BUNTE WELT Nr. 6 neuen Unterhaltungsbeilage Der Tunnel im Schnee Ents | Von E. D. Penzinger( Wien) chen mehr als die Hälfte des Bataillons durch Schneestürme verloren. Jeder einzelne von uns hatte schon den Hauch des„, weißen Todes" verspürt.... Menschen In einigen Tagen sind wir wieder im gewohnten Trott. Der Italiener gibt uns Ruh und wir ihm. Wir haben beide einen gemeinsamen größeren Widersacher: den Hochgebirgswinter. Aber**** Schüßen- und Laufe alle Wege, alle liegen nun in Schneetunnels, und die Stürme, die darüber hinwegrafen, können uns nicht mehr viel anhaben. Wir kommen in eine erzwungene Ruhe, faft Behaglichkeit, wenn es auch bloß ein Begetieren ist. Wir rasten... Wer rastet Anfang Feber. Schneidend kalter Morgen Der Schnee flirrt und singt, fast hört sichs wie eine Melodie an. Ohne Rhythmus zivar, ohne Harmonie- bloß müde Marschtritte: Wir Stapfen die steile Bergstraße von Caldonazzo Und nun gehts wieder hinauf. Ohne über Thiesa hinan. Dieselbe, die wir sechs Rucksack, ohne Munition. Beides wird mit Wochen früher zu Tale humpelten, um nach den tela Drahtseilbahn und Schlitten befördert. Patastrophalen Schneestürmen in eine wohlver- Unsere Kräfte werden geschont für einen evenbiente Retablierung zu kommen. Statt der er- tuellen Stampf mit dem weißen Element. Drei hofften Retablierung ein Wort, das für Tagesmärsche sind vorgesehen, im Sommer jeden Frontsoldaten den Inbegriff aller Wün- find es höchstens sieben Stunden. Wir brausche und allen Hoffens bar wurden wir in chen vier Tage. Einen müssen wir in einem Levico für eine Kaiserparade gedrillt. Endlich Lager abwarten, da taasvorher eine ungedie ersehnte Entlausung, Einwaggonierung.. Fahrt ins Hinterland? Im Gegenteil, in einen Trainfolonne von acht Schlitten liegt unter heure Lawine die Kempelstraße verlegte. Eine Frontabschnitt: Nach Mori ihr begraben. Zur Not freigemacht, gehts mit täuschung, Wut, zerschellte Freude, ein Trüm- äußeriter Vorsicht über das Schnees und Leis merfeld der schönsten Hoffnungen im Hirn. chenfeld. Hoffentlich sind alle Tiere und Wieder einmal betrogen... Doch nein. Denn über die wir da drüberstampfen allmählich wurde uns dieser Frontabschnitt lie- müssen, tot. Sie sind die Qualen los! Für ber als die schönste Retablierung. Die Stellung die ist der Krieg zu Ende.... war für uns ein Unifum: Sie war nämlich gar nicht besetzt. Die Schüßengräben Lagen ganz nahe am Rande des Städtchens, liefen quer durch den Friedhof, um sich dann stüßpunktartig an einem sehr steilen Hang fortzusetzen. Im Vorterrain machten dichte, mit Starkstrom geladene Drahthindernisse jedes Herankommen unmöglich. Und die Stadt selbst wurde, obwohl schon arg mitgenommen, von der italienischen Artillerie sichtlich geschont. Vier, fünf Schüsse täglich waren das Maximum und dien ten mehr der Mahnung, daß ja doch Krieg sei, als der Zerstörung. Unsere Posten saßen ganz gemütlich hinter den geschlossenen Holzläden in Zimmern der oberen Stocktverke irgendeines Hauses oder lugten von einem Dachfenster aus feindwärts. Die Straße, der Plaz, selbst jedes fleine Gäßchen waren mit den zahlreich vorhandenen Strohmatten, auf denen in Friedenszeiten die Seidenraupe ihr freßlustiges, furzes Dasein verlebten, überspannt. Unter diesem Plafond" war man zwar nicht vor Geschoßwirkungen sicher, aber die neugierigen italienischen Flieger hatten kein Einsehen". Wir konnten uns also selbst am hellichten Tage frei bewegen. Unsere Quartiere waren einige zu Bettenmuseen umgewandelte Weinkeller. So genossen wir nicht nur den begehrten Lurus richtiger Betten, sondern viele hatten sich denselben durch ein requiriertes Nachtkastel noch vermehrt. Nachts natürlich elektrisches Licht. Und da es strenge verboten war, ohne Montur zu schlafen, taten wir dieses selbstverständlich mit Vorliebe..... All dies zwanzig Schritte hinter dem Schüßengraben. Unsere Küchendragoner konnten ganz risikolos auch einmal richtig Frontluft atmen. Drei Wochen waren wir in diesem Abschnitt, und die Verluste betrugen zivei Verwundete. Außerdem fehlte