r.- ctjcnt unjj Nr. 264. Sonntag, den 10. November 188». 6. Aakrg. tcn nntw«W e« Befl« J )baioJ& „ gm* zur, 3' luml«*' indetpsV MiiurHolMlall. Drgan für die Interessen der Arbeiter. .rf,,. Das..Berliaer Volksblatt" täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei «s«au« vierteljährlich 4 Mark, monatlich 1,35 Mark, wöchentlich 35 Pf. Einzelne Nummer ,taa'ists«Ä � Tonntags- Nummer mit dem.Sonntags- Blatt" 10 Pf. Bei Abholung aus unserer ' ipeoitwn Zimmerstraße 44 1 Mark pro Monat. Postabonnemen, 4 Mark pro Quartal. iea Kv i,«(Eingetragen in der PostzeitungSpreisliste für 188S unter Nr. 866.) bU" A»»tand: Täglich uuter Kreuzband durch unsere Expedition 3 Mark pro Monat. Jusertionsgebühr beträft für die 4 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und VersammlungS. Anzeigen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin ST?., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen-Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Expeditwn ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3—7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 10 M>r Vormittags geöffnet. -♦-« Fernsprecher: Amt VI.|lr. 4106.»- Redaktion: Veuthflratze Ä.— Expedition: ÄimmerstrniZv 44. fty o? N«mmer liegt für unser» Abonnente» � d»».Konntag«.Kl att bei. nte«$£> ikerstr» zessto»' ieii'i t» trun©freu. bat»Kölnische Zeitung" meinte unlängst, a l l g ���.�gesetz sei nur eine Korrektur des Ws£* l* e i« e n Wahlrechts Jnb wir zweifeln nicht, das große rheinische Blatt, dem eS in Betreff • Behauptungen sonst auf eine Handvoll Noten Vlgy? uickt ankommt, auS seinem Herzen gesprochen hat. �Wielings" daraus ersehen, daß den Nationalliberalen der 'ch? Charakter des gegenwärtigen Wahlrechts in der schrz�. zuwider ist und wenn eS einmal an die Ein- geh� fl°der Abschaffung des allgemeinen Wahlrechts Uli«,!!.,'�"te, dann werden die Nationalliberalen freudig ,50, •e«*'! hat 5� wan auch in den leitenden Kreisen daS Bedürfniß die'jn Wahlrecht zu korrigiren, beweist eine Mittheilung, �iebih,■ durch die Blätter ging uud unwidersprochen ge- den?'st, auch nicht die gebührende Beachtung gefun- znn, Darnach will die Regierung die Neuwahlen «nd?'chStag möglichst bald vornehmen lassen l>. i. � auch dafür sorgen,„daß die Wahl- W». � keinen weiteren Umfang an- '"'"t. als nöthig." dies heißen soll, darüber kann man nicht im �»dar Landrath, der Polizeikommissar, der lhnn""d der Polizeidiener werden ihre Schuldigkeit zu hdben«>;, Sie werden mit einander darüber zu befinden . U Wahlgitation„nöthig" ist und welchen dem 9*2� 9" ste annehmen darf. Dem höheren Beamten, diese» n�ih, fällt eS zu, i m A l l g e m e i n e n über iijeidien'er� � zu befinden, dem Gendarm und dem Po- er'M B es o nd ere n. (cht'e®inf
ie bisherige innere und äußere Politik t»T" roett)en/ wenn ihnen das Nähere auseinander- lt u«?' die H u r r a h- M a j o r i t ä t angerichtet bXtjiy™ wie enorm die Lasten für den Staatsbürger ge- ' während die ErwerbSverhälwiffe immer schlechter »Sita�?"'. wan wirklich eine solche Einschränkung der Wahl- fohlen ü �kabsichtigt, dann muß man sich sehr unsicher oj�uttkr der Kritik, die nunmehr an daS Verhalten �Politik gelegt wird. Eigentlich ist e« zwar eine >»»»£!.:. sequenz des angenommenen Wahlrechts, daß steter„Üt der Wähler auch kritifiren darf, was die Ver- fostW& n �uben und ob man mit ihren Leistungen zu- 'st»der nicht. Allein in unserem bureaukratisch ver- Feuilleton. »«beim.]_ ©evtninal. ®0iialet Roma« von Emile Zola. [25 __ uutorifirte Uebersetzung von Ernst Ziegler. fodlvr � 8«e» iruyer Galeerensträflinge gemacht yc. � flk. �"'el a3 en Fällen seine Haut, hat kein Fleisch, ja kaum so ---- V Mchulhi' daß man nicht verhungert; man »x�.. ei und wird von seinen Gläubigern verfolgt ist als If �t»» wn 7"" lult0 von t einen«enuKuiy»»"*» L& Nkr t'0" Jen» Geld gestohlen habe. Sonntag» ist der Ar. daß er am liebsten schläft, sein einziges ii*v0ru9en tft c* r.."........ c v;.«n.r* t.4.«, ..«Oos! , Da»�»®aheube mischte sich auch inS Gespräch: in w»rd»i- dabei ist, daß man sich sagen muß, jst. bildtt d�er werden... So lange man noch jung ».""nen unü �'L sdch ein, das Glück werde eines Tage« an u J0� alles Mögliche. Und dann fängt das �andem 7, b°" nicht wieder auf. Ich wünsch' gewiß »»ich... etwas Böses, aber diese Ungerechtigkeit empört fe'd ÄÄ?.einen Augenblick. Alle starrten schwer der alte'""dlosen Horizont ihre« Daseins, und inemort schüttelte verwundert daS Haupt: walteten Staate empfindet man in den leitenden Kreisen das Wahlrecht weit mehr als ein von den Zeit- Verhältnissen abgezwungenes unliebsames Zugeständniß, denn als ein heilsames und friedliches Mittel zur Klärung der politischen Strömungen. Man entscheidet, wie weit eine Wahlagitation„nöthig" ist und die„Korrektur" des Wahl- rechts tritt sonach in aller Form ein. Für die sozialistische Bewegung hat daS wenig zu bedeuten, denn bei ihr wurde der Umfang der Agitation seit mehr als einem Jahrzehnt beliebig eingeschränkt. Es kam ganz darauf an, ob die Behörden das Sozialistengesetz mit mehr oder weniger Strenge handhabten; eS stand ihnen ja frei auf Grund der außerordentlichen Vollmachten, die ihnen das Sozialistengesetz verleiht. In einzelnen Wahlkreisen wurden alle Versammlungen verboten und vielfach konnten sozialistische Abgeordnete ihren Wählern den gewünschten Rechenschaftsbericht nicht abstatten. In anderen Wahl- kreisen wurden nur wenige Versammlungen gestattet, wäh- rend an manchen Drten Alles erlaubt war. Die Sozialisten sind an solche Dinge gewöhnt und die Fälle, daß Ver- sammlungen aufgelöst werden, wenn ein der Behörde unan- ? genehmer Reder nur sagt:„Meine Herren!" sind nicht mehr o selten. Es kommt vor, daß eine Behörde beschließt, einen Redner nicht sprechen zu lassen, sie verbietet alle Versamm- lungen, zu denen er als Redner angemeldet ist, und sie läßt alle Versammlungen, wo er daS Wort ergreift, sofort auf lösen, deshalb kommt auch mancher Redner nicht über„meine Herren!" hinaus. Die sauften Reden des Herrn Herrfurth und seine mehrfachen Konzessionen an die Zeitverhältniffe können unseren Pessimismus nicht beseitigen; eS soll mit den alten Mitteln und nach dem alten System weiter gewirthschaftet werden. Nur greift man diesmal schon über den gewohnten Rahmen hinaus- von der Ein- schränkung der Wahlagitation wird Alles bettoffen werden, was nicht unbedingt regierungsfreundlich ist. Diese Warnung kommt gerade zur rechten Zeit, da der Reichstag vor der folgenschweren Entscheidung über das Sozialistengesetz steht. Au« der Einschränkung der Wahl- agitation läßt sich vermuthen, was erst kommen wird, wenn die Regierung mit dem Sozialistengesetz freie Hand hat und an keine Fnst mehr gebunden ist. Die„National- Zeitung" hat dieser Tage treffend darauf hingewiesen, wenn man daS Sozialistengesetz dauernd mache, so verleihe man ungemeffene Vollmachten an unbekannte Regie- r u n g e n. Ganz richtig, unsere Staatsmänner verbrauchen sich bekanntlich rasch und wer weiß, ob wir nicht in absehbarer Zeit eine konservaüv-ulttamontane Regierung haben, denn das Kartell zwischen Konservativen und Zentrum ist die Parteibildung, die langsam heranreift. Die National- liberalen werden dann, wenn sie sich die Ruthe selbst binden, schwer zu dulden haben für Alles, was den Ultramontane« im Kulturkampfseifer zugefügt worden ist. Zu seiner Zeit da gab'S all' solche Kopfzerbrechen nicht; man wurde in der Kohle geboren, lebte in der Kohle und verlangte nichts Besseres; aber jetzt weht dieser Wind der Unzufrieden- heit, der den Arbeitern allerhand ehrgeizige Wünsche in den Schädel jagt: „Man muß nichts verachten: ein gutes GlaS Bier ist ein gutes GlaS Bier... Die Chefs sind zuweilen Kanaillen, da« ist richtig; aber eS wird immer Chefs geben, nicht wahr? Also wozu unnützer Weise über Dinge grübeln, die man nicht ändern kann?!" Da aber wurde Stephan lebhaft: Wie, es sollte also dem Arbeiter untersagt sein, zu denken? Eben gerade weil er anfängt, nachzudenken, darum wird eS bald besser mit ihm werden! Zur Zeit des Alten lebte der Bergmann in der Grube wie ein stumpfes Thier oder wie eine Maschine zum Kohlenfördern; immer unter der Erde, Augen und Ohren den Ereignissen der Außenwelt verschlossen- die Reichen, die ihn regierten, konnten sich untereinander verständigen, konnten ihn kaufen und verkaufen und ihm das Fleisch vom Leibe schinden, er wußte von nichts. Aber bald wird der Kohlen- mann unten im Berge erwachen; es wird keimen in der Erde wie ein wirkliches Samenkorn, und eines Tages wird die Saat aufbrechen! Ja wohl, Männer werden auf- brechen! Ja wohl, Männer werden aufstehen, eine Armee von Männern, die Recht und Gerechtigkeit wieder herstellen. Sind nicht alle�Bürger gleich seit der Revolution, stimmen und wählen sie nicht Alle gemeinschaftlich? Wie also darf denn der Arbeiter der Sklave des Arbeitgebers bleiben? Heute drücken die großen Gesellschaften mit ihren Dampf- Maschinen Alle« zu Boden und man hat ihnen gegenüber nicht einmal mehr die Garantien wie in alten Zeiten, wo die Ardeiter derselben Zunft sich zusammenthaten, um ihre Rechte zu vertheidigen. Und deshalb noch aus anderen Gründen muß Alles eines Tage« zusammenbrechen, und zwar weil man sich unterrichtet und weil man lernt! Hier Gewarnt find die Herren; ob sie den Wink mit dem Zaunpfahl, den ihnen der Zufall noch einmal giebt, ver- stehen und würdigen können, sei dahingestellt. Wir werden ja sehen. Wenn sie nicht hören wollen, so werden sie bald am eigenen Leibe verspüren, wie man das demorratische all- gemeine Wahlrecht„korrigirt". politifrlie j.lelievl'rrltt. Zum KoslaUftengefetz'erklärt die„Norddeutsche Allge. meine Zeitung" am Schluß einer Reihe von Artikeln über die Reichstagsverhandlungen, daß nach dem Eindruck derselben die Bedingungen für eine Verständigung über das Gesetz in der Kommission gegeben erscheinen, und daß dieses Ergebniß als ein erfteuliches anzusehen ist.— Darnach ist anzunehmen, daß man von Seiten der Regierung den demnächstigen Amendement« der Nationalliberalen keinerlei irgendwie einschneidende Bedeutung beimißt. „Gin gr-k-r Tag im dentsche« Parlamente", schreibt die„Franks. Ztg.",„sieht ander» aus, als die Debatte, mit der die Berathung des Sozialistengesetzes begann. Wer wollte auch von diesem Reichstage noch große Tage, selbst nur äußer- lich genommen, erwarten? Die politische Mißsttmmung und Apathie, die wir so oft schon als das Kennzeichen dieser wahr- Haft nationalen Volksverttetung aus den Faschinaswahlen von 1887 hervorgehoben haben, geht so weit, daß sie sich nicht ein- mal mehr bei den wichtigsten Berathungen bis zur Beschluß» fähigkeit aufzuschwingen vermag. An dem Tage, an welchem die Generaldebatte über die wichtigste politische Entscheidung begonnen hat, die dieser Reichstag überhaupt zu treffen hat, waren im ganzen Hause sicherlich nicht 100 Mitglieder. Die Tribünen, Anfangs leer, füllten sich später, immerhin ein Be- weis, daß im Publikum mehr politisches Jntereffe besteht, al« bei den Erkorenen de« Volkes. Auch von den Aeußerlichkeiten abgesehen, hat gerade der erste Tag der Berathung eine Enttäuschung gebracht, Man ist nach demselben über va« Wichtigste, das schließliche Schicksal des Gesetzes nicht klüger, als zuvor;!denn sieht man von dem Redner der Sozialdemokraten, Herrn Liebknecht, ab, dessen Standpunkt von vornherein ein bekannter und gegebener war, so haben die Redner der beiden anderen Parteien nicht bewttkt, daß man über deren Haltung zum Ausnahmegesetz aufgeklärt wurde; sie schienen im Gegentheil vorgeschickt, um die Entschließungen ihrer Parteien noch möglichst im Dunkeln zu lassen. Bei dem Redner des Zentrums, Herrn Peter Reichen«. verger, lag das allerdings nicht an seinen Ausführungen; denn diese ließen an Klarheit und Entschiedenheit nichts vermissen, wohl aber an seiner Person. Herr ReichenSperger hat da« Sozialistengesetz von Anfang an veruriheilt, er hat aber später für die Verlängerung gestimmt und diese vertheidigt. Herr ReichenSperger hat vor zwei Jahren'ein gute« Buch über die Gemeingefährlichkeit der Korn zolle geschrieben, und er hat wenige Monate nachher für ihre Erhöhung auf 5 Mark gestimmt und eine Rede dafür gehalten. Welchen Werth hat eS also, daß dieser würdige alte Herr heute in einer ganz im Dorfe kann man's ja sehen: die Großväter konnten nicht einmal ihren Namen schreiben; die Väter verstanden eS schon; die Kinder aber können lesen und schreiben wie Professoren! Und so wächst und reift langsam eine prächtige Ernte heran. Und sobald Niemand mehr an seinen Platz geschmiedet ist, sobald Jeder den seines Nachbarn erstreben darf, warum sollte man da nicht Gewalt anwenden, um zu versuchen, der Stärkere zu sein? Maheu hatte kein rechtes Vertrauen: „Wenn man sich rührt, wird man fortgejagt. Der Alte hat Recht, das LooS des Grubenarbeiters wird immer Mühe und Arbeit fein und er wird doch fein Lebtag nie einen Hammelbraten als Belohnung essen können. Da« ist so und bleibt so!" Die Maheude, die ihn seit einigen Augenblicken zuge- hört hatte, erwachte aus ihren Träumereien und meinte halblaut: „Wenn wenigstens einträfe, was der geistliche Herr sagt, daß die Armen von dieser Welt im Jenseit« die Reichen fem werden!" Ein schallendes Lachen beantwortete diese Worte selbst die Kinder stimmten in dasselbe ein; Allen hatte der' Wind der Zeit ihren Glauben weg geblasen, ihnen war nichts ge. blieben, als die Furcht vor dem schwarzen Mann in der Grube, und der leere Himmel kam ihnen lächerlich vor � s."?n S Ä,""> SN. Gotha über Sonne, Mond und Sterne ange-.�. Da hier ganz genau bekannt ist, daß der Dr. � Mungzjgh'/ als Äiheift feine Vorträge dazu benutzt, politisch',«n der zweit religiöse Fragen hineinzuziehen und abzuhande>>V, der>elbe ist Vorsitzender de« deutschen Freidenkeroa" so wurde dem Herrn Antragsteller von Seilw. Polizei mitgetheilt, welche Tendenzen Dr. Spsch'� folge, und daß eine Auflösung zu erwarten sei, der Redner dementsprechend seinen Vortrag Im Königreich Sachsen wurde besagtem Herrn„ Grund des sächsischen Vereinsgesetzes wiederholt d". Haltung untersagt, so in Chemnitz, Zwickau und Städten. Der Antragsteller erklärte hierauf, er" seine Anmeldung zurückziehen, nachdem ihm./'? wie die Sache stehe. Der Vortrag hat also über! gar nicht stattgesunden, und ein polizeiliches Verb«' m keiner Weife erlassen worden." Der Vortrag ist nach dieser Darstellung zwar nu boten, aber unter Androhung der Auflösung verhindert was in der Sache auf dasselbe hinauskommt. Stuttgart, 6. Nov. Ueber den Attentatsprozeß der„Schw. Merk.", daß Martin Müller noch im Amt«! gefängniß zu Ludwigsburg verhaftet ist und fast Iäg»®.