qant Tricot r BUNTE WELT Nr. 27 Unterhaltungsbeilage Eine Wiese Heu-Die Sonne zerfekte die Wolfen und prallte| hatte wie eine Bäuerin, noch einer Bäuerin auf das fruchtgesättigte Land. Blutigrot war gerades Herz. der Glanz des Morgens aus den fernen Schneegipfeln gestiegen, unheildrohend hatte er sich über den Himmel geschüttet, ein pfeifender Südwest vertrieb ihn, peitschte den See, verschwand hinter den Bergen und machte einer atembeflemmenden Schwüle Play. Die Leute sahen sich dieses Better an, sie fühlten es in den Knochen, ez troch in sie hinein, es tvar ihr Schicksal und sie richteten sich danach. Jeder, der noch„ Dehmder" draußen hatte, Grummet, koſtbar- köstliches Heu, fuhr mit Wagen und Pferd hinaus, es einzubringen vor dem Gewitter, von dem man nicht wußte, wann es nun losbrechen würde. Jeder, dem noch Aepsel oder Pflaumen an den Bäumen bingen, schickte die Knechte und Mägde inz Obst und trieb zur Eile. Zu brennend nah war die Gefahr des Hagels, als daß man ihr die straffen, überreifen Früchte, als daß man ihr das knisternd dürre Heu leichtsinnig aussehen konnte, zu tief mit Schweiß und Blut und Sorgen gedüngt diese Erde und diese Arbeit, als daß man sich die Ernte des Herbstes noch hinwegraffen laſſen konnte von Sturm und Regen, Frost und Blizesschlag. Fieberhaft arbeiteten die Leute, die Sonne stach und biß sie twie ein wildes Tier mit feu rigen Zähnen und glühenden Stacheln, sie stürzte sich auf sie herab, sprang ihnen ins Genid, fnechtete und preßte sie. Aber die Leute, fie ratterten mit schwankenden Wagen, sie troßten dem dunkel schon heranschwelenden Brand den Segen ihrer Erde ab. Die Scheunentore und die Speicher standen offen. Kurze Burufe, rasche Befehle, erlösendes Aufſeufzen, grimmig- besorgtes Lachen überall Und nur auf dem Hofe des Mühlenbauern war es seltsam still. Noch als die Dämmerung über die Felder stieg, hoch und höher wie ein Fluß, hatte der Bauer angeschirrt und war nach der Stadt ges fahren. Waisen- und Erbschaftsangelegenheiten gab ez da zu ordnen, und Dorle, die junge, nicht viel mehr als zwanzigjährige Tochter, Sie liebte das Leben, die Annett, sie liebte e3 in harter Demut, überquellendem Stolz, wie eine Bäuerin nur ihre Arbeit zu lieben hat. Sie liebte ea, unter Menschen und unter Män nern zu sein, im Gasthof, beim Tanz, bei jedem Fest. Und das berzieh man ihr nicht. Denn auf dem Dorfe blieben die Frauen daheim, wenn es Sonntags in die Wirtshäuser ging. Nur die Annett ließ sich nicht absperren von der Freude, die Annett saß mit aufgeſtüßten Ellenbogen, das Kinn in den Händen, die Augen weit und glitzernd aufgetan und hörte in qualmigen Gaststuben zu, was die Männer Neues wußten an Botschaften aus der Stadt, aus der Welt... Und darum sagten dann die Leute, sie habe nur Vergnügungen und Geld im Kopfe und lasse alles andere gewissenlos verkommen. Die Leute sagen viel. Man müßte nachprüfen, was daran wahr ist und was nicht... Noch immer drosselte die Schwüle den Atem ab, schmiß sich der Mittag wie eine Plage über Leute und Land. Und Annett lag im Heu und Annett konnte nicht mehr. Heu. Sie hatten ja die eine nur. Aber Annett Es war nur noch die eine große Wiese schien es nicht zu wissen, langhingestreckt schlief fie, eine angestrengte Falte mitten auf der Stirn. Ein Mensch, der alles aufgegeben hat, liegt so wohl da, so ausgelöscht in Erschöpfung, so unerreichbar jeder Gefahr. Denn was tann ihm wohl noch gefährlich sein? Er ist ja gar nicht mehr für dieses allez da Und so Annett. Ein Jahr lang hatte sie es ausgehalten. Das Mißtrauen. Den Matsch. Das Getuschel. Ein Jahr lang hatte sie, ein armer, mutiger Soldat, dagegen angekämpft. Heldenhaft. Verbissen. Immer wieder lachend. Immer wieder auftrumpfend. Immer wieder die Versöhnung mit den Leuten, immer wieder den rettenden Ausgleich suchend. Und schließlich in einer wil den Lust an Festen und Feiern. Wenn sie die 1937 bösen, bösen Blide dieser Frauen vom Lande schon nicht bannen konnte mit guten Worten, so wollte sie doch wenigstens den Männern zeigen, wer sie war: die Annett aus der Stadt, die Annett mit den hübschesten Kleidern, dem aufreizendsten Lachen, Annett, die sich nicht unterfriegen ließ... Aber der