Nr. 9. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. SonntagsNummer mit illuftrirter SonntagsBeilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- BeitungsPreislifte für 1897 unter Dr. 7487. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblaff. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonelzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tst an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Amt 1, Br. 1508. Telegramm Adresse: „ Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Dienstag, den 12. Januar 1897. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. liegenden Entwurf sind wie im Reich so auch in Preußen beschluß mindestens 900 M. für Lehrer uno 700 M. fitr. Beamtenbesoldungen in Preußen. die unterbeamten unberücksichtigt geblieben, Lehrerinnen betragen soll. Ein nationalliberaler Antrag, der Die dem Abgeordnetenhause zugleich mit dem Etat zuge- obgleich gerade sie vielfach am dringendsten einer Auf- dasselbe auf 1000 bezw. 800 M. festsetzen wollte, sowie ein gangene Denkschrift betreffend die Fortführung der Besoldungs- befferung bedürfen. Die Denkschrift bezeichnet es jedoch noch weiter gehender Antrag Rickert( 1200 M.) nurden abaufbefferung für die mittleren und höheren etatsmäßigen Be- als nicht angängig, bei dem vorliegenden Anlaß auf die Unter- gelehnt, nachdem sich außer den Rednern der Konservativen amten fordert zu einem Vergleich heraus zwischen dem, was beamten und Kanzleibeamten zurückzugehen; die Aufbefferung und des Zentrums auch der Kultusminister dagegen erklärt der Staat in den letzten Jahren für die höheren und dem, der Gehälter der Kanzleibeamten sei in einem Maße erfolgt, hatten. Dr. Bosse versicherte, daß die Regierung das Hauptwas er für die unteren Beamten gethan hat. Eine planmäßige daß ein Bedürfniß zu weiteren Erhöhungen überhaupt nicht gewicht nicht auf das Grundgehalt, sondern auf die Alterszulagen Aufbesserung der Beamtengehälter begann erst im Jahre 1890; anerkannt werden könne. Eine abermalige Erhöhung der lege und daß das ganze Gesetz gefährdet sei, falls alle gesetzgeberischen Maßnahmen vor dieser Zeit bezogen sich gegenwärtigen Besoldungen der Unterbeamten nach so kurzer die Kommissionsbeschlüsse nicht angenommen würden, die nur auf einzelne Beamtenklaffen und betrafen weniger eine Beit würde sehr erhebliche finanzielle Mehraufwendungen er- die äußerste Grenze des Erreichbaren bilden. Daß der KultusGehaltsaufbefferung als sonstige Vergünstigungen. Es feien fordern und ein Herausgreifen einzelner Kategorien würde minister bei dieser Gelegenheit unter dem Beifall der Rechten in dieser Beziehung erwähnt die Gewährung des gesetzlichen wiederum Forderungen zu gunsten anderer Klassen im Gefolge die Noth der Landwirthschaft betonte, war wenig am Plate; Pensionsanspruchs unter Wegfall der Abzüge zum Pensions- haben, wodurch die ausreichende Berücksichtigung der mittleren es ist höchstens als ein Beweis dafür auzusehen, daß er von fonds und die Erhöhung des Pensionssatzes von 1/80 auf 1/60 und höheren Beamten erschwert, sogar gefährdet werden könne. seinem Kollegen Miquel gelernt hat. Bemerkenswerth ist nur für jedes Dienstjahr, ferner die Gewährung des Wohnungs- Die Aufbesserung der Unterbeamtengehälter noch die Nede des nationalliberalen Abg. v. Knapp, der geldzuschusses und der Wittwen- und Waisengelder bei späterem müsse vielmehr durch die im Jahre 1890191 geden Lehrerstand als den Wehrstand für den inneren Feind und Erlaß der Wittwen und Waisengeldbeiträge. troffenen Maßnahmen als zur Zeit abge als den rocher de bronce bezeichnete, an dem die SozialStellung einnimmt. Alle diese Maßregeln kosteten den Staat nicht schlossen angesehen werden, und es müsse späterer demokratie scheitern würde. allzuviel, fie tamen auch nur einzelnen Beamtenkategorien Erwägung vorbehalten bleiben, bezw. von der demnächſtigen Eine Niederlage erlitt die Regierung bei dem§ 7, welcher zu gute, waren aber nicht ausreichend, die Lage, namentlich Gestaltung der Finanzlage abhängig gemacht werden, inwie- bestimmt, daß bei unbefriedigendet dienstlicher Führung die der Unterbeamten, im allgemeinen zu heben, zumal da die weit etwa bei einzelnen Kategorien trog der stattgehabten Auf- Alterszulagen versagt werden können. Hierzu wurde gegen den Lebenshaltung in den letzten Jahren immer größere Ansprüche befferung ein Bedürfniß zu weiteren Gehaltserhöhungen anzu- Widerspruch des Regierungsvertreters ein Antrag Rickert erheischte. So ist es denn kein Wunder, daß der Wunsch nach erkennen sein möchte. angenommen, wonach die Gründe der Versagung dem Besserung ihrer Lage in immer weiteren Beamtenkreisen her- Wir können uns dieser echt echt fiskalischen Auffassung davon Betroffenen schriftlich mitgetheilt werden müssen. vortrat. Dieses Verlangen machte sich selbstredend nicht in nicht anschließen. Wir wären gewiß die legten, die die Heftige Erörterungen rief noch§ 8 hervor, der sich auf die direkten Forderungen geltend- denn welcher preußische Be- Nothwendigkeit eines auskömmlichen Einkommens für jeden Alterszulagetassen bezieht. Die Regierungsvorlage amte dürfte es wagen, sich mit Aussicht auf Erfolg an seine Beamten bestritten. Stehen doch heute, wo die Beamten, wollte alle größeren Städte, die einen eigenen Kreis bilden, vorgesetzte Behörde mit dem Wunsche um Gehaltserhöhung zu namentlich in höheren Stellen, einer langen Vorbereitungszeit von dem Anschluß an die Kaffen ausnehmen, die Kommission wenden? Es machte sich bemerkbar in den zahlreichen bedürfen, in der sie von ihren Angehörigen unterhalten werden hat nur Berlin ausgenommen und das Haus trat diesem Petitionen, mit denen der Landtag jahraus jahrein von wirt müssen, wo fie oft noch Jahre hindurch thätig sein müssen, ehe Vorschlage heute bei. Jufolge deffen wird es voraussichtlich lich nothleidenden Beamten überschwemmt wird. Manche zogen sie ein festes Gehalt beziehen, die höheren Verwaltungsstellen im Herrenhause zu heftigen Debatten kommen, da die Bürgeres auch vor, sich an die Preffe zu wenden oder durch einen nur denen offen, die sich des Vorzuges einer adeligen Geburt meister für die Interessen der Städte eintreten werden. Abgeordneten ihr Intereffe wahrnehmen zu lassen. Die Re- oder einer Abstammung aus wohlhabenden Familien erfreuen! Morgen wird die Berathung fortgesetzt. gierung fümmerte sich wenig um die Klagen ihrer Angestellten, Je besser die höheren Beamten in ihren Grundbezügen gestellt ,, Nationale Politik", nationale Wirthschaftspolitik, die Petitionen wurden gewöhnlich nicht berücksichtigt, fie glaubte werden, je türzere Zeit es dauert, bis sie in den Befiz eines nationale Sprachenpolitit, nationale Schweinepolitit, alle mög genug gethan zu haben, wenn sie von Zeit zu Zeit einzelne festen Einkommens gelangen, desto eher wird es auch anderen liche nationale Politik treiben die Agrarier, so wie es ihnen Kategorien aufbefferte. So erfuhren beispielsweise 1879 ans Voltsschichten gelingen, in diese Stellen einzurücken. Aber, paßt, aber nichts hassen sie mehr als nationale Arbeiterpolitik. läßlich der Gerichtsorganisation die richterlichen Beamten und was dem einen recht ist, ist dem andern billig. Soll der Die Agrarier waren es, die im Juteresse des Druckes auf die später die Bau- Juspektoren, die Oberförster und die Distrikts- höhere und mittlere Beamte, wie es in der Denkschrift heißt, Löhne der landwirthschaftlichen Arbeiter die Milderung tommiffarien in der Provinz Posen eine Aufbesserung. ein Gehalt beziehen, welches zum standesmäßigen Leben er der Grenzsperre gegen Rußland und Galizien ers Die planmäßige Erhöhung der Beamtengehälter im Jahre forderlich ist und eine angemessene Unterhaltung feiner wirkten und immer wieder suchen sie die öffent1890 war die Folge einer Anregung der linken Seite des Familie und Ausbildung seiner Kinder gestattet", so ist liche Meinung auf die Einführung chinesischer Kulis Reichstages. Die preußische Regierung ist hieran ebenso un es wahrlich nicht zu viel verlangt, wenn der Unterbeamte vorzubereiten. So empfahl ein ostpreußischer Gutsbesitzer schuldig, wie die der anderen Bundesstaaten, sie hatte keinerlei mindestens so so viel erhält, um seine Lebensbedürfnisse Schmidt in diesen Tagen in einem Organe des Bundes der Vorarbeiten für eine wirkliche Reform des Besoldungswesens befriedigen, seine Familie anständig unterhalten und seinen Landwirthe wieder einmal die Einfuhr chinesischer Landarbeiter. gemacht und mußte sich durch eine schematische Regelung der Kindern eine Ausbildung angedeihen lassen zu können, die es wir, die der Meinung sind, daß die einzig richtige nationale Frage aus der Verlegenheit ziehen. Sie führte eine prozentuale ihnen ermöglicht, in dem immer härter werdenden Kampfe Politik, die fich übrigens vollkommen mit unseren Erhöhung der bestehenden Besoldungen herbei, zunächst nur ums Dasein erfolgreich zu bestehen. Vorläufig wird es frei- internationalen Grundsäßen verträgt, die Sorge um die für die Unterbeamten und für einige Klassen von Subaltern- lich noch lange dauern, ehe der preußische Beamte eine solche Gesammtheit der Volksgenossen und vor allem die wirthschaftbeamten, wobei die jüngeren gering bezahlten Beamten verliche, geistige und moralische Hebung der Arbeiterklasse ist, hältnißmäßig am schlechtesten fortkamen. Im ganzen wurden In seiner Etatsrede rieth der Finanzminister den unteren können die tuliliebenden Agrarier nur des Mißbrauchs damals ausgesetzt für die Unterbeamten 10 511 000 m., für Beamten, sich vorläufig zufrieden zu geben. Er versuchte, sie zeihen, wenn sie von nationaler Politik sprechen. Die Sorge einzelne Klaffen der mittleren Beamten 1994 000 m., für auf beffere Beiten zu vertrösten, da sonst das einheitliche Werk um die hohen Erträgnisse ihres Bodens, um Steigerung ihrer diätarische Beamte 1 325 000 m. und für Stellenzulagen scheitern würde, ohne daß die Unterbeamten einen Vortheil Rente ist für ihre politische und sonstige Thätigkeit 1 170 000 M., zusammen 15 000 000 m. davon hätten. Sollte es denn wirklich so schwer sein, weiter der einzige Leitstern. Sklavenhalter können die Wahrung der Dieser Besoldungs- Verbesserungsplan erfuhr vorläufig zu gehen, als der Plan der Regierung es will, und auch die Interessen ihres Bodens und Befizes höher stellen, als das feine Fortführung; statt deffen wurde in den nächsten Jahren gering besoldeten Beamten zu berücksichtigen? Die Finanztage Jutereffe ihrer Arbeiter. In einem Lande aber, wo die Zuallmälig das System der Dienstaltersstufen vollständig durch Preußens ist mehr als glänzend, bei einem Ueberschuß von gehörigkeit zur Nation nicht abhängig ist von Besitz und geführt bis auf einzelne Klassen, auf die ihrer besonderen 60 Millionen im abgelaufenen Jahr, bei einem zu erwartenden sozialer Stellung, ist der Versuch, die heimischen Arbeiter Natur wegen dies System nicht anwendbar ist. Des weiteren Ueberschuß mindestens in gleicher Höhe, vielleicht sogar von durch Niederkonkurrirung seitens bedürfnißloser Arbeiter wurde die Zahl der etatsmäßigen Stellen der Subaltern- und 80 Millionen Mark im laufenden Jahre, kann es doch auf fremder Raffe auszuhungern, Hochverrath an der eigenen Kanzleibeamten im Verhältniß zu den diätarisch beschäftigten ein paar Millionen mehr nicht ankommen, wenn es sich Nation. Personen nicht unerheblich vermehrt, so daß jeßt, nachdem im darum handelt, wirkliche Nothstände zu beseitigen. Auch ließe Nationalliberale Nichtswisser. Die Nationalliberale Etat 1893/94 3446 neue etatsmäßige Stellen geschaffen sind, sich vielleicht an anderer Stelle etwas ersparen. Wozu das Korrespondenz" hausirt folgendes Waschzettelchen: die Diätarien durchschnittlich nach einer vierjährigen Dienstzeit schon hohe Gehalt der Unterstaatssekretäre noch um 5000 m. Der Vorwärts" versichert, daß die Ergebnisse der lehten definitiv angestellt werden. erhöht werden soll, ist nicht einleuchtend, denn die Gleich- Volkszählung Frankreich gebieterisch zum Milizsystem drängen", Der jebige Plan soll nun die im Jahre 1890 begonnene stellung mit den Unterstaatssekretären im Reiche kann doch und fährt dann fort:„ Ein Milisheer aber fann für einen AnAufbesserung weiterführen und zum Abschluß bringen. nicht ausschlaggebend sein. Ebenso wenig ist der Beweis er- griffstrieg nicht benutzt werden." Die erste französische Berücksichtigt sind diesmal nur die mitt bracht, aus welchem Grunde die Oberpräsidenten, deren Gehalt Republik hat sich durch den Milizcharakter ihrer Heere nicht abhalten Leren und höheren Beamten, für die im ganzen sich auf 21 000 m. beläuft, künftig noch 3000 M. Re- laffen, unter der Loofung Krieg den Palästen, Friede den Hütten" 19 569 295 M. mehr gefordert werden. Diese Summe ver- präsentationsgelder erhalten sollen. Angriffstriege zu führen. theilt sich auf 73 516 Beamte, die durchschnittlich eine Gehalts- Freilich werden diese Anregungen auf wenig fruchtbaren aufbefferung um 10 pet. erfahren, doch ist dieser Prozentsatz Boden fallen. Herr Miquel hat ja bereits die Parole aus bei den bereits hoch besoldeten Beamten ein weit gegeben, daß das Kapitel der Beamtenbesoldungen so rasch wie größerer, bei den geringer bezahlten ein weit niedrigerer. So möglich, ohne Abänderung, erledigt wird, und das allzeit gehor wird z. B. das Gehalt der Unterstaatssekretäre, das jetzt fame Abgeordnetenhaus wird ihm diesen Gefallen gern thun. 15 000 m. beträgt, auf 20 000 M., also um 381/3 pCt., das Und wenn der Finanzminister in seiner Etatsrede die Beder Lokomotivführer, Schiffsmaschinisten und Maschinisten amten ermahnte, mehr darauf zu sehen, was sie selbst bei elektrischen Beleuchtungsanlagen, das bisher im Durch an Verbesserungen bekommen, als darüber ungehalten au Dem Herrn von Stumm, der nicht begreifen konnte, schnitt sich auf 1600. beläuft, auf 1700 m., also nur sein, daß ein anderer etwas mehr bekommt, so werden sich daß Arbeiter- Organisationen Streits verhindern, läßt eine um 64 pCt. erhöht. Aehnliche Zahlen ergeben die die Unterbeamten, die diesmal leer ausgegangen find, diese Beitungskorrespondenz aus Dänemart folgende Belehrung vergleichenden Betrachtungen auch für andere Kategorien, doch Mahnung zu Herzen nehmen. Sie werden die Weisheit des zu theil werden: würde es zu weit führen, dieselben einzeln aufzuzählen. Herrn Miquel preisen, der ihren Vorgesetzten in höheren Stellen Von der ausgesetzten Summe entfallen auf 1158 Beamte so freundlich entgegengekommen ist, und nicht darüber under Forstverwaltung 747 390 M., auf 1723 Beamte der Ver- gehalten sein, daß für sie nichts abgefallen ist. Zufriedenen waltung der direkten Steuern 382 202 M., auf 4542 Beamte Herzens werden sie warten, bis die Regierung sich ihrer erder Verwaltung der indirekten Steuern 1114 825 M., auf innert, und sich in der Zwischenzeit den Leibriemen etwas enger 1937 Beamte der Berg, Hütten- und Salinenverwaltung schnallen. 627 842 M., auf 36 134 Eisenbahnbeamte 6 089 400 m., auf 2084 Beamte im Finanzministerium 857 609 M., auf 1056 ard Beamte der Bauverwaltung 380 720 M., auf 13 607 Beainte der Justizverwaltung 4 331 710 M., auf 3010 Beamte im Ministerium des Innern 1 103 636 M., auf 1104 Beamte des Landwirthschaftsministerinms 355 050 M., auf 5997 Beamte beim Kultusministerium 3 180 500. Politische Neberlicht. Berlin, 11. Januar 1897. Das preußische Abgeordnetenhans begann heute die zweite Lesung des Lehrerbesoldungs- Gesezes. Eine längere Debatte entspann sich zunächst bei der Festsetung In Uebereinstimmung mit dem dem Reichstage vor- des Grundgehalts, welches nach dem Kommissions" Der nationalliberale Knownothing bethätigt hier doppelt seine Unwissenheit. Er weiß nämlich 1. nicht, daß Frankreich 1792 von dem monarchischen Europa angegriffen wurde nicht, daß das Aufgebot in Wasse" fein Milizheer war. und nur Vertheidigungskriege führte; und 2. weiß er nicht, daß das Aufgebot in Masse" kein Milizheer war. Mehr Unwissenheit kann man von einem Nationalliberalen wahrhaftig nicht verlangen. den Das Jahr 1896 war für die dänische Arbeiterbevölkerung verhältnißmäßig ruhig. Streits von Bedeutung haben fast gar nicht nicht stattgefunden. Der Grund hierfür muß entschieden darin gesucht werden, daß die Organisation sowohl unter Meistern als unter den Gesellen einen hohen Grad von Festigkeit erreicht hat. Dies ist eine Folge davon, daß man die gegenseitige Stärke einigermaßen erkannt hat und es vor. zieht, etwaige Streitsachen im Wege güt licher Uebereinkunft zu erledigen. In Kopenhagen streiften zu Anfang des Jahres die Schuhmachergesellen und die Kupferschmiede auf der Werft von Burmeister u. Wain; diese beiden Lohnkämpfe endeten im Frühjahr durch gütliches Ueber intommen. Im Oktober führte ein kurzer Streit der GrobbäckerGesellen zu einer verhältnißmäßig bedeutenden Lohnerhöhung. Tas gegen endete ein im November ausgekrochener Streik der Milch- kutscher mit einer absoluten Niederlage für die Tireikenden, ob- gleich es sich gar nicht um eine Lohnfrage Handelle, sondern allein um das Recht der Kutscher, Mitglieder eines Fahrvereins zu sein. Eine ähnliche Frage war die Ursache eines Landarbeiterstreiks in der Nähe von Aarhus, der damit endigte, daß das Vereinsrecht der Arbeiter anerkannt wurde. Auf dem platten Lande ist man übrigens von Streiks verschont worden, auch stehe» solche kaum in absehbarer Zeit zu gewärtigen. Es soll nämlich die allgemeine Anschauung bei den Leitern der Arbeiterpartei vorherrschen, daß Arbeitseinstellungen der Landarbeiter uuter den gegenwärtigen Konjunkturen unmöglich zu einem günstigen Resultat führen können. In Kopenhagen sind die Arbeitsverhältnisse während des ganzen Jahres günstig und die Arbeitslosigkeit in dem bisher ver- flosseiien Theil des Winters nur sehr gering gewesen. Hoffentlich wird Herr v. Stumm diese— auch in anderer Hinsicht belehrende Auslassung sich hinter den Spiegel stecken was auch anderen Herren sehr zu empfehlen. Vor dem sozialdemokratisch m Gottseibeiuns oder dem Gewerkschaftsteufel brauchen sie sich dabei nicht zu fürchten denn von durchaus reiner— das heißt in bezug auf patentirte Königs-, Kaiser- und Reichstreue durchaus unverdächtiger Stelle kommt die Belehrung— aus der* K r e» z- Z t g." des gestrigen Tages.— Wie man dcnnnzirt! In der Redaktion der„Krenz-Zeihlng dieses vornehmsten und edelsten Organs unserer Vornehmste» und Edelsten, ist man in der edlen Kunst des Denunzirens von jeher wohl erfuhren gewesen. Es ist diese Kunst eine der Gaben, die dem preußischen Junkerblalt von einer freundlichen Fee in die Wiege gelegt wurden. Niemals hat es diese höhere Kunst mit größerer Virtuosiiät bethäligl als in nachfolgender— zweifellos aus anarchistisch-polizistischer Quelle stammender Einsendung: Am sterdam, 7. Januar. In de» letzten Tagen des alten Jahres h ielt die niederländische Sozialdemokratie ihren diesjährigen Kongreß ab, dessen Verhandlungen und Be schlüsse sich sehr interessant gestaltete». Es ist bekannt, daß sich innerhalb der niederländische» Sozialdemokratie seit geraumer Zeit zwei grundverschiedene Strömungen kundgeben, welche bereits auf dem letzten internationalen Sozmlistenkongreß in London mit großer Schärfe zu tage traten. Die eine Richtung nähert sich der Auffassmig derjenigen Sozialisten, welche die Vertretung der Partei in den Parlamenten begünstigen und wenigstens vorläufig jede Gemeinschaft mit dem Anarchismus von sich weisen. Die andere Richtung aber betrachtet dieses gemäßigte Glanbensdekenntniß nur als ein schwindelhaftes Lockmittel, um die bürgerlich sinnten auf den sozialistischen Leim zu locken, und ihre Anhänger sagen es rund heraus, daß die Sozialdemokratie keine Ordnungs Partei sei, sondern eine Partei der Revolution. An der Spitze dieser Partei steht der einflußreiche und bedeutendste nieder- läudische Sozialistensührer Domela Nieuwenhnis, der in seinem weit verbreiteten Hetzblatt«„Recht voor allen im Grunde genommen nur anarchistische Grundsätze ver- tritt. Domela NieuwenhniS, welcher vor einigen Jahren der niederländischen Kammer augehörte, aber dann durchfiel, ist plötzlich zur Einsicht gelangt, daß die Proletarier, als deren Ver treter sich dieser Millionär aufspielt, von dem Parlamentarismus nichts zu erwarte» haben, sondern nur von der Anwendung der Gewalt, die er als das beste Mittel zum Ziele preist. Deshalb fordert Domela Nieuwenhuis einen engen Anschluß der Sozial demokratie an den Anarchismus, zu dem ihn seine ganze Tendenz hindrängt. Man war nun neugierig, zu sehe», welche Richtung innerhalb der niederländischen Sozial demokratie ans dem Kongresse die Oberhand gewinnen werde. Der Sieg ist Domela Nieuwenhuis und seinen Anbänger» ge bliebe», indem der niederländische Sozialisteukongreß jede Be theiligung der Partei an den bevorstehenden Parlamentswahlen verwarf, dagegen den sehr bezeichnenden Beschluß faßte, fortan den Anarchisten die Ausnahme in den sozialistischen Parteiverband zu gestatte». I» Holland vollzieht sich schon der Amalgamirungsprozeß der Sozialdemokratie mit dem Anarchismus, ein Prozeß, den jeder vernünftig Denkende längst vorausgesehen hat. „Im Schwanz steckt das Gift", wie bei dem Skorpion. Herr Domela Nieuwenhuis hat von der Sozialdemokratie Fußtritt Über Fußtritt erhalten; seine zudringlichen Versuche, sich als stamm- und zielverwandt bei ihr einzuschmarotzen, sind von dem letzten Internationale» Arbeiterkongreß so kräftig zurückgewiesen worden, daß er auf alle weiteren Versuche verzichtet und sich offen als „Anarchist" entpuppt hat. Und das nennt der Biedermann der „Kreuz-Zeitg." einen„Amalganiirungsprozeß der Sozialdemo- k r a t l e mit dem Anarchismus", einen„Prozeß, den jeder vernünftig Denkende längst vorhergesehen hat! Da könnte ja der Zuchthäusler Freiherr v. Hammerstein mit viel größerem Recht von sich sagen, er sei mit dem jetzigen Chefredakteur der„Kreuz-Zeitung" „ a m a l g a m i r t".