9tT. 2S Witer&altungtf&eilage 1935 KirsGVMtenlegenbe In der Stadt Wei Pe, die am Min-Fluß liegt, an der Grenze der Provinz Tse-Tschuan, herrschte vor vielen Jahrzehnten der Mandarin Li Dsing. Er legte den Bauern hohe Steuern auf, mehr, als sie vom Ertrag ihrer armen, dürren Felder, ihres dürftigen Bodens bezahlen konnten. Li Dsing kannte keine Gnade; wer die Steuer, die ihm vorgeschrieben wurde, nicht. pünktlich erlegte, wurde in den Kerker geworfen und blieb dort solange, bis die Frau, der Bater, der Bruder die Silberstücke und Kupfermünzen dem Schatzmeister Li DsingS auf die Hand zählte; mochte, das Geld zusammengebettelt, gestohlen, mit Blut erkauft sein— danach fragte Li Dsing nicht. AlS eines Tages, eS war in einem Jahr der großen Not und die Ernte war noch kümmerlicher als sonst, fünf Bauern, deren Hütten am Rande der Stadt Wei Pe lagen, ihre Steuern nicht bezahlen konnten, ließ Li Dsing sie gefangennehmcn und in die Keller seines Palastes werfen. Die Frauen der Bauern kamen zu dem Mandarin, neigten die Stirnen in den Staub und flehten um Erbarmen. Unter den fü»f Bauern war der junge Kung, der einen schmalen Streifen Landes von seinem Pater ererbt hatte; er wandte alle seine Kräfte an das magere Stück Erde, doch reichte die Ernte kaum für ihn selbst, geschweige denn für eine Frau und die Kinder, von denen Kung träumte. Er liebte Liau Tschen, ein junges Mädchen, das Augen von unergründlicher, dunkler Tiefe hatte und Hände, die weicher und zarter waren, als die Lotosblüten in den ersten Tagen des Frühlings. Auch Lian Tschen ging zu dem Mandarin, auch ihr Antlitz mit den dunklen Augen, in denen Kung alle Seligkeit der Welt erschaute, berührte den Boden. Erst wollte Li Dsing die Frauen aus dem Palast peitschen lassen, dann besann er sich anders. Auf dem kleinen Lacktischchen neben seinem Lager stand eine silberne Schale mit Kirschen. Er nahm eine Kirsche, aß sie, holte den Kern zwischen den Zähnen hervor und hielt ihn zwischen zwei Fingern empor. „Ich schenke euren Männern die Steuern", sagte er,„aber ich lasse sie erst frei, bis dieser Kern Keime geschlagen und der Baum, der aus ihm wächst, seine ersten Früchte getragen hat. An dem Tag, an dem die ersten Kirschen dieses Baumes hier vor mir in dieser Schale liegen werden, öffnen sich die Kerker eurer Männer. Nicht eine Stunde früher." Die Augen der Frauen folgten dem Mandarin, der sich erhob, ans Fenster trat und den Kern in den Hof warf, der mit großen Steinfliesen belegt war. Der Kern rollte ein paar Schritte, dann sank er in einer Ritze zwischen Steinen in den Staub. Die Frauen blickten ihm stumm nach. Zwischen den Ritzen der Steine keimte fahles, schütteres Gras— wie sollte hier ein Kirschbaum wachsen, blühen, Früchte tragen? Von neuem baten sie um Bo» Fritz Rosenfeld Gnade, doch das Gesicht deS Mandarins war nur eine starre MaSke abweichenden Lachens: „Ich habe die Freiheit eurer Männer in den Boden gepflanzt", sagte er,„seht zu, daß sie schnell wächst. In eurer Hand liegt das Schicksal eurer Männer. Bin ich nicht gnädig?" Die Frauen gingen sort, in ihre Hütten. Sie saßen vor den leeren Tischen, aus ungehobeltem Kiefernholz, der Hunger starrte ihnen aus den Augen ihrer Kinder entgegen, in den Vorratskammern lag kein einziges Reiskorn mehr, keine Handvoll Mehl. Wenn die Männer fehlten, schwand alle Hoffnung, ein wenig Nahrung aufzutreiben. Liau Tschen hockte am Fenster in ihrer Hütte, ihre Augen waren rot von vielem Weinen, di« Tränen tropften auf ihre Finger, sie brannten wie flüssiges Erz. Da erhob sich Liau Tschen und ging in die Hütten der anderen Frauen, rief sie zusammen und führte sie in den Hof des Palastes, an die Stelle, an der der Kirschkern lag. Sie trugen in ihren Händen ein wenig Erdreich herbei und legten es um den Kern, damit die Wurzeln des künftigen Baumes Nahrung hätten. Ihre Tränen netzten die Erde, und da eine heiße Sehnsucht in ihnen war und unendliche Verzweiflung, und da sie aus der tiefsten Tiefe ihres Herzen kamen, geschah das Wunder, daß der Kirschkern über Nacht Wurzeln trieb und am nächsten Morgen, als der Mandarin ans