BUNTE WELT Nr. 19 Unterhaltungsbeilage 1936 Fünfundzwanzig Zigaretten Als Ewald Krüger, erster Charakterdarsteller des Stadttheaters in B., vor der Vorstellung das Theater betrat, übergab ihm der Bühnenportier ein kleines Paket. Krüger öffnete eine Schachtel mit fünfundzwanzig Zigaretten einer guten, teuren Marke und eine weiße Starte, in deren rechtem Winkel ein einziger Buchstabe stand: G. Ewald Krüger betrachtete die Karte und überlegte. Er hatte keine Befann ten, deren Namen mit G begann. Und Frauen? Gerda, Grete, Gertrude nein. Er zerknitterte die Karte und schob sie in die Tasche seines Mantels. Vielleicht wollte ein armes Mädel von der Galerie ihm eine Freude machen. Er riß die Schachtel auf, als er vor seinem Spiegel in der Garderobe stand, ein Zündholz flammie auf, eine Rauchwolke verhüllte die milchweiße Glasfugel über dem Spiegel. Aus dem Spiegel blickte Ewald Krüger ein müdes, wachsbleiches Gesicht entgegen. Die Augen waren ohne Glanz, die Wangen hohl. Du wirst alt, fagte Krüger zu seinem Spiegelbild. Du darfst nicht mehr bis vier Uhr früh in der Bar sigen. Das Spiegelbild zwinkerte mit dem linken Auge. Du nimmst dir schon seit vielen Jahren vor, das geregelte Leben eines braven Bürgers zu führen, sagte es. Aber immer kommt etwas dazwischen. Einmal hat ein Kollege Geburtstag, dann wird eine Premiere gefeiert und gestern kam dieser dicke Herr Killinger, der die Bellini jeden Abend in seinem Auto vom Theater abholt, und lud dich ein. Er ist zwar ein widerwärtiger, dummer Kerl, aber mit der Bellini bist du gern beisammen. Renate Bellini. Wie sie in Wirklichkeit heißt, weiß wohl nicht einmal der Herr Killinger. Sie ist eine schlechte Schauspielerin. Erin nerst du dich noch, wie wir alle gelacht haben, als sie die Julia spielte? Der Direktor wollte ihr die Rolle nicht geben, sie weinte und tobte, schließlich zog wohl der Killinger seine Brieftasche Aber in dem neuen Kriminalstück ist sie ganz gut. Der Direktor schwärmt geradezu von ihr besonders, wenn Herr Killinger in der Nähe ist und es hören kann... Auf dem Schminktisch lag eine Zeitung. Neber vier Spalten lief in riesengroßen Buchstaben die Meldung eines Mordes. Krüger hatte die Neberschrift gelesen: Ein Mann hatte seine Gelebte erwürgt, die ihm im Wege stand. Ein falt berechnetes Verbrechen. Der Täter saß bereits binter Schloß und Niegel. Krüger interessierte sich nicht näher für den Fall. Ein Mörder, der Von Fritz Rosenfeld dem Stück geschieht ein Mord, ein Mann erwürgt eine Frau; er wollte sich ansehen, wie man das macht. Dummkopf, dachte Krüger. Aber er begann nun den Bericht genau zu lesen, von der ersten Beile bis zur letzten. Blöglich fuhr er mit der Hand über die Stirn. Gestern haben die Augen eines Mörders, der zu Gestern war ein Mörder im Theater. seiner Tat fest entschlossen war, auf ihn geblickt und jede seiner Bewegungen verfolgt. Das war tein Buschauer, wie die anderen; das war ein Schüler, der seinen Lehrer betrachtet. Der ihn vielleicht im Stillen verlacht: Ach, wie ungefchickt beginnt er es ich kann es viel besser. Wartet nur, in einer Stunde... Krüger betrachtete feine Hände. Er streckte die Finger, bis sie knackten. Er bevegte sie, als wären sie erfroren, als wollte er feststellen, ob er sie überhaupt noch gebrauchen fonnte. Steif waren sie und ungelent. Die Finger eines alten Komödianten, der als Mörder ja doch nur ein Dilettant ist... Jeden Abend umfaßten sie den als der Bellini. Sie spannten sich mit aller Kraft, aber sie durften nicht zupacken die Bellini fauchte, wenn Krüger sie einmal ein wenig drückte. Ihr widerliches, aufdringliches Parfüm stieg ihm immer in die Nase. Krüger griff nach den Zigaretten. Plötzlich schoß ein Gedanke durch seinen Kopf. Er nahm die Beitung. Er suchte den Namen des Mörders. Er stand ganz groß im Untertitel, Er stand zivanzigmal im Text: Guthaus. Krüger holte die Karte aus der Tasche seines Mantels. Das große G. Guthaus. Es tann aber ein Zufall sein, dachte er. Viele Namen beginnen mit G. Es muß nicht der Mörder sein. Die Augen Ewald Krügers im Spiegel brannten. Tiefe Schatten Tagen unter diesen Augen. Müde, dachte er. Nicht geschlafen. Um halb fünf nach Hause. Um zehn Uhr Probe. Müde, müde. Es ist, als