BUNTE WELT Nr. 28 Unterhaltungsbeilage Zwischen zwei Fenstern Heute ist Sonntag; da wird sie wieder das blaßblaue Kleid aus dem Schrank holen, das breite Band aufbügeln, das sie wie einen Gürtel um die Hüften trägt, und sich in ihrem groBen Strohhut eine halbe Stunde vor den Spiegel stellen. Dann wird sie sorgsam unter ihren Tafchentücher wählen er sieht durch das geöffnete Fenster bis in ihren Wäscheschrant; nimmt sie das mit dem rostfarbenen Rand? Nein, das grüne. Nun kommen ein paar Tropfen Kölnischwasser auf das Taschentuch, und dann geht sie spazieren. Er sieht sie aus dem Hause kommen er blidt ihr nach, bis sie um die Ecke verschwindet. Ihre Handtasche ist schon abgegriffen und blank; man sollte ihr eine neue schenken. Er hat heute wieder den braunen Anzug an, denkt fie; und die grüne Krawatte. Er hat nur zwei Anzüge sie sieht durch das geöffnete Fenster in seinen Schrank und fünf Krawatten. Sie sind alle fadenscheinig und glänzen. Er wird gegen zehn Uhr nachhause kommen, sich an den Tisch setzen und lesen. Jeden Abend ist es so, auch sonntags. Man sollte ihm eigentlich eine neue Krawatte schenken. Die ersten Sterne blißen am Himmel. Das Buch liegt aufgeschlagen vor ihm, aber er liest nicht. Er wartet. Nun wird sie bald fommen. Dann setzt sie sich vor den Radioapparat, hört ein paar Minuten aufmerksam zu, dann schiebt sie die Musik gewissermaßen in den Hintergrund und stopft Strümpfe. Sie blidt zu ihm hinüber. Ihre Hand streckt sich jäh nach dem Apparat aus. Vielleicht stört ihn die Musit, sie ist zu laut. Sie dämpft die Geigen, die Trompeten kommen nun von sehr weit her. Er hört drüben in seinem Zimmer fait nichts mehr. Schade, denkt er, und geht schla= fen. Da erlischt auch in ihrem Zimmer das Licht. Aber eine Straßenlaterne wirft ihren langea Lichtschein durch das Fenster. Durch sein Zimmer geistert der Refleg einer blauvioletten Licht reflame, bis es Mitternacht schlägt. Wenn es still wäre, könnten sie über den Abgrund der Straße Hinveg ihre Atemzüge hören. Um sieben Uhr tritt sie ans Fenſter, in ihrem sonnenverblaßten seidenen Schlafrock. Da steht auch er auf, als wäre dies für ihn ein Zeichen, daß der Tag beginnt. Wasser plätschert in die beiden großen Becken auf den alten hölzernen Waschtischen. Nun steht er vor dem Spiegel und bürstet sein Haar. In ihr Zimmer tritt die Quartierfrau, eine dicke Frau mit roten Wangen und derben Händen. Er geht um zehn Minuten früher aus dem Haus, denn er frühstückt im Kaffeehaus. Auf dem Weg ins Büro sieht sie ihn hinter dem Fenster fizzen, jeden Tag auf demselben Platz. Dann nimmt der Tag sie gefangen. Er heißt, gestern, heute morgen: Wagner& Co., Landwirtschaftliche Maschinen, gegründet 1884. Er geht durch zwei Zimmer, in denen Schreibmaschinen klappern, an seinen Tisch. So sibt auch sie, denkt er, und schreibt Briefe. Die Franen an den Schreibmaschinen scheinen alle Von Fritz Rosenfeld 1936 ihre Kleider im gleichen Geschäft zu kaufen. Im[ verlaufenes, verlorenes Geschöpf wie er, ein Sommer tragen sie helle Blusen, weiß, rosa, heimatloser Hund, der einmal irgendwvo, in lichtblau, im Winter gewirkte Jumper, dunkel- einem Winkel verhungern wird. [ rot, dunkelblau, dunkelbraun. Dann schlägt er das schwere Buch auf und beugt sich über die Bahlenkolonnen: Schlieber& Storb, Lederegund Import, Häute und Felle, en gros und en detail. Er ist heute früher nachhause gekommen, denkt sie, als die Fremde fortgeht. Hatte er Merger im Büre? Er arbeitet doch gewiß in einem Büro? Es ist gut, daß er da ist. Es wäre fchredlich, wenn er übersiedelte, und das Die Kalenderzahlen an der Wand laufen Bimmer gegenüber ins Dunkel stürzte, in dem vorüber wie Telegraphenstangen vor einem ja- nur fremde Gesichter sind. Er hat keinen genden Eisenbahnwagen. Der braune Anzug hat Freund. Nie betritt jemand sein Zimmer, außer seinen Rang als Sonntagskleid längst verloren, dem Mädchen, das am Morgen aufräumt. Sie er trägt ihn bereits im Büro; für die Feiertage hat das Mädchen hente beobachtet. Sie macht bat er einen neuen, grauen. Das hellblaue Kleid alles so schnell und so lieblos. Man müßte mit ist zerrissen, sie hat nun ein resedagrünes, sie sanften