P Sonnabend, den 26. Juli 1890.?. Jahrg. erlimWksdW. Hrgan für die Interessen der Arbeiter. S Mark, für das Übn�Äusland 3 Mark pro Monat. Jnserteonsgebühr betragt für die 5 gespaltene Petitzeile oder deren Raum" Anzeigen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr N Beuthltraße 3, sowie von allen Annoncen-Bureaux,. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittaas und von" 3— 7 Uhr NachnnttagS,«o Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. »sprecher: Amt VI."---- Fernsprecher: Amt Vi. Ztr. 4106.•- Uhr. r 39. to Medaktion: VeukhPtvMe S.— Expedition: Veuthstvaize 3. Zas der DflicktbetteuHlfstn r Arveitgcvrr. . Die Moralisten, -eaU'l und die Kapitalisten selbst bemühen sich das welche im Dienste des Kapitals ganze w ww-p-( v- w|• v/v»kkrvv/v»V| L Vty ce''ot?(Ät hindurch, auf der Kanzel, in Versammlungen, Ver- T'�en und Kongressen, in.Broschüren-, Zeitungs- und ee&� g.:.."•''' :n, im Mgblatt »itgli�Weitern Sittenlehre «n uno Rongreffen, m Literatur und auch im privaten Verkehr den .......... Sittenlehre und Moral zu predigen und ihnen ung �aushörlich getreue Pflichterfüllung an's v%*** M legen; man idealisirt dieselbe gegenüber dem Ar- ' jter � gut berechneter, zweckmäßiger Weise, indem man bebe" � sagt, daß der schönste Lohn des Menschen für alle ich Vs�ue Mühen und des Lebens Plagen das Bewußtsein -onnatsMllter Pflicht sei. Die sittliche Wahrheit, die in diesem �atze steckt, verkennen wird nicht, allein, um sie aus das all- Cre(o r-Äliche, reale Leben zu übertragen und um sie namentlich Handc�r den Arbeiter zu einem bestimmenden Lebensgrundsatze A gestalten, ist denn doch eine andere Form der mensch- au� �chen Beziehungen zu einander nothwendige Voraussetzung iuten>«8 eiue andere Form, als die ist, die sich unter der Herr- ist Gegast des Kapitalismus herausgebildet hat. ' Warum nun aber die immer wiederkehrende Er- « Mahnung der Arbeitgeber, stets ihre Pflicht zu erfüllen? >ie Tendenz dieser beständigen, von den besitzenden Klassen nd ihren Dienern gegebene Ermahnung hat in der Haupt- .. r, siehe keinerlei Idealismus an sich. Sie ist im(Äegentheil materialistisch, sie soll den Arbeiter anspornen, immer 3"'"" ni) ohne Unterlaß zu arbeiten und dadurch die ihm von »rrkt'�ott und der göttlichen Weltordnung" auferlegte Pflicht Yt Arbeit, treu und mit Lust zu erfüllen. Die Leute, %% nicht müde werden, dem arbeitenden Volke immer und S wieder diese Theorie— selbst vom Parlamente fern— iu p�digen sind Gegner jeder humanen, jeder an d'�cbeiterschutz-Gesetzgebung, sie sind insbesondere Gegner B«r kurzen, vernünftigen Arbeitszeit. Darum suchen sie Arbeitern das ewige Arbeiten als ein„göttliches jen 2bot" plausibel und zur Richtschnur ihres Lebens zu sich �'tchen. Uebrigens huldigen dieser Anschauung auch die �Hörden; ihre Organe sind um keinen Menschen mehr sorgt, ob er auch arbeitet und was er treibt, als um n-nder Arbeiter— noch viel mehr aber dann, wenn derselbe i sozialdemokratischer Arbeiter ist. Und tn er einmal aus irgend welchen Gründen wirklich t arbeitet, so darf er sich versichert halten, daß die hßrdlichen Organe ein wachsames Auge für ihn haben »den. tu Wir finden, daß dieses beständige Ermahnen der Ar- ter zu treuer Pflichterfüllung ebenso überflüssig als be- en S® fran Htn«k oerboten.] JsenMekon. [3 �miwttt junior«udKisler senior. kljt|| V Bon Alphons. Daudet. ' ,1� �Uö �anzö fischen von Ludwig Knorr. MK«n% s.rf ,«"Äi le abzuwarten, kurzum einen halben Tag tobt Äc'tsfnJD�agen um zwei kleine Kuchen für drei Sous zu kaufen ,d tnumphirend und sich den Schweiß von der Stirne züsÄ-Mchend nach Hause zu kommen. '".'»kiit �be lieble den Sommer, die Sonntage, große 1 ociVS* m„dem Staube von Clamart und Romainville, -„der iinD 1®c'D"hi der Volksfeste. Er gehörte auch zu Den- -Iie welche eine ganze Woche vor dem 15. August damit uni bw Lampen, die schwarzen Pechpfannen, die tK'�klaa?'Vorbereitungen zu begaffen. Und seine Frau auf-W,«o„ sich me darüber. zu u�kn�swgstens entbehrte sie dann sein ewiges, mit einem — I"# snW1 Wandeln um ihren Stuhl verbundenes Nörgeln, , kf m 6 oon großartigen Unternehmungen, die Rückblicke M'».-,, Vergangenheit und die Ausbrüche seiner Wuth, daß Ii® dt ffi- eld verdienen könne. �0"� verdiente allerdinoN nnrfi nickns ober die arme verdiente allerdings attch nichts, aber die arme verstand so gut zu sparen, und ihre wunderbare hschastsgabe drückte sich so deutlich in jeder Kleungkeck daß das Eleud, obgleich es dieser Roth sehr nahe stand, niemals in die drei Zimmer gedrungen war, um diese 3#» ist und schafft? Es ist nicht die Bourgeoisie, es sind mcht die frommen Moralprediger, die Anderen das„göttliche Gebot der Arbeit" doziren, selbst jedoch sich mcht daran kehren und eben auch nichts arbeiten— es sind überall die Arbeiter, die Glieder des schaffenden und produziren- den Volkes. Und weil dem so ist, weil der Arbeiter ja ohnehin sein ganzes Leben nur mit Arbeit aussullt, ist es überflüssig, ihn immer noch zur Arbeit zu mahnen. Die beständige Ermahnung zur Arbeit ist auch eme frivole Be- leidigung, weil sie zur Voraussetzung hat, daß der Er- mahiite nichts arbeitet, nichts Nützliches schafft; beim Ur- beiter trifft diese Voraussetzung nicht zu, er ist thätig sur die Menschheit vom zartesten Jugendalter an bis zum Grabe und daruni ist die an ihn gerichtete Ermahnung zur Arbeit sür ihn eine schwere Beleidigung! Wie wäre es denn, wenn diese theologischen Freunde der Arbeit, wenn die Rentiers, die Aktionäre, die Junker und Fabrikanten, die Spekulanten und all' das ganze Korps Nichtsthuer und Wohllebenden dazu, deren Hände niemals eine Schwiele ziert— nein, schändet!—, wenn sie unter- einander sich gegenseitig das„göttliche Gebot der Arbeit" hersagen und sich an„treue Pflichterfüllung" mahnen wür- den? Daran denken sie freilich nicht, da sie dies auch nicht nöthig haben, indem sie nach der„göttlichen Weltordnung die Bestininiung haben, die andere Seite der nienschlichen Gesellschaft darzustellen, nämlich die Reichen gegenüber den Armen.„,.i Mit den, Satze,„daß der schönste Lohn sur gethane Arbeit das Bewußtsein erfüllter Pflicht sei", kann die kapitalistische Gesellschaft die ganze Arbeiterschaft zu emem niederen Helotenthum degradiren. Bei dieser Auffassung von» Entlohnung und' Werthschätzung der Arbeits- leistung wird der Arbeitslose zur Nebenfache, statt mit roh- materialistischen Markstücken wird der Ar- beiter mit einem schönen Sprüchlein von„treuer Pflicht- ersüllung" ausgezahlt, mit einer Münze, sür dieder katho- tische Priester nicht einmal eine Seelenmesfe lieft. Uiiv scheint der Mißbrauch, der im Interesse des Kapitals, zur Förderung und Erhöhung des Profits und zur Lahmung von Arbeiteransprüchen, mit den idealen Lehrsätzen der Sittlichkeit getrieben wird, eine äußerst charaktenftlsche Erscheinung der moralischen Versumpfung der kapitalifti- scheu Gesellschaft zu sein. Glücklicherwelfe fl»det solche niedere Demagogie an dem gesunden Sum der Arbeiter einen granitenen Felsen, vor dem sie sich mit F-iasio zurückziehen muß. Auffallend ist, daß in einseitiger Weise immer nur den Arbeitern Vorlesungen über sittliche Lehrsätze gehalten werden, während es nicht gewagt wird, der„besseren" Gesellschaft wenigstens einmal im Spiegel ihr Bild zu zeigen. Kein Mensch ermahnt unsere Besitzenden zu treuer Pflichterfüllung. Niemand predigt ihnen, daß, wenn sie etwas thun, dann der schönste Lohn dafür„das Bewußt- sein erfüllter Pflicht sei." Unsere„besseren" Mitbürger pfeifen auf den schönen Satz von treuer Pflichterfüllung, sie verzichten auch auf das schöne und erhabene Bewußt- sein erfüllter Pflicht; sie übertragen die Pflicht, der Mensch- heit nützlich zu sein, ihrein ärmeren Mitbürger und statt jenes Beivußtsein ernten sie lieber Reingewinn und Divi- denden zc. Dein Volke wird die Pflichterfüllung der Besitzenden so dargestellt, daß sie einst im Jenseits werden Rechenschaft ablegen müssen, über das ihnen von Gott anvertraute Gut.— Wir halten uns überzeugt, daß diese zu- künftige Rechtfertigung unserer„besseren" Gesellschaft wenige Schnierzen und Beklennnungen verursacht und der Gedanke daran sie nicht iin Geringsten in ihrem Genüsse zu stören ver- mag. Und außerdein, gehören sie nicht dem Verein gegen Hausbettelei für„verschämte Arme", dem„Verein zur Förde- rung des Wohles der arbeitenden Klassen" an, geben sie nicht jedesmal ihren Obulus, wenn für irgend einen Un- glücklichen— namentlich wenn derselbe Bismarck heißt— gesammelt wird? Ihre Frauen und Töchter verkaufen im Bazar zu Gunsten von Waisenkindern, sie schenken braven, armen Arbeitern alte, abgelegte Kleider, alte Schuhe zc., und mit all' diesen Leistungen können sie stolz vor dem „göttlichen Richterstuhle" Rechenschaft über die Verwaltung des ihnen anvertrauten Gutes ablegen. Im alltäglichen Leben steht es aber mit der Pflicht- ersüllung der besitzenden Klassen nicht gut. Welcher Kampf mußte in allen Ländern geführt werden, um die Unter- nehmer dazu zu bringen, in ihren Fabriken bei den gefähr- liehen Maschinen Vorrichtungen zum Schutze und zur Sicherheit des Arbeiters anzubringen. Welchen Kampf kostete es die Arbeiter, bis endlich die Fabrikinspektoren eingeführt wurden, welche die Fabriken auf ihre Einrich- tungen und Schutzvorrichtungen zu untersuchen haben. Wie viele und wie lange Prozesse mußten von Arbeitern, welche bei ihrer Arbeit— bei ihrer theuren Pflicht- ersüllung!— verunglückten, geführt werden, um für ihre geschädigte Gesundheit und Ermerbsfähigkeit ein kleines Sümmchen Entschädigung zu erhalten. Und spielen sich derartige Vorgänge nicht auch heute noch unter der Herrschaft des„großen sozialpolitischen" Gesetzes, der Unfallversicherung, ab? Sind nicht alle Berufsgenossenschaften von dem Bestreben ge- leitet, möglichst geringe Entschädigungen den ver- peinliche Sorgfalt und die Uebcrzüge über den alten Möbeln zu entfernen. Gegenüber der Thüre von Chebes Wohnung, deren blanke Thürbeschläge bürgerlich-behaglich glänzte», befanden sich zivei andere kleine Thüren. 'Auf der ersten war eine Visitenkarte, wie es Kunsthand- werker zu thun pflegen, mit vier Nägeln befestigt:„Risler, Musterzeichner", stand darauf. Die andere Thür zeigte ein kleines lackirtes Ledcrschild mit folgender Inschrift in vergoldeten Lettern: Mm es. Delobelles, Vögel und Käfer für Modeartikel. Die Thüre der Delobelles stand bisweilen offen und dann sah man ein großes viereckiges Zimmer, in welchem zwei Frauen, Mutter und Tochter, eine so bleich und ab- gespannt wie die andere, an einem jener tausend kleinen Gcgeitstände arbeiteten, die man unter dem Gesammtnamen „Pariser Artikel" kennt. Damals herrschte die Mode, Hüte und Ballkleider mit den in Brillanten und in Metallfärben schillernden kleinen Vögeln und Käfern aus Südamerika zu schmücken. Die Verarbeitung dieser Thierchen war eine Spezialität der Damen Delobelles. Ein großes Handlnugshaus, welches direkte Sendungen von den Antillen erhielt, sandte ihnen die großen leichten Kisten uneröffnet zu; weitn man diese öffnete, entströmte ihnen ein fader Geruch und zwischen einer Schicht Arsenik- staub glitzerten die aufgespießten Käfer und die kleinen, dicht verpackten Vögel, deren Flügel durch einen Streifen dünnen Papieres zusammengehalten waren. Zuerst mußten die Käfer auf leicht schivingenden Mcssingdrähten befestigt werden, dann wurden die Flügel der Kolibris auseinander gebreitet und mit neuem Glänze versehen, schadhafte Stellen an einem korallenrothen Beinchen ausgebessert und zwei Perlen an Stelle der erloschenen Augen gesetzt, um den Thicrchen eine anmuthige Haltung uud den Schein des LebcnS zu geben. Die Mutter arbeitete unter der Leitung ihrer Tochter; denn Desiree besaß trotz ihrer Jugend einen vorzüglichen Geschmack, die Phantasie einer kleinen Fee und niemand ver- stand es so gut wie sie den erloschenen Augen der Vögelchen vermittelst zweier Perlen neue Augen einzusetzen, und ihre schlaffen Flügel wieder aufzuspannen. Infolge eines Unfalles hinkte sie von Jugend an, was jedoch der Anmuth ihres seinen und regelmäßigen Gesichtes keinen Abbruch that; Desiree Delobelle besaß vielmehr in- folge ihrer fast gczivungenen Uitbeiveglichkeit einen aristokra- tischen