»«11*�8. -da.- i?« -da jnt 61" gg 4tM. xtvümtWjZM l-nftr. 8.-�1 m Sonntag, den& Februar 1890, ?♦ Jahrg. en. I b-ijusül-� Tobberi. nicht im gen Lrgan für üie Interessen der Arbeiter. JnsertivvSgedShr betrSal für bte 4gcf»allene?Jthl«ile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins, und Versammluna». Antciaen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in oer Expedition, Berlm Sw,, iiimmcrsttahe 44, sowie von allen Annoncen.Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Erpedition iß an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3—7 Uhr Nachmittag»,»n Sonn- und iresttagen bis 10 Uhr Vormittags geöffnet. ___« F-rmspr-ch«?- Amt Vi. M-. 4106.--— Mevsktio«: Neukhftratze— Sxpcdition: 44. -''MZ ie» P- Dte erner Modtfersnz. Ehrend die hochgehenden Wogen der Wahlbewegung m alles politische' Znteresse in Anspruch nehmen, triff: j, 8'wung der Schweiz in aller Stille die Vor- für die längst von ihr geplante Konferenz zur ? der Frage einer internationalen Ar- > ch u tz. G e s e tz g e b u n g. WaS wir auch sonst �gierung der kleinen Föderativrepublik auszusetzen tu diesem Punkte erkennen wir ihre Verdienste an. ES muß ihr ganz besonders hoch an- werden, daß sie sich von ihrem Vorhaben nicht hat w,,.i lasten, obschon ihr von den anderen Regierungen, k'r t)0n den Großmächten, nicht viel Ermuthigung «itt 7 �worden ist. Man kann deshalb auch heute noch wie sich die Konferenz gestatten «V"'" die Konferenz gestalten wird. bezeichnender Weise Deutschland er-.. M am schroffsten ablehnend gegen , 8 verhalten, während die englische Tory- ihrer brutalen Art einzelne Fragen einfach WWMS«»» "��[�""auhang tsti'�d« Frageder Arbeiterschutz- Ulf."9 überall soviel die Rede von den Lohnde- U�Und�A u S st an d en unterden Arbeitern und deren Verhütung. Man kann oft nur � Ignoranz, welche sogar gelehrt sein '�".Fragen�an den Tag legen. Immer i------,. C „Agitatoren" für die Lohnbewegung gewesen zu sein, denn die Bergleute sagen selbst, daß die Behandlung, welche die Arbeiter von den Beamten erfuhren, sowie die Niedrig- keit der Löhne imVerhältniß zu den ge- steigerten Nahrungsmittelpreisen die Ur- fachen der Ausstände gewesen seien. Hält man die Punkte dieser Petition mit den For- deruugen der Bergleute in Rheinland-Westfalen und im Saargebiet zusammen und vergegenwärtigt man sich, was die anderen Arbeiterbranchen zum Gegenstand ihrer Be- rathungcn machen, so kommt man zu dem Ergebniß, daß eine fruchtbare Arbeit der Berner Konferenz für alle Theile befriedigend wirken würde, ausgenommen vielleicht für einige Grubenverwaltungen, die nur in der übermäßigsten Ausnutzung der Arbeitskräste ihren Vortheil erblicken. Aber man wird das Jntercsie einiger Aktionäre und Di- videndenbezieher doch nicht über das Intereffe der Gesammt« heit stellen wollen? Man weiß, daß die Verkürzung der Arbeitszeit eine Hauptforderung der Arbeiter ist; der Kampf der westfälischen Bergleute hat sich wesentlich um die acht- stündige Schicht gedreht; der Kampf der belgischen Berg» leute, die noch gar nicht so weit gehen, dreht sich erst um die zehnstündige. Von welcher wohlthätigen Wirkung für ganz Europa müßte es sein, wenn auf der Bcrner Konferenz sich die Regierungen der Industriestaaten dahin verständigten, eine gleichmäßige, nach den territorialen Zntei essen zu regelnde Verkürzung der Arbeitszeit eintreten zu lassen. Bei manchen Industriezweigen würde die Sache sich schwieriger machen, als bei anderen; wenn man es nun zuerst mit denen versuchte, bei denen eine sofortige Regelung möglich ist, würden die andern bald nachfolgen. Alle Einwände gegen eine solche Maßregel sind von vornherein null und i nichtig; sie kommen fast nur von überegoistischen Zn-| dustriellen her, die jeden Eingriff der Gesetzgebung in ihre Machtsphäre verabscheue» und deshalb von ihren ge- lehrten und ungelehrten' Soldschreibern die ganze Sache immer düster und unheilvoll ausmalen lassen. Wenn vor mehr als dreihundert Jahren Kaiser Ferdinand I. den acht- stündigen Normalarbeitstag, den nur Ignoranten eine neu- erfundene sozialdemokratische Forderung nennen, durch eine einfache Verordnung einführen konnte, warum sollte es denn sich auch mit Politik, und das steht man an den grünen Tischen nicht gern. Streiks hat es immer gegeben und wird es immer geben, so lange der Gesammtheit nicht eine befriedigende Existenz ermöglicht; auch wissen wir recht wohl, daß der Maximalarbcitstag, auch der achtstündige, kein Allheilmittel ist. Aber er wäre ein ungeheurer Fortschritt— und des- wegen wird man wahrscheinlich auf der Konferenz darüber nichts zu Stande bringen, denn sogar die Engländer wollen die Frage nicht einmal diskutiren. ien-nft t von' er' \ über n, eut( " �wieder taucht bte Behauptung" auf, die Streiks volge 00% Hetzereien und Agitationen. Wenn man V, daß es in Deutschland solche„Hetzereien" nicht man zu einer anderen Lüge und behauptet, «ausländische" Agitatoren, welche die Massen zu .heizen. Von solchen hat noch Ntemand �I��err�bildete�der%ühn zm"Httibe,t" in stand und jetzt als„Gewährsmann" gut. D:e n" gewarnt und ließen sich von dem„GewährS- 2% nicht aufreizen. " Überhaupt unsere Herren Kartellbrüder wessen zu den Streiks am meisten beigetragen und dann tauche«" sie nur" die �Petition�zu lesen,> um so"eher möglich, als bekanntlich heute viel intensiver WWGOfZ i poliftrtfje Meberflchk. Urber de« veue» Hanbrlsminister schreibt die„Fms. tlg.":«Freiherr v. B-rl pfch war bekanntlich bei dem letzten uSstand der Bergorbe.ter Regieruvgsp'äsident in Düsseldorf und zeichnete sich vor dem damaligen Oberprößdentm von Westfalen und dem damaligen Regierungspräsidenten von Arnsberg dalu'ch aus, daß er ron vornherein auf jede Requ'- filion der Mitttärbebördcn grundsätzlich verzichtete und die Auf. rechterhaltung der Ruhe in dem zur Rheinprovinz gehörigen Tyeil des Ruhrcevier«, namentlich alto im Kreise Essen, einzig und allein durch aus freiwilligen Bürgern verstärkte Polizei- Mannschaften ermöglichte. In Anerkennung d-ssen wurde er bald darauf nach Ausscheiden des Herrn v. Bardeleden zum Oderp�äfidenten der Rheinpiovwz ernannt, wahrend der da- malige Oderpiasident von Westfalen, v. Hagemeister, welcher noch zutttzt im SlaatSministerium die Verhängung de» kleinen Belagctvno.szustande» beaniragt halte, mben drm ebenso un- tähigen Regienrngspräsidenten v. Rosen zur Einreichung seines Abschiedsgesuche« veraalatzt wurde." Z« guter Stunde hat die«Feeis. Ztg.", um dem„rotben Gespenst" die richtige Beleuchtung zu geben, die Rede auSae. graben, mit der Fürst Bismarck am 26. November 1884 im Reichslag die Vermehrung der sozialdemokratischen Atgeord« netm besprochen hat. Er sagte damals:«Ich bin über diese Vergrößerung gar nicht unglücklich. Je größer die Zahl der soüalpoiitischen Abgeordneten wird desto mehr wird ihnen die Ehrenpflicht rbliegen, doch bald mit positiven Plänen hervorm- treten und zu sagen, wie sich in ihren Köpfen die Zukunft der Wclt und die Verfassung gestaltet... Sie sind j-tzt 25, das zweite Dutzend haben sie alto; ich will ihnen noch das dritte geben! wenn fU adit 36 find, erwarte ich mit Sicherheit, dich -«■»II UVUt.OVVVIVUUliU Vlll[»IWV Vi»»vmi»«. 1VV»4MM» VM«V W. rv.t-■—', n\ C rf...... p. P.' r~ i mwwammg KKSWWWMS Rosen« erfo ,.., gewählt und waren im >. iiinir» durch den Prinzen Edmund von SN fle}. vertreten. In ihrer Petition aber >Leb°l, sie kein menschenwürdiges und glück- '|„ führen könnten infolge der Lebensmittel- " durch die Erhöhung der Zölle. icheinen also hier die Herren Kartellbrüder die sich zu solchen Maßregeln ohne unterbleiben, da ja die Arbeiter zu diesem großer und wirklicher Bedrängniß greifen. Wird man es thun, auf die erneuten Aufforderungen der schweizerischen Bundesregierung? Schwerlich. Denn man gewährt eben den Arbeitern nicht gerne solche Forderungen. Sind sie besser gestellt und haben sie mehr Zeit, so kalkulirt man, dann beschästigen sie U N-rstatzt St. Antoine. höre— die die Sozialdemokratie als das größte Schreckbilv der Zukunft b-trachün— ich möchte zur Beruhigung aller dieser sagen: Wenn die Herren erst mit positiven Plänrn heraus- kommen, werden sie viel zahmer werden, als sie sind, auch in ihrer Knick, und die Zahl ihrer Anhänger wird sich ganz auß-rordentiich lichten. Ich wollte, wir könnten ihnen eine Provinz einräumen und ihnen in Entreprije geben: ich möchte sehen, wie sie wirihschafter.; dann würde die Zahl ihrer An- Hänger sich lichten, vielleicht über den Bedarf hrnauS; denn die Sozialdemokratie ist so, wie sie ist, doch immer ein erhebliches Ze-chen, ein Menetekel für die besitzenden Klassen dafür, daß nicht alles so ist, wie es fein sollte, daß die Hand zum besseren oh*' n»0, ät »<■ das ?»«n sd■ H'storssche Erzählung t* 0Uä t,en Sohren 1789—1792. (»ni � Ludwig K n o r r. lt,«'«rde festgenommen, gerichtet und V. eines A-X � zu sagen, er wollte �uiqe � nehmen und man nahm ihm dafür dian in» Tod DamienS war gerecht. Aber ikr M todtete. folterte man ihn. Der Siegel- Um n-!.�iete das Verhör. Er nahm glühende iS Er an die Berne des Angeklagten zu M-N! beabsichtigte damit, sich bei dem Könige beliebt N Und opVA Jane, wenn ein reicher, auf- Kövip.� Mann, ein Minister und erster Be- V'�lir, s-lUerches, nur um sich bei dem Könige einzu- i| sich J* den Körper eines Gefangenen foltert, wie —. AitiV<8tot,eD® �der den Haß der Unglücklichen wunder», Se* � Brot« hoben hungern sehen, deren Vater ihnen .ihrer«-��eben konnte und die ihre Mütter haben Brüste weinen, und was noch % l Hen'&-igenen Kinder im Elend ver- r eMlien l"! n,an erstaunen, sage ich, wenn \t Sa" sie je � steh rächen wollen? Sind sie reich? ajj.jlS ihre grf«iiehiiiliflltett des Lebens gekannt? Hat die '-la fließen, ich befürchte es mit Dir. Aber Streitereien herbei; denn infolge ihres Lebens ohne Zu- sammensein und ohne vollständiges Aufgehen ineinander be- obachteten sie ihre innersten Gefühle und die Schatten ihrer Gedanken argwöhnisch. was macht das aus, wenn dieses Blut der Thau sein wird, der den Erdboden befruchtet und die Ernte vorbereitet!... Von jetzt an wurden die Straßen immer lebhafter, i Jane konnte nicht alle Tage so viel Zeit finden, um Paris i oder einem Kompliment, welche die junge Frau nicht un» berührt ließen und die sie einen„Hauch auf dem Spiegel" sie der Zufall vor das kleine verlassene Haus, das er so gleich mieihete und welche« zu bezrehen er mit kindlicher Freude ersehnte. Der Blick auf die Vergangenheit war entmuthrgend, die Zukunft ungewiß; das Königthum bestand nur dem Namen nach, die Republik lag noch in der Lust: Paris, Frankreich, ganz Europa, waren vom Sturmwind erfaßt. Jane und Henri liebten sich..... Eines Morgens erschien Jane früher vor dem kleinen Hause als es ihre Gewohnheit war. — Du bist schon hier, rief sie überrascht auS, als sie Henri erblickte. — Ich warte erst eine Stunde auf Dich. — Was, Du kamst immer zwei Stunden früher, jedesmal? — Jedesmal..... — O wie liebe ich Dich, mein Henri. Niemal» war sie so schön gewesen als heute. Nach Art der Patriotinneu hatte sie den Puder abgeschafft und ihre am Hinterkopfe aufgesteckten schönen Haare, die in Wellenlinien die halbe Stirn bedeckten, gaben ihrem roth- waugigen Gesichte einen fast kindlichen Ausdruck, während ihre Frgur den eines voll entwickelten Weibes bot. Sic setzten sich auf die Brüstung eines offenen Fensters und begannen in ihrer gewohnten Art zu plaudern. Sie hatten die Gewohnheit angenommen, jedesmal, wenn sie zu- sammenkamen, sich zu erzählen, was ihnen in der Zwischenzeit passirt sei. Diese Beichten führten wohl bisweilen kleine zu nennen pflegte. — Ich bin einmal so, sagte sie zu Henri— daß ich auf eine mir dargebrachte Empfindung nicht mit Kälte ant- worten kann, etwa wie ein Erstarrter keine» Wärmestrahl mehr ausströmen laffen kann. Alle Zärtlichkeiten, deren Gegenstand ich bin, erwärmen mich wie ein Sonnenstrahl, aber— ich liebe nur Dich allein— darum sei auch nicht eifersüchtig. Sie konnte aber doch nicht verhindern, daß er es war. — Alle Frauen— sagte er— sind wie Celimene. Sie haben den Trieb zu gefallen und sind im Stande, einem Manne nur deshalb eine unhöfliche Bemerkung zuzu- schleudern, um dessen Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Was wollen diese Männer, die Dir den Hof machen? Wollen sie von Dir geliebt werden, so ist dies ein Dieb- stahl, den sie an mir begehen. Vom ersten Tage an hättest Du ihnen mit Kälte entgegentreten und sie vor allen Diu- gen meiden sollen. Statt dessen ermuthigst Du sie durch Deine Art, ihren Worten zu lauschen, durch die zarte Milde, die in Deinen Worten und in Deinen Blicken liegt. Deine Hand zieht sich nicht schnell genug zurück, wenn jene sie drücken wollen. Wenn man träumerische Stellungen ein- nimmt, sein Auge in die Weite schweifen läßt, nach etwas Unbekanntem seufzt, so ist es erklärlich, daß jeder glaubt, angelegt werden kann, und insofern ist ja die Ovpofit'on, wie der Herr Vorredner sagte, ganz außerordentlich nützlich. Wenn e« keine Sozialdemokraten gäbe und wenn nicht«ine Menge sich vor ihr fürchteten, würden die mäßigen Fortschritte, die wir überhaupt in der Sozialreform bisher gemacht haben, auch noch nicht exisliren(sehr richtig! bei den Sozialdemokraten) und insofern ist die Furcht vor der Sozialdemokratie in Bezug auf denjenigen, der sonst kein Herz sür seine armen Mitbürger hat, ein ganz nützliches Element.(Bravo! bei den Sozial- demokraten.) Ja sehen Sie, in etwas find wir doch ein v er- standen.(Heiterkeit)� Da» rotste Gespenst. Und nichts als das roth« Ge- spenst!