Fenster trat, um in den Hof zu blicken, ein winziges Bäumchen, kaum eine Elle hoch, sich zwischen den steinernen Fliesen schwach und ängstlich emporreckte. Die Frauen kamen, ihre Herzen jubelten. Aber dann dachten-sie an den Hunger ihrer Kinder und an die Qual ihrer Männer in den Kerkern des Mandarins; sie weinten viele Tränen, die auf das Erdreich fielen. Das Bäumchen wuchs — eine geheime Kraft entfaltete seine Blätter und lockte seinen Stamm Tag für Tag ein kleines Stückchen der Sonne entgegen. Sie betrügen mich, dachte der Mandarin. Ein Magier hat ihnen ein Zauberwort verraten. Und Li Dsing ließ die Frauen, als sie wieder in den Hof seines Palastes kamen, zu sich führen. „Ihr treibt kein ehrliches Spiel", sagte er.„Nie ist ein Kirschbaum in der Provinz Tse-Tschaun und im ganzen Reich so schnell getvachsen. Aber ich werde euch den Zauber verderben I Von heute an darf niemand den Hof des Palastes betreten. Ich stelle Wachen um oas Bäumchen, und wer sich ihm nähert, wird mit dem Tode bestraft." Li Dsing erteilte fünf seiner besten Schützen den Befehl, sich mit ihren Waflen im Kreis um das Bäumchen zu stellen. Da standen sie, hoch und mächtig, den Speer in der Faust, das Schwert an der Seite, und die Frauen wagten sich nicht in die Wurfweite ihrer Waffen. AuS der Ferne sahen sie, wie daS Bäumchen verdorrte; seine Zweige hingen schlaff herab, der Stamm neigte sich zur Erde, die Blätter wurden grau von Staub und Hitze. Eine große Traurigkeit überfiel di« Frauen. Sie hockten in ihren Hütten und klagten: nie werden wir unser« Männer wieder sehen, sie werden in den feuchten Kerkern deS Mandarins hinsterben wie krank« Tiere in einem Winkel. Die Tränen der Frauen fielen auf den derben, knarrenden Bretterboden. Da geschah es, daß der Sohn des Himmels sich erhob von seinem Thron in der Kaiserstadt Pe-King und eine große Reise antrat, die ihm durch alle Provinzen und auch in die Stadt Wei Pe in Tse Tschuan führte. Der Mandarin Li Dsing gab zu Ehren des Kaisers ein großes Gastmahl. Als die Speisen abgetragen und die Flöten verklungen waren, trat der Kaiser ans Fenster und erblickte daS Bäumchen, um das fünf Krieger in vollen Waffen standen. Der Kaiser lächelte, dann fragte er den Mandarin: „Warum läßt du ein armseliges Bäumchen von fünf Wächtern beschützen? Ist eS dir so kostbar? Fürchtest du, daß Räuber«S enfführen könnten?" Hätte der Mandarin dem Kaiser di« Wahrheit gesagt, so wäre er lächerlich geworden in den Augen des Sohns des Himmels, und der Kaiser hätte wohl einem Narren nicht länger die Macht in Wei Pe anvertraut. So nahm der Mandarin seine Zuflucht zu einer Lüge: „Es ist ein kostbares Bäumchen, mag eS auch kaum eine Elle hoch und halb verdorrt sein", sagte er, mit einer tiefen Verneigung, und alle? Blut wich aus seinen Wangen.„Bor einigen Wochen erschien mir im Traum ein Gott, er gab mir einen Kirschkern und sagte, die Früchte, die der Baum tragen wird, zu dem sich dieser Keim enffaltet, schenken die Gabe deS ewigen Lebens. Da pflanzte ich daS Bäumchen in den Hof meines Palastes, um es stets unter den Augen zu haben, und bestellte fünf meiner Krieger als Wache." „ES hat dürftigen Boden", erwidert« der Kaiser,„aber wenn ein Gott es gesegnet hat, wird es wohl gedeihen. Eine Weile dacht« der Kaiser nach, dann fuhr er fort; sein« Stimme klang so hart, daß der Mandarin erschrakt„Die erste Ernte dieses Baumes gehört mir. Sende mir die ersten Kirschen, die der Baum trägt, aber betrüge mich nicht! Ich lasse einen meiner Räte hier, er muß mir mit seinem Kopf dafür bürgen, daß die Kirschen, die du mir schickst, von keinem anderen Baum statninen, als von diesem". Der Kaiser wählte unter seinen Räten. Die Wahl fiel auf Wu Fan, den der Kaiser haßte, weil er flüger war, als der Sohn deS Himmels selbst. Wu Fan war ein uraltes Männlein, griesgrämig und mürrisch, mit einem dünnen, grauen Bärtchen und langen, knochigen Fingern. Nun war der Mandarin in der Falle gefangen. Der Kaiser zog ab. Wu Fan aber richtete sich in dem Palast ein, als wäre er der Herr des Hauses. Er befahl dem Koch, die teuersten Speisen zu bereiten, er