BUNTE WELT Nr. 10 Unterhaltungsbeilage Betty Skizze von Grete Livius 1934 Die Zeit, da man Beith schlichtweg Bo-| abendlicher Beleuchtung. Betty glaubte, einen gebener, allzu billiger Liebe. Indessen weiß ženka oder auch Božka nannie, lag noch nicht all- festlichen Saal ohne Wände den Himmel als Betty viel. Sie hat Erkenntnisse gesammelt. zulange zurüd. Ungefähr zwei Jahre. Betty Plafond darüber vor sich zu sehen. Viele Aus eigener Erfahrung. selbst erinnerte sich ihrer nicht ohne Wehmut Menschen drängten sich. Niemand beachtete sie. Aus eigener Erfahrung weiß sie von der und eine leise Sentimentalität, gemildert durch Und wenn mit fleinem, belustigten Lächeln.| Lüge ihres Lebens. Von dem falschen Glanz, Ironic. Ein Gassenjunge rief ihr lichernd zu:„ Na, du den falschen Freuden und den falschen ZärtlichBetty gestattete es sich mitunter zu träu- Unschuld vom Lande!" Und als er dies sagte, feiten. Mitunter nicht regelmäßig liest sie men. Meist in den Augenblicken zwischen Er- war er so weise wie ein Lausbub von Shake- Beitungen. Es geschehen schreckliche Dinge in wachen und Aufstehen. Dies Ereignis begab sich speare. Denn er hatte damit die reine Wahr- der Welt. Es wird gehungert und gefroren, es wird geschlagen und geschossen. Alles ist in stets zur Mittagsstunde, also dann, wenn ordent- heit gesprochen. liche Leute bereits einen halben Arbeitstag hinter Was dann geschah- wie alltäglich war Rebellion, in Aufruhr, und dunkel fühlt Betty, fich haben. Das Mädchen, heute 23 Jahre alt, es, mußte Betty später konstatieren. Mindestens daß diese Welt, so wie sie ist, nicht bleiben darf. nahm es sich jedoch nicht sehr zu Herzen, über die Hälfte ihrer Berufskolleginnen hatten ähn- Aber das ist bei ihr ſchon jenseits von Wiſſen eine andere Tageseinteilung zu verfügen. Be- liche Erfahrungen gemacht. Es redete sie und Erkenntnis, iſt ſchon Gefühl und nicht mehr gann doch für sie das Tätigſein, wenn iene iemand an. Freundlich, hilfsbereit. Betty war Rechtschaffenen sich müde zur Ruhe legten. Denn Veith war ein Barmädchen. Dies ist kein Beruf, den man erlernt. Da zu kommi man durch Zufall, durch Schicksal, man iſt es eines Tages. Beith war eine von den vielen. Gelernt hatte sie nichts als das, was zu einem fleinbäuerlichen Haushalt gehört. Denn sie stammte vom Land. Die Zimmer jäubern, ein bißchen waschen, ein bißchen plätten und ein bißchen tochen. Als Hausgehilfin dachte Beith damals Božka- einmal Stellung zu finden. Aber ihr Geschick wollte es anders. Berſtand. Auch ein grauer Tag geht herum. Es „ Bum wurde Abend. Betty kleidete sich an. Dienst", wie sie es bei sich nannie. Nach Bad und Körperpflege, nach Herſtellung eines fünftlichen Gefichts, in dem alle Pastellfarben der kosmetischen Industrie sich Rendezvous gaben, nach dem Kämmen des künstlich erhellten Haares, trank Beith zur Krönung des Ganzen einen Rognat. Sie brauchte dies so nötig, wie von Beit zu Zeit das Pulver Cocain, um jene Elaſtizität und Straffheit vorzutäuschen, über die sie bereits nicht mehr verfügte... Hungrig und müde. Die Eltern hatten sie gewarnt, ängstlich, mißtrauisch, wie bäuerliche Menschen sind. Vor jungen Männern solle sie sich hüten. Aber der da vor ihr stand, war nicht so jung. Mindestens schon vierzig. Und er hatte beim Sprechen etwas so Aufrichtig besorgtes in der Stimme. Gut gekleidet war er auch. Mit sorgfältiger Korrektheit. Er fragte sie, ob sie ein Unterkommen für die Nacht habe. Betty ſchüttelte den Kopf. Und plötzlich fühlte sie entjeßt, wie schwer es ist, allein zu sein. So flüchtete sie sich angstvoll in die Zweisamkeit mit einem Unbekannten. Dieser Mann war durch= Einen Mantel, weit weniger kostbar als das Realist. Das Kleid, das sich an ihren Körper schmiegte, um die Betty sieht das alles noch vor sich, als habe aus kein Schurke. Hingegen sozusagen unerwartet Schultern, ging Betty in die Bar. Noch war es sich geſtern zugetragen und nicht vor zwei Geschenk der Tugend überraschte ihn ebenso sehr, wie es ihn ver- es früh. Noch gab es keine Gäste. Die Mujit Jahren. Während sie darüber denkt, liegt sie in einem nicht sehr ordentlichen Zimmer auf wirrte. Seine Dankbarkeit hielt einige Wochen spielte in einem Raum aus Rot und Gold vor vor. Diese Wochen