BUNTE WELT Nr. 3 Enterhaltungsbeilage 1935 Das Herz des Bankpräsidenten Der Bankpräsident verließ gegen 12 Uhr mittags, also cine Stunde früher als gewöhnlich, die Bant. Er ging zu Fuß, denn sein Auto konnte ja noch gar nicht vor dem Tor warten. Er spazierte zum Donautorso. Der Himmel war blau, die Sonne schien, aber die frische Luft kniff einen noch hin und wieder. Der Korso war fast ganz leer. Der Bankpräsident ließ sich unweit vom Kiost in einem Korbsessel nieder und blickte versonnen vor sich. Vielleicht dachte er daran, daß die Mathematik eine sehr seltsame Sache sei, denn wie viel fünf und zwei macht, ist doch eigentlich nur relativ. Gebe ich, dann macht fünf und zwei sechs; wenn ich aber bekomme, so macht fünf und zwei acht. Fünf und zwei macht demnach nur objektiv sieben, aber gibt es auf der Welt überhaupt eine Objektivität? Vielleicht hing der Bankpräsident diesen Gedanken nach, viel leicht aber dachte er an seine längst vergangene Jugend, oder an seine verstorbene Großmutter, oder vielleicht auch darau, daß jenes fleine Schiff, das gerade unter der Kettenbrücke dahingleitet, ein sehr großes Schiff wäre, wenn es zwanzigmal so groß wäre, wie es iſt. Der Bankpräsident saß im Korbstuhl, er sonnte sich, unter den vereinzelten Passanten befand sich kein Bekannter, und so konnte er sich ungestört fühlen. Und es konnte ihn auch nicht stören, daß ein junger Rechtsanwalt ihn erkannte, hinter seinem Rücken gegen eine Mauer sank und ihn andächtig betrachtete: Ah, du guter Gott, das ist ER. Allein. Er sitzt und blickt vor sich hin, sitzt auf seinem Gesäß und blickt mit seinen Augen vor sich hin, sein geheiligter Körper ist von einem Anzug bedeckt, über dem Anzug liegt ein Ueberrock, seine Sohlen berühren die Erde, oh, glückliche Erde! Welch ein Erlebnis, ihn so zu sehen! Man müßte sich auf den Bauch werfen, müßte zu ihm kriechen und ihm sanft die Sohlen Tecken. Dies konnte, ich betone das, den Bankpräsidenten nicht stören, denn er bemerkte den Rechtsanwalt überhaupt nicht, und es konnte ihn auch nicht stören, daß er etwas später, nachdem der Rechtsanwalt seine Andacht verrichtet hatte und fortgegangen war, auch von zwei Angestellten seiner Bank erblickt wurde: einem Beamten und einem Diener. Diese hatten zu zweit, auf einander achtgebend, am Vormittag aus der Bank in eine Filiale Geld geschafft und kehrten jetzt mit leerer Tasche in die Bank zurück, unterwegs fein einziges Wort wechselnd, denn es wäre des Bankbeamten unwürdig gewesen, mit einem Bankdiener zu sprechen. Ihr Weg führte etwa zwanzig Schritte an dem Bankpräsidenten vorüber, und sie waren hinter ihm auch schon fast vorbeigegangen, als der Diener erblaßte und stehen blieb: Donnerkeil! Der Herr Bankpräsident!", stieg die Stimme des Dieners zu dem Beamten empor. Jawohl, der Herr Bankpräsident!", fanten die Worte des Beamten zu dem Diener hinab, und auch er erbebte. Bon Ludwig Nagy Sie blieben stehen, sie rissen die Augen auf,| Minuten standen vor dem Antlitz des Direktors um zu sehen, was er tut, was der Herr Bank- die Beamten und einige Diener, zusammen sieb präsident zu tun geruht. O, jawohl, er fizzt da, zehn Mann hoch. Entsetzlich, mit welcher Gee fist auf seinem Gesäß, blidt mit seinen Augen schwindigkeit das Schlechte sich verbreitet! Der vor sich, seine Sohlen berühren die glückliche Direktor verhörte vor allem die beiden Augens Erde.- und sie hatten sich auch schon wieder ge- zeugen. Bedauerlicherweise handelte es sich um faßt und bogen auch schon fast in die Nebengasse feinen Scherz, um feinen dummen Ulf; der Fall ein und eilten auch schon fast in die Richtung schien sich tatsächlich begeben zu haben. der Bank, als das Wunder sich ereignete, das für Minuten ihre Glieder erstarren und ihre Füße Wurzel schlagen ließ. Was sich ereignete, war anfangs noch kein Wunder, sondern nur ein einfacher fleiner Fall, ein belangloser Zwischenfall: der Herr Bankpräsident saß im Korbstuhl, er blickte vor sich, und plötzlich, als wäre sie aus dem Boden emporgetaucht, stand eine schäbige alte Frau vor ihm; sie stand vor ihm, ihr Kopf wadelte, und sie redete auch schon. Der einfache fleine Fall begann ins Wunderbare umzuschlagen, als der Herr Bankpräsident zu der alten Frau aufblickte und sie ruhig anhörte, also ohne sie zum Teufel zu jagen, oder nach rechts und links zu sehen, nach einem Polizisten Ausschau haltend. Es war