0 ü Sammbend, den 8. März 1890. 7. Jahrg. Hrgan für die Interessen der Arbeiter. '>°alich Mar»-..- Sö-ä"B erlitt er Volksblatt« ' �KZMUMWM 8». JO.rk... W..,.' iää..44'.» t sÄ.ÄTSrs:.:? ä9 ä lÄffsr» Sonn« und Festlagen biö 10 Uhr VormUtt� geaftnet. � Fernsprecher: Amt VI. Hr. m D'- ittiii""!1, nnw1 NedLtkkion: VeukhstvsHe 2.— Expedition: ÄinrmeeftvnHe 44. te™'■ IlmiHicmenb'inliiiittiig. - März eröffneten wir«in neues Abonnement auf lmer Volksblatt". m■ neue maschinelle Einrichtungen sind wir in den Stand L' �ne bedeutende Preisermäßigung in dem Abonnenients- � Unseres Blattes eintreten zu lassen. kr Blatt kostet vom 1. März ab frei in»#*w# 1 Intl 10 Ifenig li« ibflj »',®'siS.Ä t'ie Postabonnenten tritt die Preisermäßigung erst vom >«in. 1 Sil und Erpedition des �Kerliner UolKsdiott". Qnpteizrdtse Lfletsse. � Pie VZuth der Herren Kartellbrsider, namentlich der '«lt. k." k«,«nnfif.« :l«LC;0lIi6eiif kj�gilngen eines Wahlkampfes haben könne, bei dem ... fych. 6 f ch l i m m e n Leidenschaften spekulirt i�Ms'i.-�er das letztere gethan hat, kann nicht Zweifel- lÜfl'�bV' f"b die Herren N a t i o n a l li be ra l e n gi' werden das beweisen. Angriff gegen das Kartell erfolgte auf der Lmie auf Grund seiner Thätigkeit in der letzten 12 Nlord auf dem Kaile. Aus dem Leben einer Kreisstadt. Von I. S. P a n o w. fit,.Hausherr selbst stand im Saal bei der Eingangs- Ätn» derselben Stellung, in der er zuvor die Unter- I"'fc'eiller Gäste verfolgte. Die Dienerschaft postirte sich G," Büffets und Tafeln. t�bier.�llte sich heraus, daß sich in den Korridoren und r�fen' welche unmittelbar au das Zimmer grenzten, iu Ulf fsraulein Ruslauow starb, uiemand in dem Augen- %eg 1?ks der Schrei ertönte. Nur in dem Zimmer, mw. on jeiies stieß, in dem ich die Briefe besichtigt hatte, "fin.v- Fräulein Anna Bobrow ihre Toilette— dieselbe -----«— L.l». �lllh>»rlauieut 21111,(1 Vvorow u)ik*�1.....—....---- a n der Ermordeten, die ich ohnmächtig gesehen hatte. ? Verlauf einer Stunde durchivanderte ich das ganze M ,'.n dem sich etwa fünfzig Zimmer befanden, und %»,'"en Befehl verzeichnete mein Sekretär Namen und . n aller Anwesenden. KKLSiV ...... war unsere Arbeit beendet. Nuslanow war um 12 Uhr 15 Minuten ge- 'V Hierauf erklärte ich. daß 11/. oie Gäste zurückzuhalten, teteu, od nicht irgend ich keine Nothwendigkeit aber fast Niemand ging, etwas Wichtiges entdeckt » Oberst 'dorsens mir lndessen mit, daß bei dem Aussage der Dienerschaft eine Legislaturpenode; die Beschränkungen der politischen Freiheit und die Vertheuerung der Lebensmittel, die Hanptsünden des Kartells, bewirkten, daß der Angriff erfolgreich würde. Aber wie war die Vertheidigung? Mit sachlichen Gründen konnten sich die Herren Kar- tellbrüder nicht wehren; darum griff man zu dem altbe- währten Mittel der Verleumdung. Bei den Haupt- wählen spielte die Verleumdung der Sozialdemokratie schon eine große Rolle; bei den Stichwahlen stieg sie bis zur Ungeheuerlichkeit. Es gab kaum ein Verbrechen der Ge- sinnung und der That mehr, das der Sozialdemokratie nicht angedichtet wurde. Für solche Fälle haben die Parteien, die sich mit Verdrehung aller Thatsachen die„ st a a t s e r h a l t e n- den" nennen, immer ein förmliches V e r l e u m d u n g s- Arsenal in Bereitschaft. In kritischen Augenblicken konnnen dann die alten, wohlbekannten Ladenhüter wieder zum Vorschein: die Fabeln vom„Umsturz", vom „Theilen", von ,, Aufhebung der Ehe, der Familie". In jüngster Zeit ist zu diesen Ladenhütern noch ein anderer gekommen, aus Eugen Richter'scher Fabrik, nämlich die Behauptung, die Sozialisten wollten die bürgerliche Ge- sellschaft in ein Z w a n g s g'r b e i t s h a u s oder Zuchthaus verwandeln. Alle diese Dinge sind schon tausendmal verwendet worden, und das Spießbürgerthum läßt sich immer wieder erschrecken. Jener anonyme Staatsmann, der 1878 in den offiziösen Blättern dies Rezept empfahl, kannte feine Leute. Er faate damals:„Der rothe Lappen muß dem biederen Spießbürger so lange vor der Nase hin- und her- geschwenkt werden, bis er glaubt, es sei oer Feuerschein brennender Städte".— In der That ist vortrefflich ge- schwenkt worden, auch vor der Nase des freisinnigen Spießbürgers, der bei den Stichwahlen wieder einmal „den iFeuerschein der brennenden Städte" zu sehen glaubte und in hellen Haufen zu den Kartellbrüdern überlief. Wiewohl kein Mensch, der seine fünf Sinne hat, so thöricht sein könnte, zu glauben, die den Sozialdemokraten untergeschobenen aberwitzigen Pläne könnten, wenn wirk- lich vorhanden, durch Reichstagsbeschlüsse verwirklicht wer- den, so geberdeten sich doch die Herren Kartellbrüder, als glaubten sie wirklich daran. Es kam vor, daß die Aus- träger von nationalliberalen Stimmzetteln und Wahlauf- rufen den Wählern, namentlich aber den Frauen und Dienstboten, den liebenswürdigen Rath ertheilten, ihr Erspartes in Sicherheit zubringen, da es bei dem Siege der Sozialdemokraten g e f ä h r d e t sei. Dem- gemäß sprach auch ein süddeutsches nakionalliberales Blatt vom Garten zum Dache reichende Leiter stand, welche sich dort stets für den Fall eines Feuers befand. Jetzt halte er die Leiter gerade unter dem Fenster auf dem Boden liegend gefunden. Ich begab mich selbst in den Garten. Die Leiter lag in der That so, wie der Polizeidirektor angegeben hatte. Allem Anschein nach hatte ihr Fall das Geräusch verursacht, welches viele hörten. Durch einige zerdrückte Eisenplatten an der Fenster- brüstnng des zweiten Stockwerks wurde diese Annahme noch glaubwürdiger. Die Leiter konnte sie im Fallen mit ihrem oberen Ende getroffen haben. Beim Fackelschein bemerkten wir im Schnee die frischen Fußspuren eines Menschen, welcher offenbar erst vor kurzem die Stelle verlasseil hatte, wo die Leiter angelehnt stand. Die Spuren führten durch den Garten zum Zyane. tier und da waren neben ihnen Blutstropfen sichtbar. n der anderen Seite des Zaunes, an der Straße, verschivanden sie vollständig in der Masse anderer Spuren. Ich kehrte in das Hans zurück, um zu erfahren, ob sich unter den Gästen nicht ein Architekt befinde, und nachdem ich einen solchen gesunden, bat ich ihn, mir einen Plan des Hanfes zu verfertigen. Er versprach mir denselben am fol- genden Tage zuzustellen. Die Gäste begannen auseinander zu gehen, aber es gab unter ihnen nicht jenes heitere Gespräch, mit dem man gewöhnlich einen Ball verläßt. Ich gestehe, daß ich, wiederholt aus dem unruhigen Schlaf erwachend, in dem ich den niest der Nacht verbrachte, mich in Gedanken frng, ob nicht der ganze Borfall ein Tranmgebilde sei: so außergewöhnlich erschien mir das voll- brachte Verbrechen. es ganz offen aus, der einzige Beweggrund der Sozial- demokratie zu ihrer Agitation sei die Raubgier. Daran schloffen sich eine Reihe von F ä l s ch u n- gen. Nicht allein wurden die geringfügigsten Vorfälle bei den Wahlen zu„großen Tumulten" aufge- bauscht und über stürmische Wahlversammlungen die über- triebensten und aufregendsten Berichte in die Welt gesandt — in einem sächsischen Wahlkreis wurde von den Kartell- brüdern ein Flugblatt angefertigt, das einen vollständigen Plan zum U eberfall der Reichen und der Behörden am Wahltag(!) durch die Sozialdemokratie enthielt; es waren sogar die Sammelplätze und die Eintheilung der Mannschaften angegeben. Wir wissen nicht, wie weit diese freche Fälschung gewirkt hat; aber in mehr als einem Wahlkreis wurden, wie dies früher schon so oft geschehen, von den Kartellbrüdern Plakate und Aufrufe verbreitet, die sich an die Arbeiter in der Art wendeten, als gingen sie von der Sozialdemokratie aus, und sich zu Gunsten des Kartells aussprachen. Im Anhaltischen ist zuletzt ein solches Flugblatt verbreitet worden. Beson- deren Unfug trieb die Kartellpreffe mit dem untergeschobenen Ausspruch eines sozialdemokratischen 5kandidaten, wonach er die Rückgabe von Elsaß-Loth ringen an Frankreich gefordert hatte; acht Tage, nachdem der Nach- weis geführt worden, daß jener Ausspruch absolut nicht gefallen, brachten Kartellbrüder noch schnaubende Leit- artikel über die„F r a n z o s e n f r« u n d e in Deutschland". Ueber Bebels Kandidatur in Straßburg setzten sie die Lüge in Umlauf, sie sei mit französischem Gelds unterstützt worden, und erst vor einigen Tagen schwang sich ein offiziöses Blatt wieder auf den Gipfel der Frechheit, indem es behauptete, die deutsche Arbeiterpresse stehe„im Solde französischer Interesse n". Diese Reptilien können sich andere Leute aber nur als „besoldet" denken. Hätte das„freisinnige" Bürgerthum Charakter, so hätte es überall entschieden gegen die Parteien Front machen müssen, welche den Wahlkampf mit solch uner- hörten Manövern betrieben haben. Unter solchen Umständen kann es nur zum Lachen reizen, wenn nationalliberale Blätter sagen, die National» liberalen, resp. Kartellparteien sollten sich nicht in das Bureau des Reichstages wählen lassen, um zu verhindern, daß dieser Reichstag eine �anständige Flagge aufziehe. Wir sind damit einverstanden, wenn die Herren Kartellbrüder fortbleiben aus dem Bureau des Reichstags; dann wird unserer Meinung nach die Flagge, die der Reichstag aufhißt, weit eher eine„anständige" sein können. n, Das Diadem. Der folgende Tag brachte die Entdeckung neuer Einzel- Helten, die auf dem Balle nicht waren entdeckt worden. Der Fall der Leiter veranlaßt« zu der Annahme, daß sie ein auf ihr hinabsteigender Mann zum Falle bringen konnte. Wer sonst konnte dieser Mann sein, außer der Mörder des Fräuleins Ruslanow? Die«ngelöste Frage war aber, ob er sich vor Voll- bringnng des Verbrechens im Hanse Ruslanows befand, oder ob er aus dem Garten auf der Leiter emporstieg, Helene Wladimirowna ermordete und dann ans demselben'Wege sich entfernte? Dies zu erfahren, war von ungemeiner Wichtigkeit. Die Blutspuren im Garten ließen verumthen, daß der fliehende Verbrecher sich verletzt hatte, als er mit der Leiter stürzte. Noch in der Nacht hatten mich mündliche Erknndi- gungen versichert, daß keiner der Gäste vov meiner An- knnst den Ball verlassen hatte und alle der Anordnung MatowS gemäß zurückgehalten worden. Man konnte sich aber nicht dafür verbürgen, daß nicht irgend einer durch das Fcnster entkommen war, umsomehr als ein fremder Mensch, der auf der Leiter emporgestiegen wäre, im voraus hätte wissen müssen, daß er sein Opfer gerade in dem Zimmer finden werde, welches durch das Fenster mit dem Korridor in Verbindung stand. Ich war vielmehr geneigt anzunehmen, daß der Mörder sich bis zur Vollbringnng seiner That auf dem Balle befand. Ilm zehn Uhr Morgens begann sich meine Woh- nnug mit den Leuten zn füllen, die ich zum Verhör ge- laden hatte. Obwohl ihre Aussagen mir schon zum großen Theil bekannt waren, mußte ich sie doch formaliter Wahlproteste. In einer Anzahl Wahlkreise sind auch bei der letzten Wahl wieder vielfach Wahlbceinflussungen aller Art und öfter sogar solche auch aufgewiesen haben und aufweilyV A Apj '- Ulli) i.- ffM #«4 ' IIP m Otiten( Reiches sind für soztalstattftische eingerichtet und genugfan, frei in ihre te,i es mit ihren bisherigen Mitteln eine ordentliche Statistik der Arbei Bei diesen Worten vermochte er vor Erregung nicht weiter zu sprechen. — Aber? drängte ich — Die Elenden haben das Diadem gestohlen, und nur um ihren Diebstahl zu verbergen, haben sie mich meiner Tochter beraubt... — Was für ein Diadem? Gestern zeigte man mir den ganzen Brillantschmuck, den Ihre Tochter trug — Man hat Ihnen nicht alles gezeigt, nicht alles! Gestern bemerkte man es nicht. Heute stellte es sich heraus, daß das Diadem von Brillanten fehlt, welches außer dem Stern ihr Haupt schmückte. Diese Nachricht warf alle meine Aniiahmen über den Haufen— noch richtiger verwickelter, obwohl sie t: sie machte den Fall noch usstcht eröffnete, daß später mit der Anfsiiidung der Brillanten auch der Mörder entdeckt werden könne. — Sind Sie aber überzeugt, frug ich, daß das Diadem vor dem Tode Helene Wladimirowiias gestohlen«vurde? Benutzte nicht irgend jemand, zum Beispiel einer der Diener, die allgemeine Berwirruyg, um sich des kostbaren Gegen- staildes zu bemächtige«, und den Diebstahl dem Mörder zn- zuschieben? — Nein, ich bürge für«neine Dienerschaft. Alle meine Legte dienen bei mir seit sehr langer Zeit und ich kenne sie alle geiiau. — Aber bürgeil Sie ebenso auch für alle Ihre Gäste? Die Zahl der z» Ihne» Geladenen war so groß, daß es nicht verivundern kann, wenn Sie nicht jeden Einzelnen kennen. — Das kann sein. Für alle kann ich mich schließlich nicht verbürgen, obivohl ich, die Wahrheit zu sagen, nicht glauben kann, daß irgend einer derselben an einen Diebstahl denken konnte in dem Augenblick, als man meine«mglückliche sterbende Tochter in ihr Zimmer trug. — Auch ick bin vielmehr geneigt, anzunehmen, daß das Diadem durch den Mörder geraubt wurde, doch darf mau ich diesein Gedanken nicht zn sehr hingeben. Bei Vorein- aenonimenheit für eine Idee irrt man leicht... Doch Sie dedürfen der Erholung. Wenn Sie mir nichts mehr mitzu- X erweiterten sozialen Ausgaben der Staalev N'g wird sich vielleicht die Stothwendigkelt ergeben, �(#'| suschen Organe stit solche Untersuchungen e IV Iffiemt man aber diese �RhrneiiRgW warum will man dann die obligatorischen- fallen lassen, in denen Unternehmer imd Art,'. 