5lr. K HnterOaltuns^beilage 193» BUNTE WELT Seine Majestät der Star • Bo« Fritz Rosenfeld Der Weltmachtgedanke, der die Gehirne der Kaiser und Könige beherrschte und ihre Laten lenkte, ist immer ein unerfüllter Traum geblieben; auch die mächtigsten Imperien der Geschichte umfassten nur einen geringen Bruchteil der Erde. Die wahre Weltherrschaft erkämpfte nicht die Waffe, sondern eine Maschine, die einen wesentlich sympathischeren und ungefährlicheren Typ des Despoten auf den Herrscherthron hob: den Filmstar. Waren einst die Könige und Königinnen, die Prinzen und Prinzessinnen in der Wunschtraumwelt der Völker Sinnbild und Inbegriff aller Schönheit, aller Vollkommenheit, aller Grösse, wurden fie zu den Zentralgestalten ihrer Märchen, wurde ihnen in der Phantasie der Menschen übernatürliche Kraft angcdichtet, so sind eS heute die Helden und Heldinnen der Flimmerleinwand. Sie haben mit ihrenVorgängern manches gemein. Auch sie werden mit den Mitteln einer eindringlichen Propaganda in das Scheinwerferlicht der Popularität gerückt, auch ihr Leben wird mit Legenden umwoben, auf daß die Phantasie der Massen ihre Nahrung erhalte, und auch sie zittern täglich und stündlich um ihren Thron; es gibt tausend Prätendenten, die die Macht an sich reisten wollen. ES i st eine Weltmacht. Das Antlitz Seiner Majestät des Königs war den Bürgern eines einzelnen Staates vertraut, prangte in den Stuben eines einzelnen Reiches, und an Festtagen auf der Titelseite der Zeitungen eines einzelnen Volke-. Da» Bildnis Seiner Majestät de- Filmstars geht über die Stirnseiten der Zeitschriften der ganzen Welt, prangt auf allen Plakatwänden von Oslo bis Kapstadt und von San Franzisko bis Tokio, und ist Millionen und aber Millionen Menschen dieser Zeit so bekannt, wie das de- eigenen Bruders, der eignen Mutter. Um den Kulis im Hafen von Schanghai so gut zu gefallen wie den Plantagenarbeitern in Südamerika, den Farmern in Kansas so vertraut werden zu können wie einem kleinen Kontoristm in Berlin, einem Kaufmannslehr- ling in London und einer Näherin in Paris, muh das Bildnis Seiner Majestät deS Stars aus einer genauen und weltumspannenden Kenntnis der Wunschträume der Menschheit geschaffen sein. Geschaffen— der Star ist kein naturgewachsenes Geschöpf, er ist ein Kunstprodukt. Der Mensch ist sozusagen nur da- Rohmaterial, da» erst nach zahlreichen Experimenten seine endgültige Formung erhält. Da» fertige Starantlitz, da» un» von den illustrierten Zeitschriften, den Stirnwänden derKinotheater, denFilm« Plakaten entgegenblickt, ist das Endergebnis eine» ost sehr komplizierten und langwierigen UmwandlungSprozeffe», an dem der Regisseur, der Kosmetiker, der Friseur, der Schminkkünstler gleichen Anteil haben. Der„Typ", den ein Star darstellt, wird weniger von der Persönlichkeit de» Schauspieler», al? vielmehr von der AugenblickSkönjunktur de» Filmmarktes bestimmt; wenn gerade männermordende Vamp» in Mode sind, wird au» einem jungen Mädchen ein Vamp gemacht, das in einer andren Periode de» Film» vielleicht zu einem seelenvollen Engel mit treuherzigem Augenaufschlag gestempelt worden wäre. Der allmächtige Star, zu dem Millionen Menschen in Bewunderung aufblicken, ist ja nur eine Ware, die verkauft wird und die Gewinn bringen muh; hinter seinem Thron stehen im Dunkel die, die ihn„gemacht" haben und die an ihm verdienen wollen. Bon ihnen ist er abhängig, sie können ihn stürzen, indem sie einen andren Star„auf den Mark werfen". Au» der Nähe besehen, sind alle Herrscher der Welt immer nur Marionetten, die an fremden Drähten zappeln. Der Star-Verbrauch der Filmindustrie ist grenzenlos. In allen Städten der Welt sind unausgesetzt Vertreter der grohen Filmgesellschaften auf der Suche nach„neuen Gesichtern". Nicht nur die Theater, die Revuebühnen, die Kabaretts werden beobachtet, auch auf den Sportplätzen, bei den Schönheitswettbewerben, bei grohen Tanzfesten wird nach zukünftigen „Stars" Umschau gehalten. Ein Star muh entweder ausserordentliche Schönheit und grohe