BUNTE WELT Nr. 49 Unterhaltungsbeilage Maja Rad Eine Erinnerung aus meinen Kindertagen von Gelma Lagerlöf Wir freuen uns immer, wenn Maja Rad| Pastor Lindegrens. Dort bekommt auch jedes, bei uns zum Nähen eintrifft; denn das ist sehr unterhaltend. Zweimal im Jahr bekommen wir neue Meider. In jedem Frühjahr ein baumwollenes Kleid und in jedem Herbst ein wollenes. Alle unsere baumtvollenen Kleider werden aus eigengewobenem Stoff angefertigt, und Mutter ist es, die das Garn und die Farben zugerichtet, die Muster ersonnen und den Webstuhl aufgezogen hat; denn darin ist Mutter ein Meister. As wir noch klein waren, hat Mutter alle unsere Kleider auch selbst genäht, aber nachdem wir groß geworden sind, getraut sich Mutter das nicht mehr, sondern Maja Rad muß zu uns tommen und helfen. Maja Rad ist immer gut angezogen und glatt gefämmt, aber ihr Haar ist so dünn, daß die weiße Kopfhaut zwischen den Haarsträhnen hervorschimmert. Auf der Stirn hat sie lauter fleine Runzeln, dicht nebeneinander. Sie hat auch das ganze Jahr hindurch Sommersprossen. Wir haben auch Sommersprossen, die im Früh jahr erscheinen und im Herbst wieder verschwinden, aber die von Maja Nad verschwinden nie. Sie trägt eine Krinoline, obgleich alle anderen Menschen die Krinoline abgelegt haben, und ich frage mich, ob es eine besondere Eigenschaft von Maja Rad ist, daß sie sich nie verändern kann. Sie kann sich nie von dem trennen, was sie sich einmal angeschafft hat, sie kann weder die Sommersprossen noch die Krinoline ablegen. Manchmal, wenn ich Maja Rad betrachte, frage ich mich auch, ob sie nicht aus Holz ge= macht ist. Denn sie ist sehr trocken. Ich glaube, wenn sich Maja Rad mit einer Nadel stechen würde, fäme kein Blut heraus. Manchmal wünsche ich geradezu, daß sie sich steche, damit ich sehen kann, ob sie nicht aus Hola gemacht ist. Wir fragen Maja Rad öfters, ob sie sich denn nicht eine Nähmaschine anschaffen wolle; aber sie sagt, das werde sie nie tun. Nein, nies mals, solange sie noch eine Nadel einfädeln fönne. Maja Rad näht nicht mit einem Fingerhut, sondern mit so einem Fingerring, wie die Schneider sie gebrauchen. Es war ja auch ein Schneider, bei dem sie in die Lehre gegangen ist. Sie näht furchtbar schnell, niemand, weder Mut ter noch Tante Lovisa noch Mine, können mit Maja Rad um die Wette nähen. Maja Nad steht jeden Morgen um sechs Uhr auf, und sobald sie angezogen ist, setzt sie sich hin und näht. Sie näht den ganzen Tag hindurch bis zum Nachteffen. Nie macht sie einen Epaziergang. Wir versuchen sie zivar zu übers reden, mit uns hinauszugehen, aber sie dreht stets eilig wieder um. Sie sagt, sie wolle für das Geld etwas leisten und nicht auf der Landstraße herumlaufen. Aber wir glauben, sie sagt das nur, weil sie nichts anderes als immerfort nähen mag. Maja Rad näht auch auf Gardsjö und bei Noreens und bei Nilsons in Bisteberg und bei Kind im Frühjahr ein baumwollenes und im Herbst ein wollenes Kleid. Maja Rad hat also vollauf zu tun. Maja Rad flatscht niemale, und das ist sehr gut. Jn Beisein von Maja Rad kann man über die anderen Herrschaften im Bezirke sagen, was man will; es wird niemals weitergetragen. Nur das sagt Maja Rad, wenn sie von alledem, was über die Herrschaft auf dem einen Gut über die auf dem anderen Gut sagt, reden wollte, dann wäre es für alle Zeit aus mit der Freundschaft. Deshalb ist es sehr gut, daß Maja Rad schwei gen fann. Wenn Maja Rad auf Marbacka ist, bringt die Haushälterin jeden Tag um elf Uhr Kaffee für die Großen. Wir Kinder trinken keinen Kaffee, sondern jedes Kind bekommt ein Butterbrot. Und während Maja Rad Kaffee trinkt, berichtet sie Neuigkeiten. Denn Maja Rad weiß alles, und solche Dinge, die feinen Schaden anrichten, erzählte sie gern. Sie erzählt, wer sich verheiratet und wer nach Amerika auswandern will. Und wenn Maja Rad so lange bei uns gewesen ist, daß alle Gesprächsthemen erschöpft sind, holt Gerda ihr„ Buch der hundert Rätsel", Das sie zu Weihnachten bekommen hat, und dann gibt sie Maja Rad und uns anderen Nätsel auf. ,, Maja Rad, weißt du, wer geht und geht und doch niemals die Tür erreicht?" 