BUNTE WELT Nr. 33 Unterhaltungsbeilage 1936 Fritz Rosenfeld: Zwischenakt Auf der Bühne herrscht fieberhafte Tätig-| hatte. Seine Augen funkelten fiebrig, er war feit. Das neue Lustspiel eines beliebten Autors totenblaß, er zitterte am ganzen Körper. wird zum erstenmal aufgeführt. Das Haus ist ,, Kommen Sie kommen Sie in Ihre ausverkauft. Garderobe-" Der Inspizient gibt das Klingelzeichen. Der erste Aft beginnt. Hinter den Kulissen steht der Direktor mit dem jugendlichen Komiker, der auf sein Stich wort wartet. Der Komiker zittert vor Aufregung. Es steht heute viel auf dem Spiele. ,, Sie wissen", sagt der Direktor, worüber der heutige Abend entscheidet. Nehmen Sie sich zusammen. Es muß gehen. Ich glaube an Ihr Talent. Und dann trägt Ihre Rolle. Nur frisch darauf losspielen, so geht es am besten. Haben Sie Erfolg- bekommen Sie einen Kontrakt auf drei Jahre. Wenn nicht so muß ich Sie entlassen, so leid es mir tut." Der Komifer betritt die Szene, Seine Befangenheit scheint zu schwinden. Der erste Eindruck auf das Publikum ist günstig. Sie gingen den engen Korridor hinauf in das Zimmer des Komikers. Als der Komiker fab, daß der Direktor ihm folgte und seine Garderobe nicht wieder berließ, sagte er mit bitterer Stimme: ,, Sie wollen mir meine Entlassung mitteiTen, Herr Direktor. Machen Sie feine Umstände. jagen Sie mich fort.“ ,, Ich bin dazu gezwungen. Sie haben versagt das heißt, denen dort unten nicht gefallen. Und das gibt den Ausschlag. Ich versichere Sie nochmals ich bin von Ihrem Talent überzeugt aber ich fann Sie nicht beschäftigen, wenn Sie nicht gefallen. Sie werfind ja noch jung." den sich noch entwickeln Der Komiker war in einen Sessel geſunfen, hatte seine strohblonde Berüde heruntergerissen und rauchte eine Zigarette nach der anderen. Der Direktor beobachtet ihn durch die Kuliffen. Seine Augen haften an den SchauspieTern. Er verfolgt ihre Schritte, ihre Gesten, den..Entwvideln- Herr Direktor, das ist schön Tonfall ihrer Stimmen. gefagt. Dazu gehört Ruhe. Nicht die Jagd von Stellen gehen vorüber, bei denen Lach- Stadt zu Stadt, die Unsicherheit, wovon man stürme ertvartet wurden. Es bleibt totenstill im im nächsten Monat lebt. Da muß alles zugrunde Haus. gehen, Mut, Kraft, Können, alles!" Der Direktor runzelt die Stirn. Ein böser Bug umspielt seinen Mund. Der Autor kommt angestürmt. ,, Ja, um Himmelstvillen, Direktor, wen Haben Sie da herausgestellt diesen Dilet der tanten, diesen blutjungen Dilettanten wirft ja mein Stüd um wäre ich nur bei den Proben gewesen..." ,, Er ist noch jung, er hat Talent. Warter Sie noch. Die große Szene kommt erst." „ So geht es doch allen ia, ,, Das sagt jeder. Und dann wurstelt man doch fort. Und wird alt dabei, findet sich as damit und denkt nicht mehr darüber nach." Ich nt- Herr Direktor mir ist es ernst. Diese drei Jahre, Herr Direttor, find heute um heute abend Jett wiffen Sie was heute entschieden wurde." die Stirne gegen die Scheiben. Der Direktor trat Der Komiter stand am Fenster und drüate zu ihm, legte ihm seine Hand auf die Schulter und sagte: ,, Sie werden es überwinden. Ich glaube daran. Sie müssen es überwinden." Draußen gellen Stimmen. Der erste Aft war zu Ende. Die Darsteller liefen durch die Gänge. Der Autor stürzte von einem Zimmer ins andere und suchte den Direktor. ,, Endlich Direktor wo steden Sie denn. Kommen Sie schnell Die Kerle stellen die Dekoration des zweites Aftes falsch auf ganz unmöglich die Gartenkulisse ist schlecht - und die Steinbank ist antit aus einem klassischen Schmarrn die fann ich nicht brauchen" Der Autor riß den Dirtktor am Arm aus der Garderobe und sprach draußen weiter auf ihn ein. Als sich die Tür hinter den beiden geschloss fen hatte, ging der Komiker zu seinem Kleiders - das verstehe ich ständer, nahm einen Rebolver aus der Tasche feines Ueberrods, und setzte ihn an die Schläfe, Die Detonation ging im Lärm unter. das ist einmal fo." ,, Und dann die Rollen- Stumpfsinn über Stumpfsinn, der das Gehirn verkleistert. Man muß dabei vor die Hunde gehen." ,, Auch das kenne ich, mein Lieber. Jeder will tragischer Held sein. Und das