Bauer hatte sie geheiratet, um eine Frau zu haben, eine Frau für das Feld und für das Haus, und Dorle sah an ihr vorbei, und die Nachbarinnen sprachen schnell von etwas anderem, wenn sie zu ihnen zu treten wagte--- und Lachen und Feiern und Arbeiten in einem und tun, als ob man glücklich sei und dabei heimlich verzweifeln, das ist zuviel für eine lebendige Frau, die gegen eine tote fämpfen muß. Es war zu viel für Annett, die ja nicht wollte, ale mit dazugehören dürfen und die man überall doch wegschob, davondrängte, um Berthels Bild, daz Bild der ersten Mühlenhofbäuerin, mit einem Glorienschein der Trauer und des Lobes zu berbrämen. Ein Jahr lang. Und heute war sie fertig. die Annett. Einfach hingesunken war sie in dieser tödlichen Schwüle, und fast erleichtert wußtsein nahm,— erleichtert, weil ſie ſich nun hatte sie geseufzt, eh' ihr der Schlaf das Be ganz bewußt in die Niederlage fallen ließ, nicht wissend, was da werden würde, nur mit der Heftigkeit im Herzen: endlich am Ende, endlich von der Verantwortung befreit, endlich kaputt. Und doch war das Leben in ihr schwieriger zu überwinden, als ihre Hoffnungslosigkeit ihr vorgetäuscht hatte. Am Sonntag würde man den Erntedank begehen. Ein Traum von Far ben, Sonne, blizender Musik, von Fröhlichkeit und Todernder Herbstpracht als Krönung eines ganzen Jahres härtest- harter Pflicht flog in ihren Schlaf, und doch war er fern, der Traum, streifte eine flüchtig- schmerzliche Sohnsucht nur. Stärfer war das andere. Die andere. Stärfer war die Stimme der Mühlens bofbäuerin, Berthels Stimme, so leise sie auch aus dem Munde einer Kranten tam. Denn biese Stimme war es ja, die sie seit einem Jahr bedrängte, dieser Wille, der gegen ihren stand, und diese Worte, die jetzt ihren Schlaf aufmußte natürlich mit. Und nun war der of Wie der Sturmwind... wählten. Sie hatte sie von Dorle und den NachTeer und niemand da, der ihn betreute, denn die Andere, diese Person, die noch da war, die mit dazu gehörte, ohne daß man sie mitzählte, Annett, des Bauern zweite Frau, vor einem Jahre kurz nach dem Tod der ersten geheiratet, die tat ja nichts, der war es gleichgültig, was mit dem Hofe wurde und dem Heu, die hatte diesen Bauern Engelbert ja nur des Geldes wegen genommen, und nun, da sie sah, daß das Waisengericht ein wachsames Auge hatte, nun, da Dorle redlich ausbezahlt tverden mußte, mun war sie uninteressierter denn je. Denn die Annett war ein Frauenzimmer aus der Stadt, jawohl, zur Schande des Bauern mußte man's gestehen, und wenn sie auch beteuerte, daß ihre Eltern einen Hof im Hinterland besäßen und daß auch alle ihre Brüder Bauern seien, so konnte sie damit doch keineswegs vertuschen, daß sie selbst Dienst getan hatte bei fremden Leuten, die Annett, und daß sie weder Hände Wie Sturmwind über stilles Land brach in dein Leben jäh ich ein. Doch du, als müßte es so sein, ontzogst mir nimmer deine Hand. Und ich zertrat, was du geschafft, riß dich aus sanften Träumen. Du aber, ohne Säumen, vertrautest meiner Kraft. Ich ward dein Hemmnis und Gestalter, ward dein Zerstörar und Erhalter. Du glngst auf allen Wegen mit mir voll Liebe und Geduld. Nun bin ich dein Schicksal und D, gib mit deigten Segen! - deine Schuld. Max Herb. barinnen immer wieder müssen, die am Anfang eines für die Berthel grauenvollen Schicksals standen: „ Kann ich nicht aufstehen heut', der Engelbert hat ja soviel zu tun..." Denn die Berthel war gewesen, was die Annett wohl nie mehr würde: eine Bäuerin. Und Berthel hatte ein Kind bekommen. Vor zwanzig Jahren. Die Dorle. Aber draußen lag das Heu, und das Obst zerreifte an den Bäumen, und die Kuh mußte gemolfen werden, und die Kartoffeln herausgetan, und der Müh Tenhofbauer Engelbert war damals noch ein armer Mann. Und die Bäuern war aufge standen, drei Tage nach der Geburt, warum denn auch nicht?, die Arbeit hatte sie hochge trieben, die Pflicht hatte sie nicht ruben lassen, sie wußte, was von dieser Erde für sie abbing, darum gab sie sich hin, mit allerletzter Kraft, die sie aus dem von Schmerzen noch zerriffenen 1 Körper reißen konnte. Auf das Feld, neben den Bauern hatte sie sich gestellt, sie hatte nicht geſtöhnt und hatte sich geſchunden wo