BUNTE WELT Nr. 16 Unterhaltungsbeilage 1934 Das Spiel im Klostergarten Wir waren schon recht müde, als wir ferne Lichter blinken sahen.„ Ach, ein Schloß, da gibt's vielleicht Quartier in der Gesinde kammer."„ Oder der Bejizer selbst empfängt uns und läßt uns auftragen, mit Silberzeug und Damast! Erinnert ihr euch? In Lytsele; der tai's. War ein feiner Hecht." „ Ja, der in Lytsele! Mensch, das war ein Leven." Das Schloß, das wir zu sehen glaubten, schien einsam am Waldrand zu stehen. Man sah keine Kirchen und keine Umrisse von Häusern. Das flobige schwarze Etwas dort mit den Lichtern wird ein Kloster sein", riet Hanna, die Jüngste. Georg, Hanna und ich gingen nun rasch die Straße hinauf. Etwas bergan.„ Kinder, neun Uhr iſt's, was haben wir aber schon hinter uns! Zwölf Stunden Tannenwaldmarſch, das will was heißen. Der Böhmerwald ist schön." Endlich ist das Gebäude in nähester Sicht, Hanna scheint recht zu behalten, das wird ein Kloſter ſein. Richtig! Ein Bruder Pförtner öffnet. Georg, der Junge, wurde ins Treffen geschickt: nein, hier wäre keine Bleibe für die Nacht und überhaupt: das ist hier das Haus eines Büßerordens mit Fasten, Beten und Kajteien. Und ums Haus herum gab's nichts. Steine Accer, feine Wiesen, feine Meierhöfe, von drei Seiten lag Wald und dazwischen stille Seen, und die Landstraße führte einen ängstlichen Halbbogen um den Hügel. Der Pföriner reichte Georg ein paar ge= backene Fladen und riet uns, noch eine Stunde zu gehen, im Dorf dort gibt's ſicher Unterkunft. Da trollten wir ab. Hanna aver setzte sich nach ein paar hundert Schritten auf einen Kilometerstein:„ Hol's dieser und jener, ich geh keine Stunde mehr, keine Viertelstunde mehr, aber eine Idee hab ich! Wir steigen einfach über die Gartenmauer und schlafen eine Nacht im Klostergarten, das ist was ganz Apartes und Gewagtes, und außerdem: die Stlausur erstreckt sich doch bloß auf die Steinquadern, nicht aber auf Busch, Baum und Gehege."„ Und die Mauern?" wagte ich ſchüchtern einzuwenden, wurde aber wegen „ Bremerei" aus dem Rate der Drei straks ausgeschlossen. Schließlich waren wir doch alle rechtschaffen müde und hofften, eine Laube oder einen dichten Rosengang zu finden, wo wir uns in die Schlafsäcke begeben konnten. Ganz vorsichtig überstiegen wir die nicht allzu niedrige Mauer, sprangen barfuß in nachttaunasses Gras und tasteten uns vorwärts. Georg wagte nicht, die Taschenlampe zu be nüßen und wir konnten nichts schauen in der sternlosen Dunkelheit. Der Himmel war boll dicker, dunkler Wolfen, vielleicht gab's zum Ueberfluß gar noch Regen? Wir beschlossen, mit einem refignierten „ Spuck drauf, Kunde", Schluß zu machen Von Gerda Morberger und unter dem nächſtveſten Baume„ Nacht"| zu machen. Ich konnte mir die bijjige Bemerkung:„ Um unter einem Baum zu schla fen, braucht ihr einen Stlostergarten?" nicht vertneifen. Das wurde mit schweigender Verachtung quittiert. „ Lieber, guter Georg, spiel was auf deiner Fiedel, du machst schon teine Stazenmujif." Und Georg, gepackt von Hannas fixer Idee" und wohl dieser Augustnacht mit ihren Stimmungen und Lockungen und ihrem Geheimnis ergeben, zog in der FinDann lagen wir still und schielten dann sternis die Geige hervor und begann leise zu und wann zu den Fenstern hinauf, und in spielen. Er wußte ja selbst, daß er ein Künst manchen von diesen niedrigen, schmalen Fenler war und eine Zeit, die besser sein wird, ſtern brannte noch Licht. Mählich aber ver- als diese Notzeit jetzt, wird ihm Entfaltungslöschte eines und das andre, bis nur noch möglichkeiten geben... Also Georg ſpielte eines übrig blieb! Ganz hoch oben brannie wunderbar, und wir waren ergriffen. Zwei, es. Dem Insassen dieser Zelle war wohl fein drei Weisen sangen wir mit verhaltener Schlaf gegönnt. Stimme mit, und dann spielte er etwas, was ihm gerade so in den Sinn kommen mochte. Er ſchien allez um sich vergessen zu haben. Manchmal jeste er etwas länger ab. Wir rührten uns nicht. Bald waren es Melodien voll Wildheit und Aufruhr, dann war Friede drin und Ruhe, bald klang es verzweifelt und ſchien aus Elend und leberdruß zu kommen Und da begann Hannas Phantajie blü hende Formen anzunehmen." Seht hinauf; der Arme, er muß beten und heiß ist ihm wohl in der ſtickigen Zelle. Er sucht Mühlung in der Abendluft. Ich sehe seinen Stopf, jetzt lehnt er am Fenster und stüßt ihn in die Hände." Ich pruſtete:„ Ich bitt' dich. Hanna, hör auf und schlaf morgen müſſen wir weiter..." Aber Hanna hörte nicht auf. Sie war ganz Mitleid und Menschenliebe:„ Ich sehe alles mit meinem Dschungelangen, oh, und eine Idee hab' ich schon wieder... wir machen ihm Mujik, das wird ihn ein bißchen - zerstreuen."