I iüUNg J" � feg NM«», ß'n»'A nen, r Zagim und waü , arbeit« S I. ette» -lag ung ellunas««-? Die»itf' j WeSBeWE i den a»? u»srtl ib« Har rliep«,« ar So'®1 Arbeit«-. Edl- Airuftaa. de« 31. Januar 1890. 7. Jahrg. lertinerWWM ßt%m für die Jnlrrrssen der Ardriler. Jsrsnzofen und Muffen. die �ankreich bereitet sich zur Zeit ein Sturm gegen de» vor. Eine Anzahl von Blättern beschuldigt ?i. �astdenten Carnot und den Premierminister u»l>' fe hätten sich Deutschland freundlich genähert hätten ihre Beziehungen zu Rußland erkalten lassen. »iibt tr,a?."n dieser Beschuldigung Wahres ist, wird sich W leicht ermitteln lasse»; immerhin ist es möglich, daß Ni�ätstehenden Debatten in der Kammer einige Auf- »w- Dringe». Dagegen kann es auch sein, daß die e-diae» Gelegenheit vur Mittel zum Zweck ist und von Sliiiift �geizigen Leuten ausgeht, welche das schwankende »z�.�tum Tirard stürzen und sich an dessen Stelle setzen •7'VH. »ibftiÜ'1 �ssaen Herrn Tirard keine besondere Sympathie »aen anderen Nationen in diesen Künsten zu skellu thre» Stolz sucht. Auf dieser Aus- tEUmn9 hat man das moderne Franzosen- »ersn�®-ähen und nicht in den Radau- tyswinu? Ölungen der B o u lang i st e», wie unsere Ü Stuben machen wollten. s» t die leitenden französischen Staatsmänner wirklich fr».» gewesen sind, den Gedanken einer russisch- »az° I- s ch e n Allianz aufzugeben, so kann man (tum# �"teresse de» Friedens nur mit Freuden begrüßen. Wz""atürlichereä als diese„Idee" hat es wohl nie- ej» Wenn Napoleon I. mit A l e x a n d e r I. Rehen. ��aftSbündniß schloß, so ließ sich da» noch ver- »ei,..! beiden jungen Autokraten hatten ein jeder die �tiantw■ Eroberungspläne und hofften die Welt mit die Zu können; auch waren sie beide bestrebt, von Macht zu schmälern. Aber die Republik kann »iibt« �ktndniß mit einem russischen Autokraten gar ihre s erwa'-ten, als einen unheilvollen Krieg, der '' eben so in Frage stellen würde, wie der etwa Ä j des "-»»Utuif JseuMekon. "tbotm.] (6 H wf'L. i it Der ZVtnkor�bkenv. j Novelle von Elise Orzeschko. �tsirte llebersetzung auS dem Polnischen von C. Kanemann. Hanu»� Stimmen tönten immer schriller und gellender. 3wpi« Merte am ganzen Körper wie Espenlaub. iebn c» r? Mädchen, von denen das ältere kaum «ufa�jh"* zählen mochte, krochen, durch das Geschrei heruut,.' v®®" ihrem Lager auf dem hohen Ofen Fti». vi. und trippelten heulend umher. Ihre nackten brellen«??�n wie Schmetterlinge unter den gestreiften v hervor, die Haare umflatterte» d,e rosigen Schni,®®der hinge» in breiten Stränge« über ihre Diit h'nab. Am ärgsten machte eS die alte Nastula. hin ej» Ästete» Arme» stürmte sie in die Mädchenschaar vollem Halse- � � ben 2360 Sut �üre 6a�ttenb' au8 ein n'�Vnder, hinweg! Laßt mich! WaS ist das für der S�u&uch' daß Ihr den Burschen den Zutritt zu eine Svinnst, � verwehren wollt? Hat denn schon Jemand Bege» rn. e' �e ohne Burschen gesehen? WaS habt Ihr f?,]. sollen sie draußen in der Kälte stehen?" ?eit auf Hanulka auf die Seite und riß die Thür Musteren die Arme in die Hüften und rief in den Kow Bvaus: , Schwere ÄetIe! Nur hurtig, sputet Euch!" Vauiflnr kK»t��?tte wurden vernehmbar und in den zten vier junge Bauern. DaS Mädchen mit betheiligten mitteleuropäischen Staaten oder noch mehr. DaS vielbesprochene„Testament Peter» de» Großen" ist zweifellos eine geschickte Fälschung, aber es beruht auf einer durchaus richtigen und scharfsinnigen Auffassung der europäischen Lage. Wenn in diesem Akten- stück gesagt ist, Rußland solle sich mit Frankreich verbinden, um über Deutschland herzufallen und nach Besiegung Deutsch- landS auch Frankreich zu erobern, so deckt sich dies unsere» Erachten» ganz genau mit den Träumen der Panslavisten von einer russischen Weltherrschaft. Dies haben auch die mitteleuropäischen Regierungen so aufgefaßt, sonst wäre der Dreibund wohl nicht gegründet worden. Der Zar ist persönlich den ftanzösischen Republikanern nicht gewogen und erst kürzlich hat ein in russische Dienste getretener Prinz Napoleon mitgetheilt, daß dies eine Thatsache sei; der Zar, hieß eS, hasse die Republikaner und werde sich niemals mit ihnen verständigen können. Um so lächerlicher erscheinen die LiebeSwerbunge« einzelner Republikaner um die Gunst Rußlands. Es war widerwärtig, als Herr F l o q u e t sogar sein be- rühmte»„Vive la Pologne!" verleugnete, mit dem er vor mehr al» zwanzig Jahren den Zaren Alexander begrüßte, und eS ist nicht minder widerwärtig, wie jetzt einige republikanische und boulangistische Blätter— da» Blatt Rochefort'» fehlt dabei nicht— behaupten, die französische Nation sei einmüthig in ihrem Vertrauen und ihrer Hin- neignng zu Rußland. DaS haften wir für steche Lügen, die vielleicht nur durch Bestechung ermöglicht worden sind. Denn die Franzosen haben wahrlich nicht ihre großen Kämpfe um die politische Freiheit unternommen und durchgeführt, um sich nun Rücken an Rücken mit dem asiatischen DeS- potiSmuS zu stellen, nachdem sie zur politischen Freiheit ge- langt sind. Wenn die Franzosen ein republikanisches Volk sind— und da» find sie in ihrer gewaltigen Mehrheit— so können sie die jüngsten Mittheilungen über die grauen- volle Schreckensherrschaft der russischen Regierung und über die Verschiebung nach Sibirien ohne Urtheil und Recht, die über alle nur irgendwie„verdächtigen" Personen verhängt wird, zu würdigen nicht unterlassen. Ein Sieg Rußlands würde die Verpflanzung eine» solchen DeSpotiS- muS auf den nicht russischen Theil deS europäische« Kontt- nentS bedeuten und dann würde das Stöcker'sche Blatt hier am Platze Recht haben, das dieser Tage die Befürchtung aussprach, die Zukunft werde bewirken, daß jeder zivilisirte Mensch nach überseeischen Ländern auswandern werde. Nein, wir werden uns niemals belügen lassen, daß wir glauben, die Masse des französischen Volke» neige sich zu Rußland hin; dasür müßten wir erst andere Beweise haben als die Thorheiten einiger Minister. Wer weiß übrigen», welchen Einflüssen diese neue Skandal- affäre entsprungen ist? Wenn mächttge reaktionäre Faktoren eine Art Aktiengesellschaft gebildet haben, um Boulanger auf ihre Kosten die Republik herabwürdigen und ihren Sturz vorbereiten zu lassen— warum sollten es nicht dieselben Faktoren sein, welche so großen Lärm erhebe» lassen, weil rn Holzscheite das Wasser aus! der Hand rief einer Um Gottes Willen dem brennenden Anderen: „Ulana, gieß eS auS!" Die große pockennarbige Ulana neigte den Eimer und das Wasser stürzte lustig über den festgestampften Lehmboden hin. DaS war kein Hinderniß für die Anstürmenden. Die Bank fiel mit Gepolter zu Boden. DieMädchen stoben nach allen Richtungen auseinander, die Burschen flogen ihnen nach, den Habichten gleich, wenn sie über einen Taubenschwarm hinschießen. Einer von den Burschen riß dem Mädchen das flammende Scheit weg. „Du hast uns begießen wollen und hast noch die An- der« aufgereizt!" rief er und hielt die Flamme an die erste Spindel der Reihe. Der Flachs loderte auf und brannte wie eine hell leuchtende Kerze. Die große Ulana brach in ein konvulsivisches Schluchzen au». Der schöne Flachs hatte ihr gehört. „Gott soll Euch für die Bosheit strafen! Er soll Euch—" „Wirst Du noch einmal den Eimer füllen?" neckte» die Burschen. Der Faßbinder und Alexy löschten das Feuer am Spinn- rocken Christine tröstete Ulana, indem sie ihr neuen Flachs aus dem Hinterstübchen holte. Gettöstet setzte sich die Arme zu ihrem Rädchen. Nastula schlug die Thür zu, weil eine bittere Kälte hereinblies. Die Burschen, theilweise mit Schafpelzen, theilweise mit grauen Bauernröcken bekleidet und in hohen Stiefeln steckend, begrüßten erst jetzt den Wirth: „Guten Abend!" riefen ste im Chor. Er gab keine Antwort. Sollte er eingeschlummert sein? Man wußtr, der afte Mikula war durchaus nicht träge, er liebte die lärmenden Spinnstuben, hieß die Gäste stets will- Frankreich sich an den russischen Wühlereien auf der Bal- kanhalbinsel nicht betheiligen will. Wenn Herr Carnot und Herr Spuller sich wegen der bulgarischen Anleihe nicht in Unkosten und Gefahren stürzen wollen und wen« sie bestrebt sind, Alles zu vermeiden, was sie in eine« Kon» flikt mit Deutschland bringen kann— welcher vernünftige Franzose sollte da» nicht klug und wahrhaft patriottsch finden? Aber eS ist Zeit, daß man an die sozialen R e- formen denke, deren Frankreich bedarf. Wen« man sie rn Angriff nimmt, wird man auch den Wühlern de« Bode« entziehen, die mit ihrem russenfreundliche» Chauvinismus immer wieder die Massen zu allarmiren suchen. polrtifttre Meberstchk. K« die Parteigenossen de» Zlroowzrn Krandenbnrg «nd Pommer«! Da wir wissen, daß an vielen Orten die Agitation für die Reichstagswahlen wegen Mangel an ge- eigneten rednerischen Kräften nicht schwungvoll genug betrieben werden kann, theilen wir den Genossen mit, daß wir im Stande und bereit find, in dieser Beziehung auszuhelfen. Wir ersuchen daher diejenigen Kreise der Provinzen Brandenburg und Pommern, in welchen e» an rednerischen Kräften fehlt, ihre Adressen an einen der unterzeichneten Genossen zu senden. Auch ist es nothwendig, die näheren Um- stände, die Zeit, wann der Referent erscheinen soll u. s. w. mitzutheilen Für die Kosten und sonstigen Weiterungen wer- den dann die Unterzeichneten nach besten Kräften Sorge tragen. Da« Zentral-Wahlkomitee der Berliner Sozialdemokratie. Im Auftrage: Aug. Täterow, Mauerftr. S v. 01. E. Wilschke, Jankerstr. 1, Laden. C. Dimmick, Sebastianstr. 72. Du« Zemtral-Mahlkomite« der Kertiner So; Urldemokratie ist gebildet au« folgenden Herren: 1. Wahlkreis: A. Täterow, Mauerftraße S, v. 3 Tr. 2.„ S. Wilschke, Junkerstraße 1, Laden. 3., C. Dimmick, Sebastianstr. 72(Werner und Komp.) 4.„ A. Günther, Adalbertstraße 94, 4 Tr. 4.„ Aug. Dietrich, Fmchtstraße 46. 5.„ H. GajewSky, Georgenkirchstr. 20, Hof 2 Treppen. 6.„ R. Kaufmann, Bernauerftr. 114b, 4 Tr. 6.„ A. I a c o d e y, Hochstraße 33, Hof 2 Tr. Geldsendungen, Anftagen und Zuschriften in dieser An- gelegenheit find bi« auf Weitere« an einen derselben j« richten. kommen und hatte zuweilen ein herzliches Ergötzen an dem tollen Treiben. Heute blieb er still. Die Hand mit der Pfeife hing schlaff über seine Brust herab, tiefe Furche« lagerten auf der hohen Stirn und zwischen den buschigen Augenbrauen schienen sich schwere Gewitterwolken zusammen- geballt zu haben. Schlummerte er oder brütete er nur? Zürnte er oder grübelte er in seinen Erinnerungen? Die jungen Burschen zündeten, am Herd hinter den Mädchen Posten fassend, Zigaretten an. Nastula nahm wieder ihre» früheren Platz auf der umgeworfenen Mulde ein, wo sie heftig die Arme schlenkerte, bald weinerlich, bald freudig sang und dann wieder fortplapperte. Die Spinnräder wur- den in Bewegung gesetzt und ihr sausende« Geschnurr erfüllte, vermischt mit dem lustigen Kichern, Lachen und Jauchze« die Stube, in der bald eine erstickende Hitze herrschte. Dem alten Mikula gegenüber, wo an dex Thür eine Tonne mit Sauerkraut stand, wurde ein Gespräch geführt, da«, vom Geräusch der Räder und dem Stimmengelärm ge- dämpft, kaum vernehmbar war. Der Fremde saß dort neben Helene. Die Wirthin bekümmerte sich nicht um da» lachende, scherzende junge Volk; all' ihre Zärtlichkeit galt dem Säugling, den sie in den Schlaf lullte. „Lustige Spinnstuben giebt eS bei Euch im Dorfe," begann der Fremde. „Ja, sehr lustige!" „Wie lange seid Ihr schon AlexyS Weib?" „Vier Jahre werden eS nächstens sein." „Wie alt seid Ihr den» jetzt?" Sie schlug verschämt die Augen nieder.„Ja wartet!.. Zu St. Gregor werde ich wahrscheinlich das zwanzigste Jahr vollenden." „Oho!" rief der Gast,„Da seid Ihr bereit» ein alte» Weibchen! Und geht es Euch hier gut?" £tt» dem Neichstage. Heute«ar im Reichstage die Nachricht verbreitet, dad nach Erledigung des Etat« die»weite Berathung des Sozialistengesetzes am Donnerstag beginnen würde. E« wurde erzählt, daß der Reichskanzler den Wunsch au»« gesprochen habe, die Berathung vorzunehmen, da die Regierung eine Quittung über die Vorlaa« verlange. Hiernach scheint man in Regierungskreisen doch noch nicht an der Nachgiebigkeit der Nationalliberalen bezüglich der Au»« Weisungen zu verzweifeln, und hat wohl die Hoffnung, daß, wenn der Reichskanzler persönlich da« schwere Geschütz auffährt, der widerspenstige Flügel der Kartelltruppe den Gehorsam nicht weiter versagen wird. Möglich ist es auch, daß dem deutschen Volke da« Schau» spiel zu Theil wird, die nationalliberale Fraktion de« Reich»« tage« bei»er entscheidenden Abstimmung ausemander laufen zu sehen. Herr v. Bennigsen als Führer der AuSweisungSmänner, und Herr Miquel— bekanntlich der Mann des Kaiser«— an der Spitze derjenigen Nationalliberalen, bei denen,— wenig« sten«»öS die Ausweisungen anlangt— da«»liberal" noch nicht ganz von dem»national" verschlungen ist. Da kann die letzte Woche, des mit dem Tode ringenden Reichstages, noch recht lebendig werden; für die Wahlen halten wir da« für keinen Fehler. Also nur zu. Pv« Knrtrllrvichvtag beginnt nunmehr am Ende seine« Dasein« die»Nordd. Allg. Ztg." selbst anzugreifen. ____.._. Sie schilt darüber, daß die ReichStagSmehrheit unter dem Einfluß der bevorstehenden Wahlen alle bisherigen Beschlüsse verleugne. So sei fie auch im Widerspruch mit früheren Entscheidungen zur UngiltigkeitSerklärung der Wahl de« Abgeordneten Websky gekommm. Gin» besondere Mastluberraschung soll, wie jetzt von konservativer Seite erzählt wird, seitens des Reichskanzlers aller- ding« noch bevorstehen; was e« aber fein wird, weiß Niemand zu sagen. Auch herrschte am Sonnabend noch völlige Unkennt- niß darüber, ob der Kauzler nach Berlin kommen wird. Für die Stimmenzahl der Sozialdemokratie bei den Wahlen sind Wahlüberraschungen und Anwesenheit des Reichskanzler« in Berlin ohne jede Bedeuwng. Die»Post" schreibt, daß da« Schicksal de« Sozialistengesetzes noch immer im Dunkeln »webe.»Es schemt selbst noch nicht festzustehen, dasselbe durchberathen oder ob auf die Weiter- berathung verzichtet wird." Fall««ine Verständigung unter den Kartellparteien mit der Regierung nicht zu Stande kommen sollte, wäre allerdings der Verzicht auf die Weite«-- berathung durch»u« angezeigt. Alle« spreche aber gegen die Nichterledigung de« Sozialistengesetzes, alles für die Verstän- digung noch in der laufenden Session. Mit dem Schwergewicht der Nichterledigung in die Wahlen zu gehen, wäre ein zu schwerer Fehler. Der AuSweisungSparagraph gebe keme zug- kräsiige Wahlparole. Auch für die Zukunft dürfe man sich von dem Sozialistengesetz in dieser Hinficht nicht viel ver- sprechen. Eine Auflösung des neugewählten Reichstags wegen des Sozialistengesetzes könne noch zu einer Verstärkung ver Oppofition führen.— Wenn in der That nach den letzten Ankündigungen de« Präfidenten da» Sozialistengesetz erst nach der drittm Berathung des Etat« auf die TageSorvnung ge« langen sollte, so würde die«, wie die»Freis. Ztg." meint, de- weisen, daß in Regierung« kreisen da« Sozialistengesetz für diese Session aufgegeben ist. Nach Abschluß de« Etat« wird dieser Rnchstag nicht mehr beschlußfähig sein. Mtqttsl al* Apostel des aufgeklärt«» Absolutismus ist zwar, so schreibt die»Volksztg.", eine neue ffirfchemunasfotm dieser anpassungsfähigsten Proteusnatur de« Deutschen Reiche«, aber überraschen lassen darf man sich nicht dadurch. E« paßt da« vortrejflich in unsere Zeit. Leute dieser Denkart find jetzt der besten Karriere sicher. Der Wein beim Schriftstellerbankett in Frankfurt a. M. ist eS, welcher auch diese Offenbarung der Miquel'schen Wesenheit an'« Tageslicht gefördert hat. Em Gewährsmann thetlt der»Freis. Ztg." darüber mit: Nachdem Miquel die bekannte Rede gehalten, in der er ausführte, daß der Parlamentarismus die Menschen dumm mache, ging er von Tisch zu Tisch unter den Gästen umher und wiederyolte vor dem Bnefschreiber zunächst mit anderen Worten den Inhalt seiner politischen Rede über die nothwendige Neubildung der Parteien. Er schloß dann mit den Worten, nach seiner Ueber» »eugung sei nur der aufgeklärte Absolutismus im Stande, die sozialen Fragen zu lösen, welche die Gegenwart bewegen. D« Kammlungen für de« Wahlfond der deutsche« »Arbeiterzeitung", da« ie, in warmen Worten Aufruf, der mit einem Hoch jmf die internationale Sozialdemokratie schließt, heißt e«:»Am 20. Februar finden die Wahlen für den Deutschen Reichstag statt. Die deutsche Sozialdemokratie betritt wohlgerüstet den Kampfplatz. Seit den JaschingSwahlen de« Jahre« 1887 hat ihre Sache gewonnen in den Augen aller Ehr- lichen, ist der Kreis der Wissenden und Wollenden größer ge« worden. Da« ökonomische Gebiet beherrscht heute die Frage, wa« aus dem Proletarier werden soll; daS politische Gebiet „Warum sollte c« auch schlecht gehen? Gebe Gott, daß e« immer so geht!.. „Alexh, Euer Mann, ist er aufmerksam gege« Euch? Wie? Mißhandelt er Euch nicht?"