ließ sich die kostbarsten Teppiche aus dem Schlafgemach des Mandarins bringen und hatte für Li Dsing jeden Augenblick einen anderen Auftrag. Tag und Nacht jagte der Mandarin im Palast umber, denn er wagte es nicht, auch nur einen Wunsch seines hohen Gastes unerfüllt zu lassen. Das Bäumchen aber gedieh nicht. Es war ein Jahr der Dürre, seit Monaten war fein Tropfen Regen gefallen, die Brunnen waren erschöpft, das laue Wasser in den Tonnen fast verbraucht. Li Dsing befahr wohl, das Bäumchen jeden Morgen zu begießen, aber die Sonne saugte die paar Tropfen Wasser sogleich wieder auf und das Erdreich zerfiel zu fahlem Staub. Wu Fan schüttelte den Kopf, fraulte mit seinen knochigen Fingern in dem dünnen, grauen Bärtchen und lächelte. ,, Lange wird der Sohn des Himmels auf die Kirschen warten müssen“, sagte er zu Li Dfing. ,, Aber Ti Lu Wong ist kein geduldiger Herrscher." Da bekam Li Dsing Angst. Er fandte nach den fünf Frauen und fuhr sie hart an: * ,, Ihr habt mit eurem Zauber den Baum wachsen lassen, nun laßt ihr ihn verdorren. Der Haß gegen euren Herren ist größer als die Liebe zu euren Männern. Ich aber bin euch überlegen. Wenn der Baum nicht blüht, und sei es als einziger in der ganzen Provinz, Tasse ich eure Kinder in den Brunnen werfen und lege euch die Köpfe vor die Füße." A Eine der Frauen brach ohnmächtig zusammen; die anderen mußten sie aus dem Palaste tragen. Groß war die Klage der Frauen, sie wußten feinen Rat und feinen Ausweg. Da fam am Abend eine uralte, verwitterte Frau zu ihnen, sie hatte keine Zähne mehr und ihre Haut war wie vertrocknetes, schimmliges Leder. ,, Nur einer kann helfen", sagte die Alte. Ihr müßt den Gott des Großen Berges bitten, er möge eine Regenwolke senden, jeden Tag; eine kleine Wolke, gerade genug, um den Palast zu überschatten und die Wurzeln des Baumes mit fruchtbarem Regen zu nähren". Wo wohnt der Gott des Großen Berges, fragte eine der Frauen; und was fordert er als Preis, klagte Liau Tschen. ,, Der Gott des Großen Berges wohnt in den Wolken, die um den Gipfel des Dschei Tun in der Provinz Kan Su freisen; wenn ein Mensch ihn um eine besondere Gnade bits tet, muß er ihm als Preis das Licht seiner Augen opfern." Die Frauen erstarrten. Das Licht ihrer Augen? Das bedeutet: sie sollten die Welt nicht mehr sehen, den Himmel und die Sonne, ihre Kinder, ihre Männer, die Tiere vor dem Haus und die Felder, die in einem glückliche ren Frühling wieder grünen werden. Schweis gen war in der Hütte. Liau Tschen aber sprach: ,, Ich werde gehen. Ich werde dem Gott des Großen Berges das Licht meiner Augen darbringen. Kung liebt mich. Er wird mich auch lieben, wenn die Sprache meiner Augen verstummt sein wird, denn er hört die Sprache meines Herzens. Und ich werde ihn ewig vor mir sehen, wie in der Stunde, in der er mir zum ersten Mal entgegentrat und ich fühlte, daß ich ihm angehöre bis zum Ende meiner Tage." So machte sich Liau Tschen auf den Weg; eine Frau begleitete fie, denn auf dem Rückweg würde das Licht ihrer Augen ja erstorben 2sein. Der Weg führte an verbrannten Dörfern Zu dieser Stunde aber langte Wu Fan vorüber, am Rand der Straße lagen die Kör- am Hofe des Kaisers an. Der Kaiser besah per verdurfteter Tiere, die Schreie der Hun- die Kirschen von allen Seiten, er hob sie ins gernden Menschen erfüllten Liau Tschens Ohr. Licht, er roch an ihnen, er hatte Angst, sie Am Fuße des Berges Dschei Tun in der Pro- könnten vergiftet sein. Der Mandarin Li Dsing vinz Kan Su blickte Liau Tschen nochmals ist schlau wie sollte der Kaiser feststellen, zurück, auf die Felder, Häuser, Menschen; ob die Kirschen wirklich das ewige Leben dann begann der Weg, der sich endlos und steil schenkten? Kurze Zeit sann er nach, dann ließ zwischen Felstrümmern und Schluchten em- er Wu Fan Holen, der sich eben, müde von porwand bis zu den Wolken. Liau Tschen warf der langen Reise, auf seinem Lager ausges sich vor dem Antlitz des Gottes, das in den streckt hatte. Wolfen verborgen war, nieder und sprach ihre Bitte aus: ,, Sende eine Wolfe mit Regen Tag um Tag über den Palast des Mandarins Li Dsing in Wei