„ Du bist wohl übergeschnapppt, Hanna, seien wir froh, daß wir hier sind, noch mit Kaßenmujit die drin auf uns aufmerkſam machen?" Das Ende der Eiszeit Von Erich Kästner. Es dient höchst verschiedenen Intereſſen, und die Jahreszeit fehrt alles um. Wenn es warm ist, wird das Eis gegessen. Wenn es falt ist, fährt man drauf herum. Sprung und Spißentanz und Pirouette führt man aus und lächelt noch dabei! Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, glaubt ich feinem, daß es möglich sei. Hin ist hin. Auch wenn wir abends frieren in dem Himmel ist schon Konferenz: und der Winter muß demissionieren, und das neue Kabinett heißt Lenz! Kleiner Krofus fauert zwischen Gräfern. Aus der Eisbahn wird ein Tennisplatz. Und die Luft ist blau und zart und gläsern. 6: 2 verläuft der erste Sayz. Hingerissen dichten die Poeten. Schreibpapier wird, wie wir hören, fnavp. Und die Springer und die Leichtathleten lösen nun die Schlittschuhläufer ab. Wer ein Pferd hat, macht jetzt Morgenritte. Mich persönlich stört daran der Preis. Und im Freien sigend, ruf ich:„ Bitte, Ober, ein Vanille- Eis!" - dann klang wieder Hoffnung und Erleuchtung durch, und nun jubelte sein Bogen über die Saiten um sich plötzlich zu befinnen: an dieſem Ort? In dieſer Kloſterbüßerſtille? Und in leiser Trauer verklang ſein Spiel... Mit einemmal brach der Wolkenschleier, der Mond kam voll und schimmernd hervor und wir löſten uns aus dem Bann. Da haben wir nun das Wirkliche. Nicht ge= ring war unser Erstaunen: aus allen Zellenfenstern beugten sich Köpfe und das sah gespenstisch genug aus. Doch wir wurden fühn. Ich holte die Klampfe hervor, Georg stemmie wieder die Fiedel unters Kinn und wir machten eine Liedernacht, wie weiland die sagenhaften Sänger des Wartburgkampfes es getan haben mochten. Und wir sangen und spielten, bis der Morgen graute, und die Zuhörer blieben an den Fenstern. Da sahen wir Köpfe mit Tonsuren, sahen Affetengesichter, lang und schmal, und gewahrten auch dicke. gedunsene, sahen gelöste und gespannte Mienen, Antlige voll Schwvermut und das war ein um vergessenes Bild. Aber wir fühlten, daß wir all denen den flaren Morgen der Nüchternheit und Reue erſparen mußten. Daher: schnell zusammengepackt und davon. Ein furzes, grüßendes Handheben, wir laufen der Mauer zu da fällt ein schwarzgebundenes Buch. Hanna hebt es auf. Und nun über die Mauer und wieder die Landstraße weiter. Die Sonne lacht, ein Lastkraftwagennimmt uns mit. Nun besehen wir uns das aus der Klosterzelle gefallene Buch: ein Liederbuch aus dem Mittelalter. Mit einem Stückchen Draht ist ein Zettel befestigt:„ Viel Dank dem Spieler und Dank für das schöne Singen und für die Freude, die uns durch euch zuteil ward." 2 Brief eines fahrenden Gesellen Von V. M. Wien, am 1. April 1934. Mein lieber Adolf! fanatoriums der amerikanischen Welt berufen und in der Vatikanstadt rechnet man mit Deinem hehren Gastspiel und leitet bereits die Absezung Jejus von Nazareth in die Wege. Sieg auf der ganzen Linic. dert" machen?