BUNTE WELT Nr. 2 Fritz Rosenfeld: Unterhaltungsbeilage Das glühende Blut Die Kerzen im Zimmer des Mandarins Kitwang- Si- Teng fladerten. Ein eiskalter Bind schlich auf leisen Raubtierpfoten durch den Palast, drang unaufhaltsam durch alle Fugen des Gebältes, fraß sich in die Glieder, biß die Knochen auf und fuhr ins Mark. Wenn Kwang- SiTeng die Augen schloß und die Finger verkrampfte, spürte er ihn im Herzen. In tupfernen Kesseln glühte Kohle, die Feuer fnackten und knisterten, aber sie wärmten nicht. Kwang- Si- Teng bielt seine halberstarrten Hände über ihren wehenden Atem. Da war es, als wichen sie ihm aus, als verschenkten sie ihre Wärme irgendivem und irgendwohin, nur nicht ihm. Die Hände Kwang- Si- Tengs frochen in die weiten Aermel seines Kleides. Er rief die Diener und ließ die lohenden Kessel aus dem Zimmer tragen. In der Stunde der Dämmerung meldete Mvang- Si- Tengs Haushofmeister den Arzt Su, der den Mandarin jeden Morgen und jeden Abend besuchte. Mwang- Si- Teng blidte Su aus strengen und kalten Augen an. Die Seele war in diesen Bliden längst erfroren. ,, Sag mir die Wahrheit," forderte der Mandarin... Ich sterbe hin, ich erfriere langsam, der Frost nistet in meinem Blut und verzehrt es. Gibt es feine Hilfe?" ..Frost im Blut," wiederholte der Arzt, langsam. Er schwieg, die Stirn in Falten. Er blickte auf seine Hände, schmale, magere Greisenhände. Gibt es ein Mittel?" Su nidte. ,, Ein einziges Mittel," sagte er. ..Glühendes Blut. Blut, das brennt. Ein Tropfen, in die Adern eines Menschen gegossen, der erfriert, taut alle Lebenskräfte wieder auf." Glühendes Blut?" sagte der Mandarin tonlos. Er sentte die Augen. Dann erwachten seine Blide wieder, sie wurden hell und Nlar. ,, Wer hat glühendes Blut?" ..Nicht viele Menschen haben glühendes Blut," sagte Su langsam. Nur jene, die das Leben noch vor sich liegen sehen und dennoch glücklich find. Menschen, deren Lachen wie die Sonne ist: ein großer Glanz, und gesegnete Wärme Ein Schwärmer, ein Narr, dachte der Mandarin. Su hat in feiner Jugend Gedichte geschrieben. Unsinn ist, was er redet. ,, Nur ein Tropfen," fuhr der Arzt fort. ,, Doch er muß freiwillig geschenkt werden. Er darf weder mit Geld gekauft noch mit Gewalt geraubt sein. Geld und Gewalt nehmen dem Blut feine Kraft. Es erfaltet, erfriert... Unsinn, dachte der Mandarin, als er bereits auf seinem Lager ruhte, viele Stunden später. Glühendes Blut? Allez Menschenblui ist warm Er schlief nicht in dieser Nacht. Zu viele Gedanken jagten durch seinen Kopf. Er dachte an alle Menschen, die er kannte. Wer hatte das Leben noch vor sich, und war dennoch glücklich? Seine Freunde waren alt, wie er, ausgebrannt, wie er, in ihrem Lachen war kein Glanz und feine Wärme, fie maßen das Glas Wein, das sie tranken, sorgsam nach der Vorschrift des Arztes, sie hockten am Feuer, sie flohen in ihren schlaflosen Nächten zu Büchern, sie kauften für Gold und Silber Worte, von denen sie Trost erhofften. Seine Diener, seine Soldaten? Die Beamten, die ihm unterstanden? Sie zitterten vom Aufgang der Sonne bis Mitternacht vor feinen Befehlen, vor ihnen lag nicht das Leben, vor ihnen lag der Hunger, der Frost, der Tod. Suchen, dachte der Mandarin, man muß suchen. Das Reich ist so weit, die Erde so groß. es muß Menschen geben, vor denen das Leben sich breitet wie ein unbeschrittener Weg, und die doch lachen mit dem Glan der Sonne. Am Morgen zog Kvang- Si- Teng einen einfachen, schwarzen Mantel über sein seidenes Frost wuchs aus der Erde, troch an feinen BeiKleid und verließ ohne Gefolge seinen Palast. nen hoch, umklammerte sein Herz. Langsam ging er, wie im Traum, und es war, als lebten nur seine Augen. Er sah Straßen, wehende Wimpel mit grellen Schriftzeichen über den Läden, er kam auf den Markt. Menschen standen um einen winzigen eisernen Herd, auf dem ein Händler Reis und Fleisch kochte. Hungrige Augen hingen daran, hungrige Hände streckten sich nach den fleinen Holzschalen mit dem dampfenden Reis, nach dem in schmale Streifen geschnittenen Fleisch. Ktvang- Si- Teng betrachtete fie lange, die Käufer und den Händler. Der Händler? Er hat schlechte Augen, gierige Augen, er