— weiter bat diese Kartellfippe nichts in ihrem Wahl- arseiial. Keine Maßregel für das Wohl de« Volkes, keine Maßregel für die freiheitliche Entwickelung unseres Vaterlan- des, keine, politischen und sozialm Ziele, die fich sehen lassen können, keine Prinzipien, keine Ideale! Wir freuen uns, daß dem so ist. Das rothe Gespenst ist für steibende Systeme, was der Moschus für sterbende Menschen— es ist die letzte Medizin, nach der nur gegriffen wird, wenn Maithäi am letzten und keine Hoffnung des GenesenS mehr. Der geistige Bankrolt unserer vereinigten Feinde wird dadurch noch drasti- scher an den Tag gebracht, daß fie unter sich selbst uneinig find und einander mit Vorwürfen überhäufen. Jeder beschuldigt den anderen, den Karren in den Sumpf gefahren zu haben. Die Nationallideralen jammern, daß das Sozialistengesetz von den konsetvatiom Kartellbrüdern nicht auch ohne den AuSwei- sungsparagraphen angenommen worden ist, und die konfer- vativen Kartellbrüder find wüthend, daß die nationalliberalen Mannesjeelen, die schon so viele Kameele verschluckt, jetzt auf einmal diese Mücke von Ausweisung„geseigt" haben. In den Reihen unserer Feinde herrscht eben un- glaubliche Zerfahrenheit. Und auch in den Kreisen der Regierung sind augenscheinlich die verschiedenartigsten Strömungen und widersprechendsten Auffassungen vertreten. Von klarem, zielbewußtem Willen ist nichts zu bemerken. Wie schwach, wie rathlos muß man fich fühlen, wenn schon die Auflösung de« noch nicht gewählten Reichstag« in Aui ficht ge- stellt wird! Diese Drohung der Kartellbrüder kann um so weniger veifangen, als fie der Angst entsprungen ist. Die Leutchen wissen sehr wohl, daß das Vrlk sie durchschaut hat und daß der 20. Februar ihnen eine Niederlage bringen wird. Und wie unklug ist diese Drohung! Sie verrath die innersten Gedanken der Reaktionäre. Sie zeigt, daß sie da« allgemeine Wahlrecht nicht achten und daß fie schon an den.Umsturz" der ReichSversossung denken, denn nach der Auflösung de« nächsten Reichstags— so orakeln sie bereits— sollen die Wähler dann vor die Frage gestellt werdm: Republik ober Kaiserreich? Da« hieße einfach den Staatsstreich proklamiren. Uebvr de« Gesetzentwurf» betreffend die Errichtung von GewerbeschiedSgerichren und Einigung! ämtern wird jetzt wieder einmal olfi,iös berichtet, er sei soweit fertiggestellt, daß nur noch die letzten Formalitäten zu erledigen find, bevor er an das Plenum des Reichstage« gelangt. Es handelt fich um die Errichtung obligatorischer Gewerbeschied«- g e r i ch t e und fakultativer EiniaungSämter. Die Läge ist eine europäische Macht. Die„Hamb. Nachr." reproduzhten mit innigem Behagen einen Artikel aus dem„Daily Telegraph". Das durch und durch verlogene Sudelmachwerk lautet:„In England, nicht in Deutschland, hat die Sozialdemokratie einen idealistischen Anstrich, d. h. fie ist mehr spekulativ und theocetisch, als praktisch. Es giebt eine Meng« Leute diesseits de« Kanals, welche sich Sozialdemokraten und selbst AnarchistenLnennen. Aber fie ziehen doch die Moral ihrer volitischen Lehren nicht, indem ste Mord, Brandstiftung oder Raub begehen, oder offen die Praktiken als unfehlbare Heilmittel zur Abhilfe der bestehenden Beschwerden der Ar- beiierkiossen anempfehlen. Di« deutschen Sozialisten sind aus härterem Stoffe. Ehe der Reichstag sich mit ihnen befaßte, hatten sie dm Beweis für ihre mörderischen Absichten geliefert durch zwei Attmtate auf den volksthümlichsten Monarchen, welcher je auf einem Thron« des Kontinent« gesessen hat, und später noch, ai« daS Sozialistmgesetz schon gegeben war, glückte es ihnen um Haaresbreite, den aliehrwürdigen Kaiser, seinen Sohn und Enkel und die Hälfte aller deuischen Fürsten m die Luft zu sprengen. Sie haben Mord, Brandstiftung und öff.nt. lichen Raub gepredigt, die Parüer Kommune verherrlicht und offen fich verpflichtet, zu einem Kreuzzuge geam die defitzmden Klassen, die Aristokratie der Geburt und des Reichthum« in Deutschland. In ihren Versammlungen besangen sie da« Petroleum mit einer Inbrunst, über deren Echtheit kein Zweifel besteht. Thatsächlich befitzt die deutsche Varietät de« Sozialismus bedeutend wmiger Idealismus, als Prinz Crrolath zu glauben scheint, und kemen Vernünftigen darf es überraschen, daß die deutsche Regierung darauf dringt, summarisch mit diesen gewissenlosen politischen Sektirern zu verfahren, derm nominelle Verbündete m dies.m Lande, da fie die Sicherheit des Staates, die öffmt- liche Ordnung und da« Privateizenthum nicht geföhrdm. von den Behördm unbelästigt gelassm werden, da:„Große Worte kein« Knochen einschlagen."— Die unanständigen Lügen und er wäre der„Unbekannte", nach dem Dein Auge sucht. Da« ist unwürdige Coquettrie! Wenn man wahr liebt, so liebt man ausschließlich, man sieht im Weltall nur den Gegenstand seiner Liebe und hat für alle» andere nur eine sich gleichmäßig vertheilende Empfindung, wie sie der wohlwollenden Gerechtigkeit eigen ist. Dann zählte er alle ihre Freunde auf und sagte ihr darüber alle» nur denkbar Schlechte. Er redete sich in voll- ständigen Zorn hinein. — Du kannst den Heirathen, oder wie wäre e», wenn Du d e n da an meine Stelle setzen würdest. Er wurde hitzig und ungerecht, sein plebejische» Blut stieg ihm zu Kopf und seine geballten Hände erhoben sich drohend. Aber Jane fiel ihm um den Hal» und drückte ihn an ihr Herz; sie wußte e» wohl, daß er dadurch am besten zu beschwichtigen war. Wenn er sie von sich abwehrte, fo wiederholte sie, ich liebe Dich, ich liebe nur Dich allein, und dann stieß er fie nicht mehr von sich. — E» ist gestern Abend niemand zu un» gekommen— sagte— sie Alle» wandert au» und verbirgt sich, man hat da» Gefühl, al» wen« sich etwa» schreckliches ereignen würde. Wa» mich anbetrifft, so kann mich nach den Ereignissen der letzten Tage nichts mehr überraschen. Nachdem die Tuile- rien überfallen worden sind, der König sich eine rothe Mütze aufsetzte und mit einem Arbeiter aus einem Glafe Wein trinken mußte, die Königin und der Kronprinz von Santerre beschützt werden, sehe ich nur eine Rettung für da» König- thum— den Tod. Da» Martyrium wird die Auferstehung beschleunigen. — Der 20. Juni, erwiderte Henri, ist nur ein Bor- spiel gewesen, morgen und übermorgen wird sich das Drama abspielen. Die Bourgeoisie hat ihre Revolution gemacht, nun wird das Volk die seinige vollbringen. Wenn wir nicht ganz in dem Austausche unserer Gefühle aufgingen, und nicht nur auf unsere eigenen Worte hörten, so würden wir die Aufregung der Vorstadt wohl bemerkt haben. Horch! Was ist das? Verdrehungen abzudiucken und zu veitreilen, dazu finden fich Blätter wie die„Hamb. Nachr." immer bereit, wenn es fich um die Sozialdemokratie handelt. Eine Richtigstellung der falschen Thatsachen, Verdrebunaen it. auch nur zu versuchen, fällt un« nicht ein— jedes Kino beinahe vermag dies selbst, und de» „Hamb. Nachr." hieße dos zu viel Bedeutung beilegen und zu viel Ehre anthun; es genügt, das Zeug niedriger zu hängen, damit der Leser s-he, mit welchen Leuten eZ die Sozialdemokratie zu ihun hat. Die größten KnnKerottirrr der Welt find die ameri- kanischen Eisenbahnen. Im vorigen Jahre fallirten 25 Gesell- schalten mit 552 Millionen Mark Kapital und 3000 Meilen Schienenlänge; weitere Bahnen mit nahezu 4090 Meilen Länge und 736 Millionen Kapital fielen außerdem in die Hände von Massenverwaltern. Ja den letzten 14 Jahren find 443 Bahnen mit 10 739 Millionen Mark Kapital unter den Hammer ge- kommen. Das ist 38 Prozent der gesammien Eisenbahnen dieses Landes. Die Bahnen find meistens bankerott, ehe fie in Betrieb kommen, denn die„Gründer" stehlen in Form von Kontrakien, die fie mit sich selbst abschließen, und durch andere krumme Praktiken, was überhaupt von dem vertrauensseligen Publikum, das auf ihre Prospekte hineinfällt, herausgeschlagen werden kann. Gege« da» allgemein« Matzlrecht bringt das amtliche Organ der sächiischen Rrgierung. die„Leipziger Zeitung", einen Artikel, in welchem es heißt:„Daß die Stimmen nur geühlt und nicht gewogen werden, bleibt ein Unrecht, unter dem wir aber außerordentlich leiden, weil es unsere sozialen Verhältnisse verbittert und untergräbt. DaS allgemeine Stimmrecht brachte uns schon die Diätenlofigkeit der für uns im Reichstag Sitzen- den, das Sozialistengesetz mit seiner Härte und Nothwendigkeit, seinen resultatlosen Verhandlungen im Reichstag... Das allgemeine Wahlrecht besteht nun einmal und wir werden darunter leben und leiden, bis nach schweren Vorkommnissen Bundesratb und Reichstag die Untzaltdarkeit desselben ein- sehen."— Das ist wenigstens deutlich. Da de« bedeutendste» deutsche« Zettelbauken ge- hört unstreitig die Bayrische Notendank. Sie wirth'chaftet mit einem eingezahlten Grundkopital von 7 500 000 M. und einem Reservesond von 1258000 M. Was die Zahl ihrer Filialen betriff', so steht sie darin nur der Reicksbank nach. Die Höhe der Notenausgabe ist auf 70 000 000 M. festgesetzt. Es ist sicher, daß da« bazuvarische Geldinstitut mit die höchsten Dividenden unter allen Zettelbanken erzielt hat. Dieselben betrugen 1876: 8,00 1877: 8,00, 1878: 9,00, 1879: 10,00, 1880: 10.00, 1881: 10,00, 1882: 10,00 1883: 10.00, 1884: 10,00, 1885: 9 50, 1886: 7,00, 1887: 7,00 pC:. Die bayerische Regierung halte fich bei der Ertheilung des Privileges vorbehalten, nach dem 1. Januar 1891 eine Betheiligung de« Staates an den Erträgnissen der Bayerischen Notenbank zu bedingen. Um dem interesfirten Großkapital nicht wehe zu thun, hat fie fich mit dem geringen Anthelle von 53 150 M. per Jahr beanügt. Es erübrigt nur die Frag«, was m«t diesen 53 150 M. jährlich Mehceinnahme der H rr Fiskus anzufangen gedenkt. Nach der Auffassung unserer Offiziösen stehen, so schreibt die Münchener „Post", unsere Finanzen ja vortrefflich. Die Aufopferung des Branntweinsteuer-Refervatrechtes, weiche die L eben und Ge- treuen des bayerischen Landtags mit rührender Gefinnungs« tüchtigkeit zu Wege gebracht haben, obwohl dabei da« Ver- fassungSregister ein klaffende« Loch bekam, die anderen„Kost- Happen" au« der Reichsgarküche und die inländischen Siaats- einnahmen haben fich al« ein bayerisches Potofi erwiesen. Mit einem Wort, wir haben Geld wie Heu, mag auch der Mili- taiiSmuS uns schröpfen nach Herzenslust. Was kommt es also auf diese lumpigen 53 150 M. an? Warum diese Bagatelle nicht auch einmal für einen wahrhaft volksthümlichen, sozial« reformerischen Zweck verwenden? Jeder, der mit der Lage der arbeitenden Klassen in Bayern fich beschäftigt, weiß zur Genüge, wie kläglich da« Mißverhältniß der Zahl der Fabrikinspektoren zur Zahl der zu beaufsichtigenden Betriebe von Arbeitern und zum Umfange der Auf« fichtSbehörde ist. Mit Mühe und Roth ist feit 1888 für das Königreich Bcyirn die vierte Gewerberathsstelle geschaffen worden. Bis dahin hatten nur drei Beamte fich in das große Gebiet zu theilen. Die Berichte der bayrischen Fabrikmspektoren find ein sprechender Beweis für die Nothwendigkeit der Ver- mehrung de« JaspeklionSperfonalS. Nun bietet sich die beste Gelegenheit, d,e Notenbankrente zinsentcagend im Interesse der Nation anzulegen. In dem bayrischen Etat für das Finanz- jähr 1890/91 find für die vier jetzt amtirenden Gewerberäche als Gehalt inSaesammt 15 540 M, für Diäten und Reisekosten derselben 11 400 M., also zusammen 26 940 M. veranschlagt ein Betrag von lächerlicher Bescheidenheit gegenüber den Ausgaben für militärische und andere unproduktive Zwecke. Di- 53 160 M., welche fortan der F-SkuS von der Notenbank erhalten wird, bieten Mittel, um die Uebel zu beseitigen, welche au« der geringen Zahl der Fabnkin pektoren entspringen. Man kann mit diesem Geld« noch vier Ausstchtkbeamte und mindestens vier bis fünf Assistenten btsolden. Und wenn der Gehalt der AuffichtSbeamten erhöht würde, so haben wir da- gegen nicht« eir zuwenden; diese höheren Beamten find so Ein ungeheurer Lärm war in der Richtung nach Paris vernehmbar. — Ich erinnere mich, bemerkte Jane. Als ich herkam, sah ich den Schlagbaum in einen Triumphbogen verwandelt, vor dem Soldaten Wache hielten. — Wir wollen in den ersten Stock gehen, sagte Henri, von dort können wir den ganzen Weg übersehen. Unter dem grünen, mit Fahnen in den Nationalfarben be- wimpelten Triumphbogen bewegte sich das festlich geschmückte Volk der Vorstadt. Santerre, in der Uniform eines Kom- Mandanten der Nationalgarde, ging, von seinen Offizieren umgeben, an der Spitze des Zuges. Zu seiner Rechten ginge« junge weißgekleidete Mädchen mit dreifarbigen Schärpen bekleidet, die Palmen und Blätterkronen in den Händen trugen. Zu seiner Linken sah man Abgeordnete der Versammlung, der Gemeinde und der Klubs.... Auf einmal hielt der Zug still. Die Trommler schlugen einen Wirbel, den die Kirchen und Klöster mit Glockenläuten beantworteten. Die Offiziere zogen ihre Säbel, die Bataillone der Sektionen steckten ihre rothen Mützen auf die Piken und Bajonette. Die Menge erhob ein Geschrei: — Die Marseiller, die Marseiller! Von Weibern, Kindern und Landleuten umgeben rückte» die Marseiller in der Richtung von VincenneS an. ES waren junge Leute mit sonnverbrannten Gesichtern und dunkeln Augen. Ihre Uniformen waren von Staub be- deckt und die rothen Mützen schmückten grüne Laubzweige. Einige hatten sich vor die Kanonen gespannt. Sie marfchirten singend daher, und die Seele der Revolution schien sich in den Worten und Tönen ihre» neuen, unbe- kannten Gesanges, der die Luft erfüllte, auszusprechen. Alles war darin enthalten. Der regelmäßige Schritt der Soldaten, das Getöse der Schlacht, die Furcht der Mütter, die Begeisterung der Söhne, das heilige Feuer, das die Bürger antrieb, sich für die Freiheit in den Tod zu stürzen. Die Menge hörte den Gesang in tiefem Schweigen an, die Gesichter waren blaß, einige ver- gössen Thränen. Endlich machte sich die Begeisterung Luft, Männer, Frauen, Kinder, Abgeordnete, Pariser Bürger und Und da��Se «ME» vc sehr angespannt, daß eine angemessene. und billig ist. Und da wir gerade r es Znt, daß auch Aerzte, die m der wissen, nicht blos Techniker dem St mmm lismu« des Landtages, wie ihn Schauß vertreten, ist der Jnbegnff der Arbeiterfeindlichkeil stnnnigen aber, welche im in Hand mit Schauß und MUZMZch stnnnigen aber, welche im in Hand mit Schauß und Genossen, daß nuyis t- Die bürgerliche und die soziale Demokratie find n- Kammer vertreten, sonst würde es wohl an em« nicht lehlen..... ß die Industriellen der genannten Siädte uno der verhüten". Dann he ßt e« wörtlich w'iter wie Z ja freilich in einzelnen der Vereinigung angehoriM� j, �"' kleinere Streikbewegungen stattgefunden, aber dm« y N; ttWr.. u* fich stet» in bescheidenen Grenzen gehalten und K 61 it'fe heraus, wenn man berücksichtigt, daß der bedeuie» �1*3» � in unserem Jndustriebezirk sich nicht etwa um höheren Lohnes ober um die schlechte Behandlung, lern durch die Meister oder fonstigen Vorgesetz�.