l ssion. 5. t «t D«l 16. Hnil! C S'uftjS NtN ,11 w• iibt«i«J% Ii«I I Si-% if btm«Hl«! Di»N'i»�i. nid nolbW'J. lerttaumW*: 6?8 5bi!y »mm«;' vm �dr/siclliSS itlft bet JK idUDtil WJl im: öniw s'SJfe dd von R'�! la«: fjM nlaufrWJQ) lbedwndt. VI ä? parniomf >».176. Mittwoch, den 31. Juli 188». «.Jahrs. SMerVslksblM Brgan für die Interessen der Arbeiter. 4 '»Mtdition Znnmerskabe 44 1 Mark pro Monat. Bei Ab! Postabonnemeni 4 „ aus unserer ark pro Quartal. Kr da»'"�agen in der PostzeitungSpreisliste für 1889 unter Nr. 866.) ihr tm � täglich unter Kreuzband durch unsere Expedition 3 Mark pro Monat. rr ntbwÄI »tfons««' j nnlOtwb�L- ';S'ch iMntifriWi 51 Jasertionsgebühr 8XW%fe'±f Ä'.-R.'ÄS� Sonn- und stcsttagen bis 10 Uhr Vormittags geöffnet. -» Fernsprecher; Amt VI. Ur. 4 Nevskkion: Veukhpkvatze S.— Expedition: MnrmeePkvntze 44. eernftn** Abends r> lnivercin QÄ �bonnrments- Cinladnng. vis � Monat August eröffnen wir ein neues Abonnement .'Derliner Uolksblatt" ch# wöchentlich erscheinenden „Sonniagsblatt". %;■ i saff ää'w: lüuerftr. ��rstnhe 44' Bei Selbstabholung aus der Expedition, �� i Mark pro Monat. Bub l>56.i�?iulretende Abonnenten erhalten den interessanten �Mspannenden Roman Der Goldmensth unx c-. von Maurus Jokai K»."0nko nachgeliefert. dag Sonn,.-...... �ovellen ru TS anbrinrn��I r 3fib. W.� laucrflr. «balb«' Handln, litiiautflJJfSjl iB&ÖJ ,KJS" .) Sg aufgelöst- iflenfort�a pariis SffS' �steter P�>7,?°"�tagsblatt� haben wir eine Reihe ausgc 1200 etwa � nählt. russischer Realisten erworben und beginnen Viag mit einer Skizze des berühmten Schriftstellers Keo Tolstoi ,„"Nor Feiurwau dmesser." �stie von werden von sömmtlichen Zeitungsspediteuren, �tnaen« Expedition unseres Blattes, Zimmerstraße 44, tittt nehmen sämmtliche Postanstalten Be« �2 die Monate August und September zum Preise Z,' J Pf- entgegen. ©Auktion und Grpediiion des „berliner UolKsblott�« dp. »gtN der UUiMrauch Moalttlonsvettils. rerer als offiziös bedient be- übet'xV« sp�iell auch die Artikel der„Nordd. li6? NtaudJ �eikepidemie" haben vielfach den Ver- .Jwit der qrxr J�en, daß man an maßgebender Stelle >i�?en die irägt, durch besondere gesetzliche Maß- , e°. Bon./i'tionsfreiheit der Arbeiter wieder zu besei- Xno?„Nordd." ist nun dem gegenüber betont A« BerLnL � niemals eine Beseitigung" des Koalitions- t6?r°°n Ersten x'hre Ausführungen sich nur gegen kstc» gmrr �or streikenden Arbeiter mit demselben ge- L. Die W°uch gerichtet haben. �»NarÄ.«'R �chkig. Ein direktes Koalitionsverbot __"'cht gefordert; bis zu dieser Offenherzig- dorfer' _ Feuittetott. Bttteim.)---- Ein(BeiowtewT* Roman von Maurus Iülai. [26 �.dar. bot sich ihm in der Mondscheinbeleuch- «Mw- und pif Schnüre aneinander gereihter Brillant-, K« ÄÄ?; Haji!* �ne Ackn.x r>'in Kollier aus lauter Solitären; —— � L � Haufen'hm, als er sie öffnete, ein _#«».Lackes befnnx""��'utgegen blitzte; auf dem Boden icffohn ,/ d�egtxr Aaraff�» �"och eine Menge mit Rubinen är niä;ij Hj kn er eine«, r Leibgürtel und vier Rollen, von siney S?b ein>' es waren 500 Louisd'or darin. fof� f| P"llion. Schatz beisammen— ein Werth von �r�Qv.��Ö'ejfen, daß jener Mann bis auf den I>olaer». au sich Mehtete. damit sein Schatz den »-»-»■ sich flüchtete, damit sein Schatz -: all' das hatte es Q' i' im Kanonenboot mit wertb™ nachzusenden. Dafür war es schon stewescn� inmitten des Sturmes das Tau & MUMKs hatte eine Million an Bord Lk WWWWW <' ff dumpfer Betäubung auf dem Bettrand keit haben sich überhaupt nur die Gelehrten der„Grenz- boten" und das Organ der westfälischen Grubenbarone ver- stiegen. Wenn aber die Offiziösen und an ihrer Spitze Herr Pindter auch eine direkte Beseitigung des Koalitions- rechts der Arbeiter nicht verlangt haben, so kommen doch die von denselben zur Verhütung der angeblichen Miß- brauche vorgeschlagenen Abhilfemittel am Ende darauf hinaus, das Koalitionsrecht für die Arbeiter zu dem be- kannten Lichtenberg'schen Messer ohne Klinge und Heft zu machen. Zunächst braucht man sich nur zu vergegenwärtigen, was die Offiziösen und mit ihnen die gesammte Kapitalisten- presse unter Mißbrauch des Koalitionsrechtes seitens der Arbeiter verstehen. Die„Nordd." hat zuletzt ihre Pfeile gegen den sogenannten Generalstreik gerichtet und die An- wendung desselben speziell als einen Mißbrauch bezeichnet. Das ist aber nur eine Variante in den vielen Aussetzungen gewesen, welche das offiziöse Blatt gegen das Streiken schon vorgebracht hat. Und wir sagen wohl nicht zu viel, wenn wir behaupten, daß die Anwendung des Koalitionsrechtes überhaupt in den Augen des Herrn Pindter uud seiner Austraggeber ein Mißbrauch ist. Der beste Beweis dafür ist wohl der, daß noch nicht ein einziger Fall vorliegt, in dem die„Nordd." nicht zu Gunsten der Unternehmer gegen die im Ausstand befindlichen Arbeiter ihre Stimme erhoben hätte. Diese Thatsache genügt, um zu zeigen, was von dem offiziösen Geschrei über den angeblichen Mißbrauch t Koalitionsrechtes auf Seiten der Arbeiter zu halten ist. Dabei wollen wir gar nicht bestreiten, daß in einzelnen Fällen— es sind deren aber wirklich sehr wenige— von den Arbeitern auch schon Forderungen gestellt worden sind, die besser hätten fortbleiben können. In fast allen Fällen aber, wo solche Forderungen erhoben wurden— und das trifft speziell auch bei dem hiesigen Bäckerstreik zu— waren dieselben aus taktischen Gründen aufgestellt, um durch sie Uneinigkeit in die Reihen der Meister und Unternehmer zu bringen. Dieses taktische Manöver mag hier und da den beabsichtigten Zweck nicht erreicht haben, ein Mißbrauch des Koalitionsrcchtes kann aber darin um so weniger erblickt werden, als thatsächlich alle derartigen Forderungen von den Arbeitern immer nur zu dem BeHufe ausgestellt wurden, einen Theil der Unternehmer auf oie Seite der streikenden Arbeiter hinüber zu ziehen nnd so den Streik zu einem möglichst raschen und allerdings den Arbeitern günstigen Ende zu bringen. Von einem Mißbrauch könnte doch höchstens nur dann die Rede sein, wenn die Arbeiter Bedingungen stellten mit der Absicht, dadurch den Streik zu verlängern und den Unternehmern das Nachgeben unmöglich zu machen. Ein solcher Fall ist aber während der ganzen diesjährigen Lohn- bewegung nicht zu konstatiren. Was speziell die Forde- rungen wegeu des Wegsalls der Zugaben und des Brotaus- tragens bei dem hiesigen Bäckerstreik anbelangt, so haben die streikenden Gehilfen aus denselben durchaus keine conditio und hielt in seiner zitteniden Hand die Achat-Dose, deren Diamanten im Mondschein funkelten. Er blickte starr auf den durchs Fenster hineinleuchtenden Mond. Wieder war es, als hätte der Mond Augen und Mund, wie er im Kalender abgebildet ist, und als ließe er sich in ein Gespräch ein mit einem armen Sterblichen. „Wein gehören jetzt diese Schätze?" „Wem sollen sie anders gehören, als Dir? Du hast die untergegangene Schiffslast gekauft, so wie sie ist mit den Säcken und mit dem Getreide. Du hast Dich der Gefahr ausgesetzt, daß sie Dir auf dem Halse sitzen bleibt als ver- faulter Mist, als stinkender Dünger. Nun ist Gold und Edelstein daraus geworden. Wohl hat der Sterbende etwas vom rochen Halbmond zu Dir gesagt, und Du hast dar- über gegrübelt, was er wohl damit aemeint haben möchte; Du hast Dir auch Gedanken gemacht darüber, wie es möa- lich, daß der Geflüchtete nicht mehr im Vermögen gehabt haben sollte, als was vor Augen lag. Jetzt siehst Du klar, wie das alles zusammenhängt, aber damals, als Du die Schiffsladung kauftest, wußtest Du es noch nicht.. Zu einem ganz anderen Zweck hast Du diese Unmasse nasses Getreide erstanden. Du wolltest für die armen Soldaten süßes und bitteres Brod daraus backen lassen. Das Schicksal hat es anders ewollt. Siehst du nicht, daß dies ein Wink des Himmels? wollte nicht zugeben, daß Du einen schmählichen Ge- winn ziehst auf Kosten von zwanzigtausend armen Soldaten; er hat Dir etwas Anderes beschieden. Indem also der Himmel etwas Schlechtes verhindert hat, muß das, was durch seine Fügung geschah, ohne Zweifel gut sein." „Wem könnten auch diese Schätze angehören?" „Der Sultan hat sicherlich diese Schätze in ver- heerenden Feldzügen erobert. Der Schatzmeister hat die- selben höchst wahrscheinlich dem Sultan geraubt. Beiden raubte sie die Donau. Jetzt haben sie keinen Herrn mehr. Sie gehören Dir. Du besitzest sie mindestens mit ebenso »ins qna non gemacht, sondern von Anfang an keinen Zweifel darüber gelassen, daß sie dieselben nur im Interesse eines Theils der Meister gestellt haben und eventuell gerne bereit seien sie fallen zu lassen. Eben so hinfällig ist der weitere„Beweis" für den an- geblichen Mißbrauch des Koalitionsrcchtes, nämtich die Be- hauptung, der Generalstreik sei der sozialdemokratischer Seits organisirte Ansturm auf die bestehende Staats- und Gesell- schaftsordnung. Herr Pindter weiß so gnt wie wir, daß der General- streik von den Arbeitern nur um deswillen angewendet wird, weil der partielle Streik in den meisten Fällen zu Uneinig- keit und Streitereien zwischen den arbeitenden und feiernden Gewerksangehörigen und infolge dessen meist zur Niederlage der Streikenden führt. Nur seit lange organisirte und disziplinirte Arbeitermassen vennögen partielle Streiks mit Erfolg durchzuführen. Daß es aber derartige gewerkschaft- liche Verbindungen bei uns nicht giebt, daran ist gewiß nicht die Sozialdemokratie Schuld, sondern das ist ein Erfolg jener Politik, die in jeder selbstständigen Arbeiterbewegung einen Angriff auf die bestehende Gesellschaftsordnung erblickt und deshalb nur mit Ausnahmegesetzen, Polizei, Lockspitzel- unwesen und ähnlichen Mitteln auskommen zu können vermeint. Gerade der Mangel einer starken, wohlgefügten und erprobten Organisation zwingt dazu, bei Lohnbewegungen möglichst die Gesammtheit der Berufskollegen zum Vorgehen zu veranlassen, da nur auf diese Weise der für das Gelingen deS Streiks unbedingt nothwendige Zusammenhalt und die Begeisterung der Arbeiter zu erreichen ist. Organisirte Ar- beiter dagegen, welche in ihren Gewerkschaften einen wohl- funktionircnden Kontrolapparat haben, können es mit dem partiellen Streik viel eher versuchen, ohne der Gefahr aus- gesetzt zu sein, daß im eigenen Lager ausbrechender Zwist das ganze Unternehmen zum Scheitern bringt. Im übrigen ist es bekannt, daß fast alle Unternehmer- Verbindungen die Bestimmung in ihren Statuten haben, daß im Falle eines partiellen Streiks der unter Streik gesetzte Unternehmer von seinen Kollegen Hilfe erhalten soll und zwar eventueb auch dadurch, daß letztere ihre Werkstätten schließen und so verhindern, daß die fortarbeitenden Ge- seilen ihre streikenden Kollegen materiell unterstützen können. Ein recht drastischer Fall dieser Art spielt sich gerade jetzt im Töpfergewerbe ab, wo, weil die Ofensetzer in Dresden streiken, die Meister in Leipzig und Chemnitz ihre Arbeiter entließen, um so durch Vermehrung der Zahl der Arbeits- losen einen Druck auf die streikenden Dresdener Gehilfen auszuüben. Recht bezeichnend ist dabei, wie das Organ der Unter- nehmer-Verbinduna Stellung zu diesem Vorgehen der Meister nimmt. Nachdem dasselbe nämlich konstatirt, daß die Chemnitzer Ofenseher, da es zu einer Verständigung über einen neuen Tarif nicht gekommen ist, vom I. Juli ab ohne Tarif weiter arbeiten wollen, schreibt L viel Recht wie der Sultan, der Khazniar und die Donau sie besaßen." „Und Timea?" Bei dieser Frage schob sich eine lange und schmale schwarze Wolke mitten vor die Mondscheibe. Timar blieb lange im Nachdenken versunken. Der Mond tauchte wieder aus der Wolke hervor. „Umso besser für dich. Du weißt am besten, wie die Welt mit einem armen Teufel umspringt. Man schilt ihn herunter, wenn er seine Pflicht gethan hat; man nennt ihn einen Schurken, wenn ihn ein Unglück trifft; man erlaubt ihm, sich am ersten besten Ast aufzuknüpfen, wenn er nichts mehr zu leben hat; für seine Liebesschmerzen haben die schönen Mädchen keinen Balsam. Der arme Teufel ist nur ein Kommißmensch. Wie huldigt dagegen die Welt dem Neichen. Wie sucht man seine Freundschaft, wie erbittet man sich seinen weisen Rath und vertraut ihm die Geschicke des Landes an! Und die Frauen, wie sind sie vernarrt in ihn! Hast du von ihren Lippen auch nur ein einziges Mal einen freundlichen Dank gehört? Was hättest du davon, wenn du den Schatz, den du gefunden, hintrügest und ihr zu Füßen legtest mit den Worten:„Da, nimm, er ist Dem, ich habe ihn aus der Tiefe des Wassers Dir heraus- geholt." Für's Erste würde sie ihn gar nicht zu würdigen wissen, Weiß sie doch den Werth einer Schachtel Diamanten von dem Werth einer Schachtel mit Zuckerwerk kaum zu unterscheiden. Sie ist ja noch ein Kind. Und dann würde sie ihn auch gar nicht in die Hände bekommen; denn der Pflegevater würde ihn sogleich an sich nehmen und neun Zehntel davon vergeuden und unterschlagen. Wer kann ihn denn kontroliren, wenn er ein Stück nach dem andern insgeheim zu Geld macht? Gesetzt aber auch, Timea behielt ihn, was wäre die Folge davon? Sie wäre dann eine reiche Dame, die von ihrer Höbe herab Dich keines Blickes würdigen würde; Du aber oliivest ein armseliger rS:„Hiermit sind aber die Arbeitgeber nicht einverstanden und eventuell entschlossen, die Arbeiter zu entlassen und dieselben als Streikende zu betrachten. Wir können den Chemnitzer Arbeitgebern dieses energische Vor- gehen nur empfehlen, da es den Herren Agi- tatorengarnicht in den Kram paßt, daß plötzlichinso vielen Stödten gleichzeitig gestreikt wird... Die Chemnitzer Arbeitgeber mögen daher durch geschlossenes, energisches Vorgehen die Streik- lust ihrer Gesellen im Keime ersticken und sich keine Skrupel machen, ihnen den Stuhl vor die Thüre zu setze n." In derselben Nummer des Organs der Ofenfabrikanten wird auch mitaetheilt, daß die Ofensetzer der beiden großen Firmen Carl Reichert u. Villeroy und Boch in Dresden weiter arbeiten, also nicht streiken. Das ist dem Fabrikantenblatt nun durchaus nicht genehm und ej fordert deshalb die Firmen direkt auf,* Bestrebungen der Arbeiter den Ofensetzer freiwillig zu entlassen." Man sieht aus diesen Auslassungen, wie von den Agitatoren der Unternehmerverbindunaen förmlich dazu ge- hetzt wird, die Arbeiter zum Generalstreik zu zwingen und ihnen den partiellen Streik unmöglich zu machen. Ange- sichts solcher Thatsachen aber hat die„Nordd. Allg. Ztg." die Stirn, zu behaupten, der Generalstreik sei eine Miß- brauch des Koalitionsrcchtes und ein sozialdemokratischer Ansturm auf die bestehende Gesellschaftsordnung. „behufs Durchkreuzung der noch arbeitenden Theil der IiitemtMer ArdcilerdWgreß j» Paris. «n. Die Nachmittagssitzung vom Sonnabend wird von D e v i l l e geleitet. Dem ftüher gefaßten Beschluß gemäß sollte zunächst Ver- lesung der eingebrachten und vom Ausschuß Ihunlichst zu- sammengefaßten Resolutionen und Abstimmung über dieselben erfolgen. Eventuelle Bemerkungen, Erklärungen, Motivirungen, Zusätze, welche einzelne geben wollten, sollten nach der Abstrm- mung diskutirt werden. Verschiedene Anarchisten fanden, daß dieses Verfahren nicht demokratisch sei, daß es eine Vergewaltigung des Kongresses bedeute w. Sie machten also systematisch Larm, sowie man zur Verlesung der Resolutionen und zur Abstimmung schreiten wollte. Der Präsident bemerkt, daß gewisse Persönlichkeiten sich auf dern possibilistischen Kongreß