BUNTE WELT Nr. 18 Unterhaltungsbeilage Das Gleichnis vom Wasserbehälter Bon Edward Bellamb( 1850-1898) ist außer dem berühmten utopischen Roman Rüdblid aus dem Sabre 2000" fo gut wie nichts ins Deutsche überfest worden. Die bier jolgende Barabel, 1889 geschrieben, ist auch beute noch von brennender Aftualität.. S. Es war einmal ein Land der Dürre und Trockenheit, dessen Bewohner schwer unter dem Mangel an Wasser litten. Vom Morgen bis zum Abend arbeiteten sie rastlos, um Wasser zu ents deden, viele von ihnen jedoch kamen um, weil sie feines fanden. Einige wenige aber, und zwar die pfiffigsten und geschichtesten, hatten Quellen dort gefunden, wo die anderen sie keineswegs bermutet hatten; fie hatten große Wasservorräte angelegt, und man nannte fie ..die Befißenden". So tam es, daß die Männer dieses Landes sich zu den Befißenden begaben und sie anflehten, ihnen doch Wasser zu geben, denn ihre Not war groß. Die Befipenden aber antworteten: ..Welch albernes Verlangen! Ihr wollt daz Waſſer, das wir gesammelt haben? Dann wird es uns bald genau so gehen wie Euch, und wir werden alle gemeinsam verdursten. Aber wir machen Euch einen Vorschlag: seid unsere Knechte, und Ihr werdet Wasser haben!" Und die Männer antworteten: Von Edward Bellamy Nach einiger Zeit jedoch lief der Behälter, der der Markt" genannt wurde, über, denn die Männer konnten ja für jeden Eimer, den sie brachten, nur einen halben Eimer zurüdkaufen. Dieser Ueberschuß, der von jedem einzelnen Eimer blieb, brachte den Behälter zum Ueberfließen. Es waren die Männer des Volkes zahlreich, hingegen gab es nur wenig Beſißende, und diese konnten nicht mehr Wasser verbrau= chen pro Stopf als jene, ſo ſehr sie sich auch bemühten. Als die Besibenden nun saben, daß das Wasser überlief, sagten sie zu ihren Knechten: ... Haltet ein! Scht Ihr denn nicht, daß der Behälter überquillt? Ruht Euch aus und wartet, denn solange zu viel Wasser da ist, brauchen wir kein neues Wasser hinzu." Nun erhielten die Männer fein Geld mehr. da sie ja kein Wasser brachten, und da sie fein Geld mehr erhielten, konnten sie auch kein Basser kaufen. Ihre Weiber und Kinder aber und auch sie selbst litten Durst. Als die Besitzenden sahen, daß sie nichts mehr verdienten, denn niemand war in der Lage, Wasser zu laufen, wurden fie recht verstört. Sie schickten Ausrufer über die großen „ Wenn Ihr uns nur Wasser gebt... Wir Straßen und über die schmalen Gebirgspfade, werden Euch dienen dafür, wir und unsere Kinder und Kindeskinder!" Und also geschah es. Und Nun waren die Besißenden schlaue und gelehrte Männer. Sie teilten ihre neuen Knechte in Trupps ein, machten einige zu Anführern und Aufpassern, und gaben der einen Gruppe die Aufgabe, das Wasser aus den Brunnen zu schöpfen, die zweite Gruppe mußte es transpor tieren, die dritte Gruppe endlich ward ver wandt, um neue Quellen aufzuspüren. alles Wasser wurde zu einer einzigen Stelle gebracht, an der die Besitzenden einen großen Behälter anlegten, der es aufnahm, und dieser Behälter ward ,, der Markt" genannt, denn das ganze Volk und auch die Knechte kamen dorthin, wenn sie Wasser holen wollten. Und die Bejizenden sprachen zum Volk: .., Wer da für uns arbeitet, der erhalte für jeden Eimer voll Wasser, den er uns bringt, als Lohn einen Silberling. Und wer da Wasser von uns haben will, der gebe uns zwei Silberlinge für jeden Eimer. Die Differenz ist unser Gewinn, denn ohne diesen gäbe es ja nicht den geringsten Grund für uns, Euch mit Wasser zu versehen, und Ihr fämet alle um!" Dies erschien den Männern recht und billig, denn sie waren arm an Verstand und unwissend, hatten sie doch keine Möglichkeit, sich Bildung und Wissen zu verschaffen. Viele Tage Tang trugen sie mit Sorgfalt Eimer um Eimer zum Behälter, und für jeden herbeigeschleppten Eimer erhielten sie einen Silberling. Die Besitzenden aber, der Abmachung entsprechend, verlangten und erhielten zwei Silberlinge für jeden Eimer Wassers, der aus dem Behälter zurüdgenommen und den Männern zurüc gegeben wurde. Der Söldner Striegführen ist nicht nur Bergnügen, der Krieg fäuft Geld in