BUNTE WELT Nr. 22 Unterhaltungsbeilage 1934 Frauen dreier Nationen in Nord- Afrika Tripolis in Afrita, im... Auf dem Dampfer, der mich aus Neapel nach Tripolis führte, befand sich ein junges, italienisches Mädchen. Wir waren die einzigen weiblichen Passagiere und so ist es weiter nicht verwunderlich, daß wir sehr bald ins Gespräch famen. Sie erzählte mir vertrauensvoll, daß sie zwar eine Stellung als Privatiekretärin in Tripolis angenommen habe, aber sie gehe eigentlich nach Afrifa in der Hoffnung, dort einen Mann zu finden, der sie heiratet. Die Möglichkeit, in Italien zu beiraien, sei in der beutigen Zeit geringer als jonit, aber in Afrita seien die weiBen Frauen even noch ein„ rarer Artikel“. Und sie fann vielleicht wirklich Glück haben. Die nicht eingeborenen Männer sind schon in Anbetracht des vielen Militärs in der großen Ueberzahl und noch dazu meiſt Junggesellen. Eine Araberin lann man taum heiraten und die Jüdinnen sind hier fast ohne Ausnahme strenggläubig und geben nicht eine Ehe mit einem Christen ein. Die Araberin bekommt der Euroväer zu dem ja überhaupt nicht zu Geficht, d. b. das, was er von ihr zu sehen bekommt, ist eine vermummte Gestalt und ein paar Augen. Ganz eigenartig spielt sich das Ebeleben der Araberin ab. Ein Araber darf bis vier Frauen haben, aber nie mehrere Nächte hintereinander bei einer und derselben Frau zubringen. Die Frauen wohnen alle getrennt und der Mann muß für jede die Einrichtung beschaffen. Auch materiell muß er wenigstens den religiösen Vorschriften nach eine Frau wie die andere stellen. Das geht so weit, daß er, wenn er einer Frau einen Ring schenkt, auch den anderen Frauen ebenfalls einen Ring taufen muß. Besuch in einer italienischen Familie. Die europäische Frau fühlt sich in Tripolis offenbar recht wohl. Kleidet sich elegant, ver schmäht den Pariſer Lippenstift nicht und hält sehr auf schlanke Linie. Die Frau eines Kommissarz, bei dem ich zu Tiſch war, erklärie mir. Sie habe anfangs, als ihr Mann nach Afrifa versetzt wurde, geglaubt, sie werde hier einfach verrückt werden. Wie könne man ohne Theater, ohne Bälle, ohne Film leben? Und heute? Heute würde sie um keinen Preis der Welt wieder in die Großstadt ziehen wollen! Aber auch die Männer, die nach hier verpflanzt worden sind, berenen es feinesfalls. Der Sekretär des Kommissars, der Junggeselle ist, erflärte mir gleichfalls, er würde nicht wieder in die Großstadt zurück wollen. Sie leben hier ruhig, zufrieden und gesund, die Menschen, und fehen es auch ein. Von Ellen Ly für eine Sefunde das Haus verlassen, es sei ihr faum erlaubt auszugehen, der Mann mache alle Besorgungen), daß ich natürlich neugierig war, ein arabisches Haus fennen zu lernen. So bai ich den einen Diener des Hotels, in dem ich wohnte, einen Araver namens Mahomed, er möchte mich doch mal einladen. Mahomed er zählte mir daraufhin:„ Sehen Sie, auch ich träumte davon, einmal mehrere Frauen zu be igen. Aber ich war ein armer Kerl und konnte den anderen Frauen die Einrichtung nicht faufen und sie noch obendrein ernähren. Vor Wut darüber vernachlässigte ich meine Frau, ich ging jede Nacht fort und fam erst gegen Morgen nach Hause. Meine Frau wollte wissen, wo ich gewesen bin. Da sagte ich ihr einfach:„ Du hafi zu schweigen und zu gehorchen!" Seitdem sagte fie nichts mehr, wenn ich im Morgengrauen nach Hause fam, war aber sehr lieb und gut zu mir. Nun fing ich an sie zu lieben, richtig zu lieben, so, wie ihr Europäer das Wort Liebe versteht. Plößlich hörten die europäischen Frauen und die Negerinnen auf, mich zu interessieren. Ich bin meiner Frau iezt seit mehreren Jahren tren und obwohl ich jetzt materiell in der Lage wäre, noch weitere drei Frauen zu heiraten, ziehe ich es doch vor, das Geld, das ich verdiene, für meine Frau auszugeben und ihr jeden Wunsch zu erfüllen." Am Abend faufte ich Veilchen und eine Blumenschale und wir gingen im Zidzad durch das alte Stadtviertel von Tripolis, durch enge, schmale Gassen, in denen ich mich nie im Leben austennen würde, und schließlich gelangten wir vor ein Haus, das, wie alle arabischen Häuser, feine Fenster hat. Wir gelangten in einen unbeleuchteten Hof, auf den viele Türen, die offen standen, führten. Eine junge Araberin kam uns entgegen. Wie angewurzelt blieb ich stehen und ſah taum und