BUNTE WELT Mr. 21 Hinterhaltungsbeilage 1934 Hoteldirektor für Singapore gesucht... Im Vorzimmer der Agentur( Stellen- und seine Ohren glühten wie zwei roja vermittlung für Hotelangestellte), warteten Glühwürmchen. vier Herren. Man sah, daß sie sich besonders forgfältig angezogen hatten, aber damit doch nicht die Not verbergen fonnten, die aus den abgeschabten Stellen der schivarzen Winterröde und aus den aufgebürsteten Hien heworlugte. Der genaue Beobachter bemerkte sogar, daß die tadellos gepusten Schube schon weiblich abgeireien ivaren. Die Herren gingen nervös auf und ab. Sie mußterten sich mißtraniſch. Und wenn ihre geheimen Wünsche in Erfüllung gegan gen wären, so hätte es im Augenblid in dieſem friedlichen Zimmer statt der vier Gentlemen vier Leichen gegeben. Die Türe, die in das Allerheiligste hübsche Sekretärin sagte:„ Herr Schiver, darf hübsche Sekretärin sagte: Her Schiver, darf ich bitten..." „ Wir waren zuerst da!" fielen die anderen im Chore ein. „ Tut mir leid!" flötete es zurück.„ der Herr Generaldirektor wünscht es..." Und schon war die liebliche Vision verschwunden. „ Natürlich Nach zehn Minuten fam Fris Schiver, ber scheinbar so ungerecht Bevorzugte, wieder zum Vorschein. Zuerst sah man nur seinen Hinterteil, denn der Kopf steckte noch immer im Zimmer und es dauerte lange, bis die turnerisch vorbildlichen Verbengungen ein Ende nahmen. Von drinnen rief eine fette leutselige Slimme: Also bis nachher, lieber Herr Schwer! Haben Sie schon zu Mitiag gegessen?" erfundigte sich der Herr Direttor freundlich. „ Nein. Ja. Das heißt, ich frühſtüde immer so träflig, daß ich das Mittag und Abendessen verbinde. Ich fühle mich so am elastischeften." Fris lacte furz und höflich. ( Wenn ich sage, daß mir der Wagen inurri, macht das feinen guten Eindrud, überfegie er geistesgegenwärtig.) „ Dann gestatten Sie, daß ich eine. ich habe einen Mordshunger", erwiderte der Repräsentant der Holländisch- indischen Hotel A.-G. und bestellte sich ein wahrhaft opu lenies Mahl, an dessen auserlesener Zusam menstellung man jojort den Fachmann er fannie.( Frig langte unauffällig nach einer Semmel.) schämte sich geradezu, nachdem er einen Blick auf den eleganten Mantel des Herrn Generaldirektor geworfen hatte.) Ein reizender Mensch dieser Osten. Ban", na ja, wie die richtigen Holländer. Fred van Siver, wäre auch nicht übel. Goft. fonnte man wiffen? und großzügig sind diese Ausländer! Ein halbes Jahresgehalt im voraus. Anders als bei uns... Trotzdem atmete Fris erleichtert auf, als van Osten ihm wieder gegenüber say. „ Es war der hiesige Generalfonful", erklärte Often.„ ein guter Freund von mir. Wenn Sie mitkommen. mache ich Sie im Hotel mit ihm bekannt." F. S. wehrte dantend ab. Er dachte an seinen nicht mehr peinlich sauberen Kragen und an die Abfäbe. „ Dann auf heute abend, mein Lieber! Im Imperial. Wir fertigen den Vertrag im Beisein eines zweiten Berireters unserer Gesellschaft an Ort und Stelle aus und Sie sagen mir, wie hoch der Vorschuß..." „ Aber ich--„ Bijt! Ich kenne das! Ich war auch einmal jung!", lachte gesättigt van Osten und rief: Zahlen!! Er griff in die Tasche und langte eine Menge fremder Gelduvien, größere und kleinere heraus. 31! Mergerlich! Ich habe vergessen, mein Geld umzuivedjeln. Können Sie mir boll. Gulden oder Dollar ivechseln, Herr Ober?" „ Na, Broit, mein lieber Diretior!" Der Mächtige hob gutgelaunt ſein Glas. Abgemacht. Sie fommen in spätestens vier Wochen als erster Direktor mit mir nach Singapore. Solange wird es wohl dauern, bis alle Formalitäten erledigt sein werden. Protektion", murrten Sie kennen doch unser Hotel, zumindeſt dem bie drei. Und gingen weiter ungeduldig auf Namen nach wer aus unserer Brande und ab. fennie es nicht!. deshalb müssen Sie sich givei Dinge merten, lieber Direktor: Immer Herr und immer auf der Hut zu sein! Es ist Ihnen klar, daß Sie da unien schon in Ihrem äußeren Gehaben die Ueberlegenheit der gefamten weißen Nasse dolumentieren müssen und das naturgmäß in einem so