gros port pe isen. 11. eifen t. ngen ( von gold 1. . an und 55L f. en. g ක 24 cantie mit Ik Niger aren 38, pla bei tr. 18 Repar Stall 900 2063L Mr. 184. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements- Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6$ fg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Benth- Straße 2. Sonntag, den 9. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Mangelhaftigkeit der Gewerbe- unterlassen, während z. B. der Gewerberath für Poſen die troffen, nämlich von Breslau, wo neben großem Aufsicht und Jämmerlichkeit der Volkslage. Nothwendigkeit gerade derartiger Ermittelungen durch die Reichthum auf Seiten der wenigen Glücklichen, furchtbarstes sehr bemerkenswerthe Behauptung darthut, daß nicht weniger Maſſenelend bei den vielen Armen zu Tage tritt. Auch Berlin als 35 pet. aller gewerblichen Unfälle als vermeidbar be- hat sehr ungünstige Arbeiter- Wohnungsverhältnisse. Es zeichnet werden müssen, wenn die Unfallversicherungs- Vor- erreicht in dieser Beziehung zwar nicht Breslau, aber beischriften strenge durchgeführt würden, eine Bedingung, nahe Altona. Hamburg hat 65 pCt. übervölferte Arbeiterdie auch wieder nur erfüllt werden könnte durch eine sehr wohnungen, Frankfurt a. M., wie kapitalistische Zeitungen beträchtliche Ausdehnung der Gewerbe- Inspektion. hervorheben, nur 45 pCt. Dieses nur ist ebenso bezeichBur felben Zeit, zu welcher unser Gewerbe- Aufsichtswesen eine im Verhältniß zu seinem bisherigen Umfange ziemlich beträchtliche Erweiterung erfährt, macht sich bereits Die Gesetzesverletzungen, welche durch die Gewerbe- nend für unsere Zustände, wie für die bescheidenen in weiten Kreisen der Sachverständigen die Ueberzeugung Aufsicht verhindert werden sollen, kommen aber gegenwärtig Ansprüche der Vertreter unserer Kapitalistenwelt in geltend, daß diese Erweiterung den Bedürfnissen der In- auch noch auf anderen Gebieten und viel häufiger vor, als Bezug auf die Arbeiterlage. 45 pCt. find dustrie, insbesondere in Bezug auf den Schuß man das wirklich für möglich halten sollte. Im Kreise nahezu die Hälfte, fast die Hälfte aller Arbeiterder industriellen Arbeiter gegen Unfall Herford z. B. sind, wie der betreffende Gewerberath be- wohnungen find also selbst in Frankfurt a. M. gefahren, noch lange nicht genügt. richtet, fa ft 19 pt. aller schulpflichtigen Rinnoch übervölkert, wo doch die Arbeiterlage in dieser Diese Ueberzeugung findet unter anderem sehr ergiebige der einerseits in der Schule, andererseits in der Beziehung noch eine vergleichsweise leidliche ist. In FrankNahrung durch die vor Kurzem im Vorwärts" bereits Fabrik und in der Hausindustrie wöchentlich furt a. M. sind demnach die Volks- Wohnungszustände sechzig Stunden lang beschäftigt und 900 schlecht, während sie in all den anderen noch ungünstiger darthun, daß z. B. gegenwärtig noch nicht einmal alle Unfälle, dieser Kinder arbeiten in der Hausindustrie, obgleich sie das gestellten deutschen Großstädten geradezu entsetzliche sind. welche sich auf gewerblichem Gebiete ereignen, zur pflicht 12. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, das sind also Was bei diesem Berichte des schleswig- Holsteinischen gemäßen Anzeige gelangen. Trotzdem das nun noch lange täglich fast 11 Stunden Arbeit für diese Kinder, obgleich Gewerberathes besonders auffällt, das ist der Umstand, das nicht der Fall ist, sind im Jahre 1890 nicht weniger als nach dem Gesetz Kinder unter 12 Jahren in Fabriken gar- er nicht etwa statistische Feststellungen für das Jahr 140 000 gewerbliche Unfälle gemeldet worden. nicht und Kinder von 12-14 Jahren höchstens täglich berücksichtigt, sondern daß er dasjenige benutzt, was in einem Das ist aber keineswegs der einzige Umstand in den 6 Stunden beschäftigt sein sollten. Berichte der Gemeindeverwaltung der Stadt Altona aus Berichten der preußischen Gewerberäthe, welcher der Weber- Der Aufsichtsbeamte des Düsseldorfer Bezirks stellte dem Jahre 1880 zu finden ist. In der Zeit seit 1880 zeugung, daß das gewerbliche Aufsichtswesen noch einer sehr gleichfalls fest, daß in den ihm unterstellten gewerblichen find aber die bezüglichen Verhältnisse nicht besser viel erheblicheren Ausdehnung dringend bedarf, zu be- Unternehmungen 17 Kinder und 109 jugendliche Arbeiter weit geworden; denn wäre dies der Fall, so würde es dem festigen geeignet ist. Zunächst ist noch der in hohem Grade über die gesetzliche Arbeitszeit hinaus beschäftigt waren. Eben Fabrikinspektor nicht verborgen geblieben sein. Es unterbeachtenswerthe Uebelstand auf dem Unfallgebiete zu Tage derselbe konstatirte, daß in einer Nähmaschinenfabrik sogar liegt vielmehr keinem Zweifel, daß die Volks- Wohnungsgetreten, daß immer noch ein ganz bedenklicher Mangel an 15 jugendliche Arbeiter an Schmirgelscheiben thätig waren, verhältnisse in den letzten 11 Jahren noch viel ungünstiger den gesetzlich vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen existirt. also eine der aller ungesundesten Arbeiten zu verrichten geworden sind, als sie vorher waren. Man hat bisher vielfach behauptet, daß die Berufs- hatten, bei welcher der durch diese Arbeit erzeugte feine Ungemein charakteristisch ist es aber für unsere Zugenossenschaften schon in genügendem Maße für die An- Staub auf die Athmungswerkzeuge in geradezu vernichtender stände und ebenso für den guten Willen unserer Gemeindebringung der zur Verhütung der Unfallgefahren nöthigen Weise einwirkt. verwaltungen, diese Zustände zu bessern, daß sich diese BeSchuhvorkehrungen sorgen würden, weil sie, die ja für die Ganz besonders schlimm steht es aber hörden, so sehr es nur irgend geht, davor hüten, über Unfallentschädigung aufzukommen haben, doch das aller mit den Arbeiter- Wohnungsverhältnissen; folche die Lage des Arbeitervolles besonders kennzeichnenden meiste Interesse bethätigen würden, alles zu thun, was die auch in dieser Beziehung hätten die Gewerbe- Aufsichts- und der allgemeinen Kulturhöhe unserer Zeit besonders ungewerblichen Unfälle so viel als möglich zu beschränken ge- beamten eine ungeheuer bedeutsame Thätigkeit zu entfalten, würdigen Verhältnisse regelmäßige Untersuchungen anzueignet ist. wenn sie dazu die nöthige Zeit hätten, beziehungsweise in stellen und der Deffentlichkeit zu übergeben. der nöthigen Anzahl vorhanden wären. Angesichts des im vorstehenden Artikel Ausgeführten Selbst in sozialdemokratischen Kreisen ist man, auf die Gorge der Berufsgenossenschaften für ihr materielles Jutereffe lauernd dieser Meinung nicht abgeneigt gewesen. Daß man sich aber in diesem Vertrauen auf die Berufsgenossenschaften arg getäuscht hat, dies geht gleichfalls aus den Berichten der Gewerberäthe hervor. Im Oppelner Bezirk beträgt die Zahl der Unfälle, die burch den Mangel an Schutzvorrichtungen veranlaßt werden, im Mittel aller Berufsgenossenschaften 2,3 pCt.; dieselbe teigt jedoch in einzelnen Berufsgenossenschaften bis 7,4 pct., also mehr als das Dreifache. die Als sehr übelständig erweist sich dabei die Thatsache, daß die Gewerheräthe nicht einmal in Bezug auf die wich tige Frage, wie sich die Zahl der durch das Fehlen oder Mangelhaftigkeit solcher Schutzvorrichtungen hervorgerufenen Unfälle zu der Gesammtheit der gewerblichen Unfälle stellt, amtlich angehalten sind, eingehenden Bericht zu erstatten. Deshalb haben es auch die meisten Gewerberäthe Feuilleton. Mabrud verboten.] Kapitän Lobe. Von John Law. Autorisirte Uebersehung aus dem Englischen von Regina Bernstein. [ 18 Unter den Berichten der Gewerberäthe findet sich erheben wir die dringende Forderung, daß in der Auseiner, der des Gewerberaths für die Provinz Schleswig- dehnung der Gewerbe- Aufsicht unverzüglich! im größten Holstein, welcher über außerordentlich ungünstige Ar- Maßstabe fortgefahren und daß die statistischen Aemter der beiter- Wohnungsverhältnisse interessante Mittheilungen Städte in Preußen dazu angehalten werden, alle für die macht. Diese überaus schlechten Wohnungszustände hat Aufklärung der Arbeiterlage erforderlichen Ermittelungen Altona aufzuweisen. Zuvörderst sind die Preise der Ar- ohne Aufschub und Rücksicht zu unternehmen und die Erbeiterwohnungen verhältnißmäßig ungeheuer hoch; eine gebnisse zu veröffentlichen. einigermaßen ausreichende und leidlich eingerichtete Arbeiterwohnung kostet wenigstens 250-300 m. jährlich, während Politische Lebersicht. die meisten Arbeiter nicht mehr als 7-900 M. Jahresver dienst haben. Bei diesen hohen Miethpreisen ist nicht zu verwundern, daß die Mehrzahl aller Arbeiterwohnungen in Altona, nämlich 78 pet., übervölkert sind, d. h. 6 Personen Berlin, den 8. August. und mehr in einem heizbaren oder auch unheizbaren Zimmer aufzuweisen haben. Die Höhe des herrschenden Nothstandes, Diese so sehr schlechten Arbeiterwohnungs- Zustände den jeder nicht den befizenden Klassen Angehörige hart werden nur von einer deutschen Großstadt noch über- empfindet, den die Regierung aber nicht steht, und aus dem den Kampf ihre Stellung bewahren will. Auf jeden Fall dem Munde haltend. Das Blut strömte ihr durch die darf sie das Problem der Armuth nicht länger unbeachtet Finger hindurch und floß das schmutzige Kleid entlang. Lassen, sie muß die Schlange aufhalten oder die Schlange Sie hielt an und spuckte zwei Zähne auf das Pflaster wird sich um den Hals der Kirche schlingen und sie er- aus. würgen." Kapitän Lobe fing fie in seinen Armen auf und ver Aber Sie sagten doch, die Sozialisten thäten Nichts", suchte das Blut mit seinem Taschentuche zu stillen. warf der Kapitän Lobe dazwischen. " Vater ist's gewesen," sagte das Kind schluchzend;„ er So weit als ihre Organisation in Betracht kommt, hat mich vor den Mund gestoßen. D, ich werde sterben, gewiß. Aber der Sozialismus schwebt in der Luft, jeder ich werde sterben, lassen Sie mich gehen, o lassen Sie mich stößt auf ihn, und überall prägt er den Dingen sein Ge- gehen!" präge auf. Viele, die den Namen verabscheuen, sind größere Alles in Allem schließlich eine ökonomische Frage. Die führen. aufräumen." " Lobe, dessen Augen auf die Leute im Innern der Schänke sind beschränkte Seftirer. Mit ihrer Hilfe jedoch auch nur heute So schreiend, riß sie sich los und lief die Straße Sie hielt eine Weile inne. Dann sagte sie:„ Es ist Sozialisten als manche, die sozialistische Reden im Munde entlang, gefolgt von einer Schaar zerlumpter Kinder. Es giebt Sozialisten, die einen Mann nur für" Ich danke Gott täglich, daß ich nicht studirt bin," halten, wenn er eine rothe Halsbinde trägt fagte Kapitän Lobe zu seiner Begleiterin. Der Verstand mit all diesem Elend und dieser Entwürdigung gründlich und seine eigenen Stiefel puzzt, und nur eine Frau für eine ist, scheint mir, eine Falle des Teufels; für das„ Hier" treue Genossin, die ihren eigenen Heerd selbst säubert und ein Unglück, und ein Stein auf dem Wege zum Jenseits. " But, aber wie wollen sie das machen?" fragte Kapitän ein Kleid mit einer Schnur um die Taille tragt. Diese Leute Ich glaube, ich müßte wahnsinnig werden, wenn ich für - oder jene Leute nicht an einen Himmel glauben könnte; ihr Leben gerichtet waren. trotz ihrer schreitet der Sozialismus täglich vorwärts, hätte nicht den geringsten Werth, wenn mit dieser Welt Ich weiß es nicht. So weit ich sehe, brauchten wir sowohl das sozialistische Gefühl, wie seine ökonomische Theorie. Alles enden würde." die Sozialisten nicht, wenn die Lehre,„ Lieb Deinen Nächsten Was er mit der Zeit werden wird, vermag Niemand zu wie Dich selbst" jemals verwirklicht worden wäre oder sagen. „ Aber Sie glauben doch auch an eine Hölle," erwiderte Im Augenblick ist sein hoffnungsvollstes Zeichen seine Begleiterin, und diese muß Ihnen ein gut Theil verwirklicht werden könnte. Einige eine embryonische Arbeiterpartei. Diese Partei breitet sich Augst bereiten." Wenige haben ihre Mitmenschen zu sehr geliebt, über das ganze vereinigte Königreich ans! Es ist eine Charund diese sind gekreuzigt worden, doch die Meisten haben tiftenbewegung mit zweimal so vielen Programmpunkten, wärtigen sozialen Zustände. u wenig geliebt und das Resultat sind unsere gegen- als die alte enthalten hatte. Ich prophezeie Ihnen, daß Die Sozialisten lehren die im Laufe von zwei Jahren jagen wir 1888 die tüch Organisation statt der Konkurrenz; sie verlangen, das Land tigsten Sozialisten sich in derselben zusammenfinden werden, auf, um für sie zu beten. den und rufen: Nieder mit dem Judividualismus." Es sami dahinsiechen wird." ist sehr leicht möglich, daß die Geistlichkeit die ökonomischen| In diesem Moment kam ein kleines Mädchen laut Sie thut es auch," erwiderte ernst Kapitän Lobe. Manchmal wenn ich erwache, strömt mir der Schweiß vom Gesicht, während ich am ganzen Leibe zittere. Es ist mir, als sähe ich Satan meine Leute hinwegtragen, und ich stehe Es war das Entsehen vor der trieb. Ich litt, während Fragen wird studiren müssen, wenn sie in dem herannahen- schreiend aus der Scheute herausgestürzt, beide Hände vor dürfniß, all meine Zeit daran zu wenden, um Sünder von ich ein Knabe war, aus Furcht vor ihr Folterqualen, und als ich dann vollständig bekehrt war, empfand ich das Be unsere Groß- Grundbesitzer eine goldene Ernte ziehen, drückt fich anschaulich in nachstehender Preistabelle aus. Im Monate Juni waren in Berlin die Großhandelspreife für Speises tartoffeln 1000 Kg. Mt. [ I] Roggen 1000 Rg. Roggens mehl 100 Kg. Mt. Mt. 1579 120,00 17,90 1880 192,75 26,40 1881 206,50 27,80 1882 146,50 20,65 35,90 1883 146,78 20,59 70,00 1884 147,40 20,20 35,00 1885 144,50 19,80 35,00 1886 130,80 18,00 30,00 1887 125,30 17,55 30,00 1888 128,26 17,48 35,00 1889 145,44 20,89 30,00 1880 154,62 35,00 1891 212,04 69,17 21,32 28,83 In Bezug auf die Roggenpreise ist zu erwähnen, daß die Qualität, welche den Durchschnittspreisen zu Grunde liegt, in den Jahren 1887 und 1889 etwas erhöht worden ift. Trotzdem ist die Steigerung eine außerordentliche, was bei dem Vergleich mit dem Vorjahr, wo die Schätzung bereits ebenso stattfand wie dieses Jahr, besonders schlagend hervortritt. Ba are'schen Angelegenheit; es liegt im affettigen Intereffe, demselben baldmöglichst Beruhigung und Befriedigung zu vers schaffen. Atteftes einen Aufschub bis zum 1. September zugestanden, denselben aber hinterher zurückgezogen und Fusangel zum Antritt seiner Strafe, die, nebenbei bemerkt, mit der Stempelund Zollhinterziehungs- Affäre nicht im Mindesten zusammen- In Bezug auf die Hauptpersonen in diesem Prozeß sei hängt, am 1. August aufgefordert. Motivirt wird diese hier noch orientirend bemerkt, daß die Herrn Baare zur Zurückziehung des Aufschubs seitens der Staatsanwaltschaft damit, daß Fusangel seinen Urlaub nicht zur Wieder- Verfügung stehende Presse viele Jahre lang das Geschäft herstellung seiner Gesundheit benutzt hat, daß er, wie betrieb, für Baare systematisch Reklame zu machen und eine offenbar juristische Feder in einem Fusangel sehr Fusangel ebenso systematisch mit Roth zu bewerfen. Wenige, feindselig gegenüberstehenden Düsseldorfer Blatt sich aus im öffentlichen Leben sich bewegende Personen find so drückt, mit dieser staatsanwaltlichen Vergünstigung" nichts schmachvoll und so methodisch verleumdet worden, wie Besseres zu thun wußte, als sie vorwiegend zu einem publi Fusangel. Er wurde als der verkommenste, charakterlofeste, zistischen Feldzuge gegen seinen persönlichen Feind Baare und unehrenhafteste Mensch unter der Sonne hingestellt zu unziemlichen und unzulässigen Beeinflussungsversuchen gegen- daß dieser Mann, welchen die Baare- Gesellen moralisch über der bei der Stempelfälschungs- Affäre thätigen Behörde ihrer fingen, E begehren fich nich greifende Ort und richtig Geg regeln ge find dort leichterur und Lieferung wenig ni despotisch jedoch we 17 Gouv Landes i zu mißbrauchen." Bugleich, heißt es weiter, habe Herr Fus- todtgeschlagen zu haben glaubten, jetzt ihren Gözen zerangel fich gerüstet, den ihm zum Zwecke einer Erholungsreise trümmert hat denn dies ist vollendete Thatbewilligten Strafaufschub zu einer zu jeglicher nüchternen Rechts- sa che, an der kein Richterspruch und kein Reptilgeld mehr auffaffung im schärfften Kontraste stehenden Agitations- und etwas ändern kann das steigert natürlich noch den Grimm Hegreise zu benüßen". Ist schon die Zurücknahme des er der entlarvten Biedermänner. theilten Strafaufschubs seltsam, so ist es dieser, doch offenbar Nach dem Vorstehendes geschrieben war, ging von einer der Staatsanwaltschaft nahestehenden Seite ausgehende uns ein Telegramm aus Bochum von heute Mittag zu, Versuch, dieselbe zu begründen, jedenfalls noch viel mehr und welches meldet: es läßt sich nicht leugnen, daß der Autor desselben der Staatsanwaltschaft einen recht schlechten Dienst erweist. Denn auf jeden Unbefangenen müssen diese Ausführungen nothwendiger weise den Eindruck machen, als ob der Zurücknahme des Strafaufschubs die Absicht zu Grunde gelegen habe, Herrn Fusangel eine Fortsetzung seiner Aktion gegen Herrn Baare unmöglich zu machen. Die Bochumer Staatsanwaltschaft kann also in diesem Falle mit Recht sagen:" Gott schüße mich vor meinen Freunden!" " Dom Der Ober Ingenieur Steiger Bochumer Verein wurde heute in der Nähe des Werkes mit einer Schußwunde todt auf: gefunden; neben ihm lag das Gewehr. Ob Selbstmord oder unvorsichtigkeit vorliegt, ist noch nicht festgestellt." Die Kartoffelpreise sind, wie man sieht, in diesen Ein zweites Telegramm spricht einfach von Selbstmord. 