hörte kaum, was mir die Frau in ihrer die schmale Hand, die sich mir entgegenstreďte, Sprache sagie! arabischen Truhen und zum Vorschein kamen ſeidene Tücher, seidene Jäckchen, breite Hosen. Faima sagte sich wohl, ihr Gast sei eine Frau und eine Frau muß man eben über Dinge unterhalten, die sie interessieren, und was könnte eine Frau sonst interessieren, als Schmuck und Kleider? Ich erfundigie mich bei Mahomed, der sehr gut italienisch sprach, wie„ schön“ auf arabiſch beiße und so konnte ich mich mit Fatma„ genügend" unterhalten und anderes als dieſen Beifall erivartete sie wohl kaum von einer Frau. Faima ist glücklich. Sie hat Kleider und Schmud und nicht einmal Gegenfrauen mehr fann sie nach ihrer Auffassung gar nicht verlangen. Und bei dieser Vorstellung von dem, was das Leben einer Frau auszumachen hat, berharri die Araberin. Sie lehnt die Emanzipation der Türtin absolut ab, will von„ Freiheit der Frau" nichts wissen. Wenigstens das Gros der Araberin. Schlimm steht es um die Araberin, die feine Eltern mehr hat und die von ihrem Manne noch obendrein fortgeschickt wird, was sie so schön Scheidung" nennen. Ihr bleibt nichts übrig, ale jich zu verkaufen. In Dienst kann sie nicht geben, was sollten Europäer mit einer Bedienten, die das Geficht verhüllt tragen muß, anfangen und Araber brauchen faum Bediente. Sie schminkt also ihre Nägel und ihre Behen mit Henna, sie tätowiert sich zwischen die Augenbrauen und auf den Baden Sternchen, fie friecht in einer Höhle, die sie mit bunten Decken und Tüchern schmückt, unter und jeder Mann, der zahlt, sei es ein Europäer, sei es ein Neger, sei es ein Araber, fann sie haben. Sie zeigt dem Mann, der sie sehen will, auch ihr Gesicht, aber nur erst, wenn er bei ihr ist, nicht etwa auf der Straße! Besuch bei einer jüdischen Familie. Die Jüdin geht nicht, wie die Araberin, Vor mir stand in himmelblauen, breiten Hosen, über denen sie einen weiten Rod aus borgen in den Häusern und Höfen. Sie steht, im verhüllt und vermummt, sie stedt auch nicht ver himmelblauer Seide irug, eine junge Frau von Gegenieil gern, wie meiſt die Südländerin, vor überraschender Schönheit. Ein schmales, bräun- Türen und Toren. Besonders am Sonnabend liches Gefichtchen, von schwarzen Locken um rahmt, eine feine Nase, ein fleiner, voller Mund und ein paar Augen, so groß und leuchtend wie die Schale reichte und ein paar Reihen von Sterne. Sie lächelte, als ich ihr die Veilchen und Perlenzähnen blisten auf. „ Fatma", sagte Mahomed,„ meine Frau." Und dann saßen wir auf der Erde, auf Matten und Fatma kochte uns arabischen Tee. Faima trug eine Klette aus großen Goldmünzen. Mahomed erflärte stolz, daß jede Münze tau send Lire gekostet habe. Faima hatte aber auch Ohrringe, die einen Wert von mindestens tausend Lire haben. nachmittag kann man in Tripolis Mädchen und Frauen in geradezu märchenhaft ſchönen orientalischen Trachten sehen. Sie ſtehen dann in unter prachtvollen Schmuck von jedermann beGruppen herum und lassen sich in ihrem mitwundern. Allein, kaum eine würde auch nur den Gedanken fassen, sich mit einem Christen einzulaſſen. Ich sprach eines dieser Mädchen an. Es lud mich freundlich ins Haus und schleppte alles herbei, was im Hause irgend an Eßbarem vorhanden war. Als ich ablehnie und nicht eſſen wollte, wurden mir einfach„ Leckerbissen" in den Mund gesteckt. Das Mädchen mit Glutaugen und Bähnen wie Perlen, mit zwei dicken Flech Besuch in einem arabischen Haus. Ich hatte so viel von der Verstlavung der arabischen Frau gehört( der Mann fönne fie, wenn er ſie ſatt hat, einfach wegschicken, die Nachdem wir den Tee getrunken, zeigte mir Frau dürfe acht Tage nach der Trauung nicht| Fatma alle ihre Schäze. Sie tramte in alten| ten, fah mich treuherzig an und sprach sich alles, was sie bewegte, von Herzen. Sie sei dreizehn Jahre alt( fie sah aus wie achtzehn) und ſei schon verlobt. Für eine Frau sei wohl das rich tigste, zu heiraten, das sei ihre Bestimmung. Philosophie einer Dreizehnjährigen. Sie reifen rasch, aber sie verblühen leider noch schneller. Wir befanden uns in einem großen, geteilten Raum. In der einen Hälfte schliefen die Männer, in der anderen die Frauen. Der Jude in Tripolis hat ausgeprägten| Steiner regt sich. Alle stieren vor sich hin. Nur einer murmelt durch die Zähne:„ Ich habe