ser JD DIED DETOUCHI BUNTE WELT Nr. 46 Unterhaltungsbeilage Die goldenen Ringe Von Lindy wo wir auf dem flachen Dach des Hauses saßen und die Jbiffe den Strahlen der untergehenden Sonne nach dem Nil überflogen. 1936 Perkins beugte sich über den Tisch.[ mir ruhte, besonders an jenen lauen Abenden,| Khartoum zurück. Ich hatte Besprechungen, die ,, Schauen Sie sich mal die junge Dame an, die eben hereingekommen ist", flüsterte er leiſe, ,, sieht sie nicht aus wie Nofrotete, der man ein weißes Leinenkostüm angezogen und einen klei nen, weißen Hut aufgesetzt hat?" An einem diefer Abende war es auch, daß sie mir ihr Herz ausschütten wollte, ich fühlte Tatsächlich, es stimmt! Ich saß so, daß ich es, doch durch einen dummen Zwischenfall kam das Mädchen sie war höchstens achtzehn es dann nicht dazu. Ich hatte mir nämlich ein Jahre alt in einem Spiegel der Wandver Stüd Holz mit auf das Dach genommen und Heidung sehen konnte: diefelben feingezeichneten schnitte mit meinem Messer daran herum. Es Brauen, der träftige und doch wohlgeformte sollte ein Pfeifenreiniger werden, glaube ich. Mund und vor allem die großen, wundervollen, Durch eigene Ungeschicklichkeit riß ich mir dabei ganz wenig schräg stehenden Augen. Nofrotete, herausgestiegen aus ihrem gläsernen Gefängnis und lebendig geworden, beim Frühstück in einem Speisewagen der Sudan Goverment Railway! Kennen Sie diese Dame, Captain?" fragte ich mit leiser Hoffnung, denn Perkins saß schon manches Jahr hier im Sudan und war ein lebendiges Adreßzbuch ,,, ist sie eine Aegypterin?" Er nidte. Die Tochter von El Mutaba, dem großen Baumwollmann. Aber lassen Sie die Hände davon, junger Freund, sie ist ein hoffnungsloser Fall!" Das Klang reichlich mysteriös und reizte meine Neugier nur noch mehr. Doch der Hauptmann hatte auf einmal sein englisches Gesicht aufgesezt und dagegen hätte man nicht einmal mit einem Zehn- Tonnen- Tant eivas ausrich ten tönnen! Ich war damals für eine große Maschinenfabrik unterivegs und verkaufte Pumpen, Bez wässerungsanlagen und solches Beug. Es ergab fich ganz von selbst, daß ich Saneya El Mutaba im Hause ihres Vaters kennenlernte. Ich hatte dem Alten eine moderne Pump= anlage verkauft und als dann die Maschinen mit den Monteuren anfamen, lud er mich ein, für die Dauer der Montage bei ihm zu woh nen. Ich nahm mit Freuden an, denn erstens war es umständlich, die Pflanzungen von Wad el Nan mit dem Auto zu erreichen und dann reizte es mich doch ungemein, hinter dieses Geheimnis zu kommen, von welchem das Mädchen anscheinend umgeben war und von dem mir in Khartoum, wo der Klatsch ärger blüht als in einer kleinen Provinzstadt, schon einiges zu Ohren gekommen tvar. Man hatte mir in Wad el Nan ein sehr nettes Zimmer angewiesen, dessen Tür auf einen kleinen, säulengetragenen Hof ging. Aus gezeichnete Pferde standen zu meiner Verfügung, die Aufstellung der Maschinen ging rüftig voran und ich hätte der zufriedenste Mensch der Welt sein können, wenn ich nicht bei Saneya immer wieder wie auf jedes Sichnäherkommen vereitelte. einen Splitter in den Daumen, direkt unter den Nagel. Damit beschäftigt, ihn herauszuziehen, hörte ich einen leisen Schrei und sah Saneha von ihrem Stuhl sinken. Sie war ohnmächtig geworden. Ich rief den Diener und zusammen trugen wir sie hinunter. Mit der Aussprache ivar es jedenfalls für diesen Abend nichts mehr. Sie hatte dann noch einmal einen Ohnmachtsanfall, dessen schaurige Bedeutung mir ebenfalls erit vierzehn Tage später bekannt wurde. Saneya hatte mir ihren Schmuck gezeigt. Es waren sehr hübsche Stücke darunter, die einen erheblichen Wert haben mochten, aber auch allerhand Kram, goldene Gehänge aus Ketten und Münzen, recht barbarisch, tvie fie einfache Acgypterinnen als Kapitalsanlage tragen. Sanaya begann gerade wieder die Sachen einzuräumen, als ich am Boden der Truhe etwas leuchten jah. Es war ein breiter, goldener Armreif, der in wundervoller Arbeit mit altägyptischen Hieroglyphen verziert tvar. ,, Donnerwetter, ist das schön", staunte ich, ., warum tragen Sie denn das Ding nie?" Sanoha war mit einem Male furchtbar bleich geworden. ..Sie sollten ein paar Ohrringe dieser Art haben", fuhr ich fort, die