BUNTE WELT Nr. 32 Guido Reif: Unterhaltungsbeilage Das Mädchen Jeanne Es ist ein Zufall, daß Jeanne denselben Namen führt wie jenes Mädchen, das zur Nationalheldin Frankreichs wurde. Es ist ein Bufall... Jeanne d'Arc zog mit einem starken Heer durch das französische Land. Der Marich mag nicht bequem getvesen sein. Das Mädchen Jeanne fährt in einem überfüllten Zug, zwischen Weihnachten und Neujahr, mitten unter zufriedenen Bürgern, deren Sorgen mit jenen um das tägliche Brot erschöpft sind, in einem bolzabteil dritter Klasse, auf ihrem Platz eingefeilt, müde und hungrig dem Ziel zu, das der Anfang sein soll. 1937 ein verschneites Frankreich. Vielleicht erzählt dern auch hier, wo das Wort schweigt, wo eine ihr einer der Mitreisenden, als ihr Blid über irrsinnig gewordene Zeit den Irrjinn eines die öde Landschaft gleitet, daß dort drüben, Brudermordes um der Menschlichkeit willen weit hinter den Bergen, Rouen liegt. Biel- zur Sensation der Epoche macht. Keine Kirche der Belt wird Jeanne heilig leicht plappert gerade ein Kind im Waggon von sprechen. Kein berühmter Dichter unserer Tage der Heiligen Johanna, als die schwere Mawird über sie ein Wert schreiben, das- Jahr- schine des Zuges, der Jeanne immer weiter von zehnte oder Jahrhunderte später dieselbe zu Hause wegträgt, über die Weichen des Begeisterung bei der Jugend auslösen wird, Bahnhofs von St. Denis poltert. wie zu jener Zeit, zu der es geschrieben wurde, das die Alten an die revolutionären Gedanken erinnern wird, die zu ihrer Jugendzeit in ihrer Brust lebten, um allerdings mit der Jugend zu vergehen und weniger radikalen und aufregenden Anschauungen Platz zu machen. Kein geistvoller Dichter fünftiger Tage wird sich mit dem Problem der Jeanne von 1937 befassen, die Dinge und Verhältnisse aufdeden, die sie zur Heldin machten und seinen Geist an sie und ihre Umgebung verschivenden. Dazu ist die Jeanne unserer Tage zu gradlinig, dazu fehlt ibr zu sehr das Mythische, das erst die Inspiration gibt und jene Basis schafft, auf der Es werden nicht viele Worte gewechselt. Heldinnen vom Schlag der Jeanne d'Arc sich Jeanne steht vor Offizieren der Miliz und erzu behaupten vermögen. Wer nur auf seine sucht, ins Heer der Kämpfenden eingereiht zu Stimme hört, ter zwiſchen sich und die Um- werden. Unkompliziert wie Jeanne sind die welt nichts stellt als einen klaren Blick, der Menschen, zu denen sie kommt. Man hört ihre eignet sich schlecht zum Dramenhelden. Die Bitte und bewilligt sie. Man begrüßt die SechsSeanne von 1937 tut nur dies. Sie ist daher undzwanzigjährige, die jene Stimme, auf die weder befähigt, den Ihren den Glauben an sie hört, nicht nur im Kreise ihrer Freunde Uebernatürliches begreiflich zu machen, noch vermag sie Hühner zum Eierlegen zu bewegen oder Pagen deshalb in Verzückung geraten zu Lassen, weil sie imstande ist, Gott um einen günstigen Wind zu bitten, der die friegerischen Geſchehniſſe ganz beträchtlich zu beeinfluſſen Jede Fahrt hat ein Ende, so auch diese. Jeannes Ziel ist die spanisch- französische Grenze. Und diese liegt vor ihr. und Bekannten gelten lassen will, nicht nur in den sicheren vier Wänden ihres Heims, sonJeanne ist kein Mädchen mehr. In ihren Händen liegt ein Gewehr. Sie fämpft Schulter an Schulter mit Männern, sie ist nicht nur mutig wie diese, sie übertrifft manchen von ihnen. Weißt du, was dich hier erwartet?" fragt sie jemand. Alles oder nicht?", antworiet sie. Und zu Hause," fragt ein anderer, „ wartet dort niemand auf dich?“„ Vielleicht. Doch ist's dort nicht so dringend." Propeller= lärm ertönt. Zwei Flugzeuge werden sichtbar. Bomben frepieren, unweit, mit dumpfem Knall. Noch stehen die Männer wie gelähmt. Jeanne hat das Gewehr emporgerissen. Der Lauf ist in das schneegraue All gerichtet. Jest naht die erste Maschine. Jeanne schießt einmal, noch einmal ruhig, sicher, als spien die Vögel über ihr nicht Tod und Verderben aus. Die Männer neben ihr greifen ebenfalls zu den Waffen. Geschüße heulen auf. Hundert Meter vor Jeanne schlägt eine Bombe ein. Behn Schritt weiter vorn greift sich ein Mann an den Hals. Er kann den Blutstrahl, der hervorquillt, nicht eindämmen. Jeanne schießt; ruhig, sicher, als