Durst nach einem Schnaps"... Familienſinn, lebt nur einzig und allein für die Familie, im Kampfe um die Familie. Das ist der einzige Zived, das einzige Ziel feines Dajcins. So leben sie nebeneinander: drei Nationen und jede von ihnen so grundverschieden! Frauen dreier Nationen, in jeder ausgesuchte Schönheiten darunter, und dennoch so weit von einander getrennt durch die Anschauung vom Leben. Kinder Gottes Von Adolf Abter( Paris). In der rue de Chabrol in Paris liegt das Hotel Populaire, Volfshotel. Herberge des Proletariats. Die Beſizerin ist die Heilsarmee. Alle Kinder Gottes sind in ihren Räumen will: fommen. Ein dunkler, langer, schmaler Torweg, an dessen Ende eine trübe Gaslaterne sparsames Licht spendet, führt zum Eingang der Herberge. Da tritt man an einen Verschlag mit einem Schiebefenster und nennt seinen Namen. Irgend einen Namen. Der wird in das Gästebuch eingetragen, man zahlt einen Frank fünfzig und er hält eine Nummer zugerufen. Das ist die Num mer der Lagerstätte, auf der man dann in der Nacht seinen müden Körper ausstrecken kann. Bevor man hinaufgeht, bekommt man zwei wolLene Deden ausgehändigt. Neben dem Verschlag ist ein großer quadratischer Raum mit langen Tiſchen und Holzbänken. Der Speisesaal. Hier hocken die Männer und löffeln ihre Gemüsesuppe mit sechzig Centimes die Portion. Die Wände sind grau und fahl, niedrig die Dede, von der eine Gasfunzel mattes Hell verbreitet. Es stinkt nach Schweiß und verfaultem Laub. Seit langer Zeit ungewaschene und ungefämmie Menschen dünsten sich aus. Beißender Tabakgeruch schwält sich dazwischen. Und dampfende Suppen und Kaffee. Hier finden sich die Menschen zusammen, die tagsüber betteln und Zigarettenstummel in den Straßen aufleſen. Die zerlumpt auf den Bänken der Boulevards müde, dumpf, teilnahmslos für alles, ihre ausgemergelten Gestalten von der Sonne beſcheinen und erwärmen laffen. Das große Leben brandet an ihnen vorüber. Es rauſcht und fingt und tänzelt. Es rattert in Lurusantomobilen. Lächelt durch Seide und Pelzwerke schöner Frauen. Strömt durch seltsame, sinnerregende Parfüms. Das Leben, das große Leben. Aber sie sehen es nicht und hören es nicht. Sind so müde, stumpf, dumpf. Der Hunger tut nicht mal mehr weh, iſt zur Gewohnheit geworen. Nur die Sonne scheint auch für sie, die ann ihnen niemand streitig machen. Selbst nicht die in den Luxusautos. Ja, die Sonne! Wie sie den Raden wärmt und den Rüden. Den Kopf anz tief hängen laſſen, damit die Strahlen von oben hineinfriechen können. Ist doch ein guter Bater, der liebe Goit, der alle seine Kinder erärmt, durch den Himmelsofen. Reiche und rme. Alle Menschen sind doch Kinder Gottes. Auch die, die auf der Straßenbank ſizen, müde, Sumpf und ſtumpf... Zweihundert Männer fommen Abend für bend in die Herberge der Heilsarmee. Jede Lagerstätte findet einen Körper. Aber nur, wenn die Nächte falt sind und regnerisch. In der warmen Jahreszeit sparen die Leute das Geld und schlafen in den öffentlichen Parks, auf den Airchentreppen, unter den Brüden. Oder in Karusellschaukeln auf den vielen Rummelplätzen von Paris. Jeder hat da seinen Blak. Zwei bei zwei in jeder Schaufel. Immer die gleichen Paare in der gleichen Schaufel. Hat ein anderer es sich bereits bequem gemacht in dem Abteil, sagt man: „ Das ist mein Plak." Und ohne Widerspruch torfelt der Eindringling von dannen. Ungeschriebene Geseze der Ausgestoßenen, die von der ganzen Gemeinschaft respektiert werden. Die Karussellbefizer haben ein gutes Herz, denn sie tun so, als ob sie nicht jähen, was nachts sich in ihren Schaukeln ereignet. Der Trieb der hungrigen Obdachlosen in warmen Nächten führt sie ins Freie. Sie verwünschen den Winter, der sie zur Zuflucht zivingt bei der Heilsarmee in ſtidige, stinkende Räume. Aber die Männer der Heilsarmee sind gut und milde. Fragen nicht nach Namen und nicht nach Papieren. Sie wissen, wer ihre Gäste find: Menschen, Kinder Gottes. Wenn die Andacht beendet ist, geht alles in die Schlafsäle. Jeder sucht seine Nummer auf. In den langen, halbdunklen Räumen herrscht eine Luft zum Erstiden. Da liegen die Menschen eng nebeneinander, und die Neuankommenden stolpern über sie hinweg. Da wird geflucht. Da hustet einer zum Erbarmen. Nebenan schmarchi einer wie ein grunzendes Ungeheuer. „ Schweinerei, verflucht!" Ruhe