ganz anders verhalten als hier. Die große, ia übergroße Toleranz, welche man den Herren bis jetzt bewiesen, hatte dieselben offenbar— unver- froren gemacht. Der Lärm steigerte sich, als einer der französischen Delegirten bestimmt erklärte, daß die anarchistischen Hauptschreier, in erster Linie der Italiener Merlino sich auf dem possibilistischen Kongreß ganz ruhig verhielten, so daß man zu der Annahme berechtigt sei, sie wollten den sozia- listischen Kongreß auseinandersprengen, ehe derselbe zu Resul- taten gelangt wäre. Die Mittheilung ward nicht nur durch andere Deleairte, sondern auch durch die Zähigkeit bestätigt, mit welcher die Anarchisten stets wieder von Neuem Lärm er- hoben, sobald die Ruhe zurückgekehrt und eine Abstimmung möglich schien. Offenbar lag System in diesem Verhalten, und es machte den Eindruck, als befinde sich der Kongreß einer Ab- machung gegenüber. V a i l l a n t fordert auf, daß jeder Delegirte an seinem Platz bleibe, damit man die Ruhestörer erkenne. Man solle ruhig bleiben, denn sonst könne ein Agent genug sein, um den ganzen Kongreß in Verwirrung zu bringen. Als sich alle Ordnungsrufe des Präsidenten, als sich die unzweideutig manifestirte Entrüstung des Kongresses als un- wirksam erwiesen, dem anarchistischen Unfug ein Ende zu machen, mußte der Kongreß von seinem Hausrecht Gebrauch machen. Die Hauptstörer, Merlino und 2 seiner Freunde wurden aus dem Saale gebracht, und an die Thüre postirte Delegirte hatten Auftrag, nur mit Karten versehenen Personen den Eintritt in das Sitzungslokal zu gestatten. Frau Guillaume-Schack protestirte gegen die Aus- schlteßung der Ruhestörer und verlieb mit 7 Engländern und Italienern zusammen den Kongreß. �„ Es gelangt hierauf die vierte Frage„Abschaffung der stehenden Heere-c." zuerst zur Abstimmung. Die dem Kongreß vorgelegte Resolution ist von Vaillant eingebracht und durch verschiedene von deutscher und französischer Seite eingereichte Resolutionen amendirt und verändert worden. Sic lautet: „Der internationale sozialistische Arbeiterkongreß zu Paris in Erwägung, daß die jetzigen sogenannten nationalen Heere, welche Europa Schiffsschreiber, von dem es Wahnsinn wäre, auch nur von ifcr zu träumen. Jetzt aber stehen die Dinge umgekehrt. Du wirst ein reicher Mann, und sie wird ein armes Mäd- chen sein. Hattest Du dir es nicht selbst so vom Schicksal gewünscht? Nun, es ist so gekommen, Hast Du denn jenen verhängnißvollen Klotz dem Schiffe in den Weg ge- legt, an dem es gescheitert ist? Meinst du eö schlecht mit Tnnca? Nein. Du willst ja die Schätze, welche ou ge- finden, nicht für dich behalten. Du willst sie frucht- bringend verwalten, vermehren, und wenn du mit der ersten Million eine zweite und noch eine dritte Million dir er- worden hast, dann wirst du vor das arme Mädchen hin- treten uno sagen: da nimm— das ist alles Dein— und auch mich dazu! Willst du damit etwas Schlechtes? Du willst nur deshalb reich werden, um sie glücklich zu machen. Du kannst mit ruhigem Gewissen bei solcher Absicht dich schlafen legen.—" Der Mond hatte schon zur Hälfte sich in die Donau hinabgesenkt; nur das eine Horn ragte noch aus dem Wasser hervor wie ein Leuchtthurm; sein Strahlenbild in den Wellen reichte bis zum Schiffsschnabel heran und jeder Strahl, jede Welle sprach zu Timar. Und sie alle sprachen zu ihm:„Du hast Dein Glück in der Hand, halt' es fest. Du riskirst nichts dabei. Der einzige, der um den Schatz wußte; ruht unten auf dem Grunde der Donau". Timar hörte, was der Mond und Wellen ihm zu- flüsterten und vernahm auch die geheime Stimme in der eigenen Brust— und kalte Schweißtropfen traten ihm auf die Stirn. Der Mond zog die oberste Spitze seiner feuri- gen Scheibe unter den Wasserspiel hinab, und nef mit dem letzten Strahle Timar zu:„Du bist reich. Du bist ein ge- machter Mann!" Aber als es dunkel geworden war, flüsterte jene innere Stimme in der stillen Nacht zu ihm:„Du bist ein Dieb!" Eine Stunde darauf jagte ein vierspänniger Wagen der Bauernpost auf der Szönyer Landstraße in Carriere da- hin, und als die Thurmuhr der St. Andrcaskirche in Komorn elf schlug, stand der Wagen neben der„Angsia", vor dem Thor mit dem Doppeladler. Timar sprang schnell herab und erlte ms H�aS hinein. Man hatte ihn erwartet. jährlich mehr als 4 Milliarden kosten, die Nationen zu Grunde richten unter dem Vorwande, dieselben zu vertheidigen, daß sie weniger gegen die äußere Gefahr als vielmehr gegen die von den prioilegirten Klassen in innere Feinde verwandelte Proletarier gerichtet sind, daß sie durch die ins Unendliche fortwachsenden Lasten, mit denen sie die Völker erdrücken, nothwendiger Weise zum Kriege führen, als dem einzigen Mittel, einer unerträglich ge- wordenen Situation ein Ende zu machen, mißbilligt entschieden die Kriegspläne, welche von den Re- gierungen unterhalten werden, bestätigt, daß der Frieden die erste und unerläßliche Be- dingung für jede Emanzipation der Arbeit ist; uno fordert mit der Abschaffung der bestehenden Heere die allgemeine Volksbewaffnung auf folgender Basis: Das Heer ist eine einfache Schule, in welcher jeder körper- lich tüchtige Bürger die für seine militärische Ausbildung un- umgänglich nöthige Zeit verbleibt.— O ertliche Organisation der Männer, welche diese Schule verlassen, so daß jede Stadt, zeder Distrikt ihr Bataillon haben, das aus Bürgern besteht, welche sich untereinander kennen, die beisammen, bewaffnet, ausge- rüstet, und wenn nöthia, binnen 24 Stunden marschbereit sind. — Jeder Bürger hat sein Gewehr und seine Ausrüstung zu Hause, wie in der Schweiz, um die öffentliche Freiheit und die nationale Sicherheit zu vertheidigen Die Resolution wird fast einstimmig angenommen. Auf Verlangen V o l d e r S werden die Stimmenthaltungen gezählt und stellen sich als 7 heraus. Hierauf gelangt die Resolution über die„Mittel und Wege, die vom Kongreß aufgestellten Forderungen zu verwirklichen", zur Abstimmung. Sie lautet: „Der internationale Kongreß fordert die Arbeiterorgani- sationen und sozialistischen Parteien aller Länder auf, unver- züglich ans Werk zu gehen und alle Mittel(Versammlungen, Zeitungen, Petitionen, Manifestationen:c.) anzuwenden, um ihre Regierungen zu bestimmen: 1. sich der von der schweizer Regierung vorgeschlagenen Konferenz zu Bern anzuschließen; 2. auf dieser Konferenz für die Beschlüsse des internatio- nalen Kongresses zu Paris einzutreten. In allen Ländern, welche sozialistische Erwählte zählen, müssen letztere— in der Form von„Wünschen" in den Femeinderälhen, in der Form von gesetzlichen Bestimmungen in den Parlamenten— den Versammlungen denen sie ange- hören, die Beschlüsse des Pariser Kongresses vorlegen. Bei allen Wahlen, sowohl den Kommunal- wie Legislatur- wählen müssen diese Resolutionen im Programm der sozialisti- schen Kandidaten enthalten sein. Es wird eine Exekutiv- kommission für die Resolutionen des Kongresses zu Paris mit Bezug auf die von der Schweizer Republik vorgeschlagene internationale Arbeitsgesetzgebung geschaffen. Diese Kommission ist beauftragt, der Konferenz zu Bern direkt die Basis vorzulegen, welche die auf dem Kon- greß zu Paris vom 14. bis 21. Juli vereinten Arbeiterorganisationen und sozialistischen Parteien Europas und Amerikas, als unerläßlich für eine internationale Arbeitsgesetz- gebung erachten. Diese Kommission erhält das Mandat, den nächsten internationalen Kongreß einzu- berufen, welcher 1890 oder 1891 in der Schweiz oder in Belgien stattfinden soll. Unter dem Titel„Der achtstündige Arbeitstag" soll mit Zusammenwirken aller auf dem Kongreß zu Paris vertretenen sozialistischen Parteien ein wöchentliches Organ erscheinen, das alle Mittheilungen und Thatsachen über die Bewegung zu zentralisiren hat, welche mit Bezug auf die gesetzliche Beschrän- kung der Arbeitszeit ins Leben gerufen wird. Auf Antrag der Holländer wird über die Resolution nach Nationalitäten abgestimmt. 13 Nationen sind für den Beschluß, 3 enthalten sich der Abstimmung, 2 sind nicht anwesend. Für die Resolution stimmten: Deutsch- land, Frankreich(mit 4 Stimmenthaltungen), Ungarn, England, Spanien, Schweiz, Dänemark, Schweden, (mit 1 Wahlcnthaltung), Rumänien, Polen, Rußland (letztere beiden Länder mit Vorbehalt wegen der ausnahms- weisen Lage, in der sie sich befänden) Nordamerika(mit 1 Wabl- enthallung auf 3 Delegirte), Argentinien. Abwesend waren die norwegischen und italienischen Delegirten. Der Abstimmung enthielten sich: Belgien, Holland und Oesterreich. Eine Ergänzung zu der Resolution: der Ausschuß des internationalen Kongresses wird von diesem beauftragt, die er- wähnte Exekutionskommission zu wählen, wird einstimmig an- genommen. Der Kongreß schritt nun zur Abstimmung über die wichtigste der Resolutionen, welche sich auf die Arbeitsschutz- gesetzaebung bezieht. Dieselbe war aus einer Verschmelzung der Anträge Bebel und Guesde entstanden, und in einzelnen Punkten von Morris, Keir, Nardio, Scherer jc. modifizirt worden. Die Resolution lautet: Drittes Kapitel. Die Goldgrube. .... Ich war einmal in Csetatye Mare. Wenn ich an diesen Augenblick zurtickdenke, so schnürt sich die Brust mir zusammen bei dem Gedanken niederzu- schreiben, was ick dort gesehen. Die Phantasie erlahmt, indem sie die Eindrücke sich vergegenwärtigen will, die sie beim ersten Anblick erhalten, und die Svrache fühlt ihre Unzulänglichkeit, wenn sie daran geht, viese Eindrücke in Worten wiederzugeben. Ich finde �dafür nur Gleichnisse im Reich der Begriffe. Versetzen wir uns in Gedanken in eine jener riesigen Berghöhlen, wie sie die Oberfläche des Mondes zeigt, und in deren tief von scharfen Schatten eingefaßte Schachte mit einem großen TubuS hineinblicken können— in jene reizlosen, unbewohnbaren, nächtlichen, öden Verließe. Denken wir uns, wir seien im Berakessel des„Plutarch", von dem man glaubt, daß er ein Vulkan gewesen. Der„Csetatye Mare" ist ein solcher ausgehöhlter Riesenberg. Ein ungeheurer Dom, dem nur die Kuppel fehlt. Die Felsen, welche seine Ringmauern bilden, liegen wie von Titanenhänden aufgeschichtet übereinander, als wären es eingestürzte Thürme, die wirr durcheinander liegen. In dem schrecklichen Krater, bis hinauf zu dem viele hundert Klafter hohen Rand und bis hinab in den Grund, der einen Umfang von tausend Klafter hat, wächst kein Strauch, kein Grashalm; das Auge sieht dort nichts als Gestein, Felsen, Kolosse und Obelisken, Pyramiden und Würfel. Hie und da hängt ein Fels senkrecht herab von der überhängenden Steilwand, als sollte er in jedem Augenblick herabstürzen; er hängt schon seit Jahrhunderten. Dort wieder ist die Felswand von oben bis unten von einem klaffenden Riß gespalten, der sich in eine tiefe Höhle verliert. Auf der einen Seite dieses ungeheuren DomS befindet sich ein ein- gesunkenes Portal, ein würdiger Eingang zu diesem Gigantenpalast. Hier durchblickend, sehen wir unten aus einer Thalmulde einen spitzigen Berg emporragen, der, gleichfalls vegetationslos, aus lauter zerbröckeltem Ge- steine besteht, und zwar aus so kleinen Fragmenten, ....& t in Erwägung, _. Äonc, CS 6 WW SÄ Y°S ÄÄ« Rß � und moralischen Degeoen�j.M Dauer Länder ist, dAe si/'ruinirmde und�die fre?e IntS'W � W jwr Menschheit bedrohende Gesellschaftsorgan, sation nril süssen, dieses ihr zu Gebote stehenden Mitteln zu bekämpfen, � � CJC! n r»' y i r«..ri Stf HP? daß es sich aber in erster Linie darum handelt, ren verheerenden Wirkung der herrschenden Wuthlchafts| entgegen zu arbeiten, beschließt der Kongreß:.„.,,u I. Die Schaffung einer wirksamen Arbeiterschutz-G� gebung für alle Länder mit moderner Produktion$| abweisbare Nothwendigkeit. Als Grundlage derselben betrachtet der Kongreß a) den 8 stündigen Normalarbeitstag. � J i" wühlen; h.';% «1. M, Mi «a b) Verbot der Arbeit von Kindern unter 14 Jahren � Beschränkung der Arbeit aller Minderjährigen von 1* 18 Jahren auf 8 Stunben�ra Dag.,___„ wC. 3"' c) Verbot der Nachtarbeit mit" Ausnahme triebe, welche ihrer Natur nach ununterbrochenen d) Ausschluß der Frauenarbeit in allen den tvcid� Organismus besonders schädigenden Betrieben. e) Verbot der Nachtarbeit für Frauen und Arbeiter unter 18 Jahren., f) Eine mindestens 36 Stunden hintereinander um Ruhezeit pro Woche. ?) Verbot solcher Industrien und solcher für nw� W ■ daß 'wen sink ....................... der Gesundheit der Arbeiter besonders lich sind. b) Aufhebung des Trucksystems. i) Eine alle industriellen Betriebe, einschließlich der ich der vi jtfc's" hal industrie, umfassende Inspektion durch staatlich besoldete,', �*'.fot T. S?"' spektoren, welche mindestens zur Hälfte von den Arbeitern zu wählen sind.„ J II. Der Kongreß erklärt es für nothwendig, Maßregeln durch Gesetze, bezw. durch internationale-6",<1 zu sichern und fordert die Arbeiterklasse aller Länder der ihnen am geeignetsten erscheinenden Weise für die u wirklichung dieser Forderungen einzutreten und ihre* i führung zu überwachen. HI. Der Kongreß erklärt es für die Sache der_ aller Länder, die schweizerische Republik in ihren Schritt eine Konferenz der Regierungen behufs Vereinbarung..ü nationaler Verträge über den Arbeiterschutz nachdrud™ I unterstützen..■ jj Dem Verlangen der Belgier entsprechend, erfolgt° � stimmung wieder nach Nationalitäten. Das Resultat| � Die Schweiz, Deutschland, Frankreich(4 StinMÄ�«jT;.,, tungen ausgenommen), Polen, England, Schweden, itj,-. s'chuij amerika, Danemark, Rußland, Ungarn, Rumänien, V>- flnein reich, Spanien, Argentinien, also 14 Nationalitäten> � 4%.', Wen Resolution, Belgien und Holland, also 2 Nalionalitate» to i halten sich, 2, Italien und Rorwegen, sind abwesend. � Ao Guesde bringt darauf den Antrag ein, der w h,, Resolution folgende Einleitung' vorzusetzen:„Jndcw � 9 internationale Arbeiter- Kongreß zu Paris von y# Ansicht ausgeht, daß die Befteiung der Arbeiter u?)»tzo Menschheit nur hervorgehen kann aus einer internal f Transaktion des Proletariats zum Zwecke der Vergri� y Ht, G- Vnd i iL!* ge 'rn 1 tung der Produktionsmittel, fordert der Kongreß inner? »43 heutigen Staates. Diese Einleitung wird von der Majorität der? W Kongresse vertretenen Nationalitäten angenommen-, /;■'Mng h.t dieselbe stimmten Deutschland(alle deutschen'V schlössen gegen), die Schweiz und Argentinien, WW..%' Holland enthielten sich des Votums, die italienischen u» Elution � wegischen Delegirten waren noch abwesend. z/ r?.Prosit öi jÄSf-■ IV. Außerdem erklärt der Kongreß: Es ist Pss.% Arbeiter, die Arbeiterinnen als gleichberechtigte%, rinnen anzusehen und dem Grundsatze: Gleicher gleiche Leistungen— auch in Bezug auf die Ärbe».