BUNTE WELT Nr. 31 Jon Klug: Unterhaltungsbeilage Entzauberte Manege Der großen Freude über diesen Erfolg sollte jedoch nur allzubald eine ebenso große Ernüchterung folgen. Wie ganz anders nahm sich die Manege bei Tage im schleimigen Dämmerlicht aus; wie gähnten die leeren Sigreihen und welch' Ton herrschte hier bei den abends so umjubelten, farbenprächtigen Artisten. Mit Hopfendem Herzen, gerötetem Gesicht, nahezu fiebernd vor Aufregung, so saß ich auf meinem billigen Galeriejiz im Zirkus. Ich war damals gerade sechzehn Jahre alt und kannte nur einen Wunsch, ein Ziel: auch so auf dahinstürmendem Roß vor den Augen eines tausendköpfigen Publikums reiten zu dürfen, auch angezogen sein mit flittergoldbesetztem, farbenprächtigem Kostüm. Oder im Raubtierfäfig in schmuder Uniform, Peitsche und Stahlgabel in der Hand, den imposanten Löwen und den prächtigen Tigern gegenüberstehen zu können. Kein Wunder war es daher, daß ich in Latein| Ich lief beslissen um das Gewünschte. zurüdblieb, daß ich eines Tages einen ausge-| Brachte die Zigaretten meinem Auftraggeber, wachsenen„ Pintsch" nach Hause brachte. Besser dem in der Manege so drolligen Dummen gesagt: bringen sollte. Ich ging nämlich gar August. Außerhalb der Sandbahn war aber dieJonny! Lauf mal in die Kantine und bringe dem Fräulein Meta eine Schachtel Meine kleine Manoli"!- Was? Du Dusseltopp weißt nicht, was das ist?- Bigaretten sinds und mach' schon!" 1936 fürlich summte ich die Stefanie- Gavotte War es doch bei dieser Melodie, als ich sie in meiner Heimat die Hohe Schule" reiten sah. Jest sollte ich diesem Märchentvesen leibhaftig gegenüberstehen. Schüchtern klopfte ich an ihre Umkleidekabinetür.„ Wer ist's?" Ich bin es, gnädiges Fräulein Meta, ich bringe die Schachtel ,, Kleine Manoli!" ,, Na, komm nur rein, bist wohl' n Neuer?" Ich muß nicht sehr geistreich ausgesehen haben, als ich dem Clou des Abends gegenübers stand. Meta war in einen schlampigen Bades mantel eingehüllt, hatte gerötete Augen und blasse, sehr blasse Wangen. Das Haar war unordentlich und der breite Mund berriet hems mungslose Genußsucht. Wieder war ich um ärmer. gelag in hr nach pauſe, ſondern furzerhand auf ſer Urtomiſche alles andere eher wie komisch. Ein eine Am Abend, vor der Vorstellung, wurde ich die ,, Walz". Von der Romantik der Landstraße war ich bald geheilt. Doch was macht man nicht alles, einer Idee zuliebe? Ich beitelte mich durch und gelangte mit Ach und Krach von der einen Millionenstadt, meiner Vaterstadt, in eine andere Großstadt. Einer Weltstadt, die damals in der Saison gleichzeitig zwei Birtusse egiſtieren lassen konnte. Beide dieser Unternehmungen genossen Weltruf, doch, ich weiß selbst nicht warum, es zog mich gerade zu einem dieser beiden besonders hin. Zwei Tage stand ich schon vor dem Riesengebäude und ließ mich nicht abschrecken, trotzdem mir der behäbige Portier schon einigemal nahegelegt hat, endlich zu verduften. ..Wie lange wirst du da noch stehn, Lausebengel, und Maulaffen feilhalten, was?" alter, vergrämter und recht mürrischer Geselle. „ Du saudummes Affengesicht!" schnauzte er mich an,„ was soll ich mit diese Weibers glimmstengel? Ich laue meine Prim, das muß man doch wissen. Die Zigaretten sollst du der Meta in die Garberobe bringen!" Ich lief zu Meta. in eine schmucke Livree gesteckt. Als dann die Scheinwerfer aufblizten und die Musikkapelle mit einem flotten Galopp einsette, begann ich mich wieder ein wenig zu begeistern. Trob einiger Püffe, die ich von berufener und unberufener Seite erdulden mußte, freute ich mich schon, die große Pantomine: Die eiserne Maste" sehen aus nächster Nähe fehen Meta, der Stern der Manege, Meta, der Traum der jungen und alten Damenfreunde, Meta, die jugendschöne, rassige Meta. Unwill- zu können. Die Zeit verrann Wir waren Knaben. Und die Welt schien und mit Schönheit ausgefüllt; Ich muß den Herrn Direktor sprechen!" wir fahen gold'ne Früchte an den Apfelbäumen ..Du bist wohl nicht bei Trost, mein hängen, Junge? Wie stellst du dir das eigentlich vor? der blane Himmel war für uns ein ungemaltes Glaubst du, daß der Herr Kommerzialrat nichts anderes zu tun hat, als deinesgleichen zu empfangen?" ..Dann wenigstens den Herrn Stallmeister!" ließ ich nicht locker. ..Willst unbedingt