BUNTE WELT Mr. 8 Enterhaltungsbeilage Die Unsterblichen Von Karl Kern an@ 1934Wenn längst schon die Namen der när!" Das Todesurteil nahm Weissel den Vater von vier Kindern, zwei Stunden Dollfuß und Fey und der Pfaffen, die sie völlig unbewegt auf; und als ihm der später unter den Galgen. Nur verschwomsegneten, vergessen sein werden, wird noch Henker die Schlinge um den Hals warf, men fieht er, was um ihn vorgeht. Fieberimmer die Welt vom Nuhme der Tapferen hallte die starke feste tsimme des Todge schauer ſchütteln ihn. Ein Todkranker iſt in erfüllt sein, die auf den Barrikaden Wiens weihten über den Gefängnishof: Eden Händen des Henkers. Wie er die Schlinund in den Gemeindebauten, die in den lebe die Sozialdemokratie!" ge um den Hals fühlt, wird ihm seine Lage Straßen der österreichischen Städte in diesen Febertagen ihr Blut für die Freiheit vergossen. Es waren tausende Männer, die sich zu opfern bereit waren, als ihre Partei ſie rief. Hunderte von ihnen deckt der grane Rajen; der Name der Einzelnen, in Treue und Liebe von den Angehörigen und Freanden bewahrt, wird verwehn. Die Tat der Gesamtheit aber ist unbergänglich. Verkörperung des Geistes und Mutes dieser Tausende ist das Kämpfen und Sterben der Männer, die das christliche Regime Dollfuß zum Galgen führte. Die Todesverachtung und der heiße Glaube an die Gerechtigkeit ihrer Sache sie nötigten selbst den Henkern Ehrfurcht ab. Den fämp fenden Arbeitern aber werden die Nanten dieser Helden vorausleuchten in ihrem Ringen um eine neue, schönere Welt. Da war ein junger Ingenieur namens Georg Weissel. Sommandant der Feuerwade in Floridsdorf. Ein Revolu tionär, der mit glühender Liebe an der Partei ding und, als der Widerstand gegen den fascistischen Putsch der Regierung Doll. fu; begann, trotz dem Abraten seiner Vorgesetzten an der Spike seiner Mannschaft der Polizei bewaffneten Widerstand leistete. Der Heroismus war erfolglos; Weissel und seine Leute wurden wenige Stunden nach dem Beginn des Stampfes verhaftet. Werfel selbst kom vor das Standgericht. Zuhause wartete ein vierjähriges bewußt. Die letzte Straft, die ihm geblieben Töchterchen auf den Vater. Es kann ich iſt, redt seine Faust hoch und öffnet ihm den verstehen, daß er nicht mehr kommt, ez zu Senter entgegen, dann zieht sich die SchlinMund. Freiheit!" schallt es dem herzen und zu küssen. Und fann es aucht Henker entgegen, dann zieht sich die Schlinverstehen, daß die Mutter ununterbro ben ge zuſammen. Der Todeskampf des Halbfassungslos weint. Daß sie weinte; teken ist bald beendet. denn auch die Mutter ist dem Dieses Freiheit", das vom Galgen Helden in den Tod gefolgt. tlang, geben die Wiener Arbeiter von Mund Das Leben ohne ihn hatte für sie feinen zu Mund weiter. Es ist das leuchtende, Sinn mehr. Die Tochter aber wird heran- tlingende Wort tiefsten Glaubens und wachsen und eines Tages die Tragödie ihrer fämpferischen Stolzes, das den Kämpfern heldenmütigen Eltern verstehen und, ihrem voraufliegt, bie dereinst auch ihren Helden Opfertod würdig, für die dee kämpfen, Münichreiter rächen werden. für die sie gestorben sind. Bier Kinder warten zuhause. Sie warIn Ehrfurcht und Trauer nennen ten noch. Einmal werden sie beheute Tausende in Wien und Desterreich, reit sein.... Laufende in aller Welt den Namen Weiffel. Er hat einen Ehrenplatz in der Neihe der Unsterblichen, die für eine bessere Well stritten. Koloman Wallisch, der Führer der Schutzbündler von Bruck an der Mur, ein fozialdemokratischer Bonze". Als der Befehl der Partei ihn erreichte, stellte er sich Da war ein anderer, ein Schuhmader namens Münichreiter. Er hat eine an die Spite feiner Schutzbündler und Fämpfte noch immer, als das Ringen um Abteilung Schutzbündler im Stampfe e- Bien schon entschieden war. Alle Gelegenführt und wurde mit den Kameraden nach beiten zur Flucht ausschlagend, blieb er bei heftiger Gegenwehr gefangen genommen. Die