# zur Geltung zu verhelfen. Als ein wesentliches zum rendeS Mittel hierfür, wie für die Verwirklichung der "iß o�lchen ., V wie TU! vre-vernnrnlkyung vr--.?, Tirs-» yationsbestrebungen der Arbeiterklasse überhaupt, ero* K Kongreß die Organisation der Arbeiterklasse und forv nach volle KoalitlonS- und Vereinigungsfreiheit." Der Zusatz wird einstimmig angenommen.? Lavigne bringt darauf im Namen des National)' der französischen Syndikatskammern und Korporal« � einen Antrag über eine große Manifestation ein,™ 0 'bung •feS hervorfunkelnden Amethyste daß die daraus größten siud. Das ist der„Esetatye Mare"..... Und dieser feuerlose Vulkan, diese, die BergNvS* Mondes imitirende Felsenhöhle ist nicht ein Natur, sondern der Menschenhand— ein Römerwerk- Berg enthielt Gold und die römischen Eroberer W durch ihre unterjochten dacischen Unterthanen durch und zu einem solchen Riesenkessel aushöhlen An dew ' sind noch jetzt die Spuren von Hammer und SOW« bar, und an den Wänden die Spuren des Feuers.' r, zu jener Zeit noch kein Schießpulver gab, sprengte' Felsen, indem man sie erhitzte und dann mit Efpß w■ Jener spitzige Berg, der sich dort aus dem Thal ery � ganz aufgeschüttet aus dem zerpochten Gestein, aus � man das Gold ausschied. Es ist ein Staubberg- schönen Tages stürzte dann der Gipfel des„Csetatye. ein und verschüttete das Bergwerk. Man sagt, daß schüttete Theil desselben sich doppelt so tief in die- streckt, als der zu Tage liegende. Man findet immer römische Alterthümer. So zeigte man mir cerawica, zwischen deren beiden Wachsblättern eins geflochtene Locke— wahrscheinlich ein LiebeSandenkcn gepreßt lag. (Fortsetzung folgt.) W -»weri? fek M ki» D % tri SH" Kte Nus Muntt uni» Le ft «mporschieße« amerikanijck"�; �0:%� hama und Alabama, grenzt mawU,.., stet:«j Da« schneU« namentlich in Oklahama und Alabama, grenzt, Mü des Kongresses zur Durchführung verhelfen s tönten' tönten; 1 daß die vmerikanischen Arbeiter den Wen x- eine entsprechende Manifestation festgesetzt �«n,� dieses Datum auch für die internationale Manifestation 'er Arbeite» eie Entwiae!� sation mit# tdelt, der thschaftSordiM eiterschuh'-��� tion ist eine-- ff"v°hlen: x») in'jedem Lande haben die Arbeiter diese Manifestation L m- � Bedingungen zu veranstalten, die ihnen durch !' Wietze ihres Landes auferlegt werden., SÄ fÄ&Ä S~ urÄA« Rubland, das nur auS dem Grunde da unter den gegebenen w jWMKS ÄÄ W8S .«o tMhren. � und Verbesserungen der Resolutionen herbei- ktni.urotestirt im Namen der Belgier gegen das Ver Es inax., �ichusses, vor der Diskussion abstimmen zu lassen. uitidtn mmn den Eindruck, als habe man die Debatten m.L. � ivOUPn W.k___ t-H- f.. r.i. C".........••»UL für Betneb* ren den weibl«� d für möm'l'* mder urnfi""' n Arbeiter» Ä"»VJ Ä# JH« Wusses, vor der Diskussion abstimmen zu lassen. '% den Eindruck, als habe man die Debatten lten x.k Redner hatte es bis zuletzt für unmöglich ,»leick x°? zuerst abstimmen u.id dann oiSkutiren würde. i'Iiuioneti clx[öiet im Prinzip für die eingebrachten Re- »v geoen x",m."' � W doch der Abstimmung enthalten, ktt das, x.�a ��hren des Ausschusses zu protestiren. An- "-.d an.??ugreß frei war, hat man Dogmen aufgestellt '"'�otionde.Spracht. Er hofft, daß der nächste ?n Schrie nachdrui ResÄatiill Z) demokratischer gehalten sein werde. »»tw° i J erwidert, daß der Ausfluß Volders nichts zu handelt; da er nicht aus eigener Machtvollkommenheit b*tgen ,mx Sr. uur die vom Kongreß getroffenen Entschci- , ftü»," Anordnungen ausführt. Ä» ä w'Wt »icheh� klmnte! weil er die verlesenen Resolutionen nicht fne$ t findet es überflüsfig, den Ausschuß zu ver- tot h'i-t a"® die Abstimmung vor der Diskussion anbetrifft, M4e fiii;lx"ZLölich, da es sich um Fragen handelte, über iSeuot x!t", Delegirte seit langem klar war. Redner ist btt übe�bi, t �'"ziger zum Kongreß gekommen, um � sich &.#### KS,!" jrcfieä anbetreffe, so dürfe man ,.------ Z eiten vergessen, mit denen der wegen der verschiedenen Sprachen zu Man kennt die Schwierigkeiten, die mit der INS rbeiter. MD M •r'sCTg� �>nten�..''?UonaIen Parteitages verknüpft sind; für iß inner! ät der >mmen< is""> tnien,.."»»onaren Parieilages verrnupsi ,INV, iur loj». wationalen Kongreß sind dieselben geradezu verdrei- alli� gut gewesen, hätte man die Resolutionen rt- fij'�bften m"? können, aber man bedenke, daß die hiesigen eine Druckerei zur Ver- ON Swl »»"ff t."■ ö, ational»� orporatn' ein, i-et- H Bergri�j Z i iur Verbesserung ihrer Lage gebrauchen sollten, ä,; Arbeiter der Länder, welche noch kein all- _"umrecht haben, für Erlangung desselben einzu- �»nz��osiilion, welche gegen die Angriffe des Parla- ».�gebnna � ssd die Wirkungslosigkeit einer Arbeiterschutz- e j„, sichtet ist, wird charakteristisch genug mit allen ijk�ern».!N"e angenommen. w' Afinjin erklärt, daß eS gegen das demokra- "»Nen mİbe, ohne vorhergegangene Diskussion ab- -ttachdem der Kongreß drei Tage mit For« yos jäht��ileufabrifation bedarf. DaS reizte die Käufer. fclSbe. Itemer 3000 Einwohner, hat mehrere hundert S|Z�e/'jum''sr?�r Einwohner, hat mehrere hundert 'De �"terifünif*. und Kirchen. Ein Korrespondent ter�'e©labt? Leitung schreibt:».Merkwürdig, wie »N ftbon■ fehen rkän ich weder eine Stadt, noch eine kl, Ennert miffi'P Geschäftstheile der Stadt angelangte. jÄS'Ä" JÖTfk'ÄÄ.S Z«ss w£.7"" i fr �te.�n der f®*®'»us der neuen Welt" am Tage J f'to, x!ss Abend b,« hi»» angekommen war, ent- #1' Szi®S % 4%' Ai ür&DwB -'s" Uhr''�".schweren Gegenstand in seiner Tasche; ll'ng zur Polizei, die wieder achselzuckend eine enken malitätSfragen verloren, habe man jetzt keine Zeit mehr, die auf der Tagesordnung stehenden Fragen eingeheud zu behandeln, und man habe die Abstimmung mit Hochdruck betrieben. Dumortier, Vertreter der Maschinenbauer von Lyon, erklärt, daß er gegen den Beschluß des Kongresses sei, weil er nicht der Konferenz von Bern zustimmen könne, welche von einer Bouraeoisiereaicrung zusammen berufen worden Die 4 französischen Delcgirten. welche sich der Abstimmung enthalten haben, erklären, daß sie durch ihre Abstention den Schein vermeiden wollten, als haben sie Vertrauen zu irgend einer Regierung. Mezza, JalesiaS und ein ungarischer Dele- girier fordern durch einen Antrag, daß der Ausschuß des Kongresses einen die verschiedenen Länder repräsentirenden Zentralausschuß ernenne, welcher die internationale Verständi- gung der einzelnen Arbeiterorganisationen und Parteien auf- recht zu erhalten habe. Äaillant erklärt, daß die Annahme dieses Antrags mit Rücksicht auf die Gesetze vieler Länder unmöglich sei, und der Antrag wird in der Folge zurrickgezogen. Kranz, Delegirter des jüdischen sozialistischen Arbeiter- vereinS zu London, verlangt als Zusatz zur Bebel-GueSde'schen Resolution die Abschaffung der Zwischenunterneher(Sweet System). Der Redner hat gerade in London Gelegenheit ge- habt, das Süssem und seine beklagenSwerthen Folgen für die Arbeiter kennen zu lernen. Der Zusatz wird vom Ausschuß und vom Kongreß ein- stimmig angenommen. S e i tz(Berlin) protestirt gegen die Anariffe auf den Ausschuß. Er begreift vollkommen die großen Schwierigkeiten, mit denen derselbe zu kämpfen hat. Es ist richtig, daß man zuletzt geeilt hat, allein es war durch die oorgezeichnete Situation geboten. Jedermann war über die auf der Tagesordnung stehenden Fragen klar, und außerdem weiß man, daß man dem Ausfchuß vollständig vertrauen kann. Liebknecht dankt für die Erklärung, obgleich dieselbe nicht nöthig gewesen, da der AuSschutz sich nicht zu vertheidigen braucht. C h r i st i e n(Marseille) erklärt, daß er mit voller Ueber- zeugung gestimmt hat, da er weiß, daß die geforderten Maß- regeln thatsächlich die Lage der Arbeiter verbessern werden. Gewiß wäre eine ausführlichere Diskussion wünschenSwerth ge- wesen, allein in Anbetracht der kurzen Zeit hat der Ausschuß gut gehandelt, zuerst abstimmen zu lassen. Lenz beantragt im Namen der Kellner und LimonardierS einen Zusatz zu der Resolution Bebel- Guesde, in welchem die Abschaffung der privaten StellenvermittlungS- Bureaus ge- fordert wird. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Trefsaud(Marseille) erklärt, daß voraussichtlich die Manifestation vom 1. Mai 1890 wirkungslos bleiben werde. Man müsse dieselbe also durch einen Generalstreik unter- stützen. Der Kongreß soll aber»als Anfang der sozialen Re- volution den Generalstreik beschließen". Der Redner stellte einen Antrag des nämlichn Inhalts, des nämlichen Inhalts, der mit ironischen Zwischenrufen auf- genommen und von Liebknecht mit kurzen, trefflichen Worten bekämpft wird. Redner führt auS, daß der Generalstreik ein Ding der Unmöglichkeit sei, da er eine so starke und einheit- liche Organisation der Arbeiter voraussetze, wie sie zur Zeit noch nicht existire. Die englischen Arbeiter waren gegen 1838 trefflich organifirt, weit bester, als es die Franzosen jetzt sind, und doch scheiterten ihre großen Streiks, sowie andere Versuche einer allgemeinen Arbeitseinstellung. Haben die Arbeiter aber erst einmal eine so starke Organisation, um einen Generalstreik durchsetzen zu können, so werden sie sich hoffentlich nicht mit einem solchen begnügen, sondern einen besseren Gebrauch von ihrer Organisation machen. T r e s s a u d will, daß seine Resolution nur auf die Länder Geltung haben sollte, wo es möglich wäre. Etwas durch einen Generalstreik zu erreichen. Zwei Delegirte unterstützen seinen Antrag. ES läuft ein Antrag auf Schluß der Debatten ein und wird von mehreren Delegirten bekämpft, unter anderem von Darmay(französische Provinz), welcher findet, daß die Provinz bis jetzt nur wenig das Wort gehabt, und daß es wichtig sei, dieselbe könne so wichtigen Fragen gegmüber zeigen, daß sie nicht auf einem anarchistischen oder unklaren, sondern auf dem korrekt sozialistischen Standpunkt stehe. Der Schluß der Debatte über den Generalstreik wird votirt, und Tressaud'S Antrag mit ungeheurer Majorität verworfen. Es kommen hierauf zwei Anträge über eine allgemeine Amnestie aller wegen politischer Vergehen und im Zusammen- hang mit der Arbeiterbewegung verurtheilten Personen zur Ab- Liebknecht erklärt, daß angesichts des Kampfes, in welchem die deutsche Sozialdemokratie mit der Regierung steht, es ihrerseits eine Feigheit wäre, für einen Gnadenakt zu stimmen. Der Antrag für Amnestie, refp. Agitation dafür wird an- die Uhr als Fundobjekt einstreicht. Die Geschichte sprach sich aber unter den Freunden des so wunderlich Beschenkten herum und unter denjenigen, die von der Sache hörten, war auch ein junger Diplomat, der jahrelang in London und Paris gelebt hatte und etwas mehr von der Welt nnd ihrer Schlechtigkeit zu kennen schien als die Polizei von Granada. Dieser nahm den Brasilianer in ein Privatverhör über alles, was er bisher in der Stadt gethan, mit wem er verkehrt und welche Orte er besucht habe, was er dort getrieben habe u. s. w. So fand sich denn sehr bald das eine Ende eines Fades, an dessen anderem Ende die Polizei schließlich eine wohlorganifirte Bande von Taschendieben entdeckte und wenigstens theilweise auch wirklich dingfest machte. Unser Brasilianer nämlich hatte sich bald nach seiner Ankunft hierbei einem Hutmacher einen Strohhut gekauft; dieser Strohhut war insofern auffallend, als er statt des gewöhnlichen schwarzen BaneeS ein breites schwan und gelb gestreiftes hatte. Der Hutmacher erkannte den Käufer und auch den Hut sofort wieder und gab dann an, er habe an demselben Tage, als er dem Brasilianer die fragliche Kopfbedeckung verkaufte, von einem Herrn, den er nicht genau kenne, den Auftrag erhalten, sechs seinem Lager entnommene Strohhüte mit schwarzgelbem Band, welches der Herr mitgebracht, zu garniren. Von dem Bande sei ein Stückchen übrig geblieben, und dieses habe er ; Garnirung eines siebenten Hutes benutzt. Das Ende r Geschichte ist einfach genug. Die Polizei verhaftete noch an demselben Tage sechs, ihrem Aeußeren nach sehr wohlanständige Herren, die sämmtlich schwangelb gebän- derte Strohhüte trugen. Sehr bald sagten dieselben aus, sie ständen im Dienste einer Gesellschaft von Madrider Dieben, von denen sie aber nur einen persönlich kannten. Sie hätten ben Auftrag, den Tag über an bestimmten Orten sich im dichtesten Volksaedränge aufzuhalten und Abends an einem jedesmal näher bezeichneten Platz ihrem Auftraggeber die Gegen- stände einzuhändigen, die ihnen den Tag über von den Taschen- dieben, welche sich damit der Beweisstücke, die im Betretungs- falle gegen sie hätte zeugen können, entledigten, in die Taschen gesteckt worden waren.... Diese Geschichte von der Erfindungs- abe der granadischen Beutelschneider liest sich allerdings sehr lchön; ihr Autor scheint aber bezüglich der Erfindungegabe mit den spanischen Dieben nicht konkurriren zu können, denn er hat die ganze Historie dem Libretto einer vor Jahren im "riebrief)- Wilhelmstadtischen Theater" aufgeführten Operette lafaela" entnommen. genommen. Die deutschen Delegirten enthalten sich der Ab- stimmung. F a u r e ist von 7 englischen und 1 italienischen Delegirten beauftragt, gegen den Anschluß Merlino'S und seiner Freunde zu protestiren. Ein fianzösischer Delegirter erklärt den Protest für be- gründet; er fordert den Kongreß auf, dies durch ein Votum anzuerkennen und dann zur Tagesordnung überzugehen. P a l m g r e n will nicht protestiren, er konstalirt nur, daß Unregelmäßigkeiten vorgefallen, allein diese waren natürlich und unvermeidlich; sie zeigen nur, daß der Kongreß sozialisttsch und nicht parlamentarisch war. Der Ausschuß hat seine Pflicht durchaus gethan, er war mit Arbeit überlastet und konnte un- möglich mehr Ordnung halten, als er gethan. Er konnte doch nicht Gendarmen aufstellen, welche auf peinliche Beobachtung aller Maßregeln hielten. Der Rednerist zufrieden, daß der Kongreß nicht zu parlamentarisch verlaufen ist. Der Kongreß hat seinen Zweck erfüllt, wir haben unter einander Fühlung gewonnen und gesehen, daß die Arbeiter überall das gleiche Ziel anstreben. B�rer erklärt, daß er Mandat hatte, für die Manifesta« tion und den Generalstreik einzutreten. Da der Kongreß den letzteren verworfen, zieht er sich zurück. Volkmar theilt mit, daß die Niederlegung der Kränze auf den Gräbern der Kommunarden, Böme's und Heinc'S Sonntag früh 10 Uhr stattfindet. Lenz sagt, daß alle Delegirten einig gewesen über das zu erreichende Ziel: die Emanzipation der Menschheit. Es frage sich aber nun, wie man dieselbe verwirkliche? Er seiner- seitS ist überzeugt, nur durch eine soziale Revolution. Es macht sich allgemeiner Wunsch auf Schluß des Kon- gresses bemerkbar. Cipriani erklärt im Namen seiner italienischen Mit- delegirten, daß dieselben nicht vom Kongresse abwesend waren, ihm aber nur als Zuschauer beiwohnten, da ihr Mandat, eine Vereinigung beider Kongresse berbeizuführen, nicht zu erfüllen gewesen. Der Vorsitzende D e v i l l e zeigt an, daß von den Deutschen, Amerikanern und Engländern ein Antreg auf Schluß des Kongresses eingelaufen sei, da dieser seine Tages- ordnung erledigt habe. Der Antrag wird angenommen, und der Kongreß wird mit einem begeisterten Hoch auf die internationale Sozial- demokratie geschlossen. Unter stürmischem Beifall und enthufia- tirter Erhebung singen die deutschen Delegirten die Arbeiter- Marseillaise. VoiiktsiHe Meberfrrixk. Der internationale Arbeiterkonareß hat in hohem Maße die Aufmerksamkeit der französischen Regierung erregt. Diese wird auf der Berner Konferenz mit Nachdruck für die Forderungen des internationalen Arbeiterschutzes ein- treten. Die„Justice", das Organ Clämenceau'S, hat sich— gleich der ganzen anständigen Presse Frankreichs— sehr sym- pathisch über den Kongreß geäußert, und Clemenceau selbst hat in einer Unterredung, die er mit Lieb- knecht vor dessen Abreise von Paris hatte, seine Ucberzeugung dahin ausgesprochen, daß die franzö- fische Republik nur durch nickhaltloses Einlenken in die Bahnen der Sozialreform von den Gefahren, die sie umgeben, befreit werden könne. Er bedauerte aufs Tiefste die Kurzsichtigkeit der französischen Bourgeoisie, welche eine, ver- nünftige Arbeitergesetzgebung bisher zu hintertreiben gewußt habe. Jetzt aber gebe es kein längeres Hinausziehen. Die einflußreiche Stellung, welche Clemenceau einnimmt, verleiht seinen Ansichten eine größere praktische Bedeutung, als die Ansichten eines gewöhnlichen Privatmannes beanspruchen könnten. 