BUNTE WELT Nr. 29 Unterhaltungsbeilage 1937 Das traurige Ende Thomas Bubble Am 17. April wurde der Mörder Thomas| Gesez, und man mußte wie immer in solchen aivar ernsthaft, gründlich und ausführlich disBubble verurteilt, solange am Halse aufgehängt Fällen den gesunden Menschenverstand zu Rate futiert, zulezt aber doch verworfen, weil man zu werden, bis der Tod erfolgte. In Anbetracht ziehen. Es war flar, daß, wie immer die Ent- voraussehen zu müssen glaubte, daß das amther Tatsache, daß Bubble ſechs More Gallen fallen nog be, te ete Gellite ber Ration, fie als Tebendes Gejojopy, burch biele, Brozebur Blad verdammenswerten Ausdruck der Verblödung des Richterstandes bezeichnen würde. standen und daß in sieben weiteren Fällen werde, die eine die Indizien unbedingt für seine Schuld sprachen, war mit einer Begnadigung nicht zu rechnen, so daß der Henker sogleich die nötigen Vorbereitungen für die Ausübung seines hohen Amtes traf. Der Hinrichtungstermin wurde schon nach wenigen Tagen auf das nahe Datum des 11. Mai angesetzt. Am Morgen dieses programmäßig schönen Frühlingstages wurde Thomas Bubble auf den Gefängnishof geführt. Nach Erledigung der üblichen Formalitäten wurde ihm die Schlinge um den Hals gelegt und der Boden unter den Füßen weggezogen. Eine Viertelstunde später, nachdem der Gebenkte abgenommen war und die vorgeschriebene Untersuchung durchgemacht hatte, gab der Gerichtsarzt die Versicherung ab, daß der Tod eingetreten sei, und das Gericht verkündete, daß dem Geſeß Genüge geschehen ſei. Während die Zeugen feierlich die Bylinderhüte auffekten und ihre Gaumen, die ein mertivürdig fader Geschmack belästigte, sich heftig nach einem Whisky zu sehnen begannen, nieste Thomas Bubble gewaltig, richtete sich auf, räusperte sich und spuckte kräftig aus. Sämtlichen außer ihm Anwesenden, den Henter und seine Gehilfen nicht ausgenommen, sträubte sich das Haar. Am tiefsten erschüttert waren natürlich die Gerichtspersonen, die Zeuge dieser Auferstehung waren; denn vor ihrem fachkundigen geistigen Auge erstand sofort das eigentliche nunmehr gestellte Problem in seiner ganzen fürchterlichen und beängstigenden Größe. men Die Meinungen tvaren getrennt. Jüngere Juristen, sportive Männer mit breiten Schultern, Fräftigem Bruftfaſten und gesunder Gefichtsfarbe, waren im allgemeinen der Ansicht, man solle nicht viel Federlesens machen, fondern die das erste Mal mißlungene Prozedur unverzüglich wiederholen. Aeltere Herren dagegen wandten ein, daß weder eine Veranlassung noch ein Recht bestehe; denn was das erste betreffe, so sei Thomas Bubble ja absolut, un weigerlich und auf ewige Beiten tot auf Grund des richterlichen Spruches, und zweitens, das nunmehr im Gefängnislazarett deponierte Indibiduum das, wenn auch nicht rechtlich, ſo doch materiell zweifellos ein lebendes Wesen sei, ohne richterliches Urteil hinzurichten, ſei nicht nur rechtswidrig, sondern wäre geradezu eine triminelle, in England mit der Todesstrafe belegte Handlung, furzum: ein Mord. Anders wäre es allerdings, würde man das pp. Individuum noch einmal vor Gericht stellen und twegen der zur Genüge bekannten Mordtaten ein ziveites Mal verurteilen. Dieser Weg werde aber sicher zu feinem Resultat führen, da für die betreffenden Taten bereits der, wie gesagt, amtlich hingerichtete und definitiv tote Thomas Bubble rechtskräftig verurteilt sei. Kein Richter werde die Anklage gegen ein anonymes, bisher mit den Bubble- Morden in keinerlei Zusammenhang gebrachtes Individuum annehmen. Die Bubble- Morde seien durch die Verurteilung und Hinrichtung ihres wirklichen Autors welcher Kriminaluntersuchung sein. Was nicht ist, kann nicht verhindert werden. Man möge dem Individuum, das wie gesagt, rechtlich und amtlich keines sei, eine gute Dosis Morphium einsprigen oder eine Portion Arsenik unters Essen mischen, und der unangenehme Fall sei erledigt. Um es furz zu sagen: Der ins Leben zu rüdgekehrte Thomas Bubble war amtlich ein toter Mann und blieb es. An der einmal aus- rechtlich erledigt. gesprochenen Toterklärung war nicht zu trit- Auf welche Ausführungen die jungen, geteln und deuteln; sie konnte nicht rüdgängig funden Herren kurz und bündig