Begabung, oder aber einen auf einem andren Feld erworbenen Namen mitbringen, um dem Film al» brauchbare Zugkraft zu erscheinen; rin Weltmeister im Schwimmen, ein bekannter Boxer kann er sich leisten, weder schauspielerisches Talent, noch gar eine filmgeeignete Erscheinung zu haben, er wird doch eine grohe Anzahl von Menschen in» Kino locken, und so die Erwartungen erfüllen, die die Filmindustrie in ihn setzt. Woher bezieht der Film seine Stars? In erster Linie immer noch vom Theater. Vor allem, weil junge Schauspieler und Schauspielerinnen auf der Bühne bereits eine gewisse Routine erworben haben, über jene ärgsten Unfertigkeiten hinaus sind, die die Arbeit im Film- atesier verzögern und die Filmgesellschaft durch die Verminderung des Arbeitstempos eine Menge Geld kosten. Dann gewih auch, weil sie bereits einige Popularität erlangt haben, die ein, zumeist allerdings recht bescheidenes Anfangskapital für ihren künftigen Filmruhm bedeutet. Die Star», die das Theater dem Film geschenkt hat, sind zumeist mich die stärksten künstlerischen Persönlichkeiten der Filmleinwand: ein Emil I a n- ningS, ein Werner KrauS, eine Elisabeth B e r g n e r, drüben in Amerika ein Charles L a u g t h o n, die Brüder John und Lyonel Barry moore, Paul Muni, Eduard G. Rob inson, Al Jolson, Mae West, Kay FranciS, Mirjam HopkinS, ,die verstorbene Marie Drehler. Der Operettenfilm hat die Oeperettenbühne und das Revuetheater Erscheinungen wie Maurice Chevalier, Eddie Cantor und andre gegeben, die im Film nicht nur von ihrem Bühnenruhm zehren, wie etwa Josephine Backer, sondern sich ganz neue Anhängerkreise erobert haben. Vom Tanztheater, vom Ballett, kam Anna Sten, kam La Jana, aus den Girlarmeen der grossen Revuebühnen Lilian H a r w e y, Myrna Loy, Marion Davies; ein bedeutender Prozentsatz aller amerikanischen Filmstar» hat auf den Revuebühnrn des Broadway das Licht der Scheinwerfer zum erstenmal erblickt. Der Tonfilm hat dann auch den Sängern und Sängerinnen der Operntheater zu Filmruhm verhalfen; Jan K i ep u r a, Richard Tauber, Lawrence Tibett, Alfred Piccaver und viele, allzuviele andre schmettern ihre Arien nun auch durch den Lautsprecher in die Kinosäle der Welt. Der Rundfunk und die Schallplatte haben dem Film Jaseph Schmidt, Bing C o r 8 b y, den Komiker Will Rogers gegeben. Der Z i r« k u s schenkte ihm den weisesten und gütigsten Herrscher im Filmreich, Charlie Chaplin/ und eine lange Reihe von Groteskkomikern. Durch den Tonfilm haben manche Stars- der Stummfilmzeit Anschluss an das Theater gefunden; sie gingen den mugekehrten Weg, sie sprangen aus dem Rahmen derKinoprojektion»- wand auf die Bretter der Bühne: Asta Nielsen, Ossi O S w a l d a, Colleon Moore, Mary Pickford, Henny Porten; und sogar„StarS" wie Liane Haid lassen eS sich nicht nehmen, auch Theater zu spielen. Zwei Schwinnnweltmeifter, B u st e r Crabbe und Jonny Weissmüller, haben beim Film Karriere gemacht; mit den Boxern I. Dempsey, Carpentier, Max Baer, wurden Filme gedreht. Die Helden der amerikanischen Wildwestfilme, die tapferen Cowboy», kommen zumeist vom Sportplatz; hier ist ja die Beherrschung de» Körper», da» artistische Können wichtiger al» die schauspielerische Ausdrucksfähigkeit. Eine grosse Anzahl von Stars hat al» Statisten angefangen'(Ronald Colman, Gary Cooper) oder in Berufen, die an der Peripherie des Films liegen; Charles Far« r e l l war Sekretär eines Fllmstars, der heute beinahe vergessenen Corinne Griffith, und da» schwarze Stubenmädchen der Frau Mae West wurde eines Tages als Schauspielerin „entdeckt". Regisseure haben sich als Schauspieler versucht(W. Pudowkin im.Hebenden Leichnam"), wie Schauspieler Regisseure geworden sind: Ernst L u b i t s ch, Karl Grün«, Reinhold Schünzel, Willy Forst, Paul Wegener. In der Phantasie der Zeitungsleser bekommt jede Schönheitskönigin einen Filmkontratt mit einer Millionen-Dollargage; das ist allerdings auch nur ein Wunschtraum der Schönheitsköniginnen; einige wurden wohl von einer Filmgesellschaft engagiert, aber