� ter gleicht� didafie sondern daß die Arbeitsniederlegung unter traklbruch, also der Streik in optima forma, m Grunde erfolgte, weil die Art der ArbeitSeinihiiluNi beitern nicht gtfiel; bei diesem Streik war eS auß> teristisck, daß eine Menge Arbeiter, die mit dem Streitpunkte nicht« zu thun hatten, sondern durch nung der Arbeit nur gewinnen konnten,' dem hinreißen ließen, mit zu streiken! fache beweist, in welch hohem Grade fick." der verschiedensten Berufekiassen solidarisch... fühlen. Ebenso solidarisch müssen aber auch �, gebet zusammenhalten, um derartigen Ausschreitung� deiter mit festem Sinne entgegenzutreten, den»% nicht mehr um die Lohnfrage handelt, sondern uw. „Soll der Frbrilb-fitzer in seiner eigenen Fabo'j' oder soll er sich von seinen Arbeitern bie Beding># Gewerbebetriebes vorschreiben lassen?" so ist besitzet sicher, daß er nicht über Nacht au»" w fügigsten Ursachen einen Streik über fich herein� Es kommt hinzu, daß von den Arbeitern auf die für das Jahr 1890 geplanten gr bewegungen hingewiesen wird, um bei den doch endlich ganz allgemein da« Gefühl 9" daß nur bei ganz eigenmllthigem Handeln'< Gefahren de« Streik», welche schließlich den Ruin j10, Industrie zu bedeuten, vorgebeugt werden kann- Aufforderung, der Vereinigung beizutreten, und di« der Vereinigung. Von diesen interesfirt nur der 8 lautet:„Zu diesem Behuf«(Schutz vor„»%. Streik« und Verhütung solcher) verpflichten fick glieder, welche sowohl aus einzelnen Firmen, al« 1 lammten Innungen oder ähnlichen Verbänden be|W( durch Namensunterschrift, während der Dauer eui». tigten Streiks in Hannover-Linden und Umgegend dabei b-theiligten Arbeiter bei fich aufzunehmen, i? der seitherige Arbeitgeber oder der Ausschuß der o einigung den Namen de« betreffenden Arbeiter« j"" ber streikenben Arbeiter gestrichen hat."— Die Aib-''� daraus, daß und wie fich das Kapital organisirt,> ihre Forderungen bekämpfen will— ein deutlicher für fie, wie demgegenüber Stellung zu nehmen»st- Aus dem Kreise Kage«. Allmälig kommt biwegung auch de» un« in Ftuß. Die Richter'scke am vorigen Sonntag ihre Gelreuen zusammengel' zu beschließen, was längst bekannt war, nämlich als Kandidaten aufzustellen. Das frühere 1'«% e komitee will nicht mehr mitspielen und hat das � überlassen, die zwar guten Willen, aber kein Ansehe�Ä besitzen. Es heißt sogar, es sei in der Richter schrn%-e Spaltung eingetreten, indem die„Gebildeten" im der„Hagener Zeitung" nicht mehr so„roh und wo Auer W kjPhl«« SA >Men. �5 Är; -KÄ KM tfS! f sich hin I&AWW Uiiat Ei# iE 21, S ,«»«.„ 'spreche, csi9 folgen i KN '�bgeseh «3?; hiefi Marseiller Föderirte fielen fich gegenseitig in die% i nt/tr AofttnVtcm f<3Zio fr» TT** fflÄ** te Al Vaterlandshymne war gefunden! Namen erhalten:, — Singt! Singt die Marseillaise' Tausende. Und die jungen Leute begannen den Gesaas geisternden Strophen wieder, deren Refrain d>e wiederholten: — Jane, sagte Henri, ich werde morgen adt* Ich will das Vaterland vertheidigen, dasselbe sterben. m Sie fiel ihm um de« Hals und ihren von»es strahlenden Kopf zurückwerfend, sagte sie: � Thue Deine Pflicht! Ich liebe Dich! Wen« � werde ich auch sterben!... � d, jjW, und C a d et Trico t's zweiter Tag- D aS V a ter l an d ist in G efahr!. Diese Worte waren wie mit feurigen Buchst� Mauern geschrieben. Im Angesichte der Gefahr Unten wegung im ganzen Lande eine einmüthige. Die Wem«„■Heoofla:' gaße« die kleinen persönlichen Jntereffen, die ni�ton fDt Vermögen, die Besorgung des Hauswesen»,' P Än, d " einst # Neigung zur Unterhaltung verschwand. allgemeinen Fieber legten die Männer Z» d./»,,» %% auv)tiiit»iiw> tyitucv icmcu«jic xnunncr iui tzi» v Frauen ihre Schmucksachen auf de« Altar de« y � Ueber dem Stadthaufe flatterte eine große(»> die q und auf jedem Platze erhob sich eine mit � Ländern geschmückte Estrade, auf welcher sich f � kk** SSsIt Person, der eine Trommel al« Tifch diente, befand, �®er Namen der Freiwilligen einzuschreiben, die»w Nachnfi klärten, nach der Grenze zu marschiren. Von zu Viertelstunde mischte eine am Pont neuf- Batterie ihren Donner mit dem sGeneralm® Trommeln. In weniger als einer Woche hatten l tausend Freiwillige eingeschrieben, die bereit'na Vaterland zu vertheidigen. <$5 ES gab Keinen, der nicht Partei genommen Wl «...vN für den König, die Andern für die R®P- Freiheit und da» Vaterland— der Haß gegen % -S-KSMzWSWW «WSSSSWi« B man �yU v»"-_ l gemato' a,j( Ümfan g am Darum hat man die W-MSWWS j» � der Etadt eine Wahlve»sc.mmlung a'-« nur t, und da an einet; . K(#tt ir'w' IN bfr 9Wir~ �»aui eine?uzayiv»st>inmtun» " c'� 8mii C�bQi�—Vl�"6' man UNS: Kein Tag ohne So- fad«J#* die foMoiiBujt1" 15.an auch von unserem Landtag sagen. °>i 7h!,$~\?fa°ri'n wird hin. uad herger.det, il En,&L:k t defamm» eine Volksversammlung wäre. m durch?WfB 1 der Sache ist: die Sonaidemokraten du Zg� Gegner stets zu eingehenden Ausführungen führen».i.«" 3>eli des Sozialismus gezwungen. «!•"lÄ.'a.rÄ isä'ä - SS»«»«-'&=' AdÄ ndnstrieilA zend" W' ;0 der Ilfflä1 ti ki« g«Z 10 beijutt-IJj iberedbtißte, Sttei» m»., Die folgt! SrEftt und fiad ern, noch da l tm uu tn der Kammer der Sozialismus«in und die Debatten bis zu einem gewiss m geben die sächsischen Behörden sich die Lande Debatten über den Sosialis 3% ÄÄS 2» fnABtXjn Reichstaas Wahlkreis— Glauchau- tme fojialbeinoftatifrhc Wahlbewegung aufkommen fa r 1 Kreishauptmannschaft Zwickau hat die Ver- t nnten % W «d infch � r auch% IÄ? »itiuv. rflen fordA bedeutend�« im Erzwing! an ölunfl"y Ufci "Ä'Sj1 mk;_________________________ f4 kWoij vji1.0�, nicht ausgehoben. Erfolgt die Aufhebung n! dem% A bis zum Montag, so wird das f-zialdemo. bnt* d'l �chu.r0®''« direkt an das Ministerium d-s Innern dÄ �% ,einf 3rit»u verlieren ist. an diesächsi che P tung der zweiten Kammer wurde die i1? hialaii,$e�?ltunB und der rohe Ton der.Leipz.Ztg.� Ülchart �vkrattschen Abgeordneten Liebknecht und ii �Oron» ��e/t— der Mmister des Innern verthei- - ji! rJHi qL?,- vUt s«hr schwach und m ß billigte— allerdings dem uM irdener Foim— dos juoenfresserische Treiben ' �'Lft W Wer I>?u,.e'pjiaer �Anstand« dam«". Schade, daß dies Bedingiw�z�' dh w � Ichehen ist. Ruch eine Kornzolldebatte enifpann "v, der �lung Liebknecht s, daß alle jüdischen Korn- s° ift'� t aus de». her beitern V* &'k r Ruin d«� it kann.. :tll or„uw en sich >en besteh» auer ein« mgegend' ehmen, 1» uh der leitet« Die Arbeits zanifat,> teutlicher neu ist- sicher iusammengenommen keinen so gigantischen �Nni �rb�en hätten, wie die ch r i st l i ch- antisemiti- i„i�aifatet, konnte von den sehr verlegenen Herren iT- so r.�. �legt werden. Es wurde bei dieser Ge- i.sttvnn?! offenbar, daß unsere Herren Brotoertheurer ii�re nemifeifSi bewuht zu werden beginnen, die ste ?!» j�, unschädliche Tdätigkeit sich zugezogen haben und i det b»., schwere Machtniederlage zu bereiten droht. Höe»ji®''1, Sitzung der Kammer erlebten wir auch Midien wTnfaiel, daß Herr Ackermann, der in einer n Sm m, Lur G.winnung der kleinen Beamten erklärt ich,. 3% Em kommen könne man nicht„menschen. °°ptlma forma unter die„Umstürzler" geworfen uttn*?„8° tischt titlet Kirbach und von Bebel wurde gebuzrend angenagelt— zum Entsetzen des ver« > ä!-?"v.»n H°fraths, an dessen demagogische Umsturz- ."w Hintennach eine lange sozialistische Debatte tz f« l« Kachjen. Wie in Glauchau, so In letzterer Stadt sollte Liebknecht am L'ne._ sprechen. t."««inn« Der Einbeiufer erhielt aber von der « L Ihn.« �lie Zuschrift: An Herrn Franz Götze, hier. iAiiiJjU. süc heute Abend 8t Ubr angemeldete öffent- immlung im groben Saale von„Härtel'« ' Vun»".Tagesordnung:„Die bevorstehenden Neu- >» Ljch, �4lag", in welcher Ihrer Anzeige zufolge Herr ,'A ni.:ntchj au« Borsdorf als Redner aufzutreten de- Jl Oft.? vn durch auf Grund von§ 9 de« Reichsgesetzes CT�e�rv1878 sogen die gemeingefährlichen Beftte- .»! w.o'nidemokratle verboten und zwar au« folgenden �obg.�esehen davon, daß Sie der Einberufer, als I» ssgen r?�. Agitator der sozialdemokratischen Partei bJr ,, bekannt sind und gegenwärtig an der Spitze � �-Q�ein zur Förderung volk,th2mlicher kommt aj t| htersch» m ms Mnnb«L - Ansehen« ler'schen; m" W> i und n«n in die llte sogl� llaise! rain die hiesigen von- Wenn W ..-uhf7 �llle. Die Versammlung war getheilt. Der e."och in der Wahl seiner Vertheidiger und die ? sich, ob es nicht an der Zeit wäre, sich in der Gewalten zu mischen. Die aus den % nnA Jur. dritten Jahresfeier der Erstürmung der uS» DUi i��iS gesandten Föderirten verbrüderten sich nnb k der Sektionen f die Klubs faßten Be- ! f., le Massen, einem unbewußten und dunkeln ;.w nfnd, warteten auf ein Zeiche», um das Be- Ä�ch'en. % et der Situation fand sich: es war— Danton. Ae ar,.:m9 aus dem Klub der Jakobiner kam, umringte kn v,.?de erregter Patrioten, die seine politische Ansicht des ri?n8ten. Er antwortete ihnen, indem er auf die �iöng Zeigte und nach seiner Gewohnheit die 'stÖBf. �nnen berathschlagt ein Haufen Schwätzer. -n 1/ dre Ihr seid! Wozu so viele Worte, so viele _-'tsieri.die Verfassung, so viel Gerede über die ,, vvd die Tyrannen? Macht eS wie sie: Ihr Euch oben drauf! Da habt Ihr die �tio»" sprach bereits von der zweiten kommenden r diese» A«i,' : Lebe» i�,«eb�"te von 1789 hatte an die Stelle der Unterschiede u�tifta.5 des Besitzes gestellt. Von jetzt an war die .m- r. tlnh Unterschiede da» Ideal des Volkes. Das mit ds�j ilfiJ Majorität sollten herrschen. Die Bajonette d, J« b, zu oes y. August griff die Vorstadt vi. % W%/n Waffen. Von der Barriere du Tröne bis �eralmaM � faatz, vom Pete la chaise bis Charenton stan- hatte« n 1 der j.'�fd bereit, um auf ein gegebene« Zeichen zum eit wa" S Mb''n abzumarschiren. u*'\ sollte"das Zeichen zum Anariff kommen? llA � sstut?» versprochen, die Sturmglocke der Corde- TSS � (Fortsetzung folgt.) Wahlen" hecvorgeaangmen sozialdemokratischen Wahlkomitee stthen, so kam in Betracht, daß der als Referent in Aussicht gekommene Herr Liebknecht zu den Führern und eifrigsten Agitatoren der sozialdemokratischen Partei gehört, und zwar zu denjenigen, welche in der hestigstin Weise die Belp-echangen der Sozialdcmokcatie verfechten, und daß derselbe nicht nur eine Anzahl Bestrafungen wegen Beleidigung bez. verläumde. tischet B-leidigurg von Beamten zuerkannt erhalten hat, son» dern auch mehrmals wegen Verbreitung staatsgefährlicher Lehren und einmal wegen Verbreitung de« Hochverraths hat bestraft und auf G.-und des eingangsgenannten Gesetzes aus der Stadt und dem Bezirk« der königlichen Amtshauplmann- schafl Leipzig ausgewiesen werden müssen. Diese Thatsachen aber rechtfertigen die Annahme, daß obige Versa nmlung zur Förderung sozialdemokra i cher, auf den Umsturz der bestehen- den SlaaiS- und Gesellschaftsordnung gerichteten Bestrebungen bestimmt ist, und damit das VersammlungSoerdot. Meerane, am 30. Januar 1890. Der Stadtrath Mehner!."— Der Stil ist«benfo gut wie der Glauchauer. Beschwerde ist erhoben, und zwar dergestalt, daß, wenn binnen drei Tagen keine Ent. scheiduag getroffen ist, eine Interpellation im Landtag er- folgen wird. Man sieht, wie arg die sächsischen Kartellbrüder im Gedränge sind. Italie«. In Neapel hat der Bruder des dortigen Kardina'-Erz« bischof« Sanfelice, welcher sich als Advokat hauptsächlich mit der Verwaltung fremden Besitze« befaßte, nicht weniger als eine Million veruntreut und ist dann gleichfalls spurlos ver- schwunden. Als Bruder des Kirchenfürsten genoß Sanfelice natürlich das vollste Vertrauen der frommen Neapolitaner und niemand hatte Bedenken, ihm fein Hab und Gut anzuvertrauen. Bescheidene Leute, die sich in einem langen Leben einige Tausind Lire erspart hatten, sowie Fürsten und Herzöge, welche zu bequem waren, um sich selbst mit der Verwaltung ihrer An- gelegenheiten zu b-schästigen, gehören zu den Opfern des Schwindlers. Ein Herzog, der noch rechtzeitig Wmd davon bekommen hatte, wie es um den Verwalter seines Vermögens stand, begab sich zu diesem, den geladenen Revolver im Gewände und hielt ihm diesen so lange auf die Brust, bis Sanfelice sich zur Herausgabe de« dem Herzog ge- hörigen Vermögens entschloß. Zufrieden ging der hohe Herr nach Hause, schwieg aber, um dem guten Sanfelice die Wieder« holung dieser Szene durch andere Leute zu ersparen, von seinem tete-Wete mit diesem so lange, bis der Gauner glücklich ent- schlüpft war. Weniger anspruchsvoll war Signor Ficatelli, welcher als Verwalter de« Vermögen« der Academia de Liucei in Rom, nur 50 000 Lire veruntreute und deswegen auch bald festgenommen worden ,st. Auch der Bruder dieses Spitzbuben bekleidet ein hohes Kirchenamt, er ist Bischof von Citta de Castello. konnte aber seinem Bruder die vemntreute Summe nicht e, setzen und mußte zusehen, wie dieser in« Gesängniß ab- geführt wurde. Das find die innerhalb einer Woche ent- deckien Unterschlagungen; wenn das so fortgeht, kann es gut werden. MtahUYenregmtzg. Da» Zentral-Mahl-Agltatlons-Komltee ds» Pro- tiinz Sachsen, Thüringen und Anhalt ersucht hiermn alle Freunde unserer Sache, e» nach Mö.trqkert finanziell zu unter- stützen. In dem Bezirk find mehr denn acht Kresse, die ganz mittellos sind, wo es aber unbedingt nothwendia ist, die erste B-esche bei diesem Wahlkampf zu schießen. A. Hoffmann, Halle a. S., Gr. Klausstraße 35.— Es wird öffentliche Ab- rechnung gelegt. Alle Arbeiterdlätter werden um Abdruck ge- beten. Dejeiammlmige». Im 6. Kerliner Reichstagvwahllrrelse fand am Donnerstag, Avenvs 8z Uhr, m Keller'« Saivn, B-tgstr. 68, eine öffentliche Wählerveriammluna unter dem Vorsitz des Herrn Hintze statt. Der Referent, Herr Pirch, knüpfte in seinem Referat zunächst an die Aeußerung des Minister« Herrfurth an, der in der letzten Reichslagsfitzung sich dahin aussprach, daß die sozialistischen Abgeordneten Vertreter von Arbeitern wären, die nicht arbeiten wollen; dasi dieses nicht der Wahrheit entspreche, ergebe sich schon barau«, daß diese sozialistischen Ver- treter im Reichstage mit ganz positiven Anträgen hervorgetreten seien, als z. B. der Schutzgesetzentwurf u. dergl., auf dessen Verwirklichung sich aber die bisherige Mehrheit de« Reichstage« towohl wie die Regierung bis h.ute noch nicht eingelassen labe. Ferner betonte bei Referent, daß„da» Recht auf Arbeit" nur in der Theorie bestände, die Praxi« hierin aber ein ganz andere« Bild zeige, als was die Arbeiter unter„Recht auf Arbeit" verstehen. Jeder Arbeiter wolle ehrlich und redlich a» bitten, aber durch bie verschiedenen Machinationen der Herr- schenden Parteien sei ihm in so unendlich vielen Fällen jede Arbeitsgelegenheit genommen und er fei dann auf Armen- Unterstützung, Korrektionshäuser und dergl. angewiesen, als welches sich heute zu unserem Bedauern da«„Recht auf Arbeit' darstelle. Alle Anträge auf irgend eine geringfügige Besser- stellung der arbeitenden Klasse seien vom verflossenen Reichs- tage einfach abgelehnt worden. Seine Hauptaufgabe bestand vielmehr auf die B-rathung de« Etats und hierbei haupitäch- lich de« Militäretais und der mit der Kolonialpolitik in Ver- bindung stehenden Anträge, alle« sonstig« war nur Nebensache. Die Bewilligung de« SeptennatS wäre garnicht so bedeutungsvoll gewesen, denn die Verstärkungen der Heeresmacht Deutschlands dauerten ja trotzdem sin größten Maße fort, nicht um da« Vaterland zu schützen, sondern da« Volk in seinen freiheit- lichen Bestrebungen nieder zu halten. Der Referent erörterte sooann noch de« längeren die Thatm der Kartellparteien im Reichstag« und hob ganz besonders die Erhöhung der Getreide- jölle hervor, die oer nothleidenden Landwirthschaft helfen sollten, in der That aber nur den Großgrundbesitzern die Taschen gefüllt haben, denn der heutige Landm beiter müsse nach wie vor hungern, gerade wie der industrielle Arbeiter. Mit der Branntweinsteuer verhalte es sich ebenso und die beliebte V-rtheidi- gungSai t mit dem Hinweis auf da« Uederhandnehmen der Brannt- weinpeft sei blo« leere Fiunkcrei, vielmehr werde die Qualität de« Branntweins durch die Vertheueruna verschlechtert und dem Umsichgreifen der„Pest" Vorschub geleistet.