1935 Und das weiß Maja Nad natürlich eben so gut wie alle anderen, aber sie sagt immer, sie wisse es nicht, damit Gerda glücklich ist. Niemals fann sie auch nur ein einziges von Gerdas Rätseln erraten, obgle: ch fie die Lösung zweimal im Jahr hört, und in der Küchenstube wird aus vollem Halse gelacht, weil Maja Rad so dumm ist. Maja Rad hat uns auch von sich erzählt. Als sie noch klein war, wußte sie nicht, wie sie das Kleidernähen erlernen könnte. Aber das war ihr einziger Wunsch. Sie wollte nicht wie ihre anderen Geschwister das Vich hüten, und sie wollte auch nicht kochen oder Fußböden scheuern oder Butter rühren oder Brot backen, sie wollte nur nähen. Als sie dann erwachsen war, hatte sie feine Lust, auf den Tanzboden zu gehen oder sich zu verheiraten, und sie wollte auch keine Kinder haben. Sie wünschte sich nichts weiter als das Kleidernähen zu erlernen, damit sie Näherin werden könnte. Sie bat ihre Mutter, doch mit ihr zu den Mamsellen Myrin zu gehen, die neben der Kirche wohnten und in allen Arten von Hand arbeiten sehr geschickt waren. Aber als Maja Rad zu diesen fam, sagten sie, es sei ganz un möglich, daß ein armes Nätnerkind etwas so Schwieriges und Großartiges wie Kleidernähen erlernen könnte. Da mußte Maja Rad es machen wie alle anderen auch. Sie mußte als Hirtin auf die Wir Emigranten... Wir haben wenig zu essen, wir haben auch kein Geld, wir leben, um nicht zu vergessen, zerstreut in der ganzen Welt. Wir haben ein Zuhause gehabt wie du, wir haben uns für die Zukunft geplagt und einem Menschen Liebes gesagt wie du. Nun find wir Baganten, heute hier, morgen dort; man nennt uns auch Emigranten und schickt uns gerne fort. Denn: es gibt wenig Arbeit und viel Hunger auf der Erde, wenn ich einmal heimkehren werde, wird mich mancher nicht erkennen, und ich muß ihm erst meinen Vor- und Bu namen nennen. Mitunter tommt einer von drüben, Der erzählt; aber man muß Haltung üben, wenn es auch quält. Wir geben dem andern die Hand, sagen:., Auf Wiedersehn!" Der andere fährt nach Deutschland, wir bleiben am Bahnhof stehn. Doch denke nur immer daran: Wir sind hier nicht zu unserem Vergnügen, nicht um Geld, eine Stellung oder Kinder zu friegen, nicht zum Umarmen, zum Saufen, zum Fressen, wir dürfen niemals Deutschland vers gessen. Wir müssen auf unserm Posten bleiben, was auch geschieht, die Zeit läßt sich schon treiben durchs deutsche Gemüt. Wir dürfen niemals verzagen, tut auch der Hunger web. dente nur immer: wenn ich in spätern Tagen einst Deutschland wiedersehl Hilde Busch. Beide hinaus, fie mußte in der Dunggrube stehen und Dung aufladen, sie mußte Essen fochen, und sie mußte mit dem Vich auf die Alm steigen. Aber gerade, als Maja Rad alle Hoffnungen aufgegeben hatte, ie eine Kleidernäherin zu werden, geschah etwas Merkwürdiges. Maja Rads Schwester heiratete einen Korporal, der Schneider war, und als der Schwager hörte, daß 8 Maja Rads höchster Wunsch war, eine Näherin zu werden, da erbot er sich, sie in die Lehre zu nehmen. Er zeigte ihr, wie sie Maß nehmen und wie sie Muster auswählen und zu chneiden, wie sie anprobieren und wie sie Anopflöcher machen müsse und alles andere, was ie noch wissen mußte, sagte er ihr auch. Und als Maja Nad bei ihrem jungen Schwager ausgelernt hatte, nähte sie zuerst Kleider für Kinder und junge Bauernmädchen, denn bei diesen nahm man es nicht so genau, obgleich sich Maja Nad immer alle Mühe gab, alles so gut wie möglich zu machen. 2 CONO gut für fie, und schließlich war sie so berühmt, gibt Borscht mit Fleisch und Sahne, dazu daß das Stubenmädchen von Marbada zu ihr dunkles Brot. Schmeckt ausgezeichnet. Natascha tam und ein Kleid für sich bei ihr bestellte. gegenüber sißt der Feinmechaniker Micha Wo Dieses Kleid nähte Maja Rad so schön, wie es Ihngew. Vierundzwanzig Jahre, hochgewachsen, ihr nur möglich war. Glücklicherweise sah dann schlank, sehnig, dunkles Haar, dunkle Augen. unsere Mutter dieses Kleid, und darauf bestellte ,, Wie hat Ihnen der Betrieb gefallen, Ges sie Maja Rad zu uns nach Marbada. Und von nofsin?"