BUNTE WELT Nr. 43 Unterhaltungsbeilage Die Metamorphose des Hundes Eine Schelmengeschichte aus Dalmatien von Božo Lovrić Der Maler Jvan Stočić hatte sich lange in den Bergen und Dörfern herumgetrieben und langte gerade in dem Küstenstädtchen an. Wenn ich sage ,, er langte an", so ist dieser Ausdruck nicht ganz präzis, denn er kam nicht angefahren, wie man vielleicht denken könnte, sondern seine jungen Beine hatten ihn dorthin getragen. Das wäre freilich noch zu ertragen geivesen, aber das Schlimme war: sein Ränzel war leer und seine Taschen warteten schon acht volle Tage auf ein paar zerbrochene Groschen.. Unterwegs hatte er sich von Feigen, Weintrauben und guten Worten genährt... Ließ ihn das Glück eine brave Bauersfrau treffen, dann hatte er solange zärtliche Blicke und Liebes worte spielen lassen und sie seiner glühenden Buneigung versichert, bis ihm die Frau, um Liebe mit Liebe zu vergelten, ein Gläschen Wein oder Schnaps oder häufiger noch eine Scheibe Brot oder ein Stück Kuchen spendiert hatte. So hatte er sich also halbwegs gesund und satt bis zur Stadt durchgeschlagen. Aber wohin nun? Geld hatte er nicht, bis zu seinem Heimatsort war es zu Fuß noch weit zu laufen, und die Seereise war zwar gar nicht weit, aber teuer, und der Schiffsmann wollte Geld dafür haben. Was tut man also? Soweit bist du gekommen, und nun läufst du mit dem Kopf gegen die Wand, sagte sich Stočić und setzte sich mit seinem leeren Rängel auf eine nahe Treppenstufe, um sich von dem anstrengenden Wege etivas auszuruhen. Er sann nach, wie man den Teufel betrügen könnte, ohne den lieben Gott zu versuchen. Er hatte im Leben schon allerlei angestellt, um oben zu schwimmen. Wenn nur der Magen nicht wäre! Aber nun fangen die Gedärme wieder an zu singen, und dieses Lied stimmt melancholisch wie die Saiten unterm Fiedelbogen, die das Herz traurig bewegen. Laß dich nicht unterkriegen! Halte noch dieses Mal die Räder in Bewegung, es wird schon alles gut ausgehen, sagte er vor sich hin und suchte im Geiste angestrengt nach einer rettenden Idee. Wenn der Mund essen will, muß der Verstand ihm helfen. Ein bißchen Verstand und ein bißchen Arme, und wenn die Arme versagen, können die Beine helfen. Du kennst sie und weißt, wie sie laufen und springen können. Wie oft haben sie dich vor der väterlichen Rute gerettet und später vor noch schlimmeren und bitteren Ruten. Er erinnert sich, wie ihm die Bauern einmal nachstellten, weil er sich das Ränzel gefüllt hatte. Sie dachten, er hätte ihnen ihren Wein stiebist, und liefen hinter ihm her. Hei, wenn ihm da nicht Flügel an den Füßen wuchsen, dann wehe seinem Rücken! Sie hatten Stöcke fast so stark wie Armknochen und noch jetzt geht es ihm durch und durch, wenn er daran denkt. Halt, du Hundesohn! hatten sie gerufen, und es war ihm schummrig vor den Augen geworden von dem Geschrei und noch mehr von dem Staub, den die Füße aufwirbelten. Halt! Ja, die haben gut ,, Halt" rufen: soll man stehen bleiben, wenn sie einem auf den Fersen sind? Soll man sich umdrehen, wenn man weiß, daß man seinem Rächer in Auge schauen wird? Nur den Weg sieht man vor sich und die Beine greifen aus, als wollten sie so schnell wie möglich ans Ende der Welt gelangen. Aber wenn ich damals kein Vogel geworden bin, werde ichs niemals mehr werden, so schloß Stočić seine Selbstbetrachtungen und betrachtete mit dankbarem Blick seine Beine. Ihr meine Retter und Ernährer! Er hätte sie am liebsten umarmt, aber da blizzte ihm im selben Moment eine rettende Idee auf. Es fällt ihm ein, wie ihn einmal in einer Stadt seine Kunst geholfen hat. Nicht das Malen, gottbehüte, sondern das Imitieren von Tierstimmen. Am Ende hatte er geblökt wie ein Schaf, aber das hatte wenig genügt. Dann war er darauf verfallen, einen echten leiblichen Ejel nachzumachen. Er hatte so durchdringend und laut geschrien, daß die ganze Straße zusam mengelaufen war. Eine Nachtigall hätte keine größere Sensation verursacht. Die Leute hatten mit offenem Munde dabeigestanden und als er seinen Gesang beendet hatte, waren sie herangekommen, um