erettet Die Cempel Wäch der Sulden dies elchem er fich atoren a für Teinem daß Schrift It hat rtheilt Racine en ift we be Jahre sahren Edmen e ge Lichteit brad aren bäude etwa reichen achter 3 von 8 et fen, phische eftäts Don g, ge Oftober De bes m Ge n den Digung Nr. 183. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit dem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Die Unfallstatistik der Brauerei- Berufsgenossenschaft pro 1890. Die auf Grund des Unfallversicherungs- Gesetzes vom 6. Juli 1884 gebildeten Berufsgenossenschaften veröffentlichen alljährlich die Berichte über ihre Thätigkeit, welche alsdann, soweit sie die Unfallstatistik betreffen, vom ReichsVersicherungsamt in Berlin in entsprechender Zusammen3 bestellung der Deffentlichkeit übergeben werden. Die erste derartige Statistik( vom Jahre 1887) ist in Nr. 11 und 12 der Neuen Zeit" besprochen worden. In diesem Artikel ist hervorgehoben, daß das Brauergewerbe das gefährlichste ist, d. h. daß bei Ausübung desselben die meisten Unglücksfälle vorkommen. i 1850 εξοδες Weft üh ein ftatt 1. Die Calien T. Briefi uft in Greffe arbier fahre forber ba t auf ehr ge hefrau hnung agegen t, oder 150 M dafür Gelb Bild e Ma g nur Cochter feine Arzt t. 8-10 en mei uf vo Bier. ee 48 nuch .taufe Fe 51 1088 t- un fich den rbeiter oftr. 75 rit. iner igen eugs 72L 102. cau den Bringen 884 Dieser Umstand veranlaßt uns, auf den neuesten Be richt, resp., die Statistik der Brauerei- Berufsgenossenschaft für 1890 näher einzugehen, umsomehr, als das uns zu Gebote stehende Material die vollkommenste Erklärung der be. sonderen Gefährlichkeit des Brauergewerbes enthält. In der genannten Genossenschaft gehören alle Brautereien und Mälzereien mit Maschinenbetrieb, aber solche Handbetriebe, in welchen mindestens 3000 Hektoliter Bier hergestellt, beziehungsweise 1000 Hektoliter Malz jährlich versotten wird. Joben waren. beiter. Sonnabend, den 8. August 1891. solche Unfälle, welche unmittelbar bei der Arbeit vorkommen. Wenn z. B. der Arbeiter auf dem Wege zur Arbeit ( selbst wenn auf dem Betriebsgrundstück) fällt und sich beschädigt, so ist dies im Sinne des Gesetzes kein Betriebsunfall. Von den 4693 Unfällen blieben also nur 838 für die Berufsgenossenschaft zu entschädigen; darunter waren 830 männliche und 8 weibliche Arbeiter. Beranlaßt wurden: Durch bewegte Maschinentheile • Zusammenbruch und Einsturz von Gegenständen 2c. 116 Unfälle " 104 • . " " " Fall von Leitern, Treppen 2c. Fahrzeuge 191 " 157. • • D " Sonstige. 256 . . 14 Die Verlegungen bestanden: An Kopf, Gesicht, Augen in 47 Armen, Händen, Fingern 337 Beinen, Füßen, Zehen 213 Anderen KörperSonstige Verl. c. theilen 119 121 Fällen. Die Folgen dieser 838 Unfälle waren: in 89 Fällen Tod. in 94 in 560 in 95 " " " völlige dauernde Arbeitsunfähigkeit. theilweise völlige, zeitweise " " Wir kommen jetzt zu der Hauptfache, zu der eigentlichen Ursache dieser großen Zahl von Unfällen. Der Versicherungsbestand betrug am Ende 1890 5556 Betriebe, in welchen 70 615 Arbeiter durchschnittlich beschäf Daß die große Mehrzahl aller vorkommenden Vertigt werden; von diesen Personen verunglückten im Jahre letzungen auf die Profitgier der Unternehmerschaft zurück1890 4693 oder 6,65 pet. aller Arbeiter; hiervon berührten aber nur 1007 oder 23,6 pCt. aller Verlegten die Berufs- zuführen, ist bekannt und auch anerkannt. Wahrscheinlich genossenschaft, weil die Entschädigungspflicht derselben be- infolge dieser Thatsache ist auch den Berufsgenossenschaften tanntlich erst nach Ablauf von 12 Wochen vom Unfalltage das Recht zugestanden, geeignete Vorschriften zur Verhütung von Unfällen zu erlassen. Diese Vorschriften enthalten nun ab eintritt und die Folgen der Verlegungen bei diesen die Forderungen solcher Betriebseinrichtungen, wie sie nach 1007 Verletzten innerhalb dieser Karenzzeit noch nicht be- bem heutigen Stande der Technik als allgemein nothwendig Diese Zahlen ergeben, wer eigentlich die Kosten der anerkannt wurden. Zur Ueberwachung der genauen BeBetriebsgefahren trägt, ob die Unternehmer oder die Ar- folgung derselben sind für einzelne Bezirke technisch ge= bildete Beamte bestellt, welche ihre Wahrnehmungen ebenDer ausgesprochene Zweck des Unfall- Versicherungs- falls in jährlichen Berichten niederlegen. Diese Berichte find es nun, welche uns das Geheimniß gesetzes ist natürlich der, die Arbeiter gegen die Gefahren des Betriebes zu versichern auf Kosten der Unternehmer. der großen Gefährlichkeit des Brauergewerbes erklären. Sie Wenn nun aber die Berufsgenossenschaft nur 23,6 pt. der enthalten auf jeder Seite den Beweis, daß die UnterBerletzten zu entschädigen hat, die Krankenkassen jedoch nehmerschaft meist nur widerstrebend und erst auf Zwang beren Beiträge zu 2/3 von den Arbeitern und zu 1/3 vom selbst die unbedeutendsten Schutzvorkehrungen aubringen läßt. Unternehmer zu zahlen sind die weiteren 76,4 pct. so beweist dies klar und deutlich, daß dadurch der aus gesprochene Zweck dieses Gesetzes vereitelt und es den Schöpfern desselben in Wirklichkeit vorzüglich gelungen ist, einen großen ja den größten Theil der Kosten auf die Arbeiter abzuwälzen. Von den oben erwähnten 1007 Unfällen hat die Berufsgenossenschaft wiederum nur 888 anerkannt, den Rest sagegen abgelehnt. Es sei hierzu bemerkt, daß nur sog. Betriebsunfälle entschädigungspflichtig sind, d. h. Feuilleton. Macbrud verboten.] Kapitän Lobe. Von John Law. von Regina Bernstein. Autorifirte Uebersehung aus dem Englischen .17 So berichtet der Beamte für Elsaß- Lothringen, daß er von den bereits vor Jahren angeordneten Schutzvorkehrungen nur 89 fertiggestellt, dagegen 67 noch gar nicht angefangen vorgefunden hat. Ein Anderer für das Königreich Württemberg, welcher 157 Betriebe revidirt hatte, sagt: • Einfriedigungen fehlten an Dampfmaschinen 2c. im Ganzen waren 69 Motore nicht geschützt. Jn 122 Betrieben waren die Transmissionen nicht geschützt. " Das ist George Manning, der mit Hilfe seines Weibes einen Zollhansbeamten, mit Namen O'Connor, ermordete und den Körper desselben unter dem Heerdstein in seinem Hause vergrub." Das ist William Corder, der Maria Martin in der rothen Scheune ermordet hat; dieser Mord wurde durch einen Traum entdeckt und Corder wurde gehängt." Die schrecklichen Worte fielen wie Hammerschläge auf Ruths Hirn; fie starrte mit entsetzten Blicken auf den Sprecher und auf die Knaben und Mädchen, deren GeRuth folgte ihr in einen, durch Gaslicht erleuchteten fichter den Beweis lieferten, daß er eine Gänsehaut über richtet." Expedition: Beuth- Straße 3. Bei 175 Aufzügen mußten Schuhvorrichtungen angeordnet werden. Jm Sudhaus- und Kellereibetrieb im Ganzen 165 Ausstellungen. Auf Tennen, Böden und Arbeiterwohnungen 110 Ausstellungen. 2C. 2C. Der Beauftragte für Brandenburg, Posen, Pommern, Preußen und Schlesien, welcher 170 Betriebe revidirt hatte, zählt ebenfalls die mangelhaft eingerichteten Betriebe auf. Die Zahl dieser gefährlichen Betriebe giebt er bei den einzelnen Punkten mit 46, 49, 63%( bei Transmissionen 2c.) Troß dieser Zahlen und 32 und 51 pCt.( von 170) an. stimmt dieser Beamte in seinem Berichte ein Loblied an auf die Unternehmer, bei welchen er größtentheils„ keinen Mangel an guten Willen zur Ausführung seiner Anordnungen" gefunden habe, während er im Uebrigen mehrfach die Arbeiter für die Unfälle verantwortlich machen möchte. Nur an einer Stelle seines Berichtes sagt der Beamte ohne Umschweife: Merkwürdigerweise hatte ich bei Anordnungen in dieser Richtung( mangelnde Deckel oder Geländer an Pfannen, Bottichen 2c.) den meisten Widerstand zu überwinden. Die größte Bereitwilligkeit, Abänderung zu schaffen, traf ich nur da, wo bereits ein Unglück vorgekommen war." Sein Vorgänger drückt sich in seinem Bericht vom Jahre 1889 im Allgemeinen deutlicher aus, indem er ausführt: Meine Reisen erstreckten sich auf die östlichen Provinzen Posen, Ost- und Westpreußen, und kann ich im Allgemeinen fagen, daß dort noch wenig geschehen war, um den Vorschriften zur Verhütung von Unfällen zu genügen." Hierauf zählt er die in den 86 revidirten Betrieben angetroffenen Mängel auf: In 42 Betrieben fehlten an den Treppen ze. die vorgeschriebenen Geländer, in 31 Betrieben fehlten die warnenden Aufschriften. Ein Uebelstand sind die unzuverlässigen" Manometer ( bei den Luftpumpеn) die Unternehmer schaffen aber feinen neuen an und entschuldigen sich damit, daß die Manometeralle nichts taugen. Würden sie jedoch anstatt 2,50 M. 10 M. anwenden, so bekämen sie wohl taugliche und haltbare Manometer... Brillen zum Schute beim Bearbeiten harter Gegens stände habe ich auch in diesem Jahre in keinem Betriebe gefunden... Beim Pichen kommen leider noch viele Unfälle vor, dieselben sind aber immer auf Nichtbeachtung der be treffenden Bestimmungen zurückzuführen.... In 26 Brauereien waren die Aufzugsschächte nicht genügend, oder gar nicht umkleidet..." Bei den Unternehmern wurde die Schachtumkleidung auf den Tennen, die diese um soviel verkleinern, sehr ungern zugegeben.... Die Signalvorrichtungen an den Aufzügen fehlten fast überall.... dem tätowirten Mann und dem Mädchen mit den Programmen. Nun haben Sie die Umgebungen der Fabrikmädchen fennen gelernt", sagte sie, als sie sich außerhalb des„ East London Palastes der königlichen Wachswerke" wußte. Sie haben nun ihre Arbeit, ihr Heim und ihre Vergnügungen gesehen." 14. Rapitel. Bei den Sozialisten. Die Arbeitsausgeberin hätte Ruth ruhig in die SchauKeller, in welchem eine dumpfige Luft herrschte, die sich wie ihren Leib laufen" gemacht. Ein Flüstern ging durch den bude führen können, in der Napoleon der Zwerg ausgestellt Blei auf die Brust eines Jeden legte, der die Leiter her- gruftartigen Keller; die Zuhörer drängten sich dicht an- zu werden pflegte. Napoleon war todt. Eben diesen Nachmittag hatte unter fam. Sie schreckte zurück, denn die Wand entlang einander, als fürchteten sie sowohl die Geister der Mörder die Wachs- Nachbildungen. Am äußersten Ende Kapitän Lobe seinen Sarg in ein kleines Grab auf dem standen eine gräßliche Reihe Mörder in Wachs. Ein alter, wie eine gräßliche Szene dargestellt, Kirchhof von Vow hinabsenken gesehen; er war dort gefast ganz nach vorn gebückter Mann erklärte einer Anzahl des Zimmers war Knaben und Mädchen die einzelnen derselben, indem er mit der sich der Zizerone jetzt zuwandte. Noch verbarg die blieben, wie die Erde darauf fiel, während ein Priester die einem Stock auf sie wies und mit einer Grabesstimme Menge sie Ruths Blicken, doch plötzlich sah sie ein Beerdigungsformel sprach. Außer ihm war nur noch ein hersagte: halbes Dutzend Frauen und Männer, gemordet oder im Be einziger Leidtragender anwesend die Dame, die der Das ist Friedrich Baker, der die kleine Fanny Adams griff zu morden. Eine wirre Masse von Wachsfiguren auf Zwerg zu sehen gewünscht hatte, als er im Sterben lag. in einem Hopfenfeld ermordete und ihren Kopf auf eine dem Boden, im Bett, überall, wohin sie blickte. Das Blut Der Besitzer der Schaubude hatte es nicht für der Mühe und mit werth gehalten, ihm zum Grabe zu folgen, er selbst aber Hopfenstange steckte. Er wurde 1871 in Newgate hinge- rann den Opfern von den Hälsen herab, Messern bewaffnete Männer gingen wider Frauen und hatte den Kopf geschüttelt, als er auf dem Sterbebette gefragt worden, ob er irgend einen Verwandten besitze. Das ist Owen Jones, der Mörder der Familie Kinder los. Die Worte des Cicerone gingen im Geschrei seiner Zu- Niemand wußte, woher er gekommen, und Niemand Marshall, acht an der Zahl. Das unmenschliche Ungeheuer schlug eines nach dem anderen seiner Mitglieder mit einem hörer verloren, und nur das eine Wort„ Mord" brang an konnte sagen, wohin er gegangen. Er war bewußtlos_gestorben und wurde auf Kosten einer Agnostikerin begraben. Schmiedehammer nieder. Ruths Ohren. Kein Geistlicher war gekommen, ihn zu sehen, während er krank war, nur der kleine Heilsarmee- Kapitän hatte ihn, so oft er konnte, besucht. Sie mußte fich gegen die Wand lehnen. Nach Luft " Dies ist Doktor Pickett, der seinen Patienten in Glasgow vergiftete und für sein Verbrechen gehängt wurde." ringend, unfähig, ein Wort zu sprechen, schaute sie mit " Dies ist William Cole, der beim Sumpf von Plaistow flehenden Augen die Arbeitsausgeberin an. einen deutschen Matrosen ermordete und dessen Kopf im Das energische Mädchen hob sie auf, als sei sie ein kleines Kind, und trug sie die Treppe hinauf, vorbei an Als das Gebet beendet war, verließ Kapitän Lobe mit der Dame den Kirchhof. Sie gingen an den Reihen der des Verbandes stellt sich heraus, daß der Finger steif ge worden ist. Der Arbeiter meldet nun seine Ansprüche bei der Be rufsgenossenschaft an, erhält jedoch folgenden Bescheid: In 52 Brauereten fehlten die Schuhvorrichtungen um| triebszahl eine Steigerung der Zahl der Arbeiter zu be-| lichkeit der vernarbten Wunden verbunden; nach Entfernung die Triebwerke( Transmissionen). Allerdings verursacht merken ist. diese Bestimmung den Betriebsunternehmern viel Umstände und Kosten. Die vorstehenden Theile an den umlaufenden Maschinentheilen namentlich an den Triebwerken, find leider noch sehr selten genügend verdeckt; in 59 Betrieben fehlte diese nothwendige Schuhvorrichtung. In dieser Sektion gehörten 1889: 411 Betriebe mit 3545 Arbeitern, 1890: 401 3902 oder 8,62 und 9,73 Arbeiter pro Betrieb. Da die Unternehmer die Kosten der Berufsgenossenschaft Der Beauftragte für Hannover und das Königreich zu tragen haben, so wollen wir uns jeder Kritik der OrgaSachsen bemerkt nach Aufzählung der angetroffenen Mängel: nisation enthalten, können jedoch unseren Lesern nicht verWie früher, so ist auch jetzt noch oft eine recht geringe schweigen, wie„ kostbar" diese schwerfällige Maschine arbeitet. Kenntniß bezw. Nicht beachtung der Bestimmungen Wie der Bericht ergiebt, hatte die Genossenschaft im der Unfallverhütungs- Vorschriften zu bemerken.... Jahre 1890: 645 318 M. Renten gezahlt. Die VerwaltungsEndlich sagt der Beamte für Hessen, Rheinproving foften betrugen jedoch 165 685 M. oder 25,7 pct. des Rentenbetrages. Westfalen 2c., welcher 263 Betriebe revidirt hatte: Da sich in die Summe von 645 318 M. nicht weniger 2728 Personen zu theilen hatten, so entfällt auf die Person 236,50 m.! " Immerhin läßt jedoch das Intereffe der Betriebsunternehmer an guten Schuhvorrichtungen noch recht viel zu wünschen übrig."... wie Hier folgen die gerügten Mängel an Motoren, Transmissionen, Aufzügen 2c., deren Zahl 1200 erreicht! " und nur 195 65 " " " " " " thre Ansprüche werden abgelehnt, da die Steifheit des Fingers nicht auf die Verlegung, sondern auf die längere Unthätigkeit durch Verbinden desselben zurückzuführen ist." Fürwahr! das Höchste in Politische Uebersicht. Ansich Schubs D brenne wenn Gerad bulder Fuße bestan lichen Arbeiterfreundlichkeit! nung B- a. merate urtheil wo nie Serr Eid deren gemad bingt Stemp leichter gewärm Schult ihnen der A Stroph gebung das z fichert auch m die D Stopfen Ferien Berlin, den 7. August. und Hinsichtlich der bei den Revisionen gemachten Wahrnehmungen, den Zustand der Betriebe und die Befolgung der Unfallverhütungs- Vorschriften betreffend, muß leider fonstatirt werden, daß nur in verhältnißmäßig wenigen Ferner giebt der Bericht den durchschnittlichen Jahres- Dunkle Punkte" sieht Herr Bindter nicht an den Betrieben Schutzvorrichtungen getroffen waren, welche den verdienst( inkl. Freibier, Koft 2c.) eines Brauerei- Arbeiters Kartoffeln, dafür ist er nicht bezahlt, im Gegentheil: er ist gegebenen Vorschriften entsprachen; in den meisten Fällen bagegen war von irgend welchen Schuhvorrichtungen nichts auf 1057 Mart an.( Eingeschlossen sind alle Arbeiter, dafür bezahlt, daß er sie nicht sieht- nein am polivorhanden, auch der Inhalt der Unfallverhütungs- Vor- welche weniger als 3000 M. Lohn beziehen.) Die Arbeits- tischen Horizont. Und für die Entdeckung solcher dunkelen Punkte" war Herr Pindter viele Jahre lang schriften war einem großen Theil der Betriebsunternehmer zeit ist bekanntlich 12-14 Stunden. Auf Seite 7 des Berichts lefen wir, daß die Brauerei von dem Reichskanzler, der jetzt a. D. ist, bezahlt bezw. Betriebsbeamten unbekannt. Genossenschaft im Jahre 1890 wegen veränderter Ver- da ist es denn sehr begreiflich, daß er, wie ein ausrangirter hältnisse Kavalleriegaul, gelegentlich wieder in seine alten Gewohn in 720 Fällen Renten herabgesetzt, heiten zurückfällt. Wenn die Auflegung einer neuen preußis ganz aufgehoben, schen oder deutschen Staatsanleihe bevorstände, würde Herr erhöht hatte. Pindter keine dunkelen Punkte erblicken und Jeden für Dies veranlaßt uns ebenfalls zu einigen Bemerkungen. einen Reichsfeind erklären, der solche sehen sollte- allein In der Schlußbemerkung dieses Berichts finden wir Obgleich die den Verletzten zustehenden Entschädigungen an jetzt, wo es sich um Mehrausgaben zu militä folgendes Resumé: sich gering sind, so suchen die einzelnen Berufsgenossen- rischen Zwecken handelt und wo es gilt, die Aus dem vorstehenden Bericht ergiebt sich einerseits, schaften dieselben noch so genau wie möglich zu berechnen. öffentliche Meinung auf den bevorstehenden Aderlaß vor daß es einer gewissen Anzahl von Unternehmern nicht ge- ft fehlt hat an gutem Willen(), die Bestrebungen der Ge- Ist die Berechnung erfolgt, so nur auf unbestimmte Zeit, zubereiten, find" dunkele Punkte" eine Nothwendigkeit, fehlt hat an gutem Willen(!), die Bestrebungen der Genossenschaft auf dem Gebiete der Unfallverhütung zu unter denn den Berufsgenossenschaften steht nach§ 65 des Unfall- und müssen die Mücken der russisch- französischen Kneipstützen, andererseits muß jedoch konstatirt werden, daß ein versicherungs- Gesetzes das Recht zu, wegen wesentlicher brüderschaft und der egyptischen Sphyng zu Elephanten ge noch recht großer Theil der Genossenschaftsmitglieder diesen Veränderung der Verhältnisse eine Herabsetzung der Rente macht werden. Bestrebungen gleichgiltig, oder sogar widerstrebend gegen eintreten zu lassen. aber für einen für einen profitübersteht. Es ergiebt sich hieraus die Nothwendigkeit einer gierigen Unternehmer eine Ersparniß von 22 Prozent an fortlaufenden Kontrolle der Betriebe."... Der Arbeiterrente schon wesentlich erscheint, so wird Man sieht also, daß troz fast fünfjährigen Bestehens seitens einzelner Berufsgenossenschaften von ihrem Recht der der einschlägigen Vorschriften für eine zweckmäßige Betriebs- Herabsetzung der Rente der ausgiebigste Gebrauch gemacht. einrichtung diese noch vielfach ganz unbekannt, geschweige denn Es hat sich schließlich eine Praxis daraus entwickelt, ausgeführt, und daß selbst die zur Sicherheit der Arbeiter die das Reichsversicherungsamt zu einem Rundschreiben( vom nothwendigsten Vorrichtungen, welche jene Vorschriften 20. Juni 1891) veranlaßte, deren Ausführungen wir ausfordern, nicht ausgeführt werden, wenn nicht hinter jedem zugsweise hier folgen lassen: Unternehmer ein Aufseher steht. Und dabei sind die aufgedeckten Mängel noch durchaus nicht vollzählig, da nur ein kleiner Bruchtheil( kaum ein Fünftel) der Betriebe überhaupt revidirt wurde. Wenn nun die„ arbeiterfreundlichen" Unternehmer sich erst dazu zwingen lassen, um an Treppen, Aufzugsschächten und Bottichen 2c. ein Geländer anbringen zu lassen, oder die Triebwerke der Maschinen mit Verkleidung zu versehen, dann ist es wirklich kein Wunder, wenn das Brauergewerbe das gefährlichste ist, und daß ungeachtet aller Fortschritte auf dem Gebiete der Unfall- Verhütung durch vervollkommnetere Apparate und Maschinen die Sie Unfallziffer des Brauergewerbes fortgesetzt steigt. Es mag dies nachstehende Tabelle veranschaulichen: Zahl der im Jahr Betriebe Arbeiter Unfälle Rev. Betriebe Rosten hierfür Mt. 1886 5083 51 744 2857 1887 5509 61 555 3402 1188 1888 5392 63 518 3778 1621 9 897 18551 1889 5503 67 118 4406 1597 1890 5556 70 615 4693 1682 18 801 14 814 Trotz der zunehmenden Anzahl der revidirten Betriebe sehen wir also ein fortwährendes Steigen der Unfallziffer. Aus denselben Zahlen ersehen wir aber auch, wie sich das Rapital konzentrirt, denn die Vermehrung der Betriebe steht der Vermehrung der Arbeiterzahl nach. Es ergeben dies folgende Zahlen: Vom Jahre 1886 stieg die Durchschnittszahl der Arbeiter pro Betrieb in folgender Weise: 1886: 10,18; 1887: 11,17; 1888: 11,77; 1889: 12,00; 1890: 12,71. Noch deutlicher geht es aus dem Bericht der Sektion für Baden und die Pfalz hervor, wo trotz Fallens der Be" Da aber Jedenfalls haben die dunkelen Punkte der Kar toffe In- obgleich Herr Bindter sie nicht sicht*), so wenig wie Herr v. Caprivi den Nothstand apropos, bei wie viel Gehalt hört der Nothstand auf?