sagten: da das gemacht werden. Hätte der Meiz, der durch im Gefängnislazarett vorhandene Individuum sein Einwirken auf Bubbles Nasenschleim- rechtlich nonexistent sei, könne seine physische Häute die Wiederbelebung hervorrief wie Vernichtung nie Gegenstand irgendwelcher die spätere Untersuchung ergab, war er das rechtlichen Erwägungen, geschweige denn irgend Resultat einiger Stäubchen Schnupftabat; einer der Henkersknechte hatte hinter dem Rüden feines Chefs heimlich eine Prise genomeinige Sekunden früher eingesetzt, so wäre das verhängnisvolle Wort nicht gefprochen worden; das Versehen hätte sich wiedergutmachen lassen So aber war nichts zu wollen. Man entfernte Tom Bubble- wobei ihn die Henkersknechte recht unsanft behandelten, denn sie ahnten, daß sie samt ihrem Meister dieser unangenehmen Angelegenheit wegen amiliche Rüffel zu erivarten hatten und deponierte ihn im Gefängnislazarett, damit ihn ärztliche Pflege wieder annähernd in jenen förperlichen Zustand verseze, der in zibilisierten Ländern dem normalen Häftling vorgeschrieben ist. Die Juristen indessen berieten und wälzten Schmöfer, um eventuell einen Präzedenzfall zu entdecken, nach dem die peinliche Angelegenheit zu regeln wäre. Es fielen herbe Worte; hier war wieder einmal eine jener Lüden im Geschöpf, Nachteile und Unannehmlichkeiten erleiden würde, die man ihm rechtens nicht zumuten konnte. Kurzum: man appellierte an den Justizminister, und nachdem die Diskussionen sich in den höheren Ephären der Rechishierarchie gleichfalls abgewickelt hatten, kam der Bescheid, das pp. Individuum sei unverzüglich in Freiheit zu seßen, da Thomas Bubble nach richterlicher Erkenntnis tot und dem Geseze Genüge getan sei. Die weitere Inhaftierung des anonymen Individuums ſei rechtlich in keiner Weiſe zu vertreten. Also wurde der inzwischen wieder wohlgenährte Tom Bubble am Morgen des Tages, für den seine Ueberführung aus dem Lazarett in bie Ginzelzelle 536 angeſeht war, ohne vie Formalitäten untvirsch vors Gefängnistor ge= ſetzt. Der Portier schlug das schwere Tor mit einem Strach hinter ihm zu; alle Spuren ſeiner Griſtena, fotveit ſie nad dem Datum feiner Hinrichtung lagen, des Lazaretts und des Gefängnisses überhaupt getilyt: Tom Bubble war für die englischen Behörden Luft. Es wäre angebracht, an dieser Stelle ein psychologisches Bild des Mannes Tom Bubble au zeichnen; aber wer von uns Durchschnittlichen vermöchte es, das reiche, komplizierte, sensible, ab- und hintergründige Seelenleben eines wirklichen Mörders, eines im wahren Sinne des Wortes Berufenen, wahrhaft zu verstehen und darzustellen. Wir bleiben, wenn wir zu deuten versuchen, doch immer an der Oberfläche. Nur auf einen merkwürdigen Dualismus in Bubbles Wesen sei hingewiesen. Tom Bubble bereinte mit seiner leidenschaftlichen Lust, sein Leben immer wieder aufs Neue zu verwirken und mit der genialen Be gabung zur Durchführung jener Taten, die ihm diese Sensation verschafften, eine ebenso tief eingewurzelte Neigung zu bürgerlicher Wohl= anständigkeit. Er war nie mit seinen Steuerzahlungen in Verzug geraten, hatte keine Schulden bei Lieferanten, fleidete sich mit äußerster Korrektheit, rasierte sich täglich zweimal, war nicht vorbestraft, nicht einmal wegen Ueberschreitung der Polizeistunde, und seine polizeiliche Anmeldung war immer in Ordnung. Er Worauf die älteren Herren teils mit mora- galt amtlich als Privatgelehrter. Es war ihm, lischer Entrüstung über den frivolen Ton der seiner psychischen Struktur nach, unbedingt jungen Gentlemen antworteten, teils mit noch nötig, daß alle Unbehaglichkeiten, die aus forausführlicheren Argumentationen als vorher. malen Diskrepanzen mit dem Alltag und seinen Als schließlich einer von den Jungen vor- Sagungen erwachsen könnten, ausgeschaltet schlug, man solle, um der immerhin etwas peinlichen Mühe, ein lebendes Individuum zu vergiften oder sonstivie um die Ede zu bringen, Thomas Bubble einfach als das betrachten, was er nach dem Geses sei, nämlich als Leichnam eines Hingerichteten, und ihn demgemäß in einen Sarg paden und begraben, so wie er sei, wurde dieser Vorschlag, der ja ein Kompromiß darstellte, indem er die Auffassung der