für wenige Augenblide. Dann geht es in irgendeiner Ede wieder los. Fast alle liegen angekleidet in ihre Decken eingehüllt. Nur die Stiefel werden ausgezogen. Aber auch die behält mancher an den Füßen, weil sie unentwirrbar durch Bindfaden zusammengehalten werden. Würden die Bänder gelöst, zerfielen die Schuhe in sich selbst. Um 11 Uhr abends werden die Gaslaternen in den Schlafsälen noch niedriger geschraubt. Nun herrscht faſt vollständige Dunkelheit. Die Luft wird immer unerträglicher. Schaurig töni vom Nebenraum bellender Husten herüber. Irgendwo redet einer im Schlaf. Es flingt wie: Is mir alles ganz egal... Um 12 Uhr schlürft der Aufscher auf Filzsohlen durch den Saal und dreht die Laternen ganz aus. Sorgt der liebe Gott für seine Kinder und läßt den Mond feist und fahl durchs Fenſter lächeln... 100000 43022094 Wissenswertes Zahlen- Allerlei Indem man einen Bienenforb elektrisch be. leuchtete und erwärmte, ist es gelungen, den Gefamtertrag an Honig aus diesem Korb 7 Pfund zu steigern. In dem Gebände der Bank von England befinden sich so große Küchenanlagen, daß von ihnen 2000 Mahlzeiten täglich verabreicht werden können. Es sind dies die größten Kantinen, die London überhaupt hat. Wenn ein Schriftsteller stirbt, pflegt sich erfahrungsgemäß der Abſak ſeiner Bücher zu ſteigern. Jetzt nach Galsworthys Tode ist eine Erstausgabe der Forſythe- Sage für 300 Mari verkauft worden, während man vor ſeinem Tode das gleiche Buch für 60 Mart haben konnie. Haben einen fleinen Beiraum eingerichtet, in dem sie Andacht üben mit den Zerlumpten, vom Schicksal Verstoßzenen. Freiwilliger Gottes, dienst, niemand ist gezivungen, daran teilzunehmen. Blaise Soldatinnen ſingen fromme Lieder. Eine Zichharmonika und Lauten begleiten. Unter den großen Hüten scheinen die Gesichter der Halleluja- Mädchen wehmütig. Ihr Gesang ist Glaube, Sehnsucht, Jubrunst. Und die bärtigen Männer, dredig das Resicht, die Hände verschmußt, zerrissen, muffend die Kleidung: verlaust, stumpf, verschüchtert sie hoden da und lauschen. Halten in den Händen die schäbi gen Müßen oder uralte Süte, aus denen das Futter heraushängt. Straßen sich schen- verstohlen den Kopf, den Rüden aus Schen vor den fingenden Frauen da vorn. Und hören ChoralgeFast ein Viertel der Erdoberfläche ist mit fang. Und Mundharmonika und Lauienklang Wald bededt, in Europa gibt es aber zivei und Worte von himmlischer Liebe und Gerech- Länder, in denen sogar die Hälfte des Bodens tigfeit. Dumpf, brütend sigen sie da wie bären bewaldet ist, und zwar sind dies Finnland, wo hafte Urwaldbewohner. Sagt man das ihnen? 64,9 Prozent des Bodens Waldbestand haben, Liebe... Gerechtigkeit... Gilt das ihnen und Schweden mit 54 Prozent Wald. Auch RußSchreit nicht jemand auf? Redt nicht so ein land, Desterreich und die Tschechoslowakei haben Bärenmensch die Glieder? Reißt er nicht die noch ciwa 35 Prozent Wald, Deutschland 26 Fäuste empor, daß erschlaffte Muskeln sich hör- Prozent, Norwegen dagegen nur 20 Prozent, bar straffen? Nein, nein, nein. Jahr um Jahr, Dänemark fogar nur 7 Prozent Bald; GroßTag um Tag im Elend und Hunger, das zerbritannien und Irland sind in dieser Hinsicht am mürbt Körper und Geist. Macht unfähig auch schlechtesten bedacht, denn sie haben nur 4,3 Pros nur zu einem einzigen Schrei der Empörung. sent bewaldetes Land. Die waldreichste Gegend Müde, müde, dumpf. Is mir alles ganz egal. der ganzen Erde ist die Strafkolonie Guyana in Ganz egal... Südamerika, wo 98 Prozent Wald sind. Ueber= haupt ist Südamerika der dichtestbewaldete Erdteil. Ganz waldlos find die Mongolei, Irak, Turkestan, die Sahara und das Innere Auſtraliens. Der Herbergsvater, Offizier der Heils: armee, hält die Predigt. Spricht zu Vagabundengemeinde leise, eindringlich, gleichsamt zu jedem einzelnen besonders. Nennt sie seine lieben Freunde und Brüder in Christo. Erzählt: Der letzte auf Erde wird der erste im Himmel sein.