n.« 84« s°k-l- as» Sonnta?» den 9« Februar 1890. y KMerVglksblkll. n. %W**J th«Ih-iltt» KA äSi .Lotb'wgn' er j(i «Äfes-lffi Brqan für die Interessen der Arbeiter. _________ �rz==�.-_srs.�ru�Mn-�.M-t,AV....................... i....'..........,............................ i i Ä5Ä«Ä anntw-w?ZZ % Sa«.. B e r! t m e» Bo!?Sblat<" Ri« itatfi Sonn, und Aejttagen. AbomumeniSpm- für Berlin frei xMWMMMS £««�4 unter Kreuzbano durch unsere Expedition 3 Mass pro Monat. Jmsertiouügedühr beträft für dir»gespaltene Petitttile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins, und Verfammiuna». An;e«gen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin Sw., Aimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen-Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Expedition ist an Wochentaaen bis 1 Uhr Mittags und von 3— 7 Uhr Nachmittag«,«n Sonn- und sfcji tagen bis 10 Uhr Vormittags geöffnet. -*-» gttnfvrtoftt: Amt VI. Ur. 4106.»-#- MsÄskLW«: Veuth�rsUr%<>— Gxpovttion: MurmevpkVAtzD 44. cn rigen i»» preussiMie c«. m :g b-ljuwi» r::$. r, 1S94 r« 5s? e'« dem T*# I#r efe*t im 1886« S�Stotirn» �ußische statistische Bureau hat vor kurzem � Volksschulwesens im preußischen Staate • bie technische Durchführung betrifft, Mdlte» Arbetter dieser Anstalt gezichlt werden. Die iL. f amtlichen Statistiker, ihre Festigkeit in vJ1"0 � Zahlenstoffes, kurz das Handwerks- a,". wiffenschaftüchen Arbeitsweise sind zu einem bereits entwickelt. Wenn die Männer, denen i Qftr'7"8n» die ziffermäßige Beobachtung des öffent- ;ik T* zusteht, auch die sozialen Gesichtspunkteso %onea würden, wie sie in der Technik der �hmetik Vortreffliches leisten, so könnte sich 0 J?i �vssalpolitik dazu Glück wünschen. Damit aber i.s,?,Sute Wege, und so lange das heutige politisch- dif°.System da« gemeine Wesen beherrscht, so m, hl Aktionäre Strömung alle Deiche und Schutz- � verfluthet, ist picht zu hoffen, daß eine Wandlung i, r dem Gebiete der offiziellen Statistik vor sich gehen unseres Artikels genannte Quellen- u,.-,— den Stempel, welche alle amtlichen Sa üfl6" sozialstatistischer Natur aufweisen. Man l?, die Zustände so günstig wie möglich darzu» u, großen Fortschritte, die wir von Jahrzehnt zu gemacht, in die richtige Beleuchtung zu rücke«, VolttschulwesenS schamhaft zu im * durchaus des 'ttiQ£'nem Worte man treibt soziale Frei- -"lere, in dem Sinne, daß~- tn o; x,"—-......,_ man Form und tk m,7 auflöst, sodaß der Beschauer sich vor eitel tenea'�/ L C kaum'zu helfen weiß/"' hern._ V Nr"'rfett die Halsstarngen Thatfachen, so sorg. -- II 4 fte dekorativ anzuordnen weiß, um sie nicht 5�' dieselbe»« fe S diilicB r1e.dekorativ anzuordnen .<Ä erscheinen zu lassen, trotz alledem ernüchternd .ce>,�s,er, der mit kühler Ueberlegung die Ergebnisse De», cf" Erhebung prüft, muß zu der Ueberzeugung i'R bet I.no� Vieles faul ist im Staate Dänemark y ba« Aelmath des berufenen„Schulmeisters von Sa- in» Schulwesen der gründlichsten Reformen de- kt. tt Forderungen der Kulturevtwickelung zu ent- Zahlung vom 1. Dezember 1885 wurde in "�ten„fr�ch'e die Zahl der Kinder im Alter von Wt/) 5"' 679 267, von 6—14 Jahre» auf 5 225 891 �uvo« waren: Ongi»"� x FeuiUcton. "nbotm.)___ llt N»rßadt St. Anioinr. �ehU de» Konvent» zu gehorchen. WtzMMM 4Ä* 4 838 247 Kinder d. i. 90,7 pCt. 299 280 183 958 8 826 3 145 d. i. d. i. 5.6 3,4 d. i. 0,2 d. i. 0,1 in öffentlichen V o l k»- schulen eingeschult.. andere Lehranstalten de- suchten........ diSpensirt waren.... wegen Ueberfüllung der Schulen konnten nicht aufgenommen werden. demSchulbesuche entzogen sich.......... Zusammen 5 333 456 Kinder. Also rund 91 pCt. aller schulpflichtigen Kinder besuchte die Volksschulen, was natürlich ist, wenn man erwägt, daß die breite Masse der Bevölkerung allein auf diese BildungS- anstalten angewiesen ist. Die Handarbeiter, die in der Fabrik oder im Handwerk, in der Landwirthschaft oder im Handel und Wandel ihr Brot verdienen, die Mehrheit der Klein- bürger, Bauern, Handwerker, ist nicht im Stande, ihre Sprößlinge anderen Schulen zuzuführen. Die Volksschule ist die Schule des kleinen Mannes. Die absoluten Zahlen, wie die Prozentverhältnisse der obigen Zusammenstellung lassen den Gegensatz zwischen Reich und Arm scharf hervortreten. Sie führen zu der gut begründeten Ueber- zeugung, daß die höhere Bildung, die zu wissen- schastlicher Thätigkeit, zu den sogenannten liberalen Be- rufen befähigt und berechtigt, ausschließlich ein Mo- nopol der besitzenden Klaffen ist. Wir sagen mit Absicht: ausschließlich, denn die spärlichen Fälle, in welchen Proletarierkinder die Möglichkeit erhalten, die höheren Lehr- anstalten durchzumachen, wiegen nicht eine Federflocke schwer gegenüber den Millionen armer Kinder, die nur auf die elementaren Kenntnisse der Volksschule angewiesen sind. ES ist das ein Verhältniß etwa eben so ungünstig, wie das der großen Treffer in der Schloßfreiheit- Lotterie zu dm zahl- l foiys- und Keuoaiye losen Nieten. Die geringe Ziffer der nicht auf die Volk»-| ,n der Hand hatten. schule Angewiesenm ist nur ein anderer Ausdruck für die" fr«««. kleine Minderheit, in deren Händen die Produktionsmittel und damit die Macht- und die Bildungsmittel vereinigt sind. 4 838 247 Kinder dort, und 299 280 hier, diese Zahlen und öffentlichm Leben» rascher und kräftiger bewegt wird, in der Stadt, wo der Zusammmschluß in ganzen Vierteln, in großen Fabrikm und Werkstättm die Jnteressengemein« schaft de» Proletariats früher und energischer zum Bewußt- sein und zur Bethätigung bringt, sind die Schulverhältniffe günstiger gelegen, als aus dem Lande. Und gerade da» ländliche Proletariat, das noch im geistigen Halbschlaf die schwerfällig-starkm Glieder streckt, ohne semer Kraft, seiner Bedeutung, seiner Zugehörigkeit zu den Jndustrieproletarier« sich bewußt zu werden, bedürfte einer intensiven Ausbreitung de» Volksschulwesens. Die Zersplitterung der Landarbeiter ist bedingt durch dm Bau der landwirthschastlichm Organisation. Der halb oder ganz proletarisirte Kleinbauer, der auf dem Rittergut Tagelöhner oder ein„Sachsengänger" werden muß, weil die eigene überschuldete Zwergwirthschaft ihm und dm Seinen den Hunger nicht femhalten kann, die Knechte der Groß- dauern, die Landarbeiter, die von den Großgrundbesitzern zu landwirthschaftlichen Arbeiten in den landwirthschastlichm Industrien verwendet werden, sind in der Regel ein zu- sammenhanglose» Häufelwerk, da» wie Spreu vor dem Winde nach allen Richtungen auseinander stiebt. Solidarität und Einsicht in die Klassenlage sind nur in geringem Maße und im Keime vorhanden. � Daß diese Thatsachm im Interesse des Großgrundbesitzes liegm, versteht sich am Rande. Jeder Versuch der länd« lichm Arbeiter, sich frei zu mache» und ihre eigenen Wege zu wandeln, ist ihnen ein Gräuel. Der jüngste Plan der Agrarier, durch„R e n t e n g ü t e r" sich ein seßhaftes, ihnen auf Gnade und Ungnade auSgelie- ferte» Landproletariat zu schaffm, kennzeichnet vortrefflich die Absichten der mächtigen Jntereffmgruppe, welche im Reichstag bisher und noch heute in dem Land« raihs» und Feudalherren-Laadtag die Klinke der Gesetzgebung reden eine wahrhaft demosthenische Sprache für Alle, welche ein Ohr haben für die urwüchsige Beredtsamkeit der Heu- tigen Sozialzustände. Die Bourgeoisie auf der einm Seite, gering an Zahl, vorherrschend in Staat und Gesellschaft, auf der andere» Seite das werkthätige Volk, die erdrückende Mehrheit bildend und bevormundet und abhängig in Staat und Gesellschaft. Ja dm 1280 Stadt gemeinden des Staates gab es 3718 VolkSschulm, 2,9 auf eine Stadtgemeinde; in 53 722 ä n d l i ch e n Gemeinden(einschließlich der Gutsbezirke) gab es 30 298 Volksschulen, also nur 0,56 auf eine Landgemeinde. Wir sehen, daß das platte Land gegenüber den städtischm Bezirken im großen Nachtheil ist. Während im raschpulsirmdm Treiben der Stadt, wo dichtgedrängt die Mmschm zusammmwohnm, wo die Arbeiterschaft, wie die Stadtbevölkerung überhaupt, von dem Strom des geistigm Spitze; diese beiden Möglichkeiten beschäftigte» die Gedanken seiner Offiziere und Soldaten. Dumouriez glaubte seiner Armee sicher zu sein, aber diese war in ihre» Ansichtm ge- theilt. Die Kavallerie und die altm Soldatm hielten zu ihrem Führer. Die Infanterie und die Freiwilligen, die rn erster Linie Bürger und dann erst Soldaten warm, wolltm ihrem Chef nur gehorchm, wenn er sich seinerseits dm Befehlm des Konvents fügen würde. Damit Dumouriez in seinem verbrecherische» Vorhabm durch die österreichische Armee nicht gestört werde, hatte er einm geheime» Vertrag geschloffen, der die Unverletzlichkeit der Oesterreicher verbürgte. Die Ueberaabe der kleinm Stadt Condö sollte als Bürgschaft für den Verrath gelten. Der Gmeral befand sich mit seinem Gefolge und acht Ordonnanzm auf dem Wege nach Conds. Er mochte eine halbe Meile von der Stadt entfernt sein, al» er erfuhr, daß die Garnison, die von seinem Projekte Kmntniß er- halte», sich erhoben hatte um den Platz für das Vaterland zu vertheidigen, sowie daß sie jedem anderm KorpS dm Einzug verehre» würde. Du mouriez stieg vom Pferde, trat an dm Rand de» Weges und überlegte, welche Mittel er ergreife» könnte. In diesem Augenblicke rücktm drei Bataillone Frei- williger in feldmäßiger Ausrüstung mit ihrer Artillerie an; der Offizier, welcher sie befehligte, war ein dicker, untersetzter junger Mann, deffm Kopf tief in den Schultern saß. Er hieß Davoust. — Wo marschirm isie hin, Commandant?. ftagte ihn Dumouriez. — Nach Cond«! — Wer hat ihnen dm Befehl dazu ertheilt? Je kleiner die Summe der Bildungsmittel, welche der ländlichm Bevölkerung zur Verfügung gestellt wird, je geringer die Möglichkeit für diese Gesellschaftsschicht, diese» Mindestmaß elementarer Kenntnisse zu erwerben, um so gü«, stiger für die Agrarier, denen eine stumpfe, in Herrmhuter- stille sich abrackernde, versimpelte Arbeiterschaft ein Lebens- bedürfniß ist. Nicht als ob ein nach Art des bürgerlichm Liberalismus das Bildungsmoment einseitig überschätzten und wie der selige Meyer von Hildburghausen predigten: Wissen ist Macht. ES gilt ebenso: Macht ist Wiffm, durch Freiheit zur Bildung. Der treffliche'Mmschmkmner Thomas HobbeS,der für die gesellschaftliche» Zustände einen guten Blick hatte, sprach bereits vor etwa 250 Jahren sein: Besitz ist Macht. Zu einer harmonischen Bildung, welche wirklich „Nationaleigenthum" sein wird, gelangt das arbeitmde Volk erst dann, wmn es politisch ein entscheidender Faktor, eine Macht geworden ist, wmn e» von maßgebendem Einfluß auf die Gesetzgebung, auf die Gestaltung der witth schaftlichen Einrichtungen geworden ist. Aber Wiffm ist ein nothwen» digeS Kampfmittel zur Erringung einer befferm Position für — Wir habm vernommm, daß der Platz dem Feinde ausgeliefert werden soll! — Lassen Sie halten und warten Sie! Die Bataillone hielten; eins von ihnen hatte auf dm Krämpen der Käppis das Wort„Republik" angebracht. Dumouriez hatte sich etwa hundert Schritte von dem Wege entfernt und war im Begriffe in eine Hütte einzu- treten, um einige Befehle zu diktiren, als er, durch ein lautes Geschrei veranlaßt, sich wieder umwandte. Einer der Offiziere jmeS Bataillon» zeigte mit dem Finger nach ihm, ein anderer hatte ein Gewehr in die Hand genommen, alle Freiwilligen riefen wie aus einem Munde: — Es lebe die Republik! Der Gmeral warf sich auf's Pferd. — Feuer, sagte Henri Lenoir. — Feuer, wiederholte ein Offizier, der kein anderer war, als Cadet Tricot. Und vor dm Kugeln der Freiwilligm jagte Dumouriez im Galopp mit seinem Gefolge davon. — Kehren wir in daS Lager zurück, meinte Davoust. Die Offiziere berathschlagtm. — Wir sind verrathm! Der General hat die Husaren, Dragoner und Kürassiere auf seiner Seite. Er kann mit dem Feinde zurückkommen und uns überrumpeln. Führm wir unsere Mannschaft nach Conds und ValmcienneS. Dumouriez kam wirklich am nächste» Morgen, aber ohne den Feind zurück; er glaubte immer noch an seinm Stern und an sein Heer. Seine Reiter umgeben ihn und nähern sich dem Lager, das sie aber leer finden. Die Truppm hatte» ei vor Tagesanbruch verlaffm. Welche Befehle ließe» sich nun einer zur Ohnmacht gezwungenen Truppe geben? die arbeitenden Klassen. Nicht als ob die Elementarkennt- misse, welche dem Volk in sparsamen, wahrhaft homöopathi- schen und einem den Herrschenden nützlichen Rezept bereite- ten Gaben gereicht werden, bereits Bildung seien; sie sind nur die Mittel, da« Handwerkszeug, um sich dieselbeer- werben zu können. Zn dem Erwerb dieses Handwerks- zeugeS wird aber, wie die mitgctheilten Zahlen bezeugen, die ländliche Bevölkerung durch die viel zu niedrige Zahl von Volksschulen aufs ärgste gehindert. In den verschiedenen LandeStheile» sind die Verhält- misse sehr verschiedenartig. Im Berliner Stadt- kreis kommen auf IVO Qu adratkilo meter 261, im Regierungsbezirk Düsseldorf 21,5, im Regierungsbezirk Marienwerder aber nur 6,9 Volksschulen. Der Durchschnitt für das Königreich Preußen beträgt 9 7 Volksschulen auf 100 Quadratkilometer. Auf 100 000 Einwohner trafen in Berlin 12,6, in Düsseldorf 67,1, Marienwerder 146,9, Stade 201,3 