BUNTE WEIT 2tr. 17 Unterhaltungsbeilage 1934 Heilige, Helden, Aktionäre Von EkrßtH- Sottgetreu,(Jerusalem) Es gefiel dem bärtigen und bebrillten Btännchen, Lai in der letzten Sekunde in den Autobus gesprungen war und sich sofort als »Eremit" vorgestellt hatte, unter der heißen Sonne des Heiligen Landes, und es begriff nicht, daß seine Frau, die noch irgendwo in Europa wohnt, ihm bis heute nicht gefolgt ist; das wußten wir schon nach den ersten fünf Minuten. Es gefiel dem Eremiten im Heiligen Lande und er erlebte es mit Begeisterung. Als wir an Abu Dis vorbeikameu, dem Ränberdorf, dessen Scheich erst dann die Lust an Uebcrfallen a»f vorbeiziehende Reisende verlor, nachdem ihm die Regierung zmn Gendarmeriechef gemacht halte — da fluchte er den Arabern, denn die seien vom Teufel und nicht von Gott. Als wir die Gegend von Nebi Musa passierten, die di« Mohammedaner geschichlswidrig zum Todesort Muses erklärt haben— da wiederholte er den Fluch in den lästerlichsten Worten. An anderer Stelle der Straße wollte er uns dazu bewegen, die dort gehandelte Nachbildung der Schleuder, mit deren Hilfe David Goliath steinigte, zu kaufen. An dem Ort aber, an den dir christliche Ueberlieferung die Legende vom Barmherzigen Samariter verlegt, war seine Dauerrede erfüllt von der Poesie der Bibel, die er zitierte. Nun lag schon der Blutfelsen hinter uns und das türkische Fort. In Riesenkehren giugS immer tiefer, bald mußte das berühmte Schild kommen: Zea level. Bon hier aus sind'» nur noch wenige Kilometer bis zum Toten Meer. Die Landschaft wurde immer kärglicher, karstiger, kahlkuppig, felsfaltig. Mauesel und Kamele fraßen sich an spärlichem Gebüsch halbsatt. Der Wagen bog links ab, ins Wadi El Kelt hinein. Unter uns eine Schlucht, an der Felswand gegenüber, vom Licht nicht beschienen, von aller Welt fast abgeschnitten, ein graues Rest am grauen Stein, ein Straftloster, behaust von Mönchen, die sich gegen Regeln ihre- Ordens vergangen haben. Tas ist das Sibirien des Kreuzes. Auf einem schmalen Saumpfad, den das Klosterzuchrhaus als einzigen Gruß an die Welt entsendet, kommen— keine Poft, keine Besucher, nur hin und wieder eia Sack Erbsen und ein Sack Linsen, Alktagsmahl und Fefttagsmah». In Jericho sieht der Ford wieder inmirien der wogenden Welt. Auf den alten, so berühmten Mauerresten klettern sich die Fremden unide; oder sie wandern zu jener Stell«, an der die Juden unter Josua den Jordan überschritten haben sollen, oder auch zu jener, an der Jesus die Taute empfing; dann ruhen sie an dem trüben Elisabbrunnen, den ein siimmerlicher Gasthausbetrieb umrahmr. Weniger primitiv als das Gasthaus am Brunnen vor der Mauer find eia paar größere Hotels eingerichtet, deren arabische Wirte Jericho zur Winterfrische machen I wollen..Alteingesessene" Tel-Aviver kommen zu ihnen, wenn denen ihr Orient-Paris zu lärmend wird. Nun wurden wir animiert. Der Eremit warnte: ob uns nicht bekannt sei, daß s i«— selbst die Beduinen der Berge sich durch Zaubersprüche und Amulette-gegen die freien Sitten der entarteten Jerichoer vertoahrte». Es war uns nicht bekannt. Der arabische Wirt empfahl einen Feuerfreffer, der am Abend eine Galavorstellung geben werde. Die Gesellschaft bestieg das Auto und fuhr auf glatter Straße, zwischen Hellen Halden und Tafeln, die kristallisch-salzig schimmerten. Wüste ans Meer und Stein. Wüste in blau und gelb. Felslöcher zeigen, wo sich ehemals Eremiten niederließeu, Salzberge, wo Sodom und Gomorrha standen. Das ist am Siidende des Todesbeckens. Nach alter Ueberlieferung wurden die Sündenstädie von oben nach unten gestürzt, in Wahrheit aber wohl durch ein Erdbeben zerstört; auch Totes Meer und Jordansenke selbst verdanken ihre Tieflage einer gewaltigen Naturkatastrophe. Fern allem Leben arbeiten am Südende, das übrigens auch Petroleumlager birgt, Salzgräber. Alle zwei Wochen bringt ihnen rin Motorboot Lebensmittel. Das Schiff der Hölle nennen es die Beduinen. Und fügen hinzu: Wer toill, daß der Todesengel bald zu ihm komme, der steige ein. Und dann blocken