NwtN anor B°r, 3.1« m )fne4l� SÄ? zw# �rgiin für die Interessen der Arbeiter. traf,# Das..«erliner BolkSblatt- -u-u-. vi- Sonntags-?cummer, t bleib»'aKdition Zinnnerstrabe 44 iTjfaatx 1«*» Iii«! Sonnt agd s——— r,——,- u— ..............„ 1 Mark pro Monat. Postabonnemeni 4 Mark pro Quartal. (Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1890 unter Nr. 892.) da» Asslaud: Täglich unter Kreuzband durch unsere Expedition S Mark pro Monat. m gW' Jafertionsgebühr beträgt für die 4 gespaltene Petit»eile oder deren Raum 40 Pf., für NereinS- und Anznaen 20 Pf. Inserate weroen bW 4 Uhr Nachmittags m der Expedition, Berlin— Zimmerstrabe 44, sowie von allen Annoncen-Bureaux, ohne Erhöhung des Prels�, anqenomme». Tie Erpedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3—7 Uhr Nachnnltag«, Sonn- und Festtagen bis 10 Übt Vormittags geöffnet. ♦, Fernsprecher- A«t vi. Ür. 4106.,- ilt-n d> raf, Quartal. atalog** Nedsktton: VeuthstraHr— Expedition: Nimmeepten�e 44. Mitbürger! Arbeiter! HcmduieeKer! d« Wir fordern euch nochmals auf, die Wählerliste» genau einzusehe». Leicht können Fehler in ihnen enthalten sein. Wer am 20. Februar seine Stimme cht abgiebt, der schadet der Allgemeinheit und sich selbst. Da aber nur Diejenigen ihr Wahlrecht ausüben können, welche in die Wählerlisten eingetragen sind, so muß eder sich überzeugen, ob auch sein Name in der Liste steht, ob Vor- und Zuname, sowie der Geburtstag und Geburtsort genau stimmen. Wem es unmöglich ist, selber ugehen, der beauftrage einen der Genossen, die sich zur Durchsicht der Listen bereit erklärt haben, für ihn die Liste nachzuschlagen. Die Listen liegen nur bi« Donnerstag, � 30. d. M., Wochentag» von 9—3 Uhr, am Sonntag von 11—4 Uhr, aus und zwar: \ Jm» für de» I. Wahlkreis in der Turnhalle des Friedrich-Werderschen Gymnasiums, Dorotheenstratze 13/14, ,«#* für den II. Wahlkreis in der Turnhalle Wilhelmstrahe 117, für den III. Wahlkreis in der Turnhalle Schmidftraße 38, für de« IV. Wahlkreis in der Turnhalle Krautsftrahe 43, für den V. Wahlkreis in der Turnhalle Gormanuftrahe 4, für den VI. Wahlkreis in der Turnhalle Ackerstraße 28», und außerdem im städtischen Wahlburea«, Königstraße 7, Hof 3 Treppen« Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß ein Jeder, der die Listen für unrichtig oder unvollständig hält, dies innerhalb acht Tagen nach deur in« der Auslegung derselben, also spätestens am 30 Januar d. Js., beim Wahlbureau des Magistrat«(Königstraße 7, Hof 3 Treppen) schriftlich anzeigen, »er in den vorbezeichneten sieben Lokalen vor den dazu ernannten Kommissarien zu Protokoll geben kann, die Beweismittel für seine Behauptungen aber, soweit dieselben t auf persönlicher Bekanntschast beruhen, betbringen muß. Zur Begründung der beantragte» Nachtragung in die Wählerliste sind besonders pfehlenswerth der Miethskontrakt, die letzte Miethssteuer-Quittung oder die polizeilich bescheinigte Anmeldung für die angegebene �.�ohnung. Es ist nicht nöthig, persönlich die Liste einzusehen. Es kann einer für mehrere die Prüfung vornehmen. Wer aber irgendwie kann, gehe selber hin. üb�Aam entlich haben Diejenigen, welche seit dem Jahre 1887 ihren Wohnsitz verändert haben, sich zu überzeugen, ob sie an ihrem «n Wohnsitz in die Listen eingetragen sind. Arbeiter! Bringt euch nicht durch Nachlässigkeit um euer werthvollstes öffentliches Recht! Was mm? $03 neue Sozialistengesetz ist vom Kartell- H>Siag nun doch endgiltig abgelehnt worden, obschoa ? u/cht sagen kann, daß e« an Blühe gefehlt hat, eine «pandigung" herzustellen. Ein dauernde« Sozialistengesetz jfl den Wünschen der Nationalliberalen a äre eine würdige ' 0nun8 de« Gebäudes" gewesen, welches sich dieser Reichs- _ L l"' feinen Leistungen errichtet hat. Aber auch ohne I?'s„.''' das Anklagematerial gegen die Kartell- und ° h m a j o r i t ä t reichlich, ja überreichlich, und jeder it».T täglich durch die theuern Leben«- 'dcr Änfen hat � erinnert, wa« er der Kartellpolitik zu ver- Äüf Sozialistengesetz hat so gewirkt, daß alle Parteien I und �selben unzufrieden sind, mit Ausnahme der Junker, •*<---- n--- u�egen' Kollege von Karvorfs r,i nur , fo�ind er rj�esswngen, weil sie ihm nicht genügen wber die Expatriirung hätte. Diese werden allerdings niemals .auf der man die Lehren jene Höhe erklimme« auf der man"die Lehren der Geschichte begreift. (%%&%%%%%#/%= ■ ff � endlich die Sozialdemokratie mit gerstige« Feuilleton. «rbotevi_ (4 Dir Vorstadt St. Kntoinr. Historische Erzählung V&t** Tony Revillon aus den Jahren 1789—1792. ' Deutsch von Ludwig Knorr. Da« Auge der schönen Frau erschien jetzt grau, äse �jäiie von einem Schleier verhüllt, ihre Nasenstuael hoben stch i* jwd ihre Lippen waren geöffnet, als wollten sie»nen Kuß �«rsWden oder empfangen. Wenn man die Frau mit dem Bou- bW�.uet sah, hatte man da« Gefühl der Zusammengehörigkeit beider «. mMr stellten den Frühling dar, nicht den de« April, sondern »es Mai— e# lend zugleich rt hatte, f ein Strahei rten— so ., ganz in ihre,,, ziu] i...„ u-—»- Man ihr nachgeblickt, sie bewundert und war zurückgetreten, Urft Ihr Platz zu machen. Hier trat sie ein mit der Allmacht JftrcS Zaubers. In dem großen, von Gebäuden mit glän- «enden Schieferdächern eingefaßten Raum, der mit breit- .blätterigen Bäumen bepflanzt war, drängte und schob sich pne ausgeregte, begeisterte Menge. Ißg V«»-,»»»«/* �---»1----, I-------- ~,e.8 w« die sich entwickelnde Natur, üppig und Nachdem die Spaziergängerin den Ouai »imüw �ite sie sich tapfer in das Gewirr der , Straßen welche das Louvre von den Tuilerie« T so kam sie ins Palais Royal. Dort fand sie statt mit polizeilichen Mitteln bekämpfen. E» war der Piinz von Carolath-Schönaich, der so sprach, und dieser schlefische Magnat betonte auch den I d e a l i s m u«, der in der sozialistischen Arbeiterbewegung steckt und der, wie er sagte, sonst so selten ist. Da« Unbehagen, daS diese Rede den Konservativen bereitet hat, dürfte nicht geringer sein, als die Zustimmung, welche die Rede de« Prinzen bei den vernünftigen Gegnern de« Sozialismus im Lande gefun- den hat. So bleibt also die Frage de« Sozialistengesetzes unge- löst und geht auf den am 20. Februar zu wählenden Reich«- tag über. Diejenige«, welche von der Thronrede eine Ueber» raschung erwarteten, müssen sich völlig enttäuscht finden, denn dieselbe enthält kein Wort vom Sozialistengesetz. Sie beschäftigt sich nur mit den anderen Beschlüsse« des Reichstage«. Die Wahlparole ist bereit« ausgegeben. Möglich, daß noch besondere Wahlüberraschungen bevorstehen, aber die Verhältnisse liegen so, daß e« sehr schwer ist, zu den Dingen, die sich da abspielen, etwas Neue« zu sagen. Alles ist alt und abgedroschen, Kriegsfurcht, Sozialdemokratie, Massen» streik«— Alles das sind Dinge, die man nur schwer ver- wenden kann, um die ganze VolkSmaffe in Bewegung zu bringen. Inzwischen werden die Offiziösen ftöhlich an die Arbeit gehen. Ei» saure« Stück Arbeit wird e« werde«, denn die Zehntausend Menschen gingen und kamen, stießen im Garten und unter den Arkaden an einander, und ihre lebhafte Unterhaltung mischte sich mit der au« den Cafes zu einem tosenden Brausen. Au« alle« Fenstern sahen Köpfe herau« und junge Leute hielten, auf Wagen stehend, Ansprachen an die Versammelten. Die junge Frau mischte sich absichtlich unter die Gruppen, indem sie die Gesichter prüfte und einige Worte von den Gesprächen zu erhaschen suchte. Plötzlich trat ihr ein junge« Mädchen in den Kaufen Sie eine Kokarde, Madame, eine schöne Kokarde in den Farben der Nation! Da« Kind, welche« so sprach, war kaum größer als der Korb, de« e« trug, und der mit blauen und rothen Schleifen angefüllt war. — Deine Kokarden sind sehr hübsch, liebe« Kind, und ich will gern eine davon nehmen, aber wo soll ich sie tragen? — Sie stecke« sie auf Ihre« Hut, da» wird sich sehr gut ausnehmen. Die junge Frau lächelte, nahm ein Geldstück aus ihrer Tasche und kaufte eine Kokarde. — Gieb mir eine Stecknadel! sagte sie. Dann befestigte sie die Farben der Stadt Pari» an ihrem Hute. — Ist e« so recht? sagte sie zu der kleine« Ver- käuferin. Herren müssen mit lauter abgenutzte« Ladenhütern arbeitr»; was sie zur Schau ausstelle«, ist Alles schon Tausendmal dagewesen und der intelligente Wähler wird unwillig über die gewohnten Tirade« hinweg gehe« m» dem Ausrufe:„Ach, Alle« ganz alte Ge- schichten!" Gar zu gerne möchte man die Streik« ausnutze«, um Furcht zu erregen- indessen hat die an der Spitze unsere« Blatte« veröffentlichte Erklärung in Sachen der Bergarbeiter diesen edlen Absichten einen argen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Kuriosität halber sei«och erwähnt, wie die Kartellhetzer auch diese Erklärung au«- schlachten. Der Berliner Korrespondent eine« süddeutschen Blatte« telearaphirte an das letztere, die sozialdemokratische Fraktion habe an die Bergleute den Befehl ertheilt, nicht zu streiken. Welch niedliche Bosheit! Oder hält dieser Musterjournalist die sozialdemokratische Fraktion wirk- lich nur für eine Streikkommissio«? Dementsprechend werden wir demnächst überall die Vogelscheuche, daS rothe Gespenst, eisscheinen sehen. Wiederum werden wir vernehmen, daß alle irdische« und himmlischen Güter bedroht seien und daß auf den„Um- stürz" der gesellschaftlichen„Ordnung" hingearbeitet werde— und da« alles nur, weil die Sozialisten thun, wa« alle anderen Parteien thua, weil sie sich an der Wahlbeivegung betheiligen wollen. Es giebt immer noch Philister genug, denen man mit dem rothen Gespenst graulich machen kann. Aber da« wird — Vorzüglich, Madame, so wahr ich Jenny Combat heiße! In diesem Augenblick kam ein junger Mann von der andern Seite auf sie zu. Er bemächngte sich eine»«eben ihnen haltenden offenen Wagen« und bestieg ihn: — Meine Herren, sagte er, ich komme von Bersaille«, wo e« einen Minister gab, der da« Volk liebte— Necker. Necker ist diese Nacht abgereist, die Königin und der Adel haben ihn verjagt. Soldaten füllen die Straßen und die Nationalversammlung verhandelt inmitten der Bajonette. Die ganze Länge de« Weges ist von Reitern besetzt, die die grüne Kokarde dei Grafen Artoi« tragen. Fremde Trabanten schließen Paris ein. Nassau ist in Versailles, Reinach und Die«bach sind in Sövre«, Sali«-Samalle in Jffy; Bercheny hat die Militärschule besetzt, Royal>Cravate lagert in Charento«. Von allen Seiten ist Paris bedroht. Am Sonntag haben uns Lamberc' Reiter vor den Tuilerie» niedergemetzelt, gestern haben Wähler beschlossen, daß man die Notablen bewaffnen würde. Vierzehntausend Männer war für die Polizei genug, für die Vertheidigung sind et zu wenig. Diesen Abend haben wir reklamirt und die Zahl der Waffenfähigen auf achtundvierziatausend erhöht. Wir haben allerding« nur zwölftausend Gewehre, aber man ver- fertigt Piken und diese Nacht wird jeder bewaffnet sei». Jetzt werden wir uns zurückziehen, und wenn man uns wieder zusammendrängt, so werden wir ihnen die Zähne zeige«... da» Kartell nicht retten. E» wird ein Reichttag von anderer Zusammensetzung au» den Wahle» hervorgehen. Die LebevSmittelvertheuerer, die Konservativen, die da» Ausnahmegesetz verschärfen, die Nationalliberalen, die e»»er- ewigen wollen, sie werden die Kosten dieser Wahl zu tragen haben. Wa» die Regierung anbelangt, so scheint un», al» sei ihr weniger an dem Sozialistengesetz selbst gelegen. Sonst würde sie die Entscheidung über dasselbe nicht einem Reich»- tage übertragen, besten Zusammensetzung Niemand voraus- sehen kann, wa» auch der Wahlkamps noch für Ueber- raschungen bringen möge. Uns däucht, al» sei eine neue Grundlage für eine konservativ-ultramontane Koalition vor- Händen; verschiedene Anzeichen dafür sind unzweifelhaft vor- ? airden. Dann würde endlich die so lang angestrebte kon- ervative Majorität erscheinen und namentlich in den wirth- schaftlichen und finanziellen Fragen wäre die Opposition nicht im Stande, die Fortentwicklung der bisherigen Wirth- schaftspolitik aufzuhalten. Man sehe jsich nur deu gänzlich inhaltslosen Wahlaufruf der Zentrumspartei darauf an und man wird leicht merken, daß die Herren sich alle Hinter- thüren und alle Wege überhaupt offen halte«. Verworren ist die ganze politische Situation und manch dunkeleS Räthsel steigt vor uns empor. Aber der Mann, der auf dem sicheren Pfade seiner Ueberzeugung wandelt, wird sich davon nicht abdrängen, sich nicht verwirren lasten. Wer zielbewußt ist, den können keine Wahlmanöver ver- blenden.' Was das Bürgerthum thun wird, dessen wahrhaft demokratische Elemente immer spärlicher werden, wissen wir nicht. Wenn eS auf da» Bürgerthum, ob„liberal" oder „entschieden liberal", ankäme, so wäre eine A n g st w a h l wie die von 1887 eine Kleinigkeit. Aber daß keine neue Auflage dieser Angstwahl erfolgt, dafür werden die Arbeiter sorgen, die man weder mit Franzosen, noch mit R u s s e n, noch mit dem r o t h e n Gespenst erschrecken kann. Das deutsche Volk kann jetzt den Fehler vom Februar 1887 gut machen. ES hat ihn schwer gebüßt und muß ihn an jedem Laibe Brot noch immer büßen. Aber wir sind auch der festen Zuversicht, daß eS sich nicht wieder einer Hurrah-Majorrtät ausliefern wird. Möge das Volk so stimmen, daß die reaktionären Koalitionen in Zukunft nicht mehr dominiren können und daß den haltlosen und wankelmüthigen Mittelparteien keine Entscheidung mehr zufällt! Morrespondenzen. UrW-Uork» IIS. Januar. Vor kurzem brachte die.Ein« cinnatter Ztg.' tinen Artikel, in welchem sie mit Bezug auf das Verhallen diverser»konservativer' Gewerkschaften(da» freilich vom denkbar bornirteften Standpunkt der betreffenden Leute zeugt) und in Anbetracht des 11-r stau des, daß der Präsident der Föderation of Labor dieser Rücksiändigkeit quasi Vorschub leiste, die Anftcht Ludert, daß die Sozialsten sich wohl mit den Nationalisten verständigen könnten, aber nicht mit einem GomperS. Das»St. Loui»- Tageblatt' antwortet nun mit einem Hinweis darauf, daß Bellamy die Nationaliften-Bewegung als eine Bürger-, nicht al» eine Klassenbrwegung bezeichnet«, und daß derselbe die soziale Befreiung von dem moralischen Bewußtem des Menschen, nicht ader von der ehernen ökono- mtchen Nothwendigkeit erwartet, und sich B. somit als sozio- list'scher Utopist kennzeichnet. Dann sagt das Blatt weiter: »Einer»Verständigung' in der Prinz'pienfrage bedarf es nicht zwischen den Sozialsten und Bellamy','ob eine solche in der Taktik möglich, hängt nunmehr von dem Geiste der Bellamy- schen Schule, nicht von Bellamy ab. Ez ist sehr wohl mög- tich, daß die NatioraUstm bald über Bellamy hinausgehen und die»Klaffenbewegung' anerkennen.' Die hiesige»Volkszeitung' führt dem entgegen au», daß sie nicht daran glaube, daß die Nationalisten über Bellamy hinausgehen werden, und könne sich also für ein Zu- sammengehm der Sozialisten mit ihnen vor der Hand nicht erwärmen. Es fragt sich auch, ob die Nationalisten ein solches Zusammengehen mit den Sozialisten willkommen heißen würden und bereit wären, die dargebotene Bruderhand zu ergreifen und Schulter an Schulter mit der Arbeiterklasse dem Ziel gemeinsam entgegen zu marschiren. Bis jetzt fehlten alle An- zeichen für eine derartige Berntwill'gkeit; wohl aber feien Be- weife vorhanden, daß die Nationalisten vor der Hand von der Das sind die Neuigkeiten meine Herren. Versailles bedroht Paris und Paris wird sich vertheidigen!... — Paris, sich vertheidigen, rief eine Stimme. Sich vertheidigen ist die Eigenschaft des Schwachen und Paris ist stark. Sich vertheidigen, zu welchem Zweck? Wir müssen angreifen!... Ein neuer Redner bestieg den Wagen. Er war ebenfalls sehr jung. Sein großer, gewöhnlicher Kopf strahlte von Enthusiasmus, seine schwarzen Augen zuckten Blitze, sein Mund stieß die Worte heraus, als wären es Stücke seiner Seele. — Da unten, am Ende der Straße St. Antoine, be- finden sich acht Thürme, deren Kanonen auf un» gerichtet sind. Acht Thürme, von Gräben umgeben, über die keine Brücke führt. Diese Thürme sind Gefängnisse, in denen die Opfer der Tyrannei verfaulen. Diese Kanonen muß man wegnehmen, diese Gefängnisse muß man öffnen und die Opfer befteien!.... Zur Bastille! — Zur Bastille! wiederholte die Menge. Dieses Wort klang wie ein einziger mächtiger Schrei durch das Palais Royal: — Zur Bastille! Zur Bastille! Hier sah man nur erhitzte Köpfe, feurige Augen und zum Kampf gespannte Sehnen. Der junge Redner zog eine Pistole aus seinem Gürtel, nahm sie in seine linke Hand, hielt diese in die Höhe und sprang vom Wage«. Plötzlich blieb er stehen; er bemerkte die junge, schöne Frau mit dem Rosenbouquet und näherte sich ihr, den Hut in der Hand haltend: — Madame, sagte er, verzeihen Sre, wenn ich es wage, Sie anzusprechen, ohne die Ehre gehabt zu haben, Ihnen vorgestellt zu sein. Sie haben verstanden, wa« ich will, ich werde die Bastille nehmen.... Ich glaube, eS würde mir besser gelingen, wenn Sie mir eine Rose au« ihrem Bouquet geben würden! Sie erröthete tief und machte eine unentschlossene Bewegung. r L — Ich werde vielleicht getödtet! fügte er lächelnd � 3— Sie ergriff mit zitternder Hand eine Rose und reichte sie ihm. Arbeiterklasse nichts wissen woll-n. Zu verschiedenen Z it'n hätten sie durch ihre berufensten Wortführer erklärt, daß ihre B-wexung keine Klassenbewegung sei. Die Ar- beiterbewrgung sei eine Klassenbewegung und könne nur eine solche sein. Der Sozialismus aber der ziel''_.. sei die Theorie der zielbewußt gewordenen Arbeiterbewegung. So lange also die Rationalisten sich gegen die Klassenbewegung sträubten, se, ein Zusammengehen von Sozialisten und Ratio- «allsten ausgeschlossen, wenn nicht die Sozialisten' sich selbst rntreu werden wollten.