von G Expediti verbote Verbreit fen fold ht ftraf n Zufall n nur o aben, Gelegent 1. Ofto Serri ung ver gelaufe , ift t Ehebr rechtstri 3 588 619 282[ 300 307 461 44 905 47 O 917 81[ 300 Nr. 174. Mittwoch, den 30. Juli 1890. 7. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. " Das Berliner Volksblatt" erscheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei 99518 in's Haus vierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pf. Einzelne Nummer 5 Pf. Sonntags- Nummer mit dem Sonntags- Blatt" 10 Pf. Postabonnement 3,30 Mart pro Quartal. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1890 unter Nr. 892, V. Nachtrag.) 6336 4nter Kreuzband, täglich durch die Expedition, für Deutschland und Desterreich- Ungarn 01 419 34 105079 5748 918 207 219 37 43 1 390 416 78 758 34 910 55 18 93 21 1892 951 190179 117( 800 7 804 74 707 1250 1500) 8018 01 32 8 13105 O 351 44 90 845 246 3 22 202 9598 61 189010 2939 9 238( 50 1440 2.914 251 35 146 86 49 51 80 01 96 9 1520 48 307 89 556 5 1503 68 87 49 3 129 8 31 776 00 42 7 4076 1 2 Mark, für das übrige Ausland 3 Mark pro Monat. Redaktion: Beuthstraße 2. Abonnements- Einladung. auf das mit bem Für Monat August eröffnen wir ein neues Abonnement Berliner Volksblatt" „ Sonntags- Blatt" als Gratisbeilage. Theil des Romans gratis und franco nachgeliefert. von Alphonse Dandet Insertionsgebühr beträgt für die 5 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und VersammlungsAnzeigen 20 Pf. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Beuthstraße 3, sowie von allen Annoncen- Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Die Expedition ist an Wochentagen bis 1 Uhr Mittags und von 3-7 Uhr Nachmittags, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt VI. Nr. 4106. Expedition: Beuthffraße 3. ihrige dazu, kaum eine andere Kost als Kaffee und Kar- nicht und wagen auch nicht, in dieser Richtung eine betoffeln oder Kartoffeln und Hering gestattet? Um dieses stimmte Behauptung aufzustellen. Dagegen dürfte bei Mahl" bereiten zu können, ist es nicht nothwendig, eine einer Verschärfung und längeren Dauer der auf der ganzen Linie in Sicht befindlichen und zum Theil schon hereinRochschule zu besuchen. Die große Zahl der Arbeiterfrauen mit ihrem ge- gebrochenen Krisis der Konsum von Pferdefleisch eine rasche ringen für das Essen bestimmten Geldbetrage dürfte kaum Ausdehnung erfahren. Uebrigens darf auch nicht vergessen einmal in der Küche in Verlegenheit kommen. Selbst, werden, daß sehr viele Arme den Etel gegen das Pferdewenn der Lohn es gestattet, dann und wann Fleisch zu fleisch nicht zu überwinden vermögen und dann lieber gar kaufen, so kann dasselbe doch nur einfach zubereitet wer- fein Fleisch essen, als solches von einem Pferde. Die erwähnte Zeitschrift bemerkt zu ihren statistischen u hinzutretenden Abonnenten wird der bisher erschienene den, da das Geld nicht ausreicht, es auf kostspielige Weiſe Angaben: Diese Zahlen für Berlin erstrecken sich leider zuzubereiten. über steht ihm Pferdefleisch zur Verfügung. Der Konsum zu lassen. In Wien und Paris ist er unzweifelhaft in rascher Zunahme begriffen. In der französischen Hauptdesselben ist in den großen Zentren und den Industrie- stadt ist dieselbe eine besonders rasche: Infolge des Wachsens bezirken der Nachfrage nach in unfere Expedition, Beuthstraße Nr. 3, Bestellungen zum Preise von ferer nationalökonomischen Meinung durchaus fein Symp-| 1,10 M. monatlich, frei ins Hans, entgegen. Probenummern stehen auf Verlangen gratis und franco zur tom des steigenden Wohlstandes des Volkes", von dem höherem Grade gestiegen, als der von Rindfleisch. Fromont junior und Rister senior der Fleischgenus ift nun allerdings auch dem Arung der Bewegung des Pferdefleisch- Komjums ertennen Verfügung. anstalt gegen Zahlung von 1300) 46 257 S 27 44 64 7109018 104 280 146 298 68 840 984 17001 2050 439 37 709 6 389 54 65 66 90 18420 12 84 87026 14 67 6 3 15001 69 703 98 915 581 4136 76 986 45 616 1060 09 684 100% 1440 Für die Monate August und September nimmt jede Post- der österreichischen Monatsschrift für christliche Sozial2 Mark 20 Pfennig Bestellungen entgegen. Das Berliner Volfsblatt" ist eingetragen in die Postzeitungsliste unter Nr. 892, V. Nachtrag. brauch zu machen. Wir ersuchen unsere Freunde, hiervon recht zahlreich Ge Die Expedition „ Berliner Volksblatt", des Beuthstraße 3. Von der Ernährung des Arbeiters. Von der besitzenden Klasse, die in ihrem eigenen Haushalte nicht mit dem Pfennig zu knaufern braucht und es auch in der That, da es sich hierbei um die Er haltung der Gesundheit und den Genuß des Lebens handelt, nicht thut, wird häufig der Arbeiterschaft der Vormurf gemacht, daß sie nicht haushälterisch sei und sich nicht so ernähre, wie sie könne. Direkt richtet sich der Borwurf gegen die Arbeiterfrauen, die nicht kochen fönnen". Es mag mit der Kochkunst der Arbeiterfrauen| 6 878 1140 15116 90 700 20 118 522 434 1255 39 4 711 90 445 1300 64 60 6 44 741 35 613 72 341 15 39 8 19 69 5163 55 830 158 130 39133 205 45 92 217 493 505 Buthaten. immer viel die Rede, ist. Nach einer Zusammenstellung $ 1 reform" wurden Pferde geschlachtet: 1 Pferd auf absolute Einwohner Zahl 434 Berlin 1 Pferd auf Einwohner Wien absolute Zahl 1856 1090 1874 1 1877 4056 167 4472 228 1881 4194 158 5484 210 1882 5065 142 6141 194 1883.5086 143 6057 1884 5034 : 146 5508 1885 5268 142 5770 202 280 228 1886 5833 130 1887 6271 123 1888 6277 124 Paris absolute Zahl 1 Pferd auf Einwohner 1856 1874 4682 1877 1881 6773 830 1882 7801 287 1883 9832 228 1884 10650 211 1885 11720 192 1886 13708 165 1887 1888 Von den drei großen mitteleuropäischen Hauptstädten Gutkochen gehört in allererster Linie der Verbrauch guter fehlen die Angaben über die letzten vier Jahre, indessen " In Wien kostete durchschnittlich Kreuzer: 1869 1 kg 1879 1883 1888 Rindfleisch 43-68 50-95 40-85 24-40 24-40 Pferdefleisch. 14-25 44-80 20-36 Die Preise des Rindfleisches sind seit 1883 zurückgegangen, die des Pferdefleisches nicht; jene standen 1888 auf derselben Höhe, wie 1879, die letzteren dagegen erheblich höher. Zwei Ursachen sind es, auf die die Zunahme des Konsums von Pferdefleisch hauptsächlich zurückzuführen: einmal die zunehmende Lebensmittelfälschung; namentlich bei der Erzeugung von Wurstwaaren spielt das Pferdefleisch von Jahr zu Jahr eine größere Rolle. Zweitens aber ist es die Zunahme des Pauperismus ( Verarmung), welche immer weitere Volksschichten zwingt, das theuere Rindfleisch( das seit 1888 zu wiederholten Malen im Preise gestiegen ist) durch Pferdefleisch zu ersetzen. Dies ist billiger, bietet aber unter den heutigen Verhältnissen auch eine viel schlechtere Nahrung, da nur alte abgetriebene Thiere zur Schlachtung kommen. Die Zunahme des Konsums von Pferdefleisch bedeutet nicht das Schwinden eines Vorurtheils, sie ist ein Symptom des wirthschaftlichen Niederganges breiter Volksschichten". Und hier den Hebel anzusetzen ist die richtige Art, die Ernährung des Arbeiters zu heben. Aus der Zeit der Nichtgentlemen. tann als sicher angenommen werden, daß sich der Pferde- seinem Gönner Bismarck in die Außerdienstlichkeit nachgefolgte Was nüzen der Arbeiterfrau ihre Fachkenntnisse, fleisch- Konsum in Berlin ſeit 1885 gesteigert hat. Db in Polizeidirektor und„ Hilfsarbeiter im auswärtigen Amte", wenn der Verdienst ihres Mannes, und event. auch der so ausfälligem Maße wie in Paris, wissen wir allerdings Oberkommandant der ehrenwerthen Sanft, welche sich im deutschen Nachbruc verboten.] Feuilleton. [ 6 Fromont junior und Risler senior. 3093 1 45646 41 74 1 [ 300 2 199 98 666 67 626 1540 92 609 7156 $ 189 34 715 36 Von Alphonse Daudet. Aus dem Französischen von Ludwig Knorr. Heimkehr. Es war im Herbste des Jahres 1882. Herr Krüger, der nun war zur Hälfte auf ihren Knieen ruhte, und wartete ganz be- Leute. Beim Anblick von Paris richteten sich ihre Gedanken So traurig täubt von all dem Lärmen auf den Abendzug. Von dem, wieder auf die Arbeit des nächsten Tages. durch eine einzige Lampe erleuchteten Wartesaale aus er- Sidonien ein solcher Sonntag erschien, so dachte sie doch mit blickte sie draußen dunkle Gebäude, hier und da noch von Bedauern an ihn zurück. Sie dachte an die Neichen, für die einem Lichtstreifen der festlichen Beleuchtung erhellt, dann alle Tage des Lebens Sonntage sind und wie in einem eine düstere Dorfstraße, zum Bahnhof stürzende Menschen, Traumbilde verschwammen vor ihrem inneren Auge die am Tage erblickten langen Alleen, auf deren feinem Kiese jene eine Laterne, die auf dem öden Perron brannte. Von Zeit zu Zeit brauste hinter den Glasthüren ein Glücklichen wandelten, während draußen am Gitter, der Zug vorüber, funkensprühend und dampfspeiend, ohne auzu- Sonntag der Armen eilig vorbeihastete, und ihnen kaum so Derflochten, gestalteten die Sonntage auf dem Lande noch Unwillens los, der sich in lautem Geschrei und Stampfen neiden. Diese Bilder des Reichthums, die sich in ihre Gedanken halten. Dann brach in dem Warteraum ein Sturm des viel Zeit gönnte, ein wenig hineinzuschauen und zu be77 860 68 418 74 918 43 936 66 80 640 T 49 160 46( 3000 86 233 74061 1751 384 64 94 962 63 55 83 62 77 1 909 10 3 379 778 So verfloß das Leben der kleinen Chebe von ihrem Chebe übertönte, welcher mit seiner Seemövenstimme fort- dreizehnten bis zu ihrem siebzehnten Jahre. Die Jahre verstrichen, ohne irgend eine Aenderung zu Bahnhöfe in der Umgegend von Paris und welche entsetzliche Thüren ein!" Doch hütete sich der fleine Mann sehr wohl bringen. Der Kachemireshawl der Frau Chebe wurde etwas Wie schrecklich überfüllt sind an solchen Tagen die kleinen während schrie:" Schlagt die Thüren ein! Schlagt die Stickluft herrscht in ihnen! Welche gekünftelte Freude, welch' etwas Derartiges zu thun, da er vor den Gensdarmen abgetragener, das kleine lila Kleid erhielt noch einige nöthige Lieder zu fingen, so widerlich!... Dort fühlte sich Herr der Aufruhr wieder. Die ermüdeten Frauen, deren Haare Mann, erwies Sidonien, je größer sie wurde, jene stillen albernes Gelächter, wie klingt der matte Versuch, lustige namenlose Angst hatte. Nach kurzer Zeit legte sich dann Verbesserungen, das war Alles. Nur Franz, jetzt ein junger Chebe so recht in seinem Elemente. der Luftzug in Unordnung gebracht hatte, schliefen auf den Ueberall sah man zerknitterte Kleider, abUnd Staub athmete man überall ein! Er drängte sich an den Schalter, gerieth über die Ver- Bänken ein. spätung des Buges in Wuth, schimpfte auf den Bahnhofs gerisjene Feßen und staubige weiße Röcke. inspektor, die Eisenbahngesellschaft und die Regierung, und fagte ganz laut, daß es die Umistehenden hören mußten: " Ha?... so etwas müßte in Amerika vorkommen!. Er fiel von allen Kleidungsstücken, wirbelte bei jedem Die ausdrucksvolle Mimit des berühmten Schauspielers die Augen und hüllte alles in eine Wolfe ein. und die überlegene Miene, mit welcher er erwiderte Das wollte ich meinen" mußten in jedem den Gedanken wach- Warten sette, waren voll davon... Auftreten imponirte der Menge. Unterdessen saß Sidonie neben Franz, dessen Bouquet| Selbst die Waggons, in die man rührenden Aufmerksamkeiten und Liebesdienste, die für alle Welt deutlich genug waren, und nur von Sidonien nicht bemerkt zu werden schienen. Ueberhaupt interessirte sich die kleine Chebe für nichts. In der Werkstatt verrichtete sie pünktlich ihre Arbeiten, belästigte regelmäßig und schweigsam, ohne an die Zukunft oder Vergnügen zu denken. Sie schien Alles nur in Erwartung sich endlich nach langem eines anderen besseren Ereignisses zu thun. Franz dagegen Sidonie nahm ihren arbeitete seit einiger Zeit mit verdoppeltem Eifer, mit dem rufen, daß diese Herren ganz genau wußten, was in einem Platz am Fenster und blickte auf die in Finsterniß getauchte Ungestüm jener Menschen, die einem gesteckten Ziele nahe folchen Falle in Amerika geschehen würde. Nun kannte Ebene, die wie eine lange schwarze Linie vorüberzog. Dann sind; so kam es, daß er als Zweitbester unter vierundzwanzig zwar der eine so wenig wie der andere davon, aber ihr blitzten wie unzählige Sterne die ersten Laternen der äußeren die ,, Ecole centrale" mit der Qualifikation zum Ingenieur Boulevards in der Nähe der Festungswerke auf. Damit endigte der qualvolle Ruhetag dieser armen air verließ. An jenem Abende hatte Nisler die ganze Familie in's Sold in der Schweiz und sonst im Auslande aufhielt, um die dort lebenden Sozialdemokraten auszuhorchen und„gefährliche" Verschwörungen— anzustiften, welche dann von Herrn v. Putt- kamer mit dem bekannten Pathos als Beweis für die Nothwen- digkeit des Sozialistengesetzes verwendet wurden. Die deutschen Sozialdemokraten von Zürich und Umgebung machten, begleitet von schweizerischen Freunden, einen Ausflug nach dem Schloß Wtzden, um das Gedächtuiß an den ersten„ge- Heimen" Kongreß der deutschen Sozialdemokratie zu feiern, welcher zwei Jahre vorher dort abgehalten worden war. Die Sache wurde wochenlang vorher in aller Oeffentlichkeit vorbereitet. Zu jener Zeit war der bekannte Elias Schmidt, der Vertrauensmann des sächsischen Polizeiministers v. Nostitz und spätere Zuchthäusler. m seiner vollen Blüthe. Noch nicht entlarvt, sondern erst von einigen beargwöhnt und überwacht, hielt er in der Sozialisten- Herberge zum„Thaleck" unerfahrenen Arbeitern Vorträge über die„Propaganda der That" und gab insbesondere An- leitung, wie man die Tyrannen vermittelst Blasebolzen, deren Spitzen mit Gift zu füllen, aus dem Wege räumen könne. Als Ehren-Elias von dem Ausfluge nach dem geheimnißvollen Schlosse vernahm, interessirte er sich lebhast für die Sache. Er stellte sofort seine schätzbare Theilnahme in Aussicht, wollte auf eigene Kosten ein Musikkorps stellen und— meldete sodann feinen Auf- traggebern in Deutschland dienstbeflissen, daß in Wyden wieder ein geheimer Kongreß stattfinde, über dessen Verlauf er gegen ExtraHonorar einen feinen Bericht liefern wolle. Aber die deutsche Geheimpolizei beschloß, zu dem wichtigen Akte einen Spezialver- treter aus Berlin zu senden. Als die Festtheilnehmer auf dem Züricher Bahnhofe in den Zug stiegen, stand ein Herr am Fenster eines Wagens zweiter Klasse, über eine vorgehaltene Zeitung hinweg das sozialdemokra- tische Häuflein musternd. Niemand beachtete den Aufmerksamen, mit Ausnahme eines russischen Studenten, welcher einst in Berlin mit der politischen Polizei zu thun gehabt und deren Beamte im Gedächwiß behalten hatte. Der Nüsse trat unbemerkt von der anderen Seite an das Wagenfenster und sagte plötzlich laut: „Guten Tag, Herr Krüger!" Der Leser wandte sich überrascht um und lüftete den Hut zum Gegengruße. Als eine Stunde darauf der Zug in Osstngen hielt, wohin auch Herrn Krügers Fahr- karte lautete, gedachten die Sozialdemokraten den Mann, der ihretwegen sich so weither bemüht hatte, mit den gebührenden Ehren zu empfangen. Dieser aber zog es vor, den Wagen ncchl zu verlassen und unmittelbar nach Deutschland zurück zu fahren. Freilich hinderte dies Mißglücken von Herrn Krügers Expedition nicht, daß Herr von Puttkamer einige Zeit darauf im Reichstage vom Wydner„Kongresse" sprach, als ob er aus das genaueste über alles dort vorgekommene und nichtvor- gekommene unterrichtet sei. Als aber ein sozialistischer Redner das von ihm vorgebrachte schlankweg als Lügen bezeichnete, wußte der redegewandte Minister nichts zu erwidern. Herr Krüger war auch an den gesetzwidrigen Verhaftungen der im Frühjahr 1884 vom Kopenhagener Kongreß zurückgekehrten sozialdemokratischen Reichstagsmitglieder betheiligt. Bekanntlich hatte die deutsche Polizei die Spuren des Kongresses, kotz aller erdenklichen Mühe, nicht früher als am vorletzten Tage seiner Verhandlungen zu entdecken vermocht. Und auch da nicht aus eigener Geschicklichkeit! Die dänischen Gesinnungsgenossen hatten den Deutschen ein Festmahl gegeben, das zur Kenntniß der Kopenhagener Polizei gelangte, woraus ein bei dieser angestellter Unterbeamter die Nachricht an die deutsche Botschaft brachte. Als Herr von Madal von der Sache telegraphisch Kenntniß erhielt, hielt er einen Kriegsrath über die zu ergreifenden Maß- regeln. Demselben wohnten ein damals zur politischen Polizei kommandirter Landrath, sowie Herr Krüger bei. Die Geschichte schien nicht leicht. Sachlich war nichts mehr zu thun, da der Kongreß bereits zu Ende und auf die Habhaftmachung kompro- mittwender Schriftstücke kaum zu rechnen war. Was aber die Personen der Kongreßbesucher betraf, so war gerade den bekannten von ihnen gesetzlich nichts anzuhaben, weil sie Abgeordnete waren und der Reichstag eben versammelt war, so daß die parlamen- tarische Unverletzlichkeit im Wege stand. Dies hob auch einer der Berathschlagenden hervor. Herr Krüger aber unterbrach:„Ach was— wer wird sich denn an einer solchen Formalität stoßen." Er beantragte, daß man die nach Deutschland zurückkehrenden Abgeordneten, trotz ihrer Immunität, beim Betreten des deutschen Bodens verhaften solle, und schlug sogleich als„geeigneten" Mann zur Ausführung Herrn von Hacke, den späteren Polizei- rath in Frankfurt a. M., Rumpfs Nachfolger, vor. Herr von Madai zögerte noch. Da berichtete Herr Krüger in den Reichskanzlerpalast, und die von dort kommende Antwort gab den Entscheid. Die von Kopenhagen kommenden Abgeordneten Auer, Bebel, Dietz, Frohme, Viereck und Vollmar wurden, in flagranter Gesetzesverletzung, in Kiel und Neumünster verhaftet. Der Reichstag gab gegen diesen Bruch seiner Jminuilität eine , leildenlahme Erklärung ab, die vergewaltigten Abgeord- ncten wurden zu sechs und neun Monaten verurtheilt, die Ausführer des Streiches aber erhielten Belohnung und Be- sörderung. Und jetzt genießt Herr Krüger einen behaglichen und ehren- vollen Ruhestand...