älteren, erfahreneren Herren zur Basis nahm, feien; ohne diese Gewißheit hätte sich sein Genie auf dem ihm von der Natur zugewiesenen Ges biet nicht auszuwirken vermocht. Als er nun, bom Gefängnis in die alltägliche Wirklichkeit zurückgestoßen, mit einem Tagi vor seinem kleinen, adretten Eigenheim vorfuhr, befremdete, um nicht zu sagen chokierie es ihn, an der Tür einen fremden Namen zu finden. Er läutete: eine Frau öffnete, sah ihm einen Moment ins Gesicht und warf die Tür fofort wieder zu. Tom hörte, wie sie die Sicherheitskette vorlegte und aufgeregt, fast schreiend, nach dem Ueberfallstommando rief. Mit mei nem Telephon, dachte er, und zwar mit dem Apparat in der Vorhalle. hinaufsteigen, da fuhr vor dem Gittertor das Ueberfallskommando vor. Aus einem Parterrefenster schrie hysterisch die Frau; Tom verstand nicht, was aber er fühlte, wie er von kräftigen Fäuften gepackt und in einen Wagen geEr umkreiste ratlos das Haus; der Gar- hoben wurde. Drei Minuten später befand er ten war bestellt, der Rasen frisch geschnitten: sich in einer Polizeiftube und erfuhr, daß, da tein Zweifel, hier wohnten Menschen, und er ohne Berwandte zu hinterlassen gestorben nicht erst seit gestern. Blößlich stußig geworden, sei, fein Nachlaß an den Staat gefallen und tehrte er zur Vorderseite zurück, um sich an sein Haus vom Staat an die unverheiratete der Hausnummer zu überzeugen, daß er nicht Lehrerin Miß Stepson verkauft worden sei. verſehentlich ein fremdes Anwesen aufgesucht Sein Bankkonto war eingezogen, das Geld in hatte. Es ſtimmte: hier war er daheim, Soeben den Staatssäckel gefloffen. Kurzum: er war ein wollte er von neuem die Stufen zur Haustür Bettler. ( Schluß folgt.) Die goldene Armee... Einmal im Jahre bietet sich dem ,, gewöhn lichen" Amerikaner Gelegenheit, feine ,, Fünfhundert" in ihrem Glanz und ihrer Pracht zu besichtigen: im November jeden Jahres, wenn offiziell die ,, Season" beginnt, die mit der tra= ditionellen Premiere in der Metropolitan- Oper eröffnet wird. Dieser Auffahrt der„, goldenen Armee" wohnt stets eine Hunderttausendköpfige Menge bei, die allerdings durch ein dichtez Spalier von Polizisten und Detektiven von den paradierenden Millionären getrennt ist. Der große Logenring der Oper, der für die„ FünfHundert" reserviert ist, hat im Volksmund den Spißnamen Brillantenhufeisen" bekommen; denn was da an Edelsteinen und Kostbarkeiten zur Schau gestellt wird, soll nach vorsichtiger Schätzung von Fachleuten den halben Brillantenborrat der Welt darstellen. Die Preise dieser ogenpläge sind natürlich den Reichtum ihrer Besiber angepaßt. So loftete ein Platz beim letz ten Auftreten des berühmten russischen Sängers Schaljapin eintausend Dollar. Im allgemeinen sind Logenpläße für diese Premiere nur schtver oder überhaupt nicht zu bekommen, da es zum guten Ton" in der amerikanischen Geldaristofratie gehört, daß man ein Abonnement für fünf Jahre im voraus nimmt. Werden und Leben amerikanischer Dollarkönige von Friedr. Steiner Die Geschichte der amerikanischen Riesen-| Sandbank im East River erkannte, die heute vermögen ist gewissermaßen identisch mit der den Namen Brooklyn führt, und das gesamte Enttvidlung der berühmtesten Straße der Rie- Gelände für den Spottpreis von 10.000 Dollar senstadt New York- mit der Fift Avenue". in seinen Befih brachte. Heute steht auf dieser Wenn auch heute die unerhörte Ausbreitung der Sandbank" New Yorks größte Vorstadt gewaltigen Bolfenkraberstadt am Hudson diese Brooklyn mit fast atvei Millionen Einwohnern. einſtmals vornehmste Straße erreicht und in das Diese günstige Bodenspekulation" hat Aftor Geschäftszentrum mit einbezogen hat, so bleibt Jahre später veranlaßt, das berühmte Hotel Denkt man an die üblichen Berichte, die die ,, Fifth Avenue" immer noch die geheiligte Waldorf Astor" zu bauen, das einstmals den erzählen, daß der Aufstieg des Milliardärs in Stätte" der Dollarkönige. Für jene Oberen Ruf hatte, das eleganteste Hotel der Riesenstadt Amerika vom Streichholz- oder ZeitungsverkäuFünfhundert" über die der amerikanische zu sein. Heute ist sein Ruhm dahin, denn die fer aus begonnen haben soll, oder daß ein StieSchriftsteller O. Henri