für?, wofür? Dafür, daß jezt die andere auf dem Hofe saß? Jm Heu lag? Von jenem Gelde lebte, das fie in zwanzig Jahren ununterbrochener Qualen im Leib erst schaffen half? Denn Berthel war nicht mehr gesund geworden nach ihrer Heldentat. Der Tod nistete in ihr seit jenem Tag. Zwanzig Jahre lang überlistete sie ihn, teuchte sie nachts in die Nissen, unterdrüdte fie den lebenzermürbenden Jammer. Schweißbedeckt wachte fie morgens auf, zwanzig Jahre lang, und ging zu keinem Arzt und schleppte fich dahin. Und einmal wurde es ein wenig.besser, und einma! wurde haupt denn noch? Und dann starb sie dahin. Und die Leute jagten, es sei ein schöner Tod und ein erschütterndes Leben getvesen, aber wofür denn nur, wofür? Für die Annett, die im letzten Dufte dieses Sommers ruhte und diz doch fertig war mit allem, so fertig, daß sie nach einem Jahre Arbeit und in Mühjal heraufgeplagter Freude schon den Kopf verlor? War denn nicht auch Annette eines Bauern Kind, aufgewachsen auf dem Dorf? Hatte sie nicht auch Hoffnungen mitgebracht, sie aus ihrer düfteren Stadt? Ein Windstoß wirbelte in das Heu, ein erster Vorreiter des nahen Unheils. Annett fuhr auf. Annett fah den Himmel. Die Wiese. Die Wiese Heu. Und Annett vergaß Traunt und Leben, Stimmen und Magen und Müdigkeit— Annett wurde in diesem Augenblick, was fie in einem Jahre und durch die Heirat mit bem Bauern nicht geworden war: Bäuerin. Sie lief zum Nachbarn, einen Wagen und ein Pferd zu leihen, denn mit einem Schlage übersah sie alles. Es war zu spät, ins Dorf zurück und auf den eigenen Hof- es war zu spät——— nein, nein, fie war ja jung und voll gesunder Kraft! Und der Nachbar machte große Augen und ein dummes Geficht, aber er gab sogar seinen Buben her, als die Frau, heiß und fordernd, in hochgepeitschter Angst, in sein Gehöft gelaufen tam. Und die Annett spornte den Jungen und das Pferd und ſich ſelbſt in die vom Donner schon zergrollte Stille vor dem Sturme an. Die Dehmder flogen auf den Wagen, Annettes Arme schwangen auf und ab, fie glühte und fror, aber sie arbeitete, Nur rasch, nur rasch, ehe die WolKentvand näher kam und sich entladen mußte in unstillbarem Regenġuß. Nur rasch, nur rasch, und nun das Pferd noch angetrieben, und nun davon, davon, die Bäuerin Annett, die Beitsche schwingend, die Augen weit und glitzernd aufgetan. Und lauf und mach das Tor auf, Bubl Und schnell und schneller noch und endlich, knapp vor dem prasselnd Klatschenden Wolfenbruch mit allem guten, wunderbaren Heu im Schutz der Trockenheit! Es dampfte das Pferd, und es lachte der Bub, und die Annett stand da wie nach einem großen Lauf, wie nach einem kühnen Sprung über den Abgrund. Sie war nicht selbst gefprungen, die Annett, fie toußte es, sie hatte ja im Heu gelegen und geschlafen. Das alte Bauernblut in ihr war es gewesen, heiß aufgeschäumt und tatbewußt im Augenblick der Gefahr. == ieder mit ihr tanzen wollte, geradeso, als sei da etwas gutzumachen an Annett, und als das Dorle lächelte und die Frauen nicht gleich von etwas anderem redeten, wenn die Mühlenhofbäuerin zu ihnen trat, da wußte sie, daß ihrer einen Wiese Heu der Dank dafür gebührte, und fie lächelte, ganz still und ganz bescheiden und sehr, sehr felig in die berauschend sternenklare Was fam es nun noch auf die Menschen an? Auf Mißgunst, Eifersucht und Klatsch? Sie hatte ihre Pflicht getan, endlich, ohne fich darum zu kümmern, war der darüber denten und jene dazu sagen würden. Eine Wiese Heu. darum zu kümmern, was der darüber denken das ja recht wenig sein. Für die Annett war es genug. Und als am Erntedanktag nach allem Dante, allem Glanze, aller Feier des Abends| Nacht... Frieden eine Utopie? Von Hella Rohm J. F. Es ist Menschenart, Dinge zu komplizieren.