Nr. 28. Det er fo Abonnements- Bedingungen: Abonnements-Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Pfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags: Nummer mit illuftrirter Sonntags Beilage.Die Neue Welt" 10 Bfg. Poft Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft- Beitungss Preisliste für 1897 unter r. 7437, Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das angement 14. Jahrg. Vorwärts übrige Ausland 3 Mart pro Monat. do I Erscheint täglich außer Montags. Berliner Volksblaff. Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Kolonels geile oder beren Raum 40 Bfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmartt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Amf I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die belgische Arbeiterpartei. Mittwoch, den 3. Februar 1897. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. führt, daß die Kooperativ- Genossenschaft noch nie so gut florirt folonien geschickten Kindern viele, mit Gelderwerb start belastete behat, als gerade jetzt. finden. Sodann machen die Erwerbsschüler in der Schule weit Nach den Siegen, welche die belgischen Sozialdemokraten Die lettgenannten Arbeiterorganisationen machen über- geringere Fortschritte, als die anderen. Bei 11,5 pCt. der bei den Wahlen von 1894 zur Deputirtenkammer und ein haupt staunenswerthe Fortschritte. Der„ Vooruit" in Gent Erwerbsschüler Hannovers war der körperliche Zustand, bei 28 pt. Jahr später bei den Gemeindewahlen davongetragen, hatten hat jetzt 6000 Wiitglieder gegen 3000 im Jahre 1889; dem Fleiß und Aufmerksamkeit, bei 32 pt. die häusliche Schularbeit sich unsere Genossen für die Ergänzungswahlen, die im Juli" Maison du Peuple" in Brüssel gehören jegt an 12 000 und die Schulzenfuren bei den Mädchen. Der offizielle Bericht be= 1896 vorzunehmen waren, wohl allzu überschwänglichen Hoff- Mitglieder( 1889: 3500). Die Brüsseler Genossenschaft bäckt merkt hierzu, daß die Kinder während des Unterrichts müde mungen hingegeben. Man hatte erwartet, im Sturm eine in ihren Defen 200 000 Kilogramm Brot pro Woche. Für die und apathisch dasizzen, sich trog aller Anstrengung des nicht erwehren können und weitere Reihe von Sigen in der Rammer mit Sozialisten be- belgische Partei bilden die Genossenschaften die besten Geldquellen Schlafes häufig einschlafen. Wie die Unglücklichen sich abmühen, fich während des sezen zu können. Erfüllten sich, wie bekannt, diese Er- für die Agitation. wartungen auch nicht, so kann die Partei nichtsdestoweniger Auf allen diesen Gebieten arbeiten unsere Genossen mit Unterrichts wach zu halten, weiß nur der Lehrer, welcher sie in mit den Erfolgen auch dieser Wahl zufrieden sein; die einem Opfermuth und einer Energie, die zu den schönsten Schülern der Erfolg des Unterrichts oft vollständig in Frage gestellt der Klaffe hat." Es ist klar, daß bei so abgespannten und ermüdeten Stimmenzahl, die auf unsere Kandidaten sich vereinigte, war Hoffnungen berechtigt für die weiteren Kämpfe, die nicht wird. Noch schlimmer sind die Gefahren in fittlicher in denselben 5 Provinzen gegen die vorhergehende Wahl um ausbleiben werden, die wir auch nicht fürchten. 150 000 gewachsen. Gewerbliche Nebenbeschäftigung von Schulkindern. " Hinsicht. Namentlich die vor Tagesanbruch oder bis in die Nacht hinein beschäftigten Kinder sind Verführungen jeder Art ausgefeßt, sie werden mit Verhältnissen vertraut, die sie " An den Arbeiten des Parlaments haben sich unsere Abgeordneten in hervorragender Weise betheiligt. Gleich Anfang beffer nicht kennen lernten. Wie schwer ist es für solche Kinder, des Jahres, im Januar hatten sie Gelegenheit, in energischer die doch alle in der denkbar schlechtesten wirthWeise das von der Regierung eingebrachte Alkoholgesetz zu Je größere Fortschritte der Kapitalismus macht, in desto höherem Bersuchungen zu widerstehen! So erflärt es sich auch, daß nach schaftlichen Lage sich befinden, denen jede Erziehung mangelt, den bekämpfen, das unter dem Motto: Kampf gegen den Alto- Maße nimmt nicht nur die Ausbeutung der erwachsenen männlichen dem auf der Kreissynode im Frühjahr 1895 erstatteten Bericht des holismus in Wirklichkeit weiter nichts bezweckte, als dem Arbeiter, sondern auch die der Frauen und Kinder zu. Der Arbeiter, Superintendenten Schönberner von 100 jugendlichen Ge Fistus das nöthige Geld zu beschaffen für militärische Zwecke. freie Person verfügte, verkauft jetzt, wie Karl Marx fich ausdrückt, während der Schulzeit gewerblich beschäftigt der früher seine eigene Arbeitskraft verkaufte, worüber er als formell fangenen in der Strafanstalt Plößensee 70 Das Gesetz betreffend die Arbeitstontratte ent- Weib und Kind, er wird Sklavenhändler. Zwar ist in fast allen hält ohne Zweifel einige Verbesserungen gegen den früheren Kulturstaaten die Frauen- und Kinderarbeit gesetzlich geregelt, aber diese waren. Zustand, aber unsere Genossen in der Deputirtenkammer haben Regelung ist nur ein dürftiger Rothbehelf; von einem nennens- so auch diesem Uebel rathlos gegenüber. Sie ſieht sehr wohl ein, Die bürgerliche Gesellschaft steht, wie allen sozialen Schäden, in der Diskussion nicht unterlassen, alle jene Punkte hervorzu- werthen Schutz der wirthschaftlich Schwachen kann keine Rede sein. daß eine gänzliche Beseitigung solcher Mißstände nicht möglich ist, heben, die, um das Gesetz vollkommen zu machen, unbedingt Dazu kommt, daß der kapitalistische Unternehmer Mittel und Wege und sie hat auch gar nicht den Wunsch, alle und jede Arbeit der hineingehört hätten. Sie verlangten, daß das System der genug kennt, um das Gesetz zu umgehen und aus seinen Arbeitern Kinder zu verbieten, denn", so heißt es in dem Bericht über die Strafen aufgehoben wurde, daß das Gesetz auch auf die Staats- einen möglichst hohen Mehrwerth herauszupreſſen. Allerdings ist statistischen Erhebungen in Hannover, wer wollte wohl den Segen werkstätten angewendet werde, daß es auch für das Klein- durch die Revision der Gewerbe- Ordnung vom Jahre 1891 jede in ethischer und voltswirthschaftlicher Hinsicht verkennen, den die werkstätten angewendet werde, daß es auch für das Klein- fabrikmäßige Beschäftigung schulpflichtiger Rinder verboten, aber frühe Gewöhnung an geregelte Thätigkeit bringt", natürlich nur für gewerbe anwendbar sei, wo die Mißbräuche am größten sind, trotzdem wird die billige Arbeitskraft der Kinder nach wie vor aus- die Proletarierkinder, denn die Kinder der Bourgeofie werden ja und daß die Arbeitsordnung die Bedingungen bestimmen soll, genutzt, nur daß die Art dieser Ausnutung eine andere Gestalt an- wohl von ihren Eltern in anderer Weise an eine geregelte Thätig unter denen die Arbeiter entlassen werden können. Die genommen hat. Sozialisten beantragten weiter, daß jede Arbeitsordnung an- Ueber die gewerbliche Beschäftigung von Schulkindern find lokalen Maßregeln auf Vorschriften, die das Uebel kaum ändern teit" gewöhnt. So beschränken sich denn alle bisher erlassenen gebe, was der Unternehmer dem Arbeiter für die Zeit zahlen in den letzten Jahren an verschiedenen Orten statistische Erhebungen dürften. In Spandau z. B. ist die Schülerarbeit vor 7 Uhr müsse, die er in der Werkstätte aus einer von seinem Willen angestellt worden, deren Resultate geradezu beschämend sind. So dürften. In Spandau z. B. ist die Schülerarbeit vor 7 Uhr morgens und nach 7 Uhr abends überhaupt verboten, in unabhängigen Ursache pausiren muß; daß eine Muster- arbeiteten z. B. in der Thüringer Wollwaarenmetropole Apolda Reinickendorf ist die gewerbliche Beschäftigung vor dem achten von 3447 Boltsschülern 1188, darunter 637 weibliche, und zwar Arbeitsordnung ausgearbeitet werde, die die Stegel bilden soll, 690 außer, 498 im elterlichen Hause. Die Mehrzahl, nämlich ebensjahr, für die übrig bleibenden die Verwendung vor 7 Uhr wenn nicht direkt etwas anderes vereinbart wird; daß die 1153, waren in der Hausindustrie beschäftigt, etwa die Hälfte Bromberg begnügt sich sogar mit dem Verbot der Verwendung früh und in Schantstätten untersagt; der Regierungspräsident zu Naturalien dem Arbeiter nicht über den Kostenpreis an- von ihnen arbeiteten 5 Stunden des Tages, viele fo- schulpflichtiger Kinder zu öffentlichen Schaustellungen. Im Königgerechnet werden dürfen. Diese Anträge wurden alle ab- gar bis zu 8 Stunden. In Dresden waren über 3500 reich Sachsen scheint man von der Schädlichkeit der Kinder gelehnt. Schulkinder in der Schulferienzeit täglich mit Austragen Große Debatten rief auch das Gesetz betreffend die Bes von Zeitungen, Frühstück und Milch, Beaufsichtigungen und Aufbehörden sind nur zur Üeberwachung der zu Steinschlägerarbeiten arbeit noch nicht überzeugt zu sein, denn die dortigen Polizeisoldung der Soldaten hervor; die Regierung brachte das wartungen beschäftigt. In Charlottenburg befanden sich behörden sind nur zur Ueberwachung der zu Steinschlägerarbeiten verwendeten Schulkinder dahin angehalten worden, daß Gesetz ein, wenige Wochen vor den Wahlen, lediglich aus unter 8706 Kindern in 12 Schulen 705, also 8,05 pt., die ge- die Kinder thunlichst gegen Schädigung der Gesundheit, insbesondere Wahlrücksichten. zwungen waren, zu dem Unterhalt der Familie beizutragen. Bon werbe nachzugehen. Wiele beginnen ihre Beschäftigung schon vor 4 Uhr Heranziehung nicht in ungehöriger Weise Gebrauch gemacht werde. diesen waren 129 genöthigt, morgens und nachmittags ihrem Er- gegen die Verlegung der Augen gesichert werden, und daß von der früh, manche sind erst nachts zwischen 12 und 1 ühr oder noch später egenwärtig sind dort ferner Erörterungen im Gange, in wieweit in der Lage, den Heimweg anzutreten. In Hannover erstrecken von völliger Verkennung der Ursachen, zeugt schließlich eine Versich die Anweisung bewährt hat. Bon gutem Willen, aber fich die Erhebungen auf 158 Knabenklassen mit 9235 Schulen und ordnung des Regierungspräsidenten zu Potsdam, durch welche auf 150 Mädchenflaffen mit 8566 Schülerinnen. Von den Knaben die Ortsbehörden aufgefordert werden, den Auswüchsen der Kinder Nicht minder thätig sind unsere Genossen in den Gemeinde- waren 12 pet., von den Mädchen 6 pet. gewerblich beschäftigt; arbeit mit allen gesetzlichen Mitteln entgegenzutreten; die Lehrer vertretungen gewesen, namentlich ist überall für die Einführung 304 Ruaben mußten an sieben Tagen der Woche, 366 Knaben an follen auf den Lehrerkonferenzen mit der Frage gründlich bekannt vertretungen gewesen, namentlich ist überall für die Einführung sechs Tagen arbeiten. Am frühen Morgen vor dem Schulbesuch gemacht und dafür intereffirt werden, da gerade sie häufig in der des Lohnminimums für die städtischen Arbeiter agitirt worden. wurden 122 zur Arbeit herangezogen, bis abends 10 Uhr An neuen Gesezentwürfen haben unsere Abgeordneten im verfloffenen Jahre eingebracht: Einen Entwurf, der die Vermögensverhältnisse der verheiratheten Frauen regeln soll; Ausdehnung der Zuständigkeit der Gewerbegerichte auf alle erwachsenen Arbeiter und Angestellten. Nur eine Zu den 47 Gemeinden von mehr als 8000 Einwohnern, die 53 und bis abends 11 Uhr sogar 123. Von den Mädchen age feien, durch vernünftige Rücksprache mit den Eltern und Erein solches schon eingeführt hatten, sind im letzten Jahre noch wurden morgens vor der Schule 60, abends bis 10 Uhr ziehern solche Uebelstände abzustellen. Brüssel, Mons, Gent und Antwerpen getreten. Die Regierung 9 und bis 11 Uhr abends 1 beschäftigt. Diese Angaben be- diese Mißstände beseitigt werden können, ist nicht ersichtlich, denn Wie durch vernünftige Rücksprache" der Lehrer mit Eltern sucht natürlich dem Einfluß unserer Genossen entgegen zu ruhen nicht auf privaten Ermittelungen, sondern sie sind sämmtlich die Fälle, in denen die Kinder ihren arbeitsscheuen Vätern das Brot arbeiten; so hat sie überall da, wo wir die Majorität besigen, das Ergebniß der von Behörden, insbesondere von Kreisschulinspektoren, verdienen müssen, sind doch äußerst selten. In den weitaus meisten einen Liberalen oder Klerikalen zum Bürgermeister ernannt. veranstalteten Untersuchungen; der etwaige Vorwurf einer tendenziösen Fällen ist es die bittere Noth, welche die Eltern zwingt, ihre Großen Aufwand von Arbeit und Kraft erforderte die Uebertreibung fann also mit Fug und Recht von vornherein zurück- Kinder schon vor Anbruch des Tages bei Wind und Wetter auf Agitation gegen den Militarismus, die für unsere Partei gewiesen werden. namentlich von unserer jungen Garde" betrieben wird. Diese tragen von Zeitungen und Frühstück, in Regelauffeßen, in der Weber- och fo fläglich ſein, iſt in vielen Familien eine nothwendige Im allgemeinen besteht die Beschäftigung der Kinder im Aus- die Straße zu schicken. Der Nebenverdienst der Kleinen, er mag ,, Jeunes gardes socialistes" verfügen jetzt über 100 Gruppen wachung von Rollwagen, oder sie üben die Thätigkeit als Laufwerden hier nicht viel ändern, sie werden vielleicht bewirken können, Beihilfe zur Bestreitung des Haushalts. in Belgien; sie haben sich die Aufgabe gestellt, namentlich burschen aus. Doch fehlt es auch nicht an Orten, wo Kindern daß die Schäden der Deffentlichkeit entrückt werden, aber eine unter den jungen Leuten zu agitiren, fie zu Sozialdemokraten Arbeiten aufgetragen werden, die selbst von Erwachsenen wirkliche Beseitigung dieser Mißstände ist in der kapitalistischen zu machen, ehe sie in die Kasernen kommen. nicht ohne Mühe verrichtet werden tönnen. In der Produktionsweise nicht möglich. Gelingt es wirklich, den Eine Minderheit der Parteigenossen war der Meinung, Gemeinde Neunkirchen in Westfalen z. B. haben Uebelstand an einer Stelle bes durchseuchten Staatstörpers zu es müsse wieder eine lebhafte Agitation entfaltet werden zur 7 bi3 14 Jahren zum Steinetlopfen in Steinum so schlimmerer Gestalt zum Durchbruch kommen. Privatunternehmer Schultnaben im Alter von entfernen, so wird derselbe an einer anderen Stelle in Erkämpfung des allgemeinen gleichen Wahlrechts; die Mehr brüchen und auf den Straßen bei einer 11 bis 12: Gesellschaft, die jedem Arbeitenden ein austömmliches Einkommen heit der Genossen| jedoch sah in der Ausbauung und Befesti- stündigen Arbeitszeit verwendet, und im König- fichert, wird im stande sein, eine wirkliche Abhilfe zu schaffen. In gung der Organisation, der politischen, wie gewerkschaftlichen, reich Sachsen haben fogar Gemeinden als Arbeit einer so organifirten Gesellschaft wird neben anderen Uebeln auch Die nächstwichtigste Aufgabe. Auf dem letzten Jahrestongreß geber Schulkinder mit Steinetlopfen beschäftigt. Die schädliche Ausnutzung von Schulkindern zu Erwerbszwecken zu im April 1896 waren 374 Organisationen vertreten; seitdem Auch in der Landwirthschaft spielt die Kinderarbeit eine den unbekannten Dingen gehören. find gegen 80 neue gegründet worden. große Rolle. In Neubrandenburg wurden von 841 VolksAuf dem Gebiete der wirthschaftlichen Rämpfe steht in schülern 103 auf diese Weise ausgenutzt, darunter Kinder im Alter erster Reihe der Streik der Brüsseler Tischler, der volle zwei 9 Jahre alt. 19 von ihnen müssen früh 6 Uhr, zwei schon vorher von 10 und 11 Jahren; zwei Kinder waren sogar erst 8 bezw. Monate dauerte und an dem 1500 Arbeiter betheiligt waren. antreten, drei sind abends nach 9, eines ist oft bis gegen 12 Uhr Er endete mit einem theilweisen Siege der Arbeiter, wenn die nachts auf Arbeit. Und unfere nothleidenden Agrarier im Often Berlin, 2. Februar 1897. Forderungen seitens der Meister auch offiziell nicht an- haben es sogar fertig gebracht, Kinder sofort nach dem Schein und Wirklichkeit. Als unser Genosse Auer bei erkannt wurden. Ende der vierstündigen Vormittagsschule bis Berathung des Justizetats nach dem Schicksale der Reform des Den Veröffentlichungen der Revue du travail" zufolge 8 Uhr abends auf schlesischen Rübenfeldern zu Strafvollzuges anfrug und dabei neben vielen anderen Fällen wurden vom 1. Januar bis zum 1. Dezember 1896 beim beschäftigen. auch der skandalösen Behandlung unseres Genossen Kauffmann im Arbeitsamt" 120 neue Streits gemeldet. 22 der bis zu diesem Ueber den Verdienst dieser Kinder liegen nur wenige Nach- Landesgefängniß zu Hameln und der Beschwerden, welchen derselbe richten vor. In Apolda schwankt der Wochenlohn bei den Zeitpunkte als beendet gemeldeten Streits waren für die Ar- naben zwischen 20 Pfennig() und 4 M., bei den Mädchen auf dem Transport von Hameln nach Stade ausgesezt war, beiter ganz oder theilweise erfolgreich, 75 für sie verloren und zwischen 10 Biennig() und 2,50 M. In Hannover verdienen die Erwähnung that, da suchte der Herr Staatssekretär NieberKnaben zwischen 20( und 4 M., bei von dreien war das definitive Resultat noch nicht bekannt. Anaben monatlich von 3,47 M. bis 6,40 m.; im Durchschnitt belief sich das ding die ihm unangenehme Angelegenheit damit beiseite zu Der vielfach erörterte und von vielen Seiten befürwortete Jahreseinkommen auf 62 M. Den absolut höchsten Monatsverdienst mit schieben, daß er unseren Redner aufforderte, Beschwerde über Generalstreit der Bergleute wird nach dem Beschluß des letzten 30 m. hatte ein Knabe, der an 7 Tagen der Woche Kegel aufstellte. vermeintlich erlittenes Unrecht an der zuständigen Stelle zu Bergarbeiterkongreffes glücklicherweise unterbleiben, die Idee Viele von den Kindern arbeiten auch nur für Roft oder Kleidung. führen, dann werde sicher Remedur erfolgen, venn dürfte in der Zukunft endgiltig von der Tagesordnung der Die Gefahren einer so übermäßigen Beschäftigung liegen folche nothwendig sei. Genosse Auer blieb dem Herrn Einmal flar auf der Hand. Teidet Arbeiterparlamente verschwinden. die Gesundheit Staatssekretär die Antwort auf diesen Versuch, den Thats den eine solche Ausbeutung, die Kindern feine " Politische Uebersicht. Der Kampf, den unsere Gegner mit uns führen, wird Zeit zur Erholung läßt in einer Periode, in der das im bestand zu verschieben, nicht schuldig. Wie zwecklos auch bei uns mit allen, auch den schmutzigsten Waffen gewachsthum begriffene Kind dringend der Ruhe bedarf. Man muß es aber wäre, den Rath des Herrn Staatssekretärs zu befolgen kämpft, vielfach aber das ganz entgegengesetzte Resultat nicht etwa glauben, daß nur kräftige Kinder zu gewerblichen Arbeiten und wie wenig dadurch den gerügten Uebelständen zeitigend, als jene erwarteten. So hat z. B. die schmutzige herangezogen werden; nur zu oft find es ganz schwache Wesen, was abgeholfen wird, dafür haben wir jezt den Beweis Hetze gegen Anseele und den Vooruit" dazu ge- schon aus der Thatsache hervorgeht, daß sich unter den in die Feriens in Händen. Wir erfahren nämlich, daß der Anwalt " des Gen. Kauffmann bereits unterm S. Dezember 1S96, als er von der unnöthig harten Behandlung deffelben die Beweise in der Hand hatte, eine Eingabe an das preußische Miuisterium des Innern richtete, in der Beschwerde über die Behandlung des K. geführt und gebeten wurde, dem Beschwerdeführer gefälligen Bescheid zukommen zu lassen. Auf diese Eingabe war volle anderthalb Monat später noch gar keine Antwort erfolgt. Ob bis heute eine solche ergangen ist, wissen wir nicht, glauben es aber nicht. Und bei solchem Schneckengang der Beschwerden- Erledigung glaubt Herr Nieberding, die Ab- geordneten sollten darauf verzichten, Mißstände öffentlich im Reichstage zu erörtern. Da kann der Herr lange warten, bis dieser Wunsch erfüllt wird.— Deutsche Nationalfeste dauernd einzurichten, zu diesem Zwecke traten, wie wir schon kurz erwähnt hatten, am letzten Sonntag einige 80 Herren zusammen, die ein Präsidium konstituirteu, welches den Mordspatriolisinus und den Hurrahrummel systematisch für das ganze Deutsche Reich organifire» soll. Studenten- und Krieger- vereine bilden nun noch lauge keine Station; was hat Bismarck mit dem deutscheu Volt, was König Stumm mit dem Proletariat, was der agrarische brotverthenernde Junker mit dem geschundenen Arbeiter, was der Hamburger Echiffsrheder und Kulihändler mit den darbenden Hafenarbeitern geinein? Für de» Wolf mag es ein Nationalfest sei», die Lämmer zu fressen; aber— so dunim find selbst die Schafe nicht, es noch als Fest zu feiern, daß sie gefressen werden.