BUNTE WELT Mr. 46 Unterhaltungsbeilage Versuchung Franz Römer wartete bereits seit zehn Minuten vor dem Ausgang der Bank. Es war ein talter und nebelfeuchter Tag, heftig blies der Wind durch die Straßen, Regenpfüßen gliberten im Schein des elektrischen Lichtes auf dem nassen Asphalt. Zum Teufel, es war gar nicht angenehm, bei solchem Wetter im verschlissenen, dünnen Frühjahrspaletot hier auf und ab zu gehen. Wenn nur Magda bald käme. Es war heute Gehaltstag. Fünfzehnhundert Menschen empfingen jetzt in diesem Haus, gebaut aus Marmorstuck und vielem falschen Gold, ihren monatlichen Lohn. Sie konnten davon eine Wohnung bezahlen, Essen, Trinken und je nach dem, wenn ihre Familie nicht allzu zahlreich war, auch noch ein wenig von des Lebens Ueberfluß erhaschen. Schön mußte es sein, so überlegte Römer, während er mit den Füßen, schlecht beschuht, wärmesuchend aufstampfte, in diesem Augenblick an die Kasse zu treten und gegen Quittung einen bestimmten Betrag in Empfang zu neh men. Wie lange war es her, seit er das letzte= mal Gehalt bekommen hatte? Fast drei Jahre. Drei Jahre lang wußte er bereits nicht mehr, was arbeiten und verdienen heißt. Lebte von Unterstützungen, die ihm der Staat, hin und Intane 1935 / Bon Erna Breiß ,, Guten Tag, Franz." Magda hängte sich| Mantel, ich brauche Schuhe ,,, ich will sie Ihnen in den Arm ihres Freundes, wie sie es gewohnt gern später bezahlen, wenn ich wieder eine war. Was Neues?" Sie wartete kaum auf| Stellung habe, sehen Sie, meine Herren, ich eine Antwort, sondern schritt sofort an seiner fannn nichts dafür, daß ich im Augenblick mite Seite aus, um die Wärme der zentralgeheizten tellos bin, ich war immer sehr fleißig, morgens Räume nicht aus Haut und Kleidern zu verlie- der erste im Büro, abends der letzte" Hohne ren. ,, Heute essen wir gut, ja?" Franz hatte lachend würden sie mich hinauswerfen, für vers nichts dagegen. Es war eine Art Tradition ge- rückt erklären, die Polizei rufen, die Rettungsworden, am letzten Tag im Monat einmal ge- stelle, die Feuerwehr, was weiß ich... meinsam gut zu essen. Natürlich spielte Magda dabei den Gastgeber. ,, Gehen wir erst ein Stück Sie waren am Ende der glänzenden Straße spazieren? Herrlich, die kühle Luft nach dem angelangt. Vor ihnen lag der Fluß, mit seinen ganzen Tag Bürofißen." Es war eine Frage, stillen, kaum erhellten Ufern. Enger schmiegte aber schon mit dem Unterton selbstverständlicher sich Magda an den Arm ihres Freundes. Bejahung. Magda hatte sich, seit sie Alleinver- Wit 1400 Kronen in der Tasche kann man dienerin war, daran gewöhnt, Dispositionen für leicht zärtlichen Herzens sein, überlegte dieser. beide zu treffen. Sie fühlte sich, ohne Absicht, und schämte sich. Aber es bohrte weiter. 1400 ohne böse Nebengedanken, allein aus ihrer Kronen. Wenn man sie hätte. Was würde er materiellen Ueberlegenheit als„ Herr im Haus". tun? Ach, er wußte es genau. Zuerst- irgend Beim Gehen zog sie Franz ab und zu vor ein etwas Ueberflüssiges. Sich ein Zimmer nehmen Schaufenster. Entzückens aus. Mitunter brach sie in Rufe des in einem guten Hotel, eine Nacht hindurch schlafen, im geheizten Zimmer, in gepflegter sauberer Umgebung. Dann essen. Irgends etwas Besonderes, Unalltägliches. Wie ruhig es hier ist. Kein Mensch an diesem nebelverbangenen Abend auf der Uferstraße. Die schwarze Decke des Flusses regungslos. Etwas fuadt. Es sind die starren kahlen Zweige des Ufergebüsches. ,.Sieh, diesen Jumper mit den metallenen Fäden. Glaubst du, daß er mir stehen würde?" Oder: Ach, die schöne englische Seife. Mein Chef hat mir mal genau dieselbe aus London mitgebracht. Riecht wunderbar. Aber hier kann wieder auch Verwandte zukommen ließen. man sie nicht kaufen. Ist unerschwinglich. Alle Häuser liegen längst hinter ihnen. Magda Manchmal sogar Magda. Römer preßte die Lippen zusammen. Angenehm war das nicht. Aber Magda hatte so eine Art, dabei von ihrer Liebe zu sprechen, daß eines Tages alles wieder besser sein werde, daß er ihr dann alles zurückgeben könne, und daß man in diesen schweren Franz hörte