riesigen Vetrieb verschiedene dunkle Elemente, die aber nicht leicht und vor allem nicht sofort als„ Das ist aber- na. schicken Sie den folche zu erkennen sind, denn das kommt nur Boy schnell in die Bauf." in schlechten Kriminalromanen vor, verſuchen, im Trüben zu fischen. Und für den entstandenen Schaden ist der Direktor selbst verständlich verantwortlich! Deshalb: Keine Gefühlsdufeleien und Vorsicht! Men-„ Aber ich bitte Sie! Sie fönnen mir schenfemminis, das ist es, was unser Beruf doch das Geld am Abend wieder zurück erfordert. Ich wiederhole: Der Kontratt gilt geben!" für fünf Jahre. Sie erhalten ein Jabresgehalt von 12.000 holl. Gulden, freie Meise und freie Station..." Friz schritt wie ein ungekrönter König dem Ausgang zu. Ju Café Palace blickte Friß des öfteren nervös nach der großen Wanduhr aus Nickel, die ihm mit den schwarzen Ries senzeigern gespenstisch drohte. Schon zehn Minuten darüber", dachte er, kommt natürlich nicht". Resigniert sah er seine abgetvez ten Aermel.„ Wenn es diesmal wieder nichts wird, weiß ich mir tatsächlich feinen Rat mehr. Die letzten 100 Schilling..." murmelte er vor sich hin.„ Ursprünglich wollte ich davon die restliche Miete bezahlen. Es hätte zwar für zwei Monate, die ich schuldig bin, nicht gereicht, aber meine Hausfrau hätte den guten Willen gesehen. Glüdlicher tweise habe ich es nicht getan, sonst stünde ich jest ohne Kreuzer Geld da. Und es machi immer einen schlechten Eindruck, wenn man gleich das erstemal um Vorschuß anfucht." „ Herr Generaldirektor van Osten! Zum Telephon!", rief der Boy. „ Einen Moment bitte, ich bin gleich wieder retour!" Friß glaubte zu träumen. Ein Mär chen, in der Tat, ein Märchen! Indien... Tigerjagden, Elefantenverden, Djungeln. ( ja, ia, schon als sind hatte er Karl May am liebsten gelesen!). Auch die farbigen Mädchen sollten nicht übel sein... Congorilla, bring fie lebend, das indische Grabmal „ Bedauere sehr." Nun nicht nötig...". unterbrach Friß Schiver. Wenn Sie gestatten, Herr Generaldirektor, so lege ich den Betrag aus." „ Ausgeschlossen!" Das ist wahr. Schön, leihen Sie mic für die paar Minuten die Kleinigkeit, aber Sie kommen sofort mit ins Hotel..." Fris. Holte klopfenden Herzens die 100 Schilling hervor, van Often nabm jie.( uns gefähr so, wie man einen Straßenbahnfahrschein anfagt), bezahlte und steckte den Meſt ein. Friz spürte einen fleinen Stich. „ Gehen wir!", sagte Often freundlich. Auf der Straße ließen sie einer jungen Dame in die Quere, die den Gruß des Herrn Generaldirettor frendig überrascht erwiderte. Van Often fügte ihr die Hand und sie verknüpfte ihn in ein Geſpräch, das Friz endlos schien. Entschuldigen Sie bitte, daß ich mich etwas verspätet habe." Ein eleganter Herr murmelte er leuchtenden Auges vor jich mit graumelierten Haaren trat grüßend an hin. Indien das letzte Paradies! Lange ben Tisch. blieb der Herr Generaldirektor aus. Sollte Schließlich bai van Osten um Bers „ Aber bitte sehr, Herr Generaldireftor, er vielleicht? Lächerlich. Wie mißtrauisch zeihung, daß er fris jezt verlassen müſſe, vas macht ja nichts!“ sprudelte Fris hervor man doch in Europa geworden ist!( Friz aber er have mit der Dame außerordentlich Wichtiges zu besprechen. Fris Sciver lächelte p ettvas dümmlich und das Auto fuhr davon. Der 99prozentige Direktor des Equiiable Hotels in Singapore blieb verstimmi zurück. Er hatte Heimweh nach den 100 Schilling. Im übrigen konnie ihm der Tagpor= lier vom Imperial am ehesten genaue Ausfunft geben. „?“„!“ Ein Herr Generaldirektor van Osten war im Hotel Imperial, aber auch bei der Polizei, wohin Friß nach dem ersten Ohnmachtsanfall telephonierte, vollständig unbekannt. Am nächsten Morgen flopfte Emmi, das Mädchen.„ Ein Erpreßbrief!" Wirren Auges starrte Friß auf das elegante große Kuvert der Holl.- indischen Hotel A.