( Na, wenn schon, is mir alles ganz egal.) und predigt vom Dunst der Seele und vom erquidenden Labeirunk des Glaubers. „ Wer von euch, liebe Freunde und Brüder in Christo, hat Durst? Wer von euch will er quidt werden? Der ircte vor und bekenne!" Der größte Binnensee ist das Kaspische Meer, das ein Gebiet von 438.700 Quadrat kilometern umfaßt, alſo faſt ſo groß ist wie ganz Deutschland. Von allen Motorrädern der Welt befinden fich 80 Prozent in Europa. In Deutschland allein sind 760.880, in England 640.152, in Frankreich 469.100 und in Stalien 95.518. naest Man esten Der Hellfeher Von Frizz Blum. Dr. Lauterbach saß mit seinem Freunde Blunt zusammen. Sie plauderien. Es war noch nicht spät. So gegen 10 Uhr. Troßdem lag eine Stille über dem Hause, die den Gedanken auf fommen ließ, als sei es Mitternacht. In dem gediegenem Wohnzimmer des Arztes herrschte eine gemütliche Atmosphäre.„ Und da sagt man immer, die alten Junggesellen seien bedauernswerte Knaben", scherzte gerade Blunt.„ Könntest du angenehmer leben als jezi? Du hast eine schöne Wohnung. Hast trop der Weltfrise immer noch eine ganz anständige Praris und deine alle Wirtschafterin betraut dich rührend." Blunk steckte sich eine Zigarette, der Arzt eine Bigarre an. Einige Minuten rauchten beide schweigend. Dann sagte Dr. Lauterbach:„ Und doch wünschte ich, es wäre alles anders gefommen. Damals mit Ellinor." Blunt sah überrascht auf.„ Du weißt, ich war damals, als die Geschichte passierte, im Ausland. Du sollst da ja ein seltsames Erlebnis gehabt haben?" Der Arzi lachie:„ Seltsames Erlebnis? Es war sogar ein„ okfulies Erlebnis, Freundchen, dieſe, meine Liebesgeschichte. Du brauchst gar nicht im voraus spöttisch zu lachen, alter Burjaje. Dazu hättest du vielleicht hinterher Grund.... Ich lernte Ellinor fennen zu jener Zeit, als du in England lebtest. Es war ein junges Mädchen, heftig modern, mit EtonSchnitt und fühnen Ideen über die Selbständigkeit der Frau. Als ich sie kennen lernie, war sie gerade aus sehr guter Familie durchgebrannt und verdiente sich ihr Brot als Stenotypistin. Nebenher interessierte sie sich jedoch für tausend Dinge. Unter anderem schwärmte sie auch eine Zeitlang iroz einem betont zur Schau geiragenen Rationalismus für sogenannte offulte Dinge. Doch gerade wegen ihrer Unausgeglichenheit liebte ich, alter Junggeselle, die knapp 21jährige. Heimlich hegte ich die Hoffnung, Ellinors Sturm- und Drangperiode würde eines guten Tages beendet sein; und dann wollte ich sie schlicht und bürgerlich bitten, meine Frau zu werden. Ich brauche es dir ja nicht zu verheimlichen, daß ich zwanzig Jahre älter war als sie. Troßdem verbrachte ich mit ihr ein volles Jahr in ungetrübtem Glück. Dann beschloß ich, Ellinor zu fragen, ob sie mich jetzt, nach diesem„ Probejahr", heiraten wolle. Es war an einem frojiklaren Wintertag. Die Straßen schneebedeckt. Ungeduldig ersehnte ich den Augenblick, in dem der letzte Patient mein Sprechzimmer verlassen würde. Zwar- Ellinor crivaricie mich an diesem Abend nicht sie haile gesagt, sie wolle mit einer Freundin zu sammen sein. Mein Herz war jedoch so voll... mach nicht so ein spöttisches Gesicht, Blunt, wir find alle ein wenig fitschig, wenn wir lieben, und nur die andern merken es, wir selbst nicht. In diesem Ueberschivung meines Empfindens beschloß ich also, Ellinor anzurufen und sie zu bitten, ihre Verabredung abzusagen und ſich mit mir zu treffen. In dieser Sekunde betrat der letzte Batient das Zimmer. Ein dunkler Herr, ungefähr Mitte Dreißig, gut gefleidet, allerdings etwas zu elegant, um gediegen zu wirken. Besonders die Augen haiten etwas merkwürdig Faszinierendes. Der Fremde stellte sich vor. Der Name ist ja gleichgültig. Dann berichtete er von seinen Deschwerden. Er leide an einem Katarrh, was für ihn beruflich sehr hinderlich sei.„ Darf ich mich erkundigen, was für eine Tätigkeit Sie ausüben?" fragte ich aus rein medizinischem Intereffe.„ Ich bin Hellseher", antwortete mein neuer Patient höflich.„ Ich halte Vorträge. Die Ertältung hindert mich am Sprechen." Richtig, der Name war mir von Anfang an bekannt vorgekommen. Ich untersuchte Hals, Rachen und Kehlkopf des angeblich Kranken. Es war kaum mehr als eine leichte Reizung festzustellen, die vom heftigen Rauchen kommen mochte. Ich versicherte, die Sache würde sehr schnell in Ordnung sein. Der Hellseher schien äußerst erfreut dar über, und während ich ihm ein Rezept schrieb, begann er sich mit mir zu unterhalten. Plötzlich erbleichte mein Gegenüber.„ Herr Doktor", rief er und strich sich, als ob er sichtlich erschüttert sei, über die Stirn.„ Nein, ich werde es Ihnen nicht sagen", flüsterte er fast,„ es iſt zu schrecklich.