- hundertmal mehr politische Wichtigkeit, als die„ dunkelen Punkte" am politischen Horizont." " 1 Trost los lauten die Witterungs- und Erntes Nachrichten aus ganz Deutschland und auch aus an deren Ländern. Gewitter, Wolkenbrüche, Ueberschwemmungen. Von dieser Ermächtigung(§ 65 des Gesetzes) Der Finger Gottes!" würden die frommen Herren des haben die Berufsgenossenschaften einen allmälig ge= Zentrums sagen, wenn der größte Theil von ihnen nicht fteigerten ausgiebigen Gebrauch gemacht wenn auch... so hat doch das häufige Vorkommen dieser selbst zu den Brotvertheurern gehörte. Und soll unter Bescheide dem Reichsversicherungsamt seit längerer Zeit solchen Verhältnissen der Reichstag wirklich erst am Anlaß gegeben, der Praxis der Berufsgenossenschaften auf 10. November wieder zusammentreten, wie jetzt anscheinend dem Boden des§ 65.. sein besonderes Augenmerk zu- offiziös verkündigt wird? Soll denn die Hungerzuwenden. Es war nicht selten zu beobachten, daß kur des deutschen Volkes so lange fortgesetzt werden? bei Handhabung der in Rede stehenden Befugniß eine gewisse Geneigtheit besteht, die Grenzen zu überschreiten, die Nachdem die Herren Brotvertheurer es glücklich er der Gesetzgeber sich gedacht hat, als er eine wesent- reicht haben, daß sie ihre Ernte unter dem Zeichen der liche Veränderung der Verhältnisse zur Voraussetzung des Getreidezölle weit über dem wirklichen Werth, zu unerVerfahrens nach§ 65 machte. hörten Wucherpreisen an den Mann bringen und u nur w diefen Fall if Brivat mit de reichen reichste wir di toloni benen Es ist arment habent, Kind das G den fie Rin freu blut daß, und Kinde Defters find Rentenherabsehungen in einem Grade erfolgt fönnen, sollte man doch wirklich denken, daß sie für die ( um 5 oder weniger Prozent), der als Ausdruck einer wesent- darbenden Mitmenschen, deren Hunger für sie zu lichen Veränderung nicht wohl gelten kann, fodaß also zu einer einer Goldmine geworden ist, ein bischen mensch Herabsetzung überhaupt nach der Absicht des Gesetzes kein funde Frauer jetzt ei Woche ermög mung bebo Elend Kind feiner und tätt 10 C findAnlaß vorgelegen hat. Auch werden die Herabsehungen liches Rühren empfinden, und nachdem sie so viel von häufig in schnell aufeinander folgenden kleinen Stufen vor- praktischem Christenthum geredet sich nun dazu ents genommen, sodaß der Berechtigte für seine Lebenshaltung schließen könnten, ihnen wenigstens das tägliche Brot zu kaum einige Wochen hindurch mit einer bestimmten Rente gönnen ohne daß sie von jedem Mundvoll einen Behnten rechnen tann. Regelmäßig wird von den Betroffenen ge- erheben.**) rade diese Art der Handhabung des§ 65 des Gesetzes Herr Fusangel hat erklärt, daß er seine Haft sofort bitter empfunden und zum Gegenstande von Berufungen und Rekursen gemacht. In der That ist auch oft nicht, oder antreten wird, wenn der Justiz minister die mur schwer einzusehen, wie die doch nur schähungsweise ermittelte, also ihrer Natur nach nicht scharf zutreffende Feststellung des Grades der Erwerbsunfähigkeit wegen einer geringfügigen Veränderung des körperlichen Zustandes, die häufig nur dem Arzte erkennbar ist, schon einige Wochen später nicht mehr richtig sein soll" 2c. 2c. Bei der ersten Feststellung der Renten lassen es einzelne Berufsgenossenschaften nicht minder an Genauigkeit fehlen. In dieser Beziehung zeichnet sich eine Berufsgenossenschaft der Metallbranche besonders aus. Ein ganz neuer Fall ( von vielen) mag dies illustriren: *) Herr Pindter beklagt sich über uns wir hätten ihm Unrecht gethan- er kenne den Unterschied zwischen Kartoffeln und Getreide. Möglich, daß er ihn seitdem fennen gelernt hat- wir gaben ihm ja den guten Rath, sich an Frau Pindter zu wenden. Als er die Notiz gegen uns schrieb, kannte er den unterschieb aber noch nicht. Denn das tiefsinnige Gerede von fettem und leichtem Boden konnte sich nur auf unsere Be merkungen über die Korn ernte beziehen, die Herr Pindter mit der Kartoffelernte verwechselt hat. Das Lesen wird Herr Pindter Hoffentlich noch nicht verlernt haben. **) In unserer vorgestrigen Mittheilung aus Braunschweig war ein Fehler. Es muß heißen: 5 Liter Kartoffeln 1890': 20 und 1891: 40 beziehentlich 25 und 45-50 Pf. Gin Arbeiter erleidet eine starke Fingerquetschung, nach erfolgter Heilung wird der Finger wegen großer Empfindund E die fel nur w K halten und 1 welche wür meiner anhöre Sticke nant 3 nenner nicht, Rapita Lich ich C Grabsteine, an Leichenwagen und Grabgerüste vorüber auf vor achtzig wirklichen Arbeitern über den Anarchismus reden, nichts Besseres zu thun haben, und so konsumiren sie den die Straße hinaus. Beide schwiegen eine Weile. Kapitän und als sie gedrängt wurde, zu erklären, wie der Wechsel Rauch der sozialistischen Partei." " Welche Art Leute werden Sozialisten?" Lobe dachte an den verklärten Körper des Zwerges, die vor sich gehen solle, erwiderte sie, sie sei nicht mit einer Gedanken seiner Gefährtin weilten bei dem Mann, der im Lösung dieser Frage hergekommen, aber sie glaube, daß" Enthusiasten, Leute, die wenig Einfluß, dafür aber Sarge eines Kindes lag. Der Heilsarmeemann war froh, eines Tages Jedermann auf die Straße stürzen werde, eine viel guten Willen besitzen. Diese Leute sehen das Elend daß der Zwerg vollständig" bekehrt worden war, und die Revolution werde stattfinden, und wir Alle würden unserer gegenwärtigen sozialen Zustände, und werfen sich Dame sprach vor sich hin:„ Jedenfalls ist sein Leid zu Anarchisten werden. Die Leute lachten natürlich, denn die auf den Sozialismus, wie auf einen verlorenen Posten, auf Ende." Engländer lieben es, den nächsten Schritt vor sich zu sehen, das Schlimmste gefaßt. Amüsant ist dabei nnr, daß diese Als sie Highstreet erreicht hatten, wurde ihre Auf- und selbst dann zögern sie noch, ihn zu machen. Selbst den Leute, die Alle wohlmeinend sind, so mißtrauisch gegen merksamkeit von einem Mann in Anspruch genommen, der Sozialisten hören sie ziemlich spöttisch zu, weil sie nicht einander sind. Sie können sie oft sagen hören:„ D, der und init lauter Stimme zu einer kleinen Zuhörerschaft sprach. glauben, daß das sozialistische Programm sich im Rahmen der würde schon ganz tüchtig sein, wenn man nur sicher wäre, „ Ich Sie blieben einen Augenblick stehen, um zu hören, und praktischer Politik bewegt. Der Anarchismus aber erscheint ob er ehrlich ist." Oder:" Ich denke, seine Ansichten sind gingen, als sie das Wort„ Klassenunterdrückung" hörten, ihnen wie eine Farce, außer wenn Dynamit dahinter steckt. wohl richtig, aber er weiß, welche Seite seines Brotes mit Sie betrachten die englischen Anarchisten als eine Art Butter gestrichen ist, jeder muß daß sehen, und es berührt mit der Bemerkung hinweg:„ Ein Sozialist." Einem unangenehm." Alle Sozialisten haben kaum die Glauben Sie, daß diese Leute irgend etwas Rechtes liebenswürdiger Narren. Butter zum Brot, und kein Einziger von ihnen hat von ausrichten?" fragte Kapitän Lobe seine Begleiterin. Ich denke Sie kennen sie ziemlich gut. Was thun sie etwas Anderem als einer Vereinigung etwas zu erwarten. eigentlich?" Wenige unter ihnen glauben an ein Jenseits. Warum sie „ Nichts." deshalb nicht lieber ihre kleine Eifersüchteleien lassen und " Nichts?" zusammenhalten, vermag ich nicht zu begreifen. Doch ich vermuthe, sie können nicht anders." Wie viele Parteien giebt es augenblicklich unter ihnen?" " " Nun ja, so viel wie nichts.* " Woher kommt das?" ,, Sind sie eine Sozialistin?" fragte Kapitän Lobe. In einem Sinne, ja. Ich glaube an die Prinzipien des Sozialismus, aber ich werde es, wie so viele andere, müde, so wenig ausgerichtet zu sehen. Die Föderation hat, glaube ich, vor einigen Jahren den Leuten einen Schrecken eingejagt, doch jetzt ist sie ein bloßer Rumpf. Ihre Sektionen find wie Schmetterlinge" Geboren in einer Laube, Getauft in einer Theetasse, Gestorben in einer halben Stunde." Den Anfang machte die sozialdemokratische Föderation, an deren Spitze Herr Hyndmann steht. Sie hat Sektionen in verschiedenen Theilen Englands und thut sich sehr wichtig fernt Schent und ft hinein Duter trinfer thörte „ Ich viereit Tag v rung Weil sie so eifersüchtig auf einander find. Sie können nicht zusammenarbeiten. Sie zersplittern sich in kleine Fraktionen, und verbringen ihre Zeit mit Bänkereien. Sie haben eine Zeitung," Justice", die sich in den Händen einiger Ihre kleinen Blätter erblicken das Licht der Welt und aber ihre Anzahl ist nicht groß und ihre Mittel so gut Arbeiter befindet und von dem Führer der Föderation geleitet wird. In dieser Zeitung werden die gleichen Dinge hören auf, zu sein; thatsächlich sind sie Frühgeburten. Der wie Null. Dann kommt die sozialistische Liga, unter immer und immer wieder von Neuem wiederholt. Bevor Zweck dieser Siebenmonat- Kinder scheint der zu sein, auf William Morris, dem großen Dichter, und einem Mann, sie noch die Presse verläßt, weiß Jeder genau, was darin Sozialisten zu schimpfen. Manchmal ist die Schimpferei der sich einen strammen Sozialisten" nennt, der jedoch Wenn diese aussieht, als ob ihn ein Luftzug in alle Winde blasen gesagt und was darin verschwiegen sein wird. Ebenso ist langweilig, manchmal ist sie amüsant. es mit den Vorträgen. Einen Sonntag nach dem Andern Zeitungen nicht genügend Play dafür bieten, wird der Bank würde. Sie können sein Gesicht auf verschiebenen Morris werden denselben Leuten diefelben Sachen erzählt, und eine in ein radikales Blatt übertragen, und schließlich wird eine schen Zeichnungen sehen. Er hat blaue Augen und rothe Abwechselung tritt nur ein, wenn der Vortragende zufällig Busammenkunft einberufen, die entscheiden soll, welche Partei Backen. In der That, er sieht wie ein David aus, der sich am Bösartigsten benommen. Ich glaube, es laufen unser gegenwärtiges Konkurrenzsystem mit Kiefel und Schlenein Anarchist ist." immer etwa fünf bis sechs kleine sozialistische Zeitungen der zu erschlagen vorhat. Doch weshalb sich in BerO, dann ist es amüsanter. Es wird uns gesagt, wie neben Justice" und dem Organ der sozialistischen Liga sonalbeschreibungen ergehen? Das ist ein allgemeiner Fehler der Sozialisten, und einer, der vermieden werden sollte. schlecht die Dinge für die Arbeiterklasse stehen, und dann einher. werden wir aufgefordert, schlafen zu gehen und als Anarchisten Natürlich können sie ihren Mitarbeitern nicht bezahlen, Sch miste die Gesellschaft der Fabier„ vornehmen", doch aufzuwachen. Letthin hörte ich eine reizende kleine Dame aber sie finden Sozialisten die für sie schreiben, wenn sie ich will es lieber nicht thun. Ihre Mitglieder sind wohl " Nun und dann?" bei ber Laufen Wohle in eir aber Mädd キ wenn den R weiß muß r landla der Li mg Je Ansicht nach ungesetzliche schubs bestätigen sollte. Bes ett uf ett ent ift i= 21 ng πιο Cer It 31 Err ür in Die it, P= Jes Το 3, al mt es It: it. es ht er m id er C= en ie it h= コル ts zu en rt er 11t In nt Cer en 011 Se it rr ig 20 ent er id ch uf efe ent ce, nd it rt Die ont n. ſte id ch Ter 20 11, ent ut Fer 11, ch en 35 he cr 11 er te. ch مار Zurücknahme des Strafauf" Und gleiches Recht für Alle auch die Kinder. Die Baare Presse hatte ihn bereits als„ Durch- Nachdem wir Vorstehendes geschrieben, fanden wir in brenner" bezeichnet. Nun- es sollte uns nicht wundern, der Pariser" Bataille" von gestern einen Artikel über die wenn nächstens ein Anderer an's" Durchbrennen" dächte. Caravanes scolaires" die Ferienkolonien von Pariser Geradezu unbegreiflich ist es, wie Sie Staatsanwaltschaft Schulkindern- und der Artikel schließt mit den Worten: dulden kann, daß Herr Baare sich fortgesetzt auf freiem trop peu de voyageurs! 3u wenig Kinder, die diesen Fuße befindet und seine Freiheit zur Verdunklung des That Bortheil genießen. In Paris hat der Stadtrath beiläufig bestandes, zur Wegschaffung von Beweisstücken und gefähr- bedeutende Summen für diesen Zweck ausgesetzt lichen Personen, und zur Beeinflussung der öffentlichen Mei- wie denn überhaupt in Paris und auch im übrigen Franknung benutzen kann. Die Anklagen gegen den Herrn Kom- reich jetzt sehr viel für die Schulen gethan wird allein merztenrath sind überdies so schwer, daß im Fall der Ver- immerhin ist es nur eine begünstigte Minorität, die mit urtheilung, Gefängnißstrafe von jahrelanger Dauer, diesen„ Schulkarawanen" auf ein paar Wochen dem Glend wo nicht gar 8uchthaus strafe verhängt werden muß. der verseuchten und seuchenausbrütenden Wohnungsbastillen Herr Baare hat bekanntlich im Essener Prozeß auf seinen entrinnt, um dann wieder in die Pesthöhlen zurückzuEid Aussagen gemacht, deren Un wahrheit, und zwar kehren. deren bewußte unwahrheit Herr Fusangel sich anheischig gemacht hat, zu beweisen. Auf Meineid steht aber unbe Sehr zeitgemäß ist es, daß die Regierung bingt Buchthaus auch wenn für Schienenflickereien, halbamtlich angekündigt wird sich über die ArbeitsStempelfälschungen, Steuer- und Bolldefraudationen nur die verhältnisse der Angestellten der Pferdebahnen, leichtere Strafe des Gefängnisses beliebt werden sollte.. Dampfbahnen, Omnibus und Packetfahrten des Näheren unterrichten will. Die Lage der betreffenden Ferienkolonien. Die alte Lüge wird wieder auf Arbeiter ist, wie wir wiederholt zu erwähnen Anlaß hatten, gewärmt, daß der Vorwärts" den Ferienkolonien für eine ganz besonders schlimme. Die Untersuchung sollte sich Schulkinder feindlich gejinnt sei. Der Vorwärts" ist aber auch auf die Eisenbahn- Bediensteten erihnen genau so feindlich" gesinnt, wie der Unterstützung strecken. Denn der Staat als Arbeitgeber ist um tein der Armen durch Privatmildthätigkeit. Er will, daß die Haar breit besser als die Privatunternehmer der strophulösen, blutarmen Kinder in gesunde Luft und Um- Pferdebahu, Dampfbahn-, Omnibus- und Packetfahrt- Gesell" = wie gebung kommen, gerade so wie er will, daß jedem Menschen schaften. das zu einem menschenwürdigen Dasein Nothwendige gefichert werde allein er will das nicht planloser, wenn Er nämlich der Heilige Rock- ist gestern Morgen auch noch so wohlgemeinter 28 illkür überlassen, sondern zu Trier feierlich erhoben" worden in Anwesenheit die Quellen der Krankheit und Armuth ver- des Bischofs Korum, des Domkapitels und der Stadtstopfen, und soweit beide Uebel vorhanden sind, systematisch geistlichkeit. Und wir schreiben anno domini 1891! und umfassend ihnen entgegentreten. Was insbesondere die Er nicht der heilige Rock läuft noch immer Ferienkolonien betrifft, so giebt es jetzt in Deutschland polterid und scheltend hinter dem Reichswagen herum nur wenige Städte, in welchen aus öffentlichen Mitteln für uns der eleganten Wendung des rheinischen Oberreptils zu diesen Zweck Summen ausgeworfen sind, und wo es der bedienen. Der Pariser" Figaro" veröffentlichte vorgestern Fall ist, sind die Summen so durchaus unzureichend, daß zu einen angeblich vom Fürsten Bismarck an einen russischen Privat- Almosen gegriffen werden muß, und daß sie, selbst Staatsmann gerichteten Brief. Dieser Staatsmann soll seit mit dessen Erträgnissen vereinigt, auch nicht entfernt aus- 30 Jahren mit dem Fürsten in Beziehung stehen und eines reichen. Und das gilt von den günstig st gestellten, d. H. der Häupter der deutschen Partei in Rußland sein. Das reichsten Gemeinden. In den meisten geschieht gar nicht 3. Und wenn fo intimer Natur enthält, daß sie sich nicht zur VeröffentBlatt druckt den Brief nicht ganz ab, weil er viele Stellen wir die Zahl der Kinder, denen der Besuch von Ferien- lichung eignen. Vom Besuch der französischen Flotte in lolonien ermöglicht wird, mit der Zahl Derer vergleichen, Kronstadt sprechend, meint Bismarck, derselbe hätte nicht denen es versagt ist, so erscheint die Zahl lächerlich klein. stattfinden können, wenn er Minister geblieben wäre, und 63 ist ein Tropfen auf einen heißen Stein. Wahrlich, den fährt fort: armen bleichen Dingern, die auf ein paar Wochen das Glück haben, einmal annähernd so leben zu können, wie Rinder leben sollten wahrlich wir gönnen ihnen das Glück, allein es ist doch nur ein Lotterietreffer, den sie gezogen haben- und wir denken der Millionen Kinder, die eines ähnlichen Glückes sich nicht er freuen, und wir denken weiter, daß kein Kind blutarm und strophulös fein sollte, und daß, wenn die menschliche Gesellschaft vernünftig ind menschlich eingerichtet wäre, dann jedem Kinde, wie wie überhaupt jedem Gesellschaftsgliede ge sunde Lebensbedingungen geboten werden können. Dent Frauen und Männern und auch den Behörden, die jeht einen winzigen Bruchtheil der Kinderwelt für ein paar Wochen im Jahr den Aufenthalt in frischer, freier Luft ermöglichen, versagen auch wir unsere persönliche Anerken ung nicht, aber wir vergessen über dem kurzen Glück einer find Seit dem Tage, an welchem ich den ersten Dreibundss vertrag unterzeichnen ließ, und troh dieses Vertrages wußte ich einen offenen Widerstand Rußlands gegen Deutschland aus dem Wege zu räumen. Ich sorgte dafür, daß ich stets zivet Gifen im Feuer hatte. Die deutsche Diplomatie hat in letzter Zeit drei schwere Fehler begangen: zuerst das Entgegenkommen gegen Frankreich in Sachen der Berliner AusDiefer Versuch scheiterte kläglich infolge bes ftellung. Besuches der Kaiserin Friedrich, der mit so wenig Takt ins Werk gesetzt wurde. Das Entgegenkommen gegen Frankreich mußte Deutschland in den Augen Rußlands verdächtig machen und bei Letzterem den Glauben erwecken, Deutschland wolle den Einfluß der russischen Diplomatie in Paris abschwächen. Der zweite Fehler war, daß Kaiser Wilhelm felbst die Erneuerung des Dreibundes ankündigte. Dieser Schritt mußte nothwendiger Weise die Lage der deutsch- russischen Beziehungen in hohem Grade erschweren. Endlich der so rauschende und bezeichnende Besuch des Kaisers in London ist Rußland und Frankreich wie eine gegen fie gerichtete Herausforderung bereitet." steht, wie es die süd- australischen Brüder gethan, als dieselben ihre schlichten Kameraden: den Matrosen St. S. Guthrie, den Engineer( Maschinenbauer) Charleston und den Schriftsetzer Kirkpatrick in achtbare Mitglieder des Gesetzgebungstörpers verwandelten. Das liest sich wie eine Erzählung aus Tausend und Einer Nacht!. Aber, nach der vom 6. Juni datirten Nummer des„ Auftralian Wortman" sind im Mai- Monat bei den Legislatur wahlen Süd- Australiens nicht drei, sondern vier Kandidaten der Arbeiterpartei erwählt worden, außer dem Matrosen, Engineer und Schriftsetzer auch ein Bergmann, dessen Name in den bis jetzt eingetroffenen Zeitungen noch nicht zu finden ist. Und in dieser Ausgabe des Organs der Arbeiter von New South Wales es ist die vorletzte jenes Blattes vor den Wahlen in der soeben genannten Kolonie finden wir einen schwungvoll geschriebenen Leitartikel, welcher unter der Ueberschrift The Day of Execution", mit Hinweis auf die Unterdrüdungs- Schandthaten der kapitalistischen Machthaber gegenüber streikenden Arbeitern, einen Appell zum Wahlkampf enthält. Hier werden als ein Vorbild für die Arbeiter von New South Wales die bisherigen Erfolge des politischen Klaffenkampfes der Proletarier Gesammt- Australiens in Erinnerung gebracht: " Im letzten Dezember wurden in Neu- Seeland zweiundzwanzig auf die Forderungen der Arbeiterpartei verpflichteten Kandidaten gewählt. In Maori- Land setzten die Arbeiter sich über kleine Meinungsverschiedenheiten hinweg, um in Dunedin einen Schuhmacher, in Invercargill einen Schneider, in Mairoa einen Bäcker und in Otago einen Messingarbeiter ins Parlament zu senden. Dann kamen die Arbeiter Süd- Australiens und ernannten vier von Ihresgleichen zu Mitgliedern des Oberhauses der Kolonie: einen Kohlengräber, einen Matrofen, einen Schriftsetzer und einen Engineer. Und in Victoria erwählte die Arbeiterpartei zu Collingwood einen Schriftseher ins Parlament. Soweit also die bis zum 13. Juni 1. J. reichenden Postnachrichten. Danach befanden sich schon bis dahin in vier Kolonial- Legislaturen nicht weniger als 31 Repräsentanten der Arbeiterpartei. New South Wales ist in Obigem noch nicht einbegriffen. In letterer Kolonie haben die lehten Legislaturwahlen gegen Ende Juni stattgefunden. Unsere Postnachrichten reichen nur bis 18. Juni. Der„ Australian