Sonutay» de« 16. Februar 1*90 7. Namc c' schnei i#', 'behalt nA t e§ nW- % sind, W 1 ti"»-' nichts hat d� ?IS.7 okoll i"6 bo« � er!imVl>l!isb>lltt. Brgan für die Interessen der Arbeiter. »%*,*»* JasertionSgeböhr deträßt für die 4 gespaltene Vetitxeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und Versammlung«« Anzeigen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin 8w.,, Zimmerst ra sie 44, sowie von allen Annoncen-Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3—7 Uhr Nachmittags,«m Sonn« und Festtagen bis 10 Uhr Vormittags geöffnet. —-- Ferusprecher: Amt VI. Kr. Dedaktto«! W-ullMr-lH«».— GxvedNion? Ztmmvrstrage 44. ffaße der deukfllxen ..nvl»eiter und dte �eiStskugstushlen. big A4. 4«� n-r,_ f LT. Ort.«.« »■ Wen Thaten mangeln, da muß die Phrase ■ul �p"alistischen Parteien möchten gar ,u gerne Arbeitern als die Retter in der Roth er- �um sie an sich zu - � Sol.e Größe des Reichs i zcmnll ekannt 8'_ Ä datengt?, mcn� rrfi )N de! gfü' ©lim, an sich zu ketten. Patriotismus� Vater- stolze Größe deS Reichs und das weit- -tlierk der Sozialreform find die taktischen Mittel, ' c oa* Ziel erreichen möchten. Das sind aber ,t*' �uzig die Sozialreform, die sie bisher in Wt Wnse aufbauschten und für ihre Zwecke aus- „'st eine Leistung: aber da komm« nun der ~rtaß und sagt, daß die bisher durch die j jJ getroffenen Maßnahmen die Aufgaben nicht. n- Das ist geradezu ein Kaltwafferstrahl auf Wg der kartellbrüderlichen Gesellschaft für die beweisen die Angabe» über MiethSerhöhungen.„Im Jahre 1885 war die Zahl der Erhöhungen am größten auf dem Wedding, 221 auf 1000 Wohnungen, nächstdem folgt die Oranienburger Vorstadt(143), die Rofenthaler Vorstadt (142)." Zufammenfaffend heißt eS:„Die Zahl der MiethSerhöhungen hat sich gegen das Vorjahr fast verdoppelt, 27 353 gegen 14 349 im Jahre 1884, die der Ermäßigungen ist von 4950 auf 3795 herabgegangen. Die Gesammtzahl der MiethSerhöhungen im Laufe eines Jahres ist im Jahre 1885 bereits 11,7 Mal so groß als im Jahre 1879(27 335 gegen 2338), die der Ermäßigungen ist auf de« 12. Thcil gesunken(von 46 286 auf 3795). Von Anfang bis Mitte der siebziger Jahre gestaltete sich die Miethserhöhung in Berlin folgendermaßen: Man -ahlte durchschnittlich pro Kopf der Bevölkerung Miethe 1871.... 107,0 M. 1872,... 123,4„ 1873.... 145,8„ 1874.... 158,6„ g.7-8 rarreuoruoerulyen vseieujamn|uv y« 1875.... 163,8„ 9»etblTben Unb � schönste Wahlagitation rst Seitdem hat die DurchschnittSmiethe von 163,8 M. m le»«.',,., m,. eine gewaltige Steigerung erfahren. Ein Nationalliberaler, S Phrasen und unbewiesenen Behauptungen; Aerr sifrid Kalle, hat kürzlich ein Schriftchen über die inol ung der Arbeiterverhältniffe können keinen Mohnungsfrage in Deutschland" veröffentlicht, in der Untersuchen wir einmal. wie e# m bM: fügende Bemerkung vorkommt:„Die Wohnungen Wi* und des wirthschaftlichen Aufschwungs. � gitmen sind nicht nur relativ theurer, son- S& besser geworden ist. Das be e Materral; � dabei auch noch schlecht. Es fehlt ihnen i ssf?«tu»» m*"»-"»w.»«fi«. gleich der Resultate der»rmen�v erwal-\ f'"91' nn nach chung andere' runbWCj (lokal- M g&g iß w,% Lahre 1885/86 mit de« Verhälwiffe« „�Wen zeigt, daß während die BevölkerungS- L„35,2 pCt. gewachsen ist, die Zahl der anger sich um 82,3 pCt., der an diese gezahlte Sf!. 91,5 pCt., die Zahl der Pflegekinder um der Pflegegelder um 92,2 pCt., die Zahl der zT'stutzungen um 95,1 pCt., deren Betrag um �höht hat. Rechnet man die Portionen bei de« »s�ultzungen, abzüglich der an Almosen- und Pflege- JlStt gezahlten, als Personen, so beträgt die Zu« -pm 3 Kategorien in den letzten 10'/, Jahre« 'V' Die regelmäßigen Almosenempfänger(ohne die machen 76,5 pCt. der in den Steuerlisten y1 208 812 Personen mit einem Einkommen unter i% Bei der MiethSsteuer ist die Zahl aller ganz Befteiten auf 19 777 angegeben, die UM- Befreiten, die nicht Almosen- oder Pflege« «nd, auf 4575." " für die besitzen den�Klassen Keffer geworden ist, Entwäsieruug, Äbtritte u. s. w. sind mangelhaft; ommt dann noch, wie da« nur z»i� häusig der Fall ist, 121 Tim »ich' ufL i (ßk Feuilleton. p* Inrstndt St. Kutoine. I*, Historisch« Erzählung *9 R°villo« au« de» Jahre» 1789-1792. D«»tsch vo» Ludwig K»«rr. i, gliche Ankläger verarbeitete es, der Angeklagte w, Etlicher Sitzung vernommen, dann folgten die -I»iiA der Zeugen, d,e Anklage, die Vertheidigung, Ätlwii Präfidenten, die Geschworenen urtheilten über iHojj stand und die Richter bestimmten danach das �j�almionäre Seite de« Tribunals bestand nur in ,flJu,n9 der Voruntersuchung und der Berufung. n � hatte bei Errichtung des Revolutionstribunals e,. e Septembertage mit ihren summarischen Hin- i jjnJ'dacht. Das Tribunal war ein Akt der poli- iMetv /ndigkeit, durch deffen schnelle Urtheile die in «ie K.schlummernden Zornetflammen erstickt wurden. ' z�/chworenen waren der Sache des Volkes so er- ok„ s>er, daß sie unerbittlich in ihre» Urtheilen sedoch absichtlich Unrecht thun zu wollen; sie u«b sprachen auch frei. In sechs Monaten t» Lg Oktober 1793, verurtheilten sie von 196 An- äu,n Tode, 25 zu anderen Strafen und sprachen »ick» �"9 gehörte zu den Angeklagten, die1 da» Tri» ich/r."uhr frei ließ. Er hatte schon große Aemter spaiec��gls» dem Könige gedient und hatte an dem iie gf'i'/wW der Königin theilgenommcn. Er war gerade nd Ä>u' Asiz 1 gewesen, die Grenze zu überschreite«, als ihn die seiner Besitzungen festnahmen, um ihn der <.»« überliefern... • kM sf,' Tinoille war kurz. Auf drei oder vier Vorsitzenden antwortete der Angeklagte mit Ja S- zu' daß M 4% Ig die »Ir1 Ii hu Sund-� ' 2, Ueberfüllung dazu, so werden solche Wohnungen zu Brut- stätten aller physischen und moralischen Uebel." So ein nationalliberaler Führer. Sie kennen also das Elend des Volkes, aber es fällt ihnen nicht ein, durch energische Maß- nahmen eine durchgreifende Befferurg der faule« Verhält- niffe herbeizuführen. Im Gegentheil suchen sie mit ihre« drei VerficherungSgesetzen die Arbeiterschaft zu täusche«, in- dem sie ihr dieselben als Lösung deS wichtigsten TheileS der sozialen Frage darstellen und sie glauben machen wollen, als hätte nunmehr alle Roth für die Armen ein Ende und als könnte ein Mehr in der Arbeiterfchutz-Gefetzgebung weder der Staat noch die Gesellschaft leisten. In Frankfurt a. M. hat vor Kurzem der Distriktsvorsteher Baumann im 4. Armendistrikt der Stadt Untersuchungen über die Wohnungsverhältnisse und die Ernährungsweise der Armen angestellt und die bezüglichen Resultate in einem Schriftchen niedergelegt. Die WohnungS- Verhältnisse sind demnach ungemein traurige. Ueber die Er- — Nein, sagte er, als man ihn frug, ob er einen Vertheidiger gewählt hätte. Der Präsident wies ihm einen Offizialvertheidiger an, der sich damit begnügte, mit einigen Worten an das Ge- wiffen der Richter zu appelliren. Diese beschlossen einstimmig die Todesstrafe. Der Herzog verließ erhobenen Hauptes de« Saal unter dem Lärmen der Versammlung. Ein Gruppe Frauen stand an der Thür. — Auf Wiedersehen da' unten, rief ihm eine zu. Er drehte sich nicht um, sondern setzte ruhig seinen Weg fort. Jane war an der Reihe. Indem sie sich von ihrem Sitze erhob, schweiften ihre Blicke durch den Saal. Niemand! E« war für sie gewiß, daß Henri noch kommen würde. Die Größe der Gefahr gab ihr kaltes Blut und die Würde, deren sie j-tzt so nöthig bedurste. Der Anklageakt enthielt die Quintessenz der Anklagen Camille DeSmoulinS gegen die Briffotisten und die Delegirten der Gironde. Sie habe« sich den für da« öffentliche Wohl gefaßten Beschlüssen de« Konvents widersetzt, hatten an ihre Departe- mentS appellirt und Verschwörungen gegen die Republik an- gezettelt. E« gab keine schlimmerensFeinde für die Freiheit als sie. Waren aber nicht die Frauen die bösen Geister dieser Gegen- revoluttonäre? Trafen sie sich nicht in den SalonS, wo die Frauen sie zu ihren fteiheitSmörderische» Plänen ermuthigen? Waren diese Frauen nicht die heftigsten Gegner deS Staates, trotzdem dieser sich um ihr müßiges Leben und ihre leichten Sitten gar nicht bekümmerte? Der Salon der Frau Ro- land war ein Capua. Dort wurden die verdächtigen Ver- sammlungen abgedalten, die geheimen Anschläge gegen die Maßnahmen der Ausschüsse angezettelt und der Föderalismus organisirt. Von dort au« gingen die Aufreizungen zum Bürgerkriege aus und wurde Haß zwischen den Bürgern gesät. Im Namen der Gerechtigkeit der Menschheit und Philantropie mußte das Tribunal solche Schuldige bestrafen, und darum verlangte auch Fouquier- Tinville die Verurtheilung der nährungSweise theilt er mit, daß 10 Familien niemals oder ganz selten Fleisch essen. Wöchentlich 1 mal Fleisch aßen 36 Familien.; n 2 ,, ,,„ 23 ,, tt 3„ ,,„ 1 2 ,, 4 4 ~ /'*«» n � h Täglich„„ 7„ Die Hauptnahrung besteht für alle Befragten aus Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Kaffee, wobei unter letzterem fast ausnahmslos die Surrogate, wie Zichorien, gebranntes Korn u. s. w. zu verstehen sind. Eine treffliche Illustration zur Lage der deutschen Ar- beiter lieferte im Vorjahre der Fabrikinspektor für da« Groß- herzogthum Baden, eine gewiß unverdächtige Quelle. Er sagt m seinem Bericht:„Die Fabriken des Großherzogthums waren im Berichtsjahr voll beschäftigt. Ueberall macht sich das Bestreben geltend, die Anlagen zu vermehren oder zu erweitern. Fast ausnahmslos war der Absatz ein flotte r." Also eine Blütheperiode des nationale« WirthschaftSlebenS, ein Aufschwung, bei dem eS eine Lust ist zu lebe»! Aber für wen? DaS werden wir gleich hören. Der Inspektor sagt e« un«:„Für die Arbeiter hat dieser günstige Stand der Industrie kleine Lohnerhöhung zur Folge gehabt; weil trotz des erhöhten Bedarfs an Arbeitskräften von einem eigentlichen Arbeitermangel nicht gesprochen werde« kann. Besonders sind nicht ar gelernte erwachsene Arb ei« t e r i n n e n fast überall zu einem Lohn von 90 Pfennig bis l Mark 20 Pfennig im Tage stets in genügender Zahl zu haben.— Die Arbeitgeber der meiste» Industriezweige äußer« sich über die Er- gebnisse des verflossenen Jahres be« friedigen d." Also in einer Zeit des flotten Absätze«, der reichliche« Beschäftigung und der befriedigenden Kredite de« Kapital» hat die Lage der Arbeiterschaft keine Verbesserung erfahren. Die Konstatirung dieser Thatsache durch den Fabrikinspektor ist�werthvoll. Ja, ftagen wir aber, wann soll ei den» für den Arbeiter besser werden? Herrscht wirthschaftliche Krise, giebt? Lohnreduktion, Arbeiterentlassung und die Unternehmer erklären, ohne Nutzen für sich zu arbeiten und von der Schließung der Fabrik nur aus edler selbstloser Mcksicht auf die Arbeiter abzusehen. Giebt'S wirthschaftlichen Auf« schwung, so kann der Lohn nicht erhöht werden, weil die industrielle Reservearmee vorhanden ist. Wäre das nicht der Fall, so würde das gute Kapitalistenherz ohne Zweifel den Reingewinn znit dem„Bruder Arbeiter" theile«. Es ist also unter der Geltung der kapitalistischen Produktion für den Arbeiter ganz gleich, ob Krise oder Aufschwung, Bürgerin de Bernard, indem er zugleich erwartete, daß der Konvent auch diejenige« Deputtrten vor das VoltSaericht stellen werde, deren Mitschuldige und Eingeben« die Ange- klagte gewesen ist. Der Präsident richtete einige Fragen an die Ange- klagte: — Haben Sie Madame Roland gekannt? - Ja! — Sind Sie mit ihr befreundet gewesen? Theilten sie ihre Ansichten? - Ja! näher? KanntenSie einen der Männer, die dort verkehrte», Nein! Haben Sie dieselbe« bei sich empfangen? Niemals, meine Mutter würde das nie gelitten haben! — Haben Sie sich gegen die Beschlüsse der Versamm- lung aufgelehnt. Haben Sie vo« dem Pariser Gemeinde- rath mit einem Gefühle des Hasse« gesprochen? — Gewiß; seit wann ist es denn nicht mehr gestattet im privaten Kreise seine Ansichten auszusprechen? Wenn ich die Umwälzungen der Beherrscher der Kommune verab- scheue, so kommt dies daher, weil ich eine gute Republik«- nerin bin und weil diese Männer die Republik durch ihr Verbrechen beschmutzen. — Man hat unter den Papiere« der verhaftete« De- putttten Briefe von Ihnen gefunden, erkennen Sie diese an? Der Kanzlist reichte sie ihr: sie erkannte sie als die Ihrigen an. — Was haben Sie zu Ihrer Vertheidigung vorzu- bringen? — Nicht«; ich bin unschuldig! — Haben Sie Zeugen? Sie sah sich im Saale um. Immer noch Niemand. — Ich erwarte einen, sagte sie langsam, ohne Zweifel konnte er nicht kommen. Fouquier-Tinville nahm das Wort. sein Lohn bleibt stets ein karger und ebenso vollzieht sich unter beiden Erscheinungen der gleiche Prozeß: Vermehrung de» Reichthum» und Vermehrung der Armuth. Der Arbeitslohn ist also nicht gestiegen, dagegen die