... Sie erröthete. „Mßhandeln? So wa« kam noch nie vor!" klang ei stolz von ihren Lippen. „So liebt er Euch also herzlich?" Sie kicherte leise und küßte als einzige Antwort da« Kind innig auf die Stirn. „An Brot mangelt e« nie in der Hütte?" „Gott sei Dank, nein! Bis jetzt hat es uns daran no nie gefehlt. Eher an etwa« Anderem, aber Brot i immer da." „Verdient der Faßbinder viel?" „So ziemlich. Mein Mann verdient ebenfalls, auch der Vater. Grebt ei bei der Wirthschaft keine Arbeit mehr, so geht der Vater mit Han» im Flusse fischen und verkauft die Fische im Städtchen. Früher hat er allein gefischt, seit zwei Iahren nimmt er HanS mit..." „Den HanS nimmt er mtt?" wiederholte der Gast und verstummte. Vom Herde vernahm man trotz de« Gelärm» zuweilen ein Knacken. ES wurden Nüsse zerbissen und Sonnenblumen- körn« ausgehülst. Die Burschen zogen Birnen au» d« Tasche und boten sie den Schönen an. Diese wiesen die Leckerbisse« mit stolzen Geberden zurück, nahmen sie aber auf viele« Bitten hin schließlich an und Gleiche« mit Gleichem vergeltend, bewarfen sie ihre Ritter mit Nuß- schalen und Körnern. So oft eine Nuß in irgend ein Ge- ficht fuhr, oder eine Handvoll Körner über einen Pelz- kragen regnete, brauste hinter den Spinnrädern der Jubel loS. Die große Ulana, unter den Mädchen den To« an- gebend, rief plötzlich einem jungen Burschen, der, neben Hanulka stehend, sich mit seinem Schätzchen unterhielt, zu, er möge Räthsel aufgeben. Ein Jeder wußte wohl, daß Niemand so viele und so hübsche Räthsel kannte wie der stämmige Damian mit dem schwarzen, krausen Haar, de« dicken, rothen Wangen und den dunkeln feurigen Augen. „Ich soll Räthsel aufgeben? Meinetwegen!" Er beherrscht die Frage, wa« da« Proletariat wollen wird.... Gebet dasürlZeugniß ab, daß die Sache de« Volke« alle Vö ker verbündet, fie die einzige von allen: die Herrschaft theilt, der Kampf um die Befreiung verbrüdert.... Rehmet Theil an dem Wahlkampf in jener Form, in der allein e« möglich ist, bei heiligt Euch an der Sammlung, die wir hiermit für den Wahlfond der deutschen Sozialdemokratie eröffnen. Wir wissen, daß Streik« und Krankheit alle Kassen geschwächt haben. Nicht die Höhe der Summe ist auch da« Wichtige, sondern die That- fache de« Beitrages. Thue nun Jeder da« Seme! Oevgnrdeiter-Kewegung. Au« E f s e n a. d. R u h r, 18. Januar, meldet Da«»D. T.-B.": Der Verbandsvorstand der bergmännischen Interessen in Rheinland und Westfalen hat an den Verein für bergbauliche Interessen unter dem 19. Januar fünf Forderungen gestellt, die bi«»um 1. Februar angenommen fein müssen. Wie die»Rheim-Westf. Zeitung" bestätigt, find dieselben: 1. Lohnerhöhung von 50 Prozent. 2. Verminderung der Schichtdauer auf 8 Stunden inklusive Ein- und Ausfahrt. 3. Wezfall jeder Aufforderung zu Ueber- schichten. 4. Wegfall sämmtlicher Kohlenabzüge. 5. Zweimalige Lohnzahlung in jedem Monate. Die Antwort hierauf wird bi« zum 25. Januar erwart' t.— Dasselbe Blatt ver- öffentlicht die Forderungen der Belegschaft von Zeche»Schlägel und Eisen" mit ähnlichem Inhalt und Verlangen der Fest- stellung eine« Minimallohnes für Hauer nicht unter 5 M., für Schlepper nicht unter 3 M. und für Pferdetreiber nicht unter 2 M. 50 Pf.— Die nächste Folge dieser Nachricht war ein Krach in allen BergwerkSpapieren, deren Kurs die Jobber zu schmindelhafter Höhe emporgetrieben hatten. Die Kosten bezahlt die geldgierige Kleiniourgeoifie, deren Aufsaugung durch da« Großkapital durch derartige Ereignisse beschleunigt wird. KavtvUkandldale« auf der Kletterst«»»-. In Sachsen ist alles möglich. Aus dem Wahlkreise Zschopau wird berichtet, daß ein Zirkular die Mitglieder de« Turnverein« zu einer Besprechung der reichstreuen Wähler über die Vorbereitung der Reichstagswahlen einladet. Di« letzte Arbeit Medde's war die Ueberfetzung de« im Original franzöfisch adgefaßten Protokoll« de« In« ternationalen Arbeiterkongresses. Es war ihm eme Arbeit, der er sich mit einer Herzerftischenden Begeisterung widmete. Die Briese, die er m Bezug auf diese, lnder un- vollendet gebliebenen Arbeit— den letzten noch wenige Tage vor seinem Tode— schneb, find Denkmäler, die den Freunden de» edlen Verstorbenen nicht vorenthalten werden dürfen, und deren Veröffentlichung wir seinem Gedächnisse schuldig find. Von dem Kongreßprotokoll ist der letzte Tag— Sonnabend — und ein Theil des vorletzten Tag« noch nicht übersetzt. Hassent- lich gelingt»« aber doch, die Fertigstellung bald zu erwirken. Gi« Ktaatoauwalt au« der guten allen Schule— so schreibt man un« aus Sachsen— starb vor einigen Tagen in Plauen bei Dresden. Der ehemalige sächsische Oberstaats- anwal H o f m a n n von Leipzig, der unter anderem in dem Hochverraths prozeß gegen Bebel, Hipner und Liebknecht als Vertreter der Anklage funktwnirt hat. Der Verstorbene kannte nur ein Ziel: die Pflichterfüllung; Gehässigkeit lag ihm fern, und, obglerch er einer politischen Partei angehörte, so war er als Staatsanwalt doch absolut unparteiisch und maß den polllischen Gegner genau mit demselben Maßstab, wie den Parteigenossen. Schreiber dieses hat selber wiederholt amtlich mit Hofmann zu verkehren gehabt, und ist gewiß ein unverdächtiger Zeuge, wenn er einen Staatsanwalt lobt— da« aber kann er getrost sagen, obgleich er in dem amtlichen Verkehr manchmal ziemlich schlecht wegkam, so hat er es dem Verstorbenen, der einfach seme Pflicht that und überall, wo er Erleichterung schaffen konnte, mit liebenswürdiger Bereitwillig« keit entgegenkam, doch niemals nachgetragen; und auch kein anderer der Klienten oder Patienten Hofmann's hat ihn jemals geprellt. Da« Anklagen machte dem Verstorbenen keinen Spaß, die gerichtliche Verfolgung war ihm kein Sport, und m dem Angeklagten erblickte er stets den Menschen, der unter allen Um- ständen ein Anrecht auf menschliche Sympathie hatte. Ein anderer, meist vielgenannter sächfischer Beamter alter Schule ist fast gleichzeitig gestorben— der ehemalige Polizei- direttor von Leipzig, Dr. Rüder. Ein großdeutscher Demo- krat der<8.-r Zeit, weiland mit Robert Blum befreundet, verleugnete Rüder— als ihn eine eigenthümiiche Ironie de« Schicksals an die Spitze der Pollzei seiner Heimathstadt brachte, doch niemals ganz seine demokratische Gmndanschauung, und auch die Sozialdemokraten, obgleich in mancherlei Fehden mit ihm oerwickelt, hatten fich im ganzen nicht über ihn zu be- klagen. Als da« preußrsche Polizeisystem in Sachsen eingeführt wurde, wollte Rüder nicht mehr mitmachen und legte sein Amt nieder. Krotverttzeuevuu«. Au« Sachsen, 17. Januar, wird der»B. Z-g." geschneden: Mit großer Genuglhuung wußten kürzlich zahlreiche kartrllparteiliche Blätter zu berichten, daß in jüngster Zeit auch in Böhmen die Bcotpreise so eiheblich ge- stiegen seien, daß der Preisunterschied diesseits und jenseits der Grenze fich nicht mehr in der Weise fühlbar mache, wie früher. Jenen kartellparteilicken Blättem zufolge sollte in Böhmen der Preis für ein SeckSpfundbrot gegenwärtig 35 Kreuzer bettagen, richtete sich kerzengerade auf, stemmte die eine Hand in die Hüfte und stellte die Aufgabe. Die Spinnräder standen still und eine feierliche Stille lagerte sich über de« eben noch so übermüthigen Burschen. Sie riethen hin und her, die Mädchen schielen sich verlegen zu, die Burschen kauten an ihren Zigaretten, suchten sich den Anschein zu «eben, als liege ihnen gar nichts an den vorgelegten Pro- lemen und zuckten die Achseln. Der weise Damian sah sie Alle mit triumphirender Mene an und brachte sie dann auf die Spur!„Wahrhaftig," riefen zahlreiche Stimme« durcheinander,„es lag ja so nahe!" „Aber Damian, da« hättest Du früher sage« können, ich würde e« dann sicherlich errathe« haben," sagte Hanulla wie schmollend. „Fandet Ihr daS Räthsel hübsch? Nu», ich gebe ei« anderes." Er blies den Mund auf, hüstelte und sagte: „Ich kenn' einen Stall, Weiß sind die Lämmer all' Und nur ein Widder blöckt." Er kauerte, scheinbar um eine Nuß auszuheben, nieder und wisperte HanuSka in« Ohr: „Die Zung!" „Die Zunge!" rief das Mädchen laut, da« Stillschweigen unterbrechend. „Wahrhaftig! Ja, ja! Hört, Hört! Richtig!" summte eS durcheinander.„Was die Hanulka ein geriebene« Mädchen ist! Blitz! So jung und schon so gescheidt! Wenn ihn der Damian nur nicht geholfm hat? Wie, gestehe et ehrlich?" Roth geworden, wie ein Krebs, versteckte sich das Mäd- che« hinter ihr Spinnrad und blickte flehend zu Damian auf. „Ich habe ihr nicht« gesagt!"'erklarte dieser,„wer weiß e« etwa besser? Will Einer gar lügen?" Um weiteren Erörterungen den Faden abzuschneide«, schlug er vor, ei« neue« Räthsel aufzugeben. Ein spitz- bübische« Lächeln flog über sein rundes Gesicht. „Sehr klein bin ich, Doch auch de« Größten fass ich richtig Und jede Gegenwehr ist meisten« nichtig." während man früher nur 30 Kreuzer zu entrichte« die famose öst« gegenüber wird jetzt au« den Oberlaufitzrr Grenzd'Ws äußerst«ahm« meldet, daß der neuerliche Preisaufschlag sowohl dWLuicht alle» einl auch jenseits der Grenze zu verzeichnen gewesen ist. v de« Jahre« n �- jPrösverfowml brot 68 Pf, in GeorgSwalde in Böhmen aber nur � Idirc fleit % ÄÄ TuÄSÄ wie vor 14 Pf., eine Thatsache, die auch heute noch Grenzbewohnem Veranlassung giebt, ihren Bedarf IiWw' daß die Regien oo AuSschieitv schwarzgelben Grenzpfähle zu decken. Koch««, 19. Januar. Eine heute hierselbst Bergarbeiter- Versammlung beschloß, von der eines besonderen Bergarbeiter-Kandidaten für de« abzusehen. An de««eue« Gntmurf de»«eue«#| Kkrafgesetzlmch« findet fich eme Bestimmung. zahlungSgetchäste, wonach mit Gefängniß bi«»u ei««*/, und mit Geld bis zu 200 fl. bestraft wird:»Wer. Sußerung beweglicher Sachen gegen ratenweis« Bezahl» ■düg vorgeaa «mung:»B, «V* gegründ faßt, dos so er Taaesor! abgehaller ammlung äußerung beweglicher Sachen gegen ratenweis« Bezadm°»i Pari«, Leichtsinn, die Äerstandesschwäche oder Unerfahrenh«!"ivWte dem Fi werber« dadurch ausdeutet, daß er denselben zu Ansch°M Wsi der Ger beredet, welche den wirthschaftlichen Verhältnissen M«mit zu Heft, offenbar nicht entsprechen, oder er fich oder einem drittens»Mung einer leistungen gewähren oder versprechen läßt, welche den �diesen Gegenst der veräußerten Sache maßlos übersteigen."— In � gründung zu dieser Bestimmung wird auf die gemeinsWfs Folgen de« sogenannten Ratengeschäft« und zugleich dabei statifiadende Ausbeutung hingewiesen, indem an««/ wird:»Infolge der Unerfoh-enheit und de« Leichtsinn» Käufer und durch die uneigennützige Unredlichkeit der j käufer sei«ine verberbliche, leider immer mehr greifende wirthschaftliche Erscheinung hervorgerufen®ti M welche durch ftrafgesetzliche Bestimmungen zu bekämpf* österreichische Regierung für nothwendig erachtet. sollen jene Strafen nur eintreten, wenn die Fälle des Ratenhandel» ein ständige« Erwerbs Pari«, De .zum% .awliebehwk 3m weiten Recht lssaaer der demselben ein 1'"«, »aue oes sraienyanvei» ein uano,ges«rwerosin»--�. Parr«, Verkäufer« bilden. Ueber die Gemernschädlichkeit d««ss«"pulirten M Geschäfte besteht kein« Meinungsverschiedenheit." Ja%-Temps", gründung heißt es schließlich,»daß dieses gemeinfchädlichs s?'"oeh Re geschäft als sittlich verwerflich anzusehen ist. au« dem Umstände, daß der Handelnde volle Kenntau au« oem umpanoe, oa« oer z?anvelnve volle«enn»»»._ Das gel, der gemeinschädlichen Bedrückung hat, die er durch 1% MWeseu gi schüft anrichtet. Zur Begründung der Strafsanktion b'"* Gwriani« aber eine» Mehreren nicht." d deshalh! Da» Droletariat de»»zutelllgeuz". Ja? sieundsch böhmischm Arbeiterblatte lesen wir:.Glucklich find DiO? �»st'e getil welche etwas gelernt haben, denn ihrer harret«in LedA rVMWsch� Glanz und Herrlichkeit. Amen. Die Direktion der nw ly®,®chi Hypothekenbank hat zwei Diurnistenstellen auSgefchriebea- kann, woll« damit die Auslese ja eine recht große werden «m i ata der Direktion unaufgefordert den Gefallen erweisen«J auch in unserem Blatte bekannt geben, wie»wenig"*** Bewerbern verlangt wird und wie»viel" man 1 zahlen gewillt ist. Die Bewerber um dies« zwei Di* stellen(Diurnist----- Taglohnschreiber) müssen entweb*. Oberrealschule oder ein Obergymnastum absolvirt HoWJL der deutjchen wie böhmischen Sprache m Wort und � vollkommen mächtig fem, dagegen beziehen fie einen Lohn kann man bei diesen Proletanern der Feder nw,.,.... sagen, denn das würde sich nicht schicken— von täglich'u ohn Gulden. Ist da« nicht genug? Ein Hilfsarbeiter in dfL besten Wäscherei dürfte auch einen Gulden täglich. e 3R o bekunden die Herren damit nicht, daß fie die Arbeit«� n.S n.® n eme« absolvirten Oberreal, und Gymnafialschüler«, der JJ°,Ml und Landessprachen vollkommen mächtig ist, auf gleiche Stuft L aufo mit der Arbeit eines Taaelöhneis? Wo bleibt bei solche*� burd fchreibungen die sonst so gebräuchliche Redensart v»»�„J'�schaft h .'nnkem frieden find."— Sehr richtig. Erst wenn da« Proletanat" fich nicht mehr als besondere Klasse g« der großen Klasse der Proletarier fühlt, wird auch da« werden. 5 zu T, Bisa,, au Unter der geht schreibt sammlungsrecht. Am 31. Dezember vorigen Jähre« staltete der Arbeiter-Sängerbund in Kratzau in den 1 Hauslokalitäten eine Sylvesterfeier. Da« Program« unter anderen Nummern auch da« Gedicht:»Weihna� Stübchen" von Rieger, sowie eine JahreSschlußrede. der Arbeiter-Sängeround denkt und der Re' Hauptmann lenkt. Gedicht und Rede D ... die Wiener»Arbeiter-Ztg.":»Kapitel:- W A'Hb ;. Am 31. Dezember vorigen flahre«*5 t»,.,.' m Hauptmann renn. tsev,ct>t unv Rede waren",8t Warum? Da« wissen die Götter. Drei Tage vorher sist®,nW)t vesterfeier vor Hunderten von Menschen, hu, wie sch� was hätte da nicht alle« geschehen können? Und die Rede*', NUtzsii „Was mag das wieder sei«?" fragte er und l- breite Hand über den Mund. Nastula spreizte die ng oeu i-iuno. ocapuia iprerzre oie« gegen ihn aus:„Ach wa«, wie oft Hab' ich e« nicht t" tz,Aedenen gehott� lgä ist ia der- Floh!_...., � „Richtig!" bestätigte Damian,„die Alte Hat'S ssN-ck, � gebracht," und schlang heimlich den Ann um Haa*� 17. b. m?Anl Taille.«k' Der Fremde hatte inzwischen still gelauscht. f Mmbaron Lustigkeit der Szene wirkte ansteckend auf rhn. Er' fich zu freuen wie ei« Kind, so oft die Lösung eine« R& erfolgte. Endlich wendete er fich von Neuem zu seiner_______ barin. ä£*8*. „Warum schließt Ihr Euch nicht den Andern an? ist ja eine prächtige Zerstreuung," fragte er._ L der JäÄ ___________________________..... 5»*' „Was Hab ich davon? Es ist gut fürdie Jugend,' � K>d % 'M 8 widerte Helene. „Ihr sagtet vor einer Weile, e« gehe Euch gut warum denn seid Ihr so traurig? AlexyS ist doch nicht mit Euch, wie er alle hartherzig in der Familie, wie?"- l-tzt Er schaute der jungen Mutter forschend in die AuS, �chträaii� Ihr Blick schweifte voll schwärmerischer Gluth in die A��llep und kehrte dann zum Kind an ihrer Brust zurück. J S'�be on % SfÄ? «Nein, nein, Ihr irrt," gab fie zur Antwort.«*% on ist gut und sie alle sind gut, ,ch kann nur meine« Ntf� b,, g,;(® noch immer nicht verschmerzen." „Welchen Nikolaus?" „Mein Söhnchen...". Und nun erzählte sie klagende« Tone«, daß vor Jpebol •sS'l SlC'e' Jeder beweinte seinen Tod, sogar obwohl sonst strenge: dann aber finstere Groß verg wv.vvy». VWUU wvtv uimtn i&A lun � hä.t selbst dem eigenen Vater sei er au« dem Sinn gekorn*.- fliegen nur sie allein könnte den Schmerz um de« Verlorene« Marte g�f "''»"sier v, überwinden. (Fortsetzung folgt.) % «Ußerfi? säiEuku'ä� chs«, 70 orit bet solchtn Versammlungen gesetzwidrige Au«. beträgt vorgekommen ftnb.' Die norddöhmischen Genossen --MWNSSZ5S 8« bu-ä ;« gegründet werden) wa«„intbefonberS* nicht recht ob- », das sollte genauer angeführt werden, obwohl unter .�s��ung schon»ahbreiche Versammlungen bewilligt mm«T ,®utb«>- Natürlich, was hätte man m dieser -mmlung mcht alles beschließen können 1' 0\ ung m ä" !r&«K.'uÄ,l: .Pari«. 18. Frankreich. Januar. Der D ep u t ir t e ji..--»."'x.. �unuae.«er*)epuitrie Peytral ttiffi b«» SM«»zmmlst«r Rouvier seine Absicht mit, ihn be« »!