vollen Zügen; im Mangelsfall erseht man bies durch Kupfer und durch Schwefelfies. Drum muß von den Provinzen allen zuallererst Huelva fallen. Bon Rio Tinto, Tharsis rollen und auch von Nerva nun die vollen Laftwagen, Züge frachtenschwer den Schwefelties zum Mittelmeer. Mit Apparaten und Piloten zahlt Adolf Hitler, statt mit Noten. Die italienischen Legionen, die Tanks, Kanonen und Patronen, die schickt man auch nicht spesenfrei: Quecksilber fosten fie und Blei. Den Stahlhelm auf! Antreten, Franco, zum Sturmangriff auf Pozoblanco! Dort ruht in reicher Gruben Tiefe das hohe Ziel der Offensive: Anf Puertollano, Almaden Stürmt Carolina und Linares muß die Faschistenfahne weh'n. im Dienst des Führer- Duce- Paares! Deutschland- Italien müssen rüsten: Rohstoffe, Franco, an die Küsten! Sturmangriff, Franco, Sturm und Sieg! Mann ohne Geld, zahl deinen Krieg mit Blut aus deiner Mutter Brüsten: Italien Deutschland müssen rüsten. Max Barth. 1937 über die Wiesen und durch die Wälder, und dia Boten riefen überall im Land: ,, Ber Durst hat, der komme und kaufe Waffer am großen Be hälter, denn es läuft schon über." Hatten doch die Besibenden einander gesagt:„ Die Zeiten find schlecht, also müssen wir unsere Ware auss rufen lassen." Den Ausrufern fagte das Bolk: ,, Bohl haben wir Durst, doch wie sollen wir Wasser kaufen, wenn wir nichts verdienen? Sagt Euren Herrn, fie mögen unz bezahlen wie ehedem, und gerne werden wir Wasser kaus fen, denn es dürftet uns und unsere Weiber und Kinder und auch unser Vieh!" Es antworteten die Besitzenden: ,, Sollen wir Euch bezahlen, um Wasser dem Markt überfließt? Erst müßt Ihr Waffer herbeizuschleppen, während der Behälter auf faufen, und wenn Ihr so viel gekauft habt, daß fast nichts mehr bleibt, dann werden wir Euch auch wieder beschäftigen und bezahlen." Und so tam es also, daß auf der einen Seite die Besitzenden nichts mehr zahlten und auf der anderen Seite das Volk nichts kaufen fonnte. Da hörte man sagen: das ist die Kriſe. Der Durst der Menschen war groß, denn es war nicht mehr wie zu Zeiten ihrer Väter, als das Land noch allen offen stand und jeder Wasser suchen konnte, wo es ihm behagte die Besitzenden hatten alles an fich genommen: die Quellen, die Brunnen, die Zisternen, die Gefäße, die Eimer. Niemand also fonnte noch hoffen, Wasser an einer anderen Stelle zu bes fommen als am Behälter, der der Markt" ges nannt wurde. Das Volk murrte leise und sagte: ,, Der Behälter ist voll, er läuft über, und wir sterben vor Durst. Gebt uns doch Wasser, denn wir wollen nicht schmählich umkommen. E3 anitvorteten die Besitzenden: ,, Nein, das Wasser gehört uns! Habt Ihr unsere Abmachungen vergessen? Nur dann wers det Ihr davon bekommen, wenn Ihr es bes zahlt: zivei Silberlinge für den Eimer." Im übrigen jedoch waren auch die Bes fikenden unzufrieden, denn da die Leute kein Wasser mehr lauften, waren auch sie jeden Verdienstes beraubt, und sie sagten untereinander: ,, Es scheint, daß unsere Gewinne weitere Gewinne verhindern. Wie kommt es, daß unser Profit keinen Profit mehr abwirft? Daß unsere Reichtümer uns ärmer machen?" Wahrsager erschienen und erklärten dem Volt das Geheimnis der Ueberproduktion, und wie es fomme, daß es verdursten müsse, weil es zu viel Wasser gäbe, und daß es zu wenig Wasser gäbe, weil wiederum zu viel davon da sei. Auch sprachen sie von Sonnenflecken und Mangel an Vertrauen, und dies sei die Ursache aller Not. Ihre Wissenschaft erschien aber dem einfachen Volk als Großtuerei, und die Mäns ner schricen: ,, Unglück über Euch. Ihr Hohlköpfe! Wollt Ihr Euch lustigmachen über uns? Hat vielleicht dokazima tot tipihiidaus and up in og 2 der Ueberfluß den Mangel erzeugt? Aus vieIem wird nichts?" Und sie machten Miene, die Wahrsager zu steinigen. Da plötzlich erschienen in dem Land ges wisse Männer, die das Volk aufklärten, und die zur Menge sprachen: einigt Euch, dann braucht Ihr nicht mehr den Besitzenden dienen, und doch Teidet Ihr nicht Durst." In den Augen der Besitzenden waren diese Männer Heizer, und gerne hätten sie sie gefreuzigt, hätten sie nicht das Volk schon