BUNTE WEIT Nr. 40 Unterhaltungsbeilage 1930 !=“ 2“ a Dep AnKril j Eine leider zeitgemäße Erinnerung Einer Abends iauchen hinter nns Truppen aus dem Schutz der Finsternis auf.„Gott sei Dank, sicher die Ablösung!' freut sich meine Kompanie, treuherzig und harmlos. Etwa zwanzig Meter hinter unserer Tagstellung gräbt sich die„Ablösung" ein. Neue Bataillone kommen. Ich erhalte einen Flammenwerfer mit ein.m Unteroffizier und drei Gefreiten zugeteilt.„Zur besonderen Intensivierung des Stoßes", sagt der mir übergebende Befehl. Ein famoser Fortschritt, so ein Flammenwerfer, wen er erwischt, der kommt kaum dazu, sich vor Schmerz einmal zu krümmen, und schaut bereits die Wonnen der ewigen Seligkeit. - In der siebenten Morgenstunde, als wir in unseren Graben zurückgekrochen sind, zeigt uns die Dämmerung das Geschehen der vergangenen Nacht: Sechs mit kauernden Menschen gefüllte Erdfurchen, parallel einander in Abständen von etwa zwanzig Metern. Schreckliches Ahnen der Wahrheit flifftert durch die Kompanie. Da rufe ich meine 83 Kerls zu mir heran und sage er ihnen: „Also, jetzt ist es genau 7.03. 7.80 muffen wir stürmen." Qualvoll flehend schauen sie mich einen Augenblick an, die Schultern fallen ergeben zusammen, fahlgrau färbt die Furcht ihre Gesichter lirgend etwas zubricht in ihnen, vielleicht ist es die letzte Hoffnung, dachte eS in mir). Nach diesem einen Blick sieht keiner dem anderen mehr in die Augen. Rur die fünf Rekruten, die sich vor kurzem als Ersatz für 26 Mann Berluste erhielt, bleiben unbefangen, ihnen ist„Sturm" imr ein Wort, noch nicht Erlebtes geworden. „Also doch!" meint eine heisere Stimm«. „Wir müssen", sagte ich weiter, das vor uns liegende Gelände bis zu einer Tiefe von mindestens zwei Kilometern in unseren Besitz bringen, heißt es in dem Befehl; müssen unterstrichen. Bringt eure Sachen ein bissel in Ordnung. 7.36 pfeife ich, dann gehen wir los- Macht's gut!" Nun wissen sie alles. Langsam trotteln sie an ihre Plätze zurück. Wie träumend füllen sie die Feldflaschen mit Pfützenwasser bis zum Rand voll, hängen die Brotbeutel, in die sie die eisernen Portionen, Tabak und Kleinigkeiten verstaue», am Band um. Für alle Fälle, wenn sie, gefangen genommen, das.soppel schnell abwerfen müssen. Das und jenes wird besser verpackt, Verbandpäckchen stecken sie in die Rocktaschen. Einige machen die Spaten locker, blutgierige Seitengewehre starren verrostet über Mündungen. Der alte Kirbusch erzählt krampfhaft von seinem Garten, in dem bald wieder die Rosen blühen werden, er hat die schönsten Rosen in der ganzen Gegend. Wenn sein Junge Geburtstag hat, am 12. Juli wird er sechs Jahre... Keiner hört ihm zu. Ich gebe jedem noch einmal die Hand: „Auf Wiedersehen I" „Auf Wiedersehen, Herr Leutnant!" antworten sie und lächeln so eigen dabei, als lvüßten sie ganz bestimmt, daß wir»ns nie, nie wieder begegnen werden. Szcepczhk, ein junger Pole aus Posen irgendwoher, sagt:„Ach, mechten wir sich wiederschauen, Herr Leitnant waren so gutes Mensch." „7.271 Fersig machen zum Angriff!" 7Ä8. Einer von den Rekruten brennt sich eine Zigarre am' 7.2». Roch 13 Sekunden. Noch 2. Ich pfeife——— und wir beginnen zu sturmem Bon der Zuckerfabrik bis hinüber in den ehemaligen Wald, vier Kilometer links von uns, eine lange Reche hoch in die Helle des Tag:s aufgerichtetcr Soldaten, massiges Ziel, jeder einzelne in weitem Mantel. Ellig stapfen sie dem enffchlossen heransausenden M--G.