Henker, die jett über Desterreich herr- der Truppe, bis sie faft aufgerieben war schen, wollen die Schutzbündler und ihre und der Stampf wegen völliger Erschöpfung Führer als Verbrecher hinstellen, die aus nicht mehr weitergeführt werden konnte. Er Blutdurft gemordet haben. Aber sie haben fcbidte feine Getreuen beim und erst dann nur ihre Freiheit und die Freiheit ihrer bachle er an sich. Bei dem Versuch, dem Kinder verteidigt. Dieser Münichreiter Senfer zu entgeben. fällte ihn Berrat: ein war der fürsorglichste, treue Vater von der Heimwehr zugehöriger Eisenbahner vier Kindern, die er über alles lieble. hette um des Preises wiffen, der auf WalDer Mut des Angeklagten hat felbft Daß er die Waffe nahm und sein Leben Tischs Stopf gefett war, die Schergen auf seine Richter in Erstaunen gesett. Beijfel einfeste, muß also einen tieferen Sinn gefeine Spur. die ihn fingen und noch am bekannte sich zu feiner Tat; er nahi. habt haben, als die offizielle Propaganda Gleichen Tage vor die Richter brachten. um die Kameraden zu entlasten, alle Schuid der Fey und Konsorten glauben machen will. Wallisch wußte, daß seiner keine Gnade auf sich und gab, um sie zu reiten, an, fie Schwerverwundet wird Münichreiter wartet. Er war gehaßt wie faum ein zweimit der Waffe in der Hand gezwungen auf der Wahre vor seine Richter geschleppt. ter Führer; er wurde auch von den Seinen zu haben, auf die Polizei zu schießen. Der Der Verteidiger macht einen letten Verfuch. geliebt wie faum ein zweiter. Vorgesetzte hat ihn noch während der das Leben des Tapferen zu retten, indem er Kampfhandlungen gebeten, seine Abteilung auf seine schwere Verwundung hinweist. Er entwaffnen zu lassen und sich der Polizei hat nicht mit der Entmenschtheit zu stellen; Weissels Antwort war:„ Ich der Nichter gerechnet, die falten Her verlasse meine Kameraden zens beschließen. daß der Angeklagte nicht!" Und er kämpfte weiter. Dem Be- Münichreiter so zu behandeln ist, wie jeder febt, die Waffen abzuliefern. begegnete er andere. Auf der Ba hre vernimmt Münich mit den stolzen Worten:„ Das tue id reiter, vor Schmerzen halb bewußtfos, das nicht, ich bin ein Revolutio- Urteil. Auf der Babre trägt man ihn, Bor den Richtern stebt er jo stolz und gerade. wie er gelebt und gekämpft hat: als der Mann. der die Pflicht erfüllte, die der Stampf um die Freiheit ihm auferlegt hatte. Such er nimmt die Sáuld auf sich. die Sameraden entlastend, auch er stirbt mit einem Befeuutuis zu der Idee auf den Lip pen, der sein Leben galt, der jetzt sein Step. ben gift. Weiffel, Wallisch und Müntchreiter, Staněk und ihr anderen, die der Henker zerbrach oder der Kerkermeister holte: ihr starbt nicht umſonſt, wie ihr nicht umsonst gelebt habt! In Schmerz und Trauer senken wir unsere Fahnen, euch zu ehren; in Wut und Kampfentſchloſſenheit reißen wir sie wieder hoch. Euer Geist umgibt sie, euer unsterblicher Heldenmut. Ihr seid nicht tot: ihr seiderstrecht unsere Führer geworden! Das liebe Leben I. In den Siebzigern ftrozzi niemand mehr vor Jugendkraft. Und schon gar nicht jemand, der, seit er denken kann, mit schtverster Lebens not gerungen. Die alte Frau geht dennoch in die große Fabrik und werkt das Aufgegebene rechtschaffen zu Ende. Tag um Tag, Jahr um Jahr. Und ob es ihrem einfinkenden Rüden auch oft genug fauer fällt, die Lasten zu schleppen, die er soll, ob auch ihre gichtknochigen Hände nicht mehr richtig zulangen können, fie muß tun wie eine Junge, und ist glüdlich, wenn es halbwegs ge fingt. Die Arbeitspläke find so rar, und so viele wirklich Junge haben überhaupt keine. Ein all zu merkbares Kräftenachlassen, und- die Alte ..fliegt". -Aber welche Müdigkeit schon zur furzen Mittagsraft, und, ach, welche, welche Müdigkeit erst am Abend. Den fargen Bransch" hinuntergewürgt, daß auch der Magen still wird, und dann ins Bett. Ruhen, ruhen, bis zum gebieterischen Fabrikpfiff am neuen Morgen. Bubiel Sajidjal