schreibt, daß fie das gewaltigen Hotelpaläste, wie„ Rib", Pennsyl- felputerjunge oder Tellertväscher die ,, goldenen tatsächliche Zentrum der internationalen Fi- vania", Commodore" u. a. m. laſſen den Sprossen" emporgestiegen ist, so darf man dies nanatvelt und Wirtschaft verkörpern- bedeutel Lurus von gestern" fast als armselig erschei- als mehr oder weniger hübsche Legende vers biese„ Fifth Avenue" ihr eigentliches Heim"; nen. Der. äußere Begriff Millionär“ hat fich buchen, die sich der Amerikaner gern erzählen während der Broadway ihr Büro" ist. Dort im Laufe der letzten Jahrzehnte entscheidend in läßt. In Wirklichkeit pflegen die ,, Dollarkönige" befinden sich die marmornen Riesenpaläfte der USA gewandelt: die echten Zeichen des Mit über die Anfänge ihrer Eristenz tiefes StillGroßbanken, die Trusts und Kontore der Sil- glieds der goldenen Armee" find nicht sein schweigen zu bewahren- denn der Weg zum ber, Kupfer, Eisen-, Del- und Petroleum- Banffonto, sondern sein Besit an Grund und Reichtum, die rüdsichtslose Jagd nach dem fönige nige— vie wie sie sich in selbstbewußter Eitel- Boden, Autos, Eisenbahnen, Flugzeug, Erzgru- Dollar, bedingten oft Mittel und Wege, die feit zu nennen pflegen. In diesem Biertel liegt ben, Diamantenfeldern, Erdölquellen, Zeitun- das Dunkel sehr nötig haben. Die ersten ameri auch Amerikas ,, goldene Feftung", die Federal gen usw. fanischen Riefenvermögen wurden durch SklaReserve Bank, die neben den Vermögen der Wirklichen Einblick in das Leben dieser benhandel und wilde Grundstückspekulation er Dollartönige auch den größten Goldschap der Fünfhundert" zu gewinnen, ist äußerst schtvie- torben, so daß man ruhig feststellen. darf, daß Erde bewahrt. Das Federal- Reserve- Buil- rig. Man kennt wohl die geläufigsten Namen, die goldene Pyramide der meisten Vermögen bing" ist nicht besonders hoch, aber es geht wie Vanderbilt, Gould, Schwab, Astor, Rode- auf wenig reeller Basis ruht. 22 Stock tief unter die Erde. Obwohl es in dem feller, Lämmle, Guggenheim, Madey, Carnegie, Es soll nicht unvermerkt bleiben, daß viele verkehrsreichsten Teil der Riesenstadt liegt, ift Hershey, Bannemaker, Gaſtmann, um nur die dieser Millionäre durch großzügige Stiftungen es rings von Wasser umgeben; damit man es bekanntesten Namen zu nenen aber da diese von Bibliotheken, Universitäten, Museen und nicht in die Luft sprengen kann, hat man es mit goldene Armee" nicht nur die gesamte Wirt- Schulen fich gewissermaßen für ihre ftrupellose einem zwischen mächtigen Doppelmauern einge- fchaft regiert und kontrolliert, sondern auch eine Art des Geldverdienens vor ihrer Nation zu fchloffenen Kanal ungürtet. Auf dem Dach der fast unumschränkte Macht über die gesamte rehabilitieren versuchten. So stifteten der DelStaatsbank sind Geschüße angebracht, die nach Preffe ausübt, so bringt felten ,, Privates" und fönig Rockefeller im letzten Jahrzehnt 500 Milallen Windrichtungen, auf alle im Umkreise be- Wahres über das Leben der Fünfhundert" in lionen Dollar, Carnegie 140 Millionen, der findlichen Straßen gerichtet werden können. In die Deffentlichkeit. Der amerikanische Schrift- Schokoladenkönig ersehy 200 Millionen, der den tiefliegenden unterirdischen Heinen Stahl- fteller Upton Sinclair bat in seinen Kodaktönig Eastman 180 Millionen und Mrs. lammernden Safes- liegen fein säuberlich Romanen„ Der Sumpf“ und„ Metropolis“ eine Russel Sage 160 Millionen für gemeinnützige aufgestapelt die Goldbarren, wie die Brotlaibe fehr lebendige und aufschlußreiche Beschreibung Zavede. Allerdings verbinden die Mäzenaten mit im Bäderladen. Ein besonderes Militärdetache- bom Dasein dieser Lurus- Menschen gegeben. ment begleitet jeden Goldtransport zur Bant. Es wird erzählt, daß er sich seine intimen diesen Stiftungen den eigensüchtigen tveď, auch Als lebendigſtes und populärstes Beiſpiei Kenntnisse dadurch verschafft habe, daß es ihm auf die von ihnen gegründeten Institutionen des modernen amerikanischen Reichtums gilt gelungen sei, als Lalai im Hause des Multi- maßgebenden Einfluß auszuüben, was zu einer immer noch der Automobilkönig Ford, der fich millionärs Vanderbilts einige Monate Stellung starken Oppofition