«>. fruchte über eine fakultative Konverfion 4) pEt. «»nie»u brfr«n.n Rouvier antwortete,-— er müsse die Beant« seine Anficht über a m m e r. Vi Argen England hatte bei der Anwesenheit Zorilla'« .p?»ni« thten entschieden republikanischen Charakter und durch rktio« in" i �• K P»rt> «tadelt— D»»TempZ" väöffintlicht eine Note de« Blättern »u. als eine Bedrohung der portuaiefiichen er. find I h* rn$ ln Morbihan, wo ihr Kandidat S o u l i e am "schei, x ��men bekommen hat und die Entscheidung lie« n,..?" Monarchisten und dem Republikaner steht, ver- ftrigt« müh®a' doulangistische Komitee beschloß m sein» 'rgle,,«. �sinnmlung, da e« unt» kernen Umständen einen «i....... 51 las te zu Wählern einen rathen, einfach zurückanderen Kandidaten zu WUMMW lass? geVä �d �-Soleil- fi*«H nich da« � ,?°dlen it un«"J wenn ihre Fordaung ist, �oleil" beschäftigt fich mit da Kohlensrage ."«m... Frankreich sordere jährlich 20 Millionen Tonnen «che Deutschland 70 und England 165. Da jähr, a,n«itibni. fr Frankreichs an Kohle betrage 780 ko auf den Slonh �vfWO in Deutschland, 2100 in Belgren, 3700 to WWDUMZWZ 5L»i M- T.�'* 4 betrage 29-30 M.ll. Tonnen. Von den 9 bis 10 berger Our n s"rnen ernaefübri» Kohle kamen 1 Mill. auf Deutschland, auf Belg i e n. Im Kriegsfalle fiele aren die Rede ei< wie iva nicht mit der Masse dadurch seien fie für dienen, sondern Kohlen die LandeSvatheidigung '"«hon'Ji.'\ 19- Januar.'" Heute früh ist eine weitae ??"gen w, Essende Jäger von Tournai nach Charlaoi abae- r'noct T« demzufolge noch ke»neSweoS wie es zuerst hieß, V- SB'ckt Ursache dieser plötzlichen Vrrändnung der Lage t Korrespondenz der»Franks. Ztg.' au« Brüssel, l'Ni»nn.'' ttul: Die hiefigen Herren Zcchendirektoren gleichen chlenk»./9�.in Deutschland auf ein Haar. Die deutschen tmtf* tüf, bielten im Rheinischen Hofe zu Essen eine leg zp� fende Versammlung ab, nach welcher ein opu« eingenommen wurde. Abends verkündigte man « A SfB«« fn i;"ler Zusage zeichnete der Abg. Hammacher. an', Ut8fdSoft i"3 4 dies» Tage im Kafino zu Charlnoi zu. Al« Kelgle«. und(i um eines R» ier* .....„i bies« Zusage zeichnete d« Abg. Hammacher. Ganz . �Ssch»k r?-9 t4 dies» Tage im Kafino zu Charlnoi zu. Al« S schnei, i'"r die Durchführung d« gemachten Zugeständnisse Jugend/" � g'�der-—---- Ä'Ä" wenig Am wie Alles, wie in Essen— dort wurden die gemachten te. - AÄ: ie sollen bi? a2:/?f?««. Sine.Stunde Arbeit i die in die ick. >rt. __ IWW wenig»: Sie icht und dieSpätschicht jede nur um eine halbe ....... nur eine ___ I____.__ erden n heute Morgen mehr al« 6000 Arbeit« ' den Streif wied» be« ich zu- W> WTrien» sch°° 0ej5 ballen d dm M?.dtr»ttor Sabatia ick._ j S'ttnbt n»�"dtcht und die Spätschicht i-de nur um eme ya �tzGWW-M USerte eine ihr gute« Recht, die ihnen feierlich z ®BlRn, Couill?» Ä5e die fie auf denLechen Montigny, Tne u. a. nicht abatin auf, sein zur ehrlichen Er- Wen«»gieute fich nicht mehr so ruhig vnhalten, al« da« vorher d« Fall war. Aber wenn wir von Unruhen und Ausschreitungen hören werden, so werden wir wissen, wer daran die Hauptschuld trägt. Amerika. Rew-Aork, 19. Januar. Der Wortlaut de« Samoa- Bertrage« ist heute veröffentlicht worden. Dnselbe«klärt die Inselgruppe für neutral; die Angehörigen d« Signatarmächte sollen gleiche Rechte haben; ferner wird die Unabhängigkeit von Samoa anerkannl und festgestellt, daß keine der drn Ver- trag schließenden Mächte irgendwelche besondere Kontrole aus- zuüben bnechtigt fein soll. In dem Bertrage wird Malietoa al« König anerkannt und die Bildung eine« obersten Gerichtshofe« angeordnet, bestehend au« einem von den drei Mächten, od«, falls biefe fich nicht einigen, vom König von Schweden zu ernennen- den Oderricht«. D« V«trag regelt ferner die Befitzrechte de« Lmde«, beschränkt da« Recht der Eingeborenen, Land zu vnkaufen, trifft Anordnungen für die Untersuchung von Re° klamationen, sowie für die Registrirung gilliger Landestitel, bestimmt die Grenzen de« Stadtbe�icke« von Apia und regelt dessen Berwaltung, wonach d« Prafident des Kommunalralhes von dm drei BertragSmächtm zu ernmnen, und, falls darüb« ein Einvttständniß nicht zu«reichm wäre, von dm Königm von Schwedm, Holland, vom Kaiser von Brafilien od« von d« Schweiz«nannt w«dm soll. D« V«trag enthält schließlich eine Reihe von Einzelbestimmun�en über die Erhebung von Einfuhrzöllm bezw. Steuern, sowie über den Bnkauf von Ge- wehrm und Sperituosm. Vprsammlungen. Wie Arbeiter der Köwe'sche« Gemehrfabrik warm am Sonntag Vormittag noch einmal und zwar in der»Neum Welt' versammelt, um dm Bericht d« gewähltm Zwölfer- Kommission üb« die zweite Unterhandlung mit der Direktion entgegen zu nehmen und mdgiltig üb« den Streik zu ent- scheiden. Mit der Leitung d« Versammlung wurden die Herren Rosenow, Lorenz und Buckisch beauftragt. Herr Lorenz berichtete, daß diese B«handlungm mit den Herrm Direktionsmitgliedern Kühne und Jäger stattgefundm hätten; von d« Kommisfion seien diesmal nur drei Mitglieder, die Kolleam Riedel, B u ck i s ch und er selbst zugegm gewesm. Bezüglich d« lO stündigm Arbeitszeit habe Hnr Kühne erwidert, daß diese ja schon eingeführt sei. AI« ihm mtgegnet wurde, daß bi« 14 Stunden und länger zuweilm gearbeitet und daß die Arbeiter fich nicht weigern könntm, wenn ihnen ein solches Ansinnen gestellt w«de, versprach« Abhilfe, fügte ab« hinzu, daß die lleb«stundm schwerlich ganz vermieden w«dm könnten. Die Einfübrung em« Frühstuck«- pause solle erwogm werden, ab« die wöchentliche Lohnzahlung sei nicht durchzuführen, weil dann die Meister zu sehr mit den Lohnberechnungm in Anspruch gmommen wurden und d« Arbeit nicht die«forderliche Aufinerksamkeit zuwmdm könntm. Es solle ab« ein Borschuß wöchentlich denen gewährt werdm, die darum bitten. Auf dm Hinweis, daß doch in anderen, noch größeren Fabriken der Lohn wö chmtlich gezahlt w«de, antwortete Herr Kühne, da» sei hi« nicht durchzuführm. Die streikmdm Arbeit«, außer Rosenow, könnten fich wied« zur Arbeit melden. Ob fie auch bestimmt wieder angmommm wnden sollm, habe Hnr Kühne nicht gesagt.— Von den Herrm Riedel und Buckisch wurde dieser Bericht noch ergänzt. Hinfichtlich de« Wegfall« der hohen Strafgelder sollten die Ar- beit« fich auf da« Wohlwollen der Direktion verlassen, die Sache werde gnegelt werdm. Der Abzug für»Ausschuß' müsse beibehalten werden, andernfalls würden die Arbeit« zu wmig auf die Arbeiten achtm. Die Direktion habe fich lahrelang dm Kopf zerbrochm, um die Arbeit zu erhalten, man solle daher doch nicht mit so unbilligen Forderungen kommm.— Herr Rollfinke erklärte, daß man wohl dm Wünschm d« Arbeit« nachkommm könne; die Herren Aktionäre möchtm fich doch mit einer etvas geringeren Dividende begnügen. Herr Küehl bemerkte, daß ihm gesagt worden sei, es werde in vielen Sülm garnicht« für Ausschuß abgezogen. Die« fei freilich Thatsacke, ab« wo da« bisher noch nicht ge- schehm, w«de e« fich« später kommen. H«r S t o p s a ck bittet die sogen, qualifizirtm Arbeiter, fich zunächst zu äußern. Es habe keinen Zweck, wenn nur 500 zur Fabrik hinausgingen. Redner stellt dm Antrag, vorläufig nur Löwe'sche Arbeit« zum Wort zu lassen. Die Versammlung beschloß demgemäß. Herr P a u l ist der Meinung, daß fich kaum 10 pCl. dem Streik anfchließm würden; in der letzten Versammlung hätten die Kollegm fich gewissermaßen im schlaftrunkenen Zustande für den Streik«klärt. Er w«de fich d« Majorität fügen, sei ab« persönlich gegm dm Streik.— Herr Riedel fiadet e»«- klärlich, wenn die Kollegm mit ihrer Meinung in der Fabrik zurückhalten. Herr Treuher, spricht fich strikte gegen den Streik au«. Wmn dies« v«loren gehe, würden die Arbeit« großen Schaden haben. Warum schließen die Kollegm fich kein« Organisation an? Mit dem bloßm Hand- hebm sei e* nicht gethan.— Auch Herr Schmidt kann nicht für dm Streik bei d« erwähnten Sachlage stimmm, während Herr S chust d« Anficht bleibt, daß man nicht mehr zuruckweichm dürfe. He«Kuthming will streiken, wenn alle damit einvnstanden find. Herr Hitzler«klärte, daß er durchaus nicht seine Meinung dm Kollegen ausdrängm wolle; « habe die Arbeit niedergelegt, weil er fich keine Ungerechtig- feiten gefallen lassm wollte. Sache d« Kollegen sei, reiflich dm Erfolg zu erwägen und dann aus frei« Ueberzmgung zu stimmm.— E» sprechm nun noch die Herren: Nünnicke, Bollmann, Selchow, Gebell und Wegner. Lrtz- ter« wie« auf die fehlende Solidarität d« Kollegm bin. wa« dm Streik, d« vollständig gttechtfertigt sei, von vornherein zu einem verlorenen machen würde. Die Kollegen hätten längst Mann für Mann dem Metallarbeiterverein beitreten sollm.— Ein Antrag, nunmehr auch die Meinungen d« Berlin« Arbeit« au« anderen Fabriken zu hören, wurde angmommm und Herm A p e l t al««stem Redn« das Wort ntheilt. Derselbe kennzeichnete e» al« eine traurige Thatsache, daß nur ein Bruch- theil d« Arbeit« dies« so viel gerühmten»Mustttsabrif fich em« Organisation angeschlossen habe. Bei den organifirtm Arbeitem laufen fortwährend Klagen gerade üb« die Zustande in dies« Fabrik ein. Die ganze Sache hätte fich im Metall- arbeiterverein ohne viel Aufheden« weit bess« diskutirm lassm und die Direktion würde kaum gewagt haben, im Widerstand zu beharren, wmn die Löwe'jchen Arbeiter als Bweinimitglieder die Sache anhänaig gemacht hattm. Ab« nun zeigen fich die Sünden der Nichtorganifatlon und d« Streik würde angeficht« d« thatsächlichen Verhältnisse nur die gesammte Arbeiterschaft schädigen.— He« Zubeil sprach fich in gleichem Sinne au«. E« wäre besser gewesen, vor dm Beschlüssm«st die Meinung d« anderen Arbeit« emmholen, ohne deren Solidarität em Erfolg nicht möglich sei. Er müsse mtschiedm vor Eintritt in dm Streik warnen, weil ff» ergeben habe, daß die Arbeit« d« Fabrik selbst sehr getheilter Meinung ffnd. Man dürfe nicht v«gessen, daß wir vor einem Tage, dem 20. Februar stehen, welcher voraussichtlich die Forderungen d« Arbeit« ihr« V«wirklichung näh« rucken wird. Ei« verlormer Streik würde schwere Nachtheile bringen. — Herr Schräder wandte fich gleichfall« gegm den Streik, d« angeficht« der Uneinigkeit unt« dm Löwe- schm Arbeit«« nicht rathsam erscheine.— Schönemann forderte zum Anschluß an die bestehenden Organisationen auf.— Aus Antrag de« Herm Zubeil wurde be- schlossm, daß die anwesmdm Gäste fich vor d« Abstimmung au« dem Saal mtfemm sollten. HUtnach trat eine Pause von 5 Minuten ein. Nach Ablauf dies« Zeit erfolgte die Ab- ftrnnnung, die»um Ergebniß hatte, daß d« Streik mit überwiegend« Mehrheit abgelehnt wurde. Dagegm wurde einstimmig eine Resolution angmommm, welche«klärt, daß der Streik durchaus g«echtf«tigt wäre, ab« zur Zeit wegm ungmügend« Organisation der beiheiligten Arbeit« nicht fieg- reich durchzuführm sei. Fem« wurde beschlossen, für dre infolge des Ausstandes Gemaßregeltm Sammlungm zu v«- anstalten und dieselben ausreichend zu unt«stützm. Der All gemeine MetaUarbeiterverei» Kerlin» med zlmgegeno hielt am 12. Januar eine gut besuchte Gm«al- vecfaminlung in Jordan'« Salon, Neue Grünftraße28, ab mit folgend« Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht de« Kaffirer« und Bericht o« Revisoren. 2. Rechenschaftsbericht be* Vorstandes und d« Kommiffionm. 3. Ergänzungswahl de« Vor- stände« und d« Revisoren. 4. Antrag Litfin auf Einrichtung eine« ständigm Arbeitsnachweise-Bureaus und ein« monatlich im Zmtrum d« Stadt stattfindmdm beschließenden Mitgliederversammlung. 5. Verlegung der Wahlperioden d«Kominisfio- nm. 6. Enogiltige Beschlußfassung üb« die Geschäftsordnung de« Verein». 7) Antrag Schräder aus d« letzten Generalversammlung. D« Kasfir« Kall. Klein«stattet den Kassmbericht für die letzten 4 Monate. Bestand am 31. August 116,06 M. Einnahme bi« ultimo Dezember 1740,66 M. Ausgabe 1695,92 M. Mithin bleibt ein Bestand am 31. Dezemb« von 44,84 M. Kollege Bredow als Revisor bestätigt die Richtigkeit der Büch» und Belege, und wird auf Antrag desselben dem Kasfir« einstimmig Decharge«theilt. Zum 2. Punkt resumirt Kollege Hartmann die Thätigkeit de« Vorstände» im v«flossmm letzten halben Jahre. Während dies« Zeit fanden 28 Verstandsfitzungen und 24 Versammlungen statt und hatte d« Verein einen Zuwachs von 1700 Mitgliedern zu verzeichnen, so daß die Zahl««selben jetzt auf 4000 gestiegen sei. Trotz d« kmzm Zeit des Blstehm« de« Verein«— seit dem 17. De- z«mb« 1888— habe derselbe sehr«frmliche Resultate aufzu- wesen. So habe dies« unter and«em allein an Reismnt«- stützung an 93 Kolleam 98 M. und für gemaßregelte und streifende hiesige und auswärtige Gmossm in Summa 3200 M. zahlen können. Durch den Arbeitsnachweis Jaden vom Juli bis Deznnber 138 Arbeit«halten. sie Bibliothek ist jetzt dmch Leihung von Büchern im Wathe von 300 M. feiten« verschiedener Kollegm soweit gediehen, daß in nächster Zeit, außer der Bibliothek im Süden, eine solche im Nordm«öffnet w«dm kann. Koll. Bau« ford«t die Kollegm, welche noch im Befitze von Büchern find, auf, diese dem Verein zu leihm, um so die Bibliothek imm« reichhaltig« aestaltm zu können. Nach dem Berichte d« Recht- schutzkommisfion hatte dieselbe 43 Rechtssachm zu«ledigm, von welchm 7 vnloren gegangen find und 3 zur Zeit noch schwebm. Hi«bei macht Kollege Klein auf verschiedene Fehler seitens der rechssuchmden Kollegen aufmerksam, durch welche e« oft unmöglich ist klagbar vorzugehen. So müsse bei ein« plötzlichm Entlassung, wenn nicht durch Rever« die Kündigung ausgeschlossen ist, d« Betreffmde sofort dem Arbeitgeb««- klären, daß« Kündigung beanspruche, weil sonst vom Rieht« angenommen wird, daß der Ardeiter mit der Entlassung ein- »«standen war. Fem« möchtm die Kollegm fich gleich am «stm Tage an die Kommisfion wenden; denn die Fristen feien oft kurz bemessen und dann auch von dem Ausfall d« Klage, gleichviel ob gewonnen od« vttlorm, d« Kommission umgehend Nachricht zukommen lassm. Die Fach- kommisfion führt in ihrem Bericht Klage üb« mangelhafte Au«- füllung d« Fragebogen seitens der Kollegm. So wnde die «ste Frage:»Ist beschäftigt al«(männlich, weiblich)', wo doch da« Gewerbe als Schlosser, Gürtler zc. angegeben werden soll, in vielen Fällen mit männlich beantwortet. Die Vnsammlung beschließt, eine Belehrung üb« dm Fragebogen in dm Arbeiterblättern zu vnöffentlichen. Hinauf erfolgt Wahl d« au«- scheidmdm Vorstandsmitglieder und d« Revisoren und w«- den p« Akklamation folgende Kollegen neu resp. wiedergewählt: Paul Litfin, Reichmbergerstraße 23 zum«stm stellver- tretenden Vorsitzenden, Gustav Wolf, Reinickendorfer- straße Nr. 14- zum zweiten Kasfir«, Wilhelm Groß, Reichenbergerstr. 166 und Hermann Bayer, Mantmffelstr. 94», »u Protokollführern, sowie zu Revisoren die Kollegm Wobig, Bredow und Max Fahrmwald. Der Antrag auf Einrichtung eine« ständigm ArbeitSnachweisebüreau«, welche«»durch einen vom Vnein besoldeten Beamten verwaltet und dm ganzen Tag üb« aeöffnetZ ist, rief, nachdem Kollege Litfin dmselvm eingehmd begründet, eine lebhafte Debatte hnvor, m welch« da« Für und Wid« durch die verschiedenm Redn««örtert wurde. Die Versammlung beschloß mit allen gegen 20 St. einen ständigm Arbeitsnachweis einzurichten, doch die hieraus resultirmdm Statutenänderungen dem Vorstand zu überlassen, welch« dieselben einer in nächst« Zeit einzuberufenden auß«ordmtlichm Gmeralvttsammlung zur Beschlußfassung zu unterbreiten hat. Fem« wird einstimmig beschlossen, auß« dm statutmaemäß alle 3 Monat stattfindenden Generalversammlungen in jedem Monat, möglichst de« Sonntag«, im Zentrum Berlin« eine b-schließmde Mitglieder- Versammlung abzuhalten; doch soll in dm Monaten, wo eine Gm««!- vnsammlung stattfindet, die beschließende Vasammlung ausfallen, sämmtliche anderen Vereinzversammlungen ab« als Agitationsversammlungen zu betrachten. D« Antrag de« Vor- stände«, die KommisfionSwahlen auf April und Oktov« zu v«- legen und infolge dessen da« Mandat derselben bis dahin zu verläng«», findet mit dem Amendement de« Kollegm Kurga«, heute noch die Wahl dn ArbeitSnachweiskommisfion vorzunehmm, da zu viele Kräfte fehlen, ebenfalls Annahme. Maßgebend für Stellung dieses Antrag« war da« Bestreben, die im Januar und Juli tagenden General-Versammlungen, welche stet« sehr große TageSordnungm zu de- wälligen haben, zu entlasten. In bim Arbeitsnachweis wurden die Kollegm Puls, Preßt«, Meißner, Korsch, Neumann, Röd« und Otto Schul» gewählt. Die Geschäftsordnung für dm V»ein wird nach Äenderung de«§ 5, welch« eine präzis«« Fassung«hält, unverändert mdgiltig gmebmigt. D« Antrag de« Kollegen Schräder, dem Vorstand Voll- macht dahin gehend zu ertheilm, daß derselbe Dmck- fachen nicht«st d« Gmttalvnsammlung zur Genehmigung unlerbreitm brauche, svnd«n dieselben einfach in Rechnung stellt, wird unter Akzeptirung der Gründe de« Kollegen Hart- mann, welcher al« Vorstandsmitglied dagegm spricht, abgelehnt. Da« gleiche Schicksal«leidet em weit«« Antrag desselben Kollegm, die Statuten in d« Weise zu ändern, daß e« im Z 7 Abs. 5 anstatt 50 M. 100 M. heißen soll- Mttgltodev- Versammlung de« Verein» ntr Keg» lnng der gen» erdlichen Verhältnisse der Töpfer B«lin« und Umgegend, abgehalten am 16. Januar in Lehman«'« Salon, Schwedterstr. 