it ges'M Mm chdrua« igen u«' stch d«« iesoluttSl »souci I«' mt den» nnden tt>>> ter-Konss mtren, i Schwtt! u betheA brigen P» t* b. Vortrag Weise d» nappen in leider Tb-il 5 !-ast»ul- lter ßf n Fabn» , da d» i Bu»- VerschÄ te 276 Sonntag» frtit 24 Uovember 1889 6. Jabrg. Drgan für die Interessen der Arbeiter. Ii [i k. � h entigen ynmmer liegt für unsere Abonnenten *• 47 de». Honntag« Klatt bei. Ost t»Nd ZVM. . Während wir uns im alten Europa mit der afrikani- Ml Sklaverei, mit dem Mahdi, mit dem Sozialistengesetz, 7� der russischen Anleihe und mit den Vorzügen des Repetir- � Magazin- Gewehrs, auch des rauchlosen Pulvers plagen, flieht sich drüben in Amerika ein Akt von eminentester Mchtigkeit, bedeutender und folgenreicher als Alles, was »Mtdert Jahren auf dem europäischen Kontinent sich er- und gestaltet hat. Wir Europäer sind von unseren Analen Jnteresien so sehr in Anspruch genommen, daß Unsere Aufmerksamkeit weniger dem großen Werke der Demokratie widmen, als dasselbe verdient. »einen die geplante und in der Ausführung begriffene .�»iguna sämmtlicher amerikanischer Staaten•»-!"<>«' unde. zu einem t.. Es sei heute zum besseren Verständniß die Rede ange- »H in welcher Herr B l a i n e, der Staatssekretär des �ßeren der großen Union von Nordamerika, die Ziele des � Zeit in Washington tagenden amerikanischen Kon- �ksses darlegte. Wir greifen die bezeichnenden Stellen l>uz� welche es klar werden lassen, mit welchen gewaltigen >nken dieser Kongreß sich trägt. Herr Blaine sagte: «Die, welche hier versammelt sind, vertreten Länder, zwei Ozeane zur Grenze haben, die hinaufreichen zur hringtstraße und südwärts weit über den Aequator hin- t*~- Diese Länderstrecken nehmen einen Flächenraum von viel. Millionen Ouadratmeilen ein, d. h. drei mal sc Länb Europa und annähernd den vierten Theil aller gf der Erde. Dieses ungeheure Gebiet ernährt zur bem r rtn,a 120 Millionen Menschen; wäre eS so dicht � wohnt wie Europa, so würde es deren über eine Mi l- ° s d e zählen. Wenn solche Daten uns Nord- und Süd- u n?" erlauben, auf eine zukünftige Größe irl° Macht, die beinahe ohne Grenzen hinzublicken, so müssen sie uns das Gefühl einer geheuren Verantwortlichkeit einflößen den Nationen P�über, in deren Namen wir hier berathen. Wir haben c feste Zuversicht, daß die amerikanischen Nationen sich s�feitig weit mehr helfen können, als dies bis jetzt ge- J�hl, und daß eine jede einen Vortheil darin finden wird, sie ihre Beziehungen zu den anderen vervielfältigt. wsl gruben, daß die Seewege, die uns zu Gebote stehen, K rl Skibindungen ermöglichen und daß binnen Kurzem p« i auf der Landenge treffenden Schienenstränge d i e p�Hschen und kommerziellen Haupt- u�kte von ganz Amerika einander viel z J k r bringen können. Wir glauben, daß ein � fawmenwirken unserer Staaten, das auf gegenseitiges brauen gegründet ist, die amerikanischen Völker von den Feuillekon. »«boUn.) (37 mir Nie- © c« m t n« l. sozialer Roma» von Emile Zola. "sig autsrisirte Uebersetzung von Ernst Ziegler »>ei."�?s hat Euch waS Rechts geholfen, daß Jh> schüre zerbrochen habt!" rief sie.„Hier ist Kommissär, ein langsamer Mann, dem die Szenen � �aren, drohte ihr, er werde sie einstecken lassen; �tot er sich mit seinen vier Begleitern, um ein die„°u aufzunehmen; während Zacharias und Mouquet, «>ne q, drollig fanden, daß ihre Kameraden der Polizei "Hfci, 8cbr£�t Hutten, sich im Vorsaal über ihn lustig von �uußen lief Stephan mit der Kassette unterm Arm, Und fv? pudern gefolgt; er dachte plötzlich an Pierron untwa�e. warum man ihn nicht gesehen habe? Maheu welH, Pierron sei krank, eine Gefälligkeitskrankhcit, Man Furcht, sich zu kompromittiren, ihm eingejagt. '»ß er r k ffffuchart noch zurückhalten, aber- er erklärte, Msiuft;»1* uach Joiselle müsse, wo Legoujeux seine d uuf..£u erwarte. Sie wünschten ihm glückliche Reise; o-.�uten sie weiter durch die Straße von Montsou, hkn, kurze Reden zuwerfend, die ihr keuchender . Zfulerbrach. kn d'� �fuugt an, vorwärts zu gehen'!" meinte Souvarine, kannten Etablissements, wie auf diejenigen, in deneii Arbeil mittelst Dampfkessel oder durch mechani'che Kraft ofrtjj wird, und auf Land- und Wassertransporte. Kinder unirr i» Jabren dürfen nicht mehr beschäftigt werden. Mä�cken 14 Jahren werden nicht mehr zu den unterirdischen Arbene» den Bergwerken, G-uben und Steinbrüchen zugelassen. � und jugendliche Arbeiter unter 16 I hren, wie weibliche vssjV Brüssel, 21. November Der belzische Senat Hot de« 4 ____«uf,*, übet"■ l «i!te inibc »«tung. unter 21 Jahren tollen oor 5 Uhr Morgens und nach"» 5)Tft«»trhÄ rtiAi ftofArtFftrtf m r»r S f»r* Ke»*-(J'rttttfl � t Abends nicht beschäftigt werden, doch kann der Kömg-, bestimmten Bedingungen Ausnahmen zulassen. Kindels jugendliche Arbeiter von weniger als 16 Jahren düiseit�� nur zu zwölfstündiger Arbeitkzeit mit mindestens llfi�L Ruhepause angehalten werden. Alle Arbeiter unter 16 � und die Weiber sollen nur 6 Tage in der Woche doch dürfen die Behörden Ausnahmen unter der Bed� zulassen, daß ihnen allwöchentlich Zeit zur Erfüllung religiösen Pflichten und olle 14�Tage ein Ruhetag Weibliche Personen dürfen erst 4 Wochen nach ihre? Ent zur Arbeit»vaelassen werden. Vom 1. Januar 1892 at ssü trielfj , Die! z Verbin fc 9*8 «ntnpe ge f'&r sr-» ßelef 9 der "S H' Der' Frauen und Mädchen unter 21 Jahren nicht mehr zu unle Arbeiten in den Bergwerken, Gruben und Steinbrüche" � finden; weibliche Personen über 21 Jahre dürfen un&ejJB in der Tiefe der Gruben arbeiten. Alle jugendlichen»ssu fe unter 16 Jahren und alle Arbeiterinnen unter 21 Jahren � zur Feststellung ihrer Person ein Arbeitsbuch führen.®rt!Y nach der Veiöffentlickuna diese« Gesetzes soll der Könild?' die Regierung, nach Anhörung der Behörden die �rdr.iten _____ Arbeitstages und der Ruhrpausen für die Kmder und � lichen Arbeiter von weniger rinnen unter 21 Jahren ,e und nach den Eitordernissen..._____. r und G. werbe feststellen� Die übrigen Bestimmungen setze« sichern nur seine Ausführung. Faßt man das fetz zusammen, so ergiebt sich als gesetzlich f-ftgest, dreierlei: 1) die Nichtzulassung der Kinder uii>� Jahren zur Arbeit in destimmten Jndustriezweiaen. 2) � stündiger Arbeitstag für alle Arbeiter unter 16 Jahrf*»» eine vierwöchevtliche Ruhepause für entbundene Aibeileju 3) Ausschluß der Frau-n und Mädchen unter 21 jj js aus den unterirdischen Grubenarbeiten vom Jahre Die aanze Ordnung der übrigen Frauen- und Kinderar«A die Regietung nach ihrem Ermessen bestimmen, eine�je' welche bei dem dekannten Einflüsse der Gcoßindustrickzz-s arbeitenden Klassen sehr bedenklich scheint. Dazu fry/f Gesetz bei den Arbeitern keinen sonderlichen Anklang, i-»er,, selbe den Parteiforderungen:»Achtstündiger Arbeitstag,- dicht der Kinderarbeit und Einschränkung der Frauenarbeit" �«"sei».. �' Weise entspricht. Nichtsdestoweniger verdient das Ge da es wenigstens den Anfang zur Besserung der Arbeiterverhältn'sse bildet. Die sozialistische Ärbeiterp«�>i> hrtß ftpmKtft- foopss!» H ganisiit sich immer mehr im Lande, da« beweist große Zahl der neu entstehenden sozialistischen kooiXM- Genossenschaften, sondern auch das Anwachsen der foN1' j> demokratöchen Presse. Die Partei verfügt heute sch»�» zwei täglich erscheinende Zeitungen, über den Brüsseler � und den Genter„Vooruit" und über 6 Wochenblim'" sämmtlich stark verbreitet find. Amerika. Der englische Graf George Church, der viel in gereist ist, bespncht in den»Times" die Folgen der M'Sf in Rio de Janeiro und kommt zu dem Schluß, daß° � publik dauern werde, obwohl er sich nicht verhehlt, da»> zur Hand, um die Verzimmerung zu repariren;" jt tu otes w $eti4 w bilrkwrn '»»»/it e Di» 33 «Hl Sr11®' , Einw «,ber U Ariike rtb b« i f}'nn in Nande". Zeine,� E?' b°ß SWt« vert h, Di« N ""en oo, Die � dar �Otti NN ko ST« w bcuf® r b e '"H.° «e z?.'b- brachen die Pfosten, und jede Stunde gab es nC' stürze zu melden. Bald war der Schaden so groß, monatelange Reparaturen erforderlich gewesen iväiw an eine Wiederaufnahme der Förderung gedacht konnte. Schon gingen allerhand Gerüchte von ss Munde: In Cr»vecoeur, hieß es, sei eine dreihundert lange Gallerie eingestürzt und habe den Einaa"� Stollen„Einq-Paumes" versperrt und in der haben die Grundwasser den Stollen„Maugretout u schwemmt. Die Direktion wollte diese Dinge nicht 0�1 doch zwei Unfälle, welche kurz nach einanver daS r � Auflegung versetzten, machten daS Leugnen unmöglich- � TageS nämlich barst unweit der Piolaine der Erdbov� Ssrt*« AM* CT'a/VO PI Tl MJ Uli! ff°wmen 5»� der Grube Mirou, in welcher am vorigen Tage ei» („stet erss»» stattgefunden, und vierundzwanzig Stunden später ei' � sich im Innern des Voreux ein Zusammensturz,»u � eine Vorstadt von Montsou derart erschüttert wur», zwei Häuser einzufallen drohten.«/ Stephan und die anderen Delegirten zögerte»,.� F Seiten Schritt zu versuchen, bevor man ihnen eidung der Regie mitgetheilt habe. Dansaert, r fragten, vermied eine direkte Antwort: Man beva(f Mißverständniß und werde alles Mögliche thun, Verständigung herbeizuführen. Bestimmteres sag",kea0 Endlich entschloffen sie sich doch, zu Herrn Hl.-»». tj gehen, damit sie nicht später der Vorwurf treffen sie der Komgagnie eine Gelegenheit zur Verstäm nommen hätten. Aber sie schworen, in nicht»« und auf ihren Bedingungen, welche einzig und gerechten seien, zu bestehen. rs Die Zusammenkunft fand am Dienstag am selben Tage, an welchem die Roth in den Kot � Höhepunkt erreicht zu haben schien; sie war von fleundlichem Charakter, wie die erste.. Maheu führte auch diesmal das Wort. Die Ka sagte er, schicken sie, zu fragen, ob die Regie ch*$ Neues mitzutheilen habe? Herr Hennebeau W rascht und antwortete, daß ihm keinerlei Befehle» � seien und daß die Lage der Dinge unverändert söhn, H d-Ä � KÜvet S\ u V« die du, Und. K tz.jUm j NCI k9nne, 'y>n.'n Se iH1 fe.Lchrei er S r-* 19 brasilianischen Provinzen, wie Rio Grande do Sitl, " Wtbm t Neiftunq empfinden könnten, sich für ">.* in d«["Jlslandt ie Republiken zu erklären oder einer der dereilS be- aü, nd« Abenden Nachdar-Rep ubliken anzuschließen. Auf Grund seiner - Weit-iq t m unpen aber ist er der Ar. ficht, daß solche Bestrebungen ! � rJ Ablptrtierurg nicht aelinflen werden.„m zum größten Theil persönlich bekannt find, Männer nicht de«*1 Don unzwiifelhafter Vatrrlandsliebe, sondern auch von -de üder d«Tistiger Ueberlegenheit und kräftigem Willen seien. Dies ] D-ff� aWt insbesondere von Fonseca, dem Haupte der neuen Re- if die M erke, Wj* >er uogel� in c unier la*! ä�chen""j . Arbeit«� lfie".«U Köm» Z Kindes! 'ütftj .'K che 0'�. r Bei ullw lag r EnlbC 32 atZ untern� rüch-A untm�l eben ahren • Dct'�i Körig, g e Da< und Rl« alle�Z Clberstüler KoMlißenprozei. 5. Tag der Verhandlung. Fortsetzung der Beweisaufnahme. b � klage behauptet den staatsgesährlichen Endzweck Jl Verbindung und sie führt als Beweis einen Protest, ge- gegen Reden der Abzg. Hasenclever und Bloß, bei «nmpe gefunden, an. I>®rimpe: Der 1882 herausgegebene Protest der aus- «tndfichen Sozialisten wendete sich gegen die DeSavouirung i'5»Sozialdemokrat" durch Bloß und Haser clever. Ich habe mir zugesandten Protest, ohne Werth darauf zu legen, bei j/Ue gelegt. Ich war damals in Paris. Ich beantrage Vor» g en C unMu Jähret ii bcilt�jz >« derai ent»i(»| ustn�pi lu fj� re»'Jl es veu' ) graps wüt�, •acht K n >undetn •x etout j AK tögl'ch' �3 at« zS Vi, bjV wur«! £*4 i»."9 der Ociginalschrift, um festzustellen, baß kein Wort von untr Hund geschrieben ist. ?er Protest wird verlesen. Er wendet sich gegen BloS p Hasenclever. � B e b e l: Ich konstatire, baß aus dem Aktenstück her- Ä'*' daß ein kleiner Theil der Partei mit angesehenen Ab- "�Tten sich in schroffstem Widerspruch stellte. b-® c, m p e betont nochmals, daß er m Paris den Genossen Protest nicht einmal vorlegte. werden als Bewerfe für die StaatSgefährlichkeit der öz,. �ung Stellen aus dem.Sozialdemokrat" verlesen, % ein Bericht über eine Rede v. Vollmar's in Brüssel. ein.al'p Vertheidigung macht geltend, daß es sich nicht um ' mföf, sondern um einen Berich! darüber handle. .... Aeitere Stellen de«.Sozialdemokrat" werden verlesen, so � Zr. 35 von 1883. z,. V e b e l: Der angezogene Artikel ist nicht von Liebknecht, ' sehe ich sofort an dem Slyl. «i. Der Präsident nimmt an, daß der Artikel nicht von brecht s-i. . Ein weiterer Artikel wird verlesen, aus dem Aufforderung k/ Widerstand gegen die Staatsgewalt hervorgehm soll. Aus 'T Artikel:.Die moderne Gesellschaft auf der Anklagebank� Td der Schluß verlesen. Der Meineid soll verherrlicht wor- lein in Nr. 4 von 1880, in dem Artikel.Psui der «ceniÄk�' Tst von der barbarischen Bestrafung eines ffiernik. Rede, der nur geleistet worden sei, um einen Der U /oe Sttafe zu retten, nicht aus gemeinen Motiven. aber h t■ wendet sich gegen die Lüge, als verwerflich, glaubt ividü t?. lkder Student oder Lieutenant, der sein Ehrenwort sein»»<>' schuldiger sei, als dieser Arbeiter(Ibsen), der Äun«"Ttunb retten wollte. Politische Gegner hätten diesen <5 vnuriheitt. n-».'' Vertheidigung: Andere Nummem des.Soz." " vor dem Meineid. ad el: Der Artikel ist keine Verherrlichung des Mein- jwbern tadelt nur die Richter. dor ll* Vertheidigung: Der Schreiber des Artikels Tvitan"suser Kopf: die Partei kann dafür keine Berant- kn �.TTesseN. �»t>«/ t' Der Artikel kann für die Anklage keine Be- Will» �en; wir pflegen hier doch keine akademischen Ver- �>agen. stzc,." weiterer Artikel, der sich mit dem gleichen Fall de- "A wirb verlesen. !>« lu.'»? Ich fordere die Staatsanwaltschaft auf, wenn Artckel für die Anklage für erheblich hält, die Kon- bitten Arbeiter in ihrer verurthcilungSwerthen Empörung �Tvo?'� Schroffheit brachte den unliebsamsten Eindruck �vn,' Unk obwohl die Delegirten mit versöhnlichen Ideen '»Üo11 R,aren' genügte dieser Empfang, sie noch hart- üb Jetr?u machen. Jetzt verstand sich der Direktor dazu, iiitz. suchen, ab sich Kompagnie und Arbeiter vielleicht in lolItJe?}9e" Konzessionen begegnen könnten. Zum Beispiel »el�®'e Arbeiter die Berechnung der Verzimmerung an- WK während die Kompagnie threrseits die zwei Eentimes, �"üb'ha vorwarf, mehr zahlte. Uedrigen», setzte er "russe er das auf sich nehmen, könne vorläufig nichts %,'Jf® Zusagen, hoffe jedoch, von Pari« au« werde ihm ' �»1.. r..• nr, K, �IC "Tarnen •jv V e v e 'Jonbe '�Lohnerhöhung bewilligt werden. Äirt."r: die Delegirten bestanden auf ihrer Forderung. höz,. Tirnführunq de» alten Zahlungsmodus mit«ner ÜUnS von fünf Centime« pro Karren. Nun gestand e..°' wenn sie'' �■"BT ulkt.»». L ton sie Er- er, seinen Vorschlag annehmen wollten, er so- en könne, und er drängte sie und versuchte Namen ihrer Frauen und hungern- aber blieben die Blicke zu Boden ge- und ein wilde« Nein! Man trennte sich sehr er- in'z vennebeau warf die Thür lärmend hinter �phan, Maheu und die Andern gingen mit dem Je zu" Wen könn. WjWrreben, im Mf; Sie°l j, 5nll0t ti!» uu,:l uutusu v l&S S' d latrten Schädel gesenkt, Uf i ir»t. ünA�bte ihre Reihen. V kön-'l all»? Nl md e- p1 Norge-� von .eKa.fle bestimmte die Brule und die Levaque ei"k chren srn1' wührenv die Preronne sich entschuldigte, sie '' x---r-fr-- V-- 1........ an nicht verlassen, «Tauen schloffen sich der immer noch krank an, bald waren ihr« irfVi.BBWMH 0fen£nLn'e Breite des Weges einnahmen, in ihren Pen die Straße dah«kommen sahen, schüttelten sequenzen zu ziehen und in Zukurft von der Vereidigung von Zeugen Abstand zu nehmen, die Sozialdemokraten find. Hülle: Die Verlesung hat für mich und viele meiner Mitangeklagten kein Interesse. Der Präsident: Es handelt sich darum, festzustellen, ob eine geheime Verbindung besteht. Besteht diese nicht, so werden Sie Alle freigesprochen. Insofern haben Sie ein In- tcresse an der Verlesung. Es werden weitere Artikel verlesen, die sich gegen die Monarchie wenden sollen. Die Vertheidigung: Der.Sozialdemokrat" erschien in der Schweiz, einer Republik. Die Verlesung dauert fort. Die Artikel beschästigen sich mit dem Chikagoer Urtheil, das ein Justizmord genannt wird. Bebel: Für Revision des Chikagoer Urtheils war eine große Bewegung im Gange. Da in den Vereinigten Sraaten das Prozeßverfahren sehr theuer ist, so wurden Gelvet gesammelt. Mit den Tendenzen der Verurtheilten waren die Sozialdemokraten deswegen nicht einverstanden. Die Vertheidigung: Die Sammlungen gefch ahm nur, um für die Chikagoer einen Rechtsbeistand zu beschaffm. Weitere Stellen werbm verlesm. Bebel: Der Artikel, in dem von Dnnamit die Rebe ist, bezieht sich auf Irland.(Er verliest eine Stelle.) Wenn wir so behandelt würden, wie die Nihilisten in Rußland od« die Jrländer von England, so könnte man zum Gebrauch des Dynamits kommm; das allein geht aus dem Artikel hervor. Es scheint dann, daß die Anklage auf Hochverrath lauten sollte. Es werbm weitere Stellen aus dem.Soz." v«lesen, so aus Nr. 22 von 188t. Bebel: Die nicht unterzeichnetm Artikel können doch nicht gegen mich angeführt werden. Es wird konstatirt, daß die verlesmm Artikel nicht unterzeichnet warm. Die Anklage sucht nachzuweisen, daß die V«bmdung eine geheime ist, und bezieht sich auf Artikel des.Soz", die Vor» sicht empfehlen. Bebel verliest eine Stelle des.Soz.". Die Broschüre üb« das Verhaltm gegm die Behörden mtsvricht nicht dm Artikeln des.Soz.". Es wird nicht zur Verbreitung des .Soz." aufgefordert. Die Brochüre wurde veranlaßt durch die massmhasten Verhafturgm wegm Vertheilung von Flug- blöttem, Stimmzetteln rc. Sie enthält g< setzliche Bestimmungen und wurde 6 Monate verbreitet, ehe sie in Ludwigsburg ver« boten wurde. Es ist charakterrstisch für die Handhabung des Sozialistengesetzes. In Berlin, wo die im Auslände erscheinen- den Schriften verboten werbm, hat man einen weiteren Blick, als die untergeordneten Polizeiorgane, und ich hätte nichts da- gegen, wenn im neuen Sozialistengesetze nur Berlin die Be- fugniß erhielte, Schnften zu verbietm. Die Verlesung eines SchriststückeS, das bei Schröder gefunden wurde,«folgt. Es trägt die Unterschrift: Die Vn- trauensleute der Feldpost", und ist bezeichnet:.Streng ver- traulich". Es belrifft die V«smdunz von Packetm. Bebel: Diese Art d« Organisation, die sogenannte Feldpost, geht von Zürich au«. Ich bade die Bezeichnung imm« für ernm Scherz gehalten, wie die Bezeichnung MottelerS als.roth« Postmeister". Durch baS Schriftstück wird erwiesen, daß die Verbreitung b« Schriften von Zürich ausgeht. Die Vertheidigung hält ebenfalls das Schriftstück für entlastmd. Bebel: Es ist gut, daß endlich einmal dies Schriftstück ans Licht kommt. Es wirb ein weiteres Schriftstück verlesen, dann ein Brief Harm'S an Hüttmbcrg«, au« dem eine Stelle auSge- schnitten ist. H ü t t e n b e r g e r: Daß in der Mitte em Stück heraus» geschnitten worden, kommt daher, daß die Stelle einm Gruß an seine Frau enthielt, den ich dieser schickte. Harm: Ich kann mich nicht ninn«n, was diese Stelle mthielt. Hüttenberger: Die Stelle mthielt einen Gruß an Harm'S Frau. Em Brief an Kaltenbach von Harm enthält einm Passus von.verbotener Waare". Harm: An den Inhalt des Briefes«innere ich mich nicht. Zu Grheimnißkrämnei hatte ich kerne Ursache. Ich kann nicht ei klären, was.verbotene Waare" bedeutet. Ein Brief von Harm an Kaltenbach liegt in Abschrist vor, welcher von Gelbangelegmheitm handelt und von der.Fr. Pr." spricht und Kaltenbach die Verantwortlichkeit für einen etwaigen Geheimbundsprozeß zuschiebt. Harm: Dm Brief anerkenne ich. Die.Freie Presse" war mein Prroateigenthum. Mit dem GeheimbunbSprozeß habe ich nur gedroht. Tie Vertheidigung: Zu der Zeit(1887) halte schon eine Reihe GeheimbunbSprozesse stattgefunbm und eS ist«- kiärlich, daß Harm einen solchen erwähnt. Ein Notizbuch Jscrloh'S mit stmographischm Notizen wird vorgelegt. Jserloh: Die� Notizen handeln von d« Reichstags- sie bedenklich das Haupt. Manche schloffm ihre Thüren; eine Dame versteckte schnell ihr Silberzeug. Man erblickte zum ersten Mal diese nothverzehrlen, abgehärmten Gestaltm; dies schim ein schlimmes Zeichen: es mußte sehr böse auS- sehen, wenn die Frauen so die Straßen durchirrten. Bei Maigrat gab eS eine heftige Szene. Zuerst hatte « sie mit spöttelndem Lachen empfangen, indem er so that, als glaube er, sie seien gekommen ihre Schulden zu be- zahlen: eS sei sehr hübsch von ihnen, daß sie sich Alle zu- sammmgethan, um ihm das Geld zu bringm! Dann, nachdem die Maheude das Wort«griffm hatte, wurde er »ornig: WaS, sie verlangten noch mehr Kredit? Wollten sie rhn denn zu Grunde richten? Nein, nicht eine Kartoffel, nicht ein Stück Brod gebe« mehr her; sie sollten nur zu Verdonck gehen und zu den Bäckem Carouble und Smelten, bei denen sie ja jetzt imm« kaufen! Die Fraum hörten ihn mit demüthig furchtsamen Mienen an, entschuldigt«! sich, fürchtmd, ihn noch bös« zu machen und suchten mit ängst- lich prüfenden Blicken, ob nicht« in seinen Augen v«rathe. daß er sich doch vielleicht noch werde erweichen lassen. Da fing« an, ihnen gemeine Späße ins Gesicht zu werfen. Er wolle der Brul- sein ganze« Magazin geben, wenn sie seine Geliebte w«den möchte. Und sie waren so klein- müthia und so z«knirscht, daß sie über seine Witze lachten, und dre Levaque sagte sogar, sie habe nichts dagegen, wenn er sie wolle. Aber jetzt wurde« grob, schob sie zur Thüre, und als sie imm« noch baten und jammerten, warf er sie hinaus. Auf d« Straße riefen sie, er habe sich vttkauft, und die Maheude, beide Hände zum Himmel«hebend, vn- wünschte ihn laut schreiend:« vndiene den Tod! Der Rückweg zum Dorf war unsäglich traurig. Als die Frauen mit leeren Händen in ihre Wohnungen traten, blickten ihre Männer sie trostlos an, neigten da« Haupt und schwiegen. Sie sollten also den Tag beschließen, ohne einen Löffel Suppe genossen zu haben und ähnliche Tage starrten ihnen wie magere kalte Schatten au« d« finsteren Zukunft entgegen, die kein Hoffnungslicht durchbrach. Sie hatten es so gewollt. Niemand sprach von Ergebung; da« Uebermah von Noth machte sie v«biffen, so wie gehetzte Thiere lieber in ihr« umstellten Höhle Hungers sterben, wähl. Alle Notizen kann ich nicht mehr entziffern; ich besuchte damals den Anfang des stenographischen Unter rickts. Ais die Haussuchung bei mir war, war ick nicht zuaegirr. Der mir vorgelegte Bogen mit stenographischer Schrift ist lediglich ein Uebungsftück. Der Präsident: Es kommen Ausbrücke vor wie.Esel von Kerl",.Spitzel sonder Gleichen". Die Vertheibiguna: D« Angeklagte hat mir ge- lagt, daß er das Schriftstück der Polizei in die Hände ge- sviest habe, um sie zu ärgern. Es war ein knabenhaft« Streich, damit die Polizei sich ihre eigenen Beschimpfungen üb«setzen lassen müsse. Die Vertheidigung wünscht Vorlegung des On- ginals eines Schreibens. Dasselbe soll herbeigeschafft w«den. Der Präsident: Die Anklage nimmt das Bestehen ein« örtlichen Verwaltung an und beruft sich auf das Zeugniß des Polizeikommissars Kammhoff. Die Vertheidigung wünscht, während d« V«hlmd- lungen über die örtliche Verbindung Bebel und Grrllenb«g« zu entbinden. Bebel: Ich ersuche, mich.abzufertigen", da ich doch als Leita angeklagt bin.