der Intellektuellen geführt jetzt dem Spruch des obersten Gerichtes in USA. au bekommen. Durch den Hausdetektiv wurde bat, die sich geistig von der„, goldenen Armee" beugen mußte und seine unbeschränkte Herr- der vermeintliche Diener als sozialistische: nicht bevormunden lassen wollen. Die Massen des amerikanischen Volkes schaft über Arbeiter und Angestellte teilen muß ,, Spigel" entlarbt und aus dem Hause gemit der immer stärker anwachsenden Gewerk- wiesen. fümmern sich faum um die Fünfhundert". So fchaft. So jung diese Geldaristokratie Amerikas Das Leben dieser„ Fünfhundert“ verläuf: lebt die goldene Armee" ein faſt abgeſchloſſeeigentlich ist, legt sie doch einen besonderen trotz ihrem schtver meßbaren Reichtums ziemlich nes künstliches Dasein, dessen Freuden mathes. Wert auf Tradition. Allerdings berührt der dort schematisch und eintönig. Sobald die Sommers- matisch berechnet sind. Die Sehnsucht der ames geltende Begriff des Traditionellen den Euro- zeit kommt, treffen sie sich im Lurusbad Net- rikanischen Geldaristokratie nach dem„, echten" päer etwas komisch, wenn er beispielsweise Port. Ein gewöhnlicher Sterblicher darf diesen Adel ist sehr stark: So hat eine Tochter Goulds hört, daß die Dynastie Aftor", die um die Kurort nicht betreten; nicht weil ihn ettva ein einen Marquis von Castellane geheiratet und Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika ein- Berbot darin hindern würde, sondern weil der eine Tochter Vanderbilts sich den Herzog von gewandert ist, als alteingesessen" gilt. Jener gesamte Grund und Boden, Wald und Wasser, Malborough zum Gatten ,, erivorben". Diese Johann Astor aus Heidelberg, der das Haus dort aufgekauft sind und als Privateigentum eigentümlichen Kulturbestrebungen der ,, obersten Aftor" schuf, hat es verstanden, vor mehr als gelten. Der Lurus und die Verschwendungssucht, 80 Jahren durch glückliche Spekulationen sich ein die sich dort während der Sommersaison entRiesenbermögen zu erwerben, indem er nämlich falten, sind für unseren europäischen Geschmad als Erster die fünftige Bedeutung jener großen ebenso unfaßlich wie unerreichbar. Schicht" kennzeichnen ihr Niveau: die trok aller Dollars eben doch mangelnde Kultur der Persönlichkeit versucht man durch„ Kauf“ zu erfeben. * 72 950 Am Schwarzen Meer] Nun ist meine heiße Sehnsucht erfüllt: ich bin wieder am Schwarzen Meer. Nun liegt es in seiner ganzen Unendlichkeit vor mir austaſtiſch ſchön. Dieſer tenhlich weiße Gorizont, diese gewaltige Wasserfläche... Ganze Berge tann sie verschlingen. Und der Mensch- dieses winzige Atom beherrscht doch alles und das Wasser auch. Himmel und Wasser- Himmel und Was fer beide verschmelzen am Horizont, nur die Farben bleiben verschieden: hellblau der Himmel, dunkelblau die See. Denn schwarz ist nie 3Verrückte Wetten In Kopenhagen ist vor einiger Zeit ein Wäre es eigentlich nicht angezeigt, Wets gewisser Peter Anderson eingetroffen, der im ten, bei denen die Möglichkeit einer zu berbieten reiſe um die Erde angetreten hatte- in Ban- und jeben; ber fich an folchem Unfug beteiligt toffeln. Fast zehn Jahre war der„ Pantoffel- bor allem die meist schadlos ausgehenden held" unterwegs, und als Betveis, daß er die Gegenspieler der Wettopfer, empfindlich zu Wettbedingungen erfüllt habe, überbrachte er bestrafen? paaren. bei seiner Ankunft unter anderem die Uebers In Podolin im Tatragebirge erfletterten reste von hundertsechsunddreißig Pantoffel- awei Burschen infolge einer Bette nachts den Kirchturm. Sie wagten aber dann nicht hinabaufteigen, sondern blieben oben. Am Morgen erfroren. fand man die zwei Waghalsigen ... Wetten wie diese sind troß ihrer völligen das Schwarze Meer. Es ist blau, es ist grün, Sinnlosigkeit im allgemeinen harmloser Natur, es ist grau, hat oft alle Farben zusammen, aber im Gegensatz zu vielen andern verrüdten Wetschwarz ist es nie. Die Menschen hier erzählen, ten, die mitunter schlimmsten Unfug bedeuten daß es so genannt wurde, weil es immer so und tragische Folgen nach sich ziehen. Und so unrubig, so stürmisch ist, und weil es so viele wie die Spielleidenschaft ſchon zahlreiche Opfer Menschenopfer verlangt. Die Wafferfläche Todt, forderte