- ,, Sehr gut. Es tut mir nur leid, Marbacka kam sie nach Gardsjö, und von daß ich viel zu wenig von der Technik verstehe. Gardsjö nach Herrestadt, und von Herrestadt Ich studiere Nationalökonomie. Da kann praks nach Visteberg und nach Halla. Und nicht ohne tisches Wissen zur Ergänzung theoretischer guten Grund wird sie auch von den Herrschaften Kenntnisse nie etwas schaden."- ,, Sicher nicht, in Sunne sowie von denen in Ransäter aufge- Genossin. Ich bin bereit, Ihnen mein Wissen fordert, zu ihnen zum Nähen zu kommen. es ist zwar auch nicht überwältigend. zur Ver fügung zu stellen." Micha spricht absichtlich sehr gewählt, um einen guten Eindruck zu machen. Natascha findet das leicht komisch, aber sonst sonst gefällt ihr der Femmechaniker ausnehmend. Mir gefällt es besonders gut, wenn Maja Rad erzählt, wie sie endlich nach so langer Wartezeit das Nähen lernen durfte und dadurch befreit wurde, Wasser zu tragen und Fußböden zu scheuern und Dung aufzuladen. Jetzt braucht Maja Rad nie mehr etwas anderes zu tun, als das, was ihr am meisten Freude macht. Ich werde immer tief gerührt, wenn ich von solchen höre, die es schwer gehabt haben, denen Und vom ersten Augenblick an ging alles les aber später gut gegangen ist. Nataschas Leiden Von Erna Preiß. Natascha ist neunzehn. Sie studiert an der Moskauer Universität Nationalökonomie. Sie fieht aus wie alle sowjetrussischen Studentin nen. Ueberhaupt wie die meisten jungen Mädchen der UdSSR. Natascha trägt Müße, Bull und Rock. Im Sommer vertauschte sie den Bull mit einer Bluse. Das ist alles. Es genügt ihr. Natascha hat große graue Augen und einen runden, roten Mund. Noch wurde er nicht gefüßt. Natascha denkt gar nicht an so etwas. Sie ist ernst und fachlich. Sie träumt davon, später einmal Generaldirektor oder Aehnliches in einem hervorragenden Betrieb zu werden. Das sind gar teine romantischen Träume. In Sowjetrußland gibt es das. Da ist zum Beispiel die Gattin des Kriegsministers sie hat bei der Eheschließung nicht den Namen ihres Mannes angenommen die regiert als Frau Generaldirektor" den Kosmetik- Konzern ,, Tege". Ein sehr wichtiger Konzern. Es geht da um Export und Valuten. Dann: die Frau des Polizeipräsidenten bon Moskau. Sie arbeitet in der Schuhfabrik ,, Roter Oktober". Hat einen einflußreichen Posten. Nataschas Wünsche und Hoffnungen sind daher durchaus berechtigt. " Vorläufig wohnt Natascha mit ihrer Mutter zusammen. Der Vater ist tot. Schon lange. Natascha tann sich kaum noch an ihn entsinnen. Die Mutter tüchtig, energisch. Natascha hat das wohl von ihr. Die Mutter arbeitet in einer Konservenfabrik als Packerin. Natascha ist ein Proletarierkind. Jetzt darf sie studieren. Die Mutter ist sehr stolz darauf. Der Mutter gefällt vieles im neuen Rußland. Vieles aber auch nicht. Unter anderem: da Eheschließungen und Trennungen so leicht vorgenommen werden. Du gehst hin und sagst:„ Ich will nicht mehr". Ob der andere will, das kommt dabei gar nicht in Frage. Es wäre auch nicht so schlimm, wenn nur nicht meistens die Kinder das ganze problematisch machten. Kinder wollen auf jeden Fall- und das ist ihr gutes Recht essen, trinken und versorgt sein. Wenn zwei sich darum kümmern, geht das recht einfach. Wenn aber, wie das leider oft geschieht, der Vater sagt:„ Ich will nicht mehr" und verschwindet in eine andere Stadt( Rußland ist groß), was nüßt es da, wenn man ihn zur Zahlung von Alimenten verurteilt? Das ſteht auf dem Papier, aber in Wirklichkeit ist der Staffa, der Fedja oder wie er sonst heißen mag, " längst wieder verheiratet, hat vielleicht den Namen seiner neuen Frau angenommen und du kannst dir die Alimente sonst wo suchen. Nein, das gefällt Nataschas Mutter nicht. Man braucht fein„ Bourgeois" zu sein, um solche Zustände zu mißbilligen. Was tut eine gute, vernünftige Mutter deshalb? Sie warnt ihre Tochter: Nimm dich vor der Liebe in Acht, Natascha. Verlier nicht den Kopf und das Herz. Betwahre