offenbar: die Frau bettelte, und Bankpräsident knöpfte seinen Ueberrod auf was nun geschah, das war das Wunder. Der der noch scharfen Vorfrühlingsluft! in Brieftasche hervor, entnahm ihr eine Banknote, 30g seine scheinbar zehn Pengö, und reichte sie der alten Meine Herren", sprach der Direktor mit erhobener Stimme, der Herr Bankpräsident hat fich offenbar unwohl gefühlt, ia, es ist sogar bes stimmt so, denn er hat mi gegenüber bereits am Vormittag über Kopfschmerzen geklagt. Dafür spricht auch, daß er sich früher als sonst aus der Bant entfernt hat und an den Donautai gegan gen ist, frische Luft schnappen. Wenn sich nun ein. mal der bedauerliche Fall schon ereignet und so gar Augenzeugen gehabt hat, die sich als höchst indiskret erwiesen und, statt zu schweigen, wahl. los drauf losgeschwätzt haben, so bleibt uns nichts anderes zu tun übrig, als einer weiteren Verbreitung dieser Nachricht Schranken zu setzen. Vor allem sehe ich mich bemüßigt, an sie die dringende Bitte zu richten, das Geheimnis zu begraben. Geben sie mir, meine Herren, ihr Ehrenwort, daß sie davon zu keiner Seele auf irgendwer mit einem Ohr etwas gehört haben, der Welt mehr ein Wort reden werden. Sollte oder auch nur etwas davon ahnen und sich mit diesbezüglichen Fragen an sie wenden, so ziehen an. Ihre Blicke fragten und antworteten auch zu- Sodann halte ich es für meine Pflicht, zu ers Der Beamte und der Diener sahen einander fie, meine Herren, alles zurück, leugnen alles. gleich: habe ich recht gesehen, war es nicht eine klären, daß jeder, der seine Kenntnis von der Vision? Hatte auch der andere es gesehen, so hat unglückseligen Tat des Herrn Bankpräsidenten, es sich tatsächlich ereignet: der Herr Bankpräsidie in einer vorübergehenden geistigen Ums bent hat der beitelnden alten Frau zehn Pengö nach, will sagen Erschöpfung geschenkt. Beamter und Diener verließen, durch wurde, nicht als strengstes Amtsgeheimnis behan begangen die Nebengasse, fluchtartig den Tatort. delt, schwer gegen die Interessen des Unterneh mens verstößt, und ich gegen ihn unerbittlich die strengsten Maßnahmen ergreifen werde." Frau. Sofort nach ihrem Eintreffen begann in der Bank die Verbreitung der wunderbaren Kunde. Der Diener erzählte einem andern Diener, der Beamte einem andern Beamten den Fall. Die Geschichte klang wohl unglaublich, mußte aber dennoch als wahr hingenommen werden, denn die Glaubwürdigkeit der Augenzeugen war über jeden Zweifel erhaben. Nach einer Viertelstunde wußten bereits fieben davon, daß der Bankpräsident einer bettelnden alten Frau zehn Pengö geschenkt habe. Binnen einer halben Stunde war die Zahl der Eingeweihten auf fünfzehn gestie gen, und die Kunde war gerade im Begriff, sich in eine Legende zu verwandeln, denn der Buchhalter Weiß wollte eben dem Prokuristen Braun erzählen, daß der Herr Bantpräsident einer armen Frau tausend Pengö geschenkt habe. Bevor es jedoch dazu kommen konnte, rasten Boten kreuz und quer durch das Bankgebäude und zitierten alle, die von der Schreckenstat des Bankpräsidenten wußten, vor den geschäftsführenden Direktor. Denn auch dieser hatte bereits erfahren, was der Bankpräsident in einer unseligen Minute verbrochen. Eine richtige Schret fenstat, der Direktor, dieser hervorragende Volkswirt und Finanzfachmann, erkannte sofort die ganze Schwere der Tat. Bereits nach zehn Beamte und Diener gelobten es mit ihrem Ehrenwort. Sie versprachen, das Geheimnis ins Grab mitzunehmen, es niemand, unter keinerlei Umständen und für keinerlei Vorteile, unter dem Druck keinerlei Drohung, und selbst wenn sie gerädert würden, preiszugebe 1. Die atmosphärische Spannung ließ nach. der Herr Direktor lächelte, bewirtete die Beams ten mit Zigaretten die Diener nicht- und fügte dann seiner Ansprache noch folgence kurze Erklärung hinzu: ,, Meine Herren! Stellen sie sich doch vor, welche Folgen es hätte, wenn sich die Kunde vom Fehltritt unseres Herrn Präsidenten in der Stadt, im ganzen Land verbreitete. Stellen sie sich vor, was geschähe, wenn die Welt von einem mächtigen Unternehmen erführe, daß dessen obers ster Leiter, dessen Verstand und Seele gar kein so schlechter Mensch ist, wie man allgemein glaubt. Wenn sich berausstellte, daß unser Herr Präsident auch ein Herz hat. Meine Herren, glauben sie mir, die Aktien unserer Bank würs den mindestens um vierzig Prozent fallen." ( Einzig berechtigte Uebertragung