-Feuer entgegen, das eine Zeitlang sich in singenden Kurven über ihnen wegspannt, bald sich senkt, die ersten Angreifer durch Kopffchüffe aus der Linie herausnimmt. Die aber drängt unbeirrt vorwärts. Einmal sehe ich mich um: Die zweite Welle steigt gerade aus dem Grobem Lied von den reinen Feuern Ich kenne sie, dir Plötzlich sich entfachte», in heiße« Rot gen Himmel stiegen. Ich sah sie quellen und versiegen: die eine Welt in Brand zu setzen dachten »nd unsre Rächt nur dunkler«achtem Ich sah sie lockend wie Rakete« schwärmen, die mit dem eigne« Glanze spiele» und auf der Jagd nach tausend Zielen sinnlos verpuffe», voller Rauch und Lärmen. Ihr Feuer konnte keinen wärmen. Ich warn' euch vor den zügellosen Flammen, dir zwar ei» schönes Schauspiel find— doch löscht ihr Brand in jedem Wind. Da sie den«Ude» Süchten nur entstammen, so bricht nichts, als sie selbst zufammem Die reine» Feuer find dir unscherubaren, die still sich nähren, bis entsteht der Brand, den dann kein Sturm verweht. Die zäh sich weiterfreffen, de» Gefahre» zum Trotz, tis einst—vielleicht nach Jahren— gewaltig sie zum Himmel lecken «nd ibn mit blutgem Schein bedecke», darin das Alte nntrrgeht. Max Herb. Dann find wir ja erst... dann haben wir ja erst 830 Meter des vor uns liegenden Geländes in unseren Besitz gebracht?! In der ewig schon»Ährenden Zeit! Roh johlend jagt hämisches Heulen heran, zerdonnert zu bleffpritzenden Rauchdolden— vortrefflich, exakt sitzt die Schrapnellsalve, nichr die Hälfte der ersten Sturmwclle ist noch kampffähig,«cks schon eine hundertfache Hölle schwerer Minen in kläglichem Winseln stell uiedertorkelt, vermischt mit einer Flut fauchender Granaten — stampfendes Brüllen bricht berstend aus dem Boden, und eine Sekunde später ist der Rest der'»scheu unschädlich geschmettert. Rückwärts war ich in eia Ilranalloch gestürzt. Oben auf seinem Rand steckt in Lehm, gefüllt mit Knochen und Fleffchfetzen, ein Schuh, an dem ein Stückchen Gamasche flattert. Die Erinnerung an ein Gesicht von einem Knie, das ganz allein, mutterseelenallein durch die Welt wandert, huscht schwach über mein Gehirn, und gleichzeittg merke ich, daß der Fuß und der Schuh da oben mir gehörten, und schnüre mit einem Riemen vom Sturmgepäck oberhalb der linken Wad« die Blutgefäße straff ab. Unaufhörlich rast die tobende Wut verreckender Geschosse ans der Erde, unaufhörlich treibt ein weit hinten in der Etappe sicher geborgener Wille in daS Chaos der Explosionen neue Massen angstverzerrter Fratzen, immer mehr Kameraden wanken herein, breiten in letztem Entsetzen die Arm« aus wie indische Büßer und finken zusammen, zerreißen, verschwinden unerklärt, verschluckt von der gigan- ttschen Ekstase des Sperrfeuers. Unfaßbar gewaltige Orgie des Sadismus: Millionen qualjuckcnder Nerven unter gähnenden Wunden, verzweiflungsersticktcr Wille zum Leben, zerhackte Muskeln, aus denen Blut gemächlich rieselt oder»ne aus kleinen Pumpen sprudelt, dörrender Durst foltert röchelnde Kehlen, vergeblich kämpfen zerstörte Lungen um Luft, Hirnbrei nnd Schädelschcrben wirbeln durch den tanzenden Lehm, aus sich wälzenden, ausgeschlitzten Leibern kriechen schleimige Därme über das Feld der Ehre, dessen Schande stinkende Oualmschwadcn bedecken, schwülen, dunkelgrauen Sargtüchern gleich, bestickt mit düster glühenden Funken. Ein Gefreiter taumelt kopflos über meine Brust, freigebig schüttet der Halsstumpf helles Rot über meine Feldbluse, ich habe Mühe, den schwere» Körper neben mich zu legen. Flleger dröhnen gehässig über uns hin, gleichgültig hämmern ihre Maschinengewehre bleigefüllte Nägel in die Hilflosigkeit unter ihnen. Der Flammenwerfer loht seine Hitze den deutschen Sturmtruppen entgegen, zur besonderen Intensivierung de? Stoßen. Und ununterbrochen zerschellt tosender Stahl zu surrenden Splittern, zischen zynisch Infanteriegeschosse durch diese Stunden ohne ich Leierkasten drehen, mit der Linken natürlich: Alles, was ich bin und habe, dank ich dir, mein Vaterland. Ende. Schließlich hat sich der Menschenvorrat des Angreifers erschöpft. Eine Weile später wird das Feuer des Feindes zögernder, weniger sicher. Einige Minuten, und bloß vereinzelte schwerfällige Minen lärmen noch, hören dann auch auf. Nur die Stimmen der Menschen gellen weiter über die Ebene. Es ist nun nicht so, daß Heldensöhne mit tropig- stolzem Munde ,, Deutschland, Deutschland über alles!" fangen, schon brennenden Auges, ein lentes:„ Es lebe unser Kaiser!" ausstießen, wie