„ Manderl", Du verstehst mich doch, Adolf, Allösterreicher? Deine Freunde, ja selbst Deine Feinde sind einer Meinung: Du jäßest auf Jahre hinaus fest im Sattel. Mir und einer noch übrigen besonneneren Welt scheint es manchmal, Du fäßeſt auf Bajonetten, Du jäßeſt auf einer Vulkanſpizze und kein Ge= lehrier des Dritten Reiches kann füglich behaup ten, der Vulkan wäre erloschen. Lieber Adolf! Einst, als es ein heiliges römisajes Reich deutscher Nation gab, da fand ein Germanentaiser den berühmten Weg nach Canossa und Du oder besser nur Deine Nachfolger werden diesen Golgathaweg mit allen seis nen Leidensstationen gehen müssen. Schwer wirst Du, edler, heiliger Adolf, Dein Hakenkreuz schleppen, wirst nach Luft schnappen, der der Stichstoff fehlt, den der Jude Haber wegeskamotierte. So würde Dir heute, lebie er noch und wärest Du noch Desterreicher und gäbe es noch ein Desterreich, der seelige Kaiser Franz Ich erinnere mich gerne, daß Du mit beJosef geschrieben haben, entweder als Kollege sonderer Vorliebe der Farbe braun den Vorzug und Kaiserkandidat oder aber gelegentlich Deiner gegeben hast und so, großer Anstreicher, ist diese Ernennung zu irgendeinem höchsten Führer- herrlichste Farbe des Spektralbandes bei Dir geposten. Ich erinnere Dich, Adolf, an die herr- blieben, innerlich und äußerlich und ganz lichen Zeiten, als wir gemeinsam auf der Walz Deutschland schwimmt hente stolz im braunen waren. Damals in einem unserer glorreichsten Meere.- Einem Naturgesez zufolge wird alles, Zeitpunkte, als wir Schulter an Schulter Ge- was einst braun war, schließlich einmal schwarz, schäftsportale anstrichen, ſtand Dir, großer lieber Adolf. Ich bin weit davon entfernt, irgend Führer, noch kein Hanussen zur Seite, der Dir einen Vergleich zu ziehen, aber auf dem Wege Deine Napoleonfarriere prophezeit hätte, damals einer immerhin möglichen Gedankenassoziation haite unser Handiverf noch goldenen Boden und kommt man zu unerquidlichen Schlüssen. Zweifle als man Gold für Eiſen hergeben mußte, da nicht an meiner Feſtigkeit, ich bin kein unſicherer wurde er rostig und wir famen für eine Beit- Kantoniſt, bin ein militanter Streiter des Haten lang auf den Hund. Aber Adolf kam, sah und freuzes und hefte es demnächſt an den Eiffelfiegie und mit seinem Sieg ein Millionenanstrich turm. So wahr mir Goebbels die Mauer machen Deiner neuen Zeichen vom Hakenkreuz. Mil- wird. Denke daran, lieber Adolf, daß man mit lionen und aber Millionen tragen seit der Dynamit, Efraſit und anderen kouranten SpielStunde Deines Aufstiegs das heute schon be- artifeln unseres Dritten Reiches wohl eine rühmte Zahnbürstel unter der Nase, womit Du schöne Auzahl Sozis, Juden, Bolschewiken einem zweiten, großen Handwerkerſtand zu nie mundiot machen kann, aber lange nicht alle. Und geahnier Prosperität verholfen hast. sind sie alle befehrbar? Werden sie im Schnude des Hakenkreuzes gegen den Erbseind ziehen? und Werden vielleicht nicht selbst Männer unserer Hafenfreuzgarde im Gefahrenmomenie„ Man06000 Ich bleibe weiter der fahrende Gesell, werde weiter Portaltüren braun anſtreichen und mit Dir Schulter an Schulter als Anstreicher meine Zeit wird gekommen sein, bis ich wieder durch deutsche Haine und Felder ziehen werde. Adolf, fehre zurück! Vor uns die staubige Landstraße, im Rüden Wind und Sonne, werden wir wieder fürbazz schreiten und das alie Lied in den Aether duellieren: „ Braune Luft, Blumendust, Leberwurst mit Kraut..." Europa horcht auf... Dein alter österreichischer Spezi Der Erfinder Groteske von Ais Franzl. Karl Otto Pußned war ein Erfinder. Ein webte Punktroller ,. auf einer Novitätenſchau Erfinder von jener unheimlichen, selbstmörde- vorgeführt, erregie dermaßen den Unwillen des rischen Soric, die sich, verbohrt in ihren Kom- verständnislosen Publikums, daß der Erfinder plex, durch keinerlei menschliche und medizinische bei der Vorführung seiner neuen Schöpfung nur Autoritäten von ihrem Abiege zurückleiten durch eilige Flucht handgreiflichen Auseinanderläßt. fegungen entgehen konnte. Als ich ihn fennen lernte, hatte er bereits einen Großteil seines nicht unbeträchtlichen mögens in„ Erfindungen“ angelegt. Dem Punktroller folgte eine originell kons Verstruierte Messerschleifmaschine, bei deren Prü fung eine sehr überraschende Wirkung zu ver zeichnen war. Die Schleifmaschine, ermüdender Umivege überdrüssig, zerbrach in radikalem Eifer alles, was ihr in den Weg tam. Pußned murs von zwei normal gearicien Kindern und einer melte leicht indigniert etwas von einem