müßten Ihnen blendend stehen zu Ihrem schwarzen Haar und dem schmalen Gesicht!" In diesem Moment sant sie nieder. Ich schob ihr schnell ein paar Kissen unter den Kopf und lief um ein Glas Wasser. Als ich es ihr an die Lippen sezte, hob sie langsam ihren Arm, um sich an der Stirne zu fassen, und da Ich muß erwähnen, daß Saneha immer Blusen mit langen Aermeln getragen hatte. So auch heute. Aber beim Sturz mußie wohl ein Knopf gerissen sein, jedenfalls glitt der Aermel bis zum Ellbogen zurück und ich sah, daß der Arm mit fürchterlichen Narben bedeckt war. ,, m Gottes Willen, Saneya", flüsterie wenn ich ,,, was ist denn das?" eine unüberwindliche Mauer geſtoßen wäre, die riz den Aermel wieder herab, daß die Seide Sie fuhr hoch, bemerkte meinen Blick und Sie wich mir nicht aus, im Gegenteil. Sehr mit leiſem Knirschen zerriß. Dann schaute sie oft begleitete sie mich zu Pferde auf die Baum- mich mit ihren unergründlichen Augen an. - eigentlich war wollfelder oder jagte mit mir fie ein Kamerad, wie man sich ihn nicht befier wünschen konnte. Ich glaube sogar, daß sie mich sehr gern hatte, denn mehr als einmal über= raschte ich sie dabei, wie ihr Blick versonnen auf ,, Nicht fragen, mein Freund, nicht fra gen!" schluchzte sie auf und strich mir leise über den Kopf. mich fast vierzehn Tage in Anspruch nahmen und inzwischen waren die Maschinen in Wad el Nan fertig aufgestellt. Ich hatte mir zwar vorgenommen, noch einmal hinauszufahren, um mich zu verabschieden, aber vorerst tam es noch nicht dazu. Captain Perkins hatte mir außzerdem eine Jagdeinladung zukommen lassen. ,, Was macht Nofrotete?" empfing er mich, als wir eines schönen Morgens aufbrachen. Irgend etwas neues?" Ich schüttelte den Kopf und setzte nun meinerseits ein verſchloſſenes Geſicht auf, was er mit einem feinen Lächeln zur Kenntnis nahm. Er war doch ein patenter Kerl! Perkins verhalf mir auf dieser Jagd zu meinem ersten Löwen. Die Angelegenheit war eigentlich weniger aufregend, als ich sie mir vorgestellt hatte, das Aufregende kam erst dann, als wir bereits auf der Heimfahrt waren. Wir hatten den Ausflug nach alter Safari- Art ge= macht und lagerten den letzten Abend in der Steppe. Perkins hatte die letzte Flasche White Label auf den Tisch gestellt und wollte mir eben eingießen, als ganz in der Nähe ein Schuß fiel. Nanu!" brummte der Hauptmann ,,, was fällt dem Kerl denn ein?" Er meinte anscheinend unsern Dragoman, der als einziger außer uns beiden die Büchse hatte. Gleich darauf trat auch schon die hohe Gestalt des Dolmetschers, ein dunkles Ettvas hinter sich herschleppend, in den Lichtſchein unseres Feuers. .., Seht, Herr, was ich soeben geschossen habe!" sagte er aufgeregt. Der Hauptmann stand auf und beugte sich zur Erde. Pa- ein Schafal!" meinte er ge ringschäßig ,,, schade um die Kugel!" Doch Haffenin ließ sich nicht beirren. ,, Yes, Sir!" bestätigte er ,,, doch es ist ein Schakal mit Ohrringen!" Perkins, der sich bereits wieder gesezt hatte, erstarrte zu Stein. Dann war er plöblich mit einem Satz bei dem Kadaver und zerrte ihn ans Licht. Hell glänzten da im Scheine des auflodernden Feuers zwei goldene Gehänge, die durch die Ohren des Schakals gebohrt waren. Noch ahnte ich nichts von der Ueberraschung, die der nächste Moment mir bringen sollte. meinte der Offizier in einem Ton, gegen den es „ Ich kaufe dir die Dinger ab, Hassenin", feinen Widerspruch gab,„ laß uns jetzt allein". Der Mann verschivand, wie vom Erdboden verschludt. Perkins hatte die Gehänge aus den Ohren des Tieres gelöst und trat zu mir heran. Ein Augen, als er mir die Dinger entgegenhielt. rätselhafter Ausdruck lag in ſeinen grauen Wie gebannt starrte ich auf die ausge= streckte Hand und unterdrückte mit Mühe einen Schrei, der mir aus der Kehle wollte fein getrieben sah ich altägyptische Hieroglyphen auf dem edlen Metall, in Form und Stil dieselben wie auf dem breiten Armreifen Sanchas in Das war das letztemal, daß ich sie sah. Am andern Tag rief mich ein Telegramm nach| Wad el Nan! ..Perkins!" rief ich erstaunt und verblüfft, ,, was soll das heißen?" Ich werde jene Nacht nie vergessen. Das Feuer brannte herunter, wir merkten es nicht. Draußen, von jenseits