sich das an. Schweigend, in leicht nervöser Kereiztheit. Er glaubte, einen besonderen Ton in ihrer Stimme zu hören, wenn sie solche Worte, zugleich begeistert und resigniert, ausstieß. Als hieße das: ja, wenn ich dich nicht am Halse hätte, brauchte ich mir manchen Wunsch nicht zu versagen. Aber so... Franz drückte die Nägel so tief ins Fleisch, daß es ihm weh tat. Wie lange schon hatte Magda nicht konnte doch nicht stehlen. Wie hatte er sich beist so flein und zierlich. Sie hat einen dünnen, zerbrechlichen Hals. Sie hat außerdem 1400 Kronen in der Tasche. Wenn man die Hände um diesen Hals legt, zuerst ganz sanft, ganz zart, würde sie denken, es sei eine Liebkosung. Sicher rief sie lachend:„ Was machst du denn da?" und weiter käme nichts mehr. Und man hätte die 1400 Kronen. Römer stöhnt auf. Bleibt stehen. Neißt sich Tos. Legt eine Hand vor die Augen. Das ist der Wahnsinn. Natürlich, iſt ja len. Schließlich, im Grunde hatte ja Magda müht, um wenigstens ein paar Kronen für ein auch kein Wunder. Was wißt ihr denn von sol= Zeiten sich eben gegenseitig helfen müsse.. Verdammt noch mal, da steckte man denn ge= legentlich einen Hundert- Kronenschein in die Tasche. Wenn auch mit höchst gemischten Geführecht. Er, Franz Römer, konnte nicht dafür, daß es so war, wie es war. Er hatte die Wirtschaftskrise nicht erfunden, war einer der Fleißigsten in seinem Betrieb gewesen. Die Fabrik wurde eines Tages stillgelegt, der Buchhalter Franz Römer flog auf die Straße. Bis heute hatte er noch keine neue Stellung finden können. Magda trat aus dem Hauptportal des Bankgebäudes. Sie lächelte, wie immer, wenn sie ihn sah. Aber heute war ihre Miene besonders fröhlich. Kein Wunder, dachte Römer, iwenn man eben 1400 Kronen empfangen hat. Magda war Sekretärin und bereits acht Jahre auf ihrem Posten. Sie hatte das hübsche, aber allzu harte Gesicht eines Menschen, der mehr Büroluft atmet als ihm guttut. Sie pflegte sich, aber man ahnte durch den leichtaufgetragenen rosigen Puber die welkende Blässe ihrer Haut, und den Zug von Abgespanntheit um den Mund fonnte keine Puderschicht verdecken. Franz Römer liebte Magda seit langer Zeit. Ursprünglich hatten sie sich heiraten wollen. Seit er stellungslos war, sprach man nicht davon. Doch Magda hielt zu ihm. Nur von einer legitimen Bindung war keine Rede mehr. mehr von ihm gesechnkt bekommen. Verflirt, er chem Leben? war ihm nicht gelungen. Mein Gott, er wurde 2 Geburtstagsgeschenk zusammenzufraßen. langsam verrückt darüber. Einen raschen Blick warf er zur Seite. Magdas Profil strahlte hell und zart im Licht der Bogenlampen. Sie geht nach Haus, dachte er, legt die Miete auf den Tisch, bezahlt den Kohlenmann, das Gas und die elektrische Rech nung. Ganz selbstverständlich ist das für sie. Keine Ahnung, wie mir zumute ist. Und dabei bildet sie sich doch ein, mich zu lieben. Er wußte, er war ungerecht. Aber es macht nichts. Alles war ungerecht. Warum sollte er eine Ausnahme bilden? Sie hat 1400 Kronen in der Tasche, schoß es durch Römers Kopf. Was muß das für ein Gefühl sein. Sie kann in jeden y- beliebigen Laden gehen und mit herablassender Miene sagen: bitte, zeigen Sie mir das oder, nein, jenes dort. Die Verkäuferinnen werden sich eifrigst um sie bemühen, sie ist ja Ihre Majestät, die Kundin. Wenn sie Lust hat, kauft sie, wenn nicht, geht sie wo anders hin. Ueberall willfommen geheißen, ein Mensch mit Geld. Aber ich? Wenn ich ihnen sagen würde, ich brauche einen Da steht Magda vor ihm, mit erschrockenen Augen, zärtlich- guten, geradezu mütterlichen Augen. ,, Franz, was hast du?" ,, Mir ist ,, Mein Junge, nicht wohl", sagt er gequält. mein armer Junge." Ihr zierlicher Leib preßt sich dicht an den seinen. ,, Aber du siehst ja ganz weiß aus. Deine Hand ist eisfalt. Mein Gott." Ihre Lippen streifen über seine Hand. Warm und beruhigend. Sie flüstert an seinem Ohr: Komm nach Haus. Komm zu mir. Dort ist es warm. Leg dich hin. Ich hab eine Neberraschung für dich. Ich wollte es dir erst später sagen. Aber vielleicht tut es dir gut, wenn du dich freust. Zu Haus ist ein Mantel, ein ganz dicker warmer Mantel. Und neue Schuhe. Jawohl. Mit festen Sohlen. Alles für dich. Ich hab's auf Abzahlung gekauft. Mir gabt man ja Kredit. wird in ein paar Monaten abgestottert. Hauptsache, du frierst jetzt nicht. Liebling." Sie hat ihn mit beiden Armen umschlungen. Tief dringt ihre Wärme in ihn ein. Er steht ganz still. Hört auf den Wind und das Knacken im Gebüsch. Ich Lump, denkt er, ich Lump. Wenn sie es auch nur ahnte. Schreien würde sie, weg 2 laufen. Ich werde es versuchen, gutzumachen.