BUNTE WELT Nr. 4 Unterhaltungsbeilage Mildred täuscht sich nie Von Richard Keverne Es war schon ziemlich dunkel, als Sir[ doch ein wenig zu merkwürdige Gewohnheiten! Miles Hebers mit seinem Gaft, Colonel Barren, Wortkarg im höchsten Grade, schentte er nie auf sein Landhaus Neighton Grange, Surrey, zurüdfehrte. Blate, der Kammerdiener servierte den Whisky im Rauchzimmer. Seine Stimme war angenehm und höflich ohne Unterwürfigkeit. Seine Bewegungen waren sicher und geräuschTos. ..Tadellos wie immer!" sagte Sir Miles, als er den ersten Schluck genommen hatte. Blakes Gesicht drückte respektvolle Freude aus. ,, Dante Sir!" sagte er. Wir werden abends spät nach Hause kommen, Blake. Sorgen Sie dafür, daß im Kamin noch Feuer ist." Blake verneigte sich. Ich werde auch noch einige Sandwichs herrichten lassen. Außerdem sollte ich ausrichten, daß der Herr und die Dame, die Mylady in ihrem Brief erwähnt hatte, heute nach mittags hier waren. Sie haben sehr bedauert, Sir Miles nicht anzutreffen und lassen durch mich ihren herzlichsten Dank für die Besich tigungserlaubnis bestellen..." ,, Es sind Kunstfreunde, die Mildred in Mentone tennengelernt hat. Sie baten sie, mandem Vertrauen. Irgendwas schien mit ihm wirklich nicht richtig zu sein... Inzwischen durchschritt Blake die Halle. Eine Weile stand er noch sinnend vor dem großen Stamin. Ein Beobachter hätte gefunden, daß Mr. Blake plößlich ein wenig alt und berbraucht aussah, als laste ettvas auf seinen Schultern, als er so in die fladernden Holzscheite blidte. Dann betrat er in raschem EntSchluß den Salon, ohne die elektrische Beleuch tung anzudrehen. Mit wenigen Schritten war Blate bei dem altertümlichen Sekretär, der den Schatz von Heighton Grange, zwei Miniaturbilder Holbeins, enthielt. Mit einem raschen Griff nahm er sie von ihrer Samtunterlage und schob die Carrons, des Besucherz vom Nachmittag, nicht Lade wieder zu. Blake hätte des Urteils Doktor bedurft, um zu wissen, daß die beiden Kunstwerke ein Vermögen repräsentierten... Heighton Grange befichtigen zu dürfen. Dr. Lied der ägyptischen Carron soll Kunstexperter sein," wandte sich Sir Miles erklärend an den Colonel. Ich danke Ihnen, Blate. Sie können jetzt gehen. ..Wo haben Sie eigentlich diesen vorbildlichen Kammerdiener hergezaubert, Miles?" sagte der Colonel, als sich die Türe geräusch los hinter Blake geschlossen hatte. Ich kenne ein paar Leute, die Sie nicht wenig um ihn bes neiden!" ..Fragen Sie mich nicht, mein Lieber! Natürlich war es wieder ein Fang Mildreds. Sie wiffen, Mildred hält sich für eine getvaltige Menschenkennerin und wann brauchte man dieses Talent nötiger, als bei der Auswahl seiner Angestellten. Sie ist wirklich eine entzückende Frau und tvenn sie einen Fehler hat, dann ist es der, daß fie immer recht behält. Dieser Blake zum Beispiel, war mir im Anfang nicht sympathisch. Aber heute muß ich zugeben, daß er der beite Kammerdiener ist, den ich je gesehen habe. Mildred dürfte also wieder einmal recht behalten..." Blake half dera Chauffeur die Reisedecke sorgfältig um die Beine der beiden Herren zu legen, dann berneigte er sich respektvoll und trat zurüď. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich in der gleichen Sekunde, als das Schlußlicht des Wagens im Nebel untertauchte. Die früher auss druckslojen Büge seines Gesichtes wurden hart und energisch. Einen Moment stand er regungsIo3. Gespannt nachdenkend betrachtete er das Haus Ein wenig später hatten die übrigen Hausangestellten Gelegenheit festzustellen, daß Mr. Blake heute merkwürdig zerstreut und wenig entgegenkommend war. Sie fühlten sich erleich tert, als er die Diensträume verließ. Er hatte Kornträger Dies ist das älteste uns erhaltene Arbeiterlied der Welt, entstanden um 150 bor Chr. Geb. Die deutsche Nach dichtung besorgte, frei nach Klabund, Frib off. Garben und weißen Spelt Tragen wir Tag für Tag. Alle Speicher find voll, Alle Schiffe