BUNTE WELT Nr. 24 Wera Inber: Unterhaltungsbeilage Die elektrische Birne Unser Moskau ist groß und reich, aber auch| Augen. Seine Beine werden schwächer und der die Ordnung hier ist groß und dadurch wird junge lustige Mond schneidet ihm Gesichter wie einem das Leben hier unmöglich. Dafür eine alte Here. spricht schon die Tatsache, daß an den Bahnhöfen überhaupt und am Brianstibahnhof insbesondere eine Kontrolle beim Ausgang steht und verlangt, die Fahrkarten vorzuzeigen. ,, Es ist nicht mehr so weit", redet fich Georg S. ein.„ Jeßt bin ich schon zwei Haus nummern vorübergegangen. Ich kaufe mir dann Brot und Zigaretten und leg mich bei ihm Keine leichte Sache, ein blinder Passagier irgendwo nieder." Allmählich nähert er sich der zu sein! Ganze Kilometer lang herumstehen in langerſehnten Hausnummer. Die Beine Geden Korridoren und in den Toiletten der Züge, orgs aber benehmen sich empörend! Sie sabotiesich ein gleichgültig- freies Aussehen geben, währen einfach und plöblich bleiben sie überhaupt rend man in Wirklichkeit ein blinder Passagier steden, stoßen an irgend einen in Begleitung ist das alles hat man nun hinter sich. Die einer Dame vorübergehenden Bürger und brinersehnte Stadt schwimmt einem entgegen: Auf gen ihn zum Fallen. der einen Seite der Sonnenuntergang, auf der ,, Erlauben Sie!" schreit der Bürger, indem anderen der Mond und dazwischen der Früher fich von der Erde erhebt.„ Sie wollen wahrling. Sogar die letzte Kontrolle hat man endlich ſcheinlich in der Zeitung unter der Rubrik: Bohinter sich. Daz anständige Publikum, das mit für man sie beſtraft' figurieren? Bitte, Genoffe den Fahrkarten, reißt im Gedränge den blinden Baffant, Zeuge dieser empörenden Aufführung Passagier mit sich und trägt ihn bis auf dem zu sein!" Bahnsteig hinaus. In der Tasche hat man keinen Heller, im Magen fein Krümchen, im Gedächtnis die Adresse eines Mannes, der einem zweiundzivan zig Rubel schuldet, ein Betrag, der groß genug ist, um damit ein neues Leben beginnen zu können. Der blinde Passagier ist ziemlich auffällig. Seine Hosen glänzen wie Seide, das Hemd ist Töcherig wie Spizen und der Hut, der ist über baupt nicht da. Der Mann hat ganz glattes Haar, in welchen so ettvas wie Frechheit liegt. Ein Gewerkschaftsbüchel besißt er nicht, aber auf dem ersten Blatt seines Notizbuches kann man fein Pseudonym ,, Georg S." eingetragen finden. Seinen wirklichen Namen weiß niemand, es sei denn die Behörde, die ihn so lange und so gut betvacht eingesperrt hielt. Der Genosse Passant tritt dicht an Georg S. heran und sagt ruhig:„ Schau, daß du weiterkommst!" Und fich an den Bürger mit der Dame wendend, stellt er fest: ,, Hat feine Augen! Sicher hat man ihm das Geld in der Elektrischen und tvadelt er!" weggestohlen bor lauter Kummer 1937 ,, Ist Morkownikow zu Hause?" fragt Ges org S., kaum das Zittern seiner Stimme be= herrschend. Kann man den Morkownikow sehen? Sollte er schon im Bett liegen, macht nichts, weden Sie ihn nur!" Aus der Türspalte kommt dumpf und zus sammengepreßt die Antwort: ,, Er liegt nicht, er sitzt... in der GPU..." Und die Tür schnallt zu. Auf der ruhigen, hellen Stiege bleibt Ges org S. allein. Er vergißt ganz sein Versprechen, Kinder zu lieben und fremdes Eigentum zu achten. Jetzt sucht er eifrig mit den Augen, was er denn stehlen könnte. Er muß gleich Brot haben, an Zigaretten ist nicht mehr zu denken, Brot muß er aber haben... Gerade vor seinen Augen über einer der Türen brennt eine elettrische Lampe. Georgs Augen werden unruhig. Die Birne ist nicht durch ein Metallnek geschütt und es würde ihm keine große Mühe kosten, sie einfach herauszudrehen, um sie gleich in der Nähe in einer dunklen Krambude gegen das Nötigste, was der Magen verlangt, umzutauschen. Georg S. macht einen Schritt in der Richtung zur Birne- aber plötzlich bemerkt er über der Lampe eine fühle Aufschrift, von der es ihm aber ganz heiß wird: Die Birne iſt angelötet..." Georg S. läßt man laufen. Er weiß es selbst nicht, wie er bis zur entsprechenden Hausnummer gelangt. Die Hausstiege ist hell beleuchtet und ihre Stufen sind wirkliche Stu- Band. Er hat eine so freie, nachläſſige Miene, Georg S. lehnt mit dem Rüden an der fen, die zum