Ur. 16. = • Abonnements Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illustrirter Sonntags: Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Zeitungss Preisliste für 1897 unter Dr. 7437. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Ternsprecher: Hmt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Ift die Ausweisung des Redakteurs Rosenow mit dem Reichs- Freizügigkeits- Gesez vereinbar? Diese Frage dürfte im Augenblicke oder doch sehr bald den zuständigen Ausschuß des Bundesraths beschäftigen, an den sich unser Genosse Rosenow- Chemnitz beschwerdeführend gewandt hat. Sollte der Bundesrath was ja nach früheren Erfahrungen nicht unwahrscheinlich ist die Angelegenheit während der Situngszeit des Parlamentes in der Schivebe lassen, so wird zweifellos der Reichstag Gelegenheit nehmen, die Frage abermals zu erörtern, die ihn bereits früher einmal in der Petitionskommission beschäftigte. Wir fügen gleich hinzu, daß damals die Petition s tommission des Reichstages einstimmig, also durch die Vertreter aller Parteien und noch dazu unter dem Vorsitz des bekannten Leipziger Nationalliberalen Dr. Stephani, gegen die sächsische Regierung sich entschied. Unter den Mitgliedern der Kommission fand sich niemand, der für die Rechtsauffassung und das Verfahren der königl. fächsischen Regierung eintrat", heißt es in dem Kommissions: bericht( Drucksachen V. Leg. 2. Seff. 1882 Nr. 196). dann weiter: Bei der Abstimmung wurde der Antrag ei n stimmig angenommen, Und Mittwoch, den 20. Januar 1897. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. 1867 bei der Berathung, daß einzelne Orte( wie Berlin) das von den Regierungsvertretern getragen wurden. Nachdem zunächst, Privileg hätten, ie den Bestraften ohne weiteres von Polizei bei Beginn der Sigung Geheimrath Althoff als Vertreter des Kultuswegen auszuweisen. Sowie der norddeutsche Reichstag davon ministeriums die vorgeschlagene Neuregelung der Professorengehälter zu hörte, stimmte er ohne einen Laut des Widerspruches folgen- rechtfertigen gesucht und event. eine Verstaatlichung der Kollegiengelder in dem Amendement zu es steht heute noch im Gesetz zum Ministerpräsident Fürst Hohenlohe das Wort, um sich über den Aussicht gestellt hatte, ergriff unter allgemeiner Spannung der Schlusse des§ 3: Prozeß Leckert Lühow zu äußern. Was er sagte, war freiDie besonderen Gesetze und Privilegien einzelner Drt- lich weniger als nichts; er betonte, daß die Beziehungen des Ausschaften und Bezirke, welche Aufenthaltsbeschränkungen gestatten, wärtigen Amtes zur Presse eine Nothwendigkeit seien. Eines Urwerden hiermit aufgehoben. theils über Herrn v. Tausch enthielt er sich aus Achtung vor den Gerichten und erklärte nur, daß er die Hilfe des Gerichts auch ferner in Anspruch nehmen werde, wo er Berleumdungen und Beleidigungen gegen Beamte in der Presse begegne. Das Vorgehen des Frhrn. v. Marschall sei von dem gesammten Staatsministerium gebilligt; überhaupt bestehe in allen politischen Grundanschauungen vollkommene Uebereinstimmung im Ministerium. Diese besonderen" Gesetze und Privilegien, welche die Reichsgesetzgebung damals am Ende des§ 3 für un zulässig erklärte, sind jedoch genau dieselben, welche sächsische Städte und Bezirke heute in vollster grünweißer Selbstherrlichkeit handhaben. Das Recht, das man dem Polizeipräsidenten der Residenzstadt Berlin damals ohne Bedenken und Zögern nehmen zu müssen glaubte, das sollte man jedem sächsischen Amtshauptmann haben gewähren wollen? Dazu kommt endlich, daß die Folgen der sächsischen Ausweisungen die Freizügigkeit im ganzen Reiche in einer Weise aufheben, wie sie notorisch von feiner Seite geahnt, geschweige gar beabsichtigt wurde. Der vielerwähnte§ 3 des ReichsFreizügigkeitsgesetzes lautet nämlich weiter: Solchen Personen, welche Aufenthaltsbeschränkungen in einem Bundesstaate unterliegen, kann der Aufenthalt in jedem anderen Bundesstaate von der Landes Polizeibehörde ver weigert werden. 0 unter Umständen vollständig zum Ausländer" herabgedrückt, Damit wäre also der politisch bestrafte Reichsdeutsche dem ein Aufenthalts re cht überhaupt nirgends zusteht. " überall da und namentlich Versammlungen Mit dieser Erklärung gab sich der erste Redner aus dem Hause, Frhr. v. 3edlih, zufrieden, dessen Rede im übrigen wenig Be merkenswerthes enthielt. Er forderte eine Modifizirung der Bäckereiverordnung in dem Sinne, daß die kleinen Bäcker. bestehen können, eine baldige Handwertervorlage und eine Reform des Reichswahlrechts. Daß er es als die Pflicht. der Regierung bezeichnete, zugleich mit der Aufhebung des§ 8 des Vereinsgesetzes auch weitere Reformen im Vereinsgesetz vorzunehmen alle Minderjährigen vom Besuch politischer auszuschließen, und daß er sich ferner mit dem Besoldungsplan eindie Petition dem Herrn Reichskanzler mit dem Ersuchen zu überweisen, die erforderlichen Maßregeln zu ergreifen lich. Ungleich wichtiger war die Rede des Abg. Richter, der verstanden erklärte, ist bei der Stellung dieses Herrn und bei seinen Beziehungen zu den Ministerien selbstverständnöthigenfalls durch die Vorlage eines darauf bezüglichen Reichsgesetzes, um das sächsische Heimathsgesetz vom 26. Novbr. zunächst die augenblickliche Finanzpolitik einer scharfen Kritik unter1834( resp. dessen Handhabung) mit dem Reichsgesetze über die Das ganz Verwerfliche und Barbarische einer solchen zog und hierbei treffend Herrn Miquel als den eigentlichen EisenFreizügigkeit vom 1. November 1867 in Einklang zu bringen." vollen Vogelfreiheit für alle Bestraften haben die zivilisirten bahnminister, Herrn Thielen aber als den technischen UnterstaatsDaraufhin hat allerdings Sachsen durch sein Landesgesetz Sachsen selber wohl herausgefühlt. In ihrem Gesetz von 1886 fefretär Miquels bezeichnete. In bezug auf die Beamtenbesoldungen vom 15. April 1886 die Ausweisungsbefugniß, wie sie das taucht mit einem Male die Einschränkung auf, daß von Erlaß schlug Richter eine Ausbesserung der unteren Beamten und alte Heimathsgesetz bot, neu geregelt. Der Fall Rosenow be weiterer Aufenthaltsverbote gegenüber bereits ausgewiesenen die Abschaffung verschiedener Mißbräuche, zum Beispiel des weist jedoch auf das schlagendste, daß diefe Regelung durchaus Personen abgesehen werden solle in Beziehung auf einen Gratifitationswesens und der Steuerprivilegien vor. Ein großer nicht die Forderungen des Reichstags- Ausschusses erfüllt hat. anderen, von jenem Orte mindestens 25 Kilometer widmet, wobei er die unberechtigten Angriffe der Agrarier auf der Theil seiner Ausführungen war den Zuständen an der Börse geDenn gerade auf die Ausweisungen politisch Mißliebiger entfernten Orte". Das würde demnach zu der tollen gesammten Handelsstand heftig tadelte und das Verhalten der Be zielte die Berathung und Beschlußfassung der Petitions Konsequenz führen, daß alle Bundesstaaten außerhalb fucher der Berliner Produktenbörse in Schuß nahm. Das Treiben tommission, und gerade diese Ausweisungen werden von dem Sachsens den gefährlichen Wühler nach Belieben abber politischen Polizei verurtheilte Redner auf das sächsischen Gesetze von 1886 nicht getroffen. Fast alle Aus- schieben können, sowie er einmal von einer sächsischen entschiedenste, indem er das ganze offiziöse System einer führungen der damaligen Parteivertreter in der Petitions Polizei ausgewiesen ist daß ihn aber nach dem Gesetz von Kritit unterzog und daß ihn aber nach dem Gesetz von Kritik unterzog und eine endliche Reform dieser Zustände tommiffton gelten wörtlich heute noch, nur daß statt des 1886 die Sachsen behalten müssen, die ihn doch los sein verlangte. Im Minifterium herrsche teine Einigkeit, sonst fönnten fächsischen Gesetzes von 1834 immer das von 1886 zu setzen wollten: nur muß er 25 Kilometer weiter rüden! solche Dinge, wie sie der Prozeß Leckert- Lüßow enthüllt habe, nicht vorkommen. Auch in bezug auf die Erfüllung des vom Reichs wäre. Auch dieser Widerspruch in den Folgen beweist, wie wenig fanzler gegebenen Versprechens betr. das Vereinsgesetz scheine Daß die sächsische Regierung mit solcher Hartnäckigkeit das sächsische Gesetz in Einklang steht mit dem Reichs- und der Minister des Innern anderer Ansicht zu sein, da sich die Erfüllung bei ihrem alten Verfahren bleiben konnte, darin kam thr aller- Freizügigkeits- Gesez, das unseres Erachtens Ausweisungen wie des Versprechens so sehr verzögere. Würde nicht die Zusage rückhaltlos dings eine gewisse Unklarheit des Wortlautes des Reichs- die des Genossen Rosenow von vornherein ausschließt. eingelöst, so würde die ohnehin schon geschwächte Autorität des Freizügigkeitsgesetzes zu Hilfe. Hier bestimmt nämlich der§ 3 Will das der Bundesrath nicht einsehen, so werden Ministeriums noch mehr leiden. offenbar nur aus der Verlegenheit heraus, daß damals ein hoffentlich die Vertreter der maßgebenden Parteien im Plenum gemeinsames Strafgesetzbuch für die Bundesstaaten und damit des Reichstags ebenso urtheilen wie seinerzeit im engeren gemeinsame Bestimmungen über die Ueberwachung bestrafter Kreise der Petitionskommission. Be sonen nach der Strafverbüßung noch nicht geschaffen warent: Insoweit bestrafte Personen nach den 2andes gesehen Aufenthaltsbeschränkungen durch die Polizeibehörde unterworfen werden können, behält es dabei sein Bewenden. Politische Uebersicht. Der Finanzminister Dr. Miquel beschränkte sich, wie so oft in Auf diese Rede antworteten nicht weniger als drei Minister. letzter Zeit, auf persönliche Angriffe gegen Richter, der HandelsDer Finanzminister Dr. Miquel beschränkte sich, wie so oft in minister Brefeld ließ sich weitschweifig über die Handhabung des Börsengesetzes aus, während der Minister des Innern Frhr. v. d. Recke endlich seine Stellung zum Vereinsgesetz darlegte. G3 unterliegt teinem 3 weifel, daß wir demnächst Berlin, 19. Januar 1897. in Preußen ein reaktionäres Vereinsgefey be Aus dem Reichstage. Der Etat des Reichsschaamtes tommen. Der Minister versprach, daß die Zusage des ReichsDiese Gesezesstelle beweist unseres Erachtens schon durch brachte heute in den ersten Stunden der Verhandlungen nur langlers selbstverständlich" erfüllt werde; das Berbot der Verihre ganze Fassung, daß sie eine unbeschränkte Auslegung Klagen über die Zollbehörden. Es mehren sich die Fälle, daß bindung politischer Vereine werde aufgehoben, aber man dürfe nach den bloßen Worten von vornherein verbietet. Denn sonst die verschiedenen Zollbehörden die einzelnen Bollpofitionen die Revision in der ihr genehmen Form vorzus der Regierung Preußens nicht das Recht bestreiten, hätte man 1867 viel einfacher sagen können, daß die Frei- verschieden auslegen, und es entstehen dadurch nicht selten nehmen. Welche Form der Regierung genehm ist, weiß jedes zügigkeit von Reiches wegen nur geordnet werden solle für schwere Verlegenheiten, Prozesse und Kosten für die Waaren Kind. Unbestrafte", daß aber alle anderen Personen ein Recht zum importirenden Geschäftsleute. Von dem Abg. Dr. Hammacher Aufenthalt und zum Ortswechsel nur haben, soweit die Einzel- war deshalb schon früher ein Antrag angekündigt worden, Steinfel3, der befanntlich die Behauptung aufgestellt hat, daß Zum Schluß versuchte auch der Oberagrarier v. Mendelſtaaten sich dazu herablaffen, ein solches Recht zu gewähren. wonach in den Einzelstaaten bestimmte richterliche Instanzen an der Berliner und an anderen Börsen falsche Preisnotirungen Wan braucht sich blos in die ganze herrschende Anschauungs- mit der endgiltigen Auslegung des Zolltarifs betraut werden vorkommen, sich in einer persönlichen Bemerkung zu rechtweise der damaligen liberalen Reformära zurückzuversehen, um fertigen, indem er diese Aeußerung nach bekanntem Muster die Unzulässigkeit einer solchen unbegrenzten Ausdeutung des sollen. einfach bestritt und die Preßberichte als entstellt bezeichnete." Wortlautes zu empfinden. Dieser Antrag liegt nun vor. Von dem Abg. Lenz Es ist doch komisch, daß Herr v. Mendel mit dieser AusAuf die beabsichtigten, wenn auch nicht ausdrücklich fest. mann wird dagegen die Einsetzung einer Reichsbehörde rede nicht gleich hervortrat, als die Aeltesten der Berliner KaufAuf die beabsichtigten, wenn auch nicht ausdrücklich fest verlangt, welche über die Höhe und Berechnung des Eingangs- mannschaft ihn in der Deffentlichkeit bloßgestellt hatten, sondern daß gelegten Grenzen dieser nur als provisorisch gedachten Beverlangt, stimmung weist schon die Entstehungsgeschichte des 8olls für ausländische Waaren den Interessenten mit der er damals den Beweis für seine Behauptungen zu erbringen verReichsgesetzes zur genüge hin. Das Reichsgesetz ist, ohne be- Wirkung Auskunft ertheilen soll, daß die auf grund dieser sprach, was er allerdings bisher nicht gethan hat. Morgen wird die Berathung fortgesetzt. sondere Vorarbeiten und Borerwägungen, im wesentlichen nichts Auskunft eingeführten und verzollten Waaren keiner Nachwie eine Uebertragung des preußischen Gesetzes vom verzollung wegen Irrthums der Auskunftsbehörde unter31. Dezember 1842( über die Aufnahme neu anziehender Personen) auf das Reich. Dieses Gesetz läßt aber Ausnahmen für Weiter verlangt Lenzmann die Einsegung eines Reichszoll- Gerichtshofes. Der Zentralausschuß der Reichsbant hat in die Zugfreiheit zu nur für Jemand", der durch ein Straf urtheil in der freien Wahl seines Aufenthalts beschränkt besonders immer hervorgehoben wurde, daß dem Lenzmann'schen statuts" die Herabsetzung des Bankdistonts auf 4 pt. beschlossen. Um diese Anträge drehte sich nun die Debatte, wobei Ansehung der bedeutenden Verminderung der Anlagen und in der voraussichtlichen Erwartung der weiteren Stärkung des Bankist", sowie in Ansehung solcher Sträflinge, welche zu Bucht Vorschlage zwar der Vorzug zu geben wäre, daß ihm aber haus oder wegen eines Verbrechens, wodurch der Thäter sich verfassungsrechtliche Hindernisse im Wege ständen. - Dem Reichstags- Abgeordneten Dr. Wolszlegier als einen für die öffentliche Sicherheit oder Moralität gefährlichen Menschen darstellt, zu irgend einer anderen Strafe ver- teiten, welche durch die russischen Zollbehörden deutschen Thätigkeit in den beiden gefeßgebenden Körpern Unser Genosse Ulrich beantragte, gestützt auf Schwierig- foll, nach einer Meldung der Danziger Gazeta Gdanska", vom Bischof Dr. Redner bie parlamentarische urtheilt worden oder in einer korrektions anstalt ein- Exporteuren gemacht werden, daß ein internationales Schieds- untersagt worden sein. Dr. Wolszlegier iſt katholischer gesperrt gewesen sind". Der Kommissionsbericht von 1882 fügt hier ganz richtig gericht für Zollstreitigkeiten errichtet werde, und daß in allen Pfarrer. Bestätigt sich die Nachricht, dann läge ein EinHandelsverträgen ein Satz aufgenommen werde, wonach es un- schreiten des geistlichen Vorgesetzten gegen den Unterhinzu: Der Wortlaut dieser Bestimmung beweise, daß bei In Desterreich versuchte die höhere Geistihrer Anwendung„ nur an Delikte schwerer und schwerster Art möglich ist, ohne Zustimmung der betheiligten Staaten eine gebenen vor. Waare anders zu rubriziren, als dies bei Ratifikation des lichkeit zu denken" sei. Damit befinden sich auch die Motive im Ein Vertrages der Fall gewesen ist. Jahren eine eine gleiche Pression. Dem Bischof von Brünn gefiel die Reichsraths- Thätigkeit des Pfarrers: flang, welche die Bundesregierungen selber ihrer Vorlage beiWeber nicht. In später Stunde schnitt dann Dr. Lieber noch eine große Der Pfarrer gehorchte. Aber er wurde mit noch größerer Majorität Er gebot ihm, sein Mandat niederzulegen. gaben. Es heißt da: Sowohl in Preußen, als in anderen Bundesstaaten bestehen Finanzdebatte an, welche die Führer aller bürgerlichen Parteien gewählt als vordem. Jezt gab der Bischof nach, und der Konflikt gefeßliche Bestimmungen, wonach den wegen gewiffer Verbrechen zu Erklärungen veranlaßte und die morgen noch ihre Fort- gewählt als vordem. Jezt gab der Bischof nach, und der Konflikt oder zu gewissen Strafen verurtheilten Personen( insbesondere fegung finden wird. Außerdem ist eine Interpellation des dann, wenn auf Stellung unter Polizei- Aufsicht erkannt Dr. Hahn über das Wegerecht der Fischdampfer auf die Tages- Beit vom 8. bis 18. Februar in Berlin feine 25. Plenarversamm- Der deutsche Landwirthschaftsrath, der in der wird) Aufenthaltsbeschränkungen durch die Polizei auferlegt ordnung gestellt. lung abhält, wird sich unter anderem auch mit folgenden Punkten Im prenßischen Abgeordnetenhause wurde heute die erste beschäftigen: Stellung betr. zum Entwurf eines Gesetzes Noch mehr jedoch zeigt die folgende Thatsache, daß man tat3berathung fortgesetzt. Aus dem Hause sprachen nur Abänderung von Arbeiterversicherungs- Gefeßen. Referenten: nicht jeden beliebigen Bestraften" der Willkür der Landes- zwei Redner, die Abgg. Frhr. v. 3edliß( ft.) und Richter Dr. von Frege- Abtnaundorf; Freiherr von Welser- Rambof. instanzen ausliefern wollte. Der Abg. v. Kirchmann betonte( fr. Bp.) zur Sache, während im übrigen die Kosten der Debatte Stellung zum Gefeßentwurf betr. die Abänderung der Unfall" werden können. liegen. vor war zu Ende. * Deutsches Reich. : werden". = Belgien. England. V 10 fistalische Salaring. Der Voff. 8tg." wird über dieses beschäftigen werden, fattigen, bie und der versicherungsgesetze. Referent: Freiherr von Welser- Ramhof.| Ministeriums, und ernste Blätter besprechen weitläufig den Verkauf Gesellschaft ist ganz still geworden, als ob sie vor jener historischen Seßhaftmachung Der Landarbeiter und Bedeutung der der Haut des noch nicht erlegten Bären. Die einflußreichen und ehrlichen Rolle Furcht bekommen hatte, welche sie im Jahre 1881 im Momente Natural- und Geldlohnung. Referenten: v. Buttkamer Blauth; radikalen Politifer gehen jedoch wenigstens vorläufig auf den des die Regierungsflique erfaßten panischen Schreckens spielen fonnte. Pauli- Lövenich... Antheil der Landarbeiter am Roh- oder Rein- Handel nicht ein, da ein Konzentrations Ministerium die Preis- Seit der Mitte der 80er Jahre begann jener allgemeine Schlaf, von ertrage. Referenten: Frbr. v. Getto Reichertshausen; Landrath gebung der Einkommensteuer und der Verfassungsrevision seitens der welchem den Bürger weder die Metzelei in Jakutsk, noch die Greuel v. Werder- Halle a. S.. Wohlfahrts- Einrichtungen für die Land- Radikalen bedeuten würde, d. h. ihren politischen Selbstmord. Die auf der Kara, noch alle anderen Aeußerungen der keine Zügel arbeiter. Referenten: Frhr. v. Hövel- Herbeck; Geh. Reg.- Nath Reich- Wandelgängen- Intrigue muß jedenfalls als ein Symptom der parla fennenden Willkür erwecken konnten. Doch trok des allgemeinen Meyken. Bericht der Kommission betreffend die ländliche Arbeiter- mentarischen Situation verzeichnet werden, ebenso wie die von der Schlafes und der Bemühungen der Behörden, alles zu ersticken, was frage. Referent: Frhr. v. Cetto- Reichertshausen. Aus den Namen des bisherigen Regierungsmehrheit bei den Bureauwahlen in der Kammer ein Lebenszeichen giebt, hat die revolutionäre Thätigkeit nicht aufDes das Regiment neuen Nikolaus Referenten fann man schließen, wie die Referate ausfallen werden. erlittene Schlappe. Eine Mehrheit, die es nicht wagt, dem radi gehört ist ges einen gegen Von welch' großer Arbeiterfürsorge die Agrarier durch die Bank falen Präsidentschafts Kandidaten Brisson einen der ihrigen nöthigt, immer stärker werdenden Strom beseelt sind, hat übrigens vor einigen Tagen wieder eine andere land- entgegenzustellen und die im Kampfe um einen dritten Bizepräsidenten revolutionären Kräfte zu kämpfen. Statt zu Zehnen und zu wirthschaftliche Vereinigung, die Brandenburgische Landwirthschafts- mit bedeutender Mehrheit geschlagen wird, ist teine zuverlässige Hunderten zählen jetzt die Verhaftungen zu Tausenden im Jahre... tammer bewiesen. Deren Sonderausschuß für Wirthschaftspolitik Stüße mehr. Das lezte Jahrzehnt des XIX. Jahrhunderts wird eine Epoche in beschloß, an den Eisenbahn- Minister die Bitte zu richten, den Bahnder Geschichte der revolutionären Bewegung in Rußland Bilden: meistereien die Annahme jugendlicher Arbeitskräfte untersagen zu wollen, so lange noch ältere und tüchtige Leute zu erhalten find. stürmische Sigung statt, da die Sozialisten eine sofortige Behandlung daß die Streits nur eine wirthschaftliche Grundlage haben, füllt sie Brüffel, 19, Januar. In der Kammer fand heute eine sehr auf den Schauplatz ist eine neue Macht getreten die Arbeiter tlasse... Indem die Regierung sich bemüht, uns zu überzeugen, In der Begründung wird ausgeführt, daß die jugendlichen Arbeiter des Projekts über Grubeninspektion beantragten, während die Re durch die leichte Arbeit bei hohem Verdienst, durch die kurze Aram Tage der Rückbeitszeit und die milde Handhabung der Aufsicht, wie sie auf den gierung auf Vertagung des Punktes drang und Berathung des andererseits ihre Gefängnisse mit Arbeitern Fremdengefeßes beantragte. Bei der Abstimmung erklärten fehr des Baren in die Hauptstadt waren in den Petersburger Gefängnissen Bahnen und besonders bei den Streckenarbeitern üblich ist, den die Sozialisten unter großem Lärm, sich an derselben nicht betheiligen mehr als 1000 Arbeiter eingesperrt. Mit vollem Rechte sieht die größeren Anforderungen an ihre Leistungen und der ſtrengeren zu können. Der Antrag der Regierung wurde hierauf mit 68 gegen Regierung in den streifenden Arbeitern ihre Feinde. Wir halten Disziplin im landwirthschaftlichen Betriebe abgeneigt machen 21 Stimmen angenommen. Regie g wurde hier diese Arbeiler für Kampfgenossen der wegen politischer Thätigkeit Verhafteten und Verbannten und helfen jenen in gleichem Maße, wie diesen." Indem der Aufruf bemerkt, daß bisher materielle Wer trägt die Schuld, daß in Berlin das für die bes Opfer faft London, 17. Januar.