Theater ist leer, die Kaffen ebenfalls. Aber am Ersten foll pünktlich die Gage da sein, nicht wahr? Das pfeifen doch schon die Spaßen vom Dach, daß wir spielen müssen, was denen da unten gefällt. Ez gefällt ihnen nur Mist also müssen wir Mist spielen. Wenn nur die Erzeuger des Mists nicht so eingebildet wären, wie der des heutigen Ich habe gebundene Hände. Muß schlechte, So ging die große Szene vorüber, der er dumme Stüde spielen und talentierte Menschen hoffte Abgangsbeifall blieb aus. fortschicken, weil sie nicht gefallen." Die große Szene kam. Der Komiter wandte all seine Kraft auf. Er warf seine Seele vor die schwarze Masse aber die schwarze Masse im Dunkel unten blieb stumm, blieb stumm und folgte ihm nicht. Der Komiker wurde hinter den Kulissen mit wütenden Vorwürfen empfangen. Der Autor geſtikulierte wild in der Luft herum und schrie: „ Ich flage Sie auf Ersatz der Tantiémen, Sie sind schuld, daß mein Stück durchfällt, Sie Tönnen nichts, Sie sind ein Hochstapler-". Der Direktor suchte ihn zu beschwichtigen. ..Herr Doktor es ist ja noch nicht einmal der erste Akt zu Ende. Gedulden Sie sich. Es wird noch alles gut." Der Komiker warf den Rest seiner Bigarette in den Aschenbecher, zündete sich eine neuz an, stand auf, ging in dem engen Raum auf und ab. ..Herr Direktorjekt, wo alles vorüber ist, kann ich Ihnen ja sagen, was für ein Wende punkt der heutige Abend für mich ist. Sie sollen wissen, wie es um mich steht. Ich war blutarm - habe mich durchgehungert trieb mich in Schmieren herum jahrelang bis ich 31 Aber der Autor war nicht zu beruhigen. beſſeren Theatern kam. Aber auch da gings Wie toll rannte er durch die schmalen Gänge vor schwer vorwärts. Da nahm ich mir eines Tages den Garderoben und flagte jedem, den er traf, vor: Drei Jahre warte ich noch. Genau drei sein Leid. Daß ein Dilettant sein Stück zer- Jahre. Sind die um, und ich habe keinen Erfolg, trampelte und der Direktor diesem Dilettanten feinen Wirkungsfreis, in dem ich mich woh die wichtige Rolle gegeben habe... fühle kein Publikum, das mich liebt dann mache ich Schluß. Dann tauche ich unter. Weg vom Theater- weg von allem." Der Direktor wandte sich zu dem Komiker, der den ganzen Auftritt über still dagestanden 111 Der zweite Aft sollte beginnen. Der Ins spizient läutete in die Garderobe. Aber der komiker kam nicht. mer und fand den Komiker in seinem Blute Da lief der Inspizient ins Garderobezims liegen. Er holte den Direktor. Der Autor kam herbeifuchelte mit den Armen-schrie: 1 T ,, Wo steckt denn der Kerl, anfangen der Mensch hat mein Stück auf dem Gewissen." Ms er den Toten sah, bekam er einen Lobfuchtsanfall. ,, So eine Gewissenlosigkeit von solchen Leuten ist man abhängig. Knallt sich der Ke ∙ l nieder- noch vor dem zweiten Aft- um zehn hätte er frepieren können morgen muß dia Rolle ohnedies ein anderer spielen- Direktor, was machen wir jetzt?" Das Publikum wurde unruhig. Die Pausa dauerte zu lange. Die Verwirrung wuchs. Ein Statist meldete sich- er wollte die Rolle fortführen. Der Autor jah ihn verachtungsvoll an. ,, Sie? In meinem Stüd?" Dann erinnerte er sich an die Lage. ,, Meinetwegen. Schlechter als der andere fönnen Sie es auch nicht machen. Ist ja schon alles egal- nächstens gebe ich mein Stück nicht mehr in diese Bude Anfangen, Direktor. 1 1) Sonst trampeln Ihnen die draußen den Fußboden durch die dummen Tiere." Der Statist schminkte sich, zog den Rod des Toten an. Zwei Bühnenarbeiter drückten dem Komiker die Augen zu und schlossen schweigend die Tür feiner Garderobe. Der Inspizient trat vor dem Vorhang. -2,, Herr X. ist von einem heftigen Unwohlsein befallen worden und außerstande, feine Rolle durchzuführen. Herr V. springt für ihn ein und bittet um Ihre gütige Nachsicht." Es wurde dunkel im Saal, Ruhe trat ein. Der Vorhang wurde aufgezogen, das Spiel ging weiter. Der Tod im Schacht Westlich von Lens, im franzöſiſchen Departement Pas- de- Calais, wenige Kilometer von der kleinen, Bahnstation von Billy- Montigny entfernt, ragen die Schlote der Kohlenminen von Tourières in die Luft. Ueber vierzehn Schächte wölben sich die eisernen