Nr. 17. Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illustrirter SonntagsBeilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post BeitungsPreisliste für 1897 unter Mr. 7437. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 40 Pfg:, für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Ternsprecher: Amt I, nr. 1508. Telegramm Adresse: " Sozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Die Ausschreitungen des italienischen Parlamentarismus. Rom, 17. Januar 1896. Die Klagen über die Ausschreitungen des Parlamentarismus in Italien find nahezu so alt, als der italienische Parlamentarismus selbst. Sie stimmen zum theil überein mit den Aus stellungen, welche in Frankreich gegen das parlamentarische Eystent erhoben werden, wie ja der italienische Parlamentarismus eine Nachahmung des französischen ist. Nur daß in Italien der Mangel an wirthschaftlicher Initiative und die daraus entspringende allgemeine Armuth, das Bestreben, die parlamentarischen Formen dem privaten Interesse einzelner Persönlichkeiten oder Gruppen dienstbar zu machen, noch weit stärker hervortritt als in Frankreich. ivelche Donnerstag, den 21. Januar 1897. es gehen wollte, ab. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. In derselben Richtung bewegten sich die Ausführungen und Verkehrsgewerbe 35. Beispielsweise im Gewerbe und in der der meisten Redner aus dem Hause, welche zur Interpellation Industrie tamen also auf jeden Unternehmer durchschnittlich Sprachen. Minister v. Bötticher wehrte diese Angriffe, so gut Arbeiter oder die Zahl der Unternehmer betrug 1/5, die der 4 Arbeiter 4/5. Da gehört doch völlige Verständnißlosigkeit zu der feit selbständig machen. Einige fönnen es vielleicht unter besonders Behauptung, die Arbeiter könnten sich durch Fleiß und Sparsam= glücklichen Umständen, nicht aber die Gesammtheit. Für die muß die soziale Frage schon in anderer Weise gelöst werden. In der darauf erfolgten Fortsetzung der Etatsdebatte er tundigte sich von Stumm nach dem Schicksale des Quebrachozolles, wodurch er eine Rede des Staatssekretärs der Reichsfinanzen entfesselte, welche über eine Stunde dauerte, und nach deren Beendigung das Haus so erschöpft war, daß es sich vertagte. Nachdem sich noch der Pole Motty über die ungleiche Behandlung der Polen beschwert und der Kultusminister Dr. Bosse auf morgen vertagt. in auffallend heftiger Weise erwidert hatte, wurde die Berathung Die ,, Noth der Landwirthschaft" kommt in einer Veröffent" Dagegen erblicken wir in den Plänen, die sie enthüllt, eine neue Mahnung an den Staat, gegen die staatsgefährlichen und landesverrätherischen Umtriebe der Sozialdemokratie mit Wir allen Mitteln vorzugehen, die ihm zu gebote stehen. glauben nach den gemachten Streiferfahrungen heute weniger als je, daß ohne einen ausreichenden Ersatz für das erloschene Sozialistengesetz der Staat dieser Pflicht gegen sich selbst und die friedliebende Bevölkerung entsprechen kann und daß die leitenden Staatsmänner eine schwere Verantwortung auf sich laden, wenn sie noch länger zögern, die Initiative in dieser Richtung zu er greifen. Der Kaiser selbst hat seinen Willen doch oft genug be fundet. Weshalb unterbleibt die Ausführung? N " Die Herren Bahr u. Bitelmann, Depofitäre der fgl. Salinendirektion zu Lüneburg, Berlin NW., Scharnhorststr. 41, theilen uns zu dem Eingesandt in unserer letzten Sonntagsnummer über die hohen Salzpreise in Berlin mit, daß die vom Einsender gegebene Darstellung nicht den Thatsachen entspreche. Insbesondere sei die Behauptung, daß ein Sact Salz mit 62 Kilogramm Inhalt hier zwei Mark theurer sei als in der Provinz, nicht richtig. Die Herren Bahr u. Zitelmann belegen diese Erklärung rechnerisch mit Bahlen. W Bismärder stets für die Rechtlosmachung des arbeitenden Volles Gründe wohlfeil wie Brombeeren haben die durch Ausnahmegesetze gehabt. Nun ist es der Versuch der Gründung Morgen 1 Uhr Fortsetzung der Etatsberathung. eines Eisenbahnarbeiter Vereins, der die Hamburger Nachrichten" Im preußischen Abgeordnetenhause verlief die heute fort mit ihrem stereotypen Verlangen nach Ausnahmegesetzen auf den gesezte Etatsberatung ziemlich einförmig. Nachdem sich Plan rust. Das Blatt für Landesverrath, Großkapitalismus und zunächst Abg. Friedberg( natl.) in längeren Ausführungen gegen Klassenkampf schließt seinen letzten Leitartikel, der die Anfänge den Beamtenbesoldungsplan, namentlich gegen die beabsichtigte einer deutschen Eisenbahnarbeiter- Bewegung behandelt, mit folgenden Regelung der Professorengehälter gewandt und nochmals betont Säßen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten dürfen: Das Ministerium ist in Italien wie in Frankreich that- hatte, daß seine Partei fein reaktionäres Vereinsgesetz wolle, bereitete sächlich ein Werkzeug der Kammer. Um sich im Amte zu er- Abg. v. Kardorff( sk.) dem Hause dadurch eine freudige Ueberhalten, muß das Ministerium den einzelnen Abgeordneten oder raschung, daß er wohl zum ersten Mal in seinem Leben in seiner Etatsrede die Währungsfrage nicht berührte. Statt dessen wandte ganzen Gruppen von solchen fortwährend Zugeständniffe machen, er sich hauptsächlich gegen die Sozialdemokratie, die gerade wie die die nicht von politischer, sondern von rein privater Art sind. Jakobiner in den Zeiten des Jakobinismus in Frankreich vor der Es muß bei der Besetzung der Beamtenstellen den von ein- Revolution das ganze öffentliche Leben beherrschten, heute durch ihre zelnen Abgeordneten empfohlenen Persönlichkeiten den Vereinsorganisationen und durch ihre Geldmittel den Staat zu er Vorzug einräumen, es muß Brücken, Straßen, Eisen- schüttern strebten. Die im Prozeß Leckert- Lüßow zu tage getretenen bahnen und sonstige öffentliche Anstalten je nach den Schäden bedauerte der Redner, er nahm aber seinen Schirmherrn Wünschen der Abgeordneten bewilligen, ohne Bismarck dagegen in Schuß, als trage dieser die Verantwortlichkeit für Rücksicht auf das Juteresse der Gesammtheit als Advokaten das Treiben der politischen Polizei, indem er an den bekannten Stieber erinnerte, der schon vor der Zeit Bismarck's sein UnSonderbare Heilige sind die Anarchisten. Sie nennen ihrer Wahlkreise oder einzelner hervorragender Wähler aufwefen getrieben. Ob Herr v. Kardorff hiermit wohl der Regierung fich Antiparlamentarier, fie bereichern die Sprache mit Krafttreten. Sehr bald find die Parlamentarier zu der Einsicht einen Gefallen gethan hat? ausdrücken, wenn sie die Betheiligung der Arbeiter an den Wahlen gelangt, daß sie um so mehr an solchen persönlichen Zu Die Sorgen v. Kardorff's über die Sozialdemokratie suchte besprechen, trotzdem nehmen sie in letzter Zeit die sonderbare Gegeständnissen erlangen können, je häufiger das Ministerium Stöcker durch eine salbungsvolle Predigt zu zerstreuen, in der wohnheit an, der parlamentarischen Vertretung der Sozialdemokratie wechselt; gerade wie im alten Rom die Prätorianer von der er betonte, daß die Sozialdemokratie viel zu wenig revo- Aufträge zu ertheilen, ihr Verhalten als zu lau zu bezeichnen und Thronbesteigung jedes neuen Kaisers Geldgeschenke erwarten lutionäre Kräfte habe, 11111 jemals gefährlich zu werden. anderes dergleichen. Sind die Herren von ihrem Parlamentskoller durften, muß jedes neue italienische Ministerium sich durch Wahrhaft rührend war es, wie sich Stöcker bemühte, der Presse geheilt oder wollen sie einen neuen Beweis dafür erbringen, daß persönliche Zugeſtändnisse aller Art in die Gunst der hit orlesung über Ghre Anstand und Wahrheitsliebe zu ihr einziges Prinzip die Prinzipienlosigkeit ist? So ist es gekommen, daß, während kaum vorhanden. Treffend erwiderte ihm Abg. Wallbrecht( ul.) theurer ist als in der Proving? Unter dieser Spizmarte haben wir halten. Eine geeignetere Persönlichkeit ist dafür allerdings im Hause - Wer trägt die Schuld, daß in Berlin das Salz die Mandatsdauer des Abgeordnetenhauses in Italien fünf unter bezugnahme auf Stöcker's Vergangenheit, man solle, wenn in der letzten Nummer nach der„ Boff. 3tg." eine Notiz gebracht. Jahre beträgt, die Regierungsdauer eines italienischen man sich durch die Presse beleidigt fühle, flagen, aber Ministeriums sich durchschnittlich nur auf ein Jahr beläuft. Diese Klagen auch durchführen. Bei seinen früheren Freunden Seute schreibt die Boff. 3tg.": Die nothwendige Folge hiervon ist, daß kein Ministerium hin- versuchte Stöcker sich dadurch einzuschmeicheln, daß er es als reichende Beit befizt, um politische oder soziale Reformen zur Noblesse bezeichnete, daß die nothleidenden Landwirthe den Beamten Durchführung zu bringen; womit denn die gesammte Ent- etwas zuwenden wollen. wickelung des öffentlichen Lebens in Italien gehemmt ist. Ein vielbemerkter Artikel der„ Nuova Antologia" hat neulich den Vorschlag gemacht, dem Uebel durch eine Verstärkung der persönlichen Gewalt des Königs ab= zuhelfen, sodaß das Verbleiben der Minister im Amte lichung der Statist. Korresp." ziemlich schlecht weg. Dies Blatt nur vom König abhängig wäre und die Rammer rechnet nämlich den Umfang der Nebenberufsthätigteit fampf zwischen dem Legationssekretär von Wangenheim und - Sehr verspätetes Dementi. Zu dem Zweis auf die Diskussion des Budgets und der sonstigen Gesetzes aus, wie er sich nach der letzten Berufszählung ergeben hat. Danach dem Grafen Uexküll in der Weihnachtswoche schreibt der vorlagen beschränkt würde. Man hat aber gerade von übten von je 100 selbständigen Landwirthen 19 einen Nebenberuf Staats Anzeiger":" In einzelnen Blättern findet sich die monarchistischer Seite gegen diese Vorschläge eingewendet, daß aus, von 100% Gewerbetreibenden 38 und von 100 Selbständigen der Mittheilung, es sei in dem vielbesprochenen im vorigen Monat sie die Monarchie in Gefahr bringen würden, indem sie die Abtheilung Handel und Verkehr 31. Von den selbständigen Land- stattgehabten Duell ein am Thatort erschienener Landjäger Berson des Monarchen zum Zielpunkt von Konflikten machen wirthen waren also weit weniger in der unangenehmen Lage, sich bei dem Versuch, den Zweikampf zu verhindern, von den bei demwürden, die jetzt durch eine Ministerkrise zum Austrag gebracht nach einem Nebenberuf umsehen zu müssen, als die Angehörigen felben anwesend gewesenen höheren Offizieren mit dem Bemerken anderer Erwerbstreise. Und wenn die Thatsache, daß jemand keinen zurückgewiesen worden, daß sie die Verantwortung für das Ge Richtiger würde es ohne Zweifel sein, wenn man die Nebenberuf zu treiben braucht, als Mert mal der mehr oder schehene übernehmen. Diese Mittheilung entbehrt nach dem Ergebniß Rammer und das Ministerium gesetzlich derartig miteinander gefehen werden darf, so wird man sagen dürfen," bemerkt dazu die lage." weniger befriedigenden wirthschaftlich en 2age an der angestellten amtlichen Erhebungen jeder thatsächlichen Grunds verkettete, daß, wenn das Ministerium fiele, zugleich auch die" Statist. Korr.",„ daß diese hiernach bei den Selbständigen der Kammer aufgelöst werden müsse und umgekehrt. Eine Senats- Industrie am wenigsten vortheilhaft, etwas besser bei denen des fommission könnte dann die Neuwahlen ausschreiben und das Handels und noch besser bei denen der Landwirth willigen Abgeordnetenhause dem Grafen Badeni bewilligt, der Mohr Interregnum übernehmen. Die italienischen Abgeordneten schaft zu sein scheint." Arme nothleidende Agrarier! Was fürchten nichts so sehr als den Verlust des Mandats, welches nüßt da die ganze Statistit, wenn sie nicht einmal die„ Noth der hat seine Schuldigkeit gethan, der Mohr kann gehen. Am Ende der ihnen in ihren Bezirken eine fürstliche Machtstellung und alle Landwirthschaft" und die Nüßlichkeit des Antrages Kanig, der Woche soll der Reichsrath aufgelöst werden, im März sollen die Arten von wirthschaftlichen Vortheilen verleiht; sie würden Zuckerprämien und dergleichen beweist? Weg mit solchen revo- Wahlen stattfinden, im April soll das neue Abgeordnetenhaus zu-. lutionären Einrichtungen! fammentreten. Die Wahlbewegung ist im vollen Gange. Unsere sich zweimal besinnen, ein Ministeriumi zu stürzen, wenn dessen Genossen waren bekanntlich die ersten am Rampfplate. Sturz mit dem Verluste ihrer Mandate verbunden wäre. Anderseits würde ein Ministerium nicht leicht zur Auflösung der Kammer schreiten, wenn es gleichzeitig mit dieser Auf- beim Reichstage eingebrachten Margarineverträgen schreibt man der 3um Kampf gegen die Margarine. Zu den Lösung sein Amit niederlegen müßte. an; danach Das Ministerium bliebe Münchener Allg. 3tg." von Berlin und die„ Nord. Allg. 3tg." giebt höchstens dreimal wöchentlich erscheinenden Zeitungen mit dem der Kammer verantwortlich, diese aber hätte sich wegen der die Meldung wieder:„ Die Nachricht einiger Blätter, daß die Aus- 1. März d. J., für alle anderen Zeitungen mit dem 1. Januar 1898 Beseitigung eines Ministeriums sogleich und ohne Aufschub fichten auf eine unmittelbar bevorstehende gesetzliche Regelung der aufhören. Finanzminister Dr. v. Bilinski erklärte, die Regierung sei vor dem Lande zu verantworten. Eine solche Verkettung Margarinefrage sich in den letzten Tagen ganz erheblich ge- grundsäßlich mit der Aufhebung des Zeitungsstempels einverstanden, zwischen der Kammer und dem Ministerium würde in der beffert hätten, ist mit Vorsicht aufzunehmen. Es ist möglich, daß könne jedoch aus fiskalischen Gründen der Aufhebung nicht beistimmen, Folge eine ernsthafte und stetige politische Arbeit ermöglichen, in dieser Hinsicht die Parteien, die die Margarinevorlage wieder im folange nicht ein Ersatz für den Ausfall an Staatseinnahmen gean welcher es in Italien bisher gefehlt hat. Reichstage eingebracht, sich bezüglich der Trennung der Verkaufs- funden sei. Die Reform werde, wenn nicht mit diesem Hause, so stellen zu Bugeständnissen bereit erklärt haben. Aber die Meldung, doch in verhältnißmäßig kurzer Zeit zu stande kommen. es ſei jetzt auch betreffs des Färbeverbots zwischen den verbündeten Regierungen und den Mehrheitsparteien des Reichstags eine Frankreich. Ginigung erzielt worden, die einen Verzicht auf das Färbe-- Die französischen Sozialisten haben die wichtigste verbot bedeute, bestätigt sich entschieden nicht. Ein Meinungs- ihrer bisherigen Tageszeitungen: die Petite Republique" verloren. austausch hierüber ist innerhalb des Bundesraths noch nicht erfolgt. Die von uns schon erwähnten Differenzen zwischen Redaktion und Einige Abgeordnete hatten allerdings auf privatem Wege Gelegen- Eigenthümern haben endgiltig zum Bruch geführt. Da seitens der heit gehabt, die Absicht des Ministers v. Bötticher darüber zu hören, Eigenthümer nicht die erforderlichen Garantien der Freiheit Berlin, 20. Januar 1897. auf welcher Linie eine Verständigung zu erzielen wäre." für die Redaktion gegeben wurden, so treten heute sämmt= Unternehmer und Arbeiter. Nach einer gewissen liche Redakteure zurück. Die Petite Republique" wird von nun Aus dem Reichstage. Die Debatte über die Inter: pellation des Abgeordneten Dr. Hahn, betr. das, Wegerecht Sorte zünftiger Sozialpolitiker ist eigentlich die ganze Arbeiterfrage an eine andere Richtung verfolgen. Unsere Genossen hoffen bald von vornherein ein Unsinn. Nur hübsch fleißig und sparsam müssen ein selbständiges Organ gründen zu können. Wir dächten, der der Fischdampfer auf See, führte heute zu einer längeren die Arbeiter sein, sie müssen auf ihren Vortheil bedacht sein und französische Sozialismus hätte es nicht nöthig, fich bei Bourgeoise Debatte, nachdem der Minister v. Bötticher sich zur sofortigen trachten, vorwärts zu kommen; dann fann es ihnen nicht fehlen. Aktionären einen Unterschlupf zu suchen. Und lieber fein Tageblatt Beantwortung bereit erklärt hatte. In der Sache handelt es Wer dies Rezept befolgt, der kann es mit Leichtigkeit vom Arbeiter in Paris, als eins auf Kündigung, und in Abhängigkeit von sich wesentlich darum, daß durch einen in Washington zum selbständigen Unternehmer bringen. Und wenn die Arbeiter Bourgeois- Launen. zwischen den Seemächten vereinbarten Vertrag die alle so schlau wären und es nicht so viele lüderliche Leute unter- Einen bedeutungsvollen Wahlerfolg hatten Seedampffischer wesentlich benachtheiligt werden, weil sie in ihnen gäbe, die ihr Geld lieber vertrinken und verspielen, dann unsere Liller Genossen vorlegten Sonntag wieder zu verzeichnen. Zukunft ausweichen sollen, was ihnen, wenn sie die Nezze wäre die soziale Frage mit der größten Leichtigkeit gelöst und es Es handelte sich um Ergänzungswahlen zur Gemeindevertretung. ausgeworfen haben und sie hinter sich herschleppen, sehr würde überhaupt nie eine gegeben haben. Da ist es denn recht Während unsere Kandidaten bei den gleichen Wahlen am 3. Mai schwer fällt, wenn nicht ganz unmöglich ist. Der Interpellant interessant, zu sehen, wie sich die Zahlen der selbständigen Unter vorigen Jahres 10001 Stimmen erhielten, erhielten sie am 17. Januar nehmer und der Arbeiter zu einander verhalten. Nach einer Mit dieses Jahres 11 035 Stimmen. Trotz aller Aufheßereien, Förderung warf den deutschen Vertretern auf der Konferenz vor, daß theilung der Statist. Korrefp." waren nach der Berufszählung vom durch die Regierung, Pfaffenbeeinflussung, Geldspenden, Anstacheln sie die Jutereffen unserer Seeschiffer an der Nordseeküste ver- Jahre 1895 felbständige Unternehmer von je 100 im Beruf thätigen des Chauvinismus macht der Sozialismus im industriellen Nordnachlässigt haben. Personen in der Landwirthschaft 29, im Geiverbe 20 und im Handels- frankreich unaufhaltsame Fortschritte. werden. Freilich, eine gründliche Reform ist nicht möglich, so Tange Italien sein erbärmliches Wahlgeset hat, welches einen großen Theil des Volkes seines politischen Grundrechtes beraubt. Politische Uebersicht. Deutsches Reich. Desterreich. Der Staatsvoranschlag für das Jahr 1897 ist vom Wien, 20. Januar. Das Abgeordnetenhaus nahm in namentlicher Abstimmung mit 149 gegen 47 Stimmen den Antrag stempels des Budgetausschusses auf Aufhebung des Beitungssoll die Stempelpflicht für die " " Belgien. Brüffel, 20. Januar. In der Kammer fand heute die Verhandlung über das neue Fremdengesetz statt, das von den Sozialisten lebhaft bekämpft wurde. Der Justizminister be tonte die Nothwendigkeit, mit mit der ein strenges Fremdengesetz zu handhaben sei, da die Regierung nicht dulden könne, daß Belgien der Sammelpunkt der Anarchisten werde, die gegen ihre Regierungen fonspirirten. Der Minister machte Anspielungen auf den Verkauf gefälschter Butter durch die sozialistischen Konsumvereine in Gent. Da indessen die Untersuchung noch im Gange ist, wurde der Justizminister von den sozialistischen Abgeordneten zur Ordnung gerufen, worauf der Minister die Worte theilweise zurücknahm und von den Sozialisten unter ungeheuerem Lärm feige und ehrlos genannt wurde. Niederlande. Amsterdam, 20. Januar.( Frankfurter Zeitung.") Laut einer Seitungsmeldung hat der Staatsrath den Entwurf der Regierung betreffend die Unfallversicherung nahezu einstimmig abgelehnt. Wahrscheinlich wird der Entwurf troßdem eins gebracht.England. v. Reichstag. 000 000 m. gefordert werden und die im ganzen 8 631 000 m fosten soll, wird mehrseitig beanstandet. Die Befizer der Dellinger Hütte( Gebr. Stumm) haben ein lebhaftes Interesse an dem Bustande Graf fommen der Bahn, aber der von ihnen und den übrigen Interessenten geleistete Zuschuß ist so gering, daß man denselben allgemein für 157. Sigung vom 20. Januar 1897. 