BUNTE WELT Nr. 49 Macs: Unterhaltungsbeilage Ein Feuer erlischt apparat. dene Urlaubstage. 1936 Aber noch ist es lange nicht so weit. Noch Seeleute, meiſt ältere Männer, zu Weib und find es mehr als zwei Monate, ehe die rauhen Kind heimkehren dürfen. Ihnen macht es nichts. Sie alle find viele Jahre lang auf den Meeren der ganzen Welt umhergefahren und find es ges wohnt, nur vorübergehend zu Haus bei Muttern zu sein. Heulend und brausend fegte der Nordiveft- findlichen Schiffe gewarnt. Und fast jedes der holt zu werden. Dann hat die Besakung gol sturm über die grauen Gewässer der Nordsee. heutigen Fischerfahrzeuge hat einen EmpfangsSeit drei Tagen weht es schon ununterbrochen mit Windstärke elf. Die Gewalt des in die Elbmündung stehenden Windes drückt bei Ebbe das ihm entgegenlaufende Waſſer zurück, und wenn die Flut einsetzt, so strömen ungeheure Waſſermaſſen ſtromauſwärtz, überfluten die Ufer biz weit hinein ins Binnenland, wo das Elbewasser nicht einmal mehr salzig schmeckt. Es geht auf Neumond, und wenn zum Mondwechsel im Herbst ein richtiger Nordwester tagelanz bläſt, dann ist an der unteren Elbe der Teufel los. von der Insel Neuivert beim Feuerschiff„ Elbe Auf der Rede von Altenbruch und querab 3" liegen viele ausfahrende Seedampfer vor Anker, um besseres Wetter abzutvarten. Bei folchem Nordweststurm auszulaufen ist selbst für größere Schiffe gefährlich. Manch schöner Dampfer ist bei dem Versuch, die Ausfahrt aus der Unterelbe gegen einen Nordwester zu er tvingen, an der felsharten Kante der Sandbank Scharbörn gescheitert und seine HolztrümIn Cuxhaven ſteht die Fischervorstadt fuß- mer trieben mit einsehender Flut gegen die hoch unter Wasser. Auf dem linken Ufer find Anterketten der vorsichtigeren Genossen. Manch Wiesen und Felder des fruchtbaren Kehdinger anderer, nördlicher steuernd, um die schäumende Landes weithin überschwemmt und die Bauern Brandung vor Scharnhörn zu vermeiden, geriet von Stormarn auf der schleswiger Seite, deren gegenüber auf den Großvogelsand, und bei Uferland höher liegt und durch flache Sandbänke Niedrigwasser fann man seine beiden Mastvor dem Ansturm des Wassers geschützt ist, haben spigen noch monatelang sehen. Alles übrige ihr Vieh schleunigst von der Weide holen haben die mahlenden und saugenden Sandmüssen. Ihre berühmten schwarzweißen ühe, massen des großen Schiffsfriedhofes zwischen die sich das Gras des fetten Marschbodens bis Helgoland und Curhaven verschluckt. weit in den Winter hinein gut schmecken lassen. Im Hamburger Freihafen zeigt der Regel einen Wasserstand an von fast atvei Fuß über normal. Auf der Seewarte, gegenüber dem Bismarddenkmal, ist schon gestern der erste Kanonenschuß gefallen, das Warnungssignal vor Hochwassergefahr. Bald wird der ztveite folgen: Für jeden Fuß am Pegel ein Schuß. Und der rasende Sturm läßt nicht nach: Heute ist der Schiffsverkehr eingestellt. Der heulende Sturm findet kein Opfer, an dem er seine Wut austoben, das er zerschmettern und den wilden Wogen, ſeinen Spießgeſellen, zum Fraß hinterfen könnte. Die vor Anker liegenden Schiffe sind durch die vorliegenden flachen Sände sicher geschüßt. Zornig brüllte er auf, der rasende Nordwester. Wirklich niemand, mit dem er spielen, dem er seine Kraft beweisen fönnte? Fern blist ein Licht auf. Ueber die freie, offene See ist er gekommen, hat die Wasser aufgewühlt bis in die Tiefe und ist in sausender Jubelfahrt weiter gezogen. Nun Weit draußen auf der See, dreißig Seestößt er zwischen nordfriesischer und ostfriesischer meilen von Curhaven entfernt und vierzig von Küste auf tausend harte Widerstände, die nicht Helgoland, liegt das Feuerschiff„ Elbe 1" auf nachgeben wollen oder können. Biegen oder bre- Position. Fünf Monate dauert der Seetörn", chen! Und es brechen alte, festverwurzelte fünf Monate muß das mit den modernsten Bäume. Es brechen Telegraphenpfosten und Hilfsmitteln ausgerüstete Schiff Nacht um Funkenmaste. Es fliegen flirrende Ziegel von Nacht mit seinem strahlend hellen elektrischen den Dächern. Im schönen Vierlanden kracht Leuchtfeuer den Schiffen den Aussteuerungsunter ohrenbetäubendem Getöse eine Wind- punkt in die Elbe