24. Da im 1. Punkt der Tagesordnung, Verein« angelegenheitm, fich keine Kollegm zum Wort meldeten, wurde von dem Herm Vorfitzendm ein Artikel vorgelesen au* Nr. 1 des»Wanderburschen' üb« Entwürfe d« Innung«- Herbergen; ein ander« Artikel wurde noch vorgelesen au« Nr. 10 de«»Berliner Volksblatt', wie sich die Jnnuugm aeberdm als die größten Arbeiterftmnde. Ein Antrag Grei« besagte, daß die Nlchtmitalied« für die vom V«ein h«au«. gegedmm statistischen Bücher 10 Pf. zahlen sollm. Der An- trag wurde abgelehnt; e« werdm also an alle Kollegen die Buch« unmtgeilllch v«abfolgt. Zum 2. Punkt hielt der H«r Ref«mt Stabemak an Sielle de« H«m Zubeil einen«ortrag üb« die Entstehung der dmtschm Gewerkschaftm. An d« DiSkusfion bethnl, gtm sich die Herren Münzerpost, Thieme und Koppm voll und«an» im Sinne des Referenten. Herr Grei« führte noch an, daß für den nächsten Winter die Koaks körbe auf dm Bauten abgeschafft werden sollm, an deren Stelle «serne Oefen eingeführt«erden, da d« Koaksdunst so viel »rankhntm hervorrufe.- Hierauf Schluß d« V«sammlung. GW« lehr gut besuchte M«, sammwug hielt die FUiale I Moabit de« Verein« der Nähmaschine»» und Hand» arbeiterinnen Berlin« und Umqegend trotz sehr später Bekannt- machung im Viktoria-Salon, Perleberaerstr. 13, ab, welcher bi« auf den letzten Platz gefüllt war. Auf der Tagesordnung stand 1. Vortrag de« Herrn Heindorf: Vom Feudalismus und der j< tziaen Gewerkschaftsbewegung. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Diskussion. 4. Verschiedene«. Die Bevollmächtigt«, Frau Nauen, ei öffnete um S Uhr die Versammlung. Da der Referent di« dahin noch nicht erschienen war, so ging man von dem ersten Punkt zum zweiten Punkt der Tagesordnung über,»Auf- nähme neuer Mitglieder", wo eine Pause von 15 Minuten stattfinden sollte, wogegen der überwachende Beamte protestirte, da sonst d» Zeit abgelaufen sei und er die Versammlung nicht wieder eröffnen lassen könnte. Infolge dessen griff Frau Gubela ein und lieh, wenn kein Widerspruch erfolgt, 10 Minuten Pause stattfinden, um so die Versammlung nicht wieder resultatlos verlaufen zu lassen. Nach Ablauf dieser Frist sollten nochmals 15 Minuten eintreten, da der Referent bi« dahin vielleicht erschienen sei. Auch dagegen wurde von Seiten de« Beamten protestirt. Die Versammlung mutzte infolge dessen zum letzten Punkt,»Ver- schieden««" greifen. Da der Referent immer noch nicht er- schienen war, so ergriff nun Herr Müller zuerst da« Wort. Er wolle darauf aufmerksam machen, datz gerade die Frauen e« fem mützten, welche fich zusammenschaaren mützten, um so gegen die Ausbeutung de« Kapital« Front zu machen. Die Arbeite- rwnen dürfen täglich 13—14 Stunden in ihren ungesunden Arbeittftuben nicht mehr arbeiten, wenn sie nicht vollständig zu Grunde gehen wollen. Er beantrage d»shalb eine Lohnkommisfion bestehend au« 10 Personen, von Männern und Frauen zu wählen, welche die nöthigen Schritte dazu thun sollten, um die Löhne verschiedener Branchen zu ermitteln, um bei eventuellen Lohnforderungen Stellung nehmen zu können. Frau Gubela machte daraus aufmerksam, datz eine gemischte Kommission, de- stehend au« Heiren und Damen, hier nicht gewählt werden dürfe, da der Verein nur au« Arbeiterinnen besteht. Ferner machte Herr Ferkel darauf aufmerksam, batz diese Versammlung nur eine Filialenversammlung wäre und nur die Gmeralversamm- lung dazu da wäre, um derartige Beschlüsse zu fassen. Infolge dessen zog der Antragsteller seinen Antrag zurück.— Nunmehr ging Frau Gubela mit den in dem Schneidergewerbe beschäf- tigten Arbeitern beider Vereinigungen in« Gericht und forderte ganz entschieden, wenn etwa« für die Aibeitermnen geschaffen werden sollte, hier unbedingt Ruhe herrschen müsse, denn so lange die Gesckäfttinhaber sehen würden, datz die Arbeiter unter fich selbst so uneinig sind, würde es ihnen doch nie ein- fallen auch nur da« geringste für die Arbeiterinnen zu bewilligen. Anknüpfend hieran bemerkte Frau Gubela noch, wenn hier aenügende Aufklärung unter den Massen verbreitet werden sollte, da wäre den Arbeitern die beste Gelegenheit geboten, dafür Sorge zu tragen, datz am 20. Februar Vertreter in den Reich«tag gewählt würden, die dafür sorgten, datz den Frauen die Möglichkeit gegeben würde, fich auch am politischen Leben mehr betheiligen zu dürfen. Da nichts weiter vorlag, so machte Frau Gubela noch bekannt, datz am 22. Januar in»Südost", Waldemarstr. 75, eine grotze Versammlung de« Verein« der Nähmaschinen- und Handarbeiterinnen stattfindet mit einer wichtigen Tagesordnung, wozu dringend eingeladen wird. Ferner, datz am 29. Januar eine Generalversammlung in Schiffer'« Salon, Jnselstr. 10, stattfindet und am I. Februar em gemüthliches Beisammensein, zu welchem um recht reiche Betheiligung gebeten wurde. Eingeschrieben wurden 15 Mitglieder, und so wurde dann um 11 Uhr die sehr gut besuchte Versammlung geschlossen. Potodam. 16. Januar. Wie in anderen Orten, so wmde auch hier eine Lokalkommisfion gewählt, um für die Sache der Arbeiter im entsprechenden Smne zu wirken. Anfang« hatte dieselbe da« Glück auf ihrer Seite, denn es erklärten drei Inhaber grötzerer Säle, dieselben zu allen Versammlungen herzu- geben, und zwar»Henlschel's Hosjäger",»Heinerici's Salon" und Hellwig's»Mühlenberg-Grotte". Eme Volksversammlung sollte nun bei Herrn Hentschel stattfinden, in welcher unser Kandidat Maurer Julius Wernau seine Kandidatenrede hatten sollte: doch zog Herr Hentschel ebenso schriftlich seine Zulage zurück, wie er sie kurz zuvor gegeben hatte; Herr Hellwig, Inhaber der»Mühlenberg-Grotte", folgte nach, mit der Motivirung,»Die Sozialdemokraten in Potsdam wären doch nur ein kleines Häuflein und ohnehin würden die Innungen dafür sorgen, datz die Arbeiter au« Pottdam mützten, welche sich an freien Vereinen betheiligten". Von ter Kommijfion aufmerksam gemacht, datz dies wohl nur ein frommer Wunsch sei, erklärte er, datz die Kommission noch auf ein« Anklage wegen Er- Pressung aefatzt sein könnte, da dieselbe fich die Veriprechen »er Wirthe hätte schnstlich geben lassen. Welchen Werth die Schriftstücke von diesen Herren haben, werden die Leser hieran« ersehen, und ob die Berliner Arbeiter die»Mühlenberg-Grotte" im Sommer werden soviel besuchen wie sonst, werden wir ab- warten. Die beabsichtigte Veisammlung fand nun beiHemerici statt. Herr Wernau legte in einem klaren und leicht verständ- lichen Vortrage die Bedeutung der kommenden ReichitagSwahl dar und wurde hierauf Herr Wernau zum Kandidaten der Arbeiter für den Wahlkreis PotSdem Osthavelland proklamirt. Nach der Diskussion wurde sofort ein Wahikomitee gewählt. E« sollte nun am 20. d. M. eine öffentliche Wählerversammlung in dem- selben Lokale stattfinden, aber jetzt zog auch Herr Heinerici seine Zusage zurück unter dem Hinweis, es verkehren lehr viel »hohe Beamte" bei ihm und würden dieselben deShalh sein Lokal meiden, ferner, weil die freifinnigen»Potsdamer Nach- richten" die Notiz brachten,»e« finden nur noch bei Heinerici sozialdemokratssche Versammlungen statt." Unter dieser versteckten Denunziation zog Heineriri es vor, uns seinen Saal zu verweigern. Und dabei krähen diese Herren Freifinnigen alle Tage, die Landräthe sollten den Winhen auf dem Lande befehlen,»atz sie ihre Säle den Freisinnigen zu Versammlungen hergeben. Also Freiheit für UnS, nur für keinen Anderen. So bezeichnete dieser Tage in einer Äersamm- lung de« Bürgeiverein«, Herr Dr. Schneider, den Ausspruch von Schultze-Delitzsch:»Entfesseln Sie die Bestie nichr" ,1'" Schultze-Delitzsch:»Entfesseln Sie die Bestie nichr" für eme sozialdemokratische Lüge. Es agitirt sich ja so schön; die Konservativen und Freifinnigen in ihren Versammlungen bezeichnen die Bestrebungen der Sozialdemokratie al« Blödsinn und doch fürchten sie Alle diesen Blödsinn. Sollten wir keinen Saal zu Versammlungen mehr bekommen, so werden mir den Gegnern zeigen, datz die Sozialdemokratte doch am Platze ist. Alle Arbeiter aus dem ofthavelländsschen Wahlkreise, welche fich am Tage der Wahl dem Wahlkomitee »ur Hilfeleistung zur Verfügung stellen wollen, werden ersucht, fich zu melden resp. ihre Adressen bei A. Krause, Potsdam, Zimmerstr. 1, Hof rechts 1 Tr. abzugeben. Driefkssten. «et tnfttten Htten wir die ÄbcRnrnimte-Dulttuns btijoflie«- Nntwort wird nicht crchellt. A. S. 50. Rur eine im Jahre 1889»»»!,1 dezogene Armenunterstützung macht R».. gegen die Heirath vorzubringenden Gründe ßichhouM F, «ifriger J»(tr. Es giebt keine Gesetzes vorfchnst, � der Mann erst nach Ablauf einer bestimmten Znt W] Tode der Frau wieder heirathen darf._ 999. I. Die Erben find an den vom ßrbktt, schlössen«« Miethskontrakt gebunden, können denselben � halbjährlicher Frist bis zum Schluh des Sterbequatt� digen, auch wenn längere Miethe verabredet war. einen passenden Aftermiether stellen, d. h. einm solch*»' B welchen der Wirth aerechtferttgte Einwendungen nicht kann, so mutz der Wirth sich hierauf einlassen, wibm. die Erben an den Kontrakt nicht gebunden bleiben,"vi ungetanste Ausländer können, wenn sie oder die ihren Wohnfitz haben, beim hiesigen Standesbeamten"*) schlietzen. Sie bedürfen dazu einer GebmlSuikun� Nähere erfahren Sie bei dem betnffenden StandetbM> W. K. Gericht, präg«. Wenn der VerungluA einziae Ernährer semer Mutter war, so hat diese eine Unfallrente von 20 p Ct. de« Arbeitsverdienste« und zwar von der Zeit des Todes an. Anttäge und � sind an das Polizeipräsidium zu richten.. M. P. Kendsbnrg. 1. Em Wahikomitee der herrschenden GertchtspraxiS als ein politischer gesehen werden, sofern dasselbe Versammlungen Deshalb rathen wir, dasselbe polizeilich anzuMtW� 2. Personen, welchen die Dluckschriftenverbreitung au!? de« Sozialistengesetze« untersagt ist, dürfen auch wahr*» Wahlzeit Fluablätter oder Stimmzettel nicht v-rbreite«-- Prostt Nensahr. Wir können Ihnen zur Anm? der Klage nicht rathen. Sie haben cinen Werkführer da- beleidigt und würben daher vom Gericht als mit R" lassen anqefeben werden. K. F. 1000, Wenn ein Schuldschein über 150 M. nicht gestempelt ist, so ist zwar der Aussteller Hader straffällig, der Schuldschein ist aber trotzdem«'5 Die Stempelstraft würde in Ihrem Falle etwa 4M. betragen. a A. N Friedrich, berg. Der Wirth ist formell i» w Recht. Da der Brn f nicht nchttg an ihn addressirt was' u er dessen Annahme verweigern. Ihre Kündigung 0» al« nicht«rfolat: M. Mittstoch. Zur mündlichen Beantwortung Fragen sin» wrr bereit.* Kr. 17 fttnfe Theater. Dienstag, den 21. Januar. Gpertthrm,. Orpheus und Eurydike. Achanftrietha«». Die Weisheit Salomo's. Srsstng-Nfieater. Die Ehr«. Deutsche« Theater. Zwischen den Schlachten. Der Tartüff. Kerliner Theater. Der Veilchenfresser. Friedrich- Wilhelmstädtisch«« Theater. Der arme Jonathan. Jtzallner-Theater. Ultimo. 870 Der Vorst»! Große öffentl. WählerversammlB! des 6. Bllliltr Reilhstligsilllililkkeists am Mittwoch, de« 22. Jannar ds. Js, Abends 8 W' im Deutschen Volks-Theater, Schönhauser Allee« 860 TageS-Ordnung Die bevorstehenden ReichstaoSwahlen. Referent ReichStagSabgeordnetec V. Liebk"1 Zur Deckung der Unkosten Enttee nach Belieben. Der EinberufeL KohtAbak . Boldsohmidt, ###«##*»#*# am hiesigen Platze bekanntlich BrSaste Ausmahl {165? HmtafM stche» kssmwsb» Ssksk». Streng reell« Bedienung, billigste Preise! Eämmtliche im Handel befindlichen Roh- Tabake sind am Lager. A. Boldsohmidt, BjnMsflrlvS*«• am Hockeschen Markt. Große öffmtliike Mäkler- Versammle für Rixdorf und Umgeg. am Dienstag, den 21. Januar 1890, Abends 81|2 Uhk im Lokale des Herrn Klaue, Herrmannftr. 18. Tages-Ordnung 1. Die Aufgaben de« nächsten Reichstage« und die bevorstehenden Wahlen. Fritz Krüger. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Wähler«, in dieser Versammlung zu erschemen. 863 Da« Wahikomite Ä-rantworttiche» Redakteur:«nrt Faulte ttr»erlin. Druck und»erlag von Ms» Sftblsg i« Berlin SW., Beuthktratz« 2. St«»»N etn» Fe S! e»«"Ja iaj tflt MM Skbl-5- ibenoW z-Ä ;u Beilage zum Berliner BalNlall. Nr. 17. Dirnstag, de« 91. Zannar 1890. 7. Jahrg. Povlamcnfültcfirfite. Drntschr» v»ich»t»g. 47. Sitzung»o» 20. Januar, 12 Uhr. Rw Tisch« bei Bundetracht: von Botticher, »»» Maitzahn, von Stephan. Rai der TageZorbnung steht zunächst die zwnte Bnathung �«8., betieffend die P oft d amp s schiff. Verbindung mit Ostafrika. Darnach wrrd der Reich«- s«i>il«r ermächtigt, für die Einrichtung und Erhaltung einer solchen D�mvsick>iffv?rbiriduns eine Bei�.ülse btS zum Hochstbc- '«ge»on 900000 TO. für zehn Jahre»u bewilligen. . Die Äommifsion(Referent Abg. Graf B e b r) hat. die nten«"j tfum mm er »««J lunwW?, :a aut? j—riage unverändert genehmigt und nur bei den Grundzuaen r*»rii den detreff-rden Unternehmern abzuschließenden Ver« rraz«« eini?« Zusätze zu mrchen vorgeschlagen. � »i.n. Nietz. Hamburg(Soz) w»ik darauf hin, daß die So» Paldnnokralen dereit waren, für die früher bewilligten Dampser- ii» fhimttte«« Ä«# Tt/rFi*«» RA fAllffcltd) CUt' ____. ent< kolonialen Wollen' k �ln'nun- Sie haben ,u stimmen,.......... Nenn k» m Eamoa und Korea angehängt wurden. dat. n,�? Norddeutsche Li'cyb dabei keine Geschäfte gemacht tei»,»Vulkan-', welcher die Schiffe baut, dabei auch «K Grfibäste gemocht hat, so grht da« un« gar nicht« »eiiti l? v.waren die Sachen viellricht billiger geworden, dw gintt nach Hamburg verlegt hätte. Die jetzt der»ni!'s1!"®'n'e dient gar nicht dem Verkehr, sond-rn nur iz �!°"°'polit.k in Ostaftika. Die ganze Kolonie O takrika EgJTj*»>-} werth. wie die Knochen eine« pommersch en ««rade� � Rustika hrt schon viele Opfer gefordert; nicht ß.,-.Radiere, aber andere Mäoner find zu Grunde gc- �. und fie stehen den Grenadieren vollständig gleich an b,'.glaube, daß die Vorlage angenommen wird, und "«tafSt'A Regierung bitten, auf ewige Punkte ihre r»,n A�sUreit zu richten. Ei muß verhindert werden, daß k, oder Reger auf den Sch'ffen verwendet. >h»e, xxuerzahler haben ew Interesse daran, daß tit iL?1** fremden Arbeiter kewe Konkurrenz machen. «ichw Führung der N.ger und Kuli« al« Kohlen» b-g» Hn„r auf den Schiffen der Wöcmann. Lmie hat Ü�rbllai' s'�ß die Löhne der weißen Arbeiter ähnlicher Art »ie d»rabqefetzt wurden. Ist die Regierung geneiat. w Uchg, � lrakte Beftimmunaen au'''*'" M»«, bfi fl?t Jnmttn®encnQU�un hm«, welche den Unter. tn qnfri,*nno&®e von Negern und Kuli» verbieten? E« °Ulnt.«em Jn-eeesse. daß solche Zustände abgeschafft ortunli Birten' Jniecesse. daß solche _»A"1' lebet Menschlichkeit spotten. �»aatn»! �(Elsässerj: Wir empfehlen die Vorlage zur Protzt,*>« Reicheregierung hat mit ihrer Politik sehr Ich,. �»'80 gehabt. Die H ird'lsstalistik der letzitn zehn ßwch daß fich die Wirthfchast.'politik bewährt, der Wohl« t»■ bat. E« steht fest, daß seit der Zollreform der «r- chB5?,.e,ne halb« Milliarde gestiegen ist; rbenso hat fich s. stehooen.-~* VJ gl iiriT-r_,'—----- Ö* 1 t— S'ftft Str.rj� e". Der Zweck einer richtigen Wirlhichost«. t A�??baupt ist, dem Volk lohnende Arbeit zu verschaffen. 5«*.r„,»orhanden, muß die Auswanderung abnehme«. !»'&(„ u„h*u schaffen, muß fich die Judustrie ent- ' ebenl» �"dhalb der Absatz vermehrt werden. Die« 2*, w'». d» Zollpolitik au» die Kolonial« Mch««»y v Q � fl'�t nur neue Absatzgebiete schaffen. b« Machtstellung de« R-ich« zum Ausdruck 1'Atn.«n S'otlifatum deförden y t ur>t. ♦»—wtzi%«%>».»v————- wollen wir sie bew lligen. II»-' bi�Q.°rr �»chweuung oe»-N'IUI» t??' l � befördern, den Sklavenhandel befei. !?sch«%i,«nas�'»sofdert da« große Ausgaben, aber wo Ä steht®?f � gerechtfertigt find, wollen wir sie bewilligen. Awn der os• w Standvunkt Ludwig« XIV., der einmal sagte: ?»der bie TO'i,.".""1 Tsaler sparen kann, so ist e« gut, wo �«wersch/i-s�brt de« Lande« gilt, soll man Millionen '---- an-—•».-»Kn Kr die Vorlage V --»nen../»"»e«. Wir werden also kür die Vorlag« «,'"ttfoD.) b'ß bte ßCT��(Pf:.): Dem Vorredner gebe ich darin Recht, . Er i». i°?po!il'k mit der SubventwnSpolitik verwandt löstf&tn(&r ,ari'ch, wenn der Abg. Grad, der unter den fron« 34(1 tz��biotnern groß geworden ist, dies« Borlage mit b«r tz�rutzt. Aber gerade die Erfahrungen Frankreich« mit b»e«»,».?