1!::i zirkes gleichmäßig vertreten sind und der Fab... M fo statistischen und hygienischen Hilfsbeamten den �«bildi Diese Kammern würden die Sozialstatillik militytten sorgen, als die durchaus bureaukratisch org m, geleiteten statistischen Bureaus.. g pj Mt d Eine Militärvorlag« ist zu erivarten. w# hierbei um eine Vermehrung der Spezmiw fi. � ß, Tie„Post" bemerkt insbesondere, daß d« n �e,- ganisation und Stärke der Feldartillene betr fi, im|,e Wir sind neugierig, wie die„Schraube ohne End- ij% Reichstag arbeiten wird.%% sei. Thaffächlich sind auch in diesen, Falle d>e Lisi u y i wesen, welche mit der Veröffentlichung vorangego s �� z M-ll Z «(rfuchge»,a�wuTbe,,M«%��wn3%%k nech so weit gelüstet, als es v:-.__.v___ anr _________________ rmtürM" ihnen zulässig erscheinen flissentlich irre zu führen, haben unabhängige dir, w K��tzraths-BerachlMg� � . K° Ns c � � wM"' i.amü Innern,' Staatsminister von Bötticher, abgegebenen«�,� vorerst veröffentlicht werden soll, um den Interesse heit zur Kritik zu geben." � H Co c - fit* ElSv d?rttg°n Arbeiter�nicht selten iu.den Kneipm% können. Dtach«ln«iM und andere gute Dinge. Und dabei verlangen diese Kerle, diese wie vom Teufel besessenen Empörer wider.. Profit noch gar Lohnerhöhung! Und was das' — die fiskalischen Gruben wollen solche bewilligen., b# bar, höchst schauderbar. Der Briesschmber weissagt- we Fall einträte, schwere Bedrängnis für die schlelssch- bevölkerung— und für die deutsche Industrie(soll*"> w. Geldbeutel der Profitniacher). J Die Ausbeutniig>««• Arbeitskraft, gegen Herren Agrarier sehr heftig losdonnern, wenn e? mdnstriellen Nn.ivnonin» o»m�a o ,« fl«*6.1', thatsächlich auf den, als in der-'' »t »sie etwas am Zeuge zu rfw# Lande noch viel rücksichtsloser M ,« AM.M AM tebr v» Rptf r Stadt. Davon konnte man sich se�Jma fib* der Sitzung des sächsischen Landtags von« 6. g«# H zeugen. Es handelte sich um das"„dritte Jahr" � Jjfl bildungsschule, das den sächsischen Grundbesitzern im Auge ist, und ans dessen.....- fott des p �njei Sj'MB — � �- 1 I"■ ji»'- i iruiiiss jetzigen Fortbildungsschulen-Gesetzes mrt zah-r) keit hinarbeiten. Nattirlich würden sie, w�re� � iz' as-dritte Jahr" gefallen, auch das zweite'p«nez das ganze Institut der Fortbildungsschule beseittge«., 7� die Fortbildungsschiile hassen sie ingrimmig— die vi- � Herrn Grundbesitzer(oder Landwirthe oder Bauern).# warum? Nun, das sagen sie nicht, aber es liegt%% am Tage: während derStunde, die der Knabe oder dasM« in der Fortbildungsschule zubringt, geht dem biederen theilen haben, werde ich mich beeilen, Ihre Aussage zuschreiben, um Sie nicht länger aufzuhalten..,«t? Der Sekretär und Rtislanow unterschreiben»a � Der Greis war durch sein Unglück so nieder� daß er sich kann» erheben konnte, und ohne fremde» v hätte er kaum seineu Wagen erreicht._. g., Ich hatte soeben begonnen, einen der gestr-g�a. � zu befragen, als der Polizeidirektor angefahren kam» � sagte, daß er eine wichtige Eutdeckung mitzutheilen y Wir schloffen uns in meinem Kabinet ein. — Um was handelt es sich? frug ich.„i,# — Kokorin, sagte der Polizeidirektor, ist bcwM. � «vürdig gewandt und behend. Er hat vom frühen � i' an den ganzen Garten durchsucht; ungemein geschtäl. ßi von den Spuren Abdrücke genommen, und indem � f ''..... braunes»MK .])i dVK-" Ä Leiter untersuchte, hat er ein Stückchen unden, offenbar von einem Ueberzieher einem Stück Seidenfntter, das in einer Leiter hängen geblieben war... — Wo ist dieser Lappen?. — Ich habe ihn selbst noch nicht gesehen und jetzt hin, um ihn zu besichtigen. Kokorin hat aug-o einen Wächter zu der Leiter zn stelle», damit der nicht verschwinde. Ich begab mich mit dem Polizeidirektor in>" Garten,«vo man mir das Stückcke» Duck«eigte, � einem kleinen Spalt auf der rechten das Stückchen Tuch zeigte, u rechten Seite der Lei� � Das Stück war dreieckig und mußte offenbar"'W Gewand eines Menschen abgerissen sein, der über stieg. Trotzdem verhielt ich mich dieser neuen Cm gegenüber etwas ungläubig. — Wie denn? srug ich. Das haben wir gcsttt bemerkt? Wir«paren mit Fackeln hier. — Ich wundere mich selbst darüber, erwiderte 1»�. aber kommen solche Fehler nicht bei Untersuchung-*� r Für eines verbürge ich mich übrigens: daß niem*'.� der Absicht eines Betruges den Lappen an die Stell- konnte, an der Sie ihn sehen, weil sich meine Wächt-* rend der ganzen Nacht im Garten befanden. Z der Cttji j°ird tocai ist., »Oy •Our dar! |nt< «p, d-iii lOO) -in, ?eb Wti iivc Oer -m, 8-1, im Er i m«um t-»eseierre Herr �cay) Ilimmren wre em 'TT'oi«»ü Ii le Abschaffung des„dritten Jahres", das heißt *5 falSrm Worten für die unbeschränkte Ausbeutung der wlg&SsSBKSS ■--- iL-■— W �4' Interessen. Auf Keine» Fall Könne von der Kegren,nng des Arbeitstnge« die Ziede fein, welcher bei Erwachsenen wenigstens so eng sowohl mit den Prinstpien, auf welchen die Gesehgcbung der verschiedenen Staaten beruhe, als auch mit den allgemeinen Bedingungen der Industrie verbunden sei, daß nian denselben ausschließlich als eine innere Frage betrachten müsse, die nicht gut diplomatischen Verhandlunge» unterivorfen werden könne. Es sei der Regierung als unumgänglich erschienen, im Interesse der Aufgabe selbst, zu welcher sie berufen sei, diesen Punkt klar zu stellen, um alle eventuellen Mißverständnisse zu vermeiden. Unter dem Einfluß von diesen Beobachtungen, deren tnh Wlpi-tfi hio-t-i n-t.<■■ 1871 1874 1877 1878 1881 1884 1887 1880 Polen 14 14 14 14 18 10 1:5 J'» Deuts chhannoveraner 7 4 4101011 4 12 Volkspartei 2 1 4 3 8 7 1 10 M m ützer m der Minorität. Man wird gut er Debatte gelegentlich zu erinnern; sie zeigt h, wie„nackte Interessenpolitik" die„patriarcha- '•»väterlichen" Herren Grundbesitzer in ihrer ganzen senden Häßlichkeit. I G-st-rreich Ungar«.... 'g toa,." "iiZjz.. �?W'"NI aus Wien darüber im. in welchem es MWNM ßen Link.»..........." yscnw ö;..* 1 UUCl ÜIC«CilVClUllU WC» Ai.'!=% n j a n, Dänemark. ailtiSrt.�iutfa° H c,n h« 9 e«, 6. März. Znm Delegirten Däne> Äesche M der Berliner Arbeiterschntz-Konserenz ist der Ge- J;'at!5ach Bankdifekt'or Tietgen ernannt. Ferner sind h � OPV___. c c....____ igci-" utm.,' �'"�raiy ZvankdiÄkfor 2 'S-Kimd-ZV'""""®v- 0�0 �-»»•' Topsoe und der Direktor Berliner Konferenz beizutreten, Die Regierung be- halte sich selbstverständlich ihre letzte Entscheidung vor, ebenso wie die Verhaltungsmaßregeln, welche ihre Vertreter zu befolgen haben, wenn die weiteren Mittheilungen, welche in der Noie des Grasen Münster angekündigt sind, die Absichten der deutschen Regierung vollständig klargemacht haben, und wenn die sran- zösische Regierung definitiv über den Charakter des Programms und der Aufgaben der Konferenz unterrichtet sei. Paris, 0. März. Teputirtenkammer. Die Sitzung begann mit der Interpellation des Abg. Laur, welcher es der Regierung zum Vorwurf macht, die Einladung zu der Berliner Konferenz angenommen zu haben. Der Sozialdemokrat Antide Koqer stellte die Fordernny» man solle zur Konferenz Arbeiter entsenden. Der Mliiister der auswärtigen Angelegenbeiten, Spuller, gab sodann Aufklänmgen im Sinne der bereits mit- getheilten Rote; hinsichtlich der Auswahl der nach Berlin zu entsendenden Delegirten sagte er, es sei nothwendig, Männer zu schicken, welche mit den Arbeiterfragen vertraut wären, und welche sich eingehend mit den beinahe zahllosen Fragen beschäftigt hätten, welche dieses schwierige Problem auswürfe; Männer, welche nach Berlin die richtige Fürsorge für die Freiheit der Arbeit und das Wohl der Arbeiter mitnähmen; ferner sei es nöthig, den Rahmen der Konferenz nicht allzu sehr zu eriveitern. Das wieder stolz uud stark gewordene Frankreich werde in Berlin die Stimme der Vernunft, der Menschlichkeit, huv Stniltfotinn imh hi>a /o-r*—-...-------- An» dem Wahlkreise Waidenburg. Die Wahlen sind vorüber, und es verlohnt sich wohl, nachträglich einige Betrachtungen über den Ausfall derselben anzustellen. Die vielfach gehegte Erwartung, daß der sozialdemotratischc Kan- didat hier in die Stichwahl kommen würde, hat sich leider nicht erfüllt. Immerhin kann die sozialdemokratische Partei mit Stolz, Freude und Genugthuung auf das Resultat der Wahl zurückblicken. Hat sich doch die Zahl der für ihren Kandidaten Kunert abgegebenen Stimmen seit der vor drei Jahren stattgefundenen Wahl geradezu verdoppelt. Und das trotz aller Bedrückungen, aller Chikanen, denen die Partei ausgesetzt war, trotz aller Verleumdungen der Gegner. Be- rücksichtigen wir ferner, daß das Versammlungsrecht für uns so gut wie gar nicht existirte, da uns die Säle entiveder verweigert oder abgetrieben wurden, so ist das Resultat unbedingt ein glänzendes zu nennen. Während wir einen Zuwachs von 3000 Stimmen zu verzeichnen haben, sind die Stimmen für die Kartellbrüder um 3000 zurückgegangen; die Freisinnigen haben sich auf ihrem alten Standpunkt behauptet. Es ist ihnen also nicht gelungen, einen Stimmen- zuwachs zu erzielen, obgleich für sie die Chancen bei der diesmaligen Wahl besonders günstig lagen und sie es auch an Anstrengungen nicht fehlen ließen. Wenn man da? Malheur, welches den Herren Kartellbrüdern mit ihrem„be- rühmt gewordenen Websky" noch in den letzten Stunden des selig entschlafenen Reichstages passirte, in Betracht zieht, so ist es immerhin zu verwundern, daß sich noch 7200— Wähler fanden, die es nicht unter ihrer Würde hielten, einem Manne die Stimme zu geben, der sich nicht scheute, sein R CVrtfivA �...... r o... Oroßbrtt«ttni«». «4«;?Ai,_"Lu'�,1°.? 5 ...... manne oie«liinme zu geben, der sich nicht scheute, sein """"" ,u � Baris 6 März. Teputirtenkammer. Nach dem Minister jU ihrer Agitation zur Verfügung; außerdem stellen Suufiet sprach der Bonlangist Millevoye von Elsaß-Lothr.naen �„och eine Menne©treberwr»..«"..... und wurde dZhalb vom Präsidenten ldloanet«w A»*»—f- und wurde deshalb vom Als schließlich Millevoye Präsidenten Flom ragte, ob der M j.;* v.. r»-» iuet zur Sache gerufen. mistet eine Juterpella- S enst jig« 1 'eii.rV- politischen_., Jl„.........---- leiten, oi? Sibirien, zu proteftiren. Als Redner sollen kd John Morley, Labouchöre, Bnrns, Krapotkin, Stepniak � o»*.-'yauy 1 uaperoem Zienen sich noch eine Menge Streberseelen in den Dienst dieser Partei, die für einen Pfannkuchen und ein Glas Bowle .„.„rneiirt- 1-V"*"'/ I»» einen Psannruchen und ein Glas Bowle ........ efangenen 2,1 Z. �."''vmm könne über die auswärtige Politik nicht zur Rede a,........ werben; gewisse Fragen dürsten nicht bis auf's Aeußerst« er- aueroings Nicht zu bieten; wer sich m die Dienste der örtert werden. Gegenüber einer Frage der äußeren Politik gebe Volkssache stellt, hat allerhand Unannehmlichkeiten weder Majorität, noch Minorität. und Nachtheile. nur kein« glni-fknif«--------*— Die vom Minister Snull-r«»f »i - üb-r ■Sa oen•/.. ven? m I''AiWimet. Die Note des Ministers des Auswärtigen Spnller RZ französischen Botschafter in Berlin. Herbette, bezüglich der �Zladuna Mir WofTitior witrh» t« fcoitftrton(Ktfeitttft r«■ vw» wv eriM einen hervorragenden Platz in der Fürsorge der � der Republik eingenommen haben. Sowohl angesichts — fit Jt- 1 �. f. a uX» 3...———.. es weder Majorität noch Minorität.»«x In Lu' hat allerhand Unannehmlichkeiten Italie«. | i. �JXQUTlQCr, TlUV durch solche Kräfte will und vermag sie ihrer Sache zum Siege zu verhelfen. Wir zweifeln nicht daran, daß bei der närfifii>ii SttoickiStooawiAkf kJ.- a« ucii)ti|en. jus« zweifeln Nicht daran, daß bei der � welcher sich in dieser Idee offenbarte, als wegen »ftiin,/"1,, lsU'er eigenen Institutionen könne Frankreich sich "ilche NUnS ju bewahren. Dieselbe sollte eine rein internationale sij, p'vg sein und ihre Beschlüsse durchaus keine Genehmigung flont k« Theilnehmer bedingen. Das Programm der Berner »orfL��iz hätte die Frage der Begrenzung der Arbeitszeit Er- m«** vicht mit eingeschlossen. Andererseits sollten die Be- m'' Ist der Berner Konferenz durchaus nicht bindend für die !g.�ungen sein, welche dieselben einfach als Mittheilung von fin-s � jstv empfangen sollten. Die praktischen Bortheile olchen Verfahrens könnten dem Berliner Kabinet w.. �.-a vuuun tragen w«o. Wäre unser Kandidat �.... Vllp U1C _____ W......................—„Ordnungssäulen" jedweder Schattirung und in jedem Falle beurtheist werden. Das Hauptziel der italienischen Politik in Kandidaten der Arbeiterpartei zu Falle gebracht hätten. Afrika habe darin bestanden, eine Koloiiie zu gnmden und den diese unsere Vermuthung eine durchaus zutresfeude Sandel zu heben. Weder die Okwpaüon des Landes von Maneb J., J,—«•-- �" fit«©i-ron rtnrfi Xi->— ------- v------.----—'»"7-».%. V»» WA»sead, als auch in dem unvermeidlichen Konflikt der e 0 ,.,b/ f) ■M — Nehmen Sie also diesen Lappen I Ihre Aufgabe C® es nun sein, das Kleidungsstück zu finden, aus dem er �ausgerissen worden. ist-- Wenn es nicht aus unserer Stadt fortgeführt worden ' a>erde ich es Ihnen vorstellen. Haben Sie von dem Diadem gehört? „.~~ Wie denn! Es bestand aus 36 Brillanten, jeder ü Erbsengröße. Es hat 25 000 Rubel gekostet. Gekauft I>o-k as in Petersburg, wo man das Modell finden kann, ™ oen? es verfertigt wurde. — Bei wem? b0v,.r"~ Das weiß ich noch nicht, doch ich werde Ihnen heute "der bis auf alle Einzelheiten Bericht erstatten. »m- untersuchten noch einmal sehr sorgfältig die Stelle £», Fenstern und die ganze Wegstrecke, auf welcher die oes gestrigen Flüchtlings vorhanden waren. sin, der Polizeiagenten wies auf eine Stelle im Schuee, L a öwei Arschin vom Hause eiitsernt und gleich unter , �F-nsstr— eine Stelle, die schon in der Nacht bemerkt es, c"- Wir sahen, daß an dieser Stelle der Schnee auf fiewJ�che von etwa zwei Werschok gewissermaßen ein- W» n)Qr' vls ob dort früher irgend ein Körper gelegen Zwei Schritte von dieser Stelle entfernt.war eine w, Gpnr, wie von einem nicht großen, länglichen Körper, <■ iiav.4. c-.., �------.