sich hier Felsen, die in der Hitze Asphalt ausschwitzen. Im Altertum hat man ihn aus dem Salzmeer gefischt, dabei dem Aberglauben folgend, daß nur Blut und Urin die größer» Stücke lösen könne. Alles wird hier zum Mythos, zmn Symbol. Da wird ge- munkelt: die alte Bibeljtadt Sughar, die hier stand, hieß eigentlich JSälat": die Hölle. Eine andere Bibelstätte: Engcdi. In den Höhlen von Engedi hat David Saul gefangen, der ihn mit dreitausend Mann verfolgte. Und raufend Jahre später hausten hier die Esiener— fromme Sektierer, Borchristen, friedliebend, luxu-feindlich, frauenlos. Heilige in unheiliger Welt. Während sie ihre Gebete zu den Sternen schickten, rammten die römischen Legionen des Tttus die nur ein paar Meilen entfernt gelegene Felsenfeste Mas« sada,«inst von den Makkabäern geschützt, jetzt, nach Jerusalems Fall, von den Zeloten mit Todesmut gehalten. Als sie-den Römern nach langer, kriegstechnisch raffinierter Belagerung in die Hände fiel, fanden die Sieger in ihren Trümniern nur noch zwei Frauen und fünf Kinder. Die übrige Besatzung, eine Tausendschaft etwa, war in den Freitod gegangen.' Wer das Salzmeer entlangwandert feststellt, daß dies nur auf eine kurze Strecke möglich ist, da das weglose Ufer bald felsig steil in die bittere Flut hineinfällt— wer also mit dieser Erkenntnis den See mit dem Schifi befährt, das aber gut gebaut sein muß, da die Dichte des Wassers den Tiefgang erschwert ur-> somit die Kentergefahr steigert— der erlebt bald sein ödes Krauen, seine Trostlosigkeit und eben seinen Tod. Aschenartig aussehende Erd«, Lavafelsen, eine Feuerlandschaft. Höllenhitze überdamvft sie, kein Bogel sinkt in diesem Feueratem. Weit und breit kein Mensch am Ufer-. DaS Tote Meer hat einen schlechte» Auf. 88 l Meter unterm Wasserspiegel, und dann gehl? nochmal 888 Meter tief hinein! Seine Flut ist brennend bitter und widerlich ölig. Lein Fisch schtvinunt in dieser giftigen Lauge. Wer in ihr badet und sich nicht gut danach abtrocknet, muß befürchten, daß ihm die Haut wegbrennt. Wer von diesem Bitterwasser geschluckt hat, muß mit inneren Schwellungen rechnen. Selbst der Nichtschwimmer geht in dem mineralreichem Wasser kaum unter, Kaiser Bcspasian loar über dieses Phänomen so sehr überrasch», daß er,»des Interesse halber", wie Flavius JosephuS schreibt, ein paar Sklaven mit zu- sammengebundinen Händen ins Bayer werfen ließ: sie ertranken nicht. Tie Reisegesellschaft ist vor einem eleganten Lokal ausgestiegen, zur Jazzmusik drehen sich die tanzenden Paare, Kellner tragen jede gewünschte Delikatesse auf und Architekten sitzen schon über den Plänen zu einem großen Luxushotel, Golf- und Tennisplatz werden sie nicht vergessen. Die Sonne zaubert in wundervollem Abendrot und Abendvioleit den Abglanz ihres Goldes auf die gegenüberliegenden, bis zu tausend Meter ansteigenden Berge von Moab. Später zeigt es sich, daß die Touristen noch sehr primitiv übernachten müssen— die weiblichen in Baracken auf fteiem, nachtdunklen Felde, die männlichen in einer feldbettbesetzten Halle—, aber wenn erst das Hotel fertig ist, wird sicher aller Luxus locken, den der zivilisierte Mensch liebt. Schon meint einer spottend: Totes Meer, aber eine lustige Leiche Doch da kommt von einem, der lange hier unten gelebt hat, schwer die Erwiderung: .Im Süden, da wo der Tschebel llsdum sich der Erd« enireckt, Lots zur Salzsäule erstarrtes Weib, ein Stück biblisch« Geschichte, Sodom und Gomorrha— da ist die Hölle." Unsere Reisegesellschaft halte ihre bescheidenen Abenteuer. Da sie auch in der Oede die Schönheit suchte, ließ sie ihr Schiffchen Jlal» lierhoe" in der Mitte des Ostufers, auf trans- jordanischer Seite also, an der oasenartig umgrünten Arnonmündung festmachen. In enger rottimfelster Schlucht, einer orientalischen Partnachklamm, ergießt sich hier Süßwasser in die Salzflut. Hinter der ersten Krümmung der Klamm soll ein giganttscher Wasserfall zu Tal und rauschen. Aber niemand sah ihn. Tenn als plötzlich ein junger Mann in einem unerwarteten, ungekannten Strudel verschwand und nur mit knapver Not vom Ertrinken gerettet werden konnte, erstarb die Lust zur Fortsetzung der Ex« vedition... Das zweitemal legte da? Schifi an jener warmen Ouelle an, in deren Dampf schon Herodes Heilung von seinem Rheuma gesucht hatte— vergeblich: er starb hier. Das drittemal ging die.Kallierhoe", und auch hier ihre Gäste zum Landaufenthalt entlassend, an der Zerkamündung vor Anker. Als sie sie wieder I gelichtet hatte und sich sozusagen schon auf hoher .