sich durch Anfassen zu überzeugen, daß dies ein Mensch und kein Esel sei. Einer war ihm in seiner Begeisterung fast um den Hals gefallen und hatte ihn vor versammeltem Volke zum Könige aller Esel" ausgerufen( wobei er Gott zum Zeugen anrief, daß er die Wahrheit sage.) Dann waren sie ihm noch nachgelaufen, hatten ihn angegloßt wie ein | Weltwunder, und als er ins Wirtshaus ging, wäre es fast zu Erzessen gekommen. Jeder überbot sich, ihn mit Wein, Rafi, Braten und sonstigen Genüssen für Mund und Kehle zu bewirten. Als er sich schließlich vollgegessen und getrunken hatte und der Magen ihn schon drückte, hatte er seinen Wohltätern zugesprochen, daß sie sich ordentlich in die Haare gerieten, 1935 Stočić wollte sich nicht wiederholen und so beschloß er, diesmal als Schwein aufzutreten und so das nüßlichste und nahrhafteste vierbeinige Säugetier zu kopieren. Aber wie? Da tam ihm wie ein Blitz fol gender geniale Einfall: " Dicht neben ihm lag ein Schäferhund in der Sonne und schlief. Skočič stürzte sich wie ein Raubvogel auf ihn, steckte ihm einen Lappen in den Mund und ehe sich der Hund versah, saß er im Ränzel des Malers.„ Es ist doch alles ganz gleich, seinem Schicksal entgeht man nicht; das einemal hilft der liebe Gott und das anderemal hilft so ein Heide von Hund und das noch heidnischere Schwein", tröstete sich Skočič. Er schnallte das Ränzel wieder um und machte sich auf den Weg zum Marktplatz der Stadt. Dicht dabei war auch der Basar, und nun wollen wir sehen, wer schlauer ist, er oder die Stadtbürger. Geschäfte zu machen oder besser gesagt: den Jung und alt war zusammengeströmt, um anderen zu betrügen. Stočić trug den Hund in seinem Nänzel und dachte die ganze Zeit an seinen neuen Streich. Plößlich, mitten in die größte Stille, scholl ein Gequiet, bald lauter, bald leiser, als wenn ein Schweinchen am Spieße stedt. Das hat Stočić lange geübt und Quieten auch nicht aufhörte, als die Leute sich er hatte es so gut heraus, daß er mit dem nach ihm umsahen. Sogar mit geschlossenem Munde konnte er quieten, und zwar besser und anhaltender als ein richtiges Schweinchen. Los, nun wollen wir handeln, Leute, rief Stočič mit dröhnender Stimme: Wer einen Hunderter gibt, soll Schwein und Ränzel haben. Und er bog nach der anderen Seite ein, als ginge ihn die ganze Sache gar nichts an, worauf wieder das Grunzen und Gequiet des gefangenen Tieres von neuem losging. losgehen lassen, erscholl von allen Seiten der Als hätte man mehrere Flinten zugleich Ruf: Hier! Hier! Aber der Maler tat so, als höre er nicht. aber als der erste Becher unter den Tisch fiel Er ging weiter, ohne auf die Zurufe und Anund der erste Faustschlag flatschte, war er spur- gebote zu achten, und reizte die Händler durch los verschwunden. Vergeblich suchte man ihn immer neues Quieken und Grunzen... Er nach der Schlacht. Selbst unter dem Tisch fand dachte sich: das Ränzel ist gut verschnürt, und man ihn nicht, und die Recken, die sich ihre das Hundetier hat vor Schreck die Stimme verzerschlagenen Köpfe befühlten, waren voll Verwunderung über sein plöbliches Verschwinden. loren. Auch der Lappen hat geholfen! Noch ein Lange stritten sie hin und her, ergingen sich in Weilchen, und alles ist wie es sein soll. Vermutungen und Erklärungen, bis schließlich der Klügste von ihnen dem Raten ein Ende machte und das geheimnisvolle Rätsel löste. Er tippte sich zum Beichen seiner Klugheit auf die Stirn und verkündete mit lauter Stimme,( daß jeder es hören konnte), daß niemand anders als Er, der König der Esel, an ihrem Streite schuld sei, und daß Er wahrhaft der König sei, und sie selbst nicht nur Esel, sondern richtige, ganz rich tige Erzesel gewesen wären. Die aufgeregten Händler sammelten sich um ihn, bestürmten ihn wütend wegen seiner Unbekümmertheit und hätten ihm fast den Ranzen weggerissen, wenn er ihn nicht mit allen Kräften festgehalten hätte... Ehe er sichs versah, hatten ihm drei, vier Leute einen Hunderter in die Hand gedrückt. Mir gehört das Schwein, mir gehört das Schwein, gröhlten sie und suchten sich gegen seitig mit den