ließ die Alte nicht zum Spargroschen kommen, und zuviel Schicksal läßi en auch noch heute nicht zu. So tut sie auch am nächſten neuen Morgen wie eine Junge wieder, bis zur Todmüdigkeit am Abend. Und so wohl bis zur letzten Müdigkelt. II. Eigentlich sieht es gar nicht aus, als käme ein Mensch daher, wenn der Alte die Straße geht. Der Rüden liegt zum rechten Wintel eingesunken gegen die Erde, das eine Bein schleift fleif, der Stopf wadelt, als schüttle ihn jemand, ohne Unterbrechung von links nach rechts. Die Hände mit den diden Adersträngen zittern auch, aber die können sich wenigstens immer wieder mal ein bißchen aufstützen, wo Gelegenheit dazu, und wenn die triefenden Augen eine solche erspähen. Quer über den unsäglich hinfälligen Leib hongt eine ebensolche Tasche. Und wie das Menschenwrad so mühselig von Haus zu Haus geht, scheint es ihm mandymal wie eine Frage im verdämmernden Bewußtsein aufzuſteigen, eine Frage, die gebieterisch Antwort heischt, so daß er sich wie im liefften Ueberbenten einer solchen an die Stirne faßt, und doppelt elend dann wei terschleift, weil er keine Antwort findet auf die Frage: Was will ich denn nur noch?! Doch wie bedächtig, wie behutsam legt er die erhaltenen Gaben in die Taschel Ein Stück Brot, meist troden, ein paar Kartoffeln. Gleich andachtsvoll find viele nicht in der Kirche. Ach, all das, all diese Brocken, sie sind ja Mittel zum Leben! Jatrohl, Mittel zum Leben... Oliebes Leben! H. Ernst. 2 Das Todesurteil Von Jack. Am 14. August 1933 wurde in 8. der, Endlich der Prozeß. Hunderte von Zuhörern, alveiundzwanzigjährige Seeman T. zum Tode fast hundert Zeugen, darunter die angegriffenen verurteilt wegen angeblichen Mordversuches. S.- Leute. Gegen drei Dente richtete der Bon ferne left man über die drei Beitungs Staatsaniralt feine besonderen Angriffe, unter zeilen hinweg, die das registrierten. Seit Tobes: den dreien ivar T. urteile in Deutschland fast alltäglich produzieri werden, hat man sich daran gewöhnt. Die Geschichten von Massenhinrichtungen gehen zarien Gemütern noch an die Nerven. Morgen wird auch das abflingen, verrauschen in der großen Woge von Grausamkeit, Unrecht, Mord und Gewalt, die alles öffentliche Leben überspült. Nur eiliche Mütter, Bräute, Frauen, Freunde, iras gen den Schreden weiter, der ihr Herz aushöhlt und ihre Gedanken vergiftet. Hier ist die Geschichie eines Tobesurteils, unverfälscht und ungeschminkt. Gegen die meisten erlosch die Anklage mit den Beugeneinvernahmen. Gegen diese drei wurde fast auch nur Entlastendes vorgebracht. Es gab feinen Beugen, der auf seinen Eid ges nommen hätte, zu sagen, dieser oder jener habe geschossen. Kein Beteiligter wurde einwandfrei wiedererkannt. Die Anklage hielt fich nur durch folgende Indizien: Erstens seien 2. und seine beiden Freunde als politische Raufbolde be fannt( das traf ein wenig au), zweitens habe 2. eine Waffe besessen, mindestens einige Mo nate zuvor, drittens sei von einigen Zeugen übereinstimmend berichtet worden, einer der Wenn man den Anlaß zu Prozeß und Ur Schützen sei über durchschnittlich lang gewesen, teil gerecht wägen will, muß man ſtay an die was ganz augenscheinlich auf T. zutraf. Für Atmosphäre der lezzien Monate vor der Hitler- alle Zeugen, den verlegten Nazi eingeschloſſen, Regierung erinnern. Tag für Tag Ueberfälle, für alle Zuhörer, für die gleichgeschaltete und Mordiaten, Verlegungen, Verhöhnungen, Ser- nationalsozialistische Presse galt Freisprudh als ausforderungen. In ganz feltenen Fällen was gewiß. Gewiß bliebe der Verdacht bestehen, ren noch Arbeiter, Kommunisten oder Neichs- nachweisbar sei eine Straftat nicht. Der noch banner die Angreifer. Ueberwiegend waren sie Humpelnde Nazi sprach gegen Verurieilung, der in die Defensive gedrängt, die Papen- Polizei| Staatsanwalt aber beantragte und erhielt vom hatte mit allen Mitteln gegen die Linke gearbei- Sondergericht: cin Todesurteil