mit der Peitsche des Herrn F. bekannt werden?" Wunderbild und alles Licht wollt sich in unsre friſchen Herzen drängen. Wir fahen uns als schmude Indianer schwere Schlachten schlagen und fegelten auf großen Schiffen irgendwo im Dzean umher. dem Dschungel jagen ..Wenns sein muß, nun dann eben auch!" sagte ich voll bitterer Entschloffenheit. Diese Im Tannendidicht wollten wir die Tiere aus schien schließlich auf den biederen Mann gewirkt zu haben, denn er sagte dann, eitvas und vor der dunklen Felsenhöhle wachten wir weniger barsch: mit Schild und Speer. ..Bleib hier stehen, ich werde dir ein Zeichen geben, wenn Herr F. herauskommt!" Nach eitva einer halben Stunde kam der Stallgewaltige. Groß. schlank, Schnurrbart ., Es ist erreicht" und blickte mich, als ich ihn ansprach, durchdringend an. Die Zeit verrann. Und all die jungen Jahre flohen scharenweise. In dumpfen Arbeitsräumen saßen wir vor Schmirgelscheiben und schliffen Glas. Der Staub zog wirbelnd graue Kreise und unfre frohen Stimmen wollten ewig schaar rend bleiben. Durch schmuckbelegte Fensterscheiben glitten allzuoft Von... bist du und bist hierher gewalzt, bloß um bei uns unterzukommen? Na, zufällig hast du Glück, ich habe gestern eben den„ Mistjungen"' rausgeschmissen, wenn du also wirklich keine Bange hast, kannst du gleich antreten; die Papiere kannst du später in der Kanzlei abgeben. Also fir!" Mit einem der ben Kopfstück- jedenfalls galt dies hier als Angeld ward ich in das Innere des Kuppel- Wir dachten an die Zeit, wo wir vom Leben baues gewiesen und mein Wunschtraum war erGlück erhofft füllt. Wenn ich zwar auch nur der Lette, der und es nur leider allzu früh besungen und gepriesen. Allerlegte im Betriebe war, ich hatte meinen Willen durchgesezt, war Angestellter im Zirkus. die scheuen Blicke über Dächer hin zu grünen Wiesen. Rallot. In die wassergefüllte Manege führte von der ersten Estrade eine Holztreppe hinab. Reiter und Reiterinnen in mittelalterlichen Kostümen sprengten die Holzbrücke hinab und ins Wasser am Manegerand und konnte jede Phase dez hinein. Ich stand knapp neben diesem Gerüst aufregenden Treibens beobachten. Plöblich bes gann eines der Pferde zu straucheln. Der Reis ter tat sein Möglichstes, um einen Sturz zu verhindern. Bergeben. Das Tier fällt und bes gräbt seinen Reiter unter sich. Ueber den beiden aber geht die wilde Jagd vorerst weiter. Die Nachfolgenden konnten nicht plötzlich abſtopen. Das Publikum hat es bemerkt und wird una ruhig. Im Nu ist der Stallmeister, drei, vier andere Bedienstete auf dem Holzsteg. Der Mann wird rasch weggetragen, daß Pferd zum Aufs stehen gebracht und seitwärts abgeführt. Eine beruhigende Geite des Stallmeisters: die Vora stellung geht weiter. Schreckerfüllt bin ich nach rückwärts gea laufen. „ Soll ich den Arzt holen?" frage ich den erstbesten der aufgeregt und hysterisch schreiena den Artisten. Quatsch nicht, Trottel, und kümmere dich nicht um Dinge, die dich nichts angehen!" wird mir zur Antwort. Mit zusammengebissenen Lippen stand ich wie entgeistert da und konnte es nicht begreifen, nicht fassen, daß sich alle Welt um das zitternde Tier scharte, das von dem wie aus einer Vera sentung plötzlich aufgetauchten Tierarzt unters sucht wurde. Ein älterer, sehr vornehmer Herr stürzt hinzu:„ Was ist mit„ Bubi II"?- Hai er Schaden genommen?" ., Gott sei Dank, nicht, Herr Kommerzialrat, Bubi II ist vollständig intakt!" sagte der Tierarzt zum Direktor. . aber der arme Mann hier..." platte ich los. Der Direktor und der Stall1950 2.0 19 211 -2meister, der Tierarzt und der Sekretär, fie alle sahen erst nach mir, dann nach den MenschenHumpen, der, in seinem Blute liegend, abseits lag. „ Ja, richtig, sehen Sie mal nach, Herc S," sagte der Stallmeiſter zum Sekretär, ob dieser Burghammer nur richtig in der„ Unfall" eingeschrieben ist, und in der Sterbelassa." Erziehung zum Vaterland New York, im Juli. Hätten die nach dem Weltkrieg entstandenen jungen europäischen Republiken das amerikanische Schulsystem zur Verfügung gehabt, so wäre vielleicht manches ganz anders Unterdessen fam endlich auch der Arzt. gekommen. Wer diese Zeit mitdurchlebt hat und Nach flüchtiger Untersuchung die Herren be- sich heute rüderinnert, wie zaghaft, besonders mit dem-- Spiels Sportplaten sagte der Doftor: Leider, leider!