— Die Unmenschlichkeiteu der spanischen Justiz, die wir in Uiiserem Blatte sehr eingehend geschildert haben, veranlaßten Ver- treter der verschiedenste» Slandpnnkte in der Beurtheilung öffentlicher Sragen, so Bebel, M. v. Egidy, G. v. Forell, Johannes u t t z e i t. Landrichter K r e ck e, Bäckermeister G. Müller, Friedrich Spielhagen, Dr. Bruno Wille eine Erklärung folgende» Inhalts der Presse zu übermitteln: „Auf dem Wege über Frankreich sind auch in deutsche Zeitungen Mittheilungen gelangt über Vorgänge, die sich bei dem jetzt in Barcelona stattsiudenden Verfahren gegen einen Bombenwerfer und dessen wirkliche oder vermeintliche Mitwisser zugetragen haben sollen. Es ist von grausigen Mißhandlungen und Torturen die Rede. Das Verlangen macht sich in unserem Volke bemerkbar, möglichste Wahrheit über diese Vorgänge zu er- fahren. In dem Maße, als es nothivendig ist, etwaige falsch« oder übertriebene Behauptungen als solche baldthunlichst zu kenn- zeichnen, in dem Maße, als es wünschenswerlh ist, jede voreilige Kundgebung der Entrüstung niederzuhalten, in dem Maße ist es geboten, für Aufklärung nach dieser Richtung hin besorgt zu sein. Die Strömung im Volke, die sich durch die Gesetze der Mensch- lichkeit und der Gesittung an den behaupteten Vorgängen be« theiligt fühlt, ist zu gewaltig, als daß sie unberücksichtigt bleiben dürfte. Der einzelne und selbst eine Verbindung einzelner ist den hier in Frage kommenden Dingen gegenüber unfähig, die für ihre Be- urtheilnng nothwendige Grundlage zu schaffe».'Als berufen, in der angedeuteten Richtung zu wirken, erscheint vielmehr in erster Linie unsere Presse; voran die größeren Organe der öffentliche» Meinung, ohne jeden Unterschied des Standpunktes, den diese Organe gegenüber der politischen Ansicht der in Frage kommenden Männer ein- nehmen. Wir richten somit an die sehr geehrte Redaktion die ganz er- geben« Bitte, die Angelegenheit einer ernsten Beachtung zu unter- ziehen, insoivderheit ihr möglichstes zu thu», die Wahrheit über die behaupteten Borgänge festzustellen, und uns sehr gefällige Mittheilungen nach dieser Richtung hin zukommen lassen zu wollen; brtte zu Händen Herrn Fr. S p i e l h a g e n' s, Char- loltenburg, Kantstr. 165." Wir wissen nicht recht, waS mit diesem Aufrufe bezweckt werden kann. Auch wir haben für die gefolterten Anarchisten rn Barcelona, trotz der tiefen Kluft, die uns von ihnen in fast allen Fragen trennt, die lebhafteste Sympathie, derselben und der Entrüstung über das Gebühren der spanischen Ordnungshelden haben wir krästigsten Ausdruck gegeben. Wir sind der Meinung, daß aus dem Schweige» der spanische» Behörden, aus den Reden der militärischen Vertheidiger derAnarchisten die Bestätigung der von unsgemeldeten Schaudthaten sich ergiebt. Wem diese Beweise nicht genügen, der wird recht laug« aus andere warten müssen. Auf Jahre hinaus sind die Gefolterten von der Oessentlichkeit abgeschlossen und die Folterer schweigen. Bezweckt der Aufruf, daß außer der sozialdemokratischen und anarchistischen Presse und«inigen wenigen anderen Blättern die ge- sammle Presse Stellung nimmt, dann könnte ja, was wir freilich für sehr wenig wahrscheinlich halten, die spanische Regierung sich veranlaßt sehen, die Untersuchungsakten zu publiziren. Ehronik der Majestätsbeleidigungöprozesse. Das Interesse für „Tat.Twam". den Leirarlikelschreiber der Wochenschrift„Die Kritik", läßt die politische Polizei nicht ruhen. Nachdem die wiederholten Haussuchungen bei Dr. Wrede zur Ermittelung des Verfassers des Artikels„Ein undiplomatischer Neujahrsempfang" nicht geführt haben, hat nun gestern Vormittag in der Druckerei der„Kritik", F. RupertuS, Mauerftr. 86—88, eine Beschlagnahme des für die nächste Nummer in Satz gegebenen Leitartikels:„Schneeverwehungen" stattgefunden. Da der Polizei offenbar nur an einer Schriftprobe gelegen war, begnügte man sich nrit dem die Unterschrift„Tat-Twam" aufweisenden Schluß des Manuskripts. Wie die„Pers.- Eorresp." meldet, soll die beschlagnahmte Schriftprobe thatsachlich von der Hand„Tat-Twam's" herrühren, ob sie aber zur Emittelung des hinter diesem Pseudonym steckenden Verfassers führt, dürfte wohl bezweifelt werden. Aus Köln schreibt man unS: Die„Rheinische Zeitung" soll eine Majestätsbeleidigung begangen haben: Genosse Erdmann als ver- antwortlicher Redakteur ist dieserhalb bereits vernommen worden. Es handelt sich um eine Notiz in der Nr. 23 vom 29. Februar, worin das Gebahren der staatscrhaltenden Presse, namentlich der „Nordd. Allg. Ztg." gekennzeichnet wurde, die sich über den be> kannten Aufruf von Egidy und Genossen zu gunsten der Hamburger Ausständigen aufrege. Es wurde gesagt, daß. wenn jene Organe schon einmal auf dem Standpunkt ständen, daß un- betheiligte Personen in einem Kampfe zwischen Unternehmerthum und Arbeitern keine Partei ergreifen solle», es auch das einfachste Gerechtigkeitsgefühl erfordere, konsequent zu sein und jede Stellung- nähme, möge sie kommen, woher sie wolle, zu verurtheilen. Hierin und einem daran anschließenden Zitat soll daS Verbrechen liegen. Wir sind begierig, vermittels welcher Deutungen man aus dieser Notiz, die lediglich eine Kritik ses Gebahrens der Unternehmerpresse enthält, den Thatbestand des Z 166 herausholen wird. Dem Ankläger ist die Sache jedenfalls leicht geworden: Freitag Abend erschien die betreffende Nummer und Sonnabend in aller Frühe lag schon die Vorladung zur Polizei- lichen Vernehmung aus dem Redaktionspult. Man„arbeitet" neuer» dings auch in Köln mit auffallender Forsche gegen unsere Partei.— Aus Würzburg wird berichtet: Der Saiilergehils« Richard Bastian von Schildau, der wegen Bettelns in Obersinn arretirt wurde, schimpfte nach Noten über den Prinzregenten und den preußischen König. Das trug ihm am hiesigen Landgericht sechs Monate Gefängniß und sechs Wochen Haft ein, außerdem wird er an die Landespolizei überwiesen.— •» * Deutsches Reich. — Politik im Interesse des Unternehmer- thums zu machen, ist Ehre und Gewinn für einen deutschen Professor; wagt aber einmal einer, im Interesse eines der aller- gemäßigtesten Arbeitervereine, wie der christlichen Bergarbeiter- Vereine, einzutreten, dann kann er sicher sein, sofort mit Schmutz beworfen und denunzirt zu werden. Das passirt nun auch dem Professor Adolf Wagner, der sich wahrlich genug bemüht hat, Waffen gegen die Sozialdemokratie zu schmieden. So schreiben nun die„Hamburger Nachrichten" gegen den Mann, der unter Bismarck einmal Finanzminister werde» sollte: „Das Auftreten akademischer Lehrer zu gunsten der Arbeiter- forderungen erregt übrigens in immer weiteren Kreisen ernsthafte Bedenken und wir halten es für wünschenswerth, daß die zu- ständigen Behörden die Frage prüfen, ob und inwieweit ein der- artiges Eingreifen von Universitätsprofessoren in die Angelegen- heiten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit der Stellung der Herren vereinbar ist und wie weit es im staatlichen Interesse ge- duldet werden kann." Und die„Berl. N. N." bemerke» hierzu: „Wir hoffen, daß diese Auffassung auch im Landtage«ine energische Vertretung sinden wird." Hätte König Stumm allein über die Besetzung der national- ökonomischen Professuren zu entscheiden, dann wäre freilich Adolf Wagner längst disziplinirt imd der Stummgeliebte Julius Wolf aus ürich oder ei» Redakteur der„Deutsche» volkswirthschaftlichen orrespondenz" Professor der Nationalökonomie in Berlin.— — Der Schutz der Arbeiterinnen gegen unsitt- liche Attentate der Unternehmer und ihrer Angestellten, der ans grund einer Anregung der Abgeordneten Bebel und S t a d t h a g e n in der lex Heinz«- Kommission von der Zentrumspartei in der von ihr beantragten Novelle zum Strafgesetzbuch gefordert wird, erregt die Unternehmerpresse ganz außerordentlich. Und was wenden Blätter wie die „Köln. Zeitung", die Berl. N. N." gegen den beantragte» Schutz der Arbeiterinne» ein? Daß er vielleicht einmal zum Zwecke der Erpressung oder zur Befriedigung der Rachsucht mißbraucht werden könnte. Ja, dann dürfte man überhaupt keine Straf- gesetzbestimniungen einführen! Wichtiger als dieses Moment gegen eine solche Gesetzesbestimmung, sind doch die Erfahrungen der Arbeiter, die zum theil durch den„Vorwärts" und andere Zlrbeiter- blätter unter Namensnennung der Attentäter augeführt wurden. Ein richtiges deutsches Unternehmerblatt ist gegen jeden Schutz der Arbeiter und Arbeiterinnen, das bestätigt sich hier aufs neue.— — Der Ausschuß des Verbandes der deutschen Berufsgenossenschaften trat gestern unter dem Vorsitz des Reichstags-Abgeordneten R o s i ck e im Kaiserhof zur Berathung des Gesetzentwurfes betreffend die Abänderung der Unfallversicherungs- Gesetze zusammen. Die Berathungen werden, nach der„National- Zeitung, der wir diese Mittheilung entnehmen, voraus- sichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Novelle fand im allgemeinen beifällige Aufnahme. Im besonderen sprach sich der Ausschuß für die im Entwurf enthaltene Ausdehnung der Versichernngspflichl und für die sogenannte Passantenversichernng ans. Der Ausschuß beschloß ferner, es bei der bisherigen Karenzzeit zu belassen mit der Maßgabe, daß die Ver- pflichtungen der Berufsgenossenschaften bezüglich derjenigen Fälle, welche innerhalb dieser Karenzzeit ihre Erledigung finden, mit dem Tage der Beendigung des Heilverfahrens beginnen sollen. Einstimung war man der Meinung, daß in bezug auf die Berechnung der Um- läge insofern eine Aendernug eintreten sollte, als denselben die wirklich gezahlten Löhne zu gründe zu legen sind. Heute werde» die Berathungen fortgesetzt. — Die preußischen BernfSfischer haben sich in einer in Hamburg abgehaltenen stark besnchte» Generalversammlung des Zentralvereins preußischer Berussflscher einstimmig für die Einziehung der Fischer in die Unfallversicherung ausgesprochen.— Düsseldorf, 25. Januar. Freiherr v. Ehrardt ist bekanntlich aus dem Ossiziersstaude ausgestoßen worden, weil er sich mit dem jungen Referendar Evers nicht dnelliren wollte. Ein Kölner Blatt theilt nun folgendes mit:„Der Kaiser hat das Urtheil des Ehren- gerichts zn bestätige» gehabt. Er bestätigte die Aberkennung des Kreuzes nicht; es wurde Herrn V.Ehrhardt mitgetheilt, daß ihm das Kreuz aus besonderer Gnade belassen sei. Darauf legte Herr von Ehrhardt das Krenz ab und schrieb zurück, er stelle das Kreuz hier- »ut zur Verfügung, da er ei» Ehrenzeichen, das er sich in so viel Schlachten unter Daransetzung seines Lebens erworben habe, nicht aus besonderer Gnade tragen wolle.— Als Herr von Ehrhardt verurtheilt war, schrieb man ihm, an dem und dem Tage vormittags 11 Uhr, werde der Major Eropp in seiner Wohnung erscheinen, um seine Osfiziersparente in Empfang zu nehmen. Der Verurtheilt« verbrannte diese Patente, schrieb dann, daß dieses geschehen sei und daß er im übrigen selbst darüber zu bestimmen habe, an welchem Tage und zu welcher Stunde er in seinem eigenen Hause Besuche empfangen wolle.—" Der Mann scheint Rückgrat zu haben. Kicl, I. Februar.(Eig. Ber.) Die GermauisirnugSversuche bei den Dänen haben wieder einen schönen Erfolg zu verzeichnen, indem einstimmig der nordschleswigsche landwirlhschaftliche Verein es abgelehnt hat, sich der Landwirthschaftskammer anzuschließen, weil die ihn: gestellten Bedingungen unvereinbar mit der Ueberzeugung der Mitglieder waren.— — Zum Kapitel: Untersuchungshaft. AuS Nieder- bayern wird berichtet: „Der Oekonom Prebock von Pelling vermißte vor kurzem sein« Brieflasche mit 900 M. in Banknoten. Dessen Dienstmädchen wurde unter dem Verdacht des Diebstahls verhaftet und nach Bogen ins Gefängniß eingeliefert. Dieser Tage nun fand Prebock seine Brief- lasche im Unterfutter seines Ueberziehers, woraus er sofort nachBogen eilte und das schuldlose Mädchen aus der Haft befreite. Merk- würdiger Weise hatte das Mädchen den nicht begangenen Dieb- stahl eingestanden, weil ihre Umgebung so lange auf dasselbe einredete, bis es selbst nicht mehr wußte, ob es eine Diebin sei oder nicht!" Die„Münchener Post" bemerkt hierzu:„Hätte nun der Oekonom Prebock das Geld verloren oder dessen Wiedererlangung ver- schwiegen, so märe das Mädchen verurtheilt worden, es hätte ans grund des abgelegten„Eingeständnisses" verurtheilt werden müssen, und wäre zeitlebens gebrandmarkt gewesen. Die„Umgebung" muß also schon stark auf die vermeintliche Diebin eingeredet haben und da mit der Jnhaftirten kaum jemand anders als Amtspersonen zn- fammengekommen fein dürsten, so ergiebt sich klar, was die Unter- suchuugshaft vermag. Oesterreich. — Gegen die Verpfaffung der Sch ule und damit gegen die christlich- soziale» Volksbetrnger kämpft jetzt mit aller Energie die österreichische Sozialdemokratie. Die neun Versammlungen, in denen am 31. Januar die Wiener Arbeiterschaft gegen die durch den Vergani'schen Schulantrag beab- sichtigle Auslieferung der Schule an den Klerus demonstrirte, haben durch ihren Verlauf bewiesen, daß nicht nur die Arbeiter, deren Standpunkt ja längst bekannt war, von der Rückkehr zur Konkordats- schule nichts wissen wollen, sondern daß das reaklionär« Attentat des Landtages auch in anderen Bevölkerungsschichten tiefe Mißstimmung erregt hat. In allen Versammlungen, deren jede glänzend besucht war, sprachen Lehrer. Sie nahmen aus- sührlich zur Resolution Stellung und erklärten, daß sie in diesem Kampfe Schulter an Schulter mit der Arbeiterschaft streiten würden. In allen Bersannulungen wurde einstimmig eine Resolution angenommen, der wir die folgenden Sätze entnehmen: „Der Schulantrag Vergani ist der erste Schritt der unter ührung der Bischöfe gegen die Volksschule unternommenen klerikalen ktion. Die Arbeiterschaft erkennt vollauf die Reformbedürftigkeit der Volksschule, sie verurtheilt aber eben darum um fo schärfer das freche Attentat derpfäffischen Schulverderber im niederöfterreichischen Landtag auf jene wenigen Grundlagen der heutigen Schule, die volksthümlich und freiheitlich sind.— Die Mängel der Volksschulbildung beruhen vor allem auf der wirthschaftlichen Roth des arbeitenden Volkes, und darum fordern wir für die Kinder neben dem Rechte auf Erziehung das Recht aus Ernährung. Mit aller Entschiedenheit weifen wir den Versuch zurück, die Lehrerschaft, die ohnehin durch Bureaukratie und Psaffenthum bedrückt wird, durch Einräumung noch größeren Einflusses an diese Volksschädlinge ihnen vollends zu unterwerfen. Bielmehr fordern wir die Reform der Volksschnle in dem Sinne, daß der Religions- Unterricht von der Schule getrennt und den Religionsgenossenschajten überlassen werde. Vor allem aber weisen wir den Versuch entschieden zurück. eine Verkürzung der achtjährigen Schulpflicht und eine Einschränkung des wichtigsten Lehrstoffes zu gunsten des Religionsunterrichtes durch eine Hinterthür in das Schulgesetz zu schmuggeln. Die heute ungenügende Wirksamkeit des Unterrichtes ist zu erhöhen durch Ver- mehrung der Schulen und Entlastung der Lehrer, denen nicht mehr als dreißig Kinder in einer Klasse überwiefen werden sollen; ferner durch die Sicherung der Arbeitsfähigkeit der Lehrer durch ausreichende Besoldung und der Empfänglichkeit der Kinder durch Beistellung von Nahrung, Kleidung und Lehrbehelsen aus öffeut- lichen Mitteln."— Trieft, 1. Februar. In der heute stattgehabten Sitzung des Stadtraths wurden Schreiben der Statthalterei verlesen, durch welche der Magistrat angewiesen wird, die von vorn- herein abgewiesenen slavischen Wähler und einige durch Beschluß der Stadtrathssitznug vom 27. Januar abgewiesene Gruppen von Gemeinde-Mitglieder» in die Wählerlisten aufzunehmen. Der Vize-Präsident Lnzzato überreichte hieraus dem Bürgermeister die schriftliche Erklärung, die Majorität erblicke in den Anordnungen der Statthalterei eine Ver- letzung des Gemeindestaluts und reiche in corxoro ihre Demission ein. Der Bürgermeister Pittcri erklärte hierauf. angesichts des Entschlusses der Majorität lege er sein'Amt als Bürgermeister in die Hände des StatihalterS zurück. Die uschauer auf der Gallerie begleiteten die Erklärungen mit stürmischen, eifall. Die Großrheder im österreichischen Hamburg find Italienisch ge- sinnt und wollten den slavischen Arbeitern, aus denen sie Mehr- werth pressen, das Wahlrecht rauben, und da ihnen dies nicht ge- lungen ist, haben sie selbst nun die Arbeit im Gemeinderathe ein- gestellt.— Ungarn. Budapest, 2. Februar. Die im April vorigen JahreS nach der Festung Komorn gebrachten vier Husaren, welche seinerzeit ihren Wachtmeister erschlagen haben, wurden vom Kaiser begnadigt n»d sofort in Freiheil gesetzt.— — Der hervorragendste Parlamentarier Ungarns, der einzig gefürchtete Führer der Opposition, Graf Albert Apponyi, ein glänzender Redner und hochgebildeter Politiker, entsagt der Oppo- sition und dem parlamentarischen Leben, gegen das glänzende Entgelt des Londoner Botschafterposteiis hat er der Regierung das Feld ge- räumt. Mehr praktisch als rühmlich.— Schweiz. Bern, 2. Februar. Dem Vernehmen nach wird der BundeSrath bei den betheiligten Staaten eine Revision der Lateinischen Münz-Union zum Zwecke der Vermehrung der Eilber-Scheide- münzen anregen. Dänemark, Luxemburg sowie Schweden und Norwegen haben ihre» Beitritt zur Berner Uebereinkunft, betreffend zoll sichere Einrichtung der Eisenbahnwagen im internationalen Verkehr augezeigt.— Zürich, 2. Februar. Der Kantonsrath beschloß nach langer Beralhung mit 120 gegen 22 Stimmen, Frauen zur Ausübung der Advokatur zuzulassen; Ehefraum bedürfen der Zu- stiinmung der Gatten.— Frankreich. PariS, l. Februar.(Eig. Ber.) Während die Kammer sich anschickt, die Sleuerlast der Volksmasse durch die Zuckerprämien noch mehr zu erhöhen, geht ihr die Abrechnung über das Budget von 1895 zu, welche ein reelles Defizit von rund 18 Millionen Franks aufweist. Die in jenes Jahr fallende Madagaskar- Expedition kommt dabei nicht in betracht, denn ihre Kosten siguriren in einer vom Budget gesonderten Rechnung. Es ist also ein sozusagen normales Defizit, wie es seit 1892 regelmäßig wiederkehrt. In diesem Jahre bezifferte sich das Denzit auf ca. lv Millionen, 1893 auf über 84 Millionen, 1894 auf 21'/., Millionen. Dagegen gab es 1390 einen Ueberschutz von nahezu 88 Millionen und 1391 einen solchen von über 100 Millionen. Der Beginn der Defizitwirthschaft fällt zusammen mit dem Inkrafttreten der Meline'schen Schutzzollpolitik, mit der Erhöhung der Zolltarife in, Jahre 1892. Meline versicherte damals, die erhöhten Zolleinnahmen würde» dem Budget eine sichere Basis geben und „mehr als eine nützliche Reform" ermögliche». Die Wirklichkeit hat den mehr oder minder aufrichtigen Optimismus des Schutzzöllners Lügen gestrast. 1892 lieferten die Zölle im Vergleich mit dem hoffnungsvoll erweiterte» Voranschlag 18 Millionen weniger, 1893 27 Millionen weniger, 1894 infolge eines vorsichtigeren Voranschlags zwar 2 Millionen mehr, aber 1395 gar 57 Millionen weniger. Welch' ausschlaggebende Rolle die Schutzzölle im Defizit dieses Jahres spielen, ergiebt sich daraus, daß die Mindereinnahmen inSgesammt blos 74,2 Millionen betrage».