gefällt. Schon quillt Korn über Bord, Uns aber treibt man und treibt. Hungernd gehn wir gebädt. Unfere Nüden aus Erz, Unsere Herzen aus Erz Tragen Tag für Tag. Garben und weißen Spelt Tragen wir Tag für Tag. Alle Speicher find voll Unsere Mägen find leer. Schon quillt Korn über Bord Weib und Kind aber schrein. Hungernd gehn wir gebückt. Unsere Nüden aus Erz. Unsere Herzen aus Erz Tragen Tag für Tag. 1 Hunger und heißen Haß Speichern wir Tag für Tag. Unsere Herzen sind voll, Unsere Mägen find leer. Schon quillt Korn über Bord, Gold in den Taschen der Herrn. Nicht mehr gehn wir gebückt! Unsere Herzen find Erz. Unsere Fäuste aus Erz Schlagen Schlag um Schlag. 1937 Wenige Minuten später befand sich Blake wieder in der Küche, wo er der Köchin auftrug, die Sandwichs bereitzustellen. Dann begab er fich ruhig auf sein Zimmer, setzte seine Pfeife in Brand und studierte die Times. Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter hätte bemerken kön nen, daß er jedem Geräusch aus dem Park die größte Aufmerksamkeit schenkte. Als das leise Surren eines Automobils an fein Ohr drang, erhob er sich und schritt vors jichtig tastend durch die dunkle Halle. Leise trat er vor das Haus und verbarg ſich hinter einem Gebüsch. Er hatte nicht lange zu warten. Wenige Minuten später huschten leise Schritte fast ges räuschloß über den Kiesweg... Eine halbe Stunde später fand ein Diener Blate im Arbeitszimmer Sir Miles. Er lag Naden verlor sich ein schmaler Bluiſtreifen auf auf dem Boden und aus einer Wunde im dem Teppich. Das Ueberfallskommando unter Führung des Sergeanten Muirs und der Arzt trafen fast zu gleicher Zeit ein; Sir Miles und der Colonel einige Minuten später. Die Situation schien auf den ersten Blick eindeutig genug: Jm Arbeitszimmer mußte ein heftiger Kampf stattgefunden haben. Stühle waren umgeworfen, Vasen zertrümmert. Der Sekretär stand offen und die beiden Holbeins waren verschwunden. Nur die Tatsache, daß die gesamte Dienerschaft in einem Seitenflügel untergebracht war, machte es verständlich, daß die Vorgänge bon niemandem gehört worden tvaren. Blake hatte das Bewußtsein noch nicht wiedererlangt. Sir Miles starrte entsetzt auf feinen Kammerdiener, dann auf den erbrochenen Schreibtisch. ..Wo ist der Täter?!" wandte er sich an den Sergeanten, der seine Untersuchungen bes endet zu haben schien. ,, Gedenken Sie vielleicht doch die Verfolgung aufzunehmen oder sonst irgendetwas zu tun?! Die beiden Miniaturen repräsentieren einen immensen Wert..." Sergeant Muir zudte die Achsein.„ Den Täter? Nein, den fenne ich noch nicht.- Aber den Komplicen kann ich Ihnen wahrscheinlich zeigen, Sir..." In diesem Moment richtete sich der Arzt auf... Die Verletzung ist relativ leicht," sagte er. ,, Die Ohnmacht ist offenbar einer Schockwirkung zuzuschreiben. Sonst hätte er eigentlich schon zu Bewußtsein kommen müssen..." Wieder zuckte Muir die Achseln... Ich habe nichts anderes erwartet. Im übrinen fühle ich mich berechtigt, Ihnen zu sagen, Sir Miles, daß es mir unangebracht erscheint, in diesem Falle gerade der Polizei Vorwürfe zu machen. In Wirklichkeit sind an diesen Vorgängen eigentlich Sie selbst schuld.. ,, Was wollen Sie damit sagen?" ,, Daß man einen Mann wie Blake eben nicht anstellt, wenn man seine Geschichte kennt. Einen borbestraften Verbrecher. Noch drzu, - 2 Wo Ivir Sie ausdrücklich dar ihm gewarnt haben; »der besser gesagt, Lady Milred.'— Natürlich ist das Ganze hier eine Komödie. Einen erfahrenen Kriminalisten kann Blake nicht hineinlegen! Er hat. den Einbruch selbstverständ- lich von einem Helfershelfer Vortäuschen lassen und sich,, um die Sache glaubhafter zu machen, «Ne belanglose Verletzung bcigebracht...* „Sie wollen damit sagen, dass Blake ein vorbestrafter Verbrecher ist? Und ich hatte kein« Ahnung..•.