-G. Dann las er: Baden bei Wien. Datum. Sehr geehrter Herr! 2Wie sollen wir Berivanen zu Ihnen| Manches von der Großartigkeit der Pariser haben, wenn es einem Ihnen gänzlich un- Pläke entstammt, wie anderswo, kaiserlicher befannien Menschen gelingt, Ihnen säjon oder föniglicher Prunkjucht; in seiner Gesaminach knapp einer Stunde Geld zu entloden?! heit ist das Stadtbild von Paris doch der AusWissen Sie nicht, daß der Beruf eines druck der im Kampf errungenen, gefestigten und Hoieldirektors vor allem Geistesgegenwart ſich in Reichtum ausbreitenden Bürgermacht. In Paris hat die bürgerliche Kultur zuerſt ihren verlangi? Glauben Sie, daß Sie, bei Ihren geringen psychologischen Fähigkeiten und höchsten Gipfel erreicht. Jahrzehntelang war Ihrer sträflichen Vertrauensseligkeit, auf im bürgerlichen Geist, war der Lehrmeiſter des Paris führend in der bürgerlichen Mode wie einem so schwierigen Poſten in Singapore Fortschritis, der dernier cri der Freiheit und der mit Erfolg bestehen könnten, wenn Sie beFeinheit. reits dem plumpesten und einfachsten Hochstapleririd auffigen?!!! Möge Ihnen diese Episode eine Wars nung sein! Hochachtungsvoll Und da ist es stehen geblieben. In der Tat, das Pariser Leben, die französische Kultur von heute ist im wesentlichen eine Kultur von gestern. Es war die reichste, die reiffte Kultur des Bürgertums, die sich da in jeiner Blütezeit entfaltete sie hat sich seither Bevollmächtigter Direktor der Holl indischen nicht weiter entwickelt. Gewiß, Paris hai die Jan Reeder, Hoiel- A.- G. „ Nun, werde ich bald Direftris in Sinfapur?" fragte Emmi, die noch immer neu= Aubei retournieren wir Ihnen die„ ausgierig in der Türe stand. gelichenen" 100( Hundert) Schilling. Sie werden selbst zugeben müssen, daß Ihnen zur Leitung eines internationalen Hotels jede Eignung fehlt. neuen Erfindungen aufgenommen: das Telephon, das Anio, das Radio; aber die Mehrzahl der Häuser in den inneren Bezirken haben noch immer fein Badezimmer, feinen Raum zu ge jundem Wohnen, der Pariser fennt keinen Wan„ Hören Sie auf! Man soll sich mit den Wilden nichts anfangen!" murmelte Friß und gewisse Sportzweige steden erst in den KinderDerausflug, Waffen und Körperfultur, selbst schmiß den Brief verächtlich auf das Nachtschuhen. Paris hat sich die moderne Technik anfästchen. Paris— heute Von Top. Paris: Ziel aller Sehnsucht, Babel aller Sunden, rauschende Metropole des Lupus und des Lasters: das ist Paris wie es war. So dachten, so träumten unsere Väter von ihm und schnalzien vielsagend mit der Zunge. Die, die nie dort gewesen waren, ſchnalzien am innigsten. Paris, heute: diese Stadt vibriert nicht bloß von Genüssen. Das Leben ist dort nicht leichier, die Menschen nicht froher als anderswo. Oh, gewiß, es gibt noch Reichtum in Paris. Oh, gelviß, die vornehmen Geschäfte in der Rue de la Paix, die noblen Restaurants, die Lugus lokale, die den höchsten Grad der Vornehmheit erreicht haben, nämlich: nicht auffallend zu sein, die sind alle da und es scheint nicht, daß sie dem nächst bantroit machen werden. geeignet, aber es hat sie nur äußerlich angenommen, sie nicht mit seinem Wesen verschmolzen. Paris ist eine berauschende Großstadt; aber diese Stadt hat eine fleinbürgerliche Seele. Da gehen sie, die berühmten Midinetten, die graziöjen, nicht immer hübschen, aber immer reizvollen Mädchen und Frauen von Paris. vards jigt man noch immer gemütlich vor dem Man sagt ihnen nach, daß sie nichts als Liebe Kaffeehaus, auf der Straße, bei einem billigen im Kopfe hätten, daß ihr etwas zu rot gefärbier Olas Bier. Aber wenn du dort die Frende fuchst, Mund den Kuß der legten Nachi noch auf den so siehst du dort nichts als traurige Freuden- Lippen, schon den nächsten Abenteuer entgegen mädchen, die genau so aufgedonnert und arm lächelt... So wenigstens steht es in den Rofind wie überall. Unter den Dächern von Paris manen. In Wirklichkeit kommen die Midinetien lachi man noch immer, man fann es noch hie und von anstrengender Arbeit in Weckstatt oder da, aber man hungert mehr als früher. Büro und wenn sie so auf der Straße gehen oder Und dann gehst du durch die Straßen und in der Untergrundbahn fahren, gibt es feine es fällt dir auf, daß man fajt keine