13 Jahren nur eial ebenso hoch, ja um eine Kleinig Daß diese That mit den euphemistisch sogenannten teit höher gen dieses Jahr, nämlich 1883; allein Nachdem die Frankfurter Zeitung" dann die Unver- Unregelmäßigkeiten" auf den Bochumer Werken in Zudamals war dag genmehl um fast die Hälfte schämtheit gegeißelt" hat, mit der die Baare- Trabanten alle fammenhang sieht, wird von Niemand bezweifelt werden. billiger als jetzt, wo die Brottheuerung zu einem ge- Gegner der Schienenflickerei und sonstigen Bochumer Praf Jedenfalls hatte der Mann noch Ehrgefühl. Der fteigerten Kartoffelverbrauch geführt hat. Abgesehen von diesem gesteigerten Verbrauch, der auf titen zu Feinden des Vaterlandes, der deutschen Industrie Rölnischen Zeitung" mit ihren Vorder- und Hintermännern, die Preise natürlich einwirken mußte, sind heuer aber auch und der bestehenden Ordnung der Dinge zu stempeln sucht die Fusangel schon als abgethanen Mann„ verduften" die Aussichten der Kartoffelernte sehr un( mit Baare'schen Falschstempeln), fährt die Frankfurter ließen, wird der Schuß, der das unglückliche Werkzeug tödtete, in den Ohren geflungen haben, wie Posaunen des günstige. Und wenn Herr Pindter und andere Preß- Beitung" fort: jüngsten Gerichts. kosacken des Brotvertheurer Rings- verglichen mit welchem der Kupfer- und Petroleum- Ring unschuldige Waisenknaben find den Stand der Kartoffeln mit eherner Stirn als günstig bezeichnen, so schlagen sie eben dreist der Wahrheit ins Gesicht und die Welt weiß, was sie von solchen Menschen zu halten hat. Von allen Seiten trifft die Nachricht ein, daß die Kartoffeln schlecht stehen und daß sich Spuren der Fäule zeigen wie das bei den fortdaueroen Regengüssen beiläufig gar nicht anders zu erwarten ist. Daß das Getreide unter dem Einfluß der nassen Witterung nicht minder leidet, das versteht sich von selbst- wenn es von den Leuten, die dafür bezahlt sind, die handgreiflichsten Thatsachen nicht zu sehen, auch hartnäckig abgeleugnet wird. Das freche Treiben der Baare Presse- in welcher das Kölnische Ober- Reptil den vordersten Platz einnimmt wird von der Frankfurter Zeitung" in einem längeren Leitartikel besprochen, dem wir Nachstehendes entnehmen: Aber nicht nur unvorsichtig sind die Freunde des Herrn Baare, indem sie ihrer Freude über des Gegners amtliche Charakteristisch für unsere Preßzzustände " Flucht" so unverholen Ausdruck geben, sondern der Kamm ist die hier in Berlin erfolgte Ronfistation eines Heftchens ist ihnen schon wieder derart geschwollen, daß sie mit der Gedichte:" Gieb uns Brot, Kaiser!" von Florian altgewohnten Dreistigkeit über Diejenigen berfallen, die in diesem Handel nicht auf der Seite des Herrn Baare stehen, Geyer. Der Verfasser, der entschieden poetisches Talent sondern die Steuerhinterziehungs-, Stempelfälschungs- und hat, schildert in theilweise ergreifender Sprache die Noth Bollhinterziehungs- Geschichten als das bezeichnet haben, was sie des Volfes und fordert Abhilfe von dem Kaiser, dessen find, Beichen schwerer, fittlicher Mängel in gewiffen Gesell- Macht er in kindlicher Naivetät märchenhaft überschätzt. schaftstreisen, und die eine strenge, unerbittliche Untersuchung Das ist sein Hauptfehler- wir können aber kaum an eventnell Ahndung dieser Dinge verlangt haben und noch ver- nehmen, daß das Werkchen deshalb den Zorn der Polizei langen. Daß über Fusangel, den untergeordneten, übel- auf sich gezogen hat. Gegenüber den, nach den verschiedensten Richtungen hin höchst unerquicklichen Vorgängen in Bochum, die unter dem Sammelnamen Prozeß Fusangel- Baare" zusammenzufassen die deutsche Journalistit sich bereits gewöhnt hat, haben wir uns bisher möglichste Zurückhaltung auferlegt, einmal, weil die Angelegenheit sich noch im Stadium der gerichtlichen Untersuchung befindet, sodann, weil wir es für die Pflicht der deutschen Presse halten, die Schädigung, welche aller Wahrscheinlichkeit nach jetzt schon aus diesem Handel der deutschen Industrie, bezw. einem wichtigen Zweige derselben erwachsen ist, nicht durch eine unnöthig breite journalistische Diskussion noch zu vermehren. Man hätte glauben sollen, die gleichen Rücksichten müßten sich, wenn nicht Herrn Fusangel, so doch in verstärktem Maße den journalistischen Freunden des Herrn Baare aufdrängen; das ist indeß durchaus nicht der Fall, im Gegentheil hat ein dieser Tage eingetretener Zwischenfall diesen Leuten Anlaß zu ebenso unangebrachten, wie unvorsichtigen Erörterungen gegeben, die man nicht ohne Widerspruch passiren lassen darf. berufenen Fanatiker", ganze Fluthen der liebenswürdigsten Liebenswürdigkeiten sich ergießen, fann weiter nicht Wunder Ein internationaler Rongreß, betreffend nehmen, der Mann hat gewissen Leuten eben sehr wehe gethan, die Unfälle bei der Arbeit, soll vom 21. bis 26. Sep aber es ist doch ebenso breift, wie unflug, wenn die Kölnische tember in Bern tagen. Nach dem Berner Bund" haben Freundin des Herrn Baare und die rheinisch- westfälische Großbas entfe industrie gerade bei dieser Gelegenheit sich bemüßigt sieht, folgende Staaten ihre Betheiligung erklärt: DeutschDesterreich- Ungarn, Frankreich, ihrem Saffe gegen den„ Radikalismus" Ausdruck zu geben. I and, Belgien, die Niederlande, Der Radikalismus," so lesen wir da, welcher im Wesent- Italien, lichen die Intereffen der unberechtigten Börsenspekulation und Schweden und Norwegen, die Vereinigten der wucherischen Volfsausbeutung vertritt, sucht den fozia- Staaten von Nordamerika. Von England listischen Haß von seinen mobilen Lieblingen auf die soliden ist noch keine Antwort da. Der in dieser Angelegenheit die Rolle des freiwilligen öffentlichen Anklägers führende Redakteur Fusangel hat sich bekanntlich dieser Tage auf holländisches Gebiet begeben und sich dadurch dem Arm des preußischen Staatsanwalts fürs Erste entzogen. Letzterer hatte Herrn Fusangel zur Abbüßung einer ihm zuerkannten vierwöchentlichen Gefängnißstrafe nach einigen Schwierigkeiten auf Grund eines ärztlichen " i Schrieben Cherb an den Vertreter des gefefteten Besizes, auf Landwirthschaft und In- Der Kongreß, welcher in gewissem Grade die Fort dustrie abzulenken." Man sollte meinen, gerade Angesichts der setzung der vorjährigen internationalen Konferenz Bochumer Vorgänge thäte das rheinische Organ weiser, wenn hätten, e franzöfifc Wir wu teine S Aus meldet: arbeiter schiedene ganisatio bestanden Arbeitsei Legen, fo lugt de in unfere vorgefonn Mit Rorrespo Leute mi genau m Herrn Dynamit mento. 3ofen un Korresp Tegen b tommen. Au Franz verungli Auc müffen herumsch Art gese geit bie flecheit, Ländl Standali Afrika) mehr in tönnen, zumal Die Brüffele Londo Schreiben Rong tommen Besch es wenigstens bis zum Austrag der Baare'schen Affaire den von Berlin bildet, wird hoffentlich einen besseren Er Mund weniger voll nähme von der" Solidität der Industrie". folg haben, als diese. In Sachen des internationalen Und vollends muß es einen überwältigend komischen Eindruck Arbeiterschutzes ist die Schweiz bekanntlich allen übrigen machen, den publizistischen Anwalt der Grubenbesizer, die Ver- Staaten vorausgeeilt sie hat die Frage zuerst in Fluß theidigerin der Kohlen- und sonstigen Ringe andere Leute der gebracht und auch die vorjährige Berliner Konferenz ist bes „ wucherischen Volksausbeutung" beschuldigen zu hören, wie es kanntlich auf die Initiative der Eidgenossenschaft zurücknicht minder ergöglich ist, das Organ der Reichsten unter den zuführen. Reichen über Börsenspekulationen sich entrüften zu sehen. Die " Radikalen" werden sich indessen durch derartige, das böse Ge- Unter der Spitmarke ,, Volksverrohung" wissen nur allzusehr verrathende Ausfälle nicht abhalten lassen, stellen verschiedene konservative Blätter fromme Betrach nach wie vor mit allem Nachdruck die Forderung zu stellen: daß die Untersuchung in der Baare'schen Angelegenheit mit tungen an über die Verderbtheit der Massen, die bei den aller Energie und mit möglichster Beschleunigung geführt neuesten Berliner Ringkämpfen zu Tage getreten find. Wir werde, damit alle Welt so bald wie möglich erfahre, ob es sich find für diesen Sport sicherlich nicht begeistert, Aus- er feineswegs waschecht erscheint aber solche Balgereien bei den Anschuldigungen Fußangel's nur um die streuungen eines Fanatikers, der mit der Ehre seiner Mit verhalten sich doch zu den von den nämlichen Blättern ver und Massenmorden menschen ein leichtfertiges Spiel treibt" das Eingeständniß herrlichten geräuschvollen des Herrn Baare in Betreff der geflicten Schienen" scheint Broben für die Massenmorde, wie ein Maul der Kölnischen Beitung" gänzlich aus dem Gedächtniß entwurfshügel zum Chimborasso. Wer dem Militarismus das schwunden zu sein oder aber um Dinge handelt, für die " das Straf- Gesetzbuch Vorsorge getroffen hat. Das von der Wort redet und gegen Verrohung der Massen eifert, ist entweder Kölnischen Zeitung" freilich wahrscheinlich sehr gering veran- ein gedankenloser Schwätzer oder ein verächtlicher Heuchler. Und fchlagte Rechtsgefühl des Volkes ist infolge verschiedener Um- wenn die Schüler der„ Musterschule", genannt: stehendes Heer stände selten so lebhaft erregt gewesen, wie in dieser Fusangel- auf allen Landstraßen und Gassen in Gegenwart = sechs ernsthafte Menschen, und Sie sind Einer davon." Wer sind die Anderen?" fragte er lachend. HA " " Seit zwei Jahren. Als meine Mutter starb, brachte ich es nicht mehr über's Herz, auf dem Lande zu bleiben. Einige Heilsarmee- Mitglieder, die gerade zu uns hinaus gekommen waren, veranlaßten mich, der Heilsarmee bei zutreten." bilden in Gründer es ander Minder Au wort au fotches. Adoptiv Mutter gemefen als die, Weibes Ka Bir n in Ruth n und ein der Verdammung zu retten. Ich bin in der evangelischen Religion auferzogen worden, doch dieselbe hat mich nicht befriedigt, und so wurde ich Methodist." Einer ist Arbeitsaufseher auf den Londoner Docks, und Schließlich bin ich der Heilsarmee beigetreten, und sollte ich ein Anderer ist der oberste Gefangenwärter im Bow- Streetirgend eine religiöse Organisation finden, die es ernsthafter Gefängniß." Sie waren bei dem kleinen Gebäude, Kaserne" genannt, meint als fie, so würde ich auch sie verlassen." " Nun, meine Geschichte ist einfach genug," sagte er. Rommt es jemals vor, daß Sie Zweifel an der„ Ich meine, soweit mein äußeres Leben in Frage kommt. angelangt und Kapitän Lobe sagte:„ Kommen Sie herein, Mein Vater war ein Dorfapotheker. Er starb, als ich noch es ist nur ein kurzer Gottesdienst." Richtigkeit der Lehren empfinden, die Sie predigen?" Der Raum war fast leer. Ein paar Eckensteher, Ganz und gar nicht. Warum sollte ich auch? Aber sehr jung war; ich kann mich seiner kaum erinnern. Aber trotzdem leide ich," sagte er in leiserem Tone. Es ist mir, meine Mutter" er schaute die Straße entlang, mit einem Barchend gekleidet und mit wollenen Halstüchern, ein halbes als sähe ich mich selbst in all' diesen Leuten und ich weiß, sehnsuchtsvollen Ausdruck im Gesicht. Dann fuhr er fort: Dußend Mädchen mit lüderlichem Haar und schmuzige daß so viel ich auch thun mag, ich sie doch nicht alle er- Mein Vater hatte ihr gerade genug hinterlassen, um davon Gesichtern standen in der Nähe eines Tisches. Hinter dem retten, sie nicht Alle gründlich bekehren kann. Im Himmel zu leben, und wir hatten außerhalb des Dorfes ein kleines Tisch, auf einer erhöhten Bühne saßen einige Männer und werden wir die Verdammten nicht sehen oder nicht wissen, Häuschen. Ich sollte Schullehrer werden, aber ich hatte Frauen. Es sollte eine Heiligungsübung abgehalten werden. was sie leiden; hier aber sehen wir die Hölle leibhaftig von jeher den Beruf ich meine den Wunsch zu predigen, Als die Spektakelmacher und die Mädchen dies hörten vor uns, damit wir auch nicht für eine Minute in unseren erwachsene Leute zu belehren, anstatt Kinder. Meine Mutter gingen sie fort, und ließen die Bänke fast leer. Aber Ruth Bemühungen nachlassen. Ich liebe diese mir anbefohlenen pflegte zu sagen, daß sie aus der Art und Weise, in der ich als war da und ebenso die alte Esther. Ein Freudenstrabl flog Leute," fuhr er fort, während sein Gesicht strahlte, als er Snabe meine Gebete hersagte, erkannt habe, daß ich zum über Kapitän Lobe's Gesicht, als er Ruth's goldenes Haat auf die vorübergehenden elenden Männer und Frauen blickte. Prediger berufen sei. Doch was mich wirklich dazu trieb, gewahr wurde, und die Dame bemerkte es. " Ich möchte wirklich wissen," sprach sie zu sich selbst, Manchmal ist es mir, als tönnte ich mich selbst in den war das Entsetzen, das mich vor meiner Belehrung befiel, feurigen Schlund stürzen, wenn ich dadurch meine Leute ich meine die Furcht vor der ewigen Verdammniß. Ich„ ob dieser kleine Heilsarmee- Kapitän Zeit findet, einem dachte nur an die Hölle- an nichts als an die Hölle, Mädchen den Hof zu machen, und wenn dies der Fall, wie Er sah nicht älter aus, als achtzehn Jahre. Aber er und ich konnte kein Entrinuen vor ihr entdecken, denn er es fertig bringt." war sicherlich älter, denn in seinen Augen leuchtete ein Sünden wuchsen in mir, ich meine die bösen Gedanken tapfereres Mitgefühl, als es gewöhnlich bei Knaben der Blasphemieen." Fall, und seine Stimme war eigenthümlich weich und sympathisch. Man hört eine solche Stimme nicht oft, weder" Ich erinnere mich Eines. Ich bildete mir ein, der im East- End noch im West- End; indeß, es giebt eben in heilige Geist sei die Mutter Jesu. Ich sagte mir selbst, Predigt. Als er geendet, die Heiligungsübung vorüber wat dieser Welt nur einen solchen kleinen Heilsarmee- Rapitän. daß es eine unverzeihliche Sünde sei, und ich fürchtete mich, Hätte er nicht das S. auf seinem Kragen getragen, so würde mit meiner Mutter darüber zu sprechen. Später beunruhigte gingen die Leute heim, der Saal wurde verschlossen man ihn für einen Kapitän der Freiwilligen gehalten haben; mich die Lehre von der Vorherbestimmung. Verloren! Ver- Kapitän Lobe steckte den Schlüssel in die Tasche. von dem kurzgeschnittenen Haar bis hinunter zu den Stiefeln loren! Verloren! hörte ich den Teufel rufen. Und so ging folgte er Esther und Ruth nach dem war er zierlich so bliz und blant, tein Korps hätte sich es einige Zeit fort, und dann seiner zu schämen brauchen. Sein Ausdruck war durchaus ernst, und sein Benehmen das eines Enthusiasten. vor ihm retten würde." " Ich möchte Sie bitten, mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen," sagte die Dame. Seitdem ich Ihnen dort unten begegnet bin, Sie unter der Hefe von Whitechapel habe arbeiten gesehen, habe ich oft darüber nachgedacht, wer Sie sind und woher Sie kommen. Ich kenne etwa Was waren das für Gedanken?" Dann?" " " Wurde ich vollständig bekehrt." Wodurch?" " " Durch den heiligen Geist." " Und danach schlossen Sie sich den Methodisten an?" " Ja." " Seit wann gehören Sie zur Heilsarmee?" 15. Rapitel. Ein weiblicher Tantalus. An diesem Abend wählte Kapitän Lobe die Worte Lasset ab von der Liebe zur Welt" zum Terte feiner manchmal die Sommerabende verbrachten. fich ihr gesichert fönne v Ruth r Bimmer Befizzeri fie hinn angehöre In циб es biefen S bacht, Ropfe f tonnte r heirathe felbft di ats fie gingen, Square, wo fie Arm de und Dann Die alte Frau hatte Ruths Hand durch ihren Arm gezogen, und als Kapitän Lobe herantrat, war er betroffen von dem wunderbaren Ausdruck des Friedens auf ihrem Gesicht. Es giebt wahre Genies der Selbstlosigkeit. Es ist ein Irrthum, zu glauben, daß ein Genie sich nur in der Kunst, der Wissenschaft und Politik bethätigen kann. auch moralische moralische Genies. giebt Esther war eif bie Arb theilte. iffen. gwang f heutigen Der Kop Gie blie Empfand effe, ver: fei zur jäft und ige, fo wie efte, und Lisch zer at: mehr mm ing 31, 0 m he uf: me“ b 06 gt, word. iten Bus 7. Der ern, ten" zeug des nde ens ian Tent Roth effen äßt. anlizei fend Sep ben 1 ch= ich, de, ten and rt. enz Ers alen Figen Fluß be rüd ang" rach I den Wir umal reien ver ollen taul das veder Und Heer art cachte eiben. taus bei annt, rein; r, in albes Bigen dem rund erden. örten, Ruth flog Haar felbft, einem , wie Worte feiner wat und Dann wo fie Arm ihrer Vorgesezten die zotigsten, rohesten Lieder denten in Brüssel zur Theilnahme an dem geplanten fingen, den Frieden als ein Unglück, den Krieg als das Kongreß mit der Bitte um Veröffentlichung zu. Ohne uns begehrenswertheſte Gut preisen dürfen, dann wundere man mit dem Inhalt der„ Antwort" zu identifiziren, lassen wir fich nicht über, die allerdings mehr und mehr um sich dieselbe hier folgen: greifende Verrohung, suche sie aber auch am richtigen Ort und wende sich mit den Klagen und Anklagen an die richtige Adresse! Freunde und Genossen! den, der ganzen Partei sowie dem Wahlkreise selbst sehr von Nußen sein können, unseren Gegnern aber den Kampf ſehr zu erschweren vermöchten. Jeder Genosse unseres Kreises ist verpflichtet, sowohl materiell wie auch agitatorisch nach Kräften für die Partei thätig zu sein. Der erwähnte Kreistag verlief auch im übrigen aufs befte und wurde mit einem begeisternden Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie geschlossen. Es wurde ferner ein Antrag angenommen: 1. Den Wahlfreis nicht wie bisher einem einzigen Vertrauensmann zur Leitung zu überlassen, sondern in 4 Bezirke mit je einem Vers Mit gemischten Gefühlen haben wir von Eurer An- trauensmann zu zerlegen, unbehindert der landräthlichen Grenzen, fündigung, einen„ internationalen Kongreß der sozialdemo- und ferner einen Vertrauensmann über den ganzen Wahlkreis zu tratischen Studenten und ehemaligen Studenten" betreffend, sehen, welcher den Kreis nach innen wie nach außen zu vertreten hat. Gegen den Nothstand werden umfassende Maß- Kenntniß genommen. Mit Gefühlen der Freude: denn wie Ferner wurde der Antrag angenommen, den Vertrieb der sämmtregeln getroffen in Dußland. Seitens der Behörden anders sollten wir diesen Euren Beschluß aufnehmen, der lichen Parteiliteratur zu zentralisiren und in eine Hand zu legen, find dort verschiedene Maßregeln angeordnet worden( Er- uns den Beweis liefert, daß die Studentenschaft des zivili- unter Einsehung von Revisoren, damit es nicht vorkommen kann, Lieferung von Korn an die Gemeinden u. s. w.), die zwar aber auch mit Gefühlen der Trauer und des Unmuthes; in den einzelnen Orten unverbrauchte Schriften liegen bleiben straft, was schon geschehen, und damit es vermieden wird, daß wenig nügen werden, weil die Verwaltungsmaschinerie des darüber, daß wir zu der Rolle des passiven Zuschauers ver- und somit der kleine Erlös aus den verkauften Schriften wieder despotischen Musterstaats in miserablem Zustand ist, jedoch wenigstens die Absicht zu helfen bekunden. In urtheilt sind. Wir können nicht annehmen, daß zugesetzt wird. Der zu diesem Posten gewählte Vertrauensmann 17 Gouvernements, d. h. beinahe in einem Drittel des Ihr über die Verhältnisse der deutschen Studenten- Genosse Kater hat den Schriftenverkauf als Gewerbe anzumelden Landes ist die Ernte total mißrathen und herrscht schon jetzt schaft so unterrichtet seid, um die letzten Worte und sämmtliche Verbreiter mit Berechtigungsscheinen zu verdas entsetzlichste Elend. zu verstehen. Vielleicht habt Ihr, wenn Ihr an sehen. Der Vorsitzende des Kreistages forderte die Genoffen auf, die deutsche Studentenschaft denkt, die Zeiten nach den Be- in den einzelnen Orten zur Pflege der Propaganda Lese-, Wir hatten recht. Wie uns aus Frankreich ge- freiungskriegen Preußen- Deutschlands gegen Napoleon I., und; falls Wirthshauslokalitäten nicht beschafft werden können, schrieben wird, ist die Nachricht, daß die Arbeiter in und wenn Ihr an die politischen Zustände unseres Vater- die Zusammenkünfte dieser Vereine in Privatwohnungen stattCherbourg - oder irgendwo sonst in Frankreich sich landes denkt, die Zustände in dem Eurigen im Sinne, das finden zu lassen. Es wurde versprochen, dieser Aufforderung nachan den jüngsten chauvinistischen Kundgebungen betheiligt wenigstens in politischer Beziehung weiter vorgeschritten ist, zukommen. bätten, eine„ in fame Bourgeoislüge"- wie unser als Deutschland. Und beides würde Euch zu Schlüſſen Die freiwilligen materiellen Beträge werden den Genossen französischer Freund sich mehr dentlich als höflich ausdrückt. führen, welche Euch im Unklaren lassen über die Gründe durch Aufkleben von Marten auf einer Mitgliedskarte quittirt. Wir wußten das von vornherein. Der Chauvinismus ist des jetzigen Verhaltens der deutschen Studentenschaft. teine Arbeiterkrankheit. Der Idealismus, die Begeisterung, welche die akademische Jugend der ersten Jahrzehnte unseres Jahrhunders beseelte, Aus Paris wird wieder ein größerer Streit geist verschwunden. An ihre Stelle sind, Dank vor Allem meldet: der der Erdarbeiter. Die französischen Erd- der Bismard'schen" Real" politik, das ödeste Streberthum, arbeiter terrassiers- haben schon seit Jahren eine Or- die banaufifcheste Beschränktheit und der widerlichste Gotha. Am 2. August fand in Schlund's Felsenkeller in ganisation, die indeß ziemlich mangelhaft war. Auch ver- Chauvinismus getreten; wenigstens bei dem größten Theile Waltershausen der diesjährige sehr start besuchte weite schiedene Streits haben sie schon- und meist siegreich- der Studentenschaft. Die Burschenschafter, früher Träger Parteitag der Genossen des Herzogthums Gotha statt. Auf bestanden. Den telegraphischen Berichten, welche der neuesten der edelsten Freiheits- und Gleichheitsidee, haben jetzt nur der Tagesordnung stand: 1. Das Parteiprogramm. 