- da ist eine nichts mehr att matberader Garderobefrau, der ich mein Eniseßen über den Borfall mitteilte:„ Ja, mein Jungchen, so gehts bei uns. Hier gilt ein Menschenleben nichts, ein Pferd aber alles..." Ich hatte von diesem meinem ersten Debut genug. Am selben Abend noch schlich ich hinaus, um nimmer wiederzukehren. Mein Knaben traum war entzaubert. Rundfunk und Elektrizitätsverbrauch Man weiß, daß durch den Rundfunk der Verbrauch an Elektrizität sich ungeheuer ge= steigert hat. Uns liegt eine Statistik für Frankreich vor, in der sich unter anderem einige interessante Zahlen befinden, die sich auf die Kosten dieser Elektrizität beziehen. Allein die Radiosender in Frankreich verbrauchen ungefähr zwei bis drei Millionen Kilowatt im Jahr. Wie steht es nun mit den Empfängern? Wenn man annimmt, daß die 2,500.000 Apparate durchschnittlich vier Stunden pro Tag benüßt werden und dabei jährlich 40 Kilowa:: verbrauchen, ſo kommt man bereits auf eine Gesamtzahl von 100 Millionen. Bei einem Durchschnittspreis von 1.50 Francs pro Kilowatt bedeutet das eine Einnahme von 150 Mil lionen Fraucs für die Elektrizitätswerke. Es handelte sich jedoch bis jetzt nur um Apparate mit Netzanschluß. Es existieren aber noch min destens 200.000 Rundfunkgeräte mit Affumulatoren, die zwar nicht direkt laufend Energie berbrauchen, aber doch von Zeit zu Zeit wieder geladen werden müssen, wodurch sich noch eine beträchtliche zusäßliche Einnahme ergibt. Gesunde Harzluft Von Weiner Ilberg James Mac Wells, der Sohn eines arribierten Bankangestellten in London City, ging durch die Straßen der tausendjährigen Harzstadt Goslar. Abschäßend und bewundernd zugleich wanderten die Augen über die Kostbar teiten alter Fassaden, frischbemalter Fachwerkhäuser. Ueber ihnen gipfelte dunkel der geheimnisvolle Bruchberg. Die hellen Spigen der jungen, sonnenbeschienenen Tannentriebe wirkten wie Lichtreklamen, die einluden, in das dahin terliegende Waldinnere zu treten. James Mac Wells, leicht mit einem lichten, taschenbesetzten Sporthemd bekleidet, reckte sich wohlig, als er den frischen, harzigen Luftzug verspürte, der die warme Haut erfrischte. Aber trotz des förperlichen Wohlbefindens fühlte er sich seit vorigen Abend bedrüdt, denn... James hatte seinen Urlaub bisher alljährlich mit seinem Freund William verlebt. Beide waren Sportsleute, das heißt, sie sahen gerne und mit leidenschaftlicher Anteilnahme Sportveranstaltungen, ohne selber aktiv zu sein. Was hätte näher gelegen, als daß sie in diesem Jahre gemeinsam nach Deutschland gefahren wären, um sich die olympischen Spiele anzusehen. Schulreform vielfach so vorbildlich war, die Erziehung zum Vaterland, zur Republit in Angriff genommen wurde, der muß aus tieffter Seele wünschen, daß das ganze gährende Europa beizeiten zu Amerika in die Schule gehe und dort aus der alten Erfahrung der Vereinigten Staaten lerne, wie man zum Patriotismus erzieht. Jedes in Amerika geborene Kind ist durch die Tatsache der Geburt auf amerikanischem Boden Amerikaner. In Amerika fluten alle Raffen zusammen, die weiße und die rote; die schwarze, die durch den Sklavenbefreiungsfrieg Bürgerrecht eroberte und mehr als die Indianer, die zum größten Teil in Reservationen leben, ohne Bürgerrecht; die gelbe, die über den Pazifit Chinesen und Japaner brachte; den die Philippiner in Kalifornien, die Estimos im Norden und endlich die Merikaner im Südwesten, die trotz Schlapphut sonnenverbrannte Raſſe, dazu alle Nationen der Erde, die früher ungehemmt, ſeit der Absperrung nach dem Weltkrieg nur mehr ihrer Quote entsprechend einwandern können. Die Kinder aller dieser sind Amerifaner, und nicht nur dem Geburtszeugnis nach, sie sind es wirklich. Dies dank der öffentlichen Erziehung! Die amerikanische Schulbehörde bemüht sich, in den Amerikanisierungsklassen im Abendunterricht allen Alten alles zu geben, was an Kenntnis der Sprache, der Geschichte, der Sitten, der Geseze dem fünftigen Bürger nötig ist. Amerika aber geht weit gründlicher zu Werk, wo es gilt, die Jugend, die Bürger von morgen, dem Leben einzuordnen. Da gibt es in der Nähe von Los Angeles, ja Straße an Straße grenzend in der Stadt San Fernando, eine von merikanischen und japanischen