BUNTE WELT Nr. 52 Unterhaltungsbeilage Eine gespenstische Silvesternacht Man hatte eben mit den Gläsern angestoßen und sich ein fröhliches neues Jahr gewünscht. Durch die angelehnten Fenster rang der Lärm des Silvestertrubels in seltsamen, trunkenen Fezen in das Zimmer. Das heisere Grammophon im Nebenraum fraẞte immer noch über die längst ausgespielte Platie. ,, Nun sagte Kommissar Klindmann gemütlich und streckte die Beine nachlässig entspannt aus,„ Sie können versichert sein, es war, vor genau drei Jahren, die gespenstigste Silvesternacht, die ich bisher erlebt habe " „ Erzählen-, erzählen" riefen mehrere Stimmen gleichzeitig. „ Gespenstergeschichten-" bemerkte Dr. Falbe spöttisch und sog an seiner Brasilzigarre, sind doch eigentlich kaum ihre Spezialität. Ein Mann, der sich mit so handgreiflichen Dingen befaßt wie Sie, Kommissar, sollte sich nicht in die Sphären des Uebersinnlichen begeben- 1" würden " ,, Dr. Falbe hat, wie immer recht bemerkte der Kommissar mit ruhiger, fachlicher Stimme, aber ganz so primitiv und geradlinig, wie sich die guten Aestheten die Sache vorstellen, ist die Arbeit der Zentrale für Mordaufklärung nun doch nicht Da gibt es Nüsse zu knacken, die manchem Novellisten die Zähne kosten Sie erinnern sich noch des Mord= falles Straub vor drei Jahren „ Gewiß-" „ Nun, die Sache war schrecklich kompliziert Vier Spuren gleichzeitig, jede scheinbar hoffnungsvoll, aber alle verliefen schließlich im Sande. Bildlich und wörtlich... Es gab da einen Punkt, über den man nicht herauskam ?" Aber das interessiert hier nicht Jedenfalls waren wir Tag und Nacht unterwegs, wurden mit anonymen Fingerzeigen" überschüttet und kamen feinen Schritt weiter. Was übrigens die Fingerzeige" betrifft--, fo dienten sie offensichtlich der Verwirrung und nicht der Klärung Hier hatten der oder die Täter ihre Hand im Spiel-, soviel hatten wir bald erfaßt. Aber mit dieser Weisheit war auch nur wenig anzufangen Was nun kommt, ist merkwürdig. Es ist so merkwürdig, daß mich selbst manchmal ein gelindes Grauen packt, wenn ich daran zurückdenke. Aber es ist gleichsam ein Drama ohne Pointe Die Pointe kommt noch- biel später und gänzlich unerwartet " Da sind wir aber riesig gespannt lieb sich jetzt wieder die spöttische Stimme Dr. Falbes vernehmen. Kommissar Klinckmann warf dem Zwischenrufer einen kurzen, prüfenden Blick zu, sagte aber nichts. „ Es mochten etwa vierzehn Wochen nach dem ungeklärten Mordfall vergangen sein", fuhr er fort, als wir plötzlich vor einer neuen, dramatischen Wendung der mysteriösen Affäre standen. Und diese Wendung kam am Silvesterabend. Bon Pierre - war 1934 Das Ich war kein Experte für das Arrangieren fachgerechter Selbstmorde man fand heraus, daß ein Mord geschehen Aber den Mörder fand man nicht Hahaha, sie fanden ihn nicht, die neunmalweisen, gerissenen Kriminalisten-! Und sie würden ihn wohl auch niemals finden-! Ich verbrachte ihn dienstfrei und völlig einen Selbstmord vorzutäuschen privat in einer befreundeten Familie. Es Manöver mißlang war eine kleinere, aber sehr lustige Silvesterfeier. Nichts unterschied sie von unzähligen der gleichen Art, die an diesem letzten Kalendertag Jahr für Jahr die Menschen zusammenführen. Wir hatten Grammophonmusik gemacht, getanzt, Silvesterpfannkuchen gegessen und eine höchst fräftige Bowle gelöffelt. Die Stimmung war gewiß feuchtfröhlich, aber es ging noch durchaus. Einigen Damen wurde schlecht, sie hatten sich, zuviel des Guten, noch massive Cognats in die fräftig geladene Bowle geschüttet. Was nicht Ende! Macht ein Ende!! geht, geht eben nicht, wir mußten die allzu Unternehmungsluftigen auf zwei Sofas beiten. Ein Herr, von der Flamme des Alkohols inspiriert, rezitierte Schiller und Morgenstern, sehr bunt und stillos durcheinander Sonst verlief der Abend jedoch durchaus harmonisch. Bis es zwölf Uhr wurde. Wir stießen gerade, ein wenig heiser und erhißt, auf das neue Jahr an, als ein Gastein gewisser Melcher, Bahnarzt von Beruf, ohne Vorstrafen bisher und ohne besondere Kennzeichen, weder