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: von Bötticher, Posadowsky. Die Interpellation der Abgg. Hahn und Genossen lautet: zu niedrig findet. An der Debatte betheiligen sich außer dem Refe= Gedenkt der Herr Reichskanzler demnächst den Erlaß einer renten, Abg. Pachnide, der Ablehnung der Forderung beantragt, faiserlichen Verordnung zu veranlaffen, durch welche der Entwurf die Abgeordneten Müller- Fulda, Bebel, v. Podbielsty, neuer auf den Vorschlägen der internationalen Schifffahrtskonferenz v. Leipziger, Prinz Arenberg, und nächst dem Staatssekretär zu Washington im Jahre 1889 beruhenden Vorschriften zur Ver- v. Posadowsky mehrere Regierungskommissare. Die Forderung hütung des Zusammenstoßens der Schiffe auf See ohne den von der wird nach langer Debatte mit großer Mehrheit gestrichen. Die übrigen Forderungen werden bewilligt. Lichterführung der Fischerfahrzeuge handelnden Artikel 9, aber mit Die zum Eisenbahnetat eingegangenen Petitionen und Ge dem den Fischdampfern das Wegerecht aberkennenden Artikel 26 zum 1. Juli d. J. für das Deutsche Reich in Kraft gesetzt wird? haltserhöhungen sollen bei der Frage der Erhöhung der Beamten Welche Maßregeln gedenkt der Herr Reichskanzler zu ergreifen, gehälter erörtert werden. Die Kommission geht zur Berathung des Pensionsetats um die aus der Durchführung des Artikels 26 sich naturgemäß ergebenden Gefahren für die Dampf- Seefischerei und die gesammte über. Referent Abg. v. Gültlingen. Abg. Lieber: Das AnSeeschifffahrt sowie die daraus entstehende allgemeine Unsicherheit wachsen des Pensionsfonds sei besorgnißerregend; es würden offenbar viele noch diensttaugliche Offiziere pensionirt. Die beabsichtigte im Seeverkehr zu beseitigen?" Staatssekretär v. Bötticher erklärt sich zur sofortigen Beant Erhöhung der Gehälter der Offiziere würde weiter steigernd auf die Ausgaben wirken. Ob das Reichs- Schazamt be wortung bereit. fich flar sei, in welcher Weise diese Gehalts Abg. Dr. Hahn( wildk.): Die Verhältnisse der Hochsee- Fischerei reits Der Kriegsminister find den Delegirten in Washington durchaus unbekannt gewesen; erhöhung auf den Pensionsfonds wirte. London, 20. Januar. Das Unterhaus setzte die Adreßdebatte das hatten sie selbst zugegeben. Besonders tannten sie das bestehende erklärt, er habe sich bei Antritt seiner Stellung genau über den Zufort. Patrick O'Brien stellte einen Unterantrag zu gunsten der Gewohnheitsrecht nicht, wonach den ruhenden und den arbeitenden stand der Pensionsfonds- Verhältnisse informirt, er habe die Verhält Begnadigung der im Gefängnisse figenden Dampfern das Wegerecht zusteht. Die Dampfschleppnetzschiffer fahren nisse günstiger gefunden, als er felbft geglaubt habe. Die Ausgaben irischen Dynamitarden, welcher mit 204 gegen 132 Stimmen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 5 km, im allgemeinen aber nur feien hauptsächlich gesteigert worden durch die Heeresverstärkung, abgelehnt wurde. Im Laufe der Berathung hatte sich der Staats- durchschnittlich von 2/2 Kilometern in der Stunde. Auf die inter- die Erhöhung der Pensionen, die größere Fürsorge für die Hintersekretär Sir M. W. Ridley gegen die Begnadigung aus nationale Regelung wird Werth gelegt, deshalb sollte diese Frage lassenen. Der Kriegsminister giebt eine Reihe Zahlen, die beweisen gesprochen.gefondert geregelt und§ 26 vorläufig nicht in fraft gefeßt werden. sollen, daß das Reich sich in bezug auf die Penfionirung der Offi London, 20. Januar. Der Fenier Bell plädirte vor den Ge- Dem auswärtigen Amte dürfte es leicht fein, zwischen den Nordsee- siere in feinen anormalen Verhältnissen befinde, auch seien die Penin den anderen Ressorts der Reichs- und schworenen für seine Unschuld; infolgedessen werden alle Belastungsstaaten eine Verständigung herbeizuführen. Bis das geschehen fionirungen Die Mehrkosten im Falle der zengen vorgeladen und er selbst einem neuen Verhör unterzogen ist, sollte man es bei dem bestehenden Zustand belaffen. Staatsverwaltung zahlreicher. werden. Sein Vertheidiger hat das Schwurgericht zu überzeugen Die englischen Interessenten wehren fich auch gegen Artikel 26. Erhöhung der Gehälter berechnet er im ersten Jahr auf 112 000 m., gewußt, daß Bell nur wegen der in England verübten Verbrechen Es würde ein Ruhmestitel für Deutschland sein, wenn es in dieser im 5. Jahre auf 560 000 M., im 10. Jahre auf 1120 000 M. und im 17. Jahre, dem Veharrungszustand 1904 000 M. Abg. Bebel: abgeurtheilt werden kann. Die Anklage behauptet, Bell habe be- Frage muthig vorangehen wollte. deutende Mengen Sprengstoffe gekauft, um damit eine ganze Reihe Staatssekretär v. Bötticher: Der Versuch zu einer Wahrung Er sei nicht gewillt, die Sache hier in umfänglicher Weise zur von Attentaten in England und Schottland auszuführen. Dies der Interessen der Fisch dampfer ist gemacht und energisch gefördert, Sprache zu bringen, müsse das im Plenum geschehen. Bisher habe das gehe deutlich aus der beschlagnahmten Korrespondenz Bell's mit aber wie immer bei internationalen Regelungen ist das Ziel nicht so Plenum den von allen Seiten getadelten Zustand noch viel zu wenig. Tynan, Kearney und Patrik hervor. schnell zu erreichen. Einigkeit besteht darin, daß alle reifenden Schiffe erörtert. Er betrachte die Verhältnisse aus anderen Gesichtspunkten. Im weiteren Verlauf des Prozesses Bell zog der General den Fischdampfern ausweichen sollen, aber es ist nicht gelungen, Es bestünden in Bezug auf Pensionen in der Militärverwaltung Staatsanwalt die Anklage zurück, da nicht erwiesen sei, daß Bell dieses bisherige Gewohnheitsrecht schriftlich zu figiren in einem andere Grundsäße als in der Zivilverwaltung. Ein Offizier, der von der Niederlage von Explosivstoffen in dem Hause in Antwerpen internationalen Vertrage. Die Rechtsprechung erkennt dieses bei dem Avancement übergangen werde, sei genöthigt seinen Abschied Habe er aber den Kenntniß gehabt habe. Hierauf erfolgte die Freisprechung Gewohnheitsrecht nicht an. Deutschland kann es wohl darauf zu nehmen, das komme nirgends sonst vor. er im Falle der des Angeklagten. ankommen lassen, den Artikel 26 nicht einzuführen; allein Abschied erhalten, so frage man ihn, ob Somit ist die schimmernde, riesige Polizeiblase, die die bürger ein solcher Rechtszustand schädigt diese deutsche Fischerei, benn das Mobilmachung bereit fei, wieder in die Armee einzutreten. Daß in den letzten, fiche Welt in Schrecken sehen sollte, elendiglich geplakt. Die gerichtliche Urtheil wird damit nicht aus der Welt geschafft werden. Das sei ein feltsamer Widerspruch. weniger Generale pensionirt wurden, liege wohl seungösische, belgische, holländische und nun endlich auch die englische Ein solcher Zustand wäre unhaltbar. Deshalb sind wir, entschlossen, Jahren Polizei, die Urheberin des ganzen Schwindels, mußten der Reihe auch den Art. 26 einzuführen. Zu einer Aenderung werden wir daran, daß man vor einer Reihe von Jahren große Pensionsschübe nach zugestehen, daß hinter all' den fürchterlichen Attentats- unverzüglich die Anregung geben. Die Zeit bis zum 1. Juli wird an Generälen vorgenommen wurden. Die Vergleiche mit anderen Mären nichts steckt. Was fagen 11111 die deutschen ausreichen zur Erlangung der Sicherheit darüber, ob ein Ein- Ländern hinkten, dort seien ganz andere Verhältnisse in betracht zu ziehen; andere Gehälter, andere Lebensbeziehungen, eine andere Beitungen, die vor wenigen Monaten noch aus den Polizei- verständniß erzielt werden kann. phantastereien Kapital für ihre Ausnahmegesetz- Politik schlagen Auf Antrag des Abg. v. Langen( t.) tritt das Haus in die Gesetzgebung. Auch mit den Pensionen in der Zivilverwaltung tönne tein Vergleich angestellt werden, weil ganz andere BerBesprechung der Interpellation ein. hältniffe vorhanden seien. Auffallend sei, daß auch in der die Pensionirungen einen ungewöhnlichen Umfang Marine angenommen hätten. Der Neichstag müsse einmal in Form eines Beschlusses seiner Meinung scharfen Ausdruck geben. Der Kriegsminister meint, die Behauptungen des Borredners beruhten auf mangelhaften Grundlagen, er habe keine That fachen angeführt. Die pensionirten Offiziere würden im Kriegsfall in anderen Stellungen beschäftigt, als vorden in der Armee. Ein Swang, eine Pensionirung nachzusuchen, im Falle man im Avance ment übergangen werde, sei nicht vorhanden. wollten? Der Zar ist nun wieder unter dem Schuße seiner eigenen Polizei, den auswärtigen Polizeien ist der Alp von der Brust genommen, daß Väterchen unter ihrem Schuße Opfer eines Attentates werden könnte. So konnte nun der letzte Akt der Polizeitragikomödie enden, die keinen auderen Zweck hatte, als der Polizei ungemessene, in den Gesetzen nirgends begründete Machtvollkommen heiten einzuräumen. Italien. Rom, 20. Januar. Der König hat dem Ministerrathsbeschlusse betreffend die Kammerauflösung zugestimmt. Rom, 20. Januar. Die Kriegsentschädigung, welche dem Könige Menelit zu bewilligen ist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach 6 Millionen Lire übersteigen, also das doppelte der von Rudini geschäßten Summe betragen. Rom, 20. Januar. Die letzten Meldungen aus Erythrea lauten äußerst bedrohlich. Die Derwische beabsichtigen anscheinend, Agordat, Keran und Asmana zu umgehen und direkt auf Massauah zu marschiren. Man glaubt allgemein, Ras Alula sei mit den Derwischen im Einverständniß, und er werde von Süden her einen Einfall ausführen. Schweden. Abg. Frese( frs. Vg.): Die Einführung des Art. 26 würde die Gefahr von Zusammenstößen fördern. Die Fischdampfer find weniger manöverirfähig als die Segler. Ich hoffe, daß die Regierung den Wünschen der Jntereffenten Rechnung tragen wird. Abg. v. Langen schließt sich den Ausführungen des Abg. Hahn an. Das Vertrauen habe ich nicht, daß bis zum 1. Juli unsere Diplomatie eine Vereinbarung erzielen wird, nachdem sie seit 1889 nichts erreicht hat. Staatssekretär von Bötticher: Auf den Wunsch der englischen Regierung soll Art. 26 mit publizirt werden, um eine Rechtsverschiedenheit, die zum Nachtheile der deutschen Fischerei führen müßte, zu verhindern. Bezüglich des Art. 9 sind alle Staaten einverstanden wegen der Nichteinführung, in bezug auf Art. 26 steht Deutschland allein. Die Kommission vertagt hierauf die Verhandlung auf Freitag: Vormittag. Die Lohnschwindeleien im Baugewerbe wurden seitens des. Abg. Jebsen( natl.) befürwortet eine Rouferenz der nächst Reichstages in der Sigung der Kommission zur Borberathung des 3 wangsversteigerungs- Gefeßes etwas beleuchtet. Es betheiligten Staaten, die die Artikel der Washingtoner Beschlüsse, hatten die sozialdemokratischen Vertreter in der Kommission( Gesofern sie das Wegerecht der Fischereidampfer betreffen, den Be- nofsen Stadthagen und Stolle) beantragt: bei Subhastation, dürfnissen entsprechend modifiziren sollten. Ausweichen Dieser Grundsatz eines Gebäudes sollen auch die nicht eingetragenen Ansprüche vor Abg. Bielhaben( Reform- B.) fritisirt die Behandlung der vor- weg berichtigt werden, die auf Lohn, Kostgeld und andere Beliegenden Frage seitens des deutschen Vertreters in Washington. Abg. Liebermann v. Sonnenberg( Reform- P.): Durch die züge wegen der laufenden und der aus dem letzten Jahre rückständigen Beträge denjenigen Arbeitern zustehen, welche das Rechtsprechung wird wohl erzwungen werden können, daß die Gebäude errichtet oder Reparaturen an demselben ausgeführt haben, fremden Schiffe in deutschen Gewässern das deutsche Recht beachten. Soweit zur Zeit der Subhastation der Werth des Gebäudes Staatsvoranschlag. Das dem heute eröffneten Unsere Segler werden teinen Nachtheil davon haben, wenn ihnen in durch die Arbeit sich erhöht hat. Die Antragsteller führten aus: Reichstage vorgelegte Budget weist an Ausgaben 119 Millionen fremden Gewässern die Fischdampfer ausweichen. Man sollte nicht ver- Der vorliegende Antrag sei nicht dazu bestimmt, die gesammte Kronen, d. i. 72 Millionen Kronen mehr auf, als das vorjährige gessen, daß die Fischereiflottille 1500 feeerfahrene Mannschaften Bauschwindel- Materie zu regeln. Er wolle lediglich für die Budget. Die Einnahmen sind auf 102 Millionen Kronen ver- für unsere Kriegsflotte beschäftigt.( Zustimmung rechts.) Die ge- Fälle einer Subhastation dem ungeheuerlichen Zustand ein Ende anschlagt. Das Defizit wird durch den Ueberschuß früherer Jahre sammten Interessenten und der gesammte Reichstag find anderer machen, daß der Arbeiter, zu dem auch der Handwerksmeister ge=: ( 14 Millionen) und durch den Ueberschuß der Reichsbank Meinung als die Regierungen. hört, mit seiner Lohnforderung ausfällt, während ein dritter sich ( 3 Millionen) gedeckt. Das Heeresbudget ist mit 332 Mill. Staatssekretär v. Bötticher: Der Verlauf der Verhandlungen ohne Entgelt die Erzeugnisse seiner Arbeitstraft aneignet. Es foll ( gegen das vorjährige Budget um 34 Millionen höher), das in Washington führte dazu, auch für die Fischereifahrzeuge das danach dem Arbeiter nicht nur ein dazwischen geschobener Stroh Marinebudget mit 14 Millionen( 1 Million höher) bedacht. Wegerecht zu regeln, die einen nicht fleinen Theil der Fahrmann, sondern auch der haften, der den wirthschaftlichen Nußen von Die Erhöhung des Budgets ist hauptsächlich durch Forderungen für zeuge bilden. Es wurde festgestellt, daß ein gesetzliches der Arbeit des Arbeiters und Handwerkers hat. Beschaffung von Gewehren, für die Befestigungen echt für die Fischereifahrzeuge nicht besteht. von Gothenburg, von Ober- Norrland bei dem zu können ist jedes Fischereifahrzeug im stande, allerdings manchmal sollte unfer gesammtes Zivilrecht beherrschen. Dringend noth Bahnknotenpunkt Boden, von Barholm und von Oscar nur auf Roften des Verlustes des Netzes.( Hört, hört! rechts.) Die wendig fei, den Mißständen, insbesondere in großen Städten, die im Antrag aufgestellte gegenüber Frederiksborg, ferner durch Forderungen für die Inten- Regierung hat sich auch vom ersten Tage an auf den Standpunkt aufgestellte maßvolle Forde bantur und für die Beschaffung von Mobilifirungs- Ammunition gestellt, daß Art. 26 nicht das richtige treffe. Aber bei internationalen effenten und steht auch auf dem Boden des vom Reichstag im rung. Sie deckt sich mit ähnlichen Anträgen von Interverursacht.Berhandlungen gelingt es nicht immer, die eigene Auffaffung zur Jahre 1894 in der Konkursordnungs- Kommission vorgeschlagenen Rußland. Anerkennung zu bringen, namentlich wenn man der anderen Meinung Beschlusses. Welch' Blüthen der Bauschwindel treibe, ergebe fich Petersburg, 20. Januar. Zum Oberingenieur der chinesischen aller anderen Staaten gegenübersteht. u. a. daraus, daß z. B. in Berlin im Jahre 1890: 133, 1891: 242, Dftbahn wurde Jugowitsch ernannt, welcher sich vertragsmäßig ver1892: 356, 1893: 371, in Hamburg im Jahre 1890: 154, 1891: 240 pflichtete, die Bahn binnen fünf Jahren fertig zu stellen. Neubauten subhastirt worden sind. Der Schwindel, der mit Strohmännern auf dem Gebiete des Bauwesens getrieben wird, fei offenkundig. Auf mindestens je ein gewerbsmäßiger Baufchwindler. So ergiebt fich in 10 Bauunternehmer fallen aus den Rechnungsergebnissen der nordöstlichen Bau- Berufsgenossen. handen waren, daß aber bei nicht weniger als 434 Bauunternehmern getrieben werden konnten. Im Jahre 1894 war die Zahl der von der Bauberufsgenossenschaft fruchtlos heimgesuchten Bauunternehmer 544, während insgesammt 5793 Betriebe bestanden. Man dürfe nicht außer acht lassen, daß die Bauspekulation ein Gewerbe ge= V Berlin Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Frese, Vielhaben und Hahn weist Geheimrath v. Jonquières darauf hin, daß die Konferenz- 8ur Strettbewegung wird der Köln. Stg." aus beschlüsse bisher in traft gesetzt feien einschließlich des Artikels 26 in St. Petersburg gemeldet: Gs verlautete schon in voriger Woche, den Bereinigten Staaten von Amerika, in Desterreich, Italien, Rußdaß auf einigen Petersburger Fabriken die Arbeiter unzufrieden land, Spanien, Dänemark, Chile, Merito, Portorico, Peru, Coftarita, wären und zum abermaligen Ausstand fest entschlossen seien. Auch Niederlande, Schweden, Norwegen und Griechenland. Ein einzelner schaft, daß im Jahre 1893 5102 versicherungspflichtige Betriebe vorsollen schon Ende voriger Woche die betreffenden Fabrikleiter zum Staat kann demgegenüber nicht ein von dem internationalen Wege Finanzminister zur Besprechung darüber berufen gewesen sein, wie recht abweichendes besonderes Wegerecht aufrecht erhalten. Es fehlt die Beiträge wegen Fruchtlosigkeit der Zwangsvollstreckung nicht beiman einem Ausstande vorbeugen sollte. Als recht unzufrieden nur noch die deutsche Verordnung, und wenn diese erlassen ist, werden, wie schon im Jahre 1896, die Arbeiter in der kaiserlichen würde die englische Regierung an ihr Versprechen erinnert werden Gewehrfabrit zu Seftrorszet genannt. tönnen, der Frage des Artikels 9 und des Artikels 26 näher zu Einen Eingriff in die Rechte und in die Ad treten. ministration der russischen Universitäten plant Darauf wird die Debatte geschlossen. Die Juterpellation ist worden sei, bei dem allerlei Strohmänner zwischen den das russische Ministerium für Boltsaufklärung. Dasselbe hat, an damit erledigt. Kapitalisten und den Arbeiter geschoben würden: die Kosten gesichts der Ueberfüllung der Universitäten in den beiden Residenzen Die Berathung des Etats des Reichs- Schaamts wird habe der Arbeiter zu tragen. Was heißt der Einwand ( Petersburg und Moskau) bei einer verhältnißmäßig geringen Fre- fortgesetzt beim Gehalte des Staatssekretärs. Realkredit würde gefährdet" bei dieser Sachlage anders quenz der Hochschulen in den Provinzstädten, ein Projekt aus- Abg. v. Stumm( Rp.) fragt an, ob die Nachricht, daß der als: Der Bauschwindel, das arbeitslose Einkommen gearbeitet, welches die Bertheilung der Studirenden auf die ver- Bundesrath einstimmig den Quebrachozoll abgelehnt habe, richtig sei. müsse zu ungunsten der ehrlichen Arbeit geschützt werden. Seitens fchiedenen Universitäten reguliren soll. Dieses Projekt wurde im Staatssekretär Graf Posadowski: Der Bundesrath hat be- der Regierungen wurde Ablehnung des Antrags Stadthagen beauSommer dieses Jahres sämmtlichen Universitäten zur Begutachtung schlossen, den Zoll auf Quebrachoholz nicht einzuführen.( Beifall tragt. Derselbe schneide ein Gebiet an, das dringend und reformgefandt und gegenwärtig liegen bereits einige Meinungsäußerungen links.) Ein Zoll auf Gerberlohe kann während der Dauer der Handels- bedürftig sei. Aber der vom Antrag eingeschlagene Weg würde vor. So hat sich z. B. der Senat der Petersburger Universität verträge nicht eingeführt werden, ganz abgesehen von den bedenklichen den Realkredit erschüttern,§ 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches laſſe fategorisch gegen alle Zwangsmaßnahmen in dieser Angelegenheit wirthschaftlichen Folgen. Die Schuelgerber können das viel übrigens unzweifelhaft ein Bugriff solcher Kapitalisten und Banken, ausgesprochen und gleichzeitig darauf hingewiesen, daß diese Hoch- Material ersparende Quebracho nicht entbehren ohne große die fich Strohmänner bedienten, zu. Nach§ 826 machen Verträge, schule vornehmlich von den Abiturienten der mittleren Lehranstalten Schädigung ihres Betriebes. Denn die jetzige Lederindustrie würde die gegen die gute Sitte verstoßen, schadensersatzpflichtig. Hierzu des Petersburger Lehrbezirks bezogen wird, während der Zugang einen erheblichen Zoll auf Gerbstoff nicht aushalten können. rechnen, wie seinerzeit auf Anregung der Sozialdemokraten im Bes junger Leute aus anderen Lehrbezirken gegenwärtig nur in be- Darauf wird um 5/2 Uhr die weitere Berathung bis richt fonstatirt ist, auch die Strohmannseinfegungs- Verträge. schränktem Maße stattfindet. Donnerstag 1 Uhr vertagt. Afien. würde Der Die Reichsregierung halte das Bauschwindelgebiet unauss gefeht in in Auge. Zu einer definitiven Lösung feien Die Insel Formosa fiel den Japanern nach dem die Berathungen allerdings noch nicht gediehen. Die AbKriege mit China als Siegespreis zu was sie sich sonst erobert geordneten Hofmann- Dillenburg( natl.), v. Cuny( natl.), Parlamentarisches. hatten, wurde ihnen durch den famosen russisch- deutsch- französischen Schmitt und Spahn( 3) anerkannten sämmtlich, daß der Bund wieder abgejagt. Von russischer und chinesischer Seite wurde Budgetkommission. Die einmaligen Ausgaben für die Eisen sozialdemokratische Antrag ein Gebiet anschneide, das dringend jedoch alles aufgeboten, um auch Formosa den Japanern wieder zu bahnen in Elsaß- Lothringen( Reichs- Eisenbahnen) rufen reformbedürftig. Der Antrag aber den Realkredit entreißen. Ueberall brachen Aufstände aus mit russischen Offizieren längere Erörterungen hervor. Es handelt sich um eine Reihe von schwer schädigen und fei deshalb nicht annehmbar. Auch an der Spitze. Die Japaner ließen aber nicht los; sie gewannen Forderungen für Nebenbahnen und einige kurze Linien vollspuriger der Abg. Jacobstötter( f.) erklärte fich gegen den Andie Masse der Einwohner durch Reformen und warfen den. Auf zweigleisiger Hauptbahnen, und zwar werden dafür zunächst in trag und zeigte damit den Handwerkern, die er angeblich stand allmälig nieder. Jekt wird gemeldet, daß die noch übrigen Summa 4 650 000 m. gefordert. Für eine Anzahl dieser vertritt, flar, ob es zweierlei ist, außerhalb des Parla Streitkräfte der„ Rebellen" fich unterworfen haben. Formosa hat Linien leistet Elsaß Lothringen Zuschüsse aus Landesmitteln. ments für etwas, im Parlament gegen daffelbe zu sprechen. Der eine Bevölkerung von über drei Millionen, bildet also einen giem Die Forderung für die zweigleifige vollspurige Haupt- Antrag fiel mit allen gegen die beiden sozialdemokratischen Stimmen. lichen Zuwachs für Japan. bahn von Busendorf nach Dillingen, für die zunächst Er wird wohl im Plenum wiederkehren. origolds : Partei- Nachrichten. An die Parteigenossen des Torgan Liebenwerdaer Reichstags Wahlkreises. = Infolge des Todes des bisherigen Vertreters unseres Kreifes werden wir abermals berufen, an die Wahlurne zu treten. Da nun über den ganzen Wahlkreis eine allgemeine und geregelte Agitation eingeleitet werden muß, um unserer Partei möglichst viele Stimmen zu verschaffen, brauchen wir Verbindung im Kreise. Diese fehlt uns noch und soll durch diesen Aufruf her geftellt werden. Genossen, welche mit uns arbeiten wollen, werden hiermit aufgefordert, ungefäumt ihre Adresse an den Vertrauensmann E. Rietisch, Schneidermeister in Torgau, gelangen zu lassen. Ueber die Kandidatenfrage haben wir uns hier am Orte dahin verständigt, unsern Kandidaten von der letzten Wahl, Genossen Ronr. Müller, Buchdruckereibefizer in Schfeudiß, aufzustellen. Alles übrige wird später brieflich geregelt. Vorwärts, auf zum Kampf! " Aus Weißenfels wird uns geschrieben: Im Stand des Es zeichnen jetzt Leute für die ausständigen Hafenarbeiter, Schuhmacherstreits ist teine bemerkenswerthe Veränderung denen nur nicht allzu große man alles vorwerfen kann, eingetreten. Die Arbeiter halten fest zusammen, gleichviel ob sie Arbeiterfreundlichkeit. Das kommt daher, daß man allerorts febbe dem Verein deutscher Schuhmacher oder dem Hirsch- Duncker'schen empört über das Verhalten der Unternehmer ist. Wenn die UnterGewerkverein oder gar feiner Organisation angehören. Streit nehmer auch nur einigermaßen guten Willen zeigten, so hätte der brecher kommen nur sehr vereinzelt vor. Verschiedene der ledigen Streit schon heute zu Ende kommen können, denn der Beschluß über Streifenden haben auswärts Arbeit bekommen und sind abgereist. den Sonnabends- Vorschlag der Arbeiter bedarf keiner langen UeberDer Verfuch einzelner Fabrikanten, die Arbeiter von der Masse ab- legung. Man ist in den weitesten Bevölkerungskreisen deshalb, trünnig zu machen, ist gescheitert. wie gesagt, entrüftet über die Unternehmer und bezeugt das Von anderer Seite wird uns mitgetheilt: Die Hoffnung der durch energische Unterstüßung der Streifenden. Große Aufregung Fabrikanten, daß sich am Montag Streitbrecher in größerer Anzahl ein- rief an der Börse die Nachricht hervor, daß die Stauer und finden würden, hat sich als trügerisch erwiesen. Nur ganz wenige Ewerführerbaase aufs neue Werbe- Agenten in die Strom haben es zu wege gebracht, ihren Kameraden in den Rücken zu gebiete der Weich fel, Havel, Oder und Oberelbe geschickt fallen, kommen aber der großen Zahl der Ausständigen gegenüber haben, um Schiffer nach Hamburg zu holen. Man hielt den Ausabsolut nicht in betracht. Die Stimmung unter den Arbeitern ist stand für fast beendet und muß nun sehen, daß die be= muthig, ihre Haltung tadellos. theiligten Unternehmer alle Anstalten machen, Der Zuzug nach Weißenfels ist während der als folle der Streit noch lange andauern! Bis Dauer des