des Drahtverhaues, der das Lager umgab, schallten die Laute der Wildnissie glitten ungehört an meinem Ohr vorüber. Ich hatte nur Aufmerksamkeit für den phantastischen Bericht, den mir der Hauptmann gab. Er erzählte mir von einer geheimen Sette, die nun wohl bald ausgerottet sei, einer Horde fanatischer Menschen, die an Seelenwanderung glaubten und daran, daß der Körper eines Menschen gleichzeitig von einem Tier bewohnt sein könne. Das versuchen sie dann auszutreiben, Sir, auf eine teuflische Art, sage ich Ihnen, nämlich durch Schmerzen! Nie genug Qualen, daß der Besessene daran sterben könnte, Gott bewahre, aber mit tausend kleinen, grausamen Finessen! Beliebt sind zum Beispiel Holzspäne, die man unter die Fingernägel steckt und dann anzündet was ist Ihnen Mann?" Ich hatte wohl aufgeſtöhnt- arme kleine Nofrotere! Also deshalb konnte sie diesen harm- eine junge Gazelle oder ein Schakal. Das wird dann mit einem Schmuckstück des jetzt ,, Befreiten" versehen und in Freiheit geſetzt!" Pertins schwieg und stocherte im Feuer. ,, Und sind das num Betrüger?" fragte ich nach einer Weile,„ oder Fanatiker, Berrüdte...?" Mein Freund zuckte die Achseln. ,, Wenn sie in meine Hände fielen, war nicht mehr viel Zeit für sie, mir das zu erklären. Die letzten habe ich hängen lassen vor einem Jahr, als ich Saneya El Mutaba aus ihren Klauen befreite.." Als wir dann am nächsten Tag in Khartoum einfuhren, hielt ich im Grand- Hotel, um nach Wad el Nan zu telephonieren. Ich konnte seit gestern ein drückendes Gefühl nicht los werden und wollte wissen, wie es Saneya ging. Ich erfuhr schon durch den Portier, bei welchem ich das Gespräch bestellte, daß sie gestern abends gestorben seian Herzschlag. ,, Um welche Zeit?" fragte der Captain, der daneben stand ,,, wissen Sie das zufällig?" Genau um zehn Uhr, Sir- ich weiß es, weil nach dem Arzt telephoniert wurde. Ich padte Perkins am Aermel. Wann In der Großstadt Meine Arme wachsen, wachsen. weit vor Sehnsucht, werden Bis die Hände endlich, endlich... wie die reife Baumfrucht In der besonnten Furche ruhn, in der ge= schütten Waldbucht. Bis sie die rauhe Borke eines Waldbaumes leis ertaften, Bis fie in einer Quelle mit den Wellchen hüpfend haften, Bis fie auf Gräsern einer jungen Wiefe lächelnd raften. Dann ziehn fie sich zurück die Hände und die bloßen Finger streifen starre Mauern einer großen Und grauen Stadt, an der sie sich wund Kitty Kürt i. stoßen. loſen, fleinen Holzſplitter nicht sehen, den ich schoß Haſſenin den Schakal?" stieß ich hervor. Frauen- Rundschau mir eingerissen hatte! ,, Bis es dann eines Tages genug ist!" fuhr der Hauptmann grimmig fort ,,, und man aus der Familie des Opfers genug herausgepreßt hat. Dann taucht irgendwo ein Tier auf Max Herb: ,, Haben Sie nach der Uhr gesehen?" Perkins nicie. Genau um zehn Uhr. Aber zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, mein Junge, es ist noch so manches Dunkle in diesem Erdteil!" Australien vergrößert sich Man hat einstens Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet, doch hat es sich inzwischen herausgestellt, daß sich Gottes eigenes Land", wie es seine Bewohner stolz nannten, ebenso wenig den wirtschaftlichen Gefeßen und den Kriſenſtadien entziehen kann wie jeder andere Erdstrich. Es ist merkwürdig, daß, gerade jener Teil des Planeten, der wirklich bon( einstweilen noch) unbegrenzten Möglich feiten vollstedt, im Bewußtsein der Menschheit bis heute eine so geringe Rolle gespielt hat; merkwürdig, doch erklärlich, denn das riesige Territorium Australiens ist erst so wenig er schlossen, daß man die dort sich bietenden Möglichkeiten in ihrem vollen Umfang gar nicht abzuschäßen imstande ist. Sie zu nüßen, wird erst Aufgabe der Zukunft sein. Jeder Bewohner Australiens hat theore tisch mehr als einen Quadratkilometer Raum zu seiner Verfügung, während in Deutschland und Italien zum Beispiel 140 Menschen, in der Zichechoslowakei 105 und in der Schweiz 101 Menschen auf einem Quadratkilometer ſizen. 