Konwohlproportionierten Frau war, erfand alles, struktionsfehler und zog die Meſſerſchleifmaschine was sinnlos, überflüssig und tener schien. aus der vorderen Stampflinic zurüd. Die Psychose begann mit einem Streichholzbehälter, der sich höchst lächerlicherweise automatisch öffnete und schloß. Die Apparatur dieses Behälters war so sinnvoll konstruiert, daß das Bateniami nur nach leidenschaftlichen Be mühungen zu bewegen war, den groben Unfug zu patentieren. Selbst wenn wir all Deinen Feinden recht geben würden, die an Deiner großen politischen Konzeption noch zweifel hegen, die Dich für einen inferioren Menschen halten, der von einer neuen Wahnsinnsart besessen, aus Grad Ungrat machen will, schreiben wir, Lente vom Bau, doch zwei Ruhmestaten auf Dein Konto, oh Adolf. Einmal den Aufschivung im Anstreichergelverbe, sodann die unerhörte Konjunktur in Hitlerbärtchen und den Konsum in Flaggen stoffen. Das wiegt das Gezeier der feigen Meute auf, die sich aus Sozis, Kommunisten, Juden rekrutiert. Brülle es in den Aether, brülle es in die Massen der Stehweinhallen, erinnere fie fort daran, sie müssen immer daran denken, daß Du der Erste auf diesem Planeten warst, der die Frage der roten Peſt und die der Juden mit nie dagewesenem Radifalismus Karl Otto Puẞned, der, von seinem fost zur vorläufigen Lösung brachtest, zu einer Löspieligen Tid abgesehen, ein fast vernünftiger, sung", an der beispielsweise Spanien wirtschaft- friedlich- harmloser Mensch im glüdlichen Besitz lich seit Generationen, wie an einem schweren chronischen Leiden, franft. Du hast den einmal eingeschlagenen Weg, den das deutsche Volf Dir nachzugehen gewillt ist, für richtig befunErfindungen ohne Zahl folgten. Eine den, Du wirst ihn zu Ende gehen, wenn er auch Säuglingswiege mit eingebautem, selbsttätigem dornenvoll ist und wenn auch am Ende ein AbFieberthermometer, ein musikalisch untermaltes grund gähnt, der uns Hafenfrenzlergermancn Kinderklosett, das Schallplattendarbietungen bei verschlingen will. Aber was deutsch ist, ist furcht Benutzung von sich gab, eine seltsame Ziehhar los, lieber Tod und Rot, lieber brechen als biemonila, die gleichzeitig als Zahnstocher zu be= gen, lieber Sein als Schein. Was sind schon nußen war, den unzerreißbaren Sodenhalter diese Holzpuppen, was bedeuten diese Eberts, Karl Otto Pußned lief von Pontius zu mit lebenslänglicher Garantie und auswechselStresemänner, diese Rathenaus, diese Einsteins Pilatus, um sein Batent zu rentabilisieren. Als baren Farben, den unzerstörbaren Lippenstift und tutti quanti, für ein neu erwachtes germa jich der automatische Streichholzbehälter bei„ Visus", der, so hieß es im Prospekt,„ selbst der nisches Wotanwolf? Was bedeutet schon die einer Vorführung im Büro des Geschäftsführers temperamentvollsten Dame widersteht", und Stritif einer mißgünstigen Welt? Wie sie alle, in Bonizer in Firma Schwelen& Co. mit durchaus schließlich die Rajierklinge„ Unsterblich", die man Europa und Amerita, nur auf Dein Ende war- undiplomatischem Fanatismus im Finger des auch zum Kartoffelschälen und zu Laubsäge= ten, weil sie alle lauern, um wenn Dein Geschäftsführers automatisch festbiß, erhielt arbeiten benutzen konnte, ohne daß sie an aggreſs Coup glüdt- sich schnell Dein Rezept der Bugned eine schmerzhafte Ohrfeige und ein fivem Reiz verlor. Boltsbeglüdung zu eigen zu machen! Und wie Hausverbot. Alle diese Erfindungen trugen Puned sich alle um die Männer unseres neuen Regimes Das war der stürmische Anfang seiner Hohn und Gelächter ein. Er war schon bettelarm reißen? Das genügt, um dieses demagogische, Karriere. geworden, als er sich mit dem dehnbaren fraudulose Gebaren der anderen Machthaber, Karl Otto Bußned ließ sich nicht verdrie Schnürsenkel„ Rollfig" die kolorierten Spalten die mit Volfsgut hasardieren, anzuprangern. Unser Rosenberg erhält eine Berufung an die Cambridge Universität, Streicher fährt dem nächst nach Holywood filmen, Goering wird interimiſtiſch zur Leitung des größten Nerven ßen, sondern produzierte weiter. Hosenträger mit eingewebtem Punkiroller waren sein