zst-N ]uiWimi ,t de«. auf fo"Ä erfolgter 3 ottfedenr i Gerichts lllrente koi it der gl st nicht' lassen, d» können s« darüber "'«"S >'?»'» re Snnai� n Ärafe» >rgt ist Sonnabend, den 1. Februar 1890. 7. Jahr» erlim Volk Brgsn für die Interessen der Arbeiter. m W ■lfä % mr #* i 8"* unter Kreuzoand durch unsere Expedition" 3 Mark pro Monai. deträgt für die 4gesva!tene Anzeigen 20 Pf. Inserate Jo sertionsgebühr eile oder deren Rauin 40 Pf., für Verein»- und Versammlung m erden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SV Zimmerstrahe 44, sowie von allen Annoncen-Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Expedition ist an Wochenlagen bis I Uhr Mittags und von 3—7 Uhr Nachmittag», Sonm und Festta gtvnfpvt�tvi Amt Vi en bis 10 Ufir SSonnüta� geöffnet. «n Redaktion: VeuthfiraTe»<>— Expedition: Aimmevstratze 44. S U si L DLtS ÄArtell in ■ ins Wasser gefallen, die'�'uwgeie? ist zur Wahlparole geworden, bissen ganz genau, daß es von S"> ftjffir e3 Kampfes am 20. Februar abhängt, [, ßv, l?nb bie Aera der Ausnahmegesetze verewigt, �tittt»Gleiches Recht für Alle" für immer tben soll. Deshalb die Stoßseufzer dieser i ü-'S Sj'2 SM�m 1878. HS es r«arte Ul' f"" �ng,i vor mr' mit welcher sie einen zu allen Steuern und RS RÄchWig zugminnrn hoß. 9 895 fL'S W i 503 oO» a;l 21. II r# von der Frage:„Sozialisten- beherrscht werden,- alle« Andere tritt in MK'ÄZ' SÄ Sil;1 ä die Angst vor der Sozialdemokratie auf ## Begünstiger" zu marfchiren baven� C« «M#, Ntz 86 lo'f'■ •-'u siiKü: » .kW? 1 irj '«üf.! ?®tuHV �ernach also für die nationalliberalen Wähler �eisu»».°°�'�en, Herrn v. H-lldorff z. B dem die r So.iL2"och nicht schwierig genug ist, der den Gipfel �%ein w der„Expatriirung erblickt, die Stimmen ttnb die Konservativen werden so gnädig sein, • tt»?, e?:Qlen, welche schwächlich, wie sie nun einmal 2 sozialreformatorische Thätigkeit nur mit der If Feuilleton.|8 ""ibotm.)_ Dorstadt St. Antoine. » Historische Erzählung "h Revillon au« den Jahren 1789— 1792. I, deutsch von Ludwig K n o r r. fo%jT Deinste Widerstand ein unendliche» Uebel schloß ex auf ein oder zwei Jahre auf feine <*SvÜJU verzichten. Das kleine Haus blieb ver- � � änderte dies an seinem gefälli- h., Sssofi; nicht«: der Garten blieb wohlgepflcgt, die q> r"d Sträucher grünten und blühten frische wurden in die Höhe gezogen, G."' Ei«." einzulassen. E« verging noch ein i" geh../ n�Ue Versammlung war an die Stelle der * �'»Tl. Oi** n(tek Ait»ölötjCV fc "24T«f 1 % � die"»?'• e'"e neue Politik"kündigte sich an. sich„b/'ge gegen einander Krieg geführt, jetzt fingen das Volk zu schlagen. Sie nahmen leb- rn, warum die Regierung die Beschlüsse verschiedener Stadttäthe, darunter des zu Paris, betreff« Unterstützungm an die streikendm Kohlm- gröber und Weber annullttt habe. Diese Annullnung müsse um so sonderbarer erscheinen, da die gleichm Beschlüsse der Gemeindeiäthe zu St. Etimne und Roanne un- angetastet gelassen. Der Minister erklärt«, daß er.nur in strikter Beobachtung des Gesetzes gehandelt. Die betreffenden Ge- meinderäthe haben ihre Befugnisse überschritten, dieselben hättm sich nur mit kommunalm Fragm zu beschäftigen, aber nicht in die Konflikte zwischen Arbeit und Kapital einzumischen. Der sozialistische Waeordnete B a u d i n erinnerte hierauf daran, daß sich die bewaffnete Gewalt in der Gestalt von Gen- darmm zu Gunsten der Aktiengesellschaftm in diese Konflikte einmische.„Die Gmdarmm", antwortete der Minister,„habm nur die Achtung vor der Ordnung und der Freiheit der Arbeit aufrecht erhalten. Da« ist«ine Pflicht, in derm Erfüllung sich die Regierung nie schwach zeigen wird." Bezeichnend genug applaudirte die Kammer„kräftig" diese Erklärung de«„saust- starkm" Minister« Constan«, eine Erklärung, welche in richtiges Deutsch übersetzt einfach eine Drohung gegm die Arbeiter ist:„Wenn Ihr gegen den Stachel der kapitalistischen AuSbmtung löten wollt, Ihr Arbeiter, so laffen wir Euch im Ramm der Freiheit der Arbeit mit der bewaffneten Macht zu Paarm treiben. Charakteristisch ist die Wirkung, mit wel- cher die opportunistische Presse diesen einstimmigm Beifall für die ministerielle Ei kiärung verzeichnet, und der dafür zu bürgen Verdienstes und nicht meines Ranges wegm... Mein Beruf ist nach Elbeuf und nach Sedan zu reift», und dort Tuche für das Geschäft meines Vaters zu kaufen; wenn ich am Abend mein Geschäft besorgt habe, so lese ich, studire, denke nach, und ich kann gewiß nichts besseres thun. Wenn das Vaterland meiner Per- son, meine» Geldes oder meines LebenS bedarf, so werde ich AlleS dafür opfern und das ist recht. Ich er- fülle damit eine Pflicht; mein Bewußtsein belohnt mich dafür und ich bedarf weder eines Titels noch Beifalls, noch Popularität. Ich bedarf nur einer Sache, Jane: Wmn ich müde bin, meine» Kopf an Deine Schulter zu lehnen und an Deinem Lächeln meine Kräfte neu zu stärken. Da näherte sie ihm ihre Schultern und lächelte, aber besiegt war sie nicht. Nur wenn sie zusammm einm Ausflug auf das Land unternahmen, war Henri auf der Höhe seines Glückes. Mit Vorliebe besuchten sie erhabene Punkte, wo ihr Blick über die ausgebreitete Ebme schweifen konnte. Gmährt mit dem Marke Rousseau'S schwärmten sie im Angesichte der Natur; dann mtströmtm Worte ihrm Lippm, feurig wie die Leidenschaft und erhaben wie die Ge- rechtigkeit. — Ja,— sagten sie dann in einer gemeinsamen Aus- wallung, eS giebt eine sittliche Ordnung, ebmfo gut, wie es eine Ordnung in der Natur giebt. Die Wahrheit besteht in der Ausübung von Handlungm, die dem allgemeinen Wohle dienlich sind und die wahre Größe darin, sich nütz- lich zu mache». Und Henri kam wohl zum zwanzigsten Male auf einm Plan zusprechen, der ihm schzn lange vorschwebte; da unten in der Vorstadt, die mit elendm Häusern und armm Leuten vollgepfropft war, wollte er eine große Fabrik gründen, welche Tausende von Händm beschäftigen würde. Dort sollten die Kinder ihre Erziehung erhaltm, die Greise daS Recht auf ein Asyl, und die Männer würden dort eine Arbeit finden, welche ihren Fähigkeiten angemessen wäre. Des AbmdS, nach Schluß der Werkstätten, würdm sie in ihrer Wohnung von Genossinnen empfangen werden, deren Bemühungen nur darauf gerichtet sein würdm, die Kinder zu erziehm, die Wirthschaft zu besorgm und die Lastm der Mutterschaft scheine, daß die Kammezmajorität auch in and«» Intervention in Sachen der Arbeit eine Haltung" beobachtm werde. Autide Bayer, � der sozialistischen Gruppe, wie« noch darauf hm, � gierung nie gefundm, die Gemeinderäthe»bnK Ach gemacht, «»«>, sobald all würden, und .mtrirte". �Nachricht von! gebracht. 5 Befugnisse, wmn sie Summen für den Empfanz'»-An» Intnottm« votirten, aber er fand nicht mehr Anklang, als. „Wenn der gewesene Fuhrmann die Peitsche ft�e« � mrnmjg&m ihm jedoch da« Wort«rtbeilt, als die Boulangißm�indn,«ürden ,11* Itijl kommm. Joffrin begann aierungSrepublikanem stürmffch,, Boulangistm und die Rechte. Es stehe diesen als die Bertheidiger des allgemeinen Stimmrechts Ä! »r i�nhnnn fit/fi«# VvrwUlf Sprechen verhindert. Es kam zu Szmm der heftigstm Art,— rungsrepublikaner mit geschwungenen Fäusten ausi'M dmit ®s g rufe de« Präsidenten, die Verhängung der«mag gegm die Hruptschreier verhalltm unbeachtet. S°!«»ftärsuna d»a« über Derouiede die zeitweilige Ausschließung•» Sibetlik'iAf! von der Kammer virhängt. Da sich dieser««(!«>'■:>ssn>de mdu«U rÄÄ skSA« aus dem Saale gebracht werden. Nach Wied««, is ist»!«,,' Sitzung wiederholte sich der gleiche Vorgang,,«st bn als H-lden zum zweiten Male, darauf b itte R-Petition der nämlichm Szm« statt, die# Ausschluß und Entfernung schloß. Joffrin halte Tumulte« die beleidigmdstm Amßerungen, wie»•■ y kommiffar",„Polizist zc", einsteckm müssen, er 1°�. verletzendsten Zwischenrufe daran erinnert worden,� Mandat nur der Gnade der Regierung und„ rität von Wählern verdanke. Erst nachdem alle � und der größte Theil der Rechten die Kammer verlall"m» er nach der viertm Wiederausnahme der Sitzur«„ Jeizd,i«G 1 Joffrin begann und mdete mit einem V/ 2" n»« beklatschten«nßjyj 1 nicht sagte er. Sodann suchte er den daß fem« Anwesenheit in der Kammer keine°»'"A denn„er habt die Majorität der republikanisch». seines Wahlbezirks, da« Gesetz und die Majorität.- in der Person ihrer Vertreter für sich". Dies«, erinnerten an da« Wort:„gui s'exeuse, s'acaus entschuldigt, klagt sich an). Was feine Stellung Interpellation anbetraf, erinnerte er de« weitere« feine Vorgänger gleiche Beschlüsse der Gemeind«ra> hätten: daß er deshalb die Annullation und die Ministers bekämpfe. Die Kammer beschloß nalurlw Interpellation zur Tagesordnung überzugehen. Boulangistm und Poffibilisten fuchm nun L mit Rückficht auf die rm Mai bmorstehmden wahlm zu ihrm Gunstm auszunutzen. Jed«>n die Boulangistm dabei mehr Glück haben., vor den Augen de» Lande« und ganz besonder«'»» drücken so leicht zugänglichm Pariser Bevölkerung theidiger eine« Prinzip«, de« Prinzip« de« allgeM»®� recht« hingestellt und sie werdm die« systematisch.- sobald Joffrin da« Wort ergrefft. Zu dem unw»» habm die RegnrungSrepublikaner mindestens(be# nicht noch mehr beigetragen, al« die Anhänger#» Letztere außerdem al« eine der Majorität trotzen»'.. haben dm Schein der Bravour, der Unerschrocken»�, Dies« Haltung imponirt der großen Masse und darüber in die Augen, daß es dm Boulanaisten«"L der Rechten gar nicht um das allgemeine Stimiwew ist, sondern nur um einen Skandal, den n« Äl gegm ihre Gegner ausnützm könnm. In ihrem»IM. haß sind es stet« die RegierungSrepublikaner selbst, Boulangistm Waffm in die Hand gebm. Di« haben sofort beschlossen, La diaung de» allgerneinm St lassm, und die« ist auch geschehm. Die pol federaiive hat gleicher Werse beschlossen, Jossl 1000 Exemplarm anschlagen zu lassm, was gleich«� geführt wordm. Der Beschluß ist gleichfalls von auf die b-voi stehmdm Wahlm drktrrt. Die PoW«» ihre Position in PamS sehr erschüttert. DaS Kartell u« Hattung insbesondere in Sachm einer Pseudow«» pä «iSr Nun % m «11 weid °W % Plenen d afäÄ! it die Hand gebm. D«® m Laguerre'S Zwischenrufe Stimmrecht«" in Pan< h geschehm. Die possib's"?. m S Im moralische Ansehm der Partei arg Führer der Partei stet« von neuem al« der wird, der sich der Regierung zu einer de« Stimmrechts zur Verfügung gestellt, um geg# in das Parlament zu gelangen, kann da« Ansehen® Dazu hat sich Joff-in gerade nach der ftürmtf® leichter zu tragen; die Arbeit des Manne« würde» ihre Liebe, Anmuth und Schönheit belohnm. Jane theilte feine Ansichten vollständig.. � — Indessen, sagte sie, ist das Lebm,«0? sprichst, nur ein gewöhnliches Leben in seiner Y». WWW alle Leben iur B-.k de? Svii beutung. Kann ein solches z*°L«Si» außergewöhnlichem sehnen? Nein; daS Gebiet». � J, gewöhnlichen� oder de« sogmanntm„Höheren""»? k-s unserer Vorstellung und unseren Gefühlen. Deiner Seele sind nur Aeußerlichkeiten, die miö � well ich eS gleich sinde, ob man ein Kleid von � von Seide trägt. Habm solche Aeußerlichkeiten« fluß auf Liebe, Freundschaft und Pflichterfüll« � Hauptsache ist doch, daß wir im Innern gut, w«? bleiben. � J» Oh, Jane, wie schön denke sich eS mir, einem Festtage, von einer mit Blumm und schmücktm Tribüne aus Belohnungen an unft" nicht I Äf |e« aus ...baß ttj 1 Sfel ?ung ü, den Pi, Stoß ai W vertheilm würdest!. Jane lachte bei dem Gedankm an die Trib««� Sie kehrten nach Paris zurück. An einer sie auf ein Bataillon zmit Piken bewaffneter v" jg derm rothe Mützen und kampflustige Mien�.«»! Dunkelheit der jungm Frau einm leisen Schreck» locktm. Sie trat ein wmig ängstlich zur Seite, aber Mann faßte ihrm Arm und beruhigte sie lächel® — Diese Männer, sagte er zu ihr, find/' ff der Zukunft. Sie arbeiten, damit unsere Träum füllung gehen. u — Und wird der Kampf ohne Rache brechen vor sich gehe»?•„ rj — Höre mir zu, liebe Freundin; eS ist Jahrhundert her, als ein Elmder, ein Narr � — sich Ludwig dem XV. näherte und ihn dun stich am Arm verletzte. (Fortsetzung folgt.) I « *iT Q W �3 u'-Msv, �?aste(dÄ�Ä1 v-—«-5- m. me iS? J-ffrm. ÄÄ�fl-'o« bie Soalan. tflt fnott�'Ä« dabei eingeschränkt,„er habe damit kerne Heraus. ach di-sw �"�8 der Boulangiiten gemeint, sondern nur seiner lieber. •oo)...«mng Ausdruck verleiben wollen, bot wenn er und die MW rKm. Ign Alle lM«.Kammer gelanaen. ten. SSevU'�>«mer gelangen.' gaTtfl,, j(t mjj'»um ersten Male, bah Reinald der reaktionären ew. �ungSrepublikaner die Schelle anhängt, und .„.. p.. t JL nd nicht«5 :m alle mer ven ir Sitzung I eine« ffl m Ans- «senl» imrecht» vmf» keine l »'ikanescheu stajoM- Diese A s'-_ Stellu» weitere« neinde« ed di-fu ! na'.urlich hen. , nun I hen de« -5Ä nd«- � Ltzeberstchk. r�bchlnst de« Reichstag« war da- P-rteienv-rhältniß, "itt». erledigten neun Mandate den Fraktionen ihrer Inhaber zurechnet, folgendes: "ry|V«�v»»v\ Deutschkonfervative Reichspartei.. Rationalliberale. Zentrum... Fleistnnize... Sozialdemokraten Bolen.... Elsah-Lothringer. Wilde 78 30 93 103 35 11 13 14 11 Liberalen alle Ehre gemacht hätte. Da- Krnzlerblatt bemerkt nun dazu:„Da- Lob, welche- Herr Rickert dem Prinzen Carolath gespendet hat, überhebt uns jeder weiteren Kritik der Rede de- genannten freikonservativen Abgeordneten." Je«ach dem Verstalten der Kosialdemokraten bei feiner Wahl richtet der sreikonservative Abg. Lohren seine Ab- stimmung über das Sozialistengesetz ein. So verkündigte er, wie die„Fceis. Ztg." berichte», in einer Versammlung von Kartellwähiern au« Niederbarnim, daß er bisher gegen das Sozialistengesetz gestimmt, von nun ab aber allen scharfen Maßregeln gegen die Sozialdemokratie zustimmen werde, nach. dem dieselben gegen ihn zu Gunsten de- freifinnigen Gegen- kandidaten agitirt. Um fich wieder mit den Bäckern anzu« freunden, erklärte Herr Lohren, daß er sich überzeugt habe, daß fem bekannter Brotpolizeiantrag die Verhältnisse nicht ver« bessert, sondem verschlechtert haben würde.