| mißgünstig, ohne doch zu beachten, wie oft wir Dann wenigstens, wenn sie zu einfach find, um selbst mit leisem Vorwurf an das Schidial nicht verstanden und durchschaut zu werden und sagen:„ Ja, der X. hat es weit gebracht, wenn man doch nicht an fie glauben will, viel warum habe ich nicht auch solches Glüd!" Auch mehr nicht glauben darf, solange man nicht be- wo es nicht so deutlich wird, in unserer Aners reit ist, von Grund aus umzulernen. Dazu ge- fennung des anderen steht schweigend der Verhört z. B. die Sage von der blutdürftigen Natur gleich; wir sind nicht auf uns selbst bezogen, des Menschen, der, im Kriege groß geworden, fondern auf den anderen, wir messen unsere des Krieges bedarf, um„ Urinstinkte" auszu- Leistung nicht an der eigenen, sondern an der toben, die stärker sein sollen als alle Bindungen, feinen, und selbst nicht an dieser, sondern an die als Schicksal hingestellte Weisheit, es müsse seinem Erfolg. Kriege geben, weil sie vorher waren. Umdenken, als Trugbild erkennen, was man für unumstößlich gehalten, gehört allerdings zum schwersten, was man er leben kann. Es heißt, sich bankrott er klären, neu anfangen zu denken und zu sehen, oft noch als älterer Mensch. Einen alten Glauben aufgeben, den man für festgefügt gehalten, ist selbst da nicht immer leicht, wo der neue beglüdender ist; es gilt, Bekanntes eintauschen für Unbekanntes, heißt Wagnis, Mut, Neugeburt. und jede Geburt ist eine Erschütterung, ist von Geburtswehen begleitet. Müßige Frage, ob unter anderen Umständen Konkurrenzneid, damit auch Machtgelüfte und Herrschsucht der Menschen verschwinden würden; wir müssen rechnen mit. dem, was ist, nicht, was sein sollte oder könnte. Sicher ist, daß man auch mit dem heutigen Ehrgeiz anderes anfangen könnte, als sich in immer verfeinerten Mitteln überbieten, sich gegenseitig totzuschlagen. Sicher auch, daß ber= schiedene Regierungsformen den Machttrieb in verschiedenem Maße anregen, ihn in fruchtbare oder unfruchtbare Bahnen zu lenken fuchen. Sie züchten die Ideale, die sie brau Die Dinge komplizieren, heißt, fie anders chen, und sie müssen an fie glauben, um sie sehen, als sie wirklich find, weil man sie in die- züchten zu können; der Glaube, den Gläubige fem Falle nicht vertreten könnte. So, wenn man schaffen, ist am schwersten zu entlarven und etwa dahinter käme, daß noch so langes Ge- auszurotten. wohnheitsrecht einer schlechten Sache keine Dafeinsberechtigung gibt, oder daß die mensch liche Natur" gar keine Natur, sondern das Ergebnis einer beſtimmten geſellſchaftlichen IdeoLogie ift. Diese ihrerseits ist an die Verschleierung ihrer eigenen Voraussetzungen gebunden; fie kann nur bestehen, solange fie an sich glaubt und kann nur an sich glauben, solange fie fich nicht erkennt. So flammert sie sich an überlebte Ueberlieferungen und hält an ihnen fest, muß fie auch selbst daran zugrunde gehen. Uneindämmbare Urinstinkte mögen sich im Didicht der vorgeschichtlichen Wildnis gut ausgenommen haben; auf dem Asphalt der Großstädte, bei der Begleitmusik der Fabrikfirenen find fie unzeitgemäß. Nun gibt es allerdings einen Umstand in unserem modernen Gesellschaftsleben, der die ſen„ Urinstinkt“, die Kampflust, das Streben nach Niederwerfung oder Ueberrennung des Nächsten nicht zur Ruhe kommen läßt, ihm immer neue Nahrung zuführt. Der ganze Aufbau unserer Arbeit, der Zuschnitt unseres Lebens beruht auf Konkurrenz, auf dem erhöhten Streben, nicht nur etwas zu sein, sondern mehr zu fein als der andere, ihm zuvorzukommen, ihn zu überstrahlen. Wer hat noch nicht gehört, wie Mütter ihre vorschulpflichtigen Kinder aneifern Und die Annett Tehnte fich, mit einem mit den Worten:„ Schäm dich, du kannſt dich Male schwach und, überwältigt von der raschen nicht allein anziehen, der ein halbes Jahr jünTat, an das zitternde Pferd und klopfte seinen gere Kurt kann es schon." Und später:„ Nimm Hals. Und ihr Herz schlug in jener erdennahen dir ein Beispiel an Liese oder Grete, die nur Seligkeit, in der schon tausend Jahre vorher einen Fehler in der Rechenaufgabe haben, und das Herz jeder Bäuerin schlug, die ihre Ernte du hast drei!" Wenn wir dann erwachsen sind, vor den Wettern glücklich eingebracht genau wundern wir uns, daß die Menschen einander so, wie es tausend Jahre nachher schlagen argwöhnisch beobachten, ob auch der andere nicht zuvorkommt; wir finden dies neidisch," wird.. Vor den Machttrieb aber haben die Götter den Selbſterhaltungstrieb gesetzt. Machtlämpfe find möglich bis zu einer bestimmten Kulturftufe, auf der fie Selbstvernichtung werden, der Taumel eines Wahnsinns, der nur noch Pyrrhusfiege schaffen kann. Die Menschen sehend machen für das, was