1350 CLOTHELICE 34 40 3 BUNTE WELT Nr. 26 Unterhaltungsbeilage Brauner Bär und blauer Tiger Meine Liebe, meine ewige Sehnsucht, mein für eine zwei bis dreitägige Erpedition nötig immer wieder neu erwachender Forscherdrang war, hatten wir mit. Und mit etiva drei Tagen gehört jenen Teilen Sibiriens, die in ihrer mußten wir rechnen, denn der Bär hatte sich nördlichen Einsamkeit und Gefährlichkeit selten sicher ins Vorgebirge zurückgezogen. von europäischen Expeditionen aufgesucht werden. Ich kann wohl sagen: In der Gegend bin ich wie zu Hause. Und es wird nicht lange dauern, bis ich sie vielleicht wieder sehe. Ja, ich habe so einiges schon da oben erlebt. Und überschaue ich die vergangenen Jahre, so stehen mir besonders ein paar Stunden vor Augen, Stunden, in denen man- wie man hier zu Lande sagt um ,, ein paar Jahre älter" geworden ist. Um erst einmal die geographische Lage" jener Begebenheit vorzustellen, die ich erzählen will. Wir sißen tief in Südost- Sibirien. Der Amur durchfließt unser Gebiet, das zudem von einem Gebirge durchstrichen wird, dem Apfelgebirge. So heißt es in deutscher Uebersehung, auf dem Atlas findet man die Bezeichnung Jablonie- Gebirge, was ausgesprochen werden muß als Jablonen". Früh schon, mit dem Morgengrauen, waren wir aufgebrochen, um den Bären zu er= legen, der seit Tagen das Dörfchen, in dem meine Gastgeber wohnten, beunruhigte. Lief verschneit lag das Dorf mit seinen winzigen Hütten am rauhen Nordabhange des Gebirges, und mit aller Wucht fegte der Nordoststurm, der eine Kälte mit sich führte, die bis zu 45 Grad anstieg. Wiedersehen in der Steppe Stärker und klarer wurde der Frost. Die fleinen zottigen Pferdchen dampften und ihr Fell war weiß bereift. Der Schnee pfiff und knirschte bei der ungeheuren Kälte, die Sonne zeigte einen großen Hof und hatte vier blasse Nebensonnen. Ein unheimliches Licht lag über der weißen, mit wenigen Kiefern bestandenen Landschaft, die in ein Nichts überzugehen schien. Es wurde Abend, der Weg war noch weit, uns blieb nichts weiter übrig, als ein Lager aufzuschlagen. Dort, wo wir uns niederließen, stand niedriges Gestrüpp, und kleine dice Kiefern lieferten uns das Brennholz für die Nacht. Alle Vorkehrungen gegen einen Ueberfall( von Mensch oder Tier) waren getroffen, wir sagen um das Feuer und nahmen unser nicht gerade reichliches Abendbrot ein. Da spizen unsere Hunde die Ohren und knurren. Ueberfall! Sofort greift jeder nach seiner Flinte. Doch in diesem Augenblick schon ertönt wildes Gebrumm. Ziveige knaden und brechen in unmittelbarer Nähe des Lagerplates. Ungefähr in zwanzig Schritt Entfernung sehen wir zwei braune riesige Maffen. Sie nähern sich dem Lagerplak, unklar beleuchtet vom Reisigfeuer. ,, Ja, um Gottes Willen, was ist das?" Es sind Tiere, mächtige Tiere. Das eine sitzt auf der Hinterhand und schlägt wütend mit der vorderen Pranke den festgefrorenen Schnee. Während das andere tutschnaubend brummt. Bären! Zu meinem Erstaunen erkenne ich neben den Hodenden Bären einen immer größer wer denden Fled.- Blut! ,, Ist das Tier schon angeschossen?" Oder hat vorher schon ein Kampf mit einem anderen Raubtier ſtattgefunden?" Rulow, so hieß mein Gastgeber, war ein alter Pelzjäger. Wir hatten uns vor Jahren auf Pelztierfang in der unendlichen sibirischen Steppe an der unteren Lena kennengelernt. Als ich nun Rulow wiedersah, gab es auf beiden Seiten herzliche Freude, und der treue Mann Tud mich sofort ein, ihn in seinem abgelegenen Dörschen zu besuchen. Nach wochenlanger Schlittenfahrt bei ständig tiefblauem Himmel und ruhig klarer Luft, die Sonne schien gelblich auf die glitzernden endlosen Flächen, tam ich turz Zum Nachdenken komme ich nicht, denn unvor Weihnachten zu meinem alten Bekannten fere Hunde, die schon so manchen Bären gejagt und wurde mit jener großartigen Gastfreund hatten, waren von hinten an die Bestien heranschaft aufgenommen, die diesen