Ellenbogen wegzudrängen. Hei, Stočić, jest oder nie in Gedanken machte er sich Mut. Und, scheinbar wütend auf die Händler, schwang er den Ranzen mit aller Wucht um sich herum und schlug schimpfend und fluchend darauf. Nicht doch, riefen einige Stimmen, Mann Gottes, du schlägst ja das Schweinchen tot! Während die Händler sich stritten, wem das Schwein gehören sollte, war der Maler auf und davon, als wären ihm Flügel gewachsen. Aber auch ein Teufelsschwänzchen mußte ihm gewachsen sein, denn statt der erwarteten vier Hunderter fand er sechs zerdrückte Geldscheine in seiner Hand. Am liebsten hätte er laut aufgelacht und nach Herzenslust herumgetanzt, aber es war feine Zeit zu verlieren. Sein Schiff, das gerade abgehen sollte, hatte schon dreimal die Sirene ertönen lassen, und vom Markte zum Schiff war es noch ziemlich weit. Erst als er in das schon losgemachte Schiff sprang, atmete er erleichtert auf. 2 Als die Keilerei zu Ende ging und die Händler merkten, daß ein Gauner fie betrogen Porzellanfabriken... hatte, beschlossen sie, das Schwein zu schlachten und es brüderlich in vier gleiche Teile zu teilen. Der Aelteste zog ein Messer heraus und schnitt die Schnur von dem Ranzen durch. Aber im selben Moment sprang der Hund knurrend und bellend heraus und lief, als wäre der Böse in ihn gefahren, in rasendem Lauf davon. Eine stumme Pause folgte. Alle sahen sich verdußt an. Dann, als allen klar war, daß man sie frech übertölpelt hatte, stürzte sich einer auf den anderen, und wären nicht einsichtige und vernünftige Leute in der Nähe gewesen, wer weiß wie der Streit noch ausgegangen wäre. Auf jeden Fall: die geschwollenen Augen, zerschlagenen Nasen und gebrochenen Arme hat das Küstenstädtchen niemals vergessen. ( Berechtigte Uebersetzung aus dem Kroatischen von W. H. Lann.) 0220 Was wissen wir vom Erdinnern? Bergwerfe und Vulkane · Woraus besteht der Erdkern? Offen gesagt sehr wenig. Fragen wir vor ein bis zwei Milliarden Jahren nicht einen Physiker nach dem Aufbau des Firsternes wesentlich höher war. Da die Sonnenoberfläche Capella in 51,5 Lichtjahren, also 487 Billionen 6000 Grad hat, würde die Theorie von der Kilometer Entfernung, so wird er uns an Hand Entstehung der Erde aus der Sonne durch dieder Eddington- und Jeanschen Theorie haar- ses Ergebnis gestützt werden. flein erzählen, welche Jonen und Quanten sein Inneres beleben. Kommen wir aber auf die uns doch etwas näherliegende Erde zu sprechen, so wird er merkwürdig verlegen und unsicher. In einem Firstern sind die Stoffe in folge der enormen Temperatur vollkommen zerlegt und einer spektroskopischen Untersuchung also zugänglich, was bei der Erde in beiden Beziehungen nicht der Fall ist. * Wir sind also auf freiwillige Aeußerungen der Erde angewiesen, denn auch die Bergwerke reichen nur bis 2,6 Kilometer Tiefe, was bei einem Erdradius von 6,370 Kilometern sehr wenig ist. Die starken Gebirgs= faltungen haben Gesteine aus höchstens 20 Kilometer Tiefe an die Oberfläche gebracht. Die Lavamassen der Vulkane kommen aus 40 Kilometer, die Diamanten aus Kimberley aus 100 Kilometer Tiefe. Unsere Kenntnis vom Wärmehaushalt der Erde wurde ganz wesentlich gefördert durch die Entdeckung des radioaktiven Zerfalls der Elemente. Bei diesem Zerfall entsteht eine ganz beträchtliche Wärme. Nun ist der Gehalt des Bodens an radioaktiven Elementen so groß, daß, auf die ganze Erde umgerechnet, mehr Wärme dadurch erzeugt als abgegeben wird, somit die Temperatur dauernd steigen müßte. Dieses falsche Ergebnis zwingt zu der Annahme, daß die radioaktiven Stoffe auf eine dünne Erdschicht von ca. 40 Kilometer Dicke beschränkt sein müssen. Man hat daran die Vermutung geknüpft, daß der Zerfall der Atome durch die Höhenstrahlung hervorgerufen wird, die mir bis einer gewissen Tiefe eindringen kann. Neuere Untersuchungen zeigen aber wohl, daß zwischen beiden Erscheinungen kein Zusammenhang besteht. * Von Ernst Dittmar Wenn einer durchgeht, schwärmt er tief vers aückt... Von Tassen, die so weiß wie Marmor schim mern, Von schönen Vasen, die wie Kerzen flimmern, Ein