-Ci 2Salzice befand, entdeckte der Kapitän seitdem| Prozent Salzgehalt. 2 Milliarden Tonnen Kali, ļ die„ Emanuel" unter wehendem Wogen David allerbester Kunstdünger, lassen sich aus ihm gezwischen Jaffa und Haifa kreuzt, nicht mehr der winnen, bei einer Jahresproduktion von 1 Mileinzige jüdische im Lande daß er einige der lion Tonnen ausreichend für 2000 Jahre, und Ausflügler in der fürchterlichen Dede des Ufers zwar zum Tonnenpreis von Pf. St. 4.10, wobei vergessen hatte; er fehrie um und holte jie. Als zu bedenken ist, daß im Kriege Kali in England, man den Vergessenen erzählte, daß im Jahre das im gesamten Empire sonst überhaupt keine 1929 eine größere Reisegesellschaft drei volle gewinnt, bis zu 80 Pf. St., in Amerika bis zu Tage auf dem Toten Meer, das doch nicht größer 100 Pf. Si. die Tonne stieg. Ferner enthält das ist als der Genfer See, verschollen blieb, nachdem Tote Meer über 22 Millionen Tonnen Magneihr Schiff aus irgendeinem technischen Zufall sium Chlorid; das aus ihm hergestellte Magmanörierunfähig getyorden war, erschrecien fie nesium- Metall ist wegen seines Leichtgewichtes noch nachträglich. Denn an diesen Ufern schaufelt für Aeroplane und Luftschiffe sehr gefragt, tein Rettungsboot, wacht tein Posten hier außerdem braucht man's in der Textil- und schläft ein müder Tod. Anders wäre es wohl ge- 3ementindustrie. 81 Millionen Tonnen Gips. kommen, wenn das alte englische Projekt gelun- 6 Milliarden Tonnen Chlorkalium. 11.9 Milgen wäre, ausgelöst durch die Welthandelsbedeu- lionen Tonnen Kochsalz. Und bei der Kalitung des ehemals französischen Suezkanals, ausbeute als Nebenprodukt zu gewinnen einen fünstlichen Wasserweg ab Haifa durchs 853,000,000 Millionen Tonnen Brom. Eine Emet, den Tiberias- See, den Jordan, durchs astronomische Ziffer. Brom wird in der pharmaTote hin zum Roten Meer zu schaffen. Aber der zeutischen, Photo- und Farbenindustrie verwen Plan stieß auf erbitterten Widerstand kirch- det, die Amerikaner mischen es als„ Antilicher Kreise, die nicht wünschten, daß die Bibel- knock" dem Automobilöl bei. landschaft in einem stärkeren Maße kommerziell ausgebeutet werde; außerdem scheiterte er au geographisch- geologischen Voraussetzungen; und cadlich wurde er auch überflüssig, denn die Engländer erwarben mittlerweile die Aftienmehrheit der Suezkonkurrenz. Amerifanischen Zeitungen war es vorbehalten, zur Zeit der palästinenſiſchen Unruhen des Jahres 1929 entrüstet zu fragen: Warum liegt noch kein Panzerkrenzer auf dem Toten Meer? Totes Meer aber eine Schatzkammer. Das dürftige Leben Von Johannes Vincent Venner. Durch die Straßen der Städte gehen viele in verschämter Armut und Dürftigkeit; und wissen um keine andern Ziele, als Tilgung von Hunger und Müdigkeit. Und haben in ihrem mühsamen Leben kaum einmal die hellen Sterne gesehen; und spürten selten, mit zagem Erbeben Schönheit die gefurchten Stirnen umwehen. Sie wurden in dumpfen Winkeln geboren, von einem zermarterten, kranken Schoß, der, wie sie, nur zum Dulden auserkoren, und mit ihnen wuchs die Entbehrung groß Und wenn ihre müden Knochen am Ende das ewige Erstarren weggefegt, reden sich tausend junge Hände, nach dem Dornenkranz, den sie hingelegt. Völker, hört die Signale. den Viehwagen kommandiert. Bon Bruno Bogel Ein feiner Regen dunstete über dem weiten, hoffnungslosen Ebene. Lange standen wir auf dem Bahnhof und froren, Offiziere rannien aufgeregt hin und her und brüllten uns an wie dumme Jungen. Die Feldküchen blieben im Sand steden, schadenfroh grinſten uns die Küchenbullen nach. Mitte April 1917 