Lebensmittelpreise. Der badische Fabrikinspektor sagt darüber:.. Andererseits trat in dem letzte« Theil de« Zahre« Erhöhung der Preise einzelner Lebensmittel e i n u. s. w." Was die Kartellbrüder und ihre ganze soziale Verwandtschaft nicht zugeben wollten und namentlich jetzt während der Wahlbewcgung noch immer energisch bestreiten, da« konstatirt der aroßherzoglich badische Fabrikinspektor amtlich al« Thatfache. Daß die Kartell- brüder die amtlich konstatirte Thatfache bestreiten, ist ei« Beweis für da« böse Gewissen und ein Beweis des ihnen innewohnenden Bewußtseins, daß, wen» die große« Massen der Wähler diese Thatfache kennen, sie nie und nimmermehr ihre Strmme einem Kartellbruder geben würden und e« so mit der Herrlichkeit de« Kartell« ganz plötzlich zu Ende wäre. Nun wir haben kein Interesse daran, die Thatfache der durch die Kartellbrüder bewirkte« Vertheuerung der Lebensmittel zu verberge«, nein, wir wollen im Gegentheil, daß sie allen Wählern, daß sie der ganzen deutschen Ar- beiterschaft zur Kenntniß gebracht werde und daß jeder Arbeiter auf Grund amtlich konstatirter Thatfache» am 20. Februar mit sich darüber im Klaren ist, wem er seine Stimme nicht geben soll. Polittsrfte ItctJcvrrrfjt. Kotiald«M-krati>ch« Kandidaten Mft« für Kerli». l. RnchStatjS-Wah Utii: Gottfried Schul», Ziaarrenhändler, B«rlin. II. Reichstag«. Wahtkreti: Konstantin Janiszewski, Buchbinder. Berlin. III Reichstag«- Wahlkreis: Karl Wildberger, Tapezirer, Berlin. IV. R-ichStagS-WadlkreiS: Paul Singer, Stadtverordneter aus Berlm, zur Zeit in Dresden- P ouen. V. ReichStagt-Wahlk eis: Albert Auerdach, Kaufmann, Berlin. Vi. R-ichStagS-WahlkreiS: Wilhelm Liebknecht, Schriftstrller in Borsdorf bei Leipzig. Ministen Herrftoth hat für feine Aeuhevung, daß die So.iaa'cntotioun tikj mgen wären, welche nicht arbeiten wallten, einen Eidesdelfer gefunden, und zwar in dem frei- finnigen„Berliner Borten Kourier�. Das genannte Blatt ioTMi am Ende«inet tängeren, an Mibverständmssen reichen Artikels zu dem Schluss', daß„die sozialdemokratischen Führer, obwohl fie es möglicherweise put gemeint haben, nach ihrem Wirken deurlheilt, als die Organisatoren der Ar- b e i>« s ch e u erscheinen." Was sagen die anderen freifinnigen Organe zu dieser Harmonie des freifinnigen Blattes mit dem konservativen Minister? Konservative Blätter haben den Ausspruch— von welchem der Minister wohl wür scht, daß er ihn im Busen bewahrt hätte — mebt zu vertheidigen gewagt, sondern höchstens zu beschönigen und umzudeuten versucht. A« der Ansprach« de» Anis««» an d«» Staatsrath findet i« gesummte P.rfse eine gewisse E«nia>ränkung d-s m den beiden Erlaff-n medergeleuten Programm«. So schreibt die„Freis. Ztg.":„In dem Erlaß vom 4. F bruar wir» e(! als Aufgabe der Staatsgewalt bezeichnet,„die Zeit, die Duuer und die Art der Arbeit so zu reget", daß die Sr» haltunq der Gesunddeit, tie Gebote der Sittlichkeit, die wiithschaftlichen Bedürfnisse der Arbeiter und ibr Anspruch auf gesetztiche Gleichberechtigung gewahrt bleiben." Man hat in diesem Progi amm vielfach auch eine Anerkennung eines MoximnlarbiitStages für Erwachsene erbtickm wollen. Im Gegensatz hierzu wird in der Ansprache an den StaatSraih nur die Einschränkung der Kinderarbeit und der F r aar e n- arbeit betont, wahrend im Uedrigen nur ganz ,m Allg». mernen von einem Schutz gegen«ine willkürliche und ich ankenlole Ausbeutung der Ardeitskraft die Rede ist. Der damals betonte Anspruch auf gesetzlich« Gleichberechtigung der Arbeit« wird in der Ansprache de« Kaisers nicht weiter er- wähnt. In der Erwähnung der Schranken, welche die int«. nationale Konlurrenz dec Aibeiterschutz Gisetzgebung zieht, wird bat Brdüisniß„eine« hohen Maße« weiser Be. ionncn heil" noch ganz besonder« h-.rvorgehob-n und die W.chjelwirkun» zw schrn der internat-onalen Verftäildigunq und der deatslyen«rlieite-schutz-Gesetzgebung scharf b-tont. Neu ist Er wiederholte mit anderen Worten den Inhalt der Anklage. Er wandte sich gegen die schamlosen Frauen, welche Männer werden wollen, welche die Scham mißachten und den häuslichtn Heerd zerstören. Die Natur hat ihnen durch den Unterschied der Kräfte und ihre körperliche Bildung Pflichten auferlegt, die sie verachten. Sie entnerven die Männer, verderben die Sitten und find die schlimmsten Gegner der republikanischen Tugenden. Wenn Sie sich mit den' Feinden des Staates ver- brüdcrn und seine Sicherheit bedrohen, so muß das ihnen gegenüber unerbittlich sein und weder Mitleid no Rücksichten auf ihr Geschlecht kennen. Die laute und harte Stimme Fouquier-Tinville'S be- tonte scharf jeden einzelnen Punkt seiner Anklage. Die Rührung der Geschworenen war dem Nachdenken gewichen. Sie sahen sich fragend an, ob eS nicht ihre Pflicht wäre, zu bestrafen. — Der Vertheidigcr hat das Wort! sagte der Präsident. — Ich habe keinen, bemerkte Zane. — Sie wartet auf ihn, wie auf die Zeugen, murmelte Fouqgier-Trnville. Zwei Advokaten eilten bereitwillig herbei, aber ein Anderer war ihnen bereits zuvorgekoinmen. Ein junger Mann in der Uniform eines Offiziers theilte 'me Menge und erschien vor den Schranken. Er war über und über mit Staub bedeckt und seine Haare fielen un- ordentlich auf seinen Rockkragen. Sein Antlitz glänzte vor Begeisterung und sein Blick ruhte zärtlich auf Zone. — Bürger, sagte er, ich komme von der Armee Erloubn'ß des Generals Custine— bier ist sie— «inem Briefe des Bürgerrepräsentanten Duquesnoy für den Wohlfahrtsausschuß. Ich heiße Henri Lenoir und diese Fron ist meine Braut; Ich kenne sie seit dem 14. Zuir. Sie war an diesem Tage im Palais Royal, wo sie die Bast'llenkämpftr crmuthigte. Seitdem hat sie nicht aufqe- hört, die Freiheit zu lieben. Ihre Mutter, die eine Aristo- kratrv. ist, hat sich geweigert, uns zu verbinden, aber sie ist mir rreu geblieben. Unsere Heirath wird nach dem Frieden und sanft mit und der G-danke, daß die Ver tretungen der Arbeiter mit den staat« lrchen Berg- und Aufsichtsdeomten in Verbindung gesetzt wer- den sollen. E« steint ali» demahe, a'S ob man die Fabrik inspektoren zu Vorfitz-n den der Ardeitervertretungen bestellen wollte. E« scheint überhaupt an Arbeilerveltretungen gedacht zu sein mehr im Interesse der Information der B-hörden al« Ott Verständigung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber."— Die„Nat.-Z." hebt besonder« loben» hervor, daß dem Eingleisen de« Staate« in die A-beitSorrhäbnisse Grenzen gezogen werden: „Die Hirvoeh'bang, daß der„freien Liedetihätigkeit" ein weite« Feld breib-n werde, ist wohl bestimmt, die Beiüechtung zu widerlegen, daß künftig alle«, wo« bisher zu Gunsten der Sc. beiter freiwillig geschehen ist, durch die Aktron de« Staat-« er. sitzt werden loll. In der That würden sich dadurch viele Ar. berter wahrscheinlich in ihrer Lage verschlechtern."— Die -Voss. Zig." glaubt, daß die Erlasse de« Karjer« eine Art Kompromiß mit dem Kanzler darstellen:.Auch hier wird den blShnigen Bedenken de« Fürsten Bismarck in der scharfen Be. tonung der Rvckächt auf den Wettbewerb auf dem Weltmarkt« Rechnung getragen. Der Gesichtspunkt, daß ein erhöhter Ar- beiterlchutz auf Kosten der Konkurrenzfähigkeit der Industrie die Ardeiter se dft nur schädig,, mitbin„em hohe« M»ß weiser B-sonnenheit" nöthig sei, ist von dem Fürsten Bismarck stet« geltend gemacht worden. Hier liegt die goldene Brücke, die ihm aebaut worden ist" Di« Mitglieder de« Ktaatarath» sind nach d-n olfi. vofrn„Berliner Pol. Nachrrchien" ersucht worden, da« zur VertheUung gelangend« Material al« geheime Sache zu de« handeln. Wem» im gemöhnllche« Lebe« Jemand dieselbe Ge- schichre> innrer wieder tatsch erzähl, trotzdem er wiederholt auf den richtigen Sachve halt hingewiesen ist, so pflegt man ihn, schreibt die„Jrkf. Zig." entweder für einen Narren oder für einen Schwindler zu erklären. Sollie e« im öffentlichen L> den, und zwar gerade vor dea Wahten ander« gehalten werden? D-r„ReichSan-eiger" brachte vor einigen Tagen in seinem nichtc mtl chen Theile eine langathmige Auslassung über die Vertheuerung durch Zölle und seine Widerlegung dieser von Opposition behaupteten Vertheuerung bestand in nichts, al« dem Hinweis darauf, daß da« Brot vor Jahren in Deutsch. land schon annähernd so theuer gewesen sei, wie jetzt. Davon aber, daß der Getreideprei« inzwischen auf allen zollf eien Plätzen mfolge emer dem mcht mrt Zöllen belasteten Kon- sumenten sehr günstigen Konjunktur ganz erheblich gesunken ist, und daß nur der mit dem Brotwll beglückte deutsche Verbraucher einen 40—50 Mark höheren Drei« pro Tonne bezahlen muß, al« die zollfreien Verbraucher, davon schwieg de« Sänger« Höflchkeit geflssmtlich. Die Moral kann sich Jeder selbst ziehen, und tha.fichlich findet man dir Kenntniß vom nchtiaen Sachverhalt bereit« so weit verbreitet, baß in den Wahlversammlungen nicht selten die Zuhörer den Redner durch Zwischenruf« auf da« einfach« Rechenex mpil hinweisen. Wrr möchten diel« wünschen«- werthe Klarheit noch befördern durch die Anführung ewiger Z.ffern au« den Berichten hanfeatischu Konsunvereine, die außerordentlich brauchbar« Vergleiche anstellen zwischen den Pressen ihrer Waaren vor und nach dem Zillanschluß der Hansestädte. So theilt der Bremer Konsumuer'in mit: Von 177 Waarengattungen, die der Konsumoerew führt, find nach Emverleibung Bremens in den Zollverem im Herbst 188? 93 im Ve-k-iufs presse erhöbt worden, und zwar 20 Waaren- gattungen bi« 1 pCt., 34 bis 20 vEt., 15 bis 25 pCt., 17 bi« »u 66 pCr. und 1 in« 200 pCt. Noch bedeutend höher« Prozentsätze ergeben sich, wenn statt der Verkaufspreise die Einkau'Spreis« au« den Zeiten vor und nach dem Zoll» anschloß mit«inander verglichen werden. Gestiegen im Preis« sind unier anderem Salz um 200 pCt. de« siüheren Ver» kausSpreise», Petroleum um 60 pCt., Zucker um 5H pCt., Roggenmehl um 50 pCt, Brot un, 40 pCt."— Bei einem Konsumverein, der ausschließlich für Rechnung der Konsumenten s-ldst arbeitet, ist doch em anderer Grund für die«normen PreiSeihömngen nicht denkbar, al« eben die Zölle, mit denen er j'tzt icchneo muß, mit denen er ab«r vor dem Zollanschluß im FreihandclSgebiet nicht zu rechnen brauchte. Und wie, um diese Zrhlen zu bekräftigen, rechnet soibm ein konse-vative« Berliner Blatt vre P'iserböhungen aar, welche alle Eisensorten durch die Zölle von 1879 erfuhren; e« schließt mit drm trwm- phirenden Satze;„Seit dieser Zert kann man erst wieder von einer deutschen Eisenindustrie sprechen... Diese erfreuliche Zunahme ist auch ber best« Bewei« dafür, daß die landwirth- Ichastuchen Schutzzölle, daß die„Vertheuerung de« Brote«" der industriellen Entwick lang nicht hmderiich gewesen sind." Hier wird der preissteigernde Einfluß der Zölle ohne Westert« zugestanden, und e« rft em wahre« Vergnügen zu sehen, wie ein Kartellbruder d-raetig von dem andiren adaelhan wird. Zu Kezug auf da» Spitzetmeje«, so wird j tzt osstssöl dem„Hamb. Korr." getchrieden, steht nickt die mindeste Am. derung der bitheriaen Polizeipiaxi« in Ausficht. Auch seien entgegenstehende M ttheilungen der„Tägl. Rundschau" über A.ußerungen de« Kaiser« in Bezug auf die politische Geheimpolizei Sind über d'e Beurlaubung S-« Leiter« der polstsschen erfolgen. Ihre Hand ist die Belohnung für die dem Vaterlande geleisteten Dienste. Ich habe erst diesen Vormittag erfahren, wessen man sie anklagt und mein Erstaunen ist grenzenlos. Und weshalb? Eine junge, schöne Frau liebt die Gesellschaft und ihre Unterhaltung, ihren Glanz und ihre mannigfachen Reize, und das will man ver- schwören nennen? ES ist gewiß ein Unrecht, sich an reich- besetzte Tafeln zu setzen, während die Patrioten und das Heer Mangel an Brot leiden, aber seit wann ist dies Un- recht ein Verbrechen? War Athen nicht ebenso Republik wie Sparta? Wenn die Bürgerin Bernard zur Bürgerin Roland geht, so rhat sie dies nur, um den Sturz der Tyrannen die Siege des Volkes und der Armee;u feiern. Ich bin Bürge dafür und will es verantworten. Der junge Mann nahm seinen Säbel und seine Epaulettcn ab und legte sie auf die Schranken. — Am 14. Zuli— fuhr er fort, war ich bei der Einnahme der Bastrlle, am 10. August bei den Tuilerien. Ich war bei Valmy und Jemappes und 10 Gefechten. Im Felde bei St, Amand habe ich den Verräther Dumourirz angezeigt und meinen Soldaten befohlen, aus ihn zu feuern. Ich habe noch nicht einen einzigen Tag ausgehört, dem Vaterland« zu dienen. Er warf seine Haare zurück, zeigte seine Epauletten und seinen Säbel und sagte mit erhobener Stimme: — Ich werde diese Jnsignien eine« Befehlshabers nicht eher wieder annehmen, als bis Sie mir meine Braut wieder- gegeben haben. — Henri schrie Jane. Sie stürzte mit ausgebreiteten Armen auf ihn zu und fiel ihm um den Hals. — Henri! Henri! wiederholte sie mitten in ihrem Schluchzen. Niemand dachte daran, ihre Empfindungen zu stören. Fouquier-Tinville schwieg. Die Geschworenen beriethen mit lei ser Stimme. Henri hielt süne Braut, die ihren Kopf auf seine Schultern gelegt hatte, fest umschlungen und erwartete mit trotzigen Blicken und stolzer Stirn Gerechtigkeit. Die Berathung war kurz. Der Präsident erhob sich: Polizei, Geheimrath Kcüg-r, durchaus fallt:»Ö®l, nicht Geheimer Rath und niemals Leiter der PO"i gewesen. Er war vielmehr an die Sp'tze da. polinschen Pol-zei gestellt und in dieser genten der politischen Polizei im Polizeipräfi»»«'■ roch Schütte, untergeordnet. Mit einem weltv«� se-ner Thälipkert aehörte er jedoch dem AuSwach�. Wenn sein« Per fionrrung eintreten sollte, f«"W mindeste Grund vor, doraut aufs'» rung desEystem«, wie e« Minister der letzten Sitzungen de« Reichstag« darleate. könnte fast sag-n im Gegentheil. Vollends« ist e«, diese mehr persönlich« Angelegenheit mss den t»° Ansichten über da« Sozialistengesetz in Verbindung! Di« Beseitigung eine« Sondergesetze« gegsn d« fiotte liegt lediglich in der Hand der letzteren fie ihr Verhalten nicht ändert, werden auch em«® gegen sie nicht ausbleiben, und zwar nach dem zroi- kommen des Kaiser« gegenüber den Arbeiterwunt« nicht."