Arbeitssaal, wie nie wohl ausgeschmückt. * Wenn einer drin lebt, an das Werk ges bunden, Dringt ihm der weiße Staub in alle Poren, Und er, der all' die Herrlichkeit geboren, Hat hier die Schwindsucht, weiter nichts, gefunden... % Denn im Vorbeigehn sieht man immer hell, Was jene Armen Tag um Tag ertragen, Die an das Kreuz der elvigen Fron ges schlagen, Bergißt der andere, wenn er's weiß, sehr schnell * Der Schimmer, der Euch lockt, ist Tränen spur, Und wenn die Schöpfer in die Gräber sinken, Weil sie zuviel vom Salfstaubgift getrunken, So ist es dieser Erde Glücksverteilung nur... die Jedoch wurden zahlreiche Meteore, Bruchstücke von zertrümmerten Weltkörpern, gefunden, genau untersucht und ein hoher Gehalt an Eisen und Nickel gefunden. Nun zeigt Astrophysik die ziemlich gleichartige Zusammensezung der Sterne. Das gestattet uns, die Ergebnisse der Meteoranalysen auf die Erde zu übertragen und ihr einen Kern von 90 Prozent Eisen und 10 Prozent Nickel zuzuschreiben ( Nifetern). Man wird auch geneigt sein, den Magnetismus der Erde auf diesen Eisenfern zurückzuführen. Vor diesem Schluß muß aber gewarnt werden, denn die magnetischen Eigenschaften gehen dem Eisen bei 800 Grad verYoren. Die äußere Erdkruste von 40 Kilometer Dicke ist ihrer Zusammensetzung nach ganz gut bekannt. Ueber die zweite Schale, die bis 1200 Kilometer hinunterreicht, weiß man natürlich faum ettvas. Es wird aber vermutet, daß ge= Mit größerer Tiefe nimmt auch der Druck wisse Lavamassen, wie die aus Vorderindien, Die Bergwerke zeigen mit wachsender Tiefe eine Zunahme der Temperatur in 2,6 Kilo- 3. In 100 Kilometer Tiefe beträgt er 30.000, aus dieser Schicht stammen, die demnach vorim Erdmittelpunkt drei Millionen Atmosphä- zugsweise aus Silizium und Aluminiumbermetern ca. 80 Grad, die ein weiteres Vorren. Dieser ungewöhnliche Druck wird auch ein bindungen besteht.( Sialschale). An diese ungewöhnliches Verhalten der Stoffe zur Folge schließ sich die dritte bis 2900 Kilometer. Die haben, und gerade hierin liegt eine große Unsicherheit ist hier noch größer und man kann Schwierigkeit. Im Laboratorium hat man bei dem Kern nur aus Meteoren auf den Ge= einige Stoffe bei 25.000 Atmosphären Druck halt an Silizium- und Magnesiumverbindun untersucht; aber das gestattet noch lange keinen gen schließen( Simaschale). Darauf folgt dann Schluß auf die Verhältnisse bei drei Millio- der Nifekern. nen Drud. dringen sehr erschwert. Man nennt die Zahl der Meter, die eine Temperaturerhöhung um 1 Grad geben, die geothermische Tiefenstufe. Sie schwankt von Ort zu Ort und beträgt im Mit tel 30 Meter. Hiermit ergäbe sich also für den Erdmittelpunkt eine Temperatur von 210,000 Grad. Das ist aber physikalisch unmöglich, denn eine solche Temperatur müßte die Erde spren gen. Die Zunahme muß also geringer sein. Die Die Masse der Erde ist mit 6 Trilliarden Lava bat eine Schmelztemperatur von 1100 Tonnen, ihr Volumen mit 1,08 Trilliarden bis 1300 Grad, mit der wir also in 40 Kilo- Kubikmeter sehr genau bekannt. Daraus errechmeter Tiefe zu rechnen haben. Die Entstehung net sich eine mittlere Dichte von 5,52 Kg. pro der Diamanten aus Kohle in 100 Kilometer Liter. Die Gesteine an der Oberfläche und, Ticfe wird bei 1500 Grad vor sich gehen. wie man auch annehmen kann, bis etwa 3000 Weitere Ueberlegungen zeigen, daß auch im Kilometer Tiefe, haben aber eine mittlere Dichte Erdinnern wohl nirgends 5000 Grad über von 2,8. Also muß der Kern eine bedeutend schritten werden. Untersuchungen und Rechnun- höhere haben, etwa 10 Kg. pro Liter. Woraus gen zeigen weiters das ziemlich sichere Resultat, besteht er nun? Diese große Dichte haben nur daß die Temperatur der tieferen Schichten Metalle; Gesteine werden selbst bei hohen in einigen hundert Millionen Jahren sich Drucken nicht soweit zusammengepreßt. Einen nitr geringfügig geändert haben fann, unmittelbaren Beweis, um welches Metall es also auch bei der Entstehung der Erde sich hier handelt, hat man natürlich nicht. F Wir kommen nun zu einer sehr heiflen Frage. Ist das Erdinnere gasförmig, flüssig