“ „Gewiss. Betrug und Diebstahl. Die Pflicht, ssch nach Verbüssung der Strafe in bestimmten Zwischenräumen bei der Polizei zu melden, wurde ihm noch auf Fürsprache Lady Mildreds erlassens“ Sir MileS Letz sich niedergeschmcttert in einen Sessel, fallen.„Schrecklich, dass Mildred sich so täuschen lassen ktmntel Was also ist jetzt zu tim?" Ja diesem Augenblick schien Blake zu sich zu kommen. Ein- Zittern ging durch seinen Körper und er schlug'die Augen auf. Sein Blick blieb auf Sir MileS hasten. „Entschuldigen Sie diese Vorgänge, Sir", sagte er mit Anstrengung.„Aber ich hoffe, dass Lady Mildred nicht allzu, unzufrieden, mit mir sein wird... „Wo habt Ihr die Beute berftecktl?“ Sergeant Ruir postierte sich vor dem Liegenden. Blake schien ihnnichtzu bemerken. „Glücklicherweise könnte ich dar Aergftc verhindern, Sir MileS. er hat sie nicht be kommen... ich habe die Miniaturen entfernt, I ehe er sich ihrer bemächtigen konnte...“ „Wer?" fragte Sie MileS. der neben Blake niedergekniet war, um sein Geflüster besser verstehen zu können. .-.Dieser Dr. Carron, wie er sich nannte... aber ich erkannte ihn.. aus dem Gefängnis..“ „Donnerwetter!“ „Ja... sicher ist eS ihm gelungen, Mylady zu täuschen...- Er heisst in Wirklichkeit Con- nor...“• „Terry Eonnot?!“ Sergeant Murr, der den Vorgängen bisher skeptisch gefolgt war, schien plötzlich interessiert. Der Verletzte nickt«. „Einer unserer geriebensten Verbrecher!“ erklärte Muir.„Wir suchen ihn schon lange.“ ,Zch dachte mir gleich, dass er hinter den Miniaturen her sei... Ich" habe sie also auf meinem Zimmer- versteckt.— Das war ich Mylady schuldig, die Vertrauen zu mir hatte, obwohl sic mein Vorleben kannte... Die Sandwiches find übrigens im Rauchzimmer ungerichtet, Sir.'..“ Blake liess seinen Kopf ermüdet auf das Kissen zurückfinken und die Herren, Sergeant Muir eingeschloffen,- entfernten sich auf den Zehenspitzen. -.And da« Dollste daran- ist,“ sagte Sir MileS, als er und der Colonel im Rauchzimmer gemütlich bei Whisky und Sandwiches- fassen, „dass Mildred, auch.diesmal recht behalten hat...“■..(Deutsch von Bert Cliff.)- ehrlichen Kameraden mit Schimpf und Schande ausgestossen.“ Dann brach unser Alter zitternd zusammen. ES war klar, dass wir nun alles unternab» men, um Murko seine Ehre wiedcrzugebcn. Ständig fuhr einer in der Welt herum, wir telegraphierten nach allen Himmelsrichtungen— aber resultatloS. Weder seine Familie, noch seine Freunde wussten daS Geringste. Er blieb spurlos verschwunden.— Zuletzt erführen wir, er soll in Polen in einem Bergwerke arbeiten. Oberleutnant Adam und ich wurden beauftragt, ihm feierlichst seinen.Säbel.nebst der Beförderung zum" Hauptmann zu überreichen und wir fuhren ab. In Witkowitz fanden wir zwar einen drecki, gen, aber doch-lachenden, frohen Murko vor.. Er war erster Ingenieur und lehnte dan»- kend die ihm zugedächte Ehr« ab. „Ein« Ehrr“— sprach er,„die man so leicht verliert, wie ich sie verlieren musste, ist für mich heute.keine-Ehr« mehr.“ Wir fassen noch den Abend-fröhlich beisammen..und. wir beide fuhren dann resigniert und gedankenvoll nach Hause. Der frOhlfche Mark Twain Die Quelle -°-- a- ng-„Verlorene Ehre“ Unser Regiment lag in S. Wir Offiziere waren einander gute Kameraden, lediglich der Zahlmeister war ein Spieler,— trotzdem keiner von unS cin Musterknabe. Seine.Spielleidenschaft wirkte auf uns ansteckend..- Wieder fassen wir, wie schon so oft, spät mitternachts in der Messe beieinander. Es lohnte sich ja nicht schlafen zu gehen, denn früh vier Uhr ritten wir zu einer Manöverübung nach E.. Wir spielten, und tranken und der Verlierende und ter Gewinnende waren sich beide gleich klar oder unklar; wer nicht mehr bezahlen konnte, verpfändete dies oder das. Zuletzt jedenfalls hatte Herr von Murko, unser Zahlmeister, einen Ver» luft von siebenhundert Kronen. Er griff in di« Lasche und bezahlte sie lächelnd. ES begann licht zu werden. Ein herrlicher Lag brc.., an. Wir spritzten im kühlen Wasser herum und ritten in den prächtigen Morgen hinein. Nach einigen Stunden