keine einzige hat sich auf die Dauer behaupten können, weil der Tonfilm von den Darstellern eben doch mehr verlangt als eine hübsche Larve und schlanke Beine. Zu den Eintagsfliegen des Filmruhms, wie man diese Siegerinnen zweifelhafter Schönheitswettbewerbe nennen könnte, zählen auch die Helden und Heldinnen bekannter Skandalprozesse; sie bekommen-Ivar tatsächlich Angebote von Filmgesellschaften, aber ihre„Popularität" hat einen kurzen Atem, und nach einem einzigen Film versinken sie wieder in Vergessenheit. Das Eintagsfliegendasein hat die Heldin eines Ehescheidungsprozesses oder einer Giftmordaffäre mit den Persönlichkeiten des politischen Lebens gemein: der Film hat Leo Trotzky und den entthronten König von Spanien zu gewinnen versucht, er hat den abgesetzten Bürgermeister von New Uork, Jimmy Walker, gewonnen, aber die Spekulation schlug fehl. Auch die„Stars",■ die ihr Engagement ihrer exotischen Abkunft verdanken, wie Anna May Wong, halten sich nicht lang; der Reiz ihrer Fremdartigkeit geht nach dem dritten oder vierten Film verloren. Ein paar Künstler des Films find, ohne je auf einer Bühne gestanden zu haben, von Regisseuren entdeckt worden: Greta Garbo, die Mauritz Stiller in Schweden kennen lernte, Wallace Berry, Jeanette Macdonald, Norma S h e a r r e r, die eine kleine Lehrerin war, und vor allem die wundervollen Menschendarsteller des russischen Films: Jnkischi- noff, Batalow, Schauspieler, die nicht mit den„Traditionen" des Theaters belastet find. Die„Entdeckung" von Stars im Alltag, in einem Tanzlokal, einem Eisenbahnzug, einem Kaffeehaus hat in der Phantasie von Millionen junger Menschen wahre Verheerungen angerichtet. Jeder und jede txäumt davon, eines Tages einem Regisseur, einem Schauspieler, einem Produzenten aufzufallen und im Tri- umphjug in das Büro einer Filmgesellschaft geführt zu werden, wo ein Kontrakt zur Unterzeichnung bereit liegt. Zehntausende junge Mädchen und junge Männer strömen nach Hollywood, verdingen sich als Kellner, als Schuhputzer, als Zeitungsverkäufer; sie hoffen alle, dass eines schönen Tages ein Regisseur auf fie aufmerksam werden, ihre erträumte Filmneigung erkennen und ihnen den Weg zu Ruhm und Reichtum ebnen wird. Von Zehntausend chat aber kaum ein einziger die Chance, wirklich ein Star zu werden; die andren werden bestenfalls Statisten und hungern flch in der glanzvollen Welt Hollywoods kümmerlich durch. Hier entscheidet eben lediglich Seine Majestät der Zufall, die unbestechlichste, die einzige inappellable Schicksalsmacht der Welt. Gibt es Wege zum Berus des Filmschauspielers? In allen größeren Städten haben sich Filmschulen aufgemacht, sie verlangen von filmbegeisterten jungen Menschen hoher Schulgeld, aber sie verderben höchstens die natürliche Begabung ihrer Schüler. Filmen läßt sich nicht lernen. Wer schauspielerisches Talent hat, kann es immer noch am besten auf der Bühne erproben; der natürlichste Weg ins Filmatelier führt durch das Theater. Die künstlerischen Persönlichkeiten wie Greta Garbo oder Wallace Berry, die sich ohne Theater, ohne einen überhaupt mit Kunst zusammenhängenden Dorberuf durchgesetzt haben, sind AuSnahmSerscheinungen. Die Mehrzahl aller StarS kommt von den Brettern, muß allerdings mehr können, als durchschnittliche Bühnenschauspieler; in dem Fragebogen, der jedem jungen Star präsentiert wird, spielen außer Sprach- und GesangSkennt- nissen auch Reiten, Schwimmen, Chauffieren «ine wichtige Rolle. Millionen zerbrechen sich darüber den Kopf, wie Herr X. oder Frau D. zu einem Weltstar aüfgerückt sind; aber wenige denken darüber nach, was aus den Stars wurde, die abgetreten, in der Versenkung verschwunden sind. In Hollywood gibt es Modesalons, Friseurläden, Grundstücksmaklerfirmen, die die Namen von einstmals gerühmten Schauspielern tragen; das Ende der großen Karriere ist oft nüchterne Betätigung in einem nüchternen Alltagsberuf. Die großen Gagen zerrinnen so leicht, wie sie verdient werden; Seine Majestät der Star ist eben nicht mehr, als