�'a''�polilik, mit Schifffahi tsprämien und Dampfer- "che«,«u war«»» un«, auf diesem Wege allzu weit vorzu- fchöuno K.!'I�iöstsche Rheder ei hat durch ewe zu weite AuS- |4«be b,f°" Subvention einen lehr starken Stich in« Unge- bone Diese prinzipielle Fragt heute zu erörtern, »ie!K»h�7, wenig Zweck. Dl« Ueberweisung der Vorlage an bse sch»�.«®w')fion war lediglich em formeller Akt, wie auch Welche bi, m �igung m der Kommission zeigt. Die Parteien, -beriw. annehmen werden, waren schon bei der -«tz tzj, unter allen Umständen dafür. Die Behauptung, J5>d de*«, subventiomrlen Domp'eltinien fich bewährtm Eine ted.� b: gehoben hätten, ist allgemein allerding« richtig. !? Sun,., die durch irgend welche Subvention g en g},,/ 0?®1' hat auch in einem gewissen engen Rohmen für den"*•"« P-«»„«» Ä?' V»« .... Verkehr auf Sa betriffenden Route. kj,®®' e« aber nicht an; maßgebend ist i.». Frage, ob die von den Sieu.r, ahlern Lande« aufgewendeten Mittel im '».r ä? ss.'st «lebr W®fn'8et der Fall, al« gerade hier. Hätte man Winli» t 1 genommen, dann wäre e« mit dieser Lmie wahr- "•icktut-l Bjaongen, wie mit der seiner Zeit nach W-stafrika Der ßerr Generalpoftmeister hat un« neulich Herr Generalpoftmeister hat un« die weftafrikanische aufgegeben sei, weil fie l' --—««!•- t ni J0 %« w i,w'--------- Nw tf'*' daß ts einer Unterstützung durch em« Subvention« �.*—.. m w—- r C._ TT--- e L.„— � u k»*»* 1 onr. �.-Coppejjenmer. Da« ist also von 1885—88 nur "XrtyW CT- s lee- «r�e par.'»nmer.*ja»............ �Mammut hZ!®"feluno!!5uotge Amderung der Situation eingetreten, die Sftch wa« b,„ J!Ut f® gewesen, wie auch sonst im Weltverkehr, b,?'?Jft.?)a.„. m8e« ihren ruhigen Lauf läßt und nicht zu et. v«,Abtet vorgeÄsbedarf e« solcher künstlichen Mittel nicht, wie — J thf®9ofnka 2:2"*■ n b|f Suboentwoirung einer Linie * KUW»««! ftou!; Diese auch unendlich viel mehr tich"'"Politik, un?? F" 0eb»rtn auch auf da« Konto der biet.?. ,.« ure ntA r, lmmer mehr anschwellen. Hoffent- •�'r�ÄÄÄÄÄÄ- " d.e Vorlage. Wir find keine« weg 5 thk' unempfindlich gegen den patriotischen Stolz, von dem der General. Postmeister neulich sprach, wir sehen e» immer mit Freude, wenn eine neue Dampferlinie eingerichtet wird nach irgend einem Thell de« Weltmeere«, aber wenn un« der Geveral-Postmeister aufforderte, patriotischen Stolz zu empfinden, wenn der erste Dampfer in Ostafrika die deutsche Flagge auf dem Top hißt so würden wir mehr Stolz darüber empfinden, wenn e« ein Prioatunternehmen wäre, al« wenn die deutschen Steuerzahler dafür in Anspruch penommen werden, denn in diesem Fall find die großen Empfindungen in sehr geringem Maße am Platze. Herr Grad begrüßt mit Freude die An- strengungen, mit der Kolonialpolitik und der Dampfersubvention ur« in den Weltverkehr weiter hineinzuziehen um den Handel Deutschland« auf eme höhere Stufe zu bringen. Alle diese Mittel find außerorde, tlich kleiner Natur und werden nicht viel erreichen. E« giebt andere Mittel, den Berkehr Deutsch. land« zu heben. Da« wird der Fall sein, wenn Sie Ihre versehlie Handelspolitik aufgeben und zu der Handels- Politik übergehen, deren vrinzip ist, den großen Weltverkehr zwischen d-n einzelnen Völkern zu ermöglichen. Abg. Rintelen(Zentr.): Ein Theil meiner politischen Freunde kann mit mir dem Gesetz nicht zustimmen. Wir halten, abgesehen von dem, wa« in dieser Frage früher von un« kundgegeben ist, die Angelegenheit einer Dampferverbindung nach Ostafrika noch nicht für reif; au« der karzen Berathung im Plenum und der noch kürzeren in der Kommisfion ist ti für viele von un« unmöglich, fich ein klare« Bild»u machen. Ferner?halt(n wir bei der finanziellen Lage de« Reich« der- artige B-iträae wie die hier für 10 Jahre in Aussteht genom» me ren 9 Millionen für besser verwendet, wenn fie im Lande zur Beseitigung dringender Rothstände ausgegeben werden. Endlich hat der Reichstag durch die Ablehnung de« Windlhoist'schen An- trage« über die freie Ausübung der Kulte ausgesprochen, daß eine xes-tzliche Sicherung den Misfionen in den Schutzgebieten nicht gegeben werden soll. Ohne solche gesetzliche Sicherung ist nach unserer Meinung eme gedeihliche Entwickelung unserer Kolonialpolitik überhaupt nicht möglich. Adg. Mörmann: Ich habe bereit« in der Budget- kommisfion erklärt, daß ich bei der auszuschreibenden Be- werdung selbst al« Konkurrent austreten werde, ich werde also über die Sache kein Wort weiter verlieren und mich der Ab- stimmung enthalten. Dem Abg. Dietz muß ich aber Einige« erwidern. In den verschiedensten Zeitungen ist tzdavon be- richtet, daß sowohl aus den von mm geleiteten Dampfschiff«. linien al« auch auf einer andern seit einiger Zeit Neger al« Heizer verwendet werden. Den falschen Darstellungen gegen- über, die da unterlaufen find, erkläre ich, daß diese ganze Frage allerdings von großer Wichtigkeit- für unsere Schifffahct ist. So lange die Engländer ihre Schiffe nach China und Ost- i» dien schicken, haben fie al« Heizer und Trimmer stet« Chinesen engagirt. Es ist da« vor illlem deshalb geschehen und jetzt von Hamburg au« gleichfall« erfolgt, weil unsere Arbeit« in den beißen Tropengegenden diele sehr schwere Ardeii nicht ertragen können, weil Schwarze derselben besser gewachsen find und fie besser verrichten. Herr Dietz hrt selbst hervorgehoben, welche Zustände heute bei unseren Arbeitern an Bord der Schiffe ent« standen find, wieviel Selbstmorde unter den Kohlenziehern fich ereignet haben. Im.Jntensse der Menschlichkeit sowohl al« der Schiff iahrt im allgemeinen ist e« durchaus wünschenswerlb, daß man derartig« Arbeiter engagirt, und auch für die Zukunft sollte man bei diesem System verbleiben. § 1 der Vorlage wird darauf angenommen. Gegen den- selben stimmen die Sozialdemokraten, die Freifinnigen und die Mehrheit de« Zentrums. Nach§ 2 muß der mit dem Unternehmer abzuschließende Vertrag eme Reihe von Hauptbedingungen enthalten, welche der Borlage in einer besonderen Anlage beigefügt find, und bedarf zu seiner Gi tigkeit der Genehmigung de« Bunde«- rath«. Die Buvgetkommiifion hat den einzelnen Nummern der Anlage zwei neue zugesetzt. Nach der ersten sollen die Unter- nehmer der Linie veipflrchtet sein, bei der Hin- und Rückfahrt einen holländischen oder belgischen Hafen anzulaufen; nach der zweiten soll, fall« dem Unternehmer dauernd größere Gewinne erwachsen, die Auflegung größerer Leistungen oder dre Kürzung der Subvention statthaft sein. Staatssekretär». Föttichrr: Ich habe auf die Ausfüh- rungen de« Abg. Ti vorgekcmnen, sondern hauptsächlich auf den südamerikanischen Linien. Wir find vielmehr der Ueberzeugung, daß der Bertrag mit dem Bremer Lloyd fich auch nach dieser Hinficht durchaus bewährt hat. Im ll bngtn kann ich allerdings auch von dieser Stelle nur dem Wunsche Ausdruck geben, daß durch vorsichtigere Auswahl de« Heizer- Materials dazu beigetragen werden möge, auch feiten« der Rhe- dereien, daß solche sehr beklagenSwerthe und unerwünschte, auf die deutschen Rhedereien gerade kein erfreuliche« Licht werfende Borkommnifie fich nicht wiederholen mögen.(Beifall.) Abg. Dietz.(Soz.): Der Herr Staatssekretär hat nur bestätigt, wa« ich von den der deutschen Nrlio.t nicht würdigen Zuständen auf dem Bremer Lloyd b-nchtet habe. Daß da« betreffende Menschenmaterial auf den Shiffen ein schlechte« ist, daran ist doch in erster Reihe der Lt. yd selbst schuld der nicht so handelt, wie die Hamburger Rheder, die nur Beruftmannschaften, welche an die harte Aibeit gewöhnt fiad, einstellen. Wenn den weißen Arbeitern seitens de« Bremer Lloyd billige Existenzbedingungen geschaffen würden, würde der Zudrang an geeianeten Kcäften nicht fehlen. Der Vorwurf einer inhumanen Handlungsweise wird dem Bremer Lloyd nicht erspart werden können. Ich bedaure nur, daß der Herr Staatesekretär fich nicht näher über die Verwendung der Kuli« und Neger ausgesprochen hat. Die Hamburger Arbeiter, die fich gerade jetzt in einem Streik wegen der zahlreichen Tin- stellung fremder Arbeiter befinden, werden nicht sehr erbaut sein, daß man ihren Interessen so wenig entgegenkommt. Staatssekretär V. Kötticher: Ich habe mich über die Kuli« und Neger nicht verbreitet, weil Herr Wörmann bereit« die erforderlich« Auskunft gegeben hat. Wir find nicht in der Lage, die Anwerbung von Kulr« und Negern zu hindern, ob- gleich wir eventuell auch eine solche Bestimmung in den Ver- trag aufnehmen könnten. Die Gesichtspunkte des Herrn Wör. mann aber scheinen mir sehr beachten« werth, daß e« nämlich gerade auf den Fahrten in die Aequinoktialgegenden im Interesse der Humanität liegt, die deutschen Arbeiter zu schonen und die zu dieser Arbeit besser vorbereiteten Asiaten und Reger heranzuziehen. Ich bin deshalb sehr im Zweifel, ob ich dazu rathen kann, die Kuli« und Neger auszuschließen. Lassen Sie e« allo in dieser Beziehung bei den Kuli« und Negern, e« find ja ganz ordentliche Leute.(Heiterkeit) Abg. Kotz»««( Reich ep.) empfi hlt die Annahme der Vor- läge, die sich au« den Erfahrungen, welche mit den subven« tionirten Dampfern nach O iafien gemacht seien, rechtfertige. Abg. Diffe«ch(natl.) erklärt fich für die von der Kam- Mission vorgeschlagenen Zusätze zu der Anlage, welche geeignet sei dadurch, daß ein fester Hafen noch nicht bestimmt worden, unter den Rhedern in belgischen und holländischen Häfen die Konkurrenz anzuregen. Abg. Graf Ao««»hro«ch(Ztr.) begründet kurz den Standpunkt derjemoen seiner politischen Freunde, welche für die Vorlage in der Kommisfionsfassung stimmen werden. Den Missionen werde durch die Au«breitung de« Handel« und der Kolonisation der Boden geebnet. § 2 nebst Anlage wird hierauf bewilligt, ebenso ohne De- hatte§ 3. Damit ist die zweite Berathung erledigt. Die Ermächtipung zur steasrechllichen Verfolgung de« Redakteur« der.Düsseldorfer Arbeiterzeitung� wegen Beleidigung de« Reichstag« beschließt der Reichstag n i ch t zu er- theilen. Darauf wird die dritte Berathung der Anträge Acker- mann-Aichbichler, betr. den Befähigung«noch- weis, fortgesetzt, und»war mit der Abstimmung über Ein» leitung und Ueberschrift de« Gesetzentwurf». Dieselbe er giebt die Annahme von Einleitung und Ueberschrift mit 129 gegen 92 Stimmen. Die definitive Abstimmung über da« ganze Ge» setz ist auf Antrag de« Abg. Kr ober eine namentliche. Dieselbe ergiebt die Annahme mit 130 gegen 92 Stimme«. Die zu diesem Gegenstand« eingegangenen Petitionen werden durch die gefaßten Beschlüsse für erledigt erktärt. Es folgt der Bericht der Rechnung« kommt' fion, betreffend den Antrag Richter auf Vorlegung eine« Gesetzentwurfe«, betreffend die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben de« Reichshauthalt«, in Verbindung mit dem Bericht derselben Kommifsion, betreffend die allgemeine R chnuna über den ReichShauShaet für 1884-85, sowie die zu diesem Etat und zu den Etat« von 1881/82 bi« 1883/84 unter Beanstandung der JustifikationSordre« gemachten Vor- behalte. In Bezug auf den Antrag Richter beantragt die Kom- Mission, den Reichtkarzler zu ersuchen, dem ReichStoae schon in der r ächsten Session einen Gesetzen twms, betr. die V-rwaltung der Einnahmen und Ausgaben dessReichshauthalt«, sowie einen Gesetzentwurf, betr. die Einrichtung und die Befugnisse de« Rechnungshöfe«, vorzulegm. In Bezug auf den»weiten Punkt beantragt die Kommisfion, dem Reichskanzler bezüglich der allgemeinen Rechnung tür 1884/85 E Haftung zu ertheilen und die Vorbehalte aus den früheren Rechnungen fallen zu lassen und in Bezug darauf ebenfalls die Entlastung zu ertheilen. Abg. DUtzer(Halle): Seitdem der Reichstag weiß, daß die Jusfifikation von Einnahmeausfällen durch die vom Kriegt- minrster«ine« Einzelstaat»« koatrastgnirte Ordre de« Landesberrn erfolgt ist, hat er eine ganz bestimmte und konsequente Stellung eingenommen, die zu verlassen ihm gegerw» rig zugemutet wird. Staatsrechtlich liegt die Sache einfach so. daß dem Reichstag gegenüber kein anderer Beamter eine Veramwort- lichkeit tragt wie der Reichskanzler, und daß daher Akte, welche nicht durch die Verantwortlichkeit de» Reichskanzler« gedeckt find, die Reichstage gegenüber al« nicht existent angenommen werden müssen. Der Reichskanzler hat selber mit dem g'ößien Nachdruck hier erklärt, er allein trage dem Reichstage gepenuber die Verantwortlichkeit auch in Ang«Ieaenhei>-n die Heeresverwaltung, und er halte e« für unzuläfsi.', daß der Reichstag fich mit einer Resolution an di« Verwaltungen der eirzelnen Kontingente wende. Damit hat fich der Kciegsm, nister vollkommen einverstanden erklärt. Wie kommt e« nun, daß hier eine staatsrechtliche Doktrin zum Durchbruch ge- kommen ist, die mit jener Erklärung im Widerspruch steht I Darüber hat un« der Kriegsminister nicht« mitgetheilt. Indem die Kommisfion fich in eine materielle Prüfung der Berechtig- keit dieser Just'fikatron«ordre« eingelassen, hat fie dem Rrich«. tage eine Ausgabe zugemuthet. zu welcher ihm da- erforderliche Maß von Sachverstandmß fehlte. Diese Gründe find durch- schlagend, um an den früheren Standpunkt de« R-.ich««agS, den früher auch Mrt�lieder der nationallrberalen Partei u d de« Zentrum- getheirt, festzuhalten. Wir müssen den Vorbe. halt, der gegen die zfruher dechargirte Rechnung gemacht ist, aufrecht erhalten, br« die nachträgliche Kontrasianatur des Reichskanzler« beigebracht ,ft und wir können am Allerwenigsten für die Zukunft auf du se Kontrafignatur verzichten. Adg. Ketocha(Zente.): Die Kommission omg von der Anficht aus, daß die KadinetSordreS als Belage rejpe?uve 1 Quittungen für da« deheffmbe Kontingent anzusehen seien. 3hch der preußischen VerfassungSmkunde dedarf e« hierzu der Gegenzeichnung eine« Minister«. Handelt e« sich um eine neue SteichBiach«. wie bei Post und Te'egraphie, so wäre aller« ding» die Geaenzeich'-'ung de« Reichskanzlers nothwendig ge- wesen. Die Kommission ist aber noch weiter gegangen und ?iat die einzelnen Fälle sachlich geprüft und al« richtig de- unden. Abg. Nickert ldfr.): Die Kommission hat den Standpunkt aufgegeben, den der Reichetag, so lange Rechnung geprüft werden, in Ucbereinstimmung mit der Ober.RechnungSkammer festgehalten hat. Seit 1867 hat der Reichstag die Frage zwar nicht definitiv entscheiden wollen, aber immer die Gegen zeich« rung de« Reichskanzler« für nothwendig gehalten. Der An- trag Richter hat mit dieser Frage gar nicht« zu thun, die An- nähme desselben würde auch nicht dafür garantiren, daß Wandel peschaffm wird. Die Auffassung, daß die Gegenzeichnung de« Krieg«minist«rS al« Chefs einer selbstständigen Kontin« gentsoerwattung genügt, ist zwar nach LandeSgesctzaebung zulässig, durchbricht aber Reichsrecht, und darnach ist die Kontra- signatur de« Reichskanzler« unbedingt nothwendig. Di« An« nähme, daß der Reichskanzler ja die Verantwortung durch Ueberreichung der Rechnungen an den Reichstag übernehme, ist nicht zutreffend. Eine andere Frage ist auch von Be- derrtung. Der Rechnungshof hat. nachdem er Rechnungen der sächsischen Militärverwaltung Decharge«rtheilt hatte, nach- träglich Kenntniß von Unregelmäßigkeiten in einer dortigen Garnitonverwaltung erhalten und deshalb von der sächsischen Militärverwaltung die Beläge eingefordert, um die bereit« drcharairten Rechnungen nochmals zu prüfen. Die sächsische Militärverwaltung hat aber die Belege verweigert, weil die Rechnungen schon dechargirt seien. Dieser Standpunkt ist vollkommen inkorrekt. Eine nochmalige Prüfung ist in diesem Falle nöthig, wenn nicht da« wichtigste Recht, da« der Kontrole. preisgegeben werden soll. Ich kann nicht an- nehmen, daß da« Hau« den Deduktionen der Rechnung«- kommisston beitreten wird, und bitte, es unter Ablehnung der Anträge bei den früheren Beschlüssen zu belassen. Ada. Franck«(nL): Bezüglich de« letzten Punkte« theile ich die Ansicht de« Abg. Rickert. Sind Unregelmäßig- ketten vorgrkommen, so muß formell Ordnung geschafft werden. Der Rechnungshof hat ja nur au« Unkenntaiß der vorae- kommenen U- regelmäßigkeiten die Decharge ertheilt. Im Uebrtgen stimme ich aber den Kommisstonsbetchlüssen zu. Eme Einigung in dieser Sache ist ja aar nicht möglich, da die ver- dündelen Regierungen und der Reichstag auf ihrem entgegen« S«letzten Standpunkt verharren. Da aber bisher kein praklischrr all vorgekommen ist, in welchem der Reichstag materiell mit den Kabmetsordre« nicht hätte einverstanden sein können, hat die Kommission bi« auf Weiteres«men modus vivendi geschaffen. Augenblicklich haben wir keinen Anlaß, die Decharge zu verweigern, da e« sich materiell nicht um die Beanstandung von Kabmetsordre« handelt, sondem nur um die form lle Frage. Inzwischen ist vom Abg. Rickert der Antrag eingegangen, in Bezug auf die Rechnung von 1884/85 den Reichskanzler aufzufi rdern, gemäß den seitens der Ober.RechnungSkammer gemachten Vorbehalten gegenüber die Verantwortung durch nachträgliche Gegenzeichnung zu übernehmen, und unter diesem Varbehast die Entlastung für die Rechnung von 1884/85 zu ertheilen. Abg. Miudtfiorst: Es handelte sich hier um ein erheb- liche« Recht de« Reichstage«. Weder die Kommission noch die gcgrnwänigen Erörterungen haben die Sache zu klären ver- macht. Wollte man den bisherrgen modus vivendi stabiliren, bann würde da« Gesetz geändert werden müssen, wozu ich selvst berert wäre. Ich bitte aber, die Angelegenhert no-bmal« an dt» RechnungSkommission zu verweisen und dort den Herrn Reichskanzler zu vernehmen.