berichtete unS Murko bleichen, schweisstriefenden Antlitzes, die Rcgi» mentLkasse sei verschwunden. Und ob sich vielleicht einer von uns einen dummen Witz erlaubt hätre. Wir verbaten unS das energischst, worauf wir aber doch berieten, waS nun zu tun wäre. Einer machte den Vorschlag,— da wir gerade an einem kleinen Dorfpostamte vorbeikämen—, Murko solle sich den Betrag von seinen begüterten Eltern telegraphisch nachE- anweisen lassen. Aber ein JudaS und Speichellecker unter uns hatte eS bereits dem Obersten geflüstert. Der Oberst, sonst ein patenter Kerl, dem Murko aber ohnedies ob seiner SpirlleidcNschast verhasst w^r. hatte bloss ein„Aha!“ dafür und br- fahl ihn sofort zu sich. Murko beteuerte dauernd seine vollkommene Unschuld, worauf ihn der Oberst lediglich um seinen Degen bat und zwei der jüngeren Offiziere zu seiner Bewachung beordnete. Murko, der den Schaden natürlich— cs handelte sich so um zweitausend Kronen— sofort gut machte, legte man nahe, um seinen Abschied einzureichen. Es war eine schimpfliche Ausstossung aus dem Heer«. Rur um keine Schande über das Regiment kommen zu lassen, vertuschte man alles, obwohl sogar im Ehren, gerichte der Offizier« die meisten Stimmen für ihn waren. Jedoch ausschlaggebend war die Stimme des Obersten, der dem Spieler schon längst eins versetzen wollte, eben oder bloss, weil er ein Spieler war. Mir tat er sehr leid, denn er war ein prächtiger Bursche, mannhaft,— ich hielt ihn unfähig einer ehrlosen Handlung.— Fast ein Jahr war vergangen, von Murko hörten wir nichts mehr, gar nichts. Ich hatte eben in unserer RegimentSkanz- lei zu tun, als ein Bauer dringcndst den Herrn Obersten verlangte. Er hatte ein Paket Mit. Ich sagte ihm, er. könne es ruhig auch mir sagen, was er aber ablchnte, worauf Ich ihn zu unserem Obersten führte. Dort angckommen, berichtete das Bäuerlein, schlicht und bieder, er habe die Tasche mit dem Geld gefunden und gebe sie jetzt zurück. „Wann er sie gefunden“— frug der Oberst. ,Aa, vor zirka einem Jahr“, sagte der Bauer,„aber“, fuhr er sort,.Zveil er damals so viel Verluste hatte, Vieh sei ihm zu Grunde gegangen, habe er daS Geld benützt und nun, wo eS ihn wieder recht gut gehe, gebe er'S Hali zurück... I“; Der Oberst wurde puterrot, holte ans rind gab dem Mann eine Ohrfeige, dass er taumelte. „Du vcrdaunntcr Schlveinehund“— brüllte er,„deinetwegen, alter Gauner, hüben Ivir einen Als Mark Twain einst der Predigt einer berühmten KanzelrednerS beiwohnte, näherte er sich ihm nach dem Gottesdienst und sagte: „Reverend. Ihre Predigt war ganz vorzüglich— aber leider habe ich sie schon vorher einmal Wort für Wort gehört und gelesen l“- 'Der Prediger bemerkte, dass dies unmöglich sei, weil er diese Predigt Wort für Wort als sein geistiges Eigentum ansprechen könne. ,Lch werde Ihnen morgen dar Buch schicken, worin Ihre Predigt Wort für Wort zu finden ist!“ versprach Mark Twain lächelnd. „DaS würde mich sehr interessieren!“ antwortete der Reverend verblüfft. „Mark Twain sandte dem Prediger am nächsten Tag ein— Wörterbuch...“ eine Buge Spinne AIS Mark Twain noch Herausgeber einer Keinen Zeitung in Missouri war, erhielt er einer Tages von einem Händler, einem Leser des Blatter, einen Brief, indem der Schreiber mitteilte, dass er in der Zeitung eine Tp.une gefunden habe. Da er abergläubisch sei, wolle er nun gerne wissen, war die zu bedeuten hätte. „Verehrter Äser“, antwortete Mark Twain prompt im Briefkasten,„dass Sie eine Spinne in der Zeitung fanden, bedeutet für Sie weder Glück noch Unglück. Die Spinne wollte in unserem Blatt nur Nachsehen, welcher Kaufmann noch nicht inseriert hat, um dann dessen Laden aufzusuchen, ein Netz' vor die Tür zu spannen und dort bis an ihr End« ein Leben ungestörten Friedens führen zu können.