spien die Vögel über ihr nicht Tod und Verderben aus Es ist Nacht. Leiſe Stimmen sind im Grabengang zu hören. Ein Offizier kommt. ,, Freiwillige!" Viele melden sich. Unter ihnen ist Jeanne. Verwunderte Blicke sind auf sie gerichtet. ,, Du bleib", sagt sie zu einem Alten. Du hast Frau und Kind. Ich bin allein." Der Offizier schaut sie an. lädelt. berling. Much find die friegetijden Das ewige Lied Die Menschheit wird bei jenen vermag. Geschehnisse unserer Tage faum von Gott zu beeinflussen. Ein Wechsel des Windes, noch so innig erbeten. wird kein Flugzeug abhalten, seinen Kurs zu verfolgen, wird keine Granate abhalten, ihre Bahn zu ziehen, denn Motore und Flugkrafi sind stärker als manches Element. Jeanne d'Arc stellte sich und ihre innere Stimme in den Dienst einer Strone. Sie stellte sich in den Dienst eines starken Heeres, denn ..Gott ist mit den starken Bataillonen". Ihre Aufgabe war, für Gott zu fämpfen und seinem Willen zum Sieg zu berhelfen, ein Bemühen, das ibre Zeit nicht verstand und sie just durch die Diener Gottes auf den Scheiterhaufen bringen ließ. Die Jeanne von 1937 steht auch in den Reiben der starken Bataillone. Doch deren Stärke liegt mehr im Glauben an die Gerechtigkeit ihrer Sache, im Glauben an sich selbst, als in dem an die Stärke ihrer Waffen. Sie fämpft für feine Krone, sie fämpft aber füs ienes Gefeß, das auch Gottes Geseb iſt: für Menschlichkeit, für jene primitive Forderung. für die schon vor 2000 Jahren ein Mensch gekreuzigi worden ist. Um Wirklichkeit werden zu lassen, was seit Jahrtausenden Wirklichkeit sein sollte, verläßt Jeanne, knapp nach dem Weihnachtsfest des Sabres 1936, ihre Heimat, eine Kleine Ge meinde in der Nähe von Gent. Sie fährt durch Durch die Waldesnacht strich der Sommerwind, füßte und foste sacht Wangen und Glieder. Naunte von Lieb und Lust, Jugend und erstem Glüd, und in der jungen Brust hallte es wieder. Erde war wunderweit, Du warst ihr schönstes Kind. Ströme von Lust und Leib stürzten hernieder. Hoben und hoch empor, rissen und erdenwärts, fangen im Jubelchor trunkene Lieder. Bald war zu End' Dein Lauf durch diese Erdenwelt. Nimmermehr wachst Du anf aus Deinen Träumen. Doch wenn der Nachtwind zieht über den Wald, das Feld, flingt noch das alte Lieb leis in den Bäumen. Martin Grill. Bataillonen sein, die an sich und ihre Berufung glauben gelernt und diesen Glauben zu ber teidigen berstanden haben. Die Nacht vers schlingt die Kundschafter. Die Nacht vergeht, Der Morgen graut. Vier zogen aus. Einer fommt zurüd. Einer? Eine! Jeanne. Sie hat erfundet, was man wissen wollte. Drei haben den Weg mit dem Leben bezahlt. Jeanne blutet. Lächelnd wehrt sie ab. Es ist nichts, nur ein Fleischschuß." Kaum zehn Tage später ist Jeanne wieder in der vordersten Linie. Die Wunde ist geheilt. Jeanne ist nicht mehr einfacher Soldat. Sie befehligt wohl keine Armee, sie bat wohl feine Erscheinungen, die ihr den Weg zum Biel weisen. Sie befebligt aber einen Zug bass fischer Miliz. Das Ziel weist ihr nach wie vor die Führung. Tage vergehen. Wochen... Entscheidungen fallen beute nicht so schnell wie vor Jahrhunderten. Insbesondere Entschei dungen nicht, die eine Welt aus den Fugen zu beben droben. Manche Schlacht ist geschlagen worden. Manche wird noch geschlagen werden. Ein Sieg, eine Niederlage ist nicht entschei dend. Sie sind nur Etappen. Entscheiden wird die Zeit... Erbittert wird um die Stellungen von Emboria gefämpft. Alle Machimittel werden eingesebi, um sie zu Fall zu bringen. Gegen le Uebermacht fämpfen ein paar hundert ann mit Löwenmut. Unter ihnen steht Jeanne. Der Lauf ihres Gewehres ist heiß. Stande um Stunde verrinnt. Schwere Artillerie hat sich auf die Stellungen eingeichossen. Flieger fommen, werfen Bombe um Bombe. Drei ziehen ab, sechs tauchen am Horizont auf. Die Reihen der Verteidiger werden immer lichter. Rechts und links neben Jeanne finken die Männer zusammen. Sie steht. Der Lauf ihres Gewehres ist heiß. Stunde um Stunde verrinnt. Granate um Granate trepiert. Bombe um Bombe faust aus der Luft in die Tiefe. Jeanne blickt um fich. Zählt sie noch zwan= aig Kämpfende? Liegen nicht schon alle zer= schossen ringsum? Fester