eine armselige Stern schnuppe, die all ihr Licht im Flug verströmt, und wenn sie die Erde, die Wirklichkeit berührt, einem grauen, gewöhnlichen Stein gleicht. Sna Don^ermann Clanbin* Damals wohnten wir in der Sophienall« in einer Terrasse, Haus Nr. 8. Die drei engen Stuben waren niedrig und feucht. Die Tapeten hingen immer wieder irgendwo von den Wänden, so sehr die Mutter sich auch darum bemühte. Der Vize hieß Herr Poloschinski und wohnt« im Vorderhaus im Hochparterre. Er hatte eine schön« Frau. Da meine Frau Mutter auch als schön galt, so mag eine Art heimlicher Rangstreit wenn auch mehr von derVorderhaus- seite aus, zwischen den beiden Frauen bestanden haben. Jedenfalls war Herr Poloschinski nicht bereit, die erbärmlichste Kleinigkeit im Hause machen zu lassen. Meine Mutter drängte den Vater oft, sich mit Herrn Poloschinski so oder so auseinandersetzen. Aber mein Vater besaß in die. scn Dingen keinen Willen. Wir waren zu der Zeit vier Knaben, von denen der kleinste eben laufen konnte, als es hieß: der Adebar werde bald wiederkommen. Ich kannte den Adebar, den Kinderbringer schon gut, und wußte um die Tüte, die er mitbrachte und fallen ließ, wenn ich auch vergeblich darüber nachgedacht hatte, wie er immer glücklich die Fenster aufstoßen und den neuen kleinen Bruder heil hindurch zu steuern vermochte. Ja, einen neuen Bruder!— An anderes als an einen Bruder dachte ich nicht. Da hieß es, die Mutter wolle gern, daß der Adebar«in« Schwester bringe. Ich lag abend» im Bette und dachte vor dem Einschlafen an die kleine Schwester. Ich suchte Namen für sie aus und versuchte sie mir vorzustellen. Aber es glückte mir nicht. Es wurde immer ein Bruder. Als meine Ungeduld aufs höchste gestiegen war, ward mitten in der Nacht ein Geschrei und das kleine Kind war da und eS war wirklich ein Mädchen. Ich sah rS erst am andern Morgen, ob ich schon nicht mehr darum hatte schlafen können. Der Vater ging früh fort. Ich eilte an das Bett der Mutter. Die Mutter sah blaß auS und lächelte. Ich hob vorsichtig das dünne Tuch vom Nebenbett, darin das Neue lag. und war betroffen und selig zugleich. Da lag eS und hatte die Augen weit offen— große, blanke, blaue Augen. Sein Haar war gelb, beinahe weiß, ein richtiger Schopf. Ich hätte das Neue am liebsten herausgeho« ben und in die Arme genommen, aber ich wußte: das ging nicht an. Es hatte noch gar keine festen Knochen. Da plärrte es plötzlich los. Ich hatte Freud» und Angst auf einmal dabei. Die Mutter sah mich an und-lächelte wieder. Das Neue sollte Ina heißen. Ich sagte den Namen den ganzen Tag vor mich hin. Der Name kam mir fremd vor. Aber ich sagte ihn so lange, bis di« Fremdheit verschwunden war, bis ich in aller WirkliAeit eine Schwester hatte, die Ina hieß. Ina war ein sehr stille- Kind. Ich weih gar nicht, daß es jemals— außer jenem ersten Male— richtig gcfchrieen hätte, wie die Babys rundum, oder wie Matten und Lucien und Paul geschrien hatten, daß ich mir die Bettdecke fest über beide Ohren zoa— und es nützte doch nichts. d Ina lag immer in ihrem Bette oder im Arm der Mutter und sah still und staunend umher. Ich wagte kaum, Ina anzufassen. Sie war mir heilig. Anders weiß ich es nicht zu sagen, Ja— es war etwas um Ina her, das mich scheu macht», sie zu berühren. Ich sah sie nur an, bis ich eS auf einmal nicht mehr aushielt und mich wegdrehte. Den anderen Knaben in derTerrafle berichtete ich fast Märchen über meine neue Schwester. Aber sie hörten mir kaum zu oder lachten bloß. Da erzählt« ich ihnen nichts mehr, mochte sie auch nicht mehr. Ich ging allein und dachte mir aus, wohin ich überall mit der kleinen Schwester gehen könnte, und was ich ihr alles zeigen wollte. Da erkrankte Ina plötzlich. Mitten in der Nacht stand der Vater auf, warf den Rock über und holte den Doktor. Der kleine dicke Doktor kam und war ganz außer Atem. Ich stand im Hemd und lauschte und zitterte. Ich hörte Ina leise röcheln und di« Mutter weinen.. Dann ging der Arzt fort und es ward alles still. Nur die Mutter