Steppenbewoh- geschlichen und versuchten sie zu stellen. Da nern zu eigen ist. drücke ich meine Büchse ab... verflucht! Ich bin durch den Feuerschein geblendet, meine Kugel verfehlt ihr Ziel und streift den Bären nur am Kopfe( wie sich später herausstellte). In der warmen Hütte bei summenden Samowar ging es ans Erzählen, und es ist wohl, selbstverständlich, daß wir immer wieder in die Vergangenheit tauchten. Und in der Nacht vor meiner Abreise geschah es, daß ein Bär zwei Pferde meines Gastgebers anfiel. Ganz Ilar: meine Abreise wurde verschoben und wir gingen los, den Bären zu erlegen. Auf der Spur des Bären Die Spur führte durch meterhohen Schnee. Oft sanken wir sechs Mann mein Gastgeber, seine drei Söhne, ein Jäger aus dem Dorfe und ich mit unseren beiden Schlitten und den Pferden derart tief ein, daß wir zu tun hatten, um wieder flott zu werden. Alles, was Schmerzengebrumme, weitere Schüsse frachen, braune Körpermassen fliegen über uns hinweg, Schnee stäubt, brennende Holzstücke sausen durch die Luft-- ein markerschütternder Menschenschrei. Kampf auf Leben und Tod Mir steht das Herz still. Ich sehe, wie die beiden Bestien mit ihren Pranken auf einen menschlichen Körper einhauen und wie Rulow mit dem Beil das Gewehr ist ihm aus der Hand geschlagen- den unverwundeten Bären angehi. Angehen will... 1937 Denn blitzschnell dreht sich das wutschnaubende Tier zu dem mutigen Jäger um, und ehe noch Rulow das Beil heben kann, wird es ihm aus der Hand geprellt und die Bestie stürzt sich auf ihn. Ruloip packte den hochaufgerichtet fletschenden Bären an den Ohren und versucht den Kopf von sich abzuhalten. Ein Kampf auf Leben und Lod entſpinnt sich. Schießen ist für mich unmöglich, ich gefährde damit meinen Freund. Ein Schrei- Rulow taumelt fällt in den Schnee. das wütende Tier beißt und schlägt- da fällt ein Schuß. Aber eine Sekunde zu spät. Leblos jadt zwar die gewaltige braune Masse zur Seite, doch neben dem toten Bären liegt ein schwer verwundeter Jäger. Das andere Tier iſt ſpurlos verschwunden. Nacht... In der schauderhaften Kälte der Nacht gehen wir zitternd zum Lagerfeuer zurück, und nur das Aechzen unseres verwundeten Gefähr ten war zu hören, als wir uns nach einiger Zeit von dem Schrecken und den Aufregungen des Vorfalles erholt hatten. Abwechselnd berjuchten wir zu schlafen, aber niemand konnte ein Auge schließen. Ich sezte mich zu meinem Gastgeber, der sich im Wundfieber wälzte. Was blieb uns übrig, als schnellstens den Rückweg anzutreten. Der Bär war ein alter ausgewach sener Bursche mit braunen lückenhaften Zähnen und sehr starkem zottigen Fell. Ich bangte um das Leben meines alten Freundes, da ihm die Bestie die rechte Schulter vollständig zerschlagen und auch die linke Hüfte blutig gefragt hatte... Endet diese Nacht überhaupt nicht? Niemand sprach ein Wort. Der Mond war aufgegangen und die ganze Landschaft sah in dem fahlen Lichte unwirklich, unheimlich aus. Mir war übel zu Mute, und als ich schließlich einmal aufstand, sah ich das Licht des Morgens trüb im Osten aufglimmen. Nahe unserem Lager hörte ich das frächzende Bellen einiger Wölfe und dazwischen das Heulen und Fauchen eines anderen wilden Tieres. Die Hunde wurden unruhig und fingen an zu winseln. Immer ein Zeichen der Furcht. Der ältere Sohn meines Gastgebers wurde ebenfalls darauf aufmerksam und rief: ,, Gewehre in Anschlag, ganz in unserer Nähe müssen sich Wölfe oder Tiger befinden!" Näher und näher kam das Gebell, wir sitzen alle Mann in Anſchlag. Es iſt inzwiſchen hell geworden, und wir können die Gegend ziem lich gut übersehen. Nur vor uns, dem Gebirge zu, wird die Sicht durch Unterholz und Kiefern verdecki. Der blaue Tiger Für Augenblicke wird es wieder totenstill, das Feuer knistert und der Verwundete stöhnt. Jegorow, der Jäger aus dem Dorfe, sitzt vor dem Feuer und beobachtet das Unterholz- ich will mich gerade wieder um den schwer stöhnenden Rulow fümmern, da sticht ein heller — 8— gellender schrei durch den stillen Winiermorgen. Im Bruchteil einer Sekunde wende ich mich der Richtung zu. Was sehe ich? Meine Begleiter liegen auf den Knien und bekreuzigen sich! . Reichlich erstaunt über diese Zeremonie in höchster Gefahr, rufe ich Jegorow an. Ter Eitet auf eine Stäle iip Unterholz. Ich ziehe die Büchse ein und spreche das Unterholz an. Nichts?