umflammert sie das Gewehr. Eine alte, vertraute Melodie jagt ihr durch die Gedanken. Wann sang sie das Lied zum letzten Male? Wann doch? Damals ist das Ewigkeiten her?... Jeanne schießt... Ja doch, es find Ewigkeiten! Damals, in Gent... Jeanne schießt... Mädels waren dort: Margot, Estelle, Catherine... Jeanne schießt.. Sie alle sangen. Damals, ja, damals war's, als sie zum letzten Male mit lachendem Gesicht die Melodie sang. Damals... Jeanne schießt.. Damals war alles hell, es war ein Frühlingstag, wie diefer, es war Was war? Was? ind der eine Flasche und ein volles Glas vor sich hält. Darüber steht geschrieben: My Goods ness My Guiness".( Um Himmelstillen, mein Guineß!") Guineß ist eine Biermarke, Herr Guineß ist ein großer Bierbrauer gewesen. Gewesen, denn er ist gestorben. Bevor ihm dies geschah, ist er berühmt und populär geworden. Nicht nur, weil selbst die Lötven im Urwald sich um sein Bier riffen, sondern weil er an jede freie Mauerede, auf jeden Aschbecher, in Leuchtuhren und-reklamen schreiben ließ: ,, Bei der Besichtigung der Stellungen Guineß is good for you!" Es wuchs der vom Emhorta fand man unter den Gefalle- Mensch mit seinen höheren Einkünften: Guine nen, die noch nicht begraben werden konnten, ward Lord und bekam einen funkelnagelneuen die Leiche einez fechzundzwanzigjährigen Namen. Bevor er zu ſterben kam, kaufte er Mädchens. Aus den Personaldokumenten, die in Hampstead, einem der schönsten Stadtvierman bei ihr fand, ging hervor, daß es sich tel, einen Park mit einem Schloß darin. Dieum eine belgische Staatsangehörige handle. Den Gedanken denkt niemand mehr zu Ende. Die ihn dachte, sinkt zusammen, lautlos, und bleibt liegen, das Gewehr in den Händen... Kein Dichter dieser Zeit wird das Drama Jeannes schreiben. Ein magerer Zeitungsbericht gibt jenen Menschen, die das Kopfschütteln des Erstaunens und der Empörung zeit ihres Lebens nicht verlernen werden, vom Sterben dieser Jeanne Bescheid: ließ er ausstatten, als wollte Das Mädchen ipar bie jüngrerin eines Bugs, et es ſelbſt betognen. Schloß Sen wood borbe. bastischer Miliz." Die Tage vergehen; fie reihen sich zu Wochen, zu Monaten, zu Jahren. Das Mädchen Jeanne ruht in der Erde, die es mit feinem Blut verteidigt hat. eine der herrlichsten Besitzungen. An den Wänden hängen echte Rembrandts und van Dycks, echie Turner und echte Kostbarkeiten aller Art: es ist ein Museum, kein Wohnhaus. Und dann schenkte Lord Jveagh, dem man keinerlei Biergeschmack mehr anmerkte, das Ganze dem eng= liſchen Volk. Außerdem hinterließ er etliche Millionen Pfund. Der freundliche und farkastische Diener, der den Fremden durch das Das Mädchen Jeanne hat seine Mission Gebäude führt, meint: Guineß is good for tausendfach erfüllt. Az Unbekannte ging fie Guineß". So wird aus Bier Noblesse. Durch neben Unbekannten unter. Wo liegt ihr Grab? ,, busineß". Denn., Busines" ist die Hauptsache. Unbekannte Jeanne Heilige Jeanne...| Buſineß heißt Geschäft. Jeanne d'Arc wurde wie lange nach ihrem Flammentod! od!- heilig gesprochen. Das Mädchen Jeanne, die Jeanne einer neuen Zeit, wird niemand heilig sprechen. Begegnungen in London Eines Tages heißt es, es werde eine Demonstration der Schwarzhemden stattfinden. England ist mit einem Herrn Mosley gesegnet, der, wie man dem Fremden sagt, eine schiverreiche Frau geheiratet und deren Geld dazu benust hat, sich zum zukünftigen Führer der britischen Nazis zu ernennen. Ich beschließe, mir das anzuſchen. Im 5 Uhr nachmittags soll die Sache auf dem Trafalgar Square stattfinden, einem großen, herrlichen Platz, an dem auch die Nationalgalarie, ein berühmtes Muſeum flaſſiKleiner Sammelbericht aus einer Woche London, Ende Juli 1937. nie weiß, was er nun eigentlich bezahlt hat. Der Fremde, der eine Woche lang das Daß auch alle anderen Maße anders sind: eine Erlebnis dieser größten Stadt der Welt hat, Meile hat 1,760 Yards, der Yard 3 englische gibt sich selbst das Versprechen, aus feiner Fuß zu ie 12 inches= 91,4 Bentimeter( merfeiner Begegnungen verallgemeinernde Schlüsse fen Sie es sich nicht, man kann es sich nicht zu ziehen, die immer ein falsches Bild geben, merken!). Daß es außer Pfunden, Schillingen