BUNTE WELT r. 30 Unterhaltungsbeilage 1934 Als Bagabund in Indien Arme Atfchinefen! Wenn ich an die Tage auf Sumatra zurücbente, tritt in meiner Erinnerung vor allem ein Erlebnis in den Vordergrund, desſen erschütternde Tragödie mich noch heute mit Wehmut und Trauer erfüllt, troßdem es einen für mich gewinnbringenden Ausgang nahm. Jäh und unverhofft, wie ich zum Bettler geworden war, sollte ich wieder zu Reichtum gelangen; allerdings zu einem traurigen, fluchbeladenen Reichtum, an dem wenn auch ohne meine Schuld- das Blut von einem Häuflein braver Menschen flebte. Vielleicht war dies auch die Ursache dafür, daß mein Schap tein Beharrungsver mögen besaß( wie übrigens die meiſten zu fallsweise erworbenen Güter) und mir schließlich nichts hinterließ, als die Er innerung... So oft ich auf der Beranda von Dirt Blaats Bungalow saß, blickte ich hinüber nach den„ Blauen Bergen", mit stets wachfender Neugierde und Sehnsucht. Die Neugierde mochte ihren Grund wohl darin gehabt haben, daß man mir wiederholt gesagt hatte, daß ich außerhalb der Stadt keine zehn Meis Ten iveit gehen könne, ohne angefallen und getötet zu werden. Nun, ich war jung, und ivessen Jugend war nicht erfüllt von der dunklen Sehnsucht nach Abenteuern jeglicher Art?! So machte ich mich also eines Morgens auf. fest vertrauend, daß die Atschinesen meine friedliche Absicht erkennen und mir nichts zuleide tun würden. Sie fönnen teine zehn Meilen weit gehen," hatte man mir gesagt, doch ich war schon an die fünfzehn Meilen gewandert und hatte bloß die eine Wahrnehmung gemacht, day; die Blauen Berge entfernter waren, als ich gedacht. Ich schaltete eine kurze Rast ein, ar ein wenig von dem mitgenommenen Probiant, dann trabte ich sorglos weiter. Und abermals mochte ich vier bis fünf Meilen zu rückgelegt haben- ich befand mich nun mits ten im Urwald und folgte einem schmalen Dichungelpfad als plößlich drei Leute bor mir standen, die ich sofort als Atschinesen erkannte: sie hatten merkwürdige viereckige Schädel und leicht geschlitte Augen, trugen grüne Kopftücher und furze Hosen, über lekteren Sarongs, das sind bis zu den Knien reichende Lendentücher. Bon Ernft Machet Waffen fast durchwegs altes und kaum mehr brauchbares Gerümpel waren!) Der Kampong bestand aus einigen recht kunstvoll gebauten Holzhütten: in die Erde gerammten und untereinander mit Bast verbundenen Stämmen der Sumpfpalme, mit Atap überdacht. In der Hüte des Ortsältesten wurde ich ehrerbietig empfangen und sogleich bewirtet. Man sette mir Stachelschweinfleisch und Puchot Klapar, das Mart der Kokospalme, vor, und des Wirtes Töchterlein brachte Betel und Palmwein. Nach beendigallein war, öffnete ich die Kiste. Sie enthielt neben goldenen Fuß- und Armreifen alte Gewehre, Rengschaus und Klebangs, unter letteren einen, den ich ſchon einmal in Händen gehabt hatte: einen Klebang mit goldenem Knauf, deſſen Kopf ein überaus großer Türkis zierte. …… Ein fogenannter Liebhaber Die beiden Legionäre, die mir die Trube mit den Waffen und Goldreifen angehängt hatten, dürften nicht nur vielleicht, ſondern ganz bestimmt betrunken geweſen ſein. Und fie mußten dringend Geld gebraucht haben, um weiter trinken zu können; denn andernfalls würden sie sich für die Sichtung und Verwertung ihrer kostbaren Kriegsbeute wahrlich mehr Zeit genommen haben! tem Mahl führte mich der Häuptling in seine Schaß- und Waffentammer, und ich muß sagen, daß es da vieles gab, das ich nur zu gern mitgenommen hätte. Das schönste Stück aber war ein Klevang( Art krummer Säbel), an dem der Alte auch mit besonderer Liebe zu hängen schien: am Kopf des massiv goldenen und äußerst kunstvoll ziselierten Knaufes saß ein Türkis von einer Pracht und Größe, wie Me Dirt Plaat den Inhalt der Kifte ich einen solchen bisher nicht gesehen hatte. durchstöbert hatte( mein feister Labatpflan Lange hielt ich diese Waffe in den Händen, zer verstand sich auf derlei Dingel), flopfte ehe ich sie ihrem Beſizer zurückgab, der mir er mir fest auf die Schulter und sagter tvenn