(Heiterkeit.) Em rnzwischen eingegangener Antrag Franck« will die bis- hcrigen Vorbehalte de« R-ichstage» fallen lassen, im übrigen aber den bisher vom RnchSlage eingenommenen Rechtsstand- punkt festhalten. Abg. Häuel: Keine Partei hat e« geleugnet, daß eine gewisse Vollmacht für die R< gierungen bestehen muß, und nur über die Grenzen dreser find wir in Zweifel. Will man überhaupt zu einem Abschluß kommen, so kann der Reichstag nur seinen biiherigen Standtpunkt sesttzalten. Die Diskussion wirb geschloffen; nach einem Schlußwort de« Referenten wird der Antrag Wmdthorft aus nochmalige Zurückweisung an die RechnungSkommission mit großer Mehr- heit angenommen....... Der G E. betreffend die Kontrole de« Reichshaushalt« und de« Lan-eshauShali« von Elsaß-Lothringen für da« Etat- jähr 1400- 90 wird ohne DeSaue in erster und zweiter Be- rathung angenommen. � Da« Mandat de« Abgeordneten Dr. Mryrr(Jena) wrrd infolge der Ernennung desselben zum Professor in Heidelberg für erloschen erkäit. Damit ist die Tagesordnung erledigt. Der Präsisent schlägt vor, die nächste Sitzung Dienstag, und zwar mit Rücksicht auf dre im preußischen Abgeordneien- hause stat'findend« erste Lesung de« Etat« um 2 Uhr adzu» halten und auf die Tagesordnung du dritte Lesung der Post- dampfervorlaae und de« Etat« zu setzen. Abg. Miudthorft(zur Geschäftsordnung): Ick wünsche zu wessen wann da« Sozialistengesetz zur werteren Berathung kommen wird. Früher hat man da« Gesetz ungeheuer eilig gemacht, und jetzt weiß man nicht, ob e« nicht im Sterben liegt. Ich habe ein ebenso große« Interesse, daß«S berathen, als daß e« nicht berathen wird.(Heiterkeit.) Ich wünsche nur Klarheit zu haben, wie lange man hier noch aushallen muß. Prastdsut t N ch den Ei kundigungen, dieich eingezogen habe, hibe ,ch kein-n Grund zu der Annahme, daß da« Sozialisten- g-f«tz nicht zur' Berathung kommen würde. Ich habe vielmehr Grund,»u glauben, daß wir, nachdem wir die Tagesordnung die ich für morgen vorgefchlagen habe, erledigt haben— was ja nicht in einem Tage geschehen wird—, in die Berathung de« Sozialistengesetzes werden eintreten müssen und daß daher der Schluß de« Reichstag« noch nicht in den allernächsten Tagen erfolge» wird. Abg. Nicht«»: Es würde das also heißen, daß wenn doch die drute Berathung de« Etat« morgen zum Abschluß ge. langt, übermorgen die zweite Berathung de« Sozialistengesetze« schon erfolgen könnte. Wir würden doch sonst keine andere Tage-or'nung haben. � Prästdent: Wenn der Etat schon morgen erledigt werden lOllt«, würde mir nichts Andere« übrig bleiben, möchu ich sagen, ai« übermorgen das Sozialistengesetz auf die Tages- ordnung zu fetzen.(Heiterkeit.) Abg. Mwdtharft: Ich bin über die Bemerkung de« Abg. Runter einigermaßen erstaunt, wir haben doch noch die sämm lichrn JnilrativanirLge. Außerdem wissen wrr ja gar nicht, wa« morgen noch kommt. Eden haben wir ja noch eine Vorlage von 187 000 M. bekommen. E« scheint mir, al« ob wir den letzten Tropfen hergeben sollen.(Heiterkeit.) Schluß 4t Uhr. Nächste Sitzung: Dienstag 2 Uhr. (Dritte Berathung de« Postdampfeigtsetze« und de« Erat« m Vndindung mit den Anträgen, betreffend die Gehalrsoer. blsserung der Beamten, fowi« erste und zweite Lesung de« wah- rend der heutigen Sitzung eingegangenen Erganzungsetat«, Sorderung nir«nen Umbau in den Gebäuden de« Auswärtigen mt« 187 000 M.) Oolrciles. Da» D-lst«hrt(«in« Sodte«.' Unter dieser Spitz- marke lesen wir im»Hamb, Echo*: Die Beerdigung de« hoch- verdienten, allseitig verehrten Johanne« Wedde gestaltete sich »u einer imposanten Kundgebung der Liebe und Trauer, wie sie Hamburg seil der Bestattung de« unvergeßlichen August Gerd nie gesehm hat. Do« Volk hat ge»«igt, welche Pietät es seinen Tobten widmet und wie e« kein Opfer scheut, ihnen die letzte Ehre zu erweisen. Nickt Hunderte, nicht Tausende, Zehntausend» folgten schweigend dem Sarge, der dir Ueberreste ihre« im Exil gestorbenen Freunde« und Vorkämpfer« barg Vom Jüngling bi« zum Greife hatten sie sich eingefunden, die Arbeiter Ham- bürg«, um da« Andenken de« Dahingefckiedenen zu ehren und ihm den letzten Tribut der Achtung und Freundschaft zu zollen. War schon die Leichenhalle am Labeckerthor gestern und heute Vormittag ein Wallfahrtsort für Hunderte und Tausende ge- wesen, so übertraf die Betheiligung an dem Trauerzug Alles, was bisher dagewesen. Schon gegen Mittag kam Schaar auf Schaar an und immer mehr verdichtete sich die Menge, die ernst und schweigend den Sarg erwartete. Unzählige Kränze und Palmen trafen ein, gewidmet von den Freunden de« Veistorbenen nah und fern, von den Arbeiter- und Arbeiterwnenvereinen, von den Parteigenossen. AI« kurz nach 1 Uhr Nachmittag« der Sarg aufgehoben und in den Leichenwagen gesetzt wurde, al« die d auernde Wittwe, die Ver- wandten und nächsten Freunde de« Dahingeschiedenen den letzten Blick auf den theuren Entschlafenen geworfen, da waren schon Zehntousende versammelt. Al« der Zug sich in Bewegung setzte und allmälig da« Gefolge sich ordnete, strömten unauf- hörlich neue Schaaren herbei und schloffen sich an. Langsam und feierlich gmg es weiter, durch die menschengcfüllten Straßen, wo in ernstem Schweigen Tausende den Trauerzug vorbei« pasfiren ließen. Aller Verkebr stockte, Pferdebahn und Droschken mußten halten. Au« ollen Nebenstraßen kamen Hunderte, die sich dem Zug« anschlössen. Der Vorort Barmbeck, durch den der Zug seinen Weg nahm, war von Menschen angefüllt, die link« und recht« sich an der Straße aufgrstrllt hatten. Viel« Häuser hatten halbstock geflaggt. Länger und länger wurde der Zug, je weiter er sich bewegte. Erst als man auf der freien Chaussee mar, ließ sich der Zug übersehen— oder vielmehr nicht übersehen, denn dazu reicht da! menschliche Aua» nicht au«. Nach ungefährer Schätzung mögen 15—20 000 Menschen das Gefolge aebildet haben. Ungefähr um 3% Uhr traf der Zug auf dem Ohlsdorfer Friedhof ein, wo schon eine unzählbare Menge auf sein Eintreffen wartete. Empfangen wurde der Trauerzug von dem erhebenden Gesang einer Liedertafel und in der Halle ertörten wiederum die feierlichen Klänge. Nachdem die Aufstellung der Tausende, welche dem Sarge des Dahingeschiedenen gesolgt waren, vor sich gegangen, mtonirte der Gesangverein da« stimmungsvolle Lied»Still ruht der Sänger*. Dann betrat der Reichstagsabgeordnete Frchme die Bretter vor der geöffneten Gruft, legte im Namen der sozial- demokratischen Reichstagsfraknon einen Palmenzweig auf da« Grab nieder und hielt eine so ergreifende Rede, daß die um da« Grab versammelte Menge nur mit Mühe ihrer Rührung Herr werden konnte. Er hob m derselben hervor, daß der Ver- ftorberre einer von den Wenigen gewesen sei, welche unentwegt für Wahrheit, Freiheit und R/cht gekämpft hätten, einer Der- jenigen, die mit einem wie Gold treuen Herzen seine bedeutenden Talmle, sein ganzes Wissen und Können in den Dienst de« Volk« stellten. Darum hätte auch da« Volk, hätten die Ar- bester ihm eine Verehrung entgegen gebracht, wie sie e« nur Leute entzeaen bringen, die sie als Ehrenmänner im vollsten Sinne de« Wortes, als Märtyrer ihrer Ueberzeugung kennen gelernt haben. Wenn er auch keine Glocke läuten höre, so glaube er doch die Herzen der Tausende, welche dem edlen Dahingeschiedenen die letzte Ehre erwiesen, klopfen zu hören. Wehmuth und Trauer um den Verlust eine« so edlen, braven, uneigennützigen Charakte,« seien es, welche die Herzen der Taufende bewegen. Die Wahrheit war stets da« Panier de« Verstorbenen gewesen, die Wahrheit, von der der edle Jean Paul, mit dem der Dahingeschiedene in geistiger Beziehung viel Aehnlichkeit hctte, sagte:»Die Wahrheit wird wie die medizinische Venu« in dreißig T-ümmern der Nachwelt überliefert. Drese wird sie in eine Göttin zu« sammen fügen und Dein Tempel, ewige Wahrheit, der jetzt noch halb unter der Erde steht, ausgehöhlt von den Eibbegräb- nissen Deiner Märtyrer, er wird sich bald über die Erde er- heben und eisern mit jedem Pfeiler in einem theueren Grabe ruh'n.* Der Verstorbene sei stet« ein Hrlfer und Berather der Armen und Unterdrückten gewesen; Vieler Elend und Roth habe er gelindert und ihnen Trost gespendet. Er, Redner, könne leider den Hinterbliebenen de« Verstorbenen nicht den Trost spenden, den dieser so vielen seiner bedrängten Mit- menschen gewährt hatte. Er hoffe aber, daß die Theilnahme der Tausende, welche mit den Hinterbliebenen dm Verlest de« edlen Dahin geschied mm beklagen, daß die Segenswünsche Derer, welchm der theure Entschlafene Trost gespendet, dm Hinterbliebenen, besonder« der Gattin desselben, den Schmerz elwcs lindern werde. Redner schloß seine ergreifende Rede mit folgmden Wnrtm: »Edelsinn, Biederkeit War Deine Zier. Recht und Gerechtigkeit Hieß Dein Panier. Wahrheit Dein Hort! Ob Du im Grad auch liegst, Dock tönet fort und fort, W'ck'rer, Dein Losunoswort: »Wahrheit, Du siegst!** Al« die Rede beendigt war, schritten die Frmnde und Gesinnungsgenossen de« Verdnchenm an da« Grab und legten die Kränze nieder, indem sie dim Andenken des Verstorbenen passende Worte widmeten. In wenigen Minuten war die Grukt gefüllt mit duftenden Blumen und immer Ihü mtm sich die Kränze auf. Heute müssen wir uns versagen, alle die finnigm und weihwollen Jnsckriftm der Kränze mitzutbeilen. Damit schloß die erhebende Feier und allmälig leerte sich der Friedhof. Es sei un« noch g« strittet, einige allgemeine Bemerkungen an unsem Bericht m knüpfen. Da müssen wir vor Allem die bewundemswerthe Ordnung und Ruhe, mit dem sich Alle« vollzog, heworhebm. Die ganze ungeheure Mmichenmasse ordnete sich selbst und kein Mißton störte die ernste Feier. Wohl warm seitm« der Behörden umfassende Maßregeln ge- troffen, aber nirgends ergab sich dre Norhwenvigkeit für die Poirzeiorgan», in i-gmd emer Weise einzuichreitm. Anerkm- nenswerlh ist übrigens, daß auch von dreser Seite Toleranz geübt wurde und daß da« Benehmen der Po.izeiorgane durch- weg ein taktvolle« und höfliche« war. Sckon oben haben wir bemerkt, daß an dem Trauerzuge etwa 15-20 000 Personen Tdeil nahmen. Daß au« Homburg, Altona, Oitmten und Wand«- deck Taufende kommm würdm war zu erwarten, obwohl fast jedem der Theilnehmer für seine Verhältnisse groß« Opfer auferlegt wurden, schon allein durch entgvngmen Arbeitelohn. Daß trotzdem die Belheiligung eine so ungeheure war, ist der beste Beweis dafür, welche Verehrung der Verstorbene bei der Arbeste»- bevölkeruna genoß. Nicht nur Hamburg und die Nachbarstädte, auch ganz Dmtschland nahm an dem Trauerfalle Theil. Wir erwähnen hier nur, daß die sozialdemokratische Fraktion de« Reichstag« einen prachtvollen Palmmzweig sandte, daß die Maurer Dmtschland« einen wunderschönen Kranz widmeten, daß von den Lübecker Sozialdemokraten, dm Tischlem Lübeck«, den Arbeitem Srockeldorf«, Neumünster«, Kiel«, Flentburg«, Uetersm« und Elmshorn- u. a. O. reiche Kranzspenden em- liefen. Au« den Landorten, zum Verspiel au« dm Wald- döifint hatte sich Jeder«ingefunden/ der irgmdwi» aiko«�»um konnte._ �»"dm umß Aber nicht nur Arbeiter, im engeren Sinne de«%« gaben dem theuren Todtm da« Geleite. Seinem«Z mtt dm B folgten Peisonen au« allen Gefellschafttschichtm, ein f, dafür, wie viele Frmnde sich Johanne« Wedde druch � der. 11�" s"" tiefes' Wissen und�t abrlrchen Charakter überall erwmbm hatte.***"...,.- Wagen folgten dem Sarge, die Zahl der gespendeten«Z f luchen, Udert chrrtt zweihundert. Aach der kleinste Arb iterverem«» �«l m d» !.'»£? ÄrtTÄ"z ir/uÄrÄ; l« S« m St. Georg und anderwärts warm die größten und s«»«? a?- HÄÄ' SiÄgi fet dm Charakter der Feier am Besten kennzeichnet. Es»st n 1%�*« Strophe au« Johann e« Wedde'« Gedichtm:; Fest liegt der Grund, aeonenalt; Schon sieht man Pfeiler ragen: Da« Hochgewöld« schließt sich spät, Doch fchtießt sich's— sondern Fragen! Die argen die Mahle» der Stadtverordnete«,-- Mb. P), Zubest(3L.P.) und G ünoel(A..P.) eingeg««�. P oteste unterlazm am Freitag der Beschlußfassung bstjj„n. der Stadtverordnetm-V-rsammlung zur P.üfang der° ut der Stadtverordneten. Wahlm unterVorsitz de« Stadtvuord� L/»9n l Vorstehtr« Dr. Strnck niedergesetzten ständigm WwL Du gegen die Lüben tche und Zabeii'sche Wahl erhobene»'?■°" nur 67 Anlagen mit Ga«mcssem zu 3 und 5 B mnen» gestillt worden sind, wähcmd zu den übrigen 195 Lest g'ößcre Gasmesser und sogar d,S zu 300 Flammen erforj waren. Den Nutzen hat wieder einmal nur drr Groß gehabt. Mit»«atandlich-r Langfamkrit wnd der �1%.- öffmtiichm Bedürfnißaustall tuf_ dem Oranienplatz betri«-!, in.JPPa Mit «J >J% wo bei dem wöchmtlich zwei Mal statlfindmden Heu da« Fehlen einer genügend großen derartigen Einrichtung Zuständen geführt bat, die in der canzm Gegend Ä«rS'.� n» aeben. Bereit« vor Michaeli vorigen Jahre« fing man il kV-ii Beben. Bereit« vor Michaeli vongm Jahre« fing man y«nb," Bau der nmm Anstalt an, gegen Weihnachtm war der<. Aufbau fertig und die dortigen Bewohner beglückwünschstu nl§ «tuiuau i"»"»»»» u« uuiuutu-vtwvynrr v'glvciwuniw�*' ,c"s zu dem lang ersehnirn Geschenk, da« sie zu Weihnochte��i»l, hofften. Jetzt neigt der Januar zu Ende und noch»n»««j% WWW.............. i% der Bau verschlossm und ohne äußeren Anstrichs ßll sich erst an alle vier JahreSzeitm gewöhnm, rrkehr übergeben wird, meinte noch neulich ein Kol beamter. Drr Keekanal nach K-rll«, dessen Projekt vom mi V» er»-»»«»»"MUJ vt||tn Pevieie vv»-»!'«II bö'SWbi waligen V,zeaom,rol Batich kürzlich in einer Broschüre j wickelt worden ist, findet indem n""«.r'üst.i•• Zer troll I. d. Bouoerw.* � LI_________ 1...... i Die Gesawmtkoften eine« solchm Kanal« � den Wesserbauinspektor Germelmann eine Belpr� welche die Hoffnung auf da«»Seeschiff in Sicht* sehr mindern muß. Die Gesawmtkoftm eine« solchm Kanal« auf 265 Millionen Mark berechnet und auSgesührt, de» mit atko»� W«n von Berlin rincn Verkehr von 6 bll 8 Millonen Tonnen hoben müßte, the sied das in dem Seekanal angelegte Kapital - det SB**«wthichaftlich nutzlich machen könnte. Die Besprechung schließt eine« 6*1 �5« Worten:.Soviel dürste feststehen, daß wenn jemal« ein tief««Tedanke an«nen Seekanal nach Berlin ernstlich verfolgt de dueä P wird,»er A«gangspunkt defielben nicht in der von Herrn turch"al'.4 vorgeschlagenen Richtung zur Ostsee, sondern auf dem l-ber �vmrttelbaren Wege zur Nordsee mit dem Vorhafen Hamburg ndete« itt suchen ist. Soll Berlin Seestadt werden, so ist ein See- terverei» V™lal. in dieser Richtung jedenfalls natürlicher und nicht themer, o.kämpsrr P«n» über die Wasinsiveide zweier großen Stromgebiete nach Und i»*"£c Ostsee gerwängte Wasserstraße. ie Tialur' k Spanda« meldet der.A. f. H. ,, daß den Sattlern welche sich weigerten,«ine für den bisherigen niedrigen imoiw"",-arveu rtzrer Branche für den bisherigen niedrigen t, hatt« P, 5°dnsatz weiter zu verrichten, eine klein« Lohnerhöhung von T v'' pro Stück gewährt worden ist. Trotzdem wird der Ge verdienst der Sattler so lang'""!-— i i'v"'' ol4J}i*t das zur Herstellung— 1-------------------- dl>ß a L ,itl,�e Material zur Stelle ist. Es mangelt an Eisenblech, K---- v..—.--__.11 ttf"----........ ein äußerst geringer der Patronentaschen er» - yw omci gewahrt worden ist.- *WBm %........ i >***## «ingeft >ung de» der 0 su.ui« 13 sU �töck�sche '- ,m ufir,n'" nicht interesfirt) Witte iheill in einer UMKUMS thoben»-. a b»5 «7ÄMu" hibe die Grundlosigkeit ein in 'S :'o*J 3234"--- ''"— äÄ" u"n7m»"stin.r'W�n? 9»i;- Am 10 k m*,• K? igiltrg i" Max StA n die ziehen- rgebung � m h-wA Wg Warb».»2 lystr. 