3« der freistunige», Patio» wünscht der Abg. Barth, daß sein« Parteigenossen Halberstädter in der S t i ch w a h l für den nationalliberalen Kandidaten stimmen. Die Frei- finnigen notiren dadurch ihren Dank für die Hilfe, welche ihnen die Nationalliberalen bei der letzten Stichwahl in Breslau, freilich vergeblich, geleistet haben; und warum sollten denn auch Freisinnige und Nationalliberale nicht ihre Zusammengehörig- reit bekunden? Etwas kindlich aber war die Erwartung der „Lid. Korr.", daß für den nationalliberalen Herrn Weber event. auch ein Theil der Sozialdemokraten stimmen werde. Die Sozialdemokraten stimmen weder für Herrn Weber noch wür- den sie für seinen freisinnigen Freund in der„Lib. Korresp." ftimmew � soll„itlchta" geschehe«. In ihrem Leitartikel vom Sonntag, welcher„Die Sozialdemokratie" über- schrieben ist, erklärt die„Voss. Ztg.": Zur Lösung der sozialen Frage wollen die Staatssozialisten Jenes thun, die Ultramon- tanen etwas Anderes, wir dagegen sagen offen, daß wir „Nichts" thun wollen. Dieser Artikel der„Voss. Ztg." hat fast nur noch als ein Kuriosum Interesse. Denn er zeigt, daß die Manchestermänner noch nicht ganz ausgestorben sind und daß diese veraltete Lehre sich noch in Zuckungen windet. Maulsperr«. Herrn Martin S e g i tz wurde durch den Polizeiaktuar Herrn Höfer ein Beschluß des Bezirksamtes notifizirt, wonach innerhalb der Stadt und des Bezirksamts- Grengels Fürth jede Versammlung, in welcher Herr Segitz als Redner auftritt, aufgelöst und..jeder Verein, an welchem derselbe sich aktiv belheiligt, für politisch er- klärt w i r d.(!) Die Potizeiorgane sind angewiesen, die strikteste Befolgung dieser Maßregel zu überwachen. Eine ahn- liche Maßregelung von Sozialdemokraten ist uns noch nicht bekannt geworden. Puttkamer hat zwar im Neichstag einmal erklärt:„So lange ich Minister bin, wird Bebel in Berlin in keiner Versammlung sprechen," aber daß alle Vereine für politisch erklärt werden, an denen Bebel sich betheiligt, das hat selbst Puttkamer nicht gewagt. Ein Generalverbot, da« ist die neueste Leistung in der Aera des Sozialistengesetzes. Die„Frank. Tgp." verspricht, auf diese interessante, theilweise absolut un» durchführbare Verfügung, sobald sie in Abschrift vorliegt, ein- gehend zu sprechen zu kommen. Vorläufig beschränkt fie sich auf die Mittheilung, daß gegen den Uka« selbstverständlich Beschwerde an die vorgesetzten Behörden und an die Äbgeord- netenkammer wegen Verletzung verfassungsmäßiger Rechte er- hoben wird. |lebef die Derhafiuna de» Oem« Dickman«, der westfälische Grubenarbeiter auf dem Pariser Arbeiterkongreß ver- treten hat, liegt folgende nähere Mittheilung vor:„Gelsen» k i r ch e n, 27. Juli. Gestern kehrte der Delegirte, der Berg- mann D i ck m a n n, welcher nach dem internationalen Kongreß zu Paris geschickt worden, zurück und heute schon fand in seiner Wohnung eine minutiöse Hausdurchsuchung statt, bei welcher eine gedruckte Liste gefunden wurde, auf welcher die Namen derjenigen standen, die Dickmann beauftragt hatten, sie auf dem Kongreß zu vertreten. Dickmann wurde verhaftet und die Po- lizei und Staatsanwaltschaft hofft wahrscheinlich einen Geheim- bundsprozeß zu konstruiren, waS aber kaum gelingen dürste, denn die betreffenden Unterzeichner haben jeder einzeln und fiir sich ihre Unterschnft gegeben." K-rgarb-lter- Versammlung. Gelsenkirchen, 26. Juli. Heute fand hier die beschlossene angekündigte Ver« sammluna der Deputirten der Bergarbeiter des ganzen Ruhr- gebietes statt, verfiel jedoch einer vorzeitigen Auflösung. Ver- treten waren 95 Zechen, von denen viele, 1000—1800 Bergleute beschäftigen. Jakob Brodam-Gelsenkirchen wurde zum Vorsitzenden und Meyer-Bochum zum Stell- Vertreter ernannt. Punkt 1 der Tagesordnung, Veroielfälti- (janft der vom Bochumer Ausschuß beschlossenen Beschwerde-- lobdlf, gab zu unendlichen Klagen Veranlassung. Die Ver- nielfältigung der Bcschwerdetabellen wurde beschlossen und jede Zech« ist angehalten, dieselbe sorgfältig ausgefüllt nach Bochum einzusenden und mit den erforderlichen Unterschriften zu versehen. In Bochum bleiben dieselben, und eine Abschrift dieser Tabellen soll an das Mi- nisterhnn eingesandt werden, um als Korrektiv zu den amtlichen Untersuchungen im Bergrevier zu gelten. Der Drlegirte B o ch um(Essen) führt aus, daß er�nach langer Zeit wieder die Gelegenheit ergreife, zu seinen Kameraden zu sprechen. Er sei länger denn 5 Wochen in Untersuchungshaft gewesen wegen verschiedener Anschuldigungen, Hervorgerufen durch sein Em treten für die Jnterressen der Bergleute, wurde jedoch in der Verhandlung vor dem Gericht zu Essen am letzten Dienstag freigesprochen. Die unschuldig erlittene Unter- suchungshaft habe seine Energie nicht gelähmt, denn schon am Freitag habe er in einer Versammlung zu Essen wieder zu seinen Kameraden gesprochen und heute ser er gekommen, um an den ferneren Arbeiten als Deputirter sich zu betbeiligen. (Allseitiger Beifalls Dieser Redner hob noch hervor, baß, als er acht Tage im Gefängniß gewesen sei, ihm die Zcchenver- walluna einen sonderbaren Beweis ihrer Aufmerksamkeit ge- schenkt habe, indem sie ihm das rückständige Geld, sowie seine — Abkehr geschickt habe; er betrachte sich jetzt zu der großen Zahl der Gemaßregclten gebärend, nichtsdestoweniger trete er vor wie nach für seine Kameraden ein, und so müsse eS jeder machen. Siegel von Zeche Dorstfeld führt an, daß die Bergleute darauf dringen müßten, daß Ueberschichten unter allen Um- ständen gesetzlich zu verbieten seien; er habe von SV Lohn- büchern feiner Zeche herausgerechnet, daß durchschnittlich 406 Schichten im Jahre verfahren worden seien, während nur 300 »erfahren werden sollen. Auf sogenannte freiwillige Schichten dürfe man sich nicht einlassen. Der Deputirte Bernarb führt Beschwerde über die ungeheuer große Zahl der Maß- regelungen und fragt, wohin das führen solle. Meyer- Bochum verliest den Beschwerdebogen und die Vervielfältigung wird beschlossen. Zum 2. Punkt der Tagesordnung, den Delegirtentag zu Dorstfeld am 18. August betreffend, ergrerft Bauer-Bochum zuerst das Wort, muß oder für einen Kameraden, der durch den Schluß der Debatte über den ersten Punkt zu sprechen verhindert war, hervorheben, daß der Bergarbeiter Eckhardt von Essen anwesend sei; derselbe sei auf dem Kongreß zu Paris gewesen. Hier wird der Redner vom Vorsitzenden unterbrochen und darauf aufmerksam gemacht, daß die Versammlung mit Politik und Kongressen nichts zu thun habe. Der Redner erklärt, daß es für ihn egal sei, ob Eckhardt anwesend bleibe oder nicht, er habe nur für seinen Kameraden gesprochen. Bockum(Essen) erklärt, daß der Bezirk Essen diese Angelegenheit in den Kreis seiner Berathungen gezogen habe, jedoch sei Eckhardt noch der Vorfitzende des Bezirks. S ch r ö d er- Dortmund ergreift das Wort und führt aus, daß wir hier nichts mit Politik noch Religion zu thun haben; hier feien sie alle Bergleute. Was Eckhardt sonst thue, und ob er nach Paris gegangen sei, ginge die Versammlung nichts an: er fei ein alter Bergmann und habe stets seine Schuldigkeit gethan. Bauer-Bochum ergreift nochmals das Wort und er- klärt jetzt, daß Eckhardt hinaus müsse, er gehöre nicht mehr hierher. Viele Rufe: Schluß und Herunter! veranlaßten den überwachenden Polizeibeamten, die Versammlung aufzulösen.— Nach unserer Meinung war diese Auflösuug in keiner Weise gerechtfertigt: weder wurden sozialistische, auf den Umsturz ge- richtete Bestrebungen erörtert, noch war der§ 5 des Vereinsund Versammlungsgesetzes verletzt. Der Polizeibeamte hat hier offenbar entgegen dem klaren Wortlaut der gesetzlichen Be- ftnumungen die Versammlung aufgelöst. Dkrozeß gegen die M aldenburger Hergteute. Aus dem Zeugrnverhör in denr Prozeß gegen die Waldcuburaer Bergleute verdient hier wiedergegeben zu werden, was die Bergwerksdirektoren der„Gluckhülfsgrube" und der„Friedens- boffnungsgrubc" über die Lohnverhältnisse anführen. Danach betrugen auf der„Glückhülfsarube", die mit dem Heydt-, Viktoria-, Wrangel-, Hedwig-, Glückauf- nnd Erbstollenschacht eine Gesammibelegschaft von 3800 Mann zählt, die Häuerlöhne für die zehnstündige Schicht„schon seit vielen Jahren" 2,40 M., die Schlepperlöhne durchschnittlich 1,90 M. Bei der„Friedens- Hoffnungsgrube", die mit Schwesterfchächten und dem Guibal- schacht 1800 Mann Belegschaft hat, erhielten Ende März 1888 die Häuer 2,28 M., die Schlepper 1,64 M.; Ende März 1889 die Häuer 2,49 M., die Schlepper 1,82 M., es hat somit im letzten Jahre allerdings eine Lohnaufbesserung von 9—11 pCt. stattqefunden, aber man muß in Betracht ziehen, daß die Löhne im Vergleich zu denen in Rheinland-Westfalen auch sehr niedrige waren, und es noch sind, und daß die Lebensmittelpreise nicht heruntergegangen, sondern gestiegen sind. Kergarbeiter-Malsregelung. Der Bergmann Strunz, welcher als Vertreter der Bergarbeiter des Z w i ck a u e r Kohlenreviers an dem Pariser Arbeiterkongresse Theil genommen hat, ist, wie die„Presse" meldet, sofort aus der Arbeit entlassen worden, obwohl derselbe um Urlaub nachgesucht und diesen auch erhallen hatte. Auch auf dem Brückenberg- schachte sind neuerdings abermals 6 Bergschmiede plötzlich entlassen worden. Im ganze» Planen'schen Mahlkreise wurden sozia- listische Flugschriften verbreitet. Die Verbreitung ging so schnell vor sich, daß die Polizei erst etwas merkte, als schon alles vor- bei war. Im Ganzen wurden nur 3 Vertheiler sistirt und in einem einzigen Dorfe(Klingenthal) eine Partie der Flugblätter beschlagnahmt. Raßnitz. Am vorigen Sonntag Nachmittag fand hier eine gut besuchte öffentliche Volksversammlung statt, in welcher Herr Otto Mittag aus Halle, der Kandidat für unseren(den Merseburger Kreis, über die Lage der Landbevölkerung refe- rirte. Redner gab im Eingange seiner Rede seiner Freude darüber Ausdruck, daß sich eine große Anzahl Landarbeiter ein- gefunden hatte; dies fei ein Zeichen, daß sich auch schon auf dem platten Lande der Sozialismus mehr ausbreite. Auf das eigentliche Thema übergehend entwirft Referent ein Bild der wirklichen Theilung der Arbeit und geht auf die Stellung der früheren Sklaven zum Herrn ein. Die große französische Re- volution habe auch für den ländlichen Arbeiter wesentliche Vortheile geschaffen, wäre diese nicht gewesen, so würde heute noch Leibeigener sein. Hierauf geht Redner gismus erlitten hat. AuS den achtzig Kantonen,>t>l> Boulanger ursprünglich auftreten wollte, sind in letzt« gegen dreihundert geworden. So hoffte er die angetr, achtzig zu erlangen; die 220 Niederlagen hatte er nnt, klärung beschönigt, man habe ihn m den betreffenden -ouuiuiiycr in,|uroeii vis jcgi oeranni, oivv juiu-i"—- an einigen Orten steht er zur Stichwahl, darunter rrarung oeicyonlgt, man habe ihn m ocn betregenvc» � gegen feinen Willen aufgestellt. Die Kriegslist nutzte�. Boulanger ist, soweit bis jetzt bekannt, blos zwolfmal� � W ÄÄg ! mal mit Aussicht aus Erfolg." Laisant und Cassagnac!. „L'tr, OS---- CT-.....!?.---: des v-ür ettis sind geschlagen, ebenso Senator Hebrard, HerauSgl wählt, Dauphin und Trarieur, zwei gerichtS-AuSschusseS, Raynal, einer Kr. 17, „Temps". ,*il Im Laufe des Montags wurden wieder mehrer> s o n e n w egfe n�T heilnahme an der E n t wen des obersten StaatSgerrc BoulanS� von Schriftstücken haftet. Die öffentliche Vorladung- ,, Dillon's und Rochefort's ist erfolgt. Ew Vollstrecker erschien in Begleitung eines Trompeters Hause jedes Angeklagten, der Trompeter schmett«', Mal, der Vollstrecker verlas die Vorladung und J J dann an die Hausmauer, alles unter lebhafter SpannuW� reich versammelter Neugieriger, deren herrschende �| Heiterkeit war. „ N'w-Z xemonstral. Mhnchten One mgchx «wilei er auf die Gesindeordnung ein, welche einer durchgreifen- den Umgestaltung unterworfen werden müsse. Zum Schluß fordert Redner auf, die Arbeiterpresse zu unterstützen, speziell den„Wähler" zu abonnircn.— Hierauf wurde eine Resolution verlesen, nach welcher die Kosten der Versammlung durch freiwillige Beiträge gedeckt werden sollten. Der über- wachende Beamte verbot indeß die Sammlung mit der Moti- virung, daß erst eine Bescheinigung vom Landrathsamt ein- geholt werden müßte. Darauf gingen verschiedene Versamm- lungsbesucher an den VorstandSlisch und gaben ein Geschenk ab. Wenn nun diese Manipulation auch dem überwachenden Beamten nicht paßte, so konnte er doch dagegen nichts machen. Nach einer interessanten Debatte und dem Schlußwort des Referenten wurde die gutbesuchte Versammlung geschlossen, welche jedenfalls wieder neue Anhänger für die Sache des kämpfenden Proletariats geworben hat. Zur Stunde find von den 1429 Wahlen, die am Sonntag für die Generalräthe stattgefunden haben, erst 1421 Ergebnisse bekannt. Es sind gewählt worden: 751 Republikaner und 497 Konservative; Boulanger ist in 12 Wahlbezirken gewählt worden, in 161 Wahlbezirken haben Stichwahlen stattzufinden. Die Republikaner haben 66 Sitze gewonnen und 93 Sitze verloren. Demnach ergiebt sich, daß die Konservativen einige Fortschritte gemacht haben, die aber gar nicht der zerschmettern- den Niederlage gegenüber in Betracht kommen, die der Boulan- Großbritannie«. ,, Oberhaus. Lord S a lis b u ry erklärt U, � die Forderung Lord Strathedens, betreffend die j, des Schriftwechsels über Bulgarien, zu befriedigen. � ß schichte Bulgariens sei seit dem Jahre 1887 mcht Ereignissen, das Fürstenthum mache Fortschritte, legenheiten desselben würden von der Regierung n» eleitet. Es sei unmöglich, ein Urtheil darüber ie Zukunft der Balkan- Halbinsel und anderer M % §1 Türkei sein riirde, aber cS liege gegenwärtig nicht weh( zu der Befürchtung von Ruhestörungen in Bulgarien � zu irgend einer früheren Zeit, vielmehr zeigten N*. � thigende Symptome für eine erhöhte Stabilität und »Ä Wlis »oL zu irgend einer früheren Zeit, teres Fortschreiten des Landes; bei den verschiedene« � und kleinen Potentaten bestehe weit weniger GeneiM�Li, auf die Möglichkeit von Ruhestörungen in der Türkei� kuliren. Rußland habe eine sehr korrekte Haltung das Verhalten der russischen Regierung, die immer«a den Ereignissen geurtheilt, habe die friedlichen � rungen, welche der Zar stets gegeben, � Maße unterstützt. Er wünsche nicht die Besorgnu � StrathedenS zu indossiren, halte es jedoch nicht M gethan, die orientalische Frage zu diskutiren. glaube er, gehe dieselbe einer schnellen gesunden und M Lösung durch die natürliche Entwickelung der Kraft � jenen Gegenden vorhandenen Bevölkerungen entgegen- rüi dem sich alle außerhalb Stehenden jedweder Aktion u>m"z) enthielten, welche die zuweilen auftretenden unglückliche»�, renzen steigern könnte. Er hoffe mit einem gewissen 0%, Zuversicht, daß das dunkle Bild, welches Lord EaM der unmittelbaren Zukunft entworfen, durch die Thatiach gerechtfertigt werde. Das Unterhaus verwarf nach achtstündig« F den Antrag M o r le y's zur Apanagenvorlage mit#? 134 Stimmen, und wurde sodann der Antrag° Z/ gierung angenommen, nach welchem dem Prinzen von.