Pe in der Provinz Tse Tschuan, so lange, bis das Kirschbäumchen im Hofe des Palastes blüht und Früchte trägt. Und nimm das Opfer des Lichtes meiner Augen entgegen als Dank für deine Gnade und als Zeichen, daß du meine Bitte erfüllst". Liau Tschen erhob den Kopf, ein schwerer dunkler Schleier verhüllte die Welt, Liau Tschen fühlte den steinigen Boden unter ihren Füßen, sie hörte einen Raben frächzen im Gezweig eines Baumes, sie fühlte den falten Gipfelwind um ihren Körper streichen; aber sie wußte nicht mehr, ob Tag oder Nacht war. Sie erschrat, als eine Hand sie berührte; es war die Frau, die Liau Tschen Schritt für Schritt über den gekrümmten Weg ins Tal hinab und durch die Provinzen nach Hause führte. Liau Tschen sah auf diesem Weg nicht mehr die verbrannten Dörfer, die Körper der verdur steten Tiere am Rand der Straße, sie sah nur Kung, der ihr die Arme entgegenstreckte, sie fühlte, wie seine Stirn in Liebe ihre Stirn berührte. Als sie nach Wei Pe kamen, hallte der Gesang der Flöten wider von den Mauern der Häuser. Der Mandarin gab ein Fest, denn am Morgen war eine Wolfe gekommen, dunkel und trächtig, und hatte eine Flut kostbaren, warmen Regens verströmt auf die Fliesen des Hofes und den kleinen Kirschbaum. Der Baum hatte sich erhoben, er hatte sich aufgeredt wie ein Mensch nach einem langen, tiefen Schlaf, und alle seine Blätter wandten sich wieder der Sonne entgegen. Wu Fan stand am Fenster und betrach tete mit scharfen Blicken das Wachstum des Baumes. Als einige Wochen vergangen waren, sprossen die ersten Blüten, bald fielen sie ab und rote, reife Früchte hingen an den Zweigen. Wu Fan sammelte sie ein, mit seinen eigenen Händen, und füllte sie in eine große, goldgetriebene Schüssel. Dann reiste er an den Hof des Kaisers zu Pe King. Li Dsing ließ nun die fünf Bauern frei. Aber er schärfte ihnen ein, daß er nur noch dieses eine Mal Gnade üben wollte, und sie die Steuern, die sie schuldig waren, im näch sten Jahr nachtragen müßten. Er befahl seinen Schreibern, genau zu verzeichnen, wieviel die fünf Bauern ihm schuldeten. Als Kung erfuhr, daß Liau Tschen das Licht ihrer Augen geopfert hatte, für ihn und für die Frauen und Kinder, wollte er zuerst solange in die Sonne blicken, bis auch das Licht seiner Augen erloschen wäre. Doch Liau Tschen zog seinen Kopf an ihre Schulter, sie legte ihre Hände über seine Augen, mit den weichen, schmalen Fingern, die zart waren wie die Lotosblüten in den ersten Tagen des Frühlings, dann berührte sie die geschlossenen Lider mit ihrem Mund. Da wußte er, daß er das Licht seiner Augen bewahren mußte, für Liau Tschen und für sich und für die vielen, glücklichen Tage, die ihnen noch bevorstanden. ,, Du bist alt, Wu Fan", sagte der Kaiser. ,, Diese Früchte schenken das ewige Leben. Koste sie, sie werden dir die Jugend wieders bringen". Wu Fan weigerte sich anfangs; er set müde des Lebens, sagte er, sein Weg sei vollendet, das Tor des Himmels öffne sich bereits vor seinen Blicken. Wenn die Kirschen wirklich das ewige Leben schenken, dachte der Kaiser, dann muß Wu Fan gefeit sein, auch gegen den Hieb meines Schwertes. Er befahl Wu Fan, die Kirschen zu kosten. Wu Fan aß, drei, fünf, fieben. Da erhob der Kaiser sein Schwert und hieb zu. Der Kopf Wu Fans, mit dem grauen, dünnen Bärtchen, rollte wie eine Kugel auf den Boden. wöhnliche Kirschen, wie sie Betüger, dachte der Kaiser. Es sind ges Bäumen in meinem Reiche wachsen. Li Dsing an abertausend soll mir für seine Lüge büßen. Wer seinen Kaiser belügt, ist nicht wert, das Licht der Sonne zu sehen, den Himmel, dessen erhabe ner Sohn ich bin. Der Kaiser sandte einen General mit tausend Soldaten nach Wei Pe. Sie umstell ten den Palast des Mandarins, der zitterte, als er die Soldaten kommen sah; er hatte, seit Wu Fan die Stadt verließ, keine einzige Nacht mehr geschlafen. Der General befahl, Li Dsing zu fesseln, er ließ über dem offenen Kohlenbecken eine Speerspiße bis zur Hoch glut erhißen und in die Augen des Mandarins bohren. Li Dsing brüllte vor Schmerz, er biß in die Hände der Soldaten, die ihn hielten, sein Körper warf sich in