hier unser ärgster Feind der letzten Wochen gänzlich: Der Schnee. Kein Wunder, daß wir sehr schiver Abschied nahmen und den Marschbefehl verfluchten, der uns wieder auf die Höhen der Sieben Gemeinden dirigierte. Hatten wir doch dort oben in knappen zwei Wo" 1936 rostet! Das mag sich irgendein Undulde famer zur Sorge gemacht haben und erfand die Schnelltunnelunternehmungen". Das waren Ueberfälle auf die feindlichen Schüßen gräben, die unter dem Schnee erfolgten. Auch wir erhielten anfangs März den Befehl zu einem solchen Angriff. Denn unser 500-600 Meter breites Niemandsland war infolge seiner gleichmäßigen, fast fünfmetrigen Schnees höhe ein ausgezeichnetes Terrain für ein solches Experiment. Wir hatten nun wieder Arbeit. Unser Hiersein bekam wieder friegerischen Bwed. So bohrten wir uns durch den Schnee vorwärts... tagelang, wochenlang. Vor dem linken Flügel unserer Grabens linie lag eine riesige Mulde. Am feindwärtss gelegenen Hang derselben hatten wir einen vorgeschobenen Stützpunkt, der jetzt durch einen Schneetunnel mit der Hauptstellung verbunden war. Dieser Stützpunkt führte den bezeichnenden Namen Villa" und hatte auch schon manchmal den Besitzer gewechselt. Von dieser Billa wurden zivei breite Stollen im Schnee vorgetrieben. Nach etwa dreihundert Meter Länge wurde nach links und rechts ein durchs laufender Quergang von beiläufig zweihundert Meter gegraben. Von diesem wurden nun vier, wieder je zweihundert Meter lange, senkrecht zur italienischen Front laufende Gänge ges schaufelt. Das waren die Sturmgassen für den beabsichtigten Ueberfall. Die herausgeschafften Schneemassen fanden Platz in der erwähnten Die Dolomiten im Schnee Ein prächtiges und charakteristisches Bild der winterlichen Dolomiten in der Nähe von Cortina. Nach den jüngsten Berichten beträgt die Schneehöhe dort 40 cm. Die günstige Lage ermöglicht in diesem Gelände die Ausübung des Schneesports oft bis über Ostern hinaus, auch in diesen Höhen tobte von 1915 bis 1918 der Krieg. Mulde. Je näher die Tunnels der feindlichen Linie kamen, desto vorsichtiger wurde zu Werke gegangen. So mußten unter anderm die drei feindlichen Drahthindernisse in vieltägiger geräuschloser Arbeit durchschnitten werden. Dieser feindliche Stacheldraht wurde auf kleine spanisch« Reiter umgearbeitet, die ihrerseits in Nischen in den betreffenden Tunnels zu eventueller Verbarrikadierung bereitstanden. Fast anderthalb Kilometer betrug die Länge der geschaufelten Stollen. Wenn man von-irgendeinem Ausguck im Schützengraben, die einheitlich glatte/ blendende Schneefläche zwischen uns und dem Italiener betrachtete, so hätte niemand vermutet, daß darunter Dutzende von Männern wie Maulwürfe Tag und Nacht daran arbeiteten/ dem Tod einen neuartigen Weg zu bereiten... Ende März waren die Tunnels bis zirka «inen Meter vor den italienischen Graben fertiggestellt. Der Durchstich selbst war logischerweise knapp vor dem Ueberfäll auszuführen. Es wurden bloß verschiedene Verbesserungen Noch ausgeführt, Dynamitpatronen eingebaut, um bei eventueller Gefahr die Tunnels sprengen zu können, Telcphonleitungen gelegt usw. Mittlerweile war auch" die Mannschaft für diesen Sturmangriff zusammengestellt worden. Dieser Sturinzug, geführt von einem Leutnant und einem Fähnrich, wurde weit hinter der Front durch Wochen einer speziellen Ausbildung unterzogen, Jeder Mann hatte seine bestimmte Aufgabe, seine„Rolle". Das Uebungsgelände war dem echten Frontteil genau nachgebildet, und wurde der Ueberfäll oft und oft geprobt und eingedrillt. Aber auch die Kompagnie Schneider hatten Postarbeit. Sie mußten aus den Schneemänteln Overalls fabrizieren und weiße Umhängetaschen machen. Die Sturmhelme, die Schutzschilde, die Handgranaten, selbst die Schäfte der Karabiner, alles wurde weiß gestrichen— Mimikry. Die Vorbereitungen waren bis ins kleinste Detail ausgeführt, nichts wurde vergessen, alle Erfahrungen anderer ähnlicher Unternehmungen wurden verwertet. Und dazwischen wurde weiter verbessert, weiter geübt, weiter inspiziert... Allmählich ergriff das ganze Bataillon eine ungeheure Spannung. Endlich I 24. April, 1 Uhr morgens, findet der Ueberfäll statt! Heute haben wir den 22. Mehr als fünfhundert Mann kommen in eine Art Fieberzustand. Die Chancen werden besprochen, abgewogen— Ansicht aller: Es wird gelingen! Aber wir alle fürchten schon jetzt die Vergeltung des Italieners. Wir hatten seit Wochen keinen Schuß bekommen... 