48 Prozent der Gesamtbevölkerung Australiens befinden sich in den wenigen Großstädten des Landes, ein Faktum, das seinesgleichen auf der Welt nicht mehr findet und in Anbetracht der geringen Besiedlung furios wirft; dafür hausen in Nordaustralien, auf einem Gebiet, das größer als England, Frankreich und Deutschland zuſammengenommen ist, ganze 5000 Menschen! Und die Einwanderung ist eingedämmt, obwohl eir: Geburtchüberschuß zur Zeit kaum vorhanden ist und die Bevölkerungszahl zurückgeht! Weite Teile Zentralaustraliens fönnen beim heutigen Stand der Technik für die menschliche Siedlung nicht erschlossen werden, aber jene Gebiete, die bewohnbar sind, würden vollauf genügen, unn das Problem der europäischen und indischen Ueberbevölkerung zu lösen. Die Goldene Stanhope- Medaille, die alljährlich in England für die mutigste Tat verliehen wird, erhielt soeben eine Frau: Evelyn Graham Jrvens. Sie hatte unter be= sonders schwierigen Umständen eine Frau vom Tode des Ertrinkens in Trefaith Beach gerettet. Der Herzog von York als Präsident der Rohai Suman Society überreichte die Auszeichnung, vom 45. bis zum 160. östlichen Längegrad, das die damit zum erstenmal an eine Frau ges südlich des 60. Grades südlicher Breite liegt, zum„ schußherrlichen Gebiei" des Australischen Staatenbundes erklärt werden. Zum leichteren Verständnis sei gesagt, daß damit SüdViktoria- Land, Kaiser- Wilhelm- Land und weitere Gebiete, insgesamt etwa 4 Millionen Quadratkilometer, australisch werden sollen. Schon vor einiger Zeit hat sich Neuseeland und das sogenannte Roß- Gebiet gesichert, Großbritannien das Falkland- Gebiet südlich von Südamerika, so daß nunmehr nur noch zwei schmale Sektoren des antarktischen Gebietes herrenlos" find.( Der Genauigkeit halber sei mitgeteilt, daß Frankreich durch den Besitz von Adelienland an dem antarktischen Territorium beteiligt ist.) Das Südpolargebiet ist damit ebenso in politisch- wirtschaftliche Einflußſphären aufgeteilt wie die nördlichen Polargegenden, freilich mit dem Unterschied, daß sich in die arktischen Gebiete Amerikaner, Briten, Russen, Dänen und Norweger geteilt haben, während die Antarktis praktisch eine Domäne des Britischen Weltreichs sein wird. fallen ist. Die erste mohammedanische Advokatin Syriens wurde soeben am Gericht in Damaskus zugelassen. Bourone Tarazi ist 21 Jahre alt und machte dann ihre juristischen Prüfungen an der französischen Rechtsfakultät in Beyruth. Sie gehört einer der ersten Familien des Landes an. Ihr Vater bekleidete früher einen hohen Posten in der kaiferlich ottomanischen Regierung und war türkisches Parlamentsmitglied. Fräulen Tarazi wird sowohl in arabischer wie in französischer Sprache plädieren und tritt im Monat Jänner zum erstenmal auf. In Deutsch I and ist kürzlich durch eine Bestimmung der Regierung den Frauen das Recht entzogen worden, Magistratsstellungen zu bekleiden. Auch als Necht 3 anwäl innen dürfen sie nicht mehr tätig ſein. Nur die Arbeit in untergeordneten Sekretärposten bleibt ihnen gestattet. Im schwedischen Parlament jizen nach den letzten Wahlen anstatt fünf nunmehr zehn weibliche Abgeordnete. Von ihnen find 6 Sozialistinnen, 2 gehören zur Volkspartei, eine zu den Konservativen und eine zu den Kommunisten. Bertha Lutz, die Vorsivende der Bra= si I i anischen Gesellschaft für Frauen= stimmrecht, wurde soeben bei einer Ersatzwahl in das Parlament gewählt. Sie hatte schon längere Zeit in der Verfassungskommiſſion mitgearbeitet. Es sind zweifellos nicht Siedlungsgründe, die Australien zu ſeinem Schritt veranlaſſen, obwohl Süd- Viktoria- Land und Wilkes- Land die einzigen antarktischen Gebiete sind, auf denen menschliches Leben sich entfalten könnte. Sein Vorgehen entspringt vielmehr wirtschaftlichen Erwägungen. Der Walfang, ein lufratives Geschäft, an dem bislang jeder sich beteiligen konnte, der die notwendigen technischen Hilfsmittel in die Antarktis mitbrachte, wird nun der Kontrolle Australiens unterstellt sein. Der Präsident der Philippinen Dasselbe gilt für die Pelzjagd. Australische richtete eine Botschaft an die NationalversammFirmen sind bereits dabei, Silberfuchsfarmen lung, in der er den Eilantrag eines Gesetzes in Wilkes- Land anzulegen. Oberflächliche Angesichts dieser Tatsachen wirkt der Eni- Untersuchungen haben das Vorhandensein rie- ſtellt, das eine Volksabstimmung für das schluß der Regierung des