modernen Frau der Welt, die strenger ihre Augen behütet, Gebäude siehi. Draußen in den Vororten stehen weniger fofettiert und weniger zugänglich ſcheint. zahllose nengebanie Miethäuser, billig und Daß man in Paris jede Frau auf der Gasse anschmudlos, und immer neue wadsen dazu; sprechen kann, ist eine Legende; man kann es Paris selbst ist eine alie Stadt. Alt sind die viel weniger als in Wien. Nur weil sie schon vor engen Gassen der inneren Viertel, in denen jeder vierzig Jahren das tat, wozu heute jede Frau Wintel historischen Weri, aber feine Lust und auf der ganzen Welt bereit ist, nämlich: einen fein Licht hat, in denen jedes Haus in der Ge- Geliebten zu haben, fam die Pariserin in den schichte steht, aber feines in der modernen Hy- Ruf der leichten Liebe. In Wahrheit hat auch giene. Alt sind auch schon die breiten Boule- fic, unter dem Rouge der lächelnden Lippen, tief vards, die herrlichen weiten Pläße mit den vie- drinnen eine kleine, bürgerliche Secke. len Denkmälern, diese gauze ungeheure Fülle an Verschwendung und Raum, die Paris' wah ren Reichtum und Glanz ausmacht. Und wie man plößlich aus der Enge jener Gassen in die Größe dieser Räume tritt und überwältigt ist von diesem Uebergang, so birgt sich in dem Gegenjas auch ein innerer Zuſammenhang. Seine Erkenntnis führt uns tiefer hinein zum Verständnis von Paris. Bo aber sind die anderen Reize dieser Stadt, die neben ihrer Feinheit einst ihren Ruf ausmachten, die Stätten der Leichtigkeit, des Genuſſes, des Geiſtes. Längst ist die Pariser Boheme eine romantische Sage geworden. Der Montmartre, auf dem sie einsimals zu Hause war, ist heute ein Bezirk der Vergnügungsindustrie, fleine Kabareits, Tingel- Tangel, Kinos Zür au Tür, Pariser Nachtleben" für amerifanijche Reisende, fein Parijer geht dort hin. Dann ist das Volf der Künstler und Literaten auf den Montparnasse übersiedelt: da gab es noch vor wenigen Jahren Staffeehäuser, in denen berühmte Autoren und Maler, ſtadivelannie Die Leute aus den engen Gassen, in denen Originale und geistreich- boshafte Kriiiter bei jedes Haus ein Stück Geschichte ist, dieses Bolf einem Glase Liför serviert wurden, das die von Paris, ist einmal aus seinen Gassen herabanderen bezahlen mußten. Auch das ist, bis auf seiliegen und hat eine große Revolution gemacht. wenige Mejte, vorbei. Der Krieg und die Politik Damals erfämpfte es die Menschen- und Bürhaben die Deutschen aus Paris vertrieben( als gerrechte, das politische System der persönlichen Emigranten famen sie wieder, aber die bilden Freiheit, das dann im Laufe des 19. Jahrhunein anderes, ein ganz eigenes Problem), die derts sich ganz Europa unterwarf. Freilich, der Krise und die Wechselkurse die Skandinavier. großen Revolution folgte die napoleonische MiIhren Platz im Wölfergemisch dieser Weltstadt| litärdiktatur, dann die Wiederherstellung der haben andere eingenommen: Japanische Sin Bourbonenverrichait, folgien noch einige Mönige denten, Maroffaner, Anamiten, Neger noch und noch einige Revolutionen. Ihr Ergebnis immer ist Paris die internationaljie Stadt der aber war: Frankreich, das Land der großen Belt. Aber die einen lernen und die anderen bürgerlichen Revolution, wurde das erste Land, arbeiten in den Fabriken. In den Pariser Boule- in dem sich die bürgerliche Herrschaft vollendete. Und abends fehren diese Frauen heint, in ihre Mansardenstübchen und ihre Kleinbürgerbaushalte, die sie mit einem ungepflegten, uns galanien Mann teilen denn auch die Tatsache, daß die Franzöfin zwar in der Arbeit dem Manne gleichgestellt ist, aber weder das Wahlrecht, noch die gleichen bürgerlichen Rechte hat, gehört zur Kultur von gestern. Dort leben fic, in endlosen Mietsvierteln rings um die Stadt, richtiger Gürtelstädie, in deren weitem Umkreis fich allmählich Paris in die Provinz verliert. Die Arbeiter wohnen dort, die revolutionäre Tradition der einstigen Pariser Vororte hat jich dahin zurüdgezogen, aber auch die geruhigen Sitten der Kleinstadi beginnen hier und Sonntags gehen die Leute