BUNTE WELT Mr. 2 Unterhaltungsbeilage Eine ſpannende Geschichte Wissen Sie, wie Kapitän Morsfield ums Leben lam? Es ist eine seltsame Geschichte, die Aufsehen in der ganzen Welt er regte. Kapitän Morsfield, ein ganger Kerl, Knochen wie Eisen, Nerven toie Stahl, der hunderte waghalsige Abenteuer bestanden hatte, kühn gekämpft gegen Orfane, gezeu Wüſſtenſtürme, der ſich herumgeſchlagen hat mit Stannibalen und aufständischen Arabern, der Tiger und Löwen zu Dußenden erlegt hat, mit Menschenhaien un die Wette geschwom men ist, er starb einen gräßlichen Tod. Nicht in den Dschungeln Indiens, nicht auf dem Meer, sondern in einem Londoner Salon Er wurde gelyncht. Gelyncht von Menschen, die einen Namen hatten in der Londoner Society" Gelyncht von einer erklusiven Bridgegesellschaft, der Leute angehörten, wie der ehrenwerte Sir Pensfil, der bildhübsche Filmstar Mabel Blue, die zarte Lady Whites rose, der große Banfier Moneymaker, die 18jährige Miß Bessie Flitsher, die bekannt tvar als das schönste und gutmütigste Mäd chen Londons. Sie alle waren an der schreck lichen Tötung des Kapitäns beteiligt und das tam so: Stapitän Allan Morsfield war gerade von einer halbjährigen Asienreise zurüdgekehrt, als er in die Villa des Banfierz Moneywaters eingeladen wurde. Den Nochmittag verbrachte man mit Bridgeſpiel. Nach dem Abendessen setzte man sich in den Salon zur zivangslosen Unterhaltung. Natürlich Tam das Gespräch auf die Vorgänge im Fernen Osten und plöhlich schlug jemand ich glaube, es war die blonde Schauspielerin Mabel Blue- vor, Kapitän Morsfield folle auch etwas über China erzählen, er kenne doch Land und Leute wie seine Tasche. Der Kapitän ließ sich nicht lange bitten. ,, Meine Herrschaften," begann er,..ich werde Ihnen eine interessante Sache erzählen, die einem meiner deutschen Bekannten, nennen wir ihn Peter, in China paſſiert iſt. Von Io Nickel mit diesem Zettel kommst du durch ganz China. Wenn du ihn jemandem zeigst, wird man sofort wissen, was du willst und dir weiterhelfen.". 1934 das alles nicht begreifen. Da begegnere er einem japanischen Offizier. Peter hielt ihn für einen Chinesen und da er ihm sehr in telligent schien, hoffte er, von ihm eine Auss funft zu bekommen. Doch kaum war der Peter bewahrte den Zettel sorgfältig auf und trat seine Reise an. Auf der Ueber- Japaner des Zettel anſichtig geworden, als fahrt lernte er einen reichen Chinesen len- er auf die Sie ſank und Gebete zu murmeln nen, mit dem er sich aber gar nicht verstän- begann. Peter versuchte ihm durch Geſten digen konnte. Eines Abends wollte er fest- wolle. Der Japaner achtete nicht darauf, ionflarzumachen, daß er nichts Böses von ihm stellen, ob der Profeſſor die Wahrheit ge- dern padte sein kurzes Schwert, stieß es ſich sprochen hatte. Er holte den Zettel aus der Brieftasche und zeigte ihn dem Chinesen. Der in die linke Bauchseite und verübte mit ges sah mit entsetzten Augen auf die Schriftzivungenem Lächeln auf offener Straße zeichen, sein Gesicht verzerrte sich vor Schred, Harafiri." dann sprang er über Bord. Das Schiff stoppte sofort, aber nicht einmal seine Leiche fonnte geborgen werden." ..Was stand auf dem Bettel?" unterbrach Miß Flitsher den Kapitän. Der beachtete die Frage nicht und fuhr in seiner Erzählung fort: Beter war von dem Unglück erschüttert, legte ihm aber keine besondere Bedeutung bei. Die Landung in Schanghai, die Zollkontrolle und alle anderen Formalitäten vollzogen sich reibungslos. Die Beamten sprachen alle Deutsch. Gleich am Hafen ging Peter auf den ersten besten Ritſchahkuli zu und zeigte ihm den Zettel. Der Suli prallte zurück, dann lief er wild geſtikus lierend davon. Peter sah ihm nach und konnte noch bemerken, wie er von einem Auto erfaßt und überfahren wurde. Peter schüttelte den Kopf, ging, das Stüd Papier in der Hand, zu einem Polis zisten, um sich nach dem Hotel zu erkundigen, das ihin empfohlen war. Der Polizist starrte erschreckt auf den Zettel, sah dann verstört Peter an, dann riß er seine Dienstpiſtole aus der Revolvertasche und jagte sich eine Auge! durch den Kopf." Sagen Sie, bester Kapitän," fragte Mabel Blue mit einem unividerstehlichen Lächeln, was