es so oft in Zeitungen geschah. Nein. „ Sanitäter!" Sanitäter!!" Das ist der Ruf, der das Feld beherrscht, vom leisen, verlöschenden Hauch anschwellend bis zum schrillsten Kreischen, dessen Gräßlichkei teiner Sprache Wort mehr ausdrückt. tot „ Sa- täter" „ Sa-! ni-! tä―!! ter!" Irgendeiner:„ Kamerad, schieß mich tot. schieß mich doch tot, bitte, bitte, schieß mi Hören Sie, ich gebe Ihnen den direkten Befehl, schießen Sie mich tot Hören Sie, das ist Gehorsamsverweigerung vorm Feind! Kamerad, sei doch gut! Hier haben Sie meine Uhr und meine. Brieftasche, nehmen Sie doch! Und schießen Sie mich tot! „ Mein Kopf! Mein Kopf! Mein Kopf! Ach Gott, ach Gott, mein Kopf, mein Kopfschreien sie und Hilfe!" Etliche fluchen. Ich schaue ihm nach: Drüben, wo die eng lischen Geschüße versteckt sind, über N.-.- D. und 9., drüben über den Feinden schichtet unsere Und 50 Prozent Rente. Köstlich, föstlich! Artillerie die braunleuchtende, lungenvers Fabelhaft günstig!" wesende Seuche eines eutschen Gaskampfstoffes hoch empor, schreckliche Vergeltung für die ver floffene Stunde. Er hatte begonnen, fich mit der Geige sein Leben zu gestalten. Etivas reißt schmerzend in meinem Rüden, Unvermittelt springt er auf:„ Adjüs!"| alles wird mir dunkel und leer. läuft davon. Schaurig singt er in fröhlichem Marmorblaß schweigt der Mond auf das Irrsinn:„ Das Leben ist so schön, man muß Kampfgelände nieder, als ich merke, daß ich es eben nur verstehn! ja verstehn!" auf einer Bahre getragen werde. Eine verhängnisvolle Frau Leben und Tod der Helene Van Donning Sie war das Verhängnis Ferdinand Racowita ,, mit den Gazellenaugen" kennen. Laffalles, der um der Helene Van Donning Und nun entspinnt sich auch, fast zu gleicher willen sein Leben und seine grandiose Idee in Zeit, da sie sich an den heißen Liebeserklärununbegreiflicher Raserei hintarf. Er fällt, der gen ihres kleinen maurischen Pagen" erfreut, Erweder der deutschen Arbeiterschaft, in einem die Tragödie mit Ferdinand Lassalle, die ihren törichten Duell mit einem rumänischen Bojaren, Namen in die Geschichte rückt. und er, der gewohnt ist, Massen zu bezwingen, und mit seinem Geifte zu bewegen, ist, ent: täuscht, verhöhnt, in die Besinnungslosigkeit geheßt, der Spielball eines frivolen, eitlen, hyperromantischen Mädchens. Der Held dieſes Dramas stirbt in einem Genfer Hotelzimmer an der Wunde, die er von der Pistole des glüdlicheren Rivalen empfangen hat. Die Heldin lebt unbekümmert noch rund fünfzig Jahre weiter und nimmt als Greisin nach dem Tode ihres Mir fällt ein, daß ich eine Uhr habe, es dritten, unbedeutenden Gatten Gift. ijt 8.44. Nicht weit entfernt bettelt jemand erbärmlic um Wasser. Mit den Armen und dem rechten. Bein mich vorwärts ſtemmend, rutschte ich auf dem Bauch zu ihm hin. Er trinkt gierig, will die ganze Flasche austrinken. Weiter frieche ich, vorüber an langsam im Todeskampf um fich tastenden Gliedern und auffladerndem Fieber, an großen menschenähnlichen Kohlenklumpen vorbei, sehe ich in weit aufgerissene Augen, starr- staunend, als könnten sie gar nicht begreifen, daß sie schon tot find, stoße an Verwundete, die deshalb hohl aufstöhnen, als lägen sie in Wollust bei einem Weibe. Bald sind meine beiden Feldflaschen leer. Szcepczyk sehe ich wieder. Mit verblüffender Genauigkeit wurden ihm die Zeugungsorgane vom Körper getrennt.„ Herr Leitnant". flüſtert er, verſchämt ein wenig und vertrauend, „ Herr Leitnant, und ich hab sich noch nie Mädel gehabt." Dankbar nimmt er eine Zigarette( er rauchte gern), sacht streiche ich ihm über Haar und Stirn, lasse meine Hand auf seinen Augen liegen, ein kleines Lächeln formt sein Mund, und ich stoße ihm fest die barmherzige Brutalität meines Seitengewehres ins Herz. Eine Gebärde wie Niesenwollen geht über ihn hin. er ist erlöst. Ich habe einen Mord begangen. Ein Stück habe ich mich fortgeschleppt, da Tommt, furchtlos ragend, Leutnant Werner von der dritten Kompanie mir entgegen und setzt ſich neben mich hin. Die rechte Hand haben fie ihm abgeschossen.