greift hastig nach den Münzen, nicht eine Schale Reis würde er verschenken, auch wenn ein Mensch verhungert. Wer kein Herz hat, kann nicht glücklich sein. Und die um seinen Ofen standen, mit den hungrigen Augen? Wie kann ein Mensch glücklich sein, der fürchtet, daß die hand des Hungers ihm die Kehle zuschnürt? Mvang- Si- Teng kam in die Straße der großen Kaufhäuser. Hinter leuchtenden Scheiben lagen die Herrlichkeiten des ganzen Reiches: Seide, Ringe, Armreifen, Halsbänder, Schalen aus Gold und Teller aus Silber, fleine Schränke aus Ebenholz und Geräte aus Vade. Junge Frauen standen vor den Läden, in kostbare Kleider gehüllt, von einer Schar schweigender Dienerinnen begleitet. In ihren Augen sah Kwang- Si- Teng Unrast und Argwohn, Unfreiheit und Verschlagenheit. Ihr Blick hat heute diese Seide berührt, und sie werden nicht lachen, ehe diese Seide ihnen gehört. Ihr Auge ist heute über dieses Armband geglitten, und das Blut wird ihre Schläfen sprengen, wenn sie das Armband morgen im Hauſe ihrer Freundin wiederfinden. Wer an den Dingen hängt, ist nicht frei und hat Furcht, sie zu verlieren. Wer aber fürchtet, fann nicht glücklich sein. Vor dem Laden eines Wechslers lagen fleine Berge von Münzen. Der Wechsler, ein dicker Maun mit roten, leuchtenden Wangen, stand neben seinem Tisch, die Hände über dem Bauch gefaltet. Sein Lachen war wie Sonne. Aber der Glanz dieser Sonne war falsch. Er betrügt seine Kunden, dachte Kwang- Si- Teng. 1937 Doch wer betrügt, kann nicht glücklich sein, denn aus Betrug wächst Angst, und über die kurze Freude fällt der Schatten des Henkers. Kwang- Si- Lang tam zu einem Plat, auf dem Kinder spielten. Er näherte sich ihnen, er ergriff die Hand eines kleinen Knaben. Daz Leben liegt vor ihm, dachte Kwang- Si- Leng, und er ist glücklich im Spiel mit seinen Names raden. Aber das Kind wich zurüd. Es erschrat. Was will der fremde Mann in dem schwarzen Mantel, mit dem schmalen Bart, der im Winde zittert? Svang- Si- Teng wollte das Lachen des Knaben hören, er griff in die Tasche und holte eine Münze hervor. Da erinnerte er sich: er darf das glühende Blut nicht kaufen. Er warf eine Hand voll einer M in den Sand und ging weiter. Das Kreiſchen der Kinder, die sich Felder umringten sie mit einem breiten, brauns auf die Geldſtücke stürzten, lief hinter ihm her. Der Mandarin ging vor die Stadt hinaus. grünen Gürtel. Bauern neigten sich tief über den halbreifen Reis, sie standen bis zu den Knien im Wasser. Ihre Häuser hatte der Sturm zerfetzt. Die Dächer waren abgerissen, Swangs Si- Teng blidte in die Stuben. Hausrat aus billigem Holz, Tonschalen mit ausgebrochenen Rändern, Kleider, die siebenmal geslidt waren - Schmutz und Scherben. Kwang- Si- Teng bes trachtete die Bauern. Hinter ihnen stand der Hunger, groß und grau wie der Himmel dieses Tages. In ihren Adern fonnte kein glühendes Blut fließen, nur ein träger, falter Strom wie Tränen. Der Abend fant. Auf einer Brüde, die vom Ufer eines Teiches zu einer kleinen Insel führte, stand ein junger Mann. Ein junges Mädchen stand neben ihm. Beide wandten ihre Gesichter zu den Sternen und schwiegen. Lange standen sie so, stumm und glücklich. Als sie gingen, schritt Kwang- Si- Teng ihnen nach. Wer schweigt, ist in Frieden mit der Welt versöhnt, dachte vang- Si- Leng; und wer den Mantel des Friedens trägt, ist glücklich. Vor dem Hause des Mädchens nahm der junge Mann Abschied; er legte die Hand auf sein Herz und verneigte sich tief. Der Mandarin folgte dem jungen Mann, näherte sich ihm und sprach ihn an. ..Einen Tropfen deines Blutes- nur einen Tropfen," sagte er, und das erstemal in seinem langen Leben flangen seine Worte wie eine demütige Bitte. Da sah er in das Antlitz des jungen Mans nes und verstummte. Es war bleich wie der Mond an einem nebeligen Herbstabend, und tiefe Schatten lagen um die Augen. Der junge Mann sah den Mandarin fest und ernst an. ..Ich liebe Yang," sagte er. Aber der Vater zivingt mich, die Tochter des reichen Kaufmanns Ping- Tao zu heiraten. Unheil liegt über unserer Liebe, darum schweigen wir. Ver zweiflung zerfleischt unsere Herzen, darum fönnen wir nicht sprechen. Du willst einen Tropfen meines Blutes? Schneide meine Adern auf, ich laß gern all mein Blut verströmen 12 Sewang- Si- Teng sentte den Kopf. Mit einer Gebärde, die um Verzeihung bat, öffnete er die Hände. Der junge Mann ging weiter. 