stand denn eigentlich auf dem Bettel?" Peter war der Direktor einer großen Morsfield tat, als ob er die Frage nicht Berliner Firma, die Geschäftsbeziehungen gehört hätte und erzählte weiter. Peter mit China anknüpfte. Zum Ausbau dieſer wagte es jetzt nicht mehr, das Papier aus Beziehungen war es notwendig, daß Peter der Tasche zu nehmen. Mit Mühe und Not einmal hinüberfuhr. Es war ihm nicht ge- fragte er sich nach dem Hotel durch. Dort rade angenehm. Vor kurzem hatte er erst gezeigte er aber wieder den Zettel vor. Der heiratet und dann ſprach er außer der deut- Sotelwirt warf nur einen Blick darauf, dann ſchen keine andere Sprache. Nachdem er ſei ner Gattin den Abſchied mit einigen Geschenken erleichtert hatte, ging er wegen des zweiten Punktes zu seinem Freund, einem Professor der chinesischen Sprache. begann er wütend auf Peter einzubrüllen. 3m selben Moment tauchten etwa zehn Stulis auf, die mit Stöcken und Dolchen bewaffnet waren. Auf einen Befehl des Wiries stürzten sie sich auf Peter, der dem ganzen verständnislos gegenüberstand. Nur durch eilige Flucht konnte er sich knapp vor den wütenden Er flagte ihm sein Leid. Der Profeffor tröstete ihn, es gäbe in China genügend Menschen, die Deutsch sprechen. Dann malte er Kulis retten. auf ein Stid Pavier einige chinesische Zei Er irrte verzweifelt durch die Straßen chen und gab es Peter mit den Worten: Hier der europäischen Niederlassung. Er konnte ..Herrgott, Kapitän", unterbrach der ehrenwerte Sir Pensti die Erzählung ,,, wollen Sie uns nicht endlich sagen, was auf dem Zettel stand?" Der Kapitän winkte ungeduldig ab. ..Peter war einem Nervenzuſammenbruch nahe. Schließlich landete er in einem großen Wolfenfraberhotel. Gewißigt durch seine Erfahrungen ließ er den Zettel in seiner Tasche und bekam auch ein Zimmer im zehnten Stod. Die halbe Nacht verbrachte er da mit, die merkwürdigen Schriftzeichen auf dem Stück Papier zu betrachten, ohne schlau daraus zu werden, dann legte er es auf den Tisch. Als sich Peter am anderen Morgen in Baderaum befand, hörte er plöglich aus seinem Zimmer entfeßliche Schreie. Er stürzte Hinein und fand das chinesische Stubenmädchen in Schreifrämpfen auf dem Boden liegend. Sie mußte den Zettel auf dem Tisch gesehen haben. Der Etagenfellner kam herbeigeeilt, doch als er das Stück Papier ers blickte, lief er zum Fenster und stürzte sich hinaus." ..Zum Donnerwetter," polterte jetzt der Bantier Moneymaker los, sagen Sie uns doch in Dreiteufelsnamen, was auf dieſem Wisch stand, man wird je ganz verrückt." Der Kapitän ließ sich nicht stören. ..Peter wußte sich feinen Rat. Er beschloß. den deutschen Gesandten aufzusuchen. Aufgeregt erzählte er dieſem, einem würdigen alten Herrn, ſeine tragischen Erlebniſſe. Der Gesandte lächelte ungläubig. Da er einigermaßen chineſiſch konnte, bat er Peter, ihm den Zettel zu zeigen. Nur einige Sekunden betrachtete er die Schriftzeichen, dann ſprang er auf, ſein Gesicht war dunkelrot. Er wollte etwas sagen, sant aber ſtöhnend wieder auf seinen Stuhl. Er hatte einen Schlaganfall erlitten und ist seit diesem Tage vollkommen gelähmt. Peter wurde durch einige handfeſte Männer aus der Gesandtschaft hinausges worfen." Lady Whiterose feufate. Und i glaubte schon, der Gesandte würde den ges Heimnisvollen Bettel entziffern. Ach, bitte, Fluch der Gewöhnung Und ob fie die Rechte der Menschheit verhöhnen, Man will sich auch an die Hyänen gewöhnen. Die Welt vergift. Den Schrei der Gequälten, der Sterbenden Stöhnen Will laut das Gebrüll des Geschäfts überdröhnen Der Handel frißt. Und alle, die erst in der Tiefe erschauert, Lernen dezeni, wie man höflich bedauert Und faum erivähnt; Und ob man die Opfer lebendig umunauert, Und ob hinterm Richtblock der Henker schon Die Mitwelt gähnt. Iauert: Wehrlose wimmern in Fäusten von Bütteln, Tausende prügelt man täglich mit Kinütteln. Aufschrei ist Pflicht. Ihr sollt nicht die Köpfe verständnisvoll ſchütteln, Ihr sollt an den Toren der Zucht- Häuser rütteln. Bergeßt uns nicht! Hans Karfreit lieber Stapitän, sagen Sie uns doch endlich, was darauf stand." 