Teint und zarte weiße Hände. Immer geschmackvoll frisirt, verbrachte sie ihre Tage in einem großen Lehnstuhl, vor sich einen großen mit Modcvildcrn bedeckten Tisch, Vögel in allen Farben und fand so in der Geschicklichkeit und dem Geschmack ihres Gewerbes Vergessenheit ihres Leidens uud Entschädigung für ihr verkümmertes Leben. Ost träumte sie, die kleinen Flügel entschwebten von ihren» Tische um eine Reise in die Pariser elegante Welt zu unternehmen, um auf den Festen zu glänzet»»md unter den Kronleuchtern zu schillern. A»is der Art,»vie sie ihre Käfer und Vögel zurecht stutzte, konnte man fast die Rich- tung ihrer Gedanken errathen. In den Tagen der Traurig- keit»md Niedergeschlagenheit reckten sich die Schnäbel in die Länge nach vorn und die Flügel spannten sich»veit aus, als wollten sie einen raschen Flug ins Weite machen, weit hin- weg von den Wohmtugen im fünften Stock, von den eisernen Oefen, von Roth und Entbehrung. Wenn sie hingegen z»t- unglückten und vielfach auch wirklich unglücklichen Ar beitern zu geben? Hier sollte es als erstes Gebot nicht nur der Gerechtigkeit, sondern ebenso sehr der Humanität gelten— und beides liegt ja in der Tendenz des Gesetzes — als höchste Pflicht der Arbeitgeber, in deren Betrieben die Arbeiter verunglücken, denselben den an ihrem Körper erlittenen Schaden reichlich zu vergüten; statt dessen sehen wir dem Unglücklichen gegenüber ein unwürdiges Schachern und Drücken und man sucht ihm so wenig als möglich zu geben. Wo bleibt da die„treue Pflichterfüllung?" Wäre es nicht Pflicht der besitzenden Klassen, die so viel von Kultur und Gesittung zu reden wissen, den Ar- beiter so zu bezahlen, daß er sich und seine Familie kräftig und ordentlich ernähren könnte? Wäre es nicht ihre Pflicht, da sie gegenüber der Sozialdemokratie die heiligen Institutionen der Ehe und der Familie so sehr vertheidigen, das Kind des Arbeiters in der Schule, die Frau des Arbeiters bei eben der Familie zu belassen?— Ja, das sind natürlich Dummheiten. Dem arbeitenden Volke weiß jeder dumme Schwätzer eine ganze Liste von Pflichten vorzureden, von sittlichen Aufgaben,' von Leistungen gegenüber der Gesammtheit, aber gegenüber den anderen Klassen macht man eine höfliche Verbeugung. Was schimpfen die Kapitalisten über die verhältnismäßig so geringen Kosten, die ihnen die Unfallversicherung verursacht und die sie bezahlen vom— Arbeitsertrage des Arbeiters. Wie schimpfen sie über die ihnen aufgebürdete Last der Kranken- Versicherung, die kaum der Rede werth ist. Wie grollen sie schon jetzt vor der Einführung der Alters- und In- validenversicherung wegen des kleinen Beitrages, den sie dazu zahlen sollen und wie jammern sie in ihren Versammlungen und ihrer Presse über die unerträgliche Bürde, die die „Sozialreform" der Industrie auferlegt, die sie noch ruiniren werde. Und doch zahlen sie alles dies nur mit einigen zu Geld verdichteten Schweißtropfen des Arbeiters, sie zahlen es mit dem, was er geschafft. Wie reoolutio- niren sie gegen eine von der Hygiene sowohl als von wahrer Kultur und Gesittung gebotene Verkürzung der Arbeitszeit, wie wühlen und lügen, wie fälschen und ver- drehen sie Alles, um das Joch des Arbeiters, in das er gespannt, ja um keinen Preis lockern zu müssen. Kürzlich haben Unternehmer mehr als 800 fremde Arbeiter nach Stettin kommen lassen, die sie dann gleich Schafen oder anderen Thieren in Schuppen ein- quartirten; was soll mit den deutschen Arbeitern werden? Wenn die Unternehmer den Arbeitern so schlechte Löhne zahlen, daß sie eigentlich in Verlegenheit sind, was sie sich davon zur Ernährung kaufen sollen, dann geben ihnen dieselben Unternehmer auch— zum Hohn?— noch in ihrer väterlichen Fürsorge ein Rezept: Kartoffel— Sauerkraut— Wurstbrühe— Schweinsknöchel; ein Rezept, von dem die Herren wissen, daß es in seinem Effekt in kurzer Zeit unfehlbar zur völligen Entkräftung, zur Schwind- sucht, führt. In dieser Beleuchtung tritt uns das Pflicht- bewußtsein der„Arbeitgeber", ihre„treue Pflichterfüllung" gegenüber der Gesammtheit sowohl als insbesondere dem arbeitenden Volke in der schönsten Glorie entgegen. Es stünde wahrhaftig schlecht um die materielle und sittliche Wohlfahrt eines jeden Gemeinwesens, wenn es nur aus solchen Elementen bestünde, wie solche die be- sitzenden Klassen sind. puliltrtfre Aetterttlhk. Der palamentarijche FriedensKonsreß, welcher gegenwärtig in London tagt, hat durch eine Resolution allen zivi- lisirten Regierungen„dringend" empfohlen, alle inter- nationalen Streitsachen, welche zwischen ihnen entstehen, einem Schiedsgericht zu unterbreiten. Daß die Regierungen sich beeilen würden, dem„Drängen" des Friedenskongresses nach- zugeben und daß wir durch letzteren somit dem dauernden frieden war, so trugen ihre Thierchen ein lebensfrohes Aus- sehen, die verwegene schalkhafte Miene einer Modelaune. Immer aber, mochte sie fröhlich oder traurig sein, arbeitete Dcsiree nnt demselben Fleiße. Vom ersten Morgen- grauen bis spät in die Nacht hinein war der Tisch mit ihren Arbeiten bedeckt. Beim ersten Tagesschimmer, wenn die Fabrikglocken in den Nachbarhöfen läuteten, zündete Frau Delobelle die Lampe an und nach einem leichten Imbiß be- gann die Arbeit. Diese beiden unermüdlichen Frauen erfüllten einen Zweck und eine Idee beherrschte sie dermaßen, daß sie die Last ihres harten Tagewerkes nicht fühlten. Das war der schau- spielerische Ruhm des berühmten Delobelle. Seitdem De- lobelle die Provinztheater verlassen hatte, um in Paris Komödie zu spielen, wartete er aus jenen intelligenten Direktor, jenen idealen Direktor, den die Vorsehung bestimmt hat Genie's zu entdecken, und der ihm eine Rolle geben würde, die„ihm auf den Leib zugeschnitten" sein müßte. Vielleicht hätte er in früherer Zeit an einem Theater dritten Ranges ein untergeordnetes Fach ausfüllen können, wenn er's gewollt hätte— aber Delobelle wollte sich nicht wegwerfen. Er zog es vor zu warten und zu kämpfen, wie er zu agen pflegte. Und welcher Art war denn sein Kampf? Des Morgens saß er in seinem Zimmer, nianchinal auch im Bett und rezitirte seine Rollen aus früherer Zeit; dann zitterten die Damen Delobelle vor den donnernden Endstrophen aus„Antony" oder dem„Kinderärzte", die der Schauspieler unbekümmert um das Geschrei der Straßen- Verkäufer rezitirte. Nach dem Frühstück ging der Schauspieler aus, um bis zum Abend„seinen Gang" zumachen, d h. in kleinen Schritten zwischen dem Chateau d'Eau und der Madeleine auf uno ab zu wandeln mit dem Zahnstocher im Munde, ein wenig schiefem Hute und im Uebrigen stets behandschuht, sauber abgebürstet und anständig gekleidet. Alles, was seine äußere Erscheinung anbetraf, spielte bei ihm eine große Rolle. Sie allein konnte ihm eine Anstellung verschaffen bei jenem famosen, inteliigentZU Direktor der Zukunft, welcher niemals einen schäbig aussehenden Menschen engagiren würde. Völkerfrieden ein merkliches Stück näher gerückt wären, das nimmt gewißNiemand an,wederJemand aus demKongresse selbst, noch wer rechts oder links von den freisinnigen Friedensfreunden steht. Nicht als einen Vorwurf gegen diese heben wir das hervor, sondern um festzustellen, daß die vor der Eröffnung des Kongresses mehrfach ausgesprochene Erwar- tung, der Kongreß werde die Forderungen der öffentlichen Meinung nicht bloß„vertreten"(wie ein unmittelbar zuvor gleichfalls in London stattgehabter Kongreß), sondern auch zu„verwirklichen" beginnen, durchaus illusionär war. Die Kongreßtheilnehmer aus den einzelnen Ländern haben kein Mandat, und was beispielsweise in Deutschland gegenwärtig „öffentliche Meinung" heißt, ist seinen Bestrebungen sicher nicht besonders gewogen. Was die Herren nicht konnten, wollen wir nicht von ihnen verlangen. Wenn sie nur we- nigstens ihren eigenen Standpunkt bestimmt betont und kraftig festgehalten hätten! Am Mittwoch wurde von einem französischen Kongreß- theilnehmer, Passy, die Neutralisation Elsaß-Lothringens als beste Bürgschaft des Friedens zwischen Deutschland und Frankreich bezeichnet. Darin lag unseres Dafürhaltens keine Provokation; vielmehr ist die Wahrnehmung erfreulich, daß französische Friedensfreunde nicht mehr die Abtretung Elsaß-Lothringens an Frankreich, sondern nur noch seine Lostrennung und Selbstständigmachung verlangen. Den deutschen Kongreßtheilnehmer und Volksvertreter Dohrn- Stettin aber veranlaßten die Worte Passy's zu folgender Abwehr: Die Frage der Entscheidung inter- nationaler Streitigkeiten durch ein Schiedsgericht könne nur auf Grundlage des territorialen staws quo verhandelt werden; Deutschland werde einfach auf dem geschaffenen historischen Standpunkt stehen bleiben, mit welchem sich Frankreich ebenso versöhnen werde, wie sich Deutschland seiner Zeit damtt versöhnt habe, daß Elsaß-Lothringen französisch wurde. Demnach würde die Versöhnung nicht dauernd sein. Der geschichtliche Vergleich ist also verunglückt, und Dohrn hat ihn wohl auch nur gewählt, weil die einfache Formulirung: „Wir behalten, was wir jetzt haben", ihm selbst zu schroff klang. Wie das„Verl. T." berichtet, wären nun auf die Erwiderung Dohrn's sechs Franzosen erregt ausgesprungen und nur eine sehr geschickte Vcrmittclung des italienischen Theilnehmers Villar hätte der Szene ein Ende gemacht. Das in sehr hohem Grade deutsch- chauvinistische„Verl. Tagebl." giebt mit keinem Worte an, was die Franzosen gegen Dohrn's Aeußerung einwandten; es sagt, daß die Franzosen„erregt" waren, iind somit haben sie in den Augen der Leser des Blattes unrecht. Wiederum drohte nach dem Berichte des genannten Blattes eine Szene, als der Däne Herman Bing bemerkte: Er begreife die Ge- fühle der Franzosen; indessen werve Dänemark unter keinen Umständen Deutschland bekriegen. Diese Vorgänge zeigen, wie stark das Friedensstreben der Kongreßtheilnehmer durch nationale Eifersüchteleien, welche blas die territorialen Ver- Hältnisse zum Gegenstande haben, abgeschwächt, fast möchten wir sagen, mattgesetzt wird. Wer recht hatte, ist nach dem Bericht, den das„Berk. Tagbl." zuerst zu bringen in der Lage war, nicht zu entscheiden. Dohrn hatte sich jeden- falls unlogisch ausgedrückt; was die Franzosen gesagt haben, vcrräth das Blatt nicht; am allerwenigsten vermögen wir einzusehen, warum die Bemerkung des Dänen eine Erregung hervorrief. Kurz, die Herren, die an dem Kongreß theiumhmen und die der freisinnigen Partei bezw. den ihr verwandten Parteien in anderen Ländern angehören, sind nicht ganz die Männer dazu, die Völker im dauernden Frieden zu verbinden. Und freilich erwarten wir das Ende wie des Militarismus, so auch der Kriege allein vom Proletariat. Die„Voss. Ztg." hebt besonders hervor, daß nach der Resolution internationale Schiedsgerichte eigentlich nur bei materiellen Streitigkeiten und bei Meinungsverschiedenheiten in reinen Rechtsfragen angerufen werden sollen, was durch- aus kein neuer Grundsatz sei. Nach der Ansicht des Blattes setzt das den Werth der Sache nicht herab, sondern erhöht ihn, weil es beweise, daß der Kongreß keinen„Utopien" nachjage. Tantchen wird eben alt und predigt nun der jungen Welt Mäßigung. Die Handelskammer« und die sa?iale Frage. Bekanntlich sollen die Handelskammern die Ausgabe haben, über die wirthschaftlichen Verhältnisse ihres Bezirks in objektiver Weise an die Regierung zu berichten. Es ist aber schon oft beobachtet worden, daß diese Körperschaften in ihren Jahresberichten weit Auch sorgten die Damen Delobelle immer dafür, daß es ihm an nichts fehle; viele, viele Käfer und Vögel waren erforderlich, um einen Stutzer dieser Sorte auszustafsiren? Der Schauspieler fand dies alles ganz selbstverständlich. Nach seiner Ansicht arbeiteten und plagten sich die Frauen nicht für ihn, sondern für jenen geheimnißvollen Gemus, der ihn zu seinein Werkzeuge erkoren hatte. In den Verhältnissen der Familie Chebe und Delobelle existirte eine gewisse Aehnlichkeit, nur war es bei den Delobelle weniger traurig. Die Chebe's fühlten sich, trotzdem sie Rentiers waren, gedrückt, eintönig und sahen keine Zukunft vor sich, während in der Familie des Schauspielers Phantasie und Hoffnung glänzende Zukunftsbilder schufen. Die Chebe's ähnelten Menschen, die in einer Sackgasse wohnten, während die Delobellc's Beivohner einer engen, schmutzigen lnft- und lichtlosen Straße, durch welche nächstens ein großer Boulevard angelegt werden sollte, glichen. Außer- dem glaubte Frau Chebe nicht an ihren Mann, während das einzige Zaubenvort„Kunst" bei ihrer Nachbarm keinen Zweifel aufkommen ließ. Und trotzdem trank Delobelle vergeblich seit langen Jahren Wernmthliqueure mit den Theateragenten, Absynth mit' den Chefs der Claqne und Bittern mit den Lustspiel- und Dramendichtern und dem berühmten Theatcrmaschinisten. der große Kunstwerke verfertigt hatte. Die Engagements blieben immer noch ans. So war der arme Mann, ohne ein einziges Mal aufgetreten zu sein, von den ersten Lieb- habern ans die Charakterrollen, dann zu den reichen Lebe- männern und schließlich zu den geprellten Tölpeln ge- kommen. Dabei blieb er stehen... Schon oft hatte man ihm Gelegenheit geboten, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, indem man ihm die Stellung eines Geschäftsführers in einem Klub oder Cafä, oder die eines Aufsehers in einem großen Detailgeschäste, wie den „Pharos de la Bastille" oder dem„Koloß von Rodns", anbot, wo es genügte, gute Manieren fzu besitzen, was bei Delobelle sicher der Fall war... Alle diese Vorschläge In der Mens über die ihnen gezeichneten Grenzen hinausgeg��eute nur u vom Standpunkte der kapitalistischen SonderwterWkfftcnz diene Arbeiterbewegung gehässige Kritik geübt haben, �.uzirt, � als di finden wir in dein neuesten Jahresbericht der Hanv-wniumiren ka Kassel. Da lesen wir: „Wenn auch der Segen des Friedens gelvaltnMber aues da doch auf allen im Erwerbsleben stehenden Klassen � p �sttzchen kerung der Druck der sozialen Frage und nur w"?. V',01"" richtet sich der Blick in die Zukunft. Während d!