2. Der Urbeitseinstellung einen sehr tumultuarischen Charakter bei- noch für aufen und Schlagen, Ginn, ble Round Erfurter Parteitag. 3. Die Preſſe. 4. Verschiedenes. Sämmtlegen, fann nicht geglaubt werden. liche Redner waren mit dem von der Parteileitung ausgearbeiteten In solchen Fällen wieder zu Ehren gekommen. Und die sog. wissenschaftlichen Programm- Entwurf bis auf ein paar nebensächliche Punkte volllügt der Telegraph immer. Wenigstens ist uns Vereine benutzen die Wissenschaft nur als Aushängeschild, ständig einverstanden und verurtheilten das Berhalten der Berliner in unferer langen Praxis noch kein einziges Beispiel wie sich einst unser früherer Kultusminister Goßler bei einem Opposition. vorgekommen, wo er nicht gelogen hätte. ihm zu Ehren veranstalteten Studentenkommerse treffend. Es gelangten folgende Resolutionen einstimmig zur Anausdrückte unsere heutigen Studenten sind immer eifrig nahme: Korrespondenten der„ Kreuz- Zeitung", noch ein paar andere dabei, wenn es gilt, Fürsten und andere hochgestellten, einLeute mit ähnlichen Augen gesehen haben, verhält es sich flußreichen Persönlichkeiten zu Ehren Kommerse zu vergenau wie mit den famosen Sardinenbüchsen des schaft, sondern studentische Gemütlichkeit", anstalten Sie pflegen thatsächlich nicht die WissenHerrn Constans. Eine Sardinenbüchse ist keine Dynamitbombe und eine Straßenprügelei fein Pronuncia- für eine Art von Gemüthlichkeit darunter zu verstehen mento. Der arme Constans wird von den lustigen Fran- ist, braucht wohl kaum auseinander gesetzt zu werden. Trotz alledem ist die Zahl derjenigen Studenten, welche 8osen unbarmherzig ausgelacht, und der Kreuz- ZeitungsKorrespondent sammt seinen weit- und scharfsichtigen Rol- noch Idealen, und insbesondere, dem Zuge unserer Zeit legen braucht um den Spott nicht in Verlegenheit zu folgend, sozialiſtiſchen Ideen zugänglich sind, relativ nicht gering. Allerdings nur relativ, absolut genommen bilden fie freilich eine verschwindend kleine Anzahl, welche noch es wagen würden, unserer Ueberzeugung öffentlich Ausdruck bazu gefesselt ist, sich nicht regen kann,- denn, wenn wir zu geben, würden wir verbannt, und das nicht nur von der einen Universität, an der wir studiren, sondern von jeder deutschen Universität. Mit dem Aufstand in Barcelona, den außer dem tommen. Franzosen, denen eine Expedition mit Mann und Maus Aus Afrika wieder Siobsposten. Diesmal sind es die verunglückt sein soll. Art " was ** 1. Der heutige Parteitag des Herzogthums Gotha erklärt fich mit der bisherigen Taktik der sozialdemokratischen Fraktion vollständig einverstanden und erwartet, daß sich dieselbe auch in Zukunft wie in der bisherigen Weise an den parlamentarischen Arbeiten betheiligt." 2. Der heutige Parteitag beschließt, sich an den künftigen Landtags- Wahlen zu betheiligen." * St. Johann, 4. Auguft." Ueber den Erfolg der sozialdemokratischen Propaganda in hiesiger Gegend quitlirt die ultramontane" St. Joh. Boltsztg." in trübfeligster Stimmung: ,, Sonntäglich sollen im Saarrevier Volksversammlungen, zu demokratie zu gewinnen. Angesichts dieser Bewegung, die zu denen man selbst Frauen heranziehen will( schrecklich!), abgehalten werden, welche zum Zweck haben, Anhänger für die Sozialunterschätzen ein großer Fehler wäre, ist es wohl angezeigt, die Zweigvereine des im Saarrevier allenthalben Verbreitung geAuch in Tonkin haben die Franzosen Pech ste fundenen Katholischen Volksvereins" zu ermuntern, ebenfalls müssen sich beständig mit„ Seeräubern" und" Rebellen" herumschlagen " Das ist die akademische Freiheit, die wir in Deutsch nicht unthätig zu bleiben. Der Versammlung zu Püttlingen am was denn in kolonialpolitisch zivilifirler Land" genießen. Und diejenigen, welche sich zu Schergen der vorigen Sonntag, in der selbst für das sozialdemokratische Entflechen, Kopfaufspießen und sonstigem Kultur Beitvertreib. das sind nicht Polizeibeamte, nein, das sind unsere wohnten 200 Leute, meist Bergarbeiter, bei, die sogar hierzu geschieht mit Sengen, Brennen, Todtschießen, Todt öffentlichen Gewalt, der herrschenden Klassen herabwürdigen, eignungsverfahren, für Trennung der Kirche vom Staat und Stellung derfelben unter ein Vereinsgefez eingetreten wurde, Ländlich, jittlich. Die deutschen Kolonialbolde ihren Beifall fundgaben. Etwas wird also geschehen müssen. standalisiren sich über die französischen Greuel- wie seiner Lehrer, das sind die Vertreter der deutschen Wissenschaft. Freunde! Ihr begreift jeßt, daß wir nur passive Zu- Nächsten Sonntag findet eine Versammlung zu Differten bei zeit die franzöfifchen sich über die Deutſchen( in schauer bei Gurer Vereinigung sein können. Ihr begreift, wwe. Wannenmacher statt, in welcher Warten über bergAfrika) standalisirten. Jetzt sind wir zum Glück nicht baß wir die Heimath verlieren würden, wenn wir es wagen, männische Fragen, Braun über die Politik des Arbeiters sprechen mehr in der Lage, auf diesem Gebiete viel fündigen für die Sache der Glenden und Enterbten, für die Sache wird. Zur Deckung der Kosten wird ein Eintrittsgeld von des Proletariates öffentlich aufzutreten. Und unser Opfer 10 Pf. erhoben; der Ueberschuß ist zur Gründung einer Arbeiterhätte nicht einmal einen Zweck, denn es würde uns nur die oder besser gesagt sozialdemokratischen Bücherbibliothek bestimmt. In der That werden, wie man uns verschiedentlich mittheilt, Die Bossische Beitung" läßt sich von einem Möglichkeit rauben, im Stillen unter der deutschen unter den Bergleuten des Saarrevier solche Schriften nicht nur Brüsseler" Korrespondenten der mit ihrem bekannten Studentenschaft für die Verbreitung der sozialistischen Ideen bereits verbreitet, sondern man sucht auch nach Mitteln und Londoner Korrespondenten nahe verwandt scheint zu wirken. Wegen, fie in Massen unter das Volk zu bringen." schreiben, die Affäre Vollmar werde den Brüsseler Wir werden nicht gemeinsam mit Euch, liebe Freunde, Rongreß„ boch beschäftigen". Daß sie dort zur Sprache tagen können; aber seid überzeugt, daß wir mit dem regsten tommen wird, ist möglich, allein einen Gegenstand der Jnteresse den Verhandlungen Eures Kongresses folgen in tönnen. bilden und zwar aus den von uns wiederholt angegebenen einstimmen werden: Gründen. Es kommen ja vielleicht Leute nach Brüssel, die es anders beabsichtigen, sie werden jedoch in verschwindender Minderheit sein qualitativ wie quantitativ. wort auf die Aufforderung der sozialistischen Stu-) Aus studentischen Kreisen geht uns folgende Antfolches. Hoch der internationale Sozialismus! Korrespondenzen und Parteinachrichten. Briefkaffen der Redaktion. N. P. Eine im Jahre 1884 erfolgte Bestrafung wegen Mißhandlung ist fein gerechtfertigter Grund, aus dem die Ers theilung der Schankkonzession verweigert werden dürfte. A. Fetusch. Nur wenn der Grundschuldbrief Ihrem Schwiegervater übergeben und gleichzeitig eine schriftliche Vers pfändungserklärung ausgestellt ist, haben Sie an der Forderung: ein Pfandrecht. Anderenfalls können Sie nur den Schuldner auf Zahlung verklagen. H. Sch., Schwedterstraße. 1. Der Steuerbeamte hat das Situationsbericht vom Wahlkreis Neuhaldensleben- Recht, auch in Abwesenheit des Schlafwirths bei dem Schlaf100. Sie können das, was Sie der betreffenden Kasse gezahlt haben, zurückverlangen, müßten dazu aber sämmtliche wenn nun, trotzdem die Bevölkerung zum größten Theil noch in Mitglieder verklagen. Weibes widmet. Knechtseligkeit dahin lebt, bei der letzten Wahl unser Kandidat C. B. Wenn der Arzt für eine Untersuchung ein bestimmtes Kapitän Lobe tam die Straße herauf und summte über 6000 Stimmen erhielt, während wir 1887 nur 1040 erzielten, Honorar fordert und Sie ihm dasselbe ohne Vorbehalt zahlen, so Bir werden uns jenseits des Flusses treffen." Esther zog so ist es ein Beweis für das unter dem Drucke der ungünstigen gilt das als vereinbart. Wie hoch das gesetzliche Honorar ist, Auth näher an sich. Gie dachte an des Mädchens Mutter, Erwerbsverhältnisse vor sich gehende rapide Wachsen der kann ohne nähere Kenntniß von der Art und Dauer der UnterHind eine unbestimmte Furcht vor Ruths Zukunft drängte sozialdemokratischen Weltanschauung und auch für den Ersuchung nicht beurtheilt werden. folg Propaganda unter der Landbevölkerung. Mit hingebender Liebe schaute, sie auf ihre Adoptivtochter herab. Wäre sie dem Blute nach ihre Mutter gewesen, so würde sie vielleicht weniger nachsichtig Wolmirstedt. Der Wahlkreis kann wegen der großen Zahl von burschen zu pfänden. 2. cand. phil. gewesen sein. Es giebt auf der Welt keine reinere Liebe Ortschaften, die er umfaßt( 112 ohne Domäne und Vorwerke), angehöre. fich ihr auf. Wenn sie das Kind nur in der Heilsarmee in uns entgegenzuarbeiten, griff man auch hier zu dem beliebten die Stiefel reparirt sind, die Reparaturkosten nöthigenfalls durch fönne vielleicht bald sterben, und was würde dann aus welche sich erlaubten, ein Wahl- Flugblatt zu unterzeichnen, in Pfändung und Versteigerung der Stiefel beauftragen. Er muß gesichert wüßte! Ihr selbst könne etwas zustoßen; sie mittel der Saalabtreibung und zur Bestrafung von Genossen, Klage verlangen und kann dann den Gerichtsvollzieher mit Ruth werden? Die Unterredung in Herrn Pember's dem sowohl der Staatsanwalt wie das Reichsgericht eine Auf- aber bis dahin die Stiefel aufbewahren. 2. Den geforderten Bimmer, die Ruth ihr wiedererzählt hatte, ließ sie für die reizung zuin Klaffenhaß erblickten, für welches Delift eine zwei- Innungsbeitrag müssen Sie zahlen. F. K. Sie haben leider keinen Anspruch auf UnterBesitzerin der Fabrik erzittern, wenn sie daran dachte, daß monatliche Gefängnißhaft ausgesprochen wurde. Wenn es zur he ftüßung. treises Versammlungen abzuhalten, so ist die Zahl dieser Lokale 20. 1, Rostock. Uns ist die Gesetzgebung Mecklenburgs überjetzt bis auf 3 zurückgegangen. Wollte man überhaupt alle den Austritt aus der Kirche nicht bekannt. Wenden Sie sich an und es war ihr, als sähe sie einen Ausweg aus all' einschließlich des sogenannten Mittelstandes, anwenden, um die In diesem Augenblick schaute sie auf Kapitän Lobe, mittel aufzählen, welche die Behörden und die besigenden Klassen, einen dortigen Anwalt. G. Sch., Gräfestraße. Ein Arbeitgeber darf die ver= biesen Schwierigkeiten. Sie hatte schon früher daran ge Wirthe zu verhindern, uns ihre Versammlungs- Lokalitäten zu wendeten Altersversicherungsmarken nicht stempeln, sondern dacht, doch an diesem Abend setzte sich die Idee in ihrem überlassen, dann würde der dem Vorwärts" für solche höchstens durch einen horizontalen Querstrich entwerthen. Kopfe fest. Er mußte Ruth heirathen. General Booth Themata zur Verfügung stehende Raum bei Weitem nicht G. 1. Die Privattlage wegen Beleidigung ist an das tonnte nichts dagegen haben. Ruth mußte Kapitän Lobe ausreichen. Erwähnt sei nur, daß dem neuen Besitzer einer schon Schöffengericht zu richten; Sie können dieselbe auf der AnmeldeHeirathen. Das war es. lange Jahre bestehenden Gastwirthschaft die Konzession nur ſtube( Neue Friedrichstr. 13) zu Protokoll geben. Die Kasse erunter der Bedingung ertheilt wurde, daß er sich verpflichte, seine fordert alsdann einen Vorschuß von 10 M. von Ihnen, ohne daß Es war Vollmond und in seinem milden Lichte boten Lokalitäten nicht zu sozialdemokratischen Versammlungen herzugeben. aber der Fortgang des Verfahrens von der Zahlung dieses Vors felbst die schmuzigen Straßen und die verfallenen Häuser, Das nennt man bei uns Gewerbefreiheit! Wir werden uns aber schusses abhängt. N. N. 10. Seit Fortfall des fleinen Belagerungszustandes ist gingen, einen malerischen Anblick dar. Dort trafen sie auf im Interesse unserer Partei liegend halten, und sollten sich dar- das Tragen von Waffen jeder Art, auch von geladenen Revolvern bie Arbeitsausgeberin. Sie eilte mit einem Buch unter dem über Landräthe, Großgrundbesißer und Ortsvorsteher zu Tode erlaubt. Arm der Wohnung zu, die sie mit ihrer kränkelnden Mutter ärgern. theilte. Armes Mädchen, ihre ganze Seele durftete nach Wiffen. In ihr tobte eine bittere Auflehnung gegen den befassen muß, heutigen Zustand der Gesellschaft, denn dieser Zustand noffen für nothwendig, eine Kreisversammlung beziehungs- fontrolliren und muß sich dagegen sichern, daß nicht bei Verfall zwang fie, den ganzen Tag so hart zu arbeiten, daß ihr weise einen sogenannten Kreistag abzuhalten. Derfelbe fand Jemand den Pfandschein vorzeigt und daraus Ansprüche her Der Kopf schmerzte, wenn sie des Abends zu lesen versuchte. am 19. Juli in Neuhaldensleben statt und war von Ge- leitet. Sie blieb stehen, um Ruth zu begrüßen, und zum ersten Male nossen aus verschiedenen Ortschaften des Kreises besucht. troffen ihrem Es ist in der eit C 1. Empfand sie das Gefühl der Eifersucht... ( Fortjehung folgt.) als wie Da ein ländlicher Wahlkreis sich auch mit anderen Fragen der ein Wahlkreis es der Vertrauensmann und mehrere GeO. K. Natürlich kann der Pfandleiher, wenn der Eigenthümer der Pfandsachen den Pfandschein verloren hat, mit der Großstadt, Rückgabe der Sachen bis zur Verfallzeit warten. Denn er kann ja die Richtigkeit der Angabe, der Pfandschein sei verloren, nicht Die Frage der Agitation und Organisation wurde sehr lebhaft diskutirt und man faßte Beschlüsse, die, wenn sie nicht nur beschlossen, sondern von einem jeden Genossen ausgeführt were W. S. Nach§ 29 des für das ganze Reich geltenden Gesetzes vom 6. Februar 1875 ist für Männer die väterliche Er laubniß zur Eheschließung nur bis zum zurückgelegten 25. Lebensjahre erforderlich. Theater. Sonntag, den 9. Augu 1. Lessing- Theater. Am Tage des Gerichts. Fichtestr. 29. Hasenhaide Reinh. Krösche's Fichtefer. 29. Th. Keller's Hofjäger BergmannstrEds Gesellschafts- Haus. vormals A. Möwes( asenhaide). Empfehle als angenehmen Aufenthalt für Familien und junge Leute Hente, Sonntag, den 9. August 1891: Grosses Konzert. Im großen Saal Friedrich- Wilhelmstädt. Cheater. meinen schönen, schattigen Garten, verdeckte Kegelbahnen, Billards, sowie Marionetten- Theater: Große Vorstellung. BALL Montag: Sodoms Ende. Pariser Leben. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance- Theater. JungDeutschland zur See. Montag: Dieselbe Vorstellung. meinen herrlichen Tanz- Saal( jeden Sonntag gr. Ball), grosse Restaurationsräume, einen guten Happen- Pappen und einen vollen Topf Bier. Die Kaffeeküche ist während des ganzen Tages geöffnet. D'rnm, wer sich amüßtren will, Der komme hent u Krösche's hin! 1011L Ostend Theater. Berlin unter Gleichzeitig empfehle meine Säle au Hochzeiten, Vereine und Versammlungen. Wasser. 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Billets sind zu haben in allen mit Plakaten belegten Lokalen und Handlunge Schleiermacher- und Gneisenau- Schleife"," Sänger- Echo“,„ Liederlust“,„ Unverzagt" Zum Sommerfest der Gesangvereine„ Norddeutsche raken- Ecke( früher Dierich) die Restauration u. Destillation der Borzellan- Maler Berlins am Montag, den 10. Augus und Getränke werde stets Sorge wird nicht, wie auf Plakaten und Billets angegeben, die Otto Thierbach, tragen, Bitte um gütigen Zuspruch. Civil- Kapelle des Herrn Vorwärts". Tribüne" 2c. Schwedterstr. 44. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochen W. Gründel's Restaurant, tags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter Platz 50 Pf. Kaffeeküche ist geöffnet. Volksbeluftigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Dienstag, den 18. Auguft: Carola- Benefiz. E 986L BRAVER FRIEDRICHSHAIN AktienS, Dresdenerstraße 116. Arbeitsnachweis u. Verkehr der Maler, Buchbinder, Schloffer, Töpfer, Drechsler, Sattler und Gärtner. 221L 2 Billards, Vereinszimmer und Saal Täglich: Frei- Concert Brauerei G. 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Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 184. Lokales. Die gegenwärtig in Berlin herrschenden trüben Erwerbsverhältnisse finden einen etwas befremdlichen, aber deshalb doch durchaus zutreffenden Gradmesser in der Bahl der Infaffen unserer Berliner Gefängnisse. Sonntag, den 9. August 1891. 