gefürchtet. Die Aufklärer sagten dem Volk: ,, Es haben die Beſißenden Euch unterwie fen, wie man die Arbeit unter sich aufteilt, und wie man sich gegenseitig hilft. Was hindert Euch, nun ohne sie Eure Arbeitstrupps zu bilden? Wozu gibt es Herren und Knechte? Wenn Ihr tut, was wir sagen, wird es keine Befizenden mehr geben, niemand wird mehr Gewinne erzielen, aber Ihr werdet alle gemeinsam auch die Frucht Eurer gemeinsamen Arbeit genießen. Ihr seid ja nur deshalb Sklaven, weil Ihr freiwillig für die Befißenden arbeitet, anstait für Euch selber. Alles gehört Euch: die Cuellen, die Brunnen, die Zifternen, die Gefäße, die Eimer und auch der große Behälter gehörten dem ganzenVolk und nicht den Besitzenden allein. Folgt unserem Rat; das ist das einzige Mittel, Euch vor dem Verdursten zu bewahren." Das Volk lauschte ihnen schweigend, und als sie geendet hatten, sagte es sich: die Sache ist gut; und obendrein ist sie nicht schwierig. Ez rief das Volt:„ So, wie Ihr sagtet, wollen wir handeln, genau sol" Die Besitzenden hörten das Geschrei und das, was die Aufklärer sagten; die Wahrsager, die falschen Propheten und die starken Männer, sachverständig in der Kunst des Krieges, die auf Seite der Besibenden standen, zitterten so, daß ihre Knie aneinanderschlugen, und murmelten leichenblaffen Angesichts:„ Dies ist unser Ende!" dürftig war. Jeder Mann sagte zu seinem GeDas Dorf der blinden Bauern ( MTP) Belgrad, Anfang April. Eiwa hundert Kilometer nördlich von Belgrad liegt in einer fruchtbaren Landschaft das seltsamste Dorf, das man sich vorstellen kann. Auf den ersten Blick ist freilich nur eine gewisse Ordnung und Reinlichkeit zu bemerken, dann aber fällt auf, daß die Bauern alle leise spre= chen und leise gehen, daß sie oft dunkle Brillen tragen, daß sie schärfer zuzuhören scheinen als andere Menschen, und schließlich erfährt man, daß man in Veternik, dem Dorfe der blinden Bauern ist. Das Volk aber tat alles, was die AufVeternik ist eine Gründung König Meganflärer geraten hatten. Und all das, was diese vorausgesagt hatten, traf ein. Es gab keinen ders I., der im Jahre 1923 eine Zufluchtsstätte für die Bauern schaffen wollte, die bei den Menschen mehr in diesem Lande, der da Hunger schweren Kämpfen an den mazedonischen Fronlitt oder Durſt, den es fror oder der sonst beten ihr Augenlicht verloren hatten. Die Blinden waren zuvor im Blindeninstitut von Zemun fährten„ Mein Bruder!“ und jede Frau zu ihrer sorgfältig ausgebildet worden; sechzig von ihnen Gefährtin„ Meine Schweſter!", denn sie waren wurden als besonders geeignet für die Landeinander Brüder und Schweſtern, zuſammen im wirtschaft erkannt; der König schenkte jedem von Frieden lebend. Und die Gerechtigkeit herrschte ihnen einen kleinen Bauernhof, eine Kuh, eine über dieses Land für alle Ewigkeiten! ( Autorisierte Uebersetzung von Frit off) Pariser Weltausstellung Paris, Ende April 1937. Bon alien Seiten her vernimmt man ein Hämmern und Klopfen, ein Feilen und Bohren bei einem Besuch des Baugeländes der Pariser Weltausstellung der Kunst und Technik, die im Mai eröffnet werden soll. Dauernd muß das Eröffnungsdatum, das ursprünglich für den 1. Mai vorgesehen war, hinausgeschoben werben, da immer neue Staaten ihre Teilnahme anmelden. Die Ausſtellung ſteht unter dem Zeichen der französischen Volksfront. Léon Blum wird die Einweihung vornehmen. Sehr zum Aerger der Rechtsparteien, deren Zeitungen den Arbeitern vorwerfen, zu langsam die Pavillons aufzurichten; auch zählen die Rechtsblätter höhnisch auf, welche für Anfang Mai in Aussicht genommenen Manifeſtationen und Kongresse berschoben oder abgesagt werden müssen, weil die Ausstellung immer noch nicht offiziell eröff= net worden sei. Die Gegner der Regierung schieben alle Schuld auf den Achistundentag und auf die Faulheit der Arbeiter. leber 200.000 Arbeiter sind zurzeit auf dem Gelände der Ausstellung beschäftigt, um 280 Paläste und Pavillons zu bauen. Einige von ihnen, wie das Museum für moderne Kunst und das neue Trocadero, werden die Ausstellung überdauern. Das Trocadero wird die größte Theaterbühne Europas sein. 44 ausländische Staaten warten mit eigenen Pavillons auf. Man erzählt sich, der Pavillon Rußlands und der Pavillon Deutschlands sollen neben den verschiedenen französischen Palästen die interessantesten werden. 