dir Vernunft und Ueberlegung. Auf die Männer war niemals Verlaß. Und heute schon gar nicht. Sie tuen schön mit dir, und nachher sagen sie Adieu. Du aber sitzt da. Läßt du dir das Kind abtreiben, so bleibst du vielleicht lange kränklich, bringst du es zur Welt, so hindert es dich bei deinem Studium, tostet dich womöglich auch noch biele Rubel. Geht es gut, und du kriegst überHaupt kein Kind, so erlebst du zumindest eine Enttäuschung. Auch das tut weh. Vielleicht noch weher als das Kinderkriegen. Darum Jei vernünftig, arbeite und kümmere dich nicht um die Männer." Also spricht die sowjetruffische Mama. Natascha hört aufmerksam zu. Sie wird es sich merken. Nimmt sie sich vor... Sie arbeitet fleißig, für das Studium, für die Partei denn natürlich ist Natascha in der Partei für die Studentenorganisation und was so drum und dran hängt an einem modernen Sowjetmädchen. Gar feine Zeit für Liebe. Und bloße Liebelei kommt nicht in Frage. Da heißt es: morgen ist Besichtigung des neuen Elektrizitätswerkes an der Moskawa. Punkt neun Uhr früh treffen sich alle Studen tinnen und Studenten vor dem Werkeingang. Natascha glüht vor Neugierde. Es soll da unerhörte technische Fortschritte geben in dem neuen Elektrizitätswert. Sie verspricht der Mutter, ihr abends, wenn diese aus der Arbeit kommt, getreulich alles zu berichten. Der nächste Morgen ist frostfühl und von Nebeln trüb. Natascha friert ein bißchen in ihrem Wintermantel, dessen Stoff noch keineswegs unter Qualität la fällt. Aber das sind für Natascha und für die meisten Nebensächlichfeiten. Es geht um eine größere Zukunft. Die Besichtigung dauert drei Stunden. Zum Schluß werden die Studentinnen und Studenten von den Arbeitern des Betriebes eingeladen, mit ihnen in der Kantine zu Mittag zu effen. Es Zu Hause sagt Natascha nicht, daß sie in zwei Tagen Micha Wolynew wiedersehen wird. Wozu auch? Die Mutter würde nur dens ten, sie habe sich verliebt. Lächerlich, Natascha und verliebt! Sie will doch nur bei Micha Technit lernen. Immerhin erweisen sich Michas Kenntnisse der Technik in jeder Beziehung als unvollkommen. Denn bald merkt Natascha, daß fie ein Kind haben wird. Bis jetzt glaubte Nas tascha, alles sei ohne große Liebe" geschehen. Plötzlich merkt sie, es ist doch anders. Jetzt, wo sie von Micha ein Kind trägt. Da ist er nicht mehr irgendeiner. Da ist er Vater des Un geborenen und ihr Mann. Jetzt sagt Natascha: Ich liebe." Und jetzt beginnt ihr Leiden. Nicht, daß sich Micha als gefühlsroh und brutal erteist. Er sagt, was er zu sagen wünscht, auf liebenswürdige Weise. Ungefähr so:„ Du darfst das Kind nicht kriegen. Ich muß bald einrücken, du hast noch zu studieren. Das Kind würde uns beide im Vorwärtskommen hindern." Natascha, sonst warst du doch stets der Stimme der Vernunft zugänglich? Warum mit einem Male nicht? Natascha lann es nicht sagen. Sie weiß nur, es gibt da etwas, stärker als der Vers stand. Sie ist nicht mehr die sachliche Studentin. Kühl abwägendes Sowjet- Mädchen. Sie ist Frau und werdende Mutter. Sie will das Kind nicht hergeben, sie will den Mann haben, behal ten, bei sich, mit ihm wohnen, arbeiten, leben. Wie könnte das sein? Viele Monate hast du mich in deine Arme genommen, haft an meinem Leib gelegen, und nun sagst du:„ Ich gehe fort..." Dies allein erscheint Natascha vernunftswidrig. Gegen den Sinn des Lebens. Sich zu trennen von dem Geliebten ohne Not. Man müßte das alles doch ein bißchen einrichten können. Arme Natascha! Sie leidet sehr. Sie vers liert die Kühle aus den grauen Augen, um ihren Mund ziehen sich die feinen Linien des Schmers zes. Micha bleibt unerbittlich. ,, Es hilft nichts, Das Kind muß fort." Und dann kommt er nicht mehr. Nur noch ein Brief. Ich fahre morgen nach dem Süden, um dort meinen Militärdienst anzutreten. Lebe wohl." Am Abend holt Natas fcha die Mutter von der Arbeit ab. Sie gehen heim durch den Kulturpart, der tief verschneit Tiegt. Es ist wenig hell. Nur der Schnee leuchtet. Natascha erzählt der Mutter, was los ist. Alles. Das Weinen in der