BUNTE WELT Nr. 23 Unterhaltungsbeilage Der Schlemihl Der Kriminalfommissar Haniel tat einen fleinen Seufzer und schenkte sich ein. Nachdem er getrunken hatte, holte er eine neue Zigarre heraus und besah sie wehmütig: sie war natür lich auch wieder zerdrückt. Aber er konnte es sich nun einmal nicht abgewöhnen, sie offen in der oberen Rocktasche zu tragen. " Was bekümmert Sie fo?" fragte Ehret. Haniel leckte gerade ein Stückchen Zeitungspapier ab. Er widelte es sorgfältig um das beschädigte Deckblatt, dann schnitt er die Zigarre ferbig ein, tat einen Zug und sagte: ..Es ist mir grad eingefallen, daß so viele junge Leute ihren Beruf verfehlen." ,, Dieser, wie Sie zugeben werden nicht ganz originelle Einfall ist Ihnen sicher nicht von selbst gekommen. Was bringt Sie darauf?" Sehen Sie mal in den Spiegel da drüben." Ehret schaute in den Spiegel. Man überblickte den größeren Teil des Lotals; es war ziemlich besetzt. Na, und-?" ,, Und? Achten Sie auf die hinterste Nische auf unserer Seite; der Tisch ist von hier aus nicht direkt zu sehen. Was halten Sie von den Beiden?" ..Hm. Ich sehe einen gutmütigen Provinzonfel mit weißem Haar, roten Backen; sieht aber trok aller Gutmütigkeit ganz energisch aus. Uebrigens Provinz-da könnte ich mich irren; der Mann hat etwas Sicheres, Weltmäßiges an fich. Ich hab's! Er ist wahrscheinlich ein Amerilaner. Sie können Gift drauf nehmen", sagte Haniel. Und der andere?" ., Durchschnittstyp, Normalgesicht, dreiunddreißig bis fünfunddreißig Jahre, kaufmännischer Angestellter." ..Beinahe richtig: das sollte er sein; dazu hatte ihn die Vorsehung und sein Herr Papa bestimmt. Aber er bat, wie gesagt, seinen Beruf verfehlt; er hat sich anders entschieden, und in seiner selbstgewählten Profession ist er ein Murkser und Schlemihl." und ..Was ist er denn geworden?" „ Tja, ſchwer zu ſagen. Summariſch gefaßt: Strimineller. Und ein verdammt ungeschickter. Ein Trottel, der in unserer Zeit, da auch in der Verbrecherlaufbahn nur Spezialisten zwar tüchtige!- Aussicht auf Fortkommen und gesichertes Auskommen haben, sich dilettantisch mit fleinen Gaunereien und gelegentlichen Die bereien durchschlägt. Er ist der größte Pechvogel, den wir in der Stadt haben. Wenn er in der Straßenbahn oder im Kino einem in die Tajche greift, erwischt er statt des Portemonnaies den Tabatsbeutel oder sein Opfer ist ein Kriminalbeamter und schnappt ihn. Er hat mir einmal gestanden, daß es in einem Geschäft, als er beim Wechseln eines Tausenders glücklich um einen Hunderier gemogelt zu haben glaubte, mit Zweihundert minus uöschloß. Entweder hatte er die Scheine verloren oder der Verkäufer hatte ihn beirogen." ..Not scheint der junge Mann ja gerade nicht zu leiden." 1937 ,, Na er verhungert nicht. Ist der faule| Perlentette- und erwiſchte selbstverständlich Zweig einer Mittelstandsfamilie. Sein Vater die Imitation. Er wußte von jemand, der Bargab ihn seinerzeit in eine Bank. Dort war er geld in einer Schreibtischschublade hatte, stieg in zwei Jahre, dann beschloß er, reich zu werden, der Nacht ins Haus, wollte das Licht andrehen indem er auf einen Sched über Fünfzigtausend und brachte in Wirklichkeit einen Ventilator in den Namen eines Kunden des Geschäftes jebte. Gang, der zufällig ein so alimodisches Möbel Als er ihn einlösen wollte, erfuhr er vom Kaſſier, war, daß sein Brummen das halbe Haus aufdaß der Mann in der Nacht gestorben war. Der weckte. Dann beschloß er, die alte Geschichte mit Scheck war vom laufenden Tag datiert. Hätte den Ohrringen zu starten." er den Vortag draufgeſetzt, wäre alles in Ord nung gewesen. Diese Scheckgeschichte war sein Debüt. Er flog aus der Bank und ins Loch." Haniel nahm befümmert einen Schluck, schaute gedankenvoll in den Spiegel und fuhr fort: ,, Einmal Haute er ein Auto. Natürlich wurde er erwischt, und natürlich nur weil er gemurkit hatte: er war zu schnell gefahren und wurde von einem Schußmann in einem kleinen Nest gestoppt. Er stahl einer