wurde unsere Devision von Flandern nach dem Osten„ geworfen“. Es ist kein Schlachtmeer. Sein Geschichtss Im Morgengrauen wurden wir unerwartet schreiber für die Gegenwart und für die Zukunft auf einer armſeligen ruſſiſchen Bahnſtation aus ist nicht der Kriegsberichterstatter, sondern der Chemifer. Er sitt, Angestellter der„ Palestine Potash Company", gegründet 1930 mit 400.000 Pfund Attienkapital, in einem Bürohaus der Abeſſynienstraße in Jerusalem und analysiert die Materialproben, die man ihm„ von unten", aus 1200 M. Tiefe, heraufschickt. Am Nordende Dann mußten wir marschieren. des Sces find Verdunstungsbeden in den LehmDrei oder vier Tage Gewalimärsche. Rüdboden eingelaſſen. Dieſelmotoren stampfen, eine ſichtslos wurde aus den Mannſchaften das lezie Bumpſtation faucht, in den„ Salzpfannen" an Straft herausgepreßt. Wer nicht mehr mit scheiden sich Wasser und Mineral, und fünf- fonnte, blieb liegen, verredte in der Einsamkeit hundert Arbeiter und Ingeniere, Juden und der russischen Steppe. Araber, werken hier im Schweiße ihres Körpers. Ihr Direktor ist Novomeysti, der schon im Jahre 1911, als alle Welt, die arabische zuerst, ihn berlachte, unten am Salzsee monatelang im Belt Hauste, der Glut ausgesetzt, in Malarianot, aber experimentierend, unermüdlich experimentierend. Und die Forschung hört nicht auf. 1931 wurde festgestellt, daß das Wasser 175 Fuß unter der Oberfläche am mineralhaltigsten sei: nun wurde Die Russen unternahmen einen Gegeneine zweieinhalb Meilen lange Unterivasserlei angriff, in ungeheuren Massen wurden die fung in jene Schicht geführt. Die Taucher muß- armen Kerle in unsere Maschinengewehrfeuer geten mit besonderen Gewichten beschwert werden. Zur Ausbeutungskonzession, die von der englischen Regierung gleichzeitig mit Novomeysti dem vom Krieg her intereſſierten schottischen Major Tulloch übergeben worden war, gehört 11. a.„ das Recht, aus dem Jordan frisches Wasfer zu ziehen". Aber nun behaupten auf einmal Araber, daß dieses Recht und jedes Recht am Foien Meer unwürdigen Befüßern ausgehändigt worden sei. Sie berufen sich dabei auf eine türfische Borkriegsfonzession, die im Jahre 1923 von einem Engländer erworben wurde. Echon schwellen die Attenbündel an in Jerusalem, in London, in Stambul, in den berühmtesten Anwaltbüros der Welt. Ganz plötzlich fiel an einem Vormittag eine Flut von Granaten und Schrappnells über uns her, Maschinengewehre fingen an zu fnattern.. und schon hetzten sie und mit„ Hinlegen!" und Sprung auf, marſch, marsch!" dem„ Feind" entgegen. " trieben, fein einziger fam bis an unsere Linien heran. Wir konnten zielen wie auf dem Schießstand, su ruhig. Dann mußten wir wieder vorwäris, fiundenlang hinter den zurüdweichenden Russen her, bis wir gegen Abend auf eine neue Verteidigungsmethode stießzen, da brach unser Angriff zuſammen. Wir schanzten uns ein, noch 42 Mann waren von unserer Kompagnie übrig. Es wurde eine ganz ruhige Stellung, fanm daß hin und wieder die Artillerie das Gelände etwas abstreute, oder nachts mal ein paar ziellose Maschinengewehrschüsse hinausgejagt wur den. Aber wie das der Zufall manchmal will... Inzwiſchen fließen täglich 13% Millionen wir hodien ganz harmlos im Graben, da er Tonnen Wasser den Jordan hinab und ins Tote wischte eine verirrte Schrappnellkugel den kleinen Meer hinein. Die gleiche Menge verdunstei täg- Werner von unserer Gruppe. lich überm See. Was fann des Teufels Küche liefern, daß so viele hier ihre Töpfe aufstellen möchten? Das Tote Meer hat erva 25 bis 30 Es war ins Genid gegangen, und er war gleich tot. Der Sanitäter fam:„ Der hat's geschafft!" | Nach und nach kamen die Kameraden von den anderen Gruppen her, um den Toten noch einmal zu sehen. Einer sagte:„ Armer Ker!!" Ein anderer:„ War ein guter Kamerad, der Werner..." Thormann von unserer Gruppe rief:„ Er war ein guter Sozialiſt!" Er hatte das ganz ruhig gesagt, aber doch war in seiner Stimme eivas, daß wir uns alle nach ihm umdrehten. Vielleicht war es auch nur deshalb, weil er so laut das Wort„ Sozialiſt" gesagt hatte. Ganz plötzlich lief er weg. Wir wußten, daß er sehr an Werner hing. Jemand flüsterte:„ Heute ist 1. Mai...