„ Na, Leutnantchen", begrüßt er mich,„ tvo haft du denn deinen Fuß gelassen? Siehst du, ich habe meine Pfote eingeſtedt." Holt aus der hinteren Rodtasche seine blutbesudelte Hand, tätschelt sie zärtlich. „ Eine feine Lösung ist es doch, nun brauche ich mir feine Gedanken mehr zu machen, ob ich wirklich ein Künſtler bin. Huhuhu. Jest kann Das war vor einem Vierteljahrhundert, am 7. Oftober 1911. Ueberall spricht man von dem großen Volkstribun, überall, selbst in den Salons, in denen sie verkehrt, hört sie, daß man ihn bewundert und liebt, wenn man für Freiheit ſchwärmt, oder ihn haßt, wenn man empört iſt, daß, wie ihre Großmutter wütend erklärt, die Reichen mit den Armen teilen sollen". Sie fühlt fich von ihm bezwungen, noch ehe sie ihn gesehen hat, vor allem ist es ihre Neugierde, die sie da beherrscht. Schließlich lernt sie„ das Individuum" so nennt ihn ihr Bräutigam- im Salon eines Advokaten kennen. Hinter einer Palme steher, sieht sie zwei Männer eintreten, Alles an dieser Frau, ihr abenteuerliches einen fleinen, häßlichen das muß Lassalle sein, Wesen, das aber doch, solange es ging, vor den sagt sie sich, denn große Männer find immer Grenzen des gesellschaftlichen Zwanges ihres häßlich! und einen stattlichen, schönen Mann, Kreises Halt machte, ihr Hochmut, ihre Ueber- an die vierzig Jahre alt, den sie für den Gasttriebenheit in Wort und Tat, ihre Art, mit geber hält. Aber der zweite spricht, er zieht die Männern zu spielen, ihre Herzenstälte, die nicht Aufmerksamkeit aller auf sich, er ist beredt, in einmal echt war, ist so recht für die Romantif seinen Meinungen gerecht, er ist Lassalle... Ich iener Jahrhunderthälfte und für eine gewisse teile Ihre Ansichten", ruft sie, aus ihrem VerSchicht, die ihren Stil bestimmte, typisch. Außersteck hervortretend. Und Lassalle schreibt dann: ordentlich war an Helene Van Donning mur Wir fühlten, daß wir unser gegenseitige3 ihre Schönheit. Helene, die Tochter eines aus Schicksal waren." Sie bleiben den ganzen Abend einem skandinavischen Lande hergeholten Brin beieinander, und als es Zeit zum Abschied ist, generziehers am bayrischen Königshofe, hatte hüllt Lassalle das Mädchen in seinen Pelz und schon als Kind den Zögling ihres Vaters, den trägt es die Treppe hinunter ,,, eine ungehörige späteren Ludwig den Zweiten, bezaubert. Die Geste", gesteht Helene, aber sie schien mir ganz Berühmtheiten, mit denen sie in München au- natürlich und voller Grazie." Bis vier Wh sammenkam, werden lyrisch, wenn sie ihre wun- morgens schwärmte man noch zusammen, es derbare, überirdische Erscheinung preisen ,,, bor war eine mondhelle, sanfte Frühlingsnacht und der man den Atem zurüdhält, damit die Vision Lassalle versprach, am nächsten Tage bei den nicht in Luft zerfließe." Zwölf Jahre ist sie alt. Eltern zu erscheinen und um die Hand Helenens als der erste Mann um ihre Hand wirbt, ein anzuhalten. Er nahm das Spiel, das ſich nun Oberst des sardinischen Königreiches, der mit entwidelte, ernst. Die junge Adelige 30g mit seinen atveiundvierzig Jahren bald General und ihrem Pagen" umher, dem prinzlichen Ver Exzellenz werden soll. Sie folgt ihm als Braut lobten, und schrieb dem Voltsmanne Briefe, die nach Piemont, aber das Verlöbnis dauerte nicht sie mit der Aufschrift„ mein kaiserlicher, hoch= lange. Der russische Botschafter, ein Baron gemuter Adler" begann und mit Brunhilde" Kobebue, schreibt viel später in seinen Er- beendigte. Sie zog ihn an und stieß ihn ab. Die innerungen: Drei ungeheuerlichen Dingen habe flammende Liebe des berühmten Manne3 ich in meinem Leben beigewohnt. Ich habe einen schmeichelt ihr, dann sendet sie an ihn Briefe in Sturm im chinesischen Meere mitgemacht, ich durchaus geschäftsmäßigem Stil ab, gezeichne war Zeuge einer der furchtbarsten Eruptionen S. Van D. Die letzte Tortur, die Lassalle durch des Wulfans und ich habe die Explosion der zumachen