Verwandten eine Ohrringe?" Es geht auch mit anderen Sachen, die paarweise auftreten, zum Beispiel mit wertvollen Vasen etc. In diesem Falle also waren's Ohrringe. Er mietete ein feudales Auto, fuhr bei einem Juvelier vor und kaufte einen fabels haften Smaragd. Az Anhänger für eine Halsfette feiner Frau, sagte er. Kostete ihn einen Tausender. Drei Tage später erschien er wieder: Seine Frau wolle den Stein lieber als Ohrgehänge fassen lassen, und man möge ihm ein zweites, genau gleiches Stück beschaffen. Der Juwelier machte ihm wenig Hoffnung auf Erfolg, versprach aber, sein Möglichstes zu tun. Eine Woche später, als der Jüngling wieder nachfragte, erfuhr er, daß sich sozusagen ein Bunder ereignet hatte: es war gelungen, einen zweiten, genau passenden Stein zu beschaffen. Eine andere Firma hatte ihn an der Hand; wenn er ihn wolle- freilich sei er viel teurer: Zweitausendfünfhundert werde die Sache abgeschlossen. Natürlich wollte er. Der Juwelier berſtändigte feinen Geschäftsfreund, er solle den zermalmten im Wirbel von Fener und Stahl ab. Natürlich zu eben dieser zweiten Firma, um Stein für ihn erwerben, und unser Kunde fuhr Vor zwanzig Jahren Von Martin Grill Ein Zug ohne Ende strömte das Heer, die Bölker marschierten zum Sterben, marschierten seid tausend Tagen und mehr hinein in das große Verderben. Ein König rief, ein Kaiser befahl, fchon plakten Schrapnells und Granaten, Soldaten, Soldaten, Soldaten. 3wanzig Millionen? Dreißig Millionen? bie Völker marschieren, marschieren. Bierzig Millionen! Es gränsen die Drohnen, die noch an dem Krieg profitieren. Die Mütter ergrauen, die Kinder verkommen mit Hunger und Seuchen beladen. und immer noch segnen die Priester, die Soldaten, Soldaten, Soldaten. frommen, Ein Kaiser sagte„ Durch Kampf zum Sieg!" Da marschierten die Kinder, die Greiſe. D6 jung oder alt, es fra fie der Krieg Und siegten bei Weibern und leckerem Wein alle auf gleiche Weise. besternte Potentaten, drauß auf den Feldern, da blieben allein Soldaten, Soldaten, Soldaten. * Ihr habt es vergessen, schon ist es so weit, daß die Jungen vom neuen marschieren. Ein Kaiser damals, ein Führer heut, Den Weltbrandschürern war's ewig gleich sollen wieder Millionen krepieren? durch Blut und Tränen zu waten, für Frieden und Freiheit, Soldaten?! wann aber kämpfet ihr einmal für euch, ( Aus der Revue ,, Europäische Passion", die am Kreisarbeitertag in Teplitz uraufgeführt werden wird.). ihr feinen Smaragd, auf den er ihr eine Option gegeben hatte, für zweitausend zu verkaufen. Gewinn: Tausend netto." ,, Na, das war doch bestimmt nicht ges murtit. Bumal alles, wenn ich nicht irre, durchaus legal war; man konnte ihn für diesen Coup doch nicht einsperren?" ,, Dafür nicht. Aber zwei Tage später bes zahlte er mit einem falschen Tausender. Er schivor Stein und Bein, er habe ihn von der fommen; aber natürlich glaubte ihm kein Juwelierfirma Soundso für einen Smaragd be Schwein. Er wurde verknackt. Als sich später herausstellte, daß der Juwelier tatsächlich mit einer Falschmünzerbande in Verbindung stand und ihre Blüten" unter die Leute brachte, hatte er bereits anderthalb Jahre abgesessen." ,, Glück muß der Mensch haben", meinte Ehret und stopfte sich die Pfeife. In diesem Moment brach Haniel in ein Pruster aus, daß die Asche seiner Zigarre in seinen Wein fiel. ,, Sehen Sie mal schnell hin", jagte er. Ehret fab, wie der junge Mann seinem Bekannten eine Brieftasche hinhielt. Sie war geöffnet; er blätterte wie ein Kartenspieler über die Ränder der Banknoten hin, die heraus ragten. Er flappie sie zu und streckte sie dem Amerikaner mit entschiedener Bewegung hin. Der wies sie mit ablehnender Handbewegung zurück. Aber der andere bestand auf seinens and to ** な Haniel. Willen. Schließlich griff der Weißhaarige p Nach einer Viertelstunde wurde er unruhig.