Workman" von diesem Datum richtet noch einmal eine eindringliche Aufforderung an die Arbeiter,- eine zugleich auf nüchterne Erwägungen gestützte und feurig temperamentvolle Aufforderung eine Aufforderung, ausschließlich für Die Kandidaten Der Arbeiterpartei zu stimmen, überall da, wo Solche im Felde sind, mit strifter Vermeidung aller Koalitionen mit anderen Parteien oder Kandidaten. Es thut der Mühe werth, auf diesen Appell, sowie auf begleitende Thatsachen zur Charakterisirung des Wahlresultats in New South Wales noch eingehend zurückzukommen. Und nun das Ergebniß der Legislaturwahl in letzterer Kolonie? Da läßt uns die Post im Stiche. Aber halt, hatten wir nicht um jene Zeit eine kaum glaubliche, weil so überaus gute Nachricht vom Kabeljungen! Wir schlagen nach in der Volkszeitungs"-File, und da finden wir unterm 1. Juli: 27 Oppo= fitions- und ol Regierungskandidaten, außerdem 26- fechsundzwanzig- Vertreter der Arbeiterpartei. Das gäbe nun soweit von 5 Kolonien Australiens 57fiebenundfünfzig- Repräsentanten der Lehre und Praxis des proletarisch politischen Klassenkampfes, der durch den Streik am Stimmtasten sich bethätigt hat. A Wir erwarten täglich Briefe unserer australischen Korrespondenten, welche uns über den Stand der Dinge genau unterrichten werden. bevorzugten winzigen Minderheit nicht das Elend der großen Masse. Wir wollen, daß alle erschienen und hat dadurch den Kronstadter Besuch vor: breitet" worden, wie neulich auch in Wien- so lesen Anarchistische Flugblätter" seien hier vers Kinder sich innerhalb des Erziehungsplanes frisch| Der Figaro" bemerkt zu diesen Worten:„ Wenn es wir in Blättern, die in polizeilichen Dingen gut unterrichtet stätten der Schwindsucht und Stropheln etwa noch Zeute gegeben hat, welche sich nicht Rechenschaft zu sein pflegen. Vermuthlich handelt es sich für Berlin, nur aber die ber was unsere Arbeiterwohnungen jetzt fast ausnahmslos über die Wichtigkeit der Politik des Besuches der frau- um eine Finte, die mit einem anderen Flugblatt in zösischen Flotte in Kronstadt gaben, so werden diese nach Verbindung steht. - durch gesunde Wohnungen, mit Spielpläben dem Lesen obigen Briefes nicht an derfelben zweifeln." Nun wie der Dichter sagt: wir können die Weise, und Brunnen in der Nähe, ersetzt werden- Ideale, die fehr leicht zu verwirklichen sind, wenn die Gesellschaft entspricht er den Anschauungen und Stimmungen des unWir wissen nicht, ob der Brief echt ist sicherlich wir kennen den Text, wir kennen die Herren Verfasser". halten sie nur für durchaus unzureichend, Kurz, wir sind nicht gegen die Ferienkolonien wir zufriedenen Mannes von Friedrichsruh. nur will. Was den ersten schweren Fehler" betrifft, so war er das Gescheidteste, was die deutsche Reichspolitik und wir sind Gegner jeber Form des Almosens, seit vielen Jahren gethan hat nur ein Fehler" war es welches unter allen Umständen eine Herab- blos, daß plötzlich in andere und zwar die alt bis= würdigung des Empfängers ist. Rein Almosen, sondern Recht! marc'schen Bahnen wieder eingelenkt wurde. Ebensowenig war der Besuch des deutschen Kaisers in England ein Fehler. Daß diese Reise von einem Theile der deutschen meinende Leute, die alle vierzehn Tage einen Vortrag Zeitungsgresse in unsimtgster und ungeschicktester Weise zu Korrespondenzen und Parteinachrichten. Stimmen über den Entwurf bes neuen Parteiprogramms. Fürth. Eine Parteiversammlung stimmte der Ansicht des Stücke zerreißen und mit ihren Flügelchen über seinen Leich ist, war allerdings ein Fehler", jedoch einer im Stile Referenten Segis zu, welcher erklärte, im Großen und Ganzen nam zusammenschlagen." Giebt es nicht auch Leute, die sich christliche Sozialisten nennen?" nicht, daß sie viel Fortschritte machen." " Ja, ich denke, es giebt solche Leute, doch ich glaube Kapitän Lobe vorwurfsvoll. Und doch sind Ihnen sicher Reichsregierung vorrechnet, möge der Ex- Reichskanzler lich schon treute Nacheiferer Christi begegnet." Sie haben ein Vorurtheil gegen uns Christen," sagte " fet er mit dem Entwurfe einverstanden. Gegen die Getreidezölle protestirten ferner Versammlungen in Ablem( Kreis Linden), Rumpenheim in Heffen, Klaffenbach burg. * und Geleise der alt bismard'schen Politit. Daß der„ Dreibund". einen provokatorischen Charakter hat, ist wahr, das weiß Niemand besser, als der Gründer desselben, der ihn gerade zu diesem Zwecke ge- im Erzgebirge, Wieseck bei Gießen( Referent J. Krämer), Flensgründet hat. Kurz bei Erwähnung der Fehler", die er der neuen Berlin. Die Meldung gegnerischer Blätter, daß Lieb sich hierfür gefälligst an der eigenen Nase tnecht zu Anfang September in München über die„ Taktikfrage" sprechen werde, ist ebenso falsch wie fast alle Nachrichten fernt vom Londoner Hospital gegangen. Eine kleine Sie waren durch eine Hinterstraße, nicht weit ent- upfen. der Gegner über sozialdemokratische Vorgänge. Die Reise Lieb Am vorigen Sonntag soll in Barcelona- knechts kann mit der Wollmar'schen Angelegenheit schon deshalb henke mit offenen Fenstern erregte ihre Aufmerksamkeit Spanien- ein Butsch versuch gemacht worden sein. nichts zu thun haben, weil sie lediglich die Ausführung des schon nd fie blieben, als Stapitän Lobe dies sprach, stehen, um Bemerkt hat ihn blos ein Korrespondent der„ Kreuz- im März d. J. für Liebknecht feſtgeſetzten Agitationsplans ift. hineinzusehen. Ein halbes Duhend Männer und ein halbes trinkend, scherzend und fluchend, in Lumpen gekleidet Dutzend Frauen umgaben den Schenktisch, lachend und Beitung", der sehr scharfe Augen und Ohren, und. eine. sehr Im März gab es noch feine Vollmar- Affäre, was vermuthlich thörte Trunkenbolde. über das große Ereigniß gefunden. Vielleicht können andere ihres Stoffbedürfnisses nicht leugnen werden. In München wird Liebknecht voraussichtlich über den Entwurf des neuen Partei" Bielleicht habe ich ein solches," war die Antwort. Leute nicht glauben, die 15 Landlente", die vermuthlich Programms sprechen. Die bezügliche Erklärung der„ Münchener Ich weiß, daß heutzutage in London ein Mensch untt:„ verkleidete Stöcker" find, und ein paar Flintenschüsse ab- Boss vom 6. Auguſt iſt alſo in allen wesentlichen Butter Punkten Dieren verhungert, und ich sehe Dinge, die mich Nacht und feuern was in Spanien sehr häufig vorkommt einen richtig. rung nicht im Stande sind, sich zu bewegen, Mütter, die Uebrigens ist die Lage der Dinge in Spanien so prekär, daß, kleine Kinder, die wegen Mangel an Nah Putsch oder gar eine Revolution im Schilde geführt haben. Magdeburg. Eine von ca. 200 Personen besuchte öffentTag verfolgen be -** bei bem Anblick ihrer Kinder jammern, Bäter, die in Lokale wenn die Nachricht von einer wirklichen Revolution liche Frauenversammlung nahm nach einem Referat des laufen, wie dies Eines ist, um ihre Verzweiflung zu ertränken. cinträfe, Niemand, der die Sachlage kennt, sich wundern Genossen A. Auerbach über die soziale und politische GleichWohlan, erst gestern Abend, als ich mit einem Höhlenmädchen in ein solches Lofal tam, sagte ein Mann zu dem nicht schon längst eingetroffen ist. Mädchen: Sprecht zu dem Besizer hinter dem Schänktisch,| würde. Gher könnte man sich wundern, daß die Nachricht - Ich Weber die Arbeiterbewegung in Austra aber predigt nicht uns. Er ist mehr Schuld als wir, und lien lesen wir in der„ New- Yorker Volkszeitung": wenn Ihr mit dem nichts anfangen könnt, dann geht zu den Brauern, und haltet denen eine Predigt." weiß wohl, daß es viele gute Christen giebt, aber ich muß mir sagen, daß die Lage der Armen in London dem landläufigen Christenthum des 19. Jahrhunderts den Stempel der Litge auforlickt." ( Fortsetzung folgt.) berechtigung beider Geschlechter eine Resolution an, welche fich für Gleichberechtigung beider Geschlechter aussprach, und demzufolge die Zulassung der Frauen zur Wahl zum Parteitage erklärte. Eine Volksversammlung in Freddrich's Konzert- und Ballhaus nahm gegen die Buckauer Genossen, welche sich einen eigenen Das in Sydney erscheinende Arbeiterorgan Australian Vertrauensmann gewählt haben, folgende Resolution an: Die Workman der australische Arbeitertheilt in feiner Versammlung ist der Ansicht, daß für den Wahlkreis Magdeburg vorletzten uns zugegangenen Nummer Folgendes mit: Die ein Vertrauensmann genügt, und so lange nicht ein anderer BeArbeiterkandidaten D. M. Charleston, R. S. Guthrie is 2. schluß gefaßt wird, der Genosse Vater nicht als Vertrauensmann 2. Kirkpatrick, alle mit großer Mehrheit zur Gefehgebungs- anerkannt wird. tammer von Süd- Australien erwählt! So hat die Arbeiterklaffe in Süd- Australien einen fühnen Borstoß unternommen, un fich Offenbach, 6. Auguft. Gestern fand in der Druckerei des für erlittenes Unrecht Genugthuung zu verfchaffen, indem sie Offenbacher Abendblattes" eine Saussuchung nach einem just bei der ersten Gelegenheit nach dem letzten Streit drei von Manuskripte von Isenburg, den 26. Juli, statt. Die noch vorihren eigenen Leuten ins Parlament entfendet. Seht, sie handenen Exemplare wurden mitgenommen und der Redakteur tönnen Euch nichts anhaben, Arbeiter, wenn Ihr zusammen- Genosse Bender, zur Vernehmung vorgeladen, * Theater. Sonnabend, den 8. Auguft. Lessing- Theater. Die Ehre. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Restaurant Grossjean, Schöner schattiger Garten, Kegelbahn, Kaffeeküche, großer Saal. Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. Allen Genossen bestens empfohlen.[ 837L Fachverein der Tischler. ( West und Südwest.) Mittwoch, den 5. August: Grosses Erntefest mit Gratis- Verloosung. Montag, den 10. August, Abends 8 Uhr, in Sabel's Brauere, Bergmann- Straße 5-7: Mein elegant Jung eingerichtetes Lokal, mit prächtigem Borgarten, Vereinszimmer( 30 bis Ostend Theater. Berlin unter. Wasser. Adalph Ernst Theater. Unsere Don Juans. 60 Personen), Billard u. Piano, empfehle zu recht massenhaft. Besuch. Kl. Weisse 10 Pf., vorzügl. Lagerbier 10 Pf. Prenzlauer Allee 26. Thomas- Theater. Im siebenten 914b Himmel. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Payenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum Sonnabend, den 12. September, ist mein großer Saal Umstände halber noch zu haben. C. Joël, Andreasstraße 21. Wilhelmshöhe am Wannsee Wannsee im Grunewald, Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn. Szafranski:„ Ueber die Entstehung der Erde und des Menschengeschlechts." 2. Diskussion. 3. Unfere Statistik. 4. Verschiedenes. In Anbetracht vorstehender interessanter Tagesordnung erwartet Unter zeichneter einen regen Besuch der Versammlung, damit die Kollegen des Weftens und Südwestens endlich einmal wieder zeigen, daß auch bei ihnen das Intereſſe an der Organisation noch nicht geschwunden ist, wie es leider in letzter Zeit öfter den Anschein hatte. Gäste haben Zutritt. 322/2 herrlich am See und Wald gelegen, dem geehrten Publikum, Fabriken, Vereinen und Schulen bei Landpartien bestens empfohlen. 3 große Tanzfäle, Aus- für Spannung für 150 ferde, 833L Für f. gepflegte Biere und Weine, sowie gute Speisen, Kaffee- Rüche, A. Meyer, Gastwirth. Regelbahnen 2c. 2c. sorgt bestens Adlershof. Böllein's Lutgarten. Adlershof. Inhaber: Wiedemann& Menofski. Station der Görlitzer- und Stadtbahn. 10 Minuten von Cöpenick. 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Vortrag des Genoffen Rohrlack: Die Prostitution und die moderne tapitalistische Produktionsweise." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragen Nachdem: Gemüthliches Beisammensein mit Tanz. Der Einberufer. forde Frat 355/14 Deut Gin gewä Berk Großes humor. Waldfest der Freien Volksbühne am Sonntag, den 9. August, zu vergeben Schönleinstr. 6.[ 795L int Müggelschlösschen b. Friedrichshagen. Allen Westfalen und Freunden der rothen Erde empfehle: Tägl. frisch angekommen Oldenburg. Rindfleisch, Pfd. 55 Pf., ſowie sämmtl. Wurstu. Fleischwaaren zum billigst. Preise. Westf. Fleischw.- Fabrik u. Niederlage 43, Lindenr. 43, 870L vis- à- vis der Zimmerstraße, und Wienerstraße 39. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berlin SW., Beuth- Straße 2. Uebersicht der neuen unseres Verlages Erscheinungen seit November 1890: Bebel, Aug., Zwei Reden zum Reichshaushalts- Etat, gehalten 3. am 9. und 11. Dezember 1890( Vergriffen!) Zu den Landtagswahlen in Sachsen Mart . • -, 10 -, 15 <-, 10 Bernstein, Ed., Gesellschaftliches und Privat- Eigenthum. Ein Beitrag zur Erläuterung des sozialistischen Programms-, 15 Bracke, Wilh., Nieder mit den Sozialdemokraten Bürgerkrieg, Der, in Frankreich. Adresse des Generalraths der Internationalen Arbeiter- Assoziation. 3. Aufl., vermehrt durch die beiden Adressen des Generalraths über den deutsch- französischen Krieg und durch eine Einleitung von Friedr. Engels Daniel in der Löwengrube. Vom Verfasser des„ Wintermärchens." 3. Aufl.. Diekgen, J., Die Zukunft der Sozialdemokratie -, 30 Neuen . -, 30 , 10 -, 20 • -Die Religion der Sozialdemokratie. 5. Aufl.. Gesetz, betreffend die Gewerbegerichte. Vom 29. Juli 1890. Mit erläuternden Anmerkungen, einer Uebersicht des Inhalts des Gesetzes und alphabetischem Sachregister. Kart. Gewerbe- Ordnung für das Deutsche Reich vom 21. Juni 1869 in der Fassung des Reichsgesetzes vom. 1. Juli 1883 und unter Berücksichtigung der durch die Gesetze vom 8. Dezember 1884, 23. April 1886, 6. Juli 1887 und der Novelle von 1891 eingeführten Aenderungen. Mit erläuternden Anmerkungen und ausführ lichem Sachregister. Kart. Invaliditäts- und Altersversicherung, Die, der Arbeiter nach dem Reichsgesetz vom 22. Juni 1889 -kurz und übersichtlich dargestellt. Zum Handgebrauch für alle bei der Ausführung des Gesezes Betheiligten Kraffer, Friedr., Marseillaisse des Christenthums Lafargue, Paul, Das Recht auf Faulheit. Aus dem Französischen übersetzt von Ed. Bernstein Lasalle, Ferd., Arbeiterprogramm. Ueber den befonderen Zusammenhang der gegenwärtigen Geschichtsperiode mit der Idee des Arbeiterstandes -, 50 1, •-, 20 -, 05 -, 15 -, 15 Reden und Schriften. Neue Gesammt- Ausgabe. Herausgegeben im Auftrage des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei Deutschlands vom Ed. Bernstein. Heft 1 u. 2 à-, 20 Liebknecht, Wilh., Was die Sozialdemokraten sind und was sie wollen. Neue berichtigte und vervollständigte Auflage-, 10 Wissen ist Macht- Macht ist Wissen. Festrede, gehalten zum Stiftungsfest des Dresdener Bildungsvereins am 5. Februar 1872. • • · . 9 . -, 30 -, 25 -, 20 -, 05 -, 50 • -, 15 Zu Schutz und Truz. Festrede, gehalten zum Stiftungsfest des Krimmitschauer Voltsvereins am 22. Oftober 1871. 6. Auflage Manifest, Das tommunistisch e. 5. deutsche Ausgabe. Mit Vorreden von R. Mary u. Friedr. Engels.-, 10 Marr, Harl, Lohnarbeit und Kapital. Separat- Abdruck a. d. Neuen Rhein. 3tg." vom Jahre 1849. Mit einer Einfeitung von Friedr. Engels.. Organisation und Programm der sozialdemokratischen Partei Deutschlands( 100 Exemplare 80 Pf.)... Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der fozialdemokratischen Partei Deutschlands. Abgehalten zu Halle vom 12. bis 18. Oftober 1890. Soldatenmißhandlungen, Die, vor dem deutschen Reichstag. Stenographischer Bericht über die Sigung vom 13. März 1891. Uebergangs Bestimmungen, Die, des Gesetzes betr. die Invaliditäts- und Altersversicherung der Arbeiter vom 22. Juni 1889. Verfassung des deutschen Reich 3 nebst Wahlgesetz für den Reichstag und Wahlreglement. Mit historischer Einleitung. Rart.. Zur Landagitation. = . -, 05 • .-, 30 .-, 10 Programm: 1. Konzert der Rurkapelle und Friedrichshagener Gesangvereine. 2. Soziales Kasperle- Theater. 3. Mordgeschichte( Athanas). 4. Ueberraschungs- Theater. 5. Geheimkabinet. 6. Bilder- Verloosung. 7. Bezzo, der Muskelmensch.( Schmeißt jeden!) 8. Sacklaufen, Gierrennen und Wurstschnappen( Prämien). 9. Kinder- Fackelzug nebst Feuerwerk. Bra Bra Brez Elb Ger Hag Han Lübe Mag Mai Nür Offc A. W A. E Frau Billets à 25 Pf. find in sämmtlichen Zahlstellen des Vereins, sow in den Restaurationen und Zigarrenläden bekannter Parteigenoffen zu habe Dieses Billet berechtigt gleichzeitig zur unentgeltlichen Ueber- und Rückfah von Friedrichshagen nach dem Müggelschlößchen. Abfahrt Schlesischer Bahnhof mit allen Zügen von früh 4 Uhr b 10 Uhr 15 Minuten nach Friedrichshagen und zurück 30 Pf. à Perfo ( Arbeiterbillet). Für gute und billige Speisen und Getränke, sowie Kaffeeküche, bestens gesorgt. Gäste sehr willkommen! Der Vorstand. Die Mitglieder der 1., 2. und 3. Abtheilung werde hiermit höflichst ersucht, den Beitrag für Monat Augu bis spätestens am Dienstag, den 11. d. M., an den Zah stellen zu entrichten, andernfalls den Ausschluß zu g wärtigen. Der Vorstand. 1075L Fachverein der Tischler De Sonntag, den 9. August: S Familien- Ausflug nach Johannisthal ( Treffpunkt bei Senftleben). Im Wald: Musik- Unterhaltung und Spiel- Beluftigung. Bei Senftleben: Tanz. 3221 Retour- Billets à 10 Pf. find giltig zu den Morgenzügen vo 4 Uhr 35 Min. bis 7 Uhr 35 Min., außerdem gehen die Büge 10 Pfennig- Billets Mittags 12 Uhr 35 Min. und 2 Uhr 35 Mi Der Vorstand. Um rege Betheiligung ersucht NB. Der Arbeitsnachweis ist morgen Sonntag geschlossen. Dele diest Gte eine hat durc ein belei wur hält beta Des bei woh hat ba Der Gauverein Berliner Bildhauer Auf vielseitiges Verlangen hat der Verein beschlossen, bei schönem Wetter Sommerfest mit der Aufführung des Roloffalgemäldes aus der Zeit der deutf Banernkriege am 22. August in der Neuen Welt zu wiederholen. Näheres siehe Plakate. Billets inkl. Programm an der Kaffe 50 vorher in den mit Plakaten belegten Handlungen, beim Kassirer Kühlin Oranienstraße 204, und im Vereinslokal, Annenstraße 16, 40 Pf. Exkursion 373/ am Sonntag, den 16. August, nach Malchow( Riefelg Näheres durch Inserat nächsten Sonnabend. Freireligiöse Gemeinde. geplante Partie nach Birkenwerder besonderer Umstände halber nicht f Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die für Sonntag, den 9. Augu finden kann. An dieser Stelle findet ein Ansflug nach Schildhorn, Grunewald, statt. Abfahrt vom Schlesischen Bahnhof 7 Uhr 55 Min., stündlich.( Retourbillet 60 Pf.) Treffpunkt: Restaurant Schmidt. 920b Fachverein der Wirker und Wirkerinnen. Sonnabend, den 8. August, Abends 8 Uhr, Stati ba Das Comité dafte fech liebe vorl Stro mun Abd tägli G. S fich danu Stect niß hatt find follt was war war denn Freie Vereinigung der Graveure u. Ciseleure Sonntag, den 9. d. M bei Feindt, Weinstraße Nr. 11: Nachmittags 3 Uhr, bei freiem Entre Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Lofal- oder Zentral- Organisation, ev. Auflösung des Fachvereins zu Gunsten des Zentralverbandes. 2. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Gemüthliches Beisammensch bei Bachmann, Dresdener Gart Konzert, Verloosung, Tanz Damen tönnen Kaffee tochen. zahlreichen Besuch bittet 919b Der Vorstand Nach der Versammlung: Gemüth- Freie Vereinigung d. Maur liches Beisaminensein u. Tanz. 916b Der Vorstand. Berlins u. Umgegend. Den Mitgliedern zur Nachricht, der Kassirer von Montag ab nicht me Dreyseftr. 3( Moabit) bei Holzbächer Soeben erschien: ,, Wo ist der Rathenowerstraße, sondern Altersrentner?" Sozialpolitisches Verirbild. Preis 10 Pf. 3u beziehen durch R. Baginski, City- Passage. Oscar faffirt. Schwarz, Gräfestraße 66. Händler und 906 b Kolporteure gesucht. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. halt Bre Leib als anw Ber dem Elbe Sta Folg und die und fie Den rühr folge erm Der 288 Der Vorland Hierzu zwei Beilage Fam T en. Towi ben fab - Біз erfon be guf ahl ge t al 3221 Min er er ba Ling gut 373/ lugu t fta Statio ba é, en 5/14 erne gen sh bie ere ter: eng effe Beit 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 183. Internationaler Arbeiter- Kongres in Brüssel. Nachstehend veröffentlichen wir die infolge unserer Aufforderung bei uns eingelaufenen Anmeldungen von Delegirten für den Brüsseler Kongreß. Von Seiten des Parteivorstandes und der ReichstagsFraktion wurden als Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands delegirt: A. Bebel, W. Liebknecht, Paul Ginger. gewählt: Bon Seiten der Genossen der einzelnen Kreise wurden Berlin: Frl. Bader, Rob. Schmidt, Fr. Zubeil für die sechs Wahlkreise; ferner G. Przytulski für die polnischen Sozialisten in Berlin und Prov. Posen; A. Stadthagen für den Kreis Niederbarnim. Brandenburg: F. Ewald für die Kreise Ost- Havelland, = West- Havelland, Ruppin- Templin, Zauch Belzig- Luckenwalde. Braunschweig: A. Fendrich für die beiden Braunschweiger Kreise. Bremen: Jul. Bruhns für Bremen. Elberfeld: W. Harm für Elberfeld- Barmen, Gera: H. Wurm für Neuß j. 2. Hagen i. W.: Ernst Breil für Westfalen. Hannover: A. Meister für Provinz Hannover. Lübeck: Th. Schwartz für Lübeck und Mecklenburg. Magdeburg: A. 2ux für Magdeburg, Anhalt und Provinz Sachsen. Mannheim: Aug. Dreesbach für Baden, Nürnberg: Martin Segit für Bayern. Offenbach: E. Ulrich für Hessen. Von Seiten einzelner Gewerkschaften wurden gewählt: A. Auerbach in Magdeburg für den Verein kaufmännischer Angestellten in Berlin. A. Behr in Gera für die Textilarbeiter in Apolda, Gera, Greiz, Weida und Zeulenroda. Frau E. Ihrer für die Märkischen Textilarbeiter. Sollten außer oben aufgeführten Genossen noch weitere Delegirte nach Brüffel gewählt worden sein, so ersuchen wir um diesbezügliche Mittheilung. Berlin, 8. August 1891. Der Parteivorstand. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Sonnabend, den 8. August 1891. 8. Jahrg. Kindern, welche ebenfalls frank, hatte der nunmehr freillig aus aus seinem Amt als Kirchenältester entlassen werde. Denn: daß dem Leben Geschiedene zu ernähren. Grund zu der That soll, die Sozialdemokraten nicht kirchlich sind, das ist der ihnen genach Aussagen verschiedener dem Verstorbenen näher stehenden machte schwere Vorwurf; wer sie aber auffordert, wieder kirchlich Personen, folgendes gewesen sein: Weber war auf Zeche" Boni- zu werden, der handelt als Kirchlicher pflichtwidrig. Es ist den fazius" beschäftigt, am Todestage wurde er nach Hause geschickt, Kirchlichen eben nicht recht zu machen; darum bleiben wir auch mit dem Bemerken, der Ueberhauen, in dem er beschäftigt ge- lieber aus der Kirche. wesen, sei nicht befahrbar, weil erst Lotten eingebaut werden müßten. Diese Arbeit nahm einige Tage in Anspruch und hatte feine Familie hat den Mann also in den Tod getrieben. Weber also einen beträchtlichen Verdienstausfall. Die Sorge um Ob die Zechenverwaltung, deren Organe, die Unterbeamten, doch sonst von Allem unterrichtet sind, von der traurigen Vermögenslage des Weber keine Kenntniß gehabt hat? Es werden doch gewöhnlich bei solchen Anlässen die Leute nicht nach Hause geschickt, sondern anderweit beschäftigt. Oder ist die„ Unbeliebtheit" des Getödteten der Anlaß gewesen, warum man ihn nach Hause geschickt?" Die Staatsanwaltschaft erblickte hierin ein Vergehen gegen $ 360 des Strafgesetzbuchs, begangen durch Behauptung unwahrer Thatsachen und das Gericht sandte darauf dem Redakteur obiger Zeitung, Genossen Küth, einen Strafbefehl, lautend auf 30 M. Geldstrafe oder 6 Tage Saft. Vivat Justitia! leber mancherlei Arbeiterverhältnisse Berlins giebt der fürzlich erschienene Jahresbericht der preußischen Gewerberäthe interessante Auskünfte. Unter diesen Berichten nimmt derjenige für Berlin einen hervorragenden Platz ein. Der Bezirk von Berlin, Charlottenburg sowie der Kreise Niederbarnim und Teltow untersteht der Aufsicht des Gewerberathes von Stülpnagel und seines Aſſiſtenten Dr. Kra a tz und faßte im Jahre 1890 nicht weniger als 5186 Fabriken mit 122 866 männlichen und 36 639 weiblichen Arbeitern, das ist nach Abrechnung von 58 Fabriken mit 1677 männlichen und 538 weiblichen Arbeitern, welche in Abgang gekommen sind- 211 Fabriken mit 12 125 männlichen und 3100 weiblichen Arbeitern mehr als im Vorjahre. Aus diesen Ziffern ergiebt sich namentlich die hohe Wichtigteit, welche die Arbeitskraft der weiblichen Arbeiter auf dem Berliner Arbeitsmarkt erlangt hat. Diese Wichtigkeit kommt Solingen, 6. August. Gegen den verantwortlichen Re- aber auch in diesen Zahlen noch nicht voll zum Ausdruck, denn dakteur der Bergischen Arbeierstimme" hat der Bürgermeister diese betreffen nur die Arbeitsverhältnisse in den Fabriken, Gläßner von Höhſcheid in seinem und im Namen der gesammten während erfahrungsmäßig die Verhältnisse in der HausRommunalbeamten Höhscheids eine Denunziation bei der Staats- industrie so liegen, daß die Frauenarbeit die hervoranwaltschaft eingereicht. Es handelt sich dabei um eine Notiz, ragendste ist und in einzelnen Zweigen dabei MännerWir erinnern die in Nr. 81 der Bergischen Arbeiterstimme" vom 9. Juli ent arbeit fast gar nicht in Betracht kommt. und an die Konfektionsarbeit Wäschenäherei. halten ist, und wodurch die Genannten beleidigt sein wollen. nur Da der Reichstag nur vertagt ist, hat der Redakteur der In der ersteren bestehen trotz ihres großen Umfanges fabrikmäßige Bergischen Arbeiterſtimme", Genosse Schuhmacher, auf Grund Betriebe fast gar nicht, in der lezteren ist troß großer fabrikArtikel 31 der deutschen Reichsverfassung gegen die jetzige Fort- artiger Einrichtungen die Hausindustrie noch immer eine sehr umfangreiche. setzung der Untersuchung Einspruch erhoben. * die Ueber den Umfang seiner Beschäftigung macht der Gewerbevath folgende Mittheilungen: fammer des Landgerichts stand der Redakteur des Offenbacher Darmstadt, 6. August. Vor den Schranken der Straf Von den vorerwähnten 5186 Fabriken sind von mir und Abendblattes", Genosse May Jahn. Die Anklage betraf zwei meinem Assistenten 1107, darunter 12 zweimal, 2 dreimal und Notizen vom September vorigen Jahres, wegen deren Urheber- 5 Nachts besichtigt worden. 164 Fabriken in den Vororten schaft der Redakteur Gustav Hoch in Köln hinter Schloß und wurden in 29 Reisetagen aufgesucht. Die Ortspolizei von Berlin Riegel sitzt. Der Staatsanwalt beantragte dafür acht Monate hat in 3948 Fabriken 61 440 Besichtigungen ausgeführt, so daß Gefängniß, da eine Beleidigung des deutschen Kaisers darin enthalten sei. Das Hauptbeweismittel bildete ein Gedankenstrich, und trotz vorzüglicher Vertheidigung durch den Rechtsanwalt Dr. Gallus verurtheilte das Gericht den Angeklagten zu vier Monaten Gefängniß. Viernheim, 4. August. Die hier stattgehabte Ronferenz der Parteigenossen des Wahlfreizes Worms Bensheim Wimpfen war sehr gut besucht. Genosse Berthold aus Darmstadt, der Vertrauensmann des Kreises, referirte über den Programm- Entwurf und den bevorstehenden Parteifongres in Erfurt und wurde derselbe, nachdem noch mehrere Redner gesprochen, zum Delegirten für den Kongreß gewählt. Im weiteren Verlauf der Debatte wurde, nachdem noch Bericht über die Landeskonferenz in Offenbach erstattet war, beschlossen, träftig dahin zu wirken, daß die Genossen sich in den hessischen Staatsverband aufnehmen lassen, um bei den kommen den Landtagswahlen ihre Stimme abgeben zu können. auf jede Fabrik durchschnittlich 15,6 Besichtigungen fallen. Zur schriftlichen Bearbeitung wurden mir 1178 Nummern vorgelegt, von welchen sich 901 auf Berlin und 277 auf den Außenbezirk bezogen. Von diesen betrafen 143 die Beschäftigung der jugendlichen Arbeiter, 184 den Schutz der Arbeiter, 361 genehmigungspflichtige Anlagen, 192 Gewerbe Hygiene, 74 Beschwerden über Belästigung des Publikums durch gewerbliche Anlagen, 25 Anfragen von außerhalb, 165 Allgemeines, 20 Statistik und 14 son= stige sozialpolitische Fragen. Von den Gerichtsbehörden bin ich in 15 Straffachen und in 1 Zivilsache als Sachverständiger in Anspruch genommen worden. Ich hatte 18 Besichtigungen vorzunehmen, 14 schriftliche Gutachten auszuarbeiten und 3 Termine wahrzunehmen." Man sieht hieraus, wie völlig unzureichend die Zahl der Fabrikbesichtigungen und-Revisionen ist; noch nicht einmal der vierte Theil der vorhandenen Fabriken fonnte auch nur besucht werden. Eine Fabritinspektion aber, die nicht jede Fabrik ihres Bezirks jährlich mindestens einmal gründlich revidiren kann, ist unzureichend. Hierin liegt kein Vorwurf gegen den Beamten, dessen Arbeitsverzeichniß zur Genüge erkennen läßt, daß seine Thätigkeit für die Arbeitskraft eines Beamten und seines Assistenten eine mehr als ausreichende ist. Wohl aber begründen diese mißlichen Verhältnisse gerade in Berlin die Forderung nach einer größeren Zahl von Fabrikinspektoren, die im Reichstage und auch im preußischen Landtage bisher leider vergeblich verlangt worden sind. Dresden. Der Redakteur der Sächsischen Arbeiter- 3tg.", Genosse Gradnauer, wurde am Dienstag vom hiesigen Amtsgericht wegen Beleidigung durch die Presse zu 120 M. Geldstrafe, bezw. 12 Tage Gefängniß verurtheilt. Die Sächs. Arb. Hamburg, 6. August. Heute tritt Genosse Gustav 3tg." enthielt in ihrer Nummer vom 7. April d. J. eine aus eine 6 monatliche Gefängnißstrafe in Glückstadt an. Stengele, Redakteur der„ Nord d. Volks- Zeitung", einem parteibefreundeten Blatt herübergenommene Notiz, in Stengele welcher das Meißner Tageblatt", ein Ordnungsblatt der geDie Ziffer der in Berliner Fabriken beschäftigten hat Strafe wöhnlichsten Sorte, wegen seiner ungeheuerlichen Schmähungen Durch die Aufnahme einer Korrespondenz zugezogen, durch welche auf die sog. sozialdemokratischen„ Führer" gehörig abgefanzelt in der soll in dem letzten Jahre gesunken sein, so daß sich in tin Geistlicher und eine barmherzige Schwester in Flensburg fich wurde. Anstatt sich zu rechtfertigen und mit der Feder seine sämmtlichen Fabriken des Bezirks nur noch 68 Knaben und beleidigt fühlten. Die gegen das Urtheil eingelegte Revision Ansichten zu vertheidigen, zogen es der Besitzer des„ M. T.", 9 Mädchen unter 14 Jahren befinden. Ueber die Beschäftigung wurde vom Reichsgericht in Leipzig verworfen. Daß bei der ver- Herr Klinticht, und ein gewisser Dr. Winter, welcher jenen der jugendlichen Arbeiter( bis zum 16. Lebensjahre) hältnißmäßig hohen Ausmessung des Strafmaßes gegen St. Das Schmähartikel verfaßt haben will, vor, den klageweg gegen der macht der Bericht die Mittheilung, daß sich die Zahl bekannte Restript an die Richter bezüglich der Aufrechterhaltung Redakteur der Sächs. Arb.- 3tg." zu beschreiten. Der dieser jugendlichen Arbeiter gegen das Vorjahr um über des Ansehens der Geistlichkeit seine Wirkung geäußert hätte, ist Gerichtshof hielt die Ansicht des Angeklagten, daß es sich feines- 1000 vermehrt hat. Während sich im Berichtsjahre die Zahl der Fabriken, bei der bekannten Unabhängigkeit des deutschen Richterstandes wegs um Beleidigungen bestimmter Personen, sondern lediglich wohl kaum anzunehmen. Während der Abwesenheit Stengele's um politischen Parteifampf gegen ein gegnerisches Blatt handle, welche jugendliche Arbeiter beschäftigen, um 254 vermehrt hat, hat der Reichstags- Abgeordnete Molkenbuhr die Redaktion nicht für stichhaltig und verurtheilte denselben wie oben mitge- ist die Zahl dieser Arbeiter selbst, und zwar der männlichen um der„ Norddeutschen Volkszeitung" übernommen. theilt. Gegen dieses Urtheil wird Berufung eingelegt. liebes ** Tokales. 478, der weiblichen um 549 gestiegen. Die meisten dieser jugendlichen Arbeiter wurden beschäftigt in der Textilindustrie, in der Metallverarbeitung und in der Papier- und Lederindustrie. In der Textil, Papier- und Leder- und Bekleidungs- und ReinigungsIndustrie übersteigt die Zahl der weiblichen jugendlichen Arbeiter die der männlichen um das Doppelte bis Vierundzwanzigfache. Magdeburg, 6. August.( Voff. 3tg.) Gegen den Redakteur der Voltsstimme", Fritz Köster, dessen Verurtheilung zu sechs Monaten Gefängniß wegen Abdruck des Heine'schen Weberaugenblicklich dem Reichsgericht in Leipzig zur Revision vorliegt, ist neuerdings ein Strafverfahren auf Grund§ 184 des Gegen die Art der Beschäftigung sind von den AufsichtsStrafgesetzbuches eingeleitet worden. Bei der heutigen Verneh- Kirchliche Gemeindewahlen finden im November hier mung wurde dem Beklagten als Grund der Strafverfolgung der statt. Zwischen den" Positiven" d. h. denen, die wirklich beamten im Allgemeinen keine Einwendungen erhoben, eben so Abdruck des Dramas: Danton's Tod" von Georg Büchner im beten und den„ Liberalen" d. h. denen, die beten lernen wurden die Arbeitsräume als gemeinhin ausreichend befunden. täglichen Feuilleton der" Volksstimme" angegeben. Was den letzteren Punkt anbetrifft, so erklärt sich dies Urwollen, aber vorläufig beim Händefalten stehen bleiben, wie ziemlich zutreffend die Kreuz- Zeitung" gemeint hat scheint der theil wohl daraus, daß der Beamte eben nicht alle Fabriken Elberfeld, 4. August. Vor einiger Zeit hatte unser Genosse Kampf diesmal etwas ernsthafter oder wenigstens etwas heftiger inspiziren kann. Wäre das möglich, so würde der Passus über C. Wesch in Krefeld ein Flugblatt herausgegeben, in welchem er als gewöhnlich werden zu wollen. Die Bojitiven rufen:" Cines die Arbeitsräume wohl etwas anders lauten. fich gegen die Insinuation der ultramontanen Presse wehrte und nur thut Noth; der moderne Unglaube, muß bekämpft werden, Geld riecht nicht. Einen Blickt hinter die Roulissen dann einigen Leuchten der ultramontanen Partei ein Licht auf- es darf keiner, der von ihm auch nur im Geringsten angesteckt flectte, ſo daß den Leuten, die nur gewohnt sind, in der Finster- iſt, in der Kirche ein Wörtlein zu reden haben. Die Zibeltet ſtattet eine in mancher Beziehung erwähnenswerthe Mittheilung his herumzufriechen, die Augen schmerzten. Der Abg. 3. Bachem aber schreien: Gines nur thut Noth; das freie Gemeindeprinzip des„ Grundeigenthum", welche in ihren Folgerungen höchst bes hatte infolge diefer Schmerzen sein Mandat niedergelegt. Das muß bewahrt werden, der orthodoxen Unduldsamkeit soll der zeichnend ist und besagt: find alles bekannte Dinge, aber für die ausgestandenen Schmerzen Kampf gelten. Wir müssen gestehen, wir geben den„ Positiven" Die Bauterrain- Spekulation hat sich nun sollte doch zum mindeſten ein Pflaster aufgelegt werden. Aber recht. Wenn man nicht glaubt, was will man dann noch in der bereits auf die Feldmark der im Südosten Berlins belegenen Gewas thun? da haperte es. Wegen des Inhalts des Flugblattes Kirche? Herrn Langerhans, der in der Synode den Protestan- meinde Lankwitz ausgedehnt. In den letzten Tagen ist dort das war nicht gut anzukommen, denn wenn man dagegen anging, tismus nach links und nach rechts vertheidigt, in der Volksversamm- erste derartige Geschäft, um welches bereits seit länger als einent war man sicher, daß die Schmerzen noch größer werden könnten, lung aber über die Kirche schier wie ein Sozialdemokrat spricht Jahre unterhandelt worden ist, abgeschlossen worden. benn man war sich bewußt, daß noch mehr Trümpfe bereit ge- Herrn Langerhans vermögen wir nicht ernst zu nehmen. Gerade die delte sich um das gesammte Ackerland des Bauernguts des verhalten waren. Endlich hatte man es heraus. Auf Grund des„ Liberalen" bieten aber diesmal alles auf. Männer, von deren storbenen Schulzen Berlinicke, welches, mit Ausschluß der im Breßgefeßes wollte man dem Herausgeber und dem Drucker zu firchlichem Interesse man nie etwas gehört hat, agitiren auf ein- Dorse belegenen Hofstelle, in Größe von 52000 Quadratruthen Leibe gehen, sie waren ja groß und breit angegeben, G. Wesch mal für Betheiligung an den kirchlichen Wahlen. So 3. B. Herr an eine Gesellschaft Magdeburger Geldleute verkauft worden ist. als Herausgeber und§. Grimpe als Druder. Die Staats- Mundel, der in einer zu diesem Zwecke gehaltenen Nede auch Die Käufer beabsichtigen, das Terrain zunächst einstweilen noch anwaltschaft zu Düsseldorf leitete das hochnothpeinliche gemeint hat, daß der Atheismus die Völker unglücklich mache. liegen zu lassen und das Steigen der Grundstückswerthe abzuBerfahren ein, Wesch hatte in Krefeld dem Untersuchungsrichter zu dieferhalb vor Nun, wenn Herr Mundel meint, nur so glücklich zu werden, warten, sodann dasselbe mit Straßenanlagen zu durchziehen, mit erscheinen und Grimpe in dann gönnen wir ihn den Frommen. So menschlich fühlen wir, Kanalisation und Wasserleitung zu versehen, sowie die Straßen Düsseldorfer wenngleich und dann erst mit dem Berkauf von BauStaatsanwaltschaft ihnen zugemutheten Verbrechen, was zur thut und es nicht ist, die ist uns verhaßt. Die Herren Liberalen stellen zu beginnen. aus einer kleinen Landſtadt der Umeure N. Entre fei arte and анги d. bt, b gt me 9 236 And cilage und Genossen" eingestellt habe. die Eröffnung zusandte, daß er das Strafverfahren ,, gegen Grimpe Bersammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins für den gebung jungirt." Es han Als Vermittler bei dem Geschäft hat ein Wie viel mag der Herr ehemalige Bürgermeister" bei diesem Geschäft" verdient haben? Wieviel mögen die" Magdeburger Geldleute" verdienen? Wer schließlich Alles bezahlen muß, das weiß man allerdings im Voraus! die der Erste Herr Staatsanwalt vor einigen Tagen Grimpe suchen, fie bei den kirchlichen Wahlen zu unterstüßen. In einer 6. Reichstags- Wahlkreis erschien im Mai d. J. einer ihrer Führer, der Synodale und Kirchenälteste Schumacher. Er betheiligte sich fieht man als groben Unfug an, d. h. wenn man mus") und meinte, um die Religion sei es doch etwas Gelsenkirchen. Was man nicht definiren kann, an der Debatte über das Referat( Kirche und Sozialisden Redakteuren nicht anders beikommen kann, so wird der be- Schönes, die Sozialdemokraten sollten kommen und mit| rühmte§ 360 herangezogen. Die Gastwirths Vereine haben sich wiederholt in den der kirchlichen Linken wählen. Selbstverständlich war der Liebe Dienst der politischen Reaktion stellen lassen. Das hat man längst folgende Notiz gebracht: Die Zeitung der deutschen Bergleute hatte vor einiger Zeit Müh umsonst. Herr Schumacher empfing über die geschichts- erkennen können und im„ Gasthaus"( dem offiziellen Organ des materialistische Erklärung der Religion eine nüßliche Auftlärung, Deutschen Gastwirths Verbandes und speziell dem Organ der " Gin kamerad, der für den Bergarbeiter- Verband stets un- wofern er sie nämlich auch ganz verstanden hat. Jetzt ist, wie beiden größten Berliner Gastwirths- Vereine) hat man es auch Derselbe, Weber mit Namen, hatte stets mit widrigen forderung an ermüdlich thätig war, hat seinem Leben ein Ende gemacht. freisinnige Blätter jammern, Herr Schumacher wegen dieser Auf- öfter lesen können, wenngleich nur zwischen den Zeilen. Jetzt die Sozialdemokraten denunzirt worden; die gesteht das„ Gasthaus" es uns aber auch ganz ausdrücklich und Familienverhältnissen zu kämpfen; eine tranke Frau mit zwei Positiven verlangen, daß er wegen pflichtwidrigen Verhaltens" noch mehr, es gesteht uns auch mit einer gewissen Naivetät die 0 " = Gründe ein, warum die Gastwirthe regierungsfreundliche und tonservative Ueberzeugungen" haben. Das ausdrückliche Ge ständniß des Gastwirths- Organes bezieht sich zwar nur auf Sachsen, aber diesseits der sächsischen Berge wohnen auch Leute, fogar Gastwirthe, und das Gasthaus zeigt sich so eingeweiht in die geheime Politik der sächsischen Gastwirthe, daß es uns wohl mit der Ausrede:" Was geht uns Sachsen an?" vom Leibe bleiben wird. In der letzten Nummer des „ Gasthaus" lesen wir also:„ Es ist ist nicht Aufgabe Des " Gasthaus", praktische Parteipolitik zu treiben, Gewähr ein Matjes Dir Genuß, etwa zwei Zentner schweren Sacke mit Zucker von einer Reller treppe und erlitt anscheinend eine Gehirnerschütterung, so daß er nach dem Krankenhause am Urban gebracht werden mußte. Zu derselben Zeit brachte der Ziminergeselle Wilhelm Schuster auf der Treppe des Hauses Stromstr. 