-—S, Oder doch? Wastst das für ein bläulich gelber Schimmer? * Plötzlich kommt mir zum Bewußtsein: ein Tiger! Ich rutsche vorsichtig in die Knie— nehme die grünschillernden Lichter aufs Korn — zu spät! Schreie und Brüllen durchpeitschen die Luft, mit einem gewaltigen Satze über mich weg ist der„blaue Tiger" auf den in der Nähe des Feuers fitzenden ältesten Sohn Rulows gesprungen, und ehe wir überhaupt zur Besinnung kommen, schleppt das gewaltige Tier auch schon seine Beute davon. Entsetzliches Schreien des Opfers, wir erstarren und können uns nicht vom Fleck rühren. Wer schneller als wir find die Hunde zu fich gekommen.. - Bor Angst hatten fie fich unter die Schlitten verkrochen, jcht brachen fie mit lautem Gebell auf und setzten bim Tiger nach. So schnell uns die Beine tragen können, find wir der blutgetränkten Spur hinter unserer Meute her. Bor nn? die Hunde haben die hungrige Bestie wahrscheinlich schon gestellt, denn zwischen dem Gekläff der Hunde ertönt das schauerliche Brüllen der Wildkatze. Keuchend kommen wir näher, unser armer Gefährte... doch halt— stop— Vorsicht! Keine zwanzig Schritte vor uns fitzt der Tiger vor seiner Beutel Unsere braven, rasend bellenden Hunde habe das Tier gestellt: Sie attackieren den Tiger immer wieder, dieser aber versucht durch Knurren und Schlagen mit der Rute, seine wütenden Angreifer abzuwehrea. Zum erstenmal sah ich den blauen Tiger vor mir. Wirklich, eS lag ein bläulicher Schimmer über dem Fell der Raubkatze. Im Sommer trägt sie die gewöhnliche gelbbraune Farbe, im Winter nimmt jedes sibirische Wild eine Schutzfarbe an. So auch der Tiger, der den.bläulichen Schimmer des Schnees auf sein Fell übernimmt.' Hinter einer Kiefer gehe ich in Anschlag. Ganz ruhig. So, jetzt habe ich den weißen Brustflcck des Tigers auf der Kimme. Schwer ist cs, zum Schuß zu kommen, aber es glückt. Der Schuß kracht, ein durchdringendes Gebrüll, der bläuliche Körper schnellt hoch— die Pranken wühlen den Boden auf— nochmals gellt des Tigers Gebrüll durch die Lust— krampfhafte Zuckungen— und ein schwerer Fall in den blvtge- tränkten Schnee.— Tot. Der blaue Tiger liegt vor uns. Einige Sprünge, und ich stehe vor ihm, aber auch vor dem zweiten Opfer, das diese unheilvolle Nacht von uns forderte: Edgar v. Hartmann. meister war der Maschine unversehens zu nahgekommen, so daß in seiner Pluderhose quer über die recht« Hülste ein mächtiger Ritz entstand. DaL wäre nun an und für fich kein besonderes Unglück gewesen, wenn man jenes Kleidungsstück zum Zweck einer möglichst.bauschigen Rundung zur damaligen Zeit nicht mit Sägemehl ausgestopst hätte. Dieses Sagemehl stob nun lustig heraus und man kann sich vorstellen, daß der Bevollmächtigte des'Kaisers in feiner Einseitigkeit eine recht lächerliche Figur darbot. Der von dem peinlichen Borfall Betroffene, ein überaus eitler und hochfahrender Herr, vermochte den Aerger nicht zu verwinden. Ja seinem Bericht an den Kaiser führte er aus, daß das Schiff durch Garays Maschine zwar eine bedeutende Fahrgeschwindigkeit aufgewiescn habe, daß er aber den Kessel überhaupt für eine höchst gefährliche Sache halte. ES könnte fich seiner Meinung nach nur zuleicht eine Explosion ereignen, weswegen die Beiwendung einer solchen Höllenmaschine gar nicht.in Frage kommen könne. Auf dieses imgünstige Referat hin unter» sagte der Kaiser Kapitän Garay jeden weiteren Versuch mit seiner Erfindung; er ließ ihm aber als Anerkennung für seine Bemühungen eine stattlich« Geldsumme