«f. ar— »IV»V Vteivv pvvjvkiuvii 84/L ULLI» tts IIUU tUltm QCQCÖCN, Untpuj't �___ � von Sprengstoffen entdeckt worden sei, und ferner, daß in und nachdem diese Parole auch im"hiesigen" Wall kreise der Nähe des Annitschkow-Palastes, wo der Zar und seine noch in letzter Stunde in hinreichender Weise»1« Familie augenblicklich wohnen, Verhaftungen vorgenommen Kenntniß der Parteigenossen gelangt war konnte mrvrhon iotim fniAf o»v*a>�*»4++-* � ut— n f— ar�-- �----'' 0 von vorn» _ Kandidat, auch mit geradezu ---- ri—.. ,............ I»"""f«luoinjiiouuB isoerly IN Bertin, ist denn auch mit geradezu deutlich genug dafür, daß die revolutionären Elemente des überwältigender Majorität(mit 14 200 gegen 7500 Stimmen) Zarenreiches nach wie vor unermüdet für ihre Zwecke an gewählt worden. Die Pfanntuchenpartei, zusammen» der Arbeit find. Es wird der„Voss. Ztg." über London gesetzt aus Nationalliberalen, Konservativen, Zünftlern darüber gemeldet:„London, 7. März. Ein hier veröffent- und Antisemiten Hat durch diese Wahl einen y» jf j. /V»''\AVt« Ää � �*-- ______ w. ve»-touyv um ÜU.«evruar zu verzeichnen; sie wollte ...___, �..... I. und zeigen, daß sie eine Macht sei, mit der gerechnet werden Älerander II theilen, wenn er nicht seine reaktionäre Politik müsse und erhielt ganze 1000 Stimmen I O heiliger Triebs! V.......... nft des g| cm. 00rt früher lag. Wir waren alle der Ansicht, daß man zel. ähnlichen Einoruck erhalte, wen» man ein zusammen gU................................ Gartenmesser in den Schnee werfen würde. « ,!/(| tos��ch befahl Schaufeln zu bringen. Der Schnee wurde i iij �nder geschaufelt und sehr sorgsam durchsucht. Gtso) 4 einiger Zeit wurden unsere Nachforschungen von Kokorin, der überall der erste war, erspähte mit seinem iilitz �ksauge irgend ein kleines Kügetchen. Er hob es auf Ca,*�nigte es vom Schnee. Die Agenten stießen einen aus... es war ein Brillant. c>Iz sofort zeigte ich ihn RuslanowS. Sie erkannten ihn sch'"-» 061 sechsunddreißig Steine an, aus denen das ver- undene Diadem zusammengesetzt war. (Fortsetzung folgt.) fi I Schicksal seiner Vorgänger Peter DWHWHßKHs KMHWZHWZ dung scheint im Zilsanimenhang zu stehen mit euier Peters- Arbeiterzeitung" Anlaß zu folgenden Betracht burger Depesche des„Daily Cbronicle", der zufolge der,..Der 11. Kreis(Grimma-Wurzen) Ist d..... �,u. ,u,c Kaiser sowie einige hervorragende Minister jüngst eine im Kreis, wo die sozialdemokratischen Stimmen abgenommen babe». Ausland geheim gedruckte freistmiige Broschüre aus der Stimmen in 1884 vermehrten sich bei der Hurrahwahl ans WMZ�MWLWGM diese Unzufriedeilheit durste eine dem deutschen Bauernkriege gegen die Sozialdemokratie, dazu leider empfohlen und unter- ähnliche Revolution verursachen." stützt, wußte er die Genossen der hervorragenden Orte so einzn- _ nehmen, daß sie, statt stramm Propaganda für Arbeiterblätter zu treiben, sein Blatt, die„Wnrzener Zeitung" im ganzen Kreise einführten. Da sich dieselbe sehr radikal geberdete, wurde sie allgemein als ein versteckt sozialistisches Blatt, ihr Herausgeber als ein — I verkappter Sozialist angesehen. Das ging so weit, daß man zur SWMMSÄSZ ergiebt sich, wenn man die„Wilden denjenigen Parteien Stimmen, die der Freisinnige erhielt, nur ein Scheinerfolg sind, zurechnet, von denen sie gewählt wurden, die Starke der ein- da sie zum größten Theil dem Kontingent der Sozialdemokratie zelnen Parteien im neuen Neichstage wie folgt: Sozial- angehören, geht am besten daraus hervor, daß die Freisinnigen demokraten 3», Zentrum 107, Konservative 71, Frei- es in diesem Kreise 1884 auf 282, 1887 auf ganze 337 Stimmen sinnige 60, Nationalliberale 42, Freilonservative 20, Polen 16, brachten. Auch auf größeren Abfall des Bürgerthnms vom Kartell bsnsT 12'* lo'"""■ M'«s «"-i wl- di- Zi»m f-I»-». wilch, FhWA die hauptiächllch m Betracht kommenden Parteien nach den durch dieses höchst unpolitische Verhalte» entstandenen früheren Wahlen hatten: wieder wett zu machen, denn seit Herr Thiele im Sattel| 1871 1874 1877 1878 1881 1884 1887 1880 kämpft er mit allen Mitteln der Eugen Nichter'schen Schule." ozialdemokraten i«> i«« 1:3%% n 35.* entrum 58 Ol 93 93 98 f» o»'a' Die Ana» der Dentschfrelstnuiae». Das„Verl. Tgbl." sagt letzt ganz offenherzig, Herr Baunibach habe die Wahl im 5. Berliner Wahlkreise nur deshalb angenommen, um den Ver- liner Wahlkreis nicht an die Sozialdemokraten verloren gehen zu lassen. In den Waljlen. 4 entrum konservative freisinnige Rationalliberale Freikonservativ» 58 91 64 21 45 49 120 152 88 83 93 40 35 127 38 93 69 26 98 66 98 50 106 46 27 99 78 67 61 28 98 80 32 99 41 107 71 69 42 20 Theater. Gonabend, den 8. März. Gperuhnua. Othello. KchauspieUinns. Wilhelm Tell. Lrsstug-Thenter. Das Bild des Signorelli. Friedrich-Milhelmstädt. Theater. Der arme Jonathan. allner-Theater. O. diese Männer. ilrtoria-Theater. Stanley in Afrika. —'"" ilchen- Kerliner Theater. Der Veilchem fresser. Deutsches Theater. Der Unterstaats- sekretär. Gstend-Theater. Der Fall Clä- menceau. Destdenf-Eheater. Marquise. Äeileallia �' Ketleallianre- Theater« Der Nau- tilus. Königstädtisches Theater. Die Waise ans Lowood. Central Theater. Ein gemachter Mann. Adolf Ernst- Theater. Der Goldfuchs. Theater der Ueichshallen. Spezialitätenvorstellung. Gedr. Zjichter's Kariotö. Speziali- täten-Vorstelluna. Kaufmann s Uaristä. Spezialitäten- Vorstellung. Alhambra-Theater. Wallner-Theaterstr. 15. Sonntag, den 9. März 1890; Z. 1. Male: Neu einstudirt: I Die Wer des MusikMeu. ' Volksstüct m. Ges. von 9t. Kneisel. Musik von Fcrd. Gumbert. piWe30«.|;ÄMi 1. Balkon 50 Pf., 2. Balkon 40 Pf.| rvc.-p.*_.. � s' 1■ , des Konzerts 6 Uhr. der Vorstellung 7� Uhr. |NB. Die neu eingerichteten Ball-I Q r v r. pf.. rvi.»»• 1. 1 Isälesind an Vereineu. Gesellschafte»| z.Festlichkeiten, Bällen:c. z. vergeben. American-Theater SV Drrsdrnerstraßr 55._ Täglich Vorstellung I äl. Unter den Linden tit/M Im Hause der Wllhemsh'"'" neben der Passage. B6I1- Vorführung Tiiglich Ali- Tinwfl" 71/2 �QVZauber- Abmds. ueyw 3, 2 u. 1 M. Billets im Jnvalidendank. Nassage 1 Tr. 9 Uhr M. b. 10 Uhr Ab. Kaiser-Panorama. In dieser Woche zum ersten Male: Fünfter Cyclus Paris. könig Lu'--------- König Ludwig II. Prachtschloß Herrenchiemsee. Hochinteressant: Kertha-Ueise. Eine Reise 20 Pf.. Kind nur 10 Pf. Abonnement 1 M. Circus Renz. Karlstraße. Heute, Sonnabend, den 3. März 1890, Abends 7Va Uhr: Pmde-M-AcheÜW zum Benefiz für die Geschw. Frl. Clo- tilde und Helga Hager mit einein ans- erwählten Programm. Mitivirkung der vorzngl.Neitkünstlerinnenn.Reitkiinstler. Zum 47. Male: Deutsche Turner. Große nationale Original-Pantomime. Die beiden großartigen Schulpferde Goldbird und Sophus, engl. Vollblut- Na?epferde, geritten v. d. Benefiziantin Frl. Clotilde Hager. Das Schulpferd Adgar, geritten von der Benefizianlin Frl. Helga Hager. Auftreten d. renorn- inirt.Luftkünftlerinnen Geschw. vaetagna. Die großartige Steeple chasse von acht engl. Vollblut-Springpferden von Herrn Franz 9ienz(Origiilal-Dressur). Jen de la Rose von der Benefiziantin Fräul. Clotilde Hager it. Frl. Meers. Oriental. Manöver, geritten von 16 Damen. Morgen, Sonntag: 2 Vorstellungen. 4 Uhr(1 Kind frei) Ascheubrödrt. Abends 71/2 Uhr zum vorletzten Male: Deutsche Turner. Dienstag, den 11. d., zum 50. und letzten Male: Deutsche Turner. E. Renz, Direktor. Circos Wulff. Friedrich Carl-Ufer, Ecke Karlstraße. Sonnabend, den 8. März, Abds. 8 Uhr: Gr.Wa-Pmde-Vchellllllg. Besonders hervorzuheben: Nero und Negus, russ. Rapphengste, ohne Zäume vorgef. vom Dir. El Bolero Andaluz, geritten von 2 Damen und 2 Herren. 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Verschiedenes. 1859 Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersammlnng statt. . �m Interesse der, vichtigen Sache ist es Ehrensache eines jeden Kollegen, zu ericheinen. Tie Lohnkmnmission. I. A.: M. Dittmar, Metzerstr. 17. S. hme. ICHanNceftinbell. Die schönsten Kinilerkleiiitt ii.-Miiiltel für Mädchen jeden Alters, sowie Morgenrölke, Uilterröcke v. Tritottkillen I auch im Einzelverkauf sehr billig! j Massbestellungen u. Reparaturen werden prompt erledigt! |Clfmtffrrffvit||rl4.| S. Keine. Jede Uhr repariren(austrr Krnchj tt >ei mir kostet 1,50 l�iark unter Garantie des Gut- und Richtig- gehens. Kl. Reparaturen entsp. billig. Lager aller Arien Uhren, Gold- und Silborwaaren. C. Wunsch, AmMfir. 38, nahe dem Oranienplatz. am hiesigen Platze bekanntlich Grässte Auewahl. Garantirt sicher breunende iSfW T a l> a Ii e."ME Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämintliche im Handel befindlichen Rohtabake sind am 1653 Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt. 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E. Ratlow, Charlottenburg, Berlinerstr. Paul Drenske, Oranienstr. 172. R. Berger, Brunnenstr. 135. G. Dunsing, DreSdenerstr. 0. C. Rettig, Fehrbellinerstr. 81. C. Schulze, Fehrbellinerstr. 93. Renz& Böhme, Oranienstr. 6. R. Baisse, Chausseestr. 70. Schumann, Gerichtstr. wv t/xj.—. srt i Dietrich, Oranienstr. 9. « Mariannenstr. 43. AI. Dröbeljahr, Weinbergsweg A. Fuchs, Manteuffelstraße. „ Mariannenstraße. „ Skalitzcrstraße. F. Haupt, Große Franksurtersn. F. Jockoff, Linienstr. 2. P. Kunz, Prinzen-Allee 87. Ib?v,ltlicf ?: S». Äf ÄW fe i' F. Sporeuier, Poststr. 16(am Julow, Pankow, Berlinerstraß�� C. Böttcher, Friedrich� Berlinerstr. A. Kehr, Köpnickerstr. 120. A. Simbeck, Fischerstr. 8. Polvoigt, Biilowstr. 18. 0. Liskow, Oranienstr. 47a. A. Uraoklow, Lothringerstr. 27- nj. H. Fürsteuborg, Alt-Moabit 21 0. Krahncr, Jnvalidenstr. 16a- Röpke, Prinzenstr. 60.„..jn Howes, Andreasstr.(nahe bei»u Weg). H. Aerisons, Prinzenstr. 23. F. Michelmann, Elsassersir. 70. C. Music, Potsdamerstr. 37.* C. Wanke, Ripdorf, Bergstr- W. Kliem, Bernauerstr. 108. J. Kock, Kastanien-Allee 80. � S. Asch, Ripdorf, Bergstr. � E. Sarsch, Strakauerstr. lä-�14, E. Motzelthin, Ackerstr. 173., A. Wittenbecher, Moabit, Bins'. 0. Whihschafter, Brunnenstr. �„j# A. öenu Juaiiu. vj v i ia_i iiii. I v,«„ . t Wir bitten die Genossen, genau darauf zu achten, daß die Ward» erst beim Kauf in den Hut geklebt wird. vis Arbeiter-Kontrol-Konimissioß 1849] Meinen geehrten Freunden nnd Kun- den zur Nachricht, daß die Hüte mit Koutrolmarken bei mir zu haben sind. V. Kcepkc, Prinzenstr. 60 und 1862] Potsdamerstr. 123a. Grünthalerstrasse 67 kl. gesund und billig, Parterreivoh, ivelcher bisher eine Jiesterhanoi. trieben worden, zu veriniethem�< Kier-n eine Keild� Verantwortlicher Redakteur: Tnrt Knnke in Berlin. Druck und Verlag von Mae Anding in Berlin SW„ Beuthstraße 2. P Mrat Nfc( IN' § L!%e Irl i Ä" & ins ii"1 Z»- Plai 1 % S & fti.! 5}� / -Ige II II : s lt. sx. Sonnabend, de» 8. Mar; 1890. y. Jahrg. UovveMondettze«». Mä». Die deutschen ReickstagZwahle». und �Aincn l. �. riefige Slinvachsen der sozialdemokr-aOsche» Ifiiim,', hier grojies Aufsehen gemacht. Im Allgeineinen % l'ch der Engländer, eine kleine Minderheit abgerechnet, Ei; crr 8 um die inneren politischen Verhältnisse anderer Länder. �""t. insofern seine Anfinerlsainkeit, als sie ans die Politik dieser Länder von Einfluß sind oder foult m lh ourf, s'ien[fdäte der englischen Politik fallen. Wozu sollte er WoLr ,• Pf darüber zerbrechen, was in dem politischen %r,,' J09en wir, Deutschlands brodelt? Wenn etivas "teil kommt, wird man es seiner Zeit schon er- kill'ja dahin ist A luvarten die Parole. So macht John S-}(„. ,'u. Hause, und von dieser goldenen Regel tet tll,, fn"de gegenüber eine Ausnahme zu machen, hliti,-/'? weniger ein Grund vor, als er demselben in der � noTl. ,utluicfel«iig um etliche Pferdelängen voraus ist und Ein» Ifl1"wtaus zu sein glaubt. n uni friü r?lue Viertel Million sozialistischer Stimmen, das ist Miller i ,M)o» etwas Rechtes, und so rieb sich der hiesige ? Reil,,»!., wältig erstaunt die Augen, als ihm der Telegraph Nwuim»- 1 Wahlen vom 20. Februar berichtete. Was *r er',, J tst, das hat er im Laufe der letzten Jahre auch ftelttfi!. S», über eine sozialdemokratische Partei, die eine , k;) repräsentirt, das ist eine besondere Merkwürdig- o9ou der Mühe lohnt, etwas näher betrachtet zu ii>»»gemein mit welchen Kommentaren Presse die sozialistischen Wahlsiege in begleitet hat. Um mich nicht in Details zu ergehen, ........~"" die, wie "UV titf>-ü"-**vv VMV, wiu miw; uiu.�i ui ö» schon l�wnensassend erwähnt, daß die Konservativen. hinein.» � eliimal betont, um eine Parole für die nächsten % ßt.r" Wahlen verlegen sind, nicht übel Lust verriethen, das � ansinarschiren zu lassen, während die Liberalen IS Iii. iit.! 9 iVfl ir. st)' stiihl� -f' 9# ii<» fOnXrt'' c****' ZU uifsvn, iuui;ivjiü vts- 'Mi ünf.?6"' daß in der Hauptsache eigentlich nur das Abweichen Mtm.f,}, X®1? Freihandelsdogma das Anwachsen der sozial- timrnen verschuldet habe. Immerhin war das Haupt- "d UrlnZ®"' die„Daily News", verständig genug, zuzugeben, verschiedener Art zu diesem Resultat beigetragen, «iL,, T w sich mit der Bemerkung, es sei das hoffnungsvollste Zeit, daß die arbeitenden Klassen in Deutschland und Zbiu!.»ch gegen die thörichte und unheilvolle Herrschast ".fjwrismuä auflehnen.