030 sati as sim An der Mauer einer Pagode lag ein BettJer in zerlumpten Kleidern. Er hat nichts, um das er fürchten müßte, dachte Kwang- Si- Teng, und er ist noch nicht so alt, daß nicht noch ein Stück Leben vor ihm läge. Der Mandarin wedte den Bettler. Der Bettler erschrat- er sah unter dem Mantel Mwang- Si- Tengs einen Streifen des seidenen Kleides. Er erhob sich, berneigte sich, sah von unter mit einem fahlen, falten Lächeln zu Kwang- Si- Teng empor. -2Erst als er verschwunden war, sette auch| Hand auf seine Lumpen. ,, Jest fließt mein Blut| Näher und näher rückt das Verderben, rücken Mvang- Si- Teng seinen Weg fort. langfam," fuhr der Bettler fort. Ich bin noch Krieg und Mord und Untergang. Gewaltlofignicht alt an Jahren, aber alt im Herzen." feit und noble Gesinnung kam unter die Räder Ktvang- Si- Teng gab dem Bettier eine und Mars regiert die Stunde, ein sehr Münze. Er zog den Mantel enger um sich. Ein schmutziger und gemeiner Mara Du, mein Tag ist vorüber, dachte er. Ein einziger Mensch lieber Pida, hast nie etwas gewußt von den fagte, er fei glücklich; und dieser einzige log, um, niedrigen Händeln dieser Menschengeneration, sich ein Geldstück zu erschmeicheln. du hast es nur geahnt in deiner Scheuheit und Auch in dieser Nacht konnte Kwang- Si- Verschlossenheit, die nur ganz wenigen AusTeng nicht schlafen. In den Adern der Menschen erwählten Zugang zu deiner schweigsamen, glüht das Blut nicht mehr, es rollt träge, wie Schweigen heischenden Seele gewährte. Du ihre Tage dahinrollen, ohne Sonne, ohne Lachen. haft mit dieser entarteten Epoche möglichst nichts Und die Tiere? Die Blumen? Ueber dem nächt zu tun haben wollen. Das war der eine höhere lichen Wald liegt eine ungeheure Wolfe von Sinn, den dein schlichtes Kater- Dasein für mich Angst und von Sterben, der Tiger padt das Reh, gehabt hat. der Adler den Specht, und selbst aus dem Meere steigt der stumme Schrei der Todesfurcht auf: hinter Schwärmen von Fischen jagt mit glühen-| den Augen der Hai. Wind fährt durch die Blüten und zerfekt ihre Blätter, die Bäume stehen nadt und kahl und ihre Aeste sind eine einzige erstarrte, gefrorene Klage. Gibt es noch einen Tropfen Blut, der nicht erstarrt, gefroren ist in der ewigen Angst vor dem Tode? ,, Bist du glücklich?" fragte der Mandarin. Der Bettler dachte nach. Ein hoher Herr will in der Verkleidung eines einfachen Mannes das Denten der Menschen erforschen, die er regiert, sagte sich der Bettler. Er wünscht in seinem Herzen, daß sie glücklich seien. Ich bin es," sagte der Bettler. Er schielte zu Kvang- Si- Teng empor. Allerdings bin ich es erst von dem Tage an, an dem ich beschloß, auf alle Reichtümer der Erde zu verzichten. Als ich noch jünger tvar, träumte ich von Macht und Glanz, von einem schönen Haus und von Frauen. Heute..." Der Bettler wies mit der ( Schluß folgt.) Grabrede auf eine Katze Aber noch ein anderes Wunder ward mir durch dich und dein Dasein erschlossen. Und wiederum muß ich mich des schämen: nicht dich beirauere ich, sondern das Symbol meines Hauses, das Heimchen am Herd, den Feingehalt der Gemeinschaft, in der ich lebe. Voll Staunen habe ich erst durch deinen Tod wahrgenommen, wie sehr der Geist einer Gemeinschaft eine Einheit ist und sogar die Kreatur des Tieres erfaßt. Du hast dein Leben gelebt, indem du vollkommen unser Leben lebtest, Geist von unserem Geiste wurdest, so klar und so tonzentriert, wie es nur der schlichten Einfalt des Tieres gelingt und nie und nimmer der So also hat es mit dir enden müſſen, armer werde, Augen, die auch noch ungebrochen waren, Leben gelebt zugleich mit meiner kleinen Tochtvinkelzügigen Art des Menschen. Du hast dein alter Freund Bida! Ganz gegen deine Natur als der tote Körper vor mir lag— nur dieser ter Eva, die fast auf den Tag genau so alt wie war dein Tod. Das Gewaltsame, das deinem Blick war der Steg, der von den Geheimnissen du, deine Gefährtin durch alle acht Jahre