und immer wieder fordert, so hat auch man traut der Umarmung dieser schäumenden der ihr verschwisterte Wett- Teufel fchon manWellen, läßt sich von ihnen tragen und so lange ches Menschenleben ausgelöscht: berführen, bis die geheimnisvolle Meeresvelt einen verschlingt. Aber jetzt ist es ruhig und still, so unendlich blau und so unendlich ſchön! Beim Anblid dieser blauen, durchsichtigen Wasserwelt bergißt einer für kurze Zeit all das jebige elende Leben, die Arbeitslosigkeit, die Kriegsgefahr, den Bürgerkrieg in Spanien; sogar den wüsten General Franco. In der rumänischen Gemeinde Scheia schloß dieser Tage ein junger Bursche eine Bette ab, auf Grund deren er auf einen Sib dreißig Cremeſchnitten verzehren follte. Er brachte es jedoch bloß auf sechsundzwanzig dann brach er, von- plößlichem Unwohlfein befallen, zusammen und starb innerhalb weniger Stunden. 1 Der Grundbefizer Bela Marffy aus Kas posvar in Ungarn wettete, daß er sich erhängen werde— allerdings nur probetveiſe, um nachher ſeinen Mubfollegen über seine Erfahruns gen als Erhängter berichten zu können. Er ging nach Hauſe und erhängte sich vor den Augen feines Dieners, dem er Auftrag gegeben hatte, ihn nach einer Weile abzuschneiden. Als er jedoch dem Diener winkte, dem Spiel ein Ende zu machen, ließ dieser, verführt durch die Gelegenheit zum Raub, den Herrn hängen und fuchte mit der Brieftasche deffen, der ein Opfer einer verrüdten Wette wurde, das Weite. In Keszthely am Plattensee weiteten drei Burschen, daß um die Es ist noch gar nicht lange her, daß aus buti euren ein Gisbab nehmten würben. In Die Frauen hier am Meeresstrand find Ungarn über zwei ähnliche Betten berichtet Begleitung zahlreicher Menschen begaben sie twunderſchön in ihrer malerischen Strandtrat: wurde: über die eines Shein auf einen glug fich zum Gee, um die Bette auszufragen. Sie reiche bimte Farben, orientalisch weiche Linien, nhötelek, der gewaltige Sonnenhüte, die an Hirtenhüte erinnern, und diese gebräunte Haut, die wie Lebelle auf einen brachen vom Ufer jene des Landwirtes er her ein großes Loch in die Eisdede und nahmen das Bad. Dem Betts der auf einen Gib dazu kam es nicht mehr: der eine der drei brach eite ſchwimmen sollte ein Bettrinken folgen. Aber plöblich vom Schlage getroffen zuſammen, er weite verlor die Stimme, und der dritte das Bewußtsein, um wenige Tage später einer bösartigen Lungenentzündung zu erliegen... fuchen glänzt. Die warme weiche Luft liebkost fieben Liter Traubenmost trant. Beide Bett einen, man ist glücklich und verlangt nichts mehr bolde mußten ihre Heldentaten" mit dem devom Leben. Die fühlen schäumenden Wellen ben bezahlen: es erging ihnen so wie jenem ſchlagen rhythmisch ans Ufer und in den Ohren Wiener Straßenbahnschaffner, der vor einigen erklingt mir immer wieder die orientalische Jahren auf Grund einer Wette ein Glas mit Weise: einem halben Liter Rum auf einen Bug leerte, daraufhin bewußtlos zusammenbrach und bald nachher an Gehirnblutungen verschied... ,, Es rauscht das Meer, " es lacht und weint. Es ruft eine Stimme Vom Abgrund tief Mensch, die Welt ist dein!..." Eine der verrüdtesten Wetten, die je auss getragen wurden, mag indes die Wette des jungen Amerikaners Walter Hastings gewesen fein: Ja, die Welt iſt mein. Leicht und froh wie Trost der Liebeatings befand fich in London bei Lord Roein Bögelchen fühlt man fich in diesem Lichte und glaubt fast, schweben zu können in der Teichten, weichen Luft. Warum denn nicht? Hier ist alles so wunderbar. Manchesmal ist die See filbergrau und glänzt im Sonnenschein. Silber fterne funkeln aus dem Wasser. Der Himmel ift blau und bedeckt mit weichen, weißgrauen Wölfchen. Alle Farben trägt jetzt die Oberfläche des Waffers. Hier ein breiter dunkelgrüner Streifen, dort ein hellblauer, und am Horizont ist allez filbrig. Vereinsamte Boote, die in der Ferne wie riesige schwarze Vögel erscheinen, wiegen sich auf der Höhe des Waffers. Ach, es lockt die weite, unendliche Wasserferne. Ach, die Myriaden Sterne, die aus dem Waffer funkeln, fie blenden und verblenden das Auge. Niemand kann gleichgültig vor dieser Naturerscheinung bleiben. Sei nicht so traurig, Liebes, laß bein