hatte, eine seelische ebenso wie eine ersten Liebe der Helene Van Donning mit förperliche und die immer ein psychologisches angesehen. Es war in Nizza, der Erwählte war Rätsel bleiben wird, dauert sechsundzwanzig Offizier der russischen Flotte, der frühere Bräu- Tage, die er fast ganz mit dem Schreiben von tigam war rasch beiseite geschoben, der neu: Briefen verbringt, dann das Quell, dann eine wurde aber von den Eltern nicht genehmigt, dreitägige Agonie, der Tod am 31. August 1864. weil angeblich ,, das Kind nicht für die eisigen Während der Mann, der von ihrer Koketterie Breitegrade areignet sei". Helene geht bald in den Tod getrieben wurde, im Hotel langsam darauf nach Berlin und hier lernt sie den stirbt, fährt Helene mit ihrem Janko mehrinals schmachtenden rumänischen Prinzen Janko von auf ihren Promenaden an dem Hause vorbei. Bulareſt, wird bald darauf ſchwer lungenkrank, auch er stirbt in einem Hotelzimmer, auf der Reise in ein südlicheres Klima, nach einem Jahre. Helene bringt jedem, den sie liebt, Unglück. Was nun folgt, ist ein Abgleiten in ein internationales Abenteurertum. Ihr Stern berbleicht, wenn auch ihre Schönheit noch immer die gleiche ist. Sie begeistert den großen Pariser Bildhauer Carpeaux, der eben den Auftrag erhält, für die Fassade des neuen Operngebäudes eine Berherrlichung des Tanzes zu verfertigen. Die Gruppe, ein Bacchanale im Tanz. eine Guirlande von Frauen, die einen siegenden, triumphalen Apollo umringen, ist berühmt und wegen ihres finnfälligen Ausdrudes der Verführung vielumstritten geblieben. Sie ist ein Wunder an entfesselnder Bewegung, an lodender Hingabe, eine marmorne Flamme. Seine Hauptforge war, das Modell für den Gott des Tanzes zu finden, und er findet- wo, weiß man nicht Helene, deren Lächeln seinen Träumen entspricht. Ihr Antlik ist das des Apollo in der Pariser Oper, sein Körper ist der eines jungen Maurers, den Carpeaur bei der Arbeit sicht. Nicht ihre Beihilfe zu einem gro= Ben Kunstverk, das das sittliche Empfinden des faiserlichen Paris allerdings aufs höchste be= leidigt, sondern die Erinnerung an den Genfer ,, Standal" hält Helene von der großen Gesell= schaft bon Paris fern. Sie muß weg, und da ihr auch die Eltern jede Unterstübung bersagen, wird sie nun Schauspielerin, das Theater war immer ihre unerfüllte Leidenschaft gewesen. Ihr erstes Engagement führt nach Schwerin. Ihr Talent ist gering, ihre Persönlichkeit aber noch immer imstande, den ersten Bühnenhelden der Kleinstadt, den später berühmten Siegwart Friedmann zu entflammen. Sie heiratet ihn, fernt mit ihm und folgt ihm nach Berlin, schließlich nach Wien. Hier tritt sie unter der Leitung Laubes am Stadttheater in einem Salondrama des Modeschriftstellers Paul Lin dau auf ,,, Maria und Magdalena“, worin man, wenn man sehr feinhörig ist, genug Anspielungen auf ihr Genfer Erlebnis entdeden kann. Sie wird das bevorzugte Modell de3 Malerz Makart und ist auf allen seinen Bildern, die er fünftighin malen wird, zu sehen. Aber mit ihrer eigentlichen Kunst, die sie ertvählt hat, will es nicht gehen. Sie bringt es nicht über fleine Rollen, macht Tournén durch die Kleinstädte Deutschlands, sie ist gealtert- ja, damals war man mit 33 Jahren alt und man merkt ihr das Verblühen an. Ihre Gier nach Erlebnissen treibt sie durch ganz Europa, auch in Petersburg landet sie schließlich, gerät in die Kreise der Revolutionäre, Tolstoi wird ihr Gott, und der Schluß diefes Abenteuers ist der freundschaftliche Rat des kaiserlichen Polizeichefs, sich ruhiger zu verhalten, wenn sie nicht das russische Leben von einer anderen Seite fennen lernen will. Sie hat fein Geld, um wegzureisen und bleibt Tage, Wochen in ihrem falten Hotelzimmer, aus dem sie ein schöner, junger Mann, Serge von Schewiß, den höchsten Adels- und Beamtenkreisen zugehörig, befreit. Seit langem ist Helene von ihrem Bühnenhelden geschieden, sie heiratet Serge und zieht mit ihm nach Amerika. Es ist noch nicht das