23. April, 10 Uhr abends: Die Leute des Sturmtrupps sind bereits adjustiert und lungern in einem leergemachten Unterstand herum. Jeder steckt in dem weißen Overall, hat einen weißen Gürtel mit Dolchmesser und Revolver und die Tasche mit fünf Handgranaten umgehängt. Diejenigen, die in den beiden äußeren Tunnels— je sechs Mann mit einem leichten Maschinengewehr— vorgehen und die Aufgabe haben, den feindlichen Graben abzuriegeln und keine Reserven herankommen zu lassen, haben auch Karabiner quer über den Rücken. Die Mannschaften der beiden inneren Stollen— je zehn Mann— müssen den Schützengraben, die Unterstände, eventuelle Zugänge usw. zerstören, den Gegner gefangennehmen oder unschädlich machen. Sie sind genau so adjustiert wie die ersteren, nur haben sie statt der Karabiner Beilpicken. Außerdem hat jeder Mann eine elektrische Taschenlampe. Das Durchstoßen der Schneewand besorgen je vier Sappeure. Diese Arbeit ist die heikelste, denn von der Lautlosigkeit und Raschheit derselben hängt der Erfolg des ganzen Angriffes ab. Ist der Weg in die feindliche Stellung freigelegt und find die Sturmtrupps eingedrungen, so haben je zwei Mann von den Sappeuren zurück« znlaufen zu den spanischen Reitern und den Sprengstellen, um den Rückzug zu decken, während die vorn verbleibenden die Gefangenen, eventuelle eigene Verwundete zu bergen haben. Außerdem gehen zwei Telephonisten mit,' die im linkenJnnenstollen ganz nahe des feindlichen Grabens in einer Nische eine„Telephonzelle" beziehen. Insgesamt also fünfzig Mann inklusive der beiden Offiziere. Außerordentliches Nachtmahl: Gulasch, Zigaretten, Tee... Die beiden letzteren werden in Massen konsumiert. 11 Uhr: Der Bataillonskommandant erscheint. Er hält im Flüsterton eine kurze Ansprache, spricht von dem Angriff wie von einem „nächtlichen. Spaziergang", bei dein nicht bloß Ehre und Ruhm, sondern auch Urlaub und— Auszeichnungen für jeden einzelnen zu haben sind...„Unser Kriegsherr soll leben!" usw... Der Chef geht wieder zurück.., er wird am Telephon den Ueberfäll verfolgen.». wir aber warten.... %12 Uhr: Durchs Telephon werden zum x-tenmale die Uhren gerichtet und genau eingestellt. Auch die der Nachbarabschnitte, die selbstverständlich von dem Vorhaben unterrichtet sind. Die Spannung wächst, zerrt an den Nerven. DaS Lächeln auf manchem Antlitz ist eine Lüge. Die Lüge vom Heldentum... Die Frage „wozu?" brüllt in den Ohren und erhält keine Antwort... Und noch eine Frage, zag und bang kriecht sie ins Hirn!„Wer von uns wird nicht....?" Ach, wenn es nur kein Warten gäbe! 12 Uhr: Der 24. April beginnt! Noch eine Stunde. Das Warten wird zur Oual.'Wie langsam eine Minute verrinnt... Und vorn Himmel blinken dieselben Sterne herab wie vor hunderttausenden Jahren... Ewigkeit, zerlegt in Moleküle... 12 Uhr 16: Abmarsch! Vorerst bloß auf die Villa. Zusammengepfercht stehen wir in dem kleinen Unterstand und in einer Kaverne. Und warten,.. Noch eine Zigarette... Wir sprechen nicht mehr, Finsternis ringsum..« Bloß da und dort ein Aufglimmen der Zigaret« tenglut.. Leise wird die eingelangte telephonische Meldung weitergegeben, daß beim Italiener nichts Auffälliges bemerkt werde... Und was wird in einer Stunde, nein, in einer halben Stunde sein?.... 12 Uhr 40: Wir brechen auf. Geräuschlos geht's durch die ZugangSstollen. Der Ouergang ist erreicht. Hier trennt sich di« Mannschaft, um sich durch die vier Sturmgassen bis zu deren Ende vorzutasten..., Langsam, ganz sachte, um nur ja jedes Klirren oder Schlürfen zu vermeiden... und nun, halt!... Noch zehn Minuten; aber die Sappeure halten schon stichbereit die Schneeschaufeln in den Fäusten..