Weinen, Schau wie der Frühling burch daß Fenſter lacht. So wird auch uns dereinst die Sonne scheinen, Ein Nichts wird sein, was hent dich elend macht Ich weiß, man hat uns Obbach zwar gegeben, Doch Heimat ift die Fremde für uns nicht. Es frißt an uns die Sehnsucht nach dem Leben In Deutschland, wó man unfre Sprache spricht. Hab doch Geduld, auch das wird wiederkehren, Nicht ewig ist der Himmel trüb und grau. Was hilft es, fich in Trauer zu verzehren? Ich bitte dich, fei tapfer, fleine Frau! Oben in der Steppe ist es heute stürmisch, aber die See da unten regt sich nicht, sie krän-| Wir lieben uns doch heute so wie immer, selt nur still und leicht ihre Oberfläche und Das ift's, was mich troh allem fröhlich macht. rhythmisch rauschen gedämpft ihre filbernen Wel- Dent, wie so mancher fremd in fremdem Zimmer Ien, wenn sie ans Ufer schlagen. Se atmet das Biel schwerer trägt an der Berbannung Nacht. Meer. Aber was in seinen tiefsten Abgründen geschieht, das weiß niemand. Plöblich kann es fich stürmisch erheben und das friedliche Bild durch Tod und Verderben zerstören. Es bleibt ein Rätsel, wie vieles in dieser Welt. Recha Na B. Wir werden unser Neft uns wieder bauen Im freien Dentschland, wo es einstmals stand Sei nicht mehr traurig, Liebes, bab Bertrauen, Bis wieder glücklich wir im Heimatland. Mac 8. Es war im Juli des Jahres 1860. bert Cecil zu Gaft. Man fam auf die Härten des Strafvollzugs zu sprechen und insbesondere auf die oft mit schwersten feelischen Schädigun gen verbundenen Qualen jahrelanger Einzel= haft. Die Anfichten der an der Erörterung Beteiligten gingen auseinander, und als Lord Cecil fchließlich meinte, daß er zehntausend Pfund wette, daß kein Mensch sich freiwillig dazu hergeben würde, zehn Jahre in Einzelhaft zu verbringen, erklärte Hastings, die Wette anzuneh men. Lord Cecil mochte es bedauert haben, sich auf eine so entfeßliche Wette eingelassen zu haben, und er machte dem jungen Amerikaner auch wiederholt den Vorschlag, ihn als den Gewinner der zehntausend Pfund zu betrachten, wenn er von der unglückseligen Wette zurücks trete, allein Hastings bestand energisch auf deren Durchführung. Er ließ sich am 18. Juli 1860 in einem abgelegenen, zu einer Kerkerzelle umgestalteten Raum von Cecils Haus einsperren.- Behn Jahre später, am 18. Juli 1870, verließ Hastings den Kerker, in den er fich freiwillig begeben hatte: ein förperlich und seelisch gebrochener Man, der sich durch eine unsinnige Wette völlig zugrundegerichtet hatte. Er starb bald darauf, nachdem er vorher ſein tung für entlassene Sträflinge, der noch heute gesamtes Vermögen einer zu gründenden Stif= bestehenden Walter- Hastings- Liga", vermacht hatte. E. M. 0 4Copyright P. L. B. Box& Copenhagen sie die haufgeſchüren verleden ſte Ste büme Gaut die in Vogeleiern unter den Kalfschalen gelegen ist, als Verband. Angeblich sollen derart behanbelte Augenberlegungen vorzüglich geheilt sein. Schach ins Volk Geleitet von Wenzel Scharoch. Drakowa Nr. 32, Post Modlan bei Teplitz- Schönau. SCHACHAUFGABE Nr. 349. Von Otto Bretschneider, Drakowa. ( Original.) Schwarz: Kd5, Ld4.( 2) 1 5 3 2 a b c d e f g h 8 Adamson und der folgsame Hund Trost an Regentagen Es regnet, es regnet! Rich: erst seit beut: Morgen, nein, ſchon ſeit geſtern und vorgeſtern und das Radio meldet unenitvegt, daß ,, keine Kenderung des herrschenden Bitterungscharaltera" zu erwarten sei. Und dabei find wir mit ten in der sommerlichen Reisezeit und sollten bon rechtswegen bei 35 Grad im Schatten dem " Ideal dunkelbrauner Hautfarbe entgegenbraten. Statt dessen lernen fie im Kindergarten Verse, die etwa so lauten:„ Es regnet, es regnet, e regnet seinen Lauf, und wenn's genug geregnet hat, dann hört es wieder auf!" Dieser Dauerregen ist ein wunderbarer Balsam für die Stimmung des zum Nichtstun und zum Zuhausebleiben Verurteilten. Wissenschaftliches Kaleidoskop a b c d e f g h Weiß: Kd7. Dd3. Sc5, e5.