war, Wesen allezeit so fremd war, es hat dein Wesen seines verschlossenen scheuen Inneren zu uns bir gleich in Wesen und Charakter: von Heiter= zuletzt vernichtet. Doch noch indem du fielst, Menschen nach außen führte. Seine Beschei feit erfüllt und doch scheu, liebesbedürftig und triumphierte der fittliche Charakter deines Her- denheit war auch Stolz, feuſche Unnahbarkeit, doch nicht mitteilsam, gleichgültig gegen Echozens. Wie dein Leben still und leise gewesen aristokratische Einsamkeit. Aber alles diskret, folade und Kuchen, aber selig Schokolade und war, ſo ſtarbſt du auch ſtill und leiſe. Keine alles unaufdringlich, ein unerbittlicher Gegner| Kuchen geschenkt zu bekommen, weil Schenken Sekunde lang brauchtest du für den Tod, kein alles Lärmenden, Aufsehenerregenden. Ja, auch Liebe ist, doch wird sie es nie sagen, nie vers bescheidenster Schmerzenslaut entstieg der miaut hat er fein Duizendmal in seinem achtlangen... Brust, über die im Verglimmen des letzten jährigem Leben und die Schärfe seiner Krallen, fchönen Sommerabends dieses Jahres das gnas das war wohl nur ein Atavismus aus der denlose Rad eines Autos hinwegfuhr. Auf mich Brunnentiefe barbarischer Vorzeiten: gebraucht hattest du vor dem Tor des Hauses gewartet, hat er diese Krallen nie. O, er war kein armwie allnächtlich so auch in dieser Nacht. Mit feliger Schwächling, kein zahnloser Abstraktpazimir wolltest du ins Haus hinein, dir das Haar fist, kein blutleerer verirodneter Philifter. Er frauen lassen, ein wenig mit dem Schweif war ein Gegner jeglicher Gelvalt und jeglicher wedeln und gesättigt von der schweigsamen Tyrannei, er war ein Gegner der grellen Liebeserklärung dich auf dein Lager zurüd- Effekte, ein Gegner des lätmenden Tages. Doch aleben, wie jede Nacht so auch diesesmal. Owenn die Schatten herniedersanten, wenn der wäre ich nur eine einzige fleine Viertelstunde früher gekommen, o wäre nicht Trägheit in mir gewesen, die mich abhielt, wie ich es vorhatte, schon viel früher einen Besuch zu enden, eine Konversation zu schließen, die nur noch müde dahinplätscherie! Und als ich fam eine Biertelstunde zu spät- war ich abermals zu träge, mir beſondere Gedanken zu machen, daß du just an diesem Abend nicht da warst, mir den letzten Gruß des Tages zu bringen, die lette Gunſt eines freundlichen Herzens. Ruhig und gelaffen schlief ich die Nacht durch, indes du bereits den Schlaf der Ewigkeit angetreten battest. So bescheiden, so unaufdringlich warst du, daß du mich nicht einmal in dieser einzigen Nacht, deiner Todesnacht, stören wollteft. Nur teine Ungelegenheiten, nur tein Aufsehen. Du starbst, wie du gelebt hattest. Was braucht ein Lebewesen von vernünftigen Prinzipien mehr als sein bißchen Futter und sein bißchen Raum, um irgendwo in einem Winkerl, im Schuhkasten, beim Ofenplaberl, auf oder unter einer Dede die Glieder zu reden und zu schlafen und zu träumen? Abenteuer in der Welt draußen, Ehrgeiz und gewalttätiger Era oberungstrieb? Nein, nicht danach stand meinem Freunde der Sinn. Das ist übliche Kazenart, das ist gewöhnlicher und billiger Ruhm. Er hatte anderen Ehrgeiz. Er eroberte fich seine andere Welt, eine Welt der Innerlichfeit, und nur der Blid, dieser unmeßbare tiefe Bli feiner Augen- Augen, die ich nie vergeffen linde Hauch des Abendwindes über die Wiesen stric), wenn im Buschwerk leise die Blätter rauschten, wenn die mondbeglänzte Landschaft zu Abenteuern des Friedens loďte, wenn das Bauberreich der Nacht der Seele Geheimnisse und unerkannte Wunder bot, da erwachte meines Pida Phantasie, da wurde es Tag um ihn und in ihm, da schloß er Freundschaft mit Apfelblüten und Sternenlicht. Durch und durch inwendig war er. Nie heischte er Liebe, nie liebte er stürmische Beweise der Liebe. Es genügte ihm, zu spüren, daß man ihn gern mochte, ez genügte ihm, im selber Raum zu sein mit dem geliebten Wesen und still daneben zu fißen. Keine großen Worte, keine großen Geiten, nur ein tiefer Blid, ein leichtes Busammenpressen der Augenlider-o man verstand sich. Doch ach, mein armer Pida, fast muß ich mich des bißchen Trauer schämen, das ich dir in dein bißchen Grab nachsende. Was ist