— Im verflossenen Reichstage haben überhaupt die Parteien nur auf Gegenseitigkeit gearbeitet; die Agrarier unterstützten die Großindustriellen und umgekehrt und d,t Regierung stand diesen wieder zur Seite mit der Jnauaurirung der Kolonialpolitik, um neue Absatz- gebiete zu schaffen. Thatsache sei aber, daß die Kosten, die die Koloniaipolmk dem Deutschen Reiche verursacht habe, m abseh- barer Zeit nicht wieder eingebracht werden können. Referent weist hierbei auf die Karolmenfraae hin, auf Samoa und Ost- afrtka; auch da« Vorgeben der Bekämpfung der Sklaverei sei nur Schern, keine Wsiklichkeit.— Man soll« vor allen Dingen im eigenen Lande der herrschenden Nothlage zu steuern suchen und den cr. eine Million in Deutschland detragenden Arbeit«- losen auskömmliche Existenz schaffen. Aber diese« kann nur eintreten durch die staatliche Regelung der heutigen anarchistischen P oduktioneweise�rvo aber derjenige vielmehr unterdrückt un ddrang- alut werde, der für ein« vernunftgemäße Regelung eintrete. Alle Parteien haben bereit» eingesehen, daß diese heutigen Zustände unhaltbar seien und sin Reichstage in den letzten Tagen konnte man die verschiedenartigsten Vorschläge zur Besserung hören. Hauptsächlich sei die Aufhebung de« Sozialistengesetzes zu ver- langen, um in freier Diskussion sich aussprechen zu können über die Schäden und Mänoel der heutigen Wirthschaftsord- nung. Auch die sonstigen Oppasitionkparleien im ReichStcge seien nicht im Prinzip in der Oppofittvn, sondern nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen; nur die Sozialdemokratie sei sin Prinzip rppofitionell, und für sie ein- zutreten, sei deshalb Pfl cht jedes denkenden Arbeiter«. Deshalb solle jeder Wähler am 20. Februar für einen Kandidaten ein- treten, der die vollsten Freiheiten de« Volkes und gerechte Ver- theilung der Stiu-rn erstrebt. In der hierauf folgenden DiS- kusfion wenden sich die Herren Griebentort und Hsiitze noch des Weiteren gegen die Thaten des vergangenen Reichstages, speziell wurden seitens des Herrn Hintze und de« Referenten noch die den Sozialdemokraten vorgeworfenen Verschleierungen der Ziele de« sozialistischen Programm« auf ihre Grundlosig- keit zurückgeführt. Zur Annahme gelangte sodann folgende Resolution: Die heutige öffentliche Wählerversammlung des 6. Berliner ReichstagSwahlkresse« erklärt sich mit den Aus- führungen des Referenten einverstanden und verpflichtet sich, am 20. Februar für die Sozialdemokratie zu stimmen und Wilhelm Liebknecht zum Siege zu verhelfen. Mit der Auf- forderung zur regen Agitation bei der Wahl und mit einem be- geisterten Hoch auf die internationale Sozialdemokratie, wurde die imposante Versammlung geschlossen. Eine««Würdig« und bisher«och«ieht dageroejene Kehandlung erfuhr der Beschluß de« Pariser Arbeiter- koagresse« betreffend den internationalen Feiertag am l. Mai 1890, in einer Versammlung des„Berliner.�ylographen-Ver- bände«" am Montag, den 27. Januar, im Deutschen Vereins- Haus, Wilhelmstr. 118. Unter„Verschiedenes" brachte das Mitglied Herr Baar den Antrag ein: a) Den 1. Mai 1890 al« Feiertag zu erklären, gemäß dem Beschlüsse de« Pariser Arbeiterkongresse«; b) An dem genannten Tage Vormittag« eine Versammlung einzuberufen; c) Einen Referenten zu dieser Versammlung zu bestellen, der über die wirthschaftliche Lage oder ein ähnliche« Thema spricht." Der Vorsitzende konnte nur den Theil a zur Verlesung bringen, denn e« erhob sich ein plötzlicher vielseitiger Widerspruch gegen die Weiterverlesung. Von einigen Seiten hieß es entrüstet:„Wir find doch keine Arbeiter!"— Und ein Herr Knipp meinte wichtig, die Sache habe einen„politischen Anstrich." Der Antragsteller verlangte energisch die Verlesung seine« An- trage«. Darauf ließ der Vorsitzende darüber abstimmen und nur 2 Stimmen ergaben sich für die Verlesung. Der Antrag- steller verließ den Saal.— Was sich die Herren„Künstler" dabei wohl gedacht haben mögen? Wahrscheinlich verdammt wenig. Der bornirte Standpunkt der Ueberhebung über den Arbeiter von Seiten einer einzelnen Berufsklasse ist im„Berk. Volksblati" schon de« öfteren scharf beleuchtet worden. Dieser Standpunkt erscheint um so lächerlicher, al« nach der„Zeit- schrift für Tylogrophen" die Lage dieser„Künstler" eine jämmer- liche ist. Von einem echten Kunstlerthum im schönen Smne diese« Worte« ist hier überhaupt nur in Einzelfällen zu reden. Die Interessen der Masse der Holzschneider, der Gesammtheit find nothwendiger Weise identisch mit den Interessen des ganzen Arbeiterstande«, und die Holzschneider hätten wahrlich allen Grund, die« einzu- sehen, denn sie erreichen nicht einmal den wirthschaftlichen Höhe- punkt vieler anderen Gewerbe. Die Arbeiislosizkeit unter ihnen ist groß; überall haben die Stücklöhne die Zeitlöhne verdrängt und die Preise find erbä mlich. Die Arbeitszeit ist fast ohne Ende, denn ist der Holzschneider im Geschäft fertig, nimmt er die„Extraarbeit" mit nach Hause, um einen leidlichen Verdienst zu erzielen. Und trotz alledem diese Bornirtheit, diese Ver- siändmßlofiTkeit gegenüber den wirthschaftlichen Fragen un« serer Zeit!! Da« lächerliche Vorgehen jener Versammlung bedeutet nichts weiter, als eine arge Bloßstellung, als ein geistige« Armuthszeugniß dieser Berufsklasse, die sich über den„gewöhn- lichen Arbeiter" erhaben fühlt. Köpenick. Die zweite Versammlung in der diesjährigen Wahlkampagne fand am 29. Januar im Hausdorf'schen Saale, welcher bi» auf den letzten Platz gefüllt war, statt. Die- selbe wurde um 8s/t Uhr vcm Einbeiufer eröffnet. Nach der Bu eauwahl erhielt der Referent Herr Th. Glocke(Berlin) da« Wort, um über:„Die bevorstehenden Reichstag«- wählen" zu sprechen. Redner wie« zunächst darauf hin, daß entgegen der oft gehörten Behauptung, daß die Arbeiterbewegung da« Werk einiger Agitatoren sei, daß dieselbe vielmehr in den wirthschaftlichen Verhältnissen ihren Ursprung habe. Durch die Fortschritt« im Maschinenwesen und ausgedehnte Arbeitstheilung würden die Stände und Klassen voriger Jahrhunderte aufgelöst, eine be- fitzlose Arbeiterklasse geschaffen, der anderseits»ine kleine Anzahl Besitzender gegenuberstehi, die sich noch fortwährend durch die Konzentration de« Kapitals verringert. Also nicht die Sozialdemokraten find e«, die eine Umwälzung her- beiführen wollen, sondern die Verhältnisse wirken revo- lutionirend. Durch diese Verhältnisse, die dos rapide An- wachsen der Sozialdemokratie bewirken, sei auch die Regierung auf den Weg der Sozialreform gedrängt worden. Die bürgerlichen politischen Parteien, welche nur noch Ver- treter von Interessen gmppen find, wurden bald zu einer einzigen verschmelzen, einer reaktionären Masse der Sozial- demokrotie gegenüber. Auch der Freisinn, der weder Fletsch noch Fisch ist, werde zum größten Theil in« reaktionäre Lager übergehen. Es gebe nur eine einzige wahre Volkspartei, die Sozialdemokratie; Pflicht eines jeden Wählers sei es, am Tage der Wahl dem Kandidaten der Arbeiterpartei, Buch- drucket Herrn W. Werner, seine Stimme zu geben, und den Konservativen den Wahlkreis zu entreißen. Reicher Beifall lohnte dem Referenten für femen 1% stündigen Vortrag. Ja der folgenden Diskussion versuchte Herr Barssch, allerdings vergeblich, die dem Freisinn gemachten Vorwürfe zu widerlegen. Der Referent bewies mit kurzen Worten da« Haltlose der Be- hauptungen de« Herrn Bartsch. Folgende zwei Resolutionen: I. Die heute, am 29. Januar 1890 im Hausdorf'schen Saale tagende Wählerversammlung erklärt sich mit dem Vortrag de« Referenten Herrn Th. Glocke(Berlin) ein- verstanden; sie erkennt an. daß nur die sozialdemokratische Partei gewillt und im Stande ist, die soziale Frage zu lösen, verpflichtet sich daher, nur dem Kandidaten der Sozialdemokratie Herrn W. Werner am Tage der Wahl ihre Stimme zu geben; und 2. Ja Anbetracht dessen, daß vor allen Dkgen zur Hebung der Nothlaoe der arbeitenden Bevölkerung eine gesetzlich geregelte Arbeitszeit dringend volbwendtg ist: 1. Im Interesse der Gesundheit und Fortbildung der Arbeiter. 2. Um die Zahl der Arbeitslosen zu vermindern. 3. Ge« meinsam den Kampf gegen da« Kapital aufnehmen zu können, beschließt die Versammlung, der Anregung des Pariser Kongresse« folgend, den 1. Mai al« Arbeiterfeiertag zu proklamiren und dadurch für dm ge- srtzlich emzuführendm achtstündigen Arbeitstag einzu- tretm, fanden einstimmige Annahme. Ferner macht die hiesige Lokalkommisfion bekannt, daß die Herren Klein, Hausdorf, Gärisch und Streichhau ihre Säle zu Arbeiterversommtungm öffnen. Da«„Berliner Volksblatt" liegt au«: bei Herrn Herzog, Am Markt, und Herrn Stahn, Ki.tz 31. Nachdem noch einige Beschwerdm, Betreffend die Wählerlisten, zur Kenntniß der Versammlung gebracht und vom Resermten erläutert worden, schloß der Vorsitzende mit einem Hoch auf die internationale Arbeitei Partei die Versammlung. Theater. Sonntag, den 2. Februar. Vvnmh««». Die Hugenotten. Montag: Othello. Achaufpieihan». Die Räuber. Montag: Tilli. LofttWg-Vh-ater. Die Ebre. Montag: Dieselbe Vorstellung. Artttsch«« Theater. Krieg im Frieden. Montag: Das Käthchen von Heilbronn. Aerlwev Theater. Der Veilchenfrefser. Montag: Gräfin Leo. Friedrich- MUhelmstSdtifche» Theater. Der arme Jonathan. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wakaer-Theater. Sie wird geküßt! Montag: Dieselbe Vorstellung. Neftdent- Theater. Die arme Löwin. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wietarta-Theater. Stanley m Afrika. Montag: Dieselbe Vorstellung. FeUealliaaee-Theater. s'Nullerl. Montag: Dreselbe Vorstellung. Ostend» Theater. Der Rattenfänger von Hameln. Montag: Dieselbe Vorstellung. KSatgstSdtilche» Theater. Die Ehre. Montag: Dieselbe Vorstellung. Teatrat-Theater. Berolina. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph«rvst-Theater. Flotte Weiber. Montag: Dieselbe Vorstellung. Neichahallea-Theater. Gr. Spezialitäten Vorstellung. Aaafiaa»«'« Kartet«. Gr. Spezialitäten. Borstellung. «ed». Uichter'« Kartete. Spezialitäten. Borstellung. Alhambra-Thester, Wallnertäeaterstra�e 15. Sonntag, den 2. Februar: R. V». Bereive» PretSermähig. F. Kirtsch. luj�JKXio. Ein neuer Lehrkursus f. Damen u. Herren beginnt Sonntag, 2. Febr., Nachm. 4 Uhr. Meld. D i ilbertstr. 93 und b«, Beg. d. Unterrichts.[953 iaac GM[flditl __ Ei« Jeder eile» denn nur noch kuc.» Zeil muffen im Gr. Masseu-Aus. verkauf«O L0, 000 elegante schneidige Jacket-«. Nock-AnzSge. Mose 1890, veren Werih oas Dr-iiache, für 10, 12, 15, 18, 20, 21, 24, 27, 30 M. auSvsr. tauft werden. ZM" 80,000 hochfeine Winter-«. Frühjahrs- Paletots j tzt unterm halben Weich nur 8, 10, 12, 15 18, 20, 21, 24 M. Prima jM- 0000 Kchlafröcke, 5000 Ball- u. Gtsellschnfts. 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Sie» 0 M. i Reffe«®'" •l«j'«% bah Slüwer's Wöhr ung gestern um 6 Uhr 1 tutti,!£li'tten> führung- iioch gul somman� «g ges »eno«« erklärte der Gesellschaft, daß er aber der Führer der Arbe>t>uchenden oab s,,7v"• �»Wir find Scz alaemokraten; wir lassen ''Bjibtl nicht bei der NF» urrh-rsühren; Ihr brücken; die ranze Geschichte mit der Annonze > 5?�««b wenn Sie— und dabei faßte er mit nach der Kchle des St. und drückte ihn gegen die % letzt nicht eine Mail pro Mann, wie wir h er >l> d,.s. schlagen wir sie wie«inen Hund tobt."— litt,'B®i««e fich abspielte, schrieen mehrere Weiber, >>»,!?„.®sdeil>uchenden allem Anschein nach mitgekommen, d»a> l o'urihur:.Wal macht Ihr denn vrel Federlesens; »ßetii? da drinnen ab!* St. hört« auch, wie Einer k»w»a �«4, er Hot Euch ja nichts geihan." Gleich in„.r Obrere Bekannte des St. die T»ppe herauf, l,»,:?«» Binde Fersengeld. Zwar eilte ein-r der Be« n Btnl, 4 fich die übrigen um den halb erwürgten St. ;,«ach dem Polizei, eoier in der Al xandrinen- b» Hilfe kam leider zu spä». St. sitzt aus die iOOp}.* KtrtS, der ihn nahezu erwürgt, einen Preis . 0?!' J?' f««, eine Rohheit irgendwie entschuldigen zu ' g�begen die stäikften Zweifel an der Wahrheit m» 3« bewegten Zeiten pasiieen ja be- �mge, die gewissen Leuten m den Kram passen, i tzt nicht �Sozialdemokraten" f-iedtiebende uz,"' Uderiagen? Nächstens werden fi« die eisernen �.uuserer Bourgeois ausräumen und dann nimmt i»?h seilen fernen Anfang. Darauf scheint man ;... �u- E» lauft Alle« nur darauf hinaus, den !y.itgrmüen und ihm einzureden, was für abscheuliche Iba?ch be Sozialdimokraten find. Die Sache'.st zu «r� Wer'ssant»u sein. be» Infiaenza auf die Sterblichkeit hat eder>t» deuischen und außerdeusschen Städten in Wer Weise bemerkbar gemacht. Ja der dritten ../tri M'ß' wie die»B. kün. W." mütheilt, die n.J«»»Um deutschen Siäoten. wie in Berlin, Pol«- 'd«*'«der vierten in Kiel um mehr al« da« drei- % in Übrigen Jabr»smitl' ls, in Danzig mehr als da« 14,.'x, r' 1" 1 1 Yt eftM X--- 1- A.1--- 1.----— xfc. � tml M Ka« K av 4. Jp 4 »er, Art m l sauber u*. �' t»»» �waim l»v uvw V— V im und Charlottenburg mehr al« da« ändert- td>r?.4en. In der Woche de« Jahreswechsels ließ 'ttiu a-l m diesen Städten wieder nach, sti.'g aber im �li�uden a». Da« gleiche Verhalten, weit res Anwachsen d» im l"" W.ften und Süden, Nrchlaß im Osten, zeigte i, klz')'4" Januarwoche. Da« Maximum der Sterb- > un?".dien Wochen wurde im Allgemiinen in den '«Ii iP.uo. blichen Städten Euiopa« dezw. des Reich»« «den westlichen und südlichen beobachtet. Diese et;'5? p«hfich austretende Erhöhung der Sterb- z Dezember v. I. war hauptsächlich durch eine .»ebj„., bessiille an akuten Erk.ankurgen der AthmungS« i h,,. P! die wöchentliche Zahl der TooeSsälle au« dieser l hi V"®tr,*n aus 157, m München auf 67, in Köln k. 1»CStpjig---« r,r\..