(„Münchener Post.") Gymuase-Thcater geführt, wo er sich hinter dem Rücken der 5?indcr beständig mit Frau Chebe durch geheline Zeichen, die sie sich verstohlen zublinzelten, unterhielt. Beim Verlassen des Theaters hatte dann Frau Chebe feierlich den Arm Sidonieus in oen ihres Liebhabers gelegt mit einer Miene, als wollte sie sagen: Erkläre Dich jetzt... das ist Deine Sache... Der arme Liebhaber versuchte sich wirklich zu er- klären. Der Weg vom Gymnase nach dem Marais ist weit. Schon nach wenigen Schritten verschwindet der Lichterglauz der Boulevards, die Trottoirs werden immer dunkler, der Verkehr schwächer. Franz fing an von dem Stücke zu svrechen... Er liebte die Dramen in denen das Gefühc zum Ausdruck kam. --Und Sie, Sidonie? SJ ttk ebenfalls Franz, vorausgesetzt, daß man schöne Toiletten zu sehen bekommt." Zu der That beschäftigte sie sich im Theater mit nichts anderem. Sie gehörte nicht zu jenen Sentimentalen ,ü ia Borarv, die mit auswendig gelernten Liebesphasen und -.nem hergebrachten Ideale aus dem Schauspiel kommen. 'l«n, das Theater erweckte in ihr nur ein glühendes Ver< langen nach Reichthiim und Luxus, sie entnahm daraus nur Modelle zu Kleidern und neuen Haarsrisuren..... Sie sefielten nur die prunkenden überladenen Toiletten der Schouspiclerinnen, ihr gezwungener Ton und gekünsteltes Benehmen, die sie für den Ausdruck vollendeter Vornehmhei hielt dann das Gefiinkel der Lichter und Vergoldungen, der weitbin sichtbare Anschlagzettel an der Tbüre, die draußen aufgestellten Wagen.... kurzum lene unbcschreid liche Atmosphäre, von welcher ein beliebtes Stück um geben ist. «Wie gut sie die Liebesscene gespielt haben", sagte Franz. Und indem er das Wort Liebe aussprach, neigte er sich zärtlich zu dem in eine Kapuze gehüllten hübschen kleinen Kopfe, dessen krause Haare aus der weißen Umhüllung hervorschauten. Sidonie seufzte. MrrcreiftHmdettzett. Lissabon, den 25. Juli. Die Arbeiterbewegung in Portugal macht seit einem Jahre unaufhaltsam Fortschritte; sie ist zwar noch nicht ganz selbstständig, fondern die progressistischc (fortschrittliche) Partei hat noch an mehreren Stellen ihre Mitglieder in den Ausschüssen und Korporationen der Arbeiter sitzen, um so dieselben als Bestandtheile ihrer Partei zu erhalten, aber die entschieden sozialistische Richtung gewinnt doch von Woche zu Woche mehr die Oberhand. In den ersten Monaten dieses Jahres handelte es sich um das Kranken- kassengesetz, welches von der bisher herrschenden pro- §ressistischen Partei nach dem Muster der freien Hilfskassen in Frankreich entworfen war. Die Regierung that sich auf dieses „arbeiterfreundliche" Werk viel zu Gute, zumal die damals oppositionelle konservative Partei Widerspruch gegen das Gesetz erhob. Dann aber wurde das fortschrittliche Ministerium infolge der Verwickelungen mit England gestürzt, und das an seine Stelle getretene konservative Ministerium beeilte sich, ebenfalls seine Arbeiterfrcundlichkeit zu beweisen und den Gesetzentwurf, ohne lange das Parlament zu fragen, mittelst Dekretes zum Gesetz zu erheben. Nun schrieen natürlich die Fort- schrittler, das ganze Gesetz sei nichts werth, da man nicht zuvor genügend darüber hätte berathen können. Für die Arbeiter war dieses Verhalten der beiden bürgerlichen Parteien, die bisher stets einander in der Regierung ablösten, deshalb sehr lehrreich, weil sie nunmehr Niemandem für das„Geschenk" der Kranken- lassen dankbar zu sein brauchten; und in der That suchten sie sich auch bald mit Hilfe dieses Gesetzes, so viele Mängel dasselbe auch haben mochte, zu organisiren. So bildeten sich in. Laufe der letzten vier bis fünf Monate die schon recht bedeuten« den Arbeiterorganisationen der Hafenarbeiter, der Maurer, der Maschinenarbeiter, der Typographen, der Bäcker und der Tabak- arbeiter sowohl in Lissabon als auch in Oporto. Die kleinen sozialistischen Klubs, welche schon seit Jahren ähnliche Organi« sationen ins Leben rufen wollten, hatten dieses Ziel nicht er- reichen können, weil sie den meist noch recht gedankenlosen Arbeitern Portugals keinen greifbaren und praktischen Zweck für die von ihnen erstrebten Organisationen vorstellen konnten. So- bald aber durch den Erlaß des Krankassengesctzes ein solcher Zweck gegeben war, ließen sich die Organisationen mit Leichtig- reit schaffen. Zu einem politischen Machtfaktor werden sich aber darum die Arbeiter doch nicht so schnell entwickeln, so lange das jetzige Wahlsystem bestehen bleibt. Dasselbe ist eine Vermischung des Zensuö- und Listenwahlsystems, wodurch den Arbeitern doppelte Schwierigkeiten in den Weg gelegt sind. Allmälig aber wird doch vielleicht die sich jetzt organisirende Arbeiterschaft stark enug werden, um die Aenderung dieses volksfeindlichen Wahl- ystems durchzusetzen. In Oporto brach vor drei Wochen in mehreren größeren -�uoriken ein Streik aus, weil deren Besitzer einige Arbeiter, welche im Namen ihrer Kollegen Forderungen erhoben hatten, ohne weiteres aus der Arbeit entließen. Es folgte sofort die allgemeine Einstellung der Arbeit, und als sich die Fabrikanten nach langem Bemühen von außerhalb andere Arbeiter verschafft hatte», kam es zwischen diesen und den Ausständischen zu ernsten Konflikten. Wie gewöhnlich, schritt hierbei das Militär ein, wobei ein Arbeiter niedergestochen und ein Dutzend mehr oder weniger gefährlich verwundet wurden. Die Unternehmer aber erreichten damit ihren Zweck noch nicht, da die herbeigeholten fremden Arbeiter doch bald darauf verzichteten, ihren Kollegen den Lohnkampf zu erschweren: auf Zureden des Magistrats entschlossen sich deshalb die Herren Fabrikanten, auch die gehaßten„Agitatoren" wieder einzustellen.— Weniger günstig scheint der allgemeine Bauarbeiter st reic m Oporto zu verlaufen. Diese glaubten sich stark genug, um mit der Forderung des achtstündigen Arbeitstages an die Meister herantreten zu können. Da diese Forderung mit Hohn von den Unternehmern zurückgewiesen wurde, legten etwa 2500 Maurer. Zimmerleute und Schiffsbauer die Arbeit nieder. Auch hierbei kam es zu Straßentumulten, während deren etwa 25 Arbeiter verhaftet und zum Theil wegen Landfriedensbruch sehr schwer bestraft wurden. Die Widerstands- fähigkeit dieser Arbeiterklasse scheint aber von den Führern über- schätzt worden zu sein, denn schon jetzt nach dem kaum vierzehn Tage nach dem Ausbruch des Streiks verflossen sind, haben fast drewiertel der Streikenden die Arbeit wieder aufgenommen, wobei die Unternehmer triumphirend erklärten, die übrigen seien fast nur die„Hetzer" und diese würden selbst nach ihrer Unterwerfung keine Arbeit mehr finden!— Voraussichtlich wird aber gerade dieser Ausgang dazu beitragen, das Solidaritäts- gefühl unter den übrigen Arbeitern etwas kräftiger werden zu lassen. Besonderer Erwähnung bedarf die Haltung der Tabak- arbeiter. Die Regierung ist gegenwärtig damit beschäftigt, das T a b a k s m o n o p o l einzuführen, dem später das Spiritus- Monopol folgen soll. Da sich nun bei dieser Gelegenheit die Tabakindustriellen vereinigten, um ihre Wünsche und Forderungen der Regierung zu unterbreiten, so bildeten auch schleunigst die Ach ja, die Liebesszene... Die Schauspielerin hatte wirklich schöne Diamanten!" Dann entstand eine Pause. Dem armen Franz machte die Erklärung schreckliche Mühe. Die Worte, die er suchte, fielen ihm nicht ein, und nun bekam er Angst. Er be- willigte sich selbst Fristen, wo und wann er reden wollte. „Wenn wir die Porte St. Denis passirt haben... Wenn wir den Boulevard verlassen haben..." Aber Sidonie begann jedes Mal von so gleichgiltigen Dingen zu reden, daß ihm die Worte auf den Lippen er- starben, oder ein Wagen hielt sie auf, der den Eiltern Zeit ließ, sie wieder einzuholen. Endlich im Marais entschloß er sich kurz und gut: „Hören Sie mich an, Sidonie!.. ich liebe Sie!"... In dieser Nacht waren die Delobelles sehr lange auf- geblieben. Es war die Gewohnheit dieser fleißigen Frauen, den Arbeitstag so weit wie möglich zu verlängern und ihre Lampe gehörte in der stillen Rue de Braque zu den- jenigen, die am spätesten erloschen. Sie warteten stets, ehe sie sich zur Ruhe begaben, die Heimkehr des berühmten Mannes ab, für den man in der glimmenden Asche des Heerdes ein bescheidenes stärkendes Abendbrot warm hielt. So lange er noch spielte, hatte das seinen guten Grund: Die Schauspieler, gezwungen, frühzeitig und sehr müßig zu diniren, kommen mit einem wahren Wolfshunger aus dem Theater und essen dann zuHause. Freilich spielte Delobelle schon lange nicht mehr, da er aber, wie er zu sagen pflegte, nicht das Recht hatte, der Bühne zu entsagen, so legte er auch seine Scbanspielergewohnheiten nicht ab, zu denen auch das Souper und seine späte Heimkehr gehörten; ehe nicht die letzte Gaslaterne an den Auffahrten der Bonlevardtheater ausgelöscht war, konnte er unmöglich nach Hause kommen und gar ohne Sonpee und zu gleicher Zeit, wie gewöhnliche Menschen zu Bette zu gehe«, das wäre für ihn ein Verzicht, eine Entsagung, ein Aufgeben des Kampfes gewesen. Und er wollte durchaus nicht entsagen, zum Teufel auch!... In der Nacht, von der wir reden, war der Schauspieler noch nicht zurückgekehrt und die beiden Frauen erwarteten Tabakarbeiter eine Organisation, um gemeinschaftlich Monopol Stellung zu nehmen. In zahlreichen in Lissabon und Oporto einigte man sich auf em f% nach welchem man von der Regierung verlangt, ße der Tabakbranche beschäftigten Arbeiter und'lrve als eine ProZduktions-Genossenschaft deren Mitglieder bis zu einem gewissen den Einkünften aus dem Tabaksmonopol beltzeM sollten. Desgleichen sollten in allen künftigen Staav�. genaue Vorschriften über die Arbeitszeit und die verabredet werden. Diese Forderungen sind bereits m-vv,, weeit Form der Regierung übergeben worden, und da diese n � Aufiec eine zusagende Antwort ertheilt hat, so sind von ,.1 Tie P Kommissionen ernannt, welche diese Forderungen Ergebt Könige und den Präsidien beider Abgeordnetenhäuser uen frag� sollen. Segent Madrid, den 28. Juli. Die Zahl der Streikenden � resa und den benachbarten Fabrikstädten ist auf 15 000 angi 5(Ut � vielleicht aber haben wir schon in oer nächsten WP- allgemeinen Ausstand aller organisirten Arbeiter �, deren Zahl auf 60—70 000 geschätzt wird. Die llrsache» weguug liegen jetzt völlig klar; es ist den vereimgte» � Li gungen der Aroeiterkomitees in Barcelona gelungen. allgemeine Organisation der Industriearbeiter aller E begründen, welche die im Mai dieses Jahres ausgei derung deS achtstündigen Arbeitstages L* samen Programm der gesammten Arbeitervereinigungen hat. Die Hauptleitung dieser großen Vereinigung, Namen Asociacion de las tres clases de vapor(Aw � der drei Klassen der Dampfbetriebe) führt, befindet MJr.J lona, in jeder Stadt der Provinz befindet sich ferner ein ßoM, welches wiederum in seder Fabrik einen Vertraue"'Tt der P dem d< hingen % ftirnnn unterb beseelt gefetzt Hot. Es lag nun keineswegs in der Absicht der Oberleiv� Einführung des Achtstundentages s o f o r t zu verlangen/ � j-, trn Mai. von den anarchistischen Aktionskomitees in ji Lj und Valencia versucht worden war, sondern man wollte) Aji■ weise dieses Ziel erkämpfen. Die Hauptsache war jun � keiitfdl folgen! bereit- D tnng», 17 sie & Schaffung der genannten Organisation und die der Arbeiter. In diesen beiden Richtungen sind trn, A letzten Wochen in Katalonien ganz vorzügliche Resulu». worden.— Die Unter nehmerklokk-»rfckiro'.l halb vor dieser Arbeit der O Mauresa, wo sich die Fabrikanten schon seit vorigem der schroffsten Weise allen Forderungen der Arbeiter gestellt hatten, versuchten diese, die neugeschaffene OcirAl im Keime zu ersticken. Ohne jede Veranlassung, ohne% den Arbeitern irgend welche Forderung erhoben war, M Fabrikanten von Manresa ttberein, am Sonnabend, den tt,, sämmtliche 58 Vertrauensmänner und Kow Mitglieder der Organisation„de las tres clases in Manresa, aus der Arbeitz u entlassen- Kriegeerklärung des Unternehmerthums an die orgauisirte f1 A schast Eatalouieus wurde in der Weise beantwortet, dw.i drei Tagen die Arbeit in sämmtlichen Fabriken Mautt!- gestellt wurde. Bald schloffen sich diesen die Arbeiter in n, anderen Städten an, so daß heute bereits 15 000 streiken-/ verlangen also nichts anderes, als die Wiedercinstellung- gesperrten'Vertrauensleute, d. h. die Anerkennung Organisation seitens der Fabrikanten- � jetzt ist freilich noch keine Aussicht vorhanden, daß b> nehmer diese Forderung bewilligen; eine gestern tn*>1 abgehaltene Arbeiterversammlung hat daher beschlof die Unternehmer in Manresa nicht bis nächsten 27. Juli, der Forderung nachkommen würden, alle nannten Organisation gehörenden Arbeiter der ganzen die Arbeit einstellen würden! J Man sieht also hieraus, es handelt sich für die � Spaniens in diesem Falle um die Frage, ob sie ihre eine selbstständige, organi sirte Klasse behaupten, oder ob% zu willenlosen Werkzeugen des Unternehmerthums In Spanien, wo man nicht die possibilistischen Arbeiff�.'t nach französischem oder englischem Muster kennt, w o l L,A1 die Arbeiter zu einer eigenen sozialistischen Partei("LI Sie stehen vor den ersten allgemeinen W a H'L] welchen endlich auch der nichtbesitzende Arbeiter das � em erhalten hat. Deshalb gerade sind die gegenwärtigen � der organisirten Arbeiterschaft von so hoher Bedeutung- es jetzt, den Kampf siegreich zu Ende zu führen, so 1 Wahlen eine geschlossene sozialdemokratische Frau L v spanischen Parlamente ergeben, wie sie außer DeutschiLis kein europäisches Land ausweisen kann.— Aber leides'. il Mittel der Ausständischen nur schwach; in den südlichen Küstenstädten sind auch Streiks ausgebroÄ, sf«cy in der Provinz Valencia, wo die Arbeiter gut orgawILtzl herrscht infolge der Cholera Arbeitslosigkeit. In F r.a"' Mßt aber denkt Niemand daran, nach Barcelona Unterstütz"'' j-Ochq senden. betei J ihn, indem sie trotz der vorgerückten Stunde fleißig � teten und dabei plauderten. Sie hatten während des» Abend nur von Franz gesprochen, von seinem@£alfl der Zukunft, die sich ihm eröffnete. a für ihn lebte um Franzen's Glnct zu vervoup"� Wenn Desiree mit so vollkommener Sicherheit sp Lji kam dies daher, weil sie diese Frau, die für FranZ« paßte, sehr genau kannte... Sie zählte nur et» weniger als er, war also gerade in denl richtigen. jünger zu sein als der Alaun und ihn zugletch b(" zu können. ... War sie schön?... Nein, schön wohl nicht, aber doch eher hübsch a S lich, trotz ihres körperlichen Fehlers. Die grine�-f hinkte. Und dann war sie so verständig, so ansgttb., so verliebt! Nur Desiree wußte, wie diese kleine 3* xj)!' Franz lieben mußte und wie sie seit Jahren Tag u' u/ nur an ihn dachte. Er selber hatte es freilich«ich- � und schien nur für den Backfisch Sidome Augen ß1*>(, Aber das ist gleichgiltig! Heimliche Liebe ist so � jp den zurückgehaltenen Empfindungen lebt eine so�% -- Wer weiß! Eines schönen Tages vielleicht L, i* Und das kleine hinkende Mädchen, immer n �! Arbeit gebeugt, unternahm eine jener großen Reisen h»! Land der Träume, wie sie schon so viele unternop'w eine jener wunderbaren Reisen, von denen sie,"W L immer in ihrem Lchnstuhl aß von und di- jfUe'»'% 5? aus dem Schemel hielt, stets mit dem Glück einer Frau an Franzen's Arme zufrieden und heiter zur Dabei folgten ihre Füße dem Traume ihres Herz der kleine Vogel, dessen gedrückte Flügel sie in diesem,,� blicke zurechtzustutzen hatte, schien ebenfalls sehr zu sein und gute Lust zu haben, weit, weit in die v flattern, heiter und fröhlich wie sie. Plötzlich öffnete sich die Thüre. „Ich störe Sie doch nicht," fragte eine Stimme. Tich 3 rfammlu Progra folle bi Arbeiteri anerfen Grade heiligt taatsfab theilung Senoffen n mehrfa fe noch erfönlich Politische - wie wir aus zuverlässigster Quelle erfahren Uebersicht. eine öffentliche Mohrenwäsche bevor, die mancherlei Stan- fie jetzt in die unangenehme Lage versett, ihren Angehörigen nicht scheinen. " Diese Besorgniß scheint uns bei der Natur steht haus es vermieden, Geld mit hinein zu nehmen. Dadurch sind Der Deutsche balose zu Tage fördern dürfte. Für die gespaltene" einmal einen Brief schreiben zu können; der mit dieser Materie Zum deutsch- englischen Abkommen. und Kouvert, sowie Feder und Dinte zum Briefschreiben, wenn Seichsanzeiger" veröffentlicht die bereits seit längerer Zeit von Sozialdemokratie wird das ein köstliches Schauspiel geben. betraute Bolizeiinspektor Barthel verweigert furzer Hand Papier Lunzenan in Sachsen. Es hat sich in Chemnitz ein der nöthige Nickel zur Frantatur nicht vorgelegt werden dem deutsch- englischen Abkommen. In der Einleitung wird darauf Ausschuß gebildet, welcher dem im vorigen Herbst hier ver- tann. Angeblich wird legteres so gehandhabt, um vorzubeugen, hingewiesen, daß die deutsche Kolonialpolitik bei ihrem Zusammen- torbenen hochfsinnigen Volksdichter und edlen Volksmann daß bei Verweigerung der Annahme der unfrantirten Briefe die treffen mit englischen kolonialen Bestrebungen zu verschiedenen Berwickelungen mit England geführt habe und daß auch Ver- Dr. Max Vogler ein Denkmal zu setzen beabsichtigt. Bost sowohl als die Arreſthausverwaltung nicht in Ungelegen ftimmungen zwischen den beiderseitigen Regierungen nicht hätten Wer Beiträge geben will, wende sich an Herrn Cari heiten kommt. berbleiben tönnen. Beide feien von sem gleichen Wunsch unger, Lerchenstraße 20 in Chemniß. Die Gedichte der Sache allerdings wenig begründet, denn die Angebelt, bieſe zu beseitigen und sich in ihren Bestrebungen zur Bogler's werden von berufenen Freunden gesammelt werden, hörigen unferer Gefangenen" würden gern bas boppelte en Arbei Aufrechterhaltung des europäischen Friedens zu unterstützen. und schon rechtzeitig für den nächsten Weihnachtsmarkt er wäre, ein Lebenszeichen von den Lieben hinter den Kerkermauern Die Verhandlungen über die einzelnen Punkte hätten zu keinem rüber ergebnisse geführt, vielmehr hätte man die gesammten Streitangenseitige Konzeſſionen bei der Berschiedenheit der Interessen Roalitionen sämmtlicher Zechen zur Steigerung der Kohlenpreise vier Wochen wird gar kein Besuch gestattet, dann wird allerdings welchen bie einzelnen Gebietstheile für die Die Kartelle beschleu- die Erlaubniß zum Besuche gnädigst ertheilt, aber in einer Art, ſie welche die Betheiligten, soweit sie davon bisher Gebrauch gemacht angewa beiden Rontrahenten hätten, zu einer Verständigung gelangen. nigen die Vernichtung des Kleinbetriebs. Reform des Vertheidigungsrechtes in Straffachen. haben, für die Zukunft darauf verzichten läßt. Die Gefangenen Auf der Tagesordnung des in Hamburg am 