— Etwa« andere« haben wir nicht erwarlil- „ Nt« OejchUtßfassn«, über den Ausschuß«»� Gewerdegerrchte, ist vom Bundesrath Inzwischen ist, wie die„Nil-Z'g." mitthellt, de» die B-gründung de« Gesetzentwurf« zugegangai' hebt hervor daß der jetzigen Vorlage di'jmize,» KomwssfionSberathlmg de« Riich»taoe« von|8'. gangen, zu Grunde gelegt ist. Der Gedanke,» den Gemeinden die Sirsetzung der bezkicheaen überlassen und deren Eingliederung in den Elf» mu« unter Berücksichtigung der örtlichen Bedürfnisse zu ermöglichen, habe sich unaeachui_ Ausführung hervorgetretenen Schwierigkeiten'» als arg.bracht erwiesen. Abweichend"vn der 1878 enlzäit der vorliegende Entwurf von Bestimmungen, durch welche die berufen werden unter gewissen Voraus!«»� Sirrzer thätig zu werden. Bei den , �"llutionäre Tmj'n i ll'chic Agi hltttl " einen», !»-iiih � Od 'i# nn« Unoi wssen. W« «°re m "«i»«lherziger Je! Jltsg Varthe, ?»'delet h . d'« Land.,, «Witten. Ja ntter ceiacfc kern Schutz,' � fordere I «Wetön a anz ine!ft«8 verta W vorgekommenen Arberterausständen ser d em schwerwieamder Üebelstand empfunden worda-'�n vo-hrmdenerGeneigthrir zu EinigungSverhandlun?' �s Seiten»ur w» klicken Einleriuna lnlcker aar mw j'ulient ,®iebet eine « Statt„l »or eine«, �und G Ibr *««. In t dtt Dar ei. %% && »on den Ar ."S' U. Febi 8el p'° -nzenr Seiten zur wnklichen Einlerlung solcher aar'"'Mss rechtzeitig gekommen ist, weil e« an einem Organ geeianet und berufen gewesen wäre, die LeüiinBi Handlungen und die Vermittelung zwischen Parteien in die Hand zu nehmen. E« werde» Versuch zu machen sein, durch Schaffung ewei!«. und durch einige B-stinmungen über da«»» lungen innezuhaltende Verfahren ein« friedlich«�? zwischen Arbeitgebern und Arbeitern über die de gungen de« ArdertSvertrage« entstehenden Meitiu» betten zu erleichtern und die für beide TheU« Opfern verbundenen Arbeitseinstellungen thi meiden oder wo fie entstanden find, mögii fettigen., 9«# Kergman» Ateckma»« von Ueckm°°"j berichtet, jürgi; ,n Herne oerhastet worden*)«| erfolgt« auf Veranlassung de« Amtmann« Schaft". Begriff stanv, eine Versammlung zu besuche» Red« zu halten, und zwar au« dem Grunde,»' p schriften ohne polizeilich« E-laubniß verbreitet had"�� umfangreichen Vernehmung wmoe D. Abend» �A«« Sachse«, den 14. Februar. Die wohl m keinem anderen Lande Dmtschtandt ["bon, l "Mtein als "üb sämmt 1,91a.- we erbri L»:?» beeinträchtigt, wie in unserem gemüthlichen»1.— Praxi«, einzelnen Referenten da« Reden uberdsW«,,!„ buten, bürgert RA immer mfbr en». fii.' � lÄt *»; «alt �dewost, sjrSd ISli dreien, bürgert ftch immer mehr en«. Land steht eine ganze Anzahl von Rednern»-v;,,» lichen Index, darunter der Landtagsabgeordnet« im Dresdener Lard kreis wurde letzrerem dos V' boten, weil er die indirekten Steuern, namwilich° zölle für ein« Belastung des Volkes erklärt W' „aufreizend", meinte der überwachende Beawl'- � Wahlkreisen werden sozialdemokratische Veisammlunil wenn am gleichen Tag die OrdnungSparteiler 0» jü eme Versammlung haben. Eine Veisammlung s, berechtigten Bedürsmssen der Wähler. In werden nur Angehörige de« Wahlkreise« als»2 lassen«. f w Nach den Erklärung,», die der von Nostiz. Wallwitz gestern in der Kammer a°» J' brauchen die Behörden übrigen« ihr Hrm gar n>».�. ,.«'n Ba TSd iöro «wn lei. KSAS b".' Hrmelrv .Uger V NNINI Auflösu.,»'». od" BadoldgrSildm ,u d-so* fie verbieten einfach, weil ber angemeldete ircei�-.. m sse» nach die bekannten Umsturzbeftrebungen i» f Da« genügt!.,1�-W.s Und dre« wird auch sehr bald gegen die„ genügen— denn nach unserer Amrspresse find d' � sinnigen genau so gemeingefährlich und umstu-M Sozialdemokraten. Hier und da— da« heißt w wo die Drutichsreisinnigen g-fürcktet werden, Ocdnrin�situte sogm, die Drutschsreifinuigen s»� Grono »en, 30 — Vertheidiger der Republik, sagte er, vertraut Deinen Worten und giebt Dir � wieder!............ D i e Guillotine. Die untergehende Sonne beleuchtete nif den Auf einer Seite dehnten sich die Tuilerien üll« rohe großen, grünen Kastanienbäumen aus und den' bäude auf der Terrasse de: FeuillantS; auf%« Seite die elysöischen Felder mit ihren Bäumen, � �- und Villen. In der Mitte de» Platzes wandte. � S. Statue der Freiheit ihr Gesicht den vom Blute r"- �$,ck ur »lobe alte» '»III ,S ,1 Freiheit ihr Gesicht den vom Biure Pfosten und Planken der Guillotine zu. f jf) Hunderttausend Menschen bewegten sich aUf heuten Räume.' Ein Regiment der Pariser Garnison � Schaffot ein Viereck, auf welchem der Henker»«" Hilfen die Verurtheilten erwarteten. j». Die Guillotine war ein Fortschritt. Sie erfunden und durch den Dr. Guillotin, Mitgue« gebenden Versammlung nach Frankreich gcöra wo sie das Viertheilen, das Rädern, die Eath« Block und die grausamen Foltern de» ersetzte. Sie besaß den großen Vorzug, daß st*_._ nicht durch Menschenhand fließen ließ, ein Instrument, saitenlos und ohne Empfind«™ M�lchie!,�.. Holz und Eisen, aus welchem es verfertigt war- Der Henker machte eine Bewegung und von selbst. Die Schwere dieses Beiles war brachte Gewichte um das Hundertfache vermehr� � glitt zwischen zwei Fugen in der horizontale« �1 einer Säge mit Blitzesschnelle hinab und durch! durch das Gewicht des Sturze» den Körper o«1 War der Schmerz beseitigt? Wer weiß falls war die Zeit abgekürzt, und dies genüg' Mediziner der Konstituante zu ehren, ganz abgfl Frage, ob die Todesstrafe-überhaupt in der Z« sellschaft statthaft ist. (Fortsetzung folgt.) W Ute stn f-lsch- ttt d« cd1' nls i» die Sozialdemokraten. Ja in der dah" t«r oer C»>««> zm ,!t xz« irgeftern vorgekommen, das ein Syk* y ch� Agnator offmtüch«rk<ärte: Die Sozialdemo- wM N�.dbma'. D.r©Imt...hmbdü hnlt« ü>(: «W s«K.%Sr n*nm die'•Ti.•ctoeiet fcijndmet«i«'ä-ntif h#< Zlntrl Bericht- Anträge«. dem 'ehen«in Ziel zu Mr evenet fo0t«/_ die P> en ent- che sei «Ii : di- letzieren selb?, auch erneute ch dem«r# rbeiterwuniede» ttchl erwartet lutschußantM rdetratj ootat itthnit. dem zugegangea.' PTA s-danke, m dezeichnete» i den lSenKdi chen E-rnidc ungeachtet m 'iT** Vorailtt't�s, den in"'S f« e-««CT 'den worden, A >erhandlun»e> er aar nW'J «m Organ fejEl die Leitung IrU «wischen de» !« werde of "8 eine« ff« r da« der de» friedliche&] über die ti? en Meinun« -'de Theil- t, ngen '. möglich? Ott U ecken dar 'Orden Die nn« Schafe-,. besuchen Grunde,»>��i breitet habe. ). Abend« � Die W-RÄ, schland« ff Ji thiichen ear, den über»-«» 3.i ßtiPijC «dnern auf geordnete Rf em da«®, namenilrch" erklärt hatte- '( Beamte. arteiler am ö sammlung f'K In ander- eise« al« R« , die der lkammer adgVMi ««k«: iSirmbmnilr,». W-, n die DcutschM�e? � �dreo«berg, C ausihal. Lauterberg. Herzberg. Lochtum: Swlist» Stuttgart. .— im«« als Zweck de« de« Land»«, den Pre�ve �MWMß '«K-g vertagt. italienisch FV�beU« rpartei wird bin««" mmm 'MMWZs-L' ®'- anzenommen. «t-'ssKsSsäS8" M?sMUKW �arablschen BundeSzenosien, w, n°s°ll.n. wieder eriangt hat. *%:*:!( Mwanga« und der Europaer. 17. 18. 19. kUt«.'Vlv•••*'------ weiche fast ganzttch auf. Uganda br findet sich �alillreirieguttg. �okraiische Kandidatnre«: -eiiira_ H a n n o o ei: 5U'~*er' Emden, Norden: Buchdruckereibefitzer Paul 1 im V t8ttrt in$a~:,9eims&aoen: Buchdiuckeitidlsider Paul Hug �5 Lranische: D«chSlermeisier August Bebel, «Li% b« Dresden. Ittsi �0'»: Drcchtlermeister A u g. B e b« l, Plauen �-aden. St j �-welingen, V rden. Hoya: Kaufmann Robert S• 9i«hnft,tir(I m i I bischer, Bant. Sarstedt: C. Bertram, ,b AV Ligen 1---- .:i.-n' Münden: Tischler Wilh. Pfannkuch, Ihal, Lauteiberg.£„ Bie�enbure, Sal�gitter, Lochtum: Schrift. lh. BI C rnn statt 14. Etile: Zimmermann Fr. Warnk«. Cell». 10. Lüiedurq. Winten, So!tau, Blecktde: Redakteur Emil Fischer, Bant. Ha-burg, Buxtehude, Tostedt: Schuhmachermstc. Heinr. B a e r e r, Linden bei Hannooer. Stade, Bremervörde, Bu-gdamm, Grohn: Zigarrenarbeiter Herm. Motkenbuhr. Kellcnghusen. Ottemdors, Neuhau«, Neuenseld, Geestemünde, Lehe, Este- drü?ge, Jork, Borstel. Reuenkuchen, Cranz: Zigarren- sabrikant Jul. Bruhn«, Bremen. Bremen: Bremen, Bremerhaven, Vegesack: Zigarrensabrikant Jul. Bruhn«, Bremen. Oldenburg: 1. Eutin, M-lente, Schwartau, Frsiau, Fackenburg, S'ockel«- dors, Ahren«böt, Pansdorf, Oberstem, Birkenselv, Ja«, Oldenburg: Buchdruckereibefitzer Pau> Hug, Bant. 2. Varel, Jever: Buchdruckereibefitzer Paul Hug, Bant 3. Delmen borst, Hude, Lönningen, Gotdensted», Vechta: Buch- d: uckereibesitzer Paul Hug, Bant. Lüveck: Lübeck: Lpeisewirth Tb. Schwartz, Lübeck. Mecklenburg: 1. Grevesmühlen, Hagenow: Speisewirth Th. Schwartz, Lübeck. 2. Schwerin, Wfimir: Speisewirth Th. Schwartz, Lüb-ck. 3. Patchim, Neustadt, Marnitz. Süchow, Ludwigtlust: Speise- wrth Th. Schwartz, Lüdeck. 4. Malchin, Waren: Zigarienmacher H. Petei«, Schwerin 5. Rostock, Doberan, Schwann: Tischler Kretschmann, Himburg. 6. Güstrow Riebnitz: Zigarrenmacher H. Peter«, Schwerin. Mecktenbura-Strelitz: Schönberg, Reu Brand,»dura: Schneider P. Pape, Lübeck. Pommern(Reg-Bqirk Stettin). 3. Randow, Grerfenhagen, Grabow: Former Alw. Körsten, Btllin 4. Stettin: Bichdrucker Fr. Herbert, Stargard i. P. B. anvenburg(Rrg.-Bez. Potsdam): 6. Bicken werder, Bernau: Rechtsanwalt Arthur Stadt» Hägen, Berlin. 7. Velten: Maurer Jul. Wernau, Berlin. 8. Beandenbu a: Vergolder F. Ewald, Brandenburg. (Reg-Bez. F-anksurt a. d. Ode,): 6. Sommnfeld: Maurer C. Behrend, Frankfurt a. O. 7. LL-b n: Tapezirer Krüger, Rixdori bei Berlin. 8. Sarau, Lic-oeiode: Maurer Karl Behrend, Frank- furl a. O. 9. Äotibu«, Spremberg: Ernst Breil, Hagen i. 10. Kala»: Tischler Fri H e s s e n- N a 2. Kassel, Melsungen: Kassel. 5. Mvrburg: Gut«b. fttz-r Lauer. (Reg-B z. Wiesbaden): 1. Ufingen, Marxh-im Höchst: Schuhmachermstr. F. B r ü h n e, Frai kcurt o. M. Rheinprovinz(Reg.. Bez. Koblenz): z: Karl Ullrich, Offendach am Main. (Reg.- Bez. Aachen): 2. Aachen(Lernt kau): Drechtlermstr. Äug. Be d el, Plauen bei Dr sie». 3. Aschen(Stadt): Drechslermstr. Aug. Bebel, Plauen bei Drei en. (Reg.-B'z. Düsseldorf): 9. Stüchteln, Kewpcn: Lederhändler G. Schumacher, Solingen. 10. Viersen, Gladbach; Kaufmann Fr. Harm, Elberfeld. Westfalen(R«g.-Be». Münster): Rdem,: D-ch«lermstr. A u g. B e b e l, Plauen bei Dresden. Monster, Coesfeld: Dr-chSlermstr. A u g. B e b e l, Plauen der Dressen. (Re!i.-Bez. Minden): 3. B-lefeld, Wiedenorück: Paul Singer, Berlin. Reg.« Bez. Arnsberg): 5. Gelsenktrchen, Bochum: Gust. Lehmann, Düsseldorf. Anbalt: 2. Bernbmg: Brehmer, Magdeburg. Lippe- Detmold: Detmold: Zizarrenfadntant A. Kerrl, Bremen. Waldeck: Waldeck, Py mont, Holzhauscn: Trschter Wilh. Pfannkuch, Kassel. Baden: 10 Karlsruhe: Redakteur Adolf G e ck in Offenburg. 12. Hcideibecz: W. Hänsler, Mannheim. Meiningen: 2. Hüttensteinach, Sonneberg: Schneidermstr. P. Reiß- hau«, Erfurt. £? V»t p* �/-w— 1 i tz Zudeil, Berlin. ,|f o u(R«g.-Bez. Kassey: Ttfchier Wilh. Pfannkuch, 3. Koblenz: l. 2 -ao;i»le XtcbcvUrfit. A«>t« Ardette» Deutschland». Da von verschiedenen sreifi-inrgen unv konieroatioen Zettungen über den Streik bei der Finra C. H. Röhll seh- ungünstioe Bemerkungen über die streikenden Ardeiter gefallen find, so sehen wir un« genöth'gt, dieselben biermit zurück zu weisen. Wir hatten nicht geglaubt, da« erst nöthiq zu haben, denn so gut wie oben genannte Z-i. tnngen den Brief de« Herrn Röiill au« der»VolkS-Ztg.