Händen über die Dinge fahren, die ihm trägt eine Filztappe dazu, die ihr nicht paßt; gehören, dann wäre man ihm ein wenig näher. aber solche Kappen sind jetzt modern, was will man machen, so sind die Frauen. Er hat eine neue Krawatte; aber er hätte sich feine Krawatte mit Tupfen kaufen sollen, denkt fie, Tups fen gefallen mir nicht; wenn er mein Mann wäre. Heute liegen Blumen auf ihrem Tisch, sie ist zehn Jahre bei der Firma Wagner& Co., die Kolleginnen machen freundlichere Gesichter, für ein paar Minuten, bis die Arbeit beginnt. Er hat heute früh länger vor dem Spiegel ge standen, der über seinem alten, berblaßten Baschtisch hängt. Er hat seinen Kopf dem Spiegel genähert, als wollte er etwas ganz genau sehen. Er betrachtete sein Haar. Es wird grau. Hat er das erst heute bemerkt? Sie weiß es schon lange. Heute blickt er oft nach der Uhr. Es fällt bereits dem Prokuristen auf. Er fragt: War um so nervös- was ist denn los?". Nichts", antwortet er. Er kann dem Prokuristen doch nicht sagen: sie ist frank. Eine Frau, deren Namen ich nicht fenne, die im Haus gegenüber wohnt, ist frank. Der Prokurist würde über sein Stelle ſißt ein anderer, der frühere OberbuchDer Profurist ging in Penſion. An seiner schmales, faltiges Gejicht lachen, bis die Brille halter; er ist mürrisch, er mußte lange auf wackelt. Er würde sagen:„ Ich habe ja immer dieses Avancement warten, nun ist er alt, das gewußt, Sie sind ein verrüdtes Huhn". Dann Leben ist fast vorüber, und mit der Macht, die müßte er zornig werden, und dem Prokuristen er endlich befam, fann er mun nicht mehr viel flar zu machen versuchen, was er nie begreifen beginnen. Den braunen Anzug hat längst der wird: Gewiß, man weiß den Namen nicht, aber wohnt seit Jahren im Haus gegenüber, man fennt einander, und man gehört ein wenig zu einander. Er läuft schnell nachhause, der Zeitungs verkäufer an der Ede blidt ihm enttäuscht nach, denn er hat vergessen, das Abendblatt zu kaufen, das der Junge ihm täglich bereit hält. Er eilt die Treppe empor, aber die Tür schließt er langsam auf und er tritt langſam ins Zimmer; sie soll nichts bemerken. Die dicke Frau ist bei ihr, dann kommt wahrscheinlich eine Kollegin. eine Fremde Sie hat wohl auch keine Verwandten, ist so ein Im Park Die Alten siken ernsthaft auf den Bänken, vou breiten Bäumen schattig überdacht; was einst ihr Leben laut und bunt gemacht, steht fern und still als Bild in ihrem Denken. zu ihren Füßen in der Sonne spielen die Jungen, täppisch und noch fremd der Welt, von unbegriff'nen Bildern rings umstellt, die zauberhaft in ihren Morgen fielen. Die Wirklichkeit wird jenen zur Legende, die ihren Abend friedlich mild verklärt; die Jungen reden, ahnungsvoll durchgärt, im Traum schon nach der Wirklichkeit die Hände. Mar Barth Trödler gekauft, auch den grauen; das resedagrüne Kleid hängt im Schrank, ganz hinten, und wird nie wieder das Licht des Tages ere blicken. Den Strohhut hat die dice Frau in den Ascheneimer geworfen. will Sie hat ein neues Kleid, neue Handschuhe, und um ihren Hals hängt eine Kette, die er noch nicht fennt. Sie tritt ans Fenster sie ihm all das neue zeigen, oder will sie mur nach dem Wetter sehen? Er sitzt über ein Buch gebeugt, er blickt hinüber. Das Kleid ist bübsch. Aber doch zu jugendlich für sie. Sie sollte sich nicht mehr so jugendlich kleiden. Plößlich hält er ein: Sind schon soviele Jahre vergangen? Er hat ein offenes, ausgeschlagenes Hemd. Das paßt nur den Jungen, die Fußballspielen, den Tennischampions und allenfalls Männern mittleren Alters in einem Segelboot, denkt sie und erinnert sich an Bilder aus den illustrierten Zeitschriften, die sie ab und zu im Kaffeehaus Stopf. Er weiß es, aber er will es nicht wissen. durchblättert. Er aber hat schon einen grauen Plötzlich hält sie ein, sie will einen Schritt zum Spiegel machen, aber sie bleibt am Fenster steben. Bin ich denn schon so alt? Und dann geht er nicht mehr ins Büro. Es war eine einfache Abschiedsfeier, er befam einen Blumenstrauß. der Chef hielt eine Rede und drückte ihm die Hand dann war alles vorüber. Am Monatsersten wird nun immer Der Postbote kommen und etwas Geld bringen der letzte Zusammenhang