weinte noch leise. Ich vergrub mich in meine Bettdecke an der Seite des Vaters, der auch wieder zu Bett gegangen war, und weinte leise mit. Meine Brüder schliefen und hatten nichts davon gemerkt. Es waren traurige Tage, bis eine Droschke in die Terrasse geholpert kam, bis man Ina in ihren kleinen Sarg hineinhob. Ein paar karge Kränze hatten di« Nachbarn aus ihrer Armut beigesteuert, aber fie verdeckten nicht daschwarze, trostlose Holz. Mein Vater stieg ein und sonst noch jemand. Ich weiß nicht mehr, wer. Dann holpert« der Wagen über das rauhe Pflaster wieder hinaus. Die Nachbarn sahen ihm verstohlen auS halb geöffneten Fenstern nach. Mein Vater kam spät in der Nacht wieder nach Hause. Er sprach merkwürdig heiser und laut. ES tat mir weh, wie er sprach, wenn ich vor lauter Müdigkeit auch nicht verstand, waS er redete. Ich kroch weit von ihm ab an den Bettrand und log mir vor: Ina lebe noch; es sei alles gar nicht wahr. ES sei alles nur rin bitterbös«! dummer Traum gewesen. So schlief ich wieder ein. Am anderen Morgen kam Frau Poloschin- fki und sprach mit der Mutter. Meine Mutter weinte wieder, aber sie schien doch gefaßter und gab Frau Poloschinfli, als sie sortging, freundlich die Hand. Bald darauf kam der Tapezierer und ersetzte dir alte Tapet« durch eine neu«, die lauter bunte Blätter alz Muster hatte, so daß di« Stube auf einmal wie eine Laube aussah. Meine Mutter war sehr stolz. Sie hatte noch lang««in sehr stilles Gesicht; über von der toten Ina ward nicht mehr gesprochen. — 8— Ein Symbol mir- ausgelacht Abenteuer eines Sonntagsjägers in der Dschungel Sonntags, früher Nachmittag in• einem der größten Automatenbüfett der Stadt Prag. Die Menschen drängen sich um die Tische, auf denen die schönsten Eßdinge zu Haufen aufgebaut sind; von der Grapefrucht bis zum gerösteten Knoblauchbrot, von der Ananas bis zum dörflich einfachen Apfel, von der Preßwurst bis zum Hummersalat: alles vorhanden. Die seltsame Mischung aller erdenklichen Ge- ruche scheint den Appetit anzuregen. Die Menschen lachen und essen. Der Lautsprecher dröhnt, provoziert, sein Gekreisch scheint für solche Lokale erfunden worden zu sein. Menschen mit schwachen Nerven mag daS alles stören; wer aber daS Leben des Prager Volles kennenlernen will, kann's nirgends besser als hier. Aus dem Radio schrie eben rin Blechkrawall. Nun verkündet der Lautsprecher die Sensation deS Tage»: Uebertragung vom Fuß- ballwetllampf Oesterreich-Tschechoslowakei. Die Menschen werden still und aufmerksam; der Sport interessiert die Massen hier wie überall, und bei Länderwettspielen kommt auch hier jener seltsame Patriotismus zur Sportsensation hinzu, der vermeint,. die Ehre deS Lande» und Volles sei den stoßkräfti-' gen Beinen von elf jungen Männern' anvertraut. Im Automatenbüfett sieht man's deutlich: auch die älteren Damen, die ein Goal mit einem Out verwechseln, sind vom Sportpatriotismus gepackt. Sogar sie schweigen, sogar sie blicken zu dem in der Mitte des großen Raumes hängenden Lautsprecher empor, als könnten sie auf seinem heulenden Deckel daS Stadion sehen und den Kampf, der sofort beginnen muß. Internationale Fußbällwettkämpfe haben ihr Ritual. Es scheint von einer klugen Ge« fchäftSsportregie erfunden worden zu sein, um die Spannung der Zuschauer noch mehr anzuspannen. Zum internationalen Ritual gehört'», daß dem Fußballspiel. der feierliche Akt der Nationalhymnen vorangeht. Und schon quäckt jene» Lied aus dem Lautsprecher, daS beim österreichischen Boll genau so verhaßt ist, wie beim tschechischen: das „Gott erhalte unser» Kaiser", die österreichische Nationalhymne. Sie hat keinen monarchischen Text, sondern einen allgemein dummen von einem fingerfertigen Sudler erhalten, aber da» merkt man nicht, wenn Blechmusik die verhaßte Melone leiert. Die Stimme im Automatenbüfett wird noch stiller. Die Aufmerksamkeit der Menschen noch gespannter. Sie gilt auf einmal gar nicht mehr dem Fußballwettspiel. Sie gilt der Frage: werden die Volksmasten auf dem Sportplatz(fünfzigtausend