nächstes Produfi. Auf sie war Pußned besonders stolz, aber die Mitwelt wußte diese Genietat nicht zu würdigen. Der eingeder Wizzblätter eroberte. Karl Otto Pußneck war jedoch nicht totzufriegen. Er bastelte und kombinierte erfindungsbesessen weiter. Da sich Leichtgläubige fanden, die den Unseligen und seinen Erfindungswahn 3. subventionierten, gelang es ihm, sein finsteres| Ladestreifen in die Brust jagte. Der Erfinder, Treiben noch jahrelang fortzusehen. von Kugeln buchstäblich durchlöchert, war ſofori tot... Für sich völlig bedürfnislos, ja, asfetisch, verwandie Pußned alles, eigenes und fremdes Geld, für seine Erfindungen. Karl Otto Pußned hat ein Armenbegräb= nis erhalten. Sein Ableben wurde mit einer Vor einem halben Jahre etwa erfand er furzen Notiz im lokalen Teil, teils tragisch, teils einen Maschinengewehriyp mit angeblich beson- humoristisch, abgetan. derer Durchschlagskraft und erheblich gesteigerter Treffsicherheit. Karl Otto Pusneck hungerte buchstäblich, um mit seinem Maschinengewehr zum Start zu kommen. Als es fertig war, ließ sich niemand bewegen, bei der Feuerprobe des jüngsten Pußned dabei zu sein. Die Erfindung aber kaufte das Kriegsmini ſterium in X. ſpäter den Erben für schweres Geld ab. Es soll sich wirklich um eine Erfindung handeln, die in ihrer kriegstechnischen Bedeutung gar nicht zu überſchäßen ist. Was aber die lachenden Hinterbliebenen anbelangt, so sind sie jetzt sehr vermögende Leute geworden. Karl Otto Pußneď aber liegt noch immer Karl Otto Pußned präfte das Maschinengewehr allein und handhabie die Waffe mit solcher Geschicklichkeit, daß er sich einen ganzen im Armengrab. in Tunis die fremde Welt. Von Dr. Max Hodann Fällt selbst hinein " Nun hab ich dich, Freund!" " Jest sollst du த elend erfaufen!" einander nicht recht einig werden können, ist zu vermuten, daß auf Erden die echte Tüchtigkeit gänzlich verkannt und verborgen ist. In dieser Richtung hoffe ich, den wahren mensch lichen Herrscher leicht herausfinden zu fönnen." Wir erregten ungeheures Aufsehen. Die hervor; die Gestalt ist in weiße Falten geEuropäer und besonders die Europäerinnen hüllt. Im allgemeinen bleiben Frauen im lassen sich von der eingeborenen Bevölke- Hause, wo sie, gehütet vor jedem Blick rung in einer geradezu beschämenden Weise eines Fremden, unverschleiert gehen. Das bedienen. Kein Weißer geht mit einem Leben der Stadt wird also von Männern bePaket, keine weiße Frau mit einer Tasche herrscht. Die sitzen vor den Cafés, schlürüber die Straße. Ein Eingeborener, meist fen aus winzigen Täßchen, oder hocken auf ein Kind, trägt, drei Schritt hinter den den Matten der Garküchen, wo sie Fleisch ,, Herrschern", das Gepäck. Und nun kamen und Früchte, in brodelndem Oel gebacken, wir mit unseren dicken Rucksäcken auf dem essen, ohne Messer und Gabeln. Oder sie Rücken, und lehnten energisch jede Hilfe arbeiten in ihren Läden. Die Gassen sind, der zudringlichen Träger ab. Wir brach- wie bei uns vor 300 Jahren zur Zunftzeit, ten unsere Last, die uns in der afrikanischen den einzelnen Handwerken zugeteilt. In der Hitze wirklich als Last drückte, zum Bann- einen sitzen die Pantoffelmacher, in der hof. Dann ging's auf Entdeckungsfahrt in anderen die Korb- und Hutflechter, hier die Metallschmiede, da die Teppichwirker, die Die Eingeborenenstadt ist, wie überall in Weber, die Bandwirker und so fort. Jeder den größeren Städten Nordafrikas... verkauft seine Erzeugnisse direkt, ohne ZwiTunis ist eine Stadt von 200.000 Einwoh- schenhandel ans Publikum. Mit riesigem Es wurde vom Mars aus in die Erdaimonern... von einer dicken Mauer umgeben, Geschrei, in arabisch, französisch, italie- sphäre ein Stoff eingemengt, der alle Menschen die das Araberviertel von der Europäer- nisch, spanisch, englisch werden uns Waren möglichst ſuggeſtibel für die vernünftige Einwirsiedlung trennt. Tritt man durch eines der und Andenken angeboten. Aber dafür kung der Martianer machte. Das Raumschiff breiten Tore der Mauer, so ist man mit reichte unser Geldbeutel nicht, obschon brachte die Abordnung des Mars in