— Chronik der MajestätsbeleidigungS- Prozesse. Eine An- klage wegen M a j e st ä t s b e l e i d i g u n g, die als Typus für eine ganze Reihe derartiger Anklagen gellen kann, führte gestern die Frau des Eisendrehers Rinke vor die 7. Strafkammer des Berliner Landgerichts I. Die Angeklagte wohnt mit der Frau Tischler Wolf in einem Hause, Adalbertstraße 24. Beide Frauen hatten sich verfeindet und es kam zu einer Privatklage der Angeklagten gegen Frau Wolf. Nunmehr brüstete sich letztere einer Hausgenossin gegenüber, daß es ihr ein leichtes sei, ihrer Gegnerin zu einigen Monaten Gesängniß zu verhelfen. Wohin diese Drohung zielte, zeigte die auf ihr Betreiben erhobene Anklage wegen Majestätsbeleidigung. Frau Rinke soll eine solche im Jahre 1894— also vor drei Jahren!— ausgestoßen haben. Die Denunziantin behauptete, daß die Angeklagte eines Tages zu ihr ? gekommen sei und ihr geklagt habe, daß sie wieder nichts in der ächsischen Lotterie gewonnen habe; hierbei habe sie dann eine Bemerkung gemacht, die eine schwere Beleidigung der Person des Kaisers ent- halten habe. Die Angeklagte bestritt entschieden die Wahrheit dieser Behauptung, deren Erfindung schon daraus hervorgehe, daß sie zu jener Zeit überhaupt nicht in der sächsischen Lotterie gespielt habe. Frau Wolf und deren Tochter beschworen ihre belastenden Aussagen. Der Gerichtshof erkannte jedoch in Uebereinftimmung mit dem Staatsanwalt aus Freisprechung, da dem ganzen Borgange die innere Wahrscheinlichkeit fehle und bei der Länge der Zeit die Sache sich nicht ausklären lasse.— Deutsches Reich. — Die Kommission für Arbeiterstatistik erledigte in zweitägiger Sitzung die Berathung zur Erstattung eines Berichts über die Erhebungen der Arbeitsverhältnisse der in der Kleider- und Wäschekonfeklion beschäftigten Arbeiter. Ein großer Theil der ermittelten Mißstände ist in dem System der Hausarbeit begründet, welche in diesem Industriezweig fast allgemein vor- herrscht. In einzelnen Ländern hat man den Versuch gemacht, dieses System durch die Gesetzgebung zu bekämpfen. Zu solchem Schritt konnte man sich in Deutschland unter dem Februarkurs des Jahres 1890 nicht entschließen und noch weniger wie damals, ist heute dazu eine Neigung vorhanden. Unter dem Ein- druck, den die bei dem Streik des vorigen Jahres zu tage getretenen Bilder aus die Gemüthcr ausübten, haben die Regierung und die Majoritätsparteien sich insofern festgelegt, daß sie versprachen, etwas zur Beseitigung der bestehenden Mißstände beizutragen. Die Mehrheit der Konimission ist nun zu dem Schluß gekommen, daß sie ettipfiehlt, die Schutzbestinimungen der ßh 13S bis 139b der Gewerbe-Ordnung(Verbot der Kinderarbeit, Maxinml- Arbeitstag von zehn Stunden für jugendliche Arbeiter und Elfstunden-Arbeitstag für weibliche Arbeiter u. s. w.) auf die Werkstätten der Konfeklions- industrie auszudehnen, serner daß das Mitnehmen von Arbeit in die Wohnung eingeschränkt wird. ES wird ferner empfohlen, daß daS ArbeitSverhältniß mehr geregelt wird, indem bei Stückarbeit entweder durch Lohntarife, Lohnbücher oder Lohnzettel der Arbeiter vor Beginn der Arbeit über den Lohn, der für das Stück gezahlt wird, Kenntniß erhält. Ebensalls war die Mehrheit der Konunissio» der Ansicht, daß die Arbeiter gegen Krankheit, Invalidität und Alter versichert sein müssen, daß die Versicherungspflicht auch ach die Hausarbeiter ausgedehnt werden muß und die Konfektionäre zur Zahlung der Beiträge herangezogen werden, welche die Unternehmer zu entrichten haben. Zum Schutze der Gesundheit der Arbeiter bieten die ßß 120a bis 120 o der Gewerbe-Ordnung den Behörden mancherlei Gelegen heit. Wenn die Behörden bei Werkstätten von ihren Befugnissen wenig Gebranch gemacht haben, dann ist dieses zum theil darin begründet, daß die sachverständigen Beamten, die Gewerbe Inspektoren, so wenig in die Werkstätten hineingekommen sind. Werden die ßZ 13S bis 139b der Gewerbe-Ordnung auf die Werkstätten der Konfektionsindustrie angewendet, dann sind die Gewerbe- Inspektoren angewiesen. dies« Werkstätten zu besuchen, sie können dann die nöthigen Anregungen zur Be seitigung der Mißstände geben Andere Mißstände wie z. B., daß die ArbeitSräume gleichzeitig als Wohu-, Schlaf- und Kochräume benutzt worden, sind Mißstände, welche allgemein mit der Hausarbeit verknüpft sind, die aber am wirksamsten durch Wohnüngsgesetze bekämpft werden können. Die Uebertragung ansteckender Krankheilen durch Kleidungsstücke� die in Räumen angefertigt sind, in denen Kranke liegen, kommt nicht nur durch in der Konfektionsindustrie, sondern auch durch von Handwerkern angefertigte Kleider vor. Soll hierfür ein Schutz geschaffen werden, dann muß dieses durch ein Seuchengesetz ge schehen. Die Frage, ob durch gewisse Arbeitsmethoden, wie die Aw Wendung des Kohlenbügeleisens, die Gesundheit der Arbeiter ge- fährdet wird, wurde allgemein bejaht. Ebenfalls war die Mehrheit der Kommisston der Ansicht, daß die regelmäßige Beschäftigung mit Maschinennähen für jugendliche weibliche Arbeiter mit besonderer Gefahr für die Gesundheit der Arbeiterinnen verknüpft ist. Die allgemeinen Grundsätze, welche die Kommission aufgestellt, sollen in einem Bericht zum Ausdruck gebracht und dem Reichs kanzlet übermittelt werden. Bis diese Grundsätze sich zu einem Ge setzesvorschlage verdichten, wird es noch geraume Zeil dauern. Denn mit der Schnelligkeit, mit welcher Strafgesetze oder Gesetze, in welchen Gelder für Militärzwecke gefordert, ausgearbeitet werde», sunktionirt die Gesetzgebungsmaschinerie nicht, wenn der Arbeiter- schütz Gegenstand der Gesetzgebungsarbeit ist.— — Zur Abänderung der Bäckereiverordnung soll, wie wir aus wohlinformirten Kreisen erfahren, im preußischen Slaatsministerium keine Neigung vorhanden sein.— egen die vorzeitige Pensionirung der Offiziere, die in dem Prozesse gegen Genossen Theiß, den ver- antwortlichen Redakteur der„Rheinisch-Westsälischen Arbeiter-Ztg/ eine Rolle spielte, wenden sich nun anch mit Entschiedenheit in be achtenswerlhen Ausführungen die„Hamburger Nachrichten". Sie schreiben: Die Pensionirung der Offiziere erfolgt jetzt so rasch, daß das gesetzliche Maximum der Pension ihrer Charge zu erlangen für sie zur völligen Illusion wird, und nur die allerselteusten Ausnahmen dabei vorkommen. Die durchschnittliche Pensionirung der Haupt leute erfolgt»ach dea seinerzeit in der Budgetkommifsion gemachten Angaben im Alter von 41 Jahren, die der Stabsoffiziere mit 43 Jahren, die den Regimentskommandeure mit Sl'/, Jahren, die der Brigadekommandeure mit bö, die der Divisionskommandeure mit 53 und die der Korpskommandeure mit 80 Jahren. In derjenigen Armee, die am meisten bestrebt ist, uns in jeder möglichen militärischen Richtung den Rang abzulaufen, der französische», betragen die gesetzlich normirten Altersgrenzen nach ihrer kürzlich vorgeschlagenen Herabsetzung für den französischen Divisionsgeneral, auch wenn er kouimandirender General ist, 64 Jahre, für den Brigadegeneral 61 Jahre, für den Obersten S9 Jahre, für den Oberstlieutenant S7 Jahre, für den Major bö Jahre, für den Hauptmann S2 Jahre. Auch die Offizierkorps der übrigen Armeen sind zum großen Theil beträchtlich älter als das deutsche. Bei der russischen Armee geht dies schon aus dem Um- tande hervor, daß ein Lebensalter von S0 Jahren, allerdings als Maximalgrenze, bei der Beförderung vom Kapitän zum Oberst- lieutenant, d. h. zum Stabsoffizier, vorgeschrieben ist. Die russische Armee zählt unter ihren Generalen eine beträchtliche Anzahl junger Persönlichkeiten, allein in allen übrigen Chargen ist ihr Offizier- korps älter als das deutsche. Die Pensionirungen sind im Ver- hältniß weit weniger zahlreich als im deutschen Heere und treten wohl auch aus ökonomischen und humanen Rück- echten weniger rasch ein. In der italienischen Armee sind die gesetzlichen Bestimmungen für die Pensionirung da« durch charakterisirt, daß eine Versetzung in den Ruhestand mit Pension erst beantragt werden kann bei den Generalen und Stabsoffizieren nach Svjähriger, bei den Subalternoffizieren nach 2Siähriger Dienstzeit. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die betreffenden Chargen verpflichtet, von körperlicher Dienstunfähigkeit abgesehen. im Dienst zu bleiben, wenn sie bei ihrem Ausscheiden Pension beziehen wollen, während im deutschen Heer» jedem Penstons- gesuch vor diesem Zeitpunkte, bei dem der Nachweis der körperlichen Dienstunfähigkeit bekanntlich die reine Form ist, mit ganz verschwindenden Ausnahmen ohne weiteres Folge gegeben wird. Um jenes Recht geltend zu machen, muß überdies im italienischen Heere das folgende Lebensalter bei den einzelnen Chargen erreicht sein: bei den Armeegeneralen und General-Lieutenants 60 Jahre, den Generalmajors 55 Jahre, den Stabsosfizieren 52, den Subaltern-Osfizieren 45 Jahre. Sowohl im ranzösischen wie im italienischen Heere ist also das Offizierkorps durch gesetzliche Bestimmungen und im russischen durch den uberlieferten Ge- !, rauch vor zu frühzeitiger Pensionirung geschützt. Dieser Schutz aber ist es. der dem deutschen Offizierkorps gänzlich fehlt und auf deffen Nothwendigkeit die Verhältnisse immer gebieterischer hinweisen. Di« heutige materielle Lage des Offizierstandes»ach der Ver- abschiedung drängt immer gebieterischer auf die Einführung ge- 'etzlich normirter Altersgrenzen und auf das kommissarische Ver- ahren bei Verabschiedungen und Beförderungen im Frieden hin. Mit den heute beliebte,� vorzeitigen Pensionirungen muß uw bedingt gebrochen und unser Offizierkorps in der Jnnehaltung seiues �- ligstens annähernd so gestellt werden wie das der Lebensbernfes wenigstens übrigen Mächte.— — Deh- und wehmüthig quittirt der Bund der Land- wirthe die seinem offiziellen Organe von der„Verl. Corr." applizirte Ohrfeige. Die„Deutsche Tages-Zeitung" giebt zu. daß der Artikel der wirthschaflspolitischen Blätter durchaus unwahr sei.— Die Versammlung Delegirter von fast allen preußischen Handelsplätzen trat gestern und heute hier zusammen. um über die durch die neue Gesetzgebung und deren Ausführung ür den Getreide- und Produtten-Handel geschaffene Lage zu be- rathen. Es wurde nach eingehender Diskussion über die wichtigsten Punkte mit an Einstiinmigkeit grenzender Majorität resp. mit Ein- timmigkeit beschloffen: 1. die Gründung einer Organisation für den deutschen Getreide- und Produkien-Handel mit dem Sitze in Berlin, 2. seitens der betheiligten Vereinigungen keinerlei Preis- ermittelungen zu veranstalten und weder direkt noch indirekt zu veröffentlichen. — Anläßlich des ZeugnißzwangS-Verfahrens gegen die„Frankfurter Zeitung" erinnert die„Nationalzeitung" an die folgende, am 21. Mai 1895 im„Reichs-Anzeiger" publizirte Verfügung von fünf Ministern(des Handels, der Finanzen, des Kultus, des Innern und der Justiz) an sämmtliche Regierungs- Präsidenten: Anläßlich eines Einzelfalles, in welchem der Untersuchungs- kommissar in dem Disziplinarverfahren gegen«inen Bürgermeister daS Amtsgericht ersucht hatte, gegen einen von dem Untersuchungs- kommissar geladenen, aber ausgebliebenen Zeugen eine Ordmuigs- strafe eventuell eine Haitstrafe festzusetzen, sind in einem Be- schluß des Oberlandesgerichts in-Naumburg vom 17. November 1894 folgende Grundsätze ausgesprochen worden: Gegenüber dem Untersuchungskommissar in Disziplinarsachen besteht ein Zeugnißzwang. Da dieser Gegenstand durch das Gesetz betreffend die Dienstvergehen der nichtrichterlicheu Beamten, vom 21. Juli 1852 nicht erschöpfend geregelt ist, so sind die Vorschriften dieses Gesetzes durch die für das ordentliche gerichtliche Versahren jeweilig gellenden Vorschriften, mithin durch die Bestimmungen der Reichs-Strafprozeßordnung zu ergänzen. Der Untersuchungs- kommissar hat demgemäß die in der Strafprozeßordnung gegebenen Strafbestimmungen selbst zu handhaben. Durch Vermitteluug des Anitsgerichts dagegen ist eine solche Strasfestsetznng nicht zu erreichen, soweit eine solche Vermiltelung nicht für beson- dere Fälle, z. B. in dem Gesetz über das Paßwesen, ausdrücklich vorgesehen ist. Euer Hochwohlgeboren ersuche ich ergebenst, zu veranlassen daß vorstehende Rechtsgrundsätze bei dem Verfahren der Untersuchungskommissare in Disziplinarsachen, betreffend nicht- richterliche Beamte, Beachtung finden. Das preußisch« StaalSminifterium nimmt in diesem Erlaffe ent- gegen der Meinung hervorragender Juristen an, daß in Disziplinar- fachen ein Zeugnißzwang zu Recht besieht.— — Gegen die„Hamburger Nachrichten" hat die Redaktion der„Frankfurter Zeitung" die Dennnzialion wegen Landes- verraths unterlassen. Wozu dann die Drohung?— Köln, 11. Januar.(Voss. Ztg.) Aus Anlaß einer den Fall Brüsewitz geißelnden Rede während einer Sitzung der Kölner Karnevalsgesellschaft verbot der Gouverner den sänimtliche» Ossi- zieren den Besuch der beiden großen Gesellschafien. Das Verbor ist schon deshalb von weittragender Bedeutung für den Karneval, iveil zur Bespannung sämmtlicher Wagengruppen bei dem Rosenmontags- zuge die Militärpserde bereitwilligst zur Verfügung gestellt wurden.— Krenzbnrg(Ober- Schlesien), II. Januar. Bei der heutigen Landtags-Ersatzwahl im Wahlkreise Kreuzburg-(Ober- Schlesien) Rosenberg wurde der hiesige Rechtsanwalt und Notar Mücke(Z.) zum Abgeordneten gewählt.— — Der klagende Mohr will Berufung gegen die Urtheile einlegen, wo das Strafmaß ihm zu niedrig erscheint. Erscheint Herrn Mohr die Einschätzung seines Ehrverlustes mit— drei Mark zu niedrig? Die„Rhein.- Westf. Ztg.", das führende nationalliberale Blatt des Westens, schreibt: „Nachdem nunmehr langsam Einzelheiten aus dem Vorleben MoHr's bekannt werden, welche er dem amtlichen„Handbuche der Abgeordneten" nicht übergeben hat, da erheben wir im Interesse des moralischen Ansehens der Partei nunmehr die Forderung, daß ein Mann, der zweimal das Gesängniß gesehen. auS der Liste der parlanlentarischen Führer der Partei gestrichen werde."— Meiningen, 10. Januar.(Eig. Ber.) Dem Landtage ist der G e s e h e n t w u r f betr. die Neugestaltung der Ge- m e i n d e- O r d n u n g zugegangen. Sind durch denselben anch einige Verbesserungen gegenüber dem jetzigen Zustande ins Auge gesaßt, so werden dieselben doch reichlich durch die neu ausgenommene Be- timmung der an die Höhe des Einkommens sich knüpfenden Mehr- Stimmabgabe wieder aufgewogen. Bis jetzt knüpst« in den Städten daS Wahlrecht zur Gemeindevertretung sich an die Bedingung der erfolgten Bürgerrechtserwerbung. Eine Rareiizzeit bez. des Anfent- Halles im Herzogthum oder in der betr. Stadt existirte nicht, fondern 's konnte vielmehr jeder, der heute in einer meiningischen Stadt ich niederließ, andern Tags sowohl das aktive wie passive Wahl- recht zu den Gemeindevertretungen erwerben. Auf den Dörfern existirt allerdings schon heute das nach dem Einkommen sich richtende Mehr- Stimmensystem. Eine einzige Person giebt dort heute oft bis zu 100 Stimmen ab. Dieser Ungeheuerlichkeit beugt der Gesetzentwurf dadurch vor, daß niemand mehr als 20 Stimmen abgeben kann. Im übrigen enthält der Gesetzentwurf folgende Haupt- 'ächliche Bestimmungen: Das Gemeinde- Bürgerrecht ist nicht mehr an Aufnahme und Gebührenentrichtung gebunden, sondern es steht dem im Vollbesitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindlichen 25 jährigen männlichen deutschen Einwohner einer Ge- meinde gesetzlich zu, wenn er im Gemeindebezirk als Besitzer oder Mitbesitzer eines Wohnhauses, als selbständiger Gewerbe- oder Landwirthschasttreibender oder als Rechtsanwalt oder Arzt mindestens ein Jahr lang, oder sonst mit eigenem Haus- tande drei Jahre lang seinen Wohnsitz hat, sowie auch definitive Anstellung im Reichs-, Hof-, Staats-, Be- meinde-. Schul- oder Kirchendienst. Diese? Recht soll unter gewissen Bedingungen ruhen(u. a. wegen Nichtzahlung von Gemeindeabgaben) und durch Verlust der betreffenden Voraus- etzungen in Wegfall kommen. Stimmrecht in der Gemeinde sollen auch nnt Grundbesitz angesessene Frauen, Minder- äjhrige. Auswärtige und juristische Personen haben, wenn sie eit länger als 1 Jahr über 15 M. Steuern zahlen. Das sogenannte Steuerstimmrecht wird für alle Gemeinden in der Weise geregelt. daß bei einem Steuerbetrag von 15—30 M. 2, von 30—50 M. 3, von 50—75 M. 4, von 75—100 M. 5 Stimmen, für je weitere 100 M. e 1 Stinime, aber höchstens 20 Stimmen gewährt werden. Bei der etzigen Zusammensetzung des Meininger Landtags ist an einer An- nähme des Gesetzentwurfs gar nicht zu zweifeln. Kein Mensch dürfte aber von der als liberal verschrienen Meininger Regierung ein solch reaktionäres Gesetz erwartet haben. Die Parteigenossen des Landes werden sofort Stellung hierzu nehmen.— — Disziplinarkammer für die Schutz Der„Kölnischen Zeitung" wird aus Berlin telegraphirt: hat gemäß der Verordnung vom 9. August 1896 die Mit, Disziplinarkammer und des Disziplinarhofes für die � ernannt. Zum Vorsitzenden des Disziplinarhofes ist der des Kammergerichts, Wirkl. Geh. Rath Drenkmann, worden.— «biete. er Kaiser lieber der utzgebiete Präsident ernannt — Disziplinaruntersuchung ges«n den Kolo- nialhelden Dr. Peters. Nach den„Leipz. N. Nachr." ist das gegen Dr. Peters eingeleitete Verfahren soweit gediehen, d.iß der Bericht über die disziplinarische Voruntersuchung in diese» Tage» an den Reichskanzler gelangen wird. Voraussichtlich werde sich dieser für die Einleitung des disziplinarischen Hauptverfahrens ent- scheiden. Dr. Peters soll am Montag und Dienstag von neuem vernommen worden sein. Oesterreich. Wien, 11. Januar.(Eig. Ber.) In L'/e Millionen Exemplaren wurde heute der Wahlaufruf der sozialdemokrati- che» Partei Oesterreichs in allen Laudestheilen und Landessprachen verbreitet. Damit tritt die Partei osfiziell in die Wahlbewegung. Früher wie die anderen Parteien wendet sie sich mit ihrem Manifest an die Gesammth-it der Wähler, aber nicht zu frühe, denn die Wahle» dürsten nach den Andeutungen des Ministerpräsidenten recht bald tallfinden. Wir heben aus den trefflichen Ausführungen des F..:g- Kaltes die folgenden Absätze hervor: Zwei Drittel der heutigen Wählerschaft waren bisher politisch stumm. Der volksfeindlichen Regierung, den egoistischen Parteien, durch die der Geldsack herrscht, hat die Sozialdemokratie die An- erkennung des Rechtes abgezwungen. Zwar ist dieses allgemeine Wahlrecht nur elendes Stückwerk, und noch immer werden 5000 Groß- grundbesitzer-Familien mehr Einfluß haben als die 5 Mill. Wähler. und die Bollsvertretung wird majorisirt werden durch die alten wivilegirten Kurien. Aber immerhin: die 72 Abgeordneten der ünften Kurie werden«ine wirkliche Volksvertretung sein könne». Der nächste Kampf muß gelten dem allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrecht. Alle die Maskeraden der bürgerlichen Parteien können nick täuschen über den wahren Kampf unserer Zeit, den Kampf zwische " " ber Arbeit und dem Ausbeuterthum. Diesen Kampf fann aber nur verhöhnt die Bauern und ihre Bundesgenoffen und vertheidigt Stationsschiff Archimede", fich für den Fall des Auslaufens bereit ernsthaft führen die Arbeiterklaffe selbst. Zur Arbeiterklasse gehört die banditenmäßige Bankofratie. Wacker und mit einer Sprache, au halten. Ihr alle, die Ihr ausgebeutet und gefnechtet seid, mögen noch so die wir seit Jahren in seinen Spalten nicht mehr gehört, hochtrabende Titel Euer Stlavenjoch vergolden, mögt Ihr Euch tritt der Konstantinopel, 10. Januar.( Frankf. 