12. Geptember fatt: werden nämlich in ein Zimmer geführt, das in der Mitte durch Cataloni azfeldt und Lord Salisbury geführt worden. Die Denkschrift| de gebt findenden Anwaltstages stehen u. A. die Bestrebungen auf Reform ein starkes Gitter getrennt ist, und durch dieses Gitter dürfen dann ten zubieten über und fucht in längeren Darlegungen den Nachweis des Vertheidigungsrechtes in Straffachen. Referenten für dieſen die Angehörigen in Gegenwart von Gefängnißbeamten einige zu führen, daß der Vertrag, in allen Punkten für Deutschland bereits jetzt die sehr beachtenswerthen Thesen bekannt, welche sie sein, das Gitter hindert daran und nach wenig Augenblicken der Gegenstand find die Herren Munckel und Bayer. Dieselben geben Worte wechseln. Von einem Händedruck kann babei keine Rede Gemert günstig sei. Zum Schluß wird die Wichtigkeit des Erwerbs von vor dem Anwaltstage zu vertreten gedenken, dieselben lauten: heftigsten Aufregung trennen sich der Mann vom Weib, das Jeftellte Helgoland in militärischer Hinsicht betont. Durch die bestehenden Vorschriften ist weder in dem Vorver: Kind vom Vater, oder Bruder vom Bruder." Bochum, 27. Juli. In der letzten Stadtverordnetenfihung Ueber die Beziehungen des Fürsten Bismarck zur Nord- fahren, noch im Hauptverfahren selbst die Vertheidigung des Begen ge deutschen Allgemeinen Zeitung" erhalten verschiedene Blätter schuldigten genügend gewährleistet. Die bisher in der Praxis am wurde beschlossen, seitens der Stadt eine dritte und eventuell Vereinig bereits nahe gelegt wurde, fein Amt niederzulegen, schrieb der weise beseitigen, wenn nachstehende Nenderungen der Strafprozeß- namentlich zur Umzugszeit obdachlosen Familien untergebracht. Staatsmann eine längere Auslassung nieder, welche sich durch ordnung vorgenommen würden: Offenheit und Rückhaltslosigkeit auszeichnete. Er übermittelte fie und dreifache Porto zahlen, wenn es ihnen vergönnt zu erhalten, zumal der Besuch selbst der direkten Angehörigen unKohlenvinge. Unermüdlich thätig für die Bildung von gemein erschwert und für dieselben höchst peinlich ist. Die ersten ungen, zum gem welche ch in B Botallon Jen, wie te fchri sundd Sziplin Laufe start Zur Zeit befinden sich in diesen Baracken einschließlich des I. Im Vorbereitungsverfahren und in der Voruntersuchung Reserve- Lazareths nicht weniger als 298 Personen und werden erleitung tung", welche. Smann auf dem gewohnten Wege an die" Norddeutsche Allgemeine Bei einschließlich der Entscheidung über die Eröffnung des Haupt nach dem Urtheile der in die Verhältnisse eingeweihten Perit fie mit Dank zurückschichte und die Aufnahme ablehnte. Es der Landgerichte gehörigen Straffachen auszudehnen. Die Stellung tommen. ltate rat Coren er entge Barit ja möglich, daß einige Ausdrücke des Fürsten Bismarck so des Untersuchungsrichters und des im Ermittelungsverfahren in Saarbrücken, 27. Juli 8,30 N. Gine Arbeiterversammwaren, daß sie die Ablehnung erklärten. In früheren Fällen Anspruch genommenen Amtsrichters, namentlich gegenüber den lung in Neunkirchen wurde im Laufe der Verhandlungen polizeihatte Fürst Bismarck, teine Ablehnung zu besorgen, obwohl er Anträgen der Staatsanwaltschaft, ist selbstständiger zu gestalten. Der lich gelöst. Bei den im Großherzogthum Geffen vorgenommenen Bismarc wandte sich von Herrn Bindter vergeblich an den Be- des Beistandes eines Vertheidigers zu bedienen, auch unter allen Landtagswahlen ist der zahirreis Offenbach- gand, welcher bisher Dhre und des dem Zentrum gehörte, den Sozialdemokraten zugefallen. her der„ Norddeutschen Augemeinen Zeitung", Freiherrn von Umständen gegen die Eröffnung der Voruntersuchung und des Sozialdemokraten ziehen drei Mann hoch in die zweite Kammer ein. Artikels nicht zu erwirken. Und so ist derselbe ungedruckt ge erheben. Dem verhafteten Beschuldigten ist unbeaufsichtigter Dulendorff, vermochte, aber auch hier die Beröffentlichung ſeines Baupverjahrens Gintvenplingen vorzubringent Beschwerde in fallen die m Herb Organif te baj tamen en 12.9 Romil s de v 7! rte Arb baß bi anrefas in me eiten. ng ber ung 11. Die W 1 Barce baß Onntag au ber en B Die Ath Stellung b fie wie berabfint eitergru ollen entwid 5Ten Stimma gen Rim 9. Gel werden caftion chland Der find talaga rochen anifirt antre Bungen blieben." -O Wer will es der Natte verdenken, wenn sie ein --Großbritannien. fintendes Schiff verläßt. London, 28. Juli. Unterhaus. Bei der Einzelberathung der Helgoland- Bill wurde das Amendement Mac Niell, daß die Die Spaltungen in der fächsischen Ordnungspartei wenn man bei einem Brei von Spaltungen reden kann Abtretung der Insel von der Zustimmung der Einwohner, abDeather abFührer, nicht mehr lange vertuschen lassen. Es ist ein Fällen eine wirkliche werden.( Keine Referendarien!) Demi Ange- 56 Stimmen verworfen. Im Laufe der Debatte erklärte UnterGeheimniß, welches die Spazen von allen Dächern herunter der Hauptverhandlung und der Beziehung eines Vertheidigers die Ansicht der Einwohner zu erlangen. Aber abgesehen davon, zwitschern, daß sowohl der nationalliberale als der konser mehr als bisher gewahrt werden; auch dürfen nicht durch Ver- ganz unmöglich fei es, irgend eine Abänderung des Wortlauts Aeußerste unzufrieden ist. Die Nationalliberalen, die schon oder auf Umwegen die Angaben zur Zeugnißverweigerung be- machungen zu gefährden, die dem britischen Reiche große Vortheilung der Beute schlecht wegkamen, können sich nicht ver- der Hauptverhandlung muß so eingerichtet werden, daß es als freiung vom Militärdienst für die innerhalb 20 Jahren nach der hehlen, daß sie durch ihren Vertreter im Reichs- Grundlage für ein fünftiges Wiederaufnahmeverfahren dienen Abtretung geborenen Rinder eingeborener Helgoländer verlangt, mündlicher und schriftlicher Verkehr mit seinem Bertheidiger zu gestatten. II. Im Hauptverfahren muß die nothwendige Bertheidigung vor den Strafkammern auf die Fälle des Ausschlusses der Deffent tlagten muß die Möglichkeit rechtzeitiger und umfassender Vorbereitung staatssekretär Fergusson, es wäre schwer, wenn nicht unmöglich, tag, Musikanten, Herrn Eisengießer Göt, eigenen Geständniß 11. Bezüglich des Rechtsmittels der Revision wird u. A. Bestimmt bekanntlich, daß Revision gegen in der Berufungsinstanz 68 London, 28. Juli. Das Unterhaus nahm die dritte Lesung der Helgoland- Bill ohne Abstimmung an. London, 28. Juli. Eine Anzahl der Arbeiter der TilburyDocks haben heute die Arbeit eingestellt, weil sie die Bedingungen Ausdehnung des Streits wird angenommen. Belgien. Der Generalrath der sozialdemokratischen meinde haben für den Unterhalt der Schulkinder aufzu kommen; 3. Trennung zwischen Kirche und Staat; 4. Einflagte gegen eine mögliche Voreingenommenheit seitens der der feinem Schwurrichter und gegen Irrthümer in der Rechtsbelehrung, fonach Don politischen Dingen wie gegen einen etwaigen Mißbrauch derselben durch den Vornichts versteht, arg blamirt worden sind, und daß sie sitzenden geschützt werden. Im Privatklageverfahren endlich muß überhaupt in Sachsen wie im Reich eine recht traurige Rolle der 3wang zur Beeidigung einer Kategorie vielfach direkt be der Kontraktarbeit als fernerhin unannehmbar betrachten. Eine spielen. Nicht minder mißvergnügt sind die Konservativen; theiligter und befangener Zeugen wegfallen. die Gescheiteren unter ihnen haben begriffen, daß ihr Hauptorgan, die Leipziger Zeitung", durch sein schwankendes, seitigung des§ 380 St.-P.-D. verlangt. Dieser Paragraph be Steuerloses Berhalten, durch sein kompromittirendes Lieberlaffene Urtheile der Landgerichte wegen Verlegung einer Rechts Arbeiterpartei in Belgien hat folgendes Pros äugeln mit dem rohsten Antisemitismus und Agrarierihum norm nur auf die Bestimmung gestüzt werden kann, daß ein und durch Identifizirung der konservativen Prinzipien mit Gericht, an welches eine Sache zur anderweiten Verhandlung und gramm aufgestellt: 1. Allgemeines Stimmrecht, unmittelmistester Polizeireaktion, die konservative Partei schwer ge- Entscheidung verwiesen ist, die rechtliche Beurtheilung, welche der bare Gesetzgebung durch das Bolt mit Referendum; 2. konschädigt hat. Desgleichen können sie sich der Ueberzeugung Aufhebung des Urtheils zu Grunde gelegt ist, auch seiner Ents fessionsloser Unterricht mit Schulpflicht; Staat und Ges nicht verschließen, daß die Art und Weise, wie die Herren scheidung zu Grunde zu legen hat. Adermann, Frege und der Freiherr von Friesen im Reichstag die Sache der sächsischen Konservativen ver- an revolutionären Gewaltthaten hat soeben Jules Simon, das führung der Geschworenengerichte für sämmtliche gerichtliche treten haben, namentlich der letztere in seiner unglücklichen frühere Mitglied der französischen Regierung der Nationalver Verfahren; Aenderung derjenigen Geseze, welche die Arbeiter Militärrede, nicht geeignet ist, die Interessen und den Ruf 1848, nach der Niederwerfung des Juniaufstandes, dem foge Aushebung, der Stellvertretung und des stehenden Heeres; der sächsischen Konservativen zu fördern. Man ist ferner nannten land", dessen Artikel sich allerdings durch ein wunderbares des Prinzen Louis Bonaparte( späteren Napoleon 111.) zum Pra- legenheiten; 7. Verleihung der zivilrechtlichen Persönlichkeit feineswegs erbaut von dem offiziellen Parteiorgan Bater- gehört. Diesem Ausschusse wurden, einige Zeit nach der Wahl 6. Selbstverwaltung der Gemeinden in allen ihren AngeAuch die sächsische Regierung wird scharf getadelt, indem Brea erlassenen Todesurtheile vorgelegt. Der eine der drei war der Woche; 9. Regelung der Arbeit der Kinder, Frauen und Talent der unfreiwilligen Selbstverhöhnung auszeichnen. fidenten der Republik, die gegen die drei Mörder des Generals an Berufsgenossenschaften der Arbeiter; einen Tag Ruhe in maßregeln der konservativen Partei einen großen Theil der fichtlich, daß er unter dem Drucke des Einflusses jenes Anführers fame Haftpflicht der Unternehmer bezüglich der BetriebsBevölkerung dauernd entfremdet zu haben. bereits zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, und ihren Willen auch durchzusehen. Aber damit war ihr Wohlwollen gung der Arbeiter am Erlaß der Fabrikordnungen; 14. Abdes Idioten und die Begnadigung des Mädelsführers- und wußte unfälle; 12. Regelung der Gefängnißarbeit; 13. BetheiliEs dauerte schaffung der durch diese verfügten Geldbußen; 15. Verwalnicht lange, bis er gänzlich begnadigt und freigelassen wurde, um tung der Unterstüßungskassen durch die Arbeiter; 16. Abtommensteuer; 17. Aufhebung der Verträge und Geseze, eine einträgliche Etellung im taiserlichen Dienste zu erhalten! Den schaffung der Verzehrsteuer, der Bölle; fortschreitende EinVers darauf kann sich Jeder selbst machen. In der Handhabung des Pakwesens für Elsaß welche öffentliches Eigenthum vergeben haben( also Ein" Ei, Herr Franz!... Nur näher, Herr Franz!... Wie gothringen ist, wie der Norddeutschen Augemeinen Zeitung" ausziehung der Bergwerks- Konzessionen. bas kommt immer spät nach eingetreten, als Personen französischer National.ät, welche einem Rom, 28. Juli. Depeschen aus Neapel melden, daß bei Aufenthaltsscheine( ohne Paß) für einen oder mehrere Tage be den Gemeindewahlen die Oppositionsliste mit Imbriani an der willigt werden. Freigesprochen wurde der Redakteur der Freisinnigen Spiße siegte. Die Regierung soll vollständig geschlagen sein. Balkanländer. Sofia, 28. Juli. Die Agence Balcanique" meldet über Ich sah noch Licht bei Lehrer Uhlig in Beerhaide beleidigt zu haben. Dem Lehrer war .... um der Vorwurf gemacht worden, seine dienstliche Stellung dazu die Sie benutzt zu haben, um in kartellparteilichem Sinne zu agitiren. Die in Konstantinopel vorgekommenen Unruhen unter den orthoZur Geschichte des Lodspikelwesens und dessen Antheil theidigung", einen interessanten Beitrag geliefert. Simon hat in eine untergeordnete Stellung versehen; 5. Abschaffung der Gnaden- Ausschusse" der Nationalversammlung anißig a Des ga camen noch a, es fe Frau ftändi fprad nz Ri ein J Alter bemut als b The Ri wedt Frau und ot bem Bu hab beredt Iche über en in R empor. Kurz es herrscht große Unzufriedenheit. Es iſt Die Mutter, die ein wenig eingenickt war, fuhr hastig Abend effen. ging; ein anderer war notorisch geistesschwach und es war er der Arbeiterwohnungen durch Arbeiterausschüsse; 11. wirkgegen den interessanten Wann noch nicht erschöpft. Sie sehen, warten wir auf den Vater. Diese Herumtreiber Straßburg berichtet wird, insofern eine weitere Erleichterung| Hause... Nehmen Sie Play... Sie werden mit ihm zu Familienfeste diesseits der Grenzen beizinwohnen wünschen, ... Lippen von der Gemüthsbewegung noch blaß waren, ich Zeitung für Falkenstein" in Sachsen von der Anklage, einen| haben." lobt." " Großer Gott, was denn?" • " Italien. Ihnen und kam nur um Ihnen mitzutheilen Ihnen eine große Neuigkeit zu berichten. gewiß freuen wird, denn ich weiß ja, daß Sie mich gern Vor Gericht mußte aber der Kläger thatsächlich 3 geben, daß er doren Armeniern: Während des gestrigen Gottesdienstes in der zu bringen. Flugblätter mitzubringen, sie sollen auch für jedes Exemplar eine flüchtete in ein naheliegendes Gebäude, die nachfolgende Menge neue Stahlfeder erhalten. Auf die Aussage eines zeugen, daß griff den Patriarchen thätlich an. Als die Polizei einschritt, kam " Herr Franz Nisler hat sich mit Fräulein Sidonie ver- der folger five feitelisten Sichte Balzettel für es zu einer blutigen Schlägerei, wobei ein Gendarmerie- Offizier konservativen Kartellkandidaten Kurz zugeschickt habe, mußte getödtet und auf beiden Seiten mehrere Personen verwunder Uhlig dies in jenem Falle zugeben. Auch gestand der Herr wurden. Ueber den Distrikt von Kumtapu ist der Belagerungsgute Frau," rief Mama Delobelle, indem sie aufsprang fervativer Bettel gesorgt habe; denn in Beerhaide sei es immer " Jeht eben sagte ich noch, es fehlt ihm nur eine kleine Lehrer schließlich ein, daß er überhaupt für die Verbreitung kon zustand verhängt worden. und Franz um den Hals fiel. Desiree hatte nicht die Kraft, ein Wort über die Lippen u. s. w. durch die Schule zur Kenntniß der Einwohner gebracht sich noch tiefer auf ihre nur Augen für die Uhr men ha bgleid tbeweg gelieb rücfe zens m Ang reifel Ferne Blid hatte, so bemerkte so Brauch gewesen, daß die Beschlüsse der Gemeindeverwaltung würden. Elberfeld, den 27. Juli. Der im hiesigen politischen Amerika. da Franz nur sein Glück zu sehen schien und ihre Mutter haftete Schreinermeister Albert Werner befindet sich seit Donners- sei. Die dortigen Hospitäler seien mit Verwundeten beider um die Heimkehr tag auf freiem Fuß und weiſt wieder in Düsseldorf. Wie wir Parteien überfüllt. hören, soll das gerichtliche Verfahren gegen ihn eingestellt worden der mit zurückgeworfenem Kopfe wie ein auf den Tod ver-| wundetes Vögelchen dalag. Ueber die Revolution in Argentinien find folgende Meldungen eingetroffen: Paris, 29. Juli. Aus Buenos Ayres wird dem ,, Gaulois" des großen Mannes davon abzulesen, Niemand die Erregung und Blässe der Lahmen, noch das sein. Herra Polizeikommissar Tilger aus Düsseldorf und noch den Regierungstruppen und den Aufständischen wurde bis 2 Uhr ( Fortsetzung folgt.) " Buenos Ayres, 28. Juli. Der Waffenstillstand zwischen manche andere Personen dürfte diese Thatsache sehr befriedigen, Nachmittags verlängert. leber die Behandlung der Verurtheilten im Elberfelder von heute 10 Uhr Morgens haben die Regierungstruppen be Riesenprozeß, die jest ihre Strafe im dorligen Arresthaus ver- trächtliche Verstärkungen empfangen. Präsident Gelman sei büßen, führt die Elberfelder Freie Presse" Klage. Sie schreibt: zurückgekehrt. Die dortige Börse und die Banken sind fortdauernd Ein in derselben Abtheilung" einquartierter Sozialgeschlossen. Demokrat grüßte während des halbstündigen Spazierganges die Paris, 29. Juli. Nach hier eingegangener amtlicher Melin einer anderen Abtheilung liegenden Freunde, die zu gleicher dung der Argentinischen Regierung aus Buenos- Ayres von gestern Beit spazieren geführt wurden, durch Aufheben der Hand bis an 2 Uhr 20 Minuten Nachmittags wäre die Infurrektion vollden Hut in militärischer Weise, ohne jedoch irgend ein Wort kommen unterdrückt; der Präsident der Republit und das zu sagen. Sofort war der Ausseher da und herrschte den National- Kabinet feien im Palais der National- Regierung, Grüßenden in rohem Tone an und drohte sogar mit Schlägen. von wo die Befehle ausgehen; der Finanzminister befinde sich in Die meisten Verurtheilten hatten bei ihrem Eintritt in das Arrest- Freiheit. Buenos Ayres, 28. Juli. Der Waffenstillstand ist noch mals verlängert worden. Die Regierung und die Vertreter der auswärtigen Mächte hielten Besprechungen ab, um Mittel und Wege zu einem friedlichen Ausgleich aufzufinden. Buenos Ayres, 28. Juli. Wie es heißt, wäre ein Ginvernehmen bereits erreicht, und die Bildung eines VersöhnungsRabinets wahrscheinlich. | York Herald" aus La Libertad( San Salvador) machte ein Indianer am Sonnabend einen Angriff mit einem Messer auf den Präsidenten Barillas. Der Präsident wich zurück und entfam unverletzt. Der Attentäter, der auf der Stelle verhaftet wurde, gestand, daß er von den Konservativen gedungen sei. Soziale tebersicht gebrochen. Zuzug ist fern zu halten. Achtung, Tischler! In Bremen ist ein Abwehrstreit Achtung, Metalldrücker! Zuzug ist fern zu halten Lohndifferenzen bei Kilinscky, Lampen- MetalldruckwaarenBaltimore, 29. Juli. Heute früh fand eine Kollision Alexanderstr. 26. Rio de Janeiro, 28. Juli. Wie es heißt, beabsichtige im Hafen statt zwischen einem Dampfer und einem VerWer Sammellisten der Parquetbodenleger br. 1 die Regierung, ihre Gesandten bei denjenigen Mächten, welche gnügungsboot, auf welchem sich 1500 Bassagiere befanden. gebeten, diefelben abzuliefern, ob gezeichnet oder nicht. Die die neue Regierung noch nicht anerkannt haben, abzuberufen. Vier Personen sollen getödtet und eine große Anzahl verletzt New- York, 29. Juli. Nach einer Depesche des„ New- worden sein. Theater. Mittwoch, den 30. Juli. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der arme Jonathan. OOO Wallner Theater. Mamsell Nitouche. Viktoria Theater. Stanley in Afrika. Oftend- Theater. Der Hypochonder. Bellealliance Theater. Der Nautilus. Kroll's Theater. Silvana. fommission: Neue Welt. Bergschlossbrauerei, Hasenhaide. Ortskrankenkasse der Steindrucker Kinder- Ferien- Fest. Heute, Mittwoch: Ziegenbockgespann. Gratis Berloosung. Hauptgewinn: Konzert und Spezialitäten- Vorstellung. Fadelzug. Puppen- Theater. Bonbonregen. Wettlaufen. Stangenklettern 2c. Entree 15 Pig., Freilovs und ein Geſchent erhalten, 10 Pfg. Kinder, Donnerstag, den 31. Juli: Zum ersten Brand und Zerstörung des Heidelberger Schlosses. Male: Kaufmann's Variété. Große Spe- Grossartiges pyrotechnisch. Schauspiel der Kunstfeuerwerker Leichnitz u. Bau. zialitäten- Vorstellung. Englischer Garten. Th. Keller's Hofjäger. Direktion: C. Andress, Alexander 1437 straße 27c. Auftreten der Kostüm- Soubrette Fräul. Bermont. Hasenhaide. Bergmannstraßen- Ecke. Heute, Mittwoch, den 30. Juli 1890: Großes Erntefest nach ländlicher Sitte, mit großem Ernte- Festuge, Gratis- Verloosung ete. Auftreten des Gesangshumoristen Herrn Grosses Militair- Concert( Arnold). Sm großen Gaale: Jonas. Ball. Auftreten der Duettistinnen Geschwister Marionetten- Theat. Voltsbel. Abds. Fackelzug u. beng. Beleuchtg. de la Terra. Anfang 4 Uhr. Entree 15 Pf., vorher 10 r., Kinderbillets nur an der Kasse. Auftreten des Tanzkomikers Herrn Morgen, Donnerstag: Benefiz- Concert des Musikdirektors Hrn. C. Arnold: Schmidts. Auftreten der Jano- Truppe. Anfang Wochentags 8 Uhr. Sonntags 51/2 Uhr. Entree Wochentags u. Sonntags 30 Pf. 75 Pf., im A. Froelichy. und Lithographen. Am 27. Juli verstarb unser Mitglied, der Steindrucker Herr M. Leiser. Die Beerdigung findet am 31. d. M., Nachm. 4 Uhr, von der Zeichenhalle des St. Georgenkirchhofes am Königsthor aus statt. Um zahlreiche Betheiligung bittet Der Vorstand. 1438 Allen Freunden und Genossen hiermit die traurige Nachricht, daß unser Kollege, der Ciseleur Franz Kranz Sonntag, den 27. d. Mts., früh 5 Uhr der Proletarier- Krankheit erlegen ist. Die Beerdigung findet am Mittwoch Abend 6 Uhr von der Leichenhalle des Krantenhauses Bethanien aus statt. Die Kollegen der BronzewaarenFabrik Arndt& Marcus, Allgemeiner Arbeiterinnen- Verein Fachv. d. Tischler. 50 Pf. und 27 in Borverkauf sämmtl. Berufszweige Berlins n. Umg. 20 und 30 Pf. Der Garten ist an Vereine f. Sommerfeftlichkeiten m.Spezialitäten- Vorstellung zu vergeben. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Grosses Garten- Concert. Direktion A. Rödmann. Sonnabend, den 16. August 1890: Grosses Sommernachts- Fest im Lofale Concert- Park Victoria, Frankfurter Allee 72-73. Grosses Concert = Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. unter Mitwirkung der Gesang Duettisten Herren Gebr. Fromm und des Entrée Wochentags 10 Pfg., Sonn- und Festtags 25 Pfg. Gesang- und Charakter- Komiters Herrn O. Schoor. Bei ungünstiger Witterung in den Alle Art Kinderbelustigungen. Die Kaffee- Küche ist den geehrten Damen von 3 hr ab geöffnet. Billets für Damen 30 Pf., für Herren 50 Pf. Um zahlreiche Betheiligung bittet unteren Restaurationsräumen. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschant von Patzenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. Die oberen Säle bleiben bis auf F. Müller. Weiteres wegen Renovirung geschlossen. 641 Pallage 1 Tr. 9 Uhr M. b. 10 Uhr Ab. 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Alle Beschwerden in Vereinsangelegenheiten sind zu richten an Josoph Hartmann, Reichenbergerstr. 73. Alle Geldfendungen an Otto Klein, Ritterstr. 15. Berlins. Die Donnerstags- Versammlung findet nicht statt. Alle Kollegen werden er sucht, heute Abend bei Gratweil zu 1448 erscheinen. Eisenwaaren, Werkzeuge, Saus- und Küchengeräthe E. Berlin C., Berliner Streit- Kontrol- Sommission. E. Vogtherr, Perlis C, Donnerstag, den 31. Juli cr., Abends 8½ Uhr, im aale des Herrn Jordan, Nene Grünstraße 28: Versammlung der Delegirten. Tages Ordnung: 1. Besprechung über die eingebrachten Resolutionen zur Geschäftstaktik der Streit- Kontrol- Kommission. 2. Anträge von Gemaßregelten. 3. Verschiedenes. Um recht zahlreiches und pünktliches Erscheinen bittet 1442 Der Einberufer. P. Müller, Zimmerstr. 53. Echter Langenfaizner Kantabak, hergestellt nur aus besten Kentucky- Tabaken; zu haben in den meisten TabakHandlungen Berlins und umliegenden Plätzen. 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Verantwortlicher Redakteur: Curt Banke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. erkenntl. Zigarrengeschäften. 2800 Hierzu eine Beilag dhi. Swehrstreit u halten waaren- f er hat, icht. Die Beilage zum Berliner Voltsblatt. Mr. 174. Lokales. Mittwoch, den 30. Juli 1890. 7. Jahrg. fluß der Kohlensäure gehemmt wird, fand Dr. Rein! nicht be- nehmen, welcher seine Stelle bei der Post gekündigt hatte, weil er stätigt. Die höchsten Bakterienzahlen in 1 Rubikzentimeter zeigten in der Fabrit ein besseres Fortkommen zu haben hoffte. Der Post taris mit 59 Ueber einen Besuch auf der Tobabtheilung der Crab Orchard mit 130 000, Sathorn mit 68 290, Castalian mit würden, so meinte Herr Hülſenkamp in seinem Schreiben, burch schmidtbtischen Frrenanstalt zu Dalldorf schreibt man uns: Was den 40 000, Henk mit 25 000; die geringsten Arcadiau mit 52, Lalu- den Fortgang des Postillons Unbequemlichkeiten bereitet. Man erbrüde Berkehr dieser Kategorie von Geisteskranken in den Anstalts: faßt Dr. Reinl in folgende Säße zusammen: Canntlich äumen untereinander anbelangt, so ist derselbe wesentlich ver wahl. bieden von dem der ruhigeren Abtheilungen. Schon gleich beim rennen Betreten der Pavillons bietet sich dem Besucher ein eigenartiger Unblick bar. Hier ist nichts von Interesse der Kranken für ihre| ng, billig umgebung zu finden. Im Allgemeinen verkehren diese Frren, obim Hamohl verhältnißmäßig dicht beisammenwohnend, wenig oder gar e find icht untereinander, jeder lebt für sich, jeder hat seine fire Jdee Rartt. hr Bruch), und das franke Gehirn, von einer bestimmten Wahnvorstellung| dauerbr. faßt, zeigt teinerlei Verständniß für den Zustand der Uebrigen. 6 tritt uns hier auf den ersten Blick der Wahnsinn in feiner abschreckendsten Gestalt entgegen. Verzerrte Gesichter, unheimlich leuchtende Augen, ein wirres Durcheinander von beijeren und fichernden Stimmen, Figuren und Gruppen, die dem Stifte eines Hogarth würdig sind. Mit Schaudern und Entsezen igen foeht man hier, was der Wahnsinn aus dem stolzen Meisterwerke| Sutgehen er Natur, dem Menschen, zu machen im Stande ist. In einer Ede der Korridore sigt resp. fauert ein Mann in mittleren Jaher aller en( einer jener Unheilbaren, die fast ausschließlich diesen Pavillon ren. Beherrschen), und stiert ins Leere, bei unserem Anblick erhebt er fich und stößt dabei ununterbrochen Töne aus, die eher dem Bellen Uhrm eines Hundes ähnlich sind, als wie menschlichen Lauten, bis ihn Weeftlich seine fige Jdee in der vollen Gewalt erfaßt, er gestikulirt| mit den Händen in einem fort, schreit von verloren gegangenen Milliarden und überstürzt sich in seinem phantastischen Wortschwall derartig, daß ermattet wieder zusammenfinkt. Ein anderer Stores ht auf einer Bank( größtentheils im Zwangsanzuge) und ist in r. rahnsinniger Haft damit beschäftigt, ein Stück altes Beitungseiſen. tr. 25. line äler Spenit zu ma 1 heifer und papier, daß er er endlich ganz lichen Brief hält, zu zerknittern, bis er in tausend kleinen Fehen, übrigens seiner firen Idee gemäß für einen feindfeines am Boden liegt, worauf er schnell wieder ein neues erhascht und 1. Die Batterien, welche in auf Flaschen gezogenen Mineralwässern vorkommen, stammen wahrscheinlich meistens nicht von der Quelle, sondern beruhen auf Verunreinigung der Flaschen und Korke, indem die Reinigungsmethoden nicht genügen, um sie zu zerstören. 2. Kohlensäure wirkt als energisches Verhinderungsmittel der Batterienentwicklung, einerlei, ob natürlich im Wasser enthalten, oder eingeleitet. Bei einem Gehalt von 350 Kubikzentimeter ca. auf die Gallone ist die Wirkung eine bedeutende. 3. Schwefel- Wasserstoffgas in der Menge, wie es in Mineralwässern vorkommt, hat wahrscheinlich einigen hindernden Einfluß auf die Bakterienentwicklung, jedoch nicht in besonders hohem Grade. 4. Was Freiheit von Bakterien anbetrifft, stehen die meisten natürlichen Mineralwasser der Vereinigten Staaten über den entsprechenden europäischen. " mit dem obenerwähnten Schreiben in Verbindung. Eine Haussuchung wurde vorgestern in dem Hause Invalidenstraße 82, woselbst die ermordete Frau Wende gewohnt hat, auf telegraphische Requisition der Staatsanwaltschaft zu Dresden hin abgehalten. Diese Maßnahme stand, wie der B. B. C." meldet, mit der in Dresden erfolgten Verhaftung eines Falschmünzers in Zusammenhang. Der Inhaftgenommene hat in der Invalidenstraße 32 als Chambregarnist gewohnt. Die Beamten der Kriminalpolizei fanden bei der Haussuchung mehrere Schmelztiegel, Formen und einen großen, schweren, verschlossenen Kasten, in welchem man falsches Geld vermuthet. Aus der Aera der Sozialreform. Im Rummelsburger See versuchte am Montag, Mittags gegen 2 Uhr, eine alte, fast erblindete Arbeiterin aus Verzweiflung sich das Leben zu nehmen. Die Bedauernswerthe, eine 58jährige Schneiderin K., sprang von dem Stralauer Ufer, in der Nähe der Dorfkirche, in den an dieser Stelle ziemlich tiefen See, ging sofort unter und wäre sicher ertrunken, wenn nicht mehrere Personen von der Liebesinsel 5. Die nicht kohlensäurehaltigen sogenannten Tafelwässer sind aus den Selbstmordversuch beobachtet und, schleunigst hinzuwahrscheinlich mehr verunreinigt, als gewöhnliche Hydrant- rudernd, die bereits Bewußtlose gerettet hätten. In die nahe wasser. belegene Sommerwohnung des Hausbesizers R. aus Berlin ge= 6. Die stark falinischen, nicht fohlensäurehaltigen Mineral bracht und nach längerem Bemühen erst wieder ins Leben zurückwasser sind so verunreinigt, daß sie gänzlich ungeeignet gerufen, erzählte die Aermste dort weinend, daß sie aus Verzum innerlichen Gebrauch, wie gegenwärtig üblich, find. zweiflung sich habe ertränken wollen. Die Bedauernswerthe, 7. Um ein nicht tohlensäurehaltiges Mineralwasser auf welche aus guter, jedoch verarmter Familie stammt und 30 Jahre Flaschen ziehen zu können, so daß es auf unbegrenzte Zeit als Schneiderin sich nothdürftig ernährte, war vor wenigen Mofrei von Batterien bleibt, müssen die Flaschen vorher aus naten infolge der anstrengenden Arbeit auf beiden Augen fast gefocht oder mit Dampf behandelt werden, in umgekehrter erblindet, und es war ihr ärztlicherseits mitgetheilt worden, daß Stellung an einem staubfreien Orte abkühlen, dann fie wahrscheinlich das Augenlicht gänzlich verlieren würde. Wie gleich gefüllt und mit ausgekochten Korken verschlossen die K. weiter erzählte, hatte sie sich nach dreitägigem Hungern entschlossen, ihrem Leben durch einen Sprung in den RummelsAus Aulaß des bevorstehenden Abbruchs des Haus- burger See ein Ende zu machen, um so ihrem Glend zu entgehen. werden. die Prozedur von neuem beginnt, dann versucht er den Aermel voigteigebäudes, welches der Erweiterung des benachbarten ftandsfähig. To ift. Fast hat schon wieder einmal einen bedauerlichen Unfall zur Folge Airbor will es ihm nicht gelingen, denn das Zeug ist vollständig wider: Beide, Reichsbank wie Hausvoigtei, befinden sich an jener Stelle, am Sonntag Nachmittag in der Liesenstraße auf einem solchen will ei ihn gereißen, aber jo viel er ſich auch anstrengen mag, Beschichte bes afterthümlichen Bauwerts: gehabt, Gin in der Bogenſtraße wohnender Studirender 32. glit menftr. nmtlig Sorten fte Pre ingir. Des Berl LeWal tehlt 15 wie fam ich b Beitung e, Berlin 4 St. 3. Rubba vermieth .Schö Lindn Tr. then eritr. 14 Lange wohnt der Zerstörungstrieb inne und allen Bewohnern dieses Pavillons die Umgebung gefährlich, wird derfelbe für ijolirt, bis fein Wuthausbruch vorüber diesen Pavillon schließt sich die Abtheilung ſo wird der Irre dann wo ehedem ein furfürstlicher Jägerhof" lag, welchen Kurfürst Obstrest so unglücklich aus, daß er sich eine schwere und sehr Joachim Friedrich 1.( 1598-1608) im Jahre 1604 aus einem von schmerzhafte Verletzung der rechten Kniescheibe zuzog. Er war seiner ersten Gemahlin Katharina( † 1608) errichteten Vorwert außer Stande, sich zu erheben, und mußte sich in einer Droschke schuf, welcher Fürstin das besondere Verdienst zugeschrieben wird, nach seiner Wohnung schaffen lassen. Ueber einen zweiten der bie Milchwirthschaft in die Mark eingeführt zu haben. Im artigen Fall berichtet uns ein Augenzeuge. In der Karlsstraße das Vordergebäude in der nach dem Jägerhof benannten Jäger- Fall gebracht. Er zog sich eine schwere Verlegung des Hinterwurde Tod durch Ueberfahren. Durch das übermäßig schnelle von der Königlichen Bank bezogen ward. Der Rest der alten Fahren eines Geschäftsfuhriverks ist am Sonntag Nachmittag ein 1750 Dent Hof Familie in die tiefste Trauer versetzt worden. Der am Kottbuserder" Hausvoigtei" für die sogenannten damm 4 wohnende Tischler M. hatte gegen 3 Uhr Nachmittags 1819, 1826 und 1833, in den seine Wohnung verlassen und beabsichtigte, den Fahrdamm zu der Demagogen Untersuchungen, erfolgte hier überschreiten, als in schärfster Gangart von der Rottbuserbrücke rüchtigte Mordbrennerin, im Jahre 1811, und der Bürgermeister für Sieche und Blödsinnige. Fast durchweg arme Geschöpfe, die an Intellektus noch unter dem Thiere stehen, führen sie ein rein Jägerhof erhielten die Kurfürstlichen Jäger Wohnung, und als wurde ein alter, etwa 60jähriger Mann durch einen Obfirest zu vegetatives Dasein, sie sißen größtentheils auf den Bänken herum, ftraße baufällig geworden, errichtete Johann Arnold Nering 1690 fopfes zu und mußte ebenfalls mittelst Droschte nach seiner tare vor sich hinbrütend, für nichts empfänglich, so daß sie in bort ein neues, mit zwei Geschossen versehenes Haus, welches Wohnung überführt werden. dazu herangezogen werden müssen. Sie fauern in den Ecken, dem jedesmaligen Oberjägermeister zur Wohnung diente und 1765| liegen auf dem Boden oder gehen im Schlürfschritt mit starr nach Baulichkeiten vom Jägerhof am Schinkenplay", wie der jezige Menschenleben vernichtet und eine ihres Ernährers beraubte unten gerichteten Augen den Korridor entlang. Eine weitaus Sausvoigteiplay f. 3. hieß, größere Sensibilität zeigt sich jedoch auf der Frauenabtheilung. gericht oder Das leichter empfängliche Nervensystem der Frauen, welches jeden Grimirten eingeräumt, Eindruck williger aufnimmt und dem Gehirn dadurch lebhafter Jahren ja er tommt dort oft stärker zur Geltung, als bei Gesunden. der Hausvoigtei zählten u. A. die Giftmischerin Geh. Justizräthin wert nicht mehr auszuweichen, wurde zu Boden gerissen und die bermittelt, verleugnet sich auch bei den weiblichen Jrren nicht, denn auch so manche geistige Tortur; zu den ehemaligen Infaffen ein Geschäftswagen herangestürmt tam. M. vermochte dem FuhrIst der Besucher die aufregenden Szenen, die ihm auf der Ursinus( 1800), Friz Reuter im Jahre 1887, der Posträuber Lenz Räder des ziemlich schweren Gefährtes gingen so unglücklich über Männerabtheilung begegnet sind, auch schon gewöhnt, fo bleibt und der Raubmörder Gurlt, sowie die schöne Louise", eine be- die Brust des M. hinweg, daß dieser zwar noch lebend nach dem itehen und von Grauen und Mitleid wird man bei dem Bilde Heinrich Ludwig Tschesch, welcher am 26. Juli 1844 auf Friedrich Stunden darauf aber schon verstarb. Der Kutscher, welcher an erfaßt, das sich da vor unseren Augen entrollt. Lautes unarti-| tulirtes Sprechen, Hasten, Schreien, schrilles Gelächter, angstvolles Wilhelm IV. im Lustgarten geschossen hatte und am 8. Februar dem Unfall die Schuld trägt, ist leider entkommen, bevor es ge= Beinen schallt in einem fort in wirrem, grauenvollem Durchein- 1845 zu Spandau enthauptet wurde. Hier saßen ferner die ge- lang, ihn festzunehmen. ander an unser Ohr oder in einer Fensternische des Korridors fangenen Polen, welche sich, 254 an der Bahl, 1846 am Aufstande teht eine alte Frau von ca. 50 Jahren, der die afchgrauen Haare gegen Preußen betheiligt hatten und nach ihrer Begnadigung in Rummelsburg. Die Thiere werden in Russisch- Polen aufgekauft, in wilden zerzausten Strähnen um den Kopf flattern, während den Märztagen 1848 im Triumphe von einer zahlreichen Volks- schaarenweise nach Posen oder einer schlesischen Eisenbahn- Station ihrem Munde, heftig dabei mit den Händen gestikulirend, in den Bielen Berlinern ist überdies die Hausvoigtei, welche einen Adler dieser Ausfuhr haben sich seit einigen Jahren in den polnischfeltfam wirresten Lönen die heftigsten Schmähungen und Ver mit ausgebreiteten Schwingen über der Eingangsthür als Wahr schlesischen Grenzbezirken eine umfassende Gänsezüchterei und aus Mädchen, wohl kaum 20 Jahre alt, hoch aufgerichtet, mit den Augen zeichen trägt, aus eigener Anschauung bekannt, da hier bisher die demselben Grunde in Rummelsburg ein großer Gänsemarkt und unausgefekt ins Weite starrend, die Arme ausgestreckt, als wenn Kreisersatzkominission tagte, vor welcher Jedermann zur törper- bedeutende Gänsemästereien herausgebildet. Der Preis für diese aweiflung ausstoßend, wobei die Aeriste derartig rasend wird, daß Bauten mit ihrem Doppelhof bieten noch gegenwärtig den Anblick augenblicklich 2,25 bis 2,50 M. pro Stück. Die pommersche Gänsefie ifolirt werden muß. Sie leidet an Verfolgungswahn, eine der entfehlichsten Arten geistiger Erkrankung. Auss Tiefste erschüttert, infolge eines Blitzschlages verbreitete sich gestern Vormittag im der Prinzen- und Dresdenerstraße ein Mädchen von einem BierDerläßt der Besucher diese Abtheilung. rft. andy. belcher Streit feinen er tein rf, Diefe 維素 Faber f and in nachwe eine Mor cferftr. Tereins cellen weiter. 