°y"f das„sor Faktoren sich bemühen, durch Wohlfahrtseinrcchtun�.«ebl das Leben der arbeitenden Klassen zu heben und: schürt eine den Umsturz alles Bestehenden Pr�J?ij3el)mct" fnm Neid und die Mißgunst inderBevölkerungundessch�y. I � die warmen Bemühungen unseres jugendlichen � Arbeitern Schutz gegen Ausbeutung zu gewähre» zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu wirktt«,, f volutionäre Getriebe der Sozialdemokratie erstickt veralcicbc Gewiß läßt sich nicht verkennen, daß der Kapitabs?� 0.P' wewiy capr pa, nicyr verrennen, oap ver jtafi»"- präananter ungerechtfertigte Werthbemessung von Kohlenaktien papieren an den Börsen, welche den Arbeitern als � haben, ihre Lohnforderungen zu erhöhen. Weil as» gesunde Triebe sich zeigen, �deshalb nun mit Es starb« ai" j der an wicklung unserer kulturellen Verhältnisse brechen u sich klar zu sein, was Besseres an die Stelle Gebähten gegenüber tritt die Nothwendigkeit an> Elemente— und dazu rechnen wir auch ein«jjJ| unserer Arbeiterbevölkerung— sich zusammenzuMfz Wer ist drohenden Gefahr der sozialen Revolution mit 19"" tfzusuchen? Elend zu begegnen."___.3LlP»Levens zuspielen, indem sie die abgedroschene Thorh�j die Sozialdemokratie wolle„mit der ganze» unserer kulturellen Verhältnisse brechen". ist wahr: Die Sozialdemokratie will die Kulturen richtigen Bahnen leiten und brechen mit alle bei"' Entwickelung hinderlich ist, wozu in erster Linie Treiben des Kapitalismus gehört. Weiter gievi kammer-Bericht folgende sozialpolitische Erwägungen zum Besten: m Staatsha demselben en ,c. Anc jiebt. die 2 entlichen ij igelt worden ten mit 10 und natio'�aß in dies« »hrerinnen r zu ategorie in !er Bewillig, IT ist do 000 i : erneute Verbesserung in der Lage � ermöglichen sein. Eine solche Steigerffire? abzuwälzen versucht. D. Red.) Es steht zu Interesse des Wohles der Arbeiter in Deu»,-»-� Einrichtungen auch bald in allen Ländern sich(M"! Dann wird vielleicht eine weitere Steigern»- und eine Siorfipfievimr» tr» hpr uns Gewaltmaßregeln keine Verbesserung finden. JyJjifn in die J m wird vorziehen, seine Fabrik zu schließen, als �"ychen und ör die sein Werk nicht tragen kann. So wenig wi«.P, treten zu Ii eine Besserung in der Lage der Arbeiter hf�jsse der Lehr ebenso sehr ist es Täuschung, wenn von benpLetjenigeii in Zukunft durch eine übermäßige Herabsetzung eine durch Einführung des sogenannten Normalarcf" m wird. Eine solche Verkürzung der Arbeitszeit Ijjächcu w. Aua ichreu, die Güterproduktion herabzumindern, ch mngen anaew ner Menge der Guter, welche wir hervorbringen,'Wehtet und infolge der abgeschwächten Produktion eine HevchJrteu unseren Ansprüchen, eine Verarmung unserer fü�jjSTüfung zu u schastlichen Verhältnisse bedeuten, uno es ist ein« besondere» V wenn die Arbeiter glauben, daß der wohlhaft„nsbesondere ff AM%>«avXavt IflX SUY�iv»•»»» f.1 eine Bevölkerung allein davon betrogen u-ctocu i?» inb Minimal Arbeiter würden darunter zu leiden hat' ieser Grenze Vertheuerung aller Lebensbedürfnisse. M�nd den Th der Normalarbeitstag nur bei uns zu»''bestens in gl« so würden wir dieser Vemrmung sehr rasch einö aatlichen Di würden eine Massenauswanderung erleben.".�iinwohneni i Abgesehen davon, daß der Handelskammer»'öffentlichen p Anerkennung der Nothwendigkeit internal' angemessen zgebung entschlüpft ist, halten sich diese wE.ä welchen be völlig auf dem Standpunkte der kapitalistischen id im Vergl Die Arbeiter wissen sehr wohl, daß sie»». r Lehrperso bewegungen keine dauernde Verbesserung ihrer* ibilligung sl können; deshalb fordern sie gründliche nusff'jlläiiglich er Reformen. Daß die Verkürzung der Arbeitszen �uregulirunx Verminderung der Güterproduklion führt, dasW �chulverbänd, das beste Beispiel; diese Maßregel wird ja beka».� lich deshalb gefordert, um die industrielle Reser» zu beseitigen, mehr Arbeiter an der Produktia»>is sind Ge M xn den hnO nihit-nster. mit einer heroiliv �__ wies der große Mann....WM..... von sich: min, daß - Ich habe kein Recht, der Bühne». Dadurch sagte er.... w stb obgleich In dem Munde dieses armen Teufels, Verlegenl die Bretter nicht betreten hatte, war diese Artikel nicht unividerstchlicher Komik. Doch verschivan»� Zum G wenn man seine Frau und Tochter Tml. ifeeuudeu zu Arsenikstaub einathmen sah, und sie, wäh�z, Wilhcl» am Messingdraht der kleinen Vögel zerbr» st seinem« wiederholen hörte: �.g«Ge beiden —„Nein! nein! Delobelle hat kein A fachten in zn entsagen, Glücklicher Mann, dessen lächel" un der La Miene und die Gewohnheit auf der.Mere war 9 ihm für das Leben die Rolle eines verM'«-, zahlte die kindes gelassen hatte! Ging er auf die f'„lii die Krämer der Rue de Francs-Bonrgeo� I erbietung, welche die Pariser allem, w«is%(!' zusammenhängt, entgegenbringen. Er chd*# kleidet! Und auch so freundlich und rlcsungen ole o ovtra Als Wi Einrichtu ')och hatte Wenn man bedenkt, daß er, der„Rny Mündliche] % M nach einem Blumengeschäft der Rue St.-• Raphael ans den„Marmorherzen",' Andres���versällign der eigei c Savanne", gespielt hatte— jeden gl'>zent arg e ;enhändig die Arbeit der Frauen in Erlaufe des Selbst bei dieser unpassenden Äibeit"'Lp kerl so viel'Anstand und natürliche Würde,� je Abrechnung betraute Dame ins Verlegend" sie einem so vollkommenen Gentleman b«'',' kleinen Wochenlohn einhändigte. An i'iftlcistuni beiden F Ä« •'ij1 sehr v« öigte. Au v"' if,.ifruigen der Schauspieler nicht zum Essen nach jwj-ä1! finden, wußten dies bereits. Traf dem Boulevard einen ehemaligen wie er war— es giebt so viele Handwerk— für den er im Cafe zahlte. e ab. Dann lieferte er gewissenha erntete, den Rest des Geldes zu Hau seiner Frau einen Strauß mit, oder ein Desiree, ein Nichts, eine Spielerei ffchungen u mWjfi seine K? 'Ä In der Menge der erzeugten Güter hat« das arbeitende Volk 'Mite nur in so weit Interesse, alS sie zur Fristung seiner istcnz dienen, darüber hinaus nicht! Es wirb heute mehr pro- lzirt, als das arbeitende Volk infolge seiner schlechten Lage nsumiren kann: diese sog.„Ueberproduktion" hat ihren Grund \ der thatsächlichen Unterkonsumtion der arbeitenden Klassen. ,«rittst Aber alles das braucht eine Handelskammer als Vertretung der -f'icn BÄntalistischen Interessen nicht zu wissen. i« mltST O, siiirttUchc Proletarier! Die Kapitalisten weisen oft ild hic das„sorgenlose, glückliche Leben der Arbeiter" hin, sie be- �wi'lMven angeblich deren gesunden Schlaf(weil der total erschöpfte und Hfbeiter des Abends in einen todtenähnlichen Schlaf versinkt), Bieren Verdauung rc., während die„bemitleidenswerthen Unter- ehnier" sorgendurchwühlt von dem Risiko, an Schlaf- d es I��petitlosigkeit laborirend, sich elend'-----' ,. an Schlaf- und durch's Leben schleppen. v% S*«.. rzri__ ri____ che" s�viese frivole Verhöhnung kommt uns in den Sinn denn Lesen � tilgender Notiz:„In der Pariser„Societe de medecmo ''■*?/ publique et d'Hygiöne professionelle" theilte jüngst Dr. Lagneau r r ZiSJ.ne vergleichende Statistik aus den Jahren 1679/80 mit. welche pito1«Tiit prägnanter Weise die Unterschiede zwischen der Sterblichkeit -nZ'�Vn Infektionskrankheiten in den Spitälern und in der Privat- lsja�qraxis illustrirt. aktien �Z starben von 100 Kranken tn der »it der« '?<4 Wer Privatpraxis 12,24 12,85 5,72 6,83 6,32 80,40 in den Spitälern 19,50 17,31 23,56 9,20 23,53 64,23 an Abdominaltyphus „ Blattern. „ Masern.. „ Scharlach. „ Keuchhusten "'aSB» Diphterie..._____■ tzuf'tpjj Wer ist gezwungen, im Krankheitsfälle die Spital-Zpflegc sit ihm» �fzuftlchen? Doch nur die Arnten. Für die Besitzenden fi„Leoens Freud und Herrlichkeit", für das werkthätige Volk erichtt�erlange Arbcitsqual, bitterste Entbehrungen und— früh- .andel�jMger Tod. großen.� Dirnstnltersznlaoen für Zohrer in prruke». Durch chorh�gLN Staatshaushattsetat für 1890—1891 und den Nachtragsetat >anzcn � demselben sind, wie eine vom preußischen Minister der geist- B.--, y-—--.----, � � v#»v.t•** v � �elt worden, daß staatliche Tienstalterszulagen fortan nur in giebi Korten mit 10 000 und weniger Einwohnern gewährt werden und > nat>� ab in diesen Orten die nicht reichlich besoldeten Lehrer und Myrerinnen nach zurückgelegter zehnjähriger Dienstzeit aus Staat- ,(jus dritteln Zulagen von 100 M. bezw. 170 M. erhalten, welche von 5 wWMi 5 Jahren um die gleiche Summe bis zum Höchstbetrage von der#00 M. bezw. 350 M. steigen. Bei dieser Neuregelung, welche einer- ... nÄts durch Erweiterung und Erhöhung der bisherigen Dienst- ' na a»?terszulagen eine angemessene und auskömmliche Besoldung etfAtlf!lc Volkc schullehrer und Lehrerinnen in Orten mit 10 000 Attache b10 weniger Einwohnern mit steigendein Dienstalter ' au) �herstellt, andererseits aber die Lehrpersonen gleicher Kategorie in Orten mit über 10 000 Einwohnern von ' n-hlf''' t• Bewilligung solcher staatlichen Zulagen grundsätzlich ans- u 0' davon ausgegangen worden, dag in den Orten mit ■ ,ruri9 F*1 10 000 Einwohnern die Schulverbände in der Regel selbst . dei Stande sein werden, daL Dienfteinkoinmen der Lehrer und �jchrerinnen den örtlichen Verhältnissen entsprechend angemessen otsssizusetzen und nach dem Dienstalter abzustufen. Wo ausnahms- �tN.jttlxise diese Schulverbände hierzu unvermögend sind, sollen sie durch staatliche und für diesen bestimmten Zweck zu bewilligende Bei- ln.— ssilfen in die Lage versetzt werden, eine angemessene, den zeit- ls V jächen und örtlichen Verhältnissen entsprechende Gehaltsregulirung ! wt« �treten zu lassen, so daß in keinem Fall die Einkommensverhält- :r vtAisfe der Lehrpersonen in Orten bis zu 10 000 Einwohnern und denst /xrjeingen in Orten über 10000 Einwohnern zu Ungunsten der inng Letzteren eine Verschiebung durch die neue Einrichtung erfahren alarb�ürsen. Um dies sicher zu stellen, hat der Minister der geist- iert's sichen w. Angelegenheiten unterm 1. Juli die königlichen Regie- n.".Hungen angewiesen, alsbald das Stelloneinkommen sämmtlicher 'gf>t' Lehrer und Lehrerinneil an öffentlichen Volksschulen in den ' QSSpten mit über 10 000 Einwohnern einer eingehenden er sa»'AZr«fung zu unterziehen, welche sich, unter Berücksichtigung der eint besonderen Verhältnisse jedes Ortes und der einzelnen Stellen, chlhab�ntbesondere aus die Angemessenheit der bestehenden Maximal- n nd Minimalsätze, sowie darauf zu erstrecken hat, ob innerhalb Habs» ieser Grenzen die Besoldungen dein fortschreitenden Dienstalter Ae�nd den Thenerungsverhältnissen des Orts entsprechend min- u Las�estens in gleichem Verhältniß abgestuft sind, wie dies durch die h eiäf' aatlichen Dienstalterszulagen in Orten mit 10 000 und weniger Einwohnern geschehen ist, und ob auch die an anderen Orten im iner b', öffentlichen preußischen Volksschuldienst zurückgelegte Dienstzeit angemessener Weise in Ansatz kommt. In denjenigen Fällen, welchen bei dieser Prüfung sich die Gehälter an und für sich >d im Vergleich mit der Neurcgulirung, welche das Einkommen r Lehrpersonen in Orten bis zu 10 000 Einwohnern durch die tbiltigung staatlicher Dienstalterszulagen erfahren hat, als un- ! länglich ergeben, sollen ungesäumt Verhandlungen über die rregukrung und beziehungsweise Erhöhung mit den betreffenden jUlverbänden eingeleitet und die minder leistungsfähigen durch m We, nimm biete WM« ttfßl rnrh* l,»—< � els, T»S fftLiibtn M,™'°"»ut- SliiSIet inraitt Senil,(eiueu «### 1 a V' fr or, en�le eiutreteii wollte. mat Cfnlq ,I0C� �ari§ gekommen war, bereitete ihm . ö selnes tlciuen Haushalts nicht wenig Sorgen, . 