Erdenglück führen. Da ist die Woh- als ob er auf sein geliebtes Mädchen warte, nung schon, hier die Türe, hinter der ihm der oder aber, ale hätte er sich nur daran zu er Freund und zwveiundzwanzig Rubel erivarten. innern, in welcher Schublade seines Schreiba Georg S. drückt auf die Glocke. Er läutet nichttisches er ſeine Brieftasche vergeſſen hat. ein- und nicht zweimal, er läutet andauernd. Gleich wie der Taube hört er sich selbst nicht. Endlich vernimmt er Geräusche von Schritten hinter der Tür. Die Tür öffnet sich, nur an der vorhängenden Kette und in der Türöffnung sind nur ein Auge und eine Nase zu sehen. Nun ist er frei. Die Hände in den Hosentaschen, betrachtet er die Welt mit unruhigen grünen Augen. Während er die Boulevards durchstreift, füßt der junge Mond durch das Laub seinen glatten, rötlichen Kopf. Georg S., E die Augen zusammenkneifend, schaut nach dem Mond und denkt:„ Ich übernachte bei ihm. Ab morgen beginnt ein neues Leben. Ich werde mich in Stüde reißen, aber Arbeit muß ich finden. Ich fann vieles. Ich fann elektrisches Licht einführen, kann Fabrikarbeiterlieder machen, kann eine Beitung umbrechen und kann auch Waffeln backen. Aber was ich auch beginnen sollte, ich will es tadellos machen. Ich werde von nun an ehrlich sein. Ich werde gut sein zu den Kindern und streng zu den Frauen und nicht umgefehrt, wie ich es bis jetzt getan habe. Ich will ein schönes Leben führen und so wird mich zu meinem Tode der Komchos wie ein würdiges Mitglied der Gesellschaft beerdigen Taſſen und auf meinem Grabe werden Krokusse wachsen, die für das Vieh zwar giftig, aber dem Auge angenehm find. S. gebt immer weiter und weiter und unterhält sich selbst. Aber der Ring der Gärten nimmt kein Ende und allmählich, vor Müdigfeit und Hunger, schwimmen ihm Ringe vor den Der Tod des jungen Mädchens Ihre verfrühten Kinderbrüste regte Kein Atem mehr und in dem steilen Kiffen Lag ihr Gesicht. Ein seltsam reifes Wissen Spielt um den Mund, der sich nicht mehr bewegte. und in den hochgezog'nen Brauen lag Ein schmerzlich Staunen und ein Nichtbegreifen. Auf ihrer unvollkomm'nen, noch nicht reifen Gewölbten Stirne spiegelt sich der Tag. und ihre schmalen Kinderhände runden starr auf der Decke. Etwas ungeſchickt um einen weißen Rosenstrauch gefügt So liegt fie da in peinvoll langen Stunden. und viele Blumen bringt man ihr und weint und kann nicht faſſen, daß die Sonne scheint Juge Faller Breinersdorf. Er sieht so harmlos aus, daß die Leute, die die Stiege hinaufgehen, ihn einfach nicht bes merken und unbekümmert ihre Gespräche weis terführen. Und diese Gespräche sind verschiedenartig: ,, Die Fische taugen heuer gar nichts". meint besorgt die eine Frau zu der anderen. ,, sie sind bitter und der Roggen zerfällt wie Naphthalin. Ich kaufe sie nicht einmal mehr." Bot... fällt hinter ihnen die Tür zu. ,, Die Birne ist angelötet", denkt Georg S. ,, Das Ballett ist eine unproletarische Kunst", sagt ein Junge in Kappe zu zwei Mädchen; die eine ist rothaarig, die andere schwarzhaarig... Was habe ich davon, daß die Beine sich meisterhaft bewegen, wenn ich darin doch keine Seele finde!" ,, Es gibt keine Seele", anttvoriet zart die Rote. ,, Es gibt nur ein Herz." 3ok... fällt die Tür zu. ,, Die Birne ist doch angelötet", denkt Georg S. Von unten herauf ertönt plöblich eine Eifersuchtsszene. Georg S. fann die Gesichter nicht sehen, er hört nur die Stimmen. Die Frau ist heftig, der Mann schüchtern. ..Ich habe alles gesehen", verschluckt sich die Frau Gestern haben Sie der Marjujjja ein Briefchen in Gladkows 3ement" Hius eingelegt. Worüber konnten Sie ihr schreiben, brace he bought to subform Da of ha Pard in Gained A bd7 RING ta Sie doch selbst behaupten, sie habe teine gleichen Augen und daß sie nicht einmal auf der Maschine schreiben könne, sondern stochert?" Liebste", rechtfertigt sich der Mann, ,, Teuerste, auf mein Ehrenwort...