du diesen Krimstram zu zum Abschied einen kostbaren Flammendolch, Freund, einen sogenannten Rengschau schenkte..... Geld machst, kannst du dir für den Erlös ein Ungefähr zwei Monate später saß ich Bungalow und zehntausend Acres Land eines Abends wieder auf der Veranda von kaufen! Und wenn du noch mehr_herausDirk Plaats Bungalow und spielte mit einem schlagen willst, dann warte ein bißchen zu. jungen Honigbären, den ein Freund meines Hin und wieder kommen Leutchen hieher Gastgebers diesem aus Singapore mitge- sogenannte Liebhaber, verstehst du? bracht hatte. Plößlich zucke ich zusammen, zahlen, was du verlangit!" es hat mich jemand angesprochen: „ Guten Abend, Mynheer!" Vor mir stehen zwei holländische Leglonäre, die eine sargähnliche Stifte mitgebracht haben und diese soeben niederstellen. Ich frage die beiden Kerle, die mir wenig vertrauenserivedend und obendrein nicht ganz nüchtern scheinen, nach ihrem Begehr. Sie hätten er beutete Waffen zu verkaufen, meint grinsend der eine. Ich lehne dankend ab, da ich weder ein Räuberhauptmann noch ein Waffenhändler bin, und hoffe im stillen, die Leute bald los zu werden. Die zwei Gesellen mußten mich aber wohl für den reichen Dirk Plaat gehalten haben, denn sie äußerten absolut feine Lust, ihre Kiste wieder mitzunehmen. und als ich endlich fragte, wieviel sie forderten, verlangten sie 25 Gulden. Ich gab ihnen das Geld: es war bis auf einen letzten Gulden alles, was ich besaß; mein ganzes Bukan Blanda, Ingris!"(„ Ich bin Vermögen, das ich mir seit meiner Landung fein Holländer, ich bin Engländer!") rief ich, in Sabang zusammengespart hatte. Nun beda mich die drohende Haltung der Einge- gannen die Legionäre zu erzählen, daß sie borenen doch etwas beunruhigte, und meine einen atschinesischen Kampong erobert hätten, Worte hatten die gewünschte Wirkung: ich daß die Eingeborenen niedergemacht worden wurde eingeladen, mitzukommen nach dem seien, und in der Kiste sich ein Teil der Beute nahen Kampong.( Ja, die geschäftstüchtigen befinde. Dann verlangten sie noch BranntEngländer, dietroß ihrem Freundschafts- wein. Ich gab ihnen eine vierkantige Flasche paft mit Holland- den Atschinesen Waffen Ginever, die ich tags vorher von Alberti, dem und Munition lieferten, standen bei diesen Wirt, bekommen hatte. Und die Kerle gingen, in hoher Gunst, wenn auch die sogenannten grinsend, wie sie gekommen waren. s ich 1 die Also sprach Dirk Plaat, mein Freund und Gastgeber, den ich bis an mein Lebensende in dankbarer Erinnerung behalten werde. Gleichfalls unvergeßlich wird mir jes doch auch jener sogenannte Liebhaber" bleis ben, der sich, als ich weisungsgemäß zuge= wartet hatte, eines schönen Tages bei mir einstellte. Dirk Plaat hatte mir nahegelegt, es ihm zu überlassen, mit eventuellen Interessenten zu verhandeln. Er meinte es gut mit mir, doch die Geschichte hatte einen Haten: Dirt Plaat war tagsüber meistens auf irgendeiner seiner Plantagen, und somit unerreichbar. Folglich hatte sein wohlmeinender Rat wenig praktische Bedeutung. Darüber zerbrach ich mir aber schließlich nicht weiter den Kopf, da es mir im Grund einerlei war, ob ich um ein paar Gulden mehr oder weniger erzielen würde. Es tam also eines Tages der erwähnte Liebhaber" angerückt, besichtigte meine Schäße, nicht zufrieden und forderte mich auf, die Kiste auf ſein Schiff bringen zu laſſen. Ueber den Kaufpreis wurde kein einziges Wort gesprochen: ich sah, daß ich einen wirtlich großzügigen Abnehmer gefunden hatte. Am Nachmittag mietete ich ein Pony wägelchen, lub meine Kiste auf, und der ein geborene Kutscher fuhr los. Ich hatte alle kostbaren Stücke mitgenommen, mit Ausnahme der verschiedenen Ringe und Reifen, 2― päd mehr, und zweitens fein Geld. Als ich wieder in die Stadt tam, war Dirk Blaat auf einer feiner Plantagen. Das war mir sehr recht. Ich nahm ein Blatt Papier und schrieb: ,, Lieber, guter Freund! Ich muß drin gend abreisen. Ich danke Ihnen für alles, und wenn unsere Lebenswege sich noch einmal freuzen follten, werde ich auch