Streits aufs strengste zu vermeiden. zur Stunde- Mittwoch Mittag 12 Uhr hat der ArbeitgeberWegen Lohnreduktion ist der Zuzug von Klavier- verband noch nicht geantwortet. arbeitern nach der Fabrik von Gebr. Perzina in Schwerin ( i. Meckl.) streng fernzuhalten. Die Schweriner Ortsverwaltung des deutschen Holzarbeiter- Verbandes. Im Hafen lagen Dienstag Abend 300 große Seeschiffe. Am Montag follidirten zwei große Seeschiffe im Hafen und am Dienstag, wie schon mitgetheilt wurde, vier. Kleinere Kollisionen kommen täglich in großer Zahl vor. Es hat dies seinen Grund in ber totalen Ueberfüllung des Hafens. am Das sozialdemokratische Wahlkomitee des Torgau Liebenwerdaer Wahlkreises. Von der Agitation. Reichstags- Abgeordneter Liebknecht wird, auf Ersuchen der holländischen Parteigenoffen, in der Zeit vom 25. bis 30. Januar in den niederländischen Universitätsstädten Vorträge für die Studenten halten, Ans Schlesien wird uns geschrieben: Wie schon berichtet, legten und zwar am 25. Januar in Delft, am 26. in Amsterdam, am 28. am Freitag voriger Woche mehrere hundert Weber und Ein Telegramm unseres Korrespondenten meldet uns noch: Im in Utrecht, am 29. in Leiden und am 30. Januar in Groningen. Weberinnen der Meyer Kauffmann'schen Fabrit in Tann Freihafengebiet sind noch immer 1320 Fremde einquartirt und be Ein russisches Arbeiterblatt unter dem Titel Listot hausen b. Wüstegiersdorf, Kr. Waldenburg, die Arbeit nieder. Sie töftigt. Acht Unglücksfälle, darunter zwei tödtliche, tamen ant Rabotnita" wird gegenwärtig in der Schweiz herausgegeben fordern eine Erhöhung des Lohnes um 1 Pf. pro Meter, die von dem Bunde der russischen Sozialdemokraten", der Organi- Lieferung befferen Garns, sowie Abschaffung beziehentlich Ver- Mittwoch vor. Nach der„ Börsenhalle" beschließt der fation, die, von Axelrod und Plech a now gegründet, die or- befferung des in Schlesien fast allgemein üblichen Prämien Arbeitgeber Verband am Donnerstag Nachmittag ganisirten Arbeiter Rußlands im Auslande vertritt. Das vorläufig! ystems. In genannter Fabrik beruht das Prämienfyftem auf über den Arbeitervorschlag. nicht periodisch erscheinende Blatt hat zum Zwecke, den russischen folgender Grundlage: verdient ein Weber in vier Wochen 30 m. An alle Zeitungen Deutschlands ist folgender Aufruf ge Arbeitern eine Uebersicht über die Arbeiterbewegung im Auslande also pro Woche 7,50 M. so erhält er eine Prämie von 13 M. richtet worden: und in verschiedenen Gegenden von Rußland selbst zu geben. Die( Nach anderer Angabe beginnt die Prämie bei 24 M. Verdienst und Mit Spannung verfolgt unser Bolt die Verhandlungen, die zur Nr. 1 und 2 enthalten Mittheilungen über die Arbeiterbewegung beträgt dann 1,80 M.) Biele Arbeiter verdienen aber nicht einmal Beit in Hamburg zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern statt. in den verschiedensten Theilen Rußlands, die erfreuliches Zeugniß 7,50 M. pro Woche; sind doch Wochenlöhne von 2 M. vorgekommen, finden. Der Kampf hatte sich seit längerem schon zu der prinzipiellen davon ablegen, daß die Energie der russischen Arbeiter in dem ziel was allerdings nicht Wunder nehmen kann, da die Firma beispiels- Frage zugespitzt, ob derartige Streitigkeiten bis zur Niederwerfung bewußten, planmäßigen Kampfe um die Wahrung ihrer wirthschaft- weise für ein Stück Zeug, wofür es anderwärts 8 M. des einen Theils durchgekämpft, oder ob sie durch schiedsrichterliche lichen Interessen überall in stetigem Wachthum begriffen ist. Möge giebt, 1,10 M. zahlt. Durch Wegfall der Prämien und es dem neuen Arbeiterblatte gelingen, beizutragen zur Stärkung der follte eine Lohnerhöhung eher ermöglicht werden. Die Firmen- einigungsamtliche Thätigkeit beendigt werden sollen; bei den Die Firmen- jezigen Berhandlungen handelt es sich darum, ob die Arbeiter, bevor russischen Arbeiter in dem Bewußtsein des Zusammenhanges ihrer inhaber willigten jedoch nicht in die Abschaffung der Prämien, ver- über die Einzelheiten der aufgestellten Forderungen auch nur in Berathung Kämpfe mit dem großen Befreiungskampfe, den die Arbeiterschaft sprachen aber eine Lohnerhöhung, die 5, 10 und 15 Pf.( nach anderer getreten wird, die Arbeit wieder aufnehmen sollen. In dieser Lage in der ganzen zivilisirten Welt führt! Angabe 10-30 Pf.) pro Stück( à 60 Meter) beträgt. Diese zu macht sich die Besorgniß geltend, daß die Verhandlung über die geständnisse genügten den Webern natürlich nicht. Der Streif, der Frage, ob verhandelt werden soll, sich solange hinziehe, bis der wie gemeldet wurde am Montag beendet worden sein sollte. Arbeiterschaft die Mittel zur Fortsetzung des Rampfes ausgehen und Gegen die Freisprechung des Pastors Morgenstern dauert daher fort. 3uzug ist deshalb aufs strengste fie dann nicht nur zur Wiederaufnahme der Arbeit, sondern zu in Hombruch- Barop hatte Genoffe Bunte in Dortmund als fernzuhalten; weiter ist, da die schlesischen Weber bei ihrem einer bedingungslosen Unterwerfung gezwungen ist. Ein derartiger Privatkläger Berufung eingelegt; diese wurde aber vom dortigen erbarmungswürdig schlechten Verdienst natürlich keine Fonds Sieg des Unterwerfungs- Prinzips würde eine bedauerliche VerLandgericht tostenpflichtig verworfen. Bekanntlich hatte der Pastor, sammeln können, finanzielle Unterstüßung dringend schärfung für alle in Zukunft auftauchenden Streitigkeiten zwischen als bei einer Rindtaufe die Kirche angegriffen worden war, sich nöthig. Arbeitgebern und Arbeitnehmern bedeuten. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. nur damit revanchirt, daß er dem Genossen Bunte, der gar nicht zugegen, Briefe find an Hermann Klingberg in Nieder- Wüstealso an dem Angriff auf die Kirche ganz unschuldig war, nachsagte, giersdorf Nr. 1 zu richten. er habe eine Unterschlagung begangen, welche Aeußerung er indessen Der Porzellanarbeiterstreik in Dallwik in Böhmen dauert nachher wieder zurücknahm. Das Landgericht sprach dem Paftor fort; der Versuch des Karlsbader Bezirkshauptmanns, eine Verden Schutz des§ 193 zu und erklärte, daß die fünf Personen, in deren Gegenwart die Aeußerung gegen Bunte gefallen ist, nicht ohne ständigung zu stande zu bringen, ist gescheitert. weiteres eine Deffentlichkeit darstellten. Im übrigen sei es gerichtsfundig, daß Bunte teine Unterschlagung begangen hat. Darf er etwa deshalb straflos verleumdet werden? -Oberdirektor Berkemeier ist mit einer Beleidigungsflage gegen den verantwortlichen Redakteur der Rheinisch- Westfälischen Arbeiter- Zeitung". Genossen Theiß in Dortmund, abermals abgewiesen worden. Die belgischen Schuhmacher halten am 7. Februar einen Kongreß in Renaix ab. Unter anderem wird Stellung genommen werden zum 1. Mai und zum internationalen Schuhmacher tongreß im Juni 1897. Ein Kongreß der belgischen Steinarbeiter tagte am letzten Sonntag in Brüssel. Der Antrag, im Monat Mai überall die Arbeit niederzulegen, wurde vertagt. Beschlossen wurde, ein Gedurch einen Artikel über den Fall Brüsewiß, wurde Genosse Alex. dem Titel: Le Maillet"(" Der Schlägel) zu gründen. Wegen Beleidigung des preußischen Offizierskorps, begangen werkschafts- Organ für die Berufsgruppen der Steinarbeiter unter 2üttjens, der verantwortliche Redakteur der SchleswigHolstein'schen Boltszeitung", vom Landgericht in Kiel zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte vier Monate beantragt. Der Gerichtshof zog die allgemeine Erregung, die über das Verbrechen des Brüsewiß im deutschen Bolte herrscht, als ftrafmildernd in betracht. Der Strafantrag war vom Kriegsminister gestellt. Gewerkschaftliches. Zuzug von Arbeitern nach Hamburg ist während der Dauer der dortigen Lohnbewegung aufs strengste fernzuhalten! Gelder sind zu senden an das Berliner Gewerkschaftsbureau( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16.) Herr J. Ziemdorf in Berlin, Stallschreiberstr. 18, ersucht uns in Beziehung auf die in Nr. 15 des Vorwärts" vom 19. Jan. veröffentlichte Bekanntmachung des Berliner Metallarbeiterverbandesberichtigend mitzutheilen, es sei unwahr, daß seine Gefellen wegen Lohnreduktion die Arbeit eingestellt hätten. Er habe die Gesellen entlassen, ohne daß vorher oder nachher von Arbeitsverhältniffen gesprochen worden sei. Von einer Lohnreduktion sei also teine Rede. Nachklänge vom Streit der Lithographen und Steindrucker Berlins. Man schreibt uns: Unternehmer- Derbände. Der Moment ist gekommen, wo die weiten Kreise unseres Boltes, die am eigentlichen Kampf nicht betheiligt sind, um der Idee willen, die hier zum Austrag gebracht werden soll, eingreifen müssen. Soll der in Hamburg noch immer währende Kampf zu einem Abschluß gelangen, der den Gesehen der Gerechtigkeit entspricht, so muß eine Kämpfenden unterstüßen, der ohne diese Unterstützung fampfunfähig tatkräftige Sympathie des deutschen Boltes denjenigen Theil der werden würde. Wir greifen nicht in den Kampf, um den Streitenden zu einem Triumph zu verhelfen, wir wollen nur erwirken, daß die jest stattfindenden Ver handlungen, wie auf der einen, so auch auf der anderen Seite ohne den Druck drohender Noth geführt werden. Nicht also von irgend einem Parteistandpunkte aus, ganz gewiß nicht in einer Regung der Verbitterung gegen die Arbeitgeber, lediglich in dem Drange nach einem endlichen Inkrafttreten anderer Anschauungen über Recht und Billigkeit fordern wir jeden im Volke, Männer und Frauen, die Hochgeftellten und den schlichten Bürger, Reiche und weniger Be mittelte, auf, durch eine, ihren Mitteln entsprechende, energische Gabe an die Streifenden für einen baldigen Frieden im Volke zu wirken. Das deutsche Zuckersyudikat foll am 30. Januar in einer Bersammlung zu Berlin errichtet werden. Es handelt sich dabei um die Rohzucker- Fabrikanten, die durch das Syndikat vor allem den Weltmarkt zu beeinflussen hoffen. Auch bei einer Betheiligung von nur Jett heißt es: entschlossen, rasch und energisch handeln. Alle 50 pt. der deutschen Robzucker- Produktion soll dieses Syndikat ins Leben treten. Das Komitee des von den Zuckerraffinerien beabsichtigten Beihungen, ob sie eine direkte Aufforderung erhielten oder nicht, Deutschen Inlands Zuckersyndikats, das ausschließlich die sind gebeten, ihren Lesern von diesem Aufruf Kenntniß zu geben Plünderung des deutschen Konsumenten bezweckt, arbeitet einen und Beiträge in Empfang zu nehmen; sind auch gebeten, ihrerseits neuen Plan aus, um dieses Projekt doch noch zu verwirklichen. und so lange es nothwendig ist, immer wieder an das Geben zu Von London aus wird für die Errichtung eines intererinnern. Die gesammelten Gelder sind, und zwar die ersten nationalen Verkaufs- Syndikate Propaganda gemacht. Das Beiträge baldigst, an den Rassenführer G. Schippmann, Journal" der französischen Zuckerfabrikanten stimmt dem zu beiträge gefandt werden können. Für Diejenigen, deren Zeitung Hamburg, Schaarthor 7, abzuliefern, wohin auch EinzelDer Verein deutscher Spiegelglas- Fabrikanten in Köln nicht selbit sammelt, fei„ Die Zeit" genannt: Geschäftsstelle: hat die Preise des Spiegelglases für Deutschland ermäßigt, weil bei Berlin SW., 3immerstraße 8. den jetzigen Preisen der Absah im Mißverhältniß steht zu der Pro- Professor Baumgarten, Riel. M. von Egidy, Berlin. duftion. Spiegelglas wird ohnehin in Deutschland vergleichsweise Brofeffor Herkner, Karlsruhe. Dr. Ja ft row, Charlotten bedeutend weniger verbraucht als in Belgien, Holland, Frankreich burg. Prof. Lehmann- Hohenberg, Riel. Dr. Mühlund England, nach welchen Ländern denn auch ein beträchtlicher berger, Crailshaim. Pfarrer Naumann, Frankfurt a. M. Theil des deutschen Spiegelglases geht. Graf Reina, Dresden. Professor Tönnies, Hamburg. = Die Vereinigten rheinisch- westfälischen Stabeisen- Walzwerke haben in einer Sigung zu Köln beschlossen, den Grundpreis um 4 M. zu erhöhen. Sämmtliche Werke sind, wie festgestellt wurde, gut beschäftigt. Wie die Zeit" mittheilt, ist dieses Rundschreiben, das an 2000 Beitungen versandt wird, von der Post nicht defördert worden, weil das Kouvert neben der Adresse noch den Vermerk trug:" Wichtig, Streiffache". eine in Beim Abschluß des Streits wurde der beauftragten Siebener Kommission, sowie dem Herrn Oberstlieutenant a. D. v. Egidy als Bertretern der Lithographen, von Seiten der„ Chromolitho graphischen Vereinigung" der Prinzipale das ausdrückliche VerDie Vereinigung der größten und oft der verschiedensten Pro Ueber den Indienfahrer, der im Hamburger Hafen polizei sprechen gegeben: Maßregelungen sollen nicht stattfinden und der duktionszweige zu einem einzigen großen Riefenbetriebe ist auch in lich isolirt worden ist der Name des Schiffes ist in gestriger Bedarf an Arbeitskräften soll den Ausstehenden entnommen Riel zu beobachten. Am 1. Oktober 1896 hat der Kanonenkönig Nummer unrichtig angegeben, das Schiff heißt: W. J. Pirrie" werden. Dieses Versprechen. ist von verschiedenen Brin- Krupp für eigene Rechnung die Leitung der dortigen Germania- brachte das Wolff'sche Bureau am Mittwoch folgende Mittheilungen zipalen nicht gehalten worden. Besonders hervorgethan Werft übernommen. Den Aktionären ist auf 25 Jahre eine jährliche aus Hamburg: haben sich hierin die Firmen Wilhelm Böhme, Dividende von 5 pet. sichergestellt, unter dem Vorbehalt, zu erhöhtem Das aus Kalkutta hier eingetroffene Segelschiff„ Pirrie" Reichenbergerstr. 158, und Littauer ut. Boysen, Stalizer: Rours( 105 pet. des Nennwerthes) die Aktien eventuell schon früher ist, weil an Bord mehrere Kranke signalisirt waren, Wie nunmehr straße 104. Auf verschiedene Vorstellungen bei Herrn Dr. Gerschel übernehmen zu können. Sofort macht sich nun auch die kapitalfräftige den. Hansahafen zur Quarantäne gegangen. ( Firma Hagelberg), der allgemein als die Seele der chromolitho- Hand Krupp's bemerkbar, indem zu ganz umfangreichen Neubauten auf der amtlich festgestellt ist, verließ das Schiff bereits am graphischen Vereinigung gilt, wurde der Siebener- Kommission sowie Werft geschritten wird. Eine großartig angelegte Maschinenbau- 27. September v. J. Raftutta, zu einer Zeit, wo dort teine KrantHerrn v. Egidy bedeutet, daß sich in dieser Sache deshalb nichts Anstalt, eine Gießerei, elektrische Probiranstalt u. f. w. wird gebaut heit herrschte. Der Steuermann ist, wie tonstatirt wurde, an mehr machen lasse, weil sich die Kommission der Prinzipale bereits und das ganze bisher unbenutt liegende Terrain der Werft soll in Schwindfucht gestorben; die sonstigen Erkrankungen an Bord aufgelöst habe. Da nun der Fabrikanten- Ring unter dem Vorsitz Gebrauch genommen werden, wozu noch mehrere 100 Meter neue beschränken sich auf durch Ueberanstrengung hervor des Herrn Hellriegel, Kochstraße, weiterbesteht, so richten wir Quai- Anlagen kommen. Das Bestreben, die Werft zu einer erst gerufene Erschöpfung. Nach weiteren Mittheilungen hat die tlaffigen, mit allen modernen Hilfsmitteln ausgestatteten, zu machen, Sektion des hiermit an Herrn Hellriegel die öffentliche Anfrage: daß der verstorbenen Steuermannes bestätigt, Werden die Prinzipale, die ihr Versprechen nicht hielten und ist unverkennbar. Mit der Annahme, daß es dabei namentlich auf selbe einem Lungenleiden erlegen ist. Die übrigen 8 Grkrankten damit doch gegen einen Beschluß der chromolithographischen Ver- den Bau von Kriegsschiffen abgesehen ist, wird man wohl nicht leiden zum theil an Storbut oder Beri- Beri und sind alle in der einigung verstoßen haben, aus derselben ausgeschlossen? oder ist der fehl gehen. Weiter wird gemeldet, daß Krupp in Norded shof, Genesung begriffen. Die Erkrankung dürfte durch den andauernden Prinzipals Ring mit dem Berhalten seiner Mitglieder ein- in nächster Nähe von Riga, für den Preis von 100 000 Rubel Genuß von Schiffstoft und Bökelfleisch veranlaßt sein. verstanden? ein größeres Grundstück angetanft habe, um dort ein großes Eisen- Beri Beri ist eine orientalische Infektionskrankheit, die unter und Stahlwerk zu errichten. Aus England kommt eine ähnliche Umständen in wenigen Stunden tödtlich verläuft. Das Gerücht, In der Orts Krankenkasse für den Gewerbebetrieb Nachricht. Die beiden bedeutendsten Geschüßfabriken Englands, daß es sich bei den Erkrankungen auf dem Pirrie" um eine viel der Kaufleute, Handelsleute und Apotheker in die Werte von W. G. Armstrong, Mitchell u. Co.. in gefährlichere Krankheit als Storbut handle, hat also zum theil das Berlin ist Montag, den 25. Januar die Delegirtenwahl. Newcastle on Tyne und die Firma Joseph Whitworth u. Co. richtige getroffen. Für diejenigen Mitglieder, die rechts der Spree in einem in Manchester, vereinigen sich. Zwischen beiden Firmen herrschte Arbeitsverhältniß stehen, befindet sich das Wahllokal im Hand- seit Jahren, namentlich im Geschüßbau, eine lebhafte Konkurrenz. Die abgesandt: Wi a gbeburg rund 14 000 M., Breslau 4000 M., Unterstützungsgelder für Hamburg haben bis jetzt im ganzen werkersaal, Sophienstr. 14, und für die Mitglieder links der Vereinigung soll fo vor sich gehen, Spree in der Ressource, Kommandantenstr. 56. In dem ersteren daß Armstrong Leipzig 40 000 M., Frankfurt a. M. über 10 000 M., von die Whitworth'schen Werke übernimmt. Das Grundkapital Braunschweig seitens des Gewerkschaftskartells 5400 M.( eine Lotal beginnt die Liste der organisirten Arbeiter mit dem Namen beider Firmen beträgt 5 000 000 Pfund Sterling= 100 000 000. Boltsversammlung daselbst beschloß, daß jeder organisirte Arbeiter Karl Albold und in dem zweiten Lokal mit dem Namen Friedrich Allein die Armstrong'schen Werke beschäftigen zur Zeit schon während der Dauer des Streits wöchentlich 50 Pf. zahlen soll). Arndt. Als Legitimation dient das Quittungsbuch, versehen mit 19 000 Arbeiter. So geht die Leitung immer größerer und München hat bis jest 7500 M. abgeschickt. Die Sammlungen einer Bescheinigung des Arbeitgebers, daß der betreffende bei ihm umfangreicherer Produktionsbetriebe in die Hände weniger Personen werden ungeschwächt fortgefeßt. im Arbeitsverhältniß steht. Auch im Rassenlokal wird die gleiche vor sich, die Gewißheit bietend, daß dermaleinst auch die Leitung Bescheinigung ausgestellt. Der Wahlatt beginnt pünktlich des gesammten Produktionsprozesses in die Hände eines Einzigen, 91/2 Uhr. Späterkommende haben feinen Zutritt, mithin ift den der Gesammtheit, übergehen muß. Mitgliedern rechtzeitiges Erscheinen dringend zu empfehlen. J. A.: Aug. Werner. Bei der Wahl der Delegirten zur Generalversamm Die Hafenarbeiter- Bewegung. Dampfer Blanet Benus" legte hier au; seine Ladung beſteht aus Aus Bremerhaven wird uns geschrieben:" Der englische Baumwolle und Phosphat. Bon dieser Ladung sind nur 4500 Ballen Baumwolle für Bremen, die übrige Ladung ist für Hamburg bestimmt. Der Unternehmer versuchte, die gesammte Ladung Iung der Orts- Krantentasse der in den Geschäftsbetrieben Aus Hamburg wird uns unterm 20. Januar geschrieben: hier zu löschen. Die betreffenden Arbeiter weigerten sich der Anwälte 2c. Berlins beschäftigten Personen siegte in der Während der achtwöchigen Dauer des Streifs ist nie soviel Geld jedoch entschieden, die Hamburger Ladung anzufassen. Abtheilung der Angestellten der Anwaltsbetriebe die vom Zentral- von auswärts für die Ausständigen eingegangen, als in diesen Tagen. In den Unterweferorten Bremerhaven, Geestemünde und Verein der Bureau- Angestellten Deutschlands aufgestellte Delegirten- Ueberhaupt wächst die Opferfreudigkeit von Tag zu Tag. Die Bebe find bis jetzt 5550 M. von den Arbeitern gesammelt und lifte mit 70 Stimmen gegen die Liste des bisherigen Raffenvorstandes, Tellersammlung in einer einzigen der am Montag Abend an die streikenden Hafenarbeiter und Seeleute Hamburgs abgeschickt die 47 Stimmen auf sich vereinigte. in Hamburg abgehaltenen Bolts- Bersammlungen ergab 577,70 m. worden. Der Gewerkschaftsverband des Seine Departements ( b. b. die allemanistischen Gewerkschaften der Pariser Arbeitsbörse) Tertilarbeiter- Verein Pößnect in Thüringen 13,-. A. G. G., Acterstraße 76, 5. Rate 13,65. Ortsverein der Glaceehandschuhmacher in Duderstadt 18,-. Den Arbeitern Marburgs, 4. Rate 50- Bigarrenfabrik A. Ties, Invalidenir. Rate 3,- Buchdruckerei G. Schade( D. Franke) 6,50. Schraubenfabrik Rosenbaum, Jnh. Schwarzkopf 15,-. Lorenstt, Dunterstr. 1, Maschinenfabrit Altmann u. Co., Ackerstr. 68-10,90. Maler vom Bau Würzbürgerstr. 6 und einige andere Kollegen, 3. Rate 8,10. Von den Moyer'schen Leder: zurichtern 15,60. Glaceehandschuhmacher in Neuhaldensleben 28,30. Auktion einer 3igarre, lustige Schüttungsbrüder, Kirchstraße, Charlottenburg 4,-. Leute d. Expedition d.„ Vorwärts" 6,- J. Than, Wilmersdorf 3,-. Personal play 5,10. Münchener Brauhaus durch Schüler 33,15. Beerdigung bei Lorte gehen. " " T • Soziales. " " Booruit"," mit Weise. Der Fachverein der Stuckateure hatte am 18. d. M. eine Bersammlung anberaumt, in der zunächst die Wahl eines Schriftführers vollzogen wurde. Hierauf hielt Herr Hayn einen Vortrag über das Thema: Aus dem Verbrecherthum des Mittelalters. Zum Schluß der Verhandlung machte der Vorsitzende auf die Ausfüllung der Fragebogen aufmerksam. zusammengehen, so geschieht es nur zur gemeinsamen Bekämpfung des feudalen Junkerstaates, im übrigen bekämpft die Sozialdemokratie erläßt einen Aufruf zur Unterstützung der Hamburger Der Vorstand der Sektion 1 der Papierverarbeitungs- die auf dem Aussterbe- Etat stehenden Freifinnigen ebenso, wie alle Hafenarbeiter. Der Verband erinnert daran, daß die Berufsgenossenschaft beschloß, vom Beginn des Jahres 1897 an reaktionären Parteien.