augeln. Das Leben in Paris ist heute tener, teurer als in vielen andern Ländern, teurer selbst, sagt man, als in London: das kommt davon, sagen die Volkswirtschaftler, daß Frankreich die Goldwährung nicht verlassen hat. Sie mögen recht haben, die Volkswirtschaftler, aber die Leute in den Pariſer Borstädten können von dieſer Erklärung nicht abbeißen; sie plagen ſich redlich und schimpfen - 8weidlich: auf die Regierung, auf die bestochenen| Bestechungen nahmen. Seit dem Panamaskandal, Barlamentarier, auf die Bankiers, auf die Betrüger... Ein Name taucht auf, den man heute überall hören kann, ein Name, der ein Inbegriff geworden ist: Stavisfy ah, Stavisky, dieser Lump... Paris, heute, vibriert unter der Affäre Stavisky. Es hat einen Aufruhr gegeben, ihretwegen, Tote, Verwundete, mehrere Regierungsfrisen, einen Generalstreit alles wegen Stavisth. Man kann in Paris heute nicht reden, fann über Paris heute nicht schreiben, ohne daß man von Staviſty ſpricht. feit der Dreyfus- Affäre war solch ein Aufsehen nicht da. Diese Affären gigantischer Korruption haben das bürgerliche Frankreich erschüttert; sie gehören zu ihm, wie die Kehrseite zur Medaille der Ehrenlegion, wie der kapitaliſtiſche Schmut zum bürgerlichen Reichtum, der aus den Pariser Palästen zu uns spricht. Aber es ist ein Unterschied: in den Panamaskandal, in die DreyfusAffäre waren Politiker vertvidelt, Geldleute, Generale, Richter in der Affäre Stavisth taucht neben ihnen zum erstenmal der Berufsverbrecher, der Gangster, der Mörder auf. Jene waren Affären der bürgerlichen Glanzzeit, diese ist ein Standal des bürgerlichen Verfalls, nur vergleichbar den Korruptionen der Könige, ehe die Revolution kam und Korruptionen und Kronen hintvegfegte. Paris hat die erbärmlichste, die fäuflichste Bresse der Welt; für diese Presse ist die Affäre Stavisfy seit Monaten der große Gegenstand des großen, nimmermüden Geſchreis. Zeitungen führen Untersuchungen auf eigene Faust. Bei inngen interviewven Gangjiers und stürzen Mi- Paris, heute, vibriert unter seiner großnister. Zeitungen beschuldigen Ehrenmänner und bürgerlichen Oberfläche, bis hinein in seine verteidigen Halunfen. Zeitungen verdienen an fleinbürgerliche Seele. Es vibriert Unbehagen, dem toten Stavisty, wie sie von dem lebenden wie unter der Ahmung kommenden Umſturzes. Spuf im Hinterhof Ein Erlebnis von Ostar Maria Graf Bislang habe ich immer geglaubi, nur auf dem Lande, auf verſtedten Einöden, in verfemien Häusern und uralten Tennen, in Sümpfen und einsamen Torfſtichen würde so etwas wie Svuf vielleicht noch möglich sein. Voriges Jahr im Herbst aber habe ich ein ähnlich gruseliges Erlebnis auch in der Stadt gehabt. Das war in einer noch ziemlich lauen Oftobernacht. Am Himmel lenajiete zivar der Mond, doch er verschwand immer wieder hinter den dunklen, maſſigen Wolfen, die der Wind dahertrieb. Ich saß vor meiner Schreibmaschine im Atelier bei offenem Fenster und arbeitete ungestört. Ab und zu hörte ich die Trambahn läuten und surren, entfernte Autos tuteten, langsam jedoch wurde es ſtill und stiller und schließlich weinte nurmehr der Wind im verlassenen Hof. Dieſer Hof, in welchem ſich die Wertstätten eilicher Gipsformatoren befinden, ist der hinterſte und verborgenſte. Man muß von ihm aus zuerſt durch den Torgang des Mittelhauses und kommt in den Vorderhof; hai man dieſen durchschritten, muß man wiederum durch den Torgang des Vordergebäudes und gelangt endlich auf die Straße. Ich kann also sagen, daß ich ziemlich versteckt wohnte. Keine Glocke führte zu mir, fein Brief- und Telegraphenbote erreichte mich nachis, niemand. Mit diesem Hof habe ich übrigens vor Jahren einmal eine sehr nette Geschichte erlebt und ich muß sie erzählen, weil sie mit dem Nachfolgenden ein ganz klein wenig was zu tun hat. Nämlich einmal es befand sich damals in einer Werkstätte noch das Büro hörte ich tief in der Nacht unter meinem Atelier Männerstimmen und leuchtete zum Fenster hinunter. „ Was ist denn los?" fragte ich, und drei Männer