8. Jahrg. und wo sie, wie in der ersten Versammlung, in der jungen Dame durch einen Hausknecht und das weder durch Form gelegentlich an die Zote streiften, da war doch Priester noch Standesbeamten santtionirte geschlechtliche Zufichts der empörenden Zustände jeden Unterschied von„ dezent" fichts des ungeheuren Standals und aus noch anderen nicht der Inhalt von so mächtiger Wirkung, daß man ange sammenleben der beiden und schließt mit den Worten:" Angeund indecent" vergaß. Wenn die bürgerlichen Blätter wirklich minder gewichtigen Gründen hat Papa P. sofort in die demgeneigt gewesen wären, die schweren Mißstände im Kellnerinnen- nächstige Verbindung beider Liebenden gewilligt." Aehnliche GeEs sind nun schon einige Jahre her, als der Geheime Ober- überzustellen", wie später die„ Berl. Zeitung" und der Berl. regelmäßig, und keines dieser Blätter scheut sich, über Vorgänge, Gewerbe anzuerkennen und sich der Bewegung sympathisch gegen schichten bringt das" B. T." und die mit ihr verwandte Presse Justizrath Dr. Starke, der eine hervorragende Stellung im Börf- Courier" in ihrer Vertheidigung gegen den Vorwurf der die es eigentlich so„ anstößig" finden müßte, daß sie nicht einpreußischen Justizministerium einnimmt, den von seinem amt- parteiischen Berichterstattung behaupteten, dann hätten sie ja nur mal angedeutet werden können," ganz ungenirt in der Deffentlichen Standpunkte aus etwas kühnen Verfuch unternahm, den bas„ Unanständige" wegzulassen und die thatsächlichen Angaben lichkeit zu sprechen. differmäßigen Nachweis dafür zu erbringen, daß die Zahl der Berbrecher in einem auffälligen Zusammenhange stehe mit der au bringen brauchen. Das haben sie aber nicht oder doch nur Höhe der Lebensmittelpreise, derart, daß bei hohen Breisen zahl zum geringsten Theile gethan. Die Schulze- Delitzsch'schen Konsumverein GenoffenSo lange sich die Konsumvereine nach Ansicht des Verfassers reiche Verbrechen, bei geringen Preisen weniger Verbrechen vor- entsprach Die Phraſe von der„ Unmöglichkeit der Wiedergabe" wie aus einem Leitartikel der„ Voss. 3tg." hervorgeht. Der Artikel Sie können dazu drei Gründe gehabt haben. Entweder schaften fangen an, dem Mittelstande höchst unbequem zu werden, tommen. Dieſe intereſſante Arbeit zog dem genannten Herrn wirklicher Brüderie, oder sie wollten den Ordnungsphilistern zeigen, iſt infofern beachtenswerth, als er recht augenfällig den Unterwire sehr entschiedene Gegnerschaft des damals noch bekannteren wie„ unittlich" es in den„ sozialdemokratischen Versammlungen" schied hervorhebt, den dieses Leiborgan der Bourgeoisie zwischen wildkonservativen Abgeordneten, Zuchthaus- Direktor Strosser( so wurden die Kellnerinnen- Versammlungen ohne Weiteres geben der Mitteltlaffe Angehörigen und den Arbeitern macht, wenn zu, dessen durch seine Berufsthätigkeit zweifellos start beeinflußtes nannt) zugehe, oder endlich sie wollten gerade der lüfternen Phantasie beide von gleichem Mißgeschicke betroffen werden. Fassungsvermögen die Richtigkeit des Starte'schen Prinzips nicht ihrer Leser Nahrung geben, indem sie so thaten, als ob sie es nicht fassen vermochte. Herr Strosser trat heftig gegen Starte auf wollten. Das erste mag bei der konservativ- orthodoxen Presse der Fall des beregten Artikels auf die Beschaffung billiger Verbrauchsim preußischen Abgeordnetenhause und fand bei den zahlreichen agrarisch gesinnten Herren dieser gesetzgebenden Körperschaft, die gewesen sein, die ihren Lesern nichts bringen darf, was„ der Er- gegenstände für die wirthschaftlich Schwächsten, also die Arbeiter heute noch hohe Lebensmittelpreise für eine der Landwirthschaft kirchlich gesinnten konservativen und den anständigeren„ frei- teine besondere Beachtung schenken, jetzt aber, da diese Vereine ziehung schaden" könnte. Das zweite trifft bei den nicht direkt und Kleingewerbetreibenden, beschränkten, brauchte man ihnen günſtige Erscheinung erklären, begeisterte Unterſtüßung. Herr finnigen" Blättern, im gewiſſen Ginne vielleicht überhaupt bei aus jener beschränkten Sphäre herausgetreten sind, und große Stroffer machte die Schnapskneipen, die schlechte Erziehung, den Kulturkampf und eine ganze Reihe ähnlicher Dinge für die Verreicht worden; denn nach den ersten Versammlungen sprachen sich gebildet und über große Kapitalien und Verwaltungskräfte der gesammten bürgerlichen Presse zu. Der Zweck ist auch er- Verkaufsverbände, aus Beamten, Lehrern und Offizieren bestehend, brechen verantwortlich, 30g mit der ihm eigenen fräftigen die Stammgäfte der Weißbiertneipen und Lesekonditoreien, von zu verfügen haben, mache sich deren Wirkung den Handels- und Rebe gegen die bezeichnete Starte'sche Broschüre los und von ben, Rimmte mit deren Autor schließlich zur großen Grheiterung aller weiter nichts als von den„ Schamlosigkeiten, die nicht einmal Gewerbetreibenden, welche durch diese groß angelegten Konsum" den Zuhörer darin überein, daß er diese Broschüre gar nicht gelesen anzubeuten sind, aber von den Sozialdemokraten mit Vorliebe vereine in ihrer Gewerkthätigkeit und ihrem Gewinne geschmälert vorgebracht werden." Der Dritte Gebante beſcelte die frei- würden, so unangenehm bemerkbar, daß die Staatsregierung Die heutigen Verhältnisse in Berlin erinnern recht lebhaft sinnigen" Schmugblätter vom Schlage des„ Berliner Tageblatt", nicht werde umhin können, diesen Vereinen ihre Aufmerksamkeit an die in jener Broschüre des Geheimen Ober- Justizrath Starefe mehr als bisher zuzuwenden. des Berliner Börsen- Courier" und des„ Kl. Journal." niedergelegten Beweise für die Ansicht, daß hohe LebensmittelDiese Blätter haben ihre Aufgabe, alles von der pikanten straße u. f. w., die Inhaber großer Schneidereien, sogenannter Also jetzt, nun Händler unter den Linden, in der Friedrichpreise eine Zunahme der Verbrechen bedingen. Seite aufzufassen und zu schildern, mit einem bewunderungs- marchands- tailleurs, die Schuhmachereien für das feine Das Strafgefängniß zu Plößensee, welches bis vor kurzer würdigen Geschick erledigt. Sie schrieben thatsächlich pikanter als Publikum, sich in ihre Profite bedroht sehen, roird die InterSeit 1450 Gefangene aufnehmen konnte, hat eine bauliche Verän- jemals dadurch, daß sie erklärten, das Bitanteste weg- vention der Regierung angerufen; früher als blos unbedeutende derung dadurch erfahren, daß fast sämmtliche Bodenräume zu lassen zu wollen. Welchen Erfolg diese raffinirte Welchen Erfolg diefe raffinirte Scham Materialwaarenhändler im Norden und Osten einigen Nachtheil Bellen hergerichtet worden sind. Hierdurch ist für 150 Sträflinge haftigkeit" gehabt hat, hat das Zusammenströmen des jetzt erst von den Konsumvereinen erlitten, wurden deren Klagen garnicht mehr Platz geschaffen worden, welcher bereits in Anspruch ge- recht aufmerksam gewordenen„ gebildeten Mob" zur zweiten Berbeachtet. Wie, wird in dem Artikel gefragt, sollen diese nommen wird, so daß der gegenwärtige Bestand sich auf 1600 fammlung bewiesen. Gefangene beläuft. Trotzdem ist die Ueberführung einer größeren Bahl von Strafgefangenen nach den Gefängnissen mehrerer Provingstädte nothwendig geworden. theuerung -neue Gefängnisse. Schöne Aussichten! " lichen Blätter, an der Spize das„ Kl. Journal", werden nicht müde, Es wurde übrigens dafür gesorgt, daß auch die derber Bwischenhändler weiter existiren, wenn durch die Ausdehnung organisirten Naturen, welche für derartige„ Feinheiten" kein Ver- andere in großen Massen in ihren Ursprungsländern mit Umfein Werlener großen Vereine, welche viele Waaren selbst produziren und ständniß haben und von ihrem Blatt verlangen, daß es sie gleich gehung der Zwischenhändler aufkaufen, sollen sie etwa dem Wenn das so fortgeht, wo soll das hinaus? Die Preise der mit der Nase auf jede Gemeinheit stößt, nicht ganz zu kurz Staate zur Last fallen? Wie oft predigt doch die Bourgeoispresse Lebensmittel sind fast unerschwinglich; diese Erscheinung wirkt famen. Die Berichte enthielten immer noch genug des Pikanten die Selbsthilfe", wenn ein Nothschrei aus Arbeiterkreisen eraber in Bezug auf die Strafgefängnisse erst nach. Verbrechen und waren hinreichend zugestutzt, um jenes angenehme Prickeln schalt, warum denn in diesem Falle dem bedrohten Bourgeois und Vergehen, die heute verübt werden, kommen erst in einer ge- zu erzeugen, welches einem moraltriesenden Bourgeoisphilister häissen späteren Zeit zur Aburtheilung und dann erst die ver- jedesmal dann überkommt, wenn ihm etwas, worüber et po ist nicht auch? Und hat man je von ihnen die Frage aufwerfen gehört, was die aus den Staats- und Privatbetrieben zu Hunderten lich zu entrüsten hat, gleichzeitig Behagen verursacht. Es scheint entlassenen Arbeiter machen sollen? Müssen die Arbeiter jetzt zu Wenn wir nach dem Starcke'schen Sage logisch verfahren, so fogar, als ob den Sittlichkeitsaposteln die Kellnerinnenversamm: Tausenden am Hungertuche nagen, so mögen es die zwischenbauen wir in Konsequenz der herrschenden Lebensmittel- Ber- lungen noch nicht einmal oft genug stattgefunden haben. Die bürger- handelnden Bourgeois auch versuchen, sie werden dann durch fann man, und zumal bei Beginn des Regens, überall auf über„ Bierheben" zu füllen und so die Kellnerinnen- Bewegung die Staatsregierung als Retterin in der Noth naiver Weise an, 2ie da zu helfen ist, weiß der Verfasser nicht, er ruft daher Bei den jent fast täglich eintretenden Regenschauern in den letzten Wochen ihre Spalten mit pifanten Geschichtchen selbstgefühlten Hunger um eine Erfahrung reicher geworden sein. läßen und Straßen, wo Asphaltpflasterung ist, Pferde stürzen nach Kräften für ihre Zwecke auszubeuten. Selbst harmlose er scheint nicht zu wissen, daß die Leiter dieser Vereine theilweise sehen. In den meisten Fällen ist dann bei den Einspännern Vorfälle, die in dieses Gebiet gehörten, wurden entsprechend zu hohe Staatsbeamte sind, die feine Neigung haben werden, einer ( droschken) auch noch durch das fallende Pferd die Deichsel geftugt und mit einer verlockenden Spigmarke versehen. In von ihnen geförderten Einrichtung henimend entgegenzutreten. ( here) zerbrochen, wenn nicht gar das Pferd ſelbſt Schaden et Bieses Konzert ſtimmte auch die ehemals anständige Bolts litten hat. Da liegt doch wohl die Frage nahe: warum wird Beitung", welche sich den Anschein zu geben sucht, als ob der sich Waarenhaus nennt, ist eine nothwendige Folge unserer Streut? Im Winter ist das Pferd an und für sich schon vor- mit ein. nicht auch jeht, wie im Winter, bei beginnendem Regen Sand ge- fie der Arbeiterbewegung auch jezt noch freundlich gegenübersteht, wirthschaftlichen Entwickelung und wenn sie jetzt der Bourgeoisie fichtiger durch die ständige Glätte und es fallen im Verhältniß Als die bürgerlichen Blätter schließlich wegen ihrer und sie am eigenen Leibe fühlen läßt, daß wir in einer schweren Winter weniger Pierde als im Sommer nach eingetretenem parteiischen Berichterstattung einen Wischer erhielten, thaten sie Uebergangszeit auf wirthschaftlichem Gebiete leben, so muß man Regen, was man ja jest jeden Tag zu beobachten Gelegenheit mit einem Male sehr entrüftet und behaupteten, die Bewegung hoffen, daß diejenigen, deren Verständniß noch befähigt ist, Urhat. Das Sandſtreuen auf den asphaltirten Straßen und Blägen in durchaus wohlwollender und würdiger Weise behandelt zu fache und Wirkung zu unterscheiden, die sozialdemokratisch wirthbig begrüßt werden. Regenwetter würde von den Fuhrwerksbesitzern überall freu- haben. Das„ Berliner Tageblatt" fing an, sich auf den Ernst schaftlichen Anschauungen sich aneignen, und die Beseitigung hinauszuspielen, und ließ der Kellnerinnen- Bewegung die zweifel- bes jeßigen gänzlich unhaltbaren Zustandes ebenfalls zu fördern hafte Ehre eines Leitartikels zu Theil werden, der freilich weder suchen werden. ,, Schamhaftigkeit" der bürgerlichen Presse ist ein wohlwollend noch würdig gehalten war. Er muß ihm etwas dankt. Als diese Preſſe ihre Berichte über die ersten Stellnerinnen- gewiſſe Fragen ungenirt in der Deffentlichkeit zu sprechen". Die ieht hier die Cafés, Restaurants und andere öffentliche Lokale versammlungen brachte, va erklärte fie, die Ausführungen einzelner geser des„ Berliner Tageblatt", welchen bei diesem Geständniß ein und läßt sich von den dort Anwesenden die Uhren geben. Mit daß sie sich nicht wiedergeben ließen. Rednerinnen, besonders der Stellnerinnen, feien berartig geweſen, gewaltiger Schreck in die kochen gefahren und um bie Zutuuft einer Geschwindigkeit fondergleichen malt er mit einer Feder in ihrer Morgenkaffee- Lektüre bange geworden sein mag, werden zwei Farben auf das Zifferblatt der Uhren das Monogramm bei Die sich auf unliebsame Weise durch ihre Folgen bemerkbar macht, Ein junger Mann, Oesterreicher von Geburt, besucht Jeder Unbefangene, der den Versammlungen beigewohnt gewiß erleichtert aufgeathmet haben, als sie gleich in der und den Namen des Besizers in recht hübscher Ausführung. hatte, hat damals über dieſe plößliche, Dezena" per bürgerlichen nächst en tu mmer eine Notiz„ Die Flucht aus dem Kloster" Für das Bemalen eines jeden Zifferblattes werden 50 Pf. verPrefsé ben Stopf geschüttelt. Nach den gewöhnlichen Anschauungen entdeckten, welche bas tugendhafte Blatt seiner Schamhajtigkeit langt. Der junge Mann verdient sich nach seiner eigenen AusDon Anstand und guter Sitte waren die Ausführungen der noch abzuringen gewußt hatte. Das Geschichtchen, welches durch fage, wie der„ Sconfett." mittheilt, mit dieser Beschäftigung täglich Kellnerinnen zwar nichts für die Salons eines Bourgeoishauses, die alarmirenden Ausdrücke„ überaus pikantes Abenteuer" und 120-150 m.( 3) Er besucht alle größeren Badeplähe, War eher vielleicht für die Rauchzimmer und Damenboudoirs, sensationelles Aufsehen" würdig eingeleitet wird, schildert die jetzt in Karlsbad, Marienbad 2c.; im Winter geht er nach Nizza aber sie wurden doch nicht in frivoler Absicht vorgebracht, Entführung einer der römischen Geldaristokratie angehörigen und wird überhaupt eine Reise durch die Welt machen. Das Etwas einkommt, fann Wer kein Geschäft hat wie Herr Baare, der muß sich allerman die ganze LotterieGleichviel: wo ſetzte. Sonntagsplauderet. Etwas draufgehen; das ist der Grundsatz eines jeden klugen dings auf einen ungewissen Zufall verlassen, und die HoffR. C. Nun sind die Schulferien zu Ende. Waren die Geschäftsmannes, und wenn er einmal wieder kommt, kann nung auf einen unvermutheten Gewinn hat für viele Leute angehenden Staatsbürger vier lange Wochen von jedem er sicher darauf rechnen, daß sich ihm Federn in aus etwas so berückendes, daß sie gern ihre letzten Spargroschen Natürlich muß läftigen Zwange befreit, so ist der letzte Tag der Tag reichender Anzahl zur Verfügung stellen. Auf einen solchen opfern." des Entsetzens, wenn man an Die bevorstehenden Leim geht jeder Gimpel, und wer in Zukunft für einen angelegenheit vom Standpunkt des schwarzen aber ja Strafgerichte wegen nicht angefertigter Schularbeiten denkt. Preisringer feine Reklame macht, dem werden die Knochen nicht des weißen Stlaven beurtheilen. Nur der schwarze Aber auch das Strohwittwerthum hat ein Ende, denn die einzeln gebrochen. Stlave hat das Recht, daß sich die Finanz für ihn interessirt, Nun hat man über den Absrummel ganz und gar ver- denn das Interesse, welches das Kapital an den meisten Sklaven Tage ihren Einzug gehalten, und wehe dem, der bei dem gessen, sich die nothwendige Anzahl von Loosen zur Anti- nimmt, ist ganz anders geartet. Die Kategorie der Lohngefellenzeit ist wieder vorbei, der Raisonneur am Stamm- Busen trägt und wer für die Befreiung der schwarzen Sklaven ebenfalls noch vorkommen sollen, ist in Bezug auf die brüder die Köpfe hängen ließen wie die geschlachteten bethätigen. Der alte Sah, daß jede Lotterie eine Steuer für Weise perlohnen würde. Die Freiheit des Verhungerns ist lisch, der noch ausbegehrte, wenn selbst verhärtete Bech- glüht, der kann seine Menschenliebe in baarer Münze praktisch Freiheit so gut gestellt, daß sich eine Zotterie in Teiner Hühner, fällt in die klägliche Rolle des Pantoffelhelden die Dummköpfe sei, verliert durch das staatliche Vorgehen Jedem bei uns gefeßlich gewährleistet, und die übrigen Freiliebende Gattin Etwas erfahren könnte von dem, worüber wohl freiwillig für einen Dummkopf ausgeben wollen. Die man bei der Aufzählung überhaupt anfangen soll. Also hoch, tam Liebsten den dichteſten Schleier des Geheimnisses Bermuthung liegt nahe, daß es derartige Individuen über die Antiſklaverei in Afrika- wer ein paar Mark zu einem hüllte. So rollt die Zeit unaufhaltsam dahin die haupt nicht giebt, und es könnte somit leicht der Fall ein guten Zweck übrig hat, ist freundlichst gebeten, dieselben auf Strohmitterfreuden dauern auch nicht länger wie eine treten, daß die Antisklaverei- Lotterie überhaupt keinen Zu dem Altar des Vaterlandes niederzulegen. spruch findet. Da wir aber siegreicher Weise auf die Inzwischen erheben die Antisemiten ihr Haupt. Auch aus den Ferienkolonien sind die kleinen Proletarier Schloßfreiheit- Lotterie zurückblicken dürfen, so find solche Die bewährten Vorkämpfer donnern in Versammlungen, lichen Zeitungen lesen, daß sich Kommerzienräthe aller Art es hilft durch die Welt," sagt ein Weltweiser, aber was denten kräht ebenfalls seine eigene Melodie. ten die gebräunten Wangen der kleinen Bleichgesichter un- man sich vom Munde abdarbt, um es dem Spielteufel zu antisemitischer Abgeordneter klatschte dem russischen Väterchen vernehmen, daß ein einziges wohlgemäftetes Bourgeois- verdammen das Sparen mit Recht, und das Spielen in bei uns die Juchtenpeitsche noch nicht als offizielles Volks bäuchlein durch die Opfer, die gebracht wurden, auch nur Lotterien hat wohl noch Niemanden zum reichen Mann ge- Erziehungsmittel eingeführt ist. Jeder nach seinem Gein den Zeitungen ist der Ruhm wohlfeil und es giebt den Zeitungen Held ewige Liebe. Ein in einer Pferdelotterie einen Schimmel, Ohren der Antisemiten sein. Allerdings hat Väterchen auch glücklicher Weise immer noch Leute genug, die auf Treu und als er seinen Schimmel erhielt, sah er wohl, daß der die Gewohnheit, daß er bisweilen ohne Unterschied der und Glauben hinnehmen, was ihnen gedruckt vorgesetzt wird. Gaul zwar von tadelloser Weiße aber leider auch nur von Person haut, und da soll es denn auch vorkommen können, Die Reklame ist Alles, und wer den Ruhm ausposaunt, Gips war. Und gewinnt man lebendige Pferde, beispiels- daß auch ein christliches Hintertheil die wohlgemeinten Jagdwird stets nach Gebühr belohnt. Die Vertreter der Presse weise braune Stuten, so fressen diese Viecher in der Zwischen- hiebe abbekommt. Positive Frömmigkeit ist wohl eine feine fanden sich ein, als Herr Abs sich veranlaßt fühlte, sie zeit, bis man sie wirklich als Hausgenossen aufnehmen kann, Bierde, aber unter Umständeit ist ein doppelter Hosenboden für geleistete Dienste satt zu machen, und es dürfte soviel, daß man aus dem Erlös höchstens noch das Halfter- doch noch besser. fein Athleten Frühstück gewesen sein, der Fauft Faust welches der geld bezahlen kann. den Helden der Feder vor So ist dieser Segen auch nur ein problematischer. daß neb Gefang aufgeno graphen Gir golderi 6. Augu und was Befferun fonen dr die Lohr Streif w einzelnem folgende Abzüge janze Kunststück liegt in einer gewiffen Kunstfertigkeit in den daß das inkriminirte Gedicht in Tausenden und Abertausenden| Termin mußte vertagt werden, da der damalige Zeuge sich auf Fingern und in einer Geschwindigkeit, die wohl durch die Reihe von Exemplaren damals verbreitet worden, und eine Gefähr- Reisen befand. Im September sollte ein zweiter Termin statt er Jahre erworben worden ist. Der junge Mann hat noch dung der öffentlichen Ordnung und Sittlichkeit nicht eingetreten finden, Sedlaget blieb wieder aus, diesmal unentschuldigt, und einen Reisebegleiter bei sich, dessen Hauptbeschäftigung darin be- fei. Man könne daher nicht annehmen, daß jetzt auf einmal die wurde ihm deshalb eine Geldstrafe von 20 M. auferlegt. Da teht, die Uhren einzusammeln, rasch die Uhrgläser zu entfernen öffentliche Ordnung und Sittlichkeit durch die 8 bis 10 An- der so Gemaßregelte fortwährend unterwegs war, so hatte Diefer es feine Schwierigkeit, ihm den Strasbeschluß zuzustellen. ind das Geld einzufassiren. wesenden im Zuhörerraum gefährdet werden könne. Dieser es feine Schwierigkeit, letzten Ausführung trat der Staatsanwalt entgegen, und das Das Gericht sandte das Schreiben hierhin und dorthin, dasselbe kam aber stets mit dem Vermerk unbestellbar" Vom Militär- Kirchhof in der Müllerstraße haben vor Gericht verhängte demgemäß den Ausschluß der Deffentlichkeit. Nach vier Monaten gelang es endlich, dem Ange: einigen Tagen Diebe versucht, ein bronzenes Denkmal zu stehlen. Aus der nach Verlauf von etwa 12 Stunden erfolgten zurück. Publikation des Urtheils ist zunächst bemerkenswerth, daß der flagten die Zustellungsurkunde zu behändigen. Dieser hielt In großer Gefahr gefchwebt hat auf der Berlin- Potsdam- Bertreter der fgl. Staatsanwaltschaft den Angeklagten in beiden sich zunächst für zu Unrecht in Strafe genommen, er ersuchte bas Magdeburger Eisenbahn am Dienstag ein aus der Schweiz kom- Bunkten für schuldig erklärte und ein Jahr Gericht um Zurücknahme des Strafbeschlusses und bat ferner un mender Sonderzug, in welchem 200-300 Berliner Reisende faßen. Gefängniß beantragte, während der Bertheidiger für Frei- Aufklärung, weshalb das Schreiben erst nach vier Monaten in Zwischen den Stationen Groß- Wusterwiß und Genthin waren sprechung plädirt. Der Präsident verkündete, daß der Angeklagte feine Hände gelangt sei. Das Gericht beschränkte sich darau Bahnarbeiter mit der Ausbesserung der Bahnstrecke beschäftigt, bes Bergehens gegen§ 166 nicht schuldig, daher freizu zu erwidern, daß der Strasbeschluß aufrecht erhalten werden und auf dem Geleise stand ein mit Eisenbahnschwellen beladener prechen, dagegen des Bergehens gegen§ 130 schuldig und müsse. Nun richtete der Angeklagte an die sechste Zivilkammer Wagen, als der Zug heranbrauste. Die Arbeiter fonnten noch 4 Monaten Gefängniß zu verurtheilen sei. Bei Be- eme geharnischte Beschwerde über die verspätete Buſtellung. Wenn schnell zur Seite springen, der Wagen mit den Schwellen, auf gründung des ersten Punktes hob der Präsident hervor, das er nicht Aufklärung darüber erhalte, so bleibe ihm nach feinen den der Zug mit großer Gewalt auffuhr, wurde aber vollständig Reichsgericht habe feſtgeſtellt, daß ein Mangel an Achtung, eine Rückkehr nach Berlin nur ein Mittel übrig, welches in der letzten zertrümmert. Außer der Beschädigung der Lokomotive hatte der Herabwürdigung oder Beleidigung einer chriftlichen Kirche nicht Beit schon häufig geholfen die Presse. Zusammenstoß zum Glück weiter feine schlimmen Folgen, so daß ausreiche, sondern eine Verachtung oder Rohheit des wörtlichen In diesem Sage fand die Zivilllagebehörde die Kennzeichen die Insassen des Zuges mit einem gewaltigen Ruck und mit dem oder symbolischen Ausdruds unbedingt erforderlich sei, was aber einer nöthigung. Staatsanwalt Rizel führte im Termine Schreck davonkamen. aus dem Gedicht nicht nachzuweisen wäre. Allerdings sei das aus, abgesehen davon, daß der Ton des Schreibens ein Bezüglich des Befindens des vorgestern durch seinen Gefühl der gebildeten Christen dadurch verlegt, daß die Feiertage durchaus ungebührlicher fei, liege in dem beanstandeten Baffus Schlafburschen Schuster schwer verletzten Wächters Blasius er derfelben, zwar nicht in beschimpfender und roher Weise, wohl die Drohung, der Angeklagte wolle die sechste Ziviltammer wegen ahren wir, daß die Aerzte die Hoffnung, ihn am Leben zu er aber in einer unpassenden Art mit den Festen der Sozialdemo- ihres vermeintlich gefeßwidrigen und faumfeligen Verhaltens tratie in Parallele gestellt worden seien. öffentlich brandmarken. Er beantrage eine Gefängnißstrafe von galten, ausgesprochen haben. Bei Erwägung des zweiten Punktes sei hervorzuheben, daß sechs Wochen. Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten das Gedicht hauptsächlich seine Wirkung auf den unge bil- nicht wegen versuchter Nöthigung, sondern aus§ 114 des Straf deten" Arbeiter habe ausüben sollen, denn die Gegenüber Gefehbuchs, welcher folgendermaßen lautet: stellung von Arm und Reich, Hoch und Niedrig, und besonders in der darauffolgenden Aufforderung zusammen zu stehen" und der Leidenzeit des arbeitenden Volkes„ ein Ende zu machen", habe der Gerichtshof die Ueberzeugung gewonnen, daß in diesem„ ein Ende machen" eine Aufforderung zur Gewaltthätigkeit angenommen werden müsse. Der Angeklagte habe die Ueberzeugung gewinnen müssen, daß der Inhalt des Gedichtes, da dasselbe gerade zur Maifeier, wo die Arbeiterschaft ohnehin schon in hochgradiger Erregung sich befände, doppelt aufregend wirken müsse, zumal dasselbe an der Spitze des offiziellen sozialdemokratischen ParteiOrgans gestanden hätte. Es läge ganz außerhalb der Berech nung des Angeklagten, welche gefährliche Wirkungen das Gedicht auf die Arbeitermassen hätte ausüben können. Aus allen diesen Gründen sei das Strafmaß von 4 Monaten Gefängniß durchaus nicht zu hoch gegriffen. Nebenbei wurde in üblicher Weise auf Vernichtung der Platten, Beschlagnahme der noch vorhandenen Nummern u. s. w. erkannt. Ju der Nähe des Lehuih- Sees, und zwar in der Schonung an der Liebenwalder Chauffee, gegenüber der Försterei, foll eine Strafanstalt errichtet werden. Infolge dieser Nachricht herrscht, wie ein Berichterstatter meldet, unter den dortigen Bewohnern ebhafte Aufregung. Die auf Berliner Sommergäste wartenden Hausbesitzer fehen in der Errichtung der Anstalt eine Schädigung ihrer Interessen. Seitens der Betheiligten ist deshalb eine Petition gegen die Errichtung der Strafanstalt eplant. fönne. " Wer es unternimmt, durch Gewalt oder Drohung eine Be hörde oder einen Beamten zur Vornahme oder Unterlassung einer Amtshandlung zu nöthigen, wird mit Gefängniß bestraft. Das Urtheil lautete auf eine Woche Gefängniß. Soziale Uebersicht. An die Gewerkschaften Berlins! Unterzeichneter Ausschuß ersucht sämmtliche Gewerkschaften, welche sich in der Streif- Kontrollkommission vertreten lassen, so schnell wie möglich das Mandat ihres Delegirten an O. Witte, Stalizerſtr. 61, einzusenden, damit eine Neuaufstellung der Prä senzliste erfolgen kann. Ferner ersuchen wir die Gewerkschaften, darauf zu achten, daß ihr Delegirter stets in den Versammlungen der Kommission erscheint, damit jede Gewerkschaft bei den vorliegenden Fragen ihr Votum abgeben kann. = zum gro Bei eine größeren alle Ver da bei Zurückge sondern Nothwen In ein. Do schon b Sprache Annahm Di rinnen legter 3 die wic geben." AIS J. A.: Ostar fchiedene gewählt. Unt fofortige bedürftig Maic mäßige W Perleberge Arbeitsna Verg Freie partie nac 9. d. M., einslotal, Staffee toc Abends 8 Verse 2. Distuff Sämmtlic Die veranstalt Bahnhof, zugeführt, Auke borf, Sch Anstreich 8% Uhr, t fich die M Neuwahl Geffe ben 13. Tagesordn miffion. Stein Berfamm Erfcheiner Langeftr. Sigung efeSonntag Diskutirt Don 8% 11 tönnen al Befekt Gäfte mil Arbe 9 Uhr: deutsch ralda" Straße 29 Trischman bet Berg. Schröder. Gefang blüthe' Roppenftr Straße 3 Weinstraß Allee 282 Alte Sch Quarte Sunt Bergnügu Privat= Ueber einen nenen Stellenvermittelnugs- Schwindel berichtet eine Lokalforrespondenz: Umsonst erhält jeder Stellensuchende sofort gute dauernde Stelle. Verlangen Sie die Liste der offenen Stellen. General- Stellenanzeiger, Berlin 12." Durch diese Anzeige wurde ein junger stellenloser Kaufmann veranlaßt, die Hilfe des General- Stellenanzeigers" in Anspruch zu nehmen. Er erhielt auf sein an das Poftamt 12 in der Zimmerstraße gerichtetes Schreiben einen unfrantirten großen Brief, auf welchen eine Nachnahme von 1,10 M. erhoben war. In diesem Brief, der dem Stellensuchenden mit dem Strafporto 1,50 M. foftete, Unter der Auflage des Diebstahls in zwei Fällen stand fand sich außer einer Geschäftsanzeige des„ General- Stellen anzeiger" eine Mittheilung, der zur Folge eine weitere Nach- gestern der frühere Billetverkäufer an der Stadt- und Ringbahn, Im weiteren werden die Delegirten ersucht, sich den Verkauf nahmesendung von 2,50 M. unterwegs sei. Diese Sendung ent- M. Simoni, vor der 91. Abtheilung des Schöffengerichts. halte ein Verzeichniß von Stellen, um die man sich bewerben Der Angeklagte hatte auf dem Schlesischen Bahnhofe den Verkauf der 5 Pfennigmarten in ihren Gewerkschaften angelegen fein Der Kaufmann hat es vorgezogen, auf die Annahme der Fahrscheine für die Vorortzüge zu beforgen. Nicht weit von zu lassen. Da wir zur Zeit einen Streit der Weißgerber zu dieser Sendung zu verzichten. Mögen andere Stellung suchende feinen Schalterplatz befand sich derjenige einer Billetverkäuferin unterstützen haben, wird erwartet, daß sich jeder Arbeiter an den Fräulein W. Die Lettere vermißte an einem Januartage von Sammlungen betheiligt und somit die Genossen, welche durch dadurch gewarnt sein. ihrem Bestande Fahrscheine zum Gesammtbetrage von gegen einen bedeutenden Lohnabzug in ihrer so schon elenden Lage noch Die vom 15. bis 30. Juli d. J. öffentlich au3.20 Mart. Nach einigen Tagen stellte sich ein neuer Fehlbetrag schlechter gestellt werden sollen, thatkräftig materiell unterstüt gelegt gewesene Gemeinde Wählerliste, welche, von fast gleicher Höhe heraus. Die Fahrscheine konnten nur ge- werden können. Also nochmals rufen wir Euch zu: Thue jeder seine Schuldig da Einwendungen gegen die Richtigkeit derselben nicht erhoben stohlen sein und lenkte sich der Verdacht auf den Angeklagten, sind, demnächst abgeschlossen worden ist, enthält 3571 28ähler der welcher die Gelegenheit benugt haben konnte, einen Griff in den feit, Ihr Delegirten, dadurch, daß Ihr pünktlich in den Ber I. Abtheilung, 17 891 der II. Abtheilung und 249 563 der Billetvorrath feiner Kollegin zu machen, wenn diese für sammlungen erscheint und eifrig für den Verkauf der Marken Gin Beamter wurde agitirt, und Ihr Genossen, indem Ihr Euer Scherflein zu den III. Abtheilung, zufammen 271 025 Wähler. Sie weist gegen wenige Minuten den Rücken wandte. das Jahr 1890 in der I. Abtheilung 207 Wähler weniger, das verständigt, welcher am folgenden Tage die Strede bis Sammlungen beiträgt. Mit Gruß der geschäftsführende Aus gegen in der II. Abtheilung 164 und in der III. Abtheilung Spandau abfuhr und sich von allen Arbeitern, welche nach schuß der Berliner Streit- Kontrollkommission. 18 878 mehr nach. Das Interesse für die Richtigkeit der Liste ist Spandau wollten, die Fahrscheine zeigen ließ. Es waren näm Witte. in den Jahren, in denen Ergänzungswahlen für die Stadt- lich solche Fahrscheine, die dem Frl. W. abhanden gekommen Frose( Anhalt). An dem Streit der Belegschaften ber vertretung auszuführen sind, stets ein größeres, als in den Jahren, waren. Der Kontrolleur ermittelte auch eine Anzahl Billets, in welchen keine Wahlen bevorstehen. Infolge dessen haben auch welche nach Angabe der Inhaber von einem jungen Manne ver- hiesigen Stohl engruben betheiligen fich sämmtliche in diesem Jahre 2071 Personen die Liste eingesehen, während abfolgt worden waren, die aber, wie aus einem besonderen Abergleute. Die Belegschaften verlangten, daß kein Berg im Jahre 1890 nur 216 Personen sich dieser Mühe unter zeichen des Stempels zu ersehen war, zu dem Bestande des Frl. mann unter 3 M. täglich verdienen solle, und die Direktoren der zogen haben. Unter jenen 2071 Personen befanden sich: 4 Aerzte, 28. gehört hatten. Der Diebstahl schien somit erwiesen, Simoni Gruben lehnten diese Forderung furzer Hand ab. Es ist anzu 382 Arbeiter, 58 Beamte, 21 Fabrikanten, 22 Gelehrte wurde fofort entlassen. Im gestrigen Termine behauptete der nehmen, daß man versuchen wird, in Westfalen Bergleute a und Künstler, 41 Händler, 1258 Handwerker, 151 Kaufleute, Angeklagte, es müsse ihm jemand aus Schabernack fremde Fahr- zuwerben, um die Streifenden zu ersetzen. Zuzug ist unbedingt Die Arbeiterblätter werden um Abdruck ersucht. 4 Offiziere a. D., 20 Rentiers, 39 Schankwirthe, 71 verschiedenen scheine unter seine Bestände gemischt haben, eine Behauptung, jern zu halten, wenn die Ausständigen nicht unterliegen sollen. Berufen Angehörige. Außerdem ist die Liste für 1851 Personen der weder Staatsanwalt noch Gerichtshof Glauben schenkten. Köln, 8. August. Sämmtliche Arbeiter bet durch die Parteiführer eingesehen worden, so daß zusammen wegen Das Urtheil lautete mit Rücksicht auf den außerordentlich groben von Beiffel Ehrenfelder Maschinenfabrit 3422 Personen die Liste kontrollirt worden ist. Einwendungen Vertrauensbruch auf 3 Monate Gefängniß, der Staatshaben die Arbeit infolge der Entlassung gegen die Richtigkeit der Gemeinde- Wählerliste sind, wie bereits anwalt hatte sogar 9 Monate beantragt. berichtet, nicht erhoben worden. Die Gesammtsumme aller für Ein Heiratheschwindler von außerordentlicher Gemein- einiger Sandformer eingestellt. die Abtheilungsbildung zusammengetragenen Steuern beträgt gefährlichkeit wurde gestern der vierten Ferienſtraskammer des Töpfer Deutschlands! Zuzug ist fernzuhalten nach Do 41 905 670,29.; fie ist um 3111 393,19 M. höher als die gandgerichts I in der Person des Tapezirers Friedrich Wilhelm Baden- Baden, der Djenfabrik Chr. Seidel und Sohn Dresden, Summe war, welche für die letzte Abtheilungsbildung ermittelt wurde. Dem entsprechend ist auch die Steuergrenze für die I. Muftone aus Barmen vorgeführt. Nachdem der Angeklagte bezw. II. Abtheilung wieder höher geworden; sie beträgt für die zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war, hat er nach der Ofenfabrik von Karl Böhme in Halle a. S., weil Herr I. Abtheilung 1749,60 M.( d. i. 118 m. mehr als 1889) und für Verbüßung dieser Straße Verbrechen auf Verbrechen gehäuft. Er Böhme nicht nach dem von ihm durch Namensunterschrift aner Wandernde Kollegen bitten wir darauf die II. Abtheilung 876,80.( b. i. 13,60 m, mehr als 1889. ging nach Hildesheim und annoncirte von dort aus, daß er eine fannten Lohntarif bezahlt, ferner nach Leipzig, Raguhn, Klein Der General- Ausschuß der Töpfer Infolge dieser Erhöhung der Steuergrenzen hat die Wählerzahl der Wirthschafterin suche. Es meldete sich eine Person, welche un Möhlau und Spandau. 1. Abtheilung seit 1890 um 5,50 pCt. abgenommen, diejenige der II. Ab vorsichtig genug war, durchblicken zu lassen, daß sie etwas Ver- aufmerksam zu machen. theilung nur um 0,92 pet. und die der III. Abtheilung dagegen um mögen besize. Nun reiste der Angeklagte sofort nach dem Wohn- Deutschlands. J. A.: Ferd. Kaulich, Halle a. S., Harz umort der Stellesuchenden und machte ihr einen Heirathsantrag, der nr. 48b., 1 Gt. 5,66 pet. zugenommen. Unter den Stadtverordneten befinden auch angenommen wurde. Er überredete seine Braut, sofort mit sich zur Zeit Hauseigenthümer: in der I. Abtheilung 29, in der ihm nach Hildesheim zu fahren, wo er ein Geschäft besize. In II. Abtheilung 32, in der III. Abtheilung 24. Davon scheiden Kaffel stahl er seiner Begleiterin ihre Ersparnisse in Höhe von am 1. Januar 1892 aus in der I. Abtheilung 10, in der II. Ab- 1200 m. und ließ sie dann ſizen. Er ging nach Paris und theilung 8 und in der III. Abtheilung 9, und es verbleiben als der Schweiz, wo er das Geld schleunigst verjubelte. Das Hildesdann in der I. Abtheilung 19, in der II. Abtheilung 24 und in heimer Gericht hat ihn wegen dieses niederträchtigen Streichs zu In der letzten Versammlung des Vereins„ Zone der III. Abtheilung 15 Hauseigenthümer. Da aber nach§§ 16 brei Jahren Gefängniß verurtheilt und ihn dann auf Verlangen be und 22 der Städte- Ordnung in der Stadtverordneten- Versamm der Berliner Staatsanwaltschaft nach hier transportiren lassen, tarif" wurde über die Audienz bei dem Eisenbahnminister lung für jede der drei Abtheilungen 21 Hausbefizer vorhanden da er noch wegen sieben ähnlicher Heirathsschwindeleien, die er richtet. Danach sagte der Minister der von dem Verein abge sein müssen, so sind bei den bevorstehenden Ergänzungswahlen in Straßburg, Köln, Charlottenburg und Berlin begangen hatte, sandten Deputation, er sei ein Gegner des Zonentarifs für die I. Abtheilung 2 und für die III. Abtheilung 6 Personen feine Berurtheilung zu gewärtigen hatte. Vier seiner betrogenen wolle auch einen Versuch mit der Einführung deſſelben ni zu wählen, welche Hausbesitzer im Sinne des§ 16 a. a. D. find. Opfer waren im geftrigen Zermine zur Stelle. Es war das alte machen, da hiergegen die Abneigung des Landtages und fein Zur Wahl kommen alle 14 Bezirke der I. und II. Abtheilung Bild, welches in der Verhandlung entrollt wurde. Der Ange- Kollegen spreche. Die Deputation benutzte die Gelegenheit, und folgende 14 Bezirke der III. Abtheilung: Nr. 8, 8, 10, 12, tlagte erließ in hiesigen Blättern Annoncen verlockenden Inhalts, Mißstände auf der Stadtbahn an Sonn- und Feiertagen( Ueber der I. und III. Abtheilung, in denen Hausbesitzer gewählt werden stellung eine Verbindung zwecks Heirath suche. An heiraths- waren mit denselben genau bekannt, erklärten jedoch, es sei t müffen, sind durch Ausloofung zu bestimmen, welche der Magistrat luftigen Mädchen war fein Mangel, frog aller durch die Preffe möglich, hiergegen etwas zu machen; das Publikum müffe felb veröffentlichten Verurtheilungen von Heirathsschwindlern schenkten Maß halten lernen. Nach diesem Bericht wurde ein Antwortschreiben des Gise Polizeibericht. Am 7. d. Mis., Morgens, fiel auf dem sie dem Angeklagten unbegrenztes Vertrauen und opferten Neubau Schüßenstr. 63 der Maurer Deuer etwa 8 Meter tief ihm ihre Ersparnisse. Es waren ganz bedeutende Beträge, die bahn- Betriebsamtes zu Berlin, betreffend die Verhütung hinunter und erlitt außer einer Verlegung am Kopfe anscheinend der Angeklagte in die Finger bekam. Dabei war er unerschöpf- Ueberfüllung der Stadt- und Ringbahnzüge an Sonn- und Feier auch innere Verlegungen, fodaß seine Ueberführung nach dem lich in neuen Vorspiegelungen, bald wollte er ein Geschäft ein- tagen verlesen. Das Betriebsamt machte darin die Mittheilung Krankenhause Bethanien erforderlich wurde. An der Ecke der richten, bald mußte er Raution stellen und eins der Mädchen daß Vorschriften zur Verhütung einer Ueberfüllung der Eisen Thurm und Beuffelstraße wurde Bormittags der Arbeiter Nus wußte er dadurch zu bethören, daß er ihr vorspiegelte, er fei bahnwagen nicht eriſtirten; im Uebrigen fönne dem Verein ab mit einer schweren Verlegung am Fuße aufgefunden und nach Bahlmeister in Frankfurt a. D. Gr erschien auch in voller nicht das Recht zuerkannt werden, sich in solche Angelegenheiten dem Krankenhause Moabit gebracht. Nachmittags fiel eine Uniform mit Schleppsäbel und Sporen. Jnnerhalb eines halben zu mischen. Nunmehr wurden die Verhältnisse der Stadt und alte Frau auf dem Hacke'schen Markte beim Absteigen von einem Jahres ließ der Angeklagte sechs Mal Verlobungskarten drucken Ringbahn einer Kritik unterzogen, und dahin diskutirt, daß auch noch in Bewegung befindlichen Pferdebahnwagen zu Boden und und mit verschiedenen feiner Bräute ließ er sich photographiren. auf der Ringbahn( der sogenannten Verbindungsbahn) ber erlitt anscheinend innere Verlegungen, welche ihre Ueberführung Die Gesammtsumme des von ihm erschwindelten Geldes beträgt 10 Minutenverkehr eingeführt werden müsse, besonders für den wurde ein Mann auf dem Boden des Hauses Mohrenstr. 