“ Makkaroni Mark Twains Licblingsspeise waren Makkaroni. Rach einem erfolgreichen Vortrag aus eigenen Schriften, wurde er einmal von neugierigen Reportern im Restaurant belagert, während er gerade den Muiw voll jener Speise hätte. „Warum, Meister,“ fragt« da ein-junger Interviewer,„schätzen Sie gerade Makkaroni so sehr...?“ „Weil aus ihren Hohlräumen niemals überflüssige Fragen kommen,“ erwiderte Mark Twain schninllzelnd. Walter I e l e n.- - 3Als noch die gute alte Zeit daheim im Dorfe war ,, Ach, die gute alte Beit!" Hlingt es in Stoßseufzern von vielen Lippen unserer Zeitgenossen. Wir sind und werden nicht verwöhnt und haben gewiß keine Ursache, Loblieder auf die Gegenwart anzustimmen, aber doch haben wir alles Recht, das Sprichwort von der guten alten Zeit" ins Reich der Fabel zu weisen. Es wird ja doch nur gedankenlos nachgeplappert! Lassen wir einmal unsere Väter und Großväter erzählen und die alte Zeit an unserem Geist vor: überziehen... In Urgroßvaters Hütte steht der unförmige Koloß eines Bauernofens. Die Urgroßmutter schiebt irdene Töpfe mit Kartoffeln zum Feuer. Sie gebraucht eine 3tveizintige Gabel. In einer fpäter Schwefelfäden ablösen. Daß ein Handblasebalg, ein flobiges Ding, zum Feuermachen schlechthin gehört, wer wird das bestreiten? Der Kienspan tut vielfach noch Dienste und die langen Winterabende beleuchtet rauchend ein Ripsöllämpchen. Ist es Wunder, wenn die Dunkelstunde, lang ausgedehnt, zum eigentlichen Erlebnis eines Tages zählt? Was wird übrigens erzählt? Bon der Not des Tages und der Zeit. Die Sorge gilt den Kartoffeln, die zum Hauptnahrungsmittel unserer Urgroßeltern gehören; wie oft aber kommt es vor, daß die biederen Leute acht Sad im Frühjahr in die Erde steden und sechs Sad im Herbst ausgraben! Die selbstverständliche Folge: Die Suppen werden noch dünner! Von einer Romantik der Spinnstuben, die uns heute deutschtümelnde Professoren zu zeigen versuchen, ist bei unseren Ahnen keine Rede. Oft zahlen die Garnhändler nur das Material, das die Ahnen verspinnen, besonders dann, wenn die Spinner das Rohmaterial, den Flachs, infolge primitiver Spindeln( man unterscheidet Markts spindeln und Webgarnspindeln), nicht voll ausnüßen und nur Webgarne erzeugen können. Schale Kaffee. Diese Tat warmer Menschlichs teit mißfällt dem Vorsteher. Er erklärt: Die beiden Urscheln werden den Jungen zu Tode füts tern oder zumindest einen Bielfraß erziehen." Kraft feines Amtes nimmt der Erbrichter den sperr verschlangen das fleine Heiratsgut. Typisch Jungen zu sich und hat ein Mädchen für war der Anfang der Ehe. Mein Urgroßvater, alles. Jest feßt es für jedes Vergehen zweimal ein gelernter Handweber, webte Inlette. Für 30 Strafe, einmal beim Richter, das nächſtemal in Ellen( 20 Meter) gewebte Inlette, tauschte er der Schule. Einmal ist der Junge zwei Tage ein Viertel"( 20 Kg.) Hafer. Die Mühle gab spurlos verschwunden. Bo stedt er? Aus Angst Hafermehl; dieses wurde aber nicht verbaden, vor Schule und Haus zwischen zwei großen sondern in die verschiedenen Suppen eingerührt. Spreukörben in der Futterkammer, wo ihn die Der Voltsmund gebraucht für dieses Einrühren Stalldien nach zwei Tagen halbverhungert heute noch das Wort:„ Sedla" aufhob ... Während ich das alles niederschreibe, Bis in die Sechzigerjahre hinein ist die rollt ein modernes Sanitätzauto in mein Christenlehre obligatorisch. Sonntag für SonnDorf. Die eigentümliche Stimme der Si- tag ftredt der Pfarrer seine Fühler bis ins rene schredt die Hühner neben dem Straßen- intimfte Familienleben und nimmt Seele und band und läßt die Anrainer für einen Geist unter seine schwarzen Fittiche. Den LehBiche fiat time page ahel. An Freignis der tappers Gostalbemofraten versanten, jei hier in tre Augenblick aufhorchen. Ein Kind hat Schar- rern, die ihren Aufstieg zum erheblichen Teil schaft und doch wieder feins. In ins. In ſechs Bochen innerung gebracht, daß die Schule bon damals spielt der fleine Patient wieder, wie zwei Tage ein Stieftind der Gesellschaft und der Lehrer ein vor seiner Erkrankung. Anders war es damals. Handlanger