Volksschulen. In der Reichshauptstadt, wo die riesigen Massen auf verhältnißmäßig engem Raum zu- sammengedrängt Hausen, ist die Zahl der auf 100000 Bewohner treffenden Anstalten natürlich geringer, als in den Bezirken, wo dieselbe Zahl der Menschen auf einem sehr großen Gebiet weitzerstreut wohnen. Der RegierungSbezrrk Marienwerder zum Beispiel um- faßt 17 558 Quadratkilometer(318,85 Quadratmeilen) und hatte im Jahre 1 885 eine Einwohnerzahl von 829 459. Nach dem Durchschnitt der einzelnen Kreise berechnet kamen in diesem Regierungsbezirk auf 100 Quadratkilometer 5000 Menschen, sodaß sich eine Kopfzahl von 100000 auf rund 2000 Quadratkilometer zei streute. Im Stadtkreis Berlin dagegen drängten sich auf 60,61 Quadratkilometer (1,068 Quadratmeilen) am 1. Februar 1885: 1 266 645 Menschen zusammen, so daß im Durchschnitt auf noch nicht einmal fünf Quadratkilometer so viel Einwohner treffen, wie im Regierungsbezirk Marienwerder auf ca. 2000 Quadratkilometer. Nun ist aber die bedauerliche Thatsache festzustellen, daß wir in Preußen einen R ü ck s ch r i t t zu verzeichnen haben in Bezug auf das Verhältniß der Volksschulziffer zur Be- völkerungSziffer. Im Jahre 1876 entfielen auf 100 000 Einwohner 134,4 Schulen: im Jahre 1886, also in dem Zeitraum, in welchem die berühmte„neue Aera des wirth- schaftlichen Aufschwungs" sich doch ausgiebig hätte bewähren können, kamen auf 100 000 Einwohner nur noch 120,1 Schulen! Das sind 14,3 Schulen für je 100 000 Köpfe weniger, oder eine Abnahme von 10,6 pCt., und Conrad konstatirt ausdrücklich, daß„sich dieses Verhältniß seit 1876 verschlechtert hat." Wenn er indeß hinzu- fügt:„Man k o n n t e mit der Bevölkerungszunahme nicht Schritt halten", so ist dagegen der Einwand geltend zu machen, daß, wenn der Landtag oder die Regierung den entschiedenen Willen gehabt hätten, durchgreifend zu reformiren, Mittel und Wege dagewesen wären. Man dürfte dann fteilich nicht die Staatsmittel für unproduktive Zwecke verwenden. Wo es sich um Ueberweisung der Grund- und Gebäudesteuer an die Kreise, um Eintreten für die„nothleidende Landwirth- schast" und andere Dinge handelte, hat man recht energisch zu reden und zu thaten gewußt. Und die großen Summen, die Preußen als dem größten Kostgänger des Reiche« zufallen, hätten wahrlich die Möglichkeit geboten, wenn man nur wollte, das schreiende Mißoerhältniß zu be- seitige«, daS der so bedeutende« wie stetigen Vermehrung der Bevölkerung eine gar nicht ergötzliche Abnahme der aller- «othwendigsten BildungSanstalten entgegensetzt. Nicht genua, daß der Nation daS Brot und Fleisch zu Gunsten der Groß- grundbesitzer Preissteigerung auf Preissteigerung erleben, auch die Ration geistiger Volksernährung, von vornherein über alles Maß bescheiden, wird«och gekürzt und da« Volk auch hier auf Hungerkost gesetzt. Nicht genug, daß den arbeitenden Klassen daS Pettoleum vertheuert wird, auch das Bischen geistiges Licht wird ihnen verkümmert. Und so soll denn wirklich da« Volk im Dunkeln tappen? Fürchtet man denn nicht, daß die in der Finsterniß hindämmernde Masse, wenn einmal ein Blitz jählrngS ihr Schemleben erleuchtet, geblendet und verwirrt ausgleitet und in dem Abgrund stürzt? Dumouriez sah, daß Alles für ihn verloren war, und eilte der Grenze zu. Diese« Ereigniß geschah am Vormittage des 4. April. Am 5. reisten sechs Kommissare des Konvents von Paris zur Nordarmee ab, die durch ein Dekret mit dem Ardennen- Heere unter dem Oberbefehl Dampierre'S vereinigt worden war. Am 16. wurden die Oesterreicher vor Lille und Cond- geschlagen. Im Mai desselben Jahres gab ein neuer Feldherr— Cufline— dem Heere das erschütterte Vertrauern zurück; er faßte die an den Grenzen zerstreuten kleinen Korps zu- sammen und führte die Soldaten der Republik zu neuen Siege«. Bei dem ersten erfolgreichen Treffen erbeutete ei» Lieutenant der Freiwilligen eine Fahne. Der Konventskommissär DuqueSnoy, der sich dabei be- fand, ernannte ihn zum Kommandanten zur Belohnung seiner militärischen Tapferkeit. — Außerdem, fügte er nock hinzu, verbinde ich damit noch einen, für daS Herz eine« Bürgers erhebenderen, Lohn. Du wirst morgen nach Paris reisen und die Fahne an den Schranken des ConventS niederlegen und ihm erklären, daß die jungen Soldaten der Revolution unbefieglich find, wie diese selbst!... — Mein Capitain, sagte Cadet zu Henri Lenoir, damit bin ich sehr zufrieden, ich werde dann den Bürger Santerre und die kleine Jenny wiedersehen!... Henri drückte seinem Kameraden die Hand. Er blieb einen Augenblick unbeweglich und nachdenkend, seine Augen schweiften über das weite Feld hin. Er murmelte einen Namen. — WaS wird sie jetzt machen?... Denkt sie an mich? Freund, sagte er zu�Cadet, ich werde Dich noch vor Deiner Abreise sehen. Und er entfernte sich, vm sich mit der Einguartirung seiner Soldaten zu beschäftigen. Der Bataillonschef. Die Familie Combat war vollzählig beisammen. Der Vater hatte den ganze« Tag in der Vorstadt, in Picpu«, gearbeitet. Doltttfrhe llclioiltdjt. Einige Stimme« unserer bürgerliche»«nd auch der ansländtichen Presse Lb»r die kaiserliche« Erlasse werden sür unjere Parteigenossen dele-rend und nicht un» interessant fern. Unsere mittelparteilichen und im hervorragenden Sinne kapitalistischen Blätter sind verschnupft. So die„Post" und noch mehr die„National-Zeitung". L tztere bezeichnet es dabei als nicht ausgeschlossen, daß die Erlasse vorerst der Agitation der Sozialdemokratie zu Statten kommen. Die„Köln. Ag." ist recht grämlich. Sie meint:„Dies Ein- tteten tür die praktischen Arbetterinteressen(Vorläuft z wird erst versprochen, für die Arbeiterinteressen einzutreten. D. Red.) wird viele hochfli-gende Hoffnungen erwecken, denen Ent> täuschungen folgen müssen, und wird das Machtbemußtsein. d en Großmachtkitzel der Ar beitermasfen steigern" Di«„Köln. Ztg." spricht weiterhin als ihre„Ueberzeuzung" aus: daß die Erlasse den Sozialdemokraten vorerst keine Stimme entreißen werden.— Die Angst des Kapitals ist be> zeichnend, aber sie ist doch verftüht. Die konservativen Blätter äußern werng Bemerkens. werthes. Sraötzlich ist jedoch der„Reichsdote". Er beginnt zu- trcffmd:„Die Blätter der verschiedenen Parteien übernehmen einen W tilauf, jede Partei will zuerst die Ideen, welchen die Erlasse Ausdruck geben, vertreten haben," und fäirt fort: „... selbst die freisinnigen und sozialdemokratischen Blätter behauvten daS, obwohl aller Welt bekannt ist, daß ihre Parteien im Parlament stets gegen die Sozialreform geitimmt haben." Nach emer längeren Polemik gegen die Sozial. demokcati« erklärt das Blatt dann, das Resultat werde sein, daß die Sozialdemokratie, trotzdem sie theilwerse Anerkennung für den Erlaß äußere,„weiter Hetzen werde, wenn die Vorlagen nicht zu Stande kommen." Daß die Sozialdemokraten ihre vorläufige Anerkennung zurückziehen,„wenn die Vorlagen nicht zu Stanoe kommen", könnte am Ende selbst ein solcher Schwachmatikus in der Logik, wie der L-iiartikel des„Rrichsboten", begreifen. Mit dem naiven:„Wenn die Vorlagen nicht zu Stande kommen" hat der„Reichsbote" allerdings den wunden Punkt getroffen. Die liberalen Blätter betonm besonders die Nieder. läge des Reichskanzler«. Em Th-il der freifinnigen Presse stellt den Inhalt der Erlasse als Zugeständnisse an alte frei- finnige Forderungen hin. Um das, zu glauben, muß man es lesen oder mindestens— den Freisinn kennen. Bekanntlich will der Freisinn auch beim Kulturkampf nicht mit dabei ge. wesen sein und Herr Eugen Richter nicht sür die Maigesetze gestimmt haben, seitdem— e» mit dem Kulturkampf schief ae. langen ist; und wenn die Kolonialpolitck einmal einige Er- oige haben könnte— selbstverständlich nicht für die Volks» ache. sondern für bestimmte bürgerlich« Interessengruppen—, der Deutschfreifinn würde e« al« das bekannteste von der Welt binstellen, daß er der Urheber der Kolonialpolittk sei. Die Manchestermänner waren die ersten Sozralresormer, da« ist eine lustig«— Baumbachiade. Nur auch einige ausländische Preßstimmen. Von den englischen Blättern hebt„Standard" hervor, daß da« Programm den Schutzzoll verleugne, und Deutsch iand sei doch der Hauplschutzzollstaat der Welt. Die konservattoe „St. James Gazette" erkennt in den Erlassen ein bedeutsame« Zeichen der Znt;„«» sei unleugbar, daß der Strom der Zeit sich in der vom deutschen Kaiser angegebenen Richtung bewege". Die liberalen und radikalen Blätter äußern sich ähnlich. Die österreichischen Blätter urtheilen zum Theil ob- jektiv. Das„Wiener Tageblatt" sagt z. B., da« Programm rage über alle bis jetzt aufgestellten offiziellen Programme hinaus. Von den französischen Blättern nennt„Liberte" die Erlasse eine„edle Selbsttäuschung";„La France" spricht von einer„Falle" Kaiser Wrihrlm«, die den anderen Mächten g«. stellt werden solle(hier zittten wir nach der„Nation al-Ztg.); „Paris" erblickt in den Erlassen hauptsächlich die Furcht vor der Sozialdemokratie und deren Sieg bei den Wahlen. Die Revue über die bürgellichen und ausländischen Preß. stimmen würde, wenn e« dessen bedürfe, nur die Ueberzeuzung bestärken, daß die Eilasse ein Erfolg der Sozial- demokratie find. Ein Erfolg— und eben deshalb auch ein Sporn. Hrttere« in ernsten Zeit. Der alt« Marr hat in der „Wenf. Re'orm", einem antisemilffchen Blättchen, nachstehendes ergötz iche„Eingesandt" losgeiassen: „An die Adresse der sozialdemokratischen Arbeiter in Rheinland- Westfalen. Mit einem Gefühl— ironischer Natur las ich in der „Wests. Reform", daß sozialdemokratisch« Arbeiter verschiedene annsemittsche Wahlversamm ungern auseinanderzusprengen ver- suchien, denn rch ersehe daraus, daß die Menschen und vor allen die sogenannten Demokiaten seit 1848 nichts gelernt und alle« vergessen zu haben scheinen, und daß die heutigen Sozialisten genau dieselben Dummheiten begehen, die wrr allen 1848er im„tollen Jahre" ff. als Polttiker begargen hoben. Dies Kloster der Büßer vom Orden de« heiligen Franziskus war im Jahre 1790 in Privatbesitz gelangt, au« welchem es die Gemeinde von Paris erstand, um es in ein Gefängniß umzuwandeln. Die Erdarbeiter, Maurer und Zimmerleute waren jetzt daran, Gefängnisse für die Aristokraten zu schaffen. Die kleine Jenny war vom Re- volutionSplatz gekommen, wo die Hinrichtungen eine große Anziehungskraft ausübten und die Kokarden sich wie von selbst verkauften. Mutter Combat saß strickend vor dem Kamine, um da« Abendbrot zu bereiten. Das Kind, ihr gegenüber stet« furchtsam und still, stand schweigsam am Fenster und beschäftigte sich damit, den Gassenjungen zuzusehen, wie sie sich auf dem wüsten Platze mit Steinen warfen. — Zu Tisch, sagte Jenny im Tone eines Schulmeisters. Sie gab Alles an. Das Kind hatte sich gerade mit dem ersten Löffel Suppe de« Mund verbrannt, als es an die Thüre pochte. Der- jenige, der so fest und gebieterisch anklopfte, wartete nicht auf da«„Herein", sondern trat ohne weiteres in daS Zimmer. — Ich bin es! sagte er. Jenny erbleichte. Sie sprang empor und preßte ihre Hand an« Herz. — Cadet! riefen die Andern. ES war in der That Cadet, aber nicht der Cadet aus der Brauerei Santerres, der Tölpel mit den langen gelben Haaren und den rothcn Backen, sondern der Soldat mit wettergebräuntem Gesicht und stolzer Miene. Durch da« Marschiren war er noch größer geworden und seine Glieder hatten durch die Strapazen de« Krieges ein gleichmäßigere« Ebenmaaß erhalten. Schwarze, bis zu den Knien geknöpfte Gamaschen zeigten seine kräftigen BeinmuSkeln; weiße Hosen stachen vortheilhaft von dem dunkelblauen Waffenrock ab, dzssen rothe Aufschläge in Blut gefärbt zu sein schienen; der niedrige Kragen ließ den HalS völlig frei. Die geölten und gepuderten Haare fielen ihm in zwei Mähnen über die Ohren und wurden auf dem Rücken durch ein schwarze« Band zusammengehalten. WaS aber alle« übertraf, da« waren die große» vergoldeten Epaulette» auf den Schultern. 1 zb"" iS&T ÄLÄ ü auf die Barnkaden zu gehen � __ bie Kastanien aus dem Feuer hotten und ein p-oz«!»�� iiirj da« Verbot schreiende« Mißoerhältniß in Siaat und«o, i � yle,, unigesitzt. ebenfall« eine jüdische Domäne werden, wie r1--— iä(zr t«rzÄÄ& t", f>■« ü% litt" Rothschild und Konsorten rep'-�"-- ,mb° demokrotitchen Aibeiter werden von .......... "* IS beiter zu Antisrmiten machen zu wollen! Polizeisikretär mich damit, gestützt auf die Erfahrungen, dn_.>!>« anjefertigt ist 1848er politisch mit den Juden gemacht haw»'� gj?«loten wurden- wohlmeinenden Rath zu geben: Laßt die Juden, Piriod'1 Spiel!!! c.W h»rojri-Üir, Wo nicht, so seid Ihr, wie beim Tempelbau v& i ■■■ nrh.tfm. weiche ö" u n Fe' die Heloten, die nur für die Juden arbeiten, Eurer Aibeit einhamstern und Euch v-rabsch>eden..» Wir aber wollen sozialistisch nicht d>ese>b«n®,% mrtA#n. ht« mW lft48 mit hfm hefnnhttllt JüöU»' machen, die wir 1848 mit dem besonderen Juden polittsch gemacht haben., j.,< Zu solchen Frivolitäten ist uns denn doch d>e Macht aber, was Ihr wollt, Ihr im Judenbam» � „sozialdewokrattschen"(!) Arbeiter, nur wundkrt. wenn seinerzeit in Eurer ZukurfftSzesrllichattSp-�. � schüb der„Mossa", Husch, Ellanger, Bleichro»er&' „Whipper"(Sklavenpeusche') werden und In'" in dem sozialistischen(!!) Juimstaat werdet- 2), Ursachen erzeugen gleiche Wirkungen. Ihr. sundia' h-ute genau ebenso b!