144 D chner Den huerein 16, ends befonde menftr hilfen jem 200 leife w Der Grp 143 14 177 menge aus dem Moabiter Zellengefängniß abgeholt wurden. Bas Gerücht von dem Einsturz eines Fabrikgebändes Das Herz trampft sich Südosten der Stadt und veranlaßte eine ungeheure MenschenHolzbearbeitungsfabrik von Löblich befindet. städtischen Krankenhause am Urban gebracht wurde, wenige Mengen von Gänsen kommen jeßt täglich nach hier bezw. getrieben und dort in besonderen Gänsewaggons verladen. Infolge wagen überfahren und an beiden Beinen so schwer verletzt, daß Abends wurde ein Mann in dem Keller eines Dienstag früh, anscheinend innere Verlegungen erlitten hatte, nach der Charitee umliegenden Gebäude in ihren Grundvesten erschüttert wurden. Gerichts- Beitung. zusammen beim Anblick dieser Jammergestalten, die meistens ihrer Auflösung entgegengehen. Welche Summe menschlichen Elends Auf Grund der sofort angestellten Recherchen sind wir in der Nachmittags wurde im Nordhafen die Leiche einer unbekannten, gehört dazu, dieses Haus zu bevölkern. Getäuschte Hoffnungen, Lage, folgende Mittheilungen zu machen. Das dem Kaufmann etwa 25 Jahre alten Frauensperson aufgefunden.-Zu derselben Und es ist in der Regel übervölkert, statt der vorgesehenen einem großen Vordergebäude zu Wohnzwecken, zwei mächtigen, eine Schlägerei, wobei zwei Zimmerleute nicht unbedeutend ver Bahl von 1200 Patienten beherbergt die Anstalt oft 1300 bis 50 Meter langen Seitenflügeln zu Fabrikzwecken, in welchen sich letzt wurden. 1400, so daß mehrere Mal im Jahre Transporte in die Filial eine Eifengießerei, sowie die Kartonagenfabrik von Heß u. Zadeck Hauses in der Birkenstraße erhängt vorgefunden. Zu derselben anstalten abgehen. Hat der Besucher hier viel des Traurigen, und die Teppichwirterei von Rud. Baader befinden, sowie einem Zeit wurde vor dem Grundstück Elisabeth- Ufer 4 ein unbekannter, viel des Erschütternden, viel des Gräßlichen gesehen, so kann er, 30 Meter breiten zurückgebauten Quergebäude, in welchem sich die etwa 24 Jahre alter Mann bewußtlos aufgefunden und, da er wenn er die ernsten Mauern verlassen hat, wenigstens das eine tröstende Bewußtsein hinnehmen, daß die Anstalt tein Gefängniß, etwa 7 Minuten vor 1/29 Uhr, als das Gewitter über Berlin gebracht. Nachmittags und in der darauf folgenden Nacht fondern eine Zufluchtsstätte für Kranke, Hilfsbedürftige ist, in der wüthete, ertönte plötzlich ein furchtbarer Knall, dem sofort ein fanden an zwei Stellen kleinere Brände statt. man den Geistestranten nicht als Sünder oder Verbrecher, sondern als Unmündigen, als ein Kind betrachtet, welches der liebevollsten unheimliches Krachen und Klirren folgte, während die sämmtlichen Pflege bedarf. Und diese Pflege kommt in der Dalldorfer Anstalt Ein Blißschlag war in den Schornstein des rechten Seitenflügels, reichlich zur Geltung. Es geschieht in derselben, was nur irgeno welcher sich etwa 30 Meter über das Fabrikgebäude erhob, liche weniger gräßlich zu gestalten. Mit einer Hingebung, einem hineingefahren und hatte denselben schräg auseindergeschnitten, Gifer, einer liebevollen Theilnahme liegt der Direktor und sein lang, zusammenstürzte. Die furchtbare Last so daß der obere Theil des Rauchleiters, etwa 15 Meter Die Ungeheuerlichkeiten des kleinen Belagerungsder Schornstein Bufandes wurden gestern dem Steinsetzer Geisel durch eine war auf das Dach des Verhandlung der 88. Abtheilung des Schöffengerichts tlar ge= Personal den vielseitigen Pflichten, welche der furchtbare Beruf hatte einen Durchmesser von 11/2 Meter auferlegt, ob, fie sind aber auch gleichzeitig das ehrendste Zeugniß, abrifgebäudes, welches gleichzeitig die Decke der oberen Säle macht. Er war des verbotenen Waffentragens angeklagt. Eines daß Humanität und Menschenliebe hier zur That geworden. Derselben bildet, gefallen, hatte dieselbe durchgeschlagen und der Abends saß Geisel in einem Moabiter Schanklokal, seinen Stock leber bakteriologische Untersuchungen von auf ganze Schutt, Steine, Balken stürzten in die Fabrikräume von wie spielend zwischen den Fingern haltend. Da jahen metode Summer der hygienischen Fachzeitschrift„ Das rothe Kreuz" die anwesenden Arbeiter und Arbeiterinnen zum Theil verschüttet trachtete, ihn herauszog und einen daran befestigten kurzen Degen Ergebnisse der diesbezüglichen Forschungen des Dr. Rein I. wurden. Während einige der Arbeiter sofort zur nahen Polizei zum Vorschein brachte. Mit den Worten:" Damit kann man ja Die Resultate ber bakteriologischen Untersuchungen, die derselbe eilten, um die Feuerwehr zu requiriren, machten sich die übrigen einen Menschen über den Haufen stechen" versentte er die Waffe mit auf Flaschen gezogenem natürlichem kohlensauren Wasser in sofort daran, die Verschütteten zu befreien, was auch glücklicher- wieder in die Tiefe des Stockes. Hiermit war die Sache aber Europa anstellte, erregten in ihm den Wunsch, ähnliche Versuche weise so schnell gelang, daß die einige Minuten später eintreffen nicht abgethan, einige ängstliche Gemüther erinnerten daran, daß mit amerikanischen Wassern anzustellen. Er untersuchte 144 Flaschen den Löschmannschaften nur noch Aufräumungsarbeiten vorzunehmen das Waffentragen verboten sei und es wurde ein Schuhmann ge Mineralwasser, stammend aus 19 verschiedenen Provenienzien. Die hatten. Berlegt ist glücklicherweise nur ein Arbeiter der B.'schen holt, der den bewaffneten Fremden zur Wache führen mußte. Vor batteriologische Untersuchung europäischerMineralwäffer bat ziemlich Fabrit, welcher leichte Kontufionen am Kopfe erlitten und sich Gericht stellte der Angeklagte den Vorfall ganz harmlos da. Erst unzweifelhaft ergeben, daß sie in der Regel an der Quelle frei ohne Hilfe nach dem Krankenhause Bethanien begeben konnte, wo einige Tage vor dem fraglichen Vorfalle sei er in Begleitung Dr. Reinl Grund zu der Annahme zu haben, daß das Gleiche waltigen Luftdruck, welchen der Blizstrahl hervorgerufen, wurden Sie hatten ein genteinschaftliches Quartier gemiethet. An jenem bei den amerikanischen Wassern der Fall ist. Denn wenn bei- Arbeiter in den anderen Fabrikgebäuden zu Boden geschleudert Abende hatte sein Kollege sich entfernt und wohl aus Versehen spielsweise gefunden wird, daß eine Flasche Empire water im und zahlreiche Fensterscheiben zertrümmert. Die Telephonleitung semen, des Angeklagten, Stock mitgenommen. Als Ersatz habe er Rubitzentimeter sechs Batterien enthält, eine andere 410 Schimmel- dortselbst ist durch den Feuerstrahl zerstört worden. Die Thätig- dann später dessen Stock benutzt. In jener Wirthschaft verspürte pilze, eine dritte über 9000 Bakterien, so kann wohl mit Recht keit der Löschmannschaften beschränkte sich auf etwa dreiviertel er ein eigenthümliches Klappern in dem Stock und dann sei er geschlossen werden, daß diese Mikroorganismen nicht ursprüng- Stunden. hineingeriethen. Die vorgenommenen Prüfungen ergaben, daß im fich etwa 2 Jahre in der dortigen Stellung besand, ist plöglich der Angeklagte, man möge ihm die zulässig mildeste Strafe auffäuregehalt des Wassers verhält, desgl. daß künstliche Kohlen worden. Derselbe hatte bekanntlich vor einiger Zeit an die aber die Versicherung ertheilen, daß ihm vom kleinen BelagerungsGanzen die Bahl der Bakterien sich umgekehrt, wie der Kohlen- nach dem tleinen oberschlesischen Städtchen Myslowih verfeit erlegen, wenn er sich strafbar gemacht haben sollte, er könne fäure ebenso germicid mie natürliche wirkt. Lohnte, daß durch Natriumchlorid und Bikarbonat der Ein- welchem er dieselben ersuchte, einen Postillon nicht in Arbeit zu Der Gerichtshof glaubte ihm und sprach ihn frei. Burea golder ter noen e 30 De Wo antag tatt. nur eilag Durch den ge- eines Kollegen aus seiner Heimath Tyrol nach Berlin gekommen. erst zu der Kenntniß gelangt, daß derselbe einen Degen enthielt. Der Postdirektor Hülsenkamp in Spandan, welcher Als der Staatsanwalt eine Geldstrafe von 20 M. beantragte, bat Die Angabe von Direktionen der königlichen Fabriken ein Schreiben gerichtet, in zustand und feinen Folgen nicht das geringste bekannt gewesen sei. teje m ein An organis Dar Dritte Schloffer Am 27. März d. J. fand in der Brauerei Friedrichshain den. In diesem Gesetz glaubte man eine scharfe Waffe gegen die daß ein friedliches Zusammengehen mit den Unternehmern beweisen eine öffentliche Versammlung der Arbeitslosen im Bauhandwerke Arbeiterbewegung zu haben und die Bismarck und Buttfamer, möglich ist, ebenso müssen wir aber auch überzeugt sein, ſtatt, welche von dem überwachenden Polizeibeamten aufgelöst welche heute in einem stillen Winkel über die Undankbarkeit dieser wir den bisherigen Boden verlassen müſſen und uns der der Zahl, bededten bie in der Nähe liegenden Straßen, so daß tommen zu können. Nicht aus Humanität oder Menschenfreund- fordere er die anwesenden Kollegen auf, ſich durch mich wurde. Die Theilnehmer an der Versammlung, gegen 2000 an Welt nachdenken, glaubten ohne ein derartiges Gesetz nicht ausgemeinen modernen Arbeiterbewegung anzuschließen haben, fich die Polizeibeamten veranlaßt sahen, die verschiedenen Menschen- lichkeit soll jetzt das Ausnahmegesek in die Ecfe gestellt werden, machen zu lassen und eine Bereinigung sämmtlicher Kutsch und N mengen aufzufordern, sich zu zerstreuen. Der Polizeilieutenant sondern weil man eingesehen hat, daß man eine jo gewaltige gründen.( Beifall.) G3 pflichteten noch mehrere Redner Leon hatte zu drei Malen eine Menschenmenge aufgefordert aus: Bewegung mit solchen Mitteln nicht aufhalten kann. Man fit Referenten bet. Der zweite Bunft der Tagesordnung ergab einanderzugehen, jedoch ohne Erfolg. Infolge dessen ließ er die zu der Grfenntniß gelangt, daß die Bewegung nicht das Wert Abstimmung, ob eine Vereinigung gegründet werden foll Maurer Nothe und Raczeck sistiren. wurde in der Sitzung vom 29. d. Mts. gegen die beiden Kampfmitteln gegriffen. Dieses Sachverhältniß einzelner Agitatoren ist und deshalb hat man zu anderen einstimmige Annahme für Gründung einer Bereinig genannten Personen erwiesen, gegen welche die Anklage auf gerühmte Sozialreform an und rechnet aus, was schon Es ließen sich sofort 21 Kollegen in die Listen einzeichnen, wel viel sämmtlicher Kutscher und aller im Fuhrwesen beschäftigten Arbeit Grund des§ 116 St.-G.-B. wegen Auflaufs erhoben, alles für die Arbeiter gethan ſei, so daß wir eigentlich auch gleich das Eintrittsgeld und einen Wochenbeitrag bejah theidigers des Angeklagten Rothe, Rechtsanwalts Freuden- ist nur, daß wir am eigenen Zeibe von all diesen Man war. Der Polizeilieutenant Leon gab auf Befragen des Ver- alle Ursache hätten, gute Patrioten zu uns die regt gewesen seien, gegen dieselben eine Geldstrafe. Der Ver- freiheit hätten wir weit mehr erreichen können. lichen 2 lung u gefchloff De im Ver fammlu Schaftsb fchäftlic trag, 1 Bort wird. Sonderbar Als provisorischer Vorstand wurden die Kollegen 6. Mud thal, zu, daß der Angeklagte Rothe sofort nach der dritten Auf- nichts erfahren haben.( Beifall.) Durch die beregte Sozialreform Tagesordnung hielt Herr G. Link einen interessanten forderung an die versammelte Menschenmenge sistirt worden ist. ist an unserer Klassenlage nichts geändert worden; wir tönnen über unsere wirthschaftliche und politische Lage. Redner gri Der Staatsanwalt beantragte, indem er als mildernd hervorhov, vielmehr konstatiren, daß uns durch Gewährung mehr Gllbogen feinem Vortrag bis zum Mittelalter surück, schilderte eingehe daß die Angeklagten infolge der Auflösung der Versammlung er raums weit mehr gegeben worden wäre. Mit voller Koalitions- unſere wirthschaftliche Entwidelung von damals bis zum heut Die neuesten Zeitpunkt, wie damals gerade das Kleinhandwerk florirte, theidiger, Rechtsanwalt Freudenthal, führte für den An- Borkommnisse belehren uns auch, daß man zwar geklagten Rothe aus, daß es bezüglich desselben feststehe, daß er wechselt hat, aber nicht das Brinzip; d. h., man geht nach wie aber mehr und mehr verschwand und dem Großbetrieb wit sofort nach der Aufforderung sistirt worden sei. müsse jedoch den versammelten Menge Es vor von der Ansicht aus, daß den Forderungen der Arbeiter nicht heute eristirt Plaß machen mußte. Mit der Entwickelung der Indu an einer Das sehen wir auch an den und dem Aufschwung, welchen dieselbe mehr und mehr annahm, theiligten die nöthige Zeit gelassen werden, um sich vorliegenden Gesezentwürfen der Regierung, besonders erinnert schlechterte sich aber auch die Lage der arbeitenden Bevölkeru strafung wegen Auflaufs die Rede sein. Es sei natürlich, wenn welcher bestraft werden soll, wer ohne Kündigung die Arbeit Tage mehr Menschenhände brotlos gemacht, welche nun bef Dies Gesez fann für die Arbeiter weit schlimmere tigungslos umherlaufen, froh, wenn sie nur irgend welche Ar sofern sie sich nicht an der Peripherie der Menge befinden, Wenn wir vierzehn Tage vorher anzeigen müssen, daß wir die dem befangensten Menschen klar. Aber nicht allein dieses geni sich nicht unverzüglich entfernen können. Der Angeklagte Rothe Arbeit einstellen wollen, so wird jeder Streit dadurch einfach den Fabrikanten, nein, sie waren nur darauf bedacht, die Arbe und sei, daß er sich entfernen konnte. Aus diesen Gründen bean- Maßregeln zu treffen. Es zeigt sich hieran, daß man von den wie möglich Arbeitslohn zu zahlen. Und da die Maschine tragt der Rechtsanwalt Freudenthal die Freisprechung des alten Experimenten nicht abgehen will. Auch bei den Gewerbe- physische Kraft des Mannes entbehrlich machte, so griff man strafe von 5 M. verurtheilt wurde. Jahren tom gene Rothe. Der Gerichtshof schloß sich den Ausführungen der Ver- gerichten zeigen sich diese Wandlungen; es basirt auf dem alten einer billigeren Arbeitskraft, nach der der Frauen und Kind bestehe. Für uns fann es nur erfreulich sein, wenn die Illusionen in der englischen Textilindustrie, wie dieselben Jahrze Zum Segen der Berufungsinstanz. Der Schuhmacher zerstört werden, wenn die Arbeiter zu der Erkenntniß kommen, lang ohne Schutz seitens der Behörden dem Ausbeutum Hellwig wurde von dem Amtsgericht 11 hierselbst wegen Diebstahls daß sie ihren Blick nicht nach oben, sondern auf die eigene Kraft system der Fabrikanten preisgegeben waren. Redner mit zwei Wochen Gefängniß bestraft und zwar auf Grund zu richten haben, wenn ihnen klar wird, daß die neue Aera dann auf den Arbeiterschutz zu sprechen und folgenden Sachverhältnisses. Hellwig war am zweiten Weihnachts- an der Lage der Arbeiterklaffe nichts ändert. An hier, wo es Pflicht des Staates eventuell der Regierung feiertag v. J. in das Leder'sche Lokal zu Niederschönhausen, um den Arbeitern liegt es, hieraus die richtige Konsequenz mußte, Remedur zu schaffen, wirksame Arbeiterschuß- Geset der den Arbeiter zu schaffen, demselben die größte unbeschrän feinen Ueberzieher ab und entfernte sich nach einiger Zeit mit Ruf durch die Welt: Proletarier aller Länder vereinigt Euch! Koalitionsfreiheit zu gewähren, damit die Arbeiter fich be dem beinah neuen Ueberzieher eines anderen Gastes. Nach etwa Dennoch sehen wir leider, wie sehr sich ein großer Theil der Existenzbedingungen schaffen können und dem Unternehmer einer Stunde fehrte er ohne Ueberzieher zurück und entfernte sich Arbeiter noch am Gängelband führen läßt und stumpfsinnig der einen Damm entgegen zu segen, verbietet die Regierung einfa nach einer Stunde mit dem Ueberzieher, welchen er bei seinem vorwärtsdrängenden Bewegung gegenübersteht. Es ist Pflicht Regung der Arbeiter. Trogdem sie vorgiebt, arbeiterfrem ersten Kommen in das Lokal abgelegt hatte. Mehrere Per- eines jeden Arbeiters, der seine Klassenlage erkannt hat, daß er sein zu wollen und auch seit einigen Jahren in Sosial sonen hatten diese Vorgänge beobachtet, der Angeklagte als Agitator für die Bewegung auftritt, namentlich jetzt, da das macht, ist sie dennoch nichts weniger als arbeiterfreundlich. wurde deshalb zurückgerufen. Der Angeklagte folgte der Auf- Sozialistengeseh, welches uns in vieler Hinsicht die Hände ge- erinnert nur an die Arbeiterschuh- Gesezanträge der sozialde gehalten wurde:„ Das kann ja nicht möglich sein, es wird sich ja neue Situation ebenso hineinsinden, wie wir uns in die alte herausstellen." Ein Freund des Angeklagten wurde nach der Woh- hineingefunden haben; doch kräftiger, frischer und flarer soll nung des letzteren geschickt und brachte den verschwundenen Ueber- unser Kampf werden. Es werden freilich nach dem Fall des zieher von dort mit. Der Angeklagte, welcher gegen das ver- Sozialistengesetzes immer noch genug Paragraphen übrig bleiben, Obman auch je Die Ko benutzer Bildhau nachgen Auch di die Zeit durch di auf gefe eine exa winnen den Db berathe Seidel: tampfer Rolleger jenigen angehör angeno berichte 2 Qua ftätigt zahlte 2, Dua verausg durch S Rollege Den le 67 Hol halb: 2 befett. Reb nachgef Derein Hirsch Schrift Benutzt richtsmöglich gehalten, aber der Reichstag hielt es nicht Mühe für werth, dieselben zu diskutiren. Ebenso lehnend verhielt sich die Regierung. Nun, meine Herren, Redner fort, wie können wir auch eine Besserung unserer urtheilende Erkenntniß des Amtsgerichts Berufung eingelegt hatte, auf Grund deren man der Arbeiterbewegung zu Leibe gehen von Seiten des Staates erwarten, ist derselbe doch ein Kla theidiger, Rechtsanwalt Freudenthal, legte an der Hand der Beweisaufnahme, welche ergeben hatte, daß der Angeklagte sich den jenigen Ueberzieher, welchen er mitgebracht hat, geliehen hatte, flar, daß die Wegnahme des Ueberziehers, der dem Gaste gehörte, größere Opferwilligkeit und höheren Muth von uns verlangen, wir werden uns aber durch nichts abhalten lassen, die Arbeiter organisationen zu stärken und die Aufklärung zu fördern. Es ist nur eine Frage der Zeit, daß es so kommen wird, wie Karl heißt, dem Gefeß find wir Alle gleich, so sehen wir, daß dieses der Fall ist. Alles, was den Arbeitgebern unter dem Schu Behörden noch dazu erlaubt ist, wird uns bei Strafe Redner bespricht dann noch eingehend die politische Seite. verbol 21 auf einer Verwechslung beruhen könne und wenn es auch auffällig sei, Mary vorausgesagt hat. Wenn die heutige Wirthschaftsordnung hier ist an dem arbeitenden Volke schwer gesündigt word tale sich mit seinem Ueberzieher entfernt habe, ohne daß er sich Boltsmassen enteignet haben, wieder durch das Volk enteignet bürgerliche Parteien eins waren und das deutsche Volk für wahlm daß der Angeklagte nach seinem zweiten Erscheinen in dem Lo- sich selbst aufgefressen haben wird, werden diejenigen, welche die namentlich am geheimen direkten Wahlrecht; wie da fämm Damit die heutige Gesellschaftsorganisation eine zweck- erklärten, indem sie die Legiskaturperioden von 3 auf 5 Jahre erinnerte, daß er mit einem Ueberzieher schon weggewesen, und werden. diefen nicht zurückgebracht habe, so habe man es hier nur mit mäßigere, eine beffere werde, ift es nöthig, daß Jeder von den höhten. Des weiteren kommt Redner auf die ungeheuren einem Gedächtnißfehler des Angeklagten zu thun. Sein Benehmen weltgeschichtlichen Idealen erfüllt bleibe. Jeder Arbeiter, jeder lasten zu sprechen, wie gerade die Aufbringung der Kosten fü bei der ganzen Affaire zeige, daß Irren und Wirren vorgeherrscht Schuhmacher muß sich zunächst einer Arbeiterorganisation beige- Militarismus dem Volke immer mehr neue Steuern hätten; der Angeklagte habe sofort seine Unschuld betont und fellen und ein Soldat der kommenden Zeit sein.