Landarbeitern besonders bevorzugte Gemeinde inmitten von Orangen- und Zitronengärten. Es ist ein armes Volt. Der Farmarbeiter, der jetzt erst zur Organisation finder, ist schlecht bezahlt. Lemonenpflücker erhalten 2 Dollar im Tag. Zwölf Dollar in der Woche, das ist mehr als bescheiden. Diese Gemeinde hat im Merikanerviertel eine eigene Amerikaniſierungsschule für Kinder. Das ist eine weite einige ſtattliche Gebäube, anderstvo auf dem weiten Plan etliche„ Zeltklassen", wie sie nach dem letzten Erdbeben errichtet wurden. So lüf= tig sie sind, das Klima erlaubt auch im Winter den Unterricht in Zelten. Diese Schule zählt 991 Schüler, u. zwv.: 937 Merikaner, 25 Spanier, 24 Japaner und je ein italienisches und chinesisches Kind. Diese Muttersprachen bringen die Kinder mit. 87 Kinder stehen im Alter von 9 Monaten bis zu 5 Jahren. Ein Tag in dieser Schule verbracht, gibt reichen Aufschluß, wie man es machen muß, Patrioten zu er ziehen. Vor allem ein Erstes: Das Schulge= tände ist auch in den Spätnachmittags- und Abendstunden, an den schulfreien Samstagen und Sonntagen von Kindern aller Altersstufen bevölkert, denn die Kinder finden dort alles zu freier Benußung, wonach ihr Herz begehrt, große freie Pläße, Wände zur Uebung im Tennis, die Neße für den Korbball, alle Arten von Schaukeln, Leitern, Ringe, Kletterstangen und den beliebten Rundlauf, mit deſſen Hilfe sie die ersten Fliegerträume verwirklichen. Die Schule ist den Kindern das Tagheim, das eigentliche Heim. Das ganze System ist darauf angelegt, die Schule den Kindern zum liebſten zu machen, was sie haben. Wir kommen in eine Masse. Die Kinder führen gerade eine japanische Szenenreihe auf. Die Front der Klasse ist in eine japanische Landschaft gewandelt. Im Hintergrund ein mit einer Glasscheibe dargestellter See, an seinem Ufer ein Garten mit Zaun, an der Wand ein Prospekt des Fujiyama, des einst feuerspeienden Riesen mit men vor dem gauna, Des ift der von den stins dern erarbeitete Schauplatz ihres Spiels. Der Raum ist zum Theatersaal geworden. Reizende kleine Japanerinnen trippeln herein, ihre fla= chen Papierschirme drehend oder Opfergaben geben sollte. Aber während die Interessen von James sich in stadt Wolfenbüttel gefahren. Das war der Sport, Familie und Beruf erschöpften, hatte nächste, ihm erreichbare Ori, in dem es ein William noch ein anderes Steckenpferd, das war Konzentrationslager dic Politik. Und sie war schuld, daß James nun Das wollte er sich ansehen. Er hatte auch davor allein durch die Kaiserstadt wanderte, denn Wil- gestanden, die Erlaubnis zur Besichtigung war liam hatte sich auf das Entschiedenste geweigert, so schnell nicht zu beschaffen gewesen. Die wurde die ,, Kriegsolympiade", wie er sie nannie, durch nur von Berlin aus erteilt, sagte man ihm. seinen Besuch zu unterstüßen. James hatte ihn Aber von außen hatte er das Lager gesehen und, ausgelacht. Er glaubte weder an die Greuel- da mußte er schon sagen, er hatte kein Schreien märchen noch an den Kriegswillen Deutschlands. gehört. Offenbar war es mit der Prügelei und Er war überzeugt, daß er im zwanzigsten Jahr- Quälerei doch nicht so gefährlich. Als er dann hundert lebte. Es war undentbar, daß dieses aber durch die sauberen, gepflegten und hatenJahrhundert räumlich so begrenzt sein sollte, kreuzgeschmückten Straßen ging, waren ihm daß es hinter den Grenzpfählen mit den Hafen- Schilder mit der Aufschrift..Jüdisches Geschäft" kreuzen keine Geltung mehr hatte. So war er denn allein gefahren, mit der festen Absicht, die Augen offen zu halten. Er war überzeugt, daß er nichts sehen werde, was das Mißtrauen des politisch verhezten William rechtfertigen würde. Der hatte ihn vorsorglich gewarnt, in Deutschland sei jetzt behördlich angeordnete OlympiadeAtempause für Juden, Katholiken und evangelische Regimegegner, damit die fremden Beobachter feinen allzu schlechten Eindruck mit nach Hause nähmen. Damit schien er in gewissen Grenzen recht zu haben. James hatte sich eines Tages auf die Bahn gesetzt und war von Goslar in die nahe Lessingaufgefallen, die er in Goslar nicht gesehen hatte. Das fonnte Zufall, konnte aber auch Rücksicht auf der Fremdenstadt auf die Ausländer sein. Es war nicht viel, es war so gut wie nichts, was ihm da aufgefallen