(Er macht darauf Vorschläge, wie die Verhandlung geführt werden könne.) Der Präsident: Wir müssen zu«st Üb« die örtliche Verbindung unterhandeln. Die Vertheidigung: Wenn einer der Polizei- beamten unter Berufung auf seinen AmtSeid die Aussage üb« einen Punkt verweig«t, w«den wir gegen die ganze Aussage protestiren, auch die Vorgesitzten laden. Da« Zeugenverhör beginnt. Erst« Zeuge ist Polizeikommissar Kammhoff. Der Vorsitzende macht auf die Heiligkeit des EiVs aufmerksam, Zeuge müsse unt« allen Umständen die Wahrheit sagen, nichts verheimlichen und fem Gewissen nicht belasten. Zeuge wird vereidigt. V«theidiger Rechtsanwalt Lenzmann: Ich frage de« Zeugen, welche Akten« m der Hand hat? Polizeikomnrrssar K a m m h o f f: Ich habe die Ankiaze» schrift hier. Die Vertheidigung: Wie kommen Sie dazu? Kammhoff: Ich weiß ni-bt, in welcher Weist. Die Vertheidigung: Haben Sie die Anklageschiist von der Staatsanwaltschaft? Kammhoff: Ich v«weigere die Aussage darüber, ob ich die Anklageschrift von d« StoatSanwallschast habe. Die Vertheidigung: Ich frage den Zeugen Kamm- doff, ob er von seinen Vorgesetzten den Austrag od« vre Weisung erhalten hat, über gewisse Fragen die Aukkunst zu verweigern. Kammhoff: Ich habe von den Vorgesetzten den Aul- trag erhalten, auf gewisse Fragen im Jnt«isse des Dienstes die Aussage zu verweigern. Die Vertheidigung: Von welchen Vorgesetzten? Kammhoff: Die Weisung kam vom Oberburgnmnst«. Ich verweig«e die Auskunft darüb«, ob mir bestimmte Punkte bezeichnet worden find. Die Vertheidigung beantragt, den Oberburgcrmeist« zu laden, eventuell das Zeugniß de« Kammhoff nicht zuzulass.u, da eS sich darum handle, von wem die Polizeibencht« stammen und man den Werth der Angaben nicht prüfen könne, wenn über einzelne Punkte die Aussage verweigert w«de. Kammhoff: ES ist in mein Ermessen gestellt, wo ich die Auskunft verweigern soll. Die Vertheidigung beantragt, vom Oderburge:- meister die gen«elle Erlaubniß für den Zeugen einzuholen, Alles auszusagen. Die Vertheidigung: Hat der Zeuge mit der Staate- anwaltschast über die hier zu machenden Aussagen ge- sprachen? Kammhoff: Ob ich mit dem V«treier d« Staats- anwaltschast über die Sache gesprochen, darüber verweigere ich die Auskunst.(Große Unruhe. Der Präfident bittet die An- geklagten, die bisherige Ruhe auch fern« zu bewahren, sonst müsse« von den ihm zustehenden Machtmitteln Gebrauch machen.) Aus Antrag d« Vertheidigung wird der bisherige Vor- gang mit dem Kammhoff protokollirt. Es tritt eine Pause von 20 Minuten ein, nach welcher der Beschluß über die Anträge d« V er t h ei d igu n g de- kannt gemacht wird. (Während der PauseZermahnt Bebel die Angeklagten zur größten Ruhe bei der Vernehmung de« PolireikommissarS Kammhoff. Die Fragestellung mögen sie der Vertheidigung üb«lassen.) Das Zkugenverhör wird fortgesetzt. Dn Gerichtshof hat beschlossen, den Zeugen zu ver- nehmen.(Forts, folgt.) als sich daraus h«vorwagen. Sie hatten Alle geschworen zusammenzuhalten; sie werden es thun. Haben sie doch dort unten in d« Grube eine gute Schule durchgemacht und haben gelernt, sich in ihr Schicksal«geben; die Männer, die seit ihrem zwölften Jahre im Berge Feu« und Mass« schlucken, werden verstehen, acht Tage lang zu hungern! Und wie Soldaten im Felde litten sie mit einem stolzen Muth, froh ihres Gew«beS, das sie im täglichen Kampf gegen den Tod hart gemacht. Die Maheu'S saßen schweigend um den Kamin, in dem die letzten Kohlenstückchen'glimmten. Nachdem sie all' ihre Matratzen geleert, hatten sie sich, zwei Tage früher entschloffen, die KukukSuhr für drei Franc« zu v«kausen und da« Zimmer schien wie todt, seit der alte Pendel es nicht mehr mit seinem Tiktak belebte. Nun blieb als einzig« Luxus- gegenständ noch die Schachtel aus rosa Kartonpapier, welche auf dem Büffet stand; sie war ein Geschont Maheu'S, a» dem seine Frau wie an einem Kleinod hing. Die beiden guten Stühle waren verkauft� Bonnemort und die Kind« saßen auf einer alten, mit schimmeligem Moose bewachsenen Bank, die sie auS dem Garten geholt hatten. Es dunkelte und das farbleere Dämm«licht schien die Kälte �noch zu v«mehren. „WaS thun?" rief die Maheude, die neben dem Feu« hockte. Stephan stand mitten im Zimmer. Er blickte auf die an die Wand geklebten Bilder des Kaisers und d« Kaiserin, die« schon längst Herabgeriffen hätte, um sie zu verkaufen. wenn die Familie nicht gewünscht, sie als Zimmerschmuck zu behalten, und« murmelte zwischen den Zähnen: „Und nicht einmal zwei SouS würden wir für. diese beiden Oelgötzen bekommen, die da zuschauen, wie wir vtt- hungern." „Wenn ich vielleicht die Schachtel verkaufte?" sagte plötzlich die Maheude«bleichend. Ab« Maheu, der mit herabhängenden Beine« urd den Kopf auf die Brust gesenkt, auf dem Rande des Tische» saß, richtete sich auf: „Nein, das erlaube ich nicht!" (Fortsetzung folgt.) Theater. Sonntag, den 24. November. GUMmtza««. Der Prophet. Montag: Ein äe 6-ur vor hundert Jahren. Hierauf: Die Vnlobung bei der Laterne. Zum Schluß: Die Jahreszeiten. Aedaalptelha««. Die Räuber. Moniag: Auf der Brautlabrt. Aentfttles Uheater. Faukt's Tod. Montag: Der Sohn der Wilbmß. Z«M»V-Ktzeate». Der Zaungast. Montag: Das letzte Wort. Kerliner Theater. König Lear. Moniag: Cornelius Voß. Kriedrlrb- Witdelmktädtische« Der Polengraf. Montag: Dieselbe Vorstellung. U»l4d»»s-Tkeater. Schnuegermama. Montag: Dieselbe Vorstellung. WalUrer-Tbeater. Unser Doktor. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ujtrtoria-Tdeater. Stanley in Afrika. Montag: Dieselbe Vorstellung. Nst««d. Theater. Melidoni, ein Heldensohn Griechenlands. Montag: Dieselbe Vorstellung. AetteaLiaae«- Theater. Der Zauderlehr« ling. Montag: Dieselbe Vorstellung. KifotsPädtifthe» Theater. Der Trompeter von Säkkinaen. Montag: Dieselbe Vorstellung. Zemtrat-Theater. Leute von heute. Montag: Dieselbe Vorstellung. Ahaiph Ornft-Theater. Flotte Weiber. Montag: Dieselbe Vorstellung. Geh». Dichter'» Paricktck. Spezialitäten« Thalia Theater. 16« WaU«ertheaterKr«ße 15 Hente, Sonntag: Großes Konzert, Theater uno S�e,iaMate»-VorKell««s. Dienstag, de« 36. November Schluas- Vorstellung und Abschieds-Benefiz des beliebten Volk Humoristen Wilhelm Frohe L Anfang 6i Uhr. Wir erklären hiermit ausdrücklich, daß wir unsere Säle für politische Versammlungen und besonders gern den Arbeitern hergeben. Aedes andere Gerücht beruht ans Irrthum. Unser Oekonom ist davon unterrichtet und muß dieser Maßnahme Folge leisten. Nirder-Schönweide, 22. November 1889. Meinert& Kampfhenkel. Brauerei Borussia. 1009 Weihnachts-Ziehung vom 14.— 17. December der „ Grossen Lotterie zu Weimar." Haupt- Gewinn: 50,000 Mk. Wth, Loose a 1 Mk., 11 Stck. 10 M., 28 Stck. 25 Mk.(Porto und Liste 20 PL extra) empfehlen und versenden 968 Oscar Bräu er& Co., Bank- Berlin W.. Geschäft, Leipzigerstr. 103. Emil Franke 813 Nähmaschinen sammtlicher Systeme, Wasch- und W ing. Maschinen bester Sorte.(Theilzahiuvg. Reparaturwertstätte.) Saar brücker Strasse v Is« American-Theater* 865 tr«enrirft*.&5 Täglich Vorstellung. Circus ftenz. Karlstrahe. Hntt« Tonntag de« 24. November 188», Übend« 7 t Ubr kive mit Extra-Voritellllllg mit emem spenell ousgeirählien Programm. Aschenbrodel, Großes phanlast. Zaubermärchen mit Aufzügen, Tänzen und Grupptruvgen. Arravairt und in Szene gesetzt v. Direktor E. Renz. Auilreten der vorzüglichen Rcrtkünstlerinnen und Rctikünstler, sowie Vor'ühren der zwötf arab. Volldlut-Schimmelbengste durch Herrn Franz Renz. Das Schulpferd Galgevstrtck, geritten von Fräulein Clonlde Hager.— rABcen*ion auf dem gespannten 30 Fuß hohen und 70 Fuß langen Drahiseil, stounerreqende cqutlib. P oduknon. ausgeführt von Frl. Nalatie. Renommlrtr Künstlerfamilte Btialore. Morgen Montag: Im dunklen Erdtheil. E. Renz, Direktor. Nuson. Krtedrtch-R«l-vfer. G«»te, Tonntag. de« 24. November 488»: »bendS 71 Uhr: 1012 kr. mijicrorlKiitl. Porstellmg. Zum 15. Mal: Fatme, die Kose von Tripoli, Orientalische Original- AusstaitungS-Pantomime. (Gesetzlich geschützt.). 8 russische Ravphengste, vorgeführt v. Direktor. Helga, irisch. Vollblut, geritten vom Direktor. Römisches Manöver, geritten von 16 Damen. Frl. Jansen als Pattorce-Reiterin. Damen. Jockey von Frl. Margerithe. Volina, Prämien- Springp erd. Saltomortal-Rerter Mr. Cook. Solotor, geritten v. Signora Ojaa. Doppelte, dreifache Springlahrschulen. Mr. Allen al» Jock y. Balance-Produktwn der Herren Hetzer uno Rü l-ct. Wir liefern je nach Wunsch mit Patent- oder Korken-Verschlvß » 3 nark atzenhofer öier, atzenhofer Hier» atzenhofer Grport-Kier, 30 Flaschen obtr20 Inhalt ca.*/io Liter (Inhalt ca. S« Liter) durch unsere eigene Gespanne frei ins Hans. Jede Flasche wird auf dem Et q reite mit unserer gerichtlich»ingetragene« Kchnhmarke und mit der Bezeichnung„Kranerei-Abzug" vergehen sein. Beükllungen bitten wir direkt an uns*u txchitn. Herlin, NO. Landsberger Allee Nr. 27. Fernspiech-Amt VII Nr. 5535. /�vtien-krsuerei livsel Isetisst Friedrichshöhe vormals Palzrnhol'rr. Kranzbinderei J. Meyer, cn gros— en detail, auch Klnme»- Geschäft, von Berlin SQ., Ska- litzerstr. 38, in flec Ecke an ver Mantenffel- Ktrast e. Toppelhügeltchr Lorbcerträazc von»v Pf an.— Geänze. keeuze it. um S umm uno Schleifen.— Große Auswahl.— Magnolia Aucuba, Nespoli, Kirsch or�eer, Jlex u. s. w.— (änr Tovtenfcicr ca. 40 verschiedene Sorten vorräthig).— Mein Geschäii t« vom La liver» platz als gut und billig bekannt.— Prämttrt auf 18 Gartenbau- Äusftellungen für eigene Einführungen 1! Profiltrrn Sie! Mlllkii 5it Paffa«e 1 Tr. 9 M.— 10 Uhr A. L.sC Kaisep-Panorama. Ue«: 8. R.ise d. d. mal. Schweiz. III. Cyclui Reise Athen-T-nstantin-p-l. VL Abtheilung: Pariser MeltaussteUung. Eine Reise 20 Pf., Kind nur 10 Pf. Adonn. 8 Reisen 1 M. H, Prdusohep's anatomische. MUSEUM 80/81 Kommandantenstrasse 80/81, Täglich geöffnet für erwachsene Gerreu Freitag Damentag! Dienstag und Entree 50 Ps. VeremSkarlen gtlitg. 589 Wringmalchwea eigene» Fabrikat auf Theilzahlnng Beilermann, Gollnowstr. Ä«. bei Gr. Mlllsen-Allsverklillf zu halben Peetfm 4 975 Nr. Alte Schön Hauke» straff»8 888»leg. Winter» Paletots, Mintrr-Auziigr u. Knaben-Sachen n. 10 12 15� 36 M. SonN rg Doppelte. 6000 Pamen-Miuter-Mäntet und Zaqnets 10, 12, 15 Matk dts zu&<•■' ■1 Hochelevanteilen WW ■ für 36 Mark. m* "irge' ds, ohne vorher die riesigen Winter»Leger beim bwtgen stte-dee- Pascha befichiigltu hab-m: die Preise stnd durchweg die UW» Hälfte billiger'Z&i wie bei der Konkurrenz. Alle Artikel ftno auch für die stärksten Bauchfiguren am Lager. Wir 20 000 elegante Mint er- Paletots, neuerer Mode, in Gr viaff n- Ausverkauf l sonst 30 u. 40M.> jetzt uu- >0 12. 15. 18, 19 M. Prima DM" 20«0« WtNter-PaletotS, die denkbar besten und elegantesten(sonst 50, 60 u. 72 M.), jetzt nur 20, 21, 24, 25, 27, 30, 33, 35 M. »hochfein". «llT 10 000 elegante Zacket- und Rockanzüge(auch Kammaarn-Geiellichasls- lintüg-) nur um bei Konkurrenz dte Spitze zu bieten, i'tzt 10, 12, 15 18 20, 21. 24. 27, 30, 33, 35 M., hochfein. 6000 Braut- Anzüge, 8000 Holen und W sten, 8000 Schlafröcke, jetzt halb umsonst. «w 8000 Knabe«- Winter- Paletots. 6000 Knaben- Anzüge uno Knaben Kaiser- Mantel von 2�-!? Znhreu. jetzt im Aus- verkauf schon von 3 SB. an. iST Gratts-ZWbell Elegante Hüle und Regenichirme. Winter- Handschuhe ur.d Halstücher. Wochentag» und Sonntag» bis 40 Uhr Abend» g'öffnet. FtimMii" Nosenthalcrstr.ZL eo gros C. Cigarren und Tabake eigener Fabrik en detail empfiehlt in größter Auswahl 452 BÖSenberOy 36 Frieden«» 36. SeieiliMlMS. SÄ'J.SSfc Morgenkleidern, Regen- und Wioter-Mänteln, Plüsch, Krimmer, Pelz, Sammet, Trikot zu Taillen, auf Wunsch gleich zugeschnitten. 682 starte, Laufiher Platz 1< Ecke Waldemarftr.i Eck- Kophienstr., Gcklabeu. 152 Man achte genau auf 38 unt Eckladen. Eckladen. Prachtvolle Steppdeckea Giöse Auswahl in Aila-, WoüatlaS, Satin», C etons zu Fabrikpreisen, billmer wie«n jedem L den, veikaail die A. Trbmer'sche Stepodccken-Fabrlk Blumenstr. 62. Gigarren und Tabak, russische u.türk.Cigarretten empfiehlt W. L ndemann. 981) Hetmfteaste 24 früher 27. Amerikanische Verkaufs- allen gpniiiiDtt Brölle 1». 1. Eingang parterre. Killigste KezugsqueÜe! für gute und elegante I_vti Herren Garderobe äj« £ Damen-Män'el.I> Es erhä t als GratiS-Fugabe! Jeder Käufer eines tNeienstnndeS öli' I eines Gegenstandes 20 Mark l eteg� KleiderbürAt. Jeder Käufer eines Gegenstandes& 20 Mark 1 eleg. Hut. Jeder Käufer eines Damen-Mant� 1 elegante Mufft sämmuicheHreise streng»est u» jedes Stück deutlich mu vem Prrist. sehen. Wiederverkäufer erhalten ke>- Rabalt; also Gleichheit für J-deiin-� 0 söhne Unterschied.! Folgende Gegenftän» beben wir ganz besonder» ittv'1' Herren-Winterpalew- s nst 20 Mark, für 12,50 D' Herren- Winterpaletl'l' sonst 40 Mark, für 20,00 M Herren-Wintervalet�' sonst 60 Mark, für Herren- Wmterpa!� sonst 75 Mark, fü? 43 9� Herren-Winter sonst 24 Mark, für 12,50 Herren-Wintee-All� d't Zur stid W l»di Hier fi» wir sonst 45 Mark, für 26,50 PrimaKammgarnanzll� sonst 66 Mark, für 40 von Knaven- Kaiser- für kleinere Knaben Größere Nummern je 30 Pfib �"w" wenn LinzelneKenenb»� das Stück 5,25 M LinzelneLierrenh� vorzügliche Qualität ät*,50 Damen-Winter-M� ebenfalls sehr billig- KlMlllig s .Ät�'». ber�Stna �ot. �ve n Nie ANerld. befinden sich HUr Spandauer Bröc� und beruhen alle ähnlich ________ t �stfAitna des v Uli U uciuytu C S kündigungen auf Täuschung 0 n Harkaafs- sein�ue» Le � �e K?"'t ttie S* k �1 J 5 gr. r M Spanda«-r Krücke Eingang partere-' � VerantWortlicha Redakteur:£. vr-nheim in Berlin. Druck und Verlag von Pia» Padwg m Berlm LW., Beuthstraße Täglich, auch Sonutaa» bt» Übend»«eüffnel- 1. Beilage zum Berliner Bolksblatt. Kr. MS Konntag den 24. November 1889. 6. Jahrg. AtenuhmrttzM und Ardetter. � Anläßlich der umfossenien Lohnbnvtgunfl und der damit denen Arbeiteraus stände de« vorigen Frühjahrs, sowie Äuckstchl auf die im Sommer erfolgte AiveitSniedcrleaung /oergleule in Rheinland-Westfalen hat das in großen Ver- •wcoi und Vereinen organifirte Unternehmerthum es für ��«achtet, dieser Bewegung seme erhöhte Aufmerksamkeit � Vertreter der rheinisch-westfälischen Großindustrie .«verein mit dem Zentralverband deutscher Industriellen und ,? iur Wahrung der wirthkchastlichen Interessen von Handel r,, Gewerbe in Berlin thäiigen Organ der Arbeitgeber, be-- �°>nn, u. a. auch eine Kommission zum Studium der Ar- �Verhältnisse nach England zu sch cken. 0«, if btt Thätigkeit dieser Kommission find bis heute nur jL.t furze Berichte durch die Presse gegangen, und es ist uns in hohem Grade erfreulrch, daß wir in der Lage find, - en Berichte der Kommission zur öffentlichen Di«» �stellen zu können. Air haben nack sorasä haben nach sorgfältiger Prüfung der uns von unbe fei" Hand zugegangenen Schriftstücke keinen Grund, an der MM derselben zu zweifeln. Die"----— .________„, M. in Briefform gekleideten find ein" interessantes und charakteristische« Merkmal zj"' welche Stellung die englische Regierung»u der «ita!.t llung und dem Koalitionsrecht der Arbeiter sjstA' und beweisen zugleich auch, daß die englischen Arbeiter gelernt haben, oaß zur nachdrücklichen Vertretung der >4,, Mteressen der Arbeiterbeoölkerung die Erringung politi- I�acht nothwendig ist. lassen wir nun die Vertreter de« deutschen Unter» Mums selbst reden. � London, 27. September 1889. W unterzeichnete,(von dem Zentraloecbande deutscher ller, dem Verein zur Wahrung der gemeinsamen tlichen Interessen von Rheinland und Westfalen in ' und dem Verein zur Wahrung der winhschaftlichen bei Barmen angeschlossen., hatte, war am 25. d. M. eingetroffen. Ausgabe war uns gestellt; die Arbeiteroerhaltnisse in L, n° und, soweit als möglich, alles, was mit der Arbeiter- t i! m Zusammenhang steht, au« eiaener Anschauung kennen Wien und, immer in Rückficht auf die bezüglichen Zustände Mchland, un« ein eigene« Urtheil zu bilden. �ur Erfüllung dieser Aufgabe haben wir es für er- ""ch erachtet, soweit thunlich mit Arbeitgebem aus ?ustitdtnen großen Industrien, namentlich mit solchen, leitende Rolle in der Arbeiterbewegung gespielt haben, iewinn." auch mit den Führern der Arbeiter Fühlung zu ll«te Zwecke find wir zunächst von dem Auswärtigen Jnb do/l» �'llst wit Empfehlungen an die deutsche Botschaft den �ueraikonsulat in London und ferner von deutschen, 'wpt.M,.'"■*» Vereinen nahestehenden Firmen auSziebig mit wgendnls'llM an die hier in Betracht kommenden hervor- � Industriellen in England ausgestattet worden. "ittfcie„°?llNuna mit diesen Herren systematisch einzuleiten, 6Äe"''e Aufgabe sein. '»den," begannen wir im Laufe de« gestrigen Vormittag«, Usuck.." danach st den Vertreter de« Phönix, Herrn Korten, Derselbe war erst in der Frühe desselben Zit Deutschland zurückgekehrt und demgemäß �tret»».slen derart überhäuft, daß wir von-hm ein � so � sac unsere Angelegenheiten nicht erwarten konnten, w wenigtr als derselbe sich mit der Arbeiterfrage bisher * So».!? hatte. t.. begaben wir un« zu dem Vertreter der Firma Herrn Longsdon, von welchem wir die erfreuliche Uz i-r, erhielten, daß ein glücklicher Zufall es ihm er- ''"r den nächsten Tag eine �Zusammenkunft mit �wssUr Sffi"'.....'.....'....."* gw; Ju veranstalten, �L'chtigkeit war. hat, daß der nationale SchnapS mit dem zivi- 'Uh, /c �hnstenthum zugleich den schwarzen Brüdern im da«?�il einfiltrirt wird, preist die gütige Vorsehung �>i»» neckische Spiel, welches sich mit gut arrangirten . errn weiter "«llsche Spiel, welches sich mit gut arrangirren der �nach�chten treiben läßt. Auch wir freuen uns, daß o) noth ithmet im rosigen Licht, und wenn !"»e 0:8 die Nachricht von seinem Tode auch bereitet, so hat L "evi �bzeiten noch erfahren cd jj?be über ihn denkt un re passirt das leider nick �lo». T�lchentwerth, wenn er � May könnte. Bei der heutigen S sejAerM bereitet, so hat er doch die«enugthuung, ? Lebzeiten noch erfahren zu können, wie man nach w L- und wie über ihn geschrieben St. passirt das leider nicht Jedem, aber Manchem 'stkr,!®�schen«werth, wenn er noch in guten Tagen seine S lesen könnte. Bei der heutigen Art und Weise, _____„ staunen, denn der hauptsächlich mit Zeitung«- ,ktor PeterS lebt, und An- wr f j. r' � IUU vviit toi!? zum m seine eigene Bedeutung sta ...... tz?'« W--« dlo �slbto. Klären, dem e« nie eingefallen ist, einem L°. wie � Häuptling oder King ein Terntonum, so O �"�.�«uptting oder King e,n».ernwr,um ab«? beuische Reich, für eine alte bahnwärter � tlB>~ Sebent®611"'r:"l�sen". Wirßbegrüßen ihn »och �??°en, und wer"noch lebt, der ist für Besse- to.. �erraii,�!. verloren, und handelt e« sich wieder einmal C i gewis��"Len, so wird Herr Doktor PeterS ."Aatwü�k�. beu Anstand seiner Protektorin, '.