— Aber nicht nur, daß die Nationa- listen nichts von der Klassenbewegung«essen wollten, sie ver- hielten sich anch ablehnend gegen die Ardeiter und gegen die Betheilizung derselben an ihrer Bewegung. Zum»-weise bissen verweist die»B. Z.' auf einen Ar- tikel rm»Nationalist' vom Dezember, ,n welchem ein Ueberbück über den Stand der Bewegung gegeben und der interessant genug ist, um ihn(in dem betr. Theüe) voll wie- herzugeben. Der Passus lautet: »Der«iuzige Gruna, der einer Erklärung dedarf, ist der zweite(die Beschränkung der Mitgliederzahl und Auswahl der- selben im»Mutterklud' zu Boston) weil wir dessentwegen un- gerechtfertigter Weise angegriffen wurden, daß wir zu exklusiv seien oder uns zu gut hielten, um un« mit dem gewöhnlichen Volke abzugebm, und man un» vorhielt, wir seien»rosenroth« Revolutionäre' u. s. w. Da« alle«, weil wir wünschen, da» beste Material für die wirkiamste Arbeit auszusuchen, und nicht all und jeder Person den Zutritt gestatten, welche daherkommt, mit einem brennenden Verlangen, die Welt zu reforwiren, oder einem Klub beizutreten. Mos um mit dabei zu sein. Sehr richtig sagte H. A. Ford in Detroit:»Der Nationalisten. Klub ist nicht eine Höhl« von Adullam für Schuldner und Mißveigvügte.' Einige j-ner, die den ersten Klub gründeten, hatten ichon Er- fahrung in sozialen Reformbewegungen, ehe»Loobnz Backward' geschrieben war, und denen wsr oftmals gesagt worden, daß e« die nicht erfolgreichen L ute, die unwissenden und gewatt- tbätigen Menschen seien, die ncch einem Wechsel verlangen. Darum wurde ein ungeschriebene« Gesitz gemacht, daß dieser neue Klub soviel als möglich au« Menfchin zusammen- gesetzt sein sollte, die im aegenwärtigen heftizen Kon. kmrenzkampke erfolgreich gewesen sind. Es waren nicht die nach Barmherzigkeit schreienden Schwachen, die zu- snmmentraten, sondern die nach Gerechtigkett verlangenden Mächtigen. Es waren nicht die»Cranks' oder»mgebil« beten Ausländer, Ideen importirend, die man als»aus- ländisches Gewächs' bezeichnet, sondern sie waren Mänie, in Position, gebildet, konservativ in ihren Reden und dem ältesten Neu-Englan�-Slamm angehörend; Leute, die eine prominente Zeitung al« die Brahminenkaste von Neu- England bezeichnete. Es waren unter den Gründern Prediger und Autoren, deren Namen in Jedermann« Munde find. Praktische Zeitungsmenschen von klarem Verstand« die ihren Weg auf- wärt« gemacht und zu einflußreichm Positionen in ihrem Berufe gelangt find. Advokaten, Doktoren, Geschäft«- leute und Soldaten von Rang. Die« ist die»eibende Kraft dieser neuen Organisation.' Da, ist a-so ziemlich deutlich gesprochen, doch dürste««»ander»' kommen. Wenn die neue Bewegung— Partei kann man ja noch nicht sagen— mit ihrer Propaganda soweit gekommen zu sein glaubt, um zur Aktion überzugehen, so wird sich sehr bald zeigen, daß die» ohne die Arbeitermassen nicht geht. Wenn auch der»Mittelstand' in den großen Städten zu einem gewissen Prozentsatz die Versammlungen besuchen und auch Stimmen liefern wird(wa« schließlich die Hauptsache ist) so wird die große Mehrzahl von dessen Angehöriren vor wie nach im Schlepotau der beiden kcplta- listlschen Parteien bleiben. Sie find ja so sehr und auf die verschiedenste Weise mit denselben verbunden, daß das nicht anders denkbar ist. Die Nationalisten müssen allo auf die Arbeitermossen rechnen, und um da« zu können, müssen die- selben durch Aufklärung über ihr« wahren Interessen den kapi- talistischen Parteien abwendig gemacht werden. Da» kann ader nicht vermittelst Bellamy'scher Zukunft« träume geschehen. Soll somit nicht die Bewegung im Sande verlaufen, wie diejenige der»Greenbäck'er'(mit denen die Sozialisten auch einmal gtmeinsame Sacke gemacht), so müssen die Führer der Rationalisten den Thatsachen Rechnung tragen. Der Kamps gegen das mächtige Ober-Großkapital(die Mono- pole und Trust»), das seine Polypenarme um Alles schlingt, was nur erreichbar ist(darunter auch diejenigen, die seinen »Argumenten', den Greenbvck«, zugänglich sino), kann nicht von den sogenannten»honnetlen' Leuten durchgeführt werden; wohl können sie ihn einteilen und den Boden ebnen, auf dem die»große Schlacht' später geschlagen wird. Da die leitenden Nationalisten von sich selbst sogen, daß sie da« untirrichtete, gebildete Element repräsentiren, so müssen fie den»unwissenden Ausländern' gegenüber zeigen, daß sie auch etwas vom»naturnothwendigen Gang' der Dinge verstehen; und in dieser Beziehung wird ihnen, sobald fie mit der öffentlichen Thätigkeit beginnen, derart ein- geheizt werden, daß sie sehr balo— so weit fie es ehrlich mit dem Streben nach»allgemeiner Gerechtigkeit' meinen— zur — Dank!... Dank Madame!... Er verschwand, gefolgt von einem Haufen schnell ge- wordener Kämpfer. Sie sah ihm nach, wie er sich ent- fernte, mit einem langen bewegten Blick. Der Schleier über ihrem Auge war jetzt verschwunden: es war jetzt blau. Cadet Tricot's erster Tay. In einer Nacht hatte sich die Physioavomte von Paris geändert. Zn den Straßen war da« Pflaster aufgerissen und zum Bauen von Barrikaden verwendet werden, die den deutschen Reitern Widerstand leisteten. Auf den Fensterbrettern hatten die Frauen Töpfe, Möbel, Küchengeräthe aufgestellt, um sie auf die Köpfe der Soldaten hinabzustürzen. In be- stimmten Entfernungen hatte das Volk tiefe Löcher gegraben, um die Pferde der Reiter zu Falle zu bringen. Die Glocken läuteten zum Sturm, und als ob dieS allgemein verständliche Zeichen noch nicht genügend wäre«, durchliefen Männer die Straße« und läuteten mit kleinen Glocken. AuS allen Vierteln stieg ein dumpfes Geräusch auf, ähnlich dem eine» verheerenden SturmeS. Aus allen Straßen, welche in die Vorstadt St. Antoine mündeten, strömten Menschevmassen heraus. Da sah man Lumpe« und Uniformen, Elende mit nackten Armen und desertirte Garden, zerissene wollene Mützen und blitzende Helme, es war ein Zusammenfluß aller möglichen Dinge und Farben, schwarz, weiß- roth- blau, ein Mischmasch sämmtlicher Klassen, Arbeiter, Kaufleute, Priester und Sol- daten. Diejenigen au» der Vorstadt St. Marceau kamen unter der Führung des Pfarrers von St. Etienne, Gabriel Sevr-e de Pcuvorn. Ein anderer Geistlicher, Lefövre, ver- theilte Patronen am Stadthaus. Der Abb-- Fauchet mar- schirte an der Spitze eines Korps von Kämpfer«, indem er sagte: ES waren die Aristokraten, die Jesu« kreuzigten! Die Kämpfer aus der Vorstadt St. Denis, die den Tag vorher Getreide im Kloster St. Lazare geplündert hatten, dachten jetzt nur deren Pulver zu bekommen. Die zwan- zigtausend ausgehungerten Bauern, die seit einem Monat auf den Höhen von Montmatre lagerten, waren herabgekommen und verlangten Waffen, und wie durch ein Wunder hatte jedermann eine Waffe gefunden. Welch ein veiharren zu können.".«tisch wie j«n Es ist anzunehmen, daß die b-tr. Mißreqela i« l Arbeiterjach Äiub(ob solch« auch sonstwo getroff-n, ist nicht ge'a 0 � i die Wahl worden finv, weil in dir t ortigm Ardeiterbewegung plr,'t« 53 j über hafte Elemente(roiitische Diahiziiher der kapitalistischen v«'* im auf dies an der Sp tze stehen. Sind diese e« dock geweffv, wu? rde«, dann! bilden.p.-ominrnten' Peisönlichkeiten(den Go«""« 1 1 Bcnmßtsiii MossachusittS unO Bürgermeister von Boston), über 9(1# tl Wilhelm Ptästdoii der F. o L. so entzückt gevesen, in der Joderatton gelootst haben. Es ist bekannt, daß in Boston sowohl wie aack»n Octen bekannte Sozialisten unbeanstandet in die Rat»» ktuds aufgenommen wurden. Es fehlt in ihnen also »Sauerteig', und eS ist auch nicht anzunehm.'n, daß aus Fvrchi vor dem»Aufzehen' des Teige»«»d« bugfiren oder mundtodt machen wird, wie letztere««>» der Knights of Labor praktizirt wurde! ,. fingen, würk Ertti ntniß ko innen müssen, nicht in ihrer exklusii a 21»�« Ahnana h * 1!_____ S.fX.... poUfifrfie lUcberst Unnöthigr Arohuugen. Die Kartellbrüder h"*?"fluenza ihrem Wahlinrei esse auf das A> fa-bol von Militär il»�** die sündi; gebirt. So meldet di,.Rhiin. W-stst Ztg.', e»(«(**: Muß des vungen getroffen,»welche es rrwöglichen, sofort d-i»«t ruhen z Ausbruch eines Bergarbeilerstreik« größere TruppwadlM�-iiii mch; jU in die von bin Streikenden bedrohren Gegenden zu � di« Eine au» etwa 200 Soldaten des Jnfantericregiment«' Nl«best Polls tribr n wird l it ist der »'dat. Koch««. (wimsammii «erbandsv den Reich t dos Am ?>t dem ef innen od kattell '"«tag s«ne, isine au» eiivo«vioaicri oes Infanten cregiMtNi» arvei! von Bittenfeld bestehende Ab'b-ilunz ist bereits t"1 nnz marfchmäßiz aus g-rüstet, daß sie innerhalb weniaer sobald eS erforrerlich erscheint, abrücken kann.' nicht das Militär jeder Zeit auch ohne besondere«T'ü überall zu solchem Äbmarich bereit stände, bemerkt d'-t •fi "«ten auss Zertm-g" dienu.„ NationaUiberaler Mißmuth. Den Ausweg s», wierigen Berhandlurgen über bat Sozialistengesetz 0�« »National Zeitung' für bedauerlich,»der Auigan? werten Kreisen, welch« die ReichSregrerung zu unterste insbesondere in der Bekämpfung der Sozialdemokrat« zusammenzugehen b-reit find, nicht als nothwendig t 0 werden.'— Die„Na: ion, illiberale Korrespondenz' 1 itti«,«A« h die gesammt« politische Siluat-on könnte da« dij L, 9, U: Gesetzes von sehr bedauerlichen Folgen werden. Wo"« � Mg ..............—(Tfe 85 300 die R-gieiung ihr« Hoffnung stützen, wenn sie da«. scheitern lasse? Im günstigsten Fall« werde der nächst�, tag ganz ähnlich zusammengetetzt sein, wie der jetzH' könne aber auch ungünstiger zusammengesetzt fern un» 7 rW,&, F-lle einer Auflösung nicht besser werden.»Jedenfalls'', dadurch eine Bewegung von ganz unberechenbarer u»° lR%. sicherer Ertwickelung hervorgerufen weiden.' n" c Mrsen Maj-stätsbelridigung war der NKUS'-'Ä'« klage rst letzt»uruckaezozen worden.,»Miisj.« Dortmund, 24. Jmuar. Gestern fand hier%%%> VolkSoersemmlung statt, für welche Hrrr Grün Berlin als Referent über das Thrma»die politischen im Reichstage und ihre Ziele' sprach. Nack dem Rw-Ju»>. ...-• Wort, nahm der Bergmann Schröder da«........, Rede die»Rh-Wests. Zig.' berichtet: Kameraden, fa("%|fl%&% Sch öder, wa» der Referent gesagt, sei nichts NrncS M>�',%" M U "------- megung kl« vor dern dasselbe fei bei jeier Wahlbewegung führt worden. Leider hätten Arbeiter an der gebrauchen. Wenn man roch nicht würde es diesmal wieder so gehen. klüger.g«mord-N;�Ni� Herr Direktor habe sich in der Versammlung de« l-b-ralen Bürgervneink zKnsts«.?!?. gemacht und von den»Herren Arbeitern' gesprochen?)it 21) rä iC"8 Lohnerhöhung, die fie gefordert/ als eine»ÜT. eidcr hätten ti die Parteien aber Nase herumzuführen und al» mtt rwrtrt*■»> Iii-.'" ÖTl m 1-be«; »»W jeK n»; wi durch den letzteren klar gemacht, daß dieselben sich nicht 7�; al« Spießbürger gebrauchen lassen dürsten. Man Wfi 60 pCl Lohnerhöhung, di- fie gefordert, als eine unverl»«! Forderung bezeichnet; das fei fie kemctwegs. Von de»�"-w- sprechungen, die nach dem Ausstand« gemacht, sei dishee gehalten rvorZen(Rufe: Gar nicht«!), doch etwa», Grude verdienen etwa einen Lohn, mit dem man. kommen könne, auf anderen Gruben betrage der Pff 60 Mark, und wenn es hoch käme, 80 3J?atf, was Familie ro r 5 Personen gegenüber dm theuren Lei preisen doch bitter wenig sei. Man konnte deshalb nizer als 50 pCt fordern(Rufe: Noch zu wenig!), man nicht jrden Tag als Brttler vor der Thür zu braachr, denn B.t.eln sei ja verboten.... Es liegt ih« eir e eigene Kaste für sich ,n Anspruch zu nehmen, er r ein Glied jerer großen Leidenskrtte, die alle Arbeiter mftt r Etlichen bei KT°m "nttoj g 3 Die sozial! emokratische Partei sei die stärkste Partei trotz, Ausnahmegesetze, und man dü fe Tag und Nacht nrch'� sävmin, in der Fabrik wie in der Grube die Kameraden zukmrm. Städte wie B rlin und Hamburg seien" en 1 . aus Wirrwarr von Piken, Stöcken, Messern, Sensen, Aexie» u�lmet w Schlachtbeilen. Die Läden der Waffenhändler wäre«'„ an geleert, auch bei den Invaliden hatte man Gewehre'. M j funden und Pulver hatte da« Arsenal hergebe» e, Tj'kibr Im Stadthaus berathfchlagten die Wähler, das Lolk� 5 delte auf Straße. Die' Wagen de» PalaiS Royal fchr den Ecksteinen weichen müssen, und diese wieder den vtte lichen Rednertribünen. Bürger stellten sich zusammen gaben so� ihre Schulter n�den Rednern her, welche von�li)� in das Volk ansprachen. Volk, Freiheit Man hörte nur die Worte: Diese Worte drückten einen Allen gemeinsamen iwv Psejs und flogen bald durch ganz Paris. Einzelne Pers�,-. 4/ Tag, leiten hoben sich von der Menge ab. Ein größerer, magerer er Mann in fadenscheinigem Kleid«,„t�A wes egen an der Seite, marschirte an der Spitze eineS F�s -'*' Et Ix . lee, ihre Rj M be korpS, e» war der Gerichtsdiener Maillard. Ein Offij'� Regiments der Königin, Namens Elie, versuchte eine** rechte Truppe von Freiwilligen zu organisiren, er hatte«' Mlick irMit! Jojll ln sich einen seiner Kameraden, Sergeant im Regiment bai goulsme, einen jungen blonden Menschen mit einem»y,. si gesicht— Marceau. Eine Gruppe klatschte einem K») mek-, von 5 Fuß 7 Zoll B ifall, der sich mit einem große« � mit grünen Federn geschmückt hatte, es war$ einer der Untergebenen des Marquis de ConflanS.„ � einem Sttaßenwinkel begeisterte auf einer Bank von ein junges Mädchen die Kämpfer; sie ttug ein ftn n- blaues gesticktes Kleid, einen Hut mit Federn auf J u r Kopfe, zwei Pistolen im Gürtel und ihre Hand ruhtd,-j dem Griffe eines Säbels; ihre großen erstaunte« � � ruhigen Augen standen in seltsamem Kontrast w« �nxh/ � '.........'S tti feurigen Begeisterung ihrer Ansprachen. — Es lebe die schöne Pattiottn! riefen die Ei«�'»«, — ES lebe die schöne Luttichevin! schrien die Ä«® Andere sagten, indem sie auf sie hinwiese«: — DaS ist Th'roigne de Möricourt.. ,,il Zn dem Lärm und Getöse begeisterte sich da* Vy Mädchen mehr und mehr. Von Zeit zu Zeit theilte# h Sttom de« Volkes, um sich an den Mauern der Häuff�z brechen, und bald füllten da» leere Bett neue Grupp� »en C-. -en .jmm, roürhen die diesigen Arbeiter von dm Leben d°si«» io n Nhnim» hiben. dann jei Dortmund langst so sobald cmo _.Ztilt�wie jene Städte, und au« diesem Grunde müsse '######## f4«n P'4nn aus diese Wnse Männer fcv. WtWJbM, dann Kälten mir»tnm rc« n» 1 m die Gesetzgebung geschickt _,...... Kütten wir einen konstitutionellen Staet und liostril« M vewutztsein. datz der Voikiwill«»um Durchbruch gelange. der Wilhelm Tölcke sei die Losung, oenn derselbe se, der de»»WRe Pollttribun, den man jemals gehabt; wählen wrr ihn, wird Do-tmnnd fein Ansehen wieder«langen.— ch o" 45 ckt ist der in Dortmund aufgestellte sozialdemokratische RatuMndtdat. als«**i Koch««, 26. Januar. Die heute hier abgehaltene Dele- 44/ienoersamnriunq der Bergleute hielt an den Forderungen vieder»M BerbandsvorstandeS fest, deschlotz aber, wegen der. bevor- Wden Reichstagewahl von der Niederlegung der Arbeit ins .emerldoif�dri IM*«. D» hitkig- P-stor R-!ch X*A\\? vrmen oder wenigstens mit den Obliegenheiten emes Re ROmi'ms kart.llparteilicher Tendenz. Obiger Herr predigte am ltäc m»«die sündige Menschheit verhängt habe im Zonw über den {«rt b« Poris« ArbriterkongressiS. oi \ ruhen zu lasten. O herlr-e Einsal! jsaistä sw®sä-ä~« l-ä«i» w tZm,.., W einzustellen, wahrend die Arbeiter von der Krank- träfe die Strafe Üste'ki� aar nicht' einverstanden sind.' m ichii>.?�rjti-«ale Ardeitrrschntz-Kouferenk, welche faSuÄ Bundesrath feit einiger Zeil plvjektirt ist, scheint Ii�il- bech zu Stande zu kommen. WevigstenS liest man, betroffen werden; demnach träfe 'e bie unschuldigen Fabrikanten, welche mit dem r'4 S'l kralie«? l'U* -che,!-« Won»-!' »«. «Ledstk M ' t"n«tSführlichea Prozrammentwurf. I ,j� /rath behandle gegenwärtig einen von dem Vorsteher ,t,(i Industrie, und LandwirthschafSdepartementS auSge« un» ea fallt eer Danemark.,„ j Hagen, L4. Januar. Dl« geschlagenen R-akttonace d.z»,*4 und Weh über ihre Niederlage und rechnen, daß t-»»», rthing aufhöre, ein wahrer Ausdruck der Volktstim- Zl sein. Folgende Aufstellung soll das beweisen. In i" denen schriftliche Abstimmung stattfand, ZU.. Manzen 201 700 Stimmen abgegeben, wovon auf die n oder 42L pCt., auf die Opposition 116 400 oder HD.V'- fielen. Darnach hätten von den 81 Kreisen 34 Rechte» u>" iiij/ OppositionSvertreter haben müssen, während das chat- u 62 ir Ferhältniß ist, daß 19 Abgeordnete der Rechten und Opposition, gewählt wurden. Die Richtigkeit dieser i-den n,Wlipu�8(n soll nicht bestritten werden, allein wenn da« Vü- .t£ü" umgekehrt wäre, so würden die reaktionären Federn J und e« sich gefallen lossm. Aber wenn ein „ tialfj iJ!?* ReSencrempel zu ihren Ungunsten autfällt, so unde�ifyj bie Rcaknonäre nach Aenderung bestehender Ein- übet 451(4 rl1'®, 25. Jan. Die Deputirtciikammer hat die Wahl so ew«�- gg Alvvativen Adg. Delahaye(Jndre et Loire) mit 286 gegen z miK) m für unailti, erklärt._ II 26 Januar. Der„Figaro" berichtet über Spal- rstand4'.4h,?u.'u dem Comite republicnn national, deren Beilegung übertragin ist. Laur und De.oulede seien für Fort- ord� L 8»e« mitisnnitlschen FeldzuzS, während Naquet die so- ror'vstellung diffeli-en verlange, widriger, fall« er seine eir» JleHrLT? nehmen würde. Boulangec ist ebenfalls gegen den an .i4;& unvtt!