war. Aber das Mißtrauen gegen die Festtagsfassade des geschmüdten Goslars war doch etwas größer geworden. Ein wirkliches Unbehagen aber verspürte er erst seit dem Abend, als die Geschichte mit der Zei tung passierte. Auch das war nicht viel, ja, nicht einmal etivas Neues. Er hatte nach dem Abendbrot noch einen Spaziergang gemacht und war, ein wenig abgespannt und durftig, in eine kleine Wald - an bringend. Sie knien nieder, beugen sich tief zur Erde, so als ob sie den geheiligten Boden lüssen wollten, sprechen leise unverständliche Worte in ihrer Muttersprache und lernen dabei englisch. Denn indem die Lehrerin diesen Schulen wirken nur Lehrerinnen mit den Kindern Theater spielt, mit ihnen die Szene aufbaut, die Kostüme macht, die Schirme bemalt, die Rollen einstudiert, hat sie hundertfältig Gelegenheit, mit den Kindern englisch über Dinge zu sprechen, die die ungeteilte Aufmerksamkeit der Kinder finden. Und alle spielen mit. Die Unbeschäftigten sind immer die dankbaren Zuſchauer. Da gibt es auch Beifall, wie im Theater und mit leuchtenden Augen erzählen dann die Kinder den Müttern daheim, wie schön diese Schule ist. Eine andere Klasse hat eben ein Indianerspiel in Arbeit, eine Klasse der Größten baut eine Marionettenbühne, schnißt die Puppen und näht die Kleider zu einem Old England- Spiel. Da werden die Rollen schon nicht mehr in der Muttersprache, da werden sie schon in der Sprache des VaterTandes gesprochen und die Kinder wetteifern, wer beffer spricht. In einer Klasse singen uns die Kinder megikanische Volkslieder, anderstvo tanzt uns eine Kleine einen chinesischen Tanz. -8fallen? Naturwissenschaftlicher Unterricht: Sie gestalten aus allem möglichen Stoff alle möglichen Tiere. Die Klasse ist die reine Menagerie. Da müssen ja die Kinder begeistert sein von dem ersten, was sie vom Vaterland empfangen, von der Schule. Und auch die Mütter sind es. Für sie gibi es am Vormittag Koch, Haushaltungs- und Nähunterricht, für die reifenden Mädels auch und nachmittags an vier Tagen Engliſch. Und eine eigene erfahrene Frau leitet nicht nur diese Kurse, sie ist auch die Hausvertraute aller Familien, die sie immer wieder besucht, denen sie Silfe bringt, wo es nötig ist, für die fie die Weihnachtsfeier, reich mit Geschenken, beranstaltet, die sie im Geiste gegenseitiger Hilfsbereitschaft zur Mitarbeit beim Nähen der Kinderfleider, beim Kochen in der„ Cafeteria" gewinnt. Die Farmen ringsum und das Lagerhaus unterstüßen dieses Werk durch Zuwendung von Lebensmitteln. Diese Frau kennt alle Familien und sie ist von allen geachtet und immer wieder zu Rate gezogen. 75 Familien sind in ständiger Schulfürsorge, die jetzt auch eine Spielzeugerzeugung einrichtet, um die Kinder vor dem Stehlen von Spielsachen zu behüten. Wie Bücher, so kann sich das Kind auch Spiels zeug leihen... in der Schule. Welches Kind wollte eine solche Schule nicht lieben? Natürlich find alle Unterrichtsbehelfe frei für alle. Und zwar alles, auch die Schulhefte, die Bleistifte, die Farben, das Papier. In einer Klasse haben sie einen selbstgebauten Radiokasten, in den die Kinder Kriechen und daraus als Stimme" sprechen können. Auch ein Mittel, ihnen kleine engliſche Biedchen beizubringen. Und nach 6, 8 Jahren find diese 991 Merikaner, Japaner, Spanier, Italiener, Chinesen allmits samt Amerikaner und ihre Mütter und Väter, denen die Abendschule offensteht, dazu. Das gärende Europa fann manches von Amerifa lernen. Troßdem läßt Amerika in der Negerfrage und in der Sozialpolitik noch viel zu wünschen übrig. B. Drei Minuten Detektiv Jad Morton war der Polizei recht gut be- In seiner Stirn war deutlich der Einschuß zu Im Stindergarten – von 4½ bis 6 Jahren fannt. Seit Monaten frugte cotland Yarb, - lernen die Kinder Reinlichkeit, Hände daß er der Führer einer Falschmünzerbande sei, waschen vor dem Essen, Zähnepußen, Entspan- aber Morton war so geschickt, daß trok unendnung der Glieder und sie lernen vor dem Eſſen lichen Verhören nie der geringste Betveis geda 3 Sternenbanner mit der erholungen war. Es blieb nichts übrig, als ihn zu benen Rechten zu begrüßen. Keine beobachten. Schulklasse übrigens ohne die Flagge. Gebete irgendwelcher religiöser Bekenntniſſe ſprechen sie nicht, aber die Fahne des Vaterlandes