2Peter griff in die Tasche. Morsfield Der Bankier sprang mit krebsrotem Ge machte jezt eine kleine Pause. Gebannt stacr- sicht und blutunterlaufenen Augen auf. te ihn die Gesellschaft an. Missies Flitsier ,, Na und," brüllte er ,,, was stand denn nif faß mit offenem Mund da, der Filmstar vers diefem Bettel?" gaß das obligate Lächeln, Lady Witherose Morsfield zudte die Achsel und antwor fächelte sich nervös mit ihrem Taschentuch, tete ruhig. Das weiß ich nicht, das weiß der sonst so ruhige und falte Sir Penstil fein Mensch. Peter hatte doch den Zettel vertrommelte aufgeregt mit den Fingern auf loren." die Stuhllehne, während der Bantier ungeduldig auf seinem Sessel hin und her rutschte Auch die anderen Gäste verrieten ihre Ungeduld. Eine unheimliche Spannung lag über diesen Menschen, die zum vornehmen London gehörten. Mit etwas heiserer Stimme sprach Kapitän Morsfield weiter.„ Ja, also er griff in die eine Tasche, dann in die andere, schließlich begann er fieberhaft alle seine Taschen zu durchsuchen. Immer wieder, immer wieder. Dann sant er geknickt in einen Stuhl und begann zu weinen er hatte Den Bettel verloren..." Kapitän Morsfield schwieg. 2525252525 Das waren die letzten Worte des kühnen Kapitän Allan Morsfield, die er in seinem Leben sprach. Dann ereignete sich das Graß lichste, Unfaßbare. Alle diese untadeligen Ladys und Gentlemen, der ehrenwerte Sir Penstil, die verführerische Schauspielerin, die blutjunge Miß Flitsher, die zarte Lady Witherose, der reiche Bankier und all die anderen Menschen, die zur Society gehörten, fie fielen über Kapitän Morsfield her und lynchten ihn. So starb der arme Morsfield, nicht wie er es sich gewünscht hatte, auf hoher See oder in einer afrikanischen Wüste, sondern in einem sonst ganz harmlosen, eleganten und gemütlichen Londoner Salon... 525252525 325252525252525 Auf Dachsjagd mit Spaten und Filmlame a Von Julian Ejsmond Der Dachs gehört zweifelsohne zu den düftersten Wesen; niemand hat ihn noch in guter Laune gesehen, niemand hat noch ein freundliches Gesicht bei einem Dachs beobachtet. Kein phieren oder für einen Film aufnehmen läßt. Wunder also, daß er sich nicht gern photograUm einen ,, Waldfilm" lebendiger zu geſtalten, beschlossen wir unter anderen Jagdarten auch das„ Herausstechen" der Dachse zu verewigen. Die erste Aufnahme stellte den Marsch der Weidmänner zum Dachsbau dar. Es war ein herrlicher Herbsttag. Wir waren alle in glänzender Stimmung, selbst unsere Dachshunde setzten wichtige Mienen auf, als würden sie sich darüber Rechenschaft geben, daß sie an diesem Tage in die Unsterblichkeit des Films eingehen follten. padte ihn mit den Zähnen und wollte ihn aus der Höhle herausziehen. Das schwere, beleibte Tier, das mit dem Rüden zum Hund gewendet war, leistete mit allen Kräften Widerstand, aber der wütende Hund padte ihn schließlich von rückwäris und schleifte ihn trotz seines Widerstandes etwas hervor. E3 gelang uns, diesen Augenblick im Film festzuhalten. Wir konnten auch photographieren, wie der von Jagdleidenschaft besessene Hund seine Beute zum zweiten und dritten Male hervorholte... Jetzt aber geschah etwas ganz unerwartetes. Der Dach³ lief blizartig vom Ausgang des Ganges in einen anderen Gang hinüber- und verschwand in der dunklen Tiefe... Der Hund folgte ihm. Neues Horchen und neues Graben. Wir rissen Wurzeln aus, gruben die Erde auf und fällten fleine Bäumchen. Der Dachs hatte sich im Herzen der schwer zugänglichen, unterirdis schen Festung verborgen. Unsere Arbeit war schwer... aber endlich gruben wir uns wieder zum Hund durch. Der Kapitän lächelte, erzählte aber unentwegt weiter. Peter hielt es nicht länger in Edhanghai aus. Am Abend fuhr ein Dampfer nach Europa, er fonnte noch eine Stabine erwischen und fehrte als gebrochener Mann nach Deutschland zurüd. Seine Gattin, der er ſeine Ankunft telegraphiert hatte, erwartete ihn nicht am Bahnhof. Besorgt fuhr er heim. In der leeren Wohnung fand er nur einen Brief seiner Frau, der ungefähr folgenden Wortlaut hatte:„ Unglüdseliger, warum hast du so viel Unglüd über uns gebracht? Jch fenne das Geheimnis deines Bettels. Unbekannte Freunde haben es mit aus Schanghai telegraphiert. Ich kann dieſe Schmach nicht ertragen. Wenn du dieſen Brief liest, weil