denn weiter geschehen, als daß eine Kaze gestorben ist? Eine Kaze?! Und es sterben jest so viele Menschen und vom Himmel fallen nicht wärmende Sonnenstrahlen, sondern Maschinengewehrkugeln, die die Leiber von Frauen und Kindern zerfeßen. Was ist da schon der Tod einer Kaße? Doch ich weine weiter um dich und schäme mich noch mehr: denn vielleicht weine ich gar nicht deinettvegen, sondern um des Prinzipes willen, das mir mit dir zugleich begraben, den Würmern preisgegeben scheint. Jüngst hatten wir Besuch: die Kleine. Renate und eine leine Kaze. Eine andere Welt brach in unsere ein. Renate stürmisch, offen, zugetan, ihr Herz auf den Händen tragend und es jedermann offerierend, der Gebrauch davon machen wollte, ein entzüdend lieber Kleiner Kerl, der lärmende Liebling der ganzen Welt. Und die kleine Kate stürmisch, offen, zugetan, ihr Herz auf den Händen tragend und es mit lautem Miauen jedermann offerierend, der ihr Butterſemmel und Schinkenflederl darzubieten hatte, ein entzückend lieber kleiner Keri, der lärmende Liebling der ganzen Welt. Eva und Pida aber waren nirgends, waren verschwunden, hockten abweisend und träumend in irgendeinem Binkel... Ach, meine Freunde, ich sage nicht, daß ihr die Besseren oder Glücklicheren seid, sicher nicht die Glücklicheren und vielleicht auch nicht die Besseren, aber an derz feid ihr, anders warst du, mein Pida, und nicht auf der Heerstraße der Gewöhnlichkeit schritteſt du einher. Glück? In dieser Welt barbarischer Auflösung haben es selbst die sogenannten Erfolg= reichen nicht, sie spüren das Rieseln und Rutschen der Sandhaufen, die sie mit prahlenden Worten zu schwindelhafter Höhe emporgetrie ben haben, und je unruhiger sie werden, desto mehr Unruhe verbreiten sie, desto lauter und prahlerischer ihr Wort. Du, mein Pida, warst fein Erfolgreicher, du warst nur eine armie Streaiur wie wir alle und du hattest nur eines, was mehr ist als der Erfolg: du hattest Würde. Was ich von mir will und was ich von meinem Stinde ertvarie, das hast du getan, das haft du uns durch dein Leben vorgezeigt; in einer Zeit, in der man nur durch das gilt, was man agiert, durch das zu gelten, was man ist! Beharrlichfeit der Gesinnung hast du uns gewiefen in einer Zeit, wo nichts beharrlich ist als der Verrat. Menschen im Hotel vor -3500 Jahren Hahnes folgende Unterſchrift:„ Wenn der Ein kulturgeschichtlicher Streifzug von Rudolf Steiner Reisen ist heute ein Begriff geworden, mit dem sich die Vorstellung von Annehmlichkeit und Vergnügen verbindet. Dienst am Kunden" ein Schlagwort, das so recht zeigt, wie die Auffassung im Verkehr der Menschen untereinander sich geändert hat, wobei das sowohl auf das ge= schäftl he wie das gesellschaftliche Leben zutrifft. Treffen wir heute im Geschäftsleben im allge= meinen auf Verbindlichkeit und Entgegenkommen, so trifft das in erhöhtem Maße auf die Behandlung zu, die der Reisende erfährt. Aber diese Selbstverständlichkeit, diese Konzilianz hat eine frühere Epoche nicht getannt. Unter den vielen Zeugnissen und Dokumenten, die uns Bericht geben über das gesellschaftliche Leben einer vergangenen Zeit, ist der berühmte Brief des Erasmus von Rotterdam, des großen Humaniſten und Philosophen, zweifellos das interessanteste und aufschlußreichste. Dieser davon, wie es mit der Gastlichkeit im Europa des 15. Jahrhunderts bestellt getvesen ist. Als feststehendes Gebot der damaligen Zeit galt es, daß die Wirte den Reisenden gegenüber fich der größten Zurüdhaltung zu befleißigen hatten. Es war ihnen verboten, ihr Haus anzupreisen, den Fremden anzuloden uſtv. Aber laffen wir den Erasmus selbst zu Worte kommen: Kommt einer an, so grüßt ihn niemand. Es soll nicht aussehen, als ob sie zu viel nach den Gästen fragten. Man kann sich die Lunge aus dem Halfe schreien, ehe jemand hört. Nach endlosem Warten öffnet sich endlich eine Für und eine unwirsche Stimme fragt nach deinem Begehr. ,, Gibt es ein Nachtquartier? Ein gnädiges Niden ist die Antwort. Die Frage nach dem Stall wird mit einer Handbewegung bes antwortet. Man muß sein Pferd ſelbſt hinführen, für Streu und Futter forgen, der Knecht rührt keine Hand. So wie du