�--! a1'- oii de» di-b«,' « 5 l&noAr�i�vrt_ ouvriöre" beschloß, auf ihre Kosten -- Redt Jvffrin'S in der Kammer öffentlich anzu- .j..Journal„Sricle" fordert den Ministervräsidei'.ten s»,,?' bn, mit König Menelik abc-eschlossenen Vertrag zu weil liran nach den Verhandlungen in der " uju Donnerstag zu dem Glauben berechtigt sei, »S garnicht existirc. daß -ebent«�! lb«' ia!)' di'e Regierung dö mit König �iVli* rJsOai Oc«, StÄlifll. lb?6- �nuar. Der„Trrbuna" zufolge marschiren .4 Generals Orero gegen Adua, nicht um neues *• �'-- v........ iicr rlit-l-L! wolle, fondem um den "7rnk% Li!. t Vortngat. � Um J9' 26 �an. Dem Major Serpa Pinto, *?,? j*N w,lUi Streit zwischen England und Portugal den An- �| Und augenblicklich außerordentlich populär ist, ist pst» M Da« Wetter, Dunkle zu msm' Der Bastillmplatz etn furchtbares Schauspiel dar. n..$85- 9, antwortete der Sturm da unten dem em i'«A K flocken läuteten unaufhörlich, die Trommler 7"»-»sch, da« r' ■«fen Gräben 1 auf Vaf lu � und F�.�Thürm-------..----- �ußen Lünten tn VertbeidiaunaSzustand versetzt. "TSR "*-- �--- r�i ÄSaSöf"5 mit rc? t r.," 25 SpJ 9 1"9 1)68 Despotismus. -■*" leiden!' uppeu pp sollte noch zweimalhunderttausend (Fortsetzung folgt.) der Befehl zugeganaen, nicht nach Lissabon zu kommen. Der- selbe rst mit«mer Miiftan an der Westküste roa Afrrfa bearrf. tragt worden. Amerika. New-Dork, 25. Januar. Der oberste Gerichtshof de« Staate« New- Dock deftärizle die gegen Most vertänole Strafe (einjähriges Gcfängniß wegen aufreizender Rede), infolge dessen Most, welcher inzwischen gegen Kaution freigelassen war, verhaftet wurde. Derseibe wird am Monrag nochmals Be- rufunq«inlegen. Rio de Janeiro, 26. Januar. Die Regierung hat ein Dekret erlassen, durch welch is die dürgerlrche Egejch.reßung eingeführt wird. Soziale Neverlirhk. A«fr«f a* die Arbeiter Deutschland». Seit dem 25. Nooemder v. I. liegen die Vrigolo-r der Frma Mtthlow und Comp., Köpa'ck-rsti-. 109 a, ,m Streik, und wird fich der» selbe auch noch ermge Wochen hinziehen, da die Firma fich noch immer weigert, unsere gerechten Forderungen zu de- willigen, welche lauten: 1. Abschtssang des Markensystem«, sowie die damit ver- bundenen Strafgelder. 2. Die Wiedereinstelluna eine« gemaßrezelten Kollegen. 3. Die Entlassung des Werksührer«. Die Zahl der Streikenden betrug 45 Mann, ist j-tzl jedoch bis auf 20 Mann herabgesunken. Den Streikenden wird«t sehr schwer gemacht, Arbeit zu finden, da von der Firma schwarze Listen an die G- obfabrikanten abgeschickt worden sind. Dieselben haben fich verpflichtet, keinen Streikenden in Arbeit zu nehmen. Der Streik zieht fich auch dadurch in lie Länge, weil wir mit verschiedenen Strerkbrechern zu rechnen haben. Aber die« Alle« kann un« nicht abschrecken, um unsere gerechten Forde» rungen durchzuführen. Nähere Auskunst ertheilt das Streikkomitee Berlin, Schillingstraße 30a. Kollrsrn! Arbeiter! Am Donnerstag den 13. d. M. ist in der Knopffabrik»on C. H. Röhll, Thaerstraße 21, ttn Streik ausgebrochen, an welchem fämmtliche Arbeiter, sowie sämmtliche Arbeiterinnen, soweit letztere an Maschinen be» schäftigt, betheiligt find. Es find in der Fabrik nur ein Bor» arbeit«, sowie em Verwandter de« Gtschäfwfuhrer«»«blieben. Es streiken 109 Arbeit«, wovon 84 verherratet find, sowie 12 Arbeiterinnen, sämmtliche Arbeiter, bi« auf 2(Werkzeug- 11. Zikhlilig der 4. Klaffe 181. Königl. Pretlsj. Lotterie. Zlehniig vom 26. Januar 1890, BoriuittagS. Rur M< G-wiiine über 21» Marl sind d-11 berrciscub«» Rümmer« in parembeie beigefiiat. (Obue 01 ernähr.) BOG 642 753 806 1014 105 608 43[300] 86 707 806 16 49 906 64 79 94«318 84 89 646 679 871 3018 241 362 423 76 87 568 71 640 79 830 917 4111 36 419[3000] 82 569 73 767 865 988 5001 6 203[3001 11 71 78 301 689 771 883 6008 74 127 62 302[6001 20[3000] 66 97 692 840 75 7314 26 34 701 880[500] 91 8076 95 124 251 86 366 97 452 97 648 713 37 858 40 978»024 III 26 461 651 767 854 96 972 10098 143 77 237 97 478 672 719 810 905 66 94 11002 188[3000] 344 64 83[300] 408 60 88 92 553 60 631 906 41 99 12059 206 37 55 322 96 463 620 62 63 962 1 3081 102 224[1500] 54 540 74 88 645 84 810 69 91 940 1 4003 361 70 430 71 584 616 40 936 46 1 5114 257 96 328 33 452 725 831 946 1 6045 319 672 763 66 91[5001 99 960 73 76 17001 70 243 363 410[1600] 49 640 743 57 91 876 88[600] 18082 602 619 43 702 92 876 986 1»049 66 150 56 79 213 417 86 906 18 63 64 88 «0116 95 332 420 85 571 98[3000] 611 42«1069 168|98 237 373 421 27 41 620 11600] 68 753 811«2011 36 68 70 87 160 306 21 76 417 633 71 729 34 36 816 977 99«3089 164 79 243 666 832[15001 971 24007 223 88 319 616 611 36 49 50 765 868«5003 48[600] 78 108 92 412 43 97 620 619 43 838 917 46««062 133 507 69 715 54 2 7285 [300] 462 505[1600] 617 39 815 945««188 202 459 66 84 88 503 94 690 721 849«»026[300] 52 71 117 234 43[300] 414 20 69 579 648 69 85 863 972 80087 125 89 253[300] 645 607 798 869 89 062 96 11500] 81151 235 42 49 322 45 406 68 684 697 761 85 811[3000] 82104 89 226 93 476 566 67 629 728 807 83139 54 238 318 73 88 89 498 816 17 34067 112 314 412[300] 28 37 50 532 86 749[1500] 95 811 937 72 8 5034 86 417 615 649 77 822[1600] 966 90[1500] 91 8«186 210 416 97 615 896 [1500] 914[1600] 96 3 7077 J29[300] 239 318 440 70 703 846 89 978 85 8*014 34 82 242 321 33 69 410[500] 503 13 828 3»2T0 72 79 81 99 327 77 78 405 10[3000] 84 719 975 81 40092 123 328 689 684 93 815 19 69 41186 234 380 426 34 71 584 647 759 42038 92 109 241 334 400 SO 626[1500] 43022 300 79 626 95 614 91 44101 49 393[15001 416 528 662 99 818 927 71 45023 [300] 103 258[300] 60 75 468 92 557 705 11600] 958 89 4O041 66 66 91 176 310[3000] 67 462 518 654 734 95 4 7041 96 131 477 637 724 979 86 4*003 144 314 40 637 40 67 759 866 4»Ü69 140 284 310 86 410 559 601[3000] 22 3U162 216 354 86 439 555 636 857 906 18 86 51002 30 46 ISO 309 22 448 58 527 660 66 893 52164 236 367 428 502 89 615 26 784 840 901 1300] 34 70 53108 71 83 218 410 601 777[500] 946 5 4086 417 686 727 37 47 834 5 5146 53 222 38 76 483 783 97 6O230 35 65 554 93[300] 630 743 808 57008 134 60 371 642 58 59 682 800 16 929 94 5*202 28 65 302 57 61 94 611 37 870 74 913 42 6»060 166[300] 66 474 75 674 96 880 13000] 947 »0022 88 166 68 213 39 464 627 616 769 995»1115[3000] 62 85 237 433 526[3001 623 31[1500] 58 762 832 928 30 76[500] 62017 60 94 129 218 390 683 706 20 881«3110 49 216 84 370 474 82 696 722 83 919 83«4014 67[3000] 60 231 64 466 637 770«5046 48 80[300] 156 222 316 37 426 42 58 545 84 616 41[500] 799 919««029[300] 52 68 270[500] 301 407 505 39 93 805 923 95«7065[500] 377 87 419 739 813 17 970«*089 151 330 37 441 534 60 862 85 856«»065 200 402 43 60 529 59[3000] 613 42 810 18 7«040[1500] 120 270 78 308 82 686 726 808 67 71003 164[300] 329[3000] 71 434 509 19 640 41[3000] 48 706 861[300] 949 7«103 20 341 80 89 588 697 705[300] 94 900 73084 205 385 405 14 24 44 96 640[300] 639 57 70 707 19 22 50 837 7 4051 120 361 53 409 83 92 684 93 667 767 848 62 97 995 75132 236 42 379 660 84 762 64 900 7 82 [300] 7 6028 39 214 86 342 67 95 478 641 47 64 76 621 765 88 841 941 77193 209 399 532 80 601 13 963 7*080 217 47 88 324 43 48 73 531 38 48 61 91 673 81 808 45 901[300] 66 7»029 161 320 21 474[1500] 672 813 86 982[300] *«092 116 21 64 368 76 590 657 755 98 833 73 924*1068 80 214 ■ 303 493 590 629 790 834 43 998»2055 78 82 89 465 631 42 862*8168 221 381 412[1500] 510 736 940*4074 160 428 69 539 47 705 62 71 962 91*3000 55 90 132[3001 306 405 577 602 32 63 69 965*«053 67 241 324 63[300] 536 614 76*7174 97 281 553 648 74 726[5001 49[300] 70 902 20[1500] 23**065 94[1600] 123 298 359 621 923[500]*»173 428 719 839 90 »»068 140 44 56 203 86 301 492 673 743 855 64 9 1 014 120 204 338[300] 86 415 19 25 37 40 94 97 570 689 958 99»2058[3000] 98 11 Ziehung der 4. Klaffe 181. König!. Preuh. Lotterie. Ltebungvom 25. Januar 1890, Nachmittag». Rur die Gewinne Uber»:o Mark sind den betreffende« Numm-rir tn Parentheie beigeN'gt. (Ohne Gewähr.) 267 431 82 617 701(30001 34 841 987 1112[1500] 257 59 478[30001 617 978 2168 492 521 28 92[1500] 93 671 93 791 822 980[500] 3041 48 131[300] 470 788 875 4034 91 221 78 316 71 830 85 974 6282 327 47 542 80 609 72 96[30001 714 69 930«138 215 333 35 407 707 82o 7044 45 301 401 87 651 801 46 49*070 195 815 559 85 930»091 114 47 74 200 2 352 603 62[1600] 74 616 701 65 89[1500] 822 29 3< 90 J17 1«027 33 71 280 93[3100] 311 54 87 439 535 51 687 794 845 952 11078 183 245 339 97 486 616 77 750 900 1«016 418 29 85 586 692 70! 77[30001 859 87 96 906 1»166 233 350 66 682 1500] 14045 80 O? Q-f Oli{) 40106 08 96 343 440 631 53 747 867 984 4 1014 145 84 276 82 338 46 86 446 53 507 618 765 61 837 930 42134 207[300] 42 61 314 416 MMSSMZ � 5*14* 94 559 SM 807 81133 300 63 037 701 937 5*093 99 343 smkmmm&niiivä&JBSiiess 9«U28 j_5,....."HgH IM| 8 i'I IMW WMWWVN 180001 958[5001.93„*4875 ISOOOOl 424 550„70�18,2� 852 WO] 8% Wü;%% m B 81 .....(VI 17 OOI*11! 1.1 t!'!t 71-. Hin'VI Öfid*»1130 147 9(1] 209 345 46 402 517 669 894 985»3005 85[300] 110 204 24 28 73 333 69 84 98 599 744 91 828 34 44 04134 286 350 410 611 788 823 63 64 89 990»5066 122 326 66 82 659 621 925 52»«244 613 655»»000 [3000] 59 106 607 600 700 30 885 933 99»*042 83 359[500] 667 612 [400001 927»0002 26 54[300] 130 65[1500] 72 77 387 91 98 412 525 82 98 630 702 819 75 944 100182 330[1600] 520 717 28 973 1 01 046 71 83 124 62 11500] 83 WMWMWMÄNM II ff is' s M« „„ 110041 108 221[1500] 53 399 607[1500] 867 78 111133 304 65 88[300] 485[30001 609 88 624 716 61 816 903 93 112155 321 40 406 525 74 602 32 64 702 56 60 812 94 934 1 13266 378 419 52 644[3001 943 46[3000] 114022 49[3001 69 13000] 186 664 81 633 840 60 83 115064 69 231 94[500] 326 64 99 436 547 617 763 857 11«207 75 326 452 62 638 62 699[500] 812 970 117015 163 92 522 610 20 43 58 K 88% KT 93 800 78 984[3*1)] 11»144 250 603 1t 12O051 117 216 42[3000] 73 382 577 655 745[300] 73 1«10Q4 131 205 14 58 96 305 675 86 92 679 760 930 43 122002 16 40.07 Öl 97 507 99 697 832 123012 32 93 227 1300] 32[300] 332 617 603 709 24 74 906 66 124131 11500] 47 84 249 399 412 50[1500] 678 72» 126101 46 69 294 301[5001 47 410 20 36 645 722 829 64 94 954[5004 126264 67 484 634 767 844 943 1 27 240 325 95 97 629 712 948«3 128048 200 345 409 16 20 89 90 529 600 82[500] 712 956 65 120U2T 256 367 413 34 670 943 130019 393 416 23 500 13 38 629 73 727 874 1 31017 72 175 291 318 56 83 778 894 948 73 1 32144 272 486 94 546 857 937 61 133038 87 199 342 467 579 82 740 872 909 1 34014 76 177 206 456 673 627 [300] 56 79[15001 744 951 88 1 3 5080 230 308 63[3001 81 82 426 96 552 604 47 706 872 992 1 36012 133 53 206 84 346 63 652 916[15001 13 7026 269 394 474 653 683 709 12 17 932 52 1 3*043 250 58 342 402 14 31[3000]<81 862 913 38 130063 78 109 82 296 371 602 11500] 641 67 b47 Ü71» 140000[15001 256 308 20 464 517 698 740 56 76 87 944 78 79 31 1300] 141055 143 284 86 402 15 70 580[5001 987 1 42076 188 237 49 61 66 306 406 648 76 80[3000] 637 768 808 976 1 43005 20 96 147 74 410 79 504 48 627 11500] 748 88 892 1 44203[6001 93[500)577 92 660 830 98[3000] 9(3 1 45322 439 76 66167 634 44 62834 1 40105 46 203 71 115001 318 64 66 482 666 720 1 47215 449 500 32 93 75« 868 91 14*063 138 238 318 763 69 883 923 1 4»097 182 216 28 381 643[15 OOOJ 602 701 829[1500] 150095 164[500] 56 803 417 23 41 66[3000] 611 834 151010 141 77 246 99 429 534 48 613 739 848 92 97 947 52 1 5ÜÜ67 273 549 1 53006 188 205[300] 55 436 670[15001 844 1 54210 46 439 609[500] 93 755 966 1 55531 602 21 99 839 63 1 56028 73 114 346 52 413 733 863 915 167114 69 226 95 309 46 436 81 627 48 63 609[1600] 834 158146 373 579 628 51 15»007 209 42 326 65 84 92 527 81 678[15001 811 160120 266 473 638 67 75 864 976 1 01103 63 207 42[300] 472 630 60 636 92 717 26 815 1O2045 240 47 419[1500] 20 809 163Ü54 106 810 78 461[1600] 707 74 922 27 63 84 1 64052 90[5001 112 61» [800] 71 814 39 83 934 97 1 65114 284 373[600] 444[300] 558 776 991 166063 165[30001 286[3001 410 19 680 770 834 69 83 946 167091 264 301 38 66 73 722 845 70 967 1 6*141 218 33 502 62 603 14 66 8« 8*4 1 00023 41 84 250 302 64 591 607 787 806[3001 76[300] 958 170002 143 220 342 499 532 667 747 850 986 1 71045 64 156 247 318 431 68 612 624 32 67 737 824 37 56 1 7:8096 331 442 93 640 618. 707 29 71 860 950[3001 178049 115 81 236 37 334 605 820 1 74054 96 110 299 317 61 70 455 614 36 791 832 69 88 1 75067 185 236 69 92 97 309 49 681 903 96 1 70069 176 86 312[300] 470 693 633 949(3001 80[500] 177068 218 454 525 31 625 713 CS 76 83 835 913 34 60 99 11500] 17*066[3001 251 325 646 70 739 879 1 70060 119 309 47 68 63 618 45 56[1600] 97 635 84 93 896 1*0018 46 80 179 316 81 412 55 536 600 794 843 902 94[16001 98 181003 428 57 759 1*«035 64 137 239 60 318 31[500] 32 84 418 [500] 41 567 74 739 84 862 78 1*3040 139 393 433 518 672 92 706 78 82 815 37 71 964 88[500] 1*4033 193 264 88 614 772 902 16 38 42 99 1*5157 443 692 761 944 1*«158[300] 330 468 541 670[30001 126 834 961 72 1*7113 279 361 433[500] 619 33 69 73 77 668 73t 939 76 1**087 136 455 519 37[500] 708 43 946[300] 91 1*»084 130 73 80[300] 242 43 47 79 356 4.6 632 60 39 [3000] 89 222 37 565 82 638 914 56 58 96»4097 245 366 604 77 95 728 810 905»3088 143 231 357 478 94 515 68 720 60 853»«2 4 770 74 805 90 993»7035 63 151 80 256 332 515 666 720 23 867 937 «*013 21 47[6001 80 175 94 341 483 702 988»9291 355 75 752 66 936 100073 76 113 49 478 590[300] 615 766 806 1 0 1 035 139 286 338 603 20 32 89 636 727 953 1»«000 45 123[300] 96 294 303 56 962 103132 95 230 80 88 319 75 84 686 724 82 969 1 04 022 123 25 557 63 89 638 900 1 05032 54 125 201 581 115001 632 709 81 998 1 06079 276[30001 386 481 519 73 646 47 67 721 887 91 lOrOV? 152 213 20 58 305 19 33 412 517[3001 687 772 841 914 36 71 10*036 212 79 305 8 21 63 478 608 32 81 737 46 865 969 81 1O9030 158 213 396 442 563 81(3001 651 763 804 1 1 0160 210 323 52 521 45 603 750 879 978 1 1 1048 210 409 512 [300] 86 709 19 26[1500] 923 11«086 209 418 27 53 95 904 35 51 1 13104 48 267 303 603 41 67 881 908 1 14026 58 104 229 386 443 528 85 986 1:6034 49 105 227 305 8 65 412 71 817 88 969 11«205 22 311 430 644[300] 741[15001 810 11 37 1 17032 157 95 343 454 67 509 67 80 91 748 854 971 11500) 11*056 64 171 202 65 63 332 439 673 741 11»061 74 94 202 304 86 469 74 584 666 62 77 82[5001 705 [1500] 22 78 941 l«O004 109 13 52 228 417 509 63 99 661 708 1Ä1089 114 314 91 92 97 491 624 92 861 1««010[300] 60 83 138[300] 323 82 437 79 [3000] 722 851 949[500] l«:t001 97 154 269 304 725 30[15001 1«4149 247 77 330 53 73 505 712 40[3001 982 1«5121 35 212 23 37 49 619 25 36 49 50 876 930 1««022 44 45 108 37 62 94 115001 390 408 677 726 31[30001 70 857[6001 Ol 908»«7075 89 124 49 452 541 637 65 894 944 69 75 96»«*012 22 99 113 89 292 454 515 643 64 72 722 33 926[300] 44 72 74»«»019 46 1300] 169 84 255 353 420 57 69[500] 894 130074 93 162 264 482 92 663 76[3000] 704 75 825 53927 IS»300 664 75 694 930»»«015 121 48 240 336 432 512 53 722 813 36 62 02 98 970 95 1 33511 29 709 27 86 960 1 34171 213 41 96 309 39 41 716 31 1500)»33028 126 32 239 13000] 423 511 26 870 904 35 71 83 87 »»«027 77 241 328 454 505 13 714 850 1 37071 186 206 30 406 71 603 800 986»3*011 56 65 220 76 354[3000] 99 449 692 626 793 926 13U015 34 239 381 764 »40078 101 89[3001 243 48 92 374[3000] 79 586 96 812 141100 202[30001 35 369 401 41 61 515 660 739 77[300! 952 1 4«034 140 278 93 374 633 36 61 96 99 613 31 804 22 143032[3001 61 15 1 278[3001 329 406 32 42 713 898 965 1 44043 100 236 59 79 396 464 564 775 835 940» 45189 97 368 564[1500] 664 850»4tt021 236 308 78 80 458 59 601 7 29 34 64 642 95 732 82 973 96» 47074 80 94 183 1300] 330 43 80 499 687 95 922 55» 4*002 224 504 65 640 71 82 754 1 40133[500) 77 403[5001 17 45 78 97 594 013 39 757 856 926 »50111 68 96 211 336 412 8195 771 89 980 1 5 1499[1500] 544 87 699 785[15001 831[1500] 958 83»5«134 279 93 368 438 78 86 529 36 3.1 740 805 80[1500]»53000 71 221 449 85 515 68 665 69 768 »54301 59 437 93 532 47 658 777 88 924 155252 60 640 67 97 720 809 35 55»50047 66 125 28 258 64 92[6001 398 882 904 6[300] »57023 240 346 426 30[5000] 69 515 951 83» 5*084 93 217 353 58 413 595 613»Ol 11 90 901 78»50018 47 246 307 52 681[300].12 77»20 50 98 » 00021 70 99[300] 249 80 328 535 6188 93 730 805 68 970»«»027 100 295 306 425 29 38 45 504 626 73 800 32 37»««232 39 392«52 57 86 777 944 65»03139 71 90 93 363 410 531 632 933»«4015 132 234 382[3000] 495 818 34 982»«5117 38 368 13000] 78 484 1500] 612 24 43 633 73 921 26 23 34 74 917 70»««094 196 213 315 629 33 710 71 84 930 34»«7087 318 25 401 65 96 619 71 84 735 97 825 36 903 54»«*006 9 41 172 93 206 73 368 411 33 39 655 722 34 69 863 9.44 »«9082 332 82 687 736 55 837 69 1 7«107 33 221 62 401 526 644 708 82 867 911 84 1 7 1 006 10 127 86 25 3 67 324 653 891»7«254 70 334 54 681 640[3000] 65 84 708 23 44 70 830 990 1 7 3029 293 416 64 9/2 94» 74027 263 343 438 518 629 54 150 001»7 5070 73 247 96 3 61 463 544 84 685 826 919 15001»70038 283 377 620 57 130001»7 7013 17 91 150 495 578 696 703-57 943 55 1 7*012[15 0 001 29 45 127 320 99 454 731 76 804 60 908 39 46»79306 507 84 738 42 872 900 1*0147[300] 228 52 326 435 89 504[10 000] 21 57 634 59 9S 716 31 32 53 850 65 88 920 21»S» 183 266 352 410 34 511»*«216 321 1300] 76 77 492[500] 683 711 44 94 802 77 1*3012 155 85 232 319 87 1500] 420 571 799 873(3001 926 1*4093 130 616 36 655 66 704 38 909 83 1*5089112 75 219 330 4»0 502 7s7 903»*«032 78 109 17 307 653 97 727 81 922 1*7036 1»2 220 430 42 50 543 614 929 1**095. 114 214 27[1500] 54 59 528 623 757 875[3001 83 99 970»*»021 40 [300] 145 68 238 332 40 6. 405 46 503 631 83 831 907 29[3001 34 mache) w lche dnn allgemeinen Metollmbeitemmn angehL:en, find Mitglieder de« Verein« zar Wahrung der Interessen der Berliner K opfarbeiter. Grund zum Streik ist die Wiederein» Klllung eine« früheren Wrikreuglnacherö mit Rame« Müller. Deiselb« hotte fich durch sein Verhalten gegen seine Mitarbeiter in vielen, vielen Iah en einen Haß zugezo-en, der jetzt, wo derselbe wieder in Arbeit gestellt werden sollte, zum Ausbruch kam. Kollegen! Arbeiter! soweit Ihr der Knopfbranche an» gehört ist e» ja nicht 7 ölh'g. Gründe anzugeben, für die übrigen Ardeiter Berlins werden wir in einer demnächst statifindenden V«rsomin!ui'g über die Gründe Rechenschaft ablegen. Mit koll'giaiischim G vß das Streikkomitee. Räbere Auskunft ertheilt: Franz Hellwiz, Waldemar» strafet 41, Hof 4 Tr., Max Friedemann, Vück erstr. 