dem Schicksal danken. Glück auf!" die avar einen Gold-, doch meiner Ansicht und wankte unsicheren Schrittes zu einem ich diesmal; denn erstens hatte ich kein Ge» nach teinen Liebhabertvert besaßen. In umgestürzten Boot, auf das ich mich niederglühender Sonnenhige rumpelte der Wagen ließ. Kopf und Glieder schmerzten mich, doch babin. Beiderseits der schnurgeraden Straße ich mißachtete alle Schmerzen und fonzen wechselte Sumpf mit Batao( Mangroven), trierte meine Gedanken, um gewissermaßen bann tam Pfeffer, Batao und wieder Pfeffer. den Dingen auf den Grund zu kommen. Das Der Pfeffer stand gerade in Blüte und ver- einzige Resultat aber, zu dem mich meine breitete weithin jenen starken Geruch, den die Ueberlegungen und Schlußfolgerungen ge= Eingeborenen für den Erreger des Fiebers langen ließen, war die Erkenntnis, daß ich halten, was natürlich Unsinn ift. Gegen wieder Gegen wieder einmal einem Sharper aufgesessen Abend erreichten wir Olehleh, das niedliche war: Mister Greenwell, der mit seinem richHafendörfchen mit den zwischen Palmen und tigen Namen vielleicht Scheftat geheißen ha= Bamboo berstreut liegenden fleinen Häus ben mochte, war unzweifelhaft ein Artgenosse chen. Der Mann, der mich am Vormittag be- meines alten Freundes Guldener recte Pierre fucht hatte, wartete bereits. Als er mich Kom- Noir. Und meine Kiste mit den Waffen war men sah, wintte er zwei Malaien, die meine den gleichen Weg gegangen, wie das Geld, Kiste nahmen und in ein Boot trugen. Dann mit dem ich mir in Penang eine Existenz zu Iub er mich ein, einzusteigen, und wir ließen gründen gehofft hatte. uns hinüberrudern zu dem von ihm gechar terten Schiff. Dort gingen wir an Bord, während die beiden Eingeborenen, nachdem fie meine Kiste ausgeladen und ihren Lohn erhalten hatten, wieder in ihr Boot stiegen und zurüdruderten. Ich fragte meinen Lieb, 0 haber", ob er den Leuten nicht nachrufen molle, daß fie mit ihrer Nußschale auf mich warten mögen. Daraufhin lächelte er sehr verbindlich und meinte: ,, Mein Name ist Greenwell. Und für heute, Sir, find Sie mein Gast. Morgen früh werde ich mir ge= ftatten, Sie wieder an Land bringen zu las= fen." Ich dankte für die freundliche Einladung und Mr. Greenwell führte mich hinunter in feine Kabine. Ein Boy brachte eine Flasche Whisky, wir zündeten uns unsere Pfeifen am, und es dauerte nicht lange und wir befanden uns in recht angeregter Unterhaltung. Wir erzählten einander von unseren Jrrfahrten und Abenteuern, tranten zwischen burch immer wieder ein Gläschen, und so verging die Zeit. Ich erinnere mich, daß Mr. Greentwell schließlich auch auf seinen Onkel Bu sprechen tam, der wie er fagte ein paar Jahren auf Neu- Guinea von Kannibalen aufgefreffen worden wäre. In seinen Augen schimmerten Tränen, während ich ( auch daran tann ich mich noch erinnern) Mühe hatte, das Lachen zu verbeißen. Was weiter geschah ich gestehe es ein ift meinem Gedächtnis entschwunden. Es will mir zwar scheinen, daß der Boh noch eine aweite Flasche Whisky brachte und daß nach her noch ein„ Starbordlight" entkorkt wurde; bor daß Mr. Greenwell und ich einander in den Armen lagen und wir uns gegenseitig Bruder nannten, all das kann ich aber nicht beschwören. Der Altohol hatte mein Gehirn erweicht und in eine schlammig- träge Masse berwandelt, in einen Morast, in dem mein Dentvermögen erstidt war..... Die höher steigende Sonne rüttelte mich aus meinen Gedanken. Ich erhob mich und machte mich auf den Rückweg nach Kota Radja. Einen Wagen zu nehmen, unterließ Diefen Zettel legte ich auf den Tisch. Dirk Plaat mochte denken, was er wollte, wenn er nur nichts von meiner Dummheit und Schande erfuhr! Dann nahm ich meine Gold= reifen( wie gut war es gewesen, daß ich sie zurüdgelassen hatte!) und ging. Ging zu einem Krämer, machte das Zeug zu Geld und später landete ich in Singapore. -sagte Kota Radja: Lebewohl! Bier Tage ( Schluß folgt.) Allerlei Merkwürdiges aus Brafilien Von Nikolaus klein. Ich zog mein Zigaretten- Etui aus der steigen, versuchte ich, mich bei demselben zu be Tasche, bot meinem Cicerone eine Zigarette an. danken. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, daß, entzündete das Streichholz und bediente ihn. wenn zwei Bekannte sich in der Trambahn be Er belehrte mich, daß man in Brasilien das gegnen, wenn sie auch nicht zuſammen ſißen, Beſchloſſene. Etui überreiche, dann die Schachtel der für beide zahlt, zu dem der Schaffner zu= so bedeute das Mißtrauen dem andern gegenmit Streichholz. Mache man es so, wie ich eber, erst kommt. über. Ich traf einen mir v.n Europa bekannten brasilianischen Kaufmann in Rio de Janeiro auf der Straße. Er reichte mir nicht etwa die Hand, sondern umarmie mich mit der Rechten, mich dabei herzlich auf das Schulterblatt klopfend. Wie er mir versicherte, wäre ich verpflichtet geweſen, das Gleiche zu tun, denn das fei die übliche Begrüßungsart und nicht das Händedrücken. Die Höflichkeit verlangt es, daß man einen Bekannten, wenn man im Restaurant bei Tisch fißt und dieser an einem vorübergeht, man ihn nicht nur zum Plaznehmen einladet, sondern sogar zum Mitspeisen. Aber andererseits ver= bietet es die Höflichkeit, eine solche Einladung zu akzeptieren. Man darf sich nicht einmal an den gleichen Tisch ſeßen; das würde heißen, man nehme deshalb am Tische Plah, um von dem andern freigchalten zu werden. Wie groß auch immer eine Gesellschaft fein mag: immer der zahlt, der nach dem Kelleines guten Bekannten, so muß man sie umarBegegnet man auf der Straße der Gattin mend begrüßen. Dagegen wäre es die größtener ruft. Es gehört aber zum guten Tone, daß Taktlosigkeit, sie zu begleiten. Man erkundigt fich nach ihrem Befinden, spricht noch einige Höflichkeitsworte mit ihr, um sich dann zu berabschieden, ſelbſt wenn man den gleichen Weg hat wie sie. auch die anderen ihre Brieftasche ziehen und sich mit dem Kellner und den übrigen Tischnachbar heru: nstreiten, wer zahlen darf. Gänse sind in Brasilien Ziervögel. Würde jemand auf den Gedanken kommen, eine Gans zu braten, so würden ihn seine Nachbarn als Barbaren entsprechend behandeln. Nichtsdestos weniger fann man aber in den feinsten Delis lateßgeschäften prachtvolle Gänselebern Europa importiert taufen. aus Zigaretten werden nur in ganzen Padun gen zu 20 Stück verkauft. Kauft man 11 oder gar 1000 Stüd, so bekommt man darauf bis zu 30 Prozent Rabatt. Ja, der Alkohol! Dieser heuchlerische Will man bei jemanden in der Wohnung Unheilstifter und nichtswürdigste aller Ver- vorsprechen, so muß man vor dem betreffenden räter hatte mich auf einen netten Glanz her- Haustor stehen bleiben und( falls feine Glode gerichtet! Und schuld war nur ich allein, da ist, und meistens ist keine da!) solange in wenn nicht etwa der auf Neu- Guinea von die Hände flatschen, bis einem ein FamilienKannibalen verspeiste Onkel! mitglied Eintrittserlaubnis gibt. Ohne diese in Als mein Hirn wieder zu funktionieren ein Anwesen einzutreten, ist in Brasilien begann und ich aus dem schwersten aller Hausfriedensbruch und wird auch als solcher Räusche erwachte, konnte ich mich nicht genug streng bestraft. wundern: ich lag am Strand und meine Kleider waren naß! Wo war Mr. Green- In der Straßenbahn sah ich beim Einwell? Und wo meine Kiste? Von beiden weit steigen im vollbesetzten Wagen einen Herrn und breit feine Spur! Was meine zaghaft sißen, den ich tags zuvor in Gesellschaft kenumberblickenden Augen sahen, war nichts als nen gelernt habe. Als ich dem an mir vor der bas endlos weite Meer, auf dessen ferner übergehenden Schaffner das Fahrgeld geben Himmelslinie der blutrote Sonneball aus wollte, verweigerte er dessen Annahme, mit der einem blutroten Meer langsam emporstieg. Begründung, daß es schon bezahlt wäre. Wie In allen Staaten Brasiliens amtieren die Unbewußt ein erhabenes Gestirn nach ich ihn verwundert anschaue, deutet er auf Bolizeibehörden von mittags 1 Uhr bis nachts ahmend, stieg nun auch ich langsam empor meinen Bekannten von gestern. Beim Aus- 1 Uhr. Anzeiger, Angeklagte, Zeugen etc. wer Es ist interessant, daß