“ ,, Angelötet ist die Birne", Georg S. denkt Die Dunkelheit der Nacht wird tiefer. Immer seltener werden die Stimmen auf der Stiege. Endlich verstummen sie ganz. Durch das große, schmale Fenster fann man wahrnehmen, wie der Himmel sich langsam im Westen erhellt. ..Die Frühlingsnächte sind im Norden furz", denkt Georg S. ,,, wahrscheinlich ist es erst gegen zwei Uhr." Die Elektrische ist nun ganz still. Der Gehsteig widerhallt unter den Tritten eines einfamen Fußgängers. Der leichte Wind, der während des Tages nach Benzin und Kohle riecht, aimet jetzt nur noch Feld- und Waldluft. Es sind die zahlreichen Felder und Wälder in der Umgebung Moskaus, die diese Luft her wehen. Der Wind dringt sogar bis zur Stiege, to Georg S. in folch gequälter Stimmung steht, und umspielt seinen unglücklichen Kopf. Auf dem Treppenabsatz auf einer der Türen ist folgende Aufschrift zu sehen:„ Fräulein Adele. Manicüre und Nägelpußen. Bitte weimal an der Wand zu flopfen." plagen... Sollte ich Ihnen weh tun, so sagen Sie es mir..." Georg S. dankt und verabschiedet fich von Fräulein Adele. Seine Nägel glänzen nun wie die Nachtsterne am Himmel- aber sein Magen bleibt leer. Die Tür fällt hinter ihm zu und Fräulein Adele geht mit dem Bewußtsein zu Bette, eine gute Tat vollbracht zu haben. Was nun? Georg S. tveiß nicht, wohin er gehen könnte, wo sich niederlegen, was essen. Und höchste Fronie seines Schicksals!- nun hat er gar das Vergnügen, zuzuschauen, wie sich von der Stiege ein Besprisornij( Berwahrloster) heraufschleicht- und mit einem raschen Sprung ist der Kerl auf dem Fensterbrett und dreht geschickt die Birne aus, die nicht an gelötet war. Aus dem Russischen übertragen von Recha Kab. Jugend jenseits des Ozeans Von Friedrich Steiner Wenn ein Europäer den amerikanischen Kon-| Ideale, die in der Verfassung von 1776 als tinent betritt, so stellt er zunächst erstaunt fest, göttliche, unveräußerlichte Rechte" festgelegt daß die Jugend im öffentlichen Leben der Staa- wurden: Life, Liberty and the Pursuit of ten die maßgebliche Rolle spielt. Die Presse be- Happinez"( Leben, Freiheit und das Streben richtet in vielen Spalten von den Wettbewerben nach Glück). Freilich gibt es in Amerika harie Zugendlicher, Bilder und Lebensbeschreibungen Unterdrückung des wirtschaftlich Schwachen, weisen darauf hin, welch anerkennenswerte Lei- Klassenkampf und Klassenjuſtiz, Beschränkung stungen die amerikanische Jugend vollbringt Preisausschreiben spornen die Jugend zu Rekorden auf allen Gebieten des praktischen Lebens an. Film und Literatur haben das Leben des jungen amerikanischen Menschen in den Mittelpunkt ihrer Darstellung gerüdt. In Magazinen werden berühmte Männer der Vergangenheit und Gegenwart gezeigt: der Gouverneur von New York als Zeitungsjunge; Professor Und auf einmal kommt Georg S. ein Prince Dale von der Columbia- Universität, der glänzender Gedanke: als Laufjunge seine Existenz begonnen-un zählig die Beispiele, an denen den Jugendlichen und Erwachsenen gezeigt wird: nur von deiner Tüchtigkeit hängt es ab, dir den Platz im ame,, Sobald man anzuflopfen bittet, wäre es eine Unhöflichkeit, es nicht zu tun", spricht er zu sich selbst. Und Georg S. Klopft zweimal mit der hei- rikaniſchen Volk zu erobern. Alle Bestrebungen zur Verbesserung der Lebensform werden propafen, flatten Handfläche an der kalten, rauhen giert unter der Parole: für unsere Jugend! UnBand. Es öffnet sich die Tür: Fräulein Adele willkürlich erinnert man sich an das Wort des selbst, wie es scheint. Ihr Haar iſt gefärbt, die Dichterphilosophen Martin Buber:„ Die Jugend Augenbrauen find leicht ausrafiert und der ist die Glüds- Chance der Menschheit!" Mund ist offen. Sie schaut fragend auf dem späten Gast. ,, Verzeihung, tausendmal Verzeihung", beginnt Georg S. ,,, aber ich muß unbedingt noch heute meine Nägel herrichten. Es ist für mich eine Frage von Leben und Tod." Um diesen zwanzig Millionen amerikanischen Jungen und Mädchen die Ideale der Nation nahezubringen, hat man ein Schlagwort erfunden: education"( Erziehung), das zum intensiven Ausdruck amerikanischer Lebensart geworden ist. Erziehung dieser Begriff hat . ,, So spät empfange ich nicht. Morgen...", drüben" eine andere Bedeutung als bei uns; Ich weiß", erwidert Georg S. und läßt er umfaßt nicht nur die Erziehung in Schule fie nicht die Tür zumachen ,,, ich weiß, daß das und Elternhaus die ,, education" bestimmt Leben erst morgen beginnt. Aber die Nägel muß das gesamte öffentliche Leben, reguliert das ich noch heute