160 Pavillons werden der Industrie und ihren Fortschritten gewidmet sein, der Architek tur, der Skulptur, der Malerei, der Musik, dem Kleinhandwerk und der Technik der ganzen Welt. Die Mode und die Kleidung, wie die französische Küche, werden auf der Ausstellung zu ihrem Rechte kommen. Eine Milliarde Fran ten kostete der gesamte Bau. Gleichzeitig mit der Ausstellung werden die verschiedensten Veranstaltungen stattfinden, so find bisher 600 Kongresse und mehrere große Sportwettbewerbe angemeldet. Licht- und Musikfeste sind vorgesehen, internationale Reittourniere, Wasserfeste auf der Seine, an deren Ufern entlang sich die Ausstellung hinzieht, mitten im Herzen von Paris, in einer Ausdehnung von über 7 Kilometern. Auf dem Programm stehen auch Feste der Arbeit, Kolonialfeste, Feste des Kinos und des Tanges, die Sayrhunderifeier des pariſer Triumphbogens und eine besondere Ausgestaltung des französischen Nationalfeiertages, des 14. Juli. Theatertruppen aus der ganzen Welt werden zu der Ausstellung nach Paris kommen, alle Ausdrücke des Gedankens und alle Fortschritte der Wissenschaft werden zu Worte kommen. Für die Abendstunden sind großartige fünstlerische Beleuchtungen der Seine und des Eiffelturmes vorgesehen. Ziege, Geflügel, Saatgut, Werkzeuge usw., alles, was zur Einrichtung einer Farm gehört. Drei Blindenlehrer gingen mit auf das Dorf; nach furzer Zeit wurden sie aber überflüssig, da die Blinden sich verblüffend gut in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden gelernt hatten. Bald aber tauchte eine neue wichtige Frage auf, die der König selbst aufgeworfen hatte: die Blinden brauchten Frauen. Gemeinsam mit dem Direktor der Bemuner Blindenanstalt entwarf der König einen Plan, wonach im ganzen Lande Mädchen für die Veteranen gesucht werden sollten. In allen Zeitungen Jugoslawiens wurden gesunde Mädchen aufgefordert, ihr Leben an der Seite eines Blinden in Veternik zu verbringen, und statt der verlangten sechzig meldeten sich achthundert. Die Anstaltsleitung traf eine Auswahl; die gesündeſten und anscheinend dem Charakter nach besten Mädchen wurden für die Blinden bestimmt. Da persönliche Bekanntschaften nur sehr schwer durchführbar waren und ,, Liebe auf den ersten Blic" selbstverständlich ausgeschloſſen war, wurden weder Bräute noch Freier nach ihren Sonderwünschen gefragt; die Anstaltsleitung stellte nach bestem Wissen und Gewissen die Paare zuſammen und erklärte dem Mann: ,, Wir haben eine gute Frau für Sie ausgesucht; lernen Sie fie lieben und achten!". Immer wieder zieht diese seltsame Stadt Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Paris die Fremden aus der ganzen Welt an. Es gibt in Veternik keine Blindenehe, die nicht Für die Ausstellungsdauer sind bereits bis zum wenigstens mit vier Kindern gesegnet wäre. Aber November alle Schiffskarten für die aus auch Acht- oder Neun- Kinderehen kommen vor, Amerika ankommenden Dampfer in Amerika und so ist Veternik heute die verhältnismäßig verkauft. Man erwartet etwa 400.000 ameri- finderreichste Siedlung des Balkans und wahr= kanische Ausstellungsbesucher, man erwartet auch scheinlich ganz Europas. Kein Kind ist blind zur etwa 100.000 Deutsche. Man sucht allein eine Welt gekommen. Freilich mag der KinderreichMillion Betten im Sommer nur für die jungen tum auch einen materiellen Hintergrund haben: Leute, die nach Paris kommen werden. In ver- die Monatspension der Kriegsblinden beträgt schiedenen Pariser Außenbezirken wird man 1400 Dinar; sie erhöht sich um 140 Dinar für provisorische Lagerstätten schaffen, so eine im jedes Kind. Da die blinden Bauern sehr fleißig Pariser Süden mit allein 3000 Betten. Auch die find, da sie keine Schulden haben, da ihre landJugendherbergen werden voll besetzt werden. wirtschaftlichen Produkte von einer GenossenFür die Pfadfinder und für die jungen Sports- schaft günstig verkauft