( Stürmischer Beifall.) Zur Annahme gelangte deutschen Gewerkschaften 1893 zur Unterstützung des Bergarbeiter- bei allen in Berlin und seinen Vororten vorkommenden hierauf mit allen gegen zirka 12 Stimmen eine Resolution, in Streits im Nord- und Pas- de- Calais- Departement binnen 38 Tagen Betriebsunfällen von den Bestimmungen des§ 76c des der sich die Anwesenden mit den Ausführungen des Referenten 4400 Fr. gesammelt haben, und ermahnt die französischen Arbeiter, Krankenkassengesetzes Gebrauch zu machen und das Heil einverstanden erklären und eine Verbesserung ihrer Lage nur von der diesem Beispiel zu folgen, um zu zeigen, daß die proletarische verfahren schon innerhalb der ersten 13 Wochen für eigene Berufsorganisation auf dem Boden des lassenkampfes und der Solidarität kein leeres Wort ist". Die erste Sammlungsliste hat Rechnung zu übernehmen. Zugehörigkeit zur Sozialdemokratie erwarten. Mit einem bes 155 Fr. ergeben. Eine engere Verbindung der Arbeits- Nachweise der geisternden Hoch auf die Sozialdemokratie wurde die Versammlung Maingegend ist von Vertretern der Städte Mainz, Darmstadt, geschlossen. Der Ueberschuß der Tellersammlung soll den Hamburger Bei der Berliner Gewerkschaftskommission gingen für die Frankfurt a. M., Wiesbaden, Worms, Offenbach, Heidelberg, Hafenarbeitern überwiesen werden. streikenden Hamburger Hafenarbeiter folgende Gießen 2c. auf einer Konferenz zu Darmstadt beschlossen worden. Eine Versammlung der Tabakarbeiter und Arbeiterinnen Beiträge ein: In Mannheim haben die Vertreter der Niederstbesteuerten im tagte am Dienstag bei Buste, Grenadierstraße, um zunächst den Möbelfabrik W. Kümmet, Große Frankfurterstr. 16, 6. Rate, 17,10. Tischlerei Stadtverordneten Kollegium beim Stadtrath beantragt, anläßlich Bericht der Revisionskommission über die Abrechnung des Berliner 5. Brunslow, 6. Rate, 18,80. Tischleret Gortois, s. Rate, 5,50. Werner, Knorr, der gegenwärtigen Budgetberathung die Löhne sämmtlicher Streits entgegenzunehmen. Die Einnahmen betrugen 8200,64 m., Maler, 1,-. Tischleret Tollkühn, Friedenstr. 52, 4,50. Tischleret C. Hillner, Fruchtstr. 25, 6,40. Die wäfferigen der Tischlerei Lüdite, Chauffeeftr. 52, 3. Rate, städtischer Arbeiter um 10 pCt. zu erhöhen mit der die Ausgaben 7828,72 M. Wie Butry in seinem Bericht weiter 7,50. För die Swarten", 5. Rate, 4,50. Tischleret Kaiser, die Fournirten, ein Maßgabe, daß der niedrigste Lohn, der gezahlt werden darf, mindestens anführte, sind auf die Aufforderung hin, alle Mängel, die sich bei Drechsler und Buditer, 3. Ratt, 6,-. Von den Gerbern in Heidingsfeld 10,60. der Kommission 4 Fahrradlacirer in Schönebeck a. Glbe 4,20. Eduard und Emma, Leipzigerstraße, 2,50 M. betragen muß. In der Begründung wird ausgeführt, es der letzten Abrechnung herausgestellt haben 2, 3 Bimmerer und 1 Arbeiter Bau Mundt 3,50. Wriezen von den Genossen, sei schon vorgekommen, daß städtische Arbeiter wegen unzureichender zu unterbreiten, mehrere Beschwerden eingegangen, die sich zum 3. Rate, 15,- Hegermühle, 2. Rate, 6.-. Eberswalde, 2. Rate, 4,-. Von 12 Löhne Armen unterstützung in Anspruch hätten nehmen theil als nicht stichhaltig erwiesen haben, oder durch die Nachan der Alsenbrücke 6,-. Arbeiter der Berliner Modellfabrik, 3. Rate, 8,-. Fürstenberg a. Oder von den Korbmachern 5,30. Unverbesserliche Nothe der müssen. Jetzt kommen in einzelnen Verwaltungszweigen Löhne von prüfung aufgeklärt wurden, zum theil aber solche waren, durch Braueret Pichelsdorf bei Spandau, 4. Rate, 16,65. Bergnügungsklub Freier 2,20 M. vor. Zu der Forderung eines Minimallohues von nur die unzweifelhaft festgestellt werden konnte, daß der Kassirer Wille, Steglit, 10,-. Gerberet Eid u. Straffer, Bierprozente( darunter 2,50 M. wurden die Vertreter der Mindestbesteuerten dadurch be- Seiffert ein Manto von ca. 94 M. zu verzeichnen hat. Wie von amerikanische Auttion, rothe Tisch, 2,30), 5. Rate, 10,40. Bildgießerei, vormals Gladenbeck u. wogen, daß sich herausgestellt hat, daß die Stadt eine ziemliche An- der Kommission, so wurde die Meinung auch von den nachfolgenden Sohn, Wilhelmstraße, Friedrichshagen 7,-. zahl von Halbinvaliden beschäftigt, denen sie natürlich sofort fün- Rednern vertreten, daß das vorhandene Manto lediglich durch Es wurde nach Bon digen würde, ehe sie einen Tagelohn von 3 M. bezahlt. Die die Ueberlastung des Kassirers entstanden ist. Forderung von 3 M. hätte also unter Umständen zur Folge, daß längerer Debatte beschlossen, Seifert aufzugeben, das Manko eine Anzahl Lente, die froh sind, bei der Stadt noch beschäftigt zu nach Abzug der Versäumnißkosten, welche ihm durch die unwerden, da sie anderswo überhaupt keine Arbeit mehr bekommen, entschädigte Thätigkeit erwachsen sind, zu decken, wozu er sich bereit erklärt hatte. Wie weiter mitgetheilt wurde, hat sich der der= auf die Straße gesetzt würden. Eine faustdicke Lüge findet sich in einer belgischen Kor- seitige Hilfskaffirer Schwarz eine Unreellität zu schulden fommen Mittweida in Sachsen d. Gims 33,03( darunter Geschäftsreisender 2 respondenz der„ Kreuz- Zeitung" von heute. Es heißt da: lassen. Das Defizit von 260 M. will der Betreffende in Raten 8. Berche 6,60, Frau Sänger 4,-, rother Tisch 2,53, einige Textildecken. Andernfalls hat sich die Kommission weitere Schritte arbeiter 10,-, gemüthliches Beisammensein 5,50, einige Stuhlbauer 2,40). Das Recht voor Allen", das Organ des holländischen Wertabtheilung von May Bading, 7. Rate 11,50. Die Versammlung erklärte sich Bon mehreren Bergleuten Sozialistenführers Domela Nieuwenhuys, seht übrigens seine gegen denselben vorbehalten. Staßfurt durch Sch. 14,63. Gewerkschaftskartell, Meißen Kölln, 4. Rate 100,-. mit dem Vorgehen fenfationellen Enthüllungen über die Wirthschaft in der größten dem Bericht der Lokalfommission haben die der Kommission einverstanden. Nach Fürstenwalder Parteigenossen, 3. Rate 30,-. Tischlerei Bünger u. Friedrichsen, von ihr an 5. Rate 16,85. Mechanische Wertstatt, Kaiser u. Schmidt, beide Säle, 4. Rate 24,10. fozialistischen Kooperativgenossenschaft der Welt, im Genter, Vooruit" gebahnten Verhandlungen in Fürstenwalde die Beendigung des Baudrechslerei, Schönhauser Allee 167a 5,70 Gesangverein" Lyra", Charlotten- fort. Jetzt hören wir, daß der bekannte sozialdemokratische Ab Streits herbeigeführt. Zu unterstützen sind daselbst gegenwärtig noch Ab- gebahnten burg, 2. Rate 10,-. Glace Handschuhmacher, Ortsverein Berlin, 4. Nate 30,-. Fraiferei Wagner u. Dünnebeil mit Budifer, 6. Rate 7,70. geordnete Anseele, der Leiter des " Freie Turnerschaft", II. Abtheilung in Welten in der Mart 8,55. 25 Kollegen, die bis jetzt noch nicht eingestellt sind. Ein Antrag der Lotalorganisirte Töpfer Den größeren bürgerlichen Bäckereien einen Königsberg t. Pr. 100,-. Hoch die Solidarität", Staßfurt, 4. Rate 60,-. Ring abgeschlossen hat, durch welchen eine Ver. Rommission, die freiwilligen Beiträge vom 1. Februar ab von 25 und A. E. G.( T.), Brunnenstraße, 6. State, 25,-. Zabatarbeiter Goldbergs in Schlesien 13,95. Tischlerei A. Seiler, Charlottenburg, Krummestrße, 2. Rate, 17,-. billigung der Brotpreise verhindert wurde. 10 Pf. auf 10 refp. 5 Pf. pro Woche herbzuseßen, wurde nach 8 Berliner Buzzer in Dessau 8,-. Mühlburg in Baden, von den Lederarbeitern 27,50. Dieses Vorgehen kann man wirklich als das non plus ultra einer furzer Diskussion angenommen. Im Anschluß hieran gelangte eine Berein der Heizer und Maschinisten Charlottenburgs und Umgegend 30,-. Höfler, fozialdemokratischen Unverschämtheit bezeichnen. Denn jahrelang die Kommission, durch die Zahlung der freiwilligen Beiträge mehr Resolution zur Annahme, in der sich die Versammelten verpflichten, Bildhauer, Rirdorf 2,50. Drechslerei Bredow, Schönhauser Allee 167a, 4. Rate donnerte derselbe Aufeele gegen die kapitalistischen Ausbeuter, als bisher zu unterstützen. In die Lokalkommission wurden ge6,20. Pößnect t. Thür. durch Sg. 12,08( darunter v. d. Solz, B. 1,9, d. Sippel 1,60, A. Kirschner 1,86). Deutscher Arbeiterverein in Brüssel 37,05. Arbeiter der welche die wichtigsten Lebensmittel auf fünftlichem Wege verRud. Baader'schen Teppichfabrit, Bethanienufer 6, 30,-. 6. Schlesinger, Weißen- theuern, und nunmehr vertheuert Anseele selbst das erwählt: Bukry, Haude, Rabe, Reus und Rosenthal. fee, 2,30. Aus dem Königreich Stumm 4. Rate 31,50. Kirschberg in Sachsen 57,-( darunter Ertrag der Auktion einer Streichholzbüchse 12,10). Tertilwichtigste Lebensmittel des Voltes, nämlich das Brot. Es ist un oste. Den Fürstenwalder Kollegen wurden zur Unterstützung Zu Revisoren wurden bestimmt: Dechand, v. Klöden und arbeiter, Filtale Rummelsburg 25,-. Achim bei Bremen 50,- Prenzlau- Anger- begreiflich, wie bei der Ausdeckung von derartigen Zuständen münder Wahlkreis d. G. 23,65. G. Kreuzberg in Borne bei Förderstadt 8,- den irregeführten Arbeitern die Augen über die falschen Bieder- Summe weitere 40 Mark überwiesen. Die fürzlich verstorbenen der noch Ausgesperrten zu der bereits bewilligten größeren Bilderfrigen Neu- Ruppin 13,25. Gewertschaftsfartell Fürth d. 3. 200,-. Schmalmänner, denen sie sich ausgeliefert haben, noch immer nicht auf- Kollegen Miraß und Kirsch ehrte die Versammlung in der üblichen falden durch Chr. Kirsch 10,-. Knoblender- u. Spect- Attiengesellschaft 8,50. Stahlflaschenfabrit von Weiler, Charlottenburg, 4. Rate 9,65. Kossuth Burkhardt, Glauchau 35,-. Tischleret Rejewste, außer den Frommen 6,75. Einige Arbeiter So die Kreuz Zeitung". Natürlich ist die ganze Ring" der Messingwerte in Reinickendorf 3,10. Arbeiter- Bildungsverein Judenbach in Geschichte von A bis 3 erlogen. Thür. 20,-. Duderstädter Parteigenoffen 13,50. Eine Ünionsversammlung in Bern, Schweiz, 45,-. Schuhmacher- Fachverein in Bern d. E. H. 16,50. Aschers- Der anarchistische Bourgeois- Söldling, welcher die Nieuwenhuys. leben, 5. Rate( Liſten 11, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33 und Ueberschuß vom schen Geschäfte in Gent besorgt, ist uns durch seine früheren Konzert des sozialdemotr. Wahlverein 75,60) 161,25. Für die streitenden Schauer: Leistungen schon bekannt. Anseele, der Hauptorganisator tec der Buchdruckerei G. U., 5. Rate 12,-. Personal der Buchdruckerei Hayn's Erben belgischen Arbeiterbewegung, der sie von anarchistischen Bourgeois: 18,85. E. Beiroot 2,50. Buchdruckerei J. Bares, Wilhelmstr. 48, 4,70. C. S., Einflüssen befreit hat, ist der bestgehaßte Arbeiterführer in Belgien, Martgrafenstr. 6, 2 ,. Konservativer Gesangverein Sangestreue 14,- Simmerer und die liberalen Kapitalisten wetteifern mit den ultramontanen Weißeusee. Am 12. Januar tagte hierselbst in Böttcher's von Breest u. Ko., Wollantstraße, Pantow, 5,95. Tischlerwerkstatt Liebler, Langestraße 52, 3, Tischlerei von Raast, Boffenſtr. 41, 4. Rate 6,25. Ein Grüntram Pfaffen, ihn moralisch zu vernichten. Und Herr Nieuwenhuys hat Vereinshaus" eine öffentliche Volksversammlung, in der Genosse frize in Charlottenburg, Wilmersdorferstraße, 2,30. H. B. 5,-. Gin rother es übernommen, die schmutzige Arbeit zu verrichten. Karaw seinen Bericht als Gemeindevertreter gab. Von sämmt. Handlungsgehilfe im Elsaß 1,55. Hoffmann, Oraniensir. 200, 2.20. Tapezirer= Werkstatt Brunt u. Ko., 2. Nate 6, Die Ring" Fabel erschien im Recht voor Allen" gleich nach lichen zur Versammlung eingeladenen Gemeindevertretern waren nur Sozialistische Atademiter durch Heymann, 7. Rate 19,37. Freie Vereinigung selbständiger Barbiere Berlins und umgegend Neujahr und wurde von der ganzen Bourgeois- und Pfaffen- Presse die Herren Bär und Warthul erschienen und betheiligten fich 10,-. Pohle, öpenick 3,50. Morgenroth in Köpenick 10,-. Tapezirer bei Belgiens begierig nachgedruckt. Fin Genter Vooruit" des an der Diskussion. Beide suchten die Mißstände betreffs der Schule, Dunsky u. Guhno 3,75. Buchdruckerei W. Möser 9,65. Rottenbrüder am Dönhoff 5. Januar und im Brüsseler„ Peuple" des 6. Januar wider Beleuchtung, Armenpflege u. a. mit Geldmangel und Flauheit der durch R. 3,40. 10 zielbewußte Hausdiener Berlins 2,25. 4 Kollegen aus dem legte Anseele den Blödsinn und zeigte, daß daß der Erfinder Steuerzahler zu entschuldigen. Herr Bär hielt sogar nur die Haus Norden 2,- Auf Liſten 1700, 1698 d. K.( darunter 8,80 bei Nitscht, Memeler: der Jagdgeschichte, der berüchtigte Denunziant und Spizel- Anarchist besitzer für die allein steuerzahlende Klasse, die Arbeiter dagegen ſtraße 35) 13,85. Liſte 5061 3,-. Auf Liften durch Kopp, Friedrichsberg 2944. Pol de Witte von Handel und Geschäft gar nichts versteht. seien gar nicht berechtigt, sich um die Verwaltung zu kümmern. von Karow Sowohl wie auch Säle, Lifte 2880 19,10. Spinn u. Sohn, Gasglühtlichiaal, Lifte 2945 10,70. Heinrich Anseele hatte Mehl für drei Monate zu beschaffen; er that dies Als hierauf die Herren Rednern den übrigen von der Wisch, Liste 2874 76,- Anilinfabrik Rummelsburg 9,85. Bautischlerei Mitte November zu den möglichst günstigen Bedingungen, so daß von eingehend widerlegt Pohl, Friedrichsberg 8,65. Technisches Personal vom Deutschen Theater d. 3. die Genossenschaft„ Vooruit" ihr Brot billiger liefern konnte und fann verließ Herr Warthul schimpfend die Versammlung. Sos 12,- Pianofabrit H. Lubiy, Fruchtstr. 36, 4. Rate 8,30. Wastenball Rauchklub Morgenroth( gesammelt in einer Kasserolle d. Fr. Rothkopf) 6,80. Sollegialität, als jede andere Bäckerei, und zwar zu 21 Centimes das Kilo, das sonst dann wurde dem Genossen Karow einstimmig Decharge ertheilt. Köpnickerstraße 22, 7,75. Metallwaaren- Fabrit Jakobstraße 91, 4,-. Bergolder 22 bis 25 Centimes toftet. Dieser billige Preis konnte und tann Nachdem die Revisoren die Abrechnung des Wahlkomitees bestätigt von Mtelſch, 5. Rate 5,50. Metallschmuckfabrit A. Fries, 4. Rate 5,05. Etschlerei nur dadurch aufrecht erhalten werden, daß Anseele, der ein vor- hatten, schloß der Vorsitzende die gut besuchte Versammlung mit einem A. Flotow, Andreasstr. 10,-. Goldleiftenfabrit. Spiesite nebft Trofin 6,60. Weiß u. Kündiger( endlich alle 7), 5. Rate 1,10. Theaterverein Waldesgrün, züglicher Geschäftsmann ist und die Konjunkturen des Marktes Hoch auf die Sozialdemokratie. Fidelitas bei Boigt 3,25. Personal Buchdruckerei Liebheit u. Thießen, 6. Rate 9,50. genau verfolgt, im Spätherbst vorigen Jahres sehr vortheilhafte GeGefangverein Freter Männerchor" N.-W., 2. Rate 17,- Tischlerei und Drechslerei treidekäufe abgeschlossen hatte. Schroeder, Jerusalemerstr. 5,-. Former und Gießereiarbeiter von Bugte u. Co., Statt die Brotpreise zu vertheuern, 8. Mate 17,45. Elektrische Monteure, Braueret Moabit 3,-. Geburtstagsfeter hat Anseele sie also verbilligt. Weidenweg 17, d... 2,50. Dret Sattler und eine Arbeiterin 2,65. Buch Die Lüge war am 5. und 6. dieses Monats bereits todt. druckteret Stralauerstr. 56, 6. Rate 2,05. Fratserei Gehloff, Reichenbergerstr. 155, 3. Rate 4,30. Schlofferet Müller, Wallstr. 17 6,20. Wietallivaarenfabrit Adalbert geschlagen. straße 6,75. Redattton„ Die Zeit", 9. Rate 150,-. Laternenfabrit Adalbertstr. 9, Die todtgeschlagene Lüge von Gent- Brüssel nach Berlin in die 2. Rate 2,45. Stockarbeiter Grünstr., 6. Rate 4,80. Tischlerei D. Pohl, Kleine Redaktionsstube der Kreuz- Zeitung" zu transportiren, hat also Silberbatt, Ritterstr. 47 11,55. Liste 5089, Telegraphen- Bauanstalt G. Lorenz, Prinzessinnenstr. 21 52,05. Lifte 5692, Schönemann 6,-. Listen vom Deutschen dauert! Nun, das Werk war des Schweißes der ,, Edelsten" werth. EhrenMetallarbeiter- Verband 3276, 322, 4942, 3281, 3280, 82, 4576, 320, 324, 2371, 321, Nieuwenhuys kann nun auch dem Nachfolger Hammerstein's die biedere Frankfurt a. M., 20. Januar.( B. H.) Die Frankfurter 8tg." 323, 4585, 5756( Darunter im Bietber") 161,50. Liste 6242, Dombau- Schilling 12,50. Anarchistenhand reichen! Pianofabrit E. Krause 5,-." Arbeiter von J. Pintsch, Andreasstr. 72/73( darunter Da wir gerade bei Nichtswürdigkeiten meldet aus Lahr in Baden: In der letzten Nacht 11 Uhr 5 Min. Budifer 3,-) 77,65. Liste 5071, Tischleret Bormann 7,75. Bautischlerei Kuras, sind, sei noch erwähnt, daß der Denunziant Pol de Witte ferner wurde hier ein kurzer heftiger Erdstoß verspürt. Schinkestr. 8/9 28,30. Tischlerei Sauerwein, 3. Rate 6,-. Schneiderwerkstatt gelogen hat, der Vooruit" bezahle seinen Schneidern die Frankfurt a. M., 20. Januar.( B. H.) Aus Mailand wird Dorotheenstr. 5,- Personal der Buchdruckerei Feister, 6. Rate 4,20. Haus: niedersten Löhne. Wohlan Anseele hat die Lohnbücher ver- der Frankfurter Zeitung" gedrahtet, daß gestern Abend daselbst und vogtet, Buchdrucker, 6. Rate 3,-. Gasglühlicht- Abtheilung Spinn u. Sohn, außer zwei Auch- Kollegen 18,60. Tischleret Ed. v. Bargen, Adalbertstr. 26 3,-. öffentlicht und nachgewiesen, daß der Vooruit" in ganz Gent die in Como verschiedene Berhaftungen in Sachen des Bankstandals Fraiseret von R. A. Roller, Königsbergerstr. 8,75. Tischlerei Sawayti, Belle- ö ch st en Löhne bezahlt. vorgenommen worden seien. Alliancestr., 6. Rate 8,25. Fliesenleger und Arbeiter der Firma Pief, 2. Rate Wie lange wird es dauern, bis die Kreuz- Zeitung" auch diese Beuthen i. Oberschl., 20. Januar.( W. T. B.) In der 8,25. Berliner Dampfwäscherei 7,35. Notte aus der Oranienstraße, 7. State 5,05. Holzbearbeitungs fabrit Schulz u. Berbau, Belle- Allianceftr. 84, 4. Rate 7,60. todtgeschlagene Lüge ihren Lesern auftischt? Heinisgrube wurde der gegen den alten Grubenbrand aufgeführte Maschinenfabrit Maurer u. Go., 5. Rate, außer 1 Dreher 5,-. Tischlerei Damm durch Gase durchbrochen. Es erfolgte dabei eine Explosion, A. Schulz, Fruchtstraße 12,10. Tischlerei Siebert u. Aschenbach, Hornstr. 11 10,05. Liste 58,35( Darunter Schraubendreherei Reiche, Brigerstr. 7 12,20) 19,05. Personal durch welche ein Arbeiter getödtet und drei schwer verletzt wurden. der Schriftgießeret Emil Gursch, 6. Rate 34,75. Tischleret Stevert, GrunewaldWien, 20. Januar.( W. T. B.) Abgeordnetenhaus. Finanzstraße 116 8,50. Stolze, Steno, Typo, Textilo 6,-. Siebtgstr. 5,-. Ges. bet Die Kanflente, Handlungsgehilfen und Gehilfinnen hielten minister Dr. v. Bilinski erklärte, die Regierung erachte es für ihre Rensberg u. Ulbrich d. Gernat, 3. Rate 7,55. Holzbearbeitungsfabrit Bergstr. 37, am Dienstag Abend eine Versammlung ab. Der große Saal Pflicht, die Konkurrenz, welche durch die Strafhausarbeit den 6. Rate 7,-. Ueberschuß vom Kegeln der Posamentiere aus der Charlotten ftraße 4, Lifte 3854 7,80, Liste 3853 4,30 von der Tischleret Rüdwarth u. von Cohn in der Benthstraße war dermaßen überfüllt, daß, Industriellen und Gewerbetreibenden gemacht werde, zu mildern Riegel, Wienerfir. 50, durch Zusche. Sämmtliche Möbelpoltrer von Belder obwohl die Tische aus dem Saal geräumt waren, fein Steh- und sie beabsichtige deshalb, die Tarife für die Arbeiten in Strafu. Platen, Königsbergerstr. 10, 6. Rate 14,-. Lifte 4503, Händler Trunsch 8,60. platz frei war und der Eingang zum Saal polizeilich abgesperrt häusern zu erhöhen.( Beifall.) Rauchklub„ Alter Husstt", Stiftungsfest D.. 5,60. Maschinenfabrit Sponholz Wrede, 21. Die 23,35. Kupferschmiede Btertisch wurde, so daß zahlreiche Besucher wieder umkehren mußten. am Wien, 20. Januar.( W. T. B.) Abgeordnetenhaus. Ein Al 2,90. Ausflügler im Müggelschlößchen 2,50. Tischleret Kutsch, Königswirthschaftliche Entwickelung, die Handelsangestellten und die Sozial- trag des Breßausschusses betreffend die Freigebung der Kolportage bergerstr. 8,70. Restaurant F. Muste 6,70. Stattlub Carreau Sieben" 5,-. Bölling u. Hirsch, Frankfurterstr. 44, 5. Rate( Müller 1,50), 8,80. Gemüthliche Gedemokratie" lautete das Thema, über welches Genosse Lieb wurde angenommen mit einem Antrage Jaworski, dahingehend, burtstagsfeter Wafferthorstr. bet t. 5,60. Gemüthliche Geburtstagspier bet necht in einem etwa einstündigen interessanten Referate sprach. die Regierung solle in der nächsten Session einen Gefeßentwurf vor. Jordan, Brunnenstraße, 2,55. Listen von Nerre, Bodenleger, 5162, 5163 Da auch eine Anzahl freisinniger Kaufleute anwesend waren, ent- legen, nach welchem die durch die Presse begangenen Ehren11,45. Windhorst, Gebutstagsfeier Französischeſtraße, 6,10. Auf Listen vom spann sich, wie zu erwarten, eine äußerst lebhafte Diskussion, an beleidigungen nicht mehr durch Geschworenengerichte abgeurtheilt und Bentralverein deutscher Former, Zahlstelle Berlin( darunter von den Stamm: gäften bei Briefe, Bantftr. 17,10) Lifte 3927, 28, 29, 31, 4997, 4998, 5008, 9, 10, welcher sich nacheinander Köster, Lissauer, Borchardt, daß sie mit strengeren Strafen belegt werden sollen. Im Laufe 14, 15) 180,90. Lese- und Distuitrtlub Nordtante", Wiefenftr., 5. Rate 16,55. Lippmann, Cohn, Frl. Baar und Hinze, sowie der Debatte hatte sich der Vertreter der Regierung Sektionschef Tischlerei von Bache, Zausigerstr. 10, mit Budiler, 2. Nate 8,50. 3 Treibrienten- die Herren Bormas, Przedecki und Flatow als Dr. Krall gegen den Antrag des Ausschusses ausgesprochen. 2. Rate, 6,10. Polnische Jüden, 4. Rate, 5,20. Jeworsty, Schüßenstr., 1, Gegner betheiligten. Während von den erstgenannten Rednern Burgstaller und Genossen richteten unter Hinweis auf den Ginige Stammgäste von Bertels, Artonaplay 2,50. 6. u. G. 113 4. Stattiub und Frl. Baar auf die traurigen Zustände und Gehälter im großen Verkehr zwischen Bombay und Triest eine Interpellation an " Ramsch", Görligerstr., 2. Rate 5,-. Wirbelverein durch Jean Engelskirchen gesammten Handelsgewerbe, sowie die wohlthätigen Folgen des die Regierung wegen Vorsichtsmaßregeln gegen die Einschleppung 4,40. Buchdruckerei D. Glsner, 5. Rate 21,65. Bier- Apparatfabrit H. Peter, Ritterstr., außer Einem, 3. Nate 6,55. Bier- Apparatfabrit H. Peter 8,10. Erlös Achtuhr= Ladenschlusses, ferner ferner auf die bestehenden Organi- der Beulenpest. einer amerikanischen Auktion aus dem Maskenball des Vereins Berliner fationen:" Freie Vereinigung der Kaufleute" und" Fachverein Droschtentutscher 46,62. Auf Siste 3872, 77, 74 von H. Schulz, Droschtentutscher, der Handelsgehilfinnen" hingewiesen wurde, verlangten die frei 18,35. Lifte 5243, Lotalverwalter Roswig 4,15. Sechs Mann durch K. Rehr, Moabit 5,20. Tischlerei von Warbelow, Röpnickerstr. 7,75. Tischlerwerkstatt sinnigen Herren Auskunft über den Zukunftsstaat", weil sie nicht Böhm, Weberstr. 62, mit Ausnahme Bechmann, 6,-. Tischleret Krüger, Briger geneigt seien, den Sprung ins Dunkle" zu machen, bevor man wisse, firaße 7, 5. State 5,80. Liste 3600, Verein der Bügler, Stepper, Buschneider Südwo dann alle die kleinen selbständigen Geschäftsleute mit deren AnDft" 7,30. Formmacher Köpniderstr. 