mit der Welt. Das watch m 6 an Ja som aunts 30 i Kleiner Aerger Es ist für einen Toten schlecht, im Dunkeln dazuliegen. Man fommt fich so gestorben vor und so zurückgeblieben. Dn sprichst die alle nochmal vor, die unverblämten Reben. Die, die du krumm verschwiegen hast, die sagst du jetzt zu jedem. jams is phys me 2 Da draußen dreht sich nun die Welt. Die reden könnten, schweigen. Du weißt das und du ärgerst dich und fannst es niemand zeigen. Kurt Doberer. Zimmer ist nun ein Sarg, der ein Fenster hat; man liegt da und wartet auf den Tod. Auch der Sarg des Nachbarn hat ein Fenster, man fann hinüberblicken vielleicht gibt es drüben noch etwas Neues. Seine Hosen sind nicht mehr gebügelt. denkt sie. Seine Krawatte fißt nun immer schief. Er sollte doch mehr auf sich halten; wie wird er in ein paar Jahren aussehen? Er sist nun nicht mehr im Kaffeehaus, wenn sie ins Büro geht, er steht später auf, er hat Zeit; aber er ist punkt sieben wach, wenn sie ans Fenster fritt. Eines Tages schlägt es vom Kirchturm fieben, und fit to a righ& lit ein Wodentas. ein ganz gewöhnlicher Tag. Ach so, denkt er, nun ist sie auch soweit. Auf ihrem Tisch steht. eine Baſe mit einem Blumenſtrauß. Gie ſchläft wohl noch; vielleicht träumt sie von der Rede, die der Chef gehalten hat, und von dem Händedruk. Er geht spazieren. Als er mittags nach Hause kommt, fist sie am Fenster und strict. Eine alte Frau, deren langsame, ruhige Bewegungen sagen: ez ist vorüber. Sie strict eine warme Weste für den Winter. Es wird kalt. man kann nachts das Fenster nicht offen lassen Aber am Abend, wenn Licht in ihrem Zimmer brennt, sieht er ihre Gestalt durchs Zimmer wandern, selbst wenn die Vorhänge zugezogen find. Als es wieder Frühling wird und die Buch und sie ihr Stridzeug; sie fizen halbe Lage im Park und sehen den Kindern zu, die im Sand spielen. Manchmal geschieht es, daß fie im gleichen Augenblick aus den Haustoren treten, als hätten sie sich verabredet. Al3 fie fich das erstemal gegenüberstanden, erschrafen sie beide. Aber er dachte: wir sind ja alte BeIannie, ba habe ich wohl das Recht, fie grüßen. Sie dankie mit einem Kopfniden, ihre Augen glänzten ein wenig heller, um ihren Mund lief ein Lächeln- der sanfte Glanz und das milde Lächeln einer alten Frau. Sonne wieder wärmer scheint, nimmt er sein Nun schließen sie auch in den Sommernächten die Fenster, denn ihnen ist immer falt. Sie tun es zur selben Stunde, sie neigen den Kopf ein wenig zum Gruß. Wenn die Flügel der Fenster sich schließen, ist es, als versante die Welt hinter einem großen, dunklen Tor. Die Nächte sind lang, auch wenn sie nur weniae Stunden dauern; und in ihrem Schlaf ist keine Rube mehr. Einen Augenblick stehen sie wohl noch hinter dem Fenster und blicken durch die Scheiben zum Himmel empor. Die Sterne flimmern oben, wie die winzigen Augen eines alten. weisen Tieres. Sie sagen: Es hat keinen Sina, darüber nachzudenken; alles ist, wie es iſt. Inten, zwischen den glühenden Mauern, auf dem von der Sonne erweichten Asphalt, rartert, poltert, lärmit das Leben. -2Wenn ein Maler heiratet ( Erinnerungen an Bernau) Von H. Krommer Im Herbst 1921 fam ich aus Süddeutsch- nauer Motiven gearbeitet sind. Hatten wir eine land nach Berlin. Als Kunstmaler besaß ich eine genügende Anzahl von Blättern beisammen, Staffelei und einen Malkasten mit Delfarben; dann rutschten vir nach Berlin hinein, wo w: r außerdem eine Braut, die ich zu Weihnachten die Arbeiten bei den Kunsthändlern absetzten. heiratete. Die übliche Hochzeitsreise wurde an- Bur Sicherheit pflegte meine Frau noch weißen Stralsund und dem Käse mitzunehmen, den sie bei Bekannten mit getreten; fie führte nach Strain Rügen. einem Heinen Aufſchlag weiterverkaufte. Aif von Winterſtürmen sich unsere Existenz auf. Als der Sommer tam, dehnte ich meine Malerfahrten auch nach Biefenthal, Wandlit und Sterruchen aus. Am liebsten blieb mir aber doch die engere Umgebung Bernaus. Jene stillen, mit Birken be= standenen Sandwege, auf denen die Autos nicht vorwärtskommen können und die weite Heide mit den zerzausten Niefern, die tiefen Kieferund Buchenwälder, die sich bis zum Liegnisses hinziehen. Als der Herbst