Wespennester der Fördertürme und bliden starr auf die kahle, ausgedörrte Erde herab, wo die schwarze Kohle herrscht, wo die Bäume nicht grün, sondern von Kohlenstaub dunkel sind, und die Chauſſeen nicht weiß, sondern schwarz. Am 10. März 1906 fuhren mit der ersten Schicht 1800 Arbeiter in die Schächte ein. Es war fünf Uhr morgens. Auch in den Bureauſtuben regte sich bereits das Leben, die Lohnlisten wurden bereitgelegt, denn es war Sams= tag und in den kleinen Häuschen der umliegen den Dörfer bürſteten die Frauen die Sonntagskleider ihrer Männer, die in die schwarzen Schächte eingefahren waren. Denn morgen sollte ein Sonntag sein, der Tag des Herrn und der Ruhe. Um halb fieben Uhr früh ertönte plößlich ein knall, ein recht schwacher, den man in den Räumen der Ingenieure- kaum hörte. Trotzdem hoben die Ingenieure die Köpfe. Denn sie wußten, daß es im Schacht 3 seit vielen Tagen brannte. Sie wußten, daß bereits die HolzverTag für Tag gingen die Bergungsarbeiten weiter. Tag für Tag kam es bei dem Vorbeimarsch der Angehörigen vor den offenen Särgen zu herzzerreißenden Szenen. Selbst die Soldaten, die die Särge bewachten, brachen in Schluchzen aus. Es gab Frauen, die noch am dritten und vierten Tage nach dem Unglück ausharrten und fest daran glaubten, ihre Männer tönnten in irgendeinem abgeschlossenen Winkel der verschütteten Gruben noch am Leben sein. Um diese Zeit gab es noch gewiß Hunderte von Menschen, die tief unten, von Licht und. Luft abgeschlossen, um das Leben rangen. Francis eindringen konnte, erfüllten bereits giftige Gase Laure, einer der größten französischen Spe= die Schächte und halb erſtidt wurden die Ret- zialisten für Grubenfragen, behauptete, daß tungsmannschaften wieder hinaufbefördert. Die sicherlich noch viele von den verschütteten Arbeifranzösischen Minen besaßen damals noch keine tern am Leben seien und forderte weit enerSchußhelme und Sauerstoffvorrichtungen und gischere Betreibung der Rettungsarbeiten. Die um die Mittagsstunde war es schon gewiß, daß Ingenieure glaubten ihm aber nicht. Sie gaben unten noch 1219 Menschen mit dem Tode die Verschütteten preis und beschränkten sich rangen. darauf, das Feuer zu bekämpfen und Leichen zu bergen. Erft viel später stellte es sich heraus, daß Laure recht hatte und daß man bei einer energischen Betreibung der Arbeiten noch viele hätte retten können. Die nicht in dem Feuer verkohlten, nicht von den giftigen Gasen erstickten, waren dem Hungeriode preisgegeben. schluchzend vor den Eingängen und warteten auf Zweitausend Frauen und Kinder standen ihre Männer, Brüder und Väter, die nicht mehr kommen sollten. Ein Ingenieur tam aus dem Schacht 3 heraus und rief weinend:„ Sie leben noch! Sie leben! Sie haben gegen die Wasserleitung geklopft und wir haben es gehört!" Sie lebten wirklich noch. Aber eine Rettung war nicht möglich. Das war das Entsetzliche an dieser Katastrophe man wußte, daß dort unten noch Hunderte von Menschen, lebten und mit dem Tode kämpften, man stand aber ratlos da. Zwei Tage lang arbeiteten die französischen Rettungsmannschaften, aber sie konnten kaum etwas ausrichien, da sie mangels genügender Von einer Wiederaufnahme der Arbeit konnte ſelbſtverſtändlich keine Rede sein. Im Gegenteil in den benachbarten Gruben traten die Arbeiter in den Streit und das höchst ungeschickte Auftreten der Bergwerksgeſellſchaf= ten trug nur zu einer wesentlichen Verschärfung der Lage bei, so daß am 20. März die Zahl der Streitenden bereits achts zigtausend betrug. Am 28. März, also achtzehn Tage nach der Katastrophe von Courrières wurden in einer verschütteten Galerie des Schachtes 3 vier zehn Bergleute lebendig aufs gefunden. So erfreulich die Tatsache an sich war, so schwer wurden die Folgen. Die Ankla gen gegen die Ingenieure der ber= schalungen vom Feuer ergriffen waren, aber sie Schutzvorrichtungen nicht in die von giftigen dichteten sich zu einem Sturm efelliflar, hatten geglaubt, daß keine Gefahr vorhanden ſei und deshalb haben sie die Belegschaft einfahren lassen. Behn Minuten später hörte man einen zweiten Knall, einen viel schärferen und ganz