„Der deutsche Kaiser," führt oas Massen durch große, aber >er Reformen zu besiegen. .u-ib- u"■■■" �,.�..�".�,tete Volk der Welt, und Ifcfavf'Binnt sich endlich zu fragen, ob äußere Macht eine % ,u"Mng für die Armuth sei." Und es schließt:„Man ver- ArsX.°si. daß die einfache Weigerung, Steuern zu zahlen, dem ,, de» Militärdespotismus auf dem Festlande mit einem .m V1 Ende machen würde." Etwas naiv, nicht wahr? itt ,. h&i( über die deutschen Verhältnisse vcrrieth dasselbe im es bei einer Besprechung der politischen Par- stib« ulschland meinte:„Die Nationalliberalen entsprechen Our»»fern hiesigen Konservativen". In der That dürsten % Manche englische Konservative noch ziemlich besinne», .vt sich entschließen würden, die Artikel zu K-m.?»en, mit denen die nationalliberale Presse in diesen Kite' teter Sehnsucht nach einem Staatsstreich wider das all- »„„Wahlrecht Ausdruck gab. rWet?, h®"1� Anerkennung und Bewunderung hat dagegen der '"item i> der deutschen Sozialdemokraten bei der vorgeschrittenen Arbeiterschaft gefunden— die Handvoll Anarchisten �gi>„j,»undlich ausgenommen. Von den eigentlich sozialistischen 'M j� bnen abgesehen, haben auch verschiedene radikale Klubs, Mischte erfahre, Glückwunschresolutionen an die Adresse der * dmz Sozialdemokraten beschlossen. In den radikalen Klubs ?i»irt �lrbeiterelenient sehr stark vertreten, in vielen do- 4«r.,.®9 geradezu, und je mehr der Sozialismus m ">» Si.,„"�rkreisen an Boden gewinnt, um so mehr macht "ldey Muß sich auch in diesen Klubs geltend. Manche der- AbifolX®>n»r dem Namen nach noch mit dem bürgerlichen S v'�Uis verknüpft und stehen sonst fast ganz rm sozialisti- r'teh- 8tr. Sieht man ihre Vortragsliste durch, so. findet man '' � sozialistische Redner, und es ist sehr fraglich, ob nicht h'in. n Klubs heute schon mehr Sozialisten m ihren Reihen X.',,°ls alle ausgesprochen sozialistische» Organisaionen zu- T.®ü.ou»nen. i ldj® Führer der radikalen Partei sind sich dieser Wandlung teil?s® 111 ihrer Anhängerschaft auch durchaus bewußt, und i iJy*»ach Möglichkeit Rechnung z» tragen. Das zeigt „pt wieder bei der Nachwahl zum Parlainent. die Si�°h"erschast von Nord St. Pancrs. einen» Stadtviertel r\y V /-•»»( V n[ t w»»«-»WV»-W»•--------,, U Londons, an die Urnen ruft. Dasselbe ist zwar kein % Ä. Arbeiterviertel, hat aber immerhin eine ziemlich zahl- H im.a deiterbevölkerung, deren Stimmen bei der Wahl erheb- ' de»®wicht fallen. Da ist es nun interessant, zu sehen, wie �Versammlungen seitens der Redner der Liberalen den die weitestgehenden Konzessionen gemacht werden. Man % v'ist sich geradezu, daß man auch von anderen Dingen, � z-�Eischen Frage, spricht, dieselbe stehe nun einmal auf iNp,?®�ordnu»g und müsse gelöst werden, aber eigentlich nur, te für die Beschäftigung mit den wichtigen sozialen Problemen Iteser«l l» ge, Vinnen. Der Kandidat der Liberalen, ein ge- Hlo-v• ton. hat sich auf Anfrage von feiten des Arbeiter- ml(Labour Electoral Association), eine Organisation, teide»."?, H®it von Champion geschaffen wurde und an Mlt- % sehr unbedeutend ist, bereit erklärt, für e.n Achtstunden- "d b.- dunsten der Bergarbeiter, somit aller vom Staat direkt ,kl!ex Üom Staat zu vergebenden Arbeiten beschäftigten Ar- "Zutreten. Vor ein paar Jahren noch würde solche Er. Üit»A.Madezu als der helle Wahnsinn betrachtet worden se.n, Sm. fi° in Versammlungen als eine nothwendige Stellung- «m'l1. t'ner praktischen Tagesfrage behandelt,.jn einer '"tcn""hlversannulungeu, die ich besuchte, sprachen neben ''s cbi.,, �°iion noch Herr Atherley-Jones, ein Sohn S%i,, i'flrn Chartistenführers Erneft Jones, und liberale» V�ntsmitglied für Nordwest Durham, sowie der liberale SJfictp,, l£te für Kennington(Süd-London) Mark Beaufoy,»m ,%)'[. A.�inne. Herr Beaufoy konnte das mit um so größerer WW...... 1 KSfa? AJ ii»' I i" feit, als er in seiner eigenen Fabrik den Ächtstundentag id. wie er erklärt, mit in jeder Beziehung be- Es fehlte nicht viel, so hätten sich diese, ,____ Redner der Liberalen, für den gesetzlichen il>.®»iag im Sinne des Pariser Kongresses erklärt, keiner 0,,,ei1, verfehlte zu betonen, das: er acht Stunden für durch- "�reichend für die Arbeitszeit in irgend einen» Geiverke der diesen Umständen darf man auf den Ausfall s»»,.,®migcrmaßen gespannt sei». Herr Bolton war schon früher . tu St. sUrttirma»itm«emäblt woroen, tsi Wenn er diesmal siegh so w?rd damit nickt nur dem gegenwärtigen konservativen Regiment ein neuer heftiger Schlag verabfolgt, sondern es wird auch die Arbcitersache an Kraft ge- Winnen. Denn der Arbeiter-Wahlverein, der, so schwach er an Zahl ist, doch als eine berufene Stimme der vorgeschrittenen Ar beilerschaft gilt, hat sich aus Grund der obigen Erklärung des Herrn Bolton entschieden, dessen Kandidatur zu unterstützen Herr Atherley-Jones, den ich oben nannte, ist derselbe, der am vorigen Montag den Antrag Cunninghame Grahams im Parlament unterstützte, der die Siegicrung ausdrücklich ausforderte, auf der Arbeiterschutz-Konserenz in die Diskussion der Frage der Verkürzung der Arbeitszeit einzutrete». Das„Berliner Volks- blatt" hat über das Schicksal dieses Antrages bereits berichtet, ich will daher ans die Einzelheiten der Debatte nicht zurückkou, inen. Nur die Thatsache verdient besondere Erwähnung, daß selbst von konservativer Seite nicht mit solcher Gehässigkeit und mit so niedrig demagogischen Mitteln gegen den Antrag wie gegen die gesetzliche Verkürzung der Arbeitszeit überhaupt poleniistrt wurde, als dies von Seiten des„Freidenkers Bradlaigh geschah. Der Herr erntete denn auch de» lauten Beifall der Reaktionäre, während das Gros der Liberale» sür den Antrag Graham stimmte. Ei» klassisches Bild: der noch vor wenigen Jahren konservativerseits als Abschaum der Menschheit betrachtete Gottesleugner von denselben Leuten bejubelt, die damals alles in Bewegung setzten, ihn aus dem Parlament heraus zubugsiren. Nun, voraussichtlich wird sich der Beifall der Herren »hm gefährlicher erweisen als ihr Haß. Selbst die demokratische Presse kündigt dem einst von ihr Vergötterten wegen seines Auf- tretens die Freundschaft., Es ist doch ein böses Ding, daß gegen- ..... auch die Blitze der freidenkerische» Götter über der sozialen Frage versagen. In de» Mahlen. Anläßlich des gewaltiae» Mahlerfolgea der deutschen Hoiiiildeuioliratir sind noch folgende Depeschen eingetroffen: Tie Sozialisten von Calais, versammelt, um den Triumph der deutschen Sozialisten zu feiern, und um die Demonstration für den 1. Mai er. zu organisiren, geben dem Gefühl der Soli- darität an dem Siege herzlichen Ausdruck. Decluze. Saleinbier. Mannuvrier. Stadträthe, Delegirte zum Kongreß. Die Ungarländische Arbeiterpartei eiitsendet den Sozialdemo- kraten Teutschlands ihren herzlichsten Glückivunsch zu den ohne gleichen dastehenden Wahlsiegen; nie hat die Welt ein glorreicheres Schauspiel gesehen! Wir schöpfen aus demselben neue Kräfte und frische Begeisterung für den Emanzipationskampf der Arbeiter aller Länder! Es lebe die internationale Sozialdemokratie! »* Di- Dach wähl in ZUagdrburs ist auf Donnerstag, den 20. März, angesetzt worden. Leipzig, Ten»„Wähler" wird eine Jnstruktionskarte für die„Schlepper" übergeben, welche wir für derartig wichtig Hab ten, daß wir dieselbe vollinhaltlich abdrucken: Reichstags-Stichivahl 1800. Kandidatur: Gustav Götz Leipzig. Einzutreffen pünktlich Freitag den 28. Februar 1800 Mittags 12 Uhr im Wahllokal. Zur Beachtung! 1. Von 12 Uhr Mittags bis 6 Uhr Abends sich den Vertrauensmännern zur Verfügung zu stellen! 2. Höflich aber entschieden etwaige Neckereien der Sozialdemokraten zurückzuweisen! 3. Im Nokh falle die Hilfe des nächsten Schutzmannspostens anzurufen! 4. Beim größten Andrang— Mittags und Abends— dar' niemand von seinem Posten weggehe»! Essen und Trinken is in den ruhigen Stunden zu besorge», aber nur immer einer auf einmal! 5. Etwaige Ungehörigkeiten und Beeinflussuligen durch sozialdemokratische Agitatoren streng wahrheitsgemäß unter Ermittelung der Namen auf der Nückselte sofort notiren! G. Die Mahnbriefe sind nicht in der Hand, sondern in der Tasche zu tragen; das Sortiren derselben geschieht in dem von den Vertrauensmännern bezeichneten Raum! 7. Beim Austragen der Briese darf nur zu 2 ausgegangen nud nicht eher getrennt iverde», bis jede Verfolgung arifge- hört hat I 8. Bei denjenigen Wahllokalen, welche zwei Ausgänge haben(besonders die Schicken) ist derjenige Ausgang zu wählen, welcher als Eingang von den Wählern nicht benutzt wird. Die Hausmänner der betr. Schulen sind vorher darum zu ersuchen, diese Ausgänge zu zeigen und zu öffnen! 0. Bei Verfolgungen, thätlicheu Angriffen ,c. ist bis zum nächsten Schiitzinannspoften zurückzuziehen,»in dort Hilfe zu erbitten! 10. I«, übrigen ist für alle Fälle das Telephon„ach den zu vertheilenden gelben Listen zu benutzen! 11. Kartei» zur Verkündigung des Wahlresultats in der Zentralhalle werden von den Vertraueiismünnern ausgegeben. Wenn bei Bekanntwerden der Wahllokale mancher Wähler verwundert war, wie es de»» komme, daß jetzt— entgegen der bisherigen Gewohnheit— die Wahlen meistens in Schulen vor- genommen werden sollte, so wird ihm jetzt ei»„Seifensieder" aufgehen. In de» früher üblichen Schankivirthschasten würden sich wohl wenige„Hausinünner" gefunden haben, ivelche die Schlepper durch Ausgänge verschivinden ließen, die sür's-sonstige Publikum nicht eristiren.— Man muß es den Gegnern lassen! Praktisch sind sie— äußerst praktisch I Hundert Llaschr» Cliampagner ä 7M. hat der national- liberale Abg. Hoffmann in Löban seinen Freunden aus Anlaß des Wahlsieges über den deutschfreisimiigeil Kandidaten Haupt pendirt. Loftnle s. •Uta(Tu live t» Ktnmb-rg giebt dem„Amtliche« von Weißensee Gelegenheit zu folgendem Bericht: Blumberg. An» Sonnabend Abend kamen mittelst Kremser Sozialdemokraten von Seefeld, woselbst sie ihre Thätigkeit am Wahltage geübt hatten, durch Blumberg gefahren. Sei es nun, daß sie viel getrunken oder unseren Einwohnern ihr künftiges Regiment fühlen lassen wollten, kurz und gut, sie fingen mit den Sicherheitsorganen des Ortes Schlägerei an, wobei sie g ut z ug ede ck t wurden. Am nächsten Tage lief von Herrn Stadthagen eine Depesche beim Amtsvorstand ein, worin ersterer bittet, daß die verwundeten Sozialdemokraten einem Krankenhause überiviesen werden möchten. Dieses An- suchen konnte aber nicht erfüllt»verde», weil die Geschlagenen nichts hinterlassen hatte» al» ihr theuerr» Klüt, welche* ste hiev im I»t«relfe ihrer Kache versprilit hatte», und welche» am««der»» Tage«ach sichtbar tar." Wohl fast alle Zeitungen, gleichviel welcher Parteilich- tung sie angehörten, erwähnten dieser Tage das traurige Vorkomnmip in Blumberg bedauernd und in durchaus geständiger Weise. Nur der amtliche Anzeiger von W.'isiensee treibt die Gehässigkeit so weit, daß er trininphirt, in Blum- borg„seien die Sozialdemokraten gut zugedeckt worden" und sich erdreistet, über„das verspritzte Blut" der armen Opfer höhnische Bemerkungen zu machen. Wahrlich, ivenn�eii» amtliches Organ sich in dieser Weise auszeichnet, die Saat der Zwietracht»md der Nohheit unter die Bevölkerung zu säen, ivird sich jeder austäildige Mensch mit Widerwillen von einem solchen Gebahrei» abwende». Wir e» halten falgendra Schreibe»: Die Tischler F. Haak und W. Schmidt bewohnen die Hälfte der dritten Etage des Hauses Manteuffelstr. 80. Arn Vormittag des 5. d. Mts. wurde die Glocke gezogen und es erschien beim Oeffnen der Thür ein biederes Väuerleiu mit der Frage, ob Frau Haak nicht wollte Kartoffeln kaufen.„Wo sind Sie denn her fragte dieselbe.„Aus Blumberg," war die zaghaste Antwort. „So," sagten die Frauen,„also ans Blumberg,>vo jene Männer, ivelche für die Sache der Arbeiter kämpfte», so jammerlich mißhandelt wurden! nein, Niänneken, unsere Mäiiiier haben uns ge- sagt— aus Blumberg wird nichts gekauft und dabei bleibt's." — DaS Bäuerlein jammerte, er wäre nicht bei jener Uuthat be- theiligt gewesen, ja, verschiedene Dorfbewohner, welche jenen Prügelhelve» Vorwürfe machten, hätte» selbst die Latten zu fühlen bekommen. ES half aber alles Lainenttren nichts.„Erst wollen wir wisse», wer die Helden sind," sagten die Frauen,„die Namen werden wir schon erfahren, früher wird von dort nichts gekaust." Das Väuerleiu, Namens Grothe, mußte sich trollen, und bald fuhr er mit seinem Wägelein die Naunyiistraße entlang. Der Sortirfaal des hiesigenjStadtpostamts, in welchem die gewaltigen Massen der unausgesetzt zuströmenden Briese bearbeitet werden, gleicht tagtäglich einem große» Schlachrfelde, auf welchem Tag und Nacht ununterbrochen die größten Schlachten geschlagen werden. In der Mitte des mächtigen Saales sieht, wie es in einer Schilderung der„D. Verk.