( Eig. Ber.) Das Parlament tritt am Unterstützung Zarismus aus Salz theurer ist als in der Provinz? Antwort: Der 19. Januar wieder zusammen. Eine der Hauptfragen, Big, wird über dieſes die schließlich von von der„ geldlosen studirenden Jugend" kam, soll die Haftpflicht Reform ermahnt er unter Hinweis auf die traurige Lage der Familien der Kapitel geschrieben: Vor einigen Jahren, als der Vertreter der Saline Jnowrazlaw dem hier in Berlin gegründeten Salzring noch sein. Noch ist nicht bekannt, was die Regierungsvorlage darüber politisch Verfolgten auch die Gesellschaft", Geldsammlungen zu nicht angehörte, war in Berlin Salinenfalz. Steinfalz ist auch bringen wird, ob sie eine Neuauflage der 1894 von den Lords ver- organisiren, um den Verein in die Lage zu versehen, wenn auch worfenen Asquith'schen Bill des den Konservativen verhaßten nur die schreiendsten Fälle der Noth zu befriedigen und den Leuten heute hier noch nicht theurer als in der Proving billiger zu Berbots der Nebenkontrakte oder eine allgemeine Unfallversicherung zu helfen, welche das theuerfte, was der Mensch besitzt, die Freiheit haben als in Spandau 2c. Das änderte sich mit dem Tage, wo Inowrazlaw dem Ring beitrat. Wie alle Ringe, so hat auch vorgeschlagen wird. Ein Antrag, der auf eine solche hinausläuft, hingeben, um die Freiheit für andere zu erringen. Dem Aufruf ist ein Verzeichniß der gegenwärtig in den Petersder hiesige Salzring, bestehend aus den Vertretern der fistali ift von einem konservativen Schiffsrheder, Sir A, B. Forwood, schen Salinen Schönebeck, Friedrichshall, Lüneburg, sowie den ausgearbeitet worden, und man weiß, daß von Regierungs- burger Gefängnissen Inhaftirten beigefügt. Aus demselben, welcher Privatfalinen Egestorf und Inowrazlaw, auf die Preisbildung großen mitgliedern insbesondere Herr Chamberlain für die allgemeine übrigens teinen Aufpruch auf Bollständigkeit erhebt, erfehen wir, In den Reihen der Arbeiter und daß aus politischen Gründen im Untersuchungsgefängniß 98 Männer Einfluß gehabt. Heute ist ein Sack Salz von 621/2 Kilogramm hier Unfallversicherung eintritt. Ein großer Theil der und 12 Frauen( darunter 42 Arbeiter und 2 Arbeiterinnen), im etwa 2 M. theurer als in der Provinz. Von dieser Wertheuerung Sozialisten ist die Stimmung getheilt. Gewerkschaftsführer hält zäh an der Asquith'schen Bill fest, Kreuzgefängniß 25 Männer( darunter 4 Arbeiter), in der Peter werden die Zwischenhändler, Essigfabrikanten, Materialwaaren händler, Bäcker und Schlächter sehr empfindlich berührt. In während andere und namentlich viele Sozialisten sich mehr zur paulsfeftung 19 Männer( darunter 5 Arbeiter) und eine Frau sich der ersten Zeit versuchte man sich mit Steinfalz zu behelfen, Idee der Unfallversicherung hinneigen, wobei sie natürlich im Voraus befinden. In der Schlüsselburger Festung, deren Häftlinge so gut fich gegen Uebernahme verschiedener Schönheiten des deutschen Ge- wie hermetisch von der Außenwelt abgeschlossen werden, sind da dieses aber bedeutend schwerer ist als Salinenfalz, und fezes verwahren. Eigenthümlich reflektirt sich der gleiche Zwiespalt 25 Bersonen( darunter eine Frau- die Wera Fiegner und drei vor allem die Hausfrauen Dieses Salz nicht nehmen, fo in den Spalten der liberalen Presse. Von ihren leitenden Blättern feit Jahren in den Irrfinn Berfallene- Schtschedrin. Bachitonow blieb den Raufleuten nichts übrig, als sich nach anderen Bezugsquellen umzusehen. Ginzelne Grossisten ließen hält Daily News" es mehr mit dem Asquith'schen Gesetz und und Konaschewitsch) lebendig begraben. Sobald der Ring den Gewerkschaftsführern, während das Daily Chronicle" feit Wochen sich ihr Salz aus Spandau mitbringen. hiervon Wind bekam, beschwerten sich die hiesigen Vertreter bei den mit großem Eifer sich für die Unfallversicherung ins Zeug legt. Salinen und diese untersagten dem Vertreter in Spandau, fernerhin Eines der Hauptargumente der Gewerkschaftler gegen die UnfallSalz nach Berlin unter dem Berliner Preis zu verkaufen. Die Ver- versicherung ist, daß sie der wirksamen Beschützung der Arbeiter hältnisse liegen nun so, daß die Zwischenhändler und kleineren gegen Schädigungen an Leib und Leben Eintrag thun würde. Daß Raufleute am Salz überhaupt nichts mehr verdienen. Einzelne dies nicht nothwendig der Fall zu fein braucht, bedarf feines Beweises, Raufleute am Salz überhaupt nichts mehr verdienen. Einzelne immerhin haben die Arbeiter Recht, wenn sie diesen Gesichtspunkt in Materialwaarenhändler suchen sich dadurch zu helfen, daß sie Salz nicht mehr pfundweise, sondern immer nur für 10 Bf. abgeben. In diesem Falle erhält man nicht mehr wie früher 1 Pfund, sondern nur 480 Gramm. endet. " Auch der OberBraunschweig, 19. Januar.( Eig. Ber.) staatsanwalt des herzoglichen Oberlandesgerichts Braunschweig hat die Anzeige des hiesigen Kaufmanns Pistorius gegen Landgerichtsbes, Genomena der rath Wegmann wegen Freiheitsberaubung anläßlich der Abführung des Genossen Jaech aus dem Gerichtssaale abgewiesen. Pistorius will die Sache weiter verfolgen und auf gerichtliche Entscheidung dringen.es zur Neues von der Arbeiterbewegung. Das russische neue Jahr beginnt mit einem neuen Vorstoß der russischen Arbeiter. Möge das ganze Jahr in Rußland unter dem Zeichen der unaufbaltfam fortschreitenden Arbeiterbewegung stehen! Wir erhalten von unseren Petersburger Genossen die folgende Mittheilung: die Einführung des im Sommer während des Streiks versprochenen Zum 1. Januar erwarteten die Petersburger Weber und Spinner 12 stündigen Arbeitstages. Da das Versprechen nicht erfüllt wurde, 12 stündigen Arbeitstages. Da das Versprechen nicht erfüllt wurde, stellten am 2.( 14.) Januar Nachmittag die Arbeiter der zwei Fabriken von Maxwell in der Zahl von 5000 Mann die Arbeit ein. Ez wird ein Streit auch auf den anderen Fabriten erwartet. Der Verein für den Kampf um die Befreiung der arbeitenden Klasse. Afrika. Amerika. den Vordergrund stellen. Weniger offen ausgesprochen, aber ebenso berechtigt ist die Befürchtung, daß die Unfallversicherung sich im größeren Maßstabe als das erweisen könnte, was die Nebenkontrakte im Kleinen sind, nämlich als Versicherung gegen den Einfluß der In der Untersuchungsfache gegen den Kriminal- Gewerkschaften, b. h. die Gewerkschaftsvertreter sind im Blecht, wenn tommiffarius v. Tausch hatte am Dienstag der im Prozeß Leckert- sie diesen Gesichtspunkt, den einige Reformer etwas zu sehr auf die v. Lützow als Zeuge vernommene Oberstlieutenant Gäde, der ehe- leichte Achfel nehmen, nicht aus dem Auge verlieren. Ihre Parole: malige Leiter des Preßbureaus des Kriegsministeriums, eine längere auf jeden Fall erst Haftpflichtreform und denn Versicherung ist unter Bernehmung vor dem Untersuchungsrichter Herr. Dieselbe scheint diesem Gesichtspunkt durchaus einleuchtend. And dem Kongostaat tommt die Meldung, daß Baron Dhanis, irgend eine Inaugenscheinnahme oder dergl. nöthig gemacht zu Loudon, 19. Januar. In der Thronrede, mit welcher heute der mit seinen Truppen nach dem oberen Nil unterwegs war, von haben, welche die Herren für etwa zwei Stunden außerhalb des das Parlament eröffnet wurde, heißt es zunächst, daß die Be- Mahdisten überfallen und getödtet wurde. 26 Weiße seien ge= Gerichtsgebäudes führte. Gegen 12 Uhr mittags verließ der Herr Oberstlieutenant Gäbe in Begleitung des Untersuchungsrichters Sectiehungen zu allen Mächten fortgesetzt freundliche fallen. Eine Bestätigung steht noch aus. den Moabiter Justizpalast und kehrte mit demselben Herrn etwa um find. Die Rede erwähnt dann die in Konstantinopel und an anderen 24 Uhr wieder zurück, worauf die Bernehmung ihren weiteren Megeleien, welche die besondere Aufmerksamkeit der Mächte, die Verstärkungen nach Kuba gefandt, nämlich am 15. März 1895 Orten des Ottomanischen Reiches vorgekommenen furchtbaren Kubanisches. In den letzten zwei Jahren hat Spanien elfmal Fortgang nahm. Um 8 Uhr nachmittags war sie noch nicht beden Bariser Vertrag unterzeichnet haben, herausgefordert hätten. Dem 8600 Mann, 15. April 7500, 24. April 4000, 20. Mai 3000, 10. Juni Parlamente würden Dokumente vorgelegt werden, in denen die Er Nach einer Meldung der Kölnischen wägungen dargelegt seien, welche die Mächte veranlaßt hätten, 9600, 20. Juli 30 000, 14. Ottober 26 600, 4. Februar 1896 9000, Zeitung" ist die Entlassung des Redakteurs Alexander die gegenwärtige Lage der Türkei zum Gegenstande besonderer Be. 15. februar 22 400, 20. September 9000 und von Porto Rico Giesen aus der Zwangshaft auf das direkte Einschreitenrathung ihr Vertreter in Konstantinopel zu machen. Die mit 1500 Mann, im ganzen alfo 131 200 Mann. Von diesen Truppen des Reichstanzlers zurückzuführen. Der Reichskanzler hat Billigung und Unterstützung der Königin unternommene Aktion des haben nach einem fubanischen Arzte 28 500 ihr Leben eingebüßt. sich dieser Tage über die Sachlage eingehend Bericht erstatten lassen Schedive gegen den Khalifen sei bis jetzt durchaus erfolgreich gewesen. 10 000 starben am gelben Fieber, 9500 fielen im Rampfe, 1000 er und daraufhin die Aufhebung der Haft angeordnet. Die britische Regierung habe mit den Vereinigten Staaten, die als lagen ihren Wunden und 3000 starben an verschiedenen Krank Freund Venezuela's handelten, darüber berathen, den Streit beiten. Die Spanier geben amtlich den Verlust von 4330 Mann Wiesbaden, 19. Januar. Bei der heutigen Landtags- Erfahwah! zwischen Venezuela und Britisch Guyana schiedsrichter 8. Die Beamten lassen sich aber die Löhnung für möglichst viele im 9. Wahlkreise des Regierungsbezirks Wiesbaden( Stadtkreislicher Entscheidung zu unterbreiten. Die Königin Soldaten zahlen. Die Insurgenten sind nur 30 000 Manu start. Wiesbaden, Untertaunuskreis) wurde nach amtlicher Feststellung spricht sodann ihre Befriedigung aus über den Ab. Maceo's Kontingent zählte nur 4000 Mann. Maximo Gomez hat Stadtverordneter Louis Wintermeyer in Wiesbaden( freisinnige schluß des allgemeinen Schiedsvertrages mit 5000, Garcia 4000 und Lacret und Rabi haben jeder 2500 Mann. Volkspartei) mit 192 von 302 abgegebenen Stimmen gewählt. Den Vereinigten Staaten friedlichen Beilegung aller Den Rest des Insurgenten heeres bilden zahlreiche kleine Banden. Admiral Werner( freifonservativ) erhielt 66 Stimmen, Rechtsanwalt Meinungsverschiedenheiten, die zwischen beiden Ländern einträten, Wahrscheinlich sind die oben angegebenen, einem amerikanischen Siebert( nationalliberal) 44 Stimmen. und giebt der Hoffnung Ausdruck, dieses Abkommen möge noch Blatte entnommenen Zahlen richtig. weiteren Werth dadurch erlangen, daß es anderen Mächten nahe. Fortschritte der Aufständischen auf Kuba. lege, dies Prinzip in Erwägung zu ziehen, durch das die Gefahr Im Weichbild von Havana griff eine Schaar Insurgenten einen eines Krieges bedeutend abgeschwächt werde. Die Throurede theilt Eisenbahnzug an, plünderte die Reisenden und nahm zehn Offiziere ferner mit, daß der Aufstand im Matabele und Maschonalande fest, von denen neun wieder freigelassen wurden. Der zehnte wurde unterdrückt sei. Ferner erwähnt die Thronrebe die gedrückte Lage erschossen, weil er aus Ruba gebürtig war. der Zuckerindustrie in den westindischen Kolonien und kündigt die Ginseßung einer Kommission an, welche diese Lage untersuchen soll. Weiterhin heißt es, die Königin hege tiefftes Mitgefühl mit den durch die Hungersnoth in Indien Betroffenen; die indische Regierung mache alle Anstrengungen, um das Elend zu mildern. Auch die Best sei in Bombay und Karachi aufgetreten und trotz der Vor- Am Tische des Bundesraths: Graf Posadowsky, fichtsmaßregeln lägen noch keine Anzeichen für eine Abnahme der von Bötticher. - Ueber Erfolge in der Kolonialpolitit machte Seuche vor. Betreffs des Budgets heißt es in der Rede, daß, Eingegangen sind die Zenkschrift über die in Westafrika thätigen der durch seine weiten Reisen und Forschungen auf dem Gebiete während die Regierung ängstlich bestrebt fei, jede unnöthige Aus- Gesellschaften und eine Dentschrift über die Entwickelung ber der Bölkerkunde befannte Dr. von Luschan in einem Vortrage jüngst gabe zit vermeiden, Sie gegenwärtige Weltlage es dem deutschen Schutzgebiete sowie über die Verwendung des Afrikafonds. eine Bemerkung, die sich die Nachfolger der Herren Leift, Parlamente nicht geftatten werde, eine fluge Fürsorge Die zweite Berathung des Reichshaushalts Etats Wehlan, Schröder wohl merken fönnen. Dr. von Luschan für die Vertheidigungsmittel des Reiches außer acht zu laffen. wird fortgefeßt und zwar beim Etat des Reichsschaamtes, bestritt, daß es einen absoluten, generellen Unterschied zwischen Schließlich fündigt die Thronrede folgende Gesegesvorlagen an: bezu welchem folgender Antrag des Abg. Hammacher( natl.) vor Wilden und Kulturvölkern giebt; die sog. Wilden haben stets auch treffend die Förderung des Elementarunterichts, betreffend liegt, daß für jeden nach Artikel 36 der Reichsverfassung zur Ereine Kultur, die eben anders ist als die unsrige, die wir aber des die Entschädigung der Arbeiter bei Unfällen, hebung und Verwaltung der Zölle berechtigten Bundesstaat eine Be wegen durchaus nicht für Unkultur und für schlechter als unfere betreffend die Bermehrung der militärischen Verhörde eingerichtet oder bestimmt wird, welche über die Höhe und Kultur zu halten berechtigt find. Leider geschehe dieses sehr oft, theidigungsmittel des Reiches, betreffend Errichtung eines Berechnung des Eingangszolles für ausländische Waaren während das Geheimniß des Erfolges in Kolonien gerade darin Landwirthschaftsamtes für Jrland, eine Novelle zu dem Gesetze über den Interessenten mit der Wirkung Auskunft ertheilt, liege, die Kultur der sog. Wilden begreifen und achten zu lernen, die Aktiengesellschaften und schließlich eine Bill betreffend das Verbot daß die dieser Auskunft eingeführten grund wodurch zugleich der Völkerkunde ein wesentlicher Dienst geleistet der Einfuhr von Waaren, die in den Gefängnissen anderer Länder verzollten Waaren keiner Nachverzollung wegen Irrthums der Aushergestellt sind. funftsstelle unterliegen und ferner, daß unter Abänderung des§ 12 Frankreich. Dies zusammengedrängt der Juhalt der Thronrede, oder richtiger des Vereinszollgesetzes vom 1. Juli 1869 die Entscheidung über BeDer Schiedsgerichts- Vertrag mit Amerita, schwerden wegen unrichtiger Anwendung des Zolltarifes im einzelnen Paris, Mitte Januar.( Eig. Ber.) Wie auf Verabredung, schweigt ihre Inhaltlosigkeit. die ministerielle Presse die Standalaffäre Meline todt. deffen fie erwähut, ist leider noch nicht ratifizirt. Im amerikanischen Falle durch verwaltungsgerichtliche Behörden, bei deren ZusammenNur der flerifale" Univers", das Drgan der römischen Kurie und Senat machen sich allerhand Bedenken geltend, die jedoch auf klein- fegung waarenkundige Sachverständige zu berücksichtigen sind, oder folglich auch des Rabinets Meline, nimmt nebst der" République lichfte Beweggründe zurückzuführen sind, und vor dem gefunden durch Schiedsgerichte zu erfolgen hat". Française" den Söldling und Bebänderer der reaktionären Groß- Sinn des Volkes feinen Bestand haben werden. bourgeois offen in Schutz. Die radikale Presse rückt ihrerseits mit den Namen der großmüthigen Auftraggeber Meline's heraus, den Das Parlament geht seinem natürlichen Tod entgegen; Nachweis liefernd, daß es sich, entgegen den Behauptungen des Meline'schen Leibblattes um waschechte Kleritale und Monarchisten und alle Parteien, die Regierung voran, bereiten sich auf die Neu Auch der wahlen vor. Herr Rudini will natürlich eine feste Majorität handelt, darunter aktive antirepublikanische Politiker. berüchtigte Rességuier von Carmaux um einen in Deutsch- haben. Er ist nicht gewißigt durch die Erfahrungen seiner zwei land bekannten Namen zu nennen, der freilich mit den bonapar Vorgänger Giolitti und Crispi, die beide sehr starke tistischen Grubenbaronen von Carmaux sich zur Republik bekennt, Majoritäten hatten, und beide von ihren Majoritäten im Stich gezählt zu den Wohlthätern Meline's. Er hat zwanzig Attien der lassen wurden. " République Française" erworben, macht ein sinsenlos an Darmstadt, 19. Januar. Der Darmstädter Zeitung" zufolge tritt der hessische Landtag am 9. Februar zusammen. werde. Italien. Bulgarien. gelegtes Kapital von 10 000 Franken. Die polizeilichen Gewaltakte, Sofia, 19. Januar. Wie es heißt, will die Regierung genau die unter Meline gegen die Carmauxer sozialistische Arbeiterschaft so viele Offiziere nach Rußland abkommandiren, wie emigrirte begangen wurden, entschädigte Rességuier für den Zinsausfall... Offiziere in die bulgarische Armee eintreten. Neben dem französischen Stumm der französische Krupp, Henri Schneider, Direktor der Eisenwerte von Greuzot, bonapartistischer Abgeordneter und Staatslieferant. " " Rußland. Ein Aufruf des Petersburger Vereins für Inzwischen nimmt die durch die Weihnachtsferien unterbrochene Unterstüßung der politischen Berbannten und Ribot'sche Konzentrations" Intrigue, zweifellos Verhafteten" vom 19. November( 1. Dezember 1896), dem mit unter dem Einfluß der Enthüllungen über Meline, einen fröh- Tage, an welchem 15 Jahre seit der Entstehung dieses Vereines verlichen Fortgang. Ein noch nie dagewesenes Spiel: in den Wandel- flossen waren, ist uns zugegangen. Diese 15 Jahre," heißt es in gängen der Kammer beschäftigt man sich bereits mit der Aufstellung dem Aufruf, sind nach dem Regiment des Kaisers Nikolaus I. die vollständiger Liften eines gemischten opportunistisch radikalen schlimmste Periode des russischen öffentlichen Lebens.... Die russische . " Reichstag. 156. Sitzung vom 19. Januar. 1 Uhr. die auf und Beim Gehalt des Staatssekretärs 24 000 m. erhält zunächst das Wort Abg. Lenzmann( frs. Vp.): Es empfiehlt sich, die von dem Abg. Hammacher vorgeschlagene Behörde nicht als Landes, sondern als Reichsbehörde einzurichten. Abg. Hammacher( natl.): Ich wäre bereit, meinen Antrag in diefen Sinne zu ändern, wenn ich nicht befürchten müßte, daß der Bundesrath von einem solchen Inhalt des Antrages nichts wissen will. Abg. v. Stumm( Rp.) hält den Antrag Lenzmann auf reich gefeßliche Regelung für aussichtslos und stellt sich auf die Seite des Vorredners bezüglich des ersten Theiles seines Autrages, während er den zweiten als bedenklich erachtet, weil dadurch diejenigen, welche sich bei der Entscheidung der Auskunftsstellen beruhigen, schlechter gestellt werden könnten als diejenigen, welche die verwaltungsgericht. liche Entscheidung herbeiführen. Abg. v. Heyl( natl.): Man tönnte den Antrag Lenzmann an nehmen, wenn fein Widerspruch seitens der verbündeten Regierungen erfolgt. Erfolgt dieser Widerspruch, dann kann man sich immer noch auf den Antrag Hammacher zurückziehen. Staatssekretär Graf Posadowsky: Die verbündeten Regie. rungen haben 1888 den Antrag einstimmig abgelehnt, weil die Bundesstaaten allein das Recht haben, in letter Instanz über die Bollstreitigkeiten zu entscheiden, zumal es sich dabei auch um zolluchnische Schwierigkeiten handelt. Partei- Nachrichten. # = und daß auch untergeordnete Journalisten empfangen worden sind; Im Abgeordnetenhause haben die Nationalliberalen den An es geht aber nicht gut an, für Journalisten eine besondere Hof: trag eingebracht, die Staatsregierung zu ersuchen: Abg. Beckh( frf. Vp.) tritt für eine reichsgefeßliche Regelung fähigkeit einzuführen. Jedenfalls haben wir aus dem Prozeß Leckert dem Landtage der Monarchie einen Gesegentwurf zur Vorlage der Zollstreitigkeiten ein, im Sinne des Antrages Lenzmann. und mit dem Herrn v. Lützow heilsame Erfahrungen gemacht. zu bringen, durch welchen das Recht auf ein Ruhegehalt und auf Abg. Ulrich( Soz.) weist darauf hin, daß nicht blos die Ein- Erst im Laufe der Untersuchung hat sich herausgestellt, daß Fürsorge für die Hinterbliebenen aller daffelbe bisher entbehrenden, fuhr, sondern auch die Ausfuhr unter folchen furiofen Zoll- durch eine Steihe falscher Ausfünfte eines Kriminalkommissars einer Dienstkündigung nicht unterliegenden Gemeindebeamten in der Entscheidungen zu leiden habe. Redner beantragt daher über den Verdacht und Mißtrauen gegen höhere Beamte verbreitet worden Rheinprovinz nach den gleichen Grundsägen gewährt wird, welche Antrag Hammacher hinaus, daß ein internationales Schiedsgericht ist. Aus Achtung vor dem Gericht, das das Urtheil noch zu fällen für die unmittelbaren Staatsbeamten gelten. filr Bollfireitigkeiten eingerichtet werden möge; ferner soll in allen hat, enthalte ich mich jeder Aeußerung über den Kriminalkommissar. Zollverträgen ein Zufaß aufgenommen werden, wonach es unmöglich Ich werde auch künftig nicht davor zurückschreden, an das Gericht ist, eine Waare ohne Zustimmung der fontrahirenden Regierungen und an die Deffentlichkeit mich zu wenden, wenn Beleidigungen oder anders zu rubriziren, als es bei der Ratifikation des Vertrages der Verleumdungen gegen Beamte begangen werden, das widerFall war. Redner verweist auf die Behandlung der Waaren in spricht nicht der preußischen Tradition, sondern diese erfordert es. Elmshorn wurde unser Genosse Feldvoß mit 540 Stimmen Gemeindewahlen. Bei den Stadtverordneten Wahlen in Rußland. Die Beantwortung der von ihm gestellten Interpellation Aus dieser ganzen Affäre aber ist keine Störung der Einheitlich gewählt; unser zweiter Kandidat, Genosse Göttsche, blieb mit fei von der Regierung abgelehnt worden, trotzdem dadurch nicht die teit in der Regierung entstanden; es herrscht in allen politischen 531 Stimmen nur um fünf Stimmen hinter dem Gegner zurück. schwebenden Verhandlungen gestört, sondern gefördert worden Fragen selbstverständliche vollständige Uebereinstimmung.