8, 1 Tr. Alle Anfragen an Max Grahl, Eifenbahnstr. 17, Hof 1 Tr. Alle aibeiterfieundl cheu B'ätter werden um Abdruck gebeten. An dl» Graveure und«iseleure Kerlws und Umgegend. Koilegen, ArdeitSgeuossen! Von Seiten de« .$11,(meinen Metallarbeitec.Veiein«� find gegenwärtig Frage» bogen ausgegeben norden zum Zwecke einer Siatistit für sämwtiiche im Metallgewirbr beschäftigte Personen. Damit oiese Statistik auch unter den Graveuren und Cis-leuren«ire recht allgemeine werden möge, find in der»Freien Vereinigung der Graoeure u. s. w." 3 Personen gewähst worden, welche Fragebogen ausgeben und über alle Fragen oer.'«' eithnlen. Die drei gewähl'en Pe iooen>W' Blümke, Graveur. Adm-ra.str. 26; Bommer, 6 Is":, bahnstr. 37, v. 2 Tr.; Zack, Cis-leur, Andrea«»-. pari. link«. Aufeerdem können in der am-M ,. 29 Januar, bei Feuerstein, Alt« Jakobstr. 75. öffentlichen Versammlung der Graveure, Ciseieere Fragebogen entgegen genommen werden., Achtung l Arbeit«»«ud Arbeite»/««"'* Streik der Lederl ärber und Berus«qenoffra E Mayer hat immer noch kerne bessere Wendung an» Der Arbeitgeber hat die Lohnkommisfion abschlagig Fe 28 Theater. Dienstag, den 28. Januar. Gpevustau«. Carmen. Schuukpteista««.@:af Essex. Aesstug Ghrater. Di« Ehre. Deutsches Theater. Zw schen den Schlachten. Derliuer Theater. Hamlet. Friedrich- WUhelu, städtisches Theater. Der arme Jonathan. W avuer- Theater. Sie wird geküfet! Uestbeus-Tbeater. Die arme Löwni. Uirtvria-Theater. Stanlcy ja Afrika. tfesteailiaurr-Theater. Der Herrzottschnitzer von Ammergau. Gsteub. Theater. Der Rattenfänger von Hameln. Räutastäbtilche» Theater. Die Ehre. Teutrat- Theater. Berolina. Adolph Grust-Theater. Flotte Weiber. Keichshalten-Theater. Gr. Spezialuäten« Vorstellung. Kaufmann'« Daristä. Gr. Spezialitäten» Borstellung. Geb». Kichte»'« Nariätä. Gpqialitäten» Bor'' �Illing. Unfirm Freunde und Genossen Robert Frank zu feinem heutraen Wiegenfeste«n dreimal donnernde» Hoch! F. F. F. K. C. B G. G. W. W. H. W. A. T. L. Vf. 975] Robert, merkst Du was? R A. I. W. tz Noch langem Krankenlager verfchieo am Sonn» tag, den 26. Januar, �bend« 8 Uhr, der Ja» strumentenmachrr>» Hetzer. Die Beerdigung ft drt Mittwoch Nachmittag 3 Uhr auf dem Emmauskirchhof statt.[985 Um st-lle« Bnterd bitten: Die trauernde« Hinterbliebenen. AIhawbra-Theater, Wallnertheater strafet 15. Ncu einstudirt: AonAuft znMft, Lebentbild in 5 Bildern von Hugo Müller Mr fik von Bial. «ruft Wohlmuth. Herr Bekmaun. Felix Lerche. Herr Wtukler. Marie Frl. Sucht- hausen. Elise. Frl. DShn. MtreeF0Bf.xMHRN I. Nalko« 50«f. n. Balkon 40«f.%e. Anfang: Wochentags 7% Uhr, Sonntags, de« Konfert« 6 Uhr, der Vorstellung T\ Uhr. American-Theaftep. Dresbeuerstraste 55. Täglich Vorstellung. [1865 Cipcus Rens. Karlstrafee. Heute, Dienstag, den 28. Januar, Abend- 7t Uhr: Zum 0. Male: Deutsche Turner. Grofee National-Orrgiral Pantounm- vom Hof- ballktmeift-r A. Siems, inszenirt vom Direktor E.Renz, Mufik von A. Cahr.bley Dekorationen, Kostüme, Requifiten, Wagen neu und prachtvoll. 3 Mustk'orp«. Vorher: Auftreten de« gesammten Künstler- personal«, ol« Reiten und Vorführen der best dr sfi- ten Schul- u. FreiheitSpferde.— Morgen: Deutsche Turner. «. Renz, Direktor. Englischer Uarten. Aleranderstraße 27c. der Kostüm- Soubrette Frl. Frltzi Austreten Korn Austreten t« Parterre» Gymnastiker» Truppe Pink. luftreter. der GcsangS-Duettistinnen Geschwister Broohe. Auftreten der Kostüm-Soubreite Frl. Frsn- olska Clairemon«. Auftreten de« Gesang«« Humoristen Herrn Kalnhorg. Ansang Wochentag« 8 Uhr. Entree 30, 50 und 75 Pf.>m Vorverkauf 20 und 30 Pf. Sonntag« Anfang halb 6 Uhr. Sonntag« Entree 50 Ps., reservirt 75 Pf., Orchester 1 Mark. Vorverkauf Entree 40 Pf. Vollständig neues Programm. Passage 1 Tr. 9 M.— 10 Uhr A. Kaiser-Panorama. Reu! Z. ersten Male 4 Zykl. Erinnerung. 0. d. Feldzug 1870/71. S e ch st e r Zyklu«: Pariser«elraudfteuuvg. Hochinteressant: Sertha-Reise. Si, e R-ilr 20 Pf., Kind nur l0 Pf. Adonn. 1 M. De« Genosse» halle ich meine WM»-«l>rderok bei Bedarf best, empfohlen. -----HB».- «rSssteWuSwahHBiss.P» «ereine« preieermiftig, Adalbertftr. 93. 973 Unser Kollea» UNax Heizer ist cm 26. d. M., Abend« 8 Uhr, nach kurzen, schweren Leiden verstorben. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 29.0«., N'chm 3 Uhr, von der Leichenhalle de« EmmauSkirri haf,« au« statt. Die>»»ege« der Piauvfabrtt.Harmonie. Danksagung. Dem Fachverein ver Putzer 10 wie dem Vor» stand und dem Gesangverein..Gemülljüchkeir' sage ich für die herzliche Theilnabme de: dnn Bearäbnife meine« Manne«, de« P,itz r« 968) August Gebhardt meinen tiefgefüh.ten De f. _ Pauli«» Gebhardt. Große öffentliche Wähler-Dersammlu des l Berliser ReilhstagSVahlkreiseS_ heute. Dienstag, den 28. Januar, Abends 8 l*1 in der Unions-Brauerei, Hasenhaide 3-5. TageS-Ordnung: i Die bevorstehenden Reichstagswahlen«nd die versch'' Parteien. Referent: Theodor Glocke. 2. D-Skasfion, V-r'chi-� � �___ Per Eiabüü!� b( Gr. öffentliche Wahler Vcrsamwli«« Wie un« en, «eichstal Reklama i'höriger i vsfeatliö Nunant ai vorg denen Di« Sla �»wumalw des 4. Serliner Keichstagswahlkreists �»Ms Aach bti ?♦**«« wst (Refrrenl wird m der Versammlung bekannt gemacht) 3. Dikkasfior. 4. "......."§>"" Achtung Kuopfarheiter! In der Knopffavrik von C. H. Röhll haben sämmtliche Arbeiter und A beiterrni en nie Arbeit niedergelegt. Bitte, den Zuzug fern zu halten. Achtung! Tavakarbeiter! ist die Sperre ver« Ueber folgende Fabriken hängt: Kchmeiler(wegen Maferegelung) 1. Geschäft Chauss.estr. 25. 2.„ Cheusserstr. 76. 3.. Friedrich str. 100. Na«h», vorm. Schubert u. Sohn Maferegelung) 1. Geschäft Michaelkirtstr. 6. 2.. Alte J-kobstr. 72/73. 3., Charloitenburg. Keikpflug,«ifafserstr. 8, Laden. Käbseh. Lmienstr. 8, L-den. 935 Die Lobo-Uebeew-ebUNTökoWmtsfion. (wegen Fachverein der Tischler. Di« zu gestern anberaumte oufeerordeniliche Heneraloersammlung konnte hindernder Um- stände wegen nicht itaUfiiden. Dieselbe findet Sonnabend, den I. Februar, in Jordan'a Salon, Heue Grünstr. 28, ft"".__ Der Biirftand.[967 WMgNamfta». In keinem Haushall sollte fehlen ewe Prima Mrmgmascüme, welche der beste WSscheschouer ist. Zar Decke-' der Unkosten findet eine Telle-samml'ina st lt. Per gr* Große össentl. WählerversammV �in Uhl des VI. Reichstage Wahlkreises am Mittwoch, de« 29. Januar 1899. Abends 8 im Wedding-Part, Miillerstratze 178. Tage»»Orbnung: jM 1. Wahl der Vertrauensmänner. 2. Die bevorstehende ReichstagSwahl. p F l a t o w. 3. Diskussion. 4. Verschiedene«. Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersamm'una statt. jm ___ Per Einberufor i Anguft@#2% Klnlaldklllokratlscher Wahlvere!« des 6. Kerliller RelchstagsVl!� MMmsch, de« LS. Januar, Abeabs 8tz Uhr, im Saat« d-s H.-rrn Jtgr», Moudrt, W'»nack«cstrufee Nc. 63: Crosse Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag de« Herrn Türk:.Die ländlichen Aibeittr/ Verschreomee unv Fragekasten. t**- � derselb. bracht n , Hierna, «u« W*8"* 1 A?»-sch [j öeschwei �Nslttfe dem � die Ret. Btisä'n sw BeWwUjl; Mätn Alle Wähler, besonder« auch konservative, al« Gäste willkommen. Aufnnbme"a Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Per Vor»1'? Jgstat wird dort ausaegeben. Zur Deckung der Untoften __ Per Einberufor i Ecaft Wilsckke ein«, Genrrat Kersammlnug i>es BektilS i>n NidNMiiitii- mi> Hliikrbciteii wu ."«»erisch l r3tMU 1 ™«mi fi Der Bei lins«nd Umgegend.. am Mitt»och, de» LS. Januar, Abend« 8t Udr, rn Kcheffer's Kalo», Im«, Tag Sorbauag: 1. Bericht oe« Vorstandes 2. K'-ss nderrch: de« 4. Quaital«- der Revisoren. 4. Antrag de» Vorstände«. 5. Wahl de« Gesommtvo» stan de«. 6. Reouocen 7. Wohl eine« V rgnüsunazkomitee«. 8 BersckiideneS % » m Lager bo« Rathenower Brillen und Piac Bruchbänder, Leibbinden. Rabelbanbage«, DuSpen- ferien, Serabetzalter, prthobSdifche «aschtue«, Korsetts, küuAliche ■J Sopßaöezüge! Pest» von»t— 5 Meter IpsttbMg. Lsfchsro, Graut»uk«. 158. Emil »lhftter-««* «vssrrtissr«' Arme und Beine Mast« arm- und BarfaN-Baubage«. KrOeksn, Bidets Stech b ecken, Urrntzalter, sbrttze». Kthsopvmp, Srrtgmor. AudalattouS-Npparate. Lust- und strfimpfe Krsnkenwagen-c. ic. rmpfehle» k» solide« Preise« Müller& Co.. Lieferanten sSmmtl. Orts- und freien Hilffs-Krnnkenksa �»tey bi ll4umt- Ander» LUa 1�0 M. Thtt-RUA. Originalst. 1,50. „,„,, JMtt, PllNkMM etc. p- Liter l/X). Masksn- Gau aerobe Franz Boy er, (516 846]_ Prinsessinueuftraße 15. von Fe SteRixeli Preadenerstr. 118 (früher Re. 21), empfiehlt sich den Vereinen, so- wie Lesern de«»Verl. Volksdl." Reichste AuSw., bill. Preise. porzeilllv-. Glas- 1 Ktetvgvwllllm. Tisch- und Hängelampen empfiehlt billigst C. Rahmio«. Lothrwgerstraß» 58, an Saiftthalet Vm. Trpp che«, Webefehlern jcf. Ail u. Gröfee, Po I Sren, Gardiaen, Tisch- decken, Läufer stufig S eppdecken unterm Kosten- preif. E nzeloerkauf T- owchwederer Zimmeretrasse 86, of part._(853 Enrpsehte mein Geschäft in frisrhe» Plnme» ««d Kranze«. 1719 Rober# Meyer, Nr. 2 Mariannen strafe« Nr. 2. Di« Beleidigung hiernnt zurück. gegen F-<-u Echi'st»ebm» H. KvmatewSti.(966 uSmeatllohsr Gröfete Auswahl, billigste Presse-� G. Elkhuysen, # vffit Plleersthanm-, Kernstet» Maare« Istavchk ub-Pstisev), «. Gunzal,.%%:.» >«¥■« i � ein Mohunng mit Mr 8-10 Pferd««. Mageurr 1. April er. f.»er«». Nluhleust� Staü' % E. Schic'ft. z. r. M tlenwaloervr 24v,, 10 perlNMerkvopftrw� mit eigener Drehdank löanen auf gj Hau«a beit bekommen Reichenbergeru� "dbetn 1% vceummrn r"!' Boluäplmn"IW'SS&k'M Al« fich Sinn, Oranienfis/. mchira-e Methbierabsieh� qg, ,»r P. Welzcl, Kl. Andreasstk. »«antworllich« Redakteur:«urt Laake in Berlin. Druck und«erlag von»«- Ladt«« m Berlm««..»euthstrab« 2 gutftc«tue IM ea. 1 M'!l W. flaiP'l \ttftttm)' nofft# ba ibuna m dschläg« »>>«» HiMUm. fttJS Dienstag, den S8. Ha««« 1890. V.Znhr». hnfiAlW Prüfung der Em'prüche gegen die»c!q>l>zrni ver * �°un»naIw°hler.Listin wiederholt die Streichung°u- den Nchkung! fcSi««n»«itgetheilt wird, hat der hiesige Magistrat Re- �«ationtn, welch« die Nachtragung in den Wählerlisten für Reichstag verlangten, zurückgewiesen, unter der Angabe, /�lla manten hätten, durch die Aufnahme Familien- �wiger in da? städtische Krankenhaus, eine Unterstützung "sttitlichen Mitteln erhalten; in einem Falle ist ein WiMit aus diesem Grund« zurückgewiesen, obschon er, wie w>» vorgelegten Quittungen ergeben, die im Krankenhaus ®identn Kosten in monatlichen Raten pünkrlich abgezahlt. Di« Stadtonordnetenoerfammlunz bat bei der, ihr gesetzlich lden Prüfung der Einspräche gegen die Richtigkeit der Eimb« �- vigeführten Gründen für unzulässig«klärt und damit � �khandlung und Verpflegung im Krankenhaus, atlich wenn dieselbe durch Theilzahlungen nachträglich ge- als eine Untirstützung aus öffentlichen Mitteln Y»»us«heil ist. Zs diesem Grundsatz, den wie wir glauben auch der bei noibmaliaer Vrüluna als durchaus richtig an- ">tn nicht zu beiuh-gen, sondern SeukÜ/"' e'ne Thkilzahlung der aas bezeichnete Art ent statifiadet, schrifilich beim Magistrat um Nach �?lt in die Wählerlist« vorstellig zu wcrdm. de« 'W ��4VV*»f*V VW< �—»o 0—--------- ft, der amtlichen B-kanntmachung de« Magistrats ist gegen die Richtigkeit der Wählerlist« zulässig und .... �lbe spätestens bis>um 30. Januar er. beim Magistrat Nhfi werden. Z��srach ist«« notwendig, daß dujsnigen Wähler, deren ■ su/" 8U5' oben bezeichnetem Grunde nicht in der Wählerliste ttad deren Reklamation nicht entsprochen ist, sich über ÄÄ oltsthea� SÄ IN Vor," P:! faÄilv M'Istell« T***«nb deren Reklamation nicht entsprochen ist, sich über $** Pescheid bis zum 30. I muar er. beim Magistrat schrif!- �beschweren, der, wie wir annehmen dürfen, durch Kollegial« �lutz dem, für die Kommunal, vahien geltenden Grundsatz auch di« ReichStagiwahl in Anwendung bringen wird. .Versäume also Niemand, sich sein Wahlrecht zu sichern und J™1 zu sorgen, das}, wenn sein Name um deSwe.en in der rrttaltste fehlt, weil er oder seine Angehörigen, gegen nach- gliche Theilzahlungen im städtischen Kcankenhause Aufnahme J�den haben, die Eintragung erfolgt, da, wie gesagt, die oder Gesta'tung'van Ratenzahlungen für eine aus K» Mitteln erhaltene Krankenpflege nicht al« Armen- itzuag angesehen werden kann und der betreffende daher unbedingt wahlberechtigt ist. 37- SB t, Jns� »itaiS. s. 6. lioc- Zn Frese der ArdettstHM ivir sin dem �Grütliarer", dem Zentralorgan der ütiivcreine, einen sehr' Kreiden und name .;« Ansicht noch immer Iv...«... J."«in P.ivatvergnügen und die ,3J(itotu;rh£i' feU tzj, �»SSSanbetn' oder„Tri mpn." zum Sport— ungefähr !,5?�?.He'.ren Kom.merzicnrärhe alljährlich ihre Schweizer« *. Reise zu machen pflege«. pkM sogar wunderliche Heilige— wie sich zum Jülich einer im sächsischen Lanotaz fand—«eiche da **!) zr,�iutzutage sei Ni mand arbeitslos außer»Bummlern W ist ,4'0t<:''r- Leider— wir sagen ohne Ironie leider, denn " große« Unglück für die V,t heiligten und für dre pMiim% daß 5;m so ist— leider hiben jene wohlgenährten Up. �'cht recht und die Arbeitslosigkeit besteht heutzu' Nuwt fortbestehen, so Im ae die U'fachen nicht weg- und, durch welche das Ueoel erzeugt wird. �uikel� de« schweizerischen Aibeiterblatte« ist also bugj«»«rtgewäß und wir bringen ihn daher hier zum Ab- . � lautet: »vagirenden", d. h. auf der Laubstraße nach Aib.it ***$. �5 ftwtttlof«» sind heutzutage eine ständige Erschri- % 6««;.• iwar rekruiiren sich diese Leute keine! weg« blo« �I.nrgen Gesellen oder Arbeitern, die— wie zu Zunft- r-*#* rvtisfe»- tfi 4S. f ««, »l»«r S; D WaUner-Theater. »Sie wird geküßt." � Schwank in vier Akten. ichnt«!,'& af1'.®. Bühne, auf welcher noch vor zwei Zahr« �"welt- Berliner Volksstücke ihre Triumphe feierten, hat ""k dem Drange der Zeit Rechnung getragen U�äiiint o- f®" und Besten der Nation ein Plätzchen ein- N°uder- Öj her verherrlichte man im Wallner-Tyeater die Vürgerwgend; c« wurde der brave jmß unS i" vorgeführt, der ei durch den berühmten �Sbesi«.«."och berühmtere Sparsamkeit glücklich zum i*!!. Und schließlich zum Kommerzienrath gebracht �»dige wfR dann das Gefammtphilifterium in die noth- Ä'ae""ß gerieth, einige Thränen vergoß und durch L'es« Helmerding» in Entzücken versetzt wurde. jüch bem und vorbei, sie sind unmiederbringlrch dabin. eina��.'chlgläubigsten Menschen kann heute nicht &%»i u ,. ��den, daß Sparsamkeit und Gottvertrauen °'scher>i"!.,uns in den Besitz irdischer Schätze und *«tf geräumt. .... Der Theaterzettel, �rger Namen auf;« io- WWMM %hwrtmtn da» Berliner Leben glofstrte, zeiten— freiwillig oder aus HandwerkSgebranch und Gewohn- heit in die»Fremde" gehen und sich die Welt ansehen«ollen. Di« Mehizahi derjenigen, welche die Landstraße von Ort zu Ort nach Arbeit adtippeln, find Leute, die durch die Erwerbs- verhältmsse dazu gezwungen werden. Die satte Weit erblickt in den»vagirenden A b.itSlosen" eine Laut plage, und um den.besseren" Bürgern den Anblick solch lästigen„GrsindilS" möglichst zu ersparen, gründet mau .Vereine gegen Hau«- und Gassenbettel". Und die gestrenge Polizei fahudet auf.fechtende" HandwerkSbmschen ärger, als .der Teufel auf eine arme Seel'". Daß auch die Naturalverpflegung an arm« Durchreisende, so wohlthätig und anerkennenswerth im Uebrigen diese Ein« richlung ist, keineswegs blo« humanen und fürsorglichen Be- weggrunden ihre Popularität bei den Besitzenden verdankt, dürste richtig sein. Man schiebt gemeinnützige Absichten vor, aber gar viele helfen mit, weniger au« Mitleid für die armen Teufel, die auf die Straße verschlagen werden, al« weil sie auf diesem Wege den.Vaganten"(wie sie die in nicht salonfähigem Anzüge h-rumstrersenden Hand werksbnrschen zc. nennen) am raschesten und wohlfeilsten loezuwerden Haffen. Ist das Unheil der Satten über diese Arbntsuchenden richtig? Und wer ist der Erzeuger der vagirenden Arbeits- losen? Wohl giebt e« heut« noch so gut wie früh« mbeitSscheue Suljekt«, die svgenai nten Stromer unker den Arbeitern. Aber diese gehören zu den Ausnahmen. Und wir verwahren uns dagegen, daß man die Untugenden und Laster Einzelner als Eigenart der Aibeilerkliisse inspesammt hinstellt. Jede Gcsellschastsklaffe hat ihre Tagdieb«, Trunkenbold« und Schmarotzer aufzuweisen. Aber auch des Bürzertbum und die vornehme Welt würden es nicht dulden, wollte min die Gisammtheit ih.es Standes für die Sünden und Fehler ein- zelner ihrer Angehörigen verantwortlich machen. Und so la' gc unsere gesellschaftlichen und staatlichen Ein- richturgen nicht so beschaffen find, daß eine unfreiwillige Ae- bettSlongkeit überhoupt nicht mihi voikommen kann, hat am allerwenigsten jene Kliffe ein Recht, der Arbeiterschaft die Fehler Einzelner vorzuwerfen, weiche b> stiebt ist, den gegenwärtigen GeskVschaftSzustand fammt ihrem Fundament, der kapitalistischen Produktionsform, unabänderlich festzuhalten. Den» wer ander« als die kapitalistische P oduktionSform schifft und vermehrt die Zahl der Arbeitslosin!? Schauen wir hin auf die industrielle Bewegung der Gegenwart. Die fortwährenden Neue fudungrn und Ver- beffeiunqm der Maschinen gestatten dem Großkapital, die zügelloseste Konkurrenz zu entfalten. Die Theilung� der Ar- beit hat auch fast schon die qualifizirle Arbeit üb« flussig v-macht. Um bei der Preisunterbietung den Weltmarkt mit W raren überschwemmen zu können, kommt e» dem Unter- neim r vor Allem darauf an, mit billigen Arbeitskräften viel zu p-oduzicen. Was kümmert ihn die Ueberproduklion? War er nur der Erste und hat er vor dem Hereinbrechen der Krise sein Schäfchen geschoren, was kümmert ihn sein Konkurrent, was drssen und seine Aibeiter! Mögen fie sehen wo sie bleiben! Das ist so der Welt Lauf. Und darin liegt die Haupt- msache de« Enlstehene so vieler ArbritSlosen. Diese U.sache wird nur b-seikigt und bat Heer der un- freiwillig Arbeitslosen vermindert, wenn die planlose Pro« ouktioniweis« nach genauen Ermittelungen des annähernden Bedarfs staatl ch geregelt und d'e tägliche Arbeitszeit so redu- zilt resp. normirt wird, daß an dir Herstellung b.