genügten, um aus Božka leeren Tischen. Der Miger gähnte hinter dem der von ihrer Wirtin so benannten„ Couch“, Betty zu machen. Aus dem fomischen Land- Bartisch. Eintänzer, irgendwo gestrandete obwohl in Wirklichkeit ein altmodisches Plüschding. Sie raucht, sie fröstelt leicht im grauen, mädchen mit buntem Kleid und gelbem Korb Eriſtenzen, oder arbeitslos ohne Schuld, tamen ungewohnten Licht des Vormittags, da sie ein Geschöpf der Großstadt. Nach der ersten und tanzten mit den Vardamen, um fommenGlanz und Helligkeit elektrischen Lichts, eine Nacht hatte Beith geweint. Nach der zwanzig- den Gästen Stimmung vorzutäuſchen. Warum sah Betty dies heute abend besondurch Musik und Alfohol künstlich beschwingte sten fand sie den würdigen Freund langweilig. Atmosphäre braucht, um das zu scheinen, was Die Trennung vollzog sich schmerzlos. Drei ders scharf? Warum fühlte sie gerade in diesie in Wahrheit schon längst nicht mehr ist: eine Tausend- Kronenſcheine, nach einigem Besinnen sem Augenblick Efel vor einem Leben, das sie gegeben, blieben ihr nebst allerlei hübschen doch schon bis zum Ueberdruß gewohnt war? junge, blühende, liebesbegabte Frau. Sachen zur Etablierung eines neuen Lebens. Für drei Tausend- Kronenſcheine verkaufte Betty die Erinnerung an Božka. Und so ist der Rückblick: Doch vielleicht kam es eben gerade von diesem Weberdruß...„ Zu wenig getrunken", dachte Es war ein herbstlicher Abend. Kurz beBetty und ging an die Bar. Das wurde zwar vor der Zug in die Bahnhofshalle einfuhr, ſah Das neue Leben? Es fehlte Betty nun nachher von den Prozenten abgezogen, was ſie Benty die hügelige Stadt mit ihren hundert mehr völlig die Lust am Hausgehilfinnen- fich jetzt bestellte. Aber es war ihr schon gleich. Türmen in mildverschwimmendem, violettem Dasein. So wurde sie zuerst Modell und später Betty trant hastig. Trant viel durcheinander. Licht. Sie selbst, Betty, glich äußerlich unge Bardame. So wurde sie„ etvige Geliebte der Gin und Whisky und Kognak. Und dann war fähr jenen ländlichen Karifaturen, wie sie Großstadt", wie sie ein junger, blonder, leicht sie plötzlich sehr schön. Sehr ſtrahlend. Zeichner gern in Wigblättern darzustellen pfle- versoffener Lyriker nannte. Er schrieb ihr mit- Sie gefiel dem Mann, der jetzt allein in gen. Sie trug einen komischen Hut, ein buntes unter Gedichte, wenn er des Abends in die Bar die Bar kam, besonders gut. Der Mann im Kleid, und ihr Gepäck bestand aus einem gelben, fam. Nach dem fünften Whisky benutzte der graumelierten Haar trug einen Smoking. Er strohgeflochtenen Korb. Dieſen Korb sehr krampf- Lyrifer die Kassenzettel, ausgestellt von Bar sah aus wie ein Bankdirektor, der von einer Haft in der Hand, stieg ſie aus dem Zug- das mädchen Beith, um der ewigen Geliebten" Auſſichtsratsſißung kommt. Er sah aus, als Herz klopfie ihr hörbar und dann ging sie seine Verse zu widmen. Schwungvolle, begabte, habe er sich zwei Stunden tödlich gelangweilt einfach, unbeirrbar, instinktiv durch alle mög- aber auswegloje Verje. und suche nun etivas Zerstreuung. Leute mit lichen Straßen und Gassen, bis- ja bis sie Die Zigarette ist zu Ende geraucht. Trübe Geld zerstreuen sich gern in einer Bar. Dort auf den großen Play tam. sicht Betty in das unbarmherzige Licht. Wach ist es warm, hell, Mujit gibt es und zu nichts und scharfsichtig hat sie dieses Leben gemacht. verpflichtende, hübsche Frauen. Doch auch schlaff. Bermürbt ist sie von Alkohol Der Mann im Smoking bittet sie zum und Rauch, von schnell genommener, schnell ge- Tanz. Betty weiß nicht, warum. Aber der Betih steht von der„ Couch" auf, tritt zum Fenster. Der große Platz liegt vor ihr, wenn fie in die Tiefe sieht. Damals flammte er in Mann dort erinnert sie an einen, dem sie Svei Jahren simt erftenmal auf dem groDas amerikanische Duell großen Plaz begegnete. Er hat das gleiche, freundliche und ein bißchen herablassende Lächeln. Es ist ein Lächeln, das aus dem Animalischen fommt und weit weg von jeder Spiegelung der Seele ist. Wie oft hat man Betty schon so zu gelächelt! Es ist wie selbstverständlich, daß sie nad dem Tanz mit an den Tisch des Mannes geht. Ein Tiſch, diskret, abſeits, leicht verſtedi hinier geſchwungenen, mit falschem Marmor bekleideier Barodsäule. Ob sie Wein irinken will? Warum nicht. Befradier Kellner bringt schnell, mit eleganten Bewegungen, geschliffene Schalen, Flaschen, Gebäck. Ein ästhetischer Anblick. Man muß nur so gut Bescheid wissen wie Betty, um das Geschäftsmäßige, das Grauenhaft- Nüchterne dahiner zu sehen. Denn nach alledem beginni das Berrechnen.