ſondern einfach zu erzählen, was er sah, was und Pennys noch die halbe Krone als Geld- scher Gemälde, steht. Also verbinden wir die ihm als Tatsache in den Weg lief. Er setzt stüd, aber feine ganze Krone gibt( außer der Sache und gehen drei Stunden vorher in die dabei einiges voraus. Er nimmt an, daß man des Königs) und eine Guinea, die 21,05 Schil Nationalgalerie. Aber man kann ſchon um 2 Uhr den Platz nicht mehr passieren. Ungezählte taus weiß, wie sehr England eine Insel ist, wie sein linge wert ist, wonach man die Währung mun sende Menschen sind schon da, alles Gegner. Nicht ganzez Weſen nur darauß zu verſtehen zu ſein überhaupt nicht mehr begreift. Die Geiwa Kommunisten, obſchon auch ſie ſichtbar nicht scheint und daß also vieles manchmal meini sind vollends. maßlos. Ein Ston hat 14 engman alles! anders ist, als bei uns. Daß lische Pfunde. Ein Pfund( nicht das Geldstück, die Fahrtrichtung nicht rechts, sondern links sondern das Gewicht!) hat 16 Dunzes. Troßist. Daß die Bahnhöfe mitten auf der Straße dem fordert man im Laden ein Viertelpfund oder die Straßen vielmehr quer durch die Käse. Aber es wiegt nach unseren Begriffen Bahnhöfe liegen, so daß die Autos bis vor das nur etwa 117 Gramm... Dies alles also Eisenbahnabteil fahren. Daß Rauchen überall wird vorausgesetzt, obgleich es dem Fremden erlaubt ist: in Kinos und Theatern, in der als große Neuigkeit begegnet, wie der viele Amisitube, den Frauen auf der Straße. Daß Tee, den man trinkt, wie die hohen Preise, die Briefträger einen elegant über die Schulter vor denen er kapituliert, wie die Höflichkeit geworfenen Sad tragen und noch abends zwi- und Pünktlichkeit, die man überall antrifft, schen 9 und 10 Uhr kommen. Daß die Schuß wie das englische Frühstück, das nur auf nich leute Bobbys heißen und, wenn sie einen haben, ternen Magen mit gebratenem Fiſch anfängt, ihren Bart an den Enden zwirbeln", was und wie die Regenschirme, die zu jedem Mann aber auch etliche Private tun: er ist offensicht gehören, wie die Zylinderhüte, die nur Kaſſenlich mit Pomade dazu präpariert. Daß man boten tragen, wie die Sperrzeiten für Alkoholviel„ Schlange" steht, daß selbst in sommerlicher ausschank, der nur zu den Mahl- Zeiten erSize vor den Kinos, vor den Theatern zum laubt ist, wie die Tatsache, daß in der engli Teil auf Klappstühlen angestanden oder besser schen Sprache„ ch"( I") groß geschrieben angesessen wird, dergestalt, daß sich ein neuer wird, während man auch in der Anrede jeden Bruf, der„ Schlangenunterhalter" herausge- anderen klein schreibt you" heißt Du" und bi det hat, Artisten, Musikanten, die die Sie" zugleich, so daß mans nicht merkt, wenn ..Schlange" unterhalten und dann einsammeln. ¡ givei sich zu duzen beginnen!). Daß es in London viele Religionen und Setten sowie 3000 Kirchen gibt. Aber keine Dopbelfenster, so daß es viel zicht". Daß demgemäß Rheumatismus die Volkskrankheit ist Und daß das Pfund( heute etwa 21,60 Fr. 141.69 Kč) in 20 Schillinge und der Schillig in 12 Pennys zerfällt, weshalb der Fremde Und nun ein paar kleine Beobachtungen wie sie die Tage einer Woche brachten. Da ist zum Beispiel jenes überall anzutreffende Plafat, das in Neberlebensgröße folgendes zeigt: ein Irstiger Löwe verfolgt einen- grüngefleideten Mann, dem sich die Haare heiter sträuben fehlen. Aber das ist nur eine kleine Gruppe, ma: merkis an den Blättern, die sie verteilen und den emporgehobenen Fäusten. Mehr als 90 Prozent der Anwesenden sind Schauluſtige aller Art, die, wo man auch hinhört, ihre spöttischen Bemerkungen über das Moslehtheater machen. Ein paar Bobbys bemühen sich um die Aufrechterhaltung der Birkulation. Alle lächeln. man sieht kaum ein ernstes Beamtengeſicht. Endlich find wir im Museum. Nach zwei Stunden ist der Platz noch schwärzer, ein Durchkommen noch schwieriger. Ice Cream ist das große Ge= schäft. Jetzt sind ganze Reihen Bobby3 da, auch ein paar zu Pferde. Sie halten auf dem riesenbaften Platz ein winziges Mittelpläßchen frei: dort sollen die Schwarzhemden hinein. Und eine schmale Gasse, durch diese muß Mosleh kommen. Es ist ein Spießrutenlauf mitten durchs Gelächter. Und so wird es auch. Am Schluß hat man