« Unheimlich, diese Ruhe, sie schmerzt fast... Noch fünf Minuten..Tickt die Uhr des Leutnants so laut oder sind eS die Herzschläge der Wartenden? Hier harrt der Tod in einer neuen Maske. Man hört das Klappern seiner Knochen — oder sind es bloß unsere Zähne?... Ist eS Angst, ist es Kalte oder Fieber, Ungeduld oder Kampfmut, der die Hände zittrig nach einer Handgranate greifen läßt?.... 1 Uhr: Alle Taschenlampen flammen aufl Mit rasendek Hast schaufeln die vier Sappeure an dem Durchstich, zum Sprung bereit stehen die ersten hinter ihnen..... der heiße keuchende Atem umnebelt die Lämpchen... über die Gesichter streicht ein kalter Luftzug... Durch!.... Gedränge, Bewegung Los!" Und mitten in den Stürmenden zerkracht irgend etwas..., gleich nochmals... und wieder.... und verpestet die Luft, benimmt den Atem, läßt die Augen zerfließen.... Bestürzung....„Zum Teufel, man kann ja nicht..." Wir keuchen, husten, spucken, kotzen... Manche stürzen, ein Menschenknäuel in höllischer Angst..,. Tränengas!... Gasmasken?.... Nicht mitgenommen..., Niemand dachte daran.... Was nun?.... Vorwärts?.... Unmöglich!.... Zurück? „Alles zurück!" Stolpernden, wankenden Schrittes, fast auf allen Bieren mancher, geht's zurück. Alle vier Angriffsgruppen erlitten dasselbe Schicksal. Der Ueberfäll war mißlungen, die Italiener waren zu wachsam gewesen. Die Tunnels wurden sofort gesprengt oder verbarrikadiert, alle Mühe und Plage der letzten Wochen waren umsonst. Zum Glück hatten wir bloß eine» Verwundeten, und auch das italienische Bergeltungsfeuer verursachte uns keine Verluste. Aber es gab auch keine Medaillen und keinen Urlaub.... Reise mit Cook... Reise mit Cook Ganz Spanien für 8500 XL, Italien die Hälfte— sollte sich das nicht lohnen? Griechenland, Belgien nebst Brüssel mit Ausstellung und Festlichkeiten, mern Gott, diese kleine Freude können Sie sich doch bereiten. Reise mit Cook... Cook zeigt Ihnen alles, was Ti« vom Leben erwarten, halb umsonst gibt eS billige Mittelmeecfabrten, das Tatjmahal im Mondenschein oder im Garten Burgunds den blutenden Wein. Reise mit Cook... Er zeigt Ihnen zwar nicht das Leben, das echte, aber das ist wahrscheinlich für. Sie gerade das rechte. 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Heute werden sie träge auf Deck in der Sonne liegen, morgen in Port Said vor Anker gehen und übermorgen sich, ein neues Stück der Erde besehen. Viele Wichen lang... Kommen sie dann wieder zurück, so berichten die Smiths und die Meyers von des Reisens Glück. Von der Aequator-Linie auf hoher See und von dem Nigger-girl am Sansibar-Quai. Ja, die Meyers und die Smiths, die haben was erlebt... Rur eines wurde ihnen bei der Sache nicht klar, daß alles, aber auch alles rin einziger großer Schwindel war. Daß es die Welt, die man ihnen zeigte lund wie man sie ihnen zeigte), gar nicht gibt. Aber sagt so etwas nicht lauf. Si« hören das nicht gern. Es ist nicht beliebt. Hilde Busch Die Katze/ Von Karel Capek Man meint die Katze zu kennen, so wie man die Menschen zu kennen meint. Die Katze ist ein Diny, das eingerollt im Lehnstuhl schläft, manchmal seinen Katzeninteressen nachgeht, ein andermal einen Aschenbecher herunterwirft und den längsten Teil seiner Zeit mit der leidenschaftlichen Nutznießung der Wärme verbringt. Aber das geheimnisvolle Wesen der Katzen habe ich erst in Rom kennengelernt, und zwar, als ich nicht eine Katze, sondern fünfzig Katzen, eine ganze Katzenherde, daS große Katzeubassin um die Trajanssäule herum gesehen hatte. Dort ist ein alter Forum wie ein Becken inmitten des Stadtplahes auS- gegraben; und auf dem Boden dieses trockenen BeckenS zwischen zertrümmerten Säulen und Bildwerken lebt das unabhängige Katzenvolk; eS nährt sich von Fischköpfen, welche ihm gutmütige Italiener hinabwerfen, pflegt irgendeinen Mondkult und tut sonst anscheinend nichts. Nun, dort wurde mir offenbar, daß die Katze nicht nur eine Katze ist, sondern etwas Geheimnisvolles und Undurchdringliches; daß sie ein wildes Tier ist. Sieht man zwei Dutzend Katzen schreiten, überrascht