weisen, von dem ausgehend sie mühle zusammen, die schon mehr als hundert Jahre steht. So hast der ungebärdige Aeolussohn im Lande. Die ruhigen Friesenbauern kennen ihn. Sie siben in ihren weit voneinander liegenden Häusern, rauchen zufrieden in Geborgenheit ihre Pfeife und sagen zuweilen, denn sehr gesprächig sind sie nicht, zu der eifrig stridenden Bäuerin:„ Dat bläst abers heute mal wieder bannig, wat, Mutting? Woans mag dat nu woll buten fin?" Ja, wie mag das wohl draußen sein... Draußen auf See, an diesem Oktoberabend des Jahres 1936! Die wetterkundigen Fischer find vor dem ausbrechenden Sturm rechtzeitig heimwärts gefahren oder haben einen Nothafen auf gesucht. Sie wissen, daß Weser und Elbe so manchem ihrer Väter und Brüder bei solchem Wind zu Mondwechselzeit ein nasses Grab bereitet haben. Sie sind moderne Leute, die Nordseefischer. Beim Herannahen des Nordwesttiefs haben die Fischereikreuzer und die Küstentvetter stationen funfentelegraphisch alle auf See bevon Feuerschiff zu Feuerschiff bis nach., Elbe 5" und so den Weg nach Eurhaven finden. Fünf Monate lang haben die zehn Mann der Besabung vollauf zu tun, um tagsüber Signale mit ein- und ausfahrenden Schiffen auszutauschen, Funkielegramme entgegenzunehmen und abzusenden, Lotsen, von denen immer eine Anzahl an Bord ſind, mit dem großen Motorboot auf einkommende Dampfer abzusetzen oder von auslaufenden abzuholen, die Dynamos und andere Maschinen des eigenen Schiffes zu be: dienen und vieles mehr. Arbeit genug ist auf dem Feuerſchiff. Es soll niemand glauben, die armen Leute, fünf Monate allein da draußen an immer derselben Stelle, wüßten vor Langeweile nicht was anfangen. Wenn die fünf Monate herum sind, kommt der Bojendampfer der Eurhavener Lotsenstation längsseits und mit ihm das Reservejeuerschiff, das nun für einen Monat den Posten des getreuen Elbwächters übernimmt. Mit eigener Kraft fährt die ,, Elbe 1" dann motorbrummend elbaufwärts, um in Eurhaven gründlich überDer Nordweststurm verschafft ihnen ein paar faule Tage. Zwar das mit einem viele Zentner schiveren Schildanker fejiliegende Feuerschiff ſtampft und rollt gewaltig in der groben See. Aber der ruhende Schiffsverkehr läßt ihnen tagsüber mehr Zeit als ſonſt, und nachis, wenn die große Lampe brennt, genügen vei Mann Decwache und einer in der Maschine, um den Dienſt zu verſehen. In Delzeug und schweren Seestiefeln stehen die Männer der Wache an Deck. Fortwährend dampft Sprißwaſſer über das auf- und niederstampfende und hin und her rollende Schiff. Bon Zeit zu Zeit, wenn die Elbe 1" gerade in ein Bellental niedersinkt, bricht eine besonder schwere See mit dumpfen Donnern über die Bordwand und stürzt Unmengen Salzwaſſers an Deck. Dann geht von dem gewaltigen Stoß ein Bittern durch den rotgestrichenen eisernen Rumpf, und es dauert eine Weile, bis sich die Wasser, im Schlingern und Rollen des Schiffes von Verschanzung zu Verschanzung getrieben, durch die nach außen aufklappenden Wasserpforten wieder verlaufen haben. Die Seeleute kennen das. Unzählige Male sind sie um Kap Hoorn gefahren, wo die Gewässer des Atlantischen und des Stillen Ozeans ständig wütend gegeneinander prallen und mit riesigen Wellenbergen dem gegen Westtvind und See auffreuzenden Schiff furchtbar zusehen. Auf der Brücke steht, ebenfalls in wetters festem Zeug, der Steuermann. Mit Billigung des Kapitäns hat er bereits vor ein paar Stunden den Befehl„ Achtung" in die Maschine gegeben. Aus Vorsicht. Bei solchem Wetter fann es vorkommen, daß die beste Ankerkette bricht. Dann muß das Schiff in der Lage sein, mit seiner Schraube sofort Fahrt voraus aufzuneh men. Sonst treibt es, dem Steuer nicht gehorchend, hilflos gegen die gefürchtete Scharhörnfante. Leise brummt der große Motor im Maschinenraum. Der Steuermann nicht zufrieden. Solche Sturmtage erlebt man an Bord eines Feuerschiffes in der deutschen Bucht im Herbst und Winter zu oft, als daß man sich irgendwelche Gedanken dabei machte. Vorsorge treffen natürlich, das ist die Pflicht eines ordentlichen Seemannes. Im übrigen hat er jeder Seemann glaubt das stets schon viel schivereres Better durchgemacht und überstanden. Ein