� ab. brockten, mußten fit doch edensall« die Ettgegmittg, welche von B Weisstuck unterzeichnet war und ebenfall« in der»Volks» Ztg." stand, abdrucken; dagegen lassen sie e« bei ihren Bemer- langen»ein frivoler Streik' oder»ein Streik wegen zu großer Humanität' ruhig bewenden. Nun man sieht daran«, wie es mit der Arberterfreundlichkeit, w-lche vor den Wahlen so sehr geheuchelt wird, steht, man kann nicht umhin, man freut sich zu sehr, wenn man dem Arbeiter«in« auZwi'chen kann. Jedoch zur Sache. Wenn die oben genannten Zeitungen schre-btn: Ein vor 9 Monaten am Buge verletzter Arbeiter Namen« Müller, welcher die ganze Zeit über krank war, sollt« jetzt wieder ein- gestellt werden die übrigen Arbeiter forderten oder sein« Eni- lvssu ig mit dem Bemerken, daß er kein guter Käme» ad sei und daß ihm sonst nicht« Ehrwidrige« nachgesagt werden konnte, al« daß er außerhalb der Fabrik nicht mit den übrigen Ar- b i era verkehren wolle, so erwidern wir hierauf, daß Müller ja thatsächlich in der Fabrik von Röhll am Auge ver- l-tzt wurde, aber nicht vor 9 Monaten, sondern am 2. Jett 1883 und daß er nach 6 oder 7 Wochen vollständig geheilt, in vi« Fabrik wieder emg, stellt wurde. Er hat bann dl« zum 17. Mm 1889 in der Fabrik gearbeitet, mußte dann aber wegen einer Magenkrankheit der Fabrik fern bleiben. Er nurde im Ottoder 1889 geb-ilt und in die Fabrik wieder«in- gestellt. Die Arbeiter<>»r Röhll'fcken Fabrik haben beide Male für die Familie de« Müller zur Unterstützung Kollekten ver» anstattet, aber auch nur für dessen Famitte, denn-Lr Müller hätte auch Nt-mand einen Pfennig gcgeden. Al» Müller >m �Oktober 1889 nach der Fabrik kam, wurde dem Fabrikanten mitgetheill, daß die übrigen A-beiter nicht mehr mit demselben arbeiten wollen. Müller wurde nun auch nicht eingestellt, bi« zum 23. Januar d. I., al« Müller plötzlich wieder nach der Fabrik kam und eingestellt wurde. Darauf wuid« e» Herrn Röhll wieder vorgestellt, daß wir mtt Müller nicht zusammen arbeiten wollen. Wir erhielten jedoch nach einiger Unterhandlung den kurzen Veschrid, wem -« nicht paßt, könne gehen. Nachdem wir einiae Tag« im Ausstände waren, forderte Herr Röhll diejenigen Arbeiter, welche gegen Maller etwas vo>zub-in»en hatten, auf, zu kommen. Es gingen auh 16 Mann zu ihm, jedoch komm nur 5 Mann zum Wort und als diese, in Gegenwart von Müller, ihre Be- schwer»en vo-gebracht hatten, erklärte der Fabrikant, er hätte genug gehört, er seh« ein, daß wir mit Müller nicht zusammen ar- betten können, er würde ihn entlassen; also waren e« doch wohl ander« Gründe al» die oben genannten. A so«in Streik wegen zu groß-r Humanität! Raa ja, wenn 109 Arbeiter und 12 Ärbeiteciunen die Fabrik wegen eines Einzelnen verlassen müssen, da« ist human! Ran, wir werden dicsen Streik auf- rewt erhalten und werden auch gezwungen dazu, denn der Fvb ikant verlangt jetzt von denjenigen Arbeitern, welche ein- gestellt werden sollen, daß sie einen Rever« unterschreiben, nach ivelchem si« keinem Fachverein angehören dürfen. Nur die- jer.igcn Arbeiter, welche j-tzt streiken, gehören alle und ebenso ver größte Th-il der Berliner Knopfmdetter dem Fachvemn an, unv denselben werden sie hochhatten und werden jetzt, da c« einen K-mpf um ihren Verein gilt, desto fester zusammen- halten. Die Arbeiter, welche gegenwärtig in der Fabrik find, find nicht im Stande, auch nur ein Groß Knöpfe zu fertigen und werden ei auch nie lernen, denn e» ist Nie- wand zum Anleinen da. Die fünf Kollegen, welche au« Böhmen Heer zugereist waren, haben sich mit uns solidarisch erklärt und om 11. d. Mt«. Berlin verlasse«, mit Thränen im Auge haben sie Abschied von un» genommen sie wären gerne gedtieben, oder zu Streikbrechern wollten sie nicht werden; dieselben wären übrigen» sofort wieder abgereist, wenn sie nur die Mittet dazu gehabt hätten. Nan, Kollegen, wir werden diesen Streik au« zu großer Humanität aufrecht erhalten, c« güt j tz! hauptsächlich dem Verein und den werden wir nun und nimmer aufgeben. All» Anfragen in Betreff de« Streik« find zu richten an B. Weisflack, Friedricksberg. Gürtelstr. 12, an Franz Hcllivig SO. Watdemcnstr. 41, Hos IV, oder an den Kassi er de» Fachverein«, Max Jrtedemann, SO. Pückler- straße 8 I. er heutigen Stamme« liegt fSr unser« ZiU-nxenre» de«.Konntnge-Llatt" bei. in?®*1 n e. ftete den #'1 ie Tuilene»> i und den' rt«; auf % öffentl. Wähler Versammlung! Gr. öffentl. Wähler-Versammlum --- I für CÖDenick und Umaeqend � Reichatags-Wahlkreis '« A�knds 8 Uhr. in Krüger's Salon >. Taaesordn x Masserthorstratze 68. -�whlrei».- 1? l?"nd R-fereni wiro in der Vccsammlung bekannt-»-macht. EJchemen--luckt Der«inderufer. [1342 de- sich auf zu. ten 'koße öffentl Wählerversammlung h* 4. berliner«rtchsiags-Wahil-rrise» ,0Magf den 17. Februar, Abends 8� Uhr, im Concert-Rark Ostend. R-ichsiagswahten. R-f-rent: Herr Buik'tOthn.------- '(IRon t D-e bevorstehet. den R-lchSlag»ivahten. R-f-rent: Herr Vogtherr. .Sur D./ Verschttdcne«._,(1353 »auna bir ITufaft-ti fiebet eine Tellersammlung statt. Um zablr-iches Erschetncn Der Ginbernfer. tung d,r Unkosten siedet Ht Sffentl. Mhler-Vechmmluny aim» a___-R I I f At es efl O na x1* Charlottenburg und Umgegend 8' vev 17. d. M., Abenliö 8 Uhr, k iler Ggse-Brallerei, WMr.lK. Ordnung: 1363 '" Diskussion. daß sie .""W le's war ! vermchrt � s;ÄA (örper aw ler weiß' es genüg', K? t.) Dnr Cinbepufer. I (fi sykwjttfw des Teltow Keeskom-StorKom- '�rlottellburger Reichstags-Wahlkreises —- r...-n der Nene« Melt' e "■«S?£'Ä:® pÄÄ" Ä-vwU.js: Das CenfraS-Wahikomitce. für CSpeniok und Umgegend MMoch, d. 19. gtk, Ms. 8 Uhr, in großtu Saale hlö Hotel Sleis. TageS-Ordnung:|1377 Besprechung über die R-ichStagSwahlen. Referent wird in der Ve-fammluna bet-wnl gemacht. 2' Di»ku sion. 3 Verschieoene«. Der Einbernf.-r. GroKe liWiche Itchmmlng karfiziimschtt Wildler em Montag, den 17. Februar, Abends_8'|, Uhr, in Bötzow s Brauerei a« Urenzlaner Thor. 1378] Taaes-Ordnuna: 1. Di« Knufleute und die Neichsiagswahie«. Resrrent: 2. Diskussion. Um»cht zahlreiche« Ertcheiien ersucht_ Herr August Hintze. Der Ginbernfer._ NerUanh der Moüelpolitker Kerlivs«nd Umgeg. Morgen, Montaz, Abend« 8 Uyr, Andreasstr. 26: Delegirten- Versammlung. TageS-Oidnunq: 1. Aufstellung d,S tpezial.sirten Lohntarif». 2. Vi'schiedtne auf die Lohnbewegung bezüg« ttche Angelegenheiten.— Alle W akstilt Dele- girten müssen erscheinen und die an die Werk- stätten geschickten Frage?ormulare mitbringen— Unser Älbeit«rach«eta für Arbeitgeber und Ar- beitnehmer(auch N-chtmitglieder) icnm'g-ltlich, b'si.dit sich Blumenstraße 38 bei Herrn Restau- isi eut Henke. 1385 Der Vorstand. Achtung! Berlins und Umgegeud. Die zum 16. d. M. stattfindende Versammlung de« Fachverein« fällt wegen der d-var- stehenden RcichStagSwniil«%« 1331 I. A.: Epmmt Fischep. Fachoerem des Posamentier- Arbeiterinnen._ Versammlung"Mff am Dienstag, den 18. F-br., Avs«. 85, Uhr, dct Reyer, Alte Jakobstraße Nr. 83. .Tagesordnung: 1. Vortrag über: Die Arbeiterbeweguno und die moderne Poesie. 2. Diskussion. 3. Wahl »irer zweiten Vorfitzenden. 4. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet 1381 _ Der Vo-stanS. Freie Uereinignng d. Graveure, Ziselenre ete. 11357 Versammlung am Montag, den 17. Februar, Abb«. 9 llhr, im.Dresdener Garten', Dresdener- Straße 45. Tag««ordnung: 1. Geschüstlichcs. 2. Vereinsangelegenheit. 3. V rschiedlNeS und Fragekasten.— Arbeit»' Nachweis bei Koll-'.e Äüller, Grimmstroße 37. Aufnehme ncucr Mitglieder. Gäste willkommen. Theater. Sonntag, den 16. Februa». Gioconda. Montag: Aennchen von Tharau. König Lear. Montag: Der Bibliothekar. Da« Bild de« Signorelli. Montag: Die Ehre. Rettich»» Theater. Der Unterstaatssekretär. Montag: Nordische Heerfahrt. Sinntout Theater. Der Veilchenfresser. Montag: Hamlet. teuM*-»tilhelmttSdtisch»« Theater. v« an»' Jonatban. Montag: Dieselbe Vorstellung. Waem«». Theater. Der Hypchonder. Montag: Dieselbe Vorstellung. Nva»»»q-Th»at»r. Marqms». Montag: Dieselbe Vorstellung. DiÄl�rta-Theate». Stanley in Afrika. Montag: Dieselbe Vorstellung. K?»e»Ai«»r«.TH»«t«r. Der Protzenbauer. Montag: I« AuStiagstübecl. Wi,-«»-Theater. Don EarloS. Montag: Dieselbe Vorstellung. KäatKftadttsch»» Theater. Berlin, wie es «eint und lacht. Montag: Dieselbe Vorstellung. Av--t»h«raft-Theate». Der Goldfuchs. Montag: Dieselbe Vorstellung. T-'reral-Thrater. Em gemachter Mann. Montag: Dieselbe Vorstellung. Netanehalea-Theate». Gr. Spezialitäten» Vorstellung. Snaafwumn'* Waricktt. Gr. Spezialitäten- Herstellung. >»v»« Nichj-r'« Wartttck. Spezialitäten» Verstellung. Alhambra-Theater. Wallnertheatrrstrast« 15. Sonntag, den 16. Februar: Zum 3. Male: Robert nnb Kertram oder: Di- lustige« Uagabunden. Posse mit Gesang u. Tanz in 4 Abthei- lungen von G. Räder. Musik von verschiedenen Komponisten. MtteeSVPf.jÄRN I.«alt,» IW Pf. IL Balken 40 Pf. Anfang de« Konzert» 6 Uhr, der Vor» stellung 7h Uhr. NB. Die neu eingerichteten Ballsäle find an Vereint und Gesellschaften zu Festlich- keiten, Bällen 2C. zu vergeben. American-Thealep. 9ye*»*»*vftva|* 55. Taglloh Vorstallung. 11365 Cipous Renz. Karlstraße. Heute, Sonntao, den 16. Februar, 2 große Norstelluttge«. Um 4 Uhr Nachmittag«(1 Kind frei) auf viel- seitige« Verlangen: Die lustige« Heidelberger, oder «in Ktudentenaueflng mit Hindernisse». Gioß« Origmai-Pac-tomime. Abend« 7tz Uhr: Zum 26. Male: Dentsche Turner. aelchll»!.) Protze national« Original-Pantomime. In beiden Vorstellungen Auftreten de» ge» " und Smmten Künstlerpersonals, sowie Reiten und orführen der bestdresstrten Schul- und Freihnt«- pserde. pser Morgen Montag t Turner. en», Drrekto». Englischer Barten. Alexanderstraße 27c. Auftrete« der Kostüm-Soubrette Frl.»»i-tz«.». Austreten de« Gesang«» Humoristen Herrn Kalnbarg. Rüst eten der Kostüm- Soubrette Frl. Lln. Auftreten der Familie Sroaaa-Doaplaotoa in ihren Staunen erregenden, unüber- troffenen Leistungen. Austreten der vorzüglichen und beliebten Duet« tisten«ebr. Mundl. Anfang Wochentag« 8 Uhr. Entree 30, SO und 75 Pf., im Vorverkauf 20 und 80 Pf. Sonntag« Ansang halb 6 Uhr. Sonntag« Entre« 50 Pf., reservirt 75 Pf., Orchester 1 Mark. Vorverkauf Entree 40 Pf. 10 Uhr». Erster Cy'lu«: Amerika. Calt- TCäatß» for»i«n.— Der Mond. «ne Reift M��ind nm�vs.«bonn.lM. De« Genosse» hafte ich meine Maske»-Gllrderodt bei Bedarf dest. enwfohlen »rtstteA»»w«hl! BtKP». Bereiue» Prti»er»4»t, 8t.Vtt!»i«,Ä7Äs. Akalkeristr. m. Allen Genossen empfehle mein Meist» und Kairisch-Kier-Lokal. Auch ist em Verein«» wert«mtl. 1360 Verichtsstraste 19, Der Entmu f eines Oit«3atut«, betreffend da» gewerbliche Kchiedsgericht und Gini- gnngvamt für Berlin, liegt in der Form, in weicher er von der zur erneuten Berathung des OrtsstatutS eingesetzten gemischten Deputation vorläufig sestgeltellt worden ist, innerhalb zweier Wochen von derVeröffent» lichnng dieser Bekanntmachung ab, zur Einfichtnahme der betherligten Gewerbe treibenden, Aibeitv'ber und?lrb«itn-bmee, werk- tag! ich von S bis 1 Uhr im Gewerbe-Dnrean, Breitestroße 20a, Zimmer 1, aus und est außei- dem im Gememdeblatt der Stadt Berlin vir- öffentlicht. Gemäß§ 142 Absatz 1 der Gewerbe. Ordnung werden die betherligten Gewerbetreibenden aufge- fordert, etwaige Aeußerungen über den Entwurf innerhalb der angegebenen Frist schrrfelich an unsere Gewerbe-Deputation(Breite- straße 20a) gelangen zu lassen. Berlin, den 6. Februar 1800. Magistrat hirsiger Koaiglichrn Haupt-«ad RestdevzKadt. 1376 von Forckcnbeck. In folgenden Werkstätten find unsere Forde» mngen nicht bewilligt: I. E. Pfasf; Gebrüder Weinmann, GroschkuS: Schimmelpfennia; Franz; Müller u.Co. z Gotfchke; Franke; Gehricke; Griewahn; Threle; Couturier; Zarius; Heinrich«; Ochs; Stahl» heuer; Bruhn; Kursig: Mohnke; öüdolph; Schwarz; Jacksch; Pali«; Schmitz: Vater; Meschet; Ulrich; Gosda; Schönine;H«nnig,Thiem; Welrisch:Kirschner:Pickert:Stahl: Luckat:Rudors:Dittmann;Brosig; öobig; Biester; Ferd. Vogt« u. Co.; M i ch e I s e n. Deckadressen: Adalbert straße 38. Pücklerstraße 6. Köpnicker straße 115. Köpnickerstraße 26a. Köpnickerftraße 100. Die Kontrole ist bei Kestner» Annenstr. 16, von 9t— 12 Uhr Vormittag«. 1240] Die Kommission. tanmii BerlimMhiiitt. Dienstag, den 18. d. Ml«.: keine Vereine-Versammlung. 1367|_»er vorktan». AnMcimg! Alle Genossen, welche Willen« find, vor wie bei der Wahl thätig zu sein, werden ersucht, stch an d°« WaHMlee für des 4. KerllnerRelchstllg8VllMrels.b.st«hend au« folgenden Herren: Mr den Osten i August Drelrich, Fruchlstr. 46, 2 Dr., Otto Heindorf, Langeftr. 70, Fntz Höhne, Eldena«» str. 2, Paul Meyer, RüderSdorferstr. 20, 4 Tr., für SQd-Osti August Günther, Adalbertstr. 94, 4 Tr.. Albert Grundmann, Laufitzerstr. 