53 er hinein, die der Angeklagte in der Kölnischen Zeitung" veröffent githographen des Vereins der Lithographe vorzunehinen hat. nach der Charitee erforderlich machten. hängt vorgefunden. Eine Wirthschafterin in Köln a. Rh. fiel auf eine Annonze Zu derselben Zeit gegen 3000 m. Gerichts- Beitung. licht hatte. Er gab sich für einen Artillerie- Wachtmeister aus, der demnächst Polizeikommissar werden würde. Nach dein der Angeklagte, der sich den Namen„ Salbach" beilegte, die neue Braut Versammlungen. Nordring sei das Bedürfniß vorhanden. und ber Sonntag im Restau Säfte wil Adalbert ftraße 9. Hochhe Roppenft 2 Uhr. in Mitgliede lauer neuer W Gesa Die statutenmäßige Versammlung der Filiale be am Sonn Don 8-10 1. Lehrlt Seffingerhielt Steindrucker und Berufsgenossen Deutschlands tagte am 4. August. Nach Erledigung des Geschäftlichen neue Gewerbe- Ordnung und das Gewerbegerichts- Gese bas Don 8% Nau Streltger Montag Rauchtiu Straße 4. Beret Sebrig, Schüler Berg Prinzenj des Frie im Refta Bäfte 8% Uhr E jeben Me Berein " ftraße 118 nung", Herren, Sonntag Bolladttommen. Wrangel mittag 4 es um reichlich 100 Mark angeborgt, verschwand er heimlich Herr Rohrlack zu seinem gut orientirenden Vortrage über die in gebührender Weise und beantragte gegen denselben eine Gewurde vom Kassirer der Kassenbericht vom 1. Quartal gegeben Der Staatsanwalt schilderte den Charakter des Angeklagten Wort. Die Diskussion gestaltete sich ziemlich lebhaft. Hierauf sammtstrafe von fünf Jahren Gefängniß und fünfjährigen Ehr-( inkl. der an die Hauptkaffe gesandten 70 pt.) 455,35 M. Die Gesammteinnahmen betrugen 513,55 M., die Ausgaben verbleibt somit ein Bestand der Filialtasse von 58,20 aus Köln. verlust. Das Urtheil lautete auf eine Zusahstrafe von 5 Jahren Ge- unter Verschiedenem" wurde die Wahl einer Vergnügungs 130 des Str. G.B.) vor der ersten Strafkammer des Land- fängniß, so daß der Angeklagte einschließlich der in Hildesheim Kommission von sieben Mann vorgenommen, gewählt wurden Gegen unseren Redakteur Curt Baake wurde gestern eine Anklage wegen Schmähung kirchlicher Einrichtungen und = erkannten Strafe a cht Jahre Gefängniß zu verbüßen hat. die Kollegen Chorint, Conrad, Hildebrandt, Graßmann, Gyßen Eine Anklage wegen Nöthigung führte gestern den Hand- Steinhardt und Rochau. Ferner wurde beschlossen, die Ver öffnung der Sigung stellte der Staatsanwalt den Antrag auf lungsreisenden Carl Sedlaget vor die III. Ferien- Straf- fammlungen den einzelnen Mitgliedern wieder durch Einladungs Ausschluß der Deffentlichkeit. Hiergegen legte der Vertheidiger, fammer des Landgerichts I. In einer Privattlage war Sedlaget farten bekannt zu geben, weil man dadurch einen stärkeren Befud gerichts I verhandelt. Es handelte sich um das in Nr. 102 vom 3. Mai d. J. veröffentlichte Gedicht 3um Maifest", dessen Inhalt den Thatbestand der Anklage bildete. Sofort nach Er" Rest mache f 600 M. in der Gelege 5, R Diows Diensta Melbur neuer ch auf ftatt t, und . Da hatte Stellen. orthin, ellbar" Ange = hielt te das zer um ten in arauf, verden ammer Wenn feiner Letzten zeichen ermine Sein Paffus wegen paltens fe von flagten Strat me Be einer 3. haften, Wiste Ten, fo er Prá achten, miffion Fragen Bertauf en fein ber zu an den e durch ge noch terſtüßt huldig en Ver Marten zu den De Aus Ostar ten ber tliche Berg ren der ft anzu eute an bedingt Tollen. r ber eiffel ffung ch Do Dresden, il Herr Klein Ft aner Ohmgaffe 2. Jeden Montag nach dem Gefangverein„ Senefelder" seine Statuten dahin abgeändert hat, tommen. Theater- und Pantomimenverein& tbeler Geift" bei trebs,| meint, mit seiner Zusammenwürfelung der Begriffe thut, Verdaß neben Steindruckern auch Lithographen und Berufsgenoffen jeden Montag nach bem" 1. bet abraham, Straßburgerſtr. 3. Genoffen wirrung anstatt Klärung zu schaffen. aufgenommen werden, und fordert dann die sangeslustigen Litho- als Mitglieder, auch Damen, werden aufgenommen. graphen zum Beitritt auf. Sprechlaal. ist, bem Publikum zur Besprechung Inhalt desselben identifiziert zu werden. Wenn Genosse Dornbusch zum Schlusse fragt, ob wir nicht jetzt schon unsere Kinder von dem geistig deprimirenden Religionsunterricht der Schule fernhalten und wir, die Eltern( als gesetzliche Vorbedingung dazu) aus der Kirche austreten" follen, so liegt die Beantwortung dieser Frage für jeden aufgeklärten Genossen, für jeden, dem für die Erziehung seiner Kinder nur das beste genug ist, sowohl, wie für jeden aufrichtig religiösen und moralisch guten Menschen meiner Ansicht nach sehr nahe, und tann, ebenfalls meiner Ansicht nach, nicht anders lauten als; schleuniger Austritt aus der, heute herrschenden" Landeskirche. Otto Ehlert, Kommunikationsweg 1. Eine öffentliche Versammlung der Vergolder, Ver golderinnen und verwandten Berufsgenossen tagte am 6. August. Koll. Frieß referirte über das Thema:" Unsere Lage und was lehrt sie uns?" Der Referent zeigte zunächst, daß eine Besserung der Lage der im Vergoldergewerk beschäftigten Per- Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür abzusonen durchaus nicht eingetreten sei, wenn auch einige Prinzipale entrees our Beuflistung: He Detipappt nich aber gleichzeitig bagegell, mit dem die Lohnreduktionen in Abrede stellen. Die Besserung, welche der Streit von 1889 herbeigeführt habe, sei erst durch Abzüge von An die Filzschuh- Arbeiter Berlins! einzelnen Stückpreisen, dann durch systematisch aufeinander Kollegen! In der letzten öffentlichen Versammlung wurde folgende Lohnreduktionen wieder aufgehoben worden. Das sei in Antrag angenommen, wonach sich die nächste öffentliche Verzum großen Theil Schuld der Kollegen felbst; man hätte sich die fammlung mit dem Thema beschäftigen soll: Abrechnung über Abzüge auf die einzelnen Leisten nicht erst gefallen lassen sollen. den Generalfonds und Regulirung der Markenangelegenheit. Da Ueber die in der Nacht vom 28. zum 29. Juli stattgefundene Bei einer Weigerung gegen geringe Abzüge wären die folgenden nun viele Stollegen noch nicht abgerechnet haben, ersuchen wir, öffentliche Versammlung aller im Gastwirthsgewerbe beschäftigten größeren vermieden worden. Daraus gehe die Lehre hervor, daß dies zur Vermeidung von Weiterungen auf das schnellste zu thun. Personen( Siehe Nr. 176 des Vorwärts") in welcher unter Analle Bergolder energisch für ihre Organisation einzutreten haben, Ferner ist der Besuch unserer Versammlungen ein derartig derem auch eine aus 5 Mitgliedern bestehende Agitations- Romda bei den heutigen Lebensmittelpreisen nicht nur weiterem schwacher gewesen, daß man fast annehmen möchte, die Fabri- mission gewählt wurde, äußerte sich der„ Kollege" Herr Goede Zurückgehen der Löhne unbedingt Einhalt gethan werden müsse, tanten übten auch in dieser Beziehung einen Druck auf ihre Ar- mir gegenüber etwa folgendermaßen:„ Die Versammlung bestand sondern auch eine Erhöhung des Einkommens zur gebieterischen beiter aus. Das wäre aber ein trauriges Zeichen dafür, daß die aus Louis! Die dort gewählte Agitations Kommission soll sich Nothwendigkeit werde.( Beifall.) Kollegen nicht einig sind. Mag fein Kollege glauben, daß er am seiner Hochachtung nicht rühmen können, für ihn existirt dieselbe In der Diskussion treten alle Redner für die Organisation flügsten handle, wenn er unseren Bestrebungen fern bleibt. Die nicht. Ein Weib" hätte keine Berechtigung, dieser Kommission ein. Darauf kamen die aus dem Sprechsaal des" Vorwärts" Fabrikanten nehmen auch auf solche Kollegen feine Rücksicht, anzugehören u. s. w."-( Diesen Ausführungen des p. Goede f. schon bekannten taktischen und persönlichen Differenzen zur wenn es sich um den Vortheil handelt. Nicht durch Abschluß schloß sich auch Herr Emil Bolter an.) Sprache; die lange Debatte darüber sand ihren Ausgang in der von Kompromissen mit dem Kapital, sondern nur durch Hand in Annahme folgenden Antrages: Den Mitgliedern der Agitations Kommission wird herzlich Hand gehen mit den Kollegen ist die gerechte Sache der Arbeiter wenig an der Achtung oder Nichtachtung eines christlich- sozialen auch in unserem Berufe zum Durchbruch zu bringen. ,, Arbeiters", welcher die Frauenbewegung als nicht gleichberechtigt Kollegen! Seid auf der Hut und besucht die Versamm- verwirft und bekämpft, gelegen sein. Sollte es Herrn Goede lungen. Laßt Euch von Niemand einschüchtern, sondern zeigt, darum zu thun sein, recht viele seiner Häringe bei Damenkneipiers daß auch Ihr Männer seid, welche die Interessen der Arbeiter abzusetzen, so muß er sich hierzu ein anderes Reklamefchild erfaßt haben und voll und ganz vertreten. Der Geist der Soli- suchen, als das einer Versammlung nach Gleichberechtigung barität, welcher die übrigen Arbeiter beseelt, wird auch uns zum strebender Unterdrückter. Siege führen. Darum, Kollegen, rufen wir Euch zu: Tretet die Besserung unserer Lage! Mann für Mann, Schulter an Schulter in den Kampf ein um Mit Gruß geben." " Die heute tagende Versammlung der Vergolder, Vergolde rinnen und verwandten Berufsgenossen beschließt, alle die in Lester Zeit stattgefundenen Streitigkeiten bei Seite zu legen und die wichtigsten Puntte der Generalversammlung zu überAls Ersatz für die aus der Agitationskommission ausge: fchiedenen Kollegen wurden die Kollegen Jung, John und Gerndt gewählt. Unter Verschiedenem wurde zur besseren Zeichnung und zur fofortigen Ablieferung der Listen für erkrankte und unterstüßungsbedürftige Kollegen aufgefordert. Maler und verwandte Serufsgenossen, Filiale 6, Moabit. Regel mäßige Mitgliederversammlung am Montag, den 10. August, Abends s uhr, Berlebergerstr. 28. Zagesordnung: 1. Bortrag. 2. Diskussion. 3. Unser Arbeitsnachweis. 4. Filialangelegenheiten. Vergnügungsverein Schildhorn. Sonntag, den 16. August, Kremserpartie nach Johannisthal. Billets find im Sigungslotal zu haben. Freie Vereinigung der Graveure und Ziseleure. Sonntag, den 3. b. M., Nachmittags 3 Uhr, bei freiem Entree, Sommervergnügen im Vereinslokal, Dresdenerstr. 45. Konzert, Berloosung und Zanz. Damen fönnen Staffee tochen. Gäste sehr willkommen. Bersammlung der Ladtirer, Filiale 4, am Montag, den 10. August, Abends 8 Uhr, Inselstr. 10. Tagesordnung: 1. Die Ursachen der Berbrechen. 2. Distussion. 3. Die Eriftenzfrage in unserem Beruf." 4. Verschiedenes. Sämmtliche Kollegen sind hierzu eingeladen. Die Wuth'sche Sängergruppe( 7 Bereine, Mitgl. b. Arb.- Sängerb.) beranſtaltet Sonntag, den 16. August, eine Herrenpartie nach Grtner, Wolters gor, Schönebeck und Schöneiche. Abfahrt bis früh 8 Uhr vom Schlesischen Bahnhof, Uhr Sammelpunkt Bahnhof Ertner. Freunde, durch Mitglieder zugeführt, herzlich willkommen. Anstreicher u. s. w., Filiale 7, Süd- West. Dienstag, den 11. August, Abends Außerordentliche Mitgliederversammlung der Maler, gadkirer, hr, im Reſtaurant Tralles, Noftizfir. 50. Tagesordnung: 1. Wie stellen fich die Mitglieder der Filiale Süd- West dem Vorstand gegenüber. Eventuel Neuwahl deffelben. 2. Berschiedenes. Oeffentliche Versammlung der Oft- und Westpreußen. Donnerstag, ben 13. Auguſt, Abends 8% Uhr, in Deigmüller's Salon, Alte Jatobftr. 48 a. Tagesordnung: 1. Bortcag. 2. Diskussion. 4. Wahl einer Agitations- Rom miffion. 4. Berfchiedenes. Steinbildhauer- Verein. Montag, den 10. August, Abends 8% Uhr, Bersammlung im Saale des Herrn Müller, Johannisstr. 20. Um pünktlicheś Erscheinen wird ersucht. Geselliger Verein Waldesgrün." Sonntag, den 9. b. M., in der Gangeftr. 108, bet nebelin, Damenabend. Montag, 8% Uhr ebendaselbst, Lese- und Montag Sizung. Pünktliches Erscheinen der Mitglieder nöthig. lub„ Mar Kayser" ese- und Diskutirklubs. Lese- und Diskuti flub Gäfte willkommen. eseklub Wtffenschaft". Jeden Montag bei Schnike, Kirchbachstr. 7. 9 bet Berg. Schröder. Befangverein blüthe", Görligerstr. 58, b. Tolksdorf. Straße 3 bet Grischow. Allee 282 bei Riedel. Ite J. Die Agitationskommission. 3. A.: P. Steffem, Arconaplah 3, Achtung, Arbeiter! " TOM Männerchor, hand in hand". yra 2", Charlottenburg, Stofinen, nicht zusteht, über religiöse Ansichten sich zum Richter zu " " Für die Behauptung, die Versammlung hätte aus Louis bestanden( Herr G. erklärt zwar heute, nur von drei dort an wesenden Louis gesprochen zu haben!?), welche ganz allgemein gehalten, also alle Anwesenden betraf, fordere ich Herrn G. hierdurch auf, den Beweis der Wahrheit zu erbringen; sollte ihm dies mißglücken, so behalte ich mir weitere Schritte in der Cache vor. Bemerkenswerth erscheint mir der Umstand, daß Herr Goede nicht den Muth besessen hat, diese seine Behauptung in jener Versammlung aufzustellen und zu vertreten, trotzdem er sich zu wiederholten Malen dort zum Wort meldete, welches ich ihm auch ertheilte. Ferdinand Wegener, Mitglied der Agitationskommission, Marienstr. 8, 4 r. Literarisches. Briefkaffen der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich Antwort wird nicht ertheilt, P. Biedermann. Manuskripte sind nur auf einer Seite zu schreiben. ? 1. Was während der Ehe von den Eheleuten gespart wird, gehört dem Manne, auch wenn die Frau es nicht auf ihren Namen zu Sparkasse trägt. 2. Uns nicht bekannt. W. Buder. Das läßt sich auch nicht voraus bestimmen. Warten Sie ab, ob Sie eingezogen werden. E. W. 90. Die Erlaubniß der Militärbehörde zum Heirathen ist nicht erforderlich, so lange Sie nur ausgehoben, aber noch nicht eingezogen sind." Eine Frage von höchst wichtiger Bedeutung ist heute in den Vordergrund getreten. Es handelt sich um die Gründung einer Bäckergenossenschaft. Wenn auch die Berliner Volts- Tribüne" dieses Unternehmen, sowie die mit demselben Sympathisirenden als„ spießbürgerlich" bezeichnet, so sind Gründe genügend vorhanden, um solche weitgehenden Fragen von der gesammten Arbeiterschaft Berlins entscheiden zu lassen, zumal die heutige Produktion des Brotes und der Preis desselben Anlaß genug hierzu bieten. Warum sollte die Arbeiterschaft nicht im Stande sein, sich das von ihr täglich gebrauchte Brot ohne Unternehmergewinn selbst zu backen resp. backen zu lassen? Warum soll es Korporation hierdurch aus demselben herausziehen kann, und die spießbürgerlich sein, wenn man eine ini Sumpfe steckende Die letzte Nummer der Berliner Bolts- Tribüne",( Abons Bäcker sind doch infolge der besonderen Nacht- Arbeitszeit der nementspreis für Berlin monatlich 50 Pfennig pränumerando Bersumpfung preisgegeben, und Diejenigen von ihnen, welche sich frei ins Haus. Einzelne Nummer 15 Pfennig. Redaktion bemühen, dagegen zu arbeiten, werden gemaßregelt. Liefern uns und Expedition SO.( 26) Elisabeth- Ufer 55), hat folgenden nicht die deutsche Hutfabrik und die Bäckergenossenschaften anderer Inhalt: Internationaler Arbeiterkongreß von 1891. Politische Städte den Beweis für die Möglichkeit der Durchführung einer Notizen. Die Sozialdemokratie und der Parlamentarismus. Genossenschaft auch in Berlin? Der fromme Reinecke. Gedicht. Novelle. Beiträge zur Eine schon zu diesem Zweck am 21. Juli in Nieft's Salon deutschen Kultur- und Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts. stattgehabte Versammlung, welche keinen definitiven Beschluß VI. Moralische Gedanken. Die Bildung der Gebildeten. faßte, wählte eine Kommission, welche weitere Schritte berathen Stein Nothstand." Verschiedenes. und einen Referenten und Korreferenten für die nächste VerSonntag Vormittag 10% Uhr, bei Ammer, Bergmannstr. 30. fammlung beschaffen sollte. Diese Versammlung wird Dienstag, den 11. August, im Böhmischen Brauhause stattfinden, und ertönnen als Gäste eingeführt werden. on 8% Uhr Abends an bet Wenzel, Englischestraße 23. Damen und Herren suchen und bitten wir dringend, dieselbe recht zahlreich zu besuchen. Im Uebrigen verweisen wir auf die heutige Annonze, sowie auf den Säulenanschlag. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends Im Auftrage der Kommission: Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gesangverein ,, Nordbeutsche Schleife", Maunynfir. 86 bei Zubeil. Otto Heindorf. Gesangverein Esme= ralda", Koppenstr. 35 bei Keller. ftraße 29 bei Strofche. Gesangverein iederluft", Fichte= Trischmann. Gesangverein, Senefelber", Jüdenstraße 55 bet Pantow. In Nr. 182 des Vorwärts" unter„ Stimmen 2tebertafel der Maler Kaiser- Franz- Grenadier- Platz 7, Gefangverein, and in hand", Reichenbergerstraße 27 bei über den Entwurf des neuen Parteiprogramms" führt Genosse Moabiter 2iedertafel", Wilhelmshavenerstr. b. Brosch. Hermann Dornbusch an, das Hamburger Echo" wünscht im armonie", Meyerbeerftr. 9. Gesangverein Ton Programm zum Ausdruck gebracht zu sehen, daß es der Partei Gesangverein der Kupferschmiede", machen, sofern dieselben nicht gegen unsere Prinzipien und Beinstraße 11, bei Feind. Gesangverein Blüthe" Prenzlauer Forderungen gerichtet sind" und fragt dann: Welche der heute ,, Sängerchor der Chirurgischen Branche", Schönhauserstr. 42 b. Setmann. Norddeutsches Doppel herrschenden Religionen richtet sich nicht gegen unsere Quartett Grüner Weg 20 bet Gold. Forderungen und Prinzipien, also vertritt dieselben?" R. B., Elisabethstraße. Da der Kontrakt sich immer auf Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Sonntag: Vergnügungsverein Nord", bei Müller, Basewalterstr. 3. Nun sind denn doch eine religiöse Ansicht", wie nach Dorn- ein Jahr verlängert, so können Sie erst zum nächsten 1. August Bergnügungsverein ,, Amor", 3 Uhr, Nollendorferstr. 13, Maaßenstr.- Ecke. busch( ich habe den betreffenden Artikel nicht gelesen, sondern kündigen. Privat Theatergesellschaft man fann eben G. T., Manteuffelstraße. Zahlen Sie dem Herrn nicht und Artistenklub Belle Alliance" halte mich hier lediglich an Dornbusch's Bitat 83, Sigung. Aufnahme neuer Mitglieder. nicht alles lesen), das Hamburger" Echo" schreibt, und eine einen Pfennig mehr; er hat Sie mit den erhaltenen 17,50 m. Montag: Theaterverein, Hoffnung", bei Schneider, schon genug übertheuert. ftraße 9.Theaterverein Camilla", bet Schrober, Manteuffet herrschende Religion" etwas verschiedene Begriffe. Vergnügungsverein Alpen veilchen" erbittet Buschriften an Nach Dornbusch hat es den Anschein, als könne Jemand, J. Bochheim, Grüner Weg 44, zu fenden.- Rauchtlub Deutscher wichel" der nicht zu einer der heute herrschenden Religion( sgesellRoppenftr. 43c. Theater- u. Vergnügungsverein Vorwärts", Nachm. Mitglieder. Gäste willfommen. hr. in Schneider's Reflaur., Adalbertstr.8, Sigung mit Damen. Aufnahme neuer schaft) en" gehört, überhaupt" feine religiösen Ansichten haben. lauer Allee 6 bet Rüfter: Styung am Montag, Abends 9 Uhr. Aufnahme liegen. Geselliger Verein ,, Gbelweiß", Prenz . G. S. 1. In diesem Fall kann der Wirth und auch der In dieser Beziehung mag die Sache doch etwas anders neuer Mitglieder. Herren und Damien dazu willkommen. Miether jeden 15. zum nächsten 1. kündigen. 2. Lohnarrest ist Sollte es nicht möglich, nicht denkbar sein, daß Jemand nicht zulässig. Was dagegen beim Schuldner an baarem Gelde gerade es mit seinem religiösen Gefühl, mit seinen religiösen gefunden wird, kann der Gerichtsvollzieher wegnehmen, auch wenn Ansichten" nicht vereinbaren kann, in einer der heute herrschenden es aus einer Lohnzahlung stammt und von dem Schuldner zum Religionen zu bleiben; ist es nicht denkbar, daß ein aufrichtig Lebensunterhalt gebraucht wird. religiös guter Mensch, weil er etiva an einen Dreipersonengott Straßenabonnent Waldemarstr. 1. Sie müssen dem oder an die Gottheit Christi nicht glauben kann, aus einer der Erben der Möbelhändlerin die volle kontraktliche Rate zahlen, heute herrschenden Religionen austritt und doch seine religiösen sonst kann er die Möbel abholen lassen. 2. Wenn Sie nachAnsichten behält, und gerade in Konsequenz dieser seiner religiösen weisen, daß der Bruch des Tisches in dessen schlechtem, bei der Ansichten, in Konsequenz des echt christlichen Gebots: Du sollst lebergabe an Sie jedoch nicht erkennbarem Zustande seinen Grund er", Montag, Abends& Uhr im Restaurant Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst", nothwendig sich von den hat, so können Sie den Tisch zurückgeben. Friedrichs Verein", ehemal. Schüler 1. 5. Gr. Berein ehem. herrschenden politischen und wirthschaftlichen Anschauungen, welche die Konsequenzen der Selbstsucht sind, ab- und der Sozialdemofratie, welche die Konsequenzen der Nächstenliebe in sich schließt, Als ganz selbstverständlich betrachte ich es, daß wir uns sehr hüten müssen, auf religiösem Gebiete unduldsam zu sein, und D. S., Schöneberg. Der Gerichtsvollzieher darf nur in wenn wir auch einer zu neuer Pfafferei sich zuspizenden soge- den Räumen des Schuldners eine Pfändung vornehmen, in den freireligiösen Strömung" in feiner Weise Vorschub von einem dritten gemietheten Räumen dagegen nur mit dessen leisten dürfen, so müssen wir doch die Religion als Privatsache Genehmigung. Ihr Stiefvater möge beim Amtsgericht II unter Sonntag 8 Uhr im Bittoria- Saal, Berlebergerstr. 