Strich Steuerbord voraus ist das Drehsener des Helgoländer Leuchtturmes gut zu sehen in der klaren Nacht; von achtern schim mern die beiden roten und weißen Lampen von Elbe 2" und ganz schwach und undeutlich das feste Feuer von Neuwverk hoch oben von dem s alten steinernen Turm, der schon zu Störtebeders Beiten stand und dem berühmten Seeräuber oft Zuflucht bot vor den Kriegskoggen des hochmögenden Senats von Hamburg. An Badbord querab sind die drei weißen Lampen des Feuerschiffes ,, Außeniveser" zu sehen. Sie tauchen auf und verschwinden wieder, obwohl das elettrische Feuer der„ Außenweser" ebenso wie das von ,, Elbe 1" ein sogenanntes festes Feuer ist. Aber das Außenwejer- Feuerschiff, das freilich nicht ganz so weit draußen liegt wie die Eibe 1", rollt natürlich in der großen See ebenfalls ſchwer und ſeine drei Lampen find daher häufig nicht sichtbar. Der Steuermann geht mit breiten Beinen auf der Brüde auf und ab: Alles in Ordnung! Vorn im Schiff ist der Mannschaftsraum. Die acht Mann der Besaßung, die hier wohnen, haben es sich ganz behaglich eingerichtet. Saubere Stojen mit bunten Gardinen davor. Weißladierte eiserne Schränke. Ein großer Tisch. Und überall Photographien und bunte Postkartenbilder. Was tut der Seemann der Freiwache in solchen Sturmzeiten, wenn das Schiff ftampft und rollt und schlingert, daß man nirgends ruhig sißen kann? Er geht zur Koje". soll heißen er legt sich auf ſein Lager. Von den sechs Freiwächtern sind drei„ eingetörnt". Sie schlafen nicht. Sie rauchen die turze Shagpfeife und beobachten die drei Kame= raden am Tisch, die einen gewaltigen Stat dreschen. Einer, dessen Lager sich neben dem Tisch befindet, fist auf dem Kojenrand, läßt die Beine herabbaumeln und gibt den eifrigen Spielern zuweilen Ratschläge. Sonst wird nicht biel gesprochen unter den Männern. Sie fennen fich alle ganz genau. Sie find monatelang fort während in der Enge des Schiffes beisammen. Wenn einer den Mund auftut, weiß der andere schon, was er sagen wird. Lebenserinnerungen, Bize, saftige und harmlose, alles ist längst er zählt und bekannt. Bullaugen und Oberlicht sind feit geschlossen, ein Sprißer der über Ded saufenden Wasser könnte hereinhauen und die Behaglichkeit stören. Die dicke Luft, die den vom Pfeifenqualm vernebelten Raum erfüllt, ist ihnen Gewohnheit, verurſacht ihnen kein Halstveh. Achtern in der Kajüte, wo sich die höheren Changen, Steuerleute, Kapitän und die fommenden und gehenden Lotsen aufhalten, ist die Luft übrigens fein bißchen reiner. Die Herren schlafen in Kammern, und in der Kajüte find feine Kojen. Sonst sieht der Raum nicht viel anders aus, als der der Mannschaft im Vorschiff. Kapitän, zweiter Steuermann und zwei Lotsen sizzen um den Tisch. Jeder hat ein Grogglas vor sich, das er mit einer Hand festhalten muß, ſonſt ſauſt es sofort zerklirrend in die nächste Ede. Die beiden Lotfen, ein alter weißbärtiger Seebär und ein junger Mann, der eigentlich noch Lotsenschüler ist, sind tief verärgert. Wäre der verdammte alte Jammerkaſten, den ſie von Hamburg biz„ Elbe 1" geleitet haben, nur ein wenig schneller gefahren, ſo hätten sie noch vor Einsetzen des Unwetters einen einlaufenden Dampfer erwischt und fäßen heute gemütlich daheim. Der junge ist besonders wütend. Vier Tage sitt er nun schon fest auf diesem schaukelnden Ewer. Und wenn er Glüd bat, so wird er morgen einen Dampfer nach Hamburg bringen können. Bis er zu seiner Braut fommt, werden mindestens fünf Tage und Goitverdori sechs Nächte vergangen sein. Seine Mary ist eine echte Hamburger Deern, sie hat leichtes Blut. Und Sankt Pauli ist ein verflucht gefährliches Fahrwasser. Teufel weiß, was da alles passiert sein kannl -2Der zweite Steuermann, der noch nicht lange den Dienst auf Feuerschiffen macht, hat andere Sorgen. ,, Käpten," fragt er, wie das Schiff gerade heftig stampft und es einen Rud an der Ankerkette gibt, daß das Klirren und Singen des straff gespannten Eisengeschirrs bis in die Kajüte zu hören ist ,,, wird sie das noch lange aushalten?" Was meinen Sie eigentlich, Stüermann," antwortet der Kapitän ettvas von oben herab ,,, unsere Anterkette vielleicht? Ob