| alle. Und er schämte sich der Tränen nicht, schäft weiter... Zielsen, einmal in Schwung Mit noch mehr Geduld. Mit noch mehr Liebe. die aus bitterem, reuevollem Herzen in seine gekommen und auf die unendlichen Reserven Aber sie hat ja recht: ich bin frank, ich bin Augen steigen, ihm über das Geficht laufen, wirklich frant. Sie haben mich frant gemacht, schwer und langsam. Das falsche große Los Von Pierre. Als der Maler Eduard Zielsen an die er nach kurzem Nachdenken, jedenfalls ist fem trüben, nebelfeuchten Novembermorgen das Geld gut angelegt gewesen..." Dann den Besuch des Hauswirtes empfing, der war der Hauswirt gekommen und hatte weiihn wieder einmal an die längst fällige Miete teren Meditationen ein jähes Ende bereitet. erinnern wollte, warf der Maler nicht, wie er es sonst zu tun pflegte, einen Pantoffel nach ihm, sondern er fiel dem Manne fast weinend um den Hals..." Bertelmann, ich habe ihn!" schrie er mit vor Aufregung heiserer Stimme und schwenkte einen Zettel in der Luft... " Was haben Sie?" fragte der Hauswirt mißtrauisch und trat als vorsichtiger Mann einen Schritt zurück, sind Sie wahnsinnig geworden?! Können Sie nun Ihre Miete zahlen oder können Sie es nicht?" „ Die Miete, Mensch!" schrie der Maler und sah den Hauswirt einen Augenblick wie geistesabwesend an, die Miete?! Für zehn Jahre im voraus, wenn Sie sie haben wollen, Sie Geizhals! Wissen Sie, was ich gewonnen habe?" stammelte Bertel „ Ich weiß nicht", mann verwirrt ,,, vielleicht eine Erbschalt?" „ Das große Los!" brüllte der Maler, riß seinen Hut sowie das fadenscheinige Jackett vom Hafen und stürzte an dem verWas jetzt kommt, hat in jeder Beziehung den Reiz einer gut gelungenen Komödie.. Der Gang des Malers zum Maßschneider, der, taum daß er den Brief des Lotteries einnehmers gelesen, vor Freundlichkeit überfloß und dem illustren Kunden den teueren Stoff förmlich aufdrängte, war der Anfang. Der Brief war wie ein geheimnisvoller Zau| berspruch mit wundertätiger Kraft, er öff= nete alle Türen und ermöglichte seinem Inhaber einen schier grenzenlosen Kredit. Lebensmittel, Zigaretten, ein Schreibtisch, Malutensilien, diverse Likörflaschen, es ging alles im Handumdrehen und als der Maler wieder in seiner ärmlichen Dachwohnung im 5. Stock erschien, hatte er, wie ein Komet, einen Schweif von Leuten hinter sich, die ihm die neuerworbenen Schäße nachtrugen... Der Hauswirt sah den Mieter mit dem großen Los kommen, dachte an die fällige Miete, an die avisierten zehn Jahre Vorausbezahlung und verbeugte sich tief, sehr tief... duzten Hauswirt vorbei, aus dem Atelier heraus auf die Treppe. Schon hörte man ihn die Stufen hinunterpoltern... Ent- es setzlich...!" murmelte Bartelmann und ging topfschüttelnd von dannen... * " Man soll nicht annehmen, daß der Maler Eduard Zielsen ein Hochstapler war. Keinesfalls. Er hatte seinem Hauswirt feinerlei Flausen erzählt und die seltsame Mär von dem großen Los erhärtet sich als schlichte Wahrheit. Dieser der folgende Brief, den er am Morgen bekommen und der den Maler in einen Rausch versetzt hatte, bestätigt es: Sehr geehrter Herr! Es gereicht mir zur besonderen Ehre, Ihnen mitteilen zu können, daß Sie in der 3. staatlichen Klassenlotterie das große Los geivonnen haben. Der Gewinn wird Ihnen in den nächsten Tagen zugehen. Gestatten Sie, daß ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche ausspreche. Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr Aanastasius Zwiebelfifch, staatlicher Lotterieeinnehmer. Anderen Tags ging das Einkaufsges vertrauend, die hinter ihm lagen, kaufte alles, was ihm unter die Finger tam. Ganze Wäschegarnituren, halbe und komplette Wohn- und Schlafzimmer, zwei herrliche Wintermäntel, einige kostbare Basen, die schon seit langem seine Bewunderung erregt hatten, sowie zwei Perserteppiche.. Soweit war alles gut. Bis auf einen einen Regiefehler. Am vierten Tag nämlich erhielt der Maler Eduard Zielfen diesen Brief: „ Sehr geehrter Herr! Durch einen bedauerlichen Zufall, es handelt sich um einen Irrtum einer meiner Angestellten, sind Sie mit einem Kürschner= meister Erich Zielsen verwechselt worden. Dieser Zielsen, nicht Sie, hat das große Los gewonnen. Sie werden sogleich gemerkt haben, daß hier ein Irrtum vorliegen muß, da Sie ja niemals ein Los von mir bezogen haben. Hochachtungsvoll Anastasius Zwiebelfisch, staatlicher Lotterieeinnehmer." * Was weiter fam, wissen Sie aus den Gerichtssaalrubriken der Tageszeitungen.... Zielsen erhielt drei Monate Gefängnis und insofern wurde an ihm ein Justizmord be= gangen... Denn dem Richter wollte es absolut nicht eingehen, daß er guten Glaubens gehandelt hatte..„ Wo Sie doch nie ein Los bezogen hatten-1" sagte der Richter überlegen lächelnd... Das fann man niemals so genau wis= sen...", erwiderte Zielsen mit unerschütterlichem Ernst. Er war eben ein großes Kind -1 Sport als Berufsausgleich Ratschläge für Anfänger Unsere Lebensweise, die die meisten zwingt, den ganzen Tag über im Büro oder bei der Arbeit stillzufißen, führt durch den Mangel an Bewegung mancherlei Schäden im Lauf der Beit herbei. Man sollte darum beizeiten daran denken, einen Ausgleich zu suchen, den man ausgezeichnet im Sport finden kann. Aber auch durch ungeeignete und unvernünftige Ausübung von Sport hat sich mancher durch eberanstrengung geschadet. Diese Gefahr ist am größten bei Anfängern, und was hier gesagt werden soll, richtet sich nicht an geübte Sportler, sondern eben an Anfänger, die zum erstenmal zum Sportplatz gehen. Im Anfang traut man sich immer zuviel zu, da sich die Ermüdung nicht während der Sportleistung fühlbar macht, sondern sich erst nachher einstellt. Der bekannte Muskelfater ist nicht schlimm, er geht nach einigen Tagen vorüber. Viel schlimmer ist die Nervenübermüdung, die man sorgfältig vermeiden sollte. Manche, und sogar viele könnten schon im Anfang eine größere Leistung vertragen. Aber viele haben sich nach den ersten Sportübungen elend gefühlt und gedacht, daß sie den Sport nicht vertragen, und darum schnell wieder ihre Absicht aufgegeben. Es gibt auch viele, die eine latente Krankheitsveranlagung in irgendeinem Organ in sich tragen, die durch eine körperliche Ueberanstrengung, wie sie der nicht abgestufte Sport bedeutet, zum Ausbruch gebracht wird. nicht nur nicht zum Ausbruch kommt, sondern sogar schwindet. Denn der leichte, vorsichtig ge= steigerte Sport erhöht die Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft des Körpers. Er stählt die Willenskraft ebenso wie die Muskeln und bewirkt durch eine gründlichere Durchblutung die Aktivierung der so lange vernachlässigten Organe, die darum empfindlicher wurden. Es leuchtet wohl jedem ein, daß am Anfang möglichst vielseitiger Sport getrieben werden sollte, schon darum, um die besondere Eignung für eine bestimmte Sportart festzustellen, die dem Körper gemäß ist. Allgemein fann ge= sagt werden, daß Schwimmen am besten geeig net ist, die allgemeine Leistungsfähigkeit zu heben und den Körper abzuhörten. Das gilt so= wohl für das gewöhnliche Brustschwimmen, wie auch für das Crawlen, bei dem man sich aber vor lebertreibungen hüten soll, weil es leicht runde Schultern macht. Beim Brustschwimmen werden fast sämtliche Muskeln gleichmäßig ge= übt und gekräftigt. Wenn wir das Schwimmen als gesundheitsfördernden Sport betrachten und nicht auf Rekordleistungen aus sind, so genügt es vollkom men, wenn man allerdings das ganze Jahr hindurch Als der Maler Zielsen, dem es zeit lebens schlecht gegangen war, den Brief geLesen hatte, ergriff ihn ein Schwindelgefühl, so daß er sich für