“ Trotzdem ich ein abgebrühter Realist bin, stieg mit einem Male Angst in mir auf.„ Was ist denn", rief ich, nun ebenfalls erregt.„ Was ist denn los?" Der Mann sah mich unaufhörlich mit seinen großen faszinierenden Augen an. Herr Dofior, ich will es Ihnen sagen. Die Frau, die Sie lieben, betrügt Sie. Gerade in diesem Augenblick ist sie in ihrem Zimmer und erwartet einen Menschen, dem ihr Herz gehört. Sie sind es jedoch nicht. Wenn Sie sofort zu ihr gehen, jetzt, auf der Stelle, wird Ihnen die Situation, die Sie vorfinden werden, alles bestätigen. Blunt, alter Freund, ich stürzte tatsächlich aus dem Hause. Meine spöttischen Ansichten über allen irrationalen Hokuspokus hatte ich in diesem Augenblick vollkommen vergessen. Ein Auto brachte mich in wenigen Minuten vor Ellinors Haustür. Die Treppen hinauf, flingelnd, es war war alles eins. Ellinor öffnete mir selbst. Sie trug ihr bestes Kleid. Schwarze Spizen. Sie waren ein Geschenk von mir. Ellinor woich zurück, als sic mich erblickte. Wie vor einem Gespenst.„ Du?" Mehr konnte sie nicht sagen. Ich drängte sie sanft ins Zimmer. Der kleine Raum war matt beleuchtet. Der Tisch gedeckt. Für zwei Personen, wie ich blisschnell feststellic. Ich warf meine Sachen irgendwohin.„ Ich bleibe hier, bis deine Freundin kommt. Leg noch ein Gedeck für mich auf." Ellinor stand starr. Lange schwiegen wir beide. Es war ein quälendes Schweigen. Dann sagte sie:„ Ich weiß nicht, woher du es erfahren hast. Aber es ist wahr. Ich erivarte einen anderen." Sie begann zu weinen.„ Ich liebe den andern. Doch dich wollie ich nicht kränken. Ich wollte dich auch nicht verlieren, weil du es sicher beſſer meinst als er." „ Wer ist er denn was ist er denn?" fragte ich jetzt. Zögernd nannte sie seinen Namen. Fügte dann unaufhörlich weinend hinzu: „ Er gibt sich als Hellseher aus. Aber das ist ja Unsinn. Ich habe längst gemerkt, daß er Komödie spielt. Ein geschickter Artiſt iſt er, weiter nichts. Und mich will.er mitnehmen. Ich soll ihn auf seinen Touren begleiten. Und als ich mich weigerte, ihn sagte, daß ich bei dir bleiben wolle, drohte er, uns auseinanderzubringen." Der Arzt schwieg. Dann stand er refigniert auf und sagte:„ Ich hielt es damals aus irgendeinem Grunde für überflüssig, Ellinor über den geschichtesten Trick ihres„ Hellsehers" aufzu ffären. Ich ging bald fort, und wir haben uns niemals wiedergesehen.." Der Negerkönig Hängematte. Autovertreter. Benzinnot. Dies und das Bauchredner gab es bereits im Altertum. Schon Jeffaias erwähnt einen Bauchredner. Die Griechen glaubten, daß bei dem Bauchreden Dämonen am Wert wären und nannten die Ausüber dieser Fertigkeit Engastrimanten( Rauchs wahrsager) oder Euryfliden, nach Eurykles, der zu Athen die Bauchrednerei betrieb. Ein Siebentel aller Sterbefälle auf der Erde ist auf Lungenerkrankungen zurückzuführen. Der Volksstamm der Jaina in Indien ist besonders ängstlich darauf bedacht, kein Lebewesen zu töten, deshalb tragen viele Angehörige des Stammes, ein Stück Stoff vor dem Mund, um nicht irgendein Insekt zu verschlucken und es dadurch zu vernichten. Seltsamerweise beten diese Jaina eine englische Familie an, und zwar einen gewissen Oberst Stewart, der vor etwa siebzig Jahren durch sein Eintreten eine Reihe von Jainatempeln vor der Vernichtung schüßte. Nun betet der dankbare Volksstamm aber nicht nur ihn selber an, sondern auch seine ganze Familie, bis hinunter zu seinem Hund. Die Eingeborenen von Kuba rauchten schon im elften Jahrhundert Tabak, indem sie die Blätter der dort heimischen Tabalpflanze zusam menrollten und in Brand sezten. Der Tabak, der im Vuelta- Abajo- Bezirk auf Kuba wächst, iſt der feinste und teuerste Havannatabat, den es gibt. Es wird währe seines. Wachstums auf den Plantagen mit der denkbar größten Sorg falt behandelt. Sobald die Pflanzen ausgewachsen find, werden große Leinentücher darüber ausgespannt, damit sie in der tropischen Sonne nicht verdorren und von Regengüssen und Orkanen nicht zerstöri werden. Die englische Sprache wird von.145 Millionen Menschen gesprochen, deutsch von 85 Millionen, ivanisch von 62 Millionen und französ fisch von 53 Millionen. Von den vielen Bulkanen, die Japan hat, find 170 jest erloschen, aber etwa 50 si: d noch in Tätigkeit. 