kurzer Zeit einem Schlage im Land von Tausendund- mancher Teppich, manches buntgewebte zur Erde, in die Haupstadt des mächtigsten einernacht. Am Tore sitzt, wie in alten Tuch in seinen herrlichen Farben verteufelt Zeiten, der Geldwechsler, ein begehrter lockend war. Das Geschrei der Verkäufer Mann, der gute Geschäfte macht. Enge vird übertönt von den Bárrarufen( Achtung) Gassen öffnen sich, über denen tiefblauer der Eseltreiber, die, auf dem Rücken ihrer Himmel leuchtet, soweit die Straßen nicht Grautierchen sitzend, sich durch die Menge zum Schutz gegen die Sonnenhitze über- der Menschen zwängen. Ueber dieser zudacht sind. Die Fenster der grell getünchten Häuser sind mit kunstvollen bauchigen Gittern versehen, hinter denen sich wohl manchmal das Gesicht einer Frau zeigt. Es verschwindet aber sofort, wenn sie sich beobachtet fühlt. Die wenigen Frauen, die man auf der Straße trifft, sind nach mohammedanischer Sitte verschleiert. Unter der schwarzen Gesichtsmaske glühen die Augen Die Lezten – die Erſten Von Mynona nächst merkwürdig fremden Welt ragen die Minaretts und Kuppeln der Moscheen, der mohammedanischen Andachtsstätten. Ungläubige, also Europäer, dürfen sie nicht betreten. Hier fanden wir die einzige deutsche Inschrift auf der Reise: ,, Mohammedanischer Gottesdienst. Eintritt streng verboten!" tung zusammen:„ Jest glaube ich," äußerte der Monarch, ist es an der Zeit, daß wir eingreifen. Machen Sie mir Ihre Vorschläge, wie man dort eine wahre Herrschaft durchführen könne. Man müßte die allertüchtigsten Menschen über die anderen sezen. Unserer gereisten Urteilstraft wird es nicht schwer fallen, die Tüchtigsten herauszuerkennen. Ich befehle Sie dorthin," wandie er sich an seinen Oberfeldherrn, „ und gebe Ihnen alle Machtmittel, die dort nötig sind." „ Die Erdmenschen," sagte der Kaiser des Planeten Mars, sind im beständigen Aufruhr, sie betriegen einander, sie streiten um Macht und ihre Beherrscher verständigen sich so schwer miteinander." Er betrachtete mit den hohen Martianern seiner Umgebung einen stereoskopischen Fernsehfilm; der Projektionsapparat war durch ein Teleskop mit dem Planeten Erde verbunden.„ Da die Menschen," verbeugte sich gehor= Man fah nicht ohne Schandern einem Luft- sam der Feldherr,„ in den Jahrtausenden ihrer bombenangriff zu. Dann trai man zur Vera- Geschichte reichlich bewiesen haben, daß sie unierReiches. Unter der Gewalt der kosmischen Hypnoſe fam eine Konferenz sämtlicher irdischer lische Feldherr ergriff das Wort:„ Die Menschirdischer Staatsmänner zustande. Der martias heit," beſtimmte er,„ soll sich geseßlich und nicht haotisch benehmen. Naturgeseze taugen nur für Mechanismen, nicht für Intelligenzen. Das Intelligenzgesetz hat unter euch allen ganz allein Immanuel Kant entdeckt. Wer aber will es anwenden? Wer erekutieren? Ihr wißt es kaum, und ich bin gekommen, um es euch zu sagen. Ich frage daher: wen haßt, wen verachtet ihr am tiefsten? Wer ist euch der Nic drigste, Widerlichste, Efelhafteste? Wer euer Paria?" Nicht einen Augenblick verzögerte sich die Antwort. Während alles von Naturkraft stroßte, wies man auf ein menschliches Wesen hin, das die Ohnmacht selber schien, dessen Leib lächerlich war; jedoch war er unverkennbar von uralter, unirdischer Erhabenheit umwittert. „ Hier," winkte der Feldherr,„ ist das Strahlende, das ihr zu schwärzen, das Erhabene, das ihr in den Staub zu ziehen liebt. Vor diesem beugt euch, er soll euch beherrschen. Das Uebernatürliche und nicht die Natur soll herrschen. So sollt ihr Kraftnaturen von dieſem be= herrscht werden. So ist die Einheit, die ihr zerstückelt. Setzt ihn auf den Thron!" Es geschah, und seitdem reimt sich der Mensch auf sich selbst, und der Mensch auf den Menschen wie die Endfilben von Gedichtzeilen Die Mordmaschinen des Jahres 1933 | 4Staub gibt es selbst auf dem offenen Meer. Man hat beobachtet, daß Segelschiffe, bei denen Das Urteil. Richier:„ Zehn Jahre Zucht haus! Das Urteil ist rechtsfräftig!" also feine Dampfmaschine Staub bildet, bei der urteilter:„ Ja, ia, recht träftig