die das aushält? Mein lieber Mann, ich bin nun bereits elf Jahre hier an Bord und habe schwereres Wetter erlebt als dieſe Kleine Müße voll Wind, Das kann ich wohl fagen. Und in der ganzen Zeit ist uns bloß zweimal die Anferkette gebrochen, davon einmal, weil wir zu wenig ausgestedt hatten. Heute liegen wir vor sechzig Faden Kette. Da muß es schon ganz anders blasen, wenn unsere Ankerkette brechen soll. Haben Sie sich mal den Stempel angesehen, der auf jedem zehnten Ket tenlint eingepreßt ist? Kettenfabrik Grünen in Westfalen. Das ist unser bestes Material, Stüermann, das bricht nicht." Der junge Lotse wollte zeigen, daß er auf diesem Gebiete auch seine Erfahrungen hätte und begann: Wie wir mal mit der„, Eleonore Ridmers" auf dem Menam- River vor Bang tot lagen..." Er konnte ſein Garn nicht zu Ende spinnen. Vorn im Mannschaftsraum sagte der Kiebiß auf dem Kojenrand gerade:„ Karo Zehn hättest du ihm anbieten solen, Jan..." In diesem Augenblick geschah es. Die Elbe 1" war tief hinabgesunken in ein Wellental. Aus den Schanzpforten an bei den Seiten strömte schäumendes Wasser. Langsam begann sie sich aufzurichten, da stürmte heulend und brausend an Backbord eine furchtbare Grundsee heran, brach über das ganze Oberded herein und drückte mit der Gewalt vieler Tonnen Wasser das Schiff nieder. Ein zweiter schwerer Brecher vollendete das Werk dieser Sturmnacht. Das Schiff lag völlig auf der Seite. Noch einmal leuchteten die mit weißer Farbe seitlich aufgemalten Buchstaben „ Elbe 1" durch den grauweißen Gischt versant der rotgestrichene Rumpf des Feuerschiffes in den Wellen. dann Mit ihr versanten zwölf Mann. Der wachthabende Steuermann und die beiden Matrosen der Deckwache wurden über Bord ge= spült und fanden, hilflos in dem schweren Delzeug wie sie waren, einen schnellen Seemannstod. Die anderen, sechs im Mannschaftsraum, vier in der Kajüte, zwei im Maschinen= raum, starben, ehe ihnen zum Bewußtsein kam, was geschehen war. Der Kapitän hat recht behalten. Die Anferlette ist nicht gebrochen. Das Feuerschiff Elbe 1" liegt auf dem Grunde der See vor Kette und Anter, wie es jahrelang schwimmend als Wächter vor der Elbmündung lag. So hat " der Hamburger Bergungsdampfer Hermes" die Lage des Brads festgestellt. Und über dem Grab von Schiff und Besabung wiegt sich Tag und Nacht auf den Wellen das„ Reservefeuerschiff Elbe 1". Das Buch in 630 Sprachen In einem Londoner Verlage ist ein Buch| Sprache. Wo spricht man fie, in Kuba? Nein, erschienen, das kein Mensch lesen kann. Auch der in Belgisch- Kongo. Die Slab- Sprache, ein sla= Gebildetste versteht nur einige, bestenfalls 50 wischer Dialekt oder eine Grundform des heu Säke; die übrigen bleiben ihm unverständliches tigen Russisch? Nein, Slaw spricht man am Kauderwelsch, wenn nicht der Titel des Buches Mackenziefluß in Kanada. Nommany? Nicht fein Geheimnis enthüllte. Er lautet The romanisch oder rumänisch, sondern ZigeunerGospel in many tongues". Es ist also das Evangelium in vielen Sprachen, beileibe nicht ſprache, weil die Zigeuner fich das Romin allen. Die Bibel, der ,, best seller" aller Zei-( Mensch) Volt nennen. Aber Chin wird doch ten, ist heute in rund 630 Sprachen übersetzt, ſicher in China geſprochen? Man ſpricht es in meistens von den Mitarbeitern der„ British and Burma, und zwar gleich in vier verſchiedenen Foreign Bible Society"; die restlichen Spra- Dialekten. Die Maggi- Sprache ist das Verſtän= chen sind von anderen Unternehmungen gelie- digungsmittel auf der Toulon- Insel, die zu fert worden, die sich ebenfalls das Ziel gesetzt Papua gehört. haben, die Kenntnis des Evangeliums über den Erdball zu verbreiten. 