ich nicht mehr unter den Lebenden." Verzweifelt durchsuchte Peter die Diesmal fonnte man sehen, daß die Jagd Jetzt wurden die Hunde photographiert, ihrem Ende entgegen ging. Der an die Erdganze Wohnung nach dem Telegramm, er und zwar in dem Augenblid, da sie von der wand gedrängte Dachs wehrte ſich mit Zähnen fand nichts. Mit dem letzten bißchen Straft. Leine losgelaffen, im finsteren, unterirdischen und Krallen, mit seiner Schnauze nach der Richs das er noch aufbrachte, jagte er in die Woh- Bau verschwinden. Auch die Jäger wurden auf- tung des Dachshundes gewendet.... Jeden nung seines Freundes, dem Professor der chineſiſchen Sprache. genommen. Der Titel des Bildes war: Die Augenblid ließ sich beim Höhlenausgang sein Hunde wittern den Dachs..." rüffelförmig zugespitzter Kopf sehen, er versetzte Wir begannen zu graben... und horchten, dem Hund einen Sieb, worauf dieser schtver wo der Hund anschlagen würde... Als er ihm gegenüberstand, packte Peter den Professor: Was hast du getan?" teuchte er. Was hast du auf diesen verfluchten Zettel gemalt, der so vielen Menschen das Leben gekostet hat?" " Der Professor war erstaunt. ,, Was für einen Bettel?" ..Als ich nach China fuhr, hast du mir doch einen chinesisch beschriebenen Bettel mit gegeben, mit dem ich überall durchkomme." Peter lachte bitter auf.., lleberall, wo ich ihn gezeigt habe, gab es ein Unglüd. Sogar meine arme Frau hast du in den Tod getrieben." Der Professor war zerstreut wie alle Professoren. Er schüttelte den Kopf. Rede doch keinen Unsinn. Ich weiß wirklich nicht. was du willst. Ich entsinne mich an feiner Bettel. Beig ihn doch mal her, vielleicht er innere ich mich dann." Dann erfolgte eine Aufnahme des Baueinganges. Die Aufschrift lautete:„ Gaben die Dachse Moos herbeigeschafft?" Eine riesige menschliche Hand wies auf das Moos vor dem Eingang zu den Höhlen hin. Inzwischen wechselte der unterirdische Kampf von Stelle zu Stelle. Endlich hatte er sich soweit fest, daß wir regelrecht zu graben anfangen konnten. Der Titel dieses Bildes hieß: Man nähert sich rasch der Stätte des Kampfes." Aber in Wirklichkeit näherten wir uns gar nicht rasch. Endlich trafen die Heger auf die„ Dachkammer", eine unterirdische, weite Höhle, von der nach allen Richtungen Gänge ausstrahlten. In der Kammer stand ein Hund und fläffte wütend nach einem Gang hin. Die Heger unterbrachen ihre Arbeit für einen Augenblid. Der Hund wurde photographiert Der Dachs war tatsächlich in der Nähe.... der tapfere Dachshund war ganz heiser gewot den vom Bellen. Er warf sich auf den Dachs, blutend winselnd zurüdsprang. Unser Kameramann drehte ununterbrochen und es gelang ihm, den ganzen Kampf im Film feſtzuhalten. Der Heger wartete geduct mit Gabeln in der Hand auf die Gelegenheit, das Tier am Boden festzuhalten und ihm eine Schlinge um den Hals zu werfen. Aber das trop seiner Be leibtheit sehr behende Tier schob sich so rasch aus der Höhle und wieder zurück, daß der Heger einigemale fein Ziel verfehlte. Endlich gelang es ihm, den Dachs festzuhalten und ihm die Schlinge umzulegen, was mit Rücksicht auf die scharfen Zähne und Krallen des Tieres feine leichte Angelegenheit ist... Wieder machte der Operateur seine Aufnahme... die Jagd war beendet... Meister Grimbart wurde ein Filmftar... 8 Der Friedensengel Von W. Nabokoff- Sirin. Schi- Kai_war_wieder hier!- Dorith purzelte mit ihren kurzen Beinen hinab, während sie oben die Mutter schreckerfüllt ihren Namen rufen hörte, und fie fam gerade and Haustor, als es unter den Schlägen der Gewehrkolben entzweibrach. Die fleine Dorith durfte schon tagelang| immer wieder flehend die Knie eines Chinesen nicht auf die Straße, ja nicht einmal ans Fen- umflammerte. fter des elterlichen Hauses in der englischen Hoheitszone von Schanghai. Ihre Wärterin achtete streng darauf, daß ihr der kleine blonde Engel nicht von der Seite wich. Jedesmal, wenn eine dumpfe Detonation das Haus in seinen Grundfesten erschütterte und die Fensterscheiben flirrten, drüdte fie das Kind eng an sich, ale wolle sie es mit ihrem Körper gegen unsichtbare Feinde schützen. Dorith war traurig. Es ging nicht in ihr vierjähriges Köpfchen hinein, daß draußen Krieg" war.