einen Augenblick auf das zerschlissene grüngraue Kanapee setzen mußte. Der Schreck aus Freude war neben dem Schwindelgefühl so intensiv, daß sich Zielsen einmal in der Woche Schwimmen plötzlich gar nicht mehr erinnern fonnte, überhaupt ein Los gekauft zu haben.. geht und in mäßigem Tempo mit ruhiger ,, Sonderbar, sonderbar.. murmelte Ziel Atmung 5 bis 15 Minuten schwimmt. Es ist sen, habe ich denn jemals soviel Geld bewichtig, daß man danach ein bis zwei Stunden sessen, um mir ein ungeteiltes Voll- Los ausruht, doch wird sich das bei berufstätigen faufen zu können? Das müßte mir jemand Wird aber der Sport vorsichtig begonnen! Menschen kaum immer durchführen lassen. Das zum Geburtstag oder zu Weihnachten ge- und langsam gesteigert, so wird die Gesundheit Schwimmen unter Wasser ist schädlich, weil schenkt haben... wie es auch sei", entschied so gefördert, daß diese kankhafte Veranlagung Körperbewegung ohne genügende Atmung die " 3Militärische Mode Von Katja der Frauen aller, auch der arbeitenden Klassen, wird bewußt in die Richtung gedrängt, die es von selbst nicht einschlagen würde.., Es ist modern", sagen die meisten leichtsinnig dahin und ohne Ueberlegung ,,, also nehmen wir es." Der großen und mächtigen Diktatur der Mode beugen sich auch jene, die verstandesgemäß zu ihren Gegnern gehören, schon allein deshalb, weil sie überhaupt und in jedem Fall Gegner der Diktatur, welcher auch immer, sind. Jede Epoche hat ihre charakteristischen| Unheil. Denn so überträgt sich die Ideologie der Merkmale. Und immer werden sie von den herrschenden Schicht auf das modische Denken Schöpfern der Mode benutzt, um daraus die launenhaften und vergänglichen Träume der Frauengewänder zu formen. Betrachten wir die pastellfarbenen seidenen Kleider des Rokoko, mit ihrem Ueberfluß an Stoff, Spiken, Schleifen und Rüschen, dem tiefen Dekolleté und den bauschigen Aermeln betrachten wir sie auf den Gemälden eines Malers wie Waiteau, wie Boucher und Lancret schon steigt jene ganze leichtsinnige und dekadente Zeit vor unseren Blicken auf. Dem jähen Versinken von Schäfer= Und so kommt es, daß für den Winter spielen, geschnittenen Tarusbecken und verwir1935/36, dem Winter des italienisch- abessinirenden Labyrinthen folgt der schwer fließende Stil des Empire. Folgt die bourgeoise Sicher- schen Krieges, des Hungers und der Arbeitslosigkeit dem soundsovielten( man rechnet heit des Biedermeiers und des ehelichen Glücks, der militärische gegründet auf den gediegenen Geldsäcken. schon gar nicht mehr nach) Einschlag in der Mode triumphiert. Schlagen. Dann: die Geschmacklosigkeiten eines Parvenuetums à la Marquardt, die modischen Irrungen wir die Blätter der großen französischen und englischen Modezeitschriften auf, betrachten wir und Wirrungen der Vor- und Nachkriegszeit, jene der die Schaufenster in den Straßen die zweite mit ihrem immerhin sehr lobenswer ten Grundsatz, die Kleidung der Frau zu ver- großen Salons und jene, die auf Massenabsaz einfachen und zu veredeln, sie den Zwecken ihres eingestellt sind überall Militärisches. Oft angelehnt an russisch- zaristische Vorkriegszeit. Die neuen gesellschaftlichen Seins als arbeitender, Modefarben: schwarz und rot. In allen Variaselbständiger und unabhängiger Mensch anzu= passen. Versunken sind Idyll und Sicherheit. Mit tionen kommt der militante, fnallige Effekt zum Ausdruck. Kosaten- und Husarenverschnürungen beidem: die Verschwendung an Stoff, am effektan den Verschlüssen, hochgeschlagene oder flachbollen Farbenrausch, an Inisternden FrouFrous. Das Geschlechtliche wird nicht mehr be- übereinandergelegte Militärfragen, hohe Müt zen, gerade Müßen, lange geladte Schaftstiefel, tont, das Menschlich- Zweckhafte überwiegt. überdimensionale Handschuhe, keineswegs auf Wirkung im Graziösen, sondern nur auf im Wuchtigen, Hervorstechenden bedacht. Ausladende Schulterpartien, Epauletten, metallene Knöpfe, silbern und golden, breite Gürtel, das Leder hart, Lederwesten, Lederblufen, wippende und geschweifte Jacken, Schnitt, Stoff, Linie, Stil