4Der„ Verzauberte See“ auf Luzon Da gingen jie langsam nach Hause. Der Mond stieg herauf, und Li starrte schwärmerisch zum Himmel empor. Da hängte ihr Hei ein Tuch über den Kopf und sagte:„ Bitte, sieh dir den Mond lieber nicht an, meine Li! Den fann ich dir doch nicht kaufen!“ Schach- Ecke Geleitet von Genossen Wenzel Scharoch, Zwettnitz 65 bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 188. Von Josef Hyna, Hostomitz a. B. Schwarz: Kd5, Le2, Bci, c5, e4, e5, h6.( 7) 8 7 6 10 a b c d e f g h 8 7 9 Im Juni hielten wir uns einige Zeit auf dec Wir beſtiegen die Fahrzeuge und fuhren Insel Luzon, der größten der Philippinen, auf. ſchweigſam über den See. Wie um das AbenDer Glanzpunkt dieses Aufenthaltes war der tenerliche der Fahrt noch zu erhöhen, fing es Besuch der„ Luguna cucaulada", des verzauber- plößlich ſtarf zu regnen an. Einige von uns ten Sees. Vulkanismus und Tropenpracht ha- ahmten das höchst praktische Beispiel der Einben hier eines der eigenartigsten Naturbilder geborenen nach, indem sie ihre leichte Leingeschaffen, die je ein Menschenauge geschaut. wandkleidung rasch auszogen und unter den Der Zugang zum eigentlichen Zaubersee ist Siven bargen, den lauen Regen auf den entaußerordentlich mühevoll und schwierig. Man blößten Oberkörper fallen lassend. Auffallendermuß zuweilen auf allen Vieren friechen, dann weise kamen die Krokodile nicht in der Menge wieder im wilden Didicht flettern, um an der zum Vorschein, die wir nach der Erzählung unsteilen Felswand nach dem Ufer zu gelangen. serer Begleiter erwartet hatten. Wir erblidien Selbst die ausgehöhlten Baumſtämune, in denen nur eines dieser Ungetüme, das ungefähr fünfman den See zu befahren pflegt, müssen auf sehn Fuß lang war, aber rasch wieder in der diesem Wege herübergeschafft werden. Da der Tiefe verschwand. Unsere Führer meinten, es See in dem unheimlichen Rufe steht, der Auf- wäre zwedmäßiger gewesen, einen Hund mitenthaltzort zahlreicher beutegieriger Krokodile zunehmen, dessen Gebell die Krokodile sicher zu sein, die schon öfter diese Einbäume um- aufgereizt hätte. Reisende sollen sogar zuweilen warfen und ihre Insassen verschlangen, so ge- Hunde und andere Tiere opfern, um jene brauchen die Eingeborenen die Vorsicht, zwei heraufzuloden und zu jagen. Blieb uns aber oder drei ihrer Fahrzeuge mit Bambus und dieser Anblick versagt, so wurden wir dafür Striden so nebeneinander festzubinden, daß sie durch ein anderes, nicht minder merkwürdiges nicht leicht umgestürzt werden können. Schauspiel entschädigt. Kaum war nämlich ein Schuß auf einen dahinstreichenden Wasservogel gefallen, als es mit einem Schlage auf den Bäumen und im Didicht lebendig wurde. Tausende von Vögeln, welche am Strande verborgen saßen, Waldtauben und andere flogen und flatterten freischend wild durcheinander. Die rätselhaften Früchte an den Bäumen berwandelten sich in Fledermäuse, fliegende Hunde, und zogen in ungeheuren Scharen, die das scheinen der Aufgabe an den Leiter dieser SpalTageslicht verdunkelten, über unseren Häuptern hin. Wir hätten gerne mehrere dieser Tiere erlegt, mußten uns aber mit wenigen Stüden begnügen, da unsere Flinten durch den anhal tenden Regen fast unbrauchbar geworden waren. ,, Novara". Weltumseglung 1857-1859. Während die Eingeborenen diese Fahrzeuge Herrichteten, standen wir am Ufer, jeder für sich versunken in den Anblick dieses wunderbolTen Naturgemäldes. Ruhig und geheimnisvoll lag der See vor uns, ein kreisrundes, von zahllosen mikroskopischen Wasserpflanzen tiefgrün gefärbtes Beden, der Sage nach unergründlich, eingeschlossen in einen Wall von Lavablöden. Überall am Ufer reichster Tropentvalb, uralte Riesenstämme, mit üppig wuchernden Schlingpflanzen wirr verflochten, spiegelten sich auf der regungslosen Fläche; von ihren höchsten Zweigen hingen große, rätselhafte Früchte herab. Lautlose Stille herrschte, mur hie und da unter brechen durch den verlorenen Ruf eines Vogels oder das ferne Grollen eines Gewitters. Heiteres Englischer Humor. Endlich weiß ich, wo mein Mann seine Abende zubringt!"" Was du nicht sagst! Wie hast du das bloß herausgebracht?"-Laß dir erzählen! Komme ich da gestern abends nichtzahnend schon um 9 Uhr nach Hause, und, du ahnit es nicht: wer sist im Sefiel am Kamin und liest? Mein Mann!" Lachende Autos. Müller fuhr in einem kleinen deutschen Dorf einen Mann über den Haufen. Beſtürzt pacte er das sprachlose Opfer in seinen Wagen. Nur ein kleiner Junge war Zu= schauer.