werden, und da Ausgaben Teute wird man 3 Riesenlager schaffen, das für Kartenspiel und Alkohol fortfallen, ist das eine im Pariser Vorort Eaubonne, das andere Blindendorf in den fast 14 Jahren seines Bein Saint Cloud und ein drittes nur für die jungen Nazis an einer noch nicht bestimmten Stelle. Dieses dritte Lager wird jeweils 500 junge Denische beherbergen, die ein besonders Rager isoliert wünſchten. Fast noch mehr als die angekündigten Befucher warten die Pariser auf die Eröffnung der Ausstellung. Mit Ungeduld betrachten sie die völlige Umformung eines ganzen Teiles der Kurt Pen 3. französischen Hauptstadt. stehens zu einem richtigen kleinen Kapitalistendorfe geworden; es gibt blinde Bauern, die ein Vermögen von 100.000 bis 150.000 Dinar zufammengespart haben, und ein solcher Betrag bedeutet für Jugoslawien eine ganz erhebliche Summe. Daß die blinden Bauern so reich und anscheinend auch so glücklich werden konnten, wie sie es sind, ist ein Beweis für die Richtigkeit der Idee, die zu der Gründung des Torfes Veternit geführt hat, 3Triumphzug der Technik Interessant ist es, sich einmal darüber Ge- Fahrstuhlfabrik auf das Werk des gehfaulen danken zu machen, welche Erfindungen in den Studenten aufmerksam und kaufte ihm seine letzten 100 Jahren das Gesicht der Welt am Erfindung für einen riesigen Geldbetrag ab. meisten verändert haben. Die Jubiläumsschrift Also sogar die Faulheit ist relativ. des amerikanischen Patentamtes, welches fürzlich sein hundertjähriges Bestehen feierte, gibt die Ansicht dieses Institutes wieder. Die Zusammenstellung ist bezeichnend für den praktischen Sinn der Amerikaner. Die wichtigsten zwölf Erfindungen sind danach folgende: 1. Telephon( Bell). 2. Elektrisches Telegramm( Morse). 3. Elektrisches Licht. 4. Kino. 5. Grammophon( Edison). 6. Flugzeug( Wright). 7. Luftdruckbremse( Weſtinghouse). 8. Linotype- Setmaschine( MergenthaIer). 9. Rundfunk. 10. Nähmaschine. 11. Ringspinnmaschine. 12. Mähmaschine. Besonders intereſſant find für uns die Schicksale der neueren und neuesten ErfindunDie Luft braucht der moderne Mensch keineswegs mehr allein zum Atmen. Sie ist auch zu einem der wichtigsten Rohstoffe geworden. Nicht nur Düngemittel werden aus dem Stickstoff der Luft in ungeheuren Mengen gewonnen, sondern ebenso die gefährlichſten Sprengstoffe. Bon beſonderem Intereſſe dürfte es hier sein, daß der Mann, der während des Weltkrieges die Stickſtoffgewinnung aus der Luft erfand und damit die Sprengstoffverſorgung der Mittelmächte vom Ausland unabhängig machte, ein Prager namens Haber war. Holz wird heute nicht nur verheizt oder zu Bauzweden usw. verwendet, man verwandelt es bereits mittels mehrerer durchaus rentabler Eine ganze Anzahl scheinbar paradoger Methoden in Buder, Alkohol, Kunstseide etc. Verwandlungen altvertrauter Stoffe hat zur Sogar die fanften Kühe werden von unHerstellung heute unentbehrlicher Gebrauchs- seren chemischen Herenmeistern als Rohstoffgegenstände geführt. gen. Mit dem Eisen war früher der Begriff des lieferanten ausgenüßt. Die Milch wird, vermits tels eines chemischen Prozesses, unter Mitwir fung von Formal, Karbolsäure etc. zu einem der wichtigsten Ausgangsstoffe für die kaum übersehbare Menge der sogenannten Kunstharze etc. wie Galalith, Bakelith, Pollopas usw., auz denen man alle möglichen Gebrauchsgegenstände herstellt, ohne die wir uns ein Leben gar nicht mehr denken können. Aber nicht nur Gebrauchsgegenstände und Werkstoffe der verschiedensten Art hat uns die Entwicklung der Technik und der Chemie gebracht, sondern wir verdanken ihr in noch weit größerem Umfange die meisten unserer moder= nen Heilmittel. Die Kohle, chemisch gesprochen, der Kohlenstoff, ist sozusagen das Mädchen für alles. Denken wir nur z. B. an Aspirin, Saccharin usw., die zum größten Teil Kohlederivate find. In Deutschland gewinnt man auch bereits den größten Teil des Benzins aus Kohle( Prof. Bergius, Cutenette). Dabei hat das Zeitalter der Technik und der Revolution des Stoffes gerade erst anges Rothkirch. fangen. muß das Vieh zurückgegeben Gott Fürstenblut für Roften untrennbar