Australischen Staaten- siger, leicht abbaubarer Kohlenfelder ergeben. Frauenstimmrecht festsetzen soll. bundes ein wenig eigenartig, ihr Territorium Das reiche Australien wird durch die Annektion noch zu vergrößern. Durch eine feierliche Pro- der südpolarischen Eiswüste noch um vieles lamation soll das gesamte antarktische Gebiet i reicher geworden sein. In China werden an den Wahlen zu Nationalversammlung, die im November staitfinden, alle Frauen und Männer mit gleichen Rechten teilnehmen. Es steht aber noch nicht fest, ob sich auch das passive Wahlrecht auf die Frauen erstreckt. In New York hat eine junge Stenotypistin, die ihre Stelle verloren hatte, auf eine neue Ari den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit unternommen. Sie hat sich einen kleinen Wagen Ein Feuer läuft durch die Welt Von Macs Heutzutage fann eine Idee noch so neu, noch so groß, noch so herrlich sein, sie wird über Jurz oder lang von einer neueren, größeren und herrlicheren überboten. Um so mehr, wenn es fich um einen sportlichen Gedanken handelt. Da ruhen die Geister nicht. Sport bedeutet in unserer Zeit Rekord, Uebersteigerung bisher erreichter Leistung, foste es, was es wolle! MTP. Fadelträger? gekauft, in dem sie mit ihrer Schreibmaschine| Stolze! immerhin bedeutend zibilisierter eine Art von fliegendem Büro eingerichtet hat. find, als etwa die Bergwildnis Afghanistans, Große Schilder machen darauf aufmerksam, daß die geheimnisvolle Dschungel Indiens, die ficjeder, der Briefe oder sonst etwas zu diktieren bergeschwängerten Wälder Tonkinesiens und hat, den Wagen anhalten möge. So erlebt das schließlich das von gottlosen und völlig uralte Gewerbe des öffentlichen Schreibers eine unsportlich denkenden„ Räubern" erfüllte große originelle Auferstehung. chinesische Reich. Soll man, darf man die heilige Flamme, vom Fadelträger nicht zu reden, der Gefahr aussehen, in einem Abgrund der Berge Afghanistans ein schmähliches Ende zu finden? Unter den Prankenhieben eines bengalischen Tigers zu verlöschen, selbst wenn es zufällig ein Königstiger sein sollte, der sich dabei am linken Borderfuß eine olympische Brandblase zuzöge? Aber es scheint doch, als ob der japanische leicht chinesische Räuber meim letzten Schein der Soll man es darauf ankommen lassen, daß viels Graf fich den Weg, den er für den Fadellauf heiligen Flamme unter unheilig spottendem nach Tokio angibt, nicht genugsam überlegt hat. Sohngelächter den Brief schreiben, mit welchem Das kostbare Feuer, die heilige. Flamme, foll nämlich von Olympia über Athen nach Konstan- sie hohes Lösegeld verlangen für den armen tinopel, von da durch Kleinasien, Persien und Afghanistan nach Indien, durch die malaiischen Nein, verehrter Graf Mishimasa Soheshi= Staaten nach China, und schließlich von ma! Sie können, sie dürfen als verantwortlicher Schanghai oder Hongtong zu Schiff nach Japan Leiter eines so hochbedeutsamen Unternehmens, Daß Graf Mishimasa Soheshima, Bertreter Japans im Internationalen Olympi- befördert werden. Wie leicht kann auf diesem an dessen Gelingen die Völker der ganzen Welt schen Komitee, den vom fenntnisreichen Pro- gefährlichen Wege dem Fadelläufer ein Wer mehr intereſſiert sind, als an minder wichtigen bagandaminister des Dritten Reiches erdachten kehrsunfall zustoßen! Ist es doch beim Fadel- Angelegenheiten, beispielsweise der Erhaltung Facellauf zu der im Jahre 1940 in Tokio statt- lauf zur Berliner Olympiade schon beinahe da- des Weltfriedens, diese drohenden Gefahren des findenden Olympiade wiederholen will, scheint au gekommen, daß die heilige Flamme unter von ihnen angegebenen Weges nicht außer acht laffen! Und dabei wäre der fünftige Transport in der Ordnung. Die Geschichte hat lebthin allen wegs erloschen wäre. der heiligen Flamme zum Altar des neuen beteiligten Ländern viel Freude gemacht und Das geschah drei Kilometer vor der jugo- Olympiastadions in Tokio doch so einfach und überall mehr Menschen als begeisterte Zu- flawischen Stadt Kragujevac und kam daher, völlig gefahrlos zu bewerkstelligen. Man sende schauer auf die Beine gebracht, als eine nicht daß die dort bereit gehaltenen, von einer reichs- einen Dampfer der Nippen