| Brieftasche war Strafe genug, er sollte nicht zu widerstrebend zu und erhob sich. Nach einer halben Stunde war er sichtlich in guter Letzt noch als Zechpreller geschnappt ,, Na, wissen Sie, was los ist?" fragte Verzweiflung. Nach dreiviertel Stunden zählte werden. er das Geld in seinem Portemonnaie. Dann fám ,, Nicht ganz." er an den Tisch der beiden und pumpte den ,, Confidence trick nennen's die Ameri- Kommissär um das Geld zur Begleichung der Beche an. Haniel gab's ihm; der Verlust der faner." Jest begriff Ehret alles. Der ,, Vertrauens trid" ist so plump, daß man kaum glauben kann, daß noch immer Leute darauf herein= fallen. Tatsächlich bergeht aber kein Jahr, ohne daß die Zeitungen amüsante Geschichten über naive Gemüter berichten, die auf diese Weise ihr Geld verloren haben. raus." In der Tat verließ der Weißhaarige, der inzwiſchen die Brieftasche eingeſteckt hatte, das Lokal. Als er weggegangen war, sagte Haniel: Na, hab ich's nicht gesagt? Er ist ein Schle= mihi." Mar Barth. Als die große Zeit begann Es war in einem bayrischen Kurorte, nahe überhaupt niemand! der österreichischen Grenze. Jetzt aber, wo man mußte, auch Rußland, auch Frankreich werden zu Felde ziehen, war die Stimmung eine ganz andere e... Gehässige Aus= ,, Natürlich“, meinte Haniel.., Er war ja Die Kurgäste kamen aus den Wäldern, um ein paar Jahre in den Vereinigten Staaten. wie gewöhnlich, ihre abendliche BrunnenSeine Eltern hatten ihn abgeschoben; aber er promenade zu machen. Eine große Ueberhat auch drüben keine Lorbeeren geerntet. Ko- raschung wartete ihrer. Auf den Anschlagtafeln Eine junge Deutschamerikanerin tat als misch, daß gerade die smarten Yankees auf ihren eines Zeitungsverlages war die Note der öfter- erste die Aeußerung:„ Desterreich ist schuld!" Europareisen immer wieder auf dieſen primi- reichischen Regierung an Serbien zu leſen. Gruppen, die erregt die Ereignisse besprachen. Immer ernster wurde es. Ueberall standen tiven Schwindel hereinfallen. Sie wissen, wie es Damit stand der Krieg in seiner ganzen Landsleute, die sich bis dahin nicht gekannt gemacht wird: Der Gauner macht sich an ſein Schrecklichkeit vor aller Augen. Jedem drängte Opfer heran, zeigt ihm die fremde Stadt, iſt ſich ſofort der Gedanke auf: Was Desterreich hatten, fanden sich zuſammen. Da sah man eine ihm zu Diensten, widmet sich ihm in aufopfern verlangt, kann fein Staat erfüllen! Wer eine Gruppe von Serben stehen, dort Rumänen, der Weise. Er ist entweder ein Landsmann des solche Note überreicht, will den Krieg! Mit diese waren am ratloſeſten. Sollten sie sofort Opfers oder gibt sich als solcher aus. Wenn die der idyllischen Ruhe war es nun vorbei. Das in die Heimat zurück oder abwarten? Eine Bekanntſchaft etwas feſter geworden ist, ber- tleine, sonst so liebliche Städtchen haite mit zwanzigjährige Rumänin, die Gattin eines daß er von irgendeiner gemeinnüßigen Organi- es„ Neueste Nachrichten“, jeder Tag brachte der fernen Heimat hergeleitet, damit ihre zarte traut er ihm an, daß er – na, beiſpielsweiſe,| einem Male sein Antlik verändert. Stets gab reichen Getreidehändlers, war wie von Sinnen. Vor drei Wochen erst hatte der Gatte sie von sation beauftragt ist, drüben in den Staaten Geld an eine gewiffe Stategorie von Bedürftigen Ertraausgaben“. Als die Friſt zur Beanttvor- Lunge sich fräftigen ſollte, jest aber war ite oder an charitative Anstalten zu verteilen. Erung der österreichischen Note abgelaufen war. von der Heimat fast vollständig abgeschnitten. ist aber in Europa festgehalten und braucht ſteigerte sich die Nervofität. Sechs Kanonen So oft eine Nachricht aufflatterie, die sich so drüben einen vertrauenswürdigen Mann, der an ſchüſſe ſollten in der benachbarten öſterreichi- deuten ließ, als würde Rumänien in den Krieg feiner Stelle die Verteilung vornimmt. Buge- ſchen Stadt gelöst werden, zum Zeichen, daß eingreifen, erreichte die Verzweiflung des noch faßt. Da, sehen Sie, nun geht der Olle durch die Ablehnung Serbiens der Kries findlichen Weibes den Höhepunkt. Wie würde unvermeidbar geworden sei. Um sechs Uhr sie nach Hause