die Banten nur je= Referenzen anzugeben weiß. nem Antragsteller ein Einlage- Konto eröffnen, ben, wenn möglich, für die Abendstunden vor= geladen, um sie nicht in ihrer Arbeit zu stören. Der Präsident der Republik empfängt jes den Mittwoch. Jeder Staatsbürger Brasiliens hat das Recht, ihn an diesem Tage zu sprechen. Dabei muß er nur zwei Vorbedingungen er füllen: den Nachweis seines Namens und feiner genauen Adresse führen und bei der Audienz mit Schuhen, Kragen und Kratvatte erscheinen. Es ist charakteristisch, daß kein Mensch dieses Recht jemals mißbraucht und den Bräsidenten mit Belanglosigkeiten behelligt. In den Triebwagen der Trambahn darf man nur in Salto, mit Kragen und Krawatte fahren. Nicht so angezogene Passagiere, dürfen nur den zweiten Wagen meist einen 11. Klasse- Waggon benüßen. -Auch in den besseren Stadtcafés müssen die Gäste diese Halsbekleidung tragen. Ich war Beuge, daß zwei Engländer auf der Durchreise in Rio in einem solchen Café einfach nicht bedient wurden, weil sie nicht dementsprechend angezogen waren. Man hat keinen Sinn für die Abfühlungsbedürfnisse" der Fremden! # In Brasilien, besonders in den Nordstaas ten, leben Menschen, die nie einen Mantel bes faßen oder einen anderen Hut trugen als den Strohhut. Nur in den allerwenigsten Berufen ver Yangt man in Brasilien ein Zeugnis oder einen Befähigungsnachweis, wenn jemand eine Befchäftigung ergreift oder sich selbständig macht. In den meisten Staaten ist sogar die Ergreifung des ärztlichen Berufes frei. Gott erbarme fich aber des„ Arates", wenn der Patient ftirbt! Die Mitglieder der großen Chinesischen Kolonie beschäftigen sich ausschließlich mit Gärtnerei und im Gastwirtegewerbe. Wäsche rinnen find fast ausnahmslos Schwarze. In Brasilien ist die Militärdienstpflicht eingeführt. Wird ein Bursche ausgeloft, der dieser Pflicht nicht nachkommen will, so kann er dafür einen anderen Burschen seines Jahrganges, der nicht ausgelost wurde, wählen, der für ihn gegen Entlohnung dienen kann. Nur der erste Weihnachtsfeiertag wird gefeiert. Dagegen gelten die letzten drei Karnebalstage im ganzen Lande als Feiertage. In den Geschäften, in denen kirchliche Utensilien verkauft werden, fieht man nicht nur Neger- Engel, sondern auch Neger- Christuse und Neger- Madonnen- Bilder und-figuren Und zum Schluß muß noch gesagt werden, daß die Hauptstadt von Brasilien Rio de Janeiro heißt, wogegen Buenos Aires die Hauptstadt von Argentinien ist. Und weiter: daß man in Brasilien nicht spanisch sondern portugiesisch spricht! Jeder Parteigenosse liest das Partelblatt! Die Tierschau Bon Herbert Rohlich Aber um eins müssen wir schon dork Frau Anna legte das Einkaufsnes auf| Die Küchenkredenz. Die Uhr schlug elf Mal. Sie fein." hatte es geschafft: Ein Viertel Margarine, ein ,, Du wirst sie schon triegen." Laib Brot, zwei Maggiwürfel( Erbsensuppe Irgend eine Angst oder die wiederholt mit Reis sogar) und ein Kilo Erdäpfel. Und gewordene Erfahrung der letzten Monate noch ein Stüd Burst. Der Rechenzettel flat- Mutti, du haft doch dreißig Groschen, gelt? terte auf die Steinfließen vor dem Herde. Aber gewiß Kind. Doch geh jept zu den Wie eine sehr, sehr tüchtige ,, Gnädige" Reisners hinüber, du bekommst heute dort Ma war sie gewiß vor einem Dugend Läden ge- rillenfuchen." standen und hatte die ausgestellten Waren be= trachtet. Sie hatte aber weder den schneeigen Karfiol noch die mattroten Paradeisäpfel ge= sehen, schon gar nicht die gelben Pranken der Bananen. Sie hatte nur scheinbar gewählt. In Wirklichkeit hatte sie darüber nachgedacht, ob dieser Kaufmann das für den heutigen Mittagtisch Nötige kreditieren würde. Frau Anna war ihr Lebtag keine Schuldenmacherin gewesen. Gerade nur, daß sie das eine oder andere Mal ein Stüd Leinwand oder einen Hubertusmantel für den Buben auf Abzahlung genommen. Und da hatte sie schon immer eine Woche vor dem Ersten schlaflose Nächte, ob es zum Ersten, der doch auch den Bins und das Licht gezahlt sehen wollte und die Greißlerrechnung, auf die„ bequeme Monatsrate" langen würde, ohne das farge Taschengeld des Mannes verkürzen zu müssen. Doch dann die großen Herren nannten es ,, Erneuerung" und ,, Wiederaufbau"- hatte man Ernst aus dem Büro hinausgeworfen und die Abfertigung kompensiert mit einem Vorschuß. Den aber hatte er nehmen müssen, als er über Nacht aus einem Bürgen für einen Freund zum Zahler geworden war. Unterstützung erhielt er nun nicht und Arbeit? In der Frühe ging er fort und suchte, abends fam er heim und Frau Anna sah dann sorgenvoll die Abfäße seiner Schuhe wieder um einen Millimeter vorzeitig verfürst. Tante Dorothee" hatte sie bisher über Wasser gehalten. Und in der Schreibtischlade ganz unten lag das aufgeriffene Tauffubert des Jungen. Der vom Baten eingelegte filberne Inhalt war in die Hände des Hausherrn übergegangen. Aber der Kaufmann hatte heute doch noch geborgt. Morgen? Die Frage nach dem nächſten Tage ist eine Angelegenheit reicher Leute. Das bei war der Kaufmann Lechner so widerlich. Mit seiner papageienhaften Geschwätigkelt, seis ner affenartig behaarten Brust, die aus dem Ausschlaghemd hervortroch, seinen falten Händen. Zudem hatte er die Gewohnheit, scheinbar väterlich die Oberarme seiner Kundinnen anzupaden, ganz so wie eine Boa gustierend über ihr Opfer sich preßt. Ueberdies roch er aus dem Munde. Kalodont führte er nur für die Kunden. Frau Anna mußte da immer an den Gestant einer Raubtierarena denken. Sie sezte die Kartoffeln zu. Da läutete die Glode. Sie ging öffnen. Der Bub. Noch feuchend von den im Sturmlauf bewältigten bier Stockwerken sprudelte der Taferlklasser hervor: ,, Mutti, bitte, bitte, gib mir dreißig Groschen! Der Herr Lehrer hat uns gesagt, wir sollen alle kommen, um ein Uhr, wenn die GroBen aus haben, ist eine Tierschau im Turnsaal. Viele wilde Tiere können wir sehen. Nur dreiBig Groschen kostet es." gift!" ,, Ja, ja, ich werde sie dir schon geben." ,, Bitte gleich, Mutti, daß du nicht ver,, Aber es eilt doch nicht." ,, Vor eins fomm ich, Mutti!" Die Augen des Buben leuchteten, er fa schon alle die Tiere aus seinen Bilderbüchern aufmarschieren. Und Frau Anna wußte, al die Türe hinter dem Buben sich gefchloffen und fie ihn die Treppe hinunterpoltern hörte, da eine ganz große Sehnsucht in dem Jungens, herzen zu zerschellen drohte an dreißig Grofchen. Denn sie hatte nicht einen ein aigen Groschen im Hause. Wenn sie zur Nachbarin ginge? ,, Ich hab gerade heute aber gar kein Kleina geld!" bedauerte diese, als Frau Anna ihrera seits Kleingeldmangel und Unabkömmlichkeit bom häuslichen Herde vorschüßte. Ja der Frau Stanko ging es gut. Sie war auch sehr fromm Drum trug ihr auch das Nichtwohltun Zinsen, indem fie jeden Ersten berechnete, wievielmal fünf Groschen fie erspart hatte, dadurch, daß sic feinem Armen öffnete. Frau Anna fiand wieder vor dem Herba und fah vor sich die Augen des Buben. Sid dachte an das, was ihr das Leben schuldig geblieben. Sollte das Versagen schon bei dent Buben beginnen? Die Küchenuhr schnarrte zwölf Mal. In einer Stunde längstens würde der fleine Junge vor ihr stehen. Mit seinen gro ken, fehnsüchtigen Augen, die fich mit Tränen füllen würden. Die Türglode tönte. Benn es ein Bettler wäre? Nun ein Stüd Prot. As fie öffnete க Heißer Tag. Angenehmer Ruheplay. für die Fran prallie sie zurüd. Indes der Herr Lechner ging ungeniert an ihr vorüber in die Küche. Setzte sich auf einen Sessel. Frau Anna lehnte sich au die Kredenz. Herr Lechner gurgelte etwas, ganz entgegen seiner sonstigen Geschwäßigkeu. Es war das aber nur, weil seine Augen durch die Wölbung der Küchenschürze durchzufriechen bersuchten. ,, Also liebe Frau Lechner früher pflegte er, Gnä Frau' zu sagen- Ich kann nicht mehr zutvarten. Man hat Zahlungen. Ich werde selber gedrängt. Sie wissen, wie das ist bei einem Kaufmann." ..Wir sind doch so lange Kundschaft." ..Ja, darum habe ich auch so lange zuge wariet." Außerdem wird mein Mann ja wieder Arbeit finden" ..Ich bitte Sie, wo? Und bei seiner Einstellung." ., Schauen Sie, Herr Lechner ,, Also wie gesagt, Sie haben von meiner Frau heute wieder etwas geholt ich müßte rein die Anzeige machen, denn kaufen, wenn man weiß, daß man nicht zahlen kann, Sie wissen, wie man sowas nennt." Frau Anna wurde dunkelrot im Gesichte und doch sah sie nicht Lechner vor sich, sondern ben fleinen Buben und die Uhr, deren Zei ger unerbittlich gegen die erste Stunde zulief, Berr Lechner war aufgestanden. Anna fühlte, wie eine fleinen Augen aus den Fettpolstern tielten und an ihr herumtasteten. Er trat an fie heran und feine feuchtfalten Finger um Spannten ihre nadien Arme. Dann sagte er langsam und betont: .. Ich könnte allenfalls ja zutvarten Annas Nerven, zerfaseri um jedes Früh ftüd, jedes Mittagessen jedes Nachimahl, ftreiften. Ihre Seele zersprang nach monate: langem Hämmern der Not mit diesem Schlage. Sie tvar zu feiner Abwehr, zu keinem Gedanken fäbig. Sie erinnerte fich später, daß der Bub geCommen, daß auf dem Küchenboden neben dem serwühlten Bett ein Schilling gelegen( vielleicht war er aus Lechnerz Hosentasche gerollt); dai; der Bub mit dem Geldſtück davongeſtürmt tvar... Weißt Mami, es war gar nichts Bejo beres. Einen Affen haben sie gezeigt, mit so garstigen langen Haaren vorn auf der Brust, bann hat ein Bapagei unaufhörlich gekreischt. Die Riesenschlange, die hat sich so langsam bes wegt, es war grauslich. Und der Geruch, wit haben uns alle die Nase zugehalten. Es ist nicht für das Geld geftanden, Mutti!" O, diese Bösewichter! In der Pause war's arg zugegangen. Hins ein in die Klasse, heraus aus der Klasse, blizschnell über den Gang und wieder zurüd. Fast hätte der Karl den Franz noch erwischt, aber ba knallte der die Klassentüre zu und hielt innen die Klinke fest mit aller Kraft. Doch außen 30g der Franz daran und das war auch nicht ohne. Auf einmal ein Rud, beide taumelten zurüc bie zwei Klinken haben sich von einander getrennt. Gerade daß es Frig, dem Bastler der Klasse, vor dem Läuten noch gelingt, die beiden Teile so in die Tür zu steden, daß es ausschaut, als ob nichts geschehen wäre. wohl ist; Franz bekommt plöslich Najenbluten;| Die andere Frage. ,, Vati, fann man denn bei einigen anderen wirken die Pyramiden auf den Mond auch essen?" ,, Herrgott, laß mich den Bauch. Endlich läutet es Mittag die zufrieden mit deinen dummen Fragen! Schule ist aus. Kannst du nicht einmal eine vernünftige Frago ,, Vati, wann ist das Tote Meer Aber wie Hans, der immer am schnellsten stellen?" fertig ist, zur Türe kommt, fehlt die Klinte. gestorben?" Der Herr Lehrer tritt hinzu, Franz und Karl Der Präsident. In einem südlichen Staat müssen ihre Missetat gestehen, der Herr Lehrer wird der neugewählte Präsident in der übli schimpft aber das alles nüßt nichts, man chen Weise durch Lösung von einundzwanzig fann nicht hinaus.„ Alles, iezt macht keine Kanonenschüssen begrüßt. Zwei Caballeros un dummen Wite!" sagt das Klassenoberhaupt. terhalten sich nach dem Festakt. ,, War die Feie ♥ „ Wer hat die Klinke? Her damit!" Alles bleibt schön?" ,, Gegenteil, Ein Reinfall." still, nur da und dort klingt es so merkwürdig, Reinfall? Wieso?" ,, Sie haben ihn nicht wie unterdrücktes Kichern.„ Na, da müssen wir getroffen." die untersuchen, die in der Stunde hinausgegangen sind," sagt der Lehrer ärgerlich. Die Untersuchung beginnt. In Emils Tasche findet sich ein Schwindelzettel mit den geometrischen Formeln; Karl trägt einen Brief mit der Unter schrift„ Mizzi" auf seinem Herzen; Rudi hat ein Pfeifert im Rucksack, mit dem er natürlich niemals in der Turnstunde gepfiffen. die Klinke findet sich nicht. Der Lehrer wird nun ernstlich böse, verliert die Ruhe. Mar," sagt er zum Mufterschüler,„ hol den Schuldiener!" Mar schaut verdußt, macht ein paar Schritte, ein Höllengelächter bricht los – er fann ja nicht hinaus! Da springt der Lehrer wütend zur Tür, trommelt mit den Fäusten dagegen, ruft, so laut er fann:„ Aufmachen!" Gleich darauf öffnet sich die Pforte, der Herr Direktor tritt ins Zimmer: ,, Wer erfrecht sich hier, einen solchen Spektafel zu machen!" schreit er, hochrot vor Zorn. Der Herr Lehrer tritt vor, stammelt etwas von ,, Entschuldigung, die Türklinke--“. Plöblich schweigt er, starrt wie entgeiſtert auf die Türe die Klinke ist an Ort und Stelle. Heiteres Sie wohl großen Gefahren ausgesezt gewesen?" Seemannslos. Auf Ihren Fahrten sind fragte die alte Dame den jungen Seemana. Ja, einmal wäre ich beinahe ertrunken", erwiderte dieser.