kam, begann mich der Hafer zu stechen. Den Anlaß dazu gab ein Grudeofen, den ich in Berlin erstanden hatte. Als Besitzer dieses Grudeofens hielt ich es für höchst notwendig, das bekannte Sprichwort Nachdem meine Frau, die gerade halb so groß dieser doppelten Basis, Kunst und Käse, baute ist wie ich, beinahe vom Sturmwind ins Meer geblasen worden wäre, beschlossen wir, die Hochzeitsreise abzubrechen und nach Berlin zurückzufehren. Gerade als der Zug Bernau passierte, tam die Sonne heraus und beleuchtete das lieb liche Städtchen. Das machte auf mein Maler herz tiefen Eindrud. Ich beschloß, aus dem möblierten Zimmer in der düsteren Körnerstraße in Berlin W nach dem heiteren Landstädtchen Bernau zu übersiedeln. In der Linken Staffelei und Malkaſten, mit der Rechten meine Frau unterm Arm, so stolperte ich über die beträchtlichen Staßenköpfe, die den Weg bor: Bahnhof zur inneren Stadt so amüsant machen, vorbei an der wohltonservierten Stadtmauer der Hauptstraße zu. Da ich den Schwarzen Adler" zur Linken zu vornehm für unsere bescheidenen Ansprüche hielt, steuerten wir auf den Weißen Schwan" zur Rechten zu. Und wir trafen's gut. Eigener Herd ist Goldes wert" zu verwirk lichen. Ich entdeckte in der Breiten Straße ein Atelier. Es lag zwei Treppen hoch nach dem Hof hinaus. Die Aussicht durch die Glasfenster. die die ganze Wand einnahmen, war idyllisch. Im erſten Stod war ein höchſt gemütliches Rechts und links die Wirtſchaftshöfe der be Gästezimmer frei. Lange grüne Plüschgardinen nachbarten Aderbürger. Durch das Dach eine3 an den einfachen Festern, zwischen denen Schuppens stolz kühn Nußbaum prächtiger per te bergolvetem Rahmen Geraus, 243 Bild winde abgeſchloſſen butch be und Tischchen stand. Zavei Betten, die den ein- Hinterfronten der alten Häuser an der Stadtzigen Fehler hatten, daß sie nicht nebeneinander mauer. Dem gemütlichen„ Weißen Schwan" standen. Eine Plüschgarnitur, bestehend aus wurde Lebewohl gesagt, der Grudeofen in dem grünüberzogenem Sofa, 2 Fauteuils und einem viel zu großen Atelier aufgestellt, ein Bett be= runden Tisch. Ein eiserner Ofen, der auch bei famen wir von unserem neuen Hausherrn gestrengster Winterkälte den Raum mit ziemlicher liehen, das andere fauften wir samt Matraße Wärme füllte. Vor den Fenstern, auf der ande- sehr preiswert( der Bohrwurm war schon im ren Straßenseite, entdeckten wir eine Fleischerei Holz drin) von Bekannten. Nun fehlte noch ein und eine Bäderei. Im Hause selbst gab es einen Kleiderschrank. Den schafften wir uns bei WertDamenhutsalon und einen Rechtskonsulenten. heim an. Er war so groß, daß er nicht über die Die Mahlzeiten nahmen wir in der Wirtsitube Treppen ging, man mußte ihn mit Stride: ein, bei den gemütlichen Krubbſads. inſer durchs breite Atelierfenster ziehen. Nun hatten Mägen, bisher an österreichisch- süddeutsche Koit wirs geschafft! Eigenes Heim, in dem man nach gewöhnt, sahen sich gezwungen, sich auf vreu- Herzenslust malen konnte! Das erste Opfer wa Biſch- märkische Art umzustellen. Besonders eine der Hausherr selbst, dessen prächtige rote Nase Tunke, die sich bei allen Speiſen gleich blieb ( ich glaube, man nennt sie„ Reichstunte". Ja fie im ganzen Reich auf dieselbe Art hergestellt wird) benötigte längere Zeit, bis ich mich an sie gewöhnt hatte. Zweifellos hat sie schon zur Zeit des großen Friß existiert und vielleicht ist die Sprichwörtliche Tüchtigkeit der Preußen auf den Genuß dieser Tunke zurückzuführen. In kurze Beit kannte ich jeden Winkel in Bernau. Mit Genuß las ich die alte Inschrift auf dem Trag balten des windschiefen Hauses in der Tuch mayerſtraße: Anno Domini 1582 sind diese Buden der Kirchen zum besten frei erbeten von R. Johan Pipern und anno 1583 von ime und Matthias Henzen und Lorentz Koppen als Kastenherren Gott zum Ehren erbauet worden Amen". An den famosen Hussitenköpfen, die vom breitspurigen Huffitenturm so finster und friegerisch herunterbliden, ergözte sich mein historischer Sinn. Denn aus der alten Chronik, die mir die Wirtsleute geborgt hatten, wußte ich von dem ungnädigen Empfang, den die waderen Bernauer ihren ungebetenen Gästen bereiter batten: statt in den Schlund, hatten sie ihnen