sie tun, heißt Friedenspropaganda treiben, heißt Abrüstung des Geistes, ohne die es niemals eine materielle geben, wird. Nach 20 Jahren Ende Mai traf in England der Sarg mit der Leiche von Mr. J. R. Matinson aus Manchester ein. Er kam zu Schiff aus dem Mittelmeer. Wenige Wochen zuvor hatte sich Mr. Mas inson mit seiner Frau auf die Hochzeitsreiſe begeben und wählte als Ziel u. a. auch Gallipoli, iene Halbinsel bei den Dardanellen, wo er während des Weltkrieges gekämpft hatte. Er war damals bei dem berühmten Landungs- und erlitt einen Herzschuß. manöver dabei Aber er lebte. Die Kugel fezte sich in einer Herzkammer unberrückbar fest, ohne dem Verwundeten ernstliche Schwierigkeiten zu bereiten. Doch jetzt, während der Fahrt nach Gallipoli, stellten sich plößlich starke Herzschmerzen ein. Während Makinson seiner Frau die Schlachtfelder erklärte, erlitt er plößlich einen Herzschlag und war tot. Wie die Obduktion des Loten ergab, hatte sich die Kugel gelöst und war nach über 20 Jahren dort zur Todesursache geworden, wo sie einſt auf ihn abge= feuert wurde. ( Aus dem Englischen vou R.) 1996 as an even Mussala -3Der höchste Berg der Balkanhalbinsel Ticham- Koria,( Bulgarien), Dienstag, 22. September. Ich bin noch verfchlafen und überlege, ob wir aufbrechen ſollen. Man iſt ein wenig gemütlich geworden. Denn ich wohne bei Freunden, in einem mit allen Bequemlichkeiten ausgeſtatteten Haus, das auf der Anhöhe, sern von allem Geräusch, mitten in den Tannen von Tcham- Koria liegt. Und wenn man schon die Arbeit auf furze Zeit beiseite geschoben hat, dann will man eben gar nichts tun. Hinzu tommt, daß man meine Gefährtin und mich ein wenig eingeschüchtert hat: es könne sein, daß uns ein Bär begegne und dann zwei Frauen allein... Stürzlich erst hat man einen Bären in den Wäldern des Rilagebirges erlegt und nach Tscham- Koria hinuntergeschafft. Aber es fündet sich ein wundervoller Tag an, durch die Fenster meines Schlafzimmers brechen die ersten Sonnenstrablen, die Vögel zwitschen durch die morgendliche Stille. Ein mächtiges Sehnen erfaßt mich. Im Nu bin ich aus den Federn, laufe in das Zimmer meiner Gefährtin:„ Es ist eine Sünde, bei diesem Wetter zu schlafen, auf nach Musala!" Schnell hinein in die Touristenkleider und-Schuhe, die norwendigsten Vorbereitungen für das leibliche Wohl werden getroffen und nach kaum einer Stunde find wir auf dem Wege zum Muffala, den ich noch nicht fenne. Bei dem Schloß Bistrita biegen wir linta ab und steigen den vorgezeichneten Weg hinan. Auf einer Tafel steht: Mussala 2925 Meter. Ich sehe meine Gefährtin ein wenig bedenklich an: werden wir es schaffen? Denn ich bin nicht trainiert. Aber je weiter und höher wir kommen, desto beflügelter, wenn auch langsamer wird unser Schritt. Schließlich wollen 2925 Meter ertlommen und fein Spaziergang sein! - Bir hören keine menschliche Stimme, teine Holzfäller mehr, nur das Raunen in den Wipfeln der mächtigen Tannenwälder. Gemaltige Schluchten tun fich auf, riesige Felswände sehen wir zu beiden Seiten, und eine kurze Strede ist der Weg so schmal, daß wir meinen, die Berge schließen sich über uns. Wir sind still geworden, die Sprache der Natur ist eindringlich und groß. In der Ferne blendet uns ettvas. Es scheint wie ein schwarzer Marmorfelsen. Aber es ist ein Wasserfall der tief unter uns rauschenden Bistrita, die sich reißend ihren Weg durch das steinerne Geröll bahnt. An der Brücke, die über die Biſtriba führt, auf halbem Weg zur Muffalahütte, halten wir unser Picnic. Herumliegendes Papier stört den Eindruck der uns umfangenden Schönheit. Aber ärgern kann ich mich nicht. Die Größe und Stille der Einsamkeit zwingt mir eine philoſophiſche Ruhe auf gegenüber den Verunſtaltern der Natur. Wir kommen höher, der hohe Wuchs der Tannen ist niedrigem Gestrüpp gewichen, der Weg wird steiniger und schließlich breitet sich vor uns eine weite Ebene aus, die zu der Hütte unterhalb des Mussalas hinanführt und die wir mittags, nach knapp vier Stunden, erreichen. Nun sehen wir auch schon den Mussala, der sich von den um ihn herumliegenden Bergen gigan= tisch abhebt. Unser Mittagsmahl nehmen wir vor der Hütte ein, denn die Sonne scheint warm und über uns