41, 4 Tr., Berthold Blaser, Görlitzerftr. 49, 2 Tr., Theodor Schulze, Stralauer Platz 6/7, S. L 3 Tr., zu melden._ sll22 en gros detail Kranzbwherei°° und Klumen-Oeschust von J. Meyer, SlMerstrch Z8 (in der Eck« an der Manteuffetstroß«), nur dort!! liefert Guirlanden, Meter von 15 Pf. an, Doppelbügel» Lorbeerkränze von 50 Pf. an.— Zu 8 —"»......' —.................. r.----- Jeu» quet« liefere auf Blätter gedruckte Devisen, wie �Herzlichen Glückwunsch".»Dustende Grüße", gratis._(843 Allen Mönuern Her Arbeit 1 empfehle ich wem Meih- und Kalrisch-Kl»»- lokal, Vermszimmer zu Vorstand« Äzuv gen, Arberisnachwei« u. f. w. Sämmtliche Arbener- und Fachblätler liegen au«. 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Otto 1211 N-eanNv örtlich« Redakt-n..: CsrH chaski. u>«enr» Sivuck vmö itwiao M«« m»-> uttgen nt j Stt!1 : BW der Marktlull«. epabg Beilage zum Berliner Volksblatt. 40. �vm,nn»rales. Äbseh�ss«% Kertt« pro 1. April �Kiar bj« L??at>§ e« der Städtcordnung vom �nden«nm In l�..6en 21. Februar m den Vor« SirniM,. od® l'O 1 tlbr auf dem Berlinifiben Ratb» iSC rselben nwaare* aui das t%..." J�r auf dem Berlinischen Rath l""i ter ßiBM.i �wficht für die Bewohner autliegt. und Ausgabe mit 73 121 803 Mark. Itch auf die vierzehn Kapitel de« Eiats wie r n. i. Morgen- jftstoilette- J und U®' ihandels- KS'? HWM WW «m Einnahmen Mark 757 813 7 42t 018 34 232 603 11 188 7(1 19m 81 835 792 736 085 27 867 7 197 H56 399 866 507 072 116 575 7 709 664 Ausgaben Mark 134 227 2 348 17 1 319 400 13 407 124 12 549 752 188 418 7 267 441 3678718 556 750 19 731642 6 140 712 3 070 203 2 313 293 1 435 955 Pinc- Her»«f afiertiffe»' . 43, p edk***#' nka#*""' ngehl.p ÄA/ ffenmiw" _ Summa 73 121 803 73121803 te gn um ahme weift die Stuervtlwaltunr nach mit lAl„.uureme Ausgabe vor 319 400 M. erl- m Cla�I.�ussi der staonschen W-rke. soveit die. %1'M, K�uptkasse?u Wut« kommen, ft ib im Ä.ip t«l2 :188( /qi pro 1889/90 chlotz mit 70 669 692 M., .tr Zl"°"'chreitet dens-tven oaher um 2 512 III M. S öl?*** Entwurf de» vou de« stSdttsche« K« Ab z.. Tünnen O tsstatul« jür die vradl Beilm, »t; Siwerbliche Schiedsgericht urd EinigungSamt, r die Genelmigung des Ob»rpiäsid«nt»n > Ipeznll waren es zwii Best>mmun«en, welche .?'r Wah berechtigung war an das vollende! e ü>»,I>.A 0"nLpst, sotann war auch Ftaum da« Wahl» �«na... dem neuen Ei twmf find«ine ganze i bi»« i Btn vorgenommen«orven; wir iheilen au« »i'°j9enden wichngsten Paragraphen mit: , ft,'e«nlscheidung: a) der Streitigkeiten der selbst» bi, �rdeire.benten m>t ihren Arbeitein, die auf den iu|..«vrtsehung oder Aufhebung de« AileitSverhält» - Segenseingen Leifturgen au« demielben, auf die !,M.den Inhalt der AibeiiSdücher oder Zeugnisse Ii!» den durch§ 154 Absatz 1 der Gewerbe» dtiit;.. Deutlche Ret» festg, sitzten Ausnahmen, on� m �»wischen den Arbeitgebern, Betrieb« unter- di.» Herren und den von ihnen beschäftigten Per- -niith. Arechnung und Anrechnung der von diesen jl.) a.�'4krankenve>ficherung, zu den OitS», Betrieb«. kt M);.h Hr und Innung«« Krankenkassen zu leistenden 'ut den Gemeindebezirk von Bertin einem Schieb«' I tu« B,tt' weiche« den Namen:.Gewerbliche« Schied«» 8, su,y r und seinen Sitz in Berlin hat. >!»Nberechl find: a) ol- Arbeitgeber alle s.list» >ltat>�?.t'eibenden, welche zur Zeit der Anmeldung "Ubr"?.'? die Wä! l«, liste(§10) da« sünlnndzwanzioste 6» gelegt haden, mir, Oester««inen Gesellen, Ge- in m B,.v9er Fabrikarbeiter des» ästigen und ihr Ge- iaW iiemätz§ 14 der Gewerbeordnung ange- ig« nnh' d) all Ardeitnebmer alle Gesellen, Gehfisen, Anko.. Fabrikarbeiter, wilche zur Zeit der Anmeloung i% dl« Wählerliste(§ 10) da« fünfundzwanzigste Önterl.L at'e81 doben und entweder in einem gewerb- ed�j�dmen lm G-meindebezirke von Berlin in Arbeit Zeiin» wohnen und mindesten« bi« 14 Toge vor . kl«Vunrt ra�------- i..-»r u a °ei I>»n"" Geme,ndeb-zirke von«erlin m Arbeit " I°k«rn fie fich im Befitze der bürgerlichen Ehren» Da«(»pfrfil.At ntnAt f.lM.M 4- X» Berlin A-beit »1 Bleiche pfiffe*- K Da« Reich, der S aat, die Gemeinde, juri- ..»«n«.s.w., üben ihr Stimmrecht durch Da« Geschlecht macht keinen Untirschied in der .. oder staluiarlschen Vertreter au«. einen Wählbar Äw w..'.?� �dsctz 1 und 2 deziichneten Personen nur «ijchl.'Alchen männlich«» Geschuchi«, weiche zur Zeit ' 0n' fünfundzwankigste Lebensjahr zuruckgeregt .Una rW so 'SS s* s'ä'i auf den ü nfteN, s �tiin 27'vdeaen« feit einem Jahre im Gemeindedezirke deiäz-?v°hnen oder ihr Geweroe betreib»», beziehuni S- d« Yfl* find, sofern nicht zur Zeit der Wahl«iner der I hj.»'0.''. weiche nach§ 32 de« Gerichtsverfassung«» d«t mla�'0'e,t dum Ami« eine« Schöffen begründen. An. 4Lah(bnechtiMUNg und Wählbarkeit find au«» %nx\6te Mitglieder derjenigen Innungen, für welche «h** x � 97a 3'ff« 8 der Gewerbeordnung e,n beftegt, sowie deren Gesellen und Gehilfen; "•tt™.8* der Mitglieder nruer Innungen(§§ 97 ff. 28 Krönung)? «li« uigungSamt. Da« gewerbliche Schiedsgericht t,Mft.a""0Ung«amr bei drohenoen oder ausgebrochenen uugen, sowie bei allen die Löhne und Arbeit«- enden Streitfragen, in denen einerseits ganze """ m, andererseits ein oder mehrere sobald e« von«wer der beiden darum angegangen wird. In _._______ den Vorfitz oer Oberbürgermeister .?lt»x ihm au« den Mitgliedern de« Ma- den x"v* dem Vorsitzenden und stellvertretend«» und dr. Schiedsgericht« bestimmter Stellvertreter. Die M«(!!, Perionen oer Beifitzer bestimmt, fall« die Par- »tr>, x., darüber einigen, der Vorsttzend« au« derjenigen '»no.A Schiedsgericht«, welche d«n streitenden Beruf«» fi», in gleicher Anzahl für beide Parteien. Die ;«oh, aus ihrer Milte eine bei mangelnder Eini» I' tzM,.�°>fis>enden zu bestimmende, für berde Parteien '"ioMH von Beifitzern wählen, welche an der Berathung j&it mMa®t« Therl nehmen. Der Vorfitzend» ist befugt, 'lht,'vieindeargane die ihm«rforderlrch erscheinenden >U(hiÜ sonstig«» Erhebungen vornehmen zu lassen. n«ng«amt Hai auf einen Ausgleich der vorhandenen «keh iUt Zufriedenheit der beiden streitenden Theile Hz."»nd oer Ausdetzr.uag de« Kor flrtte«»0�1 chst ' W.'«ine richterliche oder Zwangtbefugniß steht ihm [,«*>->irril,ii ebtr(" Albiitnehmern, "81,»'"itteffttt find, fob NT Sonntag» Sen 16. Februar 1896. V. Hahrs. Uctlterles. Kechotev Mnhlkreis. Alle Diejenigen, welche am Tage der Wahl für die Kandidatur Liebknecht'« thätig fein wollen, werten ersucht, fich bei folgenden Herren zu melden: Gaftwirlh Veterlon, Veteramnstr. 22; Z mmerer Aug. Hinz«, Demminerstr. 8, Hof 1 Tr.; Zimmerer R e i n h. Peseler, Dalldorserstr. 4, Hof part.; Trschfir Langhoff, Birkenstr. 56 bei Hirbener, Hof part.; Klimpner Peter«, Stettinerftr. 46, v. 1 Tr.; Töpfer Aug. Jacobey, Hochstr. 33, Hos 2 Tr; Maurer R Kaufmann, Bernauerftr. 114 d, 4 Tr. Di« Lokalkommilsto« von Köpenick macht bekannt, daß lolgenoe Herren ihre Säle zu Versammlungen giden: A.Klnn; R. Hautzdotf; W. G lisch, Lindenstraße: Streichhan (lkaileihoi); Wittwe Scheer(Wilbelmsgarten). Da«„Berliner VolkSblai? liegt aus bfi Herzog, Alter Mrrkt. Potsdam. Die Ad esse de» Wahltomitee« ist am Wahl- tage feuh von 10 Uhr bi« Abend« 6 Uhr: Kraus», Jägerstraße 25, und Abend« von 6 Uhr an: Krause, Franzöfische- Ardeiter« der Metallmaare«- Fabrik von I. Lande in der 20. Fedraur al« Feiertag freigestellt worden. Ktadtbahnmage« 1841. Im Innern der Personen« wagen müssen an den Thüröffaungen Schutzvorrichtungen gegen da» Einklemmen der Finger angebracht sein. In einem Kupee de« Stadtbahnwagen« 1241 find diese Schutz» vonichtungen, ausgehöhlte starke Holzleisten, welche handbreit über den Thüröffnungen angebracht find, von rohen Patronen, anscheinend mu einem Stemmeisen, abgebrochen worden. Disserur. geachtet bleibt der detriff-nde Wagen im Gebrauch. Man fragt fich unwillkmlich,«,««« möglich ist, daß dieser Wagen, welcher den Anforderungen de« Bahn» Polizei» Reglement« nitt mehr entspricht, trotz der nach jeder be» »nbigten Tagessahrt von drn Zugbediensteten oder sonstigen E senbahndeamten vorzunehmenden Revifion bezw. Reinigung, mit dirser für da« die Stadtbahn benutzende Publikum ge» fährlichen Beschädigung im Betriebe verbleibt! Ein Zug. führer, den wir heut auf die B-schädiaung aufmerksam machten, gab un« leichthin zur Antwort;»Da« ist schon ein alter Fehler?— Be, der Stadtbahn giebt e« leider recht viele»alte Fehl«?.... Wie vot einiger Zelt berichtet mürbe, beschäftigt fich auch Di» hiefige Givze B rliner Perorbihn mit Studien und Vorarbeiten zur Beantwortung der Fiag», ob der Betrieb durch Pferde sich durch den Betrieb durch Elekirizilät erietzen lassen würde. Unter diesen Umständen wird ein kleine« W rk. «den doppelt beachtentwerth, welche« un« heut» vorliegt. Die Avaemeine E.ektrizität«» Gesellschaft versendet jetzt Mit» theilungen über die AuSsuhrung von elektrischen Bahnen nach dem von ihr erwordenen Sprague- System. Der Ein» leilung diese« Büchlein« entnehmen wir Nachstehende«: Die Elektrizität b'etet den Straßenbahnen in Bezug auf Zu» verläffigkeit, Oelononie, Einfachheit und Sauberkeit de« Be« triebe« so erheblich« Vortheile gegenüber animalische» Kräften, Wo«, Dampf, Wasser oder kowprimirter Luft, daß die Zahl der elektischen Straßenbahnen in stetem Wachsen begriffen ist, und da« Sprague System, welche« bereit« in autgedehntem Maße hierfür zur Anwendung gelangt ist, nimmt heute schon binfiä tlich seiner theoretischen Grundlage, wie semer praktischen Durchführung den ersten Platz unter allen Methoden ein, nach deren die Anlag« elektrischer Eisenbahnen ersolgi. E« besitzt charakteristische Merkmale, die nicht ohne Befolgung derselben Konstruktiv n«ptinz pren wiederholt werden können, und diese find durch umfassende Patent« geschützt. Die nach dem Sprazne-System konstruirten lElekiiomotoren beruhe» auf den EifarruNgiN von steben Jahren und weisen in ihrer konstr.ktrven Durchführung alle Fortschritte auf, die seitdem im Tynamilmaschinenbau gemacht worden find; hoher Nutz ffekt, Deuerhaftigkeit und Einfachheit zeichnen fie in erster L nie au«. Sprague« Methode der oberirdischen Lsilungssührur.g bietet wesentliche Vortherle. Da nm ein ge» ringer Toeil de« zum Wagenbetriebe erforderlichen Strome« üder der Mitte der Straße, der größere Theil in seitlichen Leitungen auf Psoften oder m unterirdischen Kanälen fort- geführt wird,>0 macht«ine Vergrößerung der Wagenzahl ooer Ausdehnung der Linie nicht gleichzeitig auch die Verstärkung der über der Wagenochfe liegenden Leitung«rfocder» lich. Im G-gentheil bietet diese in Verbindung m l automalt» schen Ausscholtern für einzelne Sektionen undedmgte Sicher- Herl für die Slromzujührung, selbst im Falle einer zufälligen Betriebsstörung auf einem Theile der Bahnstrecke. Um d e volhwendrge Adhäsion zu erzielen und da« ganze Gewicht de« Wagen« und serner Belastung für die Zugkraft nutzbar zu machen, ist jeder Wogen mit zwei Moloren ausgerüstet, die die zugehörige Wagerachse durch Zahnradübersetzung aber unab» häng, g von emunoer au treiben. An jedem Ende de» Wagens befindet fich für beide M toren ein Regutator. mittelst reffen die S»«nkeiwick-.ungen so kombinirt in ven Stromkrei« geschal» tet werden, daß eine Aenderrma der Stromstärke und dement- sprechend lie Tourenzahl und Kiastlerstuna der Mo oren ohne A'wenoung nutzloser W-derstär oe erfolgt. Wird hierlurch einer» seit« jeder Kiafiverlust ausgeschlossen und ern« vollkommene Kontrole über die Fahrgeschwindigkeit gewonnen, die m weilen Grenzen von der langsamsten B.wegung b« zu 24 Km. pro Stunde und noch darüber hinaus gesteigert werden kann, so gelangen dre Wagen andererseit« ohne Anwendung von Bremsen innerhalb Distanzen von wenigen Dezimetern zum Stillstande. Ja selbst von der normalen Geschwindigkeit au« kann der Wagen, ohne Anwendung der Bremsen auf einer Entfernung von einem Merlheil der Wagenlänge angehalten und rückwärt« bewegt werden, in dem man den Strom in entgegengesrtzter R ch- tung durch den Motor sendet. Von welcher B:deutun, d es« Fähigkeit de« raschen Halten« für den Verkehr in belebten Straßen ist, geht daraus hervor, daß man die öffentlich« Sicherheit, die «in elektrischer Wagen dieser Konstruktion bei einer Geschwdig» keit von 18 Kilometern in der Stunde gewährt, höher schätzt, al« die eine« Dferdebahnwaaen« bei gewöhnlicher Geschwindig» keit. Die vollkommene Herrschaft über den Wagen zeigt fich auch darin, daß der Anzug zwar allmä ig aber schnell und ohne S oß erfolgt.