aniworteten, sie seien Büroangestellte, ob ich so gut ſein möchte, sie beim Haustor hinauszulassen. Sie hätten bis jetzt an der Bilanz gearbeitet und haben keinen Schlüssel. „ Ja, bitie, warten Sie," sagte ich, schlüpfte den war. Dreihundert Mark, viele Brief- und Invalidenmarken hatten die Diebe erwischt und ich hatte ihnen arglos das Haustor aufge: schloffen. Es läßt sich denken, daß ich seit dieser Zeit vorsichtiger geworden war, wenngleich die Gipsformatoren kurz darauf ihr Büro in ihre Wohnung verlegten und in den Werkstätten nichts mehr zu holen war. bace Exzenter ,, Wollen Sie nicht versuchen?" Hat der Muskel!" Schöne Bescherung. Ich nahm wie gewöhnlich meine Briefe und wollte sie zum Postkasten bringen. Während ich über die Stiege hinunterging, fiel mir plötzlich das schwarze Ding wieder ein und ein leichtes In jener windigen Oktobernacht vorigen Jahres nun hörte ich auf einmal ein sehr ver- Gruseln stieg in mir auf. Ich trat aus der Tür dächtiges, ratterndes Geräusch, das sich unregel des Atelierhauses. Der Mond stand halb hinter mäßig wiederholte. Kurzerhand nahm ich die den Wolfen und entſchälte ſich langſam. Der Buglampe, ging ans offene Fenſter und leuch= len Schritten auf das Tor des Mittelhauſes zu, Wind blies heftig kreisend. Ich ging mit schnel tete hinab in den dunklen Hof. Da plößlich flog dessen einer Flügel weit offen stand und da entsetzlich hörte ich plößlich hinter mir wie der dieses Schwirren in der Luft, drehte mich iäh um, ſchaute auf und ſah das ſchwarze, grauenhafte Ding direkt auf mich zufliegen. Ich iagte mit einem wilden Saz hinter den Torflügel, fäuſtete mit aller Kraft, die ich aufbrin, gen konnte, meine Hände und blieb starr in etivas großes Schwarzes kaum meterhoch über mich weg durch die Nachtluft. Flog, gab einen seltsam schwirrenden Laut von sich und ff- rr- ss- rr- war es weg. In meiner Bestürzung wußte ich mir nicht gleich zu helfen, zitterte leicht, und jetzt, als ich endlich imftande war, in die Richtung zu leuchten, in welche das graujige Ding geflogen war, sah ich nichts mehr, hörte aber wieder das Rattern. Es war fast so, als steige ganz hinten jemand über die mannshohe Mauer. Ich besann mich kurz, dachie hin und her, rief etliche Male in das Dunkel, suchie mit meiner Lampe herum— still war es wieder. Nichts entdeckte ich. Ich überlegte:„ Eine Kake kann es nicht gewesen sein. Die fliegt doch nicht. Und für einen Vogel war das Ding viel zu groß... Und ein Mensch?... Dummes Zeug, Unsinn!... Du hast dich geirrt, bist überreizt." Troß alledem konnte ich mir aber doch nicht ausreden, daß ich tatsächlich etwas gesehen hatte, fand keine einleuchtende Erklärung und weiß der Teufel es lief mir auf einmal kalt über den Rücken hinunter. Ich schloß das Fenster und schlug den Vorhang vor. „ Quatsch! Blödsinn!" schimpfte ich mich schließlich selber.„ Und im übrigen, was gehi das mich an... Mein Haus ist's nicht, mögen meinem Versteckt stehen. Mein Herz stockte und Eſpenlaub und wagte kaum zu atmen. Das schlug alsdann trommelnd, ich zitteric wie Schwirren kam näher- rr- s! tat es einen harten Schlag an die Außenwand des Torflügels hörte ich, dann raiterte es trazend und war still. Wie gelähmt stand ich und konnte teinen Laut hervorbringen, keine Bewegung machen. Meine Briefe waren mir aus der Hand geglitten, ich spürte Eisigkeit in allen Gliedern und brauchte eine gute Weile bis zur nächſten Ueberlegung. Ich horchte und horchte. Still, grauenhaft still war es. Ich ermannte mich endlich und schob mich ganz leise an den Rand des Torflügels, bog meinen Kopf über die Kante und was glauben Sie, was ich sah? Ein aufgespannter Regenschirm lag auf dem Boden und schaufelie leicht hin und her. in eine Joppe, ging hinumter und ließ die drei ſie da drunten machen, was sie wollen.