45 dem Privatwächter Blasius aus Rache anscheinend lebensgefährliche Messerstiche in die Brust und den Oberschenkel bei und verlegte die ihrem Ghe mann zu Hilfe eilende Frau Blasius durch einen Messerstich am Unterarm. Blasius wurde nach dem Krankenhause Moabit ge bracht und der Thäter festgenommen. Jm Stoppelfeldermond August Sei Rebhuhn Deine ganze Lust. Und wenn September rückt in's Land, Dem Hasen flugs eins aufgebrannt Und schreibt nun gar Oktober man, Gleich kommen Hirsch und Rehlein dran. Ein Thor, wer im Novembermond Das Lebenslicht der Gans verschont. Doch des Dezembers Kernpunkt sei aber hier muß trotzdem hervorgehoben werden, daß 3 weck und TenEin Schweineschlachten frisch- froh- frei. denzen des sächsischen Gastwirths Verbandes niemals Die Verse haben unsern Redaktionsdichter so begeistert, daß andere als regierungsfreundliche gewesen sind. Die auch er einen gastronomischen Kalender, aber für die„ begehrliche Auftraggeber des Vaterland" find während des legten Masse" verfaßte. Abwechselungsreich ist derfelbe allerdings nicht, Wahlkampfes in eifriger Weise von den Mitgliedern aber ebenso zutreffend wie der Obige für die nichtbegehrlichen, des Verbandes unterstützt worden; der Angriff des offiziellen weil übersättigten, Anhänger dieser herrlichen Gesellschafsordnung. fonservativen Organs ist der Dank für diese Liebe." Unser Verslein lautet:" " V Es verhält sich mit diesem Angriff des konservativen Blattes auf den sächsischen Gastwirths- Verband nämlich folgendermaßen: Der sächsische Gastwirthsverband hatte um Aufhebung der Verfügung petitionirt, welche dem Militär den Besuch von Gastwirthslokalen, in denen sozialdemokratische Versammlungen stattgefunden haben, untersagt. Das konservative Vaterland" hat nun be= hauptet, daß sich der sächsische Gastwirthsverband damit zu einem Agitationswerkzeug habe gebrauchen lassen und daß die Petition in ihrem Juhalte gegenstandslos, in der Form aber taktLos fei. Dagegen fängt der Arbeitsmann Das Jahr mit Bellkartoffeln an, Jm fühlen Februario Wie macht sie ihm das Leben froh! Und sanft drückt er im Monat März Kartoffeln dankbar an sein Herz. Und kommt der Schelm April herbei, Jßt er vergnügt Kartoffelbrei, Sobald im Mai die Knospe sprang, Wird ihm um die Kartoffel bang, Und streift der Juniwind die Saat, Macht er nicht gern mit ihr mehr Staat, Doch speist er sie im Julius, Im Mai und Juni- weil er muß! Im Stoppelfeldermond August Sind Bellkartoffeln größte Lust, Und wenn September rückt in's Land, Flugs nimmt Kartoffeln er zur Hand. Und schreibt nun gar Oktober man, Gleich kommen die Kartoffeln dran, Ein Thor wünscht im Novembermond Sich mit Kartoffeln nun verschont. Doch im Dezember sieht er flar: Kartoffeln giebt's im Januar! Und die Moral von der Geschicht': Begehrlich ist ein solcher Wicht, Begehrlich ist der Arbeitsmann, Der doch Kartoffeln schmausen fann Und doch noch nicht zufrieden ist! Geh' in Dich nur, Du sünd'ger Christ! Erkenne, daß Du schwelgst und praß't Wenn Du so viel Kartoffeln hast, Drum fnurre nicht, in Kukuks Namen, Gerichts- Beitung. " 1 Das Urt felbe wa titelt 6 bloßgefte licher Ke veröffen Das ärzt mildern Geldstra geftellter angestre Privatkl andere c ebenfall Die Emba Waffera liche Ar Der Tischler Weiß wurde gestern von der Antlage der versuchten Nöthigung freigesprochen. Im Februar haben die Gesellen des Tischlermeisters Unrau mit diefem Differenzen wegen einer Vergütung für einen Umzug, die aber zu einer Einigung führten. Bei den Verhandlungen hatte der Tischler K. für seine Kollegen das Wort geführt und diese haben sich schriftlich verpflichtet für ihn einzutreten. Als R. bald darauf entlassen wurde, entstand unter den übrigen Gesellen die Frage, ob dies als Maßregelung aufzufassen sei und ob man sich mit K. solidarisch erklären und die Arbeit niederlegen soll. Bei dieser Gelegenheit soll, so behauptete der Tischler Leb mann, der Angeklagte Weiß einen Versuch gemacht haben, ihn durch Drohung mit Schlägen zur Unterzeichnung eines Reverses zu zwingen, in dem er sich zur Niederlegung verpflichtete. Dem gegenüber behauptete der Angeklagte, er sei zwar für seine Person bei Unrau ausgetreten, weil ihm die Sache wie eine Maßregelung erschienen sei, er habe aber ausdrücklich erklärt, Niemanden zu reden zu wollen, es ebenso zu machen und habe sich entschieden geweigert, einen Revers aufzusehen, da solche Papiere werthlos feien für denjenigen der wüßte was er wollte. Er habe mit dem Belastungszeugen Lehmann allerdings Streit gehabt, aber nur weil dieser am Tisch in etwas an geheiterter Stimmung unnüße und störende Reden geführt habe. Der Zeuge Lehmann gab eine etwas verworrene Aussage ab, die auf Antrag des Vertheidigers geladene Zeugen bestätigten aber die Angaben des Angeklagten vollkommen. Es wurde auch erwiesen, daß gerade diejenigen, die hauptsächlich und am lautesten gefordert hatten, es müßte sich jeder mit K. solidarisch erklären und es müßte ein Revers aufgesetzt werden, nachher selb weiter gearbeitet haben, während der Angeklagte ohne Revers seiner übernommenen Pflicht nachgekommen war. Der Staatsanwalt hielt den Angeklagten zwar für schuldig und beantragte dessen Verurtheilung, aber das Gericht erkannte dem Antrag des Vertheidigers Rechtsanwalt Wolfgang Heine gemäß auf Freisprechung. Lei Gehilfen abreifen Das Ge auerfann General Herr Amts auch in der Verk Fü hängt. gewar des Wie druck Rom und zw Inkonse Die Fat nahmen wieder Firma London Rolleger Rolleger glänzen Direct Firma erfetzen, Das Denunziantenthum spielte wieder eine traurige Rolle Sonst hol' Dich gleich der Schuhmann!- Amen! in einer Verhandlung, die sich vor der 2. Strafkammer des Landgerichts II abspielte. Unter der Anklage, den Gutsbesizer Ein Unbekannter ist in der gestrigen Nacht unter recht Schmidt aus Böhow, welcher als Schöffe beim Amtsgericht 8 fonderbaren Umständen aufgefunden und nach dem Krankenhause Spandau fungirf, beleidigt zu haben, und zwar durch Ausbru Friedrichshain geschafft worden. Gegen Mitternacht bemerkte wie„ Bößower Kotzen" und andere allerdings wenig schmeichel man in der Prenzlauerstraße einen elegant gekleideten Herrn, der hafte Aeußerungen, nahm der Zigarrenfabrikant Rudolf B. au völlig ziel- und rathlos auf der Straße umherirrte. Der Mann der Armenfünderbank der genannten Straffammer Platz. Diese betrug fich so auffällig, daß man sich veranlaßt fah, dem Tau- Beleidigungen hatte der davon betroffene Schöffe aber nicht etwa melnden zu Hilfe zu kommen; befragt, wie er heiße, gab der Un- selbst gehört, sondern erst nachdem der bekannte, ein schon älterer Herr, an, daß er Geheimer Regie: vorsteher von Bredow, welchem diese Sündenthat aud rungsrath sei, seinen Namen konnte er jedoch nicht angeben, auch erst wieder durch dritte Personen bekannt geworden wußte er nicht zu sagen, wie er nach der Prenzlauerstraße ge- war, dem getränkten Schöffen davon Mittheilung machte und langt sei. Man war schließlich genöthigt, den Kranken, der sich ihn aufforderte, durch eine Denunziation die Ehre des Schöffen durchaus sträubte, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, nach gerichtes wiederherzustellen, erstattete Schmidt Anzeige. Der An dem obenerwähnten Strankenhause zu schaffen. Ob der Fremde geklagte bekannte sich nicht schuldig; er führt jene Aeußerungen geistes krant ist, oder ob er vom Gehirnschlag auf der Straße betroffen wurde, darüber konnte noch nichts Näheres festgestellt Daß ein Geheimer Regierungsrath vielleicht betrunken ist, ist werden. oder der cn, so Da nu Arbeits länder Diese f orientire Se Regierun Regel Gefchäf tammer Verstän die Pol ordnung fich auf Aftiven und v getreten gerid 7. Aug wie er vor An Bellag Kläger Von de Wir unsererseits verstehen nicht, von wem sich die sächsischen Gastwirthsvereine als„ Agitationswerkzeug" sollen haben brauchen lassen. Etwa von den Sozialdemokraten? Arme sächsische Gastwirthe, in einen solchen Verdacht zu kommen! Nein, es ist ja gewiß wahr, der sächsische Gastwirthsverband hat immer die Konservativen und die Regierung unterstützt. Das„ Gasthaus" ist nur in Einem naiv: es gesteht offen zu, daß es den Gastwirthen um Dant" für ihre Liebe" zu thun gewesen ist, und ist enttäuscht und unglücklich darüber, daß diese Liebe" feine GegenLiebe" gefunden hat. Wir nehmen von dem Eingeständniß, das in den angeführten Worten des„ Gasthaus" enthalten ist, Aft, aber wir können kein Mitleid mit den sächsischen Gastwirthen empfinden. Wer so überzeugungslos ist, verdient, was ihm im vorliegenden Falle geworden ist. Köstlich ruft das„ Gasthaus" am Schluß mit meinen aus: Gott schüße mich vor meinen Freunden Feinden werde ich schon selbst fertig werden!" Spottet seiner selbst und weiß nicht wie. Der Regierung ist es nicht um " Freundschaft" mit den Gastwirthen zu thun, die Gastwirthe sollen ihr nur für die Erreichung ihrer Zivecke behilflich sein. Herr, nicht Freund will die Regierung ihnen sein. Und daß sie Samit dem Verbande die richtige Rolle anweist, thut das„ Gasthaus" selbst in dem nämlichen Artikel dar, allwo es sehr bescheiden von der sächsischen Petition heißt:„ Wenn wir auch der Ansicht sind, daß die Militärbehörde die Bestimmungen über den Besuch von Gastwirthschaften Seitens der Militärpersonen als ihre eigenste Sache erklären und ein direktes Einwirken von zweiter Seite nicht gestattet wird, so dürfte trotzdem ein Beschluß des Staatsministerums im Sinne der Betenten -nun müßte es eigentlich weiter heißen: gerecht sein"; aber diese Sprache wäre zu kühn, also fährt das„ Gasthaus" fort: nicht ohne Einfluß fein.( Bermuthlich wird das Niemand bestreiten, auch die Militärbehörde nicht.)... Die Form der Petition aber ist ein so gemessener, so rein sachlich und fern von jedem Angriffe( die Militärbehörde wollte ihnen aber auch!), daß alle vorurtheils losen Personen dieselbe nur billigen können." Das ist die Sprache des stolzen deutschen Gastwirths- Verbandes, der mit seinen Feinden schon selbst fertig wird". Seine Feinde! Sind das am Ende die Sozialdemokraten? Nun, wir Denken, die Gastwirthe haben doch gesehen, wie man mit denen fertig wird indem man ihnen die Lokale öffnet, anders nicht. vielmehr auf ein allgemeines Wirthshausgespräch zurück, es habe ,, Die bürgerliche Presse ist mehr prostituirt als sämmtliche ihm umsomehr ferngelegen, die Schöffen beleidigen zu wollen, als er gerade an jenem Tage, den 13. Februar d. I., von den Kellnerinnen Berlins", das Zutreffende dieser in der letzten selben freigesprochen sei. Trotzdem gewinnen die Richter Kellnerinnenversammlung gefallene Aeußerung leuchtet besonders Die Ueberzeugung von der Schuld des Herrn B., welcher die Be ein, wenn man das Verhalten der bürgerlichen Presse gegenüber ausgeschlossen. dem im Vorwärts" genügend gekennzeichneten Abs- Rummel beGewaltthat oder Unglücksfall? Am 26. Juli entfernte leidigung mit 30 M. Geldstrafe fühnen muß. rücksichtigt. Bei dem am Dienstag Abend von Herrn Abs veran sich der 85jährige Kutscher Aug. Liepert gegen Abend aus seiner 1uter einem schweren Verdacht stand gestern der ehe stalteten Souper im Monopol waren nicht blos schneidige Garden Rirdorf, Hermannjir. 23, belegenen Wohnung, um, wie er malige Rangirer Ferdinand Witte vor der dritten Ferien Offiziere, sondern auch Vertreter der bürgerlichen Presse zugegen, seiner Frau sagte, noch ein Glas Bier zu trinken und war seit Strastammer des Landgerichts I. Am Abend des 17. Dezember welche sich von Herrn Abs zum Lohne für die dem„ Meisterringer der Welt" geleisteten Reklamedienste durch die exquiſitesten dieser Zeit spurlos verschwunden. Die Nachforschungen er gegen 10 Uhr sah ein Rangirmeister auf dem Hamburger Bahn Weine und Speisen- à Kouvert 7,50 m.- abfüttern ließen. gaben, daß 2. an jenem Abend eine Schankstätte in Rixdorf be- hofe, daß zwei Leute sich in verdächtiger Weise bei einem Güter Herr Adami, Lokalredakteur des Blattes mit dem Kreuz an der sucht und dort einen ihm befreundeten Droschkenkutscher ange- wagen zu thun machten, welcher am folgenden Tage entladen Stirn und dem Brett vor dem Kopf, hielt eine schwungvolle Lob- troffen und mit demselben nach Berlin gefahren ist. Hier be- werden sollte. Als der Nangirmeister sich näherte, ergriffen die rede auf den Gefeierten, wofür sich derselbe noch am nächsten suchten beide verschiedene Destillationen, worauf 2. nach seiner beiden Personen die Flucht. Sie wurden verfolgt, einer der Morgen durch ein ausschließlich für die auserlesensten Vertreter Wohnung sich zurückbegeben wollte, während der Droschkenkutscher Männer entfam, der zweite wurde vom Rangirmeister eingeholt seinem Standplay zufuhr. Vorgestern nun wurde die Leiche des und gestellt. Das Erstaunen des letzteren war groß, als der Presse veranstaltetes Gabelfrühstück erkenntlich zeigte. Der 2. aus dem Wasser des Engelbeckens gezogen und zwar in einer er in dem Verdächtigen einen auf dem Bahnhofe ange Mann fann es ja, denn während Tausende in Berlin hungern, Berfassung, die auf eine Gewaltthat" fchließen läßt. Dem ftellten Rangirmeister erkannte. Es zeigte sich, daß auf eine ist für derartige Schaustellungen in der„ Metropole der Intelligenz" Todten hingen die Kleidungsstücke in Feyzen vom Körper herab, unzweifelhaft Beraubung Des Güterwagens noch stets Geld im Ueberfluß vorhanden. Gesicht, Hände, Rücken und Schultern wiesen Spuren ziemlich er- abgesehen war, schon hatten die Diebe den Verschluß gesprengt und die Thür halb geöffnet. Witte gebrauchte vor Frivolen Scherz mit höchft ernsten Dingen zu treiben, heblicher Verlegungen auf. Gericht eine sonderbare Ausrede, er behauptete, von der ganzen das ist so rechte Bourgeoisart! Diejenigen Menschen, die ein Zu dem traurigen Vorkommniß in Tegelort, bei welchem Geschichte nichts zu wissen und als der Rangirmeister ihn bei gütiger Zufall hat mit einem goldenen oder filbernen Löffel in Der Wiege geboren werden, an die die Nöthe des Lebens nie der Dreher Piepenhagen ertrank, wird uns mitgetheilt, daß das der Wärterbude an der Haidestraße ergriff, müsse derselbe sich in herangetreten sind, die nicht aus eigener Erfahrung, ja kaum aus Unglück allein durch die Schuld Piepenhagens herbeigeführt wurde. der Person geirrt haben und der Flüchtende ein Anderer ge Es wurde ihm mehrfach abgerathen, ins Wasser zu gehen, er wesen sein. Er habe sich an jenem Abende zu seinem Schwager eigener Anschauung wissen, was Menschenelend ist, die die heutige schlich sich aber doch ins Wasser und fand so ein vorzeitiges begeben wollen. Durch die Beweisaufnahme wurde die Schuld Gesellschaftsordnung für die vorzüglichste halten, indem sie ihnen be. Die Fabrit hatte übrigens nicht durchgearbeitet, sondern des Angeklagten außer Zweifel gestellt und mit Rücksicht darau ein angenehmes Dafein garantirt, solchen Leuten steht es um so die bei der Nachtschicht beschäftigten Arbeiter hatten den Ausflug daß es ein Beamter war, der sich in so verwerflicher Weise weniger an, des Menschenelends, das durch die heutige verkehrte dem seiner Obhut anvertrauten Gut vergreifen wollte, erkannte Weltordnung und Wirthschaftsweise, deren Träger sie sind, hervorgerufen ist, zu spotten. Ist ein solches Gebahren an sich schon Eine Blutthat ist vorgestern Abend um 634 Ubr in dem der Gerichtshof auf sechs Monate Gefängniß. rüpelhaft, so ist das Gebahren derjenigen feilen Bresse, die sich Hause Stromstraße 45 verübt. Es wird darüber berichtet: Dort In dem großen Diebstahlsprozeß gegen die acht im wohlverstandenen eigenen Interesse zum Dolmetscher dieser wohnt im Hochparterre des Quergebäudes der bei der Direktion geklagten, welche längere Zeit hindurch in fortgesetzter Weise die So leistete der Großen Berliner Pferde- Eisenbahn angestellte 54 Jahre alte Bierwagen auf der Straße beraubt, beziehungsweise die ge frivolen Gesinnung macht, geradezu verächtlich. sich dieser Tage ein hiesiges Bourgeoisblatt folgendes Pamphlet: Nachtwächter Heinrich Blasius mit seiner Frau und drei Kindern. stohlenen Gegenstände durch Hehlerei an sich gebracht haben Die polizeilichen Zusammenstellungen über aufgegriffene Seit einiger Zeit hatte Blasius den 35jährigen Zimmergesellen follten, wurde am Freitag Vormittag das Urtheil gesprochen. Bettler in Berlin, welche allmonatlich von den einzelnen Revieren Wilhelm Schuster als Schlafburschen aufgenommen. Diefer, Sämmtliche Angeklagte, die der Hehlerei beschuldigt waren an die Zentralstelle eingereicht werden, haben die interessante welcher gegenwärtig arbeitslos ist, trat vorgestern Nachmittag wurden freigesprochen, dagegen die vier Diebe verurtheilt. Der Thatsache ergeben, daß zur Sommerzeit start die Hälfte weniger auf die in der Küche arbeitende Frau Blasius zu, ergriff sie bei Angeklagte May Schmidt wurde mit einem Jahre sechs Mo Bagabunden hier weilen als im Winter. Festgestellt ist ferner, beiden Händen und rief:„ Geben Sie mir Geld, oder es passirt naten Gefängniß, Max Jahre mit zwei Jahren daß auf dem platten Lande die Zahl der Bettler in der heißen etwas!" Die erschrockene Frau erklärte, daß sie nur wenig baares 3 uchthaus, Mar Paul mit einem Jahre sech 3 Mo Jahreszeit wächst. Hieraus läßt sich der berechtigte Schluß Geld besitze und hiervon nichts abgeben könne. Außerdem habe naten und Hans Paul mit einem Jahre drei Mo ziehen, daß auch das Vagabundenthum Sehnsucht nach der sie ihr Geld nicht in der Wohnung. Schuster brach darauf in naten 3uchthaus belegt. Sommerfrische verspürt, um sich zur rauhen Herbstzeit neugekräftigt bie Worte aus: Das sind Lügen; erhalte ich kein Geld geschenkt Wegen unbefugter Führung des Doktortitels war dem großstädtischen Fechten wieder zuzuwenden." oder geliehen, so werde ich mich furchtbar rächen," und zu der Bedenkt man, daß die Bettler" und" Vagabunden" zumeist 14jährigen Johanne Blasius äußerte er:„ Deine Mutter steche ich Geheime Hofrath, Hofzahnarzt Dr. v. Guérard vom Schöffen brotlos gemachte, Arbeit suchende, umhergehetzte ehrliche Arbeiter nicht toot, wohl aber Deinen Vater; dadurch treffe ich Euch besser." gerichte zu einer Geldstrafe von 20 m. verurtheilt worden sind, die bedauernswerthen Opfer der heutigen Wirthschaftsweise, Merkwürdiger Weise gaben Frau B. und deren Tochter auf Gestern gelangte die Sache vor der 6. Straftammer des Land diefe Drohungen nichts, sondern wiesen. Sch. mit den Worten: gerichts I zu nochmaliger Erörterung, da der Verurtheilte gege Machen Sie, daß Sie hinauskommen, Geld giebt es nicht," aus das Erkenntniß Einspruch erhoben hatte. Auf dem Schilde Ein Feinschmecker, vielleicht ein feistes Pfäfflein, das recht ohnung. Derselbe entfernte, sich auch, rief aber noch welches der Angeschuldigte in seiner Wohnung angebracht hab viel Wasser predigt und über die Begehrlichkeit der Arbeiter höhnisch zurück:„ Na, Ihr werdet ja sehen!" Um 6 Uhr weckte befindet sich die Bezeichnung:„ Geh. Hofrath Dr. v. Guérard der Genannte den Doktortitel bei ber schimpft, hat in der ultramontanen Vertheidigerin aller PfaffenAls er die wenigen Universität Florida erworben hat, so verlangt die Anklagebehörde freuden, der„ Germania", ein Verslein sich geleistet. Ein gastro- Frau Blasius ihren Mann, welcher Tags über schläft und dieser Hofzahnarzt". nomisches Kalendarium, d. i. ein Monatsanzeiger, wie man sich verließ um 63/4 Uhr seine Häuslichkeit. sachverständig den irdischen Leib pflegen kann, nennt die Ger- Stufen, welche nach dem Hof führen, heruntersteigen wollte, daß er sich auf dem Schild als„ Dr, phil." bezeichne, da durch sprang Schuster, der sich in einen Hinterhalt gelegt hatte, mit einfache Bezeichnung„ Dr." in dem Publikum der Glaube erived mania" das Denksprüchlein, welches jolgendermaßen lautet:" gezücktem Messer auf ihn zu, stieß ihm dasselbe dreimal in die werde, der Angeschuldigte sei eine geprüfte Medizinalperson. Sein Be Mit Austern und mit Kaviar linke Hüfte und holte dann zu einem Stoß aus, der den Un- theidiger bestritt im gestrigen Termine, daß ein solcher Irrthum Befasse Dich im Januar glücklichen unter der Herzgegend traf. Auf das Geschrei des im Publikum hervorgerufen werden könne, denn durch den Zufa Ueberfallenen eilten Hausbewohner herbei und überwältigten den Hof- Zahnarzt" werde der Charakter des Angeschuldigten gena Rasenden. Sie konnten es aber nicht verhindern, daß der Messer- gekennzeichnet. Auch sei die Erwerbung des Doktordiploms und dieselbe zweimal am linken Arm verwundete. Blasius ist Universität Philadelphia erworbener Doftortitel. Der Gericht schwer verletzt nach dem städtischen Krankenhaus in Moabit ge- hof entfchied sich für die Auffassung des Staatsanwalts und ve schafft worden, die Ehefrau in der Wohnung verblieben, während warf die Berufung. Dadurch, daß der Angeklagte sich nicht der Thäter alsbald der Polizei überliefert und in Untersuchungs- Dr. phil." bezeichnete, müsse angenommen werden, daß er ,, Dr. med." angesehen werden wolle. Es erregte Heiterfeit haft abgeführt wurde. beim Gerichtshofe, daß das von der Universität Florida gestellte Doktordiplom einen argen orthographischen Fehler ent hielt, indem patronibus" anstatt„ patronis" geschrieben war. so ist die vorstehende Notiz einfach- infam! Im fühlen Februario Mach' Dir mit Lachs das Leben froh. Und drücke sanft im Monat März Gefüllte Kalbsbrust an Dein Herz. Kommt d'rauf der Schelm April herbei, Flugs toche Dir ein Riebigei. Sobald im Mai die Knospe sprang, Begieb Dich auf den Hummerfang. Und streift der Juniwind die Saat, Ein Backhuhn iß mit Kopfsalat. Im heißen Hundstags- Julius " unternommen. " " Da bittet d dürfen. darauf den e in de Kläger Desglei Stell wurde jak tan hin f Ga troftlofe fanmer Arbeite mache Städter ber Gotha, 17 Ber Der D darniet ift. V welcher darunt 2 M., Bemer einer worden abzufel Rollege Verein Gitt bei ale held sich auch auf die herbeigeeilte Frau des Verletzten stürzte der Universität Florida höher zu schäßen, wie ein bei der Polizeibericht. Am 6. d. Mis. Nachmittags stürzte der Rolltutscher Fritz Hube in dem Hause Wrangelstr. 