ist's...!" Fahrt über den Atlantischen Ozean mit einer dicen Staubschicht bedeckt werden, der vermuts lich vulkanischen Ursprungs iſt. Wenn die Chinesen einen Tempel repaWährend der großen englischen Herbstmanöver stellte der Chef der englischen Armee fest, daß im Jahre 1933 faum ein Tag verging, an dem nicht irgendeine grundlegende Errieren, verbinden sie den im Tempel befindlichen findung der Kriegsindustrie gemacht worden sei. Götterbildern die Augen, damit sie sich nicht Wir lassen nur einige dieſer Erfindungen des über den Anblick der Unordnung zu ärgern branlezten Jahres Revue passieren. Explosionen ohne Rauch und Fluorentwicklung 2- Tonnen- Bomben Nach langen Versuchen ist es franzöſiſchen Gelehrten gelungen, ein Pulver herzustellen, das unabhängig von der Feuchtigkeit seine Explosivfraft beibehält. Das Pulver fönnte im nassen Zustand, also sogar auf dem Grund eines Sees oder eines Flusses zur Erplosion gebracht werden. Aber das ist noch recht harmlos. Es kommt besser. Man hat nämlich ein Pulver hergestellt, bei dem weder die Verbrennung noch die Erplosion sichtbar werden. Von jetzt ab wird man also nicht mehr nach der Flugbahn die Stellung der Batterien ermitteln fönnen. Die Fabrikation der Bomben hat, wie man in der ganzen Welt weiß, beträchtliche Fortschritte gemacht, sowohl was die Sprengkraft wie die Menge des Sprengstoffes anbelangt. Es gibi heute bereits Bomben von 2 Tonnen Gewicht( 40 Zentner), die hauptsächlich bei Bombengeschwadern Verwendung finden dürften das heißt, im Luftkrieg die ausschlaggebende Rolle spielen werden. Eine Erfindung, die bewirkt, daß Granaten explodieren, sobald sie auf die Meeresoberfläche gelangen, ohne in Berührung mit einem harten Gegenstand zu kommen. Man kann auf Städte und Festungen aus einer Entfernung von 300 bis 400 Kilometer schießen. Ein Wort noch über die Rolle der Flugzeuge und Flugschiffe beim Transport der Armeen. Der„ Dornier X"( Deutschland) kann 120 Personen tragen. Augenblicklich baut man in 11. 5. A. einen Zeppelin, der 300 Meter lang wird und mit 14 Motoren fahren kann. Das Flugschiff wird 300 Personen tragen können. Es wird vor allem die Aufgabe haben, Kriegsschiffe zu verproviantieren und ihnen Mannschaftsersatz zuzuführen. Dies und das Der größte aller Schmetterlinge ist in China beheimatet. Es ist der Atlasschmetterling. Das Tier selbst ist nur dreieinhalb Zentimeter lang, seine Flügel haben aber nicht selten eine Spannweite von 30 Zentimetern. Die Brandmarkung als Strafe für Verbrechen war in England bis zum Jahre 1822 in Gebrauch; dieſe Sitte ist also erst vor wenig mehr als hundert Jahren abgeschafft worden. Gine Biene wiegt wenig über ein elftel Gramm. Auf ein Nilo gehen folglich 11.400 Bienen. Die kleinsten Bienen der Welt finden sich auf den ostindischen Inseln. Die Wiſſenſchaftler nennen sie„ Apis florea". Die Zellen ihrer nur handgroßen Bienenstöde sind so wie ein Stecknadelkopf. Der Wachs ist von außerordentlicher seinheit. Die Waben werden an den Aesten niedriger Bäume befestigt. Das menschliche Gehirn soll seine volle Entwicklung beim Mann un das zwanzigste, bei der Frau um das achtzehnte Lebensjahr erreidjen. chen. Ver Sein weiches Herz verträgt das nicht. ,, Nein, liebe Frau, Ihre Wohnung in meinem Hause müssen Sie sofort räumen! Sie haben Ihre Arbeit verloren, Sie haben Ihre Möbel verkauft, Sie haben nichts zu eſſen, außerdem ist Ihr Mann ein Krüppel, so viel Unglück auf einem Haufen kann ich in meinem Hauſe nicht ſehen, das greift mich zu ſehr an!" Die Mexikaner haben eine eigentümliche Vorliebe für absonderliche Straßennamen. In ihrer Hauptstadt gibt es neben einer Heiligen-„ Warum ißt du denn nicht, Gerhard? Als Geist- Straße eine Gottes- Liebe- Straße, eine ich so alt war wie du, wäre ich froh geweſen, ſo Straße des betrübten Indianers, eine Wald- ein Ei zu bekommen!" eulenstraße, eine Verlorene- Kind- Straße; dann gibt es eine Straße, die den seltsamen Namen führt: Geh- wenn- du- kannſt- Straße. Eine Apotheke nennt sich„ Himmelstor" und ein Wirtzhaus„ Teufelsföder". Wenn eine Tartarin ſich richtig gut parfümieren will, reibt sie Gesicht und Hände mit einer zerschnittenen Zwiebel ein. Heiteres Jedem das Seine. Angeklagter:„ Ich bitte ums Wort, Herr Nichter" Richter:„ Gut, aber fassen Sie sich furz und sagen Sie die reine Wahrheit. Alles andere ist Sache des Verteidigers." Das sind Zeiten!