— Da« ist offen. herzig. Vielleicht erkennt Herr Lohren später noch einmal, daß seine aanze politische Wirksamkeit nur dazu angethan ist, Ver- Hältnisse zu verschlechtern. Mi- Fürst Livmarck«der dt- Ard-it-rschutzg-s-st- gebung dacht-. Herr v. Poschmger hat nunmehr den ersten Band der schon vor längerer Zeit angekündigten„Aktenstücke zur WirthschastSpolitik de« Fürsten Bismarck" erscheinen lassen, darunter eine Reihe bisher unveröffmtlicher Dokumente über die Handels, und Steuerpolitik, das Eisenbahnwesen und die WirthschastSpolitik. Die Aktenstücke reichen vom November 1863 bis zur Uebernahme de« HandelSministermms im Jahre 1880. Au« diesen Aktenstücken sei hier zunächst ein Schreiben de« Reichskanzler« vom 10. August 1877 an den Handels- minister Dr. Achenbach mitgetherlt, welches die Abneigung des Kanzlers gegen die Arbeitcrschutzgesetzgebung und die Fabrik- Jnfpekloren im einzelnen in der Kritik eine« ihm übersandten Gesetzentwurf« auf da« Deutlichste b-kundet. Es heißt in dem Schreiben de« Reichskanzlers wörtlich:„Die Kämpfe der Ar- beiter und Arbeitgeber drehen fich wesentlich um die Höhe de« • Antheilg eine« jeden am Gewinn und um die Höhe der Lei- stungen, welche vom Arbeiter verlangt werden darf, um Lohn ' und Arbeitszeit. Daß irgendwie die Punkte, welche der vor» liegende Entwurf berührt, und namentlich die Sorge für körper- liche Sicherheit der Arbeiter, für die Schonung der Jugend, für die Trennung der Geschlechter, für die Sonntagsheiligung, auch wenn diese Fragen viel befriedigender gelöst würden, als es der Entwurf beabsichtigt— daß die Steigerung der Macht der Staatsbeamten den Frieden der Arbeiter und der Patrone ""'----"Tfm fö.antibetl. iede Tonarten zu:„Nur die Arbeiter seien ihre Brüder, niemals dürften sie auf dies» schießen; die„Blutsteuer" trügen nur die Armen; die Reichen und Bourgeois kauften fich Stell- Vertreter; die Armen müßten im Krieg und Frieden die Reichen und deren Besitz vertheidigen". Die Genter Sozialisten find hierbei die rührigsten; fi« bearbeiten die flan» krischen Garnisonen gründlich. Wie srhr fich ihr Einfluß de- reit« bemerkbar macht, zeigt ein Vorgang in Brügge. Ein Theil des vierten Lmienregiment« hat mit dem Rufe:„Es leben die Sozialisten!" eine sozialistische Kundgebung in Szene gesetzt. Die Militärbehörden gehen aus da« Entschiedenste vor, über- wachen die Kasernen und bestrasen streng jeden Soldaten, der sozialistische Schriften befitzt oder mit Sozialisten verkehrt. Da« hilft aber nicht viel; bevor nicht die unwürdige Slellvertretung abgeschafft und allen der persönliche Militärdienst auferlegt wird, läßt fich den Wühlereien der sozialistischen Agitatoren kein Ziel setzen; nur auf diese Weise vermag man ihnen den Boden zu entziehen."— Sehr richtig! Die sozialistischen „Wühler" wollen eben Mißstände abstellen. Werden diese be- seiligt, so ist die. Arbeit der„Wühler" gethan. Sehr ein- fach da«. ._-uzuve...... rr «artellparteim zählten also 210 Mandate, denen /'» ttÄC Abgeordnet!(Dr. Bockel, Dr. Deabna, von »"W hinzuzuzählen find. Die Mehrheit, ti.,a.?!}'? verfugte, betrug demnach 15 Stimmen. «�rveriode beliek sie sich auf 21 Stimmen. Aon,,«. lu Molberg veröffentlicht in der„Konier- 'r'iaen Artikel über da« Sozialistenges.tz, be» sm.»Dl« Reichspartei und die Nationalliberalen »".v-. das Gesetz in der KommisfionSfassung Es kann nicht bestritten werden, daß �'--- fnrfffepn. Jaotl lkerung.� AnffIr bu lassen. Es kann nicht bestritten werven, van «ügemAlvk®eU„''"n9 dieser Parteien gewichtige Gründe sprechen. ematlsch L»n I i'"' Q'« ein Definitivum unter Dach und Fach SU merb«,..-K--- CA Jm Verlaufe ge. m SS isten«nd stimn?« )en Ire hrem n selv Die nrufe vari- lull ni*. vi Ipuier tn oa« Gesetz uum�i........„ ' Kreit?.°'efchwiegen werden, daß auch in streng konser- I tijA, 9'9'rn die AusweisungSbefugniß in ihrer jetzigen »ies.?,. �nerhebstche Bedenken bestehen, weil durch die »etran.« bre Agitation in bisher unberührte ländliche , Btn wird. Di« konservative Fraktion aber glaubte ord« n«% % ".-Igen v'SY-r unuc.uvwc der Rco?' konservative Fraktion aber glaubte sr»ich, geforderten Befugnisse allen Bedenken «n N>....?..?ff�n zu dürfen". Graf Udo zu Stolberg /«....---•infttmmm bofi BKWÄWS?'! j/ilotigen lediglich, wa« man schon wußte. «AS 1 P$*.. W w* rt VO T 1 1 de« Herrn m würds« vo« .."v lüUQjl MV»------- f, bafe irev w fremde" in der Reptilienpresse die Nach- r tOtthlS'? rr aroße Sozialreform„in Angriff ge. 3 da« 91. f0?f- Jetzt— vor den Neuwahlen— macht d, bi�I901' ben deutschen Arbeitern ein Arbeiter- ltn den ß �4* zu stellen! Nun— wir gönnen den .. Stroh?-0« geglaubt wird'S ibnen ja doch nicht. Mfelich. m0," Reptil-Scherzen die Rede ist, so sei auf 'die„wodi a'd ousmerksam gemacht, die jetzt die Runde der aS&Mr Presse macht. Die Notiz lautet: ffcher de« Berner Juristenverein«" bat ein . beutfA. l'.Professor Zurleder in Bern, einen Aufsatz >ma ,?»«. vbralgesetzgebung veröffentlicht, welcher der I.VL den Ä»? Werth derselben voll ist. Zurleder be. ""4 dem der Gesetzgeber vorgegangen sei, »rit S.Vtl90'' welcher unter kluzer Verbindung staatlicher iv'wnverwaltung der Betheiligten ein sozialpolitische« '"---------- '�WKKKW :en e» Die ...H leite«% lt, -m hBSSSs Höher?«L�?�rru''gSamte, den Arbeitern M gK-'d&«._».«J».WJ.1 f»vy vukwvv« llnfallverficherungssachen, in dem n eine ausreichende großen Wohlthaten, Ä 3,55 35 varr« � italienische Nationalökonom, auf W K. �"izer'T9 unserer sozialpolitischen Reformen durch welche die Sozialdemokraten doch sonst so ». f 4.4»f« ht«t�ninon hßr «b� Träuin« ik WWW! immismM • wird vermlnoerr vir vusn»."»—-----„------ — Von diesem manchesterlichen Standpunkt marck bisher nicht entfernt. Dem Zon-ntarif ergeht e« wie allen einfachen Dingen, die den„Verstand der Verständigen", d. h. der Sach- und Fachverständigen nicht gesehen hat und sie erregen die sittliche Entrüstung besagter„Verständigen", bobren fich aber vermittelst der„Logik der Thatsachen" schließlich doch durch— auch durch die dicksten Dickschädel der„Verständiger.". Mit dem Erfolg in Ungarn war die Sache de« Zonentarif« aewonnen. Die Eisenbahnverwaltungen der verschiedenen Länder können fich jetzt beim besten Willen nicht mehr vor- nehm ablehnend verhalten; eine nach der andern fängt an, fich mit dem Gedanken der Kapitulation vertraut zu machen. Jm zisleithanischen O.-ster-eich hat da« E-senbahnministerium die Sache bereit«„in Erwägung" gezogen, in Böhmen hat die Lindesregiemng fich schon günstig ausgesprochen, Bay:rn, Württemberg, Baden, Sachsen können nicht mehr lange die Vogelstraußpolitik treiben, und auch für den preußischen Eisenbahnminister ist der Tag von Damaskus nicht fern. Von einem des Eisenbahnwesens sehr Kundigen ist — wie wir erfahren— gewettet worden— daß, ehe anderhalb Jahre verflossen find, der Zonentarif in den Kulturländern allgemein eingeführt sein wird. Au» Köln a. Rh.» 30. Januar, wird un« geschrieben: Als K u r r o f u m theile ich Ihnen Folgendes mit: Am Sonntag, den 26. d. Mts., wurde mir in einer Wähler- Versammlung die Miltheilung gemacht, daß gelegentlich der Auslegung der Wählerliften auf dem hiesigen Rathhaus von den Herren Sekretären die Norm aufgestellt wurde, alle die- jenigen, welche vom 1. Februar bis zum 20. Februar 1865 ge- boren, seien nicht wahlberechtigt; auf meine sofortige Intervention bei dem Bürgermeister, Herrn Sugg, wurde mir der Bescheid, diese« Vorkommniß bei einem der Sekretäre zu Protokoll zu geben, dieses Protokoll sei ihm dann einzureichen, er würde dann die Sache prüfen. Auf meine dringende Bitte, die Sache zu beschreunigen, da bereits 5 Tage ver. strichen seien, wurde mir erwidert, er, der Bürgermeister, lasse fich von mir keine Vorschriften machen, er kenne seine Pflichten. Und nun endlich, seit Mittwoch, d e n 29. d. M t«., Vormittag«, find die Beamten, denen die Auslegung der Listen unteistellt ist, angewiesen, auch diejenigen in die Listen einzutragen, die vom 1. Februar bi« 20. Februar 1865 ge- boren find." D-m ob-rfchl-stschrn Krb-it-ro-r-i« g-g-ns-Mg-r Hilf-» der wegen dir Beschäfligung auswärtiger Arbeiter in den oderschlefilchen Kohlenbergwerken und der Entlassung ein- heimischer Arbeiter bei dem Minister für öffentliche Arbeiten v. Maybach vorstellig geworden war und um da« Einschreiten der Regierung ersucht hatte, ist von dem Oberpräsidenten nun- mehr der„Schles. VolkSztg." zulolge ein abschlägiger Bescheid zu Theil geworden. In demselben werden die Beschwerden über die Beschäfligung ausländischer Arbeiter theil« als un- erheblich und unberechtigt,»Heils als durch Regierungsmaßregeln bereits gegenstandslos g'worden bezeichnet. Auf der anderen Seit» wird nach den amtlichen Berichten als festgestellt ange- nommen, daß Verabredungen unter den betheiligten Arbeit. gebern, dahingehend, daß die aus Anlaß de« Streikes von einer Grube entlassenen Arbeiter auf anderen Gruben nicht ange- nommen werben dürfen, nicht stattgefunden haben.„Jm übrigen," heißt e« im Bescheid« weiter,„ist e« selbstverständlich, daß die Arbeitg-bir wie auf sonstigem industriellem Gebiete, so auch auf Steinkohlenbergwerken rollkommen befugt find, ihre Arbeiter unter Jnnehaltung der Kündigungsfrist zu ent- lassen. Ein Versuch, diese Befugniß durch amtliche Jnter. vention einzuschränken, erscheint ausgeschlossen." Frstttkr-ich. Pari«, 30. Januar. Dre Depuiirtenkammer erklärte nach .»..„er und lebhafter Debatte mit 253 gegen 219 Stimmen die Wahl des Deputirten für Gien, Loreau(kons.), für unj AVahMetvegung. Kandidat-ulist- d-r p-ovinz Kchl-swig-Kolst-i». 1. Wahlkreis(HaderSleben-Sonderburg): Schneivermeifter M a h l k e- Flensburg(soz.), Johannsen(Däne), Amtsgericht«. rath Bachmann-Hadersleben(natl.) 2. Wahlkreis(Apenrade. Flensburg): Schneidermeister M a h l k e- Flensburg(soz.), Rentner Ädloff-Hamburg(dfr.), Johannsen(Däne) Senator Jebsen- Apenrade(natl.) 3. Wahlkreis(Schleswig): Tischler R ö S k e. Kiel(so,.), Lorenzen(dfr.), Landtagsabgeordneter Christophersen(D. Rp) 4. Wahlkreis(Tondern. Husum- Eidelstedt): Äendrup- FlenSburg(soz.), Prof. Seelig-Kiel(dfr.), Hofbesitzer Knudsen- Troiberg(Däne), Francke(natl.) 5. Wahlkr.(Norderdithmarschen.Süderdithmarschen-Stein- burg): Schuhmacher Kloß- Elmshorn(soz.), Thomsen(dfr.) Hosbesitzer Kahlke- FnedrichSgabekoog(natl.). 6. Wahlkreis(Pinneberg-Ottensen-Neumühlen): Zigarren- arbeiter H. Molkenbuhr- Kellinghusen(soz.), Semmarlehrer Halben-Elmshorn(dfr.), Peter«(natl.). 7. Wahlkreis(Kiel« Rendsburg): Zigarrenfabrikant H. Förster. Hamburg(soz.), Prof. Hänel-Kiel(dfr.), Amtsrichter Groth(natl.). 8. Wahlkreis(Altona-Stormarn): C. F r o h m e. Hannover (soz.), P-of. Karsten-Kiel(dfr), Senator Knauer(natl.). 9. Wahlkreis(Oldenburg-Plön): Graf v. Holstem(kons.). 10. Wahlkreis(Lauenburg): Berlins(dfr.). Sozi«!» Meverflchk. Aufruf a« di« Arb-it-r D-utfchlaud«. Am Donners« tag, den 23. d. M.. ist in der Knopffabrik von C. H. Röhll, Thaerstr. 21, ein Streik ausgebrochen, an welchem lämmtlichc Arbeiter, sowie sämmtliche Arbeiterinnen, soweit letztere an Maschinen beschäftigt, betheiligt find. Es sind in der Fabrik nur ein Vorarbeiter, sowie ein Verwandter de« Geschäftsführer« verblieben. Es streiken 109 Arbeiter, wovon 84 verheirathet find, sowie 12 Arbeiterinnen, sämmtliche Arbeiter, bis auf 2 (Werkzeugmacher), welche dem Allgemeinen Metallarbeiterverein angehören, sind Mitglied des Vereins zur Wahrung der Jnter. essen der Berliner Knopfarbeiter. Grund zum Streik ist die Wiedereinstellung eine« früheren Werkzeugmachers mit Namen Müller. Kollegen! Arbeiter! Nachdem wir eine Woche gestreikt hatten, glaubten wir schon halb den Sieg errungen zu haben, denn feiten« de« Fabrikanten war bereit« zugesagt worden, daß Müller entlassen, ferner, daß sämmtliche Arbeiter wieder eingestellt werden sollten; nur die Forderung, daß die- jenigen Arbeiter, welche während des Streik« dort in Arbeit getreten find, sollten entlassen werden, glaubte der Fabrikant nicht zugeben zu können. Wir gaben un» der Hoffnung hin, » nr-O'.n.« fi.f.itini tn.rben würde. und ist chä"*' tt JS" voll Äs dem Bedürfniß der verantworltilyeri MMM-W 9 daran geknüpft, daß die Rede einem Ott«, 30, januui.«t/re«t/t»,»i.. � langer und lebhafter Debatte mit 253 gegen 219 Stimmen die Wahl de« Deputirten für Gien, Loreau(kons.), für ungiltig, weil derselbe auf seine Arbeiter bei der Wahl einen Druck au«. geübt habe. Pari«, 31. Januar. Die gestrige republikanische Wähler» Versammlung de« dreizehnten Arondifiement« nahm einen tumultuarischen Verlauf. Während einer Rede de« Republikaner« Fourniere drangen Anhänger de« Boulangisten Mery, dessen Wahl für ungiltig erklärt war, in den Saal. Jm Hand. gemenge wurde Mery verwundet, ein anderer Theilnehmer an der Versammlung durch einen Messerstich gefährlich verletzt, und mehrer» andere mehr oder minder schwer verwundet. Kelgie«. Brüssel, 28. Januar. Dem„Hamb. Corresp." wird geschrieben;„Die belgischen Sozialisten find bekanntlich seit Jahren bemüht, die Armee sozialisusch zu bearbeiten, und zwar nicht ohne Erfolg. Sie vertheilen nicht nur sozialistische Zeitungen und Aufruf« unter die Soldaten m Hülle und Fülle, sondern impfen den jungen Leuten, die für den Militär- dienst auSgeloost werden, in den sozialistischen Vereinen ihre Lehren ein. Wa« den Sozialistenführern ihr Handwerk er» leichtert, ist die Thatsache, daß die Armee fich nur au« ben arbeitenden Klassen rekrutirt. Sie rufen den Soldaten in allen JUWCÖCTl JW JUIliltll«»cwvv jjmv».»»»»•»»-v-v-o � 1 1------ u daß auch dieser Stein de« Anstoße« beseitigt werden würde, wir sahen un« jedoch getäuscht; ohne daß wir noch einmal in Unterhandlung treten konnten, zog der Fabrikant auch seine erst gemachten Zusagen zurück, er sagte, der Schlosser wird ebenso. wenig entlassen, wie die Streikbrecher, ebrnso werde ich die Rädelsführer nicht wieder beschäftigen!— Kollegen! Arbeiter! Wir haben nun die größte Hoffnung, in diesem Kampfe als Sieger hervor zu gehen, wenn der Zuzug fern bleibt. Bis jetzt find in der Fabrik nur ca. 15 Mann(Lehrlinge); bleiben nun die Knopfarbeiter fem, so wird der Fabrikant kapitulirm müssen. Aber selbst dann, wenn ander« Knopfarbeiter von Außerhalb zu- gezogen kommen, so können un« dieselben nur dm Kampfverlängern, aber sie werden un« nie besiegm, denn alle Arbeiter werdm hier erst noch einmal lernen müssen. Gerade jmer Fabrikant fertigt nur gute Arbeit. Und will der Fabrikant nicht auf Jahre ge« schädrgt sein, so wird er nachgebm müssen; Berliner Knopf- arbeiter werden dort nicht Arbeit nehmen außer solchm, die nur Arbeit erhaltm, wmn irgmdwo gestreckt wird. Darum, Kollegm, sind wir gesonnm, den Kampf fortzusetzm, bi» un« endlich der Sieg wird, und der wird un« werden, wmn nur der Zuzug fern gehaltm wird. Mit kollegialischem Gruß da« Streikkomrle. Alle Anfragen in Betreff de« Streik« sind»u richten an Max Grahl, Berlin SO, Eisenbahnstr. 