der Reichen war. Jede Reform stieß Von sanitären Einrichtungen keine Spur. Weit auf zähen Widerstand. und breit gab es keinen Arzt. Ein Bader furierte Wir laffen uns nun etwas von der Dorfs schlecht und recht ohne antiseptische Mittel in der gemeinschaft erzählen, die angeblich ein schüßens Stadt; in den Dörfern blühte die Quadfalberei. des Dach aller armen Teufel getvesen ist. Der Kam eie Krankheit und halfen Hausmittel nicht Abend unter der Dorflinde verblaßt aber und mehr, so fiefen Männlein und weiblein fluns, verliert allen Bauber, frenn wir bie bamaligen dentveit mit dem Waffer" der Kranken zu Zustände wirklich untersuchen. Die Kontrolle irgend einen Kräutermann. Genaß der Patient, über das Gesinde hatte der Hausvater. Das Gewar.ude im Haus, starb er, trop Roßkur des ſet ſchüßte keine Dienstboten bor Unrecht. Freis " Jerhanst", stand das Sprichwort parat: zügigkeit unter einem Jahr gab es nicht. Unter Für den Tod ist eben kein Kraut gewachsen". Umständen fonnte ein Jahr eine Etvigkeit daus Aeußerst beliebt war das Besprechen", der ern. Es kam oft und oft vor, daß der„ Herr" Kranken. Blinder Aberglaube leistete auf diesem um zehn Uhr nachts in die Mägdekammer schlich, Gebiet Unglaubliches. Auf blutende Wunden; au um fich zu überzeugen, ob die Dien ohne urinieten oderSpinnenneße aufzulegen, war all- Schatz" schlief. Das Recht der ersten Nacht war gemein gebräuchlich. Freilich bös fab es aus, längst aufgehoben, praktisch aber wurde das wenn die garstigen Poden tamen. Und die Pof- Jus primae noctis unter der Dede der fagens fen famen mit der Regelmäßigkeit allen Un- haften Voltsgemeinschaft illegal ausgeübt. glüds. Häuser, darin Kranke an Boden dar niederlagen, wurden in einem gefunden Instinti gemieden; man rief sich den guten Morgen" bon weitem über Zäune und Stege zu: Mits Bier Ellen mißt der Faden, zwanzig Faden leidige Menschen( einen warmen Hauch ehrlicher find ein Gebind, zwanzig Gebinde eine Sast, Anteilnahme gab es immer) stellten das Krandrei Haspeln ein Strähn. Viele Strähne aus fenfüpplein viele Schritte weit weg vor das einem Luantum Flachs herauszuspinnen, ist die Haus. Dank der obligatorischen Serumimpfung Kunst und der Vorteil des Spinners. Nach feinen find die Poden ausgestorben; nur wenige MenGarnen ruft der Markt, nach Webgarnen ist weichen tragen heute nur noch Pockennarben, um nig Nachfrage. Einzuflechten ist, daß der Garn- die Mitte des vorigen Jahrhunderts aber war bändler ein gerissener Bursche jederzeit von Narben manchmal eine ganze Generation feinen Vorteil voll wahrnimmt und auszunüßen entstellt. versteht. Wie nun ein Leben fristen, wenn faure Das Dorf wurde regiert von der Dreis Arbeit lediglich eine Zugabe ist? Vogeltritt" faltigkeit: Erbrichter, Pfarrer und Schulmeister, Bürden um Bürden Reisig sammeln da die der, als nebensächlicher Geist, die untergeordnete Leute und verbrennen sie zu Asche, um aus dem| Rolle eines Büttele spielte. In der Schule gab Erlös der Asche Lebensmittel zu kaufen, sind es im Beisein von Pfarrer und Erbrichter, der doch der Aschmann" und das Bußenweib". ungefähr dem heutigen Vorsteher entsprach. das irdene Töpfe bringt, Werg als Zahlungs- Stochiebe und vor aller Oeffentlichkeit beschä mittel nimmt, feine feltene Erscheinung in un menden Tadel, die kindliches Selbstbewußtsein seren Dörfern. zerstörten. Je ärmer das Kind, je mehr tourde es gedemütigt. MeinVater selbst erzählt noch aus seiner Schulzeit Dinge, die mehr als ellenlange Abhandlungen gegen die alte Beit" zeugen. Dem fleinen Endlicher starben rasch nach einander Vater und Mutter. Für ein armes Mind beginnt nun ein Dornentveg, für den uns heute alle Maßstäbe fehlen. Mit dem Schulransen unter dem Aermachen, die blaurfrorenen Hände in der Tasche, durchzieht er sein HeimatsEin Beispiel aus dem Jahr 1847. Meine dorf, heute bei dem, morgen bei jenem Nachbar Urgroßmutter war Braut. Sie hatte eine Auss