aus dem Ungarischen von Stefan J. Klein.) — 2— Zwei treue Kameraden «o» P. Wie eine schwere, drohende Wolke hing der Tabakrauch an der niedrigen Decke der Schank- wirtschaft. Hinter der Theke stand der Wirt, ein stämmiger, untersetzter Mann mit einem eckigen, mürrischen Gesicht, aus dem abgestumpfte Brutalität und resignierende Müdigkeit sprachen und schenkte fast pausenlos Bier ein. Haw- dämmrig lag der Raum, der nur durch ttnodSr» glühende elektrische Lampe spärlich erhell(war^ Die Tische waren voll besetzt, der Lärm der Gespräche, die halblaut geführt, nur bruchstückweise vernehmbar waren, erfüllte das Lokal mit einem merkwürdigen, summähnlichen Geräusch, das auf nichtbeteiligte Zuhörer einschläfernd Wirkt«. In einer Ecke des geräumigen Schankzimmers, ein wenig abseits von den übrigen Gästen, sahen vier Männer, die Köpfe vorgebeugt, die Mienen angespannt, als wären sie in ein Gespräch vertieft. Drei von ihnen trugen die Uniform der SS, der vierte war in Zivil gekleidet. „Ich verstehe das nicht..." murmelte jetzt einer der Uniformierten, ein jüngerer Mensch mit bartlosem Gesicht und lebhaften blauen Augen, aus denen eine tiefe Sorge zu sprechen schien,„so geht es doch nicht I Wir schliddern hinein, wir schliddern hinein, noch schlimmer wie di« Novemberleute. Das ist doch kein Drittes Reich mehr, das ist doch eine Diktatur der Bürokratie I Die alten Kämpfer haben die Nase voll und die Konjunktur friht sich die konservativsten Wänste an. Soviel lange Finger wie jetzt hat es ja noch nie gegeben. Wenn nicht der Führer wäre;" Der SS-Mann lieh den Satz unausgesprochen. Seine Züge verdüsterten sich, die lebhaften blauen Augen blickten jetzt mat! und hilflos. Mit einer resignierten Geste wandte er sich seinem Bierglas zu. „Das ist es ja..." lieh sich ein zweiter Uniformierter vernehmen,„das verdammte Gefühl, umsonst gearbeitet zu haben, das einen nicht mehr loSläht l Manchmal habe ich Angstträume. Dann meine ich, in einen Sumpf gefallen zu sein, einen tiefen, unendlich tiefen Sumpf, ganz langsam sacke ich ein, ich höre das ironische Glucksen des Morastes, der Schritt für Schritt, teuflisch langsam an mir emporkriecht. Jetzt sitzt es an der Brust, jetzt umklammert es den Hals, jetzt blendet es die Augen. Nur nicht über den Kopf—, nur nicht über den Kopf—" so keuche ich verzweifelt im Schlaf, und dann wache ich schweihgebadet auf. Es ist ein Traum, der immer wiederkehrt. Ein Traum, der die Aengste meiner Wirklichkeit aufzergt. Wohin ist die Begeisterung der ersten Wochen, wohin das himmelstürmenbe Vertrauen, das uns das Volk rntgegenbrachte und das so beglückte, weil es ganz ohne Zweifel war?! Enttäuschung, Depression, Distanzierung, wohin wir blicken. Die Besten rücken ab—. Was bleibt? Die Hyänen der Konjunktur. Die Geschäftsleute der Politik, die dabei sein wollen um jeden Preis. Aber gerade die hätten wir uns vom Leibe halten müssen wie die Pest Der dritte SS-Mann hob abwehrend die Hände.„Wenn man euch so reden hört" sagte er und schüttelte wie fassungslos seinen Kopf,„so könnte man glauben, dass bereits alles zu Ende sei. Als ständen wir vor der Liquidation. Als wären die Leute bereits in Massen dabongelaufen. Ihr seid Skeptiker, Pessi misten, ihr seid zu sehr Intellektuelle. Wenn ihr die Dinge mit den gesunden Augen de? unver- bildeten Volkes sehen würdet, nähmt ihr das alles nicht so tragisch. Gestohlen wird eben überall, das liegt in der menschlichen Natur begründet. Dah sich viel Talmi heranschmeiht, ist unangenehm, aber unvermeidlich. Das fällt ab mit den Kinderkrankheiten. Eure Skrupel sind nervöse Kitzel, nichts mehr. Und dein Traum, Paul, nimms mir nicht übel, ist eine autobiographische -»Studie für den Psychiater. Dagegen helfen kalte Abreibungen. An ein bisschen Schmutz erstickt man nicht—. Der ist nur gesund. Und schlimmstenfalls schwimmt man eben etwas mit im schmierigen Fett und bleibt so an der Oberfläche—." Der Zivilist, ein hochgewachsener Mensch, mit einem energischen, leicht verkniffenen Gesicht und grünlichen, lauernden Augen, die er unverwandt auf die Sprechenden gerichtet hielt, sagte kein Wort. Manchmal sog er, nachdenklich und, wie es schien, in eigene Gedanken versponnen, an seiner Zigarre, manchmal huschte der Anflug eines Lächelns über das harte, wenig freundliche Gesicht. In später Nachtstunde erst trennten sich die vier, der Zivilist und jener dritte