— Nebenbei zeigt die Abrechnung für 1395 wieder einmal, wie wenig sich die Verwaltungs- organe der Bourgeoisrepublik um die Beachtung des vom Parlament festgesetzten Budgets kümmern. Trotz der seinerzeit volirte» Nachtragskredite von über 58 Millionen hat das Parlament „zur endgiltige» Regelung deS Budgets" nun�noch einen natürlich bereits verpulverten.Ergänzungskredit" von 1 066 104 Franks zn genehmige». Die lleberschreitungen werden in keck-nachläsfiger Weise durch das b u d g e t w i d r i g im Sudan unterhaltene über- s ch ü s s i g e Personal an Ossiziere», Aerzten, Veterinären, durch höhere Reisekosten der Sudan-Beamten und dgl. mehr hervorgerusen. Der Besuch deS Grasen M u r a w i e w hat in den uuab- hängigen politischen Kreisen keineswegs den schlechten Eindruck ver- wischt, den die Veröffentlichung des englischen Blanbuches hervor- gerufen hatte. Die oppositionelle Presse aller Schatlirnngen greift anotaux wegen seiner sorlaesetzlen Geheinmißkrämerei und seines adavergehorsams gegenüber Rußland heftig an. lieber die Bedeutung de? von der Regicrungspresse bejubelten Murawiew-Besuchs schreibt heute der„Radical", das angesehenste Organ der bürgerlichen Oppo- sition:„Die Pariser Besprechungen werden sicherlich von geringerer Bedeutung gewesen sein(als diejenigen zwischen Murawiew und Hohenlohe). Dank dem famosen Einvernehmen(kaweusv entent«) weiß ja Rußland, daß eS aus die Folgsamkeit Frankreichs rechnen kann.... Mag Rußland dies oder jenes wollen, unsere Staatsmänner sind im voraus entschlossen, Amen zu sagen...." Und zu dem Gerücht über die bevorstehende Veröffentlichung«ineS französischen Geldbuches betr. Armenien meint da? Blatt ärgerlich, daß die Franzosen darüber nur das erfahren würden, was Murawiew bekannt z» machen für gut halte:„In Wahrheit sind wir über die Absichten unserer Regierung ebenso unterrichtet, als wenn wir Unterlhanen des Selbstherrschers geworden wären. Eine seltsame Folge der Allianz!"— — Das Znckersteuergesetz wurde im wesentlichen nach den Wünschen des Oberagrariers und Ministerpräsidenten Meline angenommen.— Belgien. — DaSMaulkorbgefetzistmit7S katholischen Stimmen gegen 27 sozialistische Stimmen angenommen worden. Pfaffen und liberale Bourgeois gehen heutzutage stets Hand in Hand, wenn es gilt, die Stimme der Wahrheit zu ersticken. Uebrigens machen es unsere belgischen Genossen, wie weiland wir mit dem Sozialisten- gesetz: ste pseisen daraus!— Niederlande. Amsterdam» 1. Februar.(Eig. Ber.) Die Wahlen zu den Geiieralstaaten, die diesmal zum erste» Male auf gnrnd des erweiterten Wahlrechts stattfinden, sind für den 1. Juni ausgeschrieben.— Romford( bei London), 2. Februar. Bei der hier stattgehabten Unterhauswahl wurde Sinclair( konservativ) mit 8156 Stimmen gewählt; der Gegenkandidat Raphael( liberal) erhielt 8031 Stimmen; die konservative Mehrheit hat sich gegen die letzte Wahl sehr ver In der englischen Wählerschaft scheint sich ein Umschwung zu gunsten der Liberalen zu vollziehen. mindert. Partei- Nachrichten. man England. ftrategische Punkte befeßt. Man hört lebhaftes Gewehrfeuer vonnöthiger sei, als in der Bäderet, in feinem Falle nehmen au laffen. London, 1. Februar. Unterhaus. Der Erste Lord des Rauea her. Der Richter Markoulakis wurde gestern in Ranea Nicht nur in der Sozialdemokratie, sondern auch in weiten bürger Schayes Balfour legt dem Hause bie Unterrichtsbill vor und er- getödtet. Es herrscht großer Schrecken. Die Läden find gefchloffen. lichen Streifen würden diese Beftrebungen unterstützt werden, vor klärt, die Bill behandle nur die freiwilligen Schulen. Man fürchtet, daß es zwischen den Christen und den Truppen zu allen Dingen müßten aber die betheiligten Arbeiter selber für ihre Wenn nicht zuviel Zeit auf diese Bill verwendet werde, würde die einem Zusammenstoß fommt. Der Gouverneur und die Konsuln Interessen eintreten. Dem Vortrage wurde lebhafter Beifall gespendet. Regierung sich in dieser Tagung auch noch mit den Schulraths find bemüht, die Gemüther zu beruhigen. Darauf nahm Bäckermeister Mertel das Wort. Er behauptete, daß die schulen befaffen. Der Entwurf zur Unterrichtsbill schlage vor, die Aus Konstantinopel wird hierüber nun gemeldet: Der erwähnte Statistik den wirklichen Verhältnissen im Bäckergewerbe Staatsbeihilfe auf 5 Mart für das Schulkind festzusetzen Ausbruch neuer blutiger Feindseligkeiten zwischen Mohamedanern nicht entspreche und viel zu schwarz male. Wenn die angeführten und den durchschnittlichen Schulbesuch der Berechnung zu grunde und Christen auf der Insel Sveta bestätigt sich. Das von Christen Thatsachen richtig wären, dann hätte man die betreffenden Meister zu legen; des weiteren würden nach dem Entwurfe die freiwilligen bewohnte Dorf Galata bei Canea wurde niedergebrannt. nennen sollen. Die Bundesraths- Verordnung habe deshalb die Schulen von Lokalabgaben befreit werden. Sympathie des Redners nicht, weil sie das Gewerbe unter Polizei- Aufsicht stelle. Er rathe den Gefellen, für Abschaffung der Nachtarbeit zu agitiren. Genosse Liebknecht erwiderte tnecht's in Holland, die gar nicht parteipolitischer Natur waren, werth, aber nicht immer Die Liguer an der Arbeit. Ueber die Vorträge Lieb. dem Vorredner, daß die Nennung von Namen wohl wünschenswird in den gegnerischen Blättern das dümmste Zeug verbreitet, in solchen Fällen nicht sicher sei vor einer Beleidigungsklage. Die au empfehlen sei, weil um theil in denunziatorischer Absicht. So heißt es z. B., Liebknecht Rontrolle der Betriebe trage nicht den Charakter der Polizei- Aufsicht, habe in Delft gefagt: wenn sie von Fachleuten im Interesse aller Betheiligten ausgeübt Die deutsche Armee tann geschlagen werden, denn werde. Dr. Jastrow, der zu dieser Bersammlung eingeladen Italien. bas Kriegsglück wechselt; dann ist die Zeit der Sozial- war, hält die Abschaffung der Nachtarbeit für das anzuftrebende Rom, 1. Februar. Seit einigen Tagen herrscht an den de motratie gekommen. Der Kampf um die Macht kann Biel. Diefelbe werde teine Umwälzung in der Bäckerei, sondern nur italienischen Universitäten große Erregung. Der Vor- anfänglich möglicherweise unblutig sein, später aber wird, muß eine Aenderung in den Lebensgewohnheiten der Konsumenten zur Folge wand hierzu ist folgender: Bei einem Besuche, welchen der Unter. er blutig werden. haben. Zunächst gelte es aber, unter den gegenwärtigen Arbeitsrichtsminister Gianturco kürzlich der Universität Bologna abDas ist gerade so wahr, wie daß Liebknecht vorigen Sommer verhältnissen die günstigsten Bedingungen herbeizuführen. Hinsichtlich stattete, veranstalteten einige sozialistische Studirende Kund- demokraten an der Macht seien, stellten wir unsere Gegner außer- arbeiter auf gefeßlichem Boden, nicht aber deren Gegner, welche einige sozialistische Studirende Kund- vor den Berliner Kaufleuten erklärt haben sollte, wenn wir Sozial des Rampfes um den Maximalarbeitstag ständen ie Bäckerei gebungen des Mißfallens gegen denselben. Hierdurch entstand ein Tumult; infolge dessen wurde das Eingreifen der öffentlichen Macht angeordnet, welche die Studiren Den veranlaßte, die Universität zu räumen. Am Sonnabend wurde hier( Rom) gleichfalls versucht, Ruheſtörungen zu veranlaffen. Die öffentliche Macht wurde nach der Universität beordert und verhaftete einige Studirende, welche heute wieder entlassen wurden. In In Neapel die zwangen heute durch Veranstaltung von Ruheſtörungen die Professoren, die Vorlesungen abzubrechen. Erneute Versuche, Unruhe hervor zurufen, führten heute in Rom zum Einschreiten der öffentlichen Macht in der Universität und zu Gegenfundgebungen der Studirenden. Verschiedene Verhaftungen wurden vorgenommen; alle Verhafteten wurden jedoch alsbald wieder entlassen. halb des Gesetzes, und ebenso wahr, wie daß er vor drei Jahren in Stuttgart zur Ermordung Carnot's aufgefordert hätte. Von der deutschen Armee sprach Liebknecht nur im Gegensatz um allgemeinen Stimmrecht, auf welchem allein das Deutsche Reich fest ruhe, während man nach dem bekannten Talleyrand'schen Wort mit Bajonneten alles mögliche thun tönne nur nicht darauf fizzen. Studirenden - Das Ende der Rolonialpolitit? Wie ein Londoner Blatt erfahren haben will, beabsichtigt Rudini die Truppen aus Erythrea zurückzuziehen und die Verwaltung der Kolonie einer Privatgesellschaft zu überlassen, ähnlich wie es bei der Chartered Company in England der Fall sei. Rudini foll bereits mit einem Konsortium in Unterhandlungen eingetreten sein. Spanien. Madrid, 2. Februar. Aus Aranjuez wird ein Boltsaufstand infolge Erhöhung der Brotpreise gemeldet. Die Menge rottete fich vor dem Rathhause zusammen und zertrümmerte eine Anzahl Fenster scheiben. Es wurden viele Personen verhaftet, darunter mehrere Frauen. Die Zivilbehörde hat ihre Bollmachten in die Hände der Militärbehörden gelegt. Rußland. Petersburg, 2. Februar. Wie die Juristischen Blätter" melden, hat der Senat das Wohnsisrecht in allen Orten des Reiches für diejenigen Ifraeliten bestätigt, welche ihre Studien an höheren Schulen mit Erlangung eines akademischen Grades ab gefchloffen haben. " schimpft, versteht sich von selbst- umsomehr, als die„ nationale" Daß das Bismarck'sche Preßgesindel ganz besonders heftig Politit dieses Virtuosen des Landesverraths von Liebknecht in seinen Borträgen- allerdings nur ganz nebenbei- nach Verdienst ge tennzeichnet ward. für Beseitigung des gesetzlichen Maximalarbeitstages agitiren. Die thatsächlich in den Bäckereien bestehenden Mißstände seien im großen Publikum noch nicht genügend bekannt. Um weite Kreise für eine Befferung der Verhältnisse zu intereffiren, müßten die Arbeiter immer wieder auf die Uebelstände hinweisen und zwar an der Hand unanfechtbaren Materials. Nicht der Schlechtigkeit der Menschen sei das Fortbestehen der Mißstände zuzuschreiben, sondern dem Umstande, Arbeiter sprachen darauf Schmidt, Reßlinke, Most und daß dieselben noch nicht genügend bekannt seien. Jm Sinne der Göß, worauf der Redakteur des Meisterorgans, Germania" erklärte, daß die Innung ftets bereit sei, mit einer Bersammlung von Ge sellen zu unterhandeln, wenn dieselbe vom Gesellenausschuß einberufen Aus Defterreich. Jm Marktflecken Steinschönau in Nord- werde. Im weiteren bemühte sich der Redner, die Zustände in den zum Bürgermeister gewählt. Balme ist, wie die Wiener fam in allen Bersammlungen zum Borschlag tam, zur Annahme. Böhmen wurde ein Parteigenoffe, der Landwirth Josef Palme, Uebertreibung nach. Nunmehr gelangte eine Resolution, die gemein Bäckereien in möglichst günstigem Licht hinzustellen und sagte den Gesellen " Arbeiterzeitung" mittheilt, ein überzeugter Sozialdemokrat. Stein- sam in allen Bersammlungen zum Vorschlag kam, zur Annahme. fchönau dürfte wohl die erste Gemeinde Desterreichs sein, die einen Dieselbe proteſtirt gegen die von der Innung Germania" Sozialdemokraten zum Bürgermeister hat. Der Ort hat über gegen die erwähnte Statistik erlassene Erklärung und erkennt 5000 deutsche Einwohner und ist neben Gablonz der Hauptfit der da die Bäckergesellen nicht aus eigener Rraft eine Besserung die angeführten Thatsachen als zutreffend an. Ferner wird, böhmischen Glasraffinerie. Publikums appeüirt, eine fachmännische Aufsicht der Bäckereien ge ihrer Arbeitsverhältnisse erlangen können, an die Unterstüßung des fordert und erklärt, an dem Maximalarbeitstag unter allen Um ständen festzuhalten. Nachdem Most, Mitglied des Befellenausschusses, auf die Bemerkung bes Redakteurs bes Meisterorgans erklärt hatte, die Meister bewiesen wenig Muth, wenn sie in einer vom Vertrauensmann der Gesellen einberufenen Bersammlung nicht erschienen, wurde die Versammlung mit einem fräftigen Hoch auf den Maximalarbeitstag geschlossen. Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Hollands wird an den beiden Ostertagen in Arnheim ihren Jahrestongreß ab halten, der diesmals eine besondere Bedeutung hat dadurch, daß alle Arbeitervereine eingeladen sind, die das neu erworbene Wahlrecht gebrauchen wollen, um in und außer der Kammer eine Agitation für das allgemeine Wahlrecht. refp. für die Verfassungsrevision au entfalten. Damit die Bewegung auch äußerlich unter dem Zeichen der internationalen Sozialdemokratie stehe, werden die Bruder parteien Belgiens, Deutschlands und Dänemarks eingeladen, sich auf dem Kongreß vertreten zu lassen. Polizeiliches, Gerichtliches 2c. alle", war wegen Boykottnotizen vom Schöffengericht zu zweimal Genosse Brandt, Redakteur des Boltsblatts für ja 6 Wochen Haft verurtheilt. Das Landgericht erkannte in den Notizen Petersburg, 2. Februar. Mit bezug auf das von den Times" nur eine Handlung und verurtheilte den Angeklagten deshalb nur veröffentlichte Telegramm aus Odessa über die russische Schwarz- einmal zu 6 Wochen Haft. Bei der Maximal strafe- 6 Wochenmeerflotte erklärt die Russische Telegraphen- Agentur", daß dies bleibt es also doch; geringer wird in Halle der Boykott nicht geTelegramm feinerlei neue, durch die politische Lage hervorgerufene ahndet. Maßnahmen melde, wie man aus der Nachricht wohl hätte herausDie Sächsische Arbeiter 3eitung" schreibt: tefen tönnen. Auf Befehl Raiser Alexander's führe die Schwarz- Wegen Bergebens gegen das Preßgesetz wurde unfer verantwort meerflotte feit dem Jahre 1894 zur friegsmäßigen Ausbildung der licher Redakteur, Genosse Hermann Schulze, zu 30 M. Geldstrafe Besatzungen Wintermanöver aus; aus diesem Grunde sei die verurtheilt. Die Verurtheilung erfolgte, weil in der Sächs. Arbeiter Manöverzeit des Jahres 1896 verlängert worden. 0 " Die in Ahrens' Brauerei( Moabit) tagende BäckerVersammlung war leider nur schwach, von etwas über 1000 Personen, besucht. Der Referent, Genoffe S. Rabenstein, sprach über das Bäckergewerbe auf die einzelnen Parteien ausgeübt habe einleitend von den Wirkungen, den die Bundesrathsbestimmungen und die um so größer gewesen sei, als zum ersten Mal ein derartiger Eingriff in die Freiheit eines allgemeineren Gewerbes versucht worden sei. Jm weiteren befprach er dann eingehend die von den Bäckergefellen aufgenommene Statistit, indem er daran eine scharfe Kritik der die Bundesrathsbestimmungen mißachtenden Bäckermeister knüpfte. Zum Schluß dentete der Referent an, wie durch Kommunalbäckereien oder durch genossenschaftliche Bäckereien den heutigen Uebelständen abgeholfen werden könne. Doch fei es vorher Pflicht der Bäckergehilfen, thatkräftig zu ihrer Organisation zu stehen. In der Zeitung" Mittheilung von einer Strafverfügung Diskussion sprachen zunächst zwei Jnnungsmeister, die einzelne Aus- Ueber den weiteren Verlauf des Peters gemacht worden war, ohne daß wir den Strafführungen des Referenten bestreiten und sie für ihre Vers ltnisse als burger Maffenstreites erhalten wir die folgenden Mit Denn wir haben denselben gar nicht zu Gesicht bekommen. Das der Bersammlung diese Einwendungen zurück. Wenn Herr Ackerbefehl oder Stellen daraus abgedruckt hätten, nicht zutreffend bezeichnen. Knoll weist unter lebha, em Beifall theilungen: Am 23. Januar streiften außer den Arbeitern der Webe- und Gesetz schreibt vor, daß Veröffentlichungen von Prozeßakten vor mann sich darüber beschwere, daß er einmal in der Nacht durch Spinnfabriken von Maxwell, Pohl und König noch die Arbeiter der dem ersten Urtheilsspruch strafbar sind. Das Reichsgericht aber hat die recherchirende Polizei gestört worden sei, so sei das nichts gegen großen Gummimanufaktur, wie auch der Obuchowschen Gußeisen: großen Gummimanufaktur, wie auch der Obuchowschen Gußeisen- entschieden, daß auch einfache Mittheilung von der Existenz eines die 360 mal im Jahre gestörte Nachtruhe der Gehilfen. In der fabrik. Die Gefanımtzahl der Streifenden betrug um diese Zeit gegen Strafbefehls in irgend einer Sache schon straffällig sei. Und daher weiteren Diskussion traten noch einige Gehilfen ebenfalls für die die Verurtheilung." Richtigkeit der Ausführungen des Referenten ein; ein anderer Auf einer Fabrik fanden tumultuarische Auftritte statt Der Redakteur des Sächsischen Volksblatts", Ge- Gefelle führt in stotternder Rede aus, daß er durch seinen Lehrherrn der Stadthauptmann Kleigels wurde von den Arbeitern mit noffe Goldstein in Zwickau, hat ein Strafmandat über 50 M. zum Krüppel geschlagen wurde. In seinem Schlußwort weist auch einer Fluth von Schmähworten überschüttet und genöthigt, erhalten, weil er ohne Ginholung der polizeilichen Genehmigung der Referent die Einwendungen der Innungsmeister zurück und sich von der Fabrit zu entfernen, was Anlaß zu einem einen Aufruf der Hamburger Zentral- Streitfommission veröffentlicht fordert noch einmal zum Anschluß an die Organisation der Bäckerbehördlichen Einschreiten gegen die Arbeiter jener Fabrik bat, worin die deutsche Arbeiterschaft ersucht wird, der Noth der gehilfen auf. Sodann gelangte die Resolution einstimmig zur Angab. Außer diesem einzigen Falle verläuft aber der Streit ruhig und fämpfenden Hafenarbeiter zu steuern. Die scharfsinnige Polizei nahme. würdig. Die äußeren Umstände, unter denen der Streit stattfindet, erblickt in diesen Worten eine Aufforderung zum Geldsammeln. find für die Arbeiter die denkbar ungünftigften. Erstens begann der 18 000 Mann. Ausstand unmittelbar nach den Festtagen, während deren die Arbeiter all Der Maximal- Arbeitstag in den Bäckereien. In der Versammlung, die im Lokal von Grünbel, Brunnenstraße, tagte, hatte Reichstags- Abgeordneter Rob. Schmidt das Referat übernommen. Redner wendete sich eingehend gegen die ihr Geld verausgabt haben. Zweitens ist der gegenwärtige Winter in von der Jnnung erhobenen Bedenken und Angriffe, die einer Petersburg ein außerordentlich harter, in der legten Beit ist die gewissenhaften Durchführung der Bundesraths- Berordnung entgegenDurchschnittstemperatur 12 Grad Kälte, zuweilen erreicht die Kälte Die Verordnungen des Bundesraths über die Arbeitszeit in stehen sollen und behandelte dann die von der Organisation der aber auch 15 Grad. Abgesehen davon, daß dadurch ein größerer Auf den Bäckereibetrieben haben bekanntlich unter den Bäckermeistern Bäckergesellen veranstaltete Enquete. In der Diskussion sprach sich wand von Geld für Heizung und Kleidung nothwendig wird, können einen starken Unwillen erregt. Nicht nur, daß, wie offen zu- Herr Kanit vom hygienischen Standpunkt sehr sympathisch infolge dieser Kälte feine Arbeiterversammlungen stattfinden, gefstanden wird, diese Bestimmungen fortwährend übertreten werden, für Den Maximal- Arbeitstag, fowie für eine Besserung während des Sommerstreits fanden solche tros des polizeilichen macht sich auch, begünstigt von den bürgerlichen Parteien. eine der fanitären Zustände aus. Die weitere Diskussion drehte Verbotes außerhalb der Stadt wie auch auf manchen Höfen in ber eifrige Agitation breit, die auf die Regierung einzuwirken fich fast ausschließlich um die Zustände in den Bäckereien, Stadt selbst statt. Um so bemerkenswerther ist, daß troh dieser versucht, um diese verhaßte Beschränkung in der freien Aus- die von den Rednern aus ihrer Erfahrung zum besten ungünstigen Umstände der Streit schon zu einem theilweisen Erfolge beutung der Arbeiter wieder aufzuheben. In sehr geschickter gegeben wurden. Briestorn schilderte, wie bei Eintritt in ein der Arbeiter geführt hat. Daß die Direktion der Werk Weise haben die Arbeiter diesem Treiben die Resultate der von neues Arbeitsverhältniß ihm nicht einmal das Bett frisch überzogen stätte der Nikolajewschen Eisenbahn die Forderung ihrer Arbeiter ihnen in Berlin veranstalteten Enquete entgegengefeßt, die sowohl wurde, das vorher ein Arbeiter benügt hatte, den der Meister wegen bewilligt hat, ist im Vorwärts" schon mitgetheilt worden. Wir über die Innehaltung der Arbeitszeit wie über die fanitären Bu- einer Geschlechtskrankheit entließ. Einer feiner Kollegen erhielt ein fönnen nun diefer Mittheilung hinzufügen, daß nicht nur die stände in den Bäckereien recht interessante Ergebnisse zeitigte. Wenig halbes Jahr lang reine Bettwäsche und für die Direktion dieser Werkstätte bisher das ihren Arbeitern gegebene ermuthigend für die Schreier der Unternehmergefolgschaft, wird hier 12 Mann des Betriebes war nur ein Waschnapf vorhanden. Bersprechen, an Sonnabenden die Arbeit um 3 Uhr nachmittags ein umfangreiches wuchtiges Material zusammengetragen, daß jeden ein- Schneider hat in einer Bäckerei gearbeitet, in der zu beendigen, stritte innehält, sondern auch, daß dank dem Streit jener fichtigen Sozialpolitiker veranlassen muß, weiter auf dem beschrittenen die Backstube 1,95 Meter hoch war. In der Schlafftube standen Arbeiter der Usus, am Vorabend der Feiertage die Arbeit um 3 Uhr Wege der Beschränkung der Arbeitszeit fortzufchreiten und vor zwei Betten für drei Mann und über den Betten hatten alle nachmittags zu beendigen, in Petersburg auf allen fiskalischen allen Dingen die sanitäre Ueberwachung und Kontrolle der Betriebe möglichen Utensilien der Bäckerei Plaz gefunden. Die Räume Eisenbahn Werkstätten eingeführt worden ist. Berkürzung des Arbeitstages für alle Fabriken foll freilich erst mittag 4 Bersammlungen einberufen, um nochmals einmüthig gegen die Kohlen und der Staub dringt durch die immer offent Die gefeßliche zu fordern. Die Bäckergesellen hatten deshalb am Dienstag Nach- wären so naß, daß nach einigen Tagen die Stiefel vollständig vom Schimmel überzogen find. Mittags fiebt der Lehrling im April erfolgen. Früher glaubt die Kommission, welche das Gebahren der Unternehmer Protest einzulegen. zur Vorbereitung des entsprechenden Gesezentwurfs eingefeht Die Versammlung in Nieft's Saal in der Weberstraße war stehende Thür in den Schlafraum. Der Gesellenausschuß worden ist, die Sache nicht zum Abschluß bringen zu können. Der so stark gefüllt, daß fie in ihrem weiteren Verlauf, als immer noch bat die Innung aufgefordert, mit ihm gemeinsam eine Verein für den Kampf um die Befreiung der arbeitenden Klaffe mehr Besucher hinzuströmten, abgesperrt werden mußte. Die Unterfuchung der Schlafräume vorzunehmen, bisher hat sich verbreitet ein Flugblatt, in welchem das langfame Vorgehen Menge, welche gegen 2000 Köpfe zählen mochte, zählen mochte, folgte aber niemand dazu bequemt. Der Altgefelle Ramet verder Regierung in dieser Angelegenheit einer scharfen Kritik unter- mit gespannter Aufmerksamkeit dem Vortrage des Genossen wahrt fich dagegen, daß der Obermeister Bernard zogen wird. Liebknecht, der im Hinblick auf den Ansturm der Bäcker- behauptet, der Gefellenausschuß habe nie Beschwerden vor. Ferner erfahren wir aus einer ganz sicheren Quelle, daß am meister gegen die geringen Schußbestimmungen für die Arbeiter gebracht. Sanitäre Mißstände zu beseitigen hat die Jnnung 27.