schrillte die Klingel, die Krüger auf die Bühne ruft. Sie hat heute einen anderen, fremden Klang. Langsam steht Krüger auf, geht durch den langen Gang zu der Tür, durch die er auftreten soll. Das Haus ist heute halbleer, hört er den Feuerwehrmann sagen. Sie haben wohl Angst, denkt er. Heute würde jeder Zuschauer in seinem Nachbarn den Mörder wittern. Wenn es dunkel wird, springt dich die Bestie an. Die Bellini spielt heute schlecht. Sie ist zersich so ungeschickt anstellt, daß die Polizei ihn fahren. Wahrscheinlich hatte sie mit Killinger binnen einer Stunde faßt, verdient nur Verach- Streit. Sie gibt falsche Replifen. Der Souffleur turg, dachte er. Auf dem Zeitungsblatt lag die Zigarettenschachtel. Ihr and hob wie ein feiner, mit dem Lineal gezogener weißer Strich eine Beile hervor. In dieser Zeile stand ein Wort, das Krügers Augen auf sich zog, als er nach der Schachtel greifen wollte: Stadt Heater. Krüger schob die Schachtel zur Seite, griff nach dem Zeitungsblatt, las. Der Mörder war unmittelbar vor der Tat im Theater gewesen. Hier, in diesem Theater, gestern abends. Beim Verhör hatte er den Polizeibeamten erklärt: In wirft ihr böse Blicke zu. Krüger muß acht geben, fie nimmt ihm alle Dialogpointen weg. Du hast gestern zu viel getrunken, sagt er ihr. Sie lacht. Aus dem dunklen Haus flingt ein Echo ihres Lachens. Da blickt Krüger in den Buschauerraum, Weiße Kragen, Ein grünes, flimmerndes Kleid in der ersten Parkettreihe. Wozu spielen wir heute eigentlich, denkt Krüger. Niemand achtet auf das Stück, auf uns. Sie wollen alle nur die Szene sehen, in der ich eine Frau erivürge die Bellini Pause. Krüger sitzt in der Garderobe. Er flingelt. Er bestellt ein Glas Bier. Er sucht die Zigaretten. Sonderbar- die Zigarettenschachtel liegt nicht mehr auf dem Tisch, auch die Zeitung ist verschwunden. Plötzlich denkt Strüger: Kann ein Mensch morden, wenn er lacht? Ich will sie alle so zum Lachen bringen, daß sie daran vergessen, zu morden... Er steht wieder auf der Bühne. Er soll einen Betrunkenen spielen. Einen Menschen, der den Betrunkenen mimt, um harmlos zu erscheinen. Das Publikum lacht jeden Abend über diese Szene. Heute spielt er sie breit aus. Er wirft eine Figur um, die auf dem Schreibtisch steht. Die Augen der Bellini funkeln ihn gläsern an. Aus einer Loge klingt ein hohles Lachen. In der Loge sist eine dicke Frau, ihr Gesicht ist rot und aufgedunsen, sie hat winzige, stechende Augen. Um ihren Hals windet sich eine dreifache, leuchtende Kette. Die Hände in diesen dicken, häßlichen Hals vergraben, denfi Krüger. Da wirft ihm der Souffleur den Saß zu, bei dem seine Maste fallen soll. Er weiß, nun folgt das Publikum atemlos jeder Bewegung, die er macht. Nun ist er nicht mehr betrunken. Nun kommt hinter seiner lächelnden Fraze das Antlik des brutalen Mörders zum Vorschein. Die Bellini weicht vor ihm zurück. Er muß sie durchs Zimmer jagen. Bei der Tür packt er sie, schleppt sie zum Sofa, wirft sich über sie, preßt ihr die Kehle zu, sie soll schreien, dann wird sie ſtill ganz stillWiderwärtig, aufdringlich ist das Parfüm der Bellini. Ihr Gesicht ist heute fahl. Krüger packt sie bei den Armen. Er schleift sie zum Sofa. Da lacht die dicke Frau in der Loge. Ein schrilles, häßliches Lacken. Es sagt: mir kann das nicht passieren. Ich würde mich wehren. Du würdest dich wehren? denkt Krüger. Nicht die Bellini liegt unter ihm auf dem Sofa, sondern die dicke Frau aus der Loge. Du willst dich wehren? Eisern ist der Griff seiner Finger, sie umflammern den dicken, faltigen Hals, seine Augen funkeln. Laß doch los, zischt die Bellini, du erwürgst mich ja. Da lacht Krüger. Ich erwürge dich. Natürlich erwürge ich dich. Ich will ja nichts anderes, als dich erwürgen. Die Bellini wehrt sich verzweifelt. Sie versucht ihn mit ihrem Knie wegzustoßen. Er packt ihre Schultern, ihr Kleid zerreißt. Schon haben seine Hände wieder ihren Hals umflammert. Da schreit die Bellini auf. Ihre Stimme reißt den Schleier von Strügers Augen. Nun hält er wieder die Bellini in der Bange seiner Finger. Killinger wird um dich nicht weinen, denkt er. Ich werde um dich weinen, wenn sie mich zum Galgen führen. Da packen ihn derbe Hände und reißen ihn zurück. Ein großes, graues, schweres Etwas sinkt nieder, es rauscht wie trüber Regen, alle Augen im Zuschauerraum sind erloschen. Krüger finft tief tiefer das schmerzverzerrte Gesicht der Bellini verschwindet im Dunkel. 