3tg.") Hier herrscht „ St. Galler Stadt- Anzeiger" gegen das moderne feit vorgestern fabelhafte Erregung auläßlich der Massafres in selbständige Gewerbetreibende", aufrechte Bauern", hochmögende Räuberthum in die Schranken. Er sagt am Schluffe eines fehr Trapezunt. Der italienische Stationär dampfte gestern dorthin ab, Beamte" oder" freie" Arbeiter nennen. scharfen Artikels sehr zutreffend:" Die Demokratie muß sozial sein, und es sollen der österreichische und französische Stationär für Für die Arbeiterklasse führt die Sozialdemokratie das Wort. oder sie wird nicht sein. Die Vögte unserer Zeit müffen verjagt, gestern Abend gleiche Ordres gehabt haben. Das Ziel der Sozialdemokratie ist der Uebergang der Arbeitsmittel die Zwingburgen unserer Tage gebrochen werden, wenn der demo- Botschafter versichert, es handele sich um Befreiung des Der italienische in den gemeinschaftlichen Besitz der Gesammtheit des arbeitenden fratische Freistaat, von dem unsere Verfassungen sprechen, mehr fein italienischen, Volkes und die Leitung der Produktion im Intereffe dieser Ge- foll, als eine leere Phrase, als ein tönendes Erz und eine flingende lichen Militärarztes Marani, der wegen Beleidigung des in langjährigen türkischen Diensten befind fammtheit. Schelle, als eine Lüge, als ein Schwindel." Der Weg dazu ist, daß das Bolt aus der geiftigen Berfo wirkt das räuberische Kapital zugleich für die Sozialdemokratie.feits wird versichert, die von Kanstantinopel fortgefandten, So ift's recht und Sultans verhaftet und dessen Schicksal unbekannt sei. Andererfümmerung, der politischen Rechtlosigkeit, der physischen Berelendung und ökonomischen Sklaverei sich erhebe, daß es fähig werde, sein von einem kaiserlichen Adjutanten begleiteten Kurden hätten Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Paris, 11. Januar. Vielfach wird gemeldet, der ehemalige in Trapezunt Umgegend furchtbare Christenmassakres Finanzminister Rouvier werde bereits in den nächsten Tagen die angerichtet. Die Kurden empfingen bei ihrer Heimreise nur eifen Leitung des Crédit Lyonnais übernehmen. An die Spiße eines Theil ihrer Besoldung. Es wurde ihnen gesagt, für den Rest sollten großen Bankunternehmens ist Herr Rouvier schließlich mehr am fie sich selbst bezahlt machen. Plage als an der Spize eines Ministeriums. Offiziös wird aus Konstantinopel hierzu gemeldet: Die auswärts verbreiteten Gerüchte über angebliche Unruhen in Trapezunt entbehren der Begründung. Die Sozialdemokratie will darum vor allem, daß der nationale Kampf Platz mache dem gemeinsamen Kampfe aller Nationen gegen ihre Ausbeuter. Die sozialdemokratischen Abgeordneten werden darum im Parla mente zunächst für folgende Forderungen eintreten: Allgemeines, gleiches und direktes Wahlrecht für Barlament, Landtag und Gemeindevertretung, Beseitigung der Kurien und Wahltörper Beseitigung des Herrenhauses. Freiheit der Meinungsäußerung in Schrift und Rede: unbedingte Preßfreiheit, Beseitigung des objektiven Verfahrens und des Zeitungsstempels, Freigebung der Kolportage, Aushebung aller Einschränkungen des Vereins- und Versammlungsrechtes. Frankreich. Paris, 11. Januar. Die Wiedereröffnung der Parlamente findet den 12. Januar statt. Unsere Genossen Jules Guesde und Chauvin haben bekanntlich eine Inter pellation eingebracht bezüglich der Ausweisung der Genossen Bueb und Bebel. Genoffe Jaurès wird den Minister wegen der Agrarfrisis interpelliren. Die legte Volkszählung Afien. Auf den Philippinen wollen die Spanier einige Vortheile errungen haben. Die Aufständischen wagten es schon gar nicht mehr, sich der Hauptstadt zu nähern. In Manila sind Verstärkungen eingetroffen. Sieben weitere Aufständische wurden zum Tode verurtheilt. Afrika. Breft, 10. Januar. Der Seepräfekt hat über die Artilleriften, welche vom Kriegsgericht wegen ihres Konflittes mit Polizisten freiBeseitigung aller Ausnahmegefeße; gründliche Reform des gesprochen waren, strenge disziplinarische Strafen verhängt, um der Heimathsrechtes und Aufhebung der Bagabunden- und Schubgefeße. Bevölkerung Genugthuung zu geben. Am geftrigen Abend über Kapstadt, 9. Januar.( Times".) In ganz Natal besteht Er Unentgeltlicher, obligatorischer und tonfessionsloser Unterricht fielen abermals Artilleriften mehrere Polizisten, schlugen Ladenfenster regung gegen die Landung indischer Arbeiter. Die Einwohner von in den Volksschulen; Entlastung der Gemeinden von der Verein und verübten anderen Unfug. Es macht sich ein Wachsen der Durban rüsteten sich, die Landung solcher aus zwei auf der dortigen pflichtung, die Lehrer zu besolden, und Erhebung derselben zu An- Erregung gegen das Militär bemerkbar. Rhede liegenden Schiffen zu verhindern und wachten die ganze gestellten des Staates; unentgeltlicher Unterricht in allen MittelNacht hierüber; heute zerstreuten sie sich zum theil, als verlautete, und Hochschulen, Trennung der Kirche vom Staate. vorgenommen am Ausdehnung des Arbeiterschutzes auf die Arbeiter aller fich, wie das auch in Deutschland geschieht, in die Städte verzogen Delagoa- Bai zu senden. 29. März d. J. hat ergeben, daß die Bevölkerung des Landes die Regierung habe Maßnahmen getroffen, um die Schiffe nach der Kategorien( Großindustrie, Bergbau, Transportgewerbe, Handwerk, bat. Die Folge hiervon ist, daß 7 ländliche Wahlkreise, Hausindustrie, Handelsgewerbe). Vor allem gefeßliche Einführung weil die Bevölkerung unter die gesetzliche Zahl gefunken ist, ein. Amerika, des achtstündigen Maximal Arbeitstages und der 36 stündigen gehen und dafür Großstädten mehr Mandate gegeben Ju Chitago hatte zuerst eine der bedeutendsten Banken fallirt, und New- York, 1. Jan.( Eig. Ber.) Im Westen kracht's ganz bedenklich! Sonntagsruhe. Verbot des Siggesellen- Wesens und Verpflichtung werden müssen. der Unternehmer zur Beistellung von Betriebswerkstätten. Was in Deutschland seit längerer Zeit die Folge war der Zusammenbruch einer weiteren Anzahl Banken Gründliche und unabhängige Gewerbe- und Bergwerks- Inspektion ist in Frankreich berfassungsmäßiges Geset: nämlich daß mehreren anderen westlichen Städten. Boltsvertretung erfolglos gefordert wird das und sonstiger Unternehmungen sowohl in Chitago, als auch in unter Mitwirkung der Arbeiterschaft. Das Verzeichniß der in Reform der Arbeiterversicherung: Einführung einer Alters- änderungen und Verschiebungen angepaßt werden. Baris mit Vor in den legten Tagen stets größer geworden, und es sieht beinahe nach jeder Volkszählung die Wahlkreise den Bevölkerungs- Ver- direktem Zusammenhang mit jenem Banffrach fallirten Geschäfte ift versicherung für alle Lohnarbeiter und sonst ihrer Bedürftigen. orten gewinnt jetzt drei Wahlkreise. Wir wollen fehen, wie lange aus, als ob eine allgemeine Panit im Anzug wäre. Selbstverwaltung aller Kaffen durch die Versicherten. Berlin noch auf die Werdreifachung seiner Wahlkreise zu N von der Beseitigung aller Zwangsgefeße gegen die Landarbeiterschaft, warten hat. insbesondere der Dienstbotenordnungen. Volle Koalitionsfreiheit für die Arbeiter aller Betriebe. Aufhebung der indirekten Steuern und Zölle, sowie der Prämien für privilegirte Kapitalistengruppen. Progressive Einkommen, Vermögens- und Erbschaftssteuern unter Freilaffung eines Griftenz Unentgeltlichkeit der Rechtspflege. minimums. Volkswehr an Stelle des stehenden Heeres. Zu den Aufgaben der nächsten Reichsraths- Periode wird auch der Ausgleich mit Ungarn gehören. Wenn es sich dabei auch zunächst um den Streit der Interessen zweier Ausbeutergruppen handelt, so hat doch in jedem Falle das arbeitende Volk die Kosten zu bezahlen. Mit aller Energie muß darum gegen die ungerechte Ueberlastung der diesseitigen Reichshälfte eingetreten werden, und die Erneuerung des Ausgleiches ist dazu auszunüßen, für das Parlament eine ernst hafte Kontrolle der auswärtigen Politit, und insbesondere des Militärbudgets, durchzusehen. England. heute Abend hier hielt: Vor einem Jahre war unser Land erfüllt Manchester, 9. Januar. Balfour fagte in einer Rebe, die er besonders denjenigen in Venezuela und Südafrika; die letzteren hatten von Sorge infolge eines Zusammentreffens von Beunruhigungen, eine nabe Verbindung mit der europäischen Politit. Aber jetzt sind die Wolken meist zerstreut, während andererseits die Türkei ein Reich ohne Reformen bleibt und die Orientfrage fortbesteht. In der gegenwärtigen Lage würde es zuviel fein, wenn man fagte, der Ausblick sei vollkommen ungetrübt; aber die Aus fichten sind doch klarer, als au irgend einer Zeit in den letzten zwölf Italien. Monaten. Der Staat Texas ist dem Beispiel von Mississippi und NordCarolina gefolgt und hat ein neues Wahlgesetz geschaffen, welches einen großen Theil der arbeitenden Klasse des Wahlrechts beraubt. gerichtet; da aber die Bundestonftitution verbietet, einen Unterschied Das Gefeß ist, wie in den beiden anderen Staaten, gegen die Neger Wahlberechtigung an eine gewisse Bildungsqualifikation" fowie in den Raffen zu machen, so half man sich in der Weise, daß die Bahlung einer direkten Steuer geknüpft wurde. Bei dem miserablen Schulwesen in den Bauernftaaten" ist aber nicht nur die farbige, fondern auch die weiße Arbeiterbevölkerung in jener Hinsicht sehr rückständig. " Als Kubanisches. Reine der beiden Parteien scheint augenblicklich recht zu wissen, was sie thuen soll. Infolge dessen entstehen die A verschiedenartigsten Gerüchte. Nach Madrider Blättermeldungen hätte Maximo Gomez jede Hoffnung auf Fortsetzung des Rom, 9. Januar.( Eig. Ber.) Die letzten Tage haben wieder Aufstandes aufgegeben. Die Insurgenten seien demoralisirt, er, einige der für Italien so charakteristischen Steuer revolten fleiner Gomez, wolle fich unterwerfen. Eine New- Yorker Depesche vom Städte aufzuweisen. In der Stadt Bagnoli im Neapolitanischen 11. Januar dagegen lautet: Das Mitglied des RepräsentantenhausWähler, und insbesondere Jhr, die Ihr bisher rechtlos waret, wies das Gemeindebudget, ohne daß irgendwelche erhebliche Aus. Komitees für auswärtige Angelegenheiten Money, welcher aus Kuba zeigt, daß Ihr Euer Recht zu gebrauchen wißt! Beigt, daß br gaben für öffentliche Arbeiten oder sonstige Verbesserungen gemacht zurückgekehrt ist, spricht in einem Schreiben an das Journal" die Euch nicht durch die hohlen Schlagworte oft entlarvter Bolts- worden wären, ein Defizit von 200 000 Frants auf. Die Gemeinde Meinung aus, Spanien sei nicht in der Lage, den Aufstand zu betrüger narren läßt, schließt Euch der Partei an, die allein die verwaltung, die den Ursprung des Defizits wohl Intereffen des arbeitenden Boltes vertritt, der Sozialdemokratie! Defizits wohl fennen unterdrücken. Dies sei auch die Ansicht des amerikanischen Konfuls mochte, schrieb zur Deckung desselben eine Erhöhung der in Havana, Lee, welche er auf Ersuchen Lee's dem Staatssekretär Sozialdemokraten! Die Zeit der Reichsrathswahlen rückt Heerdsteuer und der Gemeindezuschläge zu ber Staats- Olney mitgetheilt habe. heran, die Entscheidung darüber, in wessen Händen die Gefeßgebung fteuer im Belauf von 50 pet. aus. Diese in den nächsten sechs Jahren ruhen wird, steht vor der Thür. Es rief Zusammenrottungen der Bürger hervor, die zu Angriffen auf Maßregel ift teine Zeit zu verlieren an die Arbeit mit aller Energie und das Gemeindehaus und auf das Haus des Bürgermeisters sowie zu Die Hafenarbeiter- Bewegung. aller Kraft! Konflikten mit der Gendarmerie führten. Der von auswärts herbeiAus Hamburg wird uns unterm 11. Januar mitgetheilt: Am Es lebe die Sozialdemokratie! gerufene Unterpräfekt der Proving suchte den Tumult durch das Sonnabend herrschte bei heftigem Oftwind ein starkes Schneetreiben Der Wahlaufruf wird überall das größte Aufsehen machen. Versprechen zu beruhigen, daß die Steuererhöhung eingeschränkt in Hamburg. Die Folge davon war, daß die importirten SchauerFührt er doch eine Sprache, die dem österreichischen Wähler bisher werden werde. Andere Tumulte aus Aulaß der Steuererhebung leute im Hamburger Hafen faft ohne Ausnahme nicht arbeiteten. Zwei unbekannt war und ist er doch nicht nur von Anfielen in dem fizilischen Städchen Jato bei Palermo vor. Dort war Mitarbeiter des" Hamb. Echo's", die den Hafen am Sonnabend auf gehörigen einer Nation, sondern, bisher in Defterreich bie bisher offene Gemeinde vom Gemeinderath aus Finanzrücksichten einem kleinen Bugfirdampfer durchfuhren, zählten fünf Gänge, die in auch ein unerhörter Vorgang, von Deutschen, Czechen, in eine geschlossene verwandelt, d. h. ein Eingangszoll auf Thätigkeit waren, jedoch wurde selbst an diesen Gängen Polen, Slovenen und Italienern unterzeichnet. Lebensmittel eingeführt worden. Die Bevölkerung zerstörte gar nichts geschafft. Die alten Hamburger Hafenarbeiter haben sich Telegramme melden hierher eine Anzahl Verhaftungen von Ver- die an den Thoren angebrachten Zollbuden durch Feuer und ver- selbst durch noch viel schlechteres Wetter in ihrer Arbeit nicht stören breitern des Flugblattes auf grund der famosen Preßgesetz- suchte einen Sturm auf die Gendarmeriefaserne; doch wurde durch laffen. Eine große Anzahl Importirter forderte am Freitag von bestimmung, durch welche das Berbot der Rolportage ausgesprochen bewaffneten Zuzug von außen die Ruhe wieder hergestellt. Bei der den Stauern die Gratislieferung von wollenen Hemden. wird. Man geht nicht fehl, wenn man annimmt, daß durch diese Häufigkeit dieser Vorfälle ist die Technik der Revolte in den kleinen die Stauer die Forderung ablehnten, reiften die Leute von Hamburg fleinliche Polizeimaßregel das Intereffe für den Wahlaufruf nur ge- Städten Italiens sehr entwickelt. Aber diese Revolten gehen nie- fort. Außerdem legten 40 Hannoveraner am Sonnabend Morgen steigert wurde. mals aus einem gemeinsamen Plane Plane hervor, sondern und 150 am Petersenquai Beschäftigter am Sonnabend Abend die Mit aller Kraftanstrengung beginnt die öfterreichische Sozial- bleiben isolirt, wozu schon die Eifersucht zwischen den einzelnen Arbeit nieder und reisten in die Heimath. Dieselben sind heute demokratie den Wahlkampf. Wie das Ergebniß ausfallen wird, läßt Gemeinden beiträgt. In Mailand ift die feit Morgen hier nicht wieder eingetroffen, troßdem sie es den Stauern fich nicht ahnen. Sicher ist nur, daß keine andere Partei mit so viel Wochen verhandelte städtische Steuerreform, welche an die theilweise versprochen hatten. Opfermuth, so viel Thatkraft in den Rampf sieht, wie die Sozial- Stelle der städtischen Eingangszölle eine direkte Vermögens: die Elbe oberhalb Hamburgs gefroren war, ist inzwischen nahezu Der Hafen, der am Sonnabend noch ziemlich eisfrei war, weil demokratie. Steuer feßen follte, vorläufig gescheitert; sie wurde im Gemeinderath Ungarn. mit 40 gegen 29 Stimmen abgelehnt. Das Bestreben in den ganz mit Treibeis bedeckt, wodurch der Verkehr im Hafen, da Budapest, 10. Januar. Wie bestimmt verlautet, beschloß die hervorragende Bersonen, welche in Bankstandale, betrügerische macht ist. Nur einige Schlepper bugfiren Schuten durch den Hafen, parlamentarischen und Regierungstreifen, Untersuchungen gegen tüchtige gelernte Gwerführer nicht in Arbeit sind, fast unmöglich geRegierung, den bekannten Agitator Pater Stojalowsti nach Bankrotte u. dergl. verwickelt find, so viel als möglich nieber- die gegen alle gefeßliche Vorschrift nicht mit einem Führer beDesterreich nicht auszuliefern. zuschlagen, dauert fort. Der Präsident des römischen Provinzial- fezt sind. Schweiz. raths, Abg. Titani, und der Vorsitzende der parlamentarischen Für morgen ist die Unterstüßung gesichert. St. Gallen, 9. Januar.( Eig. Ber.) Der Kapitalismus betrügerischen Bankrott der Bank für Immobiliarkredit vorgeladen beiwohte, wurde dieser von dem Kaufmann Mann es zur VerBudgett̃ommission, Abg. Gadolini, sollten wegen ihres Antheils am In einer Versammlung der Schauerleute, der Herr v. Egidy so läßt sich der zu werden. stand bezeichnen, in dem gegenwärtig unser Kanton sich befindet und sich ihrer Vorladung entgegenstellten, verzichten zu wollen, weigerten Sie erklärten, auf ihre parlamentarischen Privilegien, die mittelung aufgefordert. Herr v. Egion erklärte sich dazu bereit. zwar in Folge der Reduktion des verfassungsmäßig fich aber, ihre Abgeordnetenmandate niederzulegen. Da der Verzicht quittirt hierdurch über den Empfang von 50 W., die als 8. Rate Das Zentral- Streikkomitee der Hamburger Hafenarbeiter festgefeßten hypothetar Binsfußes von 5 auf 4 pCt. Der Kantonsrath( Landtag), in feiner großen Mehrheit aus auf die parlamentarischen Privilegien" für den Richter ohne Nieder von den Gewerkschaften Jen as eingesandt worden sind. Rapitalisten und deren Anwälten zufammengefeßt und so ein recht nicht stattfinden. Man hätte nun annehmen follen, daß der Justiz wertschaftlichen Organisationen bis jetzt insgesammt 4080 m. nach legung der Mandate völlig belanglos ist, so konnte die Vorladung Aus Bant- Wilhelmshaven find von den politischen und geliberal" plutofratifches Parlament, batte zuerst den Entwurf der minister der Kammer den Antrag, die Vorladung der betreffenden Hamburg abgesandt. nicht M. Regierung betreffend die Hypothekarreform abgelehnt. Nun er zu genehmigen, unterbreitet hätte. Aber dies ist unterlassen worden, griffen die Bauern, unterstützt von den Sozialisten und Demokraten, fo daß die Abgg. Cadolini und Titani in dem Proseffe, in welchem Die Initiative, brachten mehr als die nöthigen Unterschriften fie als Angeklagte hätten fungiren sollen, nur als Zeugen haben dafür auf und erlebten die Genugthuung, daß ihr Begehren in der fe vernommen werden können. Boltsabstimmung angenommen wurde, troßdem die Kapitalisten und Rom, 11. Januar. Die Kammer dürfte nicht mehr einberufen, ibre Breßhandlanger Himmel und Hölle heraufbeschworen, von Landesunglück, Sozialismus u. f. w. viel redeten und dadurch das vielmehr Anfang Februar aufgelöst werden. Die Neuwahlen sollen Verlangen der Bauern zu Falle bringen wollten. Aber die Bins. alsdann für den Mära anberaumt werden. wucherer hatten ihren letzten Trumpf noch nicht ausgespielt. Skandinavien. bildeten einen Bankring, der zu dem reduzirten Binsfuße von 4 pet. keine Kapitalien auf Hypothet hergiebt, sie kündigten die wissen, daß demnächst im norwegischen Storthing, im schwedischen Chriftiania, 11. Januar. Die Zeitung„ Berdens Gang" will Hypotheken und verwandeln die Hypothekar- in Rurrentschulden mit Reichstage und im dänischen Folfething Beschlußanträge eingebracht Dem Hypothefartitel als Pfand und zu höherem Zins als die 4 pet. werden würden, dahin gehend, eine von den Mächten garantirte für Hypothekarschulden. So umgehen sie das Gefeß, wie die Räuber Neutralität für die nordischen Reiche herbeizuführen. bie Polizei, behalten ihre Wucherzinsen und demonftriren den Bauern, deren viele durch die Auffündigung der Hypothek vielleicht in ihrer Existenz erschüttert werden, daß noch immer sie die Herren Ronflitt mit Italien. Der italienische Botschafter sind und daß ihnen, den Bauern, die Sozialisten und Demokraten wurde von der Gattin des in türkischen Diensten stehenden mit der Hypothekarreform nur geschadet haben. Die Kantonalbank italienischen Staatsangehörigen Marani benachrichtigt, daß dieser ( Staatsbant), deren erste Aufgabe vorschriftsmäßig die Pflege des in Trapezunt eingeschifft werden solle, um in Balburt internirt zu Hypothefargefchäftes sein sollte, hat daffelbe fast planmäßig dem werden. Der Botschafter erklärte der Pforte fofort, daß er die Privattapital überlassen und scheint, ganz im Sinne des herrschenden Verurtheilung Marani's ohne vorhergegangenen ordentlichen und mächtigen Rapitalflüngels geleitet, auch jezt noch nicht Luft zu Prozeß nicht zulaffen tönne, und fügte hinzu, er werde nöthigen Keufter 20,65. Lifte 4302, Sander, Bifeleur, 7,75. Metallarbeiter Goltasch u. No. haben, die freche Verhöhnung des Gesetzes durch die Kapitalisten falls das italienische Stationsschiff nach Trapezunt senden, um die durch ihr Eingreifen zu paralyfiren. sofortige Freilassung des Gefangenen zu fordern. Der Sultan So erleben wir das Schauspiel, daß das Privatkapital fich über ließ dem Botschafter versichern, daß der Fall ihm unbekannt, anderer einen Beschluß, von der Volksmehrheit dem Souverän gefaßt, feits es aber nicht mehr möglich fei, den Befehl zur Abfahrt Maraui's frech hinwegsetzt und seine Herrschaft über den Staat, zu widerrufen, da dieselbe bereits gestern erfolgt sei. Er habe über das Bolt, über die ganze Demokratie pro jedoch telegraphisch den Befehl ertheilt, Marani in dem ersten Hafen, tlamirt; die neuen Geßler, die Anarchisten im Frack, sind an der der angelaufen würde, an Land zu sehen und nach Konstantinopel Arbeit. Die tapitalistische Preffe im Kanton St. Gallen wie in der zu bringen. Der Botschafter drang darauf, daß die Pforte eine übrigen Schweiz, allen voran die freche Neue Züricher Zeitung", schriftliche Bestätigung dieses Versprechens gebe, und befahl dem im Konflikt mit der Demokratie -O Sie Türkei. " das Gefretariat der englischen Dockergewerkschaft niedergelegt, sondern das Amt des Schriftführers der politischen Unabhängigen Tom Mann hat nicht, wie das Herold'sche Bureau mittheilte, ganz wiomen zu können. Arbeiterpartei". Er that dies, um sich der Gewerkschaftsbewegung Bei der Berliner Gewerkschaftskommiffion gingen für die streikenden Hamburger Hafenarbeiter folgende Beiträge ein: Metallschleifer aus Köpenick außer einem 5,50. Klempner aus Köpenick 3,30. gifte 4781, Pianofabrit Schiller 18,- Personal der Mittler'schen Buchdruckerei 5. Rate 39,50. Tischleret Sänger 2. Mate 9,50. Tiſchleret Siſcher it. Stre Drechslerei Bredow, Schönhauser Allee, 3. Rate 5,70. Gefangverein Liederfreunde 10,- Klempner von M. Grund 3. Rate 18,55. Chirurgische InstrumentenFabrit W. Sauer 4. Rate 2,50. Schuhfabrit Jakobi, Brunnenstraße, 6.