( 15.) Januar in Mo3tau 5000 Arbeiter einer Fabrit in Aus- ihres Gewerbes darauf hinwies, daß in England schon seit vielen felbft keinen Einfluß. Dagegen hat Redner mitgetheilt, daß stand traten. Nähere Details über den Moskauer Streit hoffen wir Jahren ein weitgehender Arbeiterschutz gesetzlich eingeführt sei, und in einigen Betrieben die Lehrlinge bis 18 Stunden arbeiten müssen. bald unseren Lesern mittheilen zu können. namentlich auch für das Bäckergewerbe Verordnungen existiren, die be- Hier hätte die Jnnung eine Aenderung schaffen können, das ist Auch sonst sind wiederholt von deutend weiter gehen, als die bei uns gegenwärtig bestehenden. Gleichwohl aber nicht geschehen. seien die Meister dadurch nicht ruinirt worden. Unter anderm Arbeitern Mißstände vorgetragen. Redner verlangt strenge Ronftantinopel, 1. Februar. Der ökumenische Patriarch( bas erwähnte der Redner beispielsweise, daß er auf seiner Reise durch baupolizeiliche Kontrolle für Anlage der Backstuben. Die ist der Patriarch von Konstantinopel, der höchste Geistliche der Holland in Groningen eine fleine Genossenschaftsbäckerei fennen übrigen Rebner ergänzten zum theil diese Schilderungen. Hierauf griechischen Kirche in der Türkei) befahl gestern zwei oppofitionellen gelernt habe, wo eine zehnftündige Arbeitszeit herrsche, und die wurde die schon erwähnte Resolution einstimmig angenommen und Mitgliedern der Synode, den Bischöfen von Herakleia und Anchialos, Bäckerei dabei sehr gut funktionire. Was dort gehe, werde bei die von zirka 500 Personen besuchte Bersammlung mit einem Hoch sofort in ihre Diözesen zurückzukehren. Die Bischöfe weigerten sich gutem Willen auch unseren Bäckermeistern möglich sein. Der auf die Bäcker- Organisation gefchloffen. und versuchten, in den Saal der Synode in der Kathedralkirche ein Redner ging dann auf die von den Bäckergesellen vor- Die Bersammlung im Königshof, Bülowstraße, zubringen, um mit ihren Gesinnungsgenoffen die Demiffion des genommenen statistischen Erhebungen ein, welche geeignet war gleichfalls sehr gut besucht. Hier hatte Genosse Wurm das Patriarchen zu erzwingen. Es find Maßregeln zur Verhütung von wären, der Oeffentlichkeit ein richtiges Bild von den Mißständen Referat übernommen, der in eingehender Weise die Zustände in den Straßendemonftrationen ergriffen. Eine Patriarchenkrise steht be in ten Bäckereien zu geben und zu beweisen, daß eine Schädigung Bäckereien, wie sie durch die wiederholten Erhebungen zu tage des Gewerbes durch Innehaltung des vorgeschriebenen Maximal- gefördert wurden, beleuchtete und das Verhalten der Meister zit vor. Türkei. den Rretensisches. Ueber Athen werden aus Kreta neue Arbeitstages nicht stattfinde und nur böser Wille oder völlige der Bundesraths- Verordnung, die die Arbeiter nur einigermaßen Unruhen gemeldet. Die Chriften, welche die Ermordung eines am Blindheit behaupten könne, die Verordnung set nicht durchführbar. vor der übermäßigen Ausbeutung schüßen soll, einer herben Sonnabend getödteten Rindes rächen wollten, brachten 4 Zürken in Zum Schluß empfahl der Redner den Bäckerei- Arbeitern, Kritik unterzog. Den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen der Nähe von Kanea ums Leben. Das Dorf Galata wurde von in ihrer Agitation um Verkürzung der Arbeitszeit nicht nach Ausführungen folgte eine längere Distuffion an der sich Türken in Brand gefeßt. 2 Chriften wurden getödtet aulaffen, vor allem aber an den bestehenden Schußbestimmungen auch mehrere Meister betheiligten. Die ungeheuren Mißstände, die der und 2 verwundet. Die Christen hatten gestern verschiedene festzuhalten und sich den Maximalarbeitstag, der in keinem Gewerbe I Referent angeführt hatte, versuchten die Herrn theilweise zu bestreiten den nahme. Frage abgeben. : " " oder aber zu entschuldigen. Herr Bäckermeister Schlei meinte sogar,[ demokratie recht behalten, welche schon seit Jahren darauf hinwies, Aus England berichtet die Frantf. Beitung": Das Parlas daß diese Verordnung eine Bevormundung der freien Arbeiter fei, daß die Nichterfüllung berechtigter Forderungen der Eisenbahn- ment hat fich für unzuftändig erklärt, den Streit zwischen ord wie man sie wohl für Kinder gelten laffen könne. Dieser Herr, der dem Arbeiter die Organisirung derselben zur Folge haben werde. Mit Penrhyn und dessen Arbeitern seinem Urtheil zu unterwerfen. Referenten vorwarf, den Großbetrieben das Wort geredet zu haben, um dieser Vereinigung werden die sächsische Regierung und die Daffelbe Haus, das sonst in den bedeutsamften Streitfällen als Engdie Kleinmeister, die nicht Sozialdemokraten werden, aus der Welt Generaldirektion der Staatsbahnen fünftig rechnen müffen. Der lands oberster Gerichtshof angerufen wird, hat die Anwälte des zu schaffen, freute sich, konstatiren zu können, daß sich an den verflossenen Organisationsgedanke hat unter den bezeichneten Arbeiten be- vierten Standes von seiner Schwelle abgewiesen. Der Führer des Feiertagen fast fein einziger Meister an die Verordnung gehalten hat reits so fefte Wurzeln geschlagen, daß er nicht wieder aus Hauses, Balfour, stellte es als ein gefährliches Unterfangen hin, und diese gewillt sind, mit allen Mitteln gegen den Maximalarbeitstag zurotten ist. Jedenfalls würde es eine fluge Maßregel vor- das Parlament zum Richter in Sachen des Klaffentampfes zu machen, anzukämpfen. Die ekelhaften Krankheiten, behauptet ein anderer beugender Sozialpolitik sein, die Wünsche und Beschwerden und nach ihm sagte der Schiffbauer und Abgeordnete für Belfast, Redner, entstehen nicht in den Backstuben, sondern befallen die der Eisenbahnarbeiter ernstlich ohne Borurtheil zu prüfen und be- o Iff, das Unterhaus sei fein Gerichtshof in Streitigkeiten Arbeiter außer der Arbeitszeit im Verkehr mit anderen Personen. rechtigte Forderungen ohne Rückhalt zu gewähren. Gelegenheit dazu zwischen Arbeitern und Arbeitgebern. Wenige Minuten später war Nachdem auch im allgemeinen von den Herren Meistern bietet eine um höhere Löhne und allgemeine Befferung der wirth- die Debatte ohne ein Ergebniß beendet. Der Grund zu diesem MißDie Unfauberfeit in ihren Betrieben bestritten worden schaftlichen Lage bittende Petition, welche die erwähnte Bersammlung erfolg ist ein zweifacher. Erstens hat sich gezeigt, daß keine formele war, wurde noch die Richtigkeit der Don den Ar- der Eisenbahnarbeiter an die General Direktion der sächsischen Rechtsverletzung vorliegt. Lord Penrhyn hat gegen kein Gesez verbeitern aufgenommenen Statistit angezweifelt und als Ueber- Staatsbahnen gerichtet hat. Für die große Zahl der Nichtange- ftoßen, als er das Komitee seiner Arbeiter entließ, als er den Betreibung der thatsächlichen Verhältnisse hingestellt. Außer dem stellten soll jetzt der nach langen Dienstjahren erreichbare höchste trieb der Steinbrüche schloß und als er die Vermittlung des HandelsGenoffen Wurm, der den Herren treffend antwortete, betheiligten Lohn 2,80-3,00 m. betragen. Hamtes ablehnte. Zweitens ist das, was die Arbeiter und mit ihnen fich noch mehrere Gehilfen an der Diskussion, in der Ueber den Bochumer Kongreß der chriftlichen Berg- viele andere Leute verlangen, nicht die Erfüllung bestehender Rechte, Herr Bernard heftig angegriffen wurde. Die Resolution fand gegen einige Stimmen der Meister An- mannsvereine Deutschlands wird uns folgendes Nähere ge- fondern sozialer Boftulate. schrieben: Der Delegirtentag wurde am Sonntag durch eine Vorversamm Soziales. lung in der Bochumer, Tonhalle" eröffnet. Anwesend waren 2-3000 Gewerkschaftliches. Personen, darunter mehrere hundert Geistliche, Rauf- Die Kölnische Beitung" hatte es als vollkommen gerechtfertigt" erklärt, daß dem japanischen Nagelfabrikanten Der Verband der Steinseher und Berufsgenossen Berlins leute 2c. Die Preffe ist sehr stark vertreten. Brust Alteneffen leitete die Versammlung. Er theilte mit, amaguchi, der gegenwärtig Rheinland- Westfalen bereift, um hat an den Magistrat und an die Stadtverordneten- Versammlung daß die Zahl der auswärtigen Delegirten nur 6 betrage; 2 aus die dortige Eisenwaarenindustrie tennen zu lernen, auf den rheinischdas Gesuch gerichtet, die Ausführung der städtischen Ober-, 2 aus Niederschlesien, 1 aus dem Sülzthal und 1 aus dem Sieger- westfälischen Werken kein Entgegenkommen erzeigt werden soll. In Pflasterarbeiten in eigene Regie zu übernehmen. land. Alle übrigen seien Ruhr- Bergleute und Vertreter des Gewerk der Sonnabend- Nummer des„ Vorwärts" ist schon darauf hingewieſen Die Baudeputation hat sich in ihrer Sizung am 27. Januar vereins. Der Gewerkverein habe augenblicklich 8000 Mitglieder und worden, daß wenn das Ausland den Deutschen gegenüber ebenso mit dem Gesuch beschäftigt und auf Antrag des Stadtbauraths 6000 Mart Vermögen. Er wachse beständig. Die Unternehmer verfahren würde, es um unsern Export schlimm stünde. Das Kölnische Sobrecht beschlossen, von allen Stadtverwaltungen, die das Regiesystem eingeführt haben, Erkundigungen einzuziehen über hätten den friedlichen Bestrebungen des Gewerkvereins fein Ver- Weltblatt" ist inzwischen zur Erkenntniß gekommen, daß es mit das Regiesystem eingeführt haben, Erkundigungen einzuziehen über ständniß entgegengebracht. Auf Eingaben des Vorstandes des chrift seiner Warnung vor dem Japaner einen sehr dummen Bock geschoffen die Erfahrungen, welche dieselben damit gemacht haben. Auch sollen die hiesigen städtischen Bauinspektoren ihr Gutachten über die lichen Verbandes habe man nicht einmal geantwortet. Wenn man hat. Das Blait tritt in einer seiner letzten Nummern den Rückzug feinen Frieden wolle, dann müsse der Kampf eintreten. an, den es wie folgt mastirt: Es ist gewissermaßen ein unglücklicher Zur Begründung des Gesuchs führt der Steinseherverband u. a. und Arbeitslohn. Redner nennt die heutige Vertheilung japanischer Fabrikant in deutschen Werken Einrichtungen in AugenProfessor Wagner Berlin sprach über Unternehmergewinn Zufall, daß in demselben Augenblicke, wo wir meldeten, daß ein an:" Die Uebernahme der Pflasterarbeiten in städtische Regie ber erzeugten Güter unhaltbar, ungefund. Der schein zu nehmen wünscht, um dieselben daheim im Wettbewerb dürfte fich bedeutend leichter ausführen lassen, als bei jeder anderen Arbeit. Mit geringfügigen Ausnahmen( Bürger- Lurus der Reichen bringe diese körperlich und geistig her gegen Deutschland auszubeuten, auch eine japanische Staatsjeder anderen Arbeit. Mit geringfügigen Ausnahmen( Bürger- unter. Die christlichen Bergleute sollten ein Bollwert sein gegen Kommission in Deutschland eingetroffen ist, um die deutsche Eisensteig Pflasterungen) werden schon jetzt und = wurden schon von jeber die Pflastermaterialien von den städtisch en die Sozialdemokratie. Diese fei, gottlos"; fie habe wohl erstrebens- und Stahlindustrie kennen zu lernen. Es ift selbstverständlich, daß Behörden geliefert. Die technischen Kenntnisse des Unternehmers werthe Ideale, vergesse aber, daß wir fündige Menschen" sich unsere Warnung nicht auf diese Kommission bezog, sondern daß tommen bei der Auswahl des Materials also nicht in betracht, da wir unserer foeben nach Ostasien die städtischen Bau- Inspektionen ohne jede Befragung von Stein Güter zu vertheidigen gegen den Umsturz und gegen die Kapitalisten. gegangenen wirthschaftlichen Aussenbung gegensetzermeistern bestimmen, welche Art des vorhandenen Materials bei Wenn man auch über den Profefforen- Sozialismus zetere, er bleibe über brüben erwarten." der jeweiligen Pflasterung einer Straße zur Anwendung gelangen soll. Auch bei der praktischen Ausführung der Pflasterungen hat der auf seiner alten Stelle und werde alles zum Wohle der Arbeiterklaffe Steinfegermeister feinerlei Bestimmungsrecht; auch hierbei machen beitragen. die städtischen Bauleitenden alle nothwendigen Angaben nach lichen Gewerkvereine. Den Umstura sollen sie bekämpfen, die Profeffor Hitze- Münster sprach über die Aufgaben der chrift Depelthen und lehte Nachrichten. eigenem Ermessen. Wollte der Steinfegermeister trotzdem in den Berlin, 2. Februar.( Berl. Corr.) Der Minister der öffentGang der Arbeiten eingreifen, so fann er sich nur allein darauf be- chriftliche Lehre hochhalten und auch im Verein mit dem Unterschränken, die Ausführung der Anordnungen des Bauleitenden zu die Bergleute zersplittert und den Bergmannsstand in der öffentlichen wirthschaft in Berücksichtigung des außergewöhnlich ungünstigen nehmerthum die Arbeiterlage bessern. Die Sozialdemokraten hätten lichen Arbeiten hat nach Benehmen mit dem Minister für Landüberwachen. Dazu ist aber der Arbeitsführer( Polir) weit besser geeignet, weil der Bauleitende doch nur mit diesem in stetem Kontakt Meinung herabgesetzt, indem sie den Kaiser 1889 durch die Kaiser: Ausfalls der Strohernte in der Mehrzahl der östlichen Provinzen führer informiren muß. Infolge deffen verzichten die Steinfeger hofft von seinen Worten ein schnelles Wachsen des christlichen Berg- Westpreußen, Bosen und Pommern östlich der Oder bis zum 1. Sepsteht, während der Steinfegermeister sich immer erst bei dem Arbeits- delegirten betrogen, auch indem der sozialdemokratische Verband auf genehmigt, daß für Torfstreu und Torfmull in vollen Wagenladungen den Pariser Kommunardengräbern Kränze niedergelegt habe. Redner im Verkehr von sämmtlichen Torfstreu- Versandstationen der preußischen meister in der Praxis faft gänzlich auf jede technische Leitung.& ist durchaus keine Seltenheit, daß große Straßenbauten fertigLandgerichtsrath Kulemann Braunschweig spricht über die tember d. J. eine außerordentliche Ermäßigung von 25. v. H. gegen-. gestellt werden, ohne daß der betreffende Steinfegermeister englischen Gewerkvereine. Neues brachte Redner nicht über dem allgemeinen Tarif gewährt wird. dieselben nur einmal zu Gesichte bekommt. Würden also die städtischen Behörden das Gesuch berücksichtigen, so handelte es sich demokratischen Partei und den Gewerkschaften, wobei er sich auf Streitunterſtüßung ausgezahlt worden sein und zwar per Kopf. Hamburg, 2. Februar.( W. Z. B.) Es sollen heute 90 000 m. vor. Nur fonstruirte er dabei einen Gegensatz zwischen der sozial im Grunde genommen garnicht um eine völlige Neueinrichtung, den Fall Auer Legien auf dem Kölner Parteitage berief. Durch) 8. Mart, einerlei ob Verheirathete oder Unverheirathete, sondern nur um den Ausbau einer Einrichtung, deren Grundlagen die christliche Bewegung will Herr Kulemann der Sozialdemokratie die Schauerleute gaben 50 Pfennig ab als Unterstüßungsdemokratie, die nur durch die christlichen Arbeiter vernichtet werden hielten sich am gestrigen Miethetermin sehr verschieden. das Wasser abgraben. Er betont die Rohheit der Sozial- fonds für obdachlos gewordene Kollegen. Die Hauswirthe ver Einige kann. Uebrigens bestätigt R., daß die Sozialdemokratie diejenige flagten auf Ausfeßung, viele kündigten den streikenden Mittellofen Partei sei, die die Arbeiter wirklich vertrete. Nach obligater Auf- auf den 1. Mai, einige ließen Ermäßigung der Miethe eintreten, forderung zur Organisation schloß der Redner. andere haben diese ganz erlaffen. Am Petersenquai meldeten sich 50 bisher Streifende zur Arbeit, wurden aber abgewiesen, da die benöthigten Arbeitskräfte vollständig vorhanden waren. schon vorhanden sind." Weiter wird mitgetheilt, daß in Hamburg, Bremen, Dresden, Frankfurt a. M. und München, sowie zum theil in Stettin, das System der Regie Arbeit schon seit langem besteht, ferner( von fleineren Städten) in Charlottenburg, Lüneburg, Freiburg i. Br., Mühlhausen i. Th. " V Die Hausdiener, Packer und Kutscher Berlins werden auf die zu heute Abend 9 Uhr nach den Armin hallen ein berufene Versammlung aufmerksam gemacht, wo Genosse Reßler über Die Nothwendigkeit der gewerkschaftlichen Organi fation" sprechen wird. Neue Mitglieder werden in der Versamm: Inng, in den Bahlstellen, sowie im Bureau, Kommandantenstr. 25, I aufgenommen. Berband aller im Handels- und Transportgewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter. Arbeiter zu heben und die chriftlichen Bergleute hätten die nationalen welches feien. Die Organisation sei das einzige Mittel, die Lage der wir wünschen, man möge dieser dasjenige Entgegenkommen zeigen, manuvereins. = Ein Bergmann begrüßte dann noch die Redner, Ehrenmitglieder und Vertreter der Bergleute, worauf die Versammlung geschlossen wurde. " Frankfurt a. M., 2. Februar.( B. H.) Die Franks. 8tg." meldet aus London: Nachrichten aus Helston( Cornwall) besagen, daß bei Gua Walloc ein großer norwegischer Dampfer geftrandet ist. Beitung" meldet aus Karlsruhe: Die Stichwahl im 3. ReichstagsFrankfurt a. M., 2. Februar.( B. H.) Die Frankfurter Wahlkreise ist definitiv auf den 11. Februar angefeßt. % Frankfurt a. M., 2. Februar.( B. H.) Einem New Yorker Telegramm der Frankf. 3tg." zufolge erklärte Präsident Cleveland dem Senator Palmer, daß er sicher die Einwanderungsbill mit feinem Veto belegen werde, sofern nicht noch wesentliche Aenderungen derfelben vorgenommen würden. Gine Kritik der gegen unsere Partei gerichteten Angriffe der Professoren Wagner und Size erübrigt sich für die Leser des Vorwärts". Insbesondere macht des leggenannten Herrn Aeußerung über die 1889er Deputation an den Raiser jeden Kommentar überflüssig. Beiläufig bemerkt, ist dies derfelbe Profeffor Size, der sich vor Jahren durch die Veröffentlichung einer Sammlung eigens von ihm erfundener Aus Weißenfels wird uns unterm 2. Februar berichtet. Die Kochrezepte für Arbeiterfamilien unsterblich gemacht Wiedereröffnung der Fabriken feitens der Unternehmer hat. Diese Rezepte sind von der gesammten Arbeiterschaft Deutschhat die anläßlich des Generalausstandes fteben gelands mit der ungetrübtesten Heiterkeit aufgenommen worden und bliebenen Arbeiter wieder in die Betriebe geführt. haben selbst in bürgerlichen Kreifen den Glauben an des Herrn Von den Streifenden selbst sind nur sehr wenige zur Arbeit zurück- Professors Rochkunst nicht aufkommen laffen. gefehrt. Einzelne Fabrikanten haben mit der Zentral Streit- Ueber die Verhandlungen an den folgenden Tagen berichtet das Straßburg i. Elf., 2. Februar.