ö finnig, wie wir alten i8*'{ blödsinnig gesündigt haben, und die B e st e n u n — die Bebel, Liebknecht ac. werden seiuerzou Euch darauf!— ebenso al«„Möhren" der Jude».� der Jud« Ak werben, die„gehen können", wenn fi«„chre�«®� Ach than" haben, wie wir polittschen Judenfreunde dem besonderen Volks stumm der Semiten dehana«« '-- lution« en ftlchen perl »« ve, boten sonstmen schacherndern Juden Soziaiprophelm. �� keiner Ihr hört e« ja! ich bekenne mich als alle Stränge reißen, würde ich vor zurückschrecken, um bie menschliche � menschlichen zu Helsen, blo«-- ohne die Juden Ihr Sozialdemokraten efl mit den Jaden haltet, 1 wWann- W 3%� wu itf nur Schabbe«. Gosim, Ihr seid Alltag«« deren Geschäfte Ihr besorgt. Kann die Partei ohne dre Juden nicht fertig werden, politischen Esel ohne'' glaubten, nun so mu„en vir vonderinteressen unter da« sozialistische Jodenl� jd* W,£" alten 1848tr unter da« politische Jude"! MjL Mißerun "N r*Tq)i fenig weroen,**«* 10'� GUß au.. Slbnefttsi 1[™i aus H ' Stadt in '«leider So derselbe find. Ich aber— ein alter ehemaliger Reoolutionac sage: Gebrannt Kind l«hmt da«— Judenfeuer uNfL zialist würde ich mich lieber mit dem Teufel und f*.stf Ife 8*1 und k mutter verbinden, al« mit den Cohn, L e v y, R* v . an siS Ange mit l»ll»«ili wie wir Wir alten 1848« sind zum großen Theil � lÄfn �ürm worden; aber nach unseren polittschen Eseleien!%», z.c,?.anJ.u sozialpoliti chen Eseleien m-hr begehen— i« de« � k Juden und der Judenbörsen, in deren Deichsel Verl-.., „Sozialdemokratie"(!!) zieht und keuckt. Ich habe die Ehre und den Muth, vollen Namen zu zeichnen: W. M a r r,..,,, Verfasser von„Der Sieg des Judenthums" uu°°« anderen sozialistiÄ-- antisemitischen Schrtsie»- Ueder die wirthschafiliche» Schiidtg«u�'a.i> Sozial, st engesetz ve. schuldet hat, bringt l»�" Tagespost" in dem schon erwähnten Artikel: Die � da» Sozialistengesetz folgende Berechnung:/ y"- Sozialisten hatien vor Erlaß de« Ausnahmege Reihe von Städten GenossenschaftSbuchdruckere'eN- ausschließlich au« Ardeitergroschen— und ebenso en>„ Anzahl Gewerkschaft«, und politische Blätter herau«S�t innerhalb drei Wochen wurden alle diese Blatts �» Hunderte von Familien ihr Brot fanden, verboten. ,n der Zeit vor Erlaß des Sozialistengesetze« Genossenschaftsbuch druck« eien«xistirt heule kein mehr— mit Ausnahme von Nürnberg." u. bürg, die von Pcwatpersonen auf eigene«. schen Znten übernommen wmden, mußten überall» ihre erspar'«» Ei> lagen v«li«en— em in die Hu"» äAk i san,, HHÄ ZAL Ei» Bataillonschef, Cadet, Du! ein Bataill« Er umarmte jeden; die kleine Jenny g<">Z ihre« Wonneschauers schwieg noch immer. Bald darauf sagte Cadet: — Die Suppe ist gut.„. Schon hatte er einen gehäufte» Teller vor si®' — Ich werde Wein holen, sagte Michael, — Ja, Vater, thue es. Wie, Du bist e«» mein Cadet. — Ja gewiß! Ich bin e«!_■. si», — Und ist der Krieg zu Ende. Aber rein, ssl. jf doch so dumm. Du wirst Urlaub haben? Jedensa« «ich» zugestoßen. Du wirst uns Alle« erzähle«? Cadet blähte sich auf. Es ist so schön, nachdem man 18 Monate laufen ist, ohne zu wisse», wo man zu esse« � oder wo man schlafen wird, ob man morgen tov fangen sein wird, sich auf einmal in der Fa«?� � finden, eine dampfende Schüssel vor sich, essfi ji( Mädchen zur Seite und einen braven Mann, � trinkt: Erhebe Dein GlaS, Bürger! DaS«st fll Ks «»««de», �ng rft m Ü! SÄ" Ii nehmeS Gefühl, wenn das Herz" überströmt, � � D A sagen mooyre uns nrcyt« yeraustnegt, und mmn- � ir»tvt(n« eiwa, ist, zu weinen.wie ein Schwachkopf, und endlich, ��»tt, Jenny umarmt, die sich nichts Andere» wünscht.- � Schließlich kam Cadet doch zum Erzähle«- �»orh uuz zum«Inf»»j�Nii setj. UC8 Bataillonschef geworden war, fürchtete er nicht' der Welt. � t- A%. o| Er erzählte von den drei Feldzüge«, ß-Ä S Unt�fe' Schlachten nur nebenhin erwähnte, dagegen b'».�»�"»1 seitens der Patrioten, die Bankete und die 9* Lr �teiibur. Humpen und die guten Betten mit Vorliebe � lcyrle schilderte. — Erzähle unS von den Volksvertreter«, zu ihm. Nun berichtete er den Vorgang mit der y-� wiederholte, was DuqueSnoy zu ihm gesprochen Li Der Arbeiter stützte die Ellbogen auf de« U> den Kopf in seine« Händen und lauschte strahle«�!.! auf die Erzählungen de« Soldaten.(Forts- T ?K# Äa; '%z: unter Iudm wurde far�tcanb vcrnichtt». Einen daß w» litionät.n iti-? das Privateigenthum wohl in keiner ch hütete, f'.n �..'" umna gen, t .! Privateigenthum wohl p-o*Mt(u«W� biitj da« N N. � unparteiische Sachverständig« den /SS«Ä et wird, f«% liltn mat� � diesen Schaden hat Niemand wie ti d« � i878 ein»? ro �eipnaer GenossenschaftSbuchdruckerei chkeit. de-@g, t. ��f�Vn.-100 � 1881 raUtbe � fiit ird der»"«I1 und neben diesen 90 000 M. ging die k sicher utzenden von Familien verloren. Proportronell annt haue», P h L Vernichtung der Existene der daran de« mmmm «ÄüaSf Juden au« Äf!« 5,srf »och die srrf > Jbe die rdet! Denn r sündiat d alten lSiSa sten unter seinerzeit »er Juden /A« ihre SchuldM eunde van i hehanötu aolutionär' mfeuer und fei und se>n Levy, � '«l'.inlift n�, wurden: i 37 15 6 7 4 3 4 4 7 10 7 Nichtperiod. Druckschr. 213 95 76 128 31 57 122 56 58 159 72 Ges.. Zahl 251 113 82 138 38 61 127 61 69 175 92 1067 1207 M 'S SnlSu 41 Einzelverbote und 51 Dauerverbote tl d».- periodischen Diuckschriften, so daß die Ge» Z Äne" Druckschriften sich aus 1300 beläuft, '1,/ Flugblätter zu Wahlen;c, bei denen also durch«a» Verbot nicht ».��fnlder VewShr»m仫er. Die„Volks- le Husen: Seit eimgen Tagen ist unsere iL?.»?' w großer Aufregung. ES handelt sich um Ü- 5-°iia!iftenprozeß entlarvten G-währimann 'derselbe ist als Kutscher an der hiesigen Pferde- W- V m �öet deshalb das Tagesgespräch. Am Cx.? Menschenauflauf ein ganz enormer. Wie em Nachricht verbreitet, Röllinghoff sei m Hägen d>»>al anaestellt und Alle eilten, um diesen Men- zu sehen. Sein Blick ist scheu und __ Offenheit und Herzensgüte. Eme '*!$— Aus Elberfeld wirb mitgetheilt, daß %";'J z« 3� Wimmers als Krankenpfleger dortseid st an- "'it.(Segenw artig befindet er sich in den " um Ostersbaum, wo er Jnfluenzakranke beauf- -V.s en, w«e - SÄ« ÄÄSZ Jadeni»«. ,e JudenM Der AmtS- m. Pauucy aus Kochanieh und der °a:en die Magd Emerenzia Dencyk, welche eine ung über den AmtSvorsteher-Stellvertreter ms' und z«1 Schriften- AH kJ" iKfereten"' ebenso er hrrautg« - Blätter,' »erboten.», 0 überall»'» die Hun»� Bataillons ry ganz er vor sich- s'Sf1 zähle«? iL m! le zwei Monate Gefängniß und 150 M. Geld- itut �Mandelte erkannt wurde, während der Am»S- »de»%_' Geldstrafe als Sühne beant azt hatte. Der «hy�IWe aus, daß von mildernden Umständen nicht & ou4. weil es jetzt zu oft vorkomme, daß Txe« v.Ci¥b"r»"«« L M- aus dem gleichen Grund auferlegt wor- W'" Kch um die Frage, durch wen ein Brief d'« Ii»«» N.Mder von Riedlingen vom Februar 1887, " kn ��kbenen dieses Beamten gerichtet war und mlrcher Weise mit Reichstagswahlangelegenheiten Beobachter" zugegangen ist. Von Schritten, ltdenä��? ffungsbriefe übereifriger Beamten für die �«chstagswahlen zu verbieten, hört man dagegen ' iw,k'«pangenberg ist auf emgelegte Beschwerde in- j lrergelassen worden. 7- Februar, wird unS geschrieben:„Die 'ff'm ganzen Lande eine sehr lebhafte— und W'! Monate� u essen rgen tobt tr Fan"!'.. S luscht-' '9** i», orlieve r», sagh der K i-«l'U« aus schlnßen laßt.—»as«ervor Ä Aua,nk?� in denen Liebknecht sprechen sollte, ist b,« 'ikj�bem.» uoch nicht aufgehoben. Die Entscheidung »iiN»nlm Aussicht gestellt.— In der heutigen Sitzung >A'>n Mnm""«ab die«eichwerde eine« ArdetlerveremS, >,» �kiH?'"artrag deshalb polizeilich verboten wurde, weil (oliroff'm«ne Vort>agende au« Leipzig ausgewiesen ' Hie u>>»lÜü.° atsschen Abgg. Geyer und Bebel Veran- hl tzock�e und willkürliche Art, wie da« Sozialisten- foi. Sebandhobt wird, einer scharfen K>itrk zu �»va» Minister des Innern vertheidigte sich er meinte, Ungleichheiten seien nur durch a» 9tn.l'u aermeiden— das heißt dadurch, daß man ie"erbiete. Ein kostbares Geständniß. durch '« �.""kchädlichkeit der AaSnahmegesetzgedung in '�Mokra� worden ist, al« durch die Angriffe on die parlamentarische Thätigkeit mit der % ÄfÄ toerbtn* �'Hungen bifl zum Tage nach der Wahl IMe Jiiolbt & iMen % bem k •Me ei�b«ten JZistenthum Altenbmg übt die Re- �»r,.andere Praxi«, als die de«„gemüthlichen ti�l�h« Gößnitz- war eine für heut anberaumte 3 ä k" Zffenk«„ �.mzungen darin geltend machen, aufgelost Itif�ben 6. Februar 1890. Dr. Schenck. S.,1# ltn,|~Ä-»"".(jcuium LOW.«,1. W "nh �bg..�Handhabung de« Sozialistengesetze«.— h«'et begann am Frertag die inifutb, 1? 4 bn Ersenbahnverwaltung. Bei »4' 3J!„ n.e Reihe von Emzelwürschen vorgebracht, '»st k.�vv 5.b a ch in wohlwollende Erwägung zu ziehen dl., bie ireisinniaer Seite betonte' Abg. B r o e m e l , i°dan«'hr>?e Veranschlagung der Einnahmen und tini.. 3' Notbwendlgkeit einer Herabsetzun Hwweis auf da« Treiben der Jndu % s. der ie- kartelle, die zu einer ganz unberechtigten V-rtheuerung der Rohp-odukte geführt haben. Der nationalliberale Abgeordnete Tramm brach die Gelegenheit vom Zaun, um eine allgemeine politische Rede zu halten, in der er fi» über die Zölle, über da« B-ogramm der nationalliberalen Pirtei und über die neuen kaiserlichen Erlasse aussprach. Er erklärte sich gegen »ine Ermäßigung Oer Zölle und wandte sich sodann gegen die Ausführm gen der„Freisinnigen Z g." über die neuliche Etats- red« seines FraklionSaenossen v. Synern. Abg. Broemel kennzeichnete in zulr.ffmder Weife die Ungehö-igkeit, bei einer Spezialderathung allgemeine politische Fragen zu behandeln, und auch Abg. Frhr. v. Huene(Z-ntr.) vermtheilte scharf da« Vorgeben de« Abg. Tramm, moem er zugleich den Ver- such des Abg. v. Eynern, in der Stellungnahme zu den kaiserlichen Erlaffen eme Zusammengehörigkeit des Zentrum und der Kartellparteien festzustellen, mit dem Bemerken zuiück« wie«, daß'S sich hier um keine Pa-teifrage handle.— Die weitere Berathung de« Etats wurde auf Sonnabend vertagt. Großbritannien. London, 7. Februar. Bi« um 7 Uhr find 171 Leichen im Schachte von Abersychan gefunden worden. Frankreich. Pari«, 7. Februar. Der Herzog von Orleans, Sohn de« Grafen von Paris, welcher heute Morgen hier eingetroffen war, ist heute Abend 6t Uhr in der Wohnung de« Herzog« von Luyaes verhaftet, vor den Polizeipiäfekt gebracht und später nach der Canciergerie abgeführt worden. Der Herzog hatte ein ÄbdankungSschreiben de« Grafen von Pari«, sowie ein Manifest an das französische Volk bei fich. Die Verhaftung erfolgte auf Grund des Gesetzes betreffend die Ausweisung der französischen P inzen. Paris, 7. Februar. Zur Verhaftung de« Herzogs von Orleans wird weiter geweidet, daß er im Laufe des heutigen Abend« im R-krutirungSbmeau der Rae St. Dominique vor- sprach und seine Emreihung in die Armee verlangte. Er wurde von da nach der Infanterie- Abtheilung de« Krieasministerium« verwiesen, wohin er fich sofort begab. Daselbst erhielt der He-zog den Bescheid, daß man von ihm keinerlei Erklärung entgegen zu nehmen habe. Später erfolgte sodann seme Ver- Haftung in der Wohnung de« HerzoaS von Luyne«. Pari«, 7. Februar. Die„Franc." meldet au« Obok, eine französische Karawane von 160 Kameelen und 85 Mann Eskorte fei auf dem Wege nach Harrar durch Somali« nieder- gemetzelt worden. Seit Kurzem hat fich in Pari« eme christlich-soziale Sekte unter dem Namen der„K r e u z b r ü d e r" gebildet. Die Kreuzdrüder wollen aus eine GütergemeMschaft, wie fie in den ersten Zeiten des Christenihum« bestand, hinwirken. Sie wollen das LooS der Arbeiter erleichtern, indem fie die. selben gruppiren und eng verbinden. Sre haben große Kapi- talien hierfür zur Verfügung, die von den welllichen Finanz- Mstituten unabhängig find. Die neue Sekte erinnert rn ihrer sozialistischen Einrichtung an die„PhalanstereS" Fournier«; ihre Organisation«' und Agitationsweise hat viel Aehnlichkert mit der englischen Heilsarmee. JtaU-tt. Rom, 7. Februar. Die Deputirtenkammer setzte heute die Berathung des Gesetzentwurfs, b-tr«ffmd die Sicherheitspolizei, fort und verwarf dre von der äußersten Linken beantragte Tagesordnung, welche fich gegen die Befugmß der Regierung aussprach, die von den städtischen Behörden abhangigen Sicherheitsorgane aufzuheben. Bei der Abstimmung über die von der Minorität des Auischuffes beantragte Tagesordnung, welche der Befugniß einen p ooisorischen Charakter geben wollte und wogegen sich die Regierung ausgesprochen hatte, ergab sich die Beschlußunsähigkeit de« HauseS und findet deshalb dre Ab« stimmung morgen statt. Portugal. Oporto, 7. Feb.uar. G-P.rn Abend veranstalteten die Studenten eine Kundgebung zu Ehren de« Dichter« Anthero Quental, Piäfidenten Oer nördlicben patriotischen Liga; fie zogen mit Fackeln durch die Straßen nach dem Hauptgesell schafisklub und warfen daselbst dre Fenster ein, wert der Klub nrcht nur nicht seine englischen MitgneOer ausgewiesen sondern sogar aus'« Neue Englander aufgenommen hatte. Kalkaulauber. Sofia, 7. Flvruar. Wie 0,e„Lgence Balcmique" meldet, bestätigen dre bisher erfolgten E-Hebungen, daß Major Panitz» mit seinen Freunden fich verschworen hatte, den Prinzen Ferdinand, sowie die Minister Stambulow und Mutkurow zu ermorden. Wie die Untersuchung weiter ergiebt, wären auch 2 Minister au« der Zeit de» Handstreich« gegen den Fürsten Alexandrr kompromittrrt. Es find energische Maß- regeln getroffen, die Sicherheit, Rahe und Ordnung im Lanve aufrecht zu erhalten. Der verhaftete russische O fizier Kalapkoff wird mit Panitz» konfrontirt werden. Die Ruhe ist nirgend« gestört. Mallllrcivegung. Im erste» Kerlwer Mahllrret» ist von den Kons«. vativen auf Empseh.ung Stöckels o« Rechtsanwalt Zeidler aufgestellt.