1 Eine Glocke schrillt. Dreimal. Eine feste Hand Tag auf Krügers Schulter. Polizei? Ich fomme, sagte er. Schnell, Krüger, Ihr Auftritt", sagte die Stimme. Krüger schlug die Augen auf. Die milchweiße Kugel über dem Spiegel blendete ihn. Im Spiegel sah er den Direktor, der hinter ihm stand. Von dem Spiegelbild des Direktors wanderten Krügers Augen auf den Tisch. Dort lag die Zeitung und auf der Zeitung lag die Zigarettenschachtel. " " " Der Direktor lachte. Sie sind heute gut geschminkt, Krüger", sagte er. So hab ich mir einen Mörder immer vorgestellt. Uebrigens: Wir sind heute ausverkauft." Der Direktor wies auf die Zeitung. Der Kerl hat uns eine blendende Reflame gemacht. Die ganze Stadt will das Stück sehen, das der Mörder vor der Tat sah: Wir werden es noch wochenlang spielen können. Die Bellini kam, sie hatte heute ein neues Kleid, grün und flimmernd. Eine Wolke von eindringlichem Parfüm umgab sie. Sie legte dem Direktor den Arm auf die Schulter und beugte sich zu Krüger. " Hast du nicht eine Zigarette? Ich habe meine Tabatiere zu Hause r." Sie wartete Krügers Antwort nicht ab, sie griff in die Schachtel, der Direkte: zog sein Feuerzeug heraus. Klingelzeichen hallten durch das Haus. ,, Los, Kinder, auf die Bühne“, sagte der Diref tor, nahm der Bellini die Zigarette aus der Hand und rauchte sie weiter. 2Krüger stand hinter den Kulissen. Der den Bedingungen der modernen Zivilisation. Vorhang ging hoch. Der weite Zuschauerraum Sie sahen, daß sehr viel getan wird zur Belag im Dunkel da. Dreitausend Augen funkelten. Handlung von Krankheiten und so gut wie nichts Sie verbergen sich im Dunkel, dachte Krüger. zur Bewahrung und Förderung der Gesundheit. Alle find Mörder. Es hat nur nicht jeder den Unter Gesundheit versteht die moderne Biologie Mut dazu. nicht einfach die Abwesenheit von Krankheit, sondern die volle und freie Entwicklung aller im Individuum vorhandenen körperlichen und geistigen Möglichkeiten. Sehen Sie sich aber daraufhin unsere Mitmenschen an, so werden Sie erkennen, wie verheerend unsere Zivilisation, unser industrielles System die Volksgesundheit verkrüppelt. Die Lebenstauglichkeit der er= drückenden Mehrheit aller Menschen, insbeson dere aber der arbeitenden Bevölkerung, ist in der einen oder anderen Weise vermindert.. In der ersten Loge rechts saß eine dicke Frau mit rotem, aufgedunsenem Gesicht. Um ihren häßlichen Hals schlangen sich drei Reihen Perlen. Krüger fuhr mit der Hand über die Stirn. Er hatte dieses Gesicht schon einmal gesehen. Nicht hinsehen, sagte er sich, den ganzen Abend. Die Augen konnte er zwingen. Aber er fonnte seine Ohren nicht verstopfen: er hörte das Lachen der Frau. Ich werde morgen wieder hier sein, sagte dieses Lachen. wer In der Pause fragte Krüger den Direktor, die Dame in der ersten Loge rechts sei. ,, Frau Direktor Gerlacher", war die Antwort. Eine alte Abonnentin. Witwe und schwer reich. Sie hat die Loge schon fünfzehn Jahre. Uebrigens, Krüger, ich glaube, sie schwärmt für Sie." Als Ewald Krüger an diesem Abend das Theater verließ, schenkte er dem Bühnenportier eine Schachtel Zigaretten, eine gute, teure Marke. Die Schachtel war angebrochen, enthielt aber noch dreiundzwanzig Stück. Der Gesundheitsklub von Peckham Ein soziales Experiment in London Die beiden Aerzte, von denen ich sprach, haben nun beschlossen, die biologischen Ursachen dieser Verminderung der Lebenstauglichkeit und zugleich die Möglichkeiten ihrer Bekämpfung und Vorbeugung zu erforschen. Sie haben zunächst in kleinem Maßstab begonnen, in einem Privathaus hier in Peckham, mit etwa hundert Familien, die vor allem einmal gründlich untersucht wurden. Die Krankheiten, die dabei zum Vorschein kamen, wurden nicht von uns behandelt, sondern die Patienten zum Kassenarzt oder ins Spital geschickt. Wir sind nicht dazu da, um Kranke zu heilen, sondern um Menschen gesund zu erhalten. Das tun wir, indem wir sie zu ge= sunder Lebensführung erziehen, ihnen das Bewußtsein und den Willen zur Gesundheit bei= bringen. Aber