“ Manche von uns sahen sich an, eigenartig, irgendwie verlegen, daß sie daran nicht gedacht hatten. Unser Leninant erschien, machte eine iafts loſe Bemerkung. In der Dämmerung haben wir den armen Werner verscharrt. Am Abend mußie unsere Gruppe vor auf Feldwache. Es war eine wunderschöne Mainacht, Mondschein und alles so still und friedlich. Da spielt auf einmal drüben eine Geige. Wir dachten erst, wir hörten Gespenster. Aber es wurde immer deutlicher. Schwermütige, sehnsüchtige Melodien. Es war wie eine Totenfeier für den armen Werner. Heulen hätte man fönnen, so traurig war es. Und vor Wut, daß man hier hauſen, im Dred liegen muß und dabei machen die Schieber und Schufte Geschäfte mit unserem Blut! Nach einer Stunde vielleicht hörte der Nusse auf mit seiner Mufif. Eine Weile war es wieder ganz still. Plötzlich fletterie Thormann aus dem Gra ben. Wir dachten zuerst, er wollte fort und Schluß machen. Doch er bleibt oben am Grabenrand ſichen und fängt an laut zu singen: „ Wacht auf, Verdammte dieser Erde..." Und kaum hat er zwei, drei Zeilen ges sungen, da spielt der drüben auf der Geige mit. Herrlich war das! 3Und als der Refrain fam: „ Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale Erkämpft das Menschenrecht." begannen die Ruſſen mitzuſingen. Und allmählich, zuerst schüchtern, dann immer freier, schlossen sich auch einige Stimmen aus den deutschen Poſtenlöchern an. Kein Mensch von drüben hat geschossen, und sie haben Thormann doch ganz deutlich sehen können in dem hellen Mondlicht. In dieser Nacht kam der Leuinant nicht die Posten kontrollieren. Er hatie wohl Angst, daß ihm bei Nacht ein Unglück zustoßen könnie, er war nämlich ein ganz gemeiner Leuteschinder. Am nächsten Morgen wurde Thormann verhaftet. Wer weiß, was aus ihm geworden ist. Wahrscheinlich haben sie ihn ohne großes Aufsehen erschossen, wie das ja so manchem Soldaten in Rußland und anderswo passierte. Dic Angehörigen bekamen dann ihre Briefe zurüc mit dem Stempel„ Gefallen auf dem Felde der Ehre". Am Abend mußten wir dann die Ruſſen angreifen. Das war unser 1. Mai im Jahre 1917... Das Bravfein ,, Halt mal hier fest." Amerikaniſches Porträt Von Jon Dos Baffos Als C. Keith jun. ſtarb, veröffentlichten alle| Limon zu reisen. Limon iſt eines der schlimmZeitungen sein Bild: ein helläugiger Mann mit sien Pestlöcher am Karaibischen Meer. Selbst die Hakennase und Bäuchlein aber weshalb dieser Indianer starben hier an Malaria, gelbem unsichere Blid?... Fieber, Dysenterie. C. Keith war der Sohn eines reichen Man- Keith fuhr auf dem Schiffe von John G. nes, in einer Familie geboren, die den Geruch Meiggs nach New Orleans zurück, um Arbeiter des Geldes liebte. Sie konnten das Geld, rings für den Bahnbau anzuwerben. Er bot einen Dolum den Erdfreis, auf halbem Wege riechen- lar täglich und dingte 700 Mann. Von dem ja, das konnten sie in der Familie. Sein Onkel war Henry Meiggs, an der Westküste Don Enrique genannt. Sein Vater hatte ein großes Holzgeschäft und einen MateHaufen blieben eiwa fünfundzwanzig am Leben. Die Uebrigen ließen ihre whiskygetränkten Kadaver zum Faulen in den Sümpfen zurück. Auf einer zweiten Ladung schiffte er 1500 hinunter; fie starben alle, zum Beweise dafür, daß nur Keith jun. starb nicht. " Gibst du nicht hübsch die Hand?" ,, Guten Tag, Tante!" ha rialhandel in Brooklyn. Keith jun. war ein wür- Jamaila- Neger in Limon zu leben vermochten. Seit wann gibt es Briefe? diger Sproß des alten Stammes. Im Jahre 1882 waren zivanzig Meilen der Eisenbahn fertig, und Keith hatte eine Million Dollar im Sack. Aber die Eisenbahn hatte nichts zu befördern. Keith ließ die Eingeborenen Bananen pflanzen, damit die Eisenbahn etwas zu befördern habe; er selbst mußte Schiffsherr werden, um die Bananen auf den Markt zu bringen. ( Im Jahre 49 war Don Enrique durch das Goldfieber nach San Francisco getrieben worden. Er ging nicht im Hügelland auf die Suche, starb