— Herr Zeidler ist in sozialdemokratischen Kreisen sehr wohl bekannt. Er war früher einer der eifrig Nen Genossen in den Kreisen d« jüngeren Juristm. Z» seMem Gesinnung«. Wechsel ist Herr Zeidl« aewrß nur au« ideellen nicht etwa gar au« grob materiellen Gründen gelangt. Eine nicht« weniger al« stattliche Miihlerver. fammlnng wurde am Fieuag Abend von den Konservativen de« zwenen Wahlkreise« in Lamm«« Salon, Kommandanten- Krabe abgehalten. Sie war von kaum mehr al« hundert P«. sonen besucht. Der Kandidat, Dr. Jrm er. ref«irte. Er meinte u. a.: Da wir da« herrliche Deutsche Reich hätten, so könnten wir auch etwa« mehr Steuern bezahlen al« früher. Uedrigen« sei'S nicht einmal wahr, daß die indirekten Steuern besovdnS auf den Bolksmaffen lasteten. Da« habe Herr Miguel in Kaiserslautern„zugegeben" und da M qael siüher Segn« der indirektem Steuern gewesen sei, so sei sein nunmehriges Zeugniß zu Gunsten derselben natürlich unanfechtbar. Diesem logischen Kanststuckchen Inner« applaudirt« das Publikum. Die Branntweinsteuer, fuhr Dr. Inner fort, dereichere nicht die Großgrundbesitz«, halte aber den Deut- scheu, der nun einmal von Natur trinke, einignmaßen vom Bcanntweingenuß ad. Statt„konsnvativ" sagte He« I m« meist„reichstreu"; die Nationallebnalen, von welchen die Ber- lin« Konservativen vor einigen Wochen nicht« wissen z r wollen erklärten, find jitzl al« Wähler wieder gut.reichstreu'. Höchst unanständige Rufe«tönten au« der Versammlung, al« ein Sozialdemokrat in derselben entdeckt wurde. Man warf ihn hinaus, dann schloß die Versammlung„-eiche treuer Wähle,". Auch im Einste» Kerline» Reich«tag»wahlkreis« scheinen fich dre Konlervativen nun doch noch entschließen zu wollen, einen Kandidaten aufzustellen. Wenigsten« iftzuMon. tag Abend nach dem Wint«gartensaale de» Grand Hotel am Alexanderplatz eine konsnvalrve Wähl«oeisammlung mit fol- „ender Tagesordnung einberufen: 1) Schuhmachnmeist« Lüske smicht üb« die gegenwärtige wirthschaftliche Lage; 2» Recht«- anmalt vr jur. Z.idler spricht üb« die v«lia« Bewegung und die Reichstag« wählen. Nachh« Diskusston und eventuell Aufstellung des Kandidaten. Herr Enge« Richter macht in fem« Zeitung und in Vrrsammlungoreden all«ler Vorwürfe, die»um Theil« selbst und die Freifinnigen verdienen, den Sozialdemokraten. So behauptet er, daß die Sozralisten Partei freifinnige Wähler- Versammlungen sprenge, z. B. die Versammlung im„König«. bau". Den Lärm über die Aeußerung de« Herrn Täterow — Hm; Täterow vermochte bekanntlich nur zu sagen:„Ich wünschte nicht zu interpelliren, sondern frei zu d>«kutiien"— haben also wohl die Sozialdemokraten gemacht? Vermöchten die freisinnigen Leit« etwa« mehr Disziplin zu halten, so wäre die Schließung dieser Versammlung nicht vöthia geworben. Allerdings find in den Versammlungen während eines erregten WablkempfeS lebhafte Szenen zuweilen nicht zu vnmeiden und die Freisinnigen benehmen fich dabei wahrlich nicht am feinsten. Darin ist aber jedenfalls die sozialistische Partei die lib«alste, daß fie jedem Gegner gern da« Wort gestattet. Da« war in der V-,sammlung im„Königsbau" nicht der Fall und nach d« Rede Richter'« auf„Tivoli" schloß d« Vo» fitzende sogar aus den Raf nach Di«ku>fion sofort die Versammlung. ES war deshalb nicht einmal möglich, die tbatsächlichen Unwahrheiten zurückzuweisen, deren sich der Abg. Richt« in Bezug auf die Sozialdemokratie schuldig gemacht hatte. Weit« wirft He« Richter den Sozialdemokraten vor, daß ihre Angriffe auf die sielfinnigen Kandidaten und Redn« meist personliche seien. Er ist jeden Beweis hierfür schuldig geblieben. Dagegen führte d« Abgeordnete selbst in seiner Tivoli-Rede den Kampf auf das persönliche Gebiet hinüber, als« den sozialdemokratischen Abgeordneten Sing« mit dem freisinnigen Vi-chow verglich und fragte, ob wohl d« elftere ein Proletarier und d« letzt«» ein Kapitalist fei. pri«? Carolath hat fich bei seinen freikonservativen Wählern durch seine jüngste ReichStaaSrede eine böse Suppe eingeb-ockt. Die Konservativen de« Kreises Lübbm, d« zum Wahlkreise Guben gehört, haben nämlich in ein« am Dienstag Abend zu Lübben abgehaltenen Versammlung beschlossen, von der Wahl des Prinzen Carolath gänzlich abzusehen,„da dies« fich von dem Programm d« freikonsnvativen Partei losgesagt und die Erklärung abgegeben habe, daß man bei sein« Wieder- wähl e« ihm freistellen müsse, welcher Partei« angehören wolle". Statt seiner wurde der konservative Graf von da Schulenburg al« Kandidat aufgestellt. Es bleibt nun abzu- warten, ob der Rest de« Kartells dm Muth befitzen wird, an der Kandidamr de« Primen Carolath festzuhalten. Arrtisernttivmus de» Aeutfchfreist««». G log au, 6. Februar. Zu welchen Mittern die Frersrnnrgen greifen, um ihre Kandidaten den Wählern annehmbar zu machen, zeigt folgende Bekanntmachung de» liberalen WahlvneinS de« Kreise« Löwenberg:„Seitens unser« Gegner ist vielfach da» Gerücht verbreitet worden, daß' der von d« lib«alen Partei aufgestellte Kandidat für den Reichstag, Herr Sladtricht« a. D. Friedländer au« Breslau, ein Jude sei. Wir th-ilen jedoch den Wählern de« Kreise« Löwenberg mit, daß uns« Reichstag«. Kandidat Christ und kein Jude ist." Im Mahlkrei» Alsfeld ist Dr. v. Kalckstein-Bnlin als Kandidat der frerfinnigen Partei aufgestellt worden.— Die „F reff. Ztg." stellt dem H.-rin Doktor bei dieser Gelegenheit zwar eine Zensur mit d« Nummer 1 au«, bei seinen näheren Bekannten gilt ab« He« v. Kalckstein selb« al« ein« d« Unfähigsten au« dem deulschsreifinnigen Nachwuchs. Nicht ein- mal Herrn Dr Pachn-cke reicht« das Waff«. Im Maftlkrei» Kochum ist nunmehr doch ein Zentrum«- kandrdar autnestellt woroen in der Person de« Freiherrn von Schorlem« Alst, nachdem zuerst die Zentrumspartei erklärt hatte, zu Gunsten eines christlichsozialen Bergmanne« verzichten zu wollen.— Es scheint also nun doch, als ob Frhr. v. Schorlem«- Aist, trotzdem« vor kurzem«klärte, au« Gesundheitsrückfichten und and«en privaten Gründen auf eine parlamentarffche Tbätiakeit verzichten zu müssen, in den Reichstag zu kommen wünscht, um die Führung de« agrarischen Flügel« gegenüb« WinMborst zu übernehmen. I« dem Mlnsterlaud der Wahlbeeinflussungen, im König- reich Sachten degim.t man jetzt auch die Turnv«eine in dm Parteikamvf hineinzuziehen. So berichtet ein Chemnitz« Blatt aus dem Wahlkreise F-eiberg. Oed«an, in einer biet« Tage stattgefundenen Turnrathtfitzang sei auf Anregung de« Bor- stände« d« Beschluß gefaßt worden,„daß MUglied«, die fich bei der bevorstehmden Wahl auf sozialistisch« Seite bethei- ligm, an den WahlkomiteeS theilnehrnm, Stimmzettel verlheilen od« üb«haupt dre Wahl zu fordern suchen, vom Turnverein auszuschließen seien". Im Mansfelder Kreise stellen die Sozialdemakratm dm Bergmann Siegel, den ehemaligen Kaiserdeputirtm, gegen den bisherigen Abgeordneten Geh. Rath Lmschn« auf. Sozial» Zilelrcr.lt rlik. Nachdem alle Kernfszweige, Hmdwerk«, Kauflmte refp. HanorungSgehrlfen m den letzrm Zeiten eine Aufbesserung ihr« Lage e> strebt haben resp. noch«lireben, macht fich auch in dm Kreisen d« Bureaubeamtm d« R-chtSanwälte, Notare und GnichtSvollzieh« der Wunsch nach Organisation unb somit nach Ausbesserung d« gebrückten Verhältnisse bemerkbar. Die V«anlassung nach einer Reform g«ade in diesem B«uf»- zweig wird wohl Jedermann k»ar sew. Spricht man ja boch schon lange nicht ander«„als von bem armen Schreib»!««". Die Lage der Bureaubeamtm ist eine überaus traurige. Bei einer zehn- und auch mehrstündigen Arbeitszeit beträgt b« Monatsverdienst durchschnittlich 30 M., ja man kann bebauptm, wenn« sehr hoch ist, so find e« allenfalls 50 M. Daß mit diesem Vnbienst in Mensch auf dre Dau« nicht auskommen kann, ist selbstverständlich, zumal er hi«von nicht blo« fich, Ion dem noch möglicherweise eine Familie ernähren muß. Wert« hinauf in diesem Berufe, wo eine bestimmte Be- mfübffbunz verlangt wird, entspricht auch da« Em- kommen meisten« nicht dm geforderten Leistungen. Dabei hat man keineswegs je gehört, daß die Gebühren ber detriffmden Chef« geschmäl«t worden find. Einen ferneren wunden Punkt bildet das Led iingswesm in dem Bureau. Aeltere Beamte werdm eben nicht beliebt, man b« hilft fich mit L hrlrngm. Nach allm diesem find die Rufe nach Reform nur zu treffend. Da« zu diesem Zw'ck gebildete Komitee(Vor- fitzend« Bureauvorfteher Wilhelm K ufern ort, Andrea» str. 58, 3 Tr.) richtet daher an sämmtsiche Bureaubeamte da« Er- suche«, fich d« Organisation anzuschließm, die Kommission m leb« Hinsicht zu unle» stützen. Möge fich kein« davon zurück- ziehen mit dem Bemerken, ihm geht e« jetzt gut. Nur Einig, keit macht stark! Wer eine Beffnung sein« Lage erstrebt, muß fich auch rühren. Bei Lnfrazen biliar wir die AbannemenlS-Oulllung belzuMaen. SrieflUd« Anlworl wirb nicht erlhelil. F. j. 87. Der Mann wünscht nicht öffentlich genannt zu werben. Sie können seinen Namen ab« von un» p«sön- lich erfahren. Krinirll«t»>»rf. Die F. L. 27 ertheilte Antwort gilt auch sur Sie. ... Theater. Sonntag, den S. Februa». ##«**% mw. Oth-llo. Montag: Ewyanthe. Ks«„«sp>» Hans. Tie Ouitzow'«. 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HL Nach 12 Uhr liuita h\ i nnd Schlächter unterliegen keiner Be- I yanbUi mit anderen Lebensmitteln und mrt L ,2% Thören und Schaufenster,, an denen aus- I ttf. �'."�''w�genb andere Gegenhände als Lebens- >' Asfltftellt stnd, find verhängt zu halten. i�.??,?ahaber von Verkaufsstellen muffen dre Laden- §al,ten- Ladentdücen und Schaufenster find . dafi der Einblick m den Laden verhmdert !>u«?a».�.ihünn und Schaufenstern dürfen keine Ifc f-iA el, kein. ,t,««hegte Mansch der Anwohner der «llendaha rn Bezug auf bessere und billioer« i.. u�a g nun der Erfüllung entgegen. Das lutbli I? Görlltzer Eisenbahn zwifthen Berlm und ..�bauten, da, bei Grünau bereits vorgenommm ist, »?.,? �»�aaden bis zum 1. Julr d. I. fertig fein; «?d um 33'/- pC.'. ermäßigt, und die Zuge aanfchen Berlin und KöuizSwufterhaufen mit kurfiren. Außerdem steht der baldig- Bau zwischen Kä aioswullerhausen und Biestow- i, divet« Ausfichi. Ja KZnrgowusterhaufen hat die St.-r» oag'fangen, mir drete-r Verhältnissen zu kaante man in diesem schön gelegenen Vor« �gentfich, Bautbätinkeit nicht. E« wurde zur Befrie- i'K-s� eit, und der Wucher in Baustellen wird aa&tfk ittr 3eil bie Äatbe ,4on°"i40bi«50M. Friedrichsfelde sollen in allernächster %?anverungea beginnen, da fich eine Erweiterung � dringendes B-durfmß herausgestellt hat. Die ------' 3 750 000 M. "b I Sth Jtn der �«planten Anlage tollen fich auf 3 750 001 -1.�' für das Eta'Sjahr 1890/91 eine erste Rate i,-"k* ist. Ueber die Art der Umänderui unr-ff hst.» noch ntffcftc sn~l-u~ K.m hnf ft.ff von zmm •Aignt-y"'.'!! ÜCTfc" ist. Ueber dre AN der Umänderungen st baltbar«�� ���mchu. Der Verkehr auf dem Bahnhof Lichten- auf itbcf'� Hot derarti, zurenommen, daß die Zahl �ohnbofe mr JahrrSi>urchtckn,tt täglich zuge- f i die®' kf che U, von 2177 im Jahre 1888 auf 2429 im Jahre 1889, (t gestiegen und auf eine werteie Zunahme zu slie'gg aber auch ferner alle dort eingelaufenen Güter- i,??.aad die Wagen zu neuen Zügen geordnet werden : m,,«*» die vorhandenen Anlagen nicht mehr für den «�f'wat-HS-rson-ntarif, der theilweife bereits feit � GiUigk-rt«ft, wird vom 1. Aprrl 1890 VOGTäC� DD»! elt rühntB" rÄ Nachaho� tjftt ich meine oM allen preußischen Bahnen zur Anwendung «ach««dm demnächst durchweg die Sähe für 'ssm bei den gewöhnlichen Personenzügen 8, 6, 4 f i� für das Kilometer detragen. B" den Schnell- r d« 3 ersten Klassen 9, 6% und i\ Pfennig und ft ,5.«i12, 9 und 6 Pfennig zu entrichten. Fahrkarten Schnellzüge und für Rückfahrten werden nicht ...*Le>ß man die kilometrifche Entfernung, so kann «ach mit Leichtigkeit die Kosten einer Eisenbahn- °usr«chnn,. b«? m*" �bisenvahu-Kauptmerkstatt auf dem ' ttfäi.» �fchtefisch-Märtiichen Ba?n am Markgrafen- d 1, xt forlgesetzt namhafte Erweiterungen. Zur Zeit fv>e? u« den Bau eirer neuen Lackirwerkstaü, deren auf guß-isernen Säulen ruhen wird. Auch da, . JpB aus Essen hergestellt werden und wird ein Ge- «,���Krlo erhalten. Ebenso find eiserne Fenster- O»»ll«»r Uingdah» find in dem neuen Eisen- A*>e» 0 100000 M. ausgeworfen für neue Geleise «edacs *«%#»#% wen fioldn�j lpan»-u>�� nnilich, »wähl" MW#»«' m Lager. umbaue' Markts EkllO rÄ Kall. Im#*»- Ä- » liegen/ J0'ii t et#« i&ai* Berlin. Oranienburg ,st d»c Summe von l.5ti Ta ausgeworfen, desgleichen auf der Strecke Grünau- »fjKtt&mifnt die Summe von 400000 M. > 55» Such««ach de« In|I«»«|adaM#». Dr. a?5,« beobachtete bei den Jnflueozakranken einen �?