-Ztg." heißt, die 18 m lange Reihe der„Grobsortirer"; an beide» sSeiten arbeilen zahlreiche „Feinsortirer". Lautlos werden von beiden Klaffen anderthalb Tausend Briese in der Minute i» die Brieffächer geschleudert, da- zwischen eilen die Postschaffner hindurch, öffnen die Glasthiiren der Spinden und lasse» die grobsortirten Briese in unter- gehaltene Körbe gleite», um sie de» Feinsortirer« zu- zutragen. Unausgesetzt fördert das Hebewerk die schweren Briesfäcke aus dem Erdgeschoß in de» Saal, ein Dutzend rühriger Hände ergreift sie und schüttet ihren Inhalt auf die Ausschneidetische auf, gleichzeitig schnurrt die Stempelmaschine, die zum Bedrucken der Briefe mit dem Bestellstempel verwendet wird. Dies dauert so lange, bis von dem Aufsichtsbeamten mit lautem Rufe die Schlußzeit einer Bestellsahrt angesagl»vird. Dann ändert sich das Bild. Die Grobsortirer verlassen ihre Plätze und leisten an den Feinsortirspinden Aushilfe, Hunderte von Briefbunden werden hier schnell gefertigt, Beutel geschlossen und eilig»ach dem Hebewerk geschafft.— Die Briessortirer haben eine ganz»vesentliche Bedeutung sür das Verkehrsleben der Reichshauptstadt, ihre Thätigkeit ist eine ganz besonders schwierige. Die Anforderungen, welche an das Gedüchtniß dieser Leute ge- stellt iverden, sind sehr groß; sie müssen nicht allein die 841 Straßen und Plätze Berlins kennen und wisse», zu welchem Bestellpostamt dieselben gehören— 100 Straßen gehöre» außerdem zu verschiedenen Postämtern und von diesen muß den Sortirern sogar bekannt sein, auf welche Postämter die Sendungen für die einzelnen Häuser dieser Straßen zu leite» sind. Dabei behalten sie nicht viel Zeit zu»» Bestilnen, sie»nässen vielmehr 30 bis 35 Briefe in der Minute sortiren können. Der Mehrzahl nach gehen die Sortirer des Stadt-Postamts aus den 1700 in Berlin vorhandenen ständigen Posthilfsboten hervor. Die Ermitteiuugeu i» der Ktrafsache»vidier de« Musik l-hrrr Emil D-umann wegen Mordes sind auf die Todesart der unverehelichten Minna Griese, welche am 22. Mai 1888 in der Neumann'schen Wohnung, Grüner Weg Nr. 80, erhängt vorgefunden wurde, ausgedehnt worden. In bellt Zimmer der Erhängten lag ein Brief, in ivelchem dieselbe erklärt, ans welchen Gründen sie sich das Leben nehmen müsse. Es sind mm Zweifel angeregt worden, ob dieser Brief von der Hand der Griese herrührt, und es wäre daher der striniinalpolizei sehr wünschens- werth, Schriftzüge, welche unzweifelhaft von der Griese herrühren, zum Zwecke der Schriftenvergleichuug zu er- halten. Der 17 jährige Defraudant Gito Fried ist, der „Post" zufolge, mit feinem Begleiter Palnitzky in Trieft verhaftet»vorden. Beide hatten falsche Namen ange- nonnue». J» der Angelegenheit des meae» Kuppelei zu drei- monatlicher Gefänanißstrafe verurtheilteu Hauseigenthümers hatte, wie sich unsere Leser eriuneru werde», der Grund- und Hausbe- itzer-Verein der nördlichen Stadtbezirke von Berlin unter dem 0. Dezember vorigen Jahres eine Petition an den Minister des Inner» eingereicht, aus welche nunmehr die folgende Antwort an de» Bereinsvorsiyenden Herrn Kurzweck gelangt ist: Auf die Vorstellung vom 9. Dezember vorigen Jahres erwidere ich Ew. Wohlgebore», daß, wie bisher, so auch kiinstighi» seitens deS hiesigen Polizeipräsidinms Anträgen von Hauseigenthümern und Vermiethern auf Ertheilung polizeilicher Auskunft über Pro- lituirle stattgegeben werden wird, sofer» ein zur Berücksichtigung geeignetes Juteresse des'Antragstellers dargethan wird, und aucy onstige Bedenke» den Umständen nach ausgeschlossen erscheinen. Dem weitergehenden'Antrage, daß den Hausbesitzern durch die Polizeibehörde in jede»» einzelnen Falle von AmtSivegen Mit- theilung gemacht werde, wenn prostituirte Dirnen in, Hanfe Wohniiiig nehmen, kann dagegen nicht entsprochen werden. Das Srrliurr Adreßbuch ist eigentlich nur»och ein Buch von Berliner Adressen, denn wer, von der Ansicht ausgehend, das Buch zur Hand nimmt, alle Adressen der Einwohner Berlins dort auszusuchen, der dürste das Nachschlagen sehr häufig umsonst thun. Namentlich mit den Auskünften über kleine Btiether ist es recht dürstig bestellt, dieselben scheint man, trotz Befolgung der vo» der Administration empfohleiien genauen Eintragung i» den hernnigehendeil Liste», häufig nicht für voll angesehen»nd des- halb ausgeschlossen zu haben. Die Stenerdepntation verfährt darin gewissenhafter, vo» ihr wird auch der Kleinste nicht ver- gessen. Freilich, hier soll jeder Bürger zahlen und dort— kostet es dem Unternehmer jemehr Einwohner— jeuiehr Geld. Aber trotzdem sollte die Zuverlässigkeit des Berliner Einwohner- Verzeichnisses, welches doch das Adreßbuch eigentlich sein soll, über jeden Zweifel erhaben dastehen. So ivird der„B. Z." von einem Einwohner, der im Norden der Stadt zwar nur ein 70 Thaler-Quartier besitzt, aber sich alljährlich in die ihm vorgelegten Listen eingetragen hat, berichtet, daß er trotzdem schon eit Jahren nicht mehr in dem Buche verzeichnet ist, und daß sich n dem Hause, wo er wohnt, von neunzet n Mietheru im Ganzen, nge und schreibe, überhaupt nur acht in dem Adreßbuchs besinden. Das ist doch etwas heftig. Ei» K„u im Zvreuliause. 3tm Mittwoch Abend hatte die Venvattnng der städtischen Irrenanstalt zu Dalldorf den in derselben bejindlichen Insassen ein Kränzchen veranstaltet. Das- selbe fand im Saale des Hauptgebäudes statt._ Zur Theilnahme an dem Vergnügen waren 150 Kranke beiderlei Geschlechts„ein- geladen" worden. Dieselben setzten sich ans den Insassen der beiden Männerpavillons 1. und 3. und der Frauenpavillons 2. und 4.. d. i. ans der sogenannten 1. Abtheilung, zusammen. mürben, wie dies immer bei bemrügeu&e#0uüoen geschieht, nur diejenigen Kranken zugelassen. .................... die als sogenannte „harmlose Irre" in der Anstalt bekannt sind. Der Saal war bereits festlich beleuchtet und die„Musikkapelle", bestehend a»S drei ans der Zahl der Irren herausgenommenen Musikanten hatte bereits bei Klavier, Flöte und Geige den ersten Walzer intonirt, als es anfing, lebhast zu werden und der Saal sich füllte. Der„Tanzordnung" gemäß nahmen die Frauen und Mädchen auf der linken und die Männer auf der rechten Seite des Saales Platz, woraus der Reigen mit einer Polka eröffnet wurde. GS war eine wahre Lust, mit anzusehen, wie sich die Paare im Kreise drehten und mancher vermeintliche„Graf" führte nach beendigtem Tanze seine„Komtesse" galant nach ihrem Platze, um einige Sekunden mit ihr zu plaudern, worauf ein neuer Tanz erfolgte. So ging eS unter allerlei scherzhaften Belustigungen fort bis gegen zehn Uhr, als zur„Kaffeepause" gerufen wurde. Zu dieser versammelte sich das lustige Völkchen im Nebensaale, wo Kaffee, Bier und Kuchen aufgetischt wurden. Nachdem man sich daran gütlich gcthan, wurde der Tanz bis gegen halb zwölf Uhr fortgesetzt. Daun schloß der Ball und die Tanzlustige» kehrten nach ihren Pavillons zurück. Die Direktion hat es sich jetzt zur Aufgabe gemacht, derartige Kränzchen zur Zerstreuung der Kranken regelmäßig alle vierzehn Tage zu veranstalten. Aus- munterung und Schonung der Geisteskranken, das ist der Grund- satz der Verwaltung der städtischen Irrenanstalt, und sie hat mit diesem richtigen Prinzip bisher wahrhast großartige Resultate erzielt. _. höchst br!,lagonowertl>er KufuU ereignete sich Dienstag Nachnnttag auf einer vor dem Schlesischen Thor . am ,.............. Schlesischen Thor belegenen Eisbahn. Daselbst hatte sich eine Anzahl jugendlicher Läufer in der bekannten Manier zu einer sogenannten„Kette" vereinigt, bei welcher bekanntlich der schließende Läufer in weitem Bogen herumgeschleudert wird. Dieser letzte war nun der zwölf- jährige Knabe Albert S., und als die Kette in voller Bewegung war, ließ er unglücklicher Weise seinen Vordermann los und flog in mächtigem Schwünge über die Eisbahn, dabei gegen den gleichaltrigen N. gerathend. Durch den heftigen Anprall stürzten beide Lauser hin. Vornüber fiel S. und zwar so unglücklich, daß er mit dem rechten Auge in die Schlittschuhspitze eines in der Nähe befindlichen Läufers gerieth und blutüberströmt bewußlos vom Eise fortgeschafft werden mußte, um später nach der königlichen Klinik gebracht zu werden. Nicht minder traurig war es dein N. ergangen. Er vermochte sich nicht mehr zu erheben und es stellte sich bei der ärztlichen Untersuchung heraus, daß er einen doppelten Bruch des rechten Fußes davon- getragen hatte. zu geben. Der Gefangene hat hier einen Diebstahl begangen,?ür den er nach deutschen Gesetzen seine Strafe abmachen muß, ehe er sich wieder zu seiner Truppe begeben darf. Als Ausländer mußte er nach§ 112 Str.-Pr.-O. sofort in Haft genommen werden. Cr erregt in seiner malerischen Tracht, mit dem weiten, faltenreichen blauen Mantel stets großes Aussehen, rvenn er dem Untersnchuugs- richter vorgeführt wird. Der Fremde ist der deutschen Sprache vollkommen mächtig. Urrihlose Zleppuhre» flnd in den letzten Tagen wieder- holt ailf dein Lehrter Bahnhof zum Kauf angeboten und ins- besondere an polnische Arbeiter unter der Borspiegelung, daß es silberne Uhren seien, verkauft worden. Eine sonderbare Cutführungsgeschilifte beschäftigt, wie der„Post" rnitgetheilt wird, die Kriminalbehörden. Die angeblich Entführte ist die 22 Jahre alte unverehelichte T., welche sich eines tadellosen Rufes erfreut und in der Nähe von Berlin bei ihrem Bruder, einem Beamten, wohnt. Das Mädchen macht über den Vorfall folgende Angabe»: Am 13. November v. I., gegen 8 Uhr Abends, habe ein etiva 40 Jahre alter, breitschultriger, anscheinend den besseren Ständen augehörender Mann mit langem dunklen Vollbart und Glatze sie in der Koppenstraße verfolgt, sie plötzlich umschluugen und ihr ein Tuch, welches einen süßlichen Geruch verbreitete, auf Mund nud Nase gedrückt. Sie habe nicht schreien kömeen, da ihr sofort das Bewußtsein ge- schwnnden sei. Beim Erwachen habe sie sich in einein fremden Zimmer, angekleidet auf dem Bett sitzend, befunden und auch nicht das geringste Unwohlsein gespürt. Neben ihr, den Arm um sie schlingend, habe der Entführer gesessen und auf Befragen er- habe sie in seinem Wagen hierher gebracht, weil sie auf klärt, er DIM.___„........... H der Straße die Besinnung verloren habe. Äachdem sie eine dar gereichte Börse mit Geld auf die Erde habe fallen lassen, sei sie die mit Läufern bedeckte Treppe herabgestiegen, und von dem Herrn in einen bereit stehenden Wagen gehoben worden. Nach einer Fahrt von 10 bis 15 Minuten habe der Wagen gehalten, sie sei aufgefordert worden, auszusteigen, und habe bemerkt, daß sie sich in der Nähe des Schlesischen Bahnhofs befand, von wo sie dann mit dem Nachts 11 Uhr 55 Minuten abfahrenden Zuge nach Hause gefahren ist. Obwohl die T. auf die Unglanbwürdigkeit hingeiviesen worden ist, insbesondere auch darauf, daß die Koppenstraße um 8 Uhr Abends von heim- kehrenden Arbeitern stark belebt ist, und daß kein narkotisches Mittel eine sofortige drei Stunden anhaltende Bewußtlosigkeit verursacht, hat sie doch bei wiederholten Vernehmungen die lliichtigkeit ihrer Darstellung aufrecht erhalten. Einen iKohltopf, den sie in der Koppenstraße trug, hat sie bei dem Abenteuer nicht verloren, fondern nach Hause gebracht. mit sogenannten Kliithen, welche die Form und Farbe eines Fünfmarkscheines haben, sind, wie wir schon mitaeiheilt haben, in letzter Zeit mehrfach verübt worden. Auf der Vorderseite sind die Worte:„Fünf Mark" groß gedruckt, während sich darunter in kleinem Druck der Vermerk befindet: „erhält der Inhaber von der Direktion des klassischen Dreiecks, wenn er im Jahre 1880 im genannten Restaurant 306 Tage verkehrt hat."— Dieser Scherz dürste seinem Urheber eine Straf- Verfolgung wegen Uebertretung des§ 360 Nr. 6 des Strafgesetzbuches zuziehen. Dor gerichtliche Ph»»stltus Geh. Medizinalrath Dr. Wolff ist in der Nacht zum Freitag nach kurzem Krankenlager plötzlich verstorben. Er hat das gerichtliche Physikat lange Jahre hin- durch verwaltet, eine geraume Zeit hindurch mit dem Geh. Medi- zinalrath Prof. Dr. Liman, welcher vor ihm mit dem Prof. Dr. Skrzeczka sich in die Geschäfte des gerichtlichen Phystkats theilte. Seit einigen Jahren werden dieselben von 4 Physikern bearbeitet, unter denen der Verstorbene der Aelteste vor. Volizeibericht. Am 4. d. M. Nachmittags fiel ein zwei- jähriges Mädchen in der elterlichen Wohnung, Etrelitzerstraße 14, in einen Kessel mit heißer Lauge und erlitt so schwere Brand- wunden am ganzen Körper, daß es am 6. d. Mts. verstarb.— Am 6, d. M. wurde ein Mann auf dem Boden eines Hauses in der Anklamerstraße erhängt vorgefunden.— In der Nacht zum 7. d. M. sand in der Elisabethstr. 