„ Nun, wie geht das Geschäft?"-„ Schrecklich viel zu tun. Den ganzen Tag komme ich nicht zur Ruhe." So viele Kunden zu bedienen?"„ Ach nein, meine Gläubiger zu beruhigen." Der Konzertunternehmer. In einem Gast haus steht ein großer Muſikautomat. Da kommt ein Bettler in das vollbesezte Gaſtzimmer, ſteďt zehn Groschen in den Musikautomaten und geht dann von Tisch zu Tisch, indem er sagt:„ Ich bitte um ein fleines Trinkgeld für die Musik." Kettenraucher?" Kettenraucher.„ Papa, was ist das, ein „ Das ist ein ſparſamer Mann. Er braucht jeden Tag nur ein einziges Zündholz!" „ Vielleicht war es damals frisch, Tante." Schach- Ecke Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 183. Von Richard Bittner. Kleinaugezd. Schwarz: Kh5. Lf5. Be6. e7. g4. h4.( 6) a b c d e f g h 8 7 6 5 4 4 3 3 2 a b c d e f g h Weiß: Kg7. Dd1, Tg3. Be5. 14.( 5) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 180: Ld3- b1: Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Beutel Wilhelm. Arnsdorf b. Tetschen: Dinnebier Emil. Tetschen: Blaha Karl. Ossek: Habl Erwin. Nestersitz: Lösel Richard. Men- Hochdobern: Döhnert Max. Mildorf Adolf. PachDas Inserat. Benno brauchi Briefwechsel. Benno inserieri:„ Sehne mich nach einem schen, der mir täglich schreibt!" Antivortet einer:„ Lassen Sie sich bei meinem Schneider einen Anzug auf Kredit arbeiten." Naiv.„ Ist das der Mars? fragte die junge Dame, die auf der Sternwarte durch des Professors Fernrohr guden durfte.„ Nein“, lächelte der Astronom.„ Das ist die Venus."„ Donnervetter," staunte sie.„ Daß Sie das auf dieſe Entfernung unterscheiden können!" Ausgeglichen. Ein junges Ehepaar fuhr im Auto über Land und hielt mit Erlaubnis des Bauern auf deſſen Feld ein Picnick ab. Als der Bauer zwei Stunden später nach ihnen sah, sagte der Ehemann:„ Seien Sie nicht böse, daß wir mit unseren Flaschen und Resten rechte nord nung auf Ihrem Felde gemacht haben."„ Ach das macht nichts," lautete die gleichmütige Dorfbuben inzwischen aus Ihrem Auto gemacht wort,„ aber Sie ſollten mal sehen, was die haben". mann Reinhold. sämtlich Tischau: Wenzel Adolf. Arnsdorf b. Haid: Friedrich Rudolf. Hieke Josef. Fritsch Anton. Hauptmann Franz, sämtlich Markersdorf: Böhm Heinrich, Jonsbach: Hyna Josef u. Franz. Hostomitz: Walter Ludwig. Robek Franz, Schmied Ferdinand. sämtlich Kwitkau: Bittner Richard. Fuchs Hans. Neubert Anton. Schleger Josef. Kerschhagel Josef. sämtlich Kleinaugezd: Fritsch Gustav. Wisterschan. 2. Bezirk. Die Ergebnisse der 5. Runde waren folgende: Wisterschan I. gegen Wisterschan II. 5: 3 Punkte Eichwald gegen Zuckmantel I. 5: 3 Punkte Zuckmantel II. gegen Kleinaugezd 5: 3 Punkte Eichwald endete mit 5: 3 Punkten für Wisterschau II. Das gleiche Resultat erreichte der Wettkampf Das Nachtragsspiel Wisterschan II. gegen Wisterschan II. gegen Zuckmantel, welche die Hängepartie aufgaben. Endstand: 1. Wisterschan I. 4 Siege 27 Punkte 2. Zuckmantel I. 4 Siege 25 Punkte( 3 Pkt. kont.) 3. Wisterschan II. 3 Siege 22 Punkte Ant. Zuckmantel II. 2 Siege 14 Punkte 5. Eichwald 1% Siege 17% Punkte 6. Kleinaugezd Sieg 11 Punkte. Schachsparte Sobrusan gastierte in Zuckmantel beim dortigen D. T. J. C. und gewann überzeugend mit 9: 4% Punkten an 14 Brettern. 6. Bezirk: Gewohnheit. Ein Omnibusschaffner macht während der Fahrt Eintragungen in sein Kontrollbuch. Darauf sagt eine Dame zu ihm:„ Ich verstehe nicht, wie sie bei diesem Schaufeln endete mit einer Ueberraschung. Eulau gewann schreiben können!"-„ Alles Gewohnheit," sagt der Schaffner,„ wenn ich zu Hauſe ſchreibe, muß mein Jüngster immer mit dem Tisch wadeln!“ Der Endkampf um die Bezirksmeisterschaft gegen Tetschen mit 5: 3 Punkten! Endstand ist folgender: Krochwitz 1 Sieg 9% Punkte Tetschen 1 Sieg 8% Punkte Eulau 1 Sieg 6 Punkte.