bist, wie du gehst und steht, mit deinen schmutzigen Stiefeln, den naffen Kleidern und deinem Mantelsad betrittst du die allgemeine Wirtsstube. Hier kannst du deine Stiefel ausziehen, dein Hemd wechseln, deine Kleider trodnen. Die andern genieren sich nicht. Da wäscht sich einer, dort lauft sich einer, ein andrer fämmt sich, Waschwasser steht bereit, ein großes Beden zur allgemeinen Benüßung. Aber es ist so schmutzig, daß man es selber waschen möchte. Die Wirtzstube ist voll von Menschen verschiedenster Art: Da bemerkst du Handelsleute, Schiffer, Schüler, Fuhrleute, Weiber und Kinder, alles drängt sich durcheinander. In so einem Hotel mußte eben jeder absteigen, gleichgültig, ob er ein Landstreicher oder ein geistlicher Herr war, der sich sonst von seinen Dienern in der Sänfte tragen ließ. Bot ihm nicht zufällig ein Kloster oder eine Burg Gaftfreundschaft, so mußte er mit der Herberge vorlieb nehmen. In einem Züricher Beschluß aus dieser Zeit heißt es sogar: Daß es einem Bürger wohl erlaubt sei, einem fremden guten Freund in seinem Hauſe Gastfreundschaft zu gewähren, daß er ihn aber nicht gastfrei halten türfe." Angesichts der Verschiedenheit der Gäste gab es nicht selten Streitereien, die oft zu Raufereien mit tödlichem Ausgang aus arteten. Die Behörde hatte darüber ihre bestimmten Ansichten fie bekämpfte solche Auswüchse energisch wie eine Verordnung aus dem Jahre 1341 besagt: ..Jeglicher Wirt, wenn der Gast in sein Haus kommt, soll ihn heißen, sein Messer vor ihn zu legen. Tut er's nicht, soll er ihm weder zu essen noch zu trinken geben." Aber lassen wir Erasmus weiter von seinen Eindrücken berichten: ,, Kommst du nachmittags um bier an, wirst du vor abends acht oder neun nichts zu essen haben. Denn es wird erst angerichtet, wenn die Wirtstube voll mit Gästen ist, damit nicht die ewige Lauferei sei. Jezt taucht der dienstbare Geist auf und zählt die Schar der Gäfte. Ueber die groben Holztische breitet er reine Segel tücher, dann setzt sich alles in bunter Reihe. Reich und arm, Herr und Knecht, hier gibt es keinen Unterschied der Stände, immer acht fizen an einem Tisch. Der Bedienstete bringt die hölzernen Teller und Löffel und einen gläfernen Krug mit Wasser, dazu einen Laib Brot. Es eine das Mahl angerichtet Die Schüsseln werden mit großem Gepränge aufgetragen. Erst gibt es eine Brotsuppe, dann Gefochtes mit allerhand Gewürztem, einen Hirsebrei und zuletzt einen Braten. Wenn alle gespeist haben, erscheint der Wirt und erkundigt fich, wer noch Hunger habe. Wein wird gebracht und Käse. Und dann ſaufen alle, was das Beug hält. Spielleute und Galler treten auf und forgen für Kurzweil. Das dauert bis in die tiefe Nacht. Endlich erscheint der dienstbare Geist wieder und präsentiert die Rechnung: Eine große Schiefertafel, auf der so viele Kreise eingezeichnet sind, als Gäste vorhanden. In jedem Kreis steht, was der einzelne für die Speisen und an„ Nachtgeld“ zu zahlen hat. Alle berappen und der Bedienstete zählt nach, ob es stimmt." Hahn träht, gebe ich meinen Wein auf Borg". Aber laffen wir Erasmus zu Ende ers zählen: Möchte einer zu Bett sehen, nach dem Essen, weil er sehr müde ist, so heißt es, du mußt warten, bis die ganze Gesellschaft fich hinlegt. Dann wird jedem fein Bett zugewie fet, aber außer diesem Bett gibt es nichts." Erasmus vermißt ein Faulbettlein, einen Waschtisch uſf. Meistens schlafen alle zusams men in einer Stube, eine Trennung der Ges fellschaft fennt man nicht. Die Laten find zuletzt vor sechs Monaten gewaschen, bemerkt der kritische Erasmus und der Graf von Gleichen läßt sich über dieses hema feinem Sohn gegenüber folgendermaßen aus: „ Legst du dich an einem fremden Ort zu Bett, so sollst du an den Leintüchern zu Häupten und zu Füßen ein Eſelsohr machen. Wenn es steif bleibt, ist es ein Zeichen dafür, daß die Tücher rein find. Sind sie es nicht, so follſt du die Hosen anbehalien, denn in solchen Betten Hätte fann man die Pestilenz bekommen." S Erasmus, der scharfe und gut beobachtende 400 Urteil über das Hotelleben" anders ausges fallen. Aus der gleichen Herberge, in der er damals übernachtet hat, ist ein ftattliches Hauz