86 mit einem als aus meil t Statut gegeben über ge Sie nu von de feine immer nugen, fammin Fühlun erzieler wall 2 einem Schuhr dem befond In en. mit die atte Diefe nun ellen nan egen Leh ihn erfes Dem fon ung ชิน eden Diere ollte. ngs an abe. ab, gten auch ften ären elbft vers Toig inte eine olle des Tiger t zu Drud chel auf Diefe etwa mts auch| rden und ffenAn ngen habe len den chter Bes ehe orientiren. Ter 3er fter hter She am ge in titelt Vor dem Zuchtpolizeigericht zu Luxemburg ist nunmehr| Bureaus des Schahzamtsdepartements, erstattet hat. Gin ähn- Inur, das Beispiel fände Nachahmung und in allen großen Städten bas Urtheil in Sachen des Arztes Dr. Grechen gesprochen. Der- licher Bericht ist von dem Bureau bereits vor zwei Jahren auf- bildeten sich ähnliche Vereine. Dieselben dürfen aus vereinsfelbe war angeflagt, in einer wissenschaftlichen Abhandlung, be- gestellt worden, seitdem hat aber Major Brock neues Material gesetzlichen Gründen nicht mit einander in Verbindung treten. " Gynäkologische Studien", mehrere seiner Patienten dadurch gesammelt und das vorhandene mit solcher Gründlichkeit be- Jeder Verein müßte also auf eigene Faust agiren, ohne zu bloßgestellt zu haben, daß er ihre Krankheitsgeschichte mit deut- arbeitet und gesichtet, daß man das Resultat seiner Bemühungen wissen, was von den anderen Städten aus geschieht. Daneben licher Kennzeichnung der Persönlichkeit der verschiedenen Patienten als das zuverlässigste statistische Werk über die Ein- aber würde die Agitation vom Parteivorstand und von den veröffentlichte. Der Gerichtshof erkannte Dr. Grechen für schuldig, wanderungsbewegung überhaupt bezeichnen kann. Provinzialfomitees betrieben. Was dürste dabei wohl heraus das ärztliche Amtsgeheimniß verletzt zu haben, billigte ihm aber Bis zum Jahre 1820 wurde überhaupt über die Ein- tommen? mildernde Umstände zu und verurtheilte ihn zu 500 Franken gewanderten tein Buch geführt, doch schäßt man ihre Zahl für Man unterlasse deshalb die Gründung von landsmannschaftGeldstrafe. Ein von Dr. Grechen in seiner Broschüre bloß- Die Zeit vom Schluß des Revolutionskrieges bis dahin auf rund lichen Agitationsvereinen, durch welche man auf die Provinz eingestellter Herr hat eine Privatklage gegen den indiskreten Arzt 225 000. Von 1821-1890 find 15 641 688 Personen ins Land wirken zu können vermeint. Wenn dagegen die aus Ost- und angestrengt. Der Gerichtshof verurtheilte Dr. Grechen, diesem gekommen; von 1821-1880 waren es 143 439, in der nächsten Westpreußen gebürtigen Genossen ihr Augenmerk darauf richten Privattläger 8000 Franken Schadenersatz zu zahlen. Mehrere Defade 599 125, in der darauffolgenden 1718 250, in der wollen, ihre hier lebenden und nach Tausenden zählenden engeren andere von Dr. Grechen bloßgeste alte Personen werden nunmehr nächsten 2598 214, in der nächsten 2466 752, in der vorlegten Landsleute, welche der Arbeiterbewegung noch ferne stehen, für ebenfalls Schadenersahtlage gegen ihr anstrengen. 2 944 295 und in der letzten 5 176 212. In der Zeit von dieselbe zu gewinnen, so dürfte das ein Unternehmen sein, das 1871 bis 1890 tamen allein 8120 907 Einwanderer ins Land, der allgemeinen Zustimmung und Billigung in der Partei d. h. 51,92 pt. der Gesammtzahl seit 1821. Jm legtg enannten sicher ist. Jahre tamen aus Europa 68,89 pCt., jetzt hat ihre Zahl 91,67 erreicht. Auf die einzelnen Länder vertheilt sich die Gesammteinwanderung seit dem Jahre 1821 wie folgt: Deutschland Soziale Uebersicht. * alle deutschen an Salberstadt. Die Handelskammer zu Halberstadt ist bei der Regierung zu Magdeburg darum eingekommen, daß betr. Der Regelung der Sonntagsarbeit in den faufmännischen Geschäften und Fabrikbetrieben alle 38 Städte des Handels fammerbezirks angewiesen werden möchten, erst Verbindung und Berständigung mit der genannten Handelskammer zu suchen, ehe schäftigungsart. die Polizeiverwaltungen der 38 Städte mit den betreffenden Anordnungen vorgehen. Hamburg. Der Fachverein der Maurer Hamburgs hat sich aufgelöst und ist seit dem 1. August 1891 mit sämmtlichen Attiven und Passiven in den„ Zentralverband deutscher Maurer und verwandter Berufsgenossen"( Sitz in Hamburg) übergetreten. nur Berlin. J. Auer. ,, Die Frauen und das Parteiprogramm" lautete bas 4 551 719, Jrland 3 501 683, England 2 460 034, Britisch- Nord- Thema der großen öffentlichen VolksversammDie Differenzen in der Chemischen und Blech- amerika 1 029 083, Norwegen und Schweden 943 830, Desterreich- ung, die am Dienstag Abend tagte und von etwa 1200 Per Emballagen- Fabrik von H. und A. Lupszynski, Ungarn 464 435, Italien 414 513, Frankreich 870 162, Rußland sonen besucht war. Das Bureau bildeten die Frauen Rohrlad, Baſſergasse 18a, ist zu Gunsten der Arbeiter erledigt. Sämmt- und Polen 356 353, Schottland 329 192, China 292 578, Schweiz v. ofstetten und Reißner. Frau Apotheker Ihrerliche Arbeiter bleiben in ihrer früheren Stellung. 174 333, Dänemark 146 237, alle anderen Länder 606 006. Velten referirte. Sie führte aus, daß, wenn die Frauen sich Leipzig, 6. August. Der Töpferstreit hat begonnen. Viele Die beiden einzigen größeren Länder, aus denen die Ein- heute scheinbar eine Spezialbesathung des Programms gestatteten, Gehilfen haben bereits die Arbeit niedergelegt, andere werden wanderung in den letzten zehn Jahren abgenommen hat, sind dies nicht um deswillen hehe, weil etwa die Frauen etwas abreisen, wenn sie die angefangene Akkordarbeit beendet haben. Frankreich und China. Es tamen in dem Jahrzehnt von Besonderes für sich haben wollten, sondern die Absicht sei ledigDas Gewerkschaftskartell hat den Streit als einen Abwehrstreit 1871 bis 1880 insgesammt 73 301 Franzosen ins Land, lich, auf die Ausführungen der gegnerischen Presse über das anerkannt und die Unterstützung der Streifenden beschlossen. Die gegen 51 444 in der Zeit von 1881 bis 1890. Die Wahlrecht der Frauen eine öffentliche Antwort zu geben. Und Generalfommission der deutschen Gewerkschaften in Hamburg wird chinesische Einwanderung belief sich in den Jahren 1871 diese Antwort müsse von Frauen erfolgen. Daß die Forderung auch in diesem Sinne zu bestimmen haben.( Leipz. 3tg.") bis 1880 auf 122 436 Personen, in den Jahren des Wahlrechts für die Frauen keineswegs eine diktatorische Fürth. Ueber die Fabrik von May Offenbacher hat Fürth. Ueber die Fabrik von Max Offenbacher hat 1881 bis 1882 auf 51 469, dann trat das erste Ausschließungs- Handlung des Parteivorstandes bilde, hätte der gegnerischen der Verband der deutschen Glasarbeiter bie Sperre ver- gefeß gegen die Chinesen in Kraft und seitdem find nur noch ver- Preſſe durch die Thatsachen längst bewiesen sein sollen. Die verhältnismäßig wenige Zangzöpfe, beren Bahl sich natürlich der Initiative dazu sei einzig und allein von den Frauen aushängt. Die Kongresse zu Paris und Halle dürften Kontrolle entzieht, ins Land gekommen. Ihren Höhepunkt erreichte gegangen. bewiesen haben, daß daß die Frauen denkende, Wien. Perlmutter Drechsler werden vor Zuzug die Einwanderung im Wirthschaftsjahr 1881-82 mit 788 992 Deutlich gewarnt, da es hier von Arbeitslosen wimmelt.( Nedaktion Personen. In ganz gewaltiger Weise hat die Zahl der ein- fähige und selbständige Glieder der Arbeiterbewegung seien. Man des Wiener Fachblatts der Drechsler".) wandernden Italiener zugenommen. Im Wirthschaftsjahr 1881 habe nicht beabsichtigt, durch die Anwesenheit einiger begabter bis 1882 kamen ihrer nur 15 401 herüber, 1890 dagegen 52 003 Frauen die Anzahl der Redner dieser Kongresse zu vermehren, London, 5. August 1891. Der Streit der Licht und in den ersten 10 Monaten des abgelaufenen Wirthschafts- sondern man habe bei den Berathungen die ganz präzise Stellung brucker in der„ Direct Photo Engraving Co." ist beendigt jahres 51 153 gegen 34 310 im gleichen Zeitraum des Vorjahres, der Frauen dokumentiren wollen. Dies folle auch bezüglich des and zwar zu Ungunsten der daran Betheiligten. Indifferenz, was darauf schließen läßt, daß das vorige Jahr in dieser Hin- Programms in dieser Versammlung geschehen. Auch unter den Inkonsequenz und persönlicher Egoismus waren auch hier wieder Auch männlichen Wählern gebe es eine große Zahl von Faullenzern. die Faktoren, welche dem Kapitale zum Siege verhalfen. Gesicht noch ganz bedeutend übertroffen werden wird. die ungarische Einwanderung hat sich verhältnißmäßig Rednerin widerlegte in eingehender Weise die Behauptung, daß nahmen nämlich einige Kollegen die Arbeit unter der Bedingung schnell entwickelt. Im Jahre 1881 famen 6826 die Frauen für die unmittelbare Antheilnahme am Staatswesen wieder auf: Mädchen anzulernen." Da nun die betreffende Firma durch Herrn Albert in München Lichtdrucker nach" Hung" ins Land, 1890 dagegen 22062, in den ersten 10 Monaten ungeeignet feien. Habe man nicht auch unter den Männern körperLondon anzuwerben sucht, richte ich des letzten Wirthschaftsjahres bereits 22 496. Aehnliche Erschei- liche und geistige Krüppel? Und trotzdem seien dieselben von Man behaupte Kollegen die Mahnung mit der Bitte sich mit nungen weist die russische und polnische Einwanderung auf. Natur aus befähigt, Wähler zu sein. mit den Gegen 10 655 dieser Slaven im Jahre 1881 landeten 1890 schon ferner, die Sozialdemokratie wolle sich in den Frauen ein Kollegen im Auslande solidarisch zu erklären und sich nicht durch 46 671 und in den darauf folgenden 10 Monaten sogar 53 350. großes nenes Stimmvich heranziehen. Wenn man in die Reihen glänzende Versprechungen verlocken zu lassen, Stellung in der Was das Geschlecht der Ginwanderer anbetrifft, so waren unserer Gegner hineinblickt, so finde man Stimmvieh die schwere Direct Photo Engraving Co. anzunehmen. Die Devise diefer in dem legten Jahrzehnt 61,1 pct. männlichen und 38,9 pet. Menge. Vortragende erinnert unter lebhaftem Beifall an die Firma ist: die männlichen Arbeitskräfte durch billige weibliche zu weiblichen Geschlechts. Das größte Kontingent der weiblichen Gin- jüngstvergangene Kaffeler Wahl. Sie kenne viele Familien, in erfehen, wer dies nicht thut, wird entlassen. Thut der Mohr, wanderer stellte 3rland mit 49 pGt. seiner Gesammtzahl, das benen reines Familienglück zu finden sei, obgleich die Frau der oder der deutsche Arbeiter, feine Schuldigkeit und lernt Mädchen n, so wird er, wenn der Zweck erreicht ist, gleichfalls entlassen. geringste Italien mit 20,6 und Ungarn mit 26,2 pet. Im Alter Sozialdemokratie, der Mann den bürgerlichen Parteien angehöre. Referentin geht darauf auf die einzelnen Punte des ProDa nun England selbst für genügenden frischen Zuwachs an zwischen 15 und 40 Jahren standen in der letzten Dekade um der gegnerischen Presse zut von den deutschen Einwanderern 62,2, von den irischen 78,6 pCt. gramm- Entwurfs näher ein, Arbeitskräften sorgt, find momentan die Chanzen für den Aus- you ben unter 15 Jahren alten Ginwanderern stellte Deutsch zeigen, daß die Frauen schon vor der Veröffentlichung des Entbiese kurze Notiz genügt, die deutschen Kollegen genügend zu Die geringste Zahl von Leuten über 40 Jahre lieferte Frland feien am berufensten dazu, über Krieg und Frieden zu entscheiden. mit 7,3, die höchste Italien mit 15,5 pCt. Der Beschäftigung Denn Niemand als sie habe mehr unter dem Kriege zu leiden. nach betrieben von den in der letzten Dekade gelandeten Ein- Auch in Bezug auf das Vereins- und Versammlungsrecht müsse Die schmachvollsten Zustände in aus wanderern männlichen Geschlechts 26 237 eine Profeffion, 514 552 die Frau mitsprechen. noch nicht gar 1 833 325 ausgelernte Arbeiter, gaben verschiedene, dieser Beziehung datirten noch 73 372 gar keine Beschäftigungsarten an. Von den 2040 702 lange vergangener Zeit her und kaum könne man behaupten, weiblichen Eingewanderten waren 1724 454 ohne bestimmte Be- daß es unter der vielgepriesenen„ neuen Aera" wesentlich besser geworden. Auf dem Erfurter Parteitag werde von den Frauen noch folgender Zusaßantrag eingebracht werden: Absch a f= fung aller Vorschriften des Gefehes, welche die Frau heute außerhalb des gemeinen Rechts stellen." Die Mittel zu tirchlichen Zwecken würden Auch über den zum großen Theil von den Frauen aufgebracht. darauf bezüglichen Passus des neuen Programm- Entwurfes müßten die Frauen ihre große Genugthuung ausdrücken. Die In dem Bericht über die Versammlung des Berliner Vereins Einheitlichkeit aller Volksbildungs- Anstalten, d. h. die Schulen der oft und westpreußischen Sozialisten" in der Nr. 181( Bei- berührend, betonte Redner in die dringende Nothwendigkeit der vornehmlich Der Mädchenschulen. Mitten in Hannover. Eine Szene vom Gewerbe- Schieds- lage) des Vorwärts" heißt es gleich Eingangs: Da der Reform gericht schildert der Volkswille" in der Nummer vom Referent am Erscheinen verhindert war, trat man sofort in Berlin sei unter dem weiblichen Geschlecht der Aberglaube er7. August: die Berathungen des Statuts ein." Der für die Versammlung schreckend groß. Die Nothwendigkeit auch der Ausübung der Kläger war von dem Beklagten auf den 29. Juli engagirt, angekündigte Referent war meine Wenigkeit, doch geschah diese Rechtsfrage durch Frauen ward darauf des Näheren betont. Es wie er angiebt, gegen einen Wochenlohn von 20 M. Am Abend Ankündigung ohne eine Zustimmung. Leytere würde ich auch kamen Fälle vor, die nur vom Standpunkt der Frau aus zu or Antritt der Arbeit wurde ihm von einem Arbeitsburschen des nie gegeben haben, denn ich halte die Begründung von, nach beurtheilen feien. Auch unter den durch Zölle und Steuern erBellagten mitgetheilt, daß er nicht in Arbeit treten könne. Bandsmannschaften getrennten sozialistischen Vereinigungen, für höhten Lebensmittelpreisen hätten am meisten die Frauen zu Kläger verlangt nun dafür eine Entschädigung von 40 Mart. ein durchaus verunglücktes Unternehmen, durch das für die leiden.- Referentin ging darauf noch, häufig durch lebhaften unterbrochen, auf die Gesinde Ordnung ein. Die Abbittet der Beklagte, mit dem Kläger einige Worte wechseln zu ständen aber der schönste Wirrwarr angerichtet werden kann. schaffung der Gefängnißarbeit, ein Punkt des alten Programms, dürfen. Als ihm dies gestattet wurde, machte er den Kläger Seit dem Kongreß in Halle haben in fast allen Provinzen habe sie im neuen Entwurf nur ungern vermißt. Rednerin schloß darauf aufmerksam, daß er, der Beklagte, diesen Fall, des Reiches sogenannte Provinzal- und Landes- Parteitage unter lebhaftem Beifall mit der Versicherung, daß die Frauen ben er sich zur Belehrung dienen lassen wurde, stattgefunden und ausnahmslos haben diese Zusammenfünfte un nicht eine neue Bevormundung Seitens der Sozialdemokratie, in der Junung erläutern werde. Dies könne für den ferer Genossen zur Einsehung von Agitations Komitees geführt, sondern die völlige Befreiung aller Menschen durch dieselbe an Kläger sowohl von Vortheil als auch von Nachtheil sein. welche der Leitung und Förderung der Agitation in den in Frage strebten. Desgleichen würde er, falls Kläger hier irgendwo fommenden Landestheilen zu besorgen haben. Diese Komitees Nachdem ein Antrag angenommen worden, dahin gehend, Stellung bekäme, diese auskundschaften und hier find, mit mehr oder weniger Erfolg, ihrer Aufgabe auch überall die Tellersammlung nach Schluß der Versammlung fortzusehen sag tann sich jeder Leser denken.) burde der Beklagte vom Vorsigenden unterbrochen.( Den Schluß gerecht geworden. Andererseits hat der Parteivorstand, soweit und den etwaigen Ueberschuß desselben dem Agitationsfonds hin seinen Klage Antrag zurück. Kläger zieht darauf die zur Verfügung stehenden Kräfte ausreichten, die Agitation für die Frauenbewegung zuzuwenden, sprachen in der sich an den und Organisation überall gefördert, wo sich dies für nothwendig Vortrag anschließenden lebhaften Distussion im Sinne der Referentin die Frauen Scherzer, Gubela, Reißner und Es ist überflüssig, dieser Mittheilung, in welcher das ganze erwics. trostlose Elend des vom Kapital abhängigen Arbeiters kurz zu Wenn dabei nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten, so Fräulein Wabniz. liegt dies in der Natur der Sache und nicht zum Geringsten mit Nachdem beschlossen worden, die Diskussion der bereits vorArbeiter aus solchen Verhältnissen, und das ist Organisation. daran, daß die Genossen an manchem Orte allen Erfolg von gerückten Zeit wegen zu vertagen, theilte Frau v. Hofstetten auswärtiger Hilfe erwarten. Es grenzt manches Mal geradezu mit, daß an Stelle des ausgeschiedenen Fräulein Bader und Weimar. Am 2. August tagte hier der erste Schuh- ans Unglaubliche, was für Erfolge sich die Genoffen an einzelnen der laut des in einer öffentlichen Versammlung erfolgten Schiedsmachertag für Thüringen. Derselbe war von den Orten von einer Versammlung, die der oder jener bekanntere spruchs zur Uebernahme eines Vertrauensamtes untauglich beStädten Weimar, Erfurt, Weißenfels, Mühlhausen, Arnstadt, Genosse dort abhalten soll, versprechen. Wenn auch nur der fundenen Frau Gubel a zwei neue Mitglieder zu der aus fieben Gotha, Jena, Altenburg, Gera, Eisenach und Apolda durch hundertste Theil all dieser Wünsche erfüllt werden sollte, dann Personen bestehenden Agitations- Kommission für die 17 Vertreter, worunter zwei weibliche, beschickt. Die Berichte hätten unsere bekannteren Abgeordneten und Redner nichts weiter Frauen bewegung zu wählen feien. Frau Gubela beklagt sich darauf wiederholt bitter über darniederliegt und eines der schlechtestgestellten in der Industrie/ 3u thun, als von Versammlung zu Versammlung zu ziehen. Die Thatsache, daß bekannt wird, Bebel oder Liebknecht spricht das ihr angeblich zugefügte Unrecht. ist. Von Erfurt wurde z. B. angeführt, daß in einer Fabrik, in an dem und dem Tag da und da, hat regelmäßig zur Folge, Auf Vorschlag des Genossen Mehner wird die Sache als welcher blos halbe Tage gearbeitet wurde, die Affordarbeiter, daß aus der betreffenden Provinz, in der die genannten Ab- noch schwebend betrachtet und nur Frau Rohrlack in die darunter Familienväter, mit einem wöchentlichen Verdienst von geordneten eine Versammlung abhalten, Dutzende von Briefen Kommission gewählt. & M., Gegen einen die Kellnerinnenbewegung absprechend beurtheilensiner anderen Fabrit sind bereits 7 28ochen 18 urden. Weinlaufen, in denen verlangt wird:„ Da der Abgeordnete Bebel an dem und dem Tag doch da und da spricht, also einmal in den Aufsatz in der„ Berliner Volks- Tribune" soll in einer demborden, sämmtlich verheirathete Männer; bis jetzt ist noch nicht der Nähe ist, so könne er doch auch gleich in X. Y. 3. u. s. w. nächſtigen Versammlung Stellung genommen werden. abzusehen, wann sie wieder in Beschäftigung treten können. Folgende Resolution fand Annahme:„ Die heutige, Bemerkenswerth war auch die Ausführung des Arnstädter Bersammlungen abhalten. Natürlich ist es unmöglich, diesen immer sich wiederholenden von über 1500 Personen besuchte Verfammlung, in welcher Frau Rollegen, daß der dortige Landrath die Zahlstelle schließen will, Verlangen gerecht zu werden. Die Folge aber ist, die von allen Ihrer über den Programm- Entwurf referirte und das gleiche weil das Statut besagt, daß auch Arbeiterinnen dem Verein beitreten können. Klage und verlangt ein anderes des Proletariats befürwortete, Statut. Auf die Erwiderung, daß diefem Verlangen nicht statt- und Partei- Organisation haben. Sie ist der Ausdruck des Thätig erklärt sich mit derselben einverstanden und verlangt als schließ Begeisterung der für unsere rien amber ahn üter aden bie der eholt als ange gens chluß e vor nzen en bei ch in ge Jager chuld rauf Te an annte An e die ge Jaben Ochen aren Der Mo ren Mo Mo r der öffen Orden Band gegen hilde hat Srard ber örde ch die wedt n Ver rthum Bufa genau 13 bei i der richt Over it als er als terfeit aus rent ar. über Schuhmachertag. 11 Versammlungen. Wir erhalten folgende Zuschrift: " Mit dreifachem Hoch auf die Sozialdemokratie schloß die Sie nur hin und bringen Sie ein anderes Statut; ich verstehe Gin solcher falscher Weg aber wäre es, wenn wir unsere Partei| Diese Begeisterung darf aber nicht auf falsche Wege leiten. Versammlung. ganz Deutschland erstrecke, meinte der Herr Landrath:„ Gehen für welche denselben eben nie genug geschehen kann. von dem Gewerkschaftskram nicht viel."