ihn aber doch noch aus seinem Auto geworfen: es ist ihm nichts passiert. Niemand nimmt die Geschichte ernst. Es ist eben ein Schauspiel. Aber verdammt komisch ist es doch, plötzlich in dieser Stadt, in diesem Volk, in diesen Straßen das Horit- Wessel- Lied mit englischem Text zu erit hören. Und auch anderstvo hat man gelacht... Der Fremde will einen Film und ein Theaterstück in. London sehen. Er geht aufs -3Geratewohl in ein Kino. Es ist mittags furz nach 12 Uhr. Man spielt bereits. Um diese Zeit fann man für Sirpens( einen halben Schilling) 4 Stunden im Kino fißen, wo einem, wenn man will natürlich gegen Bezahlung Lunch serviert wird. Es gibt einen in Amerika m² auch ein gemachten englischen Kolonialfilm ,, Bengal Lancer", die Geschichte eines in Indien stationierten Regiments. Gut gemacht, glänzend photographiert, einfach in der Story. Aber durch und durch auf die nationalen Instinkte berechnet. Wenn der englische Offizier sich fiegreich auf den verräterischen Führer eines Stammes wirft, brandet der Beifall los. Die ganze Sache unterscheidet sich in nichts von den Filmen, die heute in Deutschland gedreht werden. Am Schluß wird— wie bei allen Veranſtaltungen im Empire die Nationalhymne gespielt. Alles steht auf, Militärs und Polizei stehen stramm und legen die Hand an die Müße. Im Theater dasselbe Bild mit anderen Vorzeichen: Sentimentalität, Humor, ganz ge= miſcht mit Patriotismus. Ich sehe einen ausgesprochenen Schlager, um ettvas fennen zu lernen, was hier Erfolg hat. Es ist ein musikalisches Spiel Balalaika", handelt von Emigranten; ruſſiſchen, versteht sich. Der Sohn des Großfürsten liebt die Tochter des Revolutionärs. Die Sache ist seit Adam und Eva dieselbe, die Erfolgautoren müssen sich nur nichts einfallen lassen und es regnet schon Tantiemen. Man spielt den fitschigen Schmarren neun ( 9) Monate lang Tag um Tag, zweimal die Woche auch nachmittags. Täglich ausverkauft. Man singt nicht sehr gut, man tanzt ausgezeich net, man macht einen bescheidenen Humor und man spielt diesmal die zaristische Nationalhymne. Dazwischen ist Krieg und Revolution, der Komiker kommt mit einem Bajonett auf die Bühne. Dem Fremden tam das Abendbrot hoch Warum wäscht die Seife? Durch Jahrhunderte hat der Mensch zur der Oberfläche jeder Flüssigkeit herrscht eine ges Reinigung von Körper und Kleidern Seife als wisse Spannung, die die molekularen Teilchen Waschmittel benüßt, ohne eine Ahnung zu haben, zusammenzuziehen und festzuhalten versucht. wodurch sie eigentlich dazu befähigt ist, wie kein Jede Flüssigkeitsoberfläche können wir einfach anderes Mittel zu Reinigungszwecken verwandt heitshalber als eine versteifte Schicht vorstellen. zu werden. Es ist das Schicſal des Alltäglichen, Diese Versteifung erlaubt auch, daß die Stahla daß man es nicht weiter beachtet. Bir neigen nadel Eisen sollte eigentlich nach Ordnung doch so sehr dazu, allez, was uns angenehm oder der Dinge im Wasser untertauchen – auf dem nüßlich ist, als ſelbſtverſtändlich hinzunehmen. Wasser schwimmend verharri. Man kann aber Warum reinigt die Seife, dieses tierische auch diese Oberflächenspannung, daran erkenFett? Oder reinigt denn sie überhaupt? Lange nen, daß das Wasser, aus einem dünnen RöhrZeit hat man angenommen, daß dem Laugen- chen tropfend, zuerst sich zu einem fast. fugelgehalt der Seife die enorme Reinigungsfähigkeit runden Tropfen sammelt, der eine bestimmte mit dem einfachen führen matite, bag Stoffe Größe und Schwere einnehmen muß, bevor er Laugengehalt fast gar keine aus dem Verbande der Flüssigkeitsteilchen fich ist es gelungen, durch Forschungen auf dem Ge- solchen Tropfen läßt sich rechneriſch- die Größe Waschkraft besißen. Erst in den letzten Jahren herauslösen und herabfallen fann. Aus einem biete der sogenannten Kolloidchemie das Rätsel und Stärke der Oberflächenspannung bestimmen. der Seife zu lüften. Waffer hat eine sehr hohe Oberflächenspannung. Eine verhältnismäßig sehr steife Schicht bildet deffen Oberfläche. Deshalb wird die Haut auch nur mangelhaft benekt und darum kann das Waffer nicht in die feinen Boren eindringen. Und die neue Erkenntnis? Sie überzeugt uns, daß die Seife überhaupt kein