�> eine Erhöhung der Apanage um 36 000 Pfund zugebilligt wird, anstatt die Kinder desselben beson � dotiren; dagegen sollte der Königin das Recht verbl«/ andere Enkelkinder vom Parlamente weitere Apanage» langen. Theater. Mittwoch, den 31. Juli. $»»>'• Ttzeater. Der Troubadour. �iMenvwnre-Stzeater. Gefährliche Mädchen. tfrlcfcrUt- M Utzelmstadtischeo Theater. Mikado. UßMortn-Eheate». Die Kinder des Kapitän Grant. Gstend-Theater. Wiener und Böhm.— Der Straßenjunge von Paris. »fr Papkage 1 Tr. 9 M.— 10 A. Kaiser-Panorama. In dieser �Voche: cl.:l Ue«! ZweiterCycl.: Raristr WMam�steÜnng. Erste Reise durch die male- rische französische Schwei? Krise K-. Wai. Schiff S-rtha. Eine Reise 20 Pf., Kind nur 10 Pf. Abonn. 8 Reisen 1 M. Echten Uordhauser, Liter 80 Pf., im Restaurant von[1429 Emil Böhl, Frankfurter Allee 74. Schwrner-Garten Am Königsthor. Töglilh: WM- und 694 Apeeiakität.-Vorftelkung. Auftreten des: ■(ßprott) in seinen sensationell. Schwung- ♦ lötllUl seil-Produktionen b. Feuerwerk. Uhle«.®"""' M Miche. PI Mio. Geschn». Mohrman«, GroleSque- Duettisten. Geschw. Maro«, deutsche Duettistinnen. Gebrüder Kprri, Tanz- und Excentric-Duo. Hente: 1. ErUteftst nach ländlicher Sitte, Umzug. Volksbelustigungen. Kall. Gntree 30|>f. Alles Nähere d. Anschlagsäulen. Streik in Hamburg nicht beendet. Bitten deshalb Verschreibungen nach dorthin nicht an- zunehmen.[901 Die KtreikkommWon. #(m. MMMeiter-Nmiil Dem alten Herrn vom Bodensee � Glückwünsche zum heutigen Tage._ 900] Seine?re» Berlins und Umgegend Donnerstag, den 1. August Abends 8 Uhr, tu Conrad s Reftuuronc, Berltnerstraste 89. Charlotte, Iburg: 886 Große Uersammluttg. Ä; a g e s- O r d n u n g: 1. Vortrag über:„Der Drang nach Selbst- ständigkeit." Referent: Herr Vogtherr. 2. Dis- kussion. 3. Gewerkschaftliches. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. 5. Verschiedenes, Fragekasten. Um recht zahlreichen Besuch, hauptsächlich der Metallarbeiter aller Branchen Charlottenburgs, Moabit und Tegels, bittet Der Vorstand. •mST* Neue Welt GroMs(£vulc- unt» OtindevfeU. Puppen-Theater. Bonbonregen. Stangenklettern. Wettlaufen. Erntezug. Grstls-Uerloosnug: 1. Gminn: ßebeuder NeseubolK v. Wagen. mgKp» jSlitttXtw auf dem Towers, Pantomime. Mist Welda, Luftreck. Thurmseil. DinuS- Truvbe. Akrobaten. Fsschmenschen. U»»« MC Kaffeeküche ist von 3 Uhr ah geöffnet. Tanz-Kränzchen."WSt Gntree für Erwachsene 15 pfg., Kinder 10 pfg., wofür jedes Kind eine Mütze und _ ein Geschenk erhält._ Weinmtm's Uolksgarten. Vabstraste KS. Gesundbrunnen. s. Eingang: Pankstraste 23. Ä Enltem. ). Eingang: Ä'4: W» Pf« MtüJ. Erntestit&«rotem.*w, »esteigung des 80 Fuß tz-h-n Thurmseit«. Mr. F.«ajer nnd Miß K-lene. Miß Athüne(Gr. Lustpotpourri). Gebr. Kriano(Bravour-Turner). Entree 25 PI, Kinder 10 Pf. 893 M. Weimann. 891 Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Woibkiln Snlios ml Kingepl eine am Donnerstag, den I. August, Abends 81 Uhr, im Königstadt-Kasino, Holzmarkt-Strasse Nr. 72. TageS- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Fritz Zubeil:„Welche Vortheile bietet Organisation den Fabnk- und Handarbeitern. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersammlung statt. Pflicht eines jeden Arbeiters ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Einberufer. Berein der Nahmaschinell- und Hand- Arbeiterinnen Berlins n. Uingegeud. Donnerstag, den 1. August, AbenSd 8tz Uhr, in Scheffer's Salon, Jnselstr. 10: Todes-AnzeigP' � Am 29. d. M. um 5 Uhr, starb an der Proletarierkrankheit Freund und Genosse, der Arbeiter Otto Behrendt. jw Die Beerdigung findet am Donne«, den 1. August, Nachmittags 5.% u der Leichenhalle des neuen ZmoW kirchhofes in Schöneberg statt. _ Die«enosse»»es WeW Die gegen Herrn Wiese und dessen � Jacob, ausgesprochene Beleidigung hiennit zurück. 898 *) Di. Hiermit nehme ich die Beleidigung u leumdung, welche ich gegen den Herrn I. Schwantag und die Minch leute, Lübbenerstr. 27, ausgestoßen und erkläre selbige für achtbare n»d � Leute.[890] W. Kag% Versammlung. Tai 1 Medizinischer Vortrag des Herrn Dr. Zadel. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Fraaebeantwortung. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet eine Teller- sammlung statt. Herren als Gäste haben Zutritt. 895 Der Vorstand. Ortskrllllkenkllffe flr das GoldsWede-Gmerbe. Am Sonnabend, den 10. August, Abends 9 Uhr, findet eine aaberordcatlicht Generawersammwng der Delegirten in Engel's Restaurant„Köllnischer Garten, Scharrnftr. 12, vorn pari., statt. Taaes-Ordnung: 1. Vorlage des Beschlusses des Bezirks-Aus- schusses über die Statuten- Aenderung vom 26. Mai 1889. 2. Statuten-Aenderung§ 26 und§ 61. 3. Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch wird gebeten. 894 I. A.: Ad. Behrend, Vors. Schlafstelle für 1 oder 2 Herren sof. z. verm. Schönhauser-Allee 4, H. pt. b. Däumichen. 872 Nobel, eigen. Fabrik Süiegel i. Polster!� Gr. Lager, blll. ; Emil Brunnenstr. 28, Ho TheUt nach UeberP� Schi Kn � T-pferstein„ zu haben. Jacob A Wiese, Allen Freunden und Bekannten ewpfsjlc Weiß-««hBiW-LieM verbunden mit reichhaltigem Fruft�. Mittags- und Abendtifch. Frani- Hochachtungsvoll M. EpdniaM% i vormals W. Haugk, Meinstraß« Freundliche Schlafstelle ist zu»erw'�i? 896] Michaelkirchplatz 8, H. 2 cal' sfe 897] Möbl. Schlafstelle für Herren, ff S 1 Ww. Pfützncr, Waldemarstt- � i Arfisitsntarsti Steinmetzen, Granitschrifthauer verlangt mer verlangt„ Zabel, Schönhauser Lehrling verlangt Zabel, Steinmetz- und„ mäler-Geschäft, Schönhauser Allee lv� W s Verantwortlicher Redakteur: ZU«rontzew» m Berlm. Druck und Verlag von Ma» Ladtng in Berlin SVL Beuthstraße 2. Girr,«-in- ett, nw? t „•tfg mden WZ nutzt-< jlfmal g«A zarunier r Beilage zum Berliner Volksblntt. 17«. o u lang� Ein l A WWWWW | und«» i «dencn ß SÄ ichen ÄL :"Äf| tgeg-n. � IN und !g®i Campt Thatstch? M> die Varte?«v Ichwach vertreten. .gen.%a S�. Grund nicht I.�WC d"- ntrag � zen von, veröle� be/onol magSl"' A 'S (füfl� ;l anz- 'ft indessen nicht aufgeschlossen, daß durch irgend welche daß UKW ökonomische und soziale Bedeutung der Achtstunden- �chdrnck verboten.) Die Uhr. Humoreske von Bruno Köhler. «>.(Fortsetzung aus Nr. 173).,.. bereitete mir das Abendbrod. Möglich, daß ich die W!? ##:# ®°tten Za zu antworten! »«» >ft sonst so geregelten Lebensweise! «» Mittwoch, de« 31.|«li 1889. <>. Jahrg. Gunton. Wer dieselbe überhaupt liest, muß von all den gang und gäben Einwendungen gegen den Normalarbeits- tag von acht Stunden gründlich kurirt werden, da sie in packender und schlagender Weise dieselben behandelt. Freilich, weiter ist damit nichts gewonnen, denn im Uebrigen sind die Argumente Gunton's in mancher Hinsicht geeignet, den in der nationalökonomischen Literatur wenig bewanderten Leser irre zu leiten. Bezüglich des Verhältnisses zwischen Kapital und Arbeiter stehttuhl hing ja noch mein Frack in dem ich gestern Abend als junger Gatte an der Festtafel präsidirt. Das zierliche Myrthen-Sträußchen guckte noch aus dem Knopfloch. Die weißen Handschuhe dort auf der Kommode streckten die zerknüllten Finger staunend gen Himmel, als könnten sie die inhaltschwere That ihres Besitzers noch nicht ganz be- areifen, während mein glänzender, nagelneuer Zylinder mit stoischer Ruhe die keuschen Wolken eines— Brautschleiers bebeckte. Ich weiß nicht, ob es zedem lunaen Ehemann am ersten Morgen seiner Ehe so ergeht- ich machte die Be- merkung, daß mir gar nicht hochzeitlich zu Muthe war. Eine zwischen Furcht und Hoffnung schwankende und neben- ba recht verzagte Stimmung hatte sich meiner bemächfigt. Zch fühlte mich in die Zeit meiner Knabenjahre zurück- versetzt, wo ich mir oftmals eine Suppe einzubrocken pflegte, und dann immer in der unerquicklichen Besorgniß schwebte — wird wohl Alles gut ausgehen, oder— wird man dich an den Ohren nehmen?!— Die Zukunft soll mich dar- über belehren!„Bamm, bamm!"— die Uhr scheint es zu bestätigen.———— Die Uhr schlägt keinem Glücklichem!" Diesen Aus- spruch sollte man über jede Thür in Stein meißeln! Ewig wird er zu Recht bestehen! (Schluß folgt.) Formate giebt. bedient. Streifbänder haben wir nur solche zu 3 Pfennig, während man für alle nach dem Auslande be- stimmten Sendungen, die 5 Pfennig kosten, auf die umständ- liche Herstellung eines Kreuz- oder Streifbandes angewiesen ist. Es wäre also wünschenswerth, wenn auch Streifbänder zu 5 Pfennig angefertigt würden. Zugleich würde eine Verlänge- rung der ungemein kurzen Bänder, oie infolge der Abschrägung ihrer Ecken noch an Gebrauchsfähigkeit verlieren, mit Freuden begrüßt werden. Wenn wir endlich noch die Schaffung von verschlossenen Postkarten(Kartenbriefen), wie solche in Oesterreich, Belgien, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Vereinigten Staaten u. s. w. in Gebrauch sind, erwäynen, so glauben wir, unseren Wunschzettel schließen zu dürfen. Gegen eine Vennehrung der Postwerthzeichen wird gewöhnlich die Er- schwerung des Schalterdienstes und Abrechnungsverkehrs ins Treffen geführt, wir meinen aber zu Unrecht. Es werden an den Postschaltern eine ganze Menge anderer Werthzeichen (Wechselstempelmarken, Marken für die statistische Gebühr) ver- rauft, welche mit dem eigentlichen Postbetriebe nichts zu thun haben und dazu noch erschwerte Abrechnungen mit anderen Behörden voraussetzen. Die Post soll doch zuerst dem Ver- kehrswesen dienerr, und Interessen des öffentlichen Verkehrs dürfen in keiner Weise hintenan gesetzt werden. Eie Ein- führung von 5 neuen Postwerthzeichen würde auch unseres Er- achtens den inneren Dienst nicht allzusehr erschweren. Es sei darauf hingewiesen, daß bei uns an den Schaltern nur 14 ver- schiedene Postwerthzeichen verkaust werden, während deren Zahl beispielsweise in Frankreich unserer Berechnung nach 25 und in Großbritanien 29 beträgt. Wir werden also von diesen Staaten, eben so auch von den meisten anderen bezüglich der Zahl der dem Publikum zugänglichen Postwcrthzeichen bedeutend übertroffen. Auch für Oesterreich-Ungarn ist dem Vernehmen nach zum 1. Oktober er. eine bedeutende Vermehrung der Post marken w. geplant. No« dem Kommando der erste« Karde-Infanterie- Dioiston ist in Sachen Affmann vorgestern an die„Berl. Ztg." das folgende Schreiben ergangen: Berlin, den 28. Juli 1889. Die Redaktion der Berliner Zeitung Hierselbst ersuche ich in Gemäßheit des§ 11 des Reichs-Preßgesetzes er- gebenst um Aufnahme nachstehender Berichtigung: Der im Beiblatt der Nr. 170 der von Ihnen rediairten Zeitung unter der Rubrik„Lokal-Zeitung" enthaltene Artikel „Ueber eine schwere Soldaten-Mißhandlung mit tödtlichem Ausgange" enthält in wesentlichen Punkten Unrichtigkeiten. Die sofort nach der Meldung von dem Tode des Grenadiers Äffmann vom 2. Garde-Regiment zu Fuß vor der Beerdigung diesseits angeordnete gerichtliche Leichenöffnung hat keinen An- halt für die Annahme deS Vorhandenseins eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen der dem p. Affmann am 15. Juni er. durch Kameraden zugefügten Mißhandlung und der Brustfell- Entzündung, welche seinen Tod herbeigeführt hat, ergeben, auch ist entgegen der in dem gedachten Artikel enthaltenen Angabe, wonach bei der Aufnahm: des p. Affmann in das Lazareth verschiedene zerbrochene Rippen konstatirt wurden, festgestellt, daß ein Rippenbruch nicht vorgelegen hat. von Sobbe, General-Lieutenant und DivisionS-Kommandeur. Hierzu bemerk! das genannte Blatt ganz treffend: Hiermit haben wir nunmehr indirekt die amtliche Bestätigung derjenigen Angaben, welche wir über die dem unglücklichen Affmann „durch seine Kameraden" zugefügten Mißhandlungen gemacht haben— ausgenommen die Rippenbrüche. Nun, auch ohne diese hatte, wie wir gesehen haben, Affmann genug. Es ver- schlägt demgegenüber wenig, wenn, wie eS in dem vorstehenden Schreiben heißt, die milltärgerichtliche Leichenöffnung keinen Anhalt für die Annahme des Vorhandenseins eines ursachlichen Zusammenhanges zwischen den Affmann zugefügten Mißhand- lunaen und der Brustfell-Entzündung ergeben hat. Ohne diese Mißhandlungen wäre Affmann heute wahrscheinlich noch unter den Lebenden, denn er war zuvor munter wie ein Fisch im Wasser. Der Vorstand der Kerliner Kau-Innnng hat vom Polizeipräsidenten folgendes Antwortschreiben erhalten: „Dem Vorstand wird auf das Schreiben vom 12. d. M. erwidert, daß eine Verkürzung der Trockenfrist bei Neubauten nach§§ 34 und 42 der Bau-Polizei-Ordnung vom 15. Januar 1887 baupolizeilicherseitS nicht zugelassen und daß im Allge- meinen die Zeitdauer des diesjähngen ArbeitS-AuSstandeS der Maurer auf die für die Ausfertigung der GebrauchS-Abnahme- Bescheinigung im§ 39 u. a. O. vorgeschriebene Frist von 6 Monaten nicht angerechnet werden kann, daß aber auf Antrag in jedem einzelnen Falle in eine wohlwollende Prüfung(!!!) fang« darüber eingetreten werden soll, ob und in welchem Umfange diese Frist ausnahmsweise zu verkürzen ist. Auch soll auf Antrag die Ingebrauchnahme einzelner Bautheile, deren bauliche Einrichtung durch den Ausstand der Maurer:c. verzögert worden ist, ausnahmsweise gestattet werden(!), sofern durch Vertrag oder sonst glaubhaft nachgewiesen wird, daß die in Frage kommenden Bautheile vor Ausbruch des Ausstandes der Maurer vermiethet worden sind. Berlin, den 22. Juli 1889. Königl. Pol.-Piäs. Abthlg. III. gez. I. V.: Weber." Die Bauunternehmer habe keine Veranlassung, sich über mangelndes Entgegenkommen der Polizeibehörde zu beklagen. Ihrer„Nothlage" bringt man ein ausgezeichnetes„Verständniß" zlngemSthlichkeit der gemüthlichen Kerliner hat man jeden Sommer-Sonntag zu beobachten Gelegenheit, wenn man gegen Abend die Heimfahrt mit der Eisenbahn an- tritt. Hunderte erwarten auf den kleinen Stationen den Zug, der oft schon dichtbesetzt heranfährt. Zehn und mehr Personen stürzen auf jedes Koupee los und füllen eS, daß auch nicht mehr ein Stehplatz sie, ist. Trotzdem bleiben noch viele Per- fönen zurück und müssen des nächsten Zuges harren, bei dem sie vielleicht auch nicht glücklicher sind. Oft erhält die Land- partie einer Familie einen unangenehmen Schlußakkord, indem die Mitglieder nicht mit demselben Zuge fortkommen. Man kann sich denken, mit welcher Sehnsucht eine zurückgebliebene Gattin dem glücklicheren Gatten nachzufahren wünscht. Sie stürzt auf ein in allen Sitzplätzen ausgefülltes Koupee los und bittet flehentlich um ein Stehplätzchen. Mit der ärgsten Grob- heit wird es ihr meist verweigert.„Hier ist voll. Aber sehen Sie denn nicht, daß hier voll ist?! Warten Sie doch auf den nächsten Zug. Die Leute sind wirklich zu unvernünftig." Trotzdem wird die Frau von den ihr Nackdrängenden ins Koupee gedrückt und dieses füllt sich bis auf den letzten Steh- platz. Nun giebt es noch einige Augenblicke lang em erregtes Disputiren der Belästigten und der Eindringlinge, welches gewöhnlich mit dem Schweigen der ersteren endigt. Man macht ihnen klar, wie schwer das Mitkommen sei, und daß man, wenn man auf einem Sitzplatze heimfahren wolle, 3, 4 oder noch mehr Züge vorüberlassen müsse. Die anfangs so Bär- beißigen sehen schließlich ein, daß es gar nicht so schlimm ist, 5 Minuten lang etwas eng zu sitzen. Welchen großen Dienst erweist man nickt durch Hinnahme dieser kleinen llnbcquemltch- keit den nach Hause Strebenden?! Hier hat das Publikum Gelegenheit, eine schöne Toleranz zu üben. Es wäre zu wünschen, meint die„VotkS-Ztg.", daß die Zahl derer noch recht erheblich wüchse, welche den Anstürmenden bereitwillig das Koupee öffnen und in dem Bewußtsein bestätigter Nächsten- liebe mit humoristischer Freude auf die dichtgedrängten Be- gleiter sehen. KerUn als Kierstadt behauptet fortdauernd seinen her- vorragendsten Platz in der Kelte der Bier vertilgenden Groß- städte, und der Verbrauch an Gerstensaft steigtert sich von Jahr zu Jahr zu ungeahntem Umfange. Im letzten Jahre hat sich die Gesamintzahl der Berliner Brauereien wiederum um vier vermehrt und zwar um 2 untergährige und 2 obergährige und es waren nicht weniger, als 24 untergährige und den AuSgaw gährige, zusammen also 69 Brauereien im Betriebe.