Yusen Kaisha um sportliche Veranstaltung, etwa die Gedächtnis- deutschen Fabrik gelieferten Fackeln nicht die den sportlichen Charakter zu wahren, könnte es feier für einen Nationaldichter, jemals vereini- vorgeschriebene Brenndauer von zehn, sondern vielleicht der schnellste Dampfer der Welt fein— gen könnte. Es iſt ja auch ganz gewiß etwas nur eine solche von drei Minuten hatten und mit nach Piräus, dem Hafen Athens. Wie schön, Großes und Erhebendes, wenn man denkt, daß zischendem Geräusch schnell abbrannten. Wäh- wie feierlich wäre es, wenn der mit der Facel da das garantiert echte Original- Olympia- Feuer rend dieser kurzen Zeit konnte aber der Läufer aus dem heiligen Hain in Olympia eintreffende aus Griechenland durch Bulgarien, Jugosla unmöglich den nächsten Fadelträger erreichen Läufer mit flinten Füßen in den Heizraum ſtiege wien, Ungarn, Desterreich, die Tschechoslowakei und es bestand Gefahr, daß die herrliche Flamme und dort ein Kesselfeuer anzündete! Die weiße nach Deutschland bis hin zum Altar im Berli- schmählich erloschen wäre! Nicht zu sagen, Flagge mit den fünf bunten Ringen im Topp, ner Stadion getragen wird! Getragen von ren- wie furchtbar das Unglüd gewesen wäre, hätte würde der Dampfer das Feuer tief innen in nenden, schwißenden Männern und Jünglingen, nicht die Bierbrauerei in dem kleinen Ort Para- feinem Bauch bewahren und treu und sicher nach .die einer dem andern die Fackel mit dem Origi čin schnell Rat geschaffen. In größter Eile wurde Yokohama tragen, wo im Kesselraum dann die nalfeuer siehe oben weiterreichen. Und aus alten Bierfässern und Kisten ein Schei- Fadel neu entzündet wird und die heilige es ist zu begreifen, daß Krupp von Bohlen- terhaufen errichtet, und während die olympische Flamme in raschem Lauf nach Tokio wandert. Salbach, durch Einheirat in die größte deut Fadel mit der kurzen Brenndauer zweckmäßig sche Schlosserei Führer der neuen deutschen Rü eine Zeitlang auf Fahrrädern weitergetragen So würde das olympische Feuer ähnlich dem ftungsindustrie, seinen neueſten Hochofen mit wurde, begoß man die zu hoher Ehre berufenen Hochofen der Firma Krupp noch außerdem nüßdiesem wundersamen Feuer, hergeholt aus dem profanen Bierfässer mit wohlriechendem Petro- liche Arbeit leisten, was man nicht von jeder beiligen Sain im griechischen Olympia, auf dem leum in Erwartung des Götterfunkens, der denn Sportart sagen kann. Und gewiß werden die Umiveg über das Stadion in Berlin, mit gro- auch noch gerade glimmend ankam und Fässer Fahrgelder der Passagiere, die sich gerade um ker Feierlichkeit anzünden ließ. Sicherlich wer- und Kiften auflodern ließ. So wurde die heilige dieses Schiff beſonders reißen und für einen den seine Kanonen und Panzerplatten, gegossen Flamme genährt und erhalten, bis aus Kragu- Kabinenplatz wahrhafte Refordpreiſe_bezahlen aus dem vom Heiligen Feuer geſchmolzenen Erz. jevac neue Fackeln eingetroffen waren, die die werden, dem japanischen Finanzminiſter ſehr von ganz besonders gesegneter Qualität und vorgeschriebene Brenndauer besaßen. willkommen sein, der zur Zeit seine Sorgen Treffsicherheit sein. Zeus, Ares und vielleicht hat wegen der Gelder für den gesteigerten Rüsogar dessen Freundin Aphrodite werden über Und solches geschah bei einem Lauf durch itungsbedarf, die eine zivilisierte Nation nun den geheiligten Hochofen wachen Länder, die wir sagen es mit berechtigtem einmal aufbringen muß. eigenen und die Nachbarskinder eingerichte.| Frauenstimmrecht. 1878 wurde fie verhaftet, Ehrung einer Kämpferin hatte. Als Siebzehnjährige unterrichtete sie weil sie o Verbrecher! bei der Präfiselbst an dieser Schule und war dann 13 Jahre dentenwahl ihre Stimme abgegeben hatte. Nach Zum ersten Male trägt eine Briefmarke lang Lehrerin an verschiedenen Schulen. Neben dem herrschenden Gesez wurde sie zu einer der Vereinigten Staaten von Amerika das Bild- bei befaßte sie sich mit Philosophie, Volkswirt- Strafe von 1000 Dollar verurteilt, die sie innis einer Frau. Es handelt sich um Susan schaft und Dichtkunst. Sie sah überall Frauen. dessen niemals bezahlt hat. Mit drei anderen Browning Anthony, eine utige die viele Kinder, viele Sorgen und viele