( W. T. B.) In der heutigen kommission Verhandlungen angebahnt, um den Streifenden die Wolff'sche Bureau: Einstimmig wurde folgender Beschluß gefaßt: Sigung des Landesausschusses legte Unterstaatssekretär v. Schraut Wiederaufnahme der Arbeit unter annehmbaren Bedingungen zu Der Delegirtentag stellt als Ziel der Entwidelung der den Etat vor und führte aus, daß die andauernd günstige Finanzermöglichen. Heute wird die dritte Unterstüßung ausgezahlt. Für 2ohnverhältnisse die Erreichung eines Familienlohnes lage zum geringeren Theil aus den Ueberweisungen des Reiches tommende Woche ist dieselbe schon wieder gesichert. hin, derart, daß vom Lohne eine normale Familie von zum größeren Theil aus der steigenden Tendenz der Landesherstamme. Der Binsfuß für die Spartaffen Zur Unterstützung der Agitation gegen die Mißstände entsprechend unterhalten und durch einen Sparpfennig für eventuelle werde mit Rücksicht sechs Personen fich ihren Arbeits- und Standesverhältniffen einnahmen mit Rücksicht auf die Konvertirungen von 3/2 auf auf Banten hat die Generalkommission in Hamburg eine Schrift Unglücksfälle und für das Alter sich eine Besserung ihrer Lage sichern 3/8 pet. zu ermäßigen sein. Der Uuterstaatssekretär erläutert herausgegeben, die von G. Heinte verfaßt ist und den Titel trägt: fann. Zu diesem Zweck verlangt der Delegirtentag 1. eine ftetige die neuen Ausgaben, darunter die Erhöhung der Gehaltsbezüge der Ein Beitrag zur Geschichte der baugewerblichen Steigerung der Löhne mit steigender Konjunktur, und zwar bei Bolksschullehrer und die Einführung des Altersstufen- Systems für sagt über diese Schrift: Es werden darin die Gefahren, welchen dauernder besonders günstiger Geschäftslage auch eine augenblickliche die Subalternbeamten. Für Eisenbahn Bauten sollen drei Millionen der Arbeiter im Innenbau durch offene Fenster und Roatsfeuer merkliche Aufbesserung der Löbne; 2. als geeignete Organe Landeszuschuß bewilligt werden, für die Zufahrt zum Straßburger ausgesetzt ist, behandelt. Ferner sind die Protokolle der Berhand- sur Regelung der Lohnverhältniffe Kommiffionen, die sich zusammen- Rheinhafen 600 000 M.; wegen der Schiffbarmachung des ausgesetzt ist, behandelt. Ferner sind die Protokolle der Berhand- feßen aus Bertretern der Organisationen der Arbeitgeber und der Hueninger- Kanals seien die Verhandlungen noch nicht beendigt. lungen wiedergegeben, welche die Dresdener Bau Arbeiter welche die Dresdener Bau- Arbeiter Arbeiter; 3. Bekanntmachung der Lohnstatistik nicht nur für ganze Für die Unterdrückung der Reblaus in Lothringen seien im laufenden Kommission vor dem Reichskanzler- Amt und dem ReichsJahre 230 000 m. nöthig gewesen. Bersicherungsamt hatte. Den Bau- Arbeitern wird die Broschüre Bezirke zusammen, sondern auch für die einzelnen Werke." Ferner wurde beschlossen, eine Kommission zur Prüfung der Basel, 2. Februar.( W. Z. B.) In der ganzen Schweiz find werthvolles Material zur Agitation für Beseitigung der Mißstände ob angesichts auf Bauten liefern. In Verbindung mit der demnächst erscheinenden Frage einzusehen, der Vereins Gefeßgebung die Wafferläufe start angeschwollen und wachsen noch weiter. In umfangreichen Schrift, welche besonders die Unfallgefahr auf Bauten deutscher Bergarbeiter herbeizuführen ist, ferner die Staatsregierung engerer Zusammenschluß sämmtlicher christlicher den Bergen ist die Lawinengefahr groß. Laibach, 2. Februar.( W. Z. B.) In der letzten Nacht wurde behandelt, wird die jetzt erschienene Broschüre eine fefte Grundlage für die Agitation unter den Bauarbeitern geben. Besonders die im zu bitten, den§ 8 des preußischen Vereinsgefeges baldigt hier allgemein ein starkes mehrere Sekunden andauerndes Erdbeben Innenbau befchäftigten Arbeiter sollten nicht verfäumen, sich die abzu ändern, und endlich die gefeßliche Festlegung einer verspürt. achtstündigen Maximal- Schichtdauer einschließlich Broschüre anzuschaffen. Der Preis pro Exemplar beträgt 30 Pf." der Ein- und Ausfahrt, und bei schwierigerer, gesundheitsschädlicher oder gefährlicher Arbeit eine Arbeitsdauer von sieben resp. sechs Stunden anzustreben. Arbeiterschuh Gesezgebung". D " Die Generalfommission ein " Kopenhagen, 2. Februar.( W. Z. B.) Der dänische Postdampfer Edda" ist gestern bei Gjedser- Leuchtthurm gestrandet, die Passagiere und die Poft wurden an Land gebracht und in Schlitten nach Gjedser- Station befördert. Wegen der Eisverhältnisse ist die Nachtfahrt zwischen Gjedser und Warnemünde von heute ab vollständig eingestellt; da für die Tagesfahrt hinreichend Schiffe vor handen sind, hat die Strandung der Edda" feinen direkten Einfluß auf die Verkehrsverhältnisse. " Der Zentralverein der Gärtner hält am 28. Februar und 1. März d. J. in Hamburg in der Lessinghalle am Gänsemarkt feine zweite ordentliche Generalversammlung ab. Auf der Tages- Weiter wird gefordert: Aenderung des Knappschafts- Statuts, ordnung stehen unter anderem:" Die Gärtnertage in Erfurt und besonders freie Aerztewahl; Erhöhung des Krankengeldes auf zwei Nürnberg", sowie„ Die Rechtsfrage im Gärtnergewerbe". Drittel des Lohnes; Erhöhung der Invalidenpension, wobei die Das bisherige, Rorrespondenzblatt des Zentral- Reichsrente angerechnet werden soll; Einrichtung von SchiedsVereins der Gärtner" erscheint seit Januar unter gerichten bei Invalidifirungen und selbständige Antheilnahme an Paris, 2. Februar.( W. Z. B.) Deputirtenkammer. Hebert dem Titel: Gärtner- 3eitung", Organ für die Inter- der Verwaltung. befürwortet einen von ihm eingebrachten Antrag, nach welchem die effen der Gärtner und ihrer freien Vereinigungen. Dieselbe ist Pfarrer Naumann empfahl den Anschluß des Gewerkvereins Prämien nur jenen Industriellen su theil werden sollen, von deren Publikationsorgan des Zentralvereins der Gärtner( Hamburg), des christlicher Bergarbeiter an die bestehenden Gewerkschaften, wenig Arbeitern wenigstens drei Viertel Franzosen sind. Meline und Zentralvereins der Gärtner Desterreichs( Wien), sowie einiger ſtens aber, unter Wahrung seiner Selbständigkeit, Annäherung in Graux wiesen auf die Undurchführbarkeit dieser Anträge hin; gleichsächsischer Lokalvereine; fämmtliche Vereine führten das Organ der Richtung, daß die einigenden Punkte und die gemeinsamen Biele wohl beschloß das Haus mit 221 gegen 219 Stimmen, den Antrag obligatorisch ein. Als Redakteur und Verleger zeichnet Genoffe durch eine beiderseitige Kommission festgestellt werden. Der Bor: in Erwägung zu ziehen. Darauf wurde die Sigung geschlossen. Hermann Holm, Gärtner in Hamburg 6, Marktstr. 10. sitzende Brust trat dem entgegen. Darauf wurde der Delegirtentag Marseille, 2. Februar.( W. Z. B.) In den Hafen von Frioul gefchloffen. Ueber die Bewegung der Eisenbahnarbeiter Sachfens find zwei aus Bombay und Karachi tommende englische Dampfer schreibt das„ Berliner Tageblatt": Die Bewegung tritt mit einem Unter Genoffen". Mit diesem hämischen Ausdruck glossirt eingelaufen. Für die Desinfektion der Schiffe sind alle Maßregeln Nachdruck in die Deffentlichkeit, der auf dem Gebiet der sächsischen das fatholische Blatt Germania" die Warnungen und Er- getroffen; für eine den Dampfern aufzuerlegende Quarantäne Arbeiterbewegung geradezu einzig dasteht. Es handelt sich hier um mahnungen, die im Organ des Holzarbeiter Verbandes werden Anordnungen des Ministeriums erwartet. Der Gesundheitseine starte Arbeitergruppe, deren einzelne Mitglieder zum theil seit in Beziehung auf Mitglieder veröffentlicht werden, welche ihren zustand an Bord der Schiffe ist ausgezeichnet. langen Jahren im Dienst der sächsischen Staats- Eisenbahn stehen. Ein Verpflichtungen nicht nachgekommen sind. Das„ führende" Blatt Rom, 2. Februar.( B. H.) Als gestern der Sindaco von in Dresden begründeter Verein der Eisenbahnarbeiter gewann in des deutschen Katholizismus verschmäht es nicht einmal, sich darüber Katania in der Gemeinderathssigung die Erklärung abgab, er wolle überraschend furzer Zeit etwa 1500 Mitglieder; eine Versammlung aufzuhalten, daß dann und wann Mitglieder des Holzarbeiter- Verbandes bei den demnächstigen Kammerwahlen als Gegenkandidat des bedesselben war von 2000 Personen besucht. Der Verein will sich öffentlich aufgefordert werden müssen, entliehene Bücher an die kannten Sozialisten Defelice auftreten, entstand ein äußerst heftiger neben Unterstützungszwecken, unter Fernhaltung rein politischer Be Vereinsbibliothek zurückzuliefern. Eine nette Führerin" des Ultra- Tumult, der sich erst legte, als der gesammte Gemeinderath seine strebungen, mit der Lohnfrage der Eisenbahnarbeiter beschäftigen. montanismus! Wie würde sich das Blatt gebärden, wenn es Demission nahm. Wahrscheinlich wird nun ein königlicher Kommissar In den Kreisen der sächsischen Eisenbahnarbeiter hat sich die Ueber- der Arbeiterpreffe beliebte, vorgekommene Verfehlungen tatho- ernannt werden. zeugung feftgefeßt, daß ihre auf wirthschaftliche Bebung gerichteten lischer Briefter mit dem Stichwort zu gloffiren: Unter katholischen Wünsche weder bei der Regierung, noch bei Landtag und Pfaffen!" " " Bahnverwaltung das genügende Entgegenkommen gefunden In Dresden hat das Personal der Luxuspapierwaaren Firma gaben. Sie wollen nunmehr mit einer starken Organisation Frd. Albr. Keller( Nikolaiftr. 12) die Arbeit eingestellt. Als nachhelfen, und in dieser Beziehung hat die sächsische Sozial- Grund wird Maßregelung angegeben. Rom, 2. Februar.( W. T. B.) Auch in Mesfina, Siena und Macerata veranstalteten die Universitätsstudenten heute Kundgebungen, die jedoch ohne Ruheftörungen verliefen. Dagegen begingen die Studenten in Neapel arge Ordnungswidrigkeiten, so daß die Universität bis auf weiteres geschlossen wurde. Berantwortlicher Redakteur: Angust Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Hieran 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. Nr. 28. 14. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Infolge des vortrefflichen Ergebnisses der Sammlungen am legten Sonntag und des Eintreffens größerer Summen von auswärts ist es heute möglich, die Unterstützung unverkürzt zur Auszahlung zu bringen. Die Schauerleute haben jedoch beschlossen, von der ihnen gewordenen Unterstützungssumme 50 Bf. für einen Fonds zurückzugeben, woraus später eventuell Gemaßregelte unterstützt werden sollen. Heute und Mittwoch werden in den verschiedensten Gegenden der Städte Hamburg- Altona- Ottensen große Frauenversammlungen abgehalten. Heute Abend wird voraussichtlich die Verschmelzung des Vereins der Schauerleute von 1892 mit der Sektion der Schauerleute des Hafenarbeiter Verbandes vorgenommen werden. Die Folge wird eine gewaltige Stärkung des Verbandes der Hafenarbeiter sein. = Aus Spandau wird uns mitgetheilt, daß die Lifte Nr. 24 998 der Sammlung für die streikenden Hamburger Hafenarbeiter, auf welche 2,35 bis 2,45 M. gezeichnet waren, verloren gegangen ist. Die Liste ist anzuhalten und beim Genossen Schröer in Spandau, Bismarckstr. 6, abzugeben. Die Arbeiterschaft Leipzigs hat bis jetzt für Hamburg rund 50 000 M. aufgebracht. Abgesandt wurden vom Gewerkschaftskartell 34 000 M., durch die Organe der Partei 8500 m., durch die Maurer 4000 M., durch andere Korporationen( Buchdrucker, Metallarbeiter 2c.) 3500 M. Weißgerber in Heidingsfeld 11,60. F. Walther, Straßburg i. E., 3. Rate 20, trauen haben könne. Mittwoch, 3. februar 1897. ift, und daß alle Briefe und Anfragen, die die Schule und speziell gratulire, daß die Bettelei fo gut reüssirt." Die Hafenarbeiter- Bewegung. den Referentennachweis betreffen, nach dorthin zu richten sind. Die Fürsorge des alten Cynifers für seine getrenen Unterthanen Der Vorstand der Arbeiter Bildungsschule. erhellt aus folgender Affäre: Gesuch der Bürgerschaft zu Potsdam Aus Hamburg wird uns unterm 2. Februar geschrieben In der Lage des Ausstandes hat sich seit Montag nichts ge- In den Armenküchen, die die hiesige Armenspeisungs- Anstalt, um Unterstützung bei Bezahlung von 32 000 Thalern österreichischer Kontribution. Sie mögen Sehen wie Si die Schulden bezahlen ändert. Eine große Zahl" Arbeitswilliger" hat in den letzten Tagen in jedem Winter von Dezember bis März an 15 verschiedenen Könen, ich werde das liderliche gesindel nicht einen Hamburg verlassen. Vom Verband der Arbeitgeber liegt irgend Stellen der Stadt offen hält, geht es jetzt sehr lebhaft zu. Januar Rönen, ich werde das liderliche gesindel nicht einen eine Aeußerung nicht vor. mit deffen bisheriger und Februar find die Monate des stärksten Andranges, denn in groschen geben." Haltung unzufriedenes Mitglied schilderte in der Neuen dieser Zeit ist die Arbeitslosigkeit am größten und die Noth am Die Lage der Kranken 3nschußkaffe ,, Konkordia" wurde Hamburger Zeitung", wie die Mitglieder des Berbandes brückendsten. Wenn die Mittagstunde herankommt, dann eilen die am Montag in einer Versammlung von Mitgliedern der„ Konkordia" von einigen Herren Jnnungsmeistern und Fabrikanten in ganz un- Armen in Schaaren mit Töpfen, Kannen und Krügen nach den lebhaft erörtert. Die Herren Beutler und Paul, welche als glaublicher Weise terrorifirt werden. nächsten Küchen, um ihre magere Graupen, Linsen oder Bohnen- Agenten für die Kaffe thätig sind, hatten diese Versammlung ein suppe in Empfang zu nehmen. Es ist ein recht gemischtes Publikum, berufen; erklärlicherweise war infolge unserer Veröffentlichung über das sich da täglich an dem großen Suppenteffel einfindet. Zumeist die Verhältnisse der„ Konkordia" der größte Theil der bis dahin sind es Frauen, viele fehr ärmlich gekleidet und körperlich herunter- ahnungslosen Mitglieder stußig geworden. Die Herren theilten der gekommen, aber darunter auch manche, die in Kleidung und Benehmen Versammlung mit, sie würden so wie so die Mitglieder über die Kassennoch nicht die Spuren dauernder Verarmung zeigen. Daneben sieht verhältnisse aufgeklärt haben. Herr Paul bezeichnete die Angaben, man vielfach Kinder, zum theil noch recht klein und schwächlich und welche der Vorwärts" über die Konkordia" gebracht hat, als über alte gebrechliche Grauföpfe. Leider fehlt es aber auch nicht an trieben, jedoch wurde ihm durch Zwischenrufe bedeutet, daß es eher noch fräftigen, arbeitsfähigen und arbeitsgewohnten Männern, die im schlimmer sei, als es der Vorwärts" dargestellt habe. Herr Paul Winter mit ihrer Suppenmarke den bitteren Gang zur Armenküche machte auch nicht weiter den Versuch, die in unserer Notiz vorantreten müssen. Die Suppen dürfen nicht in der Küche selber ver- gebrachten Thatsachen zu berichtigen; er gab dieselben fogar zu und betonte sehrt werden, sondern werden mit nach Hause gegeben, wozu eigenes im weiteren Verlauf seiner Ausführungen, daß er und die beiden anderen Geschirr mitgebracht werden muß. Für alleinstehende oder Einberufer der Versammlung zu dem gegen Böhlert schwebenden gar obdachlose Männer ist das ein großer Uebelstand. Sie Untersuchungsverfahren in keiner Beziehung ständen, und daß sie, müssen sich manchmal mit recht ungewöhnlichen Gefäßen nachdem im November die Beschlagnahme der Geschäftsbücher der behelfen( z. B. mit alten Konservenbüchsen, die sie sich Konkordia" stattgefunden hatte, die von ihnen in ihren Mitgliedervielleicht aus einem Mülltasten herausgesucht haben) und trinken freisen eingezogenen Beiträge nicht mehr an den„ Direktor" Böhlert dann ihre Suppe auf einem benachbarten Hausflur aus, falls sie abgeliefert, sondern damit die an die Mitglieder ihres Bezirks fälligen nicht der Hauswirth oder Verwalter oder auch ein davon allzu Krankengelder gedeckt hätten, was ihnen auch bisher, mit Ausnahme peinlich berührter Miether hinausjagt. In der Saarbrückerstraße am legten Sonnabend gelungen sei. Diese Darlegung erregte allerbat kürzlich ein Mann in einem der dortigen Armenküche benach- dings Verwunderung und theils auch Mißbilligung unter den Ver barten Hause um ein Eßgeschirr. Es sei ihm sonst nicht möglich, sammelten, die den Vertretern der„ Konkordia" den Vorwurf machten, fagte er, sich seine Armensuppe zu holen. daß sie die Mitglieder nicht längst über die Lage der Kasse unterDie Sterblichkeitsziffer Berlins, d. h. das Verhältniß der richtet, die Kassenverhältnisse vielmehr bis in die letzte Beit als eine Bahl der Sterbefälle zur Bevölkerungszahl, ist bekanntlich seit Mitte günstige bezeichnet hätten. Nach mancherlei Klagen wurde gegen das in prilber 70er Jahre beträchtlich zurückgegangen. Es starben( Todtgeborene geschäftliche Treiben der„ Kontordia" vorgebracht und allseitig dem mid mitgezählt) durchschnittlich im Jahrfünft 1871-75 noch 84,45, ba lebhaftesten Mißtrauen gegen das Unternehmen Ausdruck verliehen. Auf Antrag des Heren Beutler wurde eine Revisions= Bei der Berliner Gewerkschaftskommiffion gingen für die bis 1890: 23,63, 1891-95: 21,46 pro Mille der mittleren Be- die Kaffenverhältnisse nehmen soll. Ein weiterer Antrag deffelben gegen in den Jahrfünften 1876-80: 30,97, 1881-85: 28,05, 1886 tommission gewählt, welche einen genaueren Einblick in. streitenden Hamburger Hafenarbeiter folgende völkerung. Daß das Herabgehen der Sterblichkeit sich großentheils Herrn, wonach die Mitglieder der Beiträge ein: Kontordia" sich bereit aus dem Herabgehen der Geburtenziffer erklärt, ift oft hervorgehoben erklären sollten, einer auf grund des Hilfskaffengesetzes zu gründenden Tischleret C. Bappin, Weißenfee, 8. Rate 3,60. Zürich( Schweiz) von stud. Geworden; ebenso, daß die durch bloße Vergleichung mit der Be- eingeschriebenen Kasse beizutreten, in welcher die in der„ Konkordia" ernoffin, 3. Rate 2, Arbeiterunion in Bern d. 6. 5. 35,- Rechtsanwalt B. 20, völkerungszahl gewonnene Sterblichkeitsziffer für große Städte worbenen Rechte und Ansprüche der Mitglieder gewahrt bleiben Rechtsanwalt R. 2, Frau Konful R. 30,-. W.§. 20,- Forst N.- 2., Volts: nur einen mangelhaften Maßstab zur Beurtheilung der Sterblichkeits- follten, wurde dagegen abgelehnt, weil man zu allen weiteren Unterversammlung im Feldschlößchen d. Delor 56,-. Drei Zimmerer und ein Arbeiter, verhältnisse abgeben kann, da deren Bevölkerung wegen des be Bau Mundt d. St. 4,50. Von den Arbeiterfrauen in der Tulpe, Blauen i.S. 15, ständigen Zuzugs von Personen der gesündesten Altersklassen eine nehmungen, die von Vertretern der Konkordia" ausgehen, kein Vers Gewerkschaftstartell Meißen Köln, 6. Rate 100,-. Klub Morgenroth", Straßburg i. Glf. 10, Unverbefferliche Rothe der Brauerei Pichelsdorf bei Spandau, niedrigere Sterblichkeit haben muß. Die wissenschaftlich berechnete, 5. Rate 15,-. Tischleret Hülfenbeck, Kroll u. Co., 6. Rate 17,20. Kabel- u. Gummi- d. h. aus der Sterblichkeitstafel abgeleitete Sterblichkeitsziffer, stellt Vom ersten Vorsitzenden des Ortsvereins der Gemeinde: fabrit Schönhauser Allee 62, 3. Rate, mit Budiker 4,25. Bom rothen Franz aus Kamerun 3,65. Gesammelt unter Kaffenboten durch W. St. 5,40. Bon den Holz- fich denn auch für Berlin bedeutend höher. Im neuesten beamten, Herrn G., erhalten wir folgende Zuschrift:" In Ihrem a beitern aus Schwiebus, 3. Rate 16,75. Gefangverein Bineta" 10,-. D. m., Jahrgang des Berliner Statistischen Jahrbuches" find die geschäßten Blatt vom 29. Jannar cr. theilen Sie aus der Rede des Berlin 5,-. Statbrüder Potsdamerstraße- Charlottenstraße 2,50. Gr.- Lichterfelbe, so berechneten Sterblichkeitsziffern für 1876-1890 angegeben. Herrn Oberbürgermeisters Belle gehalten in der StadtverordnetenGraphischer Delegirter zum Kartell 3,20. Tischlerei v. Raack, 8offenerstr. 41 6,-. A. Quandt 1,-. Abt 3,-. H. 6,10. Richter's Stammgäste, Leipzigerstraße. Die durch Vergleichung mit der Bevölkerungszahl gewonnene Biffer Bersammlung am 28. desselben Monats folgendes mit:„ Der 5. Rate 6,60. Möbelfabrit W. Kümmel, Große Frankfurterstraße, 8. Rate 15,20. war 1876 31,54 pro Mille und fiel bis 1890 auf 22,44, Vorsitzende des Ortsvereins hat noch kurz vor Weihnachten Tischleret E. Hillner, Fruchtftraße, 3. Rate 4,15. Buchdruckeret Baß u. Garieb, die aus der Sterblichkeitstafel abgeleitete 3iffer dagegen war 1876 vom Magiftrat eine Unterfügung erhalten." Diese Behauptung 6. Rate 13,20. Bielbewußte Kaffee Gumpert 7,-. För de Swarten", 7. Rate 3,-. Tischlerei Schild, Münzstraße 11,10. Arbetter v. Bernhard Joseph, Ritterstraße, 33,15 und fiel bis 1890 auf 27,55. Das heißt: Die wahre Sterblich entspricht leider nicht der Wahrheit! Im Gegentheil, ein 4. Rate 52,30. Bertha Tr. 0,50. Tischlerei Joneleit u. Pfaff, Krautir., außer 2 lamm- teitsziffer war 1876 erst um 5 Hundertstel, 1890 dagegen bereits um Unterstützungsgesuch, welches ich am 17. Dezember 1896 im frommen, 7. Rate 19,60. Möbelfabrik P. Syan, Rüdersdorferstr. 