60, S 2 Tr.:' Rest ngeleg mige«, rächt b<� gen hertzP Haus). zum 20. dl'Mfprang aÄ'dfiäbfiu" n T'senbahnbrücke am Wasserthorplatz in dm 0,,''*en K mal, wurde jedoch noch lebmd aus dem A�s>d ig 8M und nach seiner Wohnung gebracht.— Am �>di•% sandm an vier verschiedenm Orten kleinere ' Weiche von der Fmerwehr gelöscht wurdm. soziale Aelrerliehk. �w�vaSchraube«-...... u richtet rg««>1? le b'find'A uriuÖjJJ kwirthe Verses In der Schrnkestr. 8/9, haben sämmt- m der Dtenstags-Versammlung des Fach Vereins I«che jf.rr®" Reorr und Weise, Schinkel ' �.'".�Dimst°g..Ver1am � iÄ"""b �conduVr' Ü»o««htert« Lange von ihren I»?'ffeminw'i? t»urückgetreten ist, so wird— laut Beschluß Ä vom it.�vsionatbetter« und.Arbeiterinnen> Versamm» Z'kggT%; �M.- über genannte Fabrik die.Sperre zu r»�v»t.— Uder gmanme saverr me sperre Ä"schien ,,„v«vllegen und Kolleginnm habm sich hiemach ein �nruar Äuzug fem zu halten. Am Donnerstag, den dn'�oß�ends 8 Uhr, findet dieser Angelegmheit wegen Jordm, �mmmlung der Kartonarbeiter und.Arbeiterinnen «eue Grünstraße 28, statt. DerpAmml�tNgen. * be» einigermaßen gefährdeten fünften K- «m,h]b•"»«hlkrei» dem Freisinn zu retten, mtwick tee 3. iritz�, Landrath Baumbach, einen nemösm Elfer, i?« U, W H»»i.,�,.?vrsammlung auf Versammlung abhält und sich al« uch, hier z». Wolrtiker-'~•--•-—■~■— orinzenP öhausse« Tee 3. �eTo1"!" Arbriterfreund hinstellt. In vorvoriger tt'n«ner Wan demersammlung des Verein« . ivzm.j'Nr«Grand Hotel Alexanderplatz". Von ungefähr Brauer�' �i«fu|Rn"'"''�ben Sozialdemokratm traten ihm drei in der rg und K bi; m entgegen und die Freisinnigen hatten wohl selbst nicht . EvenM,, Un8, daß sie Sieger gebliebm seien. Nach längerer Ulbert P«.. b«trg.�°"°illigte der Berein.Waldeck" von seinem 5000 M. 1 iadr»»*»ln d»r papierardeiterinnrn nnd»erneandten g». mf»B»narTina«». Ditnftan, 21. Januar, Sbmbl 8 Übt,«iifortrltc. 15 bti echnelber, Veisammluna. lagelorbnuug: 1. Vortrag der grau G�ets-nderg übet Gewertschaflltchei. 2.®Utu(fion. 8 Berschtebene» und g.agekalt-n. GSsle. ��'"N»nt"scher"K»a,V»�d»»-Bu«d� Mitgltebschast Bültn" Heut!. Adenb« 8 llbc, in Wetckd ttiettrurant,«l ranberftr. 81,«ersawmiuag. »aaemrtn»» Metallarbeiter«'»rein Arrttn» nad Mmgrgrnd. Am Dtenttag. 22 Januar, tibenbl 8 Uhr, in der U.toni�Brauerel. Halenhatbe, «roir Versammlung. Zag-So.bnung: l. Vortrag de» brrrn Frltz Zubeil. Thema: Gewerde Tdlebigerichte 2. Dittutstan. 8 Aufnahme neuer vtttg lieber. S. Wer- tchledene« UN» Fcagelaftea. aitlfte haben Zalitit «»»»in der Merlin»» Bnchsrnit«,» uak Schriftgiete». Mittwad. t Januars Aoead» 8 Uhr, V-iemav.tammiung In Orschel'S Eatan. Eedaftlaaftr 8) Tag-torbnung: 1. veretntm.uh.Nu igen 2. Xxcltanj'U.ea. heilen: b ounle: enbgilltge Mulheilungen üaec bat Remllat der Sinfüheuag de» neurevtbtrlen Ta ltl In Äerlln. 8. Wahl eine» B.aftger«. 4. Abrechnung der Wethnachttmallnee. 5. geagel.sten. «roh, Stk-nteich» Mahlrenersammlnn« bei 8 B erltner R-lchUa,«- wahlkeeite», am ttiutaioh. b-n 22 Januir. Auenbl 8% Uhr, der Echeffr, Z>seltical>e«lt. lO Taaeaecbaun|; 1, See Reich»laglwahlen unb die Arbeiter. Rtferent: Herr Alberr Sdmtbt. 2. Dietuilian. 8«erschi-d-ne«. Zur Deckung der llakoiien stnb-t eine Teaeasammiung ltatl Fach»,»ein der K-beraedett»»»tr. Am tIMtlwoch. den 21 Januar. »denbtz 8 Uhr. in Renj Snbn»launbuftr.27. G.bZe öffeniliche«eeiauunmag für die Haularbeiter Serlinl una llmgegeab. lagebbrbnung. Wie fteuin sich die Haularbeiter zu einer eiwatgen bteljiihrigen Lohnbewegung?«etcrent-. Herr Luchbrucker Werner. Eämmi tch: Haulardeiler werben eetuchi, tu bietec «eclam niang«u erscheinen� «»»»raloersammlalig der M»r»ia»da-K>»,i»« tu Mealschla,»». chingerrageae Menossenschrsl mit undesch aukler Hrtl. Er« Lerltri, um Db.me.b» lag, ben 21 Jtnuic.«iachmtllaal 4 Uhr, im Talle beb Herrn GnaU. V.unnen» ftcahe 81 Tageborbnuag: 1,«ertchl über bte Äulbffmschtsr. 2. Sissenbertcht. 8 Abäabtvuni Oer(siamten btr.tff! der deschräutien Hast. 4. R Ubahlen. Eimmiitche rlltttgltebrc stab etnaelaben. Der Mer-t» Ferliae» Parlier»«ad Merufageaalse« neranftaltel am«sonnadenb, be» 25 Januar, bbenoS 8 Uhr, in ben gellsalea bei Vereina junger«aafleale. eiearaslea«-,-tuen Wie., er M rlkenball. gceuabe unb Warnte bei Iverelnl herzlich wiltko.n nen. Lillell zu 50 Pf. st lb bei ben nachbinarlillell Herren za haden: R Aaam, Jägernr. 8i: A. eie.ibli.a. Aöatga.äherllc. St: Ravrecht..stSniggrag-rste 58; Pagjcc, Siegtigerste.«5; Pein. Llaaellitt, 41: Germ r Bmrhstc. 8.._ Sa*»rN« St»ft«a8»r,a der Freien p»rei«lg«»g de» Dame». mäa«»»fcha,iber«e» Kedeilerii,»»» de» Meai»i«ti»g»i»»»ftet» 6 ZichUtig der 4. Klasse 181. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 20. Januar 1890,«»«mittag». Blut bte gicwiuire über SSIO Mark stnb ben beireitenben Nummern in Parcnlheie beigefugt. iOhne Gewähr.) 109 200 324 69 414 527 710 1 203 27 34 632 709 80 804 950[50(0 66 98«059 88 137[600] 58 222 359 626 683 737 62 884 3014[15001 45 98 III 37 69 396 411 14[30001 61 520 92 656 886 4109 480 90 834 60 978[3000] 5148 79 284[300] 90 302 712 11500] 867 993 0133 95 862 67 80 406 94 538 681 703 69 837 U50ÜJ 89 907 7179[3000] 258 336 70 411 539 66 622 66 85 768 8028 72 188 298 637»065 122 46 62 86 256 73 478 782 893 994 100,14 23 119 209 60 331 493 561 601 740 852[5 000] 1 1033 115 35 319 59 84 88 667 98 667[600] 733 864 99 974 18127 272 348 63 617 42 883 910 13250 322 617 833 41 926 92 1 4036 64 193 257 64 493 534 612 19 727 1 5046 165 87 96 474 840 56 87 905 61 10130 39 202 312 428 44 575 95 617 30 67 736 914 16 1 7060 79 169 244 57 344 45 411[300] 27 615 615 705 27 58 67 68 88 850 926 1*087 116 280 438 52 515 34 92 624 700 7[3000] 87 10019 21 46 371 446 619«4 747 1300] 896 15001 904 80143 228 637 690 81165[1600] 365 402 606[300] 93 823 74 78 «8024 107 43 201 16[3000] 351 608 943 8 3054 107 92 330 49 601 792 80 339 404 61 514 614 731 33 1500] 63[500]»20 79 89010 41 59 181 ■ilj 30078 19i7337U636 6 15 31057 136 78 218 365 422 521 30 662 775 808 36[3000] 73 94 8 8008 392 405 17 60 92 98 574 609 43 46 93 759 901 9 55 38155 473 739 3 4072 127 222 682 743 892 95[300] 919 92 96 99 35025 140[300] 75 355 551 624 718 24 [3000] 55 826 13000] 992»«200 93«9 303 617 86 799 940 37059 60 666 728 55 905 38 4 4004 197 219 20 39 391 637 96 748 840[300] 924 43027 44 280 355 494 519 91 715 831 13001 998 46189 393 441 63 658 862 950 1500] 73 4 7042 176 81 465 593 603 8 82 70? 77 95 j 91[300) 4*087 275 323 47 514 626 744 812 46041 97 120 73 302 27 456 514 610 130001 33 743 818 903 41 84 ««082 129 32[150 ,] 363 453 73 537 736 810 81 51085 106 88 237 68 604 71 77 85 660 939 42»«011 62 248 379 600 732 68 99 842 47 932 78 5 3014 46 95 247 55 434 56 91 1300] 715 22 32 50 65 845 82 88 914 42 62 3 4058 60 106 10 271 377 9r> 441 592 697 758 85 823 5 3085 449 852 942 83»«010 117 239 347 tO 469 M 86 889 902 57061 76 1j3 215 402 69 1 1 596 817 933 13001 5*208 26 73 385 579 5*096 107 226 49 61 329 67 434 649 65 86 725 73 «O014 40 118 70 96 237 303 10 32 74 594 631 710 841 915 19[3000] 42«1029 63 117 35[500] 266 95 423 31 654 74 705 826 40 918 53 97 ««084 187 220 352 91 418 74 598 623 29 57«4 768 823 978«3134 270 404 78 99 625 747 831 32 931 67 04118 348 402 641 689 98 700 871 «5053 208 61 590 810 00512 48 626 30 76 87 780 90? 670.7 151 91 362 537 66[500] 671 789 858 995«*115[3001 17 34 80 99 413 38 4. 531 49 70 641 46 89 738 975 81 85««089 142 61 240 664 668 890 922 98 73 7«04 3 100 266 336 49 708 15 866 939 91 98 7 1020 121 96 403 607 51 809 79 93 972 7)4183[5001 265 324 494 513 68 76 723 48 912 25 36 13001 46 73199[1530] 363 83 471 78 511 717 906 24 42 51 74157 504 7 5128 57 79 130 001 234 619 45 13001 46 51 76 85 7«267 771.8 403 40 516 53 85 925 7*044 51[5«0«1 117 268 85 401 14 57 647 836 50 56 953 7 0016 61 156 230[3001 31 64 362 81 13001 89 420 507 95[3001 623 837 *«060 9. 100 39 69 248 56 60 62 87 336[5000] 57 82 412 595 787 867 905 36*1001 135 37 49 64 342 76 400 57 7 115001 747 65 982 *«013 167 322 477[S0OO] 78 633 60 646. 25*3122 74 1300] 30? 72 480 99 1500] 545 70 771 829 88 95 959 73 89*4117 58 251 316 29 480 556 697 887 922[3000]*5158 208[30011 36[500«] 326 457 622 94 942 48 4 9*«155 228 82 375 499 640 82 94 737 921*7006 26 126 55 62 269 336 5,1 613 03[15001 996**056 125 68 86[15001 236 69 88 338 61 53 65 70 436 92 573 856 64 84 907[3001*0068 135[600] 79 373 485 88 612 56 6. Ziehung der 4. Klasse 181. Königl. Preuss. Lotterie. Ziedung vom io. Januar isso. Slallimlii-gg. Nur die Gewinn« Uder«lo Mark stnb de» detresteuben Nummer» tu Parentheie beigefügt. (Ohne Gewähr.] 92 IM 266 70 357 631 635 90 858 924 1 021 38 97 124[3000] 248 60 68 1300] 93[600] 341 969«017 71 86 253 68 93 454 658 624 78 747 71 3002[300] 8 16 43 187 367 90 440 56 510 22 85 611[300] 75 794 808 40 909 37 4018 78[300] 108 86 202 36 38 68[15001 356 82 413 607 667 703 63[1600] 812 5084 161 204 424 615 83 607 78 90 816 84 923 61«288(3000) 97 336 460 81 616 41 61 64 603 48 67 701 18 61 93 801 30 40 7037[500] 397 469 13000] 85 635 1500) 625 703 62 95 908 44 72 *168 322 482 562 689 707 19 20 33 900 0032 77 149 77 228 66 300 77 421 30 37[1500] 64 509 859 926[3000] 10056 276 83 374 645 620 86 766 68 821 30 77 1:056 73 137 396 417[3000] 18 53[600] 558 85 608 22 736 41[3000] 73 844 1«035 68 199 231 39 43 64 329 598 644 737 879 915 27 94 1 3037 114 25 62[600] 528 708 26 838 932 85 1 4004 41 100 372[1500) 641 618 60 69 734 48 872 84 917 19 20[3001 36 1 5132 69 253 65 383 732 90 98 1 0044 118 205 304 99 412 681 779[600] 98 909 1 7006 7 16 18 286 88 320 56 90 401 34 71 664 882 944 1*152 233 53 61[3000] 344 62 403 46 47 67 77 580 741 77 894 1U135 363 459 665 71 651 718 821 32 48 ««177 78 219 315 60 435 534 68[30U1 74 758 898 966«1001 29 [1500] 64 75 213 617 92 97 741 857 974««001 26 308 79 81 474 658 655[3000] 76 777[500] 841 923 92«3120 302 50 64 70[1500] 598 607 807 17 19 962«4016 79 117 50 261[300] 803 13[1500] 39 434 610 44 666 749 87[30001 861 934«6098 115 315 35 453 537 608 41««034 126 62 98 475 562 631 82 911 71 77«7162 688 723 90 98 867 75«*087 159 71 351 91 92 557 677 729 832«0119 43 223 60 583 799 807 87 »«213 13001 83 98 336 444[590] 581 832 39 13(10] 956[3001 8 1026 69 71 93 194 265 615 659 67 726»«079 278 327 486 663 670 921 75 [509] 76 33194[3999] 12 32 343 597 49 83 85 729 4 i[1590] 961 34179 291 1599] 356 452 547 628 73, 926 75 3 5991 191 200 22 45 313 27 59 [1599] 88 11509] 89 443[1509] 592 619 702 39 63 90 872 3*939 45 173 75 258 350 432[15091 551 61 650, 02 14 59 902 3 7453 553 69 792 809 17 49 13901 63 3*099 69 192 29 39 429[.'««Ol 99 626 616 749 844 [3099] 956 30915 78 116 396 441 659 69 61 725 4«134 531 914 746 53 S4i 975 41941 43 46 296 36 329 40 68 71 464 518 659 704 827 64 75 959 4«947 78 121 25 70 254 329 52[399] 89 619 71 905 4 3097 122 360 448 589 636 761 904 66[1590J 44190 283 98 313 473 539 610 41 720 4 6 51 841 1509] 45932 197 8 211 27 63 731 13091 834 4 0236 53 499 36 38 85 519."6 633 788 47292 397 434 47 68 115001 83 558 641[590] 96 776 849 71 932 4 8024 175 378 422 621 765 40365 447 71 539 78 924 5«148 79 351 408 699[39991 67[5«00] 77 82 617[500] 754 58 61 922 51203 601 736 4> 902 89 95 5)1991 167[399] 2.14 727 893 915 22 5 3129 280 338 96 495 682 86 798 913 54192 28 277 89 365 525 691 29 63 79 938 51 87 5 5915 86 126 29 234[5991 71 629 41 627 53 59 72 56033 128 62[599] 83 2 ,1 7,8 89 634 795 890 26 43 77 910 115001 21 57171 249 55 94 625 601 710 18 69 83 87 819 5*103 238 115991 336 63. 790 97 1 91 7 9 5 0926 31[5991 282 400 88 58? 13001 93 721 846 115091 ,"6 95 969 «,8154 119 34 201 479 86 89 553 06 632768 849 907[3900] 41[3000] «1006 188 381 418 598 77 766 894 911««171[3909] 233 63[300] 393 489 553 89« 8135 466 827 904«4116 278 397 400 506 9[1509] 619 71 993«3075 454 57 676 621 761 83 869««,009 48[1599] 197 8 244 46 376 456 539 69 96 616 799 928«7144[509] 253 364 438 540 623 714 62 850 945 90«*088 210[300] 368 648 65 919««007 41 56 128 64 70 219 22 29 61 380 607 781 861 70180 262 437[500] 57 90 566 814 49 971 7 1 221[1500] 499 512 [1600] 36 659 93 708 11 90 7«163 71 310 626 32 36 604 15 35 78 ?*U42 251 309 65 1500] 406 42 612 667 948 7 4934 257 91 361 466 610 67 705 813 19 75 921 75016[3000] 44 114 206 333 110 OOO] 59[3909] 464 613 84 912 33 7«1Ü8 71 95 276 431 89 632 48 670 843 61 73 7 7029 139 201 325 4447 � 71.742 60 977 695 697 648 797 824 7 0986 *«013 41 274 78 SS9 413 50 90 623 827 94 958 01048 97 306 27 44 60[500] 678 069 702 4 986»«086 15001 267 300 479 673 91 [1509] 606»3001 115 76[5901 215 19 51 72 473 82 930 55»4143 246 319 444 97 509 57 634 745 61 72[1590]»5138 318 27 588 612 6W 793 98 989««190 298 354 58 599 703 85 828[5001 92 909 52 63 »7040 176 307 28 94 430 743 818 989«*103 217 94 358 488 500 7 130091 14 24 89 020 720 66««104 78 429 724 100039 47[30001 75 191 278 308 425 566 76 817 40 928 30 77 101Ü18 107 207 20 495 21 97 526 43 641 63 812[500] 99 10«005 42 87 196 246 71 340 468 511 97 728 61 840[500] 93[30001 911 103009 649 812 35[500] 84 91[30001 914 67 1 04131[3000] 93 247 63 437 713 66 852 971 87 105023 332 463 614 34 713 22 87 840 46 1 00171 207 Iii 62 309 91 481[31X1] 88[30001 611 17 705 826 27 973 1 07072 389 60« 93 726 59 837 967 iO*25S 76 323 28 545 627 884 1O9206 36 308 10 13[300] 39 434 816 84 937 110006 67 511[15901 718 892 975 111078 84 412[30001 60 557 86 764 68 79 867 930[500] 1 1«995 232 335 39 89 886 1 18933 10 62 165 91 241 62 320 33 416 32 35 655 715 919 114061[600] 129 39 62 2,9 89 94 331 684 796 821 115038 67 128 221 76 89[30001 361 460 94 622 893 926 1 18019 234 366 6' 86 448 58 823[500] 41 57 99» 117047 82 153 68 287 90 398 459 507 90 746 922 69 87 11*175 rti 317 99 515 19 82 758 93 822 26 933 70 1 10919 235 76 334 485 Ü02 776 922 l«O076 253 630 89 715 830 36 907 1«I189 322 40 421 602 38 843 62 926 75 1««047[1509] 254 354 462 527 61 86 13900] 660 889 9J2*2 1«»203 18 382 90[5901 589 608 13 48 61 1«4008 35 78 207 52 325 43 410 503 69[3000] 72 74 095 704 810 58 13009) 63 1«5082 149 TU 214 418[3991 81 644 827 36 72 1««079 188 92 229 39 424 67 60 r-l 854 87 1«7192 279 318 53 558 603 29 759 899(IG OOO] I«*UUU 300 411 45 514 742 86 848 69 87 909>«»931 103 99 227 39 65 485 Jo 589 741 72 969 86 130179 658 854 78 85 912 24 1 31133 52 97 618 21 34[3001 98 730 901 43 1 3«173 243 355 65 538 49 967 1 33940 149 54 333[390.9 472 89 577 602 89.8 939 98 1 34116 331 516 96 683 713 97 135122 322 96 455 69 659[3901 720 89 91 13« 13 215 66 344 53 61 643„65 729 896 921 13?93« 44 45 83 96 146 263 398 462 761 927 42 13*214 375 90 1 61 1»»91.1 49 146 96 237 318 60 5.3 661 876 97 943 140444 599 93 852 962 1300] 1:4 89 1 4 1995 2.4 304 62 71 4« 554 699 28 1 4«913 29 59 189 231 63 463 88 684 999 91 143213 39!» 438 65 537 71 617 77 749 67[3901 95 827 71 144278 92 308 445 6.31 61 13990) 801[39001 938 1 45172 222 51 82 352 445 1300. 527..8 641 795 14*089 1150., J 149 23» 82 316 794 820 46 937 1 4 7081 217 3 0 [5001 421 691 21 799[3099] 833 1 4*174 390 59 495 86 540 7 00 402 140973 115991 311 439 540 628 88 921 67 77 150921 116 206 418 632 94 761 78 894 948 83 1 5 1 901 115001 35» 60 452 503 725 918 1 5«215 3,8 316 36 42 462 686 706 7 0 816 32. 41 79 98 153121 322 38 48 544 7„0«92 11 28 1 54914 135 82 273 381 44[3000] 552 713 939 93 1 5 5276 81 329 43 569„24 96 7.2 92 NW 03 S 15*948 54 199[309] 317 409 29 72. 56 829 993 41 43 62 1 57151 6» 4 7 789 822 6. 15991 83 911 68 1 5*102 ü6. 363 593 53 698 797 891 956 87 1 5*901 141 66 329 435 602 36 716[15901 öS 95.-16 I««035 37[399] 59 57 75 88 116 259 34 3 427 674 845 971 89 1*1933 126 23. 387 49? ,91 9 25 974 l«:iU32 15j 298 371 8 1 501 IS 2. 665[5901 84 864 103163 344 404 9650. 78 6.8 794 1«41049 88-9 yl 269 311 31 469 617 821 939 193933 134 265 399.9 598 66. 98 95t» 1t-«990 66 112 31 523 58 649.39 42 74 I«4:912 16 61 299 458 543 [5991 609 969 92 1**952 411 028 33 35 42. 46 096 23 94 lUlboi.l 486 347 496 52. 69 659 979 1 70230 462 719[30991 68 821[3001 59 932 1 7 1 025 61 99 126» r 436 59 95 61, ,38 880 900[30001 I 7«u95 17,8 417 56 50] 8,»7.1211 34 84 583 641 81 719 13001 806 15 57 66 72 92. 1741.9 297 315 iul 175 /., 3 269 375 541 115091 633 59 763 827 83 1 7*093 1.1 33 MU 93 [1590] 181 85 291 88 93 366 436 62 57 59. 8 56 66 l 97. 177939 95 227 462 97 542 67 71 6.1 732»7*956 215 39 15901 579 636 48 76t 648 66 93»7«193 283„06 614 7.82 8.6 9:7 46 1»«0I4 193 241 13 Ol 69 9, 325. 4 413 36 519 54[5X1] 96 789 855 960»*»149 96 229 334 63 487 528 619[3991 36 3.[3001 862 91 971 [3909]»*«219 310 40., 62 543 61 603 733 1*3933 52 72. 