einen die plötzliche Erkenntnis, daß die Katze überhaupt nicht schreitet, sondern schleicht. Eine Katze unter Menschen ist nur eine Katze, eine Katze unter Katzen ist ein schleichender Schai en im Dschungel. Eine Katze vertraut sichtlich dem Menschen: aber ihresgleichen mißtraut sie, weil sie Katzen bester kennt als wir. Man nennt für gewöhnlich den Typ gesellschaftlichen Mißtrauens.Hund und Katze", doch habe ich schon oft sehr intime Freundschaften ztvischen Hund und Katze beobachten können, aber niemals, zwischen ztvei Katzen, von den Katzenlieben abgesehen. Die Katzen im TrajanS« forum ignorieren einander auf das augenfälligste: hocken zwei auf der gleichen Säule, sitzen sie mit den Rücken zueinander und zucken .nervös mit den Schweifen, um auszudrücken, wie ungehalten sie die Anwesenheit dieses Luders rückwärts vertragen. Erblickt eine Katze eine andere, so faucht sie; begegnen sie einander. blicken sie sich nicht nacheinander um; nie haben sie ein gemeinsames Ziel; nie haben sie einander was zu sagen. Im besten Falle vertragen sie sich mit verächtlichem und abweisendem Schweigen. Doch dir gegenüber, Mensch, ist sie kein wilder, einsiedlerischer Schatten; fü' dich ist sie einfach die Hausmiehe, weil sie dir vertraut. Ein wildes Tier ist ein Tier, daS mißtraut. Die Zähmung ist einfach«in Zustand deS Vertrauens. Auch wir Menschen sind nur solange keine Wilden, solange wir einander vertrauen. Wenn ich— nehmen wir an— aus dem Hause tretend dem erstbesten Gevatter, dem ich begegne, mißtraut«, würde ich beiser aufbrüll«» und mich ihm mit gespannten Muskeln nähern, um ihm bei der geringsten Bewegung an den Hals zu springen. Mißtraute ich den Menschen, mit denen ich in der Straßenbahn fahre müßte ich mich mit dem Rücken zur Wand drehen und fauchen, um sie abzuschrecken; statt besten hänge ich seelenruhig am Handgriff und lese die Zeitung, allen meinen ungedeckten Rücken preisgebend. Gehe ich auf der Straße, so denke ich an meine Arbeit oder an nichts, ohne in Erwägung zu ziehen, was die Vorübergehenden mir antun könnten; es wäre schrecklich, wenn ich sie mit Seitenblicken beobachten müßte, ob sie sich nicht anschicken, mich aufzufresten. Der Zustand des Mißtrauens ist der ursprüngliche Zustand der Dschungel. Eine Politik, die von der Pflege deS Mißtrauens lebt, ist eine Politik der Wildnis. Eine Katze, die einem Menschen mißtraut, sieht nicht einen Menschen in ibm, sondern ein wildes Tier; ein Mensch, der einem andern mißtraut, sieht gleichfalls ein wildes Tier in ibm. Das Band des gegenseitigen Vertrauens ist älter als alle Zivilisation; hebt ihr sedoch den Zustand deS BertranenS auf, wird die menschliche Welt zu einem Tummelplätze des Raubtieres. Deutsch von Julius Mäder. Erstaunliche Zahlen Statistische Kurzreportagen In Britisch-Kenya gab es bis vor kurzem 0 Zwillinge auf 10.000 Einwohner, weil die Netzer die Zwillinge als„Geschenke des Teufels" gleich nach der Geburt' umbrachten. Eine Uhr mit einem Zifferblatt von zwei Millimeter Durchmester hat der Kopenhagener Uhrmacher Jens Larsen als Meisterstück angefertigt. Es ist die kleinste Uhr der Welt. Seit zehn Jahren sind 113 Fälschungen der berühmten Mauritius-Briefmarke auf den Markt gekommen. Zwölf Profefforen haben sich in Sidney der Reifeprüfung nach fünf- bis elfjähriger Lehrtätigkeit unrerzogen; einer bestand das Examen. Der Beiveis, daß nach einem neuen Zahlensystem 2X2— 5 ist, ist die Doktorthese des Mathematik-Studenten Bernett Cowel von der Columbia-Universität. 11.000 Meter Küste sind im vergangenen Jahr der chinesischen Filmzensur zum Opfer gefallen. Ein Auto entwickelt in 25 Minuten genug Kohlenoxydgas, um 100 Menschen zu töten. Als Voll ohne Krebskrankheiten gelten die Matebe-Neger, weil ihr Durchschnittsalter 10 Jahre beträgt und der Krebs eine Alterskrank- hcit ist. Die Zahl der Flugzeuge, die es 1933 auf der Erde gab, wird auf 55.000 geschätzt. Bis zu vier Malen benützen die sparsamen polnischen Bauern ein Zündholz, indem sie eö spalten. Die Erbschaft deS Millionärs O'Flaherty aus San Francisco wird an 12.204 Erben verteilt werden. Die verschiedenen Bestandteile der Kleidung eines modernen Europäers find aus Materialien hergestellt, die aus 29 Ländern stammen. 