letzte Kapitel ihrer Irrfahrten. Ihr Gatte wird ein fleiner Journalist in New York, fie selbst spielt in ., deutschen Theatern" Amerikas, in Holzbaraden, in die es hineinregnet, sie schämt sich nicht, um das Publikum beranzuziehen, als alles vergebens. Sie ſchriftstellert nun felber Quer durchs„ Dritte Reich“ studiert Medizin, fehrt nach Deutschland zurück, wo sich ihr früherer Gatte, der Schauspieler Friedmann, ihrer aufs rührendste annimmt, und gerät hier nach einer Periode des Wohllebens, das die Familie des russischen Gatten ihr verund den Okkultismus zu entziehen sucht. Eines dich durch seiſtige Ausflüge in die Theoſophie " $ Die fliegende Winterhilfe" Wenn sich jetzt über den deutschen Städa ten die neuen Flugzeuggeschwader zeigen, dann wird das mit der Bemerkung kommen tiext:„ Da oben fliegt die Winterhilfe“. a p Tages vergiftet sich Serge, er war der einzige Mann gewesen, der in ihrem Herzen einen Platz hatte. Eine Woche nach seinem Tode nimmt Helene von Schewviz sobiel Chloral zu sich, daß sie nicht mehr erwacht. Sie war sechsundsechzig Jahre alt. Sie wird in München, wo sie zuletzt gelebt hatte, in der hintersten Reihe der Gräber, in der Ecke der Selbstmörder, begraben. Man erfährt ihren Tod zuerst durch ein Pariser Blatt. Sie war eine der schönsten Frauen ihrer Beit gewesen, aber auch eine der unſeligſten, weil die Natur ihr eigenes Kunstwerk verpfuscht hatte, dem sie ein Herz, eine Seele, die Fähig feit, zu lieben, trotz aller Hingabe an die Liebe allein versagte. P. A. ,, Deutscher, Maul halten!!!" Auf den Passierscheinen der Arbeiter int den Militärflugzeugwerften Magdeburg steht der Sat: ., Deutscher, lerne endlich das Maul halten!" Die Arbeiterschaft gloffierte mit besonde rer Freude diese Anweisung". Das ging sos weit, daß sich die„ Deutsche Arbeitsfront" und die Betriebsleitungen zu der Erklärung vera anlaßt sahen, daß sich diese Anweisung ſelbſtverſtändlig nur gegen die Weiterverbreia tung von Vorgängen in der Rüstungsindustrie wende. Die Meinung der Arbeiter ist anders. Sie sagen, der Sab kennzeichne ganz genau den heutigen innerpolitischen Zustand. Das Märchen Jeder Kinderfreund, der sich mit Erzie= hungsfragen beschäftigt, beschäftigt sich auch immer wieder mit der Frage guter Jugendund Kinderliteratur und kommt immer von neuem auf das Thema: soll man dem Kinde Märchen zu hören oder zu lesen geben oder soll man sie ihm besser vorenthalten? Nun, diese Frage anzuschneiden, bedeutet bei all dem Für und Wider wird zumeist, heftige Diskussionen hervorzurufen, und zum Glück ganz übersehen, daß die Märchen nun einmal in der Luft zu liegen scheinen und find, wie eben die Luft selbst. wenigstens vielen Kindern ein Bedürfnis Ehe man also zu den Märchen Stellung nimmt, sollte man sich vielleicht klar machen, was für eine Bewandtnis es eigentlich damit hat, und wie sie entstanden sind. So viele Märchen fangen mit den Worten an: Es war einmal..." Das kann fein blo: ßer Zufall sein, eher ein Anzeichen dafür, daß sie aus einer noch länger verklungenen Zeit stammen als jene, von der sie berichten. Sie sind ja überwiegend uralt, erdichtet vor grauen Zei ten, als die ganze Menschheit sich noch im Sta: dium der Kindheit befand und der Natur und ihren Kräften angstvoll und anbetend gegen= über stand. Damals hatten die Menschen die Gewohnheit, alles, was sie mit dem Verstande nicht durchdringen konnten, zu personifizieren so wie es die Kinder bis zu ihrem 4. oder 5. Jahre- heute noch tun. Es ist auch kein Zufall, daß unter den Völkern der verschiedenen Erdteile Märchen und Sagen mit ganz ähn lichem Kern gefunden werden, obgleich die Hülle je nach dem Klima und den sonstigen Verhält nissen des Landes verschieden gefärbt ist. So tannie man z. B. in Asien ganz ebenso das Märchen von der schlafenden Schönen, bei uns Dornröschen" genannt, wie in Europa. Eine weitere Tatsache ist, daß die Märchen innerhalb eines Ertteiles gewandert sind, so z. B. Dorn: röschen" von Frankreich her dem Often zu, u. a. m. Manche Märchen wieder sind mehr Janko, der ritterliche Mörder, wird aus geographisch bedingt, wie das Märchen von der der Schtveiz ausgetviesen, er heiratet Helene in Frau Holle, der Holden, deren geschüttelte Selene von Radowita in einem Laffalle- Drama Federbetten den Schnee auf die Erde herunteraufzutreten, das man für sie verfaßt hatricseln lassen also eine nordische Dichtung. in Es scheint im Märchen etwas von der menschlichen Seele verdichtet au sein naiver Form, findlich, ursprünglich. Später freilich ist vieles hinzugekommen, was die Naia vität beeinträchtigt und leider die freie Mära chenverfion zugunsten einer landläufigen Moral eingeengt hat. Der Kern gar vieler Märchen hat dadurch an Frische und Saft eingebüßt und schmedt oft moralinsauer. Deshalb erheben sich auch so manche Märchengegner und sagen:..Nur feine Märchen! Da wird immer das Gute bes lohnt und das Schlechte bestraft: ist das viels leicht im Leben so?" Nein, allerdings, das iſt nicht im Leben so. Und diese dem Märchen häufig aufgeztvungene einseitige Richterrolle sollte auch wirklich mit Stumpf und Stiel befeia tigt werden, ſelbſt auf die Gefahr hin, daß dann so manches Märchen aus den Märchenbücherni verschwinden würde. lebrigens: gegen das Phantastische der Märchen wendet sich nur eine weit kleinere Anzahl von Erziehern. Hand aufs Herz: die meisten Erwachsenen lieben es selber zu sehr und möchten es nicht gern missen!.. Das Wunderbare" wollen sie den Kindern gönnen denen übrigens so oft schon ein Stüd Holz oder ein bunter Lappen genügt, um felbſt zu ers finden und zu erdichten. Manche Eltern und Erzieher find alss zwar für Märchen, aber für revidierte, und möchten sie in solche einteilen, die„ gut“ und solche, die schlecht" sind, und diese schlechten" möchten sie ausmerzen. Das gerade ist aber leichter gesagt als getan. Denn das Märchen hat noch heutigentags die geheimnisvolle Macht, fich selbsttätig zu verbreiten zum Glück für alle jene Kinder, deren Eltern nicht Zeit finden, ihren Kleinen Geschichten zu erzählen, oder die fein Geld haben, um ihnen Märchenbücher zu kaufen. Mit den Märchen ist's eben immer noch ein wenig wie in der Kinderzeit der Mensch heit: ciner erzählte dem anderen. Wann? Wo? Wer könnte es sagen! Noch die Kinder, die sie ablehnen, kennen sie doch. Andere Eltern und Erzieher wenden ein, daß die Kinder durch die Phantastik der Märs chen lügen lernen. Nun, es gibt Kinder, die Märchen über alles lieben und wahrheitsliebend find, und es gibt Kinder, die Erzählungen über moderne Technik vorziehen und ganz herzhaft fchwindeln. Da liegt also die Lüge nicht veranfert. Die Kinder unterscheiden durchaus das Mögliche und Unmögliche im Märchen fie Haben die Fähigkeit, die Realität zu erkennen. Bu erwähnen wären auch noch die Tiergeschichten und Fabeln. Die wollen wir den Kindern laffen",— höre ich öfters sagen. Als - 4Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32, Post Modlan bet Teplitz- Schönau. 88 Schachaufgabe Nr. 301. Motto..Verführung". a b cdefgh 8 7 ob hier der Kern ein anderer wäre als in den Schwarz: Kc4, Lc5. e6, Se4, f7, Bb4, b5, g5,( 8) Märchen von Elfen, Heyen, Zauberern usto.! Warum sollte den Fabeln aber billig sein, was den anderen Märchen nicht recht ist? Auch die Tiergeschichten personifizieren, wie es die Märthen tun! Zeigen sie eine füßliche Moral, so sind fie nicht minder zu verwerfen sind sie naiv, so stehen sie den anderen Märchen gleich. Wo wären die Grenzen ob Mensch, ob Tier, ob Fabelwesen wie könnte man das eine wollen und das andere ablehnen? 6 сл 2 a b c d e f g h రా L 2 1 Ich glaube, allzu viel Kritit würde den Bunderbaum nur armselig zurechtſtußen— lieber noch möge er ein bißchen wilde Schößlinge treiben! Das gesunde Durchschnittsfind wehrt fich schon selber gegen das Unkraut und verdaut, ohne Schaden zu nehmen. Man richte doch sein Weiß: Kf3, Db8. Tb3. d3. Sd7, f1, B15, g4.