kommen? abends follten die Kanonen ſprechen. Um dieſe ſprüche wurden folportiert, die Serben und der Ort liegt, die Kurgäste, um die Welt- Aber noch kam niemandem der Gedanke, diesen Stunde standen auf den Höhen, zu deren Füßen Russen über die Deutschen getan haben sollten. geſchichte ſprechen zu hören." Die Stunde ging Angehörigen der nun feindlichen Nationen vorüber, die einen hatten die Schüſſe gehört ungaſtlich zu begegnen. Erst als die deutsche die anderen nicht. Ertraausgaben brachten die Mobilisierung bekannt wurde, begann sich da? Gewißheit, daß die Kanonen noch ruhten. Gab Bild zu ändern. Der ganze Wirtschaftsbetrieb es noch einen Strohhalm, an den man sich wurde unterbrochen. Das männliche Personal Hammern fonnte? War nun die Kriegsgefahr aus den Hotels und Sturanſtalten mußte der beseitigt? Ach nein! Die teilweise Mobiliſie Mobilisierungsorder folgen. Die„ Wacht am rung Desterreich- Ungarns wurde gemeldet Rhein" tauchte auf. An allen Eden und Enden Schreckensbleich, Hals über Kopf, begannen die wurde sie gesungen.„ Lieb Vaterland, magit Militärpflichtigen von ihrer Erholung Abschied ruhig sein“ wurde nicht nur von der Kurzu nehmen. Aber das war nur eine Kleinigkeit, musik gespielt, auch aus den Hotelküchen und auch von dem Beruf, von den Familien sonstigen Lokalitäten tönte es den Vorüber mußte geschieden werden! Die wildeſten Ge- gehenden in die Ohren. Die Kurmusik wurde rüchte durcheilten die Stadt. An einem Freitag selbstverständlich immer patriotischer. Sie_gegegen Abend hörte man plößlich in den Stra- fiel sich besonders in den schwermütigen SolBen Trommelwirbel. Von allen Seiten her datenliedern:„ Heute rot, morgen tot",„ Ich stürzten ihm die aufgeregten Menschen ent- hatt einen Kameraden". Frauen schluchzten. gegen. Der Kriegszustand wurde für das aber mit tränenerstidter Stimme stimmten sie deutsche Reich verkündet, die Kriegsartikel ein. Weiße Tücher flatterten, Hüte flogen in wurden verlesen. Es klang nur so von Todes- die Luft, der Patriotismus begann einen strafen. Es war höchst ungemütlich geworden. immer toller werdenden Reigen. Zitternd, bleich, standen die Kurgäste, und nicht nur die Frauen waren bleich geworden. Schüchterne Hochs! und Hurras! versuchten sich vernehmlich zu machen, aber noch fehlte die rechte Resonanz. Einige Tage früher, als nur die österreichische Mobilisierung fundgemach! worden war, da war es noch etwas anderes gewesen. Da war die Kriegsstimmung laut ge worden. Nicht bei den Desterreichern! Diese Die Beiden beobachteten den Vorgang im standen schon vor dem Ernst, aber jene, die es Spiegel. Der junge Mann nahm den Zettel, las noch nicht anging, die waren friegerisch. Man ibn; es gab ihm einen kleinen Rud; suchend billigte Desterreichs entschiedene Haltung und schaute er durchs Lokal, schließlich fiel sein brachte Hochrufe auf die Nachbarn aus. Blick in den Spiegel; er erkannte den Kom- Glaubte man doch, es werde sich nur um den missar. Mit refigniertem Grinsen zudte er die kleinen Krieg Desterreichs gegen Serbien hanSchultern und nicie. Dann lehnte er sich zurüd deln. Noch hoffte man, Rußland werde passiv und wartete auf den Mann, der mit seiner bleiben. Gar nichts aber wußte man von den Brieftasche weggegangen war. Absichten Frankreichs! An England aber dachte „ Tja. Der„ Vertrauenswürdige“ soll also nach seiner Heimkehr die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Aber sicherheitshalber soll auch noch ein besonderer Vertrauensbeweis geliefert werden, und zwar ein beiderseitiger. Er, der Mann mit dem zu verteilenden Geld, wird alſo ſeinem neuen Freund seine Brieftasche übergeben, und der Freund wird damit fortgehen und eine Viertelstunde spazierengehen. Dann kommt er zurück und beweist seinerseit dem anderen fein Vertrauen, indem er ihm seine eigene Brieftasche ebenfalls für eine Viertelstunde überläßt. Natürlich sieht er sie nicht wieder. Das Pech meines jungen Freundes Lakko dahinten ist nun, daß er