26 englische Gelehrte leben davon, daß fie in Bibliotheken Lexika auf Druckfehler hin durcharbeiten. 101 Musikinstrumente beherrscht der mne« rikanische Musik-Clown Perry Perkins. 04 Millionen Frauen und Mädchen in allen Ländern der Erde heißen Anna, ebenfalls über 90 Millionen Maria. 825 Paar Schuhe hat im Jahre 1935 die amerikanische Tänzerin Maud Morrison gekauft; sie trägt jedes Paar Schuh: nur einmal, dann wirft sie es fort. 62 mehr als 200 Seiten lang Romane hat im Jahre1935 der Amerikaner Big Ronald geschrieben; das bedeutet, daß er durchschnittlich alle fünf Tage einen Roman beendete. Bisher wurde noch keines seiner Werke gedruckt. Zu intrresfiert. Jutcrcstiert. Blutwurststraße, Ecke Höllenplatz•.• Rund um den ehemaligen Festungsgürtel der französischen Hauptstadt entstehen Neubau» ftraßen. So erfreulich dies für alle Pariser ist, die bisher unter dem katastrophalen Mangel an modernen Wohnungen leiden mußten, so schwer ist eS für die Stadtbehörden, diesen neuen RueS, Avenues, Boulevards und Pla» ces annehmbare Namen zu verleihen. Alles, waS da kreucht und fleucht, jede fünftllaffige Be» rübmtheit, jedes irgendwie erwähnenswerte Er» eigniS der französischen Geschichte hat„seine" Straße— und sei es auch nur ein winzige- Sackgäßchen in einem der vielen uralten, wink» ligen„Quartiere" der Millionenstadt. Paris ist die Stadt der seltsamen Straßennamen, die nicht nur auf alte Tradition, sondern oft genug auf stadträtliche Verlegenheiten zurückzufüh» ren sind. Der lieb« Gott hat seine Straße ebenso wie der Heilige Geist, die Dreieinigkeit, da- Kind JesuS und die Stadt Babylon. Es gibt eine Straße der Treue und eine der Wahrheit; die Tugendstraße liegt nicht weit vom Boule» vard der guten Nachrichten, nächst der Straß» der guten Saat. Es scheint fast wie eine Ehrung für Wil» Helm Busch, wenn nian im Pariser Stadtplan die Straße der bösen Buben entdeckt: glücklicherweise korrespondiert sie mit einer Straße der braven Kinder. Wesentlich neueren Datum- ist die„Rue de la Photographie" und die„Rue de la Tkligraphie", als hübsche Anerkennung dieser beiden wichtigen Erfindungen; die Straße in Reuilly, in der Louis Lumisre wohnt, heißt„Rue du 1er film"; die„Industrie" hat nicht weniger als drei nach ihr benannte Straßen, zwei Häuserblocks und einen Platz bekommen! Auch der klastische Kabarettist deS Montmartre, Aristide Bruant— der mit dem Politiker nichts als eine Ramensähnlichkeit gemein hat— besitzt seine Straße. Bier Sira» Ben sind der Zukunft" geweiht, eine der ..Luftfahrt". Kein Pariser„ Quartier", in dem nicht die unmöglichsten Straßennamen zu finden sind Bezeichnungen, deren ursprünglicher Sinn längst vergessen ist. Die Straße der goldenen Hand, der fischenden Kaße, der lachenden Kuh, des weißen Pferdes, des grünen Hundes, der weißen Königin, des goldenen Königs, des weiBen Mantels, der blauen, grünen, roten Kugel, des weißen Pfauen die Reihe derartiger Namen ließe sich beliebig verlängern. Es gibt eine Wohltätigkeitsstraße und einen Willkom menplatz, eine Straße des großen Kieselsteins, des kleinen Mönchs, der großen Flasche, eine Blutwurst, Feuerzeug und Badegaftstraße, eine Aschbecherstraße und einen Büroplat. Die ,, Straße des Mittagssuchens" ist nicht weniger rätselhaft als die der fünf Diamanten. Die Konferenzstraße liegt nicht allzu weit vom Vertrauensweg. Es gibt einen Höllenplatz, eine Satansstraße und eine Gefahrenpassage nichts für abergläubische Mieter! Für Romans titer aber eignet sich die Wunschstroke und die Straße der richnton" Wetter im Stadtplantegi: weerplaẞ, Bwei- Engelsstraße, Zwei- Vettern- und ZweiSchwestern- Straße, eine Straße der Unschuldigen, eine Gasstraße und eine Passage der Genies. Das Golfspiel, die Marseillaise, das Hammelragout und der Omnibus sind geehrt worben, indem man Straßen und Bläke danach benannte. Wir finden