„ Und weiß der Teufel", fiellt fie innerlich fest,„ tvie's auch ausgeht, die Rech nung muß immer ich bezahlen. So oder so!" Doch der Mann im Smoking darf davon nichts wissen. Für ihn ist nur die Illusion, die Wirklichkeit hat Beiin allein auszufosten. Man ift hier in einer sehr vornehmen Bar, sozusagen in„ bester Gesellschaft". Der Schein muß die Vorstellung des„ Seins" erweden. Wird es jedenfalls gewünscht. Und Betiy trinft. Sie plaudert, lächelt, sie hat heute abend schon sehr viel Alkohol konsumiert, eigentlich ein bißchen zu viel. Sie fühlt es ſelbſt, ſie fühlt es in dem Augenblid, als Hemmungen schwin den und ein Dunfles, Böses in ihr aufsteigt. Da ist die Hand des Mannes. Eine gepflegte fräftige Hand, ringlos, aber dennoch be= wußt. Eine Hand, gewohnt, befehlende Worte burch kräftige, nachbrüdliche Gesten zu unterstreichen. Und diese Hand nähert sich jetzt Betih, fie bewegt sich leicht durch die Luft, geht glättend über ihr Geficht und will sich mit bewußter Rücksichtslosigkeit und Besitzgier auf ihre nadie zarie Schulter legen. Eries Kapitel. heruntergefallen ist. Hört... die zweite ist auch Der Bootlegger hatte dem Jonny vier Flaunten!" ſchen Sherry Brandy und vier Flaschen Whisky gebracht. Joe Happer und Tom Burke waren bei ihm; alle drei sagten Profit! und waren schon zivei Stunden vor Mitternacht voll. „ Hough!" sagte Tom,„ Ihr seid Hunde, wenn ihr nicht glaubt, daß Magdalen Bakersfield das schönste Mädchen ist, das je in diesem Land gelebt hat." " „ Du hast recht, alter Bursche", aniwortete Joe, Magdalen licht mich. Morgen gehe ich hin und sage es ihr. Zur Hochzeit seid ihr beide eingeladen!" Jonny äußerte sich mit feinem Wort. Tom aber entgegnete pflichtgemäß ,, Dam ned! Simmel! Ich liebe sie mehr als du! Laß die Finger davon! Komm mir nicht ins Gehege! In Liebesdingen verstehe ich keinen Spaß!" Jonny lächelte:„ Wollt ihr einen Gang machen? Bloße Faust; nur Schläge auf die Nase; feine Pause; einer muß liegen; bis zehn; ich zähle aus! Wer fällt, verzichiet in Freundschaft auf Magdalen Bakersfield!" Da schrien alle beide:„ Nein! Einer kann sie nur haben! Der andere muß vorher ein toter Mann sein!" Jonny wurde sehr ernst:„ Wollt ihr die Sache mit den zwei Stugcin machen? Ihr seid Gentlemen! Wer die schwarze Murmel zicht, liegt morgen früh im Sarg. Der Mann mil der weißen Kugel freit um Magdalen Bakers field! Soll es so sein?" Tom erklärte mit lauter Stimme:„ Ja viel ist meine Magdalen mir weri!" wohl! So und nicht einen Penny niedriger! So Joe rief dazwischen:„ Hier wird nicht lange gefadelt! Jedes weitere Wort ist eine Schande! Jonny, hol einen Staſten und die Stugeln, und dann ist bald Feierabend. Maadalen kann ver langen, daß sie freie Bahn hat!" Da stand Jonny auf und gab jedem noch einen großen Whisty. Er sagte:„ Ich darf hente feinen Trovfen mehr trinken; denn ich bin dafür verantwortlich, daß alles mit rechten Dingen zuacht. Hier ist ein Saiten und hier find zwei uaeln. Die eine ist weiß und die andere ist schwarz. Der Kaiten ist leer. So... Ihr habt gehört, daß die erste Kugel Dann machte Jonny den Deckel zu:„ Hier gibt es nur fair play, sonst lehne ich das Ami des Unpariciischen ab. Gebt euch die Hand, Gentlemen, und dann seizt euern Hut auf. Es hat keinen Zived, unnötig Zeit zu verlieren. Jeder nimmt mit abgelendetem Kopf eine Ku gel, steckt sie ungesehen in die Tasche und geht sofort nach Hause. Wer das schwarze Los ge= 30gen hai, soll nicht vergessen, daß er ein Mann ist, der mutig seine Konsequenzen zu ziehen hat!" Und dann schluchzte Jonny:„ Freunde, ist feine andere Löſung möglich? Ich habe euch beide so gern! Ueberlegt..." Tom und Joe ließen ihn nicht weiterreden! Sie brüllten: „ Nein! Go on, old boy!" Sie losten mit drei Streichhölzern, wer zu erst den Griff in den verhängnisvollen Kasten tun sollic. Dann faßte Joe zu... dann Tom... und zwei Minuten später war Jonny allein. Es standen noch drei volle Flaschen Sherry Brandy und zwei volle Flaschen Whisky auf dent Tisch. 