gegen T., tet, faum zur Abwehr raffte diese sich noch auf. alvei ungeheuer harte Zuchthaussprüche. Urteile Nur hie und da eine Häuserblodfiaffel, die des Sondergerichtes sind endgültig, nicht revis fchlagkräftig geblieben war. Stadt für Stadt fibel. trauerie die Arbeiterschaft um Erschlagene. Stadt für Stadt, Straße für Straße begann die Borherrschaft des braunen Terrors. Hitler wurde Kanzler. Der Rundfunk begann einen enormen Siegeslärin. Fadelzüge, Parade, Räuſche bei den Gruppen und Parteien der neuen Regierung. Nach einer solchen Sie gesfeier zogen in einer Arbeiterstadt etliche start angetrunkene SA.- Männer randalierend, gröhlend, höhnend in eine Straße, die ausschließlich bon roten Arbeitern bewohnt wurde. Die S. Männer waren unbewaffnet. Sie taten aber, als seien fie im Begriff, die Straße zu stürmen, die Noten zu demütigen, fie riefen und provozierten im Vorgefühl der errungenen Macht. Einige Arbeiter kamen zuſammen. Sie hielten das Dußend SA.- Leute für eine Ueberfallsgarde. Es war oft genug passiert, daß Buſammenſtöße so laut eingeleitet wurden. Sie beschloffen, abzutvehren. Etliche Genoffen hatten Schußwaffen, alte, vorfiniffutliche Kanonen neben ein paar fleinkalibrigen neuen. Mit zwei Pistolen wurde geschossen, auf ziemliche Entfernung, in erheblicher Dunkelheit, abivehrend, oberflächlich gezielt. Ein Brauner wurde am Stnie getroffen. Sonst geschah keinem etwas. die Braunen liefen davon, die Arbeiter verstedten sich. Noch in derselben Nacht wurden alle bekannten roten Arbeiter der ganzen Straße verhaftet und ftundenlangem Kreuzberhör unterworfen. Eilidhje wurden in Haft behalten. Wiedererkannt wurden von Unwohnern der Straße noch ein paar Burschen aus der Nachbarschaft, die an dem Abend des Busammenstoßes in der Straße gesehen worden waren; feinesfalls als Beieiligte. Gegen ein Dutzend Arbeiter wurde Autlage erhoben wegen Mordverſuches, Aufruhrs, Landfriedensbruchs und ähnlich unheilvoller Beschuldigungen. Monate gingen hin. Arbeiterquartiere. Viele waren, die dem T. ale Ein Schrei des Eniseyens ging durch die Raufbold nicht gewogen waren, die ihm cin halbes Dugend Gefängnismonate gut und gern gegönnt haben würden. Man glaubt auch, daß er an dem fraglichen Abend in der Nähe gewes fen sei. Daß er diesmal geſchoſſen habe, wurde aber von Freund und Feind bestritten. Die beiden Schützen, wollte man genau wissen, feien gar nicht Straßenbewohner und Nachbarn gewefen. Führende Genossen hielten das für eine Tatjachje. Da niemand ein solches Urieil erivartet hatte, waren die bei den zahllosen Verhaftungen ohnehin sehr erschwerten Entlastungsarbeiten nicht ernst genug genommen worden. Nun stand man: vor der Tatsache cines unabanderlichen Uricils. T., ein Mensch, dessen Jugend im tiefen Elend abgelaufen war, der wenig an finns volle Arbeit gekommen, der politisch durchaus Harınlos und instinkilos var, den Weibern und, so das Geld reichte, auch dem Alkohol ergeben, aufällig häufiger mit ein paar Notfrontfreunden: zusammen fiel hier anter Indisien und Pa ragraphen, gegen die er sich allzu schlecht weha ren konnte. Der neue Staat braucht Blutjuitiz so nahm er auch des mindere schuldlose Opfer, gegen das seine Presse geschrien haite: Eine wimmernde, schuß- und ſchirmloſe Braut Roier Untermensa), Kommuneberbrecher uſtv. verließ den Gerichtsfaal. Etliche Freund waren ratlos betroffen. Die Mutter in Oberſchlesien mußte fiebernd ins Krankenhaus_geüberließ den Bericht über das Urteil und die bracht werden. Ein alter Preffeberichterstatter Schlußfizung einen jungen Kollegen. T. wurde bleich, ein Abbild tödlicher Erschrockenheit, abgeführt. Er wurde nicht beguabigt. Erstens find Sondergerichtsurteile au crust, um durch 3 Zuchthausurteil bei den heutigen Verpflegungsund Behandlungsverhältnissen genau wie in Polen auch eingewisses zögerndes, grausames Sterben bedeute. Gnadenerweise angetastet zu werden. Zweitens, Zudem