diesen confidence trid ausgerechnet vor meinen Augen ausführt. Ich sagte Ihnen ja, er ist ein Murkser. Was soll ich nun tun? Ihn weitermachen lassen und ihm nach gehen, wenn er mit der Brieftasche des anderen verschwinden will? Oder wollen wir Schußengel spielen, ihm ein Jahr Gefängnis ersparen?" Er überlegte einige Sekunden. Dann riß er einen Bettel aus dem Notizbuch, schrieb darauf: Lieber Lakko, wenn Ihr amerikanischer Freund zurüdfehrt, werden Sie ihm Ihr Vertrauen am besten dadurch beweisen, daß Sie unter keinen Umständen seine Brieftasche afzeptieren" und ließ den zusammengefalteten Bettel durch den Kellner befördern. Ein Trupp österreichischer Landstürmer Waldarbeiter, in Bündeln ein paar Habselig= feiten tragend, marschierte nach Salzburg. oder von der alten Mutter erwartet, mit verBärtige Männer, daheim von Weib und Kind mutlich schweren Herzen. Enthusiastisch wurden sie von den deutschen Verbündeten begrüßt, die ihnen zu Ehren„ Abschied vom Liebchen" sangen. Den Frauen kollerten die Tränen über die Wangen. Sie drückten den staub- und schweißbedeckten Männern, die sie gar nicht fannten, die Hände und mancher Wagemutige quittierte das mit einem Kuß. Der Hurra- Patriotismus hatte zu herrschen begonnen. Das erste Aufschäumen des Chauvinismus ließ die Klassenunterschiede vergessen. Dort steht eine heftig gestikulierende FR na pod ramen 3Gruppe. Leidenschaftlich stimmen die Frauen große Umsteigſtation. Die Reviſion des Gepads. Die Rechtslage ten. den Männern zu. Sie sind durchaus nicht milder gesi., die Kriegsfurie hat auch von ihnen Bejiz ergriffen. Es handelt sich darum, ob man ,, die Feinde", die Serben und die Russen n. h länger in dem Kurort dulden solle? Ein Serbe soll eine beleidigende Aeußerung über Desterreich getan haben. Mein Gott, nichts anders, als was in den vergangenen ruhigen Zeiten auch Desterreicher oft genug gesagt hatDer vierzehnjährige Sohn eines russischen Staatsrates sollte im Hotelzimmer mit österreichischen und russischen Bleifoldaten ge= spielt haben. Mit Spielereifanonen hatte er die österreichische Armee zusammengeschossen ,, So muß es allen Desterreichern ergehen", son er dabei gesagt haben. Diese Aussage des patriotischen Stubenmädchens wurde zum Anlaß, über die Austreibung der bisher hoch geachteten Gäste, die plötzlich Feinde" waren zu verhandeln. Eine Russin, eine sehr elegante Dame, haite angeblich Aeußerungen über die blöden Deutschen und die geschmacklosen deutschen Frauen getan. Die Stimmung wurde durch diese und andere Zuträgereien immer schlimmer. Zuerst allerdings hatte man mitTeidig gelächelt, aber die ständigen Heßereien trieben zu einer Tat. Bis zwölf Uhr nachts des nächsten Tages will man im fräftigen Mannesalier stehenden Russen und Serben Zeit lassen, aber dann müssen sie fort, wurd berkündet. Die Kranken und Alten will man weiter dulden. In größter Eile suchen Serben und Russen die Wechselstuben auf. Wieder schwere Enttäuschungen. Tief im Preiſe iſst der Rubel gefallen. Nur besonderer Fürsprache verdanken es die Ruſſen, wenn man ihnen überhaupt noch Geld wechselt. Papiergeld ist plößlich überhaupt entwertet. Alles jagt nach Silber. Die überflüssigsten Einfäufe werden gemacht, nur um Papiergeld anzubringen und Silber herauszubekommen. Auch österreichisches Geld ist plößlich entwertet. Manche Geschäfte gaben von einer Stunde zur anderen für eine Krone nurmehr fünfundsiebzig Pfennige. Wie wird man nach Hause kommen? So fragte feder. Viele Männer sind schon fort, Handwer ter sperren ihre Werkstätten, Geschäfte schlie= Sen ihre Läden. Von den Dörfern fommen Bauern, die ihre Pferde zur militärischen Samunelstelle führen. Kein Laut des Unwil Yens wird vernehmbar. Tiefe Trauer und beftiger Schmerz äußern sich nur in den ernsten Mienen und den gebeugten Köpfen. Es war, als führten sie ein liebes Wesen in den Tod. Das weibliche Hotel- und Badepersonat berläßt die Poſten. Die einen gehen zum„ Roten Kreuz", die anderen werden