3weites Kapitel. Am nächsten Mittag faufte sich Jonny eine Beitung, ging zum Diner und las folgende Notizen: „ Polizeirevier 196: Der Clark Tom Burke wurde henic morgen in seiner Wohnung in der 276. Straße toi aufgefunden. Er hat sich erschoffen. In der rechten Hand hielt er einen Revolver; in der linken Hand eine schwarze Glasfunel. Das Taimotiv ist unbekannt." ,, Bolizeirevier 247: Der Clark Joe Hapber wurde heute morgen in ſeiner Wohnung in der 347. Straße tot aufgefunden. Er hat sich erichoffen. In der rechten Sand hielt er einen Revolver; in der linken Hand eine schwarze Glaskugel. Das Taimotiv iſt unbekannt.“" Drities Napitel. Jonny ließ die Zeitung liegen und kaufie nebenan ein Pfund Pralinees und ein Haus weiter ein vaar schöne goldene Ringe. Dann ging er zu Mandalen Bakersfield. Sechs Wochen später war Hochzeit. A. S. Gesten, übergenug gewöhnt. Geduldet seit zvei Jahren. Seit jenem Tag, da aus Voženta Betty wurde. Warum rebelliert es heute in bem Mädchen? Sie weiß es nicht. Sie weiß überhaupt nicht, was sie int. Bis sie selbst er schroden wach wird von einem flatschenden Geräusch. Und dieses Geräusch hat ihre Hand berursacht. Die dem Mann im Emofing focben es8000306600360002023800000000820002000083000000005398000500 eine schallenbe Ohrfeige verschte. Ueberdruß, da stimunt ciwas. Da ist was drau. 1 Quadratzentimeter 20 Kältepunkie kominen, Der Prolet im Frad fühlt die Verwandtschaft. und andere, die deren nur 5 auſweiſen. Das Dann ist da mit einem Male Polizei. Her hat natürlich schon jeder am eigenen Leibe beigerufen vom Besitzer der Bar. Man solle beobachtet man friert nicht allenthalben ber Herr im Smoking, als er jetzt zornige das betrunkene Mädchen abführen. Es geschieht. gleichmäßig. Nicht umſonſt bededt man die Worte von sich gibt. Hingegen Beith lächelt. Wippt mit den Fingerspitzen auf dem Tischtuch. Irgendwo in ciner granen Zelle landet Betty. Hände die hochempfindlich find— mit WollSeit zwei Jahren war sie noch nicht so glüd- Sie darf sich ihren Rausch ausschlafen. Er handschuhen, während das Gesicht unbededi lich wie in diesem Augenblid. lnb befonders jekt, als fie nod) die gefüllte Rotweinschale er Standal! Empörung! Ein Barmädchen wagt es, einen Mann, der mindestens Bankdirek for, zu ohrfeigen. Er lächelt gar nicht mehr, greift und ihrem Gegenüber an den Kopf wirft, daß die Scherben des Stristalls nur so flirren, da glaubt sie überhaupt, daß es der schönste Tag ihres Lebens sei. wird sie fühlt es dunfel noch irgend welche Konsequenzen haben. Sicher ist es nun benti sie noch beim Augenschließen: es war doch aus mit der vornehmen Var. Und troßdem schön, sich einmal Luft zu machen. Das Varmädchen Betty hat alle Distans, Warum frieren wir? die man außerhalb beruflich zugebilligten Schenlaffen von ihr verlangt, von sich gewor fen. Nun schreit sie auch noch. Nun sagt sie Die 250.000 Frostpunkte der menschlichen Haut. böse, unbarmherzige Dinge, die auf den Herrn im Emoting wie Beitschenschläge wirken. Kellner drängen sich um Beity. Einer sieht sie mit leidig an. Was sie bort sagt, vom lächerlichen, leeren, faylenhaften Dasein, vom Ausgebeutet und Ausgenuiwerden, vom Ueber, leber- und An der außerordentlich starten Realtion des Menschen auf Stalieeinwirkung sollen die 250.000 Frostpunkte des menschlichen Störpers schuld sein. Wit Stältepunfien bezeichnet man den Grad der Empfindsamkeit gegen Kälte. Es gibt Teile des menschlichen Körpers, wo auf bleibt. Der Mensch friert also an den KältepunkReiz den verschiedenen Organen, Herz, Lunge ten seiner Hant. Die Nerven übermitteln diesen und Blutbahn. Die Blutgefäße der Haut verengern sich, die Haut bekommt weniger Bluis zufuhr und damit weniger Wärme, wird ersi blaß, dann bläulich. Die Nerven, die das KälteGefühl weiterleiten, versetzen die verſchiedenen Musfelgruppen in frampfartige Erregung. Der Mensch zittert vor Stälte". Alle diese Symptome sind Alarmsignale des Körpers. Wenn sie nicht beachtet werden und die Mälteeinwirkung so stark wird, das; der Körper nicht mehr darauf reagiert, dann treten schwere Frontschäden, dann tritt im ernſteſten Falle der Tod durch Erfrieren ein. Dieser Tod 3. durch Erfcieren ist