( 4) Matt in zwei Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. Lösungszug zu Nr. 346: Sd6-68! Teuchtungszwede ist nicht etwa erst neueren Das sef, Hostomitz: Beutel Wilhelm, Arnsdorf b. TetDie Verwendung von Petroleum für Be- Richtige Lösungen sandten nachfolgende Ge nossen ein: Schöffel Anton, Schöbritz: Hyna Jo tums. Bereits vor 6000 Jahren waren bie Tem- schen; Tepper Franz, Karlsbad: Jarschel Rudolf, vel von Babylon und Assyrien nachts durch Petroleum erleuchtet. # Das chinesische Postivesen war bereits im 13. Jahrhundert jo enttvidelt, daß Marco Polo besaß 200.000 Pferde, 10.000 Posthäuſer, ſowie zahl= erzählen konnte, Chinas Staatspost reiche Stafettenreiter. * Ein amerikanischer Wissenschaftler hat aus Kaolinerde eine neue Tapetenart hergestellt. Durch Preßluftpistolen wird die Masse in einem Sprühverfahren auf Wände und Mauern aufgetragen. Kurze Zeit später ist die Porzellanmaffe bart und unzerbrechlich. Durch BeimenDer Herr Direktor Sowieso wird sich im gung verschiedener Farbstoffe können effektvolle teuren Tatra- Hotel furchtbar ärgern. Nicht nur Promenadentvege und Fußballplätze, auch Autoreisen, Badetouren und Paddelbootfahrten werden zu Wasser. Der Dr. X. fann seinen neuen Mercedes nicht nach Salzburg spazieren fahren. Katja, dieses arrogante Dämchen, wollte mit einem Herrn unbekannten Namens eine Landpartie auf dem Motorrad unternehmen; fie wird sich überzeugen, daß auch Motorradbefizer fein Wunder vollbringen können. Muster erzielt werden. Die neue Tapetenart bat den Vorzug, außerordentlich billig zu sein. Komotau; Bretschneider Otto. Drakowa; SchindTeo, Lohmüller Hans. Freundl Anton, Habl Erwin, sämtlich Nestersitz; Walter Ludwig. Stein witz Hans, König Anton, sämtlich Kwitkau: Ulbert Rudolf, Prosetitz; Geißler Josef, Alt- Serbitz; Havel Franz, Modlan; Nausch Franz und Her mann Fritz, Teplitz; Berger Josef, Klein- Augezd. ler Robert, Tyle Vladimir, Holfeld Otto. Chimiak Kreismeisterschaft. 2. Runde. Am Sonntag gelangte die 2. Runde der heuri gen Kreisschachserie zur Austragung. In Schönjedoch erbitterten Kampf um die Siegespalme, feld wie auch in Krochwitz gab es einen schönen, Zu den beiden Spielen traten die Mannschaf ten in folgenden Aufstellungen an: In Schönfeld: Kleische Aron Dubitzký Jos. Dubitzký Herb. Wendler Wisterschan Brett 1 Scharoch 2 Robek 14: 1 1: 0 3 Novotný 1: 0 4 Tesař 0: 1 5 Schramm*: 36 6 Schmied d 7 Walter 8 Eichler 0: 1 1 1: 0 Guth Schulz Kolinko Unbesetzt Ergebnis: 4: 3% Punkte für Wistenschan. Den Kampf leitete Gen. Proksch, Schönfeld, Der quantitative" Nervenforscher Prof. A. V. Hill, London, berichtet, daß ein einziger Nerb imstande ist, in der Sekunde bis zu 1000 Impulsen zu vermitteln. Die lebermittlung Gen. Jelinek. Bodenbach. folgende Spieler: eines jeden einzelnen Impulses ist von einer Temperaturerhöhung zwischen einem sechsIn Krochwitz stellten sich dem Kampfrichter 2 Hübner Andere wollten ihre neuen Strandanzüge millionstel und einem achtmillionstel Grab be- Brett 1 Gantner zur Schau bringen. Alle schauen jetzt in gleicher Weise durch betropfte Fensterscheiben hinaus in die Welt. Dieses gesegnete Regenivetter hat Vorzüge aufgehoben, Unterschiede verwischt, es ist ein Teil der verlorengegangenen göttlichen Gerech tigkeit. Man braucht nicht zu zeigen, daß man lein Motorrad, kein Faltboot, kein Strandlostüm, ja nicht einmal eine neue Badehose hat. Dieses Regentetter jei gesegnet und benedeit. ( m. g.) gleitet. Jährlich verliert die nördliche Halbrugel in den Monaten Jänner bis Juli 10 Millionen Tonnen Luft, wie der englische Meteorologe Sir schüssige" Luft kommt der südlichen Halbfugel Napier Shaiv ausgerechnet hat. Diese ,, überzugute, die ihrerseits in den Monaten Juli bis Dezember diese Luftmenge wieder zurüd erstattet. 6 3 Schicktanz Eulau 1: 0 0: 1 Rosawitz Hickisch Hübel 1: 0 Gaberle 1: 0 Bermann 5 1: 0 Sehan 6 Hauschild H. 0: 1 Stelzig 7 Krauspenhaar 8 Hrubý : Hein 0: 1 Fritscher 4 Braut Hauschild E. Ergebnis: 4: 3 Punkte für Eulau. brusaner Sektion antreten. Nach einstündiger Gegen Teplitz sollte in Klein- Augezd die SoWartezeit entschied der Kampfrichter einen 8: 0Sieg für Teplitz, da Sobrusan nicht erschienen war. Dem Ansuchen der Sektion Eulau zwecks schan, wurde von Wisterschan stattgegeben. Der Einer neuen Heilmethode bedienen fich Nachtragung des Serienspieles Eulau: Wisterneuerdings rumänische Augenärzie. Bei Horn- Wettkampf findet Ende August in Kwitkau statt.