ist es tatsächlich wahr, daß ein längeres muß die ,, Kommune" abgeschreckt werden Drittens verlangt die nationale Revolution als selbständige Rechtsruelle" biutfeuchten Boden. Es ist nichts dabei, ob einem Unschuldigen dec Stopf abgehadt wird neben einem Schuldigen Ein Kamerad vom Wege Erinnerung an Trudy L. Erinnerst Du Dich noch an unser erstes Busammentreffen in Rom? Es war an einem fonnigen Vormittag in einem Heim für deutsche Wenderer. Wie sie in der schönen Jahreszeit in Scharen durch Italien ziehen. Bu Fuß und mit dem Fahrrad. Ohne Geld, mur mit Mu und dem Tornister. Ms Du mit Deiner Freundin bei uns eintratest, war großes Erstaunen. Und gleich warst Du in einer politischen Debatte mit ein paar deutschen Jungen, die das Halenfrenz irugen. Mit einfacher Bluse, grauem Kittel und Staubigen Sandalen standest du albischen uns. Deine Argumente überzeugten, atmeten die Frische und Freiheit, die jene umgibt, deren Symbol die rote Fahne ift. Wir schlossen uns zusammen, tauschten bas sozialistische ,, Du" und gelobten uns Kamerad schaft. Wir machten alles zusammen, und Dein Kopf hatte immer die besten Einfälle. Du Handellest für uns die Mineiro" um ein paar Centesimi herunter, in jener Kleinen Trattoria Hinter der Ponte Sisto. Oder gingen wir auf die Questura. Durch Dein Redetalent, verbunden mit ein paar feurigen Seitenblicken, vergaß der Beamte S. M. des Königs von Italien zu fragen, ob und durch was wir Geld hätten. toffel, verschlangst sie samt Schale und batesi ihn um ein paar für Deinen Hunger. Das war ihm doch zuviel. Er lud Euch ein zu einem Mittagessen mit Wein und Obst. Und 10 Lire gab er auch noch. Ein anderes Mal gingen wir zu frommen Schwestern. Da belam ich sofort citvas: Die Cberin aber tadelte Euch, als junge Frauen auf der Landstraße zu ziehen. Plötzlich warst Du wieder Kämpferin. Wenn sie nichts geben wolle, soll sie es sagen, aber Vorschriften hat fic nicht zu machen. Sie wisse nichts, vom Leben, wie es wirklich sei." " Deine Hände waren geballt, und Du. Sprachst mit dem Gener Deiner Ueberzeugung. Sie gab nach.... Und abends saßen wir auf den Klippen an der Via Partenope. Sahen das Feuer des Vesubs und die Lichter von Capri, die geheimnisvoll Tenchieten und mich zogen.... Gruß Kamerad! Nach einem Monat kam ich wieder zurüd von dieser Zauberinsel. Am selben Tage follte nachmittags mein Dampfer nach dem Süden fahren. Um die Mittagszeit schleuderte ich auf der Via Roma, der belebtesten Straße. Dachie an Dich und Deine Freundin und die gemeinsam verlebten Tage in dieser hunten Stadt. Du, mir bleibt vor Erstaunen beinahe das Herz stehen, auf der anderen Straßenseite geht Ihr ja! War das noch Zufall? Die Leute blieben siehen bei unserer Begrüßung. Saht Ihr doch auffallend aus. Beide in blauen Blusen und weiten blauen StrandHosen. Und immer ein Schwarm neugieriger dunkler Neapolitaner in hellstem Erstaunen hinter Euch, für die Ihr eine Sensation wart Wenn man in Nom ist, muß man den Papst sehen. Also gingen wir mit einer Emp: fehlung zum Monsignore Palucci, um uns an= zumelden. Er sah Dich ſehr ſtreng an wegen Deines lachenden Gesichtes, das so gar nicht in den Vatikan paßte. Und gebot Dir, zur Audienz einen schwarzen Schleier zu tragen. Unser Gefamtfapital betrug noch 8 Lire. Wie davon Schleier kaufen? Aber am andern Tag auf dem Petersplatz hattest Du doch einen: Dein Du erzählieſt mir von Deinem Kampf mit Gefühl fand eine Dame, die Dir einen borgie. Vermieterinnen, Behörden und lästigen AutoAlussahst Du wie die frömmite Bäuerin aus fahrern, die fich zwei erzentrische, alleinreisende einem Dorf der Toskana. Und mit ernſteftem Ausländerinnen nicht vorstellen konnien. InztviGeficht zitiertest du einen Gläubigen aus Defter- schen hattest Du die Sprache gelernt. Lohnber reich Zitate aus dem Maryschen„ Kapital"... hältnisse und Arbeitsbedingungen der Arbeiter Dann trennten wir uns. Gruß, Kamerad