-. F. Schuchardt, Telegraphenbauanstalt, Rungestraße, 2. Rate 42,65. Tischlerei A. Loh Söhne, 3. Rate 12,85. Taubitumme Gebr. 1,50. Neumann, Manteuffelstraße, 4,50. Lifte 4488, A. B. d. F. 9,15. Helm- Werkstatt 3,20. Affeturanz- Schmierfinten 5. Rate 10,60. Lifte 4015, rothe Lohnstlaven vo 7 rothe Sattler 2. Mate 5. G. 12,15( barunter 4,15 organ. Kernmacher Sibirien). Tischlerei Schaub fabrit Waldemarstr. 14 troß des neuen Meisters 29,90. Tischleret Franz Berndt, u. Franz 4. Rate 14,25. Möbelfabrit Gebr. Ehrlich 3 Treppen 5, Schrauben= Meifter und Gefellen 8. Rate 8,45. Möbeltischleret W. Bogt, Weberstr. 3, Savigny- Play 8,20. 4. Rate 17, Buchdruckerei Maurer u. Dimmick 8. Rate 7,80. Töpfer vom Bau Tischleret Guth, Rykestr. 6, 2. Rate 9,06. Simmerplag 4. Rate 13,05. Fliesenleger und Arbeiter bet Busch 3. Rate 4, Pianofabrit Jaschinsky 13,30. Galanterie- Arbeiter von Isenbeim 4, Martha D. 2. Rate 1,-. Bumpe u. o. 8. Rate 28,90. Tischlerei Klinger, Manteuffelstraße, 4,60. Lifte 3458, Bifte 3461, Bildhauerwerkstatt Riegelmann 5,20. Kontobuch- Fabrit Riefenstahl, Fischlerei G. Stein 8,65. Tischleret W. Lorenz, Wrangelstr. 33, 3. Rate 5,-. Tischleret B. Syan, Rüdersdorferstr. 26, 8. Rate( obler 1,- extra) 14,50. Bau Laufiger- Plaz 14 Klempner von R. Berger, Boffenerstraße, 4,--. Jumelter vom Moltenmarkt 2, Tischleret Often, Brunnenstr. 122, 5. Rate 7,30. Möbelfabrit von Lening u. Jably mit Budifer 4. Rate 20,10. Lifte 4910, A. Söhne. Drechsler, 6,05. Bimmerleute bei Klieme, Maybach- Ufer, 3,50. Tischlerei Stienes Metallfarg- Fábrit, Neue Königstraße, 8. Rate 6,-. Gesammelt bei Gemisch, Mein Mann macht alles, Friedrichshagen, 11,--. außer einem, 5. Rate 5,65. tfenbahnstr. 35, 3,60. Neujahrsscherz b. S. m. 2,50. Tischlerei von Klug, wird das Reichsgericht über die Revision verhandeln, die von Ged 5. Rate 30,-. Tischlerei Bolmann, Rüdersbo ferfiraße, 4. Rate 5,85. Gefang verein Arion, Rirdorf 7,-. Schloffer und Tischler Antonftraße 14,60. Zifte 4804, gegen das bekannte Urtheil im Post prozeß eingelegt ist. Lurusmöbel- Fabrit Schwarz 9,65. Bimmerplay. Görisch, 3. Rate 8,25. Schirmstock- Fabrit Ad. Seligsohn 6,35. a Konto Tschernig auf iften 30,- 2ifte 3468, Bogel, Möbelpolirer 14,95. Hausvogtei, Buchdrucker, 4. Rate 5,85. Bimmerer von Bieberstein 8,50. Personal der Urania, Taubenuraße, 3. Rate( mit Ausnahme einiger Kollegen) 20,50. Tischlerei Schulz, Boppstraße, 3. Rate 7,10. Ameritanische Auttion, Sechsertäse bei Bauer 5,-. Kollegen Alexandrinenstr. 12,-. Müßenfabrit Ad. Winter( mit Ausnahme von 2 Kollegen und a Mamiells) 9,-. Gewerkschaftliches. Achtung, Metallarbeiter! Der Ausstand der Schloffer, Dreher, Bohrer und Hilfsarbeiter der Firma 3immermann u. Buch loh in Berlin, Uferstraße 6a, dauert unverändert fort! Sämmtliche Uhrmacher und Mechaniker der Gesellschaft Fahr preis anzeiger", Hagelsbergerstraße 25, haben wegen Lohn reduktion die Arbeit niedergelegt! Zuzug ist fernzuhalten! Verband gegend. = " 1 Mnternehmer- Derbände. Die Verhandlungen der Allgemeinen Elettrizitäts. Gesellschaft in Berlin und der Aktien- Gesellschaft Ludwig Löwe u. To. zwecks Herbeiführung einer Interessengemeinschaft find nach einer Meldung des Wolff'schen Bureaus am Montag abgebrochen worden, nachdem es infolge nachträglich eingetretener Schwierig feiten nicht gelungen ist, neben der Verständigung über die technische Bereinigung auch eine solche über die Vereinigung der betheiligten Finanz- Korfortien herbeizuführen, was eine Voraussetzung der ganzen Bestrebung gewesen ist. Tischleret A. Rießfe in Briz, Jahnstraße 15,- Paulstraße bei Strojahn, amerit. Auttion 2, Paul, Rostocerfir. 6, 3, 3 Böttcher v. Kahlbaum, 3 Rate 3, Schloffer und Tischler v. Stegemann, Morigplag 7,10. Listen 3492, 3944 Don Greisbach 5,40. Einige Buchdrucker durch Sch. 5,15. Groffe u. Kreul 8,-. Drechsler v. Stein, 2. Rate 2,50. Lifte 4332, Tischlerei Bratje 5,80. Arbeiter Otto Lundershausen, 2. Rate 10,55. Bimmerleute aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Um- In Chemnitz hat sich ein Ring von Großfirmen des vom Bau Arnds 3,20. Arbeiter v. Lewy Söhne, Ritterstraße, 2. Rate 16,30. Gürtler v. 113, 2. Rate 6,5. Rudolph Krüger, mechanische Werkstatt Wichael, Kirchstr. 41, 5. Rate 39,50. Buchdruckerei G. U., 4. Rate 16,-. Lifte 3497 3,90. Sylvefterfeier Greifswalderiiraße 2,-. Arbeiter v. Eyt u. Fried tänder 5,25. Sylvesterfeter bei Pedereit 3,10. Klosterstraße 2,-. Buchdruckerei Emil Billig Nachflg., 3. Rate 9,70. Buchdruckeret- Abth. und Stereotypie v. Ferd. Ashelm, 2. Rate 10,50. Tischlerei P. u. W., darunter Böttcher 25, 3,60. Bosamenttere, Feilnerstraße, 2. Rate 4,75. ischlerei v. Reez, Friedenstraße 3en: Strettfonds d. Schmiede Berlins und Umgegend 100,-. Glasschleifer, Krausenftraße 69, 2,80. Schneidermeister Schelling 1, Tischlerei Faul, Krausenstr. 31, außer 2 Kollegen, 3. Rate 3,50. D. G., Rirdorf 2,- Buchdruckerei Löwenthal, 4. Rate 17,60. Tischlerei Feldmann u. Wegener, Belle- Alliancestr. 84, 42,10. Nähmaschinen- Fabrit Lutat u. Weißelburg mit Budifer 14,55. Sattler, 3. Rate d. M. 6,-. Arbeiter und Arbeiterinnen d. Buchbinderei v. Bading, 7. Rate 10,-. And Soziales. Strumpferportgeschäfts gebildet, der es verhindern will, Achtung, Vergolder! Die Firma Könnemann in Köln daß faktore und kleine Fabrikanten durch direkte Exportgeschäfte den Waarenpreis herunterdrücken. sucht durch Inserate in mehreren Zeitungen Goldleisten Arbeiter, insbesondere Versilberer, zu engagiren. Wir machen demgegenüber darauf aufmerksam, daß der Geschäftsgang in Köln gegenwärtig fein flotter ist und sich genügend Arbeitskräfte am Orte befinden. Der Hauptvorstand des Verbandes der Vergolder Deutschlands. .A.: Franz Nary, Vorsitzender, Berlin, Oppelnerstr. 43. Ans Weißenfels wird telegraphirt: Nachdem die Arbeiter Die Berliner Bäcker- Junung hat von den Fragebogen, die sie in Beziehung auf den zwölfftündigen Maximalarbeitstag an 850 Meister versandt hat, bisher 572 zurückerhalten. Von diesen haben nur 10 die Bundesrathsverordnung Arbeiter der Cellulotdwaaren- Fabrit, R. Sätel 6,75. Buchdruckerei der Blasig'schen Schuhfabrik der Aufforderung, am Montag gebilligt, die übrigen wollen den Maximalarbeitstag wieder aufWO. Möser 7,75. Perlmuttarbeiter D. 2. Schulz d. Rosenberg 4,00. die Arbeit wieder aufzunehmen, nicht nachgekommen sind, wurde arbeitstag ausgefommen sind, was die ganze Enquete gehoben haben, obwohl 116 Meister mit dem Maximal. Mignon Orgelfabrit, 2. Rate, Streligerstraße 61. 5,55, Rahmenver fröpfer, Georgentirchstraße 61 durch Brinkmann 5,-. D. D. 1, hauer der Mobelfabrit 3. C. Pfaff durch Sophotle und Förster Spür: am Montag in 30 Schuhfabriken sämmtlichen Arrecht nett perfiflirt. In 396 Betrieben ist der 12- Stundentag ni ch t innehahn, 6. Rate 16,50. Glasschleiferet O. Mathes 7,-. Pianofortefabrit, Gde beitern, insgesammt etwa 3000, gekündigt. Die dem Hirsch Ahlwardtbroschüre vom lieben Gustav, 4 Rate 5,50.. S., Moabit, 8. Rate 2, Duncker'schen Gewerkverein angehörenden Arbeiter beschlossen, die Reifenbe Dachhafen jezt Bau Großbeerenfiraße, 5. Rate 5 W. Buchdruckerei Kündigungszeit auszuhalten; die übrigen Arbeiter legten sofort die ふ Bild: Maifusstraße, 3. Rate 19,60. Giftbrüder A. B. C., darunter Ertrag einer Salewsti 3,- Metallgießeret Michael- Kirchplay 7, 5. Rate 3,-. Angehende Millionäre 2,-. Buchdruckerei W. Greve, 5. Rate 8,60. Gießerei Wafferthor: Arbeit nieder. ftraße 8, 2. Rate 10,-. Polirer der Werkstatt Kümmel 3,50. Beffelstraße, 6. Rate 8.1. " M gehalten worden, dennoch sind Bestrafungen nur in 13 Fällen vorgefommen! Was die Sonntagsruhe anbelangt, so haben 362 Meister erklärt, daß sie mit der gefeßlich firirten Zeit nicht auskämen, die übrigen werden mehr oder weniger schwer" fertig.„ Geschädigt wollen durch die Sonntagsruhe 452 Meister sein, 65 erklären das Aus der Sammelbüchse des Vereins Berliner Gastwirthsgehilfen 21,60. Gegen die Organisation der Eisenbahnarbeiter, die seiner Gegentheil; durch den 12stündigen Maximal Arbeitstag fühlt sich Ginige aus der Musterwerkstatt Grunewald 1,85. Tischlere: Unrau, außer einem zeit im„ Hamburger Echo" angeregt wurde, legten sich bekanntlich die Hälfte der Meister geschädigt". Frommen, 3. Rate 8, Riedel'sche Werkstatt, Eisenbahnstraße, 6, Gef. durch die ordnungsparteilichen" Zeitungen mit dem ganzen Aufgebot Gegen den Maximal Arbeitstag soll nun, wie der Stumm'sche Frize 13,30. Posamentiere, Dresdenerstr. 85, 4,25. Tischleret Heideklang Beleckt, 3. Rate 5,05. Elettrotechnische Fabrit Schulz u. Lange, 6. Rate 2,50. 5 Biseleure, ihrer patriotischen Entrüstung ins Zeug. Unter ihnen befanden sich Schleifstein" mittheilt, anläßlich der demnächst stattfindenden Brigerfiraße, 5. Rate 3,75. Mobelfabrit Seiffert und Wolff, Fruchtstraße 22,30. auch ultramontane Blätter. Jetzt wird aus Bayern gemeldet, Generalversammlungen der Provinzial- und Unterverbände des Albumfabrit A. Dittmar, außer Zeckel 18,50. Liste 4502 Müller Arbetter 11,25. ifle 4305 Schierig 6.25. Goldbach'sche Stockfabrit, 3. Rate 7,- Ausfeiler Saal daß die Schwarzen selber mit dem Plan umgehen, die Eisenbahn- Bäcker- Inuungs- Unterverbandes Norden der„ Germania" allgemein Spinn u. Sohn, 5. Rate 6,20. Pollerpadden von Spinn, 5. Rate 3,80. Schafs: arbeiter zu organisiren. Der Kaplan Tremmel aus Nürnberg vorgegangen werden. Von jeder einzelnen Gruppe werden durch töppe vom Alexanderplat, 2. State 5,50. N. P. Obst 1,-. Liste 4862, Lederfabrit bemüht sich darum. Um die Eisenbahnarbeiter für die katholische ausführliches Material über die Schäden der beschränkten Arbeitss von Salomon durch H. 10,10. An Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigte Arbeiter Organisation zu gewinnen, stellt er als Forderungen an den Fistus zeit begründete Eingaben an den Bundesrath gerichtet werden, in durch Piebl 50,- Fraiserei Wolgast und hoch, Andreashof, 5. Rate 7,80. Möbelfabrit. C. Pfaff, tsten 4798, 2216, 4795, 4796, 4797, 4861 76,85. Trommelfabrit auf: Verkürzung der Arbeitsgeit, Aufbefferung der Löhne, frühere denen, da auf die Aufhebung der Verordnung nicht zu rechnen sei, Seibelstraße 2,30. Tischlerei Fr. Klär, Alte Jakobstraße, 5. Rate 11,55. Liften 3785, und allgemeinere Aufnahme in den Status, Anrechnung der Arbeits- die Einführung einer 14 stündigen Arbeitszeit oder einer 4902, 4901, 4900, 4899, 4462, 4459, Schraubenfabrit von üben und Buse jahre bei der Penfionirung u. f. w. daffelbe, was die verhaßten zehnstündigen Ruhezeit verlangt werden foll. Gleichzeitig 82,90. Schraubenfabrit von Stärte, Blumenstraße 77, oberer Saal 7, Kollega 5,-. Arbeiter der Gasglühlicht- Gef. 3,-... B. in 2. 4,55. Charlottenburg, Sozi auch schon lange und zwar ernsthaft fordern, während es die will man darum ersuchen, die Kontrolle nicht durch die Arbeitslofen in der Sophie Charlottenstraße 1,10. Charlottenburg, Sch.-50. Schwarzen freilich nur zum Schein thun, um den Sozis den Wind unteren Polizei Organe, sondern in anderer geeigneter" Dr. Bradi, Berlin NW., 5,- Arbeiter- Bildungsverein Bukarest( darunter bei Weife vorzunehmen. An sämmtliche Innungen Deutschlands hat die Der Verlobung M. S. 20 Frants) 90,40. Von Malin, s. Rate 1,50. Sylvefter- aus den Segeln zu nehmen. feter bei Schaller, Johannisthal, 5,-. Fraiseret Wagner u. Dünnebeit, 5. Rate Ans Leipzig wird uns geschrieben:" Die in der Musik Germania eine Umfrage gerichtet, worin es heißt: 1. Leidet der ( außer zweien) 6,85. Personal der Schriftgießerei von Gronau( 3., 4. und 5. Rate) instrumenten Branche beschäftigten Holzarbeiter Leipzigs Kleinbetrieb durch die Verordnung? 2. Entsteht im Allgemeinen ein 18,20. Tischleret Wüsiner 8,-. Wertfiatt Zolltühn, Friedensir. 52, 3,-. Möbelfabrit von Kümmel, 5. Rate 15,05. Büreau- Angeftelte beim gemütlichen Blas fangen mehr und mehr an, ihre Klassenlage begreifen zu lernen. pekuniärer Schaden? 3. Leidet unter der Verordnung das Verhältniß Bier am 10. Jan. 1897 3, A. und J. Knorr 1,-. Verband der Möbelpolirer Bisher fühlte sich die große Mehrzahl der Arbeiter dieser Branche zwischen Meister und Geselle? Berlins, 3. Rate 200,-. Tischleret Cortots, 5. Rate 6,55. Pösneck, in Thuringen, als etwas Besseres. Nach dem neuerdings wieder in einer Fabrik Mögen die Bäckermeister agitiren soviel sie wollen, die Hauptvon Senoffen und Freunden 18,50. Arbetter Marburgs 18. Rate( Feurich) mehrere Arbeiter, die schon 15-23 Jahre daselbst be- fache ist, daß die Bäckergehilfen lich ordentlich Eickenjäger in Adlershof 6,-. Organisirte Töpfer Welten in Mait 100-. Küchenmöbel- Fabrik König, Weißenfee,( 2. Rate, mit Buditer) 5,60. Buchdruckerei der schäftigt waren, als verbrauchte Arbeitskräfte entlassen wurden, rühren, um den Angriff auf das bischen Arbeiter.. Neuesten Nachrichten" in Straßburg im Elfaß, d. 2. 10,25. Gerberet von Eic u. macht sich der Unwille unter den Arbeitern immer mehr chuß, das ihnen der Bundesrath bot, abzus Straffer, 4. Rate( barunter ein Silfsarbetter 2,40) 11,20. Gießeret 21.. bemerkbar. Die Arbeiter Organisation der Musikinstrumentenmacher chlagen. Leichten Herzens wird der Bundesrath an die VerAckerstr. 76, 4. Rate 16,25. saltaus in Bern, Schweiz, 150,-. Wetßgerber in Seidingsfeld 10,10. Aus dem haberergebiet, Gemund a. T., 2. Rate 15,-. So hat im letzten Jahre einen erfreulichen Aufschwung genommen. Die längerung des Maximalarbeitstages ohnehin nicht gehen, denn mit atalin", 2. Rate( barunter Ligue Demokratique des Ecoles, Paris, 22,85) 68,95. Unternehmer scheinen schon jezt Repreffivmaßregeln ergreifen zu dem Augenblick, wo er den Bäckermeistern zu willen wäre, würde . B. Oberweiler in Baden 1, Bau Kunz- Bnnscherstraße, Halensee, 2,-. Tischlerei Rejewste, 4. State( mit Buditer, außer den Frommen) 12,60. Arbeiter wollen. Da in auswärtigen Blättern, vor allem auch in Berlin, er in den weitesten Kreifen der Bäckergehilfen, die sich jetzt zum verein Waldenburg 15,-. Knappenverein Waldenbrrg 10,-. Knappenverein von hier aus Tischler 2c. auf Musikinstrumente gesucht werden, so größten Theil nm öffentliche Angelegenheiten gar nicht fümmern, Hermsdorf 10,-. Knappenverein Ober- Waldenburg 8,- Waldenburg vom Ver: wäre es wohl angebracht, dergleichen Arbeitsangeboten die richtige das Gefühl erlittenen Unrechts hervorrufen und diese dadurch unserer irauensmann 15,-. Waldenburg, G. Sch. 4,55. Waldenburg, G. G. 13,10. Partei in die Arme treiben. Tischleret Garzig, Steglig, b. m. 10,75. Glauchau in Sachsen( darunter am Beachtung zu schenken. runden Tisch 3,-, Räuberhöyle 2,85, und D. 1,-) 6,85. Dr. 2. in 3. 20,-. Die Verpflegungsstation für Reisende in Schweiduik wird, Die Schimpfereien der ,, Königlichen Leipziger Zeitung" Schmidt, Königsberg in Ostpreußen, 5,-. Bertabtheilung May Bading, 6. Rate über die Arbeiterbewegung dürften in Butunjt eine weniger wie man uns schreibt, jetzt besonders start in Anspruch genommen; schroffe Form annehmen, nachdem deren verantwortlicher Redakteur ein Beweis für die trotz des guten Geschäftsgangs vorhandene große Dr. Julius Riffert am 11. Januar vom Leipziger Schöffen- Arbeitslosigkeit. Im Jahre 1896 gab die Verpflegungsstation an gericht wegen Beleidigung von sieben Schmiedegefellen zu 75 Mart Reisende 1152 Mittagbrot, 32 Abendbrot und 1871 NachtlagerGeldstrafe verurtheilt worden ist. Dem Vorgange liegen farten aus. Dem Vorgange liegen farten aus. Für eine Stadt wie Schweidnih ist das schon folgende Thatsachen zu grunde. Während des Leipziger Schmiede- fehr viel. streits tamen sieben Schmiede durch die Schuld eines Schmiede- Im Würzburger Gemeinderath wurde bei der Be des städtischen Arbeits. An den Gemeindewahlen in Sachsen betheiligten fich, soweit eifters mit diesen auf seinem Grundstück in Streit, der durch rathung der Geschäftsordnung die Einmischung des Sohnes des Meisters einen etwas a m tes infolge des Zusammengehens sämmtlicher bis jezt Angaben vorliegen, unsere Genoffen in 98 Landgemeinden regen Charakter annahm. Die Leipziger Zeitung" brachte über den glieder der Zentrumspartei, unter denen auch der Reichstags. und 19 Städten. Davon wurden in 77 Landgemeinden und sechs Vorgang in ihrer Nr. 126 vom 3. Juni folgenden Bericht:„ Eines Abgeordnete für Würzburg, Neckermann, mit einem Theil der Städten endgiltig Sozialdemokraten gewählt. In zwei anderen Orten, wahrhaft standalösen Exzesses machten fich gestern Nachmittag fieben Liberalen, die von der gemeinschaftlichen Kommission des Magistrats wo wir fiegreich waren, ist das Wahlresultat für ungiltig erklärt, in auständige Schmiedegehilfen schuldig, welche in die Geschäftsräume und des Gemeindebevollmächtigten Kollegs formulirte Streit. einem dritten Orte die Wahl angefochten. Die Zahl der bis jetzt eines in der Antonstraße wohnhaften Schmiedemeisters eindrangen tlaufel gestrichen. Der Referent Dr. Stern erklärte, daß bei gewählten Sozialdemokraten beträgt ungefähr daffelbe wie vor zwei und mit demselben Händel anfingen, weil er die Gehilfen- Ablehnung des Streifparagraphen die Frage zu erörtern sei, ob Jahren, wo wir in 83 Orten siegten. Damals haben wir etwa forderungen nicht bewilligt und an stelle der infolge deffen aus- man nicht das ganze Statut überhaupt fallen laffen soll. Auf alle 150 Genoffen durchgebracht. Genaueres über das Ergebniß der geschiedenen Gehilfen fremde Gehilfen eingestellt hatte. Die rohen Fälle wird der Erfolg des Arbeitsamtes kein durchschlagender sein, diesjährigen Wahl läßt sich jezt noch nicht sagen. Soviel steht aber patrone sezten dem Meister in dessen Wertstelle, Hof und da das Gewerkschaftskartell befchloffen hat, im Falle einer Abfest, daß sich in den meiften Gemeinden, wo wir Ver- Remise in frech ster Weise mit Redensarten zu und gingen lehnung der Streitklausel von dem Arbeitsamte feinen Gebrauch zu tretung haben, unser Besizstand als unerschütterlich er dann sogar zu Thätlichkeiten über, indem sie auf den Meister brutal machen. wiesen hat. Die Ergänzungswahlen zu den Gemeinderäthen losschlugen. Auch an dem Sohne des letteren, welcher seinem Vater Die staatliche Mobiliarversicherung im schweizerischen werden in den meisten Gemeinden Sachsens aller zwei Jahre vor zu Hilfe eilte, vergriffen sich die Banditen und rissen ihm die se anton Glarus profperirt trotz aller Schwierigkeiten, womit genommen, so zwar, daß für die meisten der zweijährig wählenden Sachen vom Leibe. Als nunmehr nach der Polizei gefchickt wurde, fie anfänglich gegen die mächtigen privaten Versicherungsgesellschaften Gemeinden die Wahlen am Ende der Jahre mit geraden Zahlen für ergriff die er bärmliche Gesellschaft natürlich das Hafen zu kämpfen hatte, recht erfreulich. Sie hat im Jahre 1896 nicht die folgenden zwei Kalenderjahre vorgenommen werden. Eine kleine panier. Glücklicherweise wurden noch im Laufe des gestrigen Nach- unbedeutende Ausgaben gemacht für Hydranten und Löschgeräth Zahl wählt in den Zwischenjahren und eine Anzahl Stadtgemeinden mittags zwei der Thäter ermittelt, und es steht zu erwarten, daß schaften und dennoch einen Ueberschuß von 54 000 Fr. bei sehr wählt alljährlich. Vereinzelt werden die Wahlen auch noch im auch die Persönlichkeiten der übrigen Strolche festgestellt mäßigen Bersicherungsprämien erzielt. Januar vorgenommen. werden. Den Burschen ist eine ganz exemplarische Strafe Aus ficher und zu gönnen. dem ganzen Vorgange aber Schweden 13,-. 10,50. Gefangverein Matglöckchen I 10,-. Steinmegen in Sandstrona in Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau ( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16, vorn part.) in der Beit von 9-1 Uhr vormittags und von 6-8 Uhr abends entgegen. Partei- Nachrichten. versammlung der Orts Krankenkasse der Metall fann man wieder einmal die verderblichen Folgen muthwilliger Streits erkennen." MitDepelthen und lehte Nachrichten. Thoru, 11. Januar.