33a, 3. Rate 3,-. Norddeutsche Buchbruckeret, Gaal 3 und 4, 5. Rate 31,-. Tischlerei von Olm, 4. Rate 8, Berein gestellten eigentlich bleiben sollen. Wenn, wie ein Redner erwähnte, der Asphalteure und Berufsgenoffen 20, Schriftgießerei Theinhardt, 6. Rate ein Geschäftsinhaber am Spittelmarkt feinen Gehilfinnen nur 12,20. Tischleret Jnnoleit u. Pfaff, mit Ausnahme des Altgefellen und einiger 10-15 M. monatlichen Gehalt bezahle, so sei dies wenigstens ein Gleichgesinnten, 5. Rate 8,60. Tischleret von Schild, Münzftr. 2, 3. Rate 12,40. Bersonal Pianomechanitfabrit v. Schüße, 3. Rate 16,25. Gefangnerein Schnee- Abschreckungsmittel, da die weiblichen Angestellten den männlichen glöckchen", Rirdorf 10,-. Wertstatt 5. Klug, Reichenbergerstr. 47 4,20. Tischlerei ohnehin schon genug Konkurrenz machen. Lassen Sie mich ruhig meinen Gurisch, Rüdersdorferstr. 18 6,50. Arbeiter der Kinderstuhlfabrik von E. Bau- Unsinn weiter reden! meinte Herr Bormas auf einen diesbezüglichen mann, Reichenbergerstr. 96a 5,-. Tischlerei von Baute 4,20. Siemens u. Halste, 7. Rate 15,25. Buchdruckeret Wilhelm Grewe, 6. Rate 6,70. Jenz u. Ko., Bet Bwischenruf unter stürmischer Heiterkeit der Versammlung. Von LiebLondon, 20. Januar.( W. T. B.) Nach einer Meldung des zigerstraße 61, 4,60. Metallarbeiter Breslauerftr. 29 10,85. Naumann'sche Wert. En echt wurde den Herren über den Zukunftsstaat zc. die Antwort dahin Reuter'schen Bureau's" aus Malta voir heute ist durch eine neut ftatt Manteuffelstr., 2. Rate 4,05. Arbeiter der Metallwaarenfabrit Bernhardt ertheilt, daß diese Herren ebensowenig angeben können, wie es in Sanitätsverordnung für von Indien kommende Schiffe das Einlaufen Joseph, Ritterstr. 26, 3. Rate 40,10. Arbeiter von Löwe 10,-. Buschneider der Kartonfabrit Geißler, 5. Rate 2,50. Klaviaturfabrit Schwols u. o., 4. Rate furzer Zeit in Berlin oder sonst in der Welt aussehen und in die Häfen von Malta verboten. 13,50. Modelltischlerei Lutas, 5. Rate 4,-. Otto v. Holten, Buchdruckerei, Neue welche Verhältnisse entstehen würden. Denn die Vertreter des Rom, 20. Januar.( W. T. B.) Die Agenzia Stefani" meldet Grünftr. 18, 6. Rate 23,-. Tischlerei von Schmidt, Langestr. 52 4,50. Graveure Bürgerthums wußten am 20. Juni 1789 beim berühmten die österreichisch ungarische Regierung, welche die Juitiative F. W, Atlas d. Loth 4,-. Bersammlung der Kartonbranche, Erlös einer Preßtohle 8,- Pianofabrit von Werner, Königsbergerstr. 10, 3. Rate, 6,20. Schrift: Ballhausschwur ebenso wenig, wie es einige Jahre später oder gar Italiens günstig aufnahm, beantragte offiziell eine internationale gießeret und Messinglinienfabrit H. Berthold 99,10. jetzt in der Welt aussehen würde. Auch riefen in den 60er Jahren, Konferenz in Venedig, um Schuhmaßregeln gegen die Bestverschleppung Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau als Lassalle auftrat, ebenfalls viele, nie Sozialdemokrat werden zu zu treffen. ( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16, vorn part.) in der Zeit wollen, während es heute Hunderttausende sind. Wenn, wie Flatow Barcelona, 20. Januar.( W. Z. B.) In einer Höhle bei dem von 9-1 Uhr vormittags und 6-8 1hr abends entgegen. meinte, die Sozialdemokraten im Reichstage mit den Freisinnigen oft Orte Garcia wurden sechs Dynamitbomben aufgefunden. Anilinfahrit Rummelsburg 6,50, 2846 12,70, Pianofabrit Pfeifer swet untere Andreas fir. 11, außer einem Frommen 4,50. Lifte 5565, Perlmutterarbeiter von heute haben wir den 19. Januar vierzehn Tage ge 5. Rate Arbeiter der Firma Reich u. Schulz d. Block 3,-. Etliche von der A. E. G., Versammlungen. " wurden, Steglitz. Eine Versammlung der Töpfer, die hier am 14. d. M. tagte, beschloß nach einem Vortrag des Töpfers Daudert, sich dem Verein der Töpfer Berlins und der Umgegend anzuschließen. Zum Vertrauensmann wurde Langner gewählt, der betreffende tafsirt jeden Sonnabend nach dem 1. und 15. des Monats bei Schellhase, Stegliz, Ahornstr. 15a. Depelthen und lehte Nachrichten. " Triest, 20. Januar.( W. Z. B.) Der Lloyddampfer„ Imperator" ist auf Anordnung der Behörde in das Seelazareth abgegangen, woselbst im Laufe des Tages die Sanitätsrevision beginut. Nach Beendigung der Revision erfolgt die Löschung der Schiffsladung im neuen Hafen. Prag, 20. Januar.( B. H.) Die Bäckergehilfen Prags und Umgebung demonstrirten gestern Abend nach Abhaltung einer Verfammlung in den Straßen der Vorstadt Weinbergen. Es wurden hierbei revolutionäre Lieder gesungen, Hochrufe auf die Anarchie ausgebracht und die Fenster mißliebiger Meister eingeworfen. Die Polizei mußte die Demonstranten auseinander treiben. = Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glede in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. Nr. 17. 14. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Donnerstag, 21. Januar 1897. Abgeordnetenhaus. 22. Sigung vom 20. Januar 1897. 11 Uhr. 83 Mädchen), von diesen waren entlaufen 35( 32 Knaben, 3 Mädchen), erhängt. Der Unglückliche hatte vorher schon mehrfach Selbstmordim Gefängniß 12 Knaben. versuche unternommen. Die Herrenfeste sind zur Zeit an der Tagesordnung. Jeder Das traurige 2008 der slovakischen Mausefallen- Händler Am Ministertische: Miquel, Bosse, Thielen und zahl- honorige Verein versammelt sich mindestens einmal im Jahre unter schilderte am Dienstag ein 17jähriger Slovake, der vagabondirend reiche Kommissarien. strengem Ausschluß seiner Damen, um ungestört von Muttern einen in Köpenick aufgegriffen worden war. Er erzählte, daß er, durch Die erste Berathung des Etats wird fortgefeßt. beträchtlichen Theil der Nacht zu verpotuliren. Das ist an sich ja glänzende Versprechungen eines Agenten verlockt, aus seiner Heimath Abg. Dr. Friedberg( natl.): Die Auskünfte des Ministers fein Unglück und niemandem soll es verwehrt sein, gründlich zu nach Berlin gekommen wäre, um hier eine Stellung als Haufirer über die politische Polizei sind nicht befriedigend. prüfen, ob es wirklich sein richtiges Bewenden habe mit dem alten mit Drahtwaaren anzunehmen, war jedoch bitter enttäuscht worden. Das Vereinsgesetz erwarten wir in dem Sinne, wie guten Sprichwort: ,, Kein Vergnügen ohne Damen". Welchen Der Verdienst war schlecht und das Essen so mangelhaft, daß er sich es der Reichskanzler versprochen hat, den Antrag eigenthümlichen Haken es aber mit manchen gerade von be- davon kaum ernähren fonnte. Wenn er nicht genügend verkaufte, Auer entbehrlich zu machen. Zu den Leuten, die sich sonders honetten und staatserhaltenden Kreisen veranstalteten so wurde er geprügelt. Unter diesen Umständen wollte der Bursche über das Verhalten der Börse freuen, gehöre ich nicht; die Herrenabenden hat, das haben wir vor Jahresfrist an dem nicht länger in Berlin bleiben und trat ohne Geld die Rückreise nach Börse ist ein wichtiger Fattor im wirthschaftlichen Verkehr und Feste eines Kriegervereins nachgewiesen, auf dem seiner Heimath zu Fuß an. Die Köpenicker Polizei ließ ihn nach daher hat der Staat ein Recht, sich um die Geschäfte der Börse zu neben patriotischen Weisen die gemeinsten Unfläthigkeiten zur Auf- der österreichischen Grenze bringen. kümmern. Wenn die Landwirthe meinen, sie könnten nun die Preise führung gebracht wurden. Schlimmer noch als auf diesem kriegsJustizminister Schönstedt verwahrt die Justizverwaltung gegen den Vorwurf langer Vakanz erledigter Richterstellen. Eine Gleichstellung der Richter mit den Verwaltungsbeamten ist historisch nicht zu begründen. Die Justizverwaltung hat sich vergebens bemüht, die Gleichstellung durchzusetzen. Nehmen Sie darum was geboten ist und rechnen Sie auf die Zukunft. = W National Kaffeehaus" in der Markgrafenstraße 19 hat nach kurzem Ceska narodny kawarna. Das Erste Böhmische Bestehen seine Pforten geschlossen. Besucht war das Kaffeehaus nicht von den Deutschen, weil es behmisch" war und nicht von den Szechen, weil es die Bildnisse Kaiser Wilhelms, Bismarc's u. s. w. enthielt. " -VO Unfälle im Straßenverkehr. Auf dem Potsdamer Platz fiel bin und zog sich dabei erhebliche Verletzungen an der linken Hand der Schmied Franz Grüßmann beim Absteigen von einem Omnibus zu. Er erhielt in der Charitee einen Verband. Abends fiel an der Ecke der Potsdamerstraße und des Schöneberger Ufers der Ge schäftsführer Hugo Schmidt von dem Hinterraum eines, eine Kurve durchfahrenden Pferdebahnwagens und trug eine Verlegung am Hinterkopf davon. : allein machen, so dürften sie sich doch irren. Ein Fehler war es, fameradschaftlichen Vergnügen scheint es an einem zivilistischen Zu lärmvollen Auftritten fam es einem hiesigen Blatte die neue Börsenordnung erst am Ultimo herauszugeben. Die Herrenabend hergegangen zu sein, den der Verein Berliner zufolge vorgestern in einem in der Bergmannstraße belegenen Lokale, meisten Angriffe gegen die Börse sind unbegründet. Redner Segler am 16. d. m. in Lotale Sanssouci veranstaltet hat. wo endlich die Auszahlung der Spargelder des sog. Konsumvereins tritifirt die Zusammenstellung des Herrenhauses, 100 es Wenigstens enthält eine Festzeitung zu diesem Abend, die in Südwest erfolgen sollte. Der Vorsitzende Weinberg hatte den Mitan Vertretern von Handel und Juduſtrie fehlt, läßt der hiesigen„ Star Printing Office" in der Stallschreiberstraße ge- gliedern mehr denn 25 pet. vom Guthaben abgezogen; als die die Regierung dieses Bedürfniß unbeachtet, so wird sich bei uns, druckt worden ist, sowohl im Text als in den Illustrationen Un Frauen gewahr wurden, wie man sie prellte, gingen sie dem Vorwie das auch in anderen Staaten geschehen ist, eine Oberhau3 züchtigkeiten, welche den bekannten Staatsanwalt, dessen sittliches sitzenden energisch zu Leibe. frage allmälig entwickeln. Redner fritisirt sodann die Empfinden es schon nicht litt, daß der Vorwärts" ungestraft Hilflos aufgefunden wurde Mittwoch früh um 1 Uhr auf Gehaltsregelung und findet namentlich bedauerlich, daß die die schamlose Kuppelei- Anzeige eines Gerichtsaffeffors geißelte, zu dem Bürgersteige vor dem Hause Dorotheenstr. 24 der 52jährige Richter nicht den. Verwaltungsbeamten gleichgestellt gleichgestellt find. Maßregeln von ganz außerordentlicher Art anregen müßte, wenn Arbeiter Otto Janowski, der aus einer schweren Kopfwunde und Die Entschädigung der Professoren für die Verstaatlichung der er die rohen und geistlosen Lascivitäten zit Gesichte aus der Nase blutete. Ein Schuhmann des 4. Reviers brachte ihn Kollegiengelder ist durchaus ungenügend. Erfreulich war die Andeutung friegt. Wir sind gewiß nicht prüde und verkriechen uns, wie jeder in ein Krankenhaus. Was mit ihm vorgegangen ist, läßt sich nicht des Ministers, daß eine Regelung der Gemeindebesteuerung der Be- normale Mensch durchaus nicht vor einer derben Zote, wenn Witz feststellen, da er noch nicht vernehmungsfähig ist. amten als nöthig anerkannt werde; wie Herr Langerhans mittheilt, in ihr steckt. Was aber Leute vom Schlage der Berliner Vereinsfind 10 pet. aller Schüler in den Berliner Schulen Beamtenkinder, fegler betrifft, welche ihr bischen Hirn einzig anzuftrengen scheinen, ein Beweis, wie nöthig die Regelung der Frage ist. um acht Seiten einer Festzeitung mit Gemeinheiten robesten Kalibers anzufüllen, so sollten sie hinfort mit Zuhältern Brüderschaft trinken, den Verkehr in anständiger Gesellschaft aber vorsichtig meiden. tanntlich ihrer Versicherung nach bei der Aufnahme von Heiraths Vom Kuppelmarkt. In der„ Vossischen Beitung", die begesuchen u. dergl. ganz besonders zartfühlend verfährt, findet sich Regierungs- Kommissar Geh. Rath Althoff erklärt, daß er feines Bekanntschaft einer fongenialen gemüthv., vermög., nicht unter 22folgendes Juferat: Bekannter Journalist sucht zunächst die papierne weges mit der Verstaatlichung der Kollegiengelder gedroht" habe; u. nicht über dreißigjähr. Dame, die sich die Ehe nicht als bloße gegen die Kollegiengelder, wie sie heute bestehen, haben sich ge- Altersversorg.- Anstalt oder als eine Art Groika- Symphonie vor wichtige Autoritäten ausgesprochen. Abg. v. Kardorff( frt.): In bezug auf das Vereinsgesetz stellt. Warum fagt der Mann nicht klar und deutlich, daß er muß doch bemerkt werden, daß die Zusage des Reichskanzlers feine von seiner fünftigen Frau versorgt sein wolle? so bedingungslose war, sondern daß mein Freund, der Abg. Die Kellner in den D- Zügen. Gegenüber der„ Berichtigung" v. Stumm, sofort darauf hinwies, es feien Maßnahmen des Herrn Klicks halten unsere Gewährsmänner die in unserer Von der Firma Zimmermann und Buchloh geht uns eine gegen das staatsfeindliche Treiben einzelner Notiz gemachten Angaben in vollem Umfange aufrecht und sind Berichtigung zu, die sich mit dem Ausruf des Vorstandes des Berliner Vereine nöthig. Die Börsenumgestaltung hat nicht bereit, eventuell vor Gericht durch 12 bis 15 Zeugen zu beweisen, Metallarbeiter- Verbandes in Nr. 13 vom 16. Januar unseres überall meinen Beifall; aber die Angriffe des Bundes der daß die genannten Mißstände bis wenigstens Mitte Dezember v. Blattes beschäftigt. Wir stehen nicht an zu erklären, daß der HinLandwirthe gegen die Börseaner sind sehr erklärlich nach den bestanden haben. Erst nachdem Herr Klicks erfuhr, daß einige weis auf§ 11 des Preßgesetzes, womit die Aufnahme der BeAusfällen der Presse gegen die Agrarier. Die vornehme Leutselig seiner früheren Angestellten die Absicht hatten, eine Veröffentlichung richtigung verlangt wird, in diesem Falle einen argen Mißbrauch feit des Reichskanzlers ist uns allen bekannt; aber er wird hoffent der standalösen Zustände herbeizuführen, soll eine Aenderung eins des betreffenden Gesetzes bedeutet. Nur den Theil der Zuſchrift, lich aus dem Prozeß Leckert die Nothwendigkeit entnommen haben, getreten sein. welcher in der That eine Berichtigung enthält, lassen wir hier die Herren von der Presse künftig schärfer abzuweisen. Daß die Das Berliner Verbrecher- Album, welches nun seit zwanzig folgen: politische Polizei erst von Bismarck geschaffen sei, ist unrichtig; Jahren besteht, ist seit dieser Zeit von 4200 Nummern auf rund Drehern, Schlossern und Bohrern, welche bisher im Afford 45, 50 ,, Völlig unrichtig ist es sodann, daß von unserer Firma den Stieber's Thätigkeit ist älteren Datums. Redner tritt dann 12 400 angewachsen; darunter befinden sich die Aufnahmen von für eine reinliche Scheidung der Finanzen des Reiches von 53 Mördern, 2551 Ginbrechern, 880 Taschendieben, 472 Laden- und und 55 und 62 Pfennige verdient hatten, jetzt nach Weihnachten denen Preußens ein. Sollte man im Reiche auf eine Herabminderung 665 Schlafstellendieben, 371 Bauernfängern, 973 Betrügern und Lohnfäße von 30, 35, 40 Pf. pro Stunde zugemuthet sind. der Marine- Ausgaben hinstreben, so tönnte ich das nicht billigen. Hochstaplern, 1113 Prostituirten, 1288 Žuhältern u. s. w. Dieses Ein fester Stundenlohn ist vielmehr nur für die Bohrer feste Die Gehaltserhöhungen sind für mich zur Zeit unannehmbar; Album füllt 17 Bände; trotzdem trägt es zur Ermittelung von Ver- gesetzt worden, welche ebenso wie die erwähnten Hilfsarbeiter für im Lande versteht man nicht, warum Beamte mit gesichertem brechern nur verhältnißmäßig wenig bei; so verhalf es im Jahre 1895 den Anstrich eine handwerksmäßige Ausbildung nicht befizen. Einkommen aufgebessert werden sollen, während tausende von blos zur Ermittelung von 137 Thätern. Bei neueintretenden Bohrern ist ein Minimal Lohnsatz von Landwirthen um ihre Existenz ringen. Die Gehaltsvorlage tann 35 Pfennigen pro Stunde zugebilligt, welcher je nach Leistung bis auf mindestens um ein Jahr vertagt werden. Vereine mit Schankbetrieb. Der Polizeipräsident von Berlin 45 Pfennige steigt. Finanzminifter Miquel Solche Bertagung könnte doch erläßt auf grund des Gesetzes vom 6. August 1896, betreffend die Alle handwerksmäßig geschulten Werkstättenarbeiter, wie Schlosser, Teicht ad calendas gräcas erfolgen. Im Reiche sind nicht Abänderung der Gewerbe- Ordnung, eine Bekanntmachung, worin die Dreher, Schmiede 2c. arbeiten dagegen nach wie vor zu den umunerhebliche Ausgaben nöthig und wir haben gestern doch gehört, bestehenden Vereine, welche Gastwirthschaft, Schankwirthschaft oder geänderten Alkordsätzen. Zur Ermittelung der Abschlagszahlungen daß neue Finanzmaßregeln dort vorbereitet werden. Ich bin nur Kleinhandel mit Branntwein oder Spiritus betreiben, wenn auch bei länger als eine Lohnwoche dauernden Akkorden ist für dieselben gegen die Schuldentilgung im Reiche gewesen, wohl aber nur in Beschränkung auf den Kreis ihrer Mitglieder, darauf auf ein Stundenlohn von 38-55 Pf. festgesetzt worden. gegen eine Schuldentilgung auf Kosten der Einzelstaaten. merksam gemacht werden, daß sie Erlaubniß zum Weiterbetriebe recht- Weitere Bestimmungen irgend welcher Art haben nicht statt. Abg. Stöcker( wildt.) stimmt in der Frage der Professoren- zeitig( die neuen Bestimmungen treten mit dem 1. April d. J. in gefunden und sind hiernach die vermeintlichen Gründe zu der ers gehälter mit dem Abg. Friedberg überein. Erfreulich ist das Auf- kraft) nachzusuchen haben. Zur Erläuterung bemerkt der Polizei folgten Arbeitseinstellung in den Ausführungen in Nr. 13 des blühen unserer Industrie; die Börse hat damit nichts zu thun; durch präsident folgendes: Unter Vereinen sind Personenmehrheiten jeder Vorwärts" wahrheitswidrig und entstellt zur Darstellung gelangt." ihr Spiel ist das deutsche Volt aus einem Volt des Geistes, ein Volt Art, auch geschlossene Gesellschaften" zu verstehen, nur nicht Versammdes Mammons geworden. Bei den Gehaltserhöhungen sind die lungen und Gesellschaften zu einmaligen Zwecken. Eine Erlaubniß bedürftigsten Beamten, Ranglisten u. f. w. sehr schlecht weggekommen; gemäß§ 33 der Gewerbe- Ordnung kann nur an physische Personen bei diesen Leuten bricht ein sozialer Nohstand vor; die ländlichen ertheilt werden; es ist daher Sache der Vereine, die Persönlichkeit Zur Lokalliste. In Charlottenburg ist das Lokal von Pfarreien auskömmlich zu dotiren ist eine dringende Aufgabe. Das zu bezeichnen, für welche die Erlaubniß ausgefertigt werden soll. Triefethau, Sophie- Charlottenstr. 94, zu Arbeiterversammlungen Dreiklaffen Wahlrecht ist nicht verbesserlich. Beim Vereinsrecht über- Beschränkungen der Erlaubniß auf den Kreis der Mitglieder, auf nicht mehr zu haben. Dagegen ist in Berlin Kaufmann's schäze man die sozialdemokratische Gefahr nicht, man stärkt damit die Dienstzeit des Vorsitzenden, Dekonomen, Lagerhalters zc. tönnen Variété, Königskolonnaden, für die Arbeiterschaft wieder frei. blos die Auffassung, welche diese Leute von ihrer politischen in die Ausfertigung aufgenommen werden, sofern es im öffentlichen Die Lokalfommission. Macht haben. Die politische Bedeutung der Presse überschäße man Interesse liegt und der Verein damit einverstanden ist. Die Ervielfach. laubniß wird versagt, wenn gegen die Ertheilung derselben gesetz- Die Friedrichsberger Parteigenossen werden auf die heute Abg. Motty( Pole) geht näher auf die polenfeindliche Gesetz lich begründete Bedenken vorliegen, und diese nicht durch Aufnahme Abend in Müller's Kronprinzen- Garten stattfindende Volksversamm gebung ein, die über 4 Millionen laufende Ausgaben erfordere und von Beschränkungen beseitigt werden können. Uebrigens bleibt es lung aufmerksam gemacht.( Siehe Inserat.) doch nicht den gewünschten Erfolg haben werde. Möge die den Vereinen unbenommen, sich gegen eine ihren Absichten nicht entpreußische Regierung die unverjährbaren Rechte der Polen ansprechende Ausnutzung der Erlaubniß durch den Inhaber privatrecht- burg resp. Spandau erfahren wir, daß die Festgenommenen ButterZu der Verhaftung der Falschmünzerbande in Charlotten erkennen, vor allem das Recht jeden Volkes auf Anerkennung seiner lich sicher zu stellen." Nationalität. Die gewaltsamen Germanisirungsversuche werden händler find, welche in den genannten Ortschaften die Märkte beDer übermäßig lange Dienst der Kutscher und Schaffuer suchten und bei ihren Geschäften das Geld an den Mann zu bringen nicht gelingen. Bei Königgräß gestattete man den polnischen Truppen der Omnibus Gesellschaften hat in der legten Zeit, besonders fuchten. Die Apparate der Falschmünzer hat man noch nicht ges das Singen ihrer polnischen Lieder und die Musit blies polnische aber an den fehr falten Tagen, diesen Angestellten der Gesellschaften funden. Weisen, heute ist beides verboten. wieder zu den heftigsten Klagen Anlaß gegeben. Wie Kultusminister Dr. Boffe: Die Medizinalreform ist im besten berechtigt diese Klagen sind, zeigt die bei den Omnibus- Aus Teltow wird uns von parteigenössischer Seite geschrieben: Fluffe, in der Presse sollte nicht Tamtam geschlagen werden, so Gesellschaften bestehende Diensteintheilung. Der Dienst währt von Die Freude unserer Feinde über das Eingehen des Boltsblattes" lange die Sache nicht fertig ist. Der Agressiv- Charakter der pol- morgens 6 bis abends 11 Uhr, also täglich 17 Stunden. ist gründlich zu Wasser geworden; suchte man doch aus diesem nischen Agitation gegen das Deutschthum ist in den letzten Dazu kommen noch für die Schaffuer die abendlichen Abrechnungen, alle, wie schon so oft einen Rückgang der Partei zu tonJahren fühner hervorgetreten in der Presse und in den Vereinen so daß die Leute kaum 7 Stunden zu Hause sein können und nicht struiren. Wie wenig Glück unsere Gegner mit derartigen als je zu zuvor. Daß wir uns dagegen wehren und unseren Besitz die Zeit finden, sich durch hinreichenden Schlaf von ihrer abspannenden Weissagungen haben, beweist der Umstand, daß die Sozialdemokratie schüßen, versteht sich von selbst.( Bravo!) Eine organisirte Natio- Thätigkeit zu erholen. Um ihre Familie können sie sich daher nur auch hier immer rüftig vorwärts schreitet. Für jeden einſichtigen Ge nalität werden wir den Polen nicht zugestehen; mit den nachdrück an den 4 bis 5 dienstfreien Tagen kümmern, die ihnen monatlich nossen war es längst kein Geheimniß mehr, daß über kurz oder lichsten Mitteln werden wir der offenen wie der geheimen polnischen von der Direktion gewährt sind. Wie muß so ein Kutscher das lang das„ Volksblatt" eingehen mußte, und deshalb haben wir keine auch die Polen zu einem guten Ziele zu bringen.