( Letzteres wird zweifellos Die freie Vereinigung der Zimmerer Berlins und feine Richtigkeit haben.) Es wurde beschlossen, die Organisation nach Landsmannschaften zu organisiren anfingen. Das würde mmer mehr zu stärken, und jeden günstigen Zeitpunft zu be- nur zu einer Zersplitterung der Kräfte und wohl auch zu Eifer- umgegend hielt am 3. Juli eine Generalversammlung in Rehliz und Bänkereien führen, die besser unterbleiben. Glaubt Salon ab. Der erste Punkt der Tagesordnung, Vortrag, mußte Buzen, um vorzugehen; ferner das Fachblatt zu vertheilen, füchteleien er andere Genosse sich zur Agitation und Organisation ausfallen, da Genosse R. Baginski nicht erschienen war und auch Fühlung zu nehmen mit den Kollegen und auch öffentliche Ver in seiner Heimath- Provinz besonders geeignet, so mag er sich nur teinen Stellvertreter gesandt hatte. Ueber den zweiten Punkt, Absammlungen zu arrangiren. Um ein planmäßiges Vorgehen zu bind 2 IV., als Vertrauensmann für Thüringen gewählt. Mit Provinzial- Agitationskomitee wenden. Laugen die Vorschläge, merad P. Schulz Bericht. Danach betrug die Ginnahme 369,14 30. Gem Hoch auf den Verein Deutscher Schuhmacher endete der die der Betreffende zu machen hat, etwas, dann werden sie sicher die Ausgabe 193,97 W., der Bestand 175,17 M. Die Abrechnung zur Ausführung gelangen. Freilich gilt auch von der Agitation, wurde fur richtig erkannt und dem Kassirer Entlastung ertheilt. daß der Eifer und gute Wille, der sich zur Agitation berufen Der dritte Punkt, Ersatzwahl des Vorstandes, fand mit der Wahl dem Zeitraum von 1820 bis 1890 ist der Gegenstand eines steht. Ein Beweis dafür ist der Versuch, durch landsmannschaft Schriftführer und Sauer zum Kontrolleur feine Erledigung. Die Einwanderung in die Vereinigten Staaten in Fühlenden, nicht immer mit dem wirklichen Können im Einklang der Kameraden Dehlert zum ersten Vorsitzenden, Schend I zumt besonderen Berichts, den Major Brock, der Chef des statistischenliche Vereine die Agitation in der Provinz zu fördern. Man denke Unter Verschiedenem gab Kamerad Lehmann bekannt, daß es " O Dann wurde beschlossen, Sonntag, den 30. August, in Knebel's Salon, Badstraße, die Lassalle- Feier der Freien Vereinigung der Zimmerer abzuhalten, und wählte man hierzu die Kameraden Hugo Lehmann, Seefeld, Tahm, als VergnügungsKomitee. Das Billet kostet für Damen 30 Pf., für Herren 50 Pf. Alle Freunde und Genossen sind freundlichst eingeladen. " ,, Kreuzfidel", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. % 9-11 Uhr. - Verein Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung Wenn er nur München, 3. August. In den Kasernen der hiesigen Re gimenter ist wieder eine Suche nach sozialdemokra tischen Schriften 2c. angeordnet worden. Gefangverein Glück zu",| Schauspiel zusehenden Zuschauer neue Hoffnung. dem Ausschuß des Berliner Bau Arbeiter Kartells gelungen| Friesen- und Arndtstraßen- Ecke bei Ulbrich. fei, zur Kunst- Ausstellung im Ausstellungspark Billets zu dem Prinzen- Allee 10( Gesundbrunnen).- Gesangverein ,, Phönig, Botsdamer noch eine kurze Zeit aushielt, konnte der Tapfere gerettet werden, straße 89.- Gesangverein harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. ermäßigten Preis von 25 Pf. für diejenigen Gewerkschaften, Gesangverein iederkranz", Brandenburg a. H., bet Escher, Gesell- denn unterhalb des Rheinfalls, wo das Wasser wieder ruhiger welche sich dem Kartell angeschlossen haben, zu erhalten. Diese schaftshaus. Billets find bei Kuhlmey, Neue Friedrich- und Rosenstraßen- Ecke, sound der geselligen Arbeitervereine Berlingo up, bet teszeit, Wirklich sah man auch bald ein solches vom Land abstoßen und Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. wird, vermochte man ihm dann zu Schiff zu Hilfe kommen. unter Vorzeigung des Mitgliedsbuches resp. der Karte der betr. Wrangelſtr. 30. Tambourverein ,, Deutsche Eiche", 9 Uhr, bei Teschen dem Dahintreibenden nachfahren. Nach etwa einer halben Gewerkschaftsorganisation erhältlich. dorf, Boffener und Fürbringerstr.- Ecke. Vergnügungsverein, Quodlibet," Stunde erfuhr man denn auch, daß er zwischen Rhina und Murg Bühnenverband ,, Normannia" glücklich ans Land gebracht worden und sich den Verhältnissen alle 14 Tage, bei Säger, Grüner Weg 29. tagt alle Sonnabend vor dem Erſten bei Dahme, Grüner Weg 59. Bergnügungsverein entsprechend wohl befinde. Was man bisher für gänzlich unmög Carmen Sylva" Oranienstr. 46. Privat- Theatergesellschaft und Artisten- lich gehalten, war also geschehen. Vergnügungsverein ,, ma ilub umor", alle 14 Tage, Möckernstr. 114. glöckchen" Röslinerstr. 17. Musitverein Stern" Oppelnerstr. 29. Stattlub Bergnüngungsverein ,,& u stige Brüder"" Dranienſtr. 126. ,, Ramsch", 9 Uhr, bei W. Schmidt, Wrangelfir. 141. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- GefangBad Spa, 5. August. Der Ballon Hercule" stieg Zum Bericht über die Versammlung des Wahlvereins verein Bön ir", Steinmegstr. 76, bet Lemm. Aufnahme neuer Mitglieder. Bitherklub Musikverein ,, Borwärts", Ab. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, part. für den 5. Wahlkreis, welche am 3. August stattfand, ist nach- Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Lausitzerstr. 41.- Bitherklub ar vorgestern im Siebenstundenpark im Beisein einer großen Volks Tambour zutragen, daß der Vorsitzende, Genosse Fritz Berndt, noch den monte", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7.und zwei Franzosen, Namens Marime Dreyfus und Gervais. Versammlungsbericht des Vereins der Gastwirthe erwähnte, in Berein" Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- menge auf. Im Schiffe befanden sich der Luftschiffer Glorieur Ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. welchem dem Wahlverein der Vorwurf gemacht wird, seine Zahl- Berliner Turngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von Kaum hatte sich der Ballon etwa 300 m hoch erhoben, als die stellen an Wirthe vergeben zu haben, die nicht dem Gastwirthsverein 8-10 Uhr, Turnlofal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends Stride, die das Schiff mit dem Ballon verbinden, plöhlich angehören. Da dies nicht zutrifft, so bedauerte der Redner, daß bed'iber turn bexebet fich Königſtaptiſches Gyms rissen. Alle drei Luftschiffer stürzten von schwindelnder Höhe der Vorstand des Gastwirthsvereins seine Mitglieder so wenig naftum, Elisabethstraße 57-58. Turnverein ,, Fichte( volksthümlich), jeden herab. Dreyfus und Gervais fielen auf eine Scheune und zogen fenne. Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. Stattlub„ Ram fch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung sich nur leichte Verlegungen zu. Glorieur jedoch fiel mit dem zu berichtigen ist, daß der Referent Pirch nicht bezüglich der in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genossen find freundlichst Kopfe auf einen Felsen und zog sich derartige Verlegungen zu, Peus'schen Ausführungen seine Uebereinstimmung erklärte, eingeladen.( Stattlub ,, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10.- Humoristischer daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Außer einer Kopf Privat wunde hat er einen Rippenbruch und zahlreiche Quetschungen sondern er bezeichnete sich als in der Hauptsache mit Werner ein- Klub Adonis" bei Seto, Koppenftr. 75. Gäfte willkommen. Lotal Veteranenverstanden. straße 9 bei Bettin. Privat- Theatergesellschaft Augusta Victoria" davongetragen. Er konnte nach Spa zurückgebracht werden. Der 9 Uhr, Victoria Saal, Perlebergerstr 13, Sizung, Aufnahme, Gäste willtommen. Ballon wurde südöstlich von Eupen auf dem Hohen Venn aufAchtung, Schneider und Schneiderinnen! Deffentliche Bersammlung Nach der Sigung Probe.- Theater- Verein, Gioconda", Abends 9 Uhr, gefangen. am Dienstag, den 11. August, Abends 8% Uhr, in Nieft's Salon, Weberstr. 17. Sigung. Theater- Verein Dilettanten Bühne", alle Sonnabend um Gäste willkommen. Tagesordnung: Siehe Säulenanschlag vom Montag und Annonze vom 9 Uhr Sigung bei Barta, Rirdorf, Bergstr. 120. Cagliari( Sardinien). 6 Briganten überfielen am hell Dienstag. Die Versammlung wird sich unter anderem mit der Einrichtung des Verein Zuftige Brüder", Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. Wertstellen- Delegtrtensystems als Mittel einer zweckmäßigen Agitation befaffen. gnügungs- Berein„ Qustige 13", Abends 9% Uhr, bei Liebzeit, Wrangellichten Tage den Kaufmanu Lubraso und gaben denselben erst Alle Arbeiter der Maaß- und Tagschneider- Branche, Militär- und Lieferungs- ftraße 30. Gäste willkommen. Vergnügungsverein" Sorgenbrecher", gegen ein Lösegeld von 100 000 Lire frei. branche, Arbeiter und Arbeiterinnen der Herrentonfettions- und Damenmäntel: Mendelssohnstr. 4, Sizung mit Damen. Branche sind eingeladen. Die Agitationstommission der Schneider und gnügungs- Verein Schildhorn, Kastanien- Allee 52, bei Weber. Sizung Schneiderinnen Berlins. Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben be- order Aufnahme neuer Mitglieder. Gerren u. Danen basu willforms Roller'scher fchäftigten Arbeiter. Bersammlung am Montag, den 10. August, Abends 8 Uhr, im Restaurant„ Bürger- Garten", Lindenstr. 105, Unterricht u. Uebung. Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobftr. 75. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Vergnügungsverein„ Sorgenbrecher". Gegr. 26. Juni 1886. Jeden Henning über die Abstammung des Menschen und seine Beziehungen zur Thier: Sonnabend, Abends 8½ Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, welt. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragetasten. Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Verein zur Wahrung der Intereffen der Schuhmacher. Mitglieder: Touristenverein ,, Wanderlust". Sizung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, Rauchklub Goldene versammlung am Montag, den 10. August, in den Arminhallen, Komman Grünauerstr. 14 bei Rach. Gäste willommen. Rauchklub, Dorndantenstraße. Vortrag des Herrn Dr. Zadek über Zungenkrankheiten. Bahl- au a st e", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bet Brückner. Rauchreiches Erscheinen erwünscht. Gäste herzlich willkommen. röschen", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenstr. 19 bei Dyhring. flub Rothe Nette", Weinstr. 22, bet F. Steuer. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Arbeiter-Sängerbund. Die Generalprobe der Gesangvereine Bruderherz, Steinnelle, Karthaus'scher Gesangverein und Ihn'scher Gesangverein Humor findet Montag, den 10. Auguft, Abends 9 Uhr, bet Schneider, Belforterftraße 15, statt, wozu sämmttiche Mitglieder obiger Vereine erscheinen müssen. Verein der Rügenwalder. Sonnabend, den 8. August, Abends 9 ühr, Rosenthalerstr. 38( fleiner Saal). Kranken- und Begräbnißkaffe des Vereins sämmtlicher Berufsklassen, Berlin 2( Eing. Hilfstaffe Nr. 2). Versammlung am Sonnabend, Abends 8 Uhr, im Restaurant Zülow, Admiralstr. 38. Gäste willkommen. Freie Vereinigung sämmtlicher in der Papierindustrie beschäftigten Arbeiterinnen und Arbeiter Berlins und Umgegend. Da die Ver fammlungen der Bereinigung nur monatlich stattfinden, so sind zur Entrichtung der wöchentlichen Beiträge folgende Bahlsteklen jeden Sonnabend zwischen 7% bis 9% Uhr geöffnet: 1. bet Herschleb, Adalbertstr. 4; 2. bei Hente, Blumenstr. 38; 3. bei Kuhlmey, Schönhauser Allee 28. Aufnahme von Mitgliedern findet daselbst auch statt und beträgt die Einfchreibegebühr 20 Pf. und der wöchentliche Beitrag 10 Pf. Allen Arbeiterinnen und Arbeitern, welche in der Papierindustrie oder verwandten Betrieben thätig sind, wird es zur Pflicht gemacht, sich der Ver einigung anzuschließen. Die nächste Versammlung findet am 24. August Inselstraße 10 statt. Im Auftrage des provisorischen Vorstandes: H. Greifenberg, Gräfeftr. 9. Tischlerverein. Heute Abend 9 Uhr, Melchiorstr. 15, Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Henning über die Abstammung des Menschen und seine Beziehung zur Thierivelt. 2. Unterſtüßungsgesuch. richtsstraße 10 bei Gehrand, Statuarische Monatssigung. Männer- Gefangverein Steinnelke. Sonnabend Abend 9 úr, GeE.§. Nr. 37. Gonnabend, den 8. b. M., Abends suhr, großer SommerBerliner Kranken- und Begräbnißkaffe für Frauen und Mädchen, nachtsball in der Unionsbrauerei, Hafenhaide 22-31. Sämmtliche Mitglieder sowie deren Freunde und Bekannte sind freundlichst eingeladen. Der Reinertrag ist für die ausgesteuerten Mitglieder bestimmt. Billets: Damen 30 Bf., Herren 50 Pf., find bei sämmtlichen Vorstandsmitgliedern sowie am Abend Verein Bildung und Geselligkeit. Sonnabend, den 8. August, Abends im Lofal zu haben. 8 Uhr, Vereinsversammlung bei Zeitmann, Brunnenstr. 9. Tagesordnung: Bortrag des Herrn Redakteurs Rarfunkel über den Bonentarif. Theater Gesellschaft Schneeglöckchen" im " Gäste willkommen. Vermischtes. VerVer Berlin", Abends " Glogan. Infolge des Hochwasser 3 tritt in den Orten Beichau, Kosiadel, Kozemeuschel, Kuttlau, Moßwiz, Noßwiß, Berbau und anderen Ortschaften das gastrische Fieber so heftig auf, daß in einzelnen derselben 10-20 Personen daran frank liegen. New- York, 6. August. Bei Port- Byron, Station der West Shorr- Eisenbahn im Staate New- York, fand heute früh ein zu a mmenstoß eines Güterzuges mit einem Schnellzuge statt. Elf Personen sollen getödtet und 19 Personen verwundet ſein. Die Mehrzahl der Getödteten und Verwundeten besteht aus italienischen Arbeitern. Literarisches. Ed. Bernstein. Eine Von der Nenen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Dies Verlag) ist soeben das 45. Heft des 9. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Anti- und Philosemitisches. Gesicherte Familienheimstätten. afsalle über die Grundidee seines" Franz von Sidingen." Bon Der Prozeß Sommerbetrachtung über ein Hundstagsprojekt. von Fourmies.- Desinfektion und Desinfektionsmittel, Von Bernhard Zerbst.- Feuilleton: Der Pariser Garten. Novelle von Minna Kautsky.( Fortsetzung.) Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt, Rodach b. Coburg. In die einem anderen gegrabene Grube fiel der hiesige Arzt Dr. Majer. Derselbe hatte gegen ein Vorstandsmitglied der Krankenkasse in Mender wegen Beleidigung geklagt, weil dasselbe geäußert:„ Die Krankenkasse könnte ganz gut bestehen, wenn nicht der Doktor in Rodach den Arbeitern ihre mit blutigen Fingern und saurem Schweiße er- Bei Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich worbenen Pfennige aus der Tasche ziehen würde." Durch Zeugen wurde erhärtet, daß Dr. Majer thatsächlich weniger Besuche bei seinen Krankenkassen- Patienten gemacht hat, als er in sein ärztAussage vom 27. Juni behauptet hat. Die eingangs erwähnte liches Journal eingetragen und in seiner ebenfalls beeidigten Beleidigungsklage endete nicht nur mit Freisprechung des Angeflagten, sondern der Amtsanwalt beantragte auch Abgabe der Aften an die Staatsanwaltschaft, da hier offenbar ein Vergehen des Betruges und des Meineids seitens des Dr. Majer vorliege." Außerdem wirft diese ein grelles Licht auf den groben Unfug, der seit Bismarc's Vorgang allein mit Beleidi- keine Ahnung vom Puffspiel zu haben. Kleinlaufenburg( Baden). 8 Uhr, Sonntag, den 9. August, findet eine Besichtigung ber Riefelanlagen augungstlagen getrieben wird. Blantenburg unter Führung von Beamten statt. Abfahrt vom Stettiner Bahnhof Mittags 1,30 Min. Gäste sind willkommen. Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 9. August, Abends Kommandantenstraße, Gratweil's Bierhallen. Tagesordnung: Vortrag des Herrn 2. Henning über:" Die Sintfluth". Nachher gesellige Unterhaltung und Zanz. Gäste, Damen und Herren sehr willkommen. Die Ethische Gesellschaft macht hiermit auf den zuletzt vor dem Strafantritt des Herrn Peus von demselben gehaltenen Bortrag: Die Knebelung der Wahrheit durch die Beleidigungsparagraphen", aufmerksam, welcher von der Gesellschaft als Broschüre herausgegeben und schon am Sonntag fowie in allen späteren Bersammlungen zu haben ist. Sonnabend. Lese- und Diskutirklub Lese- und Diskutirklubs. Feuerbach" im Lokale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. " Heine", Abends 9 Uhr, im Lokale des Herrn Zechlin, Hornstr. 11. Lese und Diskutirklub des Arbeiterbildungs- Vereins im tleinen Saal. Gäste haben Zutritt. demokratischer Lesetlub. Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. in A. 3. 102. Wenn Sie wirklich ein alter Abonnent sind, dann hätten Sie wissen müssen, daß wir den betreffenden Verein S. J. Ihre Einsendung wird wahrscheinlich nicht auf nahmefähig gewesen sein. Wir bewahren unerbetene Manuskripte und die betreffende Perfon längst behandelt haben. nicht auf. F. C., Zoffenerstr. Die Angelegenheit ist doch wohl ohne öffentliches Interesse. J. B. Das wissen wir nicht. Henschker. Entschuldigen Sie, aber wir sind so unglücklich. R. E. Derartige Anträge sind bereits mehrfach gestellt, Unter den 14 Bezirken befinden sich einige, die bereits in unserem Besitz waren. F. B., Strelitzerstr. Ein Vater hat das Bestimmungsrecht über den Aufenthalt seiner unverheiratheten, minderjährigen Tochter und kann dieselbe, wenn sie gegen feinen Willen aus dem Hause geht, durch die Polizei zurückholen lassen. Ueber die Errettung eines Mannes, welcher in den Rheinfall gerathen war, liegt jezt Näheres vor: Am Nachmittag des 2. August wurde Die Bevölkerung durch den Ruf in große Aufregung versetzt:„ Es Alles stürmte der hiesigen kommt ein Mann den Rhein herab." Man sah etwa 800 Meter oberhalb der Brücke Rheinbrücke zu. Mo. Nein, polizeiliche Erlaubniß ist nicht nöthig. einen Flößer auf zwei zusammengebundenen Floßrudern dem P. T., Thurmstr. Ihre Frage ist schon vor längerer Zeit Rheinfall zutreiben und war mit Gewißheit vorauszusehen, daß der Mann dem sicheren Tode entgegenging. An Rettung war dahin beantwortet worden, daß Sie die Anwaltskosten nicht nicht zu denken, da der Rhein in so unmittelbarer Nähe des zahlen brauchen, wenn Sie nachweisen können, daß dieselben von Beißensee, Restaur. Duſedann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 Strudels nicht mehr schiffbar ist. Die Menge, welche sich bei Ihrem Schuldner bei rechtzeitigem Vorgehen beizutreiben gewesen Paris Deutscher sozial- der Brücke angesammelt hatte, rief aber dem Verunglückten zu, wären. Versuchen Sie eine gütliche Einigung mit dem Anwalt. Ecte Rue Montmartre und Rue Etienne- sich recht fest zu halten, und dieser Zuruf muß ihm neuen Muth W. W., Würgsdorf. Es liegt zweifellos eine öffentliche Kranken- und Begräbnißkaffe sämmtlicher Berufsklaffen( E.$.) erweckt haben, denn krampshaft klammerte er sich an seinem Halte- Beleidigung vor. Wenn er auf eine bestimmte Person zeigte, als Berlin 3. Versammlung jeden 1. u. 3. Sonnabend jeden Monats Brunnen- punkt fest. Dann schoß er in den Strudel hinein und verschwand. er seine Worte sprach, so kann der so Bezeichnete klagen, soust Arbeiter- Süngerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends Im nächsten Augenblick kamen die beiden Ruder fast senkrecht aus sind die Mitglieder des Bureaus flageberechtigt. Wenn Kläger 9 Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein Grüne dem Wasser, aber immer noch hatte sich der Mann an dieselben und Verklagter in demselben Gemeindebezirk wohnen, so mus Gefangverein angeklammert. In der sogenannten„ Enge" verschwanden Mann der gerichtlichen Beleidigungsklage ein Sühneversuch vor dem 3yrania", Landsbergerstr. 31 bei Musehold.- Gesangverein" Sanges: und Ruder nochmals, um im nächsten Augenblick wieder zum Schiedsmann vorangehen. Gesangverein" Freund= Gefangverein„ Treuer Bund", Vorschein zu kommen. Nun faßten die dem herzzerreißenden straße 35a bei Wolf, Abends 8 Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Eiche", Rigdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beiler. Echo", Naunynstraße 86, bei Zubeil. schaft 2", Friedenstr. 48 bei Tollkühn. Unferem 118 Pfd. schweren Kollegen und Athleten Emil Persicke gen. Rüstow zu seinem Wiegenfeste ein dreifaches Hoch! Die 111-149 Pfd. schweren 913b Athleten. Wir gratuliren alle Mann, Georg Küssner wird schon wissen, Weil Du heut 30 Jahre zählst, Sehen wir das Bier schon fließen. Das beste ist das Frühstücksgericht, H. 2. Sie müssen die Karte abholen. Fachverein der Berliner Arbeiter- Bibliothek. Musik- InstrumentenArbeiter. Den Mitgliedern des Vereins zur Nachricht, daß der Kollege Carl Darabasz, Sorauerstraße 29, am Dienstag, Nachi. 