° Nt �"�l' Zeiwng", denken, und zu einer S» ein �besten« die Dienstmützen zulegen, da- -- King, der sich mühsam im Schweiße °°w Fleische seiner Zeitgenossen nährt, 'Jen aw, mform den abgegriffenen Zylinder eine» Kantors zu tragen braucht. Das macht Nachdem das Nothwendige in dieser Beziehung verabredet war, suchten wir den deut'chen Vizekonsul, Herrn Eschke auf, an den wir noch besonders durch den, auf Urlaub in Berlin befindlichen, Generalkonsul, Herrn Jordan, empfohlen waren. Von dem genannten Herrn wurden wir in äußerst zuvor- kommender Werse empfangen, auch wurden uns bereitwilligst alle gewünschten Informationen gegeben. Auf die Anfichten, welche das deutsche Generalkonsulat sich über die Arbeiter bewegung in England, speziell diejenige in London, gebildet zu haben scheint, werden wir Gelegenheit haben später noch (rruckgekommen. Hier sei nur erwähnt, daß wir wahrgenommen aben, mit welcher außerordentlichen Sorgfalt und wie ein- gehend jene Bewegung von dem deutschen Generalkonsulat verfolgt und da« betreffende Material gesammelt und zu Be- richten verarbeitet wird. Wir glauben aus dieser Wahrnehmung schließen zu dürfen, daß dieser Bewegung auch von der deutschen Regierung da« lebhafteste Interesse zugewendet wird. Im Uebrigen erhielten wir Rathschläge bezüglich der Schritte, welche wir zur Anknüpfung unserer Beziehungen zu thun hatten. Von maßgebender Seite waren wir ganz besonders auf Mr. Mundella hingewiffen worden, der seit langen Jahren im prakttschen Leben, wie im Parlament in Regelnng der Arbeiter. Verhältnisse thätig gewesen ist und in dieser Beziehung aller. seits eine hochangefehene Stellung einnimmt. Uns bei Mr. Mundella einzuführen, war die hiesige deutsche Botschaft von dem Auswärtigen Amt ganz besonders angewiesen worden. Hierbei war e« jedoch unsere Aufgabe, den jetzigen Aufenthalt de« genannten Herrn zu ermitteln: in seiner sehr entfernt ge- legenen Wohnung erfuhren wir, daß er erst am 5. Oktober aus der Schwei» zurückkehren würde, woraus sich die Nothwendig- keit ergab, die Begegnung mit ihm bis zu unserer Rückkehr au« den Jndustriebezirken hinauszuschieben. Sodann richteten wir Briefe an die Herren BurnS Führer im Streik der Dockarbeiter und jetzigen erfolgreichen Organisator der großen Masse der g-wöhnlichen, den Trade«. Union« noch nicht angehörenden Arbeiter; Broadhurst, Mitglied des Parlaments und Sekretär de« parlamentarischen Komitees der Trade«- UnionS, und Howell, Mitglied des Parlaments, früheren Arbeiter, jetzt Schriftsteller; wir ersuchten diese Herren um eine Zusammenkunft und um Bestimmung von Zeit und Ort für dieselbe. Bis jetzt— den 27., 5h Uhr Nachmittags— baben wir Antwort noch nicht erhalten. Der Umstand, daß die wegen ihres extravaganten Auf. tretens in Deutschland fast berüchtigte Sekte der„Heilsarmee- (S-Ivstloo-rmzr) sehr viel gethan hat, um während des Streiks die große Roth der Dockarbeiter zu lindern, und die Annahme, daß die leitenden Persönlichkeiten dieser Sekte dabei Gelegen- heit gehabt haben mußten, mancherlei Beobachtungen zu machen, veranlaßten uns heute früh zunächst die Hauptstation dieser Sekte aufzusuchm. Wir wurden von zwei höherm Beamten derselben empfangen, mit denen wir eine eingehende Unterhaltung halten. Es ergab sich aus derselben, daß die Thätigkeit der Sekte bei dem Streike einzig und allein den Zweck verfolgt habe, die vorhandene große Roth zu lindern, in den Streit selber habe sie sich durchaus nicht gemischt, da sie mit äußerster Konsequenz jede Einmischung m politische oder wirihschaftliche Fragen vermeide. Aus der Unterhaltung mit den Herren, die unver- kmnbor sehr intelligent waren, ging hervor, daß sie da« Umfichgreifin sozialdemokratischer Ideen in England für ausgeschlossen erachten. Die Organisation der sogenannten ungelernten Arbeiter mache zwar schnelle Fortschritte, von den Dockarbeitern habe sie sich bereits auf die Bäcker, die Angestellten der Pferdebahnen und die„posim-o-' ausge- dehnt, welchen bisher jede Organisation gefehlt habe; es sei aber mit Sicherheit an»unehmen, daß diese neugebildeten Trades-Unions in die Fußtapfen der alten Trade«- Union« treten und in gleicher W«ise wirken würden. Wenn auch nicht hier zur Sache gehörig, so sei doch m Kürze bemerkt, daß das nicht nur in Deutschland vorhandene abfällige Urthell über die Heilsarmee un« nicht ganz gerecht» fertigt erscheint. Es ist bereit« bemerkt, daß die Sekte keine politischen Zwecke verfolgt, es ist die« aber auch nicht in Bezug auf irgend erne Konfession der Fall. Sie will die Menschen zu Gott zurückführen und verfolgt diesen Zweck durch um- einen schlechten Eindruck und giebt kein erschöpfende« Bild von der heute mit Recht so beliebten Schneidigkeit. Aber Doktor PeterS lebt, und das ist die Hauvtsache. Alle Hoff- nungen, die sich an ihn knüpften, und die man bereits zu den absolut kurSunfähigen Aktien yelegt hatte, beleben sich aufs Neue, und die Goldströme, die man auS dem dunklen Erdtheil erwartete, nehmen nunmehr wieder greifbare Ge- stalt an und machen die Herzen Derjenigen schwellen, die in die Ostaftikanische Gesellschaft Geld gesteckt hatten. Und wenn Herr Doktor PeterS sich bisher kein einziges Ver- dienst hätte erwerben können, so hat er doch jetzt ern solches, seine Freunde werden sich heute, wo die Depesche ankam, daß er gesund und munter ist, in den Armen liegen, und von wahrhaft national fühlenden Männern wird heute noch sein Wohl in allen nur denkbaren Spielarten getrunken werde«.„Er lebt, er ist da, es behielt ihn nicht"— Afrika ist— glücklicher oder unglücklicher Weise keine Wasserwüste, ich weiß eS nicht— aber nach dem alte« Lied vom Müller- burschen ladet da« Wasser bekanntlich zum Wandern ein, der Wein dagegen zum Dableiben. So wird denn Herr Doktor Peter« wahrscheinlich auch wieder die vaterländischen Fluren aufsuche«, und weißgekleidete Kolonialjungfern und Guirlanden und Lorbeerkränze werden,— da wir durch die Todesnachricht fein Konterfei in allen Kunsthandlungen zu bewundern Gelegenheit hatten, können wir uns diese In- diskretion schon gestatten— sein nicht mehr ganz dicht um- wallte« Haupt bedecken. Den Kolonialjungfern muß e» natürlich überlassen bleiben, ob sie sich mit dem Haupt allein begnügen wolle«. Doch der Himmel ist groß und PeterS vorläufig noch weit: e« gehört ein ziemlich durchtriebenes Sprachtalent dazu, um di« Namen aller der Ortschaften zu behalten, wo Herr PeterS und der neu geschaffene Major Wißmann augenblicklich sich aufhängen lassen. Wenden wir daher lieber den Blick der geliebten Heimath zn. Da treten un« Pastor Thümmel mit dräuend erhobener protestantischer Rechten und evangelische Theologen und Katholiken mit«och dräuender erhobenen Knitteln entgegen. Die Differenzen der evangelische« und katholischen Kirche werden in einer solennen Keilerei beigelegt, und wer dann noch nicht von der allem selig machenden Kraft der einen fassende wohlthatige Veranstaltungen, deren Wirksamkeit große Anerkennung verdient. Ihr extravagantes Auftreten betrockte, en die leitenden Peifönlickkeiten selbst lediglich als Aeußerlichkett, jedoch als ein so außerordentlich wirtsames Mittel für die Propaganda, daß sie von demselben und von der gewählten Organisation unter keinen Umständen lassen möchten. Angeregt durch diese Unterhaltung nahmen wir gern da< Anerbieten an, einige der Speiseanstalten und Schlafräume zu besichtigen, welche in den traurigsten Gegenden de« Osten« von der Herlsarmee unterhalten werden; wir sind Zeugen entsetz» lichen Elends und schrecklicher Verkommenheit gewesen. Mit dieser Fahrt nach dem Osten verbanden wir eine, wenn auch nur sehr flüchtige Beficht, aung der alten West-Jndia- Docks, sie genügte aber, um uns vollkommen klar erkennen zu lassen, daß die veralteten, höchst primitiven Einrichtungen un- endlich weit hinter den neuen Dockanlagen in Antwerpen, Bremen, �namentlich aber in Hambmg,»urückstehen. In die» sen VerhältnissiN fanden wir die Erklaruna für die Hart» näckigkeit de« von den Dockgesellschaften geführten Kampfe»; nach unserer Ansicht haben sie hart um ihre Existenz zu ringen. Bei Herrn LongSdon, bei dem wir un« um 2 Uhr einfanden, trafen wrr, unserem lebhaften Wunsche ent- sprechend, zunächst Herrn David Dale aus Darlington. Derselbe ist seit Jahren als Schiedsrichter in allen Streiftagen zwischen den Arbeilgebern und den Trade«. UnionS in Northumberlan d. Durhan»c thätig, wird für einen ausgezeichneten Kenner der Arbeiterverhäitmsse eracktet und genießt große« Ansehen. Wir trafen ferner Herrn W. Jenkins aus Confett, gleichfalls Arbeitgeber auf dem Gebiete der Montanindustrie, und Herrn E.P.Martin von Dowlr« in South Wales. Unter dem Vorfitz des Herrn David Dale wurde eine regelrechte Be» sprechung abaehalten, an welcher auch die Herren LongSdon und Eichoff.Elten theilnahmen. Uns kam eS, abgesehen von Detailfragen, hauptsächlich darauf an, über folgende Punkte Klarheit zu erlangen. E- sterr«, ob die bisherige Wirksamkeit der Trabes-UnionS und da» ganze Verhältniß, welches sich zwischen Arbeitgebern und Ar- veitern infolge jener Wüksamkeit herausgebildet hat, als ein für die Industrie förderlrckes und befriedigendes betrachtet werden kann. Zweitens, ob Anzeichen vorhanden find, bezw. ob die Befürchtung gehegt wird, daß durch da« Em» dringen sozialdemokratischer Ideen und Bestrebungen, namentlich durch die Organisation der bisher un- organifirte« Arbeitermassen in sozialdemokratischem Sinne, auch cmste G fahren für die englische Industrie, wre überhaupt für die wirthschaftlichen und sozialen Zustände Englands ent» stehen könnten. Es sei hier g'erch bemerkt, daß wir diese beiden Fragen auch serner bei unseren Ermittelungen in erster Stelle im Auge behalten werden. In Betreff der ersten Frage erhielten wir unverkennbar ausweichende Antworten. Aus denselben konnten wir ent» nehmen, daß der jetzige Zustand als eine Folge der unauf» haltsamen Bewegung und als etwa« Unvermeidliches hinge» nommen werden müßte und daß er, von di-fem Gesichtspunkte aus betrachtet, auch allgemein befriedige. Oyne irgend welches erkennbare Gefühl der Erregunq gegen die Arbeiter wurde uns sodann geschildert, in welcher Weise die Vertreter der Arbeit- aeber und Arbeiter in Schlichtung der auskommenden Streit- fragen mit einander auf dem Fuße voller Gleichberechtigung verkehren und man schien mit dem Resultat vollkommen zu- frieden zu sein. Eme gewisse Eiklärung für diese Zufriedenheit liegt, unsere« ErachtenS, zum größten Theile in dem Umstände, daß die Herren uns verfichern konnten, sie seien überzeugt, ihre Arbeiter seien voll durchdrungeu von der Erkenntniß, daß Kapital und Arbeit zusammen gehören, daß keine entgegengesetzte, sondern gemeinsame Interessen vorliegen. Unerwähnt darf hierbei jedoch nicht bleiben, daß Herr Martin meinte, sie seien bestrebt gewesen, sich die ganze Trade«. UnionS-Bewegung so lange als möglich vom Hal�e»u kalten; man habe aber in South-WaleS dem Vorgange Nardenglands auf diesem Gebiete folgen müssen, und er sei überzeugt, daß auch Deutschland aus die Dauer einer ähnlichen Bewegung ni«yt werde widerstehen können. Die zweite Frage betreffend, so wollte eS uns nicht ge» lingen, zu einer Verständigung über den Begriff der Sozial- oder anderen Kirche überzeugt ist, den werden auch sonst wohl blaue Flecken oder Beulen eines Besseren kaum belehre«. ES war jedoch wirklich die höchste Zeit, daß die Reichshauptstadt endlich einmal der Schauplatz irgend einer religiösen oder politischen Ausschreitung wurde— nicht etwa, daß wir wünschten, daß in der That brauchbares Material zur Be. gründung des kleinen Belagerungszustandes beigebracht würde — nein, eine kleine Abwechselung ergötzt auch den fried- liebenden Menschen, und es gewährt dem Unparteiischen ein sinnige« Vergnügen, wenn er sieht, daß die Massenschlägereien unter der Leitung von ehrwürdigen und vielleicht sogar hochehrwürdigen Herren vor sich gehen. Sollte bei der Anwendung dieser Titulaturen irgend Jemand zu kurz ge- kommen sein- vielleicht hat sich unter den Keilende» sogar eine Eminenz befunden— so bitten wir aus- drücklich um Entschuldigung: in unsere«„Nichts durch- bohrendes" Gefühl konnten wir kürzlich, als wir in einem Bräu in der Nähe eines Herrn vom Zentrum saßen, sogar nicht einmal unterscheiden, als dieser Herr elf Schoppen bezahlte; ob das ein gewöhnlicher Pfarrer oder ein Vikar oder sonst wa«— die künstliche Glatze giebt ein weniger sichere« Zeichen für die soziale Stellung des Inhabers, als die Gradabzeichen der preußischen Lieutenants. Und diese find und bleiben doch an der Tagesordnung. Pah, man redet heut zu Tage nicht mehr von solchen Kleinigkeiten, wie das Duell war, welches vor einigen Tagen im Grunewald zwischen einem..schneidig«»" Lieutenant und«nem ebenso„schneidigen" Studenten auSgefochten wurde. Der arme Teufel, der kalt und irr auf den kalten und starren Brettern liegt, kann die iränen der unglücklichen Mutter und des vergrämten Vat«S nicht mehr trockneii, seine gebrochenen Augen sehen den»nilden, verzehrenden Schmerz nicht mehr— wa« liegt auch daran ob Em« mehr od« w«,ig« auf der Welt ist: «n Opfer de« herrschenden, Alle« überwuchernden Geiste« ... Schneidigkett mehr od« wenig«— da« besagt mcht rnel. „Prost, Straßburg!"--- demokratie m unserem S-nne zu gelnigm. Wohl war den englischen Herren der Begnff veZ Kommunismus ge- läufig, von dem sie behaupteten,� daß ihn jeder Eng» länder zurückweisen würde; aber über das Bestreben der nternationalen Sozialdemokratie halten die Herren durchaus kein Verständnis?. Das Wort Sozialdemokratie kennen fie überhaupt nicht, es ist vielmehr nur von Sozialiften die Rede: von diesen wird aber angenommen, daß fie nur das Ein- greifen des Staats in die wirlhschaftlichen und sozialen Verhältnisse, sonst weiter nichts, erstreben. Da ein solches Ein- greifen des Staats aber dem Charakter der Engländer absolut zuwider sein würde, so sei die Gefahr ausgeschlossen, daß der Sozialismus irgend welche beachtenswerthe Fortschritte in Eng- land machen würde. Es fei hier eingeschaltet, daß, so weit hier von Eingreifen des Staats die Rede war, mcht die schützen- den Maßnahmen gemeint waren, welche der Staat bezüglich solcher Personen ergriffen hat, die fich selbst zu schützen nicht in der Lage find. Wir begegneten hier also ganz ähnlichen An- fichten, wie bei den Leitern der Heilsarmee; auch von den Industriellen wurde Burns, der Leiter des Streiks der Dock- arbeiter, nur für einen Sozialisten in dem vorbezeichneten Sinne gehalten. In dem deutschen General-Konsulat war man, wohl ge- stützt auf die bessere Kenntniß der Sozialdemokratie und ihre» Wesens, vollkommen anderer Anficht. Dort nimmt man an, daß BurnS ein ausgesprochener Sozialdemokrat in unserem Smne sei. Sein Ziel, die bisher unorganifirten Massen in einer National-Föderatiou of Ladourer- UnionS zusammen zu fassen, wird eben als das Streben erkannt, eine rein sozial- oemokratische Organisation zu schaffen. Das deutsche General- Konsulat erkennt hierin eine entschiedene Gefahr für die jetzigen Zustände umsomehr, da auch von dieser Stelle die Hinneigung einzelner TradeS-UnionS, wie einer Minderheit unter den TradeS-UnionS überhaupt, zur Sozialdemokratie de« obachtet woroen ist. Solche Hinneigung wurde uns von den Herren Industriellen im Hinblick auf die geordneten Verhältnisse in ihren TradeS-UnionS und auf die verständnißvolle Leitung derselben entschieden bestritten. Im Laufe der Verhandlungen kamen natürlich noch eine Reche von Detailfraaen zur Erörterung. So stellte fich beispielsweise heraus, daß durchaus nicht alle Trabes- UnionS auch die Versicherung der Arbeiter betreiben, daß vielmehr die große Mehrzahl derselben lediglich den Zweck verfolgt, die Lohnftage zu regeln. Es wurde auch behauptet, daß die Auto- rilät der Führer über die Arbeiter durchaus nicht beruhe auf Wohlthaten, die von den TradeS- UnionS dem einzelnen Ar- bester erwiesen werden, sondern daß wesentlich das moralische Ansehen der Führer und der hierauf beruhende Einfluß die Arbeiter veranlasse, die Abmachuugen der leitenden Organe als bindend für fich zu erachten. Eme weitere eingehende Prüfung dieser Punkte werden wir unS in den verschiedenen Industrie- bezirken angelegen sein lassm.,„ � m Es ist hier nicht möglich, eingehend alle Details unserer Be- sprechung zu erörtern, auch wollen wir vorläufig darauf ver- zichten, unsere Anficht auszusprechen. In jedem Falle war die Unterhaltung für unS nutzbringend und von Interesse; auch nehmen wir die Versicherung von Herrn David Dale mit, daß er uns bei unserer demnächstigcn Anwesenheit in Northumber- land und Dwham zur Seite stehen und förderlich sein werde. Mit dreser Sitzung war unsere Thätigkeit für den heutigen Tag beendet.„ gez. Dr. Beumer. gez. H. A. Bueck. gez. Caron. gez. Möller. ralmles. Dte StichWastlen für die Ktadwerordnete«• Versammlung find auf de« 11. Dezember festgesetzt morden. Die neue« Postanweisungen weisen auf der Rückseite eine von dem bisherigen Vordruck völlig abweichende Einrich- tung auf. Ee find nämlich die Abgrenzungen für den Ankunft«- stempel und für die Nummer des Änkunftsbuches für Post- anweifungen nach oben gerückt und die vorgedruckie OuittungS- formet ist darunter gesetzt. Diese Einrichtung bietet Vortheile sür die praknlche Handhabung nicht allein dadurch, daß fie die Uebereinstimmung mit den Packetadressen und Postauftrags- Sc mularen herstellt, bei welchen die Vorzeichnungen für die ntunslSnummern fich gleichfalls am oberen Ende der Karten befinden, fie läßt auch für Quittung und Beftellvermerke der abtragenden Bolen geeigneten Raum. Selbstverständlich ist die Neueinrichtung nicht allein bei den mit neuem Werthstempel v erst heuen Postanweisungen, sondern auch beim Formular C. 90 — Postanweisungen ohne Werthstempel— duccdgesührt. Eine postaustalt mit Telrgraphendetrieb tritt am 1. Dezember in Berlin NW., Rathenowerttr. 74, in Wirksamkeit, welche die Bezeichnung Berlin NW 5 erhält. De« Kau einer Pferbebahnlinie von Berlin nach fiohen-Schönhausen hat der Gemeindcvorstand von ichtenberg genehm-gt. Die Neue Berliner Nferdebahn-Gesell- schafl will mit dem Bau sofort vorgehen, so daß die Bahn vor- ausfichtlich zum Sommer 1890 eröffnet werden wird. Der Kelb de» zoologische» Garte««» Dr. med. Hllnne- meyer, dürfte fich auch wegen Kmptrverlitzung zu ver- «nitworten haben. Der alte Wärter Steinberg, welchen der Herr Doktor»in den Sand gesetzt" hat, hat an den Folgen dieser Heldenthat 14 Tage krank darniedergelegen.— Der Herr Doktor aus der Acker- oder Gartenstraße hat eine Berühmtheit erlangt, um welche ihn gewiß mancher seiner Mitbürger au« Berlin N. beneidet. Die Diptzttzeriti» wird in sehr belehrender Weise an den in Präujcher's Museum, Kommandantenstr. 80/81, ausgestellten drei Figuren eines fünfjährigen Knaben in allen Stadien, von der Entwickelung an, zur Anschauung gebracht. A« der Duellaffar», welche für den Studenten der Rechtswissenschaft LomS Frowein einen so tragischen Ausgang genommen hat, erweist fich die allgemeine Annahme, daß der Hauptmann v. Haugwitz von den Garde-Füfilieren der Gegner des F. gewesen sei, als unzutreffend. Von Seiten des General- Kommandos des Garde-KorpS ist dem»B. T" nämlich folgende bezügliche berichtigende Mittheilung zugegangen:»Die in der Abrnd-AuSgabe vom 20. November d. I. Nr. SS0 ent- haltene Mitthcilung über ein Duell des Hauptmanns v. Hang- witz vom Garde-Fufilier-RegimentS ist unrichtig. Kem Osfiz, er des Garde. Füfilier-RegimcntS ist in eine Duellangelegmhe,t verwickelt gewesen."- Die.Post", we che ebenfalls den Herrn v. Haugwitz atS den Gegner Frowein S bezeichnet hatte, kon- statirt, daß auch die Behörden bisher derselben Meinung ge- wesen seien, indem sie schreibt:»Da er(Hauptmann v. Haug. witz) die Mannschafren zur Üeberführung des Schwerverletzten in ein Krankenhau« herbeigeholt, fich auch in dem Kranken- Haufe nach dem Befinden drsselben erkundigt hatte, anderer- feitS aber der Sekundant des Fiowein jegliche Auskunft ver- weigert, so war selbst von d-n Behörden angenommen worden, daß Herr v. Haugwitz ver G-aner gewesen sei."— Nach einer ferneren Mittheflung der»Post" soll der Duellant ein anderer, nicht bei der Garde stehender Offizier gewesen sein. I« der vielfach erörterte« D«rllaffSre find— nachdem die bezügliche Erklärung de« königlichen General- Kommando« bekannt geworden— nunmehr auch die bisher in die Oeffentlichkeit gedrungenen Angaben über die Veranlassung c. r".___ Vtviotfrtwnr■MMtrtlim llib zu dem verhängnißvollen Zweikampf Anfällig geworden� in der That verlautet letzt, daß dre Ursache desselben auf em Renkontre im Cafe Bauer zuruckzufuhren ist. Em Lieutenant R., der von Stiaßburg nach Berlin zur Militär. Turnanstalt abkommandirt ist, saß in Gesellschaft von Kameraden rm genannten Lokal und erblickte daselbst einen Herr«, den er von Straßburg aus zu kennen glaubte. Diese« war der nunmehr verstorbene Student F. Lieutenant R. trank ihm in launiger Wesse mit den Worten»Pcost Straßburg!" zu. Dies faßte F. als eine Beleidigung auf und forderte den Offizier.(!) Zunächst suchte Letzterer den Studenten von seinem Jrrtbum zu überzeugen, fand aber keinen Glauben, es kam vielmehr, wie der»L.-A." mitthellt, zu Thätlichkeiten, welche den Wirth nöthigten, die beiden Herren zum Verlassen des Lokals aufzufordern.