14«,, Irl 1,et kei den Damen Dclobillo und Chcbe eine Irf �uterstützung gefunden, die dem treliherzigeu, /olllgen und durch sein fremdes Aussehen und fremden „iiici» ,arP eingeschüchterten Burschen sehr gelegen kam. Im . des nachbarlichen Zusammenlebens und- gegenseitiger i joseistungeii bildeten dailn die Brüder Risler einen Theil ltjV/ beiden Familien. heit vli«.srn uefttagen wurde immer für sie bei einer der beiden e'z sa>M/,, J4? lmt gedeckt und 2 die beiden Fremdlinge waren liest»'filh,,, vergnügt, in diesen ärmlichen, gedrückten Haus- d J,%. Ju.,.,!|ß4n ein 5töruchen Liebe und etwas Familienleben % Die Einkünfte des in seinem Fache sehr ge- sml Musterzeichners gestatteten ihm, den Telobelle's an ,>„ j �ilethsquartalen behilflich zu sein, uitd bei den Chebe's 1„.t des Goldonkels zu spielen, der immer mit Ueber- 4>chvngen und Geschenken bei der Haild war, so daß die ,1t ct,lVnfe- bk' seinem Eintritt gleich in seine Taschen faßte und ot'L# s�ne Knie kletterte.)Fortsetzung folgt.) AO Bewilligung angemessener Staatsbeihilfen aus den zur Verfügung stehenden Fonds zu der erforderlichen Besoldungsverbesserung in Stand gesetzt werden. Muster- Schubgefech. Wie offiziös berichtet wird, ist im Reichsamt des Innern ein Gesehentwurf fertig gestellt, welcher den gesetzlichen Schutz der sogenannten Gebrauchs- oder Nützlich- keitsmuster festsetzt. Die Vorlage solle gleichzeitig mit der Novelle zum Patentgesetz dem Reichstage im Herbste vorgelegt werden, auch die Absicht bestehen, den neuen Gesetzentwurs, betreffend den Schutz von Gebrauchsmustern, ähnlich wie die Novelle zum Patent- gesetz, noch vorher der öffentlichen Beurtheilung zu unterstellen. Die Uachweh«» de» Kolonialfiebrr» haben in dem Hirn einiger Fanatiker den Plan entstehen lassen, einen neuen National- verein zu gründen, dessen besondere Aufgabe eö fein soll, darüber zu wachen, daß nicht ähnliche Verträge wie das deutsch- englische Abkommen geschlossen werden. Einige gänzlich unbekannte Größen haben einen Ausruf zu dem Zweck erlassen. Hauptmacher scheint ein Dr. Adolf Fick zu sein, der das alberne Flugblatt„Deutsch- land, wach auf!" von Zürich aus verbreitet hatte. Langes Leben wird man der neuen Gründung nicht prophezeien können. Ilebev neue„schwarz« Listen" theilt der„Wähler" fol- gendes mit: Berndorfer Berndorf........ 189 Metallwaaren-Fabrik.(N.-Oe.) Herrn Der sich bei mir um Arbeit meldende und provisorisch auf- genommene Arbeiter........................... hat nach seinen Ausweisen zuletzt bei Ihnen gearbeitet und er- laube ich mir daher hiermit vertraulich die höfliche Anfrage, ob der Obengenannte in sozialpolitischen und sonstigen Beziehungen unbedenklich ist. Ich bitte diese Anfrage nebst dem beiliegenden Kouvert als Antwort zu benutzen und nur das nichtentsprechende Wort zu durchstreichen. Wir sagen Ihnen für Ihre gefällige istuskunft besten Dank und zeichnen Achtungsvoll Berndorfer Antwort: Metallivaaren-Fabrik Bedenklich— Unbedenklich. Arthur Krupp. Man sieht, Herr Krupp macht es seinen Kollegen recht leicht und bequem; ein einziger Federstrich genügt, und der Arbeiter, der nach langem Wandern endlich in Berndorf untergekommen und sich bei kümmerlichem Lohn und harter Arbeit einige Monate zu halten hofft, ein Federstrich und er ist zu einem„sozmlpolitisch Bedenklichen" gestempelt und muß weiter wandern. Gründe, Motive, Darstellung des warum und wieso— alles überflüssig. — Wen das Unternehmerthum zur trockenen Guillotine verur- theilt, zum Huugertode, der erhält nicht einmal jene„Gründe" mit auf den Weg, welche sogar dem befangensten Richter das Schamgefühl der Form halber abnöthigt. . de» Landtagswahlr» in Kesten-Darmstadt siegten rn Mmnz die Sozialisten, in Worms die Nationalliberalen, in Bingen die Ultramontanen. ...(ßstf" n. d. Ilnitr, 25. Juli. Der Vorstand des Vereins für die bergbaulichen Interessen hat, wie die„Nhein.-Westf.-Ztg." meldet, bezüglich der Vereinigung der Dortmunder Kohlenzechen zur Bildung eines gemeinschaftlichen Vcrkaufsbureaus beschlossen, den fämmtlichen Zechen des Oberbergamts-Bezirkes Dortmund gleiche in einzelne Reviere einzutheilende Vereinigungen zu empfehlen. ,, Zürich, 22. Juli. Iii der neuesten Nummer des„Bundes- blattes veröffentlicht der Bundesrath das in der Jnniscssion der Bundesversammlung erledigte Gesetz betreffend die Arbeitszeit der Transportanstalten. Das Gesetz hat folgenden Wortlaut: Die Bundesversammlung der schweizerischen Eidgenossenschaft. im Hinblick auf Artikel 26 der Bundesversassung; nach Einsicht einer Botschaft des Bundesrathes vom 28. November 1888, beschließt: Artikel 1. Dem gegenwärtigen Gesetze sind unterstellt: die Eisenbahn- und Dampsschiffsahrts- Unternehmungen, die Post- Verwaltung, sowie andere von: Bunde konzesstonirte oder von ihm selbst betriebene Transportanstalten. Dasselbe findet Anwendung auf die im Betriebsdienst« solcher Transportanstalten mit der Verpflichtung zur gewöhnlichen Ar- beitszeit angestellten Personen. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen der Fabrtkgcsetz- gebung. Artikel 2. Die Arbeitszeit der Beamten, Angestellten und Arbeiter, soweit der Betrieb eine mehr als gewöhnliche Arbeits- zert erfordert, soll 12 Stunden täglich nicht übersteigen. Artikel 3. Die ununterbrochene Ruhezeit ist für das Ma- Ich, neu- und Zugspersonal wenigstens 10 Stunden und für das ubrnge Personal wenigstens 9 Stunden oder, wenn Wohnung auf den, Bahnhof oder an der Bahnlinie angewiesen ist, wenigstens 3 Stunde». Stach ungefähr der Hälfte der Arbeitszeit ist Ruhe von wenigstens einer Stunde zu gewähren. Artikel 4. Den Beamten, Angestellten und Arbeitern sind im Jahre, angemessen vertheilt, 52 Tage sreizugeben, wovon zeden- 2"ai! l,en Sonntag fallen sollen. E,n Abzug am Gehalte oder Lohne darf wegen der Dienst- befr-lnng nicht stattfinden. Artikel 5. An Sonntagen ist der Güterdienst untersagt. Vorbehalten bleibt die Beförderung von Gütern und Vieh in Eilfracht. Artikel 6. Wo besondere Verhältnisse es nothwendig machen, ,st der Bundesrath ermächtigt, gegenüber den Bestimmungen dieses Gesetze? ausnahmsweise Anordnungen z» treffe». ,.'Artikel 7. Uebertretungen dieses Gesetzes werden mit Geld- bnpeii bis auf 500 Franken, im Wiederholungssalle bis auf 1000 Franken, bestraft.,, Der Verzicht auf die gesetzlich zugesicherte Dienstbesreiung ichließt die Strasbarkeit der Widerhandlung nicht aus. Artikel 8. Durch dieses Gesetz wird das Nachtragsgesetz, be- treffend Abäuderung von Artikel 9 des Gesetzes über den Bau i,»d Betrieb der Eisenbahnen, vom 14. Februar 1378(A. S. n. F. III, 419) aufgehoben....' Artikel 9. Der Bnndesrath ist beaustragt, auf: Grundlage der Bestimmimgen des Biindesgesetzes vom 17. Jun, 1874, be- tressend die Volksabstimmung über Bundesgesetzo und Bundes- beschlüsse, die Äetnuntinnchung dieses Gesehes zu verunstalten und den Beginn der Wirksamkeit derselben zu bestimmen. Grokbritanni-t». L o n d o il, 22. Juli. Im Unterhause richtete heute der konservative Abgeordnete Hoivard Vincent an den Schatzkanzler die Frage, ob die Regimmg sich bereits schlüssig gemacht habe über die Veriocndung des Erträgnisses der Zuschlags, tener ans Bier und Spirituosen, welche, wie er hinzufügte, das Haus ge- nehmigt habe in dem Glauben, daß er zu Gunsten derjenigen verwendet werden würde, welche den Zoll entrlchten. � er Schatz- tänzle«: Gosche»« erwiderte, die Negierung würde an dem Grund- [atze se' chatten, bexp diese Zuschlagssteuer orMchen Zwecken gewidmet werden soll, welche dem ganzen Laude Zu Gute kamen, was die Annahme solcher Vorschläge wie der von Mr. Conybeare gemachte, daß ei» Theil des Geldes zum Ankauf deS Kriistall- palastes für das Gemeimvohl verwendet'verde» soll, ausschloffe. In England würde der durch das Fallenlasse» der Schankstener- Klauseln freigesetzte Betrag den Grasschaitsrathen überwiesen n erden, um daraus de» Kern zu einem Fonds für die Hebung des Rtittel- und technischen Unterrichts zu bilden. In Wales besiehe bereits ein solcher Fonds und die waMMchen Grasschaftsräthe wiirden ermächtigt werden, den ihnen überwiesenen Theil des Erträgniffes der Zuschlagsstener zur Erhöhung der Beisteuer für Nnterrichtszwecke zu ver- wenden. In Schottland würde der freigesetzte Betrag den Graf- schastsräthen zu Guuste» der Steuerzahler überwiesen werden, während die Irland überiviesenen 80 000 Lstr. theils für die tebung des Mittelunterrichts, theils für bessere Arbciterwohnungcn erwendung finden würben.— Im weiteren Verlaufe der Sitzung ivnrde die Vorlage betreffend die Vornahme einer Volks- Zählung in England, Schottland und Irland in zweiter Lesung genehmigt. Im Laufe der Erörterimg stellen Dillon und andere Parnclliten das Ansinnen, daß mit der Volkszählung in Irland ein Plebiszit für und gegen Homerule für Irland verbunden werden möge. Der Generalanwalt für Irland bemerkte, der Vorschlag könnte kaum ernstlich gemeint sein, und als Dillon dies bejahte, erklärte sich der Generalanwalt dagegen mit dem Be- merken, daß der Vorschlag unausführbar sei. Dänemark. Kopenhagen, 23. Juli. Der Streik der Seeleute dauert nicht nur fort, sondern hat auch in den letzte» Tagen eine starke Agitation gegen den Geheimen Etatsrath Tietgen, den Direktor der„Vereinigten Dampfschifsgesellschaften", hervorgerufen. Herr Tietgen hat auf der Arbeiterschutzkonferenz in Berlin, wo er bekanntlich einer der dänischen Delegirten war, Fol- gendes geäußert:„So lange noch eine Thräne anf der Wange des Arbeiters abzutrocknen ist, dürfen die Bestrebnngen, den Arbeitern bessere Lebensverhältnisse zu verschaffen, nickt auf- hören." Diese Aeußeruug ist der Ausgangspunkt der Agitatioi, Segen Herrn Tietgen geivorden. Vorgestern wurde ein großes rauen-Meeting hier abgehalten, und nachdem mehrere Redne- rinnen sich über den Streik der Seeleute ausgesprochen hatten, wurde einstimmig eine Resolution gefaßt, welche erklärt, man solle eine Deputation zu Herrn Tietgen schicken, um ihn an die oben erwähnte Aeußerung zu erinnern und ihn zu ersuchen, die Forderungen der streikenden Seeleute zu bewilligen. Es heißt in der Adresse:„Selbst wenn diese Forderungen erfüllt werden (der Lohn soll von 60 auf 60 Kronen monatlich erhöht werden, Redaktion), dann werden noch viele Thränen in den Familien der Seeleute, die von einer so geringen Summe leben sollen, abzutrocknen sein." Die aus vier Damen bestehende Deputation begab sich gestern zu Herrn Tietgen, und dieser ant- wortete den Damen, er könne in dieser Sache nicht allein einen Beschluß fassen, er werde aber die Frage der Direktion vorlegen. Jetzt wollen die Frauen der streikenden Seeleute in einer großen Prozession sich zu Frau Tietgen begeben, un, sie zu ersuchen, bei ihrem Manne zu Gunsten der Seeleute zu interveniren. Sie 'vollen eine mächtige Fahne mit der erwähnten Aeußerung des Herrn Tietgen an der Spitze der Prozession tragen. Belgien. Neue Arbeitseinstellungen werden aus Courcelles gemeldet. Auf den Zechen Falnuse und Courcelles- Nord erklärten 610 Schlepper den Ausstand, bis ihr Lohn um 50 Cents erhöht würde. Hierdurch sind auch die Hauer theilweise arbeitslos. Der bisherige Lohn der Schlepper schwankte zwischen 2,45 und 3,50 Fr.