nicht vor Durst, indem er im Tal des Todes Alkalistaub siebie. Er verkaufte den Leuten Kleider. Blieb in San Francisco, spielte Politik und Hochfinanz, bis er zu tief in die Patsche kam und sich eilends einſchiffen mußte. Das Fahrzeug landete mit ihm in Chile. Er Dies war der Anfang des Fruchthandel konnie in Chile Geld riechen. Hier wurde er der am Karaibischen Meere. Währenddeſſen ſtarben „ Capitaliſta Yanquee“. Baute die Eiſenbahn von die Arbeiter immerfort an Whisky, Malaria, Santiago nach Valparaiſo. Auf den Chinesen gelbem Fieber, Dysenterie. Die drei Brüder des Inseln gabs Guano. Meiggs konnte im Guano jungen Keith starben. Keith jun. starb nicht. Er Geld riechen. Er ergrub ſich aus dem Guando baute Eisenbahnen an der Küste entlang in ein Vermögen, wurde eine Macht an der West- Bluefields, Belize, Limon, faufte und verkaufte füjte, jonglierte mit Zahlen, Eisenbahnen, Kautschut, Vanille, Schildpatt, SassaparillenArmeen, den politisch angehauchten Kaziken wurzeln alles, was er billig kaufen konnte, alles Teile eines ungeheuren Pokerspieles. Mit das verkaufte er. gewaltiger Hand häufte er Dollars auf. Er finanzierte die märchenhaften Bahnen über die Anden.) Als Tomas Quardia Diktator von Costa wurde, schrieb er an Don Enrique, er möge ihm eine Eisenbahn bauen. Meiggs hatte in den Anden zu tun. Ein Kontraft von 75.000 Dollar lohnte sich ihm kaum der Mühe. Deshalb schickte er seinen Neffen, Keith jun. Im Jahre 1898 bildete er mit der Bostoner Fruchtgesellschaft die„ Vereinigte FruchtGesellschaft", die seither einer der mächtigsten Welitrufte geworden ist. Im Jahre 1912 einigte er die„ Internationalen Eisenbahnen Zentralamerikas“ zu einer Körperschaft. Alles aus Bananen! In Europa und in den Vereinigten Staaien hatten die Leute begonnen, Bananen zu eſſen; deshalb holzten ſie den Dschungel in Zen tralamerita ab, um Bananen zu pflanzen und bauten Eisenbahnen, die Bananen zu befördern, und Jahr um Jahr zogen mehr Dampfschiffe der Großen Weißen Flotte mit Bananen beladen In dieser Familie ließen sie sich nicht das Gras unter den Füßen wachsen: Schon mit sechzehn Jahren stand Keith jun. auf eigenen Füßen, verkaufte Hemdfragen und Krawatten in einem Warenhaus. Nachher war er Holzhändler. Als Vater Keith die Insel Padre nordwärts. ankaufte, entsandte er seinen Sohn, um dort Dies ist die Geschichte des amerikanischen Geld herauszuschlagen. Keith jun. begann auf Kaiserreiches am Karaibischen Meere. Mit Ausder Insel Padre mit Viehzucht und Schleppnetz- nahme des Panamakanals und des künftigen fischerei. Aber Vich und Fische schafften nicht Nikaraguafanals und der Marine und der rasch genug Geld her. Deshalb faufte er Kriegsschiffe und der Bajonette. Schweine und hieb junge Ochsen nieder und Weshalb dieser unsichere Blick in den Tochie ihr Fleisch und fütterte damit die Augen, auf dem Bilde von Keith junior, dem Schweine und tötete die Fische und fütterte damit die Schweine. Aber Schweine schafften nicht rasch genug Geld her. Deshalb war er froh, nach Pionier des Fruchthandels, dem Eisenbahn, erbauer, auf dem Bilde, das alle Zeitungen veröffentlichten, als er starb? „ Aujord'hui“ veröffentlicht einen Artikel, in dem die Zeitung feststellt, daß die ältesten Briefe aus dem Jahre 2000 v. Chr. stammen. Manche dieser Briefe waren Ziegelsteine, die man in Tonumschläge hüllte, um sie vor Ins diskretionen zu bewahren: Denn auch schon da mals gab es große und kleine Geheimnisse: „ Die Geheimkorrespondenz hat im Altertum eine große Rolle geſpielt. Die römiſchen Behörden gebrauchten ſie, um mit ihren über die ganze Welt verstreuten Prokonsuln und Generalen zu korreſpondieren. Man hatte eine sichere Methode gefunden. Die Köpfe der Geheimkurriere wurden geschoren und glatt rasiert; dann schrieb man die Geheimbotschaften auf die kahlen Schädeldecken. Und nun mußte man eine Weile warten, bis den Boten wieder die Haare gewachsen waren. Jetzt machten sich die Boten auf den Weg. Am Beſtimmungsorte angelangt, ließen sie sich abermals den Kopf scheren und