geworden, groß wie eine Burg, geräumig wie ein Schloß mit steilem Dach und schönem Giebel. Betritt man das ftattliche Gehöft, ſo fällt der Blick auf riesige Scheunen und Stallungen. In der großen Gaststube steht ein schöner Kachelofen, an den Wänden hängen prachtvolle Kupferstiche und die grünen und bunten Busenscheuerte Ahorntische und bequeme Armſeſſel, scheiben glänzen im Sonnenschein. Blankges mit braunem Leder überzogen, laden den Gast zum Verweilen ein. Mägde wirtſchaften in dem und führen ihn in die freundlichen und sauber weiträumigen Haus, betreuen den Fremden ausgestatteten Zimmer. Draußen aber, am Zor, halten mächtige schmiedeeiserne Arme das Wirtshausschild, auf dem in schönen Buch Erasmus“. staben gemalt zu lesen steht: Herberge zum damals hat es Rechpreller gegeben. Seit dem Diese Vorsicht war am Blake, denn schon Jahre 1521 existierte in Deutschland eine Wirtshausverordnung", die bestimmte Preise für Koſt und Logis vorschrieb. So foſtete ein Gaststätten in Paris Mahl mit Fisch und Fleisch zwei Groschen, ein Nachtfutter" einen Groschen. Aus einer topo= graphischen Beschreibung zu Beginn des 17. Jahrhunderts kann man ersehen, wie es z. B. mit dem Hotelwesen in Berlin bestellt gewesen ist. Da werden aufgezählt: 19 Gasthäuser ersten und 17 Gasthäuser zweiten und dritten Ranges. In den ersten wird für ein Logis von vier Bimmern im ersten oder zweiten Stod ein Thaler pro Tag gerechnet, für eine Stube im dritten Stod zehn Groschen. Ein Mittagessen mit fünf Gängen stellte sich auf sechzehn Groschen, eine Flasche Bordeaur fostete zehn Groschen, für Champagner wurde ein Thaler und sechzehn Groschen verlangt. Für Kaffee mußte man vier, für Tee zwei Groschen bezahlen. In einem Hotel zweiten Ranges wurden für Logi acht und für ein Mittagessen sechs Groschen ges nommen, Für Passanten, die eintehren wollten, gab es nur die Bierbrauereien und die Beinkneipen. Alles Genossene mußte vorher bezahlt werden. Konnte einer nicht sofort bezahlen, so mußte er die Schuld binnen 24 Stunden begleichen, denn sie durfte nicht verzinst werden. Kredit auf Essen und Trinken wurde nicht gewährt. Das war internationaler Brauch. Poor credit is dead"( der Kredit ist tot) stand über dem Schanktisch eines englischen Birtes zu lesen, und in Rom, in einer Osteria, fand sich unter dem Bild eines trähenden Trotz der Berühmtheit der französischen Küche und der Fülle der Pariser Gaststätten iſt es für den wenig begüterten Fremden nicht leicht, einen geeigneten Mittagstisch zu finden. Die Preise sind sehr verschieden. Während man in Vorstadtlokalen schon ein Menü- oft mit Wein für 6 bis 7 Francs bekommt( cin Franc= ungefähr Kč 1.30), kann der Uneingelveihte im Zentrum 12 bis 15 Francz ohne Getränke bezahlen. Serviette und Brot werden erira berechnet. Manchmal sogar mit 6 Francs. Da eine Suppe allein ſchon mit 3 Francs bes rechnet wird und eine Tagesplatte 6 bis 7 Francs kostet, verläßt man mit leeren Taschen und wenig gefülltem Magen das Restaurant. farte mit schön klingenden Gerichten und sucht Der Kundige verzichtet auf eine Speises einen kleineren Mittagstisch in der Borstadt auf. wo auch der Pariser Arbeiter seine Hauptmahlzeit einnimmt, denn am Effen pflegt er weit weniger als an der Wohnung zu sparen. Zwei besonders interessante Gaststätten billigſter Art lernte ich im Studentenviertel„ Quartier Latin" kennen: Ein chinesisches und ein ruffis sches Restaurant. Im chinesischen Restaurant: Wir betreten einen großen, hellen Eßraum mit fleinen Tischen. Jeder Tisch ist mit einem Papiertische tuch bededt. Der Kellner bringt einen Eßnapf nach Wunsch Bestecke oder Stäbchen und Den getrum D も 小 -4$ Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 33, Post Modlan bei Teplitz- Schönau Wir bringen heute drei weitere Mottoauf gaben. SCHACHAUFGABE Nr. 318. Motto..Atus an die Front". ( Original.) Schwarz: Kd5. Dc2. Ld3. Bc5, g5. g7.