( Beifall.) Bei der Bürgervorsteher Ersatzwahl in Lehe in Hannover wären, weil den Unterhändlern Deutschlands dadurch das Rück- Abg. Frhr. v. 3eblik( frk.): Auffällig bei dieser Angelegenheit siegte unser Genosse Tischler Alb. Mehliz mit 384 Stimmen von grat gestärkt worden wäre. Die Offenbacher Fabrikanten mußten erschien es nur, daß dieser Beamte Jahre lang sein Treiben fortsetzen 539 insgesammt abgegebenen. für 400 000 Marf fertige Waare, die sie liefern mußten, mit fonnte. Eine einheitliche Regierung ist die nothwendige Vorauseinem dreifach höheren Zollfaz verzollen; dadurch werden zuletzt die segung für den Konstitutionalismus. Zum Etat übergehend, betont Der Parteitag der rheinischen Sozialdemokratie trat am Arbeiter benachtheiligt, weil die nicht mehr abzusehende Waare den Redner die Nothwendigkeit einer Reichs Finanzreform. Trotz der Sonntag in Essen zusammen. Der Parteitag war besucht von Preis und schließlich die Löhne drückt. Auch im Wege des Fracht- augenblicklich günstigen Finanzlage in Preußen dürfen wir die 67 Delegirten und einer Delegirtin, die 17 Babltreise und 50 Drte verkehrs, bei der Behandlung der gebrochenen Fracht wird die Grundsäße weiser Sparsamkeit nicht aufgeben. Bei Ablauf der vertraten. Außerdem waren die Mitglieder des rheinischen Agitationsdeutsche Ausfuhr benachtheiligt. Auf diese Weise werde Deutschland Handelsverträge wird ernstlich darauf Bedacht genommen fomitees, sowie die Reichstags- Abgeordneten Harm Elberfeld und schließlich bei den ganzen Handelsverträgen lackfirt sein. werden müssen, daß deren Verlängerung nicht etwa statt. Gerisch- Hamburg und ein Mitglied des westfälischen AgitationsAbg. Frese( fr. Vg.): Mit dieser Verurtheilung der Handels- findet auf Kosten der deutschen Landwirthschaft. Bei der tomitees anwesend. Vor Eintritt in die Verhandlungen theilte verträge hat sich der Vorredner in die Gefolgschaft der Konservativen Justiz tann es sich nicht um eine sprungreise Vermehrung Grimpe mit, daß die Polizei der Delegirtin und den begeben. Der Antrag Lenzmann, welcher endgillige Entscheidungen der Richter, sondern um die Einstellung der Zahl der nothwendigen Buhörerinnen die heilnahme am Barteitag ver bezüglich der ertheilten Auskünfte schaffe, sei dem Antrage Hammacher Richter handeln; die Kulturaufgaben dürfen hier nicht leiden. Die boten habe. Diese reaktionäre Maßregel kritisirt sich selbst. Den entschieden vorzuziehen. Redner verweist auf die verschiedenartige Reform des Vereinsgefezes wird mit großer Sorgfalt durchgeführt Bericht des Agitationskomitees, der schon durch die Presse bekannt ist, Behandlung von geschältem Reis. werden müssen. Eine Reform der politischen und der Kriminal- gab Neumann Elberfeld. Redner konstatirt ein stetes Vorwärts. Nachdem die Abgg. Hammacher, Fischbeck, Stumm, Lenz- polizei ist nöthig. Auch die Gehaltserhöhungen sind berechtigt. schreiten der sozialistischen Bewegung. Die Geldeinnahme des A.-K. mann, Standy und Staatssekretär Posabowsky zu den Anträgen Abg. Richter( frs. Vp.): Der Finanzminister schob mir die betrugen im legten Geschäftsjahr 3883,45 M., die Ausgabe 3567,48. Hammacher und Lenzmann gesprochen hatten, ergreift das Wort der Schuld zu dafür, daß die Lehrer keine Gehaltserhöhung bekommen Beiträge an das Komitee wurden aus über 70 Orten geleistet. Abg. Lieber( 3) erklärt sich für den Antrag Hammacher. hätten. Wir haben allerdings im Reiche keine neuen Steuern be- Der Bericht rief eine lebhafte Debatte hervor, wobei die Kre= Bei der großen Schuldenlaft von 2290 Millionen Mark muß eine willigt; das wäre auch, wie wir heute sehen, ganz unverantwortlich felder und die Düsseldorfer Delegirten betonten, daß das Entlastung der Zinsenausgabe versucht werden; ob durch Ueber gewesen. In vier Jahren hat sich der Herr Finanzminister um Agitationstomitee den Niederrhein zu wenig berücksichtige. Lam tragung vom außerordentlichen auf den ordentlichen Gtat unter zusammen 268 Millionen zu seinen Gunsten geirrt; er irrt sich berts Saarbrücken macht intereffante Mittheilungen aus dem Inanspruchnahme der Matrikularbeiträge oder der Ueberschüsse, immer nur zu seinen Gunften.( Seiterkeit.) Ich gehe davon aus, Königreich Stumm", wo durch unerhörte Bedrückung der Arbeiter müffen wir uns vorbehalten; auf diese Schuldentilgungspolitit man soll nicht mehr an Steuern erheben, als der Staatshaushalt die Agitation erschwert wird, Heute noch sollen gegen 1500 Bergbas mögen sich die Herren aus dem Abgeordnetenhause merken zur Deckung der Ausgaben fordert. Der heute vorliegende Eifen. leute, die 1898 von der fistalischen Verwaltung gemaßregelt wurden, wird das Zentrum unter feinen Umständen verzichten, ebenso- bahn- Etat fönnte 60 Millionen höher veranlagt werden in den Ein arbeitslos umberlaufen. Redner bemerkt dann, aber auch im Königs wenig wird das Zentrum neue indirekte Steuern bewilligen. nahmen. Das Bestreben, Schäße anzusammeln, ist beim Finanz reich Stumm" werden wir Erfolge erzielen, dafür laffen Sie uns Von den Reichsschulden find 1349 Millionen für unproduktive minister vorhanden. Da ist es denn ganz in der Ordnung, wenn nur sorgen und unterſtüßen Sie uns recht träftig.( Beifall.) Im Zwecke aufgenommen, während die Bundesstaaten 500 millionen im Reichstage der Siegfried ausgeht, um den Schätze hütenden allgemeinen fand die Thätigkeit des Agitationskomitees zustimmende fiberwiefen erhielten. Eine Zwangsschuldentilgung, wie sie in Drachen," nicht zu sagen Lindwurm, zu belämpfen. Anerkennung. Einstimmig wurde ihm Decharge ertheilt. Preußen herbeigeführt wird, werden wir im Reiche ablehnen. Wenn Redner tritt danu für die Reform des Gehaltswesens, Zum Punkt Organisation und Agitation sprachen die verbündeten Regierungen nicht wieder ein Schuldentilgungsgesetz Umgestaltung der Reisekosten, Diäten, Gratifikationen ein. Grimpe, Harms, Franzen u. a. m., besonders über die vorlegen, fo werden wir das thun, wenn nicht die Frage im Etat Die Durchführung des Börsengefeßes mußte die Wirkungen herbei. Theilung der Rheinproving in zwei Agitationsbezirke. Die geregelt wird. Ich will nicht drängen, daß der Schleier über die führen, die wir heute sehen. Vielleicht beginnt bei den Theilung wurde angenommen. Der Regierungsbezirk Düssel Nachforderungen des Auswärtigen Amtes, die auf B 750 000. Agrariern eine Ahnung von dem aufzudämmern, was die dorf bildet von nun an den niederrheinischen Agitationsbemessen sind, gelüftet wird. Aber wir müssen doch zum Ab- neue Börsengesetzgebung für sie zur Folge haben wird, begirt, die übrigen 4 Regierungsbezirke den oberrheinischen. schluß des Etats alle Forderungen der Regierungen kennen. Reformbedürftig erscheint die Polizei und zwar nicht blos die Für den Niederrhein bleibt Elberfeld, für den Oberrhein wird Die Mehrforderungen würden den Matrikularumlagen oder der Kriminalpolizei, sondern auch die politische Polizei. Die Köln Vorort. Die beiden Gebiete halten nunmehr ihre Parteitage Anleihe zur Last fallen. Keines von beiden kann uns erwünscht ganze offiziöse Breßwirthschaft ist entbehrlich, aber sie war noch getrennt ab. fein. Wir werden wegen der Nachtragsforderung die Spannung schlimmer unter dem Fürsten Bismarck. Am besten wäre es, die Die Presse" nahm die Zeit des Parteitages nicht allzulange zwischen Matrikularumlagen und Ueberweisungen nicht vergrößern, Sache im Reichstage vor Herrn v. Marschall weiterzuführen. Aus in Anspruch. An dem Beschluß eines früheren rheinischen Parteiwir werden also an den vorhandenen Etatsforderungen entsprechende dem Prozeß war zu entnehmen, daß es an der Einheitlichkeit im tages, wonach jedes Partei- Organ seinen bestimmten VerbreitungsKürzungen vornehmen. Ministerium fehlt; das Ministerium ist zusammengesetzt aus ver- bezirt haben soll, wurde troh laut gewordener Wünsche nichts Staatssekretär Graf Posadowsky: Der Borredner glaubt schiedenen Elementen, wie etwa das Offizierstorps eines geändert. aus einer Rede des preußischen Finanzministers heraushören zu Regimentes. Fürst Bismard verstand es, auf dem Instrument Ueber die nächste Reichstagswahl referirte Gerischtönnen, daß derselbe dem Zentrum einen Vorwurf gemacht habe der politischen Polizei zu spielen; seine Nachfolger können Hamburg. Er wies auf die Bemühungen der Reaktion hin, das daraus, daß es die Franckenstein'sche Klausel fortgebildet habe. Ich es nicht, oder wollen es aus angeborener Vornehmheit vitalste Recht des Voltes, das Wahlrecht zu verkümmern, und rieth glaube bestimmt versichern zu können, daß Herr Lieber die Aus- nicht.( Murren rechts.) So tam es, daß das Justrument unseren Genoffen nicht so siegesgewieß zu sein, sondern recht eifrig führungen des Ministers mißverstanden hat. Es muß die Schulden- automatisch selbst weiter spielte. Allerlei verlumpte Per zu arbeiten, damit wir jederzeit schlagfertig dastehen. Wer auf tilgung, die im vorigen Jahre eingeleitet ist, unter allen Umständen sonen wurden zum Spioniren gefunden und wir haben erfahren, feinen Lorbeeren ausruhe, der verstehe den Gang der Verhällnisse fortgefeßt werden, aber die Einzelstaaten müssen auch dagegen ge- wie der erhöhte Dispositionsfonds, eine der wenigen Spuren des nicht. Gerisch empfahl dann folgenden, von Barmen geschützt werden, daß sie Matrikularbeiträge über die Ueberweisungen Ministers Köller, verwendet worden ist. Solche Einrichtungen stellten Antrag:" In Erwägung, daß der Zeitpunkt der hinaus zu zahlen haben. Das ist auch die Ansicht des Finanz- müssen beseitigt werden, wenn man die Ehre der Beamten hoch Neuwahlen zum Reichstage immer näher rückt, beschließt ministers. Ich hoffe, daß der Bundesrath einem Schuldentilgungs- halten will. Die Ungeschicklichkeit der politischen Polizei hat sich der Parteitag: In allen Wahlkreisen haben sofort Kreisgesetz zustimmt und daß die Vorlage baldigst dem Reichstage zugeht. oft genug, zuletzt noch in dem Monstre prozeß gegen die konferenzen stattzufinden, die sich mit der Organisation, Agitation Abg. v. Bennigsen( natl.): Die Ordnung der Finanzverhält.ozialdemokratische Vereinsorganisation, deutlich und Aufstellung der Kandidaten für die Reichstagswahl zu be niffe hängt von den Nachtragsetats und von dem in Aussicht ge- gezeigt. Hinsichtlich der Vereinsgesetz- Reform sollte man auch an fchäftigen haben." stellten Gesezentwurfe ab. Es wird sehr wohl möglich sein, sich einem Kanzlerwort nicht drehen und deuteln. Die Zeiten sind schwer Nachdem verschiedene Redner sich zu dem Referat Gerisch's zu mit Herrn Lieber über die Behandlung der Fragen schon bei diesem und ernst, da solle man sich hüten, daß die Regierung nicht unöthig stimmend geäußert hatten, wurde der Barmer Antrag einstimmig Etat zu verständigen. Wir müssen die vorhandenen Schulden tilgen, schweren Erschütterungen ausgesetzt wird.( Beifall.) neue Schulden vermeiden dadurch, daß wir mehr als bisher auf Minister Miquel: Schwankungen wie in den von mir ein- Nach Erledigung einiger Anträge betr. Organisation, gestellt von das Ordinarium übernehmen, daß wir von den Einnahmen des gebrachten Etats find auch vor meiner Amtszeit vorgekommen; sie den Delegirten, trat man ein in die Berathung der Solinger Reiches mehr auf die Ausgaben desselben verwenden als bisher. Es müssen also wohl doch nicht an der Art der Aufstellung, oder an Streitigkeiten. Eine Reihe von Anträgen lagen hierzu vor. wird keine große Schwierigkeit haben, wenn in der Budgetkommission einer besonderen einseitigen Tendenz liegen. Einzelne Kategorien Röln verlangte Ausschluß der Solinger Delegirten, Effen: Nichtdie Frage verhandelt wird, daß eine allseitige Verständigung der Unterbeamten bedürfen der besonderen Berücksichtigung; doch verhandlung der Solinger Geschichten, Elberfeld: Ausschluß des erfolgt. warne ich hiervor, denn wir kommen, wenn jeder Abgeordnete seine Solinger Kreises aus dem rhein. Agitationsbezirk. Gleich zu Beginn des Kategorie vorschlägt, in die schönste Verwirrung. Im Jahre 1887 Parteitages hatte man beschlossen, die Solinger Affäre dennoch und wurden die Richtergehälter einseitig und gegen den Willen der zwar kurz und zum Schluß der Verhandlungen zu erörtern. Staatsregierung aufgebeffert, die Regierung konnte sich nicht wider Daraufhin verließen die fünf Kölner Delegirten den feßen, um die Justizreform nicht zu gefährden, damals hat die Re- Parteitag, folgend einer Weisung ihrer Mandatgeber. Jm gierung betont, daß sie diese Erhöhung ausgleichen müssen, Lange Berlauf der Berhandlungen kamen dann verschiedene Redner scharf haben damals die Landräthe ungünstiger gestanden als die Richter, tabelnd auf die Solinger Affäre zu sprechen. Neumann- Glberohne daß ihre Würde darunter gelitten hätte; ein Beweis, daß feld erklärte unter lebhafter. Zustimmung der Delegirten, das das von ganz anderen Dingen und nicht vom Gehalt abhängig ist. Konkurrenzblatt der Bergischen Arbeiterstimme", Minister v. d. Recke: Die Ausarbeitung eines Kirchhofs die Solinger Freie Preffe", set tein ParteiGesetzes für Rheinland ist auf unvermuthete Schwierigkeiten gestoßen organ. Als nun spät abends der Parteitag in die Erörterung der und bedarf noch weiterer Vorbereitung. Bezüglich des Wahl- Solinger Streitigkeiten eintreten wollte, brachte Gerisch- Hamburg rechts haben Erwägungen stattgefunden, wie dem plutotras folgende Resolution ein:" Der Parteitag erklärt: Da der Partei tifchen Uebergewicht abzuhelfen sei; hierüber schweben noch gegenüber den Solinger Streitigkeiten Solinger Streitigkeiten alle moralischen: Abg. Enneccerns( natl.): Das Anwachsen der Schulden des Ermittelungen statistischer Natur, deren Ergebniß ich dem Hause 3wangsmittel versagt haben, so geht sie über den Reiches ist zum großen Theil eine Folge der Franckenstein'schen mitzutheilen beabsichtige. Was das Vereinsgefeß aulangt, so Solinger Zwist einfach zur Tagesordnung über und lehut jede Klausel, weil wir die Ueberschüsse damals nicht benutzen konnten für wird das Versprechen des Reichskanzlers eingelöst werden. Von Verantwortung für tommende Solinger Streitig= die Schuldentilgung und für die Uebernahme von außerordentlichen einer Verzögerung fann dabei keine Rede sein, ebenso werden Sie feiten entschieden ab." Gerisch begründete seine ReAusgaben auf das Ordinarium. der Regierung das Recht bestreiten können, in die betr. Novelle solution eindringlich. Ein Solinger Delegirter trat ihm Abg. Pichler( 3.) erklärt, daß man in Bayern immer noch das weitere Bestimmungen aufzunehmen. Was die Polizei entgegen. Dann wurde in namentlicher Abstimmung die Resolution Geld zu den nöthigen Kulturaufgaben gehabt habe, was in einem betrifft, so sollte man doch nicht so generell von ver: Gerisch mit 34 gegen 33 Stimmen angenommen. anderen Einzelstaate nicht der Fall gewesen sein soll. Bayern hat brecherischen Beamten sprechen, um so weniger, als die Prozesse Nach einem furzen Schlußwort des Vorsitzenden beendete der immer noch Ueberschüsse gehabt. ja noch nicht beendet sind. Ich bin bereit, alles zu thun, um die Parteitag seine Tagung mit einem Hoch auf die internationale entdeckten Uebelstände zu beseitigen; aber vor allgemeinen Schlüffen Sozialdemokratie. soll man sich hüten. Wir müssen jedenfalls unsere politische Polizei auf eine besondere Höhe bringen, nicht aber sie herunterzudrücken suchen. Die Beamten bedürfen einer großen Selbständigkeit, daraus erklären sich auch die vielerörterten Vorkommniffe. Abg. Graf Limburg- Stirnm( t.): Ich hoffe auch, daß mit der Zeit sich eine Verständigung zwischen Einzelstaaten und Reich ergeben wird. Ich habe schon Anzeichen dafür gefunden, daß das Zentrum nach und nach auf den Standpunkt tommt, eine feste Norm für die Auseinandersetzung zwischen Reich und Einzelstaaten herzustellen. Entsprechend den veränderten Verhältnissen und Zahlen muß die Franckenstein'sche Klausel geändert werden. Der Grundgedanke der Klausel verdient aber auch heute noch Anerkennung, daß man nicht die Einzelstaaten durch die Forderungen des Reiches überdrückt. Ich wünsche, daß Sie sich alle dahin bescheiden, daß die Parlamente nicht im stande sind, Sparsamkeit zu üben. Deshalb muß eine feste gefeßliche Form festgestellt werden im Interesse der Sparsamkeit und der traditionellen Politit.( Beifall rechts.) Abg. Lieber( 3) ist dankbar für die Zustimmung, die seine Anregung gefunden habe, aber die staatsrechtliche Bedeutung der Franckenstein'schen Klausel dürfe durchaus nicht angetastet werden. Eine Veränderung würde erfolgen durch eine automatische RegeIung, aber nicht durch eine alljährlich stattfindende Auseinander setzung. Darauf wird ein Bertagungsantrag angenommen. Präsident von Buol macht Mittheilung von dem Eingange der Interpellation des Abg. Hahn, betreffend das Wegerecht auf See. Schluß 514 Uhr. Nächste Sitzung: Mittwoch, 1 Uhr. ( Interpellation Hahn; Fortseßung der Etatsberathung.) Abgeordnetenhaus. " angenommen. " " Baul Singer in einer von über 2000 Personen besuchten BoltIn Nürnberg sprach am Montag Reichstags- Abgeordneter versammlung unter stürmischem Beifall über das Thema: Die Minister Brefeldt: Die Materie des Börsengefeßes ist wirthschaftliche und politische Lage und die Sozialdemokratie. eine sehr problematische, die Wirksamkeit der Börsengeschäfte aber Reichstags: Abgeordneter Frih Herbert in Stettin er eine weite Kreise treffende. Die Maßregeln, welche einzelne Börsen sucht uns um Aufnahme folgender Buschrift: zu treffen für gut befunden haben, find so schwerwiegende, daß ich In der letzten Sonntags- Nummer tabelt mich der Vorwärts", eine Verantwortung dafür ablehne. Im Landwirthschaftskammer- Gesetz weil ich den Correspondent" verklagt habe, und noch obendrein ist den Landwirthschaftsvertretern das Recht der Mitwirkung bei der nicht am Erscheinungsorte, sondern in Stettin. Da ich jede Woche Preisfeststellung gesichert( Sehr richtig! rechts) und an diesem Recht nach Berlin fomme, so hätte die Redaktion sich doch erst über die halte ich feft.( Bravo! rechts.) Die Berliner Produktenbörse hat Gründe zu meinem Vorgehen informiren fönnen, ehe sie loslegte. die Zulassung von Landwirthschafts- Vertretern abgelehnt. Die So wichtig ist die Sache nicht, daß sie nicht noch etwas Beit gehabt Durchführung einiger weiteren, von den Börsen hätte. Was zunächst die Hauptsache anbetrifft, daß ich überhaupt gewünschten Anordnungen, ist in Aussicht geflage, fo geschieht es nicht aus persönlicher Empfindlichkeit, sondern 21. Sigung vom 19. Januar 1897. 11 Uhr. nommen. Die von den Landwirthen gewünschte Unterscheidung weil ich im Interesse unserer Partei der Legendenbildung ents Am Ministertische: Miquel, Sammerstein, Bosse, einzelner Produktenforten bei der Preisnotirung sollte wenigftens gegentreten muß, genau so wie Genoffe Singer seinerzeit geThielen, Schönstedt, später Fürst Hohenlohe und zahl- versucht werden.