haben. Uebrigens mache ich Sie Dasein der Jugend ebenso wie das der Ertvachaufmerksam, daß ich kein Geld bei mir habe. fenen. Der Amerikaner bezeichnet sich höchst Ich hab' tein Geld." ungern als ,, alt"; er will solange wie möglich zur Jugend gehören. Ein typisches Beispiel für diese Einstellung ist der Brief des amerikanischen Präsidenten Coolidge an die große Jugendorganisation der ,, Boys Club Federation", an die er sein Bild schickt mit den Worten:„ Ich bin auch nur ein Junge...!" Die ausrafierten Augenbrauen Fräulein Adeles erheben sich und ihr Mund wird rund wie eine Puderdose. ,, Gleich, im Augenblid" denkt freudig Georg S. ,, wird sie einen Milizionär rufen und der führt mich auf die Polizei wegen Störung der Nachtruhe. Dort falle ich vor Hunger in Ohnmacht und man gibt mir alsdann Brot zum Essen und ich schlaf dann selig ein schlafe bis Morgen früh..." Fräulein Adele schaut ihn befremdet an der Meinungsfreiheit und auch eine Zensur, die in recht willkürlicher Weise das Geistes- und Kulturleben beschränkt; doch die Jugend wird immer wieder darauf verwiesen, das Ideal der Demokratie aufrechtzuerhalten und zu verfechten. Die amerikanische Jugend glaubt an das Ideal, auch wenn sie weiß, daß viel von dem versprochenen Glüdszustand Illufionen find, deren Verwirklichung erst späteren Generatio= nen möglich sein wird. Frühzeitig predigt man dem jungen Menschen ,,, wahrer Amerikaner" zu sein, das heißt auf Eigenbrödelei zu verzichten, sich nicht individuellen Neigungen restlos hinzugeben, sondern sich einzufügen in das längsterprobte Schema der Gesellschaft, das darauf beruht, den Einzelnen zum Normaltyp" zu erziehen und ihn zu höchsten Leiſtungen in seinem Berufe anzuspornen. Von diesem Geiste sind auch alle die großen Jugendorganisationen Amerikas erfüllt. Da ist die berühmte Boy- Scouts"-Bewegung, die 600.000 Jungens umfaßt, über 500 Ortsgruppen verfügt und 3000 Camps( Lager) besitzt. Sie ist die populärste Jugendorganisation Ameritas; man kann sie nicht mit irgendwelchen europäischen Jugendbewegungen vergleichen, denn geistige Ziele, ein Eigenleben, kennen die Amerikaner nicht. So sind die Jugendorganisationen das hervorragendste Instrument der education". Die„ Boy- Scout3" werden nicht deshalb einem gewissen militärischen Drill unterworfen, um sich in einem späteren Striege besonders zu betvähren, sondern um als Helfer im praktischen Leben zu wirken. Eine besondere Gruppe junger Leute wird auf amerikaniſchen Universitäten herangebildet als„ Boys Workers" ( Jugendbildner); diese jungen Führer der ame= rikanischen Jugend, müssen nicht nur Idealismus, in der über der Staſſe der New Yorker bern, länzende pädagogiſche Fähigkeiten, ſonUntergrundbahn lesen:„ Keep smiling"( Be- ihren Beruf" mitbringen.„ Boys- Work" ist wahre dir dein Lächeln) oder an der Zufahrts- eine Spezialwissenschaft für die bereits verschie= straße zu einer größeren Stadt ein Platat lesen: dene amerikanische Universitäten eigne LehrFahre langsam und du lernst unsere schöne stühle errichtet haben. Neben diesen JungenStadt fennen, fahre schnell und du lernst unser organisationen find auch Mädchenklubs vorhanund spricht leise:„ Treten Sie, bitte, ein ich| Gefängnis tennen" oder wenn eine gefährden, als deren bedeutendste die., Camp- firemache Ihnen gleich die Nägel." liche Kurve mit dem Schild angezeigt wird: girls" und die„ Girls- scouts" gelten. Frühzeitig Beste Gelegenheit für Selbstmörder" so sind dies alles Zeichen für den jugendlichen Humor des amerikanischen Volkes, der wiederum ein typisches Ausdrudsmittel der„, education" ist. Denn ohne diese bewußte Erziehung zum Lächeln, zur Lebensfreude, wäre es unmöglich, auf die riesiggeballten Menschenmaſſen in den Großstädten einzuwirken und den Geist sozialer Verständigung wachzurufen. Georg S. fißt beim fleinen Tischchen. Die eine braune Hand hält er auf dem geſtidten Pölsterchen, die andere taucht, im Seifenwasser. Sein Kopf ist leicht und schwer zugleich. Fräulein Adele erzählt: ., Manche arbeiten mit Schere, ich aber nur mit der Feile. Da neulich kommt zu mir ein junger Mann und sagt: Machen Sie mir Nägel, die glänzen sollen wie die Nachtsterne am Himmel- ich bin verliebt.' Aber