> dem Oberamtsarzt, Medizinalrath Dr. Chriftmann, t"n( seines Geisteszustandes beobachtet wird. Die Untersuchung«, sich gegenwärtig hauptsächlich mit Herbeischaffang von" teriauen au« früherer Zeit beschäftigen, die über den pM/ Zustand des ThäterS Aufschluß �u geben geeignet sinb- � viel verlautet, liegt bereits eine Fülle von Material vor, u» mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür spricht, daß deriThälttl� feit vielen Jahren ein scheuer, verschlossener, absonderlich»,� schwer zu behandelnder Mensch voll von Mißtrauen gegen n Umgebung und auch gegen seine nächsten Angehörigen wtf„ ist, und daß derselbe von Wahnvorstellungen beherrscht n", ist, welche im Laufe diese« Jahres eine ganz erhebliche , nng erfahren haben, und unter rfe ib"°° d'ssm/bre „.. minci Ich � Hirü « o0Den »k welchen namentlich seine nrh Angehörigen schwer zu leiden gehabt haben. Wenn sich E *'■ r.- JJ.- tniinfApv, Xnc. her wie zu hoffen, bestätigt, so wäre zu wünschm, daß der in der öffentlichen Meinung als ein Unglücklicher un'« Attentat als die That eines Verrückten allgemein angesehen n" würde. «n isj»'« SK H J« bit L "luv und Schmeiß. Zürich, 6. November. Die liberale und demodE Porter entfaltet gegenwärtig eine geradezu fieberhafte Tbch», ............ KonkurSg'E für das eidgen. Rechtstrieb- und über das am 17. d. MtS. das Schweizervolk abzustimmen� wird: selbst das kleirifte Dörfchen bekommt feine Verfarnin� in welcher ein Herr National- oder Stände« oder auch tons- und Stadtrath einen Vortrag über genanntes Gefe» M Nothwendig ist das ohne Zweifel, denn das Gesetz fZt? gegen 400 Paragraphen, die nicht alle leicht verständlich � faßt sind. Und selbst wenn dies wäre, wie viele Arbeits»ilbi(*J Gewerbetreibende oder Landwirthe unterziehen sich der � ein solch' umfassendes Gesetz zu lesen oder gar rn den desselben einzudringen. Schlechterdings wäre da« aüääf verlangt. Die oben angeführten Parteien scheinen bei b»' tation für da« Gesetz vor allem von dem Best zu sein, auf dem Gebiete der Rechtseinheit einen_. vorwärts zu machen. Und einen Fortschritt bedeutet d«� gegen den bisherigen Zustand allerdings. Jetzt hat jed» /) den 25 Kantonen ein anders gestaltetes Konkursgesetz wahres Rechtsbabylon. Für den Arbeiter bringt da« einige wesentliche Verbesserungen, so daß auch die orss »rt&a S'S" =„f ft was er vorbrachte; sie billigten die abenteuerlichsten und glaubten den kühnsten Verheißungen, sowie die I bekehrten Christen der ersten Zeit der Kirche fest geba»'' � auS den Trümmern der alten Welt eine neue vollkowE Gesellschaft erstehen werde. Die kleine Alzire selbst � überzeugt und stellte sich das "ng ge «Dr ""»eküti punkto S" Arb Jvfatlor «•fonb ständig, °°n 50( 1K aSe' l vCt. Atbeiie, fcita die fe» äV W drei �ttitbe g Sdi/Sonti F Qn rank �'"J? d-r 'l5> ltaack Äln �ere, Ctab s W? �e si n große Zukunftsbild C/ �che�ichn Gestalt eines schönen wärmen HauseS vor, worin die# v!», � cht u rinrv nyuntn lüiumcii ojuujcö vvl, uwuu v»v- � � 7- � spielen und so viel essen konnten, wie sie wollten. Ka/E der aber, noch immer das Kinn in die Hand gestützt, ließ% Fo Blick unverwandt am Munde Stephan's hängen, nnd E /r � er schwieg, ging ein Zittern und Beben durch ihren K" t � er F und sie wurde bleich, als wenn sie fröre.«."/e.£) Die Maheude aber sah nach der KukukS-Uhr: �.„fl, s „Neun Uhr vorüber! Ist das erlaubt! Kein N' 9 sei wird morgen früh aufstehen wollen!". i,e. Alle erhoben sich, plötzlich entnüchtert und b,«?"1 blickend, als seien sie eben reich gewesen und nun« M zw«/er ihren nrmen»TUimW iitWirfrtcfftTT«!» � flicken die feuchten Wände ihrer stickigen Wohnung(&- k h c da« Licht Werlöscht war,$>tin SÄjJ u nichts führen, die nicht einmal die Suppe besser w .'' H|' Wohnung öscht wc in ihre: iterhaltui gemeinen ssahl, so Zachar WWWWWWWWIW r wieder fort, um bei Rasseneur noch ein GlaS � � � ihn � die Blicken Und noch lange, nachdem Stephan, wie Katharina sich fiebererregt in ihrem herumwarf. Zuweilen kamen zu diesen �Huuibarn: Levague, den die Idee-bu-, uuycmtu.v..—... begeisterte, und Pierron, der sich klug empfahl,� ftw® die Kompagnie AbendunterhaltungA� �«fel. � Nachbarn; Levaque, den die Idee einer allgemeinen W. F /Pt w 0 ' Pierron, der sich klug empfahl, Äta« gescholten wurde- auch Zachana» u, � b � � manchmal, aber die Politik langweilte ihn und � er gMö� � trinken. Chaval dagegen brachte fast jeden Abend Stunde bei den MaheuS zu; er war ein Freund SW � 4% V V vvv VV»» Q**,•• w Vn w VMl f I-V K i 1 z geworden, erklärte sich laut für die Sache der Arven/ � � Aber W sprach von Wiedervergeltung, Blut u. s. w.!' Eifersucht schien ein Motiv seiner regelmäßigen er sein: zwar war ihm Katharina schon etwas gleichgi/»'«� es reizte ihn der Gedanke, daß ihr gegenüber im seldr» u mer jede Nacht ein Mann schlief, der, wenn er wo»' ihm wohl abspenstig machen konnte. S> Q > er zu wur ß.?' unt �tzte. '«Ur i
egen afltf» °dl°S M von F>A ,d spncht� lßendeniM iärgettchisi* lvergehw,� n europfW zanisation« ohne W et wird,: wen, so® befchl-� ineralauM- Entwurfs i Dienstso» einzureicho» Schlägen il. Hm»'. die Tre«� >««rdi>??°<�� zusammentretenden Bundesversammlung vorgelegt (sflüialiN'«!»„.'Tn- Damit im Zusammenhang steht wohl auch das s°i'°��-re Tempo, in welchem der Arbeitersekretär r b u r g vatioe A - der M atte d« • SP-»'.» ; ang-W ®r.®r olilischo idenkerv«'!' : SeilÜ# . Sp-ih'� en sei,?? rag«fj i Herrn rholt und«WZ ruf,«$ i&m,. ,5 so ubZ? tS Verd-l' ir nichl� rdert >rozeß% AmISge�, st lägl ersuch®''* g vo«" en ps»o tct sind il vor,-.u wm derlicher out k f �5 obenfakz für die Annahme des Gesetzes eintritt; l-w» Verbesserungen selbst werden wir nächstens zurück- tat m.1 Gekämpft wird das Gesetz in hartnäckiger Weise von Ulnomontanen und den Aristokratisch-Konservativen und ick.» der jeder Zentralisation abgeneigten Welschen; »o» m Parteien verwerfen fast gewohnheitsmäßig alles, * 0®n Bern kommt— nur mit dem Bundesanwalt (..f" sowohl sie, als auch die welschen Föderalisten einver- Die Annahme des Gesetzes wird in den Kreisen or Freunde für wahrscheinlich gehalten. z.Ps- verschobene internationale Konferenz für itbiicW. r s ch u tz soll nun im Frühjahr bestimmt in Bern dnl.,?. werden, selbst wenn einige der eingeladenen Staaten oh* ImV,. bleiben sollten. Unabhängig von dem Erfolg d* i»°/'svsg dieser Konferenz sollen die leitenden Kreise in di» iv�deshauptstadt die Absicht Kaden, so viel als möglich ».i�oue schweizerische A r b ei t ersch u tz ges e tz» im A n � auszubauen. Wie die Blätter melden, find Sj.Aifurag des Bundesrathes bereits zwei Gutachten über die �mhrung der Unfallversicherung und der Schaffung GewerbegesetzeS ausgearbeitet worden, die tal ndgevösfifchen "u demna-Kst Kr Kt$ letzt an der Beschaffung des statistischen Materials Nr* � emzu führ ende Unfallversicherung arbeitet. Wie er in 'cher ütchen Veröffentlichung mittheilt, hat er die Üatisti- iMfit. cS iUnSen bei den Krankenkassen nunmehr auch für das raiki,».■0,dt' für 1887, beendet und für das dritte Unter- ""oowl"- 1883, ebenfalls schon die Vorarbeiten getroffen. Mit n! Rosien Erbebung betheiligten sich 1183 Krankenkaffm Mitglredern(gegen 1131 Krankenkassen mit lij m�. ltsiedern im ersten ErhebungSjahre 1836). Greu- »tai»«..�it der Verarbeitung der Resultate aller drei Be, 'm n�en B'kvteljahre 1890 fertig sein. s'dtrn �°dnenSwerth und hierher gehörig ist ein Beschluß, den '> 4. ovntag die Delegirtenversammlung des o st s cki w e i z e- nlietart*.1 andwirthschaftlichenVereinS(3500 Mit» Mmter thur faßte, sie beschloß nämlich, an die *M®e~---- 1 V!- � �--- n gegen � igen w«1 v rrscht»"i bsiche& 15''©t, unter anderem mitwirken Regierungsrath Dr. .�tadtrath Pestalozzi, ein Mitglied der Redaktion der s' Ü «Il 3".D' u.|. w. S,« Lohnbewegung eingetreten Und es ist bei ihnen bereits seine«KJ® m sich&! ß der wjl her u"5«! eschen � ! dem« fteTA, urSg«� ZnsainwÄ'"»elchl« l e g i r t e n v e r's a m m l u n g c auch F a««b a. 5'® Gründung eine« s ch w e r z e r r s es GesekU Ntiinw.� beschlossen und Zürich alz Vor �"Ufl em.?U�me �«vner der Beschluß gefa.,., ändlich Uiirnnra"«? Ma�imalarbeitStageS von 10 Stunden und eine« ® �bjahr r n«nlohnes von 50 Rappen hinzuwirken. Bis zum einheitlich er Maurerlohntarif für die Arbeits h der P in den r« au«� reden S«� SchnllLZ iet baip zat jede« lgesetz* l das Z t orga" chste« e die ¥ vollkoN selbst sind auch die Uhr- —».............. zur Arbeitsein- ng gekommen. Wir lesen darüber in der Presse: »Durch Tambouren wurde am Sonnabend in Biel ougeksindigt, daß in sämmtlrchen UhrmacheratelierS, welche ?unk!o Lohnerhöhung keine günstige Antwort ertheilten, ?'.« Arbeit niederzulegen sei. In Grenchen ist laut„Fe- . eration horlogere' der Streik ausgebrochen. In Chaux« ,«'t°nds, St. Immer und Biel sollen zahlreiche Ver« "ovd'gunaen sich ergeben haben. Eine Versammlung �on SvoMann beschloß in Chaux- de- fondS, Sonnabends 1? rc n Fabrikanten, welche in die Preiserhöhung von WrSr"'cht eingewilligt, die Arbeit einzustellen. So Atfc/; ,ouch in den Jurabergen frische« Leben unter der «lv-tterschaft» �,r«tnee �,, hjx.cht und that nichts als immerfort lesen. Sie war r. den Nachbarn von seiner großen Gelehrsamkeit t, l>eß �.Folge dessen ihn die Frauen des ganzen Ar- ' e?S� i>* �»?ten, ihnen ihre Briefe zu schreiben. Bald bren � ch?�>»>>ale �chst�tSführer für Alle, ihr Korrespondent und »„be.«- der in allen schwierigen Fällen zu Rathe gezogen 'J i�vkunn r'4 dem Monat September hatte er mit der di- chst n»£er �othkasse beginnen können. Zwar zahlten iu �enrvn�• Bewohner des Dorfes, doch hoffte er, wenn ' tsit Hin�16 passiv blieb und ihn nicht in seinen Bestre- hren >r: kein Äbend-i d Step»., lud„nel'' slit» �" kiflü�V fulllu vriro uno ryn nilyr IN sc.ncn-llrpre- ln rv'«, iUip fl-.?te, bald alle Gruben zu gewinnen. Man ernannte d' n» E°>. fvtär de« neuen Vereins und gab ihm selbst einen dereren,�, � � Wt für seine Schreibereien, so daß er fast reich .»<»» J 9lofte 5�? auch ein verheiratheter Kohlenarbeiter, der v��Ä,ise� le?" vl" ei«?"tie hat, schwer sein Auskommen finden, so wg str 0(»er, g islnet Mann, der mäßig ist, sehr wohl einen ¥ W erübrigen. hre"'|Le Stephan auch an, sein AeußereS zu pflegen; »bTtofllle ne''----•"■ ltunge-, ienp)£ Haria« A r gwS' 8' C!B Ort« � Uli JVUVW vv WkW ios t" ihn � Dorfes anerkannt, und Alle gruppirtm der vber berauschte sich an seiner Popularität. wax der "tite.""ut tnie v �vzvm noch Handlanger gewesen, °n Mit«. I Andern, jetzt an ihrer Spitze stand, er- title t&'vr benn� c 5 und reifte noch schneller seine Ideen �le». tle-p.stehenden Revolution, in der er berufen sei, rd-'7�!«in wurbi.?' Sein Gesicht veränderte den Aus- Äsuche st�t�r ernst und hörte sich gerne reden, während |jan9,e- angestachelter Ehrgeiz ihn heimlich zur ffsi�ob�� rückte der Herbst heran. Die kalten Nächte vur die M � Gärten mit todten, rostrothen Blättern �vlnterzemüse lebten noch: der mit weißem selb?., - woll� Schweden«nd Norwegen. Von dem gtückticherweise vor einigen Monaten endlich von seinem Posten verdrängten norwegischen Ministerpräsidenten Sverdrup bört man jetzt eine recht sonderbare Geschichte. Im Jahre 1877 war der damalige Hypothekenbankdirektor und Stoi things- Präsident, spätere Staatsminister Johann Sverdrup, in einer von der Regierung eingesetzten Steuerkommission thätia. Als nach Beendigung der Arbeiten die Honorarfraze gestellt wurde, lehnte Sverdrup großmüthig jede Remuneration ab, indem er erklärte,„er wünsche seine Arbeit in der Kommission als ein Zeichen seiner Erkenntlichkeit für das Vertrauen, das seine Wähler und das Storthing ihm seit einer Reihe von Jahren bewiesen, betrachtet zu sehen." Es handelte sich dabei um einen Betrag von 1600 Kronen. Wie nun das in Cbristiania erscheinende„Morgenbladet" erfährt, hat der gegen- wärtige Ex Minister jetzt, nach reichlich einem Dezennium, da« Geld von der Zahlkammer sich auszahlen lassen. Vielleicht hat er es nöthig, oder der frühere Hypothekenbankdirektor ist wieder zum Durchbruch gekommen: möglicherweise hat auch das er- wähnte Blatt Recht, wenn es meint, daß Herr Sverdrup der Anficht sei. daß er, da es nun doch einmal„mit dem Vertrauen bei den Wählern und dem Storthing" vorbei sei, es auch mit der Erkenntlichkeit und dem sichtbaren Zeichen derselben nicht mehr so genau zu nehmen brauche. Oroßbrita«nie«. London, 7. November. Ein Wurm, der nicht sterben will, ist die Zwietracht zwischen Untemehmerthum und Arbeiterschaft des vielgestaltigen Themsehafens. Gestern war„Tanner"- Tag, an welchem in den Docks jene Vereinbarungen in Kraft traten, durch welche vor sechs Wochen dem großen Ausstände ein Ziel gesetzt wurde. Gestern erhielten die Dockarbeiter also zum ersten Male ihren Sixpence für die Stunde, und an die Stelle der früheren VertragSarbeit war die neue Stückarbeit getreten. Das war natürlich ein freudiges Ereigniß für die Arbeiterschaft, und auch die Dockdirektoren scheinen sich mit dem neuen Zustand der Dinge nachgerade ausgesöhnt zu haben, erklärte doch gestern Nachmitrag Herr Beck, der leitende Beamte des East-Jndia- Dock, einem Vertreter der„Daily NewS":„Jetzt sind wir Alle eine glückliche Familie!" Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten. Zunächst erregte e« vielfach böses Blut, daß die Gesellschaften die früheren Unternehmer, soweit die- selben dem Arheiterslande angehörten, als Vormänner anstellten. Aber man gab sich alsbald mit der Aussicht zufrieden, daß, wie die große Mehrheit der früheren„Ausstandsratten", auch diese neuen Vormänner sich dem Gewerkoereins-Ver- bände anschließen würden. Dann aber kam die böse Meldung, daß eine Anzahl Kai Inhaber sich geweigert hätten, die oben- gedachten Vereinbarungen inne zu halten. Die Folge davon war, daß die Arbeiter der betreffenden Kai« sofort wieder die Arbeit niederlegten, was jedoch den Hafenverkehr im Allge- meinen unberührt läßt. Leider läßt sich das nicht auch von dem Zwist sagen, der neuerdings wieder zwischen den Lichter- schiffern und ihren Arbeitern(Ewerführern) Platz gegriffen bat. Bei dem Abkommen, welche« zwischen diesen beiden Parteien unter Mitwirkung des Kardinals Manning, des Lord MayorS, des Abgeordneten Buxton und besonders des Lord Braffey(als Schiedsrichter) getroffen wurde, war ein Punkt dunkel geblieben, nämlich die Frage, ob ein Nachtwerk nur aus einem„Job" bestehen solle oder nicht. Lord Brassey, den man von Neuem als Schiedsrichter angerufen hat, hat erklärt, er habe nur über die Bezahlung der Nachtarbeit seinen Schiedsspruch abgegeben. Thatsächlich hat die Frage der Nacht-„JobS" denn auch zu den Punkten ge- hört, in betreff welcher, der damaligen allgemeinen Annahme zufolge, schon vor der schiedsgerichtlichen Vermittelung ein Ein- vernehmen zwischen Unternehmern und Arbeitern erzielt war, und zwar im Sinne der letzteren. Auch haben eine Anzahl Lichterschiffer-Firmen seitdem bereits hiernach verfahren. Um- somehr hat der neue Zwist überrascht. Von den etwa 100 Lichterschiffer- Firmen haben bis jetzt nur einige zwanzig den neuen Nacht-„Job" zugestanden, die anderen haben ihre Ar- beiter, soweit dieselben auf den neuen„Job" bestanden und nicht selbst die Arbeit eingestellt hatten, ausgesperrt, so daß die für das Hafengeschäft so wichtige Lichterschifferei der Haupt« sacht nach ruht. Denn auf Beschluß des Zentralausschusses ver Arbeiter werden die Schiffsstauer vom kommenden Freitag an nur aus solchen Kähnen Waaren zum Verladen annehmen, deren Besitzer den neuen„Job" bewilligt haben, und in gleicher Weise sollen die Dockarbeiter beim Entladen der Kähne verfahren. So zieht der LichterschifferauSstand den ganzen Hafenverkehr in empfindlichste Mitleidenschaft. Hoffentlich ist'S nur eine schnell vorübergehende Nachwehe des großen Ausstandes. Der drohende große Bäckerausstand, welcher am 9. d. ausbrechen sollte, ist auf eine Woche verschoben worden. ES hat das seinen Grund darin, daß die großen Bäckereien gewillt find, ihren Leuten die verlangte Sechzigstundmwoche zu bewilligen und so die Gesellenschaft gegen die kleinen Meister, welche nur eine Normalwache von 72 Stunden zu- gestehen wollen, zu unterstützen. Von den 2000 Bäckermeistern Londons sollen bis jetzt bereits etwa 500 den zehnstündigen trost beperlte Kohl, der Borri und die Zwiebeln. Neue egengüsse wuschen die Ziegeldächer und flössen polternd in die Tonnen vor den Häusern. Die Kamine glühten unauS- �esetzt und erfüllten die geschlossenen Zimmer mit schwüler ust. Eine schwere Jahreszeit brach an. In einer der ersten Nächte, nachdem Stephan sich in langer Rede warm gesprochen hatte, konnte er nicht einschlafen. Käthchen war hastiger wie gewöhnlich unter ihre Decke ge- schlüpft, wieder von heimlicher Furcht und plötzlicher Scham gepackt. In der Dunkelheit blieb sie unbeweglich, wie todt; aber er hörte wohl, daß sie nicht schlief und er fühlte, daß sie an ihn dachte, wie er an sie. Niemals noch hatte dieser stumme Gedankenwechsel Beide so bis ins Tiefinnere bewegt. Minuten vergingen. Keines rührte sich; nur ihr heftiger Athem, den sie gewaltsam dämpften, verrieth, was in ihr» Seele vorging. Zweimal wollte er aufspringen und sie in seine Arme reißen! Die Kinder schliefen, sie wartete sein, sie würde sich nicht sträuben unter seinen Küssen!... Eine Stunde verstrich. Er ging nicht zu ihr hinüber. Sie aber, mit fiebernder Angst, preßte die zuckenden Lippen zu- sammen, über welche unaufhörlich mit zärtlichem Beben sein Name spielte.—-- Und je länger sie neben einander lebten, je höher wurde die Schranke zwischen ihnen, eine Schranke, m welcher Scham, freundschaftliches Zartgefühl, Kälte, Widerwillen selbst, sich unentwirrbar und unerklärbar mischten.(Fortsetzung folgt.) Aus Muufl und Lvdeu. Treffend» Arßntichkrit. Als ein Italiener das Meister- Haft dargestellte Biloniß des heiligen Bruno, des Stifters de« Karthäuser. Orden«, erblickie. fand er es so täuschend ähnlich, daß er ausrief:„Er würde reden, wäre dem Orden nicht Schweigen auferlegt." beschämende Kntmort. Ein junger vorlauter Halb- gelehrter fragte spöttisch in Gegenwart einer zahlreichen Tisch- gesellschaft einen würdigen Schauspieler um den Unterschied zwischen einem Trauer-, Schau- und Lustspiel. Dieser er- widerte:„Die Antwort liegt in ihrer Frage! Denn daß Sie da« nicht wissen, ist für mich ein Lustspiel, für sie ein Trauer- spiel und für die gesammte Tischgesellschaft ein Schauspiel." i; Arbeitstag(gegen bisher 12 bis 13 oder mitunter sogar 20 Stunden täglich) angenommen haben. Für den Fall des Aus- standes, der als theilweiser in sicherer Aussicht steht, hat der au« Vertretern der verschiedenen hauptstädtischen Gewerkoereine bestehende„Londoner Gewerkschaftsrath"(London Trades Council) die Boykottirung aller derjenigen Bäckerläden be- schlössen, welche sich nicht als„kair" werden ausweisen können. Die meisten radikalen Klubs haben in der gleichen Weile Partei ergriffen. Die Arbeitseinstellung soll den betreffenden Meistern acht Tage vorher, also am 9. d., durch eine gedruckte Kündi- gung angemeldet werden. Bemerkt sei noch, daß in die zehn Stunden die Mahlzeiten einbegriffen sind. Genau genommen, kommt hier somit die vielberufene achtstündige Arbeitszeit in Betracht. >5oziiile Arvevlirlik. A« di« Schneider K erlins l Kollegen, Arbeitsgenossen' Die am 29. Oktober in Jordan's Salon in imposanter Schnei' derversammlung gewählte Agitationskommission hat ihre Thä' tigkeit begonnen. Tief find die Mißstände und Mängel de® Arbeit«- und Lohnbedingungen in unser Gewerbe eingewurzelt arg wüthet ganz besonders die Hausindustrie mit ihren unausbleiblichen, sowohl für die Allgemeinheit unserer Berufsgenossen, als für jeden Einzelnen insbesondere fatalen Folgen; gedrückte Löhne, vertheuerte Lebensmittel, schlechte Arbeitsbedingungen find die jetzigen Zeichen der Zeit. Euch Kollegen, den Opfern dieser wirthschastlichm Kalamität, steht deshalb eine harte, aber Erfolge versprechende Arbeit bevor— die Hebung unserer ge- meinschaftlichen materiellen und geistigen Lage. ArgeitSgenossen, Ihr habt uns, die unterzeichnete Kommission, mit dem Ausarbeiten und durchführen eines einheitlichen Agitationsprogramms beauftragt; Ihr habt uns mit der Leitung der mit solcher elementaren Kraft hereingebrochenen Lohnbewegung betraut. Wir, die Siebenerkommission, werden Euer in uns gesetztes Vertrauen rechtfertigen, wenn wir von Euch, von der Oeff entlichkeit, von der großen Masse in unserem Beginnen thatkräftig und rückhaltslo« unterstützt werden. Kollegen, durchforschen wir zuerst die schlechten Verhältnisse in den verschiedenen Spezialitäten unserer Branche. Die Siebenerkommisfion hat deshalb zu Montag, den 11. November, Abends 8� Uhr, nach der Brauerei König- st a d t, Schönhauser Allee 10/11 eine öffentliche Schneiderver- sammlung einberufen, in welcher namentlich die Verhältnisse der Konfektion«-, Militär- und Beamten- Lieferungs-Schneider erörtert werden sollen. Am Donnerstag, den 14. Oktober, Abend« 8tz Uhr, findet in O r s ch e l' s Salon, Sebastian straße 39, eine große Versammlung sämmtlicher Militär-Schneider statt. Kollegen, die großen Massen, welche keiner Organisation an- gehören, werden durch öffentliche Versammlungen, Flugblätter u. s. w. über ihre Lage aufgeklärt. Einigkeit unter Berufs- genossen, hervorgebracht durch die Gemeinsamkeit der Interessen, ist der Hebel, um unser Wohl zu fördern; das allgemein mate- rielle und geistige Wohl ist aber unser höchstes Gesetz. Er- innern wollen wir noch, daß die Siebenerkommission von der Oeffentlichkeit am 29. Oktober ermächtigt wurde, Sperren üher Werkstellen, wo besonder« schlechte Arbeit«- und Lohnbedingung herrschen, zu verhängen. Kollegen! Es ist selbstverständlich, daß Ihr unsere diesbezüglichen Maßnahmen durchführen werdet. Mit kollegialischem Gruß: Die Siebener-Kommission. Berlin, den 9. November 1889. Fiv. Zuschriften find an G. Ge- b a u e r, Spittelmarkt 16/17, Hof IV, zu richten. I« Deutschland betrug die Zahl der Zahl der Dampfkesselexplofionen dabei verunglückten Personen 1377 1873 1879 1880 1831 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 20 18 18 20 11 11 14 14 13 16 14 15 Total 184 Diejenigen, welche 58 32 78 29 47 48 55 45 22 23 83 11 derartigen fallen, sind'durchgängig Proletarier. 531 Katastrophen zum Opfer E« ist unbedingt richtig, haß die Kontrole"der" Dampfkesselanlagen eine noch viel schärfere werden muß, als bisher, da Schlendrian, Habgier, Profitsucht nicht selten die Veranlassung zu solchen Unfällen aeben. Alte«, schlechte« Material, alte Risse bilden u. a. Ursachen der Explosionen. Dazu kommt ferner„mangelhafte Wartung", die selbst wieder verursacht wird durch die häufige Ueberau st rengung und allzulange Arbeitszeit der Heizer, Wärter u. s. w. 531 Leichen in 12 Jahren aus diesem Schlachtfeld de« JndustrialiSmu«, ein Mahnruf an Alle, die es angeht. Mi« mangelhaft da» deutsche Fabrikwspetrtarat ist. weiß jeder, der praktisch oder theoretisch mit Arbeiteroerhält- nissen zu thun hat. Um so erbaulicher ist es, wenn ein sicherer Krause in dem Organ der Zuckerlords, der „Zuckerindustrie", folgenden Schmerzensschrei ausstößt: „Wenn das patriarchalische Verhällniß zwischen Unternehmer und Arbeiter immer mehr zu schwinden beginnt, muß da« ge- setzliche eintreten, um den schwächeren Theil gegen den stärkeren zu schützen. Wenn die« aber in den heutigen Gestaltungen de» Erwerbslebens begründet ist, so ist es Gerechtigkeit, wenn die Fabrikaufficht in Formen ausgeübt wirb, die so wenig drückend al« möglich für den Unter- nehmer ausfallen. Der Staat wie die Ar- beiter haben doch nur ein Interesse daran, daß die einmal zum Schutze der Letzteren getroffenen Be- stimmungen innegehalten werden, womöglich auch ein solche«, daß dem Unternehmer die Formen der Fabrikaufficht unbe- quem werden. Das ist aber heut zu Tage in Deutschland der Fall." Eine grandiosere Unverfrorenheit ist un« selten vorgekommen. Da nun„einmal"— wie bedauernd da« klingt die Inspektion Gesetz ist, soll sie ja nicht die Kapitalisten „drücken", d. h. sie soll auf dem Papier bleiben, nicht aber realifirt werden. Und w i e wird inspizirt in Deutschland? In keinem Lande, das Fabrikinspektion Hai, werden d,e Interessen der Fabrikanten subtiler behandelt, als bei uns, nirgendswo stecken die Gewerbe so voller BourgeviSvorurtheile und sind so rücksichtsvoll gegen die Unternehmer, als im Lande der christ- lichen Sozialreform. Und selbst d i e s e Art der Fabrikaufficht ist den Kapitalisten„unbequem", obwohl unser Krause„dm gesunden Sinn unserer Aufsichtsbeamtm" an anderer Stelle lobt. Er plaidirt für die Uebertragung der Kontrole der Maß- regeln ,c., der Unfallverhütung an— die Berufsge- nossenschaften und hält«S für dm Gipfel der Sozialpolitik, wenn man den Bock zum Gärtner setzt. Ein grundgescheiter Gedanke! Dann wird der Weizm der Zuckermacher noch üppiger gedeihen, als jetzt, wenn auch die kärgliche Summe von Schutzbestimmungm für die Arbeiter illusorisch gemacht ist. Vertheilm die Fabriken doch jetzt wahre Lumpendividmdm, so die R o s i tz e r Raffinerie 10, die Brunoma in Braun- schweig 12, die Zuckerfabrik Kujavian in Amsee 15 Prozmt Dividmde.
Theater. Sonntag, den 10. November. Gpnmha««. Gioconda. Montag: Martha, oder der Markt zu Rich mond. Kchanspirthano. Wilhelm Tell. Montag: Natalie. Deutsch«» Theater. Nächstenliebe. Montag: Die Stützen der Gesellschaft. Lesstng-Theater. Der Zaungast. Montag: Der Zaungast Montag: Der Zaungalt. Friedrich- MiihetmstSdtische« Theater. Der Polengraf. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neftdens- Theater. Schwiegermama. Montag: Dieselbe Vorstellung. WaKuer-Theater. Verfolgt! Vorher: Der Herr von Lohmgrin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Miirtoria-Theater. Stanley m Afrika. Montag: Dieselbe Vorstellung. Osteud-Theater. Ein Verurtheilter. Montag: Dieselbe Vorstellung. F elleall tance» Theater. Der Zauberlehr. ling. Montag: Dieselbe Vorstellung. Konigftädtische» Theater. Appelmann's Verlobung. Montag: Dieselbe Vorstellung. Aeutral-Theate». Das lachende Berlin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adalvh Trust- Theater. Flotte Weiber. Montag: Dieselbe Vorstellung. Gedr. Dichter'» Daricktck. Spezialitäten. Vorstellung. ZUich«hall-u- Theater. Gr. Spezialitäten« Vorstellung. Kerttuer Theater. Sonntag, den 10. November: Montjohe, der Maua dou Eise«. Montag, den 11. November: Die wilde Jagd. Dienstag, den 12. November: Montjohe, der Man« don Eise». Thalia-Theater, S. Wallnertheaterstraß- 15, 15 allnertheaterstraße Täglich i T a t e r- und Kpezialttaten-Norstellnns. Neu!! Frl. Eondelta, die lustige Mirzl. Neu!! Die Duettisten«au&«gk. Grober Erfolg des Volkshumonften W i l h. S'röbel, des Froschmenschen Vincento, eS Illusionisten S ch e l l i n i, der Lieder» sängerm Fräulein Anna Mola« rc. EatrSs 30 Pf. lÄV'Ä. Grosse Cölner Lotterie. Loose ä I Mark— II Stttck für 10 Mark. Rothe Kreuz-Lotterie. Loose ä 3 Mark—II Stück für 30 Mark. Ziehungen am 14. November und 19. November er. und folgende Tage. Neubauer& Rendelmann« Berlin W.! F r i e d r i c h- S t r a s s e 198— 199, »wischen Leipziger- und Krausenstrasse, Prospecte gratis. 733 Amepican-Theater, IMS rreSdeu erste 55. Täglich Vorstellung. Circus Renz. Karlstrabe. Heute, eonntag, de« 10. Rooember 1889, 2 große Uorstellungen. 4 Uhr Nachmittags: Grobe Extra-Vor. ftellung mit einem grobartig auserwählten Programm. Zum 1. Male ganz neu arrangirt: Bacchus und Gambrinus oder: Der Kieg des Champagners. Komische Pantomime mit Tänzen und intern nationalen Charakterbildern. Arrangirt und in Szene gesetzt v. Direktor E. R e n z. M. Metzgeh mit seinem dressirten Esel. Abends 71 Uhr: Grobe auberordent. liche Vorstellung. Aschenbrödel oder Der gläserne Pantoffel, Grobes phantast. Zaubermärchen mit Aufzügen, Tänzen und Gruppirungen, arrangirt und in Szene gesetzt vom Direktor E. R e n z. In beiden Vorstellungen Auftr. der vorzügl. Reitkünstlerinnen und Reitkünstler. Reiten und Vorführen der bestdr. Schul- m FreiheitSpferde. Morgen Montag: Ajcheudrödel. E. Rena, Direktor. Circue Busch. Setedetch-stael-Ufee. Heute, Sonntag. de« 10. November 1889: s große Vorstellungen. 4 Uhr(1 Kind frei). Zum 1. Male: Pariser Schuljugend. 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Druck und Verlag von Mar Kadwg in Berlin SW., Beuthftraße 2 inier vsaraniituw 1 Mb. 50 p Kleine Reparaturen billiger. neuer Uhren, verkauf jtt Sck 951] E. Rottierti Geschäft: Andrea»!�- Geschäft: Ghaufl-este� Hierzu � wr M?> beiden AZ K i. 2. SS' 5S;b, W