eine Kleingeldstraße, eine Monsieurstraße und eine Straße der Nächte, eine Tagesanbruchbrüde" und eine Straße der kleinen Väter; eine Eisentopf-, Voraussichtund Fortschrittsstraße, eine Passage der vier Diebe und eine andere namens„ FünfzehnZwanziger", worunter sich der Nichteingeweihte wenig borstellen kann. Die Rendezvous- Straße scheint wie geschaffen für Liebespaare, die Gefundheitsstraße für Kranke. Es gibt aber auch eine Straße der Seufzer, der Hoffnungen, der drei Gesichter, der Affen und der goldenen Sonne fo für jeden Geschmac etivas. Natürlich gibt es in vielen dieser merkwürdigen Straßen geschickte und wißige Ges schäftsleute, die in der Auswahl ihrer Firmenschilder auf den Straßennamen Bezug neh men. Am hübschesten ist wohl die Inschrift, die ein Cafetier in der Ruhestraße", gegenüber dem berühmten Friedhof Père Lachaise, an seinem Fenster angebracht hat: ,, Seien Sie willkommen bei mir ruhen Sie sich besser aus als auf der anderen Straßenseite!" I a. Kleine Geschichten Großmutter opfert ein Ohr -4gesund zu Hause, während ihr Enke! zivar noch Kalte Hände, kalte Füße... im Spital liegt, aber schon erkennen läßt, daß er fürderhin ein normales Ohr auch rechterseits haben wird, ohne daß jemand merken wird, daz es eigentlich nicht ihm, sondern einer alten Frau gehört. Der Jrrfinnige im Flugzeug Viele Frauen flagen ständig über kalte Hände und Füße und lassen sich außer lauer Angst vor Frost von Spaziergängen in der träftigen, falten Winterluft abhalten. Dabei ist es sehr einfach, sich gegen diese Kleinen Unbilden zu wehren. Ein Offizier der berittenen kanadischen Polizei hatte fürzlich einen Narren im Flug- Bunächst einmal sollte man im Winter zeug in eine Heilanstalt zu bringen. Außer dem möglichst flache oder doch nur halbhohe Absätze Konstabler Bartram und dem Geistesgestörten tragen, damit der Fuß sich gut bewegen kann. Dann ist es sehr nüzlich, vor dem Ausgehen. befand sich nur noch ein wegen Diebstahls Ver- etwas Fußgymnastik zu betreiben, damit der urteilter im Passagierraum des Flugzeuges. Fuß warm und gut durchblutet ist, eye er in Plöglich begann der Wahnsinnige zu rafen, ent- den Schuh schlüpft. Buerst sest man sich mit ledigte sich mit Bärenkraft seiner Fesseln und übereinandergeschlagenen Beinen hin und bes schreibt mit dem Fuß Kreise in der Luft, wobei der Zwangsjacke und lieferte dem Konstabler, fräftige Dehn- und Greifbewegungen mit den der ihn bändigen wollte, eine wahrhaftige Behen ausgeführt werden. Das macht jeder Fuß Schlacht. Die Tollheit vervielfachte die Kräfte etwa anderthalb Minuten. Hierauf reibt man des Jrrsinnigen und der Polizeibeamte wäre jeden Fuß tüchtig mit den Händen. Und sollte von ihm zweifellos getötet worden, wenn der trotzdem auf der Straße noch einmal ein Stältes gefühl auftreten, dann nur schnell noch einmal wegen eines gemeinen Bergehens Abgeurteilte fräftig die Behen im Schuh bewegen und fest dem lebensgefährlich Bedrängten nicht zur Hilfe auftreten! gekommen wäre. Beiden Männern gelang es dann, den Wahnsinnigen bis zur Beendigung der Fahrt im Schach zu halten. Und während der ganzen Beit dieses Kampfes blieb der Pilot Herr des Apparates, obwohl dieser unter den heftigen Erschütterungen hin und her geschleudert wurde. Schach- Ecke Mit den Händen ist es das gleich. Eie müssen vor allem warm sein, ehe sie vom natürlich reichlich weiter! Handschuh ums schlossen werden. Also spreizen und schließen wir die Finger, reiben sie gegeneinander und wiederholen eventuell das Spreizen und Schlies Ben auch noch einmal mit dem Handschuh, tenn die Kälte sich unterwegs spürbar machen sollte, B gegen Eulau in Krochwitz, Arbeiterheim; Krochwitz A gegen Tetschen in Krochwitz, Arbei terheim; Seldnitz B gegen Bodenbach in Seldnitz, Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32, Rest. Preinl- John. Post Modlan bei Teplitz- Schönau Schachaufgabe Nr. 268. Von Emil Grimmer, Katharinaberg. Schwarz: Kd5, Le7, Sc4, Ba6, d3, e4, 17.