17, Hof 1 Tr., an Franz Hellwig, Berlin SO,Waldkmarstr.41, Hof 4 Tr., und an den Kassicer de« Fachvereins Max Friedemann, Berlin SO, Pückierstr. 8, 1 Tr.— Alle arbeiter freundlichen Blätter wer- den um Abdruck gebetm. Mir-rstalt-i» falg-nd-u Awfnrf: Arbeiter, Partei. genossen! In der Versammlung de« sozialdewokratischm Wahl« verein« de« VI. Berliner Reichstags-Wahlkreise« wurde de- schlossm, Sammelstellen gelesener Arberterblätter zu errichten, um diese dann nach außerhalb zu senden. Wir wenden un» nun an all« Freunde der guten Sach« mit der Bitte, un« in diesem Vorhaben zu unterstützen. Jeder, der seine Zeitung ge- lesen, scheue mcht die klein« Mühe, sie beim Vorüderg-Iien in einer solchen Sammelstelle abzugeben. Nicht VereinSspielerei ist e«, wa« un« zu diesem Vorhaben trieb, nicht allzu leicht stellm wir un« die Sache vor, wir hoffm und verlassm un« auf Euch, helfe Jeder etwa« und da« Werk gedeiht. Arbeiter, Ihr alle wißt, wie schwer e« Euch wird. Euch ewigermaßen Wrssm anzueignen, wie Ihr oft dem Körper entziehen müßt, wa« Ihr dem Geiste anthut, wie Ihr Euer Sehnen nach dem vollendeten, wahren Wissen oft ungestillt begraben müßt, um wieviel trauriger aber ergeht e« unfern B rüdem auf dem flachm Lande, denm es durch ihre jammervolle pekuniäre Lage und andere Verhältnisse nicht einmal möglich ist, ein Arbeiter. blatt zu lesen. Abgeschntttm von allem Fortschritt der Zett, unbekannt mit den erhabenen Zielen der modernen Arbeiterbewegung, müssen sie ja geistig versumpfen, wmn ihre begünstrgterm Brüder au« dm Städten mcht helfend eintreten. Um e« ihnm nun wenigsten» zu ermöglichm, fich etwa« mit dem Geist der nmm Zeit vertraut zu machen, und sich au« der geistigen Umnachtung emporzuraffen, ist e« nöthig, fi« mit unserer Lektüre zu versorgm, ihnm unsere Arbeiter. organe„Berliner Volksblatt",„Berliner Volk«. Tribüne"-c. zu- gänglich zu machm. Darum legt all« Hand an, unterstützt un« und die Früchte werden nicht ausbleiben. Frmnde, die Adressm wissen, wohin wir die Zeiht ngm rc. später Jenben können, werdm ersucht, dieselbm den Herren: Fritz Voß, Zigarrengeschäft, Birkmstr. 59; Louis Fuchs, bei Mann, Ziontkirchstr. 3, 3 Tr.; Eugen Ernst, Hussitenstr. SS, Hof links, 1 Tr., anzugebin.„,,.. Als Sammler der betr. Zeitungen rc. haben sich folgende Henen bereit erklärt: I. Selzer, Barbier, Anklamerstrafe 13. Gust. Löwenberg, Oderbergerstr. 50. Fritz Scherbing, Frhr- dellinerstr. 93. Wilhelm Schulze, Schuhmacher, Feldzeug- meisterstr. 8, Keller. I. Simon Nachf., Jnh. Ad. Adler, Kauf- mann, Metzelstr. 33. C. Engel, Buchbinderei, Chorinerstr. 9. Karl Dittmann, Stralsund«' str. 61, Hof, Seiten fl. 3 Tr. Otto Schmiedel, Hochmeisterstr 15, 2 Tr. W. Abraham, Tischler, Schönhauser Allee 69, 3 Tr. Rudolf Gellmann, Schwedter- stcabe 15, vorn Keller. C. Taulendfreund, Möbelgeschäft, Febrbellinerstr. 78. E. Kunze, Buchhandlung, Ruppinerstr. 2, 2 Treppen. W. Fey, RheinSbergerstr. 38, vorn 3 Tr. link«. Fritz Voß, Z'garrengefckäft, Birkenstr. 59. H. Raschle, Wiesen- fhatze 8, Hof 3 Tr. Franz Schwabe, Maurer, Waldstr. 4, Hof pari. Jul. Reckner, Birkenstr. 76, Hof 2 Tr. Karl Pfarr, Birkenstr. 46, vom 3 Tr. Emil Hübner, Schuhmacher, Birkenstr. 56, Quergeb. part. Oersninrnlungen. FL» htn 3. glrrlltw* ReichstagvWahllrreia fand am Donnerstag eine gut besuchte Wählelversammlung in Orschel'S Salon statt, in welcher Stadtverordneter V o g t h e r r über die bevorstehenden ReichStagSwahlm referirte. Derselbe vermerkte es als ein besonderes Zeichen unserer gegenwärtigen politischen Zeit, daß man es dem zielbewußten politischen Manne zum Vorwurf mache, wenn er von seinen politischen Rechten einen auSgicbigen Gebrauch mache. Freilich zeige sich, daß solche Leute, die nur am Biertisch ihre politische Anschauung kund- geben, stet« im Hintergrund« flehen, wo es gilt, die politischen Rechte auszunutzen. Anders die sozialdemokratische Partei; diese hat ihr Programm aufgebaut auf der Grundlage uner- schütterlicher wirthschaftlicher Gesetze, und deshalb kann sie durch keine Beschränkungen gehemmt werden. Selbst die letzten 12 Jahre unter dem Ausnahmegesetz haben eS nicht vermocht, den Strom ihrer Ideen aufzuhalten, der tiefer und tiefer ein- gedrungen ist in die Masse de« Volkes. Unser Anhang— so meinen die Gegner— resultire nur au« dem Umstände, daß die Massen sich über unsere Endzi-le im dunkeln befänden, ob- gleich gerade umgekihrt feststeht, daß die Wähler von unseren Gegnem vollständig im Dunkeln gelassen werden. Kein Kandidat der Kartevparteien hat seinen Wählern gesagt, daß er da« Volk mit der Verlheueruna aller Lebensmittel belasten, fünfjährige Legislatm Periode einführen, die Krön- dotation erhöhen Zwolle. Das Sozialistengesetz ist ia von diesen Leuten geschaffen worden, um eben die Wähler in der Unkenntniß über unsere Ziele zu erhallen. Dieses Gesetz ist der lebendigste Beweis dafür, daß man in gewissen Kreisen wohl Verständniß für Pferderennen und ähnlichen Sport, aber nicht für die wirthschaftlichen Verhältnisse de« Volke« hat. Man Mittel nicht Lücken und verstieg man Wenn das hat schließlich auch selbst zugeben müssen, daß diese« Gesetz ohn- machtig gegen unsere Beßrebungen ist, und daß e« taktisch und wirthschaftlich falsch war. Man giebt also zu, sich getäuscht zu haben in seinem Erfolge. Aber statt nun dieser besseren Ec kenntniß Raum zu geben, erklären jene Herren, die alles Heil nur von der Polizei erwarten, daß die gründlich genug waren; da« Gesetz habe diese müßten ausgefüllt werden. So sich sogar zu dem Expatriirungigesetz. ein Schlag ins Wasser wurde, so ist daran nicht das Wohl- wollen schuld, sondern die Einficht, daß man auch mit einer so ungeheuerlichen Bestimmung nicht« ausrichten werde. Diehrhe SlaatSweisheit hat sich nicht träumen lassen, daß jene« Mrttel, welches ursprünglich auf zwei Jahre geplant war, noch nach zwölf Jahren wirkungslos bleiben würde, und man griff nun zu einer Verewigung de« Gesetzes. Em solches Gesetz ist keine Schande für die Sozialdemokratie, wohl aber kennzeichnet eS die politische Urtheilssähigkeit. Der Minister Herrsurth rst so weit gegangen, die! Sozialdemokraten al« Leute zu bezeichnen, die nicht arbeiten wollen. Wir können nichts! Bessere« thun, als dem Ruf unsere« Genossen Liebknecht folgend, rn jeder Wählerversammlung diese Worte wiederholen. Unwahr ist auch die Behauptung, daß die Sozialdemokratie zum Streik reize und aufhetze, wahr aber ist Thalsache, daß unsere Partei stet« auf Seiten derjenigen zu finden ist, welche die vorhan- denen Mittel zur Verbesserung ihrer wirthschaftlichen Lage benutzen. Was das Sozialistengesktz gefördert hat find Heuchelei und Hinterlist, und nothweniaer al« dieses wäre em Gesetz gewesen gegen die Slgemeingefährlichen Bestre- tungen des Lockspitzelthum«. Die Ziele der Sozialdemo- kratie gehen dahin, da« Volk zu einem wirklich selbst-' ständigen Charakter in der wuthschaftlichen Bewegung zu machen; zur selbstftändigen Entwickelung der Kräste verlangen wir vollständige Koalitionsfreiheit, wir wollen un« frei versammeln können und eine Presse daben, die nicht durch Eesseln beengt ist. Wir verlangen Schonung der Kräfte des olkes und daß die Arbeit in dem Maße gelohnt werde, wie sie e« verdient. Nicht mit schwächlichen VerficherungSgrsstzen kann uns geholfen werden. Gründliche Maßnahmen, nicht Almosen verlangen wir. Unser Programm zeichnet uns vor, was wir zu fordern berechtigt find. Wir dürfen un« auch nicht dem Wahn hingeben, daß durch eine Vervierfachung oder Versechsfachung unserer Vertretung im Reichstage unsere Wünsche in Erfüllung gehen würden; nein, damit wollen wir uns vertraut machen, daß ein Reichstag in urs-r-m Sinne erst recht kein langes Leben haben würde, daß man vielmehr dann bald wieder einen herbeiführen würde, der mehr K-�ochenlofigkeit hätte. Wir werden rmmer und immer wieder für unsere Grundsätze eintreten müssen, bis er- reicht ist» was wir erstreben. Im praktischen Wahlkampse werden wir un« nicht al« Männer zergen, die nicht ai betten wollen, sondern als solche Männer, welche mit ganzer Kcaft da« R-cht und die Freiheit des Volkes wahrnehmen werden.(Stürmischer Beifall)— In der folgenden Diskussion wandte Herr A p e It sich in längeren Ausfuhrungen gegen die freifinnige Partei. Wenn auch gesagt werde, Munckel sei emer dn dürfe doch nicht vergessen werden, daß in wirthschaftlicher Richtung un«_«! auch mit seinen Parteigenossen ssk#jf t* der Militärlasten im R«ich«tage gestimmt � Dolinsky kritifirte eingehend da« sonderbare'--,, Abg. Baumbach, welches keineswegs dazu angW,. Herrn und feine Partei in ein gute« Licht JT; die Herren Koch und Becker forderten zu «iw vcrn vvticiciutu* im sich verpflichten, kräftig für den sozialdemokraM anzutreten und nur bei solchen Wirihen zu Arbeitern ihr Lokal zur Wirthe, namentlich der au« den stellen. Zororten sollen' i» ven iüoiuaeu eit im»Berliner Voiksblatt" bekannt gemacht w« hm der anwesende soz'�i lAcheri llll! tragen könnten; dann würden anderes wirkliche erzielt werden...Aber grade«eil man f und verhindern will, ist da« Gesetz......-----. »Gemeingefährlichkeil'' geschaffen worden. NremanMLMs. der> auch nur vei sucht, un« nachzuweisen, daß wrr«m JJg; ai Hier im dritten Kreise dürften sich diesmal nur-v,. 0,«n Sozialdemokratie gegenüber stehen. Es sieht W,0Io(»« ob hier ein neues Kartell gebildet wäre, um dm Hertz c entgegentreten zu können. Wer« die freifinnige l%."Rem% wissen wir, und ich bin überzeugt, daß, wenn bm�, Ä�ng sc die Wahlen wieder vergrößern sollte, au« ihren-t. a giauo sich auch wieder Leute finden würden, der Regsssi!,# krf' bewilligen, was sie wünscht. Deshalb wähle«» ttnt« WÄ chluß der Diskussion nah Kandidat für den 3. Berliner Wahlkreis, berger, zu einer kurzen Ansprache das Ward J», begann Redner— nicht fehl zu gehen, wenn ich b'Ww jktzt an einem Wendepunkt angekommen sW- 1 fall der Wahlen wird an der herrschenden Aw fichtlich wenig geändert werden, dennoch mssO i*# �~ großer Bedeutung sein. E« ist nothwendig, bai, �«•e alte Ge sich von vornherein hierüber im Klaren sind- t kiC N'' 8« rÄfifÄfÄ isM und Ministerium regiert wurde. Auf die ganze 1%„.Rocken l resorm" würden wir gern verzichten, wenn«u» � tR«� Freiheit hättm und unsere Ideen ungehmdert'« �«td de ------»-—•—.%— �—-i.eiiifce»»«'IUI z» Der V»! Hungen der ent mit< e« wirklich freifinnigen Männern' geziemt,»5# Sozialdemokraten.(Stürmischer Beifall) 7- ü[ .»«ei Mo n ollen, also Bumm'er wären, rnv verpflichtet Kraft sür die Wahl des sozialdemokratischen Kan�i treten, wurde ebenfalls einstimmig angenommen-.» dreifachen Hoch auf die ir ternationale SozialdeM« der Vorfitzende, Herr Hamann, die Versammlung- Theater. Sonnabend, den 1. Februar. Gtzmmhuo». Othello. Achemsspirttza«». Colberg. jasstng-Theater. Die Ehre. Ientsche« Theater. Ehrenschulden. Berliner Theater. Hamlet. Friedrich- Wilhelmftädtische« Theater. Der arme Jonathan. ««allner-Theater. Sie wird geküßt! »stdens- Theater. Die arme Löwin. ietoria-Theater. Stanley in Afrika. «lleakianre-Theater.«'Nullerl. Ostend- Theater. Der Rattenfänger von Hameln. AimigstSdiische» Theater. Die Ehre. Tentral-Theater. Berolina. Adolph«rnst-Theater. Flotte Weiber. AeichahaUen-Theater. Gr. Spezialitäten- Vorstellung. Manfman«'« Narittck. Gr. Spezialitäten- Vorstellung. Oed». Nichter'« UariSt«. Spezialitäten- Lorstellung. Alhambra-Theater, Wallnertheaterstraße 15. ionntag, den 2. Februar: Neu«inftudirt: Rodert«nd Kertram oder: Die lustig m Dugabunden. Posse mit Gesang u. Tanz in 4 Abthei- lungen von G. Räder. Musik von verschiedenen Komponisten. Robert: Hr. Winkler. Bertram: Hr.Willm«. Entree 30 Pf. RZ«": 2.»«Hon 50»f. Ii.»alkon 40«f.«. Ansang des Konzert« 6 Uhr, der Vor- stellung 7h Uhr. CBrcus RenzB Karlstraße. Heute, Sonnabend, den 1. Februar, Abends 7b Uhr: l&BP* Gala- Vorstellung IBS mit einem speziell auserwähllen Programm unter Mitwirkung der vorzügl. Reitkünstlerinnen und iReitkünstler. Zum 11. Male: Deutsche Turner. Große nationale Original.Pcmtomime vom Hofballetmeister A. Siems, inszenirt vom Direktor E. Renz. Vorführen der 6 großen engl. Vollblutspring- pferde durch Herrn Franz Renz. Morgen, Sonntag 4 Uhr,(1 Kind frei) zum 1. Male: Aufführung der komischen Balleipaut. Harlekin. Adend« 7b Uhr: Deutsche Turner. E W» n» Direktor Unserm Freunde und Genossen Karl K tatst zum heutigen Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch, daß die ganze Schönhauser Allee wackelt. 10381_ Seine Freunde: E. G. K. H. Mrannt K. Stramm, 123 Ritterstrasse 123, verbunden mit Fremdenlogis. Herberge und Arbeitsnachweis des Vereins der Klempner. Empfehle meinen allbekann- ten vorzüglichen Frühstück Mittag- und Abeadttj Sonstige American-Theaier. Drrsdraerstraßjr 55. Taglloh Vorstellung.[1365 Englischer Garten. Alexanderstraße 27c. Aufireten der Kostüm- Soubrette Frl. Fritai Born. Auftreten der Parterre- Gymnastiker- Truppe Plmk. Austreten der Gesangs-Duettistinnen Geschwister Broch*. Auftreten der Kostüm-Soubrette Frl. Fron» oiska Clairemont. Auftreten de« Gesang«- Humoristen Herrn Bmlnherg. Anfang Wochentag« 8 Uhr. Sntree 30, 50 und 75 Pf., im Vorverkauf 20 und 30 Pf. Sonntag« Anfang halb 6 Uhr. Sonntag« Entree 50 Pf., reservat 75 Pf., Orchester 1 Mark. Vorverkauf Entree 40 Pf. Vollständig neues Programm. -- jfeu... Vassage 1 Tr 9 M.-10 Uhr A. Kaiser-Panorama. Ws&mt Reu! Z. ersten Male: 4. Zykl. Erinnerung, a. d. Feltzng 1870/71 Sechster Zyklus: Pariser«eltemSstessnng. Hochmteressant: Hertha-Retse. Eine Reise 20 Pf., Kmd nur 10 Pf. Abonn. 1 M. Eine freundliche Schlafstelle für einen Herrn bei Hahn, Wienerstr. 29, v. 2 Tr.[1049 onstige Speisen und tränke in bekannter Güte. Zwei Zimmer, passend zu _ Zahlstellen und Arbeits nachweiS, stehen zur Verfügung._[1440 Jede Uhr zu repariren(außer Lruch) kostet bei mir 1,50 Mark unter Garantie des Gut- und Richtig- gehen«. Kl. Reparaturen entspr. billig Lager a>. Arten Uhren,«ol»-n.Eil»erwaa»»n. Carl Wunsch, NllUMstl. 