( Sehr richtig! rechts.) Die freien Vereinigungen zwungen war, im Interesse der Partei das bürgerliche Gericht anreiche Rommiffarien. find nicht identisch mit Börsen, ihre Notirungen feine Börsen zurufen. Damals hat der Vorwärts" dieses Borgehen nicht geDie erste Etatsberathung wird fortgesetzt. notirungen. Auf die Dauer, glaube ich, geht das doch nicht. Be- tabelt, sondern gerechtfertigt. Für Parteigenoffen sollte aber der Regierungskommiffar Geh. Rath Althoff legt infolge der dauern muß ich allerdings den scharfen Ton, der in der Preffe Spruch nicht gelten:„ Wenn zwei dasselbe thun, so ist es nicht gestrigen Anregung des Abg. Sattler die von der Regierung gegen die Börse vielfach angeschlagen worden ist. Ich hoffe, daß daffelbe." Die Stettiner Buchdrucker sind in ihrer Mehrheit fo geplante Aenderung der Professoren- Honorare dar. Die Ein- es sozialistenfeindlich, daß sie bei der Gewerbegerichtswahl im letzten richtung der Kollegiengelder solle beibehalten, aber eine gleichmäßige gelingen wird, die ftreitenden Theile zu versöhnen.( Beifall.) Das Haus vertagt sich. Morgen 11 Uhr: Weiterberathung. Sommer ein Bündniß mit den Hirsch- Duncker'schen Gewerkvereinlern abgeschlossen hatten, um die Kandidaten des Gewerkschaftsfartells zu Fall zu bringen, freilich ohne Erfolg. Die Verleumdung. welche sich jetzt im Correspondent" findet, ist nicht zum ersten Parlamentarisches. Wertheilung derselben angestrebt werden. Zeige sich das undurchführbar, dann werde man die Verstaatlichung der Kollegiengelder in Aussicht nehmen. Hier geht die Regierung von dem Bestreben aus, die Professoren in ihren Honorarbezügen sicherer zu stellen, als dies Die Budgetfommission des Reichstags erledigte am Dienstag Mal erfchienen, sondern schon vor anderthalb Jahren einmal; fie ift bisher möglich gewesen ist. das Extraordinarium des Postetats. Zur Abseßung gelangte mur damals von der kapitalistischen Presse beinahe im ganzen Reiche zu Reichskanzler Fürst Hohenlohe erwidert auf die gestrige Anregung eine Forderung zur Erwerbung eines Grundstücks in Roburg von einem Verleumdungsfeldzuge gegen mich benugt worden, aber ich des Abg. Limburg; derfelbe habe die Nothwendigkeit anerkannt, 215 953 M. Alles übrige wurde bewilligt. Ebenso wurde das habe mich damals gleichwohl mit einer Berichtigung begnügt. Als daß die Regierung mit der Presse Beziehungen unterhalten müsse; Ordinarium des Eisenbahnetats für Elsaß Lothringen unverändert jezt die Beschuldigung ohne alle Veranlassung wiederholt wurde, er hat dann beklagt, daß gewiffe Preßtreibereien stattgefunden haben bewilligt. habe ich mich wiederum mit einer kurzen Berichtigung begnügt, und scheinende Buchdrucker- Wacht". erst nach einer zweiten Einsendung, aus welcher hervorgeht, daß es hörigen schlesischen Werke, hiervon betroffen werden, da die Referent Schneider schilderte an der Hand von Thatsachen die fich um eine wohl überlegte Verleumdung handelt, die wiederkehren österreichischen Werte ohne Zweifel sofort versuchen würden, in bekannte elende Lage der Bäckerei- Arbeiter und wies das unbegründete wird, habe ich Klage eingereicht, um dieses Treiben zu beenden. Es Schlesien sich einzunisten, und unter dem Schuße der hohen deutschen Gerede der Innungsmeister, der Maximalarbeitstag ruinire das giebt ja Leute, welche meinen, ein sozialdemokratischer Abgeordneter Syndikatspreise werde ihnen dies auch gelingen. Gewerbe, treffend zurück. Es sei bis jetzt noch niemandem gelungen, müsse sich unter allen Umständen alles gefallen lassen, und die in Das schweizerische Bundesgericht hatte vor einiger Zeit die nachzuweisen, daß ein Meister infolge der 12 stündigen Maximal helle Entrüstung gerathen, wenn ein solcher Mann einmal tlagt. Klage eines Bäckers gegen einen aargauischen Bäckerverband gut arbeitszeit zu grunde gegangen ist. Dagegen sei es gewiß, daß der Zu diesen Geduldigen habe ich nie gehört. Der„ Correspondent" geheißen, der ihn in der freien Ausübung des Gewerbes beein- unsinnige Konkurrenztampf, der oft nur durch übermäßige Aus. it auch kein Arbeiterblatt in sozialistischem Sinne; er steht auf trächtigt hatte durch Anwendung von Mitteln, die geeignet waren, bentung ber Gesellen geführt wurde, etwas eingeschränkt worden ist. teiner anderen Stufe, wie das Organ der Hirsch- Duncker die Lieferanten durch Zwang vom Verkehr mit dem Kläger Da es mehrfach vorgekommen sei, daß Arbeiter gemaßregelt wurden, schen Gewerkvereine und in seinen Spalten werden sozial abzuhalten, also die für dessen Geschäftsbetrieb nothwendigen Be- weil sie den Behörden gegenüber wahre Angaben betreffs Ueber. demokratische Abgeordnete mit Vorliebe, angegriffen. Genosse Auer ziehungen zu zerstören. Einen ähnlichen Boykottfall hat nun auch schreitung der Bundesraths- Berordnung machten, so ersucht der Redner weiß davon ein Lied zu fingen. Das einzige Organ der Buchdrucker, das Bezirksgericht von Wil im Kanton St. Gallen behandelt. Ueber darum, solche Fälle erst immer dem Vorftande der Organisation mitwelches auf sozialdemokratischem Boden steht, ist die in Leipzig er einen Bäcker dieser Ortschaft war wegen„ Preispfuscherei" vom zutheilen, ehe sie der Behörde angezeigt werden. Sollte es dem Treiben der fozialdemokratischer Abgeordneter ein Blatt, das Arbeiterorgan sein fekte den Müllerverband, mit dem die organisirten Bäcker einen, ordnung zu veranlassen, dann könne vielleicht ein gewiffer Haß der Es ist schlimm genug, wenn ein dortigen Verband die Sperre verhängt worden und letzterer Innungsmeister gelingen, eine Rücknahme der betreffenden Berwill, verklagen muß, aber das ist nicht meine Schuld. Das Bedenkliche des ambulanten Gerichtsstandes bei politischen licher Interessen abgeschlossen hatten, von ihrem Boykottbeschluß Meister ruinirt werden. Der nächste Redner Klammed betonte, daß wie sie glaubten, rechtsverbindlichen" Vertrag zur Wahrung beruf: Gesellen gegen die Meister plaßgreifen, und in dessen Folge mancher Prozessen ist mir sehr wohl bekannt. Ich habe aber auch in meiner gegen den unbotmäßigen Kollegen in Kenntniß. Infolge beffen die Arbeiter mit einer Verschlechterung des Maximalarbeitstages für die Deffentlichkeit vollständig bedeutungslosen Privatsache die fonnte dieser sich kein Mehl mehr verschaffen, es sei denn zu höheren ebenso wenig einverstanden sein könnten, wie mit der geplanten EinKlage nur deshalb in Stettin angebracht, weil hier sämmtliche Preisen außerhalb des Müller- Ringes. Der Boykottirte reichte eine führung der Maximalarbeitswoche. Unter anderem war zu dieser VerZeugen wohnen und dadurch dem Verklagten Kosten erspart werden. Entschädigungsklage ein und das Gericht verurtheilte den Bäcker: Sammlung auch der Obermeister Gemeinhardt eingeladen, der jedoch Mir liegt nur daran, festgestellt zu sehen, daß die mir gemachten verband zu 600 Frs. Schadensersatz und den Kosten. in einem Schreiben sein Ausbleiben damit begründete, daß die Ver Vorwürfe unwahr sind. Ich bin sofort bereit, die Klage zurückfammlung eine sozialdemokratische sei, denn es sei ja unter den zuziehen, wenn der Redakteur des„ Correspondent" mit mir vor ein Gesellen ein Flugblatt sozialdemokratischer Tendenz verbreitet unparteiisches Schiedsgericht geht. Friz Herbert. worden. Einzelne Meister waren anwesend, von denen Innungmeister Mit dieser Erklärung hat, wie wir anerkennen, Genosse Herbert Rau das Wort nahm. Er gab zu, daß wohl in manchen Bäckereien das seinige gethan, um die Angelegenheit in die richtigen Wege zu die dortige Filiale des Deutschen Holzarbeiter Verbandes eine nicht alles in Ordnung sein möge, im großen und ganzen wären die Ueber die Verhältnisse in den Dresdener Tischlereien ha Der Sozialdemokrat," das wissenschaftliche Organ der Statistit aufgenommen, die allerdings nur einen Theil der in Bustände jedoch nicht so schlimm, wie sie von feiten der Arbeiter englischen Sozialdemokraten, liegt in seiner ersten Nummer vor. Frage kommenden Betriebe umfaßt, denn es wurden von 246 aus- immer hingestellt würden. Im übrigen versichert der Redner, er wünsche, daß die Vorordnung von den Meistern auch durchgeführt nur 160 genügend beantwortet, aber werde. Der Sozialdemokrat" soll in erster Linie die Lehren des wissen- gegebenen Fragebogen Hierauf trat Reichstags Abgeordneter Bebel mit immerhin ein Bild der Lohn- und Arbeitsverhältnisse von leiten. " gegenstehen, zu Wort kommen. " Und abermals 6 Wochen Haft sind dem verantwortlichen Redakteur des Voltsblatts für Halle", Genossen Karl Brand, laut Strafbefehl zudiktirt, weil in der Neujahrsnummer des Boltsblatt" gefagt war, die noch bestehenden Boykotts würden als Erbschaft aus dem alten Jahr ins neue herübergenommen. tribüne" in Düsseldorf, Genosse Wessel, hat während feines vierzehntägigen Aufenthalts im dortigen Gefängniß Düten tleben müssen. Nach Verbüßung der Strafe ist er wieder auf freien Fuß gesetzt, da sein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gegen eine Verurtheilung zu 2 Monaten Gefängniß an genommen worden ist. Seine gegen das Urtheil im Duellprozeß eingelegte Revision tommt am 25. Januar vorm Reichsgericht zur Verhandlung. Boziales. 46 die Lohn, in 113 die Akkordarbeit vor. = = schaftlichen Sozialismus, wie sie Marx und Engels uns hinter: 2317 Gehilfen giebt, die sich auf die einzelnen Branchen Schlagenden Gründen dem Ansturm gegen den Maximal- Arbeitstag lassen haben, zur Verbreitung bringen, jedoch sollen andere Richtungen folgendermaßen vertheilen: Bau 542, Bau und Möbel 315, Möbel entgegen und wies darauf hin, daß in anderen Staaten, beispiels des Sozialismus, auch solche, die unsern Anschauungen direkt ent- 240, Pianoforte 681, Quiforren und Mobelle 151, Bolstergestelle York weitgehende Bor schriften im Interesse der Bäckerei bestehen, ohne daß Als erster Artikel ist eine Biographie des jetzt noch lebenden 136, Billardtischlerei 17, Stuhlpolirerei 19, Photographische Apparate die Meister dabei zu grunde gehen. Der Redner empfahl 187, Verschiedenes 29. Jm Pianofortebau sowie im Bau von photo ( aus der Feder Dr. Avelings und mit Portrait versehen) gegeben. Entwickelung zum Großbetriebe stattgefunden. In der Pianofortebranche Bäckermeister Merkel erklärte fich für einen zwar nicht prinzipiellen 80 jährigen ehemaligen Chartisten George Julian Harney graphischen Apparaten und von Polstergestellen hat eine bedeutende zum Schluß den Arbeitern, dafür einzutreten, daß die be verschlechtert werden. Harney war ein intimer Freund von Engels und Mary. giebt es einige Betriebe, die mehrere hundert Arbeiter beschäftigen Gegner des Marimalarbeitstages, jedoch verwerfe er die damit ver Außerdem enthält die Revue noch eine Reihe sehr bemerkenswerther und die zahlreichen kleinen Unternehmer der Branche mehr und bundene Polizeiaufsicht. Er behauptet, daß es nicht eine Bäckerei Artikel, so z. B. den über die indischen Eisenbahnen und die Hungersnoth" und andere. mehr zurückdrängen. Die durchschnittliche Arbeitszeit für alle in Berlin gebe, welche den vorgeschriebenen Arbeitstag inne halte. Die Beitschrift erscheint im Verlage der„ Twentieth Century Branchen beträgt 10 Stunden, in den einzelnen Branchen stellt sich Er selber bekenne, die Verordnung übertreten zu haben. Nachdem Preß", 37a Cleertenwell Green, London E. C. und fostet pro Nummer und Möbel 10, Möbel 10, Pianoforte 93/4, Hutformen und Modelle 10, der Arbeiter gesprochen hatten, wurde folgende Resolution ander Durchschnitt der Arbeitszeit folgendermaßen: Bau 10¹/ 2, Bau noch mehrere Redner mit großer Wärme für die Forderungen 2 Pence. Wir wünschen dem neuen Organ den besten Erfolg. Polstergestelle 101/4, Billards 10, Stuhlpolirer 10, Photographische genommen: Apparate 91/2, Verschiedenes 101/2. Während die Arbeitszeit, die Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " Die Versammlung protestirt ganz entschieden gegen jeden Ber im Jahre 1885 durchschnittlich 12 Stunden betrug, bis 1891 such," die Verordnung vom 1. Juli 1896, betreffend die Arbeitszeit nach und nach auf durchschnittlich 10 Stunden reduzirt worden in Bäckereien, zum Nachtheil der Arbeiter. abzuändern, da die Verist, ist seitdem eine weitere Verkürzung nicht eingetreten. Bon den 160 Betrieben, auf die sich die Statistik erstreckt, ordnung eher zu wenig als zu viel zum Schutze der Gesellen und herrscht in Lehrlinge vorschreibt. Im Hinblick auf die in in vielen Bäckereien herrschenden: Das Ueberstundenunwesen scheint unter den Dresdener Tischlern Der Redakteur der" Niederrheinischen Volk 3 noch sehr verbreitet zu sein, denn es machten 390 Gehilfen in einem schlechten sanitären Zustände ist eine Spezialkontrolle durchaus noth. Jahre 50 886 Ueberstunden, also tommen auf den einzelnen durch- wendig." schnittlich 130. Am häufigsten kommt die Ueberzeitarbeit in der Arbeiter zu gewinnen, werden am Montag, den 2. Februar, drei Um auch das große Publikum für die Interessen der BäckereiSutformen- und Modelltischlerei vor, was sich daraus erklärt, Bolksversammlungen mit dem Thema:" Die Zustände in den daß diese Branchen ein Saisongewerbe sind. Der Stunden- Bäckereien und die Konsumenten" in folgenden Lokalen abgehalten: lohn betrug durchschnittlich im Baufach in Lohn 35, in Nieft, Weberstraße; Gisteller, Chausseestraße; Königs. Afford 381 Pfennige, Bau und und Möbel 381/4 refp. 871/2, of, Bülowstraße. Röbel 321/2 resp. 841/2, Pianoforte 88 resp. 39, Hutformen und Modelle 361/4 refp. 431/2, Polstergestelle 31 resp. 311/2, Billards Von der Firma Förfter u. Runge wird im gestrigen 361/4 resp. 30, Stuhlpolirer 321/2 refp. 311/4, Photographische Appa- Vorwärts" berichtet, daß die Angaben in der Versammlung der rate 871/4 refp. 381/2, Verschiedenes 321/2 refp. 371/4. Hiernach haben Schloffer, in ihrer Fabrit schwanke der Verdienst zwischen 12-14 M., Zuzug von Arbeitern nach Hamburg ist während der geringeren Verdienst als im Lohn. die Stuhlpolirer und die Billardarbeiter im Alford einen unrichtige seien. Demgegenüber stelle ich fest, daß Leute, die vom Der höhere Akkord- Militär entlassen, mit 15 M. Wochenlohn eingestellt wurden, ältere Dauer der dortigen Lohnbewegung aufs strengfte fernzuhalten! verdienst in in anderen Branchen wird nur durch ungemein Arbeiter verdienten im Akkord zum Beispiel bei den Gartenmöbeln Achtung! Musikinstrumentenmacher! Ferner giebt bie Statiftit in 22 Arbeitsstunden 16 M., macht pro Stunde 222/9 Pf. oder 14 M. Ju Leutsch bei intensives Leipzig haben die Tischler und Maschinenarbeiter Aufschluß über den Stand der Organisation, der leider im all- in 60 Arbeitsstunden. Außerdem wurden einem Kollegen, der 14 M. der Flemming'schen Fabrit mechanischer Musik- gemeinen nicht günstig ist, denn von 2317 in die Statistik ein- verdient hatte, 2 M. abgezogen, blieb Wochenverdienst von 12 M. werte wegen Maßregelung eines Kollegen die Arbeit eingestellt. geschlossenen Gehilfen sind nur 935 organisirt, also etwa 40 pet. Löhne von 83 M. existiren überhaupt nicht, sondern der Höchstlohn Einige Metallarbeiter, die die Arbeit der Ausständigen machen Am ungünstigsten stehen in dieser Hinsicht die Pianoforte- Arbeiter mit für gelernte Arbeiter beträgt 35 Pf. pro Stunde. Eine Ausnahme follten, haben gleichfalls die Arbeit niedergelegt. Zuzug von Holz- 205/7 pet. da, während die Stuhlpolirer mit 7334 und die Arbeiter im Verdienst ist auch vorhanden, nämlich ber Kolonnenführer und Metallarbeitern ist daher bis auf weiteres fernzuhalten. auf photographische Apparate mit 722/3 pet. am besten organisirt sind. Geiseler verdient manche Woche im Akkord 42 M. Wie sieht es da In der Bambusmöbelfabrik von Rösemann in Berlin, 621/4 pet, die Bautischler mit 551/3 pet., die Billardarbeiter mit Dann folgen die Arbeiter auf Hutformen und Modelle mit aber mit dem Verdienst der beiden Helfer aus? Im übrigen werden wir die Zustände von Förster u. Runge in Brückenſtr. 10, war ein Arbeiter auf die Idee gekommen, daß der 48, Bau und Möbel 381/8, Verschiedenes 361/2, Möbel 32, Polster- einer demnächstigen Wertstellenbesprechung des näheren beleuchten Bambus auch zur Herstellung von Kinderwagenkörben verwendet werden könne. Er fertigte mit Hilfe von einigen seiner Kollegen, geſtelle 312/3 pet. Die Zahl der Lehrlinge ist teine übermäßige. Es und hierzu die Herren Förster u. Runge einladen. Paul Quaft, die mit ihm zusammen in derselben Fabrit arbeiteten, Zeichnungen Arbeiterinnen, die meistens mit Fournierzusammensetzen beschäftigt fommen deren 12 auf je 100 Gehilfen. Die Verwendung von Vertrauensmann der Schloffer Berlins. Gewerkschaftliches. Arbeiten erreicht. und trat mit auswärtigen Kinderwagenfabrikanten in werden, ist noch geringer, fie machen etwa 4 pet. der Gehilfen. Depelichen und letzte Nachrichten. Berbindung, um beren Rundschaft zu erwerben. Für den Fall, daß ihm Aufträge ertheilt würden, wollte er dann zahl aus. folche Bambus- Körbe in eigenem Betriebe herstellen. Wie man uns weiter mittheilt, ist aus dem Projekt nichts geworden, weil sich die Bambus- Körbe zu theuer stellen würden. Das wäre num nicht weiter " 3 Versammlungen. der Petersburg, 19. Januar.( W. T. B.) Gestern starb der PräHamburg, 19. Januar.( W. T. B.) Im Hafen follidirte heute englische Dampfer Nigel" mit dem englischen Vollschiff schlimm gewesen, wenn nicht der Chef der Rösemann'schen Fabrit, lung, einberufen von der Vertrauensperson der Frauen Berlins, englischen Biermaster Pirrie". Ersterer lief dann gegen einen ZollEine von etwa 1200 Personen besuchte Volksversamm" Poseidou". Beide Schiffe sind nicht sehr erheblich beschädigt. Ferner follidirte der schwedische Dampfer" Frans" mit dem als er von der Angelegenheit hörte, den Erfinder und sämmtliche tagte am Montag im Keller'schen Saale. Reichstags- Abgeordneter ponton und beschädigte dieses erheblich. Auch Frans" litt bedeutend. andere Arbeiter entlassen hätte, weil sie ihm von der Erfindung nichts mitgetheilt haben. Der Vorstand des die demoralisirende Wirkung des Gegensatzes zwischen Reich und Arm. dem Kriegsschiff„ Raiser Franz- Josef" feien Besttranke gewesen, Peus hielt einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über Wien, 19. Januar.( B. H.) Die Nachricht des" Piccolo", auf Verbandes der in der Korbmacherei beschäftigten Rebner beleuchtete mancherlei sittliche Schäden, die von der wird als falsch bezeichnet und hinzugefügt, das Schiff sei seit längerer Arbeiter Berlins und Umgegend weist angesichts dieser heutigen Wirtschaftsordnung gezeitigt werden, verweilte insbesondere Zeit im Hafen von Bola. Entlassungen die Korbmacher auf den hohen Werth der Organisation bei der Betrachtung der unwürdigen Stellung des Weibes hin, die bei genügender Stärke den Arbeiter sehr wohl davor be- unter der Herrschaft Stockholm, 19. Januar.( W. T. B.) Der Reichstag wurde des Kapitalismus und plädirte zum heute vom König mit einer Thronrede eröffnet, in welcher zunächst hüten kann, vom Unternehmer rein willkürlich brotlos gemacht zu Schluß für raftloses Mitarbeiten an Den werden. Möge dieser Appell, sich zu organisiren, von jedem Korb der Sozialdemokratie, als des einzigen Mittels zur Herbeiführung hervorgehoben werden. Die Bewilligungen für das Heer, die der Bestrebungen die freundschaftlichen Beziehungen Schwedens zu dem Auslande macher Berlins und Umgegend voll gewürdigt werden! besserer ökonomischer und sittlicher Zustände. Ein Diskussions Berliner Zeitungsfeßern gefordert wurden, find, wie in Nothleidenden durch materielle Unterstüßung beispringen follten, hätten immer nur die Sicherung der nationalen Bertheidigungs. Die Normativbestimmungen für Zeitungsfat, die von den redner forderte von den Sozialdemokraten, daß sie schon jetzt den Rönig als nothwendig begehren müsse, sowie die früheren, vom Reichstage bewilligten Forderungen des Königs für das Heer der bürgerlichen Presse berichtet wird, von den Prinzipalen ab- worauf Beus in seinem Schlußwort erwiderte, daß die fozial mittel und der Aufrechterhaltung der Neutralität zum Zweck gehabt. gelehnt worden. Eine unter dem Vorsitz des Buchdruckereibesitzers demokratischen Arbeiter ihre fämpfenden Klaffengenoffen stets nach Der König gedenke, die Bewilligung der Mittel zur versuchsweisen Bürenstein, des Prinzipalsleiters des Tarifamtes, abgehaltene Ber- besten Kräften unterstützen. Die Bersammlung erklärte sich durch Mobilifirung eines Armeekorps zu beantragen. Endlich kündigt die ſammlung sämmtlicher Interessenten beschloß, nicht in Berathung Annahme einer Resolution mit dem Referenten einverstanden und Mobilifirung eines Armeekorps zu beantragen. Endlich fündigt die Thronrede den Weiterbau der nördlichen Staatsbahn in der Richüber diese Angelegenheit zu treten, da der seit Juli v. J. eingeführte endete mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie. tung der finnischen Grenze an. neue Tarif genügende Handhabe auch für den Zeitungssatz biete. Ju einer Versammlung der Metallarbeiter, die am Die Deutsche Berg: und Hüttenarbeiter Zeitung" in Sonntag im Kolberger Salon tagte, besprach Näther die fident der Staatseisenbahn- Verwaltung Wassilewsky an der Ver Bochum erklärt auf verschiedene Anfragen, ob in diesem Frühjahr Lage der Metallindustrie, wobei er insbesondere darauf wundung, welche er bei dem am 17. Dezember gegen ihn verübten ein Streit der Bergarbeiter in Aussicht stehe, daß un hinwies, daß die Unternehmer ihr Klassenbewußtsein in Mordversuch des Unterbeamten Sacharow erhalten hatte. überlegte Aktionen nicht von den organisirten Bergleuten, die die weit höherem Grade befunden, wie die Arbeiter. Das zeige die Petersburg, 19. Januar.