oder fest? Da alle Stoffe ihren Siedepunkt unter 5000 Grad haben, wird man den gasförmigen Zustand annehmen, doch darf die Wirs fung des hohen Drucks nicht vergessen werden, der diesen Zustand wieder ausschließt. Auch die berneinen einen Gastern; Erdbebenwellen bleibt also die Entscheidung zwischen flüssig und fest. Dieses Problem verschwindet aber auch, da bei unseren Verhältnissen eine Trennung sinn los wird. Einen scharfen Unterschied zwischen beiden Zuständen hat man nur bei kristallinen Körpern. Die Temperatur und der Druck im — 3 Erdinnern verbietet aber die Existenz von Kristallen. In der Simaschale werden nur die einfachsten chemischen Verbindungen der Metalle mit Schwefel und Sauerstoff noch leben können; im Kern sind auch diese nicht mehr möglich, die Atome werden enggepackt, aber frei beweglich sein. Wir haben es also aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem nichtkristallinen, «jnorphen Körper zu tun, der bei den Temperaturen plastisch, bildsam ist. Der Wirklichkeit am nächsten kommt man wohl durch Annahme eines sehr dickflüssigen Zustandes des Erdinnern. Kristallin, a'so fest, ist nur die äußerste Schichte von 60 Kilometer Dicke. Die Verhältnisse sind sehr schwer zu übersehen- Es fehlen uns die Laboratoriumserfahrungen über die Eigenschaften der Stoffe bei sp hohen Temperaturen und Drucken. So muß dieses Problem in erster Linie von der metall« kundlichen Seite gelöst werden. Wir haben also für unsere Annahme vom Aufbau der Erde nur einige wenige indirekte Beweise, was angesichts der Bedeutung dieser Frage recht unbefriedigend iftf R. W. Kaffee aus Abeffinien Der zentralamerikanische Staat Kostarika hat sich als Wappenpflanze den Kaffeeftrauch auserwählt, obzwar dieser dort wildwachsend nicht vorkommt und dort erst im Jahre 1822 eingcführt wurde. Er spielt aber in der Landwirtschaft des Landes eine große Rolle und diese Beziehung soll eben der Kaffeestrauch als Wappenpflanze zum Ausdruck bringen. Wirklichkeitstreuer wirkt im Wappen des australischen Staates Neu-Süd- Wales die prachwolle Telepea-Pflanze, die in dessen Bergen— und nur dort, sonst nirgends in der Welt— wächst und dort ihre seltene Pracht entfaltet. Vom Standpunkt der weltwirtschaftlichen Bedeutung würde freilich der Kaffeeftrauch als Wappenpflanze eher dem brasilianischen. Staate Sao-Paulo gebühren. Wollte man aber in der Symbolik der Wappen die Natur zum Worte kommen lassen, dann hätte kein Land in der Welt ein so fest begründetes Recht auf den Kaffeestrauch als Wappenpflanze als— Abessinien. Denn Abeffinien ist die Urheimat des Kaffees, von wo aus er feinen Siegeszug in die Welt angetreten hat. * K Keine der etwa fünfzig in der freien Natur wild wachsenden Kaffeearten der Erde— von denen viele als Kulturpflanze überhaupt nicht in Betracht kommen— hat annähernd die Bedeutung, wie eben die in den Gebirgen Abessiniens beheimatete Kaffeeart, die die Botaniker sonderbarerweise Coffea arabica nennen. < Gäbe es Gerechtigkeit in dieser Welt, dann müßten die Botaniker diese Art der Kaffeepflanze Coffea abessinira nennen, denn ihre Heimat ist wirklich Abeffinien und nicht Arabien. Mehr als neunzig Prozent der in den Kaffeepflanzungen der Welt angebauten - Kaffeesträucher sind Abkömmlinge des abessinischen Kaffees. So auch die in Brasilien am meisten kultivierte N a c i o n a l genannte Varietät. In der brasilianischen Stadt Campinas hat man im Jahre 1027 aus dem Anlaß des Zweijahrhundertfestes der Einführung der Kaffeekultur in Brasilien der Kaffeepflanze, also eigentlich dem abessinischen Kaffe», ein hübsches Denkmal errichtet. Armes AbeffinienI Seine Kaffeepflanze ziert nicht sein Wappen und seinem Kaffeebaum wurde in dem Lande noch nirgends ein Denkmal errichtet! Was nicht ist, das kann aber noch werden! Man hört von Fachleuten, daß der beste Kaffee der Welt noch heute in den allerdings nicht sehr ausgedehnten Kaffeepflanzungen Wessiniens wächst. Sehr klein ist die Rolle, die Abeffinien heute auf dem Kaffeeweltmarkte spielt. Alle Vorbedingungen der Umwelt sind aber da, die Abeffinien zu einer der führenden Kaffeemärkte der Welt machen könnten..