nicht etwa durch gelehrte Vorträge und gute Lehren wir wissen aus Erfahrung, daß bloß verstandesmäßiges Wissen die Menschen nicht aus eingealterten Gewohn= heiten reißt. Wir infizieren die Menschen In dem unabsehbaren Häusermeer des sich die Versuchskaninchen unter den ihnen gegestatt mit Krankheitsfeimen mit Gesundheitsfüdlichen London, in diesen einförmigen Gassen benen Umweltbedingungen erhalten. trieben. Das geschieht hauptsächlich durch Beiohne Zahl und Gesicht Haus an Haus, nicht Die Versuchskaninchen fühlen sich augenspiel: durch das Beispiel vernünftiger, hygienineu, nicht alt, nicht häßlich, nicht schön, grau in blicklich recht wohl. Man kann sie von überall scher Lebensführung. Die Mutter, die im Shum in dieser ungefügen Steinwüste gibt alle sehen, denn hohe Glaswände vertreten auch lebt, pflegt und erzieht ihre Kinder nach dem im Innern die Scheidemauer. Da ist eine ver= gnügte Gesellschaft um den Billardtisch versammelt. Daneben, im gläsernen Turnsaal, üben sich junge Burschen im Bockspringen. Im nächsten Raum gibt es ein hißiges Ping- PongTurnier. Im Stock darüber wiegen sich Paare im Tanz, sizen Männer und Frauen plaudernd und rauchend an Kaffeehaustischen. Den Mittelteil des Hauses nimmt, durch alle Stockwerke hindurch, ein großes Schwimmbad ein. Sieht oder von der man von der Bibliothek oben Cafeteria im ersten Stock auf das blau schimmernde Wasser hinab, in dem sich fröhliche Menschen im Trikot tummeln, dann vergißt man, daß man mitten drin im Süden Londons ist und glaubt, irgendwo im richtigen Süden zu sein in grau es eine Oase aus Glas. Ein Licht und Luft atmender Zweckbau, auf ein grünes Grundstück gesetzt, in zwei Stockwerfen breit hingelagert, mit flachem Dach, durch Betonpfeiler und Eisenrahmen flar geglie in seiner Kompromißlosigkeit ein in London feltenes Beispiel streng moderner ArchiDert teftur. Aber weit interessanter noch als der Außenanblick dieses Gebäudes ist, was sich in seinem Inneren abspielt. In diesem großen Glaskasten geht ein wissenschaftliches Experiment von eigenartigster sozialer Bedeutung vor sich. Ein Experiment der angewandten Biologie: die optimalen Umiveltsbedingungen für die Entwicklung und Erhaltung der Gesundheit durchschnittlicher Großstadtmen= schen werden erforscht. Den Rahmen dieses biologischen Versuches bildet wir sind in England! ein I u b. Allerdings ein Klub ganz besonderer Art. Nur Familien werden als Mitglieder zugelassen, denn die Familie wird von den Versuchsanstellern als die biologische Grundeinheit der Gattung Homo Sapiens angesehen. Und zwar nur Familien aus einem bestimmten lokalen Umkreis, dem dicht besiedelten typischen Arbeiterbezirk Peckham, um normale, unausge suchte Großstadtbevölkerung als Verfuchsmaterial zu haben. Im übrigen wird den Mitgliedern eine einzige Bedingung gestellt: sie müssen sich bei der Aufnahme und weiterhin in regelmäßigen Zwischenräumen die Erwachsenen einntal im Jahr von den Arzten des Klubs untersuchen lassen. Ansonsten sind sie völlig frei, können in ihrem Klub tun und lassen, was sie wollen. Die Aerzte treten in den Hintergrund; wie es sich für experimentelle Forscher aiemt, beobachten sie nur. Sie beobachten, wie einem bunt belebten Badeort. Leise Musik erdrüben, jenseits füllt die gläsernen Hallen der Schwimmhalle, drehen sich die Tanzpaare. Es ist ganz univirklich! Infektion mit Gesundheit Nein, es ist sogar sehr wirklich, eine durch aus ernste Sache, und der ärztliche Leiter, mit dem ich in der Cafeteria size, ist eifrig bemüht, mich davon zu überzeugen, daß all das keines wegs zur Unterhaltung von ein paar hundert Familien da sei, sondern zu sehr wichtigen wissenschaftlichen Zwecken. Er erzählt mir, wie es geworden ist: ein ., Wie alles bei uns in England wird Mann hat eine Idee, er gewinnt einen Kreis von Menschen, die er dafür begeistert, findet fo das Geld für einen kleinen Anfang und das wächst dann weiter. Beispiel, das ihre Umgebung ihr bietet. Hier bei uns sieht sie die Kinder anderer Mütter und überraschend schnell und start erwacht in ihr das Bedürfnis, es ihnen nachzutun. Unsere Erfahrungen auf diesem Gebiet der Infektion mit neuen Ideen" haben alle unsere Erwartungen übertroffen. Wir konnten, bei