— In unserer heutigen Morgenausgabe haben wir bereits erwähnt, daß unter den Kränzen, mit denen der Sarg des seiner Veiwundung erlegenen Studenten Frowein geschmückt ist, fich ein solcher befind-t, der von dem Sekondelieutenant Rickert vom 1. Rheinsschen J-Fantcrie-Regi- ment Nr. 25, welches noch in der ersten Hälfte d. I. in Straßburg garnisonirte, gewidmet worden ist. Wir bemerken hierzu, daß wir nicht zu erfahren vermochten, in welchem Ver- hältniß Herr R. zu dem Verstorbenen gestanden habe; nun- mehr dürfte wohl dieses Verhältniß ermittelt sein. Gia nichtswürdige« Kubenstück ist vor einigen Tagen vor der Zemral-Marlthalle oersucht worden. Ein Handels- mann aus Friedrichsberg bielt mit seinem Wagen daselbst. Während der Mann seme Waaren in die Halle brachte, blieb die Frau beim Fuhrwerk. Da näherte sich ihr ein fremder Mensch mit den Worten:»Ich habe hier ein halbes Brod, das ich nicht mehr essen kann, weil es zu hart geworden ist, nehmen Sie es und füttern Sie ihr Pferd damit!" Die Frau legte da« Brod arglos auf den Wagen, als aber der Mann dazu kam und über die Herkunft des Ärodes unterrichtet war, be. trachtete er dasselbe und fand, daß es noch so weich und frlsch- gebacken war, daß er es qarnicht verfüttern mochte. NlchtSdesto- weniger ließ er das Brod auf dem Wagen liegen und nahm es mit nach Haufe, wo er es auf den Futterkasten legte, damit es härter werden sollte. Als er am nächsten Morgen nach dem Stalle kam, fand er, daß die Ratten an dem Bcode ge- knabbert hatten, und daß ein halbes Dutzend dieser gefräßigen Thiere todt im Stalle lag. Jetzt wurde er stutzig, er brachte das Brod zur Polizei, die dasselbe untersuchen ließ, wobei fest- gestellt wurde, daß es vergiftet war. Nach dem Thäter wird recherchirt. Hätte der Handelsmann fein Pferd mit dem Brode gefüttert, so hätte er emen für seme Verhältnisse schweren Ver- lust erlitten. In diesem Falle haben fich die Ratten auch ein- mal als»nützliche Thiere" erwiesen. Nergiftrt hat fich der Obrrstlieutenant v. Klitzing in einem Gasthofe in Potsdam. Nach der»Potsdamer Ztg." sollen ihn schwere Schulden dahin gebracht haben. Die Dame, welche sich in seiner Begleitung befand, ist verhaftet worden. GeführUchr Spielerei. An der Hasenhaide ertönten gestern Nachmittag mehrmals kanonendonnerähnliche Schläge. Man glaubte zuerst an eine Uebung de« Militär«, doch stellte fich bald heraus, daß eine Anzahl Engländer, welche einem Sportklub angehören, die V-rurfacher dieses Geräusche« waren. Große Champzgner-Flalchen hatten fit, wie die»B. Pr." meldet, mit Pulver gefüllt und bis an den Hals in die Erde ernae« graben, dann hatten fie eine Zündschnur entbrannt und fich zurückgezogen, um die Detonation abzuwarten. Bei einem solchen Explofionsmanöoer wurde einer der jungen Burschen durch zu frühzeitiges Explodiren einer solchen Flasche dadurch verletzt, daß ihm zwei Glieder eines Fingers der linken Hand abgerissen wurden. Der Verletzte wurde von seinen Kameraden ohnmächtig vom P'atze getragen. Der freche Attentiiter, welcher am 21. d. M. in dem Hause Dragoneiftraße IS einen Ueberfall auf Fcäulew Ermisch, die Wirthschafterin des Dr. pkll. von Franseckt, verübt hat, ist gestern in dem Handelsmann Donke festgestellt und verhaftet worden. Er wird als ein sehr gefährlicher, gewaltthätiger Mensch geschildert, und die Umstände, unter welchen seine Verhaftung erfolgte, bestätigen das. Donk« wurde nämlich dingfest gemacht, als er einer Frau, die mit ihrem Manne fgazieren ging, ohne jeden Grund von hinten einen so schweren Schlag in den Nacken versetzt hatte, daß fie bewußtlos nieder- Kürzte. Die Polizei ist im Befitze unwiderleglicher Beweise dafür, daß Donke der Mann ist, der einen Anschlag auf Fräu- lein Ermi'ch verübt hat. Ei«««erhört freche» Attentat ist am Donnerstag Abend im Grünen Weg in der Nähe de« AndreaSplatze« auf offener Straße gegen ein vierzehnjährige» Mädchen verübt worden. Dasselbe ging in der siebenten Abendstunde am Arme ihre Mutter die genannte Straße zum Küstrinerplatz hinauf, al« ein halbwüchsiger Bursche fich an Beide heran- drängte, ein Messer zog und mit Blitzesschnelle den Mantel des Mädchens auf der Vorderseite von der Schulter bis hinab zum Knie zweimal durchschnllt und zerfetzte. Die Ueberfallene glaubte im ersten Augenblick, daß fie selbst verletzt sei, schrie laut auf:»Mama, ich bin verwundet" und sank ohnmächtig in die Arme ihrer Mutter. Auch diese war vor Schrecken völlig ge- lähmt, so daß der Bursche um der beiden Frauen willen unge« straft davongekommen wäre. Glücklicherweise hatten jedoch Passanten den Ausschrei gehört und den Menschen davonlaufen sehen, so daß sie ohne erst zu fragen, wa« vorgefallen, dem Patron nachstürzten. Es entspann sich eine wilde Jazv, bei welcher der Verfolgte noch die Kühnheit besaß, drohend sein Messer zu schwingen, als ob er Jeden niederstechen würde, der fich ihm in dm Weg stellte. In der Koppenstraße, in welche er fich zuletzt hinein geflüchtet, ereilte ,kn sein Geschick, indem er einem ihm entgegen kommenden Schutzmann gerade in die Arme lief. Auf dem Transport zur Wache konnte der Beamte den Menschen nur mit Mühe vor der Wuth der hinter her ge- eilten Menge schützen, unter welcher fich da« Gerücht verbreitet hatte, ec habe auf offmer Straße seine Braut niedergestochen. Wenn nun auch seine That keine so blutige war, schändlich ge- nug ist sie dennoch. Da« Messer war übrigens so scharf und mit einer derartigen Kraft und Geschicklichkeit hatte der Mensch dasselbe geführt, daß es durch den dicken Stoff des Winter- mantels hindurch noch die Taille des Mädchens aufriß. Polizribericht. Am 20. d. M. gerieih in der Dreherei der Berliner Maschinenbau-Attien-Gesellschaft. Ackerstr. 96, der ...-------..... Ackerstr. 96, Arbeiter Schmidt beim Einölen einer im Gange bifindlichen Blechwalzmaschine mit der rechten Hand in das Getriebe, so daß ihm vier Finper abgequetscht wurden. Der schwer Verletzte wurde nach dem Lamius-Krankenhause gebracht.— Am 22. d. MtS. Morgens stürmte in der Drechslerei von Pfaff, Köpmcker- ftraße 33a, ein Ibjahriger Arbeitsbursche in den Schacht dcS dort befindlichen Fahrstuhls und erlitt einen Schädelbruch, so daß er nach dem Krankenhause Bethanien gebracht werden mußte.— Kurze Zeit darauf wurde der Straßenreiniger Vietrich vor dem Hauke Greifswalderstr. 17 von einem anderen Straßen- reiniger im Scherz zur Erde niedergestoßen und gerieth dabei mit dem Kopf unter das Rad eine« gerade vorüberkommenden, mit Brettern beladenen Arbeitswagens. Er erlitt einen so schweren Schadelbruch, daß er bald darauf in seiner Wohnung, wohin er gebracht worden war, verstarb.— Abends entstand m dem Schanklokal Dragonerftr. 15 eine Schlägerei, wobei ein Handelsmann einen Messerstich m die Achselhöhle erhielt. ©eriärts-Beifttnfl. Mieder«ior e« eine AnlUag» wegen Geheimbündelei, welcher gestern die viert« Straskammer hiesigen Landgericht« 1 unter Borfitz des Landgenchlsdirettor« Martins beschäftigte. Diesmal war der Steinträger Fr. Noack angeklagt. Der Polizei- Wachtmeister Weinert .erfuhr eine« Tage« durch seine»Vertrauensmänner", daß der Angeklagte am 10. März einer Zusammenkunft hervorragender Sozialdemotraten, welche von der Polizei als Mitglieder de« oft erwähnten Zeulralkomitee« angesehen wurden, ior»Pralad» deigewchat habe. Der Wachtmeister Weinert sah dann eine � ftät gung des Verdachts, daß Noack gleichfalls Mitglied � loziatdemokratischen Zentralkomitees war und nahm � oerkaust u dessen bei dem Angeklagten eine Haussuchung vor. B««rm er von» selben erklärte die Frau desselben, daß außer einigen Sai»»')'"MmhlSmann bon« in der Wohnung Verdächtiges nicht vorhanden s«>i?" du„Londv! schickte dann ihre lljährrge Tochter mit einem Korbe, avged� Hü tt enb »zum Einholen" fort, als aber der Beamte den Korb rev>°>� R.: Ich o fand er darin 6760 Sammelbons ohne Stempel und» m Brief nicht mit Stempel vor. Wachtmeister Weinert oerla»!?« handschrist daß die Frau ihre Taschen revidiren lasse; cS kam zu �. V erthei erregten Szene, da der Angeklagte für seine Frau emn»«amann? schließlich aber mußte fich die Frau bequemen, den J'ha» R.: Ich ve Kleioertaste auszupacken, und da fand dann der Beamte v m. Die Gi fchiedene Zettel mit Abrechnungen und Quittungen, Ufir beb Notizen. Es wurde ein Zettel gefunden, auf� welche»�»n Wind. Namen Fischer, Stein und JoSwig standen. AuS den& kürzungen der Notizen auf diesen Blättern»glaubte" Wachtmeister den genauen Beweis dafür herauslese« � können, daß der Angeklagte als Mitglied des Zentialroma� die Hauptmannschaft IVa zu bearbeiten hatte und die AjuP fich auf Abrechnungen mit sozialdemokratischen A'i toren beziehen. Wachtmeister Weinert suchte diese s««� hauptungen zu erhärten. Weitere Auskunst über die Oae� aus welchen er fein« Kenntniß über die Boigänge inner? der sozialdemokratischen Partei geschöpft, verweigerte der 5» amte, da zur Zeit not mehrere Personen»beobachtet" wasss' welche in dem Verdacht stehen, Mitglieder des Zmtralkomun zu sein.— Der Anaeklagte bestritt die Behauptungen der«. klage auf das Entschiedenste, namentlich auch, daß er � Sitzung de« Zentralkomitee'« im»Prälaten" beigen ohm?? und behauptete, daß die bei ihm vorgefundenen Notizm. auf HauShalwngSdinge beziehen. Sonst bewegte fich die � Handlung in dem bekannten Geleise. Die Anklage»eu Assessor Werner, die Vertheidigung führte R.-A s». Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnißstrafe vo« Monaten." Der Verthcidiger betonte EingongS teiner trtmV Ausführungen, daß er fich nach dem heutigen Standpu«� Rechtsprechung nicht der Hoffnung hingebe, daß der(r bof anderer Memung sein werde, wie die StaatSanm Emer späteren Zett werde e« vorbehalten bleiben, ül Art der Judikatur zu Gericht zu fitzen. Früher fei eine�. Beweisführung, wie fie heute auftrete, nicht angen�i worden. Fiüher wurden die Quellen, au« denen die Bebel i. W i n d: "Ii bat es au« *. zeigt dv "�det wird. . Es wird zi JsT ber' Mm Ä'u Hers ix Star Z'n zur Poli Die' «noalU. Die neuen, aus oenen o« WVUHl» die Polizei als Sachverst� I.die Hinl schöpfte, geprüft, heule auf. Wurden früher dem Gericht nicht die Akten und die Zeugen genannt, so wurde niemals über etwa« � ._.....____. kundungen oer könne kern Gewicht beigelegt werden. Sie feien»o* � thümern erfüllt, so gut wie andere Menschen. Bei o« � Prozessen sei wenigsten« mit etwas Maiecial, mit verd»?� Druckichriften, die zu verbreiten waren, operirt worden,� mal sei nicht« von alledem der Fall. Die Notizen sehr wohl ganz harmlos fein. Was der Frau adge«� worden fei und wa» fie von einem Unbekannten««» � Angaben erhalten hat, könne doch nicht als Material Rj. den Mann verwandt werden. Es fei sehr wohl daß der Mann nicht« von alledem gewußt � WaS nun die Namen Fischer, Stein und JoSwig oiu�j V fei die Logik eigenthümlich. Erstere beide Namen Jd tastend, weil bei beiden Druckschriften gesunden wurdi"'.� JoSwig sei nichts gefunden worden, der Name fti aber t®* belastend. Was noch übrig bleibe, fei, daß N. habe. Daraufhin könne doch keine Anklage wegen gegen§ 128 erhoben werden. Dann fei es r öthig, sTV werfen, daß durch den Bertrieb von BonS Maßnahsl*�- ReichSregierung illusorisch gemacht werden. Da« dürfts l« wenig gelingen, wie die übrige Anklage unbegründet Gerichtshof schloß fich nach längerer Berathunq der Äw�jit Staatsanwalt» an und verurtheilte Noack i" Monaten Gefängniß. Werfelder KoMWeilprozeß. (Fortsetzung�auS dem Hauptblatt.) 0� Die andern geladenen Zeugen werden auf Montag x fit Hülle: Am Tage vor dem Kopenhagener Ko«p hier noch verurtheilt worden. jv«' K: Der»Sozialdemokrat" kommt hier in Kist*» ...essen, die zum Theil nichts davon wissen. Die von ihrem Eintreffen an Müller geschieht mit gehn�j, � unter Deckadresse. Die Nummern korrespondiren oiii � A korrespondiren Hat Zeuge emen solchen Brief a» der Packete. Müller: sehen? K.: Da« ist mir von meinem____... worden. Ich habe solche Briefe gesehen, aber Müllrr. Einige Deckadressen find mir bekannt 9' 0 An Gustav Finke kam eine Kiste mit Flugbütlern,."U � V mir meine Gewährsleute mitgetheift, worauf ich d>e' fchlagnahmte. Finke: Kammhoff ist durch meinen Laden 0e8„ den Hof, wo er die Kiste fand. In dem Haufe wo?«. Leute.-i{«JJ K.: Ich sandte einen Wachtmeister zu Findel ging zu Rcumann. Finke hat schon früher eine K-st* Ki« aber dre Beamten, welche suchen sollten, düpirt. 4� F blatter werden zum großen Theil in der»Freien M druckt, theil« auch auswärts.»Unschuldig verurihci in der»Freien Presse" gedruckt, das ist mir r" 1■ heit mitgrtheilt worden. Ich habe selbst die Bilder Chikagoer Verurthriften in der»Freien Presse" von abgelöst..... m Winkler: Ich habe selbst solche Bilder au- Gerichtszeitung"..»0�, Grimpe: Die sieben Porträts find au«. uss'. peuple". Ich erhielt fie von Pariser Freunden, wie, französische Blätter. In der Druckerei der»Fr. V' keine derartigen Broschüren gedruckt. K.: Ich bin der Memun ,,Fr. Pr." gedruckt wurde. Die Sammettiflen der»Fr. Pr." gedruckt. Ich überreiche ein Bei der Auölöhnung und Festlichkeiten werden« veranstaltet. Bei Steht finden Verloosungen stnl, A. Drucrerer ver»»-> � 'i?'daß ein Sammellisten w?� Szw'Jy Steht finden Verloosungen m»-". p � für»eine kranke" Frau. Jeder weiß dann, w?. � j handelt. Bei Tellersammlungen kann die Polizei � nicht feststellen. Gewähremänner theilen� Jffcekoitft�� de« bedeutend mehr zusammenkömmt� als öffentlich be�?' Da«»Slaubensbekenntniß eine« guten Deuts« � V») verkauft: der Erklö« kommt in den Azitatton»-$* fond«, oder wird zu Unterstützungen Verwender. 6ei«y wurde ich von meinem Gewährsmann geweckt, wc-->- VeffV ein« Versammlung stattfand." Ich kam, at« da«��. � lassen wurde. S« werden" imm« Posten bekamjogar ernen Revolver, um durch«inen Die Abhaltung von Versammlungen wurde Ä wahrSleuten mligetheitt. Das»GlaubenSbekenn��c-i be, Berle gedruckt worden sein; e« wurde bei»j gedruckt.. Q'J «.'"«nfelb; Ich kann mich nicht«rinne � »Glauben»bekenn« iß" de, mir gesunden wurde. � da« VerzrHniß bekam ich Kenntv.ß davon.»; il/ Der»Rothe Teufel" wurde hier verk«�'AM selbst bei Reumanu einen kaufe» lassen durch eiNf mann. 12*. W1 die >ere £0 &0 t 5 4 vfi, I o", a ratt sH« ce«'' \�A vM tu ÄSK »f«< r�; SÄ ft<�0 er ttM- ■ bpttjpj )€t aw t,�5It''1 Seumonn: Ich Hab«(einen„Rothen Teufel" gekauft. ?! m(tn,®s ünd hier nicht viel verkauft worden; aber Emil WM"««llft hat.Rothe Teufel" bestellt. Sie sollten aber n,»t � I?»«rkaust werden. Ein Brief von GilleS aus London, »et.«fin er von.Ehester Käse" sprach, wwde wir durch einen m S?�'?.x�hrtmavn auf eine halbe Stunde verschafft. Hüttenberger sprach, »»—— ou' erne yawe Stun den se>! die��Zondoner Fr. Pr." gehabt be, anged�i hüttenberger: An wen kam der Brief? üb teoUi H«: Ich verweigere die Angabe. Der Adressat hat nnr >kl und��« Brief nicht jjegeden, sondern eine dritte Person. Es war ille«. �. Bekamen Sie den Brief von ertheid ig er »NN? Ich verweigere die Aussage, wer mir den Brief ge- ?r Die Geheimtinte hatte Remsdorff von Wind erhalten, mir bekann». Das vorliegende Fläschchen Tinte fand w Wind. Bebel verlangt, dost Wind die Flasche rekognoSzire. -.Wind: Ich hatte das Fläschchen nicht im Lefitz. Kamm- "Mai es aus der Tasche gezogen. .«» zeigt die Art und Weise, wie die geheime Tinte ver- �"et ottb. .. wird zu Protokoll konstatirt, dah die geheime Tinte m der Anklage geschildeUen Weise verwendet werden � Me t�j Zusammensetzung kenne ich nicht; die Leute machen .Bebel: Es ist Blutlrugensalz, das bei jedem Droguisten ist, und Eisenchlorid. Die Leute können fich daS selbst herstellen. �er Staatsanwalt: Jcherkiäre, dafi die Staatsanwalt- � im Polizei nicht anders gestanden, als in jeder anderen Die Polizeibeamten find Hilfsbeamte des Staats- Die Anklageschrift hat der Zeuge von der Staats- �7"lch°ft erhalten, um sich zu orientiren und in die Lage sz-/M, ein Zmzniß abgeben zu können. Die Staatsanwalt- M selbftständig gearbeitet und amtlich an die Kommissare ''off und Wtlfing die Anklageschrift abgegeben. tliw � 0 r t h.: Es ist erklärt worden, daß wir nicht an- daß die Staatsanwaltschaft die Zeugen beeinflußt habe. (*.?' ,'ber haben wir den Eindruck, daß die Staatsanwalt- iJ: Polizei aufgefordert hat, rhre Hintermänner nicht zu «."M. Die iMitikieilimo der Anklage an am tzßroiefi Be- en c6Be>«rJi > vorgt� auss« der VZ, en vo"� Bei o*K t verb»� ordcW'� ■g terial Jl 'wuk>> anlav�ze n s�tli vurd«�»� i ber M »ürfi', je »et Anfiel l i"' ntagÄ jongf" -Ä? an ann�H '.Ä .>* jegafjf M p4> wS* »m rtlil' Ser� bei,5/ Zsi-g/ m J Die Mitiheilung.......... ' i'o'st in Westfalen nicht zulässig. Hn®.: a t» a nw a l t: Ich würde ei I an am Prozeß Be- es mit Freuden begrüßen, ""dZdtl a r,»»w a t i. �q> wuroe et i choetnoV; Hintermänner genannt würden ttCw*11?)-: Der Staatsanwalt mag feine Autorität dafür Mst machen. Anfang 1886 war ich mit der Unter- deaustragt. ns: Der Zeuge soll angeben, was , machen. ie�Mmhoff: Seit Z � der Organ, sation b '-»liO�krtheidigu, späteren Persammlnna am 13. Juli 1887 wurde be« schlössen, in der.Fr. Pr." und im.Sozialdemokrat" einen Bericht über die erfolgte Beschlagnahme einer Kiste Flug- bläter zu veröffentlichen. Eine andere Versammlung in Meit- mann wurde von einem Beamten nicht direkt beobachtet, sondern das Fortgehen der Betheiligten. In Hagen fand eine Versammlung statt, woran sich Genossen aus Barmen be- theiligten. Dann fanden Versammlungen statt wegen der Kongreßwahl. Emil Müller wurde gewählt. Die Wahl schwankte zwischen Harm und Müller. (Fortsetzung folgt.) Sozinlc llclreulrrttk. Achtung! Uergolder l Wie Euch allen bekannt ist, wurde in der letzten Mitgliederversammlung der Freien Ver- einigung der Vergolder und Fachgenossen Berlins beschlossen, die Sonntags- und Ueberstunden-Arbeit aufzuheben und ist zu diesem Zweck eine Kommission gewählt worden. Wir richten nun an Euch Alle die Aufforderung, dem VersammlungS- beschluß nachzukommen und die llederstunden, sowie SonntagS- Ärbeit einzustellen. IVrCammlimgen. Si g1" und wat von Gewährsmännern beobachlet"worden ist. 1881 wurde von Müller, Daftig:c. die Organisation mjj-'»et. In Elberfeld besteht ein jährlich gewähltes Komilee irziit,,? 10 Personen. Vom Komitee werden die Ver- �ckA'änner und von diesen die Parteigenossen von den Styt�en in Kenntniß gefitzt. Das Komitee steht nach der dir'Nung verschiedener Gewährsmänner mit dem.Soz." und $Ufta,t'on in Verbindung, leitet die Sammlungen und Da» öffentlich gewählieWahikomitee besteht nur scheinbar ies z�'nen find die gleichen, wie z. B. Barthel Vorsitzender KemiteeS war. Das Komitee betreibt auch die Ver- »on Schriften. In eirzelnen Fabriken habe ich durch W.!"»°™er beobachten lassen, wie die einzelnen Ver- Asdi"?1 Sammlungen veranstalteten, Korten verkauften:c. h-l Meder des Komitees waren vor kurzem Barthel(Vors.), I'lbet r tt' Hüiten berger, v. Schemm, der auch die den.Sozialdemokrat" einkassirt, Kowakowtki, btzendtt �.Guftcv Fmke. Früher war Polländer Vor- ffUitib,»' T>e Vertrauensleute in den Fabriken find z. B. & er fin., Emil Dastig. Letzterer war sehr thätig und "tbeijf. rff»«» Fobnf entlassen werden sollte, haben sämmtlichr '°n wein Arbeitseinstellung gedroht. Versammlungen, die �sond�tt Gewährsmännern beobachtet wurden, haben statt- VO.'.Meubaum sen. war dmch Sammlungen thätig. leitet. Simons Erben hat Ullenbaum sen. nie SMß' Am 23. April 1887 hat eine Versammlung statt- d'®0rtn über die.Fr. Pr." gesprochen wurde. Später jz. Versammlung der Interessenten der.Fr. Pr." statt, ftbere* m e?lt Unterschlagung verhandelt wurde. In einer !�e K.ixHPNmlung wurde beschlossen, aus der hiesigen Partei« 3ens„..for die„Fr. Pr." zu nehmen. Andere Versamm- 'dikre i. bei Stehe, Lenzer, Voß statt. In letzterer wurden � bipfi1*1''. Bei Neumann war eine Versammlung, wo "gen Fahrn und Wesch zugegen waren. In einer Verspätet! Die öffentliche Kommunalwähler-Versamm- lung für den Norden am Dienstag Abend m Huth'«(Gott- schall) Salon, Gesundbrunnen, Badstraße, nahm ebenfalls einen glänzenden Verlauf. Der Saal war überfüllt, obwohl stimmt- liche Stühle und Tische entfernt waren. Das Bureau bildeten die Herren Marten, Weise und Schaaf. Herr Stadtverordneter Gnadt leitete die Verkündigung des Wahlresultats ein mit der Zusammenstellung der abgegebenen Sttmmen von der Wahl vor 6 Jahren und den heutigen. Allgemeine Begeisterung herrschte dann nach dem Bekanntwerden der Siege der sozial- demokratischen Kandidaten, und erreichte ihren Höhepunkt, als sich die neugewählten Stadtverordneten Vogtherr und Gründet mit einigen kurzen, aber kräftigen Worten an die Versammlung wandten und nochmals ihr vollstes Eintreten für die Prinzipien der Sozialdemokratie in der Berliner Stadtoer tretung versprachen. Sodann forderte noch der in die Sttchwahl kommende Kandidat Herr Hertzfeldt auf, bei der demnächstigen Stichwahl die streitigen Wahlkreise auch noch zu erobern, was ebenfalls mit rauschendem Beifall aufgenommen wurde. Schließlich ge- langten noch folgende Resolutionen zur einstimmigen Annahme: 1. Die heutige Kommunalwähler-Ver- sammlung beschließt, die gewählten Stadt- verordneten der Arbeiterpartei zu ver- pflichten, alljährlich mindestens einmal öffentlich über ihre Thätigkeit Bericht zu er- statten. 2) Die heutige Kommunalwähler-Versammlung be- schließt, in den Bezirken, wo sozialdemokratische Kandidaten zur Stichwahl kommen, mit aller Energie in die fernere Agi- tation für diese Kandidaten einzutreten. 