•• Wer hat den Kaffee entdeckt? Gelehrte? Forschungsreisende? Kaufleute? Nein, sondern Schafe! So heißt es wenigstens in einer hüb« scheu alten Legende. Das soll im 15. Jahrhundert geschehen sein. Ein Hirt konnte eine ganze Nacht nicht Ruhe finden, da seine Schaf«, statt wie sonst zu schlafen, die ganze Nacht toll herumgesprungen seien. In der Morgendämmerung lief der Hirt in das nächste Kloster und erzählte dort den Mönchen die Vorfallenheit. Diese forschten an Ort und Stelle der Sache nach und siehe— sie fanden die Sträucher der Umgebung von den schönen roten Früchten und ihren Blättern fast vollkommen entblößt. Die Schafe hatten gründliche Arbeit geleistet. Ein Versuch mit dem Aufguß der Früchte wirkte erfrischend auf die Mönche und erhielt diese während ihrer nächtlichen Andachtsübungen wach. So begann— nach dem Märchen der märchenhafte Weg des Kaffees. Tiere als Kaffeeliebhaber kommen aber nicht nur im Märchen, sondern auch in der Wirklichkeit vor. Paradoxurus Muss n g a ist der wissenschaftliche Name des zur Sippschaft der Schleichkatzen gehörenden Kaffeefeinschmeckers, der in der malayischen Inselwelt zu Hause ist und den seine Landsleute L u a k und auch M u s a n h nennen. Er hat eS aber nicht auf die Samen— also auf die. Kaffeebohnen—, sondern auf das diese umhüllende saftige Fruchtfleisch abgesehen. Die Bohnen selbst überläßt er mit seinen Exkrementen ihren irdischem Schicksal. Die hinterlassenen Häufchen dieser Tiere erfreuen sich einer großen Beliebtheit, denn es läßt sich aus ihnen, wie man hört, ein Kaffee von ganz besonderer Feinheit brauen und sie erzielen auch demgemäß hohe Preise. Ob diese Feinheit auf die Instinktsicherheit der Tiere, die sie gerade die reifsten Früchte pflücken läßt, zurückzuführen ist, oder auf die Wirkung ihrer Eingeweide», die die Kaffeebohnen auf ihrem Wege vom Baum zur Erde passieren muffen— wer könnte das wissen? Und ist dies auch alles wahr? Wer eS nicht glaubt, der wird durch das reizvolle Buch des berühmten Botanikers Haberlandt „Eine botanische Tropenreise" eine? besseren belehrt. Aus eigener Erfahrung auf der Insel Java konnte er dieses„Märchen" als wahr' erkennen. Auch der schwedische Naturforscher M j ö b e r g rühmt den Kaffee, der auf S u- l m a t r a in ähnlicher Weise„erzeugt" wird. Ein Deuffcher wollte sogar die Kaffeefeinschmeckerei des Musanys wirtschaftlich nutzbar machen. In einer unzäunten Kaffeepflanzung siedelte er mehrere Musanys an. Es scheint aber, daß er mit dieser auf Exkremente aufgebauten Unternehmung kein Glück hatte, denn Wjöberg meint, daß die javanischen Kaffeepflückerinnen sich doch besser bei der Ernte des Serenade auf Mandoline Ditto auf Ailtohnpe Die Hupe siegte! Kaffees bewähren. Brasilien braucht also bis auf weiters den Wettbewerb der sonderbaren' Kothäufchen der malayischen Inselwelt nicht zu fürchten. Und den Wettbewerb des abessinischen Kaffees? Das ist freilich eine andere Frage- Wer weiß, ob nicht der Kaffee, der unter abeffi-k nischem Himmel, auf abessinischem Boden ge« wachsen ist, einmal doch seinen, den ihm gu bührenden Platz auf dem Weltmarkt erobern wird? I. R. Wissen Sie schon? Daß kein fleischfressender Vogel, nicht ein« mal die Aasgeier, die doch von toten Tieren leben, die Leiche einer Katze verzehrt? * Daß die sowohl steilste als auch kleinste Bahn Europas im Tessin im Bereich des St- Gotthard von Piotta zum Ritomsee hinauffährt,. über einen einzigen Wagen mit zwölf Sitzplätzen verfügt und bei fast dreiviertelstün« diger Fahrt mit streckenweise 87 Prozent Steigung den steilen Hang von Altanca neben den Röhren des Gotthärdkraftwerkes fast 1000 Meter ansteigt?, » Daß die ersten Golfspieler bereits auf einem Relief der Athener Stadtmauer darge« stellt sind? * Daß der.Helm sm Jahre 1843 in dev preußischen Armee eingeführt wurde? *, Daß die Gesamtzahl der unverheirateten Frauen in der Welt heute auf mehr als 300 Millionen geschätzt wird? .» Daß in der Arktis neben den Sänge- und Wirbeltieren auch-270 Vogel-, 632 Schmetterlings« und 