Menschen!) e» sich gefallen lasten, daß mitten im antihabsburgischen Prag da» Habsburgerlied ungehindert gespiell werden darf? Bor ein paar Wochen war ein Fußballkampf Italien-Oesterreich in Wien, dort brüllte der ganze Sportplatz Protest, al» die Hymne der WeltkriegSmacher geblasen wurde und als sie Fascistrn mit aufgehobenen Händen begrüßten. Die tschechische Preffe, namentlich die Mastenauflagen der Boulevardblätter, hatten damals vergnügt und freudig den AuSpfiff der altösterreichischen, nun fascistischen Hymne registriert. Testen erinnern sich die Leute im Büfett. AuS allen Ecken beginnt's zu schimpfen: „Skandal!"„Warum rührt sich keiner?"„In der ganzen Republik kann man jetzt das Schandlied hören!" und noch derber, kräftiger, daß er fast daS Gedudel im Lautsprecher übertönt. Ein Gebildeter mischt sich ein, ein Herr mit Brille, der auch heute, am Sonntag, eine Aktentasche trägt. DaS macht sich immer gut, denn es zeigt, daß man eine wichtige und vielbeschäftigte Persönlichkeit ist. Der Bebrillte meint ruhig und ganz dialektfrei:„Aber meine Damen und Herren l Bedenken Sie doch, daS ist eine internationale Höflichkeit. In Wien müssen fie auch unsere Nationalhymne spielen, und denen paßt das auch nicht." Er redet noch weiter, aber seine Staatsweisheit geht im Schimpfen der Menschen unter:„Ja, so lang werden wir höflich sein, bis man daS Kaiserlied wieder hierzulande spielen wird!" Und: „Sind wir in der Tschechoflowakischen Republik oder im kaiserlichen Oesterreich?" Der Lautsprecher schweigt. Jetzt, jetzt mutz das Spiel beginnen, der Radioreporter räuspert sich. Und da, in die Funkstille erwartungsvoller Pause bis zum Anpfiff, meldet sich ein derber Mann zum Wort, ein Chauffeur, groß und kräftig:„Aber, aber, meine Herren I Nur nicht aufregen l Schaun's, die Oesterreicher haben eS schwer: zu Haus können sie ihre Kaiserhymne nicht spielen, also müssen sie, wenn sie daS Lied hören wollen, ins Ausland fahren. Also haben's auch ihr Vergnügen!" Eine Sekunde Stille folgt der Rede deih Chauffeurs; dann aber lacht's, aus allen Eckest dröhnt das Lachen, und so lang dauert's, daß die ersten Sätze des Radioreporters im Lachen untergehen. F. B. ••••••••••••••••••••••••••••■••••«••••••■•••WWW»»»« Haus unv Garten Der Garten im Juni Der Monat Juni bringt den Gartenbesitzern in ihren bepflanzten Gärten die ersten größeren Ernten. Die Früherbsen sind zum Abnehmen reif, die Bohnen sowie die zweit- gelegten Erbsen ebenfalls, die Spätkartoffeln sind, zu behäufeln. ES können noch alle Kohlarten, Kohlrabi, Sellerie, Lauch, Kohl- und gelbe Rüben, Salat auSgesät werden. Wo es die Raumverhältniste erlauben, und schon ab« geeerntete Beete zur Verfügung stehen, wäre noch da» Legen von Buschbohnen, Erbsen, auch ein AuSsäen von Sommerrettigen, Radieschen, Kerbelkraut, welch letzteres nach dem Johannistage(24.) auSgesät, nicht mehr in den Samen schießt, zu empfehlen. Aufgegangene Saaten sind zu jäten und zu verdünnen, damit die jungen Pflänzchen bester gedeihen und sich entwickeln können. Die Gurken, Kürbisse und Tomaten find zu entspitzen. Tomaten sollen an Pfählen aufgebunden werden, auch sind deren Seitentriebe zu unterbinden. Die Spargelernte erreicht mit dem Johannistage ihr Ende. Die Erdbeeren sind abzuranken. Bei allzugroßer Trockenheit ist fleißig zu begießen. _ Im Obstgarten setzt die Beerenernte ein- E- sollte stets ftühmorgenS geerntet werden, da zu dieser Zeit die Früchte am aromatischesten sind. Bei Trockenheit gründlich gießen; bei trübem und bei Regenwetter Dunggüffe verabfolgen. DaS Spalierobst ist anzuheften. Im Blumengarten sind die Blumenbeete ähnlich wie im Gemüsegarten zu behacken, Sommergewächse und Stauden an Stäben hochzubinden. Fleißig gießen, Herbstasterst pflanzen. Knollen und Zwiebeln abgeblühtetz Tulpen, Hyazinthen, Anemonen und Ranun-t keln aus den Beeten nehmen und zum Nach« reifen einschlagen, und, wenn sie eingezogest sind, zum Abtrocknen an luftiger Stelle auszu« breiten. Mit dem Absenken oder Ablegen