positiver, noch negativer Art, einen so marferschütternden Schrei ausstieß, daß wir alle, trotz der steifen Bowle, überwach wurden und entsetzt zusammenführen. Dieser Schrei, so elementar, so entsetzlich gequält und hoffnungslos, wie nur je ein zu Tode Getroffener schreien fann, ging ins Innere und fraß sich fest. Der Alkohol so werden Sie beruhigend sagen. Gewiß, der Alkohol Aber nicht nur das Denn der Mensch, der mir allerdings bereits vorher durch eine seltsame Unruhe aufgefallen war, fing nun mit verzerrtem, schiveißbedeckten Gesicht zu sprechen an Zu sprechen wäre übrigens zuviel gesagt. Ein Sprechen war es nicht, es war ein Gurgeln, ein Würgen, die halbirren Worte löften sich wie taumelnd aus dem weitgeöffneten Mund, fie famen stoß- und ruckweise, es war, mir scheint fein anderer Vergleich möglich, wie bei einer Geburt. Und es war auch eine Geburt Aber ich will nicht mehr! Hört es, ich will nicht mehr!! Ich schreie es in alle Welt, hier ist der Mörder der Elise Straub! Fangr ihn! Schlagt ihm den Kopf ab! Macht ein Er warf das Glas auf den Boden, daß es in tausend Scherben zerklirrte. Der Alkohol versickerte in fettiger Strähne im Teppich. Dann stürzte Melcher an das Fenster, riß es weit aur und schrie sein schauerliches Bekenntnis in die lärmerfüllte Nacht hinaus. Trunkensinnloses Gebrüll antwortete ihm -Ich ging mit hartem Schritt auf den Mann zu und riß ihn zurück. Im Zimmer herrschte wildeste Erregung. Alles drängte, vom Grauen dieses Augenblicks gepackt, zum Aufbruch. Ich selbst war, mitten in der Silvesterstunde, wieder im Dienst " ,, Er war der Mörder--?" fragte Dr. alte mit scharfer, fast zischender Stimme. ,, Natürlich nicht--" bemerkte Kommif sar Klindmann leicht und schenkte sich noch einen Löffel Bowle ein, es war nur ein armer Kert, der in der Silvesternacht geisteskrank geworden war. Wir mußten ihn in eine geschlossene Anſtalt bringen Er sizt übrigens heute noch dort " Und sie stehen weiter vor dem Nätsel Straub-?" Wieder war es Dr. Falke, der fragte. Er In seinem Lächeln lag lächelte freundlich eine starke Dosis Ironie. " Er ist nicht mehr ganz so rätselhaft wie " sagte der Kommissar, langsam früher aufstehend, und lächelte ebenfalls,„ ein purer Dr. Bufall kam überraschend zu Hilfe Falke, so leid es mir tut, aber die versprochene Pointe sind Sie! Ich muß Sie verhaften aufgerissen, die Augen so sehr verdreht, daß das Wie der Zahnarzt so dastand, den Mund Alles starrte mit entgeisterten Augen auf Weiße der Aepfel das ganze arme Gesicht zu be- den Kommissar, der zu Dr. Falke getreten war herrschen schien, in der zitternden Hand das zur und ihm die Hand auf die Schulter gelegt Seite geneigte Bowlenglas, aus dem es unauf- hatte hörlich auf Hose und Jadett tropfte-, glaubte Dr. Falke blieb ganz ruhig. Nur totens man, ein Gespenst vor sich zu sehen Ste bleich war er geworden. tönnen mir glauben, es war ein scheußlicher Anblick „ Ich bin -", so fam es aus dem Munde des Unglücklichen, der Mörder der Frau Elise Straub... Ich kann es nicht mehr aushalten, ich ersticke!! Ich bin ein Mörder Sie war meine Geliebte, ich wurde ihrer über drüssig Sie wissen nicht, wie sie mich mit ihrer Eifersucht gequält hat Ich mußte ein Ende machen So erdrosselte ich sie und hängte die Leiche auf, um ,, Und wie bitte-?" fragte er mit fast tone Loser Stimme und sah Klinchammer mit nachta dunklen Augen an. " Beim Städteraten", sagte der Kommissar fast mitleidig, fiel zufällig mein Blick auf Ihre charakteristische Handschrift. Da kam mir sofort die Erinnerung an einen jener Fingerzeige" die uns damals so schön in die Irre geholfen hatten Entschuldigen Sie die Störung meine Herrschaften Lieber Falke, darf i bitten-?" 