( 7) 8 7 9 abcde t gh 著 5 4 3 2 1 a b C d e h 4 3 2 Weiß: Kh8, Db6, Tel, Lal, f1, Sb7, g4, Ba5, f4, f5( 10) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 265: S15- e7! Das Mutterherz ist unerschöpflich und hat nicht seinesgleichen es sei denn, daß zuweilen ein Großmutterherz noch größer erscheint. Da wird aus der englischen Stadt Dayey berichtet, daß dort der Kleine Robert Price, ein siebenjähriger Junge, von Geburt ein völlig mißbildetes Ohr hatte, zum Schmerz seiner Eltern und seiner Großmutter. Eines Tages nun machte ein berühmter Chirurg die Eltern darauf aufmerksam, daß es wohl möglich wäre, dem Kind zu helfen, aber nur, wenn irgendjemand zu diesem Zwecke ein eigenes Ohr opferte. Ja, aber woher jemanden nehmen, der in eine solche Entstellung des eigenen Gesichts mit all ihren schweren Nachteilen willigen würde, um einem anderen zu helfen? Nun denn, di 65jährige Großmutter des kleinen Robert erklärte sich bereit, sich der Operation zu unterziehen. Diese 2. Runde am 9. Feber: Seldnitz A gegen Rogelang völlig. Die alte Frau ist bereits wieder sawitz in Seldnitz, Rest. Preinl- John; Krochwitz 3. Runde am 16. Feber: Eulau gegen Kroch witz A in Eulau, Volkshalle; Rosawitz gegen Krochwitz B in Rosawitz, Bergmann- Werke; Bodenbach gegen Seldnitz A in Bodenbach, Volks halle; Tetschen gegen Seldnitz B in Tetschen. ..Försterhöhe". 4. Runde am 1. März: Krochwitz B gegen Bodenbach in Krochwitz, Arbeiterheim; Krochwitz A gegen Rosawitz in Krochwitz, Arbeiterheim; Tetschen gegen Eulau in Tetschen ,,, För sterhöhe"; Seldnitz B gegen Seldnitz A in Seldnitz, Preinl- John. 5. Runde ain 8. März: Rosawitz gegen Tetschen in Rosawitz, Bergmann- Werke; Bodenbach gegen Krochwitz A in Bodenbach, Volkshalle; Seldnitz A gegen Krochwitz B in Seldnitz, Preinl John; Eulau gegen Seldnitz B in Eulau, Volkshalle. 6. Runde am 15. März: Krochwitz gegen Seldnitz A in Krochwitz, Arbeiterheim; Tetschen gegen Bodenbach in Altstadt, Arbeiterheim; Eulau gegen Rosawitz in Eulau, Volkshalle; Seldnitz B gegen Krochwitz B in Seldnitz, Preinl John. 7. Runde am 22. März: Bodenbach gegen Eulau in Bodenbach, Volkshalle; Seldnitz gegen Tetschen in Seldnitz, Preinl- John; Krochwitz B gegen Krochwitz A in Krochwitz, Arbeiterheim; Rosawitz gegen Seldnitz B in Rosawitz, Berg mann- Werke. 2. Bezirk. Schachkonferenz. Die Tagung fand in Zuckmantel am 2. Feber statt. Für den zurücktretenden Bezirksschachleiter Gen. Havel wurde Gen. Denk Josef, Zuckmantel, Jahnstr. 153. gewählt. Zu der Bezirksmeisterschaft meldeten nur 3 Mannschaften ihre Teilnahme. Die Spiele werden ausgetragen: Am 16. Feber: Wisterschan A gegen Zuck mantel in Wisterschan, Landhaus. Am 1. März: Zuckmantel gegen Wisterschan B in Zuckmantel, Eiskeller. Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dinnebier Emil, Tetschen; Walter helm, Arnsdorf bei Tetschen; Schöffel Anton, Ludwig und Robek Franz, Kwitkau; Beutel WilSchöbritz; Tepper Franz, Karlsbad: Proch Anton, Predlitz; Hohlfeld Otto, Lohmüller Hans, Chimiak Hans, König Rudolf, Habl Erwin, sämtlich 7% Punkten Vereinsmeister. Nestersitz; Chroust Karl, Bilin: Wand Ernst, Merzdorf; Tesař Franz, Suchei; Hochfelder Hermann, Saaz; Triltsch Gustav und Schramm Kurt, Wisterschan: Levic Josef, Niederleutensdorf; Mildner Karl, Teplitz; Grimmer Emil, KathaUlbert Rudolf, Proseditz: Kraus Gerhard, Turn; rinaberg: Sturm Heinrich, Brünn; Eckl Alois, Am 15. März: Wisterschan A gegen Wisterschan B in Wisterschan, Landhaus. In Zuckmantel wurde Gen. Denk Josef mit Es folgen: Müller und Beisch je 4 Punkte, Egerer, Pachmann, Dick und Patz je 2 Punkte. Berger ½ P., Wickel und Polivka mit 0 Punkten. Settenz. 6. Bezirk. Schachmeisterschaftsspiele. ( Fortsetzung.) Wisterschan. Klubmeister wurde Gen. Wenzel Scharoch mit 8 Punkten. Es folgen: Frisch 8 P., Kraus und Robek je 5% P., Schramm und Röckl je 4% P., Novotny und Schmied je 3 P., Walter und Ernst mit je 1½ Punkten. In der 2. Gruppe siegte Gen. Triltsch Gustav mit 8% Punkten. Es folgen: Matečka 7 P., Seltmacher 6% P., Skarwada 51/2 P., Kára 5 P., Mikula und Tesař je 4 P., Scharoch II und Wankovsky mit je 2 Punkten.