„ Krieg", sagte der Vater mit finsterer Miene, wenn er mittags bei Tisch saß und haſtig sein Eſſen hinunterſchlang! ,, Krieg", sagte die Mutter mit Tränen in den Augen, wenn er schnell wieder aufstand, seinen kurzen Säbel umschnallte und forteilte. Was war das ,, Krieg"? Ein Gewitter ohne Regen und ohne Ende. War Schi- Kai auch im Krieg? Schi- Kai war Doriths fleiner chinesischer Freund, ein Knirps von sechs Jahren, mit einem furzen steifen Zöpfchen, einer blauen Jade, weiten blauen Hosen und schwarz zen Pantinen. Er sah wie eine ihrer Stoffpuppen aus, sie liebie ihn innig, pflegte ihn an der Hand durch sämtliche Zimmer des elterlichen Hauses zu schleppen, und wenn er mit seinem Hohen, heiseren Vogelſtimmchen ein von ihr vorgesprochenes englisches Wort wiederholie, danu ſchlang sie vor Entzücken die Aermchen um seinen Hals und füßte ihn. Aber jest war der kleine Schi- Kai schon tagelang nicht zu ihr auf Besuch gekommen. Dorith hatte große Sehnsucht nach ihm. Eines Abends war das Gewitter noch fürchterlicher als ſonſt. Das Haus wankte geradezu unter den in dumpfer Regelmäßigkeit wiederkehrenden Stößen, der Widerschein der untergehenden Sonne ging in eine seltsame blutige Röte über, schwarze Wollensetzen eilten über den Himmel hin und ein beizender Brandgeruch erfüllte die Luft. Die Soldaten zögerten einen Augenblid, als ihnen der kleine blonde Engel entgegentrat. Dieser Augenblick genügte aber Schi- Kai, um nach vorn zu stürzen. Und als Dorith ihren fleinen Freund nach den schmerzlichen Tagen der Trennung so plößlich wiedersah, fiel sie ihm um den Hals und füßte ihn innig. ganz arglos scherzend auf den Armen der Chinesen erblickte, die darin wetteiferten, es zu verhätscheln, ließ er die Waffe betroffen sinken. Er richtete ein paar Worte an die Chinesen, die diese aber wohl nicht verstanden haben würden, wenn nicht der kleine Schi- ai die Rolle des Dolmetschs übernommen hätte. Er wußte selbst nicht, was der englische Offizier sagen wollte, aber er deutete es sich nach seinem eigenen Herzen und rief immer wieder ,, Gut Freund!" und ..Heilig!" Und dabei zeigte er immer wieder auf Dorith. Lachend zogen die Chinesen ab. Und in der raucherfüllten Straße, unter dem brandroten Himmel sah dieser kleine Trupp mit seinen Windlichtern wie eine Schar fröhlicher Zecher aus, die vielleicht von einem bescheidenen Feſt heimfehrten und im Weine ein flüchtiges Vergessen all des namenlosen Jammers gefunden hatten. Mit betretenem Schweigen sahen die Thinesen der Szene zu Dann aber brach ein unge- Ahnungslos, ohne zu wissen, daß sie ihre heurer Jubel aus, man hob den fleinen Frie- Eltern gerettet hatte, ging Dorith mit diesen densengel hoch, jeder wollte ihn zuerst ans Herz und der Nurse in ihr Zimmer hinauf. Was drücken und küſſen, und Schi- Kai stand fröhlich kümmerte sie noch das fernhin vergrollende Gegrinsend daneben und stieß mit seinem Bogel- witter, was fümmerten sie alle die erwachsenen stimmchen seltsame fleine Schreie aus. Chinesen, die ihr auf so zarte Art gehuldigt Doriths Vater wäre beinahe über ihn ge-| hatten! Sie wußte nur, daß ihr kleiner Freund stolpert, als er mit der Pistole in der Hand Schi- Kai sie fortab besuchen würde. Und sie vor die Menge sprang. Aber sowie er sein Kind plauderte sich feliz in den Schlaf. 5252525252525; 524252 525 14222 Als der Ehebruch mit dem Tode bestraft wurde Die Kaiserin Maria Theresia hat zweifellos auch als Strafgesezgeberin Großes geleistet, sie war diejenige, welche die Einheit des Strafrechtes, das bis dahin z. B. in Niederösterreich anders war als in Steiermark und in Steiermart anders als in Tirol und Vorarlberg, hergestellt hat. Dies ist ihr großes politisches Verdienſt. Andererseits sind die Bestimmungen ihres Strafgeseizes ganz vom Geist des Mittelalters erfüllt. Zwischen ihrem und dem Sirafgesetzbuch ihres großen Sohnes Josef II. liegen faktisch bloß zwanzig Jahre, dem Geist nach aber Jahrhunderte. Zwölferlei Todesstrafen brennung, in weniger schweren Fällen Tod durch das Schwert oder Leibesſtrafen. Auch der Abfall vom christlichen Glauben wurde mit dem Tod bestraft, ebenso falsches Schwören