630 Sprachen bringt ,, The Gospel in many tongues", und von den allermeisten hat man nie etwas gehört. Es beginnt bei Nr. 1 mit Accra, an der Goldküste spricht man Accra- und es endet mit Nr. 630 bei Zulu. Dazwischen gibt es das Xosa, das die Kaffern sprechen, die Tabelle- Sprache teine mathematische For mel, sondern das Idiom von Matabelle- Land in Nord- Rhodesia. Unwillkürlich fühlt man sich versucht, bei„ China“ und„ chinesisch" nachzuschauen, denn hier soll die schwerste Sprache der Welt sein. Sie ist es nicht; dafür stehen, fäuberlich untereinander, 28 chinesische Dialekte, vom Hoch- Wenli über Mittel- und NiederWenli bis zum Chiho. Chinesisch hält also einen Reford. Seltsamerweise kommt gleich hinterher das Türkische. Nicht weniger als 28 verschiedene türkische Idiome sind aufgezählt, nicht etwa harmlose sprachliche Abweichungen, sondern Gebilde verschiedenen Wortschatzes und verschiedener Grammatik, die vom Bosporus bis tief nach Innerasien hinein geschrieben werden. Es gibt jedoch noch andere verblüffende Sachen in diesem Buch. Da ist 3. B. die KubaFast noch interessanter als die Sprachen selbst sind die Schriften, die man getreu wie= dergegeben hat. Die kunstvollen chinesischen Ideogramme, die mandschurischen sentrechten Sturmfahnen", die dschungelartigen indischen Schriftzeichen finden sich neben den Dreieden und Wellenlinien der Indianersprachen, die an jene Krigel erinnern, die Schuljungen an die und doch wird in ihnen Hauswände malen, das Evangelium ausgedrückt. Die abeffinischen Zeichen stehen neben flüchtigen arabiſchen in gefurvten Schlingen und Pünktchen und den Blockbuchstaben des Hebräischen. Im ganzen sind es mehr als 80 verschiedene Schriftsſyſteme. Die Bibel ist oft das einzige Sprachdokument, das die Völker Innerafrikas und Auſtraliens in ihren eigenen Idiomen beſißen. Alle drei oder vier Wochen gibt es eine neue Bibelübersetzung in eine neue Sprache, die man nur in den brasilianischen Urwäldern, in der sibirischen Tundra oder in indischen Berg= nestern tennt. 400 Millionen Bibeln in nahezu 1000 Sprachen sind schon gedruckt und verkauft oder unentgeltlich verteilt worden, in einem Beitraum von 126 Jahren. Das neue Menschenherz... Kleiner Kranz auf das Grab eines großen Dichters Am 27. November 1916- vor 20 Jahren also verunglüdie in der Nähe von Rouen der Dichter Emile Verhaeren tödlich. Mitten im Weltkrieg, der der 3erhalten hat, wird spüren, was wir diesem Sänger der Zukunft verdanken. tiefsten Erniedrigung nicht aufgehört, für sein Ideal zu zeugen. Seine Lieder werden erst „, Menschheit, goldenen Sternen brüder- wahrhaft lebendig sein, wenn das neue Menlich gepaart", der Dichter, der in einer Zeit safenherz, von dem sie fünden, das verlebte All des allgemeinen Todes und der Zerreißung aller erneuert hat. Weil wir das se gläubig hoffen menschlichen Bande zwischen den Völkern vor, wie er, legen wir den fleinen Kranz des Gezwanzig Jahren dahinschied, hat auch in der denkens heut' auf sein Grab. Irma F. gewendetes Hers die fömerslichte, erregendite ,, Er ging an meiner Seite... Enttäuschung bedeutete, verloren die Freunde einer Dichtung, die ein besseres Zukunftsideal besingt, den Mann, der zündender als viele andere den Ton der Zukunftshymne getroffen hat. Das schmale Bändchen„ Hymnen an das Leben“ verdanken wir dem entscheidenden Menschheitserlebnis dieses größten, in franzö fischer Sprache schreibenden Dichters Belgien3. Stefan Zweig hat uns in mafelloſer Sprache die kongeniale deutsche Nachdichtung der Verhaerenschen Lyrik vermittelt. Im Weltkrieg 1914 bis 1918? Schulbant gesessen, da hat er geweint, wenn Onein! Da war der Freund noch auf der seine Mutter mit leerer Tasche, ohne Brot, nach Hause gekommen ist. Er hat geweint, bis ihm die Mutter schwarzen Kuchen gebaden, ein Gemisch von Kaffeeſaß und Sirupsurrogate, den er heißhungrig verfchlang. Mich hat er damals noch nicht gekannt. Ich irrte durch das Karstgelände, lag zerschlagen und mit einem großen Herzen voll Sehnsucht nach Vater und Muiter und unserem heimat lichen Grenzwald in den Schüßengräben in Italien. " 6 Worte für die Sache der Armen, der Entrechteten, meine Begeisterung für den Sozialismus. Ganz deutlich bebten schon damals in der großen Welt draußen die Fundamente unserer Wirtschaftsordnung. Näher, immer näher zog das Beben, hinter sich verschüttetes Leben, ver nichtete Arbeit laffend, und einmal stand es drohend inmitten des Grenzlandes, der Heimat. Als eines der ersten Opfer fiel ich, dann der Junge; der ebenso schon Familie hatte, schon wie ich. Das war vor Jahren. Erit nahmen wir beide die Sache leicht. Jn. Unkenntnis der Zu= ſammenhänge warteten