— Die Mehrzahl der Bergleute ans Grube Sainte- Henriette in Fleurus steht seit Mitte voriger Woche aus, weil die Verwaltung einen ihnen mißliebigen Steiger nicht entlassen will. Durch Anschlag machte der Direktor die Ausständischen für die Nichtinnehaltung der vertragsmäßigen 14tägigeii Kündignngs- frist und den der Gesellschaft hierdurch entstehenden Schaden ver- antivortlich. Mehrere Arbeiter, welche am Montag einfahren wollten, fanden die Zugänge zur Grube gesperrt. Vevsantlnkunge»». Gin« öffentliche Uollisurrsammlung tagte in Barta's Salon, Rixdorf. Auf der Tagesordmmg stand: 1. Die Schule und ihre Bedeutung. 2. Endgiltige Beschlußfassung über die Petition an das Kultusministerium betreffs Errichtung einer höheren Lehranstalt am hiesigen Orte. 8. Diskussion. 4. Verschiedenes. Im 1. Punkt der Tagesordnung legte Herr Krüger die verschiedenen Gestaltungen der Schule und deren Bedeutung in vortrefflicher Weise klar und wies dann aus die Beschlüsse der hiesigen Gemeindevertretung hin, die damit motivirt wurden, daß für den Arbeiter olles gethan würde, aber für die Wähler der j. Wählerabtheilung nichts, trotzdem die letzteren doch zehnmal so viel Recht hätten, etwas zu verlangen, als die Ar- beiter. Die Bessersituirten wüßten nicht, ob ihre Kinder, die mit der Pferdebahn hin- und herfahren müssen, nicht Abends als Krüppel wieder nach Hause kommen. Dann habe noch ein Gemeindevertreter die bedeutungsvolle» Worte gc- äußert, daß man der Arbeiter am hiesigen Orte genug habe, folg- lich bestrebt sein müsse, die besseren Stände der Gesellschaft nach Rixdorf zu bekommen, das könne nur dann geschehen, wenn man dem Beschluß, ein Gymnasium zu bauen, zustimmte, was auch mit I Stimmen Majorität geschah. Redner hob dagegen hervor: Er glaube uicht, daß durch den Bau eines Gymnasiums Rixdorf noch schließlich Residenz würde(große Heiterkeit), daß es richtiger gewesen wäre, wenn man de» Bau einer Bürgerschule beschlossen, denn dadurch wäre es möglich gewesen, Elementarschiilen von der großen Zahl der Kinder (gegenivärtig 80— 100) zu befreien, da doch mancher Bürger und besser gestellte Handwerker wohl im Stande wäre, sein Kind nach der Bürgerschule zu schicke», aber nicht nach dem Gymnafinm. Da nun von Seite» eines Herr» ans unserem Ort beabsichtigt wird, beim Knltusminister persönlich vorzusprechen, um unsere Petition als ein von unreifen und unznfriedenen Leuten gestellte zu bezeichne», so sei es Pflicht der Verjanimlung, dahin zu wirken, daß mindestens 10 000 Unterschriften gesaminelt werden. An der Diskussion betheiligten sich die Herren Pahm und Steimnar. Unter„Verschiedenes" ivnrde folgende Resolution einstimmig an» genommen:„Tie heute in Barta's Salon tagende Versammlung beschließt, nur solche Hüte zu kaufen, welche mit der Arbeiter- Kontrolmarke deutscher Hntmacher schon versehen sind, da das spätere Einkleben der Marke Betrug ist." Der Devei» zur Mahrung der Jutereffe» der Klavierarveiter und Berufsgenossen hielt am Sonnabend, den 19. Juli, in Gnadt's Salon, Brunnenstraße 33, die Mitglieder- Versammlung für den Norde» ab. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen S ch ni i d t über Innungen und Jnnungstage. 2. Werlstattangelegenhciten und Verschiedenes. Der Vortragende schließt seinen höchst beifällig aufgenommenen Vortrag mit der Mahnung an alle Arbeiter, den Nutzen und Werth einer Organisation nicht zu unterschätzen, sondern sich einer solchen an- zuschließen uild daran fest zu halte». Zu Punkt 2 führt ein Kollege aus der Harmonikabranche die verschiedenen Mißstände der Pietschmann'lchen Harmonikasabrik(AktiengeselischafU an. Kanin glaublich, aber doch ivahr ist es, daß junge Leute bis zu 21 Jahren mit einem Wochenverdienst von 4—5 M. abgelohnt werden. Um den Verdienst zu erhöhen werden Prämien von Pfennigen aus die einzelnen Theile ausgesetzt und so die Arbeitskraft bis anf das Aeußerste ausgenutzt. Der Kollege fordert die Kollegen von P i e t s ch m a n n auf, doch an die Zukunft zu denkeu und miszuwachei,, sich endlich einer Organisation, speziell dem K l a v i e r a r b e i t e r- V e r e i n auzuschließei,. Wäm, die Kollegen organisirt, so haben die Herren Aktionäre wohl kennen gelernt, daß der Arbeiter auch ein Recht ans nienschemvürdigeS Dasein hat. Es wird den 5i'ollegen noch an's Herz gelegt, nur auf Arbeiterblätter, wie„Verl. Volksblatt",„Volks-Tribüne" je., zu abonnire», damit sie des Arbeiters Wünsche und Streben kennen lerne». Der Vorsitzende machte noch», als aufmerksam auf den Hamburger Bauarbeiter st reik und fordert alle Kollegen aus, recht thatträftig für dieselben zu sammeln. Listen sind bei Robert Schmidt, Stralanerplatz 23, Hof 1 Tr., zu haben. Das Stiftungsfest des Vereins findet am 6. September ds. IS. bei Vuggeiihage», Moritzplatz, statt. Der Borsitzende schließt dar- auf die gut besuchte Versammluiig. Theater. Sonnabend, den 26. Juli. Frirdrich-Wtthelmstiidt. Theater. Der arme Jonathan. WaUner- Theater. Mamsell Ni- touche. Uiktoria- Theater. Stanley in Afrika. Ostend- Theater. Der Traum ein Leben. KeUeaUianee- Theater. Der Nau- tilus. Kroll'» Theater. Silvana. Kanfmaun's UariötS. Große Spe- zialitäten-Vorstellung. Englischer Garten. Direktion: C. Address, Alexander straße 27c. Auftreten der Kostüm-Soubrette Fräul. Bermont. Auftreten des Gesangshumoristen Herrn •Jonas. Auftreten der Duettistinnen Geschwister de la Terra. Austreten des Tanzkomikers Herrn Schmidts. Auftreten der Jane-Truppe. Anfang Wochentags 8 Uhr. Sonntags BVe Uhr. Entree Wochentags u. Sonntags SO Pf. 50 Pf. und 75 Pf., im Vorverkauf 20 und 30 Pf. Der Garten ist an Vereine f. Sommer- festlichkeitenm-Spezialitäten-Borstellung zu vergeben. Etllblijsement Bnggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Grosses Garien-Concert. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer-Abend. Entr�e Wochentags 10 Flg., Sonn- und Festtags 25 Pfg. Bei ungünstiger Witterung in den unteren Ztestaurationsräumen. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial-Ausschank von Patzenhofer Export-Bier, Seidel 15 Pf. Die oberen Säle bleiben bis auf Weiteres wegen Renovirung�eschlossen. Passage 1 Tr. 9 Uhr M. b. 10 Uhr Ab. Kaiser-Panorama. Hervorrag. Sehenswürdigk. d. Residenz. Zum ersten Male: Passtonsspiele, Gbrrammerga« «nd Umgebung. Neu! Zum e r st e n Male: Geste JMfe durch da» malerische _. ergnt. Eine Reise 20 Pf., Kind nur 10 Pf. Abonnement 1 M. Rchumt H. Stramm, 123. Rillerstp. 123, verbunden mit Fremdenlogis. Herberge und Arbeitsnachweis des Ver- eins der Klempner. Empfehle meinen allbekannten vor- güglichenFrUhstack-, Mittag» und Abendtisch. Sonstige Speisen und Getränke in bekannter Güte. Zwei Zimmer, passend zu Z a h l st e l l e n und Arbeitsnachweis stehen zur Verfügung. 1071 lmt\, gen.:„Die fidele Uagelkiste", Berlin N., Elsasserstraße 73, gegenüber der Bergstraße. auch 10 Pfennige verzehrt, wird gratis photographirt und erhält sein Bild sofort als Gratispräsent. Höchst scherzhaft! H. Schnitze(mit'n tz). Einzige Keller p hotographie der Welt. 1940 Empfehle allen kannten meine Freunden und Be- Destillation, Weiß- v. Bairislh-Bm-LM. 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Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt, Der Einberufer. 1321 Fachv. der in Buchbindereien u. v. Betrieben besch. Arb. Am Sonnabend, den 26. Juli: Grosses Sommerfest in der Neuen Welt, Hasenhaide, bestehend in Konzert. Spezialitüten-NorstrUuug, Kall, Feumverk und Kinder-Fackel-Polonaise. Anfang des Konzerts 6 Uhr; Auftreten der Spezialitäten 8 Uhr. Die Kaffeeküche ist von 2 Uhr an geöffnet. B i l l e t s ä 25 Pf. sind im Arbeitsnachweis des Vereins Dresdenerstr. 116 und in allen mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. Kinder in Begleitung Erwachsener sind frei und bekommen beim Eintritt einen Bon gratis zur Ent- nähme einer Fackel. Programm gratis an der Kasse. 1192 Kollegen, Freunde und Gönner des Vereins sind hiermit freundlichst eingeladen. Der Dorstand. am Freie Nereinignng der im VergM-Uemerbe beMigten Arbeiterinnen Berlins. Grosse Versammlung Montag, 28. Juli, Abends 8V2 Uhr, in Schesser's Lokal, Jnselstr. 10. Tages-Ordnung: 1, Vortrag des Stadtverordneten Herrn Fritz Zubeil. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Ergänzungswahl zum Vorstand. 5. Verschiedenes und Fragekasten. Bei der wichtigen Tagesordnung ersuchen wir um zahlreichen Besuch. Billets zum Stiftungsfest in Möwes Gesellschaftssälen werden in der Versammlung ausgegeben. Gäste, Damen und Herren, willkommen. 1345 Der Vorstand. SoziMMMer Lese- und Mutir- Verein Herwegh. Am Sonntag, den 27. Juli, Vormittags lOVe Uhr: Oeffentlicher Vortrag: Die Staatsthätigkeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Referent Herr Pens, im Ver einshaus Siid-Gst» Waldemarstraße 75. Um rege Theilnahme bittet Die Vereinsversammlungen Forsterstraße 45, im Restaurant O. 1289 Der Vorstand. nden jeden Dienstag, Abends 9 Uhr, in ke, statt. Fachvenein d» Ledenanbeiten. Sonnabend, den 26. Juli, Abends 8V2 Uhr, Granienstr, 180 WM" General versammlung. T.-O.: 1. Kassen- u. Jahresbericht. 2. Neuwahl des Gesammtvorstandes u. sämmtl. Kommissionen. 3. Vereinsangelegenh. u. Verschiedenes. Billets zu dem am Sonnabend, den 9. August, in„Sanssouci" statt- findenden Stiftungsfest, ä Person 25 Pf., sind in der Versannnlung zu haben. Der Zutritt zu der Versamnilung ist nnr Mitgliedern gestattet. Mitgliedsbuch legitimirt. 1333 Der Vorstand. K. 13). Kranken- and Begräbniss-Kasse der Bau- und Fabrikarbeiter Berlins(E. H. CevM-VerMrnlllllg der Mitglieder am Sonntag, den 3. August, Vorm. lOVa Uhr, im Lokale des Hrn. Säger, Grüner Weg 29. T.-O.: Kassenbericht. Innere Kaffenangelegenheit. Verschiedenes. Das Kassenbuch legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder ersucht 1337 Der Vorstand. I. A.: V. Reinert. Achtung! Schlächtengesellen 2 Große öffentliche Versammlung am Sonntag. 27. Juli, Nachm. 4 Uhr, in May'» Lestsälrn, Beuthstr. 22, 1. T.-O.: 1. Vortrag des Herrn W. Warner über:„Zweck und Ziele des Vereins." 2. Bericht der Statutenberathungs-Kommission. 3. Wahl des Gesammt-Vorstandes. 4. Aufnahme von Mitgliedern. 5. Verschiedenes. Kollegen! Das Erscheinen aller Schlächtergesellen Berlins u. Umgegend ist in dieser Versammlung unbedingt nöthig. 1339 Mit kollegialischem Gruß Dir Statutrnbrrathnnga- Kommisston. Große öffentl. Vßlks-VersmialW für Charlottenbnrg u. Umgegend am Montag, den 28. Juli, Abends Sva Uhr, im Lokal Bismarck' s Höbe, Bismarckstr. 80. Tages-Ordnung: 1. Die Lage des Hamburger Streiks. Referent: Hr. Schweitzer aus Berlin. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 1333 Drv Gmbrrnfrr. Allgemeiner Metallarbeiter- Verein Berlins und Umgegend. Große Versammlung fiir Rtiviltendors md Tegel am Sonntag, den 27. Juli 1890, Nachm. IVs Uhr, im Restaurant LUdicke, Reinickend orf, Amendestraße 1. Tages-Ordnung: 1.„Die Ursachen und Wirkungen der großen französischen Revolution." Referent: Herr Jul. Türk. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 4. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. 1343 I. A.: C. Scheuer. Rä�dcnten! Große öffentliche Versammlung des Arbeiter- BildttügsvereiüS siir Rirdors# llmgegend am Montag, den 28. Juli, Ab. 8 Uhr, im Lokale des Hr». Nisegk, Bergstr. 129. Tages-Ordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht. 2. Diskussion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder. 1351 4. Verschiedenes. Die Mitgliedsbücher werd. in dieser Versamml. ausgegeben. Der prov. Vorstand. Mnhol Spiegel und Polster-Waaren, JLVa U HJ C Ab rerUe Maare zn soliden preisen. Ganze Ausstattungen in Mahagoni u. Unstbanm; Knchenmobel in großer Franz Tutzauer, AuSwahl empfiehlt Volksgarten in Wilmersi 0 mitten im Dorf gelegen, Berlinerstrasse mitten im Dorf gelegen, meninerstrassc- Großer schattiger Garten mit Ü W Prachtvoller grosser parquetürter Tanz-Saal.. Sellen Sonntag: Frei-Concert und grossen�* 171. Familien Kassee-Küche, Ausspannung, große Theu Empfehle mein Lokal den Zlrbeiter-Vereinen für Sommerfeste, Landpartien, Bälle amtlichst. II«. Weissbier II Nächste StadtbahnstatiA angelegentlichst. 