und Meineid, da diese beiden als Gotteslästerung galten. Geschlechtliche Verfehlungen wurden mit furchtbarer Strenge geahndet. Der Verkehr mit Personen gleichen Geschlechtes mit Enthauphung, der mit Tieren mit dem Feueriod, Blutschande mit Enthauptung, Ehebruch mit Freiheits-, Leibes- oder Vermögensstrafe, unter besonders erschwerenden Umständen auch mit dem Tod. Aber all dies schien der Kaiserin, die ihre Untertanen unbedingt sittlich machen wollSchon die Strafmittel kennzeichnen den te, zu wenig. Da die Gasthäuſer damals als Geiſt, der in dem Gesetzbuch der Kaiserin ein Ort für geheime Unzucht“ verschrien herrscht. Es tamen folgende Strafen in Bewaren, erließ die Kaiserin die Anordmung, daß Ein immer lauter anschwellendes Brausen gelinde unterschieden. Harte Lebensstrafen tracht: Lebensstrafen: Hiebei wurden harte und in den Gasthäusern keine Kellnerinnen Bierhäuselmensch" nannte man sie-mehr kam von der Straße herauf. Und plößlich ſtürzte waren Tod durch das Feuer, unter mildernden Dienſt tun dürfen. Die Befolgung dieſes Geder Vater ins Zimmer, schweißbedeckt, mit Umständen nach vorheriger Enthauptung; Vier- botes wurde auf das strengste überwacht. Um haſtigen Schritten, und ſeine Stirn war ſeltſam teilen; Radbrechen, von unten herauf oder von dieſe Razzien ohne Schwierigkeit möglich, au hari, als er den beiden Frauen in knappen oben herab; in allen Fällen waren Verschär, machen, wurde streng darauf geachtet, daß die Die Wärterin und Doriths Mutter saßen im entferntesten Winkel der Wohnung, hielten einander krampfhaft an den Händen und ließen ihre angſtvollen Blicke nicht von dem Kinde, das mißgelaunt am Boden spielte. Worten furze Anweiſungen gab, von denen Dorith gar nichts verſtand. Die Wärterin nahm sie auf ihre Arme und setzte sie dann gleich wieder hin, die Mutter lief hinter dem Vater drein, der sich von ihr losrih, unten an der Haustür krachte es, als follte diese in den nächsten Sekunden in Trümmer gehen und in der allgemeinen Verwirrung schlüpfte Dorith eilig in eines der Zimmer, deren Fenster auf die Hauptstraße gingen, fletterte mit Hilfe eines Stuhles zu einem empor, öffnete einen Flügel und sah hinab. Vor dem Hause stand eine Schar Chinesen mit zudenden Windlichtern und Fadeln und blizenden Gewehren, deren Kolben sie gegen das Haustor stießen. Zwischen die wütenden, Heiseren Schreie mischte sich das Weinen eines Knaben. Dorith fab schärfer hin und erblickte den fleinen Schi- Kai, der sich zwischen den Beinen der Erwachsenen hindurchschlängelte und fungen durch Schleifen zur Richtſtatt, Reißen mit glühenden Bangen, Riemenschneiden, Abschneiden oder Ausreißen der Zunge, zuläſfig. Bei Frauen war das Vierteilen und Radbrechen nicht zulässig. Gelinde Todesstrafen waren Enthauptung und der Galgen, letzterer bei Frauen nicht gestattet. Leibesstrafen, die in körperlicher Züchtigung und Brandmarkung bestanden. Daneben spielten Freiheitsstrafen und Geldstrafen mur eine geringe Rolle. Strafen also, so recht im Sinne der Abschreckung, die auch heute so gerne von vielen als das alleinige Mittel zur Verhütung von Verbrechen gepredigt wird. Die Theresiana sucht, in erster Linie die Laster und die Sünden zu bestrafen, unter den Lastern war das ärgste die Gotteslästerung. Die Strafe dafür war Abschneiden oder Ausreißen der Zunge, Abhauen der Hand und lebendige Ver" Gaft- und Kaffeehäuſer nur im Parterre untergebracht waren, das Verhängen der Fenſter mit Vorhängen oder der Gebrauch undurchsichtiger Scheiben war berboten. Das öfterreichische Sibirien. Besonders streng wurden die öffentlichen Dirnen bestraft. Die gewöhnliche Strafe für fie war das Auspeitschen und die Verweisung aus der Stadt. Die Kaiserin ging aber noch weiter, auch jeder außereheliche Geschlechtsvers fehr trar verboten, namentlich aber wurde das Konkubinat mit körperlicher Züchtigung und, wenn dies nichts fruchtete, mit Verweisung bestraft. Die Verweisung erfolgte in der Form, daß Frauen und Männer, die sich gegen das Sittengesetz vergangen hatten, in das süd= ungarische Banat deportiert wurden, wo diese Straffolonisten als Arbeitskräfte Verwendung fanden und sehr erwünscht waren. Zweimal jährlich