Pflich- Frauen schrieb sie dann eine Geschichte des Workämpferin für die Rechte, der Frau, die heute, da alle Amerikanerin- ten, aber keinerlei Rechte hatten. Das gab ihr Frauenwahlrechts. Sie starb 1906 in Rochester nen diese Rechte genießen, fast vergessen tvar. Doch in einem Lande, das einen weiblichen Arbeitsminister und einen weiblichen Unterſtaatssekretär der Finanzen hat, ließ sich nun doch diese Ehrung für eine verdienie Frou durchsezen, die als Quäkerin ihre ganze Arbeit fü die Befreiung der Frau aus dem Gefühl der Nächstenliebe heraus geleistet hat. Susan Browning Anthony war im Jahr 1820 in einem Dorf des Mittelwestens geboren und besuchte eine Schule, die ihr Vater für die im Alter von 86 Jahren. zu denken. Sie setzte sich dann zunächst leidenschaftlich gegen die Sklaverei ein und wurde 1856 vom Staat New York als Vorfämpferin, und 16 Jahre nach der Erteilung Wenn nun, 30 Jahre nach dem Tode dieser Vertreterin in die American Antislavery So- des Wahlrechtes an die Frauen, die Ameri cieth geschickt, in die Amerikanische Gesellschaft fanerinnen zur Wahlurne schreiten, als ob jih Mission gewöhnte sie sich daran, öffentlich zu leicht die neue Briefmarke das Gedächtnis em zur Bekämpfung der Sklaverei. Durch diese das von selbst verstünde, dann wird ihnen vielsprechen und fämpfte von der Rednertribüne wenig stärken. Denn ohne diese heute halbver= aus für die Rechte der Frau gessene Frau hätte sich die Entwicklung des 1868 war sie im Besitz eines Wochenblattes, das Frauenstimmrechtes in Amerika und in der für ihre Ideen Propaganda machte. Bald grün- ganzen Welt rewiß anders gestaltet. MDP. dete sie die Nationale Vereinigung für das @ AMW PARTIE Nr. 115. Gespielt im Wettkampf um die Kreismannschaftsmeisterschaft in Oberleutensdorf am 24. Mai 1936. 5. Brett. Weiß: Husar Karl, Komotau. Schwarz: Wiedemann Gustav, Sobrusan, 1. e2- e4 2. Lfl- c4 3. d2- d3 4. e7- e5 Sg8-16 Sb8- c6 Copyright P. I. B. Box 6 Copenhagen 12-14? Erst sollte Le3 geschehen. Die Entgegnung des Schwarzen zeigt klar die Ungefährlichkeit des Zuges f4. Geschieht erst Le3 nebst anschließenden 14, so verliert Weiß allerdings nach exf4 LX14 ein Tempo. 3 © ነባ Adamson bekommt Feuer Nur ein kleiner Spatz Es ist das übliche Bild. Zuerst bleiben ein paar Schuljungen stehen und schauen aufmerkfam in das Blattgewirr des Kastanienbaumes am Straßenrande hinauf. Das ist nicht weiter verwunderlich, aber einige Frauen kommen troßdem näher, um das Ziel der Blide zu ents deden. Und bald stehen viele da und gaffen das Wunder in den Zweigen droben an; die mensch lichen Affetthandlungen sind ja bon so primitiver Gleichmäßigkeit und Eintönigkeit, daß sich am Anfang manches Geschehens der weitere Verlauf mit großer Wahrscheinlichkeit vorausfagen läßt. 1 Not, ja aber wie kann es den Menschen gut gehen in einer Welt, in der wehrlose Tiere ermordet werden? Martin Grill. Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32. Post Modlan bel Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 310. Von Josef Hyns, Hostomitz a. B. Schwarz: Ke5, Dd5. Te6, Lb3, h8, Bd3.( 6) 8 7 6 5 a b c d e f g h 8 7 6 Diesmal ist es ein Spaß, ein ganz gewöhnlicher, grauer Straßenspaß. Man hat ihm eine dünne Schnur um den Hals gebunden und ihn dann in die Zweige gehängt. Man hat ihn regelrecht stranguliert, wir erschreden, ais wir dies sehen. Er hat die Flügelchen leicht ge= hoben und die Beinchen zusammengeframpft von fich gestredt, als hätte er noch in den letzten Sefunden seines Kleinen Lebens nach einem rettenden Halt gesucht. Uns fällt auf, daß der mit lichtgrauem Flaum bedeďte Unterleib aufge= trieben ist. Kein Zweifel: Er ist lebend gehenkt worden, das kann auch der sehen, der noch nie Weiß: Kg4, Dc6, Td2, h4, Lc8, h2, Sg3, Be4, g5. einen Gehenften zu Geficht bekam. Vielleicht schwebt er schon einige Tage dort oben; die Blätter verhüllten ihn gnädig, nur: rib sie der Herbstwind von den Bäumen und gab den Anblid auf den Leichnam des fleinen Proletariers unter den Vögeln frei.- Nebenbei: Wenn die Mächtigen unter den Menschen Henken lassen, sind es nicht auch meist Prole: tarier, die daran glauben müssen? Der fleine Tote schwankt oben im Wind: Allen Wehrlojen zur Warnung, einigen Roblingen zur Freude, den Menschen aber zu: Schande. 