wir auf morgen, übermorgen. Von unserem Bintel aus übersahen wir das Kampffeld nicht, erkannten die moderund verspottet durch die Täler der Abbruzzen, nen Waffen nicht, die sich flingende Fremd= und nach drei Jahren mit einem Fieberbrand wörter umgehangen hatten: Autarkie, Rationaim Leibe beim zu der gequälien Mutter, in liſierung, Deviſen, Clairing... meinen stillen großen Wald. Vicle werden sich aus dieser oder jener bild: lichen. Darstellung und Zeitungsphotographie des Bildes eines anderen Belgiers erinnern, der noch heute in der Arbeiterbewegung eine führende Rolle spielt: unseres Freundes Vandervelde. Dieselbe Physiognomie, derselbe Ich schlich als Kriegsgefangener verachtet lebendige, geitsprühende Ausdruck im schwarzbärtigen Gesicht und aus funkelnden Augen hinter Gläsern tritt uns enigegen, wenn wir Verhaerens Bild zur Hand nehmen. Hier ist jene westliche Aftivität spürbar, ein Temperament des Herzens, das sich ganz für die als recht erkannte Sache zu verschtvenden bereit ist. Die Sache Verhaerens war, feitdem der 1855 in einem Dorf bei Antwerpen Geborene schreiben begann, jene Umtvelt, in der er Mauern und Fabritschlote, Maschinen und Lebensnot wachſen ſah, das Gebrüll der Motoren und Transmissionen hörte, jene Umtvelt, in der er das Menschenherz immer mehr in Gefahr geraten wußte und die ihn daher zum Rufer für eine neue Welt machte. au Wir bringen, von der Welt und von uns selver trunken in das verliebte All ein neues Menschenherz. Der Götter Bann und Gnade ist für uns versunken, in uns nur lebt die Kraft, denn in uns war der Schmerz. Das war der Ursprung jener Shmnen, die zum Wertvollsten gehören, was die internationale Arbeiterdichtung besißt. Verhaeren ist das bei ein Musterbeispiel dafür, daß man den Bo= den, auf dem man gewachsen ist, lieben und sich doch der ganzen Welt weihen kann. Denn ein wesentlicher Teil seines Werkes ist seiner flandrischen Heimat gewidmet. Indem er fie besang, ihre lebensstroßende Kraft pries und nie verleugnete, daß sein ganzes Wesen in ihr wurzelte, umfaßte die Sehnsuchtsbrunst seines Dichterherzens gleichzeitig so begeisternd das ganze All, daß er alle diejenigen mitriß, die noch durch den Klang eines großen Dichterwortes zu rühren find. Dieser Klang allerdings war von einer bis dahin unbekannten, berauschenden Schönbeit. Das sieghafie Gefühl, das ein neues Menschenherz ausströmte, entlud sich verschwenderisch in Gesängen, die fast den Rahmen der Sprachkunst sprengten. Les rythmes souve rains" so nennt er eines der ersten Bücher, die diesen Klang vermitteln mit Recht: wer nur das bekannteste und verbreitetste seiner Bücher zur Hand nimmt, die ,, Hymnen an das Leben", und sich ein Organ für die Macht der Dichtung Die Heimat war arm geworden. Alle Güter lagen draußen an den Fronten zerschlagen, verrostet und begraben. In der zwei Stunden entfernten. Bezirksstadt dauerte es eine geraume Zeit, ehe die Bergunternehmen ihre Spatenstiele, Beltpflöcke und Handgranatengriffe als überzählig und unbrauchbar eingesargt, und sich wieder der Friedenserzeugung zugewandt. Aber dann ging es flott. Aufträge über Aufträge flatterien in die Kontore. Kreissägen jubelten das Lied der Arbeit. Schwungräder pulsten, und breite Lederriemen samaßten in den Holzverschalungen. Säge und Hovelspäne türmten sich in der genzen Fabrit kniehoch. Ein atemberaubender Geruch von Politur, Beize und Spiritus lag wie Beihrauch über dem Schaffen, und ich und alle die Freunde und Freundinnen waren glüdlich. Mir schien 83, es, als würde ich jetzt voll entfchädigt für die schweren Kriegsjahre, für meine hingeopferte Jugend. Ich flomm sozial über den Durchschnitt meiner armen Heimat, ich erreichte ein Angestelltenverhältnis mit Pensionspflicht. In scheuer Liebe streichelte mir oft die weißbaarige Mutter über den Scheitel, den sie mit Mühe erreichte. Freudiger Abglanz ihres verborgensten Fühlens spiegelte sich in ihren alten guten Augen. Kaum vermochte ich inmitten meiner geliebten trauten Waldheimat all das Glück zu ertragen. Da ging ich in die Fremde. Erst immer noch glücklich. Neue Menschen, neue Freunde wuchsen in mein Leben. Erfahrungen