beobachtet und Schlüsse daraus gezogen. Weißt du noch das zweitemal? In der Stadt am blauen Golf- in Neapoli. Eines Morgens ging ich in der Frühe von der kleinen, schmutzigen Albergo auf die enge Straße, um Obst zu kaufen. Jah hörte eine Stimme, die in gebrochenem Italienisch mit dem Verkäufer verhandelte. Ich trat and Tor.... und sah Dich. Welche Freude strahlte aus Deinen Augen. als wir uns so unerwartet trafen. Später ftrolchten wir zu britt durch den Hafen. Wit fahen einen deutschen Dampfer, und beschlossen nad Essen zu fragen. blochen" heißt es in ber Wanderersprache. Wich iagte der Offizier Jofort wieder von Dec; Euch ließ er passieren. Ihr gingt in die Kombüse. Der Koch rief den Kapitän. " Seine massige Gestalt schob sich durch die enge Tür. Er forderte Euch zum Verlaffen des Schiffes auf. Da nahmst Du eine zohe Kare Wann sehen wir uns wieder? war Dein lehtes Wort. Gruß, Kamerad! Aus Sizilien kehrte ich wieder zurück nach Capri- es 30g mich zu stark nach dem blauen Eiland. Da Eines Tages saß ich auf der Piazzaireppe. kamen zwei Wanderinnen mit schweren Rudfäden die Straße herauf... Dieses Mal warst Du aber erstaunter als ich. Unien am Meer, bei den Bädern des Tiberio, war ein idealer Platz für Dein Zelt. Wie glänzten Deine Augen, als Du das Wunder der Blauen Grotte und die Aussicht von den schönen Punkten der Insel schauteſt. Dein Sinn für das Schöne sand hier seine volle Befriedigung. Und so nebenbei verschafftest Du atvei denischen Wanderen noch Arbeit. Sie konnten | Freiheitsweiſe Den Helden Wiens Bon Binder Die der Freiheit hingegeben Leib und Leben, werden alle toiederkehren in gewaltigeren Heeren, als drin ihr sie heute scht. Hört es, ihrer aller Henker, also spricht der Zeitenlenler, dessen Namen ihr mißbraucht: Sie finds, die euch einstmals richten, die ihr wähntet au bernichten, Kämpfer nahen, unverbraucht. In den Enkeln wirds geschehen, alle müssen Rede stehen denen, die der Geist durchhaucht. Die sie heut Marristen schelten, Wegbereiter neuer Welten: ein Altar des Dankes raucht. Männer Biens und mutge Frauen, Jünglinge voll Volksvertrauen, cuer Leben bleibt geweiht. Wieder werden Mörder heißen, die es sind, und Meineidlinge. Einzeln wird man cuch einst preisen, danken in dem Völkerringe. Konum, Tomm balb, du mut'ge Beit! Boote auftreichen, bekamen dafür Essen und Unterkunft. An einem Nachmittag, als die Sonne glü hend unterging, sprachst Du in ihr Leuchten die Worte mit dem elvigen Sinn: „ Der Mensch soll seinem Bruder Kraft geben und Freude bringen." Gruß, Kamerad! Nun führte mich der Weg in Deine Stadt; und mußte an einem Morgen erfahren, daß Du am Tage vorher die leste Straße gegangen ist. Mit einem Lächeln, das immer um Deinen Mund lag. Aber Du gabst die Freude zur befreienden Tat und ließeft zurück den Mut, für die Leben den zu kämpfen. Ich danke Dir, Kamerad! Rudolf Dies und das Die größte Baumart der Welt ist die Wellingtonia gigantea, die in Kalifornien wächst. Manche ihrer Stämme haben einen Umfang wie ein halber Tennisplay. Der Wal, der ursprünglich ein Landtier war, hatte damals Beine, die, da er sie später nicht mehr benügte, abgestorben sind. Einige überflüffige Knochen zeigen heute noch dia Stelle, wo früher die Beine faßen. Das Wort ,, hurra" ist ein alter magyarl fajer Kriegsruf und bedeutet: Schlagt ihn lot!" Zu allen Zeiten haben sogenannte Schatz inseln die Phantasie in Bewegung geseht. Aber meift waren die Schäße, die man dort finden sollte, sehr sagenhafter Art. Es gibt jedoch auch wirkliche Schabinseln, und zu ihnen gehört die Insel Nauru im Stillen Dzean. Bor 50 Jahren hatte fein Mensch für diese Koralleninfel atvi fchen Amerifa und Australien Intereffe. Dann entbedte man aber vlöglich, daß Nauru nichts - 4..Ich möchte einen Liter Wein."-„ WeiBen oder roten?"- ,, Das ist egal-- es ist für einen Blinden!" anderes war als eine einzige Phosphatklippe, sigem Gesicht gibt dir die Tante bestimmt feinen von der unerschöpfliche Reichtümer an Dünge- Kuß!"