— Die Broschüre enthält sodann kurze Beschrei» düngen und sarb-re bildlich« Darstellungen verschiedener nach dem Svrague. System ausgeführter elektrisch«! Bahnanlagen, welch« fämmtlich voitrtffltch funkt, oniren; hervorgehoben werden die Anlagen in Ashev'lle, R. C, in Atlantic Crty, N-P., in Brockion, Mass., in Eieoeland Ohio, in Crrcmvati Odro, in Hartford, Cann., m Reading, P..A., in Richmond, V..A., und verschiedenen anderen. Unlere Elfenbeinhündler haben kaum noch nöthig, die beschwerliche Rers« über ven Kanal anzutreten und auf den Auktionen in London oder L veipool ihre Einkäufe zu machen, da Antwerpen ebenfall« A>kt,onen für Etfenbern eingeführt hat und ziemlich bedeutende Mengen de« edlen Material« auf den Markt bringt. Alle drei Monate finden dort Auktionen statt: auf der letzten, am 5. d. Mt«., wurden 13 Ton»«», und zwar 11 vom Kongo und 2 von der Royal Niger Com- pany, also einer englischen Gesellschaft, unter den Hemmer gebracht. Zwei Zähne ä 48 Kilozr. wurden mit 3266 Frks. 50 Ct. bezahlt. Die 11 Tonnen vom Kongo«ollen aber nicht viel besagen, denn die belgische Gesellschaft für den Handel de« Ober-Kongo bat in Antwerpen schon Mengen von 35 Tonnen versteigern lassen. In kaum vier Monaten find überhaupt von jener Gesellschaft über 50 Tonnen Elfenbein losgeschlagen worden— jedenfall««in Zeichen, daß mit dem großen Dick- häuter„Elephant" in Afrika bald in gleicher Weise aufgeräumt fem wird wie in den Savannen und Prärien Amerikas. wo bekanntlich„Lederstrumvf" oder„Wildtöhte? ohne große Umstände einen Büffel niederschossen, sobald sie Appetit auf ein saftige« Stuck Roftbeef oder ein Beefsteak veripürten. Man sagt, daß bei den Elfenbeinaukt'onen auf» gewachsene Zähne selten find und meist die kar m 7 Kg. schweren Zähne junger Thier« vorkommen. Da» ist bezeichnend für die mörderische Art, in welcher der Kampf betrieben wird. In Vorahnung dessen, daß e« wohl in nicht allzu ferner Zeit mit dem Elfenbem zu Ende sein wird, zeigt denn auch der Elfenbeinpreis eine steigende Tendenz. Die Hauzähne des Walrosse«, de« Narwal und de« Nilpferdes, welche bekannt» lich ein schöne« Material bilden, stehen ebenfall« auf dem Au«» sterbe-Etat, denn auch unter diesen Thier«» findet eine Maffenschlächterei um de« werthvolltn„BeinS" willen statt. Da« fosfile Elfenbem de« Mammuth ist nur zweiter Güte, da seine Oberfläche stark talzinirt ist und Risse bi» in den Kern Hineingehen. Au« dem Vorhergehenden ist erfichtlich, woher und wai für Material der Elfenbeinschnitzer bezieht. Berlin hat eine große Anzahl solcher tüchtigen, kun- digen Schnitzer aufzuweisen. Di« fortschreitende Entwickelung der Kunstindustrie und de« Geschmacks giebt fich auch in den Arbeiten derselben zu erkennen. Man schnitzt wieder mit großer Virtuofität volle Figuren und Relies«: Venu«, Amor, P yche, Darstellungen au« Mythologie, Geschichte und Sage, so daß die Erinnerung an die großen Eisen» beinschnitzer der Barockzeit lebendig werden könnte, wenn deren Leistungen nicht unübertroffen wären. Proben dieser Ll'eren Kunst giebt in herrlicher Füll« da« Kunst- gewerbe-Museum: mächtige Humpen, um welche fich in Fiach- und Hochrelief bcchanal sche Szenen und verwandle Motiv- hinziehen, große Schüsseln mit kunstvoll geschnitzten Schlacht- flenen, in welchen«« von Figuren wimmelt, Kruzifixe mit wundervollem Korpus, der die tief« anatomische Kenntnt, und da« solide Können de« Schn tzer« widerspiexelt. Z r solcher Höhe der Kunst hat e« unsere Kleinplastck in Elfen» dein noch nicht gebracht, aber wa« nicht ist, kann noch weiden. Ewpfehlenswerth dürfte e« sein, b:i den Elsenbeinfiguren mehr al« bisher ein« maßvoll« Po ychromie zur Anwendung zu bringen. Die Genrhr< reiche Fingerzeig«: die Haare und die sein eingravirten Gewand» muster werden schwor? oder grau auSgeriebe« und da« Fleisch mit einer zarten Karnation getönt. Wre die Tanagra Figmchen in Thon durch die Po'ychromie und Zutbaten leichter Ver» ooldung einen feinen Re,z und eine bestrickende Anmuth er- halten haben, so könnte auch die Elfenbein- Figur zu einer bessrren Wirkung durch solchen leichten Farbenauftrag gebracht werden. Da« jetzt vorherrschende kalte, glatt« Weist au» den vielen Glanzlichtern wirkt besonder« bei nackten Kiiipern etwas monoton und nüchtern. Es fällt da« besonder« auf bei Figuren in antikem Stil, bei welchen nach der alten Schablone wegen de» sogenannten schönen Flusse« der Linien da« schärfere Betonen jeder Muskulatur möglich vermieden wird. In Schmucksachen wird zur Zeit Anwuthige« geleistet, wenn auch die naturalistisch behandelten Rajen, Maiglöckchen, Edel- weiß und so weiter, wie fie al« Broschen verwendet «erden, immer noch in mehr al« berechtigtem Maße vor- herrschen. Gedrehte Arbeiten in jener wunderbaren Feinheit, wie fie emst da« für Drech«lerei schwärmende 18. Jahrhundert hei vorbrachte, werden heutigen Tage« selten ge» fertigt. Wa« gedreht wird, hat w unserer Z th, wie er selbst zu. piebt, im Keller und die Frau in der Nebenstube, im Lokal selbst befanden sich ungefähr zehn Gäste, die sich laut unter« hielten, und ist e« daher ganz selbstviiständlich, daß von den Besitzern de« Lokal« niem>nd meinen G>uh gehört hat. Da« Plakat habe ich nicht an der Wand, sondern an 2 Kleiderriegl d festigt, da ich aber Proletarier bin, kann ich auch nicht in l-dem Lokal e wa« verzeh en.— Gespannt, ob die Anwesen» dm dem Plakat Aufmerksamkeit schenken, blieb ich draußen an der Thür stehen, sah wie die Wirthin dasselbe herunterriß und in« Fmer warf, und hörte, daß einige An- ivesende sie zur Rede stellten mit den Worten:.Na zeig n Sie doch mal wa» d'rauf steht! Dieselbe antwortete: Da« seh'n Sie doch schon, so ein rothe« Plakat, wa« da» ist. Drnken %*, wir werden un» Unannehmlichkeitm machen!— Ich kam d rauf wie er in« Lckal, aber diesmal ohne Gruß und vrauchte der Wrrlhin gegenüber die Worte: Da« werde ich Ihnen i. der V sa nmlung besorgen, ein jeder denkende Arbeiter wird ja wissen, wa« er dem gegenüber zu thun hat..Machen Sie, dah Sie ra r« kommen, war die Antwort. Im Schluß seiner Vertheidiguag in seinem Schreiben ist zu ersehen, daß auch von den damal« anwesenden Gästen mehrere zu unt rscheiden wüßt n, auf welcher Seit« die Schuld liegt. Auch mir gegen- üd c haben sie da« erklärt, ich überlasse e« Herrn R chter und den L s rn diese« Balte«, wa« man unter.jeder anständige Mensch" verst ht, und wer sich alle« dazu rechnet. Achtungsvoll Alb. Nie«, Weber, Sedanstr. 49. Voltz»U»«»icht. Am 13. d. M. gerieth in dem Dampf- Hobetfägewerk Große Frankfurterstraße 125 der Arbeiter Krause mit der Hand in dc« Getriebe einer Hobelmaschine, so daß ihm die beiden vorderen Glieder der beiden Mittelfinger ab- gi quetscht wurden.— Am 14. d. M. Morgen« wurde ein Mann im Humboldthain, in der Nähe de« Denkmal«,«.hängt »»rgefunden.— Vormittag« wurde eine Frau vor dem Hause Waozickftraße 6 von einem Kohlenwagen überfahren und erlitt anscheinend so schwere inner« Verletzungen, daß sie nach dem jüdischen Krankenhaus« gebracht weroen mußt«.— Mittag« wurde ein Mann auf dem Boden de« Hause« Ackerftraße 138 und kurze Zeit darauf ein Friseurlehrling in der Wohnung seine« L-hrherrn in der K ss-lstraße«lhäuat vorgefunden.— Abend« si.l vor dem Grundstück Schwedterstr. 229«in etwa 7jähriger unbekannter Knabe, welcher auf einen in der Fahrt befindlichen Langhol, wagen geklettert war, von demseben herab, gerieth dabei unter die Räder und wurde anscheinend schwer verletzt. — Zu derselben Zeit wurde ein Mann vor dem Hause Post- straße 17 von einer Drosche erfaßt und umgestoßen und hierbei im Gesicht so schwer verletzt, daß er nach der C�arltee gebracht «erden mußte.— Nachmittag« fanden in der Manteuffelstr. 15 und Kastanlen.Allee 90 ll:inere Brände statt. V�eviüliks-ülciluttg. Hin nnd wieder kommt«««»ch immer Z-uge« siidifche« v lande«» vo: Gericht bei der Eide«. l istung SchwieiiMten machen, da sie irrthümlicher Weife glauben beanspruchen zu könren, daß sie mit bedecktem Haupte sch.ö.en, oder aber eine Eidesleistung am Sonnabend über- Haupt verw'igern. Ein solcher Fall verzögerte gestern in ur- liebsamer Weise eine Verhandlung welche vor der II. Strafkammer hiesigen Landgericht« l geführt wurde. In einer Dieb- stahltlache wurde der Rüäkaufshändler Heymann Marcu« als Z:uge vernommen, seine Vereidizung ging aber nur mühsam von SiaOen. Herr Maicu« verlangte zunächst,«it der Mütze auf dem Kopfe schwören zu dürfen und al« er damit nicht dmchkrang, weigert« er sich entschieden, am Schabbe« einen Eid zu leisten. Alle Vorstellungen nutzten nicht«, denn Herr Marcu« blieb dabei, daß er mit einer Eidesleistung am Schabbe« gegen die Satzungen seiner Religion verstoßen würde. Der Staat«- anwalt beantragte deshalb, die Verhandlung auf Kosten de« Zeuaen zu vertagen und denselben in«ine Ordnungsstrafe von 30 M. zu nehmen, da nirgendwo eine gesetzliche Bestimmung bestehe, welche den Juden gestatte, feine Eidesleistung am Sonnabende zu verweigern. Der Gerichtshof erachtete nach kurzer Brrathung den Zeugen zu solcher Weigerung gleichfall« nicht für berech iigt. Die Juden, welche volle staatsbürgerliche Rechte erlangt hätten, müßten auch die staatsbürgerlichen Pfl chtm erfüllen und deshalb müsse e« dem Zeugen überlassen bleiben, sich mit seiner Religion so gut e« geht, adzvfinden. Al« Herr Marcu« sah, daß mit d«m Antrag« de« Staat«- anwalt« Bivst gemacht werden sollte, zog er e« doch vor, den verlanaten Eid auch obne Kopfbedeckung zu leisten. Mat ick du?« fuge? Eijentlich sage ick jar nischt, aber ick mrene man, so Lagsterlich muß der Mensch nich jleich w'r'n. Wenn det Allen« so wahr wäre, wie det so in de Anklage steht, denn adje Speck, denn wer'n Se mir woll jleich hierbehalten un mir mit'n Ring durch de Reese un en K otz an't Been in- sp-rren. Aber, wie jesagt, ick sag« nischt." Und sie sah in der That auch nickt ängstlich au«, die Fsschhändlerin Emma Sch., welche obige Rede al« E- tgegnung vom Stapel ließ, nachdem der Vorfitzende de« Schöffengericht« ihr den Inhalt der auf Hausfriedensbruch und Beleidigung lautenden A-klage vor- gehalten.— Vors.: Wenn Sie Ihre Zunge nicht zähmen und sich ungebührlich betragen, so werden wir Sie allerdings sofort einsperren. Da« merken Sie sich.— Sie sollen sich am 19. Januar höchst ungebührlich in der Wohnung der Frau Sch. benommen haben und nach der Alt und Weise, wie Sie hier ausireten, ist da« auch wohl zu olauben.— Angekl.: Wenn eenec sein sauer verdientet Jüd oder blo« fem« Auslagen haben will, denn i< er immer unjelüh:lich, det kennen wir schon! Warum steht da denn nischt in die Anklage von in, det sie mir seit den Sylvester eenen Kaiprn von jut un jeine sieben Pfund schuldig war? Det möchte wohl Manchen poss»n, wenn er denn erst Neujahr über't Jahr'ne R chnung kriegen dhäte. Wo soll da woll'ne arme J-schäfisfrau bleiben? Det i« ja himmelsebreiend. i« et! Aber ick sage nischt.— Vors.: Nun sagen Sie wenigsten« nicht so viel, fondern lassen Sie alle übelflü sigen Rrdentarten.— Angekl.: Ick kann mir hier doch nich verhandeln lassen wie so'n Karpen.— Vors.: Sie behaupten wohl, daß Sie sich zu der Frau Sch. begeben hatten, um sie wegen einer Schuld zu mahnen?— Angekl.: Um weiter nischt. An'n Sil vesterabend stehe ick in meinen Stand in die Markthalle, da kömmt s- anjeschwänzelt un kiekt in meinen Bottich rin. En rechten schönen Karprn jesällig? fragte ick. Hier i» eener, en scheenen rogenen un von'ne jinz besonder« Lebendigkeit— denn andere hatte ick mir übrrhaupt nich—, un>ck reche ihr dir Kiim m uf un mache un rede, bi« sie ihn richtig koofm dhut. Er sollte fi-bm Mark kosten un damit war sie ooch einverstanden. Nu hatte sie sich aber nich us so v lle ivjericht un ick sage zu ihr, det mein Mann ihr den F sch ja nach Hause dragen könnte un denn könnte sie ihm detJeid i»«utjeben. Kann eene J.schäftisrau denn m-hr dhun? Aber ick sog: tarnifcht.— Vors: Jh: Mann brachte nun wohl nicht da« Geld?— Angekl.: N:e, det war't ja ebm. Er kam zurück un sagte, er sollte den zweeien Neijahidog wiederkommen, sie hatte b o« een' Handerimarkschein gehatt. Ick sagte weiter nischt, wie»Du Schafkopp!" un schickte ihn den zwe-ten Dag wieder hin. Er kommt zurück die janz« Hand voll ohne Jeld. S-e wäre nich zu Hmse j w sen. Ick schicke ihn noch zw:emal bin, von Je d k«>ne Re:« nich; denn batte st« mal hohen Besuch j-hatt, denn war sie bei die To leite j wrsen un so jing det immer, u. Zuletzt sage ick zu meinen Mann, ick will man selber hinjehn, er wäre'ne ol« Nulpe; un ick denn ooch lo«.— Vors.: Nun wären wir ja endlich so weit.— Angekl.! Ick klingelt un da kömmt so'n windijet Ding rau« un sagt mir von vorne Herrn schlankweg, det ihre H-rr» 'chast noch nich zu sprechen wäre.— Vors.: E« soll noch ehr früh de« Morgen« aewesen sein.