3) Das Bier der Brauereien Patzenhofer und Borussia(Nieder-Schönweide) so lange nicht zu konsumiren, bi» diese Brauereien die schnftliche Erklärung der Lokalkommission gegeben haben, daß sie ihre Säle zu allen'(auch sozialdcmokrailschen) Versammlungen hergeben. Die Begeisterung in dieser Versammlung war so groß, daß die Hochs gar nicht enden wollten, bi« der Vorfitzende die Versammlung schloß, worauf die Versammelten unter dem Ab- fingen der Arbeiter- Mars erllasse langsam den vollgepfropften Saal verließen. Köpenick, 23. November. Nach langer vergeblicher Mühe ist e« gelungen, ein Lokal zu einer öffentlichen Arbeiterversamm- lung zu bekommen, und zwar sollte dieselbe am Mittwoch, den 20. d. M., stattfinden, zu welcher Herr Wilhelm Werner ................. referiren Polizei- WWDMWWWW�W Wohnung des Einberufer«. Da derselbe am 1. Oktober einen Laden eröffnet hat, so blieb der Polizeideamte — es war im Augenblick Niemand im Laden anwesend — nicht im Laden stehen, sondern ging direkt nach der Privatwohnung. Wahrscheinlich auf Ordre seines Vorgesetzten, des Herrn Inspektor Jäckel, um zu sehen, ob eine„geheime Versammlung dort Kailfindet.— Der hiesige Mieth-rverein wollte Sonnabend, den 23. d. M., seine Monatsversammlung im Gasthaus„Zum weißen Schwan" abhatten mit der Taaes- ordnung: 1. Statutenänderung. 2. Aufnahme neuer Mit- giieder. 3. Verschiedene«. Aach diese Versammlung wurde verboten. Natürlich ist Beschwerde bereits eingereicht.— Wahrlich, eigenthümliche Zustände sind e« bereits, welche hier walten. Die Genehmiaung zu einem Vortrag wird versagt, welcher m anderen Orten anstandslos geduldet wird. Wer sehen hier gettost den bevorstehenden Reich sing« wählen en>- gegen. Sie werden zeigen, daß trotz alledem die Sozialdewo- kratie ruhig und unerschrocken weiter schreitet. * Viril» l«r Malsrung btr Ant»r»n»n fctr Schnt»«»ch»». thn Sornitaj, dm 8 T>-»embir.«bend» 7 Übt, bei Zeniter. iiltUijUr. 11,«fcrnflib »che« Beitammenletn mit Tanz, Alle Äolleam sind eingeladen. Gaste will. kommen. «ratz» Sts»»«!«» N»rs-mml«»a btr Ztol,rl»g»r ttnv ptlftr am Momaa, den?S. November. Abend» 8 Ubr, bei Kmerftcin, Ute Jakob- ftratze 78 Tageiordnun» JU Rechenlchaitibeiicht der Sohntommilston und Aus. lSsmig derieiben. 2. wobt einer»gitationikommiiston 8.«erichtedene». Da« Erscheinen eine« Jeden ist Pflicht. r,ch«le» und Beruf», e. nossm finden statt, und zwari für den Norden am Montag, dm 25 b. M. Admd» 8 Ubr, in Lehmann» Salon, Echwedlcrstr. 28—2«, und am Dimsta» dm 28. b. M, Abend» 8 llhr, sür den Osten in Bolzmann« Salon. Andrea»- slrahe 28. Aus der T-lgeSordttung beider Veilammlungen steht: 1 Die Noth. wendigkeit einer Lohnbewegung. R-s(5. Hlldebrandt. 2. Dlilulston. 8 B-r- schiedme». Da» Erscheinen sammtlicher Drechller der betr. Etadttheil» ist un- bedingt erforderlich All»?>»>»»«»«»» btr«rt»kri,nk»nkaff» b«r Möv»lp»ltr,>? werben ersucht, am Montag, dm 2S. Nooemder Abend» 8 llhr, im Restauran» zur Kornblume. Andreaistr 8 zur Generalversammlung recht zahlreich zu er- scheinen. Tai-»°rd»ung: I. Wahl von 6«orstandtmitgliederu. 2. Wahl de» Rechvungiau«tchust-i. 8 BcrlchtedeneS. N»r»t» btr Varqattibobtuitatr Berlin» und Umgegmd. Persemim- lun, am Montag, den 25. November. Admd» 8 Uhr. in Feuerstein« Lokal.«1« Jakobst r. 75. Tagelordnung: 1. Innere Verciniangelegenheilen. 2 Verschiedene» st Fragekasten. Um zablreichen Besuch wird gebeten. ?»r V»o«i« Kerli«»r Ka«sSt»»»r hall am Montag, den 25 d W. Sdendt 9 llhr. Neue Grstnftr 28 eine außerordentliche Gcncralversammlu g ab, Tagelordnun» stehe Inserat, F»chu»r»in btr l» Kuchdlnt>»r»i»n und»»reuaabt», ffitctlbru d»kchästigt»n Zlrb»it»r. Montag, den 25. November, Abend» 9 llhr: V r sammlung,«nnenstc, 18. Taaeiordnung: l Portrag de« Herrn Mbin Gerts h über: Eoldatenhandel im Mittelalter. Vcrschtedene» und.Frageiasten. A.t- nähme neuer Mitglieder. Ztatloual, teausmäunisch««traut,»«- unb Kt»«b»k-ls»(«UI». lrageue Hilsdkaffe 7l> Bureau: Kl Franks, irterstr. 10, 8 Tr, Die ntichfl« Vor» ftandlstßuna ist am Monlaa, den 25, November, Sbcnb» 8« Uhr. bei Zemier. Viktoria-Restaurant, Villnzstr 11. Pa« Tanistriinich»» b>« Lachu»r»in» b»r Kt»i»«»h»n ff»rtt«» findet am Moniag, den 25. November, im Eiablissemmt Kdnigghos, vfiloiv- straße 87-40, statt. gtUbrtttiu btr L»b»rarbrit»r Montag, bm 25. November, Ateno» 8 llhr. Oranienstr, 180. TanzkrSnzchen. Billet» für Herren und Damen im Arbeitsnachweis b. H, Sperling, Luisenuser 22 lOrunienpl> unb bei dm Vor. stand» ir.itgsicderir. Kaiiatbemastralifchor{»ftklttb„Z»fst«»". Jeden Montag Ahm» 9 Uhr tm Reftaura»! LeonhardI, Wullstraße Nr. 20, Borlesung und Drdkutstou. Durchreisende Gcnofsm, welche sich al» solche legUimirm. finden gafttiche«las» «»rrin b»r Katll»r«nb Lalygraollen. Am Dienstag, dm 2st November, Abend» 8« Uhr, in Deigmüllcr» Salon. Alte Jaiooftr.«a: B e- sammlung, Tagesordnung: 1, Vortrag de» Herrn A. Sack» üder: ,T-l grapst und Telephon' mit Erpenmenlen, 2 Diskussion, st Verschledme» und F ast- iastm Gtlste stnd willkommen, llm rrcht zahlreichen Besuch wird gcorten. Lach»»r»t» für Schloff»? unb ff»r>>k«g»«»ff»«. Dienstag, dm 28. Noo.-mber. Abend« 8« Uhr, in Lehmann'» Salon. Schwedlerftr 25 Ver sammlung. Tagesordnung: l. Vortrag de» Herrn BSIiche ilde,: Darwlulttmu». 2. Erla«wahl der«rteitünrchwelikommlsfion. 8. Ausnahme nmer Mi Glieder und Enirtchiung der B.itrSge.«. Verschiedene» und gragekastm Um»cht- reiche» Erscheinen wtrd ersucht. p»rbanb boulkch»? Mitsterg»(»li»«, Mitgliedschast Berlin, htlll am Donnerstag, den 28, Nooemder, Abend» 8)1 Uhr, in Zemter't Sarl. Mstnzstr. ll eine Versammlung ab. Tagesordnung: i Dir Zukunft der Erbe nach»m neuesten Forschungen der«stronomte. Res.: H.-rr Bölsche. 2 Dt»tusfion. st Erlastwabl. Berschiedene» unb F-ageiaften. y»r soitolbemokralts'ch» Wahw»r»tn fiir b»«»rff»« O»»li«,» P»ich«la9»-Mahlkr»l« hfilt am Sonnabend, den 80. Nooembee. in Jordan» Salon, Neue Brllnslr, 2«, eine groß- humo'iftlsche Sotree oerdunton mit Tanziränzchen ad. Ansang: Abend» 8 llhr, Billet», Herren 50 P'mnig. Damm 25 Pf., stnd vorher zu habrn bei den Herren Wiemer. Großer J!l»»-u hos 7: Piuht, Schwidleiftr.225: Reichert, Oderwassiistr. 12: Lamprechl, Land«. bergerstr. II«. An b»««»richt b»» Lachv»?»ln» summkltch»? a« b»>,rb»ltu«g» Mascht«»« b»schättigt»n Arbeit»? vom 28. d. M, stegl Kollegen Roggemann. soll beißen Rogge. DoprlÄron. (MolfCs Tetrgraptfen-Knrea«.) Necklinghanse», Sonnabend, 23. Nov. In der Zeche „Schlägel und Eilen" find seit gestern Abend 250 Bergleute durch einen Unfall in dem Schacht eingeschlossen. Die Zufuhr von Nahrung ist noch möglich und man hofft, den Leuten bi« morgen Rettung zu bringen. Vriefkrapteit. Bei Anfragen bitten wir die Sbonnementi-Ouitmng beizusllgen. Brleslich« Antwort wird nicht ertbeiit. Krandeudurg. Es ist hier bei uns Nicht« eingegangen. Wiederholen sie die Sendungen. b � Die Wiener Schnh-Compagnir von ß. A T5fl++nßr ' Tpoplowiti, Verlin 0. Ändreasstr. ST,•ö"■Duua®1) .tt—:--„f. fc.r— ln-l-ntnheitolmuf 938 3LIl!f ÖllllPtftr( Bfin?» � als ganz besonders günstige'' gelegen \«Snn Prima fein Roßleder Domeu-Zugstiefel fierreu-Ktlefeletten sehr dauerhaft a 5,' , fii.rj. reelttft. ?�»en.�?�e und Pantoffel« von 35 Pf. pr. Paar an, sowie fei«« ' und Schuhe ln Gla?e, Lack und Chevrea«» u 5, Sä. günstigen Gelegenheitskauf �' a 4,o0 pr. Paar. .75 pr. Paar., nur so lange amen- und .75,«,50 i'»U.-.. Pantoffeln in sehr großer Auswahl. für Knaben von 4.50 M. an. Knaben-Kchaststiefet v. 3.50 M. an. Reparaturen und Moßanferligung billigst. �evxeserlldesNolkstillltteL > � gewähr?« wir � V s pEt. Rabatt."WS Wir verkaufen süc «I«g. in» Wollfutter. elegante Heppen- Jaquet-AnxOge- gediegene Wlnter- Stoffhoeen. Knaben- Stoff- AnzQge. Knaben- Winter- Paletots. elegante Kammgapn- AnnOga» elegante Joppen. 973)**fa»»stattet. Kach außerhalb st*«»« Nachnahme. W? e' '"fultnttiitaie 41 103 1034 i'-iehig-—■■■ LokaB �"Nkr mit m freunden und Bekannten, (t\ 3» mm no für Vereine noch frei. � Saier» FrvWr. 54. Sum&tra■ Lsods ä Pfd. 2 Wl ark J S Pfd. Deck- J J aU» kraft, MtO J äkrt»«| -bm,. M Sf/ b-"-- %*/ Äo|tilile Vfta J zu besonder« 2� J billigen Pressen J empfiehlt S?/V. UndanaUdt, Landsbergerstr. 7S, Krnnnenstr. 134. � 1021 800 winterpaletot. Herrenanzüge, Knabenanzüge, Damen Neider, KinderNeider, Schuhe und Sttefel, verkauft wegen Aufgabe des Ladengeschäfts für jeden Preis dj» Pfandleihe» ki-iv�enstr. 66. Auch Sonntags bis 10 Uhr Abend« geöffnet. Mauderp.65. empfiehlt Universai-Atuger- Nähmaschinen. auch mit Knopfloch-App. mit 8 neuen Patenten für Familie und Gewerbe, wie auch vorzügliche «ingschiff- Nähmaschin. Jede Maschine wtrd vorher in eigener Werk« statt sauber opprobnt. Im Tuchgeschäst(1005 Priiykißrgßk 53, 1 Gegen über der Turnhalle: Her re«- und Knaben- Anzug». palrtots, sowie Damenkleider, Wintermäntel ic. tuf Mnnfch auch eitzahlnngen. Eine fteundl. Schläfst, i. a. Parteigenossen zu I verm. Oranienstr. 179, H. Ogb. 2 Tr.(1013 Eine frdl. Schlafstelle f. Herrn, Brandenburg- straße 7, H. Ouerg. 1 Tr. bei Lierse. slvl? Ich erkläre Herrn Bock für einen Ehrenmann 10141___ 89. Späh« Allen FreanSen und Bekannten zur Nich- richt, daß ich Anfangs Dezember 1889, mein Weiß- null Biirisch-BierlM von der Gifenacherstr. 4 nach KerttN H., VerlObteetpaeee IS, verlegen werde und bitte um geneigien Zuspruch. 10.32 Robert Barth, _ Reftturateur. Allen Freunden, Genoffen unb Kollegen die Mittheilung, daß ich vom Dienstag, den 26. d., das Weiß- ur d Bairtschbier-Lokat Zm(u|ligen$tiefe£ Skalitzerstrasse 18 übernehme und bitte um fteundlichen Zuspruck. Achtungsvoll 1028 Richard U'emetscheck. ». fioffmowi, ÄÄÄ.Ä Hordhäueep Korn«__ fLQQä Der Arbeitsnachweis der befindet sich Naunynstraße Nr. 78 bei Wlnxer. Die Adressenausgabe findet jeden Abend von 8— 9j Uhr und Sonntag« Vor- mittag« von 10— IIb Uhr, sowohl an Mitglieber wie an Nicki tmilglieder unentgeltlich statt. 37 Di« Arbeitsveemittrlungs-KommiMv» Empfehle mein Lokal zum Aebeitsnnchmei» u. f. Zahtstette«. Zimmer mit Piano für Vereine. 3641 Arthup Ziemer, Cuvrystr. 16. Dresdener ...,. �' stratze i». Em neuer LehrkursuS f. Damen u. Herren demr.f-l Sonntag, 1. Dezember, Nachm. 4 Uhr. Meld. Adalberlslr. 93 u. bei Beginn de« Unterr.(1018 I'.kiötscd, Frdl. Schlafstelle f. 2 Herrn zu verm. m. sep. Emg. Schleiermacherstr. 13 bei Spieler.>1000 Eine srdl. Schlafstelle für Herrn ,ist zu vei- mtelhm, Wllhelmftr. 141, 2 Tr. bei Möschke. Schlafstelle für einen Genoffen zu veimieihen, Puttkamerstr. 23, Hof l. I bei Bodendorf. Ges.a.g.Kastmm. v.W.Crell, MariannenKr.3tt32. „Berliner Voksblalt" zu lesen, bei icx>31 Haid, Schütz-nstr. 7». Tüchtige Korbmacher auf Bambu«- Srd-tt verlangt zankan» Hallefchestr. 9._ 978 E.Kordmachcrges.a.Lohii v.Ragel, Nleverivallsli.9.,. Sozialdemokratischer Wahlverei« für den 5. Berliner Reichstagetvahlkreis. Versammlung am Montag, den 25. Novembc?, Abends 8 Uhr, im Echweizer-Garten. am Königsthor. Tagesordnung: 1. Die polittsche Lage und die Sozialdemokratie. Referent: Herr Wildberger. 2. Diekusfion. 3. Verschiedenes und Fragekasten.— Neue Mitglieder werden auf- genommen. Alle Wähler des 5. Wahlkreises sind eingeladen._[995] Der Vorstand. Große Schneider-Versammlung der Freien Vereinigung der Schneider Berlins am Ttenstag den 26. November, Abends 3z Uhr, in Jordav'S Talon, Neue Grünstrabe 28. Tagesordnung: L Der Nutzen der Gewerbe- Schiedsgerichte. R>ferent: Herr Stadtverordneter Franz Tutzauer. 2. Diskussion. 3. VcreinSangelegenheiten. 4. Verschiedenes und Fragekasten.— Um zahlreichen Beluch bittet_[1034]_ Der Vorstand. Große öffentliche Uersammlung der Töpfer Berlins und Umgegend Mittwoch, den 27. d. MtS., Abend« S Zlhr» im Lokale e- n Dentsch. Dolkstheater, Schönhauser Allee r56(Ecke Oderbergerstr.) ITageS-Ordnung: l. Die Statistik und ihr Werth. 2. Der Streik der Bunzlauer Kollegen. 3. Gewerk- schastliches.— Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um regen Besuch bittet 1002]_ Der Einberufer: C. Thieme. Zur Feier des Sjahrige« Zesteßens der ZeiM-toM- md SteMfe her Xöpfet IMIalihs (Freie H Ifskosse), Sitz Dresden,(örtliche Verwaltung Berlin), findet am Sonnabend, den 14 Dezember, im Konzerthaus Sanssouci, Kottbuserstraße 4, eine Soie-H««tun t.«ipuig«n SSng«n m,t darauf folgendem Ball statt. BilletS find zu hoben bei den Herren Olto Köppen, Oderdergeist-abe 36; E. Marks, Brunnen straße 6; K. Hakan tz, Kesselstrabe 20; Kozelrky, Birken- strabe 27; G af, Nollendorlst'abe 38; Louis Prerow, Gnmmstrabe 40; H. David, Lübbener- strabe 25; Otto Gceier, Kövnicker strabe 100; Emst Scholz, Mittenwalderstiaße 43; E. Lahrson, Friedmstrabe 71; E. Wmdschlag, Strabe 7 b Nr. 2. _ Für Herren 50 Pf., Damen 30 Pf._[1016 Oeffentliche Versammlung der Iilbßauer Montag, den 25. November, Abends 8 Uhr, in SanU»ouci/ Kottbuserstraße Nr. 4 a. Tages-Ordnung:[1020 1. Der augmblickliche Stand unserer Lohnbewegung. 2. Bericht über Kassenverhält- nisse. 3. Diskusfion. 4. Verschiedenes.— Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um zahlreichen und pünkilichen Besuch bittet_ Der Einberufe»._ Weihnacht 1889. Durch unsere E x p e dition, Zimmerstrabe 44, sind zu beziehen und oll aJT* Frtigescheuke vortrefflich geeignet: zichtftrahlen der Poeste. Eine Gedichtsammluna, ausgewählt von Mar Kegel. Jllustrirt von Otw Emil Lau- I« Prachtbaud— mit Goldschnitt— gebuude«. 320 Seilen stark und mit 68 Orrginal-Jllustrationen geschmückt. Preis M. 3.50._ Die„Lichtstrahlen der Dorste" dürften von keiner Gedichtsammlung an diegenheit des Inhalts und der Ausstattung, sowie Billigkeit des Preises übertrolfen werden. Das Buch wird stets em mit Freuden begrüßtes Festgeschmk sein. Die fravzöstsche Revolution. 1 VolkSthümliche Darstellung der Ereignisse und Zustände in Frankreich von 1789�130�1 Von Wilhelm Klos. In Prachtband, 632 Seiten, mit vretm Portraits und historischm Bildem. Preis M. 5 50., Dies von allm Seitm mit ungetheiltem Beifall aufgenommme reich illustnn'I Werk kann als Weihnachtsgeschenk ganz besonders empfohlen werden. «"tretet, 1. Bd. 2. Bd. 3. Bd. 4. Bd. 5. Bd. 6. Bd. 7. Bd. Internutionale Kidliothek. I. Serie. Aveling, Die Darwin'sthe Theorie...... Geb K. Kauts ky, Warr' Gekouomitche Kehren... Geb. Köhler, Meltjchöpfung uud Meltuntergaug.. Geb. Die ländliche Arbeiterfrage. II. e.weiterte Auflage. G?b. K. K a u t S k y. Thoma« More......... Geb. A. Bebel, Eharle« Fourier......... Geb. Max Schippet, Das moderne Glend..... Geb DK* Die Bände sind auch einzeln zu beztebeu."W>R Die ganze Serie komplet M. 15.—. M. 2.- M. 2.- M. 250. M. 2.- M. 2.50. M. 2.50 M. 2.- Mn Klick in die Ueue Welt Von Mithelm Liebknecht. Elegant gebd. M. 3.—. LiebknecHfs Nollts-Fremdmörterlmch. 6. Auflage. Das mit Recht so beliebte Fremdwörterbuch liegt nunmehr in dauerhaftem Einband«»�1 Preis M. 3.—. Große öffentliche Versammlung sämmtlicher gewerblichen Hilfsarbeiter Dsvlin» ttttfe Nmaeaend Dienstag, den 26. Nooemder, AoendS 8z Nhr,[1025 in der BoriliIsutWvliSN Brauarsi, Ckauaaaaatraaaa Nr. 58. TageS-Ordnung: 1. Wie wir kl die Veriheuerung der Lebensmittel auf die wirthlchaft- liche Lage der gewerblichen Hilfsarbeiter. Referent: Fritz Krüger. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Alle Arbeiter find zu dieser Versammlung eingeladen._ Der Einberufer. UcklMmOmii Deutscher Hutmacher (Mitgliedschaft Berlin). 'Dienstag, den 26. November, Abends 8 Uhr, im Königstadt Kastno, Holzmarktstr. 72: Mitglieder- Krrsnmmlnng. Tage«- Ordnung: 1024 1. Abrechnung vom 3. Quartal. 2. GegenseitigkeitSvertrag mit dm österreichischm Vereinen. 3. Loh rstatlstik. 4. VerlchiedmeS. Das Mitgliedsbuch legitimir»._ Der Vorstand. Gr. öffentl. Tischler-Versammlung. Dienstag, de« AS. November. Abend« 8z Uhr, im Kchweizer-Varten, am Königsthor. TaaeS-Ordnung: I. Wie stelle« stch die Tischler Kerlin« zur Ginfuhrnng des achtstSndige« Arbettstage»? Referent: Theodor Glocke. 2. Diskussion. 3. VerschtedmeS. 1010_ Der Ginbernfer. Kachverei» d. Posamentierer vnd Kernfs genossen. Montag, den 25 November, Abend« 8 Uhr, in Neuerftetu'S Salon, Alte Jakobstr. 75: WM- VvfssmMRlung.'WW Tages-Ordnung: 1. Vortrag von Herin W. W-rner: Die Be- deutung des AchtstundmtageS. 2. Diskussion. 3. Ve-schiedeneS und Fragekaken. Alle Kollegm find hiermit dringend einge- laden. Gälte find wlllkommm. Der Vorband. All,«. KluhWieltn-UmIiiIpi,. Große V> rs mmlung am Montag, d. 25. November, Abends 8i Uhr, im Lokal des Herrn Seind, Weinftr. 11. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Paul Wagner: Der achtstündige Mc>ximalarbeit«tag. 2. Antrag, Unterstützung einer Zeitschrift. 3. Antrag Fischer: Errichtung eines Arbeitsnachweis''«.[993 4. Wahl von 2 HilfSkassirern. Abgabe der BilletS vom Stiftungsfest. Gäste find stets willkommen. Der Vorstand. Verein Kerliner Hausdiener. [Abends 9 Uhr, Neue Grünstr. 28: AvderorjjtlltlicheCtUralvttsilMlllVg. Tagesordnung: 1. Mittheilung.[1008 2. Bericht der EinigungSkommisfion und Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Ergänzungswahl des zweiten Vorsitzenden. 5. Verschiedenes und Fragekasten. Der Vorstand. Achtung! Vergoldkr! Mir ersuchen«ochmaw alle diejenigen Kollege«, die noch im Besitz von Sammellisten find, dieselben an das Streikkomitee znrnckxngeden, nud werden von Herr« K e tz r e n d» Adalbertstraße 31, entgegengenommen. Die Streikkommisfioil. 1022 Kerein der Klempner Kerlins «nd Umgegend.[1015 Dienstag, den 23. November, Abends 8 Uhr: Allftrordentl. Geralverlmlimg im unteren Saale des Herrn Feuerstein, Alre Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Ergänzungswahl des Voi standes und Wahl einer Fach-, Bibliothek- und Rechisschutzkom- Mission. 2. Interne Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes. 4. Fragekasten. Beiträge werden in jeder V-rsammlung ent- gegen genommen. Sämmtliche Mitglieder haben die Pflicht zu erscheinen. Der Arbeitsnachweis befindet sich Ritterstraße 123. Mitgliedsbuch legilimirt. Der Vorstand. Molen, als «im, in de !» I» eine d °?La>,z nu �«nbc mo �'Wickelung Forlf Ms«, he Lbm B zehn ,ch � abftrakie NS Nutz � mr die y'kn wird w �.Mblu Nen ü Knabeu-Gard-robe! D,e geehrten Leser mache ick auf mein reich trtirte« Lager von Unahenannagen und aletots»um WeihnachtSfefte beton. der« auimerkfam.[1006 H. Lindstädt, Schneidermeister, Skautzerstr. 34, Pariere. Kein Laden. Große össentlillje Versammlüilg d. Tadakardetter und Arbetterlvuev fkv Kisdorf vnd Umgegend am Montag, den 25. November, Abend« 8 Uhr, im Lokale der Heuen Welt. Tagesordnung: 1. Welche Stellung müssen die Rixdorfer Tabakarbeiter und Arbeiterinnen zu der Lohn- bewegung der Berliner Tabakarbeiter einnehmen. Referent W. Henmann. Diskussion. 2. Velschiedene«.[986 Pflicht Aller ist es zu erscheinen. Die Fabrikanten find hiermit eingeladen. Der Arbettsnachweis der SSF Drechsler"MW befindet[ick Dresdenerstroße 116, bei BrBndel(früher Wendtl. Die Arbeite vermittelung geschieht für Meister und Gesellen unentgeldtich auch für Nicht- Mitglieder. AdressenauSgabe: Wochentags von 8i— 9z Uhr Abend». Sonntags von 9t bis 11t Uhr VormitlagS. 1004] Die ArbetlSdermtttelungSkommtsflo«. AUgem. Metall arbeiterverei« Kerlins«. Umgegend. Dresse Verssininlung am Dienstag, den 26. November, Abends 8 Uhr, in Nrends Brauerei, Moabit. Tagesordnung: 1029 1. Vortrag des Herrn P. L-ifin. Thema: Die Gewerkschaftsorgonisalion, ihr Nutzen und ihre Bedeutung für die Aibeiterdewepung. 2. Dltkujfioa. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Fragtkast> n. Gäste haben Zutritt. Um recht zahlreichen Besuch bittet _ Der vorftand Gesperrt: I. C. Pfaff, Engel-V�z Gebr. Weimann, Köniamäzerstr»� G r o s ch k u s, Gollnowstr. 19. Mülle tO p, Blüchelftr. 35. Schimmelpfennig' jö dreaestraße 39. Franz, Prineenstl�ii. Bonnell, Stallschreiberftr. 30. Goet�zz Aleranderstr. 29 Franke, Brandenbul� G e r i ck e, Höchstestr. 32. S a w i tz k y, Weg 69. Griwahn, BrandenburglttS»�, Thiele, Barnimstr. 32. C o u'(|. Louisen-Ufer 17. Jari us, Barnimstr� Heinrichs, Mehnerstr. 3. Kraust,� dergrrstr. 13. OckS, Reicher bergerftk'>» Stahlheuer, Königsbergerstr. 4. B*» � Langestr. 6. Kursig. Brandenburg�'',! Rahn. BruNnenstr. 154—155. M»* At mii alftr. 20. L ü d o l p b, Grenadier»'' I a ck s ch, Naunynstr. 44. Schwarz, � gl bergerstrabe 124. P a I i«, Köpmickerstrob'� S ch m i tz, Oranienstr. 147. Hebe, straße 32. VaZer, Wasserlhorftr. 35. Manteuffelstr. 57. Söfner, Fürsten ßl!, Ulrich, Reich enbergerstr. 63. G o S d o, strabe 30. D o r n e t h, Oianienstr. 7. o' jl Adalbertstr. 42. Schönig, Pallssaden"'', W-lkisch, Skalitzerstr. 11. Kürs».".» Akalbertstraße 42. Hennig, Weinstroojz T h i e m e, Reichenbergerftr. 24.—®ff,a b,,' find folgende: Adaibertstr. 33, Pückler»� Kövenickerstr. 115, Köpenickerstr. 26»,?,!' '~ a u tw Der Verein Jugendschatz ladet zu den für Damen uno Herren ,m.B ü r g e r- s a a l des Rathhaufe« am 25 N o v b r., Abend« 8 Uhr, ftaufindenden Vortrage des Nr. W. Angerstein, über:[999 Franennsth und«dbt'fe. fpezte» über Helmothhäuscr ein. Zutritt frei iür J-oermann. Möbelpolirert Achtung 1 Unser Zentralarbettvnachwet« befindet sich nichi mehr der G-Ündel. Dresdener- straste 11k, sondern vom 25� November im Lokale des Herrn Benhe, Blumen- ■trasse 88.[1007 Die Adressen-Ausgabe und-Annahme erfolgt den ganzen Tag für Aibeitgeber und-Rehmer unentgeltlich. Wir bitten um weiteste Ve brei- tung dieser Verlegung und im Bedarfsfalle nur diesen Zentralarbeitsnachweis— unter Kon. tr o l e des Verbandes stehend �zu benutzen. Der vorstand d. Verband der Möbeipoltrer Berlins h. Bau. Zehdenickerstr. 