( W. T. B.) Da bisher die den Macht des Kapitals fennen, sondern von der großen Masse der zunehmende Erweiterung der Unternehmer Organisationen, fowie Arbeitern gelegentlich des Ausstandes im vergangenen Sommer Unorganisirten zu befürchten sind, die von den Zechenverwaltungen der Umstand, daß die augenblickliche stillere Geschäftszeit dazu gegebenen Zusicherungen über die Festsetzung der Arbeitszeit nicht vergerade mit Vorliebe bestätigt werden. benutzt werde, Lohnreduktionen und Verlängerungen der Arbeitszeit wirklicht worden sind, traten mit Eintritt des Winters in mehreren Eine Mitglieder Versammlung des deutschen Schneider: einzuführen und Maßregelungen solcher Arbeiter vorzunehmen, die Fabrikbezirken neue Gährungen unter der Arbeiterbevölkerung auf, und es und Schneiderinnen- Verbandes in Hannover befaßte sich mit gewerkschaftlich thätig sind. Um diesem Treiben erfolgreich entgegen wurden Aufrufe zur Arbeitseinstellung vertheilt. An verschiedene den fortgesetzten Polizeimaßregeln, denen die dortige Mit- freten zu können, müßten auch die Arbeiter mehr als bisher ihr Fabrikinspektoren und höhere Polizeibeamte gelangten Zuſchriften, gliedschaft schon seit über einem Jahr ausgesetzt ist. Der Aufforde- Klaffenbewußtsein bethätigen und die Bestrebungen der Organisation in denen an die Erfüllung der gegebenen Versprechungen erinnert rung zur Einreichung der Mitgliederliste beschloß die Versammlung unterstützen. Redner ging zu dem Streit bei Zimmermann wird. Zur Zeit haben in mehreren Fabriken in Petersburg und nicht zu entsprechen. Da die Filiale fortgesetzt als politischer Verein Buch loh fiber und bezeichnete deffen Aussicht als eine günstige, sodaß im Innern des Landes wieder Arbeitseinstellungen begonnen. Wie betrachtet und deren Versammlungen, wenn Frauen anwesend sind, ein Erfolg der Ausständigen zu erwarten sei, wenn diese durch die verlautet, hat nun eine Regierungskommiffion ein Statut ausgearbeitet, ständig aufgelöst werden, wurde einstimmig beschlossen, die Filiale Kollegen in jeder Weise, namentlich durch Fernhalten des Zuzuges, welches die Arbeitszeit am Tage auf 10/2, 111, und 12% Stunden aufzulösen und sich als Ginzelmitglieder dem Zentralverband anzu unterstützt würden. Vor allen Dingen sollte es sich jeder Arbeits- und für die Nacht auf 9 Stunden in ganz Rußland feftfeizt. schließen. lose zur Pflicht machen, niemals während eines Streits das Arbeits- Petersburg, 19. Januar.( W. T. B.) Auf dem hiesigen nachweis Bureau der Metallindustriellen in der Gartenstraße Münzhofe ist mit der Nikolaibahn eine Karawane aus Sibirien einbenutzen, weil daselbst in erster Linie die vom Streit betroffenen getroffen, welche 610 Bud Gold überbrachte. der etwa einen solchen Arbeitsschein zurückweise, auf vier Monate von dem Arbeitsnachweis ausgeschloffen werde. In der Diskussion führten mehrere Redner Einzelheiten über den Streit bei Zimmer mann und Buchloh an, auch wurde über das Verhalten einzelner Polizeibeamten, die vor der Fabrik den Sicherheitsdienst ausüben, geklagt und ein Fall angeführt, wo ein Streifender wegen des Verhaltens eines Schußmannes fich genöthigt fah, gegen diesen Beamten eine Beschwerde bei dessen Vorgesetzten anzubringen. Die Versamm lung verpflichtete sich, den Streifenden in jeder Hinsicht ihre Unterfügung zu theil werden zu laffen. In Tannhausen bei Wüstegiersdorf in Schlesien haben, wie uns telegraphisch gemeldet wird, 400 Weber und Spuler der Firma Meyer u. Rauffmann die Arbeit eingestellt. Unternehmer- Derbände. Die Errichtung eines deutschen Walzdraht- Syndikats wird vom Rheinisch- Westfälischen Walzwerksverband geplant. Das Zustande tommen ist vom Beitritt der Walzwerke abhängig, die dem Verbande bis jetzt nicht angehörten. London, 19. Januar.( W. Z. B.) Wie dem„ Reuter'schen Bureau" aus Malta von heute gemeldet wird, ist wegen der in Indien herrschenden Seuche Befehl ergangen, durch welchen den aus Indien kommenden Schiffen verboten wird, Passagiere, Mannschaften oder Güter zu landen. Dagegen ist es den Schiffen ge= stattet, unter strenger Beobachtung der Quarantäne Kohlen einzus nehmen. Newyork, 19. Januar.( Meldung des Reuterschen Bureaus".) Nach einem Telegramm aus Havana ist im Flusse Cauto( Provinz Das österreichische Röhren- Syndikat, das mit dem deutschen Santiago de Cuba) das Kanonenboot Relampago" durch einen Röhren- Syndikat ein Abkommen zu gegenseitigem Schuß getroffen Torpedo zerstört worden und gesunken. Ein Theil der Mannschaft hatte, hat, wie die Köln. Voltaatg." erfährt, mit Ende vorigen Eine Bäckerversammlung, von wenigstens 2000 Personen wurde von dem Kanonenboot Gentinela" gerettet. Beinahe alle Jahres zu bestehen aufgehört. Sehr empfindlich dürfte das besucht, tagte am Montag Nachmittag im Keller'schen Saal, den- an Bord beider Kanonenboote befindliche Mannschaft, einschließlich deutsche Röhren- Syndikat, vor allen Dingen die demselben angeselben sammt den Gallerien bis in den letzten Winkel füllend. Der der Kapitäne, sind verwundet. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Hierzn 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. " Nr. 16. 14. Jahrgang. Beilage des Vorwärts" Berliner Volksblatt. 4. Rate 3, 8,80. Liste 3781, Buchbinderei Grün 11,40. Schneiderwerkstatt Drei Arbeiter von 4306, Mittwoch, 20. Jannar 1897. Die Hafenarbeiter- Bewegung. Regelflub Grenadier, Moabit 5,-. 7 Mann der Buchdruckerei H. Klotow, 3. Rate Erbauer mehrerer Krematorien und als Autorität auf dem Gebiete 3,75. Metallfargfabrit, Neue Königstraße, 4. Rate 4,30. Schuftig, Königgräger der Heiztechnik bekannt, führte einen nach jahrelangen Versuchen straße 112, 5. Rate 8,40. Arbeiter von Schneider u. Laß, Adalbertstr, 7, 5, Ueber die Verhandlungen, die am Sonnabend voriger Ausfetler- Saal Spinn u. Gohn, 6. Rate 5,80. Siſten 4862, 53, 54, 65, 66, 57, 60, von ihm erfundenen Müllverbrennungs- Ofen im Modell vor, mittels Woche zwischen den Bertretern der Hafenarbeiter und der Unter- Möbelfabrit von J. C. Pfaff 78,- Stebert u. Afchenbach, Waldemarstr., 10, dessen die Hausabgänge durch heiße Luft( von Temperaturen bis zu nehmer gepflogen wurden, kursiren zum theil unrichtige Dar- ahtzaunfabrit von P. Seinze, Köpenickerstr. 109 b, 6,65. Tischleret Lindemann, 1500 Grad C.) völlig geschmolzen werden, sodaß sie nach dem ErBuchdruckerei Emil Billig Nachflg., 4. Rate 10,55. Stockfabrit stellungen. Infolgedessen macht der Sekretär der Hamburger Gembecky, Wilhelmstr. 124, 4. Rate 10,-. Mechanische Werkstatt R. Krüger, falten eine lavaartige, sehr harte Masse bilden, die man zu PflasterHandelskammer, Dr. Gütschow, der den Verhandlungen bei- Michaeltirchfir. 41, 6. Rate 32,25. Tischlerei Switers, Fruchtstr. 31-32, 2. Rate oder Baumaterial verwenden kann. Die Frage, ob der hohe Aschengewohnt hat, folgendes bekannt: 9,- Fraiseret Wolgast u. Hoch, Andreashof, 8,50. Tischleret Benno Secht, gehalt des Berliner Mülls das Schmelzen nicht unmöglich machen Andreasstraße 32, 3. Rate 6,- Liste 4557, Tischlerei Fort u. Kretschmann, Ueber die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeit- Barnimstraße 13, 14,10. Glasschleiferet, Brandenburgstraße, 5,50. Glas werde, beantwortete der Vortragende dahin, daß gerade diese nehmern sind leider mehrfach unrichtige Mittheilungen in die Presse schleiferei Seller, Krautstraße 62, 3. Rate 3,-. Adolph Str. 1,50. Automaten- meist von Braunkohle herrührende Asche den Schmelzprozeß ergelangt. Die Arbeitnehmer führten aus, manche Vorgänge Gebr. Siemens, Charlottenburg, 10,75. brüder, Oranienftr. 9,15. Vergolderet, Schönebergerffr. 27, 7,50. Siste 4611, leichtern werde, da sie Pottasche( Alkali) und Eisenfilitate enthalte, Tischleret W. Boigt, Weberstraße 3, bei der Entstehung und Verallgemeinerung des Streits erklärten darunter 2 Kollegen von Schulz, Weberstr. 8, 15,- Personal der Mittler'schen die verhältnißmäßig leicht schmelzbar seien. fich daraus, daß es den betreffenden Arbeitern an einer festen Dr. Buchdruckeret 6. Rate 43,55. Lifte 4324, Wagenbaufabrit Krause u. Ko. 10,10. ganisation fehle, die die Arbeitgeber verhindert hätten. Die Arbeiter Schaub u. Franz, sämmtliches Berfonal 5. Rate 13,- 3 Kollegen von Krummbein, im Jahre 1896 zur Eintragung in die Standesregister gelangt Etliche Arbeiter vom Abbruch Panorama Landesausstellung 2,15. Tischlerei Bei den hiesigen Standesämtern sind, wie berichtet wird, hätten den Senatsvorschlag abgelehnt, weil sie nach früheren Er- Simeonstr. 11, 1, Malerwertstatt F. Bars 2. Rate 10,65. Malergehilfen von 18 641 Eheschließungen gegen 17 239 im Jahre 1895, so daß sich die fahrungen zu den Arbeitgebern fein Vertrauen hätten. Sie müßten Sathemann ú. Steller und andere Betheiligte 3. Rate 23,35. Werkzeugmaschinenbauanstalt vorm. Frister u. Roßmann 12,75. Vier Kollegen von B. E. W., Zahl der Eheschließungen aufs neue, wie schon seit einigen Jahren, darauf bestehen, daß die alten Arbeiter wieder angestellt und, soweit Spandau... Arndt, Wilhelmſtr. 147, 2, Liste 5697, Tischlerei Stavenom vermehrt hat. Die Zahl der Sterbefälle in Berlin hat sich im dazu erforderlich, wenigstens die große Mehrzahl der neuen wieder 9,20. Tischlerei Artus, Wildenowftraße, 2. Rate( außer Nulpe) 5,50. Telegraphen: letzten Jahre erheblich verringert, trotzdem sich die Einwohnerzahl fortgefchickt werde, und könnten vor Beginn der Verhandlungen die bauanstalt F. Schuchardt, Rungestr. 9, 3. Rate 44,35. Tischlerei Brieger mit Budifer, Bülowstr. 57, 6. Rate 9 ,. Buchdruckerei Zacharias 8. Rate 10,30. vermehrt hat, Sterbefälle gelangten nämlich zur Eintragung 30 587. Urbeit nicht wieder aufnehmen. Sonst würde ein dauernder Friede doch werkzeugmaschinenfabrit von M. Mittag, Andreashof, 5,70. Töpfer vom Bau gegen 33 681 im Jahre 1894. Die Zahl der Geburten betrug 1896 nicht erreicht werden. Sie schlügen vor, es sollten Verhandlungen Savigny- Play 6,80. Lifte 3896, Georgt, Tischler, 10,-. Tischlerei Becker, Dranten: an Lebendgeborenen 48 295 und an Zodtgeborenen 1788 gegen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern der einzelnen Kategorien Barggraf, Krautftr. 62, 2. State 2,00. Liſten 1146, 2435, 3528, 3539 D. Blod 39,90. 47 271 refp. 1653 im Jahre vorher. ftraße( mit 6 Ausnahmen, darunter 5 Hirsch- Dunckerianer), 14,20. Tischlerei stattfinden. Nach Beendigung der Spezialverhandlungen sollten die Elettrotechnische Fabrit 7. Nate 2,65. Pianofabrit Jaschinsty 13, Stſte 4442, sämmtlichen beiderseitigen Vertreter zusammentreten, um die Be- Maschinenfabrit von F. u. 2., Blumenstraße, 9,20. Lifte 4578, Mix u. Genest Kennzeichnung von Arbeitern durch das Krankenkassenfeitigung etwaiger Differenzpunkte zu suchen. Das so gewonnene Gaal 12,10. Lifte 1649, Kaufleute von Tinus 27,-. Tischleret Bachmann, Legitimationsbuch. Ein Mitglied der Allgemeinen Orts- KrankenErgebniß solle den beiden Parteien zur Beschlußfassung vorgelegt Große Frantfurterstraße, Eisenbahnstraße, 10,75. Buchbinderet Nitterstr. 50 8,20. Tischlerei G. Stein, tasse schreibt uns: Wenn es auch der sozialdemokratischen Fraktion werden; lehne eine Partei ab, so sollten die sämmtlichen Delegirten Bolirer der Möbelfabrit C. Müller, Schönhauser Allee 161, 4,60. des Reichstags mit Mühe gelungen ist zu verhindern, daß Arbeiter, von neuem zusammentreten. Dieser Vorschlag ist aber nicht anListen 3962, 3961 burch Robert Lestau, Stellmacher, 9,90. Tischlerei die den Unternehmern aus irgend welchem Grunde unangenehm find, A. Zahn, Elisabeth- Ufer 10,40. genommen worden und konnte es nicht werden, schon weil die beider macher 16,50. Textilarbeiter- Berband, Filiale Rirdorf 20,-. Listen 5052, 4597, 5054, Tschernig, Risten: durch Eintragungen in die Quittungskarten der sog. Alters- und feitigen Delegirten zu Beschlüssen oder bindenden Zusagen nicht be- Sopp und Koßdich 6,50. Geburtstagsfeter v. W. u. Pl. bet G. Schmidt, Stall- Invaliditätsversorgung gekennzeichnet werden, so lohnt es sich wohl, vollmächtigt waren. Die Vertreter der Arbeitgeber erklärten fchreiberstr. 63 4,05. Tischleret Belder u. Platen mit Buditer, 5. Rate( mit einer auf einen Uebelstand aufmerksam zu machen, der vor allem aber auch, daß sie ihn aus sachlichen Gründen für unannehmbar müthliches Beisammensein am Schlesischen Bahnhof 3 1,10. Ausnahme 22,75. Arbeiter der Firma Huff, Johanniterstr. 19, 8. Rate 11,75. Ge- älteren Arbeitern noch hinderlicher im Fortkommen werden kann, hielten. Die bezeichneten, wie alle Verhandlungen in dieser Sporn- Paul, 3. Rate 3, Lifte 4322, Niederlage der Brauerei Pichelsdorf in als etwa die gezeichneten Quittungskarten. In meinem Kranken Sache, seien nicht in wenigen Tagen erledigen, Berlin 8,35. Listen d. Thielte, 2609, Maroto, 5,40, 2659 Urban, 5,90, 2667 Tischlerei faffen- Quittungsbuche sind gleich auf der zweiten Seite folgende sondern würden Wochen, ja vielleicht Monate Karschat 4,55. Liste 4222, Schuhmacher aus der Jägerstraße, 12,15. 4514, Laciver in Anspruch und Bergolder von J. G. Pfaff 14,60. Siste 4530, Tischleret staſte 7,50. Ciſe Eintragungen gemacht: 21. 12. 90: Gine Brille, 10. 3. 94: Gin nehmen. Schon die Feststellung der thatsächlichen Verhältnisse bei 4555, Stralauer Liebertafel 6,70. Lifte 4269, Bauarbeiter, Kommandantenstr. 16 Gummiftrumpf, 5. 12. 95: Ein dito. Wenn man weiter in dem den vielen Branchen sei schwierig und nicht im Handumdrehen zu 7,50. Listen d. Thielte 1487, 1665, 1669, 2584, 2586, 95, 96, 98, 2615, 16, 30, 33, Buche blättert, so findet man darin Eintragungen, die als Zeichen erledigen. Solle so lange der Streit fortgesetzt werden? Die Ent- Raudt14, 45, 4531 1748, 4543, 47, 53, 4231 128,80. Strauſe, Pappel- Allee 15-17,3 für erhaltene Medizinscheine aufzufassen sind. Ich muß gestehen, Rauchklub Kurze Pfeife" 4,- Tischlerei W. Lorenz, Wrangelstr. 33, 4. Rate 3,50. laffung der neuen Arbeiter, die in der schweren Zeit trotz aller An- Bautischlerei Biehe, Echinfefir. 8-9, mit Einsetzer und Budiker 10,90. Arbeiter daß ich mich heute, im Alter von 53 Jahren, nicht getraue, mit der feindungen zu ihnen gestanden hätten, würde eine Ehrlosigkeit der und Arbeiterinnen der Buchdruckerei v. M. Babing, 8. Rate 10,-. ifte 4513, artigen Kennzeichnungen meiner physischen Schwäche Arbeit zu Arbeitgeber sein. Keiner der Arbeitervertreter würde in ähnlicher Firma E. Bergemann, Neue Jakobftr. 6 10,-. R. St., Beughofstraße, 6. Rate 14,20. immerhin als eine Böswilligkeit eines übelgesinnten Unternehmers F. Th., Buchbinderet Bruer Nachfl. 11,50. Goldbach'sche Stockfabrit, 4. Rate 8,- suchen. Ein Warnungszeichen auf einer Invaliditätskarte kann Lage das thun. Gingen die Arbeitgeber darauf ein, so würden die Puyer, Bau Taubenfir. 46, 3. Rate 5,50. Glasschleiferei G. Bethge 5,85. Arbeiter sie mit recht verachten. Das mangelnde Vertrauen zu den Life 5336, Tischleret Ball v. Nordpolmeyer, 5,90. Gürtler bel Mafert, 6. Rate angesehen werden. Hier warnen aber nicht wegzuleugnende Thate 2,-. Verspätete Geburtstagsfeier bei Gouel, Faltensteinstr. 5, 6, Arbeitgebern und namentlich zum Senat sei unbegründet. Frühere von H. Schierib, 9,00. Stemmbitobauer ber sivula Echleicher burch lebendige Bee: fachen den Unternehmer, einen gebrechlich gewordenen Arbeiter zu Verhandlungen der Ewerführer unter Leitung der Handels- krabben im Aquarium, 7. Rate 3, Gesammelt bei Braß, keresebeckstraße, 4,50. beschäftigen. Wenn die Kaffe derartige Zeichen nicht entbehren kann, tammer hätten zu günstigen Ergebnissen für die Arbeiter Köpenicker Metallschleifer 5,50. Arbeiter von Schülfe, Brandholt u. Ko., 4. Rate so mag sie diese anderswo hinsetzen; im Quittungsbuch des Arbeiters 25,50. Lifte 5001, Lederfabrit Salomon, 10,40. Miebtang-, 50. Drechsler geführt, und die Handelstammer stehe doch den Arbeitgebern Wegeleben unbreastof( außer 5), 2. Báte 0,-. Tischlerei Feldmann u. Wegener, schaden sie dem Juhaber. noch näher als der Senat. In diesem Falle hätten die Arbeit Bellealliancefir. 84, 5. Rate 24,20. Bokalverein der Konditoren Berlins 10,-. Der Maschinenfabrikant Herr Karl Flohr, Chausseestr. 28b, geber ihren ehrlichen Willen noch durch den bedingungslos Grtraſtener" 5,- Tischleret Fiege, Fruchtstr. 3, 5,25. Bon 4 Gtutarbeitern und schreibt uns zu der in Nr. 13 des Vorwärts" gebrachten Notiz über einem Tischlermeister 2,50. Werkstatt Martin, Rüdersdorferstr. 21, 5, Fräferet feine Fabrik- Kantine:" Es ist nach wie vor in meiner Fabrit gestattet, gestellten Antrag auf Einsetzung eines Hafeninspektors eine alte Rabelfahrt, 4. Rate 4,-. Tischlerei von Bertram, Eisenbahnstr. 11, 3, BuchForderung der Arbeiter bethätigt. Die anwesenden Vertreter ver- bruckerei Otto Lange 8,35. Werkstatt C. Karney, 4. Rate 14,05. Tischlerei F. Klär, daß die Angehörigen der in der Fabrik beschäftigten Arbeiter ficherten auch, persönlich dahin zu wirken, daß die Verhandlungen Alte Jakobstraße, 6. Nate 7,75. Pianofortefabrit A. Wöhler, Landsbergerstr. 16, das Fabrikgrundstück betreten und das Mittagessen oder sonstige 3. Rate 14,15. Badewannenfabrik E. Schiegnig, 5. Rate 7,50. Metallarbeiter von möglichst rasch und im Sinne der Abstellung etwaiger tonstatirter Goliasch u. Ko., Lindenstraße D. Rate 10,65. Belmwerkstatt A. Zoh Söhne, 4. Rate Erfrischungen bringen. Zu diesem Zwecke ist ein Raum Mißstände geführt würden. Die Arbeitgeber verlangten nicht die 11,15. Möbelfabrit Kümmel'sche Werkstatt 3,- Tischlerei Haideklang u. Bölecy speziell dafür mit Bänken und Tischen ausgestattet, welcher während bedindungslose Wiederaufnahme der Arbeit, sondern die Wieder- 4,60 Tischleret von Unrau, Frankfurterstraße( außer einem armen Stümper), der Pausen als Aufenthaltsort dient. Es ist durchaus tein Zwang 4. Rate 10,30. Etwas von den Ueberstunden 2,75. aufnahme der Arbeit unter der Bedingung, daß die behaupteten pianofabrit von Eife, 4. Rate 25,-. Stodfabrit A. Wendt, 7. Rate 9,40. Giftbrüder, 5. Rate 7,30. vorhanden, Erfrischungen in der Kantine zu nehmen und es ist jedem Mißstände hinsichtlich der Lohn- und sonstigen Fragen unter un- 5 Giseleure, Brigerstr. 23, 6. Rate 3,75. Werkstatt Riedel, Eisenbahn in der Fabrit Beschäftigten unbenommen, vor wie nach seine Er parteiischer Leitung geprüft und, soweit angänglich, abgestellt würden. ftraße 36b, 5,-. Dr. A., Charlottenburg, 3, Michaelis 2,-. S. Adam 3,60. frischungen selbst mitzubringen." Letzteres ist bekanntlich gar nicht Durch Frize 2. Rate 12,80. Chirurg. Instrumentenfabrik W. Lauer 5. Rate 2,-. Da die Arbeiter erklärt hätten, daß sie nur wegen dieser Fragen in den Möbelfabrit von Seiffert u. Wolff, Fruchtstraße, 5. Rate 25,55. Tischlerei von bestritten worden. Warum lautet aber dieser Berichtigung zum Trozz Streit eingetreten feien, so sei ihren Wünschen soweit entsprochen Schön, Landwehrstr. 5/6, 3. Rate 4,05. Letbe u. Ko. mit Ausschluß von 3 Mann der§ 7 der Kantinenordnung folgendermaßen: Nach Eröffnung der worden, als es bei Lage der thatsächlichen Verhältnisse möglich sei. 21,75. Tischlerei Attiengesellschaft für Bauausführungen, Charlottenburg, Salz- Rantine ist das Betreten der Fabrikräume durch Angehörige meines Ufer, 4. Rate 15,65. 5 Sonnenschmiede, Martinicenfelde, 3. Rate 6,- Schafs Sie dürften nicht vergessen, daß wenn sie meinten, nicht so behandelt topf- Brüder der Wöhlert'schen Tischbude, Frankfurterstr. 16, 4,35. Möbelfabrit Personals, welche Mittagessen bringen, nicht mehr gestattet; vielzu sein, wie sie es fordern könnten, die Arbeitgeber nach der Art Schuster, Michaeltirch- Brücke 1, 3. Rate 16,85. 4 sparsame Maler durch Rüter mehr soll dafür jetzt ausschließlich die Kantine dienen? der Entstehung und Führung des Streits mindestens eben so viele 7,50. Möbelfabrit von Klug, Fruchtstraße, 6. Rate 28,05. Liste 5020, A. Söhne, Die mehrtägige Störung der Telephonlinien Wien- Prag Ursache zu solchen Klagen hätten; ferner, daß die Hauptschwierig Drechsler, 4,70. Tischlerei Elsholz Saal 2, Krautſtr. 