Militär, Militär! Jezt aber, im Jahrzehnt des Fascismus und der Diktaturen, der Rüstungskonjunktur und der Künstlich aufgepeitschten Kriegsbegeisterung, erleben wir eine neue Wandlung: die militärische Mode! Unheimliche Anpassungsfähigkeit an den Instinkt, den Geschmad und die Bedürfnissen der Zeit, haben jene Zeichner, die in den großen Pariser Modehäusern ihre Modelle entwerfen, veranlaßt, der Frauenkleidung des kommenden Winters einen friegerisch- wilden Einschlag zu geben. Der Einfluß von Paris ist immer noch größer als wir glauben. Was Künstler wie Jeanne Lanvin, Schiaparelli und Jean Patou herausbringen, kopiert die halbe, nein, vielleicht die ganze Welt. Zuerst in einzelnen Salons, später in großen KonfektionsHäusern, als Massenfabrikat, als Massenware. Und kommt dementsprechend verbilligt auf den Markt. Darin liegt zugleich das Gute und das Disposition verschiedener Krankheiten mit sich bringt. Man meint zumeist, daß Schivimmen ein ausgesprochener Sommersport ist. Aber man sollte nicht vergessen, welche Erfrischung das Hallenschwimmen auch in den Uebergangszeiten und im Winter bringt. Es bedeutet: die Frivolität auf den Höhepunkt getrieben. Blutiges, absurdes Spiel einer kleinen Schicht, welche noch von Leichnamen profitiert. Die, ihre Herrschaft auf Motd und Gewalt stützend, alles, aber auch alles zu Propagandazwecken nützt. Auf dem Jahrmarkt der Eiteffeiten, der Aeußerlichkeiten und lächerlichen Torheiten ist die Mode nur eines der vielen Instrumente. Doch immerhin: ein wichtiges. Deffen Bedeutung zu unterschäßen ebenso falsch wie unflug wäre. Der abergläubische Mann LAURANT RESTAURANT RESTAURANT RESTAURANT RESTAURANT RESTAURANT RESTAURANT Lungen mit ihren Millionen Bläschen darstellen, entfaltet. Aeußerlich ist das schon dadurch zu era fennen, daß die Rippen bei der Atmung geringe Bewegungen ausführen. Bei jedem Atemzug werden nur Bruchteile des kreisenden Blutes frisch mit Sauerstoff beladen. Es folgt eine Abnahme der Zirkulation, der Mensch wird blaß, bei sißender Lebensweise friert er an Händen und Füßen. Der entgegengesetzte Typ neigt dazu, seine Lungen mit Luft ganz aufzufüllen und nur aus den oberen Teilen etwas bei der Ausatmung abzugeben. Es folgt daraus eine Blähung der Lungenbläschen, ihre Wände fönnen sogar plazen, die Elastizität geht verloren. Ein oft kraftvoll anmutender Brustkorb, der breit und muskulös erscheint, beherbergt dann eine Lunge, die nicht die geringste Mehrbeanspruchung verträgt. Häufig ist gerade der Typ des Asthmatifers, der trotz stärkster Blähung seiner Lungen unter Luftmangel leidet, der zu Erstickungsanfällen führt, von dieser Art. Erlers nen des richtigen Aimens kann hier vorbeugend und heilend einwirken. Bei oberflächlicher Atmung wird regels Atmen Sie richtig? mäßiges Laufen und Sport regulierend wirken. Eine so selbstverständliche Funktion wie das Aimen gerät doch häufiger in Unordnung als man glaubt! Wenn wir von allen schweren Erfrankungen der Atemwege absehen, so zeigt sich schon beim Gesunden eine mannigfaltige BeeinWer keine Gelegenheit hat, regelmäßig flussung des Atemmechanismus durch seine irgendeine Sportart auszuüben, sei es Tennis, Lebensumstände: die günstigsten Umstände beRudern oder Turnen, sollte es sich wenigstens stehen hier wie in jedem Fall für den Menschen, zur Pflicht machen, regelmäßige Spaziergänge der auf dem Lande gleichmäßige körperliche außerhalb der Stadt und der gepflasterten Straßen zu machen. Kann man in einem hüge= ligen Gelände gehen, um so besser. Und man sollte mindestens morgens beim Aufstehen einige gymnastische Uebungen machen. Jeder wird in seinem Bekanntenkreis Sachkundige finden, die sie einem zeigen können. Auch ein Minimum an Sport ist tausend= mal besser, als gar keiner und besonders für Menschen im Beruf, die niemals vergessen sollten, daß ihr Körper unbedingt einen Ausgleich braucht. Arbeit verrichtet. Der Städter aber, besonders der geistige Arbeiter, erfährt eine Beeinträchtigung dieser einfachen und unbewußt geregelten Vorgänge. Bivei besondere Formen des falschen Aiems