*.»,«oordinalen produzirten 2 594 938 hl Bier, d.jh. 1,55 pCt. mehr.->li>«° ichen Punkt jähre. Leider hat, wie aus den Steuerlisten ersichtli« verlin an b Verbrauch von Malz-Surrogaten abermals zugenommP-;' obaditelen L find an dieser Zunahme nur die oberjährigen Bie« W*. Entfernung Die Biereinfuhr in Berlin bezifferte sich auf 2396.1 v hch gj}« Ausfuhr auf 215 383 hl und es ergiebt sich, daß" �. finde!, welch wohnerzahl auf 1 439 600 angenommen— der Benw. Erdkruste be' Kopf und Jahr 182 1 Bier vertilgt. Seit dem JoGss... Ursache diese dies eine Steigerung pro Kopf um 23 Liter. Tie virv(Wie �iciyciuiiu pro Nillpl um-ro nnicr.— d Bier in Berlin hat im letzten Jahre eher ad- alS Men? doch ist es zum mindesten sehr zweifelhaft, ob man o«# Schluß ziehen darf, daß die Einfuhr fremder Biere baeu-. Höhepunkt erreicht hat, denn der Transport aus Sude land hat noch nicht abgenommen. Der Werth der nr■cm• zeugten Biermenge belief sich im letzten zirka 38 Millionen Mark, der Umsatz einer � Berliner Brauerei betrug im Durchschnitt 550 725 M-". Produktion 37 608 hl. Für die untergährigen BE. ergiebt sich ein durchschnittlicher Umsatz von 1 108 909 1'' eine Produktion von 69 309 hl; für die obergährigen B« dagegen eine solche von 20 701 hl resp. ein Umsatz von- Mark. Die Kerliner Mirthshans„poefie" ist"s besseren Stilart am zahlreichsten im Rathskeller v»� dessen gesammelte Biersprüche sogar in einem Albuw', mengestellt sind.(Die Verse im Rathskellcr Rudolph Löwenstein her. Die Red. d.„V.-Z") U"' d Versen sind manche im Tone Mirza Schaffy'S gehalten, der folgende: „Der Kranke trinkt, daß er gesunde, Nur einen Löffel jede Stunde; Wenn Du iu sioher Zecher Rund' bist, Trink tapfer drum, weil Du gesund bist. '«flern zu ve deren Erst™ * eungen von tvahrscheinlis c, Wen ?th am So» llation und nunmehr mi> Mrlottenbu M-r- W< Mite währe ennitte! , g-"miua . JP."Lw"Mnunaslo Rathskeller �Tnt&et oder ;t-.-delbruch % das Lebe *wilk welck Dwd niede 4% an „Wer Aepfel schält und sie nicht ißt, Bei Jungfrau'n sitzt und sie nicht küßt, Beim kühlen Bier und schenkt nicht ein, Der muß ein rechter Narre sein." In der Mauerstraße predigt ein Wirth über' der Tafelrunde: „Wirst du aufgezogen, Freundchen, Mußt du nickt gleich Zeter schrei'n, Lache mit und lern' begreifen: Einer muß der Dumme sein!" Am ergötzlichsten auf dem Gebiete des Berliner 2°rdm wäre ick «, dem i l'ifsch zwis &&= ein durch seine Derbheit geheftet hat. Dieselbe lautet: Bratkartoffeln giebt's mit Leber, Wer'S nicht mag, der hat'nen Kaber Hammelfleisch mit dickem Reis, Puste, denn du kriegst ihn heiß. Frische Blut- und Leberwurst,_ Mensch, das giebt vergnügten Durst. Erbsen, �Pökelfleisch und Sauerkohl, � Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag: i?Ä W! tur 3 Groschen,— das thut jedem ?eute giebt es Brühkartoffel, "»l-Hes der f |fÄ1 1 Sonnabend: «C KTW bu ewiM!| Saure Linsen oder Bohnen,' Aber— bleib nachher nicht wohnen. Sonntag: Schweinebraten, Eierkuchen, Kannst dir'S nirgend besser suchen. Die Zahl der Kneipe« in Kerlin, welche bere � schließlich der Bodegas und Destillationen üher W, ausmacht, ist ungeachtet der vielen Pleiten während d-;( verflossenen anderthalb Jahre im Steigen begriffen.% bekannter alter Gaftwirth, dessen Restaurant fängst'" dt Hände übergegangen ist und weicher sich viele Städte dn r angesehen hat, behauptet, Berlin sei nahe daran, von�„j> meisten Kneipen zu haben. Anspielend auf die wie Müt .-A S stellner Z blch sei i deutsche derselbe muß n III uueu.cuuutu uciuuui'I», Qetl vr Reichshauptstadt wirklich die meisten Kneipe« X pl Lei»? � ein ebenso schmeichelhaft ausfallen wirdJ�� U"* � die starke Vermehrung der Kneipen immer noch ssVjii dürfniß" fein; denn bei der Konzessionsertheilung � auch die„Bedürfnißfrage" gestellt. Auf welcher Sech. Bedürfniß oft liegt, ist eine kritische Sache. Es giebt. Straßen, in denen jedes zweite, dritte Haus seine Kne' ganz abgesehen von dem sogenannten„echten" Stab Auch ist es gar nicht selten, daß sich mehrere Lokale in o 41 demselben Hause befinden. Sogar Straßen, wo fast eine Kneipe birgt, sind vorhanden. Hat doch die wenig n tende Rochstraße zwischen An der Stadtbahn und M"' in 11 Häusern 9 Kneipen. Der„Magersihweinrmarkt' in Rummelsburg, daselbst des Mittwochs abgehalten wird, hat sich in L", artiger Weise entwickelt, daß derselbe fast immer der°s- nach eben so viele Schweine zählt, wie der Montags markt am Zentralviehhofe. Für die Stadt Berlin dieser Rummelsburger Markt keine hervorragende BebsvA weil, abgesehen von jährfich 20 000 bis 30 000 Schlack)'™< fast nur Ferkel und junge Magerschweine dort auSge' füttert, verkauft und weiter ins Land getrieben werbe"' Schlachtschweine des Rummelsburger Marktes werden v»°- weise von Schlächtern der Berliner Vororte gekauft, schlachtet, theilweise nach Berlin eingeführt zu werden,"3 ein Theil der Schweine auch für den Donnerstagsii"",. dem Zentralviehhof vorgehandelt, oder, wenn von Sflr/ gekauft, von Rummelsburg nach den nächsten Dörfer".� direkt nach den städtischen Schlachthäusern Berlins' wird, um dort geschlachtet zu werden. Interessant« Fundobjekte birgt das Verein-� der„Berliner Droschkenkutscher". So wurden in der verstMi Woche zwei Werthscheine, zahllose Regenschirme, ein d' 4 Zehnmarkstück und ein„Cul de Paris" eingeliefert, letzterem diverse Werthpapiere eingenäht waren. Dieses' nannte Toillettenstück wurde von einer Schuhmacherst" wurde L? ffS' Ls" UN i 1 der Provinz reklamirt; das Goldstück, 500 Regenschirms � »ahlreiche andere Gegenstände harren noch immer der eru" Eir...... Zigenthümer. Nene KokalsLge werden vqm 12. August ab 8 Nordbahn zwischen Berlin und Hermsdorf eingelegt"sV He ■''------ stärker n>«ZA C" nad und einem dringenden Bedürfniß der immer„arirr-y Personenfrequenz zu entsprechen. Danrach wird vom S" J Bahnhof nach Hermsdorf ein Zug um 12 Uhr 23 Min. U Zner| und ein solcher um 3 Uhr 5 Mm. Nachmittags bis auf'"f von Station Hermsdorf abgelassen worden.— Aus M IM, Zwischenstationen Pankow, Schonholz, Dalldorf, Waidma""|"s bw halten diese Züge nur nach Bedarf.. fl'% Kabe Die astronomische Mett ist in großer Aufregung"tyTäiJj*' scheint, als ob die Ringe des Saturn eine Veränderung/ hq QWor Zusammensetzung erfahren, denn ihr Licht scheint fi� b"-� �i(kt Angestrengt arbeitet man deshalb, um diese »u erklären. Alle Teleskope der Welt sind in diesem A mn�Zss" blick auf den unglücklichen Saturn gerichtet. ändern. m erklären. Neber Lothab nreichnnge« bei Kerli« beri> erscheinende, von Dr. H. Potonie herausgegebene bN' ?( E> iftti , tonl- herausgegebene Mn v., wissenschaftliche Wochenschrift": In den Jahren 1888 uns/ pWo.Jj sind von dem königlich preußischen geodätischen Institut suchungen über Lothabweichung in der Umgegend von ausgeführt worden. Nach den nunmehr veröffentlichten Nissen haben sich dieselben als viel beträchtlicher herausg.,/ als vermuthet werden konnte. Die zehn Beobachtung#",,� gruppiren sich in Entfemungen von ungefähr 22 Kilome> 1*»> yf# ä4': Ziere 39 821|v, >ß- Berlins' darav/. Süddn , Berb % N. Ä4 'bist." NN, »r das fiär."' ncr leise inem 0i(rM ZWWMM Entsmuw"""•*"'*—' � SM »M KW r, Kaber. z. Durst. tobt,' ti edem W" i Stoff-l' hnen. .....„t,„ i.luuJllHtll Ul» �V.V|V..0V »ulrmil? Sturm in die Höhe gehoben hatte und daü m sich tili. � ertönte, der die Luft erzittern machte, und über »VäS ysr trwtfs.%% ##* Doti n-> SÄS£8ÄWs?mnr8s «./.Nach cm j�Mcht hatte. L. hat die That in der Trunken. wurd.? Wortwechsel mit seiner Wirthin begangen. Die ,ü,i."ach dem Leichenschauhause geschafft. .m??r ein Anspringen von der Pferdebahn kam gestern schick?" junges Mädchenin der Potsdamerstrabe so um a'tä er«.. i—......—»— liegen blieb. Em hmzu- i. iNisunn � stell le fest, dab die Aermste eine Darmver- U boffn,,»".angetragen habe. Der Zustand des Mädchens 'Wichet �"ßslos sein. Möchte doch das häufige Vorkommen "'cht ungefährliche/ für Damen"aber geradezu �»u»»...sangen vom Pferdebahnwagen während der den Damen endlich zur Warnung dienen, das isburg, ff® )e Bed� Ä.« werden. Ä rden von ,! auft,»fJ rden, MZ M , ein 'ert,< Dieses 7 20. gefallen. Am 5. Juli erschien ein an- Oh rjm,«w �sheffer in dein Hoffmann'schen Pianoforte- WS Und dk-n.»" /��una. Nachdem zwischen dem Fabri- «krtl,?">» sn/ ier ein Kontrakt abgeschlossen, nach welchem ,JW(, Zj>° lange unbeschränktes Eigenthum des Fabrikanten LT_det vollständig bezahlt sei, wurde das Klavier die Wohnung W ff» ab ff# Kin. J. i aul?/' M KM wieder B-t* ver- Ss-fl » iirt«: w.» to cd.«?*"' na-b f""-- 1 �Oo�TWiHöh_______________ irS �Vastmann geliehene Pianibv für 120 Mark verkaufte. .«—.---'' feine Fuhrleute schaffen. Dem nach seinem GeschaftSlokal '' �.�Mstrabe 1p, melchn: b« ßaausgak aidma> atl # 1 5 �-"»abe WH/T orau«euucr, tmujuc... u„, * piu'"an eM weiterverkauft und der Fabrikant d. M. Vormittags fiel c.n >?" best/!. � vor dem Haufe Invaliden straße 126 ,%r- d �g�n wollte und das Pferd plötzlich an�og, unter die Räder und wurde über. mußte nach !8. d. M. Äin doppelten Bruch des rechten . d. M. Vormittag« erschoß fich ein HauS- diener in der Wohnung seines Dienstherrn in der Neuen Grünstraße mittelst eines TerzerolS.— Zu derselben Zeit wurde vor dem Hause Schiffbauerdamm Nt. 13 ein 13 jähriger Knabe von einem Bierwagen überfahren. Er erlitt eine anscheinend bedeutende Verletzung des rechten Unterschenkels, so daß er nach der Charitee gebracht werden mußte.— Nachmittags wurde ein Ingenieur an der Ecke der Behren- und Charlottenstraße von einem in schneller Fahrt vorüberkommenden Dreirad um- gestoßen und erlitt hierbei außer einer Quetschung am linken Oberarm anscheinend innere Verletzungen. Er wurde ebenfalls nach der Charitee gebracht.— Kurze Zeit darauf wurde der Arbeiter Drewcke vor dem Haufe Weinstr. 6 auf dem Bürger- steige licgeud aufgefunden und nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. Nach seiner Angabe ist er auf dem Hofe des Grundstücks Hermsdorferstr. 18 von einem anderen Arbeiter gemißhandelt worden.— Abends verstarb auf dem Hofe des Grundstücks Thurmstr. 47 plötzlich ein Arbeiter unter krampfartigen Erscheinungen. Nach Angabe seines ihn begleitenden Stiefbruders soll derselbe auf dem Heimwege von der Anhalter Maschinenfabrik von einem anderen Arbeiter ge- mißhandelt worden sein. Die Leiche wurde nach dem Leichen- schauhause geschafft.— In der Nacht zum 30. d. MtS. wurde ein Arbeiter in seiner Wohnung in der Wienerstraße mit zwei Stichen in der Brust lobt aufgefunden. Den bisher ange- stellten Ermittelungen zufolge soll er sich die Stiche, nachdem er betrunken nach Hause gekommen und deshalb in einen Wortwechsel gerathen, mit einem Küchenmesser selbst beigebracht haben Gerirfjks-Fleikmrg. Der Mertst der ReKognitionen vor Gericht wird nicht immer als'ausschlaggebend angesehen, wie eine Verhandlung bewies, welche gestern die fünfte Berufungs-Strafkammer des Landgerichts I beschäftigte. Der Spiegelfabrikant H. Mannlich machte eines Tages die unliebsame Entdeckung, daß man ihm einen argen Schabernack gespielt. Zur Beleaung der Spiegel mit Silber bedarf es absolut chemisch reinen Wassers, da sonst Spiegel wie Silber verdorben werden. Eines Tages traten bei der Fabrikation Erscheinungen zu Tage, welche daraus schließen ließen, daß das Wasser hochgradig verunremigt war. Herr Mannlich, dem dadurch bereits em Schaden von 300 M. entstanden war, untersuchte seinen Wasservorrath, den er in 30 Ballons im Keller aufbewahrte und seine Ver- muthung bestätigte sich, sämmtlicheS Wasser war mit Chlorna- trium versetzt, ein Stoff, der mit Silberlösung eine arge Trübung hervorbringt. Der Lehrling des Fabrikanten, Namens Hein, hatte schon mehrfach bewiesen, daß er mehr„als Wasser trüben" konnte, er hatte schon verschiedene lose Streiche auZge- führt und eines Tages sogar seinen Mitarbeitern Seife in den Kaffee gethan. Derselbe gerieth in Verdacht, auch diesen kost- spicligen Streich ausgeführt zu haben und ins Gebet genommen gestand er es auch ein. Aber der Junge setzte hinzu, daß ein fremder Mann, der so und so ausgesehen, ihn angestiftet habe. Derselbe habe ihm ein weißes Pulver in die Hand gedrückt, welches er auf die Ballons vertheilen solle. Als Lohn habe der Fremde ihm 25 Pf. sofort gegeben und ihm ferner 1 M. nach Ausübung der That versprochen. Nun erinnerte sich Mannlich einer Drohung, die ein Kaufmann G. Koch gegen ihn ausgestoßen, als er eine früher Jahre lang gepflegte Ge- schäftSverbindung mit ihm abbrach. Da die Beschreibung des Jungen auch einigermaßen auf Koch paßte, so wurde der letz- tere wegen Anstiftung und der Lehrling wegen Sachbeschädi- gung angeklagt. Im Termin behauptete der Junge, ebenso wie er es auf der Polizei gethan, auch mit aller Bestimmt- heit, daß Koch und jener Fremde ein und dieselbe Person seien, der so Belastete wies diese Beschnldigung aber ebenso entschieden von sich. Während der Staatsanwalt den Angeklagten Koch durch die Bekundung des Mitangeklagten Lehrlings für überführt erachtete und gegen den Ersteren drei Monate, gegen den Letzteren drei Wochen Gefängniß erkannte, entschied der Gerichtshof, daß der Aussage des Lehrlinas ein entscheidendes Gewicht nicht beizulegen fet, sprach den Angeklagten Koch frei und beließ! es in Betreff des Lehrlings oei dem Antrage des Staatsanwalts. Gegen dies Erkenntniß wurde seitens des Staatsanwalts Berufung eingelegt, das erste Urlheil wurde aber gestern in zweiter Instanz bestätigt. In eine höchst«»angenehme Lage hat ein ordnungs- widriges Verfahren bei Benutzung von Büchern aus der königl. Bibliothek den Chemiker Georg Hoffmann gebracht, denn er kam dadurch wegen Diebstahls auf die Anklagebank. Wieder- holt entdecktes Fehlen einzelner Bücher aus dem Lefekabinet veranlaßte die Verwaltungsbehörde, ganz besondere Schutz- maßregeln gegen Diebe anzuwenden. Es wurde bestimmt, daß jeder die Brbliothek Besuchende, der ein Buch bei sich führte, dieses dem am Saaleinaange fitzenden Portier vorzuzeigen und gleichzeitig seinen Namen anzugeben habe. Es sollte dadurch vermieden werden, daß Fortgehende Bücher mit nach Hause nahmen unter der Angabe, sie wären ihr Eigenthum. Am 17. März wurde H. angehalten, als er sich mit einem der Bibliothek entnommenen Buche entfernen wollte. Man hielt ihn für einen Büchermarder, der fortgesetzt dergleichen Diebstähle begangen habe, und eine in seiner Wohnung vorgenommene Haussuchung förderte auch noch ein zweites Buch zu Tage. Der Angeklagte bestritt entschieden, daß er sich die oeiden Bücher habe aneignen wollen. Er müsse dagegen einräumen, daß er gegen die Haueordnung in der Königl. Bibliothek verstieß, weil er unerlaubter Weise Bücher aus derselben mit nach Hause nahm. Als längere