ä benöthigten Produktionkq aantum« alle vo- han denen Aibeitskrüft« beschäftigt wrrden können. Die Aufgabe ist gewiß eine aroße und schwierige. Aber um all' da» vorhandene Leid und Ungemach au« der Weit zu schaffen, das au« der Regellosigkeit der P.odukt-on, den Krisen und der unfinwilligen AibeilSlofigkeit k resu tirt. ist e« noth- wendig, daß die Lösung derselben mit Emst und Energie an die Hand«enominen w-rde. Ein G vßeS wäre schon, erreicht, wenn einmal daS Recht auf A'beit staatlich proklomirt würde. Die Aufnahme dieses Grundsotze» in Verfassung und Gesetzgebung würde den Staat log'scher und konsiguenter Weise zwingen, nach den Mitteln zu suchen, welche da« Recht auf Arbeit wahr zu machen ve möchten. Der Staat dürste die Ar- beiiS-'oscn nicht länger ih.em Schicksal preisgeben und da nur durch lhatkrästigei Eingreifen in da« wirthlchaftliche Lebm er in die Lag" versitzt würde, zu helfen, würden ihn auch die Vethältniff« von selbst zu einer ungleich tieferen Soztalreform, als er sie heute pflegt, drängen." So laß schweizerische Blatt, bissen— in sehr Mi-ßvoller Form cuzgedrrcktea— Darlegungen und Betrachtungen wir nur zustimme« können. sporen- und säbelrafselnde Ulanenoffiziere über die Bretter und ergehen sich in Kasernenzoten und in derjenigen Schneidigkeit, vie heute unserem ganzen öffentlichen Leben den unangenehmen Stempel aufdrückt. Und das Merk- würdigste bei der Sache ist, daß das Publikum sich diese Tiraden nicht nur ruhig gefallen ließ, sondern daß dieselben sogar belacht wurden. Doch nein, ein einziges Mal wurde ein wenig gezischt und daS war bei der Hauptszene deS ganzen Stückes, in welcher es wahrscheinlich die Verfassertn— der„Schwank" hat eine Dame und einen Herrn zum Verfasser— für voihwendig hielt, den Nachweis zu führen, daß neben dem Offizier auch noch eine einzige Klasse von „Zivilisten" auf der Welt eine Art von Existenzberechtigung hätten, und das feien— die Korpsstudenten. Der arme Schauspieler, dem die traurige Aufgabe zu Theil wurde, diese PensionSleistung dem größeren Publikum zugänglich zu machen, zog mit begeistertem Augenaufschlag einen— Bier- zipfel aus oer Westentasche und behauptete im Namen der Verfasserin, daß neben dem zweierlei Tuch daS dreifarbene Band am Hausschlüssel, den man an Stelle einer Uhr trägt, den Menschen auch noch diskutirbar mache. DaS wollte sich das Publikum denn doch nicht ohne Weiteres gefallen lassen, und man zischte etwas. Jedenfalls aber sieht man hieraus am besten, was unserem Bürgerthum geboten werden darf. ES läßt sich verhöhnen und lächerlich machen, eS verlacht sich selbst, wenn ein Lieutenant in der wattirten Uniform, dte Hand am Schnurrbart und ein Stück GlaS im Auge, sich herabläßt, mit näselnder Stimme sich selbst für die Hauptperson tm Staate zu ei klären. Es war wirklich nicht gut möglich, den —## f«"t?-. � i 1 1 1.... CVTX—- f.*..» I �.... 7 wT..— onn- Bios in Bezug auf einen Punkt find wir abweichender Meinung. Der Artikel spricht von einem.Recht auf Arbeit". Ein solche« Recht gilbt es aber nicht in der heutigen Geiell- fchaft und kann es in ihr nicht geben. Die herrschende Pro- vuktionSwlise, welche da« Fundament der heutigen Gesellschaft bildet, bringt e« mit sich, daß die Arbeitsinstrumente in den Händen einer alücktichen Minderheit sich befinden— daß die Mehrheit de» Volkes für diese glückliche Minderheit m» Lohn arbeiten muß— daß infolge der au« tiefem VerhAtniffe entspringenden Abhängigkeit der Arbeiter von den Besttzeru der Arbeitsinstrumente die Arbeiter den ihnen zukommenden Antheil am.Rationalreichlhum", d. h. dem Ertrage der Arbeit des oibritenden Volk«», nicht erhalten— und endlich, daß die Produktion, weil fie Gegenstand der kor karrirenden Privat- sp.kalation ist, mit der Konsumtion nicht in Harmonie steht und daß infolg« dessen der GelchästSgang fortwährend flakiuirt und zwischen periodischer U birpioduklion und periodischen Industrie« oder Hindelsklisen schwank'. Die Unger.g'liheit der herrschenden Produktionsweise hat zur nothwendtzen Folge, daß die Lohnaibeiter der verschiedenen Branchen nur bei „flottestem" Geschäftsgang sämmilich beschäftigt find, und daß in der übrigen Zeit etn mehr oder weniger großer Th-ii urbe- schästigt, also„arbeitS'os" ist. Was nützt aber ein sogenannt«»„R cht auf A beit", wenn keine Arbeit va ist? Des Wort vom.Richt auf Arbeit" ent- stammt einer unklaren Auffassung der herrschenden Gesellsch-fta- und PioduktionSverhältmsse. Bon einem Richt auf's Laben könnte man cllenfall» reden. Dieses Recht auf's Leben muß der Staat auch anerkennen und erkennt es an, indem er die Armenunterstützung zur öffent- liehen Angelegenheit mccht. Nahrung und Oodach kann der Staat schasse", allein Arbeit kann er nickt schaffen— wir meinen industrielle, nutzbringend« Arbeit. Wenn zum Betspiel in der Baunwollknindust-i« eine KirU ausgebrochen ist und in Larca'hire(England) die Fabriken st.ll stehen, wetl kein« Bestellungen da find, kann der Staat doch nicht die Fabriken wieder öffnen und m's Blaue hinein soitproduziren. bloß damit die Arbeiter, kraft de«.Rechts auf Arbeit", Beschäftigung haben. Das hieße die Krise nur verschärfen und verlangern. Da«, worauf es ankommt, ist, die Arbeit richtig, plan- mäßig zu organifiren, das M ßoerhältniß zwischen Produk- tion und Konsumtion aufzuheben und durch richtige, planmäßige Organisation der Arbeit jedem Aibeiter Arbeit und de« Er- trag setner Arbeit zu sichern. Da« kann und wird erreicht wrrden durch die sozialistische, genossenschaftliche Arbeit, welche den Uebergang der ArdeitSinstrumente aus den Här.den«in- zelner privilegnter P.ivalpersonen in den B-fitz der Allgemein- heil, de« Staate«, zur Voraussetzung hat. Und ist einmal die gesammte A'bnt dergestalt organ>firt, dann kann höchsten« nach von einer Pflicht der Arbeit die Rede sein— ein.Recht auf Arbeit" hätte keinen Smn, denn wer arbeiten will und kann, hat Arbeit; und wer arbeiten kann und nicht will— nun, der muß die Folgen tiagen. Al'o in der heutigen Gesellschaft ist da«.Recht auf Arbeil" eine Unmöglichkeit, in der vernünftigen. sozia>ikilche« Gesellscheft ist e» etwa» Utbeifläjsize»— in jedem Falle ist e« eine leer« Phrase. Achtung! Um eine Maffindurchficht der Wäh'erlisten zu ermöglichen, haben sich folgende Herren bereit ei klärt, für de- hinderte Genoffen die Atbeit zu thun, und find dieselben den aanzen Tag in ihrer Wohnung anzutreffen. Für Tewpelhof Ernst Hecht. Bertinerstr. 6, 3 Tr. recht«. Marienvorf E»l Kluck, Ehausseestr. 4, 2 Tr. Außerdem macht da« Wahlsouitee darauf aufmeckkam, daß diejenigen Wähler, welche bereit« rna 8. Januar 1890 in den Ort, in welchem sie j.tzt wohnen, schon gewohnt haben, auch daselbst wählen müssen. Art« Lotraikomitee von Friedrichshage« giebt hiermit diejenigen Gastwirthe bekannt, bei welchen dt« Aibeiterdläteer ausliege«: E. Mi y, Volksblatt und Tribüne. C. Conrad,.„. ®. Wöhlert,... G. Kautzsch, T'idüne. R. R'chler,. E. Witte, Mit den anderen Wirthen steht das Lokalkomit« gegenwärtig noch in Unterhandlung. Aas Wahlkomitee des Nieder- Karnimer Wahl- Kreises macht hiermit bekannt, daß sich für Personen, wewt* verhindert sind, die Wählerlisten einiusthen, die Herren Gastabend im Wallner-Thcater geschah. Man muß ihren Name« nach annehmen, daß sie enge Fühlung mit jenen Kreisen haben, und wenn da«, was sie zu schildern versuchten, wirk- lich Wahrheit ist, so halten wir es für unsere Pflicht, die Verfasser zu weiteren literarischen Großthaten diese» Genre» anzuspornen: wirksamer und gründlicher kann da» seichte Getriebe, welche» sich hinter den blauen und gelbe« und rothen Uniformen verbirgt, wohl kaum gekennzeichnet wer- den. al» durch literarische Erzeugnisse der hier in Red« stehenden Art. Natürlich paßten zu den Herren de» Stücke» auch die Damen. PensionSsräulein au» einer Berliner Pension scheinen sich danach nur von den Damen, welche da» Cafe National al» Stammgäste besuchen, dadurch zu unterscheiden, daß ihnen die Gelegenheit zu ähnlichen Zerstreuung«« fehlt. Sie schwärmen selbstverständlich für de« Lieutenan«, aber der Lieutenant muß auch danach sein. Er muß trinke« und Schulden haben, er muß svielen und lieben,— lieben, daß ihm die Herzen immer dutzendwei» zusitegen. Wir beugen uvS vor der tieferen Kennt niß der Dame Natalie von Eschstruth— da» ist der Name der Verfasserin— e» geziemt uns nicht, Zweifel an der Wahrhaftigkeit ihrer Beobachtungen und Schilderungen zu äußern. Aber so viel ist sicher, es muß ein heitere» Leben sein, welches in jenen lichten Höhe« geführt wird, die bekanntlich beim Baron an» fangen. Es ist nur tief zu bedauern, daß der dichte Schleier, mit dem man sich für das Auge der gewöhnliche» Mensche» zu umhüllen versteht, so außerordentlich selten gelüstet wtrd. Die anstokratischen Damen, die ihre StandeSgenoffe» stt skizziren, wie sie wirklich sind, kommen nicht alle Tage vor, aber wenn sie einmal zum gemeinen Volk herabsteigen, da«« sollten sie immer mit einer stürmischen Ovasion begrüßt werden. wirth Paul Spinhltr, Friedrich Karlstr. 34, und Tischler Alb. Piasse, Friedrich Karistr. 12S, erboten haben, firr Friedrich« bcrg die Llssm emru'ehtn. Herr Köhl, Restanrnteur, Frankfurter AUee» er- sucht alte dietrniuen Lr>le, die bei der Wahl im Niederbarnimer Kreis« helfen«rollen, sich bei ihm jju melden. Aus Temprlhof wird uns berichtet, daß daselbst ein Wähler, der bereit» 10 Jahre in Tempelhof ansässig ist und 4 Jahre in etn und demselben Hause wohnt, nicht in die Wählerliste cinaetrag«n war. Es ist daher Pflicht eines jeden Wählers, die Wä'leriiften genau»u kontroliren. Au die Parteigenossen der prooiuke« Krandenbnrg «nd Pommer»! Da wir wissen, daß an vielen Ouen die Agilatlo.» für die ReichStagSwahlen wegen Mangel an ge« eigneten rednerischen Kräften nicht schwungvoll genug betrieben werden kann, theilen wir den Genossen mit, daß wir im Stande und bereit sind, in dieser Beziehung auszuhelfen. Wir ersuchen daher diejenigen Kreise der Provinzen Brandenburg und Pommern, in welchen es an rednerischen Kräften fehlt, ihre Adressen an einen der unterzeichneten G:« noflen zu senden. Auch ist es nothwendig, die näheren Um« stände, die Zeit, wann der Referent erscheinen soll u. s. w. milzuthetlen Für dir Kosten und sonstigen Weiterungen wer- den dann die Unterzeichneten nach besten K, ästen Sorg« tragen Da« Zentral-Wahlkomitee der Berliner Sozialdemokratie. Im Auftrage: Aug. Täterow, Mauerstr. 9 v. HI. E. Wilschke, Junkerstr. 1, Laden. C. D i m m i ck, Sebastianstr. 72. GW« tun« polizrwerordnuug. Die Gastwiuh- und Inhaber von Tanz- und Versammlungslokalen in der Um« gegend von Berlin find nicht wenig erstaunt über eine Ber« fuzung, worin dem Petroleum gewissermaßen der Krieg erklärt wird. In ein« solchen, der»Verl. Ztg." im Original vor- liegende» Verfügung heißt e»:„Zur Beleuchtung des Ver- samnüungtlokals fiad nur Pflanzenöle oder Kerzen zulässig. Die Verwenoung von Mineralölen ist nur mit besonderer Er- laudr.iß gestattet.'' Bekanntlich haben alle Gastwirlhe, die kein« GcSleitung anlegen können, seit Jahren Petroleum zur Beleuchtung ihrer Räume benutzt; mancher Wirlh hat große Kosten für Anschaffung eleganter, moderner und feuersicherer Lampen oermanvt und jetzt soll er immer erst die Erlaubniß der OrtSpolizei einholen, wenn er eine Petroleumlampe an- zünden will. Die Sache klingt so ungeheuerlich, daß wir sie tür unglaublich halten würden, wenn wir die Verfügung nicht schwor» auf weiß gesehen hätten. Mtt de» fog-uanut-« Zicherhettskett«»» die in Berlin allgemein üblich find, kann man unter Umstanden, wie folgender Vorfall zeigt, den die„Voss. Ztg." mittheilt, recht rrübe E-fahrungen machen. Der Bewohner eines Hauses der W.-ftraße kam eines Abends bald nach zehn Uhr nach Hause uno bemerkte, daß er den Korridorschlüssel vergessen hatte, der im Innern im Schlüsselloch sich befanb. Zufällig hat!« der Portier, der gelegentlich Besorgungen für die Wirthschast machte, den Schlüssel zur Küchenthür an der Hintertreppe in Verwahrung, und so wurde letztere leicht geöffnet. Nun aber fand sich, daß die sog. SicherheitSkette vorgelegt war und rath- los band man da, als der Portier«in Bein m die nur wenig gröff.iete Thür stellte und mit einem kräftigen SchulUrstoß die Tpür aussprengte. Mit einem gewissen Selbstbewußtsein empfahl sich der Portier unter der Bemerkung:„Das habe ich früher schon mal gemacht.� Die Besichtigung der Thür ergab, daß die Kette gehalten, der Haken aber sich so weit gedreht hatte, daß die Kette auSspcang. So angenehm diesmal dieser Mangel des Verschlusses empfunden wmbe, ließ man doch für d» Zukunft einen festen sicheren Riegel beifügen, was Allen, die in gleicher Lage sind, empfohlen werden kann, da lie meisten Ketten nicht ander« sein werden, als diese. Ginem pastdtebstahl, der gewiß auch wieder auf die unzulängliche Besoldung der niederen Postbeamten zurück- zuführen ist, von ganz bedeutendem Umfange aus die Spur zu kommen, ist am Sonnabmd Vormittag einem hiesiegen Baumeister Alfred B. infolge erncs glücklichen Zufall« gelungen. B., welcher einen Bau in der Nähe des Rosen- thaler ThoreS ausführt, begab sich gegen Mittag in ein in jener Gegend befindliche« besseres Restaurant von P., um einen Jmörß zu sich zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit fragte ihn der Besitzer, mit dtm Bemerken, sdaß er sich auf Bankpapiere doch jedenfalls b'sser, wie er(der Restaurat-ur) verstehe, ob er aus einen amerikanischen Check über 10 000 M. ein Darlehn von 500 M. zahlen könne. Der betreffende Inhaber de« Checks sei in augenblicklich-r Geldverlegenheil und er, falls die Sache „sicher" sn, nicht abgeneigt, demselben das Darlehn auszu« händigen. Hierbei pra'entirte er dem Baumeister den quäftio- »irien Check, ausgestellt von einem Bankhause in Boston, Amerika, und mit Zahlungsanweisung an das bekannte Bank- hauS Gedr. Bethmann in Frankfurt e. M. Dem Baumeister, welcher den Check als echt sofort erkannte, stiegen nunmehr Bedenken auf über die Rechtlichkeit de« Be- fitz-S, denn er sagte sich, daß eine derartige Anweisung auf ew so vorzüglich akkceditirteS Hau« von i-dem btsserm Banklnst'tut in Berlm voll honorirt werde, der Besitzer also adsolut nrcht nöthig habe, ein geringfügiges Darlehn bei einem R-ftaurateur barauf zu entnehmen unb machte sich nun sofort Seinen Plan, dem hier aafcheinend vorliegenden Verbrechen auf >ie Spar zu kommen. Dem P. gab er d«n Rath, er solle den Besitzer des C,ecks einige Stunden hinzuhalten suchen; er wolle Sie erweise« der Allgemeinheit einen Dienst, und wer das thut, hat immer Anspruch auf die allgemeine Dankbarkeit. UnS waren die jungen Damen, wie sie vou Natalie von Eschstrulh auf die Bühne gebracht wurden, bisher gänz> sich neu und unbekannt, und als wrr die niedlichen Unan- ständigkeiten hörten, die Natalie von Eschfiruth ihren Backfische» in den Mund legt und die das Herz eines jeden Roue, der— um mit der hochwohlgeborene» Verfasserin zu reden— sich die Haare„wegamüsirt" hat, zu unendlicher LiebeSgluth entflammen müssen, da wurde uuS so Manches klar. Außer den adligen Damen, die von gleicher Wahr- heitsliebe getrieben werde», wie Natalie von Efchflruth, zeigt uns höchstens einmal die Polizei, wie eS in Wirklichkeit in jenen exklusiven Kreisen zugeht. Gewisse Gerichts- Verhandlungen lassen uns ahnen, daß die aristokratische Verfasserin in ihren Schilderungen Recht hat. Noch kürzlich wurde berichtet, daß sich m einem ele- ganten Quartier Unter den Linden alte Exzellenzen, die sich auch Manches„wegamüsirt" hatten, mit jugendlichen Damen— verheiratheten und unverheirateten— aus„den besten Kreisen" in äußerst angenehmer Weise kompromiitirt hatten: wer die Aeußerungen einer unbefangenen Standes- Senossin mit angehört hat, dem kann es nicht mehr zweifel- aft sein, woher sich das weibliche Material aus ,chen besten Kreisen" für derartige unschuldige Scherze rekrutirt. Doch was geht uns das an: lustig gelebt und selig gestorben, das heißt dem Teufel die Rechnung verdorben. Und das ist auch das Lebensmotto der PensionSbackfische der Dame Natalie Man�spulte den„Schwank", wie er eS verdiente:„Geziert, läppisch und affig. Auf die Dekorationen war viel Mühe und Geld verwendet. Wir wünschen aus den ange- gebene« Gründen, daß das Stück möglichst viele Auffüh- rungen erleben möchte.--- zuvörderst, der glößerm Sicherheit wegen, an das ihm bekannte Bankhau« m Frankfurt tklegrrphiren, um sestzuilellen, ob es mit dem amerikanischen Check seine Richtigkeit habe; em Vorschlag, welSem Ristaurateur P. und aued der Jahaber des Chrck« beipflichteten. B. ixpedirt« nun die Depesche, fuhr dann aber sofort zum Chef der Kriminalabtheilung, und von disscm wurde der Kommissar Damm sofort mit den Recherchen in der eigenartigen Angelegenheit betraut. Kaum«ine Stande war orrflossen, da hatte man sich des Chrckinhabers, eines in der Gwsstraße 22 wohnenden Hanvelemannes Gonsiorowsky, veisichert und denselben, der anfänglich angab, den Check aus einer Er'oschast erhalten zu haben, dahin gebracht, zu bekennen, daß ihm das Papier von einem Pollschoffner Berlin, Auguftstr. 