„ Das hab ich gelukt!" grinst Häusmittein geerntet werden konnten. Sm selben chen. Augenblick stieg der Wert der Insel auf viele Millionen Dollars. Ebenso war es mit Belle Jale vei Neufundland. Vor einigen Jahren war die ganze Jusel nur 100 Dollars wert; dann fand man Eisen auf der Insel und sofort wurde fie für 2 Millionen Dollars verkauft. Die heutigen Schaßinseln werden also durch die Reichtümer des Bodens gebildet. Hänfig hört man von Heuschreckenschwär men, die so dicht sind, daß fie die Sonne ver dunkein, aber auch Schmetterlinge können in gleichen Massen auftreten. Der russische For scher Samlo berichtet, daß im vorigen August eine Gegend, in der es sonst von Moskitos wim melte, vollkommen müdenfrei war, denn es batten fich gelvaltige Schivärme von Schmetter Yingen eingestellt, deren Hoßer Aublic genügte, die Moskitos fern zu halten. Die SchmetterTinge waren in folchen Maßen vorhanden, daß sie am Abend in dichten Schichten auf dem Boden, auf Dächern und Bännen lagen. Die Geschichte des verühmten Londouer Fismarktes, Billingsgate, geht auf über ions send Jahre zurüd. Im Handfertigkeitsunterricht in den hu len zeigen im allgemeinen die Mädchen mehr Verständnis für Farben und Einzelheiten als die Knaben, während dieſe in ihren Arbeiten meist origineller find. Es wird behauptet, daß das beste Mittel, lintshändige Kinder an den Gebrauch ihrer rechten Hand zu gewöhnen, darin besteht, fie irgendein Musikinstrument spielen lernen au lassen. Muskeln und Nerven arbeiten zusammen, um Rhythmus zu erzeugen; auf diese Weise wird das Kind von dem Zwang befreit, unter dem es sonit leidet, wenn man es an den Gebrauch der rechten Hand zu gewöhnen sucht, ein Bwang, ber sich oft in Stottern äußert. Musik ist also nicht nur das Mittel gegen Linkshändigkeit, sondern auch gegen das Stollern. Die Konsultation.„ Herr Doftor, toes ist für die Nerven meines Mannes besser? See ober Gebirge?"„ Geben Sie an die See und er ins Gebirge." Schach- Ecke Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 175. Von Georg Hume, Nottingham. ( Leuchtrakete 2./34.) ..Aber das Fünfmarkſtüd ist ja falsch..." ,, Was? Nicht mal bei diesen schlechten Bei Schwarz: Kal, Dhl, Tes. h5. La8. Bb5. d7. 63. ten wollen Sie falsches Geld annehmen?" Lehrer: ,, Was geſchieht, wenn das Licht in einem Winkel von 45 Grad auf die Wasseroberfläche fällt?"-Morib:„ Es geht aus." „ Ich habe nicht den Mut", sagte der jung Mann zu seiner Braut ,,, deinem Vater meine Schulden zu gestehen."„ Ihr Männer seit doch Feiglinge", ertoidecte sie. Water hat nich. den Mut, dir seine zu geſteden!" Vor dem schiefen Turm zu Pija. Die Tante: Siehst du, Frieda, so wirst du mal aussehen, wenn du dich nicht gerade hältst!" 2 9 3 9 1 ( 9). a b c d e f g h abcdefgh Weiß: Kb4, Dc2. Th8, Lb3. d4, Sd3, Bb2. d3( 8). Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Lösungszug zu 172: Spd4- c6! Herr Brieselang hört zu seiner größten Freude, daß seine schon etwas ältliche Tochter in Tester Beit öfters mit einem netten jungen Rubrik elnzusenden. Manne gesehen wird. Lohmann oder Lebmann, so ähnlich soll er heißen. Eines Tages läßt sic ein ganz nett aussehender Besucher bei Briselang melden, stellt sich vor, Lebmann, Lahman: ober Lohmann, man versteht den Schüchternen bert Anton, sämtlich Kleinaugest: Taltermusch Tetschen: nicht genau und ſtottert: Ernst. Janexx: Dinnebier Emit. „ Ja- hm- dürfte ich fragen- ob Sie Chroust Karl, Bilin: Fiedler Emil. Ober- Birkigt: Wenzel Adolf, Arnsdort b. Haids: Hieke hm..." Josef, Fritsch Anton. Friedrich Rudi, sämtlich Markersdorf: Böhm Heinrich, Jonsbach: Lösel Richard. Hechdobern: Beutel Wilhelma. Arnsdorf mir ., Aber jaja," unterbrach ihn der alte Herr mit jovialem Schulterklopfen. Sie sollen meine Lochter haben." doch ..Wie, biite! Wen foll ich haben?” Mun meine Tochter natürlich! Sie wollien fragen, ob Sie sie heiraten können?" Aber nein, ich hatte fragen wollen, ob Sie mir 100 Mark leihen fönnten." ..Ausgeschlossen, junger Mann! Ich fenne sie ja taum!" Zivilisiertes Land. Während des ameritaReisender zu seinem Gegenüber:„ Ach. nischen Freiheitsfrieges wurde ein holländisches Berzeihung, leſen Sie die Zeitung, auf der Ste Schiff im Großen Ozean vom Sturm vers fiten?