2. Die Geschichte des Gases Nr.88 Von Kurt Doberer Einst...! Von Pierre. Einst werden in den blinden engen Gassen, Dies ist der groteske Bericht eines Alp-[ wurde vor nunmehr zwei Jahren von uns ent- Durch die die Sorge schwarze Fahnen trägt, drucks in Zeitungsausschnitten. Es ist der Ver- deckt. Seine Eigenschaften eröffnete phantastische In denen dumpf das Herz gequälter Massen, such der Phantasie, mit dem Irrfinn der Wirk- Perspektiven. Lezin konnte phosphorhaltiges, Im Sarg des Lebens wie ein Hammer schlägt... lichkeit Schritt zu halten: lebendes Gewebe plastisch weich machen. Das Sich hunderttausend Kerzen froh entzünden, Gas 88 ist das Endprodukt einer langen Ver- Und jede Stube schmückt ein hoher Baum, suchsreihe. Es ist jetzt ohne biologisch schädi- Die Kerzen werden Auferstehung künden, gende Nachwirkungen. Unter seiner Einwirkung zu wahrer Weihnacht wird ein Weihnachtsverjüngt sich der spröde und alt gewordene Zellenaufbau rasch. Nerven und Gehirn reichern fich hochprozentig mit Lezithin an. Die geistige Elastizität vervielfacht sich. Präsident Montezza ermordet Der Präsident wurde heute Nacht gegen awei Uhr in seinem Palais ermordet. Unserer Polizei ist es bereits gelungen, die Attentäter zu verhaften. Sie wurden unter starkem polizeilichen Schutz in das Staatsgefängnis überführt. Die erregte Menge versuchte, die Täter der Volksjustiz zu überantworten. Die Mörder zwei fanatisierte Studenten Wie behauptet wird, scheint hinter den Mördern eine ausländische Macht zu stehen. Die Tat war faltblütig und sachlich vorbereitet. Es ist nur der raschen Arbeit unserer Polizei zu danken, wenn die Mörder noch gefaßt werden konnten. Die Attentäter sind ein Chemie- und ein Medizinstudent der Universität unserer Hauptstadt. Daß die beiden Beziehungen zu einer gewissen politischen Partei unterhielten, ist sicher. Eine zugleich feige und raffinierte Tat Nach den jetzt bekannt werdenden Einzelheiten kommt ein Totschlag im Affett nicht in Frage. Die Mordbuben haben den Minister präsidenten erst betäubt, ehe sie ihm die Schädeldede zertrümmerten. Für die faltblütige Roheit der beiden noch jungen Täter zeugt der Umstand, daß sie mit Gummihandschuhen und weißen Mänteln arbeiteten. Das mahnende Gewissen der Geliebten Die rasche Entdeckung der grauenvollen Mordtat ist, wie unser Berichterstatter erfahren tonnte, auf eine anonyme Zuschrift an die Polizei zurückzuführen. Die Polizeidirektion er hielt einen Brief, worin die Befürchtung ausgesprochen wurde, der Präsident könnte diese Nacht ermordet werden. Es wurde rasches Einschreiten der Polizei gefordert. Durch Schriftvergleich ist inzwischen die frühere Studienkollegin der Mörder als die Briefschreiberin festgestellt worden. Im Verhoi gestand sie, daß sie als Geliebte des Chemiestudenten Einblick in dessen ehrgeizige Pläne hatte. Vom mahnenden Gewissen gepeitscht, hätte sie die Tat zu verhindern gesucht. Ein Anschlag von zwei Wahnsinnigen. Wie sich bei der Untersuchung durch Sachverständige herausstellte, ist der Schädel des Präsidenten kunstgerecht durchbohrt worden. Bei getrennter Vernehmung behauptet nun der eine Mörder, sie hätten mit Einverständnis des Präsidenten eine Verjüngung seines Gehirns vor genommen. Die Operation sei im gefährlichen Moment durch das Eindringen der Polizei unterbrochen worden. Der zweite der Verhafteten will dabei noch zugeben, daß sie allerdings zugleich diese Anwendung ihrer Erfindung zu einem Gesinnungswechsel des Präsidenten Montezza ausnußen wollen. Das Gas Lezin 88 Einem unserer Mitarbeiter ist es gelungen, furz nach dem Verhör die Mörder noch einmal zu sprechen. Er hat von ihnen einige aufsehenerregende Mitteilungen erhalten, die wir mit allem Vorbehalt wiedergeben wollen: Die Grundlage dieses„ sogenannten Attentats" bildet das Gas Lezin 88. Das Lezin Wir hatten dem Präsidenten Beweise für die Wirksamkeit unseres Gases erbracht. Er hat sich selbst bereit erklärt, die Operation an sich in aller Stille vornehmen zu lassen. Wir haben ihm allerdings, das müssen wir bekennen, nicht gesagt, daß während der Einwirkung des Gases eine sogenannte„ mechanische Suggestion" möglich wird. Wir konnten dem Patienten zugleich eine neue Willensrichtung in die Gehirnrillen diftieren. Das war unsere geheime Absicht. Die Polizei und der Tod des Präsidenten Zu den von der oppositionellen Presse ge= brachten Schlagzeilen wird amtlicherseits