grüßen, das lernen fie vom ersten Schultag an. Und die Schule tennt teine Strafen. en. Freundschaftliches Fühlen zu den Kindern ist das erste Gebot für die 28 Lehrerinnen und bier Kindergärtnerinnen Helferinnen( Nurses) die den Kindern bei allem helfen, ihnen die kleinen Tische decken, ihnen das Bettchen bereiten, auf dem sie nach Tisch ruhen müssen. Wie die Kleinen, so werden auch die Großen in der Schulfüche gegen 10 Cent mittags gesättigt, eine Speise und eine Flasche Milch, und auch die Lehrerinnen speisen in dieser„ Cafeteria" ( Kaffeehaus mit Selbstbedienung) und auch die Leiterin der Schule. Wie sollen da nicht die Echranken zwischen Kindern und Lehrern Der Schußmann Edward Higgins bemerkte in der Nacht zum Montag, als er zwischen eins und halb zwei Uhr auf seinem Rundgang am Hauſe von Morton vorbeiging, daß in dem Hause noch Licht brannte, er hörte auch erregte Stimmen, blieb einige Augenblide stehen, ging aber dann weiter, da sich nichts Verdächtiges ereignete. Es fiel ihm außerdem auf, daß vor dem Hause ein Tari stand. feel. Er war tot. Higgins alarmierte die Polizei und wedte ohne viel Mühe den Butler Mortons, der sein Bimmer im obersten Stockwerk hatte. Inspektor Grey führte die Vernehmung. Der Butler batte nichts gehört; er gab zu, daß er strenge Anweisung hatte, sich um späte Besucher nicht zu fümmern, er wußte nur, daß Morton ſpät am Abend eine Verabredung mit einem gewiſſen Rubbles hatte. " Ach, Rubbles", sagte Inspektor Gren. kennen wir. Hat auch Dred an den Fingern". Es war nicht schwer, Rubbles wenige Stunden später in seiner Wohnung zu ver= haften. Er war diese Nacht sehr spät nach Hause Als er nach zwei Uhr wieder am Hause gekommen, er beſtritt auch nicht, bei Morton ges vorbeikam, brannte das Licht noch immer, aber wesen zu sein. Sie hätten eine Privatanges die Haustür stand offen. Das Tagi war verlegenheit zu erledigen gehabt. Ez ſei gewiß erschwunden. Higgins kam das merkwürdig vor, regt bergegangen, aber er trage feinerlei Schuid er betrat das Haus, niemand antwortete auf an dem Mord. Er habe, bevor er zu Morion seinen Ruf. Kurz entschlossen, stieß er die Tür eintrat, genau um ein Uhr nachts, ein Tari zum erleuchteten Zimmer auf. Jad Morton saf angerufen und habe es warten lassen. Pünkt in gekrümmter Stellung an seinem Schreibtisch. lich um halb atvei sei er gegangen. Er habe aber keine Luft gehabt zu fahren, habe das Tagi wieder entlohnt und dann entlassen. fchenke getreten, um ein Glas Milch zu trinken.| er gedacht, ist zwar an solch einer Nachricht imEr saß an einem primitiv gefügten Tisch unter würzig duftenden Tannen. Gelangweilt und ohne Absicht hatte er eine Zeitung, die liegen geblieben war, ergriffen. Es war eine alie Nummer das Lokalblattes vom April. Sein Blid blieb auf einer Notiz hängen: mer, aber die Zeitungen machen eine Sensation daraus. Sie sind gegen Hitler eingestellt. Sie wollen Deutschland schaden. So etwa hatte er gedacht. Und nun las er die Nachricht im Original. In nächster Nähe, in einer Nachbarstadt, hatte sich das abgespielt. Plößlich erhielt die Nachricht reales Leben. Er atmete die Luft, in der sich solche Dinge zutrugen. Sein Gefühl für Fairneß, für Recht, ließ ihn für den Mann Partei ergreifen. Eine Abstimmung war eine Abstimmung. Er sah sich die Menschen ringsum an, als wollte er sie fragen:„ Habt ihr diesen Mutigen etwa gekannt? Ihr lebt doch in einer Voltsgemeinschaft. Wie ist das nun damit?" Wenn so schon im Innern geblufft wurde, wie fonnte man dann den Friedensversicherungen glauben? ..Bei der großen Voltsabstimmung vom 29. März hat sich die gesamte Bevölkerung unserer Nachbarstadt Lautersbach in bewundernswerter Einmütigkeit hinter den Führer gestellt. Eine Ausnahme machte lediglich ein Bergarbeiter, der ostentativ troß mehrmaliger Aufforderung der Abstimmung ferngeblieben ist. Die erregte Bevölkerung hat sich diese Provokation natürlich nicht gefallen laſſen. Gestern abends bewegte sich ein großer Protestzug durch den Ort. An seiner Spize mußte der Volksfeind gehen. Er trug um den Hals James setzte sich im Kurpark auf eine Bank. ein Schild mit der Aufschrift:„ Ich habe mei- Vier Flugzeuge flogen mit dröhnendem Brummen über ihm. Er fannte sie schon. Sie famen nem Führer die Gefolgschaft