( Beifall und über die hygienisch zulässige Stundenzahl vor den Wagen ge- agitiren, so daß auch nicht ein einziger Leser unserer Preffe verBischen!) gegangen ist. Den Herren ist die Freude über unseren Abg. Wallbrecht( natl.) wendet sich gegen Stöcker; wenn dieser Niedergang" gründlich verdorben worden. Einige von ihnen über die Presse tlagt, so brauche er sich nicht zu wundern. Wie man Unter dem Namen Honigsyrup" gelangt ein aus geringen glaubten nun, der Zeitpunkt wäre gekommen, wo man dem arbeitenden in den Wald rust, so schalt's heraus. Auch kann man gegen die Mengen von Rohrzuckermelasse und Stärkesyrup bestehendes Gemisch Bolle an geistiger Soft alles bieten könne. Man gründete hier einen Breffe flagen; man braucht die Klagen nicht zurückzunehmen.( Lachen.) Kreise darauf aufmerksam, daß derartige Erzeugnisse nur unter Be- der Gesellschaft für Boltsbildung in Berlin in Verbindung in den Handel. Der Polizeipräsident macht die handeltreibenden sogenannten Voltsbibliotheks.Verein, welcher sich mit Redner plädirt für den Ausbau der Wasserstraßen. Die Gehalts- zeichnungen feilgehalten und verkauft werden dürfen, die jeden Frr- setzte. Damit genannter Verein auch seinem Namen einigermaßen aufbesserung bringt viel Unzuträglichkeiten für einzelne Beamte thum über die Herstellungsweise und Zusammenfeßung ausschließen. entspreche, hat man in den Vorstand ein paar Auch- Arbeiter gewählt. mit fich. Weiterberathung morgen 11 Uhr. Die Hinzufügung des Wortes Honig" bei Bezeichnung derartiger Nach unserer Meinung braucht das Volt denn aber doch eine ganz Schluß 33/4 Uhr. Syrupe ist deshalb unzulässig. Tokales. spannt wird! = " Die für heute im Zirkus Renz angesetzte Première Aus der Mappe eines Riefengebirgs- Phantasten" fann wegen plöglicher Erfrankung der Hauptdarstellerin erst am Sonnabend den 23. Januar Blätter" auf dem Repertoir. stattfinden. Am Donnerstag und Freitag bleiben die Luftigen " loren Aus den Nachbarorten. " " andere geistige Nahrung und wir glauben, daß nicht ein einziger Klassenbewußter Arbeiter ein Bedürfniß nach den Büchern des lammfrommen Vereins fühlt. Sollten aber diese Auch- Arbeiter im Vorstande wirklich emporstreben wollen, so rathen wir ihnen, sich zunächst ihrer Gewertschaft anzuschließen, dort werden sie die Aufklärung erhalten, welche ihnen noch fehlt. Das sind Leutchen, die mit ihren großen Löhnen prahlen, und dabei vergessen, daß Die städtische Verkehrsdeputation hat Untersuchungen barüber veranlaßt, inwieweit es möglich sei, dem Verlangen der Großen Berliner Pferdebahn, daß fremde Straßenbauunternehmer Auf der Polizeiwache Rheinsbergerstr. 78 ist am Dienstag die Berliner Arbeiter unter den größten Entbehrungen einen ihre Geleise nur bis zur Länge von 400 Metern mitbenußen sollen, Abend ein etwa 60 Jahre alter unbekannter Mann gestorben, der etwas höheren Lohn erkämpft haben und zwar für diese mit. nachzukommen. Die Untersuchungen haben ergeben, daß sowohl in schwer trunkenem Zustande von Schuhleuten dorthin gebracht war. Nun, mögen diese gelehrten Herren unserer grrroßen Stadt die eine Reihe Ringlinien als auch eine ganze Anzahl Endlinien unter Einen großen Auflauf verursachte Dienstag Abend in der Bücher ihres Vereins unter sich lesen; wir aber werden dafür sorgen, der gestellten Bedingung herzustellen ist; in dem entworfenen Plane, Lindenstraße die Festnahme eines Schaukastendiebes, der mit zwei daß jeder Arbeiter das zu lesen bekommt, was ihm gebührt, woran dem die Verkehrsdeputation gestern zugestimmt hat, brauchen nur in anderen Gesellen vor einer Delikateßwaarenhandlung erwischt worden er sich erquicken kann, und das ist die sozialistische Literatur. zwei Fällen die 400 Meter überschritten zu werden. Seit langem war. Während die beiden anderen alles Gestohlene wegwarfen und Darum Arbeiter von Teltow, forgt und agitirt tapfer für die Verfind Pläne über Pläne entworfen und Untersuchungen über Unter- entkamen, konnte sich der dritte nicht von einer schweren fetten Gans breitung unserer Presse! suchungen veranstaltet worden. Wann wird endlich an die Aus- und anderen Leckerbissen, die er auf dem Arm trug, trennen und führung gegangen? wurde dadurch am Laufen behindert. Bevor ein Schuhmann fam, an ihrem Gatten hat im Laufe der Untersuchung eine andere Gestalt Die Blutthat der Frau Ottilie Tomczyt aus Oranienburg prügelte ihn das Publikum durch. gewonnen. Aus dem angeblichen Mord ist ein Akt der Nothwehr Aus Nahrung sorgen hat sich der augenkranke Weber Julius geworden. Sie hat ihren gewaltthätigen Gatten mit dem Revolver, Nehrmann gestern in seiner Straußbergerstr. 18 belegenen Wohnung ben sie zum Schuße seit längerer Zeit stets bei sich trug, nieder Am 1. Januar 1897 befanden sich in städtischer Waisenpflege 4886 Kinder( 2590 Knaben, 2296 Mädchen). In Zwangs= erziehung befanden sich zur selben Zeit 453 Kinder( 370 Knaben, Kunst und Wissenschaft. 1= 1 Das Schiller Theater feiert das Andenken Grillparzer's, deffen 25jähriger Todestag in diese Woche fällt, mit einer Aufführung von Des Meeres und der Liebe Wellen" Sonntag Nach mittag und einem Dichterabend im Bürgersaale des Rathhauses Sonntag Abend, der Grillparzer gewidmet ist. " Im Volks- Theater in der Reichenbergerstraße gab es gestern eine recht lebendige Jubiläumsvorstellung. Robert und Bertram", das alte luftige Vagabundenstück, wurde dort zum 50 Male gegeben. Soziale Rechtspflege. " " Sie geschossen, als er sie bedrohte. Die Staatsanwaltschaft hat zwar that permanent gelogen!" Dies ist die Grundlage der Kurze Zeit nach dem Untergang des ,, Iltis" reproduzirte die Erhebung der Anklage, beantragt, die Beschlußkammer des Land- Beleidigungsklage, über welche eine sehr umfangreiche Be- der sozialdemokratische Volksfreund" in Offenburg unter gerichts Berlin II hat aber auf Antrag der Vertheidiger die Ein- weisaufnahme stattfand. E3 waren fünfzehn Beugen ge- der Spißmarte Ein schwimmender Sarg" einen Artikel stellung des Verfahrens beschlossen. laden worden. Darunter die Direktoren Ferd. Vogts, der Sächsischen Arbeiterzeitung" über die fragwürdige Seetüchtigkeit Dr. Martins, Happold, als Sachverständige der Arzt des genannten Kriegsschiffes. Die Ausführungen stüßten fich auf Dr. Mug dan und Bücherrevisor Salomon. Außer den oben den Inhalt eines Matrosenbriefes, dessen Original dem sächsischen angeführten Aeußerungen des Dr. Levy standen noch die bei derselben Partei- Organ vorlag. Der Matrose des Iltis" schrieb turze Zeit Gelegenheit gefallenen Bemerkungen zur Anklage: Die Aerzte der vor der Katastrophe an seine Verwandten in Sachsen und sprach 8. Station feien von dem Geschäftsführer betrogen worden. Seit dabei die Befürchtung aus, daß er die Heimath wahrscheinlich nicht dem er( Dr. Levy) und Dr. Paul ausgeschieden, sei mit Ausnahme wiedersehen werde, weil er einen Untergang des Iltis"- den„ nur des Dr. Littauer fein anständiger Arzt mehr in der Unfall noch der Rost zusammenhalte" befürchte. station verblieben." Der Angeklagte erläuterte dies dahin, Daran fnüpfte der Nedakteur des Volksfreund", Genosse daß er feinerzeit als ungeeignet zur Leitung der Adolf Ged, die Bemerkung, daß doch gewissen Kreisen ein Unfallstation erklärt worden sei, weil er sich nicht herbeigelassen Vorwurf wegen der Katastrophe nicht erspart bleiben tönnte. Nach habe, Mittheilungen über Interna der Klinit zu Reklamezwecken an einiger Beit- da die badische Behörde nicht im geringsten an die Reporter zu geben. Aerzte, die berufsmäßig Reklame machen, Verfolgung Geck's dachte stellte das Marineamt Strafantrag, tönnen nicht mehr für anständige Aerzte gelten und die Staatsanwaltschaft des liberalen Musterstaates mußte, und in diesem Sinne habe er jene Bemerkung über die Aerzte ge- der Noth gehorchend, die Klage erheben. Das Landgericht Offenmacht, die eine Erklärung gegen ihn veröffentlicht hätten. Im burg verwies den Fall vor das Schwurgericht des vierten Doppelte Buchführung. Auf eigenthümliche Weise ist die übrigen suchte der Angeklagte nachzuweisen, daß er zu seiner Quartals. Da die Staatsanwaltschaft die Vorladung Ged's brandenburgische landwirthschaftliche Berufsgenossenschaft mit einem Aeußerung voll berechtigt gewesen sei. Dr. Knoblauch habe ihm, aber vor. die Straffammer ausgestellt hatte, ließ der Manne verfahren, der bei ihr versichert ist. B. hatte sich unzweifel- der für fachliche Bedürfnisse eine bedeutende Geldsumme hinein- Angeklagte die Verhandlung vertagen, da er auch ein Interesse haft in einem landwirthschaftlichen Betriebe die rechte Hand erheblich gesteckt habe und Rechnungslegung verlangte, unrichtige Angaben hatte, erst die Verhandlungen über den Jltis" im Reichstag abverlegt. Als infolge der Verlegung eine Fistel entstand, über die ihm selbst bezw. dem Kuratorium zur Verfügung stehenden zuwarten. Gegen die Sächsische Arbeiterzeitung" wurde kein schickte man ihn in die Anstalt des Dr. Thiem in Rottbus. Fonds gemacht; Direttor Schlesinger habe ihm wiederholt falsche Strafantrag gestellt. Als Beuge und Sachverständiger lud die B. verließ aber das Krankenhaus, bevor die Fistel geheilt Angaben gemacht; beide Angeklagten hätten zweifellos dem Präsidenten Staatsanwaltschaft in Offenburg einen General der maritimen war; er hatte sich mit Thiem persönlich überworfen. Nun ersuchte des Reichs- Versicherungsamtes, Bödiker, unrichtige statistische Angaben Abtheilung des Marineamts. Die Verhandlung gegen Geck fand die Berufsgenossenschaft den Arzt um ein Gutachten. Dasselbe fiel über die Thätigkeit der Unfallstationen gemacht, die diesen dazu vor dem Schwurgericht des Landgerichts Offenburg statt. Der dahin aus, daß B. in der Anstalt, hätte er sie nicht frühzeitig ver- verleitet haben, in einem Vortrage zu Pavia zu sagen, daß Offizialvertheidiger Geck's war Rechtsanwalt Schneider, e laffen, soweit geheilt worden wäre, daß die Beschränkung in seiner sich die Einrichtung der Unfallstationen sowohl bei Einzel- wie bei Anklage vertrat der erste Staatsanwalt Arnold. Erwerbsfähigkeit nur noch 25 pt. betragen würde. Die Berufs Maffenunfällen trefflich bewährt haben und in einem amtlichen Be genossenschaft sprach darauf B. 25 pet, der Vollrente zu, indem sie richt die unzutreffende Angabe zu machen, daß im Jahre 1834 die richtet: Gin räthselhaftes Verbrechen gelangt morgen, Donnerstag, Aus Danzig wird vom 20. Januar über einen Mordprozeß beihm bei der Rentenbemessung das vorzeitige Berlassen der Brauereigenossenschaft im stande gewesen sei, von 580 schwer Verletzten vor dem Sch wurgericht des hiesigen Landgerichts zur VerhandAnstalt als schuldhafte Vereitelung des Heilverfahrens" 531 schon in der Vorbehandlung wieder herzustellen. Endlich machte Dr. anrechnete. Später heilte dann die Behandlung des Doktor Thiem, und nun hatte die Berufs- Kläger bestritten entschieden, daß Levy auch nur einen Schatten von undurchdringliches Dunkel gehüllt ist. Der Thatbestand ist etwa Fistel auch ohne die Levy den Privatklägern noch unzulässige Reklamen zum Vorwurf. Die ung. In der Nacht vom 17. zum 18. Juni 1896 wurde in dem BadeOrt 3oppot ein Mord begangen, der noch bis heute in ein genossenschaft nichts eiligeres zu thun, als wie die bereits ge- Berechtigung zu seinen schweren Angriffen gehabt habe, Dr. Levy folgender: Die verwittwete Frau Justizrath. Beer aus Königsberg schmälerte Rente noch weiter herabzusehen, nämlich auf 15 pet. verfocht mit noch größerer Entschiedenheit den entgegengesetzten Pr. befand sich seit Pfingsten 1896 mit ihrem etwa 30 Jahre Sie meinte, das zu dürfen, weil gegenüber dem früheren Zustande Standpunkt. Ueber die Ergebnisse der Beweisaufnahme waren die alten geistesschwachen Sohne Richard und 28.73 eine wesentliche Besserung eingetreten sei. B. ergriff dagegen Parteien grundverschiedener Ansicht. Der Gerichtshof hielt den Be- alten geistesschwachen Sohne Richard und einer Wärterin, namens Neumann, zum Kuraufenthalt in Zoppot. die üblichen Rechtsmittel und hatte denn auch die Genugthuung, flagten der Beleidigung für schuldig und verurtheilte ihn zu einer bewohnte in dem in der Nordstraße belegenen Wienec'schen daß ihm in letzter Instanz die 25 pet. vom 11. Senat Geldstrafe von 100 m. eventuell 20 Tagen Gefängniß. Der Beweis Pensionat im ersten Stock drei zusammenhängende Zimmer. Zu jedem des Reichs- Versicherungsamtes wieder zuerkannt wurden. Direktor der Wahrheit sei als mißlungen zu bezeichnen. Die den Privat führte vom Korridor aus eine Thür. In dem Eckzimmer schlief die Pfarrius verwies darauf, daß ja doch dem Kläger lägern gemachten Vorwürfe seien ungerechtfertigt, es sei nicht Justizräthin, in dem kleinsten die Neumann und Richard Beer. von der Beklagten seinerzeit 25 pet. Stente und nicht mehr erwiesen, daß sie ihre Pflicht verletzt, oder wissentlich falsche Das Bett ber Neumann stand an der Wand, daß des Richard zugesprochen sei, nur weil er die Anstalt des Dr. Thiem verlassen Angaben gemacht hätten. Der Privatkläger Dr. Schlesinger habe Beer, das allabendlich aufgestellt wurde, in der Mitte des Bimmers habe und weil bei vollständiger Heilung der Fiftel in der Anstalt teine unlauteren Zwecke verfolgt: Aber der Privatbeklagte möge und zwar von allen Seiten frei. die Erwerbsfähig feit 75 pet. erreicht haben würde. Jeßt, nach sich wohl im großen ganzen im guten Glauben befunden und sich Fenster entfernt und stand mit dem Kopfende nach dem Bett der Es war etwa fünf Meter vom dem dieser Grad wirklich eingetreten sei, die Erwerbsfähigkeit auf nur durch seine Voreingenommenheit haben beeinflussen lassen. Aus Neumann zu. Am 17. Juni 1896, abends gegen 10 Uhr brachte 85 pCt. zu schätzen und dementsprechend die Rente auf 15 pet. zu diesem Grunde sei es troß der schweren Ehrenkränkung bei der ver- die Neumann den Richard Beer zu Bett. Etwa eine Stunde ermäßigen, sei durchaus unzulässig. hältnißmäßig niedrigen Strafe von 100 m. verblieben. später begab sich die Justizräthin und auch die Neumann zur Das Reichs- Versicherungsamt hat in der Unfallsache des Sechs hiesige Fischermeister, welche berechtigt sind, auf der Ruhe. Die Justizräthin hörte noch 12 Uhr schlagen und schlief Puddlers Schega eine wichtige Entscheidung gefällt. In dem Unterspree in Berlin, vom Mühlendamm abwärts, die Fischerei dann ein. Etwa gegen 1½ Uhr stürzte die Neumann mit dem Eisenwerke, wo Sch. thätig war, hatten die Arbeiter immer eine auszuüben, erhoben bekanntlich anfangs der 90 iger Jahre gegen Rufe zur Justizräthin ins Zimmer: fie folle nur schnell herbeiKanne mit Trinkwasser bereit stehen, um sich gleich bei ihrer leicht den Fiskus Klage auf Entschädigung für die Beeinträchtigung der fommen, mit Richard müsse etwas Schreckliches paffirt sein." Die Durst erregenden Arbeit erfrischen zu können. An einem Sommer- Malfischerei, die ihnen durch die Schiffbarmachung der Unterspree Justizräthin eilte an das Bett ihres Sohnes und hörte diesen tage wollte Sch. dies auch thun und er hatte deshalb schon den zwischen den Dammmühlen und dem Kupfergraben erwachsen. röcheln. Nachdem sie Licht angezündet hatte, bemerkte sie, daß neben der Kanne stehenden Metallbecher ergriffen, als ihn plöblich ein Der in drei Instanzen durchgeführte Prozeß führte zu der ihrem Sohn der Hals bis zum Wirbel durchschnitten war. Schmied das Gefäß von hinten mit Gewalt aus der Hand riß und Entscheidung, daß der Fiskus zur Schabloshaltung der sechs junge Mann, der förmlich in Blut schwamm, röchelte noch dabei seine Finger verletzte. Nach Ablauf des Heilprozesses fühlte Fischermeister gehalten; die Höhe der Entschädigung jedoch in einem eine zeitlang und verschied alsdann. Ein schnell herbeigerufener sich Sch. in seiner Erwerbsfähigkeit beschränkt und er machte dem besonderen Verfahren festzusetzen sei. Nach dem im November v. J. Arst konnte nur noch den bereits eingetretenen Tod festnächst bei der zuständigen Berufsgenossenschaft Ansprüche auf eine ergangenen Erkenntniß des Landgerichts I ist der Fiskus verurtheilt stellen. Da ein Selbstmord ausgeschlossen schien, fiel der Verdacht, Unfallrente geltend. Aber sowohl die Berufsgenossenschaft, wie das worden, an die betreffenden Fischermeister eine Entschädigung von den Richard Beer ermordet zu haben, auf die Neumann, die Schiedsgericht wiesen ihn ab; beide Juftanzen verneinten das Vor: 124 740 m. nebst 5 pet. Verzugszinsen seit der Klage Erhebung sich dieserhalb morgen vor dem eingangs bezeichneten Gerichtsliegen eines„ Unfalles beim Betriebe". Sein Rekurs hatte jedoch zu zahlen. Die kgl. Ministerial- Bautommiffion verlangt von der hof zu verantworten hat. Die Neumann will selber von dem anErfolg der erste Senat des Reichs- Versicherungsamtes verurtheilte hiesigen Stadtgemeinde als Theilnehmerin an dem Unternehmen der geblichen Mörder des Beer zwei Stiche am Halse erhalten haben; die Beklagte zur Rentengewährung. Geheimer Regierungs- Schiffbarmachung der Unterspree auf grund des Vertrages vom die Anklage nimmt jedoch an, daß sie sich diese selbst beigebracht rath Dr. Sarrazin begründete das Urtheil folgender Jabre 1888 die Erstattung der Hälfte der erstrittenen Entschädigung, habe, um den Verdacht von sich abzulenken. maßen: Auch in diesem Falle habe das Gericht den Grundfah sowie die Tragung der Hälfte der Prozeßkosten. anwenden zu müssen geglaubt, daß durch das Gefeß die Arbeiter auch gegen Gefahren hätten sicher gestellt werden sollen, die der Wie der Maximal- Arbeitstag der Bäcker aussicht. Gin Verkehr zahlreicher Personen an einer Betriebsstätte in Verbindung Verstoß gegen den Maximal- Arbeitstag wurde dem Bäckermeister mit muthwilligem oder fahrlässigem Handeln einzelner Arbeits- Ruerch zur Laft gelegt, weshalb er sich eine Anklage wegen Vergehens genossen im Gefolge hat. Dem Geiste des Gesetzes würde es wenig gegen die Borschrift des Bundesraths zuzog. Im November v. J. hatte Berliner Wahlkreis hielt am 19. Januar im Haber'schen Brauerei entsprechen, wenn der Kläger, welcher bei Vornahme einer ernsten, der Angeklagte seine Gesellen von abends 91/2 Uhr bis zum Ausschant, Bergmannstraße, eine recht gut befuchte Mitglieder- Ber vernünftigen Handlung durch die Unbesonnenheit eines Mit anderen Tage gegen Mittag beschäftigt. Vor der 133. Abe fammlung ab. Zum ersten Punkt der Tagesordnung: Die Be arbeiters verletzt worden sei, keine Entschädigung erhalten würde. theilung des Amtsgerichts I wurde nun festgestellt, daß die Gehilfen deutung der Presse, und wie läßt sich eine größere BerDie Gartenwirthschaft eines Klosterprobstes als land- um 91 Uhr mit der Herstellung des Vorteiges begonnen hatten, breitung des Vorwärts" erzielen?" sprach einleitend Genosse 9½ wirthschaftlicher Betrieb. Die Maurersfrau Muhl hatte mehrere während die eigentliche Backarbeit erst um 11 Uhr begann und K. Coblenzer. Seine anregenden Ausführungen gipfelten tleine Unfälle bet ihrer Arbeit in den Gärten erlitten, die ihrem am nächsten Vormittage gegen 11 Uhr beendet wurde. Nach darin, daß die Parteigenossen die Pflicht hätten, mehr wie Arbeitgeber, einem Klosterprobste in der Provinz Schleswig- Holstein, dieser Zeit mußte von den Gehilfen das Holz und Mehl abgetragen bisher für die Verbreitung der allein unabhängigen sozialwerden. Der Gerichtshof nahm an, daß das Herstellen des Vor- demokratischen Presse zu sorgen, um dem versumpfenden Einfluffe Berfügung gestellt waren. Sie wandte sich Des= halb teiges und das Abtragen von Holz und Mehl nicht als eigentliche speziell der farblosen" Preffe entgegenzuwirken. Auch berief fich die landwirthschaftliche Berufsgenossenschaft wegen Arbeit zu rechnen und deshalb gesetzlich zuläffig sei. Da die Redner zur Bekräftigung seiner Mabuworte auf die Thatsache, daß einer Unfallrente, wurde jedoch mit der Begründung abgewiesen, daß die fragliche Gartenwirthschaft nicht den Befestgesetzte Maximal- Arbeitszeit demnach nicht überschritten war, in letzter Beit viel Opfer gebracht worden sind und noch gebracht stimmungen des Unfallversicherungs- Gesetzes unterliege. Frau Muht so mußte der Angeklagte auf Staatstoften freigesprochen werden, den Vorwärts" immer mehr zu vervollkommnen. An der legte dann Berufung ein und machte geltend, die Gärten des Probstes werden. äußerst lebhaften Debatte betheiligten sich die Genossen Wol seien durchaus nicht Biergärten, sondern würden ganz regulär Wegen Störung des Gottesdienstes war der Schuh- dersti, Riging, Rnüpfer, 3ubeil, Glashagen, bewirthschaftet. Der Ertrag werde zum theil sogar veräußert, macher Josef Pazdierny am 5. April vorigen Jahres zu ange, Berger, Senfel, Bösch, Rickert, Fisch, andererseits diene die Gartenwirthschaft dazu, den großen Haushalt sechs Monaten Gefängniß verurtheilt worden, Am 5. Oftober Ochs, R. Fischer. Mehrere Redner betonten, daß überall, des Propstes mit Bodenerzeugnissen zu versehen. Das Schieds. hatte er die Strafe verbüßt. An dem ersten Sonntag, wo es auch sei, so in Verkehrslokalen, in der Fabrik und gericht stellte durch eine gründliche Beweiserhebung fest, daß in den den Pazdierny wieder in Freiheit verlebte, begab er in der Werkstätte für unser Partei Organ in jeder Weise Gärten alle möglichen Gemüse und auch Kartoffeln gebaut wurden, sich nach der Pius- Kirche und beging hier während des Gottes Propaganda gemacht werden müffe. 