scharr Stellung genommen. Wenn auch jetzt feststeht daß der Präsident die beiden Männer zu ungewöhnlicher Nachtzeit empfangen und danach den Sekretären jede weitere Störung streng unterjagt hatte, so ist daraus lediglich zu entnehmen, daß Montezza einer Mystifikation zum Opfer gefallen ist. Wenn sich eine gewisse Presse dazu ver= steigt, zu behaupten, die Polizei hätte durch Festnahme der beiden Studenten den Präsidenten fahrlässig getötet wenn man weiter andeutet, man wollte eben lieber einen toten statt einen mit geänderter Gesinnung lebenden Montezza so sind das nichts als infame und leere Be schuldigungen. Wie durch medizinische Sachver ständige einwandfrei festgestellt wurde, dürfte der Tod des Präsidenten bereits einige Minuten vor dem Eindringen der Polizei eingetreten sein. Haltlose Behauptungen der Attentäter Wie die beiden Mörder behauptet hatten, sollten alle Berechnungen und Formeln ihres Gases in einem Tresor der gemeinsamen Wohnung zu finden sein. Bei den Nachforschungen der Kriminalpolizei stellte sich heraus, daß der Tresor nichts enthielt, als politisch komprimittierendes Material und Pfandscheine. Der mi: den beiden länger in häuslicher Gemeinschaft lebenden Studentin ist von solchen Formeln und Berechnungen überhaupt nichts bekannt. Sie gibt an, daß die Attentäter in erster Linie nicht wissenschaftliche, sondern politische Arbeit geleistet hätten. Deswegen sei es auch zwischen ihnen zum Zerwürfnis gekommen. Die von den Mördern während des Attentats benutzte Stahlflasche, die angeblich dieses sonderbare Gas enthalten sollte, ist den staatlichen Laboratorien zur Untersuchung überwiesen worden. Dort hat sich herausgestellt, daß die vorhandene Gasmenge zu einer exaften Untersuchung nicht ausreichte. Man kann es aber als erwiesen betrachten, daß das Gas diese so phantastisch geschilderten Eigenschaften nicht besessen haben konnte. Die Mörder auf ihren Geisteszustand beobachtet traum....! und jeder Winkel wird die Flamme spiegeln, Die aus der Tiefe trägt das große Licht, Wenn, in der Welt mit hunderttausend Siegeln, Das Leben endlich seine Fesseln bricht.... Dann wird ein schönes Wort erst Wahrheit werden, Ein Wort, das heute nur noch Mitleid weckt-, Denn Friede wird hieß es nicht so-? auf Erden, Erst, wenn das Volk die Kerzen angesteckt! geliefert werden. Man glaubt an pathalogische Veränderungen ihrer Gehirnrinde. Heute Urteil über die Präsidentenmörder beiden Attentäter als normal erscheinen ließ, Nachdem die klinische Untersuchung die und die Verhandlung auch sonst keine neuen Gesichtspunkte ergab, dürfte das Todesurteil über die Mörder heute mit Sicherheit zu erwarten sein. Das Verfahren gegen die Geliebte des Chemieſtudenten wird niedergeschlagen. Begnadigung zur Zwangsarbeit Der König hat die beiden Mörder zur lebenslänglichen Zwangsarbeit begnadigt. Sie werden in die Strafkolonie verschickt. In dem Gnadenerlaß wird auch das korrekte Verhalten der Studentin besonders anerkannt. Aufsehenerregende Promotion Marion Alcas, deren Namen durch ihr tapferes Verhalten im Mordprozeß Montezza vor einigen Jahren in aller Munde war, konnte als Studentin der Chemie die beste Doktorarbeit des Jahres einliefern. Ihre Arbeit über die Entwicklung der Gase als Angriffswaffen zeigt überraschende neue Gesichtspunkte und eine erstaunliche Sachkenntnis. Der Kriegsminister hat sich bereits die Arbeit vorlegen lassen. Neue Entdeckung in der Kriegschemie Eine noch junge Assistentin der staatlichen Laboratorien soll ein Giftgas mit besonders ge= fährlichen Eigenschaften entdeckt haben. Das Amorphan, wie dieses Gas genannt wurde, nimmt bei stärkerer Konzentration den organischen Geweben ihre natürliche Elastizität und läßt sie zu formlosen Klumpen zusammensacken. Das eigenartig Grauenhafte an dieser Eigenschaft des Gases ist, daß diese neuen Gebilde weiter lebendig bleiben und dann nur durch ihre Hilflosigkeit zugrunde gehen. Auch schon bei geringer Gasdichte soll der verändernde Einfluß von Amorphan auf die lezithinhaltigen Gewebe, wie Gehirn und