1 1 ff. Weissbier! I Nächste Stadtbahnstati� dort(10 Minuten). Verbindung vom Spittelmarkt bis* mit Omnibus, oder von der Zwölf-Apostelkirche mit 0»»» Wilmersdorf. Geneigten Zuspruch erwartend, zeichne 364 F. Pietsch, Der groß: indler« j hmacher W der hiesiger lmellisten fti Rudolph ReinW:% S Uhrmacher fassung, der 94 Lindenstrass6\«f Silberne Remontoirs fiir Da�land gekomi ne nemonxoirs|uv~,>- o----••• m großer Auswahl, von 20■eikenben Lij Reichhaltiges Lager goldener st5.,!zum Einwicl Mustern von 25 Mr. an. a®'' Garantie für jede Uhr auf dft�Frau Siegli derselben._ 1 In der vi Reparaturen p teeljJi« Sonntags von 10 Uhr ab ge�Uny, der v II Listen c erwähnte falls in der __ Zusammen -"R�abH'U En gros Berlin S.» und ii Granienstr. 152, Ecke Mansch, der SÄESÄSI»»«"«» 9)1. 0. Scharnot des emontoir-Uhren von Silberne Remontoir-Uhren � �" J0 Goldene Damm-Uhren.. leben, daß tei do. Ancre-Herren-Re- �ftrüger Hand montoir-Uhrm... z!l nach Angal Regulatmre.....»• b do. in polirtem Nuß- p""* baum-Gehäuse.ca.lMtr..,( Wir warne lang, 14 Tage gehend. v. sten zu zeichr Wecker-Uhrm in verschied. Comp. 50 Mustern......' g er� ge] Bitte genau auf die alte Firma: nF" Oranienstra«**! zu achten. it einer solche —-�nannten Drul Echter Langen salzarr Kanta� hergestellt nur aus besten Kentucky-Tabaken; zu haben in den„...' Handlungen Berlins und umliegenden Plätzen..�6» bezeichm Unsere Hauptniederlage Stralauerstrasse 39 giebt zu Fabrinfi Gesicht konn 805 NB. Gebr. Adler, Taba�windlern w Langensalza 1. Thiin. errn Ortland, mit unserer ftirma Kinder d ht ein hiesige Jede Rolle muß den Zettel mit unserer Firma�"� Kinder d Granirn-Kt»� H.& ungemein ch< e kurze Berr H. Hirschfei 2,- M. U: Kottbuser Damm 36— 37, Ecke Urbans Mein Lager in Herren- n. Men4mWen ist mit allen Neuheiten auf das Reichhaltigste ausgestattet, auch werden Be- stellungen nach Maaß in kürzester Zeit prompt ausgeführt. Ich erlaube mir noch besonders dar- auf hinzuweisen, daß ich nur reelle Stoffe führe, welche sich im Ge- brauch unbedingt bewähren; außerdem ist die Arbeit, sowie der Schnitt in meiner sämmtlichen Konfektion trotz der billigen Preise tadellos. Nachstehend von einzelnen Artikeln die Preise: Männer- Zwirnhosen, Paar. Drellhosen,„. „ Lederhosen,„. „ Hamburger 3-Traht, Paar.. „ Drelljaquett�, Stück „ Buckskin- Hosen, Paar..... „ Kammgarn- Hosen, Paar..... „ Kammgarn- Hosen, reineWolle m.Seide 10,— „ Stoff-Anzüge... 15,— n Kammgarn-Anzüge, hochmodern... 24,— „ Somnier- Paletot, reine Wolle... 17,50 Seidene Westen, Neuheit.. 3,50 Knaben-Waschanzüge... 2,— „ Stoffanzüge, r. Wolle 3,50 Größere Flicken gebe zu jedem Anzüge gv{ Auf mein großes Wäsche- und Wollw»*% wo der Verkauf ebenfalls zu den billigsten Preisen sij ich hiermit noch besonders aufmerksam.— Umta«!w � rem thatsächli r;tung— wie Als der Wei härmtes bot klein Befragei Bertha' Vater se Die Mu dem 18) von Ab« und in! wiederko bekäme i machten keinen! Giebt e Kinder lichen(S untergel und ein werden, pflichtig getriebei nothwer Mi it 3,60 6,— il ratis- Zunächst■ an de fein! St artige Fäll leinungen, bi »rübergehen. ich ein mensi icken vermac sbeitenden V /r Jammer yim Ruhme ch er fühlte entlichung t it sind der 5 ntwelt vor 5 dem von u ftscher We der einen md des Gli Leistbräu" deren Seite eigener Fabrik. Spiegel und Polsterwaaren. Gr. Lager, bill. Preise. Etnil Heyn, Vrunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebe''" lebereinkunft. in ir,T>'uhetfen? beinahe rep�Ä 5%«� ller mit den >g oder; ge, wenn l der solche, m. Mi, Verantwortlicher Redakteur: Gurt Kaake in Berlin. Druck und Verlag von Mar Fading in Berlin SW„ Beuthstraße 2. Kier.' '" /I d' moer t oictze, ® n'/»raile"*'äuftrüger Hand in Hand arbeiten. Scheumer, der auffällig stottert, - � zll nach Angabe der Wirthin ganz in der Nähe seines Kumpans iß-''hnen. tr..j Wir warnen alle Arbeiter dringend, auf den oben bezeichneten . o-' sten zu zeichnen. Es sind von der Firma Maurer, Werner ed. h Comp. GO der bezeichneten Listen ausgegeben, von denen es ' jetzt erst gelungen ist, fünf zurück zu erlangen. Wenn Jemand 'ra* it einer solchen Liste betroffen wird, bitten wir uns oder der -�mannten Druckfirma davon unverzüglich Anzeige zu machen. LltllW. �etner"fu# Herr Ortland die Listen Nr. 3770—3779, die de» � dem Kopf„Sammelliste für die streikenden Zimmerer Ham- läyen. irgs" bezeichnet sind, anzuhalten, sobald dieselben einem Genossen Gesicht kommen. Die hier bezeichneten Listen sind den beiden c�ghlltchwindlern in die Hände gefallen. Wir ersuchen, die Listen an -rllttf. errn Ortland, Steglitzerstr. 58, Hof pari., abzuliefern ma f'-J tßtntiri* Unter dieser UeberfArtfl |»•- vT/ IDClCtJC 4A V| ai VCj V t i avttv----- � verwechseln. Jene„Bevorzugten", welche nicht gezwungen sind, täglich den schrecklichen Kanipf ums Dasein von Neuem zu beginnen, welche das menschliche Elend kaum dem Namen nach kennen, sind nur zu sehr geneigt, die„Enterbten" für die traurigen Verhältnisse, in denen sie leben, verantwortlich zu machen.„Unmenschlich" werden hier die Eltern genannt, die ihre Kinder des Nachts auf die Straßen, in die Restaurants zu den Reichen, das Leben Genießenden treiben, um durch den Verkauf von Blumenbouquets einige Groschen zu„verdienen" oder besser gesagt zu„erbetteln". Doch sind thatsächlich die Eltern unmenschlich? Blutet ihnen nicht das Herz, wenn sie ihre zarten Kinder anspannen müssen, mit den Lebensunterhalt zu er- werben, sei es durch Blumenverkaufen, sei es durch Zeitungen- tragen, durch Mithilfe in der Hausindustrie oder sonstwie? Ist es nicht das unmenschliche Elend, welches sie dazu zwingt? Ist es nicht die bitterste Roth des Lebens, der Hunger, der sie dazu treibt? — Der Vater ein Jahr lang krank, arbeits- und verdienstlos! Hat er nicht redlich gearbeitet, gesorgt und gewirkt für die Seinen? Hat er mehr verdient, als um den Hunger zu stillen? ~ at er„sparen" können, für kommende, o Ironie! schlechte Zeiten? Ein Jahr krank! Wo ist der Segen der Sozialreform, der Krankenversicherung? Ist die Frau, die treue Mitarbeiterin des Mannes, im Stande, durch ihrer Hände Arbeit eine Familie zu erhalten? Vielleicht glauben es Jene— wir nicht! Der Mann kann nicht arbeiten!— also müssen die Kinder arbeiten! Die zarten Kinder, kaum schulpflichtig! Sind die Eltern unmenschlich? Ist nicht vielmehr die heutige Zeit unmenschlich, das System, welches auf der einen Seite „Millionäre züchtet" und auf der anderen Seite dazu verdammt, in Roth und Elend dahinzusiechen, zu verkommen, zu sterben und zu verderben? Abgenommen sollen die Kinder den„un- menschlichen" Eltern werden und in Waisenhäuser ge- steckt! Die Waisenhäuser— Ferienkolonien!— sollen das Zerstörungswerk der Familien der heutigen privat- kapitalistischen Produktionsweise vollenden! Die Waisenhäuser sind der Jubegriff alles Guten und Schönen— für Jene, die über die vollkommenen Erziehungsanstalten des„sozialistischen Zukunstsstaates" lachen und spotten!—„Wie können solche Kinder gedeihen und einst nützliche Mitglieder der menschlichen Gesell- schaft werden?" fragt„Ltnt. F-rhr. von M." und so fragen auch wir und stimmen mit ihm vollkommen darin»iberein, wenn er meint:„Die Kinder müssen doch mit Naturnothwendigkeit dem Verbrechen und Laster verfallen."— Darum sind wir weiter der Meinung, daß mit Ernst und Eifer gearbeitet werden muß, um das grenzenlose Elend, wie es sich heute im Lande, in der Welt immer mehr ausbreitet, aus der Well zu schasse» und daß dies nur geschehen innn durch die Verwirklichung der Forderungen 7.�/=°ö'Owemokntie, durch eine Vernichtung des heutigen kapita- Iistischen Ausbeutungssystems, durch eine Umwandlung der heutigen Produktionsweise in eine gesellschaftliche, welche dem Arbeiter den volleil Ertrag seiner Arbeit sichert. Wir erblicken nicht das Allheunuttel in der Polizei oder Armenverwaltung, wie die Re- daktion des gedachten Lokalblattes— und es ist dies der„Ber- liner Lokal-Anzeiger—, welche zu der obigen Zuschrift bemerkt: Was der geschätzte Einsender»ins da schreibt, ist ein leider nur zu alltägliches Bild aus dem Großstadtleben. Im Großen und Ganzen hat ja allerdings unsere Behörde ein wachsames Auge auf diese Dinge, aber— das Publikum muß mithelfen, indem es Einzelfälle dieser Art zur Anzeige bringt. zleber ein,,, FuU von Heirnthsschwinitelei berichteten ----------- der Rubrik„Gcrichts-Zeitung." E,n . uu» vti,|wuc»» avvucu, re kurze Betrachtung daran zu knüpfen. Besagte Zuschrift lautet jem thatsächlichen Inhalt nach— unter Hinweglaffung der Ein- stung— wie folgt: Als ich gestern Abend gegen 12 Uhr im Leistbräu an der Weidendamnier Brücke saß, betrat ein kleines, abgehärmtes und schlecht ernährtes Mädchen das Lokal und bot kleine Blumenbouquets zum Verkauf an. Auf mein Befragen erzählte mir das Kind, daß es 8 Jahre alt sei, Bertha S. hieße und in der Manteuffelstraße wohne. Der Vater sei seit einem Jahre krank an einem schlimmen Fuße. Die Mutter schicke es seit einem Jahre jeden Abend mit dem Igjährigen Bruder und dem 10jährigen Schwesterchen von Abends 10 Uhr ab zum Blumenverkauf auf die Straße und in die Restaurants. Keins der Kinder dürfe früher wiederkommen, als es 50 Pf. verdient habe, sonst bekäme es Schläge.— Die Aussagen des armen Kindes machten einen so wahrheitsgetreuen Eindruck, daß ich keinen Augenblick an der Richtigkeit derselben zweifle. Giedt es kein Mittel, um dem entsetzlichen Elend solcher Kinder abzuhelfen? Können die Kinder solchen Unmensch- lichen Eltern nicht abgenommen und in Waisenhausern untergebracht werden? Wie können solche Kinder gedeihen und einst nützliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft werden, wenn sie— in zartester Kindheit, kaum schul- pflichtig— von den Eltern des Nachts auf die Straße getrieben werde»! Die Kinder müssen doch mit Natur- nothwendigkeit dem Verbrechen und Laster verfallen.— Mit besonderer Hochachtung ergebenst Ltnt. Frhr. von M. I Zunächst wollen wir bemerken, daß auch wir keinen Augen i ick an der Wahrheit der Bekundungen des Mädchens I>eifeln! Steht doch solcher Fall keinesivegs vereinzelt da; I �artige Fälle gehören vielmehr schon so zu den alltäglichen Er- »einungeu, daß Tausende und Abertausende achtlos an ihnen trübergehen. Wer aber in der heutigen egoistischen Zeit sich sch ein menschliches Fühlen bewahrt hat, wer tieser hinelnzu- tcken vermag in die heutigen trostlosen Lebensverhaltniste des leitenden Volkes, den, muß sich das Herz zusaminenkrainpsen jtr Jammer und Jngriniin bei dein Anblick solchen Elendes. MM Ruhme sei es dem Einsender obiger Zuschrift nachgesagt, l°�tgegengehe. 2 5 Listen und das darauf gesammelte Geld rjjren, den Arbe Schwindler soeben abgenommen, ihn dann naq«ficht zu bring revier zur Aufnahme seines Nationale und von � Seiten der in die Versammlung gebracht, um ihn h'�/rde von Seite schaft öffentlich vorzustellen. Der Name— Nachd: sei W o llny. Hierauf wurde das Jryc, daß ein Je! lauten Verwünschungen der Versammelten, Angnst: MM-■ Hilfe dazcilmchme gesch gesuyrr, wo er w:iqe:uv d:e qjui- v-uar."-'-1":'- flehte, dann wurde das Individuum von' irf, doppelte 15« Parteigenossen sanft zum Lokal hinaus expedwt. I'heriger Meld fei unter„Lokales". Red.) ,,»t fi6'0' Äe In seinem Schlußwort betonte der Vortragen.pge» geschlossen augenblicklich eine Abspannung eingetreten s-b! auch augenbtrcttrch eine Abspannung e:::geireis» der Kämpfer doch bald wieder schließen wuwjf � Kampf. Auch nach dem Fall des Sozialistengese �» alle die alte Stimmung. Wir sind auf uns 7""",° und dürfen unsere Kraft und Macht nicht W'rnn"::: alle dabei sein wollen, in diesem Sinne zu wrf Zukunft unsere Kraft im Kampf zu stärken Sie uns bekräftigen durch den Ruf: Ausgebeuteten, die Sozialdemokratie, sie P", hoch! Begeistert stimmte die Versammlung>n und brausenden Wiederhall fand ein Hoch, welche' der Versammlung auf den Redner ausgebracht stimmig wurde nun die Resolution angenomniea � Antrag, den Ueberschuß der Tellersammlung � den 9. "-u- �Di-Freie Vereinigung der Maurer gegend hielt ihre ordentliche MitgliedepMf Nnt.Ä an tschen Vorlrachen »chtung Ri«rde "tu Rcxdorf und Rann'S Salon, gertin!ur Ml »otiiosst». SU« Dil, AU- Jalobft! Lachvtrti» dri ■us. Juli, Abend »riSbericht. 2.