den Erivachsenen schleichende Krankheiten in einem fiel früheren Stadium entdecken und der Behandlung zuführen, als es sonst geschehen wäre, manche Krankheiten ganz verhüten, manche körperliche Defekte und Leiden durch einfache hpgienische Verhaltungsmaßregeln beseitigen. Unser Hauptaugenmerk aber müssen wir den Kindern zuwenden, wenn wir die volle Entwicklung aller förperlichen und beobachten wollen. geistigen Möglichkeiten Darum sind die Säuglinge bereits Mitglieder unseres Klubs und unser Interesse erstreckt sich schon auf das Kind im Mutterleib. Ja, wir möchten am liebsten noch früher anfangen und dem noch ungezeugten Kind zu den richtigen Eltern verhelfen. Nicht, als ob wir etwa reglementieren wollten nichts liegt uns unserer ganzen wissenschaftlichen Einstellung nach, die auf der freien Entfaltung des Individuums beruht, ferner! aber wir ziehen auch die jun gen Paare und solche, die es werden wollen, in unseren Kreis. Die Familie ist für uns unvollständig ohne das„, stveetheart" den Freund der Tochter und die Freundin des Sohnes!" 2000 Familien- 1 shilling 7 oder Wohltätigkeit ist ungefund. In unserem Falle hier waren es zwei Männer, das heißt ein Mann und eine Frau, Nach zivei Jahren aber", fährt der Dokbeides Aerzte, aber beachten Sie das, bitte, for schmunzelnd fort, ist uns unser fleines nicht praktische Aerzte, sondern Biologen. Haus zu eng gelvorden. Aus vielen Gründen. sie beobachteten die Großstadibevölkerung unter Wir mußten viele Familien abweisen, die sich - 3ſen, reibeitsgebilde boll fut. um Aufnahme bewarben; wir konnten den jun- Es bleibt nichts verborgen ellen Gehalts: Studiengemeins gen Leuten nicht alle die notwendigen sportlichen Einrichtungen bieten; wir brauchten, um allgemein gültige Beobachtungen zu sammeln und statistisch auszuwerten, ein größeres Beobachtungsmaterial. Vor allem aber wollten wir das ganze Unternehmen aus dem Bereich der Wohltätigkeit entfernen und auf Beiträgen unserer Mitglieder aufbauen. Wohltätigkeit ist ungesund. Sie setzt das Verantwortungsgefühl des Individuums herab, das wir vor allem anderen entwickeln müssen, um die Menschen dazu zu bringen, auf ihre und ihrer Familie Gesundheit zu achten. Selbstverantwortung und Selbstbestimmung sind wesentlich für eine harmonische Persönlichkeit. Aber wir müssen die Beiträge doch so anseßen, daß sie auch den ärmsten Familien erschwinglich sind. Einen shilling wöchentlich kann auch die Arbeitslosenfamilie aufbringen; denn soviel erspart sie zuHause an Beheizung und Beleuchtung, wenn sie fich von zwei Uhr mittags bis zehn Uhr abends im Klub aufhält. Bei diesem Mitgliedsbeitrag aber brauchen wir etwa 2000 Familien, um uns aus eigenen Mitteln zu erhalten. Dabei rechnen wir, daß jede Familie im Durchschnitt noch einen zweiter shilling im Klub ausgibt, in der Cafeteria, für die Benützung des Schwimmbades, des Turnsaals, des Billards u. s. f. Für die Kinder und Jugendlichen ist alles das frei; die Erwachsenen haben es hier billiger als irgendwo sonst, decken aber doch durch geringe Gebühren unsere Selbstkosten für diese Einrichtungen. Volkslied aus Ramnog in der Herzegowina. Zweie küßten sich auf grüner Wiese; Und es hat's fein Einziger gesehen, Und es hat's kein Einziger vernommen, Als die Wiese, wo die zwei sich füßten. Doch die Wiese, fie erzählt's den Schafen, Und die weißen Schafe ihrem Hirten, Und der Hirte auf dem Weg dem Wand'rer Und der Wand'rer auf dem Meer dem Seemann, Und der Seemann auf dem Schiff demt Pfaffen, Und der Pfaff der Mutter von dem Mädchen. Zornig fluchte da das schöne Mädchen: ,, Pfui doch, Wiese, mögst du nie mehr grünen, Weiße Schafe, mag der Wolf ench fressen! Hirt, die Räuber mögen dich verschleppen! Mut'ger Wand'rer, finde nicht nach Hause! Und den Seeman soll das Meer verschlingen; Aber in den Pfaffen schlag die Best ein, Töte ihn und alle seinesgleichen!" ( Aus dem Serbo- Kroatischen übersetzt von Gertrud Martin.) ist auch das Allerheiligste: die ärztlichen Unteriuchungsräume und Laboratorien; sie allein sind völlig isoliert, durch richtige" Wände den Blicken entzogen. Neues Leben. So also sind wir dazu gekommen, dieses große Haus hier zu bauen, das nunmehr allen unseren Anforderungen entspricht. Vor