*— nr*—«....ifjt----•?£.---— N>»i m hl wol�iTg aus 89 u. s. w. Bon deutschen gröberen ht. verhältnißmäßtg wenig Hamburg und Breslau Hl b»»*«» Arendt wird noch folgendes >» /�»«auvorfteher Arendt verwoltele seit dreißig n w»"utur der zur Zeit unter der Oberleitung de« ."n m;. 4t8 Dohms stehenden G.orgenxememde. Er . �na?'4.bnm Magistrat, wo er früher die Materialien- i uM EmP iuletzt das sogenannte«V-r-inigte Bureau" »U7 a,,. v vollste Vertrauen. Al« Rendant bezog er >&Wr„ i r Kirch nkasse 1500 M., in diesem Jahre wurde % ha,.""k 2100 M. erhöht. Für den billigen P.'kiS von »i« 5o?k«nbt außerdem im dritten Pcedrgerbaufe«ine biwiP"0 inne. Da sein Amt auch vrele Nebenein. > wurde da« Gesammlrin'ommm de« Arendt ?'./"chnet. Schon seit einiger Zeit erregten nun \m,.; x L Autgaben, die der R-ndant machte, f Bedenken. Der Herr Rendant erschien in ».�wfrcck, die Zimmer drr Wohnung wurden mit tkt.*en belegt, die Frau, dr« zwei Dienstmädchen "u'aM'u, IB.. ,m. Bcillantsebmuck. Da ob r der Schwager R L�n wan wußte, daß Arendt ganz erheblrche "< wurden die Warner ltider r icht geHort. «e Vi en Kua % in Gr' würben vre Warner terver» Ichl gez i�ont�» k ber Verdacht, al« man erfuhr, daß der sonst��Thai, b«-ber Semmerfiisch« in HeringSdorf»wie ein �..«mnn der Herren Seisti-chen, der ihm darob A. d.?44le, erklärte aber Arendt, er lebe ja sonst %I« k;® tr auf Reisen etwa« draufgehen lassen Gememdekirchen-Behörden eintraten, n,.-»»« Verschleppungen in der Rechnung«. « o.m' Revisoren klagten über mangelnde Ueber- - �""nail �fbähniffer. In der letzten Zeit wurden i b'rtGrx.'''4t rechtzeitig zur Entlastung einge- Erkrankung«inzelner Mitglieder der ?l» dt? o-'forden dienten al« Vorwand zur Entschuldi- "vz. �sweindevertretung energisch auf Rechnung«. "lolg'e diese»war, e« ergab fich aber au« ihr Karl! ee 10�' "'t. ***!! Sontttag. den Ä. Februar 1890. nicht, wie große Bestände angelegt seien. Die Aufklämng vn- zögerte fich von neuem und e« wurde nunmehr Anzeige beim Konfistorium erstattet. Konfißorialrath Arnold, der am Dienstag mit einer plötzlichen Revision betraut wurde, fand bei flüchtiger Prüfung alle« in Ordnung, nahm aber vorfichtigerweise trotz- dem die Bücher zur rechnunztgemäßen Prüfung mit fich. Eine nähere Durchficht ergab nun, daß im Jahre 1386—87 und kurz daraus nochmals eine Fälschung um je 30 000 Mark in der Weise erfolgt war, daß er einfach die Transporlsumme einzeb ner Seiten um diesen Beiraa erhöht hatte. Arendt ist ein hoher Fünfziger und hat nur Htieskinder, die verheirathet in guten Verhaltnissen leben. Di- zahlreichen Uachrichl-n über Muglückofall- welche durch clekirische Stromleitungen in den groben Siävten Amrrikas angenchtit worden find, haben begreiflicher Weise auch die Aufmerksamkeit der hiefigen Elektrotechniker auf fich gezogen und die Frage angeregt, ob nicht derartige Unglück«. fälle auch bei ur« vorkommen können, obwohl von derartigen Unfällen im Geschäft«« und Verkehrtleben hier glücklicher Weise noch nicht« bekannt geworden ist. Wie fit» un theil« au« eingehenden Korri spzndenzen, theil« au« Mitlheilungen von T-chnikern, welche in Amenka thätig gewesen find, ergeben hat, ist eine Gefahr wie fie in den amerikanischen Großstädten bei den tortigen elektrischen Stromleitungen besteht, bei un« nitt zu fürchten. Zunächst handelt e« fich dort um elektrische Ströme von einer Stärk«, wie fie bei un« selten oder nie zur Anwendung kommm. Außerdem aber werden auch in Amerika die Leitungen mit so wenig Sicherheitsvorrichtungen verlrgt, wie die« bei un» von den Polizeibehörden nicht gestattet werden würde. Reoe« Interesse haben die durch den elektrischen Strom bewirkten TöStungen in medizinischen Kreisen erwrckt. Während man früher allgemein annahm, daß der elektrische Strom, wenn er genügend stark ist, durch einen Necvensch ag den Tod de« Gitroffrnen Herbeiführt, wird j-tzt aus Grund neuerer Beob- achtungen roa den amerikanischen A rzten behauptet, daß dieser bisher allerdings stet« beobachtete Nervenschlag nicht die unmittelbare Wirkung de« elektrischen Strome« ist, sondern daß dieser zunächst auf da« Blut wirkt, bei diesem eine Zersetzung hervorruft und daß dann durch die Blutzersetzurg der Nerven schlag bewirkt wird.— Bei un« wird rS von Fachmännern vielfach bedauert, daß auf dem Schlacht- Hofe noch immer keine Veisuche gemacht find, Tödtungen durch den elrktrischen Strom vorzunehmen. Da« Schlagen der Thiere, um fie vor dem Schlachten zu betäuben,— bei dem ganzen Schlachtgejchäft die am wenigsten anmuthende Arbeit— würde dadurch vielleicht in Fortfall gebracht werden können und die Phifio'own fänden Gelegenheit, die tödtliche Wirkung de« elektrischen Strome« zu studiren. Der immer grösser anmachfenden Nog-lsemmlung unseres Zootogitchen Gartens«st wirder eine ganze Anzahl seltener, z. Z. überhaupt noch nicht nach Europa gebrachter Artm eingereiht worden, auf die wir besonder« die zahlreichen Vogelsr-unde aufmerksam machen möchten. So sehen wir zum ersten Mal bei un« die niedliche, nordafrikanische Zwerglerche, deren Männchen durch den schwarzen Kopf mit weißen Backen ein äußerst schmucke» Aussehen erhält. Ferner nennen wir den prachtvoll lasurblauen, spitz gehaubten Diademheher vom mexikanischen Hochlande, sowie ein höchst sonderbar weiß gesch'ckleS Ex'mplar de« sonst einfarbig schwarzen kleinen Vasapapagei«. Als beme.k.niweitze Neuerung melden wir endlich not die Aufstellung einiger Gesellschaft«- lauer, welche nur Mitglieder bestimmter Vogelaruppin ent- halten, so z. B. exotische Sperlinge, eine Anzahl der durch die übereinstimmende gelbe Hauptfarbe gekennzeichneten Geibweber, ausländische und einheimische Ammern, unter welch' letzteren «ine schwarze Go dammer lebhafte« Interesse erregen dürfte. Man erkennt in dieser neuen Einrichtung wiederum da« eifrige Bestreben der Leutung de« Gaiten«, da« so überaus reiche Material in möglichst systematischer und überfichtlicher Weise zur Anschauung zu bringen, und so der ernsteren, eingehenden Betrachtung, dem vergleichenden Studium wirklich nutzbar zu machen. Gi» höchst g-fäh-Uch-r Tajch-»di-b wurde am Frei- tag Vormillaa in der Zcntral-Markihalle am Alcxanderplatz abgefaßt. Die Gattin eine« in der Königstadt wohnenden Beamten besorgte, von ihrem Dienstmädchen begleitet, daselbst ihre Einkäufe, und war soeben an den Stand eine« Gemüse- Händler« getreten, um weiter« Ewkäufe zu machen, a'« ein junger, reduziit auisehender Mensch fich an die Dame heran« drängte, blitzschnell seine Hand in die Manteltasche der Käuferin vrschwmdrn ließ und fich sodann eiligst entfernte. Der Diebstahl war aber von dem Dienstmädchen be- merkt worden; fie machte die Frau darauf aufmerkiam, melche ihr Portemonnaie mit 40 M. Inhalt vermißte. Nun wurde sofort Jagd auf den frechen Gauner gemacht, und e« gelang auch, denselben in der Gontardstraße zu stellen und dingfest zu machen. Auf der Poliz-iwache am Alexanderplotz erkannte man in dem Verhafteten einen schon mehrfach vor- bestraften Vaqabonden namen« Pohl, bei welchem außer dem gestohlenen Portemonnaie noch verschiedene Geldbö.sen, Taschen- tucher u. s. w, die wahrscheinlich sämmllich von Diebstählen herrühren, gefunden wurden. El» gefangener„KpnKgeist'. Auch in der Rücker- straße hat seit vielen Wochen ein»Spul" fich bemerkbar ge- macht: Einem Kaufmann M. wurden fast regelmäßig in der Nacht Fensterscheiben durch»hereri fliegende" Feldstein« zertrümmert. I tzt ist e« dem Geschädigten a-Iungen, den Fenster- einwerfer in der Person eine« in ber Ruckerstraße 6 wohnhaften Kaufmann« B. festzustellen. Nach AuS'age de« Beamten auf dem Polizeibureau ist derselbe schon in Dalldorf gewesen und nur auf Verwendung von Mutter unb Schwester wieder freigelassen warben. Auf d«m Eis«-ingebroche». Eine aufregende Szene trug fich am Freilag Vormiitag gegen 10 Uhr in unserem Rachba o t Werß-nsee zu. Die Söhne zweier dortiger Eu> wohner I. und H. hatten fich auf die dünne Eisdecke de« P uhle« an der Langhansstrcß: gewagt, waren in Mitte de« Triche« eingebrochen und untergegangen. Auf da« Hilsegeschrei gleichfalls anwesender Knaben«Uten Personen Herder, nelche den Verunglückten Taue zuwarfen, an welchen die Wieder- auftauchenden fich festhielten, bi« e« einem Fcuerwehrmann K. nach vieler Müh, gelang und nachdem er selbst mehrere Male «ingebrochen und unter Wasser gerathen war, bi« zu den fast eistarrten Knaben heran zu kriechen und dieselben an'« Land zu brirgen. Weder der brave Feuerwehrmann, noch die leiden iraghalsizen Jungen haben durch da« nasse Bad Schaden gelitten. Gl»- N»tr-s»ch«»g wegen fahrlässiger Körper- v-rletzung»st gegen einen in R xborf wohnhaften Fuhrunter- nehm« au« eigenartigem Anlaß anhängig geworden. Vor einigen Monaten wurde auf einem Neubau in Berlin in der Urbanstri.be em Maurrr von dem Pferde eine« am Bauplatz haltenden Wagen« so heftig geschlagen, daß der Maurer ein« Verletzung de« Hüftgelenk« davontrug und seine Erwerb«- 7. Jahrg. fähiakeit wurde. infolge dieser Kä'pkrverletzung erheblich verringert Die zuständige Beruftgevossenschaft bewilligie dem Verlrtzten eine Rente von vierzig Prozent de« durchschnittlichen Arbeitsverdienste«, obwohl Zweifel in der Richtung entstanden, ob der Verletzte von dem Unfall in der Ausübung fernes Be- rufs betroffen worden war. Zugleich wurden aber behördliche Ermittelungen darvbrr veranlaßt, ob nicht etwa eine für den der Berussgenosser schast erwachsenen Nachtheil prioatrechtlich verantwortliche Person vorhanden sei. E« wurde der Be- fitzer de« Fuhrwerk« und der Kutscher de« letzteren au«gem!ttelt. Aus der Vernehmung de« Kutscher« ergab fich nun, daß da« Pferd, welche« den Unfall herbeigeführt hatte, «in ganz besonder« bö»artige« Thier war, an dem vorüberzugehen man fich hüten mußte, weil dasselbe biß und schlug. Der Fuhrunternehmer hatte bei seiner Vernehmung geleugnet, von den gefährlichen Eigenschaften de« Thiere« Kenntniß zu hoben. Im Gegensatze hierzu bekund-t« der Kut- scher, daß er von seinem Prinzipal auf die bösen Eigenschaften de« Pferde«� aufmerksam gemacht worden sei, um fich vor dem- selben zu hüten. Nun wurde auch noch weiter ermittelt, daß bereit« vor der Verletzung de« Maurer« ein anderer Kutscher de« Fuhrunternehmer« von demselben Pferde verletzt worden war, so daß er mehrere Wochen in einem hiefigen Krankenhaufe zubringen mußte. Die Folg« dieser Ermittelungen war, daß gegen den Fuhrunternehmer sowohl von der Berufsgenossenschaft wie von der Berliner Arm-nkommisfion— von letzterer wegen der noch nicht bezahlten Kurkosten für den verletzten Kutscher — Ansvrüch« geltend gemacht wurden. Zugleich wurden die Akten der Staatsanwaltschaft übermittelt, und e« Hot bereits die Vernehmung de« Fuhrunternehmer« auf die Befchuldiaung der fahrlässtgen Kö pirverletzung beim Untersuchungsrichter statt- funden. J» der Miissner'sche» Mordaffäre wurde vor einigen Tager tie Nachricht gebracht, daß m Friedrichsberg ein Land- streicher festgenommen worden fei, welcher an den Händen Narben von derartigen Verletzungen gehabt hcche, daß man die Vermuthuna für gerechtfertigt gehalten, dieser Londstreicher könne der Mörder de« Bauwächters Meißner sein. Die sofort angestellten Eimittelungen haben ergeben, daß d-r J.hastirte sich die Verletzungen bereit« lange vor dem Meißner'fchen Morde zugezogen hatte; der Verdacht ist daher hinfällig ge- worden. Eine» Gattenmoedversnch hat im Wahnsinn die in der Alten Schönhause.ftr. 20 in der ersten Etage wrhnende Frau de« Tischler« Giese an ihrem 46jährigen Ehemann au«- geführt. Am vorgestrigen Morgen gegen 4 Uhr wurden die Hausbewohner genannten Gebäude« durch gellende Hilferufe alarmirt, die aus der G.'schen Wohnung hervvi drangen. Den in dieselbe Eintretenden bot fich ein entsetzlicher Anblick dar. In der Schlafstabe der G.'schen Eheleute lag auf einem Bette lang ausgestreckt und au« einer klaffenden Wunde blutend der Hausherr, Tischler G., während der 15jährige Sohn desselben vergeblich versuchte, die Mutter, welche»n der linken Hand ein Beil schwang, au« der Stube zu entfernen. Endlich wurde die sich wie rasend Geberdende, welche fortwährend schrie, daß fie nur ihren Mann todtschlagen wolle, um fich vor einem Vergiftuna«versuch durch denselben»u schützen, von mehreren kräftigen Männern überwunden und ,n feste« G-wahrsam ge- schoffi. Nunmehr wurde, nachdem G. ärztliche Hilf« erhalten und wieder zum Bewußtsein gelangt war, festgestellt, daß die Frau, welche mit ihrem Gatten bisher in glücklichster Ehe gelebt, schon im Lauf« de« vorhergegangenen Taxe« Spuren von Jrrfinn gezeigt hatte, in einem solchen Anfalle plötzlich gegen Morgen au» dem Bette aufgestanden war und fich nach der Küche begeben hatte. W» ige Augenblicke darauf war fie zurückgekehrt und hatte G., der wieder' eingeschlafen, einige Schläge mit der scharfen Seite de« Beile« auf den Kcpf vir- setzt, dmch welche die linke Backe gespalten war. Die Wunden de« G. find glücklicherweise nicht lebensgefährlich und dürften binnen wenigen Wochen geheilt fein. Die unglücklich« Frau, welche fich de« besten Leumunde« bei den Hausbewohnern er- freut und allgemein al« fleißig und umsichtig geschildert wird, mußte al« gemeingefährlich nach der Neuen Charit«« überführt werden. DeeKenbe» de» Friedrichs berge- Näubers Gröschke, welch letzierer, wie wobt noch erinnerlich ist, vor einiger Zeit wegen seiner kühnen Einbrüche, bei denen der Revolver immer mitgesührt wurde, zu langjähriger Zuchthausstrafe verurthcilt worden ist, Karl Gröschke war damals ebenfalls wegen Ber- dacht« der Beihilfe an den Einbrüchen verhaftet worden, mußte aber in der Hauptverhandlung wegen mangelnden Beweise» freigesprochen werden. Nunmehr hat, wie die»Post" mitiheilt, auch diesen da« Geschick ereilt. Vorgestern in aller F-ühe bemerkten Passant n in der Holzmarktstrcß« an einem G-schäst eine zerbrochene, eingeschlagene Fensterscheibe. Die« fiel den Leuten auf, und da man in dem Laden auch verdächtige« Ge- räusch zu vernehmen glaubte, holte man den Reviernächter herbei, und— da« Ausgraben de« Fuchse« begann. Man wurde seiner auch in dem Bau habhaft. E« war der obengenannte Bruder Gröschke, welcher bereit« die Ladenkosse er- vrochen und den I i halt eingesteckc hatte. Seine Gegenwehr und verschiedene Fluchtversuche blieben erfolglos, und nun fitzt er in sicherem Gewahrsam. Nolizelberlcht. Am 31. v. M. Nachmittags brachte fich ein Arbeiter in seiner Wohnung in der Schönleinstraße mitte!st eine« Revolver» einen Stuß in die Brust bei, so daß er nach der Czaritee gebracht werden mußte.