rasieren, fnieten vor dem Adressaten nieder, der auf diese Weise die Botschaft zur Kenntnis nehmen konnte. Die Spartaner wandien eine Mes thode an, die die Chiffriermethoden aller moder nen Staaten inspiriert hat. Sie wickelten umt einen Stock von ganz bestimmter Breite einen Lederstreifen. Auf dem so angeordneten Leder schrieben sie die Mitteilungen nieder. Dann wickelten sie das Leder vom Stock wieder ab, verpacien ez und übergaben es einem Boten, der es an seinen Bestimmungsort schaffte. Die Botschaft konnte jedoch nur gelesen werden, wenn man den Lederstreifen wieder um einen Stock von genau gleicher Länge und gleicher Stärke wickelte wie den, den man zur Nieders schrift benutzt hatte. Nur der Adressat kannte die Ausmaße dieses Schlüſſelſtocks, nur er wußte, wie oft man das Leder um den Stock drehen mußte, um die Botschaft entziffern zu fönnen. So wurde das Geheimnis mit großer Sicherheit gewahrt." 76715& 4 Die„ hellige Ordnung bringen, innen faul zu werden, während die gibt es ein Buch, das ist vom Kaiſer Auguſtus Unsorgfältiges Baden fann Aepfel dazu Sehenswürdigkeiten.„ Bei uns im Muſeum Zu efsen ist für jeden da: Die Erde gibt uns allen. Viele gute Ernten faulen ja Sogar in Vorratshallen. Ja, Nahrung gibts im Ueberfluß. Wir könnten alles haben Und könnten alle mit Genuß Uns an den Früchten laben. Es wurde aber so gemacht: Wer effen will, muß zahlen; Und wird das Geld nicht aufgebracht, So kann er fich was malen. Die Nahrung hat zuerst den Zweck, Die Händler zu bereichern. Wer nicht bezahlt, der fresse Dreck Vor überfüllten Speichern. Denn lieber wirft man Brot ins Meer, Im ben Profit zu halten, Als es für das Millionenheer Der Armen zu verwalten. Drum hungert, Brüder, mit Genuß, Mit Andacht und mit Liebe! Gedenkt, daß aller Neberfluß Erzeugt wird für die Diebe. Wenn hungernb ihr vor Läden steht, Die fast vor Fülle platen, Sprecht chrfurchtsvoll ein Dankgebet, Doch hütet eure Taken! Denn wer sich seinen Anteil nimmt, Begeht ein Staatsverbrechen; Die heil'ge Ordnung wird, ergrimmt, Sich furchtbar an ihm rächen. Die Ordnung der Gesellschaft ist, So wie sie ist, geheiligt, Außenseite noch gesund aussieht. Das fommt daher, daß die Nepfel„ atmen" und daher Bu= ſelbſt geſchrieben. So was habt ihr nicht!“ fuhr von frischer Luft haben müssen. meinte Bill.„ Ach du lieber Himmel!" ent Das Wachstum der Mädchen kommi mei- gegnete John.„ Damit kannst du mir ja niax stens im Alter von sechzehn Jahren zum Still ein bißchen imponieren. Wir haben in unserem stand, während Knaben bis zu 21 Jahren, ja Museum den Bleistift, mit dem Noah die Tiere oft sogar bis zu vier- oder fünfundzwanzig Jah in seiner Liste angekreuzt hat, als sie in die ren wachsen. Arche gingen..." Heiteres Ein Angeklagter in Berlin, der gefragt wird, ob er verheiratet sei, bejaht. Mit wem?" Na, mit' n Frauenzimmer!"„ Antiporten Sie nicht so frech, das ist doch selbstverständlich!" -Sagen Sie det man nich, hoher Herr Jerichtshof: ich hab' ne Schwester, die is zum Bei spiel mit' ne Mannsperson verheiratet!" tv. ft. Großartig. Ein Berliner Dienstmädchen, das zum erstenmal mit ihrer Gnädigen an die See fam, rief beim Anblick des Meeres aus: „ Nee, wat det Meer aber jroßartig is! Wenn ick nach Hause lomme, wird mit der Waschbecken ordentlich fleen vorkommen!" Etwas aufgeregt erscheint Herr Schröder bei dem Rechtsanwalt im gleichen Hause.„ Here Rechtsanwalt, was kann ich da machen, mir hat eben ein Junge mein Ladenfenster mit einem Stein eingeschmissen?“ –„ Nun, Sie können seinen Bater dafür verantwortlich machen, er muß Ihnen die Scheibe ersehen!"-" Sehr schön!" frohlodt der Mandant,„ da geben Sie mir man gefälligst gleich acht Mark her, Ihr Junge ist's gewesen!"-„ Gut, selbstverständ lich, Herr Schröder! Meine Gebühren machen 15 Mart, Sie haben mir also nur noch 7 Mark herauszuzahlen und dann sind wir quitt. Partie Nr. 55. Gespielt am 8. April in Zuckmantel Der Bater. Lehrerin:„ Warum hast du ge- Weiß: Taussik, D.T.I., Schwarz: Hyna, Sobrusan stern in der Schule gefehlt, Lotte?" Rotte ( freudestrahlend):„ Ja hab en Kleenen Bruder jefricht." Lehrerin:.... Aber dein Vater ist ja 1. 