( Lebhafter Bei- Selbst die nothwendigsten Lebensmittel, welche die große M Alles gethan, um die Sachlage aufzuklären. Den Ausführungen fall.) In der nun folgenden Diskussion sprach als erster Redner des Voltes, also die Arbeiter, tonsumiren müssen, auf die des Rechtsanwalts Freudenthal schließt sich der Gerichtshof Herr Niederhauer. an und erkannte auf Freisprechung. Arbeiterbewegung. Sterf mer Redner hob die reak- Herren, und dieser Militarismns ist es, an dem wir schließli Kraft Viele Hoffnungen habe Mancher gerade sind die größten Steuern gelegt. Zum Beweise auf Bismarcks Abgang gebaut, nun sei klar, daß das bringt Redner ein genügende Zahlenmaterial. Nun System sich nicht geändert habe. tionären Bestimmungen des Gewerbegerichts- Entwurfs hervor zu Grunde gehen müssen, wenn wir nicht selbst unsere und bemerkte am Schluß seiner Ausführungen, daß unermüdlich sammen raffen, um gemeinsam gegen das heutige Syftem weiter gekämpft werden müsse. Herr Menzel wies auf das tämpfen. Wir wollen nicht, daß es heißt, hie Besigende prozenhafte Vorgehen der Hamburger Unternehmer hin und for- Besißlose, hie Ausbeuter und hie Ausgebeutete. Wir verlang Frankfurt, 28. Juli. Die Buchdruckergehilfen verhandelten derte zu reger Unterſtüßung der streikenden Arbeiter auf. Herr gleiches Recht für alles, was Menschenantlig trägt. Wir in einer öffentlichen Versammlung, die am Sonnabend in den 30 bel meinte, daß man durch den Zusammenschluß aller Leder- nur, die Arbeit ist die Quelle alles Reichthums. Nur dadur Druckereien. Nach längerer Debatte wurde folgende Resolution worauf Herr Baginsti erwiderte, daß gerade in England, auf kann nur dadurch eintreten, daß die Expropriirung der Befi " Storch" einberufen war, über die Sonntagsarbeit in den Zeitungs- arbeiter zu einer Union gute Resultate werde erreichen können, daß alle arbeiten und auch alle gleichmäßig genießen, und die fage am Sd eine B trag v anstalt über t Mitgli Nachde 29. Ju Voltan felbige bielt glieder bring jahres wahl legten 75 37 mithin rechnu Der glieber zurück abgere fiber altefte 54 hören fache lung der S ift mo einige Jint gefchl Sin Jur tagte gende des 31 Tages gende Ginn bleibt Diford erthei Berf nung Schu Beitp uns daß eine isolirte Gewerkschaft niemals des Referenten. Nach einem kräftigen Schlußwort des Referent an die hier am Plage in Betracht kommende Zeitung richten zu Etwas erreichen könne; man bedürfe dazu stets der Solidarität worin er noch zur Organisation ermunterte, war die Tag gefaßt: Die heutige allgemeine Buchdrucker- Versammlung ersucht welches der Vorredner angespielt habe, die gewerkschaftliche den durch die Besitzlosen stattfindet. Bis der den Hauptvorstand des Unterstützungsvereins deutscher Buchdrucker, Organisation ein wesentliches Hemmniß für die politische Be- aber an uns herantritt, soll unsere Aufgabe sein, eine Petition an den Reichstag zu richten zwecks Abschaffung der wegung sei. Uebrigens werde man in dem polizeilichen Deutsch- politischer und wirthschaftlicher Beziehung aufzuklären regelmäßigen Sonntagsarbeit im Buchdruckergewerbe, insbesondere land schon dafür sorgen, daß die Gewerkschaften nicht zur vollen dieses muß von nun an auch bei ihnen die Aufgabe sein, auch in den Zeitungsdruckereien. Diese Petition soll in allen Machtentwickelung gelangen. Herr 3obel gab nun seiner auch sie zu dem Emanzipationskampfe des vierten Standes Gauen in Umlauf gesetzt und mit möglichst vielen Unterschristen Ansicht dahin Ausdruck, daß die politische Bewegung nicht und ganz ihre Schuldigkeit thun können.( Beifall.) versehen werden. Die Versammlung glaubt, gestützt auf die er durch die gewerkschaftliche unterbunden werden dürfe." Herr Diskussion sprachen die Herren Lindenhain und Hettle im tlärte Bereitwilligkeit eines hiesigen Blattes, auch dies Fischer betonte, dürfen, schon jeßt die regelmäßige Sonntagsarbeit abzuschaffen. aller Arbeiter. Herr Kördel war der Ansicht, daß die Re- ordnung erschöpft. Nachdem noch Kollege Muckwer einen Betreffs des letteren Punktes hatte der Besitzer des Journals" gierung ebenso gut große Organisationen werde aulassen müssen, an die Versammelten gerichtet, nur dort zu verkehren, feine Sympathie für die Sonntagsruhe aussprechen lassen. Von wie den Fall des Sozialistengesetzes. Redner schloß mit der Auf Berliner Volts- Tribüne" und das Berliner Boltsblatt" App verschiedenen Rednern war betont worden, daß, so lange an an- forderung, die Kollegen zum Kampfe vorzubereiten. Hierauf liegen, schloß derselbe die Versammlung mit einem dreifachen Ga " deren Orten Montags- Ausgaben der Zeitungen erfolgten, der wurde folgende Resolution mit allen gegen die Stimme des Kol auf die Vereinigung sämmtlicher Kutscher und der im Fuhrwe hiesige Platz darin nicht zurückstehen könne; diese Ausgaben seien überhaupt ein Bedürfniß der Zeit. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung:„ Der Handelstammer- Bericht über den Stand des Bachdruckerei- und Schriftgießerei- Gewerbes" wird dieser Bericht einer scharfen Kritik unterzogen und von dem Vorsitzenden der Versammlung, Herrn Dominé, die Oberflächlichkeit des betreffenden erichterstatters fonstatirt, welcher in demselben Satz erst behauptet, „ der Geschäftsgang sei normal, die Preise seien etwas gestiegen, Diese Vortheile aber durch eine im Frühjahr eingetretene Lohns erhöhung aufgehoben", um sofort dann wörtlich mitzutheilen: " Die Löhne sind dieselben geblieben." legen Kirsch angenommen: Die heute bei Feuerstein tagende öffentliche Schuhfür bie moderne Arbeiterbewegung einzutreten, weil sie selben. 3. Stellungnahme zu dem in Hamburg gegründeten Eine öffentliche Versammlung der an Holzbearbeitung macher- Versammlung erklärt sich mit dem Referenten völlig Maschinen beschäftigten Arbeiter fand am 28. Juli im Deigni einverstanden und ist mit ihm der Ansicht, daß durch die schen Lokal in der Alten Jakobstraße unter dem Vorsitz des He die Lage der Arbeiterklasse um fein Jota gebessert werden Stabernack über Arbeiterorganisationen und Unternehmerverban heute von der Regierung in Szene gesetzte Sozialreform Rühl statt. Auf der Tagesordnung stand: 1. Vortrag des e fann; alle Anwesenden verpflichten sich, mit voller Kraft 2. Berichterstattung der Agitationskommission und Neuwahl b begriffen haben, daß die Arbeiterklasse nur durch un- band der an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigten Arbeite ermüdliches Kämpfen zum Siege gelangen kann.( Nieder- Der Referent gab in seinem beifällig aufgenommenen Vortrag um Ber b die Arbei vertreten, Borgäng hauer.) eine gemeinverständliche Uebersicht über die Entwickelung Magdeburg, 29. Juli. Der hiesige Lokalverband des Ein Antrag, die Tellersammlung beim Verlassen des Saales Organisationen, sowohl derjenigen, welche Unterstügungsvereins deutscher Buchdrucker hat beschlossen, von zu wiederholen und den ganzen Betrag den Hamburger Aus- sich geschaffen, ihre Interessen zu nun ab für die gemaßregelten Hamburger Arbeiter allwöchentlich gesperrten zu überweisen, fand einstimmig Annahme. Ferner der jezigen Unternehmerverbände und der einen freiwilligen Beitrag von den Vereinsmitgliedern zu er wurden die Nevisoren durch Beschluß beauftragt, die Abrechnung der Innungen. Die Innungen hätten sich jetzt überlebt heben. Auch seitens anderer Fachvereine wird für Hamburg ge- noch einmal durchzusehen und soll diese dann der nächsten öffent- könnten ihren Daseinszweck, die Bevormundung der Arbeit sammelt. lichen Versammlung vorgelegt werden. Ebenso wurde beschlossen, nicht mehr ganz erfüllen. Ganz anders die Kapitalistenverbänd von der dortigen Polizeibehörde verbotene deutsche Hasenarbeiter eine Aufforderung zur Ablieferung der Streiklisten zu erlassen und seiner Organisationen sehr zu rechnen habe. Diese Unternehme Kiel, 29. Juli. Der ursprünglich für Hamburg geplante, noch einmal im„ Berliner Volksblatt" und in der„ Volks- Tribüne" Diese seien ein Faktor, mit dem der Arbeiter in Vertretu Kongreß wird am 8., 9. und 10. August stattfinden. Die Tages- die Namen Derjenigen öffentlich zu nennen, welche dieser Auf- verbände versuchen dem Arbeiter sein vom Staate erhalten Am Schluß der Versammlung Vereinigungsrecht zwecks Schaffung befferer Lohn- und Arbei ordnung bilden Organisations- und Streitfragen. Versammlungen. Eine gut besuchte öffentliche Schuhmacher- VersammIung tagte am Montag Abend in Feuerstein's Lokal, Alte Jakobstraße 75. Auf der Tagesordnung stand: 1. Abrechnung vom forderung nicht nachkommen. machte Herr Dörr bekannt, daß in der Filzschuhfabrik von Müller und Schlizweg 8 Kollegen wegen Lohndifferenzen die Arbeit daß er gegen die Resolution gestimmt habe, weil sie ihm zu start sei, wurde die Versammlung geschlossen. zweite arbei der Gla und 8 1 laute Schaf Dern dem feine ber herv Han abh Dur eine icha bedingungen, illusorisch zu machen. Zu bedauern sei, daß fein Staatsanwalt finde, dem gesezwidrigen Vorgehen letterer Verbände dokumentire sich auch in dem Ausgeben niedergelegt haben. Nachdem Herr Kirsch noch erklärt hatte, Kapitalistenverbände entgegen zu treten. Die Gefeßwidrig schwarzen Listen. Dies müßte, nach dem die Staatsanwalti Eine öffentliche Versammlung sämmtlicher Kutscher boykottirende Arbeiter unter Anklage gestellt und der und aller im Fahrwesen beschäftigten Arbeiter Berlins urtheilung wegen groben Unfugs entgegengeführt habe, und Umgegend tagte am Sonntag, den 20. Juli, Abends 8 Uhr, mindestens auch bestraft werden. Es scheine aber Baginsti. 3. Diskussion. In's Bureau wurden die Herren stand: 1. Bericht der Kommission. 2. Gründung einer Vereini organisationen dahin kund, daß er im Prinzip für 518300 zweierlei bo Red Sentral Streif. 2. Unsere gegenwärtige Situation." Referent: Max in Feuerstein's Salon, Alte Jakobstr. 75. Auf der Tagesordnung zu geben. Referent giebt seine Meinung über die Art der Arbeite Süßmeyer, Niederhauer und Artelt gewählt. Der gung event. Vorstandswahl. 3. Vortrag. 4. Verschiedenes. Nach organisationen sei, den jetzt existirenden, durch das Vereinsge Vorsitzende machte bekannt, daß die Abrechnung heute noch nicht Wahl des Herrn Muchwer zum ersten, Grabowsky zum zweiten gefchaffenen Verhältnissen entsprechend aber für Lotale Drya erfolgen könne, weil ein Rechenfehler vorliege. Den Kollegen Vorsitzenden und Herrn Hettke zum Schriftführer, wurde in die jirung eintreten müsse. Die Versammelten sollten sich jedoch müsse in forretter Weise Rechnung gelegt werden und deshalb Tagesordnung eingetreten. Zum ersten Bunft referirte Herr durch seine Ausführungen beeinflussen lassen, sondern nach th heut inde ließ tom der tuff ber hat nich meg da Spr 28e ber tleiner DOT ein der durch Cot fe weil bo ALD sei eine nochmalige Durchsicht der Ziffern seitens der Revisoren Hettke. Derselbe führte ungefähr folgendes aus: Die Kommission Ueberzeugung abstimmen. An der hierauf folgenden Distu nothwendig. Der Referent beleuchtete ausführlich die gegen habe alles in Betracht gezogen und ist zu dem Beschluß gekommen, betheiligten sich die Herren Stein, Rühl, Knopp, Gefrois, Fried wärtige Situation, die sich von der früheren nur dadurch unter daß die Zustände im Fuhrgewerbe äußerst mißliche seien, um aber Kobolt, R. Wolf, W. Wolf, Mann und Schröder. Von scheide, daß von den Gegnern andere Kampfmittel in Anwendung diese krankhaften Zustände zu beseitigen, ist es nothwendig, meisten Rednern, welche sich für Sentralorganisation wir uns organisiren. Es ist unmöglich, sprachen, wurde betont, man müsse auf gebracht würden. Es sei mithin nöthig geworden, hierüber daß fönne Das Sozialisiengeset werde. dem daß die Kutscher so weiter schlafen können, wie es bis jetzt der Städte Rücksicht nehmen, das öffentlich zu diskutiren. nächst wohl ohne Sang und Klang, vielleicht auch erst nach Fall gewesen. Die letzte Lohnbewegung eines Theiles der Ber- alles umfassenden Verband geschehen, wohin gegen die für dem Vorausgehen einer parlamentarischen Komödie begraben wer- liner Lastfuhrwertstutscher müsse uns allen klar gezeigt haben, organisation Eintretenden die Zweckmäßigkeit derselben, nur die ern Σαβ Der Dar hts i fcher er ab no Foll, einigu Irbeit wel zabli luckne ntt b Bort griff ngebe heutig Trte, ented wie Endu hm, v Iferung tjebe Davon Nr. und Hotel- Revue" Nr. 30). Martin Große öffentliche Versammlung der Vergolder, Bergelderinnen Große öffentliche Schneider- Versammlung am Mittwoch, den 30. ds. Mts., Abends 8 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße Geselliger Klub Proletariat" tagt jeden Mittwoch Abend im Lokal Sonnabend, den 2. ein ge= zu haben. teſe mit Politik befassen dürfe, was nicht zu vermeiden sei, zu dem Kapital leicht machen, die Organisationen zu zerstören. Jänderung der Gewerbeordnung( Arbeiterschutzgesetz- Borlage betreffend,... Gast beweisen versuchten. Nach dem Schlußwort des Referenten wurde Hierauf wurde zu Punkt 3 der Tagesordnung„ Verschiedenes" haus 90.58 31 Discuffion. Berſchiedenes. Kollegen! Bergeßt ein Antrag angenommen, daß sich die Versammlung für Lokal- übergegangen. Herr Günther legte den Anwesenden die Ham- bie legten Borgänge, febet ab von allen persönlichen Meinungsverschieden= organiſation erklärt. Hiermit war zugleich mit dem ersten der burger Verhältnisse noch einmal klar, und forderte alle Anwesen- beiten, benn es handelt sich um Interessen, die für uns von tief einschneidender dritte Punkt der Tagesordnung erledigt. Es wurde dann be- den auf, sich kräftig an den Unterſtühungen zu betheiligen, damit Bedeutung find. ſchloſſen, die Erledigung des zweiten Punktes( Berichterstattung auch nicht einer von den Ausgesperrten wankelmüthig werde. und Serufsgenossen am Mittwoch, den 30. Juli, Abends 8 Uhr, bet Feuers und Neuwahl der Agitationskommission) bis zur nächsten öffent Hierauf machte der Vorsitzende bekannt, daß durch Sammlung in ftein, alte Jatobite. 75. lichen Versammlung zu vertagen. Hierauf wurde die Versamm- einzelnen Fabriken 56 M. zusammen gekommen find. lung mit einem Hoch auf die internationale Arbeiterbewegung 21 m. dem zur Zeit inhaftirten Kollegen Robert Beyer als Unter- Mr. 77–79. gefchloffen. Der Gauverein Berliner Bildhauer hielt am 15. Juli burger bestimmt worden. Hierauf war folgende Resolution ein- des Herrn Magnan, Krautſtraße 13. Gäſte willkommen. im Vereinslokal Unnenstraße 16 seine halbjährige General- Ver- gelaufen. Die heutige Versammlung wolle befchließen, mit aller aroßer Commernachts- Ball, verbunden mit humoristischen Vorträgen unter ammlung. Auf der Tagesordnung ſtand: Geschäftliches, Rechen- Kraft die Beschlüsse der Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins, beautiger Mitwirtung des Virbeiter- Gefangvereins Soffnung" statt. schaftsbericht, Verschiedenes. Machdem der Borsigende einige ge- treffend die Sonntagsruhe in taufmännischen Geschäften, hoch für Herren 50, Damen 25 Pf. find in allen mit plataten belegten Handlungen schäftliche Mittheilungen gemacht, stellte Rollege Wagner den Anzuhalten und bei Kollegen und Familienmitgliedern Große Versammlung der Bansdiener Berlins am Donnerstag, den wag, daß der Obmann von der Stellenvermittelung entschädigt mehr als bisher dahin zu wirken, daß von der arbei- 31. Jult, in Feuerstein's Lotal, Alte Fatobſtraße 75. Tagesordnung: 1. BorBerlins nur in den Geschäften Obmannes während der Lohnbewegung eine foloſſale ist, felbiger kauft wird, welche Sonntags von 12 Uhr ab geschlossen find. The ber preßtommiſſion. 6. Wie stellen wir uns zu einer Streit- Kontrolkommiffion. auch jeden Abend in der Stellenvermittelung zugegen sein muß. zur Abstimmung geschritten wurde, bemerkte Herr August Günther 6. Berschiebenes. Die Kollegen, ob selbige einer Vereinigung angehören oder nicht, noch, daß man auch wirklich an den Beschlüssen, welche in der.. w.( G. 9. 56 Hamburg), örtliche Verwaltungsstelle Serlin S. benugen alle die Stellenvermittelung des Gauvereins Berliner Versammlung gefaßt werden, festhalten müßte, und es nicht so Beute, Mittwoch, den 30. Juli, Abends 8% uhr, Mitglieder- Bersammlung. Bildhauer, da sie wissen, daß sie nur durch selbige Stellen machen sollte, wie es die große Mehrzahl thut, die wohl alle bei Mariannenstraße 31–83. Zagesordnung: Beſchäftliches, Muchgewiefen erhalten, wo unsere Forderungen bewilligt sind. der Abstimmung die Hand hoch heben, wenn sie nach Hauſe fammlung war in der Freitags- Nummer vor. Woche irrthümlich zu Montag, Auch die Prinzipale wenden sich immer mehr dazu, weil sie durch kommen, sich aber absolut nicht mehr daran kehren. Hierauf wurde ben 23. 3ult, amostr die Zeitung ihre paſſenden Kräfte nicht erhalten. Die Kollegen, welche zur Abstimmung geschritten und wurde die Resolution einstimmig burch die Zeitung Arbeit suchen, feien su zählen. Umſomehr muß dare angenommen. Darauf schließt der Vorsitzende mit einem Hoch gefangverein„ Jugendlup" Abends sur im Reſtaurant Paſſod, Garteneuf geſehen werden, daß die Geschäftsführung der Stellenvermittelung auf die allgemeine Arbeiterbewegung die Versammlung. eine exakte ist, um die noch ganz fernstehenden Kollegen für uns zu ge den Obmann zu entschädigen, geooch soll über die Gumme später Salon mit der Tagesordnung: 1. Vortrag des Herr Meyner Huppert' sche Sängervereinigung jeden Mittwoch nach dem Ernen im Monat, bannen Berufsgenossen tagte am Donnerstag, den 24. d. Wt. in veuerstein's abenas 9 uhr im Reſtaurant Muſehold, gandsbeseda gre berathen werden. Hierauf wurden die Anträge von Kollege über die moderne Arbeiterbewegung und die Sozialreform. Abends 9 Uhr geiſe, zichtenberger, 21." Seeger'scher Ge= Geibel:„ Beantrage, daß der Gauverein für die um ihre Rechte 2. Diskussion und 3. Verschiedenes. In Anbetracht der sehr fangverein" Abends 9 Uhr im Reſtaurant 2Bend, Blumenstraße 46. im Nestaurant Sahm, Annenstr. 