Kehle unterdrückt sie. Mos tau fennt feine Tränen. Die Mutter hört sich das an. Sagt nichts. Doch am nächsten Morgen fehlt sie im Packraum der Fabrik. ber Statt dessen steht sie am Eingang zu dem neuen Moskauer Elektrizitätswerk. ,, Ich möchte den Bürger Wolnzem sprechen." Sie muß einige Zeit warten. Das Werk ist groß, Arbeiter viele. Dann kommt einer, fagt:„ Der Genosse Wolynhew ist heute nicht da. Morgen auch nicht und übermorgen. Aber dann werden Sie ihn wieder sprechen können." ,, Wo ist er denn?", fragt Nataschas Mutter. ,, Ach so, das wiffen Sie nicht? Na, der Genosse Wolynketo feiert doch heute seine Hochzeit mit der Stoh- brigadlerin Marja Durassow..." Sonderbarer Zufall I Am Abend dieses Tages verkünden die sowjetrussischen Zeitungen eine überraschende Neuigkeit. Man hat die Ehe- scheidungS- und Alimentationsgesetze verschärft, Weik sie laut statistischer Feststellungen in der bisherigen Fassung besonders von den Männern mißbraucht wurden. Nataschas Mutter denkt beim Lesen: Höchste Zeit. ES war höchste Zeit. —„Findest du nicht auch, Natascha." Natascha antwortet nicht. Man must darüber erst mit der eigenen Generation diskutieren. Mütter, auch Sowjet-Mütter, fallen leicht ins Gefühlsmäßig- Reaktionäre zurück, wenn sie glauben, daß es für ihr Kind gut sei. Natascha aber will um keiyen Preis als reaktionär gelten. Wie gesagt, man muß erst diskutieren..» Dekane rasen... Entstehung und Verlauf der Taifune, Zyklone und wie sie alle heiße« mögen. Wie kommt eS eigentlich, daß der Wind, der in unseren Breiten nur verhältnismäßig selten zum Sturm anschwillt, fich in den Tropen und Subtropen zu solcher Heftigkeit steigert? Zu einer Wucht, die alle Meßinstrumente zerstört(man kann heute noch nicht feststellen, mit welcher Geschwindigkeit im Innern eines solchen Wirbels stattfindet), die Häuser einreißt, die mit den schwersten Schiften Fangball spielt über den kochenden Fluten. Man weiß nur, daß das Einströmen der Luft in die zentrale Kalme, in das„Auge des Sturmes", mit mehr als 50 Sekundenmeter erfolgt. Eine stärkere Belastung haben die Windmesser bisher nicht ausgehalten. Man weiß, daß diese Stürme Tiefdruckwirbel von ganz bestimmten Ausmaßen sind, und daß sie eigentlich nicht einmal gar so tiefe Barometerstände in ihren Kernen besitzen. Die isländische Depression, die für das Wetter in Europa bestimmend ist, hat im Mittelpunkt etwa 785 bis 740 Millimeter Luftdruck. Als Durchschnittswert von 22 Zyklonen, die um die Philippinen herumtobten, stellte man 735 Millimeter Luftdruck■ fest. Bei 13 Mauritius- Orkanen betrug dieser Wert 730 Millimeter. Vereinzelt freilich sinken die Drucke auf 710 Millimeter(Mauritius am 29. April 1892), 704 Millimeter(Philippinen am 29. und 30. September 1893), ja sogar 689,2 Millimeter (Falsepoint am 22. September 1885). Darin also kann ihre furchtbare Macht nicht liegen, und darin ist sie auch nicht begründet! Bestimmend ist der Gradient Dieser Gradient besagt, auf welche Entfernung hin sich, ein bestimmter Luftdruckunterschied geltend machte. Die TeiltiefS, die sich von der isländischen Depression hin und wieder ablösen, besitzen einen Durchmesser von etwa 8000 bis 2500 Kilometer. Auf diese Entfer- nungen hin bestehen Lustvruckunterschiede von etwa 10 Millimetern. Das Hochdruckgebiet, daS von einem solchen Teiltief angegriffen wird, hat etwa 765 Millimeter, das angreifende Tief etwa 755 Millimeter. Das Gefälle vom Hoch zum Tief beträgt also nur etwa 10 Millimeter und erstreckt sich auf einmi weiten Raum. Daher vollzieht sich das Einströmen der kalten Luft äuS dem Hoch in die warme Region des Tiefs nur langsam, es entsteht also nur rin schwacher oder mäßiger Wind. Anders bei den furchtbaren Orkanen. Bei dem Zvklon vom 25. Mai bis 8. Juni 1881 im Arabischen Meer betrug der Gradient 56 Kilometer, vom Zentrum entfernt 88,1 Millimeter und im Zentrum selbst 29 Millimeter. Dieses Zentrum hatte nur einen Durchmesser von 145 Kilometer. Auf diesem kleinen Raum war der Ausgleich des. gestörten Lustgleichgewichts