unerträglichen Schmerzen hin und her. Sein Schrei ging über die Stadt Wei Pe bin und rollte wie Donner über die ganze Provinz. Die Bauern verschlossen die Türen ihrer Hütten und verhängten die Fenster; sie fürchteten, Li Dsing quält einen der ihren, weil er mit den Steuern im Rückstand geblie= ben, und morgen könnte es ihnen ebenso ers gehen. Als der Schrei des Mandarins aber an das Ohr Liau Tschens drang, die in der Hütte Kungs saß und an die Stunde dachte, da sie dem Gott des Großen Berges gegen= übergestanden hatte, geschah es, daß die Dunkelheit von ihr abfiel wie ein alter, zerriffener Mantel. Erst sah sie ihre Hände, dann die bunten Blumen, die auf ihr Kleid gestickt waren, dann den farbigen Fächer aus Papier, den Kung gekauft und neben sie gelegt hatte, damit sie in den Stunden des Mittags sich ein wenig Kühlung fächeln könnte. Pochenden Herzens erhob Liau Tschen die Augen, sie wanderten über die Mauer bis zum Fenster, das groß und hell war, ein goldener Fleck in der Welt. Sie trat an das Fenster und blickte hinaus; breit Tagen die Felder da, in der Ferne dämmerten die Berge. Und dort kam Kung, den großen, schmuziggelben Basthut auf dem Kopf. Liau Tschen preßte, stumm vor Freude, beide Hände ans Herz und lief ihm entgegen. 3Merkwürdige Klubs Ist ein Klub dasselbe wie ein Verein?| für empfindliche Ohren, dafür aber um so Im Klassischen Land der Klubs, in England humorvoller gewesen sein; angeblich hatten Zennt man genaue Unterscheidungen zwischen sich hier Sprachforscher eingeschmuggelt, um Diesen beiden Formen geselliger Zusammen- die landläufigen Scheltworte zu sammeln. schlüsse. Der Verein hat zumeist ein praktisches Biel und versucht alle jene au Mitgliedern zu gewinnen, die das gleiche Interesse berbindet, ob es nun das Büchten von Schleierschwänzen oder das Briefmarkensammeln ist. Dagegen legt ein Klub das Hauptgewicht auf die Eigenschaften, die von einem Mitglied gefordert werden, und seine Liebhabereien kommen erst in zweiter Linie. Wer ein Klubmitglied werden will, der muß etwas fein, und wenn es auch dies wäre; nasenlos unter den Mitmenschen zu wandeln. So gab es denn in England einmal einen Klub der Nasenlosen, in dem sich alle jene zusammenfanden, die von der Natur stiefmütterlich behandelt und mit ungewöhnlich Fleinen Nasen bedacht wurden oder aber durch ein Mißgeschick ihrer Nase beraubt worden waren. Die Nasenlosen fühlten sich nirgends so wohl wie unter ihresgleichen, und der Klub stand lange in dem Ruf, der gemütlichste und fröhlichste aller Londoner Klubs zu sein. Das erbitterte indes bald einen bekannten Herrn der Gesellschaft, dem die Natur eine besonders stattliche Nase verliehen hatte. Er gründete Sofort einen Nose- Club", dessen Mitglieder fich durch stattlich entwidelte Riechorgane auszeichnen mußten. Auch hier erwies sich das geteilte Leid als Teicht tragbar, und da eine große Nase in diesem Klub nicht Spott, sondern Bewunderung und Ansehen hervorrief, so waren hier die Klubmitglieder nicht minder guter Dinge als bei den Nasenlosen. Friedlicher ging es im ,, Hemdrum- Club" zu, im Club der Mißvergnügten. Die Mitglieder bezeigten ihren Verdruß durch strengftes Schweigen. Sie famen zusammen, entzündeten ihre Pfeifen, faßen tief in ihren Klubsesseln und starrten sich trübselig an, Um Mitternacht verabschiedete man sich mit einem mißvergnügten Gute Nacht und sammelte Aerger und Verdruß für das nächste ,, gemüt liche Beisammensein". Im Sighing- Club", dem Seufzer- Klub, war man nun einige Grade weniger trübsinnig, denn man seufzte nicht aus Kummer, sondern aus Liebe. Wer ihm beitrat, mußte sich verpflichten, Liebe zu seinem einzigen Lebenszweck zu machen und von nichts anderem zu reden, und zu seufzen als von Liebe. Im Gespräch der Klubmitglieder untereinander durften nicht banale Worte des Alltags, sondern nur poetische Wendungen gebraucht werden, in denen man der Liebe huldigte. Aber dieser Klub bestand nicht lange, seine Mitglieder entschlossen sich jeweils bald von der Theorie zur Praxis überzugehen, und wurden so gute Ehemänner, daß ihnen jeder Klubbesuch- oder vielleicht auch ihren Frauen schnell überflüssig erschien. Auch der Klub der Schwarzen Bohne" wirkte allerdings in beschränktem Ausmaß ehefördernd. Es handelte sich hierbei um einen Frauenklub, dem jeweils nur vierzig Nach dem Sonnenbad gefrühstückt.