— Angekl.: Nee, /ehre früh war et nich, ick war wenigsten« schon drei Stunden us die Beene. Aber so een«, die qnält sich den janzen Dag mit Essen und Drinken und N schtdhun ab un kann denn naiierlich die janze Nacht keen Ooge offen kri,j:n. Ick schiebe also det k.erne J-stelle mit die weiße Stürze bei Seite un jeh« us'n Kor- ridor un rin in die erste Stube.— Vors.: Da« durften Sie schon nicht thun.— Angekl.: Ick wollte mein Jeld haben, weiter nischt. Ick bin kaum drinnen in die Stube, da j'ht eene andere Thier« offen un meine Madame kömmt rin. Sie war noch in't kurze Zeich un hatte meine Stimm« wobl jehört. Nu kann ick bei mein Fischgeschäft natürlich nicht nach Treu und Nuplisch li:ch«n un ihr mochte det woll en bi«ken unblqaem wer'n, denn sie zog die Näse so krau«, un hielt sich den Taschen- tuch vor, wober sie sagte: Mein Jott, wie riecht de« hier! Det mußt« mir natieriich ärgern un ich sage: Det wird woll mein ehrlich«» Gewerbe find, wat Ihnen inkommandiren dhut, aber wat nützt mir die gange Stüde voll püfermerirten Woll- jeruch, wenn der Sy vesteikarpen noch nicht bezahlt i«? Nu kennte sie mir erst«reder und meent«, ick sollte blo« rauSj hn, det Mächen sollt« die sieben Mark jleich nach'ne S und« bin» bringen, ick sagte aber, ick dhäte nicht von die Stelle weichen, bi« ick den Zaster for d.n Karpen hätte und dabei putzte ick mir resulut meine Näse in die Schübe. Marie, bringen Sie blo« die Frau heraus!" rief sie immerzu, ick sagt« aber ruhig: Erst mein Jeld!— Vors.: E idlich ist der B zewirth dann gekommen, der Sie hinausgeführt hat.— Angekl.: Ja, ick habe aber doch mein Jeld erst zekriegt.— Vors.: Der Hausfriedensbruch ist ja also erwiesen, Sie geben auch wohl die beleidigenden Ausdrucke zu, die ich Ihnen vor- gehalten habe?— Angekl.: Det habe ick jesagt: aber Herr J richttbof. erst en Karpen koofen un denn k-en Jeld nich, haben Se Wort«? Weiter sage ick nischt. Mit Rückficht auf«ie ganz« Sachlage kommt die Angeklagte mit einer G fommtftras« von 15 M. davon. Di* Ueujahro-Vratulante», die in der letzten Sy uester- nacht in ver Straße„Unter den Linden" und den Nebenstraßen d-r Polizei in die Hände gefallen find, kommen jetzt in kurzer Reihenfolge vor Gericht. Bei einigen Schöffenabtheilu.rgen vergeht j'tzt kaum eine Sitzung, in welcher nicht über einen oder mehrere solcher Ex>edenlen obgeurtheilt würde. Die Polizei scheint mit der Amt«an«altschaft insofern ein Einver- stänoniß erzielt zu haben, daß durchweg hohe Haststrafen m An- trag gebracht werden, denn stet« werden vier Wochen Hast in Ar trag gebracht. Da herrscht denn häufig„Heulen und Zähneknirschen" auf der Anklagebank. So war es auch am Sonnabend, al« ein junger Kaufmann Namen« Nießen vor der 96. Schöffenabth eilung stand, weil er«Profit N'ujihr!" gebrüllt und einem Passanten an Kranzler« Ecke den Zylinder« Hut aufgetrieben hatte. Der junge Mann weint««ie ein Kmd, er war dermaßen«nti östlich, daß selbst der Amtsanwalt Mit- leid mit ihm hatte und beruhigend meinte:„Weinen Sie doch nicht gar so sehr! vielleicht können Sie un» einen milderem Licht« erscheinen läßt. Sie�afhöck.�� gmzen Gesellichast an und werden dochstinen� � �.-New, schluchzt« dw.Angeklagte�ichW« � � Ader wirhall>»� Wir balten un« alle zufällig in Betreffen. Keiner kannte den anderen.— gekneipt, und wie wir alle angetrunken � wir„Unter die Linden".—'�a vier Wochen Hast in Antrag b.i.fl�. der Amtsar walt. Der Angeklagte meifl,. möglich- noch viel mehr, der Gerichtshof „Weil der Angeklagte angetrunken war und R �{ von einer Haftftrafe Abstand n-noinn'«« und .... ld genommen»np straf« erkannt worden. Da aber dem S�lorsteru�� � gesteuert werden muß, durfte die Geldstrafe missen werden und darum ist auf 20 M-"_ Aber in Zukunft lassen Sie die Dummher'en 1«'> Ä'tfk»- «in Rechtsanwalt wege» Beleidigung«*»»*- konjnlenren verrrrthettt. Ja>'»«« Brief« � o danten de« R-chiskonsulenten Arnheim«a>- anwalt Alexander in Hamburg „Sie haben auf Drängen de»„Winkelko Arnheim pfänden lassen; ich muß e» üMel demselben zu verhandeln." Hl«d«» � gi»-- betroffene Konsulmt, der von seinem Manda � von diesem Briese erhasten, beleidigt und str«"» � Anwalt die P ivatklage an. In dem am o. � vor dem Schöffengericht zu Hamburg i»*.wa handlungttermine wurde auf Antrag de« � Gerichttvollzieher Spenner vernomm-n- � fiel aber durchaus zu Gunsten de« Peivatklage der Zeup»«ab dem L tz leren ein rühmlich«» 3-� � Iii siger Geschätttsührung. Den Einwand de daß er lediglich in Wahrnehmung� pitö Jnteress-s ferne» Mandaten gehandelt Stand de« K ä.ec« kennzeichnenden allgemein Auidruck« bedient habe, ließ der Gerichtshof nA° � z Aurvrua» veorenr yaoe, ueg ver rse-iwi-o», er die Bezeichnung„Winkelkonsulent" als�ein j,; wort für den al» durchaus reell Privatkläaer erachtete; er verurtheilte den A cgeuaT�� event. 5 Tagen Hast. Hiergegen legte der verur � anwalt Berufung em, w'Iche heute— Berufungt-Strafkammer de«Landgerlch t*«.� ijn. »ur Verhandlung gelangte. Nachdem beide träge begründet, erkannte der Gerichtlhof nat«u» auf Verwerfung der Berufung a>« �./. gründet. Gerade der Angeklagte habe al« R-ch � � so schwerer gefehlt, al« er sich de« besch'MpI-adt». de« gewählten Ausdruck« bewußt sein mußte- gnf, Vegen Gppenborn gegen da« Sozialistengesetz fitzt; da« Veigehen soll gangen sein. »nd(ßta,'st»««f Termin auf den!"• durch verbotene« . Wähl, >!«» erklärt mn und p bnasurth, d, "kU0?1*! u» h'dat Dih «>« der W- baß Äbiäu« �h«de die! wiernational > bi �kamm A'T' .' oufi-l nad ""ig. 5? kachvrr- l«»« b.swiii am M W-g 29, m, Fr-g- U '"«vegung ge '««»«et Volon, E 'Wmmlung tut die« fand un! tf« fet! ifÄ* u wählen 'SM J.h, ' londern q ;■»S ntoutn All« Entlastungizeugen nennen, dessen Vernehmung Ihre That w zugemein fefeä N»-« würt nero ■"W v Borlag Ä .�o-'fer 8. Wahlkreis. Die am 12. d. M.» Salon adgedaltene allgemein« Wähler Versammlung.. 3. Berliner Reich«tag»wah!kcei« war äußerst»ahn. Die Bersammlung wurde um 8t Uhr vom E.nder u d wurden in da« Bureau gewählt die H«""'- ,. erster, Jatzkow«ky al« zweiter Vorfitzmder, F-'tz' ,, führer. Da der Referent Herr Glcck- am E.sch'snea war, übernahm da« Referat Herr Julw» Dolinsn-«� kcitisirte eingehend die verschiedenen Parteien und w im Reich«taae und den gerechten Forderungen d«� kratie gegenüber. Ganz besonder« scharf ging er seivativen Partei in« Gericht, ank üpfend an m« konservativen Kandidaten für den 6. Berliner R«'«!. krri«, Liiimc.on: Wenn die Umfturzparteien W«/ auch ihr Untergang sein, wir«erden sie darnieder schlag« ve» und Schwrrt. Dann werden wirber diejenigen mit ihren Luchen bedecken, welche sich vun hochMN'*�» bu'ch den hauenden Sübel und die schießende Fum« Itffen. Wahl möchte die konservative Partei gern«. Hörigkeit der großen Masse de« Volke« wieder O* und durch Gevaltmaßregeln die freiheitlichen � unterdrücken, allein am 20. Februar werde da« beweisen, daß e« nicht gewillt ist, die reaktionär«« � den Himmel wachsen zu lassen. Altdann ging R�v, nafionalliberale Partei über, dieselbe al« die traurigst, bezeichnend, die hoffentlich im neuen Reich»' � rnch al« ein irdischer Ueberrest erscheinen rverD'. � R dner auf die ultramontane Partei, deren» �. «.ÄS«»W sprechen. Ec beleuchtete zunächst da« Programm. welche« nach einem Ausspruche de« Abgeordneten � Reichslage noch nicht einmal da»ienige der natrona Partei von 1857 erreiche, zeigte weiter an den Handln, g n der Führer dieser Partei und an dem v'rhalten derselben, daß sie unfähig seren, Forrerv Bocke« nach polstischer und wirthschaftlicher B'ff<«st. fllll. % L- K-S?» dieselben widerlegend und schloß u iter st..�S.i? :rt«Ä kc K?': gegen. den den der Worten: Wenn unsere 0 1 Ruf al« Wah parole rrto««« Sozialdemokratie! so .ifall mit Gegner heut« nieder mit u» w/won»»»»»«»»».». i- Ä... ai�-j Volk am 20. Februar mit dem Ras«* lebe dr« kratie! au« der Wahlurne die sozialdemokratischen al» Sieger hervorgehen lassen.— An der Hiera MIT»« Debatte betheiligten sich die Herren Bombm, Bo. Brun«. Gegner, welede»ahlreich anwesend waren, TCavH«»«*:*/* Htm 9ldO»I* M m Bres «skal Iri wurde folgend« Resolution einstimmig angenom.«»'«p«-« heutige öffentliche Wählerversammlung de« 3. Berlin. IlKZ'& ÄS S.ÄÄff« i*»n ffirlnff» bi« nätbia« Unterstütruna erfahren.>' t'?I>..i80 Bmn«. Gegner, rotlebt»aytreieh anweieno jbok"" sich, trotz wiedei Holter Aufforderung nicht zum Wori. wurde folgende Resolution einstimmig angemmrmev «inverstanden und verpflichtet sich der didaten,„—-----— M.._ 852 LS! Vorsitzende mit einem Hoch auf die internatro.iale Soi kratie die Versammlung._... Mein N« 6. Kerline» Reichs iagswahlkrei» Mittwoch, den 12. Februar, in Schneider« Salon, straße 15,«ine öffentlich�Wählerversammlung statt�'Hiel'! gut besucht war. In« Bureau wurden die Herr«« Drescher und Brandenburg gewählt. A!« Referent w � Wiedemann erschienen, der über da« Thema: r, stehenden referirte. Redner g und die Folgen... Getreide- und Sprritu«zolle«« tami den vergangenen Kartell-Reichttäg und die Folgen bfjj intärlasten, heuten Mil--------—-.....—----- �-------_ hierauf eine Beleuchtung de« Etat«.®r mit den Worten: Wir müssen nur solche«.�.., wählen, welcher die Interessen uns««» L voll und ganz zm Durchsühruna bringt. Dieser Rr>', r sozialdemokratischen Partei ist Wilhelm Liebknecht. Diskussion sprachen die Herren Adler, M-hnert« Dann gelang'« folgende Resolution einstimmig»ur*«' ilü, m-nim I® svjialdimokrawchen Arbeiter nicht %&%& A NMUMRZZ 1 5'«k«ttrk{?i!Mtt� ,*** sozialdemokratischen Lese- "•o gn-Internationale�, we.che am Sonoeog/ W'w,R,r Tt o'"** Kleine Slnöteaiftr. 10 bei DI je ten fem r- a*§ 5 de« V-remSgefitze» der polizeilichen ?lGMWWMW Mi 0U(»nPsm iu bewilligen, welcher nach kurzer IM*» r ktthoht und einstimmig angenommen wurde. ?ur Hut«, die mit der beut chen Kontiol« »Äa"6' di- in nächster Zeit im.Beelmer Volk,. »m, mf' werde, zu kaufen, wmdt ebenfall« angt« y v isch, ebene andere Sachen«ledigt und ■«»atrtA niif hl# fttl#i�tölt01lölc «'hörten tt4 finm dov-nil ' tonn Km-» KÄS n,rit dii. meinte tlbof-■ «ÄÄ ■t'Ä? «Sr: UTA}}1, m 'ei»!« de« de« s*#, |(|- D BVf�iWUCIU «.<•ff"'1** Zimmerlrute hieltm t aaam&a oerMi m W 7»»« mit ein-m d.'eisachen Hoch äüs'die'international« fei**-„...» w zahlreich besuchte behuf« Stellung. m MZWM ÄsL-tSav-Ks Oollnski. K äimmir.'*" wrrvrn lonnc«nu wmii uuw v'otuV�iV' welch« Organisation sie auch angehören, l'«1 dj.» i t"tm werden. Hnr Wolter war d« An- !#t4tl JrA'rMnB gelehrt habe, daß durch Streik« über- » I i" rat„n iu erreichen sei. Solle etwa« erzielt werden, »♦."öthig, eine Gesammtoraanisation der Ber. sn,' einen festen Zusammenhalt unter denselben m"�-de»»?il°lli Z mm«« die gleiche Forderung stellten, Jte..,°ie Aibeitaeber ohne jedweden Streik dieselbe % z./'�er die N.lhwendigke>t d« Verkürzung d« i-i»).'-che heute k.in Zweifel mehr. Im weiteren Va- 7. itellle H-rr Lehmann den Antrag, eine "»n 5_ Mitgliedern, genannt»Gesellen« wählm und derselben die weiteren Schritt« [o�-r�na Oer neunstündigen Arbeitszeit und de« 1 Herr t 0 überlasten. Im Anschluß lein � V b r wohl zu«wagen, ob e« nicht vor. --"anÄ�'i'» tim durch guiliche Vereinbarung mit den «u � e't.il � Ücher'«. wenn auch wmiz«, als geford«t r Reich<-»�»ilU �»u, als rußlo« zu käirpfen und nichts zu«. fiegen, w# � e � neraloersam nlung genebmigte schlußliw den ..--tt�,.«Mann und wählte in dieKommisfion die He««. 1 2-M«»asftr«), Jäck.l, Ortland, j k" J® o lter. D«»Gesellenausschuß' wird nach -»d,. m?? d'ßen Vorarbeiten der nächsten V rsammlung 'ist. lagen machen. De« Weit«en gelangte die » 8« zur Verhandlung. Auf ein« in Halle im Januar d. I. von Beauftragten " Organisationen ist beschlosten worden, am S » M 7. April d. I.(Ostermontag)«inen Kongreß der Zimmerer Deutschland« abzuhalten mit der Tage«. ordnung:»Wie ist eine einheitlich« Regelung der Lohnbewegungen unter den Zimmer. leuten Deutschland« zu erzielen?' Ai« Ort der Abhaltung d-S Kongresse« ist Gotha bestimmt worden. U'b« die Beschickung oi-ie« Kongresse« wird m ein« späteren Ve>« sammlung Beschluß gefaßt werden. Kalbk» bei Magbebneg. Sonntag, den 9. Februar fand hier»m Gasthos zur E che ein« sozialdemokratische Wähler. Versammlung statt, die von er. 2000 Personen besucht war, welch« den Saal mit Nebenr Lumen gediängt besetzt hielten. Herr Gottfried Schulz. Berl n hatte da« Referat übernommen und erledigte sich seiner Aufgabe in gediegener Weise, d« rauschende Beifall, mit welchem der Vortrog oft unterbrochen wurde, bewie«, wie nolhwendig«ine d«artig« Versammlung hi« war,(seit Jahren konnte wegen Saalverweigerurg keine abgehalten werden) schon zwei Stunden vor festgesetzter Zeit sti ömten die Masten in Schaaren dem Versammlungslokale zu, welches sich, trotzdem e« da« größte am Ort«, al« zu klein«wie«. E« berechtigt die« zu der Annahme, daß auch die nationallib«ale Hochburg, der Wanzlebener Wahlkrei«, zu schwanken beginnt, und wenn nicht alle Zeichen trügen, wird dem großen Schweiger v. Benda am 20. Februar eine Ueberraschung zu Theil w«den, die seine Befürchtungen noch übertreffen. Nachdem der He« Referent gemäß der Tagesordnung fich nach allen Gefichttpunkten verbreitet und fich eine lebhafte Di«. kusfion daran knüpfte, in welcher folgende Resolution zur An» nähme gelangte:»Die Versammlung erk ärt fich mit den Au«. führungen de« Refttenten voll und ganz einverstanden und verspricht, mit allen Kräften für die Kandidatur Bremer'« ein« zutreten und den Wahltag für einen Feiertag zu«klären'— wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozial« demokratie geschlossen. � «roh, WSt,l»rv«f«m«Iu«» fS»>»« 9. XPaHtkrM* am«anil. tu«, den 16.