eigentlich ein Erſtidungstod. der Mensch ermüdet und wird von unüberDie Bluttemperatur ist so erniedrigt, daß die windlicher Schlafſucht befallen. Auch Gefühl Alles schläft, einsam wacht weißen Blutkörperchen, die Träger des Sauer- und Sinnesorgane stellen ihren Dienst ein stoffes im Blute und in den Organen, zerfallen. der Mensch sinkt schmerzlos dem weißen Tod Diese Vluitörperchen sind jedoch die eigentlichen in die Arme. Träger und Vermittler der inneren Ainning. Damit ist nur der äußerste Fall angenomIm Körper setzt, wenn sie ihre Arbeit ver- men, immerhin aber beweist gerade die Langsamen, eine Ueberfüllung, eine Vergiftung Schmerzlosigkeit des weißen Todes, wie gefähr mit Kohlensäure ein. Die Arbeit des Herzens; lich er ist und wieviel Sorgfalt der Mensch und der Aimung wird gebemunt und verlang- Frostschäden gegenüber aufwenden muß. samt. Die Körperfunktionen erlöschen langsam, K. 2. Neues aus dem Reich des Films Die Vertriebenen Bereits einige Monaie vor der Gleichschal| Frizz Schulz tritt nicht mehr auf, Richard tung der deutschen Filmindustrie wurden die Tauber hat sich vom Film zurüdgezogen und Ausländer aus den Verliner und Münchner ist zur Opernbühne heimgekehrt. Trude BerFilmateliers vertrieben. Als die Hatenfrenz- Iiner und eine lange Reihe anderer, vom Film Herrschaft Deutschland in den Taumel des Ras- ausgeschalteter Stars sucht ebenfalls den AnFenwahns stürzte, wurde eine zweite Säube- schluß an die Bühne der Länder, in denen es noch rung" der deutschen Filmindustrie vorgenom- nach Begabung und nicht nach Naſſe geht. Elija: men: alle Regisseure und Schauspieler, die jü- beth Bergner hat in London eine neue Wirdischer Abkunft waren und alle Künstler, die in fungsstätte gefunden; Friz Kortner, Ernst ihren Filmen pazifiſtiſche oder gar sozialistische Deutsch absolvieren Theatertourneen. Den Gesinnung bewiesen hatten, mußten die Arbeits- Komiter Siegfried Arno hat das Schicksal bis stätten des deutschen Films verlassen. Nur ganz nach Portugal verschlagen, wo er unter der Reausnahmsweise wurde einigen Schauspielern, gie Mar Nosseds einen parodiſtiſchen Towie Otio Wa Il burg, der Jude ist, die Wei- rero- Film mit einem wirklichen, berühmten terarbeit in Berlin gestattet. Wer die Möglich- Stierkämpfer als Pariner gedreht hat. keit hatte, sich anderswo sein Brot zu verdie nen, lehrte auch gern den Berliner Filmateliers den Rücken, über denen nun das Hakenkreuzbanner weht; an den Filmen mitzuwirken, die dort gedreht werden, ist weder eine Ehre, noch ein Vergnügen. ein geschätzter Charakterspieler der Berliner Bühne, hai ſich erschossen. Julius Falten stein hat ein gütiger Tod erlöst. Wieviele fich ſtill fortgefchlichen haben aus einer Welt, die ihnen einſt zugejubelt hatte und die heute nichts mehr von ihnen wissen will, wird die Deffentlichkeit nie erfahren. Der Jrrfinn triumphiert. In Berlin ist soeben ein kleines Heft von Weihnachtsliedern erschienen. Es nennt ſich „ Weihnachten im 8. Reich". Den Umschlag schmückt ein Weihnachtsbaum, um ihn herum fliegen zwei pausbädige Engel und über allem schwebt das Hakenkreuz. Autor dieser Weihnachtslieder ist ein Frit von Rabenau und wen er feiert, ist der Reichss kanzler Adolf Hitler selber, der von väterlichem Wohlwollen strahlt. Nicht als größter Bandens führer der Weltgeschichte, sondern als Erlöser des deutschen Volkes, ja der Menschheit über haupt wird er verherrlicht. Frömmigkeit und Deutschtum, sie gingen unter der demokratischen Republik verloren, unter Hitler sind sie neu auferstanden. Immer für uns bedacht." Hier einige Proben der Verse: Stille Nacht, heilige Nacht, Alles schläft, einsam wacht Nur der Kanzler zu treuer Hut, Wacht zu Deutschlands Gedeihen gut, Iminer für uns bedacht. Stille Nacht, heilige Nacht, Alles schläft einsam wacht Adolf Hitler für Deutschlands Geschick, Führt uns zu Größe, zu Ruhm und zum Glück. Gibt uns Deutschen die Macht. Im fernen Ost erstand Aus Gottes Vaterhand Der Heiland, der die Welt beglückt, Für unser deutsches Land Hat Christus uns gesandt, Den Führer, der uns all' entzückt. Im fernen Ost einſt bracht' Erlösung aus der Nacht Der Gottessohn durch Opferiod. Durch Hitler unserm Land Erlöser jetzt erstand, Bu ewig hellem Morgenrot. Auch sonst