einen Pflegerinnenkurs mitmachen, andere wieder gehen zum Küchendienst. Auch die Aerzte find fort. Endlich erworbene Praris, ausstehende Rechnun gen was gelten jetzt solche Werte, wo es darum geht, die Wunden, die im Riesenbetrieb moderner Schlachten geschlagen werden, zu hei= Ten, um die Geheilten wieder dem Feind gegenüberzustellen! Auf Handwagen schaffen die Hoteldiener das Gepäck zur Jahn, schon stundenlang vor Abfahrt des Zuges, denn die Abfertigung dauert lange, die Militärzüge beherrschen schon alles. Endlich geht wieder ein überfüllter Zug ab. Nach einer halben Stunde ist die Grenze da. Paßrevision! Zum erstenmal macht man das mit. ..Nur die Herren, die Damen nicht!" Man fommt sich als..Dame" höchst unzulänglich vor. Kein Mensch verlangt einen Blick in die bereitgehaltene Legitimation zu tun. Dann die Für manche ergab sie höchst unerquidliche Situationen. Da hatte man, verleitet durch den plößlichen Preissturz, noch rasch etwas Ueberflüffiges gekauft. Zum Beispiel eine hübsche Schwarzwälder Uhr. Nun verlangte man dafür neun Mark Boll. Woher diese nehmen. Der fleine furzsichtige Mann stand verlegen bei sei= nem Gepäck, das wie bei einer Modedame aus zahlreichen Koffern und Schachteln bestand und wußte sich keinen Rat. Wer war bereit, ihm aus seiner„ Kriegsnot" zu helfen? Laut, fast brüllend schrie er nach einem Bekannten, von dem er wußte, daß er denselben Zug benüßen wollte. Alles schaute, die Köpfe streckten sich zu den Fenstern heraus, nur der Gerufene blicb un sichtbar. Umgeben von seinen Schachteln blieb der kleine Mann zurück, als der Zug aus der Halle fuhr. Die Schwarzwälderuhr, die er so tief unter ihrem Wert erſtanden, grinste ihn wohl höhnend an. Der Eiſenbahnzug ſauste davon. Bei der ersten Brüde, die er erreichte, standen schon mobilisierte Landsturmmänner Pofen. Es war eine wunderlich militärische Ausrüstung, die sie trugen. Einer hatte einen blauen Lüsterrod an und einen Girardihut auf dem Kopf. Die Beine zierie eine vorläufig noch weiße Strandhoſe. Ein anderer irug eine Touristenhose, dazu einen rot und schwarz gewürfelten Bauernjanter und einen Steirerhut. So bewachten sie, das Gewehr über der Achsel, die Straße. schon von Militär. Lauter müde Gestalten, die In einer größeren Station wimmelte es im ersten Chaos von einer Stelle zur anderen geſchickt wurden. Nun lagerten ſie auf dem Daß Gott der Eigentümer der Welt das hör'n wir immer; dies zu bestreiten wär' ein Sakrileg! Allein. es bat der Teufel ( auch das fteht außer Zweifel) auf diese Welt die erste Hypothet! Fig. Bahnsteig, auf bloßer Erde, noch nicht ahnend, daß ihnen eine Zeit bevorstand, in der ihnen dieser Zustand als paradiesisch erscheinen wird. Der Zug raste weiter, vorbei an Villen, Wäldern und Bauernhäusern. Hie und da gab es schon schtvarz- gelbe Fahnen. Die Beſiker zeigten damit ihre patriotische Gesinnung an. Die Warenhäuser hatten sich auf die neue Richtung sofort verstanden und kamen ihr bereitwillig entgegen. Weinende Frauen an den Stationen. Sie hoben ihre Kinder zu den Vätern empor.„ Schau auf dein Leben!" schluchzten sie. ,, Komm wieder!" - Noch ein Kuß, ein liebevoller Händes drud und fort bewegt sich der Zug, dem die Burüdbleibenden eine Strede weit nachlaufen. Mobilisierung! Begeisterung hier, dumpfe Verzweiflung dort! - Ueberschwang des Jubels- nachfolgend erschütternde Trauer! lendem Herzen 1914 erlebt hat, möchte ſie Mobilisierung! Niemand, der sie mit füh= wiederkehren sehen. Tragödie eines Arbeitslosen Dem Leben nachgestaltet von Ludwig Spitzer- Prag Zeitungsnotiz: Der Schlosser X. er- Jahre geht das jetzt hielt nach zweijähriger Arbeitslosigkeit die Nachricht, daß er wieder Beschäftigung erhalte. Und wurde vor Freude irrsinnig. Armselige Notwohnung, in der der Arbeitslose Frib Kliemte mit seiner Frau Erna und seinen zwei kleinen Kindern Grete und Hans haust. - was wir hatten, ist alles verkauft kein Heller im Haus und vie mir doch! Was soll denn bloß