verbinden. Seute ist roſt- Soziale Anekdoten sie angegeben werden, oder, bei freier Stahl eine Selbstverständlichkeit. Der harmlose Zuder, den noch unsere Eltern zum Süßen von Kaffee, Kakao, Kuchen etc. etc. tannten, findet jetzt neue Verwendungsmöglichkeiten. In Amerika treibt man z. B. schon Automobilmotoren damit, allerdings erst nach einem beſonderen chemiſchen Prozeß. Ameritanische Techniker haben auch in der letzten Zeit den Zuder als wertvolles Baumaterial verwendet. Durch einen Zusatz von Zuder zum Mörtel wird eine erhebliche höhere Festigkeit erzielt. Dabei ist die Bermutung aufgetaucht, daß auch unsere mittelalterlichen Baumeister zum Anrühren des Mörtels Traubensaft, also auch eine Form des Zuckers, verwendet haben und so die erstaunliche Festigkeit ihrer Bauten er reichten. Oft ist aber auch irgendein sonderbarer ZuDie Freiheit der höchste Schmuck. Comelia, die Mutter der Gracchen, der beiden berühmten sozial eingestellten römischen Volkstribunen, wurde einmal gefragt, welches ihr koſtbarſter Beſiß ſei. Sie führte den Frager an das Grab ihrer Söhne und sagte:..Für das Höchste haben sie ihr Leben hingegeben, für die Rechte des unterdrückten Volkes." Gestapo und die Folgen. Polizeichef, dem man zuviel Volksfreundlichkeit Friedrich der Große hatte in Berlin einen nachsagte. Er ließ den Mann kommen und fuhr ihn an:„ Er ist ein Esel und seine Polizei kann der Teufel holen. Erfahren tu ich von ihm gar nichts, nehm er sich ein Muſter an der fran-| zösischen Polizei, die weiß alles, aber er ist stockdumm." ..Halien zu Gnaden, Majestät", erwiderte der Polizeichef,„ ich will eben solche Polizei machen wie in Paris, aber es wird etwas fosten." ,, Was wird's denn kosten?" fragte der König. fall der Grund zu einer neuen Entdeckung. Eduard Benediktus schleuderte eines Tages eine Flasche, die ihm zufällig in die Hand kam, aus Aerger über einen aufdringlichen Gläubiger in höchſter Wut auf die Erde. Zu seinem Erstaunen zerbrach sie jedoch nicht, wie es sich für eine anständige Flasche gehört hätte, sondern blieb ganz. Er hob sie auf und warf sie mit voller Kraft an die Wand. Wieder blieb die an die Flasche heil. Da erinnerte sich Benediktus, daß fie vor längerer Zeit eine chemische Lösung enthalten hatte. Die Flüssigkeit war verdampft und batte eine Art transparenter Haut an der Wand der Flasche zurückgelassen, die ihr diese erstaun liche Festigkeit gab. Benediktus baute diese Entdeckung aus und... erfand das Sicherheitsglas, In dieser Hinsicht ahmt man den ,, ersten das Henry Ford als erster in seine regulären Nationalsozialisten" heute im Dritten Reich nicht ,, Die Ehrlichkeit der Nation, Majestät. Der Vater wird den Sohn, der Bruder die Schwester, der Gatte die Gatiin verraten!" ,, Nein, nein," soll der alte Frit geantwortet haben, lieber Dummheit als Schurferei, ich verzichte..." Männerstolz vor Fürstenthronen. Und im nächsten Augenblick gab der Habsburger angesichts der drohenden Haltung, die ihn umgab, die gewünschten Befehle. tion Versprechungen aus Berlin... beſchworen hatte, hieß der lebie Saß der Als Friedrich Wilhelm IV. die Konstitus überall öffentlich angeschlagenen barung: Dies alles zu halten gelobe und beschwöre ich!" Der Berliner Volksmund las das so: ,, Dies alles zu halten ilobe ich schwerlich!" Die Welt der Paragraphen. Der große Schauspieler Talma saß eines Tages an einem See und angelte, als ein Flurhüter hinzukam und ihn heftig anfuhr:„ Mit welchem Recht angeln Sie hier?" Talma überlegte einen Augenblid und fagte dann: Mit dem Recht des erhabenen, genialen Geistes über die niedrige Kreatur!" Der Flurhüter entſchuldigte ſich ſtotternd: Ja . wissen Sie... man kann heutzutage wirks lich nicht mehr alle neuen Gesetze kennen." Voransgeahnt. Grillparzer, befragt über die Meinung, die er von dem Segen autokratischer und diktatorischer Herrschaftsformen habe, antwortete: ,, Besser der furchtbarste Demokratismus, als der Geist unterliegt und die edelsten Bedürfnisse des Menschen werden einem scheußlichen Str= bilitätssystem zum Opfer gebracht." ,, Ein Herr wünscht Sie zu sprechen!" mel det das Dienstmädchen. Serienwagen einbauen ließ und das heute all- nach.