erfolgte der Transport zu Schiff nach Temesvar und jeder dieser Transporte brachte 200 bis 800 Personen in das ihnen zugewiesene Gebiet. Eine Ast Sibirien Alt- Desterreichs. Interessant ist, daß troßdem das heutige Banat sich zu einer so hohen Stultur emporgearbeitet hat und ja als die Kornkammer der alten Monarchie galt. Die Einwohner- unter ihnen biele Sittlichkeitsverbrecher waren ihrez Fleißes wegen überall sehr geschäßt. Die Keuschheitskommiſſion Die Kaiserin ging aber noch weiter, zwei ledige Leute, die beim intimen Verkehr fiberrascht wurden, wurben sofort atvangsweise geirant. Um eine wirksame Kontrolle auszuüben, wurde von der Kaiserin die Sitten, oder wie sie auch hieß, die Keuschheitskommiffion geschaf fen, die Organe dieser Institution hatten das Rest, im Interesse der Moral zu jeder Tag- und Nachtzeit überall einzubringen und im Falle einer Gesezesverlegung fofort amtszuhandeln. Die folge babon war freilich kein Steigen der Moral und Sittlichkeit, wohl aber ein unge Heueres vachsen des Bestechungivesens, da ja die Häscher der Sittenkoumission an der Geld strafe, die der Mann sofort zu erlegen hatte, perzentuell beteiligt tvaren. Der ganzen Strenge des Gesebes verfiel derjenige, der nicht zabHeiteres Freundlich. Der freundliche Herr: Bitte, nehmen Sie meinen Play!"- Die unfreunde liche Dame:„ Danke, ich stehe lieber!"- Der freundliche Herr:„ Schon möglich-- aber ich finde, daß es angenehmer ist, wenn Sie auf meinem Plak siken, als daß sie auf meinen Füßen stehen!" Das verwechselte Frühstück. Der zerstreute Professor gab Biologie und sagte:„ Wir wollen heute bas bekannte Frosch- Experiment machen. Ich habe zu diesem Zwed einen toten Frosch mitgebracht." Er greift in die Tasche, bolt ein Lösungszug zu Nr. 166: Tg5 h5! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Hieke Josef u. Fritsch Anton, Markersdorf; Böhm Heinrich. Jonsbach; Rudek Peter, Brux: Dinnebier Emil, Tetschen; Hyna Jo set. Hyna Franz, Adam Johann, Goldbach erdinand, sämtlich Hostomitz; Wenzel Adolf, Arnsdorf b. Helda: Reinert Jullus, Nestomitz( bs sten Dank für den schönen Spruch): Habl Erwin, Nestersitz; Lösel Richard, Hochdobern; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Fiedler Emil, Ober- Birkigt; Olbert Ernst, Domina: Grim of Emil, Katharinaberg: Mildorf Adolf, Dühnert Max, Pachmann Reinhold, sämtlich Tischaus Ulbert Rudolf, Prosseditz: Schiketana Franz u. Wisterschan; Walter Ludwig. Robek Franz, Mis Schiketana Wilhelm, Eulau; Triltsch Gustav chel Rudolf, sämtlich Kwitkau. Partie Nr. 51. Gespielt am 4. Desember 1938 in Hostomitz, I. Wettkampfpartie. eines Pädchen hervor und öffnet es. Heraus rollt ein Brötchen. Namu," sagt der Profeffor Wels: Franz Hyna. Schwarz: Emil Böhm. verdust, ich erinnere mich doch genau, mein Frühstück schon gegessen zu haben!" Englisch. 1. c3- c e7-85 2. 31-18 Sg8-16! Eine Neuerung von Böhm. er beabsichtigt, Weiß ließ sich aber nicht verführen und spielte im alten Stil weiter, das Hauptaugenmerk ist auf den schwarzen d- Bauer gerichtet; in der folgenden Partie wurde er blokiert und ist auf d7 sitzen geblieben bis zum 31. Zug. möglich 3. Sbl- c3 Sb8- c 4. d2- d4 5. St3xd e5xd4 L18- b4 8. Lcl- g5 h7- b6 Ein Schotte ging zum Zahnarzt. Ein Schotte kommt mit großen Bahnschmerzen zum falls Sxe5 geschieht, sofort d7- d5 voraustoßen, Arzt. Ja, sagt der, der Bahn muß raus. Was loftet denn das?"- Mit Betäubung 13 Schilling, ohne Betäubung 5 Schilling." Der Schotte überlegt und entschließt sich für eine war der Vorstoß im 5. Zug und im 13. Zus. Behandlung mit Betäubung. Der Arzt nimmt die Einspritzung vor und geleitet seinen Patienten ins Vorzimmer, um die Wirkung abzuwvarten und inztoiſchen einen anderen Patienten zu Geholfen haben alle diese Maßnahmen im versorgen. Als der Arzt den Schotten dann Grunde genommen nichts, insbesondere die gesaum Babuziehen hereinrufen will, ist der PaHeime Prostitution, um bererwillen der gange tient verschwunden. Abends am Stammtisch Aufwand geschah, wurde davon sehr wenig betrifft der Arzt einen Kollegen, dem er die ſeltrührt und gerabe in der Zeit Maria Theresias same Geschichte erzählt. Das wird wohl der nahmen die Geschlechtskrankheiten, ober, wie Steri sein, meint der Kollege, der trot meinem sie damals hießen, die geheimen, verbotenen Bureden darauf bestand, sich einen Bahn ohne Krankheiten, ungeheuer überhand. Betäubung ziehen zu lassen... Ten fonnte. Was mancher nicht weiß.. 1 Verbächtiges Lob.