SS-Mann, der den kritischen Kameraden entgegengetreten war, blieben noch zurück. Fritz Lüdek und Paul Richter hatten den gleichen Nachhauseweg, weit draußen wohnten sie, in Berlin-Zehlendorf. Der kalte, regenfeuchte Herbstwind strich beruhigend über ihre erhitzten Gesichter. Stumm, jeder mit sich selbst beschäftigt, eingegraben in die Stimme des eigenen Herzens,, stapften sie dahin. Wie ste beide zum Nationalsozialismus gekommen waren? Sie waren den gleichen Weg gegangen, wie hunderttausende romantisch verträumter, idealistisch verstiegener junger Menschen in diesen Monaten... Aus kleinbürgerlichen Häusern kommend, von der Sturzflut der Krise hinaus- geschwemmt ins erbarmungslose Meer des Existenzkampfes, Akademiker, aber Entwurzelte ohne Zukunft, sahen sie in dem gewalttätigen Propagandisten einer besseren Zukunft, diesem energiegeladenen Menschen, der nach Taten rief, als alles in Lethargie zu verenden drohte, den Führer, der ihnen Halt gab, ein Ziel, und die Hoffnung auf menschliche Erfüllung... Dabei wäre es grundverkehrt, anzunehmen, dah hier zwei ordinäre Karrieremacher auf den Leim des mit grosser Geste arbeitenden Allesver- sprechers gekrochen seien.» Nein, Fritz und Paul, zwei geistige Menschen, nicht ohne Kultur, mit wachem, seelischem Verständnis, waren von der tönenden Stimme dieses Mannes am Gefühl, nur am Gefühl gepackt worden. Die Primitivität, die au» dieser Unbedingtheit des Gefühls sprach, reizte sie, riss sie unwiderstehlich mit fort... Und jetzt? Und jetzt?! Sie standen vor ihren Wohnungen, Nachbarhäusern in einer stillen, verträumten Zehlendorfer Seitenstrasse. Der Regen klatschte ihnen ins Gesicht, fuhr über ihre Augen, die müde und ganz glanzlos waren... Dann gingen sie mit schmerzlichem Händedruck auseinander—. Denn über diese Dinge zu reden— das hätten sie jetzt nicht vermocht—. „Die Sache ist für mich völlig flar'—", die harte, etwas brüchige Stimme des Zivilisten klang eisig, unheimlich-sachlich, und ohne jede Spur von Bewegung.„Die beiden find gekaufte Miesmacher, Zersetzungsspezialisten der Roten ... Unter der Miene des besorgten Biedermannes, treu dem„Führer", Markenartikel „enttäuschte alte Kämpfer", betreiben sie ihr schmutziges Geschäft... Da ist nichts klar, da ist nichts ehrlich, da stinkt es überall.„Dazu haben wir gekämpft—?l" stöhnt das mit frommem Augenaufschlag, und man sieht schon den Giftzahn der Schlange vor sich. Ich beobachte die Burschen seit sechs Wochen. ,. Die beiden sind ahnungslos wie neugeborene Kinder.... Wenn Sie rechtzeitig zuschlagen, haben Sie das edle Paar tofficher in der Falle. „ES sind", sagte der andere, ein breiter, behäbiger Mensch, während.er die kleinen Aeug- lein, die tief in ihren Polstern fassen, überlegend zukniff,„alte Parteigenossen. Lange vorher bereits aktiv..". Keine Märzhasen, verstehen Sie—-T-— „Um so schlimmer", klang die harte Stimme ungeduldig auf,„Zersetzungszelle aus der Blütezeit des Marxismus. Hat sich schon gefährlich eingeftessen—1 Höchste Zeit also, dass man das Geschwür ausbrennt. Sie geben doch die Anweisung" „Schön," sagte der Behäbige und wandte sich seinem Schreibtisch zu,„aber ich wasch' mir die Hände in Unschuld. Wenn es Unrat gibt, so halte ich mich an Sie—l" „Bitte—", sagte der Zivilist mit spöttischem Gesicht und erhob sich,„ich habe offenge, standen auch nichts anderes erwartet..." Fritz Lüdek und Paul Richter waren mit dem Lastauto zu einer Dienstübung ausgerückt. Wohin wussten sie nicht; ein plötzlicher Befehl flatterte ins HauS. Sie waren Soldaten in frei« williger Untewrdnung und Soldaten fragen nicht nach dem Was und Wie. Ts schien sich um einen Spezialauftrag zu handeln, der Truppführer gab keine Informationen, und die übrigen 16, die mit ausgerückt waren, Leute aus einer anderen Staffel, die Fritz und Paul nicht kannten, hockten mürrisch und schweigsam im Wagen. Niemand sprach ein Wort. Fritz und Paul war es ganz recht so. Trüb und schwer gingen ihre Gedanken, tiefe Einsamkeit war in ihnen und ein unbestimmbares, aber gefährlich elementares Gefühl von Todesfreudigkeit... Wenn jetzt der Wagen auf abschüssiger Chaussee ausglitt und sie mit ihm herunterschmetterten ins Nichts, sie würden es mit dem letzten verlöschenden Gedanken als Erlösung empfunden haben. Wenige Tage später fanden Spaziergänger in einer Tannenschonung die Leichname von zwei erschossenen SS-Leuten. Die