22, Maschinen- nahezu 23 Hundertstel höher als die scheinbare. Die Differenz ist Glauben an wahre Humanität und in der Hoffnung an den arbeiter 9,10. 17 Tischler 4,15. Berfonal d. Buchbruckerei Jul. Gittenfeld, 10. ate in diesen 15 Jahren ziemlich ununterbrochen gestiegen, wie sich ja Magistrat richtete, hierfür öffentlich nicht schamroth gemacht zu 58,10. Mitgl. b. Deutschen Buchbrucker- Berbandes im Borwärts", 10. Rate 30,-. Buchdruckeret Max Bading, Bertabtheilung, 9. Rate 11,-. Telegraphenbauanfialt werden, ist nach der mündlichen Mittheilung des Herrn BureauF. Schuchardt, Rungestraße, 5. State 52,25. Ein Boltsbuditer 2,-. Thieme, Gerichtsstr. 76, 3, Lederwaarenfabrik St. Ditrich 4,80. direktors Werkmeister am 22. Dezember 1896 also turz Tischlerei Jarde, Weißenfee( Darunter von Braun 1,-), 2. State 5,55. Bier- Apparatfabrik S. Peter, vor Weihnachten einfach abgelehnt worden. Ich Ritterstraße, 6. Rate( außer dret Mechanitern) 6,80. Rotte aus der Oranienstraße, hätte den dornenvollen Weg der Bettelei gewiß nicht betreten, wenn 9. Rate 4,50. Pianofabrit von Daene 5,-. Bom Dicken 1,61. Gießerei Staligerfiraße 104, 13,70. Schmidt, Langeftr. 52, 6. Mate 5, Rauchflub Kollegia, Die Steuerzahler haben's ja dazu. 120 000 m. find für mir durch eine im Dienst zugezogene Verlegung der Hand und die Mastenball 6,68. Kurze Pfeife-70. Fratferei von Bahr, Admiralfir. 18, die Gentenarfeier allein zur Ausschmückung der Feststraße"( Schloß- damit verbundene Operation und längere Krankheit nicht ganz beTischleret A. Schulz, Fruchtstraße, 11,35. Rothe Geburtstagsfeter b... 5, freiheit und ein Theil der Straße Unter den Linden) von der deutende Extra- Ausgaben erwachsen wären, die ich von meinem Buchdruckerei Harwis Nachfig., Sindenstraße, 14,15. Pianofortefabrik Nieber u. Gostädtischen Deputation bewilligt worden. Der Bolts Zeitung" ganz unzeitgemäßen, geringen Gehalt nicht zu erübrigen vermochte. genannt 5,- Reglaff'sche Werkstatt 5,65. Bautlempneret Karney, Teltowerfir., zufolge beabsichtigt man diese Ausgabe noch auf das Doppelte zu Außerdem glaubte ich aber auch zum Empfang einer Unterstüßung 8,6E. Tischleret Bollmann, Rüdersdorferstraße, 7. Rate 3,75. Zapezirer der erhöhen. Die früher in Aussicht genommene Speisung von berechtigt zu sein, da Pensionäre und andere Personen mit bedeutend Maschinenfabrit von Rúbolt u. Stubne, Banffargarit ut önig. 16, 15, Veteranen auf städtische Kosten ist aufgegeben worden. Dachten die höherem Einkommen häufig in anständiger Weise laufend unterstützt Rudolf Kühne, Pantstraße, froß alledem, 6. Rate 19,25. Möbelfabrit Leunig u. Jagti, Rüdersdorferstraße, mit Bubiter, 7. Rate 24,-. Stadtväter an die Katastrophe auf auf dem Chodinskyfelde werden, ohne öffentlich genannt zu werden. Tischleret Often, Brunnenstraße, intl. Tischlerei Hanisch, 7. Rate 9,55. Tischlerei oder hegten sie die Befürchtung, daß die Berliner Be Stienes, Barutherstraße, 8. Mate( außer einem) 5,45. Alfentbewaarenfabrit von Funt, Stefenstraße, 7,85. Vom dummen August, Charlottenburg, 2. Rate 2,20. völkerung über den kommunalen Schweinebraten mit Backpflaumen Slafer von Borsig's Werte in Tegel, 3. Rate 4,15. Schneidemühle A. Saberer, gar zu schnodderige Wige reißen würde? In einem Bericht aus Antlamerstraße, außer dem Bandfägenschneider, 6. Mate 8,10. Lifte 6858 A. Höhne, dem Rathhause wird noch besonders die schon neulich gemeldete Drechsler 3,90. Stfte 5967 Dreher 14,35. Arbeiter vom Berliner Dombau mit Bubiter 4,05. Bon den Malern Bau Rantestr. 29, 2,55. Gesangverein Bereinte Absicht betont, den städtischen Arbeitern in den Tagen des 21. bis Sangesbrüder Moabits, Ueberschuß von der Matinee vom 31. Januar 1897, 23. März warum nicht schon am 18. März? einen freien 1. Rate 100,-. Siften durch Gräschte 1006, 1928, 1984, 1942, 1963, 3215, 8218, Tag ohne Lohnabzug zu gewähren. Da man diese Maßnahme an 3219, 3222, 8224, 8231, 3232, 3233, 3234, 3235, 3239, 3240, 3253, 3257, 3258, fcheinend als eine besondere Großthat ausposaunen will, so sei durch Schneter 16,05, Buchbruckerei Hempel u. Comp., 37,05. Etliche Schlem darauf hingewiesen, daß die Stadt einfach gefeßlich verpflichtet ist, mer Abtheilung Stemens und Halste 10,85. Porzellan 8,60. Anhaltsche den Arbeitern den Lohn für den Tag zu zahlen, den sie ohne VerMaschinenfabrit b. Beifter 6,-. Tischlerei Martens, Thurmstraße 11,50). A. Becker, Goldschmied 3,-. Liften der Chirurgischen Branche d. Heller 1551, 3661, schulden feiern müssen. 3662, 3667, 3670, 3671, 3672, 3674, 3675, 3676, 3677, 3678, 3679, 3680, 5375, 5376, 5377, 5378, 5380, 5382, 5388, 5885, 5886, 5887, 180,95. Bier Sattler und eine Ar Die Wunderwirkungen der Neu- Rahnsdorfer Heilmethoden beiterin, Bindenstraße 3,35. tfchleret und Drechslerei Schröder, Jerufalemer hatten es dem Vorstande der See Berufsgenossenschaft, der ohne firaße, 7. Rate 3,75. Kranten- u. Sterbe- Buschußtaffe d. Schneider Berlins 5,15. Zweifel der humanfte aller Genossenschaftsvorstände ist, auch einmal Arbetter von Bugre u. 90. ,, Rate fortere 6688, Marten 17, u. Bieberet, angethan, und er machte einen Verfuch mit der Ueberweisung eines Semmler u. Bleiberg 17,95. Arbeiter von F. E. Schlict, 7. Rate 6,-. Tischleret verlegten Schiffsführers an die dortige Heilanstalt. Aber sogar Bache mit Bubiter, Sauftgerstraße, 3. Rate 8,20. Bon den Unzufriedenen b. A. dieser brave Seemann, der sich schon so manchen Sturm als Matrose, 2. Rate Tischleret u. Neumann 2,-. Morgenroth, 3,50. Elleret Jentich um eingerein lapfeifer, Steuermann und Kapitän hatte um die Nase wehen laffen, fand es Charlottenburg 15,-. Lifte 5882, Arbeiter von Siemens u. Salste 15,76. Gifen- dorten fürchterlich. Er klagte sein Leid einem hervorragenden Mit hauer u. Siebisch 2, Bifte 6124, Zifchleret Bormann, Admiralfir. 18b 8,70. Sifte gliebe der See- Berufsgenossenschaft. Wie wir hören, ist der Erfolg 5094, Möbelfleet 6. Bont, Duanent 380. parante 3. 1 ate 3,20. ifte 6374, ber, daß der Vorstand der See- Berufsgenossenschaft von weiteren Bronzewaaren- Fabrit Arndt u. Martus 22,10. Buchbruckeret und StereotypeurAbtheilung von Frd. Ashelm 6,-. tften d. Michels, Adlershof 4862, 5528, Ueberweisungen an das Paradies in Neu Rahnsdorf Abstand 5782, 5784, 5789: 29,75. Lifte 4755, t. einer 6,76. Tischlerei Olm, 6. Rate 8,75. nehmen will. Geburtstagsfeter. Knappe 4,25. Tischlerei Bach u. Kopis, obere Wertstatt, mit Bubifer, 8. Rate 7,45. Liften d. W. Hinz 5696, 4479, 5795, Alexanderstraße, 6. Rate 19,85. Einige Sattler, Leipzigerfir. 135, 2,50. 3273, 4387 4399, 4405, 4420, 4422, zufammen 249,05( darunter. 6. 6,-. 6,70. Ko., 5. 16,55. Etste 5578, Siste 6456, Telegraphen- Bauanftalt Stock u. Co. 29,45. Pianofortefabrit . auch die Zusammensehung der Bevölkerung immer mehr von dem Normalen entfernt hat. Die Differenz dürfte in den Jahren nach 1890, für die die wahre Sterblichkeitsziffer noch nicht berechnet ist, noch größer geworden sein. = 1 " 76 390 Rubikmeter Schnee find bis Ende Januar aus den Straßen Berlins abgefahren worden. Hiervon find 7000 Rubikmeter in die Spree resp. in den Landwehrkanal geworfen, während der Rest auf den für solche Fälle vorgesehenen Abladeplägen aufgehäuft worden ist. Um eine möglichst schnelle Beseitigung der Maffen zu bewirken, ist die Zahl der in Betrieb genommenen Wagen noch um 150 vermehrt worden, so daß im ganzen 1150 Wagen im Betriebe find. Eine gleiche Schneemenge wie in diesem Jahre hatte die Stadt Berlin nur im Winter 1887/88 zu bewältigen. In der Urania, Abtheilung Invalidenstraße, wird am Mitt woch abends 8 Uhr Herr Professor Dr. Ruy seinen Projektionsvortrag Die Bewegung im Pflanzenreiche" halten. " Prügelpädagogik. In der sechsten Gemeindeschule hat das Fräulein Ehrenreich den neunjährigen Schulknaben B., der infolge verschiedener Krankheiten leider in der Schule nicht besonders vorwärts tommen konnte, am 29. Januar derart gezüchtigt, daß das Rind bis jetzt zu Hause bleiben mußte. Ein ärztliches Atteft befagt über die erlittenen Büchtigungen:" Frig B. zeigt an der linken Hälfte der Stirn wie an der Wange blutrünstige Stellen und Striemen, die von Schlägen mit der Hand herrühren. Da der p. B. durch frühere Krankheiten in seiner geistigen Ent wickelung zurückgeblieben ist, so sind Schläge gegen den Kopf doppelt verderblich." Bemerkt sei noch, daß das Kind auch noch mit einem Wie Preußend zweitgrößter König der größte ift felbft Stocke auf die Finger geprügelt wurde. Die Schuldeputation nimint 5797, 5796: 29,75. Étschlerei Krüger, Brigerstraße, 6. Rate 12,80. Liften 6395 und verständlich Wilhelm der Große- wie der alte Friz", seine Hof- und sich ftets der Lehrkräfte an, wenn diese von Eltern geprügelter 6896 Gasmefferfabrit der englischen Basanstalt 39,35. Buchholz, Drantenstraße, Staatsbeamten einschätte, darüber geben verschiedene im Bär" Kinder bedroht und beleidigt werden. Wäre es nicht sehr an der Schulz, Blumenfiraße, 12,- Fliesenleger der Firma Rosenfeld u. Go. 7,40. enthaltene Proben einigen Aufschluß. Die genannte Zeitschrift ver Statbrüber von Fiſcher u. Co., 1,60. Bifte 5970, Lischleret Golz, Staltgerstraße, öffentlicht einige Randbemerkungen des Königs zu Bittgesuchen 2c. Beit, daß fie auch mit der Prügelpädagogit, die meistens die Ursache 5,20. Elettro- technische Fabrit, Rosenthalerstr. 26, 10. Rate 8, Willkommen", Pferdebucht 3,25. Tischlerei eutsch, Königsbergerstraße, 6. Rate 6,- Schrift Gesuch des Kammerherrn Baron von Müller, das Bad zu Aachen der Bedrohungen bildet, endlich einmal aufzuräumen suchte? gießerei Theinhardt, 8. Rate 12,25, Schriftgießeret und Messinglinienfabrit gebrauchen zu dürfen. Was er da machen wil er wirdt Durch einen unglücklichen Zufall ist der 22 Jahre alte Be H. Bertholdt, 9. Rate 97,65. Tischlerei Knütte 6,-. Tischleret Musterbarth was er noch übrig hat dort verspielen und u. Sohn, Alte Fatobftraße, 6. Mate 7,80. Zöpfer, Bau Nürnberger- und Augs: bettler zurückkommen." ein reiter Albert Krüger am Schluß der gestrigen Vorstellung des burgerstraßen- Ece 6,90. Bergolder von Mielsch 6,40. Tischleret Bülow, Grimm Der Oberstlieutenant v. Roon überreicht Birkus Busch zu Schaden gekommen. Als er zu dem Wassersprung ftraße, 5. Rate 9,05. Möbelfabrit G. Klug, Fruchtftraße, 8. Rate 30,20. Möbel die Kosten der Bewirthung der herzoglich braunschweig'schen Herr der Kosaken, der im vorlegten Bilde der Pantomime ,, Nach Sibirien" fabrit Lube, Brizerstr. 6,55. Lifte 6677, Lederfabrit M. 2. Salomon 9,95. schaft im Betrage von 700 Thalern 1 Groschen. Dieses Mal stattfindet und durch die Schneidigkeit seiner Ausführung stets Lifte 6406, Siemens u. Saiste 16,-. tfte 4808 6,05. 2ifte 6805 8,80. Tischleret bezahlen aber es ist greulich gestohlen und werde ich ein den lebhafteften Applaus erntet, in die Manege Peuter, 4 Treppen, Gratisbier 3,20. Buchdruckerei Jeleib, Wilhelmftraße, 6,65. gesprengt Maschinenfabrit Beeling u. 2übte, 9. Rate 5, Leiftenfabrit von G. Sttegbahn, ander Mal jemandten hinschicken, der die Rechnung führet." fam, stuzte sein Pferd am Rande des Wassers einen AugenWaldemarstraße, 6. Rate 15,10. Norddeutsche Buchdruckeret, Saal 3 und 4, Der Oberauditeur G. zu Berlin zeigt bei Gelegenheit der blick und machte dann nur einen furzen Sah in die Tiefe. 7. Rate 58,75. Holzbearbeitungsfabrik Bernhard Roth, mit Budiker 10,50. Buch- Ernennung des Oberauditeurs Reineke zum Generalauditeur an, Unterdeffen kam der Bereiter Br., welcher zuerst die ihm vorund Steinbruderet§. S. Hermann, 6. Rate 65,46. Schnetbemühle G. Serobne, daß er der älteste Oberauditeur sei und bereits 30 Jahre diene. geschriebene Distanz von etwa 20 Schritt innehielt, im schärfsten F. F. A. Schulze, Fehrbellinerstr. 47, 3 Treppen 10,05. Lifte 6125, Meves 8,85. Ich habe ein haufen alte Maulesels im Stal Tempo mit seinem Hengste nachgestürmt. Dieser machte einen sehr Zischleret Bölkel, Königsbergerstraße, 3. Rate 5,20. Tischleret Brunslow, Neue Die lange den Dienst machen aber nicht das sie Stalmeisters weiten Sprung ins Wasser und traf dabei mit seinem linken Border Königstraße, 8. Rate 13,15. Badewannenfabrit E. Schiegnig, Staligerftraße, 7. Rate 7,70. Metallschmuckfabrit A. Fries, 6. Rate 4,90. Drechsleret P. Marzahn, werden." Der Hofprediger Cochius zu Potsdam bittet um eine huf den eben auftauchenden Bereiter Krüger im Rücken. Der Mann Bergmannstraße, 6,50. Tischlerei Fahldick, Bergmannstraße, 3,20( immer gemüth Stelle beim Dom zu Berlin. Jesus Saget mein Reich ist nicht trennte sich von seinem Pferde und schwamm durch das Wasser bis lich). Tischleret Bormonn, 3offenerstraße, 7. Rate 6, ifte 6498, Pianofabrit, von dießer Welt So müfen die prediger auch denken, denn Predigen an den Rand, von wo er sofort in eine Garderobe gebracht wurde. Königsbergerstr. 38, außer 6 Kollegen 13,50. Tischlerei Pahle, Koppenstr. 6,10. Berichtigung. In Nr. 25 muß es heißen: Siste 4981( darunter zentral- Sie Nach Ihren Thodt im Duhm von Neuen Jerusalem." Der anwesende Arzt fonnte nicht sogleich feststellen, wie schwer die Krantentaffe der Tapezierer Berlin II 3,10) 7,- Jn Nr. 19 muß es heißen: Der Bereiter Wolny bittet, zur Belohnung des in England Beschädigung des Krüger sei, der nun alsbald in einem Krankens Lifte 4724, Möbelfabrit Eckert, Ruppinerstraße, 18,20. besorgten Pferdeankaufs um Ernennung zum Stallmeifter. wagen nach einem Krankenhause gebracht wurde. Er hat braf bei Seinem Sol zufrieden Seindt das ich dazu Stille Seige aber in die Spree wir gestern berichteten, hat beim Aufschlagen auf die Einkaufe gestohlen er Der Laternenanzünder Otto Christians, über dessen Sturz ihm davohr zum Stallmeister Machen so Nerisch bin ich nicht."-Brüstung der Kronprinzenbrücke einen Schädelbruch erlitten. Der Der Kapitän v. Brinden bittet, ihn in betracht seiner lang: 47 Jahre alte Mann liegt im Krankenhause schwer darnieder. jährigen Dienste zum überzähligen Major zu befördern. „ Das Bernauerftraße, 6. State 7,90. Glasschleiferet Otto Mathes, 3. Rate 7,-. Weitere Beiträge nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau ( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16, vorn part.) in der Zeit von 9-1 Uhr vormittags und 6-8 Uhr abends entgegen. Lokales. " " Regiment ist beständig vohr den Feind gelaufen, und mus er noth- Aus dem Fenster gefallen ist am Dienstag morgen um 91/2 Uhr Arbeiter- Bildungsschule. Da die Mitte Januar eröffnete wendig allerwegens mitgelaufen Seindt, ich avanfire die Offiziers die 56 Jahre alte Frau Rofalte Fast aus der Kurstr. 14. Frau Fast Lesehalle hinsichtlich des Besuches nicht den erhofften Er- die den Feind geschlagen haben, aber nicht diejenigen, die nirgent ist seit vier Wochen eines Nervenleidens wegen in ärztlicher Be wartungen entspricht, was wohl in erster Linie auf die ungünstige fich gehalten haben, und bei Kunersdorf feindt Sie so gelaufen, daß handlung und muß fortwährend von einem ihrer Kinder beaufsichtigt Besuchszeit zurückzuführen ist, so hat der Vorstand beschlossen, von ich sie erst den andern Tag wiederkrigt habe."- Der Kammerherr werden. Gestern Morgen war sie zufällig fünf Minuten lang allein heute ab die Lesehalle abends von 6-9 Uhr zu öffnen. Gleichzeitig v. H. zeigt an, daß er für die dem Prinzen Friedrich von in der Speisekammer der im ersten Stock des Hofgebäudes gelegenen machen wir bekannt, daß die Geschäftsstelle der Schule eben Dänemark zugeeignete Schrift über seine Genealogie eine Wohnung. In dieser Zeit setzte sie sich auf die Bank des geöffneten falls nach der Lesehalle, Brunnenstraße 25, verlegt worden Dose, desgleichen einen Brillantring erhalten habe." Ich Fensters, verlor das Gleichgewicht und fiel rückwärts zum Fenster hinaus. Ein Haken unter dem Feusterbrett, der zum Aufhängen von Wild dienl, faßte zwar die Kleider, diese rissen jedoch und die Frau stürzte auf den Hof hinab, wo sie mit schweren Verletzungen am Hinterkopfe und am Rückgrat liegen blieb. Ei» Wachtmeister vom 40. Polizeirevier brachte die Verunglückte mit einem Wagen in ein ttrankenhaus. Hier stellte man auch eine Gehirnerschütterung fest. Uualiicksfälle im Gtraftenverkehr. Als gestern vormittags der ISjahrige Arbeiter Otto Krause den Hintcrraui» eines durch die Brückenstraße fahrende» Pferdebahnwagens der Linie Brunnen» ftraße— Kreuzberg von der linken Seite besteigen wollte. wurde er von einem in entgegengesetzter Richtung heran- kommenden Wagen derselben Linie zu Boden gerissen und einige Schritt« weit mitgeschleift, bis der Wagen angehalten werden konnte. Er erlitt dabei einen Bruch des rechten Schlüsselbeins und wurde nach der Unfallstation II gebracht, wo er einen Verband erhielt.— An der Ecke der Skalitzer- und Oppelnerstraße wurde in der Mittagsstunde die 37 Jahre alt« ver- ehelichte Arbeiter Quick geb. Goldbach durch einen Bäckerwage» überfahren un* an der Stirn sowie an der linken Schulter so schwer verletzt, daß ihre Neberführung in die Unfallstation II er- forderlich wurde.— Infolge der Glätte kam in der Straße An der Stadtbahn die SV Jahre alte Wittwe Amalie Wiutler geborene Roick zu Falle und zog sich einen Knöchelbruch am linke» Fuße zu. Sie wurde nach der Charitee gebracht.— Gegen Abend stürzte sich der 30jährige Maurer Karl Jepche in der Trunkenheit bei den Judenwiesen in die Spree, wurde jedoch von Schiffern aus dem Wasser gezogen und durch einen Polizei-Wachtmeister nach de», Krankenhause Moabit gebracht.— In der Nacht zum 2. d. Mts. fiel der 48 Jahre alte Rollkutscher Ludwig Hausen aus dem Grundstücke Rungestr. 21 plötzlich von einem Wagen des Berliner Transport» Vereins und blieb bewußtlos liegen. Er wurde von einem anderen Kutscher nach der Sanilätswache, Grüner Weg 17, gebracht, wo er indessen bald darauf starb. Da der Arzt die Todesursache nicht feststellen konnte, wurde die Leiche nach dem Schauhause geschafft.— Vor dem Hause Kochstr. 39 fiel abends der 38 jährige Arbeiter Ernst Sill von einem vor einen Kohlenwagen gespannten Pferde und zog sich«ine erhebliche Ver- letzitng am Kopfe zu. so daß er nach Anlegung eines Roth- Verbandes aus der Unfallstation I in die Charitee überführt werden mußte._ A«s de» Nachbarorte». Bei der gestrigen Stadtverordnetcn-Ersatzwahl für die dritte Abtheilung des ersten Wahlbezirks in Charlottenburg wurde bei nnr schwacher Betheiligung der Wahlberechtigten(etwa 26 v. H.) der konservative Kandidat, Spediteur Wilhelm Langner, mit 336 Stimmen gewählt. Der liberale Kandidat, Rentner Kaping. erhielt 180, der sozialdemokratische Kandidat, Spediteur S ch a r n b e r g, 136 Stimmen. Zwei Burschen in Frauenkleider» sind Sonnabend Nacht in Schöneberg verhaftet worden, als sie gerade ihr HmiS in der Grunewaldstraße verlaffen und auf„Abenteuer' ausgehen wollten. Sie waren so gut verkleidet und so täuschend frisirt, daß es selbst bei hellen, Tage kaum möglich war. in ihnen Männer zu vermuthen. Ihre Absicht war der Polizei verrathen worden, wahrscheinlich wollten sie aus Taschendiebstähle ausgehen. Soziale Nechtspflege. Eine reifende Renteuquetsch Kommission beglückt seit längerer Zeit die Unfallverletzte» der Landwirlhschast Ostpreußens. Sie nennt sich Aerzte-Revisionskommission und zu ihr gehören, wenn wir recht unterrichtet sind, außer medizinischen Sachverständigen auch Vorstandsmitglieder der landwirthschafllichen Bernfsgenossenschaft; es betheiligen sich bei ihrer„heilsamen' Thätigkeit sogar Landräthe. Sie ist ein wahrhafter Segen für die Ge- nossenschaflskafse. Ihre Gutachten, die Früchte ihrer„Revisions'» Reisen, sind meist so sunimarisch, daß sie eine kritische Würdigung durch den Richter kaum erlauben. So be- wirken denn diese Gntachten, oft erst in der Revisionsinstanz, manchen wohlforniulirte» Beweisbeschluß. Ein wahres Glück in solchen Fällen, daß das Reichs-Versicherungsamt Rekurs- und nicht blos Revisionsgericht ist. Die Freunde seiner Herabdegradirung zur Revisionsinstanz mögen sich das hinter die Ohren schreiben. Durch ein Gutachten sondergleichen hätte die„Rentenquetsch- kommission auf Reisen" beinahe ein armes Mädchen um seine kärg- liehe Rente von 20 pCt. gebracht. Die Arme hatte sich durch einen landwirthschaftlichen Betriebsunfall eine Beschränkung der BewegungS» kähigkeit der Muskel von Mastdarm und Blase zugezogen und er- hielt zuletzt die Rente in der angegebene» Höhe. Die Aerzte der Revisionskommission erklärten nun das Mädchen schlankweg für arbeitssähig, indem sie hervorhoben, die Verletzte habe einen ein- stündigen Weg zurückgelegt, ohne Schmerze» zu spüren, und somit be- wiesen, daß die Schwäche im Bein nicht mehr vorhanden sei. Natur- lich entzog ihr die Berufsgenoffenschast alsbald die Rente und das Schiedsgericht billigte dies. Es glaubte neben dem Gutachten auch noch bei seinem Spruch berücksichtigen zu müssen, daß die Klägerin Kluckert das Schneider» erlernen und, wie es sagte, sicherlich im stände wäre, sich baldigst mit der Schneiderei ihren Lebensunterhalt zu verdiene». Die Klägerin legte Rekurs ein und machte geltend. sie habe noch äußerst heftige Schmerzen, hauptsächlich beim Liege». Sie könne nicht gerade liegen, beim Sitzen habe sie mehr Ruhe. Sie hätte die Schneiderei erlernen wollen. habe eS aber feit Entziehung der Rente aufgeben müssen, denn sie könne sonst nichts verdienen und Mittel besitze sie nicht.