„ Diese Handschuhe fann ich Ihnen wirklich empfehlen, gnädige nicht weiß.... Frau! Sie sind elegant und außerordentlich haltbar! Die halten bestimmt, so lange Sie leben!" Gut, dann nehme ich fie!" Darf ich vielleicht gleich zwei Paar einpacken?" In Aegypten wird das Feld noch heute teilweise mit Holzpflügen bearbeitet, die ganz Si aleichen geblieben sind, wie vor tausend Jahren. Sie sind genau genommen nichts anderes als ein gefrünunter Ast, der durch den Ader geschleift wird, so daß dieser aufgerissen wird. A13 Vorspann werden Ochsen benutzt. Sie zies Hen den Pflug mittels eines Jochs, einer diden Holzstange, ble hinter den Hörnern der fräftigen Tiere befestigt ist. Die Nilerde ist trop dieser primitiven Behandlung so fruchtbar, daß sie vielfältige Erträge gibt. Eine fleißige Biene samunelt in einem Sommer nicht mehr als einen Teelöffel voll Honio. Brillen, in der jetzt gebräuchlichen Form, wurden im Jahre 1290 erfunden. Als der Tee zuerst in England eingeführt wurde, übergoß man ihn mit Wasser und bes wahrte ihn wie Bier in Fässern auf. Beim Gebranch twurde er baun aufgewärmt. Die größte Stadt der Welt ist noch immer Londen mit 7½ Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle steht New York mit etwas über 6 Millionen. Berlin ist die drittgrößte Stadt, Paris die viertgrößte. Dann kommen Chicago und Tokio. Austern bewegen sich nur in den ersten achtundvierzig Stunden ihres Lebens. Dann sezen fie fich für immer sest. Die Fingernägel geben eine Diagnose für den Gesundheitszustand des Menschen. Blöblich auftretende Krankheiten hemmen das Wachstum aller Nägel, die hinterher aussehen, als wären die Nägel auer durchschnitten. Nervöse Störumgen verursachen tiefe Grübchen. Auch nach einem Unfall, wie zum Beispiel einem Armbruch, treten Nisse in den Fingernägeln auf. " Im Wanderzoo.., Hier, eine Riefens schlange. Sie ist nicht giftig, aber so start, daß sie ein Samel erwürgen kann." liche Stimme:„ Gustav, Gustav, geh nicht so nah beran!" 1 Eine weib Schach- Ecke Geleitet von Genoffen Wenzel Scharsch, Zwettnik 65 bei Teplit- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 169. Schwarz: Keb. Ta5, Ba4, b5, 26, 06.( 6) 8 102 a b c d e f g h 8 a b c d e f g h 6 4 Weiß: Kb4. De7, Ba3, 12, 13. h3.( 6) Mattin 2 Zügen: Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. 7. Lg5- h4 3. Tal- cl Sc6- e5 mit der Folge 3g6. 9. LX16. Lxcs+ nicht DX16 wegen 10. De2! An dieser Stelle wird oft 8. 2- es gespielt 8.. 9. Lu4x16 10. Sd4- b3 Se5-86 Dd8x16 Dr8- d8 Lb4xc3+ a7--86 11. Dd1- d40-0 12. c4 c5 13. Tclxc3 14. Tc3- a3 b7- b6? Mit 14. Tb8, 15. Sc3, de erlangt Schwarz ein viel freleres Spiel. 15. c5xb6c7Xb6 16. Sb5-46 Dd8- g5 17. Tas- c3 Tas-- b8 18. h2- h Dg5- e5 Das kann dem Weißen nur lieb sein, die Hauptfiguren werden weggeräumt, da ja der Zentralspringer de alle wichtigen Punkte be setzt. 19. Ddxe5 Sg6xe5 20. 82-84 Dieser Zug hat den Zweck, außer Linienöffnung das event. Manöver von Schwara f6, S7, SXd6 zu verhindern( Lg2, Ld5). 20. 31. Thi- gl 22.84-83 23. 12-14 24. 14-15 Lc8- b7 Lb7- d5 h6- h5 Se5- g8 Sg6-85 Natürlich nicht Sxh4 wegen Tc3- h3. 25. a2- a3 26. b2- b4 Ld5- c6 b6- b3 37. Te3- c5 Se5-4 b5xc4 28. Sd6xc4 Der weiße Springer wäre vertrieben worden durch Tb6! darum geschah Tc5 um wenigstens elnen Bauern zu gewinnen beim Springertausch. 29. Te5xc4 Lc6- b5 30. Tc4- c3 Tb8- c8 31. Tgl- g3 d7- d5 32. Kel- d2 d5- d4 33. Te3Xc8 34. Lfl- g2 35. e3 el T18Xc8 Tes- es enp. X Erst am 35. Zug kam et, während die metsten Partien, welche mit 1. e2- et beginnen bei dieser Zeit schon beendet sind. 36. Tg3xes Tes- d8+ 37. Kd2- es Td8- c8+ 38. Kc3- b3 Tc8- d8 39. a3- a4 40. Te3- e5 Lb5- d7!? 17--16 41. Te5- d5! 16 × 5 42. h4xg5 87-6 43. Kb3- b2 44. Lg2- h3 g6x15? Td8- b8 45. Td5xd7 Tb8xb4+ 46. Kb2-3 Tb1-14 47. Lh5-82 Schwarz gab auf. Bedenkeit: Weiß 1 Stunde 18 Min.. Schwarz 1 Stunde 43 Min.