52, 4. Rate 9,35. Gattler Alte Jakobstraße 5,50. Tischlerei von Osten, Brunnenstr. 122, 7,40. Tischlerei und Wien Berlin ist nach Ueberwindung großer Schwierigs teiten überwunden feien, daß der Hafen im ganzen wieder sein ge- Bollmann 5,25. Former u. Gießerei- Arbeiter, Reichenbergerſtr. 3/4, 9,50. Metall- feiten vorläufig behoben. Infolge des andauernden Nebels war die wöhnliches Aussehen zeige, daß die neuen Arbeiter mehr und mehr arbeiter Wertstatt Funt, Stefensir. 5, 7,25. ifte 5069 Tischleret& spig, Brigerstraße, 7,50. Tischlerei Julius Meiner, Dresdenerstr. 2, 3. Rate 11, Vereifung der Drähte bis zu einer Stärke von 20 Zentimetern an dazu übergingen, sich hier niederzulassen, den früheren Arbeitern Buppen- und Treppengeländer- Fabrit Greifswalderfiraße 9,05. Gesammelt gewachsen, wodurch die stärksten Eisenständer und Holzsäulen zerdaher von Tag zu Tag weitere Stellen verschlossen würden. Mit bei der Bierprobe 4,75. Maschinenbau- Werkstatt Rudolp u. Kühne, Pantstr. 24, brachen. dem Ausdrucke der Hoffnung, daß, wenn die Besprechung auch zu musterwerkstatt- Arbeiter aus dem Reiche Thielen 15,10. Gesammelt bei Wilt u. 4. Rate 30,-. Tischleret Stienes, Barutherstr. 15( außer einem) 4,20. Königliche einem bestimmten Ergebnisse nicht geführt habe, sie doch dem all- Fidreck, 2. Rate durch D. auf Liste 3892 7,- Schirmitocfabrit von Ad. Seligsohn, Herr A. Klicks, ersucht uns um Aufnahme einiger Richtig Der Geschäftsführer des Bahnhofswirths Riffelmann, seitig gewünschten Ziele näher geführt habe, wurde die Sigung george, 49, bu. Atschleret Gebr. Elshola, Strautstr. 62, 9. Gaal, 3.' Rate 8,05. ftellungen zu unserer Notiz, Die Kellner in den D.- 3ügen Leipzigerstr. 43 durch E. Möbelfabrit von Lennig u. Jaßte, Rüdersschlossen." Schloffer und Tischler, Moripplag 15, 3. Rate 7,30. Pianofortefabrit Niteber Berlin Köln." In dem Schreiben heißt es: Unser Korrespondent schreibt uns aus Hamburg unterm u. Ro., Aleranderstr. 22, 3. Rate 23,40. Pianofortefabrit Nieber u. Kto.( ein Tag Um den Kellnern das Schlafen zu verbilligen, mietheten wir eine 19. Januar: Bei dem großen und eingehenden statistischen Material, später) 4. Rate 31,70. Bon einem Hannoveraner R. D. 2- Zileri Deichmal gemeinschaftliche Wohnung; in dem Zimmer der Kellner stehen 2, Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und umgegend 10,-. Modelldas seitens der Arbeiter über die Arbeitsverhältnisse im Hafen ge- tischleret A. Borfig 9,35. Notte bei Siemens u. Halste 11,50. Schneidemühle, allerdings 8 Betten für 16 Kellner, die sich je 8 von Tag zu sammelt ist, dürften bei gutem Willen der Unternehmer die aller- Anttamerstr. 33, außer einem Bandfägenschneider, durch A. S. 7,80. ifte 4806, Tag ablösen, wir laffen deshalb die Kellner zusammenwohnen, damit eingehendsten Berathungen nicht erst in Monaten, sondern schon Werkstatt von artgraf und Tau 9,-. Rothe Buchbinder aus der Grünstraße ein Verschlafen des einzelnen vermieden wird. 15,65. Möbelfabrik von Etwig, Große Frantfurtersir. 125, 3. Rate 10,05. BuchDas Zimmer ist in wenigen Tagen zu Ende geführt werden können. Es liegt bruceret Reinhold Strauß, 6. Rate 8,45. 4 Bildhauer, Josephstr. 10 2,-." Rig- zirka 5 Meter breit und 8 Meter lang, mit 2 großen Fenstern, momentan nur an dem Arbeitgeber Verband, wenn diese dorfer Bast" oder der ins Fenster gezogene Droschtengaul 1,50. 1. Stock, nach dem Rhein gelegen, so daß es kaum ein gesunderes Berathungen noch verzögert werden. Hat man den BeLogis giebt. Bettwäsche bekommt jeder Kellner extra, sodaß das schluß über den Vorschlag der Arbeiter vielleicht ab Bett bei seiner Antunft immer mit der ihm gehörigen Wäsche befichtlich noch nicht gefaßt, um den heutigen Zahltag für die zogen ist. Die I. Kellner erhalten 20 M. Gehalt monatlich, die Streifunterstüßung abzuwarten, wie das allseitig behauptet wird, so Buzer erhalten 30 M. vom Geschäft. Für fehlendes Inventar be hat man sich in seinen Erwartungen getäuscht, denn die Unterzahlte jeder Kellner pro Monat 5,50 M., was ich laut Buch belegen stüßung wird heute an alle Ausständigen in der bisherigen Höhe fann. Die beim passiren von Weichen zc. zerbrochenen Sachen sind ausgezahlt. ohne weiteres fostenlos von uns ersetzt. Vom Krankengeld bezahlen laut Gesetz die Kellner 2/3, wir 1/3, Invalidität wir 1½ und die Kellner 1/2 und nicht, wie bemerkt, die Kellner den ganzen Betrag. Vom Reichstags- Restaurant. Der Vorstand des Reichstages = Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau ( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16, vorn part.) in der Zeit von 9-1 Uhr vormittags und 6-8 Uhr abends entgegen. Lokales. " Kursus in Gesetzeskunde. Dem Antrag des Genossen StadtEine spätere Meldung unseres Korrespondenten besagt:„ Die hagen entsprechend ist von den städtischen Behörden ein Kursus in Unterstügung ist heute( Dienstag) ausgezahlt worden und Gesetzeskunde eingerichtet. Herr Magistratsassessor Cuno wird am 16 000 m. Unterstügungsgelder sind bereits wieder Mittwoch, den 20. Januar, abends von 7 Uhr 20 Minuten bis 9 Uhr, in der Fortbildungsschule, Fruchtstr. 38, das gewerbliche hat sich veranlaßt gesehen, dem zeitigen Restaurateur des Hauses eingegangen. Im Niederhafen kollibirten vier große Arbeiterrecht und die Arbeiterversicherung behandeln. Die Theil eine Subvention zu bewilligen behufs fester Remunerirung der Seeschiffe. Der aus Raltutta in Indien gekommene, im Hansa- nahme an den Vorträgen, die Mittwochs abends um die angegebene Kellner, sowie guter Verköstigung dieser und der zahlreichen Diener, bafen angetaute englische Biermaster Buc' Aldef"(?) ift Beit in demselben Lokal stattfinden, ist unentgeltlich; nur wird die welche durch die Umstände genöthigt find, solche im Hause zu suchen. polizeilich streng isolirt, weil auf ihm mehrere Anmeldung bei dem Leiter der Anstalt, Herrn Lehmann, erwünscht. Uebrigens hat die Reichstags- Verwaltung den bestehenden Res Die Beisitzer des Gewerberichts sind durch den Vorsitzenden, Assessor staurations- Vertrag auf grund beiderseitiger Erklärungen sofort ge= schwere Erkrankungen und ein Todesfall vor- v. Schulz, durch Anschreiben auf die Vorträge aufmerksam gemacht. kündigt. getominen sind. Der Gestorbene ist ein Steuermann. Die Art der Erkrankung ist amtlich nicht bekannt gegeben. Es soll sich um Storbut handeln. Im Publikum fürchtet man • jedoch, daß es sich um eine viel gefährlichere Krankheit handle. Ueber das Diphtherie- Heilferum äußert sich der neueste Ver- Vom Ausstellungs Katzenjammer. Das Amtsgericht I ist waltungsbericht des Krankenhauses am Friedrichshain gegenwärtig außerordentlich überlastet durch Klagesachen, welche noch günstiger als der Borjahrsbericht. 1895/96 wurden auf der durch die Berliner Gewerbe- Ausstellung hervorgerufen sind. Die inneren Abtheilung 80 Diphtheriefranke behandelt, davon ohne Ein- Bahl der aus der Ausstellung direkt und indirekt entstandenen spritzung 27 leichter Erkrankte( sämmtlich Erwachsene) und mit Ein- Klagen dürfte sich, schlecht gerechnet, auf über 1000 beziffern und sprißung 58 schwerer Erkrankte( 25 Erwachsene, 28 Kinder). Die erreichen sehr hohe Objekte, zum theil bis zu 300 000 m. Die In den fünf Volksversammlungen, die am Montag in ohne Einspritzung Behandelten wurden sämmtlich geheilt. Von den Klagefachen zwischen Arbeitsausschuß und Pächtern werden zum Hamburg und Umgegend abgehalten wurden und die ungemein mit Einsprißung Behandelten wurden alle Erwachsenen und größten Theil und zwar vertragsmäßig durch freigewählte Schieds zahlreich besucht waren, referirten die Genossen Pfannkuch, 18 Kinder geheilt, während 10 Kinder starben." Schädliche gerichte erledigt. Dagegen schwebt eine große Anzahl Klagen von Stolten, Grünwaldt, Stühmer, Reichstags- Abgeordneter Nebenerscheinungen von Belang" wurden bei den Einspritzungen Bächtern untereinander, von Unterpächtern gegen Generalpächter 2c. v. Elm und Kölle. In allen Versammlungen wurde eine Reso- auch diesmal nicht beobachtet, abgesehen von einem einzigen Rolonialausstellung und Nordpol zusammen über 100 Klagesachen So haben beispielsweise die drei Sonderausstellungen Alt- Berlin, Intion angenommen, worin es heißt: In Rücksicht auf die lange Falle, in dem aber die dabei auftretende gefährliche Dauer des Kampfes und insbesondere" auf die daraus resultirende Wirkung durch geeignete Behandlung beseitigt wurde. Auf der hervorgerufen. ganz enorme Schädigung des Hamburgischen und Altonaer Gemein- äußeren Abtheilung wurden 663 Diphtheriekrante( sämmtlich Kinder) Dieser Tage ist der allgemeine Ordensregen wieder auf wesens durch die bisherige ablehnende Haltung des Arbeitgeber- behandelt, davon starben 114= 17 pet. Der Luftröhrenschnitt die Auserwählten des preußischen Volkes herniedergefallen. Aus Verbandes spricht die Versammlung die ganz bestimmte Erwartung wurde bei 161 Kranten ausgeführt, davon allein starben 57= 35% zeichnungen, welche Aufsehen erregen, wie die vorjährige Dekoration aus, daß die bei dem Streit direkt in Frage kommenden Arbeitgeber, wie Prozent. Auf dieser Abtheilung wurden diesmal die Diphtherie- Brausewetter's sind diesmal nicht vorgekommen. Wir nennen aus Rheder, Zwischenunternehmer, sowie die betheiligten Kaufleute alles franten mit Serum behandelt, während das im Vorjahre nur bei dem diesjährigen Verzeichniß als Beglückte den bekannten Schloße Erforderliche thun werden, um im Interesse des Allgemeinwohls die etwas mehr als der Hälfte geschehen war. Die Sterblichkeit der freiheits- Kunze und den freisinnig- reaktionären Professor Hän el jetzt schwebenden Unterhandlungen zu fördern und einen für beide Diphtheriefranken hatte im Vorjahre überhaupt 303/4 pt., speziell in Kiel. Theile ehrenvollen Frieden zu sichern. Sollte aber wider alles Er bei Luftröhrenschnitt 55 pCt.( und zwar hierbei in Fällen mit Die Skizzen der für den Viktoriapark bestimmten Hermens warten die Unternehmerschaft den von den Arbeitern wiederholt Serumbehandlung 38, pet., in Fällen ohne Serumbehandlung aber Standbilder befinden sich gegenwärtig im Festsaale des Rathhauses. angebotenen Frieden abermals ablehnen, so wird sie in vollem Um- 71 pet.) betragen. Sie stellen die Sänger der sogenannten Freiheitstriege dar: Theodor fange für alle weiteren Folgen einzig und allein verantwortlich Müllverbrennung. Im Donatorensaale des Rathhauses hielt Körner, Ludwig Uhland, Ernst Moritz Arndt, Rückert, Heinrich Kleist gemacht, den Arbeitern aber wird eine noch energischere und nach vor einem Kreise Sachverständiger, unter denen sich die Mitglieder und Schenkendorff. haltigere Hilfe als bisher zugesichert." Weiter werden in der der städtischen Straßenreinigungs- Deputation, die Stadträthe Bohm Resolution die Behörden aufgefordert, bei dem Streit volle und Mielenz, Stadtverordnete und Vertreter des Polizeipräsidiums welche die Herren Dr. Köppen und Dr. Stödtner aufklärend wirken Der zweite der populär- wissenschaftlichen Vorträge, durch Neutralität zu üben. befanden, der Ingenieur Schneider- Dresden einen interessanten wollen, ist am Sonntag, wiederum in der alten Urania", gehalten Bei der Berliner Gewerkschaftskommiffion gingen für die Vortrag über Müllverbrennung, der so beifällig aufgenommen worden. Herr Professor Dr. Max Schmid aus Aachen sprach über wurde, daß man sich städtischerseits vielleicht entschließen Venedig und seine Kunstschätze". Auch diesmal dienten eine große streitenden Hamburger Hafenarbeiter folgende wird, die Versuche der Müllverbrennung, die bisher Anzahl meist trefflicher Lichtbilder zur Beranschaulichung des Beiträge ein: War über den am vorherigen Sonntag gehaltenen Fidele Leiche bet Emil auf Lifte 4289 5,70. Tischlerei Sauer, Manteuffer fein günstiges Resultat ergaben, nach dem vom Referenten Themas. Straße 76, 2. Rate 14,25. Tischleret C. Spohn, Adalbertfir. 72, 3. Rate 7,25. empfohlenen System zu wiederholen. Ingenieur Schneider, der Böcklin- Bortrag nichts sonderlich Gutes zu berichten, so stellte sich " Durch einen Schuß in den Kopf und Deffnung der Pulsader an der linken Hand hat sich gestern, Dienstag, Nachmittag der 21jährige Sohn Otto des Fabrikbesizers Julius Bogel aus Kottbus im Hotel zur Stadt Riga in der Mittelstraße 12 zu tödten versucht. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Familienzwist soll der Grund zum Selbstmordversuch sein. Ein pflichtvergessener Vater. Traurige Vorgänge spielten fich in vergangener Nacht in der Wohnung des 48 Jahre alten Handelsmannes Friedr. Schulze in der Prinz Eugenftr. 21 ab. Der Mann, ein Gewohnheitstrinker, fam früh morgens betrunken nach Hause. Mit dem Hammer schlug er auf einen seiner Söhne ein und die anderen Söhne mußten nun den eigenen Vater mit Stöcken niederschlagen. Er liegt jetzt im Krankenhause. Ris Selbstmord aus Furcht vor Strafe. Gestern Nacht schoß sich vor dem Grundstück Sickingenstr. 4 der 17 jährige Heinrich R. aus Furcht vor Strafe wegen einer Unterschlagung eine Kugel in den Kopf und verletzte sich so erheblich, daß seine Ueberführung in das Krankenhaus Moabit erforderlich wurde. Der Fahnenflucht verdächtig ist der Kanonier Adolf Liedloff von der 9. Batterie des 2. Garde- Feldartillerie- Regiments zu Potsdam. Liedloff hat sich am vergangenen Sonnabend von seinem Truppentheil entfernt und ist bis jest ohne Erlaubniß von ihm weggeblieben. Alle Nachforschungen nach seinem Verbleib sind bisher erfolglos geblieben. Aus den Nachbarorten. Gerichts- Beifung. Kellner 2c. brachte " " = -Versammlungen. ein in Herrn Professor Schmid vorgestern ein ausgezeichneter Redner| bis 6 Uhr abends, im Geschäftsinteresse thätig sein müssen, wirthe wegen Uebertretung der Polizeistunde nur bestraft werden dem zahlreich erschienenen Publikum vor, ein Redner, der nicht wofür ihm ebenfalls fein Lohn geworden sei. Um 12 und 2 Uhr, tönnten, wenn eine bezügliche Polizeis Verordnung vorläge, allein seinen Gegenstand völlig beherrschte, sondern auch verstand, wenn das Geschäft Sonntags geschlossen werden mußte, habe ihn und auch der Ferien Straffenat des Rammergerichts habe Herz und Sinne der Hörer für sich einzunehmen. Profeffor Schmid die Direttrice immer fortgeschickt, Geschäftsgänge zu besorgen, die eine solche Entscheidung gefällt. Der Gerichtshof könne wußte den Gegenstand feines Bortrages zu formen und auszugestalten die fragliche Zeit erforderten. Für die Stunden, an welchen das indessen sich sich jenen Urtheilen nicht anschließen. Vielmehr und die alte Wunderstadt an der Adria in einem Bilde vorzuführen, Geschäft am Sonntag geöffnet sein durfte, beanspruchte Kläger fei er der Ansicht, daß§ 365 des Strafgesetzbuches das plastisch schön wirkte, insonderlich weil alle Nachtfeiten an ihm nichts; er rechnete sie zu der im Wochenlohn bezahlten Arbeitszeit. Blankettgesetz sei, dessen Anwendung lediglich eine An= meist sorgfältig verhüllt waren. Dies mag fozialpolitisch geschulten Die Beklagten ließen sich in dem Verhandlungstermin vor der ordnung der Verwaltungsbehörden an ihre untergebenen Organe Leuten nicht völlig einwandsfrei erscheinen, aber in einem Vortrage, Stammer I des Gewerbegerichts durch eine Dame vertreten, die wenig( Polizeibehörden) vorausseße. Eine solche Anordnung habe der sich wesentlich mit den Kunstschäßen einer verblühten Stadt be zu sagen wußte. Sie verglich sich mit dem Kläger auf 6 M.; für aber die zuständige höhere Verwaltungsbehörde an die in Frage schäftigt, soll solches gerne verziehen werden. den Fall, daß die Beklagten den Vergleich nicht billigen würden, stehende Polizeiverwaltung ergehen lassen. Die Entscheidung, Herr v. Kringsheim theilt uns mit, daß die kürzlich gebrachte nahm sie die Entschädigung auf sich. hat allgemeines Interesse, da nach dem§ 365 des Strafgesetzbuches Nachricht, wonach er Berlin verlassen habe, unrichtig sei. Er habe auch der mit Geldstrafe bis zu 15 M. bestraft wird, der in einer die Reichshauptstadt seit Monaten nicht verlassen und wohne 33 Schantstube oder an einem öffentlichen Vergnügungsorte über die Grand Hotel Bellevue, vom 25. d. M. ab aber in seiner eigenen gebotene Polizeistunde hinaus verweilt, ungeachtet daß der Wirth, Wohnung, Französischestr. 16, I. stand am Dienstag vor der 9. Straffammer des Landgerichts I Berlin gefordert hat." Der Redakteur des ,, Gastwirthsgehilfen", Genosse Beiste, fein Vertreter oder ein Polizeibeamter ihn zum Fortgehen aufunter der Anklage, den Jubaber des Reichstags Restaurants, Protz und Lehrer. Vor dem Schöffengericht in Treuen i. B. Soflieferant Friedrich Schulze, durch die Presse beleidigt zu tam ant 5. Januar die Privatklage des Lehrers Stöbe gegen den haben. Das von der dem Angeklagten redigirte Fachorgan freisinnigen Fabrikanten und Stadtverordneten Oito Wolf wegen am 26. November vorigen Jahres Beleidung zur Verhandlung. Die Angelegenheit hat ihren Grund in einen Artikel, der die Verhältnisse der Kellner im Re- einer Schulbau- Angelegenheit und heißt in Treuen ganz allgemein' ftaurant des Reichstages besprach und unter anderem behauptete, die Rattengeschichte". In der Schule hausen nämlich die Batten, Herr Schulze habe zu einer Zeit, wo es in Berlin eine große und weil dies Lehrer Stöbe öffentlich in einer Wirthschaft Bahl stellungsloser Kellner gab, und selbst der Berliner Polizei- erzählt hatte, kam es dieserhalb zwischen ihm und dem frei präsident vor Zuzug von Gastwirthsgehilfen warnte, sich aus Magde- sinnigen Stadtverordneten Otto Wolf zu einer erregten Szene, burg 12 Kellner kommen lassen, benen eine tägliche Trinkgelder in deren Verlauf der Herr Stadtverordnete den Lehrer anschrie: Einnahme von 10-15 M. in Aussicht gestellt worden sei und die Mit so einem dummen Jungen wie Sie stelle ich mich noch lange dem Stellenvermittler je 20 bis 30 m. zu zahlen hatten. Weiter nicht vor Gericht; was wollen Sie denn, ich bezahle mehr Einheißt es in dem Artikel, Gehalt zahle Herr Schulze fommensteuer als Sie Gehalt bekommen; es thut schon mitunter nicht, obwohl er vom Reichstage für jeden Kellner noth, daß die Lehrer von Ratten angefressen werden, die Hallunken erhalte. Auch monatlich 30 Mart feien einige Sie bekommen noch viel zu viel Kellner find mitunter zu faumfelig. durch den Geschäftsführer auf Wiedereinstellung vertröstet worden, Gehalt!" ohne jedoch in Stellung genommen worden zu sein. Der Artikel Der Vertreter des Klägers forderte strengfie Bestrafung, weil Kellner ein tapitalistischer Racheatt zu sehen sei, gerichtet gegen herabgewürdigt sei. Die von Wolf angestrengte Gegenflage wurde deutet an, daß in dieser Zurückweisung früher beschäftigt gewesener der ganze Lehrerstand von dem freisinnigen Herrn Stadtverordneten diejenigen, welche sich seinerzeit an der auf eine Besserung der Kellner in den meisten Punkten verworfen. In anbetracht, daß beide des Reichstages gerichteten Bestrebungen betheiligt hätten. Die Parteien und die ganze Bürgerschaft wegen eines Artifels im„ VogtThatsache, daß Schulze 30 m. für jeden Kellner erhalte, ländischen Anzeiger" sich in einer gewiffen Aufregung befunden stellte sich als nicht der Wahrheit entsprechend heraus. Der haben, hat das Gericht jedoch troß der äußerst schweren Be Angeklagte hatte auch in seinem Blatte am 17. Dezember leidigungen des Otto Wolf von einer Freiheitsstrafe abgesehen und die dahingehende Behauptung richtig gestellt. Er führt zu auf eine Geldstrafe von 200 m. erkannt. Stöbe wurde wegen seiner Entschuldigung an, daß er bei Beröffentlichung des Artikels Beleidigung zu 30 m. verurtheilt. Die Kosten trägt jede Partei Postalische Krähwinkelei. Große Erbitterung gegen die in gutem Glauben gehandelt habe, denn es sei ein in Kellnerkreisen zur Hälfte. Oberpostdirektion verursacht in dem Vororte Friedrichs ganz allgemein verbreitetes und geglaubtes Gerücht ge hagen eine Verordnung, welche die Postbehörde an die Fern- wesen, daß vom Reichstage für jeden Kellner 30 Mart fprechtheilnehmer erlassen hat. Schon seit einiger Beit ging an den Dekonom gezahlt würden, wofür dieser die Kellner die Behörde mit großer Strenge gegen diejenigen Fernsprech- beköstige. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldstrafe In einer öffentlichen Versammlung der Händler und theilnehmer vor, welche ihre Apparate Nichttheilnehmern von 300 M. oder 30 Tage Gefängniß. Dagegen plädirte Händlerinnen am Freitag Abend referirie Genoffe Ja hit über zur Benugung überließen und trennte in solchen Fällen sofort die der Vertheidiger Rechtsanwalt Dr. Herzfelo auf eine wesent- die vom 1. Januar ab geltende Gewerbenovelle und die PolizeiVerbindung. Jetzt ist den sämmtlichen Fernsprechangeschlossenen ein lich niedrigere Geldstrafe, δα die vom Angeklagten be- verfügung über die Sonntagsruhe. Eine recht lebhafte Disfuffion Schreiben zugegangen, in welchem die Oberpostdirektion die so- haupteten Thatsachen mit Ausnahme derjenigen bezüglich wurde hierauf durch einen freisinnigen Detailreisenden, Herrn fortige Entziehung des Apparates androht, falls der Besitzer des der dem Defonom gezahlten Entschädigung für die Färber, veranlaßt. Nach seiner Meinung seien die bösen Sozial selben die Leitung einem Fremden zur Benußung überläßt. Die Kellner sich als wahr erwiesen hätten. Der Gerichtshof er- demokraten Schuld an der Sonntagsruhe, während ihre Vertreter im Fernsprechtheilnehmer in Friedrichshagen haben infolge dessen in tannte nach längerer Berathung auf eine Geldstrafe von 500 m. Reichstage nichts für die Händler gethan haben, trotzdem einer Versammlung beschlossen, durch eine Petition um Zurücknahme die Beleidigung eines allgemein geachteten Mannes, die eigentlich Händler gewählt sei. Auch habe Singer fich für die Aufhebung des 50 Tagen Gefängniß. Es handele sich hier Schmidt im 5. Berliner Wahlkreise nur mit Hilfe der Hausirer und dieser strengen Verfügung zu ersuchen. Prügelpädagogik. Aus Groß- Lichterfelde wird der mit einer Gefängnißftrafe hätte gefühnt werden müssen. Nur, weil Weihnachtsmarktes erklärt. Unter lebhaftem Beifall der VersammBolts Beitung" geschrieben, daß dort im Gymnasium der Ober- der Angeklagte noch nicht wegen Preßvergehens vorbestraft ist, sei lung wurde diesem Herrn gründlich von den nachfolgenden Nednern Jahn, Trunsch, Luther, Müller, Schröder und Frau lehrer R. den Sekundaner v. Hartmann, einen Sohn des bekannten auf Geldstrafe erkannt worden. Philosophen, ins Gesicht geschlagen hat, weil der Schüler nicht ganz Auch ein Edelster und Bester. Der verkommene Sproß Hinge heimgeleuchtet. Desgleichen wurde allen Interessenten grade gestanden habe, als er mit ihm sprach. Ein Fall, der be- eines altadeligen Geschlechts, der jetzige Arbeiter" Edwin anheim gegeben, die in der Versammlung in der Tonhalle" kanntlich in Berliner Gemeindeschulen alltäglich vorkommt, ohne daß ilienhof v. Adelstein, wurde Dienstag der zweiten Straf- empfohlene Petition gegen die Polizeiverordnung über die Sonnbürgerliche Kreise solches nicht ganz in der Ordnung fänden. Aber fammer des Landgerichts I Berlin aus der Untersuchungshaft vorgeführt. tagsruhe zu unterzeichnen. bei Gymnafiaften ja Bauer, das ist ganz was anderes! Der Angeklagte, dem man die früheren besseren Tage nicht mehr Eine sehr gut besuchte öffentliche Schiffer- Versammlung Nachdem der Brandstiftung durch die Arbeiterin Rosalie ansieht, ist dereiuft Offizier gewesen. Er beging eine strafbare tagte am Montag Nachmittag im Lofale Bismarckhöhe" in Nachdem der Brandstiftung durch die Arbeiterin Rosalie Sandlung, die seine Degradirung zum Gemeinen zur Folge hatte. Charlottenburg, in der Reichstags- Abgeordneter Molkenbuhr Rosowta, wie schon berichtet, auch das zweite Kind der Hoppe'schen Bieber brachte er es bis zum Range eines Feldwebels, als er sich über den Hamburger Hafenarbeiter- Streit referirte. In feinem Eheleute in Nixdorf zum Opfer gefallen ist- das 31/ 2jährige er gleichzeitig die Verhältniffe in der Jeyt Referat behandelte Mädchen verstarb infolge von Koblenoxydgas Vergiftung hat eines schweren Subordinationsvergehens schuldig machte. erhielt er seinen Abschied. Der Redner wies gestern unter Vorführung der Thäterin die Leichenschau auf dem Mit seinen Angehörigen zer- Binnenschifferei. alt der Hand reichen alten Mydorfer Friedhof stattgefunden. Die Rosowka soll im Gegen fallen, fant der Angeklagte immer tiefer, er wurde statistischen Materials nach, daß wie in der Industrie fo faz zu ihrer ersten Bernehmung jetzt leugnen, die beiden Kinder in wegen Bettelus und Sittlichkeitsverbrechens bestraft. Zuletzt arbeitete auch im Schiffergewerbe das Großkapital immer mehr Boden er bei einem Grünkramhändler. Hier hatte er wiederum ein gewinnt der brennenden Wohnung eingeschloffen zu haben. Auf die Frage die kleinen Unternehmer vollständig zu des Untersuchungsrichters, ob sie die Leichen kenne, antwortete fie: Sittlichkeitsverbrechen begangen, wegen dessen er sich gestern zu verdrängen sucht. Mit den Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen antworten hatte. Uch Gott, meine lieben Kinder, wenn ich Euch nur wieder lebendig Deffentlichkeit stattfand, endete mit der Verurtheilung des Angeklagten auch die Beschränkung der Nachtarbeit in diesem Gewerbe für durch Die Verhandlung, welche unter Ausschluß der in anderen Ländern, hält der Nedner sowohl die Sonntagsruhe als machen könnte!" zu einem Jahre Gefängniß. führbar und für nothwendig. Um die verschiedenartigen Mißstände Soziale Rechtspflege. Die Art, wie die Verfrommnngs Verordnung nach po- in bezug auf die Haftpflicht und den Makler- Unwesen, zu beseitigen und um auf die Gesetzgebung mit Nachdruck einwirten zu können, lizeilichen Begriffen durchgeführt werden soll, gab sich in einer vor Vom Obermeister der Barbier, Friseur- und Perrücken- gestern abgehaltenen Schöffengerichtssitzung zu erkennen, in der sich räth der Redner zur Vereinigung und empfiehlt insbesondere den macher- Innung hatten wir legthin eine Berichtigung aufgenommen; gehens, seine Ladenthür während des Hauptgottesdienstes nicht ge- renten. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Schiffseigner, der Schankwirth Schayer aus der Brunnenstraße wegen des Ver- Arbeitern zur Wahrung ihrer Intereffen den Anschluß an die wir sind heute in der Lage, dem Herrn Obermeister darin recht zu fchloffen gehalten zu haben, verantworten mußte. Der Belastungs- von denen ausnahmslos die Nothwendigkeit einer fräftigen BereiniOrganisation. Rebhafter Beifall folgte den Ausführungen designer, geben, daß die in unserer Nummer 7 angeführten Thatsachen in der schloffen gehalten zu haben, verantworten mußte. Der Belastungs- renten. An der Diskussion betheiligten sich mehrere Schiffseigner, Verhandlung des Schiedsgerichts allerdings nicht festgestellt sein mögen. Beuge, Schuhmann Wendice, bekundete, daß den Polizeimannschaften von denen ausnahmslos die Nothwendigkeit einer fräftigen BereiniSoweit die Redner den Hamburger Dagegen behaupten der Lehrling und dessen Vater übereinstimmend, die Weisung ertheilt worden sei, in den Stunden des Hauptgottes- gung anerkannt wurde. Streif berührten, berührten, sprachen sich sympathisch den Ardaß sie alle diese Thatsachen, worauf sich ja doch die Klage um Aufhebung dienstes alle Gastwirthe zum Schließen der Ladenthür anzuhalten, beitern gegenüber aus. Lebhaft Klage geführt wurde von einzelnen Destillation des Lehrvertrages ftüßte, in der fraglichen Verhandlung vorgebracht auf deren Firmenschild sich die Bezeichnung haben, daß aber das Schiedsgericht auf eine Untersuchung der Be- befinde. Nachdem der Beklagte nachgewiesen hatte, daß er weit Bednern über das Maklerwesen, durch welches die Fracht als das Gericht den auf schwerdepunkte gar nicht einging, und es also auch zu einer Fest zwei Mart lautenden polizeilichen Strafbefehl auf und sprach den gedrückt werden und diesen Zwischenpersonen für ihren mühelosen stellung derselben nicht kommen konnte. Erwerb eine ansehnliche Einnahme sichert. Durch die Einrichtung Schwindsucht teine ansteckende Krankheit sei, oder doch Gastwirth frei. erst seit kurzem als eine solche gelte, während man Ein Duellrüpel. Eine Herausforderung zum Zweikampf führte eines Bureaus, das mit den Auftraggebern die Bedingungen felb ständig abschließt, fönnte diesem Unwesen einigermaßen früher von einer Ansteckungsgefahr durch Schwindsüchtige nichts gestern den Generalsekretär des Verbandes deutscher gesteuert werden. Nachdem Genosse Frey Hamburg noch gewußt habe, hat wie der Bater D. angiebt der Herr Ober- Metallindustrieller, Herrn Dr. jur. Max Vosberg- Recow, zum Schluß über die Arbeiterbewegung im allgemeinen meister vor der Schiedsgerichts- Sigung ihm gegenüber ausgesprochen. und den Regierungsassessor Lieutenant d. R. Bruno Arnoldt vor gesprochen hatte, gelangte folgende Resolution zur Annahme: Nun fagt die Berichtigung, das Schiedsgericht habe genau festge: die erste Straffammer am Landgericht II Berlin. Dr. Vosberg- Reckow" Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten stellt, daß der Lehrling D. nur einmal eine Weiße mit der franken war wegen Herausforderung, Assessor Arnoldt wegen Kartelträgerei einverstanden, sie ist, eingedent ihrer traurigen wirthschaftlichen Lage Meisterin zusammen getrunken und ein andermal ein von angeklagt. Wie erinnerlich, war die Herausforderung an den überzeugt, daß nur eine starke Organisation auf den Standpunkt der ihr noch nicht berührtes Stück Ruchen gegessen habe. Prof. Am. Schwarz von der hiesigen Universität gerichtet, von dem modernen Arbeiterbewegung stehend helfen kann. Die Bersammelten Weiteres über die angebliche Verzehrung von Speiseresten sich Dr. Vosberg- Reckow beleidigt fühlte, weil dieser auf einen verpflichten sich deshalb, dem bestehenden Verband aller im Schiffssoll der Lehrling garnicht behauptet haben. Dazu erklärt der lettere nationalliberalen Parteibeschluß hingewiesen hatte, der ihn des gewerbe beschäftigten Personen( Verband der Hafenarbeiter) beizutreten. sowohl wie sein Vater, daß sie in der Sigung des Schiedsgerichts Ehrenamtes eines Vertrauensmannes diefer Partei nicht mehr Ferner sprechen die Versammelten ausdrücklich den streitenden Hafenbestimmt behauptet hätten, der Lehrling habe Butterbrote, welche die würdig erklärte. Der Gerichtshof erkannte gegen Dr. Vosberg auf arbeitern in Hamburg ihre Sympathie aus." Auf Befchluß wurde franke Frau angebiffen hatte, und auch Reste anderer Speisen von ihrem nur zwei Wochen, gegen Assessor Arnoldt gar auf nur eine Woche zu gunsten der Hamburger Hafenarbeiter nach der Versammlung Teller zu essen bekommen. Dazu hätte dann der Schriftführer des Schieds: Festungshaft. Ein Hausfreund des Professors, der dem Duellrüpel eine Tellersammlung vorgenommen. Bekannt gegeben wurde noch, gerichts, Herr Leonhardt, geäußert, der Lehrling hätte ja in solchem feine Unanständigkeit vorgeworfen hatte, war vor einiger Zeit wegen daß weitere derartige Versammlungen in nächster Zeit stattfinden Falle die angebissenen Stellen vom Brot abschneiden können. Weiter Beleidigung zu 100 M. Geldstrafe verurtheilt worden. = um werden. und fte V ver sei das Schiedsgericht auf die Behauptungen der Beschwerdeführer In der Bernfungsinstanz ist Dienstag von der 6. Straffammer Arbeiter Sängerbund. Am 11. Januar fand eine Ausschuß nicht eingegangen, weshalb es also auch nicht zu einer Feststellung am Landgericht I Berlin der Schlächtergeselle Julius Verges Sigung des Bundes statt. Der Antrag des Vereins Freie Lieder der Thatsachen kommen fonnte. Die Berichtigung des Obermeisters zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt worden, weil er im Jähzorn tafel", nur dann erst zur Aufnahme von den sich meldenden Verfagt ferner, das dem Lehrling wegen seiner Leistung beim Schau- die beim Schlächtermeister Löwenthal in der Magazinstraße aus einen zu schreiten, nachdem nähere Informationen vorliegen, wurde frisiren ertheilte Diplom sei nur deshalb nicht ausgegeben, weil gestellte Verkäuferin Hase mit einem Vierpfund- Gewicht an den abgelehnt. Die Abrechnung vom Sängerfest in Pichelsdorf ergab daffelbe, troy Benachrichtigung an den Meister, nicht abgeholt worden Kopf geschlagen hatte. Vom Schöffengericht war auf nur 25 Mark eine Einnahme von 3613, M. und eine Ausgabe von 2126,45 M.; ist. Diese Benachrichtigung fonnte dem Lehrling natürlich nicht be- Geldstrafe erkannt worden. bleibt demnach ein Ueberschuß von 1486,55 M. Mit der Abrechtannt sein, weil er schon vor jener Schiedsgerichts- Sizung nicht Die Polizeistunde. Der seltene Fall, daß die Staatsanwalt nung im Rückstande sind noch sieben Vereine mit 578 Billets. mehr bei dem betreffenden Meister war und auch trot Entscheidung schaft zu gunsten eines verurtheilten Angeklagten ein Rechtsmittel Die Regelung diefer Angelegenheit ist dem Vorftande überdes Schiedsgerichts in die Stelle nicht wieder eingetreten ist. Nebenbei ergreift, ist in dem Strafverfahren gegen einen Kieler Gastwirth tragen und fteht betreffenden Vereinen der eventuelle Ausbemerkt hat der Meister, obgleich das Jnnungs- Schiedsgericht den eingetreten; dasselbe verlief auch sonst recht interessant. Der Gaft schluß bevor. Dem Kassirer wurde Decharge ertheilt. Neber die Lehrvertrag nicht aufhob, sein Recht auf Wiedereintritt des wirth war vom Schöffengericht und auch von der Straffammer vom Bundesdirigenten gestellten Reformvorschläge wurde zur TagesLehrlings nicht geltend gemacht. Wenn der Lehrling zur Auffaffung zu einer Geldstrafe verurtheilt worden, weil er Gäste über ordnung übergegangen. Die Streitfragen, die der Vorstand mit vertam, das Diplom werde ihm wegen der Klage des Vaters vor die Polizeistunde hinaus in seinem Lofat geduldet hatte, und schiedenen Vereinen zu regeln hatte, sind sämmtlich gütlich beigelegt. enthalten, so ist das sehr begreiflich, denn Herr Leonhardt, der zwar erfolgte die Berurtheilung auf grund des§ 365 Absatz II des Die Uebungsstunden nur Sonntags von nachmittags 12-3 Uhr Schriftführer des Schiedsgerichts, erklärte im Laufe der Verhand- Strafgesetzbuches. Gegen das landgerichtliche Urtheil legte die stattfinden zu laffen, ist angenommen. Im Anschluß an die Mitlung wie der Lehrling und dessen Bater bestimmt behaupten Staatsanwaltschaft die Revision mit folgender Begründung theilung des Vorstandes, daß derselbe die Gewerkschaftskommiffion " Jetzt werden wir beschließen, daß der Junge das Diplom nicht ein: Der§ 365 des Strafgesetzbuches reiche allein nicht aus, die für die im Ausstand befundenen Streindrucker 2c. 300 M. und den Strafbarkeit der in ihm erwähnten Vergehen zu begründen. Dazu Hamburger Hafenarbeitern ebenfalls 300 M. überfandt habe, wurde Sonntagsarbeit und leberstunden in großer Sahl ver- feien außerdem noch Polizeiverordnungen für die betreffenden beantragt und angenommen, den Hamburgern eine zweite Rate von langte der Hausdiener S. von der Firma Jordan u. Fetete Orte, Kreise oder Regierungsbezirke erforderlich, die die 500 Mart zu übermitteln. Von den Vereinen in der Umgegend ( Ronfettion) bezahlt, indem er beim Gewerbegericht gegen die Firma fragliche Materie regeln. Es existire nun aber keine für wurde Klage geführt, daß von den Berliner Vereinen die Lokalfrage flagbar wurde. Er führte aus, daß er sechs Wochen lang in der Riel giltige Polizeiverordnung, die es für strafbar erkläre, so wenig Beachtung findet. Zum Schluß macht der Vorsitzende Zeit vor Weihnachten fast immer bis 10 Uhr beschäftigt worden sei, daß Gastwirthe ihre Gäste über die Polizeistunde hin- aufmerksam, daß die nächste Versammlung die Generalversammund dafür neben seinem Wochenlohn in Höhe von 18 M. nie eine aus in ihren Lokalen duldeten. Der Angeklagte müsse deshalb lung ist. besondere Vergütigung erhalten habe, obwohl die reguläre Ge- freigesprochen werden. So der Staatsanwalt. Der Straffenat des schäftszeit um 8 Uhr endete. Auch hätte er stets an den Kammergerichts wies jedoch die Revision in seiner letzten Sigung Sonntagen, die in jene Zeit fielen, zwischen 10 und zurück. Bur Begründung führte der Vorsitzende aus: Allerdings sei 12 Uhr vormittags und nach 2 Uhr nachmittags, manchmal eine Entscheidung des Reichsgerichts ergangen, wonach Gastbekommt": Die Parteigenossen von Adlershof und der Umgegend hatten am 14. d. M. im Lokal von Scheer in Köpenick zusammen eine Versammlung einberufen. Zum ersten Punkt der Tagesordnung erstattete zunächst der Vertrauensmann Michels Bericht über seine 1 PLORED Briefkasten der Redaktion. Thätigkeit. Die Einnahme betrug 665,01 M., die Ausgabe| Rummelsburg, Göthe und Kantstraßen- Ecke bet Greinert. Soffnung III, Mitglieder- Bersammlung in Feuerstein's Festfälen, Alte Jakobstr. 76. Ausgabe 592,90 m., es bleibt demnach ein Bestand von 72,11 M. Nachdem verein Brig in Brig, Bürgerstr. 4 bei Dorn. Brandenburg a. S., Wilhelmsdorferstraße, Concordia". Arbeiter- Gesang= der Karten zum Masten- Ball am 18. Februar 1897. Seeger' scher Männerchor, Zentralverband der Konditoren. Jeden Donnerstag nach dem 1. und 15. die Richtigkeit der Kassenverhältnisse von den Revisoren bezeugt, Landsberger Allee 156 bei Göbel.- Einig, Blumenstr. 32 bet Reich.- Gefang Versammlung bei Babiel, Rosenthalerstr. 57. Jeder andere Donnerstag Bufammenwurde, da Michels eine Wiederwahl ablehnt, der Genosse Tempel Berein der Buchdrucker u. Schriftgießer Mirdorf u. Bris, Mirdorf, funft ebendafelbft. zum Vertrauensmann gewählt und Wade puhl und Stemm Bergstr. 162 bei Thomas. Frohsinn II, Friedrichsberg, Wartenbergstr. 67 Zentralverein der Bureauangestellten Deutschlands. Donnerstag, den wedel bet Lange. zu Revisoren Arion III, Hirdorf, Herrmann- u. Herrfurthstraßen- Ecte bei 21. Januar, abends 8% Uhr bei Babiel, Rosenthalerstr. 57. Bortrag. Gäste will. ernannt. Der Bericht über die weiß. Matengruß III, Charlottenburg, Wallstr. 96 bet Beyer.- Liebes tommien. Parteispedition vom Oftober 1895 bis Dezember 1896 Iut II( Edelweiß II), Potsdam, Brandenburger Kommunitation 16 bei Achtung Parteigenomen der Kreise Torgau, Liebenwerda, Wittenberg ergab eine Einnahme von 4326,42 M. und eine AusGlaser. Heimathtlänge, Röpenick, Rosenftr. 101 bet troppens. und Schweinit. Heute Abend 9 Uhr findet beim Landsmann und Genoffen gabe von 3959,04 m.; mithin ein Ueberschuß von 367,38 at auf 1, Wörtherstr. 16 bet Bulprecht.- Nixdorfer Siebertranz, Wilhelm Knötsch, Strtenitv. 10, Ece Amalienstraße eine Besprechung über die Nixdorf, Steinmeßstr. 35 bei Pilz. Borwärts X, Sauen, Marttstr. 16 bei Ersazwahl zum Reichstage in Torgau, Liebenwerda( Wahlkreis I Merseburg) Die neugewählte Zeitungskommission besteht aus den Genossen Sobusch. Schnee glödchen II, Potsdam, Brandenburger Kommunikation 16 statt. Landsleute und Genoffen werden ersucht daran theil zu nehmen. Gesche, Bessermöny und Ignatius. Das Amt der bei Glaser. Treu und Fest, Koppenstr. 17 bei Lohmann. Lokalkommission übertrug man Hannnemann, Schulzer und schriften sind zu richten an Hermann Jahn, Schönhauser Allee 177c. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend.( 3uBüttner. Zum letzten Punkt der Tagesordnung: Wie stellen sich mittwoch: Geselliger Berein Brüderlich teit, Georgentirchitr. 65 bet Späth. die Parteigenossen gegenüber dem Verhalten der Saalbefizer von Verein Rhetortt, Brandenburgstr. 54 bei Bonig.- Theaterverein ProleAdlershof? erhält Genosse Sch mädicke das Wort. Redner wies steinstr. 6 bei Gonell. tariat, Köpnickerstr. 68 bet Schöning. Rauchtlub Rothe Fahne, Falden Geselliger Berein Freundschaft, Bring Albrechtdarauf hin, wie oft die Genossen unter der Unentschlossen- ftraße 8 bei Schulz Geselliger Berein Deutsche Eiche, Fürbringerstraße 7 heit der Saalbesiger zu leiden hatten und wie die Be bei Grothe. Mundharmonita- Verein Vorwärts, Kreuzbergstr. 12 bet stothe. hörde in Theaterverein Ausübung Nora, Admiralstr. 18c, Märkischer Hof. Verein ajellige Geselliger Bund, jeden 2. Mittwoch im Monat, bei Sommer, GrünVerein Gesellige Brüder, Pallisadenstr. 20 bet Schäffer. Mufitverein Bautenschwengel, Fürstenstraße 186 bei Bernfig.- Stattlus Barnimstr. 13 bei Büschel. Vorwärts, Schwedterstraße 28 bei Muchow.. Stattlub Lustige Brüder, Theater- Verein Spree Athen, Annenstr. 9 bei Prog. A. K. Zentral- Kranken- und Begräbnißkasse für Frauen und Mädchen. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Mittwochy. Stattlub Bahlstelle bei Freygang, Schüßenstr. 18/19( Montag von 8-10 Uhr abends). iegt alle 14 Tage, Lebuserstr. 5 bei Dieseler. Revolution, Grünauerstr. 8 bei Golz. Geselliger Berein Hoffnung, P. S. 112. Die Anmeldung wird für erforderlich erachtet. vereinte raft tagt Mittwochs abends und Sonntags vormittags Plan- der Sprechstunde Artisten- und Ringsportverein Lieguit. Ihre Anfrage ist verständlich. in Sprechen Sie N. 6. bor.be Geselliger Verein ürtische Pfeife, Danzigerstr. 93 bet. Hansen, müßten sich an Ufer 92 a bet gepfe. Atletenverein Atlas, Brunnenstr. 152 bet Dase. die Schuldeputation wenden. W. S. 1. Ja. 2. Nein. A. B. Tambour- Berein rob Frei, uebungsstunde wittwoch und Sonnabends, In 30 Jahren. F. H. Das Amtsgericht ist die zuständige Behörde. Wiesenstr. 27 bet Bolz. Arbeiter- Schachtlub Norden, Seeftr. 25 bei Mandel. F. B. 153. 1. Ist Strafe und auf Befragen anzugeben. 2. Ist straf Mufitverein naatsch, Kolbergerstr. 2 bei Steffens. Bfropfenverein bare Urkundenfälschung. M. F. 35. 1. und 2. Nein. G. 29. An Nord- Ost, Etbingerstr. 9 bet Bogel. Rauchtiub Schmofe's Werte, den Amtsvorsteher. 3. H. 1. Nein. 2. Ja. Klüner, Duderstadt. Krautstr. 39 bet Segner. Rauchtlub Alter suffit, Suffitenstr. 