beiden, die durch Kopf- und Brustschüffe umgelegt worden waren, kauerten, von-Moos und Schutt fast verdeckt, im Gras« friedlich, als ob sie soeben eingeschlafen wären... Eine dünne Blutbahn, die im Moos der« sickerte, war für den oberflächlichen Betrachterdas einzige Symptom dafür, dah hier ein Verbrechen begangen worden war. Die Zeitungen sprachen von einem„fluchwürdigen Feme-Verbrechen der noch immer nicht gänzlich ausgerotteten marxistischen Untermenschen." Den getöteten SS-Leuten wurde ein feierliches Staatsbegräbnis bewilligt, an dem mehrere Minister teilnahmen. Der Kranz des Reichskanzlers war aus flammendroten Rosen und trug auf Weiher Schleife die Inschrift:„Der Führer seinen bis in den Tod getreuen Kameraden!" Der Urkult weiblicher Schönheit Bo« Lrrdrvtg Unser Wissen in der geistigen Kultur des Urmenschen ist vorläufig noch äußerst gering. Da wir jedoch im Primitiven der Gegenwart ein Analogon zu ihm besitzen, sind wir in der Lage, aus dem geistigen Leben des modernen Naturmenschen wertvolle Schlüsse auf das des homo primigenius, des Urmenschen zu ziehen. Die Kultur deS Tasmanier», oder des Buschmannes ähnelt in vieler Beziehung der des Neandertalers, nicht nur in Hinsicht auf die Werkzeugkultur, sondern auch auf die ideelle, wie wir in mannigfachen künstlerischen Versuchen ersehen können. Gegenwärtig liegt bereits eine recht ansehnliche Fülle von Vergleichsmaterial bildnerischer Art vor und es ist klar, daß wir aus diesen Manifestationen primitiven künstlerischen Schaffensdranges auf die intellektuellen Grundlagen der Darsteller schließen können. Soweit dieser Weg induktiver Urgeschichtsforschung ein Ziel sehen läßt, ist in frühester Zeit des Mensch- heitsaltcrs immer wieder der Versuch unternommen worden, sexuelle Motive künstlerisch zu verarbeiten. Im Jahre 1890 fand der Richter Piett in der Grotte Brassempouy-en-Chaleß zwei menschliche Statuetten aus Elfenbein, die aus der letzten Zwischenzeit stammen und das Weib darstellen. Die noch recht unbeholfen ausgeführten Figürchen zeigen negroide Formen mit Betonung ihrer sexuellen Eigenart. Aehnliche Plastiken fand man in Laugeriebaffe und ebenfalls dort auf einem Renntierknochen die Darstellung eines schwangerenWeibes, das von einem Elen begattet wird. Die letzten Jahrzehnte brachten weiterhin zahlreiche Funde solcher primitiver Kunst in Lagerungen fossilen Menschenknochenmaterials, ein Beweis, daß sie aus der gleichen Zeit stammen wie die Knochenreste. Ein isoliert gefundenes, sehr berühmtes Stück altdiluvialer Kleinkunst stellt die sogenannte, un« tzefähr elf Zentimeter große„Venus von Willendorf" dar, eine Kalksteinfigur von phantastischer Korpulenz, die beide Arme über der Brust verschränkt hält. ES dürfte keinem Zweifel unterliegen, daß diese Darstellung des WeibeS dem Schönheitsideal des Urmenschen entspricht. Was dabei besonders auffallend erscheint, ist die besondere Betonung der sekundären Geschlechtsmerkmale, so der Brust, des Beckens und Kopfhaares. Wenn wir auch anzunehmen haben, daß das Weib des Eiszeitmenschen im Typus mehr der Afrikanerin ähnlich war und über üppige Körperformen verfügte, so ist in dieser Darstellung kaum ein Porträt zu sehen. Die Ueberdimenstonen von Brüsten, Becken und Schenkeln sind mehr der Ausdruck des Bestrebens zu karikieren, zu übertreiben, den ausgesprochen sexuellen Charakter dieser Venus besonders hervorzukehren. Höchstwahrscheinlich sollte diese Plastik die Fruchtbarkeit des Weibes symbolisieren, ihre erotisch« Funktion abstrakt, allgemeiner darzustellen. So ergibt sich die Ansicht, die„Venus von Willendorf" habe kultischen Zwecken gedient, sei das Abbild einer Göttin mit lediglich erotischer Funktion und dies scheint auch der Entdecker Piett mit der Namengebung„BenuS" bezweckt zu haben. Entspräche die Statuette bloß einem plastischen Porträt, so hätte der diluviale Bildhauer niemals eine derartige unproportionierte Stammesgenofsin als Modell finden können. Krankhafte Entartungen wie z. B. Stea- topygie des Beckens waren sicher auch damals zu verzeichnen, doch spricht die Häufigkeit der Darstellung solch sexuell überdimensionierter Weiber gegen eine porträtgemäße Bildnerei. Wenn auch nicht alle vorgeschichtlichen Bildwerke dieser Art an einer Abundanz der Formen leiden, so ist allen ohne Ausnahme die pointierte Darstellung der typischen Geschlechtsmerkmale