knapp darauf einen dritten. Jest stürzten die Ingenieure hinaus, an ihrer Spike Herr Leon, der Chefingenieur der Minen von Pasde- Calais. Als sie die ersten Schächte erreichten, begegneten sie Männern, das Gesicht von Koh Tenstaub schwarz und von Blut rot. ihre Hände zitterten, in ihren Augen saß das Grauen und fie schrien, nein, sie brüllten, und heulten:„ Le grisou!" Es war aber kein schlagendes Wetter. Nein. Das Feuer, das die Ingenieure dadurch bekämpfen wollten, daß sie ihm die Auswege und Luftzufuhren verstopft hatten, rächte sich. Es haben sich Risse gebildet, die vom Feuer zerfressenen Holzverschalungen gaben nach und stürzten ein. Auf Hunderte von Metern waren die unterirdischen Gänge der Schächte, dreihundertfünfzig Meter tief im Bauch der Erde eingestürzt und hatte die Arbeiter eingeschlossen. Achtzehnhundert Menschen waren am Morgen dieses Tages in die Schächte eingefahren, sechshundert von ihnen wurden bis zu den Mittagsstunden hinaufbefördert. Die übrigen zwölfhundert waren unten, versperrt hinter den Mauern des eingestürzten Erdreichs. Man wußte, daß sie unten waren, daß sie dem Erstickungstod, dem Verhungern preisgegeben waren, und man wußte, daß man sie nicht wird retten können. Hunderte von Metern dick waren die Erdreichmassen, die sie in ihrer tödlichen Umflammerung hielten. Gafen erfüllten Schächte eindringen konnten. Sie arbeiteten nur daran, die Eingänge zu den verschütteten Schächten wieder freizulegen. Da traf am 12. März in Courrières eine aus 18 Männern beſtehende deutsche Rettungsmannschaft ein. Diese Mannschaft, die mit Schutzhelmen und Sauerstoffapparaten ausgerüstet war, vollführte in den nächsten Tagen wahre Wundertaten an Aufopferung und Heldenmut, und die ganze Welt zollte ihr das höchste Lob und die höchste Anerkennung. Kaum von der Bahn gestiegen, ließen sich die Deutschen sofort zum Oberingenieur führen und stiegen sogleich in die verschütteten Schächte ab. Um elf Uhr abends ließ sich die erste Gruppe ablösen. Die zweite arbeitete ununterbrochen bis zum Morgengrauen weiter. Es war eine grauenhafte Arbeit. Auf Schritt und Tritt trafen sie auf verkohlte Leichen, die schon in Verwesung übergegangen waren und die sie mit Kalt überschütten mußten. Pferdeleichen versperrten ihren Weg, mühselig mußten ſie erſt Schutt und Erdreich forträumen, nur ganz langsam, meterweise kamen sie vorwärts, Bis Mitternacht hatten sie zwanzig Leichen geborgen. Es war eisfalt draußen, in großen Floden fiel der Schnee und im Schneetreiben warteten draußen vor den Eingängen Hunderte von Frauen auf die Leiche des Vaters, des Sohnes oder des Gatten. Bis Mittag des nächsten Tages waren die Deutschen achthundert Meter weit vorgedrungen. Bei jedem Schritt trafen sie auf eine neue Leiche. In allen möglichen Stellungen lagen die Leichen der Unglücklichen da, mit zusammengekrümmten Gliedern oder aufrecht gegen die Grubenwände geIehnt. Die meisten waren erstickt... Man machte sich an die Rettungsarbeiten. Immer und immer wieder versuchte man, in Am Mittag wurden die ersten Leichen bedie verschütteten Schächte einzudringen, aber graben. Der Bischof verlas eine Depesche des bergebens. Wo man einige hundert Meter weit| Papstes. daß Laure recht hatte, als er vor zwei Wochen noch behauptet hatte, daß in den verschütteten Schächten noch viele Arbeiter am Leben sein müssen. Die vierzehn Bergleute, die achtzehn schreckliche Tage lang verschüttet waren, konnten ihre Reitung einer ganzen Kette von glücklichen Zufällen verdanken. Sie befanden sich im Augenblick des Einsturzes in einer abgelegenen Galerie und wurden nicht verschüttet. Sie bahnten sich mühevoll den Weg in die Richtung, wo sie eine Ausgangsmöglichkeit vermuteten. Sie hatten weder Licht, noch Werkzeug, die Lampen waren ausgegangen, sie arbeiteten nur mit ihren Haden, stolperten über die Leichen ihrer Kameraden, aimeten die verpestete Luft, hungerten drei Tage lang da trafen sie zu ihrem Glück auf einen unterirdischen Pferdestall, wo sie Rüben, Heu und Hafer vorfanden. Aus diesen Vorräten nährten sie sich. Sie hatten auch etwas Wasser vorgefunden und offenbar