Reinigungsmittel ist. Nicht die Seife wäscht, sondern das Wasser, das mit der Seife in Berührung fommt. Nicht der chemischen Beschaffenheit der Seife ist die Reinigungskraft zuzuordnen, sondern viel- säuremolekül, aus dem im wesentlichen die Seife Was aber tut nun die Seife? Das Feits mehr bestimmten phyſikaliſchen Eigenschaften der besteht, ist ein langgestreďtes Gebilde, wie ein Seifenmoleküle, die das Waſſer befähigen, sogar Zündhölzchen,— natürlich sehr klein. An einem in die kleinsten Poren einzudringen und den Ende trägt es eine Paraffingruppe, an dem Schmuß herauszuwvaschen. anderen,- denken wir an das Köpfchen des Streichholzesden Säurebestandteil. Dieſe beiden Gruppen bilden aber einen inneren Gegensatz, indem nämlich der Paraffinanteil ein wasserscheues Element" iſt, während e Säuregruppe sich zum Waſſer hingezogen fühlt. In der Bissenschaft nennt man die eine„ hydros phob" wasserfressend die anderen„ hha drophil" wafferliebend. Wohl jeder wird schon die Beobachtung gemacht haben, daß reines Wasser, ob heiß oder falt, am menschlichen Körper glatt abrinnt, ohne richtig haften zu bleiben. Kaum wird aber Seife benutzt, so bleibt das Basser am Körper haften, dringt in die Poren ein und Puder, Schminke, Schweiß, Fett und Staub wird weggetaschen. In den Physikstunden unserer feliger Schulzeit haben wir schon das Wunder erfahren, daß eine dünne Nadel, behutsam auf die OberMan tanzt ,, for Spain". Ein Plakat ver- fläche des stillstehenden Waſſers gelaſſen, nicht fündet, daß in diesem Saale ein Wohltätigkeits- unterging, sondern schwimmend an der Oberfest für Spanien stattfindet. Für das republika- fläche blieb. Wir lernten auch, das Wasser hätte nische Spanien übrigens erfreulicherweise. Aber eine besondere physikalische Eigenart, ein besonTanz? Ja, das ist hier nun einmal so. Ich ders hohes Maß der Oberflächenspannung. An stelle mich auf und warte, wer da tommt. Mai senhaft fahren Autos por. Viele Geistliche treten in den Saal. Die Sache ist gut organisiert, Eine deutsche Mutter wirft wohl gewiß ein gut Stüd Geld ab. Am nächsten Tage sehe ich im Vorbeigehen, wie man den Saal abserviert; es sah toll aus, man muß sich gut amüsiert haben. Ich unterhalte mich mit einem Omnibusschaffner über den jüngst beendeten großen Streit. Er verdient jetzt in der Woche 4 Pfund 12 Schillinge, ettva 22 Pfund im Monat. Es ging übrigens gar nicht um die Löhne, sondern um die Arbeitszeit. Die halbe Stunde Verküraung ist erreicht worden. Der wie alle liebenswürdige Beamte gibt mir eine Broschüre mit, die der Verband der Streifenden an das Publikum verteilt hatte. Sie ist ausgezeichnet gemacht, auch graphisch interessant. Arbeitslose befommen in London ca. 30 Schillinge( anderthalb Vfund) Unterstüßung. Ein Dienstmädchen verdient ca. 1 Pfund die Woche, Köchinnen mehr, denn in England focht man nicht sehr gut, viele Köchinnen kommen aus der Schweiz und aus Desterreich. Eine Aufwartefrau bekommt je Stunde einen Schilling. Alle haben es verhältnismäßig gut, was die Behandlung anlangt. Das Wort gentleman ist nicht umsonst englisch. Und neben ordentlicher Arbeit, die hier jedermann leistet, ist alle paar Stunden tea timeTeezeit. Denn ohne Tee wäre England unmöglich. W. V. singt Von Peter Sloth. Schlaf', Kindchen schlaf', Dein Vater ist kein Graf. Dein Vater war als Arbeitsmann Tafür, daß jeder leben kann, Schlaf, Kindchen schlaf'. Schlaf', Kindchen schlaf', Tein Vater ist kein Graf Deine Mutter ist' ne Wäscherin, Geht zu die feinen Leute hin, Schlaf', Kindchen schlaf'. Schlaf', Kindchen schlaf', Dein Vater ist kein Graf. Tein Vater war ein Arbeitsmann, Sat jetzt ein Zuchthauskittel an, Schlaf'; Kindchen schlaf'. Schlaf', Kindchen schlaf', Auch Du wirst nie ein Graf. Du wirst einmal ein Jungprolet, Der treu zu seiner Sache steht, Schlaf, Kindchen schlaf. Schlaf'. Kindchen schlaf', Wenn's uns auch bitter traf. Es stellte hent' die Nachbarin Für Dich mir Milch und Weden hin, Schlaf, Kindchen schlaf'. Bringen wir Wasser mit Seife in Berühs rung, wie man es etiva beim Waschen tut, so kommen die Köpfchen der Moleküle mit dem Waſſer in engste Berührung und stehen palisas denförmig auf der Flüssigkeitsfläche. Natürlich