gemein, eine- Tatsache, die-im künstlerischen Schaffen der Naturvölker ihre Analogien hat. Die Formung des Weibes in der plastischen Diluvialkunst ist unbedingt von sexuellen Tendenzen getragen und gilt dem Weibe„an sich", nicht einem bestimmten, sondern einem allgemeinen weiblichen Begriff. Der berühmte Ethnograph F. v. Reitzenstein gibt dieser Ansicht in seiner„Urgeschichte der Ehe"(Stuttgart 1908) folgendermaßen Ausdruck:„Seine(des Urmenschen) Darstellungen gelten also dem Weibe als solchen überhaupt und er stellt bei der starken Betonung der Geschlechtsorgane die P ers oni f i k a ti o n d e s erotischen Momentes im Weibe das." Man wird einwenden, der Eiszeitmensch fei in ethischer Hinsicht noch viel zu tief gestanden, um das Weib in irgendeiner kultischen Form zu verehren. Und mit Recht. Denn ethische Beweggründe waren es sicher nicht, die den Diluvialbildhauer bei seinem Schaffen' beeinflußten, sondern rein physische Motive waren der Gesichtspunkt unter dem ihm das Weib als Lustspenderin und Gebärerin erschien. Der Brünner Prähistoriker Professor A b s o l o n sagt über die Darstellung schwangerer Frauen, die in Predmost gefunden wurden:„Der Predmoster Mammutjäger Pollte damit daSWunderderFortpflanzung seines Geschlechtes verherrlichen." Es gibt eben auch kulfische Anschauungsformen, die mit moralischen Perspektiven nichts zu tun haben. So können wir bereits im Kindheitsalter eine erotisch« Kulfik konstatieren. Schuchardt meint in seinem„Alt-Europa", die Venus von Willendorf sei ein Ahnenbildchen gewesen, also ein Kultgegenstand, und wenn auch der Wiener Archäologe M. Hoernes und der berühmte Antropologe V e r w o r n gegenteiliger Ansicht sind, ihre kultische Abstammung scheint nunmehr feststehend. Auch in einer der letzten Arbeit des populären naturwissenschaftlichen Schriftstellers W. B ö ls ch e(„Die Abstammung der Kunst") wird auf dieses Faktum hingewiesen. Bölsche sagt dort ausdrücklich:„Gerade diese früheste bekannte Zeit der höheren Rasse wäre also bereits in religiöser Kultkunst gewesen, trotz Hoernes und Verworn. Tatsachen sind schließlich jeder Theorie unterlegen." Uebrigens gelang es gerade in den letzten Jahren wiederholt, Benusplastiken aus dem Schoß der Erde zu bergen, die der von Willendorf täuschend ähnlich sind. Wenn der Urmensch seine Venus aus physischen, erotischen Motiven heraus erschuf, so ist das der beredte Ausdruck seiner intensiveren sexuellen Einstellung gegenüber dem heutigen Kulturmenschen. So sehr die Indifferenz des Primitiven gegenüber dem Nackten und seiner emoftcllen Auswirkung von dieser Tatsache abzulenken scheint, der Naturmensch ist viel mehl erotischen Einflüssen ausgeliefert wie wir, und wir müssen annehmen, daß es auch der vorgeschichtliche Mensch war. Reitzenstein meint:„Jene Menschen der Urzeft waren ebenso stark, ja noch stärker sexuell veranlagt, als sie Jäger waren— eine Veranlagung, die wir auch bei vielen heutigen Völkern noch treffen. So mag z. B. nur an die A i n o s erinnert werden, die in ihren Kirch- eine» feinen Stoß—>—! NMNMMMMNMMWHMMMI Höfen durch die Denkmäler lediglich Mann und Weib unterscheiden und diese Unterscheidung auf dem natürlichsten Weg, nämlich durch Darstellung des Geschlechts." Diese sexuelle lieber« spannung des Gefühlslebens dürste so lange gedauert haben, als die Agamie, die Ehelosigkeit, Zusammenfaffend ist zu sagen, daß die kulfische Verehrung des Sexus bereits in naive« Formen in per Urzeit anzutreffen ist, daß also der Kult des Erotischen so alt ist als daS Menschengeschlecht selbst. Mensche« au-er Wagendeichsel Bon den Rikschakulis im Fernen Osten Nun hat man doch schon so viel von menschlichen Sänftenträgern in älteren und neueren Zeiten gelesen, und gleichwohl bexührt es einem ganz sonderbar, wenn man in den übervölkerten Ländern des Fernen Ostens eine dieser von menschlichen Kräften bewegten Rikschas oder Beförderungsdroschken besteigt, um von den federnden Schritten des Kulis gezogen, eine kurze oder längere Strecke zurückzulegen« Noch heute, im Zeitalter des Automobils, der motorischen Pferdestärken, ist im ganzen Hinteren Asien, von Indien bis nach China und Japan das wichfigste Beförderungsmittel die Rikschas und als Antriebskraft der RikschaS dienen menschliche„PS". Mancher Leser wird sich wahrscheinlich über die Unbarmherzigkeit dieser Ausdrucksweise wundern, aber wird sie ihn noch wunder