kommen bei ihm vor. Die einen vergessen das Einatmen zuatmen! die anderen vergessen, zu Ende ausBei geringer körperlicher Beanspruchung tritt eine oberflächliche Atmung ein, die nur die obersten Teile der riesigen Luftfäcke, die unsere Doch soll man sich dazu zwingen, mehrmals am Tage bewußt zu atmen, möglichst mit den Händen das Ausdehnen der Rippen zu verfolgen. Bei Lungenblähung soll dagegen die Ausatmung geübt werden. Im Abschluß an Gymnastik lege man sich flach auf den Rücken, lege die Hände auf den Rippenbogen. Dann atmet man lang= sam aus; ist die Ausatmung dann scheinber bes endet, so übt man mit den Händen einen Druck auf den Brustkorb aus, wobei weiter be: meh= reren Stößen Luft entweicht. Bei sportlichen lebungen ist ebenfalls auf Bewußtheit des AusW. B. atmens zu achten. Jeder Jeder Parteigenosse llest das Partelblatt! *** Die dritte Maske... Schach- Ecke genug Von Ernst Dittmar. Sie müssen ihn auf jeden Fall festneh- bon tausend erwartungsvollen Augenpaaren men, ohne Aufsehen zu erregen, Herr Kom- empfangen, auf der Bühne. Zuerst kamen seine missar -", sagte der Besitzer des Masten, pfiffig- routiniert gestellte Schlager Groß; Varietés Goldner Schwan" händerin- ohne tiefere Wirkung... Alles spannte auf den gend. Mein Schaden ist schon sowieso groß gruseligen Coup... Benario hatte eine ganz Sein Verwandlungsakt ist mein spezielle Begabung, derartige Auftritte dramaHaupchlager..." tisch zu steigern... Wie er selbst den Spiegel ..Es wird alles wie am Schnürchen aufbaute, gleichsam höchst realistisch die Szegehen beruhigte der Kommissar den nerie für das Unwirkliche stellte, was kommen aufgeregten alten Mann, der immer wieder sollte, war höchst bemerkenswert.. Im Zumit den Händen gestikulierend durch die Luft schauerraum fiel fein Laut. Eine unerträgliche fuhr.. Spannung lastete im Saal.... Jetzt begann der erregende Zauber... Benario erschien, der Spiegel tat seine Wirkung und plötzlich er" ., Stein Mensch wird ahnen, daß wir hier einen Giftmörder dingfest gemacht haben und Ihr Programm tann in aller Ruhe weiterschienen drei Gesichter, drei Masken, drei gehen. Aber wenn Sie uns mal die Garderobe Benarios auf der Bühne... des Mannes zeigen wollten..."., Bitte", sagte Das Publikum schrie vor Erregung, gleich der alte Mann höflich und schritt voraus. Der darauf brauste ein Beifallssturm auf, wie ihn Kommissar und sein Begleiter folgten... das Theater noch nicht erlebt hatte. Benario ,, Es ist gut", bemerkte der Kriminalist nach stand ganz starr, leichenblaß geworden und einem prüfenden Blick mit ruhiger Stimme, blickte unberivandt zur dritten Maske" hin, aber Sie können jetzt gehen. Wir haben hier die ruhig und lächelnd dastand. Indes fiel schon noch einiges zu erledigen. Und daß Sie es der Vorhang. wissen, fein Wort darüber, wer hier ist... Es könnte sonst verflucht unangenehm für Sie werden-!" * Ernst Benario, alias Karl Schulz, hatte einen Trick, der ihm immer wieder die atemlose Aufmerksamkeit des Publikums sicherte und zum Schluß, gleichsam als Befreiung von schiverem Alpdruck, stürmischen Beifall auslöste. Benario war ein Maskenkünstler von erstaun licher Virtuosität... Mit besonderem Raffinement inszenierte er seine Bointe, die er den Spiegelbluff" nannte... Durch den genau berechneten Aufbau eines Spiegels, dessen geripptes Glas das Bild gleichsam zurückwarf, gelang es ihm, unheimlich intensiv die Illusion eines Doppelgängers hervorzurufen, der in seiner Maske, ihm gleich bis zum J- Tüpfelthen, auftrat Diese Szene erregte in den Buschauern stets ein angenehmes Gruseln, was zum Erfolg der sehr sorgfältig einstudierten Nummer nicht wenig beitrug-1 • Wieder war der große Augenblick gekommen... Ernst Benario, alias Schulz, erschien, Heiteres Mit einem Satz war der Kommissar an der Seite Benarios, die Hand, die schon den Revolver aus der Tasche gerissen hatte, wurde niedergeschlagen, und in diesem Augenblick ging der Vorhang wieder hoch... Erregen Sie kein Aufsehen zischte der Kommissar ,,, in Ihrem Interesse spielen Sie mit!" Im gleichen Augenblick schüttelte er dem Mörder die Hand und wies mit ausgeftredtem Finger auf ihn hin, so, als wäre er der Impreffario des Künstlers und wolle allen Beifall auf ihn hinleiten. Benario verbeugte sich, mit berzerrtem Gesicht, auf dem dicke, schwere Schweißtropfen standen * " F Als der Kommissar mit seinem Gefangenen ging, sagte der Direktor: Das haben Sie gut gespielt, Herr Kommissar wollen Sie nicht einspringen, wo Sie mir schließlich auch die Lücke ins Repertoire gerissen haben...?!" bielleicht ,, Später einmal Man fann nie wissen", erwiderte der Kommissar lächelnd... 