( W. T. B) Auf dem Rittergute Niemczyk bei Kulmsee brannte das Wohnhaus des Besizers des Gutes nieder; zwei Dienstmädchen fanden in den Flammen ihren Tod. Er macht des weiteren die In Düsseldorf siegte bei der Wahl der Vertreter zur General arbeiter die Lifte unserer Genossen mit 568 Stimmen über die Liste der Gegner, auf die sich nur 152 Stimmen vereinigten. Darauf wurden die sieben Mann wegen gemeinschaftlich verUnter dem Titel ,, The Social- Democrat" giebt die ,, Sozials übten Hausfriedensbruchs und einer wegen Körperverlegung unter Wien, 11. Januar.( B. H.) Dichter Nebel und heftige Niederdemokratische Föderation" Englands von jetzt ab eine Monat 3- Anklage gestellt, aber am 21. August v. J. vom Schöffengericht Die sieben Schmiede klagten nun gegen schläge haben ein Berreißen der Telephondrähte in ganz Defterreich revue heraus, zu der alle bekannteren Parteigenossen der ver- freigesprochen. schiedenen Länder ihre Mitarbeiterschaft zugesagt haben. Der Dr. Riffert und erreichten das eingangs erwähnte Urtheil. herbeigeführt. Infolge dessen ist der Telephonverkehr Desterreichs ,, Sozialdemokrat" ist die Ergänzung der Justize", deren Erweite Die Kammmacher in Linz an der Donau befinden sich in nach allen Richtungen hin, auch nach Berlin, gestört. rung in ein tägliches Organ, aus finanziellen Gründen noch nicht einer Lohnbewegung und ersuchen deshalb die auswärtigen Fach- Ratschewitch weift in einer in der„ Neuen Freien Preſſe" verWien, 11. Januar.( B. H.) Der ehemalige bulgarische Minister möglich ist. genoffen um Vermeidung des Zuzugs. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Der belgische Bergarbeiter Kongreß, der am Sonntag in öffentlichten Buschrift die Behauptung eines gewiffen Nischtow, -Wegen Beleidigung des Superintendenten 8ander hatte Charleroi zusammentrat, berieth in geheimer Sigung über den Vor- Natschewitsch sei bei der Ermordung Stambulow's betheiligt das Potsdamer Landgericht die Genossen Wolfgang und Mud- schlag eines allgemeinen Ausstands. Wie eine Wolff'iche gewesen, energisch zurück. rath zu je 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die, Branden: Depesche meldet, wurde der Vorschlag mit 26 gegen 26 Stimmen, also Mittheilung, daß er den belgischen Gesandten in Sofia ersuchte, burger Beitung" gab nun in einem Bericht über diese Gerichts- mit Stimmengleichheit abgelehnt. Drei Delegirte enthielten sich Mischkow den ausgedehntesten Schuh angedeihen zu lassen, damit verhandlung die Worte wieder, durch die sich Zander beleidigt ge- der Abstimmung. diefer dem dortigen Staatsanwalt die Mörder und deren Mitfühlt hatte, und in einer anderen Nummer wurde das Auftreten Der englische Kohlengräber- Kongreß, welcher von Dienstag, schuldige ungehindert namhaft mache. Graz, 11. Januar.( B. H.) Einer Blättermeldung zufolge Bander's fritisirt. Dieser stellte wegen beider Artikel Strafantrag gegen den verantwortlichen Redakteur Hugo. Das Brandenburger Schöffen- dem 5. d. Wi. bis Ende der vorigen Woche in Leicester tagte, Zürich, 11. Januar.( W. T. B.) Der frühere Kandidat der auf je 25 M. für jeden der beiden Artikel. Die Verurtheilung er dern nur ein Kongreß der in dem" Bund" befindlichen Organi- Theologie v. Wächter ist aus der Irrenanstalt als geistig normal ins gericht erkannte auf Freisprechung, das Potsdamer Landgericht aber war nicht ein allgemeiner Rongreß der britischen Kohlengräber, son- graffirt in Bad Rabitsch eine Typhusepidemie. folgte auf grund des§ 185 St.- G..., wogegen hinsichtlich des fationen, die aber den größeren Theil sämmtlicher britischen Kohlen Gefängniß zurückgebracht worden und wird demnächst wegen Vergehens erften Artikels in Beziehung auf den§ 186 St.- G..B.( Begräber umfaffen, und die mächtigste gewertschaftliche Organisation gegen die Sittlichkeit vor Gericht gestellt werden. Anwesend waren 50 Delegirte. Die Rede Rheinfelden( Kanton Aargau), 11. Januar.( W. Z. B.) Unter den hauptung nicht erweislich wahrer Thatsachen) Freisprechung Englands find. erfolgte, weil in der wörtlichen Wiedergabe der den Bander belei Pickard's, der an der Spize des Bundes steht, war bemerkens- italienischen Arbeitern, welche bei dem Bau des Rheinkanals be= digenden Worte, wie solche in der Gerichtsverhandlung gegen werth durch den versöhnlichen, ja geradezu sympathischen Ton mordung zweier Angestellter. Es wurden mehrere Verhaftungen Wolfgang Mudrasch erörtert wurden, feine Beleidigung erblickt gegenüber der sozialistischen Strömung, die er nach dem Inter- schäftigt sind, entdeckte die badische Polizei ein Komplott zur Ervorgenommen. wurde. Hiergegen legte die Staatsanwaltschaft Revision beim nationalen Arbeiterfongreß des vorigen Sommers noch ziemlich scharf Kammergericht ein und dieses hob das gesammte Urtheil auf, weil befämpft hatte. Auch bei den übrigen Gewerkschaftsführern zeigte sich die gleiche Stimmung ein Beweis dafür, daß wir Recht wohl die objektive Wiedergabe parlamentarischer Berichte durch die hatten, als wir seinerzeit erklärten, die„ Entrüftung" der englischen Die Preffe gefeßlich geschüßt sei, nicht aber Gerichtsberichte. Gewerkschafter über den internationalen Sozialistentongreß sei ein erneut mit der Sache zu beschäftigen. Der Staatsanwalt eignete Phantasiegebilde der Bourgeois- Zeitungen. Der ganze Verlauf des sich die Argumente der Entscheidung des Kammergerichts an Kongresses von Leicester legte Zeugniß ab für die Fortschritte, und fand in der Wiedergabe der beleidigenden Worte die Kriterien welche der Sozialismus und das Gefühl internationaler Solidarität des§ 186 St.-G.-B. Er beantragte deshalb eine Gesammtstrafe von unter den englischen Arbeitern gemacht haben und fortwährend 4 Wochen Gefängniß gegen Hugo. Der Gerichtshof fand in dem mache. Der faft einstimmig gefaßte Beschluß Gerichtsbericht ebenfalls eine Beleidigung aus§ 185 und§ 186 Nationalisation des Grund und Bodens und der und erkannte für den Bericht auf 50 Mt. Geldstrafe und einschließ- Bergwerte umfaßt auch, wie wir den englischen Zeitungen entnehmen, die Eisenbahnen. Und das hat in England, lich des Urtheils gegen den zweiten Artikel auf eine Gesammtstrafe von 75 Mt. oder 15 Zagen Gefängniß, sowie auf die üblichen Neben- welches kein Militärftaat ist und eine parlamentarische, von der Bolksvertretung vollständig abhängige Regierung hat, eine ganz ftrafen. In Offenburg i.. tommit am 21. Januar vor dem andere Bedeutung als in Deutschland, wo die verstaatlichten Gisen Schwurgericht der Prozeß zur Verhandlung, der gegen den Genoffenbahnen nur eine Geldquelle sind für den Militarismus, und eine Adolf Geck wegen eines den Untergang des Iltis" betreffenden Abschwächung des Budgetrechts der Boltsvertretung. Artikels des Volksfreunds" angestrengt ist. An demselben Tage $ " " am Sonnabend für die London, 11. Januar.( B. S.) Zuverlässige Privatnachrichten aus Montevideo bringen die Bestätigung, daß Professor Tanarellie den Bazillus des gelben Fiebers entdeckt habe. Antwerpen, 11. Januar.( B. H.) Die Seebehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, ob der belgische Dampfer Belgique" durch die Schuld der Hafenbeamten der französischen Infel Sein verloren gegangen ist. Die hier eingetroffenen drei geretteten Matrofen jenes Dampfers erklären nämlich, die Wächter des Leuchtthurms jener Insel hätten vergessen, die Lampen zu unterhalten. Madrid, 11. Januar.( W. T. B.) Nach einer amtlichen Depesche aus Manila verursachten zahlreiche von den Philippinen nach den Mariannen- Inseln Deportirte einen Aufstand, der von der Garnison unterdrückt wurde. Dabei wurden achtzig Deportirte getödtet, vierzig verwundet und die übrigen eingekerfert. Algier, 10. Januar.( B. H.) Drei Eingeborene, welche eine aus vier Personen bestehende Familie ermordet hatten, sind vom Kriegsgericht zum Tode verurtheilt worden. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Vading in Berlin. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. Nr. 9. 14. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Abgeordnetenhaus. 15. Sigung vom 11. Januar 1897. 11 Uhr. Am Ministertische: Dr. Miquel, Dr. Bosse. Dienstag, 12. Januar 1897. Finanzminister Dr. Miquel erachtet den Antrag Oswalt für viel hause Mr. 2, von welchem ein Theil zu Erweiterungsbauten für das zu weitgehend. Zeughaus verwendet werden soll. Da der Eigenthümer einen Abg. Frhr. v. 3edlig befürchtet, daß die angenommenen Kom- Theil des Grundstückes nicht abtreten will, so soll es ganz erworben missionsbeschlüsse den Widerstand der großen Städte gegen das werden. In dem für die Erweiterung des Zeughauses nicht er forderlichen Theil wird voraussichtlich das Geheime Zivilkabinet Das Haus tritt in die zweite Berathung des Lehrer- Gesez nur verstärken würden. besoldung 3.Gefeßes ein. § 1 sett feft, daß das Diensteinkommen der an öffent lichen Voltsschulen fest angestellten Lehrer und Lehrerinnen aus 1. einem festen Grundgehalt, 2. Alterszulagen, 3. freier Dienst: wohnung oder entsprechender Miethsentschädigung besteht. Derselbe gelangt debattelos zur Annahme. 700 Abg. Dr. Sattler( natlib.) sieht in den Kommissionsbeschlüssen untergebracht werden. eine schwere Schädigung der großen Städte und bittet in deren Interesse um Annahme des Antrages Oswalt oder wenigstens um Wiederherstellung der Regierungsvorlage. = Der Eisenbahnetat verlangt Posten für die Erweiterung des Güterschuppens auf dem Anhalter Bahnhof und auf dem Bahn hof Charlottenburg, sowie für die Vermehrung der Geleise auf dem Rangierbahnhof in Tempelhof.. Die Abg. Graf Limburg Stirum( tons.) erkennt an, daß die großen Städte rühmenswerthes auf dem Gebiete des Schulwesens Ueber die Ausgaben für die Polizei ist, abgesehen von In§ 2 wird bestimmt, daß das Grundgehalt für Lehrer geleistet haben, das könne ihn aber noch nicht veranlassen, die Forde den geheimen Fonds, über die der Etat nichts enthält, folgendes auf nicht weniger als 900 M.", für Lehrerinnen nicht weniger als rungen derfelben hier zu bewilligen. Daß die großen Städte er- mitzutheilen: Der Polizeipräsident erhält außer freier Dienst." betragen darf. heblich finanziell geschädigt würden, entspreche keineswegs den wohnung 19 800 M., ein Oberregierungsrath, dem nöthigenfalls die Abg. Seyffardt- Magdeburg( nati.) beantragt, das Grundgehalt Thatsachen. Was sie mehr beisteuern müßten, würde reichlich Stellvertretung des Präsidenten obliegt, sowie 12 Regierungsräthe für Lehrer auf 1000 M., für Lehrerinnen auf 800 M. zu erhöhen, aufgewogen durch die zahlreichen sonstigen Vortheile, die sie je 4200-6000 m.; der Oberregierungsrath erhält eine Zulage von und führt zur Begründung dieser Anträge aus: In dem Schulgeset hätten. Er erinnere z. B. daran, daß die Vortheile 1800 M. 3 Abtheilungsdirigenten und 19 Polizeiräthe beziehen je des Grafen Zedlig sei die von ihm beantragte Gehaltsgrenze ent- aus der Freizügigkeit lediglich den großen Städten au 3000-4200 M., 14 Polizei- Assessoren je 2100-3000 M. halten gewesen. Damals hätte sich der Staat in ungünstiger Finanz gute kommen. Im Herrenhause werde das Gesez, Ausgaben für die Subalternbeamten belaufen sich auf 945 745 M., lage befunden. wie es die Kommission gestaltet habe, wider für die Diätare und Hilfsarbeiter auf 400 000 M., für Bureaus Abg. Dr. Dittrich( 3.) hätte am liebsten eine Erhöhung des spruch nur bei den Bürgermeistern finden. Nehme bedürfnisse und Miethen auf dieselbe Summe, und für Vermischtes" Grundgehalts und der Alterszulagen durchgesezt gesehen, beides sei man den Antrag Oswalt an, so sei dagegen zu befürchten, daß es auf 410 790 M. Der Polizei- Oberst bezieht ein Gehalt von 6000 M., aber leider nicht zu erreichen gewesen. Als praktische Politiker, die im Herrenhause zu Falle komme. 19 Polizei- Hauptleute, 4 Kriminal- Inspektoren und 1 Telegraphen etwas zu ftande bringen wollten, müßten seine Freunde sich beim Der Antrag Oswalt wird nach längerer weiterer Debatte Inspektor zwischen 3000-4200 m, 188 Polizei Lieutenants und Grundgehalt auf 900 M. beschränken. abgelehnt,§ 8 in der Kommissionsfaffung angenommen. Striminalkommissarien zwischen 2700 und 3300 M., die SubalternSodann wird die Weiterberathung auf Dienstag beamten( 15 Abtheilungs Wachtmeister, 436 Wachtmeister und 11 Uhr vertagt. 5083 Schußleute) zusammen 7 010 460 m. Die Wohnungsgeld- Zuschüsse für Beamte aller Kategorien betragen 1688 640 M., die sonstigen Ausgaben betragen 1 300 000 m. Abg. v. Knapp( natl.) tritt für den Antrag Seyffardt ein. Abg. Knörcke( frs. Vp.) befürchtet, daß der Antrag Seyffardt, so sympathisch er demselben gegenüberstehe, das Gesez in ernsteste Gefahr bringen würde. Man dürfe aber die Hoffnungen der Lehrer nicht zum zweiten Mal zu nichte machen. Das Gesez müsse mit möglichst großer Majorität hier zu stande. gebracht werden, damit es bessere Aussicht auf Annahme in dem anderen Hause habe. Eine große Mehrheit sei aber nur zu erwarten, wenn man die Säße der Vorlage unverändert lasse. Seine Freunde würden für die felben eintreten und glaubten damit den Lehrern einen Dienst zu erweisen. Abg. Rickert( frf. Vg.): Wer das Grundgehalt erhöht wiffen wolle, dem dürfe man keineswegs den Vorwurf machen, daß er das Gesetz nicht wünsche. Am liebsten sähe er das Grundgehalt auf 1200 M. mindestens erböht; es sei aber leider keine Aussicht vorhanden, mit einem solchen Antrage durchzubringen. Schluß 4 Uhr. Parlamentarisches. " 9 Die ortsanwefende Bevölkerung Berlins betrug am 2. Des zember 1895 nach dem definitiven" 3ählungsergebnis, In dem Besoldungsplan werden die Gehälter der wie es jetzt im Berliner Statistischen Jahrbuch" mitgetheilt wird, ordentlichen Professoren an der Universität Berlin durch 797 306 männliche, 879 998 weibliche, überhaupt 1 677 304 Personen. schnittlich um 500 W., an anderen Universitäten um 400-700. Das find 37 683 männliche( 5 pt.), 60 827 weibliche( 7,4 pt.), erhöht. Die außerordentlichen Profefforen erhalten in Berlin durch überhaupt 98 510 Personen( 6.2 pt.) mehr als bei der Zählung schnittlich 250 m., an den übrigen Universitäten 200-350 M. mehr von 1890. Dagegen war das Ergebniß von 1890 im ganzen um als bisher. Bei den Universitäten außer Berlin sollen die 20 pCt. höher als das von 1885. Im Vergleich zur mittleren BeBesoldungen ber Professoren unter einander übertragbar völkerungszahl betrug die jährliche Zunahme im Durchschnitt sein. Die Honorare für die Vorlesungen der Professoren der 5 Jahre 1891-95 in ganzen nur 12,12 pet, dagegen fließen, insoweit sie unter Anrechnung der der gestundeten für 1886-90 36,61 pro Mille. Auf dieses ZurückHonorare zu 60 pct. für einen Prosessor in einem Jahre bleiben der Bevölkerungszunahme in 1891-95 Abg. v. Heydebrand( f.) erklärt, seine Freunde würden für den Betrag von 2400 Mt.( in Berlin von 4000 Mt.) überschreiten, hat die erhebliche Geburtenabnahme dieses Jahrfünfts, do, im Zudie unveränderten Säße der Vorlage stimmen. Diese bringe den zur Hälfte in die Universitätskaffe, aus welcher diese Hälfte der sammenhange damit auch die Sterblichkeit abgenominen hat, fast Lehrern so unleugbar große Vortheile, daß sie mit denselben wohl höheren Honorare bis zum Gesammtbetrage von 185 000 Mt. an gar feinen Einfuß gehabt. In 1891-95( beziv. 1886-90) tamen zufrieden sein würden. Kultusminister Dr. Boffe: Der Antrag Seyffardt ist zweifellos die allgemeinen Staatsfonds abzuführen ist. Von den Honoraren auf 1000 Personen der mittleren Bevölkerung durchschnittlich im Kultusminister Dr. Bosse: Der Antrag Seyffardt ist zweifellos find die Beiträge zu den Kaffenverwaltungskosten vorweg in Abzug Jahre 31,53( 34,40) Geburten und 21,45( 23,64) Sterbefälle, so daß von Wohlwollen für die Lehrer diktirt, von dem Wunsch, hier im zu Interesse derselben ganze Arbeit zu machen. Ich wollte deshalb, ich 8 bringen. Auf die bei ihrem Inkrafttreten schon an der Geburtenüberfchuß 10,08( 10,76) betrug; aber 115,61( 124,36) gestellten Professoren Professoren finden diese Vorschriften nur An- Zuzüge und 113,57( 98,91) Abzüge, so daß der Wanderungsüberfönnte dem Antrage zustimmen, ich kann es aber leider nicht, im Der Geburtenüberschuß ist also sehr von den Besoldungsverbesserungen ausgeschloffen. bleiben wenig, der Wanderungsüberschuß aber ganz außerordentlich zurückgeDem Ausgangen. Aus legterem Unstande erklärt sich das Zurückbleiben der Bevölke gabefonds, der den Titel zur Heranziehung und Erhaltung rungszunahme. Von den einzelnen Stadttheilen hat.ten übrigens die Abg. Dr. Hermes( frs. Vp.) erklärt, seine Freunde hielten ausgezeichneter Dozenten" erhält, treten die Einnahmen der Staats- inneren meist eine Abnahme, die äußeren dagegen, namentlich der ein Mindestgrundgehalt von 1200 M. für angemessen und fühlen tasse an eingezogenen Honoraren hinzu, bis derselbe die Höhe von Norden und Nordosten, eine Zunahme, die stellenweise sehr bedeutend feine Beranlaffung, von diesem Standpunkt schon jetzt abzugeben. 360 000 m. erreicht hat. Uebersteigen die Einnahmen der Universitäts- war. Die Bevölkerung der Vororte, namentlich der näheren, Abg. Lattacz( 3.) würde den Lehrern gern ein höheres Grund- tasse an eingezogenen Honoraren diesen Betrag, so ist der Mehr- ist fast ausnahmslos, und meist sehr start, gestiegen. Sie betrug im gehalt gönnen, denn 900 Mark halte er nicht für ausreichend. Er betrag zur Erhöhung des Durchschnittssakes der Professoren- vormaligen weiteren Polizeibezirf" 1890: 268 507, 1895: 435 056, glaube aber den Lehrern einen Dienst zu erweisen, wenn er dennoch besoldungen zu verwenden, wenn es nicht außer Zweifel sein wird, 166 549 Personen( 62,03 pet.) mehr. Hierin dürfte ein großer für diesen Saz stimme, denn dadurch würden ihnen die anderen daß hierfür kein Bedürfniß vorliegt. Bis zur Entscheidung hierüber Theil der auf Berlin gerichteten Zuwendung abgeflossen sein. In Vortheile der Vorlage gesichert. Abg. Frhr. v. Bedlin( ft.) erklärt, ein Theil seiner Freunde ist der Mehrbetrag an Honorar bei den Universitätstassen anzu- Berlin sammt diesem Bezirk betrug die Bevölkerung 1890: 1847301, 1895: 2112 360 Personen; das sind 265 059 Personen( 14,35 pt.) werde für den Antrag Seyffardt stimmen, denn sie sähen darin feines- fammeln und als besonderer Fonds zu verwalten. mehr, was immerhin einen ganz beträchtlichen Zuwachs bedeutet. wegs eine ernste Gefährdung der Vorlage. Interesse der Lehrer, im Interesse des Zustandekommens des Gesezes. wendung, wenn dieselben hiermit einverstanden sind. Professoren, schuß 2,04( 25,85) betrug. die fich den Bestimmungen nicht unterwerfen, Er bitte daher um Ablehnung der Anträge und um Aufrechterhaltung der Vorlage.( Beifall rechts.) Tokales. Abg. Dr. Porsch( 3.) bemerkt, für ausreichend hielten seine Freunde bas Grundgehalt von 900 Mart generell auch nicht, wohl aber in einzelnen Fällen, in besonders billigen Orten. Der Zur Beachtung! Die Vorstände derjenigen geselligen Vereine, Hinweis auf die günstigere Finanzlage treffe nicht zu, denn die Mehrkosten habe ja nicht der Staat, sondern die Gemeinden zu tragen. Abg. Dr. Böttinger( natl.) wünscht Auskunft darüber, ob auch denjenigen Lehrern die Alterszulagen zustehen würden, die ein höheres als das gefeßliche Grundgehalt bezögen. rückhaltlos bejahen. Lehrer). Die Kommission des Magistrats für die Vorbereitung zur Hundertjahrseier des Geburtstages Wilhelm I. hat gestern unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Belle beschlossen, der gemischten welche im Vereinskalender unseres Blattes unter der Rubrik: Deputation vorzuschlagen, daß den Schülern der städtischen Schulen Gesang, Turn- und gesellige Vereine" ständige Aufnahme gefunden am folgenden Sonntage in den Kirchen einzufinden. Das muß ein an Sonnabend vor der Feier mitgetheilt werden solle, sie hätten sich haben, werden hiermit ersucht, den Tag sowie das Lokal ihrer Irrthum des Berichterstatters sein. Niemand hat wider den regelmäßigen Sigungen umgehend bei uns zu erneuern. Hiervon Willen der Eltern z. B. den Gemeindeschülern und Schülerinnen zu bewerden nicht betroffen die Lese- und Diskutirklubs, sowie die fehlen, daß sie bei irgendwelcher Gelegenheit eine Kirche besuchen follen, Vereine, welche unter Arbeiter- Sängerbund, Bund der geselligen als ein ganz selbstverständliches Recht betrachten werden, ihre und wir nehmen an, daß sozialdemokratische Eltern es Arbeitervereine, Arbeiter Raucherbund und Arbeiter Turnerbund Kinder vor allem von einer Feier fernzuhalten, der sie eisig talten aufgeführt sind. Herzens gegenüber stehen. 