nehmen, wenn er»on den unbarmherzigen LebenSbedingungen?Wc übervölkerten asiafischen Reiche erfährt, die viele hundert Millionen Kulis im Fernen Osten ihr Leben eigentlich nur dadurch fristen lassen, daß ihre Arbeitskraft noch heute billiger ist als diejenige von Pferden. Man hat errechnet, daß beispielsweise der chinesische Kuli seinen Lebensunterhalt für sich und seine Familie auS genau der gleichen Ackernahrung zieht, die etwa ein Pferd benötigen würde. Hinzu kommt aber noch, daß das Pferd in den heißen Gegenden keineswegs die Ausdauer und die gewöhnliche Lebenskraft besitzt, die es zu einem Kontur renzbeförderungsmittel gegenüber dem Kuli befähigen könnte. leber die Zähigkeit und die Schnelligkeit der Ritschakulis ist viel Uebertriebenes in die Welt gesetzt worden. Gewiß gibt es auch hier einzelne Leute, und es sind gerade diejenigen, die gewöhnlich dem Europäer zur Verfügung stehen, die eine ganz außerordentliche Beinkraft entwickeln. Manch einer von ihnen würde viel= Teicht sogar einen Nurmi, dieser menschlichen Rennmaschine, gefährlich werden können, wenn eben sein Los ihn nicht von den sportlichen Attraktionen der zivilisierten Welt fernhielte. Stundenlang können sie diese schwere Muskelarbeit leisten, so daß man sich erstaunt fragt, wie dies bei ihrer doch erbärmlichen Ernährung möglich ist. Die Ritscha ist aber so ein leichtes Gefährt, daß die zusetzliche Kraft, die auf das Ziehen des belasteten Wägelchens entfällt, gegenüber der eigentlichen Fortbewegungsleistung nicht sehr beträchtlich ins Gewicht fällt, und der Kuli versteht es, die Last seines Fahrgastes auf geschickte Weise mit seinem eigenen Körpergewicht auszubalancieren. Im Vergleich zu den noch im 18. Jahrhundert auch bei uns üblichen Sänften, die ge= wöhnlich von zwei Dienern getragen wurden, kann man die Rifsch sogar als das bessere Beförderungsmittel bezeichnen. Die Krafticis stung, die der Sänftenträger aufbringen mußte ist gemessen an derjenigen des Riffchafulis als ausgesprochene Schwerarbeit auszusprechen da fie ganz anders die volle Körperkraft des Menschen in Anspruch nahm. Während die Rikschafulis eine sehr deutliche Ausbildung der Beinmuskulatur befißen, erkennt man auf Bildern und Kupferstichen, die uns aus den früheren Jahrhunderten erhalten sind, daß die Sänftenträger geradezu athletisch gebaute Männer wa ren. Zu einer vornehmen Haushaltung in den früheren Jahrhunderten gehörten solche Sänf tenträger ebenso, wie bei uns heute der Chauffeur oder in Indien, China oder Japan der Rifschakuli. Der Siegeszug des Automobils ist bis heute noch nicht imstande gewesen, die menschlichen PS aus dem Verkehr auszuschal= ten. Ohne eine Revolutionierung der gesamten Wirtschaftsstruktur des Ostens, die Millionen von Eristenzen zugrunde richten würde, ist deren plötzliche Ausschaltung nicht zu denken und fann demgemäß nicht einmal wünschenswert erscheinen; die allmähliche Entwicklung dürfte nach und nach auch die Rifschas und den Ritschakuli als menschliches Beförderungsmittel aus der Verkehrsorganisation verdrängen, was nicht ohne und., Maschinenstürmerei" abgehen Kämpfe wird. Wukten Sie das schon? Wien besaß bis zum Jahre 1780 eine eigene Fischerinnung, die Auf der Fischerstiege" 4 Schach- Ecke Lukas Bödinger, der Vorläufer Watsons, des Erfinders der Dampfmaschine, wurde 1748 in Wien geboren, wohnte" Im Ofenloch", in der Nähe der heutigen Steindlgasse, und wanderte später nach England aus. Er war es, der die ersten Versuche, die Dampfkraft auszubeuten, anstellte, zeitweise mit Erfolg. Er lebte in tiefster Armut und ist später verschollen. Man darf mit Recht behaupten, daß sich James Watson Schwarz: Ke5, Df6, La4, d6, Sb2, c3, Bc2, d5.( 8) der Erfahrungen dieses genialen Wieners bedient hat. Im Durchschnitt wechselt ein Knabe bis zum Alter von 20 Jahren viermal seine Berufspläne. Aufgemalte Strümpfe. Eine Modenarrheit besonderer Art geht in England um. Da die diesjährige Sommermode allen Töchtern Evas Strumpflosigkeit vorschreibt, haben, fast zur gleichen Zeit, zwei kosmetische Firmen Präparate auf den Markt gebracht, die, in die Haut eingerieben, diese mit einem hauchdünnen sonnenbraunen Film überziehen und die Beine, wie englische Blätter berichten, schöner als mit dem feinsten Strumpf erscheinen laffen. Heiteres Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 32, Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 217. Von Gerhard Kraus, Turn. a b cdef g h 8 7 6 10 5 30 2 a b c d e f g h 5 4 3 Weiß: Kf3, Dal, Tg6, h5, Le3, h7, Sb4, d4, Bc8, 15.