3.101 166 130901 80 97 435 79 646 94 766.6 845 943 1*4998 4-2 94 527 75 9« 744 862 991 1*5133 246 89 779 969.1 1*11014 138 2*t 3.2(„001 37 95 618 22 73 8 l 714 18 90 892 97 924 1*7916 43 173 291 2 51 323 49 404 531 35 66 703 14 53 11699) 899 932 47 1**122 231 39, 415 8.t [509] 596 16 89 617 49 729 95 824 88 I*« 131 314 7 5 491 645 775 833 96 958 00059 169 265 88 643 96 765 914 IG[3001 70 O1009 62 67 102 42 68 99 444 506 800»«983[1590] 183 236 553 75[15001 811»3094 194 402 548 634 703 827 950 86»4082 178 83 227 302 84 779 820 934 48 »5096 187 93 226 353 66 425 780 91 803 98 974 90»»008 33 66 114 46 203 46 366 575 781 822(5901 42 917 74»7101 36 854 70 92**11* 25 231 608 647 86 748 72 834 1600] 91 98 00946 85 202 320 60 450 86 95[309] 565 658 701 47 938 100128 219 336[5001 51 641 10 1 270 354 533 755 71 8 2 829 938 70 1 0*022 108 33 388 95 647 1 03073 105 358 471 99 Ml[3001 GT 94 659 771 912[3000] 42 91 104035 58 71 126 34 40 61 96(500) 22» 55[300] 375 462[3990] 82 692 762 962 105056[500] 294 443 509 1t 626 60 799 106022 184 223 337 521[15 OOO] 62 759 84 871 96» [300] 1O7064 109 342 640 890 1 0*008 213 14 81 394 565 93 6U [1500] 715 23 869 92 902 26 72 100135 202 336 407 29 67 89 iSaHBÜi rn'« MWWM IM SS« 126 645 64 668[39001 733 918 86 1«3175 464 649 735 44 11609] 65 848 994 1*4297 312 22 404 21 62 537 94 801 960 78 93 1*5020 [300] 73 80 98 157 63 402 616 81 6S0 13901 761 78 860 958 1*0071 214 35412 577 782[500198 864 1*707,8186 356 543 92 96 613 702 TS §&%�i8«« 4% aßw*7« 1 30949 310 62 422 39 000 818 911 20 75 96 1 3 1 961 34t 72 5ST 699 734 902 13*063 56 143 64 255 85 94 783 802 958 65[1509] »nimsatfmgtib'mmsgiir m mrnmis&mmMis f.&fsi mjnav«im«« f.« r aas 344 426 612 760 895 921 77 14»027 100 92 583 699 775 804 53 1300] 9«! 150013 183 84 277 458 509 84 638 824 51 15 1025 296 388 546 639.-1 813 19 55 91 15*094 166 225 89 322 402 76[15091 84 573 648 91.26 829 998 24 42 82 1 53083 159[3001 311 80 627 56 99 868 77 154033 47 133 242 312(3091 56 69 81 599 647.80 878 959 1 55074 99 vMsAWWLWMDWW SWMMLMMMM 43 364 95[3000] 433 37 679 94[3091 731 44 51 835 49 95 948 170048 245 348 544[3000] 726 1 7 1 037 188 277 631[1500] 777 84? 942 76 1 7*030 876 fc8 497 591 601 762 813 21 34 902 1 7»003 32«A 392 1*0068 993[5001 97 1*1 036 37 215 77 36668 11500] 426 500 72 661 79 86 866 1**060 63[3000] 121 38 282 94 316 409 12 96 613 71 999 1*3943 99 100 15 46[1590] 73 231 361 83 443 608 764 MO «iMYM 732 997[39091 IPttUn* ftndlt rm«Rortag dm 10. Keiioar. hn«onjt:tI)ru(e 6 gl, Scnntag« von Ö%-ll% Uhr. «e/ana-,•urn- und geleitig« Vereine am«imlta,«elan, verein .«utenber,� Abend« 8% Uhr Im Restauronl Ouandi, Sttaiauerftrahe 43- chefim, verein.«lvenalüben' Abend« 8 Uhr im Restaurant Hlldedtandt, Prinzm- ftrahe 87.- Echäser lcher.»esanaverein der Eiset' Abend» 8 Uht bei Wois und Ktllgcr, Ekaiihetsttahe 128, Relau,.- Männetgesanaverein.»attenlaube' Abend« 8 Übt im Restautani Firk.«oitbuietstraße 22.-«elangvetein .Vouvatdia' lMännerchotl Abend« 8% Uhr im Restautani leutonia. Bei- fotietftraße IS.- Männetaelangoetein.Eteinnelke' Abend« 8 Uht im Nestau taut SchuU. Stettinerstrnie 56-67.- Gelanavetein.Harmonie' Abend« » Uht in Reukam» Bierhau«, Broße Franksurierstrafie 48.— Männer, esana- otttin.Echo U" Abend» 8 Uhr im Rcsiaurant Drillhole, Rolenthalerftraße Rr. 11—12- chelan, verein.Eängethain' Abend» 8 Uht im Refiautant chtiset Fron,«tenadiervia» 7.-«esangvctein.Bruderherz' Uebunalstunde Abend» von Ri— 11% Uhr Ausnahme nmer Mitglieder.— Besan, verein.Hoff- nun, Moabit' Abend» 8% Uhr WilSnackcrstrafie 68 im Restaurant Zige».— Männetgesanive ein„Hi aiila»' Abend« 8 Uht im Restaurant W.»ieist, Prio»en Allee Rr 88—«esangvercin.Feliciia»' Abend« 8 Uhr im Restaurant Redelin, Sangesiraße 108- Männer, elanaver ein.Oiompia' Abend» 8 Uhr im Restautani«Sertb. Prinjenftrahe Rr. 106.— ivesan, verein.Liederluft' Abend» 8 Uhr im Restaurant Sehmann. Raunonstrahe 44- Männergesangverein Acrordia' Abend« 8 Uhr bei Weich. Aieranderstrahe 81— Gesangverein Sudwig scher Männerchor Abend» « Uhr«inbenftrahc 106 bei Poppe, lledunglsiunde. Rüste find willkommen.— «anner,esangveiein..gicde«sretheit" Abend« 8% Uhr im Restaurant Henke. Blumen- straffe 88—.Deutsche Siedertasei' Diiigent Rod Maschinlk, Abend« 8 Uhr Uebun,»stunde im Restaurant Eaeaer, Glvner Weg 28,— Männergesang- «rein..Alte Linde" Abend» 8%- lAi Uhr im Restaurant Zohn», Mariannenstr. 19. — Zither kiud.Amphion' Abend» 8 Uhr in Iriebel» Restaurant, Hoher Eieinweg 15 — lurnverein.Froh und Frei' lMünnerabihellung) Abend« As Uhr, Berg- straffe 57- Berliner Turngenoffenlchaft lFllnste Männeradtheilungi Abend» 8% Uhr in der städtischen Turnhalle. Wafierlhorslr 81- lurnverein.Hasen. Haide'(Männer-Adiheilung) Abend» 8 Uhr, Dteffenbachstr. 60-61.- Verein ehemaliger Echüler der 87. Remeindelchule Abend» 8 Uhr im Restaurant Ainner «»pnickerstr. 68.- Nrendäscher Etcnogravdmverein.Apollobund' Abend» «Ä Uhr Brunnensiraffe 128».- Arendlscher Elenographcnverein Abend» 8% Uhr im Restaurant.Zum eisernen.streu»', Ltndcnftr. 71.— Deutscher Verein Aren»»- scher Stenographen Abend»% Uhr in Randes'« Restaurant Brunnenstr. 128». — Verein.Roe' Abend» 8% Uhr im Restaurant El»e.»ierandrinenstr. 89— vnterhaltungloerein.Harmonie Abend« 8 Uhr Eiscndahnstr. 86h, im Restaurant von Siede.- Bergndgun,»verein.Mollig' Abend» 8 Uhr im Restaurant Reinicke, RivSstraffe 8, leben Dienstag nach dem 1. und 15— Zitherklud .Amphion' Abend» 8 Udr im.Mllnchcner Hos' Evandauerftr. 11—12.— Rauchtlub.Zum Wränget' Abend» 8 Uhr bei Herschled. Adalbertstr. 4.— Rauchklub„Porloriko", Abend« 8 Uhr, Manieuffelstraffe 118 bei Rrewling.— «auchstub.Deutsche Flagge' Abend« 8 Uhr im Restaurant Händler, Wrangei- straffe 11- Rauchklub.FriedrichShain' Abend» 8 Uhr im Restaurant stippw, Landldergerstr. 116»— Rauchklub.Lustige Brüder' Abend» 8% Uhr bei «rotbe, Kürstellbergerftr. 2- VergnügungSverein.Fröhlichkeit' Rrüner We, 28 Rroffe Relellschasläftunde, verbunden mit Borträgm. RSste will. kommen. Emree frei.— Tamvourverein.Ecdan' Sitzung Abend« 8% Uhr Rrüner weg 9-10.- Tambourverein„Einigkeit macht starr, gegründet 188» Uebungtzstunde Abend» 8 Uhr im Reftauran- Hahn, Ellafferstr. 57 Meueffe Nnchvichken. Ver N-rstand de« MeedaAde« strr Wahrnng und Forder»»g der dergmäuuilchen Auteressr« in Rheinland uno Wclifalen hat an ven Verein zur Wahrung der dergdau- lichen Jniereflen im Oberberaamlsdezirk Dortmund, zu Händen de» GejckäflSsührert de« VtreinS, Hetrn Tr. Natorp hier, folgende Farderungen gestellt: Trotz b,S fortwährenden©tri. g nS der Tohlntpreife, welche schon j.tzt auf einer noch nie dagewesenen Höhe stehen, find du Löhne der Bergleute in gar keinem Verbältr.itz zu dielen enormcn Preisen aufgebessert. Die geringfügigen Lohnerhöhungen, welche seit dem Aus. stände vom Mai 1889 erfolgt, find sogar noch durch Lohnreduktionen auf vetschiedenen Zechen andererseits wieder zu Null herad�edrückt. Hierzu kommt r.och dos Steigen der Miethen und fämmtltcher LebenSmtlte!pcrise, sogar die Brandkohlen find den Bergleuten von mehreren Zechen in die Höh« grichraubt, so datz dem Arbeiter im Kampfe um die Existenz faktisch das Meiser an der Kehle sitzt. Der Verband zur Wahiung und Föc» deiung bergmännischer Interessen in Rheinland und Westfalen, al» Vertreter der materiellen Interessen der Bergleute, stellt deshalb folgende Fordeiungea: 1) Eine allgemeine Lohnerhöhung von Sv pCt., beginnend mit dem 1. Februar 1890. 2) Emt präzise Festsetzung der Schichtdauer auf 8 Stunden pro Schicht, vom Beginn der Einfahrt bis zum Beginn der AuSkah t. So lange die Sttttchteauer nicht genau und glatt auf 8 Stunden festgestellt ist, bleibt dus ein Punkt, der zu stetiger Streitigkeit fuhrt. 3. Aufforderungen zu Ueberfchichten seitens der Beamten sollen nur dann stattfinden, wenn die Uebetschichten wegen Betriebsunfällen noihwendig find. D,s jetzige Vorgehen der Beamten, Schlepper, Brimser, Pserdetreider, R-paraturhauer u. f. w. zum Verfahren der Uederlchichten aufeusoidern, ist einem indirekten Zwange gleich zu achten und führt zu immer- währenden Konsttkten._ 4. Wegfall fämmtlicher Kohlenabzüge. Es find diese weder durch Mmdermoß, noch durch Unreinheit gerecht» fertigt. In Fällen, wo gröbere Verunreinigungen vorkommen, die nicht durch F ötzoerhältmsse herbeigeführt werden, find Hand» haben genug vorhanden, um solche abzuändern. 5. Eine zweimalige Lohnzahlung in jedem Monat, welche in der Art, wie die monalltch-n Löhnungen stattfinden sollen. Außerdem zwisch'n btefm Lohnungen eine reaelwäßige Vorschußzahlung, in der Weise, wie bisher die Ab» schlaaszahlung erfolgte, und zwar sollen die Löhnungen auf den 8. und 20. stattfinden, so daß nur der Verdienst w fünf Schichten im Rückstände bleibt. Durch die langen zwischen den monatlichen Auslöhnungen werden, trotz schlagszahlungen, die Bergleute nothgedmngen zum veranlaßt und hierdurck ausgebeutet. Dem Verein zur Wahrung der bergbaulichen Inte- Oberdergamtsbezuk Dortmund werden vorstehende Fordl zur gesälligen Annahme unterbreitet. Im Interesse der «eber sowohl wie der Arbeitnehmer ist die Bewistiflunfl stellten fünf Forderungen von höchster Wichtigkeit. Wik deshalb so dringend wie höflich, eine Antwort hierauf biSl? den 25. Januar 1890 an das Verbandjbureau zu Bot Händen des Herrn Johann Meyer, Bongardstraße 19. senden. Zum Schluß verweisen wir noch auf die zeitg Worte Er. Majestät, unseres allergnädigsten Kaiser«! Arbeiter lesen dte Zeitungen, wissen also, wie der ß# Gewinn der Gesellschaften tm Verhältmß steht. D-d fi', Arbeiter) mehr oder weniger daran Thril haben wollest,* tiärlii,* Bochum, den 13. Januar 1890. �„ Der Vot stand des Verbandes zur Wahrung und FörderM bergmännischen Interessen in Rheinland und Bunte, 1. Vorfitzender. Sch-öder, 2. Vorfitzender, Kasfirer. Beckmann, Schristjühier. B.odam, Bn Massenberg, Betfitz-nder. Margraf, Vor fitzender de« _ au»schusset.�,. Die amtliche Denkschrift über die Untersuchst�» Arbeiter- unv B-lliersverhätlnrlse in den Steinkohlest� ist als besondere Biilage des»Reichsanz.� nunmehr eis®; Sie stellt sich als etne im Auflrave der Minister der e lichen Arbeiten und des Innern hergestellte Bcarbeitu»» Berichte der Untersuchung» kommisfion dar. Wir kottune» die 112 Onarlseitm umfassende Denkschrift ausfühil'.ch>' Ocpcfrlrcn. (W-lkk'« K«Ua»«9li*n.g«y*«K.) Krüssel, 20. Januar. Aus Wunsch des MiniM, öffeptttche Arbeiten haben Schi-dsriälter hrute Vonnum. Unterredung mit sämmlltchen Brfitzern von Kohlengrui� fiabt. Die SchiedSr chler wirden heute Nachmittag tijj.i ferenz mit den D-legirten der Arbeiter haben. Die richtet find d>r Meinung, daß die Arbeitgtber ihren lungen den Arbettern gegenüber nicht in zeder Beziehusti' gekommen find. ffrii Sozialdemokratischer Mahlverein des 6. Kerl. Keichstagsmahlkreises. Tieuftag, den 21. Januar, Abend» 8) Uhr, im Saale der NoidSeutfcheu Brauerei, Chausseestr. Grosse Versammlung. Tages-Ordnung 1. Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wrlle:.Ecstreot die Sozialdemokratie den Um» stürz?" 2. Diskusfion. 3. Verschiedenes uno Fragekasten. Alle Wähler als Gäste eingeladen. Aufnahme neuer Mitglieder. Zu«ahlreichem Besuch ladet ein MSs_ Der Vorstan d. Achtung! Große öffentliche Versammlung simtl. Metallschrauben-«. Faronbreher am Dienstag, den 21. d. M., Abends 8 Uhr, in Deigmuller's Salon, Alte iakobstrasse lir. 48a. für die Arbeiter. Referent: Herr TageS»Ordnung: 1. Der AchtstundenarbeisStag und feine Bedeutung für ■etenep, 2. Diskuifion. 3. Verschiedenes. Um zablreiche« Ers»rin«n wird erlucht, da unter Berschiedene« der Etretk bei der Ztzlrma Rev'r u. Weis« zur v'sprechuna gelangt._ Der Sinberu ser. Ma jsen Der samml««g fämmktitcher tm kaufmänniscken Gewerbe Augesteliter(Gehilfen, Gehilfinnen, Hauediener je.) in zrttt««, tt» 24. jrauir, AbtriS 9 llhr, bei Siiinlibt» (am Moritzplatz). TageS-Ordnung:..... 1. Wie ist der Schluß der Geschäfte an Sonn- und Frieltagen um 12 Uhr herbei- »uführen? Reftrenten: Mtecker und Gtauer. 2. Der achtstündige Ardettstag und wie demon. striren wir für denselben am 1. Mai 1890. Referenten: Alb. Au-rdach und Aug. Kuhntke. 3 Diskusfion und VeischtedeneS.— Es est Pflicht eines jeden in kaufmännischen Geschäften Angestellten, in dieser Veisammlung zu erscheinen. 887 Die Etnbei ufer: Aug. Hinze, HandlungSgehtlfe; O. G r a u e r, H ruSdtener. Fachverein der Tischler (für de« Osten). _ Grosse Versammlung___ «at Mittwoch, den 22. d. Tl., Abends 8) Uhr, im Böhmischen Brauhause(kleiner Saal), Landsberger Allee U— 13... Taae«. Ordnung: 1. Die Mtbflänbe in der Brunzlow'schen Werkstelle, Reue«onigstr. 15. Referent: Kolleg« Roggemann. 2. Diskusfion. 3. Vereint angelegenheiten und Verschiedenes. Die Kollege«, sowie die Werkführer und Befitzer der Brunzlow'schen Werkstelle find Lager von Rathenower Brille« und Ptncei Bruchbänder, Leibbinde«, Nabelbandage«, Enspen- alten. Geradehalte», orthopädische afchiuen, Korsetts, künaliche Arme und vetae. Mastdarm- und � vorfal-vaudage«. Krochen, Bidet», Etechbeiken. llr'vhatler,«ktzsttrr-«vd spritze«,«lhfopvmp, Irrigator. Sutzalattoud-Apparate. Luft- uud Wafierkifien, sr strümpfe, Krankenwagen ic. ic. -mpfetzle« m sottde« Preise«, I Müller Ä Co.. s.,— Für Kamen: Damen.Kediemuug., ■MM Lieferanten sömmtl. Orts- und freien Hilfs-Krankenkasssn» 1 Achtung l Weaen Differenzen haben oie Kollegen bei Stehmann, Ttschleret, Retcheoberger- ftratze 143, die Arbeit niedergelegt. Brite, Zuzug fernzuhalten.[871 Ueber hängt: Sohmelssr, ,>VI»VU4H4V4-»4VV ♦ solgenoe Fabriken ist die Sperre ver» 1. Geschäft Chausseestr. 25, 2.,. 76, 3., Fciedrichstr. 100, lwegen Maßregelung), Keilpflug, Eiloff et ftr. 8, KObsch, Linien ftr. 8, Hauke, 1. Geschäft Michaelkirch str. 6, 2., Alte Jak.b'ir. 73, 3.» Ch-.r Ottenburg.[869 Die jotz« zlebermachuugekommisstou. Achtung, Bildhauer! Zu den gesperrten Werkstätten in der Sonn- tagenumm-r kommen hinzu: Rudorf, Siweovstr. 11, Oittmann, Höchstestr. 19. Brofig setiigt Ard« ten für I. C. Pf äff, nicht für F. Vogt«& Co., wie in der Sonnlag«» nummer angegeben.[872 Uerlml» deuWr Möllergesellev. Mitgliedschaft Bertin. Mittwoch, den 22. d. M.. Abends 81 Uhr, _ in Nehlitz' Salon, Bergfte. 12: SV Versammlung."S* Tagesordnung: 1. Abrechnung. 2 Diskusfion I und Wahl einer Loynkommilfion. 3. Vetschie- dene« und Fragekasten.— Es ist Pflicht eine« jeden Kollegen, zu erscheinen.[865 WMgKMusfB In keinem Haushalt sollte fehlen eine � �— �ringmasekli� »Stn nma welche der beste Wäschefchouer ist. Ich gewähre wöchentliche oder m"« Thetlzahtungen um e« jeder HauSssi' ermöglichen, fich diesen nützlichen WtrihI� Gegenstand»u beschaffen. PrriS per Stück auf Ratenzahlung bei 36 Ctm. Walzenlänge.< WSlbtitliA Abi-Hlm, 1 W. E. Krieg(Znh.N.W Berlin S. v.. Skalitzetftr. 136. Berlin dt., Schönhauser Allee 185- _ Spandau, Linden» Ufer 11.__ r ' Geschafts-Gröffnung. j F'eunden uno Genossen, sowie meinet? � ten Nnchbarschaft zeioe hierdutck an. daß l®.\ Rillll- usil Slhvme-SchlMktl- Wurß- ulld sei«e zleischuiallrell-N eröstnri habe. Berlin, im J.muar 1890. J Carl Becker(vorm. m. h»» Berlin N., Twiitewünderstratze f� IXattn General-Versammlung des Vttcks der Freie« Bmiiipg der Murer Berlins nud Umgegend Boansrstag, den 23. Januar, Abends 8 Uhr, in Orachel's Lokal, marstag, den 23. Januar. Avenos a uyr, tn ursonei a•.osai, Stb-stianstroße 39. Tagesordnung» 1. Beschlußfassung über den vom Kollegin Kerstan gestellten Antrag Kollegen, welche fich m der Ver ammlung«I- Mitglieder aufnehmen lasten wollen haben Zutritt. Di» Mitolieder werden aufaelorbert. vostzohl'a>U«'scheinen. Bor Vorstand.[313 Sophabezüge! Koste von 3j— 5 Meter IpattbUlig. Emil Lsftfcwrs, Graut-«»r. 158. Kachverrin der Kederarbetter. MWtweoln 22. Januar b« I»., Abend« 9 Uhr. m Rens' Salon, Raunynstraße Nr. 27 Gr. öMW Uns°w»tW flr dir hmirdelter Kerl»,» 8. UwM TageS-Ordnung: Referent: Herr Buchdrucker Versammlung zu erscheinen. 888 Der Einberufe». Empfehle mein Geschäft in friCchou Ktume» und Kränk««.[719 Robert Meyer, Nr. 2 Mariannen ftraße Nr. 2. jloqellott-, Glas- ll. Ktetllgvtlvllllrev. Tisch- und Hfingslampen C. Rahmlom�&rttzvteflorstraKs SB, ti Rsltllthaler Tbor. »Igen er Fabrik. Cr. LsrV, bUL Pr»» Emil Me,«L Bruncenstr. 58, Hof l�»I ThHU. nach Uobcrefo�j sKmmtlioher B*1!? Wotznnng mit Stall»'!! für 8-10 Pferde». Wage»rem� 1. April rr. f.»erm. Der wahre Jacoi' j Hr. 91. Zu beziehen durch die Expedition,, straße 44.______ Tüchtige B anbog, steit werben verlas z 821 UlUUUlUCTil WTLVEW vv»---, «tzr. Kchmidt, ZteÄ Hvhe VerantworUich« Redakteur:«urt K aaste in«erlm. Druck und Verlag von Ma» fikadtu» Ber-tn SV/v Beut, maß« 2.