14 bei Perlick istseine Schlafstelle für Herrn. Smg. fep.[g?« S-? nickerstr. 190.— Die Sperre ist ajjjll Koben: Philipp. Manteuffelstroß Lutze, Reichenbergerstr. 57. Santow Waldemarftr. 58. Müiler, Manteuss� Lücke, Kopoenstr. 12. SeWtlligttzi»be«220Merksiall� A-deitslose Kollegen haben sich nur a S Sl'llenvermittelung der Bildhouer Beu Qf wenden: Abends von 8-9 Uhr, Sonnto« mittag 10—11 Uhr Anncnftr. 16.— listen find von der Kommission»u"v»? Unregelmäßigkeiten in den Werkstätten t" sofort zu melden.„ ,, lö- Dir Kommissto«, Annenstro«, Fernsprech-Aoschtub Amt 4, In der Belei.'izungSsache des MelaLt��l Kuippkj wider den Dampfschleifern« � Frav; Möhler bat Letzterer eine � kollarische Ehrenerklärung dahin abgegedi er den Kläger durch den Brief vom' 1889 und durch die von ihm gethano rungen nicht hat beleidigen wollen unb v« wenn dies gleichwohl geschehen ist"._ Im Auftrage deS Klägers» � Arthur StadthaM Rechtsanwalt. Hödel, elixeller Tahrltr. i. kiMS? Cr. Lag«, bill. r Emil Mo*'!- Brun neos tr. 28, TheiU. nach Uebd � Ausverkauf* Iii, (Wegen Tooesfalls der Jnhab� 1 Ä Garnirte Krnderhüte 50 Pf., Damend Muffen 1 M.. Mützen 50 Pf., Pe>»kragt" KoisetS 90 Pf., Puppen v.» Psi /"'�gerst�. - Paar 20 Pf. Blücherstr. 10. Reichenberc� Ut-rantworllrcher Redakteur: N« Tronheim in Berlin. Druck und Verlag von Was Fading in Berlin SW., Beuthstrab« 2. . Beilage zum Berliner Bolksblatt. m und a!- 1 lr. 276. Sonntag, den 24. November 1889. 6. Jahrg. Zmil Lau-I na an ßit-l übertrossen I Novref�rrndonzen. ßoudo«, 21. Februar. Wir stehen noch immer in der Mch der Streikbewegung, und erfreulicher Werse neigt im roBM und Ganzen das Zünglein der Wage noch immer zu en')et Arbeiter. Der Bäckerstreit ist so gut wie ge- lSuIin,nv ntt� den neuesten Nachrichten haben aegen 1500 Prin- nle. darunter gerade die meisten großen Bäckereibefitzer bezw. ""i 'S"? an. .4 C' die Forderungen der Ardeiter bewilligt. Das giebt »iL t9un0 eine Kraft, der sich der Rest der Prinzipale fc?. � widersetzen können, vrmal die Sympathien dt« Pudli- ms auf Seiten der Arbeiter sind, und ein Boykott som,t den Pjüerfetzenden sehr unangenehm werden könnte. Ebenso dürfte >»V verschiedenen Geschäftsinhabern vorgeschlagene und zum sogar bereits versuchte Mittel, sich für die dm Arbeitern vmaihten Zugeslänbn-sse durch Erhöhung des BrotpreiseS zu halten, sehlschlagen, und, so weit eine solche überhaupt «volen, als einziger Weg dafür die Beseitigung deS Schien- in der bisherigen Art des Betriebes übrig bleiben. Das la eme der werthvollften Wlrtungm dieser Streiks, daß sie ein nutzlosen Verschleuderung der mmichlichen Arbeitskraft machen, und sich so als mächtigster Hebel für die Fort- l,*, ättnß der Technik, diese Vorbedingung des gefellschaft- mn Fortschritts überhaupt, erweisen. Und was es im . hptfei nt#rtn his» I s en ______... Und was � Wn heißt, wenn Arbeiter, die bisher 14 und 16 Stunden «ock l Backstuben zuzubringm hatten, ,n Zukunft nur ilai s. n Stunden als normale Arbeitszeit baven werdm, in dicr nicht erst näher darzulegen. Man muß sehr ?dktrokie Theorien verrannt sein, um»u veikennen,«in wie Nutzen in jeder Hmficht die Velkürzung der Arbeits- � wr die Arbeiterklasse bedeutet. z. die L ser de«„Verl. Volksblatr" über die Einzelheitm «...Streiks durch die TageSberrchte auf dem Laufmdm ge- werden, so gehe ich auf dieselben h'er nicht weiter ein. �«»0, will ich noch erwähnen, daß der Versuch, dm Brotpreis " Einblick auf den Streik zu erböyen, gerade in den Stadtvierteln gemocht worden ist. Das ist nicht zufällig, sondern steht in engem Zu- »SWang mit der Thaisache, daß die ärmerm überhaupt alle Lebens- und Genrß Nittel relativ am iltn 5" bezahlm. Die Gründe, die die!es Mißverholtniß ssvlge haben, bewirken auch, daß die Aibriterluntrchast a s cvepuz vilc— der»niedrige Äörper* erachtet wurde, an � Werft das Experimmt des Prersaufschtag« zu mackm sei. ,p.«>nen andern� wenn auch durchaus mcht durch Neuheit k-�Mdm Versuch, die infolge nothwendig gewordene Herab- der Arbeitszeit drohende.Schmälerung des Profits auf iswvegen wieder einzubringen, fetzt; die South Metropolitan rf, allerdir g« mcht gegm eigenen Arb.'iter. Der �--»um..».theiligung. Man könnte ihn auch Hamlet die Mausefalle nennen. Die Gesrllschaft .�tcht ibren ständigen Arbeitern, die einen dahin- MXnbrn Vertrag unterzeichnen wollen, einen Aufichlag »Bonus*— von je einem Prozent auf ih en Jahreslohn 2 Penny Reduktion im Preis des Gases und unter von tec�ve pro IlXXI Kubikfuß, was heute einem Zuschlag Mach-** P ozent gleicklä-ne. Um.einm guten Anfang»u 1'm• will fie diesen Grundsatz rückgängig für die lrtzim ß> TOtCOti Cll'gWOfiiivzvii/ fv|>i uic v �'Gesellschaft augmblicklich ins Werk, a Publikum, fondem g'gen— die eig« �an:Gewinnbetheiligung/ lujüu UiCfc Ocu 1»WWW L9 war, und sagen wir, durchschnittlich 24 Sh. Wochenlohn 5?�!'(sseich von vornherein 2X3X3= 8 pCt. von So» i®b., d. h. 5 Pfd. Sterling(100 M.) ervätt— aber mcht m wird''J? dem auf Konto, wo es ihm mit 4 Prozent verzinst G-ld,'f« Zinsen darf er nach Aalauf e,mS Jahre«, das 5ldi.�Gst und das später gutzuschreibende Geld nicht vor r�.«uf von fünf Jahren erheben. Nur im Todesfall wird es ausbezahlt. Da« Geld wird, heißt es schließlich, da« oder Gigemhum de> Leute sein, auß-r im Falle eines Streiks FäN �th williger Schädigung der Gesellschaft, in welchen BAi'.Unö nur in diesen allem, es für die solcher Aufführung huldigen verfallen soll* wollt hkfc die Leser des»Volksblattes* beleidigen, voll, niich auf eine spezielle K ink dieses wui der- wi-.Projekt« einlassen. Der Schlußsatz sagt zu deutlich, , wofür er gemeint ist. Es werden fich auch wohl bei? � viel Arbeiter finden, die auf diesen»Bonus* an- hiefige Arbelteipresse hat fich, mit Ausnahme des den, Glecior*, der ihn, ohne sonstigen Kommentar, unier den ini el.Em guter Kniff* abdruckt, bis j tzt noch nicht über fand geäußert, die liberalen und radikaten Tagesblätter Änd" �inen Fehl an ihm. Die Einen, wert fie ihn nicht, die � weil fie ihn nur zu gut verstanden. Jilrf'nben Docks>ft noch mcht völlige Ruhe eingekehrt. Die ,«lch.ffl�te haben zwar in der in meinem vorigen Brief ssiid" Frage ihre Forderung durchgesetzt, aber inzwischen »5,1"vue Fragen aufgetaucht, die event. doch nock einen Streik � können. Erstens verlangen fie, und Ni mand wird o». ws°tllig finden können, daß ihnen, wenn fie einen F achtkahn fine s.�rer Entfernung holen müssen, für den W-g dorthin zw�iunde Arbeitszeit in Anrechnung gebracht werde, und daß für den Beginn, ihrer Arbeitszeit eine bestimmte Sßefcr, festgesetzt werde, während d,e B fitzer behavp-en, der dexÄ" von Ebbe und F uch macht das unmöglich. Ware das steK,!? ri, so würden d,e Leute, die ja auch etwas davon ver- «uf�L'J�Wttlich die Forderung gestellt haben, eS ,st viele« sehr ttö�°sl>ch, wovon der alte bequeme Schlendrian fich mcht« rc11 läßt. brni??"' g'vßer TheU der eigentlichen Docka'beiter hat außer daß i�ieit vereinbarten noch da- wettere Zugcftäadmb errungen, die Zeit für ihre Mahlzettm mit als Ardertezeit beii�wnet wird. Die Bewegung hierfür ging von den Ar- avz V«°m südlichen Ufer der Themse gelegenen Docks waren, als der große Strert ausbrach, rn der Auf- 'N e"9 der ersten Tage etwa« vernachläsfigt worden, was fie veri�, �"S gereizte Stimmung gegen d,e Leiter de« Streik« Fvdts.,' �os benutzten die Leute von der sozialdemokraU chen iS schnn"' auch fich wenigsten« eine Position an den Docks und fie haben seitdem nach Kraflen den vorhandenen � di» �.?och zu verschärfen gesucht. So sehr da«, und nament- r wab r,.«...—~-m.. 1 1... pttjötilidhen V rdachllgung � ven,?«� halt gemeinen Mittel der" e» Nvlor.N�len.ss�d, die fie, selbst gegen emen Mmn von so srtzt!� � Selbstaufopferung wie Tom Mann, m lim. au k*1 ein- b'e Rlvalttät, wie die« ja öfters der Fall, auch �Ptemi®"� Wirkung gehobt. Um die Abmachung"*** H''iieta? herabzusetzen und vielleicht Mit dem gehet �ad.Ns�sZr- fie ganz umzustoßen, erklärten die Leiter !? vauten. egung in den Verzicht aus die B zrhlung _______ B___ Um die Abmachung vom "'eta-nl herabzusetzen und vielleicht mit dem geheimen �.1%. G*__«r". hi* Qfirer drr ___ J ÖCf Unter keiner Bedingur g" Vinzuwill gen, und wenn � nicht gelang, so ist in der That erst aus den «udseite und dann auf verschiedenen Dock« der Rordseite die Beseitigung diese« Passus durchgesetzt worden. Der Geist der Eifersüchtelei, der oft so Böbs will und leider auch thut, hat somit diesmal wirklich»das Gute geschafft*. Die Schneidermeister vo East-End halten nur zum geringen Theil an den mit dem Streikkomitee der Arbeiter getroffenen Ver- einbarungen fest, sondern lassen lustig wieder Ueberzert arbeiten, und wer fich dem widersetzt, wird einfach entlassen, so daß die Agitation unter den Arbeitern von Neuem aufgenommen werden muß. So sehr e« zu wünschen wäre, daß es dem bereits wird er in Aktion getretenen Arbeiterkomitee gelingen möge, die»Meister*, wie fich die Z-vischenausbeuter nennen, zu Paaren zu treiben, so gering find leider die Ausfichten. Dazu ist eben dieser Geschäftszweig viel>u dezentralifirt, und der Gedanke, durch Boykott derjenigen G-schäfte, die bei solchen Meistern arbeiten loss.n, die Arbeiierfv' derungen zu e? kämpfen, einfach undurch- süyrd' r. Auch die Macht des Boykott« hat ihre Grenzen. Der Streik in Silvertown dauert bereits die zehnte Woche und noch immer keine Ausficht auf ein Ende. Dank dem direktem Verrath gleichkommenden Verhalten der in den Werken beschäftigten Metallarbeiter weist die Direktion hoch- müthig jede Vermittlung zurück. Die ausständigen Arbeiter, und ganz besonders die Arbeiterinnen haltkN ihrerseits mit einer Zähigkeit au«, die wirklich zur Bewunderung herausfordert. Allmälig hat fich das öffentliche Interesse den Streckern etwas mehr zugewendet, die Unterstützungen fl-eßen zahlreicher, aber frei- lich bei Weitem noch nicht genügend. Die Leute leiden ents-tzliche Enlbehruna-n, aber fie wollen lieber verhungern, als zu Kreuze kr'echen. Morgen(Sonntag) soll im Viktoria. Park(im Nord- osten Londons) ein großes Meeting zu ihren Gunst-n statt- finden, mit Herrn Jillet, M. Henri, Frau Eleanor Mary, die während des ganzen Streiks in aufopferndster Weise Hilfe ge- leistet. Aveliog und Dr. Ed. Aoeling als Rednern. Daß auch die stärkste Konstitution schließlich erschöpft wer- den kann, hat fich jetzt bei John BurnS gezeigt, der vor einigen Tagen in einer Versammlung ohnmächtig zu- sammenbrack. Folgende Notiz in der letzten Nummer de« »Labor Eli clor" wird das erklären: »Schauerliche Abrackerei! Ein Beispiel grausamer Ueberarbeit wird uns mitgeth-ilt, betriffend einen Man», der vorigen Freitag bis 3 Uhr 30 Mm. Nachts und den ganzen Sonnabend von 7 Uhr Morgens an ununterbrochen auf Arbeit war, erst um 3 Uhr in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag nach Hause kam, und nach 4 Stunden Ruhe den ganzen Sonntag von 7 Uhr früh wieder arbeitete! Dieser Mann ist John BurnS, und die Arbeit, die er ver- nchute, geschah, von seiner Thätiakeit im GrafschasiSrath abgeiehen, für die Pferdebahn-A-gestellien, die Müll>r, die Llchterschlff-Leute, doS Wede Arms(Docker) Streik- Komitee, die Bäcker, die Sttvertown Streiker und die Eisenbahn>Arbeiter. Wir legen es den Arbeitern ernstlich an's Herz, ob e« eine gute Politik ist, einen ihrer wirkungsvollsten Kämpfer zu Tode zu arbeiten* Auch Tom Mann ist, wie die Blätter meloen, vollständig aufgerieben. Man macht fich kaum e,ne Voistellung, welche Anforderung hier die Bewegung an die Einzelnen stellt. Im Londoner Gewerkschaftskomitee(Trade« Council) haben letzte Woche Neuwahlen für die Exekutiv« stattgefunden. Von den zurücktretenden Mitgliedern wurden zwei, als den So,ia- listen nahestehend bekannte— B. Cor per uns C. Freak, lowie I. Smyth wiedergewählt, an Stelle der zwei anderen Tom Mann und W. Parnell, beide Sozialisten, gewähck. Die Ver- tretung selbst! der älteren Londoner Gewerkschaften, ist damit vollständig in die Hände der vorgeschrtttenen Richtung über- gegangen. Ehe ich für heute schließe, will ich ein weitere« Zeichen für die Wandlung, die fich hier in der öffentlich« n Meinung in Bezug auf die soziale Frage vollzieht, anführen. Seit gegen dre« Monaten wird auf einer der besseren Londoner Bühnen, dem ShafieSbury-Theoter, ein Schauspiel»The Middleman* (Der Vermittler) geg'ben, da« die Ausbeutung eine« genialen Arbeiters durch einen Kapitalisten zum Vorwurf bat. Die eigent- lrche Handlung ist zwar noch die de« alten M>lodiama, so daß wir zum Schluß den Künstler reich und seinen früheren Ausbeuter durch die Konkurrenz ruinirt sehen, aber der Dialog läßt an verschiedenen S>ellen ar sozialistischer Schärfe nicht« zu wünschen übrig, und der schmarotzende»Vermittler* ganz besonders war mit einem Sorkasmu« bloSgestellt, wie e« d,e beste sozialistische Schnsl nicht wirksamer»hun könnt«. Und stehe da— daS Tbetter ist Abend für Abend überfüllt, und da« Publikum klatscht begeistert Beifall, der fich keineswegs nur durch die vorzügliche Darstellung allein erklärt. Gvvtchks-'Ioikung. Eine Kchießgeschichte, welche fich zur Zeit der Klaufin, schen Morbihat in Oer nächsten Nähe de« MordhauseS er- eignete, brachte einen gewissen Carl Hensel gestern vor die I. Strafkammer hiefigei Landgericht« X. Der 31 Jahre alte Angeklagt«, welchem Bediohung mit einem Ve-brechen vorge- warfen wurde, bewohnt mir seiner au« Fiau und drei Kindern bestehenden Familie ein kleines Quartier ,n dem Hause Frank- furter Alle« 33. Der Angeklagte ist seit längerer Zeit v-r- heiraihet und lebte in ganz guten ehelichen Verhäuniflen. Er ist ein sogenannter Quartalstrinker; er hat früher recht stark getrunken, hat fich die« Laster aber nach und noch fast gänzlich abgewöhnt und erst in neuerer Zeit ist er wnder in den olien Fehler verfallen. Am 14. September gegen Abend kam er in ver- dri'ßlicher Stimmung nach Hause und verlangte sein Abendbrot. A!« die Frau auf eme Portion Mohrrüben ver- wies, welche fie für ihn warm gestellt hatte, bedagte dem An- geklaaten das Essen nickt und es kam zu einem Streite zwischm den Eheleuten. Der Angeklagte zog fich plötzlich wieder den Rock an unb erklärte, daß er gehen werde, um fich einen Re- volver zu kaufen und als �die Frau ihm Vorwürfe darüber matte, daß er das Geld für soche unnützen Dinge ausgeben wolle, erwiderte er:»So viel wird man wohl nock haben, um fich tobt schießen zu können!* Er ging m der Tbat fort und kaufte in einem nahe gelegenen Trödterladen einen Revolver, mit welchem er sckon bei dem Tiödler beinahe Unglück angerichtet hätte. Er wollte den Mechanismus der Morbwaffe auspro- biren und dabei ging ein Schuß lo«, welcher eme Fenster- sckeibe zerlrüminerte. Er bezahlte den Schaden und verließ die Vei käuferin mit der Bemerkung:»Wenn Sie mich mcht im SckUfi'chen Busch finven werden, finden Sre mich einmal im Wasser.* Als der Argeklazte nach etwa einer Stund» nach Hause kam, lag seine Frau bereits im Bett. Er z-igte ihr die Mordwaffe und zielte wiederholt noch ihrem Kopse. Schließ. Ii» wurve die Frau doch ängstlich und fie benutzle«,nen günstigen Augenblick, umzu ihrem Schutze zwischen eine ausstehende Thür und die Wand zu kriechen. Endlich schien der Angeklagte ruhig geworden zu sein und nun lief die Frau, um zu entweichen, um die Thür herum. In demselben Augen- blick krachte aber auch ein Schuß und eine Kugel drang über dem Haupte der Frau in die Thür. Nur 1t Zoll tiefer wäre der Schuß unfehlbar in den Kopf der Frau gegangen. Die letztere lief elligst die Treppe hinab und zum Hause hinau« und holte zu ihrer Hilfe einen Schutzmann herbei. Der Be- amte traf den Angeklagten schlafend ,m Bette vor und da der- selbe zugab, auf ferne Frau geschossen zu haben, so wurde er nach der Polizeiwache g bracht und dort zunächst auf kurze Zell gefesselt. Nach Aussage des Polizeilieutenants Röiener hat er dabei durchaus nicht den Eindruck eines finnlos be- trunkenen Menschen gemacht, wenn er auch nicht ganz nüchtern schien. Schon auf der Polizeiwache hat die bedrohte Frau ein gute« Wort für ihren Mann eingelegt und vor Gericht verweigerte fie gestern zu Gunsten des Angeklagten ihr eugniß, indem fie verficherte, daß derselbe stet« ein guter llann gewesen sei. Der Angeklagte selbst war ganz apathisch und beschränkte fick auf die Behauptung, daß er seine Frau nur habe erschre cken wollen. Der Gerichtshof konnte nur eine Bedrohung für vorliegend erachten, er verurtheilte aber v--ssan!e Rubrik in der Statistik des Vereins beut- scher Eisenbahnverwaltungen. Nach dem kürzlich erschienenen Bericht für 1837 bildet dieses Wachsthum der In- validen»eine regelmäßige Erscheinung der letzten Jahre.* Die gestellten Ansvrüche steizen, die Tbätigkeit ist eine aufreibende, Hirn und Muskeln auf's äußerste anspannende, und dabei ist die Bezahlung der subalternen Beamten eine keineswegs ausr-ichenoe. Unter den Zug- beamten waren nach den Wahrscheinlichkeitsberechnungeu 593 DievftunfähigkeitSerkläcungen zu erwarten, dagegen find 762 thalsächlich eingetreten. Von diesen'.762 wurden dienst- unfähig durch Rheumatismus 117 Nervenkrankheiten 116 Leiden der AthmungSorgane 110 »» Aagen 42 »» Ohren 32 »» KreiSlaufSorgane 24 Verletzungen im Dienst 144 hohes Alter. Attersschwäche 80 491 Zu«beamten starben, und zwar an Nervenkrankheiten 55 Lungenschwindsucht 85 akute Entzündungen deS Brustfells und der Lunge 32 Herzkrankheiten 50 Unfällen im Dienst 57 Verunglückungen 2 Selbstmord 6 Tyvhu« 15 Der Bericht hebt hervor, daß Verletzungen im Dienst, Nerven- und Herzleiden bei den Zuqbeamten häufiger als bei den an- deren Beamten Ursache des Todes oder der Dienstunsähiakett find. Wichtig ist auch die st.tiae Zunahme der Selbst- morde bei den Eisend, hnbediensteten überhaupt. Es starben durch eigene Hand: 1885... 37 1836... 50 1887... 55 Wo die Verantwortlichkeit, die ewige Aufregung, die Ueber- anstrengung, so da« Nervensystem attaknen, wie gerade im Eisen- bahndienft, find solche Ziffern selbstverständlick. Es ist unbedingt nothwendig, daß die Gesetzgebung dieser Acbeitergruppe fich annimmt: Verkürzung der Arbeitszeit und bessere Bezahlung wären die besten Mittel, um günstigere gesundheitsftatistffche Daten zu erlangen. Di« GinmirKnng»o« Keruf und Wirthschafislage auf fei« Körpergröße ist eine Thatsache, die durch die Sozialstatrstck immer neue Bestätigungen erhält. Die Berg- I e u t e zum Beispiel, das weiß Jeder, der in Montan- induftriebezirken gelebt hat, befiszcn durchgängig schon nach dem bloßen Augenmaß nicht die normale Durch- schnittSgröße die von Uhlitzsch und Geiß- l e r gelieferten vergleichenden U-ber sichten über die Körpergröße der K i n d e r der Bergarbeiter im Freiberger Distrikt und der Schüler der Bürgerschulen zeigen zur Evidenz, daß die erster« geringer ist als die letztere. So betrug die mittlere Größe hei Knaben und Mädchen in Zentimetern Knaben Mädchen Alter Bergl. Bürgersch. Bergl. Bürgersch. 7-8 Jahre 111,4 113.8 111,6 115,2 8-9» 117,4 119,7 116.3 119,1 10-12» 130 0 132,3 130,3 134,2 12-13» 134 8 137,6 135,2 138,3 13—14» 138,3 143/) 140,7 145,8 Die schweizerische Au«Hebungsstatistik zeigt, wie der Beruf die Kö pergröße beeinflußt. Wenn diejenigen, die das Maß von 1,56 m nicht erreichen, als klein, und die, welche 1,69 m überschreiten, als groß bezeichnet werden, so lieferten unter den Rekruten der Jahre 1884—1386 die Schneider den größten Prozentsatz von Kleinen und den kleinsten von Großen, nämlich dezw. 36 und 6 pCt. Von den Fabrikarbeitern waren 25 pCt. klein und 11 pCt. groß, von den Spinnern und Webern 22 pEt. klein, 12 pCt. groß, von den K o r b- und Sesselflechtern 25pCt. klein und l2pCt. groß, von den Tabak- und Zigarren- arbeitern 21 pCt. klein, 16 pCt. groß. Die Fabrikarveit und die hausrnduftrielle Thatl|cke»t von Kindesbeinen an, die scklechte Luft, die große Anstrengung, die erbärmliche Er- nährung führt zu einer Ve, kümmerung der heranwachsenden Proletarierjugend: daß die Nachkommenschaft solcher abgeracker- ter Menschen phyfisch zurückbleibt, schwächlich ist und entartet, liegt klar auf der Hand. , f�ne neue Spe,ie» der gewerblich«« Kleivergifhmg hat 0r. Lesour in Bo.deaux beobachtet. Die Kupfer. s chmre d e, welche bei Schiffsdauten zum Befestigen der Blech- Verkleidungen der Sckiffe ve- wandt werden, erhalten zum Ver- lchuiieren der Fugen einen Kut, zu dessen Herstellung Minium oder Blelwerß genommen wird. Durch da« Einathmen des Klttstaube« treien bei den Arbeitern je nach der Empfindlichkeit ihres Organismus Blervergifmngssymptome auf. Ob Lefour'S Vorschlag, den Gebrauch derartiger Kllte zu verbieten, durch- geht, ist eine offene Frage in der Getdsackrepublck Frankreich. Die wirthschaftiich schlechte« Jahre 1876-1881 haben im induüriellen Sachsen ihren Einiluß auf die Selbstmord ziffer deutlich geltend gemacht. Im Jahre 1881 zählte man auf 100 000 Einwohner 42, sage und schreibe zmei- o»dvier?ig Selbstmorde. Im Jahre 1804 betrug die sächsische Selbstmordziffer 23, im letztoerflossenen Jahre mit seinen günstigen Zuständen nur noch 33. Es ist eine Lust zu leben, sagt Herr von Eynern. Man sieht es. Arme Sch«h«acher: In der Schuhmacherei gewinnt die Maschin? immer mehr Boden. In Newyork erregt eine Schuhleisten-Maschine Patent I. Patten, großes Aufsehen. Sie ist sehr einfach konstruirt, kann für alle Größen und Lederstäcken gebraucht werden und ist im Stande, mit einem Mann Bedienung in 8 Stunden 600 Paar Schuhe zu leisten. DoS Patent ist für England um zwei Millionen Mark verkauft werden. I« der Gerberei hat die Elektrizität geradezu revolutionirend gewirkt. Leichte Felle, die sonst fast 1 Jahr zur Bearbeitung bedurften, werden durch«m die Elektrizität benutzendes neues Versahren in 24 Stunden, Pferde« und Rinderhäute, sonst ein Jahr und mehr gebrauchten, in 3 bis 4 Tagen in Leder verwandelt. Und so und so viele Ar- beiter werden durch diele Methode in Vagabunden verwandelt. Di« Pulverarbeiter können sich freuen, die diesjährigen Divrdenden sind wieder wonnig. So zahlen die� Rott« weil»Hamburger Pulverfabriken 21j, die rhernisch-westfälischen Pulverfabriken 13 pCt. Stergen die EntbehrungS- löhne der Unternehmer, so steigen auch die— Arbeiter sehr oft in die Luft bei Explosionen. Jeder ans seinem, Platz sagte der jugendliche Streber, da nahm er Fleisch und ließ den Anderen die Knochen. Di«-sterreichlsch« Perlmuttrriubustrie geht einer Krisi s entgegen. Die tolle Uederproduklion der letzten Jahre rächt sich, und so werden wir bald von Arbeiterentlaffungen und Lohnreduktionen hören. Die in diesem Gewerbe schaffenden Arbeiter sind bekannt als schlechtbezahlte und als Schwindsuchtskandidaten. Nach den Handelsaus- weisen fiel der Bezug von Perlmutter und anderen Muschelschalen in den ersten sieben Monaten des Jahres 1889 gegen den gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres um 4526 Quintals gleich 20 Prozent und die Ausfuhr an Maaren aus oder mit Perl- mutter von 332 Oumtals oder 8 Prozent. Bei der Virtuosität der Unternehmer dieser Branche im Ausbeuten und der Ar« b-iter im Hungern wird man sich auf trübe Ding« gefaßt machen können. VevfmmnUmgen. Der Fachverein der Berliner Kanstuckatenre hielt am 18. November, bei Zemter, Münzstratze 11, jeme Mitglie- der-Versammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Vor« trag des Herrn Schmiedel jr. über:»Der Hamletzug in der Menschheit." 