«avrgant»mus, wie chn der verstorbene Berliner �r. Karl Friedländer bei der Lungenentzündung , iL*' Dagegen fand Professor Wcichselbaum in Wien i.»„�«rfuchnnpen nur ein dem Fränkel'schen Pneumo- [ih P�'chfnde« Gebilde In Pan« ist man auch eifrig P»» �'"«pjagd gewesen. Dr. Vatllard und Virc-nt, Dr. »�Äpanchel und Cazal fanden übcr«ir> stimmend nur s�«ungen Streptococcus, Piof'ssor S-e und Dr. ! llJ,?"*# einen»anzetlfoimigen Coccus, während Pro« '«Sx assm bekennt, er habe bei der Influenza nicht °*ren Krankheitserreger, sondern gleich ihrer drei /detjsita.*� falls zwei zuviel, wenn man darauf ausgehe, ItaiSP?®tfl der J- fluenza zu entdecken. Professor i uivi'jch hat in dem Blute von Jnfluenzakranken große >i», m,'ch kleiner, veitfchenfö miger Monaden gefrnden, "g. Ä.5' iumol der Meister der B. kteriologie, Profissor Hz f*i#« Schüler fich zu dieser Frage noch nicht wicht alle. Zu den Kunden des Friseurs ,*'"'9« Zeit em eleganter junger Mann, der mit .iewg�aßlzkeit die ihm erwiesenen Dienste mit 5 Pf. denn ander«»battbiflissene» Sterbliche. Einem tiunden geg-nüder, der noch dazu einmal wie da»». undeobfichtigt seinen sehr bochktwgenden : konnte Herr$. nicht ungefällig ersa>einen. ai*u Zuvorkommenheit beeilte er fich im Gegen- Sonntag, de« S. Februar 1890. 7. Jahrg. theil, das Begehrm de» Elegants zu erfüllen, welches darin bestand, ihm seine schwarzen Pantalon» und den Frack zu leihen. Waren doch auch die Gründe für dieses auf den ersten Blick etwa« sonderbar erscheinende Anfinnen so überaus einleuchtende. Der junge Mann wollte nämlich, wie er sagte, seinen Referendar machen. Aber um kiinm Preis der Welt sollten seine Angst die Eitern therlen, welche au< seinem feierlichen Kostüm oder dim Fehlen desselben aus dem Spind sofort erkennen würden, um wa« es fich handeUe. Von so vielem Zartgefühl ganz gerührt, gestattete also der Frtseur. daß der angehende junge Staatsbeamte in seiner Wohnung Toilette mache und gab ihm auch die dazu nöthigen Rcquifiten: Hose, Frack und Weste. Zum Schluß lieh er dem Jünger der Themt» noch 5 M. fü> die Droschke, Shlip», weißen Handschuhe und für das, was der Mensch sonst noch an Kleintgkeitm beim Examen und im Frack gebraucht. Unter dm heißestm Segenswünschen des S. verließ der Jüngling dm Salon de« FrifmrS und ward nicht mehr gefehm. Name, Wohnung und Stand erwies fich als eitel Lug und Trug, und wahr blieb nur das Examm, welches der vornehme Kunde als ein abgefeimter Spitzbube mit Glanz bestanden hatte. ss-rlaubviß zur Anlegung ausländischer Orden erhielten: Geh. Kommisfiomath Richard Wentzel(Leiter des Wolff'schen TeL-Bureaur.) für das Komthmkrmz des öfter. reichlichen Franz Jofeph-Ordms und Viktor Schweinburg, Redakteur der„Berlmer Pol. Nachr.» für den österreichischm Orden der Eisernen Krone 3. Klasse. Da»„Grand Aotel» am Al-xandetplatz ist am 1. Mai andeiweitig zu oetpachtm. Der bisherige Pachter scheint also seine Rechnung nicht gefunden zu habm. Die Erwartung, der Bahnhof Alexandeiplatz werde Haupt. Stadtbahnhos werben, hat fich nicht erfüllt. Kogenannte Kanernmilch floß am Donnerstag früh in der Ska»enr»nne des öderen Thnle» der Müllerstraße in er- heblicher Quantität. Polizeibeamte hatten fich an der Wach d-ldgrenze postirt und einem zur Stadt fahrmdm Milchbaucrn feine Waare einer Prüfung unterzogen; das Ecgedniß muß sehr günstig ausgefallen sein, denn nachdem die ganze Ladung in den Rinnltem geschüttet wordm war, machte da« Bäuerlein Kehrt und fuhr m>t-sfig'-mrer Miene nach Hause.? Der eäthselhafte N»rf«lt, welcher fich dieser Tage an einim hiefigm Post.chali.r zugetragen Hot, ist nunmehr auf gekiätt. Die belheiligte Fitma hat der Oberpostdnektion mit. getbeilt, daß die gesuchten vier Banknoten zu je 100 M. in der Tasche de« Lmfburschm vorgefundm wordm find. Geld!»Iii Geld I Am vergangenen Montag schickte der in der Mariannenstraße wobnmde Klempner Spr. seine vier- zehnjährige Tochter zu dem Steuererheber, um von demselbm die fälligen Steuerquittungm ein.ulö'm, die vor einigen Tagen in Abwesenheit de« Spr. präsentirt worden warm. Da« Mädchm nahm ihren vierjazrigen Bruder auf diesem Ga mit, well da« Kind dm ganzen Tag über im Zimmer gesessen hatte und leidmd aussah. Als die beiden Kinder bei dem Steuererheber das Geld zahlten, öffnete dieser, um einen über. schießendm Betrag zurückzugebm, eme große eiserne Kassette, welche die in dm letztm Tagen einkasfirten Summm, meist in Gold- und Silbermünzm, mthielt. Die leiden Kinder waren von dem Anblick« de» vielen Geldes ganz betäubt und als der Stmererheber die Gefichter ber Klein« n sah, faßte er einige Mal mit der Hand in den Münzmvorralh und ließ die Geldstücke durch die Hand gleiten; jocderte auch den Kiemen auf, dasselbe Kunststück zu machen, wa« das Kind auch nach einigem Zögern, wmn auch etwa« linkisch, that. Die beiden Kinder gtr.gen nach Hause und dort erzählte der Knabe von dm Schätzen, die er gefehm und die er m seiner Hand ge- hallen; dabei fieberte das Kind, was man auf die Einwirkung des kalten Wetter« zurückführen zu können glaubte. Der Knabe wurde zu Bett gebracht, wo er noch längere Z-it wach lag und unter halblautm Reden immer jene Handbewegung wieder. holte, die er bei dem Steuererheber halte machm dürfen. In der Nacht erwachte da« Kind unter heftigem Fieberschauer und rief, unter steter Wiederholung der Handbewegung, beständig die Worte: Geld, viel Geld! Am nächsten Morgen holte man den Arzt, der den Zustand des kleinen Kranken für sehr bedmkltch erklärte. Am Donnerstag Abend ist da« Kind den Folgm einer Gehim- Entzündung erlegen. Während der heftigstm Fieberphantafim sprach der Knabe von dem vielen (Selbe und noch kaum eine Stunde vor seinem Tode machte er jene Handbewegung und sprach dabei die Worte: Geld, viel Geld! Die Zog»«ach dem Wörde». Zu der von uns bereit« gemeldetm Mordaffaire m Rixdorf gehen uns über die Flucht und Gefangmnahme de« Mörder« Dobbert noch folgende interessante M-ttheilungm»u: Nachdem D. da« Mordattentat auf Frau Neidewitz auSgesührt, flüchtete er, während er im L rufen seine Verfolger durch dm gegm dieselben gerichteten Revolver in angemessener Entfernung gehalten, in ein Hau« der Treptower straße. Da aber die Schaar seiner Verfolger fich vermehrt hatte und auch Gmdarmm hinzugekommen waren, so verlieb D. da» Gebäude, und in raschem Laufe gelang e« thm auch, Rixdorf zu verlassen und sich nach den Köllnischen Wiesen, deren sumpfirer und sonst unzuzäng- licher Bodm gefrorm war, zu flüchten. Seine Verfolger, unter welchen fich zwei berittene und vier Fußgendarmen befanden, durchtchntlm gltichfallS obengenannte Wiesm und (rieben so den Mörder nach Treptow zu, wohin übrigens be- rei!S trlegrapdssche Mittheilung von dem Morde und der Flucht de« D. gemacht worden war. Durch diese Verfolgung gerielh D. in dm Heidekamp grabm, mußte denselben durchwaten und wäre wohl j tzt schon gefaßt wordm,«mn er nicht die ihm zu nahe Kommmdm durch Abgabe zahlreicher Schüsse, welche zwar nicht trafen, aber doch haarscharf an dm Köpl-n Einzelner vorbeisausten, nochmals zurückgehalten hätte. Nachdem D. wieder sestm Bodm gewonnen, suchte er nach recht« abzuweichm, doch kämm ihm von hier die beiden berittenen Gmdarmm Neumann und Hauschild mtgegen, de m Pferde dm Grabm übersprangen. So wurde der Mörder nun bi» zum Kö per der Ringbahn getrieben, anderen Damm fich die Mmschmjaad entlang zog, als plötzlich von der Ortlcha't Trevtow zwei Gmdmmm berangesprengt kämm, welche den Ktssel, in welchem fich der Verfolgt« befand, ver- vervollständigten. Run macht« D. den letztm Versuch zu ent- kommen, indem er den Bahndamm der Ringbahn zu über- klettern vertuchte; doch auch die« mißlang ihm; dmn als er kaum die Böschung erstiegen, brauste ein Ringbahnzug htran, der ihm da« Uedrr'chreitm der Geleise unmöglich machte. In demselbm Augmblick wa-m auch seine Verfolger dicht an ihn herangekommen, und fich von denselben umzingelt sehend, rechtete D. dm Lauf seine« R-volver«, einer übrigen« ganz neuen Waffe, gegen seinen Mund und drückte ab; ehe er jedoch einen zweiten Schuß abfeuern konnte, hatte ihm Gendarm Kamenz die Waffe mtrissm, in deren Läufm fich noch vier Schüsse befanden. Bei ber sofort vor- gmommmen Vifiiation am Körper de« D., welcher fich eine nicht gefährliche Verletzung am Unterkiefer beigebracht, wurden noch 11 Patronen vorgefunden. Der Mörder wurde zunächst nach Treptow zur OctSpolizei und von da auf Veranlassung derselben nach dem Krankmhause Bethanien geschafft. Klnloeegistnnge». Zvei höchst sonderbare Fälle von B.utvergifiungcn, welche in der litztm Zeit fich ereignet, stnd wohl dazu angethan, die Aufmerksamkeit de« Publikum« in hohem Grade zu erregm. Der eine Fall betrifft einen älteren Herrn, den in der Grenadierstraße und ihrer wellestm Um- gegmd wohl bekanntm Schneidermeister L. Wohnte er doch nicht wmiger als 40 Jahre in dem nämlichen Haufe Nr. 4, in welchem er die Stelle eine« Vizewirths inne hatte. Als solcher machte er fich an dem auf dem Hofe befindlichen Bmnnen etwa« zu schaffen und zog sich dabei an dessen Eismlheilm«ine ganz unbedeutende Schramme an der inneren Fläche der rechten Hand zu. Nicht lange aber währte e» und diese schwoll unter den heftigsten Schmerzen an. Der Sohn des L, selbst Arzt, erkannte alsbald eme Blut« Vergiftung und ergriff sofort die nöthigen Gegenmaßregeln. Als nichtsdestowentger da« Hebel wuchs, holte der Sohn per- fönlich die ersten Autoritätm herbei, doch auch deren Hilfe kam zu spät, trotz einer unverzüglich vorgenommmen Amputation verstarb der alte Mann nach weiteren qualvollm 24 Stunden, währmd der ganze Vorgang von der unbedeutmden Schramme bis zur Katastrophe nur 48 Stunden gewährt hatte.— Der andere Fall betafft den in Lehrerkrei'eu angesehenen Herrn L. Während de« Unterrichts halte er in der Klasse dm Zeigefinger der rechten Hand fich ein wenig an der mit Dinte gefüllten Feder feines Halters geritzt. B-reit« am nächsten Tage ver- mochte er nicht mehr zur Schule zu kommen, da der ganze Arm inzwifchm vergiftet war. Herr L. wurde nach dem Krankenhause gebracht und befindet fich dort bereit« 5 Wochen, ohne daß die Hoffnung aus Beseitigung jeglicher Gefahr fich bis jetzt drstäti« hätte. Gin ISjahrger Ktrassenrauder. Die mit ungeheurer Frechheit begangene Beraubung eme« 7jährigm Knabm in dem I>hr belebten Rasen tholer Viertel wird uns von den Eltern de« angefallenen Kleinen mitgeiheilt. Der 7 Jahre alte Sohn de« im Weir.bergSweg wohnenden Damenmäntelschneide,« B. erhielt am Freitag, Nachmittags gegen 2 Uhr, von seinem Vater den Auftrag, einen in eine Decke gthülltm wertbvollm Damen- mantel nach der Brunnensttahe zu bringen. Am Rosmthaler Tbor gesellte fich ein größerer Knabe zu dem Kinde, dasselbe auffordernd, ihm doch mal zu zeigen, was eS in dem Packet habe und veriprach dem kleinen B., der fich weigerte seine For- derung zu erfullm, 20 Pfennige. So kämm dre Beidm bi« vor da« Hau« Brunnenstraße Nr. 2, woselbst p'ötzlich dir fremde Junge dem B. dm Mantel entriß und damit, bevor die zahl- reichm Straßenpassanten und Augenzeugen dieser Szrne den Vorfall recht begriffen, die Flucht erxriff. Der kleine B. konnte leider von dem jugendlichen Räuber, welcher übrigen« wohl schwerlich au« eigenem Antriebe die freche That begangen, viel- mehr von erwachsenen Dieben vermuthlich dazu abgerichtet ist, keine andere Beschreibung geben, als daß derselbe eine söge- nannte Basblick-Mütze trug. Ppliseibericht. Am ö. d. Mt«. Nachmittag« wurde ein zweijahriae« Mäochen in der elterlichen Mahnung in der Georgenkirchstr. 1 erstickt vorgefunden. Der Tod de« allein in der Wohnung zurückgeb i-benen Kinde« ist vermuthlich durch Rauch, welcher durch em schadhafte« AdzugSrobr au« dem Schornstein ins Zimmer gedrungen, herbeigeführt wordm.— Am 7. d. M. Mittag« wurde ein Arbeiter im Lustgarten von einem Omnibus überfahren und am linkm Unterfchmkel so schwer verletzt, daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. — Zu derselben Zeit fiel ein obdachsloser Mann auf dem Orantmplatz, anscheinend in ber Trunkmheit, rücklings auf da« Straßenpflaster und zog fich dadurch eine bedeutende Verletzung de« Hinterkopse« zu, so daß seine Ueberführung nach der Cya- ritee erforderlich wurde.— Gegm Abend wurde ein Mädchen in der Bukowerstraße von einem unter Polizeiaufsicht stehenbm Mann durch Faustschläge im Gestcht und am Kopf so schwer verletzt, daß e« ohnmächtig zusammenbrach und nach der Charitee g-bracht werben mußte. Der Thäter wurde verhaftet.— Abends entstand in der Epenerstr. 10 im Dachgeschoß des Vorderhaus«« Feuer und wurde ein Theil desselbm zerstört. Außerdem fanden in der Friedrichßr. 59, 60 und Klosterftr. 