das heiße Bier über die Köpfe gegoffen. Bald nahm ich auf meine Gänge Platte und Radiernadel mit und im Laufe der Zeit entstanden eine große Anzahl von Radierungen, die nach Becganz besonders mein Malerauge gereizt hatte. Die Nase wurde so naturgetreu, daß ich bis heute das Bild nicht verkauft habe. Dann fan, meine Frau dran. Als sie nach der ersten Sigung ihr Bild sah, erinnerte sie sich an die Herenverbrennungen und war zu feiner zweiten mehr zu bewegen. Das dritte Opfer war ein Agent, der unser neues Heim gegen Einbruch und Feuer versichern wollte. Ich zwang ihn, zwei Stunden stille zu sißen und malte ihn mit einer solchen Birne", daß er ohne Gruß de Atelierstiege hinunterstürzte. Nun verzweifelte ich an meinen Fähigkeiten als Porträtmaler und warf mich wieder auf die Landschaft. Eines Tages kam ich müde und hungrig aus Zevernick heim. Meine Frau war in Berlin und Mittagessen war erst nach ihrer Rückkehr möglich. De Handschuhmacher, der einen kleinen Querflügel im Hof bewohnte, lud mich ein, ein Gläschen auf seine Gesundheit zu trinken. Ich tat es und aus reiner Gefälligkeit trant ich ein zweites, drittes... Plößlich merke ich, wie meine Beine schwach werden, ich schleppte mich bis zu meinem Bett. Vergaß vollständig, daß ich abends meine Mitwirkung bei der Kinotapelle versprochen hatte. Plößlich rüttelte mich jemand an der Schulter. Es war der Kapellmeister: Höchste Beit! In fünf Minuten beginnt die Vorstellung. Sie 919 SIG imag sie mit der rechten Hand durch die Haare? Zärt lich und freundlich werde ich es ihr nächstens mitteilen. Sie ist eine kluge Frau, sie wird es mir nicht übel nehmen. haben doch zugesagt, heute abends mitzuspielen." wenn sich nicht unser Atelier im Winter als Ich padte mich zuſammen, nahm das Cello gänzlich unheizbar erwiesen hätte. Es kam vor, unter dem Arm, von der anderen Seite stüßte daß wir an bitterkalten Wintertagen im Hotel mich der Kapellmeister und so gings im Bid- 8ad übernachten mußten. Im Frühjahr fam meine die Bürgermeisterstraße hinunter zum Kino am Frau im Krankenhaus mit einem Mädchen Alles wird dann mit einem Male einfacher. Huffitenturm. Dort sette man mich auf einen nieder. Bis zum letzten Augenblid hatte ich auf Ordnung zieht in mein Leben ein, Einfachheit Stuhl, stellte mir das Notenpult vor die Nase das Erscheinen eines Sohnes namens Konstan- und Klarheit. Und was wäre, wenn ich schon und schon gings los.„ Halloh, die süße Klingel- tin gerechnet, dem zu Liebe ich mich sogar auf Sella gebeten, denElektriker gerufen, die Schraus fee" ging gerade noch; aber bei„ Wer hat denn eine Lebensversicherung eingelassen hatte.( Imben gekauft hätte, was wäre, wenn ich Ernst Käſe zum Bahnhof daß ich ihn berabſcheue, Magen hoch und die Bescherung war da. Ein stantin zum Erben meiner betweglichen habe, für meinen Freund halte und ihn bitte, mich Glüd, daß uns eine spanische Wand vom Publi- nämlich Delbilder, Radierplatten, Staffelet nie mehr zu besuchen? Ich kann seinen Blid fum trennte. Trotzdem Instrumente und Kler und Malkasten eingesetzt worden.) Nun wider nicht ertragen, sein Händedrücken, feine Stimme, der der übrigen Musikanten in respektlofer rief ich die Lebensversicherung; wir padten wenn er immer wiederholt:„ gesezt den Fall!" Weise verunglimpft waren, floß die Musik nach unsere bewegliche Habe auf ein Bauernfuhr- Mit ungesuchten, männlichen Worten ihm das einigen Taftschwankungen munter weiter. Mir werk un rollten in gemächlichem Tempo über mitteilen, entschieden und bescheiden! Daß ich aber genügte der Zwischenfall, um mein jo hoff- Bepernid, Bug und Pankow der Weltstadt Ber- ihn nich mag, daß er mich belästigt, mir fremd nungsvoll begonnenes Debut als Kinomufiter lin entgegen, die uns für zehn weitere Jahre ist, daß ich nur glücklich sein kann, wenn ich ihn ein für allemal abzubrechen. Vielleicht wäre ich Heimat werden sollte. nicht sehe. Er möge es nicht mißverstehen, bis an mein Lebensende in Bernau geblieben, halte ihn für einen ehrlichen, ausgezeichneten Mann. Nur eben empfinde ich lebelteit in feis ner Nähe. Ich glaube, nichts wäre einfacher, als ihm das in einem Brief mitzuteilen. 