38, nahe dem Oranienplatz. Korbmacher auf Bambusarbeit verl. Blume, Brandenburg str. 25._[670 Geschäfts-Gröffnung. Freunden und Genossen, sowie meiner geehr- ten Nachbarschaft zeige hierdurch an, daß ich eine Rittll' und Schweire-SchlWerei, WurK- und seiilt FltisthVaaretl-Fllbrik eröffnet habe. 705 Berlin, im Januar 1890. Carl Becker(vorm. M. Hasse), Berlin N., Gwinemüvderstraße 16. Kohtabak am hiesigen Platze bekannilech[1653 Grösete Auswahl. Garantlrt ff eher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preese l. Sämmtliche im Handel befindlichen Roh. Tabake find am Lager. A. Goldsohmidt, UHandauertrücke 6, am Hackeiwen Markt. Zwei große öffentliche Mlll-VersammlMgm «O für bat lange am Montag, den 3. Februar, in den Central-Festsälen, Oranienstraße 1�, izoti T II es ,1 et t-J oli oll nn SsTJAri/rrinottftrAfio ill P(�sstbea nii und in den Indnstrlehallen, Mariannenstraße 31 Die TageS-Ordnung: beoorstchenden Reichstagswahlen. Referenten: Alwin Zubeil. Diskussion. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellerfammlung statt. Wahlers, in diesen Versammlungen zu erscheinen. i, ES Große össentl. WählerversamM str ZlhSitberi««!> Utlijtgtij am Montag, den 3. Febrnar, Abends 8 NSr— BSF" in der Schlich- Brauerei zu Schöneberg, b° i Slage« Ordnung: 1. Die bevoistehenden Reechstagswahlen. 2. Diskuw�&. schredenes. Der Referent wird tn der Versammlung bekannt oewacht.— ES �„jr6' jeden Wählers, in der Versammlung zu«.scheinen."----- „ Und ch SÄ i?"! aus 15 & Hnb. Gr. öffentliche Wähler-VersamW Tö�yr Z Vflftr % und in Sonntag, den 2. Februar, Vormittags 11 Ä ä-'lif Britz, Chausseestraße 89, bei Wittwe P%%% _ Tages-Ordnung:.. 1. Die bevorstehenden Reichstagswahlen und die Arbeiter. Referent wird fammlung bekannt gemacht. 2. Diekusfion. 3. Verschiedene«. ES ist Pflecht eines jeden Wähler«, in dieser Versammlung zu erscheinen. � Das Wahlk�X sSiSÄ" der OtffenUiche Versammlung Uergolder und UergolderiB' am Montag, den 3. Febrnar. Abends 8 Uhr. in Scheffer's Salon, Jnselstraffe 10. Tagesordnung: 1. Unsere gegenseitige Stellung. 2. Diskussion. 3. Verfchs.- Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Um recht zahls.�«� ersucht Der Einberufer»* Die OuittungSbücher der Filiale können daselbst tn Emofau, genom«�>H Mß ;# Verband der deutschen Gold- u. Silbers�' und verwandter Kernfsgenossen. Am Dienstag, den 4. Februar, AvendS 8« Uyr, findet im RestaM� stein, Alte Jakobft.age 75(overer Saat), eine Wglieder-UerslllllNlllllg der Zahlstelle Kerlla mit folgender Tagesordnung statt: 1. Beschlußfassung über die Errichtung eines Arbeitsnachweise«. ,,0' 2. Wahl einer Kommssfion zur Ausarbeitung der Bestimmungen für den.' 3. Verschiedenes.<5! Es erfolgt außerdem die Ausgabe der Einlaßkarten zur Matinee, welche in Sanssouci stattfindet. Wcchenbeitiäge und Anmeldung von neuen Mitgliedern den Kasfirer entgegengenommen. Gäste find willkommen. Um recht zahlreiche» 10291 Oer V*�/ 1% Große öffentliche , Militärschneider-NersammlnnA m Sonntttö Vakmittag 11 Uhr ia dea Lörgersälta, DresltM' TageS-Ordnung 1. Vortrag über die Lohnfraze im Allgemeinen. Referent wird in der. � bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Wa« aedenken die Militä-schneider zu>iün'f*'cy'>l! derungen zu erhalten?[1042]"' � Reremtwoevtcher Redakteur: Gurt gfaak* te Der!«!. Druck und Verla««»« Wen Kndtnn m Btrltn SV., ie-euthstrahe 8- mimneroer zu Die Lohnkon« gfanr»* Ä?' U, «n: �tzveri, i % üt die M «stimmt sy ibetbore w'l 'J,™ wf.-? Jeilage zum berliner Bolksblatt. Sonnabend, de« 1. Februar 1890� V. IatzW. en s-lll« HS w --M�CZWSKM M und den-— I NN«n- �1 ■äVi mon -gen uns» , Nim-»-. i wir im, ml nur»fv, steht tm um de» tetfHmj&n, wenn%% I ibren S S?1 ,% mrW öfntfdiet, '��krlslher m stWößslher Arbeiter u. dm„sMigeu Sllbea". U-berschrift veröffentlicht der„Grütlianer'. isponder».Grütlivereint", nachstehende �«w-Yark: ,»fett,' 7" aioBitn«ntdehrungen m ltver«ezievung werden, wiederholt sich trotz den eindringlichsten i» �er m,,*, R-ft"n,mer wieder. %oul i."'" vnferuf kommt von P. Weber aus Bremgarten �o«i«nn Jobann Bauer au« Altwyl(Lt. Gallen) L t? Fceiburg, sowie einer Anzahl Deutscher und 'orn und Pho«phatausgrabunaen bei AwL ��rolina) in New Bork von einem Agenten h-II �geworben wurde. Zuefe an eine hervorragende deutsch-amerika n» schreibt Weber: den Worten de« Agenten und dachten, wir trend de« Winter« im Süden unser Leben fristen »M A l)— heutige •n den'Tu, rokratenA »flicht«! M chen Kan»? nomwer. ji iozialde»«" lmmlung- Ii Wer.«'"'"o NN ouoen unter«rorn[tiiien Ä. etwa, gen Ersparnissen nach dem Norden zurück» i. den w! ft versprochenen 25 Cet t« für den Kabikfutz i; ito«; L.ou»graben, erhalten wir aber nur 9-10 Cent«, alz I bei harter Arbeit in 3 bis 4 Tagen nicht r/el mit ,, Tat � �ent» gemeinschaftlich verdienen können. »Nn, ij. un,d 7 bi« 8 Fuß Tiefe, meist m Lehmboden, m■ Wir auf Phosphat stehen, welches ausgebeutet »S LTifc00" Morgens 6 Uhr bis Abend« 5-51 Uhr 2% fg. �.�shts schlafen wir in Ställen, wie man fie im � die i»«!! Pwh hat. Auf dem Boden derselben lregt bereit« k�Wm t, f Benützung unbrauchbar gewordenes Stroh, 2" der mit schmutz und Ungeziefer angefüllt ist. iett unh oi n>,e während der Nacht werden wir von mit Kit«....r volvern bewaffneten Männern bewacht, und »etU ot>«m versuchten, am Montag, den 2. Dezember, 2!? 5!i f»Sur')en wir durch etwa 60 bewaffnete Italiener "IL de« Kontra ktorS Orlando an die Arbeit t»?"«rrl.i.?' Bei dieser Gelegenheit wurden einige Arbeiter kur*. i Puch am 7. Dezimder wurden zwei Arbeiter, 3? i?iiiitr�u �nen versuchten, eingeholt und übe! zugerichtet. fir'jiebf»• G'lanbo erklärte bei der Gelegenheit, er werde Flicht cn.uwderschiehen, der zu entfliehen versuche; er kehre �üsk.»«J* G fftz, sondern handle ganz nach seinem eigenen vi?* Essen, welches wir aus dem Laden des Kon- .�lutibfn■£ müssen, ist sündentbeuer. Wir erhalten alle Sj/L-M Brot und ein Stück Wurst. Die Arbeit ver- �»il.«. m einem Wald« bei Jacksonboro, etwa 40 Meilen auf i r" L!.tf«rnt. Alle Zugänge zu unserem Arbeitsplätze r' Meilen im Umkreis von berittenen bewaffneten bsftu'0 daß wir von der Außenwelt gänzlich ob. Sevl�ungen eine« Berichterstatter« fraglichen Blatte« .-N| m die Angelegenheit vier Personen(Stellenver- �a-ia..�?stgeoer) verwickelt find, von denen jeder die An. ist t,"' o«n andern schieben will. Der eigentliche Arbeit. n Kontraktor Namen« W. Orlando, der 89 Personen Hobe, welche nachstehenden Kontrakt unterzeichnet .-7" besteht im Groben von 6—14 Fuß großen Zi�chüffi 8 ,n denselben befindliche Phosphat muß her- 8 je rn, Lesben. Sie werden 25 Cents per Faß erhalten bilornm arbeiten, desto mehr 25 Cents-Stücke werden ? kille»??', Die Arbeit von jedem Tage wird de« Abend« »■G,«»tl,„� verzeichnet. Die Arbeit wird in Jacksonboro, „u- Das Fahrgeld dahin beträgt 7 Dollar mit dem Ii uiirk, 8 Dollar 25 Cent« mit der Eisenbahn. Der _. fiftll''4 bae Fahrgeld auslegen und an den Zahltagen, ve&* ht T,e K5 N t-prechmde Abzüge machen.- u I�uben Konsulate sind von der Sache in Kennt- nt wird Wichen'"�ven, damit Schritte zur Rettung der armeu Un- CW, werden können. Eine andere Zeitung fordert nttt im> k'1a oi.f amerikanischen Behörden zu einer strengen Unter- fty sükt bei:»Wenn dieser schmachvolle Schacher Oer unser«« Van de« vollnekt und die wird hoffentlich m voller ovgewendet werden, welche Strenge gegen alle die Leute duich be- iÄf BPI P mw»«® jyi"—».vwv* 4W4.VV*!/«VC,4U|V V4V«»•' SM« b-t.ii�.pl«chungen verlockten und fie in bardarischer Äti,*«n. Di« bereits im Interesse dieser weißen !.'ta%'%&!« Anrufung der BundeSaewalt wird boffent- . der BundeSgewalt wird boffent- verfehlen und»um Allermindesten die zu entschiedenen tMaßnahmen oeran- lr denfl� 15% che""Ii*. M ««Ii m* ***** ew beachtenswertstes Zeiche» ß» bl« v,unb°'i.M welchcr da« Schulwesen hinfort sich bewegen N.bjt5» der En flaß der Geistlichen auf desse.be besordert zWWMMMRN t«._ der Stundenplan einzureichen,.. �bis�end«tWk"k die Zeit der Religionsstunden. Besonder« �ItÜhfochen 5 �'«Bestimmung, daß der Geistliche bei seinen % s"chti« n:i�m Zwecke der Beaufsichtigung be* Religion«- Nb� rrn i»? die schulp'anmäßigen Stunden gebunden �htii daez. geeignet« Schulzeit zu einer Revision ver- «kdJ' äte�d daß er nur verpflichtet ist, dem Leiter der n die Schul- den vorstehend P-siT" orrwrea aury vrr gropeitr Einfluß bei den >«lbftu�l"vpen und Versetzungen eingeräumt worden Durch diese Verfügung des Schulkollegiums ist sozusagen mit einem Federstriche die Leitung de« Gemeindeschulwesens in die Macht der Berliner Geistlichkeit gelegt worden. Ist der Geistliche einmal in der Schule, so werden Rektor sowohl wie Lehrer es ihm nicht versagen können, anderen al« Religion». stunden auch beiwohnen zu dürfen und vielleicht korrigirend in dieselben einzugreifen. Hierzu bietet der natmwissenschafiliche Unterricht ganz besonders gute Angriffspunkte. Hat die Sonne zu König HiSkiaS Zeiten in ihrem anscheinenden Laufe eine Pause eintreten lassen oder hat gar einen zeitweiliaen Rücklauf angetreten, so kann von einem nach den ermittelten Naturgesetzen unabänderlichen Umlaufe der Erde um die Sonne kein« Rede mehr sein und wenn Jona« mehrere Tage im Bauche eine« Walfische« leben und al« ihm der Aufenthalt darin nicht mehr gefiel, sich unbe- schädigt an« Land begeben konnte, so muß die Beschreibung über den Bau und da» Leben de« Walfisches, wie sie in den Schulen bisher gegeben worden ist, umgeändert werden oder man wird die Walfische veranlassen müssen, künftig ihren Aufenthalt au« den eisigen Polargegenden nach den sonnigeren Tropenländern JU �Auffallen muß es. daß eine solche Verfügung, wie die be. sprochene, nur für die Gemeindeschulen erlassen worden ist, und warum der Segen, der au« ihr zu fließen erwartet wird, den höheren Knaben, und Töchterschulen nicht auch zu Gute kommen soll. Wa« indiß nicht ist, kann noch kommen, Religion«- und naturwissenschaftlicher Unterricht kann auch in diesen Schul- onstalten dem in den anderen aus gleicht Stufe gebracht ""'sjjie sich städtische Schuldeputation, Magistrat und Stabil verordneten-Kollegium zu diesem neuesten Erlasse stellen wer! en, wird einen Maßstab für die Festigkeit de« Stahles, aus welchem nach den Ergebnissen der neuesten Forschungen das Rückgrat gewisser Pertonen bestehm soll, abgeben; ungelegen kommt der Erlaß jedenfalls diesen Körperschasten. Farbe offen bekennen, ist nicht jedermanns Sache. Hervorzuheben rft noch, daß während sich andere Länder, die wegen ihrer Barbarei ver- schrieen find, wie England, Frankreich, Italien und selbst Bra- filien von dem Einflüsse der Geistlichkeit auf da« Schulwesen zu befreien suchen, bei un« da« Umgekehrte geschieht. Eine Antwort darauf ist indeß schon längst durch die Geschichte im Voraus gegeben. Nach einem Kerichte der Gemerbedeputation de» Kerliuer Magistrats für das Verwaltungsjabr 1388/89 waren am Jahresschlüsse 1888 vorhanden 62 Ortskrankenkassen, 14 Betiieb«-(Fabrik-) Krankenkassen, 9 JnnungS- Krankenkassen(für Gesellen und Lehrlinge) und die Gemeinde- Krankenversicherung. Von den Kassen der ersteren Art find als die bedeutendsten zu erwähnen: die Allgemeine Ort«. krank-nkasse gewerblicher Arbeiter und Arbeiterinnen mit 63 431 M tzliedem, die O-tSkrankenkasse der Gastwirthe mit 18 815 Mitgliedern, der Maler mit 17 168 Mitgliedern, der Tischler mit 16 415 Mitgliedern, der Maschinenbauer mit 15 354, für den G.'w-'bebetrieb der Kauflmte, Handelsleute und Apotheker mit 14 885 und die Oitskrankenkosse der Schneider mit 14 665 Miigsieder. Der Mitgliederbestand in sämmt- lichen Kassen, welcher am Schlüsse de« Jahre« 1887 261 160 Personen betrug, war am Schlüsse de« Jahre« 1888 auf 273 856 Personen, 207 352 männliche und 66 504 weibliche, g«. stiegen. Der Mitgliederzuwach« betrug demnach 12 666 Personen. Die Zahl der Erkrankungen betrug im Jrdre 1888 72 591(aegeu 72 491 pro 1887) und die der Todesfälle, für w-lche ein Sterbegeld gezahlt wurde, 2796(gegen 2756 pro 1887). Kran kenunter stützung wurde gewährt für 1 989 048 Tage (gegen 1 337 367 Tage p;o 1887). Auf je 100 Kassenmitglieder fielen 26,5 Erkrankungen(gegen 27,7 Erkrankungen pro 1887 und 30,7 Erkrankungen pro 1886) und 1,02 Todesfälle(gegen 1,05 pro 1887). Vertheilt�man die Krankheitstage gleichmäßig auf die Erkrankungsfälle, so ergiebt sich für den einzelnen Er- krankungsfall eine durchschnittliche Unterstützungsdauer von 27,4 Tagen(gegen 24,4 pro 1887). Die Einnahmen der Kassen betrugen im Jahre 1888 insgesammt 5 058 242,84 M., die Ausgaben dagegen 4 367 159,06 Mark, so daß eine Mchreinnahme erzielt ist von 661 083,78 Mark(gegen 734 979,93 Mark pro 1887).