4 kleinere Brände statt. Da« Mallne» Ehsate» wurde vorgestern Abmd durch dm Schwank von Hoppel-Ellfeld:„Die fpanssche Wand», in eine recht hellere Stimmung versetzt. Trotzdem her Inhalt des Stücke« ziemlich dürftig und dieJdem in demselbm nicht neu find, enthält es doch eine Reihe netter Einfälle, welche von FrL Elsa Lehmann in feinem, geistvollem Spiel wiedergegeben, ihre Wirkung auf da» Publikum auch nicht verfehltm. Ei« junge« Ehepaar nämlich, da» seine Flitterwochen auf Reisen verbringen will, gelangt zuerst in einen kleinm Badeort, in welchem man gerade im Begriff« steht, ein große« Fest zu ver- anstallm, zu dem im letzten Moment die erwartete Sängerin eine Absage sch ckL Der junge Ehemann, der die« kört, hat plötzlich den Wunsch, die schöne Stimm« seiner eigmm kleinen, schönm Frau von so vieler Welt be- wundern zu lassen und bewegt fie dazu, für jme Sängerin einzutretm. Dafür wird er jedoch hart bestraft, dmn nun wird er natürlich beiseite geschoben und die gefeierte Künstlerin ist seine eigme Frau— die so schön geträumten Flitterwochm werden im Moment grausam g-stört; dazu muß er noch emem alten Lebemann als spanische Wand für dessen galante Streiche dienm! Das Stück wurde äußerst flott gespielt und war die Auf- nähme desselben wohl schon deswegen eine sehr freundliche, e« endete mit dem dreimaligen Hervorrufen von Darstellern und Dichter. Dem Ganzen ging der kleine Einakter„Zahnschmerzen» von E. Pohl voran. Gevichls Teilung. In de» Veröffentlichung der verhängte« Kperr» über eine Merkstatt liegt eine strafbare Beleidigung de« Inhaber« derselben, wenn die für die Sperre angegebmm Thatsachm nicht m allen Punkten der Wahrheit entsprechen. Die dahingehmde Entscheidung hat die 98. Abtheilung de« Berliner Schöffengericht« in der Privatklagesache des Schuh- machermeisterS M a chil l gegm dm Redakteur unsere« Blat'e» Reinhold Cronheim getroffer!. In dem gedachten Blatt war ein Inserat der Lohnkommission jum Abdruck ge. bracht, in welchem mitgetheilt wurde, dah der Kläger die Ar« beittzeit von 0 Uhr früh bis 8 Uhr Abend« geregelt und Sonntag«- arbrit verlangt habe. Da die Gesellen nur eine Ustündige Arbeitszeit zugebilligt und die Sonntagsarbeit verweigert, haben sie die Forderung de« Moch'll entrüstet zurückgewiesen. Au« diesem Grunde hat die Lohnkommijfion die Sperre über die Machill'sche Werkstatt verhängt. Durch die Notiz sich beleidigt fühlend, strengte Machill die obige Klage an. Durch die ver- nommenen Zeugen wurde festgestellt, daß der Kläger durch seinen Werkmeister an seine Gesellen die Forderung einer 14stündigen Arbeitszeit gestellt und verlangt hat, daß eilige B-stellungen auch de« Sonntags erledigt werden müßten, deß e. aber auf Vorstellung der Gesellen die erste Forderung fallen und nur der Konkurrenz wegen auf der leßtern bestehen bleiben müßte. Rechtsanwalt Dr. I v e r S als Vertreter des Klägers erblickte in der öffentlichen Verhärgung der Sperre über seinen Mandanten eine nur mit Gefängniß zu ahnende schwere Beleidigung, während der Verthei biger Rechts- anmalt Dr. F l a t a u ausführte, daß die gesetzlich bestehende Koalitionsfreiheit da« Recht der Verhängung einer Sperre über eine Wertstatt in sich schließe. In der Behauptung aber, daß der M-ister gesetzlich zulässige Forderungen an seine Ar- Bester stelle, die diesen nicht annehmbar find, könne unmöglich eine Beleidigung zu finden sein. Der Gerichtshof verurtheilte aber den Angeklagten unter Aufstellung de« obigen Rechts- fatzeS zu 100 M. ev. 10 Tagen Haft. Der Defrandant Döring vor Gericht. Vor der zweiten Strafkammer de« Landgerichts I fand gestern unter ungeheurem Andränge des Publikums die Verhandlung geaen den Buchhalter Otto Edmund Max Döring statt, dessen Strafihat leider in letzterer Zstt so viele Nachahmer gefunden. Den Vorfitz führte Landgerichtsdirektor Brausewetter, die An- klagebehö'roe wurde durch Staatsanwalt Dietz vertreten. Döring ist am 22 Oktober 1867 geboren, also 22 Jahre alt, sein bart- los.S Geficht und die blasse Gesichtsfarbe, welche ihm auch vor der UnrersuchungShaft eigen gewesen sein soll, erleichterte eS ihm, auf seiner abenteuerlichen Flucht sich für einen Predig- amtskandidaten auszugeben. Bekanntlich wurde«r am 4. Dezember inHohenelbe auf österreichischem Gebiete ergriffen. Die Anklage gegen ihn lautet auf Diebstahl in drei Fällen und noch Un- treue m einem Falle. Auf die Frage d'S Vorfitzenden, ob er sich im Sinne der Anklage schuldig bekenne, erwidert Döring, der übrigen» Zeichen von Reue nicht verräth, daß man ihm gesagt habe, e« liege nicht Diebstahl, sondern nur Unter- 'ch lagung vor. Er habe an mehrere Rechtsanwälte, u. a. an Munckel und Dr. Sello geschrieben und sie gebeten, seine Vertheidigung»u übernehmen, man habe ihm aber nicht geantwortet. Der Präsident erklärt, daß seine Ein- Wendungen Rechtsanschauungen wären, die auch der Gericht«- Hof ohne Veribeidiger erledigen könne. Da der/ An- geklagte sonst geständig ist, so gestaltet sich das Verhör sehr einfach und kurz. Präs.: Sie sind am L Juli v. I. in das Bankgeschäst von Schlappach und Ko. als Handlungsgehilfe eingetreten?— Angekl.: Jawohl.— Prof.: Wie viel Gehalt«mpfiagen Sie?— Angekl.: 1200 M. Präs.: Wir wollen zuerst den Fall der Untreue erledigen. Ein Bekannter von Ihnen, der Uhrmacher Graf, gab Ihnen im Jahre 1887 für 2000 M. Preußische Konsol« mit dem Auf- trage, die Papiere bei einem Bankhause zu hinterlegen und ihm einen Rath zu geben, wenn ftch eine Gelegenheit böte, dieselben gegen andere um.utauschen,welche höhere Zinsen brächten. Er wollte dann aber selbst über sein Eigenthum verfügen. Siehaben diePap>ere allerdings bei dem Bankhause Hartz depomrt, sie aber wieder ohne Wissen de« Gräf abgehoben und ve>filbert. Das Geld haben Sie für sich gebraucht. Ist der Sachverhalt richtig?— Angekl.: Ja.— Präs.: Als Sie später die Diebstähle bei Echappach ausführien, haben Sie Gräf von dem ae- stohlenen Gelbe 750 M. zurückerstattet?— Angekl.: Ja. — Präs.: Womit wurden Sie bei Schappack beschäftigt? Geben Sie uns eine kurze Schilderung Ihrer Thätigkeit.— Angekl.: Bald nachdem ich eingetreten war, wurde un« die Konvertirung der Pommerfchen Pfandbriefe übertragen. Ich hatte die Papiere, die un« zum Zwecke der Konvertirung gebracht wurden, in Empfang zu nehmen, sie zu piüfen und nach Sliickeahl und Nummern einzutragen. Die Papiere wurden dann in Packete von 5 oder 10000 Mark zusammengebunden und in größerer Menge zur Pommerfchen Essel ienvank geschafft, wo sie abgestempelt wurden. Als einst- weiliger Aufbewahrungsort dienten uns Mappm. Bei Beginn der Mittagspause mußte ich dem Kasfirer die Mappen emhän« digen, der sie mir zurückgab, wenn ich nach Tische wieder in« Geschäft kam.— P r ä t.: Sie haben nun einen großen Theil dieser Werthpapiere gestohlen oder, wie Sie es nennen, unterschlagen, haben Sie die Papiere aus dem Geldschrank genommen? — Angekl.: Nein, ich nabm sie an mich, als ich beim Eintragen besibästigt war.— Präs.: Sie räumen ein, daß dies zu drei Malen geschehen ist, wann und wieviel nahmen Sie zum ersten Mal?— Angekl.: E« muß Ende Oktober gewesen sein, als i* zum ersten Mal zwei Packete zum W-rthe M n n on nnn srw1««*¥>*♦»_ sTirSr• buIaa von 20000 M. nahm.— Präs.: Was machten Sie damit? — Angekl.: Ich habe sie im Bankgeschäft von Berend ver- kauft und den größten Theil veripekulirt.— Präs.: Haben nicht Ihrer Braut, der Klara Schaller auch Geld gegeben? — Angekl.: Ja, aber nur kleinere Betröge, zuletzt erhielt sie 60 M.— Präs.: Aber dem Stiifbruder Ihrer Braut sollen sie 600 M. gelchenkt haben.- Angekl.: Jawohl.— Präs.: Nun nahmen Sie Ende Oktober noch zweimal Pommersche tun nahmen Sie Ende Oktober noch zi Zfandbriefe, wie sich später herausstellte, haben Si« von diesen % . opieren im Ganzen für 85 070 M. gestohlen. Außerdem entwindeten Sie aber für 6625 M. Berliner Stadt-Obli- gationen und»in Papier über 8000 M. Italienische Rente, wie sind Sie dazu gekommen, die müssen Sie doch aus dem Geldschrank genommen haben, denn Sie halten doch nicht« mit denselben geschäftlich zu thun?— Angekl.: Au« dem Geld- schrank habe ich nicht« genommen, die Papiere müssen ver- ehentlich unter die Pommerfchen Pfandbriefe gerathen sein.— 's r ä s.: Sie sollen im Riesengebirge ja durch un- nnige GeldauSaaben die Aufmerksamkeit auf sich ge- lenkt haben. Sehen Sie denn nicht ein, daß Sie einen unerhörten Verttauensbruch bedangen haben?— Der Angeklagte schweigt und da« Verhör mit ihm wird geschlossen. Die Beweisaufnahme beschränkt sich auf die Vernehmung de« Bankiers Schoppach, des Geschädigten. Derselbe bekundet, daß der Angeklagte im Juli vorigen Jahres den Vorzug vor einer großen Anzahl von Bewerbern erhielt, weil er von seinem früheren Prinzipal, dem Kaufmann Wolf, in so warmer Weise empfohlen wurde, wie selten ein Handlungsbeflissener. Dem Angeklagten sei deshalb auch ein besonderes Vertrauen ge- schenkt worden, etwa anderhalb Millionen seien durch seine Finger gegangen. Es sei übrigen« w einem Bank. geschäft von einigem Umfange ganz unmöglich, jeden Angestellten fortwährend zu kontroliren, ein gewisse« Vertrauen müsse jedem entgegengebracht werden. Der Zeuge gab die Möglichkeit zu, daß die Berliner Sladt-Obligationen und die Italienische Rente nicht dem Geldschranke entnommen seien, sondern neben der Arbeitsstelle de« Angeklagten gelegen hätten. Der Ver-ust de« Zeugen beträgt etwa 20000 M., da« übrige Geld ist bei dem Durchgänger gefunden worden. Der Staatsanwalt führte aus, daß es zweifellos sei, e« liege Diebstahl und keine Unterschlagung vor, denn die gestohlenen Osj-k.e ke'anden sich weder im Gewahrsam de» Angeklagten, nech waren fit ihm anvertraut sworden. Derselbe stehe auf derselben Stufe mit einem Ladendiener in einem Kolonial« waaren- Geschäfte, der einen Griff in die Kasse feines Herrn tbue. Bei der Strafabmessunq sei der außerordentlich grobe Vertrauen Sbruch sowie die Höhe der gestohlenen Summen zu berücksichtigen, ferner müsse im vorliegenden Falle eine Ab- fchreckungStheorie zur Anwendung gebracht werden, denn der Angeklagte habe gewissermaßen den Reigen eröffnet der Ver- untreuunaen und Diebstähle von Buchhaltern und Kaufleuien, die jetzt Schlag auf Schlag vorkämen. Er beantrage eine Ge- sammlstrafe von acht Jahren Gefängniß und fünfjäh- rigem Ehrverlust. Der Gerichtshof erwog, daß der größte Theil de« gestohlenen Gute« wieder zur Stelle geschafft worden ist, sowie d,e Jugend de« Angeklagten und lautete das Uctheil auf vier Jahre Gefängniß und fünfjährigem Ehr- verlust. Wege« Beleidigung der preußische» Gerichte und der Beamten der Staatsanwaltschaft hate sich gestern der Re- dakteur der„Volks-Zeitung" Dr. Franz Mehring, vor der IV. Strafkammer hiesigen Landgericht« I(Vorsitzender Land« gerichtsdirekior Martins) zu verantworten. Als Vertheidiger war Rechtsanwalt Dr. Harmening- Jena zur Stelle, als Zeug« der frühere Staatsanwalt, jetzige Direktor der Leben«. versicherungS-Gesellschaft zu Potsdam, Dr. Otto, geladen.— Unter Anklage gestellt ist ein Artikel in Nr. 225 der»Volks-Ztg." vom 19. Oktober v. I. unter der Uiberschrift»B e r g a t>."— In demselben wird ausgeführt, daß eS mit unserem Recht«. leben bergab gehe und dafür verschiedene Erscheinungen der neueren Zeit, die Auslegung de« SoziaiistengesetzeS durch Richterkollegien, andere Aufsehen erregende Richter- spräche, der in Voreingenommenheit aufwachsende juristische Nachwuchs, bei welchem der Reserveoffizier vielfach vor dem Referendar stehe:c.:c. in« Feld geführt. Ja der Kritik unsere« RechtSlebenS kommt der Artikel zu dem Schlüsse, daß die Be- Handlung eine« Angeklagten sehr unterschiedlich sei, nicht bws nach dem Stande, welchen er angehört, sondern namentlich auch nach der politischen Parteistellung, ja auch Glauben«. stehen. Wir seien von der in einem gesunden und zioilistrten Staate nolhwendigen Rechtspflege zu einer nicht mehr rein sachlichen Handhabung der Gefitze gekommen. Die Themi« teaae noch immer ihre Augen verbunden, aber nicht wie früher, um ohne Ansehen der Person zu richten, sondern um nicht die vielen unzulänglichen Richter zu sehen, und da» Unglück, welche« sie anrichten können.— Der Änge- klagte erklärte, daß er nicht Verfasser des Artikels fei, aber den beleidigenden Charakter desselben bestreite, da derselbe lediglich eine w'.ssentschastliche Untersuchung über uns« heutiges Rechts- leben sei.— Der Zeug« Otto ist vom Vertheidig« geladen, um Auskunft darüber zu ertheilen, ob er der Versass«em«im Jahre 1886 erschienenen Broschüre„Gegen die Schwurgerichte" sei. Der Vertheidig« hält die« au« folgenden Gisichtspunktm für noth wendig. Er behauptet, daß m dieser Broschüre in auß«ordentl>ch scharfen Ausdrücken gleichfall« Institutionen unserer RechSpflege angegriff-n worden seien: ebensowenig ab«, wie dem Staatsanwalt Dr. Otto bei Abfassung der Broschüre em Dolus innegewohnt habe, sei die« auch bei dem Angeklagten d« Fall.— Der Zeuge Justizrath Otto bestätigte, daß« Verfasser der Broschüre sei.— Unt« Widerspruch de« Staat«- anwaltS S t e ch o w wurde eine in einem Artikel d«„Volks- Zeitung" vnanstaltete Sammlung von Auszügen aus jener Broschüre verlesen. In denselben wird von der„Gewissen« lofigkeit",„Böswilligkeit",„Vergessen de« Eide« feiten« der Geschworenen",„Dünkelhaftigkeit derselben" gesprochen und ausgeführt, daß dre Geschworenen häufig ihre Pflicht Schiff- bruch leiden lassen, und sich dadurch die große Zahl von Frei- sprechungen bei Schwurgerichts-Anklazen«ttärt.