2. 3. Damengambit d2- d4 Sg1-13 c2- c4 d7-45 Sg8-16 LCS- 15 Dieser Zug ist gerade so gut wie 3.... e6 oder seit zwei Jahren in Amerika?!" Lotte( ſtol3): c6, es ist nicht so unwahr, wenn man spricht, er „ Jawohl er schreibt aber!" Schach- Ecke Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 184. Von Karl Blaha, Ossek Schwarz: Ke5, Th8, Spf8, a2, Lc3, Ba5, b5, ds, h7.( 9) Und jeder gilt als braver Christ, Der am Gewinn beteiligt, Die Leute aber ohne Geld, S Die tief im Dunkel fauern? „ Das ist nun mal der Lauf der Welt!" abcdefgh ist genau so schlecht als jene genannten es und c6, schließlich lassen sich noch andere Züge anwenden, die auch ihren Zweck erfüllen in einer wirklichen Kampfpartie. Sb1- c3 5. e2- e3 6. Lfixci Dd1- e2 d5xc4 e7- e6 L18-46 S16-4 Auf andere Zuge hat es Welẞ leicht, seine Macht im Zentrum zu entfalten. مم 8. 9. Sc3Xe 10. Lel- d2 11. Ld2- c3 13. Lc4- d3 13. Sf3- e5: Sb8-47 Lf5Xe c7- c6 b7- b5 17-15 Ld6xe5 Von diesem Riesenschwindel? Ein flüchtiges Bedauern! Habt, Brüder, ihr noch nicht genug Wann fällt der tenflische Betrug Mit seinem Raubgefindel? Horatio. Dies und das Die heute in Gebrauch befindlichen Filmfameras machen 350 Aufnahmen in der Se funde; ein neues Modell, das von einem französischen Profeſſor erfunden wurde, kann mehr als 2000 Aufnahmen in jeder Sekunde machen. In den Vereinigten Staaten ist das Verbrechen so etwas wie eine Induſtrie. Es iſt feſtgeſtellt, daß eine Million Menschen aktiv auf diesem Gebiet tätig sind; im letzten Jahre wurden 12.000 Morde, 100.000 Ueberfälle und 500.000 Einbrüche begangen. 串 abcdefgh Weiß: Kb7, Dg7. Td4, Spd5, B14, b3.( 6) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösung zu Nr. 181: Spet- e3! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Walter Ludwig. Robek Franz, Schmied Ferdinand, sämtlich Kwitkau; Mildort Adolf und Döhnert Max, Tischau; Friedrich Rudolf, Hieke Josef, Fritsch Anton, Hauptmann Franz, sämtlich Markersdorf; Böhm Heinrich, Jonsbach; Wenzel Adolf, Arnsdorf b. Haida; Losel Richard, Hochdobern; Habl Erwin, Nestersitz; Blaha Karl u. Fischer Karl, Ossek: Grimmer Emil, Katharinaberg: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen( Nr. 21 nach Tg5Xe5 unlösbar). Hyna Josef u. Franz, Hostomitz: Lerche Franz Wolfersdorf; Měřicky Otakar, W.( wunschgemäß durch die P. L. weitergeleitet); Tabler Ernst. Franzenthal: Rinösl Rudolf. Eulau: BittBei hellem, flarem Wetter enthält die Luft mehr Sauerſtoff als bei trübem; dadurch ist die aufheiternde Wirkung guten Wetters zu erner Richard. Fuchs Hans, Neubert Josef, Kerschflären; feuchte Luft mit weniger Sauerstoff be drückt das Nervenſyſtem. hagel Josef. Schleger Josef, sämtlich Kleinaugest: Triltsch Gustav, Wisterschan: Dinnebier Emil, Tetschen. Ungern wird der Läufer gegen den Springer getauscht, Rochade sah su passiv aus, doch wäre sia viel sicherer gewesen als später die grote Rochade, welche durchgeführt wurde auf Gedelh oder Verderb. 14. 15. 16. d+ X5 12-14 Ld3xet Dd8- b8! b5- b4? 15xe4 ( Bemerkung zum 14. Zug von Schwarz. Der Gedanke zu diesem Zug war richtig, doch nicht die Ausführung 15... bi sondern 15... Sd7- co. wobei die Zentralstellung des Springers auf et ins Auge gefaßt ist. 17. Lc3- el 18. Tal- di Db8- b6 000 Noch stärker ist 18. De2- c4 worauf c6- c3 folgen muß, da das Damenschach auf e3 nicht in Frage kommen kann, 18. 19. Lel- h4 20. Td1-46 21. Del- c4 22. T- cl 23. DeiXc6+ Td8- e8 Sd7- c5 Kc8- b7 Sc5- d3 Zu stürmisch, Te2 sollte geschehen! Wel gaubt, den Bes noch zu gewinnen, übersieht aber dabei das drohende Matt. 23. TelXc6 25. Te6Xc8 26. h2- b3 27. Kg1- h2 Td6- d2 Db6Xc6 Te8- c8 Th8Xc8 Sd7- c5 Der Anziehende setzt von nun an schwach fort, nach einigen Zügen merkt man das deutlich. dabei lag 28. Lh4- e7 auf der Hand. 28. Sc5- d3 29. 30. g2- g4 Lh4- g3 Kb7- c8 g7-36 31. h3- h4 a7- a5 32. h- h5 a5- a4 33. Lg3- h4? b4- b3 34, a2Xb3 a4Xb3 35. Lh4-27 Tel- c2 36. Td2- g2 SJ3- al Weiß gibt auf.