Rückenmark, katastrophal sein. Wie versichert wird, sinken die Vergasten in den Geisteszustand von Neugeborenen zurück, sie verfinden. Verbrecher werden unschädlich Wie mitgeteilt wird, soll das Amorphan, als neben seiner eigentlichen Verwendung Kriegswaffe, auch dazu benutzt werden, den zur Zwangsarbeit deportierten Verbrechern ihre beDie beiden Studenten werden die nächsten sondere Gefährlichkeit zu nehmen. Unter anderen Tage auf längere Zeit zur Beobachtung ihres sind die Mörder des Präsidenten Montezza für Geisteszustandes in die Landesirrenanstalt ein- das Verfahren in Aussicht genommen. — 3 Das Rätsel des Am Vorabend de- feierlichen Eröffnung der „Chicago World Exhibition" traf in dem Hotel M., von San Francisco kommend, die holländische Plantagenbesitzerin Frau van D in Begleitung ihrer Nichte, Fräulein de I., mit dem Abendschnellzu ein. Die beiden Damen waren bei Absolvierung einer Weltreise, die st- über Japan, Indien und den niederländischen Archipel führte, in Chicago eingetroffen. Infolge eines mißverständlichen Kabels waren die beiden von den Damen bestellten Zimmer nicht nebeneinander gelegen, sondern die ältere Dame erhielt ein Appartement im neunten Stockwerk mit der Nummer 762, während.die jünger Dame im zweiten Stockwerk das Appartement 181 bezog. Das zahlreiche Gepäck der Neuangekommenen wurde auf die Zimmer gebracht, darunter ein ungewöhnlich großer, dunkler Schrankkoffer in das Appartement im neunten Stockwerk. Die junge Holländerin wollte sich noch kurz ausruhen, legte sich auf die Chaiselongue, schlief aber infolge Uebermüdung so tief ein, daß sie erst nach mehreren Stunden erwachte. Es war kurz vor Mitternacht als sie ihre Tante in deren Appartement aufsuchen wollte. Sie öffnete die Tür zu der; Zimmer 762, fand aber dort zu ihrer Verwunderung einen vollkommen leeren Raum vor, der auch keinerlei Einrichtungsgegenstände aufwies. Sie glaubte, sich in der Zimmernummer geirrt zu haben, und versuchte es zunächst b>' dem Appartement 662, das aber von einem ältlichen Ehepaar, offenbar französischer Nationalität, bewohnt wurde. Sie begab sich, etwas beunruhigt, zum Portier und erkundigte sich r.ach dem Zimmer der alten Dame. Der Portier sah sie eigentümlich lange und verwundert an und begann verständnislos zu fragen, wen sic eigentlich meine. Sie nannte ihm den Namen, Frau von D., worauf der Portier im Gästebuch nachschlug und ihr erklärte, daß eine Bewohnerin oder ein Bewohner dieses Namens nicht im Hotel logiere. Fräulein de I. ging in großer Erregung zum Hoteldirektor, der ihr aber dieselbe, ihr völlig unfaßbare Antwort gab. Trotz aller Vorstellungen erklärte da: Personal, von der alten Dame nichts zu wissen, und beteuerte, daß Fräulein de I. allein angekommen sei. Das junge Mädchen eilte noch nachts zur Polizei, doch alle Recherchen verliefen ergebnislos. Der schließlich von ihr an der Central-Station zufällig wiedererkannte Taxichauffeur erklärte sowohl ihr als auch dem Beamten, daß sie allein angekommcn sei. Desgleichen beteuerte der Chauffeur, von einen, großen, grünen Koffer nichts gesehen zu haben Fräulein de I. stand dieser Situation völlig fassungslos gegenüber und beauftragte tags darauf die„Pinkerton Detective Agency" mit den Nachforschungen. Zunächst hatte es den Anschein, daß die Recherchen zu einem positiven Aufkläru^gsergebnis führen würden, aber diese Hoffnung wurde von Tag zu Tag geringer, und schließlich versandete sie vollkommen. Fräulein de I. litt seit dieser Zeit an schweren Depressionen. Sie verließ Chikago nach endgültigem Scheitern aller Nachforschungen und fuhr zu ihren Verwandten nach London. Anläßlich eines Gesellschaftstees lernte sie dort zufälligerweise einen im Ruhestand' in seiner englischen Heimat lebenden früheren Inspektor der erwähnten amerikanischen Tetek- tivagentur kennen. Das Gespräch kam mif die Weltausstellung in Chikago und Fräulein de I. er,zählte ihm von dem nach wie vor ungelösten Rätsel des leeren Zimmers. leeren Zimmers Der Beamte schwieg eine ganze Weile, dann fragte er sie bedächtig: „Ist Ihnen, mein Fräulein, beim Betreten jenes leeren Zimmers nicht doch irgend etwas Besonderes aufgefallen? Vielleicht ein bestimmtes Geräusch von nebenan— oder ein besonderer Geruch?"». Fräulein de I. sah den einstigen Detektivinspektor überrascht an:„Ich habe wohl nichts Besonderes gehört'— aber jetzt, da Sie mich darauf aufmerksam machen, kann ich mich ganz deutlich erinnern, daß in dem Zimmer ein eigentümlich scharfer Geruch verbreitet war." Der Inspektor steckt« sich seine erloschene k^hagpfeife an und sagte mit ungewöhnlichem Ernst: „Ich werde Ihnen jetzt die Lösung des Rät- stls geben, obzwar mich mein Berufsgeheimnis davon zurückhalten müßte. Aber heute werde 'ch durch eine Indiskretion wohl niemandem mehr schaden— aber Ihnen vielleicht eine schwere seelische Belastung abnehmen können. - Als damals Ihre Tante das Appartement "62 bezogen hatte, wurde sie kurz darauf von »inem Unwohlsein befallen. Der sofort herbei- «erufene Arzt ordnete die Ueberführung der kranken in ein Hospital an, da er zu seinem Entsetzen bei ihr den Ausbruch eines Falles »ow Beulenpest feststellen mußte. Frau van D. verschied im Laufe der Nacht, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben; es war bei ihrem hohen Alter nicht anders zu erwarten. Das Zimmer wurde sofort geräumt, die gesamten EinrichtungSgegenstände nebst Teppichen, Vorhängen und Gardinen verbrannt— und die Räume selbst chemisch desinfiziert. Die letzte Frage, die es zu entscheiden galt, war jene, wie man sich Ihnen gegenüber zu verhalten habe. Ihre Tante war tot. Daran war nichts zu ändern. Hingegen sollte die^Welt- ausstellung am nächsten Tage zum Leben erweckt werden. Man befürchtete, daß Sie die Wahrheit, wenn man sie Ihnen gesagt hätte, nicht für sich selbst behalten haben würden. Eine Nachricht über einen Fall von Beulenpest hätte aber den Ruin der Weltausstellung bedeutet. Und so mußt die Rücksichtnahme Ihnen gegenüber zurücktreten gegenüber der Rücksichtnahme auf die Allgemeinheit." So löste sich das Rätsel des leeren Zimmers. Was erwarten Sie vom neuen Jahr? (Kleine Rundfrage bei verschiedenen Leuten.) Der Industrielle:„Lohnabbau, Steuernachlaß, Schluß mit der verdammten sozialen Sentimentalität—, kurzum, den endlichen Anbruch der wahre.. Volksgemeinschaft." Der Schriftsteller:„Allen Verlegern den Schlag, der Konkurrenz einen Schreibmaschinenkrampf und mir selbst vielfache Neuauflagen. Weiterhin eine Konjunkturtabelle, die- Einnahmen Adolf Hitlers und die Gerissenheit eines Goebbels beim Abschluß von Verträgen—1 Der reichsdcutsche Jurist:„Ein gutes Ruhekissen für mein schlechtes Gewissen. Allwöchentlich ein Todesurteil. Die Abschaffung des bürgerlichen Gesetzbuches. Das Ende der Vernunft und das Recht aus freien Abzug am Tage der Abrechnung." Herrn Dickbauchs Erfindung Der Rüstungsgewinnler:„Eine neue llb» rüstungskonserenz, die die endgültige Aufrüstung beschließt. Weniger Licht in die Dunkelkammern der Rüstungsindustrie. Fascistisch« Wehrhaftigkeit und Herrn Göring ein langes Leben- Eine geruhsame Nachhutstcllung auf den Galapagosinseln, beim Beginn des nächsten Massenmordens I Und mir selbst keine Aufregung, denn ich bin zuckerkrank!" P. Bleigietzen Adolf Hitler gießt: WaS Hitler goß, war nicht ganz klar. Man könnt' es so und anders deuten. Dem einen schiens ein Dromedar, Dem andern gar die Schlacht von Leuthen. Der Chef nahm sich den Göbbels vor: „Was ist es? Sags bei Deinem Eide!" Der flüstert, grinsend Ihm ins Ohr: „Ein Häufchen!