einem Wenn sich um zwei Uhr nachmittags das halben Jahr haben wir mit diesem neuen und Eingangstor öffnet, kommen zuerst die Mütter schaften auf verschiedenen Gebieten, Diskussions flubs, Wander- und Radfahrergruppen, die an Sonntagen gemeinsame Ausflüge veranstalten, eine Theatergilde, die im Klub der Turnfaal hat eine kleine Bühne eingebaut und bildet einen vortrefflichen Zuschauerraum Vorstellungen gibt, eine Photogruppe u. a. m. Ein Blick auf das schwarze Brett zeugt von der Fülle der Tätigkeiten. Da ist ein Lebensrettungskurs angekündigt, ein wissenschaftlicher Vortrag, ein Konzert, die nächsten Sonntagsausflüge und die folgende Debatte: ,, Macht die moderne Zivilisation die Menschen glücklicher?" Mr. X, und Mrs. 9. fagen ja. Mrs. M. und Mr. N. sagen nein, kommt alle selber und sagt, was Ihr darüber denkt." Die Mitglieder des Klubs von Peckham dürften da freilich nicht ganz unparteiisch sein. Es steht zu vermuten, daß sie dem Mr. X. und der Mrs. V. recht geben werden. Denn was immer der Besuch in den fünf Jahren seiner Dauer an wissenschaftlichen Ergebnissen zeitigen mag, daß er die Menschen, auf die er sich er= streckt, glücklicher macht als sie vordem waren, das darf wohl bereits heute als gesicherte Erfenntnis gebucht werden. Gewiß, auch die sinn= vollsten Bemühungen der Wissenschaft vermögen die in der kapitalistischen Ordnung der Wirts schaft begründeten Verheerungen der Volksgesundheit nicht aufzuheben. Dennoch hat ein foziales Experiment wie dieses seine Bedeutung, zumindest die Bedeutung einer Oase in der fapitalistischen Wüste. Hugh Jones, London. großzügigen Versuch begonnen, dessen Dauer mit ihren Kindern. Die Säuglinge im Kinder- Spanische Geschichten auf fünf Jahre berechnet ist. Nach Ablauf dieser fünf Jahre hoffen wir, der Oeffentlichkeit unsere Ergebnisse und unsere Forderungen vorlegen au fönnen!" Das durchfichtige Haus. Nochmals gehen wir durch das Haus. Im ganzen und in jeder Einzelheit verkörpert es die Idee, der es dient: Gesundheit. Scheint draußen die Sonne, so flutet sie bis in den letzten Winkel des durchsichtigen Gebäudes. Der grüne Rasen born, die Baumwipfel hinten find von überall sichtbar. Die Glaswände stehen bei trockenem Wetter offen, selbst im Winter in den elef trisch geheizten Räumen sizzt man warm und doch wie im Freien. Die Glaswände im Innern dienen dem ,, Prinzip der Infektion", von dem früher die Rede war. Der Bücherturm oben im Lesesaal soll Lust aufs Schwimmen betommen, wenn er das lustige Treiben im Bad vor Augen hat. Die leidenschaftlichen Billardspieler und die leidenschaftlichen Schachspieler werden angeregt, gelegentlich die Rollen zu fängnis! Die falschen Pässe Die Schreibe Dieses Geschichtchen ist zwar wahr, aber nicht ganz fein. wagen haben ihren wohltemperierten ,, Klubraum", unter Aufsicht einer Kinderschwester, zu ebener Erde. Daneben ist der Kindergarten für die älteren Geschwister, mit eigenem KinderIm August 1934 sind vier im Gefängnis schwimmbad, in dem schon die Achtzehn- Monat au Barcelona inhaftierte Sträflinge sozusagen Babies schwimmen lernen! Die Schulkinder fön- noch einmal verhaftet und in Untersuchungss nen oben im Studierzimmer in heiliger Ruhe zustand gesetzt worden. Sie hatten im Ge ihre Aufgaben machen oder im Garten, auf dem falsche Bässe hergestellt und an die flachen Dach oder dem gedeckten Spielplaz um zur Entlassung kommenden Mithäftlinge verhertollen. Die Mütter aber haben ihre Näh- fauft. Als die Sache aufkam, waren schon ein arbeiten mitgebracht, sie fißen nun in behag- paar Leutchen mit solchen Papieren munter lichen Stühlen beisammen, helfen und beraten unterwegs, zum Teil schon im Ausland. einander bei der Arbeit, tauschen Erfahrungen aus und lassen dabei das Radio oder das Grammophon spielen. Ist mit ihnen selber oder mit ihren Kindern etwas nicht in Ordnung, so Klopfen sie einfach bei ihrer aller Hausarzt im letzten Stock an und bekommen fachmännischen Rat. Aber auch in allen anderen Problemen ihres sorgenreichen Lebens fucht man ihnen im Klub zu helfen, ob es sich wun darum handelt, die richtige Schule für den Kleineren oder den tauschen. Das bewahrt vor Einseitigkeit, Eng= geeigneten Beruf für den Großen zu wählen, ob