18. Gäste willkommen. und die kirchlichen und religiösen Gemeinschaften als Privat- Einreichung des Miethskontraktes und seiner Gewerbe- Anmeldung Bollad- Club Eintracht", bet Gustav Schulze, Wienerfir. 68. Gäfte will vereinigungen betrachten. sich über den Gerichtsvollzieher beschweren und Aufhebung der Es ist nicht gut, durch solche nicht ganz flare Aeußerungen, unzulässigen Pfändung beantragen. mittag 4 Uhr bei Rade, Müllerstr. 161. Gäste, Herren und Damen, will wie sie Genosse Dornbusch, der es wahrscheinlich sehr gut| E. 4. Ja. Darauf Töpfer " Harz Bonen ifter be ein abge cifs und b feiner beit, die ( Ueber ne Räth en nicht fei un ffe felb es Gifen ng ber nd Feier theilung er Eifen rein aber adt und genheiten daß auch hn) ber für den ale ber aphen lands" en erhielt über die Hierauf Befet bas gegeben Ausgaben 5 M.; 58,20 es gnügungs n, Gyßen labunge cen Befud wurden die Ver daß der Bäfte willkommen Adalbertstr. 8. " Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Lübeck'scher Turnverein by Sonntag, Abends von 6-8 1hr, 2. Lehrlingsabtheilung: am Montag, Abends 1. Lehrlings- Abtheilung turnt Montag von 8-10% Uhr Pant str. 9-10 im bon 8-10 Uhr, Männerabtheilung ,,„, Berliner Zurngen offenfchaft" Seffing- Gymnasium. Turnverein„ st e n", Lehrlingsabtheilung, Montag Don 8-10 Uhr Abends, Blumenstr. 63a. Weiße Wolfe". Montaz Abends von 9-11 Uhr Montag Abend von 8%-10% Uhr bei Schöneburg, Grüner Weg Nr. 9. Streligerstraße Nr. 16, bei Becker. Rauchttub Deutscher Michel" Rauchtiub Straße 4. U Bäfte willkommen. " " Vergnügungstlub " 1 Hedwig, Rosenthalerftr. 45. bes Friedrichs Waisenhauses," Montag, Oranienſtr. 84. Schüler der 4. Gemeindeschule am Montag Damen- Sigung. Bringenstraße 106. Bergnügungsverein, Freundestreue", 0% Uhr, im Restaurant Gerth, im Restaurant 3um Reichsgarten", Oranienstr. 108. Damen und Herren als zuwendete. Bergnügungsverein Fidelio", Montag Abends 9 8 Uhr bei Wolff, Brunnenstr. 35a. , Mephisto", Montag Abend jeben Montag im Restaurant Reichsgarten, Oranienstr. 108. Bergnügungsverein, Gelmets& Berein Amicitia" Vergnügungs. Sigung Sonntags um 3 Uhr im Vereinshaus, Wilhelmnung", Sonntag, Abends 8 Uhr, bei Krebs, Ohmgaffe 2. Gäste, Damen und Herren, willkommen. tommen. rangelfir. 141. Privattheater- Gesellschaft Augufta Victoria", Slub Gefelligtett", Sigung Sonntags 6% Uhr bei Schmidt, Geselliger Vergnügungsverein Nord" Sonntag Nach [ 918b Allen Parteigenossen empfehle mein Von der Reise zurück Achtung! Kein Laden. Krausenstr. 30. " " K. 20. Da diese Waare dem schnellen Verderben ausgesetzt ist und dann gesundheitsschädlich wird, so halten wir das Vorgehen der Bahnverwaltung für gerechtfertigt. Eine Milliarde hat tausend Millionen ( 1 000 000 000 1000 X 1 000 000). 2. Ein Lese- und Diskutirklub wird voraussichtlich als politischer Verein angesehen werden und muß daher Statuten und Mitgliederverzeichniß der Polizei einreichen. Putbuserstr. 13( Humboldtshain, volksreichste Gegend) 3. Okt. 3 Läden n. 266M Restaurations- Einrichtungen Restaurant zum Rothen Meer", Dr. Georg Heimann, Wohng, zu jedem Geschäft passend, billig mache ftrebsamen Leuten, die über circa Boekhstr. 12. 600 m. verfügen. Adressen unter S. R. 14 1007L W. Haugk. 917b] in der Exped. d. 3tg. erbeten. Schlafstelle, Balkonzimmer, monatl. Nur eigene Fabrikation, 25 Bigarren 6 M., Bernauerstr. 48, Bigarrenladen. 1 Mart. Garantie rein amerikanische Zabate. Rippentabak 2 Pfd. 60 Pfg. Möbl. 2fenstr. Stube an 1 od. 2 Ge 1092 L H. F. Dinslage, nossen zu verm. Lindenstr. 94, Hof III. Rottbuserstr. 4, Hof part. Putbuserstr. 13( prachtv. HumboldtsSchwarze Cachemires, Gelegenheitskauf Mtr. 45, Elle 30 Pf. H. Marcus, 5, Reinickendorfer- Straße 5. " Allee 28. 3. verg. SW. SimeonVereinszimmer be 23 V. S. min. Wegen Abreise vert. II. Wirthschaft. wie fl. bill. Ackerparzellen) zum Oktober Diowski's Tanz- Instit.. Schönhauser Alexanderstr. 15 IV. Liefländer. billig z. verm., auch an alleinstehende ehrDienstag den 11. August beginnt ein| Meldungen im Lokal. bare Frauen. Arbeitsmarkt. zu vermiethen. Tüchtige Glasschleifer a. Buchstaben Verleihmusik: Aristons u. Herophons, vl. Näh. Sonntag Vorm. bei Drogmann, 930 b Pfand 3 M., Streligerstr. 61 II. 933b Grüner Weg 19 I. Schneiderin empfiehlt sich zum AnZahnziehen, Plombiren, Schmerzloses i M. Falckensteinstr. 22. fertigen von Damen- und Kinderkleidchen( sauber und billig) Langestr.& Schlafstelle zu verm. Reichenberger 2 Tr. bei Figner. 908 b 928 b Einen Korbmacher- Gesellen verlangt bain, Gisenbahn- u. Pferdebahnverb., jo- ftraße 177, Hof r. 2 Tr. Wohnung. v. 1,2u. 8 Stuben n. Zubehör Kinderwagen, gebr., Rottbuferstr.13.[ 579b Fornfenz, Friedrichsfelde, Berlinerſt. 93. 268M Größtes Lager Berlins verm. Dresdenerstr. 128/29, Duerge Kinderwagen. Andreaspr.23,5.p.au. Wartmann, Friedrichstraße 122 2 freundl. Schlafft.( sep.) an S. zu 925 b 8 r. bei Ferntheil. 273 M Friedrichshagen. Empfehle den Genossen mein[ 945L Cigarren- Geschäft. 935 b Zuschneider für Damenmäntel findet dauernde Stellung bei Boas, Waldemarstr. 14. Achtung!!! 831/17 Gr. Volksversammlung am Dienstag, den 11. August, Abends 8 Uhr, im Böhmischen Brauhause, Landsberger Allee 11-13. Tagesordnung: 1. Wie ftellen sich die Arbeiter Berlins zur Grünbung einer Genossenschafts- Bäckerei? 2. Verschiedenes. Wir ersuchen und bitten alle Arbeiter Berlins zahlreich und pünktlich au erscheinen.( Siehe redaktionellen Theil.) Der Einberufer. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 1. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Große öffentliche Versammlung am Dienstag, den 11. Auguft, Abends 8/2 Uhr, im Saale des Herrn Norbert, Beuth- Straße Nr. 21. Zages- Ordnung: Fortfehung der Diskussion über den Programm- Entwurf und Verschiedenes. Recht zahlreiche Betheiligung erwünscht. Gäste haben Zutritt. Der Vorstand. 843/8 Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Am Dienstag, den 11. August, Abends 8 Uhr, im Saale der Volksbrauerei, Alt- Moabit Nr. 47-49: Grosse Versammlung. Tages- Ordnung: 344/3 1. Haben die Gegner der Sozialdemokratie Programme? Referent: Stadtverordneter Genosse Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragetaften. Gäste haben Zutritt. Gleichzeitig machen wir auf die am 29. d. M. im Eisteller stattfindende Laffallefeier aufmerksam. Der Vorstand. Verband deutscher Kürschner. Filiale 1, Berlin. Montag, den 10. August, Abends 9 Uhr: Mitglieder- Versammlung bei Röllig, Neue Friedrichstraße Nr. 44. Tages Ordnung: Ich habe keine Filialen und stehe mit ähnlich lautenden Firmen in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. Vorzügl. Arbeit. J. Baer, Berlin N., Gesundbrunnen, Badstraße 18, Großer Umfah. Ecke der Stettinerstraße, empfiehlt in überraschender Auswahl: Kleiner Nutzen. Unserem Freunde Gustav Hinri nebst Frau zum morgigen Hochzeits fefte die besten Glückwünsche von seinen Freunden. 981b C. Krepel. F. Asmann. C. Schubert Todes- Anzeige. Allen Verwandten und Bekannten zur Nachricht, daß meine liebe Frau und unsere gute Mutter am 6. d. M Mittags 12 Uhr, nach schweren Lei den verstorben ist. 1111L Die Beerdigung findet Sonntag Nach aus statt. Karl Purps nebst Kindern Danksagung. Eleg. Kammgarn- Anzüge 27, 30, 36-40 m. mittag 3 Uhr vom Krankenhaus Moabit Eleg. Jaquet- Anzüge 18, 21, 24, 27 bis 33 M. Eleg. Paletots 15, 18, 20, 24, 27-33 M. Eleg. Stoffhosen 6, 7, 8, 10, 12-16 m. Arbeitssachen äußers dauerhaft gearbeitet, Für die aufrichtige Theilnahme bel dem Begräbniß meiner lieben Frau fage allen Freunden und Bekannten meinen herzlichsten Dank. 1114L Albert Leisering. Reizende Knaben- Anzüge und Paletots Kranzbinderei u. Blumenhdl. für jedes Alter. Eleg. Einsegnungs- Anzüge von 15 M. an. Großes Stoff- Lager vom rinfachten bis zu den feinsten Fabrikaten, zu Bestellungen nach Maaß zu äußerst soliden Preisen und schöner Ausführung. Eleganter Siz. zu Fabrikpreisen bei 532L Don J. Meyer, Nur Berlin So., Wienerstr. 1 wie bekannt. Guirlanden Meter von 15 Pf. Doppelbügel- Lorbeer von 50 an. Gr. Auswahl: Kränze, Bouquets, Blumenarrangements u. Zopfpflanzen Fernsprecher Amt IX. 9482. Den Parteigenossen zur Nachricht daß ich Müllerstr. 168, Eingang Lynarstr., direkt a. d. Verbindungsbahn Spiegel- u. Polter waaren- Geschäft eröffnet habe und bitte, sich meiner gütigst erinnern zu wollen. 912b Größtes Lager in Juwelen und C. Lübcke, Goldschmied, ein Möbel-, Goldwaaren Oranienstr. 154, am Morigplay. Zur Einsegnung 189/13 empfehle: 3 reih. Korallen- Ketten von 6 Mt. an, Korallen- Ohrringe von 2 M. an, dito Broches von 2 M. an, Armbänder von 3 M. an, Kreuze 1. Vortrag des Herrn Hoffmann. 2. Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Revisionsbericht vom 1. Quartal 1891. 4. Verschiedenes. Es wird dringend gebeten, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Die Ortsverwaltung. Deffentliche Versammlung der Weber und Weberinnen sowie der in der Weberei beschäft. Arbeiter n. Arbeiterinnen am Montag, den 10. August, Abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Heise, Lichtenbergerstrasse 21. Tages- Ordnung: 1. Unternehmerverbände und das Koalitionsrecht der Arbeiter.( Der Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht.) 2. Diskussion. 3. Aufnahme von Mitgliedern resp. Gründung einer Filiale des Verbandes deutscher Zeptilarbeiter und Arbeiterinnen. 4. Verschiedenes. 820/2 Hop Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. E Der Einberufer. Verband aller in der Metallindustrie beschäftigten Arbeiter Berlins und Umgegend. Große Versammlung H. Künstler. Im Tuchgeschäft berbo plant die S penfin Dam niffe die E so se Deut 14 tags unter die S die 14 T beans Soni Sonn Tosge müffe 2 diefer zu g auch Kün Dara: werde einige jäm fchwa Die 2 dafür flug r zeichn Meht unter S eins Gewe eines regt. lung In bring ternde Pluto, Beitla auf ei mit Kette von 4,50 M. an, Herren- Ketten von 3 M. an, Ringe von 3 M. Oranien- Str.126. I. an, Damen- Chatelains von 3 M. an bis zu den feinsten Genres, unter schriftlicher Garantie. Ferner empfehle: Massiv goldene Trauringe von 6 M., an in allen Weiten vorräthig; filbervergoldete 1,50 und 2,50 Mark. Charlottenburg. I 1116 L Sozialdemokr. Bolks- Versammlung am Dienstag, den 11. August, Abends 8 Uhr, in der Gambrinus- Brauerei, Wall- Straße. = Tages Ordnung: Stellungnahme zum Programm- Entwurf. 369/14 Der außerordentlichen Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ersucht um Der Vertrauensmann. zahlreiches und pünktliches Erscheinen Fachverein der Tischler. ( West und Südwest.) Montag, den 10. August, Abends 8 Uhr, in Habel's Brauerei, Bergmann- Straße 5-7: Versammlung. Zagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Szafranski: Ueber dia Statistik. 4. Verschiedenes. Herren- und KnabenAnzüge, Paletots, fowie Damenkleider etc. Auf Wunsch auch gegen Theilzahlungen. 1108L Gardinen! al Nach beendeter I ventur offeriren Spezialität: Engl Tüll- Gardinen ( à 2 Seit.Bandfeston) in dauerhaft. Waare à Meter schon von 45 Pf. an bis elegantesten. 1090 สิน ben 600 Reste zu 1 bis 4 Fenstern paffen Entstehung der Erde und des Menschengeschlechts." 2. Diskussion. 8. Unsere in allen Genres, werden spottbillig Selbstkostenpreise) in der Fabrik vo In Anbetracht vorstehender interessanter Tagesordnung erwartet Unter- abgegeben( ältere Muster unter be zeichneter einen regen Besuch der Versammlung, damit die Kollegen des Westens Dienstag, den 11. August, Abends 8½ Uhr, im Lokale Königsbank, und Südwestens endlich einmal wieder zeigen, daß auch bei ihnen das Interesse Große Frankfurterstraße 117. an der Organisation noch nicht geschwunden ist, wie es leider in letzter Zeit Tages- Ordnung: öfter den Anschein hatte. Gäste haben Zutritt. 822/2 1. Vortrag über:" Die gegenwärtige wirthschaftliche Lage." Referent: Herr Wiedemann. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes und Fragen. Kollegen! Da die Versammlungen des Verbandes nur in längeren Zwischenräumen stattfinden, ersuchen wir Euch dringend, für eine zahlreiche Betheiligung an denselben Sorge zu tragen. 365/15 Der Vorstand. Fachverein der in Buchbindereien und verwandten Betrieben beschäftigten Arbeiter. Versammlung am Montag, den 10. August cr., bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Zages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Henning über: Die Abstammung des Menschen und seine Beziehungen zur Thierwelt. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragelaften. 119/3 Achtung, Maler! Der Bevollmächtigte. Achtung, Bauarbeiter! Alle diejenigen Kameraden, welche Mitglieder- Versammlung der noch Sammellisten( der vorjähr. Hamburger Aussperrung), Kongreßlisten, Filiale 1( S.) der Vereini- Brotokolle oder Agitationsmarken im gung deutscher Maler 2c. am Dienstag, den 11. d. Mts., Abends 8/2 Uhr, Besitz haben, werden hiermit dringend ersucht, dieselben an den Vertrauensmann ihres Bezirks abzuliefern, oder bei W. Gründel, Dresdenerstraße 116. den 15. d. Mts., Abends 81/2 Uhr, bei abzurechnen bis spätestens Sonnabend, Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Dis. Schmidt, Wallstr. 62, widrigentussion. 3. Verschiedenes. falls Veröffentlichung der Inhaber erUm zahlreiches Erscheinen ersucht folgt. Der Vorstand. Ethische Gesellschaft. 211/9 NB. Die Rollegen werden ersucht, baldigst mit den Sommerfest- Billets einen Ausflug nach dem Moabiter Schüßenhaus" geplant hat und wird um zahlreiche Betheiligung ersucht. Treffpunkt 2 Uhr Jannowigbrücke. abzurechnen. Den Kollegen zur Nachricht, daß der Verein am 16. d. t. Sonntag, den 9. Aug., Ab. 8 Uhr, Achtung! Große Achtung! öffentliche Volks- Versammlung für Brik und Umgegend am Mittwoch, den 12. August, Abends 82 Uhr, in Rudolf's Restaurant, Brik, Chauffeestraße Nr. 89. Zages- Ordnung: 369/13 Referent: Reichstags1. Der Partei- Programm- Entwurf. Abgeordneter J. Auer. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 369/13 Der Vertrauensmann. Weissgerber Berlin's! Großes Sommerfest am Montag, 10. August, in Knebel's Salon, Badstr. 58. Konzert u. Theater- Vorstellung. Im Saale: Ball. 346/8 Bei Dunkelheit: Kinder- Fackel- Polonaise. Eintritt 25 Pf.- Tanz 50 Pf. Anfang 4 Uhr. Raffeeküche von 3 Uhr an geöffnet. Eintrittskarten find bei den Mitgliedern zu haben. Das Fest- Komitee. Meerschaum-, Bernstein- und Elfenbein- Waaren. Spezialität: Porträts bewährter sozialistischer Führer( Lasalle, Marr. A.) in Bigarrenspihen, Pfeifenköpfen, Shlipsnadeln, Manschettenknöpfen, Stöcken und Brochen. En gros. En détail. 880 L B. Günzel, Brunnenstr. 157, am Rosenthaler Thor. Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77/79: Vortrag des Herrn L. Henning, Lehrer an der Arbeiter- Bildungsschule, über: ,, Die Sintfluth". her: Gesellige Unterhaltung und ranz. Gäste, Damen und Herren, ſehr willkommen. 368/17 Die Ethische Gesellschaft macht hiermit auf den von Herrn H. Peus zu letzt vor seinem Strafantritt gehaltenen Vortrag: Die Knebelung der Wahrheit durch die Beleidigungs- Paragraphen" aufmerksam. Derselbe ist von " 126/6 J. A.: W. Gassmann, Eyerzierstr. 4, III. Verein zur Wahrung der Interessen der Schuhmacher. Mitglieder- Versammlung am Montag, den 10. Auguſt cr., nicht Arminhallen, sondern bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Badet über Lungenkrankheiten. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 277/10 Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Gäste herzlich willkommen. Der Vorstand. der Gesellschaft als Broschüre heraus- Unterstützungs- Verein gegeben, und it for a contas deutsch. Tabakarbeiter. schon am Sonntag und allen späteren Versammlungen gegen ein geringes Entgeld zu haben. Vorläufige Anzeige. " Am 10. Oktober d. J. feiern die Mitglieder des U.-V. d. T.", Zahlst. RixDorf, in Soffmann's Sälen, Bergstr. 33, ihr zweites Stiftungsfest. 309/5 J. A. der Stummeldreher. Arbeiterver. Köpenid u. Umg. Oeffentl. Versammlung am Montag Abend 8 Uhr im Saale der Herren Wiedemann u. Manowski, Adlershof. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Pinn über: Soziale Mitglieder- Versammlung am Dienstag, den 11. August cr., bei Feindt, Weinstraße Nr. 11, Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Die dem Vorstand in Vorschlag zu bringenden Bevollmächtigten. einiger fuchte, Gie 31 teit fe triebe Weise Beche Die 2 der S glaub braud Bruno Güther, gehen Eing. tomme Flur, liche Hande Sarin der f würde dehnu häufig dem Grüner Weg 80, part., ( zwischen Andreas- u. Koppenstr.). Proben nach außerhalb portofrei Gunst. Halbe Preise! Baar Geld lacht! Seltener Gelegenheitskauf! Alles für die Hälfte des Werthes. Bur Einsegnung 8000 eleg. Einsegnungs Anzüge, das Nobelste der Saison, die Hälfte billiger wie überall, jezt nur 8, 10, 12, 15, 18, 20, 21, 24 Mart. 15000 elegante, schneidige Jacket- u. Rock- Anzüge ( darunter die feinsten Rammgarn Gesellschafts- Anzüge) jetzt nur 8, 10, 12, 15, 18, 20, 21, 24, 27, 30, 33 Mart. 8000 Sommer und Herbst- Paletots( Werth das Dreifache) jetzt nur 8 bis 20 Mt. M 8000 Bofen, einzelne Röde, Jackets und 6000 Knaben u. Burschen- Anzüge, alles für die Hälfte des Werthes. 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In zwei bestraft würde.( Heiterkeit.) Es ist ferner ein Jers vom 1. April 1892 an nur aller 1 theilen. Versammlungen. W mit den 8. Jahrg. Nachdem Auer noch die Frage" des Parlamentarismus, herigen Taktik erörtert hatte, drückte er den Wunsch aus, daß sich die von einigen Rednern gestreift worden, im Sinne der bis die Genossen mehr an eine von Persönlichkeiten und Gehässig energisches Aussprechen der verschiedenen Standpunkte gestattet, teiten freie Diskussionsform gewöhnen möchten, die zwar ein es aber auch nicht ausschließt, daß sich die Gegner nach ihrer prinzipiellen Auseinandersehung als Freunde die Hand schütteln tönnen. präzisirte dann seinen Standpunkt gegenüber einigen Aeußerungen Wilh. Werner schloß sich diesem Wunsche Auer's an und Auer's über den Entwurf. Fabriken wird 10 und 11 Stunden, wodurch die Arbeiter ge- thum Friedländer's, wenn er die mangelnde Kaufkraft des Aus dem Müllerei- Gewerbe. Der Vorstand des Zweig- wissermaßen von den Fabrikanten selbst zum Blaumachen Volkes für die unmittelbare Ursache der Krisen hält. Die Krisen verbandes deutscher Müller für die Provinz Sachsen und Anhalt angeleitet werden, anstatt daß man die Arbeitszeit auf ein ver- werden thatsächlich durch die planlose Produktion und diese durch plant einen Ansturm auf den Bundesrath, damit derselbe Trifotweberei Ginstein u. Maier wurden viele Klagen laut in meint, es würde überhaupt nur sehr schwer eine planmäßige nünftiges tägliches Maß heruntersetzt. Ueber die neueingerichtete die privattapitalistische Wirthschaft hervorgerufen. Friedländer die Mühlenbetriebe von der Sonntagsruhe insoweit dis Betreff der sehr niederen Löhne, dort sind 70 Mädchen und Produktion eingeführt werden können. Die heutigen Trusts und penfire, als sich das mit dem Profit der Mühlenbefizer verträgt. 