3ubeil erinnerte Die Art ber Agitation, wie und daß der Gärtner mit verschiedenen Früchten zu gunsten dienstes eine ergerniß erregende Ausschreitung. Er unterbrach an fie bei Einführung des Probst es Hausirhandel trieb. In einem guten Jahre soll mit lauter Stimme den Prediger durch häßliche Worte. des Volfsblattes" seinerzeit betrieben wurde. Wie damals müßten der Erlös 400 bis 600 Mart betragen haben. Das Gericht Gestern hatte ihn die vierte Straftammer des Landgerichts I die Parteigenossen auch jetzt all wöchentlich Probenummern in den sprach darauf der Klägerin die Unfallrente zu, und das wiederum abzuurtheilen. Der Staatsanwalt war der An- Häusern herumtragen und gleich Abonnenten fammeln. Reichs- Bersicherungsamt hat jetzt unter dem Vorsitz des ficht, daß es dem arbeitsscheuen Angeklagten nur darum zu fammlung beschloß, 600 Mart aus dem Vereinsvermögen dem Geh. Regierungsrathes Gräfe die Entscheidung bestätigt. Der Be- thun fei, für längere Zeit im Gefängnisse untergebracht zu werden, Reichstags- Abgeordneten Fischer, als dem Vertreter des Kreises, trieb der Gartenwirthschaft des Klosterprobfies stelle einen ver- er beantrage gegen ihn eine Gefängnißstrafe von zwei Jahren. Der zur sozialdemokratischen Agitation zu überweisen. sicherungspflichtigen landwirthschaftlichen Betrieb dar, da sein Gerichtshof erkannte auf ein Jahr Gefängniß. Ertrag für für den Nugnießer der Gärten nicht unerheblich von den Gerichten festgestellten zur an Gerichts- Beitung. in te ben Aften, B = " Versammlungen. Der Der sozialdemokratische Wahlverein für den zweiten " Die Ver Im Verein ,, Vorwärts", der am Dienstag in der KronenEin fideles Gefängniß besaß im Jahre 1895 der Amtsbezirk brauerei tagte, sprach Genosse Ledebour über das Thema: sei. Gegenüber dieser Thatsache berührt es eigenthümlich, daß der Klosterprobst, Lichtenberg- Friedrichsberg- Wilhelmsberg. Bei diesem Amte war der Weshalb ist der Klassentampf unvermeidlich?" Redner bemerkte der doch gewiß ein frommer Christ ist, sich mit Händen und Füßen der doch gewiß ein frommer Christ ist, sich mit Händen und Füßen Zivilversorgungsberechtigte Ernst Karl Alexander Grehlmann eingangs feines beifällig aufgenommenen lehrreichen Vortrages, daß gegen die Versicherungspflicht sträubte. Als der Prozeß Muhl beim als Polizeidiener angestellt, bezw. vom Amisausschuß bestellt und die Entwickelung der kapitalistischen Gesellschaft zur sozialistischen jetzt Grehlmann war daneben auch in das Stadium gelangt sei, wo auch Angehörige der bürgerlichen Schiedsgericht schwebte, stellte er aus eigener Initiative den Antrag, Bollziehungsbeamter. Er hatte Geldstrafen einzuziehen, zu pfänden, Kreise nicht mehr umhin lönnen, sich mit den sozialen Forde doch ja ausdrücklich auszusprechen, daß die Gartenwirthschaft nicht wenn nicht bezahlt wurde, im Falle fruchtloser Pfändung ver- rungen der Arbeiterklasse zu beschäftigen. Zu diesen Leuten versicherungspflichtig sei. fügte er auch den Haftantritt und bescheinigte alsdann gehöre der Versöhnungsapoftel v. Egidy, sowie die Chriftlich. daß die Strafe verbüßt fei. Als Ge Sozialen, National Sozialen und ähnliche Parteischattirungen, die fangen Wärterin fungirte in Lichtenberg verehelichte Unsere Freunde" aus diesen Kreisen hielten sich für berufen, der Anna Wilhelmine Louise Kenzler, geb. Fischer; dieselbe stand in Sozialdemokratie vorzuhalten, daß sie nicht auf dem richtigen Wege Ein erbitterter Kampf für und wider die Unfallstationen feinem amtlichen Verhältniß, hatte aber das Gefängniß zu beauf sei und uns den ihrer Meinung nach richtigen Weg zu weisen. Die der Berufsgenossenschaften wurde gestern in einer etwa sechs fichtigen und die Gefangenen zu beköstigen, wofür sie pro Tag und Vertreter dieser Richtung betonen vor allem, daß sie den Frieden Stunden währenden Verhandlung vor dem hiesigen Schöffengericht Kopf fünfzig Pfennige erhielt. Der Polizeidiener und die Gefangen zwischen den verschiedenen Gesellschaftsklassen und die Ver unter Vorsitz des Amtsgerichtsraths Ha ad ausgekämpft. Als wärterin engler standen nun gestern vor dem Schwurgericht am föhnung der kämpfenden Parteien wollen. Besonders mißfalle Parteien standen sich auf der einen Seite die Direktoren Bernhard Landgericht II, Grehlmann unter der Beschuldigung der diesen Leuten, daß wir daß wir die Nothwendigkeit des Klassen Knoblauch und Max Schlesinger als Privatkläger, der wissentlich falschen Beurkundung in öffentlichen Registern und tampfes betonen, des auf allen Gebieten des wirthschaftlichen und praktische Arzt Dr. William Levy als Angeklagter gegenüber. Den der Unterschlagung, Frau Kengler wegen Betruges. Nach der politischen Lebens sich abspielenden Kampfes, der darauf gerichtet Privattlägern stand R.-A. Sauer, dem Angeklagten St.-U. Z ich auer Anklage hat der Angeklagte zu 1 von Privatpersonen Geld- ist, den herrschenden Klaffen die Macht zu entwinden und eine zur Seite. Die Privatkläger sind die ausführenden Organe des strafen eingezogen, in den Bollstreckungstarten aber der Reihe nach lassenlose Gesellschaft herbeizuführen. Der Redner wies nun an Kuratoriums der Unfallstationen, deffen Mitglied früher auch Dr. Levy vermerkt, daß nicht gezahlt worden, daß der Betreffende fruchtlos der Hand historischer Ereignisse nach, daß die Umwandlung der war. Dieser ist schließlich mit dem Kuratorium in Kriegszustand gepfändet worden sei und daß derselbe die fubftituirte Haftstrafe feudalen Gesellschaft in die kapitalistische unter theils recht beftigen gerathen und aus letzterem ausgeschieden. Er ist seitdem ein verbüßt habe. Frau Kenzler hat ihrerseits die Gebühren für die Klaffenkämpfen vor sich ging. Noch nie habe eine Gesellschaftstlaſſe eifriger Gegner der Verwaltung der Unfallstationen. Eines Tages Verpflegung in folchen Fällen erhoben, wo die mit Strafmandaten infolge guten Buredens ihre Macht aus der Hand gegeben. Das werde auch fam ihm eine von dem in einer Unfallstation beschäftigten Studenten Beglückten gezahlt und die Strafe nicht abgefeffen" hatten. ferner nicht vorkommen. Auch das Koalitionsrecht mußten die Arbeiter älteren Semesters, bem jezigen praktischen Arzt Dr. Ettel unter Solcher Fälle standen allerdings nur zwei unter Anklage, durch Kampf erringen und müssen es jetzt fämpfend vertheidigen. zeichnete Anweisung zu Gesicht und er schickte jemand zu Dr. Ettel die Beugenvernehmung förderte jedoch noch weitere Fälle zu Der Hamburger Streit, den der Redner zum Schluß berührte, zeige und ließ ihm sagen, daß er nicht berechtigt sei, eine solche Anweisung tage. Unter anderem ergab sich, daß für einen Handelsmann, gleichfalls, daß ohne wirthschaftlichen Kampf eine Befferung der Lage zu unterschreiben. Dr. Ettel ließ ihm erwidern, daß er verder eine Strafe verbüßen sollte, dessen Frau in das Gefängniß ging, der Arbeiter nicht zu erreichen sei. Wenn also unsere Freunde" rückt" sei und nun forderte ihn der Angeklagte vor den Schieds- die Strafe für den Mann absaß und daß alsdann Frau Renzler aus den bürgerlichen Kreisen uns zur Versöhnung und zum Frieden mann. Dort fam ein Ausgleich nicht zu stande, Dr. Levy benutzte bescheinigte, daß der Ehemann die Strafe verbüßt habe. Nach Lage mahnen, dann rufen wir ihnen zu: Versucht es erst bei den Unteraber die Gelegenheit, um auf Dr. Ettel noch weiter einzureden der Sache mußte der Staatsanwalt den Begriff der falschen Ein- nehmern. Wenn aber diese sich nicht überreden laffen, ihre Macht und sagte unter anderem: Die Direktoren Knoblauch und tragung in öffentliche Register fallen laffen und die Geschwore freiwillig aus den Händen zu geben, dann fallt uns nicht in den Arm Schlesinger trieben unlautere Geschäfte, die Geschäftsleitung der nen votirten bezüglich beider Angeklagten in vollem Umfange auf und hindert uns nicht am Klaffenkampf. Ginwendungen gegen den Unfallstationen hat wiederholt geschwindelt, Direktor Schlesinger nichtschuldig, worauf die Freisprechung erfolgen mußte. Vortrag wurden in der Diskussion nicht gemacht. Thema nochmals erörtert werden. Die Schulräume sind zur Benuzung der Bibliothek und des reichen Zeite Die gefehalle der Arbeiter- Bildungsschule, Brunnenstr. 25, ist wochen tags von 5-8 Uhr, Sonntags von 3-8 Uhr, unentgeltlich für jedermann geöffnet. Die Geschäftsstelle der Schule SO., Kaiser Franz- Grenadier- Play 7, die den Vereinsvorständen zur Vermittelung von Vorträgen wissenschaftlichen Charakters zur Verfügung steht, ist vormittags von 10-1 Uhr geöffnet. Lese- u. Diskutirklubo. Donnerstag. Dießgen, abends 8% Uhr bet Schröder, Wiesenstr. 39. Neue Zeit, Boyenstr. 40 bet Gieshoit. Süd= oft, bei Toltsdorf, Gorauer- und Görligerstraßen- Ecte. Klub der freunde bet& nat, Buttbuferfir. 316 Sozialistischer Lese: und istuttrttub. Meichenbergerfir, 182richt August Geib, im Restaurant Engels, Weißenburgerstr. 53 bet tesel. Streit, Naunynftr. 87, Friedrich Reimer, Gerichtsstr. 19 bei Seidel. Pestalozzi, Bücklerstr. 49 bet Schuhmacher. Dft, Weidenwveg 81 bei Schillinger( jeben Donnerstag nach dem Brüderlich teit, jeden Donnerstag nach dem 1. und Der Verband der Korbmacher nahm in der letzten Mitglieder| Die Diskussion, die sich dem Vortrage anschloß, war eine sehr regeschriftenmaterials schon von s uhr abends an geöffnet. versammlung den Raffenbericht entgegen. Es betrugen die Einnahmen und betheiligten sich an derselben Gröppler, Panzer, 262,89 M., die Ausgaben 62,71 M.; mithin verblieb ein Bestand Frenzel und andere im Sinne des Referenten. Zum Schluß von 200,18 M. Nach einer längeren Debatte über die Bewegung wurde noch bekannt gegeben, daß am Sonntag, den 7. Februar, die der Grünarbeiter wurde beschlossen, die Angelegenheit bis zur nächste Mitgliederversammlung stattfindet, in der die Neuwahl des nächsten Versammlung zu vertagen. Sodann wurde berichtet, gesammten Vorstandes vollzogen wird. daß eine große Lieferung von Geschoßtransportförben in Submission Der Verein der Maschinisten und Heizer hielt am vergeben werde. Die Arbeit sei äußerst komplizirt und müsse ein 17. Januar eine Generalversammlung ab. Der Rechenschaftsbericht dementsprechender Preis vereinbart werden. In einer öffentlichen vom verflossenen Jahre ergab, daß 21 Vereinsversammlungen und Versammlung, zu der man die Arbeitgeber einladen will, soll das 19 Vorstandssitzungen stattgefunden haben. Durch den Arbeitsnachweis in den Händen des Vorsitzenden Holz, Mulackstr. 21, Die Freie Kranken- und Begräbnißkaffe( G. H. 27) weist wurden 158 Mitglieder in Arbeit gebracht. 18 Mitglieder mußten nach dem 1. und 15.) 1. und 15.). Morgenroth, Liebenwalderstr. 48 bei N. Wilke( jeden Donnerstag nach Bekanntgabe in ihrer letzten Mitgliederversammlung ein Kaffen- als arbeitslos ins neue Jahr mit herüber genommen werden. Die 15. im Monat Landsbergerstr. 8 bei Haseloff. vermögen von 15 780,85 M. auf und beträgt die Zahl der Mit Weitgliederzahlbene chruffe des Jahres 191. Der Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neumann, glieder 525. Der Beitrag beträgt wöchentlich 40 Pf. Raffenbericht vom 1. Januar bis 31. Dezember 1896 schließt bei Der Verein Deutscher Schuhmacher nahm in der Mitglieder einer Einnahme von 7197,81. und einer Ausgabe von 5935,85 M. Dersammlung am 11. Januar die Abrechnung vom legten Quartal zuzüglich des Bestandes von 6506,60 m. mit einem Bestande von entgegen. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden gewählt: 7768,56. ab. Unter den Ausgaben fungiren unter anderen für Weißenborn, erster Vorsitzender; Schwoch, Kassirer; Luz, den Verband 2731,10 m. für Agitation 400 M., für Unterstützungen Schriftführer; ang und Pfeiffer, Revisoren. Hierauf verlas 873 M. Nach Neuwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder und der Kassirer die Restanten und machte darauf aufmerksam, daß, nach Bewilligung von 100 m. als dritte Rate für die Hamburger wenn die Beiträge nicht bis zur nächsten Versammlung gezahlt find, Hafenarbeiter mußte die Generalversammlung wegen der vorgerückten Beit bis zum 7. Februar vertagt werden. Die die betreffenden der Mitgliedschaft verlustig gehen. Mit einem Hin- Metallschleifer hielten am 18. Januar eine gut besuchte der Berliner Kürschner, Weinstr. 11 bei Feindt, weis auf den Ausstand der Schuhmacher in Weißenfels schloß der Vorsitzende die Versammlung. = Pafewaiterstr. 3. Alle Aenderungen im Vereinstalender sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelftr. 49, v, 2 Tr. Donnerstag. Abends 9-11 Uhr: Uebungsfunde und Aufnahme neuer Mitglieder. St. Urban, Lindenstr. 106 bet zubeit. Freundschaft, Brunnenstr. 14 8 bei Fifcher. Kummer'scher Freiheitsglocken, WörtherGefangverein, Blumenstraße 45 bei Saß. straße 39 bei Buchholz. Vorwärts II.( Beutner'scher Männerchor) Schönhauser Alee 28 bet elle.- Süd- Osi, Görlizerstraße 53 bet Bogel Frühlingsluft, Bülowstr. 59 bet Werner. Bregelschluß, Dranten= Morgenroth I, Rummelsburg, Straße 51( Dranien- Hallen) bet Helfer. Prinz Albertstraße 6 bei Geitat. 8aget nicht, Steglis, Albrechtstr. 125. Borar, Manteuffelstr. 9 bei Nowac. Sängerlust, Werber a. S., Kugelweg.- Steinfeger Gängerchor, Rustanien- Allee 28 bei Fiebiger. Gefangverein Flöter'scher Gesangverein, Fruchtstr. 65 bet Wendisch. 2yra I, Charlottenburg, Gesangverein der Vergolder armonie IV Wallstr. 102 bet Maschesti. Röpnickerstr. 68 bei Schöning. Ginigteit III, Groß- Lich terfelde, Anhalter Play.-Liebestust I, Fürstenwalde an der Spree Schloßfellerei. Oranienburger Borstadt, Hochstraße 32a bei Otto Schmidt.- blers. bo in ablershof, Oppen bei Reich). Gefangverein der Ost- und Morgenroth IV, Röpenick, Schönerlinderstr. 9 bei Schulz. Feldblume, Staligerfir. 117 bei Breitenfeld. Arion II, Danzigerfir. 78 bet Wießmann. Gesangverein ber Glasarbetter zu Köpenic, Rosenftr. 101 bei Troppens. Butunft III, Belten i. d. M., Wilhelmstraße 19 im Hotel W. Grunow. Fröhlich, Friedrichsberg, Pfarrfraße 45 bet Stødlich. Bineta, Kastanien Allee 11 bei Augustin. teichheit, Kremmen, Berlinerstraße 289 be: 9t. Urad( Stadt Berlin). Alpenrose, Forsterstr. 22 Alpenröslein, Bergftr. 60 bei Silgenfeld. bei Kunze. Freiheitstlänge III, Luckenwalde, Haag Nr. 3, bei Gerhardt. angestuft I, Buttbuferfir. 30 bei Ferd. Retmann. Matengruß III, Rütt, Friedenau, Sandjern und Friedrichshagen, Friedrichstraße 134. Deutsche Eiche II, Brandenburg Rönnebergerstraßen- Ecke bei Weinert. a. H, Hauptstraße, Winkel's Salon. Freiheit III, Neu- Weißensee, KönigChauffee 38.- Borelei, Grünthalerstr. 8-4 bet Hemmerling. Jugend Fortschritt Iust( gem. Chor), Lichtenbergerstraße 15 bei Bolzmann. Köpenickerstr. 38 bet Beufert. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Alle Der Fachverein der Bäcker hatte am 12. d. M. eine Ver- Erfolge erwarten. üttlung der dortigen Berufskollegen zuschriften den Bund betreffend sind zu richten an: Hermann Jahn, SchönHaufer Allee 177 c. Der Holzarbeiter Verband beschäftigte sich am 11. Januar in seiner Versammlung im Kolberger Salon mit den Mißständen in einzelnen Werkstätten. Der Vorsitzende bedauerte den geringen Besuch der Versammlungen und Vertrauensmänner- Sigungen und gab eine Anzahl Werkstätten bekannt, deren Vertreter regelmäßig fehlen. Sobann beschloß man, bei dem Gastwirth Aeisen, Voltastr. 34, eine Bahlstelle zu errichten und wählte zum Beitragssammler das Mit glied Billhardt. Eine Tellersammlung für die Hamburger Hafenarbeiter ergab 7 M. Im Verband der Möbelpolirer( Filiale N.) sprach am 11. Januar Genosse Grempe in einem beifällig aufgenommenen Vortrag über das Thema: Kulturbringende Europäer in Afrika. Unter Verbandsangelegenheiten. legte auf Wunsch mehrerer Mitglieder Wehrle sein Amt in der Fachkommission nieder. Sodann wurden die Mitglieder ersucht, ihre Kontrollfarten gewissenhaft aus zufüllen, um sie bald gegen neue umzutauschen. fammlung anberaumt, in der Reichstags. Abgeordneter Beus in einem trefflichen Vortrage über:" Das Werden der sozialistischen Butunft aus der tapitalistischen Gegenwart" sprach. Nach Erledigung einiger Vereinsangelegenheiten wurde bekannt gegeben, daß am 24. Januar im Lokal von Keller, Koppenstraße, der Maskenball des Vereins stattfindet. wurden. " Westpreußen, Blumenstraße 32 13 Versammlung ab. Zur Besprechung standen die Lohndifferenzen bei der Firma Buzte u. Co. Nach den Ausführungen Litfin's handelt es sich um eine beispiellos große Lohnreduktion von 30 pCt. für Herstellung eines Artikels zu Gasglühlichtbrennern, wobei die vier Metallschleifer von Abtheilung II. genannter Firma in betracht kommen. Im allgemeinen feien bei dieser Firma geringfügigere Lohnreduktionen an der Tagesordnung. Wie wenig Berechtigung zu irgend welcher Lohntürzung vorhanden, beweise die Abrechnung bei der Umwandlung genannter Fabrik in eine Aktiengesellschaft. Laut damaliger Wittheilung im Berliner Tageblatt" verblieb Herrn Butte eine tägliche Reineinnahme von 630 M., die sich nach fachmännischer Beurtheilung seitdem eher vergrößert wie verringert hat. Die von der Lohnkürzung Betroffenen erblicken in dieser Maßnahme den Vorstoß für weitere erhebliche Lohnreduktionen. Nach den ganz eigenartigen Verhält nissen unter den Arbeitern der Fabrik könne die Verfammlung nur von einer Die Disfussion bestätigte die Ausführungen Arbeiter- Raucherbund Berlins und Umgegend. Wenberungen im Litfin's; weiter ging aus derselben hervor, daß die vier Arbeiter, die Donnerstag: Korea, Königsbergerftr. 13 bet frutenberg. Mehr Licht, sich die Lohntürzung nicht gefallen ließen, entlassen und auf die Bereinstalender find zu richten an Hermann Braunschweig, Dresdenerftr. 80, 2. Sof. schwarze Liste gesetzt wurden, andern Tags aber die Stellen Weißenfee, Glfaßstr. 16 bei Straßburger. Wahrer Jakob, Simeonftr. 23 Neuer Gain, Langenbeckstr. 4 bet Techtmeier. Glühlicht, wieder besetzt seien. Dieser Wechsel habe sich noch zweimal wieder bei lid. Weiße Asche, Görligerstr. 69 bei Schulze. Pfeifendeckel, Langeftr. 24 bet Jeratfch. Havannah, holt. Eine weitere Debatte entspann sich über die event. Unter- Beißensee, Göblerstraße 50 bei Frgang. stüßungsfrage der auf diese Weise außer Arbeit gekommenen Arbeiter. Rirdorf, Juliusir. 59. Freundschaft Vorwärts, Sochmeisterstr. 11 und finanzielle Unterstützung der Ausgesperrten. Schließlich stimmte die Mehrzahl der Anwesenden für die moralische bet port. Columbus, Gräfeftr. 18 bei Präfer. Einigkeit 1, Köpenickerstraße 171 bet Rickmann. Ohne Furcht, Wienerstr. 44 bet Schmidt. Kuba, Alexandrinenstr. 119 a bei Bohni, Glühlicht II, Siebenwalderstr. 27 bet Burmann. Zabatblüthe, Bernauerstr. 91 bei Scholz. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Donnerstag. Geselliger Berein Orchester- Verein Allegro, unter un's, Beuffelstr. 66 bet D. Fischer. Rauchflub Süd- West, Simeonstr. 18 bei Oranienstraße iso bet Rautenberg. Rauchklub Stattlub Unter Uns Kernipige, Rüdersdorferstr. 8 bei A. Böhl. Michaelis.- Rauchtlub Ohne 3wang, Weinstr. 28 bei Spaet. Eisenbahnstr. 7 bet Bauer. Orchesterchor Vorwärts, Nixdorf( VittoriaSäle).Statflub süd, Böchstr. 21 bet Krebs.- Gefangverein Sängertreis, ( Musikinstrumenten- Arbeiter), Naunynstr. 78 bei A. Böker. Ruderverein orwarts, Inselstr. 10 bet Stabernack.- Arbeiter Radfahrerverein Berlin, Sigung feden Donnerstag nach dem 1. und 15. im Monat, Andreasstr. 26 bei Wilte. Stattlub Gemüthlicher Ramsch, Blumenftr. 21a bei Jonas. Arbeiter- Turnerbund. Donnerstag: Turnverein Fichte, Berlin. Abends von 8-10 Uhr: 7. Männer Abtheilung, Reichenbergerstraße 131. 2. Damen- Abtheilung, Ackerftr. 67. Berein Stenographenschule, 8-11 Uhr: unentgeltlicher Unterricht und uebungsstunde für Schüler und Erwachsene, Annenstraße Nr. 9. Arends'scher Stenographen Verein Apollobund", Becker's Bierhallen, Kommandantenstr. 62, abends 9 Uhr, Unterricht und Uebung in der ganz vereinfachten Arends'schen Stenographte. jeudis soir à 9 h. dans son local Zum Patzenhofer, Leipzigerstr. 136. " Le Cercle de Conversation Fançaise s'asassemble touts les Cercle Français; Jeudi Séance a 9 h. dans son local Rest. Vier Deutscher Arbeiterverein Vorwärts", Kopenhagen, K., Compagnie Bentral vanken- und Sterbekasse der deutschen Wagenbauer. Mitglieder Jahreszeiten", Prinz Albrechtstr. 9. Des hôtes sont les bien- venus. Strabe Nr. 48, Café Bolangé. Der Verein der Wäschebranche hielt am 13. Januar feine regelmäßige Versammlung ab. Dem Jahresberichte ist zu entnehmen, daß der Verein im verflossenen Jahre an Mitgliedern zugenommen Die Buchbinder, Lederarbeiter und Arbeiterinnen tagten hat. Versammlungen haben 11 stattgefunden in welchen Vorträge am Montag in einer öffentlichen Versammlung, die äußerst zahlreich theils wissenschaftlichen, theils gewerkschaftlichen Inhalts gehalten besucht war. Io st erstattete Bericht über seine Thätigkeit als DeleDie Agitation, welche im Herbst besonders lebhaft girter bei der Gewerkschaftskommission bezw. über die von derselben aufgenommen wurde, hatte nicht den gewünschten Er unterstüßten Streits und deren Verlauf im vergangenen Jahre. folg und liegt das mit vieler Mühe gesammelte Material Den Vorwurf Brickner's, daß seit mehr als zwei Jahren fein jezt nuß- und werthlos da. Der Bericht des Kassirers zeigt eine Bericht erfolgt sei, widerlegt Jost damit, daß er vielfach von Einnahme von 794,72. und eine Ausgabe von 432,01 M. Für mehreren Versammlungen daran verhindert wurde. Einem An zu wählen, damit der Unterstügung der Streifs sind der Gewerkschaftskommission 150 m. trage Brückner, 2 Delegirte wurde und für Agitation 78 M. überwiesen worden. Die voll. Die hierauf voll eine das Sammelwesen auch besser ordnen tönne zogene Neuwahl des Vorstandes ergab folgendes Resultat: Trints, in der stattgegeben, daß Bitomsky als Dele. erster Vorsitzender, Frau Schlichting, zweite Vorsitzende, girter und Brückner als Stellvertreter gewählt wurden. Stanofaty, erster Kassirer, Frl. Roß zweite Rassirerin, Schmidt erstattet hierauf Bericht namens der Lohnkommission über Roopmann, erfter, Frau Däge, zweite Schriftf., Fel. No ß, die Thätigkeit während der Lohnbewegung. Die Unternehmer haben Weniger und Krüger: Beisiger. zwar zum größten Theil die vereinbarten Bedingungen gehalten, aber Die Buchbinder hielten am 13. d. M. eine gut besuchte Vertheilweise sind die höhere Löhne entweder wieder abgezogen oder sammlung ab. Bor Eintritt in die Tagesordnung ehrte man in der überhaupt nicht gezahlt worden; auch die Feiertage werden theilweise üblichen Weise das Andenken an den verstorbenen Kollegen Georg nur zur Hälfte, zumeist aber garnicht bezahlt, am ehesten noch in Grothe. Der erste Gegenstand der Tagesordnung:" Rezitation den Kontobuchfabriken. Dagegen hat der Arbeitgeberverband einen moderner Dichtungen" wurde von den Anwesenden mit lebhafter eigenen Arbeits nach weis eingerichtet und die Firma bezw. Frau Buftimmung aufgenommen. Unter Vereins- Angelegenheiten gewährte e schke mit dessen Verwaltung betraut, ohne indeß irgend man einem lanjährigen Mitgliede eine Unterstützung von 30 m. einen Erfolg zu erzielen, weil die Arbeiter und Arbeiterinnen geDen Hamburger Hafenarbeitern bewilligte die Versammlung 100 m. wöhnt sind, den von der Organisation eingerichteten ArbeitsAlgemein empfahl man, jeden Sonnabend in den Werkstätten Listen nachweis, Annenstr. 