verweigert." täglich. Aber noch nie hatte er die Hakenkreuze Später wurde der Mann zu ſeiner eigenen an ihren Tragflächen so deutlich wahrgenomSicherheit in Schutzhaft genommen und einem Konzentrationslager zugeführt." James tannte die Notiz. Er hatte sie schon in England gelesen. Er hatte nicht geglaubt, daß sie in dieser Form stimmte. Irgendetwas, hatte men. Ihn fröstelte. Troß des würzigen Duftes wurde ihm plößlich das Atem schwer. Er ging nach Hause, um seinem Freunde William einen nachdenklichen Brief zu schreiben. ,, Gut. Aber Sie können hier wieder zurückgekommen sein." „ Nein. Ich wurde dann doch müde und habe nach zehn Minuten ein anderes Auto ges nommen, das mich direkt nach Hause brachte." Die Polizei mußte die beiden Tari chauffeure ausfindig machen. Viel schneller als Uneingeweihte denken, ist so etwas möglich. Der zweite Chauffeur sagte tatsächlich aus, daß er gegen zwei Uhr Rubbles in etwa zehn Minuten Entfernung vom Hauſe Mortons aufgenommen habe.„ Aha! Das Alibi hat eine Lücke. Sie hatten mindestens zwanzig Minuten Zeit, zus rückzukommen und Morton niederzuschießen." Trotz allen Protesten blieb der Chauffeur dabei, eine genaue Zeitangabe nicht machen za fönnen, es sei wohl gegen zwei gewesen. Der Verdacht gegen Rubbles schien vollauf bestätigt. Dann wurde der erste Tarichauffeur ver= nommen. Ja, Rubbles habe ihn um ein Uhr-die Uhr schlug gerade angehalten und vor dem Hause Morton warten lassen. Er habe wohl bis nach halb zwei gewartet. Dann sei Rubbles herausgekommen und habe ihn entlassen. Aber er müsse die Polizei jezt verſtäns digen, daß er eine falsche Pfundnote erhalten hätte. Er wisse ganz genau, daß er 17 Schilling ② Copyright P. L. B. Boa 6 Copenhagen Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 33, Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr 292. Von Eduard Koukal, Trupschitz. Schwarz: Kf6. Td7. 17. Le8, h8, Sg8, h6, Ba3, gta h7.( 10) 8 a b ge h 8 I 6 5 a b c d e g h Adamson triumphiert zu früh $ 19 Weiß: Kf4, Dh1, Ld6, Sd4, d8, Bd5, 13, g3, h5.( 9) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 289: Se5-87! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Schöffel Anton, Schöbritz; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Koukal Eduard, Trupschitz: Tepper Franz. Karlsbad: Sturm Heinrich, Brünn: Dinnebier Emil. Tetschen; Strache Karl und Strache Rudolf, Großpriesen; Richter Karl, Politz a. E.: Nitsch Rosa, Trup schitz; Hyna Josef. Hostomitz: Lohmüller Hans, König Anton, Freund! Anton, Chimiak Teo. Hol feld Otto, Hab! Erwin, Schindler Robert, sämt herausgegeben habe. Er sei jest um diese 17, nen und Verkäuferinnen, sondern auch FahrSchilling und um die Wartezeit betrogen. ftuhlführerinnen in den großen Barenhäusern. „ Endlich!" sagte Inspektor Greh.„ Endlich Neuerdings haben 18 junge Mädchen nach behaben wir den Betveis, daß Morton Falsch- standenem Eramen eine Anstellung beim drahtlich Nestersitz: Triltsch Gustav. Wisterschan: münzer war. Freilich, ein bißchen zu spät. losen Telephondienst in Shanghai bekommen. Aber dafür haben wir Sie jetzt, Rubbles." Der Erfolg war so glänzend, daß auch die Te„ Inspektor! Ich habe den Mord nicht ver- lephongesellschaft Hankao für diese Arbeit Frauen engagiert. übt." Dies habe ich auch nicht behauptet, Rubbles, Sie find kein Mörder, aber Sie waren der Komplice Mertons. Ich verhafte Sie wegen Falschmünzerei." Woher wußte Inspektor Grey, daß Rubbles nicht der Mörder war? Die Tarameteruhren in London zeigen beim Warten für jede Viertelstunde einen Schilling an. Da Nubbles den Tarichauffeur mit drei Schilling entlohnt hatte, konnte er also nicht um halb zwei herausgekommen sein, sondern mußte erst um dreiviertel zivei das Haus König Anton und Steinwitz Hans, Kwitkau: Eichler Otto. Drakowa: Tesař Franz, Suchel. Kreismeisterschaft. Troß solcher äußerlicher Erfolge soll aber Am Sonntag. den 9. August. gelangt die einer Nachricht zufolge die chinesische Regierung dritte Runde der Kreismeisterschaft im V. Kreis die Absicht haben, die Frauen von allen öffent zur Austragung. Es spielen in Brux Wisterschan gegen Komotau, Spiellokal Lidový dům, Kampflichen Funktionen fernzuhalten. Vier Frauen- richter Gen. Hyna. Hostomitz. In Nestersitz organisationen haben daraufhin bei der