9 Unordnung - Ich gehe, hole den Elektriker, ich laufe Schrauben. Jebt, fofort. Das heißt, im Mos ment ist es unmöglich. Ich muß ja rennen, Hella erwartet mich, sie hat mit Ernſt verabredet, wir gehen heute zu Dritt ins Kino. Aber morgen. Ganz bestimmt. Ich wollte einen Schlips aus dem Schrank Als denkender Mensch bin ich mir im nehmen und da geſchah das Unglüð. An de: Klaren, woran ez fehlt. Man sollte mit dem inneren Fläche der Schranktür war ein Bind- System der Reißnägel brechen. Ich habe das faden befestigt. Und nun fiel der bunte Feßen- manchmal erträumt, genießerisch die Einzelheihaufen zu Boden. Ich wurde traurig. Ich ging ten ausmalend. Nicht umsonst leben wir in einer Provisorisch befestige ich die Strippe mit in Kniebeuge und wollte die Schlipse vom Boden technischen Zivilisation. Leicht fann man heute awei Reißnägeln und hänge rasch meine Kras heben. Aber ich ließ sie doch liegen, weil auch kleine fupferne Schrauben erschwingen, an derer: watten darauf. Nur bis morgen. Ich kann ja die der Versuch, die Unordnung, dieses drückende Enden runde Desen sind. Mit einem feinen Boh- Schlipse unmöglich auf dem Boden liegen lassen. Geheimnis meines Lebens, aus der Welt zu rer werde ich ein Loch bohren und die zierlichen Der Kleine Bohrer, ich weiß es bestimmt, liegt in theit mit Leichtigkeit befestigen. Die der unterſten Lade des Büffetts, unter den Bera schaffen, mir als ein hoffnunsloses, erfolgloses, Schräubchen mit ja eitles Streben erschien. Nein, der Unordnung werden halten. Die so befestigte Strippe wird gamenipapieren. Unverſtändlich, wann ich diese stehe ich machtlos gegenüber, ich bin ihr aus den Zeiten troßen, Nervosität und schlechter vielen Papiere gekauft habe! Und weshalb? Zu geliefert, bis in alle Ewigkeit. Laune widerstehen. Das ganze i so einfach! welchem Zwed?. Ein solcher Bohrer wird sich sogar would find logar bei uns fine den. In der untersten Lade des Büfetts im Speiſezimmer, unter den Pergamentpapieren. Weshalb habe ich nur diese Unmenge von Bergamentpapier gekauft? Es könnten hunder: Bogen ſein, unverständlich! Sie müssen wissen, ich halte meine Krawatten auf einer Strippe an der Innentvand des Schrankes. Die Strippe ist mit zwei Reißnägeln befeffigt, weil es so einfacher ist. Machen Sie es nicht so? Im allgemeinen macht es jeder so. Ich bin davon fest überzeugt. Jeder, soga: die Japaner. Und die sind doch ordentliche Leute. Lebt irgendwo auf einer unerforschten kleinen Insel im Stillen Ozean ein Mann, der mehr als drei Seidenbinden hat, macht er es auch so. Dieses System ist eines der banalen fleinen Geheimnisse, die innerhalb einer Zivilisation die Menschen in eine enge Wahlverwandtschaft zu= fammenschließen. Die Krawatten, die ein zivilisierter Mensch durch Kauf oder Geschenk er: wirbt, mehren sich im ewigen Lauf der Zeit und häufen sich auf dieser unheimlichen Strippe zu einem farbigen Durcheinander zerfetter Sei denstücke. Periodisch stellen sich dann die Katastrophen ein. Infolge einer raſchen Bewegung fällt ein Reißnagel heraus und die Schlipse fallen zu Boden. Ein Naturgesetz. Nicht allzu häufig geschicht das, weil die Ahnung einer Gefahr in den Nerven steis auf der Lauer steht und der Mensch die Hand nach den Krawatten nur sanft, behutsam ausstrect. Ein unerforschbares Natur: geiet waltet aber über uns und das Unheil überfällt uns manchmal serienweise. Es war im sonnigen, frohen Mai. Die Strippe mit den Schlipsen riß jeden dritten, vierten Tag. Ich konnte nicht arbeiten. Ich nahan ab. Niemand, auch ich selbst wußte nicht, was mir fehlte. Bis ich eines Tages, Ende des Monais, eingehende Nachforschungen einleitete. Ich untersuchte die Tür, die Strippe, die Reißnäge: und konnte die unmittelbare Ursache des tück: schen Mißgeschicks feststellen. Das Holz der Tür war mulmig, Holzwürmer fraßen darin und die Reißnägel hielten nicht. Darum fonnte ich vier Wochen lang feine anständige Zeile schreiben. Ich werde in ein hierfür zuständiges Ge schäft gehen und für einige Heller zwei Schrau= ben faufen. Und dann, pfeifend und froh, mit stählernem Willen und Arbeitsluft werde ich die Schräubchen an der Innenwand der Schranktür festmachen. Nichts ist einfacher! Von dieser Tat wäre