0000 Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 32, Post Modlan bei Teplitz- Schönau. 8 6 5 4 Schachaufgabe Nr. 257, Von P. Bobrow. Schwarz: Ke4, Bc4, g4,( 3) a b с d e f go h a b c d e f g h 8 7 Weiß: Kf6, Dd1, Sb5, Bd2, 12, g3.( 6) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden Lösungszug zu Nr. 254: Lh3- g4! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Tepper Franz, Karlsbad; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Dimsebien Emil, Tetschen; Habl Erwin, Chinsiak Teodor, Lohmüller Hans, sämtlich Nestenitz; Schöffel Anton, Schöbritz; Hanisch Anton, Kunnersdorf b. Zwickau; Tesař Franz, Suchei; Triltsch Gustav, Ludwig u. Robek Franz, Kwitkau; Kraus Gerhard. Turn. Wisterschan; Ulbert Rudolf, Proseditz; Walter Partie Nr. 91. Sizilianisch Gespielt im Finnländischen Arbeiter Schach turnier in Helsinski und wurde mit einem Schön< heitspreis ausgezeichnet. Weiß: V. Kivi. Schwarz: V. Salonen. 1. e2- e4 c7- c5 2. Sg1-13 Sb8- c6 3. d2- d4 c5xd4 4. Sf3xd4 e7- e6 5. Lc1- e3 Sg8-16 6. Sb1- d2 d7- d5 7. Sd4Xc6 b7Xc6 8. e4- e5! Sf6- d7 9. Sd2- f3 Da8- c7 In diesem Falle wäre vielleicht der Zug f4 für Weiß besser gewesen. 10. 11. Le3-14 Lf1- d3 Lf8- c5 De7- b6 Durch den Zug 16 hätte Schwarz seinen hinEin Bauer weigert sich energisch, zur Predigt in die Kirche zu gehen. Er gibt schließ derlichen Bauern aus dem Spiele bekommen. lich, ohne besondere Laune, dem Drängen seiner Frau nach. Wie er zurückkommt, fragt sie ihn: Gespräche zwischen schottischen Fußballern: Nun, was war los?"„ Ach", sagt er, der Was macht euer Klub?"- Ach, wir haben Pastor hat über die Sünde gesprochen." das ganze Fußballspiel aufgegeben." „ Aber„ Und?" „ Er ist natürlich dagegen!" eure Mannschaft war doch die beste im ganzen Ort. Habt ihr die Lust verloren?" aber unsern Ball!" 臺 Nein, „ Woraus schließen Sie, daß Müller heute nacht betrunken war?" - ,, Er warf mit Steinen eine Stunde lang nach einer Bogenlampe, bhne sie ein einzigesmal zu treffen!" * * " „ Herr Professor, draußen ist ein armer Mann, dem ein Bein fehlt!"-„ Na, ich habe es doch nicht!" * Miß" Ist es wahr, Papa, daß man Elefantenzähne zu Klaviertasten braucht?" braucht, meinst du wohl, mein Junge?" * „ Wie alt find Sie denn, Fräulein du auf Reisen bist?- Natürlich, mein Kind! ,, Bist du mir auch treu, Adalbert, wenn Maschte?" Ich habe vor dreiundzwanzig Wenn ich ein schönes Mädchen sehe, taucht soJahren das Licht der Welt ein fort dein Bild vor meinem inneren Auge auf wie lange waren Sie vorher blind?" " Und Sie sagten doch, daß Ihnen die Arbeit Frende macht, warum arbeiten Sie dann nicht?"„ Ich habe zur Zeit Trauer!" und ich denke: Hebe dich hinweg, Satan!" * Nene Bezeichnungen. ,, Was für Falten der junge Mann im Gesicht hat!"- ,, Ja, das sind eben die Vergnügungszüge!" 12. 0-0 Db6X b2 13. Dd1- c2 Db2- b4 14. Lf4- da Db4- b8 15. c2- c4 Lc8- a6 16. Ld2- c3 Db8- c7 17. c4xd5 La6Xd3 18. De2X d3 c6xd5 19. Tf1- el. 0-0? Ein besonders leichtsinniger Zug, dessen Folgen bald zu sehen sind. 20. Sf3- g5! g7- g6 21. Dd3- h3 h7- h5 Weiß reißt nun die ganze Königsseite auf. 22. g2- g4 23. g4Xh5 24. Dh3-13 25. h5Xg6 Kg8- g7 Tf8- h8 Ta8-18 Kg7Xg6 Traurig, aber wahr. Die weißen Züge fallen schon wie Volltreffer. 26. Sg5- h3 27. e5X16 28. TelXe6!! 29. Sh3-14+ Fast wie Aufgabe. 17- f5 Kg6-17 33. Tal- e1+ K17 Xe6 Dc7X14 Th8- g8+ Sd7Xf6? Tf8Xf6 und Schwarz gibt auf.. ( Anmerkungen von Suomen, Soziali- demokraatti.) 30. 31. Df3xf4 Kg1- fl 32. Lc3X16