— D« Staatsanwalt beantragte, die ganze Otto'fche Broschüre zu verlesen, der Gerichtshof lehnte diesen Antrag ab.— Der Staatsanwalt hielt den Artikel für beleidigend, nicht nur für die Mitglied« der Staatsanwaltschaften, sondern auch für die Gerichte Deutsch'andS.— Der Artikel werfe U.A. der Staatsanwaltschaft vor, daß sie auf da« Stüh wort„im öffentlichen Jnt«,sse" nicht hören, wenn es sich um Personen handele, welch« in einem entgegengesetzten La stehen. Da« Staatsanwaltschaft für die anaegns, deuten v. Bennigsen eingetreten ist, wa« der Artikel d«„BolkS> Ztg." bemängelt, sei selbstverständlich, denn e« handele sich hier um einen d« ersten B-amten de« Reiche«. Der Aitikel bemängele fern«, daß die Broschüre„Auch ein Programm aus den 99 Tagen" nicht verfolgt worden fei, doch müsse in dies« Be- ziehung gesagt werden, daß in d« Broschüre eine Beleidigung, etwa der Kaisnin Friedrich, gar nicht enthalten ist. Sodann werde bemängelt, daß in jener Broschüre freisinnigen Parteiführern der Vorwurf des Landesvenaths gemacht w«den dürfte, ohne daß die Staatsanwaltschaft zum Einschreiten sich veranlaßt sah. Darauf sei zu erwidern, daß es sich bei jenen freifinnigen Führern um keine Beamten handelt und ein Slrafantrag fetlei-s derselben nicht vorlag. Neuerdings sei wieder im Reichetag auf eine Broschüre„Mitieaenten und fremde Hände in Deutschland" hinzewiesen und behauptet worden, daß die Kaiserin Friedrich darin beleidigt sei. Da« sei mcht der Fall. denn in der ganzen Broichüre sei von der Kaiserin Friedrich mit keinem Wort die Rede, und wenn etwa die Königin Viktoria beleidigt sein sollte, so fehle auch der nothwendige Strafantrag. Falsch sei auch der Hinwei« de« Artikel« auf die Verurtheilung der„König«berger Hartungschen Zeitung" wegen eine« d«„Kölnischen Zeitung" er.tnomme- nm Artikels. Inzwischen sei auch die„Kölnische Zeitung" verurtheilt worden und es bestehe überhaupt ein Reskiipt de« Justizminister«, wonach in solchen Fällen, wo eine Zeitung wegen eine« au« anderer Zeitung entnommenen Artikel« ver- urtheilt wird, die Anklage auch gegen die letztere erhobm wer- den soll. Die Heranziehung der Otto'schm Broschüre passe auch nicht, denn die Geschworenen al« solche bilden keine P-rsonm- einheit, Namen« welch« Jemand einm Strafantrag stellen könne. Ebenso wie die Beamten d« Staatsanwaltschaft schwer dadurch beleidigt werden, daß ihnen pflichtwidrige« Unterlassen vor- geworfen wird, werden auch die Richt« schwer beleidigt, wenn von ihnen behauptet wnde, daß sie nicht nach freier Ueberzeugung, sondem nach gewissm Nebenrücksichten urtheilen. Da der Artikel sich augmschemlich in erst« Reihe auf preußische Richt« beziehe, habe der Justizminister zweifellos da« R-cht de« Strafantrages. Bei d« Schwere d« Beleidigung beantrage er sechs Monate Gefängniß. Rechtsanwalt Dr. H a r m e n i n g trat den Auffassungen bei Staotsanwalls entgegen. In dem Artikel weide nichts weiter ausgeführt, als daß, wmn sich verschiedene politische Richtungen ausgebildet habm, die eine derselben der Regi«ung genehm ist und unwillkürlich für alle Behörden der R«gi«ung, seien e« richterliche oder Verwalmngtbebörden, eine gewisse Voreingenommenheit gegen die oppositionelle Parte, sich SerauS-ildet. En, B-itpiel dies« Voreingenommenheit gebe er Staatsanwalt selbst, indem« behauptet, daß in d« qit. B oschme keine Beleidigung b« Kaiserin F.iedrich enthalten fei. Hunderttausende von Personen finden dagegen eine solche vor und find überzeugt davon, daß die ganze Broschüre nur zur Anbringung dies« Beleidigungen geschrieben wordm ist. Wo war denn der H«r Staatsanwalt, als f. Z. der kons«vative Journalist Scklieben den freisinnigen Amts- gerichttrath Lerche direkt des Meineides bezichtigte? Warum wird dmn He« Pastor Thümmel wegen ang Neustädt'sche Kirchstraße 15, Restaurant Rieoell lifchem Gruß die streikenden Militärschneider �.Zaicht de« M- 3. Acb 11. Februa G J* Lortra V- Die I-M Wal � Zu Die Ztminerlente Kenlins«nd DlmgeS�, Freitag Abend zahlreich in Joe.« Lokal verta««"W Bericht der zum Zweck nochmalig« Revision b � vom vorjährigen Streik gewählten Revisoren» Stellung zur dieSlährizen Barperiode zu««0«' g kussion über den ersten Punkt füllte den 8*�%! und wurde deshalb beschlossen, noch vor de«■ öffentliche Ansammlung einzuberufen und in| heb fchiuß über den zweiten zu fassen. Fern« wm � macht, daß die Kameraden in Halle und ii»? demnächst in die Lohnbewegung eintreten wolle«- Kerichtigung. Von der Firma Anto« Lehmann in Schöaweide erhalten wir folgend z. „Der Bericht m Nr. 30 Ihr« Zeitung vo«� Ärbeiterversammlung vom 1. Februar m Jo �kgenden Wei äm in Bezug auf uns und unsere�Fabrik mehrsaid' weShalh wir Sie Hillen, nachfolgende Bell® l „H ernr .�ruhn nehmen. hli j ,D« Artikel Kammgarn, d« nach Angabe mit 17—18 M. gelohnt wmde, wird ft".*„(ir j früher bei unt oei un« nicht mehr fabriürt; die Kammgarne,, bellen, find mit jenen nicht in BeziÄhun� zu bringt seit einiger Zeit jed« Webstuhl 1 M. pro Woche mehr Lohn al« in ftühere« Die Bemerkungen de« Frl. Linke ung«echtfertigt. was aber nur. Wenn im Ankleideraum Unfi#_ da täglich dort von einer da»»> stellten Frau reiugemacht wird,-während;W kleiden« der Fall sein kann, so ist dafür kern«", wortlich, als die sich dort Umkleidenden selber.. m Der Eingang beim Portier ist r ach Arf zugänge auf Bahnhöfen gebaut und kann e« bei« Drängen auf die pasfirenden Arbeit«, ab« nM." sein, daß sich Siefttben ihre Kleidungsstücke M® ü(,| {Berechtigte Beschwerden d» Arbeit« find W �»dr»sse»: {gdin -|;;is "»pnii mm Di bi« jetzt siet« mit größtem Wohlwollen entgegen S tg' berücksichtigt worden. Ein Grund zum Streike« 0 ««At»nffl-rfipti frtwnprt. ftnft AltA Ctl*. �cher H sind auch erst en von drefen � nicht entstehen können._ Handlungen mit den Stteikenl..... schwerden vorgebracht worden, dnen Prüfung Abstellung ihnen sofort zugesagt wurde. ist Der Bescheid, der der D-putaüon geworden,° stellt wiedergegeben. Es wuroe im Gegenlhen 1 die Mehrforderung nicht bewilligt w«den könne- Die Stimmung vieler Weberinnen w». aufnähme der Aibeit, darunt« einige, diesi»'' ph ewgerichtet hatten und deshalb«st am nächsten.� anfangen konnten; diesen wurde gesagt, daß wo« brvt verschaffen würde. de« 1% % ®5| en et ine ZZorwmft Bnhandlunaen warben mit Arbeitern und nicht oft OTCZS®'" gleichzeitig geführt. Wir waren aber, notorisch baft nach��b�tet, daz die Mehrjabl der Arbeiterinnen unter ernem eingeleitet der sie zurückhielt, die Arbeit wieder aufzu. - Brost»!' nM' deehalb richteten wir noch einig« Worte an die an» e BrladMi?z�ou>uen und Mädchen uns die Folge war, e« nahm aroher m?�tt sofort auf und arbeiten jitzt bereits die at, daß Weberinnen wieder." LSÄMNKLM'S"SÄÄ"■* Int, in ge eine— Serade d'-A m /... t bin iriikl — um ft ten tingi[nü i würde Ca toi Erzeugung loxaK; bat 3utnffi'l'J 'Stlium.$0" 'erben, doh- Beamten sei, mm, enn z. B. W' oftiüie ,iiii f mthnb cii 't aättiöfiie •' Selbftah l'Ot anutittit>' '« für ml W '-0 Tager -vvtttisuui. r�'wjn r földjtlöfttt vtk w%wvn&«»----- �W°n?a�d?n1�zld"u-r. stndct d>-M°n-i,. � v'»' etil der BerUner Dienstmanrer für( elmtata« Ätanfen- und SlerdeunterRüiuno Im W> thebm.«°°n i>u°° Ritter. «denn, 6g Udr. Ran.«Hb find mllHommm. MauerstraRe 86, wen"# vH wqt, i»u...____________________ ...?»»#wM" HW Mahenng fc»r 3nt»,,rr,n tS«mtltch»»«ackir»» bält am Monta,«de ad 8g llhr«lumenn aRe 78 eine«eciammlunu mit fol- cenbtt iasrtotdmmq ad: l Die«arlheUe der»idcttl,itto-lrarumo mit desorderer BeriickRchtlouni, der Inte, nationalen«rbetteischndjei-da-duna Re. f-rmt- Herr Schade 2. Dttliifflon, 8.«erschiedene, Der Wichtiek-it der Ta»-»°rdnun, weo-n ift e» Pflicht der Kollesen, rünktllch und zahlieich zu Fach»»«»»«»n? S»dnea»d»it«e. Sbend» 8g lldr, OranIenRr 180 ««MMB» MMMM laien-UnterRüRuns. 2. Etatutenänderung. 8. Antrag der Ardeitiaachwril- tammiiflon. fnarnwM#>»r i« Wuchbi»d,r»i,»«nd»»rwaudt,»«»trieben b»fchästi»t»n Arbeiter.«Konlag. den 10. gedruar«dend«» lldr. Veretnooeriammlano«imenRr. 16. lagelordnung: 1 Vortrag deß Herrn Rechtianwalt K.iudenihal..über Gewerbeordnung." 2. VerschtedeneS und Kcaa-kaRen. «er Verein Berliner Kansdiener holt am Montag, den 10. Se- druar,«dendi 9 lldr. Neue GrünftraRe 28 eine Mitzliederveisammiung ab. Tage«ordnung Reh? I alerat. geei« Veretntanng der Kchneider Merlin«. Saut versammlm>«g. deschluR fallt die«erf immlung am 11 Februar aui und flndet die nächste Schniiderversammlung der Freien Vereinigung am Dienstag, den 25 Februar. in Jordans Salon, Neue GrünftraRc 28, statt Hinte, Sonntag, den 9 Feoruar. gesellige«dendunterhaltuna in Rrger's Salon, Alte ZckodstraReSZ, wozu die Mitglieder und Freunde mit ihren Familien eingeladen stnd. Achtung Mauebiener! GioRc öffentlich! Hausdienervrrsammlung am Mittwoch, den 12 Februar,»bends 8g llhr, bei Jordan i. Nrue Grstaftr. 28. lagesordnung r 1. Wie stellt stch der Hauidtener zur Reichstags wähl?(R.serent wird in der Beriammlung bekannt gemacht.) 2 Freie DiSkuiston. 8 Ver. schledrnes. Zur Decku g der Unkosten flndet eine T llersammlung statt, iis ist Pflicht eines irden Hausdieners, in dieser Beriammlung zu erscheinen. ....�i«ßtUlihIkrilersl>lillll>ttg W> im G-seüschastsha«s. Kaudsb-rg-rstr. 37. Ifeie Uereinigung der Dameumiintel-Kchneider«nd und in den mit Plakaten fctltflten Siinbluwatn.- i£if g-l. erfl� sm den.®si? nennen-' » # �leustag. v � Filiale I(Süd) et Nereinigung deutscher Maler u. s. m. _ Versammlung-WA de« 11. d. Mts, Abends 8 Uhr, in Hoffmann's Festsale, Oraniev- Straße Rr. 180: . JWii.._ Tages-Ordnung: 1234 Ufeft d Deleznten der Generalversammlung zu Bremen. 2. Stellungnahme zum Arbeitsnachweis. 4. Verschiedenes. i��jotchttgen 5«n»«nrhnima moofn ich jedes Mitalied verpflichtet»u ersch'inm.— Gäste keMUmuailllClV« P*• Tagesordnung wegen ist jedes Mitglied verpfl'chtet»u«s-b'-nen. Der Bevoumacyttgre. demokratischer Wastloerei« des sechste« Kerliner Keichstags-Wahlkreises. l. Februar, Abds. 8t Uhr, im Saale des»Deutschen Volkstheater", Schönhauser Allee: Grosse Versammlung. Tages-Ordnung: 1244 »Die bevorstehenden Reichstags« Zucis. Ä», # nterftuhl- eingeladen. Ausnahme neuer Dir Uorstand. MellrmMle >n Zimmer zu Zimmer von und nach all Orten. und nach allen »ss nehmt»- i «ollen- »' vom b. & von Zimmer 1197] Verpackung und Aufbewahrung übernimmt unter Garantie PAUL SCHUR, Sertw 0., An der Stadtbahn, Ecke Stralauer Brücke. Alexandrinenstr. /i3 werden Möbsl, Spiegel und Polsteriaraapen zu preisen verkauft. Tdeilzablung gestatte». Fabrik 1192 Der Streik i« der Knopfsabrik von C. H. Röhll dauert fort. Mir bitte« de« Z«?«g f-r«,«hatte«. 1227 Die Streikkommission. »>: MUMM« MttessWereilld.KisteMcher WienerMaskenball Ulrich: am # %r..: | sipäüji'r « z.rstrast. 115. Art iiM tä Kommission. Annenstr. 10, Llonnabend. den 22. Februar w Teig: m listet'S Salon ad. Billet« find zu haben bei Leichnitz, Restau» rateur, MarkuSstr. 25; Tschernig, Luisen- Ufer Rr. 39, Hof 2 Tr.; E. Göpfer», Reanderstr. 6, öof 1 Tr.; P. Schröder, Gr. Jrankfuiterstraste Nr. 8»; HagoKunert, Höchstestr. 43n; F.Torf« stech er, Köpnicktrstr. 174. 1239 Der Vorstand. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß vor der ReickiStagSwahl keine VereinSversammlung mehr statifindet. Beitrage werden entgegengenommen beim Kasfirer E. Göpfert, Reanderstr. 6, H. I. stcher % Sch«eider-Nerka«d k,w(Filiate Berlin).. äa?. Februar, Abends 8i Udr, km s7,.�«afiuo. Holzmarktstraße 72: �lieder-Versammlung Id. k.. 1�6 zftAlJt.-«*-» m•|«-/» uBeC• orQt.• 2. Entgegennahme von Bei- ihm t ersucht KlchnÄ ilcr Leiluirbeittt. Montag, den 10. Februar, Abend« 8) Uhr, __ Oranienstraße 180:__ Nk" Versammlung Tagesordnung:»Das Wesen der Homöo« pathie". Ref.: H. Herkloz au« Tegel. Wahl eines Bibliothekars. Vereinsangelegenheiten. Verschiedene«.— BilletS zur»Urania" für Sonntaa, den 10. Februar a 20 Pf. gelangen in der Versammlung zur Ausgabe. Aufnahme neuer Mitglieder. Gaste willkommen. 1237_ Der Vorstand. hin, zum oemüthlichen ersucht Die Lokalverwallung. ' burgerstroße 09. Oranien 1218 Aufforderung! Genosse», welche am Tag» der Mahl im Geltow- Keeskow- Ktorkower Kreise helfe« wolle», werde« erj«cht, ihre Adresse« bei Herr« Niemetschrk, Kkalih erstratze 18,«nd det dem De«trat.Mahi- komtte», Fritz Mielenz, Iotzanni»thal, abzugebe«.(1209 Das Zetttral-MMKomitee. Alle D««jenigen, meiche bei cer Wahl im _ Reichstags-Wahlkreis thätig fein wollen, werden ersucht, sich bei folgenden Herren zu melden: Robert Franke, Petristr. 15, 3 Tr. G o t t s ch a l k, Petrtstr. 15, 3 Tr. Kub at, Roßstr. 16, Hof 1 Tr. Gustav Reichert, Oberwasserstraße 12, 3 Treppen. Eranz Pfuhl, Schwedterstr. 225, 4 Tr. ermann Teske, Sebastianstr. 21, bei Wittwe Bänifch. Gehbauer, Spittelmarkt 16/17. Ebenso am Tage der Wahl im Zentral-Wahl« lokal bei K u h l m e y, Rosen.» und Neue FtiedrichstraßtN'Ecke. Am 11. Februar findet in Jordan'« Lokal, Neue Grünstr. 28, eine öffentliche Wählerversammlung statt, in welcher der Kandidat des Kreises, Herr Gottfried Schulz, das Referat hält. Nähere« in dem Inserat am Dienstag._ 1232 Watliche VtchMlW der LithogkllVhießeiüslhleisn uv!