( 10) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Aufgabe Nr. 213 ist nach Da6- d3 unlösbar. Schiver atmend flammerte sich der seekranke Spalte einzusenden. Bassagier an die Reeling.„ Kann ich Ihnen irgend etwas reichen?" fragt ihn der höfliche Steward.„ Ja," keucht der Bedauernswerte, geben Sie mir etwas Land!" -O ..Frischen, hast du dem Papagei diese schrecklichen Worte beigebracht?" ,, Aber, Mama, im Gegenteil, ich habe ihm immer wies der gesagt, welche Worte er nicht gebrauchen soll!" * Lösungszug zu Nr. 214: Sc8- b6! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein; Wenzel Adolf, Arnsdorf b. Haida; Schwarz Raimund, Klostergrab; Hieke Josef, Fritsch Anton, Hauptmann Franz, sämtlich Markersdorf; Böhm Heinrich, Jonsbach; Dinnebier Emil, Tetschen; Beutel Wilhelm, Arnsdorf bel Tetschen: Kraus Gerhard, Turn: Ulbert Rudolf, Prosseditz; Walter Ludw., Robek Franz, Schmied Ferdinand, sämtlich Kwitkau; Fuchs Hans und Bittner Richard, Kleinaugezd: Hyna Josef und schan. Hyna Franz, Hostomitz; Triltsch Gustav, Wister Aus den Bezirken. Im 2. Bezirk fand am Sonntag, den 13. Jänstatt. Die Rundeneinteilung ist: Richter: Cowboy James Jameson, Sie werden hiermit von der Anklage, eine goldene ner. die Auslosung um die Bezirksmeisterschaft Uhr gestohlen zu haben, freigesprochen." „ Herr Richter, darf ich die Uhr nunmehr be= halten?" * ,, Seit zwei Stunden warte ich auf das garnierte Schnitzel!"" Wie leicht wäre unser Beruf, wenn alle Gäste so geduldig wären wie Sie." 黃 1. Runde am 10. Feber. Zuckmantel II gegen Zuckmantel I in Zuckmantel,..Eiskeller". Kleinaugezd gegen Wisterschan I. in Kleinaugezd, Weintrau". Wisterschan II gegen Eichwald in Wisterschan, Landhaus". 2. Runde am 24. Feber. Zuckmantel I gegen Kleinaugezd in Zuckmantel, Eiskeller". Wisterschan II gegen Zuckmantel II in Wisterschan,..Landhaus". Eichwald gegen Wisterschan I in Eichwald, 3. Runde am 10. März. Kleinaugezd gegen Wisterschan II in KleinWeintraube". Wisterschan I gegen Zuckmantel I in Wisterschan...Landhaus". Zuckmantel II gegen Eichwald in Zuckmantel, Elskeller". Der Lehrer wählt beim Rechnen ein Bei-..Volkshaus". spiel aus dem täglichen Leben.„ Paß auf, Karli. Ich gebe dir sechs Aepfel. Du sollst sie gleichmäßig mit deinem kleinen Bruder teilen. Wie augezd. viel bekommt er da?" ,, Zwei, Herr Lehrer." - ,, Unsinn. Du fannst ja nicht rechnen." Da lacht Karli.„ Ich schon, aber mein kleiner Bruder noch nicht." * " 4. Runde am 24. März. Wisterschan II gegen Wisterschan I in Wisterschan...Landhaus". Zuckmantel II gegen in Zuckmantel,..Eiskeller" Kleinaugezd Zuckmantel I in Eichwald, Volkshaus". Eichwald gegen ihren Siß hatte. In Wien lebten damals mehr Dapper ist siebzig Jahre, Dapper ist als achtzehnhundert Personen, die sich gewerbs- frumm, gichtig, glazig und faltig. Trogdem sagt mäßig mit der Fischerei beschäftigten. Heute er:„ Ich bin die meist verwendete Reklame für die Kraftpillen." erinnert an sie nichts mehr als die Bezeichnung, ,, Du? Mit deinem Aus-Fischerstiege, einer Gaffe in der Nähe des Salz- fehen?"- Nidt Dapper:„ Eben deswegen. Ich sterschan, Landhaus werde photographiert als Vorher'." gries. Sechs Monate alte Babies sind der Diphtherie am meisten ausgesetzt, während sie vor diesem Alter so gut wie völlig immun bleiben. Die Welttabakernte beträgt etwa bier Milliarden Pfund jährlich. Bor 100 Jahren gab es nur 4000 Beitungen und Beitschriften in der Welt, heute gibt e8 94.000. Die 5. Runde am 7. April. Wisterschan I gegen Zuckmantel II in WiZuckmantel I gegen Wisterschan II in Zuckmantel, Eiskeller". Kleinaugezd gegen Eichwald in Kleinaugezd, Weintraube". 11 an der eine Gesellschaftsreise an die Riviera!". Der Gatte tam nach Hause.„ Machen wir Schachkurs in Krochwitz. Frau erklärte:„ Ich kann nicht mitfahren. Ich Schachgenossen, welche Interesse habe nichts anzuziehen." Meinte der Mann: Arbeiterschachbewegung haben, besuchen den „ Siehst du, das habe ich mir gleich gedacht. Und barum habe ich auch nur eine Karte für mich genommen." am 27. Jänner im Arbeiterheim" in Krochwitz stattfindenden Schachlehrkurs. Vortragende sind: Gen. Scharoch für den organisatorischen und Gen. Hyna für den theoretischen Teil. Anfang 8 Uhr früh. Eintritt: freie Spende.