es dann nur ein Oder liegt der Bohrer vielleicht doch im wäicheschrank? Mir ist, als hätte ich ihn eins mal, vor langer Zeit, unter zerrissenen und unbrauchbaren Taschentüchern gesehen. Abends werde ich beſtimmt nachsehen. Oder morgen: Es hat ja Zeit bis morgen. St Sz. Exil... Von Josef Wechsberg Trübe blidt der Dichter vor sich hin. Es ist so trostlos, verbannt sein, zu wissen, daß man bie geimat, an ber man hängt, vielleigt nie wiedersehen wird. Und seine Frau, seine Freunde? Wird er sie jemals... Des Dichters Gedanken verlieren sich. Ohne es recht zu mers tener ist ja ein Dichter- beginnt er langs sam zu schreiben: Schritt, den Entschluß zu fassen, den Elektriker zu rufen, er möge den Stedkontakt in die andere Ede des Zimmers, neben das Bett montieren. Das Radiogeschäft ist hier im Hause und einem solchen gewandien Fachmann wäre es nur eine Arbeit von wenigen Minuten. Mich dürfte die ganze Sache nur einige Kronen kosten und diese: Schritt könnte undenkliche Vorteile nach sich zie- Soll ich flagen? Soll ich schweigen? hen. Ich könnte nämlich im Bett lesen. Das kann ich jetzt nur machen, wenn ich die Schreibtischlampe auf einen fleinen Tisch hinter das Bert stelle und den Steder der Leitung in den Kontakt in der anderen Ede des Zimmers stede. Die Lampe ist dann, weil die Länge des Lei: tungsdrahtes es nicht anders erlaubt, otel zu weit, um lesen zu können, aber genügend nahe, um mich zu verleiten, es immer wieder zu bersuchen. Seit wann ist das so? Seit drei Jahren. Morgen werde ich den Elektriker rufen. Und wenn ich den Elektriker gesprochen, die Schrauben gekauft, meine Strippe in den Deien der Schrauben befestigt hatte, könnte ich auch Hella bitten, sie möge in gewissen und kritischen Augenbliden nicht mit der rechten Hand immer in die Haare fahren. Gewiß, es ist eine kleini j feit, aber ich weiß nicht warum, mich stört diese Bewegung. Sie hat gar keine Bedeutung. laber warum, tvarum um Gottes willen, fährt Namenlos die Schuld nur zeigen? Oder sag ich's allen dreist, Welchen Geistes Kind du seist? Keinen Namen will ich sagen, Denn dich ehrte nur mein Klagen, Und das Lied, das ich erschuf, Brächte dir nur Ruhm und Ruf... ... Der Dichter blidt auf. Es ist ja ganz zwved> los, jagt er sich. Das Weltgeschehen kann ich doch nicht verhindern. Mit hungrigem Magen ist es schwer, Philosoph zu seins Viel leichter, zu dichten. Plötzlich merkt er es: er ist in..Stim mung". Wie lange war es schon nicht, seit Sochen, feit Monaten? Fast fieberhaft schreibt er weiter.. Meine Klagen wird man kennen, Wo uns Länder offen stehen. Was ich sing', von Aufgang wird es In den fernsten Westen dringen die tschechischen Genossen hervor. Die Mannschaft des V. Atuskreises erkämpfte den ehrenvollen zweiten Platz. Nachfolgend die einzelnen Runden und Wettkämpfe: 1. Runde. Atus IV. Kreis Brett 1 Körbl, Altrohlau 0: 1 Ungarn Doglioni. Budapest Schild, Ujpest " 2 Wohner, Neudek: 3 Böhm, Liebenstein 0: 1 Takacs. Ujpest " 4 Kipp, Liebauthal 1: 0 Sipos, Budapest • 5 Böhm, Haselbach 0: 1 Schiller, Budapest Ergebnis: 14: 3% für Ungarn. Atus V. Kreis Brett 1 Hyna Fr., SobruDTJ.- Verband Čmelinský Boh.. san 1: 0 Boleved ② b 2 Scharoch, Wisterschan 0: 1 Copyright P. I. B. Box 6 Copenhagen 3 Schöpka, Komotau I. Sika, Prag Martinek, Skvor0: 1 ňany " 4 Gahler, Eichwald 0: 1 Rusý V., Pilsen 8 5 Křenek, Komotau I. 0: 1 Sperl. Pilsen Ergebnis: 1: 4 für DTJ. 2. Runde. Atus V. Kreis Ungarn Adamson badet seinen Hund Und des Westlandsmannes Klage Wird der Orient Beuge sein: Ueber Erd' und Meereswogen nan flingen Und gewaltig wird ertönen Seinerzeit mein Klageschrei'n. Nicht bloß unsere Zeitgenossen Werden deine Schuld erfahren; Später Nachtvelt Ewigkeiten Tadeln dich ohn' Ende fort.. Der Dichter tritt zum Fenster. Düſter, grau Tiegt die weite Dobrudscha vor ihm. Nicht die Sacré- Coeur, der Hradschin oder die Schweizer Berge. Sein Eril ist weder Paris noch Prag oder Zürich. Er ſteht auch nicht auf der ProſtriptionsListe. Er hat, zum Glück, auch nicht in deutscher Sprache geschrieben. Seine Werke wurden( bon Stowasser) später ins Deutsche übersetzt. Er selbst wurde im Jahre 7 nach Christi, vor fast zwei Jahrtausenden, vom Kaiser Augustus in die Dobrudscha verbannt. Es ist lange her, seit diese aktuellen Zeilen geschrieben wurden. Ihr Dichter Heißt Ovid. Wissenschaftliches Kaleidoskop Die Zahl der Säugetierarten, die jedes Jahr aussterben, wird auf drei, die der Voge arien auf acht bis zehn, die der Pflanzenarten auf zwanzig bis dreißig geschäßt; bei Insetten ist von der Wissenschaft ein Aussterben noch bei teiner Art beobachtet worden. Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 32, Post Modlan bei Teplitz- Schönau, SCHACHAUFGABE Nr. 289. Von Otomar Nemo. Wien. ( Sammlung ,, Spielbücher".) Brett 1 Hyna 8888 2 Scharoch 3 Schöpka 4 Frisch 5 Křenek 1: 0 Doglioni 1: 0 Schild 1: 0 Takacs 0: 1 Sipos 1: 0. Schiller Ergebnis: 4: 1 für V. Kreis Atus VI. Kreis Brett 1 Körbl " 2 Wohner " 3 Mähner • 4 Rödig 5 Böhm DTJ. 0: 1 Cmelinský Boh. 1: 0 Sika 0: 1 0: 1 Martinek Rusý Václ. 0: 1 Dr. Brejcha Ergebnis: 1: 4 für DTJ. 3. Runde. Ungarn Brett 1 Doglioni 2 Schild 3 Takacs 99 4 Sipos 5 Schiller DTJ. 0: 1 Čmelinský Boh. : Sika 1: 0 Touš 0: 1 Rusy V. 14: Martinek Ergebnis: 2: 3 für DTJ. Atus V. Kreis Schwarz: Kd5, Lc7. Bc3, d4, d6, 13, h5.( 7) Brett 1 Hyna " 2 Scharoch 3 Schöpka * 4 Frisch 5 Křenek 8765 3 4321 a b с defgh abcdefgh 8 7 6 4 2 1 Atus VI. Kreis 14:44 Körb 16: König 10 Wohner 0: 1 Kipp 1: 0 Fuchs Ergebnis: 3: 2 für V. Kreis Endstand: 1. DTJ.- Verband: 3 Siege. 11 Punkte. 2. Atus V. Kreis: 2 Siege. 8 Punkte, 3. Ungarn: 1 Sieg. 6 Punkte. 4. Atus VI. Kreis: 0. 4% Punkte. Das beste Einzelergebnis erreichte Genosse Hyna Fr. mit 2 Punkten aus 3 Partien( am 1. Brett). Von den übrigen Wettkämpfen wurden folgende Ergebnisse erzielt: V. Kreis Atus II. M. gegen DTJ. II. M. 2: 3 für DTJ. VI. Kreis Atus II. M. gegen DTJ. II 2: 3% für DTJ. -V. Kreis Atus II. gegen VI. Kreis Atus II. Weiß: Ke8, Dc8. Lc2, Sd3, e5, Ba4, 12, h4( 8) 814: 5% für V. Kreis. Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Im Mannschafts- Blitzturnier siegte ebenfalls DTJ. I. Mannschaft. 1. DTJ I.: 6 Siege, 21% Punkte: 2. Ungarn: 31 Siege, 12 Punkte; 3. DTJ. II.: 1 Siege, 7% Punkte: 4. Atus: 1 Sieg. 7 Punkte. Zum Problemlösungsturnier meldeten sich 11 Genossen. 3 davon haben aufgegeben. Aufzulösen waren ein Zweizüger und ein Dreizüger. Direkte Matte. Lösungszug zu Nr. 286: Dfl- b1! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dinnebier Emil. Tetschen: Sturm Heinrich Brünn: Burkert Franz. Neu- Titschein: Schöffel Anton, Schöbritz: Richter Karl, PoDie 1. und 2. Stelle besetzten die Genossen litz a. E.; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Doglioni. Ungarn, und Sika. Prag. welche zum Nitsch Rosa, Trupschitz; Strache Karl u. Straten. Den 3. Platz besetzte Genosse Cmelinsky Lösen der beiden Aufgaben 10 Minuten brauchche Rudolf. Großpriesen; Tepper Franz, Karlsbad: Hyna Josef, Hostomitz; Stan., Pilsen, mit 22 Minuten. Eichler Otto, Drakowa: Habl Erwin, Schindler Robert. Holfeld Otto. Chimiak Teo, König Anton, Freund Anton, Lohmüller Hans, sämtlich NeIm biologischen Institut der HarvardUniversität ist es gelungen, bei Hunden, die ständig stärkster Lärmeinwirkung ausgesezi wurden, Verdauungsstörungen, Geiſteskrankheit| stersitz: Robek Franz u. Walter Ludwig. Kwitund frühzeitigen Tod fünstlich hervorzurufen. Das Glas ist geeignet, den Stahl weitgehend zu ersetzen. Dies gilt nicht nur für Baufonstruktionen, sondern auch für Tischmesser, die von einer engliſchen Fabrit mit unzerbrech licher und sehr scharfer Glasschneide hergestelli werden. kau: Tesař Franz. Suchei; Triltsch Gustav, Wisterschan; Dreßler Rolf, Vlašim, Internationales Arbeiter- Schachturnier in Komotau. Zum 3. Bundesturnfest 4.- 6. Juli veranSämtliche Veranstaltungen nahmen einen glatten Verlauf und wurden vor einer zahlrei chen Zuschauermenge im Hotel..Mertin" durchgeführt. Eine würdige Arbeitersportveranstaltung. welche sich glänzend in den Rahmen des größten und imposantesten Bundesturnfestes einfügte. staltete die Schachsparte des Atus- Verbandes Jeder Parteigenosse ein internationales Schachturnier, an welchem Schachgenossen aus Ungarn und ein sehr starkes DTJ.Team teilnahmen. Als Sieger gingen liest das Parteiblatt * 4 Yume peric