— Sinnbild Deiner Pleite." Hermann Göring gießt: Herr Göring gießt in Fliegeruniform, Den Christbaumschmuck auf beiden Vorder flächen—, Dem Bleistück imponiert der fette Herr«norm, Im Wasser allerdings muß es sich brechen. * Was goß er, der Lmyetta-Mann—? Ein Bombenflugzeug letzter Güte, Er nimmts, malt einen Namen dann Dem Werke auf:„Der ewige Friedel" Henlein gießt: WaS machte Henlein mit dem Blei—? Er warf es schwungvoll und im Bogen, Und richtig hat er dann ein Ei Aus dem Gewässer rausgezogen—. * Zwar äußerlich geriet es wohl, Nur Kenner sahen bald den Fehler—, Das Ei war braun und innen hohl— Dir zur Belehrung, lieber • Wähler—l Lebten die Dinosaurier von Pflanzen? Di« gewaltigen Körpermaße der Dinosaurier, die in geradezu groteskem Mißverhältnis zu ihrer Umwelt standen, wurden stets für den Kulminationspunkt der Entwicklung der Tiere gehalten, die einst die Erde bevölkerten. Der Paläontologe der Aala-Univerfität, Dr. Lull, tritt neuerdings mit einer Theorie hervor, deren Grundlage die im westlichen Kanada gemachten Funde von ungeheuren Dinosaurierresten bilden. Dr. Lull erklärt, daß die ebenso bizarren und gigantischen Dinosaurierformen, die dort gefunden wurden,„Riesen" im wirklichen Sinne des Wortes gewesen seien, denn sie hätten ebenso wie die Menschenriesen uns«- »er Feit, an Akromegalie gelitten, einer Erkrankung der Hypophyse, die Riesenwuchs verursacht. Die furchtbaren, mit ungeheuren Hör- nerarrangementS bewaffneten Schädel der Eeratops-Arten, die im Tale des Elly River entdeckt wurden, zeigten nach Dr. Lulls Erklärung typische Merkmale der Erkrankung, ebenso sei die Hypertrophie der dreigehörnten rhinozerosartigen TriceratopS und der noch phantastischer geformte" Styracosaurier hier- {ür charakteristisch, welch letzterer nicht nur ein anges Nashorn, sondern daneben noch längere Hörner am Rande einer, Panzerhalskrause besaß, die seinen Rücken schütze. Dr. Lull weist darauf hin, daß diese Giganten der prähistorischen Tierwelt zwar furchtlose Kämpfer, aber Pflanzenfresser gewesen, seien, was durch ihre flachen Mahlzähne bewiesen wurde, die Pflan« ?en, die ihnen zu: Nahrung dienten, haben einer Ansicht nach in gewissen Gegenden einen schädlichen Einfluß auf die Hypophyse der Tiere auSgeübt und einen Riesenwuchs erzeugt, der Saurier in anderen Gegenden, die sich von anderen Pflanzen nährten, nicht zu eigen gewesen sei. Uebrigens waren die Zähne dieser gewaltigen Tiere durchaus geeignet, ihnen ein fast ewiges Leben zu sichern, denn sie wuchsen nach Abnützung immer wieder, so daß die Lebenszeit der Saurier nicht wie die der heutigen Tiere durch Verbrauch der Zähne ein» Erfahrungen Von Le» Tolstoi. Der russische Pianist Alexander Goldenweiser hatte die Ehr«, sich Leo Tolstois Freund nennen zu dürfen. Die vor einiger Zeit veröffentlichten Lebens- erinnernngen des. Pianisten enthalten eine Anzahl von Aussprüchen des Großen von Jasnaja Poljana, die hier in deutscher Uebersetzung wiedergegeben seien. Wir alle gleiche" Reisenden an Bord eines Schiffes, das bei irgendeiner Insel eine Zwischenlandung macht. An Land gegangen, schlendern wir am Strande auf und ab und sammeln Muscheln, aber die ganze Zeit über müssen wir daran denken, daß wir, im Augenblick, da die Sirene uns ruft, di« Muscheln fallen lassen und so schnell wie möglich auf das Schiff zurückkehren müssen. Die Frauen baben ein großer Laster, den Familienegoismus. ES ist das ein schrecklicher Egoismus, weil er in- Namen der Liebe zu den größten Grausamkeiten treibt: Mag alles zugrunde gehen, wenn nur mein Sohn glücklich wird! Das Glück beruht nicht darin, immer das zu tun, waS man will, sondern darin, immer das zu wollen, was man gerade tut. Die Che ist eine kleine Barke, auf der zwei Menschen dem Spiel hochgehender Wellen ausgeliefert sind. Beide müssen ganz ruhig sein und dürfen keine heftige Bewegung machen, Werl die Barke sonst untergeht. Fragt man jemand:„Spielen Sie Geige?" und er antwortete:„Ich weiß es nicht, ich habe es noch nicht versucht, vielleicht", so ivürde sich alle Welt über eine solche Antwort lustig machen. Wenn aber von Literatur gesprochen wird, dann hört man immer das gleiche sagen: „Ich weiß nicht, ich habe es noch nicht versucht", als ob der Versuch schon genügte, um Schriftsteller zu werden. Versuchet doch einmal, Schuhe zu machen oder einen Ofen zu bauen, ohne das Gewerbe erlernt zu haben I Aber jeder kann Münster werden. Wahrscheinlich siild Ministergeschäfte so zahlreich und mm: weiß so wenig, was man dabei zu tun hat, daß es unmöglich ist, überhaupt etwas zu tun. Daher kommt es, daß jedermann