“ IJeder Parteigenosse also aus dem Haus. ging abermals an die Schreibmaschine Am andern Tage in der Frühe wedte mich arbeiteie mit Gewalt weiter. Nach einer Weile ein aufgeregtes Gerede der Gipsformatoren. Ich wurde ich wieder ganz ruhig. Nach etlichen horchte genauer und erfuhr dadurch, daß in der Stunden hatte ich die Sache wieder vergessen. vergangenen Nacht im Büro eingebrochen wor- Draußen heulte der Wind jezt viel stürmischer. liest das Parteiblatt! Atteste Von Tristan Bernard Herrn Doktor Saint- Grach Ich wog zweihundertfünfzig Pfund, und alle Abmagerungsmittel haben bei mir versagt. Da hat mir ein Bekannter, den der Himmel selbst mir in den Weg fandte, Ihre Adresse gegeben, sehr verehrter Herr Doktor. Ich habe Ihren Rai befolgt, Ihr System der„ vernünftigen Marsch übungen" angewandt, und nach fieben Monaten hatte ich vierunddreißig Pfund verloren. Mit aufrichtiger Freude spreche ich Ihnen hiermit meinen Dank aus. Larthur, Handelsangestellter. Herrn Dofior Henri Dutarse Ich endesgefertigter Lartur, Handelsandurch eine lediglich auf Mehlspeisen beruhende Ernährung bis zu 325 Pfund gestiegen. Sie rieten mir, ein Pferd anzuschaffen und täglich einige Stunden zu reiten. Tatsächlich hat mein Gewicht binnen drei Tagen um siebzig Pfund abgenommen. Jawohl: um volle siebzig Pfund. Das bin ich bereit vor der Akademie zu bezeugen. Allerdings ist zur Erklärung dieser rapiden Gewichtsabnahme die Mitteilung nötig, daß ich nur noch ein Bein habe. Bei meinem ersten Ausritt bin ich vom Pferd gestürzt, und es mußie mir das linke Bein amputiert werden. Larihur, Handelsangestellter. ( Berechtigte Uebersetzung aus dem Französischen von Huari.) gestellter, bezeugte hiermit Herrn Dolior Henri Wißt Ihr schon?. Duiarse meine aufrichtige Dankbarkeit. Infolge angestrengter Dauermärsche waren meine Knö chel und Füße angeschwollen. Mein guter Stern führte mich mit einem Patienten des Herrn Dottor Dutarse zusammen. Seinem Rat gehorchend, badete ich täglich drei Stunden lang die Füße und Knöchel in aufgelöster Tonerde. Nach sechs Monaten waren die Schivellungen vollkommen beseitigt. Larthur, Handelsangestellter. Herrn Doktor Trachet Fußbäder in feuchter Erde, die ich sechs Monate lang, drei Stunden täglich, nahm, haben mir eine schwere Erkrankung der Atmungsorgane zugezogen. Ich hatte die glückliche Eingebung, mich an Sie zu wenden, verehrter Herr Doktor, und dank Ihrer Behandlung mit Elektrizität hatte ich die Genuginung, mein Leiden nach Ablauf eines Jahres fast vollkommen geheilt zu jeben. Larthur, Handelsangestellter. Herrn Dottor Oskar Block, Spezialist für Nervenleiden Seit vielen Monaten litt ich an Nervenkriſen, Halluzinationen, Schlaflojigkeit uſw., hervorgerufen durch elektrische Behandlung. Die Vorsehung hat mich zu Ihnen geführt, jehr geehrier Herr Professor. Ihre Brombehandlung hat mein Leiden völlig geheilt. Ich schulde Ihnen lebenslängliche Dankbarkeit. Laribur, Handelsangestellter. Herrn Doktor Henri de Beaupilore Mein Leben im vergangenen Jahre war ein unaufhörliches Martyrium. Mein Magen befand sich infolge übermäßigen Bromgenuſſes in einem Zustand, der mich das Schlimmste befürch ten ließ. Der Himmel hatte Erbarmen mit mir und ließ mich Ihren Namen erfahren. Ihre Diäts vorschriften, die ausschließlich auf der Ernährung von Mehlspeisen beruhen, haben meine Verbauung erheblich gebessert. Meine Dankbarkeit ist unauslöschlich. Larthur, Handelsangestellter. Herrn Dottor Beaumartin Sie wünschen einen Brief über die Ergebnisse Ihrer Behandlung, um ihn der medizinischen Akademie vorzulegen. Hier ist der Bericht: doch ich weiß nicht, ob Sie ihn für Ihre Zwede geeignet finden werden. Die Anzahl der Sterne, die man von bei den Erdhälften mit bloßem Auge sehen kann, beläuft sich auf eitva 6000. Artesische Brunnen verstanden die Chinesen schon vor mehr als tausend Jahren zu bohren. Sanjibar versorgt sozusagen ausschließlich die Welt in ihrem Bedarf an Gewürznelfen. In Westindien gibt es Bananen, die so groß sind, daß drei Menschen an einer einzigen Frucht für einen ganzen Tag genug baben. Dort werden die Bananen zur Bereitung von Wein und Schnaps benut. Ruhiges Zimmer.