drang durch irgendeine Spalte auch frische Luft in den Stall hinein. So blieben sie am Leben. Ihr Führer, der achtunddreißigjährige Henri Némy, wurde der Held von Courrières. Als man die bierzehn ans Tageslicht brachte, stiegen sie mühselig, taumelnd aus dem Förderkorb und hielten die Hände vor den Augen, da sie achtzehn Tage lang kein Licht gesehen haben. Das Licht des fahlen Morgens blendete sie, als ob sie in die Sonne gesehen hätten. Sie waren sehr erschöpft, aber vollkommen geistesklar. Man bettete sie auf Stroh und gab ihnen Milch. Sie wollten immer essen und sprachen beängstigend viel, so daß ihnen die Aerzte das Sprechen verbieten muß ten. Während der ganzen Zeit glaubten sie, wie fie erzählten, fest daran, daß man sie retten würde, und unterhielten sich damit, was man mit ihnen wohl anfangen würde, wenn sie wieder oben erscheinen. Zu den seltsamsten Episoden der ganzen Tragödie gehört die Geschichte des Bergmannes Pruvost. Dieser alte Mann, der einer der vierzehn Geretteten war, wußte, daß auch sein vierzehnjähriger Sohn sich unter Tag befunden hatte. Tagelang streifte er mit Némh und den andern durch die Gänge, rief tausendmal den Namen seines Sohnes. Am vierten Tag dieser verzweifelten Suche kamen sie an eine Stelle und Pruvot rief: Hier muß mein Kind fein!" Cine idade" Stimme antwortete: ,, Vater! Bater!" Es war der Sohn. Er lag verlegt, aber noch lebend, unter den Trümmern. Die Erregung, die die Auffindung der vierzehn Bergleute verursacht hatte, stieg noch, als am nächsten Tage mehrere Leichen zutage gefördert wurden, die noch warm waren. Ein Arzt erklärte, der Tod dieser Leute sei erst vor wenigen Stunden eingetreten. Hätte man die Ansicht, daß noch Lebende unter der Erde weilen können, nicht ins Reich der Fabel verwiesen, so wären diese gerettet worden. -3Der Künstler und die Welt Von Henry Barbusse Der Schriftsteller bleibt trok aller Umwege, Angesichts dieser Aufgabe, die den Schrifts Schleier, Nebertragungen und künstlerischer For- stellern obliegt, besteht die klaſſiſche Formel weis men der Maler seiner Zeit. Ihr Spiegelbild ter: den ewigen Menschen im Menschen einer formt er in Einzelheiten und in der Gesamtheit, Beit zu umreißen. Aber diese Formel ist wesent im Kleinen und im Großen. So wohnt der lich erweitert. Der Mensch, das Individuum, ist Schrififteller in ſeinem Raum und feiner Beit, nicht allein ein Einzelnejen bon gleich un und wohin immer ihn auch Flucht und Abenteuer Blut, ist nicht allein egozentrisch zu betrachten, treiben, mit sich trägt er seine Zeit und seinen sondern auch eine in die Gemeinschaft von zwei Raum. Milliarden einbezogene Einheit. Er lebt nicht nur sein individuelles Schicksal, er lebt sein tollektives Schidial. Wenn der Schriftsteller über die Sonder fälle, die sich auf seinem Schnittpunkt von Raum und Zeit als Modelle darbieten, nach dem Maß seines Genies hinausgeht, so ist das möglich, weil alle Menschen in ihren großen individuellen Bügen ähnlich sind. Wenn in jedem Wesen ein gleichartiger psychologischer Apparat arbeitet, so arbeitet auch faft derselbe psychologische Mechanismus in ihnen. Wir können über die Beziehungen zwischen den Menschen sagen, daß zwischen den GeDas foziale Drama ist an sich groß, und von einer noch gewaltigeren Größe in diesem Zeitalter, wo das Weltall schwanki und gegen einen der beiden Pole seines Geschickes umschla gen wird. Es macht den Einzelfall bestimmter und genauer: man kann kein Einzeltefen wahra haft beschreiben, wenn man es nicht in diese allgemeine Perspektive stellt. der Kreis von Die Presse erneuerte ihre Angriffe und lief Sturm gegen die Bergwerksgesellschaft von Courrières. Man verlangte exemplarische BeDas bedeutet nicht, daß die rein individua strafung der Schuldigen. Francis Laure behaup- ſchöpfen tiefgründige Aehnlichkeiten und ober- listische Literatur, die den besonderen Einzelfall tete im ,, Journal", daß die Ingenieure vollfom- flächliche Unterscheidungen bestehen. Sicherlich schildert, beiseite geschoben werden soll. Die Meis men falsche Maßnahmen ergriffen hätten. Sie sind Unterscheidungen und Tönungen der