2. GewerkschaftlilbeS. 3. Verschiedenes. Zum 2. Punkt des Tagesordnung erbält Herr E. Schmied.'l das Wort und beantragt, darüber Erhebungen anzustellen, bei welchen Prinzipalen der Tarif nicht bezahlt wud. Herr Grünenberg führt aus, daß es nur an den Kollegen uldft liegt, wenn sie den Tarif nicht bezahlt bekommen, er ermahnt die Kollegen fest an unserem Tarif festzuhalten, überhaupt bei dieser günstigen Konjunktur, und sich zahlreicher an dem Verein zu b.theiligen, denn einig find wir stark. Die Tarifangeleaen- heit wurde noch bis zur nächsten Versammlung vertagt. Kollege Ulm unterzieht die Firma Brasch u. Stebenbach einer scharfen Knt'k und wurde infolge eines Antrages bestimmt, daß die Kollegen diese Werlstatt meiden sollen. Kollege Poloni fordert aus, sich mehr an den Arbeitsnachweis bei Marzahn, Wein« meisterstr. 19, zu wenden:«s werden dort Leute verlangt.— Zum 3. Punkt der Tagesordnung meldet sich Kollege RoSner »um Wort wundert sich darüber, daß der Verein so hart gegen ihn vorgehen will. Nachdem er von verschiedenen Mitgliedern über seine Aeußerungen zur Rede gestellt wurde, giebt er zu, daß er sie in der Aufregung gethan hat nimmt sie aber wieder zurück und tritt seinen Posten als Schriftführer wieder an. Es ließen sich noch drei Kollegen in den Verein aufnehmen. 15 M. wurden bewilligt für die streitenden Bildhauer. Schluß der Versammlung l2h Uhr. «in- äußerst stark beuchte Dersamunung de- Fachvereins für Schlosser und Berufs« genossen fand Montag, den 18. d. MtS., m Feuerstein S Lokal, statt. Zum 1. Punkt hielt Herr Julius Türck einen Vortrag über die Umwälzungen der fian-öftschen Revolution, wofür er den Beifall und Dank der Versammlung erntete. Nachdem sich 10 Kollegen hatten aufnehmen lassm, wurde-ine Blüthenlese unter den Sch'osserwerkitatten gehalten. So wurden unter andern die Werkstatt von Bold, Walde- marstraße, auf diese Weise genannt, ferner König, Kicke und K o m p., sowie Kruge r und Pohl, Alte Jakobstr. 137. Ferner wurde beschloffen, das Louffenstadt'sche Konzerlhaus zu meiden. Ebenso wurde der Brauerergesellschafi Patz-nhofer wiederholt die Freundschaft gekündigt, werl dieselbe blos 55 pCt. Dividende vertherlt, dagegen einen Schlossergesellen m 96 Stunden 24 M. verdienen läßt. D« Boykott soll so lange dauern, bis uns der der Brauerei gehonge Saal Buggenhagen am Moritzplatz zur Verfügung steht. Wetter wurde nn Antrag angenommen, nur in Lokalen zu»nkehren, wo-.Volksblatt" und »Tribüne" auSliegen, überhaupt für Verbreitung des.Volksblatt", »Tribüne" und»Arbeiterbibliothek" einzutreten. Die Quittung über d,e gesammelten Beiträge zum Nürnberger Streik wurde ver« lesen, darnach find 168.35 M. nach„dort geschickt. Der lieber« -muß vom letzten Vergnügen betragt 79.20 M. Die nächste Versammlung findet für den Norden Dienstag, den 26. No. vember, bei Silber, früher Lehmann. jSchwedierftr. 24, statt. Der Arbeitsnachweis befindet sich im Süden, DreSdtnerstr.116, bei Gründe!, im Norden bei Nürnberg, Anllamerstr. 49. Vakante Stellen sind»ahlreich vorhanden; e« wäre eme bessere Jnan« sprucknahme seitens der Kollegen sehr erwurscht. «ine Versammlung»-» Fachverein» der Tischler Berlin U-rb tagte am Sonntag, den 17. November, mr Moabtter Kasino, WilSnackerstr. 63, mit der Tagesordnung: Die Tifchlerbewegung in Deutschland und dre Organisation d?Tttchler BerlwS." Referent Herr M.llarg. 2. Diskussion. 3 Verschiedenes. Nach Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung beginnt der Referent fernen Vortrag indem er die Verhältnisse schildert, wie dieselben sett den Grunderzahren ein« arosleVeränderung erfahren haben. Er sch> Idert, daß einTrschler «fr«»*. seinem spärlichen Verdienst nicht im Stande, ist eine Familie ernähren zu können. Als erste Frage winde un«. vorgelegt, wie können wir unsere Lage verdeffem, hierauf gab««» nur eine Antwort, daß wir nur durch eine starke und gute Orgam« sanon im Stande find, unsere Ve.hallniffe zu verbessern. Redner giebt dann eine Schildemng der Streik« in den ver« ichiedenen Städten Deutschlands. Auf dem Brannschweiger Tischlerkongreß, woselbst 35 Städte angemeldet waren, handelte e« sich lediglich um Verkürzung der Arbeitszeit. Streiks, die darauf hinausgingen, eine Lohnerhöhung»u«« zielen, erwiesen sich in verschiedenen Städten als eine lehr ichwierige Frage, z. B. in Lud«, wo die Meister auf Swr« kürnma der Arbeitszeit einwilligten, aber von einer Lohn- erböhung nicht« wissen wollten. In Lübeck besteht die Tischlerei meiftentheil» au« JnnungSmeistern und diese hnini AlleS auf, um den Streik zu vereiteln. Di- Meister wollten in Lübeck die Enttassungtscheme wieder einiübren was für den Kollegen eine schwarze Liste darstellen würde, durch die feste Organisation der Kollegen aber ist es gelungen, zwar nach langer Ausdauer, den Sieg davon zu tragen, und die Innung wurde zurückgeschlagen. Selbst ein Braunschweig, wo die Meister dasselbe Zwangs- mittel, nämlich die Entlassungsscheine einführen wollten, dauerte der Streik 17 Wochen und fiel zu Gunsten der Kollegen aus. Die Herren JnnungSmeister hatten sich mit Arbeitsleuten de- halfen, um die nun liegen gebliebenen Arbeiten fertig zu stellen. Weiter führt Redner die Submissionsarbeiten an und zieht dabei verschiedene große Bauten an, wo die Meister unter der Hälfte des Kostmanschlages Angebote gemacht haben, um die Arbeiten zu Lbemehmm. Re« ferent führt hierzu ewige drastische Beispiele an. Sodann geht er auf die Verhältnisse einiger hiesiger Werk- stellen ein, so hat Reddemann in der Gr. Görschenstr., wo- selbst eme vom Meister verfaßte Werkstattordnung angebracht wurde, wonach bei Inangriffnahme klewerer Nebenarbeiten der Kollegm der Meister dieselbm selbst besichtige. Die Kol- legen tratm zusammen und besprachm sich die Sache und fordertm die Abschaffung der Werkstattordnung, erst nach langem Drängm sah sich der Meister gemüßigt, dm Kollegen diese Fordemngm zu bewilligm. Refermt brachte zum Schluß noeh ewige Punkte der am 7. Oktober stattgefundmm Meisterversammlung zur Kmntniß der Versammlung. Zum 2. Punkt»Diskussion", sprachm u. A. die Kollegm Baumann Boye, Merten«. Zu Punkt 3 erwähnte der Refermt das System der Fabrikinfpektoren. Zum Schluß wurde ewe aus der Versammlung eingebrachte Resolution einstimmig ange- nommm, wonach sich sammtliche Arbeiter verpflichten, die Pro- dukte von»Klingel Bolle" nicht mehr»u kausm. Die Freie Vereinigung der Vergolder und Lachgenosse« hielt am Montag den 18. November w Sch>ffer'S Salon, Jnselstr. 10, ihre regelmäßige, sehr zahlreich besuchte, Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Die Darwinsche Theorie und die Entstehung de» Mmscben. Refermt Schnftsleller Bölsche. 2. Diskussion. 3. Ausnahme neuer Mitglieder. 4. VerschiedmeS. Zum 1. Punkt entledigre sich der Referent seiner Aufgabe unter lebhaftem Beifall der Versammlung. Eine kurze Diskussion fand statt. Eme Anzahl Kollegm ließen sich als Mttglieder aufnehmen. Unter VerschiedmeS wurde das unbequeme Markensystem der Firma Ed. Mathlow und Conap besprochen und es vorläufig einer Kommission der dortigen Kollegen überlassen, dasselbe zu regeln. Eine Resolution zur Abschaffung der Ueberstundenarbeit wurde einstimmig angenommen. Zur Kontrollirung der Werk- stellen, betreffs dieser Resolution, wurde eine Kommilfion von fünf Kollegen gewählt, welche Material zu sammeln hat um dann gegm diese Werkställm, wo später gearbeitet wird, vorzugehen. Außerdem wurde angeregt, die BerufSgenossm aufzufordern, sich dem Verein anzuschließen. Den Zigarrmarbeitern Berlins und ebenfalls dm streikendm Hutmachern von Luckenwalde wurde eine Unterstützung von 50 M. zur Erreichung ihrer gerechten Fordemngm gewährt. Folgende eingegangene Resowiion wurde einstimmig ange- nommm:»Die heute in Scheffer's Salon tagende Versammlung der»Freim Vereinigung der Vereolder und Fachgenossen" erklärt, nichl mehr in Lokalen zu ve-kehrm, in dmm das»Ber- Im er Voiksbl." und»Verl. Volks-Tribüne" nicht ausgelegt ist. Ebenso da« Bier der Brauerei Borussia und Patzenhoser nicht mehr»u trwkm. Der Verein zur Masirnng der Interessen der Korbmacher von Berlw und Umgegend tagte cm 17. d.M. der Roll, Asalbertstr. 21. Zu dem ersten Punkt der Tagesoro« nung, Bericht über dm Kongreß, gab Herr Carl in klaren Wortm die Bedeutung desselben, verliest weiter ein Schreiben au« Mazdebura, wo der Kongreß am 27., 28. und 29. Dezem- ber d. I. stattfinden soll. Ein diesbezüglicher Aufruf ist dem »Volksblatt" zur Veröffentlichung zugegangen. Die daran an- ichließende Diskussion, woran sich die Herten Nielsch, Fechner, Kcüger und Fischer betheiliaten, wurde damit abgeschnitten, da doch zu diesem Zweck am Montag, dm 25. d. M., eine öffmt- licht Versammlung stattfindet, welche zur Berathung besser ge- eignet sei als der Fachoerein. Der Punkt Ii. der Tagesord- nung, Abrechnung vom Stiftungsfest, wmde vertagt, weil da« Vergnügungskomitee die genügende Vorbereitung nicht ge- troffen hatte. Im Verschiedenen wurde ein Antrag eingebracht, Herrn Wolf und Herm Siebert aus dem Verein auszuschließen. Herr Wolf wurde einstimmig für ausgeschlossen erklärt, dagegm wurde nach der Rede des Herm Fechner, welcher für Herrn Siebert eintrat, von einem lofortiaen Ausschluß Abstand ge- nommen, um auf gütlichem Weae Herm Siebert nochmals an seine Pflicht zu erinnem. Em Antrag, die nächste Sitzung, die drei Tage vor Weihnachten stattfinden würde, wegfallm zu lassen, wurde angmommen. Femer berichtete da« Ver- gnügungskomitee, daß ein Lokal zum Maskenball»um Preise von 100 M. zum 22. März gemiethet sei. Zum Schluß for- derte Herr Fischer, unterstützt von dm Herren Vogt und Fechner, sämmiliche der Ortskrankenkasse angehörenden Mitglieder auf, in der zum 18. d. M. stalifindmdm Generalversammlung zahl- reich zu erscheinm und keinen Psmnig zur E.höyung der Bei- tiäa« zu bewilligm, ebmfalls dafür Sorge zu tragen, daß zwei Kollegen vom Fachverein in den Vorstand der OrlSkasse ge- wählt werdm. Gine Versammlung der Vereinigung denischer KieUmache»(Mttgliedsevast Berlin) fand am Mittwoch, om 20. November, in Sch.ffer'S Salon, Jnfilftr. 10, statt. Die Tagesordnung lautete: 1. Wahl eme« Bevollmächtigten. 2. Stellungnahme zum deutschen Stellmacheikongreß re p. Be- schlußfassung. 3. Gewerl/chaftlicheS und V rschiedmeS. 4. Vereinsangelegmheitm und Fragekastm. Zunächst wurde Kollege Geelhaar als 1. Vorsitzender gewählt. Zum Punkt 2 der Tagesordnung wurde besch offen, eine Kommission zu wählen, die in dieser Angelegmheit die weiteiea Schritte thun Soll. Unter Gewerk chastliches wurde besonder« hervorgehoben, mß im Sommer in der vestm Saison die zehnstündige Ar- beitszett immer noch hochgehalten wird, aber j tzt, wo die Aihett schlecht geht, arbeitm die Kollegen 11 und 12 S tun dm, um bei ihrem Meister Ehre einzu egm und damit sie nicht den Laufpaß erhaltm. Alsdann wurde noch über das Wappm auf der Herberge, welche« zwei Kollegm dem Verein zum fünften Stiftungsfest geschenkt, gesprochen und besonder« hervorgehobm, daß die« dem hmtigm Zeitgeist nicht mehr entspiäche. E« entspann sich ein« lange erregte Debatte und wwde endlich beschlossen, daß die« Wavpen auf der H-rberge bleiben soll. Eine iHfeuillche Versammlung der Drechsler tagte am 12. d. M. der Scheffer, Jnietstlaße 10. Herr Hildebrandt referirt« über Lohnverhältnisse und Arbeuszeii. Er schildert die traurige Lagt im Drechslergewerbe. Akkord!öhne von 13—16 Mark werden nur bei 10—16 stündiger A>b«itSjeit erzielt. Dieser für die heutigm Veihältnisse sehr niedrige Lohn sei eine Folge der übermäßig langm AtbeiiSzeit. Darum sei e« Pst cht eme« jedm Kollegm, sich einer Organisation anzuschlußm, um im nächsten Jahre ein« Forderung um Erböbung der Löhne «nd Verkürzung der Arbeitszeit stellen zu könnm. In der Diskussion wurde folgende Resolution gestellt und angmommm: Die heutig« Versammlung beschließt im nächsten Jahre in ein« Lohnbewegung einzuiretm; femer veipfl chiet die Versammlung sich, um dieses duichzusetzm, der Vereinigung der Drechsler Deutschlands beizutreten. Der Punkt, ob Frühjahr oder Herbst die Bewegung angefangen wird, ist der nächsten Versammlung »u überlassen.— Unter Verschiedenes gelangten folgende Resolutionen zur Annahme: 1. Die heutige öffentliche Versamm- lung der Drechsler erklärt, mit Freudm Kenntntß zu nehmm von der Mtttheilung, daß die Drechler Wiens zur Gründung eines FachoraanS geschritten find und wünscht demselben die weiteste Verbreitung. 2. Die Versammlung verpflichtet sich, hat Bier der Brauerei Patzenhoser so lange nicht zu trinken, bi« unS der Saal des Etablissement« Buggenhaaen zu jeder Versammlung freigegeben"wird. Ferner die Produkt« von Löser und Wolf und"Klingel- Bolle" nicht zu kaufen. �® Tageslektüre wird da«»Berliner Volkdlatt" und die.-ooll» Tndüne" anerkannt und beschlossen, nur in Loküen zu» kehren, wo dieselbm auSliegen. Der I.Mai kommenden japi wird als Feiertag proklamirt. Der Verband deutscher Müllergesellen, M Berlin, hielt am 18. Oktober in Zemier'S Salon, Munzm-- eine sehr gut besuchte Versammlung ab. Tagesordnung 1. Arbeitszeit und Arbeitslohn, deren Einfluß auf die Leven Haltung der Arbeiterschaft. Ref. Herr Sündermann.-■ 4™' kusfion. 3. Quartalsbericht. 4. VerschiedmeS und MS kästen. Um �9 Uhr eröffnete der Vorsitzende, Herr Alicum � die Versammlung. Der Referent sprach unter""gemein Beifall. Da sich zum zweitm Dunkt Niemand zum-wo meldete, so spornte der Vorsitzende alle Kollegen» Einigkeit an. Zum 3. Punkt verlas oer Kassirer den OuarM � ein BeitragSgeld für 69 aufgenommme Mitglieder,* 50 Vr 34,50 M., für 489 Wochmbeiträge 73.35 M. Summa 107M»' Ab von 489 Wochmbeiträgen 33'/, pCt. gleich 24.45 M- Ale 83.40 M., welche an die Hauptkasse eingesandt sind. Als Low bestand verblieb am 1. Okiober 24,45 M., dazu durch ss.. willige Beiträae in Versammlungen 4 M. Summa 284» u Lokal- Ausqaben für August und September IOpL Bleibt Kassenbestand 17,44 M. Die Rtchtigket bestM-« die Revisoren Bmseberg und Zugehör. Da.Niemmi etwa« dagegen einzuwmdm hat, wird dem Kassirer v Vorsitzmdm Decharge ertheilt. Zum 3. Punkt: Versch'edev' fragt Herr Wittmann beim Vorsitzmdm an, ob Herr Aw' Walzenführer in der Schütt'schm Mühle, nicht aus dem« band« ausgefchlossm werden könnte, da er sich mit0 bi» diese Sacke zu Gunsten der dortigen Arbeiter geregeu Verschiedene Werkstätten wurden angeführt, in detreti � K Legen die Ueberstundm b>S zu einer enormen Zahl 0 oebnen, die Fachkommission möge sich mit die'er Angetegr> � befassen. Ein Antrag:»Dte heutige Versommlu"« schließt, da« Bier der Brauereim Patzenhoser und-öo � (Nieder- Sckönweid«) so lange nicht»u trinkm, br« om der Lokalkommisfion eine schnltiiche Erklärung gegebm Hovens Säle zu allm Vetsammiungm, auch poltti'ch'N, 0"»"» wurde ebmsallS einstimmig angenommen. Kollege vor � soidert zur sorg>LlIigen und wahrheitsgeirmm AuSsuuu« � jetzt fertig aestellim Frageboaen auf, damit wir eme g � Statistik über die Lage der Metallarbeiter Berlin«"».«»ac« möge sich m jeder Werkstatt em Kollege melden, der oie. � abholt, ebenso auch richtig wieder abliefet t, er macht° daß der Verein zur Zeit 3500 Mitglieder zähle, Amga', jedm Kollegm ser e«, immer mehr neue Mitglieder zu w � semer daß in der nächftm Versammlung die A'.gelegeny � � gemaßregettm Kollegm F. Krüger(Ludwig Lowe) o 1 � Tagesordnung stände. Er fordert die Kollegm auf, ni« � Seierabmd»u arbeiten. Mit einem kröfligen.Hoch." erein schloß der Vorsitzende die Vertemm unq...-».-»tr« Verein der in der Kchäst-fabrikati-n brs»ai"v Arbeiterinnen. Montag, d>n 18. d. Mi«., soutniulr btt em Verein der in der Schäftefabrikaito, � schäftigten Arbeiterinnen, nachdem die u � Vorarbeiten von einer Kommission, welche zu dtelem mehrere Wochen voiher gewählt wordm war, ssemaM' Dm einteilenden Vortrag hielt Fräulein Baader, an fln, sich eine denselben besprechend« Debatte seitens weQre� wefmder Herren knüpfte. Di« vorgelegten Statuten w mtt kleinen Abänderungen angenowmm: durch de« oa folgte Voistandswahl würben die Damm Frau Ot>o zur Fräulein Taube zur«veitm Vorsitzmdm. Taube zur ersten, Fräulein Grohmann zur zweiten uL Hedwig Geiseler zur Kassirerin und Frau Hunnow und klein Görsdorf j« RechnungSverweserinnen berufen. Diese �v»«en nahmm unter Aussprechung ihres Dankes für da« Inrn entgegengebrachte Vertrauen die betreffenden Aemter an. rem neuen Verein traten sofort viele als Stepperinnen und Wrrichterivnen in dieser Branche beschäftigten Arbeiterinnen Mitglieder bei. Der Zweck des Vereins ist: die materielle Wohlfahrt der VereinSmitglieder zu befördern, Mißstände in «er Branche zu beseitigen, den Mitgliedern nöthigen Falle« -techtSschuh zu gewähren, Bildung durch geeignete Vorträge W verbreiten und znweilen em gemeinschaftliches Vergnügen iu veranstalten. Ein» große starkdej achte UoUtsverlammlung. welche ff 18. d. M. in Tempelhof tagte, war mit dem Referenten W- Werner voll und ganz einverstanden. Genosse Werner «ittttte über»Sozialdemokratie und die bevorstehenden Reichs- «aSwahlen/' Herr W. entledigte sich seines Vortrages in«in- iwnder Weil« und entwickelte in vollem Umfange da« sozial- «chwkratische Programm. Redner unterzog die herrschenden Par- -Ntneintr herben Kritik, besonder« aber die Deulschsreistnnigen. In «erDiskussion empfehlen alle Redner, nur den sozialdemokratischen Kandidaten ihre Stimme bei den nächsten Reichstagswahlen iu geben. Trotzdem Gegner zugegen waren und aufgefordert Meden, sich zum Wort zu melden, hatte aber Keiner den Mh, dem Referenten in irgend einer Sache zu widerlegen. »erL allen unseren Versammlungen wurde auch hier die Malfrage genügend erörtert und beschlossen, nur in solchen M?len zu verkehren, wo»Berliner Volksdlatt* und»Volks- «wune ausliegen. Die Lokale von Tillmann und Dube wurden «am hast gemacht als solche, welche zu meiden wären, da im Meren der Saal zu einer Versammlung verweigert wurde, und ? letzteren die ausliegenden Plakate zu der heutigen Ver- Mmtung vernichtet wurden. Außerdem wurde beschlossen, den Zahltag als Feiertag anzusehen und mit allen gesetzlich zu ?««ote stehenden Mitteln am Wah tage für Herrn Werner Niutreten, so daß unser Kreis Teltow-BeeSkow-Storkow- �««lottenburg sozialistisch vertreten ist. Mit dreifachdonnerndem .auf den Reichs laaskandidaten Werner und die Sozial- "«wokratea schloß der Vorsitzende die Versammlung. Eine Nerjammlung de« Verband»» der Möb-l- »«lfcrr Hrrlin» und Umgegend tagte am Montag, den «. M., im Lokale des Herrn Bolzmann, Andreasstraße 26. LMutlliche von der StalutenberathungS-Kommlssion vorge- Szenen Statuten wurden einstimmig angenommen. Zum Punkt der Tagesordnung: Verlegung des Arbeits- »Meise«, wurde beschlossen, den Arbeitsnachweis von Gründe!, �«enerstraße 116, nach der Blumenstraße 38 bei Henke zu fcjjjfk. Zu Verschiedenem wurde beschlossen, den streikenden rt»[ rbeitern Berlm« 30 M. und den streikenden Bi dhauern 30 M. Unterstützung zukommen zu lassen. Ein An- ,> das Bier der Patzenhofer- und der Borussia-Brauerei % Gchr zu triirken, wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Ksgenommen wurden 41 Mitglieder. u.