sind die Teilchen so eng nebeneinander und die Stäbchen derart kurz, daß wir selbst mit einem Mikroskop nur einen gleichmäßigen Seifenfilm an der Oberfläche beobachten können. Aber doch iſt das Wichtigſte und Weſentlichſte beim Waſchprozeß erreicht: das Wasser kann nun reinigen. Wir haben es nun nicht mehr mit gewöhnlichem Wasser zu hum, sondern eine Seifenlamelle bildet dessen Oberfläche. Das Wasser hat seine frühere große Oberflächenspannung eingebüßt, die Neßfähigkeit ist gewaltig gesteigert: auch in die kleinsten Poren vermag das Wasser einzu dringen. Die moderne Chemie glaubt in dieser neu gewonnenen Erkenntnis auch große proftische Vorteile errungen zu haben. Sobald man ers fannt hatte, daß das Geheimnis der Seife in der Veränderung der Oberfläche des Wafers besteht, ging man eben daran, nach Stoffen zu suchen, die billiger sind als tierische Fette und ebenfalls imitande sind, die Oberflächeninannung wesentlich herabzusehen. Man hat chemis sche Substanzen synthetisiert, deren Me!-üle: eine ähnliche Struktur wie die der Seife hen. Moleküle, die möglichst langgestreckt sind und vor allem den eigentümlichen inneren Gegenjazz besitzen, nämlich, daß das eine Ende ,, wasserfressend", waſſerſchen ist, während das anderz sich zum Wasser in Liebe" hingezogen fühlt. Solche Waschmittel sind heute schon in der Textilindustrie in Verwendung. Mögen sie aber. in der Industrie vollwertige Ersatzstoffe sein, bei der Körperpflege und sonst im Haushalt werden wir noch lange nicht auf unsere guie, geliebte Scife verzichten wollen. -it 1840 -4Copyright P. L. B. Bes 6 Copenhagen nämlich„ fifr“= 0. Auch die Eins kommt in verschiedenen Bildungen vor; so wird etwa bei der Primel nur der Lateiner wissen, daß ihr Name ,, erste Blume( primula") bedeutet. Auch bei Prinz empfindet man nicht mehr die Grundbedeutung: der die erste Stelle Einnehmende. ( franz. prince aus lat. princeps). Ebenso kommt die Zwei in sehr vielen Arten vor: Zwietracht, Zwielicht, Zwist, Zwieback, Zweifel( Schwanken stvischen zwei Möglichkeiten), Zwirn( zweis drähtiger Faden), Bwvillich( Gewebe mit Dop pelfäden). Der Drell oder Drillich ist das ,, dreis fädige" Gewebe, ein ,, sechsfädiges" schließlich ist der Sammet( griechisch heramiton, her= 6, mitos Faden). Das Quartier, jetzt soviel wie Wohnung, ist eigentlich ein( Stadt-) Viertel. Schach ins Volk Schachaufgabe Nr. 352 Von Johann Berger. Graz. ( Sammlung Spielbücher) Schwarz: Ka4. Td5. Ba6. d2. d6.( 5) Man a cdefgh 8 7 9 Adamsons neuer Strohhut Eine Insel der Vernunft Ich habe heute eine Nachricht gelesen, die mich merkwürdig bewegt hat, weil sie ausnahmsweise die Mitteilung von menschlicher Verbon Puerto Rico halten für ihre Kinder eine wirkliche Ausbildung und wirtschaftliche Besser= stellung für wünschenswert? Seltsam! Ich dachte, heute käme es vor allem darauf an, dak nunft enthielt, berartiges findet man sie recht schnell in die Uniform geſtedt und als Waffenträger verwendet werden können. Puerto politischen Teile der Blätter ja heute leider Rico, das heißt auf deutsch:„ Reiche Insel." felten. Allerdings kam die Meldung recht weit Es ist spanisch, Columbus hat die Insel entHer: aus Puerto Rico, jener östlichsten und deckt. Wirklich: beneidenswert reich ist diese In Kleinsten der Große Antillen" genannten Insel- sel am kostbarsten Gut dieser Zeiten, der mensch gruppe, die, im Karibischen Meere gelegen, zum Tichen Vernunft. Eine Insel der Logik im Besize der USA gehört. Weltmeere des Unverstandes gleichsam. Denn dort, wo ein natürlichem Landleben verbundenes, gänglich, daß, wenn alle Länder und Inseln der Welt mit dem Ziele der Eroberung fremden Gebietez Ueberbevölkerung kultivieren, die Erde niemals Frieden, die Menschheit niemals Rube bekommen kann und das Meer sich rot färben muß vom Blut derer, die nur geboren werden, um für den Imperialismus zu sterben. Diese Insel, noch nicht 10.000 Quadrat filometer groß, ist einer der Vereinigten“ aus Spaniern und Indianern und NordamerifaStaaten, sie hat ihr eigenes Parlament, und nern gemischtes demokratisches Volt lebt, ist ihre Verfassung erlaubt es, daß sogar eine weib- man noch der einfachen Schlußfolgerung