Regie- Linde", Kampfrichter Gen. Habl. Nestersitz.spielt Seldnitz gegen Kleische im Gasthaus..zur rung Einspruch erhoben und gleiche Rechte sowie Krochwitz gegen Warnsdorf ist der AustragungsSchuß für die Frauen verlangt. In diefer Pe- Woche erledigt. Erstgenannte Vereine 1. Brett ort noch nicht bestimmt, wird im Laufe dieser tition wird ebenfalls gefordert, daß die Regie- weiß. Beginn aller Kämpfe 9 Uhr früh. rung ihre Beamten nur nach der Fähigkeit, ohne Unterschied des Geschlechtes, aussuche und gleichartig behandeln soll! verlaſſen haben. Demnach war er tatsächlich Das Mikrophon ettva zehn Minuten gegangen und hat kurz vor das andere Zari genommen. Er war also unschuldig, und der Mord mußte von jemandem begangen worden sein, der unmittelbar nach dem Fortgang von Rubbles in das Haus ein drang. Der Mörder dürfte die Absicht gehabt haben, die Schuld auf Rubbles abzuivälzen. Bei der späteren Aufklärung des Falles, ergab es sich, daß tatsächlich der Mörder ein weiterer Komplice der Bande gewesen war. M. T. als Kindermädchen In Amerika wird man nicht müde, neue Methoden zu erfinden, die vielleicht in absehbarer Zeit jedes Eingreifen des Menschen überflüssig machen werden. Man hatte bereits von einem kleinen elektrischen Motor gehört, der die Kinderwiege in Bewegung sebt, um so ohne Eingreifen der Mutter oder des Kindermädchens das Baby einzuschläfern. Sm merhin war es unumgänglich, daß irgendein Frauenarbeit in China menschliches Wesen den Apparat bediente. Jetzt melden die amerikanischen Zeitungen, daß auch In den letzten Jahren hat sich China sehr diese Bewegung in Zukunft ausgeschaltet werschnell modernisiert. Der Fortschritt der den kann. Man hat angeblich folgende sinnIdeen hat es beranlaßt, daß zahlreiche Frauen reiche Vorrichtung getroffen: ein im Kinderfich dem Studium und den freien Berufen zu zimmer aufgestelltes Mikrophon registriert die wandten. Was für ein Unterschied zu der alten Schwingungen, die durch die Schceie des weiZeit, in der die Frauen das Haus nicht ber- nenden Kindes verursacht werden, und das Milaſſen durften, wenn man heute eine Polizistia trophon seinerseits schaltet nun automatisch den in Uniform beobachtet, die ganz wie ihre männ- Wiegeapparat ein. Wenn Baby ermüdet ist und lichen Kameraden ihre Runde macht. Meist zu weinen aufhört, setzt der Apparat ebenfalls haben die Polizistinnen in China sich speziell aus. Für den Fall, daß das Kind nicht durch um Frauen und Kinder zu bekümmern. Die Wiegen zu beruhigen ist, hat man noch nicht Frauen find nicht nur Kellnerinnen, Friseurin- erfunden. ( M.) Arbeiterschachklub Wisterschan. Die neugegründete Abteilung Kwitkau des Arbeiterschachklubs Wisterschan trug ein Blitzturnier aus, an welchem sich 10 Genossen beteiligten. Sieger wurde Gen. Scharoch mit 8 Punkten. Es folgten Robek mit 7 Pkt., Schmied und Tesař je 6 Pkt., Schramm 5%. Eichler 3½ usw. Problemturnier 1936-37. Die Löser werden ersucht. bei Beurteilung der Probleme folgende Richtlinien zu beachten: Der Wert eines Problems vermindert sich: 1. Wenn der Schlüsselzug ein scheinbar belangloser, unauffälliger ist und schwer zu finden ist. lichkeiten des schwarzen Königs vermehrt wer 2. Wenn mit dem Schlüsselzug die Fluchtmögden. 3. Wenn in jeder Variante die mattgebende Figur auf einem anderen Felde steht und Wiederholungsmatt nicht allzu häufig sind( Wiederholungsmatt ist, wenn, bei verschiedenen Verteidigungsmöglichkeiten von Schwarz, das Matt immer auf demselben Felde erfolgt). 4. Wenn keine Duale vorhanden sind( Dual ist, wenn zwei nen). oder mehr Figuren gleichzeitig Matt geben könmindert sich der Wert nicht.) 2. Wenn der Der Wert eines Problems vermindert sich: 1. Wenn mit dem Schlüsselzuge die Fluchtmöglichkeiten des schwarzen Königs vermindert oder ganz genommen werden.( Steht der schwarze König vor dem Schlüsselzuge schon Datt. ver Schlüsselzug ohne besondere Kompliziertheit Schachgebot ist, oder dem Schwarzen eine wichtige Verteidigungsfigur geschlagen wird. 3. Wenn in den Varianten mehr Wiederholungs, als andere Matte vorhanden sind. unter einem Motto, ohne Namen des Verfassers, Zu bewerten sind nur jene Probleme, welche veröffentlicht sind. Wir bitten die Genossen Löser diese Richtlinien auszuschneiden und gut aufzubewahren.