3 Uhr, verstorben Sammlung sozialpolitischer Flugschriften. Herausgegeben von Max Schippel. Soeben erschien Heft I der III. Serie: Ist der Sozialismus mit der menschlichen Natur vereinbar? Von Paul Kampffmeyer. Preis pro Heft 10 Pf. Wiederverkäufern hoher Rabatt. Von der Reise zurück 917b] Dr. Georg Heimann, Krausenstr. 30. Nur 1 Mark. Klagen, Eingaben, Reklamationen Rath im Zivil- und Strafprozeß. Gin ziehung von Forderungen. Pollak jekt Raupadhftr. 7, I. Auch Sonntags Sonst friegt man eene zu große Ficht ist. Die Beerdigung findet am Sonn- 1. Serie komplet( 12 sefte) 2. Serie komplet( 14 Sefte) Friedrichshagen. 922 b Deine Kollegen. Erklärung. Hiermit nehme ich die gegen den Zimmerer Hugo Lehmann aus: gesprochene Verleumdung und Beleidigungen zurück und erkläre denselben in jeder Beziehung für einen Ehrenmann. Paul Sonntag, Zimmerer, 911b Marienburgerstr. 48. Den Parteigenoffen zur Nachricht, daß ich Müllerstr. 168, Eingang Lynarstr., direkt a. d. Verbindungsbahn, waaren- Geschäft eröffnet habe und bitte, sich meiner gütigst erinnern zu wollen. 912b ein Möbel-, Spiegel- u. PoliterH. Künstler. Alle Uhren 387L tag, den 9. August, Vormittags 10 Uhr, von der Leichenhalle des Emmaus- Kirchhofs aus statt. Um rege Betheiligung ersucht 375/19 Der Vorstand. Bruders Hugo Langer zur Nachricht, Preis 1, Mark. Preis 1,65 Mark. Alle Bestellungen, Geldsendungen und eingeschriebenen Briefe adresfire man: Herrn G. Link, Expedition der Berliner ArbeiterBibliothek, Berlin S0. 26, Elisabeth- Ufer 55. zu Garantie] von W. Fischer Empfehle den Genossen mein[ 945 Cigarren- Geschäft. m. Wartmann, Friedrichstraße Restaurations- Einrichtungen mache strebsamen Leuten, die über circa 600 M. verfügen. Adressen unter S. R.14 in der Exped. d. 3tg. erbeten. Allen Freunden u. Bekannten meines Jede Nähmaschine au reparien oftet| daß derselbe am Mittwoch verstorben 2,50 M., Kleine Reparaturen billiger. Refterhandlung iſt. Die Beerdigung findet Sonntag, Nene Nähmaschinen sämmtlicher, nur Empfehle meinen geehrten Freunden den 9. 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Genosse Ernst NBIIer, Redakteur der Märkischen Volksstimme", vom Landgericht wegen Pfaffenbeleidigung 6 Monat Gefängniß und sofortige Verhaftung. » Offenburg. Genosse D. 3ielowski, Redakteur des Volksfreund", vom Schwurgericht von der Anklage der Gendarmenbeleidigung freigesprochen. 2. Saalfeld. Genosse Hofmann, Redakteur des„ Saalfelder Volksblatt ,, wegen groben Unfugs", begangen durch Verbreitung der Behauptung Luther habe Selbstmord begangen, vom Schöffengericht 150 M. Geldstrafe ev. 6 Wochen Haft. Das Polizeimandat lautete auf die gleiche Summe. " Lambrecht. Genosse Richter wegen groben Unfugs durch Polizeimandat zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt, vom Schöffengericht freigesprochen. » Berlin. Die Genossen Aurin und Schwarze wegen Beleidigung eines Schlächtermeisters 150 M. Geldstrafe bezw. 6 Wochen Gefängniß. " 8. Plauen. Die Redakteure Wittich vom„ Wähler" in Leipzig und Schaupner vom Vogtl. Volksblatt" von der Anklage der Veröffentlichung von Untersuchungsakten freigesprochen. » Zeit. Die Genossen Brinkmann, Wolf und Scheffel wegen angeblicher unerlaubter Rollette je 15 M. Geldstrafe oder 3 Tage Haft. 4. Erfurt. Genosse Schulze, Redakteur der Thüringer Tribüne", von der Auflage der angeblichen Untreue frei gesprochen. Er hatte Streifgelder für Hamburg nach Erlöschen des dortigen Streits den streikenden Schuhmachern in Erfurt überwiesen. 6. Offenbach. Genosse Friedrich Bender, Redakteur vom Offenbacher Abendblatt", wegen Stadtverordneten- Beleidigung 200 M. Geldstrafe event. 40 Tage Haft. " Zeit. Genosse Hoffmann, Redakteur des„ Volksboten", wegen angeblicher Gendarmen- Beleidigung 50 M. Geldstrafe event. 10 Tage Haft. " 7. Bielefeld. Maurer Schrumpf von Herford von der Straffammer von der Anklage wegen groben Unfugs, durch Aushängen einer rothen Fahne an seinem Hochzeitstage, freigesprochen. Strafmandat lautete auf 15 M. Sonneberg. Genosse Albin Schwendemann wegen Beleidigung durch die Presse 4 Wochen Gefängniß. D Berlin. Genosse W. Jezorte von der Anklage der Majestätsbeleidigung endgiftig freigesprochen, nachdem das Reichsgericht das auf 6 Monate Gefängniß lautende frühere Erkenntniß aufgehoben hatte. » Zeit. Die Genossen A. Leopoldt, Frau Anna Hofmann und Frau Piele wegen unbefugten Haltens von Grabreden je 15 M. Geldstrafe event. 8 Tage Gefängniß. 9 8. Halberstadt. Genosse Kunze Nachterstedt vom Landgericht wegen Aufreizung 100 M. Geldstrafe eventuell 10 Tage Saft. » Dresden. 3 Bigarrenarbeiter wegen Vergehens gegen § 153 der Gewerbe- Ordnung, angeblich begangen durch den Ausdruck Streifbrecher", su je 2 Wochen Gefängniß und 5 M. Geldstrafe verurtheilt. " 9. Breslau. Genosse Schütz von der Auflage der„ Aufreizung" freigesprochen. • Frankfurt a. M. Die Genossen Emme I, Schlice, Schmieder und Seeger wegen Uebertretung des preußischen Vereinsgefeges je 20 W. Geldstrafe eventuell 4 Tage Haft. » Bargteheide. Genosse R. Werner vom Schöffengericht wegen Anstistung zur Sachbeschädigung( Plakatanklebung) 30 M. Geldstrafe eventuell 6 Tage Gefängniß. " » Sangerhausen. Genosse Herrling vom Schöffengericht wegen. Magistratsbeleidigung 5 M. Geldstrafe eventuell 1 Lag Haft. 10. Leipzig. Die Genossen Bäum Ier und Freidant in der Stevisionsinstanz vom Reichsgericht wegen angeblich verbotener Rollette freigesprochen. 12. Dresden. Mehrere Genossen wegen Uebertretung einer Berordnung vom 14. Juli 1840, angeblich begangen durch Tragen eines aus rothen Blumen geflochtenen Kranzes, mit 15 bis 30 m. bestraft. " » Stettin. Genosse Fritz Herbert, Redakteur des Boltsboten", wegen Schöffengerichts- Beleidigung 50 M. Geldstrafe, von einer Anklage der Fabrikanten- Beleidigung freigesprochen. 14. Chemnig. Mehrere Genossen wegen angeblichen Kartenverkaufs freigesprochen. Sonnabend, den 8. August 1891. 15. Berlin. Genosse J. Klinger wegen Beschimpfung einer Einrichtung der christlichen Kirche vom Landgericht I. zu 1 Woche Gefängniß verurtheilt. " Juli. " D 8. Jahrg. wirthschaftlichen Entwickelung sind. Dort ist der Feudalismus 17. Potsdam. Genosse Jos. wzcaret wegen Beleidigung klassisch entwickelt; dort blühte unter Ludwig XI. der Einheitsdes Polizeipräsidiums 30 M. Geldstrafe. staat. Wir schlugen uns damals um den Himmel; erst drei „ Bargteheide. Die Genossen Werner und Helmke wegen Jahrhunderte später stützte sich bei uns der König auf das unbefugter Kollekte Strafmandate zu je 20 M. Bürgerthum, um das Raubritterthum niederzuwerfen. Zur Zeit 18. Geestemünde. Redakteur Spizer von der Nordd. der Revolution sind unsere Fürsten kleine Ludwige XIV. Durch Volksstimme" wegen Bürgermeisterbeleidigung 30 M. Die Entdeckung Amerikas verlor Deutschland seinen WeltGeldstrafe. handel und wurde ein Binnenstaat. Dem entsprach auch Dresden. Zigarrenarbeiter J. GI as wegen Gottes- die ungünstige politische Entwickelung. Die Zersplitterung, welche durch die Reformation gefördert worden war, die 20. Jever. Genosse K. Du den, Redakteur des Nordd. Einsichtslosigkeit und Unfähigkeit des Bürgerthums ließen feine Volksblattes", wegen Beleidigung 150 M. Geldstrafe. nationale Bewegung auffommen; ein Goethe fonnte den siebenDresden. Die Genossen Donath, Wienhold, jährigen Krieg, das erlösende bischen frischer Luft des SchlachtArnold und Peters wegen Tragens republikanischer feldes begrüßen. Vor 1789 ist die alte Monarchie zersetzt; das Abzeichen je 20. bezw. Letterer 30 M., Arnold 15 M. Bürgerthum vereinigt sehr verschiedene Bestandtheile und enthält m. Geldstrafe. das Proletariat schon im Reime. Die französische Literatur beHamburg. I. T. Ising, Redakteur der Gärtner- herrscht die öffentliche Meinung Europas und atheistische FranBeitung", wegen Aufreizung 4 Wochen, der Verfasser des zosen sind die Freunde deutscher Fürsten. Allerdings, nicht mit inkriminirten Artikels 10 Tage Gefängniß. Unrecht schien das Spiel mit den Freiheitsideen einem 21. Sonneberg. Genosse Albin Schwendemann wegen Joseph II. gefährlich:" Mein Handwerk ist es, König zu diverser Beleidigungen durch die Presse 8 Monate Ge- fein". Wer es mit der Freiheit nicht ehrlich meint, ver fängniß. brennt sich die Finger an ihr, nicht blos damals.( Sehr gut.) Erfurt. Genosse Schulze, Redakteur der Thüringer Die Steuerlast ruhte ganz auf dem dritten Stande, und innerTribüne", wegen drei Vergehen gegen den groben Unfugs- halb desselben wurde sie wieder nach unten auf die paragraphen( Aufforderung, keine Erfurter Schuhwaaren fleinen Besitzer, wie die fermiers( Bächter), gewälzt. Die während des Streits zu kaufen) 60 M. Geldstrafe. Gotha. Genosse Joos, Redakteur des„ Gothaer Volks: blattes", wegen Beleidigung 14 Tage Gefängniß. Berlin. Die Genossen Cassardelli, Prauger, Partel und Reichel nebst zwei Festordnern von der Anklage des Vergehens gegen das Vereinsgefez freigesprochen. 22. Mülhausen i. E. Die Genossen Wilcke und Wehler wegen angeblich unerlaubter Verbreitung der„ Volts- 3tg." je 4 Tage Gefängniß. " 2 " " 17 TO V = Generalſtände waren sehr lange nicht berufen gewesen. Aber das Anklopfen des Staatsbankerotts nöthigte zu ihrer Einberufung. Sie traten zu Versailles zusammen, dessen Verhältniß zu Paris sich mit dem von Potsdam zu Berlin vergleichen läßt, wie dieses jenem direkt nachgebildet worden ist. Eine Hauptfrage war: wie soll abgestimmt werden? Bei Abstimmung nach Köpfen wäre der tiers état in der Drittel- Minorität geblieben, wenn nicht ein Theil der niederen Geistlichkeit in Fühlung mit der Volksmasse geblieben wäre, der er nach der Geburt angehört. Diesen demokratischen Charakter der niederen katholischen Geist Breslau. Der Arbeiter A. Breuer von Oswig wegen lichkeit übersieht man in protestantisch regierten gern Gendarmen Beleidigung 14 Tage Gefängniß. Er hatte Ländern. Nach dem Staatsstreich des dritten Standes, dem die Melodie der Schönen Adelheid" gepfiffen. Ballhaus Schwur, erweiterte sich der dritte Stand durch HinzuFürth. Genosse Vogel, Redakteur der Bürger 8tg.", tritt von Adeligen und Geistlichen in die Nationalversammlung. vom Landgericht wegen angeblich groben Unfugs" frei Die Regierung zog die Truppen zusammen, sie wollte die Nationalgesprochen. Urtheil der ersten Instanz 30 M. Geldstrafe. versammlung sprengen und irgend eine Verfassung, oftroyiren. 23. Gelsenkirchen. Genosse C. Lus brint, Redakteur Aber die Pariser waren wachsam. Redner erzählte die Vorgänge der Volksstimme", wegen Beleidigung vier Wochen Ge- nach der Entlassung Necker's, den Bastillesturm und die nachfängniß. folgenden blutigen Ereignisse, indem er an denselben nachwies, Löbtau. Die Genossen Mathes und Stelzer wegen baß, wie meist, die Revolution erst in der Vertheidigung die Haltens einer Grabrede 5 M. Geldstrafe bezw. Letzterer zu Gewalt gebrauchte. In Nachahmung des wenige Jahre vor3 Tagen Haft verurtheilt. her in Amerika Geschehenen wurden die MenschenFrankfurt a. M. Der Vorstand der Filiale des deutschen rechte proklamirt. Alle übrig gebliebenen Feudallasten werden ES Schneider und Schneiderinnen- Verbandes wegen Ver- beseitigt. fo hübsch wie erzählt, gehens gegen das Vereinsgesetz zu je 15 M. Geldstrafe Adeliger nach dem anderen, der eine auf dieses, der andere auf verurtheilt. jenes Recht verzichtete. In Wirklichkeit waren die Bauern so frei gewesen, die Lasten schon selbst abzuschütteln. Die Debatten in der Nationalversammlung, im Konvent sezen nur das Punktum, das Visum unter den Erlaß, den die Entwicklung, den die von der Elementarkraft des Volkes erzeugten Thatsachen geschrieben haben. Daß die Geschichte nicht von den großen Männer" gemacht wird, lehrt keiner ihrer Abschnitte so deutlich wie die französische Revolution. Während Alles in einem Meer von Wohlgefallen schwamm, bereitete der Hof einen Staatsstreich in größerer Sicherheit vor. Redner schilderte den Spaziergang der Pariser nach Versailles, voran, wie so oft in großen Momenten der Geschichte, die Frauen, welche immerhin die Königin mit ihrem Kleinen auf dem Arm freundlich begrüßen. Der Bäcker", wie die Leute den König nannten, wurde nach Paris geführt, beschwor die Verfassung; gleichwohl trug er sich 28. Berlin. P. Linderhain, Metalldreher, wegen Be- mit Fluchtgedanken und vorher noch versucht er es mit der schimpfung einer Einrichtung der christlichen Kirche Korruption, mit der Macht des Geldes. Mirabeau ist gekauft, 1 Monat Gefängniß. obwohl er selbst sich gegeben" haben will. Diesen getauften " 24. Berlin. Die Genossen Julius Wernau und Wilhelm Jezorte von der Anklage der Aufreizung zum Ungehorsam gegen die Gesetze und Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen freigesprochen. 25. Dresden. Buchdrucker G. M. Süning wegen Zurück haltens seines Sohnes von der Schulfeier zu Königs Geburtstag 10 M. Geldstrafe, gleich der ersten Instanz. Dresden. Schneider Renner wegen Beleidigung des Stadtraths 15 M. Geldstrafe. " 27. Samburg. Eine 19 jährige Zigarrenarbeiterin wegen Gotteslästerung 1 Monat Gefängniß. Der Staatsanwalt hatte selbst Freisprechung beantragt. " 1 Berlin. Tischler Paul Liebelt wegen Majestätsbeleidigung 3 Monate Gefängniß. 29. Sonneberg. Gen. Burkhardt, zur Zeit in Berlin, wegen Beledigung, begangen durch die Presse, 4 Wochen Gefängniß. 30. Wiesbaden. Genosse Josef Miedreich von Mainz wegen Beleidigung des Ulmer Offiziertorps 1 Monat Gefängniß. Das Schöffengericht hatte auf Freisprechung erkannt. Stettin. Die Genossen Ernst und Tesch wegen Vergehen gegen das Vereinsgesetz und groben Unfugs zu 60 M. Geldstrafe. " " " 11 wird ein Bernburg. Die Genossen Hinge, Hartmann, Märtens, Adeligen schildern uns bürgerliche Geschichtsschreiber als einen Jenz, Spierling, Scheuer, Eckart und Auß wegen Ver- Vertreter der Spielart: edle Revolutionäre und umwinden ihn gehens gegen das Vereinsgeseh zu je 20 M. Geldstrafe mit einem Kranz von Mythen. Für diesen Rauf und für die event. 5 Tage, bezw. 15 M. Geldstrafe verurtheilt. Sechs Schuld des Königs in vielen Punkten barg der Eisenschrank" weitere Angeflagte wurden freigesprochen. die Belege. Der Fluchtversuch scheiterte, von jest ab sah das Bolt im Könige einen Feind und behandelte ihn ungefähr als Geißel. Darauf erfolgte der Angriff der Revolution Dom Auslande, ohne welchen Napoleon nicht möglich gewesen wäre. Die Jakobiner wollten den Krieg nicht, Robespierre hielt Rede auf Rede dagegen; der Hof trieb zur Kriegserklärung. Die Preußen rückten ein. Das Braun schweiger Manifest" erzeugt eine hohe Verbitterung. Das nach dem Marsche gegen die Tuilerien, nach dem Verlust Verduns ( durch Verrath) vergossene Blut flebt an Denen, die das Volk in diese Lage gebracht hatten. In solchen Momenten der höchsten Gefahr, wo es gilt: ich oder du, erstickt die NothNowawes. 25 Tischler, Mitglieder der Zahlstelle des wendigkeit alle Menschlichkeit. Jene Vorgänge sind denen beim deutschen Tischlerverbandes, zu je 3 M. Geldstrafe ver- Ringtheaterbrand in Wien ähnlich, wo auch keiner den anderen urtheilt, weil diefelben in einer Mitgliederzusammenkunft über die Polizeistunde hinaus tagten. Hanan. Der Redakteur Kreis der ehemaligen Hanauer Volkszeitung" wegen Fabrikantenbeleidigung 14 Tage Gefängniß. Mannheim. Genosse Dr. Rüdt wegen GendarmenBeleidigung 50 M. Geldstrafe. " " schonte. Also die Schuld auf die Urheber der Zustände.( Lebhafter Beifall.) Nachdem der Boden rein geworden ist, sieht das Volt bei Valmy auch wieder eine Armee sich gegenüber. Von diesem Tage datirt Goethe, der dabei war, eine Weltwende". Um 22. September war Frankreich Republik. Redner erzählte Hannover. Former Wichmann wegen angeblicher den Prozeß gegen den König und schilderte die nachfolgende soMißhandlung zweier Streitbrecher auch vom Landgericht genannte Schreckenszeit". Die Erstechung Marat's durch Char3 Monat Gefängniß; Former Gobrecht freigesprochen. lotte Gorday findet den Beifall der Monarchisten. Ueber den Angreifer waren die Streitbrecher. Versammlungen. " Konvent, über Robespierre, Danton besitzen die bürgerlichen Geschichtsschreiber kein gerechtes Urtheil. Riesig war die Schaffenskraft des Konvents. Robespierre war ein Schwärmer und ein Doktrinär, ein Mann, dessen Fehler nicht in seinem Herzen, sondern in seinem Hirn lagen; er hielt seine Formeln für die allein richtigen. Für den Tod Danton's ist er verantwortlich, weil er ihn nicht gehindert hat. Die schmale Linie der rechten Mitte" innezuhalten, war er außer Stande. Als Robespierre die Lage nicht mehr beherrschte, antlagte, ohne Namen zu nennen, verfiel er dem Verdacht. * Eisleben. Eine Anzahl Genossen von der Anklage des In einer öffentlichen Versammlung, welche der Vorgroben Unfugs, angeblich verübt gelegentlich des legten stand der Arbeiter- Bildungsschule einberufen hatte, sprach am Krawalls mit den" Reichstreuen" im„ Kronprinzen" vom Dienstag im gefüllten Saale des Böhmischen Brauhauses ReichsSchöffengericht freigesprochen. Die Strafmandate hatten tags- Abgeordneter Wilhelm Liebknecht über die franzöſi- Weitere anziehende psychologische Analysen gab der Vortragende auf je 8 M. gelautet. Die Strafe des Vereinswirthes sche Revolution, bezw. fchickte er seinem beabsichtigten Byllus von von Danton und Camilles Desmoulins, um darauf am Schluß auszuwurde von 30 auf 10 M. herabgesetzt. Vorträgen über dieses Thema eine Einleitung voraus. Wir führen: Die Hauptpersonen sind nicht mehr auf der Bühne. Die reiche Stettin. Genoffe Sandler aus Grabow von der An- stizziren den Vortrag im Folgenden: Bourgeoisie erreichte bald, was sie wollte. Dem Feudalismus flage eines Vergehens gegen das Vereinsgeset frei- Es handelt sich bei der französischen Nevolution um ein Er- des Grundbesitzes folgt ein Feudalismus der Finanz". So entgesprochen. eigniß, dessen Wirkungen bis in die Gegenwart reichen, das Zu stehen schwere Kämpfe im Schoße des dritten Standes. Trotz 16. Potsdam. Schuhmachermeister ad gluck nebst 6 Gen. ftande geschaffen hat, auf deren Boden wir heute noch stehen, ihrer wirthschaftlichen Ursachen und gewiffer Anklänge hat die von der Anklage eines Vergehens gegen das Vereinsgesetz dessen Geschichte planmäßig gefälscht wird. Ich weiß nicht, ob französische Revolution noch keinen sozialistischen Charakter. Die freigesprochen. Herr Eugen Richter, der uns heut in einer anscheinend Revolution am Ende des achtzehnten Jahrhunderts hat eine " Dortmund. Genosse Lehmann, Redakteur der West- etwas denunziatorijchen Notiz Geschichtsfälschung vorwirft, größere Aufgabe dem Proletariat am Ende des 19. Jahrhunderts fälischen freien Presse" wegen Beleidigung der Armen- die Geschichte außerdeutscher Länder kennt( Seiterkeit), von der übrig gelassen.( Begeisterter, anhaltender Beifall.) Der Vorverwaltung zu Westig 50 Wt. Geldstrafe event. 10 Tage Gegenwart weiß er sehr gut, wie ihre Geschichte gefälscht wird. sitzende dankte dem Redner Namens der Versammlung, worauf Gefängniß. Systematisch wird seit 100 Jahren die Geschichte der Revolution ein neuer Beifallssturm ausbrach, und schloß nach Erörterung Dortmund. Die Bergleute Schröder, Bunte und entstellt, ihre hervorragenden Personen mit Schmutz beworfen. einiger minder wesentlicher Punkte die Versammlung mit einem Fräulein 2. Schröder von der Auflage der Gottes- In der Darstellung der Revolution in einigen Konversations. Doch auf die Arbeiter- Bildungsschule. lästerung und Verächtlich machung der kath. Kirche von der lexika ist wenig mehr richtig, als Namen und Jahreszahlen. Es " Straftammer freigesprochen. 17. Braunschweig. Redakteur ist schon durchaus unrichtig, daß in Frankreich vor der Revolution R. Stegmann vom schlimmere Zustände bestanden hätten, als in den anderen Ländern 50 M. Geldstrafe event. Europas, wie man behauptet, wenn man schon die Gerechtigkeit der Briefkaffen der Redaktion. 10 Tage Haft. franzöfifchen Revolution zugeben muß. Außer in England sah es nicht Braunschweig. Genosse Matthies von der Anklage blos überall ähnlich aus, die Zustände waren in Frankreich auch in J. 2. Ja. groben Unfugs von der Straffammer freigesprochen. Ur- gewisser Hinsicht vorgeschrittener, besser. Frankreich ist das Ver- Zwei Wettende, Fruchtstraße. Sehen Sie unsere Ants theil der Vorinstanz: 4 Wochen Gefängniß. fuchsland für neue Staatsformen, die immer das Produkt der wort unter H. Gr. 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