zusammengedrängt. Die Störung des Gleichgewichts wird meist verursacht durch starke örtliche Erwärmung der Luft, die auf einer beschränkten Fläche erfolgt. Etwa auf einer Insel von kleinem Umfang, wie Mauritius, wie eine der Philippinen, der Karolinen oder der Antillen. Relativ starke Erwärmung bedeutet starken Auftrieb der Bodenlust. In den durch deren Aufsteigen entstandenen Raum strömt die relativ kühlere Lust nach, je stärker der Auftrieb, mit desto größerer Geschwindigkeit. Der Kern des Taifuns, Zyklons oder Hurrikans ist fertig! Im Mittel beträgt der Durchmesser eines solchen Sturmkerns etwa 400 bis 500 Kilometer. Langsam seht sich die Säule dann infolge der Erdumdrehung in Bewegung. Di« Eigengeschwindigkeit der Fortbewegung des Wirbels beläuft sich etwa auf 15 Kilometer, höchstens aber auf etwa 30 Kilometer pro Stunde. In fich aber hat die Luft, die dem Zentrum zuftrömt, etwa 80 Kilometer Sekundengeschwindigkeit. In diesem Unterschied zwischen der eigenen Fortbewegung des Wirbels der Einheit und der Geschwindigkeit des Luftwechsels innerhalb desselben wurzelt die zerstörende Gewalt dieser Windhosen. -Die Marschrichtung ist auf der nördlichen HalbkugK als.West-Nordwest, aus der südlichen als West-Südwest.festzustellen. Sie wird aber, nur innerhalb■ der Wendekreise eingehalten. Beim Ueherschreiten derselben biegen sie nach Osten unk, weil sie dann wie jeder andere meri- dional wehende> Wind dem Buys-Ba klatschen Windgesetz folgen müssen, also auf der Nordhalbkugel nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt werden.. Die mittlere Lebensdauer- eines solchen Paroxysmus beträgt etwa 5 bis 6 Tage. Doch sind mitunter schon monatelange Wanderungen, die sich über 10.000 Kilometer erstreckten, beobachtet worden. So der Orkan vom August 1873. Er entstand auf den Kap Verdischen Inseln in 15 Grad nördlicher Breite und 34 Grad westlicher Länge, wanderte dann zunächst von da bis an die Küste von Nordamerika, bog dort nach NON um, ging zum zweitenmal quer über den Atlantik und, England streifend, bis etwa 60 Grad nördlicher Breite an der Westküste von Norwegen entlang, wo er sich endlich auftöste. 500 Menschenleben, mehr als 1000 Schifte und mehr als 1000 Gebäude forderte er als Opfer. Der Verlauf des Sturmes . Bis in etwa 10 Kilometer Höhe reichen diese Sturmsäulen. Sie melden sich durch eine ungewöhnliche Färbung des Himmels. Ziegelrot, mitunter auch kupferrot glüht erst das Firmament. Die Dämmerung scheint fich ins Ewige auszudehnen, es ist so, als ob es weder Nacht, noch Tag werden könntet Dann treffen die Vorboten ein: ein Schleier aus Zirrus- (Schäfchen)-Wolken, die sich zu Ringen runden. Schwüle, drückend feuchte Luft saust heran, Blitze brennen durch das Düster, in das Heu- Das retuschierte Iagdbild! len deS Sturmes mischt sich das Brüllen deS Donners und das Niederrauschen der Regen«: fluten. 250 bis 400 Millimeter. Niederschläge auf den Quadratmeter innerhalb einer Stunde- find nicht selten.(Ein Wolkenbruch mit 50 Millimeter je Stunde oder 70 Millimeter innerhalb von 2 Stunden auf den Quadrat« meter gilt in Norddeutschland bereits als höher« Gewalt). Daher die Ueberschwemmungen, die Meist mit der Katastrophe verbunden sind. Der' Himmel ist den Blicken der gefolterten Opfer entzogen. Das Barometer rast niederwärts und dann— mit einem Schlage—- tritt ohren-' schmerzende Stille ein. Das Zentrum—-„das. Auge des Sturmes"— ist da. Der Watten« bruch hört schlagartig auf, die Sonne oder di« Sterne blinken durch die Luftschlucht hernieder. Fünfzehn bis zwanzig Minuten dauert dies«, unheimliche Stille. Dann bricht die Verheerung von neuem loS, nur kommt sie diesmal, der Wirbelnatur entsprechend, auS entgegengesetzter Richtung. Wenn dann daS Kernfeld des. -Taifuns, ZyNonS oder Hurrikans vorübergegangen ist, kann es noch Tage dauern, bis fich' Meer und Land wieder beruhigen. Am furchtbarsten sind dje Orkane dort, wo sie vom Meer miss Land übertreten und. hier wieder wirken sie am entsetzlichsten, wenn sie die Flutwelle der Gezeiten vor