Kunst sterwerke, die über individuelle Gefühle und Leis hätten einen Schacht verstopft, durch den bis da- lieb. Aber in der Betrachtung der hier und dort denschaften geschaffen wurden hin frische Luft in die Minengänge dringen auf dem Erdball lebenden Menschen kann man Liebe, Begierde, Verlangen nach Neuem, Todess viel fünstlerische Demagogie und wissenschaftliche angst und Tod- diese Meisterwerke müſſen ima konnte, und dadurch die ums Leben Ringenden Kurzsichtigkeit feststellen, denn der Künstler hat mer wieder innerhalb dieſes ewig gleichen Kreiden giftigen Gasen preisgegeben. Der Streit eine starke Neigung zum Demagogen und der ses geschaffen werden, dieſes Kreiſez von Tras verschärfte sich von Tag zu Tag. Mehr als hunderttausend Arbeiter Wissenschaftler zur Kurzsichtigkeit. gödien und Komödien, die mit jedem Einzelnen hunderttausend Arbeiter streitbeginnen und zu Ende gehen. Aber nur daz ten, der Gewinnausfall betrug mehr als eine Genie erneuert immer wieder das eintönige Million Franken täglich. Ueber sieben Wochen Schauspiel des Menschen, der in dem Gefängnis dauerte der Streik an, es kam zu schweren seines Ich lebt, genießt und leidet, und der mit Plünderungen und Zerstörungen an den Verall seinen trügerischen und vergänglichen Erobewaltungsgebäuden der Bergwerksgesellschaften rungen seines Glücks und seiner Träume aufund erst nach Eingreifen der Regierung und taucht und verschwindet. Konzessionen der Gesellschaften kehrte die Ruhe Tangsam zurück. Jakob Haringer. Entdeckungen der Primitiven Ich für meine Perſon habe ſchon oft geſagt und wiederhole es noch einmal, daß der Schriftſteller ein Mann der Oeffentlichkeit ist, daß das Buch ein öffentlicher Att ist. Was wir sagen, geben wir einem beschränkten Kreis; was wir schreiben, säen wir in die unendliche Menge, die gleichzeitig bekannt und unbekannt ist: die öffentliche Meinung. Aber auch der soziale Mensch stirbt nicht. Neben dem täglichen Strom von Presse und Der soziale Mensch, der sich durch die Kraft der Radio, diesen großartigen unförmigen Mächten, Aehnlichkeit und durch die Kraft der Tat aus die in den Hauptstädten thronen, von den Stärk- seiner Jiolierung befreit, ist ewig. Ohne Ende sten gelenkt, erhebt sich die Literatur als öffent- sammelt sich in der Messe Fortschritt und Wis= liche Macht, die zum Teil selbständig ist. Jeden- senschaft. Sie ist start. Sie ist stark genug, die falls meine ich hier diesen freien Teil der Welt aus den Angeln zu heben. Neben dem zer Schriftsteller, die, unbeirrbar von Zwang, Ehren brechlichen Einzelwesen und seinem Traum von und Zugeständnissen an einen von anderer Seite Fortsetzung iſt ſie Herrin von Zeit und Raum. gebrauten und verdorbenen allgemeinen Ge...... Gottfried Keller: I. Da es die Sendung des Schriftstellers von heute und morgen ist, die Wirklichkeit zu erken= nen, wie sie ist, so sieht er bei der Betrachtung der sozialen Wirklichkeit, daß sie im Grunde aus Zur Erntezeit Das ist die üppige Sommerzeit, Wo alles so schweigend blüht und glüht, Des Sommers stolzierende Herrlichkeit Langfam das schimmernde Land durchzicht. C. Der amerikanische Forscher Car noch an erzählt in seinem Buch über seine afrifaniſchen Entbedungsjahrien( 2as Raiſerreich der Schlangen) von den verblüffenden Natur- schmack, ihre Pflicht erfüllen: unermüdlich und tenntnissen des Kaisers der Schlangen". Ein- immer vollständiger über den Menschen öffentmal galt es Fische für das ganze Dorf zu fan- lich zu berichten. gen, aber so viel sich auch die Männer mühten, fie machten keine Beute. Da ging der Kaiser in. den Wald und brachte Pflanzenwurzeln mit. Diese warf er in den Fluß und alsbald tamen massenhaft Fische an die Oberfläche, schnappten nach Luft und legten sich auf den Rüden. Mühelos konnten sie nun gefangen werden. Die Fische warch vergiftet. Das machte aber ihrer Genießbarkeit keinen Eintrag. Was den Negervölkern Aitas seit altersher bekannt ist, das haben auch die Indianer durch Naturbeobachtung herausbekommen. Einer der menschlichsten Pioniere, die die weiße Rasse in die Gefilde der Indianer schickte, der langjährige Wächter