freudiger und trüber Art wechselten, bis ich in der Heimat des kleinen Jungen landete, der im Kriege die schwarzen Kuchen verschlungen, und mittlerweile zum kundigen Buchhalter geworden war: Ich und der Junge fadten ab. Böse Worte fielen in den Familien. Oft und oft blieb die Schublade leer. Die große Kriegszeit mit den schwarzen Kuchen ist wieder erſtanden. Längst haben wir alle Hoffnung auf nnMit verschtvielten seren Beruf aufgegeben. Händen haben wir mit auf der Staatsstraße ge= schippt. Wir haben die Verge der Heimat mit Jungtvald gepflanzt. Wir haben alle erdenk liche Gelegenheitsarbeit getan. Das war alles wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Die Kinder wurden blässer, immer noch schwächer, und die Not touchs weiter. Zum letzten Male sind wir beide nochmalz in den gräflichen" Forst gezogen und haben für die Menschen, die noch Weihnachten feiern tönnen, Christbäume ,, gemacht". Tagtäglich sind wir, durchnäßt bis auf die Haut, durch das Jungdidicht gestrichen, haben die abgeschlagenen Bäumchen an die Waldwege gezerri. In unzähligen Pünktchen stand Blut auf der Handoberfläche. Nadeln und Dürrzweige straften unsere Arbeit. An einem Morgen Tag Schnee über dem Balde. Unsere Arbeit war beendet. Furchtsam gingen wir beide heimzu, um Frau und den Kindern zu sagen:., der Verdienst ist zu Ende!" Da kam zu dem Jungen die Botschaft, morgen folle er in die Fabrik kommen, zur Arbeit, die Brot, Sattsein und neuen Lebensinhalt gibt! Kaun, daß er sprechen fonnte, als er mir das kaum Glaubliche erzählte. Mir ging cs nicht beſſer. Ich schüttelte ihm die Hände, schaute ihm lange in die frohen Augen und sagte: Nun marschiere ich allein weiter! Wie lange ich cz Was uns trotz des verschiedenen Alters zu noch ertragen kann? Weißt du es, mein Freunden gemacht? Ich wüßte selbst nichts Freund, der du fünf Jahre an meiner Seite anderes zu sagen, als meine überschwänglichen gingst? Josef Egerer. ย Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 310: Kg4-13! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dinnebier Emil, Tetschen; Chroust Karl, Bilin; Sturm Heinrich. Brünn: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Tepper Franz, Karlsbad: Nitsch Rosa. Trupschitz; Schöffel Antou, Schöbritz: Brettschneider Otto u. Eichler Otto Drakowa; Habl Erwin, Chimiak Teo. Holfeld Otto. Schindler Robert. Freund! Anton, Lohmüller Hans, König Rudolf u. Tyle, sämtlich Nestersitz; Triltsch Gustav, Wisterschan; Tesař Franz, Suchel: Walter Ludwig. König Anton. Steinwitz Hans, sämtlich Kwitkau; Dreßlen Rolf, Vlašim: Klotzig Rudolf, Strache Karl, Pfeifer Ernst, Jungmann Karl, sämtlich Großpriesen; Ulbert Erich, Klutschkau. PARTIE Nr. 117. Gespielt im internationalen Schachwettkampf am Bundesfest in Komotau. Atus V. Kreis- Atus VI. Kreis. 3. Brett. Sizilianisch. Weiß: Wohner Laurenz, Neudek. Schwarz: Schöpka Josef, Komotau. 1. e2-0 2. Sg1-13 3. c2- c3 c7- c5 Sb8- c6 Ein Abweichen von den üblichen Theorie. Der Zug ist aber trotzdem nicht schlecht, er beinhaltet die Bildung eines starken Bauernzentrums. 3. 4. e4- e5?! 5. Lfl- c4 6. Lc4- e2 7. d2- d4 8. Sg8-16 S16- d4 Sd4- b6 Dd8- c7 c5Xd4 3 Adamson sägt durch dick und dünn Einer fehlt! Es iſt nicht mehr Herbst und noch nicht Winter. Herbſt iſt es, wenn die Obstbäume fruchtbeladen ftehen, die Sonne vom Klaren Himmel mild herniederstrahlt, das Buchenlaub in bunten Farben glüht und dann vom Herbstwind als Blattgeflirr verstreut wird über das Land. Nun aber stehen die Bäume in der stillen Seitengaffe tahl, ihr dürres Laub, das den Gebsteig bedte, ist vom Bind verteht oder in den Schmutz getreten. Das heimliche Rascheln unter den Füßen ist nicht mehr: Die Welt ist trüber und ärmer geworden. Vor einem Haus steht der Wagen einer Bestattungsgesellschaft, in ihm ein schwarzpolierter Sarg. Hinter dem Sarge sammeln fich die Introhner des Hauses, um den Loten ein Stück des Weges zu geleiten. Sie brauchen nicht weit zu gehen, hinter der Straßenbiegung wird der Fahrer Bollgas geben und seine stille Fracht entführen. Ich kenne alle Bewohner des Hauses und doch weiß ich nicht, wer geftorben ist. Die gutmütige alte Frau ist da mit