70, wohnhaft, zum Z necke d«S schnellmög- lichsten und vorthsilhaftestin Verkaufs übergeben worden sei. Nachdem G. vorläufig dem Polizeigewahrsam übergeben worden, stattete man der Fraa de« Berlin— er selbst befand sich bei einem Kourierzuge zwischen Stettin und Berlin— einen Besuch ab, fand Verdächtige« jedoch nicht vor. Die Frau B., welche einen überaus günstigen Eindruck wacht, nährt sich durch Mäntelnähen, da das G-Halt ihres Mannes nicht genug ab- wirst, um den Haushalt zu bestreiten. Dieselbe schien von den Manipulationen ihre« Manne« k-ine Ahnung zu haben, mußte indessen immerhin in Haft genommen werden. Da Berlin erst am Nachmittage um 5 Uhr 50 Minuten auf dem Stettiner Bahnhos erntussrn konnte, so wurde inzwischen die Oder- Post- Direktion verständigt und gab diese sofort die nöihigen Ordre«, um den Beamten vom Zuge weg verhafien zu können. Diese Verhaftung vollzog sich denn auch mit gewohnter P:ä isio-. Der sta-k beleibte Schaffner war nicht wenig er- schreckt, als die Kriminalbeamten sich seiner bewächligten und wollte anfänglich von der ganzen Sache nichts wissen. Als man ibm aber schließlich die Aussagen des Produktenhändle-s G. bekannt gab, räumte er den Besitz drS EheckS ein,«rollte aber von dem Werly« desselben gar keine Ahnung gehabt haben. Auf einer seiner letzten Touren, so gab er an, habe er im Post- wagen eine Z itung gefunden und dieselbe an sich genomm n unb zwischen den Blättern eben dieser Zeitung habe der Check gelegen. Wie er in den Postwagen, in dem er gar keinen Dienst zu ihun hatte, hinein gekommen, vermochte er in befrie- dizender Weise nicht zu erkläien. Er wurde nach stottgehabiem kurzen V-rhöc nach dem Polizeipräsidium und von hier aus nach dem Moabiter UntersuchungSgesängniß überführt. Eine am selbigen Adend einlaufende Depesche de« Frankfurter Bank- Hauses an den Baumeister B. besiäligte die Vr llailtizkeit des so» dem Hause schon seit langer Zeit behufs Einlösung«wa-ieien Ch,cks. Derselbe ist übrigen« bereit« durch verschiedene Hände gegangen. Da« Bankhaus in Boston hat ihn ursprünglich bei einer Firma Low« Wolf u. Ko. in Zahlung gegeben, diese gab ihn weiter an Reinhold Schlagmilch u. Ko, welche in Westfalen domizilirt find, die beiden Fümen find aus dem Check verzeichnet, von da ab ist die Spur verloien. Wie der- selbe in die Pofllinie Stettin� Berlin gekommen, ist vorläufig unerklärlich. Man neigt zu der Annahme hin, daß Berlin denselben gar nicht, wie er angiebt, gefunden, sondern von Komplizen, die andere Bahnlinien befahren, zum Vertriebe be- händigt erhalten habe, und glaubt einer wohlorganificten Bande von Postdieben und Hehlern auf der Spur zu sein. Die Kriminalpolizei, wie auch die Posibebörde entfalten«ine fieberhafte Thätigteit, um dieses dunkle Verbrechen möglichst schnell aufzuklären. Man glaubt die mehrfachen, m den litzten Jahren vorgekommenen Postdiebstähle, welche bisher nicht auf« zuklären waren, auf diesen Dieb zurückführen zu dürfen. Gin Krvo lue r- Attentat führte vorgestern Marren 10% Uhr der Lehrli' g Weiß gegen sein-n Pü.wpal, den Möbeifabri- kanten Mowitz, Luijenstr. 21, au«. Weiß war vor einigen Tagen wegen Unregelmäßigkeiten, die er sich hatte zu Schulden kommen lassen, aus dem Geschärt entlassen worden. Gestern früh erschien er bei seinem einstmaligen Piiazipal, als dieser fich allein im Komtor befand und forderte ein Zeugniß. Als ihm dies in der von ihm gewünschten Form verweigert wurde, zog Weiß einen Revolver und feuerte ihn auf Herrn Mowitz ob. Die Kugel ging dem Bedrohten dicht am Hol« vorüber, traf den Geldschrank und prallte»mück. Weiß versuchte hier- auf zum zweiten Male zu schieße«, wurde jedoch durch Mowitz alückÜcherweise daran verhindert, indem dieser dem Attentäter die Waffe entriß. Auf die Hilferufe de« Mowitz kamen nun- mehr mehrere seiner Gesellen her bei und Weiß wurde fest- genommen und der Polizei übergeben. Kei de» festgenommenen Diebsbande, die seit Mo« naten haup ssächtich an« t«n im Zernrum der Stadt belegenen Restaurations» und Kaffrelokolen Palelots-c. gestohlen hat, find folgend« bisher nicht rekognoSzirte und zweifellos aus Diebstählen herrührende Gegenstände beschlagnahmt wölben: Ein dunkelblauer Wmierpaletot mit schwarzem Sammetkragen und schwarzem in CaceauS gestipptem Atlaefutter; ein otio- farbencr Wmte-pateiot mit desgt. Sammetkragen und oliv- sarbenem dunkel und braun gestreiftem Futter, Aermelfuttcr braun-gelb roth ka.rilter Atlas, ein brauner runder Hut mit weißem Futter, dann die Buchstaben M R.,«in schwarzer Zylinderhut mit braunem Futter, darin die Firma„Max Eckardt", ein grau-weiß gkstieifte« seiden'S Kachrne!, eine Schlüsseltasche mit dem Monogramm„R. W.*, ein schwarzer seidener Schirm mit Nohrstock uno sitbrniem Kaops mit Monogramm ,B. A.', ein schwarzer Gloriaregenschirm mit Holzstock und gebogener Krücke mit B-schtägen, em deSgl. Regenschirm mit Rohrstcck und anscheinend silbernem Knopf, sechs Spa.ur- stocke, davon zwei aus Eb-nhv!z m-t Metall(anscheinend sog. Tuto-) Krücken, einer a>.« W inrede mit Elfenbeinkrücke, einer aus geflochtenem Weichseirodr mit Metallknopf und zwei au« Rohr mit Metallkrückin bestehend. Die Eigen I Himer können diese Gegenstände während der Drensistunden Vormittags von 9 bi« 1 Ubr im Präftcium, An der Stadlbahn, Emgang Portal V, Zimmer 97, in Aug-nsckein nehmen. Gtu„»»»nehmer" Hochstaple» wird den hiesigen Be- Hörden feiten« de« Polizc'p.äuoiumj in Frankfurt am Main signalssirt. Derselbe nennt fich abwechselnd von Wahl und Joseph Lutz und sührt sich in den meisten Fällen als Kunst- mater aus München, aber auch als Lehrer, Landschaftsmaler, Dr. theol. und Kaufmann ein. Derselbe hat viele Zech- Prellereien und Betrüge-eien verübt. In M'rane soll er kürz- tich wegen Hochstapelei eine 5jährige Km»n hloßet fonnlich aufgeschlitzt, Frau R. hat eine» M«! Rücken, sowie zwei Lliche in den Kopf erhallen. w ijiuutii, iuio c zwr, ona)e IN ver. nopl. otj. Mg blei Schiag mit dem W-ißbierglaS ist ihr die rechte& Nun erzäh!« tanz dieselbe gerissen und die Zunge durchschnitten, so baß WS„ itwui,er � v-rwogen gelohmi ist. Das Lokal ist mit%%%( mächng verjoü stanoig besudelt; wmn auch die Wunden der B-str nicht unbedingt lebensgefährlich find, so besürchjp.�; hadde sich t>u5 doch, daß der starke Blu:verlusi und daS»u be!u>«�ti> enmal fällt zutreten des Brandes leicht den Tod der Bii' �dreht die Oojm fuhren kann. Gcgen 12 Uhr Nacht» wucdri, sij, den Uffta, iegung von Rothoerkänd'n turch Aerzt« nach k-?'- 1 von die Ii Krankenhause geschcfft. I« Lause des aeslkigen un n0) wurden die drei Thäter und im Lauf« d«S cken. Ick fth vieite M'-ss-rheld, jämmtiich in Schöa-berg wohnen, dm si« mit hiesig- Poliiei in diesem Vorort verhaftet.. zu villi un � �-" i afffn ii Di« heftigsten Ktirkhusten-AnfÄUe klew« � sm Sie mir r man durch einen einfachen Handgiiff augenblicktml" Ein Arzt, der diesen Handgriff an scinea eizenkn% |ss.3ah« in'ne iM"?? denn vor> fi-serS unmittelbar vor dem Ohre fest., werben aufs Kinn gefitzt, und mit kräftigem, aber-________ Zuge und Diuck fchiedt man den Unterkiefer ßa» det>z die H unten. Wmn der Mund beim Husten, wie eS 8!",»n Arm zu t A*.___ � � o.1.(irtfttr tu™—■■ Fall, schon offm steht, lo greifen beide Zeigefinger' M-'-°«nn i« der Eckzähne in den Mund und vollführen bn> �«erden, «•«tX«ty-fövt STTJaw f a»- v* S NM AttA Ji" h»4>. und unten. Man kann dm Handgriff auch:»n tat ausführen, wenn einem der Patient gerade den aber indem man in der glsichen Weise den Druck 2* Du! Daumen am hinteren Rande Hindgnff.st lmgemein einfach, de« Un'erk efeiS o» so daß ihn ohne% '»*»•»ßltwvwi|V VU(|»V41 Vl' Z Ii' Mit vvte. ja; Laie, jeoe verständige Mutler oder Wärterin-LliiA,,,, Mal f 1 Izios auszuführen vermag. Die Wirkung>9 w At.Mov schmerztos auszuführen......------------- sichere; der Anfall wird regelmäßig unterbrochen, ig die >1 kalte Eden Hc ür an u- ruhe der Kinder wrrd nicht gestört, denn sie 1» J an i weiter, während der Handgriff an ihnen ausgestj.� ick als Gin« tnSchkig« rothe Fuhne» weche a«.� wMmia von den Tel, allarmirte die rphonvrähten am Koitbuser Damm bA W- ie Polizei und enezte selbstoerstarldl!«>„..w «it. ick minder gelungene Bemerkungen über bereitete Ueberraschnng laut wurden. diese« Mal wieder die Frurrwebr r q ririrt W«„ verpönte Zeichen zu btseitigen. Um 9% Uhr traft" zi Vors iw'.er Ii adde k> gebeur« Menschenansammlung, in welcher allcrha«d, ,r>vv«; .......---------------------------- K SÄ w r «ne schaften ein, welche mittelst der mechanischen Leitefij% �«r Fahne ans der luftg-n Höhe herabholten. trug die J.schrift:„Hoch lebe die Sozialdenw' 1%,»o der' 20. Feb-uar." J z retuhr Potizeibericht. Am 25. d. M. Nachmittag' s«..A«n» hadde Mann in der Hochmeist rstraße in einer Bodevl�f � �Ulangen.— z - n'vlöiotiMft? m am 26. d. M. Abend ein Mann in seiner Brandenburgstraße erhängt vorgefunden.— Wzf d. M., sowie i» der Nacht zum 27. d. M. fanden P schiedenen Stellen kleiner« Brände statt. Gevichks-Fleikut� W in de» Strafsache gegen Hanmgarten ,, wegen Vergehen« ge�en da« Soz-allflengeietz o««", Reichsgericht die gegen das Urthnl eingeteql« Rev'l�' dasselbe nunmehr rechtskräftig geworden ist..„u Nie Seranbnng de» im Konzerthaust Zigarelten-Amomaten tkurch einen Kellner de« Loii. tigte die 97. Abtheilunz des Berliner SchöffenSÄ., Lauf« des Monats November v. I. vermißte der Kontroleur au« dem Zigaretten- Automaten im i 82 Stück Z-paretten, t. b. ,s waren 4 M. 10 v' Z-Hnpfenniz-Nickel vorhanden, als nach der Zigaretten hätten vo-handen fein troleur beaustragt« Bediensteter_. am 15 Novemba v. I. wahr, wie der Kellner 3" der Püv der Dr Jnhabe Piivatl M I.._ 8®. f fee Nickclstück in den Automaten steckte, infolge eines«ig', Kniffs bei dem Fortnehmen des Zigarettenschächtelchen?« derselben in seine Tasche praktizirte. Im Gar zw hat( ca. 10 Minuten Zeit eiforbat Im T-rmint_ der Kontroleur, daß eS bei einiger G schickiichft".�!� nungkmäßiger Fur.ktionirung des Automaten woht 5» nach einem Nickeleinwurf mehrere Päckchen zu ent»«� braucht« nur oerhinderi zu werden, daß da« infolg-. wurfS vordringende Päckchen so lange im gehalten würde, bis ein zweites nachschi-be. Dw falle e:st in den dafür bestellten Behält«, wenn schoben« Päckchen aus dem Rahmen vollständig Der AmUanwalt«achtet da« Verhalten de» A»g- ,(( ein überaus verwerfliches und beantragte deshalb- � schluß ein« Geldstrafe drei Tage Haft. hos nahm zwar auch an, daß die Jaanspruchnahmd malen«res besondern Schutzes bedürfe,« ttaQ" der bisherigen Unbescholtenheit des Angeklagten eine für ausreichend, die er auf 24 M. bemaß.) „Wenn mein« Kchtafmntte» j«schrieb!» f.>M«»M X#tttf 0 IfW, die jeringste Entfecnuno, denn die Ehe �is mei> Ä' at(l'r'Sttf«mii nach unmtlich. Die Eye i« en Lott«iespirl ;tn olutii A n g e k l.: Det dhut mir wirklich leed, ab« ick i", »ich ou« bloße Jesälligk-it un Jeiterspmniß zu» zZ� mache.:, ick— Vors.: Das sollen Sie auch nichst. den die Sacke also mal besprechen. Das räumen daß der Wächter Sie«tappt hat, als Sie einen*r jÜ&Ä l-ibÜK», 1? an ciann H-mse in Al>Mcabi! hing und den 3 afl s�(.9 8fn«um'r wahrscheinlich hinein zu nehmen vergessen en gi-p'' 1 ,, i. �u a ekl.: Dil mag find, aber die Sache Hit eenen dat � �.vMnmel un et is Unrecht, wenn dec Mensch M�vstiä,'?_'*. blotzet Mchveiständnih mit en Sp tzduben Halle», M. J?* Sleutistuf« j-sctzt werden soll.— eilte Bilk!' i-- Also blerbm Sie wirklich der dem wunderdaren Un« daß, i.?"?. �iahkev Sie mal.— An gel?.: Wir saßen an ,jt Blullel» Abend in die hinierlistr.;« Flö:e, un wir waren er 9L'|#, i«, r 8 denn wat eener von die Jafte war, der efuichte? k« zum Besten, weil ihm seine Frau weggeloofen war. >, beiü-t� Aid« sich Luz Freuden wohl en bisken übernommen, denn d"L. r:� pt eertnni fäDt-_••..« dm Jnfloienza, eener wollte ihn mit'ne saure noch eener wieder M'i'n Rordhäuser sehe mir'ne Zeitlang oll den Mumpitz itu rrVin ihn ufstellen, endlich wurde mir bei kleiner kck mache mir Platz und saje: Weg da! blicklich �?Zdti 3 t.nttf chn mal beleben, ick kenne det, denn ick bin amun � ne Apoihete als Stoßvojel jewesen. Nu mache chreiit N, ml"' allen Dingen erst det Harttuch los un ziehe id-nh-lbiUt i! West' aus un Irj- d-t Ohr so jjm seine Brust... e Rand � nrch saze ick. er hat blot en Anfall von Blutan. -sasst, driHj.�'s PuiS mub j in�ssen werden. Ick fraje also den 1 aber tt n>ch en Thermometer hädde, am besten dhälen itfet n'tJt«n» h»t denn wollt« ick mal seine Jeade messen, » cä gew' üttt'n« 4 Hauptsache. Man braucht so'n Dmg blös so nacr m K<, kJ*'?>u lesen. Wenn en Mensch mehr wie 40 Jrad den M'jßolt IDLk �4 Jrschichle windig, denn muß en Doktor je« d SÄ,.6% ÄJr A'äk W>� V i;t, b 03 eenen Barimetcr, ob det denn damit nich F''((«J% ka,e ick, det muß en richtigen Thermometer find. Hllrz j.�,Mal fällt mir in, det ick den Nachmrddaa an det �'ng sr. Moobit, so in die Ecke von een Fenster, so'n »-un lillh'n hadde. wat dhut man nu nich AllevS, u» � �i«n>chenieben us't Spiel stehen dhut, ick renne raut d« Hab« ick bei Ding lotjekpöppt, so kommt ooch uJK,m un rast: �Halt! wat ick mit det Dings will"; B�baitJ. ali l'i-lssenhafter Mann mir erst in'ne lang« ? ni. w lassen, wenn, und Paul Spindler, Friedrich Karlstraß« 94, bereit erklärt haben, die Wahllisten einzuseden. Sodann wurde noch über die Lokalfrage verhandelt, Herr Hmke! appellirt« an die Berliner Freunde, im kommenden Sommer diejenigen Orte zu meiden, m bmcn kem einziger Gastwirlh dm Math besitzt,� den Ardeitem sein Lokal zu? Verfügung»u stellen, so in Friedrichsderg, Lichtenberg, RummelSlurg, Friedrichslelde, WühelmSberg. Eine hierauf zielende Resolniion fand einstimmige Annahme. Der Vorsitzende schloß die Versammlung mit einem Hoch auf die inteinalio-mle Sozialdemokratie. Ale ösfeniliche Versammlung der Gärtner Kerlin» und Umgrgeud, welche am 24. d. M. im Aeuerftem'lchm Saale abgefallen wurde, war ungkmein zahlreich besucht, so daß sich das Versammlungslokal als unzureichend erwies, trotz- dem sogar die Galcrien besetzt worden waren. Auch die Prinzipaiität war mehrfach ve> treten. Trotzdem über 10OO Personen im Saele'zukammengepfcrcht waren, gelang es dennoch dec polizeilichen Vorschrift zu genügm und die verschtedt- r.en Gänge frei zu hallen. Der Vorsitzende, Herr Abromeit, berichtete zunächst über dm am 0. di» 8. Dezember v. I. in Dreidm abg.haltenm Gärtnerqehllsmkongreß, auf dem er die Berliner Gehilfen als Dele�irter vertretm hatte. Delezsite hatten semer entsendet die Stadt: Hamburg(Altona, Wandt- b ck) Dresden, Leipzig, Erfurt, Eisenach. Von allen Delezirten wurde über schlechte Löhne und zu lange Arbeitszeit geklagt und ein tlübe» Bild von der Lage der Gäctnecgchüfen mtworfen. Der Kootreß erkannte in einer Resolution die Nothmcndigkeil eines die Dauer von elf Stunden nicht übe, steigenden Moxi. malarbeitStageS, die Abschaffung von Kost und Logis, sowie die Einführung eines Stundenlohne» an, sp ach sich ferner im Prinzip für eine Zentralorganisct an unter Offmlossung der Lokalorganisationm und für bin unbedingten Anschluß an die allgemeine Arbeiterbewegung, im Prinzip femer gegen jede SonntegSarbeit unter Festsetzung bestimmter Normen aus, empfahl überall da, wo Aussicht auf Erfolg vorhanden ist, i.r eine Lohnbewegung einzutreten und Streitfondü zu sammeln und erklärte die Lehrlinge für jugendliche Arbeiter. Die Grün« dung einer Zentral. Kranken- und Slerdekasse wurde al« un« zweckmäßig verworfen.— Eine Diskussion knüpfte sich an diesen Bericht nicht. Es folgt« der zweite Punkt der Tagesordnung: »Beschlußfassung über die zu st eilenden Forderungen der Gärtnergehilfen Berlins "* Von der zu diesem Zwecke find folgende Forderungen aufgestellt vodenb »nden ß l L?"'prechung.- Vors.: Bri derSt-vf. m* m?"ken. daß Sie den Gerichtshof in wer- fo ünver« bie des Angeklagten iweik-llos b-wiesen n..ce"tr wiedir"kommen, det ick ihm det Libm cht Tage?" Kopfschüttelnd verläßt er dm Saal. Versammlungen. 9» der Name« des Königs! °>?i. rtßslmneister Alfred und Robert Schüler, als Handlung Gebr. Schüler in Berlin, Vlivalklazer, sagten Redakteur C:onheim zu Berlin, Ange- 10 h�tdsiZI l' Amtsrichter, als Vorfitz mder, Berlin, L Abiheilung 98, 1899, an welcher Theri infolgt,, II S KL l Rachel 1 Schöffen, oohI��l elÄ44' o!« G-richt-schrei -richtSschreiber, erkannt: Der R«d "ch>bel!reibi,nn-k-n. i. r,_ �ünl— Mark z ""rannt: a» 00 �.akleur Reinhold Grönheim zu Berlin, geborm öffetrUif—'-1�55 iU �-pt-ndau, evangelisch, ist der Fünf Tragung ______ im Mark zu 1 der Kosten - für je 5 des Tage Haft und zur tvasütr# Wia,« Zustellung deffelten an sie durch ein- an Abdruck im»Berliner Volktblatl" und zwar gleichen Lettern, �wie der Z �elb.n Stell?' und mit gleichen L-ttern, wie der L-»., lt'digung mthaltm« Artikel, sonne»Berliner Macht�iigel" auf Kostm de« Angeklagten bekannt zu irrm angenommen: I. Die heut,g "« er & d7s"Rubme- ftr bri :iligten erb/ im« fanÜ i'rt % F-----_ und Umgegend. gewählten Kommission worden: 1. Für LandschaftSgärtner: täglich elfstündige Ar« beitszeit, Minimal-Stundmiohn von 35 Pf. Uederstunden und SonntagSarbeit find nach Möglichkeit zu v-rmeiden. Im Falle des NoihwendigwerdenS find die erster«» mit 40 Pf., die letzteren mit 50 Pf. pro Stunde zu hono« riren. Nach außerhalb(Montage) 40 Pf. pro Stur.de exc.ufiv Reffemlschädiaung. 