ist alles in Butter. Die des neuen Reiches Univürdigen find ja in den Kon◄ zentrationslagern oder sie wurden in den SA.. Kasernen zu Tode gefoltert oder„ auf der Fluchk erschossen". Also geht es jetzt so zu: Um die ungarischen Filmstars, die hoch Des Heiland Geburt und Hitlers Kontera überschäßte Gitta Alpar, den unerträglichen Ernst Vere be 3, die zappelige Rosy Bar- revolution werden in folgendem Lied„ Der Era 130ny iſt nicht schade; sie finden auf der Ope- löser“ miteinander in Einklang gebracht: reitenbühne ihr Brot, es liegt kein Grund vor, Die bekannten Sajauspieler, die großen Re- sie zu bedauern. Die vielen kleinen Schauspieler gisseure fanden in London, in Paris, in Berlin aber, die sich mit Tages- Engagements mühsam Leicht Beſchäftigung. G. W. Pabst, dem die durchschlugen und die die Türen der Filmateliers Nazi niemals den pazifiſtiſchen Film„ Westfront mun versperri finden, stehen vor dem Nichts. 1918", die Dreigroschenoper" und den profeta- Einige führen in Provinzkabareits ein kümmerrischen Solidaritätsfilm„ Kameradschaft" ver- liches Dasein, suchen in anderen, fremdenVerufen zeihen werden, ging nach Frankreich, drehte dort Fuß zu fassen. Den älteren unter ihnen, die sich mit Fedor Schaljavin in der Titelrolle nicht mehr umstellen können, blieb nur der Weg Den wundervollen„ Don Quichotte"-Film und in den freiwilligen Tod: May Landa, einſt anſchließend nach einer Komödie„ Geld ist nicht Hauptdarsteller zahlloser Detektivfilme, später alles" von Bus- Fekete eine volfsstüdhafte Filmkomödie. Frib Lang, der Regisseur der dentſcheſten aller deutſchen Filme, der„ Nibelungen", ist Jude und wurde daher in Berlin nicht mehr beschäftigt. Er arbeitet in Paris an einer Verfilmung des„ Liliom". Erich Pommer, der Schöpfer aller großen Ulfa- Filme, der Mitbegründer des Weliruhms der deutschen Filmin- Die neuen Herren des deutschen Films, die dustrie der Zeit vor dem Ausbruch der braunen zum größten Teil die alten find, Junker und Barbarei, hatte einen Vertrag mit der Fog- Schwerindustrielle, ist es durch die Vertreibung Film und bereitet nun in Hollywood den näch aller Künstler, die aus ihrer sozialistischen Geften Lilian- Harweh- Film vor, der„ Musik in der finnung fein Hehl gemacht haben, wie Ernſt Luft" heißen wird. Richard Oswald, dem die Wusch oder Wladimir Sokoloff, und durch Nazi außer seiner Rasse auch den Film„ Der die Eliminierung aller nichtarischen„ Elemente" Haupimann von Köpenid" vorwerfen, arbeitete wohl gelungen, den Weg für ein paar Protekin Wien, geht aber jest nach Berlin zurück; die tionsfinder der Hakenkreuzbonzen, ein paar Herren scheinen einzusehen, daß sie die deutsche schauspielernde Söhne und Töchter, Freunde und Filmindustrie zugrunderichten, wenn sie nicht auf Freundinnen der Ober- und Unterführer, frei Talent, sondern auf die Religion der Großmut- au machen, dem deuischen Film aber haben sie ter sehen. Auch Richard Eich berg wird wie- feinen Dienst erwiesen. Er hat an Zugkraft geder in Berlin arbeiten. Regisseure seines Schlags waltig eingebüßt, die deutschen Kinos find leer, gönnt man der braunen Filmindustrie allerdings die Ausfuhr deutscher Filme geht zurück, die von ganzem Herzen. gesamte Kulturwelt schließt sich gegen die Erzeugnisse eines Landes ab, in dem Kunst nicht von Können, sondern von Protektion, dem fleißigen Zurschauiragen eines braunen Hemdes und dem Nachweis einer bereits liegend getauften Großmutter abgeleitet wird. Eine Anzahl beliebter Komiker ist dem deutschen Film verloren gegangen. Kurt Bois darf nicht mehr filmen, auch Szöke Szafa II nicht; Herr Bois spielt Theater, Herr Szakall filmt in Wien und Budapest. Felix Bres sari, Kuri Gerron sind verschwunden; F. R. Ein jedes Kind in Land und Stadt Zu Weihnacht seine Freude hat, Das Eintopfessen, schmachaft, fein Bracht vielen Armen Sonnenschein." Und alle wollen opfern um anderen helfen: " Beamte geben vom Gehalt Dadurch verschwindet Elend bald. Der Schaffende empor sich ringt, Die Arbeitslosenziffer finkt." Und das hat EN getan. Darum: Gewaltig ist sein Schaffensdrang, Aufrecht sein Tun und fühn sein Gang. Dabei war er zu jeder Frist Ein gläubiger und frommer Christ! Der Weihnachtsgruß sei ihm geweiht: daß, mehr als je, wir sind bereit, zu