24 ein kleiner Brand statt. Die Töpfer Karl Friedrich Wilhelm Sprenger. Richard Paul Wilhelm Kniese und Georg Günther haben sich eine Anklage wegen Bedrohung, Beleidigung und Körper- Verletzung zugezogen. Dieselben empfanden es als ein schweres Vergeben gegen kollegialischen Geist, daß einige ihrer Genossen, mit denen sie auf einem Bau zusammen arbeiteten, keine Beiträge an die Streikkasse leisteten. Nachdem sie denselben wiederholt klar gemacht hatten, daß es die Pflicht jedes ehrlichen und selbst- losen Töpsergesellen sei, die Streiktaffe nach Maßgabe ihrer Kräfte zu unterstützen, schlugen sie schließlich leider einen andern Ton an und erklärten, daß sie dieselben event. dazu zwingen würden, ihre Pflicht zu erfüllen. Kniese soll auch mit einem Mauersteine nach dem einen Kollegen geworfen haben. Der Gerichtshof erachtete dies für eine unzulässige Propaganda und ver- nrtheilte Sprenger und Kniese, gegen welche der Staats- amvalt 3 und 6 Monate Gefängniß beantragt hatte, zu vier und sechs Wochen G e s ä n g n i ß Gunther, gegen welchen der Strafanirag zurückgenommen worden war, wurde freige- sprachen. Intz die Zlebetchebnug von Ieuaengebiihven gerichts- seitig mit besonderer Strenge geahndet wird, beweist wiederum eine Verhandlung, welche gestern vor der 88. Abtheilung des Schöffengerichts stattfand. Die Frau Kr. war in einer Privat- klagcsache als Zeugin geladen worden und halte in derselben drei verschiedene Termine wahrzunehmen. Als die unterlegene Partei die Kostenrechnung erhielt, wurde daraus ersehen, daß die Zeugin Kr. jedesmal für zede versäumte Stunde 25 Pf. beansprucht und erhalten hatte, weil sie angegeben, sie versehe in einem Hanse Portiersdienste und müsse eine Stellvertreterin ans ihrer Tasche bezahlen. Diese Angaben waren falsch und Frau Kr. wurde wegen Betruges unter Anklage gestellt. Ihre Schuld wurde durch die Bewcisansnahme zweifellos erwiesen und trotz ihrer bisherigen Unbefcholtenheit nahm der Gerichtshof von der Erkennung einer Gellstttafe Abstand. Das Urtheil lautete nämlich ans drei Tage Gefängniß für jeden Fall, insgesammt auf nenn Tage Gefängniß. „Der Fluch der bösen That" hat sich auch an dem Kassen- boten Wilhelm Zimmermann bewahrheitet, welcher gestern wegen Urkundenfälschung und Betruges in mindestens 500 Fällen vor der dritten Strafkammer des Landgerichts I stand. Zimmermann hat viele Jahre lang in einem Geschäftshause gedient, welches täglich eine große Menge kleinerer Rechnungen einznkasfireii hat. Tie Quittungen wurden in der Weise ausgestellt, daß die Rechnnngen mit dem gestempelten Quittungsvermerk seitens der Firma ver- sehen wurden und hatte der Angeklagte bei Empfang der Zah- lniig nur seinen Namen hinzuzufügen. Bor sieben Jahren gerieth er eines Tages in Geldverlegenheit, zu deren Abhilfe er zu einem sehr gewagten Mittel griff. Er schrieb eine der ihm zur Ein- rassirung übergebenen Rechnungen ab, quittirte mit dem Stempel der Firnia und unterbreitete diese Nachahmung dem Schuldner. Die quittirte Originalrechnnng gab er dann seinem Brotherrn init der Bemerkung zurück, daß der Schuldner das nächste Mal bezahlen werde, ein Borkommniß, welches an sich nichts Auf- fälliges hatte. Um den unterschlageneil Betrag zu decken, wieder- holte der Angeklagte das Manöver mit anderen Quittungen und so hat sich nach und nach ein so umfangreiches Fälsckungssystem ausgebildet, daß der Angeklagte die von ihm zurückgegebenen Quittungen mit einem geheimen Zeichen versehen mußte, um zu verhüten, daß er dieselben nicht noch einmal zur Zahlung vorlegte und so entdeckt wurde. Sieben Jahre lang hat er dieseHandlungsivelse fortsetzen können und als dann die Entdeckung erfolgte, stellte sein Dienstherr nach vielem Muhen fest, daß er insgesammt um ca. 7500 M. geschädigt worden sei. Ans die Frage, wo der An- geklagte mit dem Gelde gebliebe», konnte derselbe eine stichhaltige Antwort nicht geben, ein mal wollte er 400 M. verloren haben. Der Gerichtshof verurtheilte ihn zu einem Jahre sechs Monaten Gefängniß und 2 Jahren Ehrverlust. Eine an» nrnn Köpf«» bestehend« jugendlich« Diebes- bände stand gestern vor der 89. Abtheilung des Schöffengerichts. Es waren dies die fäuimtlich noch unter 13 Jahren alten Kaplick, Werder, Schifske, Günther, Beigel, Levauae, Bornkann» und Schleinitz. Die Angeklagten haben im Dezember und Januar v, I. ganz Berlin imsicher gemacht, an einem Tage tauchten sie in der Köpenickerstraße, ain zweiten in der Brunnenstraße, am dritten wieder in einem entgegengesetzten Stadtviertel auf. Sie sollen eine Menge Diebstähle in Bäckerläden und Hausfluren, die zum Aushange von Waaren benutzt wurden, begangen haben, und einer der Angeklagten soll selbst vor einem Raubversuch nicht zurückgeschreckt sein. Es ist nur gelungen, sie in vier Fällen des Diebstahls zu übersühren, da in den übrigen Fällen die Uebcr- sührung an der niangelhaften Wiedererkennung der Bc- stohlenen scheiterte. Am 4. Februar bummelte die ganze Gesellschaft durch die Dresdenerstraße, als Levange sich plötzlich bückte und ein Taschenbuch voin Bürgersteig aushob. Seine freudige Ueberraschung war nicht gering, als er entdeckte, daß die Tasche 9 S t n ck H u n d e r t m a r k s ch e i n e und zwei F ün fz i g u, a r ks ch ei n e enthielt. Die Ehefrau eines Handelsmannes hatte die Tasche verloren. Levange iheilte das Geld bereitwilligst mit seinen acht Kumpanen und nun begann ein tolles Leben. Sie fuhren insgesammt nach Potsdam und verjubelten hier das Geld in der unsinnigstel, Weise bis auf den letzten Pfennig. Im Termine waren sie in denjenigen Fällen geständig, in denen sie als die Thäter erkannt worden sind, der Fundunterschlagung bekannten sie sich alle schuldig. Der Gerichts- Hof verurtheilte sie zu Gefängnißsirafen von sechs Wochen bis zu drei Monaten. Den bereit« sieben mal meaen Ketrnga und anderer Vergehen vorbestrafte Rechtskonsulent Karl Kremke wurde gestern wiederum der 1. Strafkammer des Landgerichts vorgeführt, um sich ivegen Betrüge- in neunzehn und Unter- schlngung in zivei Fällen zu verantworte». Kremke traf im vorigen Frühjahr in einer Restauration mit dem Gastivirth Pasche zusammen, der ihm mittheilte, daß er noch eine größere Forde- rung an einen in Rixdorf wohnende» Bäcker habe, dessen Ver- hältnisse sich in letzterer Zeit gebessert haben sollten. Der Ange- klagte erbot sich, für Eintreibung der Schuld zu sorgen und es gelang ihm auch, einen Auftrag hierzu zu erhalten. Aus sein Verlangen zahlte Pasche ihm einen Kostenvorschuß von 100 Mark, aber unter der ausdrücklichen Bedingung, daß Kremke hiervon auch die erste» Kosten für einen anzunehmenden Rechtsanwalt bestreiten solle. Der letztere oerbrauchte das Geld 'ür sich und rührte in der Klagesache keinen Finger, wie er ebensowenig für einen Rechtsanwalt sorgte. Ter Tischlermeister H. hatte den Angeklagten ebenfalls mit der Ansttengnng verschiedener Klagen gegen säumige Schuldner bettaut und mußte dieselbe Erfahrung mache», wie der Gastivirth Pasche. Kremke ließ sich gar häufig kleinere Vorschüsse aeben, bald zu Zivangsvoll- ftreckungen. bald für verauslagte Gcrichtskosten, ohne aber irgend eine Klage angestrengt zu haben. Ter Staatsanwalt war der Ansicht, daß man dem gemeingefährlichen Treiben des Angeklag- te» endlich ein Ende mache» müsse, er beantragte unter Aushebung einer rechtskräftig gewordenen, noch zu verbüßenden neun- monatigeii Gefängnißstrafe eine Zuchthanssttafe von drei Jahren, 300 M. Geldstrafe oder noch 20 Tage Zuchthans und fünf Jahre Ehrverlust. Der Gerichtshof billigte den» Angeklagten, der sich zu jener Zeit in der äußersten Noth befunden, noch einmal mildernde Unistände zu und erkannte auf eine Znsatzstrafe von einem Jahr drei Monaten Gefängniß und zweijährigen Ehr- verlust. Mn fechszehnsnhrige» Kindchen wurde am Freitag von der zweite» Strafkammet am Landgericht II wegen Meineids ab- geurtheilt. In» Lause des vorigen Jahres wurde der Ingenieur Schmidt in Charlottenburg bei der königl. Staatsanwaltschaft denunzirt, daß derselbe mit der bei ihn» in Diensten stehenoen Ida Louise Braun schon feit deren 13. Jahre strafbaren Ilmgang pflege. Die Anzeige ging zunächst an die Charlottenburger Polizei- Direction zur. Recherche. Kriminalkommissar Krause vernahm das Mädchen und dieses gestand ihm mit allen Details, daß das richtig sei, was die Anzeige behaupte. Darauf wurde gegen den Dienstherrn die Untersuchung wegen Sittlichkeitsverbrechens ein- geleitet. Derselbe bestritt jede Schuld und behauptete, das Mäd- che» habe die Unwahrheit gesagt, wenn dasselbe überhaupt etwas Belastendes für ihn ausgesagt habe. Es wurde infolge dessen die nochmalige Vernehmung de- Mädchens vor dem �________ r.-r r �........ cw... ic_...Z.�tciOrtVl nvcymauge-tterneymung oes ivcaocyenv wl richrer am Charlottenburger Amtsgericht angeorvn .»•»/* w»/*» f SvaTa iiiy* rcvmitteiuna � was im -vi v"»".»»" CT' mas Ii» T" sie habe das Gegentheil ausgesagt von deM' � � bare Verkehr wirklich stattgefunden und daß e'* .�i,...... Dciu» che» zur Widerrufung ihrer ersten Aussage bewoge�� wurde gegen dieses das Verfahren wegen.. und bei en dieses das Verfahren wegen IT» ichmidt wurde die bereits bestehende Unters< � 1%.- auf Anstiftung zum Meineide ausgedehnt. bittet f in Untersuchungshaft genommen, ehe mit Schmidt ein 9- y; schehen konnte, starb derselbe eines plötzlichen Tode-. t(: Mädchen noch nicht 18 Jahr alt ist, konnte die Zach � das Schwurgericht, sondern nur vor die Straskam» 'verden. Unter Ausschluß der Oeffentlichkett iftä wen. verf Lau init den Ntfinbei Moinm UCIk. VllllCV e ,» v, g»»«»i,.»-, galten der Kollegen von der Firnia Robrecht, welche oh>� IJUUtn utr Jivuvyi.i............................. herige Verständigung mit der Gesammtheit der Streng bie'Arbeit nach einem besonders vereinbarten Tarif.Mi ausgenommen hätten. Dadurch hätten sie allen Streu' � großen Schaden zugefügt. Ebenso gut hätte auch seine Kollegen von ber Firma Winter sich in So»°'./ haiidlungeu einlassen können" -•-• /-**,,. i»... wäre gewiß nicht abgeneigt gewesen, Weise zu einigen.— Herr~'' Lnttmann'schen Arbeiter von dem yanoiniigri» e»mu||K» loiuicu. Herr Winter, der bebe sei und seinen Arbeitern stets die besten Preise gezah' rnnv« nemiü mrfit cibapneiat aeivesen, sich in der 8 K Jltle n> Kirchner erklärte. � die Inhaber 1 lo ♦"fönt, i » --S Ä-» [BW*': ;S d aal1'1"; 55 Wil oM ien J a W) ;sS IUP' I beid" T* WWWWU cn, z» den bewilligten Bedingungen'' �'' L Die Herren B i r k n e r, � l'. j- t—■*•.• E&SZE&pÄ g keinen Umstände» fnnu* die glrkieit Witten IN der �!erd ""Mehltten.— - waren, zugegeden, �_ IH im Nacken suhltew ES wurde noch über die Bluinberger Affäre gesprochein Ter 1. Mai wurde als Feiertag proklainirt. Am lt. dieses Monats findet eine Versammlung bei Zemter, und am 13. d. MW. das Stistungssest bei Teigmüller statt. Am 4. März stirlt der Allgemeine Metallarbeiter- verein Berlins und Umgegend nach längerer Pause eine Mit- gliederoersammlnug bei llteuz, Naunynstraße 27, ab. Kollege Schlußwort des Referenten schloß der Vorfitzeude mit einem Hoch aus die glückliche Verwirklichung der Idee der Kontrolmarle der deutschen Hntmacher die Versammlung. ezroß« VciTiimmlmia dce yerlincf ZNilitäeNiiiit'idee am Soimadend, den«. d. M., Abends« Nhr, in Jordan'« Talon. Nene BrMistr. Lachuer«,» der Tischler. Am Tonnabend, den». Mär», Abend« 8 Uhr, in Tarda»'« Salo», bleue csruustr. LZ, Aorstnndssibung»Iii Zuziehung der Wertsialllontrol- und Arbeil«vsr»iillelu»gs-5loi»u!>ssion. esrxe» äifentlichr!>»rlnn>»!iung sänimilichrr Lachirer und im Ks- werbe bsschäfliaten Personen Perlt»« und Ninacge»» am Sonnabend, den s. d. M., Abends spl Uhr, im liiinigsiadl- Nasino, Holzmarkiftr. 7». Tages- ordnung:>. Bericht der EiniguugSkonuniMon. 2. Vortrag de« Herr» Mehner. s. DiSlufsion und Psrs6>iedeneS. Um zahlreiche« Erscheine» ibiro ersucht. Verband der Ulvbrlpalirer Vrrli»»»»d|Smg»g»»d. Heule, Sonnabend, den 8. iDidrs, Adeud« 8% Uhr, in Haase'« Pallsalon(srüher Käntaibaut), Franlsurlerstr. 117: ikonibtnirte auhcrordentliche Versammlung, Nl welcher dia Herren Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingeladen sind. Tagesordnung: I.Nor- läge und eoent. DiSlusfion über den Speztal-Loynürris.:. Ergänzungswahl der ttominission. 3. Verschiedene«.— Unser Zentral- Arbettsuachweis,»nent- geltltch für Arbeltgeber und Arbeitnehmerir Kran Ken- und Krgrabnihiuisi« de« Verein« sämmtitcher Berus«- klassen, Verwaltungsstelle Berlin l., hält Sonnabend, den 8. d. M., Abens« s Uhr, Blumeuslr. 78, bei Wollschläger, eine Versammlung ab. Tagesordnung.: Anträge. Mttlheilunge». Geschäftltäies. türosse otkcntlichc Votiivacrsnurmlnng am Montag, den 10. März, Abend« 8% Uhr, t» der Braueret Friedrichshain, am«lonigslhor. Tages ordnung:>. Wie stellen sich die Arbeiter Berttn« de» am Wahltage gemab- regellon Genossen gegenüber? Reserenl Rctchstagzabgcordneter Etadrhagc». s. TiSlussion. 8. Event. Wahl einer stommifsion.«. Verschiedene«. Zill Deckung der Unkosten Tellersammluna. z>rr«inia»»g d»v Srechoieo ycntfchlattd«. Berlin 4(Norden). Nee- sammlung am Montag, den 10. März, Abends 8 Uhr, im Lokale de« Herrn ..................--- GsschäfllicheS. o. Berich! über die Gnad-. Brunn-nstr. ss. TÄg«, ordnung H W «6euh Ir e Versammlung am Sonnabend d'g 5rrr,"warten.— Hieralif erklärten die anwesew von der Firma Luttmann einstimmig, ■.lrC,u streikenden Kollegen auszuharren und die de je,' t beginnen zu wollen. Ein Antrag, die Ar- ei der Firma Luttnlann nicht eher verlaufen seien, beoauert, daß sich Streikbrecher gesunde» haben, 10 an der Zahl, und fordert alle Metallarbeiter auf, diese Fabrik zu meiden, vis eine Einigung erzielt sei. Kollege Hartmann be- fiatigt diese Ausführungen. Die Metallarbeiter Verlins seien seit 1884 nicht wieder in eine Lohnbewegung, wie die jetzige, einge- treten. Bon anderer Seite wird versucht, in eine Lohnbeivegung einzutreten; dieses sollte doch unterlassen werden, bis die Auge kononswit der Arbeiter der Kienienä'sche» Cdnhvif norenekt c-i<«■.