2. Für HandeiSgarlner: tägliche elfstündige ArbeiiS zeit und ein Minimal- Monatsgehalt von 25 M. bei freier Wohnung und Beköstigung; ohne solch« 18 M. pro Woche bezw. 75 M. pro Monat. 3. Für Gemüsegartner gelten die gleichen Best m mungen. 4. Für die Bauwschulgärtner: tägliche zehnstundiae Arbeitszeit, 35 Psi Minimalstundenlohn bezw. 75 M. Minimolgehalt pro Monat. 5. Den Bindern bleibt es Überlossen, sich aus�Gmud dieser Fordmmzen ihre Viihäitmsse selber zu regeln. Sollten diese Forderungen nicht in Güte bewilligt werden, so sind die Gehilfen mtjchlossm, durch Einstellung der Arbeit dieselben zu erringm. Begründet wurden diese Forderungen, die als durchaus gerecht« und sehr mäßige anerkannt werden mußten, seitens de« Berichterstatter« der Kommission durch dm Hinweis auf die traurige Lage der Gärtnergehilfm im Allgemeinen und befon- ders der Gehilfm in städtischen, königlichen und Minrsterial- Gärtnereien und wurde dieselbe durch einige auf statistische Aus- weise beruhende MUtheilungm illustrirt. So werden, wie mit« gethei't wurde, von der Parkverwaltung Kreuzberg bei täglicher elsstündiger Arbeitszeit Wochenlöhne von 15 M., im Humbold thain bei ebmfalls elsstündiger Ardriiszeit Tage. löhne von 2.50 M., 3 M., 3,25 M., 3,50 M. gezahlt. Kaum besser gestellt seien die Gehilfen in königlichen und Mi- nisterial-Gcntnrreim. So erhalten in der Gärtnerei des Kriegs« Ministeriums, wie berichtet wurde, 3 G-Hrlfen 12—15 Mark Wochenlohn bei freier Wohnung und He- zung; im Univerfiiäts- garten erhalten 2 GeHilten 90 und 75 M. Monatsgehalt; im kö'nig'. Schloßpark zu Charlottenburg werden Monatsgehälter von 90, 75. 60, 55 M. gezahlt; in der Gärtnerei des Reichs» kanzlerpalois erhatten 6 Gehilfen bei täglich elfständiger Ar- deitteeit 2,50 M. Lohn p'. Tag: im Botanijchm Garim fangen die Gehilfe.1 mit 50 M. an. Dazu müsse meisten« noch der halbe Sonntag gratis gearbeitet werdm. Wenn dm Ge< Hilfen r orgehalten werde, so wurde hierzu auigesührt, sie müßten mehr die ideale Seite ihres Berufes im Auge habm, als die materielle, so sei da» hinfällig, indem seitm« der Arbeit- aeder keineswegs den G-Hilfm gegenüber die ideale Seite hervorgekehrt werde, die Arbeitsverhältnisse dieselben vielmehr lediglich zur Regelung dem Anged, te und der Nach- frage von und nach Arbeitskräften überließen. Ebenso hin- sollig sei der Einwand, daß die Gehilfm auf Grund ihrer Thätigkeit in städtischm Ministerial- oder königlichen Gält- nereien anderweitige gute Stellungen erhrilten, indem dieselben nicht gaeantirt würden. Welche haarstiäubmden Zustände noch in dm Handelsgärtnereim herrschen, wird zu Genüge deleuchtet durch einen Fall in einer(nicht namhaft gemachten) Handel«- gärtnerei in Charsotlmburg, woselbst ein Gehilfe bei einer täglichm Arbeitszeit von 17t Stunden monatlich 12 Mark verdiente!! Der Vorfitzmde richtet« am Schlüsse seiner Auseinandersetzungen an die Prinzipale die dringende Bitte, die gerechten und mäßigen Forderungen der Gr- Hilfen anzuerkennen, fich denselben nicht zu widerst tz-n und die Gegensätze nicht unrötbiger Weise zu verschärfen, und an die Kollegen die emstliche Mahnung, sich als Männer zu zeigen und»u beweisen und erforderlichen Falles kraftvoll für ihre Interessen einzustehen. Die« könne indessm nur erfolg. reich geschehm, wenn da« Band der Solidoriiät die Kollegen allumfassend umschlinge, wenn sie alle der Organisation, dem Fachverrin angehö-tm. Die folgende Diskussion gestaltete sich ungemein lebhaft, insbesondere durch da» wiederholte Eingreifen in oiescl>e ftirins de« HandelSgärtnerS Herrn Dietze(Steglitz). Nack Schluß der Dikkasston wurden die von der betr. Kam- Mission so. mulirten Forderungen einstimmig ginehmiat.hDecZeit- punkt, wann dieselbm den Pnnzipalm vorgelegt w-rden sollen, wird die nächste öffentliche Versammlung festsetzm, welche im Monat Februar oder Anfang März einberufen werden wird und welche wiederum so zahlreich zu besuchen der Vor- fitzende aufforderte. Ebenso einstimmig gelangt« folgmde Re- solution zur Annahme:»Di« heutige öffentliche Versammlung der Gärtnergehilfm Beilin« und Umzegmd fordert die Ar- beiter- Sladtverordnetm auf, in der Stadtverordnetm- Versammlung unverzüglich einen Antrag einzudrtngm, dahingehend, baß die in städtischm Gärtnereien deschäftigtm Gebilfen(wie alle stadiischen Arbeiter) einen Mindestlohn von 3 M. pro Tag zu er halten haben, und spricht ihr Bedauern und ihr« Mißbilligung darüber cm», daß untrr der sogmannten liberalen Sladtv« waltung so traurige Vnhäitnisse herrschen können, wie bei dm Gäitnergehilfm, und beauftragt dm Bor- stand der Versammlung mit der Ausfüh unz diese« Beschlusses." Der Vorfitzmde, welcher gleichzeitig Vertrauensmann ist, ermnerte sodann an den schon stüher gefaßten Beschluß, monatlich pro Kops 1 M. an den Streikfonds abzufühim und gab bekannt, daß er wöchentlich Donnerstags, Abends von 8—10 Uhr, im Restaurant Schramm, Äülow« und Frobmftraßm-Ecke, zu sprechen sei.— Bezüglich des zu gründen gleichfalls beschloffeue» ÄrbeiltnachweiseS konnte mitgelheilt werdm, daß derselbe am 1. Februar K I. im Restaurant Gründest DreSdmerftr. 118, eröffnet werdm wird. Dortselbst bifiodat fich ebenso da« Ver- kehr«- und HerberaSlokal. Es wurde daraufhin eine Arbeits- Nachweis- Kommsssion gewählt, bestehend au« den Herrm Grützmacher, Grosser, Michler, Eichhorn, Auke, Krause, Deutsch und Metzin g. Nachdem wurde di« imposante Versammlung mit einem dreifachm Hoch auf die Gärtnergehilfen-Bewegunz geschlossen. De» Allgemrwe Metallarbeiter- Verein Kerlin» und Umgegend hielt am Donnerstag den 21. Januar, in der UnionSdrauerei eine Mitgliederversammlung ad. Tage». ordnung: Vortrag, Gewerbelchiedsaerichte. Da der Referent Herr Zubeil verhindert war, zu erscheinen, legte Herr Gvilch in der Diskussion d e Bedeutung dieser Gerichte für dm Ar- beiter klar, daß dieselben nicht da« erfüllen, wa« sie sollten. TS müßten ArbeiterschiedSgerichte errichtet werdm nach dem Entwurf, der seiner Zeit, im Jahre 1887, der Siadtverordnetm- Bersammlung unterbreitet, aber von der B.Hörde nicht gmebmigt wurde. Es müßte jeder Mann von 21 Jahren bei der Wahl zu dirsem Gericht zugelassen werdm, cd«; so müßte dm Frauen nicht nur da« Wahlrecht gestattet werden, sondern dieselben müßten selbst rräh bar sein. Folgende R so ulion wurde ein- stimmig angenommen: Die heulige Versammlung de« Allge- weinen Metallarbeiter. Vereins erkia-t, daß unter allen Um- ständen dai Wahlrecht bri den Gewerbeschiedsgerichtm mit dem einundzwanzigsten L b-nk jähre zu beginnen Hab: u»d gleichfalls den weiblichen Arbeitern das passive sowohl wie da« aktive Wahlrecht unbedingt verliehm werde.— Aufgenommen wurden 62 Mitglieder. Im Verschiede" m kritisirten verschiedme Kollegen da« Verhalten der Läme'schm Arbeiter und der gewöhltrn Kom»isfion; als Entschuldigung wurde der JndiffermtitmaS der Arbeiter di.ser Fadrik angeführt; vielleicht hat auch da« Ni-derbrennm der Gewehrfabrik in Daezig dam beigetragen, dm gesaßUn Beschluß vom 17. d. M. umzu- stoßm. Ferner führte ein Kollege dieser Fabrik an, daß er von einem Kolonnmführ-r ausgesordert wurde, seine gemachte, Aeußerungcn in der bitriffmdm Versammlung über die 3J14- stände der Ludwig LLwr'schen Fadrik durch einen ZeitungS- artikel zurück zu nehmm, widrig enf lls würde er am Donnere. tag en lassen; er habe sich entschieden geweigert und gesagt, die Direktion möge ammlung eine Vekanntmachuna mtgegm, daß die Huren Ehlert und Lange einem der Gemaßregeltm emm Brief mit einer Adreßkarte, worin ein einzelner Pfennig gestcckt war, durch die Post zugeschickt hätte, angeblich noch eine Schuld der Herren Chefs. Original war zur Stell«. Daraufhin wind« gesagt, daß bi» jetzt noch kein zweiter Fall dagewesm ist, daß ein Albeitgeber seine in einer öffentlichen Versammlung seivst kundgegebene Humanität für d»e Ardeiter in einer solchen Weise zum Ausdruck gebracht hat. Nach dieser langen und heftigen Diskussion wurden sol. gmde zwei Resolutionm einstimmig angenommm: 1. Die am 23. Januar 1890 in Jordan'» Lokal versarr- Mellen Kartonarbeiter und Arbeiterinnen erklären, nicht«W in der Karlonsabrik von Ehlert u. Lange, DreSdenerstraße 35, in Arbeit»u treten, bis 1) jede Kautionsstellung in Fortfall kommt; 2) die 33'/, Prozent Zuschlag für Uederstunden de- willigt find; 3, die Entlassenen, soweit fi« nicht anderweitig Ackert gefunden haben, eingestellt find. 2 Die am 23. Januar 1800 in Jordan'S Salon tagende Verfamm'ung der Kaitonarbetter und Aibeiterinnen ist der An« ficht, dah dir von Herrn Gerstel angeblich im Auftrag« der »ebeiter und Aibeiterinnen der Kartonfadr,! von Ehlert und Lange verltsene Erklärung nickt aus dem Personal selbst her» vorgegangen ist. Die Versammlung ist weiter der Anficht, daß die Äröelter und Arbeiterinnen unter dem Drucke der Chefs re Unterschriften gegeben haben und erklärt diese Erklärung Machwerk und aeht daraus hin zur Tagesordnung über. Nachdem Herr Geeiferberg Alle noch ermahnt, die ange- «ommene Resolution der letz cn Versammlung, betreffs de! 20. Februar und 1. Mai auch durchzuführen schließt um 12t Uhr oie Vorfitzende die interessanie Verfamm'ung. Zto,iat>»««I»ratifch»rMahlo»»»t»!>r» 9. K«rlt«»r Retch«tag»- «Dalfikrirtr***®lm!lap, den J8. Imuir,»bend« Uljr, im 6aale bei Deu schen*'«!( ibeateil; Stf önfjeu'er? llee' Krose Ber ammlunp. tapel »tbnuna: l. tfotitaj bei Hecin A-U ch: 6otI bal®o f wählen obe- btc �jtittflme Dal t'. 2. Bllfulfloti S. Veischtedenel und Kraoetasten. Alle Wähler c(l Gäste willkommen. Aufnahme neuer Mitzlieder. llm zahlieiäiel Erscheinen wi d ersucht. «rog» Verlommlung der fsreien Vereinigung bei Schneider Be Uil im Dienstag, den 28. Januar, Abends SVttbe, in Jotbon'l Salon, «eue(9 ft ftcaSe 18. tagelorbnuna: 1 Der Kao ps irail Dosein tri der Boltlwi ihsch st R ferent: Dr. Bruno Wille. 2 Diskussion. 8. Vereins angriegenbeil n. 4 Veeichiebenel und fsragek. sten. Ausnahuie neuer Mi- »lieber«äste willkommen {achotrHtt d»r K,>I,ographI«ft.'neralvelsammlu>'g am Dienstan, den 28 b M. Abend» ß Nhn, bei Zen len, Mü-zstr H Sageloibitung; 1. N uwehl bei aesammten SBorflarb'l 2, Innere ßettlasanaelegenbeUen. 8 Be schiedenel. Alle Kollegen, welche sich als MiigUeben anfnegmen lasten, haben Zuiitlt Der w chiigeo Tagesordnung wegen itt bul ftr'chelneri sännwiliche SKit.liebet e? wünscht. «rat» äffenlUeb» WlistierversamvUnng fftr fcnt 5. M»lch»tag«W»hil«r»l» am Dienstag, den 18 b 4«., Abends 8 Übe, in der B oueret Bähow Tageso dmm»! r. Die Soziatdemokratie, ihre Vergangen. helt ur.d tbie Znklmsi. 8t. f-rent. löu t Baoke. 2 Diskussion. S Verschiedene». Alle Wähler, ohne Untericht b der Porlei, stob hiermit ejngellben. Zur Dickung her llnkoste» stnbei ilne Teller samm u g statt v»»ret« btr Posnmestier Arb»tt»»ln«»». Am Dienstag, ben 88 Januar, Adenbl 8% Übt, im 8 l.le bei Horn Begw, Alte I kobstr. 88: Eeosammtung Tagesvrbw ng 1 Wohl der 8i vis.ren. 2 Verschiedenes. «antiorotn BetUntr«l'dhauor. Die-stag, ben 23 Jnmiar. Abend» 8% llhi. bei jseuer stein, Alte Jolobstr. 75: Vortrag bei He rn Bälsche über; Die Entwlck'l'.rng der Erbe. «»rot» dos Satltoo und Kachgouass»». Dienstag, den 28 Januar, Aber dl 8h Uhr. in Deirmülle.'I Ertön. Alte J kobstr. 48a: Verlammtung. Taaesorbnang: 1 Die ländlich n Arbeiter. Referent: J Türk. 2. Dlskulston. 8. Berfchieoene». Blllet» zu b m am 15 gebruae in der S auerei Frlebitch»- Hain ftnttfti bee beii Maskenball sind in der Versammlung und in den Bureau- ftmiben bei Arbellsnachwetseß bei Verein», in Benbt's R ftaurant(J. Haber Mrünbel), Deesbenerstraße 118, an Wochentagen lautre Sc n'.abends) Abend» von 8-8 Uhr, und Eonnlagl vo e 12—1 Uhr, sowie Im Eittlerieschäst Schl�elftr'te.W. zu haben. „»rotte sttf-ntilö)» UJöstlira»» fennminno fS» IchSnodorv«nd Umgosood. Mieewoch ben 29. Januar. Abends 8 Übe, in flb'ürber's Salon. Sch nece ifte 18, Tagesordnung: 1 Die beoorftehenben Re>ch°tog»wahlen. 8 viliusston.bk 3 Verschiedene».— 81 ist Pflicht eines leben wählerl zu er. fehetnev. 9r»t» liffentllch» Ardetterinnoo Porsammiunz. Am Donnerstag, den 80 o. M, Abend» 8 Nhr, im Känl stäbt Kastno, Ho'zmarkiftrate 72. Zagetnrbreung: 1 Vo irr» bei He'rn Bmtnski übet; W:lche Stellung heben die israu-n den modern-n wtrthschnfelich.'N Berhältnistm gegei über einzue ehmen. 2. Diskresftao. 8. Veischleben.e». V>s nee haben Zutritt. {aninoroin der Putzer Dorn rftag, ben 80 b. SB! Abend» 8 Uhr, Bl-ner ritterbkeeiball Im Vöainilchen B auhnuse, Landsberger Allee 11—18 Ein- latkarten» 50 Pf stnb bei A Et- äste, Art-brichsseiberstr. TO, ft Kroschel, Swimmü berftr. 189, 8. Stmavosikv Scke.fte. 78: Prochnow. W-lbftr.«0: ®iä|, Lü|owstr. 101; Ma|at. Echw.-rtnstr 12; 4. Müller, Dteffenbach eirnte 88; W Rehben Martarmeiefte 21; SB. Wehet,®a Uterfir 49; A. Dähne, Schwebn.. r. 2a,«.® ä'chke. Aärlitzeiftr. 70; St. Schenibt. Memelerstr. 60: «•«>' 1 Lüdoe-erstr. 7; J U-och. Sranf-ckiftr. 12; W. Buchhol, Lcktrstr.57i H. Wolf,«arstzstr. 27. zu h-be| Der Zird» tonoch«»,!« o,r Dlavlerardelte» befindet stch Nminqn- ftrale 78 bei Winzer D e Adeestenaeesgabe findet| den»derb von 8- 92 Uhr unb Sairntag» Vormittag» von 0-11% Uhr, lowohl an Mitglstbei wle an «ichtm trliiber unenlze. stich statt. Gefdug., Srern- und g» lellig» perein» am Dienstag Gesangverein stGuteeeberg Abend» 8% Übt im Restaurant Ouanbt, Stralauerstrabe 48— Gelangiierriii Alpenglühen' Abend» 9 Uhr im Restaurant Hiibebranbt. Prinzen- straße 97,- Scheitet ichet.Besanaverein der Elfer' Abend» 9 llbr bei Wolf irnb Krüger, Skalllerstrahe 128, Gelang.— Männergelangnerein.Gartenlaube' Abend» 9 Uhr im Restaurant ifirl. Kottbuievstraie 22— Gesangverein .Vouvardia' fMituuerchor) Abend» 8% Uhr im Restaurant.Teutonia. Bei- forterstrasie 15— Männergeiangverein.Steinnelke' Abend» 9 Uhr Im Nestau rant Schulz. Eteiitnerstrahe 56-67.— Gesangveeetn.Harmonie' Abend» 8 Uhr in Wenlam» Bier hau». Große Kronksurterstraße 49— Männergelana- verein.Echo U' Abend» 9 Uhr im Restaurant Drtllhose, Rosenthalerftraße Rr 11—12— Besangverein.Sänger Hain' Abend! 9 Uhr im Restaurant Kaiser Kranz Grenabierplatz 7.— Gesangverein.Bruderherz' UebungSstunbe Adenbl van 9%-IlX Uhr. Aufnahme neuer Mitglteber.— Gesangverein.Hast. «mg Moabit' Abend» 8% Uhr WUsnackerstraße 63 im Restaurant Zlge».— »M' mim Restaurant «ännergesaugveret,,„Hiinrltn»" Abend» 8 llhe im Restaurant W. Sleist, Pri",en Allee Nr. 89— Gesangverein.Kellcitas' Abend» 8 Uhr Im Restaurant Nrbelin, Langestraße 108- MZnnergelanaveretn.Olympia' Abend! 8 Uhr im Restaurant Gerth. Prinzenstraße Nr. 108.— Gesangoerew.Sieberlull' Adeub» 8 Uhr im Restaurant Lehmann. Kauuynstraße 44— Männergesangverein Areordia' Abend! 8 Uhr bei Wetck Aleranberstraße 81.— Gelangverein Subwtgstcher Männerchav Abend! 9 Uhr Linbeustraße 106 bei Poppe, Uebunglliunbe. Gälte find willkommen.— Vkänneriresungvereln„S>ebeSsreibett" SbendS 8% llbr im Restauroni Henke, Blumen. straße88—.Deutsche Siebertasel' Dtitgenl Rod. Malchlnlky«bendl 8 Uhr uebunolflutibe im Restaurant Saeger. Grüner Weg 29,— Männergesang- «rein„Alle Linde" Abend» 8!S- IlA llhr im Restaurant John», Marionnenstr. 18. — Zilherllub.Amphton' Abeubd 9 llbr in Triebe!» Restaurant, Hoher Stewweg 15 — Tarnverein.grob unb Frei'(fflännerabtheUuna) Abend» 8% Uhr, Bergstraße 57,— Berliner Turngenostenschast(Künste Männerabtheiluugl Abend» 8% Uhr in der stäbrischen Turnballe. Wafferthorstr. 81.— Turnverein.Hasen. Haide' rMänner-Abthettiingl Abenb» 8 übt, Dieffenbachstr. 60—61.— Verein ehemaliger'Schüler der 87. Gemeinbeschule Abend! 9 Uhr im Restaurant Ktnner, ikipi-ickerstr 68.— Arenblstcher Ttenagrapbenveretn.Apollobund' Abend! 8% Übt Brunnenstraße 129».— Arenbfscher 2>lenographenverein Abend» As Uhr im Restourmu.Zum ciseruen Kreuz', Linbenstr. 71— Deutscher Berein Arenbs- icher Slenagrapdeu Abend» M Uhr in Randest» Restaurant Brunnenstr. 129». — Verein ,Woe' ibcnb» 8% Uhr im Restaurant Elhe. Alerandrinenftr 99.— llmerbaUungsvercin»Harmonie Abend» 8 Uhr Eisenbahnstr. 86b, im Restau- taiU von Stelle— Velguüguugsvereiir.Mollig' Abend» 8 Uhr im Restaurant Retnicke. Zipsstraße 8, jeden Dienstag nach dem 1 unb 15— Zttherklub .Amphion' ttbenbl 9 Uhr im.Münchener Hos' Epanbauerstr. 11—12.— Rauiyrlub.Zum Wränget' Abend» 8 Uhr bei Herschteb. Adalbertstr 4.— Rauchiiub„Portutüo", Abend» 9 Uhr, Manteustelstroße 119 bei Grewling.— Rouchtlub. Deutsche Flagge' Abend« 8 Uhr im Restaurant Händler, Wrangel- straße 11— Rauchklub.Friedrichshain' Abend» 9 Uhr im Restaurant Kipping önnblbergeritr 116».— Rauchklub.Luftige Brüder' Abend« 8% llbr bei Brothe, Fürstenbergerstt. 2— Vergnügungsverein.Kräblichkeil' Grüner Weg 29 Große Geselllchastsstunbe, verbunden mit Vorträgen Gäste willkommen. Entree frei.— Tambourverein.Seban' Sitzung Abend» 8% Uhr »rüstet Weg 9-10.- Tambourveretn„Slnigkett macht starb, gegrünbei 1886 llebungiftunde Abend» 9 Uhr im Neftauraw Hahn, Slfafferflr. 57. Sprechsaal. Dt« Rebaktten stellt'' ist, dem Publikum zur Verfügung ist...... deffelben ibenttfizirt zu werden. Es WM wohl vorauszusehen, daß am Sonntag ein ge- waltiaet Andrang zur Einficht der Wählsrkifien st.it fit den würte, der n der groben Messe der Arbeiter ist>'S unmöglich, Wochentags in den Stunden von 9-3 Uhr zu erscheinen, gmz abgesehen oon denjenigen Branchen, welche engirsche AibcitSzeit haben und denen eine Mittagestunde nicht zur Verfüs'ung steht. Man hätte mm meinen sollen, diese Thatsache.' sollte der Magistrat auch erwägen und d.mgemäß Borkehmogen ge-toff-n haben, um einem M ssenandrarg ge-vachsen zusei''. Hierin wurde man aber ollig enttäu cht, denn als der Nnterzeichnkte um II ilhc 10 M ruten im Schulhaus Wilheimstr. 