die Hauptsache das sind die Steuern, die einen gilt Immer wendet man sich an die Jugend; fie als die Bewahrerin der amerikanischen werden in den amerikanischen Jungen und Mädchen durch diese Organisationen die Nationaltugenden: Fleiß, Taikraft, Geschicklichkeit, Le= bensfreude und Hilfsbereitschaft geweckt und gefördert, indem man die Jungen als Farmer, Krankenwärter, Ordnungspolizei u. a. m. sich betätigen läßt, während die Mädchen auf andern Gebieten des praktischen Lebens unterwiesen werden: Kinderwartung lernen, Kochen, Schnei dern, Hauswirtschaft, Schwimmen, Reiten, Pionierarbeit und andern Sport. Von diesen 3Herr! Haben Sie nicht diesen Hundertmarkschein verloren? Ich fand ihn wenige Schritte von hier...", berichtete der ehrliche Finder. Jugendlichen werden auch zivilisatorische Auf- wieder auf den Boden gerichtet. Er hatte Glüd gaben durchgeführt, wie Urbarmichung von gehabt- vielleicht hatte er es nochmals. Waldstreden, Anbau bestimmter Nußpflanzen, Beständiges Glück- wie schön das klingt!. Erschließung von Landschaften durch Propa- Und das unwahrscheinliche geschah: Er sah gandamärsche usw. Es gibt in Amerika auch in ettvas auf der Erde, büdte sich schnell und hatte zahlreichen Städten sogenannte Jugendparla-| abermals, nicht etwa einen Zehn-, Zwanzigmente, die in Zusammenarbeit mit den gesetz- oder Fünfzig-, sondern einen blanken Hundertgebenden Körperschaften beraten und beschließen. martschein in der Hand. Sofort eilte er dem Diese gesamte Arbeit der Jugendorganisationen Herrn mit dem steifen Hut und dem schwarzen läßt sich zusammenfassen unter der Parole: Ebenholzstock nach, der vor ihm eben um die ,, Citizen matings"( Bürger machen) die Straßenede biegen wollte. ftaatsbürgerlichen Pflichten bei den Jugendlichen entwickeln und verankern. Neben den genannten Großorganisationen gibt es noch zahlreiche Vereinigungen mit besonders betontem religiösem oder sportlichem Charakter, die ebenfalls an der Durchführung der„, education" mirhelfen. Trotzdem ist es unmöglich die zwanzig Millionen Jugendlichen organisatorisch zu er faffen. Um aber auch an die vielen Millionen ,, Außenseiter" heranzukommen, fie zu ,, Citizen" zu machen, sind in den Arbeitervierteln aller Großstädte Klubhäuser errichtet, wo auch den Kindern der Aermsten Gelegenheit gegeben wird, ihre Tagesstunden in praktischer oder geistiger Arbeit zu verbringen. So bewußt man in der Erziehung das nationale Prinzip betont, so lehnen es die amerikanischen Schulen und Universitäten schroff ab, die Jugendlichen im chauvinistischen Sinne zu beeinflussen oder zur Heldenverehrung zu er ziehen. In Amerika erfreuen sich Kriegshelden einer langen Volkstümlichkeit; dagegen spielen die Führer der Nation, die große staatsbürgerliche Tugenden bewiesen haben, wie z. B. Washington, der Schöpfer der Verfassung, oder der Präsident Lincoln, der Typus des aufrechten Demokraten, eine bleibende Rolle. Bezeichnend ist die Inschrift auf dem Grabdenkmal des berühmten Generals und Präsidenten Grant: Let us have peace"( Laßt uns Frieden haben). In diesem Geiste wachsen zwanzig Millionen amerikanischer Jungen und Mädchen heran, befeuert von den nationalen Parolen Life, Liberty and the Pursuit of Happineß!" die vielleicht noch für ein Menschenalter nur Illufionen find, aber aus denen die Kraft, der Glaube und die Hoffnung der Jugend jenseits des Ozeans gespeist werden. Es geht Joan: ,, Hundert Mark?" wiederholte der Mann. Moment ich werde nachsehen." Er holte eine schwarze Geldtasche aus dem Rod und überprüfte ihren Inhalt.„ Das Geld gehört miz. Geben Sie es sofort her!" knurrte er. Ich bitte um den Finderlohn", warf Otto Schüchtern ein. Das erboste den Mann. ,, Einen Schmarrn friegen Sie", schrie er.