Buflucht suchend und Herberge erbittend. Eine fteuer von 100 Gulden., Scheingeld"( Geld in Schütte Stroh im Stall wird sein Bett, jedes Scheinen) in bar. Für dieses Geld wurde Groß- Effen Gnade und jeder Tag wird Qual. Zwei vaters Geburtshaus hergerichtet. Die nötigen alte Frauen, eine Strumpfwirferin und eine Dachsparren und ein Schock Siroh auf das Ge- Greislerin, reichen ihm hin und wieder eine Daß zur Aussteuer jeder Braut Spinn roden und Spinnrad, dieses oft in künstlicher Ausführung, gehören, beschönigt nicht die harte Tatsache, daß das Leben eben nur ein fümmers liches Begetieren ist, hören wir doch, daß Hirses brei ein feltenes Geburtstagsessen, Auszugflößchen aus Roggenmehl ein auserlesenes Sonntagsgericht, Brot aus Hafermehl eine Schmedoftergabe find. ... Nicht beffer als den Knechten und Mägden ging es den Taglöhnern, die nur periodisch in den Betrieb: Landwirtschaft eingeschaltet wurs den. Die Zeit der Ernte verlangte Arbeitskräfte. Das Tagetvert begann um fünf Uhr morgens. Der Taglöhner mußte mithelfen, fein Frühſtüd zu bereiten. Brot wurde in Scheiben in eine große Gefindeſchüſſel gebrockt. Darüber kam die dünne Milchsuppe. Teller kannte weder das Ges finde noch der Taglöhner. Aus der Schüssel wurde von allen die Suppe gelöffelt. Mag sein, daß das Tempo eines Arbeitstages feinen Vergleich mit heute aushielte, doch die Länge eines folchen, das Fehlen maschineller Hilfsmits tel holte aus den Leuten heraus, was eben aus ihnen herauszuholen war. Zum zivelten Frühs ftüd und zur Jause gab es Brot, Butter und Quark. Der Quark war in einer Holzſchüffel mit Schnittlauch verrührt und seine Menge war unerschöpflich. Die berühmte Quarkschnitte, mit der man in Zeiten der Not so gerne jongliert, stammt vielleicht aus jenen Tagen, wo unsere Väter und Mütter Hilfsdienst auf der Scholle leisteten, aber sie ist uns nicht das Symbol der Voltsgemeinschaft und wird es auch nicht werden. Wenn wir nun zum Abschluß die ,, gute alte Zeit" mit dem Beute" vergleichen, so finden wit, daß von ihrer Güte die armen Leute nichts merkten und wir finden, daß jede Zeit an die Menschen ihre besondere Fülle von Aufgaben stellt. Mag sein, daß sich uns die Probleme der 3eit schroffer und kantiger entgegentürmen, mag sein, daß die Fülle desGeschehens weniger Atems bausen gönnt, aber eines ist sicher: wir wollen nicht mit dem Menschen von gestern tauschen! Josef Weigel. 4***** adzi Box 6 Ich beobachtete einen Spieler, einen älteren Arbeiter. Er holte eine Hand voll Francitüde ( 1 Francs 1.30 Kč) aus der Tasche und stellte den Kran auf ein Feuerzeug ein. Sechsmal warf er ein Francstüd herein, sechsmal vers for er sein Geld. Hörte er nun auf?. Keines wvegs! Denn wer einmal dem Spielteufel vers fallen ist, den läßt er nicht los. Er spielte noch mit wechselndem Glüd an anderen Automaten, zur Freude des Besizers, der nur zu gern an der Kaffe passendes Geld wechselte. Ein nicht gerade wohl genährt aussehender Künstler verspielte an einem der billigen Geldautomaten mindestens sechs Francs, ein Betrag, der für ein gutes Mittagessen gereicht hätte. Aber viele der Spieler die meisten waren Arbeiter mögen wohl mehr Geld dort gelassen haben. Sicherlich wären die ausgestellten Gegens stände, deren Qualität nicht genau zu erkennen war, in jedem Warenhaus zu angemessenem Preis und nach freier Wahl zu haben gewesen. Aber gerade die Ungewißheit, ob und welcher Gegenstand ihm zufallen tönnte, Iodt unübers legten Menschen ihr schwerverdientes Geld aus der Tasche und schanzt es jenen zu, die um des Gewinnes willen die mißleiteten Triebe ihrer Mitmenschen auszunuzen verstehen. 