ßt kleinste Korporation Kerlin«» die der Gla»- — es gicdt deren rund 120 hrerselbst—, halte sich am Donneiftag Abend zrcmlich vollzählig unter Vorsitz de« Glasschleifer« Herrn Maler ,n Feuerftein'S Gartensaal ver- sammelt, um die Frage zu erörtern:»Was gedenken die Ber- liner Glasschleifer zu thun? Wollen sie eine Organisation oder nicht?" Sowohl in der überaus regen, die Mißstände im Gewerk scharf beleuchtenden Diskussion als durch einstim- mige Annahme einer Resolution, laut welcher sämmtliche Anwesenden sich verpflichteten, dem»Fachverein der GlaS- schleifer Berlin«" beizutreten, gaben die Anwesenden klar, nach- drücklich und deutlich die Antwort auf die an sie gerichtete Frage:„Ja, wir wollen eine Organisation und wir geloben, dieselbe hochzuhalten!" Reinickendorf. Am Sonnabend, den 16. d. M., fand im Raaben'fchen Saale(Seeschlößchen) eine öffentliche Ver- sammlung für Damen und Herren unter Vorsitz des Herrn Schäfer mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gründung einer Gesellschaft für Volksbildung und Pflege der Geselligkeit. 2. Vortrag des Herrn Knauf über das Alter des Menschenge- schlechts. 3. Disstission. 4. Verschiedenes. Zum 1. Punkt wurde von allen Rednern daraus hingewiesen, daß in Reinicken- dorf solch' eine Gesellschaft sehr nolhwendig sei, da die Reinickendorfer weiter keine Gelegenheit zur Geselligkeit hätten. Sodann wurde ein Statut beralhen, welches mit Begeisterung angenommen wurde. Die Versammlung wählte den Namen „stukunfl". In den Vorstand wurden gewählt als 1. Vor- fitzender F. Schäfer, 2. Vorfitzender Thal, als Schriftführer Duchätan, als Kasfirer Wegener, als Revisoren Schmidt und Frau Knaus. 21 Herren und 18 Damen traten sofort der Ge- sellschaft bei. »* Ov«|t Sff»»tUch» Kch»»td«r. perfammlina am Montag, den 2S.«iovember, udend»«X tld tm Böhmischen Brauhaui, Landtderger Illee Str. U- 13. Tageiordnung: Die Beitheuerung der LebenimUlel und dai ©inten der Löhne. Siescreni: Ar. Arüger. Diltutflon und Verschiedenes. Alle Kollegen sind eingeladen Die»gilationS-Kommission de! deutschen Schneider. Berdande» der Auiale Berlin. Metsentltq»»ts<>,i»rv,rramn>tung am Montag, den 25 November, Sbenbdd.'l Uhr, im Kurhaui Friedenau sür Ariedenau, Eleaiit und llincegend. Tage'o.dnung. 1. Vortrag de« Kollegen SBledcmann au« Berlin über Zentral- und Lotalorgmisation. 2 Dtitusfton 8. Konftituirung einer Zahlstelle de« deutschen Tischlervcrbande».«. Verschiedenes. Um zahlreiche» Erscheinen wird geberen p«r,in dar M«d»Utifchl»r Oeiriin» und zlmgagend. Versamm. lung am Montag, den 25 November,«dendi»XUdr. in Schröder« Restaurant, Vtüllerftrahe 17«, Tagesordnung: 1. Snnag aus Vergröherung der Bibliothek 2 Abrechnung vom Eiislungdsesl. 3 BereinSangelegenheiten und Kragekasten Der«rdeilSnachweii bestndel sich Keldftrahe g de, W Röde. Pardand der deutsche«»ischter Charlotten bürg». Dienstag. dm 26 November,«bcnd« 8!i Uhr,«c> sammlung in der Gose-Brauerei, Wall- strahe 46 Tagesordnung: 2 Vortrag de» Herrn Tllri über die wirihschastliche Umwälzung der sranzöstschen Revolution. 2. Dldkusston. 3 Aragetaften und Verschiedenes. Areunde haben als Aaste Zutritt. Reue Milglitder werden ausgenommen. U«rn- und aeseUig» ziereine am Sonntag: Lübelkscher Turnverein l2. LehrIing«ablheUu»g> Abend»«Uhr Elisabelhstrahe 57-5«.— Turnverein „Wcdding"<2. Lehrlingiadtheilungs Slachnrittagi 4 Uhr Pankstr. 9. Turnverein ,,Kroh und Frei"«LchrliiigSabthcilungs Nachmittags 4 Uhr Berast. 57.— Ver- SnÜgungSveret»„Kröhlichkeit"(gegr. 1880) Nachmittag» 5 Uhr Grüner Weg 29 tersammlnng. «rsong-, Cnrn- und gesellig» pereine»tr. am Montag: Besang. verein„Sängerlust" Abends 9 Uhr im Restaurant, SandSbergerstrahe 80.— Mäunergesangvcrcin„Weihe Rolc" AbcirdS 9 Uhr in, Restaurant Kleine BerichlSjlrahc 10.- Männergesangverein.Einttachl 1 Abend» 9 Uhr Köp. nirkerftrahe«8. tm Restaurant.— Gesangverein„Echo 1872" Abend» 9 Uhr Oranienstrahc 190.-..Deutsch« Liedertafel" Abend» 9 Uhr. Oranienslrahe 190.- Gesangverein„MyrtbenbläUcr" UebunaSslunde Alte Schönbauserstrahe 42 bei Malzahn.- Turnverein..Hasenhaide' tSehr- lingSabtheilung! Abend, 8 Uhr Dicfienbachstrahe 60-61.-..Berliner Turn- genosienschast(7. LehrllngSabtheilung) Abend» 8 Uhr in der städtischen turn. halle. Brihcrstr. 17-1«:- deial. 6. Männerabtheilung Abend» 8 Uhr in der städtischen Turnhalle. Gubenerftrahe 51.- Lübeck scher Turnverein Männer- abtheiluna) Abend» 8 Uhr Elisabelhstrahe 57-58.- Verein ehemaUg-r Schüler der VU Gcmeindcschule«bcnd» 9 Uhr im Restaurant Poppe, Lindenstrahe 106 —„AriedrichS-Verein" lchcmaliae Zöglinge de» grohen KiiedrichS-Waisenhausei der Stadt Berlin)«bcnd»«T Uhr wi Bormann. Ohmgaste 2.- Unterhalning». klub Schiller Abend, 8 Uhr im Restaurant Giesel. Trislstrahe 41.- Verein Berliner Theaterfreunde Abend» 8* Uhr bei Lüloiv,»dmiralstrahe 3«- Bergnügungsvercin„Zirk-Zack" Abend» 9 Uhr in Möwe» GcscllschaslShau». Kichtcstrahe 29.- Verein„Luftig" Abend« 9 Uhr bei Thamm. Schönhauser Allee 28.- Verein„Ratibor" Abend» 8)( Uhr im Königstadt-Kastno. dolj. marktstrahc 72.— ArendSicher Etmographmverein.Apollobund" Abend» 8t Uhr Tburmstrahe 81-Moabit.).- Wifsenschaftlicher Verein für Roller Ich-. Stenographie Aliend»«x Uhr im Münchener Bräuhau». Neue AriedrichSstrahe Nr. 1, Unterricht«, und Uebungistunde— Rauchklub„Nordstern" in Eusatt» Lokal Aranksurter Allee 174. Friedrichiberg.— Rauchklub„Hellblau" Abend» U Uhr Ekalihcrstrahe 143.— Verein ehemaliger Schüler der 42. Bemeiiid-- schule Abend» 9 Uhr bei Kloth. DreSdenerstrahe 10.— Zitherklub„Waldroli" Abend» 9 Uhr. U-Hting«ftunde bei Schneider,»dalbertstr 8 Dtrigent: W-gencr Aufnahme nenei Mitglieder. Gäste willkommm. fövizf haften. Bei Anfragen bittm wir die AbonnementS-Ouittung beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht ertheil». K. M. 1001. Sie können trotz der Leistung des übrigen« recht ftaglichen Eides Bezahlung verlanget: Zu weiterer mündlicher Auskunft find wir bereit. Ch. D., Mullerftr. Das Kommunalwahlrechi hier haben nur Preußen. Ein Ausländer müßte sich zuerst naturalisiren lassen. Der bezügliche Antrag ist an da« Polizeipräsidium zu richten. Georg M. Dispofitionsurlauber brauchen keine Klassen. fleuer zu zahlen, wenn sie nicht aus dem Betriebe der Land. wirthschaft oder eines Gewerbes oder aus ihrem Vermögen ein Jahreseinkommen von mindesten« 420 M. erzielen. Remon- striren Sie daher gegen die Steuerveranlagung, wenn die letzter« Voraussetzung bei Ihnen nicht zutrifft. Kch«, Karnimstr. 3. Wenn der Prozeß bereits in zwei Instanzen, Amts- und Landgericht, verloren ist, so ist das Ur- theil rechtskräftig und kann, mag es noch so falsch sein, nicht mehr angefochten werden. Alle Schritte und Kosten, die Sie noch in dieser Sache aufwenden, wären vergeblich. Molf. Ihre Wirthin hat nicht das mindeste Recht, Ihnen da« Bett einzubebalten, da Sie nicht ihr, sondern ihrer Koufine Geld schulden. Event, können Sie beim Amtsgericht auf Her- ausgäbe des Bette« klagen. P. R> Wahlberechtigt ist nur, wer 24 Jahr alt ist, die zweite Steuerstufe bezahlt und einen eigenen Haus- stand führt. P. M. 2988. Sehen Sie im Adreßbuch nach iAir AUA.!SC*llUlSBlN Juwelier und Goldarbeiter. 1 Treppe 35. KoMManda«teNkr.Z5, 1 Treppe. Lager massiv goldener Ringe eigener Fabrik, sowie Ketten, Armbänder, Kröche», ! vhrriuge, Medaillon», aold. Damenuhren«. Bestellungen jeder Art werden aus I das Geschmackvollste ausgeführt in kürzester Zeit. Reparaturen ebenfalls sauber u-billig. Trauringe, 1 Dukaten 11 M., 2 Dukaten 21. M. r Bitte genau auf Firma und Hausnummer zu achten."O n Richter, 509 Optiker, Berlin C., Wallktr. 97 am Spittelmarkt. Kpiegel- und Koisterwaaren- Magazi« von Julius Apelt, Sebastiauftraße 27—28. Reelle Maare. Prompte Kedienung. 1372 I 'Streng feste Preise I""1'"■l HERREN-GARDEROBE 0) 143. Granienstraße 143, y (zw. Moritzplatz u. Brandenburgftraße.)» : lleiise»& Baruch, Elegante Winterpaletsts i« srWer A«»!» von 25 Wlsnl» an. � Neuheiten in Stoffe» zur Anfertigung nach Maast stet« vorräthig. 8treng feste Preise!—-- 3 H S 241" �en-Garderobe nach Maass t?i«der Ausführung. Reellste Bezugsquelle. Krodukiw Genoss-»lch. letlitter Schneider(E- G) ��A«»nHn,nn»t»at«»»-Sl>'» Lt. kavft ma« dillig? Reanderstr. v, die im Versatz ver- hocheleganten neuen und wenig ge- chsttben Herren- u. Damen- WinterpaletotS, �ieln.-v�nd Mädchenpaletots, Herrenanzüge, lf.�oouets, Hosen, Westen, Stiefel, Damen- �rla�e, erkierder. Uhren, Kelten, Ringe u. f. w. 'ch- um bis Weihnachten damit zu d»' iu erstaunlich billigen Preisen. lS83 Nellllderitraße 8, fctt« Eckt SWitt-Ttrch. �äch��llenau auf Hausnummer und Namen Zloh-Faöake! Größe Auswahl, billigst» Preise von sämmtliche« im Handel befindlichen Tabaken. Reinr. Frank, Kr«n«rnstr.l41j14S. 971 Auerbach. . Kottbuser Damm 7, d««ottdus.r Brücke. lS53 V'p«- Stiefel-Zager Damm und Kinder. "»«tlnnung. p«»t» Viel billiger wie bisher müssm, um das Lager zu räumen, eine große Partie eleaanter Damm- und Kinder« mäntel für die Hälfte des Stlbstkoftenpreiie« ausverkauft werden. Regenmäntel von 3 Mk. an, WtnrerdaletotS 5, Winter- TolmanS 8, Kmdermäutel, hochelegant, 3, Jaquet» 3, Räder 7 RU. Sonntags bis Abend« geöffnet. I.. Javedus, Grotze Frankwrterftralle 118. Filiale:«esundbruuuea. Badstr- S8. Den Genossen öSff5£ttw � ßerres- v. K«abell-tSari>erobe«°8esMft mih' �Iir, Alumingold- Brillen u. Pince-nez, garantirt nie�schwarz M. 2,50 M. 1,50 M. 2- M. 1,— M. 2,- M. 7- wecdmd......... Mickelbrillen u. Pince-nez. do. allerfetnfte Qualität Rathenomrer Brillen.... do. allerfetnfte Qualität »Iienioiftt,""Jf's;:1* Ne« k Qperu- u. RtiseglaS, Excelfior, das Beste auf d. Markte, mit EturS u. Riemen M. 12,— Beste Mi> billigste Bezugsguelle aller optischen Artikel, genaueste Fachkmntniß, eigene Werkstatt, prompt. Versandt nach außerhalb gegen vorherige Einsendung oder Nachnahme. Ceförbt wird fm 2 Mark in sämmtlichm Farbm, ganz echt: Damen-Kleider, Mäntel, Herren. Neberzieher, Röcke, im Ganzen oder getrmnt, Möbelstoffe jeder Art, ä Kilo 2 Mk., weiße Waffel-Bettdeckm, a Paar 2 Mk., Herrm-Anzüge gereinigt und gebügelt 2 Mark 50 Pf., weiße baumwollme Strümpfe ä Paar 25 Pf. Auf Wunsch werdm die Sachen abgc« holt und zugestellt, kostenfrei. s365 firn Pergande, Färbermeister. Mlaldomarftr. oO. pari. Gegründet 1875. G. Strauß, Schlleldemstr.. 17a. Maßmannstraß« 17a, part. empfiehlt sich zur Anfertigung eieg, Herren- Garderoben. Für guten Sitz u. sauber« Arbett wird garantirt. zager von Stoffen m großer, geschmackvoller Auswahl. Koulante ZahlungS-Bedingungm! 1549 Kohtabak VÄTr am hiesigen Platze bekanntlich>1653 BrSaete Auserahl. Garantirt sicher brennend» Tabake. Streng reelle Bedimung, billigste Presse! Sämmtliche im Handel befindlichm Roh- Tabake sind am Lager. A. Boldnohmidt,«dandauertrückt« am Hackeschm Markt. Empfehle mein 689 Weiß- und Bairisch-Bierlokal mit reichhaltigem Mittag- und Abendtisch. Gleichzeitig empfehle ich meine Vereins- oder Klubzimmer. Um freundlichen Zuspruch bittend zeichnet ergebenft O. Pneus», 66. Granthalerntraeaa 66. Allen Freunden und Bekannten empfehle mei> Wch- iiili> BckiB-Mr-Ll>kiil, auch ist ein Vereinszimmer zu vergeben. ßtans Polandty 39] Naunynstraße 83. Allen Freunden und Bekannten empfehle mein Mi- und Wrssltl-Kier-Mlll. C. J. Peterson, 118] veteranenstrahe 22. Empfehle allen Freunden und Bekannten mein neuerössneles Gllflstaus. Speisen und Getränke verabreiche in allbekannter Güte. Varl pßisKsr, _ Gilenbahuftr. 35, prt. 467 Soeben erschien in 2. Auflage: Kurzer Leitfaden zur schnellen Erlernung; mir and mich, Sie and Ihnen richtig anzuwenden. Von Franz Holder-Egger. Prell 1 Mark. irlBdrich Stalin, Berlin sw 48. Musikwerke verleiht ,u Keftltchketten das Musillnftru- mentengeschäft von 62« Augu8t Itesaler, 51. Laufitzerstraße(am Platz) Lausitzerstraße 5 i Große Munkwerke für V reine. ktze»»»IilH 8«ttq-V-ss»,». Ta»»» 14, S., 59/53 eröffnete iq«in« BnUniliiliiiig sör Arbeitcr. Zch k»ör» besonder«: L Gtmmtttchc wert« cm»»«■ BoUg«»SN Z Q. B. Di«tz in Stuttgart. ». Berliner«irbetterdtbltetö-t. ». TU- sör»en»rdeiter»ichttgen»«setz« in den Iweitmößigsten»uögad«». 4. nellgeschichten. 4 BUlt,« und Gute 4»>>»»rs»tt*rtntr*ai tz-st»» padatt. R.ßaglnskl,Ä.dÄ. llönliattfM leifiiifliis IJet&ttßfsliflffßn. 182. «tu aufsquele für elegante Herren- und Snabeu- Betletduug. 12««« Elegante Winter-Paletot»(neu u. wenig getrag.) v. 1», 12. IS. 2«-SS«. Prnna! 14«« prachtv. Rock- u. Zaauet-Anzüge(auch Kammgarn-Salon-Anzüge) v. 12, 15, 20—36 M. hochf. 1« vv« Knaben-«. Zünglingsanzuge, sowie Paletots v. 4. S. 6. 1«-2« Schlafröcke,««<»««leg. Damen-Wtnter-«ä«tel, modern u. spotlbiUig. Joppen, Katsermäntel, eleg. Wtnterftoffbosea 6 M., schwarze Burkin- u. Kammgarnhosen, gold.«. fitb. Herren- u. Tamemihren. Regulareure, tm t. ä.." ä/..,, sn c c. Pv.v...X r•!. M..» rvt p rr m p. T, w» r Ringe, Ketten—......- Tdetlzohlunge« gestattet. V4.«*.«»»»»»*** VV»» VW Sammtl. Garderoben sind auch für korpul. Pers. p, /gestattet. Fahrgeld wird vergütet. sl301I lassend. Bestellungen nach Maaß. Die Verwaltung. g .'I ■■1 ■■■ «■- ft 3 Kein Laden. C. Pillelitenliöfer Juwelier und Goldarbeiier Billigste Preise. V V Berlin 0., Andreas-Str. 61, Eingang im Flnr parterre links Tla-ft-Tis Keller'« K e« e 1 1■ e haf t«-8*1 e. Empfehle mein reichhaltiges Lager in Gold-, Silber-, Corallen, Granat- und Gold- Double-Waaren bei streng reeller Bedienung zu den billigsten Preisen. Grösstes Lager in Alfenide- Hochzelts- und Pathen-Geschenken zu den billigsten Preisen. Grosse Auswahl in 14 kamt.•' goldenen Herren- und Damen-Uhrketten nach Gewicht- und Fa�on- Berechnung. Dukaten-(_•_ goldene Verlobungs-Ringe von 11,50 bis 22,00 Mk. stets am Lager. Eigene Werkstatt (ür Neu-Arbelten und Reparaturen in sauberer, schnellster und billigster Ausführung. Galvanische Vergoldung und Versilberung in dauerhaften Ausführung. Altes Gold und Silber nehme in Zahlung. _ Bitte(enu uf meiae Firm»; C. Plllrhlen höfer, Andr eae-Ntrme«« Gl, n echten. K ■■ K !■: S: Kroße Ausstellung! Lebender Sing- und Schmuckvögel! iLebei uerbmtden«it Vvflo«»«ui,g vo« 21. bis 26. Ruvrmber er., in de« Nä««e« Kommandanten- t. Gtage. W&T Sröffaet von Morgens S Uhr bt» Abends 8 Uhr! Sntröe 56 Pf."WM >50S Ter Vorstand. Franz Tutzauer, s o., Köpnicker kratze Dir. 24, nahe der Kövnicker Brücke. ���K�ille�St�e�hre�GinkSufe« streng reell I I MMgWkI � bedient fein, da«« bemühe« Sie sich z« WWWWWM J« Laar, senl.»«». (Zesunttknunnen, vsetstn. IS Haltestelle der Pferdebahn. (Fahrgeld wird»ergsitet!) Tie finden dalelbst in AUerbMigsti überraschender AnSwahls Vrelse l&Rr Bedienung Winter-Ueberzieher M. 20, 24 27, 30, 36, 40. Moderne Jaquetanzüge Pi. 18 21 24 27 30,33. Kammgarn-RockanzUge M. 27, 30 33, 36, 39. Stoffhosen in Wolle M. 5,50, 6, 7, 8, 9, 10, 11. Schlafröcke, recht mollig, M. 10, 12, 16, 18, 21, 24, 27. Kaisermäntel, Joppen, seidene und weiße Meste«, äuherft billig. Reizende Paletots«. Anzöge för Kuaven jede« Alters. Ardeltssache«****** Großes KtoMger z«s Sestellongen nach W 1211 Eigene Werkstatt ins Hause. Bitte genau anf Firma n. Hauannramer»u achten. Elegant Stk. er Oeustche u. englische>1637 ~'rif Billigste Quelle für eiserne Bettstellen I|ab4Wt. �____ Köpntckerftratze 32, von » Jll. PrerS-Kcur. gratis u. franko. fmms, grobe Auswahl aller Holzarten, von den einfachsten tS zu den elegantesten, passend für jedes Möblement, fämmtliche PianmoS find kreuz« und doppelkreussaitig mit ganzen Eisenrahmen und vorzüglichster Tonfülle mit patentirter RepetttionS Mechanik. Vorlhetihafteste Bezugsquelle. lOiährige Garantie liefert die Piano» forie-Fabtlk s344 C, Pohl» Prinzen-Straße 49. Abbildungen und VreiSverzeichnir'se gratzis und franko. Segrllndet IS64. Export. Engros. Detail. Kronenqarn ist da» beste Nähgar» für Kand- und Maschinen-Näherei,' hat in allen Nummern garantirt»alle» Maatz, ist haltbarer als jedes andere Garn, näht mfolge feiner Geschmeidigkeit auf jedem Maschinen« system gleich gut. Sihntzntarke. Schur arze» Kronengarn, verändert seine Farbe nie. Weiße» Kronengar«* biaä>a�S WM- Man acht» ans die«eben stehende Zichnhwarke. In alle« soliden Geschäften der Brauche käuflich. Liiger v AMmower Küllm u. Pmeeuez. FlifÄtrtttteittfkPll» Letbvt de«, Rabeibandagen Ens- pe forte«, Weradehalier, or,ho- päd'fche Maschinen. Kot ftttS, künstl. Arme« Beine, Mastdarm- und Vorfall- J?«»«ii ,4» o ts Bidets Stechbecken, Vanvagen, ZhAStAtM«», Uelnhalte. Sly-ner- u d Murt«rsp'then. Sihfopomv, Irrigator, Inhalations-Apparate, Luft- uns Witfferttste«. Gumminrümpfr, strantenwagea«. ernp'rhlen zu«Oliven P eisen HÄstillor& fltrt Berti« S., Prmzeastr. 4Ä, Part. l. MttUrr« DM- Für Damm: Damenbedienung. MM � Lieferanten sämmtl. vrtS- und freien Hilfs-Krankenkaffe». HSSü A. Borta, Kchneidermetfter, Blümerftratze 20, 1 Treppe, empfiehlt fich ztu Anferiigung 114�) eleganter Herreu-Garderobe« zu soliden Preisen. Gestützt auf Erfahrung und Fachkenntnisse bm ich in der Lage, ein eleg. Kleidungsstück zu liefern. Lagrr in- und ausländischer Stoffe. Zulchnerder der ehemaligen Genoffenschast. Jede«br .zu reparuen und reimgen kostet bei s mir unter Garantie des Gutgehend nur l Md. 50 Pfg. Kleine Reparaturen billiger. Lager aller Arten neuer Uhren, verkauf»u Sabrrkvretfe«. 95 1| E. Rothort, U1 L Geschäft: Andrea» str. 62. 2. Gest : A»dr> : Ehankseestr. 78. sa Kranzbinderei as J. DSItz. 752 Knust- und Kandeisgärtner. WM Skalitzerotrasoe SS. MW «« Swettrs Besaäft Marnhalle 7 nr% 3?» Dresdcnerstrutze 233. 33 Eisenwaai en, Welkzeuqe, u. Jtik�eLigmijfie E Vogtherr«»««« c. Kandsbergerstratze 64(am Alexanderplatz) Linien sir. 88 Part, find herrschaftliche ge« tragen- Winier�PaielOtS für 8-19 M., gut er« halten- Holen tur 3— SM, auch JaquetS. Die verfallenen Sachen werden aber nur Privat« leuten verkauft. 346 leppiebe, MdekwKs, Gardinen, _ Läufer mb Linoleum. Verkauf zu Fabrikpreisen> Grosses Lsrer Psrtiirem, Reise-«ad Tieekdeeke«. Stoehr& Behr9 Bern.«, z x hofeejtttft Sfe t5 r«Mus Roh Tabak! «rd«. Pressen Große Anetoahl in allen in- und ausländischen Rohtabaken empfiehlt zu de« biM� tarnst W'Krstvi', O., Rosenttmlsi'- Stolsss 16117. ».�ir j 2*8»«««: Die seit 1877 bestehende, weitbekannte Uhrenfabrik von Max Bus*1 157 Invalidenstpasse 157, neben der Markthalle, verkauft jetzt sämmtliohe Uhren cu bedeutend herabgeoetdB' Preisen. Für jede Uhr wird reelle Garantie geleistet. Grosse Abschlüsse Pforzheimer und Hanauer Fabrikanten ermöglichen derselben Firma Verkauf von Gold-, Silber-, Granaten- und Korallenwaaren zu fabelhaft billigen Preisen. Speoialität■ Ringe. � Reparaturen an Uhren und Goldsachen werden auf das Gewi�j hafleste ausgeführt. -i-- H», IS«kls Mwest h? �»as �»ßer 1 baß ist« Aue patthie zaruckgeMr mit ge- ringen Webe- fehler« leiten billig! Double- Kriissel- Teppiche» 2 Meter groh. Stück 6 M. Herrliche Salon-Teppiche, Stück 12, 15. 20 bis 100 M. Vollständig fehlerfreie Teppiche von 10—150 M. Wollatlas-Siepp. von 74—13 M. decken imit., von Punschertrakte Hunschextrakt a Originalst, exkl. 1� :!! Nnschextrakt a Originalst, exkl. L# Schlummerpunsch da. IpJ? vlühwemextrat» da. iß t da. la. da. l,5f' Thee-Num, hochfein, a Liter exkl. 2& f Fa?oii-Ra«, a Originalst. L*, Aller echter Nordh.,- Lir. exkl. 0,� Verl. vetreidekümmel do. 0� � Jngberitgueur(3p'«aL!) do. 0,9" empfiehlt die Groh-Teftlllattou"".j, Lettau&Ä©il,a®ÄÄ5 .r Äe«; ?«bi.' �»Iratie kS'hsei ü?» Emii kofoHssno,> li?8.' Oramettstraße 138, zwischen Moritzplatz und Oranienbrücke. I lersaudt unter Nachnahme. ÄinktnujeiW1 Jerüsaleoaei"0� Hof f * Nr. 56, Reiche Auswahl fc billigst auch Theistab� 450 Neu eröffnet!!! 2. Geschäft taMmfif 159 fe*«S «■! .st'>r. -K *brr? � wil die Kitt» lese« Kie! Im Versatz verfallen« ifl.l'*fa$t Wlnter-PaletotJU? 4 ; einzelne IaonetS. f f�wärti lel und-Steide», ffifi �9 1 j f, sowie A»»üge Damen-Mäntel «tiefet.'«äsche.«h7-».'"»ttt'-». I! �cht's� ». Holztoffer«. Alle« m all II sehr billig zu verkaufen bei irfi sehr billig zu verkaufen bei}rfl A. Wergiea, KkaUtznktr. Sitte recht genau auf Ma«� Zlummer zu achte«. �•„ Für reelle Bevienuna bürgt me 13 Jahren bestehendes Geschäftsren s-�I (vls-ä-vis der Luckauerftraste). KWmi- md Wetle-GeschSst. Achtung Putzer! Die besten und billigsten Rvfhsn» Lampenil Den b.Ken Gasacher! kn gros. Eranzbinderei"a(\,,, M-yer. vom 1. Oktober:«g, Hauptgeschäft: Kkaiiherftrafff Guirlanden Meter von 15 Pf.««L.& büglige Lorbeerkränze von 60 Pst Auswahl an Kränzen und Bouaueis�- Uhrenfabrik und Albin ürüger, UHNN Berlin,«ranienstr. Empfiehlt von jetzt ab, durch ----- ri b.lliaer als Ic ä Pfd. 25 Pf., ck Liter 35 Pf. dekommt man bei zwt! Domcke, Krlluvellßrllft 134. »ischen Jnvahdenftrafie und Rosenthaler Thor. Eröffnet von 8 bis 8 Uhr. w schlüsse zu Fabrikpreisen, billiger verkauf, Auktion oder Trödler. «nie silberne SchlüffeU" 5 M. an, o M- Rickei-Remont. von 9** � Sttb(SgttnO.»ewonW«1 rand von 12 2Jst «ol». 14 toröt Anke** � 45 M. an,_ Sold. 14karät. Dame«''" 24 M. an, jfMl Reauiateure eigene» gjnj? «t töj'««e % um K %' leg» M. Käser, Nußbaum 8 u. 14 Tage «»warzwätder Wa«»"* 3 M. an, n »ickel Wecker von 3 «iaene«ep-ratnr--�� Garantie»iS»« f?"sr. !7>>e«i <*$1 Eie s Verantwortlicher Redakteur: N.«eouheim in Berlin. Dtuck und Verlag von Mar Kadiug in Berlin SW., B-uihstratze 2.