folgen ihm in Treue fest, solange Gott uns leben läßt." Und so leben sie im 8. Reich glüdfelig burd felnen Fühnen Gang" allein schon alle Tagel Der Tippler Fünf Monate schon war er auf der Walze. Er kam von Deutschland, war über die Alpen gewandert, am Lago di Como entlang nach Italien. wohin ihn eine seltsame Sehnsucht Todte. Staub von der Landstraße lag noch auf Gesicht und Kleidung des Vaganten, als er bei Sonnenaufgang nach Mailand kam. Langsam schritt er durch die glazbedeckte Galeria auf die Piazza. Vor dem strahlend weißen Bau des Domes hielt er einen Augenblid inne, dann entblößte er seinen Kopf und betrat das Gotteshaus. Nachdem er sich bewundernd umgeſehen Hatte, stieg er auf der steilen Wendeltreppe zum Dach empor. Unter dem Zelt, das ein geschäftstüchtiger Cafetier dort oben aufgeschlagen hatte, nahm er eine Erfrischung zu sich. Dann trat er an die Brüstung. Tief unten brandete in flimmernden Sonnenglanz das Leben der großen Stadt. Zwis schen Autos und Straßenbahnen suchten sich Eseltreiber und Obstverkäufer schreiend und fluchend einen schmalen Weg. In der Ferne Leuchteten die Gebäude des Messegeländes. Ringsum die weite lombardische Tiefebene. Und über allem dieser strahlend blaue FrühlingsHimmel wie eine Kuppel aus feinstem Kristall. In tiefen Zügen irant der Tippler die Freiheit der Höhe. Albern und lächerlich erschien ihm mit einmal das Gewimmel in der Tiefe. Alles Erdgebundene glitt von ihm, so nahe fühlte er sich der Sonne. Wie ein Kind verstohlen nach verbotenen Näschereien greift, berührten seine Hände den schimmernden Marmor der zarten Verzierungen am Rande des Daches. Er mußte an Zuderwerk denken und schloß seine Augen vor der Schönheit des jungen Tages. Es war ihm, als ob seine Mutter ihm wieder die Hand reichte zu den ersten Gehversuchen. Er wußte: Noch einen Schritt, dann würde er schweben in der schmeichelnd- dünnen Luft, dann brauchte er nie wieder auf staubigen Straßen entlang zu kriechen, um Almosen zu betteln und hinter Zäunen zu nächtigen, dann wäre er wahrhaft frei für immer. Und er tat diesen Schritt. Mitten auf der Piazza Duomo lag ein zerſchmetterter Körper, umgeben von einem dichten Knäuel aufgeregt gestikulierender Menschen. „ Was gibt's da zu sehen, Schatz?" fragte ein Modepüppchen ängstlich ihren Begleiter. „ Nichts für Hochzeitsreisende", lachte der,„ ein betrunkener Landstreicher ist vom Domdach ge= purzeli; komm, ich zeig dir lieber Leonardo da Vincis Abendmah!!" Wenig später hatte die Feuerwehr den Leichnam des Vaganten fortgeſchafft. Der Rhythmus des Großstadtlebens pulſierte brausend weiter. Dies und das J. Allein in den Bereinigten Staaten vernichdieser Stämme von den Termiten angegriffen| Meine Damen und Herren", erläutert der werden und welche nicht, kann man feststellen, Chemie- Professor,„ auf diese Art ist in meinem welche Präparate als Schuß des Holzes am ge- Reagensglas Pitrinsäure entstanden- ein eignetsten find. Bisher macht es den Eindruck, Explosivstoff, so stark, daß, wenn mir mein Vers als ob Kreosot und Chlorzink als Schußmittel an ſuch mißlingt, wir alle in die Luft fliegen werden. Bitte etwas näher, damit Sie beffer folgen erster Stelle stehen. „ Siehst du da drüben den Blaupeter? Den Früher glaubte man, daß die Entdeckung| fönnen!" eines neuen Sterns der Vorbote irgendeines merkwürdigen Geschehnisses sei, die Aſtronomen unserer Zeit aber haben festgestellt, daß in jedem Jahre etwa neun neue Sterne am Himmel auftauchen, daß also ein neuer Stern etwas ganz Gewöhnliches ift. Das größte Delgemälde der Welt ist von dem Italiener Tintoretto ausgeführt und ist nicht weniger als breiundzwanzigeinhalb Meter lang und neun Meter hoch. Auf diesem Bilde find etwa 700 Personen dargestellt. Das Gemälde hängt jetzt im Dogenpalast in Venedig und bildet eine der größten Sehenswürdigkeiten, da, abgesehen von dieser einzigartigen Größe, auch sein Künstlerischer Wert bedeutend ist. verult' ich immer ſehr gern.“ „ Nimm dich vor ihm in acht! r kocht schon schon vor But. Ich kennen ihn. Wenn er noch länger focht, fann er ganz roh werden!" „ Mir wär's lieber, Sie hätten ein Alibi.