die Familie ein Siedlungshaus erwerben oder stirnigkeit, Refordfexerei. Kinderlofen Ehepaa- Geld für irgendeine Spezialbehandlung aufren ist der freie Blick in die Kleinwelt des entreiben will. Zu diesem Zweck ist ein soziales dergartens erschlossen. Es gibt keine Heimlichkeit, Sekretariat", bestehend aus erfahrenen Fürsor jeder sieht den anderen, ohne ihn zu stören. Die sozialen Zugenden der Rücksicht und des Ber- gerinnen, dem Klub angegliedert. Denn die rich tige Schule, der richtige Beruf, die richtige Verwendung des Einkommens all das sind wesentliche Voraussetzungen der Gesundheit. ständnisses für den Nebenmenschen werden so entwickelt, der Blid jedes Einzelnen wird im wahren Sinne des Wortes geweitet. Die Gebäudeplanung ist durchwegs logisch. Von den Spiel- und Sportgelegenheiten im Freien( Laufbahn rund um das Haus, Tennis pläßen, dem Rasen für Ballspiele aller Art) jühren Glastüren direkt zum gedeckten Kinderspielplak, zum großen Turnsaal und an Inschen vorbei zum Schwimmbad. Im ersten Stock sind die Räume fröhlicher Geselligkeit( Cafeteria und Tanziaal), im letzten Stock, dem Lärm entrückt, die Bibliothek, Studier- und Ruheräume. Hier Gegen Abend dann kommen die in Arbeil stehenden Familienmitglieder in den Klub. Die Dusche erst oder das Schwimmbad, dann ein billiges, einfaches Effen in der Cafeteria und dann ein langer Abend vielfältigster Muße nach Vorliebe oder Lanne. Bridge oder Schach? Eine Tischtennispartie oder ein gutes Buch? Kegeln oder Tanzen? Oder einfach ein Plauder= abend mit Freunden und Bekannten? Ganz von selber sind auf dem fruchtbaren Boden dieses Klubs allerhand Gruppen gewach Es gibt in Barcelona einen Dr. R., dex hat's mit der deutschen Sprache. Er ist ein Berserker gegen alle Fremdwörter. Statt..3igarre" jagt er ,, eine Branne", statt Bigarette" eine Lüttje", ein norddeutsches Dialektwort, obgleich der Dr. R. ein waschechter Schwabe. ist. Es intereffiert mich nicht" heißt: ,, es ingt mir nichts" usw. Eines Tages hielt er im Deutschen Klub eine Rede gegen Fremdwörter und vernichtete unter anderem das Fremdwort ,, das Büro". Wei ihm, sagte er, sagte er, heiße das:„ die Schreibe". Worauf sich Dr. L. zum Wort meldete und fundtat, diese Verdenischung finde seine volle Sympathie, und er wone gleich auch einen Beis frag liefern. Er schlage vor, statt des verwerf lichen Fremdworts das Klosett" fünftig zu sagen:„ die Hier gab er geläufig ein zwar volkstümliches, aber sehr herbes Wort von sich, das mit dem von R. empfohlenen Schreibe" weitgehenden Lautgleichklang hat. 14 Dr. R. verzichtete für alle Etigkeit dar auf, den Kampf gegen die Fremdwörter in Ges genwart des Herrn L. zu führen. Mar Barih. 4 Eintrittsverbot für Jugendliche Von Walter Jelen Herr Smith betrat in Begleitung einer junge» Dame den Alhambra-Tonfilmpalast. Er ging zur Kaffe und löste zwei Karten. Dann wollie er den Kinosaal betreten. Aber da tauchte ein Billeteur auf. Er musterte den Herrn. Er musterte die Dame. Bon oben bis unten. Von unten bis oben. Dann gab er die Karten zurück, ohne die Kupons abgetrennt zu haben. „Das Fräulein", sagte er,„kann ich nicht hereinlassen. Wir haben heute Eintrittsverboi für Jugendliche- Zu der„Verrufenen Gasse" haben nur Damen und Herren über achtzehn Jahre Zutritt." Er wendete sich nun zu Smich:„Der Herr kann natürlich hereingehen." Die junge Dame kicherte.„Ich bin schon vieriindztvanzig Jahre alt", sagte sie. Der Billeteur lächelte, der Billeteur lachte. „Na... na...", sagte er und drohte schalkhaft mit dem Finger,„mich überlisten Sie nicht, Fränleinchen. Es tut mir ja leid", fügte er bedauernd hinzu,„aber ich darf keine Ausnahmen machen— die Gesetze sind sehr streng. Vielleicht kommen Sie morgen— in die Jugendvorstellung— wir spielen einen sehr hübschen Film...." ■ Herr Smith und das Fräulein verliehen da? Kino. Als sie draußen waren, lachte sie hell auf. „Glaubst du", sagte sie zu ihrem Gatten — denn die? war Herr Smith—„daß der Billeteur keinen Spaß gemacht hat? Der Mann hielt mich für jünger als achtzehn Jahre..»." „Spaß?", brummte Smith ärgerlich,„wo das Kino dadurch achtzig Cents verliert... na wart' nur, du Kleines... Er hielt dich für jünger als achtzehn Jahre....