— Das Reichs- Versicherungsamt hob das schiedsgerichtliche Urtheil aus und sprach der Klägerin die 20pCt. der Vollrente wieder zu. Die Gründe, die Dr. Gerstel ver- kündete, sind recht bezeichnend— für die oftpreußische Rentenquetsch- Kommission. Die ärztlichen Gutachten ergäben keineswegs, daß die Folgen des Unfalles wieder geHoven seien, daß also die Bewegungsfähigkeit der Muskeln des Mast- darms und der Blase wi«der voll hergestellt sei und daß die Schmerzen an den fraglichen Körpertheilen aufgehört hätten. Die Aerztekommission spreche vielmehr nur von einer Schwäche des Beines, die nicht mehr vorhanden sein solle. Dann habe aber auch da? Schiedsgericht unrecht, wenn es die Erwerbs- sähigkeit der Klägerin daraus herleite, daß sie Schneidern lerne. Ob sie dazu nach beendeter Lehre volle Erwerbefähigkeit besitze, das müßte dann doch erst erwiesen werden. Noch viel weniger liege darin ein Beweis für iyre augenblickliche Erwerbsfähigkeit, worauf es doch bei der Rentenbemefsung oder Rentenherabsetznng und bei ihrer Aufhebung allein ankomme. Und endlich lasse sich daraus, daß die Klägerin eine Stunde lausen konnte, noch lange nicht eine voll- ständige Besserung des BeineS schließen. Gerichts"Rettung. Von der Firma Ehrman««. Tusimann, Unterwasserstr. 3, erhalten wir folgende Zuschrift: Auf Ihre Notiz in Nr. 2S:„Eine ausgeglichene Beleidigung' habe ich Erhebungen angestellt und bitte ich fönenden Feststellungen Raum zu geben. Meine Werkstälte be- steht aus einem einzigen großen Saal und sind von Beginn bis Schluß fortdauernd eine größere Anzahl Personen dort beschäftigt. Selbst zur Mittagspause befinden sich mehrere Näherinnen in dem Saale, da es viele vorziehen, statt den weiten Weg nach taus zu machen, ihr Essen im Hause sich zubereiten und in er Werkstätte zu verzehren. Eine Gelegenheit sich also garnicht bietet, bei welcher Herr R. Frl. W. allein antreffen könnte. Frl. W. ist übrigens seit 4 Monaten in Stellung bei mir, ohne daß sie sich jemals üoer irgend etwas beschwert hätte. 2. Frl. W. hat im Gegentheil sich stets überaus fleißig n»d interessut gezeigt, so daß die Zusage, ihr ein Kleid zu schenken(aus England mitzubringen, ist ein Unding), sich wohl erkläre» läßt, aber aus andern Motiven, als Frl. W. angegeben. 3. Die Arbeitsverhältnisse sind streng geregelt und. soweit es unter heutiger Produktionsweise zulässig, relativ günstig. Bei durchschnittlicher zehnstündiger Arbeitszeit(U eberstunden finden niemals statt) verdienen bei normalem Betrieb die Näherinnen 18-20 M. die Woche, auch habe ich selbst in der Hoch- saison, wo sonst sich nirgends Arbeiterinnen anbieten, Angebot von guten Näherinnen, daß also die bei mir arbeitenden Damen von einer Schinderei wohl nicht sprechen können. Im übrigen ist jede stets in der Lage, Beschwerden bei mir direkt anzubringen.>vas bisher noch nie geschehen ist. Eine„Millioneuerbschaft" wird morgen das Landgericht I beschäftigen. Es handelt sich nicht um den Nachlaß selbst, sondern um Legilimationspapiere, die zu einem Prozeß um einen Theil der ..Millionenerbschaft" erforderlich sind. Die Erbschaft bildete der Nachlaß eines im Jahre 1791 in Amsterdam verstorbenen sehr reiche» Mannes, Johann Konrad Brand, der unter gewissen Bedingungen die eine Hälfte seines Vermögens seinen deutschen Verwandten testirt halle. In den sechziger Jahren versuchte der Buchbindermeister Johann Konrad Andreas Brandt zu Aschersleben durch Vermittelnng des Herrn Georg Douglas. deS Sohnes des dortigen Bürgermeisters und heutigen Grafen Douglas, seine Erbansprüche zu beweisen, und soll zu dem Zwecke durch seinen Schwiegersohn, den Portier Simon, Herrn Douglas die von ihn, znr Legitimation und zur Erhebung des Erbtheils beigeschafften Papiere übergeben haben. Nun hat eine Frau Timm als Miterbberechtigte gegen de» Grase» Douglas die Zivilklage aus Heransgabe der Papiere angestrengt. Zur Stöcker- Affäre. Die„Post" schreibt: Zu dem Belei- digungsprozeß Witte-Slöcker hat heute vor dem ersuchten Richter, Amtsgerichtsrath v. Podewils, in einem Erniittelungsverfahren gegen den Schneidermeister Griincberg ein Nachspiel seinen lllnfang genommen. Am ersten Verhandlungstage brachte der Vertreter des Pfarrers Witte, Rechtsanwalt Lenzmann, das Tagebuch Grüne- berg's zur Sprache und zeigte dem Gerichtshofe das Buch. worauf Grüneberg empört aussprang und erklärte, daß ihm von Leckert se». sein Tagebuch unterschlagen worden sei. Trotz allen Protestes seitens Grüneberg's wurde am Sonnabend, dem zweiten VerhandlnngStage. dem Zeugen Leckert sen. nach seiner Ver- nehmnng das Tagebuch ausgehändigt. Auf der Innenseite des Deckels befinden sich vier Anmerkungen, ivelchs das Datum von drei Briefen und einer Postkarte ausweisen, ans denen das Berfügnngsrecht über das Tagebuch unzwei- deutig hervorgeht. Hiernach hatte Leckert jun. von Grüneberg die Erlaubniß erhalten, von dein Tagebuch in jeder Weise Gebrauch zu mache»; außerdem hatte es Grüneberg zum Verkauf angeboten. Demnach hatte Grüneberg's eigenhändige Notiz am Schlüsse des Tagebuches, welche dahin lautete, daß der Inhalt niemals ver- öffentlicht werden dürste, auf Leckert junior keinen Bezug. Das Tagebuch selbst wurde von Leckert senior erst nach der Verhaftung seines Sohnes im Dezbr. v. I. dem Pastor Witte zur Lektüre und Information in seinem Beleidigungsprozesse überreicht. Die Brief- schaste», welche das Versügungsrecht dokumentiren, wurden heute von Leckert sen. dem Untersuchungsrichter ausgehändigt. Dadurch steht es jetzt schon fast zweifellos fest, daß in diesem Punkte mindestens von Grüneberg nicht die reine Wahrheit ausgesagt wurde. Nach der eingehenden Vernehmung des Leckert sen. wurde der ebenfalls als Zeuge geladene Pfarrer Witte vernommen, um be- züglich des Grüneberg'schen Tagebuches Auskunft zu geben, wie weit seine Berechtigung, Gebrauch von dem Tagebuche zu machen, gegangen sei. Tie Beamten-Eigenschast der städtischen Vureau-HilfS- arbeitcr. Vor der 9. Zivilkammer des Landgerichts I stand am 26. Januar Schlußverhandlung in der Prozeßsache des Technikers Hesse gegen die Etadtgemeinde Berlin an. Dem Hesse war vor einer längere» Reihe von Jahren seine Stellung von der Etadtgenieinde gekündigt worden. Trotzdem er wiederholt nachträglich um Be- schäsligung gebeten, auch in einer an de» Oberpräsidenten gerichteten Beschwerde seine Entlassung als gesetzlich unzulässig dezeichnet hatte, war eine Wiederanstellung nicht erfolgt. Auch die Stadtverordneten- Versammlung hatte die Gründe des Magistrats für die erfolgte Kündigung des Hesse nicht als stichhaltig angesehen. Hesse hat»»»mehr in der Klage das Gehalt zunächst für das Jahr 1891 nachgefordert und Zahlung von 2660 M. nebst Zinsen sür dieses Jahr beansprucht. Die Stadtgemeinde bestritt die Beamten-Eigenschast deS Hesse, trotzdem in der Dienstanweisung auS- drücklich gesagt war. daß er Beamter sei, auch in anderen Urkunden seine Beamtenstellung und die Pflichten seines Amtes betont und ihm die Steuerprivilegien der Beamten zu theil geworden waren. Das Gericht verurtheilte nach kurzer Berathnng die Stadtgemeinde zur Zahlung von 2660 M. und Zinsen. Es hielt nicht für zweifelhaft, daß H. Beamter sei. Die von der Stadtgemeinde ausgesprochene Kündigung sei ungesetzlich und widerspreche der zwingenden Vorschrift der Etädte-Ordnnng(ß 66, 6), nach welcher die städtischen Beamten lebenslänglich angestellt sind. H. wird ohne Zweifel nun- mehr auch für die iibngen Jahre daS Gehalt nachträglich einfordern und ein hübsches Kapital von der Stadt erhalten. Ein eigenartiger„Verleumd«ngS"-Prozest beschäftigte gestern die 138. Abtheilung des Amtsgerichts I, vor welcher der Arbeiter Seyer ans der Anklagebank erschien. Der Angeklagte richtete am 23. November v. I. an seinen Kassenvorftand eine Eingabe, durch welche er den Tod eines Kindes anzeigte und fügte in dieser Eingabe hinzu, daß bei dem vor einem Jahre erfolgten Tode eines anderen Kindes der praktische Arzt Dr. Leopold Hirschberg einen Todtenschein ausgestellt habe, ohne das verstorbene Kind gesehen zu haben. Damit sollte er etwas Unwahres behauptet haben und es wurde gegen ihn Anklage erhoben. Der als Zeuge vernommene Dr. Hirsch- berg, der Antragsteller, kann sich auf Einzelheiten nicht mehr be- sinnen, er ist aber überzeugt, daß er das tobte Kind gesehe» hat. da er sonst wohl keinen Todtenschein ausgestellt haben würde. Das widerspreche durchaus seinen sonstige» Gepflogen- heilen und dem was Vorschrift sei. Er habe, soviel er sich entsinnen könne, das betreffende Kind bis zwei Tage vor seinem Tode behandelt, dann sei ein Kollege hinzugezogen worden. Als Hauptzeugin trat die jetzt 16jährige Tochter Bertha des Angeklagte» auf. Diese bekundete, das K,nd fei im Januar v. I., abends gegen 9 Uhr gestorben; am nächsten Vormittage erschien Dr. Hirschberg in Abwesenheit ihrer Eltern. Als sie ihn zur Besichtigung der Leiche aufforderte, welche eine Treppe höher in einer leeren Woh- nung stand, soll Dr. Hirschberg erwidert habe»:„Ach, lassen Sie das arme Kind nur ruhig schlafen." Daraus habe er den Tobten- schein ausgefüllt und sich entfernt, ohne die Leiche gesehen zu haben. Sie hat von dem Borgange sofort einer Nachbarin Mittheilung ge- macht, noch ehe ihre Mutter zurückgekommen war. Die ebenfalls als Zeugin vernommene Nachbarin bestätigte das. Die Mutter hat später, wie die Bertha Seyer hinzufügt, auch noch andere Nachbarinnen davon erzählt und auch dem Dr. Wolff, der das Kind in den letzten zwei Tagen behandelte, in ihrer Empörung Mittheiluiig gemacht. Dieselbe Darstellung von der Sache gab der jüngere Bruder der Bertha Seyer. Letztere wurde übrigens auf Gerichtsbeschluß ver- eidigt. Der Vorsitzende legte dem Dr. Hirschberg nahe, den Straf- antrag zurückzuziehen; dieser weigerte sich aber. Nach Schluß der Beweisausnahme beantragte der Staatsanwalt die Frei- sprechung des Angeklaglen und der Gerichtshof erkannte nach dem Antrage. Die behauplete Thatsache hat sich als wahr erwiese» und eS ist festgestellt, daß Dr. Hirschberg von feiner sonstigen Ge- pflogenheit in diesem Falle abgewichen ist. I« der Untersuchungssache wegen schwerer Urkunden- fälschnng bezüglich des falschen Einjährige« ist jetzt durch das Geständrnß der beiden Hauptangeschuldigten das Verfahren soweit beendet, daß die Hauptverhandlung zu der am 1. März d. I. beginnenden Schwurgerichts- Periode angesetzt werden soll. Di« irrige Auffassung eines««tsvorsteherS von dem Vegiunr der Verjährungsfrist wurde gestern durch das Schöffen- gerrcht am Amtsgericht II korrigirt. Aus dem Kompler der Brauerei Hohen-Schönhausen brannte am 9. September o. I. ein Schuppen ab, welcher zum Auspichen der Bierfässer diente. Erst durch diesen Brand erhielt der AmtSvorsteher Kenntniß von der Existenz de» Schuppens, der bereit? im Jahre 1894 erbaut worden war. und zwar ohne baupolizeiliche Genehmigung. Sofort erhielt der da- malige Direktor Bussebaum ein Strafmandat über 30 M., gegen welches Einspruch erhoben wurde. Der Amtsvorsteher war der Ansicht, daß die Verjährung so lange ruhe, als wie die Uebertretung fortgesetzt werde, dies sei bis zum 9. September 1896 geschehen, denn so lange sei der Schuppen gebraucht worden. Das Schöffengericht schloß sich aber der Ansicht des Rmtsanwalls Schulz und des Vertheidigers Rechtsanwalt Steinschneider an, daß die Verjährung der Ueber- tretung mit der Gebrauchnahme eines ans grund einer Uebertretung errichteten Bauwerks beginnt und daß somit die Sache längst ver- jährt sei. Das Strafmandat wurde daher aufgehoben. Eine» recht thörichten Brief richtete der 26jShrige Kauf- mann Hans Abraham im Oktober vorigen Jahres an die zweite Strafkammer des Landgerichts II. Es hatte kurz zuvor eine Beleidigungsklage zwischen Abrahams Braut und einem anderen Mädchen stattaesunden, wobei die«rstere unterlegen war. Abraham richtete daraus an die zweite Strafkammer ein langes Schreiben, worin er das Urtheil in höchst absprechender Weise krilisirte und Zweifel über die volle Zurechnungsfähigkeit der Richter durch- blicken ließ. Die Folge war. daß er eine Anklage wegen Beleidi- gung der betheiligten Richter erhielt. Im gestrigen Termine vor der»weiten Strafkammer deS Landgerichts I suchte der An- geschuldigte sich dadurch zu entlasten, daß er angab, den Brief unter dem Eindruck schwerer körperlicher Schmerzen geschrieben zn haben; außerdem habe er in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt. Der Staatsanwalt wollte keinen dieser Einwände gelten lasse», sondern beantragte bei der Schwere der Beleidigungen gegen den Angeklagten eine Gefängnißstrafe von drei Monaten. Der Gerichts- Hof nahm mit Rücksicht auf die Jugend und Unbescholtenheit des Angeklagten von der Erkennung auf eine Freiheitsstrafe Abstand, beinaß die Geldstrafe aber aus 300 Mark. Aus Bremerhaven wird vom 2. Februar berichtet: In Sachen des untergegangenen Lloyddampfers„Salier" erließ das Seeamr heute folgenden Spruch:„Der deutsche Schraubendampfer„Salier" ist in der Nacht vom 7. auf den 8. Dezember 1396 in der Nähe von Cap Corrnbedo an der spanischen Küste gestrandet und gänzlich verloren gegangen. Eämmtliche an Bord befindlichen Personen. 66 Mann Besatzung und 214 Passagiere, haben beim Schiffbruch den Tod gefunden. Die Ursache der Strandung, welche auf schweres unsichtiges Wetter und Stromversetzung zurückzuführen sein wird, ist nicht bestimmt festzustellen." Duellflegclei. Wegen Herausforderung zum Zweikampfe mit tödllichen Waffen wurde von der Strafkammer zu Bromberg der ahnarzt Dr. Klemisch zu einer Woche Festungshaft verurtheilt. er Verurtheilte halte den Zahnarzt Gugler, seinen früheren Assistenten, wegen Beleidigung aus Pistolen gefordert, letzterer hatte jedoch die Forderung abgelehnt und der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet. Ein als Karlellträger angeklagter Zahnarzt wurde frei- gesprochen._ Versanttnlnngen. Eine stark besuchte Volksversammlung, einberufen von der Kommission sür den Austritt aus der Landeskirche, fand am Montag in der Dennewitzstraße statt. Di« hierzu besonders eingeladenen Pfarrer Naumann und Baltelina waren nicht erschienen. Dr. Bruno Wille sprach in einem etwa zweistündigen Vortrag über„Gedanken- und Gcniffenssreiheit'. An den Bortrag knüpfte sich eine äußerst lebhaste Diskussion, die sich bis uachtS gegen 1'/, Uhr hinzog, weil außer einem national-sozialen Redner auch die Prediger E l s a s s e r von der Lukaskirche und Dr. H. L i s k o sich betheiligten, während Klein, Ad. Hofsmann und G. Wagner den Standpunkt des Referenten vertraten. I« einer össcutlichc« Versammlung der Fabrik-Hilfsarbeiter- und Arbeiterinnen, die am Montag rm Kolberger Salon tagte, hielt ReichstagS-Abgeordneter Genosse Wurm einen Vortrag über:„Die Arbeilerkämpfe der Gegenwart". Die recht interessanten Ausführungen deS Redners, der die Entwicklung der Industrie und des Handels in eingehender Weise schilderte und die Arbeiterbewegung und deren Erfolge in den verschiedenen Läuderu von ihre» Ansängen an beleuchtete, wurden mit lebhaflen Beifall ausgenommen. Nach einer kurzen Diskussion, in der die Redner, gleich dem Referenten, die Nothwendigkelt der politischen und ge- werkschaftlichen Organisation betonten, gelangte eine Resolution zur Annahme, die im Sinne de« Referats gehalten war. Unter„Verschiedenem" wurden Mißstände und die Lohnverhältnisse in den Fabriken von vormals E.Schering und Hildebrandt u. Söhne besprochen und dabei angeregt, in allen Fabriken Vertraueuspersonen zu bestimmen, die die vorhandenen Mißstände dem Vertrauensmann zur Kenntniß bringen und geeignete Maßnahmen zur Abschaffung derselben treffen. In ausführlicher Weise schildert« ein Redner aus Lübeck die gegenwärtige Situation des Streiks bei Thiel u. Ko. in Lübeck. Nach diesen Ausführungen ist die Situation immerhin noch ein« günstige, da sich von den alten Arbeitern bisher erst sechs gefunden haben, welche die Arbeit wieder aufgenoinmen und die Streikbrecher, die von Agenten aus allen Himmelsrichtungen zusammengeholt wurden, keineswegs für die Dauer den an sie ge- stellten Anforderungen entsprechen. Die Wiedereinstellung der Aus- ständigen wird voraussichtlich spätestens am 1. März, nachdem die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt ist, erfolgen. Zirka 20 Jahre Gefänguiß sind bisher unter oft ganz absonderlichen Be, gründungen gegen Arbeiter ausgesprochen, die sich«in geringes Ver- ?ehen zu schulden kommen ließen. Die nachfolgenden Redner orderten zur materiellen Unterstützung der Streikenden auf. In der Versammlung der Gold- und Silberarbeiter, die am 26. Januar tagte, berichiet« der Vorsitzende, daß in der Besteck- brauche die Prinzipale den alten Tarif weiter bezahlen, ohne daß es zur Arbeitseinstellung gekommen ist. Nach einem kurzen Bericht über die Frequenz der Bibliothek wurden die Mitglieder Unruhe, Schubert, Suhrholdt und F r e i in die Bibliothekkommission gewählt. Hierauf sprach Waldeck Manasse in einem beifällig aufgenommenen Vortrag über das Thema: Der Kampf ums Dasein. Der Kassenbericht des Vereins weist im vierten Quartal«ine Einnahme vou 733,20 Mark und eine Ans- gab« von 642,66 M. aus. Der Bericht deS Arbeitsnachweises schließt mit einem recht zufriedenstellenden Resultat. Unter Verschiedenem machte der Vorsitzende auf den Maskenball ausmerksam, der am 27. Februar stattfindet. Es gelangte sodann ein Zeugniß zur Ver- lesung, das der Juwelier Lurch einem bei ihm in Stellung gewesenen Arbeiter einhändigte. Die Beleidigungen, die dem Arbeiter hier zugefügt wurden, fanden in der Versammlung eine herbe Kritik und wurde dem Arbeiter empfohlen, den Klageweg zu beschreiten. Im Verband der Textilarbeiter(Filiale I) reserirte am 26. Januar Dr. Pinn über das Thema: Geschichtslügen. Die hierauf vollzogene Wahl des Vorstandes ergab folgendes Resultat: Voigt, erster Vorsitzender; K o r», erster Kasstrer; Frl. H o f s m e i st e r, zweite Kassirerin. In die Fachkommisston wurde Frl. E i ch e r t delegirt. Für die streikenden Weber in Tannhansen bewilligte die Versammlung 10 M. und der Agitationskommission wurden 11,70 Vi. überwiesen. Für ein verunglücktes Mitglied sind bis jetzt 260 M. eingegangen.. Die Dekateure(Filiale IU des Textilarbeiter- Verbandes) hatten am 26. Januar eine gut besuchte Mitglieder-Versammlung anberaumt, in der Karl Hübsch einen beifällig aufgenommeucn Vortrag hielt. Unter Vereinsangelegenheiten gab der Kassirer den Bericht vom vierten Quartal und hat die Filiale einen Kassen- Bestand von 31,63 Mark zu verzeichnen. Sodann wurde beschlossen, daß sich die arbeitslosen Mitglieder vor wie nach im Nachweis in der Alten Jakob- Straß- Nr. 63 bei Lenz einschreiben lassen müssen, um mindestens einmal tägliw dort Nachfrage zu hallen. Gleichzeitig macht der Kassirer bekauur, daß verschiedene Mitglieder Marke»«ntnonimen habe», ohne ihren Verpflichtungen nachzukommen; auch diejenigen Vertrauensleute aus M • # Bu dem das volle Quartal abonnirt. D. R. 49. Die Möbelpolirer nahmen am 1. Februar Stellung zu dem Rongreß der lokalorganisirten Gewerkschaften. Die nur mäßig befuchte Versammlung nahm zunächst einen Bericht von Lederhause entgegen, der an den Verhandlungen der Vorkonferenz theilgenommen hatte. Er empfahl, diesen Kongreß nicht zu beschicken, da durch die Bildung einer festgeschlossenen Gruppe von lokalorganisirten Gewerkschaften, die ihre Spige nicht nur gegen die wirthschaftlichen Gegner, sondern auch gegen die Zentralisationen richtet, neuer Streit im eigenen Lager zu befürchten sei. Auch habe die bündige Erklärung Keßler's, daß ein Organ dieser Richtung geschaffen würde und von den Mitgliedern der Lokalorganisationen obligatorisch gehalten und bezahlt werden müsse, ganz gleich, ob die Polirer damit einverstanden sind oder nicht, gezeigt, daß es auf eine Majorifirung der Möbelpolirer abgesehen sei; aus diesem Grunde empfehle er, fich völlig neutral zu halten. In längeren Ausführungen suchte Weber die Ansichten Lederhause's zu entkräften, worin er besonders durch Blaurock unterstützt wurde. Der größere oder geringere Werth beider Organisationsformen bildete den Kern der Diskussion. Nachdem noch Meyer, Schwarz und andere Redner theils für, theils gegen Beschickung des Kongreffes gesprochen, gelangte folgende Refolution zur Annahme: Die Versammlung lehnt es ab, den Kongreßon der teuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Die Berlag) tft foeben das 19. Heft des 15. Jahrgangs erschienen. Aus dem Jubalt heben wir hervor: der lokalorganisirten Gewerkschaften zu beschicken und beschließt, eine Bom freisinnigen Loyalitätsfract. Wte fteht es um die Kinder der Armen abwartende Stellung einzunehmen. Bon Dr. Stegfried Rosenfeld. Huysmans. Von Dr. Paul Ernst.