— Da« Vermögen der Kassen, zusammengesetzt au» BetiiebS- und R-ferve- fonds, betrug am Schluß de« Jahres 1888 2 999 144 Mark, welches mit Ausnahme der zur Bestreitung der laufenden Be- dürfniss« erforderlichen Baarmittel theil« bei der stäbtischen Sparkasse, theils in W-rihpapieren zinstragend angelegt ist. Die Zahl der Streitigkeiten zwsschen den Ve. sicherten und deren Arbeitgebern einerseits, den Küssenverwaitungen andererseits über Unterstützungsansprüche oder die Verpflichtung zur Zah. lung von Beiträgen, über welche die Gemeindebehörde, al« Aufsichisdehörde, zu entscheiden hat, betrug 1071 und die Zahl der überhaupt im Dezernat bearbeiteten Sachen 4844, zu welchen noch die vorwiegend durch das Bureau b a.beiteten Anträge der Kassen um Beitreibung rückständiger Beiträge traten. An solchen kamen 4737 Stück zur Erledigung und auf 3302 64 M. bezifferten sich die beigetriebenen, durch da« Bureau gesammelten und periodisch an die betheiligten Krankenkassen zur AuSzah- lung gelangten Beitragsgelder. Im wissenschaftlichen Theater.Urania" hatte Dr. P. Schwahn am Miitwoch Abend einen Vortrag über Erd- beben gehalten, den /zahlreiche Lichtbilddarstellungen begleiteten. So starr und unveränderlich die Erdoberfläche auch erscheine, ew Blick abwärl« in da« Innere unseres Planeten belehrt uns nach den Ausführungen de« Vortragenden, daß wir auf schwankenden Schollen leben, auf einem Grüfte, da« in Ueber- einstimmung mit dem unabänderlichen Gesetze von der Neu- «ntwickelung und Umgestaltung der Weltkörper dem Verfall entgegengeht. Die Schollen, welche die Erdoberfläche bilden, seien zum Theil»mporgedrängt durch Naturereignisse, die man Erdbeben nennt, Ereignisse, deren Ursprung noch unbekannt sei und zu deren Beurtheilung wir auf äußere Erscheinungen angewiesen seien. Jene fühlbare Bewegung, die au« dem Innern der Erde ausgehend auf die Oberfläche dringt, fei ein Erdbeben. Man unterscheide verschiedene Arten der Bodenbewegungen, die stoßende, die wellenförmig« und die wirbelnde; letztere sei die in ihren Folgen schrecklichste aller Bodenbewegungen. Ihren Ursprung haben alle diese Boden- bewegungen im Innern der Erde, dort sei ihr Herd zu suchen. Von den Herden der Erdbeben au« verbreite» sich die durch fie erzeugten Erdbebenwellen sowohl in der Tiefe als auch an der Oberfläche der Erde, wobei sich die Erschütterungen am fühl« barsten an den Stellm machen, die in senkrechter Richtung über dem Herde des Bebens liegen. Kurz erwähnte der Redner die von R. Mallet und C. v. Seebach zur Ermittelung der Tiefe de« Herde» befolgten Methoden und wandte sich dann zmErörterung der Störungen in der Verbreitung der Beben, die in ihrer Stärke von der geologischen Beschoffenheit des Untergrunde« abhängen. Den geologischen Eigentbümlich leiten Norddeutschlonds schreibt es Dr. Schwahn zu, daß wir hier so wenig von Erdbeben zu leiden haben. Interessante Mittheilungen mochte der Vor- tragende über den Verbreitungsbezii k de« großen Erdbeben«, welche« zu Ende de» vorigen Jahrhunderts Lissabon zerstörte. Er sagte, daß diele« Erdbeben auf einem Dreizehnte! der ge- sammten Erdoberfläche gefühlt worden sei und doß man e« sogar in Nordamerika, z. B. Philadelphia und New-B�k ver- spurt habe, daß der O. itariosee inNordamerika, wie der Maelar- see w Schweben Einwirkungen diese« Erdbeben« verrathen hätten. Die wissenschaftliche Beobachtung von Erobeben hat nicht die Möglichkeit geliefert, Piognosen zu stellen, wenn auch Leute mit falschen Hypothesen in der Lage zu sein glaubten, Erdbeben voraukbestimmen»u können. Doch verspricht sich Redner auf dem Gebiete der Ecddebenforlchung auch nach di-ser Richtung hin von der fortschreitenden Wissenschast große E- folge. Er erwähnte des Tromom-ter« und de« Seismographen, als die wichtigsten Instrumente bei der Beobachtung von Be- wegungen der Erdodeifläche, Apparate, die so fein geaibeitet seien, daß fie im Stande find, Erschütterungen der Erde zu verzeichnen, die von Menschen kaum wahrgenommen werden können, und besprach im Anschluß daran die Methode des Professor Rosfi, der mittelst de« Mikrotelephons Erdb-bin be- horcht, wie ein Arzt einen Patienten. Dem opferf.eudigen Muthe Palinien'«, der auf dem Observatorium auf dem B«!uv, in stündlicher Gefahr, sein Leben der Erdbebensorschung widmete, zollte der Redner die höchste Aiierkeni uag, und besprach dann Erscheinungen, wie Spaltenbildung, Wasser- ausschleuderungen, Störungen von Quellen und Flothwellen, von denen Erdbeben häufig begleitet find. Im zweiten Theile seine« Vortrage» führte Dr. Schwahn seine Zubörer durch das Trümmerfeld, welche« Jschia nach dem schrecklichen Erdbeben vom Jahre 1883 bedeckte. An düse Schilderung knüpfte Dr. Schwahn eine scharfe Kritik der Falb'schen Theorie von dem Einflüsse de« Monde« auf die Bewegungen de« gluth- flüssigen Erdinnern. Redner wie« darauf hin, daß es alter Brauch sei, den Mond für Alles verantwortlich zu machen, was man sich auf anderem Wege nicht erklären könne, und gab Herrn Dr. Falb den Rath, statt die Leute durch die Voraus- bestimmung einer Reihe von angeblich.kritischen Taam" zu beunruhigen.sstichhaltige wissenschaftliche Beweise für die Rtcht'g- keit seiner Behauptung beizubringen. Gs mehre» sich die Falle, daß Oaitlungsbücher dr städtischen Sparkasse, in welchen sich gefälschte Eintraaunae� befinden, derselben präsentirt werden. Nur in den seltenste!! Fällen wird damit jedoch ein Betrug beabsichtigt, vielmehr handelt es sich zumeist darum, unterlassene Einzahlungen oder er- hobene Beiträge von eigenen Familienmitgliedern— die Frau vor ihrem Gatten, die Braut vor ihrem Verlobten, um ihre Vermögensverhältnisse glänzender darzustellm— zu verheim- lichen. In Würdigung dieser Verhältnisse hat sich da« Kuratorium der Sparkasse darauf beschränkt, nur solche Fälle der Staats- anwaltschaft zur Anzeige zu bringen, in welchem gegen Dritte thatsächlich ein Betrug vorgekommen ist. In ander.. Fällen, insbesondere wenn der geschädigte Ehegatte al« Für- sprecher auftrat, hat die Sparkassenverwaltung die Sache aus sich beruhen lassen. Angesicht« der in letzter Zeit sich so sehr mehrenden Vorkommnisse dieser Art wird die Verwaltung in Zukunft aber von dieser milden Praxis Abstand nehmen. So hat denn auch da« Kuratorium der Sparkasse in seiner letzten Sitzung beschlossen, im Interesse der Glaubwürdigkeit der Sparkassenbücher jeden einzelnen Fall der Fälschung otne Ausnahm- bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige zu bringen.— Die Sparkasse selbst erleidet durch die Fälschungen keinen Schaden, da jeder Posten mehrfach gebucht wird, eine Täu- schuna derselben aber absolut auSaelchlossen ist. Ale freireligiös« Gemeinde zu Berlin veröffentlicht ihren Jahresbericht für 1889(nebst Mittheilungen für 1890), welchem zu entnehmen ist: Die Gemeinde zählte 1501 M»- glieder. E« wurden 58 Vorträge gehalten, darunter von Dr. Völkel 17. Dr. Wille 15, V-ztherr 11, H. Walter 3, Professor Bruno Meyer 1. Den Religionsunterricht ertheilte bis zum März Herr Kunert, bis Oktober Herr Vogtherr, feit November Herr Wille. Die Entlassung der Rel'g onsschüler wurde am 14. April 1889 gefeiert, an ihr nahmen 37 Kinder theil. DoS Ergebniß der Vorstands- Neuwahl haben wir schon mitzelheill. Verhaftet wurde gestern der Magistrat«. Bureauvorsteher und Kassenverwalter der St. Georgen-Kirchengemeinde, Arendt, Landsbergerstr. 60 wohnhaft. Wie feiner Zeit der Magistrats« beamte L'hmann hatte auch Arendt ein Nebenamt und»war bei der St. Georgenkicche, und während er städtischerfeit» ein Gehalt von etwa 1600 Thalern be-og, so brachte ibm dos Nebengeschäft auch noch jährlich 3000 bis 4000 3)1. ein. Arendt stellte, der.Post" zufolge, an das Seien A.spräche, welche noch bei weitem sein großes Gehalt überichritten, so daß er nach und nach die Kuchenkasse um 60 000 M. betrogen hat. Durch geschickte Buchfälschungen war e« ihm pe- lungen, jahrelang die Unterschlaaungen geheim zu halten, bis gestern eme unvorhergesehene Kassenrevision für den ungetreuen Beamten vtrhängnißvoll wurde. G-stern Vormittag erschien in seiner Wohnung ein K iminalkommrssar mit mehreren Beamten und verhaltete ihn. E« entging hierbei dem vorsichtiaen und aufmerksamen Kommissar nicht, daß Arendt«in Fläschch-n heimlich in seine Tasche stickte. Der Beamte beobachtete den Verhasteten nunmehr sehr scharf, und als derselbe plötzlich da« Flä chen hervorholte, um es an den Mund zu setzen fiel er ihm in den Arm und entwand ihm das aufgelöste Cyaokali. Arendt ist verheirathet und hat erwachsene Kinder. Der Ber« haftete wurde gestern Mittag der Königlichen Staatsanwalt- vorgelührt. Uon einem größere« Kraude wurde gestern früh die Trikotwaarenfadrrt von Julius Hirfchlaff betroffen. Die Fabrik« räume nehmen den größten Therl vom 3. Stockwerk der an der Beuthstraße belegenen Front de« bekannten Jndustriegebäude« em, dessen andere Frontseite sich in gleich langer Ausdehnung an der Kommandantenstraße hinzieht. Da« Feuer ist zweifellos schon lange vor seiner Entdeckung ausgekommen, da beim Ein« keffen der kurz nach 4% Uhr alarmirten Feuerwehr bereits vier große Fabrikräume vollständig in Flammen standen. Den vot« dringenden Löschmannschaften erwuchs zunächst dadurch ein un» vorhergesehener und für die Bewältigung de« Brande« schwer in'« Gewicht fallender Aufenthalt, al« von denselben erst die zur Fabrik führenden schweren eisernen Thüren gewaltsam er« Krochen werden mußten. So schnell die« auch bewerkstelligt wurde, so ging damit immerhin eine kostbare Zeit verloren. Für einen Durchbruch der Flammen nach den unter der Brand« ftätte belegenen Sälen de« Verein« der jungen Kaufleute bezw. nach dem überliegenden, ebenfalls GeschäflSräume beherbeegenden Manfardengefchoß brauchten zum Glück keine Befürchtungen gehegt zu werden, da sammttiche Stockwerke feuersicher ein« gewölbt find. Es kam deshalb nur daraus an, eine Aus- dehnung de« Brande« auf die noch iutakten Fabrikräume, sowie auf die benachbarten Geschäfte zu verhindern. Hierzu reich/en die Gas« und Dampfspiitzen, welche mit zwei Schlauchleitungen arbeiteten, und eine große Handdruckspritze vollkommen aus. Die Schläuche der ersteren wu den über die bis zum Brandherde südrenden Treppen, der Schlauch der anderen Spritze in der Fi ort über die mechanische Leiter vor- ge ommni. In etwa listündiger Thätigkeit war die Lösch- arbeit soweit zu Ende gefühlt, daß an daS Aufräumen ge« qangen werden konnte, was erst im Laufe de« Vormittag« feine Endschaft erreichte. Der Zerstörung sind ganz bedeutende Vorräthe an« Tuchen, Wollwaaren und fertigen Trikotage- fabrikaten anheimgefallen. Auch die prächtig« Sandsteinfasade bat sehr gelitten, so daß sowobl der Jmmobiliar- als auch der Mobiliarschaden ein sehr beträchtlicher ist, durch Versicherung j'voch gedeckt wird. Die EnlstehungSursache des Brande« ist unaufgeklärt geblieben. Gwev««»gedehnte» Hehlerbande ist die hiesige Kriminalpolizei durch die Verhaftung eine« gewerbsmäßigen Hehler« M. auf die Spur gekommen. M. stand schon lange im Verdacht, au« einem Geschäft in der Spandauerstraße ge- stohlme Tuche für ein Billige« an sich gebracht zu haben. Die Recherchen sind noch im Gange, man glaubt, daß diese Unter- suchung große Dimensionen annehmen wird, da e« sich um be- deutende Waarenposten handelt. Die Ermittelung eine» Diebe« durch Sympathie. Man sollt« kaum glauben, daß m gar nicht allzu weiter Ent- sernung von Berlin noch der Aberglaube die„schönsten Blüthen* treibt. In Grumfeld, einem Dorfe im Kreise Osthavelland, waren vor einigen Tagen dem Materialwaarenhändler Schenk auf räthselhaste Weise 36—40 M. Geld au» der Ladenkasse gestohlen worden. Um nun den Dieb zu ermitteln, kaufte man für eine ungerade Zrhl Pfennige eine Quantität Stecknadeln, mit welchen der Name des muthmaßlichen Diebes auf einem Lappen buchstabenwers« auSgesteckt wurde. Sodann kaufte man, ohne mit dem Verkäufer zu handeln, einen Topf und legte in denselben den Lappen, welch« sodann gekocht wurde. Noch kerne Viertelstunde hatte indessen der Topf auf dem Feuer ge- standen, da fand man in der Näh: de« Hause« in Papier und Lappen gewickelt 24 M. baare« Geld vor. Die abergläubische Scheu hatte wahrscheinlich den Dieb veranlaßt, das gestohlene Geld, soweit er es noch nicht verbraucht, dort schleunigst nieder- zulegen, nachdem er von den„Zcmbermanipulationen* Kenntniß erlangt hatt». Eine brutale AnolrhreUnng beging, dem„Verl Tazebl." »folge, om r«singen Nacknniivg in der fünften Siunde ein anständig gekterdeler, wohlbeleibter Mann, welcher am Belle- all nr c p'.otz einen Pferdebahnwagen der Linie Kreuzberg- Gesundbrunnen bestiegen hat�e. Dieser nette Passagier, welcher «ine brennende Zigarre im Munde halte, wollte auf d«m Hinterperron bleiben; da derselbe aber bereit« vollständig be- seht war, so forderte der Schaffner ihn auf, entweder in das Innere de« Wagen« od« auf da« Verdeck sich zu begeben. Der Passagier«hob zwar Einwendungen dagegen, mußte sich ab«, da« das Rauchen nicht einstellen wollte, endlich doch dazu entschließen, das Verdeck zu besteigen; er wurde hierbei aber rn hohem Grade ausfällig gegen den Schaffner und nannte diesen u. A. einen ,/aulen Kops", einen„Pserdejungen" und dergleichen. Nach einig« Zeit war der Schaffner dem Manne auf« Verdeck ge- folgt und stellte ihn dort wegen sein« Schimpfereien zur Rede; das nahm dies« aber so übel auf, daß er seinen Stock eihob und dem Schaffn« damit zwei Schläge über den Arm verseht«, d« dritte gegen den Kopf gerichtete Hieb wurde von d m Angegriffenen glücklich parirt. Dieser Uederfall fand in der Nähe der ersten Haltestelle jenfeit« de« Allealliance-Plaße« in der Lindenstraße statt. Der Schaffn« fuhr vorläusig mit seinem Wagen weiter, ti« ihm in d« Nähe des Kammer- genchls ein Schutzmann in Sicht kam. Nun ließ« halten und«suchte, nach Mittheilung de« Sachverhalt«, den h«an- gerufenen Polizeibeamtm, den Exzedenten zu anhaften. Wohl od« übel mußte dies« sich entschließen, der Aufforderung de« Schatzmann«« Folge zu leisten und da« Verdeck und den Wagen zu verlaffen Während der brutale Paffagier nach d« nahe- gelegenen Polizeiwache in d« Lindenstraße gebracht wurde, setzte der mißhandelt« Schaffner seine Tour weiter fort. Was mit dem arretirten Fahrgast geschehen, da« konnten wir nicht erfahren; die brutale Ausschreitung dürfte ihm jedenfall« sehr übet bekommen. Der Gastwirtl» P. Spindler, Friedrichs derg, Friedrich Karlstr. 34, ist ebenfalls bereit, Meldungen von Parteigenossen, die bei d« Wahl im Nieder-Barnimer Kreise behilflich sein wollen, entgegen zu nehmen. Es wird uns mit- getheilt, daß die Betheilizung der längeren Gmoffen im Nieder-Barnimer Kreise sehr viel zu wünschen übrig läßt. W« also Zeit und Lust hat, versäume nicht, sich rechtzeitig zu melden. Di« Ria d orfer Lolraltrommisffo» macht fern« bekannt, daß ver Restaurateur Kummer, Berlinerstr. 136, seinen Saal zu allen Versammlungen hergiebt. In Kesng auf dl« gestrige Erklärung des Herrn Bamberg«, die Schöned«ger Schloßbrau«« betreffend, wird uns von d« Lo'allommisfion mitgetheilt, daß das Wegbleiben der Schloßbrauerei aus d« Liste auf irrtbümliche Mittdeilungm, die der Lokalkommisfion zugegangen sind, zurückzuführen ist. Zum nächsten Montag ist nach oer Schöneberger Schloßbrauerei eme Versammlung einberufen, w welch« Herr Wilhelm W«n« referiren wird. Politeiderichi« Am 30. d. M. Morgens verfiel eine Frau in ihr« Wohnung in d« Alten Schönhauferstraße plötz« lich in Wahnsinn und brachte ihrem im Bette liegenden Ehe- mann mittelst eine« Beils eine schwere Verletzung am Kopfe bei.— Vormittag« stürzte d« Telcphonarbeiter Polenz beim Legung von Leitungsdrähten vom Dache de« Hause« Steinmetz- straße 46 auf den Bürgersteig hinab und v«starb auf der Stelle infolg« de« erlittenen Schädelbruche«.