16. lämpfenden Arbeiter Hamburgs 200 Mart bewilligt", und der schwach besuchten Versammlung wurde der Vortrag und Distuſſion männergefangverein Horbeertrans" Abends 9 1hr fm Reſtaurant Rauſch Kollegen Schneider und Schmiedel:„ Stelle den Antrag, den ausgesetzt und wurde unter Verschiedenem zunächst Kollege Weber Dranienſtr. 190. Gesangverein„ Nord- Jubal" Abends 9 Uhr in Bettin's jenigen Modelleuren, die dem Unterſtüßungsverein schon einmal als Delegirter zur Streit- Kontrollommiſſion gewählt. Dieren, wurve Bierbaus, Beteranenſir. 19. Männergesangverein Schneeglöckchen" Abends angehörten, das Eintrittsgeld von 2 M. auf 50 Pf. herabzusetzen", beschlossen nur Hüte mit Arbeiter- Kontrolmarken zu kaufen und Uhr im Restaurant Doberstein, wariannenſtr. 31–32. Gesangverein Ingenommen. Hierauf verlas Kollege Biener die Rechenschafts- schloß hierauf der Vorsitzende nach einem Appell an die Kollegen Sängerrunde" Abends 8 Uhr Buckowerfir. 9. berichte der Lofalfasse sowie des Unterstützungsvereins vom für die Organisation einzutreten die Versammlung, 2. Quartal; dieselben find von den Revisoren geprüft und be befchi ft fell geni Arbei Sine an m Rind Rin reb cutume tom gen ng ege canti befi mert ach j eunbl er Trefor Reb alben Den cht fo Fall Klaffe ist, trag des Herrn Stadtverordneten Vogtherr. 2. Diskussion. 3. Abrechnung der 4. Wahl der Agitationstommission und Allgemeine 3. nothwendig. straße 162. gesellige VerMännergesangverein Gäcilia" Abends 9 Uhr im Restaurant Köpenickerstr. 127a. Gesangverein Männerchor Linde" Abends 8 Uhr im Eine öffentliche Versammlung der Galvaniseure und Restaurant Haller, Naunynstraße 70. Männergesangverein ,, Sangesfreude" Gesangverein Biemer, Gefang1 Gesangverein ,, Unverzagt" Abends 9 Uhr Köp= Berein Sangestreue" im Restaurant Hentel, Brüberstr. 26 I. Uebungsstunde von 8-11 Uhr Abends. Gefangverein Bruderbund" Abends 9 Uhr bet Päboldt, Reichenberstr. 16. Neben dem hiengen Verein gewerblicher Hilfs- Männergesangverein Schneeglöckchen" Abends 9 Uhr Sigung im Restau - Gesangverein Süd- Ost" Abends 9 Uhr bet jätigt arbeiter besteht auch in Verein ver Gummiarbeiter, beffen rant Stebmann, welch torstr. 15. Lübeck'scher Turnverein( 1. Lehrzahlte der Verein an Streit und sonstigen Unterſtützungen im Zeitung nicht den Ideen der vorgeschrittenen Arbeiterschaft folgt. Rings- Rothellung) Abends 8 Uhr Eliſabethſtr. 57-58. 3. Quartal 3285,95 M., für die Bibliothek wurden 31,15 M. Gs herrscht im Gegentheil eine start antifozialdemokratische Strö- Pantily. 9. männerabtheilung von sy- 103 Uhr abends; desgleichen 1. Lehr,, Mehr Licht", Verein für Scherz ist infolge der Lohnbewegung mung in der Leitung des Bereins. Um bie Mitglieder des lingsabtheilung von 8-10 1hr Abends. durch Abreise der Kollegen auf 750 gesunken. und Ernst, Abends 8% Uhr im Restaurant Held, Fruchtstr. 36a. Dann gab Vereins der Gummiarbeiter einigermaßen aufzuklären, wurde von Schlesischer Verein Holtei" Abends 9 Uhr im Restaurant Gehrt, PrinzenRollege Wagner den Bericht der Stellenvermittelung. Bergnügungsverein" Fröhlichkeit" Abends 9 Uhr im Restaurant In einigen Gummiarbeitern eine öffentliche Versammlung der Gummi- ftraße 106.den letzten vierzehn Tagen find Wissenschaftlicher Verein für Roller'scher StenoBerlin: arbeiter Vereinshaus Südost Ver- Säger, Grüner Weg 29. Für Außeruntung achielt die eine aus Gühoſt einberufen. Dieſe were grapple Abends of upe im Dießaurant Beeſe, te mousauferte o Roller'scher Stenographenverein Süd- Berlin halb: 2 Solzbildhauer, 1 Morelleur und 1 Steinbildhauer. Alle Daraufhin eine Versammlung der gewerblichen Hilfsarbeiter für Abends subr im Reſtaurant Bringenſtr. 97, Sigung uno uerungsjumbe best. Im leyten Halbjahr haben um Arbeit 1032 Stollegen berufhin eine fer, für Arends scher Stenographen- Verein„ Amicitia" zbenog and the Shefatrant bachgefucht, bavon gehrten 14 bem Gauverein, 9 dem Drts- Gummiarbeiter- Vereins zur Sprache kommen sollten. Auch dieſer Abends' uhr im Retaurant„ Wilhelmsgarten“, Kochfix. 7. birin und 209 teiner Vereinigung an. Hierauf gab Kollege Versammlung wurde die polizeiliche Genehmigung versagt. Der Geſelſchaft Arends im Reſtaurant Bürgergarten. Zinoenſtr. 105. Ünentgeltdiſch den Bericht der Bibliothet. Der Bestand war derselbe wie Bezeitige Borsigende bes" Bumtarbeiter- Bereins, ut also vor licher unterricht und llebung, 9 Uhr im Restaurant Foge, Stöpnickerstr. 191. Rauchtlub„ Havanna SO Ga Schluß vorigen Jahres außer den erschienenen periodischen läufig noch seiner staatsretterischen Thätigkeit in seinem Verein abends s uhr im Restaurant Paekolot, Reichenbergerſtr. 16. Rauchklub Schriften wie: Freie Bühne, Neue Zeit, Achtſtundentag u. J. w. cäuften, und es dürfte nunmehr an den Mitgliedern liegen, dem Demilithrichten zibens 9 or Topnideri, dl. Benutzt wurde selbige 715 mal. Durch Vermittelung der Unter- sozialistenfresserischen Treiben des gedachten Herrn ein Ende zu Rauchklub" Columbia" Abends 8 Uhr im Restaurant Weyer. Prinzenftr. 96. richts- Rommission find im letzten Halbjahr zwei Vorträge und machen. eine Borlesung abgehalten worden, sowie zwei Exkursionen ver edig erbo word mtfi 51mi bre für b bring M bie Sterf men ließli Caft tem Ind lange fage adun Diele Beftge itpu ang 11, ba 2. Unterricht und 6. Arends'scher Stenographenverein" Philia" Berliner Nauchtlub Wrangel" Abends Rauchklub Frisch gewagt" Abends 8% Uhr im Restaurant Tempel, Bres= Iauerstr. 27, Rauchflub Bultan" Abends 9 Uhr im Restaurant Schulz, Friedrichsberg. Rauchklub Nordstern", Lippe's Restaurant, Gräfeftr. 82. öffentliche Versammlung Kupferschmiede Berlins more contenb, ben 26. Juli, žubenes 91/8 Uhr Bricorio- Sarißr. 11. Vergnügungsverein Fröhlichtett", gegründet 1880, Ther die Thätigkeit des Vorstandes im lesten Halbjahr. Die nach Feuerstein's Lokal, Allte Jakobstr. 75, einberufen. Nachdem abends 8 Upr bet w. Zbtel, 20tenerituaße 68. Gefangverein der Tapezirer Nachdem noch der Vorsitzende auf die Vereinsversammlung am schwachen Besuches, die Versammlung um 15 Minuten. Mitglieder der Bibliothekkommission wurden alle wiedergewählt. das Bureau gewählt war, vertagte der Vorsitzende, wegen zu Berlins, jeden Mittwoch Restaurant Seydelstr. 30, von 9-11 Uhr Abends.. yog von Dr. Bruno Wille über. Der Kampf um's Dasein in der leutnant die Bersammlung auf Grund des§ 13 des preußischen felbis wirthschaft" stattfindet, aufmerksam gemacht hatte, schloß eutnant die Berfagenfung auf Grund des§ 13 bog premiſchen Sister ſcher Befangberein bet wufene to, Maubaver genre, 31, abends the. Der Fachverein der Marmor- und Granitarbeiter aber 9 1hr, Grüner Weg 29.-„ Pollack- Club- Eintracht", jeden Mittwoch, bet menta Vor Unterhaltungsverein Harmonie". Sigung Abends 9 Uhr Dresdenerstr. 118 Wendt. Tambourverein Grelsior", 8% Uhr. Uebungsstunde bei Böhl. Männergesangverein dierestretheit". Abends 34 lbr tut Reſtautant gente, Blumengraße 38. Hartentlub ,, reuz- Dame", Abends 9 Uhr im Restaurant Mönch, LichtenbergFriedrichsfelde, Prinzen- Allee 6. erfolgt. Vergnügungsverein Kreuzfidel" im Rest. Görlik. Hier macht sich jetzt unter den Arbeitern ein reges Doberstein, Mariannenstraße 31-32: Gigung. Nach der Sigung Tanz, VorUnter träge 2c. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Gefangverein Gesangverein Phönix", Gefangstunde 9 Uhr Steinmetstr. 76. Die Einnahme des statt mit der Tagesordnung: 1. Die Vortheile der Gewerkschaftsgliederversammlung ab mit folgender Tagesordnung: 1. Viertel- Anderem fand am Mittwoch eine große öffentliche Metallarbeiter- Steinnette," Uebungsstunde von 9-11 Uhr bei Müller, Gartenstraße 63.jahresabrechnung. 2. Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Ersatz: Bersammlung aller Branchen unter Leitung des Herrn Bennewit wahl eines Beifibers. 4. Verschiedenes. legten Bierteljahres betrug inkl. Bestand vom 1. Quartal 291 M. organisation und die moderne Arbeiterbewegung. Referent: Herr 75 Big., während die Ausgabe 304 M. 15 Pfg. betrug; es war Otto Klein, Berlin. 2. Gründung eines Vereins. 3. Verschiedenes. mithin ein Defizit von 12 M. 40 Pfg. zu verzeichnen. Die Ab-| rechnung wurde von den Revisoren für richtig befunden erklärt. Hälfte der Anwesenden der Hirsch- Duncker'schen Richtung angefchloffen. Schon bei der Bureauwahl war zu sehen, daß ziemlich die Bortragenden. dem зи meldet. Vermischtes. Bern, 28. Juli. Die Ortschaft Broc( Bezirk Greyerz, Madrid, 28. Juli. Fünfzehn Cholera- Erkrankungen und Kanton Freiburg ist durch eine Feuersbrunſt eingeäſchert. glieber des Beugti sungit mitees nicht erledigt werden und wurde mit ihren Anhängern. Der Vortragende erledigte feine Aufgabe in 34 Häuser find verbrannt, 4 Menschen haben in den Flammen zurückgestellt zur nächsten Versammlung. An Stelle des von hier trefflicher Weise, indem er die Entstehung und Prinzipien der ihren Tod gefunden. fiber gewählt. Unter Verschiedenes wurde die von den Werkstatt- Sozialdemokratie gegenüber von Grund auf schilderte. Er er= abgereisten Kollegen Dehlert wurde Kollege Bialkowski als Bei Sozialdemokratie, sowie die Bestrebungen der Ortsvereine der ihren Tod gefunden. ältesten aufgestellte Statistik noch weiter ergänzt. Es wurden läuterte dann die wirthschaftliche Lage der Arbeiter bei der acht Todesfälle wurden gestern aus der Provinz Valencia ge= hörenden Arbeitern ermittelt. Des weiteren tam die Unterſtügungs- Mängel der Fabrikinspektorate, die Gewerbeordnung, sowie die mit ad, boot" dance" ist hierſelbſt lung anwesende angebliche Abgesandte der Streit Kommission das Großkapital, erläuterte verschiedene Punkte der Gewerbe- tehrenden Emigranten an Bord. Alle diese Leute befinden sich der Schraubendreher hat sich als ein Schwindler entpuppt, doch Schiedsgerichte, hob die Vortheile der Organisation hervor und in tiefstem Elend. Wie verlautet, soll noch eine große Zahl ist man desselben noch nicht habhaft geworden. Nach Erledigung ermahnte französischer und italienischer Emigranten in Argentinien herumdie Anwesenden, Mann für Mann einiger interner Vereinsangelegenheiten wurde die Versammlung gründenden Verein beizutreten. Großer Beifall lohnte den betteln, ohne die Mittel zur Existenz finden zu können. Ein wandernder Berg. Im Kaskadengebirge der SeeIn der Diskussion sprachen zuerst die Die ordentliche Generalversammlung des Vereins Ortsvereinler und erklärten sich mit den meisten Ausführungen alpen und zwar im Staate Oregon erhebt sich ein Berg, welcher zur Wahrung der Intereffen der Berliner Knopfarbeiter des Vortragenden einverstanden, riethen jedoch von der Gründung nach den Ueberlieferungen der Indianer sowohl, wie der alten gber Tagesordnung: 1. Vierteljährlicher staffenbericht. 2. Wahl fich dem bestehenden Husch- Dunderſchen Berein anzuschließen, findet und deshalb auch den Namen„ Taveling mount bes weiten Raffirers. 3. Berschiebenes. Sum erſten Bunft der im vereint arbeiten zu können, und suchten die Vortheile ihres halten hat. Noch nie ist indeß die in der That ſtattfindende BeTagesordnung verliest der Kassirer die Abrechnung, welche fol- Vereins in ein besonders gutes Licht zu stellen. Es wurde ihnen wegung des Berges mit so unbezweifelbarer Sicherheit nachges Ginnahme April, Mai, Juni 264,40 M. Ausgabe 324,95 M., mahnten, doch endlich diese Humanitätsduselei und die von der jüngsten Zeit, die der entlegenen Gegend neben anderen visoren für richtig befunden wurde, wurde dem Kassirer Decharge abzuschütteln und sich der modernen Arbeiterbewegung anzu- deren Schienen sich durch das am Fuße des Berges belegene ertheilt. Beim zweiten Punkt der Tagesordnung, Wahl des schließen. Flußthal des Kolumbia- River hinziehen. Dem Wanderer präfenzweiten Raffirers, wurde Kollege Heinrich Braun gewählt. Bu In seinem Schlußwort ging Referent mit den Ortsvereinlern tirt sich der reiselustige Berg als eine aus der romantischen nung des Röhll'schen Streiks gewählt, und zwar die Kollegen zur Einsicht kommen werden und Einer früher, der Andere später von dunkelbraunem Basalt, deren bemooste Häupter scheinbar Berschiedenes" wurde eine Abrechnungskommission zur Abrech nochmals scharf ins Gericht, erklärte, daß auch diese Herren einst Rastadenkette 2000 Fuß emporragende dreigipfelige Gebirgspartie Schulz, Jäkel, Kleinert. Dann wurde den Hamburger Bau: jich doch der Sozialdemokratie anschließen werde, denn nach den ebenso leblos auf die grünen Matten und den schäumenden der Vorsitzende die Versammlung. arbeitern 50 m. aus der Vereinskasse bewilligt. Hierauf schloß heutigen Grundsägen ist derjenige Arbeiter, welcher noch nicht Kolumbiafluß hinabblicken, wie die anderen gigantischen FelsenGlacé- und Kartonpapierfabriken beschäftigten Arbeiter nennen. Großen Beifall spendete die Versammlung dem Referenten. unzählige Baumstämme hervorragen, die in der Mitte und gegen lautete: 1. Vortrag des Herrn Robert Beyer über die wirth- tlärt sich mit den Ausführungen des Referenten Herrn Otto Klein- Vegetation, die den Fluß schon zur Hälfte versperrt hat, findet sich laur, in Scheffer's Calon, Infelftr. 10, ſtatt. Die Lagesordnung fagende öffentliche Metallarbeiter- Versammlung aller Branchen er fein scheinen als in der Nähe des Berges. Dieſe meſtwürdige dernen Arbeiterbewegung. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Nach modernen Arbeiterbewegung anzuschließen, und mit aller Kraft bespült. Schon diese Thatsache deutet darauf hin, daß der Berg Sim rent Tag App en S rive tung Ber Ber bank bt be 1 Ben rbeite portrag g b rbeit mäng beit bant reting elmer altend rbeit Prigle feinem Vortrage. indem Derselbe legte den Anwesenden klar, wie heutige Noth der Arbeiterschaft nur 11 00 tfcha bo Red beiter entral Sgefa gam uffion ebri au Pinc eine Cola das den Arbeiter wohl Sozialdemokrat und von den Grundprinzipien der Sozialdemo- maffen, die sich in der nebligen Ferne verlieren. tratie ist, zu dem Bette des Flusses Auffällig ist gedeihe. Hierauf wurde beschlossen, einen Allgemeinen Metall- in demselben versinkt, so daß dem Fluß dereinst ein natürlicher moderne Technik arbeiter- Verein für Görlitz und Umgegend zu gründen. Ferner wur- Damm erwächst, der seine Wasser aufhalten und zu einem großen eine der Kleinbetrieb durch den durch die hervorgerufenen Großbetrieb zerstört wird, der selbstständige den 5 Personen zur Statutenberathung gewählt. Nach einer kurzen See ausbreiten wird. Die interessantesten Beobachtungen sind inHandwerker oder Kleinbesizer dann vom fremden Kapital Ansprache des Vorsitzenden schloß derselbe mit einem dreifachen deß von den Ingenieuren der Eisenbahn gemacht worden, die zuerst abhängig gemacht und mit wenigen Pfennigen abgefunden wird. Hoch auf die Partei der Ausgebeuteten, der Sozialdemokratie, die vor einem Räthsel zu stehen glaubten, das sich aber alsbald durch das Abwärtsrutschen der Gebirgsmasse und nur dadurch erflärte. Durch die Trennung der Arbeit von allem Besize wird nunmehr stark besuchte Versammlung. eine selbstständige Arbeiterbewegung hervorgerufen mit gewert Die sämmtlichen Geleise des Bahnförpers schoben sich in der ganzen Fachverein der Tischler. Mittwoch, den 30. Jult, Abends 8% Uhr, in 6 bis 8( englische) Meilen betragenden Länge des Traveling schaftlichen Zielen. Referent wies ferner darauf hin, daß die eine fünstliche wäre, Sorban's Salon, Neue Grünstraße Nr. 29: Beſchließende Mitgliederver- mountin Zoll für Zoll abwärts gegen das bewaldete Flußbeit fammlung. Große öffentliche Versammlung der Maler und verwandten ge- des Kolumbia; an gewissen Punkten verschoben sich die Schienen ließe, ihm jedoch den Werth der Produktion nicht zu- rufsgenossen Berlins am Mittwoch, den 30. Juli, Abends 8 Uhr, in Feuer-( mit ihnen also das ganze Erdreich) in dem Zeitraum von zwei tommen läßt, darum ist das Kapital nicht nur entbehrlich, fon- ftein's Salon, Alte Jakobfir. 75. Achtung! Central- Krantentasse der Maurer, Steinhauer, Gypfer und Jahren um zehn Fuß. Die Geleise, heute an einem Punkte in sich schon nach einem tuffion sprach als erster Redner Herr August Günther. Nachdem Wahl vom Vorstande als statutenwidrig beanstandet worden ist, findet am Monate um mehrere Zoll dem Flußbette genähert. Neuerdings derselbe noch einige Punkte im Vortrage des Referenten erläutert Mittwoch, den 30. Jult, Abends präz. 8% ühr, in Scheffer's Lotal, Inselstr. 10, hat an Ort und Stelle eine Zusammenkunft amerikanischer Geo= hatte, legte er es den Anwesenden noch besonders ans Herz, nicht zu versäumen, die Frauen soviel als möglich an die Be Brandje beschäftigten Berufsgenossen am Mittwoch, den 30. Juli, Abends Traveling mountain befindet sich zweifellos in vorwärts und wegung mit heranzuziehen und sie in allen Stücken aufzuklären, trag über Gewerbe- Schiedsgericht. Referent wird in der Versammlung betannt abwärts schleifender oder sinkender Bewegung. Die Hauptmasse da sie gewissermaßen die Konkurrenten des Mannes sind. Hierauf gemacht. sprach Herr Franz Feldmann. Derselbe wies besonders auf den unsere Bersammlung vom 22. d. M. nicht genehmigt worden war, ist es noth- wahrscheinlich auf einem Substrat von weichem Sandstem, der Werth des Vertrages hin, indem der Referent sozusagen ein Bild wendig, daß jedes Mitglied erscheint, um unsere Mißbilligung recht deutlich zu durch den reißenden und tiefen Strom des zu Thal stürzenden der heutigen virthschaftlichen Verhältnisse entworfen habe, her=| vorgerufen durch das Entstehen der modernen Technit. Es sei in Mittwoch, den 30. Juli, Nachts 12 Uhr, in May's Säle, Beuthstr. 22, 1 Treppe. durch die ganze Gebirgsmasse sich gegen den Fluß hinabsenkt. der heutigen Belt Pflicht jedes Einzelnen, sich an die Bewegung von 2-3 Vertretern in die allgemeine Streif- Kontrol- Kommission( Referent: Es sei indeß auch möglich, daß der Untergrund des Basaltes feit anzuschließen, da es die jeßigen wirthschaftlichen Krisen gerr Werner). 