- % v.?» asÄtfaftiS JÄÄWjsÄ s ■r äi In« � k igt haben, tvurde von der ganzen iLersamnl- t)auCll, kann; es solle nun auch jeder Metallarbeiter seine IK i,? Unter großem Beifall angenommen. Mit ement oret- Schuldigkeit thun. Tie Arbeiter der Dresdener Filiale von Siemens *"1* l%n Hoch nuf die Lohnbewegung schloß die Versammlung. uub habe» sich nicht solidarisch mit den hiesigen Kollegen erklärt mrnmmms Fragekasten. IL W ng referirte Herr Paul Litfin. Derselbe wies in. aswitiindigen allgemein verständliche» Vortrage überze ttttuvntttttt—-9— U' /Wen einer starken und zielbewußten Organisation für alle glichen Arbeiter nach und forderte die Anwesenden auf. " dafür zu agitiren, daß aller.Orten starke Lokal- ««WW«a» allgemeine Metallarbeiter-Ver bevor der Streik der Fabrik >in- >er- 1 Thätigken de« Vorstände« und Wah? de« Vorstaub.'«. 9. Verointatlgelegen- heilen. 4. verschiedenes und Fraaekästsn. Der ivtchligcn Taftcsordn»»» wegen Erscheine» Aller nothwendi«. Ausnahme Neuer Mstglieder. Gäste willkommen. Der»assirer nimmt jeden Sonnabend, Abend« von 8% Uhr ad, Beiträge ein- gegen in der Testillalion von Blanlendurg, Stralstmder- und Sireiitzer- strasten-Ecke. Fnchvrre!» der Uohrleaer. Sonntag, den o. März, Vormittag« n Uhr, in Feuerstein'« Salon, Alle Jakobstr. 75, Versammlung. Tage ordnun',: i. Bortrag über das Uüfallgesch i» der Theorie»nd Praxi«, o. DiSlnssio». !. Besprechung über da« diesjährige Stiflung»fest evenl. Wahl de« Komitee'«. 4. Verschiedene« und Fragekaste». Um pünllliche« und zahlreiche« Erscheinen wird ersucht. AUgrnieineo INetaU nobeiterverei» Kerlin» und zlinoegend. Sonn- lag, den 9. März, Vormittag« 10 Uhr, m Jordan'« Salon, Neue Grün- strage 28, große außerordentliche Generalversammlung. Tagesordnung: i. Aenderunn de« Sialul«. 2. Wahl eines ArbittSoermiNler«. 3. Verschiedene«. Mitgliedsbuch legitimirt. ES ist Pflicht jede« Mitgliedes, zu er- scheine». Nereln!»r Nguhrung der Juteresse» der Ktelüträ-zer tt»d»er» wandten Kerusogenosse». Am Sonntag, den v. Marz, Vormittags n Uhr, in Schesscr'« Salon, Jnselstraße 10. Tagesordnung: i. Vortrag über gewerbliche SchiedSgerichle. Resereut Siadlv. Frih Zubeil. 2. Wahl eine« ersten Kasstrer« und eine« ersten Schriftführer«, n. VereinSangslegenheire» und Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreiche« und pünllliche« Erscheinen wird ersucht. Frei» N»r«i»ia" Sonnabend, den r Tagesordnung: i.«orirag de« Herrn Baader Uder Gewerbe-Schiedsgerichte. 2. JZi�kllsksnn. ft. tHavt/hioisanaa MWSSL.SS- in's Leben gerufen werden. Von Gründung einer '�ganffation über ganz Deutschland glaubte Redner aber tollniff. abrathen zu müssen, da Die jetzigen politischen Versaß.''e einer solchen entschieden sehr hinderlich seien, ja dieselbe in�Moglich machen. Um eventuell eine Vereinigung der ge- «mn-Äen Hilfsarbeiter mit den Bauarbeitern herbeizuführen, Redner der Versamnilung, den im April d. I. statt- fou?en Kongreß der Bauarbeiter zu beschicken. In der hierauf %er Diskilssion. an welcher sich die Herreu Renn- dstL,: Schmidt, Grundmann, Zubeil, Günther und andere sprachen sich fast sAmmtliche Siedner im Sinne des Uns)»sllen aus und wählte die Versammlung die Herren A. Günther Ga,„5 Schmidt zu Delegirte» für den Banarbelter-Kongreß. Zur 'L# RoiM,%"8 der Beiträge zu den entstehenden Kosten wurde eine gfl �Jwon, bestehend aus den Herren Hauser, Rosenow und ftiHfi tfiL, ll®wählt und werde» dieselben in kürzester Zeit das Nähere « � dex h.fe1- Unter Verschiedenem wurde zunächst auf den Streck da»„ I�'nger'schen Appreturarbeiter hingewiesen und bemerkt, 17 Mann zu unterstützen sind. Etivaige Anfragen und :,h pü"! richs' wgen sind an Herrn Altiiiann, Georgenkirchstraße 62, zu ficht, 6 die 6»; daselbst Listen zu habe».— Hierauf berichteten........ WWW..., U v..... u.H mit n?ubiüi„ Holzberger und Bollmann über Maßregelungen in der auf und schloß hierauf die Ber-samiiiluna. . ilt)..«k fiiov inichcr wie I 7>ie tievlinev ikieterttttaal'.l.üeidr stimmig angenommen: Die heutige 'aimnluna drückt den Wunsch aus, von Siemens u. Ko. beendet ist, anderweitige Streiks so viel wie möglich zu beschränken, bis die Kollegen der Firma Siemens u. Ko. ihre Forderungen voll und ganz bewilligt bekommen haben. Kollege Litfin fordert, da die Wahlbewegung vorbei sei, zu reger Agitation für den Verein auf, da auch wir für Verkürzung der Arbeitszeit in eine Beivegnng eintreten wollen imd in nächster Zeit mehrere große Versammlungen abgehalten werden; wenn auch der Verein nahe 8000 Mitglieder zähle, mögen diese nun auch demselben treu bleiben, immer mehr Kollegen heranzuziehen suchen, damit wir der Verzettelung durch VogeHen einzelner Brauchen in dieser Beive wie nothwendsg eine Verkürzung' der Arbeitszeit in der Metall- brauche ist und die unregelmäßige Arbeitszeit(Saisonarbeit) ans- hört. Kollege Hetz macht bekannt, daß erst 5000 Fragebogen der Facbkonunissio» znrückaegeben seien, fordert ebenfalls zur rege» Betheiligung an der Ausfüllung auf. Kollege Hartmann macht bekannt, daß Sonnlag oder Montag eine Generalversammlung stattfindet; es iiniß dafür gesorgt werden, daß dieselbe gut besucht werde. Er fordert nochmals zur regen Agitation für den Verein diskusflon. 8. Birschiedeno«. Zillg-ni-in« Kvnnk»».„»d Ktrrbrlinls» NN_.......---------- �....ucnr.M» v»v JU«taU»vi>»>t«r, (ffi. H. 29, Hamburg.) ftiltolc Rixdors. Wittgiiedervirsammlung am Sonn- abend, den 8. Marz, iitbeud« 8$ Uhr, tm Lokal de« Herrn Filtke, Berg- straße 84. Sischlerverei». Am Sonnabend, den 8. Marz, Abend« 9 Uhr, Kokt- biiserstraßc 4», Versamnilung. Tagesordnung: i. Vortrag de« Herrn Schirbei über Jnuakiden- und Altersversicherung. 2. VeretnSaugclcgeuyette». Zentral Krattkett-»»d Kicrdrkast» der Pncht-inder und verwaudien GeschästSzwcige.(E. H. Verwaltung Berlin.) Die Milglieder unserer Kasse machen wir aus das heutige Inserat aufmerksam, zugleich bringen wir unser Kassenlokal und die Zahlstellen in Erinnerung. Da« Kassenlolak besindet sich Slalischreiberstr. 28, bei Langner. Die Zahlstellen sind sür den Südwesten Gr. Friedrichstraße 84, bei Reichert; für den Südosten am Oranienplatz, bei Sperling und bei O. Schneider, Skalitzerstr. 44; sur den Osten Blum'enstr. 19, bei Jäckel; für den Norde» Wcimneisierstraße, früher Schräder'« Destillation, sowie in jeder Vereinsversammlung de« Fachvereins der Buchbinder und de« Fachvercin« der Ledcrarbeiler. Der Vorsitzende der örtlichen Verwallung, P. Schneider, wohnt Blumenstr. 29, im Laden. Derselbe nimmt Ausnahme- s-w—»y----— n-it' il'nii ♦«»{( i°th>vA,di �en 8"a6r'' und zeigten auch hier ivleder, wie ,"n arim10 ei?? starke alluinsassende Organisation ist.— Nach- Wik(,.f°?nn die eingegangenen Fragen zu allseitiger Zufrieden- Appell r/ waren, schloß der Vorsitzende nach einem warmen Dali-,,?" die Anwesenden, immer und überall für die Emanzi- Hoch..v�TigWer einzutreten, mit einein begeistert aufgenommenen n» LQuf die zielbewußte Arbeiterbewegung die Ver 1 Im,.*/' der Mitgliederversammlung oes Verei '<1 ersauimlimg. ., Di» Berliner Lieferungaschneider, welche für solche Ge- jcha.te arbelten, dle auf deul Subunssionsweae große Lleferlmgen � von Bekleidungsstücken sur Beamte der Post, Schutzma.mschaft, 1 Feuerwehr ac. übernommen habe», waren am Donnerstag Abend zahlreich in den Arminhglle» versammelt, um sich über die Schritte mr Einleitmtg einer Lohnbewegung zu berathe». Sämilitliche Redner entroultn ein wahres Jammerbild von den gex"" M nur vom Vorsitzenden ausgehändigt. v»sun>»-, Sttvn- 11 nd geseilig» Peeein» am Sonnabend: Gisang- vereiu„Harinonia" Abends 8 Uhr im Restaurant, Alle Jakobstr. 88,— imamiergesangvercin„Treue" Abend« 9 Uhr tm Restaurant AndreaSstraße 9.— Ziiännergelanaverein„Eialo" Abend« dXUtzr bei Schiawicke, Kleine Kursiv. 1. — Piannergesaiigverein„Sencselder", Große Hamburgerstraße 4, um 9 Uhr UebungSnunde, Ausnahme neuer Mitglieder.— Gesangverein„Harmonia" Sldends 9 Uhr im Restaurant Lehmann, Kurfürslenstv. 8i. Gelangstunde.— Lubcck'scher Turnverein(1. Lehrlings-Abiheilung) Abend«» Uhr Elisabellz- straße S7— 58. Turnverein„Wedding", Panljir. 9, Wäuner-Abtheilung von s)i bi« loX Uhr Abends; desgl. 1. Lehrlingsablheiiung von 8 bi« 10 Uhr Abend« — ArendS'fche Slenographenklasfe de«„Berliner Handwerkervercins"?ibend« 8% UhrSophienstr. 15.— Th-aler- und Bergnügungsvereii.«„Earitas" Abend« »»de I»>...........'■'"■ m&smsmem und weibliche arbeiten. Bei dieser Sachlage fei die Existenz nicht mehr ausrecht zu erhalten; die Frau müsse Tag und Nacht mitarbeiten, die Kinder würden vernachlässigt und es könne nicht einmal für die nolhwendige Reinlichkeit gesorgt werden. Konstatirt wurde, daß einige Firmen bereits eine kleine Zulage gewährt hätten. Man beschloß, sich zu orgailisireil und weitere Be chlüsse in einer größeren Versa,»mlung zu fassen, die in der nüchsteii Zeit stattfinden soll. Eine Mitgiirdevvet'sammiiing de» Intertssenveroin« der Kisten- und Kafferinnchertagte am Montag, den 3. März in Fenerstein's Salon, Alte Jakobstr. 75. Tagesordnung: 1. Ab- rechmliig vom 4. Quartal. 2. Vortrag des Stadtverordneten Herrn Zubeil über Geiverbe-Schiedsgerichte. Die Abrechnung er- tllW 9- I Ä �s�orz-��öistrat wenden, für die gewerblichen S Hi. ve'"w passive Wahlrecht sür männliche ui 1».nÄ Jahr zu normiren. Kieinpner.Kerkin» und ßlnigegend �tzomstvL �"0, den 4. März, in der Biktona-Arauerei, »"flesnld1�® 111— l12- eine große Versammlung mit folgender Efferen« ab: 1. Vortrag: Unsere wirthschaftliche Lage. Aei-s!! �'chtags-Abgeordneter Albert Schmidt. 2. Dlskussion. Elsfi./�'edenes und Fragekasten. Da Herr Albert Schmidt am Jotiunen verhindert Ivar, hatte Herr Baginski das Referat über- ' ende Resolution wurde einstimmig angenommen: er Viktoria- Brauerei tagende Klempnerversamm- mit den Ausführungen des Referenten voll und ........ g" Erwägung, daß die ___—. r---- u'•—»>,-vv so»Vvyrtrrv viteraninstr. 10.— GeselligkettSIlub„Lustig" Abend« 9,� Uhr im Ncsiauranl Weichelt, Taubenstr. 45.— Verein der Taubensremide Abend« 8)j Uhr im Restaurant Hillmann, Manleufselstraße 88.— Dänischer Berein„Frey»" Abend« 9 Uhr im Restaurant Poppe, Lindenstr. 108,— Verein der Würliemberger Abend« 8X Uhr bei«aihinger, Dorolhcenstr. 84.— Verei» ehem. Schüler der AI AßAaiMAt llh»? rflllsß ÖfflKIlWÄ o 4,1.. VKHx � Bormann —-n Köpnickei straße»s? bei Schulz.— Rauchklub„Qualni" Abend« 8 Uhr im Restaurv»! Tamm, Schöndanier Allee 28.— Vergnügungsoerein„Lustige 18" Adenr««Nhi im Reftaurani Albrecht, Annenstr. 9.— Tamoourvcrein„Sedan" Sitzung Abend« 9 Uhr, Grüner Weg 9-lo. Ausnahme neuer Milglieder.— Tambourverein „Herz Innig", Abend« 8 Uhr, Sitzung im Restaurant Straßburgerstraße o, Dirigent und Vorsitzender Fritz Laugant.— Tambourverein„Eintgleit macht stark", gegründet 188°, Dirigent zur Zeit H. Lümting, Ausnahme ncu.r Mitgliedir'Abend« 8 Uhr im Roftauvam Hahn, Glsasserstr. 67.— Tambour Berein„Felsenfest", Sitzung 8% Uhr, Weißenvurgerstr. 6>, Dirigent und Bor- sitzender: A. Friese. Ausnahme»enerMitgiieder.— Vcrgnügung»verein,,Li>st!.e Seelen" Abend« u Uhr iin giesteurant Schuster, Oranienstr. 8.— Vergnügung«- I verein Hef pUW stlitne AngnstigS- u Abend«» Uhr. & sich wmsmsmm '» V»»V»» V VI»/------' fyf c' Unter Verschiedenem ersucht Kollege s-hnndt�noch !reiz°�gen. auf das„Berliner Volksblatt" zu aboumren, da der CnÜil' ermäßigt ist und jedes Vereinsmitglied unbedingt ,?ent sein muß, da alle Vereinsangelegenhetten� nur im Als Referent sprach beiterschast und das err Borgmann über:„Die deutsche Ar utgeroerbe". Nach einer kurzen Ueberstcht über den Grundaedallten der Kontrolinarke und die durch sie zu erreichenden Ziele, wurde in die Diskussion eingetreten. Trotz Aufforderimg des Vorsitzenden meldete sich Niemand der an- .............., wesenden Gegner zum Wort. Inzwischen war folgende Resolu- ü elggiaBBAGBe mit allen gesetzlichen Mitteln zu unterstützen und nur solche Hüte zu kaufen, die mit der Kontroimarke der deutschen Hutmacher ver- sehen sind. Die Resolution wurde einstimmig angenommen. All- gemein wurde bemerkt, daß auch drei Grossisten an der Abstim- mung zu Gunsten der Resolution Theil nahmen. Eine ziveite -----'----- �"----- .is I Wä i ,Ä"' 'in 7"°». ,vie sie sein soll und wie sie ist." Im Anschluß hieran ..Herr Dietrich aus, daß die vorjährige exklusive Hal- K kh, e.1. Putzet bei dem großen Maurerausstand sich gerächt Maurer hätten sich dem Putzerfache zugewendet. Die ''»e m Witt» dadurch Vortheile erlangt, er wäre durchaus für �.Bereinigung mit den Maurern. Der Putzer Herr Buch- i wlder!vrickt dem. die Akkordarbeit fei ni" Die ,• D'*'D••••'*"»»»-- r" v— Cr, ,,.-— »- widerspricht dem, die Akkordarbeit sei nicht plötzlich au» .,- r�yT' Resolution, von den Bluinberger Mib rndlern, Bäckern und en Stichwahlen vorge- Die Nedaklion stellt die Benutzung de« Sprechsaal«, foweit Raum dafür abzu» gebe» ist, dem Publikum zur«esprechnug von Angelegenheiien allgemeinen Jiilerifl«« zur Verfügung: sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben idenlistzlrt zu iverven. Lttrißensee, 6. März. Die in srüheren Jahren in so krasser Weise zu Tage getretene Saalverweigernng und Saalabtreibung trieben uns Arbeiter zu dem so erfolgreichen Boykott. Weim- gleich die Berliner Loralkommission von Zeil zu Zeil die Liste derjenigen Lokalbesitzer veröffentlicht, ivelche ihre Säle den Arbeiter» zu politischen Versammlungen ic. hergeben, ebenso auch Kouimissionen ans den Vororten Berlins ihre Sch.lldigkeil in der- selben Weise gcthan haben, so kommt doch namentlich für Wirlhe, welche in der klmaebung Berlins in oft zynischer Weise das An- sinnen, ihren Saal herzugeben, abgeschlagen haben, die Zeit, in der sie vielleich glaube», die Willenskrast der Berliner'Arbeiter sei erstorben. Die Namen aller derer im Kopf zu beHallen ist nicht gut möglich, indem dazu noch die vielen Schankwirth- schaften kommen, wo das„Berliner Volksblatt" und die„Ber- liner Volks-Tribüne" ausliegen. In Ortschaften wie Rixdots, Britz, Weißensee ic., die zu jeder Jahreszeit bei Begräbnissen von Berliner Arbetlern srequentirl werden, giebt es noch genug Wirthe, die sich nicht scheuen, die Arbeitergroschen anzunehmen, aber wenn es heißt, ein Arbeiterblatt zu abonniren statt des Skandal- Anzeigers, den Betreffenden in höflicher Weise die Thür zeigen. Um nun mit Erfolg im kommenden Sommer zu agitiren, bin ich der Ansicht, es wäre nothwendig, einen Ausfliig-Kalender für Arbeiter zusamiiien zu stellen, den jeder bequem bei sich tragen und jeder Zeit nachschlagen kann. In einer Versammlung am 19. Februar er. wurde hier ein derartiger'Antrag gestellt und angenommen. Ich hoffe, daß damit einem längst gefühlten Be- dürfniß abgeholfen werde. Achtungsvoll H. Grüneuberg, Stuckaienr, Mißensee, Frietrichstr. 