(«n, so««, Kennt«»' 1. Beilage zum Berliner Bolksblatt. ig� 264» betränke i Sonntag, de« 10. Aoormber 1889. Neri« ersofl röfto3 Kommunat-Wahler! 11 n �«bierlisten liegen jut Einsicht aus für den i t: �kftaurant Lehmann, Ecke Noltij- und Marien« «orferftraße, und Restaurant Winckler, Diefenbach- ,,. maße 28. 14 Gottfried Schulz Kottbuser Platz 40. n U int: Restaurant Pfister. Eisenbahnstr. 35. >?« Ä: Restaurant W-rschke, Adalbertstr. lS. ®tt0 Kicker, Zigarrengeschäft, Wasserthorstr. 20. 9, Sf J'1': Krause, Schankwirth, KLstriner Platz 10. uno.. CuvryM' �7 U' v�u) unl TO uly,, dvuiiiiiiCi. xv/» 13 VK t' 3uL Henke, Restaurateur, Blumen str. 38. ��Schayer, Schankwirth, Acker« und Invaliden- �- m.-Ecke. R-kannt««I. Gnadt, Schankwirth, Brunnenstr. 38. 4z»iNk: Wolf, Schankwirth, GerichtSstr. 44. " Bezirk: Wrlke, Schankwirth, Höchste. 32. Da« Zentral-Wahlkomitee. » �» Kommunal wähle«. Im Laufe der Woche in,,., Mut sämmtliche Kommunal-Wahlbezirke, in welchen die »»r.�p'eatische Partei in die Wahlbewegung eingetreten ist, WbS flen ftatt behus« Aufstellung der Stadtverordneten- E« sind folgende Genossen in den einzelnen Ii M'!"teist einstimmig aufgestellt worden. Für den «Wahlbezirk: Fritz Zubstl, Tischler. Waldemarstr. 73. Ii• Otto Klein, Zigarren Händler, Ritter str. 15. - Arthur Stadl Hagen, Rechtsanwalt, Lands« berger st raste S2. Franz Tvtzauer, Stadtverordneter, Möbel- Händler, Köpenickerstr. 24. Wilh. Boerner, Zigmrenhändler. Ritterflr. 103. Gustav Tempel. Gastwirth. Breslauecftr. 27. Otto Heindorf, Gastwirth. Langestr. 70. Emil Böhl, Gastwnth, Frankfurter Allee 74. Robert Herzfeldt, Expedient, Fürbringerstr. 17. Edwin Bogtherr, Kaufmann,LandSbergerstr. 04. Emil Gründet, Gastwirth, Dresdenerstr. IIS. ftiojjl «ut». Wsl töer, K] ttt% R alt :em Lokales. hlolizeierlast gegen das Ausrufen von Zeitungen, die Duften, Exirabläitern zc. batte der Magistrat feiner Zeit tiffL«"Nmu»g vertagt. DaS Polizeipräftdium hatte infolge �tM � Magistrat i-tzt einen neuen diesbezüglichen Entwurf ÖjssSt. Aber auch dieser Entwurf ist von der städtischen sch �.abgelehnt worden. Dieselbe hält an ihrem Standpunkt >»>i! nur die unrichtigen Angaben des Inhalts der be- �tu«, Druckschriften zu bestrafen seien. Der Entwurf der �Verwaltung ging selbstvciständlich viel weiter. Ier �.Gisenbahn sehen. DaS große Fernrohr ist fl'ktn �fl°ch nicht so weit, daß es dem Publikum über« irden kann, doch wird dies voraussichtlich binnen vier- "•M •M lao-j 13 Iii' �»nnk«gstzrlAz»t»eret. Ii»«»,' Das Sozialistengesetz ist in eine Kommissi C- Dag Sozialistengesetz ist in eine worden, und harrt der Auferstehung, Kommission Die Rede- 0 tm r*'«/J t&Wli f uno �am orr �usrrzle�un�,«jic u\cu& 2?0«w geschlagen, ebenso wie die Nationalliberalen' l'ese das leider vorläufig nur moralisch geschehen, ob ozedur eine Wirkung ausüben wird, bleibt abzu- jT. Seule, welche Wesen und Sinn dieser erlauchten r l �flfl�- versprechen sich nicht viel davon, und 'ch Ende vom Liede sein, daß man sich augenblick« zeicht die Köpfe der Herren Kulemann und Cuny j&t Hij�'flfldern ruhig abwartet, wa« da kommen wird. �t.* w die Zukunft ist uns armen Sterblichen ver- Uetien» sslles Wort sagt, daß diejenigen, welche mit .�ugen in ihr Verderben rennen wollen, vorher mit Ni w geschlagen werden. Auch die schärfste Brille, die ?t,tau$c, r vetren von den Mittelparteien, und was darüber � aufgesetzt hätte, würde kaum verhindert haben, «fichtiger geworden wären: man kann es nur der wird/ daß den Herrschaste« der Staar anderweitig galten sagte Herr von Bötticher, als ihm vor- �»�esscn>!' daß er der ausführende Minister für die viliciihxj."er herrschenden Parteien sei. Eine ehrliche ?/se beib��,? den Jüngling und ehret den Mann, und n kleinen Wörtchen waren wohl so ziemlich die i] ousöft® uvw RegierungStisch her und von der Majori- U, 0S iiiN. wurden, denen auch wir offen und rück- dgz,!„'.uhl und die Ucberzeugung, daß sie ausschließ- «Ikings>,��fchenden Klassen zu sorgen hat, so büßt i�wA �.Verkehr mit ihr an Herzlichkeit!in, dafür Fg��� anerkennenSwerther Weise vereinfacht. DaS �.Subel sowohl "ffll, und ein solcher muß stets mit enthufiasti- •Öftijjt werden.„Det stimm»"— wird auch Mensch sagen müssen; eS wird immer daß die Verhältnisse zwischen einzelnen wie zwischen den einzelnen Klassen in 6. Jahrg. »ihn Tagen geschehen und dann der Himmel hoffentlich stern« klare Abende schenken. Die erste Stadt, die nach Berlin sich des Besitzes einer derartigen Anstalt erfrenen wird, ist Ehicilao � die Verhandlungen sind dem Abschluß nahe, und man wünscht in Amerika, daß Herr Direktor Dr. Wilh. Meyer persönlich binüberkommt, um die ganze Anlage zu leiten. Di« Ehicaaoer lassen sich gegenwärtig die Urania und ihre verschiedenen Ab. theilungen in Lichtdruck Hierselbst anfertigen. Nach der omeri- konischen City hat sich Paris gemeldet, welche« an der Seine eine Filiale des Berliner Institutes gründen will. Auch hier find Verbandlungen im Gange, und als denkbar geeignetste Peisönlichkeit für die Lertuna der französischen Urania wird Cawille Flammarion, der bekannte populär« Astronom, be- zeichnet. Selbstmordversuch auf der Jtraße. AI« vorgestern Abenv gegen 10 Uhr in der Rosenlhalerstratz« em Pfrrdebabn. wagen der Linie Kreuzbera-Gesundbrunnen die Ecke der Sophienstraße erreicht halte, stürzte sich, dem ,Ä. I." zufolge, ein älterer gutgekleideter Mann quer über dre Schienen vor die Pferde. Der Kn. scher bremste aus Leibeskräften, der Wagen hielt, die Pferde aber konnte er nicht mebr bei Seite reißen, dieselben gingen über den Körper de« auf den Schienen Liegen. den hinweg. Der Aermste hat durch Huftritte zahlreiche Wunden erlitten, dieselben wurden von einem in der Nähe wohnenden Arzte verbunden, worauf der Lebensmüde in feine Wohnung in der Steinstraße 21 geschafft wurde. Die Motive zu der That sind unbekannt. Dir Frage, wer den Desranbaniru Dortug»er haftet hat» gewinnt insofern an Interesse, als sie bei der Ver- iheilung der von der geschädigten Firma ausgesetzten Belohnung von 3000 M. maßgebend sein wird. Wie der„Bote a. d. Ricsengeb." belichtet, wurde Döring nicht durch den Kriminal- kommissar Schulz, sondern durch österreichische Fiaanzaufseher velhaflet, und zwar nicht auf der Pelerbaud«, sondern auf einer der Beadlerbauden, wo sich Döring seit einigen Tagen einquarlut hatte. Die Verhaftung erfolgte durch einige Grenzer in der Nacht zu Mittwoch, als Döring im Bette lag. Döring wurde darauf Mittwoch früh durch 4 Beamte nach Hoh-nelb« gebracht. Die Beadlerbauden liegen in der Nähe der Peterbaude und der Schneegrubenbaude, südlich de« Hohen Rade«, sie gehören zu Spindelmühl und mit diesem zur Amtshauptmann schaft Hohenelbe. Die irrthümliche An- nähme, daß Herr Schulz den Döring auf der Peterbaude verhafiet habe, lag an der Form de« hierher gelangten Telegramme«, da« von Herrn Schul» aufgegeben wurde. als dieser Miitwoch früh auf der Peterbaude ankam und die Nachricht von der kurz vorher erfolgten Verhaftung Dörings erfuhr. Schulz und der Buchhaltec Schwing begaben sich dann unverzüglich nach Hohenelbe, wo Schillmg den Döring sofort rekognoszirte. Außer den 6SOOO Mark in baarem Gelbe find auch noch S000 Maik in anderen Werlhen bei Döring vorge- Eunden worden.— Von dem Aufenthalte Döring« m HermS- orf am Sonntag, 27. Oktober, wird noch derichtet, daß er an jenem Tage, also unmittelbar nachdem er in Berlin die Unter. schlaguna begangen, dem VormitlaaS-GotleSdienst in der evangelischen Kirche beiwohnte. Sc hielt sich auf dem Chor auf und fiel seinen Nachbarn durch sei» anbächtueS Wesen(!) auf; er betheiligte sich an dem Gesänge de« EingangSliedcS „Allein Gott in der Höh' sei Ehr', sowre an der Liturgie und zwar mit einer kräftigen Baßstimme. Sin neben Döring Stehender bemerkte, daß er oft an seiner Brille rückte, al« ob er nicht gewohnt sei, eine solche zu tragen. Bekanntlich hat Döring die Brille sich erst auf der Flucht beigelegt, um nicht so leickt erkannt zu werden. Do» einem recht empfindliche« Diebstahl ist eine arme in der Stralsunverstraße wohnende Frau K. betroffen worden. Frau K., welche ihren Lebensunterhalt durch Waschen erwirbt, hatte, um Einkäufe zu besorgen, ihre Wohnung auf ein Viertelstündchen ohne Aussiebt gelassen. AI« sie zurückkehrte, fand sie die WohnungSlhür geöffnet und fie mußte beim näheren Nachsehen die traurige Entdeckung machen, daß em Dieb ihre Abwesenheit zu einem unliebsamen Besuch benutzt hatte. Außer für 10 M. Wäsche hat der unbekannte Langfinger noch ein Beutelchen mit 50 M., die sauren Ersparnisse der armen Frau, mitgehen heißen. Der Verdacht, den gemeinen Diebstahl verübt zu haben, fällt auf einen unwürdigen Verwandten der Bestohlenen. Gin heftiges Schadenfeuer wüthcte vorgestern Abend in dem Haufe Leipzigerftr. 63-, welche« die Ecke Epittelmarkt und Seidelftraße bildet. Da« Hau« besteht au« drei Etagen der wünschenSwerthen Weise klargestellt werden; man weiß dann ganz genau, was man von seinem Partner zu er- warten hat. So fällt ein Stückchen Nimbus nach dem anderen, und es ist nur ein wahres Glück, daß dieser NimbuS von Niemand anders zerstört wird, als gerade von denen, welche an seiner Konserviruna eigentlich das größte Jnter- esse haben müßten. Andererseits aber kann es natürlich auch nur mit gebührender Freude anerkannt werden, daß sich die Erkenntniß über die wirkliche Lage der Dinge auch vort mit zwingender Gewalt Bah» bricht, wo man ein solches Aufleuchten am Allerwenigsten erwartet hätte, und es wird in Zukunft leichter sein, au gewissen Stellen da« nöthige Verständniß zu erwecke«. Inzwischen streiken auch die Christlich-Sozialen mit ihren Versammlungen. Ganz und gar wollen sie allerdings noch nicht von der Bildfläche verschwinden, und so setzen sie denn wenigstens die Sammlungen fort. Es ist merk- würdig, wie sich der Bettelsack von ehemals jetzt doch schon n stattlich gefüllt hat: trotz der hohen Grundstückpreise erlin erwerben die Urgermanen Hau« um Hau«, und wenn die Erträgnisse der Stadtmisstoutkollekten in den Provinzen einen ebenso gedeihlichen Fortgang nehmen wie bisher, so kann einst der Tag anbrechen, wo sämmtliche Juden exportirt werde«, so daß ihrer endglltigen Auswanderung nicht« mehr im Wege.steht. E« ist in der That merkwürdig: unser Einer erwirbt an Grundbesitz höchstens einen Blumentopf, und auch de»»och häufig unter erschwerenden Umständen, während die christlich-sozialeu Bei- Häuser in allen Stadtgegende» immer mehr überhand nehmen. Die Finanzverwaltung muß entschieden eine aus- gezeichnete sein, und fast könnte man auf die Vermuthung kommen, daß Herr von Bennigsen derselben nicht ganz fern steht, da er sich doch von allen jetzt lebende« Menschen am beste» zum Reichsfinanzminister eignet. Es kann übrigens auch sein, daß sich dieser Herr nur dafür hält, n>aS aller- dingS im Grunde genommen auf dasselbe htnauSlSust. Ueber unsere ReichSfinavzen braucht sich»u» Niemand den Kopf allzusehr anzustrengen. CS ist au andere» und einem Mansarden-Dachftuhl, in welchem sich da« Atelier de« Photogrophen Herrn Faehling befindet. Gegen acht Uhr züngelten plötzlich die Flammen aus dem Dach hervor und schlugen bald doch über da« Hau« hinweg, so daß der Feuer« schein weithin sichtbar wurde und sogar von Friedrichftraß« und der Straße Unter dm Linden aus bemerkt werden konnte. In wenigen Augmblicken hatte sich in der stark belebten Gegmd natürlich eine gewallige Menschenmenge angesammelt, so daß jeder Verkehr stockte. Die Polizei nahm eine Absperrung de« Sp'ttelmarkte« vor. Die Feuerwehr war au« dem Zentraldepot in der Lindenstraße sofort zur Stelle und bekämpfte das entfesselte Elemmt mit zwei Dampfspritzen und einer Gas di uckspritze. Obwohl mächtige Wassermome in die Flammen gelMleudert wurden, erforderte die Ablöschung doch dreiviertel Stundm. Der Dachstuhl ist völlig ausgebrannt, der Kopirraum de« pbotographifchen Ateliers ebenfalls. Die übngm Räume de« Ateliers find nur leicht oder gar nicht beschädigt. Ueber die EntstehungSmsache d,S Brandes isi noch nichts näheres bekannt. Die Aufräumungsarbeitm zogen sich bis spät in die Nacht hin- hinein. Noch nach Mitternacht konnte man doch oben Feuer« wehrmänver bemerken, welche beim Fackelschein mit der Axt die verkohlten Sparrm zerhiebm, so daß ein wahrer Fanken« regen vom Dach herniedersprübte. Eine empfindliche Störung trat in Folge de« Brande« im Pferdebahnverkebr ein. Nament- lich die Linien von und nach dem Schlesischen Thor warm lange Zeit gesperrt. Da»„Krrliner Dolksblatt" konftsftrt. Am vorigen Sonntag hatte die zehniähnge Tochter des Herrn Num-tscheck in Rixdorf gebügelt- Oberhemden fortzutragen. Die Wäsche war in eine alte Beilage de«„Berliner Voltsblott" eingepackt. Nach kurier Zeit traf da« Mädchm dm Gendarm Drescher, der die Kleine anhielt mit dm Worten:„Gieb' mal das Blatt her, mein Kind; geh' nach Hause und hol' Dir ein anderes". Nachdem der eiinge Beamte noch den Namen der Kleinen notirt, ließ er fie laufen. Nach Verlauf von U Stunden kam der Gendarm nach der Wohnung des Herrn Niemetscheck. brachte das Beiblatt»urück und erklärte, daß er nur etwas habe nach- sehm wollen. Wahrscheinlich ist er aber von seinem Vorgesetzt.-n belehrt wordm, daß das„Berliner Volksblatt" keine verbotene Zeitung ist. Da»?