— Abends wurde ein SoduhmacheriehrliNg in der Werkstatt seine« Lehrherrn, in der Kochstraß', erhängt vorgefunden.— Am 31. v. M. fanden an drei velschiedenen Stellen kleinere Brände statt. GerWfjks-Isikrmii. Der erst« Fall von Kylvesternnfng gelangte gestern zur richterlichen Kognition. Di« 16 Jahre alten Lehrlinge Karl Ma ticke und Ernst Schulz ließen e« fich zum diesmaligen Sylvester nicht nehmen, um Mitternacht nach der Friedrichstraße und Ecke Unter den Linden hm zu pilgern. Sie behaupten zwar, daß die« da« erste Mal gewesen sei; da Beide aber ge- borene Berliner find, so fanden fi« mit dieser Behauptung beim Amtsanwalt unb Gerichtshof keinen rechten Glauben. Nachher Bekundung de« Schutzmann«, der fich in ihrer unmittelba r» Nähe befand, haben ftch die Heiden jungen Burschen mit dem Glockenschlag Zwölf, zu welcher Zeit fie gerade die Char'otle» straße pasfirt hatten, in dem»Profit Neujahr"»Schreien besonder« ausgezeichnet, und fie ließe« in diesem überlauten Schreien nicht eher nach, al« bi» es dem ihnen folgenden Beamien gelungen war, fie einzuholen und festzunehmen. Während de« Plai- doy-r« de« Amisanwalt« v. Glau, in welchem derNothwen- digkeit, dem Straßenunfug endlich einmal encrg'sch zu steuern, Autdruck gegeben und ausgeführt wurde, daß d.e« nur durch B.rhänaunz empfin dlicher Haftflrafen gegen die «uhestörer geschehm könne, legten die jugendtichkn Ange» klagten sichlticke Zeiten von Reue an den Tag. Sie bewogen dadurch dm öffei t ichen Ankläger, gegen sie mit Rückficht auf ihre große Jugm» und bisherige gute Fühmng nur eine Geld» strafe von je 15 Mark cvent. je drei Tagen Haft in Antrag »u bringm. Der Gerichtehof ging in der Bemessung der Strafe noch rt-vaS hinunter und erkannte auf je 10 Mark ev. je 2 Tage Haft. 9i* in Charlottenburg verhaftete K-chstapleri« Küttuer, welche large Zeil hindurch als»Baronin B." auf» trat und nicht nur Hotelwirthe, sondern auch viele hochgestellte Personen geprellt hat, ist gestern von dem Untersuchungsrichter am Landgrncht II, Landgerichtsrath Friedberg, einem längeren V-ihöc unterworfen wordm. Die aus dem UvtersuchungS- gefängniß vorgeführte Angeklagte ist von der Natur nicht stief» mütterlich bedacht. Die Unters» chung dürste sich etwas in die Lange ziehen, da die Angeklagte nicht gewillt scheint, ihre Schuld einzugestehen. Saztsle tlclierNUik. Achtung! Kergolder l Bei der Firma Krüger Nächst., Reichenbergerstraße 47 haben die Kollegen wegen Lohndlfferenien die Arbeit niedergelegt und bitten wir deshalb die Kollegen die Werkstatt zu meiden. Die Streik» komwiifio» der V-rcolber. I« der KteMuer Mafchinenbaua« statt und Schiffs» ' lnen, vo mal« Möller u. Hollderg, Grabow an werft auf Alnen. der Oder, ist wegm Maßregelung eine« FachvereinSmitgliedeS am 28. v. M. die Arbeit niedergelegt worden. Belheiligt find: Schmiede, Schlosser, Dreher und Mafchinmardeiter. Au-führlicher Bericht folgt nach. Alle arbeiterfteundlichm B. älter werden um Abdruck gebeten. Der Streik der Hutarbeiter«ud Hutarbeiteriuue« tu Luckenwalde«st nach 16 wöchentlicher Dauer leider zu Ungunst, n der Aibeiler mtschieden. Der Umstand, daß nach Weihnachten die Zahl der Streikbrecher eine sehr große wmde, andemtheils nicht genügende Geldmittel vorhanden waren, ver» half den Fabrikantm zum Siege. Es find infolge dessen jetzt nahe 180 meist verhnrathete Arbeiter als Gemäß regelte zu be» trachten, denn die hiefigen Tuch» und Hutfadrikanten haben fich unter einander verbunden, Arbeitern, welche fich in irgend einer Weise an der hiefigen Arbeiterbewegung betbeiligt oder in Ver» sammlungm die hier herrschenden traurigm Zustande besprochm haben, k«»ne Arbeit zu geben. Nahe 60 Familienvater mit 184 Kindern find gezwungen, fich in anderen Städten Arbeit zu suchen. Wir appellirm daher an die Arbeiterschaft Deutschland«, fich mit dem unterzeichneten Komitee solidarisch zu erklären, um so die Familien der Gemäß» regelten vor dem Untergang zu schützen. Das Komitee für die gemaßregelten Lackenwalder Hutardeiter. I. A.: Fritz Helfinger. Briefe find zu richten an Albert v. Witlke, per Adr. »Schwarzer Adler"(H. Baatz). Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten. Die Abrechnung des Streikkomitees erfolgt in Bälde. DevIVunmUmgett. Eine gut besuchte Miihlerversamwlung be» sechste« Kerltuev R«ich»tag»waylkeeise« tagte am Minwoch, den 29. v M., Avende, im Restaurant Weddingpark, Müllerstraße Nr. 178, unter Vorfitz der Genossen Jacobey, Schneider und Marten. Die Tagesordnung laut.te: 1. Wahl eines Kreis» Wahltomitees. 2. Die bevorstehenden ReichStagSwahlen. Ref.: Herr Kaufmann Flatow. Diskusfion. Verschiedene». Zum erst.« Punkt machte der Vocfitzende bekannt, daß es notbwendig sei, noch ein KriiS- Wahlkomitee zu wählen, da das Zentral» Wahlkom'tee diese Arbeit nicht allein bewältigen könne. Darauf» hin wurden auf Antrag Zeitmann folgende Genossen gewählt: L Gustav Peter s�on, Schankwirth, Veteranen- st r a ß e Nr. 22, für die Schönhauser Vorstadt. II. August Hinze, Zimmerer, Demminerstr. 8(Rosenthaler Vorstadl). III. Rein hold Päseler, Zimmerer, Dalldorferstr. 4(W-dding und Oranienburger Vorstadt.) IV. Franz Peters, Klempner, Stettinerftr. 46 Gesundbrunnen). V. Heinrich Langhoff, Tischler, ö i r k e n st r. 56(Moabit). Zum zweiten Punkt verbreitete fich der R serent Herr Flatow über die nächsten ReichttagS- wählen und flocht die Ablehnung des Sozialistengesetze» gleich mit em. Er meinte, die nächsten ReichStagSwahlen find für das Proletariat von großer B.deulung. Da» Sozialistengesetz ist jedenfalls abgelehnt worden, um in dem nächsten Reichstag wieder eingebracht zu werden, damit man zu den Wahlen da» rolhe Gespenst wieder aufmarschiren lassen kann. Bei den die« maligen Wahlen könnte man nicht wieder mit dem KrieaSwau'vau und den Bilderbozen kommen, wo dem Bauer die letzte Kuh aus d m Stall geholt werden soll, wenn fie nicht für einen Karb llkandidaten stimmen würden u. f. w. Wenn ein solcher Reicheng wieder zusammen käme wie der vo..ge, dann würde e« wohl der Exekutor besorgen; Beweis hiersür seien die Getreidczölle, Branntwein-, Fleisch«, Kaffee» und Zackersteuern u. s. w. Redner kam nun auf des Sozia- list-ngesetz zu sprechen und meinte, wenn auch Prinz Carolath fich so sehr für die Abschaffung ausgesprochen hat, er immer roch nicht glauben könnte, daß e» der Regierung gleich sei, denn der hinkende Bote wird schon nachkommen. Ferner ging Redner m,l der freifinnigen Partei scharf ins Gericht. Sie baue ja immer auf Selbsthilfe, man will dem Volke einreden, es soll fich selbst Helsen. An fich selbst aber können fie am besten wahrnehmen, daß das unter den heutigen Verhältnissen unmöglich ist. Der Freisinn ist ja bald verschwunden, den letzten aber wollen wir zurufen, fie sollen fich doch nun selber helfen. Nun gab Redner einen Rückblick aus da« Entstehen unserer Partei; er sprach von dem Austreten Jerd. Lassalle'S im Allgemeinen deutschen Arbeiterverein, über Hasenclever, Johann Jacobi, Guido Weiß und die alten Vorkämpfer unserer Partei. Johann Jacobi sagte damals schon, ohne politische Freihett keine soziale Freiheit, was damals die Freisinnigen fthr verschnupfte. Er kam auf die Bebel- und Liebknechr'sche Richtung zu sprechen uno da» Zustandekommen der jetzt so großen sozialdemokratischen Partei, die schon 1887 dnnaye 1 Million Stimmen erhalten hat, und diesmal jedenfalls i; Millionen Stimmen erhalten wird. Dann ging Redner auf den Bcrgarbeiterftreik über und berührte hierbei die Ä ußerung des Ministers Herrfurth, daß die sozialdemokratischen Wähler nicht arbeiten wollen, und meinte, wenn die 80 C00 Leute, die gestreikt haben, alle Sorialdemokcatrn wären, dann wäre es unbedingt desser in jcnen Distrikten destellt. Redner endete feinen 1'/» stünvigev Vortrag mit der Aufforderung, nur dem sozialdemokratischen Kanbidaten W. Liebknecht am 20. Februar die Stimme zu geben, der sich nicht gescheut hat, für das ar- b-itenoe Volk einzutreten, der Jahre im Gefängniß zugebracht hat, und wofür? Für feine Ueberzeuzung, für die Wahrheit. Zum dritten Punkr übergehend forderte der Vorfitzende die Gegner" auf, fich hier! zum Worte zu melden, da viele anwesend waren, aber fie waren zu feige, fich zu verantworten. Dann sprachen die Herren Adler, Heitmann, Mielarg, Wcyack, Roland und Weise fich im Smne de« Referenten au». Herr W-ise führte au«, dcß «r jetzt von der Norddeutschen Brauerei komm/, wo der Kon» fcidat der Konfervatioen und Antisemiten gesprochen hatte. Er ist dreimal zum Wort gekommen, wo er e« so weit gebracht hätte, daß jene Herren nicht mehr antworten konnten und e» vorzogen, die Bersamm'ung zu schließen. E« wurde folgende von Herrn Langhoff gestellte Resolution gegen ecke Stimme angenommen: Die heute im Restaurant Wezdingpark tagende Wahlerversammlung de» 6. Berliner ReichStagiwahIkreise« schließt fich den Ausführungen des Referenten voll und ganz an, und verspricht dahin zu wirken, daß am 20. Februar unser Genosse Wilhelm Liebknecht mit gewaltiger Majorität als Sieger au« der Urne hervorgeht.— Nachdem der Referent in feinem Schlußworte dieD-sWfion noch m hrfach ergänzt hatte, wie» der Vorfitzend« darauf hin, daß man bei eventuellem Ver- theilen der Flugbiätter nicht ängstlich fein solle. Mit einem Hoch auf Wilhelm Liebknecht wurde die Versammlung um 12% Uhr geschlossen. Der f-ktaldemolrrattfche Kandidat des 3. Berliner ReichitagS-WazrkrerseS, Kart Wilvdergtr, sprach am Freitag Abend in einer großen Wähler-Versammlung, die in Mündt'« Salon stattfand. Redner beleuchrete in seinem sehr interessanten Vortrage unter lebhaftem B-ifall unsere wirthschaftlichen Zu» stände, deren Entwickelung er in eingehender, klarer Weise schilderte. Diese Entwickelung habe zu einer völligen Umge- staltung der Gesellschaft gesührt, der Geldlack sei herrschend geworden. Die große Masse, da? wirkliche Vo k, kann nicht th.-il- nehmen an den Kultu errungenschasten, welche heute nur einer kleinen Minderheit zu gute kommen. Es müßte m thin doch jedem Denkenden klar werden, daß auf dem heutigen Staatswesen nicht weiter zu bauen ist. Wenn wir bei unseren Forderungen da» Wort »Arbeiter" besonders betonen, so meinen wir selbstverständlich nicht bloS die phyfisck, sondern auch die geistig thätigen Staatsbürger, sowie überhaupt olle Diejenigen, welche eine nützliche Thätigkeit ausüben und unter den vorhandenen Zn» ständen zu leiden haben. Hierzu gehören vornehmlich auch die Handwerker, welch« in den meisten Fällen rur noch eine schein» bare Selbstständigkeit führen und oft nicht besser ge- stellt find, wie ihre Gehilsen. Daß fich au« den wirthschaftlichen und politischen Verhältnissen der Sozialismus entwickeln konnte, ist einleuchtend, nicht einleuchtend ist aber, daß das deutsche Volk noch nicht im Stande war, eine ent» sprechende Anzahl Abgeordnete für die Gesetzgebung zu wählen, um Front zu machen gegen die Politik der herrschenden Klassen. Von einem wicklich unabhängigen Handwerkerstand kann heute keine Rede mehr sein, die Handwerker find zu Handlangern dl» Kapital» geworden. Man kann es Niemandem verdenken, wenn er fich eine freiere Stellung, mehr Unathängigkeit erringen will und fich selbstständig zu machen sucht, aber nur wenige werden e» noch zu etwas Alderem als zur Hausindustrie bringen. Die Theilarbeit ist in manchen Hand. werken bereit» soweit vorgeschritten, daß man jeden Beliebigen zur Arbeit heranziehen kann. T otzdem giebt eS noch immer Handwerker, welche von der»ollen guten Zeit" träumen und von den modernen JnnungSbestrebunaen alles Heil erwarten. Sie blicken zu den Herren Kleists R:tzow und Ackermann als zu ihren berufenen Vertretern hinauf. Wenn man wirklich glaubt, daß durch derartige Bestrebungen das Hand- werk gefördert werden könnte, dann würde nichts besser fein, als daß der Bundesrath den Reichstagsdeschlüssen seine Zustimmung gebe. Es wäre der beste Weg, die Hand- werker von der Nutzlosigkeit solcher Forderungen zu überjeugen. Der Handwerkerstand wird also durch das K p tal p oleianfirt, er muß naturgemäß die Reihen der Arbeiter verstärken, welche bereit» zum Klassenbewußtsein und damit zur Sozialdemokratie gekommen find. Daß diese international ist und logischer Weise fein muß, erscheint selbstverständlich, da« müßten nach» gerade auch jene Herren wissen, welche un« mit b sonderer Vor- liebe als die»rothe Internationale" bezeichnen, um das Spieß» bürgerthum in Angst zu erhalten. Man sollte doch anerkennen, daß der Abhaltung eine« internationalen Arbeiterkongressc» ein hoher Kulturzweck zu Grunde liegt und daß solche Kongresse die beste Friedensburgichaft bilden. Die Arbeiter wollten über» Haupt noch nie den K ieg(Stürmischer Beifall), trotzdem hat seiner Zeit die Reptilienpresse h:rauSgetüftelt, daß wir uns hätten mit den Franzosen verbünden wollen.(Große Heiter» keit.) D«« heutigen politischen Zustände erinnern mich an jene Zeit, in welcher die Bennigsen und Miguel in Steueroer. Weigerung machten. Später kamen die bekannten F-ldzüge und nach ihnen der nat onale Dusel, der fich so vceit machte, daß den Liberalen die f-üheren Sünden vergeben wurden. Der schwache Widerstand der Liberalen hatte fich bald in dem Dusel aufgelöst. 1878 war der Reichskanzler mit seiner Politik in eine Sackgasse gerathen. Er war bis zu der Zeit Frei- Händler und wurde nun plötzlich Echutzzöllver. Dies war be» stimmend für die nachmalige Reichstagsmehiheit, die unter der Parole de« rvthen Gespenstes gewählt wurde. Nun kam die bekannte Zollgesetzgebung, welche ungeheure Lasten aus die Schultern de« Volte» gelegt hat um— wie man sich sehr hübsch ausdrückte— die nationale Arbeit zu schützen. Wie man die Arbeit»geschützt" hat, ist zur Genüge bekannt. Die nationalen H rrcn verlegten fich einfach auf den Import billiger Arbeitskräfte, sobald die deutschen Arbeiter an den Streik gingen, um wenigsten« einen Theil der Lasten von fich abzuwälzen, welche ihnen die Zollgesetze auferlegt halten. Der Reichskanzler erklärte einmal nach einer Rede Bebel'« im Reichstage, daß, wenn der von den Sozial- demokraten gep ante Skaat eingeführt fei, das Leben für ihn keinen Zweck mevr habe; man möge ihn dann lieber vorher abschießen. Von seinem Standpunkte aus mag der Reichs» kanzler ganz recht haben, es frägt sich nu-, ob bie große Masse des Volk», die in fortwährender Existenzunsicherheit lebt, obgleich fie allen Reichthum schafft, nicht ganz anders denkt und mit un« für die Errichtung beS sozialistischen Staate« eintritt.