( Aber. es handelt sich auch nur um eine Ausländischer Humor gemein verwendet wird. Noch paradoyer ist das der vielen Friß- Anekdoten!) sogenannie Krümelglas, welches mit Hilfe eines besonderen Wärmebehandlungsverfahrens her= gestellt wird. Man kann auf eine Scheibe aus folchem Glas aus mehreren Metern Höhe eine pfundschwere Eisenkugel fallen lassen. Sie prallt ab, ohne das Glas zu beschädigen. Hier hat die Technik das alte Sprichwort von Glück und Glas" überholt. Auch die Faulheit hat eine Erfindung zustandegebracht. Der amerikanische Student Sieberger( ein Mitglied der Yale- Universität) versäumte meist den Beginn der Vorlesungen, wenn er von einem Stockwerk ins andere hasten mußte. Mehr aus Spielerei befaßte er sich mit dem Gedanken einer Rolltreppe. Aber bald wurde eine Die Geschichte wird aber von einer Frau erzählt, der Gräfin Katharina von Schwarzburg, bei der der habsburgische Herzog von Alba zu Gast war, während seine Soldatesta durch das Besitztum zog. Während des Fest= mahls wird der Schwarzburgerin gemeldet, daß die Soldaten ihres Gastes den Bauern das Vich weggetrieben. Sie beschwert sich bei dem Fürsten und der sagt, daß das nun einmal Kriegsbrauch sei. Katharina von Schwarzburg erhob sich vom Tisch, rief ihre Leute und sagte: Das wollen wir doch sehen. Meinen Bauern " ,, Ein vornehmer Herr?" ..Nicht gerade", erklärt sie naiv ,,, halt so ein Herr wie Sie." Erster Gauner: Sikt der neue Pelzmantel, den Mag gestern aus dem Café mitge= nommen hat?" Zweiter Gauner: ,, Ja. auch schon!" 1 Aber Mag jizzt Nanu, du sagtest doch deine Braut sche sehr jung aus. Auf diesem Bild sieht sie aber aus wie 40." ,, Na, siehst du! 53 ist sie!" 0 4Busca GIORD tot typhia 31 in 5] [ legt, was einer Eigengeschwindigkeit von 5.6. Meter in der Sekunde gleich kommnt. Viel schnel ler aber noch ist der Schwertfisch. In London wird ein Stüd Schiffsboden aufbewahrt, das ein Schwertfisch im Anrennen durchbohrt hat, einen Stupferbelag, eine zehn Zentimeter dice Planke und fünfunddreißig Zentimeter Eichenholz. Enorme Flugleistungen vollbringen die Vögel. Brieftauben legen 66 bis 69 Kilometer in der Stumbe zurüd, eine Schwalbe bringt es auf 230 Kilometer Stundengeschwindigkeit. Der Mauersegler ist mit 290 Kilometer Stunden= geschwindigkeit noch schneller. Berühmt ist die Leistung eines Jagdfallen des Königs Heinrich II. Er entflog in Fontainebleau und wurde am nächsten Tage auf der Insel Malta, 1400 Kilometer entfernt, aufgegriffen. G Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32. Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 335. Von Otto Bretschneider. Drakowa. ( Original) Schwarz: Ke5. Bb5. 13. 16.( 4) a b c d e f g h ms and dr 100E 3 Adamson macht Spiegeleier Frühjahrskrankheiten Es ist zu bekannt, daß es zahlreiche Krankheiten gibt, die an die Jahreszeit gebunden sind, um im einzelnen darauf einzugehen. Zu den unangenehmsten Erscheinungen, die bereits im Mai bei dazu disponierten Personen sich einstellen, gehört das Heufieber oder der Heuschnupfen. Es ist dies eine sogenannte allergische Krankheit, das heißt, eine Erkrankung, die durch an sich unschädliche Naturelemente bei Personen hervorgerufen werden, deren Blut- und Drüsenzusammensetzung für einzelne dieser Elemente aus noch unbekannten Gründen empfänglich find. Das Heufieber wird durch die Bollen ges wisser allgemein verbreiteter Gräser hervorgerufen. Sie äußert sich in einer Entzündung der Nasenschleimhaut, in manchen Fällen auch der Bindehaut, geht in schweren Fällen mit Fieber einher und ist, ohne gefährlich zu sein, langtvierig und sehr unangenehm. Das beste Heilmittel ist der Aufenthalt in Gegenden, die frei von diesen Gräsern find, besonders also im Seetlima. Die neuere Medizin hat aus den Pollen selbst Extrakte gezogen, deren Einspritzung den Anfall fupieren kann, und die darüber hinaus auch zu einer Herabsetzung der Ueberempfindlichkeit führen. Weniger bekannt ist eine Krankheit, die Besonders gefährdet find die Augen. G3 gibt eine Augenentzündung mit Schwellung