« frühe Schließen der Gfenklapp« hat aber-- mals, und zwar in ocm bmachbartm Bernau, eine Kohlm« orydgaS-Vergiftung b ervorgerufen, der leider zwei blübende Menschenleben zum Opfer gefallen find. Die bei dem Kailer- straße 77—78 daselbst wohnhaften Premierlieutenant und Be« zirk« Adjutanten Heaemaun in Dienst befindlichen Mädchen Minna Jahn und Minna Priegnitz halten in ihrer im Keller- gelchoß brfindlichm Kammer kurz vor dem Schlafengehen einen Eismlopf mit glühenden Kohlen aufgestellt und waren dabei eingeschlafen. Da der Kohlm dunst kernen Abzug halte, verblieb er im Zimmer und die berdm Mädchen ersiickten durch Ein- atbmung dcsselbm. Die« geschah in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag. Al« die Mädchen des Morgens nicht er« schienm und auf mehrmaliges Klopfen an der Thür nicht geantwortet wurde, ließ der Limtenant die Thür einschlagm und man fand nun in der stark mit Rauch angefüllten Kammer die beiden Mädchm leblos vor. Alle angestrengtm Wiedtr« belebungsversuche erwiesen sich als erfolglos und ein Hinzuge« zogener Arzt konnte nur den bereits eingetretmm Tod der beiden Opfer konftatirm. Die„höhere D-stkarri�re". Auf dem Stettiner Bahnoof warm vor einiger Zeit im Postamt mehrere Packete abhanden gekommen, und trotz aller Bemühungm gelang c« nicht, dm Tbäter zu ermitteln. Nachdem zuerst einige Unter- beamte verdächtigt worden waren, fand man kürzlich in ver« schiedmm Winkeln Ueberreste der Umhüllung eine« Versandt« stücke«. Aus der Nummer konnte festgestellt werden, daß eS sich um da« fehlende Packet handelte. Nun wurde bei allen Beamten, welche mit jenem Packet dienstlich»u thun gehabt baben mußten, Haussuchung gehalten. Der Erfolg war ein übeiralchender. Man fand dm gestohlenen Gegenstand bei einem Eleven, welcher sich der hoherm Postkarr, Sre widmen wollte. Derselbe, Sohn eines höherm Postbeamten, wurde sofort suspmdirt und hat jetzt eine Anklage wegen Unterschlagung im Amte zu gewärtigm. Derungtuckter Feuerwehrmann. Eine Feuermeldung berief vorgestern Nachmittag gegen<3 Uhr die Mannschaften des FeuerwehrdepotS in der Keibelstraße nach der Weydinger« straße, woselbst die Dielung einer Kochmaschine in einem Hause in Brand gerathm war. Als auf der Fahrt dorthin die Wagen Stellen unsere« Blatte« schon mehrfach nachgewiesen worden, daß bei der Fortdauer der jetzigen Ausgaben von Finanzm bei uns in absehbarer Zeit wohl kaum noch die Rede sein wird. Wenn dieser Zeitpunkt faktisch angebrochen ist, dann können wir auch getrost auf den LuxuS eines Reichs- finauzministerS verzichten— oder besser noch, wir können uns ein solches Institut dann mit derselbm GewissenSruhe leisten, denn wenn es beim Gelde hauptsächlich darauf an- kommt, daß eS genommen wird, so ist die Frage, woher genommen wird, von thatsächlich ebenso hoher Be- deutung. Wo nichts ist, sucht auch der zukünftige Reichs« finanzminister vergeblich nach Schätzen. Es ist immer al« da« Zeichen eines leichtfertigen GemütheS aufgefaßt worden, wenn Jemand Geld vergraben will und er besitzt nicht ein- mal einen Spaten. Der geborene Koupon-Abschneider merkt davon noch nichts. Ihm ist das Leben eine süße Freude, er wird nur grob, wenn die Dividende herab- fetzt wird. In diesem Sinn ist eS nur gut, daß die .esellschaft, die Herrn Dr. Peter« auSfandte, nicht auf Aktien gegründet war, es wäre sonst Heulen und Zähne- klappern in Israel und auch im Lande der Teutonen ge- wesen. Nun ist der Dr. PeterS todt— ein hiesiges Blatt, welches allerdings den Wrangcl'schen Grundsatz:„Ick de- mentire mir" auf seine Fahne geschrieben hat, läßt ihn frei- lich noch nicht zu afrikanischer Schlackwuist verarbeitet sein — aber die Laufbahn der meisten Afrikaforscher fand bis jetzt fast immer im Schmortopf einer nutzbraunen oder tinten- schwarzen Köchin ihr vorzeitiges Ende, so daß e« also im höchsten Grade fraglich erscheint, x>b Herr Doktor Peter« nicht doch 'chon den Weg alles Fleisches gegangen ist. Peter« starb in einem Beruf, und die„Freisinnige Zeitung" mußte sich von ,er„Kreuzzeiwna" rüffeln lassen, weil sie bei der Todes- Nachricht nicht pflichtschuldigst Thränen vergoß. Von den Tobten soll man nur Gutes reden— da« ist eine ausgemachte Sache. Wer eS aber mit Niemandem ver- derben will, der thut am Besten, wenn er von den Tobte» schweigt, denen er nichts gutes nachreden will oder kann.—
die Lininistraße passirten, kam in der Nähe der W-ydinger Etrahe dcS Hanopferd de« SpitzenwagerS, auf welchem der Wahrer NttolaS als Slangetueiter sah, zu Fall. Hierbei«erieth N. mit beiden Bemen unter das wild um sich schlagende Pferd, und der von selbst n�chrollenbe Wagen schob nun Pferd und Reiter, die im wilden Knäuel sich durcheinander wälzten, vor sich her. Die Kameraden des Verunglückten sprangen alsbald vom Svritzenwagen herunter und es gelang ihnen erst nach vieler Mühe, N. von der entsetzlichen Last zu befreien. Der sofort herdeigeiufene Arzt konstalirte einen komplizirten Bruch des rechten Unterschenkels und ordnete die Ucberführung des schwer Verletzten nach dem städtischm Krankenhause im Fciedrichsbam an. Ki« lchwerer Unglücksfall hat sich dem ,58. T." zufolge gestern Abend an der Ecke der Bad' und Grünthaler- strahe zugetragen. Ein Herr, welcher von der Stadt aus einen Pferdebahnwagen der Linie Kreuzberg Gesundbrunnen benutzt hatte, war an der genannten Straßenecke vom Hinterperron abgesprungen in demselben Augenblick, in welchem ein mit Getreide beladener Wagen die abschüssige Straße rasch heran- kam. Der hierdurch in Gefahr gebrachte Herr suchte dieselbe im kritischen Augenblick noch dadurch abzuwenden, daß er den auf ihn zukommenden Pferden in die Zügel fiel, um sie zum Stehen zu dringen. Seine von dem Kutscher sofort unter- stützt-n Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg, er wurde von den Thieren zu Boden gerissen und von dem schweren Wagen sodann über den Unterleib gefahren. Obgleich augenscheinlich der Tod auf der Stelle eingetreten war, brachte man den zer- malmten Körper doch vorläufig in das zunächst gelegene Laza- rus Krankenhaus, in der Hcffnung, daß der Lebensfunken noch nicht ganz erloschen sei und erhalten werden könne. Ueber die Perlönlrchkeit des Verunglückten hat noch nichts festgestellt. werden können. Ale Anwendung de« Holzpflastee« wird in Berlin fortgesetzt. So mel man als aufmeitiamer Berliner wahrnimmt, ist das Holzpflaster jeooch nicht so dauerhaft, wie von Jnter- essenten gerühmt wird. Die Holzwürfel nutzen sich schnell ab, indem die Obei fläche, wiewohl dieselbe von der Hirnbolzseiie gebildet wird, allmälia zerrieben wird und eine filzige Textur annimmt, in welche sich der Staub selbstverständlich festsetzt. Auch liegt die Fläche trotz einer gut zementirten Unterlage nach Kurzem bei Weitem nicht mehr so glatt da, wie kurz nach der Anlage. Die Versuche, welche man in Berlin von Seiten der Stadt mit diesem PflasterungSwaterial angestellt hat, find im Großen und Ganzen gering. Daß sich dasselbe jemals wie Aephalt in der deutschen Hauvtstadt einbürgern wird, ist un- denkbar. Vorzugsweise die Pserdebahn-Gesellschaft wird eS wie bisher streckenweise zur Ausfüllrung des Glesses zwischen den Schienen verwenden, um ihr Pferdematerial zu schonen und m gegebenen Fällen die Schienen bequem auswechseln oder ver- legen zu können. Projekttrte» Repertoire der königliche«'' Schau- giele vom 10. big 18. November 1889. Im Opernhause. onniag, den 10.: Grcconda; Montag, den 11., neu ein- studirt: Martha; Dienstag, den 12.: Orpheus und Eu-ydike; Mittwoch, den 13.: Der Ring des Nibelungen, 1. Abend, Die Walküre(F>au Moran�Olden als Gast); Donnerstag, den 14.: Symphonie; Freitag, den 15.: Don Juan; Sonnabend, den 16.: Der Ring des Nibelungen, 2. Abend, Siegfried (Frau Moran-Olden als Gast); Sonntag, den 17.: 12. Ma- tinee des Opern- Chors, Der Tromp ter von Säkkingen; Montag, den 18. Gioconda.— Im Schauspielhause. Sonntag, den 10: Wilhelm Tell; Montag, den 11.: Natalie; Dienstag, den 12.: Romeo und Julia; Mittwoch, den 13., neu einstuoirl: Aschenbrödel; Donnerstag, den 14.: Wilhelm Tell; Freitag, den 15.: Die zärtlichen Verwandten; Sonnabend, den 16.: Die Quitzow's; Sonntag, den 17.: Aschenbrödel; Montag, den 18..! Wilhelm Tell. Potizei-Kericht. Am 8. d. M. Mittag« fiel ein Herr beim V.rwsscn eines Ladens in der Fruchlftroße zur Erde und erlitt dadurch eine so bedeutende Verletzung am Kopfe, daß er nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht werden mußte.— Kurze Zeit darauf geriethen auf dem Grundstück HoUmarkistr. 33/34, in der Nähe der daselbst befindlichen Kalk- Scube, zwer Alderter in eine Schlägerei, zerbrachen dabei die ckwährung derselben und stürzten in die mit frisch gelöschtem Kalk gefüllte Grube. Beide erlitten hierbei so schwere Brand- wunden, so baß ihre Ueberführung nach dem Krankenhaust Bethanien noihwendig wurde.— Nachmittags wurde ein In- strumentenmacher in seiner Werkstatt in der großen tamburgerftraße erhängt vorgefunden— Zu derselben eit wurde ein Buchhalter an der Ecke der Bad- und Grünthalerstraße, als er eben von einem Pferde- bahnwagen adgesiiegen war, von einem vorüberkommenden schwer deladenen Arbeitswogen überfahren und auf der Stelle getödiet.— Als der Kutscher Burhals gegen Abend mit einem GeschäflSwaaen die Gcrtraudlenstraße entlang fuhr, stürzte vor dem Haus« Nr. 24 das Pferd und riß den Kutscher mittelst der Pferdeleine vom Wagen, so daß er zur Erde fiel und bedeu- tende Ve( Hungen an Armen und Beinen erlitt. Er wurde nach der Charitee gebracht.— Abends fiel eine seit einiger Zeit erkrankte Frau in ihrer Wohnung, AndreaSftr. 73, über eine irdene Schüssel und zerschnitt sich an den Scherben derselben die Pu Saoer am Halse, lo daß sie an Verblutung verstarb.— In derselben Zeil entstand vor dem Haute Anklamerst. 12 eine Schlägerei, wobei der Kutscher Scholz zwei Maurer durch Messer- stiche derartig verletzte, daß sie nach dem Krankenhause gebracht werden mußten. Gsrirhks�eikung. Ei« Ränberroma« au» der Kinderstube oder die Opfer von Wilo-Amerlka— so könnte man die Ge- richisvcrhandlung benennen, welche sich gestern vor der zweiten Strafkammer hiesigen Landgerichts abspielte und ganz unge- heueriiche Dmge zu Tage förderte. Auf der Anklagedank de- {anden sich vier halbwachsene Jungen, von denen der älteste, icr 17jähiige Friedrich Wilhelm Giebler, kaum über die Barriere hmweg zu blicken vermochte, aber doch schon ein er- staunlicheS Talent zu einem deieivstigen Räuberhouptmann zeigte, die drei anderen, welche eben erst das strafmündige Alter überschritten haben, sind gegen diesen KaSpar Hauser m Duodezformat noch ziemlich harmlos. S,« nennen sich Max Georg Prahl, Ludwig Brandes und Arthur Sonnenthal, fitzen in einer Schulklasse zusammen und scheinen im Spiele ihiec Phantasie einander zu überbieten. Die vier Jungen besuchten die Schaustellungen von„Wild. Amerika" am zoologi'chen Garten, und die phantastischen Gestalten, die dort auf schnaubenden Rossen einheAprengten, die geniale An- oidnung tri dem Zeltlager und das Grknatter der Carver'schen fiinle halte ihr Gehirn derartig erhitzt, daß sie beschlossen, nach merrka zu gehen und dort in den Urwäldern„Wild-Deutsch- land" dcrzustellen. Die Jungen hatten ursprünglich thatsächlich die Absicht, zu Fuß sich bis nach Hamburg durchzuschlagen und dort einen Kapitän zu bitten, sie in das Land ihrer Sihnsucht M'tzunehmen, sie sahen jedoch bald ein, daß nicht nur zum Kueg führen, sondern auch zum Reisen vor ollen Dingen Geld gebärt. Giebler ersann einen großartigen Plan, sich das nöihigc Geld»u verschi-ffen und er führte diesen Plan in ibenio großartiger Mise aus. Der kleine Kerl hatte durch zw.i Gelcg'nheitsdiebslähie, welche er kurz vorher auS- ge üh t, gewisseimoßen seinen Much erprobt: er hatte auS Eustan's Panoptikum eine alte Pistole gestohlen, welche er einem Fr-unde alS Angedenken verehrte und bald daraufhatte er dem Dienstmädchen feines Lchrherrn eine Uhr entwendet, die er aus Aerger darüber, daß sie nur aus N ck-l bestand, in Eundert Stücke zerschlug. Bei dem Lehrberrn des Giebler, em Tapezier I e n tz k y hatie der Ritimeister a. D. Bertog ein aus mehreren Zimmern bestehendes Quartier inne. Der Rittmeister war an einem Septembertage nach mehrmonatlicher Abwesenheit aus der Schweiz nach H'Use zu- rückgekehrt und ihn nahm sich der kleine Verbrecher aufs Korn Er schlich sich in der Abendstunde in eins der Zimmer, verbarg sich dort in einem Bett und wartete die Rückkehr des Ritt- Meisters ab. Diese erfolgte gegen 11 Uhr, der Rillmeister suchte vergeblich nach Streichhölzern, die sonst immer auf dem Nachttisch standen und legte fit im Dunklen ins Beit, wo er nach einiger Zeit einschlief. Nach einer Weile war es ihm, als ob sein Name von verschiedenen tiefen Männerstimmen ge- rufen würde. Der Ang« klagte Giebler erklärte pestern sehr treu- herzig, daß er selbst in der Nachbarstube em geschlafen grwcsen sei und beim Erwachen durch Vorhalten der Hand seine Stimme verstellt habe, um zu sehen, ob Herr Bertog fest schliefe. Genug, der Rittmeister wurde munter, rieb sich die Äugen und da er glaubte, daß ihn ein böser Traum g« quält, so schlief er bald wieder den Schlaf des Gerechten. Es mußie aber doch in dem Schlafzimmer spuken, denn bald nachher war es ihm so, als ob er ern leises Klopfen an seiner Bettstelle höcte— aber wieder dachte er an Sinnestäuschung, drehte sich auf die linke Seite und versvchie wieder einzuschlafen. Der Mond schien gerade durch die Fenstervorhänge und bei seinem Lichte sah der Rittmeister ganz deutlich, wie sich ein Geficht über den Tisch beugte und eine Hand nach einer dort liegen- den Tasche griff. Der Ritlmeiflir war zuerst ganz starr, dann fielen ihm dre verschiedenen Männerstimmen ein, welche er ge- hört zu haben glaubte und er hielt eö für das Zweckmäßigste, sich vorläufig schlafen zu stellen und die weitere Entwickelung der Dinge abzuwarten. Das Mondlicht hatte ihn in der Thal nicht getäuscht: Der Angeklagte Giebler batte sein W rk begonnen. er hatte mit kühnem Griffe jenes Tä'chchen in welchem sich außer 3 Hundertmarkscheinen auch der Schlüssel zu dem im Nebenzimmer stehenden Geldschrank befand, an sich gebracht und aus dem mit Pretiosen und Werlhpapieren gefüllten Schrank in aller Eile noch 185 Mark, sowie einen Revolver und 50 Patronen mitgenommen. Die Anklage behauptet sogar, daß der'junge Verbrecher bei dieser nächtlichen Szene einen Dolch, welcher bei ihm gefunden worden ist, in Bereitschaft gehalien habe, dock konnte diese« erschwerende Moment nicht erwiesen w-rden. Der Herr Rittmdst-r lag noch immer und lauschte, als Giebler mit seinem Raube schon über alle Berge war.(Bdonb-rS„fctmeid g" scheint der Rittmeister gerade nicht zu fem! R d.) Es vergingen zwei Tage, ehe die ungeh-uerlichc Meldung über'aS Vo> gefallene an da« Kriminalkommissariot gelangte und K i- minalkommissariuS Braun kopfschüttelnd die eisten Recherchen anoidmn konnte. Gubler hatie inzwisch n Zeit, dem einen der drei anderen Abmieur-r 60 M. zuiusteck-n, welche dieser wieder an Prahl abgab. Di ser hotte näml'ch noch auf e'gene Faust e nen besonderen Plan zur Grlderwerbung auSg'h ck u-d Mit den beidm l. tzten Ar gekla t n ve! abredet, daß sie selbst. ständig„über die Schweiz u d Italien" nach Amcri'a wollten. Der Vater PrahlS ist Gastwirlh, bei welchem der Buffetier Lipp mann beschäftigt ist; diesem stahl der Junge aus emem verschlossenen Schrank ein Portemonnaie mit 320 M. Inhalt und machte sich dann mit seinen Genossen auf den Weg nach der Schweiz. Er spielte den Reisemarschall, bezahlte die Kosten und wurde von den beiden anderen al» da« Haupt der Ex- pedition willig anerkannt. Weit find die Ausreißer nicht ge- kommen; die drei letzten Angeklagten wurden in Basel auf- gegnffm, Giebler aber in Hamburg festgenommen, und statt in den Urwäldern Amerika'« trafen sich die vier Abent-mrer hier im Untersuchungs-Gefängniß wieder. Gestern flössen die Thränen im Uebermaß; die Jungen heulten in die vorgehaltenen Taschentücher hinein und konnten vor Schluchzen kaum eine zusammenhängende Darstellung ihrer Abenteuer geben; fie versicherten nur immer wieder, daß„Wild- Amerika" an ihrem ganzen Unglück schuld sei und die letzten beiden Angeklagten blieben dabei, daß fie von dem verbreche- rischen Erwerbe de« Geldes nichts gewußt haben. Der Ge- richishof glaubte die« nur dem Brande«, welcher auf An- trag de« VertheidigerS Dr.R. Wolff freigesprochen wurde. Im übrigen wurde Giebler zu 1 Jahr 6 Monaten, Prahl zu 3 Monaten 3 Tagen Gesängniß und Sonnentahl wegen Hehlerei zu 1 Woche Gesängniß verurtheilt. Letztere Strafe wurde für verüßt erachtet. Soztsls Ueberstchk. Kottbu». Kchta«g. Cigarreuarbetten. Die hiesigen Kollegen haben wegen Lohnabzüge die Arbeit eingestellt. Mehrere Fabrikanten haben die Forderungen bewilligt, da aber noch ein Theil der Fabrikanten auf ihren abl. hnenden Stand- punkt verharren, werden die Kollegen allerorts gebeten, Zuzug von hier fernzuhalten. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck dieser Zeilen ersucht. VcrfÄmmUmgrm. Kommunal- Wiihleroersammlnug. In der am Donnerstag unter Vorsitz de« Herrn Berndt im Böhmischen Brauhause stattgefundenen Kommunal-Wähleroerkamm'ung für den 27. Kommunal- Wahlbezirk referirte Herr O'to Hrinvorf über die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Er beleuchtete in fesselnder Weise die Mielhssteuer, welche eine der drückendsten ist und den Kleinhandwerker am schwersten trifft; ferner die Einkommensteuer, und verlangt dafür Selbsteinschätzung. Dann befvrach Redner noch die Gewerbisteuer, das Beleuchtung«- wefen und da« Schulwesen; ferner verbreitete er sich über das Submiffionswesen, welche« nur den Arbeitern zum Schaden gereicht und viele UnglückSlLlle infolge mangelnder Aufführung der Bauten zur Folge gehabt hat. Er forderte die Uebernahme der Eteltnzitättwerke, der Gasanstalten und der Pferdebahnen in städtische Verwaltung. sLebhafter B-nfall.)— In der darauf folgenden Diskussion wurde Herr Otto Heindorf als allemiger Kandidat der Arbeiter für den 27. Kommunalwahlbezirk einstimmig proklamirt. Unter Verschiedenem pro'estirte Herr Berndt in schorfer Weise gegen die Ausführungen des Ministers Herrfunb, welcher die Zeugen im Mahlow-Jhrmg-Proziß der Ungloubwürdigk ii bezichtigt hat. Er führie aus, fall« dieft Behaup.ungcn von Hoher Seit« nicht unterbleiben sollten, würden die Zeugen im genannten Prozesse gezwungen sein, den Weg der Klage zu be- treten. Die Versammlung spendete diesen Worten stürmischen Beifall. Dann machte Herr Berndt noch auf da« Veihalten des Sanssouciet-Wuthes aufmerksam und forderte die Arbeiter auf,„sich solche Leute doch in Zukunft zu merken". Mit einem Appell an oll« Wähler des 27. Kommunalwahlbezrik« am Tage der Wahl für Otto Heindorf einzutreten und mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie wurde dre Versammlung geschlossen. Eine von dem besten Kelste beseelte Uersammluttg tagte am Donnerstag, den 7. November, im 14. Kommunal- Wahlbezirk im Vereinshause Süd Ost. Nachdem die Bureau- wähl vorgenommen, wobei Herr Otto Kinn als 1. Vorsitzender, Herr Ju iuS Kräcker als 2.jVorsitzender und Herr E. Beinot als Schriflfübrer gewählt wurden, erhielt zum 1. Punkt der Tages- ordnung Herr Rechtsanwalt Sladthagen das Wort zu seinem Vortrage über die bevorstrhcnden Kommunalwahlen. Derselbe führte in kurzen Zügen den Versammelten die O stände vor Augen, welche m der heuiigen sogenanntm f finnigcn Korr mur alverwaltung ihr Wesen treiben; Kreistet' bei kurz da« Armenwesen und stellt« eS in einen Vergleich- der Altersoersicherung. De« weiteren kritisirte Redner � System der Kommunalsteuern, die Vei hältmsse der Volksl«� d,e Religionsuntenichisstunden und beleuchtet dann in Weife das Ve, halten der fogenonnien fteisinmgen Sio™* waltung gegenüber der freireligiösen Gemeinde. Zum vV �ühne Retner noch au«, daß ollen Kindern des Volke« säumiliche Lehrmittel bis zu den Unioei siiäten bmaus uff' gelilich zur V ifügung gestellt werden müßten. Lebhafter � fall lohnte den Redner für seinen Vortrag. AlSdannwur«� ZveckmäßigkeitSglünden sogleich bei der bevorstehenden Kommunalwahl Wahlbezirk geschritten und Herr Sladthagen einstlmwia � Kandidat proklami-t. In der Diskussion legte Herr Hägen dar, in welcher Weise die sozialdemokratische Part» den Geanern verdächtigt und denurzirt wilde und � letzten Sitzungen de« RerchelagcS bewiesen haben, dal Sozialdemokraten nur al« Hetzer verschrieen würden.' Schmidt meinte, daß gerade die Gegenparteien diejeni««'''. welche dos Volk verhetzen und die Sozialdemokraten fi°> j b- rufen fühlen, diese Parteien aus die von ihnen begarfl" Fi h ter ausme, ksam zu machen und fie vor unribp« Schritten zu wmnen. Also seien die Kapitalisten D»l� welche das Volk verhetzen und nicht die Arbeiter die CO; Herr Klein ergänzte noch in schwungvoller Weise die führungen des Herrn Stadthagen. Metzner und meinten, daß die Komwunalwahien nur ein "»rwn die< ""d Pinfilr provisorische *«nk, Soyh ZvMegen Poze dieses stehenden Ko » Freie\ IPHPMP 88RH»_____. zur Aufstellung de« Kandida«usammlun nalwahl im 14. Koirwar� Mimrt. Ol ..--- ö3|*l IfftÖffnUT jttmte, es wtm worde pssschwerde i » Köpeni JWttn", der uriMinigen, eme Krafir» ode zu den.bevo« stehenden Reichstagswahten'-u und den Versammelten wurde der Wunsch ans Herz gelegt, � ihäligeinzugrettrn in die Wahlagitation, da« Wahlkomitee««.', K, ästen am Tage der Wahl so wie vorher mitwirkend unterstütze; fie schlössen mit dem Rufe:„Serd einig, -inig!" Aisdann wurde eine Reso utton angenommen� Produkte des„Älinget-Bolle" und der Firma Loder und nicht mehr zu kaufen, ebenso wurde die Brauerei Bs''. Niederschönweide boykot-nt und besckloss-n, nur in K Lokalen»u verkehren m denen das„Berliner Vo k«blolr „Volks-Tribüne" auSliegen. Alsdann wurde noch bcsch� dahin zu wirken, daß die Tivoli-Brouerer, wilche in 3� walde erne Ni. derlag- habe, dafür zu sorgen hat, daß 1� —'""l Alsdann wurden no*" , v,.. y 1/ ÜÖD'gtf Genossen die Lokalitäten ouch�ur Veiiügung gestellt Nur so könne man den auswärtigen Genossen gerecht � iprsuhi demeiten. Alsdann wurden noc»� Eiledigung gebracht und dann die imp�, nt ein.m kiäftigen Hoch auf den Kand>� und Solidarilätsgifüh! bemeifin. Richtsfragen zur~' Veriamwlung mit Arthur Stailhagen aeschlossrn. Gl«» öffentlich» Kerlanunluttg der Mastis 42. Kommnnatwahlbezirk« fand am DonnerstoS,« 7. November, irr woitlchalt'sj Salon, Bat ftraße 22, statt- � Tagesordnung laute,«: 1. Die bevorstehende Siodtoerorft wähl. Ref. Wilh. Gründet, 2. Ausstellung eines Karrd� 3. DiSkr-ssion, 4. Verschiedenes. In da« Bureau wurdtf� Genossen Marten, Gar schow, und Treuchel gewählt. sprach unier dem Beifall der Versammlung haup sächü»,» das Schul-, Armen-,� Submi'fionS-, Steuer-, VerkebiS-u"� leuchtungswefin und über vre Einigungsämirr. Er fühlte nöihig eine Reform des Kommunalwesens ist. Hierauf wul�. fiende Resolution einstimmig angenommen: Die heute in � chall's Salon Badstr. 22, tagende öffenliicke Wähleroersai»?, beschließt, den Gastwuth Wrth. Gründet, Dresdenerstr. l'V oeicyllesi, oen isarrwuiy rcurry. rsrunoet, dresdenerstr. 11 U alleinigen Kandidaten der sozialdemokratischen A berlerpott� 42. Kommunal-Wahlbrzrrk zu nvminrren. Feiner veik"d sich die Versammlung, mit allen Kräften für die Wahl G"'/ rinzulreten. Genosse Wilh. Giündel dankte hierauf u"', sprach für den Fall seiner Wahl voll und ganz für die essen der Arbener einzutreten. In der Disku sion sp'� Stadtverordnete Herr Gnadt über die englische G««� Zu Verschiedenem sprachen noch die Herren Brinkmann � Peter«, mehrere Fragen wurden zur ZutriedenheiN Versammlung beantwortet, dann schloß die Versammlung einem Hotz aus die international« Sozialdemokratie.- Gin» g«1 b»f«cht« Kommnual-Mählerverjamnu, für den 11. B-z rk urgte am 7. Novemoer, Abends 9 Habel'S Brauerei, Bergmrnnftr ße 5d/7. Uiber die ,°V st h i den Sladstrordneien-Wah-en lp-ach Herr Fr tz 5-t R Oner legte>n längeren Auesühr.ngen klar, daß � wählend n Stadtverordnetm der soz al demokratischen woh im Sianve när.n, für die J-tteressrn der j Bevölkerurg emzurrten. Zum Schluß seiner AuS'ühn?i fororrte der R«dn-r olle Anwesenden auf, mit aller Kr die Ag ta ion e nzutreten, damit d r 11. Bezirk d eSM-�' einim Soz a'demolrat n im„rothen Hau!«" vertreten Es müsse dock e-n Leichte« sein, einen B.zi-k, d r»reist Arbeit rn b»woh t werde, zu erobern.(Bravo!) ,%#■' wurde Herr Fr tz Z b-rt al« alleiniger Kandidat der SozH'� kraten für den 11. Bezirk«instimmig aufgestellt. DieBethr'� an der Diskussion war eine s.hr rege; sämmiliche sprachen sich rm Sinne de« Ref.renlen au«. Hieraus$ folgende Resolution einstimmig angenommen:„Die v � Versammlung beschließt, olle diejenigen Lokale so langt j zu besuchen, in welchen Potzenhofer Bier auegeschenks bis tie Brauerei Potzenhofer sich bereit erklärt, ihren wohl als auch das ihr gehörige Lokal Buggenbagen am+!* platz zu Versammlungen Heizugeden." Der Vorsitzende alle Diejenigen, dre am Tage der Wahl und vorher, sein wollen, auf, sich der den bekannten VertrauinsleuiJ melden und schließt mit einem Hoch auf die interna� Sozialdemokratte vre V-sammlung. Di» N»r»i«»«»rsamml«»» der Filiale der freien Vereinigung der Maler, Lall'« Anstreicher und BerufSgenossen tagte am 5. NovewV Hesse's Salon, Lichtendergerstr. 21. Die Tagesordnung 1. Beraihung über Rrsseunterftützung. 2. Wahl eine« C girten zur Generalversammlung in Bremen. 3. Ber>� SiatutenberathungSkommission. 4. Verschieb neS. Donaih therlte mit, daß die Filialen Süd 50 Pf., Qst z Nord 30 Pf., Moabit 20 Pf. bewilligt haben, von oen« zwei Filialen wäre noch krin Resunal da. Die Au«äa' sollten in der Filia e Sud erfolgen. Kollege Hohlweg' � der Meinung, die Mitglied« sämmllicher Fachorreine.� dieselbe Unterstützung haben und nicht dlos die Milg'�i Vereinigung; denn nach dem heutiqen gesetzlichen- dürfen sich die Jachvnein« d« südlich- n Provinzen n>«� schließen. Jede« Mvalied, welche« Unterstützung£ f. muß bi« zum 1. Oktob« 13 Wochen Mitglttp � Diese Vorschläge wurden einstimmig angenomn" Delegirten wuroe hinauf Kolleg« Kube gewählt. Stellvertreter-Kollege Hermann Böhlmg. Sodann � Kollege Lindau die verschiedenen Aenderungen der® welche mit mehreren Z isätzen von den Mitgliedern m>gt�, werden. Al« Fachschuikommi-fionsmit lied wurde V' gci'* Lindau einstimmig gewäytl. Kollege König forderte dir ,,« � auf, sich recht rege an den Sammlungen zum slreiil jc-, be, heiligen. Tie neuen Karten werden am Sonntag z r Biliale vertbeilt. Beschlossen wurde, den Bibliolhektn°dß iontag auf Dienstag zu verlegen. Kollege Kude ver � eingelieferten Sammellisten. Ein Antrag wurde no* t nommen, dem Kollegen Dobro-ootski lOÄ. zu bewillig rend sein« Strnshati zur U-terstützung reiner F au.„jzrd Gl»» groß» öffkentltch» Nerfammlung der? jjl, «ud pinsetmach»» Berlins uno Umq.geno raub. wock, den 6. Nooemder, Abend« 9 Uhr, in Klein s Oranienstraße 180, mit folgend« T-grsocdnung statt und Ziele einer gewerklwafttichen O.ganrsation. 2. � 3. Gründung eines FachvereinS, eventuell Statutenv He jn j Pia Un.e
n dtt Ä anntw Pi ; KttisteM fl Rkdna G t Solfffi3'! in trtffwW; n SiaM"; "u«. m Volke«-1 mauf< ibhofier M in wurde«»! 6 Kandid«!? floinmwj 5�'ine« prooiforifd)tn Vorstande« und � mund�un d Gedern. Da« Bureau bildeten die Kollepen Bauer, g � � � S«?'-. Nach emem»orvape R-f�� Wh-illgim stch einige Kollegen an d« D�usfion, �«van � w«b«n die Statuten berathen und der Fachverei «nD Pmselmacker Berlin« und Umgegend gegrunde�. ?w«'onsck.e Vorstand besteht au« den Kollegen Bauer,©8� wund, Äot)fa und Lindemann. Von den anw s � � �Kollegen haben sich 55 a!« M-'ftll-der emschre>b«n �»ge diele« erfreuliche Zeichen auch dre un« i ß'henden Kollegen»u uns h-rriberbrinaen. ,,».i, is».»!* rä not"• r r otipri1 hlG? it ,1 amp�i ■A (0' r�i; v-llA i-d i hn Ory"a�v>VVi,K VKl �oislyeilve uic �ciruuumuuu yi«-«w»»»uu,; Seomi0 ,®- auf«ine halbe Stunde verlagt hatte, erklärte der lrn� �"'cht rechtzeitig in die Verhandlungen einge- und ließ du halb die Versammlung nicht tagen. qa,®«rde wird eingereicht. B�penick. Seit einiger Zeit exiftirt hier ein.Miether- . n, der jchon von seiner Gründung an unleren Deutsch- Men, die kurz zuvor mit der versuchten Bildung eine« . Wn Arbeiterverein«"' jämmerlich Fiasko gemacht, un IldSflVrW IU9e u>ar. Da« Abir.ib.n d-s Lokal«, da« rin «in»??i«�i«anwalt versuchte, gelang zunächst nicht; auch daß °us /"!{ t. lich zum Beschützer von Mielhzin« und Rente der»«?? und die Versammlungsar kündigungen von den Mauern s» d� chtha» dem Verein keinen Abbruch. Als Dritter im Bunde >»>sser«' r de« hiesigen freisinnigen Blättchen«. em ge- bnvi»» du nennen. Schon nach den ersten Vusamm- Heß k, u? uchie er den Verein, da er sich nicht todtschweigen chz'ki. i �ige hämische Bemerkungen zu diskreditiren, und liw»°uf Sonnabend, den 19. d. M., anberaumte Verfamm- du der Herr Th. Glocke au« Berlin da« Referat über- tfoilbi,*' uicht die polizeiliche Genehmigung erhielt, *sekw dem von ihm für todt gehaltenen Löwen den «Nie a,..u«u»utpchland». Orliverwaltuna Berlin I. wNk'ft,%n~. 10 November, Bormtlla,» 10J( Uhr In Eahm« Kludhaut, . Deisammluno, M' e>U,«?"b«re. 9 groß, ödhchcN> Sichdvrnsnohe. an der Zegelcr«haullee, ftall, Ü1" liiel'»orliao üben„An« Baterland, an« Idiure, Icklie« Dich Ne iweil,»> ,u«lechl�inwall«rthur Sladthoien au« Berlin, 2, Ditkulston 5 Uhr 1», L�Mmiun, findet am Eonmag. denllg, November, Nachmittag« w»rr,a» k,t wefiaurant Eeelchldbchen, SRoiflftr 2-8 statt, Tagesordnung: I, wdvuu,» chiSanwatt« Herrn Arlhur Eladikagen über,.Zur Vewcrde» wch Belied� �'«tusfion. 8, verschiedene«. Zur Deckung der Unkosten Entree S?"� b»» lischt»?. iFiir den Osten> Eonntog. den 10, No- ?.!?«« 1«» Uhr, tm Lokale de» Herrn Eoegcr, Grüner Weg 2S, fil der a l Tagetordnung: 1. Vortrag de« Herrn BSilche über„Die Zu- lt. Und a>.oolb den Foischungen der«tftronomie, 2 Didkusfion, 8, Werk- der Neintangelegenhillen,«, verschledene« Neue Mitglieder werden -'�mmwng ausgenommen.itollegen al» Wie willkommen. ÜMtrd».?, I?"r M»«»I»«« d»r g»n>»»»»tch»«> G»rl,»lt»«ls» d»r»öps»?. N Uhr.'��'ammluno am Eonvtag, den 17. Novemder. vorrnittog» p ogse wer«' Jordan« Salon, Neue Griinftrahe 28, Tagesordnung r l. Vortrag �oerdt-Schiedtgertchle, Ne lerer, Herr fiele Zudctl 2,«brechnung vom bi Etifwngiseft, 8. Borlage laut»ntrag Greler. i verichiebene verein lange- lege, hellen Um«atlrelche» Erscheinen der Mitglieder wird erluch«. Ferireltgiös,«»»,»i»»d». Konntag. den lg, Novemder, vormittag« Ig lldr, Rolemdol-rstraie 88, Vortrag de» Herrn Dr, Bruno Wille. Die freie religiöse Zugerdciziebuna, Gäste haben Zulitit, N»r,in lur Wahrung d,r mat»ri»u»«?»t»r-Is»n der Ktetn- träger und verwandte» BrrusSgenofien, Eon, tag, den Ig Novemder, vor. mittag« tl Uhr, in Scheffel« Salon, Jnielftrahe Ig, Milgltederveriammimig, Taoe«ordnung, I, Vortrag de« Herrn Dr Etrou« über, Arbeiter. Hosienc, 2, Abrechnung vom Etifwngifeft, 8, Bericht der fiachkommisfion, 4 verschie. dcne« und firagekaften. Um jadlretche» und pllnktltche« Erscheinen wird ersucht, Per tperein Kerliner Kauadiener däll am Montag den Ii, d M, Abevd« 9 lld' N'ue Srftnftc. 