d«t Nelken wäre in diesem Monat auch zu be« ginnen...... Aus aller Welt Ein Riesenfallfchirm für Flugzeug», Oberst D. Rosca Turner, der berühmte amea rikanische Flieger, hat dieser Tage einig« Einzelheiten über einen neuen Riesenfallschirnz mitgeteilt, mit dessen Hilfe ein ganzes Flug«! zeug zu Boden gehen kann. Der Durchmesser diese» Fallschirme» beträgt 28 Meter. Wäh« rend der Versuche, die demnächst damit statt«! finden werden, werden Flugzeuge bi» zu einen Höhe von 1700 Metern aufsteigen, dort ihr« Motoren anhalten und per Fallschirm nieder« gehen., Di« Nerven sende« Wellen au». Man hak jetzt eine Anzahl von Versuchen unternommen«' um mit Hilfe photoelektrischer Zähler die AuS« strahlungen aus biologischen Quellen zu mes« sen. In diesem Zusammenhang hat man Zwie« belwurzeln, Froschmuskeln, Getreidekörner« Blut u. a. untersucht. Auch hat man mit Hilf« sehr empfindlicher Apparate Ausstrahlungen zahlreicher chemischer Reaktionen festftellest können. Dabei hat man vor allem sehr klar« Ergebnisse bezüglich der Erregung der Nerven erzielt. Ein Froschnerv wurde durch Kautschuk blätter isoliert und eleftrisch oder mechanisch erregt. Die Experimente zeigten, dass der Nerv unter diesen Umständen Strahlungen aus- sandte, deren Wellenlänge ungefähr zwischen 2300„nd 2400 AngSdromS liegt. Die Stratosphäre in der Arktis. Die überwinternden Bewohner der Dickson-Jnsel, Wel« len-Jnsel und Tikhaia-Bai haben in diesem Jahr die Stratosphäre der Polarnacht untersucht. Sondierungsballons haben eine Höhe von 20 bis 28 Kilometer erreicht und sehr wichtige Beobachtungen gemacht. Besonders interessant war das Experiment bei UakutSk, wo der Ballon in einer Temperatur von 53 Grad unter Null aufstieg. Die Registrierapparate haben die Feststellung ermöglicht, dah die Temperatur sich erhöhte, je mehr der Ballon sich von der Erde entfernte. Bei 4500 Metern betrug die Temperatur nur noch 28 Grad unter Rull. ■ Heiteres I Die See geht hoch und daS Schiff stampft auf und nieder. Ein Passagier lehnt an der Reling. Ein Steward kommt vorbei:„Soll ich Ihnen vielleicht ein Borbeugungsmittel bringen?" „Danke! Wenn eS so weit ist. beuge ich mich schon selbst vor." O „Waren Sie daS, die eben gesungen hat, Fräulein Brown?" rief die ÄufsichtSdame in den ArbeitSsaäl hinein. „Ja!" rief Fräulein Brown zurück.— ».Warum denn?" „Bitte, singen Sie in Zukunft nicht mehr! •— Zwei Mädchen sind eben nach Hause gegangen. weil sie glaubten, die Fabrikssirene hätte geheult!" Lehrer:„Wenn sechs Jungens an den See gehen, und dreien ist das Baden verboten, wieviel Jungens gehen dann ins Wasser?" Fritzchen:„Sech» Jungen, Herr Lehrer!" * Der Lehrer knüpft an das Thema der letzten Religionsstunde an:„Karl, jetzt sag' Mir. wie der Kampf mit den Philistern auS- sting: „1: 0. Herr Lehrer!" G Stadtknabe(auf dem Land zu Besuch): ^WaS ist da» für ein Tier?" Bauer:„DaS ist eine Kuhl" Knabe:„Und wa» hat sie da auf dem Kopf?" Bauer:„DaS sind Hörner." In diesem Augenblick brüllt die Kuh. Knabe:„Mit welchem Hom hat sie jetzt gebrüllt?" G „Sieh mal, Anna, wie die Augen de» Tigers in allen Farben leuchten!"—„Ja doch— eS steht ja auch am Käfig: Bengalischer Tiger!" „Meine Frau wurde früher jedeSmal aufgeregt. wenn sie ein Geräusch unten im Hause hörte. Ich habe ihr so oft klar gemacht, daß Einbrecher doch selbstredend niemals Lärm machen."„Aha, tnm ist sie bemhigt?"— „Im Gegenteil, jetzt ist ste immer aufgeregt, wenn sie nichts hört." Liebe und Trompetenblasen Wer mit Leib und Seele bei seinem Beruf ist, der braucht nicht nach Vergleichen zu suchen, wenn er auf die Brautwerbung geht. Jeder Beruf verleiht seinem Inhaber einen reichen Schatz anschaulicher Bergleiche und Wortspiele, durch dir die Braut nicht nur von der Liebe des Werbenden überzeugt wird, sondern sogleich in seinen Alltag, den sie verschönen soll, eingesührt wird. So wirbt der Soldat am besten mit den Worten:„Du hast meinem Herzen eine unheilbare Wunde geschlagen!" Oder auch mit diesen: „Du kamst, ich sah, du siegtest!" Der