werden, waz fleinen Kinder hungern. Vater im Himmel. hilf soll denn... Und den Zins sollen wir jetzt be= zahlen und Gretel muß so nötig Milch haben, sagt der Doktor... mein Gott, mein Gott, ist das ein Leben! Keine Nacht mehr fann ich schlafen... mein armer Kopf... Ich fann nicht mehr. 1 2. Szene. Frau Kliemke( zu ihrem Mann): Frib, ich bitte dich, sei nicht so verzweifelt. ―es wird sich schon was finden siß nicht den ganzen Tag im Zimmer und grüble nicht immer vor Personen wie vorher. Friz Kliemke ist wieder dich hin. Geh mal wieder aufs Arbeitsamt, nach Hause gekommen. Er findet seine Frau vielleicht Und( leise, mit mühseliger niedergesunken vor dem Lager der beiden Selbstbeherrschung), sich mal, wenn du so da ist, so- so trostlos vergrämt, dann- mein Gott, Frib, ich muß doch Kraft behalten, muß doch durchhalten können, sonst...!" Hans: Mutter!" Mutter: Was denn, Junge?" Hans( weinend):„ Ich hab so Hunger!" Mutter( Verzweiflung in der Stimme und Zärtlichkeit): Still, mein lieber Junge, schlaf ein bißchen, nachher, wenn du auf wachst" Hans( trozzig): Immer soll ich schlafen, venn ich Hunger habe."( Weint in seine Stiſſen hinein.) Bater( zur Mutter): Das ich halt das nicht mehr aus"( stürzt zur Tür hinaus) Frau Kliemke( in höchster Verzweiflung): Mein Gott, was soll bloß werden! Zwei Kinder. Friz Kliemke( seiner Frau zärtlich das Haar streichelnd): ,, Muiter laß uns Schluß machen das ist doch kein Leben. Und Hans und Gretel, die armen Würmer.. und wenn wir nun auch noch aus der Woh nung müſſen! Sich mal, Erna,' 3 ist doch gar nicht so schtver bloß den Gashahn auf und dann haben wir Ruhe( Frau Kliemte weint trostlos, verzweifelt). Nicht, nicht weinen, bloß ein bißchen Mut, und dann nachher alle Sorgen weg! Dent mal, Mutter, wie schön das ist!( Es klopft.) Kliemke( erstaunt): Nanu, wer will denn zu uns? Ach so, vielleicht der Hausherr" ( In bitterer Selbstironie):„ Kommen Sie rein, Herr, herzlich willkomm'! Den Zins? Bitte schön, da ist er! Eine Kleinigkeit für uns ( plöglich in But geratend.)„ Unsere Kinda -4-glorreichen Ländern sogar totgeschlagen, darum ist heute der Mut zur Wahrheit bedeutend seltener zu finden als die bloße Beredsamfeit; das eine ohne das andere aber artet zum öden Geschwäb, zur Sophisterei aus, und da mit traftiert man uns seit Adolf dem Ersten und Konrad, seinem Propheten, überreichlich. ,, Lernen Sie reden!" Es müßte bor= anstehen ,, Wagen Sie die Wahrheit zu sagen!" Das wird aber jene große deutsche faschistische Partei nie tun, die sich heute in Amtswalterfursen" so sehr um die Vermittlung der Beredsamkeit sorgt, denn gerade sie ist ja ein Produkt der äußersten Ungerechtigkeit und der Lüge. Mart. Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch, Drakowa Nr. 32, Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 343. Von Otto Bretschneider. Drakowa. Schwarz: Ke5. La5. Bb5. c2. f4.( 5) a b c d e f g h 8 59 6 876 5 Viel Geschrei und wenig Wolle „ Lernen Sie reden" bungern, Herr, aber den Zins sollen Sie haben, jawohl, spielt keine Rolle, das Geld, jawohl, denn"( es klopft stärker. Man hört das Deffnen Mir fiel im letzten Winter auf, daß man der Tür, jemand tritt ins Zimmer, übergibt sich von verschiedenen Seiten eifrig bemühte, Fritz Kliemte einen Brief). ein breiteres Publikum für das Studium der Freie Kliemte( zu feiner Frm):„ Soll ich ihn aufmachen? Hat doch keinen Zwed it doch alles egal jekt-( Bauſe)! ,, Na ſchön, wenn du willſt“( öffnet den Brief, liest, erst ungläubig, dann immer erregter werdend): teilt Ihnen das Arbeitsamt mit, daß die Sie als Schloffer aufnehn.en wird. Ihren Dienst haben Sie morgen früh um 6 Uhr.( die Stimme von Frizz Kliemfe bricht plöblich ab.) Firma Fran Kliente: Warum liest du denn nicht zu Ende?"( Aengstlich): Was, was hast du denn, Vater?"( Erregt):„ Mein Gott, was ist denn, warum siehst du mich denn so an und rollst mit den Augen? Du hast doch jetzt ( in böchter Arbeit, Mann, freuſt du Angst): ,, Vater, was tust du, ich habe Angst vor dir."