„ Aber ich will mich mit so einem Menschen nicht herstellen..." Er gab ihm die zehn Mark und ging schimpfend_dabon. Gibt es ein gefahrloseres Mittel, Falsififate zu verwerten? Gestohlen wurde: Bor einigen Monaten soll in Amerika ein| Aemtern fest, daß gar kein offizieller Auftrag Eisenbahnwagen mit einem Riesenbottich ge- erteilt worden sei, daß man also den Budape= stohlen worden sein. Der mit Meerwasser ge- stern ganz einfach eine Straße gestohlen hatte.. füllte Bottich barg einen lebenden Walfisch... Ob dieser Diebstahl tatsächlich verübt worden ist, kann nicht mit Sicherheit behauptet werden. Nachfolgend angeführte Fälle kurioser Diebstähle sind aber authentisch. Ein reicher Gutsbesitzer in Ungarn besaß unter anderen auch ein Haus in Budapest. Die sea war aber schon sehr baufällig und wurde nicht mehr bewohnt. Der Besizer, der seine Beit größtenteils im Auslande verbrachte, kümmerte sich nicht viel um diese seine Realität. Es war dies noch vor dem Kriege. Eines Tages fam er wieder einmal in die ungarische Hauptstadt und beschloß, den Grundbesitz zu veräußern und das Haus auf Abbruch zu verkaufen. Zu diesem Swede ließ er sich mit einem Makler dorthin fahren. In der betreffenden Straße angelangt, hielt der Gutsbesizer vergebens nach seinem Hause Ausschau. Zuerst glaubte er, der Chauffeur habe sich in der Straße geirrt oder in der Hausnummer, bis er zu seinem grenzenlosen Erstaunen feststellen mußte, daß er schon an der richtigen Stelle war. Bloß das Haus fehlte. An der Stelle, wo es gestanden, sah man bloß einen notdürftig eingeblankten, von zerbrochenen Ziegelsteinen übersäten Platz. Die sofort in der Nachbarschaft angestellten In Wien hat sich vor einigen Jahren folgendes abgespielt: Der befannte, bereits bersterbene Pepi Steidler( Klapphornverse) hat einen Sohn, der Bauchredner ist. Dieser trat in der inneren Stadt in einem Vergnügungss lokal auf. Eines Abends, nach Beendigung der Vorstellung, bemerkte Steidler jun. den Abgang feiner originellen Puppe, des Mudi“. Alles Suchen war vergebens. Mudi blieb unauffindbar. Am nächsten Tage zerbrach sich der Artist den Kopf, wo er rasch eine entsprechende Ersatzpuppe auftreiben könne. Da wurde er zur Polizei beschieden. In der Nacht waren nämlich in der inneren Stadt Betrunkene, die mit Mudi Allotria trieben, festgenommen worden. Der Bauchredner sollte sich sein Eigentum beim Stadtkommiisariat abholen kommen. Der große Burstel lag auf dem Schreibtisch des journalhabenden Be= amten. Steif und stumm. Wie eben eine Puppe. Kaum hatte jedoch Steidler, der Bauchredekünstler, den Amtsraum betreten, als auch auf einmal die tote Puppe redselig zu werden begann.„ Höchste Zeit, daß du kommſt!— Die ganze Nacht hab' ich da liegen müssen!" erflang es vorwurfsvoll. Anscheinend von Mudi ge= nichts über Ehrlichkeit Nachforschungen ergaben, daß eines Tags Cabs- sprochen. gen mit Arbeitern vorgefahren waren, die ., Serbus Mudi!- Na, jest bist ja wieder das Haus abtrugen und das Altmaterial fort bei mir! antwortete der Komiter mit seiner führten. Die alten Türen und Fensterrahmen, natürlichen Stimme. die Wasserleitungs- und Gasrohre, die Fensterscheiben und die noch brauchbaren Ziegel reprä= sentierien immerhin noch einen Wert, der die Demolierungs- und Transportkosten um ein Vielfaches überstieg. Bis heute sind die Diebe, welche auf diese Weise ein ganzes Haus gestohlen hatten, nicht eruiert worden. Von Walter Jelen Dito sah sich um. In seiner Blickweite war nur eine elegante Dame, die etwa zwanzig Meter vor ihm ging. Ihr mußte zweifellos die Banknote gehören, die er eben gefunden hatte. Mit großen Schritten eilte er der Verlustträgerin nach und erreichte sie bereits nach einigen Sefunden. ,, Gnädige Frau", sagte er ,,, ich habe wenige Meter von hier diesen Hundertmarkschein gefunden. Sie sind erst vor wenigen Augenbliden bei dieser Stelle vorbeigegangen hört das Geld vielleicht Ihnen?" " ge= ..Ich werde nachsehen", meinte die Dame. Nun öffnete sie ihr krokodilledernes Täschchen und stöberte in den verschiedenen Fächern herum. Wahrhaftig!" rief sie dann, das Geld gehört mir." Sie nahm die Bankrote, faltete sie sorgfältig zusammen und steckte sie in ihr Täschchen. Otto räusperie sich umständlich.„ Ach Sie wollen einen Finderlohn?" sagte die Dame erstaunt. ..Ich bitte darum", entgegnete Otto schlicht. Da gab sie ihm die zehn Mark und rauschte davon. Dito schlenderie weiter. Sein Blid war Diese Gaunerfrechheit sollte jedoch bald überboten werden. Abermals war Budapest der Ort der Tat. Dort erschienen eines Tages, in einer weniger belebten Vorstadistraße, ebenfalls Arbeiter mit Fuhrwerken und sperrten die Straße für den Wagenverkehr ab. Sogar die am Anfang und Ende der Absperrung vorgeschriebenen Petroleumlämpchen fehlten nicht. wurde, sehr zum Verdruß der Und dann Bewohner und ganz insbesondere der Geschäftslente daz faſt neue Pflaſter auſgeriſſen und die Pflastersteine weggeschafft. 