“ brauchte ich mich nicht auf Sie zu verlaſſen." „ Mir auch, Herr Rechtsanwalt. Dann Schach- Ecke Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 177 Kürzlich hat man in Texas Fledermäuse eingeführt, um dort die Moskitos auszuroiten. Die Erfolge sind so ausgezeichnet, daß andere Staaten diesem Beispiel folgen werden. Der jährliche Bevölkerungszuwachs der Erde Schwarz: Ke5, De4, Sph5, Bb4, d3, 16, 17, g6.( 8). beträgt etwa 30 Millionen. Allein in Afrika wohnen 780 Millionen Menschen. Die kostbarste Briefmarkensammlung der Welt befindet sich in den Gewölben des Somerset House in London. Sie enthält 24 Exemplare von jeder Marke, die jemals in Großbritannien hergestellt wurde. Von Josef Hyna, Hostomitz a. B. a b c d e f g h 8 7 5 Dem Geheimnis der alten italienischen Geigen glauben zwei Baseler Geigenbauer auf die Spur gekommen zu sein. Sie haben nämlich entdeckt, daß die Geigen der italienischen Meister nicht nur ladiert, sondern auch mit Metall imprägniert waren. Mit der Lösung, die sie im Anschluß an diese Entdeckung herstellten, be handelten sie nun gewöhnliche Geigen und verbesserten ihre Klangfülle außerordentlich. Auch weiß: Ke5, D12, Td6, Ld7, Spbs, d2, Bb3. g4.( 8) bei Klavieren und Flügeln erzielten sie ähnliche Resultate. Heiteres 1 abcdefgh Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösunszug zu Nr. 174: D28- d5! Richtige Lösungen sandten nachfolgende GeSchmied Ferdinand. sämtlich Kwitkau; Beutei Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Bittner Richard, Kerschhagel Josef, Neubert Anton, Fuchs Hans, Er und sie haben mal wieder eine fleine mossen ein: Walter Ludwig, Robek Franz, Meinungsverschiedenheit auszutragen. ...... daß ich dich überhaupt geheiratet habe!" wütet er.„ Ich bin ja der größte Eſel, Der auf Gottes Erdboden rumläuft." „ Aber, Erwin", unterbrach sie. " Still. Ich dulde keinen Widerspruch!“ Schleger Josef, sämtlich Kleinaugest: Dinnebier Ernst, Janegg: Hiecke Josef. Fritsch Anton, Emil, Tetschen; Blaha Anton und Tattermusch Friedrich Rudi, Hauptmann Franz, sämtlich Markersdorf; Böhm Heinrich, Jonsbach; Wenzel Adolf, Arnsdorf b. Haida; Krauspenhaar Arno u. Rud! Hermann, Merzdorf b. Eulau: Lösel Richard, Hochdobern; Hyna Josef, Hostomitz: Mildorf Adolf u. Döhnert Max. Tischau: Triltsch „ So. Sie sind um die ganze Welt gereift? Gustav, Wisterschau; Habl Erwin, Nestersitz, Auch den Rhein hinauf wahrscheinlich?" „ Natürlich! Bis zum Gipfel." fus „ Haben Sie auch den Löwen von St. Margesehen?" „ Den habe ich gefüttert." „ Und das Schwarze Meer besucht?" „ Da habe ich meine Füllfeder gefüllt!" # Freundin:„ Du solltest in Gegenwart deines Junge Frau:„ Aber wenn er nicht dabei ten die weißen Ameisen, die Ter- Mannes wirklich nicht so flirten!" miten, Werte im Betrage von 400 Millionen Schilling jährlich. Es werden deshalb dauernd ist, macht mir's doch gar keinen Spaß...“ Versuche angestellt, um den Kampf gegen diese Schädlinge aufzunehmen. An vielen Orten geht man gegen die Ameisen vor, indem man Stüde von Baumstämmen aufrecht in den Boden einrammt, der von Termiten wimmelt. Die Baum= Friz:„ Wahrscheinlich etwas, wofür ich eine stämme sind mit verschiedenen Chemikalien prä- 8 weite Ohrfeige befäme..." pariert. In dem man nun beobachtet, welche Der Vater: Wenn ich dir für deine Unartigkeiten eine Ohrfeige gebe, was würdest du dann sagen?" Bezirksmeisterschaft Im 2. Bezirk wurden in der 1. und 2. Runde der Bezirksserie folgende Ergebnisse erzielt: Wisterschau I gegen Kleinaugest 7: 1 Punkte. Wisterschau I verlor den einen Punkt durch zuspätes Antreten eines Spielers. Zukmantel I gegen Zukmantel II 5: 0( 3 Hängepartien). Wisterschau II gegen Eichwald 8: 0 Punkte. Elchwald ist nicht angetreten. Wisterschau II geren Kieinaugest 6: 2 Punkte. Zukmantel II gegen Elchwald 51: 2% Punkte. Zukmantel I gegen Wisterschau I 5: 3 Punkte. Dieser Kampf nahm einen sehr dramatischen Ausgang: nachdem ein Wisterschauer Genosse. mit Dame und 3 Bauern mehr. sich durch eine Mattkombination überrumpeln ließ, war auch der Wettkampf für Zukmantel entschieden. Krochwitz trat in Bodenbach im Serienspiel gegen Eulau an und gewann mit 7: 1 Punkten. Die Eulauer Genossen, durchaus nicht so schlecht wie das Ergebnis besagt; bei etwas mehr Tourniererfahrung hätten sie bestimmt mehr herausgeholt. Als Kampfrichter fungierte Gen. Fleck aus Tetschen.