( Für sich): Mein Gott, er wird wahnsinnig!" " Fris Kliemke( mit lallender Stimme in hohen Siſteltönen):„ Arbeit, hi, hi! Geld ich kauf mir ein Schloß, hi, hi! Du, geh weg. du Gespenst mageres Stelett, du von deiner Gesellschaft, du, friß dich doch mal sati, du, deine Knochen klappern. Arbeit baben wir, hi, hi."( Der Schlosser beginnt zu toben.) genug Frau Kliemke( aufschreiend in Qual und Verzweiflung): Vater, du, forum zu dir!" ( Man hört den Lärm des Tobenden.) Vater, wir-- haben— ja-jest- Arbeit, wir..." M Friz Kliemke( verwirrt): Arbeit, hi bi! Wozu hi.. ich bin ja tot!. Tot, hi Arbeit hihi! Ar-( Geräusch eines fallenden Körpers. Frizz Kliemke stürzt zu Boden, lallt: Arbeit, hi-hi! Arbeit, hi bi Und wir sind doch schon tot, hi, hi..." Vortragsfunft zu gewinnen. Abendfurſe wurden benanfialtet, Leſzbünder ange21 a b c d e f g h B 2 1 Weiß: Kf3, D18. Sd2, Bb2. b4, d7. g7.( 7) a6. b2, b3.( 12) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Ereinzusenden. fündigt, Schallplattenvorträge ausgeliehen, für Fernfurſe wurde geworben- furz, es war auf diesem Gebiete ein Betrieb zu bemerken, scheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte daß es unverständlich ist, wenn heute noch iemand seine Empfindungen und Gedanken oder das, was er dafür hält- nicht in wohlgesetzter Rede vortragen kann. Solveit ganz gut, aber ich erinnerte mich dabei, wie selten Gespielt im Intern. Arb.- Schachturnier in Bern. man in dieser Welt das sagen darf, was man für richtig und gut hält. Schachaufgabe Nr. 340, welche wir dem..Sachový list" entnommen haben, ist unlösbar. PARTIE Nr. 127. Schweiz. Weiß: Gotti. Frankreich. 1. 2. Schwarz: Pedersen, Dänemark, e2- e4 Sg1-13 e7- e5 Sb8- c6 3. Lf- c4 Sg8-16 4. d2- d3 Lf8- e7 5. Sb1- c3 0-0 6. 00 d7-16 7. h2- h3 Lc8- e6 8. Lc4- b3 In der Schule fing es an. Wer wagte es, dem Lehrer die Wahrheit zu sagen, wenn zu erwarten war, daß ihm diese Wahrheit nicht gefallen würde? Und die Lehrzeit? War das nicht ein ununterbrochenes Kuschen, Antwor tenberbeißen, Zornhinunterschlucken, durfte man Schwarz hat gewiß ein gutes Spiel. es ist des da wagen, einmal zu widersprechen? der gegebenen Position seinen Vorteil zieht. Später wurde es zwar anders, aber nicht beffer. Eine Episode soll das beleuchten. d6-15 halb interessant, wie der talentierte Franzose aus 9. S13- g5 10. 12-14! Sc6- d4 Sd4xb3 Dreißig Mann waren wir bei Erdarbei- Bringt allerle! Drohungen, aber weis erhält ten beschäftigt. Jeden Tag pfiff der Bauleiter offene f- Linie. 12. Kg1- hl 13. 14xe5 h7- h6 Sf6- g4!? Schön, aber unkorrekt: Weiß müßte immer den Mehrbauern behalten. Doch beide Spieler sind von Abenteuerlust erfaßt. 14. Sg5Xe6? T11x18+ 15. 16. Dd1-13! 17. 18. Df3- e2 Sc3- b5 17Xе6 Dd8x18 Sg4xe5 d5-14 Df8- d8? vergangen. Schwarz sollte nun Lb6 spielen mit Nach diesen Zügen ist beiden die Abenteuerlust beinahe ausgeglichenem Spiel. um fünf bis acht Minuten zu spät die Arbeit ab. Fünf Minuten sind feine lange Zeit, aber die Absicht, uns zu betrügen, war unverkennbar und alle verstimmte dies. Doch einmal mußten wir, eines plöglichen Regengusses wegen, um zehn Minuten früher aufhören und dieſe zehn Minuten sollten uns vom Lohn abgezogen verden. Wieder schwiegen alle, da ſagte ich, daß wir diese zehn Minuten doch schon drei Wochen lang nach Feierabend eingearbeitet hätien. Nur diesen einen Sayz sagte ich. nicht ein Wort mehr, doch der Herr Bauleiter meinte, wenn ich aufheßende Reden halten wolle, könne ich zum Teufel gehen. Das war also die erste Rede und das ihr Erfolg. Und so ist es überall: Wer für Recht und WahrMatt in einigen Zügen. Die Partie gewannen heit eintritt, wird niedergeschrien, in einigen eigentlich die besseren Nerven des Franzosen. 19. 20. Lc1-14! Tal- fl 21. Lf4- h2 22 Sb5- c7 23. Sc7Xe6 24. De2xf1 25. Se6Xc5 26. D1–15: 27. Lh2xe5 Dd8- f6 c7- c6? Df6- g5? Ta8-18 T18xf1+ Dg5- e7 De7xc5 Dc5Xc2 Dc2Xd3 28. D15 e6+ mit unabwendbarem