> Berufsg. am Kienstag, den 11. Januar, Abend« 9 Uhr, de, Iemter, Münzstr. 11. Tage««Ordnung: Abrechnung vomDiätenfonb«. Bericht der Lohn« kommtssioit. Vortrcg über: Unsere Ziele und wodurch erreichen wir dieselben, mit besonderer Berückfichtigung de« KoirgrefseS der Stein druck-r, Luhogrophen und Berufsgenossen am 25. Dez. o. I. Referent wird in der Versammlung de« kannt gegeben. DiSkusfion. Verschiedenes. Steindrucker, Lithographen, Prägerund sonstige B ru'Sgenosscn find willkommen. 1226 Der Einberufer. Zentral-Kranke«- n. Sterke- Kasse der Schnhmacher» Konntag, den 16. Februar 1890: kroßer Wiener Maskenball im Königstabt-Kastno» Holzmarkt straße 72. Billet« a 50 PstNNtg find noch»u haben bei P a p k e, Waldcmarstr. 64. Hof 2 Tr.; Will, Kotibuser Damm 6, Hof vart.; Wasewitz, Pallisadenstraße 22, Hof O aeraebaude 1 Tr.; Manuel, Ferbellinerstr. 14, Keller, sowie in sämmtlichen Zahlstellen der Kasse. Anfang Abends 7 Uhr. 1233 Das Komitee. Dem Genossen K. � zu feinem 43. Wiegenfeste ein donnerndes Hoch! 1242 Die Genossen d U» Ii-Weiße. Im Auftrage: Die Saufköpfe bei Zeiger. Danksagung. Allen Freunden uad Bekannten, welche am 4. Februar meinem lieben Manne die letzte Ehre erwiesen und für die trostreichen Worte des Herrn Sp. Przyzode am Grabe, sagen wir hier- mit unfern tiesgefühlten Dank. 1216] Die tieftramrnde Gattin _ Minna Marzillier nebst Tochtee.' Danksagung. Für die zahlreichen Beweise und Theil- nähme, sowie für die reichen Blumen- spenden, welche rmg bei der Beerdigung meine« lieben Mannest, unsere« guten Vater«, des Sterniräger« Heinrich Bottke zu Theil geworden, fagrn wir allen Freunden, Kollegen und B-kannten, sowie oem Herrn Prediger Göricke für die trost- reichen Worte am Grabe des Entschlafene». unseien inniosten Dank. 1203 _ Mut. Kottke««bll Tochte». a kostet jede Uhr zu reinigen unter Garantie. Bei allen Reparaturen vird der Preist vorher gesagt.[841 Eleser, Uhrmacher(Fachmann) Rannynftr. 15, Ecke Mariannen str. Möbel, eigener Fnbrlk. Spiegsl D.Poislerwam Gr. Lager, dtU. Preise. Emil Heyn, Brunnenstr. 28, Hof pwt I Theilr. nach Uebereinkunft| Herren-Anzüge 1039 werden auf Bestellungen von den billigsten bis elegantesten schnell angefertigt von L.» Brehm, Mulackstr. 11, d. 2 Tr., nahe Rosenthalerstraße. G. Strauß. Schnelliemeljter. 17a. Motzmannstrotze 17a, part., empfiehlt fich zur Anfertigung eleg. Herren- Garderoben. 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Verein der Varquetbodenleger Kerlins. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die Ver- l fammlung am Montag, den 10. Februar,' der bevorstehenden ReichStagSwahl wegen, ausfällt. 1206 Ke» Korstanb. Freunde und Gmossen im Norden Berlin« mache ich auf meine LstMrot-Wckmi aufmerksam. Bestellungen nimmt Herr G n a d t Brunnenstraße 38, entgegen. K.(sAsynr. KSck«v«str. 1213]__ Schwanebeck b. Buch._ Iloh-Haöak! Pr-istwerth« Kumatra K ecken von*50 Pf. bt» 600 Pf., wie billige Umvlatt-«nb Gtn- lage-Tabak« empfehlen 1228 W. Kergeman««. Co., _ C. Ateeanderstratz« 38. Auktion per Monate Januar, Fe» druar und März 1889 am 13. Februar cr., 2 Uhr. 1236 L. Regen, Frankfurter str. 120. Reßlimilt W AmbstS. Breilauerstraße 27. Allen Genossen empfehle mein Weiß« und Bairisch Bier-Lokal.[578 Große« Vereinsznnmer mehrere Tage freu _ Gustav Tempel. Allen Freunden und Genossen empfehle meine Destillation nebst Bierlokal. Otto Zabel, Frankfurter Alle» so, 1241__ Eck« Mögelin eistrab«.' 2 Vereinszimmer find zu veraebtn 0«l 1211] Flick, Restauration, Boy:n str. 40: »Berliner Voitsblatl" und»Berliner Volks- Tribüne" liegen daselbst vuk. Ein kietneo Pereinszimmer ist zu vergeben bei Pogrell, Z onStirch'tr. 46, Ristan« ration. Da«»Bert. Volksblati" und»Volk«. Tribüne" liegen au«._ 1216 Aelterer Gesanav. w. Mitalieder aufzunehmen. UibunaSst.Mont.Ab.8Uhr. Metzttstr<2«.ReSaur. 22 Mrinamafchine« auf Abzahlung, 36 cm. I M. Wasserihorstr. 59, Z e n k. 1217 Tüchttße Mamsells auf bessere Regenmäntel verl.«ullav vohtifch. Skalitzerttr. 28, l.[1243 1 Etlberarbeiter» Lehrling und 1 G> aoeur- Lehrling verlangt 1220 SUberwaaren-Fabrllr, _ Blumenllr. 37, 2 Tr. Lihrltnge zur Drechslerei verl. Niemann, Hagel« aergerstraße 52, Querg. 1182 Große öffentliche Wählerversammlung für de» zweiten Wahlkreis am Montag, den 10. Februar, Abends 8 L Uhr, in„Konigshof", Kiilowstraße 3?|39* Tag»»«Ordnung: 1. Vortrag über»Die Sozialdemokratie und die Rrichttagswakl. Referent C. Vaake. 2. Diskulfion. 3. Verschiedene». Genossen, welche am Tage der Wahl, sowie varlin-'häliq sein wollen, können sich dort melden; außerdem bei dem Zentralkomitee-Mitglirde E. Wilschke, Junkerstraße 1. 1202 Grosse löflRtet-DetfftmmJttlig kl 3. Bttlittr ReiPtOwlihlkttW am Montag, den 10. Februar, Abends 8 Uhr, bei Knggenhagen, Moritzplatz. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht Um zahlreiche» Erscheinen ersucht Der Slnbernfer. 1230 Große össentl. Wählerversammlung W 6. Miner ReMnMhlkreises am Montag, de« 10. Februar, Abends 8 Uhr, tu der Volks-Brauerei, Alt- Moabit 47—48.___ Tagesordnung: 1. Die bevorstehenden ReichStagSwahlen.(Referent wird in der Versammlang bekannt gemacht.) 2. Diskussion. 3. Verschiedene».[1157 D«p Einberufep. Große Wähler-Versammlung Sonntag, den 9. d Mts., Vormittags II1). Uhr, im Saale des Herrn Rennefahrt, Dennemttzstr. 13. Tage»»Ordnung: 1201 1. Vortrag.(R ferent wird in der Versammlung bekannt gegeben.) 2. Diskussion, z. V-r« schiedentS.— Genossen, dir am Taae der Wahl, sowie vorher thätig sein wollen, können sich dort melden. Zar Deckung der Unkosten findet Teller'ammlung statt. Um zadlr.ich,« Erscheinen wird ersucht. Der Einberuser: Erms# Wilschke. Grosse Oeffentl. Wahlerversammlung für Schöneberg und Umg-geudl am Mittwoch, den 12. Februar, Abends 8 Uhr, in Gründer s Salon, Schwerinstr. 13. 1208] Tage«. Ordnung: 1. Die bevorstehenden R ich«tag«wahlen. Referent wird in der Versa nmlung bekannt gc- «acht. 2. Diskussion. 9. Verschiedene». Es ist Pflicht eine» jeden Wähler» in der Versammlung zu e> scheinen. Das Wahlkomitee. Gr. öffentliche Wähler-Versammlung für Mariendorf und Umgegend NM Montag, de« 10. Fedruar, Abends 8% Uhr, im Saale des Herr« Schensch,„Deutscher Keichsgarten", Feldstr. 14. Tag»««Ordnung: 1. Vortrag über die besorstehende ReichStaaSwahl und welcher Partei gebm wir Arbeiter unser« Stimmen am Tage der Wahl. Referent W. Werner. 2. Diskussion. Teller-sammlung ist verboten. 117S ES ist Pflicht eine« jeden Wähler» au« der Umgegend, in dieser Versammlung zu er. ch einen._ Der«ftrterttfe». Große öffentl. Wähler-Versammlung sök Lrnltieninlgerbersi und HmgW™ «m Sonntag, den 0. Februar, Uach«. 2 Uhr, im Kokale des Herr« Grotkopp zu Oranienbnrgerberg. Tag«»-Ordnung: 1. Die bevor stehenden Reicht wgSwahlen. Referent: Stadtv. Rechtsanwalt Arthur Stadthagen. 2. Dirkufion. 2 Verschiedene». Der Gtnkervser. Fr. Vereinigung der Seifekfieder«. Berufsgen. Kerlin» mb Umgegend._ MG" Versammlung"WW am 11. Febinar, Abends 8 Uhr, in Scheffer's Salon, Jnselstr. 10. Tages ordnung: Vortrag über da« Koa!i iov»recht der A deiter.— Dttkulfion.— StawtenauSgabe.— Aufnahme neuer Mitglieder.— Verschiedene»""' «sucht[1224| Um zablreiche« E scheinen Der Vopstaad Große öffentliche Uersammlung der Robrlcger Berlins und Umgegend am Dienstag, den II. Februar er., Abends 8 Uhr, bei Feuerstein, Alte Aabobstr. 75. Tage»«Ordnu na: 1210 1. Die Bedeutung de« achtstündigen Arbeitstages. Referent: Herr Gottfried Schulz. 2. Diskussion. 3 Wie verhalten wir un« in diesem Jahr zu unserer Lohabewegana? 4. Ver> sckiedme«.— IstA Der wichtigen Tagesordnung halber isi e» Pflicht eine» ie'en Knlle en, zu «scheinen._ Di» Zigitatwno Kommisston. Den Mitgliedern des ANgemeine« Metallordeiter- Uereins Kerlins«od Umgegend zur Nachricht, dak die Eröffnung der Bibliothek im Norden am Montag, den 10. d. Mts., Abends 8 Uhr, im Restaurant Schayer, Brunnenstrahe 40, stattfindet und werden dortselbst iede« Montag nnd Tounerstag von Abends 8-9 ß Uhr«nent- geltltch Bücher ausgegeben. Tie Bibliothek- Kommission. I. A.: E. Bauer. Montag, den 17, Februar 1890: 1�85. Grosser Wiener Maskenl ,... tn den Burgersalen, 96 Dresdenerstrasse°"i veranstaltet von Mglieilm des Kralllev-MerstUssisdundes der A _«röffnnug 8 Uhr. ö«nteee S0 Vs.. Bille!» sind zu haben bei den Veranstaltern, in den Lokalen: Kcaustnstr. u>. straße 33 bei Se-f-lz; Anvenstr. 9 bei Protz und in den mit Plakaten belezte«" _ Um recht rege Betheilixung bittet I. A.: Alk.*■* 1204 Große öffentliche UersammIM der Feileuhauer Berlins. am Dienstag, den II. Februar er., Abend* 8 im Wedding-Park, Mullerstr. 178. Um zahlreiche» Erscheinen litt« Der Gint>« Mßttanj! Alle Genossen, welche Willen» find, vor wie bei d« Wahl thätig zu sein, werden ersucht, sich an da» Wllhltlmttee flr dell 4. KerlinerReilystkgWllhldrels, b-steh-nd au» folgenden Herren: füp den Osten i August Dietrich, Fmchtstr. 46, 2 Tr., Otto Hemdorf. Langeflr. TO, Eritz Löhne, Eldena« ftr. 2, aul Mayer, RüderSdorferstr. 20, 4 Tr., fflp SOd-Osti August Günther, Adaidertstr. 94, 4 Tr.. Albert Grundmann, Lausitzerstr. 41, 4 Tr., Berthold Blaser, Görl'tzerstr. 49, 2 Tr., Theodor Schulz«, Straiauer Platz 6,7, S. l. 3 Tr., »u melden._[1122 Perein der Sattler und ffldjhcnofen, Dienstag, den 11. Februar, Abend« 8) Uyr, ht Deigmüller'» Salon, Alte Jakodstr. 48a: Tagetordnung: 1. Der Segen der Arbeit. Vortrag des Kollegen Atzwann. 2. Dttkafsion. 3. Geiverk- schaftliche«. 4. V-rschiedeneZ und Fraaekasten. De» Vorstand. Sonnabend, d 15. Fcbruar, in der Brauerei Friedrichshain am KönejzStbor: kloßer Wmer Muskeabltk. A' fang 9 Uhr. BilletS a 60 Pf. finv zu haben im Arbeit«- Nachweis des Verein?, Dresdenerstratze 116, im Restaurant Mendt(Jnh.: Giündel) und bei folgenden Herren: Mendt, Planufer 8, 3 Tr.; Schreiber, Garten straße 159, 3 Tr.; Sachs, Schinkestratze 10, H. 1 Tr.; Plodroch, Lands- bergerstcaße 32; Hautzner, Neu. Kölln a. W. 22; Büttner, Kotidulerdamm 94, 4 Tr.: Atzmann, Schlezelstratze 33 im Sattleraeschäft. 1223) Da» Komitee. Große öffentliche Stemmctz-Versammlg. Mittwoch, den 12 Februar, Abends 8 Uhr, in Atzreud'S Brauerei> Stromstratze(Moabn). Tagesordnung: 1. Das JunungSwefen und die Thätigkeit der Berliner Steinm�tz-Jnnung geienüber der freien Ardeiterosganisation. Referent F K i tz i n g. Sku'" 2. Diskussion. 3. Abiechnung de« GeneralsondS. 4. Verschiedenc«. Da» Erscheinen»ine« jeden Steinmetzen ist Pflicht. Große Versammlung des WrKnr sns der berliner Arbeiter znr erften Kitte bei Klnglöcksföllen am Montag, den 10. Februar, Abends 8 Uhr, in Feuerstein'» neuem Saal«, Alte Jakobstr. 75. Tagetordnung: l. Voetrag des p-skt. Arzte« D'. Bernstein. 2 Gründung et««» Fehrkurfu« fnrDame«. 3. Verichiedrne«. Jcde Arbeiterin und Arbeiter, welche sich der Sache widmen wollen, haben Zutritt. Die Lehrstunde am 17. Februar fällt der ReichStaaSwahl wezen au». Am 15 März findet da« diesjähr. Stiftungs- füll bei Feuet stein'» statt. BillelS find bei den Vorstandsmitgliedern»u haben. 1191 De» Dorftand. I. A.: Gustav Dietrich, Winierfeldstr. 21 6. Focht), sämmtl. a» Holzbearbeitnngs- Maschine» beschäst Arbeiter. Montag, den 10 Februar, Abend» 8i Uhr, in Saeger'S Lokal, Grüner Weg 29: Versammlung Tag esordnung: Vorlrag.(Refeient wird in der Verlamm- lung bekannt gemacht.) Verschiedenes und Frage- kästen. Gäste willkommin. Reu« Mitglieder werden aufgenommen. Um recht zahlreiche» Erscheinen ersucht 1207] Der Dor stand. Grötzere, mittlere und kleine Mahnung«», sämmtlich mit srpararen Korridoren und allem Komiort, preismerlh»u vermtethen: Kchnizendorferstraß« 18 tm Kaudurea«. Fnchverein der% nnd Kerufsger Grosse Versal«11 am Montag, den 10. Februar,»"j in Fenerstetn» Salon, Alte Ji Tagesord nung- 1 1. Vortrag des Herrn Türk lichen Arbeit, r. 2. Diskussion., B- 3, Verschiedene» und Fcagekan« E« ist Pflicht eines jeden Kol»! zu erscheinen. Gäste willkomaie»' 1231] Dtt Freie Uerelnig der Dt nnd FuchgenofftG Am Montag, den 17. Febiuot/j Solan, J-iselstr. 10- 1 Große Nersam� Tagesordnung! 1. Gewerkschaftliches. 2. Verschiedene«. 3. Auflösung befi Verein«., 5**: Eentral-Krnnken-«♦J knffe der Tüpfer«. Am Mittwoch, den 12. Abends 7 Uhr, bei Gründe!, Dresden rl? Mitglieder-Versavlt Tagesordnung- 1. Verlegung der Zahlstellen. ww Kassenongelegenheiten. Sämmtliche Mitglieder werden reich und pünktlich zu erscheinen, schlutz matzgebend ist. 1212] C. Habanh, B-o-» Jede U zu repariren und reinig mir unter Garantie de« � 1 Wk. 50 Kleine Reparaturen billiger., neuer Uhren. Verkauf zu ss«*' 1U8] E. RothsPt» 1. Geschäft: Andrea»�« 2. Geschäft: Uhausseest�' Gelegenheitski Nach beendeter Inventur habe ich f Posten hocheleganter Teppiche I ibtils mit unbedeutenden Agebenfl Sltere DeffinS, zum Ausverkauf«� ä Stück 10, 12, 18, 20-200 früher das Doppelte; desgl.' Parthie Reste von MSb.lKosse« dlüsche«, zu Sophabezüge«* für die Hälfte des reellen WerlH;. Bezug 5, 7�0, 10-40 2�' i Versandt Viteng reell gegen No« Möbelstoff- und Teppi»'1 S. Unger,»LS Fr. 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