28 einen geselligen Kamillenabend mit Damm ab. Nähere« stehe Inserat, «tn» öisentlia,« Versammlung der Ktepper, Stepperinnen und att» tu der Schastfabrtkation deschästtgtr» Arbeiter und Arbeiterinnen ftndei Montag, dm Ii November,«der d« 8j Uhr, in Wenn« Lokal, Alte Iakodstr, 83 statt Tagriordnung, I di e L eb e n im it t e l v e r t h e u e» rung,2, DieLohnreduktion in Letpitg, Die Eammelka,«m und Marien«um Lobndcwegungisond sind an folgenden Stellen zu hnbeu: Herm Krause, Alerandiinenstr. Iis», Hos ZTr, fie«ti, Eibaftlanftr, 21, Hof I:«.dar- pmlier, Kionmftr. 88, kS, l, bei Gabriel, Kio!ew«kt, Koppenstc, 8!» ÄTr,: Otto, Adalberlftr, 99 8 Z.r, Hoffmann Ziwmerstr, 88 4 Tr,, Z'vvner, Pnnzenslr,S4 4 Tr,, fir, Bölr. Nftdciidoifcrstr, 87 Hof 1 Tr,, firl, Bader, Holzmarktftr 8 Oueigeb, 4 Tr, und firl, Martin, Hagel»bcroerstraic, Zentral-Kranben- und Kterbebass» der Tischler und anderer gemerbttcher Arbeiter(Hamburg! Oertliche verwaltunglstelle Be lin A.. Montag, den 11. November Abend» 8X Uhr. in.Eftd-Oft", Waldemarstr, 78, Mtlglteder-Bersammlung, Tageioidnung, 1, Abrechnunz vom 8, Quartal 1889 2, Berschiedene Kaffenangelegenhettm, Mitgliediduch legiltmirt. Jede« Mitglied ift vervftichtet in dieser veisammlung ,u erlchcinen, Freie Vereinigung der im Vergolder-Gemerb« beschSstigte» Arbeiterinnen. IGroße v-rlammlung am Wontag, 11, November, Abend» 8ii Uhr in Schefier« Salon, Inselstr, lg, 1 Tr, Togeiordnuna, 1 Bortrag de» firl, Eelma Edavm 2, Diskussion, 8 Ausnahme neuer Mitglieder 4 ver- schiedenr«. Um recht rege Belbeitigung aller Kollegen und Kolleginnen wird gedet-n, Gäste lDamen und Herren) hoben Zutritt, «raff, öffentlich» Votkenersammtung silr Kchöneberg und Umgegend am Montag, den Ii, November. Abend» 8 Uhr, in der Schloß. biauerei zu Schönederg Tagesordnung- Die Arbeit srllher und legt Nescrmt W Schweiger. 2, Dtttusfton, 8 vcrschiedmc» Um zahlreichm Besuch wild grbelen Zentral Aranken-«ud Aterbekass»»er Tischler und anderer ge- wcrbttchcr Ardeiter..teii.tP» �__ MtUano 60 M., 1 j. 24 M-, Oranienstr. 180, l l. �Ullgt�>Ile')en Freunde W l t l st o ck l zum <°Se ein ktäfiige» Hoch. 739 Kreuz- und Pique-Kauer. Hcrren-Gardcrobe fertigt««d uefeit 0. Krebs, Weinbergsweg 3. Stoff-Lager. Reparatur»Werk8tätte. inrr.eri"Clarderoben ach Maass| J�oll TSlbSlk PreiSwerthe Sumatra- Decken t 160, 250—600 Pf., Braetls i 90, 100—145 Pf., Carmen, Domingo, Seetlleaf, Elsäs- ser, Pfälzer und Land empfehlen(1352 W, Hergemann« Co., Berlin C., Alexanderstr. 38. Kilderiiiligtibaziir Jerusalemerstr. 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KozialdemokrattschrrMahwerei« für be« fünften Kerliner Reichstags Mahtkret«. Dien stag, den 12. Ncvcmber, Abend» 8 Uhr, im Lokale der Brauerei Bötzow, am Prenzlauer Thor: Nersammhmg. Tagesordnung: 1. Die wirthschaftlichen Umwälzungen und,die Sozialdemokratie. Referent Herr Albert Au�rba ch. 2. Diskulfion. S. Aufstellung eines Kandidaten für den fünften Wahlkreis. 4. Verschiedenes und Fragt kästen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Alle Wähler de« 5 Wahlkreise« find hiermit eingeladen._ Der Vorstand. Sozialdtmokr. Wahl verein s. d. 2. Wahlkreis. WM Mitglieder-yersanunlung'MM am rteoftag, den 12. November cr., Abends 8« Uhr, im großen Saale der Berliner Bock- Brauerei! Am Temprlhofer Berg. 755 TageS-Ordnung: 1. Vierteljahres- Abrechnungsbesicht de» SaffirerS. L. Wahl sämmtlicher y«r- ftandSmitglicder. 3. Vortrag über �die neue Soziaftstengefetzoorlage und die Parteien". Ref.: W. Werner. 4. Diskusfion. S. Verschiedene« und Fiagekasten.— Die Mitokieder werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Genossen als Gätte haben Zutritt. Der vorstand. Große öffentliche Nersnmmlnvg äsr Liläks-usr SA Diesjtag, de« II d. Mts., Abesdö 8 Uhr, m SallSso«<> Winterpalewt, Herrenanzüge, Knabenarijü�e, Damenkleider, Kivd-rkleider, Schuhe und Stiefel, verkauft wegen Ailtgobe des Ladengeschäft« für jeden Preis nie Pfandleitze, Prinzenstr. 66. Auch Sonntags bis 10 Uhr Abends geöffnet. Fachverei« d. Posamentierer «ad Kerafsgeaosse«. Am Montag, den 11. November, Ab-nd« 8 Uhr, im Rrstaurant Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, N»rs«mmlnng. Tagesordnung: 1. Die Verhältmffe der Goldtressen- und Ocdensbandarbeiter. 1 2. Antrag, betreffend Jentralifirung. 3. Wohl eine« Vergnugungskonntee«. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Der wichtigen Tagesordnung halber ist eS Pflicht aller Kollegen, pünktlich zu erscheinen. Gäste willkommen. 760] Der B o r st a n d. pcrelll derKMin vlld Fachgeuossev. Dienstap, den 12. Novbr., AdentS 8 Uhr, in DeigmüllerS Salon, Alte Jakobftraße 48-, Voroammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskusfion. 3. Verschiedene« und Fragekasten. Um recht zahlreichen Besuch bitt-t 73 l Der Dorstand. Engl. Tüll-Gardine« per Fenster von 2,50 M. an, elnzelu» Tischtücher per Stück 0,75 M. einzeln» Keroietre» per i Dtzd. 2 M. einz. Irin. Takchent. pr. t Dtzd. 1,25 M. engl. TLll-Vardinen von 30 Pf. pr. Mtr. DMtll-HtAdell per i Dutzend 7,50 M. Uachtjacken i. P-que v. 7,50 M. pr. k Dtzd. Aufttäge von außerhalb gegen Nachnahme. D. Meyerson. 7. G. W.Wuschke. IMerjk. 1.! klqarren u�labak tn oorzügttcher Onalitä» i Russische und Türkische üigarretleu.(203 Junkeistrave Ar. 1. Den Mitgliedern der Berliner Kranken- und Begräbnißkasse für Frauen und Mädchen(E. H. Nr. 97) zur Kenntnißnabme, daß der neu qe- wählte Kasfirer Herr AOppon, Gitfotner- straße 1VS. vom Mor.ta». de» 11. d. M ab, (ämmtliche Kassengeschäfte regelt. Ter Vorstand. A. 6oidsohmidt| Spandaneror. 6. 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2. Beilage znm Berliner BoMlatt. Nr. 264. Sonntag, den 16. November 1889. 6. Jahrg. d e l TsMesu ommunal-Wahlbezirke 11, 13» 1�, 13, 17, . �»4. S7, 33, 35. 41 und 42 ritten Wählerabtheiluna, in wtlchen s�ia» "stliche Arbeiterkandidaten zu den Stadtverordneten-Wcchlen aufgestellt worden find. 11. Kommuual-WahlbetirK (umfassend die Stadtbezirke 63—67 und 74—78.) .. Ktadtbe.irK 63. Belle-Alliancestr. 53-8S, Am Tempel. o? A?«' Westseite.(Die zu diesem Stadtbezirk gehörenden Grundstücke Belle-Alliancestr. 80 und Gneisenaustr. 1 gehören "lcht zum 11. Wahlbezirk.) . Stadtbezirk 64. Arndtstrafie exkl. Nr. 1, Westseite der 6nesenstraf>e, südlich von Straße 23, Nostizstr. 29—31, Schenken dorfstraße 4-5, Sicaßen 21c, d, e, f, 22, 23 und 23b.(Ab 'Heilung II des Bebauungsplanes.) m. Stadtbezirk 65. Bergmannstr. 1—21 und 88—112, Aoskzftr. 26—28 und 32—36, Schenkendorfstr. 1—3 und 6—8, �olmsstr. 28—29, Am Tempelhofer Berg, Ostseite, Zossener. »raße 25 ., Stadtbezirk 66. Arndtstr. 1, Bergmannstr. 22—32. vnesenstcaße von Marheinick.platz bis Straße 20, Heimstraße, -9>arhemickeplatz, Mittenwalderstr. 23—40, Straße 20, nördliche «eite, von FriesenKraßc bis Heimstraße, Straße 27 b zwischen ouesenstraße und Straße 27-, Straße 27c.(Abth. ll des Be dauunasvlanes.) Zostenerstr. 16—18, 22—24 und 26—27. Stadtbezirk 67. Mariendoiferstraße, Nostitzstr. 12—25 ''Nd 37— 49, Solmsstr. 17—27 und 30-40, Zofsenerstr. 20-21. Stadtbezirk 74. Bärwaldstr. von Urbanftr. bis Plan» ufer ll—ii»nd 63 bis Plan-Ufer): Johanniterstr. 13 und }4: Plan-Ufer 34—70(d. h. Plan-Ufer Köstlich nur bis am "rban); Tempelherr enstr. erkl. 13 und 14. Stadtbezirk 75. Bärwaldstr. von Bergmann- bis Urbanstr.(12-62), Bergmannstr. 39—76, Fürbringerftr. 18 ig, Gneisenaustr. 35—80, Blücherstr. 25—60, Platz E, Schleie, macherstr., Straße 20a, Ostseite der Friesenstr. südlich von Straße 20(Abth. I> des Beb..Pl.) Urbanstr. von Tempel- Zrrrenstraße bis Am Urban(1—49 und 151—184), Tempel- wrenstr. 13 und 14. Stadtbezirk 76. Fichtestr., Gräfestr. südlich von der urbanstr., Hasenhaidt, soweit fie zum Weichbilde gehört, Jahn» Jfraße, Schönleinstr. 27, Straßen II und 13(Abth. II deS Äe- oauun�ianS), Urbanstr. von Am Urban bi» Kottbuser Damm 1S0-I51. erkl. 82 und 83). Stcd. bezirk 77. Böckhstr. von Grimmstr. bis Gräfestr., Diefenbachstr. von Am Urban bis Gräfestr., Grimmstr., Plan- Ufer 71, das heißt östlich von Am Urban ab bis 95, Am Urban. StifttbezirK 78. Böckhstr. von Gräfestr. bis Kottbuser Damm, Joppstr., Diesenbachstr. von Gräfestr. bis Schönlein- straße, Gräfestr. von Kottbuser Damm bis Urbanstr., Kottbuser Damm Westseite, Lachmannstr., Schönleinstr. nördlich von Urbanstr. erkt. 27, Urbanstr. 82-83. Das Wahllokal für den 11. Kommunal- Wahlbezirk befindet sich in der 133./149. Ge- �orndeschule, Bergmannstr. 28/29. ,., 13. Kommuual-Mahlbezlrk. '�fassend die Stadtbezirke 88—94 sowie einen Theil de« Stadtbezirks 87.) Nom Stadtbezirk 87 gehören zum 13. Wahlbezirk die «runoftücke Admiralstr. 36-40-, Britzerstr. 25 und Kottbuser- uvaße 7 und 8. g, Stadtdezirk 88: Kottbuserftr. 1— 4b, 6,6» und 10-— 22, atochenbergerstr. 15—25 und 166-171. . Stadtdezirk 86. Manteuffelstr. 43, Mariannenstr. 12 42. Oranienstr. 206 und 207, Reichenbergerstr. 172,(das Grundstück 173 zu diesem Stadtbezirk gehörig, ist vom 13 Wahl- oezick ausgeschlossen), Skalitzerstr. 14—35 und, 108—136 o?kl. 121. m Stadtbezirk 90. Kottbuserftr. 9 und 10, Kottbuser- ,.'0r 45, Mariannenstr. 13-41, Reichenbergerstr 26—38 und 153—165. . Stadtbezirk 91. Manteuffelstr. 44—53 und 68—78, vrnchmbergerftr. 39-52 und 139-152. , Stadtbezirk 9S. Kottbuser-Ufer 31—44 und Manteuffel- ttrafct 54—67. Stadtbezirk 93. Kottbuser-Ufer 29 und 30, Lausitzer- Nraße 6-48, Reichenbergerstr. 53-54 und 137-138. Stadtbezirk 94. Laufitzerstr. 2—5 und 49—52, Man- «afstiftir. 79, Skalitzerstr. 36-38 und 46-, Wiener ftr. 1—15 53—68.(Die zu diesen Stadtbezirk gzhörenden Grund- c Laufitzerstr. 1, Skalitzerstr. 39 und 46 und Wienerstr. 69 nnd vom 13. Wahlbezirk ausgeschlossen.) DasWahllokal für den 13. Kommunal-Wahl- .vozirk befindet sich in der 50./S8. Gemeinde- 'chule, Reichenbergerstr. 44/45. 14. Kommunual-Zvalzlbezirk lumfassend die Stadtbezirke 95—103 und einen Theil de« Stadtbezirks 94). .. v i'0,n Stadtbezirk 94. Laufitzerstr. 1, Skalitzerstr. 39 "nd 46 und Wienerstr. 68. Stadtbezirk 95. Manteuffelstr. 32—41 und 80—93, -"aunynstr. 1 und 91, Skalitzerstr. 40-45 und 96-107. .„Stadtbezirk 96. Laufitzerplatz 1—4 und 16—18, Man« ■ourfeiftr. 30—31 und 93a— 94, Pücklerstr. 32, Waldemar str. 1 018 9 und 71—78. a» Stadtbezirk 97. Mariannenplatz 7—17, MuSkauerftr. 37, �ualdemarstc. 10—22 und 62—70.(Die zu diesem Stadbezirk »fhorigcn Grundstücke Mariannenstr. 51— 53, Raunynstr. 2 bi« a und Mariannenplatz 6- find dem 15. Kommunal-Wahlbezirk ,'"flotheilt worden, ebenso die Grundstücke Manteuffelstr. 42 Oranienstr. 1 zum Stadtbezirk 95 gehörend). nv Stadtbezirk 98. Manteuffelstr. 19—29 und 95—106, lauerst c. 25-48 exkl. 36 und 37. np Stadtbezirk 99. Köpnickerstr. 21—29 und 143—158, a�ariannenplatz 18—28, Mariannen-Ufer, Muskauerstraß« 36, �oangelstr. 1—15 und 127—143. io, Stadtbezirk 100, Köpmckerstraße 18—20- und 159 bis Ä Manteuffelstr. 1—18 und 107—121, Wrangelstr. 16, 17 »...Stadtbezirk 101. Eisenbahnstr. 24 und 25. Köpnicker- »16-17 und 165-172, Pücklerstr. 1-15 und 48-61. bi« Stadtbezirk 10S. MuSkauerstraßt von Eifenbahnstraße zn4". 24 und von 49 bis Eifenbahnstraße, Pücklerstraße von Pü>?l» big Waldemarstraße(inkl. Nr. 16, 33 und 47 der °ß'), Wrangelstr. 18-28 und 118-125. Wr»«?)'tb«zirk 103. Eisenbahnstr. 1-23 und 26-48, raJJ8«lfh:. 29 und 116-117. Wokii8 Wahllokal für den 14. Kommunal- Ichui �irk befindet sich in der 30. Gemeinde- Wrangelstr. 133. 15. Rommunal- Wahlbezirk (umfassend die Stadtbezirke 82—85 und Theile der Stadt- bezirke 31, 86, 95 und 97). Kam Stadtbezirk 81 da« Grundstück Elisabeth-Ufer Nr. 36. Stadtbezirk 82. Bethanien-Ufer 1—9, Elisabeth-Ufer 37—59, Naunpnstr. 34—58, Waldcmarstr. 24—46. Stadtbezirk 83. Adalbertstr. 18—23 und 67—84, Bethanien-Uter von Adalbertstraße bi« Mariannen-Ufer(Nr. 10 bis Ende), Mariannenplatz 1—6, Mariannenstr. 1, Naunyn- straße 32—33 und 60, Waldemarstr. 23 und 47—61. (Die im 83. Stadtbezirk belegenen Grundstücke Adalbert- straße 85 und Naunynstr. 59 gehören nicht zum 15. Kommunal- Wahlbezirk.) Stadtbezirk 84. Mariannenstr. 2—7 und 47—50, Naunpnstr. 16—31 und 61—90. Stadtbezirk 85. Heinrichsplatz, Mariannenstr. 7-— 11 und 43—46, Oranienstr. 2—23- und 134—205, Skalitzer straße Nr. 121. V-» Stadtbezirk 86 die Grundstücke Oranienstr. 24 bis 26 und 180—183. Vom Stadtbezirk 95 die Grundstücke Manteuffelstr. 42 und Oranienstr. 1. Vo« Stadtbezirk 97. Die Grundstücke: Mariannen- straße 51—53, Naunynstr. 2—15 und Mariannenplatz 6-. Das Wallokal für den 15. Kommunal- Wahlbezirk befindet sich in der 42. Gemeinde- schule, Naunynstr. 63. 17. Kommnaal-Waklbezirk (bestehend aus den Stadtbezirken 114—117, 123 und 124). Stadtbezirk 114. Jürstenftr. 1 und 24, Gitschiner- straße 32—70, Kohlenufer, Louisenufer 47—49, Prinzenstr. 1 bis 5. Wasserthorstr. 1— 16 und 58—76. Stadtbezirk 115. Brandenburgstraße 1—2 und 82, Gitschmerstr. 19—31 und 71—85, Moritzstr. 1—11 und 14 bis 24, Prinzenstr. 6—16 und 103—119, Wasserthorstr. 17 und 56—57. Stadtbezirk 116. Brandenburgstr. 3—16 und 65—81, Wasserthorstr. 18—55(exkl. Nr. 25-), Moritzstr. 12—13.(Die im 116. Stadtbezirk belegenen Grundstücke Brandenburgstr. 17 und 64 gehören nicht zum 17. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 117. Alexandrinenftr. I— 13' und 117- 6t« 128, Gitschmerstr. 1—18 und 86—108, Neuenburgerstraße 20- bi« 21. Stadtbezirk 123. Prinzenstr. 17—29 und 92—102, Ritterstr. 10—19 und 106—115.(Die zum 123. Stadtbezirk gehörenden Grundstücke Prinzenstr. 91, Ritterstraße 19-— 29 und 96—105 gehören nicht»um 17. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 124. Fürstenstraße 2—23, Louisenufer 37 bi« 46, Ritterstr. 1-9 und 116-126. Das Wahl-Lokal für den 17. Kommunal- Wahlbezirk befind et sich in d er 57./72. Gemeinde- schule, Brandenburgstr. 78/79. 24. Kommunal-Wahlbezirk (bestehend au« den Stadlbezirken 168—173). Stadtbezirk 168. Fruchtstraße 11—15 und 74—80, Koppenstr. 8—14 und 78—86, Langestr. 36—73(zu diesem Be- zirk gehört die Stadtbahn vom Schlefischen Bahnhof bi« weft- lich zur Koppenstr., diese eingeschlossen), Madaistraße.(Die im 168. Stadlbezirk belegenen Grundstücke BceSlauerstr. 17, Frucht- straße 9—10 und 81—82, Koppenstr. 5—7 und 87, Schlefischer Bahnhof, Empfangsgebäude und Bahnanlagen bis hur War- schauerstr. gehören nicht zum 24. Kommunal-Wahlbezirk). Stadtbezirk 169. Friedrichsfelderstr. 2—43, Frucht- straße 16— 19' und 72—73. Stadtbezirk 170. Fruchtstr. 70—71, Koppenstr. 