( Regt euch nicht auf, das war es gewohnt). Gegen sechs Uhr aber konnte er nicht meh weiter, und sank auf einer Bank eines Weinauss schants an den äußeren Boulevards zusammen. und wo man für vier Sous den besten Absynth Ein gutes Beisel, das er schon lange fannte des ganzen Viertels bekam. unverheiratete Damen angehören durften. Das Eintrittsgeld betrug 10 Pfund Sterling. Der Klub trat nur ein einzigesmal im Jahr zu Daß man fich für vier Sous ein Stüda Eine unfreundlichere Stimmung herrsch- einer Sizung zusammen. Auf dem Klubtisch chen Paradies einverleiben kann, wie herrlich te dagegen im„ Surley- Klub", dem Klub der stand alsdann ein Kasten, der neununddreißig ist das, für einen armen Teufel! Grobiane, der sich allwöchentlich in der Nähe weiße und eine schwarze Bohne enthielt. Jedes Während der unsere nun seine Lippen in des Fischmarktes von Billingsgate versam Mitglied mußte mun blindlings in den Kasten die beglückende Flüssigkeit tauchte, setzte sich ein melte. Seine Mitglieder waren verpflichtet, greifen, und ihm eine Bohne entnehmen. Wer Fremder an einen Nebentisch. einander so unwirsch und grob gegenüberzu- die schwarze Bohne erhielt, war verpflichtet, treten, wie überhaupt denkbar war; es sollte sich im folgenden Jahr zu verheiraten, die ihnen einmal gestattet sein, nach Herzenslust übrigen mußten feierlich geloben, bis zur ruppig zu sein. Wer aus Versehen höflich war, Wahl im nächsten Jahr unvermählt zu bleimußte Strafe zahlen und wurde im Wieder- ben. Der Klub übernahm jeweils die Kosten holungsfalle sogar ausgeschlossen. Die Zu- der Hochzeitsfeier für das heiratende Mitsammenkünfte dieser Grobiane sollen nichts glied. Der arme Teufel und der gute Geist Von Alphonse Allais. Es war einmal ein armer Teufel... Das Wermste von einem armen Teufel, das sich denken läßt. Ohne die kleinste Atempause hielt das Pech ihn beim Wickel und ließ nicht locker, ein so grasgrünes Pech, wie es selbst das pechreichste Jahrhundert höchstens dreimal hervorzubringen bermag. An diesem Morgen hatte er sämtliche in seinen Westentaschen verstreuten Kapitalien aus sammengetan. grünen Rock verwandelt worden, und der arme Teufel sagte nun immer ganz selbstverständlich: ,, Mein grüner Rock". Sein Hut, der auch schwarz gewesen war, war jetzt rot( einer der eklatanten Widersprüche der Dinge der Natur). Der Neuangekommene war von überirdis scher Schönheit, und betrachtet mit unendliche Güte den armen Teufel, der gerade dabei war sein großes Leid in kleinen Schlückchen zu era tränken. Du scheint mir nicht glücklich, armes Teufel, sagte der Fremde mit einer Stimme, die süß flang, wie Engelsmusik. Nein, nein... nicht besonders** Du scheinst mir nicht glücklich, armed und ich will dich glücklich machen. Ich bin eint guter Geist... Sprich... Was fehlt dir, unt vollkommen glücklich zu sein? Ich hätte nur einen Wunsch, guter Geiff, Sous täglich zu haben. und der wäre, bis an mein Lebensende hunderk Du bist wirklich nicht anspruchsvoll Dieser grüne Rock und dieser rote Hut ho- armer Teufel. Dein Wunsch soll erfüllt wer ben einander gegenseitig ganz außerordentlich. So fomplementär zusammengestellt wirkte das Grün grüner und das Rot röter und eine ganze Anzahl von Leuten sah in dem armen Das ganze ergab eine Summe von 1,90 Teufel einen originellen Farbenmaniat. Frs.