688 Spinnenarten vorkommen? » 1 Daß in Amerika drei- bis viermal soviel -Iren leben als in Irland selbst? Der Vater der Kathederblüte Im Anfang des 19. Jahrhunderts| wirfte am Gymnasium in Gotha der Professor Johann Georg August Galletti, der unsterblich gewordene Vater der Kathederblüte". Ihm geschah es häufig, daß das, was seine Gedanken sinnvoll formten, durch den eigenwilligen Mund zum Widersinn wurde. Was er so an Stilblüten von sich gab, gewissermaßen seine eigenen Worte nicht vernehmend, ist von seinen Schülern gesammelt und nach seinem Tode ver- Plato war als Schriftsteller äußerst öffentlicht worden. Einige markante Bei- fruchtbar, während die nach ihm benannten pla spiele dieser schnurrigen ,, Gallettizismen" tonischen Verhältnisse meistens finderlos seien hier wiederholt. bleiben. Daß James Watt als Knabe aus Anlaß eines siedenden Teekochers die Dampfmaschine erfand, ist wohl nur eine Fabel. Ich halte es für unwahrscheinlich, daß Watt in seinem Teefessel eine Lofomotive entdeckt hat. Wenn im Altertum zwei Auguren einander begegneten, lächelten sie sprichwörtlich. Auf der Netzhaut des menschlichen Auges bilden sich alle Gegenstände verkehrt ab. Da entsteht die Frage: Wieso erblicken Sie mich aufrecht, da ich Ihnen eigentlich total verdreht erscheinen müßte? Die Adler haben ein sehr scharfes Gesicht. Der Steinadler erkennt auf zwei Meilen Entfernung den fleinsten Hasen mit unbewaff netem Auge. Jeder Komet besitzt einen Yeuchtenden Mittelpunkt, der sich bei ihm ganz lints in der Ecke befindet. Durch ein Fernrohr von 500facher Vergrößerung würde Ihnen der Planet Mars jo groß erscheinen wie mein Stopf auf zehn Meter Entfernung. Aber selbst wenn es auf dem Mars von Menschen wimmelte, würde man sie doch nicht erblicken können, da Sie ja auch auf zehn Meter nicht wahrnehmen, was auf meinem Kopfe wimmelt. Der erste, der an einem zappelnden Frosch ben Galvanismus entdeckte, war der mit Recht so genannte Galvani. Wenn man Natron mit einer Säure verbindet, entwickelt sich das Gas Kohlensäure, was Ihnen gewiß auch schon aufgefallen ist. leberaus reizvoll ist in der griechischen Skulptur die Stellung der drei nackten Grazien. Ich werde Ihnen das einmal vormachen. ster, gewisse Aenderungen vorzunehmen und um halb vier Uhr damit wieder zu mir zu kommen. Da die Hose tadellos war, brauchte er sie selbstverständlich nicht mitzunehmen. Eine Viertelstunde nachher fuhr ich zum Bahnhof und reiste mit Rock, Weste und Hose hierher nach Davos. Du siehst, ich sagte die Wahrheit: dieser Anzug kostete mich nichts..!" Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32, Post Modlan bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 254. Von A. Tauber, Budapest. ( Magyar Sakkvilag 1922.) Demosthenes war ein Muster an Tugend und Keuschheit. Als sich ihm die schöne Lais Schwarz: Kd5, Sb7, d8, Ba2, a5, c5, e6, 17.( 8) für zehntausend Drachmen auf eine Nacht anbot, verschmähte er sie, woran wir uns ein Beispiel nehmen wollen. Ich komme heute der jüngeren Schüler wegen noch einmal auf Richard Löwenherz zu rüd, da nur die älteren unter Ihnen die Kreuzzüge mitgemacht haben. Diesen Umständen hatte es die historische Jungfrau von Orleans zu verdanken, daß sie als Here verbrannt wurde. Bei Schiller befindet sie sich bekanntlich in anderen Um ständen. Die Geiselbrüder, auch Flagellanten ge= nannt, waren eine Epidemie, die sich von den Anfängen des Mittelalters bis in die Ausläufer der Karpathen erstreďte. Bum Schluß sei noch eine der bielen über ihn umlaufenden Anekdoten erzählt: Als Galletti einmal dozierte: Polyphem konnte deshalb das Schiff des Odysseus nicht treffen, weil er nur ein Auge in der Mitte der Stirn hatte und damit nicht genau zielen fonnte", erhob ein Schüler den Einwand: Aber das Auge hatte Odysseus ihm doch schon ausgebrannt." Dies freilich kommt noch hinzu," erwiderte der unbeirrbare Galletti. " " " Elegant und billig halten, doch dieser Anzug ist ein wahres Meis wir müssen zwar immer auf tadellose Garderobe Der Kunde, eine große, elegante Erschei hung mit