— Nachmittags entstand im Seitenflügel de« Haufe» Bukowerstraße 6 Feuer, welche« den halben Dachstuhl und viele Holzoorräthe zerstörte, ebenso entstand im dritten Stock des Hause« Beuthstraße 20 «in Brand, der einen Theil d« Tnkottaillen-Fabrik von Hirschlaff z«stört«; außerdem fandm im Laufe de« Tage« noch zwei kleiner« Brände statt. GevichkS-Betfrimg. Dl« leidig«« Gfenlllapprn, die w Berlin durch da« Machtgebot 0« Polizei glücklich beseitigt worden find,«fordnn in den kleinen Orten d« Umgegend noch immer ihre Opfer. Erst am Freitag hatte sich vor d« zweiten Strafkammer am Landgericht n wied« einmal eine Mutter wegen fahrlässig« Tödtung zu verantworten, weil sie durch vorzeitiges Schließen der Ofenklapve den Tod ihre« Kindes herbeigeführt hatte. Die verehelichte Weber Holzinger in Bernau, Anna geb. Kunze, defand sich am Morgen des zweiten Dezember nicht wohl. Sie legt« sich daher mit ihrem einundeinhalkjührigen einzigen u Bett, nachdem sie den Ofen de« Zimmer« Kind« Ernst wieder zu. �_ noch einmal mit Steinkohlen geherzt und um die Wärme mög. lichst zu erhalten, die Kloppe geschloffen hatte. Als am Mittag der Mann von der Arbnt kam, fand« die Wohnung mrt Kohlenorybga« gefüllt und die Frau mit dem Kinde anschei- nend lebto« im Bett liegend. Der schnell h«beip«holten ärzt- l chen Hilfe gelang e«, die Mutt« wied« ins Leben zurück- zurufen, bei dem Kinde blieben jedoch alle WiederbelebungS- versuche vergeblich.! Die, im Ofm vorgefundenen Kohlenreste Iief«ten den Bewei«, daß die Klappe zu früh geschloffen worden war, weshalb die Mutter den Tod d«S Kindes straftechtlich zu vnantworten hatte. D« erste Staatsanwalt Müll«, welch« selbst die Anklage v«trat, bracht« nur da« niedrigste Strafmaß von einem Tage Gefäng- niß in Antrag, weil die Mutter durch den Tod ihre« Kinde« ohnehin schon schw« genug gestraft sei. Dies« Anficht war auch der Gericht Hof, d« zwar nur auf«inen Tag erkannte, die Frau aber rndnnzlich darauf hinwies, daß eine vorsichtige Hautfrau die bei Steinkohlenheizung so üb«auS gefährliche Ofenklappe überhaupt niemal« schließen dürfe. D«« KUinhändl«»« ist beim Einkauf von Kp«is«ö» eine besondere Vorficht anzmathen, wenn sie nicht mit dem Nahrungsmittelgesetz in Streit g«athen wollen. Wie der Ge- richtSchemiker Dr. Bischoff in ein« Verhandlung, welche gestern vor der 91. Abtheilung des Schöffengerichts stattfand, auseinandersetzte, versteht die Behörde unt«„Speiseöl" reine« unverfälschte« Olivenöl und v«langt, daß auch dem Publikum solches verabreicht wird, wenn Sperseöl gtford«t wird. Nun wird zwar Olivenöl von einigen Großhändlern in reinem Zu- stände au« sein« Heimath bezogen und auch in unversälschtem Zustande an größere Kolonialwaarenhändl« abgegeben, die letzteren pflegten in häufigen Fällen ab« da« reine Oel mit dem zwar unschädlichen, aber bedeutend minderwuthiaen Sesamöl zu versetzen und diese Mischung den kleineren Detaillisten, wie Vorkosthändlern u. s. w. a(* Speiseöl zu v«kaufen. So komme es, daß besonders in kleineren Wirthfchaften„reines unver- fälschte«" Speiseöl ein seltener Artikel lsei. Unzweifelhaft sei «ine derartige Handhabung mit dem Olivenöl als eine Nah- rungsmittelverfälfchung anzusehen. Als ein Opfer dies« ver- weiflichen Methode war die Vo kosthändlerin Pr. anzusehen. welche sich wegen de« genannten Vergehen« auf der Anklage- dank befand. Die Polizei bot in läng«em Zwischenraum« zu zwei verschiedenen Malen Speiseöl au« ihrem Geschäfte ent- nommen, da« sich beide Male als mit Sesamöl versetzt«. wie». Die Beschuldigte führte zu ihrer Entlastung an, daß sie nach d««sten polizeilichen Rüge sofort ein« ander« Bezug« quelle gewählt und zur Bedingung gemacht Hab«, daß ihr„reine«" Oel geliefert werde. Die Waare selbst auf ihre Unverfälschiheit zu prüfen, entziehe sich ihrer Kenntniß. Dr. Bischoff bestätigte,"dab die« nur auMemischemsWege geschehen könnetzund ebenfalls, daß eine von d« letzten Bezug«? aelle entnommene Probe sich ebenfalls als mit Sesamöl versetzt erwies. Der Staatsanwalt erachtete unt« diesen Umständen nicht für dargethan, daß die Angeklagte eine« Vergehen« gegen das Nahrungswittelgesetz, sei e« wrffmtlich od« au« Fahr- läjfigkeit sich schuldig gemacht habe und beantragte Freisprechung, auf welche der Gerichtshof auch«kannte. Ei« strafrechtlicher„Faden h«t«r", welch« schon ein ganzes Jahrzehnt hindurch nicht leben und nicht sterben konnte, ist am gestttgen Tage durch die Ii. Strafkammer am hiesigen Landaericht l endlich zur ewigen Ruhe bestattet worden. In den Grrichisakten fi zürnte diese«„Märchen au« alten Zeiten" unter dem Titel:„Anklage wegen Betrüge« gegen den Almosen- empfänger Louis Blank". Dieser Unglücksmensch, welch« die Staatsanwaltschaft zehn Jahre hindurch mit seiner Person be- schäftigt hat, wird beschuldigt, im Jahre 1880 bei einem Kar« toffelgeschäst einen Dritten betrogen zu haben. Da« strafgericht- lich« Verfahren hatte mit ungewöhnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn bald war d« Angeklagte nicht aufzufinden, bald war der Belastungszeuge von der Bttdfläche verschwunden; die Akten wanderten hin und h« und e« ist eine ganze Quantität Tinte in dies« Angelegenheit verschiieben worden. Darüber find nun glücklich zehn Jahre verflossen; d« Be- lastungSzeuge ist seit 5 J-Hcen ganz vnsedollen, alle An- strengungen, seiner habhaft zu werden, sind erfolglos giblieben und so machte der Staatsanwalt im gestrigen T«min den Borschlag, ernen dicken Strich durch diese unb-qaeme Angelegenheit zu machen und dieselbe durch Freisprechung de« An- geklagten endlich aus der Welt zu schaffen. Der Gerichtthof folgt« diesem Rath«, da auch er d« Anficht war, daß der Be- lastungSzeuge, selbst wenn seine Ausfiudung glücken sollte, sich höchst wahrscheinlich doch nicht mehr würde erinnern können, unt« welchen Umständen er vor zehn Jahren da« Kartoffel- geschäft abgeschlossen. IVtlammUmöcn. Ein« gut besuchte Reichotagswähler-Uersammlung de« 2. Berlm« Reichslagswahlkreise» lagt« am Dienstag, den 28. Januar, in der Berliner Unionsbrauerei. Nach der Wahl der Herren Wilschke, Fahrenwald und Klein in« Bureau er- suchte Herr Wilschke al« Leiter der Wahlbewegung de« zweiten Berliner Reichetaqtwahlkceise« um geneigte Unterstützung der Genoffen beim Verbreiten von Flugblättern, sowie zur Auf- bringung der«forderlichen Gttd« durch freiwillige Beiträge für Drucksachen rc. Hierauf erhielt Herr Glocke zum 1. Punkt Tagesordnung:„Die bevorstehenden ReickStagSwahlen" b« das Wort. Ref««nt schilderte zunächst die gedrückte wirthschaft- licht Lage d« Arbett«, Kleinhandwerk«, Gewerbetreibenden und der Landbevölkerung. Er sprach fern« gegen Vermehrung der stehmden Heere und für Einführung der VolkSwehr nach dem Muster der Schweiz, sowie für Aufhebung all« indirek-en Steuern und empfahl die Einführung einer progressiven Einkommensteuer. Hierauf hob er die Folgen des Sozialistengesetze«, der Korn- zolle, d« Spirituszölle, die Segnungen de« A>t«o«fi iC""'»1 Solche find fortab monatlich zweimal'" Gerat doch sollen daneben noch BezirkSversaw, IKktznnsiren abgehalten werden. In diesen müsse man st& ,,?* foüien der Vorfitzende meinte, zur Zeit einer weisen Besch--""'i t., s de!.,...... flnßigen. Wenn m gewerksckaftlicher Hinficht auch Ji& emigkeit unter der Berlin« Maurerschaft nicht P aM»orko sei, in politischer Hinsicht seien sich die Berlmer� M�da« mo ab« ewig. Das politische Jatereffe sei noch höher al« das gewrrkschaftliche, deshalb d,!»? Kennst erst zurückstehen bis zum 20. Februar, wo das> 5t yfW von i rufen sei, einen v«ftänblichen Protest einzulegen � Jk�bafl aUl herrschenden Zustände. Deshalb dürfe die Wahlbewe� � tz�'ler unnöthigerweis« durch gewerkschaftliche Versammlung��. fle werden, die jetzt doch wenig«solareich sein wurden- Uji �, Mer Agi He« Jezorke beleuchtete an d« Hand verschiedener« � versch die heutig« Nothlage d« arbeitenden Bevölkerung/.„Z, daran, daß die Stundenlöhne bereit« wieder blS�a-i �" gerat wiäs'r z daß die Stundenlöhne bereits wieder gesunken feien und verwies auf die Not' starken Organisation behufs E«mgung besser« Arbeitsbedingungen. Da« Bureau muffe lkellnv derselben.W Wennschon früh« gegen die Einsetzung eines° ffk Bureau», erklärte« sich nunmehr mit der vollzogen- � fache einverstanden und richtete auch seinnseits e-"'„ an die Kollegenschaft, do« Bureau allseitig zu unter«-«. M die Agitation in leben Winkel zu tragen. Die Allgemewü�F arbeiten an dem großen W«ke der Aufklörung un- pation und.sich nicht aus Einzelne verlassen. f. Widerspruch zu der von Herrn Jezorke durch' W In AuSwerse geschilderten Nothlage, m-wte Redn« die ihm zu Ohren gekommene Mittheilung�((I B rlinn Magistrat beabsichtige, die Berliner M dr« fünste Steuerstufe zu„«heben"(eine®t,t( die später von Herrn Hnmertchmidt al« auf veriur».. M Mitz nc i'ft Md««n! m � Sich ilzbW _____ j| HU.WUM».-(*5�. fachen sich stützend dahin ergänzt wurde, daß die Eint �,0 kommisfion de« Magistrat« beschloffen habe, Maur«, die da» 50. L-benSjahr noch nicht«"Eml wenig« al« fünf Kinder haben, in der fünften �PazT'�fl-nen. besteuern, die übrigen ab« in d« dritten zu belall' t«le flell Berlin« Maur« seien kaum fähig, die dritte SlN-A* � auf f bezahlen. Wenn Staat und Kommune so hohe V'»ieaten den Arbeitern im allgemeinen und den Maurern w«" � lZtz. iur% rj verlange, so wäre es wohl Pfl-cht von Staat und* W yzC-nguab Dafür Sorge zu tragen, daß wenigstens!-w 3.' und Lohn werde, ihr« Bauten Kommunalbauten den Maurern ihr indem die in eigene Staats- Regie und Kommun-�llM-, nehmen„uwL. S'W nicht in Submission»«geben, wodurch auf Kosten dtt'x,? K zu et die Preise gedrückt und die Pfuscharbeit Privileg".' unte W l-nn du »r Piuiwarorrr t-j. it, so wollen sie auch Re« A� llen sollen und werden, pi" bog g, luri AnZübuna ihre»»Ife» Seft.fw»« Hätten die Arbeit« Pflichten., und diesen ihren ernsten Willen. befunden am 20. Februar durch Ausübung ihres Rechte«, des Wahlrechte« zur Vertretung des Volke«., tVK-T««,,. Hermerschmidt schloß sich in wärmst« Weise dleftn�f � �'iftcoße M rufe an und vermocht««s im Uebrigen nicht t«!i lavächi bringen mit den Geboten der Gnechtigkeit, daß d-e- �-er A. � ... r%. c.__(rn......-«»lme vi- ansässigen Mimrer auf_ dem Pflaster liegen,.welche 5" Steuern bezahlen müssen, während„Außerhalb lcht' zift'ip eins ihrer Heimalh nur wenige Pfennige Steuern zahlen/ zck flsswffchf die Kastanien ve»ehren, welche Andere au«-ew� i% welch geholt haben. Möge dafür gesorgt werden,(y\.lu � Arbeiter überall einen auskömmlichen Lohn � M> ij.N-nt n, Zum Schlaffe kam d« Vorfitzende noch auf-inen denn der Feder des Herrn �Baumeistn" Dittger«, wie bumorvoll in dem betreffenden Artikel benamset wird,�� � mit numotDuu\n vcm uciicuciiwcu �"l, hat. Derselhe handelt von einem gemacht sein sollen- � t;, schlage, dahingehend, Ausschüsse von Arbeitgebern»n-*'*•- nehmern zu wählen, welche die Lohn- und ArbeitSbedi"� �beitet� in Zulu ist zu vereinbaren hätten. Der Vo-sitzinde» �"»o, Meinung dahin kund, daß« e« unter der Wurde-s �. Aq 3-sie dj ~'''....... Btthandlu"�� O"beinit Vereinigung halten würde, in irg-nd welche Verh...-.. dem Verein der sog. Bauint«essenten zu treten und« ngeti � in dieser Meinung seitens d« Versammlung allse>>'5 1. L-ag stützt. Die Forderungen d« Maurer w«den erwähnten Art kel natüitich wied« al« unverschämte und gab die« dem Redn« Veranlassung, auf die Sa. 'ÄniS wirthschaflliche Anarchie, welche eingerissen sei, hinzu"� L auf den Umst>nd, daß man trotz alledem d« berechn«.� � wegung d« Maurer nicht Rechnung zu tragen 0e,"cf f. N i,."iagel Deshalb«mahnte Redner ebenfall«, die Organisatton S dcn f.* Komt] 'A stark zu wachen, dann würde e« ein leichte« sein, „an die Wand zu drücken, daß sie quietschen!"" Beifall.) Nachdem wählte die Veriammlung i", kontroleuren für den Norden die Herren Vollr« August Schulz, und gab der Vorsitzende bekannt, Billei« a 20 Pf. zur„Urania" bestellt und für den für die„Freie Vereinigung" rekerv'-t worden seien. /(f Eine große Sausarbriter-Versammlung brauche fand am Mrliwoch in Renz' Salon, Ä....... statt. Die Tagesordnung lautete: Wie stellen sich b' f. bi arbeit« zu einer diesjährigen Lohnbewegung? Da-t* fl* Und ferent, Buchdruck« Wern«,»«tagte stch die Versaww hnil.it'at nach 10 Uhr, trat alsdann ab« in die Diskussion(«4% b, ein. D« Vorfitzende Jahn beleuchtete die imm««i» pL S Hand nehmende Kapitalmacht und wies nach, daß giZ h b in st rungen, welche an die Arbeitskraft pesti llt werden, inu"« � � Uh werden, da die Muster, die auf den Markt geworfen jlia,'"Ug komplizirtn und zugleich billiger gearbeitet werten w"" wi" j"(l(«nof nächst« Redner, Herr Rodert Schmidt, sprach in länger« Und die Hausarbeit im Allgemeinen. Erzeigte, daß die Haus- billigen Löhne durch die Ausnutzung der Kind« Ullb �»M«n verursache. Der Redner gab......• Ausdruck, daß Zustände, wie si brauche vorhanden sind, einzig den Jndustriebezirken de« Thüringer Watoes vorrvn>»"„go anderen Redner fchlossm sich diesen Ausführungen , brü�e Loose der l■, 0"5«tbtm der Beschluß gefaßt, u«bete»f�«m�,t f4ö«!!±"�.?«rWn��marm�unb as zum Vorsitz n- Ä?MWW'ÄÄÄ'F MWWZWZZ -MKWKM« 'üi'�ll'."it n.r,01,n,''R0,*ärTOfftn Front machm. ES vürft #3&' W WÄB�WZ U>i 2� Stimme geben werden.(Beifall unl m?"" Helm: Wir bedürfen keiner soMl. .'�°.?ݰren»ur Aufklärung, diese können w,r >'°Id �/lchaffm.(Großer Lärm und Zustimmung.) i!« die Hände der Sozialdemo. I�-u«�b«n, wird sich da« anständige '>W»M MM -dener «J rty -»ft>» rden, i Weis«>M »erselbenA eine-% SÄ äg »'S-1''' llung ner_ ne ver! % M üYT" o,e Sperre über uns sich"erklärt L'" sttwi.®,e Kellner find nicht mehr wie �Gmiem. wenig, die noch hat. alle Serviette «�"«Nen. 2sebt wenig, die noch eine Sermette fi'i'k Unterbrechung und Schlußrufe.) k-P ii,k ßVpdntn noch wirklich Aufklärung noth thut. » kann nicht weiter bei den Sozial Redner giebt —......... wie bei uns; wir dürfen die Fiß' nedmen.(Bravo! und Schluß- »ttth H e r tz b e r g(Vorsitzender des k t"£?ä Ä ''RttSi.H ö'faßt werden, weil die Mehrzahl von r'®r'leTä?' a.;'1«« ht erreich, t z?��t'ache, obgleich man das heute ableugnen n Sttts"! P k�flennil'm" zwangsweise voraehm will, können wir u belastwlv J)®j{ P- Wir wollen keinen T�rroriSmuS.(Großer ! S.'eu'r� �% auf k et �"d von ollen Parteien abhängig. Wir ohe tu».' den Boden der Jetztzeit stellen und dann wird ™ t« mr,;,4mk Maß. un*re<4 rbess-rung der Ve-Hältnifse daroßer Tumv"" Wahlkreise): : aus"q'd aroßer Tumuli.) Herr W i ergreifen zu können. berger(sozd. ihr mmun» und sten der»»»,1»»«—--»»»»«»-»»»»»»»»», olfel.8 Versammlung fämmtlicher Knopf d.�AW�- '- SiA; I» k.''"'Qllff.i»._____ w;. v aß'die w-wen ausfüdrtichm Bericht über die Ursache -?-on-G- H- Röhll-Thmstraße 21 au,. Der. ald r�nR�ss�as«sk den, yks tu•*' rm Em»elnen oerina %«%#&« gegen die Wiedereinstellung des frühe Redner zählte viele edoch, da sich die _ wMrm�-*ai„ anführen lassen, Grund genug -inen Art � gegen besagten Schlosser Müller zu machen. d-S O>gA,< rjdiitefikiit i�1 Qu imt � Urft#,#*»' k.iÄs Ä kl 1 NN, en!' »ßMWMWKM den eiev? & Zlaunyn�/ orl gen Weshalb nicht vorher? Es wäre m � bK fo>Hw**—- Jt t.i...» Redner ging sonach England die dortigen Forderungen len dieselben Redner in Deutschland durch eine gute womöglich aber ein- ..iitz-�qkü-i- ws wsssurnggfi UVB müßte V" vi ICC Nttd'mtJ'l1 daß d«f, fo 1»tt firtL«»«'«Ben und erklarten, oe «MsDSWx» .. den Streikenden mmmt&s �js�r-aÄ Redner ''«res »0n. den Fabrikanten befeindet, jetzt da« Die Fabrikanten hätten vor Jahren in Organs(die Echeere) erklärt, daß sie mit Hülfe der Ocganssation ihrer Arbeiter den ersten Platz am Weltmarkt erobert hätten Darauf gelangte folgende von Kollege Spieh« unterzeichnete Refolutwn zur einstimmigen Annahme: Die heute hier in Schröder', Salon tagende öffentliche Versammlung sämmtlicher Knopfarbeiter Berlin« halten da« Vorgehen der Röhll'schen Arbeiter als ge» recht und erklären sich sämmtliche Knopfarbeiter Berlin, sali. dorisch mit denselben, doch werden die Arbeiter ersucht, die Arbeit nicht eher aufrunebmen, bis ihre Forderungen, Ent- lassung de« Schloffers Müller, sowie der Arbeiter, welche wäh. rend de« St eiks dort in Arbeit getreten, bewilligt find. Unter„Verschiedene,� wurde nach weniger von Interesse dienenden Angelegenheiten mitgetheilt, daß der Ueberschuß der Tellersammlung der öffentlichen Versammlung vom 20. d. M. den Luckenwalder Hutarbeitern in Summa von 18 M. 10 Pf. Ldersandt worden ist. Mit einem Appell an die Versammlung, nun auch Wort zu halten, schloß der Vorfitzende die sehr gut besuchte Versammlung. Kathenow. Gleichwie in Berlin ist auch die Wahl» dewegung in der Provinz von großer Begeisterung getragen. Hier in Rathenow verspricht die Bewegung die kühnsten Hoff. nungen zu übertreffen. Obgleich unser Städtchen nur 16 000 Einwohner zähst, find die Versammlungen doch überaus»ahlreich besucht. So fand am Sonntag, den 26. d. M., eine Wähler- 16. Ziehung der 4. Klaffe 181. König! Preuff. Lotterie. Sirhmig vom 31. Januar 1890,«-rmittag». Nur tU Cuvtnne ütcr 210 Marl flnt von titcrffentei Runaun in Parrnth-io vrigefUjc- (Otne Gewähr.) 23 29 76 108 87 243 328[3000] 47 400 83 96 582 602 81 751 811 903 8 1300) 16 50 93 1080 176 87 217 70 355 510 44 621 56 68 810 30 45 70 917 2057 219 65 70 432 73 646[5001 63 701 33 60 86 809 72 83 916 3113 33 341 116001 69 11500] 92 539 818 7413001 4027 105 68 383 [31)0] 426 546 54 95 600 723 803 5074 123 349 70 613 48 55 641 719 934«076 128 229 418 666[3000] 720 81 1500] 861 7146 255 304 52 81 417 681 828 39 8005 47 172 221 23 323 27 67 447 511 71 81 709 69 79 831 85»016 60 245 778 820 914 ,«066 167 15 0 00J 244 92 327 65 515 20 78 646 76 819 61 94 963 1 10-8 116 296 668 705 11 894 970 1 2003 29 66 117 247 400 27 82 620 48 680 761 13091 370[500»] 420 911 14030 84 142 200 22 31 357 60[5001 97 481 596 602 735 922[30001 15155 56 70 71 207 99 315 545 650 773 83 862 1O005 134 86 232 338 463 79 687 857 919 1 7091 107 226 96 422 68[5001 87 690 866 11500] 76 996 1 8120 60 243 346 50 498 639 608 21 714 34 85 98 815 909 76 ,»012 120 216 34 468 533 672 788 952 80008[600] 67 III[500] 14[3000] 26 221 39 424 59 650 69 976 86 [500] 92«,311 63 438[30001 531 67 949 13000]««008 104[6001 10 62 383 13001 628 53 84 781 958«8097 164 90[30001 213 368(15001 93 412 65 77 89 632 664 861 906 32«4114 62 240 64 352 76 725 862 «5006 93 166 413 532 760 869««049 137 299 606 12 24 706 51 802 957 68 72 88 11500]«7074 78 141 237 360 558 99 667 876««4409 76 547[15001 857[3000] 970«»188 219 50 316 16001 58 71 89 651 726 910 33 82 96 »0166 70 226[3001 923»,045 154 226 410 44 65 592 866 81 919 3X032 166 8696 671 616 22 710 801[30001 32 64»»030 99 220 37 392 692 720 869 981 84030 53 78 153 67 71 228 364 89 402 79 507 744 67 803 61 63 903 24 3 5054 177 270 384 429 505 42 636 51 780 942 8 0002 163 354 444 92 95 670 720 969 89 8 7008 99 196 379 86 587 618 13000] 38 721 46[300] 98» 8248 79 95 305 73 474 628 35 64 91 601 81 798 [3000] 812 34»»042 60 265 381 92 470 664 907 40005 72 90 201 17 301 11 555 666 86 824 77 940 4, 327 37 435 505 41 61 70 606 43 73 889 4«008 87 226 39 324 27 426 570 790 864 76 4 3234 408 583 683 759 88 809 903 4 4093 412 150 001 25 87 684 702 38 1300] 804 46 988 4 5034 171 75 211 54 76 385 97 4)6 83 514 869 150 0] 4«058 212 26 33 66 90 466[1500] 704 939 76 11600] 47075 96 128 70 200 3 10 59 82 448 538 672 774 826 34 959 48007 179 428 502 12 36 605 34 816 97 4*278 326 658 78 780[1500] 892 916 68 80 5OÜ03 228 425 500 851 96 5 1 034 89 199 201 30 56 63 97 330 67 [500) 68 62 490 695 812 62 999««047 322 517 63 67 99(15001 728 899 '•»211 52 389 403 631 709 808 944 6 4022 108 21 42 249 73 409 652 <09 43[1500] 6 5014(30001 171 287 303 17 4 3 484 94 802 17[500] 41 918 54 50143 216[300] 615 36(300] 863 965(300) 5 7079 81 88 106 [1500] 213 485 87 674 702 836 80 906 13 8 8201[30001 328 492566 74 646 73 93 99 750 833[30001 47 5 0147[500] 289 334 58 424 659 ««053 86 232(1500) 96 661 751 99 802»1063 212 22 328 556 92 728 69 87 989»«189 226 50 397 406 87 526 70 618[1500] 757 69 885 86 923 1300]«»043 155 224 63 71 73 351 73 80 99 651 614 55»4030 65 90 132 89 205 72 491 612[15001 821«5138[3000] 679 740 49 821 «»097 152 243 300 424 82 15O0J 539 650 746 806 23[5oO] 81»7046 231 401 12 23 680 766 979 83 99»«09t 120 269 389 400 650 834 908 «»038 223 68 346 1300] 400[5000] 611 874 741006 22 90 190 432 13000) 73 77[1500] 631[1500] 719 44 825 62 951 71181 249 451 515 736 96 950 7«184 267 62 81 331 37 69 682 848 49 76 969 7 3003 18 403 603 43 45 648 702 31 957 7 4015 62 234 68 341 99 413 97 502 51 780 841 68 965 7 5099 153 493 561 600 32 701 14 86 861 967 78 7»043 188 387 428 612 714 949 89 7 7047 84 177[lOOOOJ 85 324 84 560 66 72 680 743 11500) 72 922 7(0183 85 238 79 356 473 130001 601 8 702 880 921 7*363 446 60 73 511 62 653 70[500] 938 «»137 68 231 57 305 452 96 600 26 46 605 773 818 8,221 61 65 88WMMM»MLMKjS 622 826 41 48 62 916»5100 205[3000] 386 98 433 81 710 975[500] 86013 71 HO 86 223 61 361 567 806 20 22 61 55 65 972 78 8 7009 63 III 41 67 150 00) 292 359 439 644 64 96 702 23 77 962»8038 60 106 16. Ziehung der 4. Klaffe 181. KSnlgl. Prenff. Lotterie. SUtuiKUJcm 31. Januar 1890, N-chmitiag». Nur tic vcuiinne lltec«IO Marl flnt von betccffcatta Siummera tu Par-nlt-I« btlgefOgi. (Ohne«ewahr.) 127 70 265[500] 323 78 98 402 5 10 616 41[3001 634 739 888, 03« 82 136 213[300] 50 414 48(3000) 671 93 683 727 83 84 857 931«007 196 261 617[600 J 943»027 38[1600] 124[30001 420 26 95 690 991 4059 86[15001 114 229 88 364 581 655 707 906 5052 64 262 389 432 67 93 99 [300] 614 736 97 825«018 99 155 226 78 85 374 824 70 958 7096 190 92 424 513 48 687 754[500] 59 74 76 90 885[30001 924«081 192 272 319 496 622 25 38 704 82 90 98 843 60*069 230 93 334[1500] 98 695 734 8�6<(01 1 0122 80 207 396 99[15001 630 713 888 99 951, ,043 199 261 675 738 13001 929 52, 2078 126 313 89 496 668 62 99 638 94 704 38[30001 98 812 51 971 72 78 1»140 425 61 62 661 627 835, 4019 109 43 335 [300] 495 643 66 973[30001 ,5072 159 726 75 962 1*046 127 207 650 13000] 673[500] 97 797[300] 850 9K0 89 ,7090 92 405[1500] 75 763 890 ,«171 410 50[1500] 64 1300] 91 687 1*002 267 580 647 84 76"' HO 85° 998 "2 0036 38 50 247 371 443 65.68. 69 524 31 604 6 86 762 884�«, 038 7 7 648 748 84 5 82 83 86»»»»218 20 ,22 UV. 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Dieselbe sollte die Antwort auf die acht Tage früher statt gefundene freifinnige Wählerv-rsammlung, in welcher, trotzdem die große Mrhrheii Sozialdemokraten waren, der Kandidat der Sozialdemokratie für Jerichow I und U; für diesen Kreis war die Versammlung einberufen, da die umliegenden Octschafte:. zu diesem Kreise gehören, Rathenow gehört zu dem Kreis Brandenburg, Herr Theodor Glocke, das Wort zur Die- kusfion nicht erhalten hatte. Zu der am letzten Mo». tag abgehaltenen Versammlung war der freifinnige Kau« divat, Herr Stadtrath Wöllmer au« Charlottenburg, eingeladm. Der Herr hatte es jidoch vorgezozen wegen Mangel an Zest nicht zu erscheinen. Die Versammlung nahm aber auch ohne Herrn Wöllmer einen glänzenden Verlauf. Der Referent Herr Th. Glocke beleuchtete in einem fast 2stundigen Vortrag die wirthschaftliche und politische Lage in Deutschland, sowie die prinzipiellen als auch praktischen Forderungen der Eoiiel- demokratie. Die Diskusston war eine sehr fruchtbare, dieselbe zeigte, daß ein sehr reges Interesse bei allen Anwesenden für die Ziele der Sozialdemokratie vorhanden war. Obgleich auch ein Theil von anderen Parteien anwesend war wurde eine Re- solution die si ch mit denAuSführungen desReferenten einverstanden erkiärteund für dieWahlvonnur sozialdemokratischenAbgeordneten einzutreten sei, einstimmig angenommen. Hervorzuheben ist 227 71 89 377 453 69 513 38[300] 634 44 771 847 944 65**048 260 26(30001 603 792*,073 114 607 26 763 84 820**087 197 302 490 5"4 1 0 O Ul 1° 4 5 240%3 K 97 489 682[5001 619 31 89 96 792 823 27 60 59 96 ,«,130 201 366 574 751 870 94 903 ,«2509 39 666 84 702 61 68 907[500] 23 31 ,«3070 113 237 44 315 418 19 581 672 776 95 809 58 96 981 ,«4075 137 98 221 322 36 667[15001 657 853 76, 05053 1:40 44 287[1500] 381 497 619 794 823 25 804(5001 41 10*273 604 44 [3001 605 64 718 801 53 57 992, 07094 392 402 691 605 796 893 108 230 77 310 413 710 67 852, 00088 280 322 443 97 608 634 88? 994 ,,«020 63 81 94 112 97[1500] 404 604 29 88 716 26 60 841 11,071 135 249 400 45 722 ,,«009 79 487 93 674 730 71 874 81 97 912 84 1,3043 139 520 81 687 765 972[3000] 1,4371 87 621 69 89 754»V 9 , ,5018 152 95 260 406 61 85 525 56 616 41 45 68 92 713 808 71 81 907 46[1500] ,1*008[300] 67 75 76 570 71 627 848 78 964 11»031 124 [1600] 64 98 419[3001 30 502 628 ll«06b 80 455 617 42 60 787 911 11*090 104 233 339[1500! 486[5001 613 31[500] 703 892 96 933 1X0038 227 346 79 490 581 89 91 606 87 828[300] 41 66 923 1X1830 46 533 60 643 768 823 93 964>««269 90 492 629 1«»046 188 89 30 88 191 92[500] 346 459 537 62 619 76 701 89 812 41 976 1**075 M l'ÄfÄ Äff Ä»-2- 22.-.M«.« WV& AK.H AI 9 Al\ G07 rAfin, OH n ä ooq»no««T 63 ,»7286[3000] 341 62 402 762 26 1»«Ü46[3001 104 18 211«OD 439 500 86 ,»*289 352 548 76 614 966 140086 141 223 38 99 508 674 822 14,003 21 80 158 234 08«37 473 648 912 94, 4X193 234[3000] 455 65[1500] 672 701 896 99! ,43033 66 81 98[500] 263 66 667 96 768 826 945 47 144027 89 10i> 89 233 312 17 95 447 78 853 84, 4 5 463 758 70 873 1 4*071 234 72 313 34[300] 49 70 426 645 67 767 92 98 879 1600] 983 86 1 47046 192 268 436 514 652 63 835 48 14«011 69 143 290 96 687 701 20 82 905 35 61 ,4*051 205 18 31 353 452 773 896 986 ,5*086 129[1500) 284(15 0 00] 317 46 429 502 748 881 72 87 005 41 ,5,026 28 255 451 668 661 896 989 15X082 174 434 617 23 624 34 782 824, 5»078 143 52 73 296 316 456 542 78 671 749 ,5408) 183 370 408 590 671 115001 706 821 42 906 16, 5 5001 118 91 09 212 74 312 474 603 608 65 751 82«61 ,5O0.)4 117 82 323 422 618 802 740 844 939 ,57002 8 27 44 55 196 268 314 37 61 66 72 447 530 622 710 33 803 78 ,»«018 158 316 526 42 60 605 54 1 5*029 101 226 359 502 612 715 150 0 0] 810 960 ,60190 231 53 300 21 31 61 447 65 565 828 92 933 55 1 0, 030 [5001 47[300] 169 205[600] 629 58 85 712 49 80 867 919 ,««052 91 215 303 594 609 77 712 802 33 939,«3004 271 479 97 624 610 94 887 1*4119 15001 43 68 486 708 51 824 964 1 05000[300] 14 20 251 831 447 557 66 646 715 19 41 48 81 844 64 951 ,««176 433[1500] 72 705 12 44 906 1*7069 128[500] 60 61 682 96[600] 843 91* 27 51[15001 ,««013 23 123 42 88 261[3001 352 415 30 1500] 73 616 87 98 784 805 34 949 1**057 138 222 57 90 636 785 898 947 59 170023 47 322 515 660 66 895, 7,133 364 445 52 514 645 73 743 45 812, 7X020 35 64 87 273 325 470[300] 544 616 726 857 178019 148 53 273 368 410 35 513 25 70 609 14 43 91 700 I 74038 46 70 443 503 22 42 95[500] 887, 75354 57 458 603 89 643 722 25 875 6 [30001 933 80> 7*152 70 88 204 327 417 74 75 99 619 77 957 ,77206 322(500) 460 7 5 96 546 834 47 7 3 970 I7S100 345 79[3000] 491 746 846 78 958 1 7*006 153 253 445 63 88 901 29 84 ,««090[5001 118 231 310 429 551 618 92 713[300] 928 42 ,8,169 (3001 333 65 619 729 85 893 I««098 99 154 61 293 630 60 772 811 95 976 99 ,«»088 356 468 596 729 962 ,«4016 168 71 201 384 645 93 838 ,«5025 101 19 64 314 489 551 664 ,««024[500] 85 114 19 49 444[5001 521 22 94 734 66 814 23[5001 37 38 69 973,«7044 117 229 561 618 32[300] 909 18 ,»«053 116 341 462 559 702 68 71 806 904 76 93 1**033 82 195 239 94 389 445 62 590 703 42 63 800 46 97 So? 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Februar, Abend» 8% llhr, in EldefferS Salon, Jnsilftraje 10. verbunden mit Tanz und komischen Vorträoen. Um recht»adlreiche Bethciligung wird «ebeten. Btlleti sind zu haben bei Frau Gnbela, Fitedenftraße 78, bei Frau Echer>er, hollmannftr. 88: bei Frl. Pihold, Könioiderserftr. 8, bei Siaabe. Seile M-retnigung d»r Zuschneider, Alorrtchter und Klepper. Heute, Sonnabend, den 1 Februar, Adend» 9 Uhr. jiojt Mitgtiederveilamm. tun» in Rlver'» Lokal, Alte Jakobftr. 88. Taaeiordming Vortrag über:.Die «ewerbelchirdigerichte'. Sief.: Kollege Krause. Gäste willkommen. Um zahl- reiche» Grlcheinm wird gebeten. Kachveretu de» putze» Kerlin». Sonntag, dm i. Fibruar, Bor- mittag» 11 Uhr. Dreidkl erflr 96: Mltgliederveisammlung. Tageiordnung: Berathung de» Lohntarift. ErkdtgUllg von Rrchtischu». und Untersilltzungl' aesuchcn. Beretnbangrlecenhetten, Lerschiedme» und Fragrbiartwortung. «vi»! Die Billrti zum Besuch der Urania am 9 Februar, Vorminag», werben In der Versammlung auigcgehen. Pereinigung der prechster Deutschland». Sonntag, dm 2. d. M, Vormittag« 10 llbr, in Sch ffer�t Salon ZnWsliafje 10: Komdinirtc Lrrsamm- lurg stimmtlicher Ortiveiwallunoen Berlin». Tageio>dnuna,: 1 Bericht dei Au»- lchusse» und Dtskuision. 2 B scht der Ardettlnachweitkommisflon und Di»- kusston. 8 Verschtrdene» und Fragekasten. Kachnerei» der Papteearbeiterinne« und vern-andter Kerus»- »««osstnnen. Am Soniuag. 2 Februar, Abend» 8 Uhr, bei Hegdrich, Beuth- sirasc 21 gemüthlich'i Beisammensein. Säfte wtllkommm Zentral Kranken- und Kegräbnilikass» der Kaitler«. s. n». Auheroidentliche Mitilteder> Versammlung am Eonmag, den 2 Februar, Bor mittag» v:«» IC* Uhr. in Reger'» Restaurant, Lite? kobftraße Nr. 88. Tage». Ordnung: 1 Die vevo:stehcn»e auheld dmtiich- Generalversammlung. 2. EtellU'g von Snl ägen. 3 Wahl der Delegirten. 4 Bei schiedcnc«. Alle stimmberechtigten Rtuglieder weiden hiermit ergebenft eingeladen. Mtgli:dtbllch legitimirt »uch wird den M Iglikdern hiermit bekanntgegeben, dahder neuerwählteKasstrer H. Wende, Planufer 8, H. 8 Tr. wohat. «osrUschaft siir»ordroitun» von polkobitdung. Sonntag, den 2. Februar, Rachmiltag» 8% Ufr, Generalversammlung im Lokale KSnigstadt- Kasino, Holzma-ktftr 72 Tageiordnung: Wichtige BcreiaSangelegmhctten. «ratz» öffentlich» prrsammtung»»r Schmtid» Berlins und Nmgegend am Montag, den 8. Februar, Abends 8% Uhr, in Io'dan« Salon, Reue G.ünst ahe 28. Tageiordnung: 1 Vortrag'~ nilat ....______ über:„Die Rothwendigkeit ,md Berechtigung einer gewerkschastUchen Organisation der Schmiede". 2. Be- lichte, stottung de» Altgesellen über die Belchluhsasiang de» JnnungSvorftar.dc» betreff» der zehnstündig-n Arbeillzeit und gänzliche Abschaffung der Sonntag»- arbeit. 8. Berschiedene» und Fragelasten. Di»»»rointgu«, d»r S»»ch«l0» D-utschiaud» iBirlin«> hält o Montag, den 3. Februar,»oend« 8 Uhr. im Lokale de» Herm Gnal Ilvieoene, uno Fragcranen. um zahlreich-» Erscheinen wird ersu «roß» osstutlicho Mirkorvorsammlumg am Montag, I Abend» 8% Uhr, in Feinds» Salon, Wcinftr. It. Tageiordnung:: wir unsere an die Arbeitgeber gestellten Forderungen zu, lt :am Brunnen ftr. 88. eine Versammlung ab."' Tag-»ordnung:"l Geschästliche»'. 2. Di- Frauenfrage. Reserent: Herr«autenberg. 3 Diskussion. 4. Bei- schiedent» und Fragekaften, Um zahlreich-» Erscheinen wird ersucht. den 8 Februar, _ 1 Wie bringen „.. m ,,,„„............ Forderungen zu, Durchsllhrung? 2 Dest itive B,schlutfaffung über den stattsindenden deutschen Wirkcikovgieh und Wahl der D-Iegtrt-n. 8. DiSkusffon. 4. Berschiedme». All- Arbeiter und Ar- beitgeber stnd freundlichst eingeladen. .Dt« sr»i»»»»»int,««, all»» i» d»» chirurgisch»« Krauch» d». schasttgt»« K«r«s»g»«ols»» tagt am Dienstag, den 4 F-biuar, im Lokal von Z-mter, Müazftr. 11, Hos 1 Tr. Tageiordnung: 1. Vortrag. R-s-r-nt wird in der»erlammlung d-kannt gemacht. 2. Diiiuston. 8. Verschiedenei. Um zahlreichen Besuch w>rd gebeten. Horba«» d»«tsch»r Ztmm,rl»«t». sLokalverband Berlins. Mitt- woch, den S: F-bruar, Abend» 8 Uhr, in Jordan« Eaton, Roie Grünste 28: Geneialversammlung. Taa-iordnung: 1. Vortrag. 2 Abrechnung vom vierten Ouaital l8SÜ. 8. Wahl der Berlrauenimänner.«.Verschiedene». Unbedingte» zahl- reiche» Erscheinen ist no.hwendia. x.rban»»«utsch« Mochanik»»««» v»rn>a»»t»r Berufs- genoss»»(Zahlst,!!, K»r!ii>). Der ArbiitSnachwei» destndet sich von legt ab Annenftrahe 16 im Rcftaurant seden Abend von 8-9 Uhr. Sonntag» Vor- mittag» von 11—12 Uhr, unentg ltlich auch für Richt-nilgii-der de» Verbände». Wir bitten, event. Bnkanzen dorthin gelangen zu lasten. «»sa«g-,>«r«-««b gtsollio» perein, am Sonnabend:«esang verein.Harmonia' Abend» 8 Uhr im RestauraM, Alle Zakobstr. 88.— Männergesangverein.Treue' Abend» 9 Uhr im Restaurant«ndreaiftrabe 9.— Männcrgesangverein„Grato" Abend» 9% Uhr bei Echläwicke, Kleine«urftr. I. - MSnnergesangverein„Senefelder", Große Hamburgerftraße 4, um 9 Uhr. Ucbungiftunde, Aufnahme neuer Mitglieder.— Gesangverein..Harmonia' Abend» 9 Uhr im Restaurant Lehmann, Aursürftmstr. 81. Gcsanasiunde.— Lübeck'schcr Turnverein(1. Lehrlingi-Abtheilung) Abend» 8 Uhr liltsabethstraße 911: 57—58. Turnverein„Wedding", Pankslr. 9, Männer-Abtheilung von 8% bi» 10X Uhr Abend»; deigl. 1. Lehrlmgiabtheilung von 8 bis 10 Uhr Abend». — Srcndi'sche Etenogravhcnstaffe de»„Berliner Handwerkerverein»" Abend» 8X Uhr Eovhicnstr. 15— Theater- und Vergnügungdverein„Saritai" Aden" 8 Uhr im Loutsenftädstschen Bierhause, Sdiniralftr. 88.— Theater- und Ver- gnügungig-sellschast„Treue" Adend» 8X Uhr in Bobers» Ballsalon. Wctnstr. 11 — Privat-Theatergesellschast„Schneeglöckchen", Abend» 9 Uhr in Bettin» Bierhau», Beteranenstr. 19.— Geselligkeitiklud„Lustig" Abend» 9X Uhr im Restaurant Weichelt, Taubenstr. 45— Berein der Taubenfreunde Abend» 8X Uhr im Restaurant Hillmann, Mantmffelstraße 68.— Dänischer Berein„Freva" Abend» 0 Uhr im Restaurant Poppe, Lindenftr 106.— Verein der Württemberger Abend» 8X Uhr bei Vathinger, Dorothccn.str. 84.— Verein ehem. Schüler oe, 84. Gemeindeschule Abend» 9 Uhr im Restaurant, Äoppenstr. 58— Verein ehem. M. 6. Luther'scher Schüler Abend» 9X Uhr im Restaurant Bormann, Ohmgaffe 2.— Rauchklub„Portorico" Abend» 9 Uhr bis 11 Uhr Äopnilier- ftraße 157 bei Schulz.— Rauchklub„Oualm" Abend» 8 Uhr im Restaurant Tamm, Schbnhauser Allee 28— Bergnügunaiverein. im Restaurant Aldi echt, Annenftr. 9.— Tambourverein,, t 9 Uhr, Grüner Weg 9—10. Aufnahme neuer Mitglieder .Her, Innig", Abend» 8 Uhr, Eigung im Restaurant Bi dirtgent und»orftgender Fri« Laukant.- Tambouro-rü".-«�- rCA' Beteln..Felsenseft". Sigung 8X Uhr. W-ib-nburger�aß-i« verew Holptcia Kleine Auguftftrabe 14 Abend» 9 Ubr. demokratischer Lesekürh Pari». Jeden Sonnabend, Abend» Versammlung im Klubtoklll, Cafe de la noureUe Post, L tnarb-f» Ittth'Rkimnn Marr»»1 Eingang TUC martre und nie E(ienne Marcel____ von b« neuen Post). Vorträge und DtSkusston. Länder liegen frei offm für Jedermann. LteueNe Nnchrichts Rrich»ka»tler hat sein Amt als preu» minister niedergetegl. Freiherr von Berleplch/ Präsident der Rheinprovinz, ist an feine Stelle gl Bei Anfragen bitten wir die AbonnementS-Ouittung Antwort wird nicht ertbeut. M. s-wickendorf. Drcchiler TabbeU- C. T. 49. Ja, da« varf er, aber nlcht Krande«b«»g. Derartige Sendungen 0� Redakt on.... i:8«i K. K. 2b. Nur ein Ort wird durch die beiden hängenden Wörter bezeichnet.,., G. M., Gartenstratze. Herr Gasiwirsh®� Mett». Das Zellmgefängniß gehört zu W-°- weiiecen Fragen können wir nicht beantworten- VviefltQflen. bitten wi� die� Abonnementz-Ouittung bcizusül� �Ibedition (Ein; Zimm« »..S Große öffentliche Versammlung sölmtlichtt m der Kutstranche besGstigtc« Persnic« am Montag, den 3. Febrnar» Abends 8� Uhr, im Böhmischen Brauhause, Landsberger Allee 12—18, Tages o r d n u n g: 1. Bericht über das Ende des Luckinwalder Streiks.(Referent: Oskar Völkel.) 2. Diskujsion. 3. Verschiedenes. Um zahlreiche« Ecschemen wird gebeten. Oer Einberufer. (1043 Große öffentliche Wähler-Versammlung in Reinickeudorf am Sonntag, de« 3 Februar, Mittags 12 Uhr, im Restaurant Secschlögchrn, Markstr. 2. Tage#ordnu«g» l. Die Bedeutung der ReichStagSwahlen. Referent: Herr Voofherr, 2. Diskussion. 3. Verschiedene«.[1057 _ Der Einberufen Otto GlaS. Abrechnung vom AmkdttMcehmrBttli'iiS. E i n n a b m e: Von Budapest M. 128 30, Fä-thof 256 55, Wien 42,09, Steyr 108 47, Viesting 54 86, Kopenhagen 90, Bi einen 17 40, Eziinaen 10, Möhlheim 20, Altona 103,50, Kit! 12, Offenbach 85, Wermelskirchen 52, Remscheid 271. München 90, Leipzig 100, Braun« »siweiz 32, Magdebwg Z. 142 35 St. 38,55, Breslau 92, Hannover 48, Ch mnih 215, Lud« wigshafen 85 95, Dresden 43,55, Mürzzuichlaa 68 20. Köln 39, Hagen 40, Rade vor'm Wald 83, Rmß 26,50, Nürnbeis 10, Potsdam 25, .Zwickau 10, Augsburg 18,30, Luckenwalde 4, Darmstadt 7,50, Staßfurt 8, Regensburg 5, Großenhain 6, Lautenthal 7,10, Bukarest 35, M-Ispe 10, Kollbus 9, Duisburg 13. Aus Berlin: Von den Weißgebern M. 100, Maurern 50, Buchdrucker 30, Metallarbeiter 40, Tapezirer 30 Schlosser 30, Klempner 50, Töpfer 100, Lilhographen und Steinschleifer 15, Posamentirer 20, Chirurgische Instrumenten« macher 30, Aibumarbeiter 15, Metallschrauben« dceher 25, Steindrucker 30, Maler 25, Modelltischler 30, Tischler 50, Buchbinder 40, Karton« albeiter 10, Kiavierarbeiter 100, Kupferschmiede 50, Steinmetzen 24, Vergolder 50, Rohrleger 30, 3 mmerer 50, von arbeitenden Kollegen in den bewilligten Welkstätten 663 50, Bestand der Kasse vom 10./8. 135 75, Tellersammlungen 85,20, geliehen von den Berliner Buchdruckern 120, von Kollege Reinicke 137, gesammelt auf Listen 1801,32, sonst. Einnahme 9. Summa M 6450,41. Ausgabe: An Unterstützung in 19 Wocken M. 5601 50, Reise« Unterstützung 26, An- «oecen 69,20, Porto 52,75, Pltpier und Druck 42,50, Diverse 72 40, Stempel 3,25, an die Bectmec Bach druck« zurück 120, an Kollege Reinicke 137, an Unterstützung an die Berliner Tabakordeiter 40, an die Metallarbeiter in Thale 30, an die Huimacher in Luckenwalde SO, an die Vergolder der Methlow'schen Fabrik 20. Summa M. 6244,60. Bilanz. Eilmahme.... M. 6450.41 Ausgabe.....„ 6244 60 LltskraMW der Tislhler u) Pillvosörtelirbeiter. Die Wahl von 180 Vertretern zur General- Versammlung p'v 1890 und 1891 feiten» der Kassenmitglieder findet am Sonntag den 9. Febr, vormittags 10 Uhr. in alm vier Kassirerbeztrken statt. a) Dte Mitglieder, welche in dem Bezirk de« K lssicers S t ä�p S arbeiten oder ihre Bei- tläge an denselben gezahlt haben, wählen in der Waldemalstraße 75(Süd«Oft) 48 Vertreter. b) Die Mitglieder in dem Bezirk de« Kas« sirer« Schulze wählen in der Großen Frankfurterstraße 117(Königsbank) 50 Vettretcr. c) Die Mitglieder in dem Bezirk de« Kas- sirerS Schütze wählen in der Bergmann- straße 5/7(Habels Brauerei) 40 Vertreter. 6) Die Mitglieder in dem Bezirk des Kas« sirer« Schrepsser, sowie diejenigen freiwilligen Mttglieder, welche ihre Bei« träge direkt im Kassenlokal zahlen, wählen m der Chausseestrabe 58(Norddeutsche Brauerei) 42 Vertreter. Der Eintritt ist nur den in dem betreffenden Wahllokal stimmberechtigten großjährigen Mit- gliedern gegm Vorzeigung des Ouitwngsbuche« gestattet.[1028 Der Vorstand. StiUntt! Hiermit zur Nachricht, daß der Wahl wegen die Vereins er'ammlungen im Monat Februar atlSfalle-'. Nächste Versammlung am Montag, d«n 3, März er., bei Zemter, Münzstraße 11. Zugleich machen wir darauf aufmerksam, daß am Gonnabend, den 32. März ct., bei Keller, Bergstraße 68, ein Wiener Maskenball staltsiadet, wozu hiermit einladet 1052 I, A.: Der Vorstand. u. KegröbllWO der Kattler n. f. m« Allßerord. MMn-VersmullW L Sonntag, de« 2. Februar, Vormittag« piäzise 10t Uhr, in Reqer'o Restaurant, Atte Jakob« straße Nr. 83. Tagesordnung: Die bevorstehende außerordentliche De- neralvrrfammlung. Stellung von Anträgen. Wahl der Delegirten. Verschiedenes.[1031 Alle stimmberechtigten Mitglieder werden hier- mit crgebenst eingeladen. Mitgliedsbuch legitimirt. Auch wird den Mitgliedern hiermit bekannt gemacht, daß der neugewählte Kafsirer H- Mendt Plan- Ufer 8, H. III, wohnt. Der vorstand. 2. 3. 4. 6. ZtMl-Kr«M-«. StttbMe im Aschler o. s. m. F. Bestand M. 205,81 Vorstehende Abrechnung haben wir und mit den Bächern und Belägen überein» stimmend befunden. Etwaig« Reklamationen bitten wir innerhalb 8 Tage an un« gelangen in lassen. 1064 Der Kassirer: R. R e i n i ck e, Müllerstraße 14a. Die Revisoren: Fr. Krebs, Bck-rstr. O. Melchior, Reue Hochstr. 17. Indem wir allen Gebern unsern besten Dank für die opferwillige Unterstützung sagen, geben wir in Folgendem einen kurzen Bericht über unsere Lage nach dem Streck. Wenn e« uns auch wegen de« Jndifferentismu« einiger Kol« Sjen nicht gelungen ist, einen vollständigen leg zu ernngen, so find wir doch in den meisten Werkstalten mit unseren Forderungen durchgedrungen und wir sprechen die bestimmte Hvffnung aus, daß tB uns auch später gelingen wird, die Kollegen, welche, ihren eigenen Vor- theil mit Füßen tretend, un« entgegengearbeitet haben, zu un« wieder Heranzuziehen. Oertliche Verwaltungsstelle Berlin Mitglieder-Versammlung am Sonntag, den 2. Februar, Vorm. 11 Uhr, bei Gnadt, Bcunnenstraße 38. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 4. Quartal 1889. 2. Verschiedene Kasscnangelegenheiten. Um zahlreick-s Erscheinen ersucht 1058] Die Grtsverwaltnng. W. Haas«, Rheinibergerftr. 17, v. M. Verein der Einsetzer (Tischler). Sonntag, den 2. Febmar, Vormittag« 10% Uhr, General-Versammlung im VereinSlokale, Reue Friedrichstraße 44. Tagesordnung: i. Der Arbeitsnachweis. 2. Vorstandsantrag betreffs der Revisoren. 3. Verschiedene«. 4. Fragekasten. 11034 Der Vorstand. Allen Bekannten und Parteigenossen nochmal« zur Nachricht, daß sich in meinem Lokale die Zahlstelle de« Allgemeinen Metallarbciler« Verein« befindet.[1022 Für gute Speisen und Getränke sorgt M. Granke,sMS.) ZevttalMllntlell- und MbetMe der Tischler n. s. m« Oertliche Verwaltung Berlin I Versammlung am Montag, den 3. Februar, Nbends 8( Uhr, bei Bolzmann, Andreasftraße 26. Tagesordnung: 1. Kassenbericht vom 4 Quartal 1889. 2. Medizinischer Vortrag von Herrn Dr. Zadel. 3. Diskusston. 4. Verschiedene«. Mitgliedsbuch legitimirt.[1060 Die Grtsosrwaltung. Der Arbeitsnachweis des Wrereiils der Fsrmer und Berufsgenoffeu befindet sich für den Norden beim Restaura« teur Bern*, Gartenstr. 79, am Bahn über« gang.[1056| De- D-rstand. De« Genossen halte ich meme M»idti-«uder»Ite bei Bedarf best, empfohlen. Griltzte Auswahl! BUl- Pr- vereine« Preiseewätztg. »daldertst». 98. lliliidkl, eigener Fahr: k. Spiegel D.Folsterwaaren. Gr. Lager, bill. Preise. Emil Heyn, Brunnenstr. 28, Hof pari. Theilz. nach Uebereinkonft. Liter 1�0 M. Thee-Rm, Originalst. 1,50. TMer,PomMM etc. pr. Sit« 1,00. Franz Beyer, 846]_ Vrwkefstmrenstraste 15. Allen Freunden und Genossm empleble mein Barbmergeschäft. R. Barowrsky, Demminerstr. 9. WM" Molkoblatt u. Nolks-Tribnne"WS liegen au«. 1051 Öetn Fschvenlil der M# Der Kollege_ Carl ist am 29. Januar seinen Leiden erlegen und findet die' gunz am Sonntag ,%» auf dem alten Gezrge!ckir>pv?l tbat) statt. Um rege B 1059] Der VorSfi .................. Zur Scnchtniig� Von, Montag, oen 3. Febnlac d> 20. Februar fi'd't ein„roße« V r �' im Restaurant W. Haugk, iPf* statt. Der ausgesetzte Preis« Pcachtrohm'n, darstellend: Ferdinans Lassalle'S zu BrcSlw]- im Lokale selbst. Um rege ZhW" gebeten. ;n9en für d "*« der F ; m dies J" Qn- 7el werden. yM-! Allen Freunden und Genossen «fionet He Filz- und Seiden**!!, reelle Waare zu billigsten � � bei Rud. Beisse,«Hausse� «nn übn Herren-AnzQfllli werden auf Bestellungen von den f< elegantesten schnell angefertigt von»-'.. Mulackstr. 11, o. 2 Tr., nahe ST Albert Auerfo die. Ä . ultramo ;.Su' führ �ueiu schein! Berlin S., Kottbnser P an der Kottbnser Brucstr- Schuh- und Stiefel für Herren, Damen und �Dpfry Reelle Bedienung. Feste sx sfiwiintliohor .,........§ j Größte Auswahl, billigste Preise-,, jl 8. Elkhuyssn, De ____________. 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