Zeit verstrichen war, sei es ihm darum zu thun gewesen, zwei von ihm entliehene Bücher heimlich wieder an Ort und Stelle zu bringen. Er nahm zuerst ein Buch das ziemlich dick war. Zu seiner Ueberraschung und zu seinem Unglück sei inzwischen die verschärfte Kontrole ein» geführt worden, er mußte das Buch vorzeigen und seinen Namen angeben. Er stellte das Buch wieder an seinen Platz, da er nun aber beinr Verlassen des Saales dem Thürhüter wieder ein Buch vorzeigen mußte, so sei er genöthigt gewesen, wiederum eins mitzunehmen. Er wählte ein dünneres, welches er beim nächsten Besuche wieder einschmuggeln zu können hoffte. Der Staatsanwalt hielt diese Darstellung des Sachverhalts für eine Ausrede und beantragte gegen den Angeklagten eine Gefängnißstrase. Das Schöffendericht hielt es aber doch nicht für ausgeschlossen, daß der Angeklagte die Wahrheit gesagt, zumal dessen Aussage durch die Vemeymung der Bibliothckbeamten nicht als un- glaubwürdig hingestellt wurde. Es erfolgte daher die Frei- Iprechung des Angeklagten. Der Staatsanwalt legte hiergegen Berufung ein, aber ohne Erfolg, denn die fünfte BerufungS- Ferienstrafkammer bestätigte gestern das erste Erkenntniß. Eine nnglückhetige AerW»chsel«»g von Medikamenten führte am Dienstag den Pharmaceuten Albert Giese aus Pankow unter der Anklage wegen fahrlässiger Tödtung vor die Ferienstraskammer am Landgericht II. Der Angeklagte, der beim Apothekenbesitzer Ehestedt m Pankow als Prvovifor thätia war, hatte am 11. Januar d. I. für das Kind Louise Neubauer in Heinersdorf nach einem ärztlichen Rezept ein Pulver aus Calomel zu bereiten. Er vergriff sich und nahm statt das Calomel einen Behälter, welcher Morphium enthielt. Nach etwa einer Stunde hatte er ein anderes Rezept zu be- reiten, in welchem Morphium verschrieben war. Als er wieder den Behälter mit Morphium zur Hand nahm, erinnerte er sich, den gleichen Behälter erst kurz vorher in der Hand gehabt zu haben. Bestürzt sah er das Rezeptbuch mit dem letztein- getragenen Rezept« nach und gelangte dadurch zu der er- schreckenden Annahme, daß er dem Kinde Neubauer statt Calomel Morphium gegeben habe. Er theilte seine Befürchtung dem Chef mit und schlug vor, das Rezept noch einmal zu de- reiten und alsdann nach der Behausung des kranken Kindes zu schicken. Der Chef stellte ihm anHeim, zu thun, was er für gut halte, worauf der Angeklagte seine Absicht ausführte. Als er athemlos bei dem kranken Kinde anlangte, war es bereits zu spät. DaS Kind hatte das Pulver bereits ge- nommen und verstarb trotz sofort angewandter Gegenmittel am nächsten Tage. Der Angeklagte hat darauf unter dem Vorgeben, sich aus Verzweiflung das Leben nehmen zu wollen, feine Stellung und Wohnung verlassen, hat sich aber später freiwillig den Behörden gestellt. In der gestrigen Hauptver- Handlung waren als Sachverständige Professor Dr. Falk, KreiSphpsikuS Dr. Philipp und GerichtSchcmiker Dr. Bein ge- laden, letzterer war jedoch nicht erschienen, weil er sich auf seiner Sommerreise befindet. Da der Angeklagte aber auf die Schuldfrage erklärte, daß er die Richtigkeit des objektiven That- bestandes, wie derselbe von der Änklagebehörde dargestellt werde, nicht bestreiten könne, so wurde in der Hoffnung, auch ohne Herrn Dr. Bein auszukommen, in die Verhandlung ein- getreten. Nachdem der Angeklagte aber den Hergang der Sacke so erzählt, wie ihn die Anklage festgestellt hatte, fragte ihn der Vorsitzende, Landaerichtsdirektor Gartz, ob er überzeugt fei und zugeben wolle, daß er statt Calomel Morphium ge- nommen und daß das Kind an dem Genüsse oeS Morphiums gestorben sei, worauf der Angeklagte erwiderte: „Ich habe zwar diese Ueberzeugung aus dem dem in der Vorbntersuchung abgegebenen Gutachten des Gerichtschemikers gewonnen, aber wenn auch die Möglichkeit vorliegt, daß ich mich vergriffen und Morphium genommen habe, so kann ich dies noch nicht bestimmt zugeben!" Da dieses Geständniß an Deutlichkeit ziemlich alles zu wünschen übrig ließ, so stellte der Vertheidiaer Rechtsanwalt Dr. Friedmann die Vertagung bis zur Rückkehr des Herrn Dr. Bein anheim, gleichzertia Ver- wahruna gegen die etwaige Annahme einlegend, daß sein Klient sich aufs Leugnen lege. Derselbe gebe zwar die Mög- lichkeit zu, Morphium ergriffen zu haben, sei aber nicht davon überzeugt, daß er Morphium ergriffen habe und erwarte den Beweis des Sachverständigen, dem er sich alsdann gern und willig unterwerfen werde. Zur nächsten Hauptverhandlung soll neben den diesmal geladenen Sachverständigen auch noch Dr. Schäfer in Pankow, der das betreffende Kind behandelt hatte, als Sachverständiger geladen werden. Soziale Ael»erfris»k. An die Korbmacher Deutschland»! Kollegen und Arbeiter! Ebenso wie kürzlich in Berlin die Korbmacher der „grünen Branche"' in eine Lohnbewegung eingetreten waren, sehen auch wir uns genöthigt, die Arbeit niederzulegen. Auch wir suchen, annähernd den bewilligten Berliner Lohn zu er- reichen, weil wir so wie die Berliner Kollegen in recht ge- drückten Verhältnissen leben. Da unsere geringe Forderung einer Lohnerhöhung von ca. 15 pCt. nicht bewilligt wurde, haben wir sämmtlrch die Arbeit am 27. d. MtS. niedergelegt. Hierorts befindet sich nur eine Werkstatt, die der Wittwe Fechner; deshalb ist der Kampf ein um so schwererer, wenn auch nur wenige davon betroffen sind. Wir bitten dringend, den Zuzug fern zu halten. Die Korbmachergesellen von Oranienburg.— Alle Arbeiterzeitungen werden um Abdruck dieser Zeilen ersucht. Dir Präger der Zurnspapierfabrik von Moritz prifter, Oranienstraße 188, haben infolge Lohnherabsetzung die Arbeit niedergelegt, da es nicht möglich ist, für die Hälfte des bisherigen Preises zu arbeiten. Wie es scheint, soll für die Fabrik billige Frauenarbeit eingeführt werden. VorsÄmmlungen. polizeilich anfaelöst wurde am Montag Abend eine Versammlung der Tischler, Bildhauer, Stellmacher und Böttcher, welche in den Bürgersälen, Dresdenerstr. 96, tagte. Der Dele- girte der genannten Gewerke, T h. Glocke, sollte über den Internationalen Arbeiterkongreß Bericht er- statten. Aus dem Saale mußten Tische und theilweise auch Stühle entfernt werden, um die herbeiströmenden Massen auf- nehmen zu können. Der Referent, mit Beifall begrüßt, sprach zunächst über die Bedeutung des diesjährigen Kongresses. Während früher die Führer der Arbeiterschaft zusammen ge- kommen seien, um über ein gemeinsames Vorgehen in der Bewegung zu berathen, sei der diesjährige Kongreß geradezu ein Ärbeiterparlament zu nennen, in dem alle Gewerke vertreten waren. Seine Bedeutung erhalte der Kongreß durch die internationale Ausstellung und den Umstand, daß die Er- öffnung am 100 jährigen Gedenktage der französischen Re- volution stattgefunden habe. Die Ausstellung der Arbeits« Produkte aller Länder berechtige die Arbeiter, die Erzeuger aller Produkte auch zu einer internationalen Regelung des Arbeiter- schutzeS. Zwar sei ein Einvernehmen mit dey Possibilisten nicht erzielt, trotzdem habe der Kongreß der Welt das Schauspiel geboten, daß sich die Arbeiter aller Länder ungeachtet der gegenseitigen Verhetzungen der Bourgeoisie fast aller europäischen großen Nationen brüderlich zusammengefunden haben, um auf internationalem Wege das Wohl der Arbeiter zu berathen. Zusammengekommen seien auf dem Kongresse die Verfolgten aller Länder, die gegen den Despotismus oder gegen die Ausbeutung durch die Bourgeoisie angekämpft hätten. Bei diesen Worten erklärte der die Versammlung überwachende Polizeilieutenant dieselbe für aufgelöst. Unter fortwährenden Hoch- und Hurrahrufen entfernten sich die Anwesenden. Die Ärbeiter-Marseillaise wurde angestimmt, von der mehrere Strophen gesungen wurden. sVor dem Lokal aber blieb ein Theil der Versammelten stehen, sang weiter, brachte Hochs auf die Sozialdemokratie, Bebel, Liebknecht u. f. w. aus. Einige Verhaftungen sollen vorgekommen sein. Eine öffentlich« Eienerawerfnmminng der Manrer Berlins und Umgegend tagte am 29. d. MtS. im„Elysunn", Landsberger Allee. Das Bureau derselben wurde gebildet durch die Herren Grothmann, Kerstan iund Krieg. Der erste Punkt der Tagesordnung betraf die Regelung der Vertrauens- leute. Da einerseits einer der im Februar d. I. gewählten Vertrauensleute sich des ihm entgegen gebrachten Vertrauens unwürdig gezeigt habe, andererserts der Streik so gut wie beendet fei, so hielt Herr Kerstan eine Regelung der Ver- trauenSleute für nothwendig, da jetzt die Vertrauensleute wieder ihres Amtes zu walten und alle Vorkommnisse auf den Bauten zu überwachen hätten, ebenso um den Beschluß des letzten Kon- gresseS, statistisches Material zu sammeln, zur Ausführung zu bringen. Herr Kerstan empfahl deshalb, die alten Vertrauens- leute weiter zu bestatrgen, wenn sie sich ihres Amtes gewachsen fühlen sollten oder aber an deren Stelle neue zu wählen. Dem- gegenüber würde geltend gemacht, daß die Vertrauensleute auf ein Jahr gewählt und ihres Amtes noch nicht enthoben seien. Da gegen die Vertrauensleute nichts vorlag, so beschloß die Versammlung nur für den Stadttheil«Zentrum eine Neuwahl vorzunehmen. Die Wahl fiel aus Herrn Fritsche, Kleine August- straße IIa. Die übrigen Vertrauensleute stirb: Köhler(?.), Wagener(S. O.), Kerstan(S. O.), Wegener(O.), Braun(O), Nagee(N.), Rösing(N.), Ferkel(Moabit), Maczijewski(W.), BaganS(W.). Sämmtliche Vertrauensleute treten fortab wieder in ihre frühere Fraktionen ein. Der zweite Punkt der Tages- ordnung lautete: Bericht, der Pelcgirten vom internationalen Arbeiterkonnreß in Paris. Referent Herr Julius Wernau. Derselbe sprach seinen wärmsten Dank aus für die ihm gewährte Unterstützung. Was er in den vierzehn Tagen deS Kongresses erlebt, würde er in seinem Leben nicht vergessen. In beredter Weise gab nunmehr der Referent einen gedrängten Ueberblick über die Verhandlungen und Erfolge des Kongresses und nahm die Berichterstattung� dennoch Stunde in Anspruch. Lebhafter Beifall wurde dem Delegirten gezollt. Die Versammlung erhob sich ihm und dem Kongresse zu Ehren «mmülhig von den Plätzen. Nachdem noch zum Schlüsse Herr Grolhmann einige erläuternde Betrachtungen an den Bericht des Delegirten geknüpft hatte, die ein allgemeines Bravo der Versammlung hervorriefen, gelangte folgende Resolution zur einstimmigen Annahme:„Die heutige im Elysium tagende öffentliche Generalversammlung der Maurer Berlins und Um- gegend erklärt sich mit den Ausführungen unseres Delegirten einverstanden und beschließt daher: Da es die Vergangenheit bewiesen hat, daß von Seiten der Kapitalisten immer mehr in Szene gesetzt wird, um dem Arbeiter sich nicht ein menschen- würdiges Dasein gründen zu lassen, die in Paris gefaßten Re- solutionen voll und ganz sich zu eigen machen und nicht eher»u ruhen, bis das auf dem internationalen Arbeiter- kongresse zu Paris Beschlossene zur Durchführung gebracht worden ist." Unter„Verschiedenes" wurde bekannt gegeben, daß mehrfach Arbeitseinstellungen erfolgt und auch wiederum Bauten hinzu gekommen sind, welche die Forderungen bewilligt haben. Besonders hervorgehoben wurde von Herrn Kerstan der Bau Alexandrinenstr. 99, woselbst durch die Einigkeit der dort beschäftigten Kollegen wieder ein unliebsamer Polier entfernt worden rst.(Lebhaftes Bravo). Herr Grolhmann führte seiner- seitS nochmals die Nothwendigkeit einer Organisation vor Äugen und ermahnte eindringlichst, an dem neunstündigen Arbeits- tage festzuhalten.(Großer Beifall.) Von verschiedenen Red- nern wurden sodann gewerkschaftliche Fragen und Angelegen- heiten behandelt und die sich bereits wieder geltend machende Thrilnahmslofigkeit der Kollegenschast energisch bekämpft. Auf Anregrzng deS Herrn Grolhmann trat die Versammlung auch der Frage näher, ob das Zentralbureau in seiner jetzigen Stärke zu belassen(4 Mann) oder auf 2 Mann zu vermindern sei. In Anbetracht der noch zu bewältigenden Arbeit, sowie der noch nicht gänzlichen Bändigung des Streiks eine Arnderung in dieser Sache zu treffen der nächsten Versamm- lung überlassen wird. Nachdem noch die Sammlungen im allgemeinen, sowie die Sammlungen zur Deckung der Kongreß- Unkosten in Erinnerung gebracht worden waren, brachte die Versammlung, sich von ihren Plätzen erhebend, ein begeistertes dreifaches Hoch auf die internationale Arbeiterbewegung aus, worauf der Vorsitzende, Herr Grothmann den Schluß der Ver- smnmlung verkündete. Der Fachverein der Kernmacher und verw. Berufs- genossen Berlins und Umgegend hielt am Sonnabend, den 27. d. Mts., in Gnadt's Lokal, Brunnenftr. 38, eine gut besuchte Versammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Vor- trag deS Herrn Türk. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Besprechung eines Sommernachtfestes. Ehe in die TageSord- nung eingetreten wurde, gedachte der Vorfitzende in warmen Worten veS verstorbenen früheren Reichstagsabgeordneten Wilhelm Hasenclcver und forderte die Mitglieder auf, das Andenken des von uns leider zu früh geschiedenen KämvferS der Arbeitersache, durch Erheben von den Plätzen zu ehren, was allgemein geschah. Der Vortrag des Herrn Türk über„Moderne Poesie und die Arbeiterbewegung" wurde von der Versammlung durch großen Beifall belohnt. An der Diskussion helheiligte sich Kollege Schmidt. Unter„Verfchie- den es" stellte Kollege Arndt den Antrag, einen Streikfonds zu gründen. Der Vorsitzende bemerkte hierzu, daß nur eine öffent- liche Versammlung diese Angelegenheit erörtern könne. In das BergnügungSkomitee wurden gewählt die Kollegen Schmidt, Gen g. Krause, Arndt, Pieper und Böhm. Hierauf schloß der Vorsitzende die Versammlung um 11% Uhr. «we Uersammlung de« Verein» zur Regelung »er gewerblichen Verbältnisse der Töpfer Verlin« war am 19. d. M- aufgelöst worden. Die vom Vorsitzenden des Vereins, Herrn Arnold, hiergegen eingelegte Beschwerde ist unter dem 20. d. M. vom Polizelpräsidium als unbegründet zurückgewiesen worden. Die öffentliche Formerverfammlung, die am Montag bei Heydrich, Beuthstraße, stattfand und in der Herr Körsten über den internationalen Arbeiterkongreß sprach, verfiel der Austösuna, als der Referent von„Bourgeois-Pack" sprach. Näherer Bericht folgt. *.' ä'M' inr•«««» Nr-jr 112, mit btt Tag-Sordnung; Wic vcrhaUe» sich die Arbeiter und Gr- merke Berlind*u den neuesten Maßnrchnren ded Vorstandes der hiesige» «acker.'znnuna insolae de» re ultattolen Barkerstreil» ftailsinden sollie. Maht»»r.i» für d»n N.K.riin.rp.ich»- ##*«1111 il ii Mittwoch, den 31. Juli, Abends 8 Uhr, im Viktoria. Sieilimrant. Mstnzstraße II lunlerer Cool) Versammluna. Tagesordnung r 1 Soetrag de» Herrn Zuiiu» Türk über; Die wirihtchastlichen Umwälzungen der sranzdsische» Revointion. 2. Diskussion. 3. Verschiedene» und Fragekasten. Um zahlreichen Besuch bittet der Vorstand. #rl#kranh*nhalT« der Kürschner. Auherordentliche Generaloer» iammiung am Mittwoch, den 31. Juli. Abend» 8 Uhr. bei Cinrund. Linienslr. «r. 8 Tagesordnung; 1. Veschluhsasiung über die Ausnahme weiblicher Per. ionen(Mamsell«) in die Krankenkasse der Kürschner. 2. Clatutenänderung und Verschiedenes._ «roi» öffentlich« Tischler» ersammlung am Mittwoch, den 31. d».. Abend« 8% Uhr, in Hulh d Salon ssedt Gottschalk). Badstr, 22. Tagesordnung; I Wodurch sind wir im Stande, die Mihstandc, welche immer mehr im Tischler- gewerde eintreten, zu beseitigen? Rcscrcnt: Otto Thierbach. 2®t»tufilon. jut Deckung der Unkosten findet eine Tellersainrntung statt.