( Schluß.) Die nächsten Aufgaben der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Von G. Mauerer. Die Reichstagstommiffion zur Berathung über die Aufhebung des Impfgefeßes vom 8. April 1874. Von Dr. Henrit Beckers. Revue ber Revuen. Literarische Rundschau. Notizen: Der Fall Henckell. Die Großstädte des Deutschen Reiches. Von Ostar Gect. ben einzelnen Betrieben, welche längere Seit im Rückstande sind, flungen und eine für Bureau Angestellte statt. Die Rommiffion 99 Flügge- Schäden. 1. Nein. 2. Durch 1 erlebigt. 3. Voraussichtlich wurden aufgefordert, unverzüglich abzurechnen. beschäftigte sich unter anderem mit dem Boykott der gar nicht. G. B. Sie haben kein Recht auf Rückgabe. 5. S. 100, B. M. 100. Geburts: Die Bauhandwerker- Krankenkaffe für Berlin und um: Privatpost, der Handwerker Vorlage und mit dem Gewerbe- Altenburg 101, Gustav E. 1. und 2. Nein. gerichts Beisiger Rongreß gegend hielt am 27. Januar eine ordentliche Mitgliederschein der Brautleute und Einwilligungserklärung derjenigen Personen, deren. zu Halle. Kongreß Einwilligung zur Zeit nach dem Gesez erforderlich ist, sind zur standes versammlung ab. Die Kasse besigt nach dem kaum zweijährigen Be- wurde ein Delegirter entfandt. Ferner wurde ein Auskunftsbureau amtlichen Eheschließung beizubringen. Gheliche Kinder männlichen Geschlechts, stehen einen Refervefonds 26914 von Mart, das Ge- für gewerbliche Angelegenheiten bei Dörre( Krummneftr. 19) errichtet. die das 25., weiblichen Geschlechts, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollfammtvermögen beträgt 29 625,14 Mart. Die Mitglieder Die Kommiffion hatte eine Einnahme von 85,60 M. und eine Aus- endet haben, bedürfen der Zustimmung des Vaters. Ist der Vater ver und Frauen- Sterbefasse ist vom gabe von 88,50 M. Einige Listen stehen noch aus. Für die streikenden storben, so bedürfen sie der Einwilligung der Mutter und, falls sie minder: Oberpräsidenten nicht genehmigt und empfiehlt der Vorstand die Gründung der Dafenarbeiter in Hamburg hat die Kommission 710 M. abgefchickt. Hierauf iährig( noch nicht 21 Jahre alt) find, auch der Einwilligung des Bormundes. Raffe fallen zu lassen. Dagegen wird die von der Bersammlung be- wählte die Versammlung zu Revisoren Both, Bleet und Sind beide Eltern verstorben, so bedürfen die Kinder, wenn sie großjährig schlossene Reduzirung der Beiträge die Zustimmung erlangen, nur Menge. Ueber die Taktik für das neue Jahr entspann sich eine finb, teiner Einwilligung; wenn sie minderjährig sind, der ihres Vormundes. Außereheliche Kinder bedürfen, wenn sie minderjährig sind, der wird Ermäßigung am 1. Februar nicht in traft treten können. lebhafte Debatte, in der betont wurde, daß die Delegirten mehr als Zustimmung der Mutter und des Vormundes, wenn sie volljährig( aber unter Ein Antrag, 25 bezw. 24 Jahre alt) sind, nur der Einwilligung ihrer Mutter. E. R. Diesen Vorschlägen des Vorstandes trat die Bersammlung bei und bisher an den Versammlungen theilnehmen müssen. beschloß, wenn möglich, die Reduzirung der Beiträge mit dem Sammelmarken zur Deckung der Unkosten auszugeben, wurde ab- 1. Nein. 2. Die Frau ist zur Zahlung nicht verpflichtet. 1. März in fraft treten zu laffen. Zum 2. Punkt gab der Kassirer gelehnt, dafür sind beim Vertrauensmann Liſten zu entnehmen. Ist in der That teine weitere Abmachung erfolgt, so ist der auf der Postden Kaffenbericht. Hiernach betrug die Einnahme 13 896,62. Unentschuldigt fehlten Buchdrucker, Bureau Angestellte und Schuh- farte erhobene Anspruch unberechtigt. Wahrscheinlich haben Sie aber auf und die Ausgabe 10 685,21 M.; bleibt am Schlusse des 4. Quartals macher. Sammellisten für die streikenden Hamburger Hafenarbeiter unter Klarstellung des Sachverhalts nachträglich ein. Bolitische oder strafN. S., Bergolder. Senden Sie die Liste ein Bestand von 2711,41 M. Hierauf folgte die Vorstandswahl und Weißenfelser Schuhmacher sind zu haben beim Obmann der rechtliche Nachtheile erwachsen Ihnen nicht. W. P. 31. 1. Ja. 2. An: und fanden einige interne Angelegenheiten Erledigung. Kommission Dito Flemming, Schlüterstr. 71 Quergeb. 4 Tr. sprüche gegen die Gefängnißverwaltung bestehen nicht. R. K., Manteuffel: Arbeiter- Bildungsschule. Mittwoch Abend von 9-10% Uhr: Südoststrafe. Nein.- A. 2. 100. Sprechen Sie womöglich mit Papieren chute, Waldemarfir. 14: Geschichte( Atte Geschichte. Urzett. Entstehung der in einer der juristischen Sprechstunden nach dem 1. Febr. vor. Karl Zinner. Religionen. Orientalische Wölfer. Griechen und Römer). Herr Dr. C. Pinn. Die Angelegenheit ist Ihre Privatsache, Sie müßten sie daher selbst betreiben. Nordschule, Brunnenſiv. 25: Deutsch( Die deutsche Literatur des neunzehnten St., Gesundbrunnen. Es mußte beim Amtsgericht auf Herausgabe des Jahrhunderts. Auffazlehre). Herr Heinrich Schulz. Basses geklagt werden. 6. P. 5. Da ist nichts mehr zu machen. Die Schulräume sind zur Benugung der Bibliothek und des reichen Zeitschriften materials schon von 8 Uhr abends an geöffnet. R. 23. 100. 1. Nach 2 jährigem Aufenthalt erwirbt man den tags von 5-8 Uhr, Sonntags von 3-8 Uhr, unentgeltlich für jedermann geöffnet. Die Lelehalle der Arbeiter- Bildungsschule, Brunnenstr. 25, ist wochenUnterstützungswohnsiz. 2. Die Ausweisung wird für zulässig erachtet. O. M. 70. Die Höhe der Klebemarken hängt von der Höhe des Die Gefchäftsstelle der Schule SO., Kaifer Franz- Grenadier- Platz 7, die den Lohnes ab. O. N. 1. Das erstere. 2. Die Behauptung ist richtig. Bereinsvorständen zur Vermittelung von Vorträgen wissenschaftlichen Charakters C. Komagowsky. Sprechen Sie gelegentlich nach dem 1. Februar in der aur Verfügung steht, ist vormittags von 10-1 Uhr geöffnet. Basewafferfir. 8. Alle Aenderungen im Vereinstalender sind zu richten an Friedrich Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neumann, kortum, Manteuffelstr. 49, v. a Tv. Sund der geselligen Arbeitervereine Serlino und Umgegend. Alle fchriften, den Bund betreffend, sind zu richten an P. Gent, S. Dresdener straße 80, 2. Sof. Arbeiter- Rancherbund Berlins und Amgegend. Renderungen im Bereinskalender find zu richten an Hermann Braunschweig, Dresdener im Bereinslokal, Feuerstein's Festfale, Alte Jatobfir. 76: Sandemannschaft der Schleswig- Holsteiner. Heute Abend 8 Uhr, Bersammlung mit Frauen. Wednesday, 9 o'clock at Tettenborns, 91 Wall- Street. Guests are welcome. Longfellow, English Conversationel- and Reading- Club. Meeting every # Straße 107/8. P. P. Ihre Frau vor der Heirath 235 Starten geklebt hat, so steht ihr ein Anspruch auf Rückerstattung der Hälfte zu. Der Antrag muß aber innerhalb drei Monaten nach Eheschluß gestellt sein. Die Abweisung ist also ungerechtfertigt. J. S. 46. 1. Ist die Fälligkeit der Hypothet eingetragen, so bedarf es teiner besonderen Kündigung. Sonst muß, falls nichts anderes verabredet ist, 3 Monate zuvor gekündigt werden. 2. Nein. 23. Br. Soweit ersichtlich, ist das Geld aus dem im Gewahrsam der Mutter des Verstorbenen befindlichen Eigenthum des Verstorbenen entnommen. Trifst dies zu, so würde eine Klage gegen die Mutter, nicht aber eine gegen die Verwandte, Aussicht auf Erfolg haben. Wienerstr. 1. Gütergemeinschaft gilt in Schlesien nicht. 2. In Schlesien erben, wenn kein Testament vor: handen ist, in erster Reihe der Ehegatte und die Kinder. Der Ehegatte erhält, wenn er mit Kindern zur Erbfolge gelangt, Kindestheil, aber nie mehr als ein Viertel des Nachlasses. Das eigene Vermögen des überlebenden Ehegatten( also z. B. das Eingebrachte) wird nicht mitgetheilt, sondern verbleibt dem überlebenden Ehegatten. forderungen, welche nicht ausgeklagt sind, verjähren in 4 Jahren nach AbG. N. 100. Mieths: lauf des Jahres, in dem sie entstanden sind. P. B. Ist nicht richtig. Witterungsübersicht vom 2. Februar 1897. juristischen Sprechstunde zur Klarlegung des Sachverhalts vor. Nein. R. R. 1. Bitte, die Frage zu wiederholen. G. Post. Da J. H. W. Die Berlag) ist uns soeben die Nr. 3 des 7. Jahrgangs zu gegangen. Aus dem Jubalt dieser Nummer heben wir hervor: Die neue lex Heinze". Die steigende Verwendung von Frauenarbeit in der deutschen Großindustrie. Bon Sofie Schön. Aus der Bewegung. Die Frage der Fabrikinspektorinnen vor dem Reichstage. Das Frauenturnen. Stationen. Bon Na Leben. Das Weib des Streikenden( Gedicht). Von Ernst Klaar. Feuilleton: Gin Traum. Eine Weihnachts Legende von W. Korolento. ( Fortfehung.) Kleine Nachrichten. Charlottenburg. Eine öffentliche Versammlung der Zimmerer tagte am 26. Januar in Bismarckshöhe". In derfelben gab Fischer Berlin den Bericht über die Lohnbewegung vom ver floffenen Jahre, sowie über die Stellung der Berliner Zimmerer zu Ron der Gleichheit, Zeitschrift für die Intereffen der Arbeiterinnen( Stuttgart, den letzten Beschlüssen der Innung. Durch Annahme einer Resolution erklärten sich die Anwesenden mit den Beschlüssen der Berliner Zimmerer einverstanden und werden auch in diesem Jahre gemeinsam mit denselben sämmtliche örtliche Verhältnisse regeln. Hierauf gab Schlender den Bericht über die Thätigkeit des Gewerkschaftskartells, welcher von Kube, Maler Flemming und Metallarbeiter Menge ergänzt wurde. Als Delegirter, wurde Karl Both und als deffen Stellvertreter Radtte gewählt. Im Verschiedenen bemängelt Hösche, daß ohne den Beschluß einer Versammlung 2 Personen mit dem Markenverkauf betraut seien und verlangt, daß auch in Charlottenburg Quittungskarten ausgestellt werden; der Antrag wurde alsdann nach längerer Debatte angenommen und Bartel, Bismarcftr. 77, zum Abstempeln der Karten für Arbeitslosigkeit gewählt. Sodann wurde der Ertrag der Tellersammlung auf Antrag den Hamburger Hafenarbeitern über wiesen. Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Pf., durch die Poft bezogen( eingetragen in der Reichspoft Beitungslifte für 1897 unter Nr. 2002) beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 Pf.; unter Kreuzband 85 Pf. Briefkasten der Redaktion. R. K., Eschwege. Wir veröffentlichen derartige Mittheilungen nicht. Ein Anhänger, Köln. Auf Denunziationen laffen wir uns nicht ein. Fr. K. Soviel wir wissen, ist feiner der betreffenden Abgeordneten gegenwärtig in Berlin. Sie thun am besten, Donnerstag zwischen 1 und 5 Uhr die Herren im Reichstagsgebäude zu sprechen. Charlottenburg. Am 27. Januar fand hier eine öffentliche W. S. 6. Das Steuerzahlen ist fein bürgerliches Ehrenrecht. M. V., hier. Sie können die Schrift:" Die Wahrheit über den Bersammlung der Gewerkschaftskommiffion statt. Zunächst gab der Hamburger Streik" durch die Buchhandlung Vorwärts zum Preise von Bertrauensmann Flemming den Jahresbericht über die Thätig: 35 Pf. portofrei zugesandt erhalten. Der Verfasser ist tein Sozialdemokrat, feit der Gewerkschaftskommiffion. Dieselbe hielt acht öffentliche tritt aber warm und rückhaltlos für die Arbeiter ein und weist die Berechti Bersammlungen ab; ferner fanden zwei Gewerkschafts- Versamm. I gung ihrer Forderung mit Sachkenntniß nach. Parteigenossen und Genossinnen in Moabit! Mittwoch, den 3. Februar, abends 8 Uhr, in Ahrens Branerei, Thurmstraße: Große Bolts- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen Peus über:„ Der demoralisirende Gegensatz zwischen Reich und Arm. 2. Diskussion. Um zahlreichen Besuch, besonders der Frauen, ersucht Die Vertrauensperson der Frauen Berlins. Achtung! 215/10 Achtung! Donnerstag, den 4. Februar, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Buske, Grenadierstrasse 33: Große öffentliche Versammlung Deutscher Holzarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin. Vertrauensmänner- Derlammlung Friedrichsberg. Mittwoch, den 3. Februar, abends 8 Uhr, bei Herrn Heineke, Friedrich- Karlstr. 11. Hot Freitag, abends 8 Uhr, bei Cohn, Benthitr. 20/21: Kombinirte Swinemünde Hamburg Berlin Wiesbaden München Wien. Haparanda. Petersburg Cort Aberdeen. Paris. and in mm, Barometer rebusirt auf d. Meeressp. 3 Windrichtung Windstärke (-) B12161 1230 Weller Temperatur nach Gelfiuz ( 50.40R.) 74 749 GED 3 Dunft 746 • 748 ED Nebel bedeckt 4 4 745 GO 751 SW Regen Regen 1 4 752 G Schnee 745 Still heiter 25 730 Schnee -8 743 Nebel 7 746 NW halb bedeckt -3 747 SW 4 Regen 10 WNW OGD Weller- Prognose für Mittwoch, den 3. Februar 1897. Wärmeres, vorwiegend trübes Thauwetter mit Niederschlägen und mäßigen bis frischen südwestlichen Winden. Todes- Anzeige. Allen Kollegen die traurige Nachricht, daß am Sonntag, den 31. Januar, ganz plöglich unfer langjähriges und freues Mitglied der Former Hellmuth Niedel Empfehle auch Sonntags meine Fest- Säle an Vereine, zu Privat- Festlichkeiten. 9952* B. Nieft, Weberstr. 17. liefert im Alter von 34 Jahren gestorben ist. Theilzahlung. 10 se 81/7 Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Mittwoch, 3. Februar, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhaufe, Schönhauser Allee 70 E Sigung der Ortsverwaltung n. Werkstatt- Kontrollkommission. aus nach dem Friedhofe der Sions: Mariendorf- Tempelhof- Marienfelde. Sonntag, den 7. Februar, nachm. 3 1hr, im Lokal des Herrn Tentschbein, Marienfelde: aller in der hirurgischen Branche beſchäft. Berufsgenossen. Große öffentliche Volksversammlung Tages Ordnung: 1. Wie stellen wir uns zu den Beschlüssen der Zehner- Kommission ( Berliner Metallarbeiter). 2. Stellungnahme zu dem Kongreß der lokalorganisirten Gewerkschaften. 3. Verschiedenes. Tages Ordnung: 48/8 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Fritz Zubeil über: Unsere Kollegen, da in dieser Versammlung Beschlüsse gefaßt werden müssen, politische Lage und der Reichstag". 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. welche für unsere Branche von großer Wichtigkeit sind, ist es unbedingt noth Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. wendig, daß ein jeder Kollege in dieser Versammlung erscheint. Den 203/8 Die Vertrauensleute. anorganisirten Kollegen gilt dieser Ruf ganz besonders. Der Vertrauensmann. Deutsch. Metallarbeiter- Verband ( Verwaltung Berlin). Die Mitglieder des Bezirks Westen und Schöneberg machen wir dar auf aufmerksam, daß die Bezirksversammlung nicht Mittwoch, sondern Sonnabend, den 6. d. M. bei Obst, Grunewaldstr. 110, stattfindet. Die Ortsverwaltung. Lithographen, Steindrucker, Lichtdrucker, Schleifer, Präger und Prägerinnen, Anlegerinnen, Formftecher, Tapetendrucker und verwandte Berufsgenossen, Arbeiter und Arbeiterinnen des graphischen Gewerbes Berlins. Freitag, den 5. Februar, abends 8 Uhr, bei Herrn Gründel, Brunnenstr. 188: 97/2 Große öffentl. Versammlung. Das Gute siegt zuletzt doch! Das seit ca. 20 Jahren existirende echte Dr. Thompson's Seifenpulver ( Schußmarte Schwan") hat sich unter allen übrigen Waschpräparaten als das beste, billigste und bequemste Waschmittel der Welt erwiesen! Daffelbe ist zu haben in den meisten Kolonialwaaren, Droguen: und Seifenhandlungen. 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Für die zahlreiche Betheiligung bei der Beerdigung meiner lieben Frau, fage allen Freunden und Befannten, insbes. dem„ Verband der Schneider und Schneiderinnen" und dem Gesangberein„ Kreuzberger Harmonie" meinen innigsten Dank. Franz Hank. Hiermit nehme ich die gegen Herrn G. Oehlert ausgesprochene Be leidigung zurück und erkläre meine Aeußerungen als unwahr. 30766 Neukamp, Koppenstr. 94. Achtung! Eine freundl. Wohnung, 2 Stub. u. Küche, v. 4 Tr., Pr. 286 M., sof. 3. verm., Schöneberg, Grunewaldstr. 114. 30786 Stallungen für 36 Pferde, ganz oder getheilt, auch Wohnung, zu vermiethen Soloniestr. 94 b. Verwalter. 30745 Große Betten 12 M. Arbeitsmarkt. ( Dberbett, Unterbett, zwei Riffen) mit gereinigten neuen Bebern bet Guftab Luftig. Berlin S., Bringens ftraße 46. Breisliste fostenfrei. Viele Anerkennungsschreiben. Deutsch. Porter Orts- Krankenkaffe der Buchbinder 2c. spätestens b. 7. b. M. in bas KaffenRoth-, Zwiebel- u. Mettwurst, 5 Pfd. gemischt à Pfd. 45 Pf. Deffert u. 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Schuster, Streliter: straße 36 und morgen Donnerstag Abend bei Buste, Grenadierstr. 33, in der Versammlung zu haben. 5-6 Pfd. schwer. J. A. Partenheimer, Berlin C., Kaiser Wilhelmstr. 19a. Prima frische Zander pr. Pfd.40 Pf. Eis- Karpfen»» 45, 19 19 " Alle anderen Fischsorten zu Ausnahmepreisen. 16. Dragonerstrasse 16. Otto Gundermann Fischgrosshandlung. Täglicher Versand nach ausserhalb. bon 5 M. an. In unserem Bureau ist die Stelle eines Kaffenschreibers zu besetzen. Re flettanten wollen, unter Beachtung des § 56, 2bf. 2( f. a. I. Nachtrag) des Statuts, selbst geschriebene Offert. bis Brauerei Burghalter, Potsdam, Total Luisen- Ufer 11 gelangen lassen. C. Hoffmann, Vorsitzender. Bleichs., Wöchn., Refonv.2c. d. leicht Ein erfahrener, 40 jähriger, ber: bekömml., nahrh. heiratheter Arzt in einer norddeutschen fräftigste Bier. Großstadt sucht Stellung als Arzt Ift blutbild., desh. und Parteigenoffe; am liebsten als bess. Gesichtsf. 11. 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Soh., Gapeb. b. Bi Schiller- Theater Urania, Tauben. Strasse Für den Inhalt der Inserate( Wallner- Theater). übernimmt die Redaktion dem Naturkundliche Ausstellung Publikum gegenüber keinerlei Mittwoch, abends 8 Uhr: Der Schier: täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Verantwortung. Theater. Mittwoch, den 3. Februar. Opernhaus. Benvenuto Cellini. Schauspielhaus. Wallenstein's Tod. Deutsches. Die verfunkene Glode. Die Schiller. Der Schierling. Komödie der Jrrungen. Berliner. Renaissance. Lessing. Bor der Che. Weften. Die wilde Jagd. Neues. Marcelle. Residenz. Die Frauenjäger. Unter den Linden. Die mans. ling. Irrungen. Donnerstag, abends 8 Uhr: Ein Volksfeind. Die Komödie der Alexanderplatz- Theater. Kleine Preise. Heute und die folgenden Tage: Eine pikante Ehe. Berliner Posse mit Gesang in 4 Aften von Eugen Prudens. Anfang 8 Uhr. Bons, auch die zu anderen Vor: stellungen ausgegeben sind, behalten ihre Giltigkeit. : Sonntag, nachmittags 4 Uhr: Aschenbrödel. 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