wölbt sich ein tiefblauer wolfen loser Himmel. Der erste der sieben Seen, an denen der Weg zur Muſſalaspiße vorüberführt, liegt in kristallklarer und pastellfarbener Pracht vor uns. Die Hütte, zirka 2500 Meter hoch, ift gut eingerichtet: mit warmer Küche sowie Tagesraum, allgemeinen Schlafräumen und besonderen Zimmern mit guten Betten. raffe, von der uns ein noch herrlicherer, von teinen Unebenheiten des Plateaus gehemmter Ausblick erfreut. Die Terrasse wird wohl, wenn die Pyramide infolge starken Schnees nicht bes steigbar ist, für die Messungen benutt. Besondere Mühe macht die Wafferberiors Nach kurzer Ruhepause machen wir uns gung. Im Winter gewinnen die Bewohner daz auf, den Muſſala zu erklimmen. Der Weg iſt waſſer aus dem Schnee und im Sommer wohl steinern, aber nicht sehr beschtverlich, er müssen fie den steilen Weg bis zum fiebenten See hinunter und dort mit Hilfe eines Arbeiführt in Serpentinen bis zur Spike, horbei an den ſech3 anderen Geen, die wechſelnb das ters das Waſſer ſchöpfen. Dort wäſcht die graut dunkle Blau des Himmels spiegeln, das Ema- auch ihre Wäsche. Der Mann ist fürzlich beim ragdgrün des tiefen, klaren Grundes zeigen, Wafferholen abgestürzt; er konnte sich an einem das Silbergrau der Felsen und das schimmernde Felsen festhalten, bis ihm von der Muſſalas Weiß des ewigen Schnees wiedergeben. Die Fel- hütte, die seine Frau durch einen Schuß alars sen leuchten in dem Karen Wasser mit wunder- miert hatte, Hilfe zuteil wurde. Im Winter, bei hohem Schnee, ist es unmöglich, den Eers vollem Farbentviderſchein. mit Stiern steilabwärts, über die Felsen hins pentinentveg zu gehen. Der Mann läuft dann weg, was natürlich äußerst gefährlich iſt. Alle drei Monate bekommt er mit seiner Frau zebn Tage Urlaub für Sofia. Das ist in Anbetracht des gefahrvollen und entsagungsreichen Berufe3 eines Meteorologen nicht zuviel... Heiliger Schauer erfaßt uns auf dem Wege durch dieses einzigartige Felsenreich, das an feinen Abhängen große Stellen nie schmilzenden Schnees birgt. Baghaft sehe ich nach der Spike, auf der die pyramidenförmige Beobachtung stelle deutlich sichtbar wird. Sie erscheint mir noch sehr weit. Aber der Weg führt schneller und bequemer binan, als wir vermuteten. Die riesigen Felsblöde liegen wie verloren da es fann wirklich mal einer herabstürzen. Die letzte Strecke zur Spiße ist sehr steil und führt auf schmalem Weg hinauf. Bu beiden Seiten tiefe Abgründe, der eine führt zu dem letzten See hinumier, der andere in ein Tiefenreich von schaurigdunkler Schönheit. Hölderlins Worte fallen mir ein: Ach, da hinunter strebte mein Herz! Die Sonne hat bald ihren Tageslauf bes endet und es wird für uns Zeit, hinabzuſteigen, damit wir vor Einbrechen der Dunkelheit die Hütte erreichen. Schon längst hat die Sonne die Täler verlassen und fäumt nun mit ihrem goldigen Abglanz die Gipfel der Berge. Auz unheimlichem Dunkel gähnen die Gründe zu uns herauf, in die die Herbstblätter leiſe fallen. Wir kommen uns auf dem schmalen Wege unier die sie ge halb der Spike wie zwei Silhouetten in der ges spenstischen Schönheit dieses gigantischen Steins meeres vor. Wir sind oben, nach zwei Stunden auf der Balfanhalbinsel höchsten Spike, die 50 Meter höher ist als der Olymp in Griechenland. Wir können weit sehen, doch heute nicht bis zum Nach eineinhalb Stunden gegen fieben Ihr Aegäischen Meer, das bei ganz flarem Wetter sind wir wieder in der Hütte angelangt. Nach deutlich sichtbar wird. Im Spätnachmittags- dem Eſſen verbringen wir den Abend im Ges glanz liegen die Rodopen, das Balkan- und das spräch mit zwei in bunte Trachten gekleideten Rilagebirge unter uns, und in blauen Dunst Bäuerinnen, die morgen früh hinauf wollen. eingehüllt zeichnet sich der alpenartige Pirin in Sie fommen von ziemlich weit her; sie sind in zadigen Linien am rötlich getönten Horizont jedem Jahre nach Einbringung der Ernte für ab. Wir atmen die reine erquidende Luft und einige Tage Touristen. Eine erfreuliche Erlaffen die heilsame Sonne auf unseren Körperscheinung! In amüsanter Weise erzählt die brennen. Alles ist hingegeben an die große eine Bäuerin, wie sie einmal mit einem Bären Stille, an den wundervollen Frieden. Eine zusammengetroffen seien. Vor Schreck ſeien ſie ist sicher: Was in dieſer reinen Atmosphäre in den hinter ihnen fließenden Fluß geſprunden Menschen zu seinem Tun bewegt, das muß aufbauend für die seelischen Werte sein. Nur gen. Der Bär habe sie aber nur angebrummt in der Erhabenheit und Reinheit fallen die und sie dann ihres Weges ziehen lassen.