„ Habt ihr hier einen Doktor im Ort?" fragte Müller aufgeregt.„ Ja."„ Kannst du mich zu ihm führen?" -Bum Donnerwetter, warum denn nicht?" ,, Weil er schon in Ihrem Auto sitzt." „ Nee." Der letzte Gedanke. Lebkowizer ist im vier ten Stock aus dem Fenster gefallen. Unten packt ihn sofort die Rettungsgesellschaft und bringt ihn ins Spital. Es stellt sich heraus, daß ihm gar nichts geschehen ist. Da fragt ihn einer von den Aerzten:„ Sagen Sie, Herr Lebkowiser, wie Sie da aus dem Fenster gefallen sind, was haben Sie da eigentlich gedacht?"„ Eigent lich gar nir!"-„ Aber wenige Sefunden vor dem Auffallen auf das Pflaster, da haben Sie an gar nichts gedacht?"" Nein, nur wie ich beim ersten Stod vorübergekommen bin, dent' ich mir: Bei Pinkowizer brennt noch Licht! Was geht da vor?“ Der Wunsch. Der Xavere geht mit seinem Weib spazieren, und da kommen sie an einer schönen grünen Wiese vorbei. Das Weib sagt: 3 wolli', i wär a Kuah!" Der Xavere erwidert:„ Und i wollt, du wärscht foane!" Zartgefühl.„ Oskar, du hast wohl vergessen, daß heute mein Geburtstag ist?" Mit nichten, meine Liebe, ich glaubte nur, du wolltest lieber nicht daran erinnert ſein.“ 3 2 a b c d e f g h 4 3 Weiß: Kd7, Dg3, Ta4, g4, Bc3, d2, e3, e6.( 8) Matt in zwel Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erte einzusenden. . Lösungszug zu Nr. 185: Spd4-15: ( Spd4-13.) Richtige Lösungen sandten nachfol gende Genossen ein: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Lerche Franz, Wolfersdorf: Dinne blen Emil. Tetschen; Lösel Richard. Hochdobern; Wenzel Adolf, Arnsdorf b. Halda: Hyna Josef u. Franz, Hostomitz: Walter Ludwig, Robek Franz, Schmied Ferdinand, sämtlich Kwitkau; Bittner Richard. Fuchs Hans, Neubert Anton, Schleger Josef, Kerschhagel Josef, sämtlich Kleinaugest: Triltsch Gustav u. Michel Fritz, Wisterschan. Schachveranstaltungen. Am 19. Mai spielte L.. A. B. Gen. Grund, Tetschen, gegen die dortige Schachsparte an 10 Brettern Simultan. Ergebnis: 9% für Gen. Grund. Es war dies sein erster Versuch, welcher ihm auch glänzend gelungen ist. Gen. Grund, welcher ein sehr starker Spieler ist, beabsich tigt in nächster Zeit ein weiteres Simultansplel in größerem Maßstabe zu geben. in Schachsparte Kleinaugest gastierte am 27. Mai in Sobrusan: obzwar Sobrusan nicht stärkster Aufstellung angetreten war. konnten dieselben den Wettkampf, welcher an 7 Brettern entscheiden. Gen. Gabler, Eichwaid, gab vor kurausgetragen wurde, an allen Brettern für sich zem in Kleinaugest ein Simultanspiel an acht Brettern mit dem Ergebnis 6+. 2Die D. T. J. in Settenz gründete vor einiger Zeit in ihrem Verein eine Schachsparte, welche bereits zwei Kämpfe gegen D. T. J. Zukmantel austrug. Der erste Wettkampf in Settenz endete mi 8: 1 Punken für Zukmantel. Das Retourspiel in Zukmantel ebenfalls mit einem 7½: 1%-Sieg für Zukmantel. Am Mittwoch, den 30. Mai, spielte Wisterschan II. Mannschaft in Settenz. UPTON SINCLAIR: Amtsschimmel. Auf dem Poſtamt. Einer verſucht zu ſchreiben. Geht nicht! Die Feder ist faputt. Wütend rennt er an den nächstbesten Schalter:„ Sagen Sie mal, diese Feder stammt Zarte Anspielung. Der reiche Chinese Het wohl noch aus dem Dreißigjährigen Krieg?" „ Können Sie nicht lesen?" deutet der Mann er mit ihr durch die Straßen Pekings. Da blieb hatte die arme Chinesin Li geheiratet. Einſt ging hinterm Schalter auf ein Schild.„ Auskunft erfie an einem Schaufenster stehen und betrachtete ſehnsüchtig ein kostbares geſtickies Seidenfleid. mit Hei betrat sofort den Laden und kaufte es ihr. Sie gingen weiter, und Li entdeckte in einem Laden ein kostbares goldenes Kästchen von einem indischen Meister. Sie sah es seufzend an, und Hei ging in den Laden und kaufte es ihr. So taufte er ihr viele Dinge, bis es Abend wurde. teilt Schalter 4!" Geistesgegenwärtig.„ Als neulich der Löwe im Zirkus ausbrach, bat Egon seine Geistesgegenwart bewiesen.“„ Wieso denn?" „ Während alles schrie und zum Ausgang drängte, ging er ganz ruhig in den Löwenkäfig und schloß die Tür hinter sich zu.“ Briefe an einen Arbeiter Zeichnungen von Lili Réthi Ke 20.Zu beziehen durch alle Kolporteure Auslieferung: Zentralstelle für das Bildungswesen Prag XII., Slezská 13