( ein Franc neunzig). Für heute langte es. Aber morgen? Armer Teufell Nachdem er seinen weißen Rocknähten mit eiras Tinte aufgeholfen hatte, ging er aus, in der trügerischen Hoffnung, Arbeit zu finden. Der einst schwarze Rock, war nach und nach von der Reit. diesem aroßen Färber, in einen * Der ganze Tag des armen Teufels verging in toller Hezjagd über Tausende von Treppen auf und ab, und angstvollem Warten in den öden Vorzimmern. Und alles ohne den geringsten Erfolg. Armer Teufel! Um Zeit und Geld zu sparen hatte er nicht Hundert Sous täglich! Der arme Teufe strahlte. Der gute Geist fuhr fort: 1 R Da ich aber auch noch anderes zu tun habe, als dir jeden morgen dein Geld zu brina gen, und außerdem genau weiß wie lange dis leben wirst, geb ich dir das Ganze auf ein mal Das Ganze auf einmal! Das Gesicht des armen Teufels läßt sich| Ton an die Menge: nicht schildern. Das Ganze auf einmal! -4" Diejenigen, welche den Buckingham- Palast niederbrennen wollen, drei Schritte nach links austreten. Die anderen nach rechts!" Sofort kam Bewegung in die Der gute Geist war mit seiner Kopfrech- Menge. Fünf Minuten später hatte sich die Ans jammlung berlaufen. Bung fertig. technung! So, armer Teufel, da ist deine Ab* Der arme Teufel hinwiederum rechnete aus, wieviel Lebenszeit diese Summe fentiere. Also eineinhalb Tage! Nur noch eineinhalb Tage! Armer Teufel! Bah! murmelte er, mir ist schon so bieles passiert!... Der einstmals sehr bekannte italienische Bauchredner Domini hat durch unerwartete Und er zählte 7.50 Frs. auf den Tisch. Entfaltung seiner einzigartigen Begabung des Sieben Francs fünfzig.) öfteren fomische Zwischenfälle hervorgerufen. Eine lustige Szene hat er immer wieder gern erzählt. Er war in Santiago von seinen Wir reprästen zur Taufe geladen worden und sollte selber als Pate auftreten. Alles ging gut. Der fleine Weltbürger wurde bereits über das Taufbecken gehalten. Was sich dann ereignete, schildert Domini mit den Worten:„ Dabei fam mir plöglich ein übermütiger Einfall. Ich sah, wie der fleine Täufling bei der Berührung mit dem Wasser die Lippen öffnete und den Mund zum Weinen verzog. Plötzlich hörten die Anivesenden den kleinen Täufling mit hoher Kinderstimme vorwurfsvoll sagen: Genug, genug, laßt mich jetzt in Frieden, ich werde mich noch erfälten, du böser Pate., Nie in meinem Leben habe ich einen solchen Erfolg mit meiner Bauchrederei errungen. Dem Geistlichen sank vor Ver wunderung das Kinn herab, alles starrte mit entiebten Augen auf den protestierenden Täufs ling, man glaubte schon an ein Wunder, bis mir mein Gewissen schlug und ich meine Misses tat beichtete..." Und ging und vertranf vergnügt seine 7.50 Frz. mit Tänzerinnen... Namen, die einem die Sprache verschlagen Herr David Kaphotohoakimiotewocjalne majhanok ist zum Postmeister von Haiti ernannt worden." So meldeten vor einigen Tagen amerikanische Blätter. Mancher Leser wird mehrere Stunden lang im Kreise herumgelaufen sein, nachdem er diesen etwas ausführlichen Namen berbaut hatte. Schach- Ecke In Wales gibt es aber bekanntlich ein Dorf, Has Llanfairprollguyilyogenyaldwiydeaardndro- Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 32, poll Jlandifiliogogiegogoch heißt. Das bedeutet auf deutsch: Kirche der heiligen Jungfrau im Talgrund nahe dem blühenden Nußbaumwald." Post Modlan bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 240. Von L. L. Kubell, Leningrad. Selbst die Bevölkerung, die diesen Ortsnamen Schwarz: Kc4, Tg5, h6. Lh7. h8. Sd5. h2, Bb3. geprägt hat, hat keine Lust, ihn jedesmal bis zur Neige auszusprechen. Deshalb nennt man bas Dorf im gewöhnlichen Leben einfach Llainfair. Cromwell hatte einen berühmten Offizier, dessen Vorname dem Saz entsprach:„ Wenn Jefus nicht gestorben wäre, um sich zu retten, würbest du zum Untergang verurteilt sein." Gegenüber diesen allzu langen Namen darf man andererseits nicht vergessen, daß es in der Schweiz einen Fluß gibt, der Aa heißt. In China heißen viele Leute einfach J, das ist einer der berbreifetsten Familiennamen. In Holland gibt ps ein Dorf, das heißt, in Schweden eine leinstadt namens A und in China eine ganze Provinz, die sich schlicht und kurz U nennt. Heiteres Im Londoner Hyde- Bart gibt es die berühmte Rednerede, wo Menschenbeglücker aller Schattierungen ihre unausgegorenen Ideen auf bie Zuhörer loslassen. Das geschieht unter Staatlichem Schub, indem ein Polizist dafür forgt, daß das Reich dieser Apostel nicht länger als ihre Rednerzeit währt. Eines Tages hatte nun ein anarchisch- nihilistischer Feuerkopf eine Menschenmenge um sich versammelt. Seine Verfündungen endeten mit dem Vorschlag, sich sofort und von der Stelle weg zum BuckinghamBalast, dem Wohnsitz des Königs, zu begeben, um diese Bwingburg niederzubrennen! Hier schien dem Polizisten ein Einschreiten angebracht. Er stoppte den Redestrom mit erhobener Hand ab, dann wandte er sich in befehlendem 8 7 6 Ст 5 3 2 T d3( 9). a b C d e fgh 125 a b c d e f gh 6 4 B 2 Weiß: Kd1, Dg3, Lf7, g1. Sf4. g7. Ba3, a4, b2( 9). Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 237: e2- e4! Richtige Lösungen sandten nachfolgende GeAls Ludwig XIV. einmal ins Feldlager 30g, um die Belagerung von Mons selbst zu leiten, befahl er auch seinem Hofhistoriographen ihm zu folgen. Dieses Hofamt bekleidete da mals der Dichter Racine, der das behagliche Leben sehr liebte. Er leistete deshalb dem Bea fehl nicht Folge und blieb zu Hause. Nach sei ner glücklichen Rückkehr machte ihm der König Borivürfe, worauf Racine geistreich erwidertes Sire, meine Garderobe war nicht imstande: ich mußte mir daher erst die notwendigen Klei der bestellen, aber Eure Majestät hatten viel schneller die Stadt erobert, als mein Schneider mir meine Sachen liefern konnte." " ,, Den größten Genuß bereitet mir bia Musit, wenn ich sie mit geschlossenen Augen höre." ,, Ja, wenn Sie aber nur nicht so babek schnarchen würden." ,, Was, Sie haben nichts von dem starken Gee ,, Nein, witter gestern nachmittags gehört?" meine Frau hatte gestern im Nebenzimmer ihr Kaffeekränzchen." ,, Warum stellst du dich eigentlich immer den Balkon, wenn deine Frau singt?" Ja, weißt du, die Nachbarn könnten sonst glauben, ich berprügelte sie." endete mit einem großen Sieg der Erzgebirgs gruppe 22: 2% Punkten. Partie Nr. 80. Gespielt am 2. Juni 1935 in Bergesgrün. I. Runde um die Kreismeisterschaft 1. Brett. Weiß: Schwarz: Sachs. Komotau. Scharoch, Wisterschan. Sizilianisch. 1. e2- e4 2. Sg1-13 3. Lf1- c4 c7-05 Sb8- c6 Der Königsläufer steht in der sizilianischen Partie auf e2 am zweckmäßigsten, schließlich kann er auch nach b5 ziehen, aber auf c4 leistet er wenig und dies darum, weil der schwarze e- Bauer nur einen Schritt macht, wer in dieser Stellung zwei Schritte geht mit dem Bauer, der ist dann gewiß ein Maurer. 3.4 4. Sb1- c3 5. a2- a3 e7- e6 a7- a6 Der Läufer soll auf der Diagonale a2- g8 blef ben. wo bleibt dann das Figurenspiel von Weiß, das den Vorteil sicherstellen soll. Jeder er< fahrene Kenner weiß, daß bei sizillanisch er als Anziehender Vorteil erreichen kann, bei gutem Figurenspiel, als Nachziehender in Vortell kommen kann bel gutem Bauernspiel. Statt 5- a3 ist d2- d4 der weit bessere Zug. 5. 6. Lc4- a2 7. d2- d3 8.0-0 9. e4x d5 10. d3xc4 b7- b5 c5- c4 d7- d5 Lc8- b7 e6xd5 d5Xc4 11. Dd1 x d8+? Ta8xd8 12. b2- b3 c4Xb3 13. c2- b3 Sg8-16 14. b3- b4 Lf8- e7 15. Tfl- el 0-0 16. Lc1- g5 h7- h6 17. Lg5- h4 Td8- d7 Wenn Schwarz geplant hat, die einzige offene Td8- d3 der gegebene Zug.. nossen ein: Dinnebier Emil. Tetschen: Schöffel Anton, Schöbritz: Beutel Wilhelm. Arnsdorf De Tetschen: Walter Ludwig und Robek Franz, Kwitkau: Hyna Josef und Hyna Franz. Hosto- Linie mit seinem Turme zu besetzen, dann war Franz, Suchei: Kraus Gerhard. Turn. Ulbert Triltsch Gustav. Wisterschan: Hühnel Anton, Predlitz. mitz: Grimmer Emil, Katharinaberg: Tesař Rudolf, Proseditz; Steiner Eduard, Schönfeld; Wettkampf Erzgebirgsgruppe gegen Elbegruppe. Im Rahmen des Kreisturnfestes in Aussig veranstaltete die Schachsparte in Bokau..Volkshalle" einen Massenschachwettkampf. Trotzdem viele Schachgenossen in anderen Sportarten mitwirkten. beteiligten sich an dieser Veranstaltung mehr Teilnahme weit größer gewesen, wenn nicht im letzten Augenblick eine Spiellokaländerung einSchachgenossen bekannt war. Das Spiel selbst als 50 Schachgenossen. Auch wäre bestimmt die getreten wäre, welches keinem der ankommenden 18. Tal- d1 Tf8- d8 19. Td1xd7 Td8xd7 20. Lh4Xf6 Le7Xf6 21. Sc3- d5 Lf6- d8 22. h2- h3 Td7- d6 23. Tel- e8+ Kg8- h7 Td6- d7 g7- go Td7- d1t Ld8- c7t Sc6- e5! Kh7- g6 Kg6Xh5 24. Te8-18 25. Sd5f4 26. Sf4- h5 27. Kg1- h2 28. g2- g3? 29. Sf3-21 30. T18- g8+ Weiß muß somit verlieren, er spielte noch bis zum 38. Zug und gab dann auf. Anmerkungen Franz Hyna.