- Bes Schladen ab, die den großen Regungen unserer bor wir uns schlafen legen, gehen wir noch ein Seele anhaften und ihnen die Flügel zu leuch mal ins Freie, um die Sternennacht zu schauen. tenden Zielen nehmen.. Wir tasten uns im Dunkeln zwischen den Felzs steinen bis zum See durch und blicken das Naturwunder. Die Widerspiegelung des Siers nenhimmels in dem kristallklaren Grund_des Sees! Mittwoch, den 23. September. Die Beobachtungsstelle( Sternwarte) auf der Spike ist verbunden mit einem kleinen Wohnhaus für den Meteorologen, der mit seiner Frau hier oben lebt. Da meine Gefährtin die Frau kennt, werden wir eingeladen, mit hineinzugehen und einen türkischen Kaffee au ein wenig hart, ich drehe mich wohl einige zehnDas Nachtlager ist für verwöhnte Körper trinken. Der Wohn- und Schlafraum ist be= haglich eingerichtet. Man wähnt sich in diesem mal um. Wir hätten doch die guten Betten Zimmer mit den beiden übereinanderstehenden nehmen sollen. aber schließlich will man auf Betten in einer Schiffskabine. Der Meteorologe einer Wanderung billig leben. und seine Frau zeichnen eine große Ruhe und Sicherheit aus, die besonders im Winter nötig sind, wenn sie von Eis und Schnce fast acht Der flare Sonnenhimmel ist verschwun Monate lang eingesperrt werden. Durch Tele- den. Der Morgen badet sich im Nebel, der die phon und Radio sind sie mit der Außenwelt ver- Berge eindeckt, und es scheint fraglich, ob die bunden, wobei aber in Kauf genommen wer: Sonne sobald durchbricht. Wir benüßen des | den muß, daß diese Instrumente oft bei starken halb zum Abstieg nicht den berühmten Weg über Schneestürmen nicht funktionieren. Wir das Königsschloß Szokolet, sondern den alien, werden noch in eine ebenso gemütliche Küche und den wir heraufgegangen. Gegen Mittag jind in einen großen Vorratsraum geführt. In wir in Ticham- Koria und die Sonne strahlt einem andern Zimmer sind die Meßinstrumente, wieder. Einen Bären haben wir nicht gesehen, mit denen auf der neben der Hütte errichteten und nun sind wir auch nicht zufrieden; wir Pyramide die heliometrischen und in dem Haus die barometrischen Messungen vorgenommen hätten doch gern ein solches Abenteuer erlebta werden. An dem Hause befindet sich eine TerWellmann, <-41 Schach ins Volk Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32 Post Modlan bei Teplitz- Schönau. Schachaufgabe Nr. 347. Von Jan Vápenik, Pilsen. (..Nová Doba") Schwarz: Ke4, Dh7, Td4, Lc6, B17, g5.( 6). bcdefgh & 8 7 6 Copyright P. L. B. Box 6 Copenhagen 3 1 2 5 3 27 L Adamsons Pfeife will nicht brennen M a bcdefgh Weiß: Kal, Db8, Ta4, Lf6, Sc7, Ba3, e2, h3, h5( 9) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. ( 6) Lösungszug zu Nr. 344: Dd4- b4! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Tepper Franz Karlsbad; Jarschel Rudolf, Komotau; Dinnebier Emil, Tetschen: Schöffel Anton, Schöbritz; Hyna Josef, Hostomitz; Nausch Franz und Hermann Fritz, Teplitz; Habl Erwin, Schindler Robert, Freundl Anton Lohmüller Hans, Holfeld Otto, Chimiak Theo. sämtlich Nestersitz; Berger Josef, Klein- Augezd: Bretscheneider Otto, Drakowa; Walter Ludwig. Mädchen durch diesen Schuh verhältnismäßig Seinwitz Hans, König Anton, sämtlich Kwilkau: Die englischen Frauen frei in der Betvegung und kann feibit nachts Geißler Josef, Alt- Serbitz, Havel Franz, Modlan: haben manche Rechte, um die die Frauen anderer Länder fie beneiden, aber sie finden ungefährdet unterwegs sein. MTP. ihr Loz noch keineswegs vollkommen. Allerding bat die verheiratete Frau das Recht auf alle Die Spinne und die Gicht Güter, die aus ihrer Familie kommen oder die fie durch eigene Arbeit erworben hat. Sie kann obne besondere Erlaubnis ihres Gatten ein Bankkonto haben, Scheds unterschreiben und fogar spekulieren. So ist die Sitte, zwei Bankfonten zu haben, eines auf den Namen des Mannes, eines auf den Namen der