15—18 und 73—77, Münchebergerstr. 1—17 und 19—34. Stadtbezirk 171. Grüner Weg 45—58 und 61—74, Koppenstr. 20-28 und 61-72-, Münchebergerstr. 18. Stadtbezirk 172. Friedrichsfelderstr. 1, Fruchtstr. 20—22 und 67—69, Grüner Weg 59—60, Küstrinerplatz, AmOstbahn- hof, Ostbahnhof-Empfangsgebäude, Ostbahnhof bi« östlich zur Warschauerstr., RüderSdvrferstr. 1.(Die im 172. Stadtbezirk belegenen Grundstücke RüderSdorferstr. 41—51 �gehören nicht zum 24. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 173. Koppenstraße 29—39 und 47—60; RüderSdorferstr. 2—33.(Da« im 173. Stadtbezirk belegene Grundstück Koppenstr. 40 gehört nicht zum 24. Kommunal- Wahlbezirk.) Das Wahllokal für den 24. Kommunal- Wahlbezirk befindet sich in der 30. Gemeinde.- schule, RüderSdorferstr. 4/5. 27. Kommunalmahlbezirk (bestehend auS den Stadtbezirken 152—156, 159 und Theilen der Stadtbezirke 146, 151 und 162). Vom Stadtbezirk 146 die Grundstücke Gr. Frankfurter- straße 69 und Schillmgsstr. 20. Vom Stadtbezirk 151 die Grundstücke Krautftr. U— 2 und 54-— 55-. Stadtbezirk 152. Gr. Frankfurterstr. 49—68 und 70 bi« 90, Waßmannstr. 10—34.(Die im 152. Stadtbezirk be- legenen Grundstücke Gr. Frankfurterstr. 48 und 91 und Markus- straße 30 gehören nicht zum 27. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 153. Andreas str. 45 und 46, Blumenstr. 42, rankfurterftr. 103—125, Koppenstr. 46, Krautsstr. 1.(Die »um 153. Stadtbezirk gehörigen Grundstücke Gr. Frankfurter- straße 92—102- und 126 und Koppenstr. 41 gehören nicht zum 27. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 154. Elisabethstr. 1 und 65—66, Palli- sadenstr. 1 und 12, Waßmannstr. 34-— 36, Weberstr. 3—36 und 38—63. Stadtbezirk 155. Lichtenberaerstr. 10—11, Pallisaden- straße 2—11, 13—29 und 90— 103, Straußbergerstr. 10 und 34. (Die im Stadtbezirk 155 belegenen Grundstücke Pallisaden- straße 88-89 und Straußbergerstr. 9 und 35 gehören nicht zum 27. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 156. Gr. Frankfurterstr. 31—38, Fürsten- walderstr. 2—23, Straußbergerstr. 11—33, Weberstr. 1—2 und 65—66.(Die»um 156. Stadtbezirk gehörigen Grundstücke Gr. Frankfurterstr. 39—47 und Weberstr. 64 gehören nicht zum 27. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 159. Verlängerte Andreasstraße, Große Frankfurterstr. 13—30-, Friedrichsbergerstr. 1 und 27, Fürsten- walderstr. 1 und 24, Koppenstr. 44—45, Pallisadenstr. 30—37 und 66—87.(Die im Stadtbezirk 159 belegenen Grundstücke Gr. Frankfurterstr. 12, Koppenstr. 42—43 und Pallisadenstr. 38 gehören nicht zum 27. Kommunal-Wahlbezirk.) Vom Stadtbezirk 162 die Grundstücke AndreaSßr. 41 bis 44 und 47, Blumenstr. 34-— 41 und 43—51 und Krauts- straße 53—54. Da« Wahl-Lokal für den 27. Kommunal- Wahlbezirk befindet sich in der 23. Gemeinde- schult, Straußbergerstr. 9. 33. Kommunal- Wahlbezirk. (Bestehend aus den Stadtbezirken 226, 227, 255, 256, 268 und 269 und Theilen der Stadtbezirke 221, 225, 257 und 267. Vom Stadtbezirk 221 die Grundstücke Angermünder- straße 1, Cdristinenstr. 1 und Lothringerstr. 23—27. Vom Stadtbezirk 225 die Grundstücke Chorinerstr. 4—6 und 78—86 und Zehdenickerstr. 9. Stadtbezirk 226. Chorinerstr. 1 und 87, Christinen- straße 40 unv 41, Lothringerstr. 28—51, Weinbergsweg, Zehde- nickerstraße.(Die im 226. Stadtbezirk belegenen Grundstücke Fehrbellinerstraße 53—62 gehören nicht zum 33. Kommunal- Wahlbezirk). Stadtbezirk 227. Ackerstr. 1b, Brunnenstr. 1—22 und 130—157, Elsasserstr. 1—10-, Jnvalidenstraße 164, Veteranen- straße 1 und 2. Stadtbezirk 255. Ackerstr. 2—26 und 144—171, El- sasserstr. 11. Stadtbezirk 256. Bergstr. 1—30 und 65—80, Elsasser- straße 12—15. Uom Stadtbezirk 257 die Grundstücke Ackerstraße 27 bis 23 und 143, Jnvalidenstraße 148—163, Bergstr. 31 und Pappelplatz. vom Stadtbezirk 267 da» Grundstück B.'rgstraße 62. Stadtbezirk 268. Bergstr. 63—64, Gartenstr. 25, In- validenstr. 6—17 und 133—147.(Die im Stadtbezirk 268 be- legenen Grundstücke: Gartenstr. 26—35 und 145—155, Jnva- lidenstr. 18—23 und 129-132 gehören nicht zum 33. Kommu- nal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 269. Elsasserstr. 16-26, Gartenstr. 1—24 und 156—178.(Die im 269. Stadtbezirk belegenen Grund- stücke Elsasserstr. 27—30 gehören nicht zum 33. Kommunal. Wahlbezirk.) Der 33. Kommunal-Wahlbezirk hat zwei Wahllokale und zwar in der 1. Gemeinde- schule, Gartenstr. 169 und in der 120./124. G e- meindeschule, Garten st r. 170. 35. K-mnuraal-Mahlbezirk (umfassend die Stadtbezirke 229—236). Stadtbezirk 229. Anklamerstr. 10—18 und 39—48, Brunnenstr. 32 und 121b, Fehrbellinerstr. 25—57, Veteranen- straße 16. Stadtbezirk 230. Anklamerstr. 19—38, ZionSkirchstr. 1 bi« 10 und 46—55. Stadtbezirk 231. Griebenowstr. 1—23, Zionskirchplatz exkl. Nr. 4, ZionSkirchstr. 11. Stadtbezirk 232. Granseerstraße, Swinemünderstr. 1 bis 10 und 140—148. Wollinerstr. 1—8 und 60—71. Stadtbezirk 233. Bernauerftr. 50, Fürstenbergerstraße, Griebenowstr. 23-, Oderbergerstr. 33. RheinSbergerstr. 30—45, Schwedterstr. 30—52 und 222—245, Straße 43(Abth. XI d.s Beb.-Pl.), Wollinerstr. 8-— 9.(Die im 233. Stadtbezirk be- legenen Grundstücke Kastanien-Allee 36 und 70 und Schwedter. straße 29 gehören nicht zum 35. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 234. Arkonavlatz, RheinSbergerstr. 20 bi» 29 und 46-55, Ruppinerstr. 1, Swinemünderstr. 11— 19- und 131— 139, Wollinerstr. 10— 21 und 47— 58. Stadtbezirk 235. RheinSbergerstr. 11—19 und 56 bis 68, Ruppineritr. 2—6 und 44—55, Schönholzerstraße. Stadtbezirk 236. Brunnenstr. 33—45 und 110 bi« 121-, RheinSbergerstr. 2—10 und 69—78.(Nr. 79 gehört nicht zum 35. Kommunal-Wahlbezirk.) Da« Wahllokal für den 35. Kommunal- Wahlbezirk befindet sich in der 25./103. G e- meindeschule Ruppinerstr. 53/54. 41. Kommunal-Wahlbezirk (umfassend die Stadtbezirke 305—318 und einen Theil de« Stadtbezirk« 319). Stadtbezirk 305. Fennstr. 4-— 61, Müllerstr. 169 bis 185, Am Nordhafen 1—8, Nord-Ufer, von der Ringbahn bis zum Nordhafen, Sellerstr. 1— 28, Tegelerftr. 1— 7 und 55— 56. Stadtbezirk 306. Dalldorferstraße von der Panke bis Reimckendorferstraße, Fennstr. 1—4, Gerichtsstr. 58, Lindower- straße 1—26, Müllerstr. 1—4 und 6—11, Nettelbeckplatz, Rei- nickendorferftr. 1—8 und 62—70, Schulzendorferstraße westlich der Pank«(1—8 und 20—27), Weddingplatz. Stadtbezirk 307. Adolfstr. 28 und westliche Seite von der Gerichtsstraße bis zur Piantagenstraße, Antonstr. 1—9 und 43—49, Courbiöre-Platz, Am Courbiore-Platz, Gerichtstr. 37 bis 57, Müllerstr. 12—25-, Ruheplatzftraße. Stadtbezirk 308. Müllerstr. 152—168, Nord-Ufer von der Ringbahn bi« zur Torfstraße, Blatz», Straßen 2, 4-, 5, 7 und 8, Straße 6 von Müllerstraße vi« Platz v, Straße 13 von Straße 14 bi« Triftstraße, Straße 16 von Triftstraße bi« Straße 13, Straße 17 desgl.(Abth. X> des Bebauunas-PlanS) Tegelerftr. 8—54, Torfstraße 15—16 und 17b, Triftstraße von Torfftraße bis Müllerstraße. Stadtbezirk 309. Nord-Ufer von Seeftraße bis Torf- straße, Straßen 12- und 12b und 88(Abth. X' de« Beb.-Plan«), Seestr. vom Nord-Ufer bi« Weichbildgrenz«, dem Nazareth- Kirchhof gegenüber, Torfstr. 18—31(exkl. 17b), Triftstraße von Torfstraße vi« Nord-Ufer. ' Stadtbezirk 310. Müllerstr. 26- 41- und 137-151, Nazarethkirchstraße, Platz D(Abth. X1 des Beb.-Pl.), Schulstraße 1—13 und 119-127, Straßen 13, 14, 15, 18, 19, 44 und 55», Straße 16 von Straß« 13 bis Seeftraße, Straße 17 de«gl., Straße 42 von Straße 44 bi« Müllerstraß«, Straß« 43 (fämmtlich Abth. X' de« Beb-Pl.) Stadtbezirk 311. Hennigsdorferstraße von Seeftraße bi« »ur Feldmark Reinickendorf, Müllerstr. 42— 58 und 116— 136, Plätze E, F und G, Seeftraße von Reimckendorferstraße bi« zur Weichbildarenze, an der Jungfernhatde, Straßen 20, 21 und 22 von Seestr. bis Straße 23, Straßen 23, 24 und 28 von Müllerstraße bi« Weichbildgrenze, Straßen 25, 26 und 27 von Straß« 24 bi« Straße 28, Straße 31 von Straße 46 bi« Straße 36, Straße 32 von Straße 46 bis Seestraße, Straße 33 von Müllerstraße bis Straße 32, Straßen 35, 36, 38, 40 und 46, Straße 41 von Seeftraße bi« Straße 36(Abth. X« de« Beb.-Pl.) Stadtbezirk 31S. Müllerstraße 59-115, Platz N, Stroh« 26 von Straße 28 bis Feldmark Reinickendorf, Straße 29 von der Weichbildarenze an der Jungfern- Haide bis Feldmark Reinickendorf, Straßen 30 und 40- von Straßen 46 biSD Straße 29, Straße 37 von Straße 47 bis Weichbildgrenze, Straße 47 von Straße 37 bi« Straße 29, Straße 84—85 von Müllerstr. bis Weichbildgrenze, Straße 86 von Müllerstraße bi« Straße 30(Abtheilung X' de« Bebauungsplanes.) Kiadtbetirk 313. Sxerzierstraße von Schul straße bi« Seeftraße, Reinickendorferstr. 30—37 und 39—41, Schul-
ftiofec 40a— 60 und 87—101, Strohe 67, Straße 76 von Schwedenstraße bis Platz H.(Abth. x» des Beb.-Pl.)(Die im Stadtbezirk 313 belegenen Grundstücke Schulstr. 61—86 ge- hören nicht zum 41. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 314. HenningSdorserstraße von Mar- bis Seestraße, Liebenwalderstraße, Maxstraßi von Schulstraß« bis Henningsdorferstraße, Platz J., Neinickendorferstr. 38, Schulstraße 14—40 und 102—118, Straße 42 von Straße 44 bis Straße 45, Straßen 45 und 49(Abtheilung X des Bebauungs- Planes). Stadtbezirk 31S. Köslinerftr. 10 und 11, Reinicken« dorferstraße 20—29 und 42—52, Wicsenstr. 28—43. Stadtbezirk 316. Adolfstr. 10-27, Antonstr. 10—42, Marstraße von Adolfstr. bis Schulstr., Plantagenstraße von Adoifstr. bis Antonstraße, Straßen 51 und 54(Abtheilung X> des Beb.-Pl.) Stadtbezirk 317. Adolfstr. 1—9, Gerichtstr. 29—36, Pa rtltr. 55 und 56, Plantagenftr. von Reinickendorferstraße bis Adolfstraße, Reinickendorferstr. 3a— 19 und 53—61, Straße 53a, Weddingstr. 3—4. Stadtbezirk 318. Köslinerstraße 1—9 und 12—24, Gerichtstr. 17—28 und 60—70, Pankstr. 1—6 und 48—54, Weddingstr. 1—2 und 5—6. Vom Stadtbezirk 319 die Grundstücke Pankstr. 7 und 47. Das Wahllokal für den 41. Kommunal» Wahlbezirk befindet sich inderll3. Gemeinde- s ch u l e, P a n k st r. 8. 4Ä. Sommunal-Mablberirk (umfassend die Stadibezirke 276-278, 319-326 und«inen Theil des Stadtbezirks 313). Stadtbezirk Ä76. Boyenstr. 46, Chausseestr. 57—81, Neue Höchste. 1—10 und 35—56, Liesenstr. 1— 5a und 16 bis 19, Schulzendorferstr. von westlichen Pankearni bis zur Neuen Hochstr.(9-19.) Stadtbezirk Ä77. Gartenstr. 79-93, Gerichtstr. 1-9 und 79—86, Grenzstr. 1—6 und 11—21, Liesenstr. 6— 15.(Die Eckhäuser Grenz-, Garten- und Gerichtstr. gehören zu diesem Bezirk). Stadtbezirk A78. Dalldorferstr. von der Panke bis zur Neuen Hochstr., Gerichtstr. 10—16 und 71—78, Hochstr. 47 bis 49, Neue Hochstr. 11—34. Vom Stadtbezirk 313 die Grundstücke Sck,ulstraße 61 bis 86. Stadtbezirk 319. Kolbergerstr., Hochstr. 1—4 und 37-46, Pankstr. 8-12 und 46, Wiesenstr. 1—18, 21-27 und 44—66, sowie Balster'sches und BahnwärterhauS.(Die im 319. Stadtbezirk belegenen Grundstücke Pankstr. 7 und 47 ge- hören nicht zum 42. sondern zum 41. Kommunal-Wahlbezirk.) Stadtbezirk 326. Badstraße 41a— 67, Hochstraße von Ringbahn bis Badstraße und 26—36, Pankstcaße 12a— 45-, Platz X., der südlich der Panke belegene Theil der Straßen 60, 62, 63 und 66, Wiesenstr. 19-20. Stadtbezirk 331. Badstraße 1— 15a, Bellermannstraße von der Grünthalerstraße bis zum Bahnhof Gesundbrunnen (19—81 mit Einschluß des Johl'fchen Ziegeleiweges). Grün- thalerstraße 1—63, Platz)., Straßen 1, 2 und 8 östlich bis Straße 3, Straße 6, Nordseite, Straßen 4, 5 und 10 Abth. XI de« Bebauungs-Plans). Stadtbezirk 333. Badftr. 16—25, Bellermannstr 1 bis 13 und 82—100, Prinzen-Allee 17—19, Stetlinerstraße, Straße 76 von der Prinzen-Allee bis zur Völkerstraße, südliche Seite. Stadtbezirk 333. Biesenthalerstr. 2—24, Freienwalder- straße, Soldinerstraße von Völkerstraße bis Prinzen-Allee exkl. Eckhäuser der Prinzen-Allee und Soldinerstraße, Straße 76 von der Prinzen-Allee bis zm Völkerstraße(nördliche Seite), Völkerstraße, Wriezenerstraße. Stadtbezirk 324. Badstr. 26-41, B.esenthalerstr. l und 25, Prinzen-Allee 1—16 und 20—90, Soldmerstraße von der Prinzen-Allee bis Straße 69, Straße 69 von Straße 7S bis zur Feldmark Pankow, Straße 76 von der Panke bis zur Prinzen-Allee. Stadtbezirk 335. Ererzierstr. von Uferstr. bis Schul- straße, der nördlich der Parke belegene Theil der Straßen 60 und 64, Uferstr. Stadtbezirk 336. Koloniestr., Sandstr., Schweden- straße, Soldinerstr.f von der Panke bis zur Wnchbildzrenz«, Straße 69 von Straße 76 bis zur Weichbildgrenze, Straße 76 von Schwedenstraße bis zur Panke. Das Wahllokal für den 42. Kommunal- Wahlbezirk befindet sich in der 32. Gemeinde« schult, Pankstr. 26. Die Wahl findet in sämmtlichen vorgenannten Wahl- bezirken am Dienstag, den 19. November er. ohne Unterbrechung von Vormittag« 9 Uhr bi» Nachmittag» 6 Uhr statt: auch während der Mittagszeit. Diejenigen Wähler, welche ihre Wohnungen seit Aufstellung der Gemeinde-Wählerliste nicht gewechselt haben, erhalten zm Legitimation besondere Wahlkarten; während diejenigen Wah� berechtigten, welche seitdem verzogen find, diese Karten sich an einem der beiden letzten Wochentage vor der Wahl aus dem städtischen Wahlbureau, Königstr. 7, Hof 3 Treppen, abholen können, versäumen sie die«, so müssen sie für eine anderweitige Legitimation am Wahltage Sorge tragen. Wie in früheren Jahren, so wird auch diesmal die Wahl der Hl. Abtheilung in jedem Wahlbezirke in zwei Unterabtheilungen und in ge- sonderten Räumen stattfinden. Cölner u. Weimar-Loose alMark. Ziehung 14. November und 14. Dezember er. II StQck für 10 Mark(Porto und Liste 20 Pf.) Rothe Kreuz-Loose ä 3 Mark lo Mark Ziehung 19 bis 23. November er. i Antheile 11; Nlk., 11 StüOc 17tz Mk.(Porto und Liste 30 Pix.) Sämmtliche anderweit offerirten Loose sind auch bei mir zu haben. 641 LVifv PniVicc Bankgeschäft, Berlin S., T III/- rllüloo, Dresdener-Strasse 83|88. Zum An- und Verkauf von Staatspapieren etc. halte mich bestens empfohlen. Piniiinos. große Auswahl aller Holzarten, von den einfachsten bis zu den elegantesten, passend für jedes Möblement, sämmtliche Pianinos sind kreuz- und doppelkreuzsaitig mit ganzen Eisenrahmen und vorzüglichster Tonfülle mit patentirter RepetitionS-Mechanik� Vortheilhafteste 10jährige Garantie liefert die P Bezugsquelle. . iugs. forte-Fabrrk C, Pohl, Prinzeu-Ktraße 49. Abbildungen und VreiSverzeichn i tss'e gratsisund franko. Gegrtlndet 1094. Export. Engros rano» [344 Detail. Die seit 1877 bestehende, weitbekannte Uhponfahrik von Max Busaa 157 Invalidenstrasse 157, neben der Markthalle, verkauft jetzt afimmtliche Uhren zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 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