59 bei 1. Darüber besteht keine Bestimmung. Die Höhe des Kostgeldes bei Afford Bringmann. Gefangverein Sangestreue, Spreeterrasse an der Sannowig- arbeit hängt von vielerlei Umständen( Art der Arbeit, früherer Gebrauch 2c.) Gefangverein Lerche, Schönhauser- Aller bet G. Gerber, Versammlungsrechts schwere hindernisse in den Weg legt. Schließlich gelangte folgende Resolution einstimmig zur Annahme: Die Versammlung erklärt die Weigerung der Adlershofer Saal befizer, ihre Säle zu politischen und gewerkschaftlichen Versamm lungen herzugeben, für eine direkte Schädigung der staatsbürgerlichen Rechte der Arbeiterschaft. Im Anschluß hieran wurde mit getheilt, daß die Lokale von Wöllstein, Gözke, Schmauser, Konrad, Banchow früher Schwabe, Leopold, Hausmann und Stippekohl zu Arbeiterversammlungen nicht zu haben find. Die Parteigenossen bend von 9wollen dies beachten. Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch Abend von 9-10% Uhr: Südost= fchule, Waldemarstr. 14: Geschichte( Alte Geschichte. Urzeit. Entstehung der Seligionen. Orientalische Bölter. Griechen und Römer). Herr Dr. C. Pinn. Nordschule, Brunnensir. 25: Deutsch( Die deutsche Literatur des neunzehnten Jahrhunderts. Auffazlehre). Herr Heinrich Schulz.. Die Schulräume find zur Benutzung der Bibliothek und des reichen Seit 1chriftenmaterials schon von 8 Uhr abends an geöffn et. Die Lesehalle der Arbeiter- Bildungsschule, Brunnenstr. 25, ist wochen: tags von 6-8 Ubr, Sonntags von 3-8 Uhr, unentgeltlich für jedermann geöffnet. Die Geschäftsstelle der Schule SO., Kaiser Franz- Grenadier- Play 7, die den Vereinsvorständen zur Vermittelung von Vorträgen wissenschaftlichen Charakters zur Verfügung steht, ist vormittags von 10-1 Uhr geöffnet. Suffitenstr. 26. 1 brücke. 1 Die juristische Sprechstunde findet Montags, Dienstags Freitags und Sonnabends, abends von 7-8 Uhr statt. 3. 5. Sh., Frankfurterstraße. B. hat keine Söhne. A. Nunge. Der Aufruf mußte zu unserem Bedauern wegen Raummangels zurückgestellt werden. H. R. 13. Wissen wir nicht. Fragen Sie die Expedition des Vorw.". K., Finsterwalde. Franz Körstenhan in Torgau, Königstr. 235. E. N. Allerdings kann eine solche Bestimmung auch in Ihrem Beruf eingeführt werden. Es ist Sache der Gewertschaft, dies anzuregen. Witterungsübersicht vom 19. Januar 1897. Wetter Temperatur ( 50. 4º R.) nach Celſius Abends von 8-10 Uhr: 1. Männer- Abtheilung Friedenstraße 37. 3. Männer eines Gläubigers unterliegen. Welche Sachen nicht pfändbar sind, ist ausArbeiter- Turnerbund. Mittwody: Turnverein Fichte, Berlin. ab. 2. Der Vermiether darf dieselben Sachen retiniren, welche der Pfändung Abtheilung Böchstr. 21. 2. Lehrlings- Abtheilung Staligerstr. 55-56. 4. Behr- führlich z. B. in der Nummer des Vorwärts" vom 30. Dezember dar8½ 10½ Uhr abends Demminerstraße 56-57.lings Abtheilung Stephanstr. 3. Vereinigung der Turnfreunde von gelegt. 3. Nein. 4. Ja. 2. P. 100. Einbehaltene Sachen müssen ohne -Arbeiter Turnverein Frist aufbewahrt werden, es tann die Forderung eingeklagt und sodann nach ( Adlershof) von 8 bis 10 Uhr abends bei Wöllstein. Arbeiter- Raucherbund Berlins und Umgegend. obsiegendem Urtheil die Pfändung in den Sachen vorgenommen werden. Menderungen im Bereinskalender sind zu richten an Hermann Braunschweig, Dresdenerstr. 80, 2. Sof, Gemüthlich feit I, ittwoch: Artona, Staligerstr. 41 bei Nichter. Admiralstr. 18 bet Bergemann. Gemüthlichkeit II, Faltensteinstr. 7 bet 28 albesgrün, Forsterftr. 22 bei Stunze.- Birginia, Admiralstr. 21 bet Trittelwig. Sumatra Süd- Ost, Liegnigerftr. 18 bet Manegold. Schnieber. Frei Weg, Schöneberg, Marstr. 7 bei Müller. Fidele Raucher. Fichteftraße 30 bei Krause. Edelweiß, Mirdorf, Kottbuser Stationen. Granate, Forsterstr. 40 bei Tujuntte. Damm 103 bei Peters. Fidele Brüder, Friedrichsfelde, Luisenstr. 20 bei Zobse. Morgenroth, Lands= berger Allee 44 bei Roland. Frohsinus Heimath, Stromstr. 28. Deutscher Michel, Pankow, Kaiser Friedrichur. 15 bei Griffel.- Kairo, Pantsir. 28 bei Grühmacher. Frisch- Gewagt, Bofenerstr. 5 bet Rockendorf. Ohlauer, Gräfeftr. 18 bet Präfer.- Abguß I, Markusstr. 23 bei Gorn. Swinemünde Die Daripfenden, Lancestr. 24 bet Jeratsch. Weiße Nette, Hamburg Forsterstr. 17 bet Dierberg. Sufriedenheit, Nixdorf, Prinz Handjery- Berlin Arbeiter- Stenographenverein Eintracht, Unterricht und Uebungsstunden Wiesbaden abends 8% Uhr in den Restaurants Owczaret, angejtr. 65 und Seidler, Ratibor München ftraße 16. Roller'scher Stenographenverein Pionir, Hussitenstr. 9, Restaurant Wien. Rausch, abends 8% Uhr, Unterricht und Fortbildung. German- American Klub" Uncle Sam"( established 1892). 9 o'clock p. m Haparanda. Wallstrasse 57.- Ladies und Gentlemén welcome. Petersburg German American Society. Berlin C., Münzstr. 17, at Frieboes Restaurant, 9 o'clock p. m. Topic: Relations of women to crime. Longfellow, English Conversationel- and Reading- Club. Meeting every Wednesday, 9 o'clock at Tettenborns, 91 Wall- Street. Guests are welcome. ftraße 66/67 bet Maresche. Lese- und Biskutirklubs. Mittwody. Johann Jacoby, bet Fris Liette, Schwebterstraße 33. Gesundbrunnen, abends 8% Uhr, bei Haferland, Bellermannstr. 87.- Gleichheit, abends 8 lbr bet Stramm, Ritterstraße 128.-Seine, Rirdorf, abends 8% Uhr, Prinz- Handjeryfir. 60, parterre.- Ginigteit, abends 8% Uhr bei Zeige, Triftstr. 1. Theater und Lefeklub Morgenroth, abends 9 Uhr, im Restaurant Diete, Lothringerstr. 67. Sozialdemokratischer Agitationsflub Often, abends 8 Uhr, bei Jauer, Fruchtur, 52. Freigeist Artona, abends 8 Uhr, Artonaplag 8 bei Wefener. Friedrich Engels Norden" alle Mittwoch 9 Uhr bei Obiglo, Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Adolf Neumann, Pafewalterstr. 3. Alle Acnderungen im Bereinstalender sind zu richten an Fried. Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Mittwoch. Uebungs funde abends 9 Uhr, Aufnahme von Mitgliedern. Liedesfreiheit 1, Andreasstr. 26 bei Wilte. Norddeutsche Schleife, Melchiorstr. 15 bei Stehmann. Freya 1,( Gemischter Chor), Rosenthalerstr. 57 bet Babtel. 2orbeertranz, Weinfir. 28 bet Späth. Liederlust, Adalbertstr. 21 bei Roll. Spandau, in Spandau, Neumeisterjir. 5 bei St. Badtte.- Deutsche Eiche 1, Große Frankfurterstr. 133 bei Gold. Alliance, Kommandantenftraße 15, Knoblauch's Bierhallen. Gangesblüthen, Stralauer Play 10-11 bei Poppe. Bruderbera, Bernauerstraße 40-41 bei Borf. 6 có o 1, Bankow, Wollantstraße. Treue, Mariannen- Ufer 2 im Lurhof. Einig tett I( Butmacher), Rosenthalerstr. 11-12 bet Röllig. Allegro, Wrangel ftraße 141 bet Schimidt.- Freiheit I, Bülowstr 65 bei W. Richter. Kreuzberger harmonie, Admiralstraße 18 c bet Möhring. Stein= melte, Bajewalte ritr, 3 bei Ad. Neumann. Waldeslust, Oppelnerstr. 34. Freier Männerchor Nord West, Puttlig str. 10 bei Pfarr. Gefang Verein der Kupferschmiede, Weinstr. 11 bet Feindt. Gleichheit 1, Schönhaufer Allee 135 bei Ramlow. Appolonta, Klosterfir. bet Moll. Frohe Stunde, Kottbuser Ufer 57 bei Ringel. Freiheitsgruß, Millarg. Distuffton und Vereinsangelegenheiten. Zahlreiche Betheiligung ist Brunnenstraße 150 bei Echulze. Schneeglöd chen I, Hermannstraße 23, nothwendig. Rigdorf. Unverdrossen, Lindowerstr. 26 bet Sachs. 1 Fachverein der Holz- und Bretterträger Berlins und Umgegend. Donnerstag, den 21. Januar, abends 8% Uhr im Lotal des Herrn Ewald, Schönleinstraße 6. Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Genossen Vorwärts VII, Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Heute Abend 8 Uhr: Tauben Strasse Für den Inhalt der Inserate Friedrich Wilhelmst. Theater. übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, den 20. Januar. Opernhaus. Hänsel und Gretel. Phantasien im Bremer Raths: feller. Schauspielhaus. Der Verschwender. Deutsches. Morituri. Berliner. Aschenbrödel. naissance. Re Leffing. Madame Sans- Gêne. Westen. Der Militärstaat. Neues. Marcelle. Residenz. Die Frauenjäger. Zentral. Eine wilde Sache. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Der Glöckner von Notre- Dame. Alexanderplatz. Der indische Cactus. Unter den Linden. Narbonne. Gillette von Schiller. Mit Vergnügen. Ostend. Schwerenöther. Parodie. Der Berggeist. Volks. Robert und Bertram. Thalia. Frau Lieutenant. Belle Alliance. Adam und Eva. Passage Panoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Apollo. Spezialitäten. Mittwoch, ab. 8 Úhr: Kein Hüfung Boltsschauspiel in 4 Aften mit freier Benußung der gleichnamigen Dichtung Friz Reuter's von Hermann Jahnke und William Schirmer. Donnerstag, abends 8 Uhr:" Der Glöckner bon Notre Dame." Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34 nahe dem Kottbuser Thor. Bei dem anhaltenden Lachsturme: Allabendlich 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Romantisches Drama in 6 Tableaux Robert und Bertram von Charlotte Birch- Pfeiffer. In Vorbereitung: Der Lockvogel. Volksstück in 5 Aufzügen von May Kreger. Sonnabend, nachm. 4 Uhr:" Die Puppenfee." Zaubermärchen mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Georg Zimmermann. Sonntag, nachm. 3 Uhr:„ Kabale und Liebe." Trauerspiel in 5 Aften von Friedrich von Schiller. Billets sind ohne Vorbestellgebühr an der Theaterkasse zu haben; außer dem im Invalidendant, Unter den Linden 24, b. Paul Nomeid, Leipziger: straße 6 u. Julius Lengenfeld, Mark: grafenstr. 50. Alexanderplay- Theater. Heute und die folgenden Tage: " Der indische Cactus," Schwant in 4 Aften von A. von Gordon. Anfang 8 Uhr. ( Bons, auch die zu anderen Stücken ausgegebenen, behalten ihre Siltigkeit.) Belle- Alliance- Theater Volts- Vorstellung Sonntag, nachmittags 4 Uhr:„ Die Puppenfee." unter Regie von Julius Türk. Gefang und Tanz in 6 Bildern von Zaubermärchen mit Sonntag, den 24. Jan., nachm. 3 Uhr: Georg Zimmermann, Gastspiel von Frl. Jenny Marba. Bidets find schon 3 Tage vorher ohne Bum 2. Male: Gläubiger." Vorbestellgebühr an der Theaterkasse Tragikomödie in 1 Aft von Strindberg. zu haben. Dann:„ Die nehrlichen." Schauspiel in 3 Atten von Rovetta. Besetzung wie bei der Première. Eintrittskarten à 60 Pf. sind in den bekannten Zahlstellen zu haben. Schiller- Theater ( Wallner- Theater). Mittwoch, abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Mit Vergnügen. Donnerstag, abends 8 Uhr:„ Mit Vergnügen." Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Dir. Rich. Schulk. Letzte Woche. Mittwoch, den 20. Januar 1897. Benefiz des Komponisten und Kapellmeisters Julius Einödshofer. Emil Thomas a. G. Zum 121. Male: Eine wilde Sache. Morgen: Eine wilde Sache. Sonnabend, den 23. Januar cr.: Bum 303. Male: Eine tolle Nacht. Anfang 1/28 Uhr. BurgFeen- Palast, straße 22. Direktion Winkler& Fröbel. Sehen! Staunen! Das brillante riesengroße Januar- Programm Koloffaler Erfolg. Cirkus Sarrasani. Neue Spezialitäten. Anfang 72 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree 30 f. Refervirt 50 Pf. 119) Moabiter Stadt- Theater Alt- Moabit 48. Heute sowie jeden Mittwoch: Stettiner Sänger 191 ( Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader). Unter anderem: Ueber den Zapfen gestrichen. Militärische Humoreske. Emma, mein Mauseschwänzchen. Finte's Schelmenstreiche. Neuestes Ensemble von MeyseĽ. Anfang präz. 8 Uhr. Entree 50 ẞf. Vorverkauf 40 Pf.( siehe Plakate). Donnerstag: Konzerthaus Sanssouci. Große Gesangsposse in 4 Aften von G. Näder. Robert: H. Winkler. Bertram: M. Conrad. Rösel: Fräulein Senden. Ippelmeyer: Herr August Reiff. Jad: Herr Brodeck. Strambach: Herr Richter. Isidore: Frl. Elise Bendir. Entree 50 Bf. bis 4 M. Thalia- Theater. ( vormals Adolph Ernst Theater). " Frau Lieutenant." Vaudeville in drei Akten von Paul Ferrier und Antony Mars. Deutsch von Hermann Hirschel. Musit von G. Serpette und V. Roger. Morgen und folgende Tage:" Frau Lieutenant." Johann Lumpe Gastspiel Parodie- Theater Nov.! oder: Das graue Kreuz im Teufelsthal Oranienstr. 52. Nov.! Der Berggeist und: Die Jungfrau vom Riesengebirge. Große romantische Ritter Tragödie von Fischer. Hochwohlgeborenes Publikum! Be ehren Sie mich muthig, Furcht und Grauen bleibe in den Kinderschuhen stecken, unsere Kunst stählt die Liebe zur Natur und Wahrheit! Circus Renz Karlstrasse. ( Jubiläums: Saison 1896/97.) Mittwoch, den 20. Januar 1897, abends 7 Uhr: 3um legten Male: Urania, No. 48-49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Eintritt 50 Pf. Wiffenschaftl. Theater abends 8 Uhr. Sort Aberdeen. Paris. 767 Barometerftand in mm, d. Meeressp. Windrichtung Windstärke PALATTI( Stala 1-12) ១០៩០៩ bedeckt 0 766 • DSD Nebel 765 bedeckt 762 N 1 bedeckt 761 • bedeckt 761 N 1 bedeckt 772 SSM 2 bedeckt 766 DSD 5 halb bedeckt 770 DNO 4 768 NNW 1 bebeckt Schnee 320 Wetter- Prognose für Mittwoch, 20. Januar 1897. nordöstlichen Winden; keine erheblichen Niederschläge. Etwas fäller, zeitweise auftlärend, vielfach nebelig bei mäßigen Berliner Wetterbureau. Achtung! Alexander: Cireus Buseh. Englischer Garten, Bahnhof Börse. Mittwoch, den 20. Januar 1897, 2. abends 71/2 Uhr: Sternwarte validenftr. 57/62 Gr. außerordent!. Vorstellung. Beter StadtbahnLehrter Stadtbahn: Nach Sibirien. hof. Täglich von 712 Uhr abends ab 50 Pf. 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Verein zur Wahrung der Interessen Ein Blick in das Innere traurige Nachricht, daß mein lieber der Frau. Allen Freunden und Bekannten die Bräutigam und unser guter Freund, der Schraubendreher 29086 Max Baschin Danksagung. Für die herzliche Theilnahme und reichen Kranzspenden bei der Beer: digung meines lieben unvergeßlichen Mittwoch, 20., 8 Uhr, in Nieft's gr. Saale, Mannes, unseres guten Vaters sagen Weberstr. 17. Vom prakt. Naturheilt. Grundam 18. d. M. im Krankenhaus Am Urban allen Verwandten, Freunden und Bemann. Der Vortrag wird an zahlreich. Präparaten, verstorben ist. Die Beerdigung findet tannten, sowie dem Verein der welche versch. Geschlechtskrankheiten veransch. u. a. einer am Donnerstag Nachm. 3 Uhr vom Zimmerer Berlins und Umgegend lebensgr. fünstl. Frau mit herausnehmbarem menschl. Krankenhaus Am Urban nach dem neuen und seinen Kameraden vom Herrn Embryo erklärt. Nur Männer haben Zutritt. Jakobikirchhofe, Hermannstraße, statt. Rathszimmermeister Ernst Meyer'schen Gäste 20 Pf., dafür den Naturarzt frei. Die trauernde Braut u. Freunde. Blaze unseren innigsten Dank. Der Vorst. des V. für Gesundheitspfl. Körper: und Berlin, 20. Januar 1897. Naturheilkunde. Verband aller in der Metall- wwe. W. Bettin u. Kinder. Butter bedeutend billiger! industrie beſchäftigt. Arbeiter Verkaufe von heute ffeine Tafelbutter à Pfd. 1,00 m. Alfred Grünenthal, 9172* 1. Geschäft: Neue Noßstraße 1, 2. Geschäft: Köpnickerstraße 3, Ede Neue Jakobstraße. am Schlesischen Thor. Rheumatismus, Gicht, Gallenund Blasensteine beseitigt radical und sicher P. Monhaupt's altbewährte, an Erfolgen reiche Berlins u. Umgegend. Todesanzeige.. Am Sonntag, den 17. Januar starb unser Mitglied, der Drücker Ferdinand Wolfgram Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Donners: tag, d. 21. Januar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause Louisen Ufer 56, nach dem Neuen Jakobikirchhof in Briz statt. 111/13 Um zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. der Gast- und Schankwirthe Citronensaftkur Sentralverein Deutſch. Former Berlins und Umgegend. Freitag, den 22. Januar, nachmittags 5 Uhr, beim Kollegen Mörschel, Schönhauser Allee 28: General- Versammlung Tagesordnung: 69/6 1. Wie verhalten wir uns solchen Mitgliedern gegenüber, welche anderen Gastwirthsvereinen angehören. 2. Vierteljahrsbericht des Kassirers. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Der Vorstand. Krankenkaffe der Hutmachergesellen zu Berlin ( Eingeschr. Hilfskaffe Nr. 67) Sonntag, den 24. Januar vorm. 10% Uhr, bei Feind, Weinstr. 11: General- Versammlung Tages Ordnung: 1. Kassenbericht. 2. Wahl des Vorstandes. 3. Wahl der Revisoren und Krantenkontrolleure. 4. Verschiedenes. 29076 Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet Der Vorstand. Otto Tschoppe, Vorsitzender. Bauhandwerker- Krankenkasse für Berlin und Umgegend. ( Eingeschriebene Hilfskasse Nr. 118.) Sonntag, den 24. Januar, vormittags 10 Uhr, im Lokale des Herrn Hoffmann, Alexanderstr. 27 c( oberer Saal): Ordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Bericht des Vorstandes und des Ausschusses. 216/5 2. Abrechnung des Kassirers vom 4. Quartal 1896 sowie Revisionsbericht. 3. Wahl des 1. Hauptkassirers, des 2. Vorsitzenden, 2 Beifizer und 4 Ersatzmänner. 4. Wahl des Ausschusses und 4 Ersatzmänner. 5. Antrag der Charlottenburger Mitglieder behufs Gründung einer Verwaltungsstelle. Man verlange Broschüre mit Gebrauchsvorschrift und Kurplan umsonst und poftfrei. Berlin, Schönhauser Allee 177 B. P. Monhaupt. Krankenkassen- Mitgliedern gewähre ich Rabatt. M& W.Müller's Literflasche Mk.1 NORDLICHT alter Nordhäuser Nordhauser Kornbranntwein brennerei Waldemarstr. 29 BLUR M.& W.Müller's Nordlicht ist ein vorzüglicher alter Nordhäuser. 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Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß mein lieber Mann, unser 29176 guter Vater, der Puzzer Julius Knappe morgen Nachm. 312 Uhr v. d. Leichen: halle d. Thomaskirchhofs aus beerdigt wird. Die trauernde Wittwe Anna Knappe nebst Kindern. Den Mitgliedern des Zentral verbandes der Maurer Deutschlands, Zahlstelle Berlin I( Buzer), sowie dem Gesangverein Gemüthlichkeit" hiermit zur Kenntniß, daß unser Mitglied " Julius Knappe am 15. d. Mts. verstorben ist. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. d. Mts., nachmittags 312 Uhr, von der Leichenhalle des Thomas: aus statt. Kirchhofes in Bris, Hermannstraße, 134/9 Der Bevollmächtigte. NB. Wegen der langen und wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht der f. Leber-, Schlackwurst u. Salami, 5 Pfd. à Pfd. 75 Pf. um zahlreiches Erscheinen ersucht Mitglieder, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Die Bersammlung wird Rohschneideschinken, à 8-15 Pfa. à Pfd. 80 Pf. Der Vorstand. J. A.: H. Mette, Oberbergerstr. 40. Schinken in Brodteig gebacken, P. à Pfd. 65 Pf. punkt 10 Úhr eröffnet. Mitgliedsbuch legitimirt. Achtung! schwer. Achtung! J. A. Partenheimer, Berlin C., Kaiser Wilhelmstr. 19a. Charlottenburg. Donnerstag, den 21. Januar, abends 8 Uhr, in ,, Bismarckshöhe“, Wilmersdorferstr. 39: Große öffentliche Versammlung für alle in der Metallindustrie beschäft. Arbeiter u. Arbeiterinnen Tages Ordnung: 1. Die neuesten Maßnahmen der Metallindustriellen. Referent: Kollege S. Rohrlack: Berlin. 2. Diskussion. 3. Bericht vom Gewerkschaftskartell event. Wahl der Delegirten. 4. Verschiedenes. Bahlreichen Besuch erwartet Der Einberufer. 114/13 Otto Mette's Bierquelle Süd- Ost, 14 Wiener Strasse 14, ist eröffnet worden. Helles u. dunkles Lagerbier, Münchener Bürger Blendend weisse Wäsche ohne Bleiche erzielt man nur mit dem echten Dr. Thompson's Seifenpulver. Dasselbe ist frei von jeder schädlichen, äzenden Substanz und greift die Wäsche auch nicht im geringsten an. Man erhält Dr. Thompson's Seifenpulver in den meisten Kolonialwaaren, Seifen- und DroguenGeschäften, jedoch nur echt mit Schußmarte ,, Schwan". Den Kollegen Berlins zur Nachricht, daß unser Geschäftsgenosse, der Lithograph Herr Heinrich Kliem am 13. d. Mts. verstorben ist. Sein gerader, biederer Charakter wird uns Allen unvergessen bleiben. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 20. d. Mts., nachmittags 123 Uhr, vom Alten Luisen- Kirchhof, Bergmann straße 48, aus statt. 29166 Das Personal der Firma Schäfer u. Scheibe. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme, sowie für den zahlreichen Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Achtung! Achtung! Der bisherige Bezirkskassirer für den Norden, Paul Krebs, Ackerstr. 145, mußte seines Amtes enthoben werden. von Wir ersuchen alle Kollegen, welche demselben Material bezogen haben, sich umgehend mit dem Kollegen Mar Gienfe, Swinemünder: straße 103( früher 129), vorn 4 Tr., in Verbindung zu setzen. Der Vorstand. Aufforderung an die bekannten sowie unbekannten Erben des Maurermeisters Alb. Kluge zu Berlin, welcher am 20. Oktober verstorben ist, ihre Erflärung beim Amtsgericht I zit Berlin, Abt. 108, R. N. 6380 abzugeben betreffs der Erbschaft. Etwaige Gläubiger haben ihre Forde rungen bis zum 10. Februar bei dem Nachlaß Pfleger Heinr. Meyer, NW., Bredowstr. 11, anzumelden. Fritz Banse, Gegen: Vormund, Zehdenickerstr. 7. 9270* = Hildebrandt's Größte Theater- u. Masken- Garderobe Kostüme von 1 M. an. Bei Abnahme v. 30-40 Kostümen Aufführ. gratis. Oranienstr. 165a, Ecke Oranien- Plak. Deutsch. Porter Dessert- u. Malzkraftbier 1. Rang. Brauerei Burghalter, Potsdam, gegr. 1736, bej. f. 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