Diplomat:„Oh, lassen Sie uns eine ewige Allianz schließen." Der Arzt:„Nur so kannst du mein kranke» Herz heilen." Der Gärtner:„Nur ein Wort von deinen Lippen, und unser Weg durch» Leben ist mit Blumen bestreut." Der Maurer:.Fass uns unsere Hütte zusammen bauen." Der Seemann:„Schöne Jungfrau, bei dir finde ich einen Hafen für alle Stürme de» Lebens." Der Kutscher:„Erhöre mich, so sollst du immer die Zügel führen." Der Juwelier:„Dies einzige Band soll di« goldne Kett« bilden." Der Gelehrte:„Ach lass mich dein Herz erforschen und mein Glück in deinen Augen lesen." Der Wirt:„Du füllst meinen Lebensbecher bis zum Rand." Der Bildhauer:„Wenn dein Herz nicht von Marmor ist, so lass mein Bild darin wohnen." Der Bäcker:„Willst du teilen mein Brot in Lust und Not?" Der Seifensieder:„Du sollst meines Lebens Licht sein." „Ich hörte, dein Bruder verdient jetzt an der Oper viel Geld mit seiner Stimme."— „Das stimmt. Er ruft nach Schluss die Autos heran." Vergeßlichkeit.„Was soll denn der Faden da an deinem Finger?"—„Meine Frau hat ihn mir herumgebunden. Ich soll daran denken, ihren Brief in den Kasten zu stecken."— „Und hast du e» getan?"—„Nein, sie hat vergessen, ihn mir mitzugeben." Gut gesagt. Der Anatomieprofessor hält seine Antrittsrede im Semester:„Meine Herren, die Anatomie ist die Grundlage der Wissenschaft für den Packtischen Arzt. Ein Arzt, der die Anawmi« nicht beherrscht, ist zu vergleichen mit einem Maulwurf: sie arbeiten beide im Dunkeln, und das Resultat ihrer Bemühungen sind— Erdhiigell" ••••••••••••••• UPTON SINCLAIR: Briefe an einen Arbeiter mit Zeichnungen von Llli Röt hi K6 20.— Zu beziehen durch alle Kolporteure Bildungtiwesen Prag XU., SlezakA 13 Schach-Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 33, Post Modlan bei Teplltz-Scbönau. SCHACHAUFGABE Nr. 331. 1 Von I. E. Funk I Schwanz: Kci, LgB. SaS. el, Bc5. dl. H. CT). Weiß: Kat. TaJ. h4, Lai, bl. SdS. Be3. CO Matt in zwei Zügen! Losungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. . LOsnngszus zu Nr. 334: BaZ—d3t Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dlnnebier Emil u. Klimt Frans. Tatschen: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tatschen: Sohneider Rudolf. TepUts-Schönau; Schöffel Anton. Schöbritz: Tesaf Franz, Suchet; Reichel Walter. Drakowa; Walter Ludwig u. Robek Frans, Kwltkau; Triltsch Gustav, Wlsterschan; Ulbert Rudolf. Pnosedits; Kraus Gerhard. Turn: Kügler Willi, Pyhanken. « Kreismeisterschaft. Das Serienspiel Warnsdorf gegen Krochwlts endete mit 6'4:1K Punkten für Warnsdorf. Leider war der Bericht des Kampfrichters Fleck, Tetschen so unzureichend, daß wir Ober das Spiel keinen näheren Splelvenlaufberlcht bringen können. Am Sonntag, den U. Juni, findet die zweite Runde der Kreisserin im Schachspiel statt. Diesmal finden nur zwei Wettkämpfe statt, und zwar Klatsche gegen Wlsterschan I in Schönfeld, Benischs Gasthaus„Neue Welt**, Beginn um 9 Uhr früh. Es ist ein Interessantes Treffen zu erwarten, zumal die beiden Mannschaften Im Vorjahre mit dem knappen 4'/i:314- Steg der Wlsterschaner voneinander gingen. Das zweite Spiel findet in Bntlx im Spiellokal am Arbeitersportplatz„Rehnwiese" statt. Die beiden Partner Kamotaa and Sobrnaan. welche bereits das 4. Spiel gegeneinander austragen. sind durch ihre anerkannte Spielstärke bekannt. Die Komotauer werden sicher alles daran setzen, um sich für die letzte Niederlage zu revanchieren. Es ist ein zäher und spannender Punktekampf an Jedem einzelnen Brett zu erwarten. Beginn gleichfalls um 9 Uhr früh. Schachspieler Achtangl Zum Kreisfest In Aussig findet am Samstag, dem 29. Juni, um S Uhr nachmittags ein großer Massenschachwettkampf statt. Das Spiellokal ist in der Lesehalte der Russiger Stadtbücherei, Sektionen, welche ihre Teilnahme noch nicht gemeldet haben, werden auf gefordert, dies unverzüglich zu tun. Elnzelspieler werden gleichfalls bei Vorweis ihrer Festkarte zum Wettkampf zugelassen. Meldungen sofort an Krelslelter Scharoch Wzl., Drakowa 32 b. Teplitz-Schönau.