fich hertreiben. Wiederholt sind ihnen dabei Hunderttausende von Menschenleben und ganze Städte zum Opfer gefallen. Am 7. Oktober 1737 sollen an derMLndung des Hugli(Brit. Indien) 300.000 Menschen in der vom Zyklon'erangeführten 12 Meter hohen Flutwelle ertrunken sein. Der Kalkutta-Zyklon vom 5. Oktober 1864 verursachte den Tod von 48.000 Menschen und .10.000 Stück Vieh. An der Mündung des Megna(Brit. Indien) brauste mit dem Zvklon vom 81. Oktober, 1. November 1876 eine dreizehn bis 14 Meter hohe Flutwelle heran, die 100.000 Menschen begrub. Weitere 100.000 starben mittelbar an diesem Zyklon, weil alle Felder und alle Häuser in weiter Umgebung zerstört waren und Hunger und Cholera das mörderische Handwerk des Sturmriesen fort« 4Abenteuer in Sevilla Von Walter Jelen Es war im Uniorflub in Boston. Smith, den schönsten Wagen, einen schnittigen Hispano der Börsenmakler und alte Europabummler, er- Suiza. Dann nannte er das Fahrziel- Plaza zählte den Gentlemen, die in tiefen, grünen Cervantes und wir stiegen ein. Das Auto Klubsesseln ruhten und aus großen Gläsern fuhr los Sevilla bei Nacht wonderfull!.. Whisky mit Soda schlürften, von seinen Erleb- Nach halbstündiger Fahrt hiel der Wagen. Wir nissen in Spanien. stiegen aus dem Auto, und Carlos las die Tage ab. Dann griff er in die Brusttasche. Caramba!" schrie er ,,, meine Geldbörse muß im Auto sein... Dreihundert Pesatas... Taschenlampe her! Hast du gehört, langsamster aller Chauffeure?!" und so landete ich in Sevilla", fam Smith zum interessantesten Teil seines Berichtes. ,, Das ist eine wundervolle, alte, romantische Stadt mit herrlichen Bauwerken, wie beispielsweise dem berühmten Maurenschloß, dem Alcazar. Carlos hieß der kundige Cicerone, der mich durch die Stadt führte. Bis zum späten Abend danerte unser Rundgang durch Sevilla. Dann aber famen wir in eine Kleine Weinstube. Gentlemen, das war ein Wein! Würzig, wohlriechend, von der Farbe bleichen Goldes, wunderbarer Wein aus Jerez you know; Sherry! Es war Mitternacht als wir aufbrachen. " ..Wollen Sie fahren mit einem Auto ein bißchen durch Sevilla?" fragte mich Carlos. Eventuell", sagte ich zögernd...Mister", flüsterte er mir zu, wissen Sie, wie man bei uns in Spanien ganz umsonst Auto fahren fann...?" Mein", sagte ich, aber Sie wissen es sicherlich auch nicht!"..Herr!" Inirrschte er mit den Zähnen ,,, wenn ich es sage, so ist es so, und da Sie es nicht glauben, so wette ich mit Ihnen; hundert Pesetas gegen " Die Sache begann mich zu interessieren. Autofahren ganz umsonst das hatte ich noch nicht gehört. Also wettete ich zwanzig Dollar dagegen. Daraufhin schlenderten wir gemächlich zum nächsten Autostandplak, und Carlos wählte 0000000000002008 fetten. Am 8. September 1900 fiel die Stadt Galve einem Hurrifan zum Opfer. Es sind ganz bestimmte Gegenden, die alljährlich zu bestimmten Zeiten heimgesucht werden: Der Golf von Meriko und die Antillen ( Westindien, Hurrifans). Die Bai von Bengalen und das Arabische Meer( 3yflone). Die Philippinen sowie die China, und Japan- See( Taifune). Der füdliche Ozean( Mauritius- Orfane) und endlich die Hebridens und Samoa- Inseln. Dr. J. W. Wissen Sie schon? ... wofür man das Liniennes auf dem Mars hält? Für ein System von Kanälen wer bei den Griechen Aeskulap war? Nach Homer ein sterblicher Arzt, nach der Sage der Gott der Heilkunst. " Als der das hörte, schaltete er die höchste Geschwindigkeit ein und fuhr blitzschnell davon, noch ehe wir Muße hatten, im Wagen nachzusehen. ,, Mister", grinste Carlos, alle unsere Chauffeure sind solche Gauner. Alle fallen mir auf diesen Trick herein. Auf diese Art fahre ich immer umsonst im Auto!" Ich hatte meine Wette verloren. Aber das tat mir nicht leid, denn diese kleine Begebenheit war eines der interessantesten Erlebnisse, die ich auf dieser Reise hatte. Am nächsten Tage trat ich die Rückfahrt an", beendete Smith seinen Bericht. ..In welchem Hotel wohnten Sie?" erkun digte sich Broton, während er sich seine Pfeife anzündete. ,, Hotel Spain!" ,, Da wohnte auch ich", Tachte Brown. ,, Auch mich führte dieser Caballero. Damned, welch ein Gauner! Auch ich wettete mit ihm. Und nachher erfuhr ich, daß der Lenker des Hispano fein Bruder war... 1" Heiteres Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 22. Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 260. Von Wilhelm Beutel, Arnsdorf b. Tetschen. Schwarz: Kb8, Sg5. Bc2, 12.( 4) 8 7 9 5 4 2 1 a b cdefg h a b C defgh 3 Weiß: Kd7, Tg1, Lf3, Ba5, b6.( 5) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Lelter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 257: Bd2- d4! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Chimiak Theodor. Lohmüller Hans, Habl Erwin, Holfeld Otto, sämtlich Nestersitz; Walter Ludwig. Robek Franz. Schmied Ferd., König Anton. Steinmetz Ad.. sämtlich Kwitkau: Dinnebier Emil, Tetschen; Tepper Franz. Karlsbad; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Schubert Josef, Kotschken bei Aussig: Schöffel Franz. Wisterschan: Tesař Franz. Suchei. Kraus Anton, Schöbritz, Triltsch Gustav und Scharoch Gerhard. Turn: Ulbert Rudolf. Proseditz; Sieber Erich, Hohenstein. Sektionsgründung. Am 25. November gelang es in Seldnitz bei Bodenbach dem Bezirks- Schachleiter Gen. Jelinek eine Schachsektion ins Leben zu rufen. Dieser neuen Sparte sind sofort 14 Genossen beigetreten. Es ist dies im 6. Bezirk bereits die sechste Schachabteilung. Als Leiter der jungen Sparte wurde Gen. Richard Weber. Bodenbach- Seldnitz. gewählt, an den alle Schach betreffenden Zuschrif Grob. Der Angeklagte Müller wurde wegen Geistesschwäche freigesprochen. Stola rühmt sich sein Rechtsanwalt: ,, Na, heute habe ich wieder glänzend plädiert." Was", er widerte sein Kollege, ich dachte, der Ange- ten zu senden sind. flagte wurde wegen seines eigenen Blödsinns freigesprochen?" " Genosse Fleck, Tetschen, gab vor kurzem in Bodenbach ein Simultanspiel an 7 Brettern, wel-. che Gen. Fleck sämtlich gewann. Partie Nr. 93. Damenbauerspiel. Dann allerdings. Was? Du willst ein Heiratsvermittlungsbüro eröffnen? Du hast ja gar nichts, womit du anfangen fannst!" Ich habe nichts? Ich habe doch fünf heirats- Weiß: V. V. Ragosin. Schwarz: Iljin Ženevskij. fähige Töchter!" Fallgesete. Was fällt schneller als Papier?"..Holz. ,, Und was fällt schneller als Holz?" ,, Was fällt schneller als Eisen?" Aktien." " Sie weiß Bescheid. Die Lehrerin fragte: ... was die Calenden sind? Die ersten Kann mir jemand von euch den Namen eines Monatstage im römischen Kalender. berühmten Eroberers nennen?" Die fleine Waltraut meldet sich: Don Juan!" was S P. D. R. Heißt? Im alten Nom: Senatus Populusque Romanus, d. H. der Senat und das römische Volk. Inschrift im römischen Stadtwappen. . was in der Mechanit Arbeit" bes deutet? Das Produkt aus Kraft und Weg in der Richtung der Kraft. was orthogonal heißt? " Die Makellose. Gattin:„ Ich gebe zu. auch ich habe meine Fehler." Gatte: Ge wiß!" Gattin: ,, So? Na, dann nenn' mir doch einen, bitte." Der beste Weg. ,, Sage einmal, wie hast du Rechtsteinen Gatten fennengelernt?"..Ich habe winklig, griechisch: orthos, d. h. recht, gonia, ihn geheiratet!" b. h. winklig. bei welcher Gelegenheit die päpstliche Unfehlbarkeit dogmatisiert wurde? Beim batikanischen Konzil, 1869/1870. Die Zeiten ändern sich. Sie:„ Ich hab' dich bloß geheiratet, weil sonst keine mit dir Mitleid hatte?" aber jetzt Er:„ So haben alle Leute Mitleid mit mir!" 12345678 1. 2. d2- d4 c2- c4 d7-45 e7- e6 3. Sb1- c3 d5xc4 4. Ddl- a4+ Sb8- c6 5. Sg1-13 Lc8- d7 6. Da4Xc4 Sc6- b4 7. 8. Dc4- b3 e2- e4 c7- c5 Solider dürfte e2- e3 sein. 8. 9. Lfl- e2 10. Lc1- g5 11. 12. 000 Lg5x16 Ein folgenschwerer Fehler sollte Td1xd4 geschehen. 13. Lf6Xc3 14. Kel- b1 15. Le2- d3 16. Db3Xc3 Sg8-16 Ld7- c6 c5Xd4 Dd8- a5 d4Xc3! von Weiß, hier Sb4Xa2+ Lc6xe4+ Sa2Xc3+ Da5Xc3 Weiß dürfte diesen Damentausch nicht zulas sen. Allerdings war die Partie auch so für Weiß verloren. 17. b2xc3 Le4Xd3+ 18. Td1xd3 Lf8- e7 19. S13- e5 Ta8- d8 20. Td3xd8+ Le7xd8 21. Th1- di Ld8- fe 22. Se5- c4 Ke8-87 und Weiß gibt auf.