0 Ministerialdirektor Dr. Kügler erwidert, er könne diese Frage Damit schließt die Diskussion. Der Antrag Seyffardt wird gegen die Stimmen der Nationalliberalen, eines Theiles der Freikonservativen und der Freifinnigen, mit Ausnahme des Abg. Im Staatshaushalts Etat für 1897/98 entfallen auf Zu den Feierlichkeiten, welche die Bourgeoisie zum Andenken Rnörde, abgelehnt,§ 2 unverändert angenommen. Berlin und die Vororte folgende wichtigen Posten: Für den Neu- des Fürften abhalten will, unter dessen Regierung sie dank dem Ebenso§8( Besoldung jüngerer und einstweilig angestellter bau eines Geschäftsgebäudes für die Zivilabtheilungen des 2andSozialistengesetz die Arbeiter nach Herzenslust fnebelte und ausbeutete, gerichts I und Amtsgerichts I in der Neuen Friedrichstraße, sei noch eines Zuges erwähnt, durch den der Magistrat anscheinend Bu§ 4( Verbindung eines Schul- und Kirchenamts) hat die für welche der vorjährige Etat 12 Millionen forderte, ist als zweite auf das Unternehmerthum fittigend einwirken will. Am Dienstag, Kommission einen Bufah angenommen, nach welchem die Feststellung Rate eine halbe Million eingestellt, ebenso ist eine zweite Rate von den 23. März, follen die städtischen Arbeiter bei Auszahlung des des erhöhten Grundgehalts nach Benehmen mit der kirchlichen Be- einer Million zum Neubuu des Gefängnisses in Tegel und vollen Tagelohnes frei haben. Es werden sich, just wie am Sedanhörde zu geschehen hat. Der Paragraph wird nach längerer Debatte 214 300 M. als letzte Rate für den Bau eines Amtsgerichts tage 1895, diverse Unternehmer finden, die gleichfalls aus lauter in dieser Fassung angenommen. und Gefängnisses in Charlottenburg erforderlich. Die Patriotismus ihre Fabriken schließen, ohne den Arbeitern den §5 setzt fest, daß die Alterszulagen in der Weise zu gewähren Universität Berlin erheischt einen Zuschuß von 2 282 298 M. Schuldigen Lohn zu zahlen. Die langen Listen derartiger Prozents find, daß der Bezug derfelben nach siebenjähriger Dienstzeit beginnt, gegen 2 194 660 M. im Vorjahre. Zum Neubau des ersten chemischen patrioten, die wir damals im Vorwärts" veröffentlichen mußten, und daß neun gleich hohe Zulagen in Zwischenräumen von je dreinstituts find 200 000 Mart als erste Rate eingestellt. werden noch lebhaft in aller Erinnerung sein. Es sollte uns freuen, Jahren gezahlt werden. Derselbe wird debattelos angenommen. Das jetzige Institut, das in den Jahren 1865-1869 in der wenn das Beispiel des Magistrats bewirkte, daß nach dem 22. März Nach§ 6( Höhe der Alterszulagen) darf die Alterszulage in Georgenstraße errichtet wurde, entspricht nicht den heutigen dieses Jahres die entsprechenden Veröffentlichungen in unserem Blatt feinem Falle weniger betragen als 1. für Lehrer jährlich 100 M., Anforderungen, da die Chemie in der letzten Zeit große Fortschritte einen türzeren Raum einnehmen. steigend von drei zu drei Jahren von je 100 m.( ftatt 80 M. in der gemacht hat und die Zahl der Chemiker mindestens um das Fünf- Eine bemerkenswerthe Sabbathschändung hat sich der Vorlage) bis auf jährlich 900 m.; 2. für Lehrerinnen jährlich 80 M. fache gestiegen ist. Der Neubau soll auf dem ehemaligen Kirchhof Beit" zufolge abermals im chriftlichen Staate, in dem bekanntlich ( statt 60 M. in der Vorlage) fteigend von drei zu drei Jahren um der Charitee in der Hannoverschen Straße errichtet werden. Das dem Volte die Religion erhalten werden soll, an auffälliger Stelle je 80 M. bis auf jährlich 720 M. jeßige Institutsgrundstück sowie das der Akademie der Wissenschaft ereignet. An dem Epielhaufe", so schreibt das Blatt, das § 6 wird unverändert angenommen. gehörige Grundstück Dorotheenstr. 10, welches bis jetzt die Wohnung gegenwärtig im Monbijoupart für den Kaiser gebaut wird, wurde §7 behandelt den Anspruch auf Alterszulagen. Die des Direttors enthielt, wird infolge deffen zum Verkauf frei und vorgestern, am Sonntag Nachmittag, um 1/24 Uhr noch gearbeitet. Versagung soll nur bei unbefriedigender Dienstführung zulässig sein, vermuthlich zur Erweiterung der Universitätsbibliothek Warum mag das wohl nöthig gewesen sein? Denn daß es nöthig und zwar mit Genehmigung der Regierung. benutzt werden. Fernere Summen erfordert das erfte anato gewesen ist, muß man wohl doch annehmen." Aus den Mits Abg. Rickert beantragt hier folgenden Zusatz: Wird die Gemische Institut sowie verschiedene Kliniken, z. B. die theilungen, die wir seinerzeit über die Aufsehen erregenden Sabbaths währung der Alterszulage versagt, so ist dem Lehrer( der Lehrerin) Chariteeklinik für Syphilis, die mit Unterrichtsmitteln aus- fchändungen im königlichen Schloß, in der Gnadenkirche und in der über die Gründe ein schriftlicher Bescheid zu ertheilen. gestattet werden soll. Des weiteren foll ein Pro- Kirche mit der weggemeißelten Kameelsinschrift brachten, ging sehr Ministerialdirektor Dr. Rügler bittet, diesem Antrage nicht feminar beim Inftitut für Alterthumstunde ge- deutlich hervor, warum diese den elementaren Anforderungen ber Folge zu geben. Für keine Beamtentategorie beftebe eine solche schaffen werden. Die beabsichtigten Reparaturen im großen Religion ins Gesicht schlagenden Vorfälle für nöthig gehalten Vorschrift, es sei also ganz unzulässig für die Lehrer, hier ein Balmenhause des Botanischen Gartens erfordern 5300 werden. Sonderrecht zu schaffen. Für den Dombau, für den im ganzen 10 Millionen bewilligt Die jammerbollen und gesundheitsgefährlichen Zustände Abg. Winckler( t.) tritt gegen Abg. Dr. v. Jazdzewski für find, find 1 600 000. eingestellt; mit dieser Summe belaufen sich in unseren Miethsfasernen sind namentlich im Winter empfindlich den Antrag Rickert ein. die bisherigen Bewilligungen auf 7400 000 M. Für die Erweiterung fühlbar. In dieser Jahreszeit gehört es zu den Seltenheiten, daß Abg. Rickert weist darauf hin, daß der Kultusminister es in der Kunstmuseen durch Errichtung von Gebäuden auf der man eine Wohnung antrifft, in der die Defen annähernd ihrem der Kommission selbst für wichtig erklärt habe, wenn den Lehrern Museumsinsel werden 500 000 m. gefordert, zur ordnungsmäßigen Zweck entsprechen, und der Miether muß zu den verzweifeltsten und die Gründe der Versagung mitgetheilt würden, der frühere Minister Aufstellung und Katalogifirung der Sammlungen des Kupfer gefährlichsten Mitteln greifen, um Abhilfe zu schaffen. Durch gev. Goßler habe das sogar für nothwendig erklärt. tich Rabinets eine zweite Rate von 14 000 M.( im ganzen waltsames Ausbrennen eines Kachelofens mit Petroleum Nachdem Abgg. Kirsch namens des Zentrums und Dr. Sattler find 200 000 m. ausgeworfen), für Reinigung von Bildwerken ist am Sonntag Vormittag ein schwerer Unglücksfall herbeigeführt namens der Nationalliberalen erklärt, daß ihre Freunde für den in den Museen, namentlich der pergamenischen Funde, worden. Die Frau des an der Frankfurter Chauffee zu Friedrichs Antrag Ridert stimmen würden, wird letterer gegen die 7000 Mart, Vermehrung und Unterhaltung der berg wohnenden Agenten Knoll hatte troh des Verbotes ihres Stimmen der Konservativen und der Mehrheit der Freifonfervativen Sammlungen der Run tRunstmuseen 60 000 M.( außerdem im ordent- Mannes an oben genannten Tage den Kachelofen, der keinen Zug lichen Gtat 340 000 M.), die namentlich dem Museum für batte, mit Petroleum und Stroh auszubrennen versucht. Der " angenommen, ebenso der dadurch geänderte§ 7. 9 § 8 behandelt die Alterszulagefassen. Die Kommission V3 Itertunde zu gute fommen werden. Eine vorläufige Summe vollgeftopfte Ofen explodirte aber, wobei die Frau gegen die Wand hat hier eine Bestimmung gestrichen, nach der Stadtgemeinden mit von 4000 M. erfordert die Ueberführung der bisher bei der geschleudert wurde und einen komplizirten Schädelbruch erlitt, so daß eigenem Kreisverband nicht verpflichtet sein sollten, einer Alters- Nationalgallerie aufbewahrten Kunstdrucke aus neuerer Zeit an das fie, noch ehe ärztliche Hilfe zur Stelle war, verstarb. Ihre fünfzehnzulagentaffe beizutreten, wenn sie es drei Monate nach dem Infraft- Kupferstichkabinet, 3000 M. die Sicherung und Aufstellung von jährige Tochter hatte bei der Explosion so schwere Brandwunden treten des Gesetzes beantragen; späterer Eintritt sollte denselben Handzeichnungen der Nationalgallerie. Von weiteren Positionen am ganzen Körper erlitten, daß fie sofort nach dem städtischen gestattet sein. im Kultusetat feien noch erwähnt eine dritte Rate von 15 000 m. Krankenhause gebracht werden mußte, wo sie hoffnungslos darnieders Abg. Dr. Oswalt( natl.) beantragt die Wiederherstellung dieser für die Herstellung des Gesammtkatalogs der in der fönig- liegt. Möge dieser Fall als Warnung dienen und zugleich die Bes Bestimmung in der Form, daß Gemeinden, für deren Einwohner lichen Bibliothet, der Universitäts Bibliothet und hörden veranlassen, endlich den Hauswirthen, die gewissenlos mehr als 25 Schulstellen vorhanden sind, auf ihren Antrag einer anderen wissenschaftlichen Instituten vorhandenen Bücher, 171000 M. Wohnungen mit unheizbaren Defen vermiethen, etwas schärfer auf Alterszulagenkaffe nicht angeschlossen werden. für die bauliche Erweiterung des Elettrotechnischen die Finger zu sehen. Gründliche Reparaturen, wozu doch in allers Abg. Dr. Hermes erklärt sich gegen die Alterszulagekassen über- Instituts an der Technischen Hochschule und eine Ergänzungs- erster Linie das Reinigen der Defen gehört, werden gegenwärtig nur haupt. rate von 6690 m. für die Betheiligung des Meteorologischen Instituts felten vorgenommen. Und da ist es denn kein Wunder, wenn bei Ministerialdirektor Dr. Kügler bittet, den Antrag Dewalt ab- an der internationalen Wolkenforschung. starkem Frost, Fälle wie der hier angeführte sich wiederholen. Ist zulehnen. Im Etat des Finanzministeriums ist ein Posten von es doch bei der heutigen Aufstellung der Kachelöfen ohnehin schwer, Abg. Oswalt befürwortet seinen Antrag. 550 000 m. hervorzuheben für Ankauf des Grundstücks am Zeug- den legteren in zweckentsprechender Zeit in den nöthigen Wärmic zustand zu versetzen. Um wie viel schlimmer macht sich diefer Mangel| Stöcker ze in so miserabler Verfaffung wiederfindet, daß sich nicht aber geltend, wenn durch die Nachlässigkeit der Hauswirthe die den der geringste Bump lohnen dürfte. dieser Vorträge, der am Sonntag in der Uranta, Invalidenstraße, zu Gehör kam, hat Herr Dr. Köppen nicht gerade in allen Stücken glückfelben zufallende Pflicht, die Defen in Stand zu halten, Der Gastwirth Berthold, Beuffelstr. 45, berichtigt uns, daß lich debutirt. Es sollten Arnold Böcklin's Meisterwerke in Proeinfach ignorirt wird. Auch hat das Unternehmerthum sowie der in feiner Schankwirthschaft, die er unter der Firma Rother in dem jektionsbildern vorgeführt und durch erklärende Worte einem nicht liebe gute Bauschwindel seit Jahren fleißig daran gearbeitet, den Hause betreibt, nur 4-5 Maschinisten und Keffelschmiede für Ham- vorgebildeten Publikum näher gebracht werden. Der große, von in hygienischer Beziehung sonst bevorzugten Kachelofen in Mißtredit burg angeworben feien. Eine Gefälligkeit, die sein im Hause der Muse so holdselig begabte Künstler wirkt hauptsächlich zu bringen. Es kommen häufig Kachelöfen vor, die nur verdienen, wohnender Schwiegervater namens Rother dem Heuerbaas Grams durch die unvergleichliche Pracht seiner Farben; wer auch mit der Picke bearbeitet und aus der Wohnung entfernt zu werden, alle Jahre erwiesen habe. Wie weit die Zahlenangabe richtig ist, nur eines seiner gedankenvollen Bilder gesehen hat, vergißt alsdann nehmen sie wenigstens nicht den Platz in der Wohnung fonnten wir nicht tonstatiren, bagegen ist einigen Maschinisten, die nimmer die Töne, die in solcher Gluth feiner neben ihm hervor. weg. Man zahle die Arbeiter in angemessener Weise, sorge für gestern dort um Hamburger Arbeit nach fragten, der Bescheid ge- zaubern kann. Da es nicht gut möglich war, den Projektionsgutes Material und beschäftige sich etwas mehr mit fachmännischen geben, später einmal wiederzukommen. Da bekanntlich auch die bildern Farbe zu geben, blieb dem Publikum der Genuß eines Fragen in den zuständigen Meisterkreisen, dann wird auch diesem Maschinisten sich dem Streit angeschlossen haben, so ist natürlich der wesentlichsten Borzüge des Künstlers versagt. Aber dieser Uebelstand abgeholfen werden. das wesentliche unserer Notiz nicht berichtigt.. Mangel wäre vielleicht annähernd zu ersehen gewesen, wenn dem durchweg recht trocken; just an den Stellen aber, wo der Redner Herrn Dr. Köppen die Gabe beschieden wäre, feinen erläuternden Worten Gluth und Farbe zu geben. Leider verlief der Vortrag Anzahl höchft unglücklich gewählter Wortbilder und Gleichniffe eine ich bemühte, ihm einigen Schwung zu leihen, wurde durch eine Stimmung im Publikum erzielt, die in ihren erheiternden Ausbrüchen beabsichtigt war. Für die Zukunft sollten die Veranstalter der Vorträge sich den Vortragenden zum theil recht befremden mußte und gewiß nicht vor Augen halten, daß das Publikum, auf das sie rechnen, zum Eine neue Vorortbahn soll neben der Berlin- Anhalter Eisenbahn zwischen Berlin und Groß- Lichterfelde gebaut werden, um den theil durchaus fritisch veranlagt ist und sich ungern mit DarVorortverkehr nach Lichterfelde zu trennen von dem Fernverkehr. In der Brock'schen Raubmordsache ist noch eine dritte Verbietungen begnügt, die künstlerisch nicht in jeder Beziehung einwandOb die Herren Unternehmer diesen eigentlich selbstDie Kosten diefer neuen Bahn werden auf 5 600 000 Wt. im neuen haftung erfolgt. Der Hausdiener Wolff hatte mitgetheilt, daß er frei find. Staatshaushalt- Etat berechnet, wovon für 1897/98 eine erste Rate und Müller einen unter dem Namen" Sattler Wilhelm" ihnen be verständlichen Anforderungen zu entsprechen vermögen, wird vielleicht von 1 000 000 M. in Anfah gebracht ist. Die neue Vorortbahn soll tannten Menschen aufgefordert hätten, sich an der Beraubung des der nächste Vortrag liefern. zweigeleisig sein und mit der Berlin- Dresdener Bahn in geeignete Brock zu betheiligen, daß jener aber seine Mitwirkung abgelehnt Ein schweizerischer Aerztinnenverein ist am Mittwoch in Verbindung gebracht werden derart, daß für den Vorortverkehr habe. Nach der That wollte Wolff dem" Sattler- Wilhelm" 30 W. Olten von zwölf Vertreterinnen des ärztlichen Berufes gegründet beider Bahnen eine neue gemeinschaftliche Vorortstation in Berlin gegeben haben, um sein Schweigen zu erkaufen, unter der Beworden. angelegt wird, welche in den Potsdamer Bahnhof, der eines ent- bingung, daß er Berlin fofort verlaffe. Die Kriminalpolizei hat sprechen den Umbaues bedarf, einmünden soll. festgestellt, daß, Sattler Wilhelm" mit dem Arbeiter August Birkholz identisch ist. Derselbe hat zugegeben, daß er 30 M. von Wolff angenommen hat, obwohl er wußte, daß dieses Geld dem Brock geraubt worden war. Das geraubte Portemonnaie ist unter einem Steinhaufen versteckt an der von Wolff angegebenen Stelle, aber ohne Inhalt, aufgefunden worden. Die Angelegenheit der Markenfälschung". In der Strafsache gegen Hansen u. Gen. wegen Fälschung von Marken Lokalforrespondenz will wissen, daß die Gemeinde, die den prügelnden Vom Pastor Valtellina in der Augsburgerstraße. Eine einer Kopenhagener Konsumgenossenschaft war auch der Drucker des Pastor bestellt hat, sich des unerhörten Vorfalls bemächtigen werde Sozialist", Buchbruckereibefizer Siebenmard als der Bei- und auf Entfernung dieses Seelsorgers bringen wolle. Was wohl hilfe verdächtig verhaftet und seine Verhaftung von der Straf- auch nicht gut zu vermeiden ist. tammer bestätigt worden. Auf eine vom Rechtsanwalt Dr. Herzfeld eingelegte weitere Beschwerde hat das Rammergericht gestern seine Haftentlaffung angeordnet. GORG " " der 42jährige Tischler August Sczodfowsky in der Nähe des RosenAnf offener Straße tödtete sich am Sonnabend Abend 51/2 Uhr thaler Thors durch einen Revolverschuß. Was die Veranlassung zu dem Selbstmorde war, konnte nicht festgestellt werden. geleitet. s Erhängt wurde der 48 Jahre alte Arbeiter Josef Sobczinski in seiner Kellerwohnung, Müllerstr. 12a, aufgefunden. S. war dem Trunk ergeben. Aus den Nachbarorten. volte. Soziale Rechtspflege. Gerichts- Beitung. Ueber eine angenehme" Polizei- Affäre plaudert ein Mit arbeiter der National- Beitung":" Begegnungen mit der Polizei mittag 10 Ubr" hat das Gewerbegericht in alle a. S. aus Den Vermerk im Arbeitszeugniß: Entlassen Vor= nehmen nicht immer einen erfreulichen Verlauf. Um so er läßlich einer Klage gegen den Werkzeugfabrikanten Kreb 3, der heitern der wirkte ein Vorfall, der sich gestern früh in der Wohnung des Schreibers ereignete. Saßen wir da gemüthlich am seinen streifenden Arbeitern ein solches Zeugniß ausgestellt hatte, als Kaffeetisch, als die Glocke erklang und das Dienstmädchen meldete: Sonntag Vormittag kurz nach 11 Uhr wurde die Feuer- unzulässig erklärt, da der Vermert eine Kennzeichnung es fei ein Schumann draußen, aber er babe gesagt, es sei es sei ein Schuhmann draußen, aber er habe gesagt, es sei mehr nach der Prinzenstraße 100 gerufen. Auf dem Boden war fei, die es dem Zeugnißinhaber schwer oder unmöglich mache, bei etwas Gutes". Natürlich begab ich mich zu ihm hinaus," erfuhr ein Brand ausgebrochen, dessen Entstehung auf vorfäßliche Brand- Mitgliedern des Verbandes deutscher Metall- Industrieller Arbeit zu von ihm erneut, daß er etwas Schönes mitzutheilen habe, und stiftung zurückgeführt wird. Die Polizei hat eine Untersuchung ein- finden. erhielt auf meine Bemerkung, daß ich auch sonst durch einen solchen Besuch nicht erschüttert zu werden pflege, die weitere Aufklärung: es giebt aber Herrschaften, die ängstlich sind, wenn sie hören, daß jemand von der Polizei da ist". Im Zimmer, in das ich ihn Von der Heiligkeit des Eigenthums im Militärstaate. lub, begann er seine Auslaffung von neuem: Es ist wirklich Nach achtwöchigen Leiden ist den Folgen der Kohlenoxydgas wirth Heinrich Huzel zur Laft gelegt, welcher heute vor der Beleidigendes Verhalten zwei Difizieren gegenüber wurde dem Landetwas fehr Schönes, was ich Ihnen mitzutheilen habe", und Vergiftung jezt auch der Laufbursche Erich Wenz aus der Tieckstraße IV. Straftammer am Landgericht II stand. Das Schöffengericht hat fuhr dann fort: Aber Ihre Damen müssen auch dabei sein". Im erlegen. Er hatte mit dem schon vor ihm verstorbenen Burschen den Angeklagten zu 30 M. Geldstrafe verurtheilt, nicht etwa, weil Geifte durchlief ich sofort die Liste aller entfernten Berwandten Gustav Bommerente in einem Ranalisationsrohr am Humboldthafen derselbe beleidigende Worte gebraucht, sondern weil er durch die und stellte mir vor, wie groß etwa die Erbschaft sein tönne, genächtigt und beide waren, wie seinerzeit gemeldet, am 12. November Form seines Auftretens, durch sein Verhalten die Offiziere bedie mir von Amerika oder sonst woher plötzlich in den vorigen Jahres durch in Brand gestecktes Stroh betäubt, von der leidigt haben sollte und noch dazu vor versammeltem KriegsSchooß gefallen. Denn um etwas Geringeres, als eine große Erb- Feuerwehr aber vor dem sofortigen Tode gerettet worden. schaft, fonnte es sich selbstverständlich nicht handeln. EhrenbürgerGegen dieses Urtheil hatte sowohl der Angeklagte Unfälle im Straßenverkehr. Sonntag Mittag wurde ein wie der Staatsanwalt Berufung eingelegt. Briefe pflegt man ja auch in den Vororten Der Angeklagte ich wohne in einem dem Trunte ergebener 48 Jahre alter Arbeiter in feiner Keller- gab von seinem Renkontre folgende Darstellung: Er wohne in der größten derselben in etwas feierlicherer Weise durch wohnung in der Müllerstraße erhängt vorgefunden und nach dem Reinickendorf an der Tegeler Chauffee und befize u. a. auch ein Deputationen zu überreichen. So lud ich ihn denn in das Zimmer, Schauhause gebracht. Der unzweifelhaft vorliegende Selbstmord Stück Land am sogenannten Eichbornplan, in dem die Staffeekanne dampfte. Hier stellte er sich zunächst scheint schon vor mehreren Tagen ausgeführt worden zu sein, da einen breiten öffentlichen Weg in Bositur, knöpfte den Wintermantel auf und entnahm die Leiche schon von Ratten angefressen war. Beim Befteigen werde. vom Bahndamme getrennt demselben Er und seine Nachbarn hätten bei den Marsch Schon sah ich das amtliche Schriftstück mit dem eines in der Pantstraße haltenden Pferdebahnwagens fiel nach- übungen des Militärs außerordentlich viel zu Siegel des Hinterlassenschaftsgerichtes mit meinem geistigen mittags ein Mann in Krämpfen hin und mußte, Auge einem Pack Papiere. da er leiden. Bereits im Jahre 1893 habe er beim Generalfommando Es ist wirklich etwas sehr sich nicht erholte, nach der Unfallstation II und von dort Beschwerde geführt und den schriftlichen Bescheid den er zu Schönes", begann er wieder zu den Damen gewendet, und morgen nach der Charitee gebracht werden. Vor dem Hause Friedrich den Akten einreiche erhalten, daß dem Uebelstande abgeholfen Mittag zwischen 12 und 21/2 Uhr" das wäre also der heutige straße 235 fam der 29jährige Arbeiter Arbeiter Franz Schmidt in der werden würde. Das sei jedoch Sonntag ist es bei Kroll." Stunde und Ort ließen nunmehr Trunfenheit zu Falle und verletzte sich so schwer am linken Fuße, sei es schlimmer geworden und so marschire Infanterie, nicht geschehen, statt besser eine Ahnung in mir aufdämmern, daß es sich um eine Matinee daß er nach Anlegung eines Nothverbandes auf der Unfallstation 1 Ravallerie und Artillerie ungenirt über die Felder, handelte, und in der That unterbreitete der harte Mann des Gesetzes in das Krankenhaus am Urban überführt werden mußte. mit dem weichen Herzen endlich Billets zur Matinee zum besten der Alvenslebenstraße verunglückte nachmittags die 52 Jahre alte Wittwe Schadensersaz sei das eine heitle Sache. Da müßte erft feftIn der unbekümmert darum, ob dieselben bestellt seien oder nicht. Mit dem Kriegervereine zum Preise von 4 und 6 M. Da die ganze Wilhelmine Wölburg, geb. Rußer, schwer und starb bald darauf in gestellt werden, welcher Truppentheil eine Beschädigung herbei. Art und Weise des Mannes mir für mehr als 4 M. Vergnügen ge- ihrer im Hause Nr. 17 befindlichen Wohnung infolge Lungen- geführt habe und das bedinge wieder, den ganzen Tag auf macht hatte, so übersehte ich eine seiner grauen Eintrittskarten in schlages. Abends fand vor dem Hause Alte Jakobstr. 