50 zu benützen. Bei Regenhardt darf der für die Hamburger Streifenden zirkuliren zu lassen und erwartet Vorwärts" nicht mehr in der Werkstatt gelesen werden. Die Abvon den Mitgliedern, daß sie mindestens 20 Pf. pro Woche bei- rechnung kann wegen der Unterstügung und Betheiligung am Streit Steuern. Am Montag den 25. b. M. findet die Generalversamm der Lithographen 2c. erst später erfolgen. Tilgner, Wilhelm, lung statt, in der die Delegirtenwahl zum Verbandstag vollzogen Schiefer, Schneider und Schulz tennzeichneten in ihren den der Fabrikanten, Ausführungen den Wortbruch werden soll. Friedrichowitsch bestreitet und bemerkt, daß er bereits ausreitags und Sonnabends, abends von 7-8 Uhr statt. dem Unternehmerverband ausgetreten sei, weil ihm einer derselben die Arbeit entzogen habe. Der„ chriftliche Zeitschriften- Verein" Spezialärzten angegeben. Wir selbst enthalten uns prinzipiell jeder derbesteht, wird entlassen. Als Revisoren werden Stanowski, weigert sich ebenfalls die Lohnforderungen zu zahlen, wer darauf artigen Empfehlung. Wilhelm und Iost ernannt. Auf Beschluß der Versammlung wird die Sperre über die in der Buchbinder- 8tg." bekannt ge machten Werkstätten aufgehoben. Mit einem lebhaften Appell zur Ausdauer wird die Versammlung geschlossen. Im Holzarbeiter Verband( Bezirk West und Südwest) referirte am 13. b. Mts. Genosse Grempe über das Thema: Kulturbringende Europäer. Nach der Diskussion über diesen Vordie Maßregelung eines Mitgliedes bei der Firma Wusterbarth und trag, an der sich röndorf und Kuschte betheiligten, wurde Sohn erörtert. Die Angelegenheit wurde der Werkstatt Kontroll tommission zur Erledigung überwiesen. aber ( Berlin, Bezirk 8.) Sonnabend, den 23. Januar, abends 8 Uhr. Bersammlung bei Neumann, Basewalterstr. 3. Abrechnung vom 4. Quartal 1896 Bersammlung am Freitag, den 22. Januar, abends 8 Uhr, Koppenstraße 47 bet Lorenz. und verschiedene Kaffenangelegenhetten. Freie Vereinigung der Händler und Händlerinnen. Mitglieder Briefkasten der Redaktion. Die juristische Sprechstunde findet Montags, Dienstags E. S. Pflugstraße. Im Adreßbuche finden sie die Namen von 200. A. Der Verein hat mit der von Ihnen vermutheten Landsmannschaft gar nichts gemein. Unter Waldeck ist in diesem Falle ein früherer Parlamentarier der Fortschrittspartei zu verstehen. M. P. 16. Freya I( gemischter Chor) tagt Mittwochs Rosenthaler straße 57 bei Babiel. Der Fachverein der Musikinstrumentenarbeiter nahm in Geiseler, Köpnickerstr. 123. Sie theilen uns mit, daß Ihr Durch feiner Mitgliederversammlung am 18. Januar den Bericht des Vorschnittsverdienst im Atford wöchentlich 30,50. und der Ihrer Helser Mit der Inquifition in Spanien beschäftigte sich am Dienstag 22,50 M. bezw. 25,50 Mt. beträgt. Das ändert doch nicht viel an unserer fizenden Drabnit über die Vereinsthätigkeit im verfloffenen Jahre Abend eine in Niest's Festfälen abgehaltene Versammlung der Notiz. Wegen der anderen Sachen seven Sie sich wohl mit P. Quast selbst entgegen. Die hierauf verlesene Abrechnung vom legten Quartal Berliner Anarchisten. Es waren etwa 400 Personen in Verbindung. Die Adresse des letzteren dürften Sie leicht erfahren. weist eine Einnahme von 421,80 m. und eine Ausgabe von anwesend. Der eigentlich in Aussicht genommene Referent war 2. K. 21. 1. Den Zustand müssen Sie bestehen lassen. 2. Die Thür muß 501,68 M. auf. Mit dem Kassenbestand vom dritten Quartal und aus gewissen Gründen"( näheres wurde nicht mitgetheilt) nicht wieberhergestellt oder das Schloß daran gelassen werden. 3. Dagegen dem Streitfonds ist ein Vereinsvermögen von 2149,42 M. vor500. erschienen. Er ist nichts zu machen. An seiner Stelle referirte Pawlowigs ch. 1. Soweit verständlich, ist recht: handen. Die Jahresabrechnung schließt in Einnahme mit 4106,20 m. schilderte die scheußlichen Folterqualen, denen eine große Zahl seitig gekündigt. 2. Einbehalten ja, nach der Pfandleihe tragen: nein. und in Ausgabe mit 4125,74 m. ab. Nach dem Bericht des G. K. 100. Tante ist bei Glatteis auf dem Wege von der Arbeitsstätte Bibliothekars, der Werkstatt- Kontrolitommiffion und der Agitations panischer Anarchisten unterworfen worden sind, um Geſtändnisse aus nach Haus zu Fall gekommen und steht ihr ein Anspruch auf Entschädigung zu tommission erfolgten die Wahlen diefer beiden Kommissionen. Die berichtet, in Ausreißen der Fingernägel, Entziehung des Schlafes, nicht zu, weil der Weg von und zur Arbeitsstätte nur in ganz seltenen ihnen zu expressen. Die Folter bestand, wie im„ Vorwärts" fchon zu Ein Anspruch auf Unfallrente steht ihr gegen die Berufsgenossenschaft erstere bilden die Mitglieder Kleinlein, Winkler, Fisch, Entziehung des Wassers, Anwendung glühender Eisen und Fällen als zum Betrieb gehörig erachtet wird. Ein Anspruch gegen den Hüttich; und den Arbeitsnachweis verwalten Gerndt, Rärling, 2erch, Groth, Müller, Wilhelm, Figur erlegen sein und sich gegenwärtig noch marternder elektrischer Ströme. Elf Personen sollen diesen Dualen Hauseigenthümer auf Schadenersatz steht Ihrer Tante jedoch zu, falls ent be gegen der hiesigen Polizeiverordnung nicht gestreut war. 23. M. 10. und Georg Schulz 300 fängt tier patentirte Erfindungen sind im Ausland, falls dort das Patent nicht finden, die eventuell ähnliches zu erleiden haben. An Der Verband der Sattler und Tapezierer( Filiale I.) schließenden Diskussion betheiligten sich u. A. Weisheit, Kinder find Erben Ihres Mannes, gleichviel, ob Sie mit ihm zusammen88. Sie und Ihre nachgesucht und ertheilt ist, nicht geschüßt. vollzog in feiner Sigung am 16. Januar die Wahl des Spohr, Herrmann, Wiese. Es soll eine große Protest- lebten oder nicht. J. S. Ein Abzug vom Wochenlohn für WahrVorstandes, die folgendes Resultat ergab: Tannhausen, bewegung hervorgerufen werden, um möglicherweise ein Einschreiten nehmung von Kontrollversammlungen ist ungesetzlich.( Arbeiterrecht S. 94 u. 52.) Vorsitzender; Düsterwald, Raffirer; Lewin, Schrift der Mächte gegen die weitere Fortseßung der Grausamkeiten zu führer; Stamm und 23olff, Beisitzer; Habermann veranlassen. und Gutthardt, Revisor; Pangray, Pangray, Bibliothekar; Briefkasten der Expedition. H. N. 13. Die Frage können wir Ihnen nicht beantworten, da uns Kehl, Friedrich und Weimann, Arbeitsvermittler. Den hielt am 11. b. Wt. bei Dorn, Bürgerstr. 4, seine erste dieszährige Brit. Der Volksbildungs- Verein für Britz und Umgegend Streifenden Hafenarbeitern bewilligte die Bersammlung 50 M. Der General- Versammlung ab, die ausnahmsweise gut besucht war. Der das Post- Zeitungsamt nicht mittheilt, von welchen Ortschaften Abonnements Arbeitsnachweis und die Herberge befinden sich vom 1. Februar ab Bericht des Vorstandes ergab, daß im verflossenen Vierteljahr eine aufgegeben werden. bei Preuß, Nene Friedrichstraße. Der Maskenball findet am 27. Januar in der Ressource statt. Witterungsübersicht vom 20. Januar 1897. General Versammlung, 6 Versammlungen und 7 Vorstands- Sizungen stattgefunden haben. Nach dem Kassenbericht hatte der Verein infl. O, über diese Petroleure! Die Abhaltung einer Versamm Bestand vom letzten Quartal eine Einnahme von 70,95 M., dem fung, in welcher am 17. d. M. der Abgeordnete Stadthagen eine Ausgabe von 40,- M. gegenübersteht, sodaß ein Bestand von referiren sollte, wurde polizeilich verboten, weil der Saal durch 30,95 m. verbleibt. Bemerkt sei, daß die Sizungen des Vereins eine Anzahl sehr hell leuchtender Petroleumlampen erleuchtet wurde. an jedem Montag vor dem 1. und 15. des Monats stattfinden und Stationen. Der Tegeler Amtsvorsteher erachtete sich zu diesem Verbot für be- zwar im obengenannten Lokale. rechtigt, weil eine Ober- Präsidialverordnung vom November 1889 seiner Ansicht nach zwar eine Beleuchtung von Versammlungslokalen 12. Januar eine Generalversammlung einberufen. Zunächst stand Rigdorf. Der sozialdemokratische Verein„ Vorwärts" hatte am burch Kerzen oder durch Pflanzenöllampen, nicht aber eine Beleuchtung der Bericht des Kassirers zur Erledigung, der eine Einnahme von Swinemünde. durch Petroleum zulässig fet, falls hierzu nicht eine besondere Er 817,80 m. und eine Ausgabe von 768 M. aufwies, fodaß ein Hamburg laubniß ertheilt ist. Den zu Hunderten Herbeigeströmten wurde das Berbot mitgetheilt, die Abhaltung der Versammlung selbst unterblieb, Bestand von 49,80 vorhanden ist. Die Abrechnung vom Stiftungs- Berlin damit keine Unruhe durch die Auflösung der Versammlung durch fest ergab eine Einnahme von 210 M., fodaß nach Abzug der Aus- Wiesbaden die erschienenen Gendarmen entstände. Eine neue Versammlung ist gaben ein Ueberschuß von 86 M. erzielt wurde. Die Versammlung München bewilligte sodann 80 W. für Landagitation, 50 M. für die Ham Wien auf den 31. d. M. auberaumt. Gegen das Berbot der Versammlung burger Hafenarbeiter und 80 m. für die Bibliothet. Unter Vereins. Haparanda. angelegenheiten gaben die Gemeindevertreter Regerau und Petersburg Ostermann einen furzen Bericht über die Rechnungslegung der Cort Gemeinde. Die Angelegenheit soll später in einer öffentlichen Ber- Aberdeen. fammlung eingehend besprochen werden. Paris. wird Beschwerde eingelegt. M. Eine Wanderversammlung der Filiale II des Verbandes der Maurer tagte am 17. Januar im Lokal Königshof, Bülowstr. 37. Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung das An benten der beiden verstorbenen Mitglieder August Teichert und Arbeiter- Bildungsschule. Donnerstag Abend 9 Uhr bis 10% Uhr: Südost Emil Lehmann in üblicher Weise. Da der Genosse Frohme schule, Waldemarstr. 14: Mede- Uebung( Die wichtigsten technischen Grundsäße am Erscheinen verhindert war, mußte von einem Vortrag Ab- für die kunft des öffentlichen Rebens. Lehre vom Aufbau eines Vortrages). Herr Heinrich Schulz. Nordschule, Brunnenstr. 25: Geschichte( Alte Geschichte. stand genommen werden. Hierauf sprach das Mitglied Frizsche urgelt. Entstehung der Religionen. Orientalische Bölker. Griechen und dromer). einem turzen Referat über die wirthschaftliche Sage. Herr Dr. G. Pinn. in Barometers ftand in mm, d. Meeressp. ខ្លួន ២ ន ២។ Windrichtung Windstärke NNA|| NONNON( Stala 1-12) Wetter bedeckt bedeckt bedeckt bedeckt Temperatur ( 506.4° R.) nach Celsius T ཥྭ ༠༠༥༑ ཚེ ། 769 770 769 765 768 bedeckt 767 2 wolfenlos 760 Still wolfenlos 765 OND 4 bedeckt 774 . N 2 wolkig 4 2 762 ND 2 bedeckt Wetter- Prognose für Donnerstag, 21. Januar 1897. Vorherrschend wolkiges oder nebeliges Frostwetter mit schwachen nördlichen Winden: teine erheblichen Niederschläge. Berliner etterbureau. Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Donnerstag, den 21. Januar. Opernhaus. Die Hugenotten. Schauspielhaus. Sappho. Deutsches. Die versunkene Glocke. Berliner. Kaiser Heinrich. Lessing. Die Wiederkehr. Westen. Minna v. Barnhelm. Neues. Marcelle. Residenz. Die Frauenjäger. Zentral. Eine wilde Sache. Friedrich- Wilhelmstädtisches. Kein Hüsung. Alexanderplatz. Der indische Cactus. Unter den Linden. Der Schmetter ling. Schiller. Mit Vergnügen. Oftend. Schwerenöther. Parodie. Der Berggeist. Volks. Robert und Bertram. Thalia. Frau Lieutenant. Belle- Alliance. Adam und Eva. Passage- Panoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Apollo. Spezialitäten. Urania, Tauben- Strasse No. 48-49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Eintritt 50 Pf. Wissenschaftl. Theater abends 8 Uhr. Invalidenstr. 57/62 Sternwarte ehrter Stadtbahnhof. Täglich von 712 Uhr abends ab 50 Pf. Im Theater: Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Erperimenten u. gr. Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesanschläge. PassagePanopticum. Vom 23. d. M. ab: AffenTheater und Zirkus. Vorstellungen um 5 und 7 ühr. Castan's Panopticum. Belle- Alliance- Theater Neu! Die wunderbaren Volks- Vorstellung unter Regie von Julius Türk. Sonntag, den 24. Jan., nachm. 3 Uhr: Gastspiel von Frl. Jenny Marba. Zumt 2. Male:„ Gläubiger." Tragikomödie in 1 Aft von Strindberg. Dann:„ Die nehrlichen." Schauspiel in 3 Atten von Rovetta. Besetzung wie bei der Première. Eintrittskarten à 60 Pf. sind in den bekannten Zahlstellen zu haben. Schiller- Theater ( Wallner- Theater). Donnerstag, abends 8 Uhr: Mit Vergnügen." Freitag, abends 8 Uhr: Ein Winter: märchen. indischen Neu! Pygmäen. Neu! Neu! Ur- Australier ( Kannibalen). Münz- u. Kaiser Wilhelmstr.- Ecke Winkler's großes Anatomisches Museum Freitag von 2 Uhr ab: Damentag. Entree 50 Pf. 126M Thalia- Theater. Central- Theater.( vormals Adolph Ernſt Theater). Alte Jakobstr. 30. Dir. Rich. Schulz. Donnerstag, den 21. Januar cr. Vorlegte Aufführung. Emil Thomas a. G. Zum 122. Male: Eine wilde Sache. Morgen: Bum letzten Male: Eine wilde Sache. Anfang 1/28 Uhr. Sonnabend, den 23. Januar cr.: Bum 303. Male: Eine tolle Nacht. Friedrich Wilhelmst. Theater. Der Glöckner von Notre- Dame. Romantisches Drama in 6 Tableaux von Charlotte Birch- Pfeiffer. Anfang 8 Uhr. Freitag: Kein Süfung. Schauspiel in vier Aften nach der gleichnamigen Dichtung Friz Reuter's von Hermann Jahnke und William Schirmer. In Vorbereitung: Der Lockvogel. Volksstück in 5 Aften v. Mar Krezer. Sonnabend, nachm. 4 Uhr:„ Die Puppenfee." Zaubermärchen mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Georg Zimmermann. Sonntag, nachnt. 3 Uhr: Klassiker: Vorstellung: Kabale und Liebe." Trauerspiel in 5 Aften von Schiller. Billets sind ohne Vorbestellgebühr ant der Theaterkasse zu haben; außer dem im Invalidendant, Unter den Linden 24, b. Paul Romeid, Leipziger: straße 6 u. Julius Lengenfeld, Markgrafenstr. 50. Alexanderplay- Theater. Seute und die folgenden Tage: " Der indische Cactus," Schwank in 4 Aften von A. von Gordon. Anfang 8 Uhr. ( Bons, auch die zu anderen Stücken ausgegebenen, behalten ihre Giltigkeit.) Sonntag, nacht. 4 Uhr, zu kleinen Breisen: Die Puppenfee." Zaubermärchen mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Georg Zimmermann. Billets sind schon 3 Tage vorher ohne Vorbestellgebühr an der Theaterkasse zu haben. Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34 nahe dem Kottbuser Thor. Bei dem anhaltenden Lachsturme: Allabendlich Uhr. Sonntags 7 Uhr. Robert und Bertram Große Gesangspoffe in 4 Atten von G. Näder. Robert: H. Winkler. Bertram: M. Conrad. Rösel: Fräulein Senden. Ippelmeyer: Herr August Reiff. Jack: Herr Brodeck. Strambach: Herr Richter. Isidore: Frl. Elife Bendir. Entree 50 Bf. bis 4 M. Circus Busch. Bahnhof Börse. Donnerstag, den 21. Januar 1897, abends 72 Uhr: Gr. Elite- Vorstellung. Das Tagesgespräch von Berlin. Nach Sibirien. Feenhafte Ausstattung. Unerreichbare equestrische Effekte. Außerdem: 6 Fuchshengste und 4 arab. SchimmelHengste als Schaukelpferde, dress. und vorgeführt v. Direttor Busch. Glettr. Quadrille, geritten v. 6 Damen und 6 Herren. Zanzibar, ruff. Hengst, ger. von Herrn Salamonski. Auftreten d. weltberühmten Reitkünstlerin Miß Margarethe. Abenteuer, " Frau Lieutenant." Vaudeville in drei Akten von Paul Ferrier und Antony Mars. Deutsch von Hermann Hirschel. Musik von G. Serpette und V. Roger. Morgen und folgende Tage:„ Frau Lieutenant." Berliner Possen- Theater Münzstrasse 17. ( Eingang Königsgraben.) Direktion: Joseph Aschinger und Leonhardy Haskel. 8 Uhr: Neu! Die kleine Nachtigall. 3/49 Uhr: Heinrich Heine. Lebensbild in 3 Aften. Anfang der Vorstellung 8 Uhr. Kasseneröffnung Uhr. Entree 30 Pfennige. Ostend- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Dir. C. Weiß. Drittleztes Gastspiel von Josephine Dora. Schwerenöther. Bosse mit Gesang in vier Aften von Oskar Klein. Musik von G. Steffens. Anfang 8 Uhr. Sonntag, nachm. 3 Uhr: Unwider: ruflich legtes Mal:„ Der deutsche Michel." Johann Lumpe Gastspiel Parodie- Theater Oranienstr. 52. Nov.! Der Berggeift Nov.! oder: Das graue Kreuz im Teufelsthal und: Die Jungfrau vom Riesengebirge. Große romantische Ritter: Tragödie von Fischer. Hochwohlgeborenes Publikum! Be ehren Sie mich muthig, Furcht und Grauen bleibe in den Kinderschuhen stecken, unsere Kunst stählt die Liebe zur Natur und Wahrheit! Konzerthaus Sanssouci, Kottbuser Strasse 4a. Heute, sowie jeden Donnerstag und Sonntag. Stettiner Sänger ( Wieviel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader). Unter anderem: leber den Zapfen gestrichen. Militärische Humoreske. Emma, mein Mauseschwänzchen. Finke's Schelmenstreiche. Circus Renz Karlstrasse. Wegen plötzlicher Erkrankung der HauptDarstellerin der neuen Pantomime findet die Première „ Aus der Mappe eines Riefengebirgs- Phantasten" erst Sonnabend, den 23. Januar statt und bleiben am Donnerstag, den 21. und Freitag, den 22. Januar cr. die Luftigen Blätter auf dem Repertoir. Franz Renz, Kgl. Kommissionsrath und Direktor. Apollo- Theater. Friedrichſtr. 218. Dir. J. Glück. Miss Emeline Ethardo. The Kellinos. Das Sensationsbild: Endlich allein! La belle Devernois ferner 30 Künstler 1. Ranges. Kaffenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Alcazar Variété und SpezialitätenTheater I. Ranges. Schippanowsky's Deutsche Konzerthallen Spandauer Brücke 3. Neu! Neu! Neu! !! 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Zeitung niederzulegen. Arbeiter- Bildungs- Schule. Abtheilung: Vortragsabende. Sonntag, den 24. Januar 1897, abends 6 Uhr, bei Cohn, Beuthstrasse 21( grosser Saal): Vortrag des Gen. Peus, Mitglied des Reichstages, über: Freiheit und Zwang und ihre Grenzen. Entrée 10 Pf. Nach dem Vortrage: 5/6 Geselliges Beisammensein und Tanz. Nach dem Vortrage haben nur noch Mitglieder mit ihren Angehörigen Zutritt. Der Vorstand. Buchhandlung Vorwärts, Berlin SW., Beuthstr. 2. Wir empfehlen: Die politische Polizei in Preussen Bericht über die Verhandlungen im Prozeß Leckert- v. Lüzow- v. Tausch. Nach stenographischen Aufnahmen. Mit Einleitung u. Anhang. 96 Seiten Groß- Ottav, Preis 25 Pf. Porto 5 Pf. Die Verhandlungen dieses hochwichtigen Prozesses sind bon dauerndem Interesse; durch Beifügung des Anhanges, in welchem wir die fälschlich dem Auswärtigen Amt zugeschriebenen Artikel der„ Kölnischen Zeitung"," Münchener Neuesten Nachrichten" u. f. w. gegen die Unverantwortlichen" im Wortlaute zum Abdruck bringen, ist der Werth der Schrift 237/14 noch erhöht worden. Sämmtliche Parteischriften sind auch in den Parteispeditionen vorräthig. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Bentral- Krankenkaffe der Maurer, Gipser ( Weißbinder) und Stuckateure Deutschlands. " Grundstein zur Einigkeit." Oertliche Verwaltungsstelle Berlin. Sonntag, den 24. Januar, vorm. 10 Uhr: Ordentl. Mitglieder- Versammlung in Stabernack's Salon, Juselstraße 10. Tages Ordnung: 1. Kassen und Revisionsbericht vom 4, Quartal 1896. 2. Wahl des ersten Bevollmächtigten, zweiten Kassirers, ersten Schriftführers, eines Revisors und des Bevollmächtigten für Unfalluntersuchungen. 3. Kaffenangelegenheiten. NB. Die Mitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, daß nur das alte Mitgliedsbuch von 1896 legitimirt. Die Mitglieder werden aufgefordert, sich die abgegebenen Mitgliedsbücher in dem Bureau und bei den Hilfs= tafsirern abzuholen. 149/2 Die örtliche Verwaltung. J. A.: Wilh. Garbe. Friedrichsberg. Donnerstag, den 21. Januar, abends 82 Uhr, in Rud. Müller's Lokal( Kronprinzen Garten), Frankfurter Chaussee 86: Gr. Dolksversammlung für Männer und Frauen. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Arthur Stadthagen über:„ Das Spikelwesen." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 222/12 Um zahlreichen Besuch bittet Die Vertrauensperson. Burg Frauen- Begräbnißkasse der Feen- Palast, straße 22. Schriftgießergehilfen zu Berlin Direktion Winkler& Fröbel. Sehen! Staunen! Das brillante riesengroße Januar- Programm Kolossaler Erfolg. Cirkus Sarrasani. Neue Spezialitäten. Anfang 7 Uhr, Sonntags 6 ur. Entree 30 Pf. Reservirt 50 Pf. Welt- Restaurant Variété- und SpezialitätenTheater. 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Januar, nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle des Andreas: Kirchhofes in Wilhelmsberg aus statt. Um rege Betheiligung ersucht 111/18 Der Vorstand. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Kollege, der Töpfer Franz Liegner verstorben ist. Die Beerdigung findet am Freitag, den 22. cr., nachmittags 314 Uhr, von der Leichenhalle des Louisen Kirchhofes, FürstenbrunnerWeg( Charlottenburg), aus statt. Der Verstorbene war jederzeit nach Kräften in unserer Bewegung thätig und werden wir sein Andenken in Ehren halten. 193/9 Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vertrauensmann der Töpfer Berlins u. Umg. Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Theilnahme bei der Beerdigung unseres inniggeliebten Bruders, Schwagers u. 29206 Berndt's Würstelstube Ontels, des Steinträgers No. 7. Molkenmarkt No. 7. Empf. mein Vereinszimmer m. Piano. Empfehle allen Freunden u. Bekannten mein Weiss-, Bairischbierund gr. Speisegeschäft. Reichhaltiges Frühstück von 30 Pf., Mittag mit Bier 50 Pf. sowie Abendtisch à la Joseph Klopsch fagen wir allen, insbesondere dem Gesangverein Vorwärts", seinen Kollegen, sowie dem zahlreichen Grabgeleite unseren innigsten Dank. Der tiefbetrübte Bruder Franz Klopsch im Namen der Angehörigen. carte von 30 Pf. an. 2 Bereinszimmer Möbel, Spiegel H. Stramm, Rest., Ritterstr. 123. Polsterwaaren mit Klavier für 20-50 Personen. Vereinen, Klubs 2c. empfehle meinen Saal mit Nebenzimmern. 29136 Staligerstraße 54. Frische Wurst. Heute Donnerstag, nachm. 4 Uhr, berühmte Grütwurst, ff. Leber: und Preßwurst bei G. Tempel, Gr. Frankfurterstr. 16. 2920b Sonntag, den 24. Januar, im„ Kösliner Hof", Röslinerstraße 8: Achtung! Gr. Instrumental- u. Vokal- Konzert zum Besten der ausgesperrten Metallarbeiter Lübecks. Anfang 5 Uhr. 114/14 Billet 25 Pf. Achtung! Nieft's Festfäle, Weberstr. 17. Achtung! Sonnabend, den 23. Januar 1897: Großer Wiener Maskenball veranstaltet vom Karthaus'schen Gesangverein. 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