Minister welchen Ressorts immer werden kann. Hätte ich von neuem Kinder, ich würde sie in die Ballettschule schicken, die ich der Universität vorziehe. Dort werden nur die Beine deformiert, auf der Univerfität aber leidet der Kopf. Wenn ich nochmals achtzig Jahre lebte und die ganze Zeit damit verbrächte, zu sprechen, ich könnte nicht all das sagen, waS man mir zuschreibt. Riffen Sie ft$on? Wie wenig die Geschwindigkeit des schnellsten Wasserflugzeuges, der einer Piswlenkugel nachsteht? Der Rekord für Wasserflugzeuge ist 709 Kilometer die Stund«. Eine Pistolenkugel würde in derselben Zeit 870 Kilometer zurücklegen. Daß der Pfeilstern, auch nach seinem Entdecker Barnardfcher Schnelläufer genannt, mit einer Geschwindigkeit von 110 Kilometern in der Sekunde auf unser Sonnensystem zueilt? Daß man künstliche Rubine von den in der Natur gefundenen nur dadurch unterscheidet, weil die künstlich erzeugten makelloser als die natürlichen ausfallen? Daß es chemisch unangreifbare Gase gibt und von diesen das Tenon pro Liter 18.000 KC kostet? Daß es einen natürlichen Süßstoff gibt, der dreihundertmal süßer al» Rübenzucker ist. Diese» Steviosid aus der südamerikanischen Pflanze Stevia kann also sehr wohl mit den chemischen Teersüßstoffen in Wettbewerb treten. Daß man jedoch einen neuen chemischen Süßstoff in syn-8-Benzyl-L-furfural-doxim gefunden hat, der die 700fach« SüUrast des Rübenzuckers entwickelt? Daß der 82 Kilometer lange Panamakanal in 82 Jahren gebaut, während der 277 Kilometer lange Weißmeerkanal 198l unter ähnlich großen Schwierigkeiten in 19 Monaten fertiggesteift wurde? Daß den Bau des Panamakanals eine Briefmarke enffchied? Die technisch günstigeren Angaben lauteten für einen Nicaragua-Kanal. Von gewisser Seite wurden aber Behauptungen über Vulkangefahr in Ricuragua verbreitet, die allerdings von Sachverständigen widerlegt wurden. Unglücklicherweise brachte jedoch die Postverwaltung von Nicaragua«ine Bier-CentavoS» Marke mit rauchendem Vulkan heraus. Diese wurde von den Interessenten in Panama allen Senatoren in Washington zugeschickt und diese Briefmarke wog dann stärker als alle Sachverständigenurteile. K. D. ■ Heiteres■ „Ich muß Ihnen sagen, Herr Lustig, daß mir das Aussehen Ihrer Frau nicht gefällt", sagte der Arzt mit ernster Mene nach der Untersuchung.„Da geht's Ihnen wie mir", erwiderte Lustig achselzuckend,„aber sie ist tüchtig und arbeitsam, sorgt für die Kinder«itb kocht— da muß man schon zufrieden sein!" Der Herr Professor steigert sich bei seinem Schülervortrag über Alexander den Großen in Begeisterung hinein und ist eben zu der Feststellung gekommen:„... und als Alexander so all war wie Sie, da hatte er schon die Welt erobert... l" Da unterbricht ihn einer der Jünglinge,„der hat mich Aristoteles zum Lehrer gehabt!" „Du bist beim Hellseher gewesen? Hat er denn deine Gedanken lesen können?"„Ja, ich mußte das Honorar im voraus bezahlen..." „Mein gnädige» Fräulein, Sie sind die erste interessant« Person, die ich heute hier getroffen habe."—„Wirklich? Da haben Sie aber mehr Glück als ich." „Kann man sich nicht die Altertümer der Schlosses ansehen?"„Jetzt leider nicht; di« Frau Gräfin und ihre Tochter find auSge- fahren." Professor: Warum haben Sie mich gestern auf der Straße nicht gegrüßt?">— Schüler: „Entschuldigen Sie, Herr Professor, ich hab« Sie nicht gesehen, ich bin kurzfichtig."— Professor:„So— aber da hätten Sie doch mal ein bißchen näher herankommen können!" Filmstar: ,Zch habe meinen Mann mitgebracht. Ich hoffe. Sie haben nichts dagegen."— Hausfrau:„Liebste, jeder deiner Männer ist bei mir willkommen. Gurke hat einen Garten. Garten kann man es schon nicht mehr nennen. So klein ist er. Kommt einer und fragt:„Was macht Ihr Gemüsegarten, Gurke?" Gurk« sagt:„Danke— wir haben ihn heute zu Mttag gehabt." „Oskar, warst du gestern abends mit dem Wagen weg?"„Ja, Papa ich habe mit ein paar Jungens eine Spazierfahrt gemacht."„Ra, schön, sage ihnen, daß ich von zweien die Lippenstifte gefunden habe." Jeder Parteigenosse liest das PartclWaft!