überreichen und erhob ihn außerdem noch in den Adelsstand. So hat also ein zerrissenes Kleidungsstück das früh« Ende einer zweifelsohne genialen Erfindung verschuldet. Und erst 280. Jahre später sollte eS dem nicht minder genialen Fulwn glücken, der Dampftnaschine zum Siege zu verhelfen» Rekordzahlen aus der Welt der Bücher DaS älteste Buch der Welt befindet fich in Paris in der Nasionalbibliofhek. Es ist unter dem Namen„Prisse Papyrus" bekannt geworden. Es stammt aus dem Jahre 3350 v. Ehr. und wurde in einem Grab zu Theben gefunden. DaS größte Buch der Welt ist ein anatomischer AtlaS in der Bibliothek der Wiener staatlichen Gewerbeschule. ES ist 1,98 Meter hoch und 0,90 Meter breit und wurde im Jahre 1823 gedruckt. DaS kleinste Buch der Welt ist nur 10 mal 6 Millimeter groß und wurde in Padua im Jahre 1897 gedruckt. ES umfaßt 208 Seiten und in ihm ist ein Brief aus dem Jahr« 1815 von Galilei zum ersten Mal veröffentliche worden. DaS schwerste Buch der. Welt ist„Die Geschichte von Jthakg", von einem Habsburger- Erzherzog unter dem Titel„Parga" verlegt worden. Sein Gewicht ist 68 Kilogramm. DaS teuerste Buch der Welt ist noch immer die Gutenberg-Bibel, welche vor einigen Jahren zum Preise von 1,300-000 Mark durch Dr. Bollbehr erworben wurde. DaS umfangreichste Buch der Welt befindet fich in China. ES ist eia chinesisches Wörterbuch, unter dem Titel ,Tiu-tschu-tschin-rschcng" bekannt. Es besteht auS 5020 Bärchen von je 170 Seiten und wurde am Anfang des 17. Jahrhunderts auf Grund einer Beiordnung des Kaisers gedruckt. DaS meistvertreitetste Buch der Welt ist die Bibel, die in 630.Sprachen und Dialekte übersetzt, eine Auslage von über 500 Millionen Exemplaren erzielen konnte. Dr. St. Sz. Vas Mißgeschick des Erfinders Von Yvonne Stepan Zur Regierungszeit Karl des Fünften lebte zu Madrid ein Mann namens BkaSco de Garay. . Seines Zeichens Kapitän, hatte er sich in vorgerückten Jahren ins Privatleben zurückgezogen, um fich nun mit Muße den verschiedenen Fragen der Technik zuzuwenden. Er hoffte, daß cs ihm gelingen werde, eine auf dem Gebiete des EchiffswesenS bedeutsame Erfindung zu machen. So forschte und experimentierte er denn mit unermüdlichem Eifer und meinte eines Tages, das Ziel seiner Wünsche nun endlich erreicht zu haben. Kapitän Garay erdachte eine Maschine, welch« die damals übliche Verwendung der Segel als Fortbewegungsmittel für die Schiffe seiner Ansicht nach fortan überflüssig machen sollte. Eines TägeS verfiel er auf den Gedanken, einmal den Versuch zu unternehmen, das Interesse'des Kaisers auf seine Arbeit zu lenken. Man sprach ja allgemein von der Vorliebe, die der Monarch den Problemen der Mechanik ent» gcgeiizubringcn pflegte. Vielleicht würde der Herrscher über die Zweckmäßigkeit seiner Erfindung ein, günstigeres Urteil fällen, als es die Freunde taten, die ihn einen Narren schalten. Gar so einfach war die Sache nun ftcilich nicht, doch sollte der.Kapitän dank seiner zähen Ausdauer schließlich den Sieg davontragcn. Es Ivar ihm gelungen, bis zur Majestät Vorzudrin» gen, die den Ausführungen des Bittstellers wohlwollendes Gehör schenkte, und dem Hoch- bealückten überdies verspraL sich persönlich von den Fähigkeiten dieser Erfindung überzeugen zu wollen. Das Experiment sollte am 17. Juni 1543 INI Hafen von Barcelona vonstatten gehen. Die Nachricht, daß der Kaiser persönlich erscheinen werde, hatte sich rasch herumgespröchen und io war es weiter nicht verwunderlich, daß fich bereits am frühen Morgen eine große Anzahl von Schaulustigen einfand. Boll Neugierde sah alles dem Beginn der Vorführung entgegen, wobei es nicht wenige abergläubische Stimmen gab, welche prophezeiten, daß jenes Schiff, an welchem Garays Erfindung erprobt werden sollte, dadurch verhext und fortab allen, die es besteigen, Unheil bringen würde. Pünktlich zur festgesetzten Stunde erschien der Monarch, umgeben von zahlreichem