« ßonen. Sevclni halb haben nicht sämmtiche B e r l N�Rtrstr. ii?. Arbeit?" Nach den Ausführungen des Von Wernau, haben in diesem Jahre in Berlin du> Maurer auf der Straße gelegen. Dies sei"" ein eichen der Zeit. Den Zuzug von Berlin sern)� -1 a-- V— 1t-----'1_ fl«.1�. Vit» JfCM Melier und« bve öffentliche y, lDiw-in'» Gif-llsi Siadweeoednetei an'"Non. 2. DiS « Weber wird Atneeainranki rUicher Arbti stieder- Btrfam ihcr Cart-N, SI lnunq::. Abrechl Nranlenlonn oli KNnirt. Es ist!s chetnen. Putzer Kerii», mag, den ss. ds rt. Denmw.bstr. Zeit ein Ding der Unmöglichkeit, ebenso, die beitszeit durchzuführen, da die Organisation 0' Würden indessen die ortsansässigen Maurer d>e Zuzuges nicht haben, würde sich eine Organisation um die neunstündige Arbeitszeit und einen™ 60 Pf. einzuführen. Berlin sei die Metropole die Zentralstelle, von hier aus müsse auch die die Arbeiterbewegung ausgehen. Keine andere geeignet und mehr berechtigt. Das s. Z. proklawb��si����� beit sei nur eine inhaltslose Phrase, in Berlin sei dojltg am Somiabeui schon ein reines Lotteriespiel geworden. WenigM�Ve 75. lose Nieten. Redner warf im weiteren Verlauf«(8ro6j. einen Rückblick auf das 15. und 16. Jahrhunde»' Talon, a arbeits- und existenzlosen- Menschen, die, wurden, brandmarkte, peitschte und in Massen hfw 0""'™®6 Ä tx, ä4eSIS und die dortigen organistrten Bettler, Diebe, geuhllngSl die Rekruten zur französischen Revolution.. �43 3lia,*«nlr � Mittel der Lösung der sozialen Frage nicht** 2Ö. B, M., Ab-i «vVlVPVS Vv4r V s 1 1 b) v V S»(_){J/ Oje' b-» TlUvi so sahen sich die Regierungen der verschiedenen i"! Sifchltt-Nere andere Mittel zu versuchen. Der Vortragende �WledigungÄnes auch auf die„Arbeiterkolonien" zu sprechen, an M Fachverein de den„Segen" dieser Arbeiterkolonien vor Auflsfisrntutays 1: nhr, definirte im Weiteren, wie das„Recht auf A'kJ n rung voller Widersprüche sei, welche die Vtisifche(Otpei haben fallen lassen, da diese unter der privatkap. kielb-r's Salon, duktionsweise undurchführbar ist. Nur wenn � Wane� Tmm die Arbeitszeit regele, einen Maximalarbeitstag V bessere Zustände geschaffen, der heutigen schranken Wittag den-7 J> Fesseln angelegt werden. Wäre es im vorigen 3 av-iTul wesen, die neunstündige Arbeitszeit einzuführen- jß�itnng für; Berliner Maurer unterstützt und den Zuzug ss' jwWflima der M Hunger mürbe gemacht worden seien, wo btt, Bereinig schwächt, ermattet sei. triumphiren die Untern-H und stellen die Kollegen von außerhalb in™ 1. s Maurer auf's Pflaster setzend. Noch unheilvo ���Diskmiio als bereits herrschen, wurde man entgegengehen, Zentral. xF..,, nicht standhast wären und erlahmten in drw rTd*(örtliche'«j. Indifferenten aufzuklären und zur Vernunft diesem Sinne richtete der Vorttagende einen f Hforen»n» stra, an die Berliner Kollegenschasl. Herr"■ Smi NVÄ?' Ä* LSSx'MMk Steuerzahler bekämen keine Arbeit, wohl aber« ff Er war der Meinung, daß die Berliner Man Recht hätten, Steuern zu bezahlen, auch das � zu fordern hätten. Und diese Forderung niull � bracht werden. Nach einer Erwiderung de--tJ» wurde in die Verhandlung des zweiten Punkts(; eingetreten. Derselbe lautete:„Das Resut„sf� Spanka«, laufenen Frageboge n." Herr Wer n �, gestern bei sein lebhaftes Bedauern darüber aus, daß ch«piKrungen ange vielfach au sie ergangenen Aufforderung, dt«" checkt, der Kirci zahlreich auszufüllen und dem ständigen JBu'�ijchchi gewährt ei wenig Rechnung get sei eine durchaus illen und dem ständigen Putt'' �ichchf gewährt ei getragen worden sei. Die Och Ncheinend nich us unzureichende und London, i ;___ r.i.....:_______ 7........ o-ilst S'".viÄl tntf V1J ,ir: zähle. III Bauten, auf welchen insgesammt 2513 B ZiV mit Rückst T"" den erstcren sind 1429 Gesellen, auf den sind, während doch die Freie Vereinigung ein zu "H Berlin arbeiten �»ßn Dampfer W 10 Stunden, auf 56 Bauten 9 Stunden täm�eß y Gegenüber der in orher angegebene Gesellenzahl eine D"' chich tistik fei oft betresfeud sind folgende�„i weitestem Interesse: Von den III Bauten' beschäftigt. Die Arbeitslöhne betreffend, so'>ft, tem Pub der eingelaufenen Fragebogen gezahlt aus deiUopi,."ckles zur cev durchschnittlich 6J Pf. per Stunde aus 12-0 jnin auf 43 Bauten� 60—55 Pf, einem!■ auf einem Nkitthri I Bau(Schulstraße 107, Unternehmch�j.spi'ch Des Unter Källies), 55—60 Pf. auf einem Bau(aus..riichfksbühne hat ....... ll". uffche darauf h Gesellen geprügelt, Bau Hussitenftraße� Auf den Neunstuiidenbauten sind im mißlungen Lehrlinge werden beschäftigt im Gauzou auf den Zehnstundendauten 194, aus mäßJ&A RM.LUM« erkAt?»«» auf den Neunstuudcnbauten 30 aus auj �Vereinsblatt".~ Stundenlohn gezahlt v ind®S9tet). Soweit Nie S den„Grundstein" und — Der Bau, auf welchem 45—60 Pst _„. werden, ist Lübcckersir. 47(Unternehmer Soweit die Statistik. Ueber diese entspann sich eine Debatte, an der sich die Herren Witschoreck, c-„„„ � �'tz, Weiße, E n g e l m a n n, Karl Schmidt '? s bölr Wernau betheiligten. Dieser nahm hierbei besonders Ver- uuß, jjilanimg, auf den Plan hinzuwclsen, Unternehmerverbände über '? ib«!nz Deutschland zu gründen mit der ausgesprochenen Tendenz, �iltst �uachweisungeu von sich abhängig zu machen und die tfbeltnehmer-Verenngungen zu sprengen. Ter Anfang hierzu sei jtetts durch den Bund erniger Innungen gemacht worden, welche uptung ich den Arbeitsnachweis regeln durch Verausgabung von Arbeits- ytovY vm«»» �4...---------. v----- /=»-i_ � md Hand c �1»' m-- r Sa Geld mn u�Insi. d von« &T lten se wn als entgegengehe. Diese würde aber...._____________..... ripeen, den Arbeitern die Augen zu öffnen, die Indifferenten zur ?Listcht zu bringen, die Massen znsainmenzuschinieden und wenn eiten der Arbeitgeber mit Dampf gearbeitet würde, so rde von Seiten der Arbeitnehmer mit Elektrizität gewirkt wer- ».— Nachdem noch unter„Verschiedenes" bekannt gegeben daß ein Jeder sich mit Billets zum„Bock-Vergnügen" bis 0 1-n 13. August versehen möge, da vorher eine Uebersicht über die der Teilnahme geschafft werden soll, überdies an der Kasse eventuell eiiC- doppelte Preis zu zahlen ist(jedoch können auf Wunsch nach cheriger Meldung bei Vorstandsmitgliedern Billets reservirt rde»), wurde die Versammlung nach einige»k!lveiteren Mitthei- zrtra�ge" geschlossen. lichen Schwierigkeiten sind beseitigt, der Platz ist geebnet, die Begründung kann ansangen. In komni ender Woche wird zu diesem Zwecke eine öffentliche Versammlung(voraussichtlich am Dienstag Abend im„Böhmischen Brauhaus") stattfinden. Näheres wird der I n s e r a t e n t h e i l dieses Blattes sowie die Anschlag- säule besagen. Alle diejenigen Männer und Frauen, welche geneigt sind, Mitglieder des Vereins zu werden, insbesondere diejenigen, welche sich hierzu bereits gemeldet haben, sind zu der konstituirenden Versammlung ein- geladen und zugleich gebeten, eifrig zu agitiren für ein Unternehmen, welches nicht aus Gewinnsucht hervorgeht, sondern lediglich bezweckt, dem ar bei t e n d e n V 0 l k e d en Genuß einer edeln, zeitgemäßen und volks- t h ü m l i ch e n Bühnenkunft zu verschaffen. Agitation ist jedenfalls nöthig, denn die Zahl derer, welche sich bereits zur Mitgliedschaft der Freien Volksbuhne gemeldet haben, muß sich verdoppeln. Jedes provisorische Mitglied werbe also mindestens ein neues Mitglied und agitire besonders in den Vereinen. Alsdann ge- lingt das Werk. Veitrag nach Selb st ein- mindestens 50 Pst für die Um Mißverständniße und Unklarheiten zu beseitigen, erkläre ich noch, daß ich mir die Einrichtung der„Freien Volksbühne" folgendermaßen denke: Jedes Mitglied zahlt einen schätzung: jedoch muß derselbe Vorstellung betragen. Im Winterhalbjahr werden 6—8 Bühnenstücke aufgeführt. Dieselben werden von der Vereinsleitung ausgewählt. Nicht die Höhe ihres Beitrages weist den Mitgliedern ihren Platz im Theater an, sondern das Laos, welches vor jeder Vor- stellung gezogen wird. Mitglieder, welche neben einander zu sitzen wünsche», ziehen ihr Loos aus einer besonderen Urne. Die Vorstellungen finden Sonntag Nachmittag in einem der größeren Theater statt und werden durch tüchtige Berufs-Schauspieler ausgeführt. Am Abend vor jeder Vorstellung wird ein Vortrag über das aufzuführende Stück gehalten. Die„Freie Volksbühne" wird auch künstlerische Vor- lesungen von Dichtungen veranstalten und überhaupt auf jede mögliche Weise die Kunst dem Volke nahe bringen. Dr. Bruno Wille, Friedrichshagen. edirt. __- Vv!» zu, VI Ut II US) ö, '• wu,„vitüb'. SBvunneuftv. ss: Weneral-Versammlung. tengest" u der z>t!sc»»>,»r0r>tcr und „„2 cB'st JuU, Abend? s Uln, bei Zemter, Munzlir. 11: -.1»i" Lnchuerrin dir Feilenlin»«»'. Sonnabend, d........ wc. vsOnunen zerspl', hrti-Ball in Schwa.unuUer's Salon, Colb-rgerstraße-s, verbunden rml ,11 wiru° lachen«orträgen, sowie Ueberraschun.-e» jeder Slrt., f: st!.. Imann's Salon, Ber-mr. IZZ. �,.... � «ereitt lue UInlirnns der 8iittr«|Tcn d«r Klavierardeiter«»d K«- »aeuoss«». Versammlung am Sonnabend, den es. Juli, in Deigmuller S mtta< o er •••°.jjfBWi, viue aatounr.■i«a. , wtW. J iadioerei» der I töcvnvbnftt. General-Versammlung am Sonnabend, .„kraM Ji eo. Juli, Abends dss Uhr, Oranienstr. IS». TageSo. dnuna: l. Kassen- und ° ,-n»i'.lrisbertcht. 2. Neuioahi des Gelamnilvorllandes und sammlitcher Kom- omni» Honen. VereinSann, elegcnhciten. Verschiedenes. Villel» zu dem am UNU dch.habend, de» o. August i»„Sanssouci" siatifindende» Kiislungssest, pro «Vit el»?lo» 23 Ps., sind in der Versammlung zu haben. Der Zutritt zu der Ver- ......m; l-mlung»1 nur Mitglieder» gestattet. Mitgliedsbuch legtiiinirt. l0tpl3tn ichtrtiio Knchdindrr! wr. Sommerfest am Sonnabend, den 20. Juli, in .. illeuc» Welt, Hasenhaide, bestehend IN Konzert, Ball, Spezialitäten-Vor- ung. Feuerwerk. All- lioileaen und Kolleginnen, sowie Freunde sind hierzu 'ff".„'linndlich> eingeladen und versprechen wir einen aenuhreichen Abend. BilleiZ bfatnOWs*» Ps. sind in alien mit Plataten belegten Handlungen zu haben. Mittikt>> Freireligiös»«,»»>«,»de. Feier des Sominerfssles durch Vokal- und T.««Mirumentai-Konzert nebst darauf folgendem Tanz, am Sonntag, den 27. Juli, 6.tlmlttnna«Jlti. m«----—-----"M"" M 1 c die. SerlG s VorttZ lin durch Ii ein' 1 fern,u die ation st1' cer die inisatio» inen � opole > die idere wklawb .» sei d Wenig erlause hiniitags 5 Uhr, in den Slllumen des Lokal»„KönigSbanl",' Große Franl- itersir. 11?. M-ber und vrrm. Kernsogenosse» Wrihensee» ,,»d zliugegend. bhe ossentlich« Versa», miung am Sonntag, den 27. Juli, Mittags 11 Uhr, "tnoein's SrsrllschaslShau», Könias-Chaussee. Tagesordnung: 1. Vortrag Siadtverordneten D. Hetndorf übet Zweck und Ziele der Gewerkschaft«- an N'tion. 2. DiSkusston. S. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen -r Weber wird ersucht. Zrurraluranken» ,»>d Zkerbe-Kass«»er Tischler und anderer ge- rdlicher Arbeiter ti>»»il.»rg,, ortliche VerwaltungssteUe Verlin H. tglteder- Versammlung am Montag, den 29. Juli er., Abends a\ Uhr, im illtz-r Garte», Slaliherstraße 64(Eingang 2. Hof, Garten ltnts). Tages- .NUN!,; 1.'Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Beschluhsassung über Ausführung Krankenkonti ole. 9. Ve'.sch.edene Kassenangelegenheiten. Mitgliedsbuch ittmirt. Es ist Pflicht eine« jeden Mitgliedes, tu dieser Versammlung zu �pttber Herlin« tind Umgegeud. Große öffentliche Versammlung am >ntag, den 2«. ds. Alts., Nachmittags 4 Uhr, im Saale des Herrn Renne- rt, Dennew.hstr. is. tsiiips-rschiniede Herlino und Ilmgegend. Große öffentliche Versamm- lg am Sonnabend, den 20. Juli er., Abends sjj Uhr, bei Feuerstein, Alte lobstraße 76. Fnchurrrin für Schlosser und fUaschinenbauarbeiter Herlin»»nd gegend. Große Veisammlung am Sonnabend, den 2S. Juli, Abb«,«x Uhr, ' R.iZiv' Talo», Berastr. 12. -c.—.».—' lverein snr den!>.S«rli»«r Peichotago- -------- am Sonnabend, den 2«. d. M., nach .. . um iL Ssl'aldemokrati scher Wal,lo«r»i> "fr«(»föhthrri#. Große Herren-Rachlparlie Isen Mm Gruiiewald. umal b» tlntcrfiühungsoerein der vlaurer de» Weffe» Hrrli»«. Großer "°�bchl»-BaU am Sonnabend, den 20. Juli er., Abends s Uhr, im Gla- LU0�ifsl-»'-nl„KöntgShos", Biilowslr. 87. unter gütiger Milwirlung des Gesang- Hebe,-bl/e nS Frithlingslust Ms...........