* bruar, Comilttasl 11% llhr. im kante oei Biktariabrouecei, evtowftr 108—109 taoelotdmmg, 1. Boihao 2.®Utu(flon. 8.«er- fätfbcml Zur Dickung der vi kosten findet eine Tellirsammlung statt. Um rech: zablretael ttuch'inen wkd ersucht. v.sts,»tlt«» Mtly>»r»»rs««»»»l»na zu vi-tnlck-nd«, s am Konntaa. den 16. sted ua, N.chmtttaa» 8 Uhr, Relaurai» Keeschlötchen, Mark st ate 1-2 Tllielo.dnuno: 1. Vortrag de> Herrn Otto Knaus i Die beoor. stehen den R-Ia>>tc«'w.dlen. 2 Ditkasston. 8. Vei lchredene«. P»r»e»»,r Einf'iM» tTtscht,»).«w Eonntai, den 18 K-druar. Vormittag» 10% Uv. N uc Fried. tckstr 44 tteneraloersammlun». Tagelord- nun» 1. Srtrag EchSnau.. 2«brich ung de» ktifiungls-fte». 8. Wahl eine» Bei gr.it ung»komilei» 4 Verschiedene». 5 Fragekaften. «aas»'V,t»ut,au»».«esammlung am Konntag, den 18, d. Mt»,«ormitmg» 11 Uhr, im Lokal de» Hrrrn Meißner, Gartenftr. 182 Um zahtrelch I ffi sib inen wird r ucht. »roh. ölf>»tlich, PtSHtttuttkaunuluiig im 8.<»rl>»,r P»ich»- tag* MahtKr,»* am Montag, den 17. d. M.«deich, 8% Uhr, in S ü.er t Kulo», W.sse.tho.Itr 68. Taget ordnung und R.s r,nl wird in der Versamm- lung bekannt gemocht Um zahlreiche»« scheinen wird gebeten. «r»«» ölfonttich, tzpästternmikameuluag slr«tralau Rummeleb' r» und llmgi�end am Montag, den 17. Februar,«bend» 8 Ubr, i-r der«ristich Relschoch'schin Kraue. ei zu Ktealau. Tageloidnung: I. Die b, vorstehe, den Rrtch!tag»wablen Referent kladto. Recht»onwalt«rthur ktadlhagen. 2. Dt«. tulston 8 Verschiee-ene» u-n zahlreiche»« scheinen wird ersucht. Grog» öff.nttich« Mäht»»o»»sa«mtuuU in Wilmertzdors am 17. d. Mt».»d-nd» 7» Uhr. iu>«oikega. len, Vertinerstrete 21 Tage»oidnun,: i. Dle devorftehende R'ichltar.« wählen. Riserent C Vaake. 2 Ditzkuiston. 8. Verschi-o-ne» Die Wähler sämmUicher Pirieten stich hie. zu eingeladen Um z HI eiche» Erichetnen wird ersucht. «rotz» öff.uttich» M-tht�vMrsuwmluug sstr Kteaatz. Fitedenau und Umgegend am Mo rag, den 17. Februar, Ubendl 8 Uhr, im Kurhau'e zu Friede, au. Tagelordnung r I. Die devo stehenden Reichllagewahlen. R srrent W. W rnrr. 2 Vi»0isston und Verschiedene». tzf»r»t» in» MaHntug v»»?»t,r,ss«u bn Ach»t,machmr. Die ium Vtontag, de» 17 Februar, in BraiweiiS Bielhallen, bekannt gegebene jeieintveriammlung ftnoet nicht statt, dieselbe ist infolge der«ahlbewegung bi» nach den Wahlen zu ückgeftellt. Die Kollegen werden ersucht di» zur l ächsten Versammlung die noch in ihren Händen befindlichen Billet» abzu- rechnen M»»baud»,» Por,,Uau«almv und O»>vu7»g»uoss«u A»rliu«, Monrag, den 17 Fear., eideno» 8% Uhr, Monaitveisammlun, bei Feuer- stein, Ilte I kodllr. 7». Tagelordnung i 1<» schäfltime». 2. v-sp echung über Btdlioihik. 8 Vertckiiedene», Fragekaften.«äste willkommen. Ziaztaugl MSditpottrM,! Z.r der V-rdand»oei sammlung morgen, Montag«d-nd» 8 Uhr, Urchteolft-. 28 stadei die Aufstillung det sp zialistrieo Lohntarist statt, ed.nso eine Besp echung Oder aus die Lchnd.we.ung d-zsta- m d-r»-lltbrauerei.»lt-Moabit 47-48. Taielordnun»: 1, vestrebk die Sozlalbttrcl ettt den Umsturz? Referent I Dr. v.uno Wille. 2 Dtekuiston i' �»� Alle Wähler ohne Unterschied der P.rtelrichtung stnd hieimli DepesÄzen. (Molff's Telegrapheubureau.) Koliugeu, 15. Feb'nar.(Privattelepramm.) Di« Frei. finnigen haden in letzter Stunde Forckenbeck und die Kartell« Parteien von Eynern als Reichstagskandidaten aufgestellt. Lche Ungetegenheiten Alle De.egtrten mllstcn erscheinen und de» an die We.k statten geschickten Fragedogen aalgesstllt mrtb. Ingen. Besondere Einladungen erha ten die Deliguten nicht. F»»i» V»e»tuiguug btr Mau*#* O»rliu» und M«g»g»ud Mo tag den 17 d. 48. Aoend» 8 Uh., in der Wrtdn ck rfti 88 Vermmmlung. T ige» ordnung r 1. Bereichen die Bestrebungen det Veiein» dem Ernzelnin oder der G sammtdeit zum Ratz.n. 2 Dtikusston. 8. Verschiedene»,«in seder Maurer hat Zutritt. »rotz» öff.utlich» Wiihleruirfammtuug»»« ß. A,rliu»» Vtimotag* Mastlltotr,* am Mitwoch, den 19. Februar, Abend! 8 Ubr, Kriefkasten der Redaktion. Ein« für Niete. Wir find gern bereit, von Ihrer Ein» sendung Gebrauch zu machen und dieselbe nach den Wahlen »um Abdruck zu bringen. Wir müssen Sie jedoch bitten, un« Ihren Namen»u nennen, den auf Ihren Wunsch Niemand erfahren soll. Wir können von unserem Prinzip, ano'ym« Einsendungen unberückfichtigt zu lassen, auch in Ihrem Falle nicht abgehen. Met« Kettler. Von A.thur Aikturiue. Handwerker bin ich— zieh' im Joch— Hab' auch nicht viel zu brechen, Und einen Bettl« Hab' ich hoch, Sogar'nen Lußeist frechen! Er kommt schon an um'« Morgenroth;— Greif ich nach meinem Frühstück»brot, Da steht« schon Der hnr Baron, Da hält« hin den Deckel: »Lad' ab. lad' ab, du Menlchensohn, »Korntnll für meinen Säckel!" Ich bin ein Tischler, manche« Brett Zerjchnitten meine Hände.— Ich bau die Wi'ge, bau da« Bett Und auch den Saraam Ende.— Jedoch bei W ege, Bett und Sarg, Der Bettl« fordert seine Mark. Da steht« schon Der Herr B iron, Da hält er hin den Deckel: »L d' ab, lad' ab, du Menschensohn, Kgllfoll für meinen Säckel!' 'S wird Mittagszeit— vorläufig Schluß!— Fort leg' ich Säg' und Bihle, Wa« giebi's?— Hei! �chwnnepökelfuß Mit schönem S.ueikohle. Doch mach' ich meinen Teller le», So zaudr' ich auch den Bettl« her.— Da kommt er schon D« He« Baron, Da hält« hm den Deckel: »Lad' ab, lad' ab, du Menichenlohn, »Ftrischjoll für meinen Säckel!' Zwei Stündchen b'rous— die Alle bringt Den Kaffee mit den Tassen. Ich weiß e» wohl, fie se ber trinkt Ihn süß— kann'« mal nicht lassen. Nan, dazu langt e« noch zum G.ück!— Jnd ß— bei j dem Zuckerstück— Da kommt er schon D« Herr Baron. Da holt er hin den Deckel: »Ti: llrämi« her. Du Mensch ensohn, AI« Zoll sür meinen Säckel!' Und so ver'o zt mich dies« Tag« Al« Nimmersatt« Ftess«. Var Aerger trink ich«inen Schnap«, Vrelliicht wird mit dann besser. O, weit gefehlt— ich armer Thor— Da springt er ja erst recht hervor. Da lacht er schon Der H«r Baron, Da hält n hin den Deckil! Der Kuckuck hole den Patron Zusammt mit seinem Säckel!! lFreil. Z u.) ° de» Ä. Kerliner gs-Wahlkrei se». ldde�r ch'icht, daß unser Genosse, d« _"leger >•« Plättnep n i,t fltft rbtn ist. W r verlieren in ' 5f«.«n Kämp'er für Wah.heit und w# den euen 0""", �-i>vl?"�°U"str-de 27. ss/tft1■~ mios Der Bnrsta«»- wtaat zum AmboS. ��szimmer mehrere Tage frei. Tempel. niTmmcn-, � S RtAllllllllt, enbSf'jJ ���enbvrgftr. 11. rtnlen Jn, w I h-zange der»Neuen Welt' � Gasten zur Verfügung. etia Al- sowie Arbeiter« alon, 2)', 1$ � mmmtitcht G'w'rks»aif«-Organe I statt, v Emil BStil, � l Frankfurt« Allee 74. m m »lühweinerrra« » Grogextract» »chlUWWervunsch, kräftig» Buraunderpunsch. au« best. Burgunder Wein Ananaspunfch. a. ft. Fr. Glsttzwetnerkraet, au« feinstem Bordeaux Alt. Hochs. Dtzee-Rum Sit. Jngberlikör, b. 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Referent: Aug. Täteron, 2. Freie Diskuseion. 1389 3. Berich edene»._ Da« Mahlkomite«. 1) 2 grosse Wähler-Versammlungen des 5. Setiin« ReiDtilDühIkteises. Am Dienstag, de« 18. ds. Mts, Abends 8 Uhr, Lipps in deu 18. ds. Brauerei am Friedrichshai«. Tagel-Ordnung: Der kleine Handwerker und die R«ich»taa«wahlen. Referent: Herr Albert Auerbach. 2) am Mittwoch, de« 19. ds. Mts., Abends 8 Uhr, der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee 11—12. TageS-Ordnuna: 1391 1. Was will die Sorialdemokratie. Referent: Gurt Kaabe, 2. Diskussion. All« Wühler des 5. Berliner ReichStagSwahlkceiieS fino hiermit ema«la'>en. Zar Deckung der IWoRmi fildet T'llerfamwluna Halt._ Ter Etnberufer. in Große öffentliche W ählerverlammlung fm dt« k. Betli«« WihstiMlihlkttis am Mittwoch, deu 19 Februar 1890, Abends 8 Uhr, im Saale des Herr« Schneider, Velforterstratze Nr. 15. TageS-Ordnung 1. Die bevorstehenden Reichstags«ahlen.— Der Referent wird in der Versammlung de- kannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Verschiedene«. Zur Deckung der Uokoftm Tellersannnlurg. __ Der Gtnbernfer: Adolf Adler, Meter str. 83, »Wldcmkt. Wihlnetki« dis Ii. Bttl.RtiW>>g§-W«I>Ikttists. Montag, den 17. Februar, Abends SV, Uhr, im Saal« der Norddeutschen Brauerei, Chausseestrasss 88, WM- Grosse Versammlung. TageS-Ordvuvg: 1. Vortrag de« Herrn Auerbach üSer:»Die bevorstehenden Reiche tagSwahler". 2. Diskussion. 3. Verschiedenet und Fragekasten.[1368 Alle Wähler, ohne Unterschied der Parte, richiung, werden hiermit eingeladen. Aufnahme neuer Mitglieder. Zu»ahlreichem Besuch ladet ein Der Dorstand. NB. Dienstag: V rsammlung vei Lehmann, Schwedterstr. 23/24. Donrerttag: Wahb Verkündigung in der Moabiter Volkebrauerei. Di» Mitglieder werden ersucht, Hest X. der Berl. Arbeiter' Bibliochek möglichst bald abzuheben._ D- O. Uerew der Modelltischler Kerlius und Umgeg. Grosser Wiener Maskenball Gomradend, den 22. Februar 1890, in dem 3000 Personen fassenden groben Saal der Brauerei FeirdrtchShat» am«önigsihor bei großarnger elektrischer Beleuchtung. Um 12 Uhr grob« DemaSknung«. Polonaise, verbunden mit Ueberraschuogen verschiedener Art. Billet« hierzu& 50 Pia. find bei den Uomiteemitgliedein Herren: C. Moldenhauer, Müllerstr. 168; A. Brzezina, Borst str. 28; W. Abraham, Schönhauser Allee 69; E. Kuschet, Lindowerstr. 14; M. Sonntag, Schulzenomferstr. 20; A. Schütz, Acker str. 45; R. Berndt, RheinSbergerstr. 82 bei Fötusch; I. Kann, Reinickendorfer str. 27; R. Weftphal rn Reinickendorf, Antonien str. 68; sow ie beim Vereir Skasfii er W. Röde, Feldstr. 9, zu haben. 1362 _ Un refft zahlreichen Zu'v'u-d ersucht_ TaS F'ftkomttee. üöbel. Alexandrinenstr. 13 I werden Möbel, Spiegel und Polstersraaren zu Fabrik preisen verkauft. Theilzahlung gestattet._ 1192 Mar GM Mi! __ Gl« Jeder eile, denn nur noch hu,r Zeit müssen im<ßv. Massen-Ausverkauf SM LO.vvtt elegant« schnei- Zacket-«. 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Febr., Bonn. 10 Uhr, m Jordan s Salon, Reue Gmnstr. 23._[1387 Fachnereitt der Tapezirer Kerlins und Umgegend. Dimstag. den 18. Februar, Abend« 84 llbr, bei Feuerstel«, Alte Jakobstr. 75: 1359 Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: Der Einfluß der Kultur auf die Gesundheit. Referent: Dr. Kollwitz. Ditkusfton. Ver- einSangeleaenheiten. Fragekaften. Gäste will- kommen. Aufnahme neuer Mitglieder. _ Der Vorstmd. Fchverem der Pllpierllrbeitermtll «ud«erw. Kerufsgeuofstnue«. Sonntag, dm 16. 1-druar, Rachmntag« 4 Uhr, bei H y drick». Bmtbstratze 18: General- Versammlung. TageSorvnu. g: 1. Neuwahl de» Vorstandes. 2. DiSkusfion. 3. Verschiedenes. Nach Schluß der Versammlung UnterhiltunaSabmd mit Tanz. Gäste, Damen und Herrm, ladet freundlichst ein 1361_ Der Dorstaud. Medizinal-Zlnterstntznngs verein der Tavakarsteiter. bereu Ghefra«»»«. Tabak arbrlteriuue« zu Kerlt«.(Sing. HitfSkafse Nr. 88.) Dienstag, den 25. Arbruar, Abend« 84 Uhr, bei Sirmund, Lmimstr. 3: Generalverss mmlung. Tagesordnung: 1. Adrechnur g pro 4. Quartal 1889. 2. Neuwahl de« Vorstande« und Au« schuffe«. 3. Verschiedenes. 1369 _ Der Voistand: Louis Dechand. Zentral-Kranken-«. Kterde- kaffe der Schuhmacher. Jouutag, dm 16. Jedruor 1890: Stoßet Wieiltt MilSktllbllll im Köuigstabt-Kastno, Holzmarktstraße 72. Billet» a 50 Ptmnig find noch»u haben bei P a p k e, Waldemarstr. 64, Hof 2Tr.; Will, Kottbufer Damm 6, Hof pari.; Wasewitz, Pallisadmstraße 22, Hof Qaergebäud« 1 Tr.; Manuel, Fehrbellinerstr. 14, Keller, sowie m iämmtlichm Zahlstellen der Kaffe. Anfang Abends 7 Uhr. 1233 Da« Komitee. Eifenwaaren, Werkzeuge, Oau»- u. Kücüengerätüe 560 E. Vogtherr,»«im c. Zaudsberger�ah« 64(am Alexanderplatz). Den Genossen."„3; Hmli-i.Ilmbn-tzil>!n»bk«-Sis>!iift. Wilh. Fahr. 8 Lager jämmtnchec Multtmiliumentt, als Zither«, Nloliuen, Waubotiueu, Fiöte«, ��\V\\Vx� «uttarreu. u. s. w.®rfo�e . Auswahl in lieterkasten, AristonS Epieldosen, Harmonikas August Kessler Unserem Budiker C. 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