1 Tage vergingen und mit der neuen Bepflasterung wurde nicht begonnen. Einige Ladeninhaber beschiverien sich beim Magistrat. Dieser stellte nun nach vielem Umherforschen in den Zum Essen hab' ich auch nichts befommen... aber dafür hab' i nig g'redt! Kein Sterbenswörtel haben s' aus mir außerbracht, bis jetzt erst!" Man hat in diesem, sonst so ernstem Gebände, noch nie so gelacht wie damals bei dieser lustigen Entführungsgeschichte. In einem noch ernsteren Milieu ſpielie sich darauf, ebenfalls in Wien, folgender Vorfall ab: Es war im Landesgericht auf der Alser: straße. furz vor Beginn einer Schöffengerichtsverhandlung. Vorsißender, Staatsanwalt und Verteidiger sehen mißbilligend wegen der Störung einem Uhrmacher zu, der umständlich die Wanduhr vom Verhandlungssaale herabnimmt und sodann mit der Uhr und der entlehnten Zeiter den Raum verläßt. Sie konnden nicht ahnen, daß der Mann in der blauen Arbeitsbluse weder ein Uhrmacher noch sonst ein Beaufiragter war, sondern ein überaus frecher Dieb, der vor den Augen der Vertreter des heiligen Rechies eine Wanduhr stehlen wird. 3 4. Seltsame Vereine Wieder einmal ist die Kulturweit um eine Höchst eigenartige Gründung bereichert worden: wie aus Amerika gemeldet wird, wurde dort ein ,, Verein für den Kampf gegen die Verleumdung der Zwiebel" ins Leben gerufen. Gewiß: trop ihrer Unbeliebtheit, die darauf zurückzuführen ist, daß sie dem Atem eines Zwiebelessers einen unangenehmen Geruch verleiht, ist die Zwiebel als Nahrungsmittel außerordentlich gefund, weshalb sie es berdient ,,, berteidigt" zu werden; doch daß man, dies zu tun, unbedingt einen Berein gründen muß?- Nun, lassen wir dem Gründer, dem ehrengeachteten Mr. Lockwood, feine Ueberzeugung anderer Wege, und trösten wir uns sache, daß es noch weitaus seltsamere Vereine gibt, als den der waderen Kämpfer gegen die ..Zwiebelverleumdung": Mümpfer gegen die In London, der Stadt, in der wohl die merkwürdigsten Klubs der Welt zu Hause sind, gibt es einen Berein der Einzelgänger", dessen Mitglieder ausschließlich Junggesellen und Witwer sind, und weiters einen Klub der Menschentöter", der fich aus begeisterten Duellfreunden zusammensetzt. Dann ist da noch ein ., Klub der Dreizehn", der auf seine Art den Aberglauben zu bekämpfen sucht und selbstber ständlich nur dreizehn Mitglieder zählt, und der ,, Etvige Klub", von dem laut Sabungen zu jeder Tages wie auch Nachtzeit mindestens ein Mitglied in den Klubräumen antvesend fein muß( weshalb, wird man wohl nie erfahren). Als einmal im Gebäude dieses Klubs ein Brand ausbrach, mußte das gerade ,, Dienst machende" Mitglied von Polizeileuten mit Ge= walt entfernt werden. In jüngster Zeit wurden in Paris ein ,, Verein der Asthmatiker", in einer füdchinesischen Provinz ein lub junger Mädchen, die nicht heiraten wollen" und in Neto York erstand vor einigen Monaten ein„ Klub verarmter Millionäre", der es bereits auf ungefähr hundert Mitglieder gebracht hat, die, einstens Her ren über Millionen, derzeit zum Großteil als Beitungsverkäufer, Schuhpuber oder Geschirrwascher ihr Dasein fristen( woraus zu ersehen ist, daß so manche Laufbahn dort endet, wo sie begann). Und in Melbourne wurde fürzlich ein ,, Klub der Strohwitten" ins Leben gerufen, der den Zwved verfolgt, Frauen, die sich durch häufige Abwesenheit ihrer Gatten vernachlässigt fühlen, Gelegenheit zu geben, zusammenzukom men und ihre Beit angenehm zu verbringen. ( Wie wohl diese Gründung das fünftige Verhalten der Männer jener Frauen beeinflussen wird? Manch einer mag es sich vielleicht von nun an angelegen sein lassen, feinen Anlaß zur Stlage mehr zu geben, doch andere hinwiederum dürften sich möglicherweise sagen: Nun meine Frau gottlob ihre Berstreuung hat, kann ich noch später heimkommen als bisher!") 仞 Copyright P. I. B. Box 6 Copenhagen Adamson und die Briefmarke Schach- Ecke Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32. Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 344. Von Wilhelm Beutel, Arnsdorf b. Tetschen. ( Original.) Schwarz: Kd8, Te8. g6, Sd5. Bc3, e4.( 6) 7 99 3 2 21 1 a b a b cdefgh 8 cdefgh 3 22 Weiß: Ka4, Dd4, Th1, Lg4, Bc6. d6.( 6) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. PARTIE Nr. 128. ちゃ Gespielt im Arb.- Schachturnier in Bern, Ostern 1937. Damengambit. Weiß: Poulsen, Dänemark. Schwarz: Rosen, Frankreich. Sg8-16 e7- e6 c7- c6 d5xc4 d2-14 c2- c4 Sb1- c3 d7-15 Lel- g5 Lf8- e7 Sg1-13 00 e2-03 968- d7 Tal- cl Lf1- d3 Ld3xc4 Sf6- d5 10. Lg5Xe7 Dd8Xe7 11. 0-0 Sd5Xc3 12. TelXc3 e6- e5 13. d4xe5 Sd7Xe5 14. Sf3xe5 De7xe5 15. 12-14 De5-16 Eine Stellung, die immer wieder erscheint. Trotzdem sind die Schachtheoretiker nicht ganz einig über ihren Wert. Es kam auch Det in Betracht. 16, 17. e3- e4 e4- e5 18. Lc4- d3 Lc8-86! Df6- e7 17-15 Soll den weißen Angriff abstoppen, um zum Gegenangriff in der d- Linie zu kommen. e5xf6 e. p.-19. Wohl um den Königsangriff wieder aufleben zu lassen. Offenbar verspricht sich Weiß von einem Freibauer e5 nicht viel. Nach dem Textzug entsteht aber auf 14 jedenfalls eine Anrempelungsmarke, die nicht gut mit 3 gedeckt werden könnte, hauptsächlich, weil damit eine Schwächung der Königsstellung entstehen würde. 19. 20. Dd1- c2 21. Ld3- e4 De7x16 h7- h6 Lösungszug zu Nr. 341: Da6- d6! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Tepper Franz, Karlsbad: Schöffel Anton, Schöbritz; Dinnebier Emil. Tetschen: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. Tetschen: Pusch Nicht gut wäre Lf5 21. Db3+-D17, 22. LX17 Bruno, Krischwitz: Richter Karl. Politz a. E.: und Weiß gewinnt den Bauern b7. Nitsch Rosa. Trupschitz; Habl Erwin, Chimiak Teo, Tyle Vladimir. Schindller Robert, Lohmüller Es drohte Bauernverlust durch Da4+. Der Zug Hans, Holfeld Otto. Freundl Anton. sämtlich soll aber auch dem Turm den Weg nach dem Nestersitz; Nausch Franz und Hermann Fritz. Königsflügel freilegen. Eigentlich sollte sich Teplitz: Ulbert Rudolf, Prosetitz: Berger Jo- Weiß aber schon jetzt sagen, das dort nichts sef, Kleinaugezd: Walter Ludwig. Steinwitz Hans, König Anton, sämtlich Kwitkau: Havelmehr zu holen ist. Besser war wohl mit 21. Lc4 Vereinfachung anzustreben. Franz, Modlan. 22. Tc3- g3? 21. Ta8- d8 Groß, weit größer als man glauben möchte, ist die Zahl der Klubs, die als seltsam bezeichnet werden können. Doch darf man nicht eva denken, daß alle seltsamen Vereine mur dazu da sind, Narrentum, Sensationslüsternheit Abschließend zum Problemturnier für Zweioder bloße Vorliebe für Vereinsmeierei zuzüger. Folgende Preisträger: fördern; da gibt es, zum Beispiel in Paris einen lub der Schweiger", der eine wohl uns gewöhnliche, doch sicherlich nachahmungswürdige Gründung von hohem erzieherischem Wert darstellt, und der die trefflichen Dichtertvorte im Tepper, Karlsbad( Horizontale, 10.725 Punkte). Noch ein schöner Bock. zu halten war die ParBanner führen könnte: Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund. Mit dem einen Maule schon schwätzt zu viel der Erdensohn." Ernst M. freund, 12.000 Punkte): 2. Preis: Josef Schöp- lich wähnte sich Weiß im Vorteil, oder unter1. Preis: Bruno Grund, Tetschen( Schach- Der verfehlte Plan wird ausgeführt. Wahrschein ka Kometau( Im goldenen Schwan. 11.555 schätzte seinen jugendlichen Partner. Dann wird Punkte); 3. Preis: Franz Tepper. Karlsbad er aber bald eines besseren belehrt. ( Zwölf Matt. 11.500 Punkte). Ehrende ErwähJosef Hyna. Hostomitz( Verführung. nung: 10.875 Punkte): Lobende Anerkennung: Franz Alle anderen Einsender sollen den Mut nicht fallen lassen und bei nächster Gelegenheit das Können wieder unter Beweis stellen. Druckfehlerberichtigung. In Schachaufgabe Nr. 343 ist das Diagramm richtig. Die 3 weißen Bauern a6, b2. c3 gehören nicht zu Nr. 343. sondern sind von Nr. 342 stehen geblieben. 22. 23. 24. Kg1- hl Le4- d3? Df6- d4+ T18X14! tie aber schon nicht mehr. Zu versuchen noch etwa L13. 24. war Dd4Xd3!! Aufgegeben. Denn es droht immer noch Matt wie vorhin. Eine überzeugende Talentprobe vom jüngsten Turnierteilnehmer. dem erst 16jährigen Franzosen, von dem noch allerhand zu erwarten sein dürfte. Sein Partner K. Poulsen ist einer der stärksten dänischen Spieler. ARR