Gefolge des Hofes- Eine Tücke deS-Schicksals fügte es jedoch, daß der Herrscher an diesem Läge von wichtigen Staatsgcschäften dringend in Anspruch genommen ward, so daß er eben nur so viel Zeit fand, um das Fahrzeug zu bestimmen, auf welchem Garay seine Erfindung vorzuführen hatte. Im übrigen beauftragte er seinen Schatzmeister, die Angelegenheit sorgfältig zu prüfen, damit er. ihm nachher genauen Bericht erstatten könne. Garay hatte sich mütlerwcile an Bord der „La Trinidad" begeben, wo er inmitten des Verdecks eine lange Stange und quer über das Verdeck eine Achse befestigte, an deren beiden Enden große Holzräder angebracht waren. Hierauf band er noch mitten auf dem Verdeck mehrere Räder mit Riemen und stellte weiters einen mächtigen eisernen Kessel auf. Auf dem unter dem Kessel befindlichen Rost wurde ein Feuer entzündet; sobald daS Wasser des Kessels ins Sieden kam, begannen sich die Räder in Bewegung zu sitzen. Wie uns die Chronik überliefert, soll die„Trinidad" nicht nur einen flotten Kurs genommen haben, sondern sogar gegen den Wind gesteuert sein. Soweit wäre alles gut abgelaufen, wenn nicht ein boshafter Zufall dem Schatzmeister des Kaisers und damit auch Garay einen höchst unliebsamen Streich gespielt hätte. Der Schatz -3Das Kind hat seine eigene Logik Es ist allzu wahr, daß die Zeit, die Bun- geleistet zu haben. Ich hatte einen stillen den schlägt und heilt, auch die schmerzlichsten Triumph und entließ ihn dann gerne auf die Geschehnisse mit ihrer Patina des Vergeffens Straße zum Spielen. bedeckt. Der letzte furchtbare Krieg hält nur noch in der älteren Generation den Nachhall des Schreckens wach; die jüngere, die nicht Auge in Auge zu ihm stand, hält sich an die Patina! Sie ſtemmte sich in den nationalistischen Autoritäisſtaaten nicht gegen eine Neuauflage des sogenannten Heldentums. Nach Jahren der Krise iſt ſie ſogar zufrieden, Vorarbeit für den nächften Massenmord leiſten zu dürfen, nur um wieder Verdienst gefunden zu haben. Gleichzeitig mit dem Rüstungsspielzeug" für die Großen blüht auch wieder das Rüstungsgewerbe für die Kleinen: das Kriegsspielzeug. Am nächsten Tage, als ich zu Mittag heimkam, sah ich ihn daherlaufen; er hatte ſeinen rekonstruierten Säbel in der Hand und lief an griffiustig einem soldatisch mastierten Jungen nach. Als er zu Tisch herauffam, fragte ich daß er sich auch so ein schönes Maskenkostüm wünsche. Wir beschlossen, ihn zu trösten. Die prat tische Hausfrau machte ihm aus bunten Stoffreſten einen Türkenanzug, mit einem Fez und einem schönen, roten Gürtel. Das fertige Meis an und was holte er zur Vervollständigung des Türken hervor? Seinen Säbell Er ſtedte ihn in fterſtüd versette ihn in Entzüden, er zog es die breite Schärpe und ſtolzierte davon. Ich war flug genug, nichts dagegen u ihn nach dem Grunde seines Kriegerischen Tung. sagen, denn ich konnte mir doch vor meinem Er berichtete verärgert, daß der Junge, den er Achtjährigen teine Blöße geben. Ein Türke verfolgt habe, ſeinen Säbel als„ lächerlich beber ich nahm mir vor, ihm doch einmal ohne Säbell 2 zeichnete. Wir forschten weiter nach dem Grunde vom großen Krieg zu erzählen, von dem Mais seiner Gereiziheit und da stellte sich heraus. senmord mit Maschinengewehren, Handgranaten Alles modern motorisiert. Und es gibt„ Päda- Martin Grill: gogen", die behaupten, das Kind bleibe mit solchen Dingen im Reiche seines unbelasteten Spieltriebes. Ich gehöre nicht zu ihnen und darum gab ich meinem Jungen auch dieses Jahr kein Kriegsspielzeug, sondern einen technischen Baufasten und er freute sich herzlich darüber. Er hatte sich, obwohl er im streitbaren Alter ist und obwohl er einen Schulfreund hat, der von seinem Vater jede Weihnachten modern aufgerüstet" wird, nichts anderes gewünscht. Nun, mein Sprößling entwidelte seine technischen Talente, aber die Vorlagen befriedigten seine eigenen Planungsbedürfnisse nicht dauernd