eines der herrlichsten Naturparks der Welt, des Yosemite- Tales( Josémiti), Galen Clark, erzählt in seinem 1910 erschienenen Büchlein über die Yosemite- Indianer, daß sie Fische fingen, indem fie das Waffer mit der Seifenwurzelpflanze fättigten( Chlorogalum pomeridianum). Auch diese Fische waren für menschlichen Genuß geeignet. Hoffentlich wird es den Hochmut der weißen Raffe, die jetzt erst wieder ein dunkelhäutiges Volt unterjocht hat, nicht allzusehr verlegen, wenn sie aus diesen Zeugnissen zweier Männer erfährt, daß die Weißen noch immer etwas von den Schtvarzen und auch von den Roten lernen tönnen. Ich hör ein heimliches Dröhnen gehn Fern in der Gebirge dämmerndem Blau, Die Schnitter so stumm an der Arbeit stchn, Sie schneiden die Sorge auf brennender Au. Sie sehnen sich nach Gewitternacht, Nach Sturm und Regen und Donnerschlag, Nach einer wogenden Freiheitsschlacht Und einem entscheidenden Völkertag! II. Es deckt der weiche Buchenschlag Gleich einem grünen Samtgewand, So tveit mein Auge reichen mag, Das hügelübergoß'ne Land. Und fachte streicht darüber hin Mit linder Hand ein leiser West, Der Himmel hoch mit stillem Glühu Sein blaues Aug' drauf ruhen läßt. Mir ist, ich trag' ein grünes Kleid Von Sammet, und die weiche Hand Bon einer schweigfam holden Maid Strich es mit ordnendem Verstand. Wie sie so freundlich sich bemüht, Duld' ich die leichte Unruh' gern, Indes fie mir ins Auge ficht Mit ihres Auges blauem Stern. Uns beiden ist, dem Land und mir, So innerlich, von Grund aus, wohl Doch fchau, was geht im Feldweg hier, Den Blick so schen, die Wange hohl? Ein Heimatloser sputet sich Waldeinwärts durch den grünen Plan Das Menschenelend krabbelt mich Wie eine schwarze Wolfsspinn' an! 1 Stora tan bonjour e 4Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32, Post Modlan bel Teplitz- Schönau, Schachaufgabe Nr. 294. Von W. Maximow. Schwarz: Kd5, Bb5.( 2) a b c d e f g h 8 O ® 7 6 3 8 ja.s Jeans el 14 und to do Θ Copyright P. I. B. Bos 6 Copenhagen 25.5 Adamsons Kampf mit seinem besseren Ich alvei Richtungen besteht, aus atvei flar unter schiedenen irdischen Bewegungen und ihrem Kampf gegeneinander. Aber es genügt nicht, diese grundlegenden Strömungen zu unterscheiden. Es gilt, sich zu entscheiden. Man muß vor und in ihnen Stellung nehmen, weil sich hier zu den geistigen Elementen das moralische Element der Tat fügt. Man muß bewußt an dem sozialen Drama teilnehmen, dessen Teil man ist. der der 8ukunft, die nur die dynamische Form der Gegenwart, die handelnde und lebende Gegenwart ist, dient. Für Radiobastler Ber Gelegenheit gehabt hat, einen Radioapparat ohne Gehäuse zu sehen, wird erstaunt gewesen sein, wieviel Einzelteile im Innern des Empfängers untergebracht sind. Eine sehr große Rolle unter diesen Einzelteilen spielen die Widerstände. Jeder elektrische Strom, der einen Leiter durchfließt, hat eine bestimmte Spannung. Manchmal tommt es nun darauf an, daß der Strom, der bei seinem Abgang von einer bestimmten Stelle eine bestimmte Spannung hat, an einer anderen bestimmten Stelle mit einer niedrigeren Spannung ankommt. Um dieses zu erreichen, schaltet man zwischen die beiden gegebenen Punkte einen Widerstand ein, der die Eigenschaft besitzt, die Spannung des Stroms herabzudrücken. Wir wiſſen alle, daß es unter den Trägern dieser Kunst aller Künste, der Literatur, eine ununterbrochene Tradition der Auflehnung und Rebolte gegen die bestehende Ordnung der Dinge gibt. Neben Virgil, der den melodischen lateinischen Nachhall Homers in den Dienst des entstehenden römischen Staates stellte, und sogar früher als er, schrieb Lukrez, der sich um die Leiden der Menschen sorgte und ihnen als Ausweg vorschlug, die Schranken einzureißen. Mit ten im sechzehnten Jahrhundert, nach der Dunkelheit des Mittelalters und der eleganten, von einer aristokratischen Minderheit über den Das Prinzip des Widerstandes beruht auf Massen aufgebauten Renaissance tam La Boetie, dem Umstand, daß verschiedene Stoffe dem der den knienden Menschen riet, sich zu erheben, Durchfließen des elektrischen Stroms verschie= um größer zu sein. Es