Frau, sehr berbreitet( unter den Leuten, die Geld haben). In einem Lande von Seefahrern und Koloniſatoren kann es wohl auch gar nicht anders fein. „ Wir wollen uns unter den Menschen häuslich niederlassen", sagte die Spinne zu der Gicht. Es gibt Paläste und schöne Häuser, aber auch arme Hütten und schlechte Wohnungen, wir wollen das Los ziehen." Die Spinne tam in ein Schloß zu einem Holzfäller gehen. reichen Manne. Die Gicht sollte zu einem armen Nekt fertig hatte, kam ein Diener mit einem Wenn nun die Spinne ihr allerschönstes Besen und kehrte es ab. Ruhelos war die Spinne Tag und Nacht. Da entschloß sie sich, zur Gicht zu gehen, um zu erfahren, wie es ihr ergehe.., Ach", sagte die Gicht ,,, immer wieder versuche ich es, mich in den Knochen des Holzhackers festzusetzen, aber er bleibt nicht ruhig, stets arbeitet er Aber es gibt große Nachteile für die enge lische Frau. So ist der Gatte nicht gezwungen, ihr nach seinem Tode einen Vermögensteil zu hinterlassen. Er kann sie völlig enterben. Das in England sehr verbreitete Recht des Erftgeborenen schadet ebenfalls den Frauen. Denn der älteste Sohn, der häufig das gesamte Ber- und beachtet mich nicht." mögen erbt, hat zwar für die Ausbildung der ,, Laß uns tauschen", schlug die Spinne Brüder und die Mitgift der Schiveſtern aufzubor ,,, ich bleibe hier, geh du ins Schloß!" tommen. Aber so gelangen doch die Mütter und jüngeren Schtveſtern in Abhängigkeit. Auch wird meist sehr viel Geld für die Erziehung des ältesten Sohnes verausgabt, so daß für die Töchter nur wenig übrig bleibt und sie oft genug gezwungen sind, im Haushalt des verheirateten Bruders zu leben. Das tat die Gicht auch gern und alle beide gelangten zu den erschnten Erfolg. Im Häuschen des armen Holzhauers hatte feiner Beit, den Spinnen zu wehren und bei dem reichen Manne fand die Gicht viel bessere Gelegenheit zum Zwiden und Plagen, als sie sich erhofft hatte. Sie dachte nicht mehr ans Fortgehen. ( Aus dem Französischen von R.) Auflösung des Detektiv- Problems Ulbert Rudolf, Prosetitz. • Kreismeisterschaft, Am 11, Juli gelangt die 2. Runde der Kreisserie zur Austragung. Da interessante Kämpfe zu erwarten sind, werden alle Schachfreunde hiezu freundschaftlichst eingeladen. Es stehen Klein- Augezd, Kobylak": Wisterschan gegen sich gegenüber: Teplitz gegen Sobrusan in Kleische in Schönfeld, Neue Welt": Eulau gegen Rosawitz in Krochwitz,., Arbeiterheim". Partie Nr. 129. Gespielt in der 1. Runde der Kreismeister schaft 1937. Weiß: Hain, Rosawitz. Schwarz: Kolinko, Kleische. 1. e2- e4 2. Lfl- c4 3. d2- d3 e7- e5 Sg8-16 c7- c6 4. a2- a3 d7-15 5. e4xd5 c6xd5 6. Lc4- b3 Sb8- c6 7. Lcl- g5 L18- c5 8. Sbi- d2 h7- h6 9. Lg5- h4 g7- g5 10. Lh4- g3 Le5- d4 11. c2- c3 Ld4- b6 12. Lb3- a4? Weiß sollte sich am Königsflügel weiterentwickeln, um zur kurzen Rochade zu kommen, um dann die Türme auf die e- Linie einwirken zu lassen. 12. 13. La4Xc6* 14. Ddl- a4 15. 0-0-0 16. Tdl- el Dd8-- e7 b7xc6 Lc8- d7 20 c6- c5 Ta8b8 Lb6- c7 17. Da4- b3 18. Sg1-13 19. Db3- a2 20. h2- h3 Sf6- g4 Sg4-16 21. Sf3Xe5 De7- d8 22. Se5xd7 Dd8xd7 23. Lg3Xe7 Dd7Xc7 24. Tel- e2 T18- e8 25. T11- e1 Te8Xe2 26. elxe2 De7- h2 Dh2- glt Kg8-18 Tb8- e8 27. 12-13 28. Kcl- 2 29. Sd2- b3 30. Te2- d2? Te8- el! In moralischer Beziehung ist dagegen die englische Frau sehr bevorzugt. Eine Frau, die auf der Straße belästigt wird, kann sich an den erſten Polizisten wenden, der ihr helfen muß. Ein Arbeitgeber, der sich einer Angestell- Die Italienerin tonnte einen Smaragd ten gegenüber unziemlich beträgt, kann drei bis von einem Rubin nicht unterscheiden. Sie dem Textzug kommt Weiß in Nachteil. bier Wochen Gefängnis bekommen. Die schwere mußte demnach farbenblind sein. Dann aber Strafe, die auf dem Führen ,, wilder Ehen" tonnte ihre Behauptung, sie habe die junge stebt, berhindert Abenteures an der Ausnüßung Amerikanerin an deren wehenden roten Schal einer Situation. So ist das englische junge erkannt, unmöglich der Wahrheit entsprechen. Weiß hätte müssen den Turm tauschen, nach 31. a3- a4?? c5- c4!! Weiß kommt nach wenigen Zügen in ein Mattreiben, mit baldigem Matt. Nachdem nun eine Figur verloren geht, ist sein Schicksal besiegelt. Text Trotoar