und so konstruierte er Dinge, mit denen meine laienhafte Schulweisheit nichts anzufangen wußte. Ich dachte an des Dichters Peter Hille schöne Worte vom Entdeckerium des Kindes. Und eines Tages fonstatierte ich eine Seite seines Konstruktionstriebes, die zu meinen pädagogischen Absichten ganz und gar nicht passen wollte. Ich stand hinter ihm und sah, wie er damit beschäftigt war, aus einem langen und furzen Stüd seines Stabilbaukastens eine Art Säbel zu basteln. ,, Was machst du denn da?" fragte ich naib. ,, Einen Säbel!" antwortete er ettvas zögernd. Was willst du damit?" Sein Mienenspiel antwortete etivas verächtlich: daß du das nicht weißt? Ich wartete auf die Anttvort. Er recte sich, holte aus und ließ das Ding durch die Luft pfeifen. Dann sagte er mit friegerischer Geste: ..Jest soll mir noch einmal einer frech werden, den steche ich nieder!" ,, Weißt du, daß du damit einen anderen berleben, sogar töten fannst?" Er sah mich betroffen an, fenkte die Augen. Nach einer Weile grollte er von unter herauf: ,, Wenn aber einer frech wird!" ., Dann wehre dich mit den Fäusten, wenn du angegriffen wirst. Aber, wenn du nicht frech wirst, werden dich die anderen auch in Ruhe lassen! Wenn zwei sich streiten, sind sie meist beide schuld! Bersuche es mit praktischer Pädagogit! fagte ich mir und ich lud ihn ein, mit mir etwas zu bauen. Er war beglüdt einverstanden. " Bauen wir ein Klavier!" schlug ich vor. Nein!" ,, Dann vielleicht eine Brüde!" ..Ja, bauen wir eine Brüde!" stimmte er 311. ,, Dazu brauchen wir aber die Stäbe deines Säbels!" Wovon man spricht Wenn ein Diftator Fünftaufend nach Spanien fchidt und man auf seinen Befehl tausend Menschen zerstädt; wenn die deutschen Flieger neue Bomben probieren und dabei zweitausend Menschen ihr Leben verlieren; wenn der Duce nur aus Versehen den Krieg nicht erklärt und feine halbe Armee nach Spanien fährt; wenn dort eine Stadt nach der anderen in Trümmer fint wenn man alle Roten um die Ede bringt; wenn der Franco nicht Frauen noch Kinder verfchont und dabei sein nationales Bewußtsein betont; wenn Näuber spanisches Land offupieren und die Basken umsonst an die Welt appellieren und starr vor Entfehen es nicht versteh'n, daß England und Frankreich das alles nicht feh'n wie man ein Land vernichtet, zerstört, bas jahrtausendelang einem Volfe gehört; wenn die Menschen- Bestie ihren Blutdurft stillt und der Völkerbund fich in Schweigen hällt, davon spricht man nicht! Das stört die Ruhe! Weg damit! Doch wenn ein Führer vom Frieden spricht, dieweil seine Flotte gegen Wehrlose ficht; wenn er Dreihundert aus Spanien zurückbeordert und dafür den spanischen Goldschatz fordert; wenn man einem König die Krone auffekt und der Planička fich das Schienbein verlcht; wenn ein Fußballklub den Endkampf verliert und ein Anßenminister in Belgrad biniert; wenn im Bölferbund Nede um Rede man hält und nicht merkt, wie die Welt aus den Nähten fällt; wenn irgendwo irgendein Schwindel paffiert und üble Standälchen man aufgerührt; wenn der Duce eine Rede hält, bie feinem so gut wie ihm gefällt davon spricht man! das ist unerhört! Das ist der Aufregung wert! Doch einmal wird man diese Zeit verstehen, dann wird man ench die Wahrheit in die Ohren fchrei'n, Wir bauten eine Brüde und die Säbelteile in Flammenſchrift wird, was man heut' ververfielen der Abrüstung. Die Brüde war febr fchweigt, erftehen: fajön, er war stolz, den Hauptanteil der Arbeit und vielen wird es schlimme Botschaft sein! und Gas. Ich tat es; er schüttelte bedenklich den Stopf, er war sehr traurig, als ich ihm sagte, daß ich selbst um ein Haar getötet worden sei. Ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Nach feine Stunde später kam er und fagte:„ Vater, ich möchte auch gerne eine solche Pistole, wie sie der Pauli hat." " Warum?" ..Ich möchte gerne schießen können." ,, Junge, schießen ist nichts für Kinder, sie fönnen viel Unglüd anrichten." ,, Wenn ich aber ein Jäger werden möchte!" Ich dachte darüber nach, woher ihm der Einfall mit dem Jäger gekommen ſein mochte. Da fiel sein Blid auf den guten alten ,, Strus welpeter". Er fannte ihn auswendig und es sonders die Seite mit dem Jäger, der den Hasen totschießt, hat ihm mächtig imponiert. Und nun erinnerte ich mich auch, mit welcher Luft er im Kasperltheater zusah, wenn der Knirps Kasperl sich durch Hauen und Stechen gegen seine Biderfacher Luft machte und mit welch fanatischer Parteinahme die Kinder seine Sache zu der ihren machten. Ich sah mir den Struwelpeter" noch mals genauer an. Ja, da war die Jägergeschichte und nicht weit davon die Seite mit dem bösen Friederich, der als Tierquäler ge brandmarkt wird. So beisammen wohnen die Widersprüche und wir beachten sie faum. Ich habe ihm den ,, Strutvelpeter" selbst geschenkt und erst durch die hellsichtige Logi des Kindes kam mir das Bewußtſein. zum Das findliche Spiel ist mehr als Spiel. Es bermag unsere neunmal fluge Erziehung ad abfurdum zu führen. Ich denke da an eine furchtbare Begebenheit, die vom Balkan gemel det wurde. Dort spielten die Kinder ,, Aufhängen" und ein Kind erstickte in der Schlinge, weil die Erwachsenen zu spät famen. In Wirklichfeit blieb es in der Schlinge hängen, die die Erwachsenen als Schulbeispel geknüpft hatten. Aber wir Ertvachsenen sind die geborenen Pädagogen und wehe, wenn die Kinder unserer Logit nicht folgen wollen. 13. Der Esel Als Steven Lott, der bekannte Sportler, zum erstenmal nach seinem Amerikabummel in den Klub tam, gab es natürlich ein großes Hallo. Alle bestürmten den schlanken, mustulösen, jungen Mann mit Fragen, wie es ihm drüben gegangen sei. ..Fein!" sagte Steven und lachte übermütig. ,, Allerhand hab ich erlebt, muß ich schon | sagen. Haha! Das war fein fader Trip durch. die Staaten. No! Ich habe Amerika erlebt, wie es wirklich ist. Jawohl erlebt! Ich war Tellerwäscher im Waldorf Astoria und Edelkomparse in Hollywood; ich habe mein Brot ebensogut อ ** DO -4Der längste Tag ob De Copyright P. L. B. Box 6 Copenhagen Adamson will einen schönen Sprung zeigen berdient als Cowboy auf einer Ranch in Texas, twie als Diener bei einem verrüdten Bostoner Millionär.. Dieser Mister Smith, ein unerhört reicher Kerl, war der Befiber toloffaler Kupferminen irgendwo im Süden. Er war ein Mann, der die unglaublichsten Spleens hatte. Kein Mensch tannte fich bei ihm aus, nicht seine Frau, nicht Seine Verwandten; weder der Generaldirektor seiner Werte noch sein Privatsekretär. Ueberhaupt niemand, das heißt einer doch: Giacomo, sein Stammerdiener, ein junger Italiener. Von ihm habe ich auch die Kunst der Einfühlung gelernt, zu wissen, was derjenige, mit dem man gerade spricht, sich gerade denkt. Das ist natürlich sehr wertvoll. Wieso ich das tann...? Ja, das ist so eine Sache. Giacomo berriet es mir, und das kam so: ,, Ich werde dir eine kleine Geschichte er zählen", meinte er schmunzelnd. ,, Du wirst schon verstehen „ In einem Dorfe“, sagte er leise und unterstrich seine Worte mit lebhaften, bezeich nenden Gesten ,,, entlief eines Tages ein jun ger Esel... Trab, trab... Alle lugen Leute des Dorfes suchten ihn vergeblich... Da fand den Esel ein fleiner Junge, so klein war der Knirps..." Er deutete mit der Rechten seine Größe an... Wieso konntest du, fragte man ihn, den Esel finden, den alle gescheiten Leute bergeblich gesucht hatten...? Er schlug erstaunt die Hände über dem Kopf zusammen. Wieso der kleine Junge sagte es lächelnd: ,, Ich dachte nach, was ich an Stelle des Esels getan hätte, und richtig! das hatte er auch getan..." Walter Jelen Schach ins Volk Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32, ,, Noch sprüht des längsten Tages warme Quelle Lebendig fort, es wagen fich verstohlen Die Träume nur und nur mit scheuen Sohlen Die Stern' auf dieſer Nacht faphirne Schwelle. Kaum sank der Abend in die Dämmerwelle, Da fucht ihn fchon der Morgen einzuholen; Kaum öffnen ihren Kelch die Nachviolen, Da hebt die Sonnenblume fich zur Helle. In Furcht, daß sich schon hell die Berge schmüden, Singt fchöner jest aus taubenekter Kehle Die Nachtigall ihr lagendes Entzüden; In Furcht, daß bald das füße Dunkel fehlet, Eilt Liebe, heißer Brust an Brust zu drücken, und tauscht im Auffe lechzend Seel' um Seele." H. Lingg. Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spaite einzusenden. Lösungszug zu Nr. 343: g7- g8L! ( Es geht auch Damenumwandlung.) Richtige Lösungen sandten nachfolgende Ge nossen ein: Beutel Wilhelm. Arnsdorf b. Tet schen: Schöffel Anton, Schöbritz; Dinnebier Emil, Tetschen; Tepper Franz. Karlsbad; Habl Erwin, Chimiak Teo. Holfeld Otto. Lohmüller Hans, Tyle Vladimir, Schindler Robert. Freundl Anton, sämtlich Nestersitz; Jarschel Rudolf, Komotau; Hyna Josef, Hostomitz: Hermann Fritz und Nausch Franz. Teplitz: Walter Ludwig. König Anton, Steinwitz Hans. sämtlich Kwitkau; Havel Franz, Modlan; Geißler Josef, Alt- Serbitz. Berichtigung zu Nr. 345 von Rud. Michel. Kwitkau. Diese Aufgabe scheiterte an 16-15. Der Autor dieser Aufgabe gibt folgende Berichtigung: Schw.: Ke5, Dc3, Tb4. h5, Lg8. Sa2, B16. g3.( 8) cdefgh 28 .6 5 21 a b a b c d e f g h 8 7 9 10 5 3 2 Weiß: Ke8, Db2. Tc6, d8, Lh7, Se7, h6. Bc4, e3. g4.( 10) • Matt in zwei Zügen! Kreismeisterschaft. In der am 20. Juni ausgetragenen ersten Runde um die Kreismeisterschaft wurden folgende Ergebnisse erzielt: Komotau gegen Teplitz 7: 1 Punkte für Komotau: Wisterschan gegen Eulau 8: 0 Punkte für Wisterschan: Kleische gegen Rosawitz 4: 4 Punkte unentschieden. An einem Nachmittag, als der Alte mit feinem ziegelroten Chrysler weggefahren war, nahm Giacomo seine Laute und sang, wie er es, wenn er gut aufgelegt war, zu tun pflegte, entzückende, italienische Volkslieder mit hübscher, angenehmer Stimme. Nachher lud er mich auf fein hübsches Bimmer ein. Wir unterhielten uns borzüglich miteinander. Da sprang er auf, nahm atvei Gläser und füllte sie mit schiverem, feurigem, blutrotem italienischem Wein. Lachend Schwarz: Kd5. Lb5, 14. Sg6, h2, Bc7, f6, g5. h3. Wisterschan gewann ohne Kampf, da von Eulau stießen wir an und leerten die Gläser in einem Bug auf das Wohl aller verrückten Millionäre. Und da, bei dieser Gelegenheit, fragte ich Giacomo, wieso er es, als Einziger, so ausge zeichnet verstehe, sich mit dem Alten zu vertragen, auf seine exzentrischen Pläne einzugehen, feine Gedanken förmlich zu erraten, ehe er sic manchmal überhaupt noch ausgesprochen hatte. Da lachte Giacomo vergnügi und meinte: ,, Siehst du, Steven, hm, also das ist mein Geheimnis.. " Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 346. Von Emil Dinnebier, Tetschen a. E. ( Schachmitteilungsblatt.) 8 7 6 abcdefgh ( 9) Eine Ueberraschung bedeutet der hohe Sieg der Komotauer Genossen, sowie das Unentschie den, welches Rosawitz den Kleischern abtrotzte. nur drei Mann erschienen waren. Die übrigen Genossen, welche per Rad nach Nestersitz gefahren sind, kamen wegen Regen nicht an. Die Ergebnisse an den Brettern: Teplitz Komotau 8 Brett 1 Křenek 1: 0 Heřmann 7 2 Fialka 16: Brückner • 3 Sachs 1: 0 Srb 4 Schöpka 1: 0 Loos 5 Fejfar 1: 0 Liebisch 6 Thiel 1: 0 Nakladal • 7 Görg 1: 0 Nausch 8. Eis 14: Sieh 10 5 1 321 Ergebnis: 7: 1 Punkte für Komotau, Kampfrichter Hyna Fr. 3 Kleische 2 Brett 1 Aron ,, und guter Giacomo", schmeichelte ich ihm, ,, willst du es mir nicht verraten...?" 2 Dubitzky J. 1: 0 Rosawitz 1: 0 Hiekisch Hübel 1 3 Dubitzky H. 0: 1 Gaberle 4 Wendler 1: 0 Bergmann Er zögerte einen Augenblid. ,, Weil du es bist...", meinte er schließlich. a b с defgh 5 Guth 0: 1 Seehann 6 Schulz 0: 1 Stelzig 7 Kolinko 1: 0 Hain " Ich spitzte die Ohren. Weiß: Kh5, Dg3. Tc6, g4. Lc3, d7. Sd6, Bb4.( 8) Matt in zwei Zügen! 8 Unbesetzt 0: 1 Fritscher Ergebnis: 4: 4 Punkte. Kampfrichter Habl.