ihrer erwachsenen Tochter( ,, Sie ist immer noch ledig und war doch ein so hübsches Mädell", ftelle ich im Gedanken fest), hinter ihnen geht der Arbeitslose mus der Dachstube mit seiner Frau, dort der alte, schwarzgekleidete Herr, der im Sommer auf den sonneüberstrahlten Partivegen so gern den spielenden Kindern zusah, dann noch einige Leute, alle zufammen einen kleinen Trupp von acht, neun Menschen bildend. c3Xd4 d7-86 Schwarz spielt sehr vorsichtig. Er beabsichtigt den Abtausch des e- Bauern zu erzwingen, in welcher Absicht ihn dieser etwas entgegenkommt. und nachfolgenden Angriff auf den d- Bauer. Hätte Weiß nicht geschlagen( 9. exd6), so wäre die Entwicklung des Läufers nach g7 nebst Be setzung der freien d- Linie mit dem Turm a8 gekommen. Unverständlicherweise rückt später wickelt den Läufer nach e7. 9. 10. e5xd6? من Dc7Xd6 e7- e6 Auch jetzt noch ist die Entwicklung des Läufers Am nächsten Tage erfahre ich es: Es war Schwarz von seinem Plane wieder ab und entein alter Mann gewesen, den ich gut kannte. Unmertlich hatte er sich zurüdgezogen, sein Leben war still erloschen wie ein niedergebrann- nach 87 dem Textzuge vorzuziehen. tes Licht. Auch andere erfuhren erst durch seis nen Tod, daß er die letzten Monate auch noch gelebt hatte. Das also find wir wert! Neben und bor uns fielen die Kameraden und wir merkten es nicht. Gingen sie vorzeitig? Hatten sie ihr Leben erfüllt? Erfüllen wir das unsere, solange es Beit ist, auf daß nicht einmal auch vor unserm Sarg gute Bekannte stehen und fragen: Wer mag darin liegen? 11. 12. a2- a3 b2- b4 13. Lel- b2 Lf8- e7 a7- a6 Le7-16 Angriff und Ueberdeckung des Bauern d4. Schwarz glaubt nun am Ziele seiner Wünsche zu sein, aber Weiß hat in dem Zuge Sb1- d2 14. den Bd4 nicht schlagen wegen Figurenverlustes. eine hübsche Parade gefunden. Nun darf Schwarz Sxd4 15. Sxd4 LXd4 16. Sf3! oder Z. B. 14. 14.... LXd4 15. SXL SXS 16. Sb3! usw. 14. Dd6- d5 Sb6- a4! 15. Sd2- b3 16. Tal- b1 17. Talxb2 18. Tb2- d2 19. Dd1- c2 20. Tfl- dl Sa4xb2 0 b7- b6 Lc8- b7 Ta8- c8 Gedankenfrüchte dieser grauen Lage. Es iſt nicht mehr Herbst, bald wird es Winter sein, dann weht der Wind scharf und kalt und flar. Vorzuziehen ist Le2- c4! Den Textzug läßt eine Schach- Ecke M. G. Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32. Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 313. Von Jules Sulser. Zürich. ( Schweizer Arb.- Schachzeitung.) Schwarz: Ke5. Tg4. Lb1. Be3, 17, h5.( 6) ग 87 21 a b c det gh 8 7 6 5 3 2 21. Dc2- c4? hübsche Kombination des Schwarzen mit Bauern gewinn zu. 21. 22. Le2XC4 Dd5xc4 Sc6Xb4 Nicht SXd4, wegen TXS usw. Der Textzug gibt auch schöneres Spiel und aussichtsreichere Chancen. 23. Lc4Xe6! 17Xe6 24. a3Xb4 Lb7x13 25. g2x13 Lf6e7 26. Td2- a2 T18x13 27. Sb3- c1 Le7Xb4 28. Ta2xa6 Lb4- a5 29. Tab- a7 T13-17 30. Ta7X17 Das hatte noch Zeit. Den Turmabtausch kann Weiß immer noch erzwingen. 30. 31. Sc1- d3 Kg8x17 K17- e7! Der König wird im Endspiel immer zu einer starken Figur. 32. Sd3- e5 33. Kg1-2 34. h2- h3 35. Tal- cl 36. Se5-13+ 37. S13-5 Ke7- d6 Kd6-15 Lr5- c3 Kd5Xd4 Kd4- c4 Tc8- c6 38. Sg5Xh7 Statt soinen König und Springer für die Verteidigung heranzuziehen, geht Weiß auf Bauernraub aus. Das kann kein gutes Ende nehmen. 39. Sh7-18 40. Sf8- d7 41. b5- b4 Kc4- b3! Teb- d6 Einer fehlt, doch ich vermisse niemanden. Kann ich die Menschen fragen, die traurig und vergrämt aussehen, obzivar sie nicht weinen. Was ist ein Mitgefühl wert, das erst nach der Ursache fragen muß? Ich scheue mich, in ein Nachbarhaus zu gehen und nach dem Namen des Toten zu fragen. Ich versteife mich darauf, daß ich von selber darauf kommen muß, wer bei dem Trupp fehlte und gehe den ganzen Tag grübelnd und sinnend umher, ohne seinem Welß: Kf8, Dg1. Te8. Lc5, g6, Se2 e7, Bd5, f6, Figur verliert. Eine gehaltvolle Partie, die von Resultat zu gelangen. a b cdefgh h4.( 10) Matt in zwei Zügen! Sd7- e5 42. Tel- b1+? Verliert sofort, aber auch andere Züge hätten keine Aenderung bringen können. 42. 43. Se5- c Aufgegeben, da Weiß, wie immer er spielt. eine Schwarz im besten Stil gewonnen wurde, Anmerkungen von Josef Schöpka, Komotau. Kb3- a2 Td6-14 +