— Die Kollegen ' Ärnmllicher Branchen sind hierzu cingelade». Der Einberuscr„ «rkf>»tlich, Kautischler persa»»»lu»g am Mittwoch, den 31. Juli, «bend» 8 Uhr, im«kniigstadt.Kasino. Holtmarktstr. 72. Tagt«ordni,ng i 1 Der neuararündtlc Bautischler- Verein 2. Ausnahme neuer Mitglieder. Reserent: «. Schmi». Rur Bautischler sind hierzu eingeladen. Die Sicbcncr.«om- nünim. M»r Kachvrrria der papi«r-Arb»it«rinn»n und verniandtrr Kerus»or»o>sr« halt am Mittwoch, de» 31 Juli, Adend» 8 Uhr, in Tahm» ßakl,«nnensiraße 16, eine Versammlung mit folgender Tage»■ Ordnung ab. 1«ortrag der Frau Mathilde Schulz über:„Arbeitslohn und Arbeitszeit". 2 DUkussion. 8 Verschiedene» und Kragekasten. Ausnahme neuer Mitglieder. Geiste. Damen und Herren, haben Zutritt. Um zahirciche» Erscheinen der i» der Album>, Karton., LuruSpapier-, Leder- und Galanteriewaarensabriken, sowie in Buchbindereien und Buchdruckereien beschästtgten Arbeiterinnm ersucht der Borstanh. »»«Istntllch» Persantmlung d»r K«d»rarb«it»r Kerlin» und DkMgegend am Mittwoch, den 31. Zuli. Abend» 8% Ubr, in Renz» Talon, Namtynslrahe 27. Tagesordnung: Statuten beralhung. Wahl eine» prooisori- tchen Barstande». Ausnahme neuer Mitglieder. E» ist Pflicht eine» jeden Kol- legen. In dieser Versammluna zu erscheinen. «roß» öffentlich» ZIersatunilung sönimtlicher Ktnchatenr» »er«»« und Zlniorgend am Mittwoch, den 31. Jull, Abend» 8 Uhr, in Schesier» Lokal, Znselstrahe 10, 2 Trenne» Tagesordnung; 1 Wie verhalten stch»je SUtckaieure Berlin» zu der Zageoordnnng, welche aus dem ersten deut- schen Stuckateurkongreit in Halle verhandelt werden soll, 2, Diskussion. 3«er- schiedene»— Da« Erscheinen sämmtiicher Kollegen ist dringend nothwmdig.— MB: DU Sammellisten sind in dieser Versammlung beim Verttauenimann ab- ��Äs.mein.�Mctailarbeiter-Uereln Kertin» und Umgegend. chrohe Versammlung am Donnerstag, den I. August, Abend» 8 Uhr, in Kon. rad» Restaurant. Berlinersir 89 iCharlottenburo). Tagesordnung. 1. Vortrag vber:„Der Drang nach Selbstständigkeit",«efeient: Herr«ogtherr. 2. Dl«. kussion.& Gewerkichastliche». 4 Ausnahme neuer Mitglieder s V-rschiedene, und«mgekasten. Um recht zahlreichen Besuch, hauptsächlich der Metallarbeiter aller Branchen Eharlottenburg». Moabit und Tegel», bittet der Vorstand. Rcinhoid Ungar, Keflelslr. 20. Der unentgeltliche Arbeitsnachweis benndet sich im Süden; Reanderstr. 5(Destillation zum beim); im Norden; Brunnenftr, 40 bei Schager. und ist tflglick, Abend» von 8% bis 10 Uhr. Sonntags von 10 bis 11% Uhr«edffnet. Die Bibliothek bestndcl sich Neanderftr, S(Deftillation zirm Hilm) und werden daselbst Montag» und Donnerstag», Abend« von 8%— 10 Uhr. Bücher ausgegeben. Kt»eh»»r»ta der Putzer. Da« 8. SttslungSfest de» Verein» findet am 2. August im Schweizer-Garten statt und ist der Eintritt sür die Mitglieder trri. Gäste, durch Mitglieder eingesührt, zahlen 50 Pf. Enttce. Jedoch wird der BilUtoerkaus sür Gäste am 30. Juli geschlossen Bittet» sind bei folgenden Herren zu haben: Daehne, Schwedlerstr. 229: Petrlck, Lübbenerstr.7: H.Gräschke. Fehidellinerslr. 31; R. Grälchke, GSrllherslr. 70; Wolf, Borsigstr. 13: Schmidt. Rügenersir 88, Ulrich. TreSkowstr. 41: Buchholz,«ckerstr. 57: Kelpin, Ruppiner- strahe 3, Rolle, Naunvnstr. 87; Neumann, AlvenSlebenstr, 8»; Klopich, Man. tenssrlftr. 84; Krüger, Sophienstr. 8; Lernpubl, Ewinemünderstr. 16; Bethge ?SlsUnbergtrNr, 11; EiemanowSkv, Lckerftr, 73. «»sang-, Tvrn«ad gesellig» verein» mn Mittwoch: Männer- gesangvcrein.Zugendluft' Abend» 8% Uhr im Restaurant Paffod, Garte». strahe 182— Männergesangverein.Eäcilia' Abend» 9 Uhr im Restaurant, Köpnickerftrasle 127a,— Gesangverein.Mäiuierchor Linde' Abend» 8% Uhr im Restauranl Haller, Naungnstrasse 70.— Männergesangverein.Sangessreunde' Abend« 9 Udr im Restauranl Mulehvid, LandSdergerstrasie 31—.Frega', Gesangverein der Freireligiösen Gcnreindc, Adendi 8% Uhr im Restauranl Benccke. Grosse Hamburgerftrasse 16.— Hupperische Säliger Vereinigung leben Mittwoch nach dem ersten Im Monai. Abend» 9 Uhr im Restaurant Heise. Lichlendergerstrassc 21—.Seeger'ichcr Geiangverein' Abend» 9 Uhr in, Restaurant Schulz. Prenziauerslrasse 41.— Gesangverein.Schwungrad' Abend» 8% Uhr Im Restauranl Sahrn, Annenslrasse 18— Männergesangverein.Lor- beerkranz' Abend» 9 Uhr im Restaurant Karsch, Oraniensttasse 190- verein.Nord Jubai' Abend» 9 Uhr in Vettin» Bierhau«. Veicranenstrasse 19— Männergesangverein.Schneeglöckchen' Abend» 9 Udr im Restaurant Dober- stein, Mariannenstrasse 31-32.— Gesangvcrein.Sängerrunde' Abend» 8% Uhr Buckowerstrasse 9.— Verein.SangeStreue' im Restauranl Henckel. Brüder- strasse 28, I UebungSstundc von 8% bis 11 Uhr Abend».— Gesangverein .Bruderbund' Abend« 9 Uhr bei Pässoldt, Reichenbergersirasse 16.- Lübeckscher Turnverein(I. Lehriing»abtheilung> Abend» 8 Uhr Eiijabelhstrasse 57—58.— Turnverein.Wedding', Pankstrasse 9. Männcrabtheilung von 8% bi» 10% Uhr Abend»; desgleichen 1. LehrlingSadlheilung von 8—10 Uhr Abends.—.Mehr Licht', Berein sür Scherz u. Ernst, Abend» 3% Uhr im Rest. Heid, Fruchlstr. 36».— Cchiesischer Verein.Hottei' Abend» 9 Uhr im Restaurant Henke, Hollinann- strasse 33.— Vergnügungiverein.Fröhlichkeit' Abend» 9 Uhr im Restaurant Säger, Grüner Weg 29.— Wisienschastticher Verein sür Rollerssche Slcno- graphie. Abend» 8% Uhr Im Restaurant Beese. Alte Schönhauserslrasse 42, llnlerrichi unb UebungSstunde.— Rollelsicher Elenogravhenverein Süd-Berlin Abend» 8% Uhr Im Restaurant Prinzen strasse 97, Sitzung und Uebung». stunde,— Arend»sicher Stenograpden-Berein.Amlcitio" Abend» 8% Uhr im Restaurant Behrend», Schönedergerstrasse Nr. 6.— Arend»' icher Steno- graphenverein.Phliia' Abend» 9 Uhr im Restaurant.WiihelinSgarlen', Kochftrasse 7.— Stenographische Gesclltchasi Arend» im Restanrimi k garten, Lindenstr, 106. Unentgelllicher Unterricht und Uebung., jh maiiger Schüler der 22. Gemeindeschuie Abend» 9 Uhr im Renau��A rnann, Kursürftenstrasse 31.- Berliner Rauchklub.Wrangel AM im Restaurant Foge, Köpnickerslrasse 191.- Rauchklub.Havanna �» 8% Uhr im Restaurant Paessoldt. Reichenbergersirasse 16— 9JW®- müthlichkett' Abend» 9 Uhr im Restauranl Achsel/ Köpnickerslra«, �» Rauchkiub.Columbia' Abend» 8% Uhr im Restauranl Beger. WWJ5 K« ä«. 8% Uhr bei G. Thiel, Wienerstrasse 68.— Gesangverein der TapY"' �- leben Mittwoch Restaurant Segdelftrasse 30, von 9—11 Ubr« zgi .Tambourverein Gut Heil", 8 Uhr Langestr. 101. Geschästttch« G'HjjSf keinen Zutritt.— Unterhai tungSverein.Harmonie'. Sitzung AM Dreidenerstr. 116 bei Wendt. VriefktQsten., Bei Anfragen bitten wir die Abonnementö.Quitwng beizusügen. I Antwort wird nicht ertheilt., Di» Kasstrer derjenigen Vereine, welche bt(« inserale für das 2. Quartal noch nicht beglichen yabnr,. � freundlichst ersucht, dies zu thun, oder ihre genaue A oie Expedition, Zimmerstraße 44, einsenden zu wolleio�, 7. Zithung der 4. Klasse 180. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom»0. Juli 1869.»ormiee-g». Rur du Gewinne über 21» Mark sind den detresseuden Nummern in Parenthese deigefngt. -9[500] 604 63 77 833 1 3119 218 312 494 827 1 4090 100[300] 9o 446 594 1 5029 125 58 463 623 871 1«!48 297 317 418 620 907 39 87 17022 105 326 42 99 645 1 8039 65 128 34 45[1500] 56, 0 88 291 3,2 699 870 79 97 958(3000] 68 19094 223 27 45 361 69 443 842 8b 95» *0137 212 367 415 623 24 840 962*1239 423 36 54 675[1500] 93 730 932 42»«257 71 699 779*3080 188 470 96[500] 760 900 77 *4000 64 152 73 331 425 531 87 630 748[1500] 813 957* 5157 228 414 700 38 65[500] 66 925 11500] 31[300]»«033 126 327 48 463[1500] 627 61 80 769 821 47 98*7029[1500] 69 89 136 68 69 412 690 624 43 753 1500] 932 3t 68*8005 14 55 MO 13000] 112 34 400 53 86 501 89 609 734 80 901 97*«000 8 267 686 796 827 87 965 30271 72 576( 02 856 8 1031 397 402 30 95 533 613[300] 732 800 49 87 3*564 646[30001 88 3 3004 121[30001 75 301 638 627 834 987 34251 98 496 505 98 1500] 633 917 49 35054 72 156 93 226 31 86 361 412 43 500 8 20(30001 610 49 65 825 982 8«027 45 187 231 36 89 422 30 572 849 934[3001 58 3 7209 97 686 717 917 94 11500] 38023 74 199 303 531 60 838 911 39308 51 63 471 88 91 602 4 60 83 745 70 831 79 965 85[1500] 40010 153 378 435 71 635 647 708(300) 11 821 41132 215 84 329 463 546 791 829 9:1 4*138 67 259 565 667 7 9 708 76[300] 78 43199 216 350 413 56[5001 634 751 44775 805 34 82 43002 4 30 93 154 328 99 478 604 41 77 646 49 897 948 49 51 4O013 III 32 99 400 49 516 11600] 818 13000) 76 13000) 89 914[30 X)] 39 41 1300] 85 90 47078 193 276 415 502 72 680 942 4*051 198 257 301 473 93 676 4 9033 40 58 123 43 98 212 459 74[1500] 96 617 711 61 890 969 «0058 95 108 261 63 403 623 36[1500] 613 15 61 5 1097 135 82 90 338 82 555 658 776 98 804 21 944 5*046 169[3000] 97 265 348 63 441 62 115001 69 522 66 615[3000] 67 835 89 90 957 70 5 8003 27 73 110 75 240 405 79 776 946 5 4066 90 132 34 432 808 51 916 5 5088 101 32 268 306 61 97 665 714 75 808 26 949 88 98 5C01I 37 71 176 [300] 280 315 410 97 507 26[150(1] 559 95 610 818 988 57144 328 90 423 25 38 573[3000] 660 88[300] 713 913 85 5*242 46 374 96 486 535 661 725 115 OOO] 885 5 9013 152 73 201 10 60 70[390] 317 22 610 54 630 31 727 53 89 804 «0006 8 59 70 84 180 234 49 514 667 89 718 29 45 841 59 974 97 «,004 20 61 116001 180 266 340 506 734 40 822 936 66«*082 221 3 1 93(30001 329 36[3000] 77 96 647 898«3235 13000] 322 73 691 811 33 40 936 50 67«4215 373 406 53 502 634[1500] 764 886 968 0 5133 296 317 544 613 82 941««131 388 415[6001 68 585 650 805 74 977 90 93«7070 91 116 38 82 324 663 716«*102 478 544 735[1600] 981 •»058 207 3 4 26 403 649[ tÖOOl 661 57 789 70035 257 69 72 318 526 860 952 95 71030 169 331 51 73 663 (30001 749 83 933 7*011 56 164 217 377 89 92 581 90 760 71 73056 133 269 311 421 130001 81 98 536 887 ISOOOI 963 7 4008 34 115 312 41 93 437 83 992 94 75032 113 15 219 338 437 599 601 711 864 998 7«068 351 76 541 684 13001 846 7 7003 14 232 6t 336 400 663 92 604 16 760 82 965 7*046[500] 202 15 346 47 115001 57 460[5001 66 590 655 824 904 23[1500] 37 96 7 9024 63 369431 63[300] 5:5 31 611 *0072 448 63 532 631 75 837 56 928[3000] 8 1 272 305 91 435 72 602[500] 19 634 36 789 853 922 67 72 8*037 101 48 59[1500] 242 97 449 62 577 98 648 843 995[5001 83013 16 122 84 212 510 32 639 47 712 33 84027[300] 112 273 367 407 734 800 88 923 851113 16 140 45 99 1500' 224 337 76 411 31 523 653 60 76 13 0] 789 810[300] 920 23 76*«013 213 350 423 807 21 919* 7005 90 237 625 46[3001 95 93 743 1500] 71 73 810 984**033 164 306 465 519 711 33 43 89 844 923 64 89164 215[3001 25 323 656 58 783 940 64 »0107 352 68[300] 675 96 615 78 794 934 91»1006[30001 42 117 64 237 87 346 416 706 26 34 91 892 9*088[300] 267 99 365 577 645 826 919»8049 70 90 115 31 42 264 323 548 733 115001 943[30001 7. Ziehung der 4. Klasse 180. Königl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 30. Jnll 1889, Naidmittag». Hut dt« Gewinne»der 12 1 0 Mark sind den detrrsieu»«» Nummern lu Pareinhele beigefügt. (Ohne Gewähr.) 115 94 266 465 715 70 92 814 914 1163 96 213 66 92 380 458 673 88 632 799 970 79*053 196 312[15 OOO] 71 417 692 622 820 36 73 947 56 69»006 70 82 214 44 437 842 59(3001 919 4120 86 222 24 410 12 547 632 957 5203 90 590 789 809 86«146 69 347 423 74 87 54 9 657 791 130001 827 984 7058 231 72 81 405 23 72 620[5001 92 780 8057 406[15001 95[50"] 687 879 943»046 295 339 61 554 801[300] 10042 273 356 58 612 633 706 848 11045 52 59 137 211 312 636 767 895 97 931 84 1*202 304 470(5001 598 783 90 91 97 98 1 3038 90 171 328 644 862[501'] 947 1 4126 36 11500) 200 40 614 1777 654 712 31 34 806 15 964 1 5277 403 27 67 78 629 726 45 79 865[300] 70 928 67»«023 91 96 128 279 331 42 68 436 561 638 99 703 824 956 1 7113 69[3000] 213 27 308 40 581 608 1500] 64 786 90 896 935 85 1*014 45 171 280 308 63 84 97 518 607 739[300] 835 1 9098 216 18 56 764 802 81 913 *0089 98 109[3000] 70 35 53 75 407 998«1019 72 85 110 22 389 98 452 75 525 84 711 22 92 958**026 145 286 389 489 626 40 47 82 84 775 921 39*3011 82 272 335 43 91 99 502 14 772 870 930 34*4056 76 222 922*5257 301[3000] 41 531 676 83 768 92 895««058 131 447 89 631 721[50>1 831«7043 124 238 50 414 28 44 668 91 710 34 [500]**074 136 60[3O00] 237 75 387 97 495 11500] 683«»048[300] 86 114 86 95 252 56 66 360 450[lOOOO] 93 39159 233 80 81 362 64 76 580 632 34 734 68 826 919 40 3 1066 154 288 371 406[300] 568 783 845 991[300] 8*058 101 73 220 70 322 496 607 861 911 81 83010 31 114 22» 57 331 33 469 89 1300] 642 722 [30001 34023 300 434 551 65 600 24 797 919 35045 55 162 257 365 589 675 708 1300] 68 93 935 30091 123 48 386 671 88 760 837 LIOOUO) 85 920 56 62 68 7 0 3 7 221 583 86 621 927 66[3001 88021 94 183 (30001 489 92 653 73 743 60 821 52 972 39335 40 88 508 CO 714 43 74 852 49300 14 57 502 70 71 603 51 86 731[1500] 45 53 978 85 41003 39 512 27 608 115001 27 722 46 804 35 50 955 4*031 46 221 45 400 9 11 95 502 35 64 686 894 4 3048 90 109 81 277 483 667 646 723 842 44326 660 1300) 830 31 941 45152 291[3000] 329 88(30001 470 580 712 50[3001 860 934 78 85 4«U.i9 176[1500) 232 41 50 323 64 119 OOO) 82(300) 607 96 708 95 859 928 69 47023 83 90 139 218 45 310 29 611 47 715 65 934 4 8097[1500] 426 641 805 936 41 49005 72 100 42 13001 206 42 535 1300] 38 697 776 899 938 5O043 66 131 416 601 21 93 711 833[500] 51399 632 620 43 709 85[6601 864 917 5*102 28 281[300] 429 90 93 734 829 946 62 72 53007 165 216 670 826[3000] 922 41 95 98 54008 212 60 469 648 54 63 83 751 93 832 70 927 1500] 55052 155 75 357[3001 498 667 704 21 5«009 75 101 20 254 478 727[1500] 66 832 79 918 33 68 93 5 7061 135 51 636 46 764 1454 5 8032 149 228 323 431 35 40 77 003 29 72 672 94 731 82 833 919 59060 193 231 34 306 29 689 779 822 88 «9055 75 149 477 97 702 11500] 935«1071[3000] 261 305 10 27 483 708 115001 875«*137[15001 46 368 69 671 76 848 79 82«3025 254 402 62 588 680 746 49 80 83[500] 889 94 977 80[5999)«40,89 398 542 738 880 930 59«5018 53 329 424 573 697 710 27 42 70 987 ««012 14 97 105 259 325 4-86 91 532 83 775 917 43 67106 31[1500] 94 218 383 89 762 76 85 914 83 0*284 304 10 422 568 772[3000] 809 62«9108 37 208 361 440 83 702 813(3001 35(5001 921 79030 107 350 404 86 564 658 745 7 1032 75 88 123 77[300] 95 292 307 402 17 768 817 7*025 51 180 205 26 441[300] 93 052 81 745 11500] 962 73146 77 246 452 53 66 573 782 891 985 92[600] 74020 1300] 103 85 205 40 57 474 592 605 774 7 5042 123 33 l'60 825 664 86 791 804 37 7«060 97 100 229 417 552 57 60 640 49[500] 92 99 810 20 914 75 77096 119 52 57 406 90 94 662 790 92 943[500] 7*090[300] 424 610 löüul 714 886 927 68 7 9079 102 272 613 666 90 898 89157 444 47 74[3000] 610 858 8 1 037 64[300] 113 290 302 415 685 733 807 50 65 99[1500]**106 68 66 96 489 762 86 847 949 51*3008 27 58 62 123 13001 265 483 509 668 796 976 92[5001*4238 394 408 58 619 72 13000] 641 60 935 51*5020 55 150 7 4 83[300] 287 371 73 81 455 633 47 659 749 60 81 901*«085 180 336 478 504 41 054 810 12 *7029 60 76 529 67 731 815 63 69 82 8*300 610 721 93 890 89199 413 37 624 761 70 907 »«298 415 610 13 878 954 59 91174[300] 312[1500] 34 43 425 687 728 806 10 9X191 234 330 424 46 420 79[3001 628 736 871 936 83 66 74 664 735 965[1500] 85 O5006 126*82 3 j... 766 85 130"] 815 68[500] 970»«078 224 346 460 726 33*1? 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Druck und Verlag von Ms» Kadwg in Berlin SW� Beuthstraße 2. k