— du kleines Kindchen du..» Frau Smith war überglücklich. Ihre Freude war grenzenlos..- Man hatte sie für jünger als achtzehn Jahre gehalten, sie, die doch schon einunddreißig war...» » v.„Sehr geehrter Herr! Wenn Sie Ihrer Gattin eine große Freude bereiten wollen, kommen Sie zu uns. Sie brauchen bloß beiliegende Macke an der Kaffe abzugeben und einen Dollar zu bezahlen, dann wird Ihre Frau Gemahlin eine hübsche, seltene Ueberraschung erleben Bei Damen über vierzig Jahre erhöht sich der Breis nm hundert Prozent. Mit verbindlicher Empfehlung; Die Alhambra-Direktion." Alte Anekdoten D«S Echo. Welche Auszeichnung ist schon manchem Speichellecker geworden?— Orden! Worüber hat schon mancher seine Ehre vergessen?— Essen! Was sind die Ordnungsleute zwischen Memel nnd Wesel?— Esel! WaS tun die Vornehmen?— Nehmen! („Konversationslexikon des Witzes und Geistes", Hamburger Anek- doten-Sammlung, 1880). « Aufsichtsratssitzung. Der Herr Direktor führte aus: „An Remunerationen bei Abnahme großer Bestellungen stnd verausgabt 200.000 M., Ein Mitglied des Aufffchtsrates fiel ein: ,,Sagen wir lieber: an Schnlferöl sind verausgabt— eS klingt unverfänglicher!" („Wahrer Jakob", 1013). Adamson nimmt«In Bad Schach-Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 82. Poet Modlan bei Teplitz-Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 28t. Von Josef Hyna, Hostomitz a./B, (Int. Problem-Turnier 1935 des„Atus" CSR.) 1. Preis. Schwarz: Kd4. Tb8, Laß. Sfl, 56. Ba7. 67. 13. 16. (9) abed e f g b Weiß: Khl, Del. Tb5, L63. 14. Se7, Bb2, e2. g2. (S) Matt ia 2 Zügen! Losungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. kau: Kraus Gerhard. Turn; Dinnebier Emil. Tet- sehen. Nachtrag zu Nr. 276: Richter Karl, Po« lttz a./E. Kreismeistersehaft. Die erste Runde der diesjährigen Schachmet« sterschaft brachte einige sehr gute Leistungen an den einzelnen Brettern. Etwas hoch fiel der Sieg der Warnsdorfer gegen die sonst zäh kämpfenden Kleischer Genossen aus. Das Unentschieden zwischen Sobrusan—Wisterschan dürfte ungefähr der Spielstärke entsprechen, obzwar gesagt werden amtierte Gen. Denk, Zuck- K 1 e I s c h e 8 7 8 1 0 0 1 1 1 0 0 0 Aron 0 0 1 0 0 1 1: 0 1: 1: 1 r 0: 1: 1: 0: Guth Hepka Dubitzky Jos. Wendler Dubitzk/ Herb. Schulz Hübler Scharoch W. Frisch Kraus Robek Schramm Röckl Novotn/ Walter muß. daß diesmal Sobrusan mit Not einer Niederlage entging. Vom Spiel Krochwitz gegen Seidnitz liegt zur Stunde noch kein Bericht vor. Sobrusan Brett 1 Hyna Fr. M 2 Weber sinke w 3 Marzin w 4 Pichl „ 5 Wiedemann n 8 Hofmann A, M 7 Stehno w 8 Hyna Jos. Brett 1 Pilz Ant. 2 Skrbek 3 Hausner 4 Pilz Rud. 5 Dittrich Riedel Feicht Relnisch Ergebais: 6: 2 für Warnsdorf. Kampfrichter war Gen. Habl aus Nestersitz. Ergebnis: 4: 4 unentschieden Als Kampfrichter mantel. Lösungszug za Nr. 277: Dc8—>6! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Sturm Heinrich. Brüntf; Schöffel Anton, Schöbritz: Burkert Franz. Schönau b. Neu- Titschei n: Schindler Robert. Holfeld Otto, Chi- miak Teo. Habl Erwin. König Anton, Lohmüller Hans. Freundl Anton. sämtlich Nest er sitz: Lep- schi Franz, Kaplitz: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Proch Anton. Predlitz; Müller Karl. Krochwitz: Trepesch Waldemar u. Bittner Richard. Kleinaugest: Demel Rudolf. Schirmdorf; Tepper Franz, Karlsbad: Hanisch Anton, Kun- nersdorf b. Zwickau; Koukal Eduard Trupschitz; Hyna Josef, Hostomitz; Ulbert Erich. Klutsch- kau: Gantner Josef u. Schamfuß Erwin, Eulau; Schlosser Emil u. Kisch Fritz, Graupen: Dressier Robert, VlaSim(Sanatorium): Richter Karl. Politz a./E.; Tesaf Franz. Suche!: Eichler Otto, Drakowa; Walter Ludwig u. Robek Franz, Kwit- • Schachgenossen, Achtung! Wir machen nochmals aufmerksam, daß die in Nr. 17..Bunte-Welt“ angeführte Vortragsordnung des Gen. Schöpka endgültig bestehen bleibt. Die im Schachmitteilungsblatt enthaltene Einteilung wurde umgeändert. Also nochmals die Termine: Am 13. Mai(Mittwoch) in Bodenbach: am 14. Mai(Donnerstag) in Tetschen: am 18. Mai (Freitag) in Warnsdorf; am 18. Mai(Samstag) in Rumburg: am 18. Mai(Montag) in Nestersitz: 15. Mai(Dienstag) in Schönfeld: 2S. Mai(Mittwoch) in Teplitz: 21. Mai(Donnerstag) in Zuckmantel: am 22. Mai(Freitag) in Sobrusan.