„ Aber Frau Meier, Sie haben inseriert, daß Sie ein rubiges Zimmer zu vermieten haben, in welchem man ungestört sein würde, und jetzt kommen Sie schon zum drittens mal in dieser Woche herein und verlangen die Miete!" Verfehlte Wirkung.„ Nein, Herr Ludwig, ich habe geſchworen, nicht eher einen Mann zu füssen, bis ich verlobt bin!"„ Ausgezeichnet, Fräulein Helga und vergessen Sie nicht mir Nachricht zu geben, wenn es so weit ist." Gut abgeschloffen. Sie( im Eisenbahnabe teil):„ Ist zu Hause alles gui abgeschlossen?" Er:„ Ja! Aber ich habe die Schlüssel im Tür schloß stecken lassen." Schach- Ecke Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 187. Von Frits Michel, Wisterschan. Schwarz: Ke5, La7, Spc5, g5, Bd5, el, f5( 7) 1 abcdefgh a b c d e f g h 8 Die bei englischen und amerikanischen Namen häufige Vorsilbe„ Mac“ ist gallischen Ursprungs und bedeutete ursprünglich„ Sohn dee", so daß also Macdonald eigentlich heißt „ Sohn des Donald". Diese Vorfilbe wird bis Weiß: Ke7, Ta3, a5, Lg1, Spd6, 16, B12, 3( 8) weilen in Mc. abgekürzt, bedeutet dann aber auch das gleiche. Die seltsamste Nase in Tierreich bejizt der Ameisenbär, bei dem Ober- und Unterkiefer zu einer Knochenröhre verlängert sind, die ganz born eine fleine Mundöffnung hai, durch die der Ameisenbär die Zunge herausfireden lann. An dieser klebrigen Bunge hesten die Ameijen, so daß die Zunge also das wichtigste Werkzeug des Ameisenbärs ist. Heiteres Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 184: Spd5-16: Richtige Lösungen sandten nachfolgende Ge nossen ein: Wenzel Adolf, Arnsdorf b. Haida; Lösel Richard, Hochdobern; Lerche Franz, Wolfersdorf: Hyna Josef und Franz, Hostomitz: bier Emil. Tetschen: Rudolf Friedrich. Hieke Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; DinneJosef, Fritsch Anton. Hauptmann Franz. simt lich Markersdorf: Böhm Heinrich, Jonsbach: Bittner Richard. Fuchs Hans. Neubert Anton, Kerschhagel Josef, Schleger Josef, sämtlich Kleinaugest: Walter Ludwig. Robek Franz, Schmied Ferdinand, sämtlich Kwitkau; Triltsch Gustav und Michel Fritz, Wisterschan. 6. Bezirk. Schachwettkampf in Eulsu. Am Samstag, den 12. Mai, fand in Eulau ein Freundschaftswettkampf zwischen Krochwits und Eulau statt, welcher mit 5: 3 Punkten für Krochwitz endete. VI. Kreis, 4. Bezirk. Bezirksmeisterschaft. Gerichtsvollzieher. Alexander Dumas wurde einmal gebeten, zur Beerdigung eines im Glend gestorbenen Gerichtsvollziehers 25 Franken beizuſtenern. Dumas entnahm seinem Schreibpult 300 Franken mit den Worten: Hier nehmen Sie, und lassen Sie dafür ein Dußend be. Bezirkes siegten in Holeischen Gen. Hans erdigen." In den Vereinsturnieren der 1. Gruppe des Gottfried, in Mantau Gen. Hlavač. Im Kampf um die Bezirksmeisterschaft siegte Mantau gegen Der Lump. Dieser Kerl dort drüben hat Holeischen mit 4: 3 Punkten. In Entschei dungskampf schlug überraschenderweise Mantau meine Ehe zerstört!" sagt Schmit zu seinem den vorjährigen Kreis( Bundes) meister MarienFreunde. Der Lump!" knirscht dieser. Aber bad ebenfalls mit 4: 3 Punkten. wieso denn, erzähle!"" Ja, er hat unser v. Kreis. Auslosung der Kreismeisterschaft 1984. Dienstmädchen geheiratet, und seitdem focht meine Frau selbst!" In der 1. Runde, welche am 17. Juni stattfindet, stehen sich folgende Sektionen gegenüber: Kampfrichter Gen. Grimmer, Katharinaberg. Komotau I. gegen Sobrusan in Bergesgrün. Wisterschan gegen Kleischa in Schönfeld. Kampfrichter Gen. Steiner, Schönfeld. Heimkehr. Einer tanti bummvoll aus der Bar. Nach Mitternacht. Er wankt auf einen Schuhmann zu.„ Verzeihung hoppla fönnen Sie mir sagen hoppla wo ein geKrochwitz gegen Neustadt! in Bensen. wisser Herr Lennemann wohnt?"„ Nein! Kampfrichter Gen. Fleck. Tetschen. Warnsdorf hat in der 1. Runde spielfrei und Warum?" Der Beirunkene stöhnt:„ Weil trifft in der 2. Runde mit dem Sieger aus KrochHerr Lennemann das bin näm- witz- Neustadt! in Böhm. Kamnitz zusammen. Vor einem Monat habe ich mich in Ihre nämlich Behandlung begeben: mein Körpergewicht war lich ich." Die 2. Runde wird am 22. Juli, die Endrunde se 19. August ausgetragen.