-------. Da a�morts�' nicht denen st! zende v n, an st r Aug,� uf Ar> modl ,._ und Austreten moritlen Herrn Jos. Steinmann. Allgemeiner deutscher Hattleroerein. des oberbagerischen Jnsirunieniäi- 1 Versammlung am Sonnabend, I 2'i. d. M., Abends»X Uhr, bei Reger, Alt- Jaiobstr. ss7 Tischler j Herr>». Sonnabend,""""~ . den 28. Juli, Abends 9 te 4 a, Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht von rledtgnng eines UntersiutzungSgesuches. J Kachverein drr Pol, rieger. Versammlung am Sonntag, den 27. In», llittllaas 11 Uhr, in Feuersteln'» Salon, Alte Jakobstr. 76. Pereittigittlg der Precholer zirutschland», Herlin. Sonntag, Juli, Ausflug nach Schildhorn mit Familie. Ethische Gesellschaft. Sonntag, de» 27. Juli er.. Abend««X Uhr, netdoi-'ß Satan, Belsorterstraße is: Vortrag des Herrn H. Peus:„Nicht fjote, sondern Gerechtigkeit". Nach dem Vortrag gesellige llntcrha Uhr, Koltbuser- der Bahnparlie. den in stch. wne Damen und Herren, ch.ll.°».nttm°° Unterhaltung und wenn leitstag' S'K ufuhren, '---Ä ------ ÄRikMLÄKMZWMßl ,,g.. tauranl Königshos lagende sehr wichlig- Versammlung ausmerksam gemacht. ,J«iA4„r."-T"""«"i-«rniroie«re. 4. Verschiedenes. r K- und St.rbel.ass. der den # MNKMZZs--.-» 1 , tuet®(Ebenes,— Silmmlltche Delegirten werden hierzu eingeladen. - 1 SÄ Depeslhen. 'f ü l t« l(4 T-l-g4«pIfen-Knrra«.1 ernaUst�i"j; Juli. In dem Dorfe Griineseld bci Spandan die ��ckt�der Kirckitk���' S�vßer Thcil der Häuser ist �3. Juli. Stach MeldnnZen aus Newkastle Sie erfire�MLottdo». Das sind iver- dciü die Seeleute der Nordhäfen mit Rücksicht darauf,......... df.i.<1 Einzustellen drohen, jetzt fremde Seeleute für die eng- Dampfer gedungen, stellenweise bei niedrigerer Löhnung. Sprerliknal. 4. Lielliltia der 4. Nlusie 182. KSn?«l. Vrellh. Lotterie. Zieliut'g unm 25. Juli 1890 Vormittags. ßlur die Eewinne über SJtarf sind den ocuciieuöett Stummer« in Pareiilhcie deigesiigt» sOdne Gewahr.) 1135 90 223 575 653 930 7008 110 115001 51 324»14 54 95 795 866 930 8136 69 66 261 364 490 514 94 625 28 36 43 70 80 849 73«197 230 386 92 526 33 637 54 79 707 87 933 10157 67 305 ir 1 1098 138[300] 62 99.) 114009 89 193,.»vuj»■*..v) u.........— 332 554 76 85 067 93 831 944 1 4057 119 11500] 20 70 278 357 409 546 761 847 57 990 1 5148 234 85 428 32 523 643 816 920 42 10000 197 202 310 44 13O001 800 64 912 20 1 7068 87 280 612 61« 80 180'3 304 447 526 90 98 636 745 1300] 79 841 98 990 396 525 44 772 930 »«053 50 253 878 13000] 448 49 562 630 900 92»1017 67 150 888 410 569 937»»124 209 897 414 49 601 18 642[3000] 813 82 93 988 »3039 316 79 553 617 11500) 62 716'.................. 102 44 477 504 41 11500] 725»5052 603 63 91 713 898 909 15 26 87» 7037._u........—... 741 891»8075 12« 51 61 202 32 38 40 329 55 71 73 97 99 619 48 907 717 80 10028 32 33 "ÖL W fo tt,cr?!Me?{-')mon slellt dl- Benutzung des Sprechsaals, soweit Raum dafür abzu st-?.,st,st.dcl>l Piiblilinn zur Besprechung ron Ang-legenh-lten allg-m-in-n 1,eä iur Bersiignng: sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegc», mit dem 12 Inhalt desselben ldentisizirt zu werden. Ulittlfrilung Lbrr die ,, Freie Uolstodiil)»«" Unterzeichneten Ausruf zur Gründung einer Freien "- h�e Heist mehrere Reporternachrichten zur Folge gehabt, nsj" he» ruf Angelegenheit der denkbar best«: die anfäng- 7 06 71 952 3 0008 11 107 90 52p 781 819 4»04? 141 64 540 618 819 79 15««»!«65 94 4»050 11500] 78 1 imsmmmm Km#### 32 573 604 13001 713 58 893 948««049 112 210 484 624 64 623 723 42[3001--------- »00049 102 220 54 428 13000] 627 63 83 714 95 802 96 016 -—--------'-- gyQ 213 0193 f-MM-WMKWUWM 133064 1 809#### 96 717 31 869 I 821 97 L&UOI 91„ W W.......... �7%�%%%%"�" 7lT7r-l«0399 462 13000] 63 WMWWW ' � 77 85 582 926 37 11500] 67 181137 59 292 348 63 64 46 92 63 967 teOüöl 70 11500] mEmmmmm >■, I,, OVl*»****" w �"-—-----—- 102 71 210 29 42 325 27 99 554 CO 68 742 1*7015 81 165 417 517 710 927 1**042 107 16 81 201 21 62 85 877 907 53 180055 88 342 550 70 635 84 708 90 4. Ziehung der 4. Klasse 182. Königl Preith. Lotterie. Rm II» GeÄTber'»!« ä&'M'iSA ll> Por-nth-ie b-lgeliigt. """"""".......«--z« mjäMM (Ohne«twckvr.) 808 905 636 51 011 900 43 mmmsmsm »«21% K 674.%,:* 515 405 M 29 36[3000] 301 17 **%%204 97-4,Tr,# t>4 l.'.UÜ)! ü(> 4 OS 1H � 265»«ÜÜ 47ÖÜ8 77 OU 405 60'VJ2 �H_6lO%0 78 WWW ß36 42 5*0:0 02 115001 79 1500] 911 24 öttllö 63 mmmm 141 264 338 57.-29 944 118 13000) ff,............ ###### 97019 31 128 08041 100 310 700 dl8 13000] mht vsmvrjmskmm% 542 1O-1076 184 103ÜU 64 WLMz Wmm 617 723 829 115001 51 60 90 930 7 0013 21 62 279 410 60 15001 643 649 718 r,m 04 15001 760 64 8 1019 29 102 9 11 41 286 "____....« ml•>CtU 0>» IT Ciimi T/ÜV Cll V/T, ,.) 0•»/? 83 828 47 939«6 311 um WM 98 Yw" 817 TöOW" 9Ö8 72 475(300] 764 pi5_91,Ö0g 88 226 84 387 589 783 925 80 85 137076 456 663 759 803 81 88 944 63 138024 61 69 189 254 523 609 24 711 78 1 31)018 427 39 517 74« 03*140103 282 589 662 87[300] 93 775 84 95 892 998 141019 61 186 208 53 445 115001 50 793 1 4»01l 18 44 73 1500] 210[1500] 61 74 306 462 685 728 905 130 Ol 143137 93 277 93 310 15 2« 515 95 063«42 45 70 144123 2«0 454 512 39 59 820 938 57 145013 114 24 66 261 470 574 800 92 1 40020 242 525 44 48 623 52 707 20 832 1 47134 CO 131)0] 269 498 598 747 91 826 92 148159 284 427 99 506 612 743 883 977 1 10072 194 36« 628 743 15001 Ol 96 8:6 92 150067 140 52 361 41? 534 84 670 95 864 130001 15, 059 127 33 229 595 636 71 793 815 130001 989 1 S'iUO 86 216 70 72 346 515 1500) 44 51 616 707 15001«5 819 917 133105 29 42 86 367 490(öl'Ol 555 661 71»21 154021 47 154 70 343 438 73 15«««, 87(8000] 911 155107 78 89 296[3001 364 613 10 810 28 37 1 5 0 275 13001 518 56 644 95 730 859 115001 944 157060 201 453 5"0 81 86 803 82 916 63 86 15 HU 24 72 129 32 50 334 494 532 624 704 11500] 817 23 905 52 151)261 84 479 662 607 868 100UU5 142 464 70 590 665 69 801 913 74[500] 161323 501 31 19006] 673 715 55 830»6 10»136 204 80 311 475 92 517 13001 29 62 712 58 898 968 1 0:1070 83 85 168 417 43 46 621 702 869 104231 361 460 526(30001 692 5 70[30001 8:13 86 88 Ii. 6038 115001 39(3001 104 "5 212 422 29 33 541 42 61 898 011 48 81 t 66050 98 108 216 48 353 Ol 572 13001 641 1300] 107053 221 404 521 84 621 25 752 807 168092 802 306 84 403 9 95 514 750 09 964 1«»108 320 1500] 02 70 469 622 52 766 873 17O0O5 59 131 210 89 90[30001 319 437 523 625 68[5001 77 171249 51 842 60 435 531 96 040 45 822 178179 321 44 760 992 173044 53 153 223 80 362 567 651 76 841 014 57 94 174182 97 308 620 628 714 20 47 66 802 89 175096 137 74 218 75 527 622 89 764 66 70 847 88 900 53 1 70 009 6.3 174 281 364 439 43 57 59 575 99 634 314 177119 23 257 313 26 33 78 95 780 827 89 948 73 178412 603 10 97 130001 713 920 37 1 70182 245 302 496 562 656 91 713 42 67 96 829 944 1 80174 083 772 803 33 55 921 69 66 1 Hl 097 213 330 61 90 484 92 626 759 811 9:12 57 1S»048 90 297 300 31 64 77 417 60 11500] 81 [50001 624 752 995 1*3051 115 51[5001 200 130001 62 419 25 727 904 1*4086 217 312 416 526 695 751 52 78 86 873 86 911 1*5063 72 138 204 380 424 91[500] 579 917 83 97 1*0018 105 310 530 130001 70(15001 654 832 046 1*7090 151 85 217 312[30001 35 461 624 744 85 847 1S8022 125 324 419 676[500] 745 976 180123 313[300] 75 611 835 67 VriefksMen der Aedakkion. Briefliche Bei Anfragen bitten wir die Abonnements-Quitlung beizufügen� Antwort wird nicht ertheilt. Für die ausgesperrten gingen ferner bei uns ein: Tischler-Verband(Zahlstelle ,.,„„ Schneider Moabit 4, SO M. O.L. Stettin 1,50 M. Orientalischer Rauch- KauhandWerKer Hamburgs Steglitz) 10 M. Dl. Hintze 3 M. Gesammelt von Droschkenkutschi 1 M. Einige Messingschuster 3,25 M. Gesellen der Hern bei klltb 6 M. Mörike O. Fäse'schen Schuhmächerwerkstätt' 2 M. O. Fäse, Schuhmacher- meister 3 M. G. Hoffmann, Zigarrenfabrikant 5 M. M. Kordek, Zigarrenarbeiter 1 M. L. und D. R.„Morgenroth" 27,80 M. Sattlerwerkstatt von Demuth 4,50 M. 9 rothe Freunde 5,25 M. Zugesellt durch Otto R. 5 rothe Freunde 2,55 M. Von dem Schwindler Schuhmacher Wollny auf gefälschte Listen in„Sans- souci" abgenommen 6,70 M. Rauchklub Kernspitze 60 M. Maurer, Werner u. Co. 13,25 M. Fünf Steinsetzer 4 M. Die Rothen aus Rudow 4,90 M. Schriftsetzer W. H. 50 Pf. Sechs sozialdemokratische Rauhbeine 3,20 M. Rauchklub„Nordstern" Friedrichsberg 13,75 M. Rauchklub„Krumme Piepe" 10 M. Skatklub„Rückwärts" 10 M. Weitere Beiträge nimmt gern entgegen die Expedition Beuthstr. 3. U. p. 5. Polizeiliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Zwei Mettende. Wegen der Alimente für der ist Lohnarrest nicht zulässig. U. K. Köpnickerstr. 1. Zur Aufnahme Mannes, der nicht mehr arbeitet, kann eine gezwungen werden, und freiwillig thut es gen Anmeldung zur Krankenkasse seitens des Unre dann statthaft, wenn der Angemeldete wirklich nehmer in Arbeit tritt. 106. Während des Vormittags-Gottesdin die Zigarrengeschäfte die Thür verschlossen Halles Kritzerstraße 8. Ihre Frau erhält wtt Tischler «nb anderer grWrrbl. Arbeiter. (E. H. zu Hamburg.) Filiale Berlin D. Konntag, d. 27. Juli, Vorm. lOVa Uhr, im Viktoria-Saal, Perlebergerstr. 13: Blitg lieder- Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Kassenbericht vom 2. Quartal. 2. Antrag Nitschmann(Lokalfrage). 3. VerschiedeneKassenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 1354_ Die Grtsvrrwaitnng. Gauverein Kerliner KUdhauer. Sonntag, den 27. d. M.: Kestchtignng der Kunstgießerei v. Miadenbeck in Friedrichohagen. Treffpunkt daselbst bis Morgens 10 Uhr in Map's Bierhaus, Friedrichsstr. 58. Züge ab Schlesischen Bahnhof 7,6, 7,46, 9,20. Zu diesen Zügen Arbeiter- Retourbillets 30 Pf. Dienstag, d. 29. d. M.. Abds. 8V2 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75 Vortrag des Herrn Dr. Bruno Wille: „Der Kamps ums Dasein in der Volks- wirthschaft". 1357 Der Vorstand. Heute, Sonnabend, den 26. Juli: Gr. Somiiierfel im„Eiskeller", Chausteestratze. Arrangirt von den Mitgliedern der kellirMranken- ll.SterbeW kr Kutsche« Wagenbuuer Bezirk III. 1353_ Das Komitee. Fllchliereiu herAllinmurlielttt Generalversammlung am Montag, d. 28. Juli, Abds. 8V2 Uhr. in d. Zentral-Festsälen, Oranienstr. 180. Tages-Ordnung: 1342 1. Kassenbericht, Bericht der Arbeits- Nachweis- Kommission und des Ver- gnllgungskomitees. 2. Ersatzwahl zum orstande. 3. Verschiedenes. 4. Frage- Der Vorstand. kästen Steinmetzen Berlins! Die Aussperrung der Hamburg Bauhandwerker dauert noch fort. Hilfe thut noch. Ich bitte, daß sich sämmtliche in Berlin arbeitenden Steinmetzen an den Sammlungen betheiligen, Ich bitte, obiges auf den Plätzen be kannt zu machen. 1335 A. Hempri, Müllerstr. 3, 3 Tr. 1355 mg: Den Tischlern Berlins zur Nachricht, daß die Gesellen Dulitz, Rauterkus, Röder und Polier Probst nicht wegen Eintreten der pünktlichen Arbeitszeit, sondern wegen Zechens in der Nestau- ration, wodurch sie die Arbeit ver- säumten, entlassen wurden. 1855 _|l. Völkei, Gubenerstr. 59. Zum 331 Rüth. lijliMjut Nur Hüte mit Arbeiter-Kontroimarke. Größte Auswahl in Strohhüten. StaliWtaiie 131, Ä&, Wilhelm Zapel, Hutmacher. Siimtliche Hüte mit Kontroimarke bei Rud. Beisse, Chausteestr. 70 (an der Panie)._ Ä Allen Genossen empfiehlt sein Lager von Filz- und Seiknhüten nur mit Kontrolmarken. Cm Polwogt; i Frokußr. 12, Ecke Bülolch. 1336 Hüte mit Arbeiter Kontroi-Marke empf. E. Bergmann, Markgrafenstr. 98, n. b. Besselstraße. i Albert Auerbach, Berlin S., Kottbuser Damm 7, nahe der Kottbuser Kriilke. Schuh- und Stiesel-Lager für Herren, Damen und Kinder. Reelle Kediennng, Feste Vreise. Rohtabak-Lager. Brasil E. 85, 95 Pf., Brasil ü. 105, 115, 150 Pf., Borneo D. 125 Pf., Carmen 85, 105 Pf., Cuba ü. 130 Pf., Domingo ü. 75, 85, 95 Pf., Havanna 140 Pf. etc., Holländer ü. 70 Pf., Java E. 85, ü. 85 Pf., D. 130—240 Pf., Mexico D. 90 Pf., Portorico E. 80 Pf., Rio Grande 59 Pf., Seedleaf 75—125 Pf., Sumatra D., mittel, 165—240 Pf. Sumatra D., ganz hell, 220— 320 Pf. Alles per 2/ Kg. zollfrei. Postpackete und Orig.-Colli empfiehlt 1186 Jul. T. Baurmeister, Hamburg 6, Augustastr. 2a. WWW P«i>il. Königgrätzer-Strasse 10, I., geöffn. wochentags 8—10 u. 5—7 Uhr. 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Brockmeyer, war ein 9 Einleister, Na�h�inen"nnünj 1334 Berantwortlicher Redakteur: Curt KaaK» in Berlin. Druck und Verlag von Ma» Kabwg in Berlin SW.. Beuthstraße 2. Tüchtige TKÄ H. Feist,