zu liche Abgeordneie vorhanden iſt, Maria Luisa Arcelay, deren Initiative das Geſeß zu verdanken iſt, von dem die mir zu Augen gekommene Meldung berichtet. Sie ſtand, das sei der möglichen Nachprüfung halber angegeben, in der Nummer 984 der Neuen Züricher Zeitung und besagte, daß jenes Geſetz angenommen worden sei, um der Ueberbevölkerung der Insel Einhalt Und daß es eine Frau ist, die diesen Gezu gebieten. Es sei festgestellt worden, daß dankengängen zu Gesebeskraft verholfen hat, die Kinder kaum eine Aussicht auf eine wirk- freut mich besonders. Räme ich nach Buerto liche Ausbildung und wirtschaftliche Beſſerſtel- Rico, ich würde ihr gern die Hand geben und iung haben und also folle man sie lieber nicht sie- photographieren. Denn sie gehört zu den gar zu zahlreich in die Welt setzen. Das Gesez Ausnahmserscheinungen in einer dem Wahn verbesagt dann im Einzelnen, was getan werden fallenen Gegenwart. solle, um der Geburtenbeschränkung zu dienen, Die Maßnahmen entsprechen genau dem, was vom Standpunkt vernunftgemäßer Geburten- Verborgene Zahlen regelung von sozialistischer Seite stets vertreten tvorden ist. Die Nachricht fügt der Wahrheit entsprechend hinzu, daß die Bewohner der Insel ausschließlich Katholiken seien. 1 Ich muß sagen: dies alles hört sich wie ein Märchen an. Wenn das Parlament von Puerto Rico beschlossen hätte, infolge der Ueberbevölkerung der Insel Kolonien zu for dern oder eine andere Insel hinzuzuerobern, so würde das eigentlich viel besser in eine Zeit gepazt haben, in der die Diktatoren Prämien aussetzen für diejenigen, die redt viele Kinder in die Welt setzen. Wie, lese ich richtig, die Renie ―r. 10 S 1 a b defgh Weiß: Kdl. Db8. Tg4. Sa3. a5. Bb2. bl.( 7) Matt in 2 Zügen! Lösungen sind bis längstens 14 Tage nach Erscheinen der Aufgabe an den Leiter dieser Spalte einzusenden. -0Lösungszug zu Nr. 349: Dd3- d2! Richtige Lösungen sandten nachfolgende Genossen ein: Dinnebier Emil. Tetschen: BeuRudolf. Komotau: Tepper Franz. Karlsbad: Schöffel Anton. Schöbritz: Schöpka Josef. Kotel Wilhelm. Arnsdorf b. Tetschen: Jarschel motau: Hyna Josef. Hostomitz: Palme Otto. Bodenbach: Habl Erwin. Schindler Robert. ChiVladimir, Freundl Anton, sämtlich Nestersitz: Geißler Josef. Alt- Serbitz: Walter Ludwig. Havel Franz. Modlan: Berger Josef. KleinAugezd: Ulbert Rudolf, Prosetitz. miak Teo. Lohmüller Hans. Holfeld Otto. Tyle Steinwitz Hans. König Anton. sämtlich Kwitkau: Frankreich Sieger im Schachturnier in Antwerpen. Norwegen. Holland. Belgien. D. T. J.. Frankreich und Atus teilnahmen. gewann die franDas olympische Schachturnier. an welchem zösische Mannschaft in hervorragender Weise. 1. Runde. Belgien zegen..Atus" 4: 1 Punkte Punkte für Norwegen: Frankreich gegen Holfür Belgien: Norwegen gegen D. T. J." 4: 1 and 4: 1 Punkte für Frankreich. 2. Bunde. Atus gegen Holland 14:34 Punkt für Holland: D. T. J. gegen Belgien 4: 1 Punkte für D. T. J.: Frankreich gegen Norwegen 3: 2 Punkte für Frankreich. 3. Bunde. Frankreich gegen..Atus" 5: 0 Punkte für Frankreich: Holland gegen D. T. J. in unserer Sprache Punkte für Holland: Belgien gegen NorIn der Werkstatt der Sprache geht es recht unterhaltend und wunderlich zu. Bei einer ganzen Reihe von Wörtern ist die Grundbedeutung berwischt und dunkel geworden, z. B. gibt es eine Menge solcher, die ursprünglich Zahlen oder Busammensetzungen mit solchen waren. wegen 2:21 Punkte unentschieden. 4. Runde, Belgien gegen Holland 3: 1 für Belgien: Norwegen gegen..Atus" 5: 0 für Norwegen: Frankreich gegen D. T. J. 3: 1% für Frankreich. 5. Runde, Holland gegen Norwegen 3: 2 für schieden; Frankreich gegen Belgien 4: für Frankreich. Holland; D. T. J. gegen Atus" 2: 2½ unentEndstand: 1. Frankreich 45 Punkte. 2. Norwegen 28 Punkte. 3. Holland 27% Punkte. 4. Belgien 24 Punkte. 5. D. T. J. 20% Punkte. Atus" 7% Punkte. Da ist gleich einmal das Wort„ Ziffer". Hier ist nämlich eine einzelne, bestimmte Bah: zur allgemeinen Bezeichnung für Zahl überhaupt geworden. Im Arabischen, von dem bekanntlich unsere heutigen Zahlenformen herſtammen, heißt keine Chancen. 6. Die..Atus"-Mannschaft, welche eigentlich mit 4 Spielern antreten müßte, hatte im vorhinein