4 Männer beschäftigt. Damit die Mitglieder des Bundesraths wissen, wie die VerhältRinge bilden aber schon einen Anlauf zu planmäßiger Produktion hiffe bei den Gehilfen liegen, für welche doch in erster Linie heim: Schlechter Geschäftsgang infolge der Mac Kinley- Bill, sein des Volkes" ist weiter nichts als eine spießbürgerliche Phrase. Die Berichte aus den einzelnen Orten lauteten: Kirch und beweisen die Möglichkeit einer solchen. Das Rechtsbewußts die Bestimmungen über die Sonntagsruhe berechnet sein sollen, höchster Lohn 4 W., niedrigster 1 M., Durchschnitt 2 M. pro Wenn es nach dem Rechtsbewußtsein des Boltes gegangen wäre, dann so sei hier die Meinung des Fachblatts der Mühlenarbeiter Tag. Die dortigen Webereien fertigen 140 verschiedene Artikel. wären wir 1878 nach den Attentaten einfach todtgeschlagen worden. Während wir in den meisten Mühlen jetzt wenigstens aller Salach: äußerst niedrige Löhne und sehr lange Arbeitszeit; Genosse Werner hat gemeint, die beiden letzten Abschnitte des 14 Tage von Morgens 9-10 Uhr an bis Mitternacht oder Mon- sogar die Mittagspause( 12-1 Uhr) wird zur Arbeit ausgenutzt. Programms hätten mit Sozialdemokratie an sich gar nichts zu tags früh Sonntag haben, trachten diese Herren danach, daß wir Bosamentiver 2,50-4 m.( Die Kollegen gehören dem Verband Abschnitte enthalten die Grundlage für eine Demokratifirung des wir Altenstadt- Kuchen: Aehnliche Verhältnisse. Stuttgart: thun. Das ist ein Irrthum. Die Forderungen der beiden lezten unter§ 105e der neuen Gewerbe- Ordnung kommen und wissen die Kollegen, was das für uns bedeutet? der Textilarbeiter an.) Cannstatt: Männer 18-22 M., Staates, und ohne diese ist eine Durchführung des Sozialismus die Müllergesellen Es bedeutet, daß Frauen 10-15 m. wöchentlich, 11-12 stündige Arbeitszeit. nicht möglich. Die Frage, wer über Krieg und Frieden ent 14 Tage eine Sonntagsruhe von Morgens 6 bis Abends 6 Uhr niedrige Löhne, wenig fremde Arbeiter, die Einheimischen betreiben derungen am letzten wirklich aktuell werden. Neuerdings scheint Sindelfingen: Meist Handweber, oft wochenlang teine Arbeit, scheiden soll, wird nach meiner Meinung von allen unsern Fors beanspruchen können! Es bedeutet, daß wir Müllergesellen einen nebenbei Landwirthschaft. Brühl bei Eßlingen: 14 tägig 18 bis es ja, als ob es gerade die unausgesetzten Kriegsrüstungen der Sonntag 24 Stunden arbeiten müssen und daß wir am nächsten 22 Mart, Arbeiterverhältnisse auch sonst gedrückt, Fabrik- Staaten und die fortwährenden Vervollkommnungen der KriegsSonntag Abends 5 Uhr, wenn für Andere der Sonntag erst richtig wohnungen 2c.; 760 Stühle. losgeht, von Neuem in unsere mehligen Müllerkleider schlüpfen technik nicht zu einem Kriege kommen lassen wollen. Sollte aber Ein Delegirter für Göppingen faßte diese Berichte zu troßdem der Friede bedroht werden, so könnten die betreffenden Vielleicht erinnern sich die Bundesrathsmitglieder beim Lesen sammen und schätzte den Höchstbetrag des Lohnes für Männer Fragen sicher durch eine Vertretungskörperschaft mit mehr Ruhe dieser Zeilen daran, daß dem Schutz der Unternehmer vor an auf 2,10, für Frauen auf 1,30 M. und die durchschnittliche Arbeits- und Sachlichkeit geprüft werden, als durch das ganze Volk, das, zu gehen hat der Schuh der Arbeiter! zeit auf 11 Stunden. wie es die 1878er Wahlen lehren, sich von den Behörden nur Die Konferenz erklärte in einer Resolution, daß nur eine allzuleicht beeinflussen läßt. Der Vorstand des fächsisch- anhaltischen Müllerverbandes will starte Organisation das Mittel ist, die Lage der Textilarbeiter auch Listen herausgeben, welche die Namen der ohne Kündigung die Arbeit verlassenden Gehilfen enthalten sollen. Des Verbandes der Textilarbeiter Deutschlands. Ferner wurde zu verbessern und verpflichten sich zur Errichtung von Filialen Darauf antwortet das schon erwähnte Gehilfenblatt: Sobald uns eine derartige Liste zu Gesicht komint( und wir der Sitz des Agitationskomitees nach Göppingen verlegt. werden sie bekommen, weil wir unter dem Meisterverbande selbst und Göppingen geschehen, wurde besonderer Werth gelegt. Es Auf die Einführung der Kontrollmarte, was in Stuttgart einige einfichtsvolle Witkämpfer haben), so werden wir sofort wurde gewünscht, daß sich alle Gewerkschaften an der Einführung [ ämmtliche Bädereien, welche Mehl von dem die der Kontrollmarke lebhafter betheiligen möchten. schwarzen Listen gebrauchenden Geschäft beziehen, bontottiren. Die Arbeiterschaft Deutschlands steht hinter uns, und sie wird dafür sorgen, daß die betreffenden Mühlenbesitzer durch Schaden haben ungefähr 3000 Mann die Arbeit eingestellt. Die Diffe Birmingham. In den Werten von Messre Kynoch flug werden. Wir bitten jeden Kollegen schon jetzt, ein Ver- renzen haben ihren Grund allein darin, daß die Direktoren von zeichniß der Bäckereien anzufertigen, welche von ihrer Mühle neuangestellten Arbeitern die Unterzeichnung eines Reverses verMehl beziehen, damit wir's im Nothfalle sofort zur Hand haben." langten, wonach diese sich verpflichteten, feiner Arbeiter- Union Borsigenden beschloß man, in der nächsten Sigung noch in die Die Generaldiskussion war damit beendet. Auf Antrag des Die Antwort ist sehr gut und wird hoffentlich die Heißsporne oder Vereinigungen ähnlicher Tendenz beizutreten und zugleich Spezialdiskussion einzutreten und über die vorliegenden Vorschläge unter den Mühlenbefizern etwas abkühlen. irgend etwas, was gegen die Interessen des Werks sei, mitzu- und Anträge abzustimmen. Köln, 5. August. Der Vorstand des Gewerbe Ber: Staffordshire von den Arbeitern einer Nagelfabrit Ferner ist in East Worcestershire und eins für Köln und Umgebung hat an die Vorstände der übrigen die Forderung einer Lohnerhöhung um 10 pet. gestellt worden. Donnerstag Abend eine Bersammlung ab, welche gut besucht Der Arbeiter Bildungsverein in Adlershof hielt am Gewerbevereine eine Buschrift gerichtet, welche die Gründung In den South Stokton Iron Works ist die Arbeits- war. Wir ließen uns vom Genossen Dr. Lütgen an einen eines Verbandes deutscher Gewerbevereine an regt. Am 6. September soll zu diesem Behufe eine Versamm- einstellung der Puddler resultatlos gewesen. Auch in der zugleich wissenschaftlichen und politischen Vortrag über das lung von Delegirten aller deutschen Gewerbevereine stattfinden. Arbeitern. Low- moor Company bestehen Differenzen init 2ow- moor- Company Thema: Sind wir national oder international?" halten. Redner legte den Begriff der Nationalität( abhängig von der Gelsenkirchen. Unter dem Stichwort ,, Gin Geächteter" Sprache) an Beispielen dar, desgleichen den der„ nationalen bringt die Zeitung der deutschen Bergleute" folgende erschütternde Nachricht: Anläßlich des letzten Streits war auf Beche Staaten", beantwortete die Frage: Wird es in der Zukunft Pluto, Schacht Wilhelm ein Kamerad entlassen worden. Eine verschiedene Nationalitäten geben?" folgendermaßen: In der fozialistischen Gesellschaft wird es überhaupt keinen Staat mehr Zeitlang ohne Arbeit, versuchte er am Schlusse des vor. Monats geben." Zu dem Kapitel der nationalen Gesinnung" überauf einer anderen Zeche Arbeit zu erhalten. Doch vergebens! Auf gehend, legte Referent dar, daß Pflichten gegen das Vaterland einigen 30 Bechen, welche er zur Erlangung von Beschäftigung auf- Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner noch von feinem Sozialdemokraten geleugnet worden sind; viels suchte, wurde ihm überall diefelbe Antwort,„ Gehen Sie dorthin, wo Reichstags Wahlkreis. Die Versammlung vom 28. v. Mts. mehr kann die Partei, welche die Zustände im Lande für sieben Sie zuletzt waren". Obschon er von vornherein von der Nutzlosig- wurde am 4. Auguft im Vereinshause„ Süd- Ost" fortgesetzt. Achtel der Volksgenoffen beffer gestalten will, sich mit dem meiſten teit feines Beginnens überzeugt war, ging er aus Noth ge- Bunächst erhielten einige Genoffen, die vom vorigen Mal noch Recht den Patriotismus zusprechen. Andererseits wird die Nothtrieben zu seiner alten Arbeitsstelle und bat in der anständigsten auf der Rednerliste stehen, das Wort. wendigkeit eines internationalen Vorgehens beim Arbeiterschuh Weise um Arbeit, hervorhebend, daß er schon auf allen anderen Fiebig hielt das neue Programm für wesentlich besser, schon fast allgemein eingesehen. Unsere Liebe zum eigenen Volk Bechen angefragt und die Beamten ihn nach dort gewiesen hätten. als das alte, namentlich auch deshalb, weil es Alles klar aus bedeutet nicht Haß gegen andere Völker. Einseitiges nationales Die Antwort, die ihm der Herr Zechenoberst ertheilte, folgte auf einandersetzt, so daß es auch die Indifferenten, für die es doch Denken und Empfinden ist um so mangelhafter, als nach einem der Stelle, indem derselbe dem Bittsteller die Thür wies. Wir in erster Linie da ist, verstehen können. Dagegen erklärte er die treffenden Worte Grillparzer's die Nationen sich nicht durch ihre glauben, daß wir dem Vorerwähnten kein Wort hinzuzufügen Ursachen der Krisen, ebenso Gen. Dr. Friedländer, in der An- Vorzüge, sondern durch ihre Fehler unterscheiden. Die Bourgeoisie brauchen, sonst tönnte uns mit dem Herzen die Vernunft durch häufung folossaler Rapitalien in den Händen Einzelner und heuchelt einen Patriotismus, der ihr mangelt, sobald der Geldgehen und wir mit dem Staatsanwalt in unangenehme Berührung schlug daher vor, den Absatz 4 folgendermaßen zu beginnen: tommen. beutel in Betracht kommt, ebenso wie sie Religiösität heuchelt. Die durch die kapitalistische Produktion ermöglichte Die Gelehrten sind zu feig, dem Chauvinismus die Stirn zu bieten; Anhäufung von Gütern in den Händen einzelner Personen das Berliner Komitee für den internationalen Schriftstellerkongreß, Elberfeld. 3ur Planlosigkeit der bürgerlichen Produktion liefert auch der Bericht der hiesigen erzeugt jene immer länger andauernden Krisen und Ar- welchem die Franzosen Nichtbeantwortung ihrer Briefe, behufs Handelskammer über das Jahr 1890 einen Beleg. Es heißt beitsstockungen, ut. f. w." Fernhaltung der Franzosen von Berlin, vorwarfen, antwortete Bezüglich der Gesetzgebung und der Entscheidung über Krieg mit Redensarten. barin:„ Es war vorauszusehen gewesen, daß eine Abschwächung und Frieden hielt auch Genosse Fiebig den alten Wortlaut punkt der Völkerharmonie. Das mag ihm in der Gegenwart Das Proletariat allein vertritt den Standder starten industriellen Thätigkeit des Jahres 1889 folgen direkte Gesetzgebung durch das Volk" zc. für besser, weil das einigen Abbruch thun, wird ihm aber in der Zukunft eben darum würde, schon aus dem Grunde, weil vielfach größere Aus- Bolt doch immer der ausschlaggebende Faktor sei und die ge- um so mehr zur Ehre gereichen. dehnungen der Betriebe vorgenommen wurden und, wie so wählten Vertreter nur die Beauftragten des Volkes wären. ( Lebhafter Beifall.) Unter häufig, die Produktion in sanguinischer Weisel Berschiedenem" wurden Meinungen über die ländliche Agitation dem Bedarf vorauseilte. Aber ein Rückschlag von der für das Wissenschaftlichste, dabei aber auch für das Klarste, was etwa an einem Sonntage, sollen in der nächsten Versammlung Rob. Schmidt erklärte den ersten Theil des Programms ausgetauscht; Vorschläge über eine Agitationstour der Mitglieder, Bedeutung, wie ihn das Jahr 1890 gezeitigt hat, wurde auf über Nationalökonomie gesagt worden sei; bei populärer Fassung zur Berathung kommen. feiner Seite gefürchtet. Die Hauptgründe desselben müssen darin würde die jetzige Wissenschaftlichkeit und Klarheit nicht erreicht erlannt werden, daß eine Ueberspekulation auf werden. Der Ansicht des Genossen Friedländer, daß der arbeitsallen Gebieten des gewerblichen Lebens ein lose Erwerb die Grundursache der Ausbeutung der Arbeiterklasse 1mgegend, welche am 6. August stattfand, nahm Stellung zu Eine Versammlung der Töpfer Charlottenburgs und getreten war, welcher der Konsum teine nachhaltige Stüße bot. sei, stimmt Redner nicht zu, weil bei den Unternehmern der dem Mitte August stattfindenden Kongreß der Scheibentöpfer gestiegenen Rohstoffpreise traten eine allmälige Rückwärts- Kleinindustrie von arbeitslosem Erwerb, von Zins- und Grund- Deutschlands. Der Kongreßdelegirte für Berlin und Umgegend, bewegung an, in deren Folge bald vollständige Zurückhaltung der rente gar nicht die Rede sein köwne, der Arbeiter aber doch Herr A. Seidel, wies darauf hin, daß die Scheibentöpfer noch der Fabriken sich erkennbar machten. Käufer und dadurch hervorgerufener Mangel an Beschäftigung ausgebeutet werde. Die Grundursache sei das Privateigenthum. nicht genügend organisirt sind, und darum auch nicht in dem erDurch die gebotene Die Entscheidung über Krieg und Frieden geschähe besser durch forderlichen Maße Geld für die Kongreßzwecke aufgebracht mußte sich noth- die gewählten Vertreter. Im neuen Programm fehle leider die hätten. Nachdem er sich schon an die Berliner gewandt, trete er wendiger Weise die Ungunft der Lage immer mehr verschärfen; Forderung der sanitären Wohnungskontrolle. Das Programm nun auch an die Charlottenburger Töpfer mit der Bitte um Die schlimme Wechselwirkung des mangelnden Abfayes auf den ei übrigens nicht, wie behauptet wurde, für die Indifferenten materielle Unterstützung heran. Die Versammlung bewilligte Arbeitsverdienst und des mangelnden Arbeitsver und zur Agitation da, sondern in erster Linie für die eigent- darauf den Scheibentöpfern 25 M. entwickelte sich leider so schnell, lichen Genossen, denen es als Richtschnur unserer wissenschaftlichen daß das Ende des Jahres 1890 für das Hauptgewerbe unseres Grundanschauungen dient. Eine lebhafte Diskussion zeitigte der zweite Punkt der TagesBezirks, die Textilindustrie, ein Bild bot, wie es unerfreulicher ordnung: Besprechung des achtstündigen Arbeitstages." Darüber Wilh. Werner: Jch habe vorgeschlagen, die beiden letzten daß die achtstündige Arbeitszeit, wo fie bestehe, festgehalten und seit vielen Jahren nicht gesehen worden war. Neben den Folgen Theile des Programms vom ersten ganz abzusondern und mit wo dies noch nicht der Fall, eingeführt werden müsse, waren Der Ueberspekulation wirkten noch verschiedene andere unheilvolle einem besonderen Namen zu versehen, weil die Forderungen dieser alle Redner einig. Die Meinungen gingen aber in Bezug auf Momente mit, den geschäftlichen Rückschlag zu einem so überaus beiden Theile auch in bürgerlichen Staaten verwirklicht werden die Gintheilung des Arbeitstages auseinander. Der streitige Punkt empfindlichen zu machen. Hierzu rechnen wir in erster Linie die tönnen und thatsächlich zum Theil verwirklicht sind, ohne daß war, ob Nachmittags bis 5 Uhr ohne Vesper oder länger mit krisen in den südamerikanischen Staaten und die Einführung eine Aenderung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung eingeführt Einhaltung einer halbstündigen Vesperpause gearbeitet werden der Mac Kinley- Administrative- und Tarif Bills in Nord- wäre. Die Forderungen des zweiten und dritten Theiles sind solle. Ein Theil der Redner hielt ersteres, der andere letzteres Maßnahmen zur Förderung der Interessen des arbeitenden Volkes, für der Gesundheit zuträglicher". Es tam zu keinem Beschlusse und deshalb soll eine weitere Versammlung die Angelegenheit Mannheim. Einen genialen Ründigungsgrund haben aber mit der Sozialdemokratie an sich nichts zu thun. Wiesemann befürwortet die Entscheidung über Krieg und entgiltig erledigen. Derselbe tündigte einem Steindrucker, weil derselbe( im Auftrage Frieden durch das ganze Volk". feines Fachvereins) eine im selben Geschäft konditionirende ArZubeil: Es ist gleichgiltig, ob das Volk selbst oder seine Vertreter über Krieg und Frieden entscheiden, da wir nach meiner Bersammlungen beſſer zu besuchen. Der Arbeiterin war die Mit- Meinung gleichzeitig mit der Majorität im Lande auch die im gliedschaft vom Prinzipal verboten worden. Der Steindrucker Reichstag bekommen. Ich glaube wir können dem Programm, war zwar schon drei Jahre lang in dem betreffenden Geschäft, wie es vorliegt, im Allgemeinen voll zustimmen. füllt, die dreiste Schmälerung des Koalitionsrechtes erklärt sich des Genossen Dr. Friedländer, die in den Anschauungen der von Der Verein der Kurbelstepperinnen, Stepper ze. hielt am 22. Juli cr. eine zahlreich besuchte Mitglieder- Bersammlung Mark Wochenlohn zahlt. Damit kann selbst das anspruchs- mich nicht an. Die Hauptforderung nach Beseitigung des arbeits- ab, in welcher Herr Henning unter großem Beifall über die loseste Mädchen ohne Hunger zu leiden nicht durchkommen. lofen Erwerbes, die besonders im Bins der Grundrente gesehen Bartholomäusnacht sprach. Eine Diskussion fand darüber nicht wird, ist im Programm- Entwurf bereits in viel radikalerer statt. In der Pause ließen sich wieder eine Anzahl Mitglieder Cannstatt. Am 2. August fand hier eine Konferenz Weise ausgesprochen, indem die Aufhebung des Privateigenthums aufnehmen. Unter" Verschiedenem" wurden mehrere Unzuträg der Tertilarbeiter Württembergs statt, welche von und die Umwandlung der Arbeitsmittel in Gemeineigenthum der lichkeiten in einer größeren Werkstatt einer Strítik unterzogen. Den Orten Ganstatt, Stuttgart, Göppingen, Sindelfingen, Stirch- Gesellschaft verlangt wird, wodurch jeder Zins und dergleichen Zum Schluß machte der Vorsitzende bekannt, daß die nächste Berheim u. Z., Brühl bei Eßlingen, Salach und Altenstadt Kuchen eben unmöglich gemacht wird. Die Vorschläge sind übrigens fammlung Mittwoch den 12. August stattfindet. durch 20 Delegirte besucht war. Nach der zum Vortrage ge- nicht neu. Schon das Alte Testament erzählt von ähnlichen langten Statistit, welche indeß nicht alle Betriebe umfaßt, giebt Einrichtungen der Juden( Jubeljahr 2c.), die christliche Kirche hat und 5-600 Hilfsarbeiter und Hilfsarbeiterinnen. Die Entlohnung gegen Bins und Wucher geschrieben, daß er, wenn es heute ge= erfolgte nach dem Akkordsystem, der Lohndurchschnitt beträgt pro schähe, wegen Beleidigung Bleichröders und damit viel Lag nur 2 M.! Die Arbeitszeit ist infolge schlechten Geschäfts- leicht wegen Berächtlichmachung enstr.).. ortofrei tb.- Verb ht! f! erthes. ungs Caifon, a, jest 0, 21, gante, Inzüge garn nur 8, 27, 30, mmers h das O Mt. Röcke, naben ür die 1110L ann. 2. aden. inen Geldha Gerlin tr. 11. C. 148. terftr. 42 Pfun nd: Ober Ten Qual 12 02. bi en, fabel 1018 äft. mein in häft vert " nieder 936b Die Amerifa. hat der Inhaber einer hiesigen Lithographischen Anstalt entdeckt. beiterin A " Dan Staatseinrichtungen Unterm Punkt Verschiedenes" gab der mit der Verwaltung betraute Rollege ben Bericht über den Stand des durch freiwillige Beiträge aufgebrachten Agitationsfonds. Danach war im April ein Bestand von 72,40 M. vorhanden. Die Einnahmen bis zum 15. Juli ergaben 88,75 W., die Ausgaben 75,80 mt.; es bleibt somit ein Beſtand von 80,55 M. Stephbox: 10; balerryso qu2.9 Sommer- Anzug, Guter Waschstoff, Werth 11 M. für. 25 Pf. Sommer- Anzug, Zwirn- Buckskin, Werth 21 M. für 13. 50 f. 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