folgten die Enzyklopädene Widerstände entgegenseßen, und daß selbst disten und viele andere, Leidenschaftliche und bei Verwendung des gleichen Stoffs, etwa eines Spötter, und es ist notwendig, auch der wert- Stupferdrahtes der Widerstand dem Durchmesser bollen Lichtungen im oft undurchsichtigen Gebiet entgegengesetzt proportional ist. Auf diese Weise des Idealismus und der Philanthrropie zu ge- fann man ganz genau feststellen, wie der Widerdenken, der Lichtungen der Romantik und des stand berechnet sein muß, um eine bestimmte Naturalismus. Spannungsdifferenz herbeizuführen. Die Ausführung der Widerstände ist je nach dem Zweck, dem sie dienen, sehr verschiedenartig: bald sind sie aus Metalldraht, bald aus einer anderen Masse hergestellt, bald haben sie einen bestimm ten feststehenden Wert, bald können sie in ihren Werten verändert werden. Die Geiftesarbeiter, Sachwalter der Kultur, die allen gehört, müssen die Kultur verteidigen. Sie wird sich nicht selbst verteidigen, und wenn man anderen diese Sorge überläßt, so werden sie sie für sich verteidigen, gegen uns, gegen alle. Wir gehorchen nur einem Gebot: zusammen einer Sache zu dienen, und die besonderen Kräfte und Waffen, über die wir verfügen, zur Förderung des Entstehens und Fortschreitens eines Human i 3 m us_anzuwenden, der der tragischen Weltlage, dem Fortschritt des Geistes und dem ungeheuren Kompler der Zivilisation mehr entspricht, in deren Mitte wir uns befinden, Von der guten Qualität der in einem Radioapparat verwandten Widerstände hängt das gute Funktionieren des Apparates zum sehr großen Teil ab. Man wird daher gut tun, sich beim Kauf eines Radioapparates zu ver= gewissern, daß auch wirklich erstklassige Markenwiderstände für den Apparat Verwendung gefunden haben. eg. a b c d e f g h Weiß: Kg4, Db2, Lb4, 15, Ba5, b6, c2.( 7) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 291: Lb8-16! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Holfeld Otto, Chimiak Theo, Freundl Anton, Schindler Rudolf, Habl Erwin, König Rudolf, Lohmüller Hans, sämtlich Nestersitz; Rich ter Karl, Politz a./E.; Strache Rudolf, Klötzig Rudolf, Strache Karl, Jungmann Karl, sämtlich Großpriesen; Dinnebier Emil. Tetschen; Sturm Heinrich, Brünn; Tepper Franz, Karlsbad: Witsch Rosa, Trupschitz; Schöffel Anton, Schöbritz; König Anton, Walter Ludwig. Steinwitz Hans, sämtliche Kwitkau; Koukal Eduard, Trupschitz: Hyna Josef. Hostomitz: Otto. Drakowa: Tesař Franz. Suchei. Kreismeisterschaft. Eichler Am Sonntag, den 9. August, wurde die dritte Runde der Kreisserie zum Abschluß gebracht. Halbkreismeister wurden Komotau I und Warnsdorf, welche nun zum Kampf um den Kreismeister am 30. August in Pömerle antreten werden. Die Warnsdorfer Mannschaft, welche verhältnismäßig leichteres Spiel hatte, gewann in allen drei Runden. Nicht so leicht hatte es Komotau. welche zwar nach hartem Kampf Sobruau besiegen konnte, aber gegen Wisterschan nur welche eist mit 3: 0, dann mit 4: 2 Punkten in Führung lag, war nicht imstande, trotz günstigen Positionen auf den beiden restlichen Brettern auch nur den notwendigen Punkt zu erreichen. mit Not einer Niederlage entging. Wisterschan. Alles in allem ein Kampf, der im Arbeiterschach selten zu sehen ist. Im nachfolgenden die Ergebnisse an den einzelnen Brettern: Wisterschan Komotau L Breil 1: Scharoch I 0 Křenek 2: Robek 0 Fialka 1 " 3: Schramm 1 0 Sachs 4: Röckl 0 1 Schöpka be 5: Novotný 0 1 Husar 6: Schmied 0 1 Thiel 7: Walter 0 1 Görg 8: Neulinger 1 0 Tichay Ergebnis: 4: 4 unentschieden Kampfrichter Gen. Hyna, Hostomitz. Brett 1: Aron 2: Guth 3 Kleische Seldnitz I 0 Schinkel 1 0 Hübel Otto 3: Repka 0 1 Dobiasch 39 4: Dubitzký J. 0 1 Weber 5: Wendler 1 0 Redlich 6: Dubitzký H. 1 7: Schulz 1 0 Deutschmann R. 1 8: Hübler Ergebnis: 0 Justel 0 Bittner Adolf 6: 2 für Kleische Kampfrichter Gen. Habl, Nestersitz. Endstand: Gruppe I: 1. Komotau I. 1 Siege. 9 Punkte: 2. Wisterschan 1 Sieg. 3 Punkte: 3. Sobrusan Sieg. 6½ Punkte. Gruppe II. 1. Warnsdorf 3 Siege. 19½ Punkte: 2. Kleische 2 Siege. 13 Punkte: 3. Seldnitz 1 Sieg. 11 Punkte: 4. Krochwitz 0 Siege. 4 Punkte.