61 ein ber Lauer zu liegen. deutsche Reichsmünze, fügte aber hinzu, daß ich den Preis etwas Busammenstoß zwischen einem Pferdebahnwagen und einer Droschte Soldaten lieber in weitem Bogen aus dem Wege. Er und seine Nachbarn gingen den hoch fände. Nun aber erwachte in ihm wieder der Stolz auf seine statt, wobei die in dieser sitzende unverehelichte Cäcilie Robla durch Nun habe er am 9. Juli gepflügt, da sei eine Kompagnie vom Mitgliedschaft zum Kriegerverein, denn ich vermuthe, daß er in Glassplitter an der Backe erheblich verlegt wurde. 4. Garderegiment vorübergekommen mit zwei Offizieren, die statt Testerer Eigenschaft gekommen und seine Polizei- uniform ihm nur das Eintreten bei mir erleichtern sollte, und er sagte:„ Das auf dem Wege, über sein frisch gepflügtes& eld ritten. Daß man ihn als Besizer garnicht respektirt habe und ganz dicht tann ich nun nicht finden. Denken Sie nur, wie viel Sie bezahlen müßten, wenn ohne die Krieger die Franzosen nach Berlin ge- In Friedrichshagen stehen von sämmtlichen dort vorhandenen ärgerlich gemacht und alle sonst erlittene Unbill wachgerufen. unter seinen Augen über sein Land geritten sei, habe ihn fommen wären." Dieser Logit gegenüber war natürlich nichts ein- Sälen die Lokale von Kraay, Lerche( Friedrichstraße) und der So sei er denn an die Offiziere herangetreten und habe denselben zuwenden." Ob der Polizist viele sagen wir mitleidige" Seelen Raiserhof der Arbeiterschaft nicht zur Verfügung. Die Lokal laut zugerufen: Haben Sie denn feine Augen im Kopfe? Sie gefunden haben wird? fommission. sehen doch, daß hier gepflügt ist! Machen Sie, daß Sie Die Frage der Neugestaltung der Kriminalpolizei wird Staatserhaltender Galgenhumor. Hiefigen Blättern wird von meinem der herunter fommen!" Der eine der in der nächsten Zeit von einer Kommission von Sachverständigen aus Spandau berichtet: Große Seiterfeit rief jüngst in der Offiziere habe ihm erwidert: Sie tönnen sich beschweren, aber aus dem Ministerium des Innern, von der Staatsanwaltschaft und Stadtverordneten- Versammlung hier ein Zwischenfall hervor, den schimpfen dürfen Sie nicht!" worauf er gesagt habe:„ Ach was, dem Polizeipräsidium berathen werden. Es werden nicht allzu viele der Führer der Sozialdemokraten in Spandan und Othavelland, beschweren! Ich verlange, daß Sie meinen Grund und Boden versein, die sich von der Neugestaltung viel versprechen. Stadtverordneter Töpfermeister Schröer hervorrief. Er hatte zu lassen! Nun habe ihn der andere Offizier nach seinem Namen geDie kaiserl. Oberpoftdirektion erläßt folgende Bekannt einem Punkt der Tagesordnung längere Zeit gesprochen, worauf fragt und da er sich geweigert habe, auf seinem Besiz. machung: Die bei dem Bau und bei der Unterhaltung der hiesigen ein Stadtverordneter launig bemerkte, daß Herr Schröer wohl foebenih um sich feststellen zu lassen, sei er von zwei Sol. Stadt Fernfprechaulage beschäftigten Beamten sind sämmtlich und seine Reichstags- Kandidatenrede gebalten habe. Der sozialistische Daten mit aufgepflanztem Bayonnet in die Mitte die Arbeiter zum großen. Theil mit Karten versehen, Stadtverordnete, der in der That als der zukünftige Reichstags- genommen und zum Ortsschulzen in Dalldorf transportirt worden. auf Verlangen der Hausbesitzer oder der Juhaber von Fern- Kandidat feiner Partei im jezigen Wahlkreise des Paftors Schall Der erste Beuge Hauptmann von der Borch deponirt, daß er sprechstellen oder sonstiger berechtigter Personen sich jederzeit gilt, erwiderte hierzu mit großem Selbstbewußtsein: Meine erste an jenem Tage mit seiner Kompagnie eine Uebung gemacht über ihre Persönlichkeit ausweisen zu können. Die vor dem Reichstags- Rede werde ich 1898 im eich stage selbst halten." habe. Reichstage Er sei hinter der Kolonne hergeritten, und zwar 1. Januar ausgegebenen Karten von gelber Farbe haben am Stürmisches Lachen der ganzen Versammlung folgte diefen stolzen auf dem feftgetretenen Fußwege. Da sei sein Adjutant, Schluffe des alten Jahres ihre Giltigkeit verloren; an die Stelle Worten." Das Lachen dürfte den Staatserhaltenden auch in Lieutenant von Burgsdorff herangesprengt, um ihm derfelben sind Karten von grüner Farbe getreten. Die betheiligten Spandau bald genug vergehen. eine dienstliche Meldung zu machen. Dieser sei mit seinem Hausbesitzer 2c. werden ersucht, den diesseitigen( arme deutsche Pferde vielleicht zwei Schritte auf das Land gerathen, aber an Sprache!) Beauftragten den Zutritt zu den Bodenräumen 2c. fünftig einer Stelle, wo nicht gepflügt war. Da sei der Angeklagte herbeinur dann zu geftatten, wenn diese Beauftragten entweder selbst im gesprungen und habe sie vor versammelter Mannschaft laut Besige einer Ausweistkarte von grüner Farbe fich befinden oder als augefchrien. Er habe demselben gesagt, er solle seinen Begleiter von Personen, die mit Karten versehen sind, erscheinen Im Leffing- Theater wird vom 25. bis 30. Januar eine fran- Schaden nennen, doch habe er weiter gefchimpft und da und von diesen ausdrücklich als in ihrer Begleitung befindlich bezösische Schauspielergesellschaft gastiren, in deren Mittelpunkt Antoine, babe er den Adjutanten beauftragt, den Namen des Mannes der Begründer der freien Bühnen, stehen wird. Marcelle Joffet, feftzustellen. Auf die Frage: zeichnet werden. Wie heißen Sie?" habe der AnHerr Profeffor Linde, dessen Methode zur Verflüssigung der eine Künstlerin von großem Ruf, wird feine Partnerin sein. In geklagte erwidert: Wie heißen Sie denn? Ich habe Sie ja noch Jean Coquelin wird man bei dieser Gelegenheit zum ersten Male nicht nach Ihrem Namen gefragt!" atmosphärischen Luft so berechtigtes Aufsehen erregt, hat seinen in Berlin einen Sproffen der berühmten Rünstlerfamilie Coquelin ernst gemacht worden sei, habe der Adjutant noch einmal Bevor mit dem Abführen Apparat der Gesellschaft Urania für zwei Vorträge zur Verfügung fennen lernen. Camille Dumény, der im Parifer Vaudeville Theater nach dem Namen gefragt, der Mann habe aber gesagt: gestellt, welche Herr Dr. Spies heute( Dienstag) und morgen im die erfolgreichsten Novitäten auf die Szene geführt hat, hat fich der Wenn Sie meinen Namen wissen wollen, benn kommen alten Institute( Invalidenstraße) halten wird. Gesellschaft angeschlossen. Das Unternehmen wird sich auf ein Sie mit nach Dalldorf zum Drtsschulzen!" Entgegen dem Herrn Repertoire ftüßen, das ausschließlich aus modernen Bühnenwerten Hauptmann deponirt der Landwirth la Barre, Nachbar des Anzusammengefeßt ift. getlagten und Beuge des ganzen Vorfalles, daß die Offiziere quer Der Orgelvortrag in der Marienkirche am Mittwoch, den über das Feld des Angeklagten geritten seien und 13. Januar, mittags 12 Uhr, wird durch Fräulein Johanna Saade aus dieser kein beleidigendes Wort gesagt habe. Auch dieser Salle, Fräulein Marianne de Beaulieu und Herrn Organist Baul Heuer Beuge weiß ein Lied von den Beschädigungen der Felder unterstützt. Der Eintritt ist frei. durch das Militär zu fingen. Ueber sein Feld sei jüngst eine ganze Batterie Artillerie gefahren und habe ihm dabei die Grenzsteine ertrümmert. Der Gerichtshof stellte sich ganz auf den Standpunkt des Staatsanwalts und erkannte auf Bestätigung des ersten tarismus als ausgezeichnetes Agitationsmaterial zum besten der länd Die Verhandlung dürfte von allen Gegnern des Mili= um Die Ausführung des Schulze- Delitzsch Denkmals für Berlin ist dem Bildhauer Hans Arnoldt übertragen worden, deffen Entwurf von der Jury mit dem zweiten Preise ausgezeichnet war. Der Bildhauer Karl Meisen in Berlin- Friedenau ging als erster Sieger( Preis 3000 M.), Bildhauer Hans Arnoldt- Berlin als zweiter Sieger( Preis 2000 M.) und Profeffor Gustav Eberlein als dritter ( Preis 1000 M.) aus dem Wettbewerb hervor. Unglücksfälle auf dem Eise waren am Sonntag in großer Anzahl zu verzeichnen. Auf einer Bahn in der Müllerstraße fam ein fünfzehnjähriges Mädchen zu Falle, und zwar so unglücklich an einem bei ihr vorbeisaufenden Schlittschuhläufer, daß das Kunst und Willenschaft. Im Schiller- Theater wird in der heutigen Aufführung von Der Pfarrer von Kirchfeld die Rolle der Anna wieder von Fräulein Anna Reisner übernommen. Den Wurzelsepp spielt Herr Patry, die Tiitelrolle Aften von A. v. Gordon: Meranderplan Theater. In Vorbereitung ist der Schwank in vier " Der indifche Cactus". Am nächsten Herr v. Winterstein. Urtheils. " scharfe Eisen über die rechte Hand des Mädchens hinwegging Sonntag Nachmittag 4 Uhr geht zum ersten Male Die Puppenlichen Bevölkerung willkommen geheißen werden. " " und ben Beigefinger buchstäblich buchstäblich zermalmte. Durch fee", 8aubermärchen mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Georg Die ,, rechte Hand" des Amtsvorstehers von Rummelsburg Fallen auf dem Gise zogen sich, soweit uns bekannt ge Bimmermann in Szene. fcheint ungemein vielseitig zu sein. Der Herr Amtssekretär fertigt worden, weitere drei Personen Bruchverlegungen zu, und zwar Im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater wird heute und morgen nicht nur neben seiner Amtsthätigkeit für Geld allerlei Gesuche an auf einer Eisbahn in der Schönhauser Allee ein achtzehn Heinrich Driesmann's Drama in 5 Atten: Das Editt des Behörden an, sondern leistet auch Hervorragendes im Entwerfen jähriger junger Mann, welcher nach dem Krankenhause am Fried- Kaisers" wiederholt. Ende der Woche geht: Kein Süsung", von Kontrakten. Dafür ist ein Wiethsvertrag von schlagender richshain gebracht wurde, auf der Viktoria- Gisbahn der vierund- ein Boltsschauspiel in 5 Atten mit freier Benutzung der gleichnamigen Beweiskraft, den die Bächterin eines Rummelsburger totals mit zwanzigjährige Kaufmann J., der auf Wunsch nach der elterlichen Dichtung von Fritz Reuter von Hermann Jahnke und William Schirmer, der Vermietherin in Szene. der betreffenden Räumlichkeiten abschloß Behausung geschafft wurde, sowie ein vierzehnjähriger Knabe, der auf einer Kunstbahn gefallen, nach dem Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte. Beim Laufen auf einer polizeilich nicht frei gegebenen Stelle auf der Havel gerieth ein unbekannter Mann in ein von Fischern in das Eis gebauenes, durch Strobwische kenntlich gemachtes Loch und ertrant, ehe Hilfe zur Stelle war. In der Deutschen Gesellschaft für volksthümliche Naturkunde und der in dem Sekretarius seinen geistigen Schöpfer hat. Wahrlich wird am Mittwoch, den 13. Januar, abends 8 Uhr, im Bürgersaale des meisterhaft ist folgende Bestimmung des Kontrakts:„ Falls die Rathhauses Herr Kustos Dr. Tornier einen öffentlichen Vortrag halten über Mietherin am 1. Juli 1896 die Miethung(?) nicht antritt oder aus Das Entstehen der Thierarten", verbunden mit Demonstrationen. Am anderen Gründen die tontrattlich übernommene Erbarauffolgenden Sonntag findet ein Besuch des Berliner Aquariums unter öffnung und Fortseßung des Gastwirthschaftsbetriebes nicht ausFührung des Direktors Herrn Dr. Hermes statt. führt, zahlt fie eine Konventionalstrafe von 1000 Marf an die Bom Ahlwardt wollen hiesige Blätter wissen, daß er nunmehr Aus dem Gebiete der Kunft- und Kulturgeschichte be- Bermietherin, bleibt aber außerdem für die Zahlung wirklich aus Amerita hierher zurückkehre. Es ist bedauerlich, daß er absichtigen die Herren Dr. A. Köppen und Dr. F. Stödtner eine der Miethe haftbar." Die ganze Bedeutung dieses wunderseine Freunde und Gönner, die Sedlatzeck, Schweinhagen, Tausch, Reihe populär- wissenschaftlicher Vorträge zu halten. Mit dem ersten baren Paragraphen tritt scharf hervor gegenüber der Thatsache, daß Eine eigenartige ,, Submissionsanzeige" enthält das„ Jeve Wochenblatt" in folgendem: Montag, den 11. Januar d. J., nachmittags 3 Uhr, soll in Hellmerich's Gasthause hierselbst ein neugeborenes Kind für Rechnung der Armenkaffe in Kost und Pflege verdungen werden. Geeignete Abnehmer werden eingeladen. Sengwarden( Oldenburg). 6. Januar 1897. Harms, Gem.- Vorst." bie Pächterin der Gastwirthschaft die Ronzession selbst noch nicht besaß, 1 In denjenigen Städten, wo Tarifrevisionen vorgenommen werden, fondern vorläufig als„ Stellvertreterin" ihres Vorgängers wirth- ift die Kiloberechnung einzuführen. Ferner bestimmt die Versammlung, schaftete. Dieser hatte sich verpflichtet, seine Ronzession so lange daß das Minimum nicht unter 25. feftgesetzt werden darf. aufrecht zu erhalten, bis die Frau mit ihrem eigenen Konzessions- Hierauf kommt folgende Resolution zur einstimmigen Annahme: gesuche Erfolg hätte, wofür ihm 500 m. als Entschädigung zu- Der Delegirtentag spricht sich prinzipiell dahin aus, daß alle und gebilligt waren. Auch bei ihr hatte sich der Amtssekretär um die jede Abzüge von den in den Tarifen festgesetzten Preisen, unter Anfertigung des Gesuches beworben und er hatte auch den Zuschlag velcher Form fie immer erfolgen mögen, ungerecht sind." Des bekommen, denn er saß ja einstens wie er fagfe mit dem ge- weiteren werden noch folgende Anträge ebenfalls einstimmig allstrengen Herrn Landrath auf einer Schulbant und konnte die Sache genommen: Die effektive Arbeitszeit darf 9 Stunden nicht überEs ist ein christlicher Staat, in dem solches von amtsdeshalb beschleunigen. 30 Mark waren sein Lohn. Leider versteigen. Das Arbeiten nach Feierabend darf nur in den wegen möglich ist. darb es die gute Frau P. mit dem Gewaltigen, indem sie dringendsten Fällen stattfinden und werden die ersten beiden Stunden Der Gymnasialprofeffor Krob zu Villach vergiftete sich aus offen ihm an der erwähnten und an anderen schroffen pro Stunde mit 10 Pf., jede weitere Stunde mit 20 Pf. ent Furcht, daß er wahnsinnig werden würde, in einer Apotheke, indem Bestimmungen des Miethsvertrages die Schuld beimaß. Es hatte schädigt. Sonntagsarbeit pro Stunde 20 Pf. Jede freiwillige Nach er sich einer Flasche mit Morphium bemächtigte und dieselbe ausfie nämlich erbittert, daß er eine Bestimmung in den Kontratt arbeit sowie arbeiten zu Hause, ist, wo sie noch besteht, abzuschaffen. trant. hineinbringen wollte, wonach sie das Lokal nur mit neuen Möbeln Die aufgestellten Tarife find, bevor sie den Prinzipalen unter- Ans Bern wird berichtet: Bei dem Brande im Dorfe Zizers ausstatten sollte und worin verlangt wurde, daß das Inventarium breitet werden, der Zentralstelle zur Orientirung einzureichen. Die sind 20 Häuser und 20 Ställe ein Raub der Flammen geworden. mindestens 6000 m. werth sei. Die Interessen der Hauswirthin Beschlüsse des Kongresses find bis zum 15. März d. J. zur Durch Ein Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. 83 Familien sollten bis zum Tüpfel auf dem i gewahrt werden. Der Widers führung zu bringen; da wo dieselben auf Schwierigkeiten stoßen, sine obdachlos. spruch der Frau P. empörte den Verfasser ungemein; er erklärte ist der Zentralkommission umgehend Mittheilung zu machen. fte habe ihn grob beleidigt und er werde ihr das Dieser Antrag sowie folgende Resolution werden einstimmig Soldat vom Dampfer" Nubia" an der Cholera gestorben. Im Hafen zu Plymonth ist am Sonntag wiederum ein nie vergessen. Sieben Wochen blieb ihr Konzessionsgesuch angenommen:" Der zweite Kongreß der Schriftgießer Deutschunerledigt, in der Zwischenzeit aber ließ der Sekretär lands hat nach Sichtung der Tarife aus den einzelnen Großstädten Die Ueberschwemmungen in Spanien dauerten gestern fort. den Vorpächter des Lokals zu sich kommen und bewog ihn, ersehen, daß eine Möglichkeit nicht vorhanden ist, einen einheitlichen An allen Flüssen wird ein außerordentliches Steigen des Waffers feine Konzession zurückzunehmen, womit natürlich auch die Vertreter- Tarif für ganz Deutschland zu schaffen. Als letzter Antrag zu den beobachtet. Die Eisenbahn-, Post- und Telegraphen- Verbindungen konzession fiel und der Betrieb der Gastwirthschaft durch Frau P. Grundbestimmungen wird der folgende angenommen:„ Ein Abzug sind an mehreren Punkten unterbrochen. Das Anwachsen des Guadal ein ungefeßlicher geworden war. Dann tam ein anderer Schlag für landesgefeßliche, sowie vom Geschäft angefeßte Feiertage, darf quivir ließ gestern nach. Ihr Gesuch um die Konzession wurde abgewiesen unter Berufung den im gewissen Gelde stehenden Gehilfen nicht gemacht werden. Die von Bildung und Befit jenseits des Ozeans. Vou auf eine Bestrafung ihres Mannes, obwohl sie im Jahre Vom Geschäft angesetzte Feiertage sind auch den Berechnen- einem in New York bevorstehenden Standalprozeß berichtet man dem vorher unbeanstandet in Berlin einen Restaurationsbetrieb den und zwar mindestens zum Minimum zu bezahlen." Berl. Tgbl.": Gegen eine größere Zahl von Herren aus den ersten gehabt hatte. In dem betreffenden Straffalle schwebt Nachdem der Kongreß diese Anträge und Resolutionen angenommen, Gesellschaftskreisen New- Yorks schwebt ein gerichtliches Verfahren übrigens ein Wiederaufnahmeverfahren, das damit begründet wurde in dem Resumee darauf hingewiesen, daß jedenfalls ein wegen Sittlichkeitsvergehens. Die Angeschuldigten feierten die bevorwird, daß die Belastungszeugin aus Rache einen Weineid großer Theil der Kollegen darauf gerechnet haben wird, daß die Bestehende Hochzeit des Vorstandsmitgliedes eines der ersten New- Yorker geleistet habe. Der Kreisausschuß erkannte wie der Vorgesetzte des schlüsse dieses Delegirtentages weitergehend ausfallen würden, als Klubs in dem fashionablen Restaurant von Sherry in der Fifth Amtssekretärs. Für die Versagung mußte noch eine Anzeige her- gefchehen. Es ist uns aber daran gelegen, die Beschlüsse, die gefaßt Avenue durch ein Bauket und hatten dazu eine große Gesellschaft halten, von der vor dem Bezirksausschuß in Potsdam, der höchsten worden, nicht auf dem Papier stehen zu lassen, sondern auch wirt. von Varietétänzerinnen eingeladen. Die Polizei, welche unter Instanz in der Angelegenheit, festgestellt wurde, daß sie erstens lich zur Durchführung zu bringen. Nur die Rücksicht auf die Ver- Führung des Hauptmanns Chapman in das Lokal eindrang, konfubjektiv und objektiv unwahrheiten enthalte und hältnisse in Offenbach hat uns davon abgehalten, mehr durchfeßen statirte eine Orgie allerschlimmster Art. daß fie gemeinsam von dem Ortsgendarmen und zu wollen, als jest nach den Beschlüssen beabsichtigt wird. Zeit wäre es, de m Amtssekretär ausgearbeitet worden war und die neunstündige Arbeitszeit inkl. Frühstück und Vesperpause zu bemessen. Angaben beruhte, die die Hauswirthin gemacht Aber man muß die Verhältnisse nehmen wie sie sind, und nicht wie hatte. Der Bezirksausschuß ertheilte die Konzession fie fein sollen, so haben wir unsere Forderungen so gestellt, daß sie ohne Vorbehalt. Anderthalb Monate früher war, das sei zur auch von Offenbach respektirt werden können. Zum Schluß der Vervollständigung noch nachgetragen, die Gastwirthschaft wegen des Versammlung spricht der Borsigende Düjon- Hamburg den Delegirten Mangels einer Konzession polizeilich geschlossen worden, und für ihre rein fachlichen Auseinandersetzungen, die ihm sein Amt als zwar war die Polizei mit ganz besonderer Schneidigkeit vor Vorsitzenden so leicht gemacht haben, feinen Dank aus mit dem gegangen. In Rummelsburg raunen fich jetzt die Bürger gegenseitig Ausdruck der Ueberzeugung, daß solche Vertreter einer Gewerkschaft zu, daß sich die Staatsanwaltschaft mit dem Herrn Amtssekretär in der bevorstehenden Bewegung gute Erfolge erzielen werden. angelegentlichst befasse und daß sein Verbleiben im Amte doch sehr Arbeiter- Bildungsschule. Dienstag Abend von 9-10% Uhr: Südost= eigenthümlich sei. Schule Waldemarfir. 