18. Uermischtes. Eine«raöhliihe Kchildernng der Postverhältnisse in der Türkei entwirft Dr. Müllendorf in der„Brest. Ztg." nach eigenen Erlebnissen:„Will inan ans der türkischen Post— so schreibt der erfahrene Kenner der Verhältnisse— einen Brief aufgeben, so hat man äußerst vorsichtig zu verfahren, wenn anders man sicher sein will, daß er überhaupt befördert wird. Man bringt einen Brief und legt ihn dem Beamten ans den Tisch.„Einen Piaster", sagt dieser. Man legt das Geld hin und bleibt stehen. Der Beamte legt Geld und Brief bei Seite und fragt, was man noch wolle.„Sehen, daß die richtige Marke auf den Brief geklebt wird", erwidert wan. Der Beamte klebt die Marke auf und er fragt, was man nun noch wünsche.„Die Marke niuß noch abgestempelt werden", entgegnet man ruhig. Der Beamte drückt den Stempel darauf und sagt freundlich lächelnd:„So, jetzt kann nichts mehr damit geschehen." In der That, jetzt hat der Beamte kein Interesse mehr daran, den Brief zu unterschlagen, er müßte denn durch besondere Dicke auf einen lohnenden Inhalt schließen lassen. Unterläßt man aber jene Vorsicht, so wandert der Brief in die Ecke und zwanzig Pfennige gehen in die Tasche des Beamten. Man darf daher in der Türkei nie Briese dein Briefkasten anvertrauen, sondern muß sie stets auf das Postamt bringen und sich von der Entwerthung der Freimarke überzeugen. Statt dicker Briefe thut man gut,»venu irgend möglich, mehrere dünnere, unauffälligere zu wählen. Gleiche Vorsicht erheischt die Abfertigung von Telegramnien. Ei Ein Bei- spiel vom Postamt Demirtasch genüge für viele. Ich übergab dem Beamten eine Depesche zur Absendung, zahlte die Gebühren und verlangte eine Empfangsbescheinigung.„Sie trauen mir wohl nicht, mein Herr?" fragte lächelnd der Beamte.„Nein, mein Lieber," sagte ich.—„Ja, ich habe leider den Schlüssel zum Schrank verlegt und kann deshalb keine Quittung geben." —„Dann geben Sie mir das Geld zurück; ich werde später wiederkommen."—„Aber ich versichere Ihnen, mein Herr, daß ich das Telegramm abgehen lassen werde."—„Das glaube ich Ihnen nicht. Sie werden sich das Geld einstecken."—„Nun, da Sie darauf bestehen, so werde ich die Depesche in Jhreni Bei- sein abschicken."— Darauf setzte ich mich neben den Apparat, wartete bis Konstantinopel antwortete, und blieb bis zum Schluß- zeichen daneben sitzen." Depefisieu. (lUolfT® Trlegvaphen-Durean.) Karinen, 7. März. Die Riemendrehereibesitzer von Barmen und Elberfeld haben in Anbetracht, daß der Streik der Riemen- dreher sich als ein willkürlicher herausstellt, beschlossen, eine all- gemeine Betriebssperre zu verhäiujen, so lange bis die Riemen- drehergesellen erklären, die Arbeit gemäß den bekannten Beschlüssen der Riemendrehereibesitzer wieder aufnehmen zu wollen. Demgemäß haben sich die Riemendreherei-Besitzer verpflichtet, ihre Riemendrehercien vom 21. März d. I. ab so lange außer Betrieb zu setzen, bis der gegenwärtige Beschluß mit absoluter Majorität von einer seiner Zeit einzuberufenden Versammlung wieder aufgehoben ist. In sofortiger Aus- führung dieses Beschlusses haben sich die vereinigten Arbeit- geber verpflichtet, morgen ihren sämmtkichen Rismendreher- gesellen per 21. März d. I. zu kündigen. Die Wirkung dieser Kündigung füllt selbstredend fort, wenn der Streik bis zum 21. März beendigt ist. Wer der eingegangenen Verpflichtung zu- in eine Konveullvnalstrase von versichert, der wider handelt, verfällt für jeden seiner Tische. Pest. 7," Präsident Ti�.. ,,..........R.M WI Punkt der übrigen Minister, erachte ledoch i..-,, jjzjft,. L feartÄÄSJs zssjSS* der Audienz heute Vormittag seine Entlassung erc habe sich aber die Entscheidung für die nächsten � � Formell werde die Krisis erst" in Erscheinung liw». Vndget und das Landwehrqcsetz durch die Ülnnahine Hause zu Stande gebracht seien. u» Ol/ff VviefKMett der Medakkion» M. E. it„ Kamm. 15 M. erhalten und jetzt# siellwig. Sie können Arrest ausbringen lflssen. I; anwalt. A. it. 1863. Ihre Fragen lassen sich nur müudli-h I dVAdresse können. Keikrk. Die Hypothek hackst auf dem Hause. einen Rechtsanwalt vertreten lassen. I. IL 34. Bockel ist Antisemit.. 166. Zwei Streitende. antworten. Wir haben . Heimlich verkaufen lassen A I« �v-mso lniags- di- aufgenounnen werden, auch wenn Unserem Freunde u. Genossen Franz Lttdtke zu seinem 35. Geburtstage ein dreimal donnerndes Hoch, daß der ganze Blumentrog wackelt. I83y] Sri», Freunde. Für die innige Theilnahme beim Be- aräbniß meines lieben Mannes u. guten Vaters sagen wir allen Betheiligtcn, namentlich den Herren Kollegen der Gießerei Sotriitlor& Walker und vom Formerverein unseren herzlichsten Dank. 1834) Frau Reich und Kinder. Aufforderung! Alle diejenigen, welche noch im Be- sitze von Sammellisten für die sozial- demokratischen Reichstagswahlen sind, werden ersucht, dirselben umgehend dort abzugeben, wo sie dieselben empfangen, ob gezeichnet oder leer, zur Kontrole und Rechnung. Das sozialdemokr. Central- Wahlkomitee für Berlin. 1. Kreis: A. Täter ow, Mauerstr. 9, tili. rt- r*n>* r.-■*. f». � m--— 4. 5. 6a. 6b. E. Wilschke, Junkerstr. 1, Laden. „ C. Dinunick, Sebastianstr. 72, H. 3 Tr. .. 80. A. Günther. Adalbertstr. 94. 4 Tr. „ 0. A. Dietrich, Fruchtstr. 46. „ H. Gajewski, Georgenkirchstraße 20, H. 2 Tr. „ N. Kaufmann, Bernauersiraße Nr. 114b, 4 Tr. „ A. Jacobey, Hochstr. 33, H. 2Tr. Aufforderung. Alle diejenigen Genossen, welche sich auf dem Kremser befanden, welcher am Tage der Stichwahl durch Arnsfelde, Blumberg gefahren, werben ersucht, sich am Sonntag früh 9Ve Uhr beim Rechtsanwalt Sladthagcn, Landsbcrger- straße 62, einzufinden.[1882 Das Wahlkomitee Kieder-Barnim. des Vereins zur Wahrung d.Jnteressend. Klavier- arbeiter u. v. Berufsg. am Montag, den 10. d., Abds. 8 ÜHr, in DeigmUllor's Salon, Alte Jakobstr. 48a. Tagesordnung 1. Vortrag des Hrn. Bölsche über: ' es Mensche! „Abstammung' des Menschen 2. Vereinsangelegenheiten. 3. Verschiedenes.[1854 Die Kollegen werden ersucht, mit den Billcts abzurechnen. Der Vorstand. des Fachvereius d.IFormer u. veno. Berufsgen. am Sonntag, den 9. d., Vorm. lOVs Uhr, im großen Saale d. Brauerei Friedrichs hain(vorm. L i p s). Tages-Ordnung: 1. Bericht der Kommission über den Arbeitsnachweis und Stellung� nähme zu demselben. 2. Verschiedenes. Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ist es Pflicht jedes Kollegen, z. erscheinen. 1853] Der Vorstand. Frtie VermiMg der im VttgMrgembe beMigten Arbeiterium Berlins. Montag, den 10. d., Abds. SVa Uhr, in Scheiter n Salon, Jnselstraße Nr. 10: Gr. VersammBwng Tagesordnung: 1. Vortrag des Hrn. Max Baginski. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. Verein der Sattler und Fachgenossen. Dienstag, den 11. März, Abends präz. 9 Uhr, bei Deiginüller, Alte Jakobstraße 48a. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 1844 Der Vorstand. Flchmein der LithogWhie- steinschleiser 11. Bernssg. Montag, den 10. d. M., Abends 9 Uhr. bei Zemter, Münzstr. 11: Versammlung. Vortrag über: Die Bedeutung des achtstündigen Arbeitstages. Referent wird in der Versammlung bekannt ge- macht. Innere Äereinsangelegenheiten. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Jnteressen-Verein der Kistemnacher. Montag, den 10. d. M., Abends 3Vs Uhr, nn Tunnel des Herrn Feuer- stein, Alte Jakobstraße 75: Mitglieder-Versammlung. Tagesordnung: I. Welche Bedeutung hat der Arbeits- Nachweis in den Händen der Fabri- kamen. Referent: E. T s ch e r n i g. 2. Diskussion. 1860 3. Verschiedenes und Fragekasten. Mitglieder werden aufgenommen. Pflicht eines jeden Kollegen ist es, der wichtigen Tagesordnung wegen, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Große öffentliche Sattler- Versammlung für Koriin und Umgrgrnd. am Sonnabend, den 8. März, Abends 8i/a Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jakobstraße 48a, Tagesordnung: 1. Bericht der Lohnkommission. 2. Unsere Lohnbewegung. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Um rege Betheiliguna bittet 1840 Der Einberufer. W kt VlOluder und verwandten Geschäftszweige (E. H. Venvaltung Berlin). Den Mitgliedern zur Kenntniß, daß alle Krankenmeldungen enttvederschrift- lich oder mündlich jeden Wochentag, Abends von 8—9 Uhr, an den zweiten Kassirer Herrn O. Schneider, Skalitzerstr. 44, zu richten sind, ebenso ist die Zahlstelle für den Osten nur jeden Sonnabend, Abends von SVe bis lOVa Uhr, im Lokal des Herrn Jäckel, Blumenstr. 19, geöffnet. 1842 Die Grtsoerwaituug. Fachverein der Tischler. 4. Verschiedenes und Fraaekasten. Gäste, Damen U.Herren, haben Zutritt. Um recht rege 1351) etheiligung bittet Der Vorstand. Alle diejenigen Mitglieder, welche Bücher aus der Vereinsbibliothek in Händen haben, werden ersucht, die- selben Sonntag, Morgens von 9 bis 11 Uhr, in der Vereinsbibliothek (Arbeitsnachweis Wallstr. 7—8) abzuliefern resp. umzutauschen. 1865 Der Vorstand. Allen Freunden und Genossen empfehle meine 1241 Wllcki»»H SBittWul. Otto Zabel, Ecke Mögelinerstraße. Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung am Sonntag, den 9. d. M., Älbds. 6'/e Uhr, im Lokale Zemter, Münzstr. 11: 1. Vortrag über:„Die Schule und der Staat." Referent: Herr Schade. Nach dem Vortrage' gemüthliches Beisammensein. 1839 Gäste, Damen und Herren, will- kommen. Der Vorstand. WiMiow uiiii Wimiit M. Berndt, A. Kowald Nachf. empfiehlt seinen vorzüglichen Früh- stück-, Mittag- und Abend- tiscli in allbekannter Güte.„Berliner Volksblatt".„Volkszeitung",„Volks- Tribüne k. liegen aus. 1088 Reßmlttlt H. Stramm, 823. Ritterstr1. 123, verbunden mit Fremdenlogis. Herberge und Arbeitsnachweis des Ver- eins der Klempner. Einpsehle meinen allbekannten vor- zügliche» Frühstück-, Mittag- und Abendtisch. Sonstige Speisen und Getränke in bekannter Güte. Zwei Z i nl m e r, passend zu Z a h l st e l l e n und Arbeitsnachweis stehen zur Verfügung. 1440 LS"litt aacknvhnolpK '•rannna m ,M 'IW-M-Wucx-n-M umu DjCjäJdno innopß n quneaZ jjjg Wo gicbt's i)lc beste Weiße im N.-O. Berlins? 1855 Bei �.Kaugk, Weich. LL. Zehn verschiedene Arbeiterzeitungen, sowie der„Achtstundentag" liegen aus. Empfehle allen Freunden und Bekannten meine DestiRatäon, Weiß- 11. VairiMier-LM. Vereinszimmer für Arbeitsnachweis und Zahlstelle steht zur Verfügung. GaH UEipicfo, Vlrangristr. 84.__ 1804 Restaurant und Gafö von Carl Pietzner Inselstr. 13 an der Köpnickerstr. empfiehlt seinen Viittagstifch,(Suppe, Gemüse, Braten und Compot mit Bier 50 Pf.) i... ck»... w•»«•«.___«.'«t____ Frülistüäl» u. Abendtisch zu billigen Preisen. 1805 SW Tag und Nacht geöffnet. Allen Freunden und Genossen empf. mein Weiss- und Bairichbier- Lokal mit Billardzimmer und musikalischer Unterhaltung. 1832 Atb. Urmitz, Gr. Franksurterstr. 27, verl. Andreasstr. A. Goldbaum |t'ederhaudlu»g u. Schäftrfabrlk Webe: str. 36 Ecke Landsberger st raße. empfiehlt als Spezialität: veraer Kalbleder- nnd Fahlleder- Ans schnitt. Stets großes Lager in eht Hamburger rossieder. Vorder- theilen. Vorschübe nnd gewalkte Gamaschen. Tägl. frischer Sohlen- Ausschnitt t. Siegsner Sohlleder, Sohllcder-Bäuche und Kalbleder- Hälse billigst. 1858 Flickstücke außerordentlich billig! Achtung! Montag, den 10. März, Abends 8 g[ in drm grasten Zaalc de» fjerru Joel(fr. Keller),.„n Grosse öffentliche Meä'samv� sännntl. Tischler, Möbelpolirer, Drechsler, Tapezirer zc.,spez. aller in Möbelgeschäften thätig- —'' nvft.fvonhp iinkinbeweaung der-, niird's v�'*'v g � i—;,, � sjunyvr- Tages-Ordnung:' 1. Die bevorstehende Lohnbewegung ber." und wie stellen sich die verwandten Berufsgenossen hierzu? der Versammlung bekannt gemacht. 2. Diskussion.(Siehe Sonntag«n � Um zahlreiches Erscheinen der verwandten Berufsgenoiie» � 1822 I. A.: H. Schulz, Rüdersdor�st�-� ßroic iijfciitlifjc Versamiiiliiiig uller Schneider am Sonntag, den 9. März, Nachmittags präeis* grossen Saal, Rosenthalerstrasse 3«. ß t Tagesordnung: 1. Der Streik der Militärschneider und> Militärgeschäften arbeitenden Zivilschneider. 2. Die Schneide- Hannover und Dresden. Referenten: Th. Gerwin und L. Pfeiffer. Alle Schneider müssen am Platze sein. 1866 Die Kiebenerkacknwllst� '«tr n, ,®lit dl �..Verli h Turch L'.«int :ä8e«nj Unser '�lonnl Wüheasii Ew@H| Möbel-Fabrik und Lager. Xe.»» k.<-ä et s» t Oresdenerstr.'"[> Alte Jacobstrj�% 40 Wut* zu vergeben Fabrik Solmsst r. Rosterhandlung. mm Ecke Waldemarstraße. WeitMüA Geübte Nalbstickeri«n