( 8) Augenmerk auf die gesamte Erziehung, die dem findlichen Charakter leider oft hart zuSept: man feftige das Kind gegen widrige Einflüsse und Einwirkungen dann wird es besser widerstehen lernen, als bei allzu vorsorglich geschloffenen Fenstern. Matt in zwei Zügen! Schachaufgabe Nr. 302. Motto..Warum?" Schwarz: Kc5, Tg2, Lf6, Sa6, d7, Bg7, h3.( 7) 9 A B C D E F G H 88 7 .. Ich möchte noch gern hinzufügen, daß die große nordische Dichterin Selma Lagerlöf aus hrer eigenen Kindheit erzählt, fie habe eine richtige Märchengroßmutter gehabt. Sie und die anderen Kinder feien im Kreise um die Großmutter gesessen, und diese habe ihnen Geschich ten erzählt, Märchen und Legenden. Und Sel mas erster großer Schmerz war es, als eines Tages die Großmutter nicht mehr im Sessel faß und für immer fortgetragen wurde. Später hat Selma Lagerlöf viele dieser Märchen verdichtet, und so auch ihre wundeschönen Heiligenlegenden geschrieben. Gewiß, nicht jedes Kind macht das Märchen zum Dichter, aber daß das Märchen im Leben des Kindes mehr Segen als Weiß: Kb3, Te6, g3, Lab, h1, Sd2, Bc4, e3, h2.( 9) Uniegen stiftet, dürfte eine borurteilslose Erfahtung seit je lehren. Melanie Frank. 2 A B C D E F G H Matt in zwei Zügen! 2 Schachaufgabe Nr. 303. Motto., Hotel Balkan" Schwarz: Ke5, Le6, h6, Bd6.( 4) A B C D E F G H 8 8 5 83 1 A B C D E F G H 00 7 6 5 4 Weiß: Kf2, Dc2, Tc4, Lf8, Sb4, Bh3, h4.( 7). Matt in zwei Zügen! Lösungen und Begutachtungen sind bis 30. November 1936 an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Diese drei Aufgaben gehören zum Problemturnier des Atus"; Mitte Oktober erscheinen die nächsten drei Aufgaben. Lösungszug zu Nr. 298: Ke4-15! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Ge nossen ein: Nitsch Rosa. Trupschitz; Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Hyna Josef, Hostomitz; Sturm Heinrich, Brünn: Dinnebier Emil, Tetschen; Triltsch Gustav. Wisterschan; Schöffel Anton. Schöbritz; Habl Erwin, Schindler Robert, Holfeld Otto. Freund! Anton, König Rudolf, Lohmüller Hans, Chimiak Teo, sämt lich Nestersitz: Tepper Franz, Karlsbad; Ulbert Erich, Klutschkau; Tesař Franz, Suchei; König Anton und Steinwitz Hans, Kwitkau; Eichler Otto, Drakowa. Bundesmeisterschaft. Bundesmeisterschaft 1936: Komotau I. Am Sonntag, den 27. September, gelang in Komotau der Endkampf um die Bundesmeisterschaft zwischen den Sektionen Altrohlau- Komo tau I zur Austragung. Vor einer ansehnlichen Zuschauermenge gewann verdient Komotau I mit 6: 1 Punkten. Altrohlau, welche über eine spielstarke Kampfmannschaft verfügt, mußte sich vor dem Können der Komotauer beugen. Wettkampfübersicht: Altrohlau Brett 1 Körbl Jul. Komotau I. 14: Křenek 2 Zaschke 14: Fialka 3 Wurm 0: 1 Sachs 4 Günther 0: 1 Schöpka 5 Körbl W. 0: 1 Husar 6 Schreiner : Fejfar 7 Steffan 0: 1 Thiel 8 Jakob 0: 1 Görg Ergebnis 1: 6% für Komotau I. Das Spiel leitete Genosse Scharoch, Drakowa- Teplitz. In der ersten Runde des Jubiläumsturniers des Arbeiter- Schachklub Wisterschan wurden folgende Ergebnisse erzielt: Kwitkau- Turn 6: 1 für Kwitkau: Atus" Zuckmantel- Wisterschan 54: 2% für Zuckmantel: DTJ Zuckmantel- Teplitz 5: 3 für DTJ Zuckmantel. Copyright P. L. B. Boa 6 Copenhagen 32 Adamson will sein Geld zurück haben Die Gans Einmal stand ein Bauernbursche vor Ges richt, der angeflagt war, an einer noch sehr jungen Magd einen verbotenen Eingriff gemacht zu haben, was das Mädchen in Lebensgefahr gebracht hatte. Der Angeklagte leugnete und war nicht zu einem Geständnis bereit, als ihn seine Freundin schwer belastete. Als ihn Professor Albin Haberda, der berühmte Gerichtsmediziner, als Indiz Schuhe vorzeigte, auf denen sich Blutsprißer befanden, die eindeutig als Menschenblut erkannt worden waren, brachte er eine neue Ausrede vor: Das Blut stamme von einer Gans. Jetzt wurde Professor Haberda wild: ,, Na türlich ist sie eine Ganz", schrie er,., sonst hätte sie sich nicht mit Ihnen eingelassen, Sie Hallodri...!" 2. Jelen. Ļ