2. H. อ Copyright 1 Adamson ist Junggeselle Ballade E3 war einmal ein Ball. Der Ball war tot. Zwei kleine Knaben warfen ihn hoch in die blaue Luft atvei übermütige Knaben. Da fiel ber rate Ball in einen alten Park, der hinter einer gelben Mauer lag. Die beiden Buben konnten nicht hinüber weg war der Ball. Sie weinten fehr. Der Ball fiel unter eine Trauerweide an einem filbergrauen Teich. Dort lag er still. Daz Hündchen fam daher, beroch ben Ball und stief ihn unter eine braune Bank. Auf dieser Bank sah Hänsel bei der Gretel: die fahen nicht den Ball, die fahen nur sich selber. Sie redeten und lachten viel. Sie füßten fich und gingen weg. Der Ball blieb da. Die Kindertante fam mit Lieschen an. Sie sekten sich auf diese Bank am Leich. ,, Gud mal! der schöne Ball," rief Lies hen aus. Ich will ihn haben!" Sie büdte fich und hob den Ball mit ihren kleinen Händen hoch. Laß das!" sagt streng die Kindertante und klapst den Ball zurüd. Wir wissen nicht, toem er gehört, es ist nicht deiner!" So stieß denn Lieschen mit dem Fuß den roten Ball ins grüne Gras. ba Die beiden gingen weg. Der Ball blieb Der Dichter nahte: er fand den Ball so rot, das Gras so grün, den Teich so grau... Er ließ sich nieder auf die Bant Er phantasierte: Da ward der Ball zum Erdball ihm, das Graz bedeckte weite Ebenen und silbern leuchtete der Ozean... 52 Boll Eifer schrieb er alles in fein Buch. Dann ging er weg. Der Ball blieb da. Der Abend rief: noch einmal flammte rot der fleine Ball. Die Sonne sagt: Gut Nacht, nun ist es aus!" Man sieht nichts mehr berschwunden ist die Welt: der Ball, die Bank, der Baum, der Teich, der Mann, die Frau mit Lieschen und das Liebespaar. Bwei Anaben spielten einmal Ball... Der Ball war rot. Lina Frender Eine Spielhölle für Proleten Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 22, Post Modlan bel Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 323. Von A. von Ohlson. ( Sammlung Spielbücher.) Schwarz: Kc4, Sc6. e7, Ba6.( 4) a b 3 defgh Matt in 2 Zügen! 8 Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Die Jagd nach dem Glüd, die Sucht nach Weiß: Kb2, Dh5, Td5, L4, Se2, Ba5, b4. 13.( 8) Gewinn, scheint ein dem Menschen angeborener Trieb zu fein. Der Kapitalist befriedigt ihn in den Spielfälen Monte Carlos oder anderer Beltbäder, wo er ein Bermögen einsett- und in besonderen Glüdsfällen ein Vermögen gewinnt. Der Prolet bringt sein hart erarbei tetes Geld in Spielhöllen, die zwar einen tveit niedrigeren Einsab verlangen, ihm aber dafür durch raffinierte Methoden oft den letzten Groschen aus der Tasche ziehen. Auf einem Boulevard des Pariser Studentenviertels Quartier Latin sah ich einen der artigen Spielbetrieb. Der Inhaber hatte einen Laden mit zwei riesigen Schaufenstern und drei großen Räumen mit Spielautomaten jeder Art ausgestattet. Schon von 10 bis 25 Centimes an konnte hier jeder sein Glüd versuchen.( 1 Centime= ungefähr 13 Heller.) Allerdings suchten die Besucher lieber die teueren Automaten zu 1 bis 2 Francs auf, wo man Taschen feuerzeuge, Füllfederhalter und Konfekt gewinnen konnte. Diese Dinge lagen verführerisch unter Glas und ein kleiner verstellbarer Stran mußte sie herausholen. Zwischen den Sachen Tag billiges Zuderzeug als Trostpreis". Lösungszug zu Nr. 317: Set- 16! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Ge nossen ein: Schöffel Anton. Schöbrits: Dinnebelr Emil, Tetschen; Tepper Franz, Karlsbad: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen; Nitsch Rosa, Habl Trupschitz; Waniček Franz. Hertine; Erwin, Schindler Robert, Holfeld Otto. Lohmuller Hans, Tyle Vladimir, Chimiak Theo. Freundl Anton, sämtliche Nestersitz; Havel Franz, Modlan: Geißler Josef. Serbitz; Hyna Josef. Hostomitz; Walter Ludwig. König Anton, Steinwitz Hans, sämtlich Kwitkau; Triitsch Gustav. Wisterschan; Ulbert Erich, Klutschkau. Aus den Sektionen Das Vereinsturnier der Sektion Nestersitz fand mit nachfolgenden Ergebnissen seinen Abschluß: Vereinsmeister wurde Gen. Erwin Habl mit 12% Punkten. Nach ihm erreichten Punkte: Tyle 11, Patz 10%, Saslik 9, Renner 8%. Habelt 8, Freundl 74. Tomann 7. Schindler und LohChimiak J. je 4, Holfeld sen. 3½ und Tauche müller je 6. Holfeld jun.. Chimiak Theo und 2 Punkte.