“ nichtet. Ein Teil der Mannschaft trieb lange im Ozean. Endlich wurden sie auf eine Jufel verschlagen, die sie für unbewohnt hielten. Sie wanderten landeinwärts. Plößlich saben sie einen Galgen, an dem ein Gehängter baumelte. „ Dank dem Himmel!" rief der erste seinen folgenden Kameraden zu, wir sind in einem Aivilifierten Land!" Heiteres ..Sun. ..Papa, was sind Vorfahren?" ich bin einer deiner Vorfahren, Großpapa ist auch einer, und so weiter." Mar überlegt einen Augenblid. Dann: ,, Papa, warum proßen die Leute dann mit ihren Voriabren?" Der tüchtige Bater. Papa, die Nedjen aufgaben, bei denen Du mir geholfen hast, wa ren alle falsch! Du hast überall das Doppelte herausbekommen von dem was herauskommen mußte!"-„ So, na ſchön, mein Sohn, rediret nur auf eure Art... aber das sage ich Dir, auf diese Weise wirst Du nicht sehr weit im Leben fommen!" Die Störche. Haben Sie auch schon ge hört, Herr Professor, daß die Störche schon alle fort find?"..Ja, gnädige Frau, aber ver laſſen würde ich mich doch nicht unbedingt dez auf!" Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Habl Erwin, Nestersitz: Bittner Rlchard. Schleger Josef. Kerschlagel Josef. Neub. Tetschen: Hyna Josef u. Franz. Goldbach Ferdinand. Hostomitz: Döhnert Max u. Mildorf Adolf. Tischau: Triltsch Gustav. Wisterschan: Walter Ludwix. Robek Franz, Schmied Ferdinand. Michel Rudolf, sämtlich Kwitkau. 5. Bezirk. Vereinsturalore. Schachsporte Komotau. Vereinsmeister wurde Fialks Anton mit 14 Punkten. Es folgen Thiel u. Schöpka je 11. Kienek 13. Sachs u. Gruß je 12. Starek 11. Enders 10%. Els 10. Tichay. Feifar u. Cerný je 7. Görg 5% Watzka u. Werner je 5. Prehal 3%. Demi 3 und Brich mit 0 Punkten. 6. Bezirk. Vereinsturniere. Krochwitz. Vereinsmeister wurde Günther Karl mit 8 Punkten. Es folgen Heyer u. Jelinek je 8. Habel 7. Fiedler 7. Scherze 6. John 5. Melich 5. Hocke u. Novotny je 4, Scherze Edwin 3 und Kunte mit 0 Punkten. Tetschen. Vereinsmeister wurde Fleck Dankwart mit 12 Punkten. Es folgen Ullrich 11. Woll 814. Zaruba 7. Lore iz 6%. Bartosch. Schicht u. Kalkus Artur je 6. Kalkus Alois 5. Enzmann 4. Lischke 3. Klimt 2 und Focke mi: 1 Punkt. Eulau. Vereinsmeister wurde Schicktanz Franz mit 11 Punktea. Es folgen Heller 9. Windrich 8%. Krauspenhaar Ammo 7. Hortsch 7. Hübner 6. Krauspenhaar Otto 5. Schlösinger 4. Schicktanz Fritz 3. Jäger 2%. Krauspenhaar Fritz u. Hausschild mit je 1 Punkt. 7. Bezirk. Vereinsturniere. Hostomitz, Vereinsmeister wurde Hyna Franz mit 8 Punkten. Es folgen Hyna Josef 6. Adam u. Jäger je 5%. Schmiedt Rudolf 1. Schmiedt Kari u. Pichl je 4. Stadtler 2. GoldDas wird sich schon ändern. Er:„ Liebes! bach 1½ und Ebert mit Punkten. Ich muß Dir einen kleinen Fehler von mir ge= stehen. Ich komme manchmal wegen nichts in But!" Sie: Beunrubige Dich nicht! Benn ivir verheiratet sein werden, wird sich das schon ändern!" Sobrusan. Vereinsmeister wurde Webersinke Karl mit 8% Punkten. Es folgen Pichel u. Jungnikl je 8. Böhm u. Marzin je 7. Wiedermann 5%. Stehno 4. Zimmermann 3. Urbanek 1%. Böhm Adolf 1 und Böhm Willi mit Punkt. Bernichtend.„ Was sagte Ihre Frau, als Jeder Parteigenosse liest das Parteiblatt! Die Tante ist eingetroffen, und Häuschen wird aufgefordert, hereinzutreten und ihr einen Begrüßungskuß zu geben. Das Jungchen er- Sie geitern zum ersten Male nach Mitternacht scheint mit entsetzlich schmutzigem Gesicht. Aber nach Hause kamen?"„ Sie riß nur ſtillHans," ist der Vater empört,„ bei solch sabunt| schweigend ein Blatt vom Abreißkalender."