14: Deutsch( Die deutsche Literatur in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Auffazlehre. Herr Heinrich Schulz. Nordschule, Brunnenstr. 25: Nationalötonomie( Uebersicht der verschiedenen Wirthschaftsstufen- Entwickelung der bürgerlichen theoretischen Nationalötonomte. Die Mair'sche Werth- und Mehrwerthlehre) Herr Dr. Konrad Schmidt. Die Schulräume sind zur Benugung der Bibliothek und des reichen Zeitschiftenmaterials schon von 8 Uhr abends an geöffnet. auf Versammlungen. Am 15. Januar wird voraussichtlich die geplante öffent= reich ausgestattet ist, für die allgemeine unentgeltliche Be liche Befehalle, die mit Beitungen, 8eitschriften und Büchern nugung eröffnet. Der Borstand. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neumann, Baseivalferfir. 8. Alle Aenderungen im Vereinstalender find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelftr. 49, v. 2 r. Bund der geselligen Arbeitervereine Berline und Umgegend. Alle zuschriften, den Bund betreffend, find zu richten an P. Gent, S. Dresdenerfraße 107/8. Bereinskalender find zu richten an Otto Schulz, Kottbufer Damm 72. Arbeiter- Raucherbund Serline und Umgegend. Aenderungen im " Fener in einem amerikanischen Zirkus. In Barnum's Birkus zu Bridgeport( Connecticut) brach Feuer aus, wobei sechs Elephanten wüthend wurden, ausbrachen und die Straßen durcheilten. Viele Menschen, Pferde und Wagen wurden niedergerannt. Eine Anzahl Personen wurde schwer verletzt. Die anderen wilden Thiere vermochte man rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. ist vorzüglich; seit September ist kein Cholerafall vorgekommen. Die Aus Kairo wird berichtet: Der Gesundheitszustand in Egypten Gesundheitsbehörden glauben nicht, daß über Port Said eine Einschleppung der Krankheit erfolgt sein könne. Die Peft in Bombay. Vom Sonntag wird berichtet: Die Best breitet sich rasch aus. tödtlich verliefen. Seit Freitag bis jetzt wurden im ganzen 220 Gr In Karachi famen 52 Fälle vor, welche alle tvankungsfälle angemeldet, davon 214 mit tödtlichem Verlauf. Briefkasten der Redaktion. Gottfried Schmidt. Ihr Eingesandt können wir wegen preßgesetzlicher Bedenken nicht aufnehmen. Witterungsübersicht vom 11. Jannar 1897. Stationen. Der Wahlverein für den dritten Berliner Reichstags: Wahlkreis hielt am Mittwoch seine Generalversammlung ab. Dem Geschäftsbericht des Vorstandes zufolge bielt der Verein im letzten halben Jahre acht Versammlungen ab. Die Mitgliederzahl beträgt gegenwärtig 517, das sind etwa 200 weniger, als dem Verein vor feinem polizeilichen Schluß angehörten. Im Tezten Vierteljahr sind 41 neue Mitglieder eingetreten. Der Kaffenbericht weist vom 3. Quartal vor. Js. einen Bestand von 561,72 M. und eine Einnahme von 283,60 m. auf, insgesammt also 845,32. Demgegenüber steht eine Ausgabe von 596,05 M., darunter 511,50 M. für Agitation, so daß ein Bestand von 249,27. bleibt. Bei der hierauf folgenden Neuwahl eines Theils des Vorstandes wurden folgende Mitglieder für ihre bisherigen Aemter wiedergewählt: Kräter, 1. Vorsitzender, Harndt, 1. Raffirer, König, 1. Schriftführer, Wartenstuhl des Speichers von Baazig u. Heise, auf welchem hauptsächlich Swinemünde. In Hamburg ist am Sonntag der vierte Boden und der Dachberg Beisitzer. Nunmehr beschäftigte sich die Versamm fünstliche Blumen lagerten, in Brand gerathen. Nach andert Hamburg lung mit einem vom Vorstande abgelehnten Antrage auf Ausschluß halb Stunden gelang es, das Feuer auf seinen Heerd zu be- Berlin des Mitgliedes Lohse. Dieser ist Former und wird von seinen schränken. Wiesbaden Berufskollegen beschuldigt, er habe sich nicht nur an der Maifeier In Lübeck ist der Dampfer Trave", dessen Ausbleiben von München nicht betheiligt, sondern habe auch während des aus Anlaß der Kiel große Besorgniß erregte, Sonntag Nachmittag 2 Uhr nach Wien. Maifeier ausgebrochenen Streits gearbeitet. Nach längerer Debatte fast dreitägiger Fahrt eingetroffen. wurde jedoch mit 50 gegen 49 Stimmen der Ausschluß auf ein Jahr beschloffen. Der Schriftgießer Rongrek in Offenbach brachte am 7. Januar feine Berhandlungen zum Abschluß. Beantragt wurde, den Komplettguß im gewissen Gelde herzustellen. Während die Leipziger Delegirten diefen Antrag eifrig befürworten, betämpfen ihn die übrigen Delegirten mit Ausnahme des Vertreters aus Wien. Damit fiel der Antrag, worauf folgender Beschluß gefaßt wurde: des Genossinnen! Achtung! Genoffen! II. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Donnerstag, den 14. Januar, abends 8 Uhr, in der Berliner Bockbrauerei, Tempelhofer Berg: Große öffentl. Volks- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags Abgeordneten Arthur Stadthagen über: Die Polizei und die Presse. 2. Diskussion. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 210/16 Die Vertrauensperson. Volks- Versammlung Donnerstag, den 14. Januar 1897, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Tages Ordnung: Vermischtes. Die Bemühungen zur Ermittelung der Mörder des Kaufmanns Cohn haben der, N. A. 3." zufolge Erfolg gehabt. Der Monteur Karl Stabo aus Ungarn und der Schlächter Franz Jarzyna aus Galizien find als Thäter ermittelt und unter Mitwirkung eines österreichischen Polizeibeamten bei einem Bauer in Strazonfa einem Dorfe bei Bieliz- Biala festgenommen worden. Die Mörder, beftrafte Ber fonen, welche sich auf österreichischem und preußischem Gebiet umhertrieben, um Diebstähle auszubaldowern, find geständig. Wahlverein des 4. Berliner ReichstagsWahlkreises( Osten). Dienstag, den 12. Januar, abends 8 Uhr, in Keller's Festsälen, Koppenstrasse No. 29: Mitglieder- Versammlung Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Hoffmann über:„ Glaube und Vernunft". 2. Disfuffion. 3. Verschiedenes. Der Vorstand. Lithographen! 242/10 Mittwoch, den 13. Januar 1897, abends 8 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20: Barometerand in mm, d. Meeressp. Windstärke NAN| 222N( Stala 1-12) Wetter Temperatur nach Gelfius ( 50. 4° R.)| 767 DSD 4 wolkig -11 762 DSD heiter 764 bedeckt 8 756 NO bedeckt 1 755 A. Nebel 3 762 3 Nebel -2 Haparanda. 775 bedeckt 755 NNO Nebel 757 4 5 754 NNO Betersburg. Sort Aberdeen. Paris. • bedeckt bedeckt Wetter- Prognose für Sonntag, 12. Januar 1897. Etwas gelinder, vorwiegend trübe mit leichten Schneefällen und mäßigen östlichen Winden. Berliner Wetterbureau. im Achtung! Männer und Frauen! Dienstag, den 12. Januar, abends 8 Uhr, Zimmermann'schen Lokale, Badstraße Nr. 58: Gr. Volks- Versammlung. Tages Ordnung: Etwas von der Polizei und der Presse. Distuffion. Referent: Reichstags- Abgeordneter A. Stadthagen. 219/7 Der Vertrauensmann. Zentralverein der Bildhauer. Versammlung. Dienstag, den 12. Januar, abends 1/29 Uhr, Annenstr. 16: Tages Ordnung: Vorwahl des Vorstandes. Das Erscheinen sämmtlicher Mitglieder ist nothwendig. 20/18 Die General Bersammlung findet Dienstag, 19. 6. M., statt. Eintritt hierzu nur gegen Legitimation durch Mitgliedsbuch.( Nicht über 6 Wochen Reste.) Der Vorstand. Mortens, bed Series East, Drbungi thermia Grosse öffentl. Versammlung. Deutscher Holzarbeiter Verband. Vortrag Reichstags: Abgeordneten Wurm über Boltsernährung und Volkseinkommen. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Achtung! Der Vertrauensmann. Achtung! Parteigenoffinnen u. Genoffen! 213/4 ( Zahlstelle Berlin.) Rosenthalerstraße 11-12: Tages Ordnung: 1. Bortrag über: Der Streit und seine Lehren. Referent: Herr Heute, Dienstag, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Röllig, Ch. Tischendörfer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 80/12 Die Kollegen werden ersucht, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. 3811b Der Einberufer. Klempner! Branchen- Versammlung der Parquetbodenleger Tagesordnung: 1. Welche Lohnforderungen stellen wir in diesem Jahre? 2. Verschiedenes. Der Obmann. Grosse Volksversammlung Gr. öffentl. Klempner- Versammlung Verband aller in der Metall- Induſtrie Mittwoch, den 13. Januar, abends 8 Uhr, im Berliner Prater", Kastanien= Allee. " Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Georg Wagner über: Die Sozial demokratie in der Voltsschule. 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen, besonders der Frauen, ersucht 215/7 Die Vertrauensperson der Frauen Berlins. Vorläufige Anzeige: Montag, den 18.: Volksversammlung bei Keller, Stoppenstraße 29. Referent: Reichstags- Abgeordneter Peus über die demoralistrende Wirkung des Gegensages von Reich und Arm. Weissensee! Donnerstag, den 14. Januar, abends 8 Uhr, in Cohn's Festsälen, Beuthstraße 21, I. Tages- Ordnung: 1. Die neue Organisation der Berliner Klempnermeister und welche Stellung haben wir hierzu einzunehmen? Referent: Otto Naether. 2. Distussion. 3. Verschiedenes. In anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es wohl selbstverständlich, daß alle Mann ohne Ausnahme erscheinen. 118/1 Franz Zimmermann, Vertrauensmann, Forsterstr. 3, Stfl. Achtung! Putzer! Achtung! Mittwoch, den 13. Januar, abends 6 Uhr, Grenadierstraße 33: beschäftigten Arbeiter Berlins u. Umg. Donnerstag, den 14. Januar 1897, abends 8 Uhr: NordenBezirks- Versammlung. in Uhlitz' Salon", Badstr. 19. Tages Ordnung: 1. Der Streit bei der Firma Zimmermann u. Buchloh. 2. Diskussion Gr. öffentl. Volks- Versammlung Bersammlung der Bau- Deputirten der Buger Berlins. 3. Berbands- Angelegenheiten und Berichtebenes. Dienstag, den 12. Jannar 1897, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Böttcher( Abel's Vereinshaus), Charlottenburgerstr. 150. Tages Ordnung: 1. Bericht des Gemeindevertreters Genossen Karow. 2. Diskussion. 3. Bericht der Revisoren vom Wahlkomitee. 4. Verschiedenes. Sämmtliche Gemeindevertreter sind zu dieser Versammlung eingeladen. Es ist Pflicht eines jeden Genoffen zu erscheinen. 222/11 Der Vertrauensmann, Tages Ordnung: 132/17 Der Ausstand auf dem Bau in der Poststraße. Jeder Bau muß vertreten sein. Der Vertrauensmann. Belle- Alliance- Theater. Gäste Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird ersucht. Zur besonderen Beachtung! Die Zahlstelle Nr. 39, früher Dieke jezt Jmmendorf, Lothringerstr. 67, bleibt dort bestehen. Den im Süd- Osten wohnenden Kollegen bringen wir die Zahlstelle Hamisch früher Köppen, Reichenbergerstr. 118, in Erinnerung. 229/16 Restaurateur Wendel Sonnabends abends von 7-9 Uhr Beiträge entgegen genommen und Aufnahmen vollzogen werden. Der Vorstand. Die Volks- Vorstellungen, unter Regie von Julius Türk, Gleichzeitig geben wir bekannt, daß in Adlershof, Bismarckstraße 54 beint werden täglich unter Theater" annoncirt. Sonntag, ben 17. Januar: Erftes Gastspiel von Jenny Marba. " Gläubiger" von Strindberg. Die nehrlichen" von Rovetta. 1111/14 Für den Inhalt der Jujerate Urania, übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Dienstag, den 12. Januar. Opernhaus. Fra Diavolo. Slavische Wie die Alten Brautwerbung. Schauspielhaus. fungen. Deutsches. Die verfunkene Glocke. Berliner. Renaissance. Lessing. Wer war's? Westen. Der Militärstaat. Neues. Marcelle. Residenz. Der Frauenjäger. Thalia. Frau Lieutenant. Zentral. Eine wilde Sache. Schiller. Der Pfarrer von Kirchfeld. Offend. Schwerenöther. Belle- Alliance. Adam und Eva. Volks. Robert und Bertram. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Das Editt des Kaisers. Alexanderplat. Sein Verhältniß. Unter den Linden. Der Schmetter ling. Paffage- Panoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Apollo. Spezialitäten. Parodie. Die Kreuzfahrer oder Emma von Falfenstein. Belle- Alliance- Theater Volks- Vorstellung unter Regie von Julius Türk. Sonntag, den 17. Januar: 1. Gastspiel von Jenny Marba ( Theater der Modernen). Zum 1. Male:" Gläubiger." Tragikomödie in 1 Aft von Strindberg. Thefla: Jenny Marba; Alfred: Rich. Jürgas; Gustav: R. Jaffé. Dann: Die Unehrlichen." Schauspiel in 3 Atten von Rovetta. Karl Moretti: Julius Türk; Elise: Jenny Marba; Orlandi: Hans Manussi; Sismondi: Wilh. Ruff. Eintrittskarten à 60 Pf. find in den bekannten Zahlstellen zu haben. Schiller- Theater ( Wallner- Theater). Dienstag, abends 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Mittwoch, abends Millionenbauer. 8 Uhr: Der Oftend- Theater. Gr. Frankfurterſtr. 132. Dir. C. Wein. 3. Gastspiel von Josephine Dora vom Adolph Ernst- Theater. Bum 17. Male:" Schwerenöther." Boffe mit Gefang in 4 Aften von Ostar Klein. Mufit von G. Steffens. Anfang 8 Uhr. Thalia- Theater. ( vormals Adolph Ernst Theater). " Frau Lieutenant." Baudeville in drei Aften von Baul Ferrier und Antony Mars. Deutsch von Hermann Hirschel. Musit von G. Serpette und V. Roger. Morgen und folgende Tage: Frau Bieutenant." Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Dir. Rich. Schulz. Dienstag, den 12. Januar 1897: Emil Thomas a. G. Bum 113. Male: Eine wilde Sache. Anfang 28 Uhr. Morgen: Eine wilde Sache. Sonnabend, 16. Januar 1897, zum 302. Male: Neu einstudirt:" Eine tolle Nacht." Tauben Strasse No. 48-49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Eintritt 50 Pf. Wissenschaftl. Theater abends 8 Uhr. Invalidenstr. 57/62 Sternwarte Stadtbahn hof. Täglich von 72 Uhr abends ab 50 Pf. Im Theater: Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Experi menten u. gr. Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesanschläge. PassageNur noch kurze Zeit! Traumbilder. Achtung! Achtung! Circus Renz Vereine! Karlstrasse. ( Jubiläums: Saison 1896/97.) Dienstag, den 12. Januar 1897, abends 71/2 Uhr: Gala- Vorstellung Kolossaler Erfolg. Lustige Blätter! Original! Neue Einlage. Original! Leuchtende Karrikaturen Kavalkade. Aus dem equestrischen Theil des Aufforderung. Bitte Zeugen gegen Vergütigung zu melden, die den Vorfall vom 17. August 1895 in der Badstraße 8b im Garten des Herrn Maulhard gef. Zur bevorstehenden Saison hält haben. Meld. bitte an Fr. Schulz, fich der Tanzlehrerverein ,, Solidarität" Bantow, Florastr. 69. ben werthen Gewerkschaften und Ver200/1 einen bestens empfohlen. annenstraße 16, sowie an den Unterzeichneten zu richten. J. A.: Richard Hartmann, Vors., Schönhauser Allee 63. 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Ber: ehrungswürdige: Da dieses Stück ich überall des besten Beifalls er: frente, so glaube ich in der Wahl des selben auch hier keinen Fehlgriff gethan zu haben. Einem zahlreichen Besuche entgegensehend Hochachtungsvoll Johann Lumpe, Direktor. Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34 nahe dem Kottbuser Thor. Weihnachtsfest= Dekoration sämmtlicher Säle. Robert und Bertram Große Gesangsposse in 4 Aften von G. Räder. Sonntags 7 Uhr. Anfang: Bochentags 8 hr. Entree 50 Pf. bis 4 M. Alcazar Variété und SpezialitätenTheater I. Ranges. Dresdenerstr. 52/53( City- Passage), Annenstr. 42/43. Vornehmster Familien- Aufenthalt. Neu! Der Ehrenpokal Neu! oder: Die Deputation. Poffe in 1 Att von H. Kläger. Brothers Riston, großartiges LuftPotpourri. Herm. Wehling, Tanz Komiter. Lotte Sieger, Bravour Altistin mit 50 dressirten Ratten. Mar Alfredo Rex, Salon- Humorist. Friedrich Wilhelmst. Theater. Eugen Roft, unübertreffl. CharakterDienstag: Das Editt des Kaisers. Drama in 5 Aften von H. Driesmans. Anfang 8 Uhr. Mittwoch: Bum letzten Male: Das Editt des Kaisers. Billets ohne Vorbestellgebühr an der Theaterkaffe, außerdem im Invalidenbant, Unter den Linden 24, bei Baul Romeid, Leipzigerstraße 6, und Julius Lengenfeld, Markgrafenstr. 50. Sonnabend, nachm. 4 Uhr: Die Buppenfee. Zaubermärchen mit Ge fang und Tanz in 6 Bildern von Georg Zimmermann. Sonntag, nachm. 3 Uhr: KlaffiferBorstellung: Kabale und Liebe. Trauerspiel in 5 Aften von Schiller. Alexanderplatz- Theater. Heute und die folgenden Tage: Bitante Novität! Sein Verhältniß. Sittenbild aus dent Berliner Leben in 4 Atten von Karl Boyle. Anfang 8 Uhr.( Bons, auch die zu anderen Stücken ausgegebenen, behalten ihre Giltigkeit.) Nächsten Sonntag, nachm. 4 Uhr: Die Puppenfee. Zaubermärchen mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Georg Zimmermann. In Borbereitung: Der indische Cactus. Schwant in 4 Atten von A. v. Gordon. Billets sind schon 3 Tage vorher ohne Borbeſtellgebühr an der Theatertaffe zit haben. Schippanowsky's Darsteller u. a. m. Wochentags 8 Uhr. Anfang: Sonntags 6 Uýr. Entree 30 Pf. R. Winkler. Berliner Possen- Theater Münzstrasse 17. ( Eingang Königsgraben.) Direktion: Joseph Aschinger und Leonhardy Haskel. Sein Portrait. Schwank von L. Haskel. Des Löwen Erwachen. Operette von Brandt. Der Lumpenball. Burleste von M. Dannu. L. Hasfel. Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf. Apollo- Theater. Friedrichstr. 218. Dir. J. Glück. Miss Emeline Ethardo. The Kellinos. Das Sensationsbild: Endlich allein! La belle Devernois ferner 30 Künstler 1. Ranges. Kaffenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Feen- Palast, a 2. Direktion Winkler& Fröbel. Das durchweg neue urkomische KarnevalsDeutsche Konzerthallen Riesen- Programm. Spandauer Brücke 3. Neu! Neu! Neu! Noch nie dagewesen !! Im Frühlingsglanz!! Sensations- 25 Nummern. Populäre Konzerte: Im Fliederhain, In der Rosenlaube, Im Obstgarten, In der Hopfenlaube, Im Weinberge. Entrée frei! Entrée frei! Theater- Abtheilung: Auftreten von Humoristen, Komitern 2c. Hauswirths Töchterlein. Poffe. Ausschank der Berliner Bock- Brauerei. Nur noch kurze Zeit: Die drei Wunder Lilly, Elfa u. Frieda auf dem Doppeldrahtseil. Anfang 7 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf. Reinhold Streit Naunyn- Strasse 86 empfiehlt Freunden u. Bekannten sein Weiss- u. BairischbierLokal. Vereinszimmer bis 50 Personen fassend, noch mehrere Tage frei. 7 Mittwoch, den 13. Januar, abends Uhr: Lustige Blätter. Auftreten des phänomenalen humorist. Rechen: genies Mr. Jnaudi( als Gaft). Franz Renz, Kgl. Kommissionsrath und Direktor. Circus Busch. Bahnhof Börse. Dienstag, den 13. Januar 1897, abends 7 Uhr: Elite Vorstellung Nach Sibirien. Dies grandiose geniale Schaustüd des Circus Busch bildet jetzt das Tagesgespräch von Berlin. Bracht, phänomenale equestrische Leistungen; meisterhafte Juszenirung. spottend. Unerreicht. Jeder Beschreibung Die russische Oster: messe in Mostau. Gr. ruff. OriginalSänger- Korps. Der grandiose weiße Aft auf der Newa. 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M. sanft ent schlafen ist. 38176 Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 13. d., nachm. 3 Uhr, vom Trauer: hause, Charlottenburg, Schillerstr. 90, aus statt nach dem Luisen Kirchhof, Fürstenbrunner Weg. = Julius Rhoned. Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein geliebter Mann, der Tischler Gerhard Sand: mann, nach langem Leiden entschlafen ift. Um stille Theilnahme bittet Die trauernde Wittwe. Hedwig Sandmann geb. Frengel. Stoff zu einem Herren- Die Beerdigung findet Mittwoch, Anzug. Für 15 M. ff. Kamm- den 13. d. M., nachm. 312 Uhr, von garn od. Cheviot. ff. Winter- per Reichenhalle des Emmaus- KirchPaletotstoffe. Reste. Tuch- hofes aus statt. Lager C. Hoher Steinweg Burschen- Ueberzieher, gut erh., verf. Hartwig, Liegnigerstr. 18, H. 2, II. No. 4. Möbel auf Theilzahlg. J. Täglich: Warmes ophastoffe Frühstück Sp autch Refe in Rips, Damast, Crêpe, Phantasie, Gobelin und Plüsch spottbillig! Proben franko! in allen Qualitäten Läuferstoffe zu Fabrifpreiſen. 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Den Genossen des Wahlvereins, sämmtlichen Tabalarbeitern und Ar beiterinnen, sowie allen Freunden und Bekannten, welchem meine un vergeßlichen Mann, unserem theuren Vater und Bruder die letzte Ehre erwiesen, gleichzeitig für die überreiche Kranzspende sprechen wir allen unsern tiefgefühlten Dank aus. Im Namen der Familie: Frau Johanna Mirah. Dank allen Verwandten, Bekannten und Kollegen, welche bei der Beerdigung unferes lieben Sohnes Alfons uns 38066 tröstend zur Seite standen. Hermann Weiß nebst Frau und Kindern( Tempelhof). lumenhandlung Bonnenhandlun Berlin SW.. P. Abromeit, theritr. 14. Kränze, Bouquets, Topfgewächse, Guirlanden etc. Billigste( Markthallen-) Preise bei geschmackvoller Ausführung. Kranzbinderei u. Blumenhandlung Robert Meyer, von 57992* No. 2. Mariannenstr. No. 2. Widmungs- Kränze, Guirlanden, Ballsträußchen, Bouquets 2c. werden sehr geschmackvoll und preiswerth geliefert. Restauration für Parteigenossen, 2. Wahlkreis, vollen Schant, billig zu verkaufen. 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