sympathischen, scharf geschnittenem Gesicht, sagte:„ Ich brauche einen Stoff für einen Reiseanzug. Nicht zu schwer, nicht zu leicht. Der Preis spielt feine Rolle. Das Beste ist gerade gut genug." Verkäufer sind gute Menschenkenner. ,, Diplomat oder Schauspieler", dachte der Geschäftsführer, und ließ immer neue Stoffballen vor dem Gentleman auftürmen. Schließlich bat dieser um ein taubengraues und um ein tubabraunes Muster. Ich werde jetzt zu meinem Schneider gehen und ihn fragen, welchen Stoff ich wählen soll", sagte er. ,, Nachher komme ich wieder.. " Als er den Laden verließ, warf er das braune Stoffquadrat sofort weg, denn er hatte sich schon für den grauen Homespun, der ihm sehr gefiel, entschieden. Eine Woche später in Davos traf er Perry, seinen Freund. Sie plauderten über allerlei. Menschen ohne Beruf und Einkommen, bie aber trotzdem flott zu leben verstehen, wissen immer etwas Interessantes zu erzählen. Plößlich fragte Willen schmunzelnd: Wie gefällt dir mein Anzug, Perry? Berry musterte ihn mit den Augen eines Renners: Fabelhafter Schneider! Erstklassiger Stoff!" sagte er anerkennend. ,, Menschen wie 7 8 5 3 b C def g h 8 7 9 a b c d e f g h Weiß: Ke3, Th4, Lal, h3, Sc8, Ba4, f6.( 7) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 251: D13-12: nossen ein: Habl Erwin, Chinsiak Theodor. LohRichtige Lösungen sandten nachfolgende Gemüller Hans, sämtlich Nestersitz; Dinnebier Emil, Tetschen; Tepper Franz, Karlsbad; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Schöffel Anton, Schöbritz; Hyna Josef, Hostomitz; Triltsch Gustav und Scharoch Franz, Wisterschan; Walter Ludwig und Robek Franz, Kwitkau; Brodkorb Josef, Jägerndorf. Partie Nr. 90. Damenbauerspiel. 1931. Gespielt im Länderkampf Schweiz- Deutsch sterwerk! Muß viel gekostet haben... Hm?!" land zur Arbeiter- Olympiade in Wien am 24. Juli feiner Ueberlegenheit. Nein! Nicht einmal eine ,, Biel gekostet?" wiederholte Willen mit Lira habe ich dafür bezahlt..." sagte Berry ungläubig. Bitte, erkläre mir ,, Rätsel sind da, um gelöst zu werden", das!" " Weiß: Ernst, Schweiz. Schwarz: Woog, Leipzig. 1. d2- d4 2. Sg1-13 3. e2- e3 4. Lf1- d3 5. Sb1- d2 6. c2- c3 7. e3- e4 8. c3Xd4 9. Sd2xe4 10. 0-0 11. b2- b3 11. d7- d5 c7- c6 Sg8-16 e7- e6 c6-05 Sb8- c6 c5Xd4 d5xe4 Lf8- e7 0-0 Sc6- b4 Es war vor einigen Tagen in Genua, als ich Gerne...", meinte Willen lächelnd. ein großes, bekanntes Tuchgeschäft betrat und den besten Stoff verlangte. Nach langem Suchen Ein Bauernnotopfer im Interesse des Gambits. nahm ich zwei Muster und ging mit dem tau- Das Schlagen auf d4 erschien wohl Schwarz ris bengrauen Homespunfleckchen zu den zwei kant, da auf SXd4, Lb2, SX13, DXf3, Weiß etwas teuersten Schneidern der Stadt und bestellte bei jedem einen Anzug. Ich sagte, daß ich binnen achtundvierzig Stunden den Anzug haben müsse. Das wurde mir zugesagt. Und tatsächlich: zwei Tage nachher, um freier steht. 12. Ld3- bl 13. Lel- b2 14. Sf3- e5 15. Tfl- el 16. Dd1- f3 Um den Sd5 zu entlasten. Sb4-15 b7- b6 Lc8- b7 Ta8- c8 Lb7- a8 17. Df3- h3 Droht sehr stark Se4- g5. 17. 18. Telxe4 Sf6Xe4 17- f5 19. Te4- g4 Weiß spielt stark auf An zehn Uhr vormittags, erschien der erste Schnei- mit gutem Angriffsspiel. der bei mir. Ich probierte den Anzug. Er ge= fiel mir, doch ich fand, daß die Hose nicht ganz griff, sonst könnte er sicherer nach el mit dem so say, wie ich es wünschte, und sagte, er Turm zurückgehen. müsse eine kleine Aenderung an der Hose vornehmen. Um drei Uhr würde ich ihn wieder erwarten. Da Rock und Weste vorzüglich pazten, konnte er diese natürlich bei mir lassen. Um elf Uhr erschien der zweite Schneider mit dem gleichen Anzug. Während die Hose vorzüglich saß, hatte ich an Rock und Weste einiges auszuseßen. Ich beauftragte den Mei 19. 20. Tg4- h4 21. Dh3- g3 22. Lb1- d3 23. Th4- h6 Sd5- f6 g7- g5 Sf6- e8 Se8- g7 T18-16 Weiß konnte mit dem Angriff bei dem umsichtigen Gegner nicht den geringsten Vorteil erringen. Schwarz steht absolut sicher. 24. Dg3Xg5?? Ein Versehen, das so Tf6-86 fortigen Verlust der Partie zur Folge hat. weiß gibt auf. 24.