117 er- fchi u, waren hvnb-rte von Menschen auf dem Hof und von etwa 5 zu 5 Mmut'N wurden einige Leute«ingelassen, to fiß d-e Stehenden in dieser Zeit roch nicht 30 C-stiimeter weit vorrücken konnten. D-e Sache «.schien daher für die meisten auestchtSloS und mindestens die Hä sie ging uuverrichtlter Sache davon. Das-rar nun»-och erklärlich, aber ganz unerk.'äslich war e«, wenn man durch die Fenster sah und nun in der gan.en Turnhalle eine gähnende Leer« erbtickt?, in der«iniae Beamte an 2 Tsschen se« wuröe mir von anderen gesagt 7 Bcamt«) die Wähler adfertigten, während rS doch nahe gelegen hätte, mindestens 2 Dutzend Beamte fuuktioairen zu lassen. Unterzeichneter ging weg um Nachmittag noch einmal«inen Versuch»u machen. Ich erschien nun um P ankt%4 Um'. Wer beschreibt aber mein Erstaunen, alt ich die Thür g.schloss n fand, dafür aber aus einem Fenster ca. 1% Meter hoch eine Brack«(wohl ein Sprungbrett der Turn» halle) nach außen gelegt und zwar in em.m Neigungswinkel von mindestens 40 Grad, so daß die darüber aus der Halle voltigirenden R-ichStazSträhler Gefahr liefrn, fich den Ha'S zu btechen, wenn sie nicht gute Tarner waren. Ich machte dennoch den kühnen Versuch, mein Wahlrecht mittelst AuSfähruvg einer zwar nicht stammen, aber doch frisch, frei, srohrr, Turnübung zu fichern, da erschien aber«in Magistrats- di.ner am Fenster mit den Worten:„Es ist geschlossen!* Alle P oteste. daß es rock nicht 4 Uhr sei, nutzttn nichts, et war geschlossen. Diese Thalsachen gestatte ich mir ohne jegliche weitere Kritik der Kenntnrßnahm« weiterer Kreise zu unterbreiten. Paul Mähring, Lithograph, Wilhelmstratze 130. Depcfrlien. (Wolf s Telegraphen-Kureau.) Aachen, 27. Januar. Die gestern in Eich weil» stattge- fundtne Beraardeiteiverfammlung de« Ejchwei er Bcrgwnks- veieins beschloß, am 1. Ftdiuar die Arbeit einzustellen, falls die Verwaltung des Bergwerks bis dahin keine oder keine ge- nügende Antwort auf die Forderungen der Arbeiter er- theilt. Zu d» demnächst in Euskirchen stattfindenden Ver- famo ltu g von Bergarbeitern des Rheinlands sollen Deputstte entsandt werden. Vriefkn�ken. Bei Anfragen bttirn wir die Aionr.emeia 8- Quittung beizutül� Antwort wttb ntchl ertheill. Mal-, S-«nd K-ll«g-n. Für die R-'ä E. W._ ,, Fragesteller aus Schoaederg. Die W#' aus: Gru'. e oaldstr. 120._ ?. K. Schiller str CstarUrttenbarg. De rretts von ande-er Serie zugegangen, 1» Ihre Mühe um'onft war. B sten Dank. P. K. Kottbnfer Damm. Ihr« Beritte den nächsten Tigef. Dreieiden find nur d« a dranzes wegen zurück eftellt worden. E. I. 1. Dcmostet. 2. Ncin. � A. I. 41. 1. Ja, Sie haben die 5 SP. i» 2. Er ist wahlbnechtigt. iz, V. 18. 1. Sie dürfen von einem Bekannte«- .......- 2. und 3. Wird m den'� Liste durchsehen lassen. beantwortet. p. Gr. Tischler. 1. Nein. 2. Die Fraz- nächsten Zeit erledigt werden.,,.-.G A. K. 300. Wir glauben nicht, daß i«%{ überhaupt ein soziald mvkcalisch» Kandidat 12. Ziehung der 4. Klasse 181. König!. Preuss. Lotterie. Liehung vom 27. Januar 1990,»««mittags. Rur ble Gewinn« ltber 210 Mark Pub ben betteffeubea Nummer» in Parentbe!« betgefligl. (Ohne Bewähr.) 163[3000] 77 86 264 406 569 641 76 760 1083 251 349 613 36 609 848[300] 952 2089 167 224 39 360 52[15001 496[300] 522 77 83 652 729 94 8037 146 271[1500] 3S9 516 31 42 49 762 79 810[500] 17 82 4015 40 149 79 341[3000] 406 63 562 62 887 96 922 36 86 5206 33 896 401 23 621 86 788 994 96«102 48 64 279 414 37 581 773 99 864 965 7063 213 17 48 473 83 690 659 777 8016 17 74 116 71 259[500] 301 653 710 943 68 85»021 287 413 541 64 634 764 807 10 998 10002 35 74 253 384 561 674 711 916 30 11059 99 182 231[3000] 67 93 406 11500] 36 78 508 621 97 784 939 72 1«006 561 907 1 3456 666 698 764 802 21 908 14021 81 112[3000] 87 298 606[1500] 67 92 804 944 83 15044[3001 75 1800] 124 27 4 2 248 49 77 366 499 625 667 706 1O029 47[UDO] 51 64 77 92 178 274 77 92 364[300] 421 42 543 68 653 727 921 70 74 I 7034 48 275 79 89 418 92 585 770 77 917 24 1*186 96 357 76[300] 421 28[15001 557 723 64 19003[15001 35 270 71 409 501[300] 88 666 731 35 989 «0216 461 720 23 927«1061 137 256 388 408 37[600] 83[30001 553 676««216 62 318 64 445 74 76 663 748 95 97 807 64 912 35 63 87«8010 47[15001 223 94 426 427 791 811 28 91 961 1300) 69*4104 245 600 906«3215 38[1500] 55 452 575 11500] 88[SOOO] 649 85 766 876 84 901 3 74*«078 114 25 84 529 908«7008 300 427 610 83 703 22[300] 965**070 145 99 294 550 611 82 733 820 88 956 88[3000] *»008 1500] 112 64 94 308 32 488 713 817 29 92 80151 79 92 267 317 32 432 33 49 89 622 72 641 67 727 873 80 8 1 034 68 290 324 52 470 678 766 8*077 100 54 381 684 97 957 3 8015 100 500 16 623 96 722 31 51 856 8 40X9 23 278 92 689 720[6001 933 [3001 46 85244 325 528 38 731 44 57 828 75 9-) 8«054[1600] 294 454 664 663 66 94 831 86 953 37232[1500] 313 405 26 615 19 22 708 866 939 89 8*675 851 99 30129 74 15001 587(5001 677 822[3000] 4 0294 313 49 601 748 4 1 082 162 477 575 90 94 945 4*065[3000] 90 128 460 655 799 826 45 66 934 4 8116 237 69 463 686 727 927[1500] 44174 91 260 79 337 73 444 523611 766 61 823 4 5006 178 2681100 OVO] 325 405 573 698 712 808 965 40,063 90 248 1300] 334 400 58 74 709 852 115001 57 61 914 21 88 4 7035 125[30001 51 249 69 316[1500] 401 87[300] 698 999 4*016 69 121 22 89 389 449 97 601 72 632 747 48 822 93« 60 4»lö5 896 304 »0031 66[300] 69 139 66 88 271 321 429 548 60 688 832 901 63 5 1005 IROOOl 27 66 184 233 318 32 41 409 509 18 615 743 889 937 6*031 60 64 306 11500] 415 521 27 620 77 766 88 965 53097 201 396 529 33 70 605 917 54008 9 13006] 32 40 57 269 334 60 479 783 871 86 55112 23 55 250 92 619 832 6 1 999 13000] 5«030 87 261 328 85 457 62 656 77 810 15 21 74 5 7108 14 219 50 67 417 650 5*043 60 104 270 327 64 68 407 560 803 22(3001 905 19 58 59 5O011 29 126 62 241 360 89 438 77 597[15001 637 806 47 929[16001 «0167 37 277 90 437 601 90 766 78 84 806 32 42 916«1018 85 74 136[5; Ol 57 287 322 663 99 761 816 68 973 0*038 113 224 371 454 665 9 61. 32 736 55 880«3078 99 161 776 880 15001 978 04141 266 312 54 467 13 34 565«5667 104 64 213 336 62 63[3000] 672 93[600] ««Ol» 111 31 66 299 393 422 562 760»3 866 900«7026 198 336 424 602 72 677 796 833 946«8644 56 93 211 41 46 57 98 325[3001 36 56 481 653 7 5 95 663 80. 67 80 84 828«»039[15001 45 130 82 335 476 609 787 867 915 44 49 7«064 146 367 7 1 024 148 310[310] 617 771 812 34 7*123 22994 456 624 727 46 839(16001 63 908 73083 121 215 91 496 614 63 93 739 69 846 981 95 7 4018 240 307 85 420 37 524 777 7 5001 312 416 18 755 931 7«101[30001 24 69 331[15001 91 615 50 606 46 77157 224 381 5000] 91 650 703 839 25 937[3001 47 48 78 7*103 49 311 82 412 83 516 620 33 43 703 61 960 7 0020 65 150 226 371[600] 568 79 604 73[1500] 811[500] 914 16 61 74 *018| 115001 247 407 44 61 636 56[3000] 616 37 44 53 746[3000] 892 900»1006 326 692 706 14 861 942 55*«014[1500] 75 421 22 54 87 821 74*»005 58 88 126[5001 328 62 416 19 73 501[300] 636 714[30001 820 942*4081 129 213 62 369[300] 410 53 92 603 631 62 68.0 768 980[5001 85002 87[300] 276 509 31 67 661 83 93 98 779 90 806 36 68 900 52*0058 301)(15001 36 58.'788 867 89»7012 UÖOU] 241 420 524 27 28 730**030 340 679 702 933*»117 80 211 345 85 88 15001 4: 1 690 643 748[30001 911 61 81 00139 47 313 402 26 512 660 712 72 900»1025 178 237 41 52 97 (500) 526 75 427 624 64 87 033 785»«081 143 73 95 207 376 415 647 12. Ziehung der 4. Klasse 181. Königl. Prellss. Lotterie. Ziehung vom 27. Januar i»g«, Na-Hmitiag». Rur ble Gewinne über«XO Mari Pub ben detrestendea Nummern tu Paeenthele beigefügt. (Ohne Gewähr.) 27 428 529 630 715[300] 22 55 882 957 1 313 54[1500] 424 80 559 760 835 40 50 3018 174 85 493 770 823[500] 81 98 8040 263 360 468 653 602 37 968 4060 80 81 110 77 88 225 362[300) 616 650 773 815 61 99 5000[300] 10 45 343 447 80 634 808 24«021 39 82[15001 158 238 310 478 611 722 24 77 98 823 53 7105 215 317 32 39 78 82 83 414 46[500] 699 840 41 928 8093 103 63 93 333 544 609 69 747 91[300] 8U8 915 67»067 101 206 52 92 417 22 10047 76 163 91 231 46 312 586 602 6(15001 21 24 818 957 73 1 1022 49 109 96 329 442 659 83 732 82 88 828 68 79 971 84 98 1*228.331 469 569 90 913 56 1 8016 17(30001 42 180 203 432 79 92 651 92 1 4079 93 262 316 620 658 982 15080 11500] 107 264 71 822 62[600] 547 629 32 61(15001 990[500] 1«I42 213 22 38 756 87 814 36 966 1 7342 561 669 707 20 817 907 33 61 65 1*093 171 226 [3000] 91 326 433 565 606 65 989»»077 182 330 473 509 689 706 67 855 937 «0136 66 212 89 344 94 447[500] 93 546 53 86 625 62[1600] 66 808 «XO!?[8000] 219 26 374 629 818 925««311 429 63 606 33 34 79 719 872 944«»065 86 101 43 215 40 352 86 94 525 604 723 916 93«4205 25 341 413 603 16 22 68 817 962«5074 318 565 66 603 1500) 40 728 807 954 80««007[600] 61 80 109 53 218 426 80 658 975«7042 253 [3000] 79 370 74 401 98 633 601 95 732 817**381 422 551 604 16 786 89 91 819 66 971«0019 166[300] 71 227[300] 49 353 480 85 668 905 81 80261 73 85 300 53 492 535 609 26 724 807 905 63 83 8X110 309 14 77 85 95 i3001 405 95 655 960 99 3*168 245 600 17 69 830 936 49 88060[SOOO] 239 53 314 48 436 543 639 716 2 7 41 81 921 97 3 4094 105 23 8.87 485 629 748 72 73 810 946 35047 249 376 418[300] 66 77 535 764 13000] 935 76(3000]»«071 III 29 90 285 380 507 16 602 77 87083 112 40 51 208 357 434 590 91 605 789[300] 877 958 8*190 240 43 314 96 618 37 61 722 981 93 88128[3001 233 71 329 423 503 69 652 130001 801 34 963 13000) 40043 73 302 U 26 461 70 93 622 804 995 41188 554 604 710 34 849 910 4*273 84 059 693 115001 717 31 62 869 962 48167[300] 229 75 89 409 78 530 66 88 714 875 83 4 4012 59 68 80 344 68 563 628 765 991 45026 332 400 504 12 47 661 722 4«026 32 42 315 486 563 641 720(30 IUI 807 924 37 80 47031 87 319 456 524[3000] 88 1500] 636 62 71 765«96 68 975 96 4*448 56 652 799 811 918 80 4»093 [30001 219 355 4 15 700 40 835 56 910 65 66 79 50206 701 804 5X036 44 96 110[3000] 60 67 324 543[3001 635 723 49 61 838 60[1500] 88 931 43[1500] 5*004 89 128 81 82 378 488 570 057 89 789 858 5 3001[15 000] 195 250 61 366 705 81 890 972 54091 328 511 753 54>00 9 72 967 5 5093[160U] 99 134 51 240 322 445 72 528 115001 42[1500] 663 701 949 5 0210 67 58 1300] 71 327 65 419 51 88 727 78 150««] 89[500] 864 98 909 12 15001 5 75-3 13000] 179 205 433 77 93 575 629 55 64 724 970 5*077 138 411 503 691 5»030 37 139 63 204 473 815 «0127 71 77 302 489 64 763 848 913 54 58«XOOS 56 226 28 311 608 829<2««086 205 37 65[300] 72 382 441 592 835 40 707 833 55 943 90«8132 41 95 221 62 69 371 79 422 513 57 97 758 922«4048 123 200 33 74 391 532 39 42 53 609 39 44 764 832 90«5103 69 242 99 331«1 407 9 622 99 782 810 49 957««056 116 359 6,5 97 782 83 859 62 937 93«70% 100 47 72 262 92 323 43 53 414 38 504 41 665 712 13 98 829 903 96 6*233 116001 37 56 371 478 509 625 62 85 743 66 882«WU3I 67 161 62 287 330 97 471 635 731 61 817 86 7«044[160-1 65 354 433 669 713 65 92 833 71 7 1013 22 171 89 202 [5001 40[1500] 56 376 697 730 932 36 88 7*087 182 245 323 442 572 617 34 700 21 973 73102 38 490 568 618 34 96 732 812 74156 90 202 37 474 556 760 880[16001 915 78 7 5029 230 349 87 419 616 48 776 816 76004 83 Iii 72 89 216 21 42 60 8/ 320 22 29 39 46 47 662 716 18 15001 855 7 7189 94 3. 6 515[300] 18 672 867 7*064 389 94 486 550 854 911 70005 118 91 216 73 326 79 401 634 39 642[16001 94 771 948 »«052 211 38 76 432 547 672 813 901[500] 3*1065 140 64 352 67 564 94 607 35 54 798 847 73 96**093 196 241 327 65 94 402 40 80 843 71 916 89*8128 320 436 590 769 908 60*4235 83 316[50 6 76 439 526[500] 58 731 97 995*5004 86 148 95 98 482 690 607 64 73 767 909*1:094 133 245 63 352 418 97 543 62 92 629 708 75 78 829 68 76« 3 965 74»7101 11500) 200[3000] 506 23 45 688 92 778 81 898 951 55 77**123 812 32 64 78 407 99 641 643 752[300] 67 94 823[3000] *»141 208 368[XO«««I 403 76 660 667 970 697 A 852 936»3002 97 131 38 265 328 40 68 81 415 JRl& »4086[1500] 225 67 391 415 715 875 933 52 85»%** 690 698 798 929»«043 376 466 561 924 82»?<>64�A »*186 99• xD] 92 446 610 716 62 839 9-» 92 553 656 835[500] 60 67 91 940 134061 10• 10. 884 1300) 974 99 1 35025 105 9 64 237 45 4>7 680 d3l' 52 131[30001 218 23 655 64 1 37217 377 652 56 75' 83 1 3*037 279 99 339 55 83 541 642 91 929 43 l3"' 1600] 547 684 822 68 901 140110 21 317 5 4 65 574 98 600 10 743 843 928 HM, Hr. v.®0nntQ Edition Zij ****** An« «ni iun ,.?«na< � ticbei nie! dier 104 96 377 456 516 603 774[300] 14*031 211 13 32t 826 954 1 4 3003 109 297 397 606 7 25 95 630 787 869 91? •au. O'JO I zo ra o.iu ioi oou"V.'-jSl 14 5044 209 26[50-,] 317-78 > 83 592[3000] 662 73[300] 1 2«% I 252 323 435 48 75',6 164[15001 76 253 414 56 83 592[3000] 662 73[300]. 2» 2» 261 88 95[500] 469 518 701 1300] 24[30001 877 969 l3% jlt 97 232 326 64 63 130001 529 56 67 69 601 36 45 712 If1'1 119 25 95 212 39 51 379 428 509 790 115001 8,4 85 919 � 4 5 0131 24? 693 806 990 1 5 1 047 111 51 79 214»Lll 605 32 696 719 8,38 15*006 41 141 71.82 254 314 lM» 158004 95 126 280 761 96 829 64 1 54058 87 129 I-MM [1500] 816 1 55014 36 180[15 84] 39.8 423[5001 5-8<-» [600] 31 63 85 333 441 76 609[3UUÜ] 805[500] 76 954 12 339 414 16 520 57 693 789 15*043 47 137 70 3?!�M 76 949 74 1 59139 100198 457 724 85 812 93 737 801 50 I 93 133 98 316 122 63[15001 336 685 708 27[300] 86(3000)«10 I»-"3, 614 61 84 669 714 10*073 157 8.3[300] 316 97 522<8b" «»backe % SÄ 4» % 52 338 504 96 633 7 4 880 62 907'.<09 170043 108 86 96 605 13 724 840 69 1 7 1 094 1*1 X)S 53 91[1500] 416 76 635 69 76 671 792 17*025 58 [30001 22 52 77 96 444[3001 596 762 89 864 173020 la" 433 50 76[150ü]_ 90_ 638_663 L 1 500]«8 10001.706.27 846-"M I MW—WyJ«SM TXV".>.'_• j) QOg»- 95 99[500] 222 46 9-4 376 697 820 4886'Vfl tl||(. auen ; ,oa 1**207 349 55 453 71 94 530 727 79 l, 4„. oedauern » f�g?�wsÄ3jrg�si » e*1® Iii l.« 1*0079139 73 85 682 782 1*3049 1**4078 iu. s*tl ZkU liv u v. v luvuj 01 0.■.- r 1*5145 77 369 699 742 802 9 927 46 1*6060 172 3-s IIA 29 7144 86 800 11500] 12 982 93 1*7071 76 80.5« 74 701 34 67 76 924 99 1**050 15 I 344 593 666[36� [300] 904 1*0065 92 157 320 617 76 754 09 »0010 62 79 121 332[500] 562 606 879 89 983 68 404 641 1500] 637 904 63[3000] 76»«119 76 279 U A 29 615 64 682 735 39 92047 254 80 302 427 659 97 blLTfl 180 98 480 668 82 600 6 734 15001 73 866 90«SS»! M« S'A 84»«091 357 73 444 557 71 611[1500] 26 875 94? MUe 740 839 65 82 926»*016 43 64 93 346 76 438 94 635 einer 31 53 937 1300]»»010 99 116 70 208 26 60 64 446 636 n, 48 73 806 94 100114 23 245 334 414 611 748 800 6 24 62 66 932 61j Ä 506 28[3000] 61 741 818[3000] 10*014 510 69 96 710 900 32 1 03027 68 173 406 104047 III 95 262 91 331 412 550 1 0,0 hMlättri MghS- „iti™er 747 sas" 110145 212 73 706 53 77 II 1063 202[300]#. 0,tt [3000] 29 49 856 983 1 1*004 141 83 307 88 438 641% W 113099 153 68 280 315 26 87 464 94 615 833 114086■$'— m wä. i,vs«ÄW&i&Äte 650 68 707[15001 30 800[15001 32 72 939 1 1*115 9» Mi' in, 62 447 76[500] 610 88 776 930 59 1 1»;>43 456 514 623 ggf, l*4b022 127 200 381412 886 738 873 914 73 79&ab 422(30001 45 549 73 6'6 87[300] 729 38(30001 � 108 91 95 253 538 668 804 902 3 92 1*8030 45 191 St?» q 83 616 43[3001 16 716 340 45 1*402. 38 187 276%,A|[ � 608 43 44 75 713 43 66 823 911 41 1*5022 47 289, [1500] 628[5001 986 88 1*0124 20:» 11 884 96 418 589 AM 115 22 327 31 70 489 609 150001 741 824 919 7s 95,-7 0 603 754 888 935 1*»Ü87[5»Ol 95 111 16 19 51 56 441 W-'.» 180005 318 24 36 744 SOS 37(30)1 15 942 13 R,'"«botti 619 68 651 79 786 820 77 960[500)' 68" 13*086 185[[:'& 800 981 88. 183170 310 49 71[500] 73 464 65 518 gßW »WW»»W>________ 6 15000] 42 901 32> l1 120 207.10 82 639 700 180049 21« 335 537 753 915 78 g# 967 1 34257 76 428 91 599 691 836 I ____.-PV___________ yo OOI I«T«J CLU'' 97 611 748 1-5[9001 S71 92[300] 97 1 3*108 333 99-Sa 13»053 64 112 200 347 538 66 738 843 75 905 IS 140074 124[5001 88 334 63 443 71[500] 503 913 l3li l'i [30001 238 319 404 656 61 780(30001 827 77 88 14*240 M 95 714 34 41 51 824 961 148184 23s 370[15001 419 41&;! MZM "fplifm Ist; >ny 91 144128 59 608 855 66 981 14 ,051: 676 744 855 1 40047 82 151 220 7 7 491 590........„ 62 815 80 92 14*025 23» 41 93 307 452 518 15001 49 328 43 504 6 609 734 810 150121 70 240 304 45 SS 95 409 37 560 681 720, 38 371 82 99[3001 664 710 1 5*153 51 212 430[äOO JM 926 1 58009 242 312 47 417 48-539 614 29 88 736 81.1.�81 1 54019 78 259 352 4 6.8 600 84 875-.>2? 72~' 650 719 96 1 5, 025 146 342 639 763 879 940 59 60»»/MD VÄ ffS? & An ... M 767 882 908 1 001Ö3 288 317 84 435 63 82 590 632'4,=%'W« 31 44 309 79 743 820 41 904 31 97 1 6*112 36 280 410 Dg nevI 1«»226 487[15001 509[5001 764 71»18 39..(fei'N 170164 425 26 43 49[1500] 818 2S 48 934 15001(,') on �»INt$ I...................... KWAI HS 16 20 21 48 229 360 40 1 776 854 59 90 1 58144 47' 620 24 64 829 66[30001 93[1600) I6»0l6 159 317 4b« 98 1300) 788 897»13 ,�|0| IttOOlC 61[1500] 220 62 352 482 578 646 342 400 56 62 736 83 1«*Ü(I8 14»[. 000) _. rA/j Olö 4CS ÖÖ4 lOUl/J JS*»'] QH i—' 466(600] 77 618 21 711 � 26 17*123 24 j 666 9�? 658 97 796 932 48 49 53 1 7«1043 57 461 5»2 7»7 z[°j t 300 9-8 403 6» 604 14 845 76 84 912 38 1 741:1 [300] 281 385 416 66 569 652 60 742 8% 1 7*121 93% l' 1300) 68 826 1 7*015 200[300] 22 37 62 329 481 580 bv« 909 13 79[1600] 93.n7l W 1*0071 161[3000] 227 37 76 507 883 84 937»?').,>> 70 90%2-'7A xa Ri V W- m...... a-. r.. am 44»K/Ma 64 73 97 99 626 66 1*0164 2—----------)™..—■ , 72 621 713 23 848 1**011 17 92 135 55 616 675 790 SSI 1 226 345 98 697 V.raniwonlichee Redakieur: ffinrt Kaake in Berlin. Druck uao V.-r!ag von Mar Fading in Berlin SW., Btmhftraße 2.