„ Ach, bitte erzählen Sie doch, das mus ja sehr interessant sein."„ Ich war im Bade eingeschlafen und hatte vergessen, den Hahn zuzuschließen." " Das Borzeichen. Um des barmherzigen Himmels willen!" schrie Herr Quantsch. ,, Na, da fannst bu Was ist denn loz?" noch fragen! Du hast doch das Salz umgeschüttet."- ,, Naund?" Das bedeutet Unglüd. Frau Quanisch kann nicht umhin, laut aufzulachen:„ Du mit deinem albernen Aber glauben. Auf dem Wege zum Standesamt liet uns auch eine schwarze Raße über den Weg.". Siehst du!" sagte Herr Quanisch. " Zeitgemäß. Was war denn gestern bei dem Kaufmann Mehlmeier los? Da ging es ja laut her?" Der hat seinen silberner Konkurs gefeiert!" " Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 3. Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 196. Von Dr. L. de Jong. ( D. Arb.- Schachzeitung, 1929/ XI.) Schwarz: Ke8, De8, Le2. Bc7, e5, e7, g7.( 7). a b c d e f g h 8 defgh Weiß: Kel, Td5, f5, Spd2, 12, Bd7, 17.( 7) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter diese Spalte einzusenden. Lösungssug zu Nr. 193: D- 18! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b Tetschen: Habl Erwin, Nestersitz; Dinnebies da: Josef Schöpka. Eldlitz; Robek Franz. Walter Ludwig, Schmied Ferdinand, sämtlich Kwitkau; Hieke Josef, Fritsch Anton, Hauptmann Franz sämtlich Markersdorf; Böhm Heinrich, Jonsbach; Emil, Tetschen; Wenzel Adolf, Arnador? b. Halb ildorf Adolf, Tischau: Bittner Richard, Fuchs Hans. Neubert Anton, Schleger Josef, Kersche hagel Josef, sämtlich Kleinaugest; Triltsch Gu stav. Wisterschan: Hyna Josef u. Franz, Hosto mitz: Swoboda Josef, Nechwalitz. Kreismeisterschaft. Ab Sonntag, den 22. Juli, fand in Teplitz die zweite Runde der Kreismeisterschaft statt, au welcher die Sektionen Wisterschan und Sobrucan angetreten waren. Wisterschan mit Ersata für Walter und Novotný. Sobrusan ohne Pichl. Nach zwelstündiger Spieldauer führte Sobrusan schon 3: 1, doch gelang es Wisterschan nach einer weiteren Stunde auf 3: 3 aufzuholen. Nun ente spann sich ein erbitterter Kampf an den rest lichen zwei Brettern bis der Sieg den glück licheren Sobrusanern nach 4 Stunden Spiel dauer zufiel. Sobrusan Brett 1 Hyna " 2 Webersinke 3 Jungnikl 4 Böhm • 5 Marzin " 7 Stehno " 8 Wiedemann Wisterschan 10 Scharoch 01 Robek 01 Frisch 10 Röckl 10 Glauber 6 Zimmermann 01 Schmied 10 Schramm 10 Skarwada Ergebnis: 5: 3 für Sobrusan. Der Gentleman. An einem Samstagnach mittag war'3. Meine Markitasche war bis zu oberst gefüllt, als ich noch eine Rolle Klosettpapier obenauf legte. Und weil ich zu wenig darauf achtete beim Gehen, rutschte sie heraus. rollte auf die andere Straßenseite und direkt einem Herrn vor die Füße. Das war mir sehr peinlich, und ich suchte mich dahin zu verstellen, Als Kampfrichter amtierte Gen. Havel. Teplita. Der Fachlehrer tritt ein; Franz schließt als ob mich die Sache gar nichts anginge. Doch dienstbeflissen, aber sehr vorsichtig die Tür; das Schreckliche geschah. Der Herr bückte sich, alles in Ordnung. Es ist Geometrie. Von Phra- hob die Rolle auf, eilte mir nach und sagte mit miden, ihrem Volumen und ihrer Oberfläche ist liebenswürdigem Lächeln: Sie sind sehr git bie Mede; Pythagoras richtet wieder einmal viel tig, aber momentan babe ich wirklich feinen Anseil an. Emil muß hinaus, weil ihm nicht Bedarf." Am 7. Juli veranstaltete die Schachsparto Tetschen eine Simultanvorstellung, zu welchee L. A. B. Gen. Bruno Grund eingeladen wurde. Gen. Grund, welcher gegen 15 Spieler angetreten war. konnte nach schönem Spiel 11 Partien gewinnen, 1 remisieren und an 3 Brettern mußte er sich geschlagen geben.