2. Das Verhalten der Gastwirthsvereine gegenüber der Ab- lin weit größerer Tiefe als das Flußbett aus irgend einem Mitglieder- Versammlung statt. Generalversammlung der Fr. Vereinigung aller in der chirurgischen logen stattgefunden, die zu folgenden Schlüssen gekommen sind: 8 Uhr, bei Seefeld, Grenadierstr. 33. Tagesordnung: 1. Kassenbericht. 2. VorTage treten zu lassen. 3. Distusfion. 4. Wahl des 1. Kassirers. 5. Verschiedenes. Da der Gebirgspartie, aus dem schweren Basalt bestehend, ruht An die Kellner und Berufsgenossen von Berlin und Umgegend. Kolumbia schnell unterhöhlt, abgeschliffen und entführt wird, woGroße öffentliche Gastwirthsgehilfen- Versammlung. Tagesordnung: 1. Wahl er= Grunde nachgegeben hat, so daß der Berg also in sich selbst 17 M. Schneiderwerkstatt von Hinkel 3 M. Die Rothen| Unter Genossen bei H. und S. gesammelt 30,50 M. zusammenfinft. aus dem Osten 1,50 M. Lederfabrik von S. 4,60 m. werkstatt Oranienstraße 23 3 M. Arbeiter der Neumeye Das Gras wachsen hören". In der Zeitschrift Die Werkstatt Strziwan u. Co. 4,75 M. Tischlerei von Larsen, Pianofabrik, Brizerstr. 7, 11,60 m. J. P. 88,55 M. Natur" wird folgendes Experiment in den Kreis der öffentlichen Wasserthorstr. 27, 5,25 M. Tischlerei von Gebr. Erlich, Kraut 17,20 M. Werkzeug- Maschinenfabrik von N. Gebhardt, Cha Diskussion gezogen: Pflückt man einen blühenden Roggenhalm straße 48, 6 M. Personal der Buchdruckerei H. M., Wilhelmstr. straße, 14 M. Geldschrank Fabrik und Bauschlosserei eine Spanne unter der Aehre ab, nimmt ihn an der Bruchstelle 1,20 m. Schust u. Fricke 2 M. H. G. 1,25 M. Von den Wittchen, Besselstr. 20, 5,75 M. in den Mund, nachdem man zuvor die anhängenden Staubbeutel Parquetbodenlegern der Firma Perino 6,50 M. Gesammelt bei Weitere Beiträge nimmt gern entgegen die Erpe abgestreift hat, so wird man nach Verlauf von zirka 5 Minuten Kulmei durch Schmitz 1 M. Genossen S.O. Ertrag von einem Beuthstr. 3. ein fleines Wunder sehen. Mit leise knisterndem Geräusch spreizen versteigerten Rognat 10,65 M. Mehrere Tischler von E. Bieber, Berichtigung: 10,15 M. gesammelt von Priester sich die Spelzen oder Blüthenscheiden von einander und mit dem Langeſtr. 52, 3,85 M. Schneidermeister. 0,50 M. Rauchklub sind nicht nur von Steindruckern gesammelt, wie in der Mr. Auge noch sichtbarer Beweglichkeit drängen sich die frischen Dornröschen 3 M. Tischler von Racky, Köpnickerstr. 169, 4,20 m. b. Bl. steht, sondern von Stein-, Buchdruckern, Prägern Staubbeutel hervor, so daß die Nehre bald dicht damit behängt Tischler der Werkstatt Wt. König, Buckowerstr. 7, 3,05 mi. Zeller Schleifern. 11,35 M. Steindrucker Ad. Hendrich, nicht Heu ist. Welches ist nun der Grund dieser überaus raschen Entwid- sammlung von der öffentlichen Schuhmacher Versammlung bei lung? Ist es lediglich die mit dem Athem in den Halm gehauchte Feuerstein 23,70 M. Arbeiter der Galanteriewaaren- Fabrit A. W. 30. Uns ist eine solche Zeitung noch nicht in Wärme und Kohlensäure, oder welche Umstände wirkten sonst Brinzessinnenstr. 18, G. D. 6,30 M. Arbeiter der Pianofabrik gabe machen. Versuchen Sie es aber einmal mit einer An dabei noch mit? Diese Frage hat bereits eine Antwort gefunden, von Gers u. Kallmann 15 M. Vergolder Helgoland 8,85 m. bei W. Jensen's Verlag in Hamburg. und zwar behauptet ein Ginfender, daß die rapide Entwickelung Hoch die Arbeiterfache, C. Gims, Mittweida, 80,05 Wt. Augufi. Wrangelstraße 91. Fragen Sie in unserer Expedi M. wohl von dem in die Pflanze durch den Athem eingeblasenen Moser in Hausdorf 80 M. Gesammelt bei Gebr. Silbermann, einmal persönlich nach. warmen Wasserdampf abhängt. Bekanntlich kann man Pflanzen, Hutfabrik, Mühlenstraße, 13,70 M. Metallarbeiter, Ackerstraße G. B. Wir kennen keine solche Anstalt. welche welt geworden sind, dadurch frisch und stroßzend machen, 18 M. Arbeiter der Koppin'schen Fabrit, Sebastianstr. 17, 8,05 M. J. H. Langestraße. Ihre Anfrage ist nicht vollständ daß man am unteren Ende frische Schnittstellen macht und die Freidenker 2,10 M. D. 3., Adalbertstraße, gesammelt 9,60 m. zu mündlicher Auskunft sind wir bereit. Pflanzen daun in heißes Wasser stellt. " Die Bauernfängerzunft in Budapest hat, wie der Pester Lloyd" erzählt, nene Künste ersonnen, die an Stelle des auch dort fleißig gehandhabten, aber durch die Fürsorge der Polizei einigermaßen diskreditirten Kümmelblättchen dazu benutzt werden, harmlose" Freier", die durch Schlepper" zugeführt wer den, in unverschämtester Weise zum Besten zu haben und auszuplündern. Da die neue Schule" vielleicht eine Reise um die Welt antreten könnte, so wird es nicht überflüssig sein, diese Methode zu beschreiben. Die Pester Bauernfänger, oder„ Schippisten", wie sie in Ungarn heißen, verschleppen ihre Opfer mit Vorliebe in ein Gasthaus im Grünen; dort findet sich dann, neben oder anstatt der in Aussicht gestellten schönen Aussicht eine Regelbahn. Nachdem man sich an Speise und Trank gelabt, wird von der Bande ein Regelspiel in Vorschlag gebracht, und nun tritt der Champion der Schippisten", welcher den Spitznamen Hängauf" führt, in Attion. Der betreffende junge Mann übt das Regelspiel mit absoluter Sicherheit. Er kann sogar nach Belieben jedesmal die Zahl der zu werfenden Regel im voraus bestimmen. Ein Genosse des Hängauf" proponirt nun die Wette, daß er in 3 Schüben feine 3 Regel werfen werde. Hängäus" nimmt die Wette an und verliert selbstverständlich. Die nächste Wette gilt dem Werfen von zwei Regeln, auch diese Wette verliert ,, Hängauf." Ja es gelingt ihm selbst in fünf Würfen nicht, einen einzigen Regel zu Fall zu bringen. Hängauf zeigt sich nun sehr aufgeregt. Er schlägt mit der Faust auf den Tisch und rust laut der Gesellschaft zu:„ Nun setze ich aber hundert Gulden gegen fünfzig, daß ich in einem Schub allein fünf Regel werfen werde." Allgemeines Gelächter der Genossen. Endlich proponirt einer derselben, die Wette zu halten. Allein es werden nur zwanzig Gulden zusammengebracht, worauf der Fremde ersucht wird, sich an der Wette, die ja einen sicheren Gewinn bedeute, zu betheiligen. Zumeist geschieht dies auch und im nächsten Augenblick ist die Geldbörse des Fremden um 30 Gulden leichter, da Hängauf" in der That die fünf Kegel geworfen hat. Es sind bereits mehrere Anzeigen bei der Polizei erstattet worden. " Amerikanische Amazonen. In New- York haben hundert junge Damen, und zwar der reichsten Familien, eine DamenMilitär- Gesellschaft" gebildet, gehen in Uniform und haben einen Feldwebel vom 22. preußischen Infanterie- Regiment als ihren Grerztermeister engagirt. Die Journale vermuthen, daß sich durch Nachahmerinnen eine ganze Amazonen- Armee heranbilden werde. Sind die Gründerinnen etwa des trägen Luxuslebens in den Marmorthürmen der Millionäre in der Prachtstraße Fifth Avenue" müde geworden? Hoffentlich würden sie aber barmherziger verfahren, als, nach Herodot, die stytischen Amazonen gethan, die Niemanden das Leben schenkten und deshalb„ MännerTodtschläger", auf Styhisch Oiorpata", geheißen wurden, und würden nur nach derselben Schußfertigkeit streben, wie sie Buffalo Bills Schüßinnen sich angeeignet. In den Vereinigten Staaten gebe es, so führen die Blättter aus, jetzt nur 10 Kavallerie- und 25 Infanterie- Regimenter, welche Biffer mit dem Ende des Bürgerkrieges festgesetzt worden. Es dürften nie mehr als 25 000 Mann Soldaten in jenem ungeheuren Gebiete unter Waffen stehen, aber kein Gesez beschränkte weibliche Wesen darin, so viel Regimenter aufzustellen, als ihnen beliebe. Da außer Scharmügeln mit Indianern der Yankeenation auf lange Zeit fein Feind erstehen würde, hätten die Dämchen sich nur auf Kleinkrieg als Sport zu beschränken und würden muthmaßlich in eleganten Schlafsalonwagen zum Schlachtfelde dampfen. Sprechlaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt deffelben identifizirt zu werden. In der Sonntagsnummer 172 laut Versammlungsbericht des Vereins der Klempner Berlins und Umgegend diene hiermit fämmtlichen Kollegen zur Berichtigung, daß ich die Vorstandsmitglieder damals aufgefordert habe, diese betreffende Sache gegen den Kollegen Weber zu regeln. Da dieses nicht geschehen war und ich noch volle vier Wochen gewartet hatte, wurde ich von anderen Kollegen aufgefordert, die Sache der Deffentlichkeit zu übergeben, also trifft mich feine Schuld, sondern der Vorstand hat sich dieses selbst zuzuschreiben. Ferner weise ich die Rüge, daß ich nicht richtig gehandelt hätte, weil ich dieses in die Deffentlichkeit gebracht, ganz entschieden zurück. Ich erkläre hiermit, daß ich stets so handeln und für die gerechte Sache meiner Kollegen eintreten werde. Achtungsvoll E. Müller, Landwehrstr. 13. Depeschen. 7. Ziehung der 4. Klasse 182. Königl. Prenk. Lotterie. 64 73[ 3000] 2010[ 1500] 86 294 98 312 747 830 903 94 98161 Siehung vom 29. Juli 1890 Vormittags. Kur bie Gewinne über 210 Wart find den betreffenden Nummern in Pareuthere beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 1 55 132[ 1500] 81 328 409 66[ 1500] 69 603 72 820 25 81 1025 114 23 24 240 66 94 312 43[ 500] 54 411 56( 3000) 92 545( 300) 56 603 56 [ 1500] 776 874 2061[ 300] 187 1500] 281 302 41 478 508 76 757 841 3006 145 96 245 357 58 93 565( 1500) 616 61 713 823 70 987 4011 132 257 333 415 40 302 15003 10 730 98 800 1 72 937 3085 271 438 646 715 396 3030 374 520 73 180001 632 54 962 7011 23 41 25 112 433 57 115001 346 59 98 700 861 8042 76 169 96 253 439 829( 300) 933 69 72 97 9072 80 335 49 412 71 635 58 716 82 815 17 99 174 93 675 57 32 125 214 31 728 40 47 802 94 979 5122034 36 1500) 198( 1500) 462 636 71 747 39 831 45 13039 176 1500) 429[ 1500] 692 708 14027 75 130001 86 152 59 206 304 56 427 42 501 55 60( 300) 600 63 63 739 44 82 855 73 15001 8 127 84 218 74 371 501[ 300] 47 923 16210 61 373 472 518 634 874 17048 57 130 79 338 667 89 730 89 834 70 992 18103 61 275 330 60 85 418 57 576 769 115001 74 857 927 32( 5001 19087 124 205 42 353 503 23[ 500] 760 98 20001 49 72 415 63 91 691 822 947 52 81 21033 76 78 80 137 38 250 54 94 316 436 590 319 967 22047 72 105 9 41 381 409 79 627 39 2: 3078 205 372 441 568 712 873 24032 67 97 109 27( 1500) 333 47 53 450 580 636 853 25276 404 637 52 679 909 31 26091 236 307 533 72 757 82 835 27076 100 13 79 245 39 323 52 72 629 87 726 44 834 912 99 28112 45 58[ 500] 426[ 300] 29059 84 181 93: 181 93 284 347 50 505[ 500] ( Wolffs Telegraphen- Bureau.) London. Unterhaus. Fergusson verlas zwei Telegramme aus Buenos- Ayres. Das erste, datirt vom 28. Juli 22 Uhr Nachmittags, besagt, die Waffenruhe sei bis heute Nachmittag 2 Uhr verlängert; der Präsident Celman sei in die Hauptstadt zurückgekehrt. Die Regierungstruppen sollen erheblich verstärkt sein. Das zweite von gestern 6 Uhr 5 Min. Abends datirte Telegramm besagt, die Feindseligkeiten seien bis dahin nicht erneuert worden; die Unterhandlungen wegen Kapitulation der Infurgenten dauerten fort; die Bedingungen der Regierung wären noch nicht angenommen. Cardiff, 29. Juli. Die Dockarbeiter haben vorläufig bis zur Regelung der Streitfrage die Arbeit wieder aufgenommen. Briefkaffen der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht ertheilt. 72[ 500] 608 73 809 40 30040 123 80[ 3000] 87 93 325 460 517 608 50 724 87 817 31006 Nr. 352 576 787 820 41 91 937[ 15001 94125 272 73 366[ 300] 575 604 798 95021 371 484 512 674 745 86 861 959 44 96051 319 27 403 578 605 25 39 66 97024 142 294 357[ 500] 433 503 18[ 300] 981 45 50[ 300] 223 436 553 734.838[ 3000] 99211 44 55 336 39 426 6eint t 100201 85 434 721 52 860 952 67 101185 97 283 92 325( 300) 102027 310 49 418 708 72 812 98 103012 80 256 553 55 62 234 676 918 54 872 104033 83 370 450 512 41[ 3000] 613 38[ 500; 81 793 943 6 316 441 514 13001 73 130001 86 630 706 897 950 55 81[ 5001 92 107 132 209 69 309 11 47 418 20 130001 70 643 779 824 953 82 108046 242 52 309 35 1500] 54 468 69 70 82 544 69 623 837 48 900 44 109001[ 300] 273 671 771 806[ 1500] 40 41 900 29 183 in's Haus 1 Sonntags Unter 110034 114[ 1500] 57 235 307 66 414 595 602[ 300] 772 89 1110 427 585 624 92 908 28 114021 25 38 250 435 523 77 637 778 8 918( 500) 115038 114 25( 5001 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152014 160 212 79 397[ 300] 472 601 6 9 885 153166 337 79 428[ 300] 58 515 34 635 819[ 3000] 154234 645 76 15001 736 857 135100 235 41 70.3 427 763 941 156043 78 256 373 469 606 14 810 76 909 81 15700 13001 65 161 283 301 467 13000] 92 95[ 15 0001 910 158031 138 1 71 315 16 565[ 500] 768 159186 252 316 663 92 771 918 40027 36 244 409 515 869[ 5001 99 901 67 41090 119 67 82 336 656 748 59 68 75 89 93 915 75 4: 2011 36 105 392 619 42 765 822 913 43025 209 300 553[ 3000] 681 712 842 96 44062 242 311 53 583 130001 906 32 84 45086 287 461 90 533 61 600 2 35 58 916 46642 755 80 88 8 × 3 97 90% 99 47041 223 10( 300) 309 670 738 85 865 945( 500) 72 [ 3000] 48054 187 96 308 663 839 958( 10000) 49174 490 568 1500) 833 46[ 300] 66 909 39 50020[ 1500] 31 63 105 28 32 80 96 289 488[ 3000] 586 796[ 15 000] 862 984 51037 295 309 548 653 770 850 52029 50 261 77[ 600] 95 371 533 710 38[ 300] 978 53025 76( 500] 84 171 291 303 37 84 412 542 150394 434 56 583 88 674 747 95 844 92 904 43 72 151037 84 93 707 29 867 947( 500) 8954046 61 155[ 300] 380 13001 435 93 692 702 82 819 906 18 55087 373 96 549 645 899 975 92 95 56025 259[ 300] 76 313 23[ 300] 24 643 697 716 892 57032 13001 148 50 250 78 91 800 62 66[ 1500) 923 39 52 58295 571 130001 616 65 76 705 61 913 59055[ 300] 131 270 78 418 541 630 744 834 1500) 78 93 987 6001S 192 210 39 326 886 94 910 19 52( 10000) 61125 273 75 92 341 54 567 600 95 784 821 6: 2007 25 215 33 452 98 534[ 300] 634 738 911[ 300] 31 44 63025 43 121 1300]$ 4 266( 500) 315 415 571 638 43 65 761 820 64160 304 35 49 82 406 51 622 727( 3000) 53 91 65161 217 384 15001 445 57 509 72 700 24 86 847 963 66064 65 113 266 442 502[ 3000] 31[ 3000] 670 716 77 870 67067 119 35 352 444 697 68041 250 311 411 90 94 534 623 844 63 69323 485 734[ 1500] 97 939 47 20000 9 22 96 105 503 628 33 81 780 59 92# 1078 112 40 369 494 583 691 743 46 959[ 3000172019 11500] 56 76 288 457 623[ 1500] 77 717 949 73137 202 307 408 501 85 89 7.8 864 77 916 1300) 79 74044 13000 100 210 313 45 625 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Hochstein'sche Werkstatt 2,70 M. Stattisch Weißensee 1,70 M. Rothe Nelle 1 M. Malerwerkstatt von Michaut 11,25 M. Sander, Maler 1,80 M. Gemüthliches Beifammensein der Maler, Raftanienallee 3,05 M. Schwarzer Wilhelm und drei Genossen Langestraße 4 M. Die franken Maler von S. W. durch Gasché 5,70 M. Von den Arbeitern Cöpenicks 60 M. Tischlerei von Gery 5 M. Schuhmacher Müller 1 M. Tischler von Neumann, Manteuffelstr. 1 4,25 M. Tischlerei von Unger, Dranienstr. 9 918 25 27 77166 245 323 31 65 78[ 500] 480 559 745 821 79 999 78088 103 467 80 557 605 708 876 999 79041 65 68 183[ 500] 240 81 425 80013 116 17 70 222[ 300] 38 422[ 1500] 89 984 81143 308 9 82193 333 412[ 800] 15 52 65 503 69 95 629 32 96 776 865 902 74[ 300] 83 83166 214 79 411( 15001 77 731 891 84047 51 129 70 438 599 646 71 846 85050 221 31 83 450 63 635 51 766 950 S6090 154 242 340 471 602 744( 1500) 98 831 67 931[ 500187116 17 20 226 306 410 26 679 781 840 973[ 3000] 88040 130 216 17 90 13001 300 3 455 726[ 3000] 89 90 911 89208 34 64 573 680 85 88 704[ 300] 84 916 90034 236 98 99 326 81 420 71 586 13001 619 46 56[ 500] 714 875 [ 1500] 93[ 3000] 01063 71 165 277 82 85 384 476 608 773 888 942 7. Ziehung der 4. Klasse 182. Königl. Preuß. Lotterie. Biebung vom 29. Juli 1890, Nachmittags. Blur bie Gewinne über 210 Mart find best bet reffenden Stummera in Barentheie beigefügt. ( Ohne Gewähr.) TO 506 44 71 664 888 953 16: 2000 7 42 85 144 269 395 617 809 1300 988 163165 99 716 46 60 164103 56 72 96 260 320 55 480 88 632 47 61 91 834 75 165040 103 50 290 317 89 493 654 62 69 98,9 920 75 166084 107 477 514 37 613 24 49 737 936 82 167206 1 [ 300] 46 514 71 88 865 98 928 168001 188 382 435 92( 500) 780 808 [ 3000] 21 169192 209 12 70 315 92( 500) 580 37 680 37 734 390 903 160004 96 100 450 558 715 92 883 900 161008 28 45 64 285 474 947 170413 68 555 827 92 171015 21 137 263 385 460 514 17 734 95 172156 433 504 37 718 37 898 915 173059 134 268 320 76 59 578 700 28 68 72 86 803 909 174204 403 554 67 626 175010 60 98 473 522 15001 67 851 957 176079 106 83 262 69 307 42 645 64 71 752[ 500] 62 846 60 979 435 S01 89 From 177014 51 201 382 401[ 500] 486 718 91 870 77 965 78 178035 455 543 624 861 929 179023 111 66[ 300] 181017 150 81 210 60 326 550 698[ 5001 743 926 182015 164 8913 69 99 621 69 779 840 929 47 183062 164 78 216 388 424 515 696 16 815 932 81 87 89 154092 195 293 396[ 30001 464 89 96 648 58 74 83 846 185000 99 148 212 448 94 534 36 69 844 186024 25 1300 87 140 234 63 373 704 43 57 187089 156 371 519 115001 82 85 885,90 188005 137 76 15001 440 58 569 97[ 300] 632 36 63 748 800 9 967 6 84 189107[ 500] 305 90 714 895 180063[ 3000] 175 88 211[ 300] 353 97 458 802 11 72 82 87 958 gratis 1 Für 2 unfere Gr 1,10. Probe Verfügung Für anstalt ge Bestellung in die Po Wir brauch au 849 94 93047 104 200 79 455 506 26 99 731 94021 194[ 500] 490 5% 57 684( 300) 814 92 95141 71 225 43 362[ 500] 88 421 632 950 69 96080 252 359 429 514 34 612 41 47[ 800] 707 811 57 87 914 60 97125 248 491 715 20 26 854[ 15 0001 996 98071 194 426 55 70 93 545( 300) 618 732 37 80 86 805 923 99078 124 47 59 245 73 400 67 523 772 907 100003 45[ 300] 109 97 372 594 639 915 101155 356 85 504 20 409 58 59[ 1500] 83 578 606 49 59 713 848 963 105096 185 704 57 71 532 43 725 26 96 838 5223 406 563 610 44 96 G359 503 93 747 71 853.78 92 ( 300) 94( 300) 982 7145 52 210 45 97 334 416 626 38 798$ 174 224 29 739 832 59 92 72 388 510 620 56 754 9024 150 60 208 304 55 433 34 767 809 41 10055 162 81[ 1500] 356 410 65 575 744 92 11016 176 218 345 74 439 543 682 730 12115 82 94 242[ 15 0001 501 8 40 814 947 13021 Lo ein Ent joviel 17 Wählen berüberg 107 82 250 336 60 SS[ 3000] 582 98[ 3000] 709[ 1500] 38 89 1114 40 679 871 919 26 56 102012 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Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2.