( 6) a b 8 Copyright P. L. B. Box 6 Copenhagen 7 6 5 3 2 cdefgh 8 7 6 5 3 2 Er beißt an! Ah so! Von Ernst Machek $ 2 die französisch und chinesisch geschriebene Speise-| farte. Auf den Tisch stellt der Kellner eine große Schüssel mit Reis und eine Kanne Tee ohne Buder, aber von besonderer Güte. Dann folgen Ich gehöre zu jenen Menschen, deren unmehrere Schüsseln mit geheimnisvollem In- umstrittenes Verdienst es ist, durch Ausübung halt, die sich als eine wohlschmedende Kräuter- ihrer Berufstätigkeit zu den Umfäßen der Postfuppe, eine Speise aus feingehadten Fischen wertzeichenverschleiße sowie der Papier-, Bleis und Krabben und eine Pilzsoß mit winzigen ſtift- und Farbbandfabriken wesentlich beizus Fleiſchſtüden erweiſen. Man the aus einem Napf von Porzellan, den man zuerst mit Reis füllt, auf den dann die anderen Speisen kom men. Trotz der Zierlichkeit des Porzellans und der Gerichte Effer dort a b cdefgh Weiß: Kc7. Dh7. Te4. Lf2. Se5. Bg4.( 6) Matt in zwei Zügen! SCHACHAUFGABE Nr. 319. Motto..Nicht schön". ( Original.) Schwarz: Ke4, De3. Td7. 13. Lc5. Sc2. Bb4. d6, e7. 14. 15.( 11) A B C D E F G H 2 1 A 8 7 5 a 4 3 21 tragen. Das heißt, ich bin Schriſtſteller. Man gesteht das heutigentags nur ungern ein, denn die Leute haben so ihre Meinungen. Erst unlängst konnte ich das wieder erfahren. Vor meiner Wohnungstür standen zwei weibliche Weiß: Kh7. Db5. Tel. Lb2. c4. Sc8. g4. Bb3, genügende wird ſelbit Und dies alles zum Hausparteien und tauschten Neuigkeiten aus. Mengen finden. A B C D E F G H e6. h6.( 10) Matt in zwei Zügen! SCHACHAUFGABE Nr. 320. Motto..Schachfreund". ( Original.) niedrigsten Preise. Dabei kann der Europäer Da auch für einen Schriftsteller Neuigkeiten noch die besondere Geschicklichkeit betwundern, mit der die chinesischen Gäste mit ihren Lad- bon Wichtigkeit sind, hörte ich mir den Austausch durch die Tür hindurch an. Da- als ftäbchen hantieren. dürfte mein Körper ein Fluidum ausgestrahlt und ihre Gedanken mit einem Male zur Rota: Schwarz: Ke7. Tb7. c7. Lf8. Sc8. h7. Ba6. a7. fragte tion um meine Person gebracht haben unvermittelt die eine die andere: ,, Sagen's, was is denn eigentlich der Herr Machet?" Beim russischen Mittagstisch: Ein altes emigriertes Ehepaar mietete sich einen Laden mit Hinterzimmer und Küche. Im Laden führt der Mann ein Delikatessengeschäft. Er besorgt jeden Morgen den Einkauf der Lebensmittel, die zwei Frauen in der winzigen Küche zubereiten. Im fleinen Speisezimmer, das von früh bis abends gefüllt ist, befindet sich noch eine Bärmebors richtung. Durch eine vorbildliche Organisation gelingt es den drei Inhabern und der Gehilfin, dem Wunsche jedes Gaites nachzukommen. Es ist ein Lokal für jene Leute, die das übliche Gasthofessen nicht bertragen. Hier wird alles wie zu Hause zubereitet. Bum Nachtisch gibt es befondere ledere fleine Käse oder Apfelkuchen und auf Wunsch ein Gelee mit russischer Sahne. Einige der besonders gut zubereiteten Speisen werden falt im Laden verkauft. Buletzt seien noch mit Dankbarkeit die zahlreichen Büffets erwähnt, wo man im Stehen für nur 40 Centimes( 52 Heller) ein Glas Staffee mit Buder bekommt. Baris tann für den Fremden recht teuer fein, bietet aber sobald man es etwas tennengelernt hat-weit billigere Gaststätten als die meisten anderen Städte. ,, No, a Schriftstöller", sagte die andere, worauf die eine mit der Ueberlegenheit der Wif senden konstatierte: ,, Ah so, a Arbeitsloser!" * b5. c6.( 10) A B C D E F G H 8 7 .. 6 5. 4 3 2 1 3 Vor ein paar Jahren erschien eine Novelle von mir. Ein kleines, liebliches Büchlein. Wie man das so macht, verteilte ich einige Exemplare unter Freunden und guten Bekannten. Kürzlich fam nun eine gute Bekannte( sie wohnt im gleichen Stockwerf wie ich, zweite Tür rechts) Weiß: Kc5. De5, Ta8. h8. La5. h5. S17. Bb4. e6. g5. und brachte mir zwei kleine, liebliche Büchlein. ..Ich hab' heut einmal gründlich gemacht", meinte fie, und da hab' ich die zwei Büchlein gefunden. Schaun's Ihnen's an, und wenn's nig wert sind, schmeißen's es halt weg". A B C D E F G H ( 10) Matt in zwei Zügen! Bewertungen bis längstens 28. Feber an den LeiLösungen sind zu diesen Aufgaben samt den ter dieser Spalte einzusenden. Das eine Büchel war Don Carlos( Reclams Universal- Bibliothek Nr. 38), das andere wird die Einsendefrist der Bewertungen und Lö -meine Novelle. Zur Mottoaufgabe Nr. 315 Leichtsinn" sungen bis 31. Jänner verlängert.