(Stürmischer Beifall.) Es handelt fich in unserem Kampfe um eine neue Weltanschauung, der veralteten gegen» über, die in fich schon längst zerklüftet ist. Wir glaubt, daß er und später seine Nachkommen noch unter den vorhandenen Gosill schaftteinrichtungen Freiheit und Existenz finden werden, wird fich un« entgegenstellen, wer aber die stetig zunehmende Un- ficherhei! all-r Verhältnisse fühlt und schon heute unter den- selben mit seiner Familie zu leiden hat, wird fich mit un« der Zukunft zuwenden und fich uns im Kampf um eine bessere GesellschaftSfoim anschließen.(Leahafte Zustimmung.) Die Sozialdemokratie will nicht zerstören, soudern ausbauen, unsere Ziele find so berechtigte, so durch die Vernunft de- gründete, daß, wer auch nur menschlich denkt, fie aner- kennen muß. Sie find nicht mit einem Male zu verwirkichen und werden auch noch nicht erreicht werden können, wenn wir hundert Vertreter im R-.ichStage haben. Wohl aber würden wir unseren Zielen dadurch entschieden näher gerückt werden. Die sogenannten sozialpolitischen G, setze können die sozialistische Entwickelung nicht aushalten, fie sind im gew.ssen Sinne nnr Ausnahmegesetze für die Arbeiter, weil man große Klassen der Gesellschasi davon auSgescklossen Hai. Mit solchen Bestimmungen kann man die soziale Frage nicht!ö cn, welche weltbewegend geworden ist. In einer Zeit, in der morgen stürzt, waS heute noch groß ist und üdermorgm nicht mehr sein wird, waS morgen noch ist, find derarttge Mittelchen von sehr geringer Bedeutung. Ich hoffe, daß die Handwerker nicht erst alle in die Reihen der Lohnarbeiter zu kommen brauchen, um zu der Erkenniniß zu gelangen, daß fie nur mit un« sür bessere Zustände und eine sichere Existenz kämpfen können. Gerade hier, im dritten Wahlkreise steht un« die Partei gegenüber, welche die Handwerker noch immer auf die berühmte Selbsthilfe verweist. Ich glaube N'cht, daß diese Partei e« auch nur auf politischem Gebiete ehrlich meint, da ste in Wirklichkeit eine ÄouraeoiSpaitei ist und ihren Bestand auch nur als eine solche aufreck t erhalten kann. Prüfen Sie nicht nur die Person, sondern namentlich baS Programm; auf der einen Seite steht die Partei der heutigen Zustände, auf der anderen die der Zukunft. Nun wählen Sie!(Donnernder Beifall.) W Der Vortrag rief eine lebhaste Diskusfion beiMe,«* fich die Herren Griebentro g, Hahn, Meytj: waldt, Börner, Ap elt und Homan» Nach einem kräftigen Schlußwort de» Referenten Resolutionen angenommen, welche zu energischer- aufforderten. Ferner gelangte einstimmig«m Annahme, nach welchem die Ver'ammlung., kannte Aeußrrung de« Minister» H-rtsurth'' Anhänger der Sozialdrmokeatie Leute nicht arbeiten wollen, als ein« Beleidigung der"ii Arbeiter Deutschlands bettachtet und diesetbe desho-o j' zurückweist, sowie beschließt, der BundeSreglerun» Kenvtniß zu geben. Ferner wurde beschlossen, imd«-' Rellin sür gelesene Ex wplare des»Berliner Voll-b der»Berliner Volkstirbüne" zu errichten; die so 8fi Druckschriften sollen zur Aufk äruna nach Pommer» un° Gegenden, wo die Dummheit noch sehr zu Häuft>*' werden. Mit einem dreifachen Hock auf b,e rt» mtemctionole Sozialdemokraiie schloß der Voifi»"! Dimmick, die Versammlung.____. Rummelsbnrg. Eine freifinnige Wahlert" fand h:crsetbst am Mittwoch Abend im Wew«l� statt, in der der Kandidat dieser Vartei, 6irt referirte. Die Aueführungen de» R ferenten „-.d« L «Ä?; 1 einen Los W -«»itchloh» Rn'L »d-nd, iitaßtn, „»»Im# S" großer Stille entgegen geaommen, nur als derselbe' finnige Programm m t dem sozialistischen als i»' uftpremfiimmenb nerfurfiff. Jt® 9» überewstimmend hinzustellen versuchte, erhoben st Rufe und zulktzt ein energischer Widerspruch. tri der Sozialdemokratie, Heir Arthur Statthagen, tra ,� gegen. Seine treffenden Entgegnungen und AvLlW,,» � den durck minuien langen Beifall unterbrochen uno der gute Eindruck seiner Rebe nicht durch die}(> jt Redvers, Herrn Plonz aus Lichtenderg, beeintiafliG � Eine kleine AzSeinanoerfitzunq zwischen dem und Herrn Stadihazen betreffs des gemeinsamen.� � resp. ver gegenseitigen B-nochrichtigung der beidkM�,# haltenden Wählerverlawmlungen im Kreise hat i- zum Ansehen der Fieisinnigen im hiefigen Wod»".'",!« trogen. Da« freisinnige Komitee lehnt es indirikt a � »ikem i®iö i( Är ,*4 kr« 5% **«»'. R» feft 9 uuji.uuvii. ftviwuw«v»1*«"'- l fSen5« M ttheilungen zu machen, während im Gegen theu iL««' "irren öffentlich zu der am nächsten � bogen die H Oranienburg stattfindenden Veisammluvg Krage des Herrn Hausberg, bezüglich dir Reden durch das amtlich« Organ des Kreise«. oreoen ouro) cos ouimaje lurgon urs urrr»,««,.'»K Barnimer KreiSblatr". tröstete H-rr Stadthagen densei«' � Hinweis auf die Anzapfungen seiner Person, selbst m f. ei finnigen Blättern, z. B. bringt die(kreifiirnigw dorser Z itung" in ihrer letzten Nummer Notizen fitzten Montag in Alt.Lan.'Sberg abgehaltene UmS lung, die gradezu au« Lügen und Verl-umdungin geflickt seien. Im übrigen antworte er schon sei mehr dergleichen Anzapfungen. Bezüglich der«o�A" cbcnfO u> sicherte Herr P onz. daß die Freisinnigen Druck der Verhäliwsse zu leiden hätten nne die Sozial�Ä! f � Die Taeet ordnung zu erledigen, verzichtete d« IJ* " 7'■"" Kandidaten der Sozialdemokraten und auf die e h u "#11* ift\ der vorgerückten Zeit und wie er sich auSbi��s�*4)� � vv* uuiyriuiuiii om usiv wc(4 fiu; � J.ck ff»! 4 ar.imirten Stimmung wegen. Mit brausenden V Sozialdemok. atie endete trise.freifinnige WLHlervir Der Wirth des�betreffenden Lokals, Herr Wetgeh beiterv plily oe« veireszenven«orar», yerr«(W seinen Saal zu Vers-mm langen nicht herge-e». � ü« glaubte, wird jedenfalls den besten Eindruck von lichen Grift der hi>sizen Arbeiter bi kämmen haben. de« gedrückt vollen Saales rrurde wohl k. um ein 51" verschenkt. Da stch in de» Gericht der offentttche» nerfummt«»« einige Fehler eingesck>li»en Hadem a, um folgende Berichtigung ersucht; 1. In der Roo 17. Zieht!, Ig der 4. filnsst 181. Konial. Preuß Li-dnn« von, 1. Februar ISS«(Schi»»). Slnt d>- fficluirnc übet ÜIO Mark find d-u oeir-ucude»" 111 Parruldiüe beigeuigt. lOliut Äewäbr.). j 2 68 65 119 211 494 1108 45 72 80 327 627 77 775«V 421 715 S12■ 4"8 91 627 416 7 91 748 50 800 952 61 98 404 32 619 715 7036 N3<4 965[15001»383 565 704 WjS 1 Ol II 7 584 644 7 70 982 11175 93 227 398 771 l-eNA, jö 848 IIOOOO] 74 914 13045 117)00] 393 493 650 1«%« 1300] 65 631>7 964 1 5338 92 645 915 1 6235 591 IWlOl:% 82 98|3()0i] 426 694 13001 775 1300) 1858« 910 78 l»UHl] 80100 117.1«] 7 18 1301«] 353 570 892-41038 158 2l> D 67)7 93.' 44448 502 63 699 826 86 43118 29 221 54 30b Vj 19 67 97 44102 311 711 14 819 45036 76 126 564 679 68 47198 2 1 46 711 856 48109 231 77 88 449 903~V' 34 78 7 32 1500] p 30068 217 621 611 99 771 72 31167 701 115001 32 SUU 3**8 866 977 3 3053 365 524 94 533 617[300] 22 34441 35352 96 421 46 800 9 3 6 211 368 476 777 3 7547 98 031 26 69 322 787 842 3» 122 624 763 81 1500] tf, 46003 306 812 41155[500] 430 634 797 804 9l9 Hg 44)14 214 516 800 923 4 3352 462 677[3001 44141 i',!, 4K 698 962 75 4 7152 295 370 619 192 4 6098 13000] 361 9*4 43' 13001 48.66 86 220 1500] 442 673 935[1500] 46940, 4000 �»r 763 649 13000] 861 500») 0),«| 69 261 389 551 56 664 715 71 876 97 548 818 965 75 5 4137 573 631 770 956 5 3147 334 l59".�AI 9.-4 87. 54153 506 52 71 607 789 5 5233 575 882 5»U� o 9 j 5 7012 192 737) 929 5 8247 450 675 740 46[3000] 943 1 1 7)00]»z?. 66422 523 741 874 6 1 036 11500) 54 130 64 70 iWO'.«, 708 941 649.30 4_0 988 6331« 47o 96 824 920 6 4987 7 2- [51.01 71 87 361 73 7 5 6 6231 72 306 453 73 698 965 67% 81 457 634 6 8143 604 6 6319 469 80[3000] 90 7.83 60»«Bs«51 76098 123 384 562 99 997 71135 829 115001 933 495 7.04 42 1 07 63 871 7 3023 122 42 413 80 872 74111,3) Kl 808 13)0]! 5 75131 667 827 908 13000] 76176 226% � 1 77022 130 46 86 1300] 401 53 671 749 81 1 150-9] 898 7»'� 9% 562 68 90 624 80 873 990 8012 910 83 80299 IMWWWWWWWWMWWW 277 370 92 556 616 83 1300'] 93 841 130001. ,7«- »6056 III 130001 255 396 15001 40.1 504 29 34»1160,«O »21)1 130001 259 87 428 11500] 6. 6»3296 382 116 OOOl"jjj »47>!« 722»5263 397 98 623 15001 7.0 115001 819 I' 752 99 896» 7438 528 54 884 908»8265 392 495 576 0 »0922 113 257 415 59 756 833 ßS ,, 100"42 152 13000] 238 531 95 101055 62 197 419 55» � I' 714 164188 250 438 130001 47 1 63..06 784 1600] 92 H 165268 93 784 886]3>«1 1662.2 329 601 71 737 980 l"', 756 913 82 1 08144 1 66169 228 371 740[30001 78 ■f 116496[3001 739 843 971[5001 111293 350 648 612 61'. 968 11309.) 308 1500 1 35;""*"....." 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' l JÄtteLtix t' Ä"«'®' 10 lischer SB#*?» ? SM ZGZ«».» •Ttsurtf t» tote'[U I» g, 8"?,? 6"nn,-,a' )e«retiail»a "/ itt die s�g�A�waagSÄÄJfc« _____.... am SRontag, dcn Drantenftcaie 180, und In taatlocönun« Di' b-vorsttken� B-lisch und Fr>k Zubetl, DiS att fast sben fit .ch. D« fimmBtexsim MWUMM L-� n-(Ont- aitnbl 'ttcht vom 8, Diiwlst-n. �jä&emdmssm �ss�MNDMAKLS die re, i-�g lfmirächdfl'% dem UWjV ien und% die de» und m die Znnun» Im Stande, IWelden aufiudessern?" Riscrent: Herr war Bagintki. ftti* P$r»Mtttng*9* jlmmt»#»##»!$## entammlunj am SSonlaj, den 8 Kibmar, Abend» 8 llbr, Im Blinttftiaie 178»aze'erdnun, 1,«ortra» de» Herrn Zu lu» Wernau üder- .Dle«-noss-nsch-iflin. ihr Wertd und Ihre«edeutun» unier der heutigen P o- dutlionlweile' 2 ülllasflon. 8 Verschiedene» und Ätageiaften. Ausnahme neuer Mitg>i-d-r,?,dennann Ist willkommen u>d bat Zutritt --"-»»»H bellt llhi, Tn River» —........ Xagttoibmmo: Bortroa de» Herrn Krause über-„Votklwi-th'chaft Ich-»', «roh, öffentliche VersaMialung k-mmtttcher in der Autieranch, beschäftigten peesone« NM woniaa, den 8. z-bruai,«den:» 8% lldr, im Bövmlschin V ouhause Land»b-rger Allee 11-18, Tagelordnun»- I, Be richt über da» End- de« Luckcnwolder Streik« R s-rent- Otk-r Vdtkel 2 Ditiusslon 8 Berschi-dene», Um zahlreiche» Erscheinen wird ersucht, eb AUgemein«»ranke»-«ab Kterbekaff» der Metallarbeit»» Mit. lieber- Velsammluna am Di nftag, den 4. Fedruar, Abend» 8% Uhr, b-t Bnadt, vrunnenstrahe 18 Tagetoi dnung: 1. Rechmrni»- lrgung, 2. Bericht der D-l»verwallung, 8 Kafsenangelegmheilen. Um zecht. reiche» Erscheinen wird gedetm gier zzint», ftühnngodund der Aauobi»»»»«eriin» hält enr Dienstag, den 4 Fediuar, Aderd» 9 Uhr, bei F-u-istein, Alte Zakobsiraß« 75. eine außeroidenlliche B-neealvelsammIung mit solgender Tageeordnune ab: 1 Mitldeilung-n, 2. Ausnahme neuer Mitglieder und Ergtinzunalwahl de« Vorstände» und der Rechte stutk.mmi'sion 8 verschiedene», 4 Frag-kosten. Bei der sehr wichtigen Tagetordnung ist e» Pfilcht eine» jeden Mitgliebe» zu erscheinen, «»»band der dentfche» void- uud Kilberarbett»»»rnd»er- n>a»dt»r tgernfogenoffe» Am Dienssng den 4 F-druar, Abend» 8% Übe. findet im Restaurant Feu-istein, Alte Z-koostr. 75(öderer Saal), eine w-t- gliederoeesammlung der Zahlstelle Berlin mit solgend-r Tagetordnung statt: 1 Beschludst ssung über tie Errichtung eine» Arbeittnachweile», 2, Wahl ein» Kommission zur Autarb-itung der Bestimmunaen sür derselben 8 Verschb- dene» Et ersolat auherdem die Luigabe der Eiilafikirten zur Marstnre, welch» am 18. Feb-uar in Santsouci statlfinvet, Wochenb-it-Sze und Anmeldung»e» neuen Mitglied-! n weiden durch d-.n Kosfirer ent egengenomnun,«Aste stnb willkommm. Um zahlreiche» Erscheinen wird ersucht. «roh» öffentlich»«»rfamntlnng de» Krechole»«nd Ktochar- beiter Kerlin« am Dienstag, den 4 Fediuar, Abend» 8 Uhr. in D tgulüller'» Saal, Alte Zakobftr, 48» Zagelordnung I Wahl eine» VertrauenInumneA 2, Vortrag de» Hn-rn Türk über: Die ländlichen Arb-iter" 8, Der gegr» wältige Stund ur s-rer Lohnbewegung, 4 B-rschledere» »ai. Jordan. den eist de» Herrn-----... schei- en wind gebeten, Der Zlrbeitonachwei« de«, »«fogenoffea befindet stch sür den strahe 79. am Bahnübergang S»!ial>e«okra«lfch,r Mahlverei» für de»»»fte«»eichata«. stlkrel». Am Donne ftag, den 8 F-druar. Abend, 8% vdr, stndeidtt >an. N-ue Grünstr 28, ein e B-isammlung deZ Reich! tag», Wahlkreise» sür den eistrn Verl ncr Reichetogl-Wahlkc-sz statt, mit dec Tag-Sorbnuna:«ortra» Alwin Gertsch über:„Soll da» Volk wählen 7" Um zahlreiche» Sc .»»»in» de» Kor»»»»»rnd K». orden beim Reftauraleur Berndt,«arte» Aisverkanl en ganzlicher Auflösung des Geschäfts. IM ein «»! K-'natra, 14 Zin. Java, 15 P«. Krasil, 31 Krr. Domingo, »t*(»dum.,»«zuue,«er«»«-««.), 300 Dp». Euba, 3 Krr. Amlralrma, Ä lsstn i,:0 brande, 60 Kfd. Kaoaima rtc.>,» a.,.,«. diverse alte Muster, iosr KlSiter und Abfall k,m.. .. uerfchirdenr Comtoir- und Cigarrrnfabribations- Mrusilien m��rschiistsrSume i« 14 Eagrn geräumt fei« müßm, k WK- zu jedem nur annehmdaren Kreise C., Neue Schönhauserstr. 6, ausverkauft Mo« Tabaken verfeude»ach Außerhalb auf Uerlauge« Muster._ «ich»» Ä» Ki'auseÄ Sachs, Berlin, KrausenstrÄ Zigarre« in d»»nfrtneu(Qnal»tätrn»ou 35—35 M. per Mille Monkuro geraiheue» Cigarrenfabrik ft»h«n bei uu»»um sofor- " Verkauf, getiauet alo ante 5 Vf-Cigarreu._ 1092 kW öi r;«*)).''s, btevdtter JllveutAr d�k mit gt. Kar fchlern Double- Kriiffrl-Trppiche, 2 Meter Mi«».» groß, Stück 6 M. Arrrlichr f.Tfrs""- UM-rdinen. Nur 1 Mark kostet jeve Uhr zu reinigen unter Garantie. Bei allen Reparaturen i-rd der Preis vorher gesagt.[841 EleseP« Uhrmacher(Fachmann) Raunynktr. 15 Ecke Mariannen ftr. 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Gleichzeitig theile mit, daß den Genossen ein Zimmer sür Klubs oder zu Zahlstellen zur Ver- fügung steht. Für eine gute Weiße und ein gutes Glat Bier ist bestens gisorgt. Jeden Abend Tis kujfion. Sonntags familiäres Beisammenstin. Erqebenst Otto Heindopfy 1106_ Lana-stloßi 70. Unserem Genossen Doh» zu seinem heutigen W egemeste ein donnerndes Hoch. .Tie Genossen aus dem luftige««iiefel." 1095 Danksagung. Für die herzlichst« Theilnahme, welche mir bei dem schweren Verluste meines Mannes Gottiieb Hanschild dargebracht wurde, sex« ;ch all n Verwanvten, Bekannten und Kollegen, meinen innigsten Dank, Tie viuterbltebene«. In folgenden Werkstätten find unsere Forderungen nickt bewilligt: I. C. Pfaff; Groschkus; Gebr. Wnmann: Müller u. S».; Schimmelpfennig; Franz; Franke; G» ck-; Gnwahn: Gölfchke; Rnoorf; Jarm«: Hern, richs; Coutourier; Stahlheuer; Bruhn; Mohnke; Kurzig; Lüdoif; Jocksch; Schwarz; PoliS; Schmitz; Vater; Mechet; Ulnch; GaSds; Brofiz; Schöning; Wölkisch: Kürschner; Hmnäx; Thiem; Javke; P ckert; Luckot; Diiimanu; Lorenz; Breilkopf; Sawitzky; Krüger; Thiele: Ktetzler; Ferd. Vogts u. Co.; Biester; Michelfen; Höge. Deckadressen sür I. C. Pfoff: Adalbert st raße 38. Pücklerstraße 6. Köpnickerstraße 115. Köpnickerstraße 26a. Köpnicker stratze 190. Die Kontrole ist bei Kcstuer, Annen str. 15. 