1 a b c d e tgh Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Spalte einzusenden. Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Lösungszug zu Nr. Sc2- al! 5. Sg1-13 6. Sb1- c3 7. h2- h3 8. 9. Lc4- b3 a2xb3 Lf8- c5! d7- d6 a7- a6 Sc6- a5 Sa5Xb3 0-0 Die weiße Stellung sieht nicht gerade sehr rosig aus. Der König kann auf die kurze Seite überhaupt nicht rochieren, die lange Seite ist aufge rissen, alles Folgen von 4. 14? 10. ₤ 4-15 Lc5- a7? Der erste Fehler, Schwarz deplaciert seinen Läufer, der auf a7 zur Untätigkeit verurteilt ist. Etwas besser Tf8- e8. Wenn dann g4, so d6-- d5. Wohl entsteht ein schweres Spiel, aber immer noch besser als solche Züge wie La7? Was könnte folgen? Nach d6- d5 wäre, wie leicht ersichtlich e4xd5 ein Fehler, da das Opfer LXf5 eine ständige Gefahr bildet. Nach g4- g5 aber folgt d5Xe4! und wie auch Weiß fortsetzt. dürfte Schwarz die bessere Stellung behaupten können. 11. Dd1- e2 T18- e8 Nun ist die vorher angeführte Spielweise nicht mehr möglich. 12. Lol- g5 13. 00 c7- c6 Kleine gegen große Rochade, das gibt Kampf. Weiß hat den Vorteil für sich, daß seine Bauern auf dem Königsflügel für einen Angriff günstiger stehen, während Schwarz am Damenflügel nicht viel anfangen kann. Hier trägt natürlich die ungünstige Läuferstellung viel bei. 14. 15. b7- b5 Lc8- b7 g2-84 Natürlich, daß ja die schwarzen Türme am Damenflügel nicht drohend ins Spiel eingreifen können. Die Läufer besetzen die Felder, wohin eigentlich die Türme gehören. Weiß hat bereits Gewinnstellung. 16. De2- g2! 16. d6- d5 Alle Kräfte werden mobil gemacht. Der schwache Versuch, Angriff zu erlangen. Was soll aber Schwarz sonst unternehmen? 17. Lg5X16 18. g4-25 19. 15-16! Dd8x16 D16-18 g7- g6 Nicht das beste. g7xf6 darf natürlich nicht geschehen wegen Matt. Schwarz hat aber bereits keine günstige Fortsetzung mehr. 20. h3- h4 21. h4- h5 22. Kel- bl 23. h5Xg6 24. Dg2- h3 25. S13- h4 Te8- c La7- e3+ Kg8- h8 17Xg6 Dd8- g8 Tas- e8 Zieht Schwarz anders, folgt Sx6+ DXS. DXT: Schwarz könnte aber die Partie bereits aufgeben. 26. 27. Dh3- e3 De3-3 d5- d4 d4Xb3 28. b2xc3 war schon nicht mehr notwendig. 28. Lb7- c8 Te8-18 29. Th1- h2 30. Tal- h1 Wie kläglich nehmen sich die Figuren Schwarz gegen Weiß aus. Bei Weiß alles auf Angriff eingestellt, bei Schwarz geben die gleichen Figuren nur ungenügenden Schutz. T18-17 Dg8- e8 Kh8- g8 30. 31. 32. Sh4-13 Th2- h6 33. Dg3- h2 Auch TXg6 wäre geganRichtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Nitsch Rosa, Trupschitz: Schöffel Anton, Schöbritz; Dinnebier Emil, Tetschen; Tepper Franz, Karlsbad; Beutel Wilhelm, Arnsdorf Holfeld Otto, Freundl Anton, König Rudolf, Loh- schöner, eleganter und zwingender ist der Textb. Tetschen; Chimiak Teo, Schindler Robert, gen, denn nach hxg folgt Dh4 mit Matt. aber müller Haus, Tyle. sämtlich Nestersitz; Sturm zug. Karl, Bilin; Hyna Josef, Heinrich, Brünn; Dreßler Rolf. Vlašim; Chroust Hostomitz: Ulbert 33. 34. Dc8-17 Kg8-18? Th6xg6+ 35. Sr3xd5? Zum Schluß noch ein Erich. Klutschkau: Eichler Otto und Bretschneider Otto, Drakowa: König Anton, Steinwitz Hans, Walter Ludwig, sämtlich Kwitkau; Tritsch kleiner Fehlzug. der aber nichts mehr verdirbt. Gustav. Wisterschan: Tesař Franz, Suchei; Ul- Der gegebene Zug war Dh6+ nebst Matt. bert Rudolf, Proseditz. Jubiläumsturnier Wisterschan. 35. 36. Dh2- h6+ 37. Se5x17 38. Dh6Xh7+ Dd7- d6 K18- e8 Ke8xf7 Aufgegeben. Auch Menschen mit bleichen, hageren, von der Not gezeichneten Gesichtern schauen in das Gezweig hinauf und finden nichts Grauen- In der vierten Runde wurden nachfolgende Gespielt bis zur letzten Konsequenz. Eine Partie, bastes an dem Anblick des toten Tierchens. Hai DTJ Zuckmantel mit 6: 2 Punkten. Teplitz gegen nicht spielen soll. Der Angriff von Weiß Resultate erzielt: Atus Zuckmantel gewann gegen die klar zeigt, wie man als Schwarz die Eröffnung sie das eigene Elend stumpf gemacht für das DTJ Turn 6: 1 Punkten für Teplitz. Kwitkau überzeugend. Leid der anderen? Sie leben im Dschungel der 16: 1 Punkten. schlug seinen Stammverein Wisterschan mit war Anmerkungen von Josef Schöpka, Komotau. JO DID DO