der Bindehaut und der Augenlider, die Augen find gerötet und mitunter das ganze Gesicht verschwollen. Die Augenerkrankung macht beim ersten Anblid einen sehr beunruhigenden Eindruck, fie verschwindet aber meist schon nach einem Lage. Auch an der Mundschleimhaut tommen ausgedehnte Entzündungserscheinungen vor, die sich manchmal auch auf die Schleimhäute der Atmungsorgane erstrecken und dann zu sehr unangenehmen Atemstörungen führen. In schweren Fällen tritt Fieber auf, und Allgemeinerfcheinungen führen zu dem Bilde einer schweren Infektion. Daß diese Raupenerkrankung so wenig befannt ist, liegt einmal daran, daß die Erscheimungen meistens nach furzer Zeit ohne Behandlung verschwinden und somit gar nicht zur Kenntnis des Arztes kommen, andererseits daran, daß nur die Kreise, die direkt mit den Raupen zu tun haben, also Holzfäller, Waldarbeiter etc. der Gefahr in höherem Maße ausgesetzt sind. Es ist jedoch auch beobachtet worden, daß Kinder, die nichts ahnend, mit nadtem Fung eine solche Raupe zertreten oder sie mit der Hand zerdrüden, erkranten. D. E. J. Rekordleistungen in der Tierwelt durch die Raupen einer Nonnenart, die soge nannien Prozessionsraupen, hervorgerufen wird. Sie haben ihren Namen daher, daß sie in endlojen Zügen, eine dicht hinter der anderen, durch Löwe und Tiger sind großartige Springer. die Wälder ziehen. Diese Raupen haben auf Die dreifache Länge ihres Körpers können sie in ihrem Rücken eigentümliche Abwehrorgane. Sie einem Sprunge erreichen. Kleinere Tiere aber tragen eine Art kleiner Spiegel, die gewöhnlich können das noch viel besser. Die Waldmaus unter feinen Härchen verborgen sind. Wenn die springt achtmal so weit, wie sie lang ist, die HeuTiere in Gefahr sind, richten sich diese Härchen schrecke dreißigmal so weit. Der Meister aber ist borstenartig auf, und aus den drüsenartigen der Floh, der dreihunderimal seine Größe überSpiegeln entleert sich ein äßender Saft. Kommt springen kann. der Mensch mit diesen Sekreten in Berührung, so gibt es eine Reizung, die mitunter große Ausmaße annehmen kann. Das Sefret fann sogar auf einige Entfernung veriprizt werden. 5 9 3 2 h 88 5 S 3 Weiß: Kf2. Dg7. Set. 14. Bb4. b6, 15.( 7) Matt in 2 Zügen! Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 335: La- d2! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Hyna Josef. Hostomitz: Tepper Franz. Karlsbad: Beutel Wilhelm. Arnsdorf bei Tetschen: Dinnebier Emil. Tetschen: Jelinek Hermann. Bodenbach: Schöffel Anton. Schöbritz: witz: Richter Karl. Politz a. d. E.: Schindler Nitsch Rosa. Trupschitz: Pusch Bruno. KrischRobert, Habl Erwin. Freundl Anton, Chimiak Teo. Holfeld Otto. Tyle Vladimir. Lohmüller Hans. sämtlich Nestersitz: Klötzig Rudolf. Strache Rudolf. Strache Karl, sämtlich Großpriesen: Eichler Otto. Drakowa: Ulbert Rudolf. Prosetitz: Berger Josef. Klein- Augezd: Triltsch Gustav. Wisterschan: Geißler Josef. Alt- Serbitz: Havel Franz, Modlan: Walter Ludwig und König Anton. Kwitkau. 10B. W. Arnsdorf b. T. Nr. 36 nach Dd4- f6+ H. J. Hostomitz. Nr. 336 und 37 gut. Besten lelder nebenlösig. Dank für den Beitrag. Meldung geht in Ordnung. Kreisnachrichten. Im 5. Kreis sind die Bezirksmeisterschaften beendet. Zu der Anfang Juni beginnenden Kreismeisterschaft sind in den beiden Gruppen folgende Sektionen vertreten: Gruppe I. Schach- Sektion Komotau I.: SchachSektion Teplitz: Schach- Sektion Sobrusan: Schach- Sektion Eulau. Gruppe II. Schach- Sektion Warnsdorf: sche: Arb.- Schachklub Wisterschan- Kwitkau. Schach- Sektion Rosawitz: Schach- Sektion KleiDie Auslosung und Terminfestlegung erfolgt in der am 23. Mai in Aussig stattfindenden Kreisschachkonferenz. In der Meisterschaft im D. T. J.- Verband wurden im 6. Bezirk die Wettkämpfe an 6 Brettern durchgeführt. D. T. J. Seestadtl gewann gegen D. T. J. Tschausch mit 4: 2 Punkten. Unter den Schwimmern zeichnet sich der Lache durch große Geschwindigkeit aus. Es ist beobachtet worden, daß er stromaufwärts vierzig Im weiteren Wettkampf gewann D. T. J. KoStilometer in vierundzwanzig Stunden zurück motau gegen D. T. J. Bilin mit 3: 2% Punkten.