1077] Die Kommission. RkslimM im Ambos. BreSlauerfiraße 27. Allen Genossen empfehle mein Weib- und airifch Bier-Lokal.[578 Große« Vereinszimmer mehrere Tage frei. _ Gustav Tempel. M- nnü TeilVich- Fabrik lk" �ra«ienstr«ße 158, %L%d)H)Iak und Oranienbrücke. /vsaudi uuter Dnchnnstni«. Eisenwaaren, Werkzeuge, Kau«� u. Küchen gerät�e E ¥oathea«a* LaudsberserstraS« 64(am' 560 » Berlin C. Alexanderplatz). Ifcr > üi«' Ederen Helmen und anderer Iowa olfjoerchlofe Nachahmung zmuck. und -■s»,-•»-«— Genossen empfehle . 5!ür Kairifch-Kler Koka! mit und Zahlstellen. 5Ö,iv 0*to Allermann, kwarstr. 61, Ecke Mariannenplatz. Kohiabak' am hiefi�en Platze bekanntlich[1653 Grösste Auswahl. Garautlrt stcher brennende Tabake. Slreng reelle Bedienung, billizste Preise!,' Sämmtliche im Handel befiadlichrn Roh Tabake find cm Lager. A. Goldschmidt, VpimbauerbrAcke 6, am Hock-ichen Marti. H. Luhm's Rchmiit, Kraudenburgstr. 11. Empfehle meinen Frühstücks» und Mittags- tisch(Suppe, Braten, Kowpot und Bier 40 P',) Abends größere Auswahl. 1078 »Berliner Volksb'att",»Vol k». Tribüne", Bei ein?- hlatt und zehn I hcgänge der»Neuen Welt" stehen meinen Gasten»ur Verfügung. Allen Freunden und Bekannten empfehle mein Weiß- lind MW-Kler-Wal. sowie Zimmer für A.-beiisnachweiS u. Zahlstelle, C. J. Peterson, 947)_ Beteranenstraste. 22. Allen Freunden und Bekannten empfehle Der Arbeitsnachweis M Filchiitttiis der Fem« und Berufsttenoffeu befindet fich für den Norden beim Restanra» teur Bernt, Gartenstr. 79, am Bihnüber« gang. Arbeitslose werden AdendS von» bis 9 Uhr in bat Kontrolhuch eingetragen.(1055 _ Die NerurltteluugskomwWo«. 8rt§fraiifciifttfc dtr Möbelpolirer. Die Zahlstelle C, bisher Manteuffe straße 27, wird zvm 8. Fedruar 1890 r äch der Vrauleu- strafte 197(H-imichplatz), Restauration Zilien- darf, früher Papke, verlegt.[1053 _ Dt» Vorstand. ArbtitsnglhiveiS sür BschKr. Der vom Fachoereiu der Tischler begrün» dete Arbeitsnachweis befindet fich Wallstraße 7-8. Die ArdeitSvermittelung geschieht für Meister und Gesellen(auch Nichtmitgied,r) uneutgett- llch. Die Adressenausgabe erfolgt an Mache«» tage« oon 7 Uhr Morgen» dl» 7 Uhr Abend», Souutag» uau 9—11 Uhr Vormittag». 1108_ Der Vorstand. : mein Weiß- und AMschbler-lodal. O, Dillenberg, 690] Reinickendorfer-Straße Nr. 54. G. Straust. Mneldermlster. 17a. Waftmauustrafte 17a, pari.. empfiehlt Nw zac Ansertizung«log.»erron- Garderoben. Für guieu Kitz u. faubere Arbeit wird gvrantirt. Kager von Ktosseu in grofter» g-schmacku-Uer Au«u.ahl. Komante Zahlungs-Bedingungen![589 Buchhandlung. Papier-, Schreib-» Spiel- waareageschäft«passend für jung Verheiratbeke auch eivzrlne Dame) billig zu verkaufen. Mullerstr. 174. Iggg DeAiülitil»! rniii Wilmut M. Berndt, A. Kowald Nchf. empfiehlt seinen vznüalichen Frühstück-, Mit- lag- uud Abeudtlfch in allbekannter Güte. VolkSdlatt, Volks- Zeitung, Volks- Tribüne:c. liegen aus. 1088 Allen Bekannten und Parteigenossen nochmals zur Nachricht, daß sich in meinem Lokale die Zahlstelle des Allgemeinen Metallarbeiter- Vereins befindet.[1022 Für gute Speisen und Gelränke sorgt M. Grande, Meine 6 Kaie find an Vereine und GeseUichaften auch Sonntag» und Sonnabend zum Tanz zu vergeben. Oranienstr. 180.[1087 A«slm«fts-K«rea« für Arbeiter-Uer ficheruns, Berlin C., Wallstrasse 12. 10-3 Uhr. Obiges Bmeau erlh-ilt A beitein und Arbeit» gebern Auskunft in allen Unfall- und Keanken- kassenanaelegenheiten für 1 Mt.; von auswärts in Briefmarken(Rüdporio beizufügen).[1035 Roh Tobak 727] sämmtllchep Sorten. Größte AuSwabl, billiaste Preise. G. Elkhuysen, Münistroft« 16. All-n Gevoss-n emvlehle meine Tigarren- Fabrlk uud Uugarwelu- AaudwuG aufs wärmtle. J. Jans, Janno»>tzoiücke 1, neben der Dampferkation._[1065 lind zu vergeben bei Flleok, Bphenftr. 46, Restauration. Das„Berliner Boiksblalt"«od die„Berliner Volks Tribüne" liegen au».[1061 Empfehle mein Lokal zum ArdeitSuichweia u. f. Zahlstesten, Zimmer mit Piano für Vereine. 579 Arthur Ziemer, Cuvrystr. 16. Ein Vereinszimmer zu 20 Personen ist Mittwoch frei bei Schmidt, Kraulstraße 48. MamsestS auf Sp tzenumhänge sucht 1056]_ Bostma««, Gneisenauste. 23. Tüchtige Stanzen- und Schnitt- Schlosse- werden angenommen Ehausseestr. 89.(1050 10 tüchtige Tischler aus gut! Bauarbeit ver langt Henschel, Friedenstraße 91.[1067 Gr. öffentliche Wähler-Versammlung für den 3. Berliner Reichstagswahlkreis a« Montag, de« 3. Febrnar. Abends 8% Uhr, in de«„KSrger sSle«", Dresdener ffr. 96. Tages-Ordnung: 1. Die b-oorstehenden Reichstagswahlen und die Arbeiter. R-ferent Herr Albert Auerbach. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 1105 ___ Der Einberufe?. Grosse Oeffentl. Wählerversammlung am Montag, de« 3. Februar d. I.» Abends 81. Uhr, i« Jlge's Salon, Wilsnackerstratze 68. Tages-Ordnung: 1. Die bevorstehende RnchStagSwahl. Referent Stadtverordneter Vogtherr. 2 Dis Zussion. 8. V-rschiedene»._[1089]_ Der Einberufer. Große WählerVersammlung für Hohen-Neudorf und Umgegend am Sonntag, den 2. Februar er., Abends 6 Uhr. Tages-Ordnung: Die bevorftehenden ReichStagSwahlen. Referent: Franz Behrend. Diikulfion. VeischiedeneS. Der Zug fährt um 5 Uhr vom Slettmer Bahnhof. Um zahlreichen B luch ersucht Oer Einberufer. Grosse Versammlung 1090 des sozialdemokratischen Wablvereins für Teltow, Beeskow, Storkow, Charlottenburg am Dienstag, den 4. Febiuar, AbentS 8 Uhr, in BiSmaickihöhe, BiSmarckstr. 80. Tages-Ordnung: 1. Die Sozialdemokraten und die verschiedenen Parteien. 2. Diskulsioa. 3. V-rschiedeneS. Um recht zahlreichen Beluch bittet_ Per Vorstawd. Große öffentliche Versammlung stmWn i« dtr Kutbranche M##: Persme» am Montag, de« 3. Febrnar. Abends 8� Uhr» i« Böhmischen Brauhause, Kandsderger Allee 12— 13. Tagesordnung: 1. Bericht üter das Ente des Luckenwalder Streiks.(Referent: Oskar Völkel.) 2 Diskulfion. 3. Verschiedenes.__[1043 Um zab'reiche« Eischemen wird gebeten. Oer Einberufer. Große öffentliche Versammlung der Kauarveiter KerUns«. Umgegend Montag, der» 3. Febrnar, Abends 8 Uhr, in Gründer s Salon, Schwerinstraffe Rr. 13. Tagesordnuna: 1. Bericht der Vertrauensmänner. 2. Stellungnahme zur Be« fchickurg de« Kongresse. 3. Diskussion. 4. Ver'chiedene».(1045 ES ist Pflicht eines jeden Kollegen, in der Versammlung zu erscheinen. Der Einberufer. Gr. öffentliche Wirker-Vcrsammlung am Montag, den 3. Febrnar, Abends S'l Uhr, in FeindVs Salon, Weinstraße II. ZageSmbuuug: 1. Wie bringen wir unsere an die Arbeitgeber gestellten Forderungen zur Duredfuhrung? 2. D>fi rtwe Beschlubfesiung über den deutschen Wükerkongreh und Wahl »« Deleaiitm 3. D Skuision. 4. Versch,ed«neS. Alle Arbeiter und Arbnigeb.r sind freundlichst eingeladen._[1014 Große öffentliche U�rsamminng der Bildhauer Berlins am MMwoch, den 5. Fibcuar, Abends 8 Uhr, in Mündt s Kalou, Köpnickerstr. 100. Tages-Ordnung: I. Bericht der Kommission."2. Werlstattangelegenhert. 3. Verschiedenes. kosten fi.det«ine Tellersammlung statt. fche'it'U. Zur D-ckung der U, kosten fiidet«ine Tellersammlung statt. 1081 Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist«S Pflicht eines jeden Koll-aen zu e,. _ Der Ginbernfer. Große öffentliche Versammlung oller kaufmäunifchen Wahler s» Ditkjlag, L zebrvar, Ab. 8 1, Uhr. im Alten SWenhanst, Ltnienffr. 3|4. Tages-Ordnung 1078 1. Die«aufleute und die ÄeichSIazSwahlen. R f-rent AlbertAuerbach. 2. DrSku.sion. 3, V-rich, ebenes.— Zar Dnon. 3. Verschiedenes 1068 ES ist Pflicht aller Aebeit« in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Einberufer. Kerew der Sattler«. Kachgea. Kerlins Sonnabend, den 15. Januar d. J.a Grosser Wiener Maskenball in den nmtrSumen der Friedrichshain-Brauerei(oorm. Lips) am KSniflethor. Um J 12 Uir: A ffüdrung der Karnevati-Ponlon i"e: _ Eine Afrika-Reise mit Hindernissen."MA! Anfang 9 Uhr.— B'llils& 60 Pf. find bei den Herren Wen' t. Pian.Ufer 8; Schreiber, Ssrtwftf. 159; Sachs, Schinkrftr. 10; Plodroch, Landtbergerstr. 32; Hruhmr, Reu-Eolln a. W. 23; Büttner. Kotlbufer Damm 94 sowie im Arbettsnachwei« des«eiein», DreSdenernr. 116 id« Grundel) täglich von 8-9 Uhr Abends auher Sonnabend, und Sonniao von*l-t2 llo> 1» haben._ Da* Comitee. Freie Bereinigung der Kausteusi. � Außerordentliche Generalversammlung � m Montag, den 3. Febrnar, Abends 81- Uhr, bei Zemter, Müuzstr. 11. Taflesordnuea» 1. Neuwahl des 1. und 2 Vorsitzenden und des 1. fuhrrrs. 2. Vo-trag des Herrn Dr. Hardt über: Die Entstehung der Religionen. itnh � A 00.» Cv. � T. CTTUia—fl. v r tv\. f Jt 1. v m st. SS. """"rC"— via v""»•wut.ui uvtt. tSlitsteyurig ucc und Fcagebeantwortung. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. 5. Verschiedene«.. M äste sind willkommen! Um zahlreiches und pünktliche» Ersibentt«° Der Vom; 1080] Lokalverband Berlin(Seil istMer ZiMl> General-Nersammiung am Mittwoch, de« 5. Febrnar er., Abends 8 Nhkl in Jordan's Salon, Nene Grünstr. 28. ,_ Tages-Ordnung: 1. Vortrag. 2. Abrechnung pro 4�OuartaI 1889. 3. Wahl der 4. Verschiedenes.— Unbedingtes zahlreiches Erscheinen ist nothwendi n tu nothwendig. I. A.: Jäckel. Blumenst� Verein der Klempner Kerlins«nd Umgegend. Crosse Versammlung am Dienstag, den 4. Februar,»dends 8 Uhr, im Lokol des Henn Lehman«, j T.-O: 1. Vortrag.(Referent wird in der Versammlung bekannt gemaau i. kusfion. 3. Wahl emeS Vergnügungskomitces.(D-r Uebeischuß des V-rgnüqenS M»; werden zur Gründung eine« UnterstutzungSfondS für arbeitslos« und krank« Mitzlü�� � schiedeneS und Fragekasten. Mitglieder, welche ihre Bücher noch nicht abgiholt, wer g dies sofort zu thun..„.[Ii Die Zahlstellen befinden stch im S ü d e n: Ritter str. 123 bei Stramm i � � Granseerstr. 4 im Lokal; Nord-Ost: Lrndsbergerstc. 105 bei G ärmer.— daselbst jeden Sonnabend und Sonntag Vormittag anaenommen. Der täglich 5 � vierte tea '«• Jmi an Vereinigung der deutschen Maler K' Filiale Berlin„Ost". Mitglieder-Versammlung. Dienffag, Ken i Febrnnr, Abends 8 Uhr, bei Henke, LlnBp , Tages-Ordnung: I. B richt de« Delegirten von der Generalversammlung zu Bremen Soz weiß ,b« A, ttn beu �schiebet 1 und n des! 2. Fiiialanaelegenheiten. 3. Verschiedenes..> Zahlreiche» Erscheinen erbeten._ Die KenollmathnS�� Grosser Wiener Masken-B» der Töpfer Kerlins am Sonntag, den 9. Februar, in Keidrich's Festsäle«, Kenthstraße. Anfang 8 Uhr.- DemaSknung 11 Uhr. B.llets a 50 Pf. sind zu haben bei O. G reiner, Köpnickerstr. Grünstr. 40 und tot dm bekannten Lokalen._ 100; Reitst feie»1© Achtung! Tabakarbeiter! Ueber folgmde Fabrikm ist die Sperre ver- hängt: Achmeiler(wegen Maßregelung) 1. Geschäft Chaufseestr. 25. 2.» Chausseestr. 76. 3. � Fritdrichstr. 100. Nauste, vorm. Schubert u. Sohn Maßregelung) 1. Geschäft Michaelkirch str. 6. 2._ Alte Jakodstr. 72/73. 3.» Charloitenburg. Keilpstng, Elsalferftr. 8, Ladm. Hübsey, Lmienstr. 8, Ladm. 1048 Die Lohn-UrberwachungSkommtssto». (wegen KtssWereiil„LitNssniheit". Freie Vereinigung b. Ziseleure etr. V e r e a m m I"• S 9 am Montag, den 3 Februar, Aden Dresdener str. 45.' Tagesordnung: 1. GischäftlicheS. 2. Vortrag. Bom m er über:»Die Pariser Weltou� 3. Diskussion. 4. Verschiedene»»r Gäste willkommen. Der Central- Kranken- n. Ste* der Tischler etc.. Derfiicbe Verwaltung Mitgtiedsrnersamml«"». am Monte g dm 3. Febiuar, Aben� Gonntag. de« S. Februa", Admdg 7 Uhr, fiidet in den A, Srea»- SrsrSfchafiSstle«, A''t. e-'«straße21(früb-r Kelle), oer oretjä'riqe in»Südost*, Waldcmarstr.■, Taget orbnunz: 1. Adrechrung tal 1839. 2. Verschiedene K�ssmangel« Die Milglitder aus der Verwalung Wiener Maskenball ersucht, in dieser Versammlung z».M>l??�urs Die V'lsammlung derZuschußkasie Miialredsbuch i verpflchlet, statt, wozu Freunde und Gönner hieimtt ganz ergebmst«inaeladm sind.[987 BilletS ä 50 Pt. find bei Laise, Dieffmbach- kroße 31, 3 Tr.; Karaß Höchstestr. 23, 3 Tr.; K pfer, B rnrmsir. 66 4Tr.; Apelt, Sebastian- straße 27/28. part.; Kräker, Wasserlhorstr. 20, paiterre; Htr ke, Biumer.str. 38, part.; Oelze, Kleine Anar>a;str. 19, part.; Gut, fr. Schutz, Admiralstr. 40a, pari., zu badm. Oer Vorsfand. Deutschlands findet Tagesordnung: 1. gleich nach der«- wz Abrechnung vom Tagesordnung: 1. Abrechnung vom, 1889. 2. Bericht von der staitgefundenc- Versammlung m Hamburg. der Pitglirtre. Nerf»«�,: 1 Central Kaste der Tad»- lij� Central-Krauken-«.Sterbekaffe der Tischler etr. Lertliche Berwllltnngsstelle Berlin o. Mitglieder- Versammlung am Mittwoch, den 5. Februar, Abends 8 Uhr, im(Linen Saale von Rennefahrt, Dennewitzstr. 15. Tages-Ocfnung: 1. Abrechnung vom 4. Quartal 1889. 2. Verlchiedenes. Da« Mitgliedsbuch legitimirt. 1076 Zu zahlreichem und püntilichem Besuch ladet ein Dir Grtvverwalinng. Fachverrin für Schloffer«nd Maschinenkauardeiter Kerlins«nd Umgegend. WST Versammlung am Montag den 8 Februar, Abend« 8i Uhr, in Feuerstein'« Salon, Alte Jakodstr.?5. T.giSoronung: I. Vortrag des H'rrn R. BagrnSki:»Ueb>r die volkswirlhschastliche Eatw ckelung" uno Di kulfion. Ii Aufnabme neufr Mitglieder und Enttichtung der Beiträg». Hl. VerschieSeneS und F agekastm. Gäste will« kämmen. Um zahlreiche« Erlei"m bittet 1082 Der Vorstand. N.B. Dm Mitgliedern zur Nachuw», daß die Bibliothr k des Verein« sich Dresoeneift'. 116 Restaurant Gründet, befindet. D>e Ausgabe oer Bücher getck-eht daselbst jeden Mittwoch von 8—10 Uhr Abends. Kertin II. Dienstag, dm 4. Febiuar, bei Snadt» Brunnerstr. 38. 1. Rechming'legung, 2. Bericht derOrttvC� 3. V rschiesene«. LouiS Dechav�»� Fschverein her in BnDintttti� netm. Betrieben beMigtekM Montag, den 3. Feoruur, Asents.. Vereins-Verfami»� Annenstrcße 16. 1. Vortrag de» »Die E it v'cklung und Jragekastm. Tag.s.Oronu��� H:rrn W. der Erde". S. Fachverein der Kerlins und Uwseg� s -Ot Zienttag, dm 4